Alpenrand-Magazin Archiv 2019

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Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

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Unternehmensbefragung

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Region Fürstenfeldbruck – In Kürze erhalten rund 4.500 Unternehmen im Landkreis Fürstenfeldbruck einen Fragebogen. Die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes möchte – wie schon 2013 und 2016 – ermitteln, welche Anforderungen seitens der Betriebe künftig an den Wirtschaftsstandort gestellt werden und welche Herausforderungen auf den Landkreis Fürstenfeldbruck zukommen. Bei der aktuellen Fortschreibung sind erstmalig die Städte Germering und Puchheim sowie die Gemeinde Gröbenzell beteiligt. Die Wirtschaftsförderinnen wollen gemeinsam die aktuelle Standortzufriedenheit und die künftigen Anforderungen der Betriebe speziell an ihre Standorte im Landkreis ermitteln.

„Für viele politische Entscheidungen zur Kreisentwicklung aber auch in den Kommunen vor Ort, sind die Einschätzungen der ansässigen Unternehmen von großer Bedeutung“, erläuterte Landrat Thomas Karmasin. Werden Erweiterungsflächen benötigt? Wie ist die Zufriedenheit der Unternehmen mit Breitband? Gibt es Interesse an unternehmensübergreifenden Kooperationen, z.B. im Bereich der Ausbildung? Welche Weichenstellungen sollen und können für die Wirtschaft in den Kommunen und im Landkreis Fürstenfeldbruck dafür gestellt werden?

Landrat Thomas Karmasin setzt auf die Kooperationsbereitschaft der Betriebe: „Wir bitten die Unternehmen in ihrem eigenen Interesse um Mitwirkung“. Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten, sich aber beteiligen möchten, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung im Landratsamt zu wenden; erreichbar unter Tel. 08141/ 519-248 oder per E-Mail an barbara.magg@lra-ffb.de. Die Auswertung der Ergebnisse soll in einer öffentlichen Veranstaltung Ende 2019 vorgestellt werden. Weitere Infos: www.lra-ffb.de

-laffb- Bild: laffb

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LEADER-Projekte

bringen Geld aus Brüssel

 

Region Landshut – Es war keine Werbe-Tour für die Europäische Union (EU): Aber wäre die Fahrt unter Leitung von Landrat Peter Dreier dafür konzipiert gewesen, hätte sie diesen Zweck auch nicht besser erfüllen können, diese Rundfahrt zu LEADER-geförderten Projekten in Geisenhausen, Altfraunhofen und Buch, die von den jeweiligen Bürgermeistern vorgestellt wurden. Die Mandatsträger waren sich dabei in zwei Punkten einig – in der Freude, dass die Finanzspritzen der EU tolle Projekte möglich gemacht haben und in dem Urteil, dass die LEADER-Geschäftsstelle am Landratsamt einfach ausgezeichnete Arbeit leistet.

Die EU und ihre Hauptstadt Brüssel werden vielfach nur als bürokratische Monster betrachtet. Unterschlagen wird aus solcher Perspektive gern, dass aus Brüssel Geldströme fließen, die man hierzulande sehr wohl auf vernünftige Politik-Felder lenken kann: Rund 1,86 Millionen Euro sind seit dem Amtsantritt von Landrat Dreier aus Töpfen des LEADER-Förderprogramms der EU für ländliche Räume in den Landkreis Landshut geflossen, wie Karoline Bartha, Leiterin der LEADER-Geschäftsstelle am Landratsamt und ihre Mitarbeiterin Angela Schedlbauer erläuterten.

-lala-

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Wenn aus einer Zugfahrt
eine Busfahrt werden muss:
Bayerische Oberlandbahn entwickelt gemeinsam mit  Kooperationspartnern
innovativen Ansatz für Organisation und Durchführung von Schienenersatzverkehr

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Region Oberland – Die Bayerische Oberlandbahn GmbH, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), die Catenate GmbH und Lange & Fendel GmbH beleuchten derzeit den organisatorischen Prozess zur Bestellung und Abwicklung des kurzfristigen Schienenersatzverkehrs (SEV). Dieser ist bei ungeplanten Zugausfällen notwendig. Mithilfe des Forschungsprojekts soll die Bestellung von alternativen Verkehrsmitteln digitalisiert werden, sodass die Abwicklung digital planbar, schneller und ressourcenschonender wird. Davon profitieren die Fahrgäste, die besser informiert werden und schneller an ihr Ziel kommen.

Wenn eine Zugfahrt abgebrochen werden muss, wird für die Fahrgäste schnell eine alternative Fahrtmöglichkeit gesucht. Landläufig werden Busse als kurzfristiger Ersatz für den Schienenverkehr bestellt, der beispielsweise wegen plötzlicher Störungen an der Infrastruktur oder an Fahrzeugen unterbrochen ist. Für Fahrgäste bedeutet die Unterbrechung ihrer Fahrt jedoch sowohl einen Verlust an Zeit, als auch an Komfort.

Um zu überprüfen, wie die Einrichtung eines kurzfristigen SEV künftig besser organisiert und durchgeführt werden kann, initiierte die Bayerische Oberlandbahn GmbH zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) sowie den Softwarepartnern Catenate GmbH und Lange & Fendel GmbH ein Forschungsprojekt. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts analysieren die Partner den zugrundeliegenden Kernprozess zur Organisation von kurzfristigen Schienenersatzverkehren und dessen Optimierungspotenzial. Das Foschungsprojekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi) und durch das Zentrum Digitalisierung Bayern, einer Initiative der Bayerischen Staatsregierung, finanziert.

Eines der Projektziele ist, die Fahrgastinformation auf Basis der ausgewerteten Kundenwünsche u.a. durch eine schnellere Weitergabe der Informationen, zu verbessern. In diesem Zusammenhang wird beispielsweise auch die Integration der unternehmenseigenen App „Meridian BOB BRB – Info & Tickets“ geprüft. Hierzu erklärte Wolfgang Inninger, Leiter des Projektzentrums Verkehr, Mobilität und Umwelt des Fraunhofer IML: „Mit dem Projekt „DigiSEV“ schaffen wir eine Grundlage für die schnellere Organisation der Schienenersatzverkehre. Aber auch der Fahrgast steht im Fokus. Mit den digital verfügbaren Informationen kann der Fahrgast dann konkrete Angaben zur Weiterfahrt erhalten.“

Die am Organisationsprozess beteiligten Partner entwickeln in nächsten Schritten Konzepte – inklusive eines Prototypen – zur Digitalisierung und Automatisierung des Bestellprozesses von Bussen. Bei einer Implementierung hat dies zur Folge, dass der Schienenersatzverkehr künftig deutlich schneller und effizienter funktionieren kann. „Wir glauben daran, dass wir unseren Fahrgäste durch diesen wichtigen Schritt der Automatisierung und Digitalisierung in der Zukunft einen deutlich reibungsloseren Ersatzverkehr anbieten können“, so Fabian Amini, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn GmbH.

-am- Bild: bob

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„Radklima“
in Städten und Gemeinden

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Region Augsburg – Macht Radfahren am eigenen Wohnort Spaß oder ist es Stress? Vom 1. September bis zum 30. November 2018 konnten Radfahrende in Deutschland wieder über das „Radklima“ in ihren Städten und Gemeinden abstimmen. Auch zwei Kommunen aus dem Landkreis Augsburg sind in der vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) durchgeführten deutschlandweiten Befragung ausgewertet worden. Voraussetzung war es, dass mindestens 50 Bürgerinnen und Bürger die Umfrage vollständig ausfüllen.

Der Landkreis Augsburg hatte als kleine Motivation eine Geldprämie in Höhe von 250.- Euro ausgelobt, die nun an die Stadt Königsbrunn und den Markt Meitingen übergeben wurde. Diese Prämie wird in Königsbrunn in den kommenden Jahren für die Radabstellanlagen an der Haltestelle „Am Brunnenzentrum“ der zukünftigen Straßenbahnlinie drei eingesetzt. „Ich freue mich, dass die Gelder in den Kommunen sinnvoll verwendet werden und der Landkreis den engagierten Bürgerinnen und Bürgern somit etwas zurückgeben kann“, beglückwünschte Landrat Martin Sailer den Bürgermeister Franz Feigl bei der Checkübergabe.

Neben der Prämie wurden den Kommunen eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse und konkrete Handlungsmaßnahmen für die in der Umfrage dargestellten Probleme mitgegeben. „Wir wollen die Kommunen auf dem Weg zu mehr Fahrradfreundlichkeit unterstützen und sehen die Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs als Chance, Mängel aufzudecken“, so die Mobilitätsmanagerin des Landkreises Augsburg, Mareike Hartung.

In Königsbrunn wurden insbesondere das Parken auf Radwegen und die damit verbundene Kontrolle sowie Ahndung kritisiert. Weiterhin sehen die Radfahrer Verbesserungspotenzial bei den Ampelschaltungen. Eine bessere Anpassung auf Radfahrer wird gewünscht. In Meitingen wird vor allem die fehlende Werbung für das Radfahren bemängelt. Ebenfalls wird eine getrennte Führung des Radverkehrs vom sonstigen Verkehr befürwortet. Aufgrund der sehr geringen Teilnehmerzahl in beiden Kommunen sind die Ergebnisse nicht repräsentativ.

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Bei der Übergabe der Geldprämien: v.l. Landrat Martin Sailer,
Mobilitätsmanagerin Mareike Hartung und Königsbrunns Bürgermeister Franz Feigl

-laa- Bild: laa

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Bayern

hat eine neue Bierkönigin!

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Die Bayerische Bierkönigin 2019/2020: Veronika Ettstaller aus Gmund am Tegernsee

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Region Bayern – Unter den Augen von Landtagspräsidentin Ilse Aigner und dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger wurde zum zehnten Mal eine Bierkönigin als Repräsentantin der Bayerischen Biere gewählt. Die Landtagspräsidentin betonte: „Die Bierkönigin ist eine hervorragende Markenbotschafterin für Bayern“ und Wirtschaftsminister Aiwanger ergänzte, dass „die Tätigkeit der sympatischen Botschafterin über den Wirtschaftsfaktor hinaus gehe.“

Der Bayerische Brauerbund e.V. veranstaltete die Wahl, die zum ersten Mal im Löwenbräukeller in München stattfand – und so hieß Georg Schneider, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, die rund 500 Gäste im vollbesetzten Saal willkommen. Zudem begrüßte er alle ehemaligen Bierköniginnen, die extra zu diesem „kleinen Jubiläum“ angereist waren. Johanna Seiler, die Bierkönigin 2018/2019 – aus dem Nördlinger Ries – hielt eine emotionale Abschiedsrede.

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-am- Bild: am

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Modernisierungsprogramm
für Gaststätten

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Region Bayern – Immer mehr Wirte haben mit existentiellen Sorgen zu kämpfen, und stehen oftmals vor der Entscheidung, ob sie sich notwendige Investitionen in ihren Betrieb noch leisten können. Durch das Modernisierungsprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das am 17. Mai startete, sollen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Gaststätten finanziell unterstützt werden.

Als Volumen sind derzeit jährlich 15 Millionen Euro vorgesehen. Die Gaststätten können Zuschüsse von bis zu 200.000 Euro erhalten. Einen Antrag auf Förderung kann nahezu jede Gaststätte in Bayern – bis zum 31. Dezember 2019 – stellen. Alle Kriterien für die Antragsstellung, weitere Informationen, Musteranträge und Checklisten finden sich auf den Seiten des Bayerischen Wirtschaftsministeriums unter www.stmwi.bayern.de/service/foerderprogramme/.

Die für den bayerischen Tourismus wesentliche Wirtshauskultur soll mit Unterstützung des Modernisierungsprogramms möglichst flächendeckend erhalten bleiben und gefördert werden. Vor allem in ländlichen Regionen gibt das Gastgewerbe Menschen eine attraktive Arbeit und ist wesentlicher Baustein funktionsfähiger touristischer Strukturen. Die bayerische Gastronomie wird besonders wegen ihrer traditionelle Werte und einem authentischem Auftreten von den Besuchern geschätzt. Viele Wirte haben diesen Trend erkannt und setzen wieder vermehrt auf regionale und saisonale Angebote auf ihren Speisekarten.

Gastronomie-Betriebe, die sich um die bayerische Küche und Bierkultur besonders verdient machen, können sich um das Qualitätssiegel „Ausgezeichnete Bayerische Küche“ und „Ausgezeichnete Bierkultur“ bewerben. Das Siegel ist eine Initiative des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern e.V., des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der Bayern Tourist GmbH.

Alle Schritte zur Klassifizierung und alle Gasthöfe, die bereits ein solches Siegel tragen, findet man online unter www.bayerischekueche.de.

-laffb-

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Was macht die EU vor Ort?

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Region Dachau – Die Europäische Union (EU) hat ihren Sitz in Brüssel und Straßburg; das ist ganz schön weit weg und häufig wird über die Regelungen, die dort beschlossen werden, nicht gerade positiv gesprochen. Viel der Kritik ist im Einzelfall auch nicht von der Hand zu weisen, jedoch beruhen diese Entscheidungen meist auf Forderungen aufgrund einer in einem oder mehreren Ländern bestehenden Problematik sowie auf Kompromissen aller 28 Mitgliedsstaaten. Außerdem werden die EU-Regelungen häufig bei der Umsetzung in nationales Recht auch nochmals verschärft oder verkompliziert.

Neben den allgemeinen Errungenschaften wie einer jahrzehntelangen Friedenszeit, Reise-, Arbeits- und Niederlassungsfreiheit sowie der Zollunion, in vielen Ländern mit dem Euro eine einheitliche Währung und jüngst der Wegfall der Roaming-Gebühren beim Telefonieren, wirkt die EU auch direkt vor Ort. In vielen Lebensbereichen wie Schule und Bildung, Familie und Soziales, Natur und Landwirtschaft, Wirtschaft, Freizeit und Heimat fördert die EU Projekte, meist finanziell, aber auch durch Kontakte oder Austauschmöglichkeiten.

Die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Dachau hat anlässlich der Europawahl am 26. Mai 2019 eine Liste etlicher „Leuchtturm“-Projekte zusammengetragen und auf einer speziellen Internetseite aufgelistet: https://www.landratsamt-dachau.de/landkreis-kultur-tourismus/landkreis/eu-foerderprojekte-im-landkreis/

Die Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aber ein Blick lohnt sich, um zu erkennen, wie wichtig die EU auch für die Bürgerinnen und Bürger ist.

-ladah-

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Statement zu den Ergebnissen
der Europawahl
von Michael Fahmüller, Landrat des Landkreises Rottal-Inn

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Die Ergebnisse der Europawahl in Deutschland, speziell aber auch im Landkreis Rottal-Inn zeigen für mich vor allem zwei Dinge: Erstens, dass die Menschen sich für Europa interessieren und wollen, dass es mit und in der Europäischen Union vorwärts geht. Das zeigt die erfreulicherweise stark gestiegene Wahlbeteiligung, aber auch die Verteilung der Stimmen mit großer Mehrheit auf die konstruktiv denkenden, pro-europäischen, demokratischen Parteien, im Landkreis Rottal-Inn insbesondere die CSU und die Grünen. Die europafeindlichen und –skeptischen Parteien sind trotz leichter Zugewinne klar in der Minderheit.

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Michael Fahmüller, Landrat des Landkreises Rottal-Inn

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Zweitens: Die starken Zugewinne der Grünen auf Bundesebene zeigen, dass Themen wie Ökologie und Klimaschutz die Menschen bewegen. Das zeigt mir als Landrat aber auch, dass wir im Landkreis Rottal-Inn mit unseren ökologischen Projekten, die wir parteiübergreifend vorantreiben, auf dem richtigen Weg sind. Wir haben den Grundstein bereits gelegt für eine solide, umsetzbare und finanzierbare ökologische Zukunft, ohne ideologische Hirngespinste. Und diese Projekte lassen wir uns weder schlecht reden, noch lassen wir uns von Rückschlägen beirren, sondern wir werden sie notfalls alleine weiter vorantreiben.

Aus parteipolitischer Sicht könnte das Wahlergebnis für die Union insgesamt sicher besser sein, die Zugewinne der CSU in Bayern zeigen aber auch, dass wir mit Manfred Weber den richtigen Mann an der richtigen Stelle haben. Jetzt muss es darum gehen, auch in den Regionen weiter für Europa zu arbeiten. Wir wollen unsere bayerischen Stärken, unsere Innovations- und Wirtschaftskraft, aber auch unsere eigene Identität in einem vereinten Europa mit voller Kraft einbringen“, betonte Michael Fahmüller.

-lari- Bild: Anita Aigner Tann

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Keine „kompostierbaren“ Kunststofftüten:
Papiertüte ist die weitaus bessere Alternative

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Region Freising – Von diversen Firmen werden derzeit „kompostierbare“ Kunststofftüten zum Verkauf angeboten. Die Tüten sind mit Aufschriften wie „kompostierbar“, „biologisch abbaubar“ etc. versehen. Das Amt für Umweltschutz und Abfall am Landratsamt Freising weist jedoch darauf hin, dass für den Biomüll nur die vom Landkreis ausgegebenen Papiertüten verwendet werden sollten, die an den Wertstoffhöfen kostenlos verteilt werden.

Kompostierbare Biobeutel aus biologisch abbaubaren Werkstoffen werden unter anderem auf Basis von Stärke (Mais- oder Kartoffelstärke) hergestellt. Das bedeutet, dass sie zu ca. 50 Prozent aus Stärke, aber auch zu 50 Prozent aus Erdöl bestehen. Sie enthalten beispielsweise Kunststoffkügelchen, die in ein Maisstärkegerüst eingebunden sind. Bei der Kompostierung zerfällt das Gerüst, die kleinen Kunststoffteilchen jedoch bleiben im Kompost erhalten und verunreinigen ihn.

„Kompostierbare“ Kunststofftüten bieten bei der Sammlung von Biomüll gegenüber der üblicherweise verwendeten Papiertüte einige Vorteile. Sie sind z.B. flüssigkeits- und geruchsdicht. Jedoch ergeben sich im praktischen Betrieb einige Schwierigkeiten: Sie verleiten Dritte dazu, normale Kunststofftüten zum Sammeln von Biomüll zu nutzen. Die Tüten verschmutzen beim Transport und sind von normalen Plastiktüten nicht mehr unterscheidbar. Sie müssen deshalb genauso wie ordinäre Plastiktüten vor der Verwertung aussortiert werden. Sie durchlaufen, sofern sie nicht aussortiert werden, die Verwertungsanlage nahezu unbeschadet und müssen spätestens vor der Verwertung des Kompostes entfernt werden. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass die Verwertung des Biomülls aus dem Landkreis Freising nicht in einer Kompostieranlage erfolgt, sondern in einer Vergärungsanlage. Deshalb können sogenannte kompostierbare Kunststofftüten bei der Erfassung von Biomüll nicht verwendet werden.

Unter dem Strich ist die Papiertüte die weitaus bessere Alternative. Deshalb appelliert der Abfallberater des Landratsamts an die Bürgerinnen und Bürger darauf zu achten, dass nur kompostierbarer Biomüll in die Biotonne gegeben wird und nur die vom Landkreis ausgegebenen Papiertüten verwendet werden. Diese sind kostenlos am Wertstoffhof erhältlich. Demgegenüber kostet die Verwendung von „kompostierbaren“ Kunststofftüten gleich zweimal Geld: Erstens müssen sie gekauft, zweitens aussortiert werden und die Kosten für das Aussortieren werden über die Biotonnengebühren abgerechnet. Hinzu kommt das Risiko, dass evtl. die Biotonne aufgrund der Verwendung kompostierbarer Kunststoffbeutel nicht geleert wird.

-lafs-

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Bildungsmesse
Inn-Salzach

Region Mühldorf am Inn – Auch auf der diesjährigen Bildungsmesse Inn-Salzach gab es wieder ein Gewinnspiel mit vielen attraktiven Preisen. Landrat Georg Huber und die Sponsoren überreichten den Gewinnerinnen und Gewinnern im Landratsamt Mühldorf ihre Preise persönlich. Die Gewinnübergabe war der Abschluss einer sehr erfolgreichen Bildungsmesse mit höchst zufriedenen Ausstellern und viel positiver Resonanz der Besucher. „Dieser Erfolg mit rund 6.500 Besuchern war ein Gemeinschaftswerk vieler Beteiligter und so geht unser Dank besonders an die Kooperationspartner sowie alle 131 Aussteller“, resümiert Landrat Georg Huber. 98 Prozent der Aussteller waren mit der Messe zufrieden und 93 Prozent gaben an, ihr Messeziel erreicht zu haben. Vor Ort konnten Praktikumsplätze und Termine zu Vorstellungsgesprächen vereinbart werden und es wurde sogar eine kleine Anzahl an Ausbildungsplätzen vergeben.

Wichtig war laut Landrat Georg Huber auch die Beteiligung vieler Eltern, die ihre Kinder vor allem am Samstag zum großen Teil auf die Messe begleiteten und sehr gezielt Unternehmen und Aussteller ansprachen. Viele Schulen hatten die Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht gezielt vorbereitet und haben diese am Freitagvormittag für den Besuch der Messe vom Unterricht freigestellt. Die nächste Bildungsmesse Inn-Salzach findet am 24. und 25. April 2020 in Burghausen statt.

„Wir bedanken uns recht herzlich bei den vielen Ausstellern, die einen Preis gesponsert haben“, so Landrat Georg Huber. 52 Preise von insgesamt 29 Ausstellern wurden verlost. Hauptgewinn war ein Samsung Galaxy Tablet von der Sparkasse Altötting-Mühldorf. Die weiteren Preise stifteten:  ALDI SÜD, AlzChem Trostberg GmbH, Bayerische Landesärztekammer, Berndt GmbH, Bilfinger Chemserv GmbH, Byodo Naturkost GmbH, Chemiepark Gendorf, Deutsche Bahn AG, Elektro Rösler GmbH, Esterer Gießerei GmbH, Fliegl Agrartechnik GmbH, Gruber Landtechnik KG, Gummiwerk KRAIBURG GmbH & Co.KG, Handwerkskammer für München und Obb., IHK-Akademie Mühldorf, IT-Schule Gendorf, Lidl Vetriebs GmbH & Co.KG, MD Elektronik GmbH, Nitrochemie Aschau GmbH, ODU Otto Dunkel GmbH & Co. KG, Primo GmbH, Raiffeisenbank RSA eG, Schlagmann Poroton GmbH & Co.KG, Schörghuber Spezialtüren KG, Stadt Waldkraiburg, Technische Hochschule Deggendorf, Vinnolit GmbH & Co.KG, ViscoTex Pumpen- und Dosiertechnik GmbH.

-lamd-

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Fachvortrag:
„Vorderer Knieschmerz“

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Region Bad Tölz – Das Knie steht unter Dauerbelastung: Beim Sport und auch im Alltag wird ihm einiges abverlangt. Viele Betroffene klagen dabei insbesondere beim Wandern über Schmerzen im Bereich des vorderen Oberschenkels und der Kniescheibe. „Vorderer Knieschmerz – ein typisches Problem beim Bergwandern“: Zu diesem Thema veranstaltet das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am Donnerstag, 6. Juni – ab 18:00 Uhr – einen Vortrag in der Aula der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz. Über Behandlungsoptionen spricht Prof. Dr. med. habil. Peter C. Kreuz, Chefarzt Sportorthopädie, Arthroskopie und regenerative Gelenkchirurgie.

„Als vorderen Knieschmerz oder patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) bezeichnet man Schmerzen im Gleitweg zwischen Oberschenkel und Kniescheibe“, betont der Chefarzt. Zu Beschwerden kommt es vor allem bei Belastungen wie Kniebeugen, Springen und Treppengehen. Auch beim Wandern und hier insbesondere beim Bergauf- und Bergabgehen machen sich die Kniescheiben bemerkbar. Im gesunden Zustand sitzt die Kniescheibe im sogenannten Gleitlager des Oberschenkelknochens wie auf einer Schiene und wird durch seitliche Bänder gehalten und durch die Muskulatur unterstützt. Eine Instabilität der Kniescheibe führt dazu, dass sie nicht exakt im Gleitlager liegt und im schlimmsten Fall aus der Führungsrinne herausspringt. Das verursacht starke Schmerzen.

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Prof. Dr. med. habil. Peter C. Kreuz, Chefarzt Sportorthopädie, Arthroskopie und regenerative Gelenkchirurgie
referiert zum Thema „Vorderer Knieschmerz – ein typisches Problem beim Bergwandern“

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Mittels einer präzisen Diagnostik über Ultraschall, Röntgen oder bei Bedarf Magnetresonanztomographie lassen sich die Ursachen näher eingrenzen und andere Krankheitsbilder wie beispielsweise eine bereits bestehende Arthrose hinter der Kniescheibe ausschließen. Steht fest woher der Schmerz kommt, stehen verschiedene konservative und operative Therapieformen zur Verfügung.

-am- Bild: ask

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Spaß beim Schwimmen
in sauberen Seen

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Region Neu-Ulm – Kostenlos kann man sich in den acht EU-Badgewässern im Landkreis Neu-Ulm erfrischen. Der Leiter des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), Dr. Martin Küfer, freut sich darüber, dass alle EU-Seen im Landkreis – vom Unterelchinger See im Norden bis zu den Filzinger Seen in Altenstadt im Süden – wieder die Bestnote der Europäischen Union erzielt haben: Eine „ausgezeichnete“ Badegewässerqualität.

Der Verein für Naherholung hat diese Badeparadiese zusammen mit den Gemeinden in den vergangenen vier Jahrzehnten geschaffen. Große Liegewiesen, Spielplätze sowie Sanitärgebäude sind vorhanden. Die Badeseen sind über das Radwegenetz oder per Fuß zu erreichen. Dies ist besonders ratsam an heißen Sommertagen, um sich die Parkplatzsuche zu sparen.

In dem gratis zu beziehenden Faltblatt „Hinein ins Nass“ hat die Tourismusförderung des Landratsamtes die besten Badeplätze im Landkreis Neu-Ulm übersichtlich zusammengefasst. „Darin sind alle wichtigen Informationen rund um die Naherholungsseen und Schwimmbäder enthalten. Zum Service gehört auch eine Landkreiskarte, in der die Standorte der Seen und Bäder verzeichnet sind“, zeigte Andrea Engel-Benz, vom Landratsamt Neu-Ulm, auf. Weitere Broschüren wie „Raus ins Grüne“, „Rauf aufs Rad“ und „Hinein ins Nass“ enthalten viele Vorschläge für Ausflüge im Landkreis Neu-Ulm.

Nähere Informationen zu den Badeseen im Landkreis Neu-Ulm gibt es im Internet unter www.landkreis.neu-ulm-tourismus.de, Rubrik: EU-Badegewässer. Direktzugriff besteht über den QR-Code auf den Hinweisschildern am Badesee.

-lanu- Bild: lanu

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Nachhaltig, vielfältig, grün:

Die Themengärten der Landesgartenschau Ingolstadt 2020

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Region Ingolstadt – Mit dem symbolischen Spatenstich wurde auf dem Gelände der Landesgartenschau Ingolstadt von Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt und Aufsichtsratsvorsitzender der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH; Gerhard Zäh, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V. (VGL Bayern) und Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH, der Bauauftakt für die Themengärten begangen.

Die Themengärten liegen prominent auf dem Gelände, direkt angrenzend an die Parkterrasse, dem zentralen Besucherentree der Landesgartenschau. Die neun Schaugärten stellen den Besucherinnen und Besuchern im kommenden Jahr Möglichkeiten einer umwelt- und ressourcenschonenden Gartengestaltung vor. „Ich würde mich freuen, wenn sich viele Ingolstädterinnen und Ingolstädter von den Themengärten inspirieren lassen und sich für einen tierfreundlichen und nachhaltigen Garten entscheiden. So kann jede und jeder dazu beitragen, dass unsere Heimatstadt noch grüner wird“, sagte Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel.

Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt ergänzte: „Es ist sehr zu begrüßen, dass die Themengärten von Firmen aus der Region gestaltet werden. So können die Besucherinnen und Besucher Ideen, die sie sich auf der Landesgartenschau geholt haben, mit ortsansässigen Firmen zu Hause in die Realität umsetzen.“ „In enger Zusammenarbeit bringen Landschaftsarchitekten, Landschaftsgärtner sowie der Produktionsgartenbau ihre speziellen Sichtweisen auf eine nachhaltige Gartengestaltung ein. Dabei demonstriert jeder Betrieb, wie unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden können und wie durch die Symbiose der verschiedenen Elemente kreative, moderne oder auch klassische Akzente entstehen“, fasste Gerhard Zäh zusammen.

Die Verantwortung für die Planung, Umsetzung und Betreuung der neun Themengärten liegt in den Händen von acht, meist regionalen Fachbetrieben – davon sind sechs Unternehmen im VGL Bayern organisiert. Weitere Infos: www.ingolstadt.de

-in-

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Interdisziplinäre
Kooperationsvereinbarung
zum Kinderschutz

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Region Ingolstadt, Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen – Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist leider nach wie vor tagtägliche Realität in der Arbeit der Jugendämter, sei es in Form von körperlicher, sexueller, seelischer Gewalt oder Vernachlässigung. Den Ärztinnen und Ärzten kommt eine Schlüsselfunktion beim Erkennen von Anzeichen für Kindeswohlgefährdungen und der Unterstützung der Betroffenen zu.

Eine verstärkte Zusammenarbeit von Jugendämtern und Kliniken kann deshalb dazu beitragen, dass die betroffenen Kinder und ihre Familien früher und wirksamer die bestehenden Unterstützungsangebote der Kinder- und Jugendhilfe erhalten. Gelingende und vertrauensvolle Zusammenarbeit an dieser wichtigen Schnittstelle stellt hierfür eine elementare Voraussetzung dar.

Die Jugendämter der Stadt Ingolstadt, sowie der Landkreise Eichstätt, Neuburg – Schrobenhausen und Pfaffenhofen haben sich gemeinsam mit den Kliniken in der Region 10 bereits 2017 auf den Weg gemacht, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Kinderschutz auszubauen und verbindlicher zu gestalten. Als erste Schritte wurden zwischenzeitlich verschiedene Kooperationsvereinbarungen auf der Ebene der jeweiligen Jugendamtsbezirke geschlossen, welche die konkrete Zusammenarbeit des jeweils zuständigen örtlichen Jugendamtes und der Kliniken in dessen Einzugsbereich regeln. Darüber hinaus war es von Anfang an ein gemeinsames Ziel, die Zusammenarbeit auch überregional zu verstärken. Die nun fertiggestellte Vereinbarung aller Jugendämter und Kliniken der Region 10 beschreibt die hierfür notwendigen verbindlichen Kooperationsstrukturen und Verfahrensabläufe an den Schnittstellen aller Beteiligter. Sie ist damit ein weiterer, wichtiger Baustein für einen gelingenden Kinderschutz in der gesamten Region 10.

-laei-

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Für mehr Klimaschutz und Lebensqualität:

Startschuss für das „Stadtradln“

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Region Miesbach – Ab dem 21. Mai ist Holzkirchen beim diesjährigen „Stadtradeln“ dabei. Die Marktgemeinde nimmt zum ersten Mal an der Kampagne des Klima-Bündnises teil. Jetzt heißt es: Radeln für ein gutes Klima! Ziel des „Stadtradeln“ ist es, 21 Tage am Stück, privat und beruflich, möglichst viele Kilometer CO2-frei mit dem Fahrrad oder Pedelec zurückzulegen und bewusst in den Alltag zu integrieren.

Interessierte können sich ab sofort anmelden und ein Team gründen oder einem Team beitreten. Individualradler können sich dem „Offenes Team – Holzkirchen“ anschließen. Wichtig hierbei ist, dass jeder mitmachen kann, der in Holzkirchen wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder eine Schule besucht.

Beim „Holzkirchner Grasmarkt“  – am 21. Mai – gibt der 1. Bürgermeister Olaf von Löwis of Menar, um 15:00 Uhr den Startschuss fürs „Stadtradeln“ und lädt alle Interessierten herzlich zum Mitmachen ein. In diesem Zuge tauscht der Bürgermeister seinen Autoschlüssel für drei Wochen gegen ein Fahrrad.

Die aktivsten Teilnehmer können Preise in vier Kategorien gewinnen: Die/der Teilnehmer/in mit den meisten Radkilometern, das Team mit den meisten Radkilometern pro Person, das Team mit den meisten Radkilometern und das Team mit den meisten Mitgliedern. Die beste Einzelperson gewinnt ein hochwertiges Fahrradtrikot von Bergzeit. Weitere Sachpreise werden von Specialized und Intersport Berauer – Holzkirchen zur Verfügung gestellt. Die Preisverleihung findet am Sonntag, 30. Juni – um 14:00 Uhr – am „Holzkirchner Johannimarkt“ statt.

-am-

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„Ärmel hoch gegen Blutkrebs!“

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Region Fürstenfeldbruck – Stammzellen retten Leben! Leukämie ist heilbar, wenn rechtzeitig ein passender Stammzellspender gefunden wird. Für Leukämiepatienten weltweit erhöht jeder neu Registrierte die Chance, wieder ganz gesund zu werden. Typisieren lassen kann sich jeder zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in körperlich guter Verfassung ist. Dabei sind nur wenige Tropfen Blut oder ein Wangenabstrich und ein paar Minuten Zeit notwendig.

Seit 2016 rufen die Stiftung AKB und der Blutspendedienst (BSD) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) im Mai zum „Aktionstag Bayern gegen Leukämie“ auf. Jedes Jahr wird ein Tag im Mai zum Motivationstag für alle Bayern, sich als Stammzellspender gegen Leukämie typisieren zu lassen und zum Blut spenden zu gehen. „Wir wollen die Menschen in Bayern motivieren, sich als Stammzellspender und als Blutspender für kranke Menschen zu engagieren und deren Heilung zu ermöglichen“, so Dr. Hans Knabe, Vorstand und Gründer der Stiftung AKB.

Dieses Jahr fällt der bayernweite Aktionstag auf den 22.Mai – Schirmherrin ist Landtagspräsidentin a.D. Barbara Stamm. Ganz nach dem Motto „Ärmel hoch gegen Blutkrebs“ unterstützt auch das Landratsamt Fürstenfeldbruck als Multiplikator den Aktionstag: „Die leider immer noch weit verbreitete Skepsis gegenüber der Stammzellenspende ist vollkommen unbegründet“, erläuterte Dr. Rudolf Summer, Leiter des Gesundheitsamts Fürstenfeldbruck. „Es werden überwiegend Stammzellen aus dem Blut entnommen. Nur in 20 Porzent der Fälle entnimmt man sie aus dem Beckenkamm. Auf keinen Fall aus dem Rückenmark, wie immer noch manche irrtümlich glauben“, betonte Summer.

Bürgerinnen und Bürger, die sich registrieren lassen möchten, haben vom 22. bis 24. Mai die Möglichkeit, sich beim Bürgerservicezentrum zu den regulären Öffnungszeiten (Mo. – Do. 8:00 – 18:00 Uhr und Fr. 8:00 – 16:00 Uhr) im Landratsamt Fürstenfeldbruck ein so genanntes „Lebensretterset“ abzuholen. Mit den hier enthaltenen Wattestäbchen kann direkt vor Ort ein Wangenabstrich gemacht werden. Zusammen mit den ausgefüllten Unterlagen geht das Set dann zurück ans Labor. Die Spenderdatendaten stehen dann der weltweiten Suche nach Stammzellspendern zur Verfügung. Jeder Registrierte erhält eine DKMS-Spendercard.

Wer sich nicht als Spender registrieren lassen möchte, kann leukämiekranken Patienten auch mit einer Geldspende helfen. Weitere Informationen: http://bayern-gegen-leukaemie.de/

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Landrat Thomas Karmasin und der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Rudolf Summer
werben gemeinsam für die Aktion „Armel hoch gegen Blutkrebs“

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-laffb- Bild: laffb

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Trachtenwallfahrt Birkenstein

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Region Oberland – Traditionell findet an Christi Himmelfahrt die Trachtenwallfahrt des Oberlandler Gauverbandes statt. Bereits seit 1923 treffen sich die Trachtler zur gemeinsamen Wallfahrt in Birkenstein. Am Donnerstag, 30. Mai 2019, werden über 2000 Pilger aus 50 Vereinen erwartet. Die Aufstellung der Trachtler erfolgt, wie gewohnt, am Sportplatz in Fischbachau, im Landkreis Miesbach. Der Pilgerzug wird sich um 9:00 Uhr in Bewegung setzen, sodass die Heilige Messe um 10:00 Uhr in Birkenstein beginnen kann.

-am- Bild: am

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Basiselterngeld,

ElterngeldPlus oder Partnerschaftsmonate

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Region Lindau/Bodensee – Basiselterngeld, ElterngeldPlus oder Partnerschaftsmonate? Eltern haben mittlerweile verschiedene Wahlmöglichkeiten hinsichtlich Elterngeld und Elternzeit. Daher ist es gut zu wissen, welches Modell für die jeweilige Lebenslage am sinnvollsten ist. 70 interessierte angehende Mütter und Väter haben das Angebot der Schwangerenberatungsstelle des Landratsamtes Lindau am Bodensee in Zusammenarbeit der Schwangerenberatungsstelle des Sozialdienstes Kath. Frauen e.V. (SKF) Augsburg, genutzt und kamen zu einer Informationsveranstaltung in das Landratsamt. Die Referentin Claudia Mergle vom Zentrum Bayern Familie und Soziales, Augsburg, (ZBFS), war auch nach dem Vortrag noch im Gespräch mit den werdenden Eltern.

Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) bietet seit 01.07.2015 nicht nur das Basiselterngeld als Familienleistung in den ersten 12 bis 14 Lebensmonaten des Nachwuchses an. Das ElterngeldPlus ist eine mögliche Form für Paare die schnell wieder in den Arbeitsprozess einsteigen möchten und verlängerte Zeiten der Auszahlung des Elterngeldes in Anspruch nehmen wollen. Die Partnerschaftsbonus-Monate ermöglichen unter bestimmten Voraussetzungen einen weiteren Elterngeld-Bezug von vier zusätzlichen Monaten, wenn Eltern in dieser Zeit gleichzeitig zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten möchten.

Die vielen Rückfragen an dem Abend machten deutlich, dass der Gesetzgeber einerseits ein detailliertes Regelwerk geschaffen hat das Familien mit ihren unterschiedlichen Einkommenssituationen gerecht werden möchte, es andererseits aber aufgrund der Komplexität schwierig ist, sich einen Überblick zu verschaffen. Positiv ist auch die vereinfachte Form der Antragstellung für das seit 01.09.2018 geschaffene Familiengeld. Wer in Bayern in Bezug von Elterngeldleistungen ist, (Geburten ab 01.10.2015) muss keinen gesonderten Antrag auf Familiengeld stellen. Das Familiengeld in Höhe von 250.- €, ab dem 3. Kind 300.- €, schließt sich automatisch an das Elterngeld an, und zwar ab den 13. bis zum 36. Lebensmonat. Das Familiengeld ist einkommens- und erwerbsunabhängig.

Wer Fragen rund um das Thema Elterngeld und Elternzeit hat, kann sich – von Mo-Do in der Zeit von 8-16 Uhr sowie Fr in der Zeit von 8-12 Uhr – an das ZBFS-Servicetelefon Familienleistungen unter der Telefonnummer 0931 – 320 90 929 wenden. Die Schwangerenberatungsstelle des Landratsamtes Lindau www.landkreis-lindau.de, ProFamilia www.profamilia.de und die Beratungsstelle des Sozialdienstes Kath. Frauen www.skf-augsburg.de stehen Familien auch mit Beratung und Begleitung, zu allen Fragen die sich im Rahmen einer Schwangerschaft ergeben, zur Verfügung. Hierzu gehören neben Information zu Elterngeld- und Elternzeit auch Fragen zu anderen finanziellen Hilfen oder die Prüfung der Voraussetzung einer Unterstützung hinsichtlich der Anschaffung einer Babyausstattung durch unterschiedliche Stiftungen.

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MERIDIAN, BOB und BRB:
Witterungs- und infrastrukturbedingte Einschränkungen

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Region Bayern – Hochwasserwarnungen in Bayern und Schwaben bedeuten auch Störungen im Eisenbahnverkehr. Der anhaltende und starke Regen führt zu steigenden Pegeln in Flüssen und Bächen im Streckengebiet von Meridian, BOB und BRB. Dies führte bereits in Streckenteilen zu Verspätungen und vereinzelt zu Ausfällen zwischen Augsburg und Friedberg (BRB). Hinzu kamen Störungen an der Infrastruktur, besipielsweise zwischen Schliersee und Miesbach (BOB).

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Ob es zu weiteren Störungen in Gewässernähe kommt (Tiroler Ache bei Übersee am Chiemsee im Netz des Meridian, Ammer bei Mering im Netz der BRB), ist noch nicht absehbar und hängt von der weiteren Entwicklung der Pegelstände der Flüsse ab. Fahrgästen wird empfohlen, sich vor Reisebeginn auf der Webseite von Meridian, BOB und BRB – www.meridian-bob-brb.de – über die Fahrmöglichkeiten zu informieren.

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Weil Klimaschutz lebensnotwendig ist:
Der Landkreis München sucht vorbildliche Umweltschützerinnen und Umweltschützer

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Region München – Die Klimaerwärmung zeigt sich bekanntlich in Extremwetterereignissen wie Stürmen, Dürren oder Hitzesommern mit einhergehenden Ernteausfällen, die auch in zunehmendem Maße im Landkreis München spürbar werden. Um die Klimaerhitzung beherrschbar zu halten, muss laut dem Sonderbericht des IPCC die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten begrenzt werden. Notwendig sind dafür laut IPCC „schnelle, weitreichende und beispiellose Änderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen“.

Einmal im Jahr ehrt der Landkreis München Privatpersonen, die sich ehrenamtlich genau für solche beispiellosen Änderungen oder Verhaltensweisen einsetzen und sich damit um den Umwelt- und Klimaschutz im Landkreis München besonders verdient gemacht haben. Für die 15. Umweltehrung werden auch 2019 wieder engagierte Umweltschützerinnen und Umweltschützer gesucht.

Qualifizieren können sich beispielhafte Aktivitäten, Leistungen oder Lösungen in den Bereichen Umweltbildung, Energieeinsparung, Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und Umwelt- und Naturschutz. Gute Chancen auf eine Auszeichnung haben solche Projekte, die über die bloße Erfüllung umweltrechtlicher Anforderungen oder die Erledigung gesetzlicher Pflichtaufgaben hinausgehen und sich durch Kreativität, Dauerhaftigkeit oder Modellcharakter besonders hervorheben.

Für die Umweltehrung können Akteure von Dritten vorgeschlagen werden. Neben Einzelpersonen können auch Gruppen für ihr ehrenamtliches Umweltschutzprojekt im Landkreis München geehrt werden. Insbesondere auch Gemeinden und Städte des Landkreises München sind aufgerufen, vorbildliche Umweltschützer zu nennen. Die Vorschläge mit umfassenden Projektbeschreibungen, Fotos und eventuell weiterem Anschauungsmaterial können an das Landratsamt München, Sachgebiet 3.3.2.1 – Energie und Klimaschutz, Postfach 900751, 81507 München – oder per E-Mail an 29plusplus@lra-m.bayern.de gesendet werden.

Einsendeschluss für die diesjährige Umweltehrung ist der 15. Juni 2019. Weitere Auskünfte und Informationen:
www.klimadialog.landkreis-muenchen.de, unter www.landkreis-muenchen.de, Stichwort Umweltehrung – und telefonisch unter 089 – 62 21 25 22.

-lam-

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Verbandsversammlung des Zweckverbands

für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung

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Region Rosenheim, Miesbach – Knapp 35.000 Notfallereignisse wurden im vergangenen Jahr in Stadt und Landkreis Rosenheim sowie im Landkreis Miesbach registriert. In der Verbandsversammlung des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim wurde zudem bekannt, dass die Notfall-Patienten fast überall in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit in ein Krankenhaus gebracht werden können. Nachgebessert werden muss allerdings im Versorgungsbereich der Rettungswache in Bad Endorf.

Laut Statistik wurden im zweiten Halbjahr 2018 gut 73 Prozent aller Notfall-Patienten in und um Bad Endorf in weniger als 12 Minuten vom Notarzt bzw. den Rettungskräften erreicht. „Das ist deutlich zu wenig“, sagte der Geschäftsleiter des Zweckverbands Stefan Forstmeier. Gesetzlich vorgegeben ist, dass in mindestens 80 Prozent aller Notfälle vom Ausrücken bis zum Eintreffen am Ereignisort maximal 12 Minuten vergehen dürfen. Forstmeier kündigte an, auf die Krankenkassen zugehen zu wollen, um eine Lösung zu erarbeiten. Er geht davon aus, dass ein Gutachten in Auftrag gegeben werden muss. Vorsorglich wurden im Haushalt 2019 bereits Mittel dafür bereitgestellt. Im Übrigen, wirkten sich die in den vergangenen Jahren durchgeführten Veränderungen positiv auf die Notfallversorgung von Patienten aus.

Gesprächsbedarf mit den Krankenkassen gibt es auch, was die Betriebskosten der Integrierten Leitstelle in Rosenheim anbelangt. Die Kassen kritisieren den so genannten Fachdienstschlüssel. Er sieht vor, dass 70 Prozent der Kosten dem Rettungsdienst zugeschlagen werden und somit von den Krankenkassen bezahlt werden müssen. Die verbleibenden 30 Prozent entfallen auf den Feuerwehrbereich und werden vom Zweckverband übernommen. Die Kassen wollen Veränderungen im Detail, die unter dem Strich dazu führen werden, dass der Zweckverband mehr bezahlen muss. Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die als stellvertretende Verbandsvorsitzende die Versammlung leitete, regte an, mit dem Bayerischen Innenministerium in Kontakt zu treten. Es hatte die Einführung der Integrierten Leitstellen den Kommunen zur Aufgabe gemacht und deren Aufbau finanziell gefördert. Die jährlichen Betriebskosten der Integrierten Leitstelle in Rosenheim liegen aktuell bei 2,9 Millionen Euro.

Das Anfang 2018 gegründete Schlaganfallnetzwerk hatte sich zum Ziel gesetzt, Schlaganfallpatienten möglichst innerhalb einer Stunde in ein Krankenhaus mit spezialisierter Schlaganfallversorgung zu bringen. Wie der ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. Michael Städtler, in der Verbandsversammlung bekannt gab, gelingt es, dieses Ziel in 90 Prozent aller Fälle zu erreichen. „Spätestens nach 80 Minuten sind alle Patienten in der richtigen Klinik“, so Dr. Städtler.

In Bayern einmalig, organisierte Dr. Städtler zusammen mit Christof Vornberger – vom Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung – erstmals eine gemeinsame Fortbildung für Notfallsanitäter und Rettungsassistenten im Rettungsdienstbereich. Im Oktober wird es wieder einen Rosenheimer Notfalltag geben. Zusammen mit Vertretern aller Hilfsorganisationen in der Region gelang es Städtler zudem, dass alle für den Alltag erforderlichen Produkte in den Rettungswagen an gleicher Stelle eingeräumt werden. „Das bewährt sich vor allem dann, wenn bei einem Einsatz Rettungswagen verschiedener Organisationen vor Ort sind. Es muss nicht mehr gesucht werden“, meinte der Ärztliche Leiter Rettungsdienst und bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit.

Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim umfasst die Stadt Rosenheim sowie die Landkreise Miesbach und Rosenheim. Ab Ende Mai wird er sich neu mit einer eigenen Homepage präsentieren.

-laro-

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Ehrenamtliche

im Ferienprogramm

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Region Rottal-Inn – Jedes Jahr in den Sommerferien gibt es in den Gemeinden und Städten des Landkreises Rottal-Inn ein umfangreiches Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche. Dabei engagieren sich viele Personen ehrenamtlich. Die Kommunale Jugendarbeit veranstaltet aus diesem Grund auch dieses Jahr wieder eine Fortbildung für Ehrenamtliche des Ferienprogramms. Die Schulung findet am Donnerstag, 27. Juni, in der Zeit von 18:30 bis 21:00 Uhr im Pfarrheim Postmünster (Pfarrer-Wieslhuber-Str. 1a) statt. Neben Praxistipps und praktischen Hinweisen erhalten die Teilnehmer während der Schulung Informationen über Anforderungen an Betreuungspersonen, neue Spielideen und Hintergründe zu rechtlichen Grundlagen. Des Weiteren wird auf mögliche Konflikte und ein Krisenmanagement eingegangen. Außerdem werden ausgewählte Betreuungssituationen – u.a. Badeausflüge, Busfahrten, Lagerfeuer – besprochen und der besondere Handlungsbedarf während dieser Zeit dargestellt. Anmeldungen per Mail mit Angabe des Namens, der Adresse, Telefonnummer und des Vereins an: verwaltung.koja@rottal-inn.de

 

-lari-

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Jubiläums-Studienfahrt
der Ortshistoriker und Archivare

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Region Starnberg – Die 20. Jubiläums-Studienfahrt führte die Archivare, Heimatforscher und Ortshistoriker aus dem Landkreis Starnberg – in Begleitung von Landrat Karl Roth – nach Memmingen. Die ehemalige freie Reichsstadt gehört seit 1803 zu Bayern und hat sich zu einem Schul-, Verwaltungs- und Handelszentrum in der Region Donau-Iller entwickelt. Die Altstadt zählt mit ihren vielen Plätzen, Bürger- und Patrizierhäusern, Palästen und der Stadtbefestigung zu den besterhaltenen Städten Süddeutschlands.

Nach ihrer Ankunft wurden die Besucher aus Starnberg in zwei Gruppen durch die historische Altstadt geführt. Die beiden Stadtführerinnen zeigten den Starnbergern die Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie beispielsweise die 1,4 Kilometer lange, noch gut erhaltene Stadtmauer mit ihren Stadttürmen, das ehemalige Kreuzherrenkloster, das Rathaus und den Martinsturm mit der achteckigen Turmspitze. Anschließend fuhr die Studiengruppe in das nur wenige Kilometer entfernte Buxheim und besichtigte dort das Kartäuserkloster. Herzstück des Klosters ist die Kartausenkirche, in der die Mönche ihre Liturgie feierten. Die Kartausenkirche ist in einen Priester- und einen Brüderchor geteilt. Im Priesterchor ist das berühmte Chorgestühl zu sehen, das der Tiroler Künstler Ignaz Waibl zwischen 1687 und 1691 anfertigte. Im Jahr 1883 wurde es vom damaligen Besitzer Graf Waldbott von Bassenheim verkauft. Erst 1980 konnte es auf abenteuerlichen Wegen zurückgekauft und aufwendig restauriert werden.

Auf dem Rückweg nach Starnberg machte die Studiengruppe einen Abstecher nach Ottobeuren und besuchte die Basilika der Benediktinerabtei. Dort erläuterte Dr. Benno C. Gantner die Baugeschichte und ging in seinem Vortrag auf die wichtigsten Elemente im Inneren der Basilika ein. Kreisheimatpfleger Gerhard Schober stellte die beiden barocken Chororgeln vor. „Die Fahrt war wieder einmal sehr beeindruckend. Auch für den Austausch unter den Teilnehmern ist die Reise gewinnbringend und daher ein wichtiger Termin im Jahreskalender“, berichtet Landrat Karl Roth. Die Studienfahrt der Ortshistoriker und Archivare ist inzwischen zur Tradition geworden. „Diese Tradition liegt mir sehr am Herzen. Ich hoffe daher, dass meine Nachfolgerin oder mein Nachfolger diese fortführt“, so Roth.

-lasta-

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Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm:
Naturschutz und Landwirtschaft Hand in Hand
450 Betriebe im Landkreis Traunstein beteiligen sich am Vertragsnaturschutzprogramm

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Region Traunstein – Rosa Nelken, blauer Salbei, weißes Wollgras: Ende Mai verwandeln sich viele Wiesen in ein wahres Blütenmeer und begeistern durch ihre Farbenpracht. Ein Schlüssel für artenreiche und vielfältige Lebensräume liegt in einer angepassten Landnutzung. Wenn Wiesen nicht gedüngt und erst spät im Jahr gemäht werden, ermöglicht das die Samenreife der Kräuter und die ungestörte Entwicklung vieler bunter Schmetterlinge vom Ei bis zum erwachsenen Falter.

Mit dem Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm werden ökologisch wertvolle Lebensräume erhalten und verbessert, die auf eine naturschonende Bewirtschaftung angewiesen sind. Bauern und andere Landnutzer, die auf freiwilliger Basis ihre Flächen fünf Jahre lang nach den Zielen des Naturschutzes bewirtschaften, erhalten für den zusätzlichen Aufwand und den entgangenen Ertrag einen finanziellen Ausgleich.

Im Landkreis Traunstein beteiligen sich derzeit rund 450 landwirtschaftliche Betriebe am Vertragsnaturschutz und pflegen dabei etwa 1.650 Hektar Fläche im Sinne des Naturschutzes. „Wir im Chiemgau und Rupertiwinkel sind stolz auf unsere einzigartige Natur- und Kulturlandschaft. Dahinter steht auch die Arbeit unserer bäuerlichen Familienbetriebe, die diese Landschaft seit Jahrhunderten mit ihrer täglichen Arbeit gestalten und pflegen. Wenn wir diese Vielfalt in Zukunft erhalten wollen, müssen wir die freiwilligen Umweltleistungen der Landwirte wertschätzen und unterstützen“, so Siegfried Walch, Landrat des Landkreises Traunstein. Das Vertragsnaturschutzprogramm sei dabei eine wichtige Säule. „Es ist ein Ausgleich für viel Arbeit und Idealismus, um unsere Heimat zu pflegen und die Landschaft zu erhalten“, so Walch.

Interessierte Landwirte und Grundstückseigentümer können sich mit Anträgen für das Jahr 2020 bereits jetzt an die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Traunstein – Tel: 0861 58334 – wenden.
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Die Schmetterlinge „Riedteufel“ fühlen sich vor allem auf sehr nassen Wiesen wohl

-lats- Bild: lats

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Sicherheitslage
im Landkreis Miesbach

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Region Miesbach – Im Landkreis Miesbach lässt es sich sehr sicher leben – das war das Fazit des jährlichen Sicherheitsgesprächs zwischen dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd, den Polizeidienststellen im Landkreis und dem Landratsamt Miesbach als Sicherheitsbehörde. Die Kriminalität ist in fast allen Deliktsbereichen rückläufig, gleichzeitig konnte die Aufklärungsquote erheblich gesteigert werden. Der Landkreis Miesbach liegt damit in punkto Sicherheit im Spitzenfeld.

„Diese Zahlen können sich sehen lassen“, lobte Landrat Wolfgang Rzehak Polizeipräsidenten Robert Kopp. Dieser präsentierte in Miesbach die Zahlen zur Sicherheitslage 2018 im Landkreis. Er hatte fast nur positives zu berichten: Insgesamt wurden im Landkreis Miesbach im Jahr 2018 3.821 Straftaten in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik erfasst, 400 Straftaten bzw. 9,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor (2017: 4.221). 3.764 Straftaten (2017: 4.143) waren es ohne ausländerrechtliche Delikte. 2016 und 2017 lag die Zahl der Straftaten deutlich höher. Inzwischen verzeichnet man aber wieder weniger Straftaten als noch vor zehn Jahren.

Zugleich stieg die Aufklärungsquote 2018 um 2,5 Prozent auf 68 Prozent. „Im Landkreis Miesbach werden mehr als zwei von drei Straftaten aufgeklärt, darauf können wir sehr stolz sein“, freute sich Polizeipräsident Robert Kopp. In Bayern und speziell im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd würde sowieso ein vergleichsweise sehr hoher Maßstab angelegt, aber der Landkreis Miesbach sei dieses Jahr besonders aufgefallen: „In fast allen Bereichen ist die Kriminalität zurückgegangen und widerspricht damit überregionalen Trends.“

Die Auswertung der Kriminalitätsstatistik des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zeigt: In allen Bereichen ging die Zahl der Straftaten im Jahr 2018 teils erheblich zurück, nur die Rauschgiftdelikte (+0,5 Prozent) und Delikte aus dem Bereich strafrechtlicher Nebengesetze (+0,7 Prozent) stagnierten auf Vorjahrsniveau. Auch in der Verkehrsunfallbilanz deutet der Trend nach unten: Im Jahr 2018 ereigneten sich im Landkreis Miesbach 3.196 Verkehrsunfälle (2017: 3.401), also sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Bei diesen Unfällen wurden 619 Personen verletzt (2017: 785) und sechs Personen getötet(2017: sechs). Als Hauptursache für die Verkehrsunfälle nahmen die Beamten „Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren sowie Ein- und Anfahren“ auf.

„Die erfreulichen Zahlen zeigen, dass wir in den letzten Jahren die richtigen Schwerpunkte in der Kriminalitätsbekämpfung gesetzt haben“, betonte Polizeipräsident Kopp. Gleichzeitig rief er aber dazu auf, an der Fortsetzung dieser positiven Trends zu arbeiten und gerade bei Einbrüchen wachsam zu bleiben. Zwar sei die Zahl der Wohnungseinbrüche um die Hälfte auf 22 gesunken. Er erinnerte jedoch an einen Erfolg der Beamten der Polizeiinspektion Bad Wiessee, denen im Herbst 2017 ein Schlag gegen eine organisierte Einbrecherbande aus Rumänien gelang. „Solche Banden agieren sehr professionell und können in kurzer Zeit gleich mehrere Einbrüche begehen“, warnte er. Im Fall der rumänischen Bande seien es wohl 69 im Bundesgebiet gewesen. Auch vor dem Phänomen „Callcenterbetrug“ warnte das Polizeipräsidium. Im Gebiet des Polizeipräsidiums sind 2018 581 Fälle mit falschen Polizeibeamten (2017: 391) und 44 sogenannte Enkeltrickbetrügereien (2017: 40) aktenkundig geworden. Die Betrüger erbeuteten eine Schadenssumme von 351.000 Euro im Gebiet des Polizeipräsidiums.

-lamb-

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Regionalkonferenz
„Auf dem Weg in die Nachhaltigkeit“

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Region Fürstenfeldbruck – Unter dem Motto „Der Landkreis Fürstenfeldbruck auf dem Weg in die Nachhaltigkeit“ erfolgte eine Regionalkonferenz im Landkreis Fürstenfeldbruck. Ziel der Veranstaltung war es, bisher erreichte Ziele zu reflektieren und neue Impulse und Projektideen zu sammeln, die langfristig zu einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Entwicklung des Landkreises beitragen.

Um dabei Synergieeffekte zwischen den beteiligten Fachstellen und den jeweiligen Projektpartnern zu nutzen, veranstalteten die AGENDA 21-Leitsstelle, das Klimaschutzmanagement, der öffentliche Personennahverkehr, der Radverkehr, das Referat für Räumliche Planung und Entwicklung, das Regionalmanagement sowie die Wirtschaftsförderung die Regionalkonferenz gemeinsam. Jede der beteiligten Fachstellen des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hatte für die Workshop-Phase eigene Diskussionsthemen vorbereitet, über die sie mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Vertretern von Politik und Verwaltung sowie Unternehmen und Projektpartnerinnen und Projektpartnern in den Dialog traten. Die Workshop-Themen „Dem regionalen Genuss auf der Spur“,  „Siedlung und Mobilität – gemeinsam planen, innovativ denken“, „Klimaschutz in der Region – vital in unsere Zukunft“ und „Betriebliches Mobilitätsmanagement – mit dem Fahrrad zur Arbeit“, standen zur Auswahl.

Darüber hinaus konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Themen in die Veranstaltung einbringen. Zu Beginn der Veranstaltung und in der Pause konnten sich die Teilnehmer der Regionalkonferenz auf dem Markt der Möglichkeiten über die Aktivitäten wichtiger Initiativen und Vereine aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie Mobilität im Landkreis Fürstenfeldbruck informieren. Vor dem Landratsamt bestand außerdem die Möglichkeit, Lastenfahrräder zu testen. Weitere Informationen: www.lra-ffb.de – im Themenbereich „Bildung und Wirtschaft“ / Regionalmanagement.

-laffb- Bild: laffb

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Regionale Vermarktungsidee
„Milchtankstelle“

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Region Garmisch-Partenkirchen – Direkt an der B23, am nördlichen Ortseingang von Unterammergau, steht eine neue Vermarktungsidee: An einem Frischmilchautomaten kann man dort in Zukunft 24 Stunden am Tag Frischmilch zapfen, welche fünf bis sieben Tage haltbar ist. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Florian Streibl, gratulierte dem Eigentümer des Milchautomaten, Leonhard Speer, zur Einweihung. Streibl begrüßt diese regionale Vermarktungsidee sehr. Schon in vergangener Zeit wurden in anderen Ortschaften ebenfalls ähnliche Automaten aufgestellt, hauptsächlich bestückt mit regionalen Lebensmitteln.

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An der „Milchtankstelle“: v. l. Leonhard Speer, Florian Streibl MdL

„Die Region stärken, die eigenen regionalen Produkte vermarkten und die Qualität der Produkte aus der Heimat fördern“, so der Abgeordnete. Speer hebt die gute Qualität seiner Milch hervor, welche direkt vor Ort produziert, verarbeitet und vermarktet wird.

-am- Bild: am

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Mit Bäuerinnen
durch das Bienenjahr

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Bäuerinnen aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen begleiten mit ihrem Fachwissen, u.a. bezüglich ihrer Arbeit auf den Höfen, in Gärten, Wiesen und Wäldern – durch die nächsten Jahreszeiten, um aufzuzeigen, dass dies seit jeher zur Artenvielfalt und für den Erhalt von Bienen beiträgt.

Ein Bienenjahr beginnt zwar nach dem Abschleudern im August, aber mit beginnender Vegetation im Frühjahr ist der Ablauf besser darzustellen. Bei günstiger Witterung im März stehen die Bienen in den Startlöchern. Zuerst absolvieren die Insekten die sogenannten Reinigungsflüge, um ihre Kotblase zu entleeren. Dann beginnt der Arbeitsalltag einer Biene, das heisst u.a. die Brut pflegen, Waben bauen und Pollen sammeln.

Nun ist es für den Imker an der Zeit, behutsam den Bienenbau umzurüsten. Es gilt den Brutraum mit leeren und sauberen Mittelwänden zu erweitern, damit die Königin genug Raum zur Eiablage hat und ein starkes Volk entsteht. Da es zumeist bis Anfang Mai noch Kälteeinbrüche gibt, müssen auch noch immer genügend Futtervorräte vorhanden sein.

