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Wöchentliche Nachrichten und Reportagen aus den Alpenländern und darüber hinaus
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KW 22 – 2026
25. – 31..05.2026
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23. Internationales
Bergfilm-Festival
Tegernsee
Breites Themenspektrum des Genres Bergfilm wirft seine Schatten voraus
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Bayern – Im Moment gehe es Schlag auf Schlag: Kaum zurück aus dem italienischen Trient, wo Festivalleiter Tom Dauer, Festival-Büroleiterin Manuela Brandl und Schirmherr Michael Pause Anfang Mai das älteste Bergfilmfestival der Welt besuchten, ging es für die Vorjury an die Sichtung von 213 eingereichten Filmen. Bis 22. Mai lief die Auswahl. Aktuell laufen am oberbayerischen Tegernsee die Vorbereitungen für das »23. Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee« – vom 14. bis 18. Oktober 2026 – auf Hochtouren. Tom Dauer erklärte das Vorgehen wie folgt: »Wir schauen einen Film nach dem anderen an und haben ein Punktesystem. Erstaunlich ist, dass wir uns immer relativ einig sind, was ein guter und was ein weniger guter Beitrag ist. Es sind wieder klassifikationstechnische »9er«-Filme dabei, bei denen nur Kleinigkeiten nicht passen. Und einen »10er«-Film haben wir auch schon vergeben, der bei allem herausragt«. Was Festivalleiter Dauer diesmal besonders ins Auge steche: »Wir haben einige Filme, die von Menschen erzählen, die persönliche Krisen in den Bergen bewältigen. Diese Filme geben Hoffnung und Zuversicht«. …weiterlesen
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Tag des
Wochenmarkts
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Baden-Württemberg – Anlässlich des »Tags des Wochenmarkts« startete das Land Baden-Württemberg eine neue Verbraucherkampagne. Die Kampagne solle das Bewusstsein für qualitativ hochwertige Lebensmittel aus Baden-Württemberg stärken. Nachvollziehbarkeit und Transparenz spielten für Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Kaufentscheidung eine maßgebliche Rolle. Das »Qualitätszeichen Baden-Württemberg« und das »Biozeichen Baden-Württemberg« sollen qualitativ hochwertige und regional erzeugte Produkte erkennbar machen und unterstütze bei einer bewussten Kaufentscheidung.
Transparenz durch staatliche Siegel
Die Qualitätszeichen garantierten eine lückenlose Rückverfolgbarkeit. Die Einhaltung der Qualitätskriterien werde durch ein dreistufiges Kontrollsystem, bestehend aus Eigenkontrolle, neutraler Kontrolle sowie Kontrollüberwachung abgesichert und sei durch die Europäische Union bis 2027 notifiziert. Angesichts globaler Unsicherheiten in den Lieferketten gewinne die verlässliche Versorgung aus dem Land massiv an Bedeutung.
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Noch mehr
Pünktlichkeit
und Sauberkeit
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Schweiz – Auch im Jahr 2025 habe der regionale »Bus- und Zugverkehr« in der Schweiz mit hoher Qualität überzeugt. Insbesondere bei der Pünktlichkeit und der Sauberkeit seien weitere Fortschritte erzielt worden. Dies gehe aus dem diesjährigen Bericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) über die Qualität des regionalen Personenverkehrs hervor. Wie in den vorangegangenen Jahren sei die grosse Mehrheit der Reisenden rechtzeitig und ohne Zwischenfälle ans Ziel gelangt. Im gesamtschweizerischen Durchschnitt seien im letzten Jahr mehr als 95 Prozent der Regionalzüge und 90 Prozent der Busse pünktlich unterwegs gewesen, d. h. weniger als drei Minuten verspätet. Im Vergleich zu 2024 habe sich die Pünktlichkeit in allen Kategorien der regionalen Linien erhöht.
Hinsichtlich der Leistungsqualität vor und während der Fahrt setze sich der Aufwärtstrend fort: Bei den meisten Kriterien seien erneut Verbesserungen erreicht worden. Zu den am schlechtesten bewerteten Aspekten zähle nach wie vor die Sauberkeit. Die Erhebungen von Testkundinnen und -kunden zeige jedoch, dass sich die Sauberkeit in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich und deutlich verbessert habe, besonders an den Haltestellen. Demgegenüber sei im Jahr 2025 die Information der Kundinnen und Kunden im Fahrzeug leicht schlechter bewertet worden.
Das Qualitätsmesssystem im regionalen Personenverkehr wurde 2016 eingeführt. Dank ihm könnten der Schweizer Bund und die Kantone die Qualität des von ihnen bestellten und mitfinanzierten Angebots beurteilen. Gestützt auf die Ergebnisse könnten sie den Transportunternehmen des Regionalverkehrs gegebenenfalls Verbesserungsmassnahmen auferlegen.
-chbk-
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Verbesserung
des grenzüberschreitenden
öffentlichen Verkehrs
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Liechtenstein – Im Rahmen einer kürzlich erfolgten Sitzung der »Trilateralen Regierungskommission« hätten der Regierungspräsident des Schweizer Kantons St.Gallen Beat Tinner, Vorarlbergs Landesstatthalter Christof Bitschi sowie Liechtensteins Regierungsrat Daniel Oehry die Zusammenarbeit der drei Regionen weiter vertieft. Auf Einladung des Fürstentums Liechtenstein seien konkrete Verbesserungen für die Fahrgäste, koordinierte Angebotsentwicklungen sowie strategische Weichenstellungen für die kommenden Jahre im Mittelpunkt gestanden. Dabei seien weitere, wichtige Fortschritte für einen leistungsfähigen, grenzüberschreitend abgestimmten öffentlichen Verkehr (ÖV) angeregt worden.
Die trilaterale Zusammenarbeit habe bereits zu sichtbaren Verbesserungen für die Fahrgäste geführt. Zentral sei dabei die schrittweise Integration der Tarifsysteme über die Landesgrenzen hinweg, etwa durch erweiterte Kombitarife, erste tarifliche Angleichungen sowie neue grenzüberschreitende Angebote – wie das »Dreiländer-Firmenabo«. Gleichzeitig seien Angebot und Information für die Fahrgäste verbessert worden, unter anderem durch bessere Sichtbarkeit grenzüberschreitender Verbindungen.
Besonders hervorzuheben seien die messbaren Wirkungen auf das Mobilitätsverhalten: Initiativen wie die »Mobilitätsallianz« zeigten, dass der Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf den öffentlichen Verkehr bereits erfolgreich erfolge. Ergänzend seien erste Angebotsausbauten und infrastrukturelle Modernisierungen insbesondere im Bereich der Bahnen umgesetzt bzw. gestartet worden, wodurch die Grundlage für eine langfristig leistungsfähige und attraktive grenzüberschreitende Mobilität geschaffen werde.
Im Fokus der nächsten Jahre stehe die weitere Vertiefung der Integration hin zu einem nahtlosen, grenzüberschreitenden System. Ein zentrales Vorhaben sei dabei die Einführung von »Seamless Travel«, das Reisen über Ländergrenzen hinweg nochmals deutlich vereinfachen solle. Der grenzüberschreitende öffentliche Verkehr entwickele sich dabei Schritt für Schritt zu einem integrierten, kundenfreundlichen Gesamtsystem – getragen von einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinweg.
-RdFL-
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50 Jahre
Naturschutzgebiet
Rheindelta
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Vorarlberg – Zahlreiche Gäste feierten kürzlich im »Rheindeltahaus« in Hard das »50-jährige Bestehen des Naturschutzgebiets Rheindelta«. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Eröffnung einer neuen Ausstellung, eine Amphibienexkursion sowie der Dank an jene Menschen, die sich seit Jahrzehnten mit großem Engagement für den Schutz und die Weiterentwicklung dieses einzigartigen Lebensraums einsetzten. Das »Naturschutzgebiet Rheindelta« glit als das größte Feuchtgebiet am Bodensee und erstrecke sich über die Gemeinden Fußach, Gaißau, Hard und Höchst. Mit einer Fläche von über 2.000 Hektar – davon zwei Drittel Wasserfläche – sei das Gebiet nicht nur das älteste, sondern auch das bedeutendste Schutzgebiet Vorarlbergs.
50 Jahre gelebter Naturschutz
Die Geschichte des »Naturschutzgebiets Rheindelta« reiche weit zurück: Bereits 1926 sei erstmals der Schutz des Bodenseeufers gefordert worden, 1976 sei schließlich die offizielle Schutzgebietsverordnung gefolgt. Damit habe Vorarlberg früh Verantwortung für den Erhalt dieses einzigartigen Lebensraumes übernommen. Seither sei das Schutzgebiet mehrfach erweitert sowie weiterentwickelt worden und sei mittlerweile auch »Ramsar-Schutzgebiet« und ausgewiesenes »Natura-2000-Gebiet«. Ein entscheidender Schritt sei die Gründung des Naturschutzvereins Rheindelta im Jahr 1997 gewesen, der seither als Vorbild für viele andere Naturschutzinitiativen in Vorarlberg gelte. Der Verein stehe seither für einen integrativen Ansatz, bei dem Naturschutz gemeinsam mit Gemeinden, Landwirtschaft, Fischerei, Jagd und Ehrenamt umgesetzt werde.
Der Naturschutzverein habe zahlreiche Projekte umgesetzt und entwickele das Schutzgebiet laufend weiter, und zwar von der Wiedervernässung des Rheindeltas im Rahmen des Projekts »LIFE AMooRe -Austrian Moor Restoration« über Artenschutzmaßnahmen für seltene Fisch-, Amphibien- und Vogelarten sowie Bildungsprojekte für Schulen und Bürgerinnen und Bürger bis hin zum Management von Kormoranen, Bibern und Störchen.
-vlk-
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Naturschutzplan
auf der Alm
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Tirol – Der Sommer steht vor der Tür und für Rinder, Schafe, Pferde und Ziegen heiße es vielerorts wieder: »Ab auf die Alm!« Dass Naturschutz und Almwirtschaft erfolgreich Hand in Hand gehen können, würden die vielen Projekte beweisen, die im Rahmen des Förderangebotes »Naturschutzplan auf der Alm« in den letzten 20 Jahren in den Tiroler Naturparks umgesetzt worden seien. Bereits auf 30 Almen in den Naturparks Kaunergrat, Karwendel und Zillertaler Alpen seien mithilfe dieser Förderung wertvolle Lebensräume auf Almen naturschutzfachlich verbessert oder wiederhergestellt und damit ein konkreter Beitrag zum Erhalt der Biodiversität geleistet worden. Im Naturpark Zillertaler Alpen befinde sich noch bis 2027 die inzwischen dritte Auflage dieses Erfolgsmodells in Umsetzung. Mit dabei seien fünf Almen, die sich vom Zemmgrund quer über das Schutzgebiet bis in den Zillergrund erstreckten.
Erhalt und Schutz wertvoller Lebensräume sowie der Kulturlandschaft
Im Rahmen des Naturschutzplans hätten Almbewirtschafter und Naturparkteams gemeinsam Maßnahmen erarbeitet, um Zielsetzungen zu vereinen, und zwar den Erhalt, die Pflege und gegebenenfalls die schonende Wiederherstellung der Almweiden sowie den Schutz die Revitalisierung wertvoller Lebensräume und Kulturlandschaftselemente. Vielfältige Almen, in denen alpine Rasen, Feuchtbiotope, Baum-, Gehölz- und Steinstrukturen eng miteinander verzahnt sein, würden unzählige Lebensräume bieten und seien Schatzkammern der alpinen Artenvielfalt. Zugewachsene Weideflächen würden wieder aufgelichtet, Almtümpel renaturiert, Moore vor Viehvertritt geschützt und Lesesteinmauern errichtet. Die Almbäuerinnen und -bauern sollen dafür je nach Aufwand der Maßnahme eine Förderung erhalten. Diese praxisnahe Förderschiene habe sich als Vorzeigemodell erwiesen, um die Zusammenarbeit zwischen Naturparks und Almwirtschaft zu verbessern und intensivieren.
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Gesundheit
neu denken
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Südtirol – Ein starkes Gesundheitswesen stelle den Menschen in den Mittelpunkt. Es sichere allen einen fairen Zugang, denke nachhaltig und biete über alle Lebensphasen hinweg eine hochwertige, bedarfsgerechte und mehrsprachige Gesundheitsversorgung. Mit dieser Mission und einer klaren Vorstellung habe die Südtiroler Landesregierung kürzlich den Startschuss für die Ausarbeitung eines neuen »Landesgesundheitsplans 2027 – 2030« gegeben. »Unser Ziel ist ein Gesundheitswesen, das den Menschen zuhört, Qualität sichert und langfristig trägt«, erklärte Südtirols Gesundheitslandesrat Hubert Messner.
Der »Landesgesundheitsplan« sei eines der Hauptinstrumente, für die kommenden Jahre an einem zukunftsfähigen, modernen und integrierten Gesundheitssystem für Südtirol weiterzubauen, in dem Krankenhäuser und wohnortnahe Angebote noch enger zusammenspielten, erklärte Messner. Das Augenmerk liege auf Prävention, wohnortnaher Versorgung, Vernetzung der Krankenhäuser in der Akutversorgung genauso wie auf Ausbildung, Attraktivität, Innovation und Digitalisierung.
Der neue »Landesgesundheitsplan« werde den bisherigen Plan fortschreiben, Inhalte aktualisieren und neue Handlungsfelder aufnehmen. Insgesamt bilde der Plan den strategischen Rahmen für die Weiterentwicklung des gesamten Gesundheitssystems und sorge für eine bessere Abstimmung mit bestehenden Fachplänen.
-lpast-
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Euregio-
Sicherheitsolympiade
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Salzburger Land / Bayern – Rund 2.985 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen aus Salzburger und bayrischen Schulen traten heuer bei der »Sicherheitsolympiade« des Zivilschutzverbandes an. Das Finale konnte die Volksschule Mauterndorf mit ihrem Wissen zu Sicherheit und Gefahren sowie ihrer Geschicklichkeit und Schnelligkeit in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim für sich entscheiden. Insgesamt 344 Kinder traten in der Schwarzenberg-Kaserne beim Finale der »Kindersicherheitsolympiade – Euregio-Safety-Tour« an. Mit einer Schnellraterunde, einem Scooter- Parcours, einem Löschbewerb und dem Gefahrstoff-Würfelpuzzle wurden die Besten in Sachen Sicherheit aus Salzburg, Traunstein und dem Berchtesgadener Land ermittelt.
Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler betonte: »Wenn Kinder schon in der Volksschule spielerisch erfahren, wie man sich in Notlagen richtig verhält, füreinander sorgt und Hilfe organisiert, wächst mit jedem Schritt ihre Sicherheit – und damit auch die Sicherheit unserer gesamten Gesellschaft. Die Euregio-Safety-Tour hat auch heuer wieder bewiesen, wie es gelingen kann, Kindern dieses wichtige Werkzeug zum eigenen Schutz und auch dem Schutz anderer mitzugeben«.
Einsatzkräfte zeigten ihr Können
Spannend seien nicht nur die Bewerbe gewesen. In den Pausen hätten die Kinder die Möglichkeit an den Stationen der Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei, Höhlenrettung und dem Roten Kreuz die Arbeit der Einsatzorganisationen kennenzulernen gehabt. Die Sieger des Finales – die Volksschule Mauterndorf aus dem Lungau – werde am 23. Juni 2026 beim Bundesfinale der »Sicherheitsolympiade« in Wien antreten.
-ls-
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Tierseuchen
kennen
keine Grenzen
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Oberösterreich – Mit Beginn der Sommerreisezeit seien viele Menschen in verschiedenen Ländern unterwegs. Oft würden dabei regionale Spezialitäten wie Fleischwaren, Käse oder andere tierische Produkte oder auch »gerettete« Tiere aus dem Urlaub mitgebracht. Vielen Reisenden sei jedoch nicht bewusst, dass dadurch gefährliche Tierseuchen eingeschleppt werden könnten. Bei Mitbringseln tierischer Herkunft sei Vorsicht geboten, denn derzeit würden in mehreren beliebten Urlaubsländern Europas hochansteckende Tierkrankheiten auftreten. Besonders betroffen seien Nutztiere – wie Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Geflügel. Für den Menschen seien diese Krankheiten meist unbedenklich, eine Einschleppung hätte jedoch schwerwiegende Folgen für die Landwirtschaft und könne umfangreiche Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich machen.
Ein leider stark unterschätztes Risiko für den Menschen sei die Tollwut, die in einigen Ländern auch innerhalb Europas und angrenzender Regionen noch verbreitet sei. Besondere Vorsicht sei aktuell bezüglich der Maul- und Klauenseuche geboten. Diese hochansteckende Viruserkrankung betreffe hauptsächlich Rinder, Schafe und Ziegen, sowie Schweine. Zuletzt seien etliche Fälle auf Zypern und der beliebten griechischen Ferieninsel Lesbos festgestellt worden. Die Krankheit verbreite sich sehr leicht – nicht nur durch Tiere, sondern auch über Lebensmittel, Kleidung, Schuhe oder Fahrzeuge.
Zusätzlich würden derzeit in Südosteuropa die Pest der kleinen Wiederkäuer sowie Schaf- und Ziegenpocken auftreten. Betroffen sei u.a. Griechenland als beliebtes Sommerreiseziel. Diese Krankheiten könnten viel Tierleid und erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Die Erreger können über den Transport infizierter Tiere oder tierischer Produkte weiterverbreitet werden. Die Afrikanische Schweinepest breite sich in Teilen Europas weiterhin aus. Betroffen seien sowohl Wildschweine als auch Hausschweine. Zuletzt sei sie in mehreren Ländern Mittel- und Osteuropas Fälle nachgewiesen worden. Für Menschen sei die Krankheit ungefährlich, für Schweinebestände jedoch verheerend. Bereits kleine Mengen kontaminierter Fleischprodukte oder Speisereste könnten zur raschen Verbreitung beitragen.
Beim Geflügel seien in mehreren europäischen Ländern zuletzt Fälle der »Newcastle Disease« festgestellt worden. Diese Geflügelseuche betreffe Hühner, Puten und andere Vogelarten und könne sich sehr schnell in Geflügelbeständen ausbreiten. Eine Einschleppung könne unter anderem über lebende Tiere, Geflügelprodukte oder Gegenstände wie Schuhe oder Autoreifen erfolgen. Große Vorsicht sei außerdem beim Kontakt mit streunenden Hunden und Katzen im Ausland geboten. In mehreren Ländern Osteuropas (Rumänien, Polen) und außerhalb der EU (Türkei, Marokko, Tunesien, etc.) komme die Tollwut weiterhin vor. Die Krankheit werde durch den Biss infizierter Tiere übertragen und verlaufe beim Menschen ohne rasche und langwierige Behandlung tödlich. Die spontane Übernahme oder »Rettung« von Streunertieren könne daher schlimme Folgen haben.
Die Einfuhr von Tieren aus dem Ausland dürfe nur unter Einhaltung der geltenden veterinärrechtlichen Bestimmungen und mit den erforderlichen Gesundheitsdokumenten erfolgen. Auch bei tierischen Lebensmitteln sei Zurückhaltung wichtig. Fleisch, Rohwürste, Rohmilchprodukte, Eier oder andere tierische Erzeugnisse könnten Krankheitserreger enthalten. Reisende sollten daher keine tierischen Produkte aus betroffenen Regionen mitbringen und Speisereste keinesfalls an Tiere verfüttern. Es empfehle sich, rechtzeitig vor Reiseantritt Informationen über die aktuellen Einreise- und Mitnahmebestimmungen einzuholen und auf die Mitnahme lebender Tiere oder tierischer Produkte zu verzichten.
-loö-
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Vorlesetag
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Steiermark – Kürzlich lud steiermarks Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom zum Auftakt für den großen »Steirischen Vorlesetag« ein. Dieser finde am 13. Juni 2026 zum 9. Mal statt und mache auch heuer wieder Lust darauf, neue Geschichten und Welten zu entdecken. Das Erfolgsrezept für den Vorlesetag sei ganz einfach: Einen interessanten Vorleseort auswählen, sich ein kreatives Rahmenprogramm überlegen, ein dazupassendes Buch schnappen und Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene mit einer Geschichte begeistern.
Vorlesen und Leseförderung sei nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene wichtig. Laut einer Erhebung der OECD könnten rund 29 Prozent der Erwachsenen zwischen 16 und 65 Jahren in Österreich nicht sinnerfassend lesen. Auch die Leseaktivität in der Freizeit sei in Österreich rückläufig. Der »Steirische Vorlesetag« bringe daher das Vorlesen direkt zu den Menschen an Alltagsplätze. Diese würden zu außergewöhnlichen Schauplätzen, denn hier sollen bei Lesewanderungen, Museumsführungen oder Lesepicknicken Geschichten lebendig werden. Weitere Infos: vorlesetag-steiermark.at
-lstmk-
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Waldolympiade
und Europameisterschaft
der Waldarbeit
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Kärnten – Vom 19. bis 22. Mai fanden erstmals die »Alpen-Adria-Waldolympiade« und die »Europameisterschaft der Waldarbeit« zeitgleich an einem Austragungsort am Oberkärntner Bildungszentrum Litzlhof statt. Für Kärnten seien diese beiden Veranstaltungen etwas sehr Besonderes gewesen, erklärte Kärntens Landeshauptmann-Stellvertreter und Forstreferent Martin Gruber. Insgesamt gingen bei den Wettbewerben 46 Teams an den Start. 22 Teams aus 17 Ländern bei der »Europameisterschaft der Waldarbeit« sowie 24 Teams aus sieben Ländern bei der »Alpen-Adria-Waldolympiade«. Bewerbe wie Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Entasten und das Fällen eines Baumes standen dabei auf dem Programm.
Es ging bei den Bewerben um Präzision, Können, Konzentration und Verantwortung im Umgang mit dem Wald. »Die Disziplinen zeigen eindrucksvoll, wie anspruchsvoll und vielseitig die Arbeit im Wald ist. Veranstaltungen wie diese verbinden Wettbewerb und internationale Freundschaft und geben uns als Bundesland auch die Möglichkeit uns als Waldland international zu präsentieren“, so Gruber.
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Schaugärten
des Jahres
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Niederösterreich – Im Rahmen einer Verleihung mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeichnete die Niederösterreichische Umweltbewegung »Natur im Garten« kürzlich die »Schaugärten des Jahres« aus. Zum vierten Mal waren die Besucherinnen und Besucher von Niederösterreichs über 100 »Natur im Garten«-Schaugärten in der vergangenen Gartensaison aufgerufen, einen Schaugarten des Jahres zu wählen. Insgesamt 1.294 Bewertungen wurden abgegeben. In fünf Kategorien konnten so – teilweise aufgrund gleicher Punktzahl – insgesamt sieben »Schaugärten des Jahres« prämiert werden. Die diesjährigen Gewinner: »Die Garten Tulln«, die »Kittenberger Erlebnisgärten«, die »Arche Noha«, der »Schlosspark Eckartsau«, der »Naturkunde Hexengarten«, der »Sonnenkräuterhof Schmidt« sowie »Susis Pflanzentausch«.
In der Kategorie »Gartenhighlights« gab es aufgrund von Punktegleichheit gleich zwei Gewinner: »Die Garten Tulln« sowie die »Kittenberger Erlebnisgärten«. Mit 70 liebevoll gestalteten Mustergärten, einer Fülle von Attraktionen und Veranstaltungen sowie zahlreichen Führungsangeboten sei »Die Garten Tulln« eines der bekanntesten und beliebtesten Ausflugsziele in Niederösterreich. Die »Kittenberger Erlebnisgärten« seien mit 50 Themengärten, vielfältigen Veranstaltungen und Tieren im Garten ein Wunderland der Gartenfantasie.
In der Kategorie »Erlebnisgärten« habe sich der Schaugarten »Arche Noha« im Bezirk Krems durchgesetzt. Jährlich würden hier rund 550 verschiedene seltene Gemüse-, Kräuter- und Obstsorten wachsen. In liebevoll gestalteten Themenbeeten werde sichtbar, wie vielfältig Nahrungspflanzen seien.
Die Kategorie »Besuchsgärten« habe erneut und damit zum vierten Mal in Folge der »Schlosspark Eckartsau« im Bezirk Gänserndorf dominiert. Das historische Parkjuwel mit weitläufiger Idylle, Wiesen, Baumalleen und Teichen lade zu ausgedehnten Spaziergängen ein.
Die Kategorie »Schaugärten« habe der erst im Vorjahr ins Netzwerk eingetretene »Naturkunde Hexengarten« im Bezirk Gänserndorf für sich entschieden. Der thematisch gestaltete Naturgarten entführe Besucherinnen und Besucher in eine Welt aus Pflanzenwissen, Symbolik und Mystik. Das Gartenthema kreise um Hexenwissen, Rituale und das Leben im Einklang mit der Natur.
In der Kategorie »Private Schaugärten« hätten der »Sonnenkräuterhof Schmidt« im Bezirk St. Pölten und »Susis Pflanzentausch« im Bezirk Hollabrunn überzeugt. Der »Sonnenkräuterhof Schmidt« mache aus der Kräuter-Leidenschaft seiner Besitzerin kein Geheimnis. »Susis Pflanzentausch« würden in einem romantischem Naturgartenambiente unter einem alten Nussbaum von April bis Oktober Pflanzen aller Art zum Tausch bereitstehen.
-lnö-
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Neophyten-
Offensive
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Burgenland – Mit einem breit angelegten Workshops startet das Land Burgenland die nächste Phase der »Neophyten-Offensive«. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Wasserbau, Naturschutz, Imkerei, Wissenschaft und Verwaltung brachten kürzlich ihre Erfahrungen und Perspektiven zur Eindämmung invasiver Arten ein. Im Mittelpunkt sei dabei vor allem die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteurinnen und Akteure gestanden. Die »Neophyten-Offensive« werde gemeinsam mit dem »Verein der Burgenländischen Naturschutzorgane« umgesetzt und mit rund 45.000 Euro gefördert. Ziel sei unter anderem der Aufbau eines landesweiten Netzwerks zur besseren Abstimmung und Koordination der Bekämpfungsmaßnahmen. »Neophyten halten sich nicht an Gemeindegrenzen oder Zuständigkeiten. Genau deshalb brauchen wir ein abgestimmtes Miteinander statt verstreuter Einzelmaßnahmen«, erklärte Burgenlands Naturschutzlandesrätin Anja Haider-Wallner.
Im Burgenland seien derzeit zwölf invasive Pflanzenarten weit verbreitet, vier davon – »Gewöhnliche Seidenpflanze«, »Götterbaum«, »Riesenbärenklau« und »Drüsiges Springkraut« – stehen auf der EU-Liste besonders problematischer Arten. Europaweit verursachten invasive Arten Schäden von mehr als zehn Milliarden Euro jährlich.
-lbgld-
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Drei Millionen Euro
für 100 Moore
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Bayern – Der »Moorschutz« in Bayern werde weiter gestärkt. Rund drei Millionen Euro vom Freistaat und der EU sollen unter anderem in den kommenden drei Jahren in das Moorschutzprojekt »Ebersberger Inngletscher Moore« fließen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte bei der Förderscheckübergabe: »Moore sind ökologische Multitalente und unverzichtbare Klimaschützer. Die rund 100 Moore im Landkreis Ebersberg sind ein einzigartiger Natur- und Klimaschatz. Sie bieten bedrohten Tier- und Pflanzenarten wertvolle Lebensräume und speichern gleichzeitig große Mengen Kohlenstoff. Gemeinsam mit der EU investieren wir in die Wiedervernässung und Sicherung dieser wertvollen Moorlandschaften. Jeder Euro für den Moorschutz ist gut investiertes Geld. Unser Ziel ist klar: Wir wollen Moorböden renaturieren, die natürliche Wasserhaltefunktion stärken und einzigartige Lebensräume dauerhaft erhalten. Das ist aktiver Klima- und Naturschutz vor Ort«.
Das Moorschutzprojekt »Ebersberger Inngletscher Moore« laufe bis zum 31. Dezember 2028. Projektträger sei der Landkreis Ebersberg gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Ebersberg e. V. Das Gesamtvolumen des Projekts betrage rund drei Millionen Euro und werde zu 60 Prozent aus Mitteln des Bayerische Umweltministeriums und zu 40 Prozent aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Im Fokus des Projekts sollen die rund 100 Hoch-, Übergangs- und Niedermoore im südlichen Landkreis Ebersberg stehen. Ziel des Projekts sei eine schnelle und wirksame Wiedervernässung der Moorstandorte, um, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und wertvolle Feuchtbiotope dauerhaft zu sichern.
