Bücherwelt

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Buchtipp:

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Torsten von Wurlitz

EISIGE 7

Kommissar Wunderlichs fünfter Fall

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Ein Jahrhundert-Schneesturm am Großen Kornberg enthüllt ein grausiges Geheimnis. Wer ist die Person, die der Suchtrupp leblos bei dem verlassenen Waldwirtshaus findet? Wie steht sie in Verbindung zu den sieben VIPs der Kornberg-Städte, die in der Woche zuvor auf rätselhafte Weise verschwunden sind? Und weshalb bedroht ein unbekannter Schmierfink die örtlichen Prominenten aus Wirtschaft und Kultur mit dem Tode? Kriminalhauptkommissar Wunderlich hatte versucht, mit seinem Freund und Hobby-Ermittlungspartner, dem Rehauer Bürgermeister Edmund Angermann, die Sache aufzuklären – bis Angermann selbst in die Fänge einer buchstäblich eiskalten Verbrecherorganisation gerät. Der Showdown auf dem verschneiten Gipfel im östlichen Oberfranken ist nun unausweichlich.

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ISBN: 978-3-948397-13-5
Taschenbuch, 264 Seiten
10,80 € [DE]
Verlag: Burg-Verlag

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Torsten von Wurlitz, Pseudonym von Torsten Küneth, wurde 1970 in Rehau geboren und lebte hier bis ins junge Erwachsenenalter. Bis Mitte der neunziger Jahre war er in seiner Heimatstadt politisch aktiv, bevor er nach seinem Studium in München für einen Versicherungskonzern arbeitete. Der promovierte Mathematiker, passionierte Rennradler und internationale Tischtennisschiedsrichter engagierte sich anschließend lange in der Rehauer Sportwelt und gab im Jahr 2014 mit „Flussperlmuschel“ sein Krimi-Debüt in der Stadt, der er bis heute eng verbunden ist. Mit „Kartoffeldenkmal“ folgte Ende 2015 der zweite Roman und mit „Blutbräu“ 2017 und „Modellstadtkiller“ 2019 Wunderlichs dritter und vierter Fall. Torsten Küneth lebt mit seiner Frau im oberbayerischen Weilheim.

Torsten Küneth präsentierte mit „EISIGE 7“ Kommissar Wunderlichs fünften Fall

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shop.friedoline.eu/Eisige7

-am- Bilder: tk

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„Um Gottes Willen“
Warum
Menschen
heute ins Kloster
gehen

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Region Miesbach – Kürzlich las Autorin Stephanie Mende vor der Gemeindebücherei in Hausham aus ihrem Buch „Um Gottes Willen – Warum Menschen heute ins Kloster gehen“. Dabei vermittelte sie Einblicke in Entscheidungen dreier Frauen für das Klosterleben. Sie schilderte, warum die Frauen das Klosterleben auch nach langer Vorbereitung gewählt haben und warum sie sich für die sehr unterschiedlichen Arten klösterlichen Lebens entschieden haben. Als Beispiele dienten die Koblenzer Schwester M. Ursula Hertewich, eine Arenberger Dominikanerin sowie die Bautzener Schwester M. Serafina Adler vom Ordenszweig der Klarisse von der ewigen Anbetung und – aus der Ordensgemeinschaft der Kleinen Schwestern Jesu – die Münchner Kleine Schwester Ulrike-Dorothea von Jesus.

-am- Bild: mrk

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www.waakirchen.de

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Bedeutung
des Ehrenamts
wurde gewürdigt

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Bei der Ehrung des Ehrenamts v.l.:
Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham; Sabine Adolph, Diözesanbibliothekarin
sowie Jonny Hofmann, Margit Rühe Krux, Olaf Schramm und Elfriede Schreiber

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Region Miesbach – Unlängst wurde das Team der Gemeindebücherei Hausham von Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, zum jährlich stattfindenden Mitarbeiteressen eingeladen. Bei diesem Anlass bedankte er sich bei Mitarbeitern Elfriede Schreiber, Johnny Hofmann und Olaf Schramm ganz speziell. Sie erhielten für zehn Jahre ehrenamtliches Engagement eine Ehrenurkunde und die silberne Ehrennadel des Sank Michaelsbundes, die ihnen von Diözesanbibliothekarin Sabine Adolph überreicht wurden. Sie erhielten ferner Sekt, Blumen und viel Lob. Kurt Franke erhielt eine Auszeichnung für fünf Jahre ehrenamtliche Mitarbeit in Abwesenheit. Zangenfeind würdigte in diesem Zusammenhang besonders die Bedeutung des Ehrenamts. Für ihren langjährigen Einsatz und die gute Zusammenarbeit bedankte er sich außerdem bei Büchereileiterin Margit Rühe-Krux und Sabine Adolph vom Sankt Michaelsbund.

-am- Bild: gbh

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Original kunSTücke Onlinepräsentation

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Radln
und Wandern
entlang der Isar

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Wen das Ausflugsfieber packt und wer sich auf den Fahrradsattel schwingen will, ist mit dem neuen Buch „Entlang der Isar – Band 2“ – im praktischen Radltaschen-Format – gut beraten. Der Leser wird nicht nur mit einer Prise Historie und vielen Ausflugstipps zum Einkehren, Übernachten entlang von Bayerns berühmtestem Fluss versorgt, sondern erhält auch Ratschläge sowie kostenloses digitales Kartenmaterial des Isarradwegs und weitere Informationen unter www.floesserstrasse.eu für unterwegs.

Die Isar: Kaum ein Fluss ist so eng mit der bayerischen Geschichte und Tradition verbunden. Trotz ihres Tiroler Ursprungs ist sie der Fluss der Bayern. Denn an keinem anderen bayerischen Fluss liegen so viele geschichtsträchtige Orte. Im vorliegenden Band 2 ist es schwerpunktmäßig die Landeshauptstadt München. In der Blütezeit der Flößerei um 1860 kamen jährlich in München rund 10.000 Flöße an, und zwar meist aus Freising, Moosburg, Landshut, Dingolfing, Landau, Plattling und Deggendorf. Das liegt ja eigentlich schon an der Donau, aber hier befindet sich das idyllische Isarmündungsgebiet. Erwähnung finden auch viele kleinere Ortschaften – wie Unterföhring, Marzling, Bruckberg, Niederaichbach, Mamming, Usterling oder Aholming.

Gabriele Rüth, Vorsitzende des Vereins Flößerstraße, hat auch diesen zweiten, reich bebilderten Band über die Isar unter Mitwirkung des Historikers Jakob Wetzel wieder ehrenamtlich verfasst. Während das erste Buch den Oberlauf der Isar, die an ihm liegenden Orte und die Ergebnisse der Recherchen zur dortigen Flößerei im Rahmen einer Radtour beschreibt, ist nun die Untere Isar ab München bis zur Mündung bei Deggendorf an der Reihe.

„Entlang der Isar“ – Band 2 lädt den Leser anschaulich zu einer Isarfahrt der besonderen Art ein: Denn er informiert gleich im Kapitel „Die Isar im Wandel“ unter anderem über Renaturierungen und Schutzgebiete, Stauseen und Kanäle ab München, aber auch die Nutzung der Wasserkraft. Quasi als i-Tüpferl lädt das Buch zusätzlich mit vielen Beiträgen zur Historie der Flößerei an diesem Flussabschnitt zum Schmökern ein. Sie bereichern die historischen Eindrücke und gestalten so einen ganz individuellen Reiseführer.

Die Isar war der am häufigsten mit Flößen befahrene Fluss in Bayern. Flößerei war vor gut 150 Jahren ein wichtiger Wirtschaftszweig, vergleichbar mit den heutigen Fuhrunternehmern. Sie ermöglichte den Handel vom Oberland aus mit dem Gewerbe im Unterland und weit hinein in das österreichische Kernland. Mit den Flößen kamen bayerische Erzeugnisse und gefragte Rohstoffe – Bauholz, Brennholz, Kalk und Steine – gewinnbringend mit Flößen in die Länder der Donaumonarchie.

Im Buch überraschen „Fundstücke zur Flößerei“. Dort erfährt man, dass man Unruhestifter oder Sittenstrolche beiderlei Geschlechts gerne mal „kurzerhand auf ein Floß gesetzt“ und so quasi nach „flussabwärts“ abgeschoben hat. Die Niederbayern hat‘s gewiss ganz unbändig gefreut!

„Entlang der Isar – Band 2“ ist besonders als Begleitbuch für Radtouren auf dem berühmten Isarradweg gut geeignet. Das Buch – mit 120 Seiten, rund 100 Abbildungen, Klappenbroschur mit Übersichtskarte – ist beim Allitera Verlag, München, ISBN 978-3-96233-265-5 erhältlich.

-am- Bild:allitera

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Was ich
immer schon mal
erzählen wollte!
Geschichten und Anekdoten
aus dem Landkreis Miesbach

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Region Miesbach – Aktuell ist ein Buch erschienen, das die Geschichte des Landkreises Miesbach der letzten rund 100 Jahre – auf unvergleichliche, authentische und herzergreifende Weise – nachvollzieht. Die Seniorenbeauftragte des Landkreises, Christine Dietl, hatte alle Senioren im Landkreis aufgerufen, Beiträge zum Thema „Geschichten und Anekdoten“ einzusenden, um sie in einem Buch zu verewigen.

Gerade in der schlimmen Coronazeit, in der die persönlichen Kontakte aufgrund des Infektionsschutzes stark eingeschränkt waren, schwelgte man in Erinnerungen. „Was hat man schon für anstrengende Zeiten durchgemacht? Es fallen einem auch oft viele schöne Begebenheiten ein. Je weiter man zurückgeht umso mehr man in der Erinnerung kramt, umso ausgefallener werden die Ereignisse. Sei es der erste Schulranzen, den die Mutter mit einem Streifenstück eines ausgedienten Transimissionsriemens reparierte; der Ferienaufenthalt auf der Alm, wobei man nicht richtig aufgepasst hatte und das Butterfaßl scheppernd über den Hang hinabrollte oder der Schulweg zwischen zwei Dörfern, auf welchem man sich gegenseitig bis hin zum Marterl verfolgt hat, um zu beweisen, wer hier das Sagen hatte. Wie schade, dass solche und andere Geschichten nahezu in Vergessenheit geraten“, betonte Christine Dietl. Bei der Gestaltung des Buches hat sie das Motto „Zeiten vergehen, Andenken bleiben bestehen und aus dem Paradies der Erinnerung kann uns niemand vertreiben!“ angetrieben.

Alle Erinnerungen spiegeln trotz all der vergangenen schweren Zeiten eine oft heitere und bemerkenswerte Kindheit wieder: Schreckliche Ereignisse – wie ein Meuchelmord, die Flucht oder Tieffliegerangriffe – wechseln sich ab mit Heimweh, Sehnsucht und Träumen in jungen Jahren, einem unbekannten Lebensretter und einem strebsamen Politiker mit Familiengeheimnis. Lausbuben und – dirndlgeschichten, gespickt mit Erfindergeist, Entdeckungsfreude und Forscherdrang, runden den Reigen der Erzählungen ab. Dem Leser bietet der Inhalt der Berichte unter anderem zusätzliches Wissen über eine längst vergessene Bahnlinie, die Sprengung der Autobahnbrücke in Weyarn am 1. Mai 1945 oder auch die Abrüstarbeiten am Flughafen in Marschall in den Nachkriegsjahren.

Alle Erzählungen der 149 Geschichten wurden mit viel Liebe zum Detail recherchiert und oft um weitere Informationen ergänzt. Damit das Lesevergnügen auch für jede Altersgruppe wirklich gegeben ist, wurde beim Druck auf eine angenehm große und kontrastreiche Schrift geachtet.

Das umfangreiche Gesamtwerk, mit 192 Seiten, ist ganz klimafreundlich ohne Einschweißfolie – zum Preis von 22,40 Euro zzgl. Portokosten – unter anderem im Buchhandel, bei den meisten Rathäusern und bei den Filialen der Raiffeisenbank im Oberland; beim SüdSeiten Verlag, Telefon: 08021 – 50 56 50, E-Mail: info@sued-seiten.de, beim Landratsamt Miesbach, Fachbereich Gesundheit, Betreuung und Senioren, Wendelsteinstraße 1, 83714 Miesbach, Tel. 08025 – 704 44 24, E-Mail: christine.dietl@lra-mb.bayern.de sowie bei der Gemeindebücherei Hausham, Geißstraße 1, 83734 Hausham, Telefon: 08026 – 92 51 40, per E-Mail: buecherei@hausham.de erhältlich. Produziert wurde das Werk vom SüdSeiten Verlag in Gmund-Moosrain.