Schneeglöckchen, Seidelbast, Leberblümchen, Palmkätzchen, Weiden usw. liefern den fleißigen Flugbienen nun lebensnotwendigen Pollen und Nahrung. Der Honigraum mit seinen Rähmchen muss durch ein Bienengitter abgetrennt werden, um zu verhindern, dass die Königin darin ihre Eier ablegt. Jetzt kann man nur noch hoffen, dass die Witterung günstig ist und die Pflanzenwelt ihnen gute Nahrungsquellen bietet.

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Maria Urban – Bäuerin, Imkerin und stellvertretende Kreisbäuerin
des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen – bei Vorbereitungsarbeiten

-mu- Bilder: am, mu

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Gedenkstunde
für Holocaustopfer

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Region Bayern – Zum Gedenken an die Holocaustopfer  – der Märsche ins Konzentrationslager Dachau – legte Markus Werner, Mitglied des Münchner Motorradclubs „Kuhle Wampe“, bei der traditionellen Mahnmalfahrt eine weiße Rose am Holocaust-Mahnmal in Waakirchen, im Landkreis Miesbach, nieder. Neben Josef Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, kamen unter anderem Rudi Reber, dritter Bürgermeister; die Gemeinderäte Gisela Hölscher und Günther Schmöller sowie Bürgerinnen und Bürger ans Denkmal, um die Opfer zu ehren.

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Sepp Hartl begrüßte die Anwesenden, darunter auch Polizeibeamte aus Weilheim – welche den Motoradkorso begleiteten – und betonte: „Ich hoffe, dass diese Zeit, die wir nicht mehr erleben haben müssen, nicht mehr wiederkommt! Es gibt aber immer wieder Strömungen, wobei Menschen einfach nicht begreifen, wie schön es ist, dass wir jetzt seit über 70 Jahren in Freiheit leben können. Wer kann das heute noch? Wenn man so in der Welt umherschaut, wie es aussieht und was los ist und wie vielen Menschen es heute so geht wie uns vor über 70 Jahren; dann sollte man froh sein und es diesen Chaoten, die dennoch Randalieren müssen zeigen, indem man diese nicht nur einfach bestraft oder in Jugendarrest steckt, sondern dorthin bringt, wo die Menschen heute leiden, ob an Krankheit oder Behinderung; damit sie merken, wie gut es ihnen doch eigentlich geht! So freut es mich umso mehr, dass ihr heute trotz dieser Wetterverhältnisse hierher gekommen seid und in Waakirchen Station gemacht habt!“

Anschließend hielt der evangelische Pfarrer Martin Voß eine Ansprache, welche er mit einem Zitat aus der Bibel – aus dem Psalm 60 im 14. Vers – begann: „Mit Gott wollen wir taten tun“. Oliver Westermann vom MC Kuhle Wampe, einem antifaschistischen Motoradverein, verlass einen Brief von Dr. h.c. Charlotte Knobloch – der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern – der folgenden Inhalt hatte: „Liebe Freunde, am Montag, dem 29. April, jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau zum 74. Mal. In wenigen Tagen werden wir ausserdem den Jahrestag des Kriegsendes begehen, das in Deutschland das endgültige Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft markierte und denen, die vom NS-Regime verfolgt, entrechtet, verschleppt und gequält worden waren, die
schon verloren geglaubte Freiheit zurückbrachte. Für viele jedoch kam die Befreiung zu spät. Allein im Konzentrationslager Dachau wurden über 41.000 Häftlinge ermordet, in ganz Europa fielen dem Holocaust über sechs Millionen Menschen zum Opfer. Mit dem heutigen Gedenken geben wir den Ermordeten nicht nur einen Teil der Würde zurück, welche die Nationalsozailisten ihnen zusätzlich zu allen weltlichen Besitztümern geraubt hatten – wir treten damit auch für unsere heutige Demokratie ein. 74 Jahre nach der Befreiung von Dachau und 70 Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik erleben wir heute erneut, wie die Feinde von Offenheit, Toleranz und Demokratie politische Erfolge erzielen und gesellschaftlich Raum gewinnen. Wir müssen wieder miterleben, wie Hass geschürt und Minderheiten angegriffen werden, wie aus einem überhöhten „Wir“ ein hasserfülltes „ihr“ wird. Das dürfen wir nicht geschehen lassen. Wir müssen die Erinnerung an die Schrecken der Vergangenheit wachhalten, um zu verhindern, dass sie sich in der Gegenwart noch einmal wiederholen. Mein außerordentlicher Dank gilt daher Ihnen, den Münchner Mitgliedern des Motorradclubs Kuhle Wampe, die genau das ‚hier und heute‘ mit Ihrer Gedenkfahrt tun. Das „Miteinander“, das diesen Tag ausmacht, leben Sie vor: Vereint im Gedenken an die, die unter dem Regime von Nationalismus und Intoleranz ermordet wurden, tun Sie Ihren Teil, um denen, die heute den Rechtsextremismus wieder auf die Straßen und in die Parlamente unseres Landes tragen wollen, entschieden entgegentreten. Sie helfen so zu verhindern, dass aus dem „Nie wieder“ der letzten Jahrzehnte nicht doch ein „Jetzt wieder“ wird. Wo manche vergessen wollen, müssen wir heute die Erinnerer sein. Denn nur wer das Gestern nicht verdrängt, kann heute ein besseres Morgen bauen“, so Dr. h.c. Charlotte Knobloch.

Die Mitglieder des Münchner Motorradclubs „Kuhle Wampe“ fuhren nach der Gedenkstunde in Waakirchen mit den Privilegien eines Kolonnenverbands nach Dachau.

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Bei der Holcaustopfer-Gedenkstunde in Waakirchen: v.l. Sepp Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen; Gisela Hölscher, Gemeinderatsmitglied;
Pfarrer Martin Voß; Rudi Reber, dritter Bürgermeister; Günther Schmöller, Gemeinderatsmitglied sowie Oliver Westermann vom Münchner Motorradclub „Kuhle Wampe“

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„Sport und Bewegung trotz(t) Demenz“

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Region Fürstenfeldbruck – In Deutschland leben gegenwärtig fast 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Jahr für Jahr kommen etwa 300.000 Neuerkrankungen hinzu. In Bayern sind aktuell rund 240.000 Menschen von Demenz betroffen. Auch im Landkreis Fürstenfeldbruck nimmt die Zahl der an Demenz Erkrankten kontinuierlich zu. Die Lebensqualität der Betroffenen hängt entscheidend davon ab, wie sich die Gesellschaft ihnen gegenüber verhält und vor allem welche Angebote es für sie gibt. Gerade in jüngster Zeit haben wissenschaftliche Erkenntnisse dazu beigetragen, den präventiven Nutzen von Sport bzw. Bewegung und sozialer Teilhabe nachzuweisen. Aktuelle Studien zeigen, dass körperliche Aktivität und soziale Teilhabe den kognitiven Abbau verlangsamen und das Auftreten von Demenz verzögern können.

Im Landkreis Fürstenfeldbruck wird daher das Angebot von speziell zur Prävention von Demenz konzipierten Bewegungsprogrammen und inklusiven Treffpunkten ausgebaut. Sportvereine, soziale Einrichtungen, Stellen der Erwachsenenbildung, Alten- und Pflegeheime und sonstige Instutionen sind aufgerufen, hier aktiv zu werden. Der Landkreis will interessierte Organisationen beim Aufbau von entsprechenden Angeboten unterstützen. Auf Initiative der Referentin für Demografie und Seniorinnen und Senioren im Kreistag, Sonja Thiele, stellten die Manfred- Funke-Hopfner-Stiftung, die Stiftung der Sparkasse Fürstenfeldbruck und die Joachim und Adolfine Sighart-Stiftung Fördermittel in Höhe von insgesamt 20.000 Euro bereit. Sie werden in einer einmaligen Aktion verteilt.

Anträge können von Sportvereinen, sozialen Organisationen, Erwachsenenbildungsträgern, Alten- und Pflegeheimen und sonstigen Institutionen gestellt werden. Voraussetzung ist, dass es sich um eine gemeinnützig anerkannte Organisation handelt, die ihren Sitz im Landkreis Fürstenfeldbruck hat. Weitere Informationen und das Antragsformular sind unter www.lra-ffb.de (Menüpunkt Gesundheit&Soziales&Migration/Hilfe in besonderen Situationen), ersichtlich oder können vom Amt für Soziales im Landratsamt Fürstenfeldbruck, Tel. 08141 519 258 angefordert werden. Der Antrag ist bis spätestens 31.10.2019 beim Landratsamt Fürstenfeldbruck, Amt für Soziales, Münchner Straße 32, 82256 Fürstenfeldbruck einzureichen. Die zu verteilenden Mittel sind freiwillige Leistungen des Landkreises Fürstenfeldbruck, auf die kein Rechtsanspruch besteht.

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„Sport und Bewegung trotz(t) Demenz“:
v.l. Die Initiatoren der Aktion, Kathi Probst von der Seniorenfachberatungsstelle des Landratsamtes Fürstenfeldbruck,
Anton Sedlmayr und Arnd Walther vom Vorstand Funke-Hopfner-Stiftung, Wolfgang Schachtner, Stiftungsmanager Sparkassenstiftung,
Sonja Thiele, Kreis-Referentin für Senioren und Demographie,
Landrat Thomas Karmasin und Johannes Loibl, Leiter des Sozialamtes für den Landkreis Fürstenfeldbruck

-laffb- Bild: laffb

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Hoffest
auf BioGut Wallenburg in Miesbach

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Region Miesbach – Zahlreiche Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, fanden den Weg zum diesjährigen Hoffest mit ‚Tag der offenen Tür‘ auf dem BioGut Wallenburg in Miesbach. Neben einer Holzkuh zum Melken und einer Strohhüpfburg zum hemmungslosen Toben gab es einige weitere Attraktionen. Erklärte Anziehungspunkte für die erwachsenen Besucher waren die verschiedenen Verkaufstände, an denen es u.a. vielerlei Kräuter-, Gemüse-, Salat- und Gartenpflanzen aus biologischem Anbau zum Erstehen gab. Nette Gespräche, fachliche Beratung und professionelle Tipps vom Gärtner gab es kostenlos dazu. Ferner informierten diverse Stände über gesunde Ernährung.

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-am- Bild: am

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Stadt Ingolstadt investiert
zwei Millionen Euro für erneuerbare Energien
 Photovoltaik soll bis 2021 zehn Prozent des Eigenenergiebedarfs decken

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Region Ingolstadt –  Mit einer Leistung von über einem Megawatt und einer Produktion von rund 1,3 Millionen kWh wird die Stadt Ingolstadt vorausichtlich im Jahr 2021 rund zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs aller städtischen Liegenschaften durch erneuerbaren Strom aus Photovoltaikanlagen decken. In Ingolstadt gibt es eine Vielzahl städtischer Liegenschaften – neben den Rathäusern und Verwaltungsgebäuden gehören dazu beispielsweise auch Kindertagesstätten, Schulen und Ballspielhallen. In allen Gebäuden wird natürlich laufend Energie für den Betrieb benötigt. Aufgrund einer stets steigenden Technisierung der Gebäude (z. B. Lüftungsanlagen) sowie Elektrifizierung (u. a. elektrische Whiteboards und Videobeamer in den Klassenzimmern) steigt der Stromverbrauch kontinuierlich an.

Die Stadt Ingolstadt setzt hier mit Energieeinsparprojekten an, allen voran werden Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von regenerativem Strom eingesetzt. Verantwortlich für den ressourcenschonenden Umgang von Energie in städtischen Gebäuden ist das Sachgebiet Energiemanagement im Amt für Gebäudemanagement. „Der Einsatz von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden bietet gleich mehrere Vorteile: Auf den Dächern der Gebäude steht der benötigte Platz zur Verfügung, es ergeben sich große wirtschaftliche Vorteile durch geringere Stromkosten und nicht zuletzt wird durch die Erzeugung von erneuerbarem Strom CO 2 eingespart“, erklärte der städtische Baureferent Alexander Ring. Oberbürgermeister Christian Lösel ergänzte: „Indem wir auf unseren städtischen Liegenschaften konsequent Photovoltaikanlagen errichten, gehen wir mit gutem Beispiel voran: Wir setzen auf erneuerbare Energien und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz. Die Bestrebungen und der Einsatz unseres städtischen Energiemanagements passt damit in hervorragender Weise zu unserer städtischen Nachhaltigkeitsstrategie.“

-in-

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Modellversuch
„Tempo 30“

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Region Miesbach – Wie kann das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer im Verkehr sicherer und besser gestaltet werden? Um diese Frage dreht sich ein Forschungsprojekt, das die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK) gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg von 2018 bis 2020 durchführt. Auf verschiedenen Straßenabschnitten in bayerischen Kommunen werden unterschiedliche Maßnahmen und deren Wirkung auf die Sicherheit des Radverkehrs untersucht.

Nachdem die Marktgemeinde Holzkirchen, aus dem Landkreis Miesbach, im vergangenen Jahr in die AGFK aufgenommen wurde, hat sich die Gemeinde für den Modellversuch „Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen“ beworben und dafür den Zuschlag erhalten. Dabei soll auf innerörtlichen Straßen mit Mischverkehr – also auf Straßen, die Kfz- und Radfahrer gemeinsam nutzen – die Wirkung einer reduzierten Strecken-Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h untersucht werden.

Betroffen ist in Holzkirchen die gesamte Münchner Straße – vom Kreisverkehr am nördlichen Ortseingang bis zum Marktplatz (Kreuzung Tölzer Straße / Tegernseer Straße / B13). Ab Anfang Mai werden Voruntersuchungen (Verkehrsbeobachtungen und Videoaufzeichnungen) durchgeführt. Im Juni wird dann die entsprechende Beschilderung angebracht, die mindestens drei Monate bestehen bleibt. Anschließend führt die AGFK und die Technische Hochschule Nürnberg eine Nachuntersuchung durch. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden für Frühjahr 2020 erwartet.

Hintergrund und Ziele des Forschungsprojektes:
Viele bayerische Kommunen sind auf der Suche nach Alternativen zum Mischverkehr oder besseren Möglichkeit zur Führung des Radverkehrs. Wenn Radler auf der Fahrbahn bei hohen Kfz-Belastungen fahren, keine eigenen Flächen für den Radverkehr zur Verfügung stehen und kritische Verknüpfungsstellen oder Engstellen vorhanden sind, wird Handlungsbedarf gesehen. Auch die Unsicherheit, wer wo fahren darf oder soll, führt zu Konfliktsituationen. Doch nur wer sich als Radfahrer sicher fühlt, wird das Rad auch häufig benutzen.

Die TH Nürnberg untersucht die Wirkung der Maßnahme auf die subjektive und objektive Sicherheit sowie die Wahrnehmung und die mögliche Verhaltensänderung bei allen Verkehrsteilnehmern. Die Evaluation der Wirkung der Maßnahmen basiert vor allem auf den empirischen Erhebungen mit Vorher-Nachher-Vergleich für die Untersuchungsstrecken. Die Methodik zielt darauf ab, mit der beschriebenen Maßnahme ein möglichst gut evaluierbares Projekt durchzuführen. In dessen Verlauf können periodische Geschwindigkeitsmessungen, Verkehrszählungen sowie Video- und Vor-Ort-Beobachtungen vorgenommen werden.

-ghk-

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„Open Akku“-Aktionstag

im Landkreis Augsburg

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Region Augsburg – Mit einer Solarstromanlage auf dem Hausdach lässt es sich gut strahlen. Eine Photovoltaik(PV)-Anlage mit fünf Kilowatt Leistung produziert über ein Jahr betrachtet rund 4.750 kWh Strom. Das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch einer vierköpfigen Familie. Mit Zeitschaltuhren oder Energiemanagern können davon bis zu 40 Prozent des eigenerzeugten Stroms selbst verbraucht werden. Damit schafft man sich ein Stück Unabhängigkeit vom Stromversorger. Da jedoch die Zeiten von Stromproduktion und Stromverbrauch oftmals auseinanderfallen, lässt sich der Strom nicht komplett selbst nutzen. Gerade im Winter läuft die Produktion von PV-Strom auf Sparflamme, nachts kommt sie komplett zum Erliegen.

Wer den Eigenverbrauch deutlich erhöhen möchte, kann einen Batteriespeicher installieren. Darunter verbirgt sich ein Akkusystem im Keller – ungefähr so groß wie ein kleiner Kühlschrank – das geladen wird, wenn die PV-Anlage mehr Strom erzeugt, als im Haushalt verbraucht wird. Erst wenn der Batteriespeicher voll ist, wird der PV-Strom ins Netz eingespeist. In der Regel ist der Batteriespeicher so ausgelegt, dass der Speicher den Strom für den Haushalt von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang bereitstellt.

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Sonnenstrom vom eigenen Dach lässt sich gut selbst nutzen.
Mit einem Solarstromspeicher lässt sich die Eigenverbrauchsquote auf das Doppelte steigern

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„Um über die Möglichkeiten von Stromspeichern und im Speziellen über die positiven Effekte eines solchen in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage zu informieren, haben wir uns dazu entschieden, am Sonntag, 14. Juni, einen Tag des offenen Stromspeichers zu veranstalten“, erklärte Martin Sailer, Landrat des Landkreises Augsburg. Dafür werden nun Hausbesitzer und -innen gesucht, die bereits einen Solarstromspeicher besitzen und bereit sind, ihre Türen für Interessierte zu öffnen. Ziel ist es, Erfahrungen zu teilen und Interessierten Rede und Antwort zum Betrieb und dem Leben mit Solarstromspeichern zu stehen. Auch Unternehmen, die mit PV-Anlage und Speicher die Sonne für sich arbeiten lassen, werden gesucht. Interessenten können sich telefonisch unter 0821 – 3102 2195 oder via E-Mail an klimaschutz@LRA-a.augsburg.de melden.

-laa- Bild: Margit Spöttle / laa

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Donaufähre ‚Posching‘
wurde offiziell eingeweiht, getauft und kirchlich gesegnet

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Region Straubing-Bogen – Es klappte alles auf Anhieb: Mit viel Schwung sorgten die beiden Taufpatinnen Barbara Unger (Stellvertretende Landrätin des Landkreises Straubing-Bogen) und Jutta Staudinger (Bügermeisterin der Gemeinde Stephansposching, Landkreis Deggendorf) dafür, dass die Champagnerflasche bei der offiziellen Schiffstaufe der neuen Donaufähre Posching wie geplant gleich beim ersten Wurf zerschellte. „Das war uns schon ein Anliegen, dass das gleich beim ersten Mal klappt, denn das wäre sonst kein gutes Zeichen gewesen“, war Barbara Unger hinterher erleichtert. Mit den Worten „Hiermit taufen wir Dich auf den Namen „Posching“ und wünschen Dir und Deiner Besatzung stets eine gute Fahrt und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“, schickten die beiden Taufpatinnen die Flasche an die Bordwand.

Knapp zweihundert geladene Gäste und viele Schaulustige am Ufer in Mariaposching (Landkreis Straubing-Bogen) verfolgten den offiziellen Festakt zur Einweihung der neuen Donaufähren, die die beiden Orte Mariaposching und Stephansposching verbindet. Die alte Gierseilfähre war im April 2016 gesunken, die neue diesel-elektrische Motorwagenfähre hat nach knapp drei Jahren ohne Fährverbindung am 3. April ihren Dienst aufgenommen und wurde nun am Maifaiertag offiziell eingeweiht, getauft und kirchlich gesegnet. Pfarrerin Karolin Gerleigner, Pfarrerin Suanne Kim, Pfarrer Franz Wiesner und Pater Dr. Michael Kaufmann nahmen die Segnung gemeinsam vor.

In den Grußworten hoben sowohl die beiden Landräte Josef Laumer (Straubing-Bogen) und Christian Bernreiter (Deggendorf) wie auch Bürgermeisterin Staudinger und Bürgermeister Johann Tremmel (Mariaposching) die Bedeutung der Fährverbindung hervor. „Es ist ein schöner und guter Tag – vor allem für die Menschen: Die Pendler, die Bauern, die auf ihre Felder am anderen Ufer müssen, die Anlieger und die Radtouristen. Wir haben bereits viele Rückmeldungen von Leuten bekommen, die froh sind, dass die Fährverbindung jetzt wieder besteht“, so Josef Laumer. Und Christian Bernreiter ergänzte: „Es war für uns nach dem Untergang der alten Gierseilfähre immer klar, dass diese Fährverbindung nicht sterben wird.“

Landrat Laumer ging in seiner Ansprache auch auf den Entscheidungsprozess ab dem Tag des Untergangs der alten Fähre bis zur Vergabe zum Bau der neuen Fähre an die Werft Stahlbau Müller in Remagen/Rheinland-Pfalz und die Überführungsfahrt ein. Acht Sitzungen der Kreisgremien, mehrere Treffen mit den zuständigen Stellen wie ZSUK Mainz, Wasserwirtschaftsamt und anderen sowie Ortstermine bei Fähren in Kleve und Regensburg seien dafür notwendig gewesen.

Im Rahmen der offiziellen Einweihung, der unter anderem auch Staatsminister Bernd Sibler, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, die Bundestagsabgeordneten Alois
Rainer, Thomas Erndl und Erhard Grundl sowie der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier beiwohnten, wurde auch der Gewinn des Namenswettbewerbs an Familie Thurner aus der Gemeinde Straßkirchen im Landkreis Straubing-Bogen übergeben. Die Siegerfamilie erhielt aus den Händen der beiden Landräte Gutscheine für ein Jahr freie Fahrt auf der Fähre.

Nach dem offiziellen Teil und der ‚Jungfernfahrt‘ der „Posching“, begleitet von der Wasserschutzpolizei, der Wasserwacht, der Feuerwehr und Wasserfontänen, fand der Tag der Offenen Fähre statt, zudem sich auf beiden Seiten der Donau weit mehr als tausend Besucher einfanden und ein echtes Volksfest feierten. Musikalisch umrahmt wurde der Tag von der Degernbacher Blasmusik.

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Dr. Dieter Urmann mit seiner Frau, Landrat Christian Bernreiter (Landkreis Deggendorf),
Landrat Josef Laumer (Landkreis Straubing-Bogen)
und Markus Fischer (Leiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises Straubing-Bogen)
bei der Geschenkübergabe auf der Fähre ‚Posching‘

-lastrb- Bild: lastrb

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Oberlandler Gauverband

traf sich zur Frühjahrsversammlung

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Region Oberland – Zur diesjährigen Frühjahrsgauversammlung hatte der Oberlandler Gauverband die Vertreter der Trachtenvereine nach München-Perlach – in die Forschungsbrauerei eingeladen. Gauvorstand Hans Schwaiger begrüßte neben den zahlreich erschienenen Vereinsvertretern insbesondere den ersten Vorstand der Edelweißer, Klaus Mauerhoff. Gauvorstand Hans Schwaiger berichtete von der Tagung der Gauvorstände mit der Vorstandschaft des Landesverbandes in Reischenhart und verkündete ferner, dass die Vorbereitungen für das Gaufest in Waakirchen laufen.

Die Vorstandschaft freut sich auf die bevorstehende Trachtenwallfahrt in Birkenstein und auf ein schönes Jahr mit den verschiedenen Feierlichkeiten. Schwaiger bittet die Vorstände schon jetzt darum sich zum 125-jährigen Gauverbandsjubiläum – im Jahr 2024 – Gedanken zu machen.

-va- Bild: am

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Ehrung
für Spitzensportler

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Region Miesbach – Voller Stolz empfing Olaf von Löwis of Menar, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen, ’seine‘ erfolgreichen Wintersportler Arnd Peiffer, Lucas Bögl, Florian Wilmsmann und Stefan Zellermayer. „Obwohl Holzkirchen lange Zeit keine Sportler mehr geehrt hat, machen wir es jetzt wieder, da ihr Sportler eine Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche habt; da Ihr sympatisch am Boden bleibt. Wir ehren Euch heute zwar nur im kleinen Kreis, die Ehrung kommt aber von Herzen und soll unsere Wertschätzung ausdrücken“, betonte von Löwis of Menar. „Vorallem freut es mich, dass Arnd Peiffer sich mit seiner Familie in Holzkirchen niedergelassen hat, denn wir haben doch extra Kindergärten und Schulen gebaut, damit er sich in Holzkirchen richtig heimisch fühlen kann!“ scherzte der Bürgermeister gutgelaunt.

Auch der Sportbeauftragte der Marktgemeinde, Jörg Wedekind, war vollends begeistert: „Es freut mich, dass wir Euch heute ehren können! Es ist egal, wo Ihr geboren seid, Ihr seid für uns Holzkirchner! Der Landkreis Miesbach ist im Wintersport extrem erfolgreich und Ihr tragt den Namen des Marktes Holzkirchen bei Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften hinaus“, so Wedekind.

Skilangläufer Lucas Bögl berichtete, dass er schon als kleiner Bub davon träumte, Sportler zu sein. Er plädierte dafür, die Infrastruktur zu schaffen, um Kindern und Jugendlichen Sport zu ermöglichen. Der Medaillengewinner Arnd Peiffer bestätigte, dass er sich in Holzkirchen sehr wohl fühle und stolz auf seine sportlichen Erfolge sei. Er finde es gut, dass es verschiedene Möglichkeiten des Sports im Landkreis Miesbach gibt, denn nicht jedes Kind hat Lust, nur Fußball oder Eishockey zu spielen. „Die Vielfalt machts!“, betonte er. Eisstockschütze Stefan Zellermeier gab an, dass er hoffe, dass Olympia auch für ihn einmal ein Thema werde und Skicrosser Florian Wilsmann fand es gut, auch ohne Olympia eine Anerkennung erfahren zu dürfen. „Es ist ein Motivationsschub, wenn man geehrt wird!“

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Arnd Peiffer …

Lucas Bögl …

Florian Wilmsmann …

und Stefan Zellermayer beim Eintrag ins „Grüne Buch“ der Marktgemeinde Holzkirchen

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Mit der Überreichung der Präsente – mit regionalen Produkten aus dem Landkreis Miesbach – an die Sportler
 endete der Ehrenempfang: v.l. Olaf von Löwis of Menar, Florian Wilmsmann, Zweiter beim Skicross-Weltcup am Feldberg;
Stefan Zellermayer, Weltmeister im Mannschafts-Eisstockschießen; Arnd Peiffer, Weltmeister im Biathlon;
Lucas Bögl, amtierender Deutscher Meister im Skilanglauf-Teamsprint
und Jörg Wedekind Sportbeauftragter der Marktgemeinde Holzkirchen

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„Jugend singt und spielt“

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Region Eichstätt – Unter dem Motto „Jugend singt und spielt“ war ein Sonntagnachmittag im Jura-Bauernhof-Museum Hofstetten ganz der Musik gewidmet. Der Kreisjugendring Eichstätt hatte zusammen mit Kreisheimatpfleger Dominik Harrer junge Musikanten aus dem Bereich der traditionellen Volksmusik zu einem Volksmusiktreffen eingeladen. Zahlreiche Musikanten waren diesem Aufruf gefolgt und fanden sich ein, um zusammen zu musizieren und sich auszutauschen: Das Symphonische Blasorchester vom Eichstätter Gabrieli-Gymnasium, der Kinder- und Jugendchor aus Dollnstein, Melanie Böll mit der Veeh-Harfe, die Nachwuchsbläser Möckenlohe und das Geschwisterquartett Meier und Harrer, waren mit von der Partie.

Im Anschluss an die Konzerte hatten alle Besucher an diesem Tag, die Möglichkeit von Georg Fanderl vom Kulturhistorischen Verein Beilngries-Kinding e.V. (Technikmuseum Kratzmühle und Spielzeugmuseum Beilngries) zu lernen, wie man sich leicht und schnell ein Musikinstrument selber bauen kann: Aus heimischem Schilfrohr, das beispielsweise an der Altmühl oder an Teichen zu finden ist, schnitzte Fanderl mit einem scharfen Messer innerhalb kurzer Zeit eine Flöte, die es mit dem Pfeifen der Vögel im Frühling durchaus aufnehmen kann. Bereitwillig erklärte er Jung und Alt die Bauweise und griff bei Bedarf unterstützend unter die Arme. So fanden sich dann viele begeisterte Instrumentenbauer im Hof des Museums wieder, um ihr neues, selbstgefertigtes Instrument zu testen. „Ich finde es wunderbar, dass heute so viele interessierte Schnitzer vor Ort waren – dann macht die Sache gleich noch mehr Spaß“, so Georg Fanderl.

-laei- Bild: laei

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„Startklar ins Ehrenamt“

Neue Asyl-Begleiterinnen und Begleiter im Landkreis Dachau

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Region Dachau – Wie viel Geld bekommen Asylbewerber? Wie wohnen sie während des Verfahrens? Dürfen Asylbewerber einer Arbeit nachgehen? Diese und viele andere Fragen rund um das Thema Asyl wurden am Infotag „Startklar ins Ehrenamt“ beantwortet. Unter den Stichpunkten Information, Diskussion und Erleben gestaltete sich für alle Beteiligten ein abwechslungsreicher Infotag. In Vorträgen wurden die Paragrafen der Gesetze erläutert, die sich in erheblichem Maß auf die Lebensumstände der Menschen im Asylprozess auswirken. So ging es beispielsweise um die Höhe der Leistungen, welche Asylbewerbern abhängig von ihrer Aufenthaltsdauer und ihrem Status zusteht. Im Übrigen ist diese in den ersten 15 Monaten in Deutschland niedriger als die Hartz IV Leistungen. Im Anschluss werden die Leistungen für Asylsuchende der Höhe der Hartz IV Sätze angepasst.

Mit den Vertretern des Landratsamts Dachau wurde über die Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt und die sogenannte Bleibeperspektive diskutiert. Letztere ist hauptsächlich dafür ausschlaggebend, wenn es um die Erlaubnis einer Erwerbstätigkeit oder Ausbildung geht. Im Lauf des Tages wurde deutlich, dass die Ehrenamtlichen z.B. durch Unterstützung während der Ausbildung und Schule einen großen Teil dazu beitragen, dass Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, hier später anfangen können eigenes Geld zu verdienen und Fuß zu fassen. Am eigenen Leib konnten alle Anwesenden „erleben“, ob und wie sehr die eigene Familiengeschichte durch Migration geprägt ist, indem sich alle Teilnehmenden auf einer imaginären Karte an den eigenen Geburtsort, den der Eltern und Großeltern aufstellten, wurde ganz offensichtlich, dass fast alle eine mehr oder weniger große Migration in der Familiengeschichte haben.

Fachkompetenz bei Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen
In vielen Gesprächen wurden Kontakte zwischen Haupt- und Ehrenamt geknüpft, Tipps und Wünsche angebracht und andere Perspektiven erlebt und diskutiert. Durch das gute Zusammenwirken der hauptamtlichen Fachleute (Ehrenamtskoordination Flucht und Asyl des Caritas Zentrums Dachau, hauptamtlicher Integrationslotse, Sachgebietsleitung des Ausländeramts und Asylangelegenheiten sowie eine Vertreterin des Dachauer Forums) waren am Ende eines intensiven Tages keine Fragen mehr offen. Über die zukünftig tatkräftige Unterstützung durch die neuen Ehrenamtlichen freuen sich die Helferkreise und die Bewohner der Asyl-Unterkünfte im Landkreis. Eine erneute Gelegenheit, sich in diesem Rahmen über die Aufgaben, Regeln und Grenzen im haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeitsfeld Asyl auszutauschen, wird es im Herbst geben. Dann ist nämlich der nächste Infotag „Startklar ins Ehrenamt“ für Interessierte geplant.

-ladah-

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Tag der Kinderbetreuung:
Ein Zeichen setzen für soziale Berufe

Landtagspräsidentin Ilse Aigner besuchte die „Kita Farbenfroh“ in Irschenberg

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Region Miesbach – Kürzlich standen Erzieherinnen und Erzieher im Mittelpunkt: Zum Tag der Kinderbetreuung besuchte Landtagspräsidentin Ilse Aigner die „Kita Farbenfroh“ in Irschenberg – die jüngst ihren 40. Geburtstag feierte – um die Arbeit des Betreuungspersonals zu würdigen. „Ohne Sie geht gar nichts“, betonte Aigner, „denn Menschen, die Dienst am Mitmenschen tun, sind die Stütze unserer Gesellschaft – und damit letztendlich auch der Wirtschaft. Ich danke allen Erzieherinnen und Erziehern für ihren Einsatz, ihre Geduld und ihre Fürsorge.“

Soziale Berufe müssten endlich die Anerkennung erfahren, die sie verdienen. Die Landtagspräsidentin und Stimmkreisabgeordnete sowie Klaus Meixner, Bürgermeister der Gemeinde Irschenberg, übergaben kleine Geschenke. Bei einem Weißwurst-Frühstück tauschten sie sich mit der Einrichtungsleiterin Petra Schubert, ihrer Stellvertreterin Gabriela Bachmeier, Vertreterinnen des Elternbeirats und Erzieherinnen über die täglichen Herausforderungen aus, welche Kindergärten stemmen müssen.

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Am Tag der Kinderbetreuung in der  „Kita Farbenfroh“ in Irschenberg:
v.l. Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Kita-Leiterin Petra Schubert, Bürgermeister Klaus Meixner,
Brigitte Stadler, Astrid Laabs sowie die stellvertretende Leiterin Gabriela Bachmeier,
Elternbeirätinnen Monika Weyh und Bettina Riedl mit Josefine, Valentin und Christian

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Baumeister am Wasser:
Der Biber – ein Freund und Helfer

-Fachvortrag bei der Bund Naturschutz Jahreshauptversammlung in Miesbach-

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Region Miesbach – Das Thema „Artenvielfalt in Flora und Fauna – Entstehung-Schützen-Bewahren“ ist zur Zeit in aller Munde. In diesem Sinne hielt der Biberbeauftragte vom Bund Naturschutz – Gerhard Schwab, bei der Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Miesbach – des Bund Naturschutz in Bayern e.V. – einen interessanten Fachvortrag über einen Urbayern, den Biber – über seine positiven Eigenschaften, die er in und für die Natur sowie für die Artenvielfalt leistet – wenn man ihn läßt!

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v.l.: Der Bund Naturschutz-Biberbeauftragte, Gerhard Schwab
und der Vorsitzende der Bund Naturschutz Kreisgruppe Miesbach, Manfred Burger, beim Vortragsabend zum Thema „Biber“

…weiterlesen

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Guter Rat

für Existenzgründer und Unternehmen

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Region Augsburg – Am Montag, den 20. Mai, halten die „Aktivsenioren Bayern e. V.“ wieder einen Sprechtag im Landkreis Augsburg ab. Kleine und mittelständische Firmen sowie Existenzgründer haben die Möglichkeit, sich kostenlos in Firmenangelegenheiten beraten zu lassen. Der Sprechtag findet von 14:00 bis 16:00 Uhr im Rathaus in Meitingen statt.

Bei den Aktivsenioren Bayern e. V. haben sich im Ruhestand befindliche Unternehmer, Handwerksmeister, Industriemanager und Finanzexperten zu einem gemeinnützigen Verein zusammengeschlossen. Ziel ist es, die in langjähriger beruflicher Praxis erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen weiterzugeben. Die Aktivsenioren bieten Firmen und Existenzgründern ehrenamtliche Hilfe zur Selbsthilfe an.

Als Ansprechpartner beim Sprechtag im Meitinger Rathaus steht Wolfram Gehr, erfahrener Unternehmensberater und Finanzexperte, zur Verfügung. Der Sprechtag dient der ersten Kontaktaufnahme zwischen Ratsuchenden und dem Verein. Eine Anmeldung zum Sprechtag ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt Wolfram Gehr, Tel.: 0821  – 34 99 88 1, E-Mail: wolfram.gehr@aktivsenioren.de oder die Wirtschaftsförderung des Landkreises Augsburg, Martina Baur, unter Telefonnummer 0821 – 31 02 21 96.

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„Stadtradeln“

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Region Augsburg –Stadtradeln“ ist ein internationaler Wettbewerb für Kommunen – zum Klimaschutz und zur Radverkehrsförderung. Die öffentlichkeitswirksame Kampagne richtet sich an Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunalpolitikerinnen Kommunalpolitiker. In insgesamt drei Wochen sollen möglichst viele Kilometer (beruflich oder privat) erradelt werden. Zur bayernweiten Auftaktveranstaltung wird am Montag, 20. Mai, um 17:00 Uhr, Haupteingang Landratsamt Augsburg, Prinzregentenplatz 4, 86150 Augsburg eingeladen. Neben Martin Sailer, Landrat des Landkreises Augsburg, wird auch Sarah Guttenberger, Geschäftsführerin Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e. V., anwesend sein. Ab 17:15 Uhr findet eine Radtour mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Augsburg in die Westlichen Wälder bei Augsburg statt.

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Bahnverkehr im Ostallgäu:

Positive Signale aus München

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Region Ostallgäu – Der Landkreis Ostallgäu engagiert sich seit vielen Jahren entschlossen dafür, die Bahnverbindungen im, ins und aus dem Ostallgäu nicht nur zu erhalten, sondern das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger stetig und nachhaltig zu verbessern. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat sich deshalb beim Verkehrsdialog in Marktoberdorf mit verschiedenen Forderungen an Dr. Hans Reichhart, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, gewandt. Dieser hat nun im Einzelnen auf die Ostallgäuer Themen reagiert und auch teilweise Lösungen angeboten.

Diese Nachricht wird viele Pendler freuen: Die Forderung des Landkreises nach mehr Fahrzeugkapazitäten zwischen Buchloe und München wird, so Reichhart, durch Verstärkerzüge aufgefangen – gerade zu den Pendlerspitzenzeiten morgens und abends. Es hat sich gezeigt, dass die neuen Triebwagen der Bayerischen RegioBahn (BRB) für das Fahrgastaufkommen nicht ausreichen. „Dies ist eine deutliche Verbesserung für die Berufstätigen, die in Richtung München pendeln“, sagte Zinnecker.

Die außerdem von Reichhart angekündigte Elektrifizierung von Reutte i. Tirol bis Pfronten-Steinach ist nach Auffassung der Landrätin ein erster Schritt in die richtige Richtung, allerdings fordert Zinnecker, dass auch die Strecke Füssen – Buchloe und weiter nach Augsburg elektrifiziert werden muss. Die Strecke wurde nach Mitteilung des Staatsministers nun für das neue Elektrifizierungsprogramm „Elektrische Güterbahnen“ beim Bund angemeldet.

Landrätin fordert schnelle Elektrifizierung
Insgesamt müsse laut Zinnecker in der Region auch weiter über alternative Antriebstechniken nachgedacht und gesprochen werden. Hierfür setzte sich der Landkreis Ostallgäu schon seit dem Jahr 2015 ein und hat 2018 erfolgreich auch einen Ministerratsbeschluss zur Bayerischen Elektromobilitätsstrategie (BESS) erreicht, dass künftig ein Regionalzug testweise mit sogenannter LOHC-Technik im Ostallgäu fahren wird. Bei diesem Zug wird Wasserstoff in einem nicht entflammbaren Speichermedium mitgeführt. Der Freistaat will immerhin 30 Millionen Euro an Forschungsfördermitteln in die Entwicklung stecken. Nachdem dieser Prototyp aber laut Verkehrsminister noch in der Entwicklung sei, könne der Test erst ab Mitte der 2020er Jahre erfolgen.

Reichhart weist in seinem Schreiben auf die Meinung von Experten hin, dass andere alternative Antriebe im Allgäu aufgrund der Topographie und Streckenführungen nicht geeignet seien. Hier sei die Neigetechnik der optimale Standard, für diese Züge gibt es derzeit jedoch keine innovativen Antriebe. „Allerdings wäre die schnellstmögliche Umsetzung der für die Allgäuer Strecken passenden alternativen Antriebe wünschenswert. Sollte dies nicht zeitnah geschehen können, spricht dies noch deutlicher für eine schnelle Elektrifizierung der Strecken“, sagte Zinnecker.

Stündliche Halte
Auch die Forderung der Landrätin, die bei Ausschreibungen entstandenen Einsparungen in die Allgäuer Netze zu investieren, fand in München Gehör. Ab Dezember 2019 werden an den Tagesrandlagen zusätzliche Fahrten von Kaufbeuren nach Füssen sowie von Füssen nach Marktoberdorf eingeführt. Dies führt insgesamt zu mehr Verbindungen zwischen Füssen und Augsburg/München. Ab Dezember 2021 gibt es zudem Taktverdichtungen auf der Strecke Buchloe – Kempten. Dann fahren zusätzliche zwölf Züge von Montag bis Freitag und 18 Züge an Wochenenden: Günzach und Biessenhofen erhalten also stündliche Halte.

Die Wiedereinführung eines Bahnhaltes in Aitrang ist ebenfalls ein dringendes Anliegen des Landkreises Ostallgäu. Durch die Taktverdichtungen ab Dezember 2021 ist ein Hauptkriterium „Stündlicher Halt“ für die Reaktivierung des Bahnhaltes Aitrang nun gegeben. Hier verwies der Minister allerdings auf die fehlenden Finanzmittel und nicht gegebene Wirtschaftlichkeit. Für Landrätin Zinnecker stellen diese Faktoren keine unüberwindbaren Hindernisse dar. Hier müsse man dranbleiben und mit einer Potenzialanalyse die Fakten klären, dies auch gerade mit dem Hintergrund, dass die Fahrgastzahlen auf den Strecken im Allgäu um 25 bis 30 Prozent und in Richtung München um 15 Prozent angewachsen sind.

Zinnecker: Themen sind angekommen – „Müssen am Ball bleiben“
Auch die Verbesserung der Sicherheit an den Bahnübergängen im Ostallgäu war Thema des Schreibens von Landrätin Zinnecker. Hier hat mittlerweile mit dem Konzernbevollmächtigten der DB Netz AG, Klaus-Dieter Josel, ein Gespräch stattgefunden. Ergebnis war, dass ein Bahnübergang in Pfronten, der in der Vergangenheit zu mehreren Unfällen geführt hat, durch eine Schrankenanlage gesichert wird.

Insgesamt zeigte sich Landrätin Zinnecker mit den Antworten und Lösungen des Staatsministers fürs Erste zwar zufrieden, da die Themen in München angekommen seien und erste konkrete Ergebnisse und Verbesserungen für den Fahrgast erbracht hätten. „Aber insbesondere was die Elektrifizierung und den Einsatz alternativer Antriebstechnologien betrifft, müssen wir am Ball bleiben und zeitnahe Umsetzungen einfordern“, gab Zinnecker einen Ausblick in die nahe Zukunft.

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Raus in die Berge:

Skisport effizient und sicher fördern

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Panoramablick vom Wallberg am Tegernsee

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Region Bayern – Im oberbayerischen Rottach-Egern am Tegernsee erfolgte die Jahres-Arbeitstagung des Deutschen Skiverbands (DSV). Im Fokus stand der Wintersport in all seinen Facetten – und die zahlreichen Maßnahmen, ihn noch sicherer und nachhaltiger zu machen.

Reichlich Schnee? Ja, das hatte der Winter 2018/19 durchaus zu bieten – und das ziemlich geballt: Die Schneemengen, die sich andere Jahre über mehrere Wochen verteilten, fielen heuer Beginn des neuen Jahres innerhalb weniger Tage. Das brachte zwar einerseits die Räumkommandos an ihre Grenzen, andererseits aber für alle Wintersportliebhaber grandiose Verhältnisse in den gesicherten Skigebieten mit sich. Traumhafte Tage im Schnee – das ließ nicht nur die Gästezahlen an den Skiliften in die Höhe schnellen, sondern sorgte auch für positive Bilanzen in den Sportfachgeschäften. Ziel von DSV aktiv und der „Stiftung Sicherheit im Skisport“ (SIS) ist es seit jeher, das Thema Sicherheit stark ins Bewusstsein der Skisportler zu bringen.

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Aktionswoche
„Zu Hause daheim“

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Hand aufs Herz, wer will nicht im Alter so lange wie möglich in seinen eigenen vier Wänden wohnen wollen? In Zeiten, in denen die Zahl der älteren Menschen immer weiter steigt und der Bedarf an seniorengerechtem Wohnen rasant zunimmt, ist es enorm wichtig, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen. Veränderte Ansprüche an das Zuhause und das soziale Umfeld machen vielfach eine Neuorganisation des Lebens im Alter notwendig. „Mittlerweile gibt es viele Wege und Möglichkeiten, im Alter selbstbestimmt und selbständig zu wohnen. Man muss nur wissen, welche Konzepte es gibt und ob diese den individuellen Wünschen entsprechen“, so Christiane Bäumler von der Fachstelle für Senioren im Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen.

Wohnformen wie z. B. Wohn- oder Hausgemeinschaften, tiny houses oder Wohnen für Hilfe werden immer interessanter und wichtiger. „Es gibt viele Ideen die zeigen, dass Menschen die unterschiedlichsten Vorstellungen von Wohnen haben und diese auch umsetzen“, so Bäumler. Die Fachstelle für Senioren bietet hierzu zwei Veranstaltungen mit dem Titel „Wie will ich wohnen? Alternative Wohnformen für alle Lebenslagen“ am Mittwoch, 22. Mai in der Petruskirche in Geretsried, Egerlandstraße 39 und am Donnerstag, 23. Mai im Landratsamt Bad Tölz, Prof.-Max-Lange-Platz 1 jeweils von 15:30 bis 17:00 Uhr an. Referentinnen sind Susanne Moog von der Bayerischen Architektenkammer und die Seniorenbeirätin Ute Reuter. Die Referentinnen wie die Mitarbeiterinnen der Seniorenberatung und ehrenamtliche Wohnraumberaterinnen stehen für persönliche Fragen zur Verfügung. Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung erwünscht, entweder per E-Mail an christiane.baeumler@lra-toelz.de oder telefonisch unter der Rufnummer 08041 505-280. Weitere Informationen zur Aktionswoche gibt es unter www.zu-hause-daheim.bayern.de oder www.seniorenkompass.de.

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Zum Wohle der Artenvielfalt:

Holzkirchen blüht und summt

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Region Miesbach – Das Thema Insekten- und Pflanzensterben beschäftigt die Menschen überall! Seit 2014 werden in der Marktgemeinde Holzkirchen – im Landkreis Miesbach – gemeindeeigene Flächen ausgewiesen, um daraus Blühwiesen zu kreieren, um die Pflanzenvielfalt zu stärken und den Insekten das Leben zu erleichtern. „Auch die Bevölkerung soll zum Thema „Artenvielfalt“ sensibilisiert werden. Denn es geht nicht nur um die Bienen, sondern um alle Insekten und die Pflanzen“, betonte Olaf von Löwis, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen.

„Doch wird nicht auf jede Wiese das gleiche Saatgut ausgebracht: Die extra dafür geschulten Bauhofmitarbeiter achten bei der Auswahl sowohl auf den Standort als auch auf die Bodenbeschaffenheit der Flächen. Die Böden dieser Flächen werden dann je nach Bedarf aufgearbeitet, denn manche Pflanzen tendieren zu mageren, nährstoffarmen Boden, andere lieben nährstoffreiche Erde und so wird dann mit individuell zusammengestellten Saatgut angesät. Im Gemeindegebiet Holzkirchen gibt es derzeit neun Blühwiesen und zwei Streuobstwiesen, die eine Fläche von rund einem Hektar einnehmen – und es sollen noch weitere Flächen zu Blühwiesen umgewandelt werden. Dafür nimmt das Rathaus gerne Hinweise und Tipps aus der Bevölkerung entgegen!“, ergänzte Olaf von Löwis.

Damit die Menschen die ausgewiesenen Blühflächen frühzeitig erkennen, wenn auch die Blumen, Kräuter und Heilpflanzen noch nicht erblühen, werden bunte Schilder mit der Aufschrift „Holzkirchen blüht und summt!“ als Kennzeichen aufgestellt. Das erste dieser Art – landkreisweit – zeigten Olaf von Löwis und Hannah Langohr von der Öko-Modellregion Miesbacher Oberland, nun der Öffentlichkeit.

„Diese Schilder sollen Vorbildfunktion haben, damit die anderen Gemeinden im Landkreis Miesbach nachziehen. Diese sollen ebenso Flächen für Blühwiesen ausweisen und mit diesen Schildern ausstatten. Auch eine Kooperation mit Firmen, Vereinen oder Behörden ist denkbar. So ist beispielweise die Streuobstwiese am Grünen Zentrum Holzkirchen im Besitz des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Ferner beteiligte sich die Marktgemeinde am Wettbewerb „Bienenfreundliche Gemeinde“. „Da gibt es einen Kriterienkatalog von zehn Punkten, die erfüllt werden müssen. Wir befinden uns bereits auf dem sechsten Platz von 32 Teilnehmern!“, resümierte der Bürgermeister stolz. Anfang des Sommers, so hoffen die Beteiligten aus dem Rathaus, werden die endgültigen Gewinner bekannt gegeben.

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„Holzkirchen blüht und summt“: Hannah Langohr, von der Ökomodellregion Miesbacher Oberland
und Olaf von Löwis of Menar, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen, markierten die landkreisweit erste offizielle „Blühwiese“

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BayGVFG-Förderung
nun für zwei weitere Tiefbauprojekte
im Landkreis Straubing-Bogen

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Region Straubing-Bogen – Das Nachhaken von Landrat Josef Laumer war erfolgreich: Im Landkreis Straubing-Bogen fallen nun doch zwei weitere – für 2019 – geplante Tiefbau-Projekte in die Förderung des BayGVFG-Programmes 2019 (Bayerisches Gemeindeverkehrsfinanzierungs-gesetz). Diese erfreuliche Mitteilung konnte Tiefbauamtsleiter Markus Fischer im Rahmen der Bauausschusssitzung den Mitgliedern des Ausschusses machen. Zunächst wurde von sechs gemeldeten Projekten für 2019 neben der Maßnahme an der SR 12 (Entau bis Irlbach) die bereits 2018 beantragt, dann aber geschoben und 2019 in die Förderung mit aufgenommen wurde, nur die Maßnahme an der SR 57 – Ortsdurchfahrt Oberellenbach (Markt Mallersdorf-Pfaffenberg) – neu aufgenommen.

Nachdem der Bezirksverband des Bayerischen Landkreistages sich für eine Mittelerhöhung für Niederbayern stark gemacht und auch Straubing-Bogens Landrat Josef Laumer sich bei den entsprechenden Stellen vehement für eine Erhöhung der Mittel eingesetzt hatte, gab es nun die guten Nachrichten. Da Niederbayern einen Nachschlag von drei Millionen Euro erhält, können auch im Landkreis Straubing-Bogen nun die zwei weiteren Maßnahmen 2019 gefördert werden. Es sind dies die Ortsdurchfahrt Opperkofen, Gemeinde Feldkirchen (SR 23) und der Ersatzneubau der Altbachbrücke in Hadersbach, Stadt Geiselhöring (SR 53).

Landrat Josef Laumer: „Wir sind sehr froh über diese Entscheidung. Damit können wir immerhin insgesamt drei für unsere Infrastruktur wichtige Projekte im Jahr 2019 neu umsetzen. Ich freue mich auch, dass letztendlich die Sachargumentation bei unserem Drängen auf weitere Gelder erfolgreich war. Nicht nur der Landkreis Straubing-Bogen profitiert von der Aufstockung. Hier wurde gemeinsam mit dem Bezirksverband des Bayerischen Landkreistages gearbeitet, um Gutes für Niederbayern zu erreichen.“

Gemeinsam mit den zahlreichen Maßnahmen auf den Kreisstraßen zum Deckenbau werden damit von den cirka 543 Kreisstraßen-Kilometern 2019 insgesamt mehr als 40 Kilometer saniert. „Dies entspricht einer sehr guten Quote“, freute sich Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung Straubing-Bogen.

-lastr-

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Teilhabechancen weiterentwickeln

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Region Rosenheim – Vierte Konferenz zum Teilhabeplan für Menschen mit Behinderungen erfolgte im Landkreis Rosenheim: Vor sechs Jahren hat der Landkreis sein Konzept zur Verbesserung der Teilhabechancen für Menschen mit Behinderungen beschlossen. Auch wenn seitdem viel passiert ist, gibt es immer noch einstellungs- und umweltbedingte Barrieren in verschiedensten Lebensbereichen.

Deshalb lädt der Landkreis Rosenheim zur vierten Teilhabekonferenz. Sie soll dazu beitragen, die Teilhabechancen weiterzuentwickeln. Der Sozialplaner des Landkreises Rosenheim Jürgen Laupheimer hofft auf eine rege Beteiligung von interessierten Bürgerinnen und Bürgern  – am 7. Juni um 14:00 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Rosenheim. Nach der Eröffnung der Teilhabekonferenz durch den stellvertretenden Landrat Josef Huber wird Jakob Brummer von der Fachstelle Inklusion im Landratsamt Rosenheim über den aktuellen Stand der Umsetzung des Teilhabeplans informieren.

Die Teilnehmenden der Planungskonferenz haben im Anschluss die Möglichkeit sich in moderierten Arbeitsgruppen einzubringen. Zur Diskussion stehen unter anderem das Wohnen und die unabhängige Lebensführung, die Inklusion in der kindlichen Bildung, Schule und Freizeit sowie die Teilhabechancen auf dem Arbeitsmarkt. Das Ende der Konferenz ist für 18:00 Uhr vorgesehen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern entstehen keine Kosten und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich bis zum 24. Mai bei Sozialplaner Jürgen Laupheimer, telefonisch unter 08031 – 392 2003 oder per E-Mail unter juergen.laupheimer@lra-rosenheim.de anzumelden. Besonders Menschen mit Behinderungen sind dazu aufgerufen, ihre Interessen und Anliegen auf der Teilhabekonferenz zu vertreten. Umfassende Informationen zur Teilhabeplanung für Menschen mit Behinderungen gibt es zudem auf der Internetseite www.landkreis-rosenheim.de.

-laro-

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Erste Waffen-Widerrufs-Verhandlungen

in Zusammenhang mit dem „Gelben Schein“

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Region Miesbach – Wer in Deutschland Waffen und Munition besitzen will, muss einwandfrei zuverlässig sein. Besteht nur ein geringer Zweifel an dieser Zuverlässigkeit (definiert im § 5 Waffengesetz), dürfen keine Waffenbesitzkarten erteilt bzw. müssen bestehende Genehmigungen im Sinne der öffentlichen Sicherheit sofort widerrufen werden. Wie verhält es sich nun mit Waffenbesitzern, die einen „RuStAG-Antrag“ gestellt haben und damit mit der Reichsbürger-Szene in Verbindung gebracht werden?

2017 entzog das Landratsamt Miesbach – nach einer Weisung des bayerischen Innenministeriums – mehreren Waffenbesitzern ihre Waffen, nachdem diese einen „Gelben Schein“ beantragt hatten. Als „Gelben Schein“ bezeichnet man den Staatsangehörigkeitsnachweis nach dem Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz von 1913 (RuStAG), der die Antragsteller in die Nähe der Reichsbürger-Szene rückte. Die ersten beiden Waffen-Widerrufe wurden nun vor dem Verwaltungsgericht verhandelt. Das Gericht entschied: Ein Waffenbesitzer bekommt seine Waffen wieder, der andere nicht.

-lamb-

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Baumpflegearbeiten
in den Erholungsgebieten
Dringende Arbeiten zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit

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Region München – In den Erholungsgebieten Heimstettener See, Feringasee, Unterföhringer See, Unterschleißheimer See, Deininger Weiher und Dürnsteiner Brücke, finden in den kommenden Wochen dringende Baumpflegearbeiten statt. Dies ist notwendig, um einen gesunden und sicheren Baumbestand zu erhalten und somit auch weiterhin die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher in den Erholungsgebieten zu gewährleisten.

Unter anderem werden Kronenteile eingekürzt, Kronensicherungen verbaut und Totholz aus den Baumkronen entfernt. Einige durch Fäulnis oder holzzersetzende Pilze stark geschädigte Bäume müssen leider gefällt werden. Besonders stark betroffen sind Eschen, die aus Sicherheitsgründen nach einem Befall mit dem Eschentriebsterben nur noch geringe Zeit erhalten werden können. Zum Erhalt eines ansehnlichen Baumbestands an den Badeseen sind an geeigneter Stelle Nachpflanzungen vorgesehen. Besucher werden zu ihrer eigenen Sicherheit gebeten, den Anweisungen der Aufsichtspersonen vor Ort Folge zu leisten.

-lam-

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Internationaler Museumstag:

„Gelebte Traditionen“

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Region Dachau – Auch in diesem Jahr nehmen die Museen der Arbeitsgemeinschaft „MuseenDachauerLand“ und der Zweckverband Dachauer Galerien und Museen am „Internationalen Museumstag“ teil, der am Sonntag, 19. Mai erfolgte. „Gelebte Traditionen“ war das diesjährige Motto, das treffend ein Anliegen der Museen im Landkreis Dachau charakterisiert: Heimat-Geschichte lebendig zu vermitteln. Dazu hatten sich die Museumsmitarbeiter ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht. Weiterhin startete an diesem Tag die Aktion „Aus der Nachbarschaft“.

Jedes der Museen der Arbeitsgemeinschaft verleiht ein Jahr lang ein besonderes Ausstellungsstück an seine Nachbarn. Die teilnehmenden Museen erhalten ein Exponat als zweimonatige Leihgabe, bevor es dann zum nächsten Haus weiterzieht. So reisen das Krokodil Emil, ein Taschenuhrständer, ein Gemälde Bernhard Buttersacks, ein Modell eines Leonardiwagens, ein himmlisches Trösterlein, ein Gebärfläschchen und Repliken der Goldmünzen aus Gaggers von Museum zu Museum.

-ladah- Bild: ladha

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Kostenfreies BayernWLAN

in 20 Linienbussen im Landkreis Eichstätt

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Region Eichstätt – Der Landkreis Eichstätt konnte vom Freistaat Bayern Fördergelder abrufen und damit die Bereitschaft der Verkehrsunternehmen unterstützen, auf verschiedenen regionalen Buslinien, wie auch in der Stadtlinie Eichstätt, das BayernWLAN zur Verfügung zu stellen. Den offiziellen „Startschuss“ für das mobile BayernWLAN gaben Landrat Anton Knapp und Eischstätts Oberbürgermeister Andreas Steppberger zusammen mit den Verkehrsunternehmen – die mit einigen Bussen vertreten waren.

-laei-

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Blauzungenkrankheit:
Verbringungsreglungen für Zucht- und Nutztiere inklusive Kälber ändern sich ab 18. Mai

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Region Lindau/Bodensee – In einer Länderbesprechung wurde vor dem Hintergrund der aktuellen Risikoanalyse des Friedrich-Löffler-Instituts – Stand 26. April 2019 – beschlossen, dass die ursprünglich bis 30. Juni 2019 geltenden vereinfachten Verbringungsregelungen für Zucht- und Nutztiere inklusive Kälber nach dem 17. Mai 2019 nicht weiter angewandt werden können. Aufgrund der neuen Risikobewertung wurden die Regelungen für das Verbringen aus Restriktionszonen in freie Gebiete verschärft. Ungeimpfte Tiere dürfen grundsätzlich nicht mehr verbracht werden!

Seit Samstag, 18. Mai 2019 können Tiere nur noch unter folgenden Bedingungen aus Restriktionszonen in freie Gebiete innerhalb Deutschlands verbracht werden: Geimpfte Zucht- und Nutztiere, die eine Grundimmunisierung nach Angaben des Impfstoffherstellers erhalten haben mit Eintragung der Impfung in die HI-Tier-Datenbank. Wiederholungsimpfungen müssen jeweils innerhalb von einem Jahr durchgeführt werden. Dabei ist darauf zu achten, eine Wartezeit von mindestens 60 Tagen nach Abschluss der Grundimmunisierung vor dem Verbringen einzuhalten. Oder geimpfte Zucht- und Nutztiere, die eine Grundimmunisierung nach Angaben des
Impfstoffherstellers erhalten haben mit Eintragung der Impfung in die HI-Tier-Datenbank. Dabei muss eine negative virologische Untersuchung der zu verbringenden Tiere nach 35 Tagen Wartezeit nach Abschluss der Grundimmunisierung durchgeführt werden.

Ungeimpfte Kälber – bis zum Alter von 3 Monaten – von geimpften Muttertieren, die vor der Belegung gegen den entsprechenden BTV-Stamm – Virenstamm der Blauzungenkrankheit – geimpft wurden. Das Kalb muss rechtzeitig Kolostrum (Erstmilch nach Geburt) dieses Muttertieres erhalten haben. Der Nachweis der Kolostrum-Gabe erfolgt in Form einer Tierhaltererklärung. Das Kalb ist zusätzlich maximal 14 Tage vor dem Transport mit negativem Ergebnis auf den entsprechenden BTV-Stamm untersucht worden. Sowohl die Durchführung der Impfungen als auch die Untersuchungen sind in der HIT- Datenbank zu erfassen. Für innerdeutsche Verbringungen innerhalb der Restriktionszone und für innerdeutsche Verbringungen von Schlachttieren ergeben sich keine Neuerungen. Es wird empfohlen, vordringlich trächtige Kühe mit einer in frühestens acht Wochen zu erwartenden Kalbung zu impfen. Die geänderte Allgemeinverfügung sowie die neuen Tierhaltererklärungen und weitere Informationen sind auf der Homepage des Landkreises Lindau/Bodensee https://www.landkreis-lindau.de/ verfügbar.

-lali-

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Sparkasse und Raiffeisenbank
in einer SB-Stelle:
Standort und Service damit langfristig gesichert

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Region Oberland – Vor knapp vier Jahren war es noch ein Novum im Landkreis Miesbach: Eine gemeinsame SB-Stelle von Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee und Raiffeisenbank im Oberland. Jetzt haben in Schaftlach – der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, Martin Mihalovits und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank im Oberland, Manfred Klaar – eine weitere gemeinsame SB-Stelle eröffnet.

„Wir möchten unseren Kunden weiter die Möglichkeit geben, in Schaftlach Bargeld und Kontoauszüge zu holen“, erklärten die beiden Vorstände. Um Kosten zu sparen, teilen sich jetzt die beiden Geldinstitute den SB-Bereich der Kreissparkasse in der Alex-Gugler-Str. 20. „So können wir mit beiden Geldinstituten vor Ort bleiben und diesen Standort für unsere Kunden langfristig sichern. Für unsere Kunden wird das keine große Umstellung sein“, so Klaar, „liegt die neue gemeinsame SB-Stelle doch in unmittelbarer Nähe zu unserer bisherigen.“

Den Geldausgabeautomaten der Sparkasse können jetzt die Kunden der Raiffeisenbank im Oberland kostenlos mitbenutzen, für Kontoauszüge gibt es zwei getrennte Drucker. Sparkassenkunden können zudem weiterhin an dem Kontoauszugsterminal Überweisungen direkt ausführen.

