Museum Werdenfels – Das Museum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen

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Rundgang
durch das Museum Werdenfels
in Garmisch-Partenkirchen

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Das Museum Werdenfels, eines der bedeutendsten seiner Art in Bayern, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geschichte, Kunst, regionales Brauchtum, Wissenswertes, Typisches und Prägendes um Land und Leute zu bewahren. Viele einheimische Künstler sowie Künstler die sich hier niedergelassen haben, verarbeiteten Erlebtes in ihren Werken. Entdecken Sie unter anderem im neuen Zugspitzraum die umfangreichen Geschichten rund um den Berg und das original Zuspitzkreuz von 1851.

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Rundgang durch das Museum Werdenfels

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Zugspitzraum-Präsentation

-lagap- Bild: am,mw

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Rosenheimer Holzbaupreis 2020
für Museum Werdenfels
RosenheimKreis e. V. lobte die Erweiterung des Landkreismuseums

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Region Garmisch-Partenkirchen – Mächtig stolz sind Landrat Anton Speer, Kreisbaumeister Alkmar Zenger und Museumsleiter Josef Kümmerle über eine Auszeichnung aus Rosenheim. Dort wurde – vom „RosenheimKreis e.V.“ –  in der Kategorie „Öffentlicher Bau/Gewerbe“ das Museum Werdenfels der diesjährige erste Platz für den Rosenheimer Holzbaupreis zuerkannt. Landrat Speer freute sich, dass die Museumserweiterung eine solche Wertschätzung erfahren hat: „Unser Landkreismuseum ist wahrlich ein Schmuckstück geworden. Das wissen die Bürger unseres Landkreises und unsere Gäste. Umso schöner, wenn auch Fachleute uns diese Achtung entgegenbringen.“

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Freuten sich über die Auszeichnung „Rosenheimer Holzbaupreis 2020“ v.l.:
Kreisbaumeister Alkmar Zenger, Museumsleiter Josef Kümmerle und Landrat Anton Speer

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Die Begründung der Fachjury lautete:
„Mit wohltuender Zurückhaltung ergänzt die Erweiterung des Museums Werdenfels dessen Bestandsbauten, so dass Baukörper und Zwischenräume von guter und selbstverständlicher Proportion entstehen. Die plastische und ornamentale Fassade der Aufstockung des ehemaligen Stallgebäudes ist ein hervorragendes Beispiel für die angemessene Verwendung von Holz im innerstädtischen Kontext. Auch für das Gebäudetragwerk sind die Potentiale des Holzbaus auf intelligente Weise genutzt: Sowohl in seinem Einsatz als leichtes und optimales Baumaterial für Aufstockungen, als auch in der Verwendung der Brettsperrholztafeln als Faltwerk in der Dachkonstruktion, so dass keine konstruktiven Maßnahmen die angenehme geometrische Schlichtheit des Innenraums stören.“

Eckdaten der Erweiterung des Museums Werdenfels:
Bauherr: Landkreis Garmisch- Partenkirchen
Planung: Atelier Lüps GbR, 86938 Schondorf
Bauleitung: Jürgen Bauer, 82467 Garmisch- Partenkirchen
Bauzeit: 6. Juni 2016 bis 30. Juni 2019
Bauabschnitt 1: Eröffnung mit Sonderausstellung am 4. Mai 2018
Bauabschnitt 2: Erweiterung für Archiv, Mehrzweckraum für Museumspädagogik und Dauerausstellung „Zugspitze“ am 11. Juli 2019
Baukosten: ca. 4 Millionen Euro
Förderung:
Kommunalinvestitionsprogramm: 560.700 Euro
Bayerische Landesstiftung: 124.500 Euro
Kulturfonds Bayern: 430.000 Euro
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern: 189.000 Euro

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Rosenheimer Holzbaupreis
Der „RosenheimKreis e. V.“ lobte heuer bereits zum fünften Mal den Rosenheimer Holzbaupreis aus. Der Wettbewerb für architektonisch hochwertige Holzbauten aus Südbayern, Tirol und Salzburg wird seit 2006 mit großem Erfolg durchgeführt. Dieses Jahr bewarben sich 91 Objekte um die Preise; dies sei ein neuer Teilnehmerrekord. Neu war in diesem Jahr die ausschließlich direkte Onlineabstimmung für die Publikumspreise – mit einer sehr hohen und regen Beteiligung.