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Buchbestellungsmöglichkeit

-am- Bild: lamb

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Literaturportal
bietet Unterstützung
für Autoren

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Region Bayern – Über 40 bayerische Autorinnen und Autoren sowie Literaturvermittlerinnen und -vermittler konnten im vergangenen Jahr vom Programm „Kultur trotz Corona“ profitieren. Das Programm bietet Literaturschaffenden eine virtuelle Plattform für Veröffentlichungen, für die sie eine Vergütung erhalten. Der Freistaat hatte Sondergelder in Höhe von 38.000 Euro dafür zur Verfügung gestellt. Durchgeführt wurde die Aktion vom „Literaturportal Bayern„. Zu den Veröffentlichungen zählen Einzeltexte, Blogs, literarische Spaziergänge, Themenessays, Podcasts, Videolesungen, Hörbücher und Comics. Alle Beiträge sind unter „kultur-trotz-corona“ einzusehen. Auch beteiligte Akteure, die mit den Autorinnen und Autoren zusammenarbeiteten, wie beispielsweise Produzentinnen und Produzenten oder Sprecherinnen und Sprecher, wurden in die Förderung eingeschlossen.

„2021 führen wir die Aktion mit weiteren 20.000 Euro fort“, erklärte der bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler und ergänzte: „Die Krise hat auch Literaturschaffende hart getroffen. Deshalb unterstützen wir sie mit unserer Aktion „Kultur trotz Corona“ dabei, mit ihrem Publikum weiter in Kontakt zu bleiben. Gleichzeitig würdigen wir damit ihre wertvolle Arbeit. Denn Literatur kann gerade in diesen Zeiten eine große Stütze sein, die uns Halt, Hoffnung und Zuversicht bietet. Ich bin froh, dass wir bayerischen Künstlerinnen und Künstlern helfen konnten.“

„Das Literaturportal Bayern ist ein gelungenes Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten digitaler Kulturvermittlung. Gerade in der Pandemie bietet es Literaturschaffenden die einzigartige Chance, für ihr Publikum sichtbar zu bleiben“, erklärte Dr. Klaus Ceynowa, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek.

Das „Literaturportal Bayern“ bildet die breite Literaturlandschaft im gesamten Freistaat ab und bietet Literaturschaffenden vielfältige Möglichkeiten, um sich aktiv an der inhaltlichen Gestaltung zu beteiligen: Autorinnen und Autoren aus Bayern können die Kanäle des Portals nutzen und dort Texte veröffentlichen, etwa Auszüge aus aktuell entstehenden literarischen Texten, Comics, Gespräche, Features, Hörspiele oder filmische Umsetzungen. Dabei können auch Sprecherinnen und Sprecher, Schauspielerinnen und Schauspieler einbezogen werden. Beteiligen können sich auch freie Literaturvermittlerinnen und -vermittler in Bayern, und zwar mit Beiträgen etwa zur bayerischen Literatur(geschichte), zum kreativen Schreiben oder zur kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche. Um auf virtuelle Literaturevents aufmerksam zu machen, kann der Kalender des Literaturportals genutzt werden.

-stmwk-

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Finale
beim
Vorlesewettbewerb

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Region Bayern – 16 Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe konnten sich in diesem Jahr in ihren Bezirken für den Landesentscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels qualifizieren. Besonders Sol Chung von der Wilhelm-Löhe-Schule überzeugte die Jury mit ihrem Vorlesevideo und darf den Freistaat im Bundesfinale vertreten. Sol las in einem dreiminütigen Beitrag aus dem Buch „Mein geniales Leben“ von Jenny Jägerfeld vor.

Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jährlich von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen durchgeführt. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten Schülerwettbewerben bundesweit. Von den insgesamt rund 350.000 Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern der Wettbewerbsrunde kamen rund 62.000 Schülerinnen und Schüler aus Bayern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landesentscheids haben zuvor auf Schulebene und anschließend auf Stadt-/ Kreis- und Bezirksebene gewonnen.

-stmuk-

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Buchtipp:

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Alinde Rothenfußer
„Bomarzo“

Märchenhafte Wanderung im „Park der Ungeheuer“

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Die vielseitige Ickinger Künstlerin Alinde Rothenfußer hat wieder ein neues Werk erschaffen. Diesmal ist es ein kunstvolles Fotobuch mit dem Titel „Bomarzo“. Darin stellt sie fotografisch den „Heiligen Wald von Bomarzo“ oder auch „Park der Ungeheuer“ im etruskischen Nekropolen-Gebiet bei Viterbo nördlich von Rom vor. Unterhalb des Ortes Bomarzo, der überragt wird von dem Palast des Fürsten Vicino Orsini (1523-1585), liegt der von ihm erfundene und erbaute gleichnamige Park, der zugleich ein Wald ist und ein mystischer Garten.

Alinde Rothenfußers fotografische und zeichnerische Wanderung durch den „Sacro Bosco“, den Heiligen Wald von Bomarzo, entfaltet sich eher als eine Märchenerzählung denn eine Foto-Dokumentation. Auf diese Weise hat sie eine Bild-Erzählung und einen Parcours von über 90 Fotowerken und neun Zeichnungen geschaffen, die alle auf 106 Seiten im Buch zu bestaunen sind. Der renommierte Kunsthistoriker Dr. Elmar Zorn hat das Vorwort verfasst.

Alinde hat mit ihren Fotowerken die Skulpturen interpretiert und sie auf ihr eigenes künstlerisches Schaffen bezogen. So trifft das „heroische Nymphäum“ von Vicino Orsini, dieses Wäldchen zwischen Traum und Wirklichkeit, auf Alindes Welt der Nymphen, auf das Reich der Kobolde und Faune, die in ihrem Werk eine große Rolle spielen und in diesem Fotoband greifbar scheinen ohne wirklich präsent zu sein. In dem „Höllenschlund“, welches das allgemein das meist abgebildete Fotomotiv von Bomarzos „Sacro Bosco“ ist, stellt Alinde in ihrem Foto den Urschrecken dar, welchen der Anblick dieser monströsen Plastik bis heute ausübt, indem sie durch ihre typisch harte Kontrastsetzung von dunkel und hell auf jedweden, durch die lichte Durchlässigkeit des Waldes denkbar „tröstenden“ Kontext verzichtet.

Alindes fotografische Interpretation hält nicht steril die bildhauerische Konstellation der Objekte fest, sondern erzeugt eine neue Dynamik der plastischen Darstellung, und zwar mit den Mitteln der Fotografie – ohne dass der Betrachter vor Ort sein muss. Nicht die Vielfalt der Perspektive-Möglichkeiten wollte die Künstlerin darstellen, sondern in ihrer Bilderfolge umspielt sie, die Malerin, die Spannungsverhältnisse zwischen den Ruinen – denn das sind die Skulpturen ja im Laufe der Jahrhunderte andauernden Verwitterung – und der sie umgebenden Natur. Dafür geht sie vorzugsweise ins Detail der Darstellung. Eine orientierende Übersicht im Terrain ist eben nicht ihr Anliegen.

Mit ihrem Blick auf die Details der grotesk und monströs geformten plastischen Gestaltungen des manieristischen Gartens will sie immer das für sie Wesentliche hervorheben und will auf ihre Weise etwas sichtbar machen, das nahezu unsichtbar bleibt: Die wahre, tief geheimnisvolle Gestalt des Parco dei Mostri – des Parks der Monster. So wurde der Park noch nie gesehen: Das Mysterium der gebauten Anlage geht für die Betrachter der Fotografien leicht nachvollziehbar in ein übergeordnetes Naturganzes ein und ist schließlich – an der Grenze des überhauptnoch wahrnehmbaren – zum Verschwinden gebracht: Eine Form der Kunst, die zunehmend in die Natur integriert ist, sich in deren Jahreszeiten-Rhythmus auflöst. Dies exemplarisch zu verbildlichen, die Kunstwerke in der Landschaft aufzuheben bzw. anzuheben – zu Werken der Fotokunst – das ist Alinde fabelhaft gelungen.

Das Buch ist im Eigenverlag erschienen und zum Preis von 15,- Euro bei der Druckerei Paetzmann, Franz-Geiger-Str. 12, D – 82515 Wolfratshausen; E-Mail: paetzmanndruck@t-online.de, Telefon 08171-16851 erhältlich.

-Gabriele Rüth- Bild: Cover Bomarzo mit Bild von Alinde Rothenfußer

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Sachbücher
für den Garten
und Comics für heiße Sommertage

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Region Miesbach – In der Gemeindebücherei Hausham wartet eine große Auswahl an neuem Lesestoff. Eine Vielzahl an Sachbüchern beleuchtet etwa das Thema „Garten und Gärtnern“ aus verschiedenen Blickwinkeln – von der vogelfreundlichen Gartengestaltung bis zur Nutzung von Regenwasser in Haus und Garten. Wer noch auf der Suche nach einer leichten Lektüre für sonnige Tage an See oder Meer ist, der kann wiederum in der erweiterten Comic-Abteilung fündig werden.

Die Gemeindebücherei ist derzeit regulär geöffnet. Eine Terminvereinbarung oder ein negativer Corona-Test sind -keine- Voraussetzung für den Besuch. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen will, bestellt die gewünschten Medien telefonisch vor und vereinbart einen Termin zu Abholung. Weitere Infos: Gemeindebücherei Hausham

mrk Bild: mrk

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Welttag
des Buches

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Eigentlich gehörte es mittlerweile schon zur Tradition: Kultusminister und Staatssekretärin lesen am „UNESCO-Welttag des Buches“, jungen Menschen aus dem jährlich neu erscheinenden Welttagsbuch vor. Doch wie bereits im vergangenen Frühjahr, so veränderte Corona auch 2021 ein gewohntes Bild: Die gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern geplanten Buchhandlungsbesuche von Michael Piazolo und Anna Stolz mussten mit Blick auf die steigenden Inzidenzzahlen verschoben werden. Am 18. Juni 2021 soll dieser Termin dann unter hoffentlich besseren Pandemiebedingungen nachgeholt werden.

Den Stellenwert des Welttags des Buches, und insbesondere die Bedeutung der Leseförderung schmälert das jedoch keinesfalls, wie Kultusminister Michael Piazolo und Kultusstaatssekretärin Anna Stolz in einer gemeinsamen Videobotschaft betonen: „Das Lesen ist für unsere Fantasie so nötig wie die Luft zum Atmen. Es nimmt uns mit auf immer neue Reisen, entführt uns in fremde Länder und unbekannte Situationen. Die Bücher, die wir lesen, prägen uns und begleiten uns oftmals ein Leben lang“, so Kultusminister Michael Piazolo.

Stellenwert der Leseförderung größer als je zuvor
Die Lesekompetenz, deren Förderung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt, bleibt auch und gerade im digitalen Zeitalter der Schlüssel für schulischen und beruflichen Erfolg sowie für gesellschaftliche Teilhabe. An den Schulen in Bayern hat die Förderung der Lesekompetenz und –motivation ihren festen Platz. Das Kultusministerium und die bayerischen Schulen arbeiten im Bereich der Leseförderung mit vielen Partnern eng zusammen. So übernimmt das Ministerium unter anderem die Schirmherrschaft über die jährlich anlässlich des Welttags des Buches stattfindende Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“, die gemeinsam von der Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Deutschen Post, der Verlagsgruppe Random House und dem ZDF getragen wird.

Im Rahmen der Geschenk-Aktion erhalten die teilnehmenden Kinder der 4. und 5. Jahrgangsstufe einen Gutschein für ein eigens für den Welttag entstandenes Buch. In diesem Jahr können sich die Kinder auf „Biber undercover“ freuen, einen Comicroman von Rüdiger Bertram und Illustrator Timo Grubing rund um die Themen Abenteuer, Familie und Freundschaft. Üblicherweise lösen die Kinder den Gutschein bei einem Klassenbesuch in einer Buchhandlung ein. Entsprechend der jeweils örtlich geltenden Corona-Maßnahmen organisieren aktuell die Buchhandlungen gemeinsam mit den Schulen in diesem Jahr flexible Übergabelösungen. Sieben Videoclips unter welttag-des-buches.de/videos laden zusätzlich alle Kinder, Lehrkräfte und Interessierte zur Beschäftigung mit Büchern und Lesen ein.

