Gemeinde Waakirchen im Landkreis Miesbach

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Grüß Gott, sehr geehrte Leserinnen und Leser,
ich möchte Sie als Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen im Landkreis Miesbach recht herzlich auf unserer Präsentationsseite bei Alpenrand-Magazin.de begrüßen. Hier werden Sie unter anderem Wichtiges, Lustiges oder auch Kurioses, frisch aus dem täglichen Leben einer oberbayerischen Gemeinde sowie Neuigkeiten aus dem Rathaus erfahren.

Die Gemeinde Waakirchen zählt rund 5800 Einwohner. Das umfangreiche Angebot der ansässigen Handels- und Gewerbetreibenden bietet u.a. regionale Produkte sowie heimische Qualität. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Deshalb ist es uns in der Verwaltung ein Bedürfnis, die Infrastruktur zu verbessern, sei es im öffentlichen Verkehr, im wirtschaftlichen Bereich oder im sozialen Umfeld. Diesbezüglich ist beispielsweise die Erweiterung des Fahrradnetzes und der Wohnungsbau für Familien ein besonderes Anliegen.

Viele unserer Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in der Gemeinde ehrenamtlich, wie unter anderem bei der Feuerwehr oder in der Nachbarschaftshilfe. Diese Tätigkeiten sind für das Allgemeinwohl überaus wichtig.

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Ich möchte Sie nun einladen,
unsere Präsentationsseite regelmäßig zu besuchen
und verbleibe mit herzlichen Grüßen

Ihr
Norbert Kerkel
1. Bürgermeister
der Gemeinde Waakirchen im Landkreis Miesbach

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Deutsche
Meisterschaft
der Damen
im Stockschiessen

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Region Miesbach – Ein spannendes Turnier fand kürzlich in der Stockschützenhalle des ESV „D´Eisratz´n Schaftlach e.V.“ in Schaftlach, Gemeinde Waakirchen, statt. Dort traten insgesamt 13 Damen-Mannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet gegeneinader an, um erstmals die „Deutsche Meisterschaft der Damen im Stockschiessen“ auszutragen. Als Schirmherr begrüßte Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, die angereisten Teilnehmerinnen und Betreuer der Vereine sowie Mitglieder des Deutschen Eisstock-Verbands. Als Ehrengast war Dr. Anton Lentner, Verwalter der Altgelt-Stiftung und Hauptsponsor der Stockschützenhalle, anwesend.

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Die internationalen Vorgaben entsprechende Stockschützenhalle konnte wegen der konsequent einzuhaltenden Coronaauflagen bislang nur als Trainingszentrum für Vereine aus dem Oberland und als Austragungsort für kleinere Einzelturniere dienen. Nun jedoch holte Stefan Quercher, Organisator und Spielleiter im Verein „D´ Eisratzn“-Schaftlach, die „Deutsche Meisterschaft im Stockschiessen der Damen“ nach Schaftlach. Auf den gepflasterten Bahnen trugen die Damen – unter den wachsamen Augen der Wettkampfschiedsrichterin Reinhilde Ulrich – spannende Wettkämpfe aus, bis schließlich vier Vereine um die Plätze spielen mussten.

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Das Endergebnis lautete schließlich: Neuer „Deutscher Meister“ im Mannschaftsspiel der Damen wurde der TSV Kühbach – aus dem Landkreis Aichach-Friedberg im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben – mit Veronika Filgertshofer, Jessica Gamböck, Franziska Schwertfirm, Heidi Baumgartner und Irmgard Baumgartner. Auf den zweiten Platz als Vize-Meister kam der TSV Hartpenning – aus dem Landkreis Miesbach – mit Andrea Lambert, Sandra Schneider, Maria Fagner, Elisabeth Poidl und Barbara Quercher. Den dritten Platz belegte der EC Passau-Neustift – aus dem Landkreis Passau – mit Silvia Münch, Carolin Fuchshuber, Silvia Brunner, Stefanie Zilch und Julia Windmeiser. Platz vier nahm der FC Untertraubenbach in Cham – im bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz in Ostbayern – mit Stafanie Seebauer, Annalena Preis, Anja Ullmann, Lisa Ederer und Michaela Seebauer ein.

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Zum Ende der Veranstaltung bedankte sich Richard Hacklinger, erster Vorstand des ESV D´Eisratz´n Schaftlach e.V., bei den Organisatoren für die reibungslose Durchführung der Meisterschaft, bei Dr. Anton Lentner für die finanzielle Unterstützung beim Bau der Stockschützenhalle, bei Bürgermeister Norbert Kerkel für die Übernahme der Schirmherrschaft sowie bei allen Beteiligten an der Teilnahme am Turnier.

Bürgermeister Norbert Kerkel bemerkte, dass die Gemeinde Waakirchen stolz auf die örtliche Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft der Damen im Stockschiessen sei, er sich über den zweiten Platz des TSV Hartpenning freue und er das hohe Niveau des spannenden Turniers mit den mitreissenden Spielen, bemerkenswert findet. Der Präsident des Deutschen Eisstock-Verbands, Christian Obermaier, lobte die Leistungsfähigkeit des Vereins, die bei der Durchführung der Veranstaltung gezeigt wurde.

Als nächster großer Termin steht das Inklussionsturnier am 3. Oktober 2022, mit bislang 30 gemeldeten Teilnehmern, auf dem Spielplan des ESV D´Eisratz´n Schaftlach. Die nächsten großen Traumziele des Vereins wären jedoch die Ausrichtung der „Deutschen Meisterschaft der Herren“ und die Durchführung der „Special Olympics“ im Jahr 2023, bekennt Rudi Reber, Sprachrohr und guter Geist des Vereins.

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Die Siegerteams mit Norbert Kerkel, dem Schirmherren der Veranstaltung

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www.kita-schaftlach.de

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Sportlerehrung
in der
Gemeinde Waakirchen

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Ehrung für die langjährige Trainerin v.l.:
Bürgermeister Norbert Kerkel, Margret Gremm und Markus Walser, 2. Vorstand des TSV Schaftlach

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Um die herausragenden Leistungen ihrer Sportlerinnen und Sportlern sowie einer langjährigen Trainerin, gebührend zu feiern, luden die Verantwortlichen der Gemeinde Waakirchen kürzlich zu einer festlichen Ehrung ein. Bürgermeister Norbert Kerkel begrüßte hierbei Mitglieder des Gemeinderates und Sponsoren sowie die Eltern, Trainer und Freunde der zu Ehrenden im Sportheim Krai in der Gemeinde Waakirchen. Das Gemeindeoberhaupt dankte den Sportlern für ihre Zeit, die sie unermüdlich ins Training und die Wettkampftage investieren und sprach auch den Eltern für die unerschütterliche Unterstützung ihrer Sprößlinge seinen Respekt aus. Gemeinsam mit Markus Walser, dem 2. Vorstand des TSV Schaftlach, überreichte er sodann die Ehrenurkunden.

Mit der Ankündigung „Hinter jedem erfolgreichen jungen Sportler stehen starke Eltern, steht eine starke Familie und steht ein starker Trainer“ wurde die Schaftlacherin Margret Gremm für ihre 30-jährige, erfolgreiche Tätigkeit als Trainerin im Bereich Leichtathletik geehrt. Für ihre hervorragenden Erfolge auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene wurden insgesamt drei Sportlerinnen und ein Sportler ausgezeichnet: Lea Mehringer erhielt im Jahr 2021 für ihren Erfolg beim 80 Meter Hürdenlauf den Titel „oberbayerische Meisterin“, wurde bayerische Vize-Meisterin und holte noch dazu die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft der U16 in Hannover.

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Gruppenbild der Sportlerehrung v.l.:
Benedikt Sappl, 1. Vorstand des SV Waakirchen; Bürgermeister Norbert Kerkel; Lea Mehringer;
Heidelinde und Franziska Parteymüller;  Margret Gremm; Tobias Tent und Markus Walser, 2. Vorstand des TSV Schaftlach

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Auf der 3000-Meter-Strecke erlief sich der junge Leichtathlet Tobias Tent, den 11. Platz bei den Deutschen Meisterschaften U18 und wurde Bayerischer Meister U18 beim 1500-Meter-Lauf. In der Sportart „Eisschwimmen“ wurde Franziska Parteymüller beim Wettbewerb im Februar 2022 in Polen in der Gesamtwertung der Damen über 50 Meter Brust als „schnellste Frau der Welt“ gekürt. Mit einer Traumzeit von nur 39,09 Sekunden holte sie sich gleichzeitig den Weltrekord in ihrer Altersklasse. Ferner erschwamm sie sich, in einer Weltrekordszeit von 1.29,29 Sekunden auf der 100 Meter Strecke, die Vizeweltmeisterschaft. Doch damit nicht genug: Die junge Sportlerin erkämpfte sich über die beiden Bruststrecken und die 50 Meter Freistil noch jeweils eine Medaille in Gold und über die 100 Meter eine Medaille in Bronze. Ebenfalls bei den Wettkämpfen im „Eisschwimmen“ erreichte deren Mutter, Heidelinde Partheymüller, in der Disziplin über 100 Meter Brust, das Siegerpodest, holte den dritten Platz und belegte ferner noch weitere zweimal den vierten Platz.

Bürgermeister Kerkel betonte, dass die Gemeinde Waakirchen dem Sport gegenüber eine große Wertschätzung entgegenbringt und auch in Zukunft versuchen werde, die Vereine weiterhin, nach Möglichkeit, mit finanziellen Hilfen zu unterstützen, da die erfolgreichen Athletinnen und Athleten das Bild vom sportlich aktiven Waakirchner in die ganze Welt hinaustragen.

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Pumpe
des Tiefbrunnens
war defekt

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Waakirchen – Am Donnerstag, 18. August 2022, war die Pumpe des Tiefbrunnens in Waakirchen defekt. Es wurde in kürzester Zeit ein Notfallplan erarbeitet und auch mit den örtlichen Feuerwehren erörtert. Die Feuerwehren konnten Wasser von den Nachbargemeinden organisieren und damit zuerst die Landwirte versorgen, um den Verbrauch des restlichen Wassers im Hochbehälter zu beschränken. Auch haben die Bürgerinnen und Bürger durch eigenverantwortliches Handeln Wasser gespart.

Die alte Pumpe konnte durch den gemeindlichen Bauhof ersetzt werden. Gegen 16:00 Uhr war die neue Pumpe funktionsfähig und konnte wieder Wasser in den Hochbehälter befördern. Der 1. Bürgermeister, Norbert Kerkel, bedankte sich im Namen der Gemeinde beim örtlichen Bauhof, den Freiwilligen Feuerwehren Waakirchen, Schaftlach und Piesenkam sowie bei den umliegenden Gemeinden Gmund, Reichersbeuern, Sachsenkam und Wall für die unbürokratische Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Sein Dank galt auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die Wasser gespart haben.

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Signal
des Aufbruchs:
Geh- und Radwegbau
von Waakirchen nach Reichersbeuern

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Beim symbolischen Spatenstich für die neue Geh- und Radwegverbindung zwischen Waakirchen und Reichersbeuern v.l.:
Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen; Stefan Leitner, Bereichsleiter Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Rosenheim;
Olaf von Löwis of Menar, Landrat des Landkreises Miesbach; Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen;
Ilse Aigner, Landtagspräsidentin des Bayerischen Landtages; Alexander Radwan, Mitglied des Deutschen Bundestages
und Ernst Dieckmann, Bürgermeister der Gemeinde Reichersbeuern

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Region Miesbach/Bad Tölz – Ein „positives Signal für einen Aufbruch“ nannte Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, den landkreisübergreifenden Bau eines Geh- und Radweges von Waakirchen im Landkreis Miesbach nach Reichersbeuern im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Zum symbolischen Spatenstich trafen sich u.a. neben Norbert Kerkel; Ernst Dieckmann, Bürgermeister der Gemeinde Reichersbeuern; Olaf von Löwis of Menar, Landrat des Landkreises Miesbach, Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, Alexander Radwan, Mitglied des Deutschen Bundestages; Stefan Leitner, Bereichsleiter Straßenbau des Staatlichen Bauamtes Rosenheim sowie – als Überraschungsgast – Landtagspräsidentin Ilse Aigner am Beginn der Baustrecke.

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Stefan Leitner bedankte sich bei den Grundstückseigentümern, welche die Baumaßnahme erst ermöglicht hätten.
Ferner führte er aus, dass für den 1,5 Kilometer langen Geh- und Radweg Erstellungskosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro veranschlagt seien,
weitere 500.000 Euro für die Sanierung der Bundesstrasse anfallen und die Bauzeit sich auf geschätzte drei Monate hinziehen werde.