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Gemeinsame SB-Stelle eröffnet: v.l. Martin Mihalovits, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee
und Manfred Klaar, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank im Oberland

-am- Bild: am

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Christian Neureuther
feierte seinen 70. Geburtstag

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Region Garmisch-Partenkirchen – Landrat Anton Speer und Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer gratulierten Christian Neureuther zum 70. Geburtstag und dankten dem Jubilar für seinen großartigen Einsatz um seine Heimatgemeinde und den Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Durch seine sportlichen Erfolge im Skisport sowie sein herausragendes Engagement um Sport und Gesundheit ist Christian Neureuther ein Aushängeschild für die Marktgemeinde und den Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Dem besonderen Einsatz des Jubilars ist es auch mit zu verdanken, dass die Marktgemeinde 2011 die FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften ausrichten durfte.

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v.l. Landrat Anton Speer, Christian Neureuther und Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer

-lagap- Bild: lagap

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UN-Auszeichnung für das Projekt
„Eremiten im Klosterwald Maria Eich“

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Region München – Das Projekt „Eremiten im Klosterwald Maria Eich“ der Allianz zum Schutz des Klosterwaldes wurde als offizielles Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in vorbildlicher Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Das Projekt „Eremiten im Klosterwald Maria Eich“ ist das erste offizielle Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Landkreis München.

Der Klosterwald, ein kleines Eichen-Hainbuchenwald-Relikt, liegt im westlichen Landkreis München rund um die Wallfahrtskirche und das Augustinerkloster Maria Eich. Als im Jahr 2014 die Untere Naturschutzbehörde vom Umweltamt der Gemeinde Planegg gebeten wurde, das kleine Waldgebiet mit seinen rund 50 mächtigen, mehr als 250 Jahre alten Eichen näher in Augenschein zu nehmen, rechnete wegen der geringen Größe niemand mit derartig spektakulären Ergebnissen. Rund 240 Holzkäferarten konnten in nur einer Untersuchungssaison nachgewiesen werden, darunter 88 Arten der Roten Listen. Was aber für Aufsehen sorgte, war der Nachweis von acht Urwaldreliktarten, also Arten, die nur in sehr alten und besonders totholzreichen Wäldern vorkommen.

Im Januar 2016 fand sich deshalb eine breite Projektallianz, bestehend aus den Bayerischen Staatsforsten AöR – Forstbetrieb München, dem Forstbetrieb der Erzdiözese München und Freising, den Patern des Augustinerordens, der Gemeinde Planegg und dem Landkreis München zusammen. Die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung eines Projekts wurde beschlossen und unter Federführung der Unteren Naturschutzbehörde eine Projektskizze erarbeitet. Sie sieht umfangreiche Maßnahmen vor.

Neben einem möglichst langen Erhalt der Baum-Methusaleme, wird vor allem auf dynamische waldbauliche Maßnahmen gesetzt. Zuletzt im Januar 2019 wurden in einem Erweiterungsareal durch die Bayerischen Staatsforsten Gehölzentnahmen zur Förderung ausgewählter Eichen und zur Erhöhung des Totholzanteils vorgenommen. Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein deutliches Zeichen für das Engagement zur Erhaltung biologischer Vielfalt in Deutschland gesetzt. Die Aktivitäten der Projektallianz haben die UN-Dekade-Fachjury beeindruckt. Neben der offiziellen Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält die Projektallianz zu Schutz des Klosterwaldes einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht. Das Projekt wird auf der Webseite der UN-Dekade in Deutschland unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

-lam-

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Internationaler Museumstag

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Region Mühldorf am Inn – Zum Internationalen Museumstag am 19. Mai 2019 erwartete die Besucher heuer ein interessantes und spannendes Programm im Geschichtszentrum und Museum Mühldorf am Inn.

1640 wütete ein verheerender Stadtbrand in Mühldorf. Doch wie gingen die Menschen damals mit einer solchen Katastrophe um? Für interessante Hintergrundgeschichten der vergangenen Zeiten steht Marie-Louise Sondermaier im Museum bereit. Die Veränderungen in den letzten knapp 380 Jahren und wie man heute mit modernem Gerät in der Brandbekämpfung vorgeht, stellen Ansprechpartner vor dem Museum mit einer Drehleiter aus dem Bestand des Feuerwehrmuseums Waldkraiburg vor. Besucher haben die Möglichkeit, das Fahrzeug von außen und innen zu bestaunen. Doch nur wer ein Ticket hat, darf auch einsteigen. Das können sich große und kleine Entdecker bei einer Rätselrallye rund um das Thema Feuerwehr im Museum erspielen.

Getreu dem Motto des diesjährigen Museumstags „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ konnten die Besucher bei der Sonderausstellung „Perlen, Gold und heilige Leiber“ mit einem der letzten Reliquienfasser, Reinhard Zehentner, ins Gespräch kommen. Er stellte den Besuchern das fast vergessene Kunsthandwerk vor.

Auch die Ausstellung „Alltag, Rüstung und Vernichtung. Der Landkreis Mühldorf im Nationalsozialismus“ stand den Besuchern offen. Mitte 1944 begann das größte Rüstungsprojekt im Landkreis Mühldorf – der Bau eines gigantischen Bunkers im Mühldorfer Hart. Für dieses Vorhaben errichtete man eines der größten KZ-Außenlager von Dachau. Museumsvermittler Hannes Roth gibt in der Ausstellung Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus.

Infos zu den Ausstellungen sind unter www.museum-muehldorf.de zu finden.

-lamd- Bild: lamd / Heiner Heine

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Verleihung des Jugendpreises

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Region Eichstätt – Auch in diesem Jahr vergab der Landkreis Eichstätt seinen jährlichen Jugendpreis als Anerkennung für besonderes ehrenamtliches Engagement, innovative Projekte und inhaltliche Weiterentwicklung der Jugendarbeit. Die diesjährige Preisverleihung versprach wieder spannend zu werden. Es waren viele kreative Projekte nominiert. Ausgezeichnet wurden die Projekte wieder in den Kategorien „Preis für besonders herausragende Projekte“, „Publikumspreis“, „Preis für Nachhaltigkeit“ und der diesjährigen Wettbewerbsaufgabe, die diesmal ein Plakatwettbewerb zum Thema „Misch Dich ein…“ ist. Alle nominierten Jugend- und Projektgruppen wurden mit ihren Projekten und Beiträgen vorgestellt und hatten außerdem die Möglichkeit sich selbst zu präsentieren. Dabei wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die Gäste. Die Gewinner der Preisgelder von insgesamt 2000,- Euro wurden erst im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben! Die Preisverleihung erfolgte am Mittwoch, 29. Mai 2019 – um 18 Uhr – Im Festsaal des Alten Stadttheaters Eichstätt, am Residenzplatz 17, 85072 Eichstätt.

-laei-

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Europawahl
am 26. Mai 2019

– Das Procedere –

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Am Sonntag, 26. Mai findet die Europawahl statt: Die Wahllokale sind an diesem Tag von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Mittlerweile dürften alle im Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten von ihrer Gemeindebehörde eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben. Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich an seine Gemeindebehörde wenden.

Deutschlandweit sind knapp 65 Millionen Wahlberechtigte zur Wahl aufgerufen; in Bayern sind es rund 10,2 Millionen Wahlberechtigte. Alle Wählerinnen und Wähler erhalten für die Europawahl einen Stimmzettel. In Bayern können sie sich bei der Stimmabgabe unter 40 Wahlvorschlägen entscheiden. Jeder Wähler hat nur eine Stimme.

Was/Wer wird gewählt?
Bei der Europawahl werden in 28 EU-Mitgliedsstaaten insgesamt 751 Abgeordnete des Europäischen Parlaments in allgemeiner, unmittelbarer, freier und geheimer Wahl nach dem Verhältniswahlsystem für fünf Jahre gewählt. Das Europäische Parlament gehört neben dem Rat der Europäischen Union und der Europäischen Kommission zu den entscheidenden Organen der EU. Es vertritt die Interessen der mehr als 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger Europas bei der EU.

Das Europäische Parlament ist das einzige direkt vom Volk der Mitgliedstaaten legitimierte Organ der Europäischen Union. Die Europawahl ist das Instrument für die Bürgerinnen und Bürger, unmittelbar Einfluss auf die Unionspolitik zu nehmen. Während in den Bundestag nur die Parteien einziehen können, die mindestens fünf Prozent der abgegeben Stimmen erhalten, gibt es bei der Europawahl in Deutschland keine Sperrklausel. Dadurch haben auch kleine Parteien die Chance, einen Sitz im Europaparlament zu erhalten. Ein einheitliches Wahlgesetz auf EU-Ebene besteht nicht. Die Volksvertreter werden daher in den 28 Mitgliedstaaten nach verschiedenen nationalen Verfahren gewählt. In Deutschland werden 96 Abgeordnete aus der Bundesrepublik Deutschland für das Europäische Parlament gewählt.

Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigt für die Europawahl sind die Staatsangehörigen aller EU-Mitgliedsstaaten, die am Wahltag – das 18. Lebensjahr vollendet haben; seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland oder einem anderen EU-Mitgliedsstaat leben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Zudem steht das Wahlrecht auch dauerhaft im Ausland lebenden volljährigen Deutschen zu (sog. Auslandsdeutsche), die nicht von der Wahl ausgeschlossen sind, wenn sie entweder nach Vollendung des 14. Lebensjahres mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt oder wenn sie aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind.

Weitere Voraussetzung für die aktive Teilnahme an der Europawahl ist, dass die wählende Person im Wählerverzeichnis ihrer Gemeindebehörde eingetragen ist. Jeder Bürger darf nur in einem EU-Land an der Wahl teilnehmen.

Wahlbezirke und Wahlleitung
Wahlgebiet ist das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Für die Stimmabgabe wird das Wahlgebiet in Wahlbezirke eingeteilt. Ein Wahlbezirk ist bei der Europawahl die organisatorisch kleinste Einheit der Wählererfassung und der Stimmabgabe. Jede Gemeindebehörde bestimmt, welche Wahlbezirke zu bilden sind. Jeder Wahlvorstand/Briefwahlvorstand besteht aus 5 bis 9 Personen. Dazu kommen noch – je nach Größe der Kommunen – die Mitarbeiter der Verwaltungen.

Als „Besonderheit“ sind die Auswahlbezirke für die sog. Repräsentative Wahlstatistik zu sehen. Hier werden markierte Stimmzettel an die Wählerinnen und Wähler ausgegeben. Diese Stimmzettel sind mit den Buchstaben A bis M bedruckt, wobei jeder Buchstabe für eine bestimmte Personen- und Altersgruppe steht. Stimmzettel mit „A“-Markierungen erhalten z.B. alle männlichen Wähler, die zwischen 1995 und 2001 geboren sind; die Markierung „M“ steht für Frauen, die 1949 oder früher geboren sind. Die Stimmzettel enthalten keine personenbezogenen Daten wie Name, Anschrift oder Geburtsdatum. Eine Verletzung des Wahlgeheimnisses ist ausgeschlossen, da bei der Ergebnisermittlung und Wahlauswertung keinerlei Anhaltspunkte für die Stimmabgabe einer Einzelperson gewonnen werden können. Die markierten Stimmzettel werden genauso behandelt wie „normale“ Stimmzettel. Nach Ergebnisermittlung, Wahlauswertung und Wahlprüfung werden die gekennzeichneten Wahlstatistik-Stimmzettel dem Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung zugeführt, das sie dann statistisch auswertet.

Zweck dieser Repräsentativstatistik ist, festzustellen, ob Männer oder Frauen die eine oder andere Partei häufiger wählen, von welchen Altersgruppen die einzelnen Parteien bevorzugt werden und ob jüngere oder ältere Staatsbürger stärker vom Wahlrecht Gebrauch machen. Das Ergebnis soll einen verlässlichen Einblick in die Zusammensetzung der Wahlberechtigten und der Wählerschaft der Parteien geben.

Bei der Durchführung der repräsentativen Wahlstatistik bleibt das Wahlgeheimnis streng gewahrt. Das Ergebnis der Europawahl wird von den Kreiswahlleitungen im jeweiligen Landratsamt ermittelt und anschließend von einem zu diesem Zweck gebildeten Kreiswahlausschuss festgestellt.

Wie funktioniert Briefwahl?
Eine Teilnahme an der Europawahl kann durch persönliche Stimmabgabe im Wahllokal aber auch durch Briefwahl erfolgen. Der Antrag auf Briefwahl sollte so schnell wie möglich gestellt werden, damit die Unterlagen rechtzeitig eintreffen. Wer seine Stimme per Briefwahl abgeben möchte, muss bei seiner Gemeindebehörde schriftlich oder mündlich einen Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins stellen. Der Antrag kann zum Beispiel per Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung (z.B. Internetportal der jeweiligen Gemeindebehörde) oder aber auch persönlich bei der Gemeindebehörde gestellt werden, allerdings nicht telefonisch. Ein Vordruck für den Antrag befindet sich auch auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung, die alle Wahlberechtigten erhalten haben.

Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss eine entsprechende schriftliche Vollmacht vorlegen. Wahlschein und Briefwahlunterlagen können bis zum Freitag vor der Wahl, das heißt bis zum 24. Mai 2019 bis 18:00 Uhr beantragt werden, in besonderen Ausnahmefällen (zum Beispiel bei kurzfristiger Erkrankung) auch noch bis zum Wahltag, dem 26. Mai 2019 bis 15:00 Uhr.

Wer seinen Antrag im gemeindlichen Wahlamt abgibt, erhält die Briefwahlunterlagen sofort und kann bereits im Wahlamt seine Stimme abgeben.
Der/die Briefwähler/in erhält folgende Unterlagen:
• einen auf seinen/ihren Namen ausgestellten Wahlschein,
• einen amtlichen (weißen) Stimmzettel,
• einen amtlichen (blauen) Stimmzettelumschlag,
• einen amtlichen (roten) Wahlbriefumschlag und
• ein Merkblatt.

Auf dem Merkblatt sind die einzelnen Schritte der Briefwahl ausführlich dargestellt. Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen im roten Wahlbriefumschlag müssen spätestens bis zum Wahltag, dem 26. Mai 2019 bis 18:00 Uhr bei der auf dem Umschlag angegebenen Gemeindebehörde eingehen. Später eingegangene Wahlbriefe können in der Stimmenauszählung nicht mehr berücksichtigt werden. Um den rechtzeitigen Eingang sicherzustellen, sollte der Wahlbrief in Deutschland spätestens am dritten Werktag vor der Wahl, also am Donnerstag, dem 23. Mai 2019, abgesendet werden.

Der Wahlbrief muss bei Übersendung per Post innerhalb der Bundesrepublik Deutschland nicht frankiert werden. Hingegen im Ausland ist der Wahlbrief ausreichend zu frankieren; die Kosten hierfür trägt der Briefwähler. Briefwählerinnen und -wähler können ihren Wahlbrief auch direkt bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Adresse (Gemeindebehörde) abgeben oder abgeben lassen. Auch hier tragen die Wahlberechtigten die Verantwortung für den rechtzeitigen Zugang.

Das Wahlrecht darf auch bei Briefwahl nur persönlich und geheim ausgeübt werden. Wer nicht lesen kann oder durch körperliche Beeinträchtigung gehindert ist, den Stimmzettel zu kennzeichnen, zu falten und in den Wahlumschlag zu legen, kann hierfür – unter Beachtung bestimmter Vorgaben, die auf dem Wahlschein und im Merkblatt zur Briefwahl aufgeführt sind – eine andere Person um Hilfe bitten.

Weitere Informationen: https://www.statistik.bayern.de/wahlen/europawahlen/index.html

-am-

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Ob Oma oder Opa: Alle wählen Europa!

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Region Dachau – Unter dem Motto „Ob Oma oder Opa – alle wählen Europa“ positioniert sich der Seniorenbeirat des Landkreises Dachau zu den anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019. „Gerade wir Älteren fühlen uns berufen und verpflichtet, hier aktiv einen Beitrag zu leisten. Wer wie wir die unmittelbare Nachkriegszeit erlebt hat, die Nachwehen des übersteigerten Nationalismus, die Zeit des lange noch bestehenden Misstrauens der Völker untereinander, der weiß die Errungenschaft eines geeinten Europas zu schätzen. Wir erinnern uns noch gut an langwierige Grenzkontrollen, wenn wir eines unserer Nachbarländer besuchen wollten; an mühseligen Geldumtausch; an allerlei andere Unbill bei Handel, Dienstleistung und Verkehr. All dies ist auf einem langen und steinigen Weg weitgehend überwunden. Deshalb wollen wir, dass die Kräfte in Europa die Oberhand behalten, die einigen und nicht spalten, dass Zusammenarbeit und nicht Konkurrenzdenken, Bereitschaft zur Konfliktlösung und nicht kompromisslose Rechthaberei, Gemeinsamkeit und nicht Gegnerschaft das gemeinsame Ziel sind. Auf uns alle kommt es an und deshalb: Lasst uns alle zur Wahl gehen! Damit Europa nicht zerfällt sondern gestärkt wird“, betonte Hermann Krusch, Vorsitzender des Landkreis-Seniorenbeirats in Dachau.

-ladah-

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Pflege im Aufwind
Asklepios Stadtklinik Bad Tölz lädt zum Aktionstag am 25. Mai

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Region Bad Tölz – Seit 20 Jahren ist Asklepios ein fester Bestandteil in Bad Tölz und steht für Qualität, Innovation und eine wohnortnahe Versorgung. Dafür sorgen die rund 630 Mitarbeiter der Asklepios Kliniken Bad Tölz. Pflege im Aufwind“: Unter diesem Motto lädt die Klinik Pflegekräfte und Interessierte aus der Region am Samstag, 25. Mai – in der Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr – in die Schützenstraße 15 ein. Bewerber erhalten die Möglichkeit, die Klinik zu besuchen, sich über die unterschiedlichen Einsatzgebiete in der Pflege zu informieren, ihre potentiellen neuen Kollegen kennenzulernen und sich im Rahmen eines „Job-Speed-Datings“ ganz individuell beraten zu lassen..

Im Rahmen des Aktionstages wird sich die Pflege mit ihren vielfältigen Einsatzgebieten präsentieren und potentiellen neuen Kollegen zeigen, warum es sich lohnt, im Tölzer Krankenhaus zu arbeiten. Im Rahmen von Infoständen und Hausführungen stellen sich die verschiedenen Stationen und Funktionsbereiche vor. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und decken die gesamte Bandbreite der Funktionsbereiche wie Anästhesie und Intensivmedizin, Endoskopie, OP und zentrale Notaufnahme, die akutstationäre Versorgung in operativen Abteilungen wie Orthopädie, Chirurgie, Gefäßchirurgie und Urologie, den nichtoperativen Gebieten der Akutgeriatrie, Kardiologie, Gastroenterologie oder der Neurologie, bis hin zur neurologischen Rehabilitation ab.

Auch die Krankenpflegeschule im Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Bad Tölz wird die Vorzüge einer einjährigen Ausbildung zum Pflegefachhelfer (m/w/d) oder der dreijährigen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege aufzeigen. Über ein „Job-Speed-Dating“ können sich Bewerber direkt über ihre ganz persönlichen Möglichkeiten beraten lassen und sich von den verschiedenen Vorteilen für Mitarbeiter überzeugen. Zudem können sich Gesundheits-und Krankenpfleger/innen, die neu an den Asklepios Kliniken Bad Tölz anfangen, eine attraktive Startprämie sichern.

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In der „Teddyambulanz“

Auf die Besucher warten außerdem ein Preisausschreiben mit attraktiven Preisen, eine Fotobox sowie für die kleinen Gäste eine Kinderbetreuung mit Teddyambulanz und viele weitere Attraktionen. „Wir haben ein wirklich spannendes Programm auf die Beine gestellt. Ich möchte Sie daher alle herzlich einladen am 25. Mai – ab 13 Uhr – an unserem Aktionstag „Pflege im Aufwind“ vorbeizuschauen“, betonte Geschäftsführer Johann Bachmeyer. Auch er wird vor Ort sein und die Besucher im Rahmen von Rundgängen durch die Bereiche führen.

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Die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz lädt am 25. Mai zum Aktionstag „Pflege im Aufwind“ ein

-am- Bild: ask

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Landfrauen-Kolumne
von Ursula Fiechtner
Kreisbäuerin des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen

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Griaß ́d Eich!

Die Wahlkarten zur Europawahl sind eingetroffen. Europawahl – „ach Europa ist so weit weg“ – wirklich?
Ich bin eine von vielen Europäerinnen. In meinen Weiler sind schon mal ca. 30 Personen und in unserem Landkreis über 120.000 Bürgerinnen und Bürger. Das sind schon mal nicht wenige – wenn alle Wahlberechtigten zum Wählen gehen.

Das höchste Gut ist der Frieden und Freiheit, Sicherheit, Wohlstand, sind die weiteren Pfeiler. Ist es vielen im Alltag noch bewußt?
Bei einem Gespräch mit einer Bekannten über die Europawahl, äußerte sie: „Zuerst diskutieren die Politiker, streiten mit anderen Parteien und danach sitzen sie wieder beisammen und trinken ein Bierchen!“

Ja, das ist doch gerade das Wertvollste! Im Gemeinderat, Kreistag, Landtag, Bundestag, Europarat sind nicht alle einer Meinung, dennoch spricht man nach der Sitzung miteinander; und wenn nicht, dann läßt man eine Zeit zum „Ausrauchen“ vergehen!

Ich selber schätze Kollegeninnen und Kollegen aus anderen Fraktionen genauso. Die täglichen Nachrichten, aus anderen Ländern liefern doch die schrecklichsten Bilder, wenn die Mächtigsten um ihre Positionen kämpfen.

Was bringts? Zumeist Leid und Trauer in der Bevölkerung! Das sind nur Worte, es zu erleben, wünscht man sich nicht – unseren Großeltern war es bewußt.

Bei einem Kreisbäuerinnenbesuch im Europaparlament in Straßburg führte uns ein bayerischer Europaabgeordneter an geschichtliche wichtige Plätze. Ein Denkmal berührte mich gerade als Mutter zutiefst. Eine Mutter hält zwei erwachsene Söhne in ihren Händen, die im Sterben liegen. Sie halten sich dabei an ihren Händen. Die Mutter, soll das Gebiet Elsaß/Straßburg darstellen, um das Deutschland und Frankreich gekämpft haben. Da das Regime in kurzer Zeit wechselte, diente ein Bruder für Frankreich, der andere für Deutschland. Sie haben sich sinnlos bekriegt, beim Sterben waren sie wieder vereint. Das Leid trägt die Mutter.
Für mich bleibt dieses Denkmal unvergesslich!

Unsere „Kriegszeitzeugen“ in den Familien werden von Jahr zu Jahr weniger, die persönliche Begebenheiten schildern und davor warnen können.

„Demokratie“ ist keine Selbstverständlichkeit, sie erfordert viel Einsatz, Zeit und Menschen, die sich dafür einsetzen und mitwirken. Die grundsätzliche Mitwirkung dafür ist, „Wählen zu gehen“ und Vertreter einer demokratischen Partei nach Europa zu senden.

Für den kleinen Familienfrieden sind wir vor Ort verantwortlich, für Europa aber auch – darum „auf in die Wahllokale“!

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… bis näxt ́s Moi
Eure Ursula Fiechtner

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Umfangreiches Maßnahmenpaket
soll Qualität und Attraktivität der Schiene
im Bayerischen Oberland verbessern

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Region Oberland – Aufgrund der massiven Winterprobleme im Streckennetz der Bayerischen Oberlandbahn fand auf Initiative von Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags; Alexander Radwan, MdB und Martin Bachhuber, MdL ein Gespräch mit allen betroffenen Landräten, Bürgermeistern, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) als Bestellerin der Verkehrsleistungen, der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) als Betreiberin des Oberlandnetzes sowie der DB AG, verantwortlich für das Schienennetz und die Verkehrsstationen, im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr statt.

Im Oberlandnetz waren die Fahrgäste im Januar 2019 untragbaren Zuständen ausgesetzt. Die Streckenabschnitte südlich von Holzkirchen waren insbesondere aufgrund mangelnder Schneeräumung tagelang komplett gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar. Darüber hinaus führten ferner mangelnde Fahrgastinformationen sowie ein unzureichendes Störfallmanagement zu berechtigtem Unmut der Fahrgäste.

Eingangs forderte Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart die Beteiligten dazu auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass sich ein derartiges Winterchaos nicht mehr wiederholt: „Die Schiene muss auch im Winter ein Verkehrsmittel sein, auf das sich die Bürger verlassen können“. Im Anschluss stellten BEG, BOB und DB ein umfangreiches Maßnahmenpaket vor. Hierzu zählen auf Infrastrukturseite unter anderem die Erarbeitung streckenbezogener Räumkonzepte, eine bessere Qualifizierung des Räumpersonals sowie ein regelmäßiger präventiver Rückschnitt der Vegetation in Gleisnähe. Seitens der BOB stehen insbesondere die Verbesserung des Störfallmanagements und der Fahrgastinformation im Mittelpunkt. Die Umsetzung beider Projekte erfolgt mit fachlicher und finanzieller Unterstützung der BEG. Zahlreiche weitere Einzelmaßnahmen, u.a. in den Bereichen Fahrzeuge, Betrieb und Busnotverkehr, runden das Maßnahmenpaket ab.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner zeigte sich zufrieden: „Das vorgestellte Maßnahmenpaket geht insgesamt in die richtige Richtung. Wichtig ist, dass alle Beteiligten die Themen jetzt konsequent vorantreiben und für eine schnellstmögliche Umsetzung sorgen.“ Neben der Lösung der Winterprobleme stand auch die zukünftige Erhöhung der Attraktivität und Qualität des Oberlandnetzes auf der Tagesordnung. Als erster Schritt werden ab Sommer 2020 die in die Jahre gekommenen Fahrzeuge der BOB schrittweise durch schadstoffarme Neufahrzeuge ersetzt und damit die Betriebsstabilität erhöht. In der Prüfung ist auch eine Erweiterung der Fahrzeugflotte, um – abhängig von den infrastrukturellen Voraussetzungen – insbesondere am Wochenende eine Verdichtung des Angebots zu den nachfragestarken Zeiten vornehmen zu können.

Zentrales Element für eine künftige Attraktivitätssteigerung im Bayerischen Oberland ist aber die Elektrifizierung aller Strecken südlich von Holzkirchen. Die Elektrifizierung ist ökologisch wie ökonomisch am günstigsten. Daher sollen die Vorplanungen für die Elektrifizierung nun zügig in die Wege geleitet werden.

-gd- Bild: am

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Fachkommission „Strukturelle Teilhabe“ 

tagte in Dachau

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Region Dachau – Die zu Jahresbeginn 2019 vom Bundeskabinett einberufene und vom Bundeskanzleramt koordinierte Fachkommission zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit (FK-INT) hat ihre Arbeit aufgenommen. Ziel der Kommission ist es, die wirtschaftlichen, arbeitsmarktpolitischen, gesellschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen für Integration zu beschreiben und Vorschläge für Standards zu machen, wie diese verbessert werden können. Hierfür nimmt die Experten-Kommission einerseits strukturelle Fragen ebenso wie soziokulturelle Fragen, Wertevermittlung und Migrationstrends in den Blick.

Bei ihrer Arbeit widmet sich die Kommission – ähnlich wie der neugegründete Asyl- und Integrationsbeirat im Landkreis Dachau – sowohl der Neu-Zuwanderung von Geflüchteten und EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern, aber auch der Fachkräftezuwanderung aus Nicht-EU-Ländern und den bereits länger in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. Die bis Mitte 2020 zu erstellenden Empfehlungen richten sich primär an die Bundesregierung sowie die Bundesministerien, mittelbar aber auch an Länder, Kommunen sowie die Zivilgesellschaft. Für die vertiefende Arbeit wurden in der konstituierenden Sitzung der Fachkommission drei Arbeitsgruppen eingerichtet.

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Die Experten-Kommission „Strukturelle Teilhabe“ tagte in Dachau

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Auf Einladung von Landrat Stefan Löwl trafen sich die zwölf Mitglieder der Arbeitsgruppe „Strukturelle Teilhabe“ im Landratsamt Dachau. Gemeinsam wurde die zu bearbeitenden Themen und Inhalte diskutiert, strukturiert und festgelegt. „Strukturelle Teilhabe von Migrantinnen und Migranten betrifft viele Bereiche, vom Arbeitsmarktzugang über Bildungsfragen und Spracherwerb, Wohnraumversorgung, Partizipation bis hin zu gesundheitliche Fragen“, fasste der Kommissionsvorsitzende und Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Arbeitsaufgaben zusammen. „Diese Themen müssen von der Arbeitsgruppe interdisziplinär bearbeitet und in Empfehlungen gefasst werden“, so Sridharan.

„Besonders in Ballungsräumen haben wir bereits massive Probleme, bei den Infrastrukturmaßnahmen mit der Einwohnerentwicklung mitzuhalten. Uns fehlen nicht nur die entsprechenden Fachkräfte, insbesondere im sozialen Sektor, sondern auch bezahlbarer Wohnraum, für alle!“, ergänzte Landrat Löwl. Daher wird sich die Arbeitsgruppe neben den fachlichen Herausforderungen auch mit den Finanzierungszuständigkeiten, lokalspezifischen Besonderheiten sowie Maßnahmen zur Ressourcensteuerung beschäftigen.

Mehr zur Fachkommission und ihrer Arbeit unter: https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/fachkommission-integrationsfaehigkeit

-ladah- Bild: ladah

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Bauarbeiten der DB Netz AG bewirken
Änderungen im Meridian – Fahrplan

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Region Oberbayern – Bauarbeiten der Deutschen Bahn bewirken bis zum 22. Mai Änderungen in den Fahrplänen des Meridian: Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg führen die Baumaßnahmen zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr. Einzelne Züge fahren früher oder später ab als im Regelfahrplan verzeichnet ist. Vereinzelt müssen sogar Zugfahrten zwischen Rosenheim und Traunstein entfallen und werden durch Busse ersetzt.

Die Meridian-Sonderfahrpläne sind unter www.meridian-bob-brb.de ersichtlich und in der mobilen App „Meridian BOB BRB – Info & Tickets“ sind die Baumaßnahmen hinterlegt. Auch in den Auskunftssystemen der Deutschen Bahn (www.bahn.de und DB Navigator) sowie der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (www.bayern-fahrplan.de) sind die baustellenbedingten Fahrplanänderungen berücksichtigt.

-am- Bild: transdev / uwe miethe

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Fahrsicherheitstraining

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Region Neu-Ulm – Übung macht den Meister – dieses Sprichwort trifft auch auf das Auto- und Motorradfahren zu. Wer erst wenig Fahrpraxis hat, der kann hinter dem Steuer leicht ins Schleudern kommen. Gerade Fahranfänger sind meist einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt, weil ihnen die Erfahrung fehlt und sie ihr fahrerisches Können häufig überschätzen. Helfen kann da ein Fahrsicherheitstraining. Darauf weist Manuel Fink, der Leiter der Führerscheinstelle am Landratsamt Neu-Ulm, hin.

Unter dem Slogan „Könner durch ErFAHRung“ bietet die Kreisverkehrswacht Neu-Ulm ein kostenfreies Fahrtraining für junge Leute an, die erst seit maximal zwei Jahren den Führerschein fürs Auto oder Motorrad haben. Auf dem Verkehrsübungsplatz in Neu-Ulm/Ludwigsfeld können Fahrtrainingsteilnehmer ihr Fahrzeug in Grenzbereichen besser kennenlernen und sich für überraschende Verkehrssituationen wappnen.

Das Training findet in der Regel samstags statt und dauert etwa vier Stunden. Schwerpunkt sind praktische Fahrübungen mit dem eigenen Fahrzeug. Geschult werden beispielsweise das Bremsen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Fahrbahnzuständen (Trockenheit, Nässe, Glätte) sowie Gefahrenbremsungen auf einer rutschigen Fläche. Anhand der Fahrt durch einen Slalom-Parcours werden die Themen Lenktechnik, Blickführung und Ablenkung behandelt. In einer Kreisbahn wird demonstriert, wie sich das Fahrzeug in Kurven bei steigender Geschwindigkeit verhält.

Weitere Infos: Kreisverkehrswacht, Telefon: 0731 / 8 53 77 oder bei der Führerscheinstelle des Landratsamtes Neu-Ulm, Telefon: 0731 / 7040-4401. Anmelden unter: www.verkehrswacht-neu-ulm.de/fahrtraining/koenner-durch-erfahrung/

-lanu- Bild: Hanspeter Albrecht / Kreisverkehrswacht Neu-Ulm

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Ausflug zu den Bienen

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Region Neu-Ulm – Am 19. Mai war der Internationale Museumstag – Es präsentierten sich dabei auch die Landkreismuseen der Region Neu-Ulm. Vom Blick in die Geschichte der Römer, über das spannende Bienenleben, bis hin zur barocken Kunst konnten sich Besucherinnen und Besucher auf die unterschiedlichsten Führungen freuen.

Archäologischer Park Kellmünz
Im Archäologischen Park, Rechbergring 6, in Kellmünz wandelt Kreisarchivar Peter Wischenbarth auf den Spuren der Römer. So gab es um 14:00 Uhr eine Führung durch das ehemalige Grenzkastell an der Iller, Caelius Mons.

Bayerisches Bienenmuseum Illertissen
Auf Führungen durften sich große und kleine Bienenfreunde im Bayerischen Bienenmuseum Illertissen freuen. Museumsleiter Walter Wörtz nahm die Besucherinnen und Besucher um 11:00 und 13:00 Uhr mit durch die Dauerausstellung im Vöhlinschloss, Schlossallee 23. Als Besonderheit wurde zu Beginn beider Führungen der 3-D-Film „Die Honigbiene: Das Leben ist (k)ein Honigschlecken“ gezeigt. Während der Führungen ergab sich ein Blick in die Schlosskapelle mit dem Fresko von Kirchenmaler Franz Martin Kuen, der vor 300 Jahren geboren wurde.

Klostermuseum Roggenburg
Im Klostermuseum Roggenburg, Klosterstraße 7, Eingang neben dem Kirchenportal, konnte die Beschäftigung mit Franz Martin Kuen vertieft werden. Um 15:00 Uhr bot Museumsleiter Walter Wörtz eine Themenführung an.

Alle Museen des Landkreises Neu-Ulm, zu denen auch das Museum für bildende Kunst in Nersingen-Oberfahlheim zählt, waren am Internationalen Museumstag in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr durchgehend geöffnet. Der Eintritt war frei. Weitere Infos: www.landkreis.neu-ulm.de

-lanu- Bild: lanu

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Märchentage
am Bauernhofmuseum Jexhof

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Region Fürstenfeldbruck – Zauberhafte Tage stehen den kleinen wie den großen Besucherinnen und Besuchern des Bauernhofmuseums Jexhof bevor, denn heuer finden dort ab dem 18. Mai – an drei Wochenenden – erstmals die „Märchentage“ statt. Das Programm ist bunt und bietet spannende Erlebnisse zum Zuschauen, Zuhören und Mitmachen. Gleich zu Beginn der Märchentage ein Höhepunkt: „Das bayerische tapfere Schneiderlein“ mit den Schauspielern und Musikern Stefan Murr & Heinz Joseph Braun. Offene Märchen-Erzähl-Bühnen, Impro-Theater, eine Lesenacht, Puppen- und Marionettentheater-Vorführungen und vieles mehr. Speziell für die Erwachsenen gibt’s Workshops, Lesungen, Vorträge.

Höhepunkt der Märchentage ist das Familienfest „Alles Märchen!?“ am 2. Juni, unter anderem mit dem musikalischen Märchen „The Greatest Thing“ des Berliner Duos Rocco & Magdalena, einem Kinder-Theater-Workshop, dem Figurentheater „Rotkäppchen – Teil 2“ und zahlreichen Mitmach-Stationen. Märchen auf ihre Weise hat die Gröbenzeller Quiltgruppe interpretiert: Sie haben Märchenmotive als Quilts gestaltet. Eine große Auswahl wird am Jexhof während der Märchentage präsentiert.

Das Gesamtprogramm ist unter www.jexhof.de ersichtlich.

-laffb- Bild: laffb

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Vortrag zum Thema

„Fibromyalgie“ – die rätselhafte Krankheit

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Region Oberland –Fibromyalgie“, das ist ein chronischer Schmerzzustand an verschiedensten Körperstellen, für den die Medizin auch nach 40 Jahren Forschung keine Erklärung hat. In Deutschland gibt es angeblich über zwei Millionen Patienten, wobei die Dunkelziffer ca. fünfmal so hoch sein dürfte. Viele Patienten wandern mit ihren Schmerzen vor Arzt zu Arzt und kennen ihre Diagnose nicht.

Die Beschwerden loswerden, geht das überhaupt? Es gibt immer noch keine Laborwerte, keine Röntgen- oder Kernspinveränderungen, mit denen man die Krankheit nachweisen könnte – und damit auch keine Ursache.

Josef Poschenrieder, Facharzt für Rehamedizin, hält am Donnerstag, 16. Mai – im Hotel Kolberbräu, Marktstraße 29, 83646 Bad Tölz – ab 19:00 Uhr einen Vortrag zum Thema „Fibromyalgie“. Der Eintritt beträgt 4,- Euro.

Poschenrieder ist Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin und war bisher in Regensburg niedergelassen. In den letzten Jahren hat er sich auf die „Fibromyalgie“ spezialisiert und berichtet über seine Erfahrungen aus der Betreuung von rund 5.000 Patienten mit dieser Erkrankung.

Zuerst ist wichtig zu erkennen, ob man „Fibromyalgie“ hat. Dazu braucht es keine technischen Geräte, sondern Anamnese, Untersuchung und Erfahrung. Der Referent verrät, wie jeder Zuhörer selber in kurzer Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen kann, ob er „Fibromyalgie“ hat. Zur Behandlung: Natürlich kann man die „Fibromaylgie“, so wie sie gekommen ist, auch wieder loswerden. Aber: Es ist eine individuelle Erkrankung; keine zwei Fälle sind gleich. Im seelischen Bereich findet man meistens eine Drucksituation, auf die der Patient inadäquat reagiert – und die ist bei jedem Patienten anders. Darum scheitern zumeist alle Versuche, eine einheitliche Therapie zu finden.

„Das Medikament, das alle nehmen und davon gesund werden – es wird ein Wunschtraum bleiben. Heilung ist möglich, wenn man herausfindet, wie man sich in seiner ganz eigenen, individuellen Drucksituation anders verhalten könnte. Das erfordert Entscheidungen seitens des Patienten. Jeder ist seines Glückes Schmied, auch bei der Fibromyalgie“, betont Facharzt Poschenrieder.

-am-

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Bürgerbeteiligung
zur Radschnellverbindung München-Planegg-Starnberg

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Region Starnberg – Der Landkreis Starnberg arbeitet mit der Landeshauptstadt München sowie dem Landkreis München an einer Radschnellverbindung, die von der Münchner Innenstadt bis Planegg und weiter nach Starnberg führen soll. Die Umsetzungsmöglichkeiten sollen nun anhand einer Machbarkeitsstudie geprüft werden. In die Studie sollen auch die Meinungen der Bürger einfließen. Das Landratsamt Starnberg lädt daher alle Interessierten herzlich zu einer Bürgerbeteiligung ein. Diese findet am Donnerstag, den 16. Mai, von 18:00 bis 21:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Gauting (Bahnhofstr. 7) statt.

Für die Radschnellverbindung wurde bereits vom Planungsverband „Äußerer Wirtschaftsraum München“ ein großes Radverkehrsaufkommen prognostiziert. Die Machbarkeitsstudie beginnt mit der Festlegung von Standards für eine Radschnellverbindung sowie mit der Suche nach geeigneten Routen. Alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen und ihre Ortskenntnisse in die Planungen mit einzubringen.

Das Fachbüro VIA wird zunächst die Projektinhalte vorstellen. Danach besteht die Möglichkeit, Vorschläge und Anregungen zur Linienführung der Radschnellverbindung abzugeben. Die Streckenvorschläge und Anregungen, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung eingehen, werden im weiteren Prozess geprüft und bewertet. Die Ideen sollen in die Ausarbeitung von mindestens vier Trassenvorschlägen für eine mögliche Radschnellverbindung einfließen. In einer Projektgruppe sollen dann aus den vier Trassenvorschlägen schließlich eine Variante herausgearbeitet werden.

-lasta-

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Bundesweiter Aktionsabend
„Kinder der Utopie“

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Region Fürstenfeldbruck – Wie kann Inklusion bei Kindern und Jugendlichen im Sport und in den Vereinen gelingen? Dies ist das Thema beim Publikumsgespräch im Lichtspielhaus Fürstenfeldbruck. Das Landratsamt Fürstenfeldbruck veranstaltet das Gespräch, das am 15. Mai nach der Aufführung des Kinofilms „Kinder der Utopie“ stattfindet, in Kooperation mit der IG Lichtspielhaus Fürstenfeldbruck.

„Wir beteiligen uns damit beim bundesweiten Aktionsabend, an dem dieser Film Premiere in Deutschland haben wird. Der Film ist ein sehr guter Einstieg für eine Diskussion darüber, wie die Teilhabe im Sport und im Vereinsleben von Menschen mit Behinderung verbessert werden kann,“ so Thilo Wimmer, Inklusionsbeauftragter des Landratsamtes Fürstenfeldbruck. „Wir müssen ein Bewusstsein schaffen, damit Menschen mit Behinderung der Zugang zu den Vereinen nicht weiterhin versperrt wird. Es geht hier nicht nur um die Teilhabe im Vereinsleben, sondern auch darum, dass Menschen mit Behinderung sich in Vereinen ehrenamtlich engagieren können. Viele Vereine suchen ja oft händeringend neue Ehrenamtliche“, betonte Wimmer.

Als kompetente Gesprächspartnerin beim Publikumsgespräch ist die Koordinatorin des Projekts „Selbstverständlich Inklusion“ im Bayerischen Jugendring, Friederike von Voigts-Rhetz, eingeladen. Sie kümmert sich seit Jahren darum, dass in der Jugendarbeit und in Vereinen Inklusion umgesetzt wird und unterstützt dabei die Akteure mit konkreten Projekten und Erfahrungen aus der Praxis.

Seit zehn Jahren wird die UN- Behindertenrechtskonvention auch in Deutschland umgesetzt. Menschen mit Behinderung haben seither politische, gesellschaftliche und kulturelle Teilhaberechte. Einen Beitrag zur Diskussion um das Thema Inklusion bietet der neue Dokumentarfilm von Hubertus Siegert „Kinder der Utopie“. Der Film zeigt sechs junge Erwachsene, drei mit und drei ohne Behinderung, die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wieder treffen.

Schon einmal hat der Regisseur die Mädchen und Jungen porträtiert. Sein Film KLASSENLEBEN von 2005 erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten, damals ein ungewöhnliches und wegweisendes Experiment. Nun begegnen sie sich wieder und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen. Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt und der Zuschauer erlebt, mit wie viel Respekt füreinander hier die Generation Y die Inklusion lebt. Sie sind DIE KINDER DER UTOPIE.

Der Film mit dem anschließenden Publikumsgespräch wird am Mittwoch, 15. Mai 2019 um 20:15 Uhr im Lichtspielhaus Fürstenfeldbruck, Maisacher Str. 7 präsentiert. Der Eintritt ist kostenfrei. Das Kino ist barrierefrei, der Film mit Audiodeskription und Untertitel zu empfangen. Weitere Informationen: www.diekinderderutopie.de

-laffb-

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Selbstbestimmt vorsorgen

durch Vollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Was passiert, wenn es infolge eines Unfalles, einer Krankheit oder durch das Nachlassen der geistigen Fähigkeiten im Alter vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr möglich ist, selbst Entscheidungen zu treffen und eigenverantwortlich zu handeln? Anna Wiedemann von der Betreuungsstelle beim Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen referiert zu den Möglichkeiten der Vorsorge für diese Situationen und wird dabei auch auf die Grundzüge des Betreuungsrechtes eingehen. So kann durch eine sogenannte Vorsorgevollmacht eine sonst notwendige gerichtliche Bestellung eines Betreuers vermieden werden. In einer Patientenverfügung können Anweisungen für Entscheidungen im Gesundheitsbereich niedergelegt werden; insbesondere auch für solche in der letzten Lebensphase, wie lebenserhaltende Maßnahmen.

Eine entsprechende Informationsveranstaltung zum Thema „Selbstbestimmt vorsorgen durch Vollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung erfolgt am Dienstag, 14. Mai, um 18.30 Uhr, im großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Bad Tölz, Prof.-Max-Lange-Platz 1.  Eingeladen sind alle, die an diesem Thema interessiert sind. Eine Teilnahmegebühr fällt nicht an. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter 08041/505-450 gebeten.

-labw-

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So geht Maibaum aufstellen

in Miesbach

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Region Miesbach – Hochgewachsen, schlank und kerzengerade steht er nun da – der Maibaum der Stadt Miesbach. Gewichtige vier Tonnen, 25 Meter Länge und einen Gesamtdurchmesser von 51 Zentimetern weist das aufwendig, blau-weiß bemalte, neue Wahrzeichen auf: Am ersten Mai wurde, bei schönstem Frühlingswetter, das hölzerne Prachtexemplar per Muskelkraft mithilfe von Schwaiberln, mit Seilen zuammengebundenen langen Holzstangen, in die Höhe gewuchtet.

Strategisch angeleitet durch den „Moar“ – Walter Fraunhofer und seine beiden „Helfer“ – Michael Röhrl jun. und Jörg Dreher, schaffte es die Ziehmannschaft, den Maibaum nach drei Stunden harter und schweißtreibender Arbeit aufzustellen. Mit wachsamen Augen beobachtete Ingrid Pongratz, erste Bürgermeisterin der Stadt Miesbach, wie die kräftigen Burschen den schweren Baum Meter für Meter hochschoben, bis er sich endlich, um 13.13 Uhr, in seiner ganzen Größe am Marktplatz präsentieren konnte. Die zahlreich erschienen Gäste aus nah und fern würdigten die Maibaumaufsteller mit lautem Beifall, während der Musikverein Miesbach aufspielte und Sepp Eham einen Ehrensalut mit drei Böllerschüssen abgab.

Das „Stangerl“, wie der Maibaum auch liebevoll genannt wird, hatte schon einiges hinter sich, bevor es aufgestellt werden konnte. „Der Baum wurde am Montag, 25. März von Fentbach nach Miesbach gebracht und am gleichen Tag haben ihn Burschen aus der Umgebung dann auch gleich wieder gestohlen! Niemand war darauf gefasst, dass „Baumräuber“ so schnell zuschlagen. Aber, man kennt sich ja aus: Am gleichen Tag haben sich die Burschen gemeldet. Wir haben dann miteinander verhandelt und am Freitag war er wieder da, unser Maibaum. Das hat uns 100 Liter Bier und a gscheide Brotzeit gekostet. Allein am Osterwochenende haben dann andere sechs mal versucht, den Maibaum zu stehlen. Insgesamt wurde heuer zehn Mal versucht, den Maibaum zu holen. Ist uns aber nicht mehr passiert, denn unsere Maibaumwachen haben sakrisch drauf aufpasst!“, betonte Bürgermeisterin Ingrid Pongratz. 

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Bei der anschließenden Feier auf dem Miesbacher Marktplatz spielte der Musikverein Miesbach auf,
wobbei die Trachtenkinder einen gelungenen „Bandltanz“ vorführten

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Erste Mitgliederversammlung

des Landschaftspflegeverbands Miesbach

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Region Miesbach – Der Landschaftspflegeverband Miesbach e.V. wurde im Mai 2018 feierlich gegründet und widmet sich seit Januar 2019 seinen Aufgabengebieten, zu denen u.a. das Fördern, die Anlage und Pflege von Streuwiesen, Obstwiesen, Hecken und Hagen, die Renaturierung von Hochmooren, das Schützen von Biotopen sowie die Beratung und Unterstützung von Kommunen und Landwirtschaft – rund um die Belange zum Erhalt der Naturlandschaften samt Artenvielfalt – gehören.

Nun luden Klaus Thurnhuber – erster Vorsitzender – sowie Mathias Fischer – Geschäftsführer -, zur ersten Mitgliederversammlung ein und präsentierten den Anwesenden auch sogleich eine 14-Punkte umfassende und abzuarbeitende Tagesordnung. Landrat Wolfgang Rzehak dankte dem Vorstand für die bereits geleistete Arbeit und zeigte sich überzeugt, dass die Zusammenarbeit von „Ökologie, Tierschutz und Landwirtschaft“ funktioniere. „Im Landkreis Miesbach gibt es viele kleinere Landwirtschaften, Familienbetriebe und eine gesunde Struktur. Jedoch müssen die regionalen Kreisläufe – die Direktvermarktung – gestärkt werden und das Bewußtsein der Verbraucher für qualitätsvolle Nahrung muss vermehrt geweckt werden. Hier werden gesunde Lebensmittel, wie Milch, Käse und Fleisch, produziert. Vorallem ist aber der Naturschutz nicht der Gegner der Landwirtschaft. Die wahren Verbündeten der Landwirte sind nicht etwa in Berlin oder München zu finden, sondern hier vor Ort und hier müssen wir Zusammenarbeiten“, erläuterte der Landrat.

Auch Klaus Thurnhuber gab zu, dass „Landwirtschaft“ und „Naturschutz“ nicht immer Hand in Hand gingen, es dem Landschaftspflegeverband aber gelungen sei, Einigkeit zu erzeugen und ein Team zu werden, in dem miteinander geredet und Lösungen erarbeitet werden. Dann stellten sich die Vorstände und Fachbeiräte des Landschaftspflegeverbandes sowie der Geschäftsführer – Mathias Fischer – vor, welcher seit Januar 2019 in Amt ist. Fischer erzählte, dass er aus ‚dem Schwäbischen‘ komme, wo er auch den Beruf des Schreiners erlernte. Wegen seiner Liebe zur Natur studierte er noch Forstwirtschaft, arbeitete in Österreich in der Forstwirtschaft im Projektmanagement und leitete Naturschutzprojekte. In Weilheim nahm er eine Stelle beim Wasserwirtschaftsamt an, machte sich dann als Baumpfleger selbständig und ist nun Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands Miesbach.

„Ich freue mich nun“, so Fischer, „nachdem wir den Landschaftspflegeverband aufgebaut, die administrativen Arbeiten soweit abgeschlossen und auch die Erarbeitung des Logos und der Internetseiten erledigt sind, nun mit der Kontaktaufnahme mit den verschiedenen Behörden und Verbänden und mit dem Schreiben von Anträgen beginnen zu können. Dafür haben wir ein Arbeitsprogramm für das Jahr 2019 erstellt: Wir haben 71 Flächen, mit rund 60 Hektar, vom Landkreis Miesbach übernommen; das ist ein guter Grundstock. Ziel ist es, innerhalb des Landkreises die Pflegeflächen zu vermehren und sich mit anderen Akteuren, u.a. mit dem Almwirtschaftsverein, zu vernetzen. Auch eine Interessentenliste von Landwirten, die bei uns mitarbeiten und Aufträge übernehmen wollen, soll aufgebaut werden, denn wir wollen, dass die einheimische Landwirtschaft mit dem Landschaftspflegeverband zusammenarbeitet. Ferner sollen Mitgliedsgemeinden oder Eigentümer beraten, der Interessenbedarf von Flächen festgestellt und Pflegekonzepte erstellt werden. Dies alles verlangt viele Gespräche und Fachwissen, um passende und professionelle Pflege- oder Erhaltunggskonzepte für Weide- oder Landschaftsflächen, für touristisch oder landwirtschaftlich genutzte Flächen, zu finden“, betonte der Landschaftspflegefachmann Mathias Fischer.

Der Geschäftsführer trug ferner den Haushaltsplanentwurf 2019 vor und kam auf ein positives Endergebnis. Die Gelder, so beschloß die Vorstandschaft, werden anfänglich ein finanzielles Polster für Vorleistungen schaffen, da Fördermittel oft erst im darauffolgenden Jahr ausbezahlt würden. Klaus Thurnhuber gab Auskunft über die Personalstruktur, welche, angesichts der noch zu bewältigenden Auftragslage, bei der momentanen, einzigen Anstellung eines Geschäftsführers, belassen werde.

Die Verbandsmitglieder bekundeten für den Haushaltsplanentwurf einstimmig ihre Zustimmung. Anschließend wurde die Beitragsordnung um einige Punkte ergänzt und der Kassenwart gab seine Informationen zum Kassenbericht. Letztendlich präsentierte Thurnhuber das neue Logo des Landschaftspflegeverbands Miesbach: „Die Bergsilhouette repräsentiert den Landkreis – den Alpenrand, der Kuhkopf die Landwirtschaft und die Enzianblüte steht für die Gebirgsgebiete. Die Landschaft für die nächste Generation zu erhalten, das ist unser Ziel!“, erklärte er stolz.

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Aktionstag “Saubere Hände“:

Krankenhaushygiene für Patientensicherheit

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Region Bad Tölz – Die Aktion “Saubere Hände“ ist eine jährlich stattfindende, bundesweite Kampagne zur Verbesserung der Händedesinfektion in Krankenhäusern. Auch die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz macht erneut mit. Der Aktionstag erfolgt am 8. Mai, in der Zeit von 14:00 bis 16:30 Uhr, im Lichthof vor der Patientenaufnahme und richtet sich sowohl an die Mitarbeiter der Klinik als auch an Patienten und interessierte Besucher.

„Für unsere Klinik steht die Hygiene an erster Stelle, denn sie ist die Basis der Patientensicherheit. Mit dem Aktionstag „Saubere Hände“ wollen wir alle über die Bedeutung der Händehygiene aufklären“, betont Cornelia Kremser, Hygienefachkraft an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz. Das Thema wird im Klinikalltag groß geschrieben. „Unsere Mitarbeiter, insbesondere natürlich medizinisches Personal mit direktem Kontakt zum Patienten, werden regelmäßig und umfassend in Klinikhygiene geschult“, so Kremser. Die wichtigste und effektivste Maßnahme ist dabei die Händedesinfektion. Sie verweist auf die Desinfektionsspender im Eingangsbereich der Klinik sowie in den Patientenzimmern und in den Behandlungsräumen und betont, wie wichtig es ist, diese beim Betreten und Verlassen der Klinik, der Patientenzimmer sowie vor und nach dem Patientenkontakt zu benutzen. „Sparsamkeit ist hier völlig fehl am Platz! Und wer einmal im Schwarzlicht gesehen hat, wie viele Erreger er ohne Desinfektion an den Händen hat, benutzt die Spender gern“, davon ist Kremser überzeugt.

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Im Rahmen des Aktionstages „Saubere Hände“ haben die Patienten und Besucher die Gelegenheit zu erfahren, worauf es bei der Desinfektion ankommt. Es wartet ein informatives Rahmenprogramm mit einem Infostand. „Effektive Klinik-Hygiene gehört für uns zur täglichen Arbeit. Das Thema muss immer in den Hinterköpfen aller Mitarbeiter präsent sein. Auch unseren Patienten und Besuchern möchten wir zeigen, wie moderne Klinik-Hygiene aussieht und laden sie deshalb zu dem Aktionstag ein“, erläutert der Geschäftsführer der Asklepios Stadtklinik, Johann Bachmeyer.

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-am- Bild: ask

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Jagerisches Singen und Musizieren

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Region Miesbach – Die Kreisgruppe Miesbach des Bayerischen Jagdverbandes lud kürzlich erstmals zu einem Volksmusikabend ein. Die Besucher des Sänger- und Musikantentreffens „Jagerisches Singen und Musizieren“ staunten, als sie den Waitzinger Keller betraten. Der ausverkaufte Saal war bereits mit allen Rehwild-, Rotwild- und Gamswildtrophäen der Hegeschau geschmückt. Dieses jagdliche Panorama bot erstmals die Kulisse für einen besonderen Volksmusikabend.

Mit der Weißngroana Tanzlmusi eröffnete eine der bekanntesten Volksmusikgruppen des Alpenlandes das Programm mit einer Polka. Die Mitglieder der Gruppe kommen aus Niclasreuth bei Aßling, Riedering, Rohrdorf, Nußdorf am Inn und Irschenberg. Mit ihren abwechslungsreichen Stücken zeigten sie, dass sie nicht umsonst seit über zehn Jahren eine feste Größe in der Volksmusik und einer der Wegbereiter des seit einigen Jahren wieder stark aufstrebenden Boarischen Tanzes sind.

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Martin Weinzierl, Vorsitzender der Kreisgruppe Miesbach im Bayerischen Jagverband, freute sich im Anschluß in seiner kurzen Ansprache über einen vollen Saal und konnte Freunde der Jagd und der alpenländischen Volkmusik begrüßen. Nach dem Grußwort von Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach, gab der Sprecher Siegi Götze einen ersten Vorgeschmack auf die im Lauf des Abends folgenden Programmpunkte. Im Anschluß ließ die ‚Kerschbaam Zithermusi‘ ihre Instrumente erklingen. Mit ihrem ganz eigenen Klang, der an die unvergessenen Wegscheider Musikanten erinnert, begeisterten die vier Musikanten aus Wall, Rohrdorf und Söllhuben das Publikum. Dem stand der im ganzen Alpenraum geschätzte Haushamer Bergwachtgesang in nichts nach. Eindrucksvoll präsentierten die vier Mitglieder der Bergwacht zusammen mit ihrer Liedbegleitung, dem Thema des Abends folgend, jagdliche Lieder und überzeugten dabei einmal mehr mit ihren perfekten und ausdrucksstarken Stimmen. Die Miesbacher Jagdhornbläser unter der Leitung von Hans Kaiser ließen ihre Jagdhörner von der Galerie aus erklingen.

Kurzweilig und mitreißend erzählte Siegi Götze u.a. von den Anfängen der Jagd in der Steinzeit, über die jagdlichen Eigenheiten der Kelten, die Veränderungen in den folgenden Jahrhunderten durch die Erfindung der Schußwaffen bis zum Hause Wittelsbach und ihrer Liebe zur Jagd und der Natur. Dabei reicherte er seine Erzählungen immer wieder mit humorvollen Anekdoten und Geschichten an.

Die etwa zweistündige Veranstaltung zeigte mit einem ausgewogenen Programm, dass die echte Volksmusik ein fester Bestandteil der bayerischen Tradition ist und gleichzeitig ein hohes Maß an musikalischer Professionalität bietet, ohne dem Mainstream der Weltmusik folgen zu müssen.

-am- Bild: bjv-kgmb

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Tölzer Gesundheitsforum:

„Vom Sodbrennen über Gallensteine zu den Polypen“

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Region Bad Tölz –Vom Sodbrennen über Gallensteine zu den Polypen“: Zu diesem Themenkomplex veranstaltet die Abteilung für Innere Medizin II, der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, am 9. Mai Vorträge. Über Ursachen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sprechen – ab 18 Uhr – Chefarzt Dr. med. Klaus Egger und Oberärztin Maria Bögl. Die Referenten laden zu einer Reise durch den menschlichen Magen-Darm-Trakt – von der Speiseröhre über den Magen zu den Gallenwegen bis zum Dickdarm ein. Sie stellen endoskopische Methoden vor, mit denen der Verdauungstrakt eingesehen wird, um dort Krankheiten zu diagnostizieren oder Proben zu gewinnen. Gleichzeitig besteht bei diesen Untersuchungen die Möglichkeit zur Behandlung vieler Erkrankungen.

Die Reise beginnt in der Speiseröhre. Entsprechende Erkrankungen äußern sich beispielsweise durch Sodbrennen oder Schluckbeschwerden. Häufiges Sodbrennen kann zu Veränderungen in der Speiseröhre führen, welche Vorstufen einer bösartigen Erkrankung darstellen können und daher häufiger kontrolliert und ggf. entfernt werden sollten.

Weiter gehts in Richtung Magen und Zwölffingerdarm: Erkrankungen werden dort häufig durch Oberbauchschmerzen oder Appetitlosigkeit auffällig. Es können dort Entzündungen oder Schleimhautläsionen auftreten, die medikamentös behandelt werden können. Eine akute Blutung, wie sie zum Beispiel bei Geschwüren auftreten kann, würde sich durch blutigen oder schwarzen Stuhlgang oder durch Bluterbrechen äußern. Dann ist eine Notfallendoskopie erforderlich. Eine Blutstillung ist hierbei fast immer möglich. Eine weitere Erkrankung, die sich im Zwölffingerdarm diagnostizieren lässt, ist die Sprue bei Glutenunverträglichkeit.

Die Experten werden auch zeigen, welche Möglichkeiten bestehen, um Gallensteine darzustellen, die sich in den Gallenwegen befinden und dort Beschwerden verursachen können (z.B. Gallenkoliken, häufige Übelkeit bis hin zu Gallenwegs- und Bauchspeicheldrüsenentzündungen). Diese Steine können endoskopisch entfernt werden. Wie dies erfolgt, welche weiteren Erkrankungen sich dort zeigen und wie diese behandelt werden können, werden die Fachärzte demonstrieren. In der unmittelbaren Nachbarschaft zu den Gallenwegen liegt auch die Bauchspeicheldrüse. Diese kann durch eine Endosonographie genau untersucht werden. Bei Auffälligkeiten können dort auch gezielt Proben entnommen werden.

Der Dickdarm sollte ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge untersucht werden. Finden sich dort Polypen – die eine Vorstufen von Dickdarmkrebs sein können – werden diese endoskopisch abgetragen. Wird dabei ein Tumor festgestellt, wird eine weitere Diagnostik und Behandlung eingeleitet. Erkrankungen des Dickdarms äußern sich beispielsweise über chronische Durchfälle, Stuhlunregelmäßigkeiten oder Blut im Stuhl. Viele Untersuchungen können auch ambulant durchgeführt werden. Die Experten erläutern, wie eine solche Untersuchung und die Vorbereitung dafür ablaufen können. Die Abführmaßnahmen für eine Darmspiegelung sind zwar immer noch nicht angenehm, aber deutlich „harmloser“ als früher.

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Bienen-Seuche ausgebrochen

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Region Landshut – In einem Ortsteil der Gemeinde Weng ist die sogenannte Amerikanische Faulbrut in einem Bienenvolk ausgebrochen. Das Landratsamt Landshut hat mit sofortiger Wirkung einen Sperrbezirk ausgewiesen. Betroffen sind die Ortschaften Hösacker, Pestendorf und Freihausen. Alle Besitzer von Bienenvölkern, deren Stöcke in diesem Gebiet liegen, haben dies unverzüglich dem Landratsamt Landshut, Veterinäramt – Telefon 0871/408-4000 – zu melden.

