Hoffest auf BioGut Wallenburg

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Hoffest
auf BioGut Wallenburg in Miesbach

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Region Miesbach – Zahlreiche Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, fanden den Weg zum diesjährigen Hoffest mit ‚Tag der offenen Tür‘ auf dem BioGut Wallenburg in Miesbach. Neben einer Holzkuh zum Melken und einer Strohhüpfburg zum hemmungslosen Toben gab es einige weitere Attraktionen. Erklärte Anziehungspunkte für die erwachsenen Besucher waren die verschiedenen Verkaufstände, an denen es u.a. vielerlei Kräuter-, Gemüse-, Salat- und Gartenpflanzen aus biologischem Anbau zum Erstehen gab. Nette Gespräche, fachliche Beratung und professionelle Tipps vom Gärtner gab es kostenlos dazu. Ferner informierten diverse Stände über gesunde Ernährung.

Anziehungspunkte für die Kinder waren drei Kameldamen des Kamelhofes aus Grub bei Valley. Mit einer stoischen Gelassenheit und einer sanften Ruhe trugen die braven Kamele ihre jungen Reiterinnen und Reiter, die auf speziellen Sätteln zwischen ihren Höckern saßen, über die Wiese. Selbst Erwachsene wollten sich wie Prinzen und Prinzessinen aus 1001 Nacht fühlen und ließen sich von den Kamelen umhertragen – und obwohl es ungewohnt schaukelte und die Tiere doch ziemlich hoch waren, machte es allen mächtigen Spaß, auf den Wüstenschiffen zu reiten. Dieses einzigartige Erlebnis werden wohl alle nicht so schnell vergessen!

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Sehr informativ waren die Betriebsführungen, bei denen Sebastian Schmitzberger, Betriebsleiter des Bioguts, durch den landwirtschaftlichen Bereich führte. Hier erfuhr der interessierte Teilnehmer, wie aufwendig doch eine möglichst tiergerechte Haltung der Kühe im Stall ist. So konnte sich im Bereich der Milchviehhaltung jedes Tier frei bewegen und einen Futterplatz sowie einen, mit Gummimatte und Stroh ausgelegten Liegeplatz, sein Eigen nennen. Im sogenannten „Alten Stall“ – dem Geburtstrakt mit ausgewiesenen Gebärboxen – waren die werdenen Mütter untergebracht. Diese werden acht Wochen vor der Niederkunft von der quirligen Milchkuhherde separiert, damit sie sich in Ruhe auf die Geburt und ihre Kälber vorbereiten können. Die Kälbchen waren, je nach Alter, Überwachungs- und Versorgungsbedarf – in kleinen ‚Spielgruppen‘ – in geräumigen Kojen mit reichlichst Stroh untergebracht. Man merkte, dass die Kälbchenaufzucht eine besondere Herzensangelegenheit des Betriebsleiters ist, da er auf eine gute Verträglichkeit der Ernährung, auf einen einwandfreien Ernährungs- und Gesundheitszustand sowie auf die altersgerechte Entwicklung der kleinen Wiederkäuer besonders hohen Wert legt. „Das Futter, das an die Milchkühe im Winter verfüttert wird, wird ausschließlich auf dem Biohof produziert. Demnächst kommen die Damen und ihr Stier auf die Weiden, naturbelassene Wiesen in der Umgebung des Bioguts oder auf Almen bei Schliersee“, erzählte der Betriebsleiter. Stolz präsentierte er zudem seine „Rasenmäher“-Schafe, deren ausschließliche Aufgabe es ist, das Gras auf dem unwegsamen Gelände der Almen kurz zu halten. Weiter gings zur riesigen Tenne, wo sich das Futterlager für das Milchvieh befindet und, davon abgetrennt im vorderen Teil, das natürliche Brennmaterial für die Hackschnitzelanlage lagert – da das gesamte Biogut – Wohn-, Geschäfts- und Wirtschaftsräume sowie die Gewächshäuser – mit Holzschnitzel und Strom aus der Photovoltaikanlage beheizt werden. Anschließend führte Andreas Berger, der Fachmann rund um den „Wallenburger Biokorb“, u.a. durch die Packhalle und erklärte, wie das Erfassen und Zusammenstellen einer Kundenbestellung vor sich geht und zeigte auch den großen Gärtnerbetrieb mit seinen zahlreichen Gewächshäusern.

Am Stand der Initiative ‚Heimatwasser Mangfalltal‘ konnten Kinder aus einem Wasserbassin kleine blaue Entchen fischen. Die Initiative ist ein Bündnis von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Miesbach, von Anliegern und Betrieben, von Grundbesitzern, Landwirten sowie von Bürgermeistern, Gemeinderäten und Bewohnern betroffener Gebiete sowie Politiker, die auf die Ausweisung der Wasserschutzzone Thalham – Reisach – Gotzing hinweisen wollen.

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Mit von der Partie beim Hoffest auf BioGut Wallenburg:
v.l. Alois und Alexandra Fuchs; Dr. Marion von Kameke-Stahl und Dr. Kartz von Kameke;
Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach; Giesela Hölscher, Gemeinderätin der Gemeinde Waakirchen
und Marlene Hupfauer, Kreisbäuerin des Landkreises Miesbach

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„Denn es kann nicht angehen, dass eine, sich im ungebremsten Wachstum befindliche Stadt München, dem Landkreis Miesbach Einschränkungen und Auflagen diktiert, um kostenlos an das sauberste Wasser Europas zu kommen und dabei auch nicht zurückschreckt, den Landkreis Miesbach und seine Gemeinden bei der wirtschaftlichen Weiterentwicklung samt Firmeninvestitionen und die Bevölkerung seiner guten Lebensverhältnisse – samt Zukunft – zu berauben. Denn was nützt es einem wirtschaftlichen Unternehmen, ob alteingesessener Landwirtschaft, familiengeführter Gastromonie, modernem Klinikbetrieb oder Dienstleistungs- und Verarbeitungsbetrieb, wenn zwar die Nachfolge gesichert, jedoch die Zukunft des Standortes und damit die Erhaltung des Betriebs und deren Arbeitsplätze ungewiß ist – und zwar im ganzen Landkreis Miesbach! Doch hätten die Stadtwerke München als zuständiger Wasserversorger, nach modernem Wasserrecht die Pflicht – mit korrekter Bewertung aller Wasservorkommen – eine Alternativen-Prüfung durchzuführen! So liegt beispielsweise unter dem Hofoldinger Forst – in Waldunschädlicher Tiefe – ein riesiges Wasserreservoir. Gerne wären wir bereit, den Verantwortlichen der Stadtwerke München beim Aufbau eines modernen Wassermanagements beratend zur Seite zu stehen, ohne dass dabei unnötige Schutzzonen ausgewiesen, stille Enteignungen durchgeführt oder ganze Landkreise zerstört würden!“, betonten die Heimatwasser-Initiatoren, Dr. Marion von Kameke und Alois Fuchs.

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-am- Bilder: am

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