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Alexander Radwan betonte in seiner Rede, dass sich die Besonderheit dieses Spatenstiches auch mit der Anwesenheit der Gäste ausdrücke:
„Früher wären mit diesem Aufgebot Landstrassen, wenn nicht sogar Autobahnen eröffnet worden,
heute ist es der Bau eines landkreisübergreifenden Radwegs.“ Da er selbst gerne mit dem Rad in Berlin zur Arbeit fahre,
wisse er, wie gefährlich manche Überholmanöver für Radfahrer seien und wie wichtig eine entsprechende Infrastruktur sei.

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Die Landräte Olaf von Löwis of Menar und Josef Niedermaier

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Die Landräte Olaf von Löwis of Menar und Josef Niedermaier – beide passionierte Radfahrer – waren sich einig, dass Radfahren nachhaltig für die Zakunft sei, die Gesundheit fördere, für Bewegung sorge und es deshalb essentiell sei, passende, sichere Angebote zum Radfahren zu schaffen. Was sich allerdings wegen der behördlichen Auflage, für jede Baumaßnahme eine Ausgleichsfläche bereit zu stellen, nicht sehr einfach gestalte, da „Fläche“ in jeder Gemeinde nur begrenzt zur Verfügung stehe. Dies müsse unbedingt überdacht werden.

Erfreut über den Baubeginn des Geh- und Radweges zeigte sich auch Waakirchens Bürgermeister Norbert Kerkel. Er sei froh, dass nun ein Verkerhrsproblem gelöst werde. Radfahren gehöre heutzutage zum Lifestile und daher sei es die Aufgabe einer Kommune, für Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu sorgen, um die Motivation zum Radfahren zu erhalten. Mit dem Bau des Weges gehe die Gemeinde einen Schritt in Richtung fahrradfreundliche Kommune, was ein Beitrag zur klimafreundlichen Mobilitätswende bedeute. Kerkel dankte den Grundstücksbesitzern für ihre Unterstützung
und bat die Anlieger um Geduld mit den Unannehmlichkeiten wegen der Bauarbeiten. Der Bürgermeister von Reichersbeuern, Ernst Dieckmann, dankte allen Stellen für die Unterstützung der Baumaßnahme und brachte seine Hoffnung auf den Bau weiterer Radwege rund um seine Gemeinde zum Ausdruck.

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Norbert Kerkel sah den landkreisübergreifenden Bau eines Geh- und Radweges als „positives Signal für einen Aufbruch“

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Abschließend sprach Landtagspräsidentin Ilse Aigner – selbst sportliche Bikefahrerin – den Kommunen und allen Beteiligten ihren Dank aus. Sie wisse aus Erfahrung, dass zum Radfahren eine entsprechende Infrastruktur gehöre und wie schwierig es sei, Flächen dafür zu finden.

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Überraschungsgast Ilse Aigner kam extra mit dem E-Bike zum Veranstaltungstermin

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Zum
Einsatz fertig!

Freiwillige
Feuerwehr
Waakirchen
feierte die Einweihung des neuen Domizils

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Waakirchen – Endlich war es so weit: Das neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen – am Kreisel in Hauserdörfl – wurde offiziell und mit kirchlichem Segen, seiner Bestimmung übergeben. Bei diesem „Tag der offenen Tür“ begrüßten Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen und Stefan Britz, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen, die rund 350 Besucher und eingeladenen Gäste. Darunter befanden sich u.a. der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan, der stellvertretende Landrat des Landkreis Miesbach und Bürgermeister der Gemeinde Hausham, Jens Zangenfeind, Kreisbrandmeister Thomas Wolf, der Bürgermeister von Warngau Klaus Thurnhuber, der Bürgermeister von Bad Wiessee, Robert Kühn, der Bürgermeister von Rottach-Egern Christian Köck sowie Abordnungen befreundeter Feuerwehren, welche bis aus Rosenheim und Berlin anreisten.

Trotz des Regerns ließ sich niemand die gute Feierlaune verderben – denn, wie Bürgermeister Kerkel betonte, „bringe Regen schließlich Glück, da die Feuerwehr ja Wasser brauche“. Herzliche Grüße und Glückwünsche zum neuen Feuerwehrhaus überbrachte der stellvertretende Landrat Jens Zangenfeind im Namen der Landkreisverwaltung. Dieser erklärte, dass bestimmte Ereignisse in Katastrophen ausarten könnten, gäbe es die Feuerwehrleute nicht. Auch Altbürgermeister Sepp Hartl, unter dessen Regie die Planung zum Bau des Feuerwehrhauses seinen Anfang nahm, drückte seine Anerkennung gegenüber den „Feuerwehrlern“ aus und lobte den tollen Zusammenhalt in der Truppe. Der kirchliche Segen erfolgte durch die evangelische Pfarrerin Sabine Arzberger und den katholischen Pfarrer Stephan Fischbacher. Abschließend kam Kommandant Stefan Britz auf den überwältigenden Erfolg der Spendenaktion zu sprechen und drückte allen Spendern seinen Dank aus.

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D’Kunst
is retour
„KunstStatt“ Pizza 2.0
11+1 KünstlerInnen stellen wieder in Schaftlach aus

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Schaftlach – In den Räumen der ehemaligen Pizzeria – gegenüber dem Schaftlacher Bahnhof – findet an drei Wochenenden im Juni 2022 wieder eine vielseitige Kunstausstellung statt. Von der Malerei, Fotografie und Streetart bis hin zur Skulptur, wird für die Besucher einiges geboten. Die Künstlerinnen und Künstler werden oft selbst vor Ort sein und freuen sich auf interessante Gespräche. Dieses Jahr geht man noch einen Schritt weiter und bietet für sechs Jugendliche einen „Streetart-Kurs“ an und auch den Seniorinnen und Senioren aus der Gemeinde Waakirchen wird die Gelegenheit gegeben sich die Ausstellung anzusehen. Für diese wird am 19. Juni ein „Kunst – Kaffee & Kuchen“-Nachmittag veranstaltet.

Die Ausstellung kann zu folgenden Zeiten besucht werden:
11. – 12. / 17.-19. & 24.-26. Juni 2022 jeweils in der Zeit von 16:00 – 20:00 Uhr

Ausstellende Künstler:
Agnes Wieser – Malerei (www.agneswieser.de)
Eli Miklavcic – Malerei (www.elimiklavcic.com)
Irmgard Reiter – Malerei
Konrad Broxtermann – Bildhauer (www.bildhauer-broxtermann.de)
Lizzie Hladik – Malerei / Skulptur (www.lizzie-hladik.de)
Michael „Bachä“ Bachmann – Fotografie (www.bachae.de)
Sandro „Antik“ Thomas – Malerei / Graffiti (www.kunstatelier-antik.de)
Simone Möller – Fotografie
Stefan Schweihofer – Malerei / Fotografie (www.stefanschweihofer.com)
Susanne Stubner – Glaskunst / Malerei (www.stubner-smalto.de)
Thomas Jarzina – Fotografie (www.jarzina.de)

Special Guest aus Bad Kissingen:
Stephan Mundi – Malerei / Skulptur (www.stephanmundi.com)

Weitere Infos zur „KunstStatt“ sind unter www.kunststatt.art ersichtlich.

-gw- Bild: gw

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Neues
aus dem Haus
für Kinder
in Schaftlach

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Schaftlach – Auf die Bienen fertig los!“ Wie einigen vielleicht bereits aufgefallen ist, steht im „SchukiSchaWa- Garten seit einiger Zeit eine Bienenwand. Für dieses langfristige Projekt wird das „Haus für Kinder“ mit dem Verein „Artenschutz in Franken“ die nächsten Jahre zusammenarbeiten. „Artenschutz in Franken“ ist eine vollkommen ehrenamtliche und unabhängige Organisation, die sich die Erhaltung der Biodiversität sowie der Vermittlung von erlebbaren Umweltbildungseinheiten zum Ziel gesetzt hat.

Obwohl alle heimischen Wildbienen durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt sind, zeigen sich mehr als die Hälfte dieser rund 560 Arten als mehr oder minder stark im Bestand gefährdet. Von den rund 560 heimischen Wildbienenarten werden aktuell bereits über 290 Arten auf der sogenannten Roten Liste gefährdeter Bienen in Deutschland geführt. Es ist Zeit zu Handeln waren sich die Kinder vom „Haus für Kinder“ und das Personal einig.

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„Wildbienen – eine (letzte) Chance für unsere ‚Freunde'“. Das innovative Kooperationsprojekt möchte zum Umdenken anregen. Mit der Installation einer in dieser Form in der ganzen Bundesrepublik Deutschland bislang wohl einzigartigen, modernen und sehr langlebigen Wildbienenwand werden die Jüngsten der Gemeinde in pädagogisch wertvoller Form bewusst an das Thema „Wildbienenschutz“ herangeführt. Da Mauerbienen, also die bevorzugten Besiedler einer solchen Wand, nicht aggressiv sind, können sich die Kinder des Kindergartens den Tieren gefahrlos nähern und diese auch in ihrem emsigen Treiben live erleben. Gleichfalls soll das Projekt dafür sorgen, dass die Kinder den Respekt und die Achtung für die Artenvielfalt erlernen und wichtige Zusammenhänge in spielerischer Form erkennen. Denn nur, wenn es gelingt, die nachfolgende Generation mit diesen Tieren wieder vertraut zu machen, kann es tatsächlich gelingen, effektive Wege zu beschreiten, die auch Garant dafür sein können, dass eine Art „Win-Win-Prinzip“ entsteht, das allen das Überleben ermöglicht. Die „Wildbienenwand“ ist für alle Neugierigen frei zugänglich und auf den Schautafeln gibt es viel Interessantes zu entdecken.

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-gw- Bilder: gw

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www.wosguadsvorort.de

-am- Bilder: am

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Tag
der offenen Tür
am neuen Feuerwehrhaus
der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen
Samstag, 7. Mai 2022
10:00 – 17:00 Uhr

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Region Miesbach – Das neue Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Waakirchen ist fertiggestellt. Im August 2020 gaben Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen und Stefan Britz, Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen, den Start der Bauarbeiten für das neue Feuerwehrhaus am Kreisel in Hauserdörfl bekannt. Geplant war ein stabiles Gebäude mit drei Ebenen aus Ziegel, Glas, Holz und Beton.

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Bürgermeister Norbert Kerkel (l.) und Feuerwehrkommandant Stefan Britz
freuten sich über die gelungene Fertigstellung des Feuerwehrhauses

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Nach rund 14 Monaten Bauzeit war das Gebäude bereits, dank der fleißigen Handwerksfirmen und der Feuerwehrmitglieder, voll einsatzbereit. Im Erdgeschoss finden unter anderem die vier Fahrzeuge, die Atemschutzwerkstatt nebst Füllbereich und das Komandantenbüro ihren Platz. Oberhalb des Garagenraums wurde eine Zwischenetage eingezogen, die als begehbare Galerie viel Stauraum bietet. Der erste Stock wird vom geräumigen, lichtdurchfluteten Veranstaltungsraum dominiert, der mittig zwischen der Küche, einer behindertengerechten Toilette und einem Schulungsraum gelegen ist.

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Umkleideraum der Feuerwehrmannschaft

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Im Obergeschoß wurden einige kleinere Wohnungen eingerichtet, die seitens der Gemeinde vermietet werden können. Im befahrbaren Keller sind eine hochmoderne vollautomatische Schlauchpflegeanlage, ein weiteres Büro, der Heizungs- und Technikraum, der Stromgenerator, Lagerflächen sowie eine Dusche und die Garderoben für die Einsatzmannschaft untergebracht.

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Veranstaltungsraum

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Das neue Feuerwehrhaus ist mit ausgeklügelter Energietechnik ausgestattet und daher unabhängig vom allgemeinen Stromnetz. Für die Sicherheit der Feuerwehrleute innerhalb des Gebäudes sorgen auch stabile Geländer mit zweifachen Handläufen, welche in gut greifbarer Höhe neben den Treppen verlaufen. Im übrigen wurde das gesamte Treppenhaus sowie schmutzgefährdete Wände mit leicht zu reinigenden, robusten Fliesen versehen. Das „gewisse Etwas“ jedoch befindet sich im Erdgeschoss, vor dem Treppenabsatz: Hier hat die Firma Fliesen Ettenreich das Wappen der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen aus Fliesen gestaltet und zu Ehren der Feuerwehr gestiftet. Die offizielle Einweihungsfeier mit einem „Tag der offenen Tür“ erfolgt am Samstag, 7. Mai 2022, in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr am neuen Feuerwehrhaus – am Mossrainer Weg 13 – in 83666 Waakirchen-Hauserdörfl.