Die Maßnahme des Veterinäramts am Landratsamt, eine Allgemeinverfügung, ist auf der Grundlage einschlägiger tierseuchenrechtlicher Vorschriften erfolgt (Tiergesundheitsgesetz und die Bienenseuchen-Verordnung). Darin ist unter anderem festgelegt, dass bewegliche Bienenstände in dem betroffenen Gebiet nicht von ihrem Standort entfernt werden dürfen. Umgekehrt gilt, dass, so lange die Anordnung in Kraft ist, auch keine Bienenvölker oder Bienen in den Sperrbezirk gebracht werden dürfen und bei Stöcken, die von Bienen nicht mehr besetzt sind, ist sicherzustellen, dass sie bienendicht verschlossen sind.

Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine von Bakterien ausgelösten Bienen-Seuche, die unter Bienenvölkern wüten kann. Durch die Tierseuche sind nicht die ausgewachsenen Bienen betroffen, sondern ausschließlich die Larven: Sie kann daher zum kompletten Aussterben von Bienenvölkern führen. Für den Menschen – zum Beispiel beim Verzehr von Honig – stellt die Insektenkrankheit dagegen keine Gefahr dar.

Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk werden unverzüglich von Amtstierärzten auf die Amerikanische Faulbrut untersucht. Diese Untersuchungen werden frühestens nach zwei, spätestens nach neun Monaten wiederholt, nachdem Bienenvölker im Sperrbezirk getötet oder behandelt worden sind. Von Seiten des Landratsamts Landshut ist bei zurückliegenden Ausbrüchen wiederholt darauf hingewiesen worden, dass auch jeder Verbraucher dazu beitragen kann, die Gefahr der Übertragung von Faulbrut-Erregern zu vermindern. Die Fachleute der Behörde appellieren an die Bürger, keine halbleeren oder noch mit Honigresten versehenen Honig-Gläser über die Altglas-Container zu entsorgen. Gläser oder Plastikflaschen sollten sorgfältig gereinigt oder anderweitig so sicher entsorgt werden, dass keine Bienen an die Honigreste kommen können. Der Grund: Über ausländischen und oft auch nur über Billig-Honig, den Bienen bei ihren Flügen aufsammeln, sind schon häufig die Erreger der Faulbrut in Bienenstöcke eingeschleppt worden.

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Landrat trifft

Oberland-Initiative für Ökologie & Verkehr

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Region Miesbach – Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach, hat sich zu Beratungen mit der neuen Oberland-Initiative für Ökologie & Verkehr getroffen. Die Initiative ist ein Zusammenschluss von neun Bürgerinitiativen, Verbänden und Vereinen aus dem Oberland. Bürgerinnen und Bürger aus den Landkreisen Miesbach, Bad-Tölz – Wolfratshausen und Weilheim-Schongau bündeln hier ihre Interessen. Mit dem Landrat und den Experten waren sich die Bürger in vielen Punkten einig, etwa in der Ablehnung von Umgehungsstraßen oder bei der Notwendigkeit von ganzheitlichen Verkehrskonzepten für das Oberland.

„Es ist erfreulich, wenn sich so viele Bürgerinnen und Bürger zusammenschließen und dann Ziele vertreten, die auch von der Landkreisverwaltung und den regionalen Politikern getragen werden“, sagte der Landrat in dem Gespräch. Rzehak erinnerte an den Beschluss des Kreistages von Ende März, wonach die Verwaltung über einen Beitritt zum Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) verhandeln soll – so wie es auch die Initiative fordert. Unter dem Motto „1 Netz. 1 Fahrplan. 1 Ticket“ soll besonders der Verbundgedanke betont werden. Ein Problem wird hier bereits angesprochen. In dem Beschluss hieß es: „Ansprechpartner ist (…) auch der Freistaat Bayern, insbesondere hinsichtlich der Finanzierbarkeit.“ Die Gesamtkosten für Durchtarifierungs- und Harmonisierungsverluste belaufen sich nach Schätzungen des MVV für den Landkreis auf jährlich 2,2 bis 3 Millionen Euro.

Umdenken des Freistaats gefordert
„In der Verkehrspolitik brauchen wir ein grundsätzliches Umdenken der Bayerischen Landesregierung“, betonte Landrat Rzehak, „wir müssen weg von der starken Überbetonung des Autoverkehrs, hin zu einer gleichmäßigen und gerechten Berücksichtigung aller Verkehrsträger. Auch wenn man sich mit solchen Aussagen nicht nur Freunde macht: Ich sehe Umgehungsstraßen kritisch! Oft bringen sie nicht den erhofften Nutzen, der Flächenverbrauch ist groß. Mit den hohen Kosten für nur eine einzige Umgehung kann man sinnvollere Angebote im Schienennahverkehr schaffen, wie kürzere Taktzeiten, eine vollständige Elektrifizierung der BOB oder billigere Fahrpreise“, so der Landrat.

Die gleichen Forderungen unterstützt auch die Oberland-Initiative für Ökologie & Verkehr. Unter der Überschrift „Erhalt von Lebensräumen“ fordern sie die „Vermeidung von Flächenversiegelung und Flächenfraß durch neue Ortsumfahrungen“. Sie möchte außerdem „Bahn-Express-Verbindungen zwischen dem Oberland und München“. Ein Verkehrskonzept solle nicht an den Landkreisgrenzen stoppen – so möchte die Initiative gerne zusammenhängende Fahrradnetzwege erreichen. Verkehrsprojekte sollten landkreis-übergreifend geplant werden, gerade auch bei der Realisierung der Handlungsempfehlungen aus dem neuen Strukturgutachten der Region 17.

Die Oberland-Initiative möchte eine enge Zusammenarbeit der Landkreise und des Freistaats erreichen, bei der „Definition von Verkehrs- und Umweltzielen sowie in der Umsetzung von Ausbaumaßnahmen. (…) Umwelt und Verkehr machen nicht an Landkreisgrenzen halt!“, heißt es weiter.

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v.l.: Peter Schiffmann (Fachbereichsleiter Mobilität),
Fred Langer (Bürgervereinigung Holzkirchen gegen die geplante Umgehungsstraße),
Landrat Wolfgang Rzehak, Lars Hülsmann (Bürgerbewegung Entlastung der B 472)
und Florian Saurle (Bürgerbewegung Entlastung der B 472)

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Radschnellverbindungen

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Region München – Seit 2016 prüft der Landkreis München, inwieweit gut ausgebaute Radwege, sogenannte Radschnellverbindungen, die Verkehrsinfrastruktur in der Region attraktiver machen können. Dem 2018 beschlossenen Pilotkorridor von der Münchener Stadtgrenze bis nach Garching und Unterschleißheim sollen nach dem Willen des Landkreises vorerst drei weitere folgen – vorausgesetzt, die beauftragten Machbarkeitsstudien kommen zu einem positiven Ergebnis. In die Trassenfindung sollen auch die Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden. Ab Mitte Mai finden deshalb für jeden Korridor Veranstaltungen zur Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Weitere Infos: https://www.pv-muenchen.de/leistungen/ortsplanung/verkehrskonzepte/radschnellwege/potenzialanalyse-radschnellwege-in-der-region-muenchen/

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Auftakt Stadtradeln 2019:
Weltgrößte Radkampagne startet in zwölfte Runde

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Region Bayern – Der Startschuss zum Stadtradeln, der größten internationalen Fahrradkampagne ist gefallen. „Beim Stadtradeln können die Menschen die vielen Vorzüge des Fahrrads in einer spielerischen Wettbewerbssituation selbst erfahren“, so André Muno vom Klima-Bündnis zum Ansatz der Kampagne. Unterstützt wird die Kampagne in diesem Jahr wieder vom Stadtradeln-Botschafter Rainer Fumpfei. Auf seiner ebenfalls gestarteten Botschafter-Tour quer durch Deutschland hat er öffentliche Termine in mehr als 30 Teilnehmerkommunen. Dabei legt er bis zum 28. Mai etwa 2.400 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und kommt vor Ort immer wieder mit den Menschen ins Gespräch. „Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen das Rad gern stärker in ihren Alltag integrieren möchten. Dafür wollen sie aber eine Infrastruktur, auf der sie genauso bequem und sicher unterwegs sind wie mit dem Auto“, so Fumpfei. Über seine Erlebnisse berichtet der Stadtradeln-Botschafter während der Tour täglich in seinem Blog.

Die Klima-Bündnis-Kampagne setzt jedoch nicht nur bei der Verhaltensänderung der Einzelnen an. Vielmehr müssen Städte und Gemeinden auch eine Radinfrastruktur bereitstellen, die den Menschen den Umstieg aufs Rad leicht macht und sie schnell und sicher ans Ziel bringt. „Vielen Städten stecken die Jahrzehnte der aufs Auto ausgerichteten Verkehrsplanung immer noch in den Knochen. Zwar findet die Verkehrswende vielerorts bereits in den Köpfen statt, jetzt muss sie mit entsprechendem Handeln und Investitionen aber auch auf die Straße gebracht werden“, so André Muno.

Beim Stadtradeln treten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker sowie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam in die Pedale und radeln mit anderen Kommunen an jeweils 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität um die Wette. Fast 300.000 Menschen aus 885 Kommunen folgten im letzten Jahr diesem Aufruf und legten mehr als 59 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück.

Noch bis September können sich weltweit Kommunen zum Stadtradeln anmelden. Weitere Infos: www.stadtradeln.de

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Aktionswoche „Zu Hause daheim“

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Hand aufs Herz, wer will nicht im Alter so lange wie möglich in seinen eigenen vier Wänden wohnen wollen? In Zeiten, in denen die Zahl der älteren Menschen immer weiter steigt und der Bedarf an seniorengerechtem Wohnen rasant zunimmt, ist es enorm wichtig, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen. Veränderte Ansprüche an das Zuhause und das soziale Umfeld machen vielfach eine Neuorganisation des Lebens im Alter notwendig.

„Mittlerweile gibt es viele Wege und Möglichkeiten, im Alter selbstbestimmt und selbständig zu wohnen. Man muss nur wissen, welche Konzepte es gibt und ob diese den individuellen Wünschen entsprechen“, so Christiane Bäumler von der Fachstelle für Senioren im Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen. Wohnformen wie z. B. Wohn- oder Hausgemeinschaften, tiny houses oder Wohnen für Hilfe werden immer interessanter und wichtiger. „Es gibt viele Ideen die zeigen, dass Menschen die unterschiedlichsten Vorstellungen von Wohnen haben und diese auch umsetzen“, so Bäumler.

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Die Fachstelle für Senioren bietet hierzu zwei Veranstaltungen mit dem Titel „Wie will ich wohnen? Alternative Wohnformen für alle Lebenslagen“ am Mittwoch, 22. Mai in der Petruskirche in Geretsried, Egerlandstraße 39 und am Donnerstag, 23. Mai im Landratsamt Bad Tölz, Prof.-Max-Lange-Platz 1, jeweils von 15:30 bis 17:00 Uhr an. Referentinnen sind Susanne Moog von der Bayerischen Architektenkammer und die Seniorenbeirätin Ute Reuter. Die Referentinnen wie die Mitarbeiterinnen der Seniorenberatung und ehrenamtliche Wohnraumberaterinnen stehen für persönliche Fragen zur Verfügung. Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung erwünscht, entweder per E-Mail an christiane.baeumler@lra-toelz.de oder telefonisch unter der Rufnummer 08041 505-280.

Weitere Informationen zur Aktionswoche: www.zu-hause-daheim.bayern.de oder www.seniorenkompass.de.

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Ausstellung „Frieden machen“

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Region Rosenheim – Die Wanderausstellung „Frieden machen“ – der Bundeszentrale für politische Bildung – ist bis zum 26. Mai 2019 ist am Gymnasium Raubling zu Gast. Kernthema ist die zivile Friedensarbeit, die in zahlreichen Krisengebieten der Welt dafür sorgt, dass Frieden dauerhaft gesichert wird und Bedingungen geschaffen werden, um Auseinandersetzungen gewaltfrei auszutragen.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet am 2. Mai um 9:00 Uhr am Gymnasium Raubling statt. Nach einem Grußwort der stellv. Landrätin Burgmaier spricht Professor Dr. Dieter Pohl – von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt – zum Thema „Frieden und Krieg im 21. Jahrhundert“. Im Anschluss erfolgt ein Rundgang durch die Ausstellung statt.  Die Ausstellung ist während der Schulzeit für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Gymnasium Raubling ist der einzige Standort in der Region, an dem die Ausstellung zu sehen ist. Näheres zur Ausstellung „Frieden machen“ finden Sie unter http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/ausstellung/261328/frieden-machen

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Gemeinsam in den Lüften:

Gleitschirmflieger nehmen Rücksicht auf Steinadler

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Region Miesbach – Am Wallberg informieren neue Naturschutztafeln Gleitschirmflieger und Drachenflieger über die Schutzzone rund um den Brutplatz des Steinadlers. In den Tegernseer Bergen sind drei Reviere mit Steinadlern besetzt. Doch die Zahl der flüggen Jungvögel ist noch gering. Die Tafeln sollen die menschlichen Flieger darüber informieren, den Bereich um den Horst zur Brutzeit zu meiden. Die Revision der Wallbergbahn ist zu Ende. Die Saison für die Gleitschirmflieger am Wallberg hat begonnen. Aber auch die Brutzeit des Steinadlers ist schon in vollem Gange. Da die Sportler dasselbe Fluggebiet wie das rund um den Wallberg ansässige Steinadlerpaar nutzen, ist es notwendig, dass Gleitschirmflieger während der Brutzeit den Bereich rund um den besetzten Steinadlerhorst meiden. Damit die Informationsweitergabe von den Steinadlerbeobachtern an die Flieger reibungslos funktioniert, weisen am Wallberg nun Informationstafeln auf die aktuell notwendige Schutzzone für den Steinadler hin. 500 Meter rund um den besetzten Horst reichen aus, damit der Steinadler sich in Ruhe um seine Brut kümmern kann. Die Flieger werden aber beispielsweise auch dazu angehalten, das bodennahe Überfliegen von Geländekanten und Graten zu meiden. Der Überraschungseffekt kann Wildtiere wie Gämsen oder Raufußhühner zur Flucht zwingen.

„Viele Wildtiere stehen ohnehin unter Druck, denn ihre Lebens- und Rückzugsräume werden immer kleiner, die Störungen der verschiedenen Freizeitnutzungen nehmen zu“, betonte Christine Miller, Steinadler-Beobachterin und 1. Vorsitzende des Vereins Wildes Bayern. Die Steinadlerreviere im Landkreis Miesbach waren in den vergangenen Jahrzehnten konstant besetzt. Doch die Zahl der flüggen Jungvögel ist im internationalen Vergleich im untersten Bereich – genauso wie im gesamten bayerischen Alpenraum. In allen drei Revieren der Tegernseer Berge kamen beispielweise in den vergangenen fünf Jahren nur zwei Jungadler zur Welt. Die Gründe für die schlechte Reproduktionsrate sind vielfältig. „Hier suchen wir nicht den Hauptverantwortlichen bei den Gleitschirmfliegern, denn wir haben auch Reviere mit schlechtere Nachwuchsraten, in denen nicht geflogen wird“, so Gebietsbetreuer Marco Müller. „Wir müssen allerdings versuchen, an allen Stellschrauben zu drehen, die uns zur Verfügung stehen. Deshalb freut es mich, wie die Gleitschirmflieger hier mitziehen und uns unterstützen“.

Björn Klaassen, Naturschutzreferent des Deutschen Hängegleiterverbandes (DHV) in Gmund am Tegernsee freut sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Naturschutz: „Gleitschirm- und Drachenpiloten fliegen häufig mit Greifvögeln gemeinsam im Aufwind. Natürlich respektieren wir die Brutbereiche unserer gefiederten Kollegen. Mit den neuen Infotafeln können wir die Piloten noch besser über sensible Bereiche informieren.“

Seit über 20 Jahren unterstützen die Gleitschirm- und Drachenflieger, die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee und der Landesbund für Vogelschutz das Steinadlerprojekt im Tegernseer Tal. Bei der Ausarbeitung der neuen Infotafeln kooperierten neben den erwähnten Organisationen die ehrenamtlichen Steinadlerbeobachter, die Gebietsbetreuung Mangfallgebirge, der Drachen- und Gleitschirmflieger Club Tegernseer Tal, der Deutscher Hängegleiterverband, die Gleitschirmschule Tegernsee, Wildes Bayern, die Wallbergbahn, die Bayerische Staatsforsten und das Landratsamt Miesbach.

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v.l.: Björn Klaassen (Naturschutzreferent des Deutschen Hängegleiterverbandes);
Peter Friedrich Sieben (Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee); Marco Müller (Gebietsbetreuer Mangfallgebirge);
Christine Miller (Verein Wildes Bayern); Martin Walleitner (Drachen- und Gleitschirmflieger Club Tegernseer Tal);
Richard Brandl (Drachen- und Gleitschirmflieger Club Tegernseer Tal) und Armin Just (Bayerische Staatsforsten, Forstbetrieb Schliersee)

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Netzwerktreffen

für Kultur- und Kreativschaffende

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Region Mühldorf am Inn – Was haben Softwareentwickler, Musiker und Tänzer, selbständige Journalisten, Architekten und Filmemacher gemeinsam? Sie alle zählen zum vielfältigen Markt der Kultur- und Kreativwirtschaft. Am Sonntag, 05. Mai – um 16:00 Uhr – sind Branchenvertreter der Kultur- und Kreativwirtschaft aus der Region Inn-Salzach zum gemeinsamen Netzwerken im NEA ZOI – Altöttinger Kulturcafé eingeladen. Ausgerichtet wird das Treffen vom Arbeitskreis Kultur- und Kreativwirtschaft, dem die Landkreise Mühldorf am Inn und Altötting sowie die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, die Handwerkskammer für München und Oberbayern und die Kreishandwerkerschaft Altötting-Mühldorf angehören.

Das Netzwerktreffen dient dem besseren Kennenlernen untereinander in der Branche. Zudem möchte der Arbeitskreis die Ideen und Impulse der anwesenden Kulturschaffenden und Kreativunternehmen für seine weitere Arbeit aufnehmen. Im Anschluss an das Treffen findet um 18:00 Uhr im NEA ZOI die regelmäßige Jam- Session statt – zum Mitmachen oder Zuhören.

Der Arbeitskreis Kultur- und Kreativwirtschaft freut sich auf rege Teilnahme. Für Rückfragen steht Josef Geisberger unter 08631 – 699 961 oder per E-Mail unter josef.geisberger@lra-mue.de zur Verfügung.

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Hegeschau 2019
im Landkreis Miesbach
– Hauptreferent war Hilmar Freiherr von Münchhausen von der Deutschen Wildtierstiftung –

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Region Miesbach – Die Jagdreviere im Landkreis Miesbach teilen sich in vier Hegegemeinschaften auf:In die Hochwildhegegemeinschaft Miesbach sowie die drei Niederwildhegegemeinschaften Holzkirchen, Mangfall-Ost und Mangfall-West. Bei der diesjährigen Plicht-Hegeschau, die zur Freude aller Gäste und Beteiligten im Waitzinger Keller stattfand, präsentierten die Jägerinnen und Jäger die Abschußtrophäen des Jahres 2018.

Noch immer beschäftigten die Eindrücke und Erlebnisse des letzten Winters, insbesondere die enormen Schneemassen, die Waidfrauen– und -männer, die Waldbesitzer und die Mitarbeiter des Amts der Bayerischen Staatsforsten. Der erste Vorsitzende der Kreisgruppe Miesbach im bayerischen Jagdverband e.V., Martin Weinzierl, bemerkte, dass es beschämend sei, dass es im Landkreis Miesbach immer noch Reviere gebe, in denen Reh- und Rotwild nicht gefüttert wird. Zudem sorgte die Problematik wegen der Verbisse des Wildes an Edelhölzern und Nadelhölzern immer wieder für Diskussionsstoff zwischen Jägern und Waldbesitzern: Für die einen sind die geforderten Abschußzahlen oft zu hoch, für die anderen können sie nicht hoch genug sein oder hätten gerne die komplette „Entnahme“ des Wildes aus ihren Wäldern!

Obwohl Landrat Wolfgang Rzehak „Wald vor Wild“ und deren Durchsetzung durch die untere Jagdbehörde befürwortet, plädierte er dennoch zur Einhaltung des Tierschutzes und rief Jagd-, Wald- und Naturschutzverbände zur echten Zusammenarbeit für ein gemeinsames Ziel, nämlich das Erreichen eines ausgewogenen Gleichgewichts zwischen Mensch, Tier und Natur, auf.

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-am- Bild: am

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Ehrennadeln

für Katastrophenfall-Helfer

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Region Freising –Wir haben bewiesen, dass wir zur Stelle sind, wenn wir gerufen werden“: Diese Worte des Lobes von Landrat Josef Hauner richten sich an alle Helfer aus dem Freisinger Landkreis, die bei der Schneekatastrophe im Januar in den betroffenen Gebieten Bayerns im Einsatz waren. – Die Auszeichnung „Schneehelfer“ des Bayerischen Ministerpräsidenten und des Bayerischen Innenministers hat Hauner nun bei einer Feierstunde im Landratsamt den Führungskräften des BRK, THW und der Feuerwehren überreicht.

Als Schneehelfer befreiten rund 1300 Feuerwehrleute des Landkreises Freising überlastete Dächer im Landkreis Traunstein von den weißen Massen und bewahrten sie so vor dem Einsturz. Im Berchtesgadener Land sorgten 42 Freisinger THW-Kräfte mit spezieller Abstütztechnik dafür, dass eine Klinik weiterbetrieben werden konnte. „So mussten die Patienten nicht ihre Zimmer räumen“, berichtete Marco Eisenmann von der ebenfalls erfolgreich verlaufenden Aktion. Eine Notunterkunft mit 800 Betten im Landkreis Miesbach errichteten die etwa 40 Helfer des BRK Freising. „Wir hätten sogar noch mehr Freiwillige gehabt, um zu helfen“, sagte Stefan Wythe vom BRK.

Die Vertreter der verschiedenen Hilfsorganisationen nutzten das Zusammentreffen sogleich auch zum fachlichen Austausch. Wie kurzfristig das BRK in der Lage sei, Notunterkünfte zu errichten, wollte etwa Kreisbrandrat Manfred Danner mit Blick auf den eigenen Landkreis wissen, falls diese einmal notwendig würden. Kurzfristig sei dies immer möglich, sicherte Wythe zu. Langfristige Einsätze hätten aber eine ganz andere Dimension. Der Landrat zeigte sich froh darüber, dass alle Helfer ohne schwerere Verletzungen zurückkehren konnten und dankte ihnen für ihre gewaltige ehrenamtliche Leistung, aber auch den Familienangehörigen und Arbeitgebern für deren Unterstützung.

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Die Führungskräfte der beteiligten Hilfsorganisationen nahmen die Ehrennadeln entgegen, die
nun an alle Helfer in der Schneekatastrophe verteilt werden (v. l.): Stefan Wythe vom BRK Freising,
Landrat Josef Hauner, Andreas Binner und Marco Eisenmann vom THW Freising,
Kreisbrandrat Manfred Danner, Kreisbrandinspektor Helmut Baur, Stadtbrandinspektor Anton Frankl,
Kreisbrandinspektor Rudolph Schindler, Kreisbrandinspektor Helmut Schmid und
Feuerwehrsachbearbeiter Florian Brunnbauer

-lafs- Bilder: lafs

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„Sitztanz“ bringt Menschen zusammen
und beugt Erkrankungen vor

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Region Unterallgäu – Musik und ein fröhliches Miteinander im Pfarrstadl Niederrieden, mit Klanghölzern wird der Rhythmus mitgeschlagen – bei der Klausurtagung der Seniorenbeauftragten der Gemeinden ging es nachmittags recht lustig und mitunter laut zu. Denn die Anwesenden konnten sich überzeugen: „Sitztanz“ macht richtig Spaß! Veranstaltet hat die Klausurtagung die Koordinationsstelle Seniorenkonzept am Landratsamt Unterallgäu, unterstützt von der Gemeinde Niederrieden und dem dortigen Team für Seniorenarbeit. Vormittags befassten sich die Teilnehmer unter anderem damit, wie Kommune und Kirche in der Seniorenarbeit zusammenarbeiten. Hierzu referierte der evangelische Pfarrer Eugen Ritter vom Dekanat Memmingen.

Deutlich wurde etwa, dass regelmäßige „Runde Tische“ mit allen Vertretern der Seniorenarbeit ein gutes Instrument sind, um in Kontakt zu bleiben und über alle Aktivitäten informiert zu sein. Für eine gute Zusammenarbeit benötigt es für alle Beteiligten klare und nachvollziehbare Strukturen. Seniorenkonzept-Koordinator Hubert Plepla gab dann Impulse zum Thema „Akteure der Seniorenarbeit in der Gemeinde und ihre Rolle“. In zwei Gruppen diskutierten die Teilnehmer über die Erwartungen an Seniorenbeauftragte und darum, in welchen Bereichen Seniorenbeauftragte Unterstützung benötigen und wo sie diese finden. Nachmittags stellte Ritter, der auch zertifizierter Sitztanztrainer ist, vor, wie man Senioren in Bewegung bringt. „Sitztanz bringt Menschen zusammen und beugt Erkrankungen vor“, so Ritter. Die Teilnehmer konnten selbst mittanzen und erfahren, wie viel Spaß dieses Bewegungsangebot macht, aber auch, welche Konzentration es erfordert. Ritter informierte, was beim Sitztanz alles beachtet werden muss und wie man diesen einsetzen kann. Alle waren sich einig, dass Sitztanz eine Bereicherung für die Seniorenarbeit vor Ort ist.

-laua- Bild: laua

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Krampfadern
sind nicht zu unterschätzen!

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Region Bayern – Krampfadern, medizinisch „Varizen“ genannt, werden von den zumeist betroffenen Frauen vor allem als kosmetisches Problem betrachtet. Tatsächlich verändern die bläulichen „Besenreiser“ und die hervortretenden, erweiterten Knoten und Schlängelungen das Aussehen von Beinen mitunter deutlich. Unbehandelt verursachen sie häufig starke Beschwerden und können zu chronischen Wunden und Unterschenkelgeschwüren führen. Auch wird ein Zusammenhang zwischen Krampfadern und dem Auftreten von gefährlichen Komplikationen wie Thrombosen und der Verschleppung von Blutgerinnseln (Lungenembolie) vermutet.

Anlässlich des Deutschen Venentages gibt der Chefarzt der Gefäßchirurgie der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz Tipps zum Umgang mit Krampfadern: „Das Auftreten von Krampfadern ist meist Ausdruck einer Venenwandschwäche, die zu einer Erweiterung der oberflächlichen Beinvenen führt. Hierdurch können die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Das Blut „versackt“ in den Beinen und fließt nicht mehr entgegen der Schwerkraft zurück zum Herzen. Fast immer liegt der Erkrankung eine angeborene Bindegewebsschwäche zugrunde; diese kann man nicht beeinflussen“, betonte Dr. med. Peter Sabisch, Chefarzt der Gefäßchirurgie der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz.

Mit Vermeidung von Übergewicht und durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen kann man dem Fortschreiten der Erkrankung zwar vorbeugen, bereits bestehende Venenerweiterungen lassen sich so aber nicht beseitigen.

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Dr. med. Peter Sabisch, Chefarzt der Gefäßchirurgie der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz

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Wer im Stehen arbeitet ist besonders gefärdert
Beschwerden treten häufig erstmals nach einer Schwangerschaft auf oder nehmen dann zu. Neben Übergewicht begünstigen auch Bewegungsmangel und eine stehende berufliche Tätigkeit die Bildung von Krampfadern, wobei auch schlanke und sportliche Menschen betroffen sein können. „Vor jeder Behalndung ist eine Untersuchung durch einen Experten mittels farbkodierter Duplexsonographie zu empfehlen“, so Dr. Sabisch. Die Behandlung sollte man vor allem dann nicht auf die lange Bank schieben, wenn Beschwerden wie u.a. Schwellneigung oder Hautverfärbungen vorliegen. Wenn das Gewebe bereits einen Schaden bekommen hat, ist auch die Behandlung nicht mehr so effektiv. In leichten Fällen kann eine Kompressions- und Verödungsbehandlung, die sogenannte Sklerosierung, ausreichend sein.

Für fortgeschrittene Befunde gibt es grundsätzlich zwei Verfahren, das klassische „Stripping“, bei dem die erweiterten Venen abgetrennt und mit einer Sonde herausgezogen werden, und Katheterverfahren, bei denen vom Gefäßinnern mit einer Thermosonde oder einem Laser die Krampfadern verödet werden. Es empfiehlt sich, an einen erfahrenen Gefäßmediziner zu wenden. „Wenn der Arzt alle Behandlungsverfahren beherrscht und mit ihnen Erfahrung hat, kann er die für den Patienten individuell beste Methode anwenden“, resümierte Dr. Sabisch.

-am-

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8. Fahrradaktionstag
in Landshut

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Region Landshut – Der Radsportclub Landshut e.V., der Bayerische Radsportverband e.V. und die autonome Region FRIULI VENEZIA GIULA laden zum 8. Fahrradaktionstag ein. Dieser erfolgt am 26. April -ab 19:00 Uhr- im Historischen Salzstadel an der Steckengasse in Landshut. Dort wird einer der schönsten Radfernwanderwege „Alpe Adria“ von Salzburg nach Grado vorgestellt. Der Ciclovia „Alpe Adria“ Radweg ist der Traum vieler Radfahrer. Geeignet für Touren-, Trekking-, Reiserad, E-Biker und Rennrad. Ein Radfahrerjuwel, mit der Schönheit der Alpen und dem Zauber des Südens.

Radfahren und Tourismus gehören zusammen, um Naturraum in vielfältiger Weise kennenzulernen. Das Ministerium für Kulturerbe, Aktivitäten und Tourismus der Region Friaul-Julisch Venetien stellt den Radweg, sowie Land und Leute vor. Zu den Wegbegleitern zählen idyllische, kleine, ländliche Dörfer, imposante und unberührte Naturlandschaften, eindrucksvolle Kunststädte. In den Orten Venzone, Gemona del Friuli, Udine, Palmanova, Cervignano del Friuli, Aquileia oder Grado möchte man länger verweilen. Nicht zu vergessen San Daniele del Friuli. Das zu den Perlen des Friaul-Julisch Venetiens zählende Städtchen ist weltweit bekannt als Herstellungsort der Räucherforelle und vor allem eines Schinkens, dessen einzigartiger Geschmack einer tausendjährigen Tradition und einem einmaligen Mikroklima zu verdanken ist. Die Region ist zum Genießen, sie vereint die Freude an einer guten Küche und des edlen Tropfens, deshalb ist es selbstverständlich, dass die kulinarischen Genüsse der Region, an diesem Abend nicht vergessen werden.

„Der Weg ist das Ziel“ und das Ziel ist an diesem Tag, der Salzstadel in Landshut.

Für gehörlose Gäste ist einen Dolmetscher Dienst eingerichtet. Weitere Infos: www.brv-ev.de

-lala-

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Unterwegs zu den Wiesenbrütern

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Region Traunstein – Das Bergner Moos, zwischen Staudach und Bergen, im Landkreis Traunstein, gelegen, zählt zu einem der bedeutendsten Wiesenbrütergebiete in Bayern. Hier finden vom Aussterben bedrohte Arten wie Braunkehlchen, Bekassine oder Großer Brachvogel noch geeigneten Lebensraum. Dank der extensiven Bewirtschaftung durch ortsansässige Landwirte sind günstige Bruthabitate noch großflächig vorhanden. Zudem ist es für die Wiesenbrüter von großer Bedeutung während der Brut und der Aufzucht der Jungen nicht gestört zu werden.

Wer mehr über das Natura-2000-Gebiet und seine gefiederten Bewohner erfahren möchte, der kann am Samstag, den 27.04. an der Führung mit Gebietsbetreuer Dirk Alfermann teilnehmen. Mit etwas Glück lassen sich dann auch die seltenen Wiesenbrüter beobachten. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Parkplatz am neuen Friedhof in Bergen, Grabenstätter Straße, Ecke Achenweg. Voraussichtliche Rückkehr ist ca. um 19.30 Uhr.

Das Landratsamt Traunstein weist in dem Zusammenhang auf die seit nunmehr 20 Jahren bestehende Wiesenbrüterverordnung hin: So darf das Gebiet nur auf ausgewiesenen, nicht gesperrten Wegen betreten werden. Hunde dürfen zudem bis einschließlich 15. August nur angeleint mitgeführt werden.

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Der Große Brachvogel ist als Brutvogel im Landkreis Traunstein nur noch im Bergner Moos vertreten

-lats- Bild: Annette Schulten

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Erste Schritte

auf dem Weg zur inklusiven Jugendarbeit

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Region Starnberg – Inklusion und Jugendarbeit: Eine Herausforderung in der Jugendarbeit? Mit dieser Frage beschäftigte sich der pädagogische Fachtag im Landkreis Starnberg. Das Team Kommunale Jugendarbeit des Landratsamt Starnberg hatte die in der Jugendarbeit tätigen Hauptamtlichen und Vertreter der Gemeinden sowie des Kreisjugendrings zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen. Ziel des Fachtags war vor allem die Entwicklung der eigenen Haltung in Bezug auf das Thema Inklusion.

Wie die eigenen professionellen Handlungskompetenzen erweitert werden können, erfuhren die Teilnehmer im Vortrag von Professor Dr. Dannenbeck, der als Diplom Soziologe über ein breites Fachwissen zum Thema Inklusion und Diversity verfügt. Im Anschluss an den Vortrag erfolgte eine offene Diskussionsrunde, die rege von allen Teilnehmern genutzt wurde. „Der Wunsch einen gemeinsamen Weg zu gehen, um Inklusion im Bereich Jugendarbeit im Landkreis Starnberg noch selbstverständlicher zu machen, war spürbar“, betonte Stephanie Lichtenberg von der Kommunalen Jugendarbeit Starnberg. Unter anderem konnte auch der Behindertenbeauftragte des Landkreises Maximilian Mayer die neu entwickelte Broschüre „Inklusive VeranSTAltungs-Charta“ vorstellen, die viele hilfreiche Tipps für die Planung und Durchführung von barrierefreien Veranstaltung bereithält. In der anschließenden Arbeit in Kleingruppen blieb auch Zeit für die Auseinandersetzung mit eigenen Themen und Projekten sowie Raum für Vernetzung. „Mit dem Wunsch nach einer Weiterarbeit mit Praxiselementen in der inklusiven Jugendarbeit sind schon mal erste Schritte gemacht. Eine Weiterführung der Thematik ist auch in Planung,“ so Lichtenberg.

-lasta-

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„Kindertagespflege“
Neuer Ausbildungskurs ab Oktober 2019

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Region Freising – Eltern brauchen gute Kinderbetreuungsangebote, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Eine Möglichkeit bieten Tagesmütter oder Tagesväter, die sich liebevoll um Kleinkinder bis drei Jahre, aber auch um Kinder nach Kindergarten oder Schule kümmern. Die Kindertagespflege kommt vor allem den Bedürfnissen von Babys und Kleinkindern entgegen. Sie ist ein anerkanntes und gefördertes Betreuungs- und Bildungsangebot.

Die Fachberatungsstellen Kindertagespflege im Landkreis Freising unterstützen Eltern bei der Suche nach einem Betreuungsplatz für ihr Kind. Die Kindertagespflege wird von vielen Eltern als ideale Betreuungsform geschätzt. Das Amt für Jugend und Familie im Landratsamt Freising sowie seine Kooperationspartner suchen deshalb weitere Tagesmütter bzw. -väter. Wer sich für diese Tätigkeit interessiert, kann sich am Donnerstag, 2. Mai, über diese Form der Kinderbetreuung informieren.

Die Voraussetzungen, die man als Tageseltern mitbringen soll, werden ebenso erläutert wie der Verdienst, die Möglichkeiten der Weiterbildung, die Unterstützung durch das Amt für Jugend und Familie und die Tageselternvereine im Landkreis Freising. Beide helfen Eltern dabei, eine Tagesmutter oder einen Tagesvater zu finden, die oder der zu ihnen und ihrem Kind am besten passt.

Auch Eltern, die sich überlegen, ihr Kind von einer Tagesmutter oder einem Tagesvater betreuen zu lassen, bekommen hier viele interessante Informationen. Wer sich dafür entscheidet, als Tagesmutter bzw. -vater zu arbeiten, kann an dem ab Oktober 2019 in Freising geplanten neuen Ausbildungskurs für Tagespflegepersonen teilnehmen. Die Grundqualifizierung ist auch Voraussetzung für pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte, die eine interessante Tätigkeit in der Kindertagespflege in Erwägung ziehen. Weitere Infos: www.kreis-freising.de

-lafs-

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Zertifizierte Ausbildung
zum Familienpaten

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Die Nachfrage nach ‚Familienpaten‘ im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist groß. Deshalb startet im Mai wieder eine neue Ausbildung. In sechs Terminen werden künftige ‚Familienpaten‘ zu den Themen Familie, Kommunikation, Trennung und Scheidung, Heimat und Identität etc. geschult.

‚Familienpaten‘ bringen sich ehrenamtlich in verschiedene Familiensituationen ein, um beispielsweise bei Hausaufgaben, als Entlastung Alleinerziehender oder als Ansprechpartner zu unterstützen. Damit die ‚Familienpaten‘ fachlich für die vielfältigen Aufgaben gut gerüstet sind, werden sie vorab kostenlos geschult. Die Schulungen finden im Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen, Prof.-Max-Lange-Platz 1, 83646 Bad Tölz – jeweils am 7. Mai, 14. Mai, 4. Juni, 25. Juni und 2. Juli, immer in der Zeit von 16:00 bis 21:00 Uhr – statt. Zusätzlich erfolgt für die Standorte Geretsried und Nord am 25. Mai 2019 und für die Patinnen und Paten aus Bad Tölz sowie dem Loisachtal am 26. Juni jeweils ein ganztägiger Schulungstag.

Die Anmeldeunterlagen für die kostenlose Ausbildung zum Familienpaten sind auf www.familienkompass.net ersichtlich oder können unter Tel. 0 80 41 – 505 423 oder per Mail bei diana.eichmueller@lra-toelz.de in der Fachstelle für Familienförderung angefordert werden. Anmeldeschluss ist der 3. Mai 2019.

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Zukunfts-Wärme
für das Eigenheim

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Region Starnberg – Eine neue Heizung sollte effizient, sparsam, wartungsarm und natürlich klimafreundlich sein. Bei der Suche nach der passenden Heiztechnik für Wohngebäude bieten sich vielfältige Lösungen an, immer mehr auch in Kombination mit Solarenergie. Selbst moderne Wärmepumpen lassen sich gut mit Solarenergie verknüpfen. Weitere innovative Lösungen sind inzwischen gut ausgereift und erfreuen sich zudem hoher Zuschüsse durch Förderprogramme des Bundes.

Ein Vortrag »Zukunfts-Wärme für das Eigenheim: Solarenergie, Pellets, Gas und sonst noch was?!« soll daher als Entscheidungshilfe für Eigenheimbesitzer dienen, damit ein möglicher Heizungstausch rechtzeitig vorbereitet werden kann und die Sanierung nach einer Beratung gut starten kann. Die Referentin des Abends ist Gisela Kienzle, Architektin und Energieberaterin der Verbraucherzentrale. Die Veranstaltung findet am Montag, den 6. Mai, um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Feldafing (Bahnhofsplatz 1) statt. Anmeldungen sind bei der VHS Starnberger See per Mail an info@vhs-starnberger-see.de oder unter Telefon 08151 970 41-30 möglich. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Verbraucherzentrale, des Landratsamtes Starnberg sowie der Gemeinde Feldafing, und zwar im Rahmen der Solarkampagne.

-lasta-

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Kommunale Dankurkunde

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Region Miesbach – Seit 1996 schon sitzt Monika Marstaller im Waakirchner Gemeinderat. Weil sie sich in dieser Zeit in verschiedenen Ausschüssen und besonders für das dörfliche Wohl eingesetzt hat, verlieh ihr der bayerische Innenminister Joachim Herrmann die Kommunale Dankurkunde. Überreicht wurde ihr die Urkunde von Landrat Wolfgang Rzehak, der sich für ihr langjähriges, kommunalpolitisches Engagement bedankte: „Über zwei Jahrzehnte seine Gemeinde aktiv mitgestalten zu haben, das ist schon eine Leistung!“ Auch Bürgermeister Sepp Hartl bedankte sich für die lange Zusammenarbeit im Gemeinderat.

Marstaller war außerdem Mitbegründerin und anschließend fast drei Jahrzehnte Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Schaftlach-Waakirchen. Sie setzte sich für die Bepflanzung und Pflege öffentlicher Flächen ein, organisierte Pflanzaktionen in Kindergarten und Schule und trug so in besonderem Maße zur Verschönerung des Ortes bei. Dafür wurde sie 2016 mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern ausgezeichnet.

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Landrat Wolfgang Rzehak und Bürgermeister Sepp Hartl bei der Verleihung
der Kommunalen Dankurkunde an Monika Marstaller

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Der Isar entlang, der Sonne entgegen

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Region Landshut – Er zählt zu den beliebtesten Fernradwegen zumindest Süddeutschlands – der 299 Kilometer lange Isarradweg von der Quelle des Flusses im Karwendel-Gebirge bis zur Mündung in die Donau bei Deggendorf. Aber was bewegt die Leute, diesen Weg zu wählen, was interessiert sie besonders, wo machen sie wie lange Halt, wie informieren sie sich, schweifen sie ab von der Hauptroute oder folgen sie allein dem Isar-Lauf? Dies und vieles mehr ist Thema einer Befragung, die rund 50 Tourismus-Studenten des European Campus Rottal-Inn vornehmen.

Um eine möglichst aussagekräftige Informations-Basis und ein unverfälschtes Bild zu erhalten, werden die Befragungen am Isar-Radweg nicht nur an Wochenenden bis Juni durchgeführt, sondern ebenso an Werktagen, in Ferienzeiten wie außerhalb der Ferien, die in diesen Zeitraum fallen.

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Faszination „Bier“:

Neue Brauerei eröffnete in Waakirchen

Ehrengast: Landtagspräsidentin Ilse Aigner

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Region Miesbach – Alles was Rang und Namen hatte, traf sich zur offiziellen Eröffnung der Brauerei „Hoppebräu“ und der „Zapferei“, der angeschlossenen Brauereigastronomie mit Biergarten. Stolz durfte Brauereibesitzer Markus Hoppe, u.a. die Bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Landrat Wolfgang Rzehak, Josef Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, viele Waakirchner Gemeinderatsmitglieder, darunter Gisela Hölscher – sowie Dr. Martin Mihalovits, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee und Dr. Lothar Ebbertz, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, begrüßen. Als charmante Repräsentantinnen des bayerischen Bieres waren die Hallertauer Hopfenkönigin, Katharina Maier und die Bayerische Bierkönigin, Johanna Seiler gekommen.

„Bier ist der überzeugendste Beweis dafür, dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will“, betonte Bürgermeister Sepp Hartl. Erfreut zollte er dem jungen Brauereibesitzer höchsten Respekt zum Bau seiner Brauerei und wünschte ihm allezeit „ein gutes Händchen für sein Bier“. „Nun haben wir eine eigene Brauerei in Waakirchen, direkt an der B 472. Jetzt brauchen wir keinen Tunnel mehr!“, scherzte der Bürgermeister.

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Landtagspräsidentin Ilse Aigner gratulierte der Familie Hoppe ebenfalls und lobte den „Schneid“, dass ein junger Mensch sich traut, ein solches Risiko auf sich zu nehmen, ein „Start up“ – eine Brauerei – zu gründen, Arbeitsplätze zu schaffen und so auch u.a. für Steuereinnahmen zu sorgen. „Bier gehört zu Bayern wie der blau-weiße Himmel und die netten Menschen“, betonte Ilse Aigner und wünschte dem jungen Unternehmer „immer gute Umsätze und freudige Zahler“.

„Fast die Hälfte der Brauereien Deutschlands liegen in Bayern, nämlich 654. Ständig werden Brauereien geschlossen, aber viele Brauereien kamen die letzten Jahre auch neu dazu. Man darf über das Brauereisterben nicht jammern, sondern dagegen antrinken“, betonte Dr. Ebbertz vom Bayerischen Brauerbund. Er freue sich, dass Markus Hoppe, der als Kellerbrauer angefangen hat und einige Hemmnisse überwinden musste, nun mit seinen Bieren die Menschen begeistert und überbrachte die besten Wünsche des Brauerbundes.

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Strahlende Gesichter bei der Brauereieröffnungsfeier: v.l. Johanna Seiler, Bayerische Bierkönigin;
Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags sowie Katharina Maier, Hallertauer Hopfenkönigin

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In einer emotionalen Rede bedankte sich Markus Hoppe bei seinen Festgästen. Er resümierte, dass am 7. April 2018 der erste Spatenstich erfolgte und bereits Anfang November 2018 der erste Sud gebraut werden konnte. Dies führte er auf die guten regionalen Handwerkerfirmen zurück, deren koordiniertes Arbeiten, die Schnelligkeit des Bauens ermöglichten. Markus Hoppe erzählte, dass sein „Hoppebräu“ im Jahr 2018 rund 2500 Hektoliter Bier verkauft hat und für das Jahr 2019 die Prognose von 4000 Hektoliter verkauften Bieres aufgestellt sei. Zu seiner Freude mussten bereits drei neue Gär- und Lagertanks nachbestellt werden, um den Engpass der Lager- und Kellerkapazitäten zu beseitigen. Generell könnte ein Jahresausstoß von 15.000 Hektolitern erreicht werden, was das erklärte Ziel sei. Sehr gerührt dankte Markus Hoppe seiner Familie, die ihn immer unterstützte und den nötigen Rückhalt gab, damit er seinen Traum von der eigenen Brauerei erfüllen konnte und nun zum Traum der ganzen Familie geworden ist.

Die Brauerei Hoppebräu zeichnet sich durch kreative Bierspezialitäten aus, welche jedoch dem Anspruch von Tradition und Qualität gerecht werden. Im brauereieigenen Gastronomiebereich, der „Zapferei“, werden neben ausgesuchten warmen Schmankerl u.a. auch einige kalte Gerichte wie Brotzeiten – mit dem hauseigenen Bierbrot – angeboten. Der Biergarten ist ein klassischer bayerischer Gästetreff.

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… zur Bildergalerie

-am- Bilder: am

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Pubertät ist Thema
bei „Rund um die Familie“

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Region Unterallgäu – Die Pubertät ist im Familienleben eine Zeit der Veränderung, des Umbruchs und des Aufbruchs. Alte Familienrituale, Regeln und Muster funktionieren immer weniger. Das öfters „launische“ und ungewohnte Verhalten der Kinder bringt Eltern an ihre Grenzen. Was passiert in der Pubertät? Was ist in dieser Zeit hilfreiches Elternverhalten? Wie fördern Eltern die Selbständigkeit der Kinder, besonders der Jungen? Was ist gute Selbstfürsorge für Eltern? Solche Fragen werden in einem interaktiven Vortrag besprochen.

Bei dieser Veranstaltung der Reihe „Rund um die Familie“ referiert Diplom Sozialpädagoge Peter Karl am Mittwoch, 8. Mai, von 19:30 bis 21:00 Uhr im Landratsamt Unterallgäu in Mindelheim. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe „Rund um die Familie“ von der Schwangerenberatungsstelle am Unterallgäuer Gesundheitsamt, dem Kreisjugendamt und dem sozialpädagogischen Fachdienst Unterallgäu der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg.

Die Vorträge sind kostenlos. Anmeldung sind unter Telefon 0 82 61 – 99 50 oder per E-Mail an empfang@lra.unterallgaeu.de erforderlich.

-laua-

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Integrationsbeirat

wirbt bei Migrantenvereinen

um Teilnahme bei Wahlen

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Region Lindau/Bodensee – Der Integrationsbeirat des Landkreises Lindau wirbt über verschiedene Aktionen für die kommende Europawahl – am 26. Mai 2019 – und auch bereits für die Kommunalwahlen im Frühjahr 2020. „Das Mitwirken bei Wahlen und somit das Ausüben politischer Teilhabe muss das ureigene Interesse aller sein,“ so der Vorsitzende Paolo Mura. Die Mitglieder des Integrationsbeirats möchten gerade auch Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund motivieren, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und haben darum Vertreter der Migrantenverein zu einem Treffen eingeladen. Themen waren das aktive und passive Wahlrecht, die politische Mitwirkung von Menschen mit Migrationshintergrund und insbesondere auch von Frauen.

„Gefühlt sind die Europawahlen weit weg und die Ergebnisse zunächst nicht wahrnehmbar für einzelne Personen, dennoch werden in Brüssel viele politische Entscheidungen gefällt, die unseren Alltag betreffen,“ erklärte Mura. Bereits zum dritten Mal hatte der Integrationsbeirat die Migrantenvereine zu einem informellen Treffen mit dem Ziel eingeladen, sich in regelmäßigen Abständen auszutauschen. „Die Arbeit in der kleinen Gruppe war sehr intensiv,“ betonte Mura. Er bedauert aber, dass nicht mehr Vereine das Angebot angenommen haben, da eine rege Teilnahme und ein kontinuierlicher Austausch wichtig für das gemeinsame Leben im Landkreis wären.

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Die Fotoaktion „Stop Rassismus“ ist gestartet

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21. Landshuter Keramik Frühjahrsausstellung
in der Stadtresidenz
10. Mai bis 12. Mai 2019

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Region Landshut – Das einzigartige Ambiente der Stadtresidenz bietet auch heuer wieder den Rahmen für die Keramik-Frühjahrsausstellung, dem traditionellem Markt für Heim- und Gartenkeramik. Im einzigartigen Ambiente der Landshuter Stadtresidenz bieten 17 Keramiker im arkadengesäumten Innenhof eine einzigartige Symbiose von Kunst und Handwerk.

Gartenstelen und –kugeln, Brunnen und Schwimmsteine, Windspiele, Vögel und Feuerschalen laden dazu ein, besichtigt und gekauft zu werden. Gerade jetzt im Frühling kann man sich in der Stadtresidenz durch eine Vielzahl von Ideen für die unterschiedlichsten Dekorationsmöglichkeiten inspirieren lassen, um das eigene Heim mit dem einen oder anderen besonderen Stück zu verschönern.

Begleitend zur Keramik-Frühjahrsausstellung begrüßt wieder die Keramikmeisterwerkstatt Pluta die Gäste im Foyer mit einer Sonderausstellung; in diesem Jahr alles rund um den Mosaiktisch mit verschiedenen Motiven, Glasuren und Farben.

Die Keramik Frühjahrsausstellung efolgt vom 10. bis 12. Mai 2019 und ist Donnerstag bis Samstag von 9 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sonderausstellung im Foyer: 9. bis 12. Mai 2019, Donnerstag bis Samstag von 9 bis 19 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Weitere Infos: www.landshut-tourismus.bayern

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Bauarbeiten führen zu Fahrplanabweichungen

bei der Bayerischen Oberlandbahn

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Region Oberland – Bauarbeiten führen zwischen 23. und 28. April auf den Strecken der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) zu Fahrplanänderungen in beiden Richtungen. Entsprechende Arbeiten führen bei der BOB am 23. und 24. April zwischen München und Tegernsee sowie zwischen München und Bayrischzell zu Fahrplanabweichungen. Auf der Strecke München – Tegernsee sind einzelne Verbindungen betroffen, die zwischen Gmund und Tegernsee entfallen und dort durch Busse ersetzt werden. Auf der Strecke München – Bayrischzell sind am 23. April ab 8:00 Uhr bis zum 24. April um 17:00 Uhr alle Verbindungen zwischen Schliersee und Bayrischzell betroffen. Diese Verbindungen werden durch Busse ersetzt. Da die Busse jedoch die Neuhauser Straße nicht durchgängig passieren können, müssen Fahrgäste in Fischhausen-Neuhaus in einen anderen Bus umsteigen. Die Haltestellen der Busse ist gekennzeichnet, ebenso wird ein Mitarbeiter der Bayerischen Oberlandbahn GmbH vor Ort Fahrgästen den Weg weisen.

Weitere Bauarbeiten führen am 27. und 28. April, in den Abendstunden, auf den Strecken der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) zwischen München – Tegernsee und München – Lenggries in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen. Auf der Strecke München – Lenggries müssen einzelne Verbindungen ab bzw. bis Holzkirchen entfallen und werden durch Busse ersetzt. Auf der Strecke München – Tegernsee werden zwischen Schaftlach und Tegernsee die Abfahrtszeiten angepasst: Die BOB-Züge verlassen Tegernsee 30 Minuten früher bzw. kommen in Tegernsee 17 Minuten später an als im Regelfahrplan verzeichnet.

Auf der Webseite der BOB – www.meridian-bob-brb.de – sind die entsprechenden Ersatzfahrpläne ersichtlich.

Das Unternehmen Bayerische Oberlandbahn GmbH, welches die Bahnen der Marken Meridian und BOB betreibt, ist ein Tochterunternehmen der weltweit aktiven Transdev-Gruppe. Die Bayerische Oberlandbahn GmbH fährt im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG), welche den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert. Die Züge der Marke BOB verkehren von München aus südlich ins Bayerische Oberland. Die Transdev GmbH ist mit mehr als 6.900 Mitarbeitern und einem Umsatz von jährlich rund 1 Milliarde Euro der größte private Nahverkehrsanbieter in Deutschland. Die aktiven Tochtergesellschaften bringen mit ihren Fahrzeugen jährlich rund 255 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel.

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Im Einsatz für die Schöpfung:
Naturschutzwächter im Unterallgäu

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Region Unterallgäu – Alle zwei, drei Tage fährt Ernst Pfeiffer Streife. Heute führt seine Tour durch die Riedlandschaft vorbei an Vogelschutzflächen und Biotopen. Hat hier jemand seinen Müll illegal entsorgt? Haben Hundebesitzer ihre Vierbeiner in sensiblen Bereichen an der Leine? Wurde unerlaubt Grünland umgebrochen oder eine Hecke gerodet? Der 65-Jährige ist unterwegs im Einsatz für die Natur. Er ist einer von sechs Naturschutzwächtern im Unterallgäu.

Naturschutzwächter unterstützen die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt bei ihrer Arbeit und achten auf die Einhaltung der Naturschutzgesetze. Ernst Pfeiffer ist für das nordwestliche Unterallgäu zuständig. „Die Natur war schon immer mein ein und alles“, betonte der gelernte Gärtner, der seit 1994 ehrenamtlich als Naturschutzwächter arbeitet.

Jetzt biegt Pfeiffer mit seinem Auto in einen kleinen Weg ein – eine Plakette an der Windschutzscheibe weist ihn als Naturschutzwächter aus. Es geht zu seinem Lieblingsgebiet, dem „Leberblümchenhang“ zwischen Kettershausen und Mohrenhausen. „Hier geht mir das Herz auf“, schwärmt der Rentner beim Anblick der blauvioletten Leberblümchen. Unweit davon blühen Buschwindröschen, Lerchensporn und Pestwurz. Ausgerechnet hier würden immer wieder Gartenabfälle entsorgt, berichtet Pfeiffer und fährt ein Stückchen weiter. Und tatsächlich: Zwischen den Bäumen entsorgtes Schnittgut und Sägemehl decken die teilweise unter Naturschutz stehenden Pflanzen zu. Stellt der Naturschutzwächter so etwas fest, sucht er das Gespräch mit den Verursachern oder meldet den Vorfall der Gemeinde oder der Naturschutzbehörde.

Das Unterallgäu ist in sechs Gebiete unterteilt, die von je einem Naturschutzwächter betreut werden. Diese geben bei der Naturschutzbehörde monatlich Berichte über ihre Beobachtungen ab und registrieren Verstöße, zum Beispiel in Natur- und Landschaftsschutzgebieten. „Vieles kann ich aber selbst regeln“, erklärte Pfeiffer. Wenn jemand zum Beispiel alte Fahrzeuge und Maschinen in der Natur stehen lasse, weise er den Besitzer daraufhin, dass Schadstoffe austreten könnten – und meist verschwinden die ausgedienten Autos und Gerätschaften dann. Und wenn Jugendliche ausgerechnet dort feiern, wo sie Tiere stören, helfe er nach einem anderen Platz zu suchen.

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Im Einsatz für den Naturschutz: Ernst Pfeiffer

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„Ich gehe nicht mit dem Zeigefinger auf jemanden zu.„Ich versuche immer, Mensch zu sein und zu vermitteln“, betonte der Naturliebhaber. Die meisten seien ohnehin einsichtig, wenn er sie auf die Belange der Natur hinweise. Mit Menschen umzugehen macht Pfeiffer an seiner Arbeit als Naturschutzwächter besonders viel Spaß. Viel Freude bereitet es ihm deswegen auch, Führungen für Kinder oder Vereine anzubieten oder die Bürger in Naturschutzfragen zu beraten – auch das gehört zu den Aufgaben eines Naturschutzwächters. Rund zwei Stunden ist Pfeiffer, der auch als Biberberater tätig ist, pro Streifendienst unterwegs. Begleitet wird er dabei von seiner Jagdhündin Cora. „Man muss schon mit Herzblut dabei sein, braucht einen gewissen Idealismus“, resümierte er. Ernst Pfeiffer füllt sein Ehrenamt mit vollem Einsatz aus: 2009 wurde er für seinen herausragenden Einsatz als bayerischer Naturschutzwächter des Jahres ausgezeichnet. Weitere Infos: www.unterallgaeu.de/naturschutzwacht

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Sicher leben im Landkreis München:

Empfang im Landratsamt für neue Polizeikräfte

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Region München – Zum zweiten Mal trafen sich neue Einsatzkräfte der Polizei mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Landratsamt München. Ziel der Veranstaltung ist es, Berührungspunkte und Schnittstellen zwischen den beiden Behörden kennenzulernen, Organisationsstrukturen aufzuzeigen und den persönlichen Kontakt zwischen den relevanten Anlaufstellen und Ansprechpartnern herzustellen, um im Ernstfall effektiv und zielgerichtet zusammenarbeiten zu können.

„Wenn etwas Schönes zweimal hintereinander passiert, sprechen wir von einer Tradition“, bemerkte Polizeipräsident Hubertus Andrä in seiner Begrüßungsrede an die neuen Einsatzkräfte aus den Polizeiinspektionen im Landkreis München mit einem Augenzwinkern. Zum ‚traditionellen Polizeiempfang‘ hatte Landrat Christoph Göbel nach der Premiere im vergangenen Jahr auch 2019 wieder in den Festsaal des Landratsamts eingeladen. Rund 40 neu im Landkreis München eingesetzte Polizeibeamte waren der Einladung gefolgt und zusammen mit ihren Dienststellenleitern und dem Polizeipräsidenten am Mariahilfplatz erschienen.

Viele Berührungspunkte, ein gemeinsames Ziel Berührungspunkte zwischen Polizei und Landratsamt gibt es viele. Katastrophen- oder größere Einsatzlagen sind dabei eher die Ausnahme. Im Tagesgeschäft arbeiten die beiden Behörden dennoch oft Hand in Hand, etwa bei Fällen häuslicher Gewalt, in Schulweg-Fragen oder in Angelegenheiten des Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrechts.

Eine ganz wesentliche Aufgabe, die sowohl Polizei als auch Landratsamt stark beschäftigt, ist das Thema Mobilität bzw. Verkehr. Auf knapp 450 Kilometern Straße, über 110 Kilometern Schiene und zahlreichen weiteren Wegen und Linien kommt es bei immer noch stetig steigender Verkehrsbelastung meist mehrmals täglich zu brenzligen Situationen, Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung sowie mehr oder weniger schweren Unfällen. Hier arbeiten beide Behörden nicht nur eng zusammen, sondern unternehmen in ihren jeweiligen Wirkungskreisen auch viel dafür, um die Situation zu entschärfen – der Landkreis, indem er bei der Verkehrsentwicklung stark auf schienengebundenen Verkehr setzt, neue Verkehrsmittel und -techniken untersucht und fördert und den Ausbau des Radverkehrs vorantreibt; die Polizei unter anderem über zahlreiche Aufklärungs- und Informationsmaßnahmen, Verkehrserziehung und allgemeine Verkehrs- bzw. Schwerpunktkontrollen.

Landrat Christoph Göbel betonte in seiner Begrüßung insbesondere die Bedeutung dieser Kooperation und den kurzen Draht zwischen den zuständigen Ansprechpartnern auf beiden Seiten für ein sicheres Leben im Landkreis München: „Seit vielen Jahren pflegen wir eine gute und enge Zusammenarbeit in sicherheitsrelevanten Fragen für den Landkreis. Dieses vertrauensvolle und professionelle Verhältnis sowohl zu den Dienststellen im Landkreis als auch zum Polizeipräsidium München schätzen wir sehr. Das persönliche Engagement, das Sie für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis aufbringen, ist bewundernswert – erst recht, wenn man bedenkt, dass Sie immer wieder Situationen ausgesetzt sind, die auch für Sie selbst gefährlich sind“, so Göbel an die Einsatzkräfte gerichtet.

Polizeipräsident Andrä freute sich über die entgegengebrachte Wertschätzung, betonte aber auch das nach wie vor hohe Arbeitsaufkommen im Bereich des Polizeipräsidiums München, auch wenn die Region im vergangenen Jahr glücklicherweise von außergewöhnlichen Ereignissen verschont geblieben sei. Anstehende Großereignisse, wie etwa die Europameisterschaft im Fußball mit einigen Spielen in München, an deren Sicherheit auch Polizeibeamte aus dem Landkreis beteiligt seien, würden bereits ihre Schatten vorauswerfen. Die Einsatzkräfte seien aber nach wie vor hoch motiviert. Einen Beweis für die sehr gute Sicherheit und damit die professionelle Arbeit der Polizei liefere auch der jüngst vorgestellte Sicherheitsbericht. Trotz steigender Einwohnerzahlen sei die Anzahl an Straftaten gesunken, gleichzeitig sei die Aufklärungsquote gestiegen. Dass im Landkreis München sowie in ganz Bayern die Sicherheitslage weit besser ist als in anderen Bundesländern, führt Andrä auch auf die enge Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden untereinander, aber auch mit dem Ehrenamt zurück. Im Landkreis München funktioniere diese besonders gut. Vor allem in Extremsituationen sei es für eine reibungslose Zusammenarbeit entscheidend zu wissen, wer der richtige Ansprechpartner ist und wie die einzelnen Organisationen funktionieren. Doch wie alle Menschen, die neu in die Region München kommen, benötigen auch die Polizistinnen und Polizisten ausreichend bezahlbaren Wohnraum. Sowohl Landrat als auch Polizeipräsident appellierten deshalb an den Freistaat, sich bei der Lösung dieser Herausforderung einzubringen. Auch selbst versprachen Göbel und Andrä, sich hier weiterhin zu engagieren, um auf den Siedlungsdruck zu reagieren.