-bstmuv-
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Menschen
besser auf Krisen
vorbereiten
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Baden-Württemberg – Großbrand, Überschwemmung, Stromausfall – wenn die Krise da ist, ist es zu spät, sich vorzubereiten. Die baden-württembergsiche Landesregierung möchte mit den Menschen vor Ort die Resilienz der Gesellschaft stärken. Zu diesem Zweck habe Barbara Bosch, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, das Projekt »Gut vorbereitet für den Ernstfall« angestoßen: »Ich habe dieses Projekt initiiert, weil wir alle merken, dass wir uns wappnen müssen. Die Bevölkerungsschutzorganisationen und Behörden tun dies, indem sie ihre Erfahrungen aus Kriseneinsätzen und Übungen auswerten. Doch eine Gruppe wurde dabei bislang nicht einbezogen: Die Bevölkerung. Dabei hat sie als Betroffene ihre eigene Sicht auf das, was passiert ist. Diese Lücke möchte ich schließen. Die Zivilgesellschaft soll sich nicht nur besser vorbereiten können. Sie zeigt auch in der Krise große Bereitschaft, anderen zu helfen. Das soll vor Ort wirkungsvoll unterstützt und besser mit den Profis verzahnt werden. Davon profitieren alle – nicht nur im Ernstfall«.
Die erste Phase des Projekts sei abgeschlossen: In fünf Kommunen wurden Fokusgruppen gegründet, in denen Bürgermeister, Einsatzkräfte und Betroffene ihre Erfahrungen aus Krisensituationen ausgetauscht konnten. Thematisiert wurden unter anderem Hochwasserereignisse, ein Innenstadtbrand, der Fund einer Weltkriegsbombe sowie ein Zugunglück. Die Berichte und Erkenntnisse seien systematisch dokumentiert und ausgewertet worden.
-lbw-
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Reich moduliertes
»Gesicht der Schweiz«
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Schweiz – Die »Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek« erhalte eine bedeutende Schenkung zur Erweiterung ihrer umfassenden Sammlung an fotografischen Portraits. Der Zürcher Fotokünstler Christian Scholz (*1951), zusammen mit seiner Familie, überlasse dem Schweizer Bund eine komplette Edition des Œuvres »501 – Portraitwerk Schweiz. Ein künstlerisches Programm«. Bekannte Schweizer Persönlichkeiten seien darin zu entdecken, aber auch viele Unbekannte, die sich in ihrer Gesamtheit zu einem reich modulierten »Gesicht der Schweiz« zusammenfügten.
Das »Portraitwerk Schweiz« umfasse 501 analog aufgenommene Schwarz-Weiss Porträts im Format 30 × 40 Zentimeter, die in 15 Portfolios zusammengefasst seien. Die Bilder seien in 50 thematische Serien unterteilt, und zwar von Jugendlichen über Architektinnen und Architekten bis zu Bäuerinnen, Bankiers und Sportlerinnen. Inhaltlich werde ein klar egalitärer Ansatz verfolgt, Schweizerinnen und Schweizer aus allen Regionen des Landes ungeachtet ihres sozialen Status als Vertreterinnen und Vertreter eines Gemeinwesens abzubilden.
Christian Scholz lebt seit 1985 in Zürich. 1990 startete er das Langzeitprojekt, das 2020 unter dem Titel »501 – Portraitwerk Schweiz. Ein künstlerisches Programm« abgeschlossen wurde. Neben dem Portraitwerk habe sich Christian Scholz mit verschiedenen weiteren Fotoprojekten beschäftigt, etwa mit dem Werkzyklus »Tierkörper«, der die Schweizer Kuh würdige und in Ausstellungen und Bildbänden präsentiert wurde. Seine fotografischen Arbeiten seien in renommierten Privatsammlungen und in öffentlichen Sammlungen des In- und Auslands zu finden, so etwa in der National Portrait Gallery in London, im Centre Pompidou in Paris oder im Kunsthaus Zürich.
Kapitale Erweiterung der Fotoportraitsammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek
In der »Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek« nehme das Sammeln von fotografischen Werken einen hohen Stellenwert ein. Sammelschwerpunkte seien insbesondere fotografische Dokumentationen der Schweiz bezogen auf ihre Landschaft und ihre Bevölkerung. Die Kollektion der Fotoporträts mit vielen Zehntausenden von Bildern sei dementsprechend umfangreich und werde weiter gepflegt. Das »501 – Portraitwerk Schweiz« wird damit Teil des nationalen Kulturerbes und stehe der Öffentlichkeit sowie den Forschenden als neue Quelle für Einblicke in das »Gesicht der Schweiz« zur Verfügung.
-chbk-
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Weiterentwicklung
der Geoinformationen
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Liechtenstein – Im Fürstentum Liechtenstein wurde kürzlich ein umfangreiches Verordnungspaket im Bereich der »Geoinformation« beschlossen. In den verschiedenen Verordnungen werden zentrale gesetzliche Anpassungen, mit der Abänderung des Geoinformationsgesetzes, des Gesetzes über den Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen, des Gesetzes über die amtliche Vermessung, des Baugesetzes und des Gewässerschutzgesetzes vorgenommen. Die teils neuen und teils abgeänderten Verordnungen sollen, wie die entsprechenden Gesetzesänderungen, am 1. Juni 2026 in Kraft treten.
Genehmigt seien u.a die Landesgeologieverordnung, die Landesvermessungsverordnung, die Verordnung über die amtliche Vermessung, die Verordnung über die geografischen Namen, die Verordnung über die Gebühren für die Nutzung der Geodateninfrastruktur Liechtenstein sowie die Verordnung über die Abänderung der Geoinformationsverordnung, die Verordnung über die Abänderung der Katasterverordnung, die Verordnung über die Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung sowie die Verordnung über die Abänderung der Amtsblattverordnung worden.
Mit der Aufnahme der Landesgeologie in das Geoinformationsgesetz werde erstmals eine gesetzliche Grundlage für die »Landesgeologie« geschaffen. Die Landesgeologieverordnung regele die Erhebung, Verarbeitung, Archivierung und Bereitstellung geologischer Daten und stärke damit insbesondere die Bereiche Naturgefahren, Bauwesen, Gewässerschutz und Nutzung des Untergrunds.
Mit der Landesvermessungsverordnung werde der rechtliche Rahmen für geodätische, topografische und kartografische Grundlagen und Produkte geschaffen. Damit werde gewährleistet, dass qualitativ hochwertige Referenzdaten dauerhaft verfügbar seien. Die Verordnung über die geografischen Namen regele Zuständigkeit, Verfahren und Grundsätze für das einheitliche Festlegen und Verwalten der Namen von Gemeinden, Ortschaften, Strassen, Gebäuden Stationen und topografischen Objekten. Neu werde eine Nomenklaturkommission als Fachstelle für geografische Namen eingesetzt.
Ein zentraler Schritt hin zu einem einfachen Zugang zu Daten und Informationen der Geodateninfrastruktur erfolge durch die Abänderungen der Gebührenverordnung. Der Zugang zu Geodaten erfolge künftig weitgehend gebührenfrei. Gebühren würden nur noch für Leistungen anfallen, die eine manuelle Bearbeitung erforderten.
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25 Jahre
»Mädchen*impulstage«
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Vorarlberg – Der Verein »Amazone« veranstaltete kürzlich zum 25. Mal die »mädchen*impulstage«. »Seit 25 Jahren setzen die mädchen*impulstage ein Zeichen dafür, wie wichtig Mitsprache und Mitgestaltung für junge Menschen sind. Mädchen und junge Frauen sind dabei nach wie vor mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Die mädchen*impulstage schaffen gezielt Räume, in denen sie ihre Ideen einbringen, sich ausprobieren und ihre Rolle in der Gesellschaft aktiv gestalten können«, erläuterte Vorarlbergs Landesrätin Barbara Schöbi-Fink.
Die »mädchen*impulstage 2026« stellten junge Frauen und ihre Potenziale in den Mittelpunkt und möchten sie dazu ermutigen, ihre Stimmen sicht- und hörbar zu machen. Denn noch immer würden Mädchen vor Herausforderungen stehen, wenn sie gesellschaftlich und politisch ihre Perspektiven und Anliegen einbringen möchten. Die »mädchen*impulstage« sollen auf diese Barrieren und Ungerechtigkeiten aufmerksam machen und das Mitspracherecht von Frauen stärken.
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Ehrenamt
mit Strahlkraft
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Tirol / Südtirol / Trentino – Mit der Auszeichnung »Glanzleistung – das junge Ehrenamt« möchten Tirol, Südtirol und das Trentino herausragendes ehrenamtliches Engagement in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit – heuer bereits zum fünften Mal in Folge – würdigen. Die Verleihung finde abwechselnd in den drei Euregio-Landesteilen statt und wurde diesmal in Bozen ausgerichtet. Anton Mattle (Tirol), in Rosmarie Pamer (Südtirol) und Achille Spinelli (Trentino) zeichneten dabei insgesamt 21 Einzelpersonen und acht Projekte aus der »Euregio Tirol-Südtirol-Trentino« sowie ein grenzüberschreitendes Projekt aus. »Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Gesellschaft – in Tirol ebenso wie in Südtirol und im Trentino. Junge Menschen, die sich freiwillig engagieren, übernehmen Verantwortung, schaffen Gemeinschaft und gestalten unsere Zukunft aktiv mit. Mit der Auszeichnung holen wir dieses Engagement in der Euregio gemeinsam vor den Vorhang. Die Verleihung reiht sich damit auch in das Tiroler Jahr des Ehrenamts ein«, erklärte Euregio-Präsident und Tirols Landeshauptmann Anton Mattle.
Tiroler Glanzleistungen
Aus Tirol wurden elf junge Persönlichkeiten ausgezeichnet. Die Vielfalt ihres Engagements reiche von der Arbeit in Jugend- und Blaulichtorganisationen über Sport- und Kulturvereinen bis hin zu kirchlichen und schulischen Initiativen. Zusätzlich seien zwei Projekte geehrt worden, und zwar die Kampagne »Alles steht Kopf« der »Landesschülervertretung Tirol«. Sie mache psychische Belastungen junger Menschen sichtbar und rücke mentale Gesundheit an Tirols Schulen stärker in den Fokus.
Filmreife Zusammenarbeit
Als grenzüberschreitendes Projekt sei die »EuregioYoungJury« des Filmclubs Bozen ausgezeichnet worden, die heuer ihr zehnjähriges Bestehen feierte. Das Projekt bringe Jugendliche aus Tirol, Südtirol und dem Trentino zusammen, die im Rahmen des »Bolzano Film Festival Bozen« Filme sichte, diskutiere und gemeinsam einen Preis vergebe. Ziel sei es, junge Menschen an die Welt des Films heranzuführen und zugleich den Austausch über Sprach- und Landesgrenzen hinweg zu stärken.
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Integrationsprojekt
soll Eigenverantwortung stärken
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Südtirol – Im Rahmen eines breit angelegten Integrationsprojektes sollen insgesamt 94 Familien mit Migrationshintergrund Wohnmöglichkeiten in einer Südtiroler Gemeinde erhalten. Begleitend dazu erfolge eine sozialpädagogische Begleitung mittels individuellen Wohn- und Integrationsprojekten durch die Sozialdienste der Bezirksgemeinschaften. Der Dienst »Begleitetes Wohnen für Familien mit Migrationshintergrund« solle Familien mit einem positiv abgeschlossenen Asylverfahren und Bleiberecht eine temporäre Unterkunft bieten. »Die Familien brauchen eine stabile Wohnsituation und eine Perspektive. Es geht es in diesem Wohnintegrationsprojekt darum, die Betroffenen in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Spracherwerb zu begleiten und zu unterstützen«, so Südtirols Landesrätin Rosmarie Pamer. Die vorgesehene Aufnahmedauer betrage 24 Monate, es fielen dafür für die Familien Monatstarife bis 168 Euro pro Person an. Für eine dreiköpfige Familie seien dies, je nach wirtschaftlicher Lage, 120 bis 504 Euro, rechnete die Landesrätin vor. »Auch die Familien, die sich hier beteiligen, haben eine Verantwortung«, so Pamer. Dafür müssten Familien einen Aufnahmevertrag unterzeichnen, in dem Details zu den Pflichten festgehalten seien. So müsse u.a. zugesichert werden, sich aktiv am Integrationsprojekt zu beteiligen, die festgelegten Tarife zu bezahlen und mit den Sozialdiensten zusammenarbeiten.
-lpast-
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KW 21 – 2026
18. – 24..05.2026
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Weinbauern
setzen auf
Agrardrohnen
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Bayern – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich für einen schnelleren und einfacheren Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft, besonders auch im Weinbau ausgesprochen. Bei einer Drohnenvorführung im Weinberg erklärte er: »Drohnen haben großes Potenzial in der Landwirtschaft. Gerade im Weinbau, in steilen Anbaugebieten, bringen sie echte Vorteile, zum Beispiel bei der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln. Die Wartezeiten für Einsatzgenehmigungen von Drohnen durch das Luftfahrt Bundesamt sind allerdings untragbar lange, vor allem für die saisonal gebundenen Einsätze im Weinbau. Ein Genehmigungsprozess von mehreren Monaten ist nicht akzeptabel. Ich setze mich schon seit Jahren für effizientere und unbürokratischere Verfahren ein. Das zuständige Luftfahrt Bundesamt muss hier deutlich schneller werden, ich bin allerdings dafür, die Zuständigkeit für die Drohnengenehmigungen nach Bayern zurückzuholen«.
In der Kritik der Branche steht unter anderem das Ende 2025 vom Luftfahrt Bundesamt aufgelegte »FastFlight-Verfahren«, weil es trotz Beschleunigung immer noch deutlich zu lange dauere. Die Bearbeitungszeit von Genehmigungsverfahren sollte auf wenige Wochen verkürzt und die Prozesse vereinfacht werden. Das Verfahren bleibe weit hinter den Erwartungen zurück, weshalb sich der Zeitraum von Antragstellung bis zur Genehmigung noch immer auf zehn bis zwölf Wochen erstrecke und großen Aufwand benötige.
Die Bayerische Koordinierungsstelle Drohnen (BayKD) unterstütze seit 2025 auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministers bei Genehmigungsaspekten sowie bei operativen Fragen rund um Drohnentechnologien in Bayern. Die BayKD habe auch Vertreter des Weinbaus zu den aktuellen Verfahren informiert, bei der Antragstellung, der Erstellung des Betriebshandbuchs und mit Angeboten für koordinierte Schulungen unterstützt. Alleine in Franken werde auf einer Fläche von rund 6.300 Hektar Wein angebaut. Etwa 650 Weingüter verkauften ihre Weine. Rund 2.900 Winzerfamilien seien in drei fränkischen Winzergenossenschaften organisiert.