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Wandschmuck des Feuerwehrhauses

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Neues
von den Kinder-
und Jugendbeauftragten

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Gewinner des Malwettbewerbes
Im Sommer 2021 gab es an der Grundschule einen Malwettbewerb zum Thema „Mein Wunsch für Waakirchen“, an dem sich alle Grundschulklassen beteiligt haben. Es sind sehr viele schöne und kreative Bilder entstanden und die Kinder hatten viele tolle Ideen für unsere Gemeinde. Besonders groß war dabei der Wunsch nach einer Eisdiele, 43 mal wurde diese gemalt und gezeichnet. Auch das Siegerbild zeigt eine besonders liebevoll und detailreich gestaltete Eisdiele. Daneben ist der Wunsch nach sportlichen Einrichtungen groß, mehrmals wurde ein Bike- oder Skaterpark gemalt. Weitere Wünsche der jungen Gemeindebürgerinnen und -bürgern waren Schmetterlingshäuser, Radwege, eine Pizzeria in Schaftlach und Abenteuerspielplätze. Wir hoffen sehr, dass wir manche der Wünsche irgendwie in die Tat umsetzen können. Die Gewinner des Malwettbewerbes sind:

1. Preis: Max Maisel

2. Preis: Luisa Wald

3. Preis: Ida Braun

4. Plätze: Luis Maier, Michi Mehringer, Charlotte Wetter, Luis Schimmelpfennig und Chiara Sivek

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnerinnen sowie Gewinnern und vielen Dank an alle Kinder der Grundschule für die vielen tollen Bilder! Ein großes Dankeschön gilt auch den Lehrkräften der Grundschule und Schulleiter Holger Kraus sowie der Jury um den Waakirchner Künstler Konrad Broxtermann. Pandemiebedingt konnte die Preisverleihung erst in der Gemeinderatssitzung im März 2022 stattfinden.

Malwettbewerb 2022: Unsere Bücherschränke sollen bunt werden
Auch in diesem Jahr wird es einen Malwettbewerb geben, an dem sich dieses Mal aber nicht nur Grundschulkinder beteiligen können. Mitmachen können alle Kinder der Gemeinde bis 18 Jahre. Es geht dabei um Folgendes: Die Gemeinde bekommt im Sommer vier Bücherschränke, in denen Bücher getauscht werden können. Sie bestehen aus alten Telefonzellen. Die Schränke sind bislang einfarbig und sollen schön gestaltet werden. Daher der Aufruf an euch Kinder und Jugendliche: Wie könnten die Bücherschränke bemalt werden? Überlegt euch dazu einen bunten Entwurf, wie die Schränke außen gestaltet werden könnten. Schön wäre es natürlich, wenn dieser mit dem Thema Bücher und Lesen zu tun hat. Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Gebt den Entwurf bis spätestens 01. Juni 2022 bei der Gemeinde ab oder schickt ihn online an: eobermueller@gmx.de (Evi Obermüller, Kinder- und Jugendbeauftragte). Unsere Bücherschränke werden dann mit den besten Entwürfen bemalt und es winken wieder tolle Preise. Wir freuen uns auf eure Ideen!

Bücherschränke: Helfer gesucht
Ab dem Sommer bekommen wir in der Gemeinde vier Bücherschränke zum Austausch gelesener Bücher. Schon vorab haben sich einige interessierte Bürger*innen gemeldet, welche die Betreuung der Schränke unterstützen würden. Vielen Dank schon einmal dafür. Nun suchen wir noch weitere ehrenamtliche Helfer*innen, welche die Schränke mit organisieren würden. Es geht vor allem darum, die Bücherschränke regelmäßig zu besuchen und eventuell darin Ordnung zu schaffen. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich aus allen Gemeindeteilen Freiwillige finden, um die Bücherschränke zu betreuen. Diese sollen in Waakirchen, Schaftlach, Piesenkam und Marienstein aufgestellt werden. Interessenten melden sich bitte bei Evi Obermüller unter: eobermueller@gmx.de oder Tel.: 08021 – 901439.

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50 Jahre
Bücherei
Waakirchen

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Die Bücherei der Gemeinde Waakirchen ist nun bereits 50 Jahre alt. Leider ist es zur Zeit nicht möglich, dies gebührend zu würdigen, aber wenigstens einige Informationen zu diesem Jubiläum liegen vor. Die örtliche Chronistin Gudrun Hermges freut sich über weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Nach Schließung des Mariensteiner Bergwerkes musste auch die dortige Bücherei für die Bergleute eingelagert werden. Um den Bücherbestand weiter nutzen zu können, entschloss man sich damals für einen Anbau an das Verwaltungsgebäude in Waakirchen. Bereits 1978 mussten die Bücher erneut ins Schulgebäude umziehen, da die Räumlichkeiten für die wachsenden Anforderungen in der Gemeinde benötigt wurden. Gerti Sappl hatte von Anfang an die Leitung für lange Jahre inne und wurde auch bald von Eleonore Hölzl als Vertretung tatkräftig unterstützt.

Unzähligen Schulkindern wurde somit neben dem Schulunterricht „das Lesen“ nahegebracht – einige davon sind bis heute der Bücherei treu geblieben bzw. später mit den eigenen Kindern wieder als Leser gekommen. Nach Gerti Sappl stand Frau Merl für etliche Jahre als Leiterin zur Verfügung bis zu ihrem viel zu frühen Ableben. Weiterhin unterstütze sie Eleonore Hölzl. Derzeit leitete Kristina Sendlhofer seit gut zwei Jahren die Bücherei. Vertreten wird sie nun von Monika Finger. Die Öffnungszeiten der Gemeinde-Bücherei: dienstags von 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr und freitags von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

-gvw- Bilder: gvw

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Senioren
der
Gemeinde Waakirchen
fahren seit 1. Februar
kostenlos Bus

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Alltägliche Besorgungen, Termine wahrnehmen oder Freizeit aktiv gestalten – wer am Leben teilhaben möchte, ist auf Mobilität angewiesen. Mit dem „Oberlandler Seniorenticket“ der Gemeinde Waakirchen wird Mobilität zur Lebensqualität. Das Seniorenticket ist eine persönliche Jahreskarte für Fahrgäste ab 65 Jahre, die ihren Wohnsitz in der Gemeinde Waakirchen haben. Es gilt von Montag bis Freitag ab 8:00 Uhr. An Wochenenden, gesetzlichen Feiertagen sowie am 24. und 31. Dezember bereits ab Betriebsbeginn. Die Karte gilt auf allen RVO-Linien der Niederlassung West, ausgenommen sind der MVV und grenzüberschreitende Linien. Für Fahrten über den Geltungsbereich hinaus ist ein Anschlussfahrschein zu lösen. Der Ablauf ist denkbar einfach: Das Seniorenticket ist im Rathaus Waakirchen mit einem ausgefüllten Antrag und einer Bearbeitungsgebühr von 10,- Euro erhältlich.

-gvw- Bild: DB

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Reminiszenz
an die
Sendlinger
Mordweihnacht
anno 1705
-24. Dezember 2021-

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Auch heuer wurde, traditionsgemäß seit dem Jahr 1905, wieder den Helden der grausamen Sendlinger Mordweihnacht anno 1705 sowie allen Gefallenen und Toten von Kriegen – am Löwendenkmal in der Gemeinde Waakirchen – mit einer Kranzniederlegung durch die Gebirgsschützen gedacht. Der kirchliche Segen erfolgte durch die evangelische Pfarrerin Sabine Arzberger und den katholischen Pfarrer Stephan Fischbacher.

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… als am Weihnachtstag des Jahres 1705 rund 2100 Bauern, Handwerker und Bürger und 500 Gebirgsschützen aus dem Oberland in Richtung München zogen, um Oberbayern von der österreichischen Besatzungsmacht zu befreien, ahnte niemand, dass dieser Feldzug in einem tödlichen Desaster enden würde. Auslöser des Wagnisses war die große Not, die wegen der Gräuel des Spanischen Erbfolgekrieges im ganzen Land herrschte. Plünderungen, Brandschatzungen, Vergewaltigungen, Hunger und Unterdrückung waren die ständigen Begleiter des jahrelangen Spiels um den spanischen Thron und selbst der österreichische Kaiser Josef I. und dessen Wiener Hof konnten die fernen Truppen nicht im Zaum halten.

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Unter dem Schlachtruf „Lieber bairisch sterben als kaiserlich verderben“, traten am 24. Dezember 1705 meist nur mit Mistgabeln, Sensen und Spiessen ausgerüstete bayerische Männer den gut bewaffneten und ausgebildeten kaiserlichen Soldaten auf dem Schlachtfeld vor den Toren Münchens entgegen, um mutig Widerstand zu leisten. Kriegsentscheidend war jedoch, dass es den bayerischen Kämpfern nicht gelang, ihre Kräfte zusammenzuführen. So geschah es, dass in einer verheerenden Schlacht – in Sendling – die bayerische Streitmacht aufgerieben und die Verteidiger von Freiheit und Frieden gnadenlos vom österreichischen Heer niedergemetzelt wurden.

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Wald-
begehungen
im Schaftlacher Forst

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Das Multitalent Wald liefert – neben dem Holz für verschiedenste Verwendungszwecke – sauberes Wasser, wirkt ausgleichend auf das regionale Klima und ist, wenn er auch ökologisch nachhaltig oder gar nicht bewirtschaftet ist, Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten. Der Wald ist ein beliebter Erholungsort und fördert nachweislich die Gesundheit. In den Bäumen, im Totholz und vor allem in einem gesunden Waldboden speichert er das Treibhausgas CO2, entzieht es somit der Atmosphäre. Das Beste daran: All diese Leistungen sind kosten nichts, sind aber keineswegs umsonst.

Die Folgen des Klimawandels, wie Dürre und Waldbrände, setzen den Wäldern stark zu. Diese Waldschäden zu erkennen und welche Lösungsansätze es für sie gibt, das wird Förster Frederik Hiemenz vom „Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Holzkirchen“ (AELF) bei Waldbegehungen – am 18.12. 2021, 15.01.2022 und 29.01.2022, jeweils in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr im Schaftlacher Forst – erklären. „Ein Kernthema für den Wald ist Licht. Licht und Schatten steuern, das ist eigentlich, worum es hauptsächlich geht“, betont Hiemenz. Des Weiteren lernen wir heimische Bäume zu erkennen und auch etwas über Wildtiere und deren Fütterung.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen für die Waldbegehungen sind per E-Mail an mail@wosguadsvorort.de oder über die Webseite www.wosguadsvorort.de möglich. Die Plätze sind Corona-bedingt limitiert. Es gelten die jeweils geltenden Corona-Regeln (derzeit 2G-plus). Treffpunkt ist in Schaftlach am Sportplatz, bei den Tennisplätzen.

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Bürgermeister
packten
für die Aktion
„Johanniter-Weihnachtstrucker“

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Bürgermeister der Region Tegernsee beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion „Johanniter-Weihnachtstrucker“. Kürzlich übergaben sie Pakete an Niels van Meerwijk, den Ortsbeauftragten der Johanniter im Tegernseer Tal. „Als wir hörten, dass die Johanniter 2021 trotz der Pandemie den Weihnachtstrucker durchführen, waren wir uns sofort einig: Da machen auch wir mit und setzen ein Zeichen für Solidarität“, so Johannes Hagn, erster Bürgermeister der Stadt Tegernsee.

Die Pakete enthalten u.a. Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln, welche die Johanniter zu Menschen bringen, die dringend Unterstützung brauchen. Die Zielländer sind beispielsweise Albanien, Bosnien, Rumänien, die Ukraine und Bulgarien. Da viele Menschen auch in Deutschland dieses Jahr besonders unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie leiden, hat sich die Hilfsorganisation entschlossen, über die Johanniter-Projekte auch hierzulande Pakete zu verteilen.

„Wir freuen uns sehr über die prominente Unterstützung“, betonte Niels van Meerwijk, der mit seinem ehrenamtlichen Team überwiegend als professioneller Ersthelfer (First Responder) bei Notfällen im Tegernseer Tal im Einsatz ist – und ergänzte: „Das ist nicht nur eine Hilfe für die Empfänger der Pakete, sondern auch eine tolle Wertschätzung für unsere Ehrenamtlichen und die Organisatoren der Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion.“

Noch bis Montag, 13. Dezember kann jeder selbst ein Päckchen packen und bei den Johannitern in Kreuth oder einer anderen Sammelstelle abgeben. Alle Informationen zur Aktion, zur Packliste und den Sammelstellen sind unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker ersichtlich. Dort gibt es auch die Möglichkeit, virtuell ein Päckchen zu packen und durch Geldspenden, die Teile des Inhalts oder ein komplettes Päckchen zu finanzieren. Die eigentlichen Päckchen stellen dann die bewährten Partner in den Empfängerländern zusammen.