Malwettbewerb zum Thema Vorlesen
Darüber hinaus gab es im laufenden Schuljahr eine besondere Aktion: So waren im Rahmen der gemeinsamen Vorleseinitiative „vorlesen.zuhören.bewegen“ des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus sowie des Staatsministeriums für Arbeit, Familie und Soziales alle Kinder in Bayern – im Alter zwischen drei und zwölf Jahren – dazu aufgerufen, an einem Malwettbewerb zum Thema Vorlesen teilzunehmen. Die Frage „Wo und mit wem ist Vorlesen besonders schön?“ beantworteten zahlreiche Kinder mit tollen selbst gemalten Bildern. Sie alle zeigen, dass Vorlesen große Freude macht und Nähe schafft. Die besten Einsendungen, die mit einem Buch zum (Vor)Lesen prämiert werden, sind anlässlich des Welttags des Buches auf der Homepage der Initiative www.vorlesen.bayern.de zu sehen.

Leseförderungsinitiative #lesen.bayern
Mit der schulart- und fächerübergreifenden Leseförderungsinitiative #lesen.bayern unterstützt das Kultusministerium die Schulen zusätzlich dabei, die Lesekompetenz der bayerischen Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen systematisch und auch fachspezifisch zu fördern. Hierfür wurden ein Leitfaden am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung erstellt und das Online-Unterstützungsportal www.lesen.bayern.de entwickelt. Praxisnahe Zusammenfassungen wichtiger Grundlagen helfen den Lehrerinnen und Lehrern ebenso wie die praktischen Hinweise für Unterricht und Schulleben, das fächer- und schulartübergreifende Bildungs- und Erziehungsziel „Sprachliche Bildung“ umzusetzen. Darüber hinaus bietet das Portal Anregungen und Empfehlungen rund ums Lesen für Kinder und Jugendliche sowie Eltern und Lehrkräfte.

Zu den vielfältigen digitalen Lese-Aktionen, die es derzeit auf Grund der Corona-Krise im Netz gibt, ist ganz aktuell auf dem Portal eine eigene Seite mit den entsprechenden Hinweisen zu finden, welche unter www.lesen.bayern.de/leseaktionen ersichtlich ist. Dazu gehören beispielsweise Vorlesevideos von prominenten Lesebotschaftern, u. a. von Fußballer Thomas Müller, Moderator „Checker“ Tobi und Kinderbuchautorin Kirsten Boie.

-stmuk-

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Ehrung
für Büchereileiterin

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Region Miesbach – Die Bücherei der Gemeinde Hausham dient seit nunmehr 96 Jahren der Bildung der Bürger! Auch in Corona-Zeiten mußte niemand ganz auf die Bücherei verzichten: Da die Ausleihen nicht in gewohnter Weise vor Ort möglich waren, konnte die Bücherei, dank weitsichtiger Zusammenarbeit mit einem Büchereiverbund, ein umfangreiches Angebot von rund 60.000 elektronischen Medien – von virtuellen Unterhaltungsmedien bis hin zu E-Learning-Kursen – anbieten.

Ständig um die Erhöhung des Qualitätsstandards und Erweiterung moderner Medien bemüht, durfte die Leiterin der Gemeindebücherei Hausham, Margit Rühe-Krux, bereits zweimal, in den Jahren 2018 und 2020, das „Goldene Büchereisiegel“ des Büchereifachverbands „Sankt Michaelsbund – Landesverband Bayern“ e.V., als Auszeichnung für die erfolgreiche Verwaltung und zeitgemäßer Medienausstattung entgegennehmen.

Nun wurde Margit Rühe-Krux für ihre 25-jährige Tätigkeit als Büchereileiterin von Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, geehrt. In einem kleinen feierlichen Akt dankte man ihr für die gute Zusammenarbeit, für ihren Sachverstand, ihre Kompetenz und ihr Engagement und es wurde freimütig zugegeben, durch eben dieses Engagement eine moderne, zeitgemäße und wunderschöne Bücherei in der Gemeinde zu haben. „Außerdem gelingt es Ihnen“, so Zangenfeind abschließend, „Ehrenamtliche zu motivieren und zu führen und damit einen wunderbaren Beitrag für die Ortsgemeinschaft zu leisten. Ich freue mich auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit und zähle auf Sie für die nächsten 25 Jahre als Büchereileiterin!“

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Die Leiterin der Gemeindebücherei Hausham, Margit Rühe-Krux,
wurde für ihre 25-jährige Tätigkeit ausgezeichnet

-am- Bild: mrk

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Buchtipp:

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Bob Ross
„Dirigenten und andere Katastrophen“

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Bob Ross: Hornist, Bandleader und Teamplayer

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Vom Publikum vergöttertes Kultobjekt oder der Taktstock schwingender Diktator? Beides trifft auf Dirigenten zu, oftmals auf ein und dieselbe Person, je nach Blickwinkel. Aber auch Orchestermusiker, obgleich naturgemäß Teamplayer, sind keineswegs Unschuldslämmer, oft können sie sich nur mit Schlagfertigkeit und Boshaftigkeit gegen „den da oben“ wehren. Bob Ross, Hornist und Bandleader (»Kein Dirigent!«, auf diese Feststellung legt er Wert), weiß, wovon er spricht: Seine Anekdoten und Ausflüge in die Musikgeschichte sind umwerfend komisch, beleuchten aber auch die dunklen Seiten einer Welt, in der selbst die tragischen Momente über fünf Oktaven reichen – schwarzer schottischer Humor at its best!

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ISBN: 978-3-7844-3424-7
20,00 € [DE]| 20,60 € [AT] | 26,90 CHF [CH] (UVP)
Verlag: LangenMüller

-am- Bilder: am, LangenMüller

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Bücherei
hat wieder geöffnet:
Was sich für Leser jetzt ändert

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Region Miesbach – Nun hat die Gemeindebücherei Hausham wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet. Für Mitglieder gibt es dabei gleich mehrere Neuerungen. Die sichere Öffnung der Bücherei ist durch ein strenges Hygiene-Konzept möglich: Aktuell dürfen nur zehn Besucher gleichzeitig die Bücherei betreten. Diese sind angehalten, FFP2-Masken zu tragen, zwei Meter Abstand voneinander zu halten und sich am Eingang die Hände zu desinfizieren.

Neue Medien im Sortiment
Wer der Bücherei in Hausham einen Besuch abstatten möchte, darf sich auf viele neue Medien freuen. Unter anderem gibt es zahlreiche neue Kinderbücher, Romane, Sachbücher und auch neue Figuren für die Tonie-Box, dem beliebten Spiel- und Lern-System für Kinder.

Ausstellung im März/April
Viele Neuerscheinungen befassen sich mit der Pandemie und ihren Auswirkungen – etwa auf Politik, Gesellschaft und Umwelt. Besucher finden alle vorhandenen Medien zum Thema ohne langes Suchen in der aktuellen Spezialausstellung. Die neuen Comics sorgen für einen humorvollen Ausgleich.

Weiter möglich: Click and Collect
Ob per Telefon, E-Mail oder schriftlich: Leser können auch weiterhin von zu Hause aus ihre Medienwünsche mitteilen und die Medien anschließend zum vereinbarten Termin abholen. Die Bücherei ist per Mail buecherei@hausham.de und telefonisch unter 0 80 26 – 92 51 40 erreichbar.

-am- Bild: mrk

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Bayerns
Buchhandlung
des Jahres 2021
-Bewerbungsfrist läuft-

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Region Bayern – Die Auszeichnung „Bayerns Buchhandlung des Jahres“ wird bereits zum fünften Mal vergeben. Inhaberinnen und Inhaber von Buchhandlungen, die mit Veranstaltungen und Aktionen in ihrer Region ihr herausragendes kulturelles Engagement unter Beweis gestellt haben, können sich noch bis zum 1. Juni 2021 bewerben. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Eine Jury bestehend aus Persönlichkeiten des Verlags- und Buchhandlungswesens, der Medien und des kulturellen Lebens wird aus den eingehenden Bewerbungen eine Buchhandlung für die Auszeichnung vorschlagen.

Anlässlich der Ausschreibung betonte Staatsminister Sibler: „Buchhandlungen sind so viel mehr als nur Verkaufsflächen für Bücher: Gerade die Krise hat uns dies vor Augen geführt. Da man nicht mehr selbst in bunt gefüllten Regalen schmökern kann, ist man umso mehr auf die kompetente Beratung der Buchhändlerinnen und Buchhändler – sei es digital oder telefonisch – angewiesen. Sie helfen uns dabei, den Überblick über das reiche Medienangebot zu behalten und für jeden das Richtige zu finden. Auch sind Buchhandlungen nach wie vor Orte der Begegnung, im Moment allerdings weitgehend digital: Mit neuen kreativen Formaten bringen sie die Menschen – trotz Schließungen und Abstandsregelungen – zusammen und regen zum Austausch an. Diese facettenreiche Orte und ihre engagierten Inhaberinnen und Inhaber möchten wir mit der Auszeichnung „Bayerns Buchhandlung des Jahres“ würdigen und den Menschen näherbringen.“
Weitere Informationen zur Auszeichnung und zum digitalen Bewerbungsverfahren: Literaturpreise des Freistaats Bayern

-stmwk-

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Buchtipp:

von Margit Rühe-Krux,
Leiterin der Gemeindebücherei Hausham im Landkreis Miesbach

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„Auch nur ein Mensch“
-Politiker und ihre Leidenschaften – und was sie uns über sie verraten-

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SPIEGEL-Autor Marc Hujer hat hinter die harte Schale deutscher Spitzenpolitiker geschaut – und Menschen entdeckt, die fernab der Öffentlichkeit mitunter überraschende Hobbys pflegen. Beim Pralinenherstellen mit Anton Hofreiter, auf dem Tanzparkett mit Katrin Göring-Eckardt oder beim Crossfit-Training mit Lars Klingbeil lernt er neue Seiten des vermeintlich bekannten Personals der deutschen Politik kennen – und erlebt es weniger kontrolliert, weniger inszeniert, unmittelbar und ungewohnt. Hujers unterhaltsame und erhellende Porträts zeigen, dass das Streben nach Macht und die Bekämpfung des politischen Gegners nicht alles für Politiker sind und ihre privaten Leidenschaften viel darüber verraten, wie man in der Politik erfolgreich sein kann.

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ISBN: 978-3-421-04847-9
24,00 € [DE]| 24,70 € [AT] | 33,90 CHF [CH]
Verlag: DVA

-am- Bild: Verlagsgruppe Random House München

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Jahrbuch
„Geschichte im Landkreis Neu-Ulm“ 
macht Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft verständlicher

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Region Neu-Ulm – Die Herausgabe des Jahrbuches „Geschichte im Landkreis Neu-Ulm“ ist eine gute Tradition. Mittlerweile erscheint der 26. Jahresband, wieder rechtzeitig zu Weihnachten. Aber eines ist doch anders als sonst: Wegen der Corona-Pandemie können Landrat Thorsten Freudenberger sowie die Redaktionsmitglieder und Autorinnen/Autoren den druckfrischen, aktuellen Band zum ersten Mal nicht persönlich vorstellen.

Die Palette der Beiträge ist wieder ausgesprochen vielfältig. Sie reicht von archäologischen Befunden über kirchen- und klostergeschichtliche Abhandlungen bis zu zeitgeschichtlichen Abrissen aus dem 20. Jahrhundert. Ein besonderes Jubiläum: Heuer vor 500 Jahren übernahmen die Vöhlin die Herrschaft über Illertissen. Hans Ranker zeichnet die Illertisser Linie des Memminger Patriziergeschlechts nach. Ein anderes Herrschergeschlecht, das den heutigen Landkreis Neu-Ulm historisch geprägt hat, sind die Grafen von Kirchberg. Aus ihrem Hauswappen ist die sogenannte „Mohrin“ im Landkreiswappen entlehnt. Zur aktuellen Rassismus-Debatte um schwarze Krippenfiguren – vor allem im Ulmer Münster – und alt- hergebrachte Namensgebungen – beispielsweise „Hotel Drei Mohren“, „Mohrengasse“ – steuert Peter Wischenbarth eine „kritische Betrachtung“ der Wappen-„Mohrin“ bei. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass das Wappen des Landkreises „auf keinen Fall“ geändert werden sollte.

