Concours d’Elegance 2019 – Grosser Preis von Deutschland

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„Concours d’Elegance“ 2019

Grosser Preis von Deutschland

Lagonda & Co. begeisterten beim Schönheitswettbewerb für elegante Automobile

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Region Miesbach – Dass sich wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie berühmte Stars aus der Show- und Musikbranche seit Jahrzehnten gerne am mondänen Tegernsee tummeln, ist ja nichts Neues und hinlänglich bekannt. Nun war aber dennoch eine hochrangige Premiere angesagt: Die Schönsten der Schönen trafen sich erstmals am Tegernsee, genauer gesagt auf Gut Kaltenbrunn in Gmund, zum großen „Concours d ́Elegance 2019“, um den „Großen Preis von Deutschland für Automobile Eleganz“ zu prämieren.

Drei Tage lang erlebten Oldtimer-Freunde aussergewöhnliche Schätze des Automobilbaus. Der seit 2004 bestehende Schönheitswettbewerb für elegante Automobile, welcher bisher im Residenzschloß in Ludwigsburg stattfand, wurde von der Fédération Internationale des Véhicules Anciens – der Weltorganisations für historische Fahrzeuge (FIVA), bereits vor Jahren in den exklusiven Reigen der A-Klasse Veranstaltungen aufgenommen. Er ist damit einer der wenigen weltweit anerkannten FIVA-A-Concoursveranstaltungen.

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Die Anzahl der teilnehmenden Fahrzeuge ist auf 60 Automobile aller Marken und Typen limitiert. Die Auszeichnungen sind begehrt und die Reglements streng. Gemäß den FIVA-Richtlinien wurden aus fünf Kategorien die schönsten Fahrzeuge von Juroren bewertet und prämiert, die allesamt ausgewiesene Experten aus den bereichen Kultur, Technik, Design und Automobilhistorik sind und in ihrem Fachbereich zu den Besten gehören sowie langjährige Erfahrungen im Bereich Concours-Bewertung gesammelt haben.

Die zwölfköpfige Fachjury bewertete nach unterschiedlichen Merkmalen, wie Originalität, technischer Zustand oder Besonderheit des Designs. Desweiteren stand der Original- und Erhaltungszustand des Fahrzeugs sowie die Prämisse, dass auch die Ersatzteile alle aus dem Baujahr und dem Modell entsprechen müssen, im Vordergrund. Auch die Ausstattung und die Accessoires waren einer genauen Richtlinie unterworfen.

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Der FIVA-Steward – Georg Ioannides (l.) – prüfte,
ob die Concours d ́Elegance-Veranstaltung nach den strengen FIVA-Regeln erfolgte
und überreichte Andreas Herrmann vom Organisationsteam eine FIVA-Auszeichnung

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Insgesamt 30 Preise wurden in sechs Kategorien des Concours d ́Elegance, jeweils vom 1. – 3. Platz, welche die Klasse C – Veteranen (offen und geschlossen) bis 1936, Klasse D – Vorkriegsfahrzeuge (offen und geschlossen) 1937 bis 1945, Klasse E – Nachkriegsfahrzeuge (offen und geschlossen) 1946 bis 1955, Klasse F – Nachkriegsfahrzeuge (offen und geschlossen) 1956 bis 1963, Klasse G – Klassiker (offen und geschlossen) 1964 bis 1968 und Klasse H – Fahrzeuge ausserhalb FIVA-Wertung umfassen sowie in elf Sonderklassen – vom besten Originalzustand unrestauriert/restauriert, dem sportlichsten Vorkriegsauto/Nachkriegsauto, für die bedeutendste Herkunft, den Award für Automobil-Design, für das repräsentativste Automobil, für das älteste Teilnehmerfahrzeug, für RCC Mitglieder Sonderfeld, für Studienprojekte, für das typische amerikanische Fahrzeug dieser Jahre sowie die exzellente Ingenieursleistung – und natürlich, der Preis für den „Best of the Show“ vergeben.

