Coronavirus Informationen

.

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website benutzen, stimmen sie unserer Verwendung von Cookies zu. Cookie-Richtlinie

.

*************************************

.

K-Fall Bayern

Corona-Pandemie:

Bayern ruft den Katastrophenfall aus

Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen

.

Region Bayern – Die Bayerische Staatsregierung unter Führung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat am Montag, 16. März 2020, aufgrund der Corona-Pandemie den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. Damit ist zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus eine klare Steuerung mit zentralen Eingriffs- und Durchgriffsmöglichkeiten möglich.

Die Erkrankung ist sehr infektiös. Es besteht weltweit, deutschlandweit und bayernweit eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation mit starker Zunahme der Fallzahlen innerhalb weniger Tage auch in Bayern. Insbesondere ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen und können an der Krankheit sterben. Da weder eine Impfung in den nächsten Monaten, noch derzeit eine spezifische Therapie zur Verfügung stehen, müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung zu verlangsamen, damit die Belastung für das Gesundheitswesen reduziert und die medizinische Versorgung sichergestellt werden kann.

Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, wurde eine Reihe von Maßnahmen beschlossen:

1. Veranstaltungen und Versammlungen werden landesweit untersagt. Hiervon ausgenommen sind private Feiern in hierfür geeigneten privat genutzten Wohnräumen, deren sämtliche Teilnehmer einen persönlichen Bezug (Familie, Beruf) zueinander haben. Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Dies gilt ab 17. März bis einschließlich 19. April 2020.

2. Der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen, sondern der Freizeitgestaltung, wird untersagt. Hierzu zählen insbesondere Sauna- und Badeanstalten, Kinos, Tagungs- und Veranstaltungsräume, Clubs, Bars und Diskotheken, Spielhallen, Theater, Vereinsräume, Bordellbetriebe, Museen, Stadtführungen, Sporthallen, Sport- und Spielplätze, Fitnessstudios, Bibliotheken, Wellnesszentren, Thermen, Tanzschulen, Tierparks, Vergnügungsstätten, Fort- und Weiterbildungsstätten, Volkshochschulen, Musikschulen und Jugendhäuser. Dies gilt ab 17. März bis einschließlich 19. April 2020.

3. Untersagt werden Gastronomiebetriebe jeder Art. Ausgenommen hiervon sind in der Zeit von 6:00 bis 15:00 Uhr Betriebskantinen sowie Speiselokale und Betriebe, in denen überwiegend Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben werden. Ausgenommen sind zudem die Abgabe von Speisen zum Mitnehmen bzw. die Auslieferung; dies ist jederzeit zulässig. Es muss sichergestellt sein, dass der Abstand zwischen den Gästen mindestens 1,5 Meter beträgt und dass sich in den Räumen nicht mehr als 30 Personen aufhalten. Weiter ausgenommen sind Hotels, soweit ausschließlich Übernachtungsgäste bewirtet werden. Dies gilt ab 18. März bis einschließlich 30. März 2020.

4. Untersagt wird die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels jeder Art. Hiervon ausgenommen sind der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Filialen der Deutschen Post AG, Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen und der Online-Handel. Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können auf Antrag Ausnahmegenehmigungen für andere für die Versorgung der Bevölkerung unbedingt notwendige Geschäfte erteilen, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Die Öffnung von Einkaufszentren und Kaufhäusern ist nur für die in Ziffer 4 genannten Ausnahmen erlaubt. Dies gilt ab 18. März bis einschließlich 30. März 2020.

5. Ist zur Versorgung der Bevölkerung mit existenziellen Gütern eine Öffnung nach Ziffer 4 gestattet,
so sind die Öffnungszeiten abweichend von § 3 LadSchlG:
a. an Werktagen von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr
b. an Sonn- und Feiertagen von 12:00 bis 18:00 Uhr.
Dies gilt ab 18. März bis einschließlich 30. März 2020.

Diese Maßnahmen wurden durch eine Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales festgelegt.

-bsr-

.

*************************************

.