-bstmwi- Bild: B.Brummer
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Mehr Frauen
mit Migrationserfahrung
in Arbeit
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Baden-Württemberg – Das baden-württembergische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration unterstütze in der Förderlinie »Perspektive Arbeit – Aufwind für Frauen mit Migrationserfahrung« des »Europäischen Sozialfonds Plus« (EFS Plus) insgesamt 18 Projektträger mit einem Fördervolumen von rund 3,3 Millionen Euro. Dabei stammten knapp drei Millionen Euro aus dem »ESF Plus« und etwa 300.000 Euro aus Landesmitteln. Die Projektlaufzeit beginne am 1. Juni 2026 und ende am 31. Dezember 2028.
Migration und Vielfalt
»Baden-Württemberg ist ein Einwanderungsland. Migration und Vielfalt prägen unsere Gesellschaft und stellen gleichzeitig Chancen und Herausforderungen dar, insbesondere im Kontext von Teilhabe und Gleichstellung.In diesem Spannungsfeld sind Frauen mit Migrationserfahrung eine besonders betroffene Gruppe. Sie bringen Fähigkeiten, kulturelle Perspektiven und Erfahrungen mit, die unsere Gesellschaft bereichern«, erklärte Manne Lucha, Baden-Württembergs Minister für Soziales, Gesundheit und Integration. Dennoch seien sie in der deutschen Arbeitswelt nach wie vor unterrepräsentiert und ihr Potenzial werde nicht ausgeschöpft.
Strukturelle Hürden erschwerten diesen Frauen den Zugang zur Erwerbstätigkeit – trotz hoher Motivation und vorhandener Qualifikationen. Dreh- und Angelpunkt seien fehlende Kinderbetreuungsangebote, dazu komme die unzureichende Anerkennung ausländischer Abschlüsse, mangelnde Kenntnisse über das deutsche Bildungs- und Beschäftigungssystem sowie Sprachbarrieren. Frauen übernähmen eine zentrale Rolle als Multiplikatorinnen von Integration innerhalb ihrer Familien – doch diese Rolle habe den Preis, dass sie sich meist für die Familie und gegen die Arbeit entscheiden müssten.
Individuelle Fähigkeiten ausbauen
Die ausgewählten Projekte möchten Frauen mit Migrationserfahrung mit individuellem Coaching unterstützen. Die geförderten Frauen sollen ermutigt werden, Hemmnisse zu überwinden, ihre Fähigkeiten auszubauen und selbstbewusst umzusetzen. So sollen nachhaltige Übergänge in Qualifizierung und Arbeit gelingen. Aktuelle Daten aus dem Integrationsmonitoring der Länder zeigten: In Baden-Württemberg liege die Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Migrationserfahrung bis zu 14 Prozent unter der von Frauen ohne Migrationserfahrung, bundesweit betrage der Unterschied sogar 18 Prozent. Neben geschlechtsspezifischen Benachteiligungen seien diese Frauen zusätzlich mit migrationsbedingten Herausforderungen konfrontiert. Traditionelle Rollenbilder, unterbrochene Bildungsbiografien und fehlende Netzwerke erschwerten die nachhaltige Integration in Gesellschaft und Arbeitsleben.
Zwar stellten Integrationskurse einen wichtigen ersten Schritt dar, doch häufig fehlten systematische Anschlussstrukturen. Viele Frauen erlebten nach dem Abschluss eines Integrationskurses einen Bruch in ihrem Integrationsverlauf. Dabei sei der Wunsch nach beruflicher Teilhabe groß – nicht zuletzt auch im Hinblick auf eine eigenständige, von Partnern unabhängige Lebensgestaltung. Vor diesem Hintergrund setze die Förderlinie »Perspektive Arbeit – Aufwind für Frauen mit Migrationserfahrung« gezielt an der Schnittstelle zwischen Integrationskurs und Erwerbstätigkeit an.
-lbw-
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Armee
trainiert
in Frankreich
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Schweiz/Frankreich – Bis 22. Mai 2026 trainieren Angehörige der Schweizer Armee mit Helikoptern des Typs Cougar in Frankreich das Schiessen auf fliegende Ziele. Dabei sollen auch entsprechende Einsatzverfahren überprüft werden. Das Training biete der Schweizer Armee die Möglichkeit, sich mit ausländischen Partnern abzugleichen und die internationale Zusammenarbeit zu stärken. Das Trainieren des Schiessens mit Langwaffen aus einem Helikopter diene dazu, die Einsatzfähigkeit der Schweizer Armee unter realistischen und anspruchsvollen Bedingungen zu stärken.
Aufgrund der instabilen Plattform, wechselnder Windverhältnisse und hoher Sicherheitsanforderungen sei diese Fähigkeit besonders komplex und erfordere deshalb ein spezielles Training. Internationales Training wie jenes in Frankreich ermöglichten es der Schweizer Armee, gewisse Einschränkungen gezielt zu kompensieren, die Interoperabilität mit Partnerstreitkräften zu stärken und die Einsatzbereitschaft unter realitätsnahen Bedingungen weiterzuentwickeln.
-chbk-
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Chancen
und Herausforderungen
in der Landwirtschaft
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Liechtenstein – Im Rahmen der Erarbeitung des agrarpolitischen Berichts 2026, der gemäss Landwirtschaftsgesetz alle vier Jahre unter anderem die Weiterentwicklung und Ausrichtung der Agrarpolitik in Liechtenstein aufzeigen soll, wurde das »Liechtenstein-Institut« mit der Durchführung einer Umfrage unter den anerkannten Landwirtschaftsbetrieben beauftragt. Ziel der Befragung sei es gewesen, zentrale Themen wie den administrativen Aufwand, die Pachtsituation, die soziale Absicherung sowie weitere für die Landwirtschaft relevante Aspekte systematisch zu erfassen.
Der vorliegende Bericht zur Umfrage zeige, dass die Landwirtinnen und Landwirte einen hohen Arbeitsaufwand zu bewältigen hätten. Ein relevanter Teil der Befragten habe entsprechend den Wunsch nach weniger Bürokratie, effizienteren Prozessen sowie praxistauglicheren digitalen Lösungen geäußert. Besonders ausgeprägt zeigten sich die strukturellen Herausforderungen im Bereich der Pacht. Der überwiegende Teil der Landwirtschaftsbetriebe verfüge kaum über eigene Flächen. Ferner habe eine Mehrheit der Befragten keine längerfristigen Pachtverträge abgeschlossen. Diese Situation führe bei vielen Betrieben zu Einschränkungen, insbesondere aufgrund fehlender Planungs- und Betriebssicherheit. Im Bereich der sozialen Absicherung erachte eine Mehrheit der Befragten Anpassungen als nicht notwendig. Das bestehende Fortbildungsangebot für Landwirtinnen und Landwirte werde von einer Mehrheit als ausreichend beurteilt. Gleichzeitig werde der Wunsch nach mehr persönlicher Beratung sowie nach einem direkteren Austausch mit dem Amt für Umwelt geäußert.
-RdFL-
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Gezielte
Maßnahmen
gegen Jugendkriminalität
und Cyberkriminalität
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Vorarlberg – Die Entwicklung der Jugendkriminalität und die zunehmenden Bedrohungen durch Cyberattacken seien wesentliche sicherheitspolitische Herausforderungen und dementsprechend auch wichtige Schwerpunkte in der Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Österreichischen Bundesministerium für Inneres und dem Land Vorarlberg. Im Landhaus unterzeichneten kürzlich Innenminister Gerhard Karner, Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Daniel Allgäuer eine neue Sicherheitsvereinbarung. »Vorarlberg ist eine der sichersten Regionen Europas – und wir arbeiten jeden Tag daran, dass das auch so bleibt – mit klarer Haltung und konsequentem Handeln«, betonte Landeshauptmann Wallner. Innenminister Karner hob die in hohem Maße erfolgreiche Arbeit der Vorarlberger Sicherheitsbehörden und Polizei hervor.
Gezielte Maßnahmen gegen Jugendkriminalität
Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen unter 21 Jahren sei in den letzten Jahren gestiegen. Im Jahr 2016 seien in Vorarlberg 3.226 Tatverdächtige registriert worden, 2025 seien es 4.339 (+ 34,5 Prozent) gewesen. Integrationsprobleme in der heimischen Gesellschaftsstruktur führten insbesondere in Ballungsräumen zu speziellen Herausforderungen bei der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Landeshauptmann Wallner begrüße daher besonders die Einrichtung der »Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Jugendkriminalität« (EJK) im Landeskriminalamt Vorarlberg, die durch Analysen und Identifizierung von Hot-Spots bzw. regelmäßiger Aufenthaltsorte von Jugendbanden einen zielgerichteten Einsatz gewährleisten sollen. Im Zuge einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Land und Kriminalpolizei sollen die im Bereich der Kriminalassistenzdienststellen tätigen Präventionsspezialisten als regionale Sensoren, Koordinatoren und Ansprechstellen fungieren und in Abstimmung mit allen relevanten öffentlichen und privaten Einrichtungen maßgeschneiderte Maßnahmen – präventive oder auch repressive – entwickeln und umsetzen. Darüber hinaus führe man die schon bestehenden Arbeitsgruppen zu den Bereichen Jugendkriminalität und Extremismusprävention sowie Demokratiekultur weiter.
In einem seit mehreren Monaten entwickelten Projekt zur Bekämpfung der Kinder- und Jugenddelinquenz arbeitee die Polizei im niederschwelligen Bereich eng mit der Offenen Jugendarbeit (OJA) zusammen. »Spurwechsel« sei ein EU-gefördertes Projekt mit dem Ziel der Reduktion von Wiederholungsdelinquenz bei Jugendlichen durch ein freiwilliges Beratungsangebot der OJA nach polizeilichem Erstkontakt. Dieses Projekt werde ständig weiterentwickelt.
Land unterstütze Maßnahmen gegen Cyberkriminalität
»Neben gesellschaftlichen Veränderungen ist es der technische Fortschritt – insbesondere in Zusammenhang mit der digitalen Transformation, dem mit intensiver Bewusstseinsbildung und Prävention begegnet werden muss und der die Kriminalitätsbekämpfung zunehmend komplexer macht«, so Wallner. Der exponentielle Anstieg der Cyberkriminalität erfordere in der Polizeiarbeit fundiertes Fachwissen, hohe Spezialisierung und laufende Weiterbildung, um neue Phänomene und aktuelle Trends in der Tatbegehung zu erkennen und dagegen vorgehen zu können. Dabei sei es wichtig, dass Sicherheitsbehörden, Land und Gemeinden eng kooperierten. Vor diesem Hintergrund werde es in Vorarlberg gemeinsame Koordinierungstreffen unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und Industrie zum Erfahrungs- und Wissensaustausch geben. Neben der Modernisierung der Ausbildungsinhalte werde auf operativer Ebene in jedem Landeskriminalamt ein »Cybercrime-Training-Center« (CCTC) installiert.
-vlk-
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Totalsperre
des »Brennerkorridors«
am 30. Mai 2026
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Tirol – Am Samstag, 30. Mai, komme es aufgrund einer von einer Privatperson angemeldeten Versammlung – auf Basis einer Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichtes – zu einer umfangreichen Verkehrssperre des gesamten Brennerkorridors im Wipptal. Für den gesamten Transitverkehr – also jeglichen Verkehr, der Tirol nur durchqueren möchte, etwa von Deutschland kommend in Richtung Italien – gelte: Tirol am 30. Mai 2026 großräumig umfahren. »Der Brennerkorridor am 30. Mai ist für den Durchzugsverkehr komplett gesperrt. Es gibt keine lokalen Ausweichmöglichkeiten. Daher gilt es, Tirol großräumig zu umfahren. Insbesondere in den Stunden vor und nach der Sperre aber auch an den Tagen davor und danach ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und damit einhergehenden Verkehrsbehinderungen zu rechnen«, so Kathrin Eberle, Bezirkshauptfrau des Bezirks Innsbruck-Land.
Am 30. Mai sei die A 13 Brenner Autobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner in beiden Fahrtrichtungen in der Zeit von 11:00 bis 19:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Es gebe keine Ausnahmen. Ein lokales Ausweichen sei ebenfalls nicht möglich: Die Landesstraßen B 182 Brennerstraße und die L 38 Ellbögener Straße seien zur Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit der Region für den Durchzugsverkehr gesperrt. Ausgenommen von dem Fahrverbot sei lediglich Ziel- oder Quellverkehr. Auch die B 183 Stubaitalstraße sei am 30. Mai nur für den Ziel- oder Quellverkehr nutzbar. Die Sperren sollen durch die Polizei streng kontrolliert werden.
-lt-
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Autonomie-
reform
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Südtirol – Einen Tag nach der Genehmigung der Autonomiereform habe sich Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher am Donnerstag, 14. Mai 2026, in der österreichischen Botschaft in Rom mit dem österreichischen Botschafter in Italien, Michael Rendi, getroffen. Beide bezeichneten die erfolgte Autonomiereform als wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der Südtirol-Autonomie. Botschafter Rendi habe von einem bedeutenden historischen Schritt gesprochen. »Mit diesem wunderbaren Ergebnis haben wir ein Stück Geschichte weitergeschrieben – die Südtiroler Erfolgsgeschichte der Autonomie, die sich nun in einem klaren rechtlichen Rahmen weiterentwickeln kann«, so Rendi.
Kompatscher hob die enge Zusammenarbeit zwischen Italien und Österreich hervor: »Wir haben immer darauf Wert gelegt, dass die Autonomie Südtirols in der gemeinsamen Verantwortung Italiens und Österreichs liegt. Der Pariser Vertrag und das Gruber-De-Gasperi-Abkommen bilden dafür die Grundlage. Genau dies kommt auch in der Reform klar zum Ausdruck«. Auch der Begleitbericht des Parlaments unterstreiche die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Rom und Wien sowie die Bedeutung des Notenwechsels zwischen Italien und Österreich. Dieser gelte als wichtige Bestätigung der Schutzfunktion Österreichs und der völkerrechtlichen Grundlage der Südtirol-Autonomie.