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Gemeinsam für einen sicheren Landkreis München:
 Landrat Christoph Göbel und Polizeipräsident Hubertus Andrä mit den neuen Polizeikräften im
Landkreis München sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Landratsamt München

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Fledermaushotel Neumühle
wurde eröffnet

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Region Miesbach – Direkt an der Mangfall hat ein neues ‚Hotel‘ eröffnet: In Thalham wurde eine alte Netztrafo-Station als Unterkunft für Fledermäuse eingerichtet. Landrat Wolfgang Rzehak hat das für den Naturschutz wichtige Projekt zusammen mit Vertretern der Stadtwerke München freigegeben. Die Tiere nehmen die Unterkunft an: Erste Fledermäuse schliefen jetzt schon in dem alten Haus.

„Dieses Projekt zeigt doch: Stadt und Land sind keine Gegner“, betonte der Landrat, während er symbolisch das Schild mit dem Text „Das Fledermaushotel Neumühle“ anschraubte. Rzehak erinnerte daran, dass die Stadtwerke München die ökologische Landwirtschaft stark unterstützen würden. Auch darum sei der Landkreis Miesbach mit seinen 1.066 landwirtschaftlichen Betrieben so stark vom Öko-Landbau geprägt. Rund ein Drittel der Höfe sind diesen Grundsätzen verpflichtet – das ist der höchste Wert in ganz Bayern.

Landrat Wolfgang Rzehak meinte, dass die Stadt München für hiesige Bauern noch stärker als Absatzmarkt genutzt werden könne. Ein Weg dahin sei eine stärkere Direktvermarktung von Lebensmitteln und Produkten.

Helge-Uve Braun, der Geschäftsführer der SWM Infrastruktur GmbH sagte: „Die Einrichtung diese Fledermaushotel ist für uns ein weiterer Beitrag zum Umweltschutz. Die Stadtwerke sehen sich fest verwurzelt in der Region. Auch dies ist ein klares Signal: Wir stehen zum Landkreis Miesbach. Braun wies darauf hin, dass die Stadtwerke München schon konkret weitere Projekte vorbereiten würden – etwa im kulturellen Bereich.

Der Naturschutzreferent der unteren Naturschutzbehörde am Landrtasamt Miesbach, Florian Busl, wies auf den besonderen Wert des Gebäudes hin. Ehemalige Trafostationen sind meist Türme, die nach ihrer Nutzung abgebrochen würden. Doch diese Station hat einen richtigen Dachboden – das macht sie für Fledermäuse attraktiv. „Die naturnahen Wälder beherbergen viele Insekten, außerdem ist das Hotel direkt an der Mangfall, die auch Lebensraum vieler Insekten ist. Fledermäuse lieben Leitlinien, sie fliegen am Fluss entlang“, so der Referent.

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Bei der Einweihung des Fledermaushotels: v.l. Florian Busl, Naturschutzreferent der unteren Naturschutzbehörde;
Rainer List, Helge-Uve Braun, von den Stadtwerken München; Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach
und Dr. Thomas Eichacker, Abteilungsleiter ‚Umwelt‘ am Landratsamt Miesbach

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Bootfahrverordnung
auf der Isar

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen –Die Isar leidet, wenn zu viele an ihr zerren“, mit diesen drastischen Worten beschreibt Landrat Josef Niedermaier die Situation an und auf der Isar. Weil der Freizeitdruck immer höher wird, erlässt das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen nun eine Verordnung. „Es geht uns um den Erhalt der Isar, die für unseren Landkreis eine Lebensader und ein Juwel ist“, betonte Landrat Josef Niedermaier. Das Landratsamt erlässt nun eine Verordnung, um das private Bootfahren auf der Isar zu regeln und Auswüchsen eine Grenze zu setzen.

Wie hoch der Druck im letzten Sommer war, zeigt eine Zählung des Isartalvereins und des Landesbunds für Vogelschutz (LBV). Demnach waren an einem schönen Sommertag im August in nur fünf Stunden insgesamt 416 Boote und 1178 Bootfahrer auf der Isar unterwegs! Zuviel für viele Tierarten, die dadurch in Stress geraten und unter Umständen dadurch gefährdet werden.

Zentrale Elemente der Verordnung sind deshalb u.a. eine jahreszeitliche und tageszeitliche Beschränkung. Künftig gilt ein Nachtfahrverbot von 20.30 Uhr bis 7 Uhr. Gefahren werden darf auf der ganzen Isar ab 1. Juni bis zum 15. Oktober. Länger, nämlich bis zum 31. Dezember darf ab Bad Tölz bis zur Landkreisgrenze gefahren werden. Auch gilt eine 0,5 Promillegrenze für alle Bootfahrer, die leitet sich aus der Schifffahrtsordnung ab. Auch das Anhängen von Booten wird künftig verboten sein, genauso wie mehr als zwölf Personen in einem Boot bzw. mehr Personen pro Boot als vom Hersteller zugelassen sind. Das Anlanden an Kiesinseln ist nur in Notlagen erlaubt. Für Kinder bis 12 Jahre und Nichtschwimmer gilt eine Schwimmwestenpflicht.

Der Verordnung voraus ging eine Online-Befragung, viele Gespräche und zuletzt die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben, um einen möglichst breiten Konsens zu erzielen. Ab dieser Saison werden zusätzlich zu den bisher sechs Isar-Rangern drei weitere Vollzeitstellen für Isar-Ranger besetzt. Sie klären die Menschen direkt vor Ort an der Isar nicht nur auf, sondern dürfen Verstöße auch selbst feststellen und ggf. Personalien aufnehmen, so dass diese weiter verfolgt werden können. Auch die Polizei kann ggf. hinzugezogen werden. Die Isar-Ranger sind im gesamten Landkreis im Einsatz, also von der südlichen Landkreisgrenze im Karwendel bis in den Norden zur Isarbrücke bei Icking bzw. unterhalb der zum Landkreis München gehörigen Gemeinde Schäftlarn.

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Architekturforum:
Bauen zum Gemeinwohl

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Region Miesbach – Bauen mit Blick auf den Flächenverbrauch ist zur Zeit eines der Themen, die Gemeinden und Bürger beschäftigen. Und wenn dann gebaut wird, stellt sich die Frage, was gebaut werden soll – Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder ein Mehrspänner?

In Kirchanschöring – einer Gemeinde am Waginger See – im Landkreis Traunstein, ist es dem Bürgermeister und seinem Gemeinderat gelungen, sich als bundesweit erste „Gemeinwohl“ – Gemeinde zertifizieren zu lassen und ein bürgernahes Baukonzept zu entwickeln. Dieses Konzept und die Umsetzung, wie die Gemeinde mit der Zertifizierung sowie der Aufstellung von Bebauungsplänen weiterhin umgeht, stellte nun der Bürgermeister der 3.450 Einwohner starken Gemeinde, Hans-Jörg Birner, auf Einladung des Architekturforums Miesbacher Kreis e.V., vor. Vorsitzender Werner Pawlovsky, selber jahrzehntelang Kreisbaumeister des Landkreises Miesbach, begrüßte erfreut seine Gäste, darunter Josef Lechner, Bürgermeister der Gemeinde Fischbachau sowie Georg Kittenrainer, Bürgermeister der Gemeinde Bayrischzell, aber auch auch viele Gemeinderäte und Bauamtsmitarbeiter.

Hans-Jörg Birner erklärte, dass aufgrund der Zertifizierung ein Gemeindeentwicklungskonzept aufgestellt wurde, in dem beschrieben wird, wie die Bürger zukünftig in Kirchanschöring wohnen und leben sollen, haben Verbesserungsvorschläge eingeholt und Handlungsfelder aufgezeigt. Zudem wurde anhand der Bevölkerungsstruktur – Senioren, Familien, Neuzugänge – überschlagen, was an Wohnungen gebraucht wird. Schließlich entschied man sich in einer Expertenrunde, dass auf einem geeigneten Areal, welches man in Erbpacht von der Kirche überlassen bekam, ein „Haus der Begegnung“ errichtet werden soll. In diesem „Mehrzweckhaus“ ist eine Arztpraxis, ein Sozialbüro, ein Begegnungsraum für die Bewohner, für Selbsthilfegruppen und auch für Vereine oder der Musikschule, ein Cafe sowie Wohntrakte für Senioren mit Pflegeangeboten und ambulanter Betreuung bis Pflegegrad drei untergebracht. Finanziert wurde das Haus durch viele Zuschüsse aus Fördertöpfen und einem kostengünstigen Kredit. Ferner wurde zur Eigenstromgewinnung eine Solaranlage installiert und eine Wohnbau-Gesellschaft des öffentlichen Rechts gegründet, damit jedwede Spekulationen – zwecks Verkaufs an Privatbetreiber – verhindert wird.

Um der sogenannten ‚Donatentwicklung‘ des Ortskerns vorzubeugen, beschloss man im Gemeinderat von Kirchanschöring weiterhin, dass man keine Gebiete mehr zum Bau von Einfamilienhäusern ausweisen werde, da diese die Enstehung von ortsfernen Reihenhaussiedlungen begünstigen können. Ausserdem wurden bestimmte Gebäude und Grundstücke mit einen gemeindlichen Vorkauftsrecht belegt, damit man fremden Spekulanten zuvorkommt.

Jedoch wolle man Wohnraum schaffen, der mit dem „Gemeinwohl“ zu vereinbaren ist. Mithilfe des vom Bürgermeister Birner entwickelten Konzeptes der „privaten Baugruppen“, konnte in Kirchanschöring ein auf Maß geplantes Mehrfamilienhaus entstehen. Das heißt, die Gemeinde suchte sich Bauwillige und ließ anhand deren Ansprüche, Wünsche und Vorstellungen von sehr geduldigen Architektinnen die Bauplanungen ausführen. „So sind u.a. Senioren, Ehepaare mit und ohne Kinder zusammengekommen, um ein Haus zu bauen. Dieses Konzept der „privaten Baugruppen“ hat natürlich einige Unsicherheiten und birgt auch Gefahren, die man nicht absehen kann, aber schließlich musste man dies einmal versuchen. Bis jetzt geht alles gut“, betonte Birner.

Bei der anschließenden Diskussion mit dem Kreisheimatpfleger und Architekten – Benno Bauer, dem zweiten Vorsitzenden des Architekturforums Miesbacher Kreis und Architekten – Christian Boiger sowie den Bürgermeistern Josef Lechner aus Fischbachau und Georg Kittenrainer aus Bayrischzell, wurde deutlich, wie sehr die Thematik ums Bauen und Wohnen die Gemüter berührt.

Insbesondere die Zweitsitzproblematik gehe in allen Gemeinden des Landkreises Miesbach um, da nichtgenutztes Wohneigentum der einheimischen Bevölkerung den Lebensraum wegnehme, betonte Georg Kittenrainer. Josef Lechner bescheinigte den einheimischen Architekten ein gutes Händchen beim Planen von Wohnraum, wobei bei ortsfremden Architekten manchmal ein „ernstes Gespäch unter vier Augen“ beim Kreisbaumeister nötig gewesen sei!

Benno Bauer nannte eine Reihe von Maßnahmen, mit der Gemeinden etwas gegensteuern könnten, wie beispielsweise das Nachverdichten der Ortskerne, das Ausweisen kleinerer Grundstücke, um die Kosten zu mindern, aber auch die Aufstockung von Häusern. Ein Kniestock von 20 Zentimetern nütze aber niemanden!

Viele Fragen stellten die interessierten Besucher an Bürgermeister Hans-Jörg Birner. So wollten sie beispielsweise mehr über das Konzept der „privaten Baugruppen“ wissen, wie die Einschränkung der Einfamilienhausausweisungen von der Bevölkerung von Kirchanschöring aufgenommen wurde und wie die gemeindliche Baugestaltung in Kirchanschöring weitergeführt werde.

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Beim Fachvortrag des Architekturforums: v.l. Josef Lechner, Bürgermeister der Gemeinde Fischbachau;
Werner Pawlovsky, Vorsitzender des Architekturforums Miesbacher Kreis;
Hans-Jörg Birner, Bürgermeister der Gemeinde Kirchanschöring und Georg Kittenrainer, Bürgermeister der Gemeinde Bayrischzell

-am- Bilder: am

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Rückkehr der Braunkehlchen

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Region Traunstein – Kürzlich sind im Grabenstätter Moos die ersten Braunkehlchen eingetroffen. Die Tiere überwintern im etwa 5000 Kilometer entfernten Westafrika und kehren nach dem Flug über die Sahara, das Mittelmeer und die Alpen in ihr Wiesenbrütergebiet im Grabenstätter Moos zurück. Das Braunkehlchen wiegt circa nur 17 Gramm, was dem Gewicht zweier 2-Euro Münzen entspricht. Ein Braunkehlchenpaar brütet alljährlich auf einer Ausgleichsfläche, die von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Traunstein festgelegt wurde. Die Ausgleichsfläche darf erst im Spätsommer gemäht werden und wird ab Mitte März nicht bewirtschaftet. Daher kann das Braunkehlchenpaar dort Eier legen, brüten und die Jungen aufziehen. Das Braunkehlchen ist mittlerweile vom Aussterben bedroht. Im Landkreis Traunstein gibt es nur noch sehr wenige Brutpaare – im Bergener und Grabenstätter Moos. Von den 14 Brutpaaren in den 1980er Jahren im Grabenstätter Moos waren im Jahr 2018 nur noch drei Brutpaare übrig. Im Frühherbst werden die Tiere nach einer hoffentlich erfolgreichen Brutsaison wieder ihre Reise in die Savannengebiete Afrikas antreten.

-lats- Bild: lats

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Ferienfreizeitfahrt
in die Fränkische Schweiz und an die Adriaküste

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Region Freising – In den Sommerferien 2019 bietet das Amt für Jugend und Familie des Landkreises Freising wieder jeweils einwöchige Ferienfreizeitfahrten an. Diese sind für Kinder von sieben bis zwölf Jahren in die Fränkischen Schweiz sowie für Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren an der Adriaküste vorgesehen. Bei Teilnahme von Geschwistern gibt es für die Freizeiten eine Ermäßigung ab dem zweiten Kind.

Nach Pottenstein, in der Fränkischen Schweiz, fahren die Kinder in den Freizeiten vom 29. Juli bis 5. August 2019 bzw. vom 5. bis 12. August 2019. Sie übernachten in der dortigen Jugendherberge. Die Betreuerteams sorgen vor Ort für ein abwechslungsreiches Programm mit Ausflügen und einer Freizeitgestaltung in der Jugendherberge: Es geht u.a. in die Teufelshöhle, ins Felsen- und Erlebnisbad und zur Sommerrodelbahn. Lagerfeuer, eine abendliche Stadtführung und ein Kinoabend runden das Ganze ab.

Auf den Campingplatz Marina di Venezia führt die Italienfreizeitfahrt – mit Kindern und Jugendlichen vom 31. Juli bis 8. August 2019. Zum Domizil an der Adriaküste gehören geräumige und gut ausgestattete Fünf-Personen-Zelte. Kreativität, Sport und Bewegung, tolle Tage an Strand und Meer, Ausflüge in die nähere Umgebung sowie eine Tour nach Venedig lassen die Tage wie im Flug vergehen. Auf der Rückfahrt gibt es noch einen eintägigen Zwischenstopp in der Jugendherberge in Brixen inklusive einem kleinen Stadtbummel. Weitere Informationen zu den Freizeiten sowie die jeweiligen Anmeldeformulare gibt es unter https://t1p.de/y9rf und bei Wolfgang Kopf, Telefon 0 81 61 – 600 227 oder per E-Mail an wolfgang.kopf@kreis-fs.de.

-lafs-

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Boot

für Naturschutzwächter am Tegernsee

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Region Miesbach – Der Naturschutzwächter, Andreas Ihl, der im Auftrag des Landratsamtes Miesbach am Tegernsee unterwegs ist, kann in dieser Saison auch ein Boot benutzen. Das Landratsamt Miesbach darf künftig ein Motorboot der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen mitbenutzen. Nun kann er auch von der Wasserseite aus überwachen, ob die sieben Schutzzonen am Tegernsee eingehalten werden.  Im Schilf brüten hier Wasservögel oder andere Tiere suchen Schutz. Diese Zonen sind mit Bojen abgegrenzt – ein Betreten ist vom 1. April bis 30. September eines jeden Jahres verboten.

Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach, freute sich, dass sich beide Behörden über einen Vertrag einigen konnten: „Es ist wichtig, dass wir keine Ressourcen verschwenden. Wir teilen uns die Kosten zu je 50 Prozent. Es wäre schade, wenn wir ein eigenes Boot hätten kaufen müssen, denn wir sind ja beide für den Staat tätig.“

Der Naturschutzwächter soll sich besonders darum kümmern, dass die ökologisch wichtigen Schilfzonen am Seeufer respektiert werden. Seit dem 1. April gilt hier ein Betretungsverbot. Bisher konnte er Bürgerinnen und Bürger nur von der Landseite aus ansprechen und informieren. Nun kann er auch auf der Wasserseite an Schwimmer oder Wassersportler herantreten. Diese sollten sich auch von brütenden Tieren fernhalten, da diese zu dieser Zeit ihr Revier verteidigen.

Zur Markierung der geschützten Zonen hatte das Landratsamt Miesbach 60 Bojen im Tegernsee ausgebracht. Der See hat eine Uferlinie von 21 Kilometern, es gibt sieben geschützte Schilfzonen. Sie machen 17 Prozent der Uferlinie aus. Der Naturschutzwächter arbeitet 25 Stunden im Monat. Er berichtet, dass die meisten Nutzer die Regeln einhalten würden, doch mit einem Boot könne er noch besser Präsenz zeigen. Viele Verstöße geschähen auch unwissentlich.

Das Wasserfahrzeug ist ein vier Meter langes Aluminium-Boot mit einem 20 PS-Außenbordmotor. Der Grundeigentümer des Tegernsees – mit allen Nutzungen wie Stegen und Bojen – ist in privatrechtlicher Hinsicht die Seenverwaltung. Das Landratsamt Miesbach ist in öffentlich-rechtlicher Hinsicht für den Naturschutz und das Wasserrecht zuständig.

Der Naturschutzwächter kontrolliert den See regelmäßig auf Veränderungen. Einige Mitarbeiter des Landratsamtes Miesbach sollen nun ebenfalls geschult werden, damit sie das Boot nutzen können. „Wir haben außerdem eine umfassende Kooperation vereinbart“, berichtete der Abteilungsleiter ‚Umwelt‘, Dr. Thomas Eichacker, „dies umfasst regelmäßige Treffen und einen Informationsaustausch. Schließlich tragen beide Behörden gemeinsam Verantwortung für unseren Tegernsee“.

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Bei der symbolischen Schlüsselübergabe: v.l. Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach;
Peter Thümmler, von der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen;
und Andreas Ihl, Naturschutzwächter im Landkreis Miesbach

-lamb- Bild: lamb

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Bildungsregion Starnberg:
Ein neues Gesicht im Starnberger Bildungsrat

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Region Starnberg – Der Starnberger Bildungsrat hat ein neues Gesicht bekommen, nachdem sich der Vorsitzende, Martin Liebl, in seinen Ruhestand verabschiedete. Jasmin Klingan aus Gauting hat die Nachfolge Liebls angetreten. Die studierte Sopranistin Jasmin Klingan lebt seit zwölf Jahren mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Gauting und ist ehrenamtlich seit vielen Jahren stark im Bildungsbereich engagiert. Bis 2018 war sie über zehn Jahre Vorsitzende des Elternbeirats des Otto-von-Taube Gymnasiums Gauting. Derzeit ist Klingan als aktives Vorstandsmitglied der Landes-Eltern-Vereinigung tätig und sitzt dem Kuratorium der Musikschule Gauting-Stockdorf vor. Zudem unterrichtet die Sopranistin neben Gesang frühförderndes Englisch an Grundschulen.

Auch internationale Bildungserfahrungen konnte sie sammeln, als sie vier Jahre lang in Boston, USA gelebt hat und dort Elternbeirätin an der Schule ihrer Kinder war. „Ich freue mich sehr, dass es nun mit der Bildungsrat-Arbeit losgeht!“, so Klingan über ihre neue Aufgabe. „Bildung ist der Schlüssel zur Entwicklung jedes einzelnen Menschen, aber auch für die Entwicklung der ganzen Gesellschaft – sie ist unsere wichtigste Ressource und wir sind alle gemeinschaftlich verantwortlich, sie nach besten Möglichkeiten zugänglich zu machen, ihr Angebot laufend zu verbessern und zu nutzen“, so der Leitsatz der engagierten Gautingerin.

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Die neue Vorsitzende des Starnberger Bildungsrats: Jasmin Klingan

Für die Bildungsregion Starnberg hat Jasmin Klingan eine klare Vision, in der effizient Bildungsangebote bereitgestellt werden, die der Förderung von individueller Entwicklung, gesellschaftlicher Entfaltung und wirtschaftlichem Wohlstand für alle Menschen zugutekommt. Unter anderem soll das bisher schon große und vielseitige Bildungsangebot noch besser vernetzt und vervollständigt werden. Auch Übergänge zwischen den Bildungsphasen sollen verbessert, durchgängige Angebote geschaffen und die Bildungsregion sich damit zur Anlaufstelle in allen Bildungsfragen entwickeln können.

Der Starnberger Bildungsrat wurde im März 2016 bei der Veranstaltung zur Übergabe des Gütesiegels „Bildungsregion in Bayern“ gegründet. Nach dem Führungswechsel nimmt der Bildungsrat nun die Arbeit wieder auf. Geplant sind drei bis vier Sitzungen pro Jahr.

-lasta- Bild: lasta

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Neuer Chef
der Polizeiinspektion Memmingen
stellte sich vor

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Region Unterallgäu – Unlängst besuchte  Joachim Huber, der neue Leiter der Polizeiinspektion Memmingen, den Landrat des Landkreises Unterallgäu, Hans-Joachim Weirather, um sich vorzustellen. Insbesondere ging es um die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Landratsamt. Diese verlaufe unkompliziert und reibungslos, so Weirather. Zudem überreichte der Landrat dem neuen Polizeichef zwei Bücher über den Landkreis Unterallgäu.

-laua- Bild:  Eva Büchele/laua

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Sommernachtsserenade
„Serenata Italiana“

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Region Freising –Musik im Marstall“, die Konzertreihe des Landratsamtes Freising, geht 2019 in ihre 15. Saison und bietet heuer eine Open-Air-Veranstaltung an: Am Sonntag, 2. Juni 2019, findet um 19.30 Uhr eine sommernächtliche Serenade unter freiem Himmel statt. Unter dem Titel „Serenata Italiana“ präsentieren die Musiker der „Compagnia Zanipolo“ unter der Leitung von Christoph Eglhuber im Ambiente des Kreuzgartens des ehemaligen Klosters Neustift, dem heutigen Brunnenhof des Landratsamts Freising, virtuose italienische Barockmusik.

Der Kartenvorverkauf erfolgt beim Musikhaus Pfefferkorn in Freising (08161/92312, MusikhausFreising@t-online.de). Resttickets gibt es an der Abendkasse ab 18.45 Uhr.

-lafs- Bild: lafs

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Glyphosatfreier Landkreis Miesbach:

Vorreiter ausgezeichnet

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Region Miesbach –Der Landkreis Miesbach ist glyphosatfrei“ – an diesem Ziel arbeitet die Landkreisverwaltung. Ein gesetzliches Verbot des Stoffes gibt es nicht auf europäischer Ebene oder auf Bundesebene. Auch für den gesamten Landkreis Miesbach kann die Landkreisverwaltung kein Verbot erlassen – aber sie kann mit gutem Beispiel vorangehen. Unternehmen, Landwirte, Handel und Privatpersonen sollen durch Information und Beratung überzeugt werden, auf den Pflanzenvernichter zu verzichten.

Jetzt wurden an zwei Unternehmen Schilder überreicht, die dieses Ziel teilen. „Schutz und Erhalt unserer Umwelt! Wir sind dabei! Landkreis Miesbach glyphosatfrei!“ – so steht es auf einem wetterfesten grünen Schild, welches zwei Unternehmen im Landkreis erhieleten und mit dem sie werben dürfen. Landrat Wolfgang Rzehak und Abteilungsleiter Dr. Thomas Eichacker überreichten die Schilder an Ramona Fröber und Jürgen Bartesch. Ihre Unternehmen –der Hagebaumarkt Miesbach und die Stettner GmbH – verzichten schon seit 2018 auf den Verkauf glyphosathaltiger Pflanzenvernichtungsmittel. Sie haben dies jetzt auch schriftlich bestätigt. Beide Unternehmen unterstützen die Aktion „Glyphosatfreier Landkreis Miesbach“. Außerdem haben dies der Hagebaumarkt Holzkirchen und der Gartenhof Holzkirchen zugesichert. Sie konnten aber an dem Termin nicht teilnehmen.

Außerdem haben noch weitere Unternehmen zugesagt, die Aktion zu unterstützen. Das Lagerhaus Miesbach und Raiffeisen Warngau wollen heuer ihre Bestände abverkaufen oder zurückgeben. Nachbestellungen soll es nicht mehr geben. Ab Sommer, beziehungsweise dem Herbst, können beide dann auch mit dem Schild werben.

„Es hat mit Sicherheit eine Signalwirkung, wenn große Händler voranschreiten“, betonte Landrat Wolfgang Rzehak, „wir werden unser Ziel mit Nachdruck weiter verfolgen: In unserem ganzen Landkreis wird das Mittel nicht mehr eingesetzt“. Abteilungsleiter Dr. Thomas Eichacker erwartet, dass die ausgezeichneten Unternehmen eine Signalwirkung haben – andere Unternehmen wie zum Beispiel Baumärkte oder Gartenbaucenter werden dann vermutlich folgen.

Auf den eigenen Liegenschaften der Landkreisverwaltung ist nicht nur Glyphosat verboten, sondern alle Pflanzenschutzmittel. Im Februar 2017 hatte Landrat Rzehak eine „Dienstanweisung zur Nichtverwendung von Pflanzenschutzmitteln“ angeordnet und auch im Kreistag wurde im Sommer 2017 ein entsprechender Beschluss gefasst: Alle Gemeinden sollen auf ihren Flächen ebenfalls auf Pflanzenvernichtungsmittel verzichten. Es werde darauf hingewirkt, „dass auf privaten Flächen, insbesondere in Hausgärten, Vorplätzen, Stellflächen, Friedhöfen, Sportanlagen kein Glyphosat zum Einsatz kommt. (…) Auf landwirtschaftlichen Flächen soll der Einsatz (…) weiter reduziert werden. Weitere Infos: www.glyphosatfrei-mb.de

-lamb-

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Schädling befällt Buchsbäume

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Region Unterallgäu – Der Buchsbaumzünsler ist auch im Unterallgäu angekommen: Darauf macht Markus Orf, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Unterallgäu, aufmerksam. Der Schädling befällt Buchsbäume und kann diese vollständig zerstören. Um das zu verhindern, sollten Gartenbesitzer bei einem Befall der Ziersträucher schnell reagieren.

Der Buchsbaumzünsler wurde vor einigen Jahren aus Asien nach Deutschland eingeschleppt. „Seitdem breitet sich der Schädling immer weiter aus. Jetzt ist auch das Unterallgäu betroffen“, so Orf. Damit die Raupe des Schädlings Buchsbäume nicht kahl frisst und diese im schlimmsten Fall zum Absterben bringt, sollten die Pflanzen kontrolliert werden. „Die Raupen befinden sich vorwiegend im Pflanzeninneren und sind aufgrund ihrer guten Tarnung oft schwer zu erkennen“, betonte Orf. Die Tiere sind fünf Zentimeter lang, gelbgrün und haben einen schwarzen Kopf. Befallene Pflanzen sind meist beige-gelblich, haben kaum noch Blätter und sind häufig von den Raupen eingespinnt. Die Raupen sollten abgesammelt und deren Gespinste herausgeschnitten werden, rät Orf. Entfernte, befallene Pflanzenteile müssen in Säcken verpackt und über den Restmüll entsorgt werden. Möglich ist auch eine Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln. Diese sollten aber nur Personen mit Fachwissen verwenden. Denn die Mittel könnten nur wirken, wenn die Pflanze richtig behandelt wird.

Der Buchsbaumzünsler überwintert in Buchsbäumen und überlebt Temperaturen von bis zu zwölf Grad minus. Im Frühjahr beginnen die Raupen zuerst die Blätter und anschließend die Rinde zu fressen. Dabei sterben alle Pflanzenteile oberhalb der Fraßstelle ab. Nach einer Puppenruhe Ende Mai schlüpfen die Falter und legen rund 150 Eier auf den Blattunterseiten ab. Dann folgt eine zweite Generation des Schädlings mit einer weiteren Raupenphase Anfang Juli.

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Der Buchsbaumzünsler befällt Buchsbäume. Befallene Pflanzen sind meist beige-gelblich,
haben kaum noch Blätter und sind häufig von den Raupen eingesponnen

-laua- Bild: markus orf / laua

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Lehrer drücken die MINT-Schulbank

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Region Landshut – Mit der Aktion MINT soll, bei Kindern und Jugendlichen, Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geweckt werden. Wie man die jungen Leute am besten dafür begeistern kann, das steht im Mittelpunkt einer Serie von Schulungen für Lehrer, welche die Wirtschaftsförderung des Landkreises Landshut und das MINT-Forum Bayern ins Leben gerufen haben.

Unter Leitung von Harald Fellner (Landratsamt Landshut) und Dr. Renate Puchta (MINT-Forum) ist in Buch am Erlbach eine erste Veranstaltung abgehalten worden. Die Leiterin der Grund- und Mittelschule von Buch, Eva Loher, freute sich, dazu rund 20 Lehrerinnen und einen Lehrer aus verschiedenen Grund- und Mittelschulen im Landkreis Landshut zu der Fortbildung willkommen heißen zu können.

Bildungskoordinator Fellner vom Regionalmanagement Landshut und die promovierte Biologin Dr. Renate Puchta hatten ein Thema auf den Lehrplan der Fortbildung gesetzt, das jeden angeht und von der wohl wichtigsten Grundlage des Lebens auf der Erde handelt – dem Wasser. Das Spektrum der Fragen und Aspekte von „Wasser und Technik“ – so der Titel eines Unterrichtsleitfadens von Dr. Puchta – reicht von der Verteilung von Wasser auf der Erde über den Wasserverbrauch in den reichsten wie in den ärmsten Ländern der Welt bis hin zur Konstruktion von Wasserpumpen.

Ziel der Fortbildungen ist nach den Worten von Bildungskoordinator Fellner, Pädagogen aus allen Teilen des Landkreises Landshut als Trainer für die MINT-Fächer zu gewinnen und mit ihnen ein flächendeckendes MINT-Netzwerk aufzubauen. Die Vermittlung von naturwissenschaftlich-technisch-mathematischem Wissen zielt dabei vor allem auf Kinder der 3. bis 7. Jahrgangsstufe ab und ist auf alle Schularten übertragbar, wie die Referentin Dr. Puchta darlegte.

Grundlage und Hintergrund der vom Freistaat Bayern unterstützen Aktivität ist die Tatsache, dass die vier MINT-Komponenten in einem sehr konkreten Zusammenhang stehen mit der Zukunft eines rohstoffarmen Industrielandes wie Deutschland, das bekanntlich die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ist: Leistungen auf diesen Gebieten sind in der Welt von heute und sicher noch mehr von morgen Voraussetzung und Grundlage für Wohlstand und den Erfolg als Wirtschaftsstandort.

Die Vermittlung des Wissens umfasst auch Experimente in sogenannten MINT-Garagen, die durchaus auch Erwachsenen Spaß bereiten, sie macht Zusammenhänge anschaulich und führt Zug um Zug tiefer in Physik, Biologie, Chemie und Technik ein. Zugleich werden zentrale Fragen beleuchtet und Themen erläutert, die essentiell für die Menschheit sind und sicher auch vielen Erwachsenen nicht bewusst sind – zum Beispiel die Tatsache, dass zwar die Erde zu 71 Prozent von Wasser bedeckt ist, aber nur 2,7 Prozent des gesamten Wassers auf dem Planeten Süßwasser sind.

Mit dem unersetzlichen Gut geht der Mensch alles andere als sorgfältig um, so ein weiterer wichtiger Lehrinhalt: Den größten Pro-Kopf-Verbrauch von Süßwasser hat der öl- und steinreiche Wüstenstaat Vereinigte Arabische Emirate aufzuweisen (380 Liter pro Person und Tag), in den USA beträgt er 295 Liter, im wasserreichen Deutschland immerhin noch 121 Liter, im Kongo muss sich jeder Einwohner mit 20 Litern begnügen.

Dr. Renate Puchta ist Autorin zahlreicher Unterrichts-Leitfäden, unter anderem zu den Themen „Geometrische Formen“, „Sonnensystem“ und „Luft“. Zu zwei dieser Themenkomplexe, nämlich Luft und Geometrie, finden am 16. Mai und am 27. Juni Schulungen für Lehrkräfte statt. Weitere Info per E-Mail: berufsorientierung@landkreis-landshut.de

-lala-

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„Inklusive VeranSTAltungs-Charta“

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Region Starnberg – Wie Veranstaltungen von Anfang an barrierefrei geplant und durchgeführt werden können, dieser Frage hat sich die Koordinierungsstelle des Aktionsplans für Menschen mit Behinderungen angenommen und in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen die „Inklusive VeranSTAltungs-Charta“ entwickelt.

Um den Ansprüchen für barrierefreie Veranstaltungen gerecht werden zu können und um private sowie öffentliche Veranstalter für das Themenfeld Inklusion zu sensibilisieren, wurde die Inklusive VeranSTAltungscharta entwickelt. „Wir freuen uns über die Veröffentlichung der Charta. Sie ist eine Maßnahme zur Umsetzung des Aktionsplans für Menschen mit Behinderungen und soll als Leitfaden für Veranstaltungen dienen“, so Behindertenbeauftragter Maximilian Mayer. Von den dargestellten Standards sollen letztlich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Veranstaltung profitieren können. Die Veranstaltungscharta gibt unter anderem Aufschluss über induktive Höranlagen, das Ausleihen mobiler barrierefreier Toiletten und über Anforderungen der räumlichen Barrierefreiheit. Weitere Informationen zur Veranstaltungscharta gibt es unter www.lk-starnberg.de/Soziales/Inklusive-VeranSTAltungs-Charta.

-lasta-

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Verleihung der Ehrenamtskarten

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Region Weilheim-Schongau – Die Ehrenamtskarte ist ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes des Landkreises Weilheim-Schongau an diejenigen Personen, die sich überdurchschnittlich ehrenamtlich engagieren. „In der heutigen Zeit verdient Ihr unentgeltliches Engagement im Interesse des Gemeinwohls höchsten Respekt. Vieles, fast Selbstverständliches, würde ohne Ihren Einsatz nicht mehr funktionieren“: Darüber waren sich Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Bürgermeister Thomas Feistl aus Oberhausen einig.

Kürzlich wurden wieder 130 Ehrenamtskarten verliehen. Als Besonderheit konnte dieses Mal die 3.000ste Ehrenamtskarte an einen verdienten Ehrenamtlichen aus dem westlichen Teil des Landkreises Weilheim-Schongau – im Bereich KAB, Lektor, gemeindlichen Arbeitskreis, Elternbeirat und als Handwerker in der Asyl-Fahrradwerkstatt – verliehen werden! Außerdem stellten zwei neue Akzeptanzpartner ihre Vergünstigungen vor: Das Unternehmen, Si Light, Licht- Ton- und Veranstaltungstechnik, sowie die Firma Satellitenanlage Radom.

Neben vielen Feuerwehrkameraden von Tannenberg bis Fischen erhielten die Trachtenvereine aus Schongau, Peißenberg und Penzberg sowie BRK, Wasserwacht, Hospiz- und Asylhelfer, Turn- und Sportvereine, Tafel Schongau für ihr Ehrenamt die Ehrenamtskarten.

 

Andrea Jochner-Weiß, Landrätin des Landkreises Weilheim-Schongau,
mit den neuen Ehrenamtskarteninhabern der Freiwilligen Feuerwehr Polling

-laws- Bild: laws

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„Fachkräfte aus dem Ausland? Warum nicht!“

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Region Landshut – Drei Referenten geben bei einem Seminar der Wirtschaftsförderung des Landkreises Landshut am Mittwoch, 8. Mai – um 17 Uhr – im Großen Sitzungssaal des Landratsamts detaillierte und praxisnahe Informationen zu den Themen „Teilhabe von Geflüchteten am Arbeitsmarkt: Rechtliche Situation und neue Gesetze“, „Anerkennung ausländischer Qualifikationen“ und „Konzept zur Integration von Migranten in die Arbeitswelt und in den Teams“.

Die Referenten informieren über die aktuelle Gesetzeslage, über die besten Wege, die Vorteile des Anerkennungsgesetzes zu nutzen – und anhand von konkreten Beispielen, wie die Beschäftigung ausländischer Mitarbeiter gelingen kann. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Seminar-Reihe „Fachkräfte finden, begeistern, binden“ statt, mit welcher der Landkreis Landshut die hier ansässigen Unternehmen dabei unterstützt, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Für die Seminare werden jeweils namhafte und langjährig erfahrene Referenten verpflichtet, aber auch Auszubildende kommen immer wieder zu Wort. Anmeldungen zu den Seminar-Angeboten sind unter E-Mail berufsorientierung@landkreis-landshut.de möglich. Weitere Infos: www.landkreis-landshut.de

-lala-

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Wanderausstellung
„Frauen im Bayerischen Landtag“
zu Gast in Garmisch-Partenkirchen

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Region Garmisch-Partenkirchen –Frau Abgeordnete, Sie haben das Wort!”: Das ist der Titel der Wanderausstellung „Frauen im Bayerischen Landtag von 1946 bis 2016 und 100 Jahre Frauenwahlrecht“, welche vom 29. April bis 3. Mai im Kurhaus – im Michael-Ende-Park – in Garmisch-Partenkirchen zu sehen ist.

Im Dezember 2016 feierte der Bayerische Landtag den 70. Jahrestag der Konstituierung des ersten Nachkriegsparlaments. Dieses Jubiläum bot einen geeigneten Anlass, sich insbesondere der Parlamentarierinnen, die seit dem Neuanfang 1946 Mitglieder des Bayerischen Landtags waren und Politik für Bayern aktiv gestaltet haben, zu erinnern und ihr politisches Werk in einer neu konzipierten Ausstellung zu würdigen. So haben in den vergangenen 70 Jahren insgesamt 178 Mandatsträgerinnen die Geschichte der parlamentarischen Demokratie im Bayerischen Landtag entscheidend mitgeprägt.

Die Ausstellung „Frau Abgeordnete, Sie haben das Wort!“ will einerseits einen Überblick zur Rolle und Stellung sowie zum politischen Selbstverständnis der Parlamentarierinnen des Bayerischen Landtags geben. Andererseits soll sie die Arbeit der Parlamentarierinnen und deren Anteil an der Verwirklichung der parlamentarischen Demokratie in Bayern von 1946 bis in die Gegenwart dokumentieren und damit gleichzeitig auch der heutigen Generation Vorbilder und Impulse für politisches Engagement präsentieren.

Die Präsentation, welche vom 29. April bis 3. Mai 2019 im Kurhaus im Michael-Ende-Park in Garmisch-Partenkirchen zu sehen ist, ist ein Kooperationsprojekt des Landkreises Garmisch-Partenkirchen und dem Markt Garmisch-Partenkirchen. Auf moderne und illuminierende Weise lädt sie alle Interessierten ein, sich über die Geschichte der Frauen im Bayerischen Landtag zu informieren.

Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils in der Zeit von 9:00 bis 16:00 Uhr sowie Freitag von 9:00 bis 12:30 Uhr. Am Mittwoch, 1. Mai ist die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei. Eine Führung für Gruppen ist nach Anmeldung bei der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, Ulrike Leimig, unter Tel.: 0 88 21 – 751 441 und E-Mail: gleichstellungsstelle@lra-gap.de möglich.

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Beförderung nach Bedarf
statt nach Fahrplan
Landkreis München prüft Einrichtung von On-Demand-Systemen im ÖPNV

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Region München – Der Landkreis München will den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) flexibler und bedarfsgerechter gestalten. Kürzlich hat der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur des Landkreises deshalb beschlossen, die Einführung von On-Demand-Angeboten im ÖPNV sowohl im Tages- als auch im Nachtverkehr zu prüfen. Ganz neu ist die Idee nicht: Die klassischen Rufbusse oder Anruf-Sammeltaxis sind seit vielen Jahren – nicht nur im Landkreis München – wichtige Bestandteile des öffentlichen Verkehrs.

Nach dem Willen von Politik und Verwaltung sollen diese Angebote künftig aber noch flexibler und individueller gestaltet werden – sowohl personen- als auch streckenbezogen. Auf diese Weise könnten On-Demand-Systeme, also nachfragegesteuerte Beförderungsangebote, dazu dienen, auch bisher wenig oder nicht erschlossene Gebiete mit dem öffentlichen Nahverkehr zu verknüpfen.

Eine intelligente automatisierte Routenführung soll es gleichzeitig ermöglichen, den Bedarf der Menschen und die gefahrenen Strecken und Ziele optimal aufeinander abzustimmen, um so die Effizienz deutlich zu erhöhen. „Pooling“ ist das Stichwort. Es gilt, möglichst viele Menschen mit ähnlichen Zielen auf einer Fahrt zusammenzufassen und sie mit möglichst geringem Strecken-, Zeit- und Ressourcenaufwand an ihre Wunschorte zu bringen. Mittelfristig könnte das sogar mit vollautomatisierten Fahrdiensten und unabhängig von Haltestellen funktionieren, sozusagen von Haustür zu Haustür.

„Es ist wichtig, dass wir auch diese Variante des ÖPNV, den sogenannten individualisierten öffentlichen Verkehr, näher betrachten. Der öffentliche Verkehr muss und darf kein starres Konstrukt bleiben, das sich ausschließlich im Korsett eines vorgegebenen Fahrplans bewegt“, betonte Landrat Christoph Göbel.

Transfer auf Nachfrage – zu jeder Tages- und Nachtzeit
Im Rahmen des „Verkehrskonzepts Münchner Norden“ werden aktuell bereits Einsatzmöglichkeiten von On-Demand-Systemen für den öffentlichen Verkehr geprüft. Mit dem Beschluss des Ausschusses für Mobilität und Infrastruktur sollen nun in zwei weiteren Landkreisgebieten Möglichkeiten für On-Demand-Verkehr ausgelotet werden. Im Tagesverkehr soll insbesondere überprüft werden, inwiefern nachfrageorientierte Angebote zur Verbesserung des Tangentialverkehrs sowie zur Anbindung an den schienengebundenen ÖPNV beitragen können. Auf diese Weise könnten Reisezeiten erheblich verkürzt und der Wechsel vom motorisierten Individualverkehr zum öffentlichen Verkehr attraktiver gemacht werden. Als Testgebiet wurde hierfür der südliche Landkreis zwischen Aying, Brunnthal und Sauerlach identifiziert. Die Verwaltung wurde zudem beauftragt, auch Rufbussysteme, ggf. als On-Demand-System, im südlichen Landkreis München – bis in den angrenzenden Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – zu prüfen und zur Verknüpfung mit dem ÖPNV im Landkreis München zu bringen.

Für die Nachtstunden sollen On-Demand-Angebote in Kommunen getestet werden, die direkt an die Landeshauptstadt angrenzen. Sie sollen die Attraktivität des ÖPNV im Stadt-Umland-Verkehr erhöhen. Als Testkommunen wurden Taufkirchen, Oberhaching und Unterhaching gewählt.

Testbetrieb soll zeitnah erfolgen
Bevor der Landkreis München in den Testbetrieb der On-Demand-Angebote einsteigen kann, müssen jedoch noch einige grundlegende Fragen geklärt werden. Die Verwaltung wird sich dazu zeitnah mit in Frage kommenden Anbietern in Verbindung setzen und daran anschließend eine Leistungsbeschreibung erarbeiten, welche dann dem Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur vorgelegt wird. Darüber hinaus bewirbt sich der Landkreis München gemeinsam mit der Landeshauptstadt München beim Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Förderrichtlinie „MobilitätsWerkStadt2025“ um Fördergelder zur Umsetzung von Projekten im Bereich Mobilität.

Ziel des BMBF ist, den Einsatz neuartiger Technologien im Stadt-Umland-Verkehr zu erproben. Als Testfeld im Rahmen der Förderung haben sich Stadt und Landkreis München auf den Münchner Norden verständigt. Augenmerk soll dabei auch auf die Anbindung des Flughafens gelegt werden. Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig. Die Benachrichtigung, ob beide Kommunen eine Bewerbung in der 2. Runde abgeben dürfen, wird für September 2019 erwartet.

-lam-

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Oberlandler Gauverband

lädt zum Jugendsingen und -musizieren ein

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Region Oberland – Seit mehr als sieben Jahrzehnten fördert der Oberlandler Gauverband die Erhaltung und Weitergabe der alpenländischen Volksmusik. Die Gaumusikwarte Bernhard Lederer und Regina Poensgen laden wieder Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Oberland zum „Jugendsingen und –musizieren“ ein. Die Nachwuchsmusiker haben damit die Möglichkeit, die erlernten Musikstücke und Lieder auch vor größerem Publikum zu präsentieren.

Das nächste Jugendsingen und –musizieren erfolgt am Sonntag, 28. April, ab 13 Uhr im Neureuther Saal in Gmund am Tegernsee. Das Anmeldeformular kann man über die Homepage des Oberlandler Gauverbandes – www.oberlandler-gau.de -> Verein -> Jugendarbeit – herunterladen oder per Email bernhard@b-lederer.de bzw. regina_poensgen@t-online.de anfordern.

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Ehemaliges Therapiepferd ‚Ulla‘
feierte 30. Geburtstag

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Region Miesbach – Äpfel und Karotten waren die bevorzugten Geburtstagsgeschenke für „seine geliebte Ulla“, die Anton Grafwallner, Behindertenbeauftragter des Landkreises Miesbach, zum Ehrentag mitbrachte. Lange Jahre waren die beiden ein perfektes Team, Ulla als Therapiepferd, Anton Grafwallner als Reitpatient. Doch nun ist die hübsche süddeutsche Kaltblutstute stolze 30 Jahre alt geworden und genießt schon seit geraumer Zeit das Rentnerinnendasein. Vor rund 27 Jahren kam sie auf den Straßenhof nach Waakirchen und ließ sich zum Therapiepferd ausbilden. „Ulla war immer ein verlässliches und geduldiges Therapiepferd, das viel gab und von allen sehr geliebt wurde. Auch heute noch kommen Reitpatienten, um sie zu besuchen“, betonte Karin Friedenberger, erste Vorsitzende des Vereins Therapeutisches Reiten im Oberland e.V. Bei einer kleinen Geburtstagsfeier ließen viele Freunde, Betreuerinnen und ehemalige Patienten die Stute hochleben und wünschten ihr noch ein schönes langes Leben.

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Als Gratulanten waren u.a. gekommen: Gisela Hölscher – Gemeinderätin und Behindertenbeauftragte der Gemeinde Waakirchen mit Hündin Kira;
Anton Grafwallner, Behindertenbeauftragter des Landkreises Miesbach und ehemaliger Reitpatient; Kristina Reile, Betreuerin;
Karin Friedenberger, erste Vorsitzende des Vereins Therapeutisches Reiten im Oberland e.V.; Irene und Hans Jörg Smital mit Enkeltochter;
Anita Gams, Betreuerin sowie Claudia Varga vom Verein Therapeutisches Reiten im Oberland e.V.

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Freiwilligen-Tag für Alle“
Projektanbieter gut vorbereitet für den Freiwilligen-Tag im Oktober

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Region Weilheim-Schongau – Unlängst fand der Vorbereitungs-Workshop für den „1.Freiwilligen-Tag für Alle“ im Landkreis Weilheim-Schongau statt. Beim „Freiwilligen-Tag für Alle“ am Samstag, 19. Oktober engagieren sich Menschen im ganzen Landkreis bei „Mitmach-Aktionen“ in unterschiedlichen gemeinnützigen Vereinen und Projekten. Damit alle Menschen im Landkreis, unabhängig von Herkunft und Alter – ob mit oder ohne Behinderung – mitmachen können, soll es Projekte verschiedenster Art geben. Veranstalter sind die Koordinierungsstelle Bürgerengagement (KOBE) im Landratsamt Weilheim-Schongau und die Freiwilligenagentur „Anpacken mit Herz“ des Caritasverbandes Weilheim-Schongau e.V.

Der Workshop im Zugspitzsaal des Landratsamtes Weilheim-Schongau bereitete die 31 anwesenden Projektanbieter bestens auf den Freiwilligen-Tag vor. Vertreten waren Vereine und Organisationen aus den Bereichen Bildung, Sport und Soziales. Die zum größten Teil ehrenamtlichen Teilnehmer waren mit großer Begeisterung und vielen beeindruckenden Projektideen dabei. „Die vielen Informationen und der Austausch untereinander hat mich sehr inspiriert“, beschrieb ein Teilnehmer seine Eindrücke.

Katrin Dyballa, die Freiwilligenmanagerin im Landratsamt Landsberg und Referentin informierte darüber, welchen Nutzen die Organisationen von der Teilnahme haben und welche Projekte sie an diesem Tag realisieren können. Wichtig war den Teilnehmern zu erfahren, wie sie Freiwillige zum Mitmachen für ihre Projektidee gewinnen können und was sie grundsätzlich bei einer Teilnahme am Freiwilligen-Tag als Projektanbieter beachten müssen. Auch das Angebot von möglichst barrierefreien Mitmach-Aktionen wurde besprochen. Die Referentin gab viele nützliche Tipps und alle Teilnehmer erhielten eine Checkliste für eine erfolgreiche Teilnahme am Freiwilligen-Tag.

Teilnehmer des Workshops

Damit es an möglichst vielen Orten im Landkreis Weilheim-Schongau Gelegenheiten zum Mitmachen gibt, werden noch weitere Projektideen gesucht. Interessierte Vereine und Organisationen wenden sich bitte bis 17. Mai an Utta Pollmeier von der KOBE Weilheim-Schongau (Tel. 0881/681-1519, ehrenamt@lra-wm.bayern.de) oder Gabi Hager-Königbauer von der Freiwilligenagentur „Anpacken mit Herz“ (Tel. 0881/909590-17, koenigbauer@anpacken-mit-herz.de)

-laws- Bild: laws

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Millionen-Bekenntnis
zu Klinik-Standorten

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Region Unterallgäu – Neue Operationssäle, neue Funktionsgebäude und eine umfassende Verbesserung des Brandschutzes: Dafür werden die Unterallgäuer Kreiskliniken in den kommenden Jahren an den Standorten Mindelheim und Ottobeuren insgesamt voraussichtlich rund 75 Millionen Euro investieren. Wie sich die Kosten verteilen und welche Maßnahmen im Detail geplant sind, hat Kliniken-Vorstand Franz Huber den Mitgliedern des Unterallgäuer Kreistags jetzt im Rahmen einer außerordentlichen nichtöffentlichen Sitzung erläutert. Diese fand zunächst in der Kreisklinik in Ottobeuren und danach in Mindelheim statt.

Der Baubeginn in Ottobeuren ist laut Huber nach aktuellem Stand für November geplant. Nachdem für das Krankenhaus-Archiv ein Raum im Dachgeschoss ausgebaut wurde, soll im ersten Schritt das bisherige Archiv im Westen der Kreisklinik abgerissen werden. Sind diese Vorarbeiten abgeschlossen, gehe es mit dem Anbau einer neuen Intensivstation, neuer Operationssäle und einem neuen Bereich für die sogenannte Funktionsdiagnostik weiter. Gleichzeitig werde der Brandschutz weiter verbessert. Danach folgen laut Huber Sanierungsarbeiten im Bestand. Ende 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Der Klinik-Vorstand geht derzeit von Kosten in Höhe von 27 Millionen Euro in Ottobeuren aus. Mit weiteren 48 Millionen Euro rechnet Huber in Mindelheim. Dort soll ab 2021 gebaut werden – unter anderem entstehe ein neues Funktionsgebäude mit Operationssälen und Zentralsterilisation, außerdem werde der Brandschutz im ganzen Haus verbessert und die Lichtrufanlage erneuert. Alle Maßnahmen sind oder werden über das Krankenhaus-Förderprogramm bezuschusst.

„Unsere Kreiskliniken stehen hervorragend da. Mit den jetzt geplanten Maßnahmen versetzen wir beide Klinik-Standorte in einen Zustand, mit dem wir unserem Anspruch auf erstklassige medizinische Versorgung unserer Bevölkerung auch in Zukunft bestens gerecht werden“, betonte Landrat Hans-Joachim Weirather. Im Rahmen der Sitzung informierte der Landrat den Kreistag ausführlich über den aktuellen Stand der Gespräche zur Zusammenarbeit mit dem Klinikverbund Kempten-Oberallgäu.

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Kürzlich erhielt der Unterallgäuer Kreistag einen Überblick über die geplanten Baumaßnahmen
an den Kreiskliniken in Mindelheim und Ottobeuren

-laua- Bild: Stefanie Vögele / laua

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Neue Atemschutzgeräteträger

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Region Freising – Gut gerüstet für einen erfolgreichen und sicheren Atemschutzeinsatz: 14 Feuerwehrleute haben kürzlich den zweiten Atemschutzlehrgang dieses Jahres im Feuerwehr-Ausbildungszentrum des Landkreises Freising – mit erfolgreich bestandenen schriftlichen und praktischen Prüfungen – abgeschlossen. Der Theorieteil – des insgesamt 28-stündigen Lehrgangs – beinhaltete Themen wie Atmung, Atemgifte, Einsatzgrundsätze sowie Brandverlaufsphänomene. In der Praxis ging es dann zunächst um kleine Gewöhnungsübungen – um mit dem Atemschutzgerät vertraut zu werden. Es folgte der Belastungstest auf der Übungsstrecke: In voller Einsatzkleidung mussten die Teilnehmer ihre Kondition auf dem Laufband sowie beim Leitersteigen beweisen. Den Abschluss bildeten mehrere realitätsnahe Einsatzübungen in einer Containerübungsanlage. Diese beinhaltet einen holzbefeuerten Übungsraum, um einen Zimmerbrand so real wie möglich – mit den dort herrschenden Temperaturen von fast 400 Grad Celsius – darstellen zu können.

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Die 14 Teilnehmer der Feuerwehren Fahrenzhausen, Freising, Gammelsdorf, Günzenhausen, Hallbergmoos, Mauern, Oberhummel und Weng
werden ihre Heimatfeuerwehren von nun an als ausgebildete Atemschutzgeräteträger unterstützen

-lafs- Bild: lafs

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17. Landkreis Lindau – Kunstausstellung

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Region Lindau/Bodensee – Sieben Künstlerinnen und Künstler aus der Region Lindau am Bodensee präsentieren heuer im Landratsamt Lindau ihre Exponate mit Motiven aus dem Landkreis bis hin zu Werken, die mit Copic-Markern gestaltet wurden. Begrüßt wurden die Künstlerinnen und Künstler sowie die über 80 Gäste von Landrat Elmar Stegmann, der die Ausstellung offiziell eröffnete. Noch bis Ende März 2020 können die Kunstwerke in den Gebäuden des Landratsamts, Bregenzer Straße 33 und 35 sowie am Stiftsplatz 4, während der regulären Öffnungszeiten betrachtet werden. Wer ein solches Kunstwerk ersteht, tut gleichzeitig auch noch etwas Gutes. Zehn Prozent der Verkaufserlöse kommen der Bürgeraktion „Wir helfen“ zugute.

Ausstellungsorte und Künstler im Überblick:
Bregenzer Straße 33
Der Lindauer Willi Kleiner präsentiert im 1. OG seine Kunstwerke. Er hat Bautechnik studiert und widmet sich seit 1971 dem freien Zeichnen, besonders Architekturzeichnungen. Ab 1975 hat er verschiedene Zeichen- und Aquarellkurse in Volkshochschulen besucht und malt Aquarelle. In seinen Werken hat er die Stadt Lindau und Umgebung verewigt. Im 2. Stock sind die Arbeiten von Gerd Brög zu sehen. Brög lebt ebenfalls in Lindau und malt seit 1995. Anregungen zum Malen hat er bereits in frühester Kindheit durch seinen Vater erhalten. Der Künstler malt in Aquarell-Technik. Zu seinen Vorlieben gehören Landschaftsbilder, Kirchen und alte Häuser. Er fertigt aber auch Bleistiftzeichnungen sowie einfarbige Bilder an.

Bregenzer Straße 35
Im Erdgeschoss sind die Werke von Marieke Florian zu finden. Die Künstlerin kommt aus Neuravensburg und malt seit ihrer Jugend. Florian malt hauptsächlich abstrakte
Motive mit farbiger Tusche. Ein Stockwerk darüber zeigt Inge Hitzig ihre Arbeiten. Sie lebt in St. Gallenkirch und malt ebenfalls seit ihrer Jugend. Hitzig hat eine Schneiderlehre absolviert und anschließend Modedesign studiert. Ihre Kunstwerke gestaltet sie mit Acrylfarben – besonders Stillleben und Menschen. Werke von Ute Aichmann schmücken das 2. Stockwerk. Aichmann wohnt in Hörbranz und hat Musik und Kunst studiert. Sie malt vorwiegend großflächige gegenständliche Bilder mit Kohle und Acryl. Im obersten Stockwerk stellt die Künstlerin Sissi Lerchenmiller ihre Werke aus. Sie kommt aus Neuravensburg und malt hauptsächlich Tierwesen. Ihre Bilder gestaltet sie mit Copic-Markern.

Stiftsplatz 4
Die Werke von Irina Dichtl – sie stammt aus Sibirien und lebt seit 19 Jahren in Deutschland – werden im Gebäude am Stiftsplatz 4 ausgestellt. Ihre Werke sind Fantasiebilder, Motive des Bodensees und Naturbilder. Sie malt seit frühester Jugend. Die Künstlerin verwendet Öl- und Acrylfarben, Kohlekreide und Kohlestifte und arbeitet auch mit Filz.

-lali- Bild: lali

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Florianstag am 5. Mai:

Hunderte Feuerwehrler marschieren durch Freising

Region Freising – Der Heilige Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehren, wurde hierzu aber vielmehr durch eine Umdeutung. Der Legende nach starb der Heilige, der römische Offizier Florian von Lorch, den Märtyrertod, als man ihn wegen seines christlichen Glaubens ertränkte. Dargestellt wird er häufig mit einem Wassereimer – was ursprünglich jedoch nicht auf die Brandbekämpfung anspielte, sondern auf seinen Tod.

Hunderte Feuerwehrleute aus dem ganzen Landkreis Freising marschieren am Sonntag, 5. Mai, wieder durch die Stadt Freising, um den Florianstag zu feiern. Die Aufstellung des traditionellen Festzuges beginnt pünktlich um 8.15 Uhr an der General-von-Nagel- Straße. Unter Begleitung des Spielmannszugs der Freisinger Feuerwehr und der Stadtkapelle Freising geht es durch die Stadt am Domgymnasium vorbei bis hinauf zum Dom. Dort zelebriert Pfarrer Stephan Rauscher das Hochamt zum Gedenktag des Heiligen. Weitere Infos: www.freising.de

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Mit ‚Engagement über den See‘:
Aktionstag der Seenschifffahrt und Schlösserverwaltung für’s Ehrenamt

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Region Bayern – Alle Inhaberinnen und Inhaber einer Bayerischen Ehrenamtskarte können am Samstag, 27. April die Linienschiffe auf dem Königssee, Tegernsee, Starnberger See und Ammersee ganztägig kostenfrei nutzen. Außerdem ist für Ehrenamtskarten-Inhaberinnen und -inhaber die Besichtigung des Künstlerhauses Gasteiger in Holzhausen am Ammersee von 11.00 bis 16.00 Uhr möglich. Am Königssee finden zwischen 10.00 und 15.00 Uhr Spaziergänge über die Halbinsel und Kurzführungen in der Kapelle St. Bartholomä statt. Weitere Infos unter: www.seenschifffahrt.de oder www.schloesser.bayern.de

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Erlebnistag ‚Ehrenamt bewegt‘:

Osterverlosung

für Inhaber einer Bayerischen Ehrenamtskarte

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Region Bayern – Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer hat eine attraktive Verlosungsaktion für Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte gestartet: „Ehrenamtliche investieren sehr viel Kraft und Herzblut in ihr Engagement. Sie schenken damit viele Stunden ihrer Zeit für das Gemeinwohl. Dies ist meist nur möglich, wenn sie von der Familie Unterstützung bekommen und diese dahinter steht. Deshalb wollen wir mit unserer neuen Verlosungsaktion den Ehrenamtskarteninhabern und ganz besonders ihren Familien Danke sagen. Mit einem Erlebnistag ‚Ehrenamt bewegt‘ wollen wir den Gewinnerfamilien in den Pfingstferien ein paar einmalige schöne Stunden zurück schenken!“

100 Ehrenamtskarteninhaber mit ihren Familien können die Teilnahme an diesem einzigartigen Erlebnistag in Furth im Wald am 12. Juni 2019 gewinnen. In Furth im Wald gibt es die Felsengänge, die Erlebniswelt Flederwisch, den Further Wildgarten und es gibt den bewegten Drachen. Es ist eine ganz besondere Attraktion, wenn man bei einer Vorführung des Drachenroboters hinter die Kulissen der Technik dieses Ungeheuers schauen und den Drachen in Aktion erleben kann. Ab 10 Uhr gibt es Führungen durch eine der drei Attraktionen in Furth. Nach einem ausgiebigen Mittagsbuffet, zu dem die Familien eingeladen sind, geht es dann für alle zur Drachenhöhle und dem bewegten Drachen. Der Erlebnistag endet gegen 16.00 Uhr.