Kontroversen gibt es immer wieder auch um Gefallenen-Denkmäler. Ralph Manhalter erläutert, wie es im Entstehungsprozess des Kriegerdenkmals Edwin Scharffs auf dem Neu-Ulmer Schwal war. In seinem zweiten Aufsatz im neuen Jahrbuch widmet sich Manhalter dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte und zeigt auf, dass die mörderischen Verbrechen der Nationalsozialisten auch nicht vor dem Landkreis Neu-Ulm Halt machten. Er beschreibt den Weg der deportierten Altenstadter Juden aus der Marktgemeinde in die Vernichtung. Bevor es so weit kam, hatten sich Hitler und seine Schergen der unumschränkten Macht bemächtigt. Am Fall Vöhringen deckt Monika Kolb auf, wie die Nazis die kommunale Selbstverwaltung in den Jahren 1933 bis 1935 ausschalteten. Im Kontrast dazu schildert sie, dass nach dem Krieg vom „roten Vöhringen“ die Rede war. Elchingen und Roggenburg waren und sind dagegen „schwarze“ Hochburgen. Das liegt auch daran, dass beide heutigen Gemeinden lange Zeit katholische Reichsabteien waren. Anton Aubele beleuchtet das nachbarliche Verhältnis der beiden Klosterstaaten im 18. Jahrhundert.

Interessante Geschichten aus der reichen Geschichte des Klosters Elchingen erzählen auch Pfarrer Thomas Pfundner – „Marksteine und Territorialgrenzen der Reichsabtei Elchingen“ – und Klara Aubele, die „Kräuter und andere gewinnbringende Gewächse rund um Elchingen zur Klosterzeit“ auftischt. Wissenswertes über die katholischen Kirchen in Vöhringen erhellt Jeanette Wischenbarth. Archäologische Dokumentationen runden das Jahrbuch wieder ab.

Der Jahresband 2020 des Jahrbuchs „Geschichte im Landkreis Neu-Ulm“ ist erhältlich an der Kasse in der Kreisverwaltung Neu-Ulm und im Buchhandel. Außerdem kann die Publikation, die elf Aufsätze auf 125 Seiten enthält, per E-Mail bei poststelle@lra.neu-ulm.de bestellt werden. Der Stückpreis beträgt seit vielen Jahren unverändert 10.- Euro. Die Auflage beträgt 1.200 Exemplare. Der Landkreis hat auch dieses Mal wieder das Geld für den Druck des Jahrbuches zur Verfügung gestellt.

-lanu- Bild: lanu

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Malbuch
für die Kreativen von morgen

Region Schwandorf – Trotz des grauen und tristen Wetters können kleine Künstler die Heimat ab jetzt farbenfroh erstrahlen lassen. Möglich macht dies das neue Malbuch des Landkreises Schwandorf. Alle Vorschulkinder im Landkreis können sich schon bald auf Post aus dem Landratsamt freuen. Durch die finanzielle Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie erarbeitete Regionalmanagerin Veronika Kiener ein Malbuch, welches den Kindern kostenlos zugestellt wird. Die Malvorlagen können auch unter natuerlich-leb-ich-hier.de/langeweile-leben heruntergeladen werden. Landrat Thomas Ebeling zeigte sich begeistert von dem Ergebnis, in dem auch er selbst als Malvorlage vertreten ist. Da sich alle 33 Kommunen des Landkreises im Malbuch wiederfinden, kann jedes Kind u.a. seine eigene Heimatgemeinde nach Lust und Laune farbig gestalten. „Mit Hilfe des Malbuchs soll den Kindern die landschaftliche und kulturelle Vielfalt des Landkreises aufgezeigt sowie die Identifikation mit der Heimat nachhaltig gestärkt werden“, bekräftigte Ebeling. Dabei wird der pädagogische Aspekt nicht aus den Augen verloren: Malen fördert sowohl die Grob- als auch die Feinmotorik. So steht einem erfolgreichen Start in den „Ernst des Lebens“ nichts mehr im Wege.

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Präsentierten das Landkreis-Malbuch v.l.:
Christian Meyer vom Büro für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung,
Regionalmanagerin Veronika Kiener und Landrat Thomas Ebeling

-lasad- Bild: Hans Prechtl

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Online-Lesungen
mit einer Polarexpertin,
einem Kolumnisten
und einem Krimi- und Thrillerautor

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Region Miesbach – Der Verein „Schliersee liest“ e.V. hat kurzfristig ein Angebot in dieser kulturreduzierten Zeit auf die Füße gestellt und lädt zu drei interessanten Lesungen ein, welche online erfolgen. Die erste Lesung erfolgt am Mittwoch, den 16. 12. 2020 mit Birgit Lutz. Die Schlierseer Polarexpertin, Expeditionsleiterin und Buchautorin berichtet ab 19:30 Uhr in der Bücheroase in Schliersee u.a. aus Expeditionstagebüchern zum Thema: „Weihnachten im Eis – wie die Polarabenteurer Licht ins Dunkel brachten“.

Am Sonntag, 20. 12. 2020, folgt Axel Hacke, der Münchner Autor und Kolumnist der Süddeutschen Zeitung. Er liest um 19:30 Uhr im Schlierseer Bauerntheater, aus seinen neuen Büchern vor und erzählt auch humorvoll-spitzfindige Details zu diesem strubbeligen Jahr.

Der bekannte Krimi- und Thrillerautor Arno Strobel, wird am Samstag, 9. Januar 2021, um 19:30 Uhr im Schlierseer Heimatmuseum sein neues Buch „Die App“ vorstellen. „Die App“ zeigt auf spannende Weise, wie gefährlich die digitale Welt mitunter werden kann.

Verständlich, dass derzeit Lesungen nur als Internet-Livestreams stattfinden können. Auf der Webseite des Vereins sind alle wichtigen Informationen ersichtlich. Teilnehmer-Karten gibt es online bei der „Bücheroase Schliersee„. Die Organisatoren hoffen, damit wenigstens ein bisschen Kultur möglich zu machen und ein wenig Abwechslung in dieser reduzierten Zeit zu bieten. Wer Spaß an der Idee hat, sich etwas Abwechslung zu verschaffen, ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Den Erlös der Online-Lesungen wird verwendet, um sowohl lokale Autoren zu unterstützen, als auch Leseprojekte mit Kindern zu fördern – was auch in Corona-Zeiten sehr wichtig ist.

-am- Bild: am

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Nikolaus überraschte
Bücherei-Besucher

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Region Miesbach – Am 06. Dezember besuchte der Nikolaus die Gemeindebücherei Hausham und verteilte dort viele Geschenke an die Kinder. Diese freuten sich über kleine Überraschungstüten, die unter anderem mit Schokolade, Obst, Nüssen und Bastelanleitungen bestückt waren. Viele strahlende Gesichter begrüßten den Nikolaus. „Endlich mal was G’scheits“, kommentierte ein Junge den Inhalt seiner Geschenktüte. Die Begeisterung der jungen Bücherei-Besucher war so groß, dass sich die Anwesenheit des Nikolaus schnell herumsprach. Er konnte schließlich so viele Geschenke verteilen, dass ihm die Mitarbeiter der Bücherei am Ende aushelfen mussten. Diese schnürten eilig noch weitere Geschenkverpackungen, in denen sich unter anderem auch CDs für Kinder befanden.

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Es entstanden auch zahlreiche Fotos, die vielen vielleicht noch lange als Erinnerung – an den Nikolaus-Besuch unter Corona-Bedingungen – bleiben werden. Wegen der Corona-Einschränkungen fand der Besuch nämlich vor der Bücherei unter freiem Himmel und unter Beachtung des Sicherheits- und Hygienekonzepts statt. Der Begeisterung vieler Kinder und Erwachsener tat dies jedoch keinen Abbruch.

-mrk- Bilder: mrk

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„To-Go-Leihverkehr“
in Bibliotheken
weiterhin möglich

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Region Bayern – Der „To-Go-Leihverkehr“ in den bayerischen Bibliotheken bleibt weiterhin unter Einhaltung der gängigen Schutz- und Hygienemaßnahmen möglich. Das gab Kunstminister Bernd Sibler bekannt. „Als Kunst- und Wissenschaftsminister liegen mir Bibliotheken und Archive sehr am Herzen. Sie sind bedeutende Kultureinrichtungen und Wissensspeicher. Sie beherbergen unsere Geschichte, unsere Identität und unsere Heimat. Die vorübergehenden Schließungen empfinde auch ich als sehr schmerzhaft. Deshalb habe ich mich dafür eingesetzt, dass der „To-Go-Leihverkehr“ in Bibliotheken unter Beachtung der gängigen Hygienemaßnahmen auch weiterhin möglich ist. Alle Bücherliebhaberinnen und -liebhaber können nach wie vor Bücher aus ihren Bibliotheken ausleihen, lediglich die Präsenznutzung ist vorübergehend nicht möglich. Damit haben die Bürgerinnen und Bürger weiterhin Zugang zu Leihmedien, während wir Kontakte zum Schutz der Gesundheit weiter reduziert halten. Ich hoffe sehr, dass sich die Lage – auch mit Blick auf einen baldigen Impfstoff – in absehbarer Zeit entspannen wird und wir auch wieder bereichernde Stunden in unseren Bibliotheken und Archiven vor Ort erleben dürfen“, so Staatsminister Sibler.

Die öffentlichen Bibliotheken haben bereits nach der ersten Schließung im Frühjahr umfassende Schutz- und Hygienekonzepte erarbeitet, die eine sichere Ausleihe ermöglichen. Trotz der Schließung der Gebäude für den Publikumsverkehr stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Archive für Auskünfte weiterhin telefonisch, per E-Mail oder postalisch zur Verfügung. Selbstverständlich ist auch die Bestellung von Reproduktionen auf den genannten Wegen weiterhin möglich.

-stmwk-

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„vorlesen.zuhören.bewegen“
Kindern regelmäßig vorzulesen
sollte selbstverständlich werden

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Region Bayern – Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus haben die gemeinsame mehrjährige Vorleseinitiative vorlesen.zuhören.bewegen“ auf den Weg gebracht. Zum Bundesweiten Vorlesetag am 20. November startete im Rahmen der Initiative eine breite Kampagne, um für die Bedeutung des Lesens und Vorlesens zu werben.

Dazu Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Ich freue mich sehr, dass uns so viele prominente Lesebotschafterinnen und -botschafter dabei unter dem Hashtag #liesmirvor unterstützen. Beispielsweise der Fußballer Thomas Müller, der Moderator Checker Tobi, die Kinderbuchautorinnen und -autoren Kerstin Boie und Paul Maar, viele Politikerinnen und Politiker und weitere Personen des öffentlichen Lebens sind mit dabei. Sie lesen in Videos spannende Geschichten vor, die Lust auf das Lesen und Zuhören machen sollen. Auch mein Amtskollege aus dem Kultusministerium, Prof. Dr. Michael Piazolo und ich lesen gemeinsam aus einem Buch vor, das wunderbar zu dem diesjährigen Motto des Vorlesetages „Europa und die Welt“ passt, nämlich „Der kleine Drache Kokosnuss reist um die Welt“ von Ingo Siegner. Ich wünsche allen viel Freude beim Zuhören und hoffe auf viele Nachahmerinnen und Nachahmer, die Kindern das Lesen vorleben!“

Alle Videos sind unter dem Instagram-Hashtag #liesmirvor, auf Vorlesen Bayern und den Social Media Kanälen der Staatsregierung abrufbar. Auf der Internetseite gibt es u.a. auch Tipps zur altersgerechten Auswahl von Büchern. Das Vorlesen und die gemeinsame Bilderbuchbetrachtung zählen nachweislich zu den wirksamsten Formen der Stärkung der Sprachentwicklung in den ersten Lebensjahren. Sie haben nachhaltigen Einfluss auf Konzentrationsfähigkeit und soziale Kompetenzen von Kindern und legen den Grundstock für Medienkompetenz. Studien zu Folge wird jedoch in rund einem Drittel der Familien immer noch deutlich zu selten oder nie vorgelesen.

-stmas-

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Buchtipp:

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Schwandorf 1945
Leben in einer zerstörten Stadt

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In den frühen Morgenstunden des 17. April 1945 wurde die Stadt Schwandorf innerhalb von 15 Minuten zu über 70 Prozent zerstört. Hauptziel dieses Bombardements war zweifellos der zentrale Verkehrsknotenpunkt der Bahnanlagen. Das Buch „Schwandorf 1945 – Leben in einer zerstörten Stadt“ behandelt nicht vordergründig die Zerstörung, sondern stellt die Menschen – Militärregierung, verantwortliche Kommunalpolitiker, Einheimische, Flüchtlinge und Vertriebene – mit all ihren Bedürfnissen, Ängsten und Zielen in den Mittelpunkt.