Die Fachjury tagte bedingt durch die Corona-Pandemie per Videokonferenz. Ihr gehören an:
• Florian Aicher – Architekt BDA, Architekturpublizist, Lehrtätigkeit, lebt und arbeitet in Rotis/Allgäu
• Prof. Stefan Krötsch – Architekt, Professor für Entwerfen und Baukonstruktion an der HTWG Konstanz
• Prof. Florian Nagler – Architekt, Professor für Entwerfen und Konstruieren an der TU München, zahlreiche Gastprofessuren im In- und Ausland
• Karl-Heinz Roth – ZÜBLIN Timber GmbH, Aichach
• Prof. Michaela Wolf – Architektin, Professorin für Entwerfen und Grundlagen des Entwerfens an der Technischen Hochschule Rosenheim

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… zur Infobroschüre:  5. Rosenheimer Holzbaupreis 2020

-lagap- Bilder: lagap

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Vom Steinbeil
zur Auster Muschel

Archäologische Fundstücke im Werdenfelser Land aus 4000 Jahren

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Region Garmisch-Partenkirchen – Das Museum Werdenfels in Garmisch-Partenkirchen zeigt ab Dienstag, 12. Mai – um 10:00 Uhr – die neue Sonderausstellung „Vom Steinbeil zur Auster Muschel“. Diese Ausstellung wird bis 08. November 2020 präsentiert und zeigt 25 besondere vor- und frühgeschichtliche Funde aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Alle stammen aus den Beständen des Museums Werdenfels oder sind Leihgaben aus dem Landkreis.

Die Zeitspanne der Ausstellungsstücke reicht von einer steinzeitlichen Beilklinge, die im Jahr 2000 nahe der ehemaligen Römerstraße bei Gerold gefunden wurde, bis zur Auster Muschel von der Burg Werdenfels aus dem 15./16. Jahrhundert. Ein Elchgeweihfund aus dem Eibsee von 500 v. Chr. ist ebenso vertreten wie bronzezeitlicher Schmuck und römische Münzen, eine Lanzenspitze vom Moosberg bei Murnau, ein Armbrustbolzen von der Schaumburg, ein Fingerhut von der Burg Werdenfels, die Schießscharte des Hammersbacher Burgturms oder der 1996 bei Mittenwald entdeckte römische Meilenstein aus dem Jahr 363 n. Chr.

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Die Ausstellung zeigt Objekte, von denen die meisten in der in nächster Zeit neu gestalteten „Vor- und Frühgeschichtsabteilung“ des Museums ihren Platz finden werden. Weitere Informationen: museum-werdenfels.de – Museum Werdenfels – Ludwigstraße 47 – 82467 Garmisch-Partenkirchen – Telefon +49 (0) 8821-751710.

-am- Bilder: mw

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‚Museum Werdenfels‘:

Das Museum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen

1000 Jahre Geschichte auf über 1000 Quadratmetern

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Was lange währt wird endlich gut – das Museum ist ein Schmuckstück geworden, das unser kulturelles Erbe bewahrt!“, sagte Landrat Anton Speer bei der Einweihungsfeierlichkeit des „Museum Werdenfels“ im Gasthaus zum Rassen in Garmisch-Partenkirchen, bei welcher sich die Vertreter von Politik, Kultur und Sport einfanden. So waren neben dem Landrat die Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer, die Ehrenbürger von Garmisch-Partenkirchen, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, samt Sohn Felix und Familie, viele Mitglieder, Förderer und Gönner des Museums sowie die Vertreter der am Bau beteiligten, meist aus der Region stammenden Firmen, zugegen.