Inhaber einer gültigen Bayerischen Ehrenamtskarte können sich unter dem Stichwort „Osterverlosung“ per E-Mail unter ehrenamtskarte@stmas.bayern.de bewerben. Anzugeben sind unbedingt Anschrift und Telefonnummer sowie die Anzahl der Kinder, die mit zum Erlebnistag kommen. Die Teilnahmefrist endet am 6. Mai. Die Gewinner werden ab dem 7. Mai verständigt. Der Besuch der Attraktionen am Vormittag wird im Roulette und nach Verfügbarkeit verteilt. Der Gewinn gilt jeweils für das Eltern- bzw. Großelternpaar sowie die eigenen Kinder, Pflegekinder bzw. Enkelkinder. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

-am-

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Neue „Mobile Höranlage“
ermöglicht Menschen mit Hörproblemen mehr Teilhabe am öffentlichen Leben

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Region Miesbach – In der Bundesrepublik gibt es insgesamt rund 15 Millionen Menschen mit Hörminderung und rund 3 Millionen Menschen mit Hörgeräten. Damit auch Menschen mit Hörgeräten und Schwerhörige wieder mehr am öffentlichen Leben – im Landkreis Miesbach – teilnehmen können, hat der Stiftungsrat der Oemisch-Stiftung beschlossen, eine mobile induktive Höranlage zu finanzieren. Gemeinsam mit der Firma ́Hörwelten Ochs ́ – aus Hausham – und dem Behindertenbeauftragten des Landkreises Miesbach, Anton Grafwallner, wurde ein Konzept entwickelt, das kostengünstig, sehr einfach und intuitiv bedienbar ist.

Das System besteht aus einem Koffer, zwei Mikrofonen und zehn Umhängekästchen, mit denen man wahlweise über Hörgeräte oder Kopfhörer hören kann. Diese „Hörverstärker“ sind insbesondere für Veranstaltungen – im Innen- und Aussenbereich – u.a. bei Stadtführungen, Bürgerversammlungen, Vorträgen oder Seminaren – gedacht. Anwenden können diese Übertragungsmöglichkeit alle Hörgeschädigten, die ein Hörgerät mit Telefonspule verwenden oder ihren eigenen Kopfhörer mitbringen, wobei man hier den Hörgeräteschalter lediglich auf T umschalten muss.

„Hören und Sehen sind wohl die wichtigsten Sinneseindrücke“, betonte Wolfgang Rzehak,  Landrat des Landkreises Miesbach, bei der Vorstellung der Anlage, „wenn dies nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist, fühlen sich Menschen schnell isoliert. Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit dieser neuen Anlage einen kleinen Beitrag leisten können, dass Alle so gut wie möglich am Gesellschaftsleben teilhaben können!“

Die Anlage kann man kostenlos gegen eine Kaution von 100.- € ausleihen: Anfragen und Reservierungen sind bei der Landratsamt Miesbach – Servicestelle unter Telefon: 0 80 25 – 70 40 möglich.

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Europawahl 2019:
Stimmzettel wurden an die Rathäuser verteilt

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Region Bayern – Am 26. Mai findet in Deutschland die Europawahl statt. Die Stimmzettel sind in den Landratsämtern eingetroffen und inzwischen an die Städte- und Gemeinden ausgegeben. Die Voraussetzungen der Wahlberechtigung entsprechen denen bei der Bundestagswahl. Wahlberechtigt sind zusätzlich Deutsche mit Wohnsitz oder Aufenthalt in den übrigen Mitgliedsstaaten der EU sowie Staatsangehörige der anderen Mitgliedstaaten der EU, wenn sie mindestens 18 Jahr alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Ebenso wie Deutsche, die im EU-Ausland leben, müssen sie sich jedoch entscheiden, ob sie im Staat ihrer Staatsangehörigkeit oder ihres Wohnsitzes an der Wahl teilnehmen wollen, da das Wahlrecht nur einmal ausgeübt werden darf.

Die Wahlen zum Europäischen Parlament finden alle fünf Jahre statt. Sie erfolgt nicht nach einem einheitlichen europäischen Wahlrecht, sondern nach nationalen Wahlgesetzen. Das Europawahlgesetz und die Europawahlordnung regeln das Wahlverfahren in der Bundesrepublik Deutschland. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Bundeswahlleiters unter www.bundeswahlleiter.de zu finden.

-lasta-

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Blauzungenkrankheit:

Neues Untersuchungsverfahren

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Region Lindau/Bodensee – Ab sofort muss beim Verbringen von Rindern aus der Sperrzone innerhalb Deutschlands -ohne gültigen Impfschutz- eine Tierhaltererklärung mitgeführt und an das Veterinäramt gesendet werden, in der die Repellentbehandlung vermerkt ist. Gleiches gilt für das Untersuchungsergebnis. Das Verfahren gilt voraussichtlich bis 30.06.2019. Die geänderte Allgemeinverfügung sowie die neue Tierhaltererklärung sind u.a. auf der Homepage des Landkreises Lindau/Bodensee verfügbar: https://www.landkreis-lindau.de/.

Bei Fragen zum neuen Verfahren können sich Landwirte an das Landratsamt Lindau, Fachbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, wenden. Bisher galt der HIT-Eintrag eines negativen BTV-Untersuchungsergebnisses durch das Bayrische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gleichzeitig als Nachweis einer durchgeführten Repellentbehandlung. Die Ergebnisse konnten in der HI-Tier-Datenbank eingesehen werden. Diese Kopplung bzw. der Eintrag in die Datenbank ist zum 15.04.2019 aufgehoben.

Hintergrund: Der Tierhalter kann die Untersuchungseinrichtung grundsätzlich frei wählen. Allerdings muss die untersuchende Einrichtung die Diagnoseverfahren anwenden, die das nationale Referenzlabor (FLI) vorgibt. Bei Vorliegen der notwendigen Voraussetzung – Zulassung nach Tierseuchenerreger-VO, Akkreditierung – können Handelsuntersuchungen auch in privaten Laboren durchgeführt werden. Dies ist möglich, da Untersuchungen für das Verbringen empfänglicher Tiere aus BTV-Restriktionszonen in freie Gebiete (Handelsuntersuchungen) nicht der Ermittlung einer anzeigepflichtigen Tierseuche dienen.

-lali-

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Warum „Steinreich“ nicht immer gut ist

 – Gemäß einer Studie sind „Saufen und Laufen“ oder „Sex“ die besten Mittel gegen Nierensteine –

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Region Bad Tölz – Zu einem Fachvortrag lud die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz kürzlich im Rahmen des „Tölzer Gesundheitsforum“ ein. Thema des Abends waren die Nierensteine, deren Diagnostik, moderne Behandlung und die Vorbeugung. Referent Alexander Mangold – Oberarzt der Urologie an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz – begann mit der Feststellung, dass die Menschheit schon seit Tausenden von Jahren mit Nierensteinen zu kämpfen hat. So mußten bereits Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe, Frankreichs Kaiser Napoleon Bonaparte, Kirchenreformator Martin Luther, Italiens weltberühmter Künstler Michelangelo sowie Preußens König Friedrich II., darunter leiden. Auch in einer Mumie des Alten Ägypten wurden Nierensteine gefunden.

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Alexander Mangold, Oberarzt der Urologie an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, bei seinem Fachvortrag

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In Deutschland ist die Diagnose „Nierensteine“ heutzutage fast schon Alltäglich, wobei jedoch nicht immer sofort operiert werden muß. Der Oberarzt der Urologie ging auf die Aufgaben der Niere, die Bildung und Entstehung der Nierensteine näher ein. So bilden sich die Steine im Nierenbecken und die möglichen Ursachen der Steinbildung können meist an einer Überernährung und dem daraus resultierenden Übergewicht, dem Mangel an Flüssigkeitszufuhr in Form von Mineralwasser sowie an Bewegungsmangel liegen.

„Die meisten Nierensteine, die in gut situierten Ländern diagnostiziert werden, sind Wohlstandssteine“, erklärte Alexander Mangold. „Im Gegensatz dazu gibt es aber auch sogenannte Armutsteine“, ergänzte er. Ferner unterscheidet man, nach der chemischen Zusammensetzung, unter Kalziumoxalatsteinen, Harnsäuresteinen, Phosphatsteinen und Zystinsteinen, die unterschiedliche Formen und Größen entwickeln können.

Als Risikofaktoren nannte der Facharzt unter anderem den Flüssigkeitsmangel, die Fehlernährung mit zuviel Salz, Fett und Fleisch sowie erbliche Komponenten, anatomische Veränderungen im Harntrakt, angeborene Stoffwechselerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen und Immobilität; also zu wenig Bewegung und chronische Harnwegsinfekte.

Bekannt und gefürchtet ist die schmerzhafte Nierenkolik, die von der Steinwanderung in den Harnleiter und die damit verbundene Druckzunahme und den Stau des Harntraktes verursacht wird und manchmal noch von Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüchen, Schüttelfrost und Fieber begleitet wird. Die sogenannten Harnleitersteine können oft nur drei Millimeter groß sein und doch größte Schmerzen verursachen. Weiter erklärte Alexander Mangold die Standarddiagnostik mit der Computertomografie, die auch bei akuten Nierenkoliken möglich ist und bei der auch die Steinart ermittelt werden kann.

Ferner ging der Arzt auf die Steintherapien ein, welche die konservative Art als auch diverse operative Möglichkeiten beeinhalten. So ist die Behandlungsart der konservativen Therapie von der Steingröße, den Begleiterkrankungen und den Schmerzen sowie von den individuellen Begleitumständen des Patienten abhängig. Hier kann der Patient entweder abwarten, ob der Stein von alleine abgeht oder die medikamentöse Therapie wählen, die mit Gabe von Medikamenten den spontanen Steinabgang fördern soll. Dazu sind eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und viel Bewegung wichtig – diese Form der Therapie ist auch unter dem Begriff „Saufen und Laufen“ bekannt. Hier kann es 30 bis 40 Tage dauern, bis ein kleiner Stein abgeht.

Operative Steintherapien, meist unter Narkose, werden anhand der Steingrößen ausgesucht. Das Einsetzen einer Harnleiterschiene wird nötig, wenn der Stein im Harnleiter festhängt. Die Stoßtherapie, bei welcher der Stein mit extrakorporalen Stoßwellen zertrümmert wird, kann bei kleineren Steinen durchgeführt werden. Weitere Möglichkeiten von Endoskopischen Operationen sind beispielsweise die Perkutane Nephrolithopalaxie (PNL) oder die Ureterorenoskopie.

Relativ neu ist die roboterassistierte Steintherapie mit dem „Da Vinci-Robotersystem“. Zum Schluß besprach Alexander Mangold einige Vorbeugungsmaßnahmen, an die sich ehemalige Nierensteinbesitzer oder Menschen, welche der Nierensteinbildung vorbeugen möchten, orientieren können. In erster Linie sollte man viel Trinken, und zwar mindestens zwei bis drei Liter -über den Tag verteilt- sollten Wasser, Tees und Zitrussäfte getrunken, jedoch kein Pfefferminz- oder Schwarzer-Tee sowie auf übermäßigen Kaffee- und Alkoholgenuß verzichtet – werden. Bei der Ernährung sollten viele Früchte, Gemüse und Milchprodukte verzehrt, jedoch Fleisch und Salz sehr reduziert werden. Vor allem aber sollte Übergewicht vermieden und sich viel mehr bewegt werden.

Als erheiternde ‚Schlußpointe‘ – seiner medizinischen Ausführungen – brachte der Oberarzt eine Studie ins Gespräch, bei der herausgefunden wurde, dass bei drei- bis viermaligem sexuellen Beischlaf -pro Woche- die Möglichkeit besteht, dass man Nierensteine innerhalb von zehn Tagen -per Spontanabgang- verlieren könnte.

-ar- Bild: ar

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„Ärmel hoch gegen Blutkrebs!“
Bayernweiter Aktionstag gegen Leukämie am 22. Mai

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Region Bayern – Rund 90 Typisierungsaktionen organisiert die Stiftung Aktion Knochenmarkspende (AKB) jedes Jahr in Bayern. In den vergangenen 25 Jahren konnte schon für fast 4.500 Menschen ein passender Stammzellspender vermittelt werden. „Das sind viele, aber es könnten noch viel mehr Patienten die Chance auf Heilung erhalten“, sagt Dr. Hans Knabe, Gründer und Vorstand der Stiftung AKB. „Das Thema Organspende ist in aller Munde, das Thema Stammzellspende ist oft nur bei Betroffenen und deren Angehörigen bekannt“, so Knabe. Um das zu ändern, hat er zusammen mit dem Blutspendedienst (BSD) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) die größte Typisierungsaktion Bayerns geplant. Am 22. Mai 2019 wird ganz Bayern aufgerufen, sich im Kampf gegen Blutkrebs zu engagieren und sich als potenzieller Stammzellspender bei der Stiftung AKB registrieren zu lassen.

Gesundheitsämter sind „Verteilerstelle“
Auf der Website des Aktionstages www.bayern-gegen-leukaemie.de können sich Landratsämter und alle Interessierten als „Verteilerstelle“ registrieren. Bei den beteiligten Gesundheitsämtern kann man sich ein „Lebensretterset“ abholen. Dieses enthält zwei Mundschleimhauttupfer sowie ein Blutröhrchen, mit denen man sich entweder beim Hausarzt – per Blutabnahme – oder zu Hause per Wangenabstrich typisieren lassen kann. Die Proben werden wieder in das Set gepackt und an die Stiftung AKB zurückgeschickt.

Das ganze Prozedere dauert gerade einmal fünf Minuten und ist den Aufwand auf alle Fälle wert: Schließlich kann man damit ein Menschenleben retten. Wer keine Zeit hat, sich das „Lebensretterset“ persönlich abzuholen, aber trotzdem mitmachen möchte, kann es sich über die Homepage der Stiftung AKB bestellen. Dafür muss man gesund und zwischen 17 und 45 Jahre alt sein.

Was passiert nach der Registrierung?
Jeder Registrierte bleibt bis zu seinem vollendeten 60. Lebensjahr in der Stammzellspenderdatei der Stiftung AKB. Diese ist mit dem weltweiten Spenderregister vernetzt. „Es gibt keinen Grund, warum man vor einer Stammzellspende Angst haben müsste. Schließlich werden nur Stammzellen aus dem Blut oder dem Beckenkamm entnommen und kein Rückenmark, wie es immer noch viele annehmen”, betont der Münchner Hausarzt Dr. Aurel Rambeck.

Alternativ kann man leukämiekranken Patienten auch mit einer Geldspende helfen. Die Registrierungskosten für jeden neuen Stammzellspender liegen bei 35 Euro. Da diese Kosten weder vom Staat noch von den Krankenkassen übernommen werden, sind die Stammzellspenderdateien auf die finanzielle Unterstützung jedes einzelnen angewiesen. Alle wichtigen Informationen sind auch im Internet unter https://akb.de zu finden.

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Klimadialog

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Region Starnberg – Rund fünfzig Schülerinnen und Schüler beteiligten sich beim Klimadialog im Landratsamt Starnberg. Gegenüber Kommunalpolitikern und Vertretern von Verbänden machten sie ihre Anliegen nach ambitioniertem Klimaschutz deutlich. Mit der Veranstaltung wollte der Landkreis Starnberg sichtbar machen, wo er in Sachen Klimaschutz steht und wie die Umsetzung des Klimapaktes vorangeht.

Beeindruckend war die Rede zweier Gautinger Gymnasiastinnen, die allen Anwesenden sehr direkt ins Gewissen redeten. Auch wenn der Referent von der Stiftung der Münchner Rückversicherung, Christian Barthelt, eine eher düstere Klimazukunft zeichnete, bekam die Veranstaltung durch die Präsenz der jungen Leute eine hoffnungsfrohe Note. Praxisberichte machten deutlich, dass viel Engagement für Erneuerbare Energien und Klimaschutz vorhanden ist, das aber oft durch gesetzliche Vorgaben und Regelungen begrenzt werde.

„Die Vorzeigeprojekte aus den Gemeinden Andechs, Gilching, Pöcking und der Stadt Starnberg zur Energieeinsparung und CO 2-Vermeidung könnten als Umsetzungsbeispiele dienen, so dass andere Gemeinden geradezu zur Nachahmung aufgerufen würden“, erklärt die Klimaschutzmanagerin. „Spicken erwünscht“, fasste auch Moderator Stefan Drexlmeier von der Energiewende Oberland diesen Appell bei der gut besuchten Veranstaltung zusammen. Schließlich quittierte eine Live-Umfrage unter den Anwesenden dem Klimapakt gute Noten. „Der Klimapakt wird demnach grundsätzlich als eine sinnvolle Maßnahme für eine politische Selbstverpflichtung wahrgenommen und kann somit den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe in den Entscheidungen verankern“, fasst Anderer-Hirt zusammen.

Schwachstellen wurden allerdings auf allen Ebenen entlarvt: Da bremst nicht nur der Personalmangel in kommunalen Verwaltungen die Umsetzung manch ehrgeiziger Vorhaben aus. Noch viel stärker werden die grundsätzlichen Weichenstellungen der Politik auf Bundes- und Landesebene für die Energiewende als der größte Hemmschuh gesehen. Die mangelnde Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, auch weniger populäre Projekte mitzutragen, macht es politischen Verantwortlichen indessen oft schwer, größere Vorhaben durch- und umzusetzen. „Wir müssen die Bürger besser mitnehmen und einbinden,“ äußerte sich Landrat Roth. Eine lebendige Diskussion mit ihm, den anwesenden Gemeinde-, Stadt- und Kreisräten sowie den Schülerinnen, die sich bis zum Schluss mit Fragen und Beiträgen in die Debatte einbrachten, zeugt von einer neuen Aufbruchsstimmung für den Klimaschutz im Landkreis Starnberg. Die Veranstaltung diente der Bewertung des Klimapaktes, dem sich der Landkreis, zwölf Gemeinden sowie die Stadt Starnberg, aber auch kommunale Verbände seit drei Jahren angeschlossen haben.

-lasta-

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„Alle Vögel sind schon da“
-bis der Mensch kommt-

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Region Rosenheim – Es ist Brutzeit: Das gilt auch für den Kiebitz, den Großen Brachvogel, das Braunkelchen und viele weitere Wiesenbrüter, die im Naturschutzgebiet Auer Weidmoos ihre Nester gebaut haben. Allerdings erleben die Tiere inzwischen immer öfter erhebliche Störungen durch den Menschen oder freilaufende Hunde. Die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim bittet daher, bis zum 15. Juli auf den Wegen zu bleiben und Hunde anzuleinen.

Die Vögel sitzen teilweise nur wenige Meter vom Wegesrand entfernt auf ihrem Gelege. Später führen sie ihre Jungen durch das hoch gewachsene Gras, um nach Nahrung zu suchen. Freilaufende Hunde und die Missachtung des Wegegebotes sind in diesem Zeitraum besonders gefährlich für die heimischen Wiesenbrüter. Schon eine einmalige Störung kann dazu führen, dass die Vögel ihr Gelege aufgeben.

Auch ein gut erzogener Hund löst den Fluchtinstinkt Stress bei Wildtieren aus. Die Folgen sind Energieverlust und erhöhter Nahrungsbedarf. Gerade in der Brutzeit wirken sich diese Störungen besonders nachteilig auf die Aufzucht der Küken aus, da sie Hunger leiden müssen. Werden die Elterntiere vom Nest aufgescheucht, erkalten die Eier und die Küken sterben.

In vielen Gebieten Bayerns sind in Feuchtwiesen lebende Arten bereits stark zurückgegangen oder sogar lokal ausgestorben. Um die noch verbliebenen Arten im Auer Weidmoos zu schützen, bittet die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Rosenheim um dringende Mithilfe. Generell gilt: Bloß weil man die Vögel nicht sieht heißt das nicht, dass sie nicht da sind. Die Störung der heimischen Brutvögel bei ihrem Brutgeschäft durch Missachtung des Wegegebots oder des Anleinens von Hunden sind kein Kavaliersdelikt. Zuwiderhandlungen können mit einem empfindlichen Bußgeld verfolgt werden.

Das Naturschutzgebiet Auer Weidmoos liegt inmitten einer ausgedehnten Niedermoorfläche, die heute größten Teils landwirtschaftlich genutzt wird. Das landschaftlich und ökologisch herausragende Streuwiesengebiet wird vom Alten Aubach im Norden und dem Jenbach im Süden eingefasst. Im Osten grenzen die Staatsstraße aus Bad Feilnbach kommend und die Kläranlage an. Das Auer Weidmoos, das auch durch die Ausweisung als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) europarechtlichen Schutz genießt, bietet vielen seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen überregional bedeutsamen Lebensraum.

-laro-

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8. Traunsteiner Baumtage

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Region Traunstein – Die Fachtagung ‚Traunsteiner Baumtage‘ lockte – nach drei Jahren Pause – über 30 Teilnehmer an. In theoretischen Vorträgen und bei der praktischen Arbeit wurde so der aktuelle Wissenstand für einen gesunden und nachhaltigen Umgang mit Bäumen in den Mittelpunkt gestellt. Den Teilnehmern der Tagung bot sich eine breite Themenpalette in den Bereichen Baumkontrolle, einfache Baumpflege, Verkehrssicherheit von Bäumen, Artenschutz im Baumkontroll-Alltag und Jungbaumpflanzung.

Besonders im kommunalen Bereich kommen nach Kreisfachberater Markus Breier rasch einige tausend Bäume zusammen, die aufgrund der sogenannten Verkehrssicherheit regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls gepflegt werden müssen. In Theorie und Praxis referierte Edgar Wenisch, öffentlich bestellter und vereidigter Baumsachverständiger aus der Oberpfalz, über rechtliche Grundlagen, Neuerungen bei der Baumkontrolle sowie dem Erkennen und Bewerten von holzzersetzenden Pilzen. Zur Pflege junger Bäume erläuterte Wenisch: „Wer die Jungbaumerziehung während der ersten 15 Jahre richtig macht, braucht die folgenden 50 Jahre nichts mehr machen!“

Der Höhepunkt der Baumtage war der Einsatz seines zertifizierten „Gehölz-Pathogen-Spürhundes“, der speziell für das Erkennen holzzersetzender Pilze ausgebildet ist. Der „Kleine Münsterländer“ mit Namen Mäx kann wegen seiner guten Hundenase Schadpilze auch ohne sichtbare Fruchtkörper innerhalb von Sekunden sicher bestimmen. Die Abschätzung weiterer Pflegemaßnahmen bleibt Aufgabe des Sachverständigen. Wenn gar nichts mehr hilft, dann muss der geschädigte gegen einen jungen Baum ersetzt werden. Als Praxisbeispiel wurde gemeinsam ein junger Spitzahorn mit der passenden Bodenvorbereitung durch einen Minibagger auf der Gemeindewiese in Palling gepflanzt.

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Blindenbund berät kostenlos

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Region Unterallgäu – Eine kostenlose Beratung zu allen Fragen rund um ‚Sehbehinderungen und Blindheit‘ bietet der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund einmal monatlich im Landratsamt Unterallgäu in Mindelheim an. Das Angebot richtet sich an Betroffene und an ihre Angehörigen. Dabei kann es beispielsweise um die Beschaffung von Hilfen – wie vergrößernde Sehhilfen – um die Beantragung von Blindengeld und um Themen wie Orientierung, Mobilität oder Schwerbehindertenverfahren gehen. Der nächste Beratungstermin erfolgt am Donnerstag, 2. Mai, in der Zeit von 16:30 bis 18:00 Uhr. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 26. April, bei Blinden- und Sehbehindertenberater Walter Baur unter Telefon (0 83 35) 29 72 05 oder per E-Mail an walter.baur@bbsb.org – erforderlich. Auf Wunsch sind auch Hausbesuche möglich. Auch diese sind kostenlos und erfolgen unabhängig von einer Mitgliedschaft im Blindenbund. Es erfolgt kein Verkauf – zum Beispiel von Hilfsmitteln.

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Freizeitpass 2019
mit Inklusionsangeboten

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Region Traunstein – Der Freizeitpass 2019 des Landratsamts Traunstein ist ab sofort in allen Rathäusern im Landkreis, im Landratsamt sowie in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings in Schützing erhältlich. Darin finden sich fast 120 Gutscheine für freie oder ermäßigte Eintritte in Freizeiteinrichtungen in der Region. Dazu gehören etwa Hallen- und Freibäder, Berg- und Rodelbahnen, Skilifte, Sporteinrichtungen, Museen, Burgen und Schlösser, Tier- und Freizeitparks, Theater und Schiffsfahrten. Nutzen können den Freizeitpass u.a. Kinder und Jugendliche von sechs bis 18 Jahren und anerkannte Jugendleiter. Auch für Eltern oder begleitende Erwachsene sind viele Vergünstigungen dabei. Im Freizeitpasses findet sich eine Zusammenstellung der Anbieter von Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche.

Zusammengestellt haben den Freizeitpass Kreisjugendpflegerin Ulli Himstedt und Kreisjugendpfleger Stefan Dufter: „Wir wollen damit vor allem Familien und Jugendgruppen zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten anregen.“ Jugendamtsleiter Franz Feil sieht den Freizeitpass als Ergänzung der vielen Ferienprogramme, die Jahr für Jahr von den Städten und Gemeinden organisiert werden. „Ein wichtiges Anliegen ist uns auch der Inklusionsgedanke. Behinderten- und rollstuhlgerechte Einrichtungen sind deswegen besonders gekennzeichnet.“ Die Verantwortlichen sollten sich allerdings vorher informieren, ob die Ausstattung der Einrichtungen für die jeweiligen Beeinträchtigungen ausreichend ist.

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Jahreshauptversammlung

des LPV Rosenheim

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Region Rosenheim – Kürzlich hielt der Landschaftspflegeverband Rosenheim (LPV) seine zweite Jahreshauptversammlung ab. Zweiter Bürgermeister Christian Glas hieß in seinem Grußwort -als Hausherr- 40 Mitglieder willkommen und betonte die Wichtigkeit von Landschaftspflege – in Zeiten geänderter klimatischer Bedingungen. Erster Vereinsvorsitzender Sebastian Forstner, Bürgermeister der Gemeinde Söchtenau, blickte in seinem Bericht auf die Aktivitäten des Verbandes – seit der letzten Jahreshauptversammlung im November 2018 – zurück. Durch Mitgliederbeschluss finden die Jahreshauptversammlungen nicht mehr im Herbst, sondern im Frühjahr statt. Forstner ging in seinem Bericht auf die Beschlüsse der letzten Vorstandssitzung ein. Er erwähnte dabei unter anderem, dass der LPV ein Wiesensamenerntegerät anschaffen wolle, um für die Anlage von Dauerblühflächen gebietseigenes Wildsaatgut bereitstellen zu können. Er erwähnte weiter, dass der LPV seine Geschäftsstelle mittelfristig aus der Stadt Rosenheim in eine ländliche Gemeinde verlegen wolle und dass zur Jahresmitte eine weitere Fachkraft mit 20 Wochenarbeitsstunden die Arbeit der Geschäftsstelle unterstützen werde. Besonders freute er sich, dass Frasdorf als 27. Gemeinde dem LPV beigetreten ist und konnte wenige Tage nach dem Beitrittsbeschluss den zweiten Bürgermeister Josef Hollinger als Gemeindevertreter bei der Versammlung begrüßen.

LPV-Geschäftsführer Markus Höper und Gabriele Müggenburg berichteten über die Aktivitäten im Jahr 2018 und gaben einen Ausblick auf geplante Aktivitäten im laufenden Jahr. So habe der LPV Rosenheim seit Aufnahme des Geschäftsbetriebes im Mai 2018 bereits 55 Anträge nach der Bayerischen Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie gestellt. In den meisten Fällen werden Landwirte mit der Ausführung der Landschaftspflegemaßnahmen beauftragt. In keinem anderen Landkreis in Oberbayern werden so viele Fördermittel für die Landschaftspflege (Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie) beantragt und abgerufen wie im Landkreis Rosenheim. Die entsprechenden Fördermittel werden bereitgestellt für die Mahd von Moor- und Streuwiesen, Nasswiesen und Extensivwiesen, das Entbuschen von Naturschutzflächen, das Freihalten von Almflächen, die Anlage von Obstangern oder von naturnahen Hecken. Die Anlage von artenreichen Wiesen mit einem entsprechenden Blütenangebot für Insekten (Honigbienen, Wildbienen und andere Insektengruppen) ist eine neue Förderschiene, die vom LPV durch die auf Grund des Volksbegehrens sprunghaft angestiegenen Nachfrage aufgegriffen wird. Darüber hinaus ist das Interesse nach der Anlage von naturnahen Hecken und Streuobstwiesen sehr groß.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung hielt der Biologe Alfred Ringler den zweiten Teil seines Vortrags mit dem Titel „Landschaft im Wandel im Landkreis Rosenheim“. An ausgewählten Beispielen in vielen Landkreisgemeinden zeigte der versierte Naturkenner anhand ausgewählter Fotos aus verschiedenen Jahrzehnten, die stets vom exakt gleichen Standpunkt aus aufgenommen wurden, wie sehr sich manche Landschaften in den letzten Jahrzehnten durch menschliche Aktivitäten oder durch natürliche Sukzession verändert haben. Neben einigen negativen Beispielen hob der Gebietskenner auch mehrere gut gelungene Renaturierungsmaßnahmen hervor, die gegenüber dem Zustand in den Siebziger und Achtziger Jahren zu mehr Artenvielfalt und einer ökologische Verbesserung geführt haben.

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Ladestationen für Elektrofahrzeuge

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Region Miesbach – Nach einer erfolgreichen Testphase ist das Laden von E-Fahrzeugen an den sechs Ladestationen in der Marktgemeinde Holzkirchen nun kostenpflichtig. Die Gemeindewerke hatten Ende 2018 an sechs Standorten (Herdergarten, Tiefgarage Baumgartenstraße, Baumgartenstraße, Thanner Straße, Industriestraße) Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit je zwei 22kW-Ladepunkten errichtet. Im Rahmen einer Testphase konnten Elektrofahrzeuge bis Ende März kostenlos geladen werden. Seit Anfang April ist die Testphase beendet und alle Ladesäulen sind in Kooperation mit der E-WALD GmbH auf das geplante Bezahlsystem umgestellt. Es gelten die ortsüblichen Parkgebühren am jeweiligen Standort.

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An jeder der sechs Ladestationen gibt es zwei Möglichkeiten das E-Fahrzeug zu laden: Zum einen ist die Nutzung mit einer Roaming-Ladekarte möglich. Deren Herausgeber gehören dem Hubject-Roaming-Verbund an und sind am „intercharge“-Logo zu erkennen. Zum anderen kann das Ad-Hoc-Laden und die Bezahlung des Ladenvorgangs mittels Smartphone mit QR-Code-Scanner-App gesteuert werden. In beiden Fällen erfolgt die Abrechnung jeweils über den Ladekarten-Herausgeber nach dem mit ihm vereinbarten Tarif.

Eigens für ihre Stromkunden bieten die Gemeindewerke Holzkirchen zukünftig eine weitere Lademöglichkeit an. Derzeit wird zusammen mit der E-Wald GmbH an Ladekarten mit einem vergünstigten Tarif gearbeitet. Für Stromkunden der Gemeindewerke Holzkirchen wird die kWh Ladestrom dann zum gleichen Tarif wie Ökostrom (Tarif HK Naturstrom mini – derzeit 29,24 ct/kWh brutto) angeboten. Die Möglichkeit zur Online-Registrierung für die Ladekarten mit dem Sondertarif wird derzeit eingeführt. Die Ladekarten können für eine einmalige Porto- und Aufwandspauschale von 10 Euro direkt vom Betreiber an den registrierten Kunden versendet und auch an allen anderen Ladesäulen des Ladenetzes genutzt werden.

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Sportlerehrung:
Landkreis Starnberg ehrte Spitzenerfolge

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Region Starnberg – Bei der Sportlerehrung des Landkreises Starnberg im Landratsamt ehrte Landrat Karl Roth insgesamt 76 Sportlerinnen und Sportler für ihre herausragenden sportlichen Erfolge im vergangenen Jahr. Als besonderen Ehrengast durfte das Landratsamt die Olympia-Teilnehmerin Kira Weidle begrüßen. Für die Showeinlage sorgten Christina und Andreas Krämer, einem Tänzerpaar des TV Stockdorf mit Standard- und Latein-Tanz.

Beim Festakt wurden die Teilnehmer an Welt- und Europameisterschaften, Deutschen Meisterschaften, Bayerische Meister sowie Sportler mit sonstigen herausragenden Leistungen geehrt. Darunter befanden sich unter anderem acht Deutsche Meister, neun Europameister, ein Weltmeister und 46 Bayerische Meister.

Lea Voigt vom Herrschinger Segelclub und Justus Ernst vom Deutschen Touring Yacht-Club konnte zum 1. Platz und dem damit verbundenen Titel des Bayerischen Jugendmeisters der 29er Jollen gratuliert werden. Einen großen Erfolg feierten auch die beiden Stockdorfer Tanzpaare Astrid und Christoph Pollmann sowie Elisabeth Sollinger und Werner Tietze bei den Bayerischen Meisterschaften der Senioren im Latein. Beide Paare sicherten sich den ersten Platz und einen doppelten bayerischen Meistertitel. Auf der ältesten und einzigen Natureisbahn der Welt in St. Moritz war der Seefelder Paul Straub von der Leichtathletikabteilung des TSV Hechendorf als Anschieber im Viererbob der U 23-Wertung mit am Start. Die Mannschaft um Pilot Richard Oelser erzielte nicht nur die beste Startzeit, sondern errang auch den U 23-Weltmeistertitel! Im südkoreanischen Pyeongchang ging Kira Weidle beim Olympischen Abfahrtsrennen der Damen an den Start. Nach einer couragierten Fahrt beendete die Olympia-Debütantin den Wettbewerb auf einem hervorragenden 11. Rang.

„Es ist immer wieder schön zu sehen, dass so viele Sportler und Sportbegeisterte in unserem Landkreis Spitzenerfolge bei den namhaftesten Meisterschaften erzielt haben. Besonders schön zu sehen ist aber, dass heuer auch bislang eher unbekanntere Sportarten vertreten sind, wie zum Beispiel Kyudo-Bogenschießen, Fallschirmspringen oder Mounted Games. Ich denke das ist auch ein gutes Zeichen dafür, wie vielfältig das Sportangebot im Landkreis Starnberg ist“, betonte Roth und bedankte sich bei allen für ihr sportliches Engagement.

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Ein „gschlampertes Verhältnis“ wurde geordnet:
Landräte besiegelten offiziell die Partnerschaft
der Landkreise Unterallgäu und Nordhausen

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Region Unterallgäu – Die Landkreise Unterallgäu und Nordhausen in Thüringen führen eine lebendige Partnerschaft. Es gibt einen Austausch der Auszubildenden der Landratsämter und regelmäßig treffen sich Mitarbeiter verschiedener Abteilungen, um voneinander zu lernen. Erst kürzlich hospitierten zum Beispiel drei Mitarbeiter der Sozialverwaltung des Landkreises Nordhausen im Landratsamt Unterallgäu. Doch eine Kleinigkeit fehlte noch für eine perfekte Partnerschaft – eine offizielle Besiegelung, sozusagen die Eheschließung.

Das Bild von einem „gschlamperten Verhältnis“, das jetzt eine „Ehe“ wird, verwendeten die beiden Landräte Hans-Joachim Weirather (Unterallgäu) und Matthias Jendricke (Nordhausen) in ihren Reden anlässlich der feierlichen Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im Gasthaus Stern in Rammingen. Landrat Weirather blickte auf die Entwicklung der Partnerschaft zurück. Unmittelbar nach der Wende sollten Bayerische Verwaltungsmitarbeiter in den neuen Bundesländern beim Aufbau einer kommunalen Selbstverwaltung unterstützen. In diesem Kontext wurde auch Karl Bihler, damals Abteilungsleiter am Landratsamt Unterallgäu, befristet an das Innenministerium des Freistaates Thüringen abgeordnet. Hier knüpfte er erste Kontakte mit dem Landrat des Landkreises Nordhausen, damals Joachim Claus. Daraufhin reiste Georg Dietz, ehemals Leiter der staatlichen Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamts Unterallgäu, nach Nordhausen, um dort zu beraten. Der Grundstein für die Partnerschaft wurde gelegt.

Seit 1991 gab es etwa 35 Begegnungen. „Die anfängliche Aufbauhilfe ist längst ein partnerschaftlicher Austausch und eine Freundschaft geworden“, so Weirather. Derzeit laufen auch Gespräche, um eine Schulpartnerschaft ins Leben zu rufen. Landrat Jendicke erinnerte an die Zeit nach der Wende: „Auf einmal galt es in Ostdeutschland, eine neue Verwaltung aufzubauen und neue Gesetze umzusetzen.“ Im Unterallgäu erhielten die Vertreter des Landkreises Nordhausen einen Blick auf die für sie neuen Strukturen. Bis heute profitieren beide Seiten vom „Blick über den Tellerrand“. Diesen schätzt auch Birgit Keller, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft in Thüringen, die von 2012 bis 2014 Landrätin des Landkreises Nordhausen war. „Bei meinen Besuchen im Unterallgäu habe ich immer auch die Unterallgäu. Die Landkreise Unterallgäu und Nordhausen (Thüringen) führen eine lebendige Partnerschaft. Es gibt einen Austausch der Auszubildenden der Landratsämter und regelmäßig treffen sich Mitarbeiter verschiedener Abteilungen, um voneinander zu lernen.

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Die Partnerschaft zwischen den Landkreisen Unterallgäu und Nordhausen wurde urkundlich besiegelt:
Darüber freuten sich (v.l.) Karl Bihler, ehemals Abteilungsleiter am Landratsamt Unterallgäu
und „Mann der ersten Stunde“, Landrat Hans-Joachim Weirather (Unterallgäu),
Birgit Keller, einst Landrätin des Landkreises Nordhausen,
inzwischen Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft in Thüringen,
Landrat Matthias Jendricke (Nordhausen) und Manfred Putz, ehemals
Geschäftsleitender Beamter und Partnerschaftsbeauftragter am Landratsamt Unterallgäu

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Künstliche Intelligenz in der Klinik
Gesundheitsforum in Rosenheim wirbt zudem für Praktika bei Hausärzten

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Region Rosenheim –Sie sind das zentrale Gremium der Gesundheitsregion plus Landkreis Rosenheim!“: Mit diesen Worten eröffnete der stellvertretende Landrat Josef Huber das diesjährige Gesundheitsforum. Fast 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gesundheitswesens informierten sich über die aktuellen Themenschwerpunkte und brachten Vorschläge für weitere Arbeitsgruppen ein. Gäste waren unter anderem Studierende der TH Rosenheim, begleitet von ihren Dozenten Dr. Gregor Droscha und Prof. Dr. Robert Ott. „Sie verringern das Durchschnittsalter deutlich“, freute sich darüber Moderator Klaus Voss von der Diakonie Rosenheim.

Wie es mit der IT im Krankenhaus aussieht, zeigte Dr. Christoph Knothe, Ärztlicher Direktor am RoMed Klinikum Rosenheim. Sein Beitrag führte vom bereits Erreichten über derzeitige Schwierigkeiten bis hin zu künftigen Entwicklungen. Deutlich wurde die Bandbreite, die hinter „IT im Krankenhaus“ steckt: Von stringenten Abläufen über eine systematische Qualitätskontrolle, von der Erweiterung des Wissens bis zur künstlichen Intelligenz. Erweitertes Wissen ist beispielsweise eine der Grundlagen für die Entwicklung individualisierter Therapien. Es eröffnet neue Ausbildungsmöglichkeiten und vor allem auch ein Lernen am Arbeitsplatz. Künstliche Intelligenz wird zunehmend mehr eine Unterstützung in der Diagnostik. Sie ersetze den Arzt nicht, wie Dr. Knothe betonte, sondern sie biete ihm eine differenzierte Datenbasis für seine Entscheidungen.

An drei Beispielen zeigte er auf, dass – wie meist – der Teufel im Detail steckt, eine scheinbare Arbeitserleichterung zu unerwartetem Mehraufwand führen kann.“ Aber“, so sein Fazit, „wir entwickeln uns auch weiter mit der Technologie“. Der Umgang mit der Maus bzw. das „Wischen“ auf Tabletts musste auch erst gelernt werden – für folgende Generationen ist beides eine Selbstverständlichkeit und daraus werden sich dann auch neue bessere Umgangsmöglichkeiten ergeben.

Dr. Christine Hutterer, Lebenswerke München, berichtete im Anschluss über erste Ergebnisse der durch das LEADER-Programm geförderten Studie „Attraktiv für Hausärztinnen/Hausärzte: Eine Region kümmert sich“. Schwerpunkt war die Frage, wie man den Nachwuchs für den Hausarztberuf begeistern kann. Ein Weg ist die Famulatur. Wenn Studierende dieses kurze Praktikum bei einem Hausarzt leisten, wird dieser Arbeitsbereich für sie deutlich attraktiver. Das gilt besonders für Frauen.

Gesucht werden Famulaturplätze gerne in Wohnortnähe oder bei Ärzten, die die Studierenden persönlich kennen. Ausschlaggebend ist allerdings, wie gut die Praxis zu erreichen ist und ob es vor Ort eine Wohnmöglichkeit gibt. „Nachvollziehbare Wünsche, wenn man sich vor Augen hält, dass diese Famulaturen nur vier Wochen dauern“, so Dr. Hutterer. Unter fachlichen Gesichtspunkten sind für die Studierenden die Persönlichkeit des Arztes, der Ärztin und seine/ihre Fachkompetenzen entscheidend. Diese und weitere Ergebnisse sollten gute Anregungen dazu geben, mehr Plätze für Famulaturen in der Region anzubieten. Dass dabei natürlich auch die Seite der ausbildenden Ärztinnen und Ärzte berücksichtigt werden muss, ist selbstverständlich. Dieser Teil der Studie ist gerade in Arbeit.

Den Abschluss des Gesundheitsforums bildeten ein Statusbericht der Geschäftsstellenleitung, Dr. Gitte Händel und Vorschläge durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche Themen neu aufgenommen werden sollten. Gitte Händel erinnerte an die Vorschläge aus den Gesundheitsforen der Vorjahre und zeigte auf, welche davon wie umgesetzt wurden und welche erst noch weiter ausgearbeitet werden müssen.

Neu dazugekommen sind seit dem Forum 2018 zwei Projekte: Zum einen das LEADER-Projekt „Attraktiv für Hausärztinnen/Hausärzte“, zum anderen das vom Gesundheitsministerium unterstütze Projekt „Leben im Chaos – Chaos im Leben“. Es soll auf das Thema „Verwahrlosung, Vermüllung, Messie-Syndrom“ aufmerksam machen. Dazu werden Informationsmaterialien und eine Wanderausstellung entwickelt und eine Fachtagung durchgeführt. Außerdem entwickelt die Geschäftsstelle neue Projekte, moderiert Arbeitsgruppen und plant neue Veranstaltungen. Im Juni diskutieren beispielsweise Hausärztinnen und Hausärzte unter dem Motto „Lebenswelten in Landarztpraxen“ über neue Modelle der Praxis- und Arbeitsgestaltung. Die Novembertagung 2019 wird den Fokus Digitalisierung in der Pflege haben.

Als Anregungen für die Weiterentwicklung der Region wurden unter anderem das Thema „Behandlung im Voraus planen“, eine Kurzzeitpflege für junge Menschen mit Behinderung und eine wirksame Diabetes-Prävention für Kinder und Jugendliche genannt. Ergebnisse und Fortschritte sind auf den Seiten der Gesundheitsregion plus Landkreis Rosenheim auf dem Portal des Landkreises für jeden Interessierten verfolgbar. Abschließend bedankte sich Klaus Voss bei Referentin und Referent und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Anregungen und den lebendigen Austausch.

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v.l. Die Leiterin der Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus Dr. Gitte Händel,
Klaus Voss von der Diakonie Rosenheim, der stellvertretende Landrat Josef Huber,
Dr. Christoph Knothe, Ärztlicher Direktor im RoMed Klinikum Rosenheim
und Dr. Christine Hutterer von Lebenswerke München

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Halbstundentakt

auf den Strecken der BOB und der Werdenfelsbahn ab 2020

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Region Oberland – Gute Nachricht für Pendler und alle anderen Bahnreisenden: Ab dem Jahr 2020 wird das Angebot auf den Strecken der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) sowie auf den Strecken der Werdenfelsbahn von München nach Kochel am See und Garmisch-Partenkirchen erheblich ausgeweitet! Der Ausschuss für Wohnen, Bau und Verkehr hat am 9. April – auf Initiative von Ilse Aigner und Martin Bachhuber – einen Antrag der CSU-Landtagsfraktion und FW-Landtagsfraktion befürwortet.

„Damit machen wir die Schiene in der Region noch attraktiver”, betonten Aigner und Bachhuber. Die Staatsregierung ist nunmehr aufgefordert, im Rahmen des Fahrzeugwechsels bei der BOB von den alten Integralen auf die neuen LINT-Triebwagen im Jahr 2020 zusätzliche Fahrzeuge zu bestellen, „um alsbald eine Angebotsausweitung durch höhere Kapazitäten und Taktverdichtungen, auch am Wochenende zu erreichen“, wie es in dem Antrag heißt. Darüber hinaus sind im Rahmen der Neuausschreibung der Strecken der Werdenfelsbahn nach Kochel am See und Garmisch-Partenkirchen „die technisch umsetzbaren und bedarfsangemessenen Angebotsverdichtungen zu berücksichtigen“. Für Bachhuber und Aigner bedeutet dies: „Ein Halbstundentakt, wann immer das möglich ist.“

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Ilse Aigner ist für einen „Halbstundentakt, wann immer das möglich ist“

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Für die beiden Parlamentarier ist ein Stundentakt in seiner bisherigen Form „nicht mehr zeitgemäß“, wenn man den immer weiter zunehmenden Individualverkehr wirkungsvoll eindämmen möchte. „Wir müssen die Schiene stärken – und das geht nur über eine Taktverdichtung. Nur dann sind die Menschen auch vermehrt bereit, auf das Auto zu verzichten“, so Aigner. Die LINT-Fahrzeuge (LINT = leichter innovativer Nahverkehrstriebwagen), welche ab 2020 auf den BOB-Strecken eingesetzt werden, „leisten aufgrund ihrer erheblich geringeren Verbrauchswerte zugleich einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid“, so die CSU-Abgeordneten.

-ar- Bilder: ar

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Konferenz „Anders wachsen“

hatte den Gesellschaftswandel im Fokus

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Region Miesbach – Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der Konferenz Anders wachsen!“, zeigte sich Initiatorin Monika Ziegler erfreut. „Der Saal im Waitzinger Keller war gut besetzt und die Besucher haben toll mitgemacht. Die Anregungen und Ideen, die entwickelt wurden, haben wohl alle Teilnehmer überrascht. Hier konnte jeder der Experten und der Besucher etwas positives mitnehmen!“

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Stefan Scheider und Monika Ziegler hatten mit der Konferenz „Anders wachsen“ den Gesellschaftswandel im Fokus

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-ar- Bilder: ar

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Unternehmerforum im Kloster

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Region Freising – Die altbewährte „StartUp-Runde für Existenzgründer und Jungunternehmer“ wird im neuen Jahr mit einem neuen Namen fortgesetzt. Das „Unternehmerforum im Kloster“ findet einmal pro Quartal in der Klosterbibliothek statt. Neu ist nicht nur der Name, auch das Konzept wurde angepasst. Das neue „Unternehmerforum im Kloster“ richtet sich an Unternehmer, Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmensnachfolger gleichermaßen. Es werden Themen ausgewählt, die für alle interessant sind. Wichtiges Ziel ist der Austausch zwischen Unternehmern untereinander und mit Experten des Fördernetzwerks für die Freisinger Wirtschaft.

Das zweite „Unternehmerforum im Kloster“ findet am Dienstag, 14. Mai, statt. Beginn ist um 19:00 Uhr in der Klosterbibliothek des Landratsamtes Freising, Landshuter Straße 31, 85356 Freising, Nebengebäude im Klostergarten, 1. Stock. An diesem Abend gibt es drei Impulsvorträge zu folgenden Themen:
„Krankenversicherung für Selbständige“: Referent Dieter Weber (Regionalgeschäftsführer der BARMER Freising) berichtet über alle beitragsrechtlichen Konstellationen, die in Verbindung mit Existenzgründung und dem Weg in die Selbständigkeit verbunden sind. Er steht mit vielen Tipps und Ratschlägen zur Seite, damit der finanzielle Aufwand für die soziale Absicherung überschaubar bleibt. „Mehr Erfolg durch Motivation“: Motivation ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch sich selbst und andere zu motivieren ist eine Kunst für sich. Tipps zum motivierenden Umgang mit Mitarbeitenden, aber auch zu Grenzen der Motivation zeigt Referent Michael J. Fuchs in seinem Impulsvortrag. „Betriebliches Gesundheitsmanagement“: Ziel ist es, die Belastungen der Beschäftigten zu verringern und die persönlichen Ressourcen zu stärken. Engagement für mehr Gesundheit senkt Krankenstände und Fluktuation, steigert die Mitarbeiterzufriedenheit und führt so zu mehr Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Claudia Schibelhut-Buhmann -von der AOK Freising- zeigt auf, wie man Gesundheitsressourcen im Unternehmen auf- und Belastungen abbaut.

Das unter der Federführung der Wirtschaftsförderung im Landratsamt Freising ins Leben gerufene „Fördernetzwerk für die Freisinger Wirtschaft“ besteht seit 2011. Verschiedene Experten haben sich damals zusammengeschlossen, um die Beratung von Unternehmern, Existenzgründern, Jungunternehmern und Unternehmensnachfolgern zu optimieren. Das Fördernetzwerk bietet eine aktive Hilfestellung und kompetente Ansprechpartnerinnen und -partner, damit Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Ideen umsetzen und dazu beitragen können, dass der Landkreis Freising auch weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt.

Die Teilnahme am „Unternehmerforum im Kloster“ ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Existenzgründer, Jungunternehmer und interessierten Unternehmer sind herzlich eingeladen. Am „Unternehmerforum im Kloster“ werden Mitglieder des Fördernetzwerkes für die Freisinger Wirtschaft teilnehmen und für Fragen zur Verfügung stehen. Im Anschluss an die Vorträge besteht ausreichend Gelegenheit zum Austausch.

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Wie Senioren mobil bleiben

Fahrsicherheit und Flexibus Themen beim Netzwerk „Altenhilfe und seelische Gesundheit“

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Region Unterallgäu – Was sollten Senioren beim Autofahren beachten? Welche Möglichkeiten bietet der Flexibus, um auch im Alter mobil zu bleiben? Um Fragen wie diese ging es bei einer Veranstaltung des Netzwerks „Altenhilfe und seelische Gesundheit Memmingen-Unterallgäu“ im Landratsamt in Mindelheim. Psychologin Heidrun Rebstock vom TÜV-Süd informierte über das Thema Fahrsicherheit im Alter. Manuel Steber von Steber-Tours stellte den Flexibus vor.

Ältere Fahrer fahren laut Heidrun Rebstock besser, als die meisten Verkehrsteilnehmer befürchten, sie fahren aber nicht so vorbildlich, wie sie selber glauben. Die Psychologin ging in ihrem Vortrag auf die im Alter auftretenden Probleme und Schwierigkeiten beim Fahren eines Autos ein. Sie riet Senioren, sich selbstkritisch zu hinterfragen, was man sich zutrauen kann. Um Schwächen auszugleichen, sollte man nach ihren Worten technische und medizinische Hilfen nutzen. Neben Sehhilfen und ärztlichen Kontrollen – insbesondere bei Sehstörungen und anderen Erkrankungen – können dies Bremsverstärker, Einparkhilfen oder Navigationssysteme sein.

Mobil bleiben Senioren auch mit dem Flexibus. Der Bus fährt unabhängig von einem Fahrplan auf Anfrage. Manuel Steber bezeichnete das Angebot als „Mischung aus Taxi und Linienbus“. Unter anderem hob er die große Anzahl an Haltestellen hervor und betonte, dass in den komfortablen Kleinbussen auch Gehhilfen oder Rollstühle mitgenommen werden können. Wer eine Person begleite, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sei, fahre kostenlos mit. Außerdem würden viele Geschäfte, Ärzte und öffentliche Einrichtungen den Bus für ihre Kunden und Patienten reservieren. Aktuell gibt es den Flexibus im Raum Kirchheim-Pfaffenhausen und im Bereich Mindelheim-Dirlewang-Kammlach.

Nach den Vorträgen berichteten die Sprecher der Arbeitskreise über die aktuellen Themen des Netzwerks. Das Netzwerk „Altenhilfe und seelische Gesundheit“ haben Vertreter des Landkreises Unterallgäu, der Stadt Memmingen, des Gemeindepsychiatrischen Verbunds Memmingen-Unterallgäu und des Bezirks Schwaben ins Leben gerufen. Die Themen, die von Nachbarschaftshilfe über Demenz und Prävention bis hin zur stationären Versorgung reichen, werden von acht Arbeitsgruppen bearbeitet. Die Akteure der Altenhilfe zu vernetzen sei sehr gewinnbringend gewesen, betonte Landrat Hans-Joachim Weirather. Weirather und alle Mitwirkenden waren sich einig, dass man die Seniorenarbeit im Unterallgäu und Memmingen durch das Netzwerk weiter voranbringen haben können. Im Anschluss an die Vorträge und Berichte aus den Arbeitskreisen bestand die Möglichkeit, mit den Sprechern der Arbeitsgruppen zu diskutieren. Dies wurde von den zahlreichen Teilnehmern rege angenommen.

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Bahntag Bayern:

„Bewerber-Casting“ für Schienenverkehrspersonal

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Region Bayern – In Bayern ist „die Bahn“ in einer vielversprechenden Entwicklungsphase als zukunftsfähiges Nahverkehrsunternehmen und daher als ambitioniert verlässlicher Arbeitgeber anzusehen. Um neue Mitarbeiter zu gewinnen, veranstalteten u.a. die Bayerische Oberlandbahn (BOB), Meridian und die Bayerische Regionalbahn (BRB) kürzlich für Neueinsteiger oder Umschulungswillige ein „Bewerber-Casting“ in der BOB-Geschäftsstelle Holzkichen. Hier wurden den Interessierten ausführlich die verschiedenen Berufsbilder, wie beipielsweise die des Triebfahrzeugführers, Kundenbetreuers oder Disponenten – in der Theorie erklärt und in der Praxis gezeigt.

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ZDF-Interview

mit Landshuts Landrat Dreier zum Thema „Vieh-Transporte“

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Region Landshut – Wenige Tage vor der Konferenz der Agrarminister der 16 deutschen Bundesländer – unter Vorsitz von Bundesagrar-ministerin Julia Klöckner – hat das Zweite Deutsche Fernsehen mit Peter Dreier, Landrat des Landkreises Landshut, ein Interview zur Frage der tierquälerischen Transporte von Rindern in nordafrikanische und asiatische Staaten, geführt. Bei dem Agrarminister-Treffen in Landau/Pfalz beraten die Politiker aus Bund und Bundesländern unter anderem über einheitliche Regelungen für diesen Export.

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Auf dem Bauernhof der Familie von MdL Jutta Widmann in Kumhausen stand Landrat Dreier dem ZDF-Team Rede und Antwort darauf, was die Gründe und der Hintergrund für die Maßnahmen des Veterinäramts am Landratsamt Landshut sind, diesen Export zu unterbinden – eine Maßnahme, der zahlreiche Landkreise zwischen Flensburg und Garmisch gefolgt sind.

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Mehr Nachhaltigkeit im Alltag

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Unterwegs mit dem Elektrobus: v.l. Wolfgang Hackauf, Ebusco Key Accountmanager Deutschland;
Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags; Olaf von Löwis of Menar, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen
und Albert Götz, Geschäftsfüher der Marktgemeindewerke Holzkirchen

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Region Miesbach – Im Rahmen des „Klimafrühlings 2019“ veranstaltete die Marktgemeinde Holzkirchen zum Thema „Mehr Nachhaltigkeit im Alltag“ einen informativen und interaktiven Aktionstag für kleine und große Besucher. Im Saal des „Kultur im Oberbräu“ stellten sich über 20 Experten aus Schule, Wirtschaft, Behörden und Verbänden den Fragen der Bürgerinnen und Bürger über Umwelt, Landwirtschaft, Energie, Mobilität sowie Ressourcenschutz. An Ständen und Tischen konnten Interessierte selber Aktiv werden und beispielsweise beim Bau von Insektenhotels helfen. Ferner wurde eine Fahrt im Elektrobus und anschließender Besichtigung des Geothermiekraftwerkes in der Alten Au angeboten.

Wer die Zukunft von Morgen schon Heute erleben wollte, hatte in Holzkirchen, im Rahmen der Veranstaltung „Mehr Nachhaltigkeit im Alltag“, die Gelegenheit dazu. Auch die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, nahm sich die Zeit, um sich mit Olaf von Löwis of Menar, Bürgermeister von Holzkirchen und Albert Götz, Geschäftsführer der Marktgemeindewerke Holzkirchen –  per Elektrobus zum Geothermiekraftwerk Holzkirchen chauffieren zu lassen. Der neue Omnibus, welcher mit einen beim Bremsvorgang selbstaufladenden Elektroantrieb ausgestattet ist, kann bis zu 80 Stundenkilometer schnell und mit einer Reichweite bis zu 300 Kilometern – bei 12 bis 30 km/h – ein Nutzfahrzeug der zukunftträchtigen Art werden. Im absenkbaren Bus ist für Menschen mit Fahrhilfen – wie etwa Rollstühlen – eine Rampe zum Ausklappen installiert und ein gut erreichbarer Stellplatz innerhalb des Busses reserviert. Nach einer angenehm geräuscharmen Busfahrt durch Holzkirchen ließ sich die Landtagspräsidentin die Geothermieanlage zeigen. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von den technischen Errungenschaften sowie von der ressourcensparenden Energieerzeugung des Heizkraftwerkes der expandierenden Marktgemeinde im Landkreis Miesbach.

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Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags; ließ sich den Elektrobus im Beisein von Olaf von Löwis of Menar (r.)
von Wolfgang Hackauf – dem Ebusco Key Accountmanager Deutschland – ganz genau erklären

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Zum Nachdenken wurden Filme, Theaterstücke sowie Lieder aufgeführt und Schüler der Volks-, Mittel- und Realschule zeigten ihre Projekte zum Thema „Holzkichen Umweltbewußt“. Holzkirchens Bürgermeister Olaf von Löwis of Menar war sehr erfreut, dass die Veranstaltung bereits zu Beginn so gut besucht war. „Ich sehe dies als Zeichen, dass die Themen „Klima“ und „Umwelt“ alle beschäftigt und interessiert“, betonte von Löwis of Menar. Er erinnerte an seine Tätigkeit als Förster, welche er einst mit der Problematik des Waldsterbens begann und wie man damals versuchte, das Baumsterben mit dem Einbau von Filtern in Schwefelkraftwerken und mit der Umrüstung von Diesel-Autos mit Katalysatoren in den Griff zu bekommen.

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Zum Thema „Mehr Nachhaltigkeit im Alltag“ stellten sich über 20 Experten im Saal des „Kultur im Oberbräu Holzkirchen“ vor

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„Wir müssen etwas für das Klima tun. Ich glaube, es ist kein Schaden, wenn wir tun, was wir tun können, indem wir alles, was die CO2-Belastung, die das Klima gefährdet und die die menschliche Seite hinterläßt, optimieren. Hier gibt es heute verschiedene Beispiele, die uns Erkenntnisse und Techniken bieten, um mitzuhelfen, Klima und Umwelt zu schützen sowie viele tolle Ausstellungsgegenstände und Projekte, die wir uns anschauen können“, so von Löwis of Menar.

Der Bürgermeister ermutigte die Besucher, mit dem Elektrobus zu fahren und sich auch das Geothermiekraftwerk Holzkirchen anzusehen. „Ich selber durfte bereits am frühen Morgen mit der Bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner eine Fahrt mit dem Elektrobus machen und unser Kraftwerk besichtigen“, resümierte er. Er bedankte sich ferner bei allen Helfern, Verbänden und Vereinen, unter anderem beim Arbeitskreis Energie, beim Bauernverband und beim Bund Naturschutz, welche das Klimafrühlingsprojekt in Holzkirchen unterstützten.

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Familienpaten gesucht

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Region Rosenheim – Der Fachdienst „Frühe Kindheit“ im Jugendamt des Landkreises Rosenheim sucht gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Rosenheim und dem Sozialdienst katholischer Frauen nach Männern und Frauen, die sich ehrenamtlich als Familienpaten engagieren wollen. Im vergangenen Jahr haben im Landkreis Rosenheim 27 Familienpaten insgesamt 29 Familien mit 51 Kindern betreut. Im Vergleich zum Vorjahr waren das fünf Familien und zehn Kinder mehr. Der Bedarf ist groß, das wurde bei einem Pressegespräch mit Vertreterinnen der drei Organisationen im Landratsamt Rosenheim deutlich.

Die ehrenamtlichen Paten sollen belasteten Familien unter die Arme greifen, sie im Alltag unterstützen, für kleine Verschnaufpausen sorgen und bei der sozialen Integration in die Nachbarschaft und die Gemeinde helfen. Betroffen sind vor allem Einelternfamilien, junge Eltern oder Familien, die aus ihrer Heimat weggezogen oder geflohen sind und denen nun das helfende Netzwerk aus Familie und Freunden fehlt.

„Wichtig ist, wir sind keine Oma- und Opa-Vermittlung“, betonte Beate Zeif vom Kinderschutzbund. Es geht darum, Familien frühzeitig zu unterstützen, wenn sie Hilfe benötigen. Die Hilfe ist in der Regel zeitlich begrenzt. Manchmal brauchen Familien nur ein paar Monate Unterstützung, manchmal auch ein Jahr. Die Eltern sollen entlastet werden. „Viele alleinerziehende Mamas haben im Alltag keine Atempause mehr. Sie gehen arbeiten und kümmern sich um ihre Kinder, ohne Unterbrechung“.

Der Familienpate kann hier für kleine Erholungspause sorgen, indem er etwas mit dem Kind unternimmt. „Die Mama kann sich einfach mal ein Buch schnappen oder zum Friseur gehen und Energie tanken“, sagte Zeif. „Da die Betreuung des Kindes für Eltern eine große Vertrauenssache ist, schauen wir genau, welcher Pate und welche Familien zusammenpassen“, sagte Eva Götz-Huber vom Sozialdienst katholischer Frauen. Es gibt ein erstes Treffen und wenn die Sympathie stimmt, eine mehrwöchige Probephase. Sowohl die Familien als auch die Paten sollen sich wohlfühlen. „Wir wollen eine Win-win-Situation für beide Seiten“, so Götz-Huber.