Packliste für die Weihnachtstrucker-Päckchen:
Ein Geschenk für Kinder (Malbuch oder -block, Malstifte), zwei Kilogramm Zucker, drei Kilogramm Mehl, ein Kilogramm Reis, ein Kilogramm Nudeln, zwei Liter Speiseöl in Plastikflaschen, drei Packungen Multivitamin-Brausetabletten, drei Packungen Kekse, fünf Tafeln Schokolade, 500 Gramm Kakaogetränkepulver, zwei Duschgel, eine Handcreme, zwei Zahnbürsten und zwei Tuben Zahnpasta. Nicht nur mit Päckchen, auch mit Spenden können Hilfswillige den Weihnachtstruckern unter die Arme greifen und den Transport der Pakete oder die Koordination des Projektes
unterstützen. Spenden sind möglich unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker, an den jeweiligen Abgabestellen oder direkt über folgendes Konto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; IBAN: DE89 3702 0500 0004 3030 02; BIC: BFSWDE33XXX; Stichwort: „Weihnachtstrucker“. Virtuelle Päckchen können direkt über die Spendenseite gepackt werden.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist ein Werk des evangelischen Johanniterordens, dessen wichtigstes Anliegen seit Jahrhunderten die Hilfe von Mensch zu Mensch ist. Mit mehr als 25.500 Beschäftigten, 63.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 1,2 Millionen Fördermitgliedern ist die Johanniter-Unfall-Hilfe eine der größten deutschen Hilfsorganisationen. Zu ihren Aufgaben zählen seit ihrer Gründung neben dem Rettungs- und Sanitätsdienst auch Bevölkerungsschutz und Erste-Hilfe-Ausbildung. Hinzu kommen soziale Dienste für Kinder und Jugendliche, dazu zählen auch derzeit beinahe 490 Kindertagesstätten sowie die Betreuung und Pflege von älteren und kranken Menschen. Die Johanniter engagieren sich ebenso in der humanitären Hilfe im Ausland.

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Bei der Päckchenübergabe v.l.:
Christian Köck, Bürgermeister der Gemeinde Rottach-Egern; Johannes Hagn, Bürgermeister der Stadt Tegernsee;
Niels van Meerwijk, Ortsbeauftragter der Johanniter; Alfons Besel, Bürgermeister der Gemeinde Gmund;
Christian Kausch Geschäftsführer der Tegernseer Tal Tourismus GmbH; Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen
sowie Josef Bierschneider, Bürgermeister der Gemeinde Kreuth

-am- Bild: Gerhard Bieber

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Die Milch
unserer
Milchbauern

Kuhmilch besteht hauptsächlich aus Wasser, Fett, Eiweiß und Milchzucker. Ferner aus Mineralstoffen und Vitaminen. Für Milchbauern entscheidend beim erzielten Preis pro Liter Rohmilch ist unter anderem der Fett- und Eiweißgehalt. „4,5 Prozent Fett und 3,5 Prozent Eiweiß wären ein Traum. Jeder Zehntel Prozentpunkt ist quasi Geld wert“, so Marinus Sappl vom Kolbhof in Berg bei Schaftlach. Die Preise berechnen die deutschen Molkereien pro Kilogramm Milch (1 Liter entspricht 1,02 bis 1,03 Kilogramm) bei 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß netto ab Hof.

Im Jahr 2020 lag der bundesdeutsche durchschnittliche Milchpreis bei 32,84 Ct/kg konventionell erzeugter Milch. Der ökologisch/biologische Milchpreis erreichte im Jahr 2020 eine Höhe von 48,29 Ct/kg. Im Auszahlungspreis hierzulande enthalten sind bereits diverse Qualitätszuschläge, wie höchste Güteklasse (S-Klasse), gentechnikfrei, Qualitätsmanagement Milch, Weidemilch und zweitägige Abholung. Weitere Zuschläge gibt‘s zum Beispiel für „Milch von Bergbauern“ – seit gut zwei Jahren zählt auch Schaftlach im Gemeindebereich Waakirchen mit über 700 Höhenmetern als Berggebiet. Um diese Zuschläge zu bekommen, müssen Milchviehbetriebe alle Belege, ob Futtermittel- oder Tierarztrechnung, für externe Prüfungen vorweisen können. Bei jeder Abholung prüft der Transportwagen der Molkerei die Milch auch auf Hemmstoffe wie Rückstände von Arzneimitteln. Ist die Milch damit belastet, wird sie nicht mehr abgeholt bis keine Rückstände mehr nachzuweisen sind – in der Regel wenige Tage später.

Die Milch der Waakirchner-Schaftlacher-Piesenkamer Milchbauern steckt u.a. in den Produkten der Molkereien Bergader, Allgäu Milch Käse (bio), Gropper und in der UNSER LAND Bio Milch von Gropper, die übrigens ausschließlich Milch aus dem Landkreis Miesbach enthält. Frische Milch ab Hof gibt‘s beispielsweise beim Brandhof der Familie Pichler, Riedern 5 zur täglichen Stallzeit von 16:30 bis 18:00 Uhr.

-wgvo- Bild: wgvo

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Kulturnacht

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Die Kleinkunstbühne Waakirchen plant am Samstag, 13. November, in der Aula der Grundschule Waakirchen eine Kulturnacht. Mit vom der Partie sind dann u.a. „Breaking Stringsmit Lucia Wagner, Sebastian Dorn, Simon Pfisterer und Benedict Kutzer. Die vierköpfige Band rückt Irish und Scottish Folk in ein neues Licht. Mit einem frischen Zugang zur traditionellen Musik Irlands und Schottlands präsentiert sich die Band seit 2013 auf den Bühnen Deutschlands und Österreichs. Tunes und Songs aus der jahrhundertealten Musiktradition der britischen Inseln werden in feinfühligen Arrangements interpretiert. Die Zuhörer erwartet ein mitreißendes Konzerterlebnis: So wird man mal von lyrischen und melancholischen Klängen umgeben, um im nächsten Moment von lebhaften Melodien mitgerissen zu werden. Neben zielsicherer klanglicher Präzision und guter Laune, versetzt die Band ihre Zuhörer direkt auf die grüne Insel und die schottischen Highlands.

Breaking Strings: Lucia Wagner, Sebastian Dorn, Simon Pfisterer und Benedict Kutzer

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Ferner ist das Trio „Joe Bawelino“ mit Joe Bawelino (Solo Gitarre), David Schwenold (Rhythmus Gitarre) und Manolo Diaz (Kontrabass) mit dabei. Der Musikstil des Trios kommt der Musik Django Reinhardts sehr nahe, hat aber Einflüsse des Jazz’s. Das Repertiore ist sehr breit gefächert und beinhaltet Gipsy-Swing, Jazz und Bossanova.

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Joe Bawelino

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Ein weiteres Highlight präsentiert „Domra-Klassik„: Das Programm heißt “DomRa” und wird von Yulia Merten an der Domra und Katerina Bylousova am Klavier dargeboten. Leidenschaftlichkeit im klassischen Rahmen ist das Grundmotiv des Programms. Mit Werken von Paganini bis Piazzola führen die Musikerinnen durch verschiedene Epochen. Damit bringen sie den Zuhörern die Bandbreite und Möglichkeiten des russischen Zupfinstruments näher.

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Katerina Bylousova und Yulia Merten

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Das „Trio Huber-Lakner-Strauss mit Evelyn Huber (Harfe), Gustavo Strauss (Geige) und Jakob Lakner (Bassklarinette, Klarinette) bringt auf erfrischende Art und Weise drei dynamische Ausnahmemusiker zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Grenzen zwischen Jazz, Tango und Klezmer kammermusikalisch neu auszuloten. Minimalistisch im Groove mäandert dieses Trio durch unerhörte Landschaften, die den Zuhörenden durchaus vertraut erscheinen mögen und gleichzeitig, wie im Fluss, neue Blickwinkel in einem ganz anderen Licht ermöglichen.

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Evelyn Huber (Harfe), Gustavo Strauss (Geige) und Jakob Lakner (Bassklarinette, Klarinette)

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Die Veranstaltung wird ggf. nach den vorgegebenen Regeln
der Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege
sowie für Wissenschaft und Kunst durchgeführt.

-am- Bilder: gw

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Ehrung
für 13-jähriges Engagement
beim Seniorenkreis Schaftlach


Das alte Organisationsteam des Seniorenkreises Schaftlach wurde nach 13 Jahren aktiver Beteiligung verabschiedet. 1. Bürgermeister Norbert Kerkel bedankte sich für ihren Einsatz und das verdienstvolle Mitwirken und Engagement und überreichte jedem einen Blumenstrauß. Gleichzeitig wurde das neue Organisationsteam begrüßt.

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Bürgermeister Norbert Kerkel ehrte v.l.
Christa Hauder, Thea Hock, Heidi Gast, Uschi Knirr, Annelies Grasmüller,
und Annemarie Granich für 13-jähriges Engagement beim Seniorenkreis Schaftlach.
Rose Müller konnte leider nicht anwesend sein.

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Norbert Kerkel begrüßte das neue Organisationsteam v.l.:
Elisabeth Gottfried, Stasi Rest, Juli Götz, Annelies Grasmüller,
 Reinhold Kollroß-Heigl und Inge Heigl

-gw- Bilder: gw

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Freiwillige
Feuerwehr
Waakirchen
im neuen Domizil

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Das neue Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Waakirchen ist fertiggestellt worden. Im August 2020 gaben Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen und Stefan Britz, Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen, den Start der Bauarbeiten für das neue Feuerwehrhaus am Kreisel in Hauserdörfl bekannt. Geplant war ein stabiles Gebäude mit drei Ebenen aus Ziegel, Glas, Holz und Beton.

Nach nun rund 14 Monaten Bauzeit ist das Gebäude bereits, dank der fleißigen Handwerksfirmen und der Feuerwehrmitglieder, voll einsatzbereit. Im Erdgeschoss finden fortan unter anderem die vier Fahrzeuge, die Atemschutzwerkstatt nebst Füllbereich und das Komandantenbüro ihren Platz. Oberhalb des Garagenraums wurde eine Zwischenetage eingezogen, die als begehbare Galerie viel Stauraum bietet. Der erste Stock wird vom geräumigen, lichtdurchfluteten Veranstaltungsraum dominiert, der mittig zwischen der Küche, einer behindertengerechten Toilette und einem Schulungsraum gelegen ist.

Im Obergeschoß wurden einige kleinere Wohnungen eingerichtet, die seitens der Gemeinde vermietet werden können. Im befahrbaren Keller sind eine hochmoderne vollautomatische Schlauchpflegeanlage, ein weiteres Büro, der Heizungs- und Technikraum, der Stromgenerator, Lagerflächen sowie eine Dusche und die Garderoben für die Einsatzmannschaft untergebracht.

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Bürgermeister Norbert Kerkel (l.) und Feuerwehrkommandant Stefan Britz
freuen sich über die gelungene Fertigstellung des Feuerwehrhauses

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Das neue Feuerwehrhaus ist mit ausgeklügelter Energietechnik ausgestattet und daher unabhängig vom allgemeinen Stromnetz. Für die Sicherheit der Feuerwehrleute innerhalb des Gebäudes sorgen auch stabile Geländer mit zweifachen Handläufen, welche in gut greifbarer Höhe neben den Treppen verlaufen. Im übrigen wurde das gesamte Treppenhaus sowie schmutzgefährdete Wände mit leicht zu reinigenden, robusten Fliesen versehen. Das „gewisse Etwas“ jedoch befindet sich im Erdgeschoss, vor dem Treppenabsatz: Hier hat die Firma Fliesen Ettenreich das Wappen der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen aus Fliesen gestaltet und zu Ehren der Feuerwehr gestiftet. Eine offizielle Einweihungsfeier und ein Tag der offenen Tür sollen, so hofft Bürgermeister Norbert Kerkel, im Frühjahr 2022 stattfinden.

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Offizieller
Besuch
bei der italienischen Partnergemeinde
Gargnano

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Seit dem 20. Oktober 2012 besteht eine Partnerschaft zwischen der Gemeinde Waakirchen und der italienischen Gemeinde Gargnano. Nun war es nach langer Zeit wieder möglich die Partnergemeinde Gargnano im Juli 2021 zu besuchen. Für Norbert Kerkel, 1. Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, war dies sein Antrittsbesuch. Mit dabei waren Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und dem Bauhof, Gemeinderäte sowie der ehemalige Bürgermeister Sepp Hartl und die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Silvia Hartl, die auch als Dolmetscherin im Einsatz war. Die Waakirchner Delegation wurde im „Ristorante Le Fontanelle“ von dem neuen und dem alten Bürgermeister von Gargnano (Giovanni Albini und Gianfranco Scarpetta), sowie dem Tourismusreferent Marco Mascher und Stefano Del Pozzo vom italienischen Partnerverein offiziell begrüßt.