Der Landrat fand lobende Worte für den nun fertiggestellten zweiten Bauabschnitt, der den barrierefreien Ausbau von Depotflächen mit Aufzugseinbau, Platz für Museumspädagogik, Räume für die Dauerausstellung rund um die Zugspitze und einen hohen großen Raum für Wechselausstellungen vorsah. „Es ist nun ein Lebenstraum des Museumsleiters in Erfüllung gegangen. Dieser war, das Museum fit für die Zukunkt zu machen! Gut vier Millionen Euro habe der Um- und Neubau des Museum Werdenfels gekostet, was der Landkreis dank vieler Zuschüsse und Förderungen nicht alleine tragen mußte“, betonte Anton Speer.

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Auch Dr. Sigrid Meierhofer, Bürgermeisterin von Garmisch Partenkirchen, freute sich sehr, dass das Museum nun fertiggestellt sei und einen Blick mit hohem Wert auf die Entwicklung der Region werfe – und das ohne Kitsch. Architekt Mauritz Lüps vom gleichnamigen Büro gab zu, dass es schön sei, wenn ein Projekt übergeben werde, wenn es real geworden ist: „Wir waren bemüht, als wir die alten und neuen Fäden zu einem Stoff zusammen nähten, dass die alten Fäden sichtbar blieben.“ Von Kreisbaumeister Alkmar Zenger kam viel Lob für die landkreisweite Einzigartigkeit des Museums, da verschiedene Ausstellungen mit unterschiedlichen Darstellungsformen mit interaktiven Medienstationen und Lichteffekten präsentiert werden können. „Nun kann der Landkreis seinen Bildungsauftrag unter anderem mit den gut verständlichen und übersichtlichen Infotafeln und den vielen Hintergrundinformationen gerecht werden“, so Zenger und nannte als besonderes Highlight die Zugspitzausstellung, welche viele Besucher aus dem Ausland anziehen werde. Ferner dankte er allen Handwerksfirmen und Fachplanern für die über so lange Zeit dauernde, gute Zusammenarbeit und kündigte an, weitere Sanierungsmaßnahmen im Auge zu behalten – wenn es die Finanzen zulassen.

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Dr. Alexander Wießmann von der Landesstelle für Nichtstaatliche Museen in Bayern führte aus, dass es rund 1300 Museen in Bayern gebe, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden und die mit viel ehrenamtlichen Engagement am Laufen gehalten würden. Als Restaurator wisse er, dass man, um die alten, wertvollen Objekte zu schützen, eine professionelle Klimatisierung der Räume benötige, um die Luftfeuchtigkeit, welche durch die Besucher erhöht werde, gering zu halten, da diese sonst Schädigend auf die Exponate einwirke. Dies sei nun im Neubau geschehen – das ‚Werdenfels Museum‘ ist modern aufgestellt und hat Zukunft.

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In einer netten Vorführung zeigte Ehrenbürger Christian Neureuther, wie abwechslungsreich und wichtig doch ein Museum – respektive das Museum – sei. „Jung und alt müssen zusammenarbeiten, um das Alte zu bewahren. Die Alten bewahren die Werte für die Jungen“, so Neureuther. Gemeinsam mit den Kindern Johanna und Xaver Pongratz erarbeitete er sich das Museum – von den Zeiten der Hexenverbrennung hin ins Jahr 1806, als ein Münchner Beamter die Werdenfelser als „anarchische Dickköpfe“ bezeichnete; zum großen Brand, als von der Kirchenglocke nur der Schlegel übrig blieb – bis hin zum zeitgenössischen Künstler Josef Fux, der mit seinem geschnitzten Granatapfel einen künstlerischen Maßstab setzte. Christian Neureuther zeigte den Kindern das älteste, schwerste, neueste und teuerste Exponat des ‚Werdenfels Museums‘ und übergab zudem ein Zahnrad der alten Eibsee-Bahn von 1963 an Museumsleiter Josef Kümmerle. Zur feierlichen Weihe durch Pfarrer Franz Sand und Pfarrerin Irene Konrad begaben sich die Gäste in das Museum, das danach zur Besichtigung freigegeben war. Das Museum Werdenfels in der Ludwigstraße 47 ist von Dienstag bis Sonntag jeweils in der Zeit von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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.www.museum-werdenfels.de

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