»Das ist eine weitere Bestätigung der gelebten Praxis. Diese Autonomie hat eine völkerrechtliche Grundlage, und Österreich steht uns auch bei der Umsetzung weiterhin zur Seite«, betonte Kompatscher und dankte Österreich für die enge Begleitung des Reformprozesses. Ende März 2026 hatte die österreichische Bundesregierung die Reform begrüßt und erklärt, keine Einwände gegen den Verfassungsgesetzentwurf vorzubringen. Rendi und Kompatscher dankten ferner Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die ihr Wort gehalten habe. Kompatscher verwies darauf, dass die Reform konkrete Auswirkungen auf den Alltag der Menschen haben werde: »Die Reform ist nicht nur ein Blatt Papier. Die Bürgerinnen und Bürger werden in den kommenden Jahren merken, dass wir in der Gesetzgebung zusätzliche Handlungsmöglichkeiten erhalten«.
-lpast-
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Acht Jahrzehnte
für Handwerk
und Volkskultur
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Salzburger Land – Das »Salzburger Heimatwerk« gelte im wahrsten Sinne des Wortes als eine regionale Institution. Gegründet wurde die weit über die Landesgrenzen bekannte Einrichtung für Handwerk und Volkskultur im Jahre 1946, und zwar als Abteilung der Salzburger Landesregierung. Acht Jahrzehnte später sei es ein erfolgreicher Wirtschaftsbetrieb, ein zentraler Ort der heimischen Volkskultur sowie des
Brauchtums und seit 35 Jahren stolzer Träger des Landeswappens.
Die Räumlichkeiten des »Salzburger Heimatwerks« wurden kürzlich zur Bühne für ein großes Jubiläumsfest. Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler betonte: »Hier ist ein Stück gelebte Identität unseres Landes und ein Ort, in dem sichtbar und spürbar wird, was Salzburg ausmacht. Seit seiner Gründung vor 80 Jahren hat das Heimatwerk die Geschichte des Bundeslandes mitgeprägt. Es hat Tracht, Handwerk und Brauchtum nicht nur bewahrt, sondern ihnen immer wieder neuen Ausdruck verliehen. Es zeigt, dass Heimat nicht in der Vergangenheit stehen bleibt, sondern im Heute gelebt und für morgen weitergegeben wird. Besonders wichtig ist mir dabei die Weitergabe an die junge Generation und das Engagement für die Volkskultur«.
-ls-
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Finale
der KI – Vereinstour
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Oberösterreich – Künstliche Intelligenz eröffne auch für Vereine neue Chancen und praktische Möglichkeiten – etwa in der Organisation, Kommunikation oder Verwaltung. Durch einfachere und effizientere Abläufe bleibe mehr Zeit für das, worauf es im Vereinsleben wirklich ankomme, und zwar das Engagement für die Gemeinschaft und die Freude an der gemeinsamen Arbeit.
Um Oberösterreichs Vereine zukunftsfit zu machen, finde im Rahmen der »KI-Exzellenzstrategie Oberösterreich« eine landesweite »KI-Informationstour« für Vereine statt. »KI wird unsere Gesellschaft verändern, ob wir wollen oder nicht. Natürlich gibt es Risiken, aber die Chancen und neuen Möglichkeiten durch KI sind enorm. In Oberösterreich wollen wir die Chancen von KI in die Breite tragen – zu den Menschen, in die Gemeinden und in die Vereine«, erklärte Oberösterreichs Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer. Zu den bisherigen sieben Veranstaltungen seien über 500 Personen gekommen. Der Abschluss der Tour finde am 26. Mai im Landesdienstleistungszentrum in Linz statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dabei einen praxisnahen Einblick erhalten, wie durch KI die Vereinsarbeit erleichtert werden könne. Dabei sollen einfache und unmittelbar anwendbare Tools vorgestellt werden.
-loö-
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Voices of Spirit
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Steiermark – Mit der feierlichen Eröffnung im Grazer Landhaushof wurde am 13. Mai 2026 das internationale Chorfestival »Voices of Spirit« gestartet. Steiermarks Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom eröffnete gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Chorverbandes Steiermark sowie der Stadt Graz das Festival, das bis 17. Mai die steirische Landeshauptstadt erneut zum Treffpunkt der internationalen Chorszene machte. Bereits seit 2014 bringe »Voices of Spirit« hochkarätige Chöre, Komponistinnen und Komponisten sowie Chorbegeisterte aus dem In- und Ausland nach Graz.
Mit insgesamt 19 Konzerten, fünf Workshops, vier Masterclasses und Veranstaltungen an 14 Spielorten zähle das Festival mittlerweile zu den bedeutendsten Chorfestivals im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen der Eröffnung habe der »Chor St. Martin«, der »Männergesangsverein Bad Gams«, »VocaRhytmix« sowie das »Vocalensemble des BG/BRG Knittelfeld« für die musikalische Gestaltung gesorgt. Im Anschluss an den offiziellen Auftakt sei die traditionelle »Lange Nacht der Chöre« erfolgt.
Das Festival greife seit seiner ersten Austragung die Gedanken des internationalen »World Choral Day« auf und setze mit gemeinschaftlichem Singen ein Zeichen für Solidarität, Frieden und Verständigung. Gleichzeitig biete »Voices of Spirit« Chören, Sängerinnen und Sängern sowie Chorleiterinnen und Chorleitern eine Plattform für Austausch, Weiterbildung und musikalische Begegnung auf höchstem Niveau. Als »Artist in Residence« sei heuer der lettische Komponist Eriks Ešenvalds zu Gast gewesen, der als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Chorkomponisten weltweit gelte. Neben Konzerten standen auch Workshops und Masterclasses im Mittelpunkt des Festivals, die sich an Einzelteilnehmerinnen und -teilnehmer, Chöre sowie Chorleitende richteten.
-lstmk-
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Spitze in
Schule & Sport
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Kärnten – Kürzlich traf man sich an der »Alpen-Adria-Universität Klagenfurt« zum bereits zweiten Auftakt des Erfolgsprojektes »Spitze in Schule & Sport«. »Gemeinsam zeichnen wir damit nicht nur sportliche Höchstleistungen aus, sondern motivieren auch zu schulischen Spitzenergebnissen«, erklärte Kärntens Bildungslandesrat Peter Reichmann. Angesprochen seien Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportler aus ganz Kärnten, die sowohl in der Schule als auch im Leistungssport erfolgreich seien und eine Oberstufe – 09.-13. Schulstufe – einer Schulform besuchten, die mit einer Reifeprüfung abschließe.
Der Bildungslandesrat, der das Projekt mit 10.000 Euro unterstütze, betonte: »Geschaffen wurde ein Projekt, das beweist: Unsere jungen Kärntnerinnen und Kärntner können alles erreichen, wenn man ihnen die richtigen Rahmenbedingungen gibt. Schule und Sport – das sind keine Gegensätze. Das sind zwei Felder, in denen man sein Können zeigt. Wo man beweist, was in einem steckt«. Ausgezeichnet werden die jeweils drei besten Schülerinnen und Schüler pro Schulstufe. Die Reihung erfolge nach den kombinierten Ergebnissen aus Schulnoten und sportlichen Leistungen. Die Ausgezeichneten sollen ein »Mini-Stipendium« erhalten. Der 1. Platz ist mit 500 Euro, der 2. mit 300 Euro und der 3. mit 200 Euro dotiert. Zusätzlich würden zwei »fixe Startplätze« für das Projekt »Spitzensport und Studium« an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt winken.
-lktn-
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79 Schulen
mit der
»Schulsport-Trophy«
ausgezeichnet
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Niederösterreich – Mit dem »Schulsportgütesiegel« werden in Österreich Schulen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für den Schulsport engagieren. Das »Niederösterreichische Schulsportgütesiegel« sowie das »Österreichische Schulsportgütesiegel« werde nach Schularten in sieben Kategorien getrennt vergeben. Diese seien Volksschule, Allgemeine Sonderschule, Niederösterreichische Mittelschule, allgemeinbildende höhere Schule, berufsbildende mittlere und höhere Schule, Schulen mit sportlichem Schwerpunkt und Landesberufsschule. Diese Unterteilung ermögliche einen Vergleich der entsprechenden Schularten mit gleichen Voraussetzungen.
Die Verleihung der Gütesiegel erfolge in Bronze, Silber und Gold und soll zur Qualitätssicherung des österreichischen Schulsports beitragen. Insgesamt 79 niederösterreichische Schulen – 19 Volksschulen, drei Allgemeine Sonderschulen, 24 Mittelschulen, sieben allgemein bildende höhere Schulen, sechs berufsbildende mittlere und höhere Schulen, 15 Sport-Schwerpunkt Schulen und fünf Landesberufsschulen – wurden kürzlich für ihre Aktivitäten im Schuljahr 2024/2025 mit dem »Österreichischen Schulsportgütesiegel in Gold« ausgezeichnet. In Sankt Pölten seien nun die goldenen Bundessieger auch mit dem »Niederösterreich Schulsportgütesiegel« ausgezeichnet und feierlich für ihr großes Engagement zur Förderung von Sport und Bewegung im Schulalltag geehrt worden.
Die Bewertungsindikatoren zum Erhalt des Schulsportgütesiegels seien unter anderem die Teilnahme bei Sportwettkämpfen und Vielseitigkeitsbewerben, die Erlangung von Sportabzeichen, Kooperationen mit Sportvereinen, sportliche Schwerpunktsetzungen, wie Wintersport und Schwimmen, Öffentlichkeitsarbeit für Bewegung und Sport an der Schule, aber auch die sportliche Ausrichtung des Bewegungsalltages, Einführung von Sporttagebüchern sowie die Durchführung von Gesundheitsinitiativen. Die jeweils beste Schule pro Kategorie wurde von »SPORTLAND Niederösterreich« mit einer Siegertrophäe und einem Siegerscheck in Höhe von 1.000 Euro prämiert.
-lnö-
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»Wilde Ecken«
Sichtbare Zeichen
für mehr Biodiversität
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Burgenland – Nicht jede Grünfläche müsse geschniegelt und gestriegelt sein: Dort, wo Gras wachsen darf, Blumen blühen und nicht ständig gemäht werde, würden wertvolle Lebensräume für Insekten, Vögel und viele andere Arten enstehen. Mit der Kampagne »Wilde Ecken« unterstütze das Burgenland Gemeinden dabei, naturnahe Flächen zu kennzeichnen. »Ein Englischer Rasen schaut vielleicht ordentlich aus, aber für die Natur ist er oft ziemlich langweilig. Dagegen ist ein »Wildes Eck« wie ein kleines Abenteuer direkt vor der Haustür – nur eben für Bienen, Schmetterlinge und Co.«, erklärte Burgenlands Landeshauptmann-Stellvertreterin und Naturschutzlandesrätin Anja Haider-Wallner.
Angesichts des allgemein hohen Versiegelungsgrads erfüllten naturnahe Grünflächen im Ortsgebiet eine bedeutende ökologische Funktion. Durch einfache Maßnahmen wie die Reduktion der Mahd könnten Korridore enstehen, die der Vernetzung von Lebensräumen dienten und Rückzugsgebiete für Pflanzen- und Tierarten bieten würden. Naturnahe Grünflächen seien ferner resilienter gegenüber Hitze, Trockenheit und Starkregenereignissen – und das bei deutlich geringerem Arbeitsaufwand im Vergleich zu intensiv gemähten Flächen.
Erfahrungen aus zahlreichen österreichischen Gemeinden zeigten, dass naturnahe und ungemähte Flächen auf deutlich höhere Akzeptanz stoßen würden, wenn diese klar gekennzeichnet seien. Gemeinden profitieren gleich mehrfach von gekennzeichneten Flächen: »Wilde Ecken« förderten die Artenvielfalt, reduzierten die Kosten für den Pflegeaufwand und stärkten ein positives Umweltbewusstsein in der Bevölkerung.
-lbgld-
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Seltene
Äskulapnatter
entdeckt
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Bayern – Eine bemerkenswerte Entdeckung sorgt derzeit für Aufmerksamkeit unter Naturkundlern: Im oberbayerischen Wasserburg am Inn sei kürzlich eine »Äskulapnatter« (Zamenis longissimus) nachgewiesen worden. Die ungiftige und streng geschützte Schlangenart zählt zu den seltensten Reptilien Deutschlands und gilt in Bayern als stark gefährdet. Der Fund sei im Zuge einer naturkundlichen Beobachtung im Stadtgebiet nahe des Inns erfolgt. Ob es sich um ein natürlich vorkommendes Tier, ein abgewandertes Individuum aus bekannten Vorkommen oder möglicherweise um ein ausgesetztes Tier handele, sei derzeit noch unklar und solle untersucht werden.
In Bayern seien stabile Vorkommen vor allem aus dem österreichischen Grenzgebiet bei Burghausen bekannt. Ein Nachweis im Raum Wasserburg sei daher außergewöhnlich und werfe Fragen zur Herkunft des Tieres auf. Experten schließen nicht aus, dass klimatische Veränderungen eine Ausbreitung der Art begünstigen können. Verbundstrukturen wären über den Inn von Burghausen nach Wasserburg vorhanden.
Die Äskulapnatter ist die größte heimische Schlangenart Mitteleuropas und kann eine Länge von bis zu zwei Metern erreichen. Charakteristisch seien ihre olivbraune Färbung und ihr ruhiges Verhalten. Für den Menschen sei sie daher völlig ungefährlich. Durch das Einspreizen ihre Schuppen könne die »Äskulapnatter« sehr gut klettern und sogar senkrechte Baumstämme zur Nahrungssuche erklimmen. Sie gelte daher als die einzige »Baumschlange« in Mitteleuropa. Der Name stamme von dem griechischen Heilgott »Asklepios« um dessen Stab sich die Schlange in antiken Abbildungen wickelt.
Naturschutzfachlich sei der Fund von großer Bedeutung. Die »Äskulapnatter« sei auf strukturreiche, sonnige Lebensräume angewiesen, etwa lichte Wälder, Waldränder, Trockenmauern und strukturreiche Gärten. Ihr Auftreten könne somit als Hinweis auf wertvolle Habitatstrukturen entlang des Inns gewertet werden.