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Beim gemeinsamen Abendessen überreichte der Bürgermeister Norbert Kerkel mitgebrachte Geschenke. Beide Bürgermeister erhielten ein Sektglas mit Gravur, dazu passend eine Flasche Bürgermeistersekt sowie Pralinen von der „Schokoladenquelle Eybel“. Als zusätzliches Geschenk gab es noch Bier von den Brauereien „Mariensteiner Brauhaus“ und „Hoppebräu“. Bürgermeister Giovanni Albini und der Altbürgermeister Gianfranco Scarpetta bedankten sich herzlich für die Geschenke. Die Gastfreundlichkeit der Partnergemeinde war bemerkenswert.

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Auch der kurze aber heftige Hagelregen konnte die fröhliche Stimmung nicht beeinträchtigen. Am zweiten Besuchstag besichtigte man u.a. die Gemeindeverwaltung, einen Zitronengarten und die „Limonaia La Malora“. Die Zitronenanpflanzung wurde im 14. Jahrhundert von den Franziskanermönchen eingeführt und hat sich über Jahrhunderte weiterentwickelt. Beiderseitig wurde der Wunsch geäußert, die partnerschaftlichen Beziehungen mit weiteren Aktivitäten und Besuchen zu beleben. Weitere Informationen bezüglich der Gemeinde-Partnerschaft sind unter www.partnerschaftsverein-waakirchen-gargnano.de und www.thisisgargnano.it ersichtlich.

-am- Bilder: gw

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Rückblick
GASTRO CHALLENGE

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Region Waakirchen-Schaftlach – Die allererste GASTRO CHALLENGE ist vorbei. Insgesamt 19 Gastronomen aus dem Landkreis Miesbach stellten sich der Herausforderung, am Wochenende von Freitag, 18. bis Sonntag, 20. Juni jeweils drei Schmankerl auf ihre Tageskarten zu setzen, die mit mindestens zwei Zutaten aus der Region zubereitet wurden. Das Thema „Regionalität“ und die Unterstützung der heimischen Landwirtschaft in die Köpfe von Gastronomen und Gästen zu bringen, war das große Ziel. Die Resonanz während der drei Aktionstage haben gezeigt: Die Gäste interessieren sich meist sehr, wie „die Heimat schmeckt“ und „wo das Essen auf den Tellern herkommt“ – und sind bereit, dafür auch ein bisserl mehr zu zahlen. Für viele Wirte war es wertvoll, neue regionale Kontakte und sogar Netzwerke zu knüpfen.

Mit vegetarischen Gerichten und Gemüse im Allgemeinen war es nicht ganz so leicht. Viele beliebte Gemüsesorten wachsen im Landkreis Miesbach nicht oder sind erst viel später erntereif. Fleisch, Wild, Fisch, Eier und Molkereiprodukte sind deutlich einfacher und saisonal unabhängig erhältlich. Die meisten der teilnehmenden Gastronomen griffen gern darauf zurück und knüpften teils neue Kontakte zu den örtlichen Landwirten, Jägern, Fischereien, Käsereien, Metzgereien, Bäckereien und Gärtnereien.

Ein Fortsetzung der Aktion ist 2022 geplant. Die Gewinner des lehrreichen und beliebten „Waakirchner Ortsbäuerinnen Quiz“ im Rahmen der Aktion, mit Fragen unter anderem zur Milchwirtschaft bei im Oberland, werden in Kürze ermittelt. Von über 80 eingegangenen Quizbögen waren neun „komplett richtige dabei“. Als Hauptpreis winkt ein Wochenende auf dem Brandhof in Waakirchen.
Auch die GASTRO CHALLENGE-Gewinner werden prämiert: Die 19 Gastro-Betriebe konnten Punkte in drei Kategorien sammeln: 1.: Umsetzung der Challenge (kreatives Menü, Umfang der Zusammenarbeit mit lokalen Erzeugern, Informieren der eigenen Gäste über Regionalität und Ziele der Gastro Challenge), 2.: Mitarbeit im Team, z.B. Teilnahme an den drei Info-Sessions per Zoom, Weiterleiten der entsprechenden Sharepics auf Social Media, Absetzen eigener Posts in Social Media und 3.: Akzeptanz und Sichtbarkeit bei den Gästen – wie viele Klicks erhielt das eigene Video? Wie viele Bilder haben die Gäste gepostet? Wie viele Quizbögen wurden eingereicht?

Die GASTRO CHALLENGE-Gewinner:
1. Platz: Gasthof „Terofal“ in Schliersee – das ganze Team ist zu einer Brauereitour bei „Hoppebräu“ in Waakirchen eingeladen.
2. Platz: „Slyrs Caffee & Lunchery“ in Neuhaus – das Team erhält zehn Gastro-Gutscheine vom Gasthof Terofal.
3. Platz: „machtSinn Holzkirchen“ & „Minigolfplatz Kreuth“ – beide Teams erhalten je vier Slyrs Destillerie Besichtigungsgutscheine.
Ein Sonderpreis geht an das Bauernhofcafé „Zum Weinbichler“ in Dürnbach, dessen Gäste die meisten Quizbögen eingesendet hatten – das Team erhält sechs Slyrs Destillerie Besichtigungsgutscheine.

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 22. Juli um 19:00 Uhr – mit Schirmherrn Norbert Kerkel sowie der Vorsitzenden des Kreisverbands für Obst-, Gartenbau und Landespflege Miesbach e.V., Simone Kerkel – im Großen Sitzungssaal der Gemeinde Waakirchen statt. Organisiert wird der Abend vom Verein Wos Guads vor Ort. Weitere Infos: „Wos Guads vor Ort

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Geistlicher
Sommerabend
mit dem Gitarrenquarett Machado
am Samstag, 26. Juni 2021 in Waakirchen

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Region Waakirchen-Schaftlach – Endlich wieder live! Das „Machado Quartett“ tritt im Juni in Waakirchen auf. Auf dem Programm steht Ungewöhnliches: Ein geistlicher Sommerabend. Es wird ein ganz besonderer Spirit sein, der da durch Waakirchen zieht. Die bekannten Musiker wechseln sich mit Andachten ab, welche die Seelsorger des Pfarrverbandes Waakirchen-Schaftlach halten. Pfarrer Stephan Fischbacher wird dafür den Innenhof des Pfarrheims Waakirchen zur Open Air Arena umfunktionieren. Möglich macht es ein Kulturhilfsprogramm der Erzdiözese München-Freising. Sie hat Gelder zur Verfügung gestellt, die gezielt für Veranstaltungen in den Pfarreien genutzt werden können.

„Corona war für Kulturschaffende durch das Veranstaltungsverbot existenziell bedrohlich. Wir freuen uns, dass wir darum solche Musiker – wie das Machado Quartett – zu einem geistlichen Sommerabend bei uns in Waakirchen verpflichten können“, betonte Stephan Fischbacher. Der Vorabend zum alljährlichen Pfarrverbandsgottesdienstes wird aber nicht nur mit musikalischem Spirit gestaltet. „Als Ehrengäste haben wir auch drei Heilige aus unserem Pfarrverband zu dieser besonderen Andacht eingeladen“, so Fischbacher, mit einem Augenzwinkern. Es sind Heilige, die jeweils einen besonderen Bezug zu den Kirchen im Pfarrverband haben. „Unter dem Schutz der Heiligen Barbara stehen ja die Bergleute – und so kommt sie aus dem Bergwerksdorf Marienstein“. Mit dabei ist auch Sankt Martin aus Waakirchen und der Heilige Ulrich aus Schaftlach. Jeweils ein Seelsorger wird über die Heiligen sprechen.

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Gitarrenquarett Machado

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Das Machado Quartett wurde 2020 mit dem „Global Music Award“ ausgezeichnet. Freilich sind die vier Virtuosen mit ihrem eigenen Stil und der dem besonderen Klang, mit dem sie Tango, Klassik, Latino- Rhythmen, Jazz und Pop verbinden hier daheim und bestens bekannt. Der Pfarrverbandsgottesdienst findet am Samstag, 26. Juni, um 9.30 Uhr, auch im Innenhof des Pfarrheims Waakirchen statt. Der „Geistliche Sommerabend“ mit dem Machado Quartett erfolgt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldung – wie zu den Gottesdiensten – von Dienstag bis Donnerstag zwischen 10-12 Uhr unter 0151 – 50 34 94 29.

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Gastro
Challenge
2021
im Landkreis Miesbach
– Anmeldung für interessierte Gastronomen noch möglich! –

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Region Miesbach – Die Gastro Challenge im Landkreis Miesbach – von Freitag, 18. bis Sonntag, 20. Juni 2021 – stellt sich sowohl den ökologischen als auch den ökonomischen Herausforderungen in der aktuellen Corona-Krise. Die gebeutelte Gastronomie soll angekurbelt werden. Gute, genüssliche, heimische Lebensmittel sollen wieder mehr in den Vordergrund rücken. Auch auf die wichtige „Gemeinwohl-Arbeit“ der Landwirte und Landwirtinnen sollen die drei Aktionstage hinweisen und ferner an umweltbewussteres Essen und Einkaufen appellieren.

Vom 18. bis 20. Juni stellen die teilnehmenden Gastronomen drei Gerichte auf ihre Tageskarte, die vorwiegend mit regionalen Zutaten – wie beispielsweise Eier, Fleisch, Milchprodukte, Gemüse oder Honig zubereitet wurden. Unter „regional“ wird bei der „Gastro Challenge“ verstanden, dass unter anderem das Tier, von dem Fleisch oder Eier etc. stammen, im Landkreis Miesbach im Stall steht/stand oder das zubereitete Gemüse hier angebaut wurde. Auf die genaue Herkunft soll ebenfalls auf der Speisekarte hingewiesen werden.

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Mit von der Partie v.l.: Projektkoordinatorin Nadia Sadeghian,
Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen und
Simone Kerkel vom Kreisverband für Obst-, Gartenbau und Landschaftspflege Miesbach e.V.

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„Challenge-Partner“ für die teilnehmenden Gastronomen sind die Gemeinde Waakirchen, der Kreisverband für Obst-, Gartenbau und Landschaftspflege Miesbach e.V. und der Waakirchner Verein „Wos Guads Vor Ort“ e.v.i.Gr. Die Aktion findet im Rahmen des „MARKTPLATZ GUTE GESCHÄFTE 2021“ der Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach (SMG) mbH statt.

Rund 20 Gastronomiebetriebe aus dem Landkreis Miesbach haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Interessierte Gastronomen können sich gerne noch für diesjährige Gastro-Challenge anmelden. Weitere Infos zur Teilnahme erfolgen durch die Projektkoordinatorin Nadia Sadeghian, E-Mail: gastrochallenge@wosguadsvorort.de, Tel. 0171 – 198 26 56. Ein Anmeldeformular ist außerdem auf www.wosguadsvorort.de/gastro-challenge zu finden.

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-2021-
Seit einem Jahr
Bürgermeister
der Gemeinde Waakirchen

-Interview mit Norbert Kerkel-

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Norbert Kerkel ist nun seit rund einem Jahr Bürgermeister in der Gemeinde Waakirchen im Landkreis Miesbach.

Norbert Kerkel: Ja, bislang war es ein sehr schönes, wenn auch turbulentes und arbeitsintensives Bürgermeister-Jahr. Wahlversprechen wurden in die Tat umgesetzt und laufende Projekte fortgeführt. Der Bau des neuen Feuerwehrhauses beispielsweise, geht stetig voran! Das Rathaus-Verwaltungsteam ist gut eingearbeitet und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gremien sowie dem neuen Gemeinderat läuft auch hervorragend. Ich bin stolz auf das Rathaus-Team!

Inwiefern mußten Sie sich als Bürgermeister mit der Corona-Pandemie,
außer dem Durchsetzen der staatlichen Beschlüsse, auseinandersetzen?

Norbert Kerkel: Durch Corona fehlt natürlich der direkte Kontakt zu den Bürgern. Die „Bürgerbeteiligung“ liegt auf Eis, die Treffen, beispielsweise mit dem Ortsplanungsausschuß, können nicht stattfinden. Hier muss man andere Wege finden, um ins Gespräch zu kommen. Besonders traurig sind die Absagen an die Vereine, da alle geplanten Feiern und Feste meist abgesagt werden mußten. Ebenso betrifft dies gemeindliche Termine – wie u.a. die Gedenkfeier an die Mordweihnacht und Gottesdienste – die entweder in winzigstem Rahmen im Freien oder gar nicht stattfinden durften. Das tut schon weh! Wir haben jedoch versucht, wenns mit dem Inzidenzwert möglich war, vereinzelt Veranstaltungen, mit großem Aufwand, in der Turnhalle stattfinden zu lassen, natürlich unter Einhaltung aller Hygieneregeln.