Familienpate werden kann grundsätzlich jeder. Voraussetzungen sind Liebe zu Kindern, Offenheit gegenüber der Lebenswelt der Familien und ein einwandfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. „Wir haben Paten im Alter von 34 bis 76 Jahren“, so Zeif. Wie viel Zeit jeder Pate investieren möchte, entscheidet er selbst. Alles andere bekommen die Paten in Schulungen mit an die Hand. „Wir bieten Schulungen an in Erster Hilfe, zur gewaltfreien Kommunikation genauso wie zum Thema „Grenzen-Setzen“. Wir sind aber auch jederzeit für unsere Paten erreichbar, wenn sie Hilfe benötigen oder Fragen haben“, ergänzte Götz-Huber. Außerdem gibt es regelmäßige Treffen zum Austausch und Kennenlernen der Paten untereinander.

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich beim Sozialdienst katholischer Frauen oder beim Kinderschutzbund Rosenheim melden. Ansprechpartnerin für den Bereich Chiemgau ist Eva Götz-Huber unter 0 80 51 – 62 110, für das Inntal Cornelia Berchtenbreiter unter 0157 – 37 13 11 09. Ansprechpartnerin im Bereich Wasserburg ist Dorothée Ortner unter 0170 – 37 11 77 5 und im Raum Mangfalltal Beate Zeif unter 0170 – 37 11 782. Ansprechpartnerin und Koordinatorin im Landratsamt Rosenheim ist Patricia Calpin unter 0 80 31 – 392 2397.

Finanziert werden die Familienpatenangebote des Sozialdienstes katholischer Frauen und des Kinderschutzbundes Rosenheim in Kooperation mit dem Netzwerk Familienpaten Bayern durch Mittel des Landkreises Rosenheim und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

-laro-

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„Lass es blühen!“
Landratsamt Starnberg verschenkt Blumensamen

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Region Starnberg – Blumenwiesen erfreuen Mensch und Tier gleichermaßen und die Initiative „Rettet die Bienen“ ist in derzeit in aller Munde. Jeder, der möchte, kann selbst auch einen Beitrag zu einer insektenfreundlichen Gestaltung der Natur leisten. „Lass es blühen!“ lautet daher eine Aktion des Landratsamtes Starnberg. Im Rahmen der Aktion verschenkt das Landratsamt am Freitag, den 12. April – in der Zeit von 14 bis 15 Uhr – und am Mittwoch, den 24. April – inder Zeit von 16 bis 17 Uhr – im Foyer, an der Strandbadstr. 2, Wildblumensamen.

Unter dem Motto „Lass es blühen!“ verteilt der Fachberater für Gartenkultur und Landespflege, Jürgen Ehrhardt, an den genannten Terminen Tütchen mit hochwertigen, regionalen und besonders insektenfreundlichen Wildblumensamen. Die Wildblumensamen gibt es nur an den Aktionstagen. Die Menge ist auf drei Tütchen pro Person beschränkt und gilt nur solange der Vorrat reicht. Da es oft nicht genügt den Samen nur auf die Wiese zu streuen, bietet der Fachberater zusätzlich eine Beratung für eine erfolgreiche Aussaat an. Der „Blüherfolg“ soll im Rahmen einer Fotoaktion festgehalten werden, zu der das Landratsamt Starnberg auf den Samentüten einlädt.

„ Auch wir lassen es blühen und planen eine insektenfreundliche Gestaltung auf dafür geeigneten Landkreisflächen“, so Ehrhardt. „Es wird daher noch weitere Aktionen unter dem Motto „Lass es blühen!“ geben“, kündigt Ehrhardt an. Die Aktion Wildblumensamen ist eine Aktion des Landratsamtes in Kooperation mit der Projektinitiative der Solidargemeinschaft Starnberger Land e.V. und des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Starnberg e.V. „Starnberger Land blüht auf“.

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Spatenstich für Kreisverkehr

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Region Traunstein – Ein langersehntes Verkehrsprojekt soll Unfallschwerpunkt entschärfen. Landrat Siegfried Walch, Bürgermeister Sepp Reithmeier und die beteiligten Firmen haben mit dem Spatenstich den Startschuss für den Bau des Kreisverkehrs bei Taxenberg – in der Gemeinde Pittenhart gegeben. „Mit dem Kreisverkehr wollen wir den bestehenden Unfallschwerpunkt entschärfen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich verbessern“, erklärte Landrat Siegfried Walch beim Spatenstich.

Der Kreisverkehr im Kreuzungsbereich der beiden Kreisstraßen TS 21 und TS 50 wird insgesamt einen Durchmesser von 40 Metern haben. Die Kreisfahrbahn wird sieben Meter breit. Die kalkulierten Baukosten für den Landkreis Traunstein betragen 616.000 Euro. Da es sich beim Projekt um die Beseitigung eines anerkannten Unfallschwerpunkts handelt, wird eine Förderung durch den Freistaat Bayern in Höhe von etwa 400.000 Euro erwartet. Gebaut wird der Kreisverkehr von der Firma Max Streicher, Planung und Bauleitung liegen bei der ING Traunreut GmbH.

Bürgermeister Sepp Reithmeier dankte Landrat Walch und dem Landkreis Traunstein für die Verwirklichung dieses für die ganze Region so wichtigen und langersehnten Verkehrsprojekts. Reithmeier verwies auf die vielen schweren Unfälle, die sich an dieser Kreuzung ereignet haben. Nach einem Unfall im Jahr 2015 hatte Pittenharts Bürgermeister gemeinsam mit Kreisrat Hans Spiel einen erneuten Vorstoß für den Kreisverkehr unternommen und ist dabei bei Landrat Walch und den Kreisgremien auf große Unterstützung getroffen. Ausdrücklich dankte Reithmeier auch den Grundstückseigentümern: „Ohne ihre Verhandlungsbereitschaft könnten wir dieses Projekt zum Wohle der Allgemeinheit nicht verwirklichen“, betonte Reithmeier.

Im Zuge der Maßnahme wird auch die Asphaltdeckschicht von der Landkreisgrenze Rosenheim nahe Höslwang bis nach Hinzing auf einer Länge von ca. 2 Kilometern erneuert. Die Arbeiten sollen je nach Witterung bis zum 28. Juni abgeschlossen werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit großräumig umgeleitet. Die jeweils aktuellen Umleitungspläne sind auch auf der Website des Landkreises abrufbar: https://www.traunstein.com/aktuelles/baustellen.

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Gaben mit dem Spatenstich den Startschuss für den langersehnten Kreisverkehr bei Taxenberg
(v.l.): Heinrich Wankner (Geschäftsführer der ING Traunreut GmbH), Bürgermeister Sepp Reithmeier,
Andreas Dieplinger (Niederlassungsleiter der Max Streicher GmbH & Co. KG aA) und Landrat Siegfried Walch

-lats- Bild: lats

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Landfrauen-Kolumne
von Ursula Fiechtner
Kreisbäuerin des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen

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Griaß ́d Eich!

Zur Zeit überschlagen sich die Tätigkeiten und Themen bei mir als Bäuerin, Kreisbäuerin und Kommunalpolitikerin! „Bienen- und Artenschutz“, „Plastikmüll“, „Klimawandel“ und „Wählen ab 16“ UND „der Frühling fängt auch noch an“.

„Frühling“, das ist für mich eine arbeitsintensive Zeit, und zwar schon vor meinem ehrenamtlichen Engagement. Die zahlreichen Seminare, Sitzungen, Gespräche laufen aber auch noch im Frühling weiter. Gott sei Dank, hat man in meinem Alter aber schon eine gewisse Gelassenheit.

Mein Mann ist leidenschaftlicher Bauer, arbeitet gerne und leider oft auch viel zu lange. Mit Unterstützung unserer erwachsenen Kinder, soweit es ihnen beruflich möglich ist, kann man vieles schaffen: Unter anderem wichtige Arbeiten im Haus und Garten sowie auf den Wiesen und Feldern, dazu noch die Mehrarbeit durch die Sturm- und Winterschäden, sind jetzt zu erledigen. Die hereinbrechende Vegetation, beschleunigt unser Tempo bei der Arbeit.

Unsere Wiesen müssen beispielsweise von den umgestürzten Bäumen befreit und gesäubert werden. Viele Zäune, liegen ganz am Boden und müssen neu gemacht werden. Bei anderen Berufskollegen sind auch noch Dächer und Gebäude in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Schneelast von Anfang Januar bringt heuer einiges an Mehrarbeit. Dazu kommt noch der normale Arbeitsablauf im bäuerlichen Alltag: Tiere versorgen, Lebensmittel produzieren und Bürokratie bewältigen, um nur einiges zu nennen. Aber erkennen und schätzen das Personen, die nicht in unserem Lebensumfeld aufgewachsen sind?

Mit der heutzutage „etwas“ veränderten Gesellschaft habe ich da meine berechtigten Zweifel!

Man braucht nun in vielen Bereichen einen „externen Coach“ oder auf gut deutsch einen Trainer, damit man zum Nachdenken angeregt wird. Wer hat uns früher „gecoacht“? Es waren die Eltern, Großeltern, Verwandte, Nachbarn, Lehrer, Vereinsmitglieder – mal streng, mal gütig. Da hat es oft klare Ansagen gegeben! Ein grundsätzlicher „Coach“, war immer das Geld.

Heutzutage braucht man extra einen „Achtsamkeitstrainer“, um Respekt zu lernen.

Ein „Coach-Tipp“ unserer ehemaligen „Trainer“ war: „Was man selber hat, braucht man nicht kaufen!“
Um die Familie beispielsweise mit Obst zu versorgen, wurden  im Garten Äpfelbäume gepflanzt und keine „grünen Nichtsnutzpflanzen“! Und „Bienen-Unterstützung“ war wegen der Bestäubung der Bäume Voraussetzung, damit diese später eine ertragreiche Obsternte möglich machten.

Ein weiterer „Coach-Tipp“ war: „Iss was, bevor du aus dem Haus gehst!“
Heutzutage geht alles nur noch „TO-GO“!  Die „TO-GO“-Verpackungen hatten in den letzten zehn Jahre einen rasanten Aufschwung. Ein „gecoachtes“ Frühstück zu Hause – am Küchentisch – hingegen kommt ganz ohne Zusatzmüll aus!

Der nächste „Coach-Tipp“ war früher: „Schalt ́s Licht aus, wenn du es nicht unbedingt brauchst!“
Damit wurde die unnötige Stromverschwendung „gecoacht“.

„Mama -Taxi“ war früher auch ausgeschlossen, denn meine Mutter hatte noch keinen Führerschein und unser Vater fuhr uns nur zu den wichtigsten Terminen. Da hieß es meistens: Entweder Fahrradfahren oder Zuhause bleiben!

Notwendige Kleidung wurde unter Geschwistern weitergegeben, und zwar mit oder ohne Protest der Kinder.

„Sparsam über die Runden zukommen“, war und ist ein anstrebsames Ziel, mit dem nützlichen Effekt der Müllvermeidung.

Spätestens bei Gründung eines eigenen Haushalts – ob mit oder ohne Partner – gaben einem die einstigen „Coach-Tipps“ Orientierung und Halt. Man konnte sich dann ein Urteil fällen bzw. zugestehen, ob man manches verändern möchte.

Und damit bin ich beim nächsten Thema  „Wählen mit 16“ angelangt.
Da habe ich ein echtes Problem! Denn wenn jemand noch keine Orientierungsentscheidung zum Thema „Beruf“ treffen will oder kann und den Start ins echte Leben erst plant, soll schon ins „Wahllokal“ dürfen? Denn: Nur mit „Reden“ kann man nichts verändern. „Zeigt Taten und Durchhaltevermögen“ – und dafür ist eine gewisse Zeitspanne nötig sowie eine gewisse Verantwortung und Reife!

Ein bekanntes Sprichwort sagt: „Nur weil man an den Grashalmen zieht, wächst das Gras auch nicht schneller!“

Ich hätte noch einige Gedanken, „aber das Unkraut wächst bei mir im Garten“ und darum

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… bis näxt ́s Moi
Eure Ursula Fiechtner

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„Heftig deftig!“
Starkbierfest 2019
im Bräustüberl Tegernsee

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Region Miesbach – Das vollbesetzte Bräustüberl in Tegernsee war mal wieder Schauplatz der großen Abrechnung u.a. von Verfehlungen der kommunalen Entscheidungsträger und dem grossen „Drumherum“. Bruder Barnabas, im normalen Leben Nico Schifferer, hielt einigen Bürgermeistern sowie deren – leider abwesenden – Stellvertretern und Geschäftsführern, den Spiegel der Unzulänglichkeiten vor die Nase!

… weiterlesen

-ar- Bild: ar

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Saisonstart der Baustellenführungen

auf dem Gelände der Landesgartenschau Ingolstadt

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Region Ingolstadt – Die Bauarbeiten zur Landesgartenschau 2020 auf dem Gelände im Ingolstädter Nordwesten gehen weiter voran. Deshalb lädt die Landesgartenschau Ingolstadt auch in diesem Jahr wieder regelmäßig zu kostenfreien Baustellenführungen ein. Beginn ist am Mittwoch, 10. April, um 17 Uhr. Vor Ort können sich Interessierte bei einem einstündigen Rundgang über die aktuellen Fortschritte auf der Baustelle, das landschaftsplanerische Gestaltungskonzept, die vorgesehenen Pflanzungen und Ausstellungsbeiträge sowie die städtebaulichen Hintergründe der entstehenden Parkanlage informieren.

Weitere Termine:
Samstag, 13. April, 18. Mai, 29. Juni, 20. Juli, 24. August jeweils um 10.30 Uhr / Donnerstag, 16. Mai, um 17.30 Uhr / Mittwoch, 26. Juni, und 11. September jeweils um 17.30 Uhr, sowie Mittwoch, 17. Juli und 21. August jeweils um 18 Uhr.

Am Sonntag, 22. September, findet auf dem Gelände der Landesgartenschau das große Baustellenfest mit einem bunten Veranstaltungs-programm für Klein und Groß statt.

Anmeldung zur Führung per Mail an info@ingolstadt2020.de oder telefonisch unter 0841 305-2020. Treffpunkt ist am Baustellenschild auf der Nordseite des Ein- kaufszentrums Westpark, Am Westpark 12, 85049 Ingolstadt.

-sis- Bild: ar

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Blühende Wiesen
statt monotoner Rasen

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Region Unterallgäu – Landkreis und Sparkasse sorgen erneut für größeres Nahrungsangebot für Insekten: 25.000 Wildkrokusse, 17.500 Winterlinge und 10.000 Schneeglöckchen sorgten und sorgen für Farbtupfer in 27 der 52 Unterallgäuer Gemeinden – und für ein frühes Nahrungsangebot für Bienen und Insekten. Im Rahmen der Aktion „Wir sorgen für die ersten Blüten im Jahr“ verteilte der Landkreis Untedrallgäu die Blumenzwiebeln im Herbst an interessierte Gemeinden.

Die örtlichen Obst- und Gartenbauvereine beziehungsweise die gemeindlichen Bauhöfe pflanzten sie ein. Finanziert wird die Aktion in diesem Jahr mit insgesamt 10.000 Euro von der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim. Landrat Hans-Joachim Weirather und Thomas Munding, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse, haben sich jetzt beim Erkheimer Kindergarten ein Bild vom Erfolg gemacht.

Seit vielen Jahren setzt sich der Landkreis Unterallgäu in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim dafür ein, dass Wildblumenflächen an Straßenrändern und auf Kreisverkehren, aber auch in Ortszentren und vor Schulen und Rathäusern entstehen. Begonnen hat alles im Jahr 2011 – damals noch unter dem Motto „Unsere Schulen blühen auf“. Ab 2013 folgte die Aktion „Unser Landkreis blüht auf“. Tausende Päckchen mit Saatgut für Blumenmischungen wurden seitdem verteilt und sorgten für ein buntes Nahrungsangebot für Bienen, Hummeln und Insekten.

Insgesamt 70.000 Euro habe die Sparkasse dafür seit Beginn der Aktion bereitgestellt, betonte Munding. „Mit unserer Aktion waren wir vor acht Jahren Vorreiter in Sachen kommunale Blühflächen“, freute sich Weirather. „Durch die neue Aktion wollen wir die blütenreiche Zeit verlängern – denn auch an sonnigen und warmen Wintertagen fliegen schon zahlreiche Insekten aus, um nach Nahrung zu suchen.“ Durch den frühen Blühzeitpunkt der Zwiebeln ab Februar eigneten diese sich besonders auch für häufig gemähte Rasenflächen. Weirather bedankte sich bei Munding für die jahrelange Unterstützung der Blühaktionen.

„Bei den eingesetzten Zwiebeln handelt es sich ausschließlich um Wildformen“, erklärte der Unterallgäuer Kreisfachberater für Gartenkultur, Markus Orf. „Diese werden sich im Lauf der nächsten Jahre vermehren und schon in wenigen Jahren üppig blühen.“ Wenn es also heuer noch einige Lücken in den neu bepflanzten Flächen gab, dann sei einfach ein wenig Geduld gefragt, so der Kreisfachberater.

Die Kinder des Erkheimer Kindergartens sind schon gespannt, wie sich die eingepflanzten Blumenzwiebeln in den kommenden Jahren vor dem Eingangsbereich ausbreiten werden. Sie begrüßten den Frühling und die Gäste mit einem Frühlingslied.

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Die Kinder der Schmetterling-Gruppe des Erkheimer Kindergartens mit (v.r.)
 Erkheims Bürgermeister Christian Seeberger, Bauhofleiter Manfred Karrer,
Thomas Munding (Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim),
Hannelore Wörz und Angelika Willer-Sirch vom Kindergarten,
Kreisfachberater Markus Orf und Landrat Hans-Joachim Weirather

-laua- Bild: laua

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Girls Day

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Region Freising – Wie entsteht eigentlich der Neubau einer Schule? Zahlreiche Schülerinnen der Realschule Au haben im Rahmen des bundesweiten Girls Days an der Vorstellung von Bauberufen teilgenommen. Mitarbeiterinnen des für die Objektplanung verantwortlichen Büros KKLF und der am Landratsamt Freising zuständigen Abteilung Hochbau erläuterten den jungen Damen am Beispiel des Erweiterungsbaus an ihrer Schule das notwendige planerische Vorgehen. Architektin Annette Dorneich erklärte ausführlich, wie viele verschiedene Akteure mit jeweils unterschiedlichen Ausbildungen bis zur Fertigstellung beteiligt sind.

Anhand von praktischen Aufgaben vor Ort auf der Baustelle konnten die Mädchen dann eigene Erfahrungen sammeln und erlebten das Baugeschehen hautnah mit. Die Schülerinnen waren mit Eifer dabei, die Längen der Betonwände zu vermessen und in vorhandene Pläne einzutragen. Derzeit sind die Betonarbeiten zum großen Teil abgeschlossen und der Holzbau des als Hybrid geplanten Gebäudes wird aufgestellt.

-lafs- Bild: lafs

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Freistaat, Landkreise und MVV
entwickeln Konzept zu Ringbuslinien rund um München

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Region Oberbayern – Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, fünf MVV-Verbundlandkreise und der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) arbeiten derzeit an einem Feinkonzept zur Einführung von Ringbuslinien, die um München herumführen. Diese Linien sollen die Schienenstrecken entlasten und attraktive Querverbindungen bieten.

Angestoßen wurde das Konzept der Ringbuslinien im vergangenen Sommer durch den Freistaat. Mit dem „Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern“ stellte das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr die Förderung von überregional wichtigen Buslinien, die attraktive Querverbindungen in den verschiedenen Teilen Bayerns abdecken, in Aussicht. Staatsminister Dr. Hans Reichhart: „Um den ÖPNV weiter zu stärken, bauen wir gemeinsam mit interessierten Landkreisen und kreisfreien Städten ein Netz von landesbedeutsamen Buslinien auf. Die Ringbuslinie rund um München ist eines der sechs Pilotprojekte. Ich bin überzeugt, dass die zusätzliche Buslinie Fahrgästen kürzere Fahrtwege ermöglichen und damit das ÖPNV-Angebot im Großraum München um einen wichtigen Baustein erweitern kann. Der Freistaat hat bereits zugesagt, die Linie finanziell zu unterstützen.“

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Grobkonzept „Ringbuslinien um München“

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Kürzlich fand der Auftakttermin zum Projekt „Ringbuslinien um München“ unter der Beteiligung des Freistaats, der fünf betroffenen Verbundlandkreise – München, Dachau, Fürstenfeldbruck, Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen – sowie des Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV), der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und der Regierung von Oberbayern statt. In einem Grobkonzept wurde ein Busring um München vorgestellt, der aus sieben aneinander anschließenden Teillinien besteht. Auf diesen Linien sollen, ergänzend zum bestehenden Angebot, Expressbusverbindungen – direkte, schnelle und umsteigefreie Relationen mit wenigen, wichtigen Halten – geschaffen werden. Jede Linie verbindet mindestens zwei Schnellbahnäste miteinander und soll Nachfrageschwerpunkte wie große Gewerbe- und Wohngebiete in der Region erschließen. Derzeit im Gespräch sind unter anderem Verbindungen von Haar über Ismaning nach Unterschleißheim, von Fürstenfeldbruck über Esting nach Dachau oder von Wolfratshausen nach Oberhaching.

-latw- Karte: MVV GmbH

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Kraftquelle Allgäu
liefert Lebensfreude und Energie

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Region Westallgäu – Den Körper und Geist mit neuer Energie und Lebensfreude versorgen, Spiritualität erstmals oder wieder entdecken fällt im Westallgäu und im württembergischen Allgäu leicht. Mit der „Kraftquelle Allgäu“ und ihren zahlreichen Samstagspilger- und Kräuterangeboten finden Einheimische und Gäste Anreize für ein Leben im Einklang mit der Schöpfung und deren Ursprung. Pünktlich zum Frühjahr startet das neue Programm: Workshops, Kurse sowie Wanderungen mit Kräuterexperten, Wegbegleitern mit Pilgererfahrung oder Seelsorgern, lassen die Kraft aus der Natur und seit Jahrhunderten überlieferte Bräuche wiederentdecken und zeigen den Weg zum seelischen und körperlichen Wohlbefinden.

Die Programmhefte „Kräuter 2019“ und „Samstagspilgern 2019“ wurden vom Westallgäu Tourismus e.V. und dem Zweckverband Tourismus Württembergisches Allgäu zusammengestellt. „Immer mehr Menschen suchen bei uns wenigstens eine kurzfristige Auszeit vom privaten Alltag oder aus dem beruflichen Hamsterrad. Unsere Kräuter- und Samstagspilger-Angebote helfen auf vielfältige Weise bei der Suche nach aktiver und passiver Erholung, innerem Einklang und körperlichem Wohlbefinden. Damit bieten die Angebote der Kraftquelle Allgäu einen reichhaltigen Fundus für die eigene persönliche Auszeit“, so Isabell Frick-Renz, Geschäftsführerin des Westallgäu Tourismus e.V.

In den Heften zur Kraftquelle Allgäu erfahren Gäste und Einheimische, warum Kräuter und Pilgern auf Geist, Leib und Seele wie Balsam wirken können. Die kostenfreien Programmhefte sind in den Tourist-Informationen und Gästeämtern im Westallgäu und im Württembergischen Allgäu oder unter www.kraftquelleallgaeu.de erhältlich.

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Erneuerbare Energien
ohne heiße Luft

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Region München – Wie die Umstellung auf erneuerbare Energien gelingt und was jeder Einzelne dazu beitragen kann – erläutert Christian Holler, Buchautor und Professor an der Hochschule München – bei einem Vortragsabend. Wie viel Energie benötigt unser moderner Lebensstil? Könnten wir ihn nachhaltig allein aus erneuerbaren Energien decken? Welche Möglichkeiten zur Energiegewinnung gibt es, welche könnte es geben und wie groß ist deren Potenzial? Diese und weitere Fragen wirft das kürzlich erschienene Buch „Erneuerbare Energien – Ohne heiße Luft“ von Christian Holler und Joachim Gaukel auf – und liefert die Antworten dazu gleich mit.

In humorvoller und verständlicher Art präsentieren die Autoren alle Möglichkeiten der erneuerbaren Energien, aber auch deren Grenzen: Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse, Geothermie, Müllverbrennung, Energiespeicherung und vieles mehr – Themen die auch den Landkreis München im Rahmen seiner Klima- und Energieinitiative 29++ intensiv beschäftigen.

Energiewende heruntergebrochen auf den eigenen Haushalt
In Zeiten fast täglicher Nachrichten über Fahrverbote für dieselbetriebene PKW, Plastikfluten in Gewässern und immer neue Konsumprodukte, die unter hohem Energie- und Ressourcenaufwand produziert werden, kann man sicher davon ausgehen, dass Themen wie Energie- und Klimaschutz inzwischen in den Köpfen der Menschen präsent sind. Diese abstrakten Themen und großen Zahlen auf den eigenen Lebensbereich, den eigenen Konsum und die persönlichen Gewohnheiten zu übertragen, fällt den meisten dennoch schwer.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebiets Energie und Klimaschutz im Landratsamt München haben deshalb in Zusammenarbeit mit Buchautor Christian Holler, Professor für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik an der Hochschule München, eine Vortragsreihe zum Thema Energie und Klimaschutz im privaten Bereich ins Leben gerufen. Organisiert von der Energieagentur Ebersberg-München, an der der Landkreis München beteiligt ist, wird es in zahlreichen Kommunen im Landkreis demnächst Vortragsabende geben, bei denen das Thema Energieumstellung, die Möglichkeiten und Grenzen erneuerbarer Energien und der Energie- und Klimaschutz im persönlichen Bereich mit ganz konkreten Beispielen und verständlich heruntergebrochenen Zahlen erörtert wird. Damit möchte der Landkreis München die Bürgerinnen und Bürger näher an das Thema nachhaltige Energieerzeugung heranführen, ein Gefühl für Größenordnungen vermitteln und ein Forum für Diskussion und Fragen aus der Bürgerschaft mit den bzw. an die anwesenden Experten bieten.

Termine erfolgen u.a. am 11. April im Bürgerhaus Pullach, am 9. Mai im Wolf-Ferrari-Haus in Ottobrunn, am 16. Mai in Aying, am 27. Juni im Bürgerzentrum Oberschleißheim sowie am 11. Juli in Höhenkirchen-Siegertsbrunn und am 23. Juli in Taufkirchen. Eine Fortführung der Vortragsreihe ist geplant. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

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„Mo, mah Du!“ – über das Mähen mit der Sense

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Region Miesbach –Es summt und brummt im Garten“ – das ist das Motto einer Veranstaltungsreihe im Landkreis Miesbach. Auch die privaten Gärten sollen insekten freundlich und naturnäher werden, Gartenbesitzer sensibilisiert werden. Organisatoren sind der „Kreisverband für Obst-, Gartenbau und Landespflege Miesbach“ zusammen mit der „Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege“ im Landratsamt Miesbach.

„Mo, mah Du!“ – so heißt der nächste Vortrag in der Reihe am Mittwoch 10. April – um 19:00 Uhr – am Hahn-Hof, Warngauer Str. 7, 83607 Holzkirchen-Großhartpenning. Georg Hahn vom Hahn-Hof in Großhartpenning verspricht „Interessantes über Blühflächen und das Mähen mit der Hand“. Der Biobauer nennt sich selbst „Sensenlehrer“ und „heimatverbundener Mitstreiter“. Der kostenlose Vortrag ist mit einer Hofführung verbunden. Der Biobauer schreibt über das Ereignis: „Vortrag mit Bildern, praktischen Beispielen und der Kulturgeschichte der Sense. Die Sense (althochdeutsch: segensa = die Schneidende) – ein Werkzeug der Bauern zum Mähen von Gras und Getreide. In meinem Vortrag nehme ich Sie mit auf eine Bilderreise zur Kulturgeschichte der Sense. Dabei lernen Sie die unterschiedlichsten Bauarten kennen, bis hin zu den modernen, körpergerecht angepassten Sensen. Lieder, die bei der Handarbeit gesungen wurden, lassen uns eintauchen in die Welt des bäuerlichen Lebens. Seminarraum mit Ausstellung historischer Sensen. Teilnahme und Brotzeit ist frei für Mitglieder von den Obst und Gartenbauvereinen“.

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Körperliche Aktivität im Alter
Leiter für Bewegungstreffs gesucht

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Region Starnberg – Für Aktivität im Alter ist es nie zu spät. Die Fachstelle für Senioren am Landratsamt Starnberg möchte daher für ältere Menschen Bewegungstreffs im Freien anbieten. Hierfür werden engagierte Freiwillige gesucht, die Interesse an der Leitung eines Bewegungstreffs haben. Eine Schulung findet am 15. Mai von 8.30 bis 16.30 Uhr im Seniorentreff Starnberg, Hanfelder Str. 10, statt. Anmeldungen sind bis zum 3. Mai unter Telefon 0 81 51 – 148 586 oder per E-Mail an petra.fontana@lra-starnberg.de möglich.

Bewegung ist in jedem Alter wichtig, da sie die Grundlage für ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben bildet. Bewegungstreffs können gerade im fortgeschrittenen Alter die eigenen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit sowie Koordination, erhalten und verbessern. Der Landkreis Starnberg möchte darum im Sommer die Initiative ergreifen und Bewegungstreffs im Freien für ältere Menschen anbieten, bei denen sich Seniorinnen und Senioren einmal in der Woche treffen können. Im Rahmen der Schulung wird unter anderem die Bedeutung zur Bewegung im Alter erklärt und praktische Übungen weitergegeben. Zudem wird die Vorbereitung und Durchführung eines Bewegungstreffs geprobt sowie die Bedeutung ausgewogener Ernährung besprochen. Die Schulung wird von Doktor Gudrun Paul, vom Deutschen Turnerbund geleitet. Die Schulung wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert.

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Führerscheine
müssen umgetauscht werden
– ansonsten verlieren sie ihre Gültigkeit –

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Alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, müssen gegen neue Dokumente umgetauscht werden. Falls die Inhaber die Fristen nicht beachten, verlieren die Führerscheine ihre Gültigkeit! Wann der Inhaber des Führerscheins sein Dokument spätestens tauschen muss, ist nach Geburtsjahrgängen gestaffelt. Aber selbst die Jahrgänge, die ihre Dokumente als erste tauschen müssen, haben noch fast drei Jahre Zeit.

Bereits jetzt fragen viele Bürgerinnen und Bürger nach, wann denn ihre Führerscheine die Gültigkeit verlieren. Um Unsicherheiten vorzubeugen, werden die entsprechenden Fristen bekanntgegeben. Die Führerscheine können auch jetzt schon umgetauscht werden, wobei damit potentielle Staus bei der Fahrerlaubnisbehörde vermieden werden können.

Die Änderungen gehen auf eine Reform der Fahrerlaubnis-Verordnung zurück, die seit 18. März 2019 Gesetz ist. Für den Umtausch des Führerscheines benötigt die Fahrerlaubnisbehörde lediglich ein biometrisches Lichtbild sowie eine Unterschrift für den Führerschein auf der Unterschriftenleiste. Ein Antragsformular ist in den Gemeindeverwaltungen oder bei den Fahrerlaubnisbehörden erhältlich.

Die Kosten für den Umtausch betragen 24 Euro. Gegen eine Kostenbeteiligung von 5,25 Euro kann der Führerschein auch direkt versendet werden. Bei einem Direktversand wird der neue Führerschein direkt von der Bundesdruckerei Berlin an den Führerscheininhaber geschickt. In diesem Falle empfiehlt sich eine Antragstellung direkt bei der Fahrerlaubnisbehörde, da der im Besitz befindliche Führerschein bei Antragstellung abzugeben ist.

Die alten grauen oder rosa Führerscheine können auf Wunsch entwertet und wieder ausgehändigt werden. Bis zum Erhalt des Kartenführerscheins erhält man auf Wunsch eine Ausnahmegenehmigung von der Mitführpflicht im Straßenverkehr.

Die Fristen für Führerscheine,
die bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt worden sind; hierbei handelt es sich um alte graue oder rosa Führerscheine:

Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabers und der entsprechende Umtauschtag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss –
vor 1953 / 19. Januar 2033
1953 bis 1958 / 19. Januar 2022
1959 bis 1964 / 19. Januar 2023
1965 bis 1970 / 19. Januar 2024
1971 oder später / 19. Januar 2025

Die Fristen für Führerscheine,
die ab 1. Januar 1999 ausgestellt worden sind; hierbei handelt es sich um Kartenführerscheine, die vom 1. Januar 1999 bis 18. Januar 2013 ausgestellt wurden:

Ausstellungsjahr und der entsprechende Umtauschtag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss –
1999 bis 2001 / 19. Januar 2026
2002 bis 2004 / 19. Januar 2027
2005 bis 2007 / 19. Januar 2028
2008 / 19. Januar 2029
2009 / 19. Januar 2030
2010 / 19. Januar 2031
2011 / 19. Januar 2032
2012 bis 18.01.2013 / 19. Januar 2033

– Alle Angaben ohne Gewähr –

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BRK übte den Ernstfall

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Region Miesbach – Die Bereitschaften des Bayerischen Roten Kreuzes übten den Ernstfall. Bereits seit Tagen wurde ein aufwendig vorbereitetes Einsatzszenario eingespielt, welches sich für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zuspitzte. In diesem Zusammenhang wurde die Bevölkerung um Verständnis gebeten, denn es kam im Laufe des Übungstages – im Landkreis Miesbach – zu vermehrten Fahrten von BRK-Einsatzfahrzeugen. Diese bewegten sich auch teilweise in einem geschlossenen Verband, wobei bis zu zehn Einsatzfahrzeuge zeitgleich unterwegs waren.

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Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher

informierte sich im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

über Euregio und LEADER

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Region Garmisch-Partenkirchen – Vor seiner Teilnahme an der 100-Jahrfeier der SPD Mittenwald – am 22. März – nutze der Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Markus Rinderspacher, die Gelegenheit, sich über die vielfältige Arbeit der Euregio ZWK und LAG Zugspitz Region zu informieren. Als Mitglied des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten und europapolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion hat Rinderspacher ein besonderes Interesse an der Umsetzung des EU-Förderprogramms LEADER sowie der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit innerhalb der Euregio.

Nach einem Informationsgespräch und Gedankenaustausch in der Geschäftsstelle in der Burgstraße in Garmisch-Partenkirchen, ging es nach Ohlstadt, wo dem Landtagsvizepräsidenten der Neubau einer Schleifmühle als LEADER-Projekt vorgestellt wurde. Rinderspacher zeigte sich beeindruckt von dem Projekt und der bisher geleisteten Arbeit im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. „Uralte Handwerkstraditionen wie die Wetzsteinmacherei werden in der Schleifmühle für die Besucher wieder erlebbar. Mit dem LEADER-Programm leistet die Europäische Union einen wertvollen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes in Bayern“, betonte Rinderspacher.

Im Anschluss an den Besuch in Ohlstadt ging es noch nach Tirol, um in Scharnitz das Holzermuseum als Bestandteil des grenzüberschreitenden INTERREG-Projekts „Wege des Holzes“ zu besichtigen. „Die Euregio verbindet durch INTERREG Menschen in Bayern und Tirol über alle Grenzen hinweg. Hier wird der Europäische Idee an der Basis gelebt“, resümierte Landtagsvizepräsident Rinderspacher.

Am Ende seines Informationsbesuchs versprach Rinderspacher sich dafür einzusetzen, dass die finanzielle Ausstattung für die beiden EU-Programme INTERREG und LEADER für die nächste Förderperiode ab 2021 erhöht wird, aber zumindest gleichbleibt. So bezeichnete er insbesondere LEADER als wichtigen Baustein für die Entwicklung des ländlichen Raums.

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(v.l.): Petra Dolenga (Geschäftsstelle Euregio ZWK), Franz Gaisreiter (Schleifmühleninitiative),
Angelika Schmid (Geschäftsstelle LEADER), Anton Schmuttermeier (Schleifmühleninitiative),
MdL Markus Rinderspacher und Martin Kriner (LAG-Manger)

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Notarztförderverein

spendete weiteren Defibrillator

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Region Miesbach –Der Defibrillator kann Leben retten!“, betonte der Vorstand des Fördervereins Notarztgruppe Schlierach-Leitzachtal e.V., Bürgermeister der Gemeinde Hausham, Jens Zangenfeind, als er mit seinem Stellvertreter, Norbert Sprenger, das Gerät an Natalia Grill, erste Vorständin und Sabine Bonleitner, zweite Vorständin der Sportgemeinschaft Hausham, übergab.

„Das lebensrettende Gerät hängt wettergeschützt innerhalb der öffentlichen WC-Anlage am Sportheim Hausham und ist Tag und Nacht erreichbar. Hier an der Zentralen Sportanlage trainieren viele Menschen und es gehen auch Spazierwege und Laufstrecken vorbei, da ist es angebracht, auf ‚den Fall der Fälle‘ vorbereitet zu sein.“, resümierte Jens Zangenfeind. Erfreut nahmen die beiden Vorstände der SG Hausham die großzügige Spende des Notarztfördervereins an.

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Bei der Übergabe des Defibrillators: v.l. Natalia Grill, Norbert Sprenger, Jens Zangenfeind und Sabine Bonleitner

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Zahl der ‚Call Center – Betrügereien‘ gestiegen
Landkreis Lindau ist trotzdem eine der sichersten Regionen deutschlandweit

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Region Lindau/Bodensee – Einmal im Jahr tauschen sich die Sicherheitsbehörden Polizei und Landratsamt in einem Sicherheitsgespräch aus. Die Besonderheit: Der Landkreis Lindau ist Tourismus- und Grenzregion – und gehört deutschlandweit trotzdem zu den sichersten Regionen. Landrat Elmar Stegmann dankte Polizeipräsident Werner Strößner und den Leitern der örtlichen Polizeidienststellen für ihren Einsatz und die sehr gute Zusammenarbeit. Im Landkreis Lindau können sich die Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen, so das Fazit des Gesprächs.

Sorge bereitet der Polizei allerdings das Thema „Call Center – Betrügereien“. „Wir registrieren hier in den letzten Jahren deutlich steigende Zahlen, auch im Landkreis“, so Strößner, Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Die Tricks der Täter werden dabei immer ausgefeilter. So geben sich diese als Enkel oder falsche Polizeibeamte aus, aber auch als Staatsanwälte, Bankmitarbeiter und ähnliches. Sie verwenden hierfür oftmals bekannte Telefonnummern, wie die 110 oder die der örtlichen Polizeiinspektion.

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Beim Sicherheitsgespräch 2019: v.l. Bernhard Merkel (Leiter des Kommissariats 2 der Kriminalpolizeistation Lindau),
Sabine Göttler (Leiterin der Polizeiinspektion Lindau), Erik Jahn(Geschäftsbereichsleiter Landratsamt Lindau),
Landrat Elmar Stegmann, Alexander Gehrlich (Fachbereichsleiterin Landratsamt Lindau),
 Werner Strößner (Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West),
Kurt Kraus (Leiter der Kriminalpolizeistation in Lindau), Michael Haber (Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Kempten),
Norbert Beer (Stellvertretender Leiter der Grenzpolizeiinspektion Lindau)
sowie Michael Jeschke (Stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Lindenberg)

-lali- Bild: lali

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Rekord bei Staatspreisverleihung

-Festakt in Wasserburg-

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Region Rosenheim – 136 Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen Bad Aibling, Rosenheim I, Rosenheim II und Wasserburg sind im historischen Rathaussaal in Wasserburg mit dem Staatspreis geehrt worden. Der stellvertretende Landrat Josef Huber sagte zu den Geehrten: „Sie haben Qualität bewiesen und das wird ihr Anspruch bleiben müssen.“ Stellvertretend für alle Schulleiter gratulierte der Schulleiter der Berufsschule Rosenheim I Reinhard Pobel. Er sagte: „Erfolg im Beruf kann eine Quelle persönlicher Zufriedenheit sein.“

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In seiner Rede machte sich Pobel Gedanken zu den notwendigen Kompetenzen, die es für ein gelungenes Berufsleben braucht. „Von den Unternehmen wird Fachkompetenz erwartet. Sie haben fleißig, zielstrebig und in herausragender Weise gearbeitet und besitzen alle Grundfertigkeiten.“ Pobel betonte aber auch die Wichtigkeit von sozialen Kompetenzen wie Engagement, Verantwortungsbewusstsein oder Teamfähigkeit.

Als einen dritten Bereich sprach der Schulleiter der Berufsschule I in Rosenheim die Kompetenzen in schwierigen Zeiten an: „Ich möchte sie ermutigen – lassen sie sich auf Veränderungen ein. Lernen sie dazu, verändern sie ihren Arbeitsplatz, verändern sie ihren Wohnort.“ Pobel verwies darauf, dass jeder in Konkurrenz zu Arbeitnehmern aus ganz Europa steht, „aber Europa kann auch ihr Arbeitsplatz sein.“ Diese Aussage wollte der stellvertretende Landrat Josef Huber in seiner Ansprache so nicht stehen lassen: „Europa ist gut, aber der Landkreis ist besser! Wir brauchen sie hier“, so Huber. Er gratulierte zu den herausragenden Leistungen. „Einen Notendurchschnitt zu haben, wie ihr ihn habt ist auch ein Auftrag.“ Der stellvertretende Landrat warb dafür, den Meister zu machen und Vorbild zu sein: „Ihre Qualität soll Ansporn sein für andere.“

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Zudem lobte Huber die Berufsschulen und die Ausbildungsbetriebe: „Der Staatspreis ist ein Gütesiegel für die Ausbildungsbetriebe und die dortigen Meister und für die Lehrerinnen und Lehrer an den Berufsschulen.“ Abschließend zitierte Huber den amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson: „Geh nicht, wohin der Weg dich führt, sondern dorthin, wo es keinen Pfad gibt und hinterlasse eine Spur.“

Für die Stadt Wasserburg gratulierte der zweite Bürgermeister Werner Gartner: „Der Staatspreis ist der Nachweis ihrer persönlichen Kompetenzen. Jetzt geht es aber erst richtig los. Es wird immer wieder neue Herausforderungen geben, ihnen stehen aber alle Türen offen. Die Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger schlossen ihre Ausbildung mit einem Notendurchschnitt von 1,5 und besser ab. Als Anerkennung erhielten sie die Staatspreisurkunde und einen Geldpreis von je 75 Euro, den die Regierung von Oberbayern und der Landkreis Rosenheim zur Verfügung stellten. Die Feierstunde im historischen Rathaussaal umrahmten die Blechbläser der Stadtkapelle Wasserburg.

-laro- Bilder: laro

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Übersommern der Skiausrüstung

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Die Zeit, in der die Winterausrüstung gegen die Rad- und Wanderbekleidung ausgetauscht wird, ist da. Bei der Sommereinlagerung der Winterausstattung kommt es neben dem richtigen Lagerraum auch auf die Pflege des Materials an. Die Skikanten sollten vor dem Einlagern mit einem Kantenschleifer abgezogen werden, um sie vor Flugrost zu schützen. Ebenso ist es sinnvoll, den Belag auszubessern und heiß zu wachsen. Das überschüssige Wachs sollte nicht vom Belag entfernt werden, da es die Lauffläche konserviert. Lediglich die Kanten müssen abgezogen werden, da sich bei Temperaturschwankungen zwischen Kante und Wachsschicht Kondenswasser bilden kann, das unter der Wachsschicht nicht verdunsten kann und so die Korrosion der Kanten begünstigt. Von einem Entspannen der Bindungsfedern wird dringend abgeraten!

Der beste Lagerplatz für die Ski ist ein trockener, kühler Raum im Keller. Zusätzliche Ausrüstung wie Skischuhe, Helm, Skibrille, Handschuhe und Protektoren sollten vor dem Einlagern gründlich gereinigt und getrocknet werden, um sie vor Schimmelpilzen zu schützen. Das gleiche gilt für die Skibekleidung. Entweder Skianzug, -jacke oder -hose in eine Fachreinigung geben oder selbst in der Maschine waschen. Aber Achtung: Es sollten nur Schonwaschmittel und keine Weichspüler benutzt werden. Wichtig ist auch die Imprägnierung der Skibekleidung, die am besten mit einem Spray aufgetragen und durch anschließendes Einbügeln mit geringer Hitze fixiert wird.

-dsv-

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Kochen schenkt Freude!

Doreen Dietel spendete 5000.- Euro an soziale Einrichtungen

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Region Miesbach – Das diesjährige „Perfekte Promi-Dinner“ der ehemaligen Dschungelcampbewohner konnte die Schauspielerin und Gastronomin Doreen Dietel für sich entscheiden und einen Gewinn in Höhe von 5.000,- Euro entgegen nehmen. Dieses Geld ist an die Vergabe an soziale Einrichtungen gebunden. Daher entschied sich die Wirtin vom „Café Dürnbecker“, ihr Preisgeld an zwei Institutionen zu geben: Zum Einen erhält der Behindertenbeauftragte des Landkreises Miesbach, Anton Grafwallner, einen Anteil für seine Arbeit.

„Ich wollte mit meiner Spende einen wohltätigen Zweck in meinem persönlichen Umfeld unterstützen. Anton Grafwallner hilft als Behindertenbeauftragter den notleidenden Menschen mit Handicap – in meiner Gemeinde Gmund und im ganzen Landkreis Miesbach. Diese Arbeit ist unwahrscheinlich wertvoll, weil es doch jeden betreffen kann!“, betonte Doreen Dietel.

Auch Anton Grafwallner zeigte sich begeistert: „Wir leben in einem verhältnismäßig wohlsituierten Landkreis und es gibt sehr viele Menschen, die mit einem Handicap, einer körperlichen Behinderung oder einer gesundheitlichen Beeinträchtigung leben. Ich plane, das Geld zur Finanzierung der letzmaligen „Hoppetosse“-Powerbootveranstaltung zu verwenden, um Kindern und Erwachsenen mit Handicap zwei schöne Tage gestalten zu können und möchte zudem einer Einzelperson ermöglichen, ein benötigtes Hilfsmittel, welches die Krankenkasse nicht genehmigte, zu kaufen!“

Zum Anderen bekommt die Stiftung ‚KinderHerz‘ den anderen Teil. „Ich bin schon seit einiger Zeit als Patin für diese Stiftung unterwegs. Als Mutter bin ich natürlich für die Belange der Kinder, besonders wenn es um die Gesundheit geht, sehr empfänglich“, resümierte Doreen Dietel.

Die Stiftung ‚KinderHerz‘ setzt sich für die Verbesserung der Diagnose- und Therapiemöglichkeiten der über 50 definierten Herzfehler bei Babys und Kindern, für die Optimierung der technischen und personellen Ausstattung von Kinderherz-Zentren sowie für deren Vernetzung mit allen Spezialisten zum Erkenntnisaustausch, ein.

Zur Scheckübergabe war Alexandra Fleischer, in Vertretung der Stiftungsvorständin Sylvia Paul anwesend, welche sehr glücklich über diese finanzielle Zuwendung war. „Täglich werden in Deutschland 19 Kinder mit einem Herzfehler geboren. Die Stiftung finanziert medizinisches Gerät und hilft mit, dass jedes herzkranke Kind eine optimale Versorgung erhält, denn jedes Kind soll die Chance auf ein normales Leben haben!“, erläuterte Alexandra Fleischer.

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Bei der Scheckübergabe: v.l. Alexandra Fleischer, von der Stiftung ‚KinderHerz‘; Doreen Dietel;
Anton Grafwallner, Behindertenbeauftragter des Landkreises Miesbach und Alfons Besel, Bürgermeister der Gemeinde Gmund am Tegernsee

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Landesweit einheitlicher Sirenenprobealarm

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Region Bayern – Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit und zur Information der Bevölkerung wird am Donnerstag, 11. April -um 11:00 Uhr- eine Probealarmierung durchgeführt. Hierfür werden die Sirenen mit dem Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“, einem einminütigen Heulton, ausgelöst. Zusätzlich wird eine Meldung für über die Warn-App NINA abgesetzt.

Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Weitere Informationen zum Probealarm, insbesondere zu den teilnehmenden Landkreisen, Städten und Gemeinden sind auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und für Integration unter www.innenministerium.bayern.de abrufbar.

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Warum „steinreich“ nicht immer gut ist
‚Center of Excellence Urologie‘ der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz hält Vortrag zum Thema ‚Nierensteine‘

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Region Bad Tölz –Nierensteine: Warum ’steinreich‘ nicht immer gut ist. Diagnostik, moderne Behandlung und Vorbeugung“: Zu diesem Thema veranstaltet das ‚Center of Excellence Urologie‘ der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz am Donnerstag, 11. April -ab 18.00 Uhr- einen Vortrag – in der Aula der Stadtklinik.

Was sind erste Symptome? Welche Risikofaktoren und welche Behandlungsoptionen gibt es? Diese und weitere Fragen beantwortet Oberarzt Alexander Mangold. Allein in Deutschland hat sich die Zahl der Patienten mit einem Nierensteinleiden innerhalb der letzten zehn Jahre verdreifacht. Demnach ist fast jeder 20. Bundesbürger einmal oder mehrmals im Leben von Nierensteinen (Harnsteinen) betroffen. Es gibt verschiedene Faktoren, die ein Steinleiden begünstigen. Dazu zählen falsche Ernährung, Übergewicht, Stoffwechselstörungen ebenso wie eine Überfunktion der Nebenschilddrüse oder auch eine Verengung des Harnleiters, eine Infektionen der Harnwege bis hin zu angeborenen Erkrankungen wie eine Zystinurie. Nierensteine sind kristallisierte Bestandteile des Urins. Normalerweise sind sie im Urin gelöst. Aufgrund verschiedener Ursachen kommt es zu einer Ausbildung von Kristallen und anschließend zur Ablagerung dieser Kristalle im Harntrakt.

Eine Therapie ist nicht immer nötig
„Nierensteine bilden sich in den Nieren oft aus, ohne Beschwerden zu verursachen. Ruhende Steine in der Niere werden oft bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt und müssen nicht immer sofort entfernt werden. In manchen Fällen genügen regelmäßige Kontrollen – oder aber je nach der Größe und Zusammensetzung der Steine eine medikamentöse Therapie“, betont Alexander Mangold, Oberarzt im ‚Center of Excellence Urologie‘ der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz. Voraussetzung: Die Steine bereiten keine Schmerzen, verursachen keinen Harnwegsinfekt und keine Harnabflussstörung. Oft kommt es erst durch eine Verlagerung in den Harnleiter zu Problemen. „Bleiben die Steine aufgrund ihrer Größe im Harnleiter stecken, lösen sie heftige Schmerzen aus“, so Mangold. Man spricht in diesem Fall von Nierenkoliken. Je nachdem, wo der Stein im Harnleiter sitzt, kommt es zu Schmerzen in der Flanke, im Unterbauch, in der Leiste oder im Bereich des Genitals. Weitere Alarmsignale sind eine gleichzeitig bestehende Harnwegsinfektion in Verbindung mit Fieber.

Neben einer Ultraschalluntersuchung bringen dann auch das Blutbild sowie eine Computertomografie weitere Erkenntnisse. Falls keine konservative Therapie möglich ist, sind operative Maßnahmen notwendig. „Die Wahl der jeweiligen Operationsmethode ist neben Steinlage und Steingröße auch von individuellen Begleitumständen des Patienten abhängig“, so Oberarzt Alexander Mangold. Unter welchen Umständen Nierensteine konservativ oder operativ behandelt werden sollten, darauf wird er im Rahmen seines Vortrags ebenso eingehen, wie auf die verschiedenen Behandlungsverfahren und die Risikofaktoren.

-ar-

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Informationsveranstaltung

zum Schwerbehindertenausweis

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Region Starnberg – Über das Thema Behinderung sprechen viele Menschen nicht gerne. Die Vorstellung, eventuell selbst irgendwann einmal betroffen zu sein, wird aus dem Alltag meist ausgeblendet. Tatsächlich kommt es bei mehr als 90 Prozent aller Menschen aber erst im Laufe des Lebens zu einer Behinderung. Sie kann also potenziell jeden treffen. Auch im Landkreis Starnberg ist die Anzahl von Menschen mit Behinderungen weiter ansteigend. Im Jahr 2018 lebten im Landkreis Starnberg 13.831 Menschen mit einer Behinderung. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,22 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wie wird ein Schwerbehindertenausweis beantragt, wann gilt man als schwerbehindert und was sollte man bei der Antragsstellung beachten? Diese und weitere Fragen werden in der Informationsveranstaltung zum Schwerbehindertenausweis beantwortet. Die Veranstaltung erfolgt am 16. April – in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr – im Landratsamt Starnberg. Der Vortrag ist kostenlos. Um sich über die Feststellung einer Schwerbehinderung und das Antragsverfahren informieren zu lassen, können Interessierte an der Informationsveranstaltung zum Schwerbehindertenausweis teilnehmen. Der Vortrag wird von Patricia Böhner vom Zentrum Bayern Familie und Soziales gehalten. Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit allgemeine Fragen zum Thema Schwerbehindertenausweis zu stellen. Bei behinderungsspezifischen individuellem Unterstützungsbedarf (Gebärdendolmetscher, Schriftdolmetscher) oder Fragen und zur Anmeldung steht Maximilian Mayer unter Telefon 08151 – 148-682 oder per Mail an maximilian.mayer@Lra-starnberg.de zur Verfügung.

-lasta-

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Deutscher Innovationspreis 2019 für
Astronauten-Assistent ‚CIMON‘

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Region München –CIMON‘, der von Airbus im Auftrag des Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte und gebaute Technologie-Demonstrator, hat den Deutschen Innovationspreis 2019 in der Kategorie Großunternehmen erhalten. Die Auszeichnung wurde in München überreicht.

Die in der Initiative „Der Deutsche Innovationspreis“ zusammengeschlossenen Partner Accenture, EnBW und die WirtschaftsWoche zeichnen jährlich herausragende, zukunftsweisende Innovationen deutscher Unternehmen aus, die mit ihrer Innovationskraft Geschäft und Märkte verändern. Der diesjährige Preisträger ‚CIMON‘ (Crew Interactive Mobile companion) ist ein sich autonom fortbewegender, mit künstlicher Intelligenz ausgestatteter robotischer Begleiter. Er kann sehen, hören, verstehen, sprechen und fliegen. ‚CIMON‘ ist eine Kugel, hat einen Durchmesser von 32 Zentimetern und wiegt fünf Kilogramm. Sein Vorbild war eine Figur aus der 1980er-Jahre Zeichentrickserie „Captain Future“: Professor Simon Wright, ein „fliegendes Gehirn“ mit Sensoren, Kameras und einem Sprachprozessor.

‚CIMON‘ ist der erste künstliche „Flugbegleiter“ an Bord der Internationalen Raumstation ISS, der am 15. November 2018 als Technologie-Experiment erfolgreich seinen ersten 90-minütigen Weltraumeinsatz mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst absolviert und die Zusammenarbeit von Menschen und intelligenten Maschinen demonstriert hat. Der robotische Begleiter kann Astronauten unterstützen, indem er beispielsweise Prozeduren oder Anleitungen zu wissenschaftlichen Experimenten und Reparaturen darstellt und erklärt. Vor allem Routineaufgaben könnten in Zukunft durch ihn erledigt werden, wie etwa die Dokumentation von Experimenten, Suche nach Objekten und Inventarisierung. Eine weitere Anwendung ist die Nutzung als mobile Kamera. Auch auf der Erde könnte die CIMON-Technologie hilfreich sein – als Helfer bei Industrieprozessen, im Operationssaal oder im sozialen Bereich.

Entwicklung und Bau des interaktiven Astronauten-Assistenten wurden vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegeben und von Airbus in Friedrichshafen und Bremen umgesetzt. Als sprachgesteuerte künstliche Intelligenz dient die Watson KI-Technologie aus der IBM Cloud. Die wissenschaftlichen Aspekte des Assistenzsystems wurden von einem Team des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mitentwickelt und betreut. Gegenwärtig wertet das CIMON-Team die Ergebnisse des ersten Weltraum-Einsatzes aus, programmiert Verbesserungen, neue Aufgaben und bereitet den Technologie-Demonstrator auf für neue Arbeitseinätze mit neuen – menschlichen – Kollegen vor.

-ar- Bild: wiwo

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Großbrand

in der Müllentsorgungsanlage bei Hohenkammer

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Region Freising – Alarmierung um 13.34 Uhr: Wegen eines Brands in einer Müllentsorgungsanlage in Niernsdorf – Hohenkammer ist am Samstagnachmittag, 30. März, ein Großaufgebot an Rettungskräften ausgerückt. Im Einsatz waren 163 Feuerwehrkräfte, etwa 20 Rettungsdienstkräfte sowie Polizei und THW. Eine Person wurde bei dem Brand in einer Halle leicht verletzt. Entgegen anders lautender Berichte kam es nicht zu Explosionen. Etwa zwei Stunden nach Alarmierung war das Feuer in den Bergen unsortierten Mülls unter Kontrolle. Zuvor gab es noch ein Problem mit dem Brandmaterial.

„Dadurch, dass der Müll so komprimiert war, mussten wir ihn erst ausbreiten und dann ablöschen“, betonte Kreisbrandrat Manfred Danner, der ebenso wie die Kreisbrandinspektion vor Ort war. Das schwelende Material musste daher aus der Halle abgefahren und dann auf freiem Gelände endgültig gelöscht werden. Nach Angaben des Entsorgungsunternehmens handelte es sich um eine Materialmenge von etwa 70 Tonnen. Da es eine starke Rauchentwicklung gab, war der Einsatz von 58 Atemschutzgeräteträgern nötig. Anwohner wurden dazu angehalten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Gesundheitsgefahr bestand nach Angaben der Feuerwehr jedoch nicht. Nach Abschluss der Löscharbeiten startete das THW noch eine Drohne zur Kontrollierung der weitläufigen Entsorgungsanlage. Anhand der Luftbilder konnten die Einsatzkräfte weitere Brandstellen ausschließen.

-lafs- Bild: lafs

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30. Internationales

Musikfest Kreuth

am Tegernsee

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Dahlqvist Quartett

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Region Miesbach – Liebhaber der klassischen Musik dürfen sich freuen – bereits zum 30. Mal jährt sich das renommierte Internationale Musikfest Kreuth am Tegernsee! Vom 9. bis 21. Juli 2019 sorgen heuer internationale Klassik-Stars – an drei Konzertorten rund um den Tegernsee – für außergewöhnliche Konzerterlebnisse. Schon zum dritten Mal finden Konzerte in der Tenne auf Gut Kaltenbrunn statt – in diesem Jahr sogar gleich sechs Mal: Star-Klarinettistin Sabine Meyer eröffnet mit dem Alliage Quintett (4 Saxophone und Klavier) und einem „tänzerischen“ Programm von Bach bis Gershwin den Reigen der Konzerte. Es folgt Pianistin Lisa Smirnova, die mit einem Streichquintett Klavierkonzerte von Mozart und Beethoven „a cinque“ – eine in der Entstehungszeit der Werke durchaus übliche Besetzung großer Werke für kleines Ensemble – erklingen lässt: Das New Classic Ensemble Wien war bereits 2013 im Festsaal Wildbad Kreuth sehr erfolgreich zu Gast. Frank Peter Zimmermann, einer der führenden Geiger unserer Zeit, spielt mit Martin Helmchen, Klavier, vier Beethoven-Sonaten.

Bariton Benjamin Appl – im letzten Jahr im Seeforum gefeiert – präsentiert die Winterreise von Franz Schubert, welche durch den großartigen Schauspieler Harald Krassnitzer – um eine Lesung aus Tagebüchern der Österreichisch-Ungarischen Nordpolexpedition von 1872 bis 1874 – bereichert wird. Die Zusammenarbeit ist eine Premiere, auf die sich die Veranstalter besonders freuen.

Zum 30. Festival-Geburtstag folgt Alexander Kagan der Einladung zum Musikfest Kreuth an den Tegernsee. Er kommt als Primarius des schwedischen Dahlqvist Streichquartetts und die Organisatoren sind glücklich, mit ihm zum Jubiläum einen Bezug zu seinen Eltern Oleg Kagan und Natalia Gutman – den Gründern des Festivals – herstellen zu können. Der international gefeierte Jungstar Jan Lisiecki beschließt die Konzerte in Gmund mit einem Klavierabend.

In St. Quirinus in Tegernsee wird eines der weltweit besten A-cappella-Ensembles die Gäste verzaubern: „Voces8“ – der Name verrät fast alles: Acht großartige Sänger(innen) aus Großbritannien kommen mit Musik aus mehreren Jahrhunderten unter dem Titel „After Silence“ (nach Aldous Huxley) an den Tegernsee. Musik kennt keinen Brexit!

30 Jahre Musikfest bedeuten auch den 30. Todestag von Oleg Kagan. Ihm zu Ehren wird in diesem Sommer ein besonderer Fokus auf die Violine gelegt. So wird das Seeforum in Rottach-Egern der Rahmen eines weiteren Geigen-Schwerpunktes sein: Publikumsliebling Emmanuel Tjeknavorian präsentiert mit dem Pianisten Maximilian Kromer Violinsonaten u. a. von Brahms und Schumann. In diesem Jubiläumsjahr ist es außerdem höchste Zeit, einem Instrument Raum zu geben, das längst in den großen Konzertsälen zuhause ist: Der klassischen Gitarre. Hierfür konnten die Veranstalter den derzeit wohl erfolgreichsten Gitarristen nach Rottach-Egern einladen: Miloš Karadaglić. Seine YouTube-Aufrufe bewegen sich weit über dem Durchschnitt klassischer Stars.

Das Abschlusskonzert bestreiten alte Freunde: Olaf Bär hat 2015 das Musikfest mit einer Lesung eröffnet – in diesem Sommer beschließt er das Festival gemeinsam mit dem Auryn Quartett, ergänzt durch den Bratscher Matthias Buchholz. Streichquintette von Mozart und Brahms umrahmen Texte von Peter Handke.

Das vollständige Programm ist unter www.musikfest-kreuth.de ersichtlich. Karten sind unter Tel +49 (0)8029 – 99 79 08-0, Fax +49 (0)8029 – 99 79 08-9, kreuth@tegernsee.com, online über www.tegernsee.muenchenticket.net, bei München Ticket Tel. +49 (0) 89 – 54 81 81, bei allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen sowie bei allen Tourist-Informationen im Tegernseer Tal erhältlich.

