Museum Werdenfels – Das Museum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen

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‚Museum Werdenfels‘:

Das Museum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen

1000 Jahre Geschichte auf über 1000 Quadratmetern

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Was lange währt wird endlich gut – das Museum ist ein Schmuckstück geworden, das unser kulturelles Erbe bewahrt!“, sagte Landrat Anton Speer bei der Einweihungsfeierlichkeit des „Museum Werdenfels“ im Gasthaus zum Rassen in Garmisch-Partenkirchen, bei welcher sich die Vertreter von Politik, Kultur und Sport einfanden. So waren neben dem Landrat die Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer, die Ehrenbürger von Garmisch-Partenkirchen, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, samt Sohn Felix und Familie, viele Mitglieder, Förderer und Gönner des Museums sowie die Vertreter der am Bau beteiligten, meist aus der Region stammenden Firmen, zugegen.

Der Landrat fand lobende Worte für den nun fertiggestellten zweiten Bauabschnitt, der den barrierefreien Ausbau von Depotflächen mit Aufzugseinbau, Platz für Museumspädagogik, Räume für die Dauerausstellung rund um die Zugspitze und einen hohen großen Raum für Wechselausstellungen vorsah. „Es ist nun ein Lebenstraum des Museumsleiters in Erfüllung gegangen. Dieser war, das Museum fit für die Zukunkt zu machen! Gut vier Millionen Euro habe der Um- und Neubau des Museum Werdenfels gekostet, was der Landkreis dank vieler Zuschüsse und Förderungen nicht alleine tragen mußte“, betonte Anton Speer.

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Auch Dr. Sigrid Meierhofer, Bürgermeisterin von Garmisch Partenkirchen, freute sich sehr, dass das Museum nun fertiggestellt sei und einen Blick mit hohem Wert auf die Entwicklung der Region werfe – und das ohne Kitsch. Architekt Mauritz Lüps vom gleichnamigen Büro gab zu, dass es schön sei, wenn ein Projekt übergeben werde, wenn es real geworden ist: „Wir waren bemüht, als wir die alten und neuen Fäden zu einem Stoff zusammen nähten, dass die alten Fäden sichtbar blieben.“ Von Kreisbaumeister Alkmar Zenger kam viel Lob für die landkreisweite Einzigartigkeit des Museums, da verschiedene Ausstellungen mit unterschiedlichen Darstellungsformen mit interaktiven Medienstationen und Lichteffekten präsentiert werden können. „Nun kann der Landkreis seinen Bildungsauftrag unter anderem mit den gut verständlichen und übersichtlichen Infotafeln und den vielen Hintergrundinformationen gerecht werden“, so Zenger und nannte als besonderes Highlight die Zugspitzausstellung, welche viele Besucher aus dem Ausland anziehen werde. Ferner dankte er allen Handwerksfirmen und Fachplanern für die über so lange Zeit dauernde, gute Zusammenarbeit und kündigte an, weitere Sanierungsmaßnahmen im Auge zu behalten – wenn es die Finanzen zulassen.

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Dr. Alexander Wießmann von der Landesstelle für Nichtstaatliche Museen in Bayern führte aus, dass es rund 1300 Museen in Bayern gebe, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden und die mit viel ehrenamtlichen Engagement am Laufen gehalten würden. Als Restaurator wisse er, dass man, um die alten, wertvollen Objekte zu schützen, eine professionelle Klimatisierung der Räume benötige, um die Luftfeuchtigkeit, welche durch die Besucher erhöht werde, gering zu halten, da diese sonst Schädigend auf die Exponate einwirke. Dies sei nun im Neubau geschehen – das ‚Werdenfels Museum‘ ist modern aufgestellt und hat Zukunft.

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In einer netten Vorführung zeigte Ehrenbürger Christian Neureuther, wie abwechslungsreich und wichtig doch ein Museum – respektive das Museum – sei. „Jung und alt müssen zusammenarbeiten, um das Alte zu bewahren. Die Alten bewahren die Werte für die Jungen“, so Neureuther. Gemeinsam mit den Kindern Johanna und Xaver Pongratz erarbeitete er sich das Museum – von den Zeiten der Hexenverbrennung hin ins Jahr 1806, als ein Münchner Beamter die Werdenfelser als „anarchische Dickköpfe“ bezeichnete; zum großen Brand, als von der Kirchenglocke nur der Schlegel übrig blieb – bis hin zum zeitgenössischen Künstler Josef Fuchs, der mit seinem geschnitzten Granatapfel einen künstlerischen Maßstab setzte. Christian Neureuther zeigte den Kindern das älteste, schwerste, neueste und teuerste Exponat des ‚Werdenfels Museums‘ und übergab zudem ein Zahnrad der alten Eibsee-Bahn von 1963 an Museumsleiter Josef Kümmerle. Zur feierlichen Weihe durch Pfarrer Franz Sand und Pfarrerin Irene Konrad begaben sich die Gäste in das Museum, das danach zur Besichtigung freigegeben war. Das Museum Werdenfels in der Ludwigstraße 47 ist von Dienstag bis Sonntag jeweils in der Zeit von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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.www.museum-werdenfels.de

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