Wie läuft es in der Gemeinde im Allgemeinen während der Corona-Phase?
Positive / Negative Auswirkungen?

Norbert Kerkel: Zum Glück haben wir in unserem Gemeindebereich ein sehr breites Spektrum mit Gewerbetreibenden. Da läuft es meines erachtens überwiegend ganz gut. Natürlich leiden die Gastronomie sowie Dienstleistler und die Zimmervermietungen erheblich unter dem Lockdown, da sie schließen mußten. Wie es weiter geht mit den Einzelhandelsgeschäften, sonstigen Gewerbetreibenden und der Gastronomie wird die Zukunft zeigen. Ich finde, dass die Hilfsbereitschaft untereinander zugenommen hat. Das ist sehr schön und da möchte ich mich bei allen bedanken!

Als negative Auswirkungen der derzeitigen Lage sehe ich agressive und kriminelle Machenschaften, welche auch unseren Gemeindebereich betreffen. So müssen wir leider vermehrt Sachbeschädigungen, Vandalismus, Grafitischmierereien und Diebstähle feststellen. Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist ein Einbruch in die kleine Totenkapelle vom Bergwerk in Marienstein. Es ist schon sehr traurig, wenn man so gar keinen Respekt vor dem Eigentum anderer hat!

Ist es für die Gemeinde Waakirchen möglich, die kleinen ansässigen Unternehmen
und die Gastronomiebetriebe, welche keine staatlichen Hilfsgelder erhalten,
während des Lockdowns irgendwie zu unterstützen,

damit auch diese die umsatzarme Zeit überleben?

Norbert Kerkel: In einem gewissen Rahmen, ja. So verschenken wir beispielsweise, wenn Geburtstage oder Ehrungen anstehen, überwiegend Gutscheine aus der heimischen Gastronomie oder Blumensträuße von ansässigen Floristen. Besonders freut mich die Bürgerinitiative „Unsere Gemeinde hält zusammen“, welche die Gemeinde mit unterstützt hat. Da sind zuletzt über 10.000 Euro gespendet worden, mit denen einheimische notleidende Personen oder Gewerbetreibende unterstützt werden konnten. Diese Unterstützung funktioniert unbürokratisch, zeitnah und bei Bedarf! Da sieht man den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde.

Was hätten Sie sich gewünscht,
beispielsweise als Unterstützung oder Hilfsmaßnahmen
von Seiten des Landkreises Miesbach, von Seiten des Freistaates Bayern
und von Seiten der Bundesregierung?

Norbert Kerkel: Das ist schwierig zu beurteilen, denn im Nachhinein zu kritisieren, was man hätte besser machen können, ist einfach und bringt aber nicht viel! Für jeden war und ist die Coronapandemie absolutes Neuland, egal, ob nun im kleinen Kreis einer Gemeinde oder im nationalen Umfang. Alle haben, so denke ich, ihr Bestes und Möglichstes getan. Natürlich kann man aus vergangenen Fehlern lernen und in der Zukunft dann besser machen. Aber nichts ist gleich oder kann gleich bewertet werden. Es bleibt weiter schwierig!

Was tut sich in Sachen
„Durchgangsverkehrsbelastung“ in Waakirchen?

Norbert Kerkel: Beschlüsse wurden ja bereits gefaßt. Der neue Gemeinderat möchte sich ein neues Bild machen, wobei eine Informationsveranstaltung in Planung war. Jedoch blockiert Corona derzeit alle Aktivitäten.

Haben Sie Ziele und Projekte,
die Ihnen persönlich wichtig sind
und die Sie gerne verwirklichen möchten?

Norbert Kerkel: Auf jeden Fall! So ist mir beispielsweise die sichere Wasserversorgung für die Gemeinde ein großes Anliegen. Dafür sind weitreichende Gespräche, über den Landkreis hinaus mit unseren Nachbarn, notwendig. Ich möchte die Wasserversorgung – derzeit mit nur einen Brunnen sowie die Notversorgung – auf mehrere Füsse stellen. Ein wenig kompliziert, aber das kriegen wir schon hin. Auch das barrierefreie Bauen und das Schaffen von Wohnraum sind sehr wichtige Themen. Derzeit haben wir den Ausbau des Daches mit Gauben zur Verbesserung der Wohnqualität genehmigt! In der heutigen Zeit mit immenser Wohnungsnot ein echter Schritt in die richtige Richtung. Ein weiteres Vorhaben war die Installation eines Aufzugs in der Turnhalle. Der Einbau einer behindertengerechte Toilette folgt demnächst.

Wie ist die Zusammenarbeit
mit Ihren Kollegen im Landkreis und darüber hinaus?

Norbert Kerkel: Das ist natürlich in Coronazeiten – wenn man sich nicht persönlich treffen kann – nicht leicht! Landkreisübergreifend ist die Zusammenarbeit sehr produktiv, auch bei heiklen Themen ist die Gesprächsbereitschaft immer da. Wir finden meistens eine zufriedenstellende Lösung. Ich bin mir sicher, dass die Probleme nicht weniger werden. Aber wir kennen uns durch verschiedene Gremien und das ist das Schöne: Unter uns Bürgermeistern spielt die Parteizugehörigkeit keine Rolle, was eine gute Zusammenarbeit extrem erleichtert!

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„Wos Guads vor Ort“

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Was im Jahre 2020 mit einer Bürgerinitiative begann, soll schon 2021 als gemeinnütziger Verein eingetragen werden! Kürzlich fand die Gründungsversammlung des „Wos Guads vor Ort“ e.V.i.Gr. virtuell per Video-Konferenz statt. Im Verein ist man froh so viele Interessierte – für die neue Vereinsidee und die Projektideen – begeistern zu haben. Die Stimmung bei der Gründungsrunde war ohnehin grandios und trotz der Distanz auch ein wenig feierlich. Rund 30 Teilnehmer und geladene Gäste bezeugten die Vereinsgründung per „Zoom-Konferenz“.

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Dank einer zünftigen Brotzeit, die in einem „Feier-Paket“ vorab an die angemeldeten Teilnehmer verteilt wurde, war die ausführliche und wichtige Diskussion von Satzung, Vereinszweck, Mitgliedsbeiträgen & Co. dann nur noch halb so trocken. Dass alles mit rechten Dingen zuging, dafür sorgte Versammlungsleiter Frank Strathmann von der „Freiwilligen Agentur HELP“ aus Holzkirchen. Die Formalien der virtuellen Gründungsversammlung wurden durch technische Werkzeuge zur Online-Abstimmung ermöglicht. Auch die Abstimmung zur Vorstandswahl verlief reibungslos.

Für die nächsten zwei Amtsjahre wurden Eva Vogel (Vorstandsvorsitzende), Nadia Sadeghian (Vorstandsvorsitzende), Balthasar Brandhofer (Kassier) sowie Daniela Skodacek, Carsten Brockmann, Uwe Egerland, Afra Schnitzenbaumer, Theresia Sonner und Rudi Reber in den Vorstand gewählt. Derzeit  werden alle notwendigen Schritte zur Eintragung in das Vereinsregister und die Erlangung der Gemeinnützigkeit veranlasst. Die Vorstandschaft wird mit einer Geschäftsordnung tätig, die derzeit erarbeitet und bei der ersten Mitgliederversammlung verabschiedet werden soll. Ein Mitgliedsantrag ist ebenfalls in Arbeit.

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Soziales Engagement

Mit
Mitmenschlichkeit
engagiert und zeitnah
für den Nächsten einsetzen

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Im Gedenken an Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen von 1984 bis 1987 und Landrat des Landkreises Miesbach von 1987 bis 2008, wurde im Jahre 2010 die Norbert Kerkel Stiftung gegründet. Die Mitmenschlichkeit und das soziale Engagement von Norbert Kerkel, der heuer 80 Jahre alt geworden wäre, sollen in der Arbeit der Stiftung fortgesetzt werden.

Die Stiftung unterstützt soziale Projekte im gesamten Landkreis Miesbach. Verwirklicht werden soll dies u.a. durch die Förderung des gemeinnützigen Freundeskreises Krankenhaus Agatharied, Förderung der Bergwachtbereitschaften im Landkreis Miesbach, Förderung der Lebenshilfe sowie durch die Unterstützung von Einzelpersonen, die unverschuldet in Not geraten sind und von staatlicher Seite keine Hilfe erhalten.

Mit Hilfe von über 100 Autoren und zahlreicher Spender war es dem Sozialen Verein „Altlandrat Norbert Kerkel für den Landkreis Miesbach e.V.“ gelungen, die Norbert Kerkel Stiftung ins Leben zu rufen. Schon das gelungene Buch mit humorvollen und bisweilen nachdenklichen Geschichten, hat den Blick auf das Leben von Norbert Kerkel archiviert. Mit der Stiftung bekam die angestrebte Nachhaltigkeit den passenden Rahmen.

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Norbert Kerkel wäre im Jahre 2021 80 Jahre alt geworden

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Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Ralf Huss, aktiv in der Zell- und Krebsforschung, lernte Norbert Kerkel privat kennen. Der einzigartige Umgang mit der Krankheit – die interessierte und intensive Mitarbeit von Norbert Kerkel und die mentale Stärke trotz des von der Krankheit geschwächten Körpers beeindruckten Prof. Huss. So trat er Ende 2008 an die Familie Kerkel heran, um etwas zu schaffen, das ‚Sein‘ von Norbert Kerkel für die Nachwelt zu erhalten.

2009 wurden Autoren für ein Buch gesucht, die von interessanten Geschichten um Norbert Kerkel berichten konnten. Anfang 2010 war es soweit, das Buch ging in Druck. 100 Prozent vom Erlös gingen an den 2010 gegründeten Sozialen Verein. Im Buch sind wunderschöne, meist humorvolle, aber auch traurige Episoden zur echten Zeitgeschichte geworden.

Der Verein hatte es 2013 mit Unterstützung der Aktion „Leser helfen Lesern“ geschafft: Das Stiftungskapital war beisammen. Somit wurde eine dauerhafte Institution geschaffen. Die Stiftungsurkunde wurde am 17. Januar 2014 unterzeichnet. Mit der Mitgliedschaft im Verein wird die Stiftung durch viele Schultern gestärkt. Viele Augen sehen – und viele Ohren hören auch mehr. Gerade die, die Hilfe benötigen, wissen oft nicht, wohin sie sich wenden sollen oder trauen sich nicht oder schämen sich sogar. Da sind Mitmenschen gefragt, die sich engagiert und zeitnah für den Nächsten einsetzten, und zwar ohne lange Fragen zu stellen! Die Mitgliedschaft im Verein steht für die Mitmenschlichkeit.

Weitere Infos:
Altlandrat Norbert Kerkel Stiftung
Wiesseer Straße 14a
83666 Schaftlach
Telefon: 0 80 21 – 99 98
www.norbert-kerkel-stiftung.de
Spendenkonto der Stiftung:
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Reminiszenz an die Sendlinger Mordweihnacht anno 1705:
Traditionelles Treffen
der bayerischen Gebirgsschützen in Waakirchen
-24. Dezember 2020-

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Region Miesbach – Vor genau 315 Jahren, zogen am Weihnachtstag anno 1705 rund 2100 Oberlandler – Bauern, Handwerker, Bürger – meist junge Männer, die überwiegend nur mit Mistgabeln, Sensen und Spiessen bewaffnet waren sowie 500 Gebirgsschützen nach München, um ihre Heimat von der österreichischen Besatzungsmacht zu befreien. Denn diese hatte das Land aufgrund des Spanischen Erbfolgekrieges besetzt und es waren Plünderungen, Brandschatzungen, Vergewaltigungen, Hunger und Unterdrückung an der Tagesordnung. Selbst Kaiser Josef I. und sein Wiener Hof konnten die fernen Truppen nicht im Zaum halten.