-lraro- Bild: lraro
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Denkmal-
förderprogramm
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Baden-Württemberg – Das baden-württembergische Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen habe zum Erhalt und zur Sanierung von insgesamt 63 Kulturdenkmälern im Land rund 6,9 Millionen Euro an Fördermitteln im Rahmen der ersten Tranche des »Denkmalförderprogramms 2026« freigegeben. »Die Denkmalförderung ist ein Zeichen unserer Wertschätzung für die Geschichte und Kultur unseres Landes. Ich danke allen Denkmaleigentümern, die mit ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft dazu beitragen, dass diese Denkmäler für zukünftige Generationen erhalten bleiben und weiterhin einen wichtigen Teil unseres kulturellen Erbes darstellen«, erklärte Ministerin Nicole Razavi.
Land fördert kirchliche, kommunale und private Vorhaben
Im Rahmen der ersten Tranche sollen 63 Maßnahmen freigegeben werden, davon entfiehlen 30 auf private Vorhaben, zehn auf kommunale und 23 auf kirchliche Projekte. Die Förderung umfasse beispielsweise die Außenhüllensanierung am »Münster Unserer Lieben Frau« in Villingen-Schwenningen mit 391.060 Euro, die Dachsanierung am »Kloster Obermarchtal« mit 303.870 Euro, die Außen- und Inneninstandsetzung an der »Katholischen Kirche Sankt Vitus« in Bad-Schönborn-Langenbrücken mit 222.160 Euro, zwei Instandsetzungsmaßnahmen am ehem. »Dominikanerinnenkloster« in Geislingen Binsdorf mit insgesamt 225.850 Euro, die Dachsanierung des Kirchenschiffs der »Katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist« in Friedenweiler mit 111.500 Euro, die statische Ertüchtigung des Dachs der »Katholischen Kirche St. Ulrich« in Niederstotzingen mit 85.390 Euro sowie die Fassadeninstandsetzung der »Evangelischen Kirche Sankt Vitus und Modestus« in Eggenstein-Leopoldshafen mit 64.330 Euro.
Ausgewählte kommunale Vorhaben
Unter den kommunalen Vorhaben befinden sich beispielsweise Mittel in Höhe von 457.620 Euro für die Dachdeckungsarbeiten der großen Halle der »Multihalle Mannheim«; 268.070 Euro für Gerüst-, Dachdecker-, Klempner-, Putz- und Stuckarbeiten sowie Architekten- und Ingenieurleistungen an der »Eremitage« in Waghäusel; 180.300 Euro für die Sanierung des »Geiselbachkanals« in Esslingen am Neckar: 78.590 Euro für die Gesamtinstandsetzung des »Alten Rathauses in Neubulach« sowie 48.930 Euro für die Sanierung des Daches des »Schniederlihofes« in Oberried-Hofsgrund. Weitere Fördermittel unterstützten private Maßnahmen wie beispielsweise die Sanierung und Ausbau des »Malteserschlosses« in Heitersheim; die Gesamtinstandsetzung des ehemaligen »Palais Rabaliatti« in Schwetzingen, die Sanierung der Außenanlage des »Haus Buhl« in Heidelberg, die Instandsetzung der »Iffezheimer Tribüne der Galopprennbahn« in Iffezheim sowie die Sanierung eines Wohnhauses in Lauffen am Neckar.
-lbw-
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»Dienstbüchlein«
wird abgelöst
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Schweiz – Das »Dienstbüchlein« sei in der Schweizer Armee seit rund 150 Jahren allgegenwärtig gewesen. Es diente bisher als Administrations- und Beweismittel für die Erfüllung der Militärdienstpflicht. Bereits 2018 wurde seine Ablösung angestossen und vom Schweizer Bundesrat beschlossen. Mit der Anpassung des Militärgesetzes und der Verordnung über die Militärdienstpflicht per 1. Juni 2026 werde die Ablösung umgesetzt. Mit dem neuen »Dienstmanager« stelle die Schweizer Armee nun ein digitales Instrument zur Verfügung, das die bisherigen Inhalte des »Dienstbüchleins« abbilde und zusätzliche Funktionen biete. Angehörige der Armee könnten darüber unter anderem ihre Militärkarriere, geleistete und zukünftige Dienste sowie persönliche Daten einsehen und administrative Prozesse digital erledigen.
Ein letzter Datenabgleich
Im Zusammenhang mit der Ablösung erhielten alle Angehörigen der Schweizer Armee anfang Juni ein Schreiben mit einem persönlichen Datenauszug aus den Systemen der Militärverwaltung. Mit Hilfe dieses Auszugs sollen die Daten des Dienstbüchleins einfach und schnell abgeglichen werden. Ab dem 1. Juni 2026 werde das »Dienstbüchlein« nicht mehr geführt. Für Einträge bis zu diesem Datum bleibe es weiterhin als Beweismittel gültig und müsse bis zur Entlassung aus der Militärdienstpflicht aufbewahrt werden. Für Einträge ab diesem Zeitpunkt gelte die Datenführung in den Systemen der Militärverwaltung als massgebend. Angehörige der Armee, die den »Dienstmanager« nicht nutzen möchten, könnten weiterhin auf analoge Prozesse, abgesehen vom »Dienstbüchlein«, zurückgreifen und entsprechende Unterlagen über die zuständigen Stellen beziehen.
Ablösung des »Dienstbüchleins« im Zivilschutz
Auch im Zivilschutz werde das »blaue Dienstbüchlein« per 1. Juni 2026 durch den »Dienstmanager Zivilschutz« digital abgelöst. Er basiere auf der bestehenden Plattform des »Dienstmanagers« der Armee und nutze damit eine bewährte und stabile Lösung. Der »Dienstmanager Zivilschutz« befinde sich seit Februar in einer Pilotphase und stehe bereits ersten Angehörigen des Zivilschutzes einzelner Kantone zur Verfügung.
-chbk-
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KW 20 – 2026
11. – 17..05.2026
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Patronatstag
2026
der Bayerischen Gebirgsschützen
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Bayern – Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat gemeinsam mit Staatsminister Dr. Florian Herrmann am 3. Mai beim »Patronatstag 2026 der Bayerischen Gebirgsschützen« in Traunstein teilgenommen. »Der traditionelle Patronatstag ist ein Festtag für Bayern. Über 4.000 Gebirgsschützen trafen sich im oberbayerischen Traunstein bei herrlichem Sonnenschein. Die Gebirgsschützen verkörpern Heimat, Glaube und Freiheit. Sie gehören zur bayerischen Seele und lassen Brauchtum und Tradition hochleben – und das alles ehrenamtlich. Es ist eine große Ehre, als Schirmherr und Ehrenmitglied immer beim Patronatstag mit Gottesdienst und Festumzug dabei zu sein. Die Gebirgsschützen geben ein zeitloses Bekenntnis für das Lebensgefühl des Landes. Wir stehen zu christlichen Werten, zum Kreuz, dem Religionsunterricht und den christlichen Feiertagen. Und wir stehen zu den Gebirgsschützen. Mit dem neuen Gebirgsschützen-Zentrum in Benediktbeuern gibt es nun eine zentrale Anlaufstelle für diese Tradition«, betonte Söder.
-bsr- Bild: bsr
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Lebendige
Gartenkultur
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Bayern – Lebendige Gartenkultur und feine Schmankerl wurden kürzlich beim gemütlichen Gartenfest auf dem Wieshof in der oberbayerischen Gemeinde Marnbach präsentiert. In Zusammenarbeit mit dem Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege Weilheim-Schongau veranstaltete Elisabeth Doll auf ihrem Wieshof die diesjährige Veranstaltung. Bei herrlichstem Sonnenschein konnten die zahlreichen Besucher interessantes Wissen und praktische Tipps über lebendige Gartenkutlur bei einem Gespräch mit der versierten Gärtnerin erfahren.
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Im Grünbereich des weitläufigen Gartens konnten verschiedene Kräuteranlagen bewundert werden. So wuchsen in einen abgegrenzten Bauerngärtlein eine Auswahl von Kaiser Karl V. empfohlenen Wild- und Heilkräuter. In einem anderen Beet waren Kräuter zu finden, wie sie einst in Klostergärten zu finden waren. Am sonnenbeschienenen Hanggarten fühlten sich Wildkpflanzen – wie Frauenmantel und Akelei wohl. Namensschilder halfen bei der Bestimmung der unterschiedlichen Sorten. Natürlich waren auch viele Rosen- und Beerensträucher gepflanzt. Im beeindruckenden Beet am Haus standen lilafarbene Akelei und blaue Schwertlinien bereits in voller Blüte, während Pfingstrosen noch ein paar warme Tage bis zur vollen Blüte benötigen.
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Im Hof tauschten Gärtnerinnen und Gärtner verschiedene Gemüsepflanzen, Stauden und Wildkräuter und über die besten Anbaumethoden aus. Bei einem Weidenflechter konnte man beim Anfertigen von kunstvollen Staudenstützen aus Weidenruten zusehen oder selber mithelfen, was einiges an Geschick erforderte. Ferner waren praktische Namenschilder für Kräuter oder Tütchen mit Samen einzigartiges Gemüsesorten erhältlich. Am Grillstand gab es verschiedene Speisen, während im Cafe die Süßschnäbel bei einer Auswahl an Kuchenspezialitäten die Qual der Wahl hatten. Hier konnte man neben hausgemachten Essigvarianten auch Brotaufstriche und Liköre erstehen. Zum Ausruhen und Genießen konnte man sich in den Schatten der Bäume und Schirme zurückziehen, mit Gleichgesinnten über allerlei Gartengeschichten reden und in der wundervollen Landschaft des Pfaffenwinkels verweilen. …weiter zur Bildergalerie
-am- Bilder: am
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Kirchliche
Räume
als Orte der Zukunft
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Baden-Württemberg – »Mit Unterstützung des Ausschusses »Ländlicher Raum« wurden kirchliche Räume zu lebendigen öffentlichen Orten des Miteinanders geöffnet. Sie bieten Raum für Begegnung, Dialog und Teilhabe – unabhängig von Alter, Herkunft oder religiösem Hintergrund. Gerade im Ländlichen Raum sind solche Impulse von großer Bedeutung, weil sie Gemeinschaft fördern und neue Perspektiven eröffnen. Es freut mich, dass vorhandene Bausubstanz mit neuem Leben gefüllt wird und neue Nutzungsformen für Begegnungen im Ländlichen Raum ermöglicht werden«, erklärte Baden-Württembergs Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Vorsitzende des Ausschusses »Ländlicher Raum«, Peter Hauk, hinsichtlich der Veröffentlichung der Abschlussdokumentation des Modellprojekts.
Modellprojekt »Kirchliche Räume zu Dritten Orten weiten«
Im Rahmen des Modellprojekts hätten fünf Gemeinden in Baden-Württemberg – Aichstetten, Ehrenstetten, Völkersbach, Mägerkingen und Wertheim – innovative Konzepte entwickelt, wie »Kirchliche Räume als Dritte Orte« gestaltet werden könnten. Darunter verstehe man niederschwellig zugängliche Orte im öffentlichen Raum, die dem informellen Austausch und der Begegnung dienten. Ziel sei es, Orte der Begegnung und Teilhabe zu schaffen, die Gemeinschaft zu stärken und neue Impulse für die Dorf- und Stadtentwicklung zu geben. Fehle in einer Gemeinde die lokale Infrastruktur – Nahversorgung mit Lebensmitteln, Gasthaus, Bäckerei, Post- und Bankfiliale – so gingen auch wichtige alltägliche Treffpunkte verloren. Gleichzeitig müssten für zahlreiche Gebäude der Kirchen in Baden-Württemberg neue Nutzungskonzepte gefunden werden, um eine möglichst gemeinwohl- und sozialraumorientierte Nutzung zu erreichen.
Im Modellprojekt seien in moderierten Beteiligungsprozessen passgenaue Lösungen entwickelt worden. So seien unter anderem offene Treffpunkte für Vereine und Bürgerschaft mit Co-Working sowie seniorengerechte Appartements mit Gemeinschaftsraum entwickelt worden. Auch sakrale Gebäude seien in den Blick genommen und Nutzungsmöglichkeiten von Andachtsraum über Mittagstisch bis hin zu Vorträgen oder Konzerten eröffnet worden.
Handreichung und Veranstaltungsreihe geben Impulse
Das Projekt sei vom Referat Kirche im Ländlichen Raum der Erzdiözese Freiburg geleitet und gemeinsam mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie den Evangelischen Landeskirchen Württemberg und Baden umgesetzt worden. Die »Evangelische Hochschule Freiburg« und die »Intersectoral School of Governance Baden-Württemberg« hätten das Projekt wissenschaftlich ausgewertet und Erfolgsfaktoren für weitere Gemeinden abgeleitet. Um die entstandenen Impulse zu vertiefen und weiterzutragen fördere das baden-württembergische Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auch das neu entstandene Projekt »Potenziale kirchlicher Gebäude entdecken«. Dieses bereite weitere Nutzungsformen und konkrete Fragestellungen auf, die aktuell in einer Online-Veranstaltungsreihe vorgestellt und diskutiert werden.
-lbw-
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Schengener
Grenzkodex
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Schweiz – Die EU habe den »Schengener Grenzkodex« angepasst, um die einheitliche Anwendung der Vorschriften an den Schengen-Aussen- und -Binnengrenzen sicherzustellen. Als »Schengen-Staat« beteilige sich auch die Schweiz an dieser Harmonisierung. Die für die Umsetzung dieser Anpassungen notwendigen Gesetzesänderungen seien vom Schweizer Parlament verabschiedet worden.
Die Revision des »Schengener Grenzkodex« sehe eine Reihe von Änderungen der bestehenden Vorschriften vor, um den »Schengen-Raum« als Ganzes zu stärken und eine einheitliche Anwendung der Vorschriften an den Aussen- und Binnengrenzen sicherzustellen. Zur Umsetzung dieser Anpassungen seien Änderungen im Ausländer- und Integrationsgesetz und im Bundesgesetz über die polizeilichen Informationssysteme des Bundes notwendig gewesen. Gewisse Bestimmungen der Änderung müssten auf der Verordnungsstufe konkretisiert werden. Daher habe der Schweizer Bundesrat die Verordnung über die Einreise und die Visumerteilung, die Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit, die Verordnung über den Vollzug der Weg- und Ausweisung sowie der Landesverweisung von ausländischen Personen und die Verordnung über das Zentrale Migrationsinformationssystem angepasst. So werde neu beispielsweise das »nationale Verfahren« bei der Wiedereinführung von Grenzkontrollen an den Binnengrenzen und der Umfang der Sorgfaltspflicht von Luftverkehrsunternehmen bei einer gesundheitlichen Notlage grossen Ausmasses auf Verordnungsstufe konkretisiert. Der »Schengener Grenzkodex« sehe neu auch ein Überstellungsverfahren für Drittstaatsangehörige vor, die in Grenzgebieten aufgegriffen werden. Hierzu werde die Schweiz künftig Statistiken erstellen.