Coronavirus

Informationen

.
Das Coronavirus ist in Deutschland unterwegs. Die regionalen Gesundheitsämter sind beständig in Kontakt mit dem Gesundheitsministerium, den integrierten Leitstellen, niedergelassenen Ärzten aber auch mit den Gemeinden.

Viele machen sich Sorgen: Was sollten Reiserückkehrer beachten?
• Reiserückkehrer aus Risikogebieten rät man zu allgemeiner Wachsamkeit.
• Insbesondere Reisende, die mit einer an COVID-19 (Coronavirus) erkrankten Personen persönlichen Kontakt hatten, sollten sich umgehend an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden auch wenn sie keine Krankheitszeichen aufweisen.
• Einreisende aus den Risikogebieten sollen für 14 Tagen nach ihrer Rückkehr unnötige Kontakte zu anderen Personen meiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Die aktuellen Risikogebiete können der Homepage des RKI entnommen werden. Bei Auftreten von akuten Erkältungssymptomen jeder Schwere, sollten sie sich ebenfalls umgehend an das zuständige Gesundheitsamt oder die entsprechende Rufbereitschaft über die integrierte Leitstelle unter 112 wenden. Ferner sollten sie – und darauf wird besonders hingewiesen – telefonisch Kontakt mit einer Arztpraxis aufnehmen, ihre Symptome schildern und auf ihre Reise hinweisen. Mit der telefonischen Erstkontaktaufnahme soll vermieden werden, dass es in der Arztpraxis zu weiteren Infektionen kommt.

Was sind typische Symtome?
Typische Symptome, die sich grundlegend von anderen Erkältungskrankheiten unterscheiden, gibt es nicht. Auch das Corona Virus äußert sich in erster Linie in Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber und einige Betroffenen leiden auch an Durchfall. Wer sich nicht in einem der Risikogebieten aufgehalten hat, kann sich bei Symptomen ganz normal an den Hausarzt wenden und muss sich nicht beim Gesundheitsamt melden.

Welche Maßnahmen schützen vor einer Ansteckung?
Beim Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus sollten dieselben Maßnahmen beachtet werden, wie auch bei der Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen. Man spricht dabei von der „Husten-und Nies- Etikette“. Beim Husten und Niesen sollte man die Armbeuge vor den Mund und Nase halten oder ein Taschentuch benützen, das sofort zu entsorgen ist. Ferner sollte man beim Husten und Niesen Abstand zu anderen halten und sich weg drehen.

Ein weiterer Punkt ist eine gute Händehygiene:
Damit schützt man sich und andere, d.h. die Hände sollten regelmäßig gründlich mit Wasser und Seife gewaschen werden, wobei vor allen Dingen nicht die Handrücken, die Fingerzwischenräume, die Außenseite der Finger und die Nägel zu vergessen sind.

Zum Eigenschutz sollte das Berühren von Augen, Mund und Nase vermieden werden und zu Erkrankten sollte man mindestens einen Abstand von ein bis zwei Metern einhalten. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes macht nur für Erkrankte Sinn, da sie damit eine Übertragung von Viren jeder Art vermeiden. Hingegen gibt es keine hinreichenden Beweise dafür, dass das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, deutlich verringert.

Weitere Informationen zum Virus und der aktuellen Entwicklung:
Das Bayerische Gesundheitsministeriums informiert zu den aktuellen Entwicklungen in Bayern unter
www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

Coronavirus-Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege: 0 91 31 – 68 08 51 01

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen unter: www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Viele Details sind auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts ersichtlich: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

-am-

.

*************************************

.

Coronavirus:
Antworten auf die häufigsten Fragen

.

.
Wie äußert sich die Krankheit?
Die meisten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen mild. Anzeichen einer Erkrankung sind u.a.: Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Nur in schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen.

Wie ansteckend ist das Coronavirus?
Das Virus wird von Mensch zu Mensch vorwiegend durch Tröpfcheninfektion, also durch Husten, Niesen oder Speichel übertragen.

