BRK-Kreisverband Miesbach ehrte „K-Fall“-Helfer

 

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BRK-Kreisverband Miesbach

ehrte „K-Fall“-Helfer

 

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Region Miesbach – Schnee, Schnee, Schnee, wohin das Auge reichte. Ja, es war wirklich ausreichend Schnee, welcher Anfang Januar vom Himmel fiel und den Landkreis Miesbach mit weißer Pracht erdrückte. Jedoch war man im Landkreis Miesbach fest entschlossen, sich von diesen Massen an Schnee nicht unterkriegen zu lassen und so wurde der Katastrophenfall ausgerufen – das erste Mal in der Geschichte des Landkreises. Eine Organisationsmaschinerie setzte sich in Gang.

Hunderte Helferinnen und Helfer – u.a. von Feuerwehr, THW, Bergwacht und Bayerisches Rotes Kreuz – standen in kürzester Zeit parat, um den „K-Fall“ zu bewältigen – und das Tag und Nacht! Um die vielen Frauen und Männer der Hilfsmannschaften bei Kräften zu halten, benötigte man ein ganz besonderes Team, welches flexibel im Denken und noch schneller im Handeln war. Denn es galt u.a. Essen und Trinken sowie alltägliche Gebrauchsmaterialien an die verschiedenen Einsatzorte zu liefern. Eine große Aufgabe, doch für die Einsatztruppe des BRK Miesbach letztendlich ein überschaubares Szenario. So wurde beispielsweise kurzerhand aus dem BRK-Hilfeleistungszentrum Bad Wiessee ein „Hotel“ für die Helfer der Bundeswehr geschaffen, und zwar inklusive Verpflegung und Notfallbetreuung.

Das Einsatzteam des BRK-Kreisverbands Miesbach, wurde nun für seinen überragenden und ausdauernden Dienst während des „K-Falles“ bei einem Ehrenempfang von ihrem Vorstand, Josef Bierschneider und seiner Stellvertreterin, Elfie von Khreninger sowie dem BRK-Kreisverbandsgeschäftsführer Robert Kießling, mit einer Urkunde und einer Medaille ausgezeichnet.

Geschäftsführer Robert Kießling lobte die selbstverständliche Einsatzbereitschaft, die in den elf Tagen des „K-Falles“ gezeigt wurde und dankte seinen Mitarbeitern für das überragende Engagement. Er betonte, dass diese Schneekatastrophe mal wieder aufzeigte, dass es ohne die „Ehrenamtlichen“ nicht gehe. „Wir dachten, so eine Katastrophe passiere vielleicht irgendwo, aber diesmal erwischte es uns in Bayern! Zum Glück ist es glimpflich abgegangen und dass nichts schlimmes passierte, ist Euer verdienst“, betonte Kießling. „Ich freue mich, dass die Mitglieder der BRK-Ortsgruppen, das Team des Kriseninterventionsdienstes und der Bergwacht, der Rettungshundestaffel sowie die Notärzte so zahlreich anwesend sind“, resümierte Kießling.

Auch der Kreisvorsitzende des BRK-Kreisverbandes Miesbach, Josef Bierschneider, sprach seinen großen Dank, bezüglich des Engagementes bei der Versorgung und Verpflegung beim Katastrophenfall, aus: „Es ist mir und dem gesamten BRK-Kreisvorstand ein großes Bedürfnis, Euch allen einen Dank auszusprechen. Ihr alle habt bis zur Erschöpfung die Herausforderungen gemeistert und habt über elf Tage hinweg alle hervorragende Arbeit geleistet und auch noch das Tagesgeschäft weiter am Laufen gehalten. Von allen Seiten, und zwar vom Landratsamt, den Gemeinden und den Bürgern, habe ich viele Danksagungen erhalten“, betonte Bierschneider.

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Der Kreisvorsitzende des BRK-Kreisverbandes Miesbach, Josef Bierschneider, dankte den zahlreichen „K-Fall“-Helfern

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Im Anschluß erläuterten Matthias Brand, BRK-Katastrophenschutzbeauftragter und Benedikt Dörder, BRK-Kreisbereitschaftsleiter, ihre Erlebnisse während des Katastrophenfalles. „Ein riesiges Dankeschön, dass alle an einen Strang gezogen haben. Wir waren alle das „Rote Kreuz“, da hat beispielsweise die Bergwacht den Rettungsdienst und die Wasserwacht den Fahrdienst unterstützt“, so Brand. Auch Benedikt Dörder war voll des Lobes, dass besonders die Logistik so gut abgelaufen ist. „Es war der größte Einsatz für uns bis jetzt. Es wurden 1.100 Notunterkünfte vorbereitet und 15.000 Portionen Essen sowie 25.000 Liter Getränke gingen raus. Das sind jetzt nur ein paar Zahlen, was alles geleistet wurde. Einen großen Dank möchte ich an eure Partner nach Hause mitgeben, da es nicht selbstverständlich ist, auf den Mann oder die Frau zwei Wochen lang zu verzichten. Aber es ist jeder Heil wieder nach Hause gekommen – und das ist das Wichtigste!“ bekräftigte Dörder.

Mit viel Humor schilderte der Bereitsschaftsleiter Maximilian Jordan, wie er seinen Dienst im Bereich der Verpflegung erlebte. Er hob beispielsweise die Arbeit der Bereitschaft von Holzkirchen hervor, die in kürzester Zeit ein sehenswertes Logistikzentrum geschaffen habe, um sich professionell um die Frühstücksversorgung der Einsatztruppen zu kümmern. Oder um den Kameraden der Wasserwacht Tegernseer Tal, der zum „Hotelmanager“ mutierte, als er für die Helfer der Bundeswehr eine Schlafgelegenheit im Hilfsleistungszentrum Bad Wiessee, nebst Verpflegung und Betreuung organisierte. Auch die eigene Belastung war riesengroß, erinnerte sich Jordan. „Manche Anforderungen waren schon eine Herausforderung, aber wir haben es geschafft und darauf können wir stolz sein! Es hat sich gezeigt, dass Essen und Trinken auch kriegsentscheidend sein kann!“, ergänzte Jordan.

Anschließend erfolgte die Übergabe der Urkunden und Medaillen durch Josef Bierschneider und Elfie von Khreninger. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte „Hauder ́s Ringberg-Trio“.

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-ar- Bilder: ar

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