-chbk-
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Neugestaltung
des Gesundheitshefts
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Liechtenstein – Eltern und Kinder seien seit vielen Jahren vom sogenannten »gelben Büchlein« zuverlässig durch das Kindervorsorgeuntersuchungsprogramm begleitet worden. Nun wurde das Kindervorsorgeprogramm erstmals seit längerer Zeit aktualisiert und das Gesundheitsheft neugestaltet. Das überarbeitete Heft orientiere sich am Vorbild und den Empfehlungen von Pädiatrie Schweiz. Es biete weiterhin eine übersichtliche und verständliche Dokumentation der Vorsorgeuntersuchungen.
Ein zentrales Element des Kindervorsorgeprogramms bleibe unverändert: Das Amt für Gesundheit lade Eltern weiterhin aktiv und rechtzeitig zu den vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen ein und stelle damit sicher, dass Kinder regelmässig und altersgerecht medizinisch begleitet würden. Eltern von Neugeborenen sollen das liechtensteinische Gesundheitsheft direkt bei der Geburt ihres Kindes in der jeweiligen Geburtsklinik erhalten. Eltern von bereits älteren Kindern sollen das überarbeitete Heft beim nächsten regulären Vorsorgetermin bei der Kinderärztin oder beim Kinderarzt bekommen.
Mit der Neugestaltung des Gesundheitshefts werde die Kindervorsorge durch altersangepasste Empfehlungen an die Eltern ergänzt und an aktuelle Anforderungen angepasst – zum Wohl der Kinder und zur Unterstützung der Eltern.
-RdFL-
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Junge Talente
zeigten ihr
handwerkliches
und kreatives Können
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Vorarlberg – Die Polytechnischen Schulen (PTS) gelten als ein zentraler Bestandteil des »Bildungslandes Vorarlberg« und leisteten einen wichtigen Beitrag beim Übergang von der Schule in den Beruf. Was Schülerinnen und Schüler in diesem praxisorientierten Jahr lernten, zeigten heuer 111 Jugendliche bei den Landeswettbewerben in sieben Fachbereichen: Holz, Metall, Elektro, Tourismus, Handel & Büro sowie Gesundheit, Schönheit & Soziales. 21 Schülerinnen aus fünf PTS traten in sieben Teams gegeneinander an. Unter dem Motto »Sei ein STAR für deinen Abschlussball« präsentierten sie ihr Können in Hairstyling, Visagistik, Nailart und Floristik live vor Publikum. Die Arbeiten wurden von einer Fachjury bewertet. Die Ergebnisse sollen bei der gemeinsamen Siegerehrung aller Fachbereiche am 18. Mai 2026 im Landhaus Bregenz bekanntgegeben werden. Die Landessiegerinnen und -sieger sollen Vorarlberg anschließend bei den Bundeswettbewerben vertreten.
Polytechnische Schule als Talenteschmiede
Die Landeswettbewerbe machten die Qualität des Unterrichts sowie die handwerklichen und kreativen Fähigkeiten der Jugendlichen sichtbar. Aktuell besuchten 1.044 Schülerinnen und Schüler eine Polytechnische Schule in Vorarlberg. Das einjährige Angebot unterstütze sie dabei, sich beruflich zu orientieren und gezielt auf ihren weiteren Bildungs- oder Berufsweg vorzubereiten. Zu Beginn des Schuljahres ermögliche eine Orientierungsphase das Kennenlernen der Fachbereiche. Anschließend wählten die Jugendlichen entsprechend ihren Interessen und Fähigkeiten. Dabei berücksichtigten die Schulen auch den regionalen Bedarf der Wirtschaft.
Die Stärken der PTS würden im praxisnahen Unterricht und in der individuellen Berufsgrundbildung liegen. Neben der Allgemeinbildung sollen Exkursionen, Bewerbungsseminare und berufspraktische Tage im Fokus stehen. Diese enge Verzahnung mit der Arbeitswelt bereite die Jugendlichen gezielt auf das Berufsleben vor und stärke ihre sozialen Kompetenzen. Nach dem Abschluss stünden den Absolventinnen und Absolventen vielfältige Wege offen – von der dualen Ausbildung über weiterführende Schulen bis hin zur Berufsreifeprüfung. Die Landeswettbewerbe würden von den Polytechnischen Schulen und der Bildungsdirektion organisiert und vom Land Vorarlberg sowie der Wirtschaftskammer Vorarlberg unterstützt.
-vlk-
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Tiroler Adler – Orden:
Hohe Auszeichnung für 14 »Nicht-Tiroler«
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Tirol – Sie seien Tirol in enger Freundschaft verbunden und hätten mit ihrem Einsatz die Entwicklung des Landes Tirol auf ihre Art und Weise unterstützt: Tirols Landeshauptmann Anton Mattle überreichte am Freitag, 8. Mai den »Tiroler Adler-Orden« an 14 Damen und Herren. Die ausgezeichneten Persönlichkeiten kommen aus unterschiedlichen Bereichen – wie Wirtschaft und Wissenschaft, Sozialem, Katastrophenschutz, Landwirtschaft oder der Verwaltung.
Der »Große Tiroler Adler-Orden« wird von einem weißroten Band gehalten und trägt die lateinische Inschrift »Pro Amicitia« – für Freundschaft. Erhalten haben die Auszeichnung in diesem Jahr unter anderem die Bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner; Hans Niessl, langjähriger Landeshauptmann des Burgenlandes und aktueller Präsident von »Sport Austria«; die Wohltäterin Ulrike Susanne Baro und Liechtensteins ehemaliger Regierungschef Daniel Risch.
Ein Zeichen der Freundschaft und Anerkennung
»Die Trägerinnen und Träger der Tiroler Adler-Orden stehen für Verbundenheit zum Bundesland Tirol, Unterstützung für unsere Heimat und ganz besonderes Engagement – Werte, die gerade in Zeiten rascher Veränderungen wichtiger denn je sind. Die Geehrten zeigen, dass gesellschaftlicher Fortschritt dort zustande kommt, wo Menschen Verantwortung übernehmen und über Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Die ausgezeichneten Persönlichkeiten beweisen seit vielen Jahren eine berufliche oder ehrenamtliche Verbindung zu Tirol. Mit dem Tiroler Adler-Orden sagen wir Danke – für Verlässlichkeit, für Freundschaft und für eine gelebte Verbundenheit mit unserem Land«, betonte Mattle bei der Verleihung.
Persönlichkeiten im Portrait
»Über Jahre hinweg haben die Geehrten Spuren in Tirol hinterlassen – in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Ihr Werdegang könnte unterschiedlicher nicht sein, und doch verbindet sie ihr Einsatz für unser Land«, so Mattle. Die Physikerin Francesca Ferlaino, Österreichs »Wissenschaftlerin des Jahres« und neue Trägerin des »Tiroler Adler-Ordens in Gold«, zählt zu den einflussreichsten Forscherinnen und Forschern auf dem Gebiet der Quantenphysik. Mit bahnbrechenden Experimenten und international anerkannten Forschungsleistungen – darunter die weltweit erste Bose-Einstein-Kondensation von Erbium-Atomen – hat sie Innsbruck als Spitzenstandort in der Quantenforschung geprägt. Sie ist Professorin an der Universität Innsbruck und wissenschaftliche Direktorin am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Judith Williams zähle zu Deutschlands erfolgreichsten Unternehmerinnen und Medienpersönlichkeiten. Nach Erfolgen in der Klassikszene an den renommiertesten Bühnen Europas habe die studierte Sängerin und Balletttänzerin in der Fernsehbranche fußgefasst. Seit 20 Jahren vertreibe sie parallel dazu Schönheits- und Pflegeprodukte – auch am Hauptstandort der Cura Cosmetics Group in Innsbruck. Dort seien Entwicklung, Produktion und Vermarktung für den weltweiten Markt gebündelt, was auch zu internationaler Strahlkraft des Tiroler Wirtschaftsstandorts führe. In einem gänzlich anderen Bereich habe sich Georg Vogl ausgezeichnet: Als langjähriger Chefpilot der Hagelabwehr hatbe der Deutsche maßgeblich dazu beigetragen, Hagelschäden durch Unwetter auf Tiroler Boden zu verhindern. Er habe innerhalb der Euregio Inntal zahlreiche Einsätze koordiniert und damit Bevölkerung, Landwirtschaft und Infrastruktur geschützt. Sein Wirken stehe exemplarisch für grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Katastrophenschutz.
Folgende Persönlichkeiten erhielten 2026 den Tiroler Adler-Orden:
Großer Tiroler Adler-Orden
• Ilse Aigner, Feldkirchen-Westerham – Verdienste um die nachbarschaftlichen, grenzüberschreitenden Beziehungen zwischen Bayern und Tirol als Landtagspräsidentin
• Ulrike Susanne Baro, Kitzbühel – Verdienste um soziales Engagement und Unterstützung von Tiroler Projekten
• Hans Niessl (Landeshauptmann a. D.), Eisenstadt – Verdienste um die Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern Burgenland und Tirol und Verdienste in der Bundessportorganisation »Sport Austria«
• Daniel Risch, Vaduz – Verdienste um die Regierungsverwaltung, insbesondere die enge Zusammenarbeit und die Erhaltung der engen internationalen Zusammenarbeit mit dem Bundesland Tirol
Tiroler Adler-Orden in Gold
• Francesca Ferlaino, Innsbruck – Verdienste um den Wissenschaftsstandort Innsbruck in der Experimentalphysik
• Heinz Stiefelmeyer, Wien – Verdienste um die Hochwasserschutzmaßnahmen und das Hochwasserrisikomanagement in Tirol
• Michael Svoboda, Hollabrunn – Verdienste um den Tiroler Kriegsopfer- und Behindertenverband
• Erwin van Lambaart, Wien – Verdienste um die Casinos Austria und insbesondere um die Standorte Innsbruck, Seefeld und Kitzbühel
• Georg Vogl, Neubeuern – Verdienste um Prävention und Schutz vor Hagelschäden
• Elisabeth Werner, Brüssel – Verdienste um die Verwaltung, insbesondere um die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und dem Bundesland Tirol
• Judith Williams, Herrsching am Ammersee – Verdienste um den Wirtschaftsstandort Tirol
Tiroler Adler-Orden in Silber
• Herbert Grünsteidl, Wien – Verdienste um die Unterstützung sämtlicher Tiroler Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt Wien
• Harald Klingenstein, Strasshof an der Nordbahn – Verdienste als Protokollchef der Stadt Wien, insbesondere für die Förderung von Tiroler Interessen
• Thomas Strubreiter, Scheffau am Tennengebirge – Verdienste um die Erhaltung seltener Tiroler Nutztierrassen in der Arche Austria
Der »Tiroler Adler-Orden« wurde vom Tiroler Landtag im Jahr 1970 ins Leben gerufen. Er ehre Persönlichkeiten, deren Besuch und Aufenthalt in Tirol oder deren hervorragende freundschaftliche Beziehung zum Land Tirol von besonderer politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung seien. Diese Auszeichnung wird in drei Rangstufen verliehen, und zwar als »Großer Tiroler Adler-Orden«, als »Tiroler Adler-Orden in Gold« und als »Tiroler Adler-Orden in Silber«.
-lt- Bild: lt/sedlak
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Alpenregionstreffen
der Schützen
2026
in Innsbruck
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Am 16. und 17. Mai 2026 wird Innsbruck zum pulsierenden Herzen der Alpen
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Tirol – Zum großen »28. Alpenregionstreffen« werden am Sonntag, 17. Mai 2026 Schützen und Marketenderinnen aus allen Tiroler Landesteilen und Bayern sowie Musikantinnen und Musikanten in die Tiroler Landeshauptstadt strömen. Mehr als 10.000 Schützen, Marketenderinnen, Musikkapellen und Gäste aus Bayern, Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol werden in Innsbruck erwartet, wenn der »Bund der Tiroler Schützenkompanien« zum Treffen der Schützen lädt. Im Mittelpunkt steht das kameradschaftliche Miteinander über Grenzen hinweg – der gelebte Austausch, die gemeinsame Verbundenheit und das Erlebbar machen des Schützenbrauchtums in der gesamten Alpenregion. Unter dem Motto »Miteinander für unsere Heimat« wird der Schützengeist an einem Ort von großer historischer Bedeutung – am Bergisel – lebendig. Wo 1809 einst gekämpft wurde, soll sichtbar werden, was die »Alpenregion der Schützen« seit 50 Jahren verbinde: Heimatbewusstsein, europäische Freundschaft, Tradition und gelebtes Brauchtum im Heute.
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Zusammentreffen: Ladiner, Welsch-, Süd-, Ost- sowie Nordtiroler und Bayern
Innsbruck möchte sich am Festsonntag in einen Schmelztiegel von Begegnungen verwandeln: Es werden Generationen aufeinandertreffen, die seit Jahrzehnten diese Tradition leben und weitergeben. Hier mischen sich vertraute Dialekte, alte Lieder sowie alte und neue Freundschaften. Jede und jeder trägt ein Stück seiner Heimat mit sich – und gemeinsam verweben sie all diese regionalen Besonderheiten zu einem großen, farbenprächtigen Teppich, den man Alpenregion nennt.
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Das »Alpenregionstreffen« sei weit mehr als ein Fest. Es sei ein kraftvolles Bekenntnis zu jenen Werten, welche die Schützen des Alpenraums seit Jahrhunderten verbinden würden – Glaube, Heimatliebe, Gemeinschaft, Freiheitssinn und die Verantwortung für Tradition und Zukunft gleichermaßen. Am 16. und 17. Mai 2026 möchte Innsbruck zeigen, dass dieses Treffen zu den lebendigsten Bräuchen dieser gemeinsamen Werte zähle – ein Zusammentreffen, an dem nicht nur die Tracht im Mittelpunkt stehe, sondern der Zusammenhalt, der Geist der Alpenregion und das, was die Schützen seit jeher ausmacht.