Wie lange dauert es, bis man eine Ansteckung bemerkt?
Sowohl WHO als auch ECDC benennen weiterhin eine Inkubationszeit von 14 Tagen in der Falldefinition.

Sind Kinder im Vergleich anfälliger für eine Erkrankung und kann eine Ansteckung vermieden werden?
Es gibt keine Nachweise, dass Kinder anfälliger für eine COVID-19 Erkrankung sind – die meisten belegten Fälle von COVID-19 aus China berichten von Erwachsenen. Dennoch wurden Ansteckungsfälle von Kindern, mitunter sehr jungen Kindern, berichtet. Kinder sollten die üblichen Präventionsmaßnahmen wie Erwachsene ergreifen – wie etwa häufiges gründliches Händewaschen, und den Kontakt zu erkrankten Personen meiden.

Kann man sich über Lebensmittel oder Wasser mit dem Coronavirus infizieren?
Nein: Von Fleisch, Wurst, Eiern, Obst, Gemüse, Wasser usw. geht keine Gefahr durch das neuartige Coronavirus aus. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über herkömmliche Lebensmittel bzw. über Trinkwasser/Leitungswasser oder Oberflächenwasser mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben.

Sind Schwangere im Vergleich anfälliger für eine Erkrankung mit CO-VID-19?
Es gibt keine wissenschaftlichen Belege für eine erhöhte Anfälligkeit schwangerer Frauen für CO-VID-19. Frauen können aber während ihrer Schwangerschaft im Vergleich ein höheres Risiko einer Erkrankung haben, wie dies in anderen Coronavirus-Erkrankungen – wie etwa MERS oder SARS oder aber anderen viralen Atemwegsinfektionen wie etwa Grippe – nachweislich der Fall ist.

Wie kann ich mich vor Coronaviren schützen?
Wie bei der saisonalen Grippe werden folgende Maßnahmen empfohlen: Mehrmals täglich Hände mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel waschen. Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch -nicht mit den Händen bedecken, wenn man hustet oder niest. Das Papiertaschentuch umgehend entsorgen und anschließend die Hände waschen. Direkten Kontakt zu kranken Menschen vermeiden.

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes -von ein bis zwei Metern- von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison.

Können Einmal-Munschutzmasken schützen?
Einmal-Mundschutzmasken sind kein wirksamer Schutz gegen Viren oder Bakterien, die in der Luft übertragen werden. Aber sie können dazu beitragen, das Risiko der Weiterverbreitung des Virus durch „Spritzer“ von Niesen oder Husten zu verringern. Zum jetzigen Zeitpunkt wird das Tragen von Hygiene- bzw. Atemschutzmasken für die gesunde Allgemeinbevölkerung weder von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch von der europäischen Seuchenschutzbehörde (ECDC) empfohlen.

Wenn eine leichte Erkältung bzw. ein leichter Schnupfen vorliegt, man aber in keinem Risikogebiet war und auch keinen Kontakt zu einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person hatte, ist vorerst kein Coronavirus-Test notwendig.

Müssen Kinder, die in Risikogebieten waren oder von Schulschließungen betroffen sind, z. B. vom Vereinstraining fernbleiben?
Bei den Schulschließungen handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, um eine potenzielle Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. So lange Kinder keine Symptome
vorweisen, müssen auch keine Maßnahmen ergriffen werden. Es wird allerdings angeraten, große Menschenansammlungen zu meiden.

Kann der Chef verlangen, dass man sich auf den Coronavirus testen lässt?
Einen Abstrich von Seiten des Staatlichen Gesundheitsamtes kann nur bei symptomatischen Personen und nach offizieller Anordnung erfolgen.

Können geplante Veranstaltungen jetzt noch stattfinden?
In Bayern werden alle Veranstaltungen mit über 1000 Besuchern abgesagt. Bei kleineren Veranstaltungen liegt die Absage im eigenen Ermessen. Es wird allerdings angeraten, deren Notwendigkeit zu überdenken.

-am-

.

*************************************

.

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website benutzen, stimmen sie unserer Verwendung von Cookies zu. Cookie-Richtlinie

.