Obwohl sich das Tegernseer Tal nicht im goldenen Herbstgewand zeigte, sondern vielmehr die launisch-regnerische Diva herauskehrte, waren die Veranstalter von RETRO Classics mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Wurden doch, zum Einen, dank der Flexibilität der Mitarbeiter des Guts Kaltenbrunn, die wertvollen und empfindlichen Schätzchen zumeist kurzerhand in der trockenen Tenne geparkt und zum Anderen, während der Preisverleihung, die prämierten Autos, anstatt auf einer Rampe im Freien, im Mittelgang des Rinderstallls vorgefahren und von Moderator Michael Hagemann nochmals präsentiert. Hier machte der Motor die Musik und sorgte für Atmosphäre.

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Ein spezieller Exot:  Der Jaguar XK 120 Special, Baujahr 1955, 160 PS, 3,443 ccm, 6 Zylinder
von Nicholas Bierl aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

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Auch während des drei Tage dauernden Wettbewerbs zeigten sich die Teilnehmer in bester Laune. Das gesellschaftliche Rahmenprogramm umfasste neben einem zünftigen Bayerischen Abend im Festsaal, einen eleganten Gala-Abend im sogenannten Rinderstall von Gut Kaltenbrunn sowie viele nette Gelegenheiten, sich über Autos und mehr auszutauschen. Unbeeindruckt vom Regen begutachteten die Juroren,  unter Vorsitz von Prof. Dr.h.c. Peter Pfeiffer und der Leitung von Gerhard Hametner sowie der Formel-1-Legende Jochen Maas und den Herren Otto Wachs, Bernhard Jaeggy, Fred Jakobs, Gerhard H. Honer, Wilfried Steer, Matthias Gerst, Prof. h.c. Klaus Frenzel, Paul Partschund, Wilhelm Marlock, die Automobile von allen Seiten; achteten neben der mobilen Ausstattung – vom Innenraum bis zum Kofferraum – auch auf den Zustand des Motors, denn die Autos mußten auch ihre Straßentauglichkeit beweisen.

43 spektakuläre Automobile fanden den Weg an den Tegernsee, manche auf dem Anhänger gefahren oder per LKW geliefert. Vor allem der äußere Zustand der Oldtimer begeisterte die Zuschauer. Mit von der Partie waren unter anderem der BMW 328 Wendler, Baujahr 1937 – mit 6 Zylindern und 80 PS (erhielt den ersten Preis in der Klasse D und den Sonderpreis für das sportlichste Vorkriegsauto) oder der Auburn 898 Sedan, Baujahr 1931 – mit 8 Zylindern und 97 PS (erhielt den dritten Preis in der Klasse C „Veteranen“ und den Sonderpreis für das „typische Amerikanische Fahrzeug dieser Jahre“) oder der Bentley 8 Litre Drop Head Coupe aus dem Jahr 1932, „ein Traum in Aubergine“ mit 6 Zylindern und 200 PS, welcher den ersten Preis in der Klasse C „Veteranen“ und den Sonderpreis für die schönste Schönheit der Automobile beim „Concours d ́Elengance Tegernsee 2019“ erhielt.

Die schnittigen Karosserien der meist limitiert gebauten historischen Fahrzeuge, die verarbeiteten Materialien – u.a. spiegelndes Chrom, wertvolles Leder, seltene Hölzer sowie oft einzigartige Lackmischungen, zeugen von der Wertschätzung und leben vom Besitzerstolz, welcher von der Liebe zu den Oldtimern getragen wird.

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Der Schauspieler Michael Gaedt (l.) überreichte Matthias Palm die Pokale für sein „Bentley 8 Litre Drop Head Coupe“,
(Baujahr 1932, 200 PS, 7,893 ccm, 6 Zylinder)
welches zum „Best of Show“-Fahrzeug ausgezeichnet wurde

 

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-am- Bilder: am

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