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Unter dem Schlachtruf „Lieber bairisch sterben als kaiserlich verderben“ wollten sich rund 16.000 Männer aus Niederbayern mit 2600 schlecht bewaffneten Oberlandlern vereinigen, um gegen ein nur 4.000 Mann starkes, aber bestens ausgebildetes und bewaffnetes kaiserlichen Heer zu kämpfen. Doch leider konnten die ober- und niederbayerischen Aufständischen ihre Kräfte nicht bündeln und so geschah es, dass es in Sendling, vor den Toren Münchens, zu einer ersten verheerenden Schlacht kam, in der die Kämpfer für Freiheit und Frieden gnadenlos von der österreichischen Militärmacht abgemetzelt wurden. Rund 3000 Kämpfer der aufständischen Bayern und gerade mal 40 österreiche Soldaten wurden getötet. Fast niemand auf bayerischer Seite konnte fliehen. Die gut 500 verwundeteten Gefangenen wurden nach München gebracht, wo ihnen jedwede medizinische Hilfe verweigert wurde, um so den revolutionären Gedanken zu ersticken. Die Anführer der Oberlandler wurden hingerichtet. Der Aufstand wurde dann am 8. Januar 1706 in Niederbayern in einer zweiten großen Schlacht, in einem ebenso grausamen Massaker, aufgerieben. So brach der Wille zum Aufstand endgültig zusammen. Innerhalb von drei Wochen gab es auf Seiten der Bayern rund 10.000 Tote.

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Seit 1905 treffen sich traditionell am Vormittag des 24. Dezembers – am Löwendenkmal in Waakirchen – Abordnungen der Gebirgsschützenkompanien aus dem ganzen Oberland sowie Vertreter aus der Politik, um die Helden dieser grausamen Nacht zu ehren. Dieses Jahr traf sich, pandemiebedingt, nur eine sehr kleine Abordnung der Gebirgsschützen unter der Leitung von Martin Beilhack, Hauptmann der Waakirchner Gebirgsschützen sowie Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, um im feierlichen Gedenken einen Kranz niederzulegen. Der kirchliche Segen erfolgte durch die evangelische Pfarrerin Sabine Arzberger und den katholischen Pfarrer Stephan Fischbacher. Abschließend wurde die Bayernhymne -coronabedingt- gesprochen.

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Neues Feuerwehrhaus
für Waakirchen
-August 2020-

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Region Miesbach – Erfreut gaben Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen und Stefan Britz, Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen, im August 2020 den Start der Bauarbeiten des neuen Feuerwehrhauses am Kreisel in Hauserdörfl bekannt. Bisher teilte sich die Feuerwehr ein Gelände mit dem Bauhof und brachte einige Fahrzeuge an anderen Standorten unter, was natürlich kein Dauerzustand sein konnte. Daher suchte die Gemeinde ein geeignetes Grundstück, fand mit Thomas Schmidt den passenden Architekten und konnte jetzt mit den Bauarbeiten beginnen.

Damit sich die Feuerwehr – mit Fuhrpark und Ausrüstung – endlich an einem Ort befindet, soll ein Gebäude mit drei Ebenen aus Ziegel, Glas und Beton entstehen, welches dann über fünf große Feuerwehrtore und einen befahrbaren Keller mit Schlauchwaschanlage verfügen wird. Im Obergeschoß soll zudem ein Saal mit Schulungsräumen eingerichtet werden. Ferner sind drei kleinere Wohnungen vorgesehen, die seitens der Gemeinde vermietet werden können. Der freie Platz vor der Feuerwache kann von den Einsatzkräften als Übungsplatz genutzt werden.

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Freuen sich auf das neue Feuerwehrgerätehaus v.l.:
Stefan Britz, Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen und Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen

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Die Gemeinde Waakirchen hat mit der Durchführung des wichtigen Projekts ihr Kommunalunternehmen, die Wohnbaugesellschaft Waakirchen KU, beauftragt. Das Ziel des Kommunalunternehmens besteht darin, den Bau des Feuerwehrhauses in diesem Jahr noch so weit wie möglich voranschreiten zu lassen und die Arbeiten im Sommer 2021 abzuschließen. Da die Ausschreibungen für die Maurer-, Spengler-, Elektro- und Zimmererarbeiten sowie für den Einbau des Aufzugs und der Garagentore zwar bereits abgeschlossen sind, jedoch die Ausschreibungen für die Heizungs- und Sanitärarbeiten noch anstehen, ist bis dato keine endgültige Kostenaufstellung vorhanden. Wenn die Feuerwehr ihr bisheriges Gelände am Rathaus verlassen hat, wird es der Bauhof mit seinen Mitarbeitern übernehmen. Zwar sind einige Umbaumaßnahmen notwendig, doch die sind, laut Bürgermeister Kerkel, bereits angedacht und werden im Jahr 2021 konkretisiert.

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Traditionelles Treffen
der bayerischen Gebirgsschützen in Waakirchen 2019:
Reminiszenz an die Sendlinger Mordweihnacht anno 1705
-24. Dezember 2019-

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Region Miesbach – Am Weihnachtstag anno 1705 zogen rund 2100 Oberländer – Bauern, Handwerker, Bürger – und 500 Gebirgsschützen Richtung München, um Oberbayern von der österreichischen Besatzungsmacht zu befreien, die, aufgrund der Grauen im Spanischen Erbfolgekrieg, das ganze Land in große Not gestürzt hatte. Plünderungen, Brandschatzung, Vergewaltigungen, Hunger und Unterdrückung waren die Folgen; da selbst Kaiser Josef I. und sein Wiener Hof die fernen Truppen nicht in Zaum halten konnten. Das geschundene bayerische Volk setzte sich deswegen zur Wehr und mutige, meist junge Männer, die überwiegend nur mit Mistgabeln, Sensen und Spiessen bewaffnet waren, zogen am 24. Dezember unter dem Schlachtruf „Lieber bairisch sterben als kaiserlich verderben“ los, um gegen gut bewaffnete und ausgebildete kaiserliche Soldaten für ihr Vaterland zu kämpfen – insgesamt standen rund 16.000 Männer aus Niederbayern und 2600 schlecht bewaffnete Oberländler einem rund 4.000 Mann starken, bestens ausgebildeten und bewaffneten kaiserlichen Heer gegenüber. Leider konnten die ober- und niederbayerischen Aufständischen ihre Kräfte nicht bündeln und so geschah es, dass es in Sendling, vor den Toren Münchens, zu einer ersten verheerenden Schlacht kam, in der die Kämpfer für Freiheit und Frieden gnadenlos von der österreichischen Militärmacht abgemetzelt wurden.

Rund 3000 Kämpfer der aufständischen Bayern und gerade mal 40 österreiche Soldaten wurden getötet. Fast niemand auf bayerischer Seite konnte fliehen. Die gut 500 verwundeteten Gefangenen wurden nach München gebracht, wo ihnen jedwede medizinische Hilfe verweigert wurde, um so den revolutionären Gedanken zu ersticken. Die Anführer der Oberlandler wurden hingerichtet. Der Aufstand wurde dann am 8. Januar 1706 in Niederbayern in einer zweiten großen Schlacht, in einem ebenso grausamen Massaker, aufgerieben. So brach der Wille zum Aufstand endgültig zusammen. Innerhalb von drei Wochen gab es auf Seiten der Bayern rund 10.000 Tote – Bauern, Knechte, junge Männer.

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Heuer jährte sich das blutige Geschehen der „Sendlinger Mordweihnacht“ zum 314. Male und auch diesmal trafen sich in Waakirchen, traditionsgemäß seit 1905, am Vormittag des 24. Dezembers, Abordnungen der Gebirgsschützenkompanien aus dem ganzen Oberland, um den toten Helden dieser grausamen Nacht zu gedenken. Dazu fanden sich unter anderen Ilse Aigner, Präsidentin des bayerischen Landtags; Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident und bayerischer Wirtschaftsminister; Alexander Radwan, Mitglied des Deutschen Bundestags; Dr. Florian Herrmann, Leiter der bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien; Josef Mederer, Bezirkstagspräsident des Bezirks Oberbayern; Maria Els, Regierungspräsidentin der Regierung von Oberbayern sowie zahlreiche Landräte, Bürgermeister, Gemeinderats- und Bezirkstagsmitglieder ein, um diesem Festakt beizuwohnen.

Rund 600 Gebirgsschützen marschierten mit ihren historischen Waffen, mit ihren Marketenderinnen und den Fahnenträgern durch das Spalier der Waakirchner Schützen in die katholische Pfarrkirche St. Martin zur Festmesse ein, die von Prälat Josef Obermaier und dem evangelischen Pfarrer Martin Voss sowie von Waakirchens Pfarrer Stephan Fischbacher zelebriert wurde. Für die musikalische Umrahnumg der Andacht sorgten die Waakirchner Sänger. Nach der Messe wurden Prälat Obermaier, Pfarrer Fischbacher und Pfarrer Voss in die Gebirgsschützenkompanie als Schützenkameraden und Kompaniegeistlichkeiten aufgenommen.

Nach dem Kirchgang zog der große Tross mit Ehrengästen, Gebirgsschützen und Musikanten zum Löwendenkmal mitten in Waakirchen, um dort nochmals den mutigen Gefallenen zu gedenken. Wiederum wurde der kirchliche Segen von der Geistlichkeit gespendet. Waakirchens Bürgermeister Josef Hartl erinnerte an den grausamen Krieg und die blutige Schlacht und spannte einen Bogen in die heutige Zeit: „Vor so viel Mut und selbstlosem Einsatz können wir uns in der heutigen Zeit, nach über 300 Jahren, nur noch ganz tief verneigen! Das sollte uns zum Denken anregen. Heutzutage wird nur gefordert. Jeder legt nur noch die Hände in den Schoß, stichelt andere an, um sie ins schlechte Licht zu rücken. Neid, Mißgunst und Egoismus regieren heutzutage die Welt und man gönnt den Anderen weder Erfolg oder gar „das Schwarze unter dem Fingernagl“. Und warum? Weil man selber nicht mehr den Mumm und die Schneid hat, auch mal Sachen zu tun, die nicht so angenehm sind. Aber jeder ist seines Glückes Schmied! Man sollte zum Beispel offen und ehrlich sagen, was man denkt. Aber „im Internet“ versteckt man sich lieber hinter anonymen Namen wie „Sternchen“ oder „Ich“ und greift Menschen an, ohne die richtigen Grundlagen zu wissen, nur um sie zu denunzieren, anstatt mal selber was für die Gemeinschaft zu machen. Auch die Zeitungen berichten manchmal ohne Zusammenhang und nur gewisse Nachrichten, um die Sensationslust zu steigern, denn wer hat schon Interesse an positiven Dingen? Aber das haben wie vor 80 Jahren schon mal gehabt! Und denen, die diese Kommentare abgeben, ohne ihre Namen dazuzuschreiben – denen fehlt allen der Schneid!“, betonte Hartl.

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Er lobte den Einsatz der Gebirgsschützen und der Marketenderinnen, die bei Wind und Wetter ausrücken, um die Helden von damals zu Ehren. Die sich heute jedoch selber standhaft und selbstlos für die Werte wie Brauchtum, Tradition und Heimatliebe einsetzen und auch danach Leben würden. Er appelierte ferner an alle Neubürger, die ihr Leben im Oberland verbringen möchten, sich an die einheimischen Bräuche, Traditionen und Werte anzupassen, damit das Zusammenleben einfacher gestaltet werde! Dann verabschiedete sich Bürgermeister Josef Hartl von allen, da seine Amtszeit Ende April 2020 zu Ende geht und dies seine letzte Ansprache zu Ehren der Sendlinger Mordweihnacht war. Er dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen der „Gemeinde Waakirchen“ und der „bayerischen Regierung“ und gab das Wort an Dr. Florian Herrmann. Dieser betonte die Wichtigkeit und Vielfältigkeit der bayerischen Tradition und hob die Notwendigkeit des Gedenkens an die Sendlinger Mordweihnacht hervor, da sich die Menschen damals gegen die Mißstände gewehrt hatten. Der Minister plädierte für die Erhaltung der Traditionen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Menschen.

Martin Beilhack, Kommandant der Gebirgsschützen, monierte die oft nicht nachvollziehende Politik in Punkto „Vereine“. Es folgte die Niederlegung des Kranzes durch Bürgermeister Josef Hartl und Dr. Florian Herrmann. Abschließend wurde den Toten der Kriege mit dem Singen der Bayerischen Nationalhymne nochmals alle Ehren erwiesen.