Wie war es möglich, in einer von Trümmern und Bombentrichtern übersäten Stadt ein verträgliches und auch erträgliches Zusammenleben zu gewährleisten? Das chronologisch aufgebaute Buch versucht diese und weitere Fragen zu beantworten. Die über 200 Bekanntmachungen der Militärregierung bilden sozusagen den „roten Faden“. Welche Schwierigkeiten die Umsetzung dieser Anordnungen oftmals mit sich brachte, wird durch viele Berichte – Gesundheit, Polizei, Wiederaufbau – eindrucksvoll untermauert. Bei der Bebilderung wurde zwangsläufig, da durch die Militärregierung ein Fotografierverbot verhängt wurde, auf Fotomaterial mit Aufnahmen einer zerstörten Stadt zurückgegriffen.

Das Buch ist ein wichtiger Markstein in der mehr als 1000-jährigen Geschichte Schwandorfs, es soll jedoch auch als aufschlussreiche Lektüre der unmittelbaren Nachkriegsgeschichte der Oberpfalz und darüber hinaus verstanden werden.

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Josef Fischer • Erich Zweck
Schwandorf 1945
Leben in einer zerstörten Stadt

1. Auflage 2020
336 Seiten, 21 x 28 cm, Hardcover, farbig
ISBN 978 – 3 – 86646 – 395 – 0
Preis: 29,90 €

Verlag: Battenberg-Gietl

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-am- Bild: Battenberg-Gielt-Verlag

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95 Jahre
im Dienste der Leser

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Region Miesbach – Im 95. Jahr nach Gründung der Haushamer Bücherei steht in Deutschland alles im Zeichen der Pandemie. Doch selbst als die Bücherei im Frühjahr coronabedingt schließen musste, mangelte es den Mitgliedern der Gemeindebücherei zu keiner Zeit an Lesestoff. Sie konnten sich weiterhin mit einer großen Auswahl an elektronischen Medien versorgen, und zwar mit virtuellen Unterhaltungsmedien und E-Learning-Kursen. Von den Anfängen der Haushamer Bücherei bis zur sogenannten „Onleihe“ war es aber ein langer Weg.

Ein Bücherschrank im Pfarramt
Die Geschichte der Gemeindebücherei geht auf das Jahr 1925 zurück, als die „Katholische Volksbücherei im Pfarramt“ erstmals – mit nur einem Bücherschrank, aber einem für damalige Verhältnisse beachtlichen Medienbestand von mehreren Hundert Büchern – ihre Türen öffnete. Es folgten viele bewegte Jahre, in denen die Bücherei einerseits immer mehr Leser anlockte, anderseits aber auch schwere Krisen überstehen musste. So wurde der Betrieb der Pfarrbücherei während des Nationalsozialismus komplett verboten. Dass die Bücherei nach dem Krieg ohne Weiteres wieder öffnen konnte, war auch der Zivilcourage ihrer damaligen Leiterin Resi Stadler zu verdanken.

Aus zwei Büchereien wird eine
Die wichtigste Entscheidung für die Entwicklung der Bücherei bestand in der Zusammenlegung der Katholischen Volksbücherei mit der Gemeindebücherei. Auf diese hatten sich die Träger der Büchereien 1991 – die Gemeinde Hausham und die Katholische Kirchenstiftung Sankt Anton – geeinigt. Mit dem Umzug in die Räumlichkeiten über dem neuen Bürgersaal konnten die Büchereien 1999 schließlich ihre Bestände zusammenlegen und ihren Lesern eine größere Auswahl sowie Raum zum Stöbern und Lesen bieten. Hier befindet sich die heutige, moderne Bücherei mit ihrem großen Medienbestand, den zahlreichen digitalen Angeboten und den hellen Leseecken.

Immer etwas Neues zu entdecken
Von Mitte der Neunziger Jahre bis heute hat sich der Medienbestand etwa vervierfacht. Margit Rühe-Krux, welche die Bücherei seit 1996 leitet, freut sich derzeit über einen Bestand von rund 19.000 Medien, die Bücherei-Mitglieder kostenlos vor Ort ausleihen können. Hinzu kommen die zahlreichen digitalen Angebote über den Büchereiverbund LEO-Süd. Auch weiterhin wird die Auswahl an vor Ort verfügbaren Medien permanent aktualisiert und ergänzt, längst nicht nur um Bücher, sondern auch um ganz neue Mediengattungen – wie zuletzt die „Tonie-Figuren“, ein Hörmedium für Kinder. Es lohnt sich weiterhin, in der Gemeindebücherei Hausham regelmäßig vorbeizuschauen. Diese hat  sonntags in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr; mittwochs von 14:00 – 15:00 Uhr; donnerstags von 10:00 – 11:30 und 18:00 – 19:00 Uhr sowie freitags von 16:30 – 17:30 Uhr geöffnet. Auf die kleinen Besucher wartet am 6. Dezember 2020 eine besondere Überraschung: Der Nikolaus ist vorraussichtlich von 10:00 – 11:00 Uhr vor der Gemeindebücherei zu Gast.

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Die Gemeindebücherei Hausham erhielt heuer mit dem „Bücherei-Siegel-Zertifikat in Gold“,
des Büchereifachverbands „Sankt Michaelsbund – Landesverband Bayern e.V.“, eine besondere Ehrung.
Mit von der Partie waren v.l.: Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, Büchereileiterin Margit Rühe-Krux,
Dipl. Bibliothekarin Sabine Adolph vom Sankt Michaelsbund der Diözesanstelle München und Freising,
Pfarrer Michael Mannhardt und Sabine Niedermeier, Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Pfarrgemeinde St. Anton

-mrk- Bild: am

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61. Münchner Bücherschau
findet statt

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Region Bayern – Die 61. Münchner Bücherschau findet auch in diesem Krisenjahr statt, und zwar virtuell und mit freiem Eintritt! Die reale Buchausstellung im Gasteig fällt aus. Da die Bücherschau 2020 bereits als hybride Veranstaltung geplant war, konnte so schnell auf den Teil-Lockdown reagiert werden. Alle geplanten Veranstaltungen werden zum angekündigten Zeitpunkt – und darüber hinaus – virtuell zu erleben sein. Auch die große Buchausstellung und die Sonderausstellungen werden – Dank der Unterstützung von Weltbild – komplett ins Netz verlegt. Über das Münchner Bücherschau-Eingangsportal, die Lobby, können die einzelnen Verlage mit ihren Messeständen angesteuert werden. Dort stehen die Neuerscheinungen und beliebte Longseller rund um die Uhr zum Entdecken bereit, teilweise durch Zusatzinformationen ergänzt wie Videos und Leseproben. Nach einer einmaligen Registrierung, öffnet die Welt der Bücher ihre Tore und der grenzenlose digitale Bücherschau-Bummel kann losgehen.

Veranstaltungen rund um die Uhr
In der Rubrik „Für Augen und Ohren“ sind zu dem im Programm angekündigten Zeitpunkt die Lesungen und Gespräche mit den Historikern Wolfgang Benz und Johannes Willms, den Bestsellerautorinnen und -autoren Charlotte Link, Jonas Jonasson, Robert Harris, Ken Follett und Paul Maar, der Journalistin und Feministin Alice Schwarzer und dem Top-Model Anne-Sophie Monrad kostenfrei auf der digitalen Münchner Bücherschau mitzuerleben. Für Kinder und Jugendliche lesen und erzählen Fakten-Erklärer und Reporter Eric Mayer und die gefeierten Autorinnen Ute Krause und Ursula Poznanski. Anna Ruhe und Cornelia Funke sind in einer Livelesung zu erleben: Wer sich über info@muenchner-buecherschau.de anmeldet, bekommt einen Zugang und kann direkt Fragen an die Autorinnen stellen!

2020 geht der Literaturzirkel „Das literarische Jugendquartett Vol. 3“ von Jugendlichen für Jugendliche in die dritte Runde, Vertreterinnen und Vertreter von Leseclubs aus München und Umgebung stellen ihre aktuellen Favoriten vor. Ein weiteres Plus in diesem Jahr: Wer zu den Terminen keine Zeit hat, findet die jeweilige Aufzeichnung noch bis 6. Dezember 2020 in der Mediathek der Bücherschau. Ebenso stehen die beliebten Sonderausstellungen, wie „Die 100 Besten – Kinder- und Jugendbücher 2020“ in einer eigenen Präsentationsfläche bereit.

Das Schulklassenprogramm war bereits ausschließlich jeweils als Videokonferenz mit direkter Interaktion zu den Schülerinnen und Schülern geplant. Viele Lesungen sind schon ausgebucht. Die offenen Werkstätten von Kultur & Spielraum e.V. im Gasteig müssen leider 2020 ausfallen. Aber der Wörterkiosk im Pixel/Gasteig findet in der zweiten Bücherschauwoche trotzdem statt. Die Münchner Bücherschau ist eine Veranstaltung der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern Service GmbH, unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München, der Bayerischen Staatskanzlei, „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V und Weltbild. Weitere Infos: muenchner-buecherschau.de/

-bvb- Bild: bvb

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„Vorlesekoffer“:
Große Freude
für kleine Bücherfreunde

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Region Landshut – Auch kleine Dinge können große Freude bereiten – und sogar Bedeutung für ein ganzes Leben haben, zum Beispiel, wenn es ums Lesen geht und den Umgang mit Büchern: In diesem Sinne hat Harald Fellner, Integrationslotse der Kreisverwaltung Landshut, einen dicken Bücherkoffer mit Kinderbüchern der „Stiftung Lesen“ an die Geschäftsführerin des Nachbarschaftstreffs DOM -getragen vom Verein Deutsch-russisches Haus für Begegnung, Bildung und Kultur in Landshut- Mascha Sidorowa-Spilker, übergeben,

So ein Bücher- oder „Vorlese-Koffer“ ist eine kleine Bildungs-Schatztruhe, gefüllt mit 100 kleinen Stofftaschen, die Wort-Bilderbücher für Kinder im Vorschulalter enthalten. Bücher sind ein unersetzliches Kulturgut – und Kinder mit Büchern vertraut zu machen, ist eine großartige und verantwortungsvolle Aufgabe von Eltern, Erziehern und allen, die es gut meinen mit den heranwachsenden Generationen. Kinder mit ausländischen Wurzeln und anderer Muttersprache bieten die von der „Stiftung Lesen“ ausgesuchten Bücher ferner einen spielerischen und damit interessanten Zugang zur deutschen Sprache.

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Bei der Vorlesekoffer-Übergabe: Geschäftsführerin des Nachbarschaftstreffs DOM, Mascha Sidorowa-Spilker
und Harald Fellner, Integrationslotse der Kreisverwaltung Landshut

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Mascha Sidorowa-Spilker erklärte gegenüber Harald Fellner, dass die Kinderbücher in Vorlese-Gruppen und bei der Kinderbetreuung des Nachbarschaftstreffs DOM Verwendung finden werden. Auch anderen Initiativen konnte Fellner unterdessen solche Vorlese-Koffer zukommen lassen. Den letzten Bücherkoffer sowie ein Paket mit „Lesestarter-Sets“ übergab Fellner kürzlich dem ehrenamtlichen Helferkreis in Adlkofen.

-lala- Bild: lala

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Buchtipp:

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Silvia Angela Hartl
DRACHENHAUT
Die Mitglieder einer Drachenfamilie finden ihre Schutzsteine

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Im ersten All-Age-Fantasy-Abenteuer „Drachenhaut“ von Silvia Angela Hartl geht es um Familie und Verwandtschaft, um Recht und Gesetz, um Liebe, Verrat und um das Erwachsen werden. In Muraco, der Welt des weißen Mondes, begeben sich die Geschwister Sandy, Rubi, Nero, Rocket, Sparkle und Silent Wings auf die Suche nach ihren Schutzsteinen. Diese sollen ihren Körper, ihren Geist und ihre Seele als Ganzes vervollständigen und ihnen helfen, ihren Platz in der Welt zu finden.

Jedoch ist die Reise für die unerfahrenen Jugendlichen nicht ungefährlich, da die Weisungen des Orakels schwer zu deuten sind und Gefahren zu Land, zu Wasser und in der Luft lauern. Besonders derzeit, da viele Jungdrachen entführt und ermordet werden, nachdem sie ihre Schutzsteine gefunden haben. Auch die sechs Heranwachsenden werden in diesen Dunstkreis aus Gewalt und Verrat hineingezogen. Um die Geschehnisse verstehen zu können, müssen sie zuerst in die Welt ihrer Mütter eintauchen, wobei gleichzeitig ihre Herkunft offenbar wird. Nach und nach werden die Bande innerhalb der Familien enthüllt, deren Geschichten manchmal gut, ein anderes Mal tragisch endeten.