-btsk- Bilder: am
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Theater
als pädagogische
Gelegenheit
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Südtirol – Ein Theatererlebnis, das Sprachen, Emotionen und Phantasie vereint: Kindern der ladinischsprachigen Kindergärten wurde kürzlich die Gelegenheit geboten, an der zweisprachigen Aufführung »Frederick die Maus und die Kraft der Phantasie« teilzunehmen. Die von Markus Westphal inszenierte und von Julia Augscheller und Paolo Tosin in Szene gesetzte Vorstellung habe die kleinen Zuschauer von den ersten Szenen an gefesselt und habe das Theater in einen Raum für Entdeckungen und Interaktionen verwandelt. Protagonisten waren nicht nur die Schauspieler, sondern auch die Kinder, die sich aktiv auf Deutsch und Italienisch einbrachten, und zwar mit Dialogen, Liedern und gemeinsamen Spielmomenten.
»Diese Theateraufführung bot eine wertvolle Gelegenheit, den mehrsprachigen Ansatz in unseren Schulen zu stärken und ihn in einen anderen Kontext als den rein schulischen zu stellen«, erklärte der Ladinische Bildungs- und Kulturdirektor André Comploi. »Die Erfahrung war eine wichtige pädagogische Gelegenheit, die Mehrsprachigkeit zu fördern, die Fantasie anzuregen und bei den Kindern die Freude am Teilen und Entdecken zu stärken«, ergänzte die Kindergarteninspektorin Genny Ploner.
»Er freut mich sehr, dass alle Kindergärten die Möglichkeit gehabt haben, an den Aufführungen teilzunehmen. Es ist wichtig, vor allem im frühen Kindesalter, solche Erfahrungen anzubieten«, erläuterte der Direktor des Kindergartensprengels Ladinia René Pescoll. Es sei eine Initiative, die zeige, wie Theater zu einem wertvollen Instrument werden könne, um gemeinsam zu wachsen, zu lernen und vor allem gemeinsam zu träumen. Nun gelte es, auch in Zukunft ähnliche Erlebnisse anzubieten, die Lernen, Emotionen und Mitwirkung miteinander verbinden würden.
-lpast-
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Lass dich
nicht ablenken!
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Salzburger Land – Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) sei »Ablenkung« die Unfallursache Nummer 1. In Salzburg seien jährlich mehr als 1.000 Unfälle darauf zurückzuführen. Angesichts des bevorstehenden Sommerwetters, das viele Motorradfans ihre Runden drehen lassen werde, gelte umso mehr: »Lass dich nicht ablenken!«. Seit dem Vorjahr seien vielen die Bilder der Verkehrssicherheitskampagne des Landes Salzburg bekannt: Ein »charmanter« Tod versucht mit allen Mitteln Verkehrsteilnehmer abzulenken. Auch wenn »Lass dich nicht ablenken!« gleichermaßen weiterhin für Autofahrer und Radfahrer gelte, sensibilisiere die Kampagne nun zusätzlich auch ganz gezielt Motorradfahrer.
Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll: »Im Vorjahr sind vier der 25 Personen, die in Salzburg im Straßenverkehr ihr Leben lassen mussten, auf dem Motorrad unterwegs gewesen. Wir wissen alle, wie sehr Wahrnehmungsfehler auf dem Motorrad zu noch gravierenderen Unfallfolgen für die Lenkerinnen und Lenker führen können. Darum richte ich angesichts der Motorradsaison den besonderen Appell an alle Motorradfans: Volle Konzentration auf den Straßenverkehr! Vision Zero, keine Verkehrstoten in Salzburg, ist weiterhin unser großes Ziel, das nur gemeinsam gelingen kann«.
Besonders fragile Zielgruppe
Motorradfahrerinnen und -fahrer seien aufgrund fehlender Knautschzone besonders verletzungsgefährdet. Bereits kurze Ablenkungen könnten zu folgenschweren Stürzen führen. Typische Ablenkungen auf dem Motorrad seien dabei die Bedienung von Headset/Intercom, Cockpit-Einstellungen, Kamerabedienung bei Actioncams oder gar das Smartphone am Lenker für Navigation oder Benachrichtigungen. Auch Justierungen an der Kleidung oder am Helm könnten zu Unfällen führen.
Die Partner der Kampagne
Die Verkehrssicherheitskampagne »Lass dich nicht ablenken!« des Landes Salzburg werde mit der Polizei Salzburg, Stadt Salzburg, AUVA, ÖAMTC, ARBÖ, Kuratorium für Verkehrssicherheit und Bildungsdirektion Salzburg umgesetzt.
-ls-
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Inklusives
Miteinander
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Oberösterreich – Anlässlich des »Tages der Inklusion« bekräftigte Oberösterreichs Soziallandesrat Dr. Christian Dörfel den klaren Kurs für ein »inklusives Miteinander«. Mit gezielten Maßnahmen in den Bereichen Wohnen und Arbeit fördere das Sozialressort die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und setze damit Maßstäbe. »Inklusion heißt: Menschen mit Behinderungen sollen möglichst selbstbestimmt und mit der nötigen Unterstützung in der Mitte unserer Gesellschaft leben können. Dafür schaffen wir die passenden Rahmenbedingungen – mit individuell zugeschnittenen Wohnangeboten und beruflichen Perspektiven, die echte Teilhabe ermöglichen«, erklärte Dörfel.
Arbeit als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe
Berufliche Inklusion sei ein zentrales Element der Selbstbestimmung. In Kooperation mit zahlreichen Unternehmen setze Oberösterreich auf gezielte Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Beispielsweise: Bundesweit einzigartiger Inklusionsservice als zentrale Drehscheibe für Betroffene, Unternehmen und Angehörige. Inklusionszuschuss als gezielter Impuls für Unternehmen.
Passgenaues Wohnen für mehr Selbstständigkeit
Auch im Bereich Wohnen setze Oberösterreich mit dem Ausbauprogramm 2026/27 einen neuen Meilenstein. Dabei sollen derzeit 200 neue, bedarfsgerechte Wohnplätze geschaffen werden, die nicht nur Betreuung, sondern auch größtmöglichen Freiraum ermöglichten. Bis 2027 sollen insgesamt rund 1.000 neue Wohnplätze geschaffen werden.
Oberösterreich lebe Inklusion als Grundhaltung
Mit dem neuen »Oberösterreich Chancengleichheitsgesetz« – welches sich derzeit in Begutachtung befinde – dem Ausbauprogramm von Wohnplätzen für Menschen mit Behinderungen, dem Inklusionspreis »Fliegender Fisch«, dem Strategieprozess »Arbeit und Inklusion« oder dem neuen Schwerpunkt »Ehrenamt und Inklusion« zeige Oberösterreich, dass gelebte Inklusion eine tragende Säule des sozialen Miteinanders sei. Die umfassenden Maßnahmen zur Selbstbestimmung und Inklusion sollen gemeinsam mit Sozialträgern, Unternehmen und Betroffenen weiterentwickelt werden.
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Rückblick
auf das
Volkskulturjahr 2025
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Steiermark – Mit der aktuellen Ausgabe des Journals »Fokus Volkskultur« mit dem Titel »Gelebte Volkskultur« präsentieren die steirischen volkskulturellen Verbände und Institutionen kürzlich gemeinsam mit der Volkskultur Steiermark GmbH ihr umfassendes Wirken und gaben einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr – ein Jahr mit zahlreichen volkskulturellen Aktivitäten sowie großem ehrenamtlichem Engagement rund um das kulturelle Erbe und viele wertvollen Impulse für die Zukunft. Auf 68 Seiten beleuchte die neue Ausgabe die Leistungen der steirischen volkskulturellen Verbände – vom Steirischen Blasmusikverband über den Chorverband und das Steirische Volksliedwerk bis hin zur ARGE Volkstanz. Berichtet wird von Auftritten, Konzerten und Kursen sowie von Fortbildungsprogrammen und der Nachwuchsarbeit, die für alle Vereine ein essenzielles Aufgabenfeld darstelle. Projekte wie das Schul- und Kindergartenprojekt »einfach lebendig« oder spezielle Seminare für Kinder und Jugendliche versuchten, schon von klein auf für volkskulturelle Inhalte zu begeistern.
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Pflege-
nahversorgung
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Kärnten – Die »Pflegenahversorgung« sei ein zentrales Element der Kärntner Pflegepolitik und setze bewusst auf Prävention und frühe Unterstützung. Seit 2019 würden die Pflegenahversorgerinnen und Pflegenahversorger als erste Anlaufstelle für Pflege-, Betreuungs- und Sozialfragen zur Verfügung stehen. Durch aufsuchende Beratung, Vernetzung und gezielte Vermittlung von Leistungen werde Unterstützungsbedarf früh erkannt. »Mittlerweile sind 119 Gemeinden und damit über 90 Prozent aller Kärntner Kommunen Teil der Pflegenahversorgung. Unser Ziel ist klar: Frühzeitig helfen, damit Menschen möglichst lange selbständig in ihrem vertrauten Umfeld leben können«, erklärte Kärntens Pflege-Landesrätin Beate Prettner. Der Ausbau schreite weiter voran: Alle Bezirke außer St. Veit seien bereits flächendeckend versorgt. Aktuell arbeiteten 52 Frauen und ein Mann in der »Pflegenahversorgung«, für welche 2026 3,2 Millionen Euro aus dem Pflegefonds investiert werden sollen. Seit 2025 entfalle der Gemeinde-Finanzierungsanteil vollständig, was eine Entlastung von 1,6 Millionen Euro pro Jahr für die Kommunen bedeute. Eine tragende Rolle spiele das Ehrenamt: Kärntenweit würden über 600 Ehrenamtliche von den Pflegenahversorgerinnen und -versorgern koordiniert, die mit Besuchsdiensten, Einkaufs- und Fahrdiensten oder Begleitungen im Alltag unverzichtbare Hilfe leisteten – besonders im ländlichen Raum. Nun liege der Fokus auf dem flächendeckenden Ausbau sowie auf dem Modell »Altern im Mittelpunkt«.
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Weniger
Einsamkeit
bei Jugendlichen
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Niederösterreich – Sich einsam zu fühlen sei längst kein Randthema mehr – auch Jugendliche seien zunehmend davon betroffen. Soziale Isolation oder mangelnde Zugehörigkeit zählten zu den Hauptfaktoren. Das könne schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. »Tut gut!« greife mit dem Projekt »Jugend(T)Räume« – das im Rahmen des Programms »Kommunale Gesundheitsförderungsimpulse« des Fonds »Gesundes Österreich« (FGÖ) gefördert werde – diese Problematik für niederösterreichische Gemeinden auf und verfolge ein Ziel: Jugendlichen echte Gestaltungsfreiräume bieten, in denen sie Gemeinschaft erleben, Beziehungen aufbauen und aktiv mitwirken könnten.
»Mit den neuen Jugend(T)Räumen setzt Tut gut! punktgenau dort an, wo Gemeinschaft entsteht: Direkt in den Gemeinden, wo die Jugendlichen in ihren Freundeskreisen und Interessengruppen aufwachsen«, so Niederösterreichs Landesrat Anton Kasser und „Tut gut!“-Geschäftsführer Erwin Zeiler unisono. »Die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen ist Fundament und gleichzeitig Basis für eine starke und zukunftsfähige Gesellschaft. Wissenschaftliche Studien belegen, dass soziale Unterstützung und aktive soziale Teilhabe sowohl die Gesundheit als auch die Lebenserwartung nachhaltig verbessern. Dabei leisten Kommunen einen wesentlichen Beitrag, indem sie im Rahmen der Gesundheitsförderung soziale Netzwerke stärken und damit psychisches Wohlbefinden fördern«, erklärte die Vorsitzende des FGÖ Kuratoriums, Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig.
Im Mittelpunkt der Initiative sollen insbesondere jene jungen Menschen stehen, die bislang wenig Anschluss in ihrem Umfeld gefunden hätten. In den teilnehmenden Gemeinden sollen offene Treffpunkte und Beteiligungsformate entstehen, die Jugendlichen unterschiedlicher Altersgruppen, Herkunft und Religion Raum für Begegnung und Gemeinschaftserleben bieten sollen. Um möglichst viele Jugendliche – auch außerhalb des schulischen Umfelds – zu erreichen, sei die Umsetzung gemeinsam mit mindestens einem Kooperationspartner vorgesehen. Langfristig trage das Projekt dazu bei, Isolation und Vereinsamung in jungen Jahren vorzubeugen.
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Inklusives
Spiel- und Sportfest
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Burgenland – Mit einem »Inklusiven Spiel- und Sportfest« startete kürzlich die »Sportunion Burgenland« in der Leichtathletikarena-Eisenstadt in die heurige »Sportoffensive«. Bis September sollen Actiondays auf dem Programm stehen. Die Sportunion Burgenland mit Präsidentin Karin Ofner an der Spitze biete dabei für die Kinder wieder ein vielfältiges Bewegungsprogramm an verschiedenen Stationen. Darunter befänden sich Angebote, die Geschicklichkeit ebenso erforderten wie Kondition. Schnelligkeit, Ausdauer und Treffsicherheit seien ebenfalls gefragt. Beim »24. Inklusiven Spiel- und Sportfest« nahmen rund 700 Kinder mit Beeinträchtigung bei 20 Stationen teil.
Die »Sportunion-Actiondays« seien jedes Jahr Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, bei denen sie verschiedene Sport- und Spielstationen ausprobieren könnten. Vom Hindernisparcours über Kraftmessstationen bis hin zu Sportstacking-Wettbewerben gebe es viele Stationen zu entdecken. Besonders gut komme die aufblasbare Hüpfbahn an. Auf dieser könnten die Kinder springen, laufen und akrobatische Übungen absolvieren. Mit einer Länge von 15 Metern und der Breite von drei Metern biete sie genügend Platz für spektakuläre Sprünge. Am Ende jeder Veranstaltung sollen die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer belohnt werden. Die Veranstaltungsreihe werde von der »Sportunion Burgenland« in Zusammenarbeit mit regionalen Vereinen und weiteren Partnerinnen und Partnern organisiert.
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Schüler-
medientage
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Bayern – Die »Schülermedientage« fanden vom 4. bis 8. Mai 2026 in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit mit zahlreichen regionalen und überregionalen Medienhäusern statt. Dazu zählten viele Tageszeitungsverlage sowie der Bayerische Rundfunk. Im Mittelpunkt standen dabei, Schülerinnen und Schülern aus ganz Bayern die Möglichkeit zu geben, unmittelbar und auf Augenhöhe mit Medienexpertinnen und -experten ins Gespräch zu kommen. In zahlreichen Webtalks und Workshops erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke in die Welt der Medien: Von der Frage, wie weit Meinungsfreiheit im Netz gehen darf, über Faktenchecks internationaler Berichterstattung bis hin