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Bei der Kranzniederlegung am Denkmal v.l.: Dr. Florian Herrmann und Josef Hartl

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Gaufest 2019
des Oberlandler Gauverbands
in Waakirchen
-Juli 2019-

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Region Oberland – Zum Oberlandler-Gaufest traf sich Jung und Alt heuer in Waakirchen im Landkreis Miesbach. Rund 5000 Trachtler kamen schließlich zum großen Stelldichein der Vereine. Gefeiert wurde insgesamt fünf Tage lang im Festzelt vor Waakirchen. Programmpunkte waren unter anderem ein Musikantentreffen zum 100-jährigen Bestehen der Knappenkapelle Marienstein-Waakirchen, mit der Schützenkapelle Reichersbeuern und den Gmunder Dorfmusikanten sowie ein Tanzlmusitreffen, eine Klappermann-Party, ein Jugendnachmittag zum Trachtenjubiläum, ein Gauheimatabend und das Oberlandler-Treffen – mit Festgottesdienst, Festzug, Trachtenschau und Ehrentänzen. Mit von der Partie waren u.a.: Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags; Alexander Radwan, Mitglied des Deutschen Bundestages; Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach; Olaf von Löwis of Menar, Bezirksrat und Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen; sowie der katholische Pfarrer Stephan Fischbacher; der evangelische Pfarrer Martin Voss; Sepp Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen; Gisela Hölscher, Gemeinderätin der Gemeinde Waakirchen und die amtierende bayerische Bierkönigin Veronika Ettstaller.

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Feldmann-Kapelle
wurde eingeweiht
-Oktober 2018-

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Region Alpenrand / Landkreis Miesbach – Bei strahlendem Sonnenschein gab Pfarrer Stephan Fischbacher der hübschen neuen Kapelle und allen Anwesenden nach einem kurzen, von Ruhestandspfarrer Karl Hofherr zelebrierten Festgottesdienst, den kirchlichen Segen. „Heute ist ein Tag der Freude! Aus einem Schandfleck wurde ein Schmuckstück, die Feldmann-Kapelle erstrahlt in neuem Glanz. Viele haben mitgeholfen, es war eine echte Gemeinschaftsleistung, jeder hat auf seine Weise mitgeholfen“, betonte Pfarrer Hofherr voller Stolz. Auch Pfarrer Stephan Fischbacher dankte allen Mitwirkenden, die sich zusammengeschlossen hatten, um die Kapelle wieder aufzubauen.

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Nach drei Salutschüssen durch die Waakirchner Gebirgsschützen ergriff Sepp Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, das Wort. Dieser dankte zuerst dem Mann, der die Möglichkeit geschaffen hatte, dass die Gemeinde Waakirchen das Grundstück mit der Kapelle erwerben konnte sowie den vielen Helfern, welche sich um den Neubau der Feldmann-Kapelle gekümmert hatten. „Es ist unsere bayerische Gesinnung, zusammenzuhelfen!“, so Hartl. „So ist etwas entstanden, das eigentlich schon fast gestorben wäre – ein Teil unserer Tradition, ein Teil unserer bayerischen Heimat, ein Teil unseres Brauchtums und ein Teil, den wir alle brauchen, ein Ort zum Zurückziehen, zum Ausgleichen und zum Innehalten. Und wenn ich da hinten das Bankerl sehe, so ist das einer der schönsten Plätze von Hauserdörfel. Nochmals einen herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben; es ist wirklich wunderschön geworden. Ich wünsche allen, die Frieden und Zuflucht suchen, dass sie hier den Frieden finden“, resümierte der Bürgermeister.

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Auch der evangelische Pfarrer von Waakirchen und Bad Wiessee, Martin Voß, gratulierte anerkennend zum gelungenen Neubau. Zu guter Letzt dankte Anton Auer, Kirchenpfleger von Waakirchen und Mitglied im Förderverein „Wiederaufbau Feldmannkapelle e.V.“, den ehrenamtlich arbeitenden Helfern und ansässigen Firmen, welche den Neubau der Kapelle erst ermöglichten. „Denn viele arbeiteten unentgeltlich an der Kapelle; rührten unermüdlich Mörtel, bauten Wände, verlegten Fliesen. Viele Firmen stellten ihre Geräte kostenlos zur Verfügung, entsorgten Bauschutt und spendeten Baumaterial. Andere wiederum sorgten für den neuen Farbanstrich oder stifteten die Bänke für die Kapelle und den Aussenbereich sowie das schmiedeiserne Gitter“, betonte Auer. Weiter dankte er auch den zahlreichen Geldspendern. Stellvertretend für alle Spender nannte er u.a. die Raiffeisenbank im Oberland e.G. sowie die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, wellche es ermöglichten, dass ein finanzielles Polster für Reparaturen und Ergänzungen entstehen konnte. „Die nun fertige Kapelle ist der beste Beweis dafür, dass etwas Schönes geschaffen werden kann, wenn nur die Leut zusammen helfen“, freute sich der Kirchenpfleger.

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Helfen
mit Herz und Pferd:
Therapeutisches Reiten
am Straußenhof

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Therapeutisches Reiten am Straußenhof im Jahre 2018

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Pferde begleiten den Menschen seit Jahrtausenden. Lange Zeit waren sie das weitverbreiteste Fortbewegungsmittel, sie haben Kontinente erobert, Kriege gewonnen, schufteten in Bergwerken und in der Landwirtschaft, um das tägliche Überleben der Menschen zu sichern. Heutzutage sind Pferde treue Gefährten, Tröster, Retter und Helden, sind geschätzte Mitarbeiter in der Forstwirtschaft und im Tourismus sowie geliebte Freizeitgestalter – und bringen sich auch als wichtigster Partner beim „Therapeutischen Reiten“ – der „Hippotherapie“ ein. Bei dieser Therapieform werden neurologische Bewegungsstörungen, die beispielsweise von Multipler Sklerose, Querschnittslähmung oder als Unfallfolgen herrühren, da das Gehirn oder Rückenmark geschädigt wurden sowie bei Kindern mit cerebralen Bewegungsstörungen und deren Folgen, mithilfe der speziell ausgebildeten Pferde und speziell geschulten Therapeuten, behandelt.

Im Jahr 1975 erwarb Dr. Ingrid Strauß den nach ihr benannten Hof und gründete ein Jahr später die Interessengemeinschaft für Therapeutisches Reiten. Der heute gemeinnützige Verein „Therapeutisches Reiten Oberland e.V.“ bildet die organisatorische Grundlage für die Arbeit mit den Patienten. Der Verein fördert das therapeutische Reiten und führt es im Sinne der festgelegten Leitlinien des „Deutschen Kuratorium für therapeutisches Reiten e.V.“ durch. Im Jahr 1986 kaufte Bruno Six den Hof. Heute leitet Tochter Josepha Brünner den Straußenhof, die als Physiotherapeutin mit Zusatzausbildung für Hippotherapie das „Therapeutische Reiten“ samt Ausbildung der Therapiepferde weiterführt.

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Tag der offenen Tür am Straußenhof im Jahre 2018

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Die Ausbildung eines Pferdes – vom Fluchttier zum verlässlichen Therapiepferd – ist ein langer Prozess. Es werden nur ausgewählte Pferde mit ruhigen Temperament, freundlichen Charakter und „guten Nerven“ zum Therapierpferd ausgebildet. Die Hippotherapie wird im Schritt durchgeführt. Der Schritt muss deshalb von Natur aus taktrein im Vierschlag, raumgreifend und von natürlicher „Losgelassenheit“, also unverkrampft sein, damit die richtigen Bewegungsimpulse auf den Patienten übertragen werden. Daneben ist es für den Patienten genauso wichtig, dass er sicher und stabil auf dem Pferderücken sitzt. Dies erfordert einen kräftigen Rücken. Weitere Anforderungen an das Pferd sind, dass es beim ersten Anblick sympatisch wirkt, ein großes Auge besitzt – denn auch beim Pferd sind die Augen Spiegelbild der Seele – eine breite Stirn als Anzeichen von Mut, Ausdauer und Leistungsbereitschaft sowie ein ruhiges Ohrenspiel. Hat ein Pferd diese Voraussetzungen, beginnt die Ausbildung, u.a. mit gewöhnen an Saumzeug und Sattel, dann an einen Reiter und schließlich, sich mit dieser Last auszubalancieren. Tägliches Trainig stärkt die Muskulatur und festigt Sehnen und Bänder. Weiter gehts in der Ausbildung in der Reitbahn und im Gelände, dort wird der Schüler mit vielen neuen Eindrücken vertraut gemacht. Er wird an eine Doppellonge gewohnt. Auf dem Straußenhof werden die Pferde dabei gleichzeitig angespannt und lernen, einen leichten Wagen zu ziehen. Abschluß dieser „Grundausbildung“ ist das Einbinden des Pferdes in die Arbeit der routinierten Therapiepferde, zunächst noch ohne Patient. Im Herdenverband verliert der Neuling leichter seine instinktiven Fluchtreflexe.

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Tag der offenen Tür am Straußenhof im Jahre 2018

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Die nächste Phase der Ausildung ist dem Sicherheitstraining gewidmet. In der normalen Alltagsarbeit wird das Pferd mit ungewöhnlichen Reizen konfrontiert: Ball spielende Kinder, aufspringende Regenschirme und viele akustische Reize strömen auf das Pferd ein. Ziel dieser Ausbildung ist die Gewöhnung an Reize, ohne dass das Pferd in Panik gerät und die Nerven verliert. Weiterhin lernt das Pferd unbeweglich an der Rampe zu stehen und geduldig zu Warten. Sind gehorsam und Vertrauen hergestellt, ist das Pferd in der Therapie einsatzbereit.

Im Laufe der Zeit lernt es auch, sich auf den jeweiligen Patienten einzustellen und ist damit nicht nur wichtiger Helfer in der Therapie, sondern oft auch die beste Therapie. „Die Patienten freuen sich auf ihre Therapiestunde mit ihrem Pferd. Sie blühen dann regelrecht auf“, erklärte Josepha Brünner.

Die Hippotherapie ist Krankengymnastik auf dem Pferd. Die Pferde werden dabei im Schritt von geschulten Helfern geführt, auf dem Straußenhof sämtlich ehrenamtlich arbeitende Therapeuten, Helfer und Pferdeführinnen. Während der Hippotherapie überträgt das Pferd in der Gangart „Schritt“ bis zu 110 Bewegungsimpulse pro Minute auf den Patienten und es werden viele Bewegungsmuster übertragen. Damit werden u.a. Rumpfaufrichtung, Gleichgewicht, Geschicklichkeit, Feinabstimmung und Symmetrie von Bewegungen in gangtypischer Vorwärtsbewegung geschult. Gleichlaufend werden die Funktionen von Wirbelsäule und Gelenken geübt, die Muskelkraft trainiert und der Gang geschult. Atmung, Sinne, Herz und Kreislauf des Patienten werden positiv beeinflußt. All dies ist eine Hilfe für den Menschen mit Behinderungen – und wer schon einmal in die Gesichter der kleinen und großen Patienten nach der Therapie schaute, wurde vom Strahlen in den Augen und dem glücklichen
Lachen überwältigt!

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Tag der offenen Tür am Straußenhof im Jahre 2018

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Heilpädagogisches Reiten, Voltigieren, wirkt über das Medium „Pferd“ erfolgreich auf Bewegungsablauf, Sinneswahrnehnung, geistige Entwicklung und Verhalten von Kindern, Jugenlichen und Erwachsenen. Reitsport für Menschen mit Handicap fördert die Gesamtpersönlichkeit und trägt zur Erhaltung des Gesundheit, Vorbeugung von Krankheit, sozialer Integration und Rehabilitation bei. Alle Formen des Reitsports sind für sportfähige Menschen mit Handicap möglich, gegebenenfalls mit speziellen Hilfsmitteln.

Auf dem Straußenhof sorgen neben den Therapeuten und deren Helferinnen die Pferdeführerinnen für eine streßfreie Therapieeinheit. Diese ehrenamtlich arbeitenden möchten sich für Menschen mit Handicap engagieren und lieben die Zusammenarbeit mit dem Pferd. Nach einer fundierten „Ausbildung“ als Pferdeführerin leiten diese am langen Zügel das Pferd und unterstüzten damit die Konzentration der Therapeuten auf den Patienten. Dieses Vertrauensverhältnis, das sich zwischen Therapeuten-Pferdeführerin und Pferd aufbaut, kommt natürlich dem Patienten zugute. Gerne können sich Mädchen und Jungen sowie Erwachsene, die sich an der Tätigkeit als Pferdeführer interessieren, beim Straußenhof unter Telefon 0 80 21 – 14 19 melden.

Gundi, Willi und Leo sind nur drei der braven tierischen Mitarbeiter, welche die „Hippotherapie“ mit ihren Therapeuten und Pferdeführerinnen auf dem „Straußenhof“ in Waakirchen durchführen. Dieses Jahr soll die Reittherapie – mit einem coronakonformen Hygienekonzept – gegebenenfalls Mitte April beginnen und regelmäßig immer Dienstags und Donnerstags stattfinden. Weitere Informationen unter therapeutischesreiten-oberland.de

-am- Archivbilder: am

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