So kommen in der Vergangenheit geschehene, unverzeihliche Taten ans Licht, lang gehütete Geheimnisse werden gelüftet, weshalb unbeschreiblicher Schmerz seit langem die Herzen peinigt. Die Geschwister und ihre Freunde erkennen, wie die Blutlinien vieler einzelner miteinander verknüpft sind und lernen, mit ihrem Erbe umzugehen. Nur gemeinsam können sie den übermächtigen „Roten Drachen“ bekämpfen, der für die Ermordung der Jugendlichen verantwortlich ist. Mit Mut, Entschlossenheit, Vertrauen und Intelligenz treten sie dann mit Vater und Großvater dem diabolischen Bösen entgegen…

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Silvia Angela Hartl
DRACHENHAUT – Die Mitglieder einer Drachenfamilie finden ihre Schutzsteine
FANTASYROMAN

Band I

ISBN: 978-3-740-735-708
[DE] 30,99 €
Verlag: BoD-Norderstedt

Die englische Version „DRAGON SKIN“ ist mit der ISBN: 978-3-740-751-357 erhältlich.

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-am- Bild: BoD

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Geschichten und Anekdoten
aus der Kindheit oder Jugend
sollen in einem Buch verewigt werden

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Region Miesbach – Die Seniorenbeauftragte des Landkreises ruft alle Senioren im Landkreis auf, Beiträge zum Thema „Geschichten und Anekdoten aus der Kindheit oder Jugend“ einzusenden. Aus allen Einsendungen soll ein Buch der Erinnerungen gestaltet werden.

Gerade in den letzten Monaten, in denen die persönlichen Kontakte aufgrund des Infektionsschutzes stark eingeschränkt waren, schwelgt manch einer in Erinnerungen: Wie war das damals, als die Hongkong-Grippe im Jahre 1968 das Land überrollte? Was hat man schon für anstrengende Zeiten durchgemacht? Es fallen einem auch oft viele schöne Begebenheiten ein. Je weiter man zurückgeht, umso mehr man in der Erinnerung kramt, umso ausgefallener werden die Ereignisse. Sei es der erste Schulranzen, den die Mutter mit einem Streifenstück eines ausgedienten Transimissionsriemens reparierte; der Ferienaufenthalt bei der Oma auf der Alm, wobei man nicht richtig aufgepasst hatte und das Butterfaßl scheppernd über den Hang hinabrollte oder der Schulweg zwischen zwei Dörfern, auf welchem man sich gegenseitig bis hin zum Marterl verfolgt hat, um zu beweisen, wer hier das Sagen hatte. Wie schade, dass solche und andere Geschichten nahezu in Vergessenheit geraten.

Christine Dietl, die Seniorenbeauftragte des Landkreises Miesbach, möchte deshalb alle Seniorinnen und Senioren inspirieren: „Schreiben Sie die Geschichten nieder, oder erzählen Sie diese jemandem, der sie für Sie notiert. Vielleicht haben Sie auch ein Bild, das Ihre Erinnerung zeigt. Die Seniorenbeauftragten der einzelnen Landkreis-Gemeinden unterstützen Sie bei Bedarf.“

Beiträge sollten bis 15. Dezember 2020 an das Landratsamt Miesbach; Fachbereich Gesundheit, Betreuung und Senioren; z.Hd. Christine Dietl; Wendelstein Str. 1; 83714 Miesbach; gesendet werden. Vorabfragen beantwortet Christine Dietl unter 0 80 25 – 704 43 53. In der zweiten Novemberhälfte werden die Beiträge gesichtet und ausgewählt. Die eingereichten Erzählungen und Bilder sollen dann im kommenden Jahr – in Form eines Buches – herausgebracht werden.

-lamb- Bild: am

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Gütesiegel
„Bibliothek – Partner der Schulen“
geht an 76 Bibliotheken in ganz Bayern
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Region Bayern – Unsere Bibliotheken sind wertvolle Kultur- und Wissensvermittler, gerade auch für junge Menschen. Als verlässliche Partner der Schulen unterstützen sie zum Beispiel dabei, junge Menschen für das Lesen zu begeistern und sie so in ihrer Lesekompetenz zu stärken. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Jahr 76 Bibliotheken aus allen Regierungsbezirken mit dem Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen“ auszeichnen können“, erläuterte Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler.

Die Auszeichnung geht an elf wissenschaftliche, 29 kirchlich bzw. kirchlich-kommunale und 36 kommunale Bibliotheken. Coronabedingt wurde anstelle einer feierlichen Urkundenverleihung auf der Homepage der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen eine Seite zur Prämierung der Bibliotheken mit Videobotschaften und den diesjährigen Preisträgern freigeschaltet. „Bibliotheken sind Bildungspartner und Lernbegleiter. Sie leisten einen wertvollen Beitrag im Bereich der Leseförderung und bei der Vermittlung von Informationskompetenz und Recherchefähigkeiten. Gemeinsam machen Schulen und Bibliotheken die bayerischen Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft und vermitteln Schlüsselqualifikationen für das lebenslange Lernen. Deshalb danke ich allen, die vor Ort in den Bibliotheken den intensiven Austausch mit unseren Schulen pflegen“, so Kultusminister Michael Piazolo.

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Seit dem Jahr 2006 vergeben das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus alle zwei Jahre das Gütesiegel für die beispielhafte Zusammenarbeit von Bibliotheken und Schulen. Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe der Auszeichnung. Diese setzt sich aus Vertretern der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, des Instituts für Schulqualität und Bildungsforschung, des St. Michaelsbundes und des Berufsverbands Information Bibliothek e.V. sowie der wissenschaftlichen Bibliotheken zusammen.

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-stmwk- Bild: stmwk

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Kreisbücherei
Pfaffenhofen an der Ilm
erhält Gütesiegel „Partner der Schulen“

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Region Pfaffenhofen an der Ilm – Kürzlich wurde der Kreisbücherei das Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen“ verliehen. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr bereits zum neunten Mal von einer Fachjury im Auftrag des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst verliehen. Zu den 76 ausgezeichneten Bibliotheken darf sich für die kommenden zwei Jahre auch wieder die Pfaffenhofener Kreisbücherei zählen.

Seit Jahren arbeitet die Kreisbücherei eng mit den Schulen des Landkreises zusammen und bietet neben Führungen und Bücher-Rallyes auch Recherche-Schulungen sowie einen Sommerferien-Leseclub an. „Durch diese gezielte Zusammenarbeit wird die Informations- und Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler gestärkt und der Grundstein für ein lebenslanges Lernen gesetzt“, so Markus Plöckl, Leiter der Kreisbücherei Pfaffenhofen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie konnte die Preisverleihung in diesem Jahr nicht persönlich, sondern lediglich online stattfinden.

„Unsere Bibliotheken sind wertvolle Kultur- und Wissensvermittler, gerade auch für junge Menschen. Als verlässliche Partner der Schulen unterstützen sie dabei, junge Menschen für das Lesen zu begeistern und sie so in ihrer Lesekompetenz zu stärken“, so Bernd Sibler, Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst zur Preisverleihung.

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Neuer
„Bayerischer Bibliothekspreis“
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Region Bayern – Der bayerische Kunstminister Bernd Sibler und der Vorsitzende des bayerischen Bibliotheksverbandes (BBV) Dr. Gerhard Hopp, MdL, unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zum neu geschaffenen „Bayerischen Bibliothekspreis“, der erstmals 2021 verliehen werden soll. Bewerben können sich alle öffentlichen Bibliotheken in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft. Kunstminister Bernd Sibler betonte: „Als ehemaliger Vorsitzender des Bayerischen Bibliotheksverbandes ist mir der „Bayerische Bibliothekspreis“ schon seit Langem eine echte Herzensangelegenheit. Unsere Bibliotheken sind wertvolle Kultur- und Wissensvermittler für Jung und Alt. Sie fördern kulturelle Teilhabe und lebenslanges Lernen – in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je! Mit dem „Bayerischen Bibliothekspreis“ bekommen auch kleinere Bibliotheken in den Regionen die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit sichtbar zu machen und für ihr großartiges Engagement gewürdigt zu werden. So leisten wir einen Beitrag zu einer modernen und innovativen Bibliothekslandschaft im Freistaat. Ich freue mich auf viele interessante Bewerbungen!“

Der Vorsitzende des Bibliotheksverbandes Dr. Gerhard Hopp, MdL, freute sich über den Startschuss im Zuge der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung: „Gerade in diesen Zeiten zeigen unsere Bibliotheken, welch großen Wert sie für den Zusammenhalt der Gesellschaft als Lern- und Begegnungsorte haben. Mit dem neuen Preis wollen wir innovative Projekte unterstützen und wertschätzen, aber auch sichtbar machen, welche Schätze in Bayerns Bibliothekslandschaft vorhanden sind.“

Der „Bayerische Bibliothekspreis“ beruht auf einer Kooperation von Kunstministerium und BBV. Das Kunstministerium stellt die Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung. Der BBV übernimmt die Organisation des Wettbewerbs und die damit zusammenhängenden Kosten. Der Hauptpreis, dotiert mit 10.000 Euro, wird für ein innovatives Bibliotheksangebot; der Sonderpreis, dotiert mit 5.000 Euro, für einzelne zukunftsweisende Bibliotheksvorhaben vergeben. Die Preisträger bestimmt eine mindestens siebenköpfige Jury, in welcher der BBV, die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen und der Sankt Michaelsbund vertreten sind.

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Vorlesewettbewerb

2020

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Region Bayern – Antonia Ludwig vom Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg hatte sich bei der diesjährigen digitalen Variante des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels mit ihrem dreiminütigen Vorlese-Video gegen 15 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler durchgesetzt, die es ebenfalls bis zum Landesfinale geschafft hatten. Mit einem Ausschnitt aus dem Buch „Erna und die drei Wahrheiten“ von Anke Stelling überzeugte die Gymnasiastin die Jury und tritt nun für Bayern auf Bundesebene an. Alle 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landesentscheids dürfen sich über eine Urkunde und einen Buchpreis freuen, die Siegerin zusätzlich über einen Buchgutschein.

Lesen ist Schlüsselkompetenz und Garant für schulischen und beruflichen Erfolg
„Lesen ist in unserer Informationsgesellschaft eine unverzichtbare Schlüsselkompetenz. Daher ist es wichtig, dass wir unsere Kinder und Jugendlichen frühzeitig an das Lesen heranführen und ihnen zeigen, dass Lesen Spaß macht. Denn Lesekompetenz verbessert Bildungschancen und ist Grundlage für schulischen und beruflichen Erfolg. Ich begrüße alle Initiativen, die bei unseren Schülerinnen und Schülern die Freude am Lesen wecken. Der Vorlesewettbewerb leistet dabei einen wichtigen Beitrag. Den Veranstaltern und allen Beteiligten danke ich ganz herzlich für ihr Engagement“, so Bayerns Kultusminister Michael Piazolo.

Über den Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels
Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels findet bereits zum 61. Mal statt. Er wird jährlich von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen durchgeführt. Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Rund 600.000 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler aus 7.000 Schulen nehmen jährlich bundesweit teil, davon über 80.000 aus Bayern. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Landesentscheids haben zuvor auf Schulebene und anschließend auf Stadt-/ Kreis- und Bezirksebene gewonnen.

Schulen, die an der nächsten Runde teilnehmen möchten, können sich noch bis zum 15. Dezember 2020 unter vorlesewettbewerb.de für den Vorlesewettbewerb 2020/2021 anmelden.

-stkm-

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„Ich schenk dir eine Geschichte“
Eintauchen in die Welt der Bücher

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Region Bayern –  „Ich möchte mit Ihnen in die Welt der Bücher eintauchen“, begrüßte die bayerische Kultusstaatssekretärin Anna Stolz die Gäste in der Buchhandlung „Schöningh BücherEcke“ in Karlstadt. Schülerinnen und Schüler unter den Besuchern hatten sogar eine Eintrittskarte dabei: Gutscheine für das Welttagsbuch „Abenteuer in der Megaworld“, das sie im Rahmen der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ von der Buchhandlung erhalten sollten.

Das Abenteuerbuch, geschrieben von Sven Gerhardt, hat auch in Anna Stolz eine begeisterte Leserin gefunden und so berichtete die Kultusstaatssekretärin von den Erlebnissen der vier Freunde Magnus, Mithat, Vicky und Flora im Erlebnispark „Megaworld“. Den spannendsten Teil ließ Anna Stolz dabei natürlich offen, denn, so die Staatssekretärin: „Nur wer Bücher selber liest, kann der Fantasie freien Lauf lassen und dabei neue Welten entdecken. Literatur kann unendlich viel, sie macht uns nachdenklich und bringt uns oft gleichzeitig zum Lachen.“

Leseförderung gelingt nur gemeinsam
Die Leseförderung ist der Staatssekretärin daher ein besonderes Anliegen – sei es im Rahmen des Unterrichts, bei Vorlesewettbewerben, Leseabenden oder bei Aktionen anlässlich des „Welttags des Buches“. Stolz ist überzeugt: „Lesen kann eine wunderbare Wirkung entfalten. In der Literatur erweitern wir unseren Horizont und lernen vielleicht sogar uns selber ein bisschen besser kennen. Die Leseförderung gelingt, wenn wir das Interesse der jungen Menschen wecken und als Schule mit den Eltern, Buchhandlungen und vielen weiteren Partnern zusammenwirken.“

Im Rahmen des „Welttags des Buches“ und der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ löste die Staatssekretärin anschließend die Buchgutscheine der Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse des Johann-Schöner-Gymnasiums Karlstadt ein, die durch ihre Klassensprecher vertreten wurden. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen die Begeisterung am Lesen zu vermitteln. Dabei soll auch Heranwachsenden, die noch nicht gut Deutsch sprechen oder sprachliche Probleme haben, der Zugang zum Lesen eröffnet werden. Der Romantext ist zu diesem Zweck durch einen 32-seitigen Comic des Illustrators Timo Grubing erweitert.

Leseförderung ist ein gesamtgesellschaftliches Projekt und kann nur gemeinsam gelingen. So bedankte sich auch Dr. Klaus Beckschulte, der als Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e.V., ebenfalls in Karlstadt war, noch einmal ausdrücklich bei allen Verantwortlichen des Projektes: „Die Aktion ‚Ich schenk dir eine Geschichte‘ ist nur durch den unermüdlichen Einsatz der vielen Buchhändlerinnen und Buchhändler und Büchereien möglich. Aber auch darüber hinaus leisten Buchhandlungen, Büchereien sowie Verlage einen bewundernswerten Beitrag für die Leseförderung. In diesem Zusammenhang gilt der Verlagsgruppe ‚Random House‘ für ihre Initiative und zentrale Rolle bei der Realisierung der Aktion ‚Ich schenk dir eine Geschichte‘ ein besonderer Dank.“

Was ist der „Welttag des Buches“?
Anlass der Aktion, zu der das Bayerische Kultusministerium gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern einlädt, ist der „Welttag des Buches“ und die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“. Der „UNESCO-Welttag des Buches“ findet jährlich statt. Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte in ganz Deutschland bieten zu diesem Anlass vielfältige Aktionen, um vor allem Kinder und Jugendliche für das Lesen zu gewinnen. „Ich schenk dir eine Geschichte“ wurde dieses Jahr aufgrund der Corona- Pandemie auf das zeitliche Umfeld zu Schuljahresbeginn und damit in die Nähe des „Welttags der Kinder“ verschoben.

An der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ zum „Welttag des Buches“ beteiligten sich im Schuljahr 2019/2020 rund 1.000.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland, darunter rund 190.000 in Bayern. Im Jahr 2019 haben 7.300 Klassen in ganz Bayern mitgemacht. Gegen einen Gutschein können die Kinder das Taschenbuch „Abenteuer in der Megaworld“ in einer der teilnehmenden Buchhandlungen kostenlos abholen.

„Ich schenk Dir eine Geschichte“ wird durchgeführt vom Bundesverband und den Landesverbänden des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit der Stiftung Lesen und dem cbj Verlag und bundesweit von den Buchhändlern vor Ort, der Deutschen Post AG, dem ZDF und den Kultusministerien der Länder unterstützt. Weitere Informationen unter  welttag-des-buches.de

-stmk- Bild: stmk

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Versüßter
Lesestart

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Region Miesbach – Kürzlich besuchten die Erstklässler der Grund- und Mittelschule Hausham zum ersten Mal die Bücherei ihrer Schule. Hier erwartete sie neben der vielseitigen Auswahl an Fach-, Kinder- und Jugendbüchern sowie Klassenlektüren in diesem Jahr auch eine ganz besondere Überraschung: Zum Start ins „Leseleben“ bekamen die Schülerinnen und Schüler auch ein kleines Begrüßungsgeschenk von der Gemeindebücherei Hausham.
In den kleinen Schultüten fanden die Kinder allerlei brauchbare Kleinigkeiten für den Schul- und Lesestart – vom Stundenplan über einen Radiergummi bis zum Kinderbuch „Leo Lausemaus“. Ein paar Süßigkeiten fehlten natürlich auch nicht.

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Andrea Kaupp, Leiterin der Schulbücherei der Grund- und Mittelschule Hausham
und Rudi Lux von der Gemeindebücherei Hausham stellen die Schultüten zum Lesestart der ersten Klassen vor


-am- Bild: Margit Rühe-Krux

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Neue Leseförderung

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Region Bamberg – Im Landkreis Bamberg unterstützen künftig Leselernhelfer gezielt junge Menschen. Die neue Initiative ergänzt die bereits vorhandenen vielfältigen und wichtigen Leseangebote, um für noch mehr Kinder und Jugendliche gute Voraussetzungen für Erfolg in Schule und Ausbildung zu schaffen. Der Landkreis greift dazu auf die Strukturen des Leseförderungsprogramms „MENTOR“ zurück: In Tandems findet nach dem 1-zu-1-Prinzip eine Stunde wöchentlich über mindestens ein Jahr die Förderung direkt an der Schule statt.

Leseforscher betrachten diesen Ansatz als sehr erfolgversprechend. Er gewährleistet, dass ganz individuell auf Stärken und Interessen der Kinder und Jugendlichen eingegangen werden kann. So entwickeln sie Spaß am Lesen und am Umgang mit Sprache. Mehr als 12.500 solcher Mentorinnen und Mentoren gibt es in Deutschland bereits.

Auf Initiative des Bildungsbüros des Landkreises Bamberg gründete sich nun unter dem Vorsitz von Landrat Johann Kalb der Verein „MENTOR – Die Leselernhelfer Landkreis Bamberg“. Aufgabe des Vereins wird sein, Lesementoren mit Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren in solchen Lesetandems an den Schulen zusammenzubringen. „Es gibt kaum etwas Schöneres, als mit Hilfe der Literatur Kinder und Jugendliche zu erreichen“, zeigte sich der Bamberger Schriftsteller Nevfel Cumart begeistert, der selbst Gründungsmitglied des „MENTOR“-Vereins ist und die Schirmherrschaft übernimmt.

Schon über 40 engagierte Bürgerinnen und Bürger haben dem Bildungsbüro ihr Interesse an einer Lesepatenschaft mitgeteilt. Um optimal auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet zu werden, erhalten Sie vor ihrem ersten Einsatz eine professionelle Qualifizierung durch den Verein. Über den Austausch mit anderen Mentoren aus dem Verein und dem Bundesverband kann auf ein großes Unterstützernetzwerk zurückgegriffen werden. Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind und die Corona Situation es zulässt, kann die Förderung in den Schulen beginnen. Weitere Informationen unter mentor-lesefoerderung

-laba- Bild: Andreas Endermann

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KulTour
in Oberbayern

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Region Bayern –Kunst und Kultur zu den Menschen bringen“ – unter diesem Motto setzte Bayerns Kunstminister Bernd Sibler seine Besuchsreihe „KulTour“ durch alle Regierungsbezirke in München fort. Dort informierte er sich in der Bayerischen Hörbücherei für Blinde, Seh- und Lesebeeinträchtigte e. V. über Angebote der Kulturvermittlung. Mit seinen Besuchen an verschiedenen Einrichtungen im gesamten Freistaat will Sibler das Interesse auf das vielseitige Kulturangebot und die kreativen Wege der Vermittlung lenken: „Jung und Alt sind in unseren Museen, Archiven, Bibliotheken, Theatern, Denkmälern oder auch Musikschulen herzlich willkommen. Unsere Einrichtungen bringen auf vielfältige Weise Kunst und Kultur zu den Menschen, indem sie alters- und zielgruppenspezifische Angebote wie Erlebnisführungen, Workshops und interaktive Besichtigungen machen. So stelle ich mir kreative Kulturvermittlung vor“, so Sibler.

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Bayerns Kunstminister Bernd Sibler bei seiner Besuchsreihe
im Studio der bayerischen Hörbücherei für Blinde, Seh- und Lesebeeinträchtigte in München

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Möglichst gleichberechtigte Teilhabe von blinden und stark sehbeeinträchtigten Menschen am kulturellen Leben
Die Bayerische Hörbücherei e. V. bietet blinden und stark sehbeeinträchtigten Menschen Hörbücher zur kostenlosen Ausleihe an. Rund 6.000 Menschen im Freistaat nutzen das Angebot von aktuell rund 43.000 Titeln. Das Repertoire umfasst alle Sparten der Literatur, von Weltliteratur über Unterhaltungsromane, bis hin zu Krimis, Ratgebern und Sachbüchern. Hörbücher stehen auch digital zur Verfügung, eine eigene Bücher-App ermöglicht es, Hörbücher direkt auf mobile Endgeräte herunterzuladen.

Gerade in Corona-Zeiten hat das digitale Angebot zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus bietet die Bayerische Hörbücherei Lesungen an verschiedenen Orten in Bayern an und kooperiert mit öffentlichen Bibliotheken, um Menschen mit Sehbeeinträchtigung noch besser mit Literatur zu versorgen.

Weitere Stationen der KulTour geplant
„All die kreativen und liebevoll gestalteten Angebote der Kulturvermittlung sind ungemein wertvoll für die reiche Kunst- und Kulturlandschaft Bayerns. Quer durch alle Alters- und Bevölkerungsschichten können sie das Interesse für Kunst und Kultur wecken, verstärken und erhalten. Damit bringen unsere Einrichtungen Kunst und Kultur zu den Menschen und machen sie so sichtbarer“, resümierte Sibler. Begonnen hatte er die „KulTour“ in Niederbayern. Nach Oberfranken, Schwaben, der Oberpfalz, Mittelfranken und Oberbayern wird er als Nächstes in Unterfranken Kultureinrichtungen besuchen.

-stmwk- Bild: Bayerische Hörbücherei

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Bayerischer Buchpreis 2020:
Der „Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten“
geht an Professor Dr. Harald Lesch

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Der erste Preisträger des Bayerischen Buchpreises 2020 steht fest: Der „Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten“ geht in diesem Jahr an Professor Dr. Harald Lesch. „Professor Harald Lesch ist ein Multitalent – vielfach ausgezeichneter Astrophysiker, Philosoph, Buchautor, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator. Er ist ein herausragender Wissensvermittler, der in seinen Büchern hochkomplexe Phänomene und komplizierte Zusammenhänge der Wissenschaft für jedermann verständlich macht. Darüber hinaus ist er ein engagierter Kämpfer für die Bewahrung unserer Schöpfung. Sein jüngster Bestseller „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ ist mit Blick auf den kritischen Zustand unserer Erde ein eindrucksvolles Plädoyer für die Verantwortung jedes Einzelnen für ein nachhaltiges Leben. Auch sein neuestes Werk „Wie Bildung gelingt“ ist ein Appell zum Nachdenken. Er wirbt und streitet auf intellektuellem Niveau für mehr Wissen, mehr Bildung und mehr Bewusstsein für den Klimawandel. Oft unbequem, immer aber konstruktiv. Mit seinem umfangreichen Werk ist Professor Lesch Vorbild für die Verantwortung der Wissenschaft in einer demokratischen Gesellschaft“, betonte der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder.

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Mit dem „Bayerischen Buchpreis“ werden die besten deutschsprachigen Neuerscheinungen in den Kategorien Sachbuch und Belletristik ausgezeichnet. Darüber hinaus würdigt der Freistaat Bayern mit dem „Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten“ ein herausragendes publizistisches Gesamtwerk. Der „Bayerische Buchpreis“ wird zum siebten Mal vergeben. Der Ehrenpreis ging in den vergangenen Jahren an Silvia Bovenschen (2014), Cornelia Funke (2015), Ruth Klüger (2016), Tomi Ungerer (2017) Christoph Ransmayr (2018) sowie an Joachim Meyerhoff (2019).

Die feierliche Preisverleihung findet am 19. November 2020 um 20:00 Uhr in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz statt. Die unabhängige Jury – bestehend aus Knut Cordsen, Prof. Dr. Rainer Moritz und Sonja Zekri – wählt im Laufe des Abends im Rahmen einer Jury-Sitzung live auf der Bühne die Preisträger in den Kategorien „Sachbuch“ und „Belletristik“ aus jeweils drei nominierten Büchern aus.

Der „Bayerische Buchpreis“ wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern mit Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei vergeben. Weiterhin wird der „Bayerische Buchpreis“ unterstützt von „Bayern2“ als Medienpartner und gefördert von der „ZEIT Verlagsgruppe“, dem „PS-Sparen“ der bayerischen Sparkassen sowie dem Verein zur Leseförderung. Weitere Infos unter: www.bayerischer-buchpreis.de

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-bsr- Grafik: Börsenverein des Deutschen Buchhandels

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Buchtipp:

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Harald Lesch, Klaus Kamphausen
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Handeln für eine Welt, in der wir leben wollen

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Wir Menschen haben einen dramatischen Klimawandel in Gang gesetzt. Unser Leben ist bis zum Zerreißen durchökonomisiert. Das Gemeinwohl und der Erhalt unserer Lebensgrundlagen stehen zu oft hinter Kapitalinteressen zurück. Harald Lesch und Klaus Kamphausen wissen, wir können auch anders handeln. Zusammen mit weiteren namhaften Experten wie Ottmar Edenhofer, Karen Pittel und Ernst Ulrich von Weizsäcker und anderen zeigen sie: Es geht um Haltung, es gibt Lösungsansätze und neue Ideen für ein besseres Zusammenleben. Wir alle können etwas tun!

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ISBN: 978-3-328-10523-7
[DE] 15,00 € [inkl. MwSt.] | [AT]15,50 € | [CH] 21,90 CHF
Verlag: Penguin

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-am- Bild: Verlagsgruppe Random House München

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Lesefreude wecken
und für Bücher begeistern
167 bayerische Buchhandlungen erhalten Gütesiegel

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Region Bayern – Insgesamt 167 Buchhandlungen im Freistaat erhalten das Gütesiegel „Partner der Schulen für Leseförderung 2020/2021“, darunter auch die „Bücherecke“ in Holzkirchen – im Landkreis Miesbach – und die Buchhandlung „Collibri“ in Schweinfurt. „Es liegt mir sehr am Herzen, Kindern und Jugendlichen Freude am Lesen zu vermitteln und sie für Bücher zu begeistern. Buchhandlungen bieten ihnen dabei mit ihrer breiten Auswahl an altersgerechter Literatur viele Möglichkeiten, Bücher zu entdecken und in die spannende Welt der Geschichten einzutauchen. So leisten die Buchhandlungen vor Ort zusammen mit Eltern und Schulen einen wertvollen Beitrag zur Leseförderung. Für dieses große Engagement und die gute Zusammenarbeit danke ich allen Buchhandlungen“, betonte der bayerische Kultusminister Michael Piazolo anlässlich der diesjährigen Verleihung des Gütesiegels.

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In Holzkirchen überreichte der bayerische Kultusminister Michael Piazolo
gemeinsam mit Dr. Klaus Beckschulte, Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Bayern,
das exemplarische Gütesiegel an „Bücherecke“-Inhaberin Dr. Caroline Holz

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Dr. Klaus Beckschulte vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e.V. betonte: „Mit hohem persönlichen Einsatz und tollen Ideen haben Buchhandlungen auf die aktuelle herausfordernde Situation reagiert und ihre so wichtige Funktion als geistige Tankstellen voll ausgefüllt. Gerade jetzt sind sie unverzichtbare Partner für die Leseförderung, die einen bedeutenden Beitrag für die Gesellschaft leisten. Das wollen wir mit unserem Gütesiegel hervorheben.“

Auch Staatssekretärin Anna Stolz hebt die Bedeutung von Büchern und Lesen hervor: „Lesen macht Spaß, regt die Fantasie an und vermittelt dabei viel Wissen. Junge Menschen, die gerne und viel lesen, können davon nur profitieren. Es ist deswegen wichtig, das Interesse der Kinder und Jugendlichen am Lesen nachhaltig zu fördern. Unsere Buchhandlungen wecken mit vielen fesselnden Kinder- und Jugendbüchern, einer individuellen Beratung und einem bunten Veranstaltungsprogramm von Buchvorstellungen bis hin zu Lesenächten die Freude am Lesen.“ Für dieses Engagement hat die Staatssekretärin auch das Team der Buchhandlung „Collibri“ in Schweinfurt mit dem Gütesiegel ausgezeichnet.

Gütesiegel „Partner der Schulen für Leseförderung“
Auch und gerade im digitalen Zeitalter ist und bleibt die Lesekompetenz der Schlüssel für den Erfolg in Schule und Beruf sowie für die gesellschaftliche Teilhabe. Dies macht auch die Leseförderungsinitiative #lesen.bayern des Kultusministeriums deutlich, welche die Leseförderung als Daueraufgabe aller Fächer betont und die Schülerinnen und Schüler damit „fit im Fach“ macht. Auch außerschulische Partner wie Buchhandlungen leisten einen wichtigen Beitrag zu dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe. Das Gütesiegel wird bereits seit 2003 jährlich gemeinsam vom Bayerischen Kultusministerium und dem Landesverband Bayern des Börsenvereins verliehen. Die prämierten Buchhandlungen zeichnen sich durch ein kompetent ausgewähltes Sortiment im Bereich Kinder- und Jugendbuch sowie insbesondere durch eine individuelle und qualitative Beratung aus. Sie überzeugen mit einer altersangemessenen und einladenden Präsentation der Bücher sowie vielfältigen Aktionen für Kinder und Jugendliche – beispielsweise mit Lesungen, Bücherfesten und mit Buchausstellungen. Alle Buchhandlungen werden unter buchhandel-bayern.de vorgestellt.

-stmuk- Bild: stmuk

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Verleihung
des „Goldenen Büchereisiegel-Zertifikats“

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Region Miesbach –Bücher sind nicht Denkmäler der Vergangenheit, sondern Waffen der Gegenwart“, bemerkte einst der Schriftsteller und Dramaturg Heinrich Laube (1806-1884). Daher sollte es heutzutage für die „Öffentliche Hand“ eine Selbstverständlichkeit sein, der Bevölkerung eine gut sortierte, umfangreiche und gepflegte Bücherei – samt ausgebildetem Personal – anzubieten. Solch eine „Welt des Wissens“ kann die Gemeinde Hausham ihr Eigen nennen! Deren Bücherei bekam nun erneut das „Goldene Büchereisiegel“ des Büchereifachverbands „Sankt Michaelsbund – Landesverband Bayern e.V.“ verliehen. Diese besondere Ehrung durfte die Leiterin der Bücherei, Margit Rühe-Krux, nun von der Dipl. Bibliothekarin Sabine Adolph vom Sankt Michaelsbund, in Empfang nehmen.

Aus einem 15 Anforderungen umfassenden Katalog hat die Gemeindebücherei Hausham erfreuliche 14 Punkte erfüllt! Lediglich bezüglich der Büchereigröße musste abermals ein Punktverlust hingenommen werden. Als Kriterien wurden unter anderem die Ausstattung als auch ein Teil des Leistungsumfanges sowie die Standortbeschilderung, die Regelmäßigkeit der Öffnungszeiten und die Anzahl der Schließwochen, der Einsatz von EDV, dem Vorhandensein eines Telefonanschlusses und einer eigenen Mailadresse, der Gesamtbestand und die Anzahl der Entleihungen von Medien, die finanzielle Höhe des Medienetats, die Durchführung von Veranstaltungen und  die Zusammenarbeit mit Partnern im kirchlichen oder kommunalen Bereich, die Erstellung und Veröffentlichung eines Jahresberichtes, die Nennung der Bücherei auf den kommunalen und kirchlichen Homepages, die Anzahl von Mitarbeitertreffen, die Möglichkeit von Fortbildungen und Teilnahmen an Fachtagungen, aber auch die Größe der Bücherei, einer genauen Prüfung unterzogen.

Gerührt drückte Margit Rühe-Krux ihrem ehrenamtlichen Mitarbeiterstab für deren unermüdlichen und kreativen Tätigkeiten ihre Anerkennung aus und betonte, dass es trotz der derzeitigen schwierigen Lage weiter geht. Ferner dankte sie Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, für die finanzielle Unterstützung und Pfarrer Michael Mannhardt für die gute Zusammenarbeit. Diese dankten der Büchereileiterin für die unschätzbare Arbeit, die sie mit ihrem Team für die Bücherei und somit für die Gemeinschaft leistet. „Hinter jedem erfüllten Kriterium steckt sehr viel Arbeit! Danke dafür und für die Aufmunterungen, für den frischen Geist in schweren Zeiten. Die Unterstützung der Gemeinde ist weiterhin gegeben“, betonte Jens Zangenfeind.

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Bei der Ehrung mit dem Bücherei-Siegel-Zertifikat in Gold v.l.:
Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, Büchereileiterin Margit Rühe-Krux,
Dipl. Bibliothekarin Sabine Adolph vom Sankt Michaelsbund der Diözesanstelle München und Freising,
Pfarrer Michael Mannhardt und Sabine Niedermeier, Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Pfarrgemeinde St. Anton

-am- Bild: am

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Hör-Spiel-Spaß mit „Tonies“:
Wenn Hören und Spielen zusammenkommen
„Tonies“ haben Einzug in die Bibliotheken gehalten

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Region Miesbach – Die „Toniebox“ ist derzeit aus zahlreichen Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken. Kinder können mit dem Audiosystem nach Belieben Geschichten anhören, ihren Wissensdurst stillen oder ihre Lieblingslieder abspielen. Für den jeweiligen Inhalt braucht es stets eine passende Figur. Was früher eine Tonbandkasette war, ist heute oftmals eine „Tonie Figur“. Hier bietet beispielsweise die Gemeindebücherei Hausham – im Landkreis Miesbach – ihren Mitgliedern jetzt eine große Auswahl zum kostenfreien Ausleihen an. Wie andere Medien auch können die Figuren für jeweils vier Wochen entliehen werden. Wer die Figuren länger behalten möchte, hat die Möglichkeit die Ausleihzeit – natürlich ebenfalls kostenlos – entsprechend zu verlängern. Die Auswahl in der Gemeindebücherei Hausham umfasst derzeit bereits 70 Figuren und soll künftig noch erweitert und aktualisiert werden. Weitere Infos zur Gemeindebücherei Hausham: gemeindebuecherei-hausham/

-am- Bild: mrk

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Klimasparbuch
Oberland

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Region Oberland – Die Bürgerstiftung Energiewende Oberland und der Münchner „oekom“-Verlag haben gemeinsam zwei Ausgaben des Klimasparbuches für die Landkreise Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen sowie für die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach herausgebracht, um eine nachhaltige, klimafreundliche Entwicklung der Region voranzutreiben. Das „Klimasparbuch Oberland 2020/2021“ bietet zahlreiche praktische Alltagstipps rund ums Thema ökologisches Verhalten im täglichen Leben.

Manche Ideen wollte man vielleicht schon immer einmal ausprobieren – das Klimasparbuch könnte dazu den nötigen Ansporn geben. Oder man hat von einem Angebot bisher noch nie gehört, beispielsweise von der Fahrradleihstation, dem ökofairen Modeladen oder auch der Energieberatung. Verschiedene Gutscheine für kostenlose oder vergünstigte Angebote sollen zum Ausprobieren und Kennenlernen einladen.

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Im Hinblick auf die Zunahme der Extremwetterlagen der letzten Jahre ist der Klimawandel nach wie vor ein sehr brisantes Thema. Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Energiewende Oberland, Josef Kellner, betonte: „Das Hauptaugenmerk beim Klimaschutz liegt auf der Minderung der Treibhausgase aus den fossilen Energieträgern Erdöl, Kohle und Erdgas durch Energieeinsparung und Energieeffizienz einerseits sowie umweltschonendem Ausbau der erneuerbaren und heimischen Energien andererseits. Das ist die Maxime der Energiewende Oberland, Bürgerstiftung für Erneuerbare Energien und Energieeinsparung (EWO), seit ihrer Gründung 2005, um das hochgesteckte Ziel zu erreichen, bis 2035 unabhängig von fossilen Brennstoffen im Oberland zu werden“. Zum Erreichen dieses Ziels kann jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag leisten und sich aktiv am Klimaschutz beteiligen. Man möchte mit dem Klimasparbuch zeigen, dass bereits einfache Kleinigkeiten das Klima schonen können und ganz nebenbei auch die Lebensqualität erhöht.

Das Klimasparbuch ist kostenlos u.a. bei den Kreisverwaltungen, den Rathäusern und bei Gutscheinpartnern erhältlich. Weitere Infos: energie-und-klimaschutz/

-lawm- Bild: lawm

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