-ar- Bild: Dahlqvist Quartett/Nicklas Thegerström

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Klimaschutz
soll im Unterallgäu ‚Schule machen‘
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Region Unterallgäu – Wie groß ist eigentlich der ökologische Fußabdruck einer Schule – von der morgendlichen Anfahrt der Schüler und Lehrer über Papierverbrauch, Mensabetrieb, Heizung, Strom bis hin zu Klassenfahrten? Das Hildegardis-Gymnasium Kempten mit rund 1000 Schülern hat dies in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu berechnet: 390 Tonnen Kohlendioxid wurden hier im Schuljahr 2015/2016 ausgestoßen. „Dadurch schmelzen in einem Jahr etwa 1200 Quadratmeter arktisches Gletschereis“, erklärte Matthias Klaubert, der am Hildegardis- Gymnasium das Projekt „Klimaschule“ koordiniert.

Über dieses Projekt informierte er Lehrkräfte der Schulen im Kreis Unterallgäu und in der Stadt Memmingen, bei der Fortbildung „Klimaschutz im Schulalltag umsetzen und Energiewende erlebbar machen“. Organisiert hat die Veranstaltung die Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu in Zusammenarbeit mit den Schulämtern Unterallgäu-Memmingen und der staatlichen Berufsschule Mindelheim.

Die Fortbildung greife ein Thema auf, das derzeit bei Schülern brandaktuell sei, verdeutlichten eingangs Schulrat Alfred Eberle und Sven Meyer-Huppmann, stellvertretender Schulleiter der Berufsschule. Sie nahmen damit Bezug auf die „Fridays for Future“-Demonstrationen. Klimaschutzmanagerin Sandra ten Bulte betonte, sie wolle die Unterallgäuer Schulen motivieren, sich auf den Weg zur Klimaschule zu machen. „Die Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt wird Sie dabei begleiten“, versprach sie. Beispielsweise würden die Kosten für einen externen Berater übernommen, der unter anderem bei der Berechnung des ökologischen Fußabdrucks unterstützt. Denn Klaubert machte deutlich: Messbarkeit und Professionalisierung seien an einer Klimaschule wichtig.

Das Hildegardis-Gymnasium ist seit November 2017 die erste Schule in Süddeutschland, die als Klimaschule zertifiziert wurde. Entscheidend sei dafür, dass die ganze „Schulfamilie“, also Schüler, Kollegium, Hausmeister und Eltern, hinter dem Projekt stehen. Gemeinsam wurde am Hildegardis-Gymnasium ein Klimaschutzplan erarbeitet, mit dem die Zertifizierung zur Klimaschule beim Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg beantragt wurde.

Inzwischen hat die Schule über 31 Tonnen Kohlendioxid (CO 2 ) eingespart. Klaubert stellte einige Maßnahmen vor, die dazu beigetragen haben: Die Erhöhung des Anteils biologisch erzeugter Lebensmittel in der Mensa, die Pflanzung von mehr als 2000 Bäumen, die konsequente Nutzung von Recyclingpapier, die Installation von zwei Trinkwasserspendern und die Einführung von Mülltrennungsbehältern auf den Gängen der Schule. Schritt für Schritt will das Hildegardis-Gymnasium bis 2026 klimaneutral werden, also den CO 2 -Ausstoß soweit wie möglich senken und den verbleibenden Ausstoß durch Klimaschutzprojekte ausgleichen.

Im Unterallgäu befindet sich seit 2018 die Anton-Fugger-Realschule in Babenhausen auf dem Weg zur Klimaschule. „Wer nicht gleich das ganze Konzept der Klimaschule umsetzen will, kann auch in kleinen Schritten vorgehen und einzelne Ideen zum Klimaschutz aufgreifen. Entscheidend ist, dass das Thema Klimaschutz in der Schule angegangen wird – dabei zählt jede noch so vermeintlich kleine Maßnahme“, so Klimaschutzmanagerin Sandra ten Bulte.

In einem zweiten Teil der Fortbildung stellte Karl Geller von der Berufsschule Mindelheim das Planspiel Energiespardorf vor, in dem sich alles um die nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung einer Gemeinde dreht. Geller führt dieses mehrstündige Planspiel mit Schülern ab der vierten Klasse durch. Die Fachstelle für Klimaschutz übernimmt die Kosten. Zudem bietet die Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu weitere Unterstützung für den Unterricht: Zum Beispiel können eine Klimakiste und Strommessgeräte ausgeliehen werden. Beim mobilen Umweltbildungsprogramm „Prima Klima Kids“ lernen die Schüler Themen wie „den ökologischen Fußabdruck“ oder richtige Mülltrennung und -vermeidung spielerisch kennen. Alle Angebote sind im Internet unter www.unterallgaeu.de/klimaschutz ersichtlich.

-laua-

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Programm 2019
für ehrenamtliche rechtliche Betreuer, Bevollmächtigte und Interessierte

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Auch dieses Jahr bietet die Betreuungsstelle im Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen wieder ein Programm für ehrenamtliche rechtliche Betreuer, Bevollmächtigte und Interessierte an. Von April bis Oktober finden insgesamt sechs Veranstaltungen statt. Das Programm liegt im Landratsamt, bei Städten, Gemeinden, Einrichtungen und Wohlfahrtsorganisationen im Landkreis auf. Im Internet ist es als Download „Veranstaltungen 2019 für ehrenamtliche Betreuer“ auf der Seite https://www.lra-toelz.de/beistand-pfleg-und-vormundschaften-betreuungsstelle hinterlegt.

Die erste Veranstaltung des Programms findet am Donnerstag, 11. April, um 18.30 Uhr, im Sitzungssaal des Amtsgerichts Wolfratshausen, Bahnhofstr. 18, zum Thema Vermögenssorge – Aufgaben des Betreuers, Aufsicht des Betreuungsgerichts, betreuungsgerichtliche Genehmigungen, statt.

Rechtspflegerinnen des Amtsgerichts -Betreuungsgericht- werden u.a. auf die Aufgaben der rechtlichen Betreuer für den Bereich der Vermögenssorge eingehen und in welchem Umfang sie dabei der Aufsicht des Gerichts unterliegen. Weiter werden dabei einzuholende betreuungsgerichtliche Genehmigungen behandelt. Bestehende oder auftretende Fragen der Anwesenden werden beantwortet.

Eingeladen sind neben den rechtlichen Betreuern auch alle, die an diesem Thema interessiert sind. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bei der Betreuungsstelle unter 08041/505-450 gebeten. Dort können auch Fragen zur Veranstaltung geklärt werden.

-latw-

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‚Goloso‘: Neues Therapiepferd

auf dem Straußenhof in Waakirchen

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Region Miesbach –Er ist so ein tolles Pferd“, schwärmt Bruno Six, Ausbildungsleiter des Bereichs „Therapiepferd“ auf dem Straußenhof in Waakirchen. Gemeint ist der achtjährige ‚Goloso‘, ein reinrassiger, eleganter spanischer Schimmelwallach mit wachen, sanften Augen und spitzen, ruhigen Ohren. „Er hat einen fliessenden, gleichmäßigen Gang. Da er hinten nicht so breit ist und er seine Beine beim Gehen nicht so hoch hebt, schwankt es beim Reiten nicht so sehr. Seine Rückenlinie ist weicher, was sich dann in der Bewegung beim Reiten wiederspiegelt und sich für Patienten mit Spastiken, mit Bewegungsdefiziten oder jenen, die leicht Krampfen, positiv und spürbar auswirkt. Ein wunderbarer Bursche!“, betonte Six.

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v.l.: Dr. Anton Lentner von der ‚Hubertus Altgelt Stiftung‘,
Karin Friedenberger, Vorsitzende des Vereins ‚Therapeutisches Reiten im Oberland e.V.‘
und Bruno Six, Ausbildungsleiter des Bereichs ‚Therapiepferd‘ auf dem Straußenhof in Waakirchen

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‚Goloso‘ ist seit gut einen halben Jahr in Ausbildung zum Therapiepferd auf dem Straußenhof. Das heisst, er, als eigentliches Fluchttier, muss lernen, wie er an der Rampe möglichst dicht zum Stehen kommen muss, damit ein Patient auf seinem Sattel abgelassen werden kann, er muss Vertrauen zum Menschen, insbesondere zu seinen Mitarbeitern, den Therapeuten, aufbauen und er muss seine Scheu und Schreckhaftigkeit vor lauten plötzlichen Geräuschen und Gegenständen ablegen. Vorallem aber muss er lernen, sich auf „seine“ Reiter, Menschen mit Behinderungen oder Krankheiten, einzulassen und behutsam mit ihnen umzugehen. All dies erfordert vom Ausbilder und Trainer viel Fingerspitzengefühl, Ausdauer und Geduld.

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Karin Friedenberger bedankte sich bei Dr. Anton Lentner
für die unbürokratische Unterstützung beim Therapiepferd ‚Goloso‘

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Jedoch ist der schöne Wallach auf dem besten Weg, ein erfolgreiches Therapiepferd zu werden: „Sein freundliches Wesen, seine Lernbereitschaft und seine körperlichen Voraussetzungen versprechen das Allerbeste! In ein paar Wochen ist er für die Patienten einsatzbereit!“, prophezeit Bruno Six. Auch Karin Friedenberger, Vorsitzende des Vereins „Therapeutisches Reiten im Oberland e.V.“ ist voll des Lobes: „Sein gleichmäßiger Gang ist ideal!“

Das Goloso auf den Straußenhof kommen konnte, verdankt er der ‚Hubertus Altgelt Stiftung‘ und dessen Vertreter, Dr. Anton Lentner. Dieser unterstützte mit finanziellen Mitteln den Kauf des Schimmelwallachs und kam für die anfänglichen Kosten seines Unterhalts auf. Über die Fortschriite Golosos informiert sich Dr. Lentner regelmäßig persönlich bei einem Besuch auf dem Straußenhof.

-ar- Bilder: ar

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Organ spenden – Leben retten:
Schüler-Projektarbeiten im Gymnasium Penzberg

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Region Weilheim-Schongau – Organspende ist ein lebenswichtiges Thema: Eine Schüler-Projektgruppe des Gymnasiums Penzberg hat sich auf bemerkenswerte Weise mit dem Thema befasst und präsentiert am Mittwoch, 3. April – um 19:00 Uhr – einen entsprechenden Veranstaltungsabend mit fachlichen Beiträgen und anschließender Diskussion. Die Veranstaltung erfolgt im Gymnasium Penzberg, Karlstraße 38-42, 82377 Penzberg.

-ar-

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Konferenz ‚Anders wachsen‘:

Reden von Angesicht zu Angesicht

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Region Miesbach – Im Jahre 2012 rief Dr. Monika Ziegler die Initiative „Spurwechsel“ ins Leben, um die Menschen zu ermutigen, ein gutes Leben zu führen. Was im Kleinen angefangen hat, hat sich zu einem erfolgreichen Event mit 36 interessanten Einzelveranstaltungen entwickelt. 2016 begann die „Anders wachsen“-Reihe, in dessen Rahmen nun die Konferenz 2019 ihre dritte Fortsetzung erfährt.

Nun findet am 6. April – ab 17 Uhr – im Waitzinger Keller in Miesbach eine „Anders wachsen“-Konferenz mit prominenten Gästen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kirche, Kunst und Sport statt. So wird beispielsweise die Kreisbäuerin des Landkreises Miesbach, Marlene Hupfauer, für den Bereich Landwirtschaft, Tilo Wondollek als Vertreter der Unternehmer, Max Niedermeier zum Thema Integration sowie Sarah Thompson zur Inklusion sprechen; über das Thema Bildung wird Helga Böhme-Konrad, zur Politik Laura Mandl und als Vertreter der Jugend wird Simon Orlando referieren.

„Die Konferenz „Anders wachsen“ ist kein steriler Monolog des Einzelnen“, erklärte Dr. Ziegler. „Jeder Referent wird in fünf Minuten aus seinen Bereich heraus das Thema „Anders wachsen – Alternativen für das Oberland“ besprechen, um dann in einer kleinen Gruppe aus dem Publikum darüber zu diskutieren, sich austauschen und Lösungsansätze erarbeiten. Das Ergebnis des Gruppendialoges wird anschließend der Allgemeinheit im Saal vorgestellt. So sollen Menschen und Bereiche zusammenkommen, die sonst keine Berührungspunkte haben.

Im Dialog sollen Sorgen, Wünsche und Visionen mitgeteilt werden, damit für das Gemeinwohl etwas entstehen kann. Die Teilnehmer sollen in für sie fremde Bereiche eintauchen – nur so kommt man zusammen!“, so die Initiatorin. Die Konferenz wird von TV-Moderator Stefan Scheider geleitet und vom „Drei d ́Accord“ musikalisch begleitet. Ferner ist die Ausstellung „Augenblicke, bis uns die Augen aufgehen“ mit Fotografien von Candida Schlichting im Waitzinger Keller zu sehen.

Bei der „Konferenz der Kinder“ werden Schüler – der 9. Klasse der Oberland-Realschule Holzkirchen – in einem Impulsvortrag ihre Sorgen, Wünsche und Visionen der Zukunft darlegen. Die Jugendlichen werden unter anderem über ihre „Botschaft an die Welt“, die sie auf T-Shirts geschrieben haben und in Holzkirchen der Öffentlichkeit vorgestellt haben, im Waitzinger Keller diskutieren.

Außerdem wird Elisabeth Dasch, zweite Bürgermeisterin der Marktgemeinde Holzkirchen, den von der Bürgerstiftung Holzkirchen initierten „Ideen Award“ vorstellen. Dieser Wettbewerb sucht Ideengeber, ob Einzelpersonen, Initiativen, Vereine oder Verbände, die umsetzbare Projekte zur gesellschaftlichen, sozialen und nachhaltigen Förderung der Bereiche Jugend, Senioren, Inklusion oder Integration vorschlagen können.

Eintrittskarten für die „Anders wachsen – Konferenz“ gibt es im Vorverkauf im Kulturzentrum Miesbach, Schlierseerstraße 16, 83714 Miesbach, Telefon 08025 – 70000 und an der Abendkasse zum Preis von 10 Euro, ermäßigte Karten sind zum Preis von 9 Euro erhältlich.

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v.l.: Dr. Monika Ziegler und Veronika Leo präsentierten das Programm der „Anders wachsen“-Konferenz

-ar- Bild: ar

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„Die BLAUE NACHT“: Lange Nacht der Kunst und Kultur in Nürnberg
Pulsierendes Kunst-Herz zwischen „Himmel und Hölle“

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Region Nürnberg – Zwischen „Himmel und Hölle“ bewegt sich thematisch die 20. Blaue Nacht, welche Nürnbergs Altstadt – am 3. und 4. Mai – wieder in ein pulsierendes, leuchtendes Kunst-Herz verwandelt und zum dritten Mal wegen des außerordentlichen positiven Echos um eine Preview am Freitagabend ergänzt wird. Dort lassen sich die von einer Fachjury ausgewählten Positionen des internationalen Kunstwettbewerbs erstmals exklusiv erleben und bewerten: Die Besucherinnen und Besucher können beim – mit 5.000 Euro dotierten – Publikumspreis der N-ERGIE ihren persönlichen Favoriten voten. An der eigentlichen Blauen Nacht, die auch von der Nürnberger Versicherung und der Deutschen Bank maßgeblich gefördert wird, sind wieder über 70 Kunst- und Kultureinrichtungen beteiligt mit einem imponierenden Gesamtprogramm zwischen Staatstheater und Musikclub, Rathaus und Parkhaus. Eingeladen sind unter anderem das Theater Anu aus Berlin und die international operierenden Lichtkünstler von Urbanscreen aus Bremen. Weitere Infos: www.blauenacht.nuernberg.de

-ar-

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Vortrag ‚Naturnaher Garten‘:
„Wie es im Garten summt und brummt“

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Region Miesbach – Einen Vortrag, wie man am leichtesten einen naturnahen Garten fürs Insektenvolk und auch für sich selber anlegen kann, hielt Dr. Ulrike Windsberger – welche Gartenbau und Erziehungswissenschaften studierte, ausgebildete Kräuterpädagogin und auch als Imkerin tätig ist – kürzlich im Gasthof Kramerwirt in Irschenberg. Die Gartenfachfrau erklärte u.a., wie man seinen Garten mit sogenannter „Permakultur“ gestalten kann, was sich sehr leicht anhörte: „Viele Wildpflanzen, heimische Gehölze, Blühpflanzen und Kräuter anbauen sowie sich eine Hängematte zulegen! Nicht alles rausrupfen, was aus dem Boden kommt. Löwenzahn, Brennessel und Giersch – für die Bienen und Schmetterlinge stehen lassen. Diese Pflanzen sind Nahrung für die Insekten und auch für uns! Lieber in der Hängematte ausruhen und die Natur wachsen lassen!“, ermahnte Dr. Windsberger.

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Simone Kerkel, vom Kreisverband für Obst-, Gartenbau und Landschaftspflege Miesbach e.V.
begrüßte die zahlreich erschienen Gäste des Vortragsabends

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Doch ganz so einfach ist es dann doch wieder nicht! Ein bienenfreundlicher Garten ist ein ökologischer Garten und Permakultur ist eine Methode, um sich die Arbeit im Garten zu erleichtern und im Wandel der Jahreszeiten zu leben. „Das Artensterben begann mit der Industrialisierung und heute sind schon 40 Prozent der Insektenpopulation verschwunden! Bei uns werden heute ja schon im Frühjahr die ersten Kreuzblütler, Löwenzahn und alles, was da rausschaut, ausgerupft, die eigentlich die erste Nahrungsquelle für die Bienen darstellen“, schimpfte die Gartenfachfrau. „Besonders auf Friedhöfen werden meist artenfremde Pflanzen gepflanzt, die von den Insekten nicht angenommen werden. Und im Herbst, und zwar schon im September, wird alles abgeschnitten und sauber gemacht; somit haben die Insekten auch keine Möglichkeit mehr, über den Winter zu kommen!“, betonte Dr. Windsberger. Sie selber habe einen Garten, der weder umgegraben noch gedüngt werde. „Und trotzdem blüht und grünt alles!“, ergänzte sie. Weiter monierte Windsberger, dass die Pflanzen- und Tierkunde der heimischen Gärtner sehr schlecht sei, da viele glauben, jeder Wurm, jede Blattlaus sei lästig und schädlich. „Wie betrachten wir die Natur?“, fragte sie das zahlreich erschienene Publikum.

„Bei Permakultur wird ökologisch gegärtnert und ohne Gift, denn ohne Blattläuse beispielsweise gibt es keine Nützlinge- und diese zeigen an, welche Fehler etwa bei der Bepflanzung, bei Standort- oder Pflanzenwahl, gemacht wurden. Vorallem benötigen die Vögel viele Insekten zur Aufzucht ihrer Jungen. Die Ursachen für das Artensterben sind vielfältig“, betonte die Gartenfachfrau. „Wir haben es geschafft, die Artenvielfalt, den Boden und die Meere ‚platt zu machen‘, während die Artenvielfalt bei Putzmitteln enorm angestiegen ist! Die Gartenböden sind total überdüngt. Auf den Wiesen gibt es keine Pflanzen mehr. Auch kurzgeschorener Rasen trägt nicht zur Vermehrung der Artenvielfalt bei. Diesen schnöden Rasen sollte man am besten in ein Blumenmeer umwandeln, welches nur zweimal im Jahr gemäht wird. Dann stellen sich die Wildbienen, zu denen auch die Hummeln gehören und die Schmetterlinge wieder ein, von denen sich rund 40 Prozent nur von Pollen und Nektar von Wildpflanzen ernähren!“, so Dr. Windsberger.

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Dr. Ulrike Windsberger referierte zum Thema „Naturnaher Garten“

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„Unsere Böden sind vom Düngen alle ausgemergelt, sie sind übersäuert. Deshalb entstehen bei den Pflanzen ernährungsbedingte Krankheiten. „, erläuterte die Gartenspezialistin. Weiter erklärte sie, dass man auf biologisches Saatgut achten und keine Hybriden anbauen solle. Dann sprach sie über das Anpflanzen von bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen, Kräutern und Sträuchern, über das Anbauen von Beerensträuchern und Obstbäumen, über das Anlegen von Beeten für Salat und gab auch so manchen Tipp, wie man die Schnecken fern halten und Nützlinge anlocken kann. Ferner gab sie Anregungen, wie man einen arbeitsleichten Garten mit blühenden Zäunen und farbenfrohen Gartenbeeten mit nutzbringenden Blumen und Kräutern anlegen kann, der gleichzeitig auch Lebensraum für allerlei Tiere bietet.

„Am Besten legt man sich einen kleinen Naschgarten an, der u.a. Kapuzinekresse, Schnittlauch, Rukola, Borretsch, Ringelblumen sowie viele andere Blumen und Kräuter enthält und auch für die Insekten von Nutzen ist“, regte sie an. Auch kleinwachsende Obstgehölze in Spalier-, Spindel- oder Buschform eigenen sich für so einen Naschgarten, der auch auf dem Balkon in großen Töpfen angepflanzt werden kann. Dabei solle man aber die Nachtfalter nicht vergessen, welche rund 90 Prozent der Schmetterlinge ausmachen. Für diese Falter hat die Natur spezielle Gewächse, die nachts duften, wie die „Je länger je lieber“, eine Kletterpflanze oder die Nachtkerze hervorgebracht. „Besonders tödlich für die Nachtflügler sind die LED-Lichter, die in der Nacht brennen“, betonte Dr. Windsberger.

Das Leben mit den richtigen Gehölzen in den Garten holen: Das gelte vorallem bei einem schmetterlingsfreundlichen Garten. So gebe es bevorzugte Schmetterlingsblüten wie die Brennessel, die von bis zu 70 Falterarten als Nahrungsquelle oder Kinderstube genutzt wird. „Aus 100 Schmetterlingseiern kommt meist nur ein Schmetterling raus!“, gab die Gartenfachfrau zu bedenken. Sie riet, neben Brennessel beispielsweise auch Hornklee, Veilchen, Scabiosen, Löwenzahn, Majoran, Disteln, Natternkopf, Flockenblume und Mädesüß zu kultivieren.

„Und nicht bloß ein Stangerl, sondern mindestens 50!“, ermahnte sie die Heimgärtner. Man solle auch auf eine Frühtracht, das heißt frühblühende Pflanzen, für eine Sommer-, Herbst- und Spättracht sorgen, da die Bienen und Insekten bis zum Winter Nahrung benötigen. Ein weiterer Tipp, um der Artenvielfalt zu helfen, sind Nisthilfen für Insekten im Garten, die an regen- und windgeschützten Orten aufgehängt werden können. Da Vögel, wie der Specht mit seinen langen spitzen Schnabel, die Nisthilfen gerne im Winter ausräubern, sollte unbedingt Hasendraht um die Nitzkästen gespannt werden. „Man kann das Staunen lernen, was die Natur alles geschaffen hat!“, resümierte Dr. Windsberger.

-ar- Bilder: ar

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Online-Umfrage:
Die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs mitgestalten

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Region Starnberg – Der Nahverkehrsplan des Landkreises Starnberg ist ein wichtiges Instrument für die Entwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs. An der anstehenden Fortschreibung können sich die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Online-Umfrage aktiv beteiligen. Die Teilnahme ist vom 30. März bis 10. Mai 2019 unter www.lk-starnberg.de/NVPumfrage möglich.

„Nehmen Sie sich bitte die Zeit. Mit den wenigen Minuten können Sie viel zur Zukunft des ÖPNV beitragen“, lautet der Appell von Landrat Karl Roth. Der derzeit gültige Nahverkehrsplan des Landkreises ist aus dem Jahr 2004. Insbesondere in den letzten sechs Jahren wurden die darin enthaltenen Maßnahmen zum Ausbau des Regionalbusnetzes umgesetzt und das Busangebot massiv erhöht. Jetzt steht eine Aktualisierung an. „Wir wollen unser Regionalbusnetz und das Busangebot auch weiterhin zukunftsorientiert und an die Bedürfnisse unserer Bevölkerung und Fahrgäste angelehnt entwickeln. Die Meinung der Menschen in unserer Region ist uns daher sehr wichtig“, betonte Roth.

Unter dem Motto „Gestalten Sie mit uns die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs“ werden die Teilnehmer in wenigen Minuten Schritt für Schritt durch die Umfrage geführt. Der Online-Fragebogen besteht aus vier Themenblöcke mit Fragen zum Verkehrsangebot, zu Bushaltestellen und Multimodalität, zu Tickets und Vertrieb – sowie zu Information und Werbung. Allgemeine persönliche Angaben schließen die Befragung ab. Die Beteiligung erfolgt selbstverständlich anonym. Für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht an der Internet-Befragungen beteiligen können, liegen die Fragebögen ausgedruckt in den Rathäusern des Landkreises zum Ausfüllen und direktem Einwurf in eine entsprechende Box zur Verfügung. Auch die Tourismusbüros in Starnberg und Herrsching sind mit dem Fragebogen ausgestattet.

-lasta-

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Monarchie-Landesausstellung
wirft ihre Schatten voraus
Erstes großes Treffen im Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg

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Region Bayern – Im Jahr 2021 wird es im Königsschloss auf der Herreninsel wieder eine Bayerische Landesausstellung geben. Jetzt gab es ein erstes großes Treffen aller Beteiligten im Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg. Es ging darum, einige grundsätzliche Fragen zu diskutieren und die Arbeitsfelder genauer abzustecken. Wie lange soll die Ausstellung laufen, ab welcher Altersgruppe ist sie geeignet, wer kümmert sich um welche Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Messen, Zuschüsse und vieles mehr. Diesem ersten Treffen werden sicherlich noch einige weitere folgen, damit die Landesausstellung 2021 wieder so ein großer Erfolg wird, wie ihre Vorgängerin. 2011 kamen fast 600.000 Besucher – Rekord für eine Bayerische Landesausstellung.

Organisiert wird die Ausstellung wieder vom Haus der Bayerischen Geschichte, dem Landkreis Rosenheim und der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Ebenfalls mit im Boot als Partner ist der Landkreis Traunstein, denn die Ausstellung soll landkreisübergreifend von einem großen Rahmenprogramm begleitet werden. Genau zehn Jahre nach der Erfolgsausstellung „Götterdämmerung – König Ludwig II und seine Zeit“ soll die neue Ausstellung 2021 thematisch daran anknüpfen. Es geht um die Schicksale der letzten Herrschergeneration der Wittelsbacher – vor der Revolution von 1918 und um Bayerns Geschichte in dieser Zeit.

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Alle an einem Tisch für eine erfolgreiche Landesausstellung: (v.l.) Dr. Michael Nadler (HdBG),
Christoph Maier-Gehring (LRA Rosenheim), Ulrich Sedlbauer (LRA Rosenheim),
Georg Vogl (LRA Rosenheim), Dr. Margot Hamm (HdBG), Natascha Zödi-Schmidt
(HdBG), Dr. Andrea Rüth (HdBG), Jens Hornung (Chiemgau-Tourismus),
Corinna Raab (Chiemsee-Alpenland Tourismus), Alexandra Wolf (LRA Traunstein),
Ina Krug (LRA Rosenheim) und Christian Rußmann (LRA Traunstein)

-laro- Bild: laro

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Investitionen in die Zukunft
Landkreis München bringt völlig neues System der Schulfinanzierung auf den Weg
und erstattet seinen Kommunen rund 70 Mio. Euro an Investitionskosten für weiterführende Schulen zurück

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Region München – Eine Realschule oder ein Gymnasium direkt am Ort zu haben, das sehen Kommunen und Bürger in aller Regel als absoluten Standortvorteil. Wenn es dann aber ganz konkret um die Errichtung einer neuen Schule ging, dann brachte das viele Gemeinden und Städte regelmäßig in Bedrängnis. Denn die Hauptlast der Investitionskosten trugen bis vor kurzem die Sitzgemeinde bzw. die Mitgliedsgemeinden eines einzelnen Schulzweckverbands. Doch die Sicherstellung des Bildungsangebots ist nicht die Aufgabe einzelner Kommunen – zumal der Einzugsbereich weiterführender Schulen heute längst weit über Sitz- und angrenzende Gemeinden hinausgeht. Über viele Jahre haben die Landkreisvertreter deshalb immer wieder um eine gerechtere, einzelne Kommunen nicht über Gebühr belastenden Form der Schulfinanzierung gerungen. In mehreren Schritten hat man nun die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Kommunen dauerhaft zu entlasten.

Landkreisanteile sukzessive erhöht
In der Vergangenheit trug der Landkreis München zwar bereits 100 Prozent der Kosten für den Sachaufwand, also etwa Ausgaben für Lehr- und Lernmittel, Ausstattungsgegenstände etc. für die Schulen. An den einmaligen Investitionskosten hat sich der Landkreis aber über Jahrzehnte hinweg nur zu jeweils 30 Prozent beteiligt. Den Rest trugen die Kommunen allein bzw. die zu Zweckverbänden zusammengeschlossenen Städte und Gemeinden.

Seit Anfang 2016 ist der Landkreis München dann Schritt für Schritt mehr in die Verantwortung gegangen und hat im Einzelnen zusätzlich folgende Kosten übernommen: u.a. die Kosten für Umbauten, energetische Sanierungen, Abbruchmaßnahmen oder auch Aufwendungen für Container und Raumanmietungen im Zuge
von Umbaumaßnahmen übernimmt der Landkreis heute zu 100 Prozent. Der Kostenanteil für Neubauten, Ersatzneubauten und Erweiterungsbaumaßnahmen wurde von ursprünglich 30 Prozent auf 70 Prozent erhöht. Baukosten bei Generalsanierungen werden zu 100 Prozent übernommen. Bei Neubauten, Erweiterungsbauten und Ersatzneubauten übernimmt der Landkreis München zusätzlich zu den 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, zudem 100 Prozent der tatsächlichen Baukosten, die rechnerisch durch Gastschüler aus der Stadt München oder angrenzenden Landkreisen erzeugt werden, sofern sie einen Anteil von mehr als zehn Prozent der Schülerschaft stellen.

Gerechte Lastenverteilung nicht nur für künftige Projekte
Um aber nicht nur die Träger künftiger Schulprojekte zu entlasten, hat man sich im vergangenen Jahr dazu entschlossen, auch die Investitionskosten der letzten 25 Jahre im gleichen Verhältnis rückzuerstatten – eine stolze Summe von mehr als 70 Millionen Euro. Den überwiegenden Teil hat der Landkreis München im März dieses Jahres bereits auf die Konten der Zweckverbände überwiesen, wie Kreiskämmerer Markus Kasper berichtete.

Über die größte Summe von beinahe 22 Mio. Euro kann sich der Zweckverband weiterführende Schulen im Südosten des Landkreis München freuen. Die sieben in diesem Zweckverband zusammengeschlossenen Kommunen erhalten damit das größte Kuchenstück der Investitionskosten-Rückerstattung durch den Landkreis-München.

Weitere Entlastung der Kommunen auf dem Weg
Zusätzlich zur Erstattung der Investitionskosten hat der Kreistag im März eine weitere Rückzahlung auf den Weg gebracht. Auch Kosten für Containerschulen, die während der Bauzeiten oftmals als vorübergehende Quartiere dienen, will der Landkreis München rückwirkend bis 1993 übernehmen. Für diese Position kommen demnächst weitere rund 11 Mio. Euro zur Auszahlung. Die genauen Beträge werden – unter Berücksichtigung der Abzinsung – derzeit von der Verwaltung noch ermittelt. Zudem wird gerade geprüft, ob auch die auf die Gastschüler entfallenden Kostenanteile rückwirkend für die letzten 25 Jahre rückerstattet werden können.

-lam-

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Frühlingsgefühle
mit Kiebitz, Brachvogel & Co.

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Region Freising – Der Frühling hält Einzug und viele Vogelarten sind bereits aus ihren Winterquartieren im Süden zurück, um in den warmen Monaten nördlich der Alpen zu brüten. Auch im Landkreis Freising sind neben einigen Singvogelarten die Wiesenbrüter – wie Kiebitz und Großer Brachvogel – angekommen und balzen schon fleißig. Diese Vogelarten bauen ihre Nester nicht wie die meisten anderen Vögel auf Bäumen, sondern legen ihre gut getarnten Eier in kleine Nestmulden auf Wiesen- und Ackerflächen. Kiebitze ließen sich bereits beim Balzflug beobachten. Auf Grund ihres schaukelnden Flugstils nennt man den Kiebitz auch „Gaukler der Lüfte“. Sein markanter „kie-witt“-Ruf ist schon von weitem zu hören und es lohnt sich, das rege Treiben aus der Ferne genauer zu beobachten. Die Kiebitzpaare legen drei bis vier olivgrüne Eier in eine Nestmulde aus Grashalmen am Boden und bebrüten diese einen knappen Monat lang, bis die Jungen schlüpfen. Diese sind gleich nestflüchtig und werden von dem Weibchen geführt. Das Männchen wacht in einiger Entfernung über die kleine Familie.

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Kiebitze und weitere Wiesenbrüterarten, wie zum Beispiel der große Brachvogel, das Braunkehlchen, der Wiesenpieper und die Feldlerche sind in den vergangenen Jahrzehnten vor allem durch den Verlust ihres Lebensraums bedroht und stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten Bayerns. Gerade während der Brutzeit sind ungestörte, weitläufige Brutgebiete eine Voraussetzung, um den Fortbestand der Population zu sichern. Bis Juli können sie sich schnell durch freilaufende Hunde und Spaziergänger abseits der Wege gestört fühlen und verlassen im schlimmsten Fall ihre Nester, wodurch die Gelege auskühlen und die Küken zu Tode kommen. Deshalb kann jeder einen Beitrag zum Schutz der gefährdeten Vogelarten leisten: Beim Spazierengehen, Reiten und Radfahren in den Wiesenbrütergebieten sollte man unbedingt auf den Wegen bleiben und den Hund während der Brut- und Aufzuchtzeit an der Leine führen. Nicht nur Kiebitz, Brachvogel und Co., sondern auch Hase und Rehkitz werden es den Menschen danken.

-lafs- Bilder: lafs

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81 Helfer
der Blaulichtorganisationen im Landkreis Lindau
wurden ausgezeichnet

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Region Lindau/Bodensee – Für viele Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Lindau am Bodensee ist es eine Selbstverständlichkeit, sich für ihre Mitbürger und das Allgemeinwohl zu engagieren. Dafür sind sie bereit, ihre freie Zeit und viel Herzblut einzubringen. Um dieses Engagement zu würdigen hat Landrat Elmar Stegmann bereits zum sechsten Mal zu einem ‚Blaulichtempfang‘ eingeladen. Insgesamt 82 Personen erhielten die staatlichen Ehrungen für 25–jährige oder 40–jährige aktive Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr, beim Technischen Hilfswerk oder beim Bayerischen Roten Kreuz. Festrednerin an dem Abend war Sozialstaatssekretärin Carolina Trautner. Unter den Festgästen waren außerdem der Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West Werner Strößner sowie viele kommunale Mandatsträger.

„Sie alle haben sicherlich Ihre ganz eigene Motivation, warum Sie sich für unser Allgemeinwohl engagieren und darüber bin ich froh. Denn auf keinen von Ihnen möchten wir verzichten, jeder von Ihnen ist wichtig“, betonte Landrat Elmar Stegmann in seiner Ansprache. Auch Bayerns Sozialstaatssekretärin Carolina Trautner dankte den Geehrten persönlich für ihren Einsatz: „Unzählige Male rufen die Bürgerinnen und Bürger in ganz Bayern tagtäglich nach den Rettungskräften – rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, zu den verschiedensten Einsätzen, auch in höchster Not. Ihr Einsatz verdient Hochachtung, Respekt und unser aller Dank. Mit ihrer Hilfsbereitschaft geben sie unserem Gemeinwesen und unserem Land ein besonders menschliches Gesicht.“

Gerade in den Blaulichtorganisationen sind die Anforderungen an die ehrenamtlichen Helfer sehr hoch und es ist ein hohes Engagement gefragt. Allein die notwendigen Ausbildungen und Lehrgänge sind sehr zeitaufwändig und binden einen großen Teil der eigentlich freien Zeit. Hinzu kommen Einsätze, die nicht selten belastend oder sogar gefährlich sind. „Es ist deshalb alles andere als selbstverständlich, dass sich Menschen bereit erklären, in einer Freiwilligen Feuerwehr, im Technischen Hilfswerk oder im Bayerischen Roten Kreuz mitzuarbeiten. Sie alle haben sich durch Ihre langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit in hohem Maße um das Gemeinwohl verdient gemacht, wofür ich Ihnen im Namen der Bürgerschaft, des Landkreises Lindau und auch persönlich herzlich danke“, würdigte Landrat Elmar Stegmann das Ehrenamt.

-lali- Bild: lali

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Amphibienschutzzäune

an sieben Standorten

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Region Miesbach – Frösche, Kröten und Molche wandern im Frühling von ihren Laichplätzen zu ihren Sommerlebensräumen. Die Zeit der Wanderung hat jetzt begonnen. Da der Artenschutz für das Landratsamt Miesbach und die Untere Naturschutzbehörde einen sehr hohen Stellenwert hat, wurden heuer an sieben Standorten Schutzzäune errichtet. Die Gesamtlänge beträgt zwei Kilometer. Das Amt konnte dabei erstmals auf die Hilfe des neu geschaffenen Landschaftspflegeverbandes Miesbach zählen.

Vier Zäune hat der Landschaftspflegeverband selber aufstellen lassen, mit der Firma pro communo aus Irschenberg als Auftragnehmer. Diese Zäune stehen in Fehn, Vordereben, Sufferloh und erstmals auch in Neukirchen dieser Zaun ist 600 Meter lang. Das Straßenbauamt Rosenheim hat außerdem an Staatsstraßen weitere drei Zäune errichtet, in Kreuth, am Teufelsgraben Holzkirchen und in Bayrischzell an der Bäckeralm.

„Der Amphibienschutz hat an Bedeutung gewonnen, weil es eine Verringerung und Zerschneidung der Lebensräume gibt. Aufgabe eines Landschaftspflegeverbandes ist der Schutz und der Erhalt der ökologischen Schätze in der Kulturlandschaft. Hier geht es konkret um den Schutz der Arten“, betonte der Landschaftspflegeverbandsgeschäftsführer – Mathias Fischer.

Mit dem Aufstellen der Zäune ist die Arbeit aber natürlich nicht getan: Der Landschaftspflegeverband betreut auch das Absammeln der Eimer. Das geschieht zweimal am Tag, morgens und abends. In der Hochzeit der Krötenwanderung auch öfter. Die Tiere werden dann von freiwilligen Helfern über die Straße getragen. Viele dieser Helfer sind im Bund Naturschutz organisiert.

Kostenübernahme durch die Regierung
„Es ist sehr erfreulich, dass wir in diesem Jahr so viele Zäune aufstellen lassen konnten. Die Regierung von Oberbayern fördert die Aufstellung der Zäune mit einem Zuschuß von 70 Prozent der Kosten. Wir müssen auch den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern danken, die sich in ihrer Freizeit für den Artenschutz engagieren“, so Fischer. Ferner wies er darauf hin, dass beim Absammeln auch der Schutz der Helfer und anderer Verkehrsteilnehmer beachtet werden muss. Dazu bedarf es einer straßenverkehrsrechtlichen Anordnung. „Die Helfer sind oft in der Dämmerung unterwegs, es muss ausgeschlossen sein, dass Menschen zu Schaden kommen. Neben den Zäunen, die der Landschaftspflegeverband in Absprache mit dem Landratsamt errichten läßt, können natürlich auch andere Initiatoren solche Zäune errichten. Es sind dafür die gleichen Voraussetzungen zu erfüllen. Falls Naturschützer weitere Zäune mit eigenen Mitteln errichten wollen, so wird dies von der Unteren Naturschutzbehörde begrüßt und unterstützt“, resümierte Fischer.

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Bei der Einrichtung von Amphibienschutzzäunen:
v.l. Josef Faas von der Unteren Naturschutzbehörde am Landrtasmat Miesbach;
Angelika Pöschl vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim
und Mathias Fischer vom Landschaftspflegeverband Miesbach

-lamb- Bild: lamb

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E-Learning auf „Berchtesgadenerisch“:
Das moderne ABC des Bergwanderns

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Region Berchtesgaden – Online-Tutorials vermitteln gratis die Grundlagen für Ausflüge ins alpine Gelände. Das neue Angebot spiegelt Berchtesgadens Kompetenz, wenn es ums Bergerlebnis geht. Hansi Stöckl von der Bergsteigerschule Watzmann weiß, wo es hapert: „Mangelnde Vorbereitung und Selbstüberschätzung sind die Hauptgründe für Notsituationen im alpinen Gelände“, sagt er – und will Abhilfe schaffen. Ganz neu am Start ist sein E-Learning-Programm. Hochwertige Video-Tutorials vermitteln auf anschauliche Weise das ABC des Bergwanderns. Zum Vertiefen gibt’s detaillierte Texte, die von der Tourenplanung über die Wahl des passenden Schuhwerks bis hin zur Orientierung im Gelände alle Aspekte ausführlich erklären. Einfach mal reinklicken unter – die Schulung www.akademie.alpinewelten.com/bergwandern ist gratis – aber sicher nicht umsonst.

„Wir freuen uns immer, wenn wir Bergrettungseinsätze vermeiden können“, erklärte Hansi Stöckl, der nach seiner Zeit als Profi-Biathlet die Leidenschaft zum Beruf machte und seitdem als Bergführer unterwegs ist. Vor allem in seiner Heimat, dem Berchtesgadener Land. Weil er sich oft wundern musste, wie unbedarft so mancher Urlauber zu einer Bergtour aufbricht, wollte er gegensteuern. Bereits im vergangenen Jahr startete er die „Wanderakademie“ unter dem Titel „ready to go“: Hier lernen Anfänger und Fortgeschrittene auf mehrtägigen Touren, was es im Gelände zu beachten gilt. So werden Teilnehmer fit, um eigenständig und selbstverantwortlich dem Ruf der Berge zu folgen. Das umfassende Lernpaket reicht übrigens bis zum „Hütten-Knigge“ und umfasst auch die zentralen Aspekte der Achtsamkeit und Rücksichtnahme.

Die konsequente Weiterentwicklung der „ready to go“-Kurse ist jetzt das neue E-Learning-Programm. Wissen und jahrelange Erfahrung macht Hansi Stöckl auf dieser Ebene jetzt allen zugänglich. Dabei bauen die einzelnen Tutorials aufeinander auf. Von Tipps zur Ausrüstung über das Verhalten im Notfall bis hin zum Thema gesunde Selbsteinschätzung und Meistern kniffliger Situationen vermittelt der passionierte Bergführer die nötige Wanderkompetenz. Wer auf der Plattform vorbeischaut, kann sich schon zuhause auf die Bergabenteuer im Berchtesgadener Land vorbereiten. Nicht nur mental, sondern im Hinblick auf die Packliste auch ganz praktisch. „Für einfache Touren reicht ein leichter Bergschuh, wer Tagestouren ohne Hüttenübernachtung plant, kommt meist mit einem Rucksack von etwa 20 Litern zurecht, in dem aber ein kleines Erste-Hilfe-Set auf keinen Fall fehlen darf “, betonte Hansi Stöckl.

Berchtesgaden und die Orte rundum stehen seit jeher für echtes Bergerlebnis. Der einzige Alpennationalpark Deutschlands, der legendäre Watzmann als zweithöchster Berg (2713 m) und das Bergsteigerdorf Ramsau sind bekannte Sehnsuchtsorte. Weil sich hier schon immer ganz viel ums Gipfelglück dreht, kommen Urlauber in den Genuss einer vorbildlichen Infrastruktur. „Erfahrung und Expertise sind die Basis, auf der neue Impulse gedeihen“, erklärte Peter Nagel, Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, welche das Projekt von Stöckl unterstützt. Gerade vor dem Hintergrund, dass immer mehr Menschen aus den Städten in die Natur drängen, begrüßt er das neue E-Learning-Programm: „Hansi nimmt unsere Gäste an die Hand und gibt ihnen die Basis für unbeschwerte Gipfelerlebnisse.“

-ar- Bild: Bergsteigerschule Watzmann

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Neues zum Thema ‚Kultur und Tourismus‘

in der Stadt Miesbach

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Region Miesbach – Viel Interessantes hatten Isabella Krobisch und Veronika Leo vom Kulturamt und der Tourismusförderung in Miesbach zu berichten. In Anwesenheit von Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach, wurden bei der Sitzung des Kulturausschusses u.a. die neuen Veranstaltungen und Planungen, der Jahresbericht des Waitzinger Kellers und der Stadtbücherei Miesbach vorgestellt.

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Sehr zur Freude der Anwesenden, teilte die Bürgermeisterin mit, dass es nach dem großen Interesse an der „Himmelsspuren-Wanderung durch die obere Wies“, auch für die untere Wies eine Routenbeschreibung gibt und beide Touren nun in einer Broschüre veröffentlicht wurden. Dazu wurde eine „Himmelsspuren“-Wanderausstellung kreiert, die beipielsweise in Seniorenresidenzen oder im Krankenhaus Agatharied gezeigt werden soll. Ferner stellte Pongratz die Ausstellung der Fotografin Candida Schlichting und die Konferenz „Anders wachsen“ im Waitzinger Keller vor. Anschließend erläuterte Gabriele Schäffer den Jahresbericht der Stadtbücherei Miesbach, die, so Ingrid Pongratz stolz „eine kleine aber feine Bücherei für jedermann ist“! Viel haben die Damen der Stadtbücherei bewerkstelligt, über 36.000 Besucher empfangen und unglaubliche 97.824 Entleihungen bearbeitet. Sie veranstalteten Klassenführungen, auch für Schulklassen ausserhalb Miesbachs, starteten eine erfolgreiche Quizaktion zum Welttag des Buches, unterstützten Kindergärten und Schulen mit Medienboxen und förderten mit dem Vorleseprogramm das Lesen für die Kleinen. Ein großer Erfolg war das Vorlesen für Kindergartengruppen und viele weitere Aktivitäten für Groß und Klein, zu denen auch die Ausstellungen zum „Stadterhebungsjubiläum“ oder „Menschen auf der Flucht“ von Amnesty International-Miesbach gehörten. Weiter gab Schäffer bekannt, dass die Mediengruppe „Leicht zu lesen“ für Menschen mit Leseschwächen gut angenommen wurden und das Hörbuchsortiment erweitert werden konnte. Mit einer Aktions-Vorschau auf das Jahr 2019 endeten die Informationen über die Stadtbücherei.

Weiter ging es mit den Ausführungen des Jahresberichtes zum Geschäftsjahr des Waitzinger Kellers. Hier referierte die Chefin des Kulturamtes, Isabella Krobisch. Mittelpunkt des vergangenen Jahres war natürlich die Stadt Miesbach und das Stadterhebungsjubiläum sowie die zahlreichen Veranstaltungen und Tagungen, Theauteraufführungen und Musicals, Lesungen und Vorträge, aber auch Ausstellungen, Feste und Umzüge rund um die kommunale Kulturarbeit. „Wir haben trotzallem weniger ausgegeben als geplant“, betonte Isabella Krobisch. Auch hat eine Neubesetzung bei den Gastronomiebetreibern des „Culinaria“ stattgefunden. Neben Anekdoten aus dem Veranstaltunggeschehen erzählte die Kulturmanagerin voller Stolz, wie das „Jetzt red i“-Team den Saal zu ihren Zwecken umgebaut habe und welche arbeitsintensiven Umbaumaßnahmen einzelne Veranstaltungen für das Waitzinger-Team mit sich brachten. Jedoch habe sich aller Aufwand gelohnt. „Es ist berauschend, was man aus dem Saal alles machen kann!“, schwärmte Krobisch.

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Veronika Leo, Ingrid Pongratz und Isabella Krobisch präsentierten das neue Markttag-Plakat

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Auch im Bereich „Tourismus und Stadtmarketing“ war man voller Tatendrang: So wurden u.a. eine neue Tourismus-Homepage und diverse Broschüren rund um das Marktgeschehen, die Kulinarik und und Geschäftswelt erstellt. Dazu gesellen sich im Jahr 2019 große Werbebanner. Vorallem freue sie sich, so Krobisch, dass die Übernachtungszahlen um rund 5500 Übernachtungen gestiegen sind.

Als neueste Idee und Sportattraktion für die Stadt Miesbach wurde die Konzeption eines „Laufparks“ diskutiert. Der Laufpark soll Sportler, Einheimische oder Gäste ohne Zielgruppenorientierung, in gewisse Bahnen lenken, so der Gedanke. Geplant sind mehrere Strecken – mit verschiedenen Anforderungen, wie Steigungen und Längen, in schöner Landschaft, die Benutzung soll einfach und unkompliziert, aber attraktiv sein und nichts mit den „herkömmlichen Fitnessparcours“ gemein haben. Unter allgemeiner Zustimmung des Kulturausschusses wurde bestimmt, dass ein gut ausgebautes Streckennetz – mit moderater Beschilderung – in abwechslungsreicher Landschaft im Miesbacher Stadtgebiet befinden soll, unter Miteinbeziehung bereits bestehender Infrastruktur erarbeitet werden soll. Ersten Planungen zufolge erschließen sich die Kostenschätzungen auf bis zu 12.000 Euro.

Nach den positiven Berichterstattungen des Arbeitskreises „Rad“ bezüglich den E-Bike-Vermietungen wurde die Erschließung weiterer Rundtouren – beispielsweise nach Schliersee oder Tegernsee sowie ein „Aktionstag Rad“ angeregt. Auch die Anschaffung einheitlicher und für alle Radtypen gebräuchliche Fahrradhalter im Stadtgebiet Miesbach wurde beschlossen. Hier wurde die sogenannte „Anlehnvariante“ bevorzugt. Weitere Themen waren die Sicherheit der Schulkinder auf dem Schulweg sowie die Beförderungsmöglichkeiten der Fahrräder für anreisende Gäste aus München – mit der BOB. Hierzu sollen Maßnahmen geplant werden.

-ar- Bilder: ar

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Ehrenamt zum Wohle der Patienten

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Region Bad Tölz – Sie holen die Zeitung, lesen vor, spenden Trost und hören zu. Die „Grünen Damen und Herren“ kümmern sich bundesweit in vielen Krankenhäusern ehrenamtlich um Patienten. Auch die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz bietet diesen Service für die Patienten seit November 2018 an. Zudem veranstaltet Sie für die ehrenamtlichen Helfer in regelmäßigen Abständen Fortbildungen. Kürzlich stand das Thema „Selbstverständnis, Leitbilder, Versicherungsrecht- und pflicht“ auf dem Programm.

„Es gibt leider immer mehr Patienten, die keine Angehörigen vor Ort haben und daher während des Klinikaufenthalts kaum Besuch bekommen“, bedauerte Prof. Dr. med. Rüdiger Ilg, ärztlicher Direktor der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz. Um das zu ändern, hat er gemeinsam mit der Klinikseelsorge und dank der Bereitschaft vieler freiwilliger Helfer aus der Region die „Grünen Damen und Herren“ auch an den Asklepios Kliniken Bad Tölz etabliert. Und das mit großem Erfolg. Insgesamt zehn „Grüne Damen und Herren“ sind derzeit Dienstags und Donnerstags auf den verschiedenen Stationen der Asklepios Stadtklinik im Einsatz. „In unserer Klinik übernehmen die „Grünen Damen und Herren“ unter dem Motto „Wir schenken Zeit!“ Tätigkeiten, die das Wohlbefinden unserer Patienten steigern und ein Stück zwischenmenschliche Normalität in den Krankenhausalltag bringen. Dafür an dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an unsere ehrenamtlichen Helfer“, so Prof. Ilg.

Bereits vor dem ersten Einsatz wurden die Ehrenamtlichen über so wichtige Themen wie Hygiene und Datenschutz im Klinikalltag informiert. Viele von ihnen profitieren dabei auch von persönlichen Erfahrungen von anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten. „Wir kommen in die Klinik und erhalten auf der jeweiligen Station dann Kontakt zu den Patienten, die gerne etwas Ablenkung und Gesellschaft haben wollen. Die Zusammenarbeit mit dem Stationspersonal funktioniert gut und der Austausch mit den Patienten bereitet uns viel Freunde“, betonte der Koordinator der „Grünen Damen und Herren“ an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, Peter Schöbel und ergänzte „Im Umgang mit den Patienten stehen uns dann auch die Klinikseelsorger Elisabeth Hartenstein, Andreas Faller und Reiner Hertan mit Rat und Tat zur Seite.“

Zudem veranstaltet die Landesbeauftragte der „Grünen Damen und Herren“ in Bayern, Yvonne Lei- denfrost, vor Ort in Bad Tölz in regelmäßigen Abständen weitere Fortbildungen zu wichtigen Themen. Bereits Mitte Februar fand die erste „Basisschulung“ zum Thema „Umgang mit dementen Patienten“ statt. Im Rahmen des zweiten Termins informierte Yvonne Leidenfrost über „Selbstverständnis, Leitbilder, Versicherungsrecht- und pflicht“. Weiter geht es dann mit einem Einblick in die „Grundlagen der Kommunikation.“ „Die eKH-Deutschland erfüllt mit diesem Angebot an ihre Ehrenamtlichen nicht nur ihren bildungspolitischen Auftrag, sondern sie entwickelt diese Qualifizierungsangebote stetig weiter“, so Leidenfrost. Die „Grünen Damen und Herren“ sind ein ehrenamtlicher Besuchsdienst für Krankenhäuser und Seniorenheime, der unter dem Dach der eKH, der evangelischen Kranken- und Altenhilfe e.V., organisiert wird. Die Qualifizierungsmaßnahmen der eKH-Deutschland werden 2018/2019 von der Glücksspirale gefördert.

Freiwillige Helfer die bei den „Grünen Damen und Herren“ der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz mitmachen möchten, sind herzlich Willkommen und können sich gerne an Prof. Dr. med. Rüdiger Ilg per E-Mail an neurologie.badtoelz@asklepios.com wenden oder telefonisch unter der Nummer 0 80 41 – 5 07 20 02 melden.

-ar-

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Unterwegs auf hunderte Seiten voller Informationen zugreifen
Landkreis Unterallgäu mit neuem Internetauftritt

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Region Unterallgäu – Ob Tipps für Veranstalter, Wunschkennzeichen, Abfuhrkalender und Abfallkompass, Kinderbetreuungsportal, Kfz- Zulassungen oder Seniorenportal: Auf den neuen Internetseiten des Landkreises Unterallgäu findet man viele Informationen aus allen Bereichen. Ergänzt werden diese durch ein Freizeitportal mit interaktiver Rad- und Wanderkarte, Ausflugstipps und Veranstaltungskalender sowie durch ein Wirtschaftsportal – unter anderem mit Gewerbeflächen-Übersicht. In den vergangenen Wochen wurden die Seiten komplett überarbeitet. Jetzt sind sie im modernen Layout nicht nur am Computer, sondern auch auf mobilen Geräten wie Handys und Tablets gut nutzbar.

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„Wer Informationen aus dem Landratsamt und über den Landkreis Unterallgäu sucht, wird auf unseren Seiten auf jeden Fall fündig – und das auch unterwegs. Der Internetauftritt passt sich an das jeweilige Endgerät an. Die neuen Seiten sind optisch sehr ansprechend gestaltet“, freute sich Landrat Hans-Joachim Weirather. Im Freizeitportal setze der Landkreis jetzt auch stark auf großformatige Bilder, um auf die Schönheiten der Region aufmerksam zu machen. Im Bereich des Landratsamts stehen die Fachinformationen im Mittelpunkt. „Hier legen wir sehr viel Wert darauf, dass die Inhalte gut verständlich sind“, betonte der Landrat.

Die fachlichen Informationen kommen von den Sachgebieten der Behörde, die Pressestelle am Landratsamt ist für den redaktionellen Teil des Internetauftritts im Bereich Landratsamt verantwortlich. In allen technischen Fragen wird die Pressestelle vom IT-Management des Landratsamts sowie vom Mindelheimer Internet-Provider Sicor KDL unterstützt. Das Freizeit- und das Wirtschaftsportal werden von der Unterallgäu Aktiv GmbH betreut.

Im Durchschnitt wurden die Seiten im vergangenen Jahr täglich fast 1000 Mal aufgerufen. Besonders beliebt sind der Abfuhrkalender des Landkreises, die Seiten rund um Kfz-Zulassung, Kennzeichen und Führerscheine, aber auch das Kinderbetreuungsportal mit allen Betreuungsangeboten im Unterallgäu, die Informationen über Bodenrichtwerte oder etwa das Asylportal. Ganz selbstverständlich ist das Informationsangebot für eine Behörde anscheinend nicht: So sind in Mindelheim auch schon Anrufer aus Ostfriesland und anderen Teilen Deutschlands gelandet – weil sie über Suchmaschinen auf die Seiten des Unterallgäuer Landratsamts aufmerksam wurden. „Unsere Seiten machen wir selbstverständlich für die Unterallgäuer Bürger. Über eine solch positive Resonanz freuen wir uns aber trotzdem“, sagte Weirather. Er empfiehlt zum Beispiel auch allen Veranstaltern von Vereinsfesten den Blick auf www.unterallgaeu.de: „Dort findet man alles Wissenswerte zusammengefasst – egal ob es um das Anmelden der Veranstaltung, den Jugendschutz, das Aufstellen eines Festzelts oder um Haftungsfragen geht“, resümierte Weirather.

-laua- Bild: laua

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Einsames Karwendel,
gefährlicher Nanga Parbat und humorvolle Filmsouvenirs

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Region Miesbach – Der Reithamer Bergführer Hajo Netzer, eine stimmungsvolle Skidurchquerung des Karwendels, Expeditionseindrücke vom Nanga Parbat sowie einige amüsante Bergfilme bilden das Programm, das Berg- und Filmfreunde am 3. April – um 19 Uhr – ins Tegernseer Alte Schalthaus, Hochfeldstr. 1, locken. Bei der Veranstaltung der Bergfilmfreunde Tegernsee, dem Förderverein des Bergfilm-Festivals, berichtet Hajo Netzer vom Expeditionsgeschehen am Nanga Parbat. Außerdem wirkt er in einem Film mit, für den das Team von Bergauf-Bergab ihn und einige Freunde bei einer fünftägigen Skitour durchs einsame und menschenleere Karwendel begleitet hat. Schließlich sind noch einige amüsante Bergfilme aus den frühen Jahren des Bergfilm-Festivals zu sehen. Michael Pause führt durch den Abend.

Eintrittskarten sind bei der Tourist-Info Tegernsee, Tel. 0 80 22 – 9 27 38 60, E-Mail tegernsee@tegernsee.com. erhältlich; für Vereinsmitglieder der Bergfilmfreunde Tegernsee ist der Eintritt frei.

-ar- Bild: hn

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Jugendkulturpreis 2019

des Landkreises Freising

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Region Freising – Die Preisträger des Jugendkulturpreises 2019 stehen fest: Den ersten Platz holt Poetry Slammer Philipp Potthast in der Kategorie Literatur. Seit sechs Jahren seht der 1994 geborene Freisinger auf der Bühne, solo und als Teil des Poetry-Duos „Natürlich Blond“. 2017 holte er den dritten Platz im Team-Wettbewerb in Hannover. 2018 war er für den Tassilopreis der Süddeutschen Zeitung nominiert. Regelmäßig nimmt Potthast an deutschsprachigen Meisterschaften teil, zusätzlich organisiert und moderiert er Poetry-Slams im Lindenkeller. In seinen Texten kombiniert er laut eigener Beschreibung „Einflüsse aus klassischer Lyrik und Rap, aus Theater und Stand-Up-Comedy. Sie handeln von arbeitslosen Wettergöttern, dem schönsten Menschen der Welt und vom Basteln. Im Mittelpunkt stehen dabei stets Übertreibung und Witz, aber auch klare politische Ansagen und eine gute Portion gesunder Menschenverstand.“

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Stolzer Gewinner des Freisinger-Jugendkulturpreises 2019: Philipp Potthast

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Platz zwei belegt die 15-jährige Marie Huber in Kategorie Malerei. In ihrer Freizeit zeichnet sie mit viel Ausdauer und Liebe zum Detail kleine Illustrationen. Dieser Leidenschaft entsprechend hat sie an ihrer Schule, der Erzbischöflichen Mädchenrealschule in Erding, den Kunstzweig gewählt. Ebenfalls auf Platz zwei: Johannes Lesser in der Kategorie Fotografie. Der 21-Jährige fotografiert seit sechs Jahren. Was zunächst als Hobby begann, wurde zum Berufswunsch. Lesser studiert mittlerweile Fotodesign an der Hochschule München.

Auch der Förderpreis fällt in diesem Jahr wie der erste Platz in die Kategorie Literatur. Für ihre Fantasy Romane erhält die 16-Jährige Stefanie Peisker, auch bekannt für ihre sportlichen Leistungen im Rhönradturnen, den Förderpreis.

Der Landkreis Freising verleiht zum siebten Mal den Jugendkulturpreis des Freisinger Jugendkreistages, der ihn ins Leben rief. Mit dem Preis will der Landkreis die künstlerische Betätigung Jugendlicher und junger Erwachsener im Alter bis 25 Jahren fördern und würdigen sowie ihr Wirken einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Preisträger werden von einer Jury aus im kulturellen Leben Engagierten und Jugendkreisräten ausgewählt.

Die Preisverleihung findet beim Freisinger Uferlos-Festival am Montag, 27. Mai, um 18.30 Uhr statt. Die Preisträger und ihre Werke werden dort zu sehen und zu hören sein.

-lafs- Bild: lafs

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Inklusion in Sport und Freizeit

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Region Rosenheim – Es ist eine wichtige und ehrenvolle Aufgabe sich um Menschen mit Behinderungen zu kümmern“, mit diesen Worten eröffnete der stellvertretende Landrat Josef Huber das Treffen der Bürgermeister und der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen im großen Sitzungssaal im Landratsamt Rosenheim. Man tue bereits viel für Menschen mit Behinderungen, es gehe aber immer noch besser, so Huber. Anschließend stellten die beiden Behindertenbeauftragten des Landkreises Rosenheim Christiane Grotz und Irene Oberst ein neues Projekt vor. Im vergangenen Jahr haben sie ein kleines Redaktionsteam gegründet, welches in Zukunft Artikel für die Gemeindeblätter in den Kommunen des Landkreises schreiben möchte. „Es geht um Texte die nicht nur Menschen mit Behinderungen interessieren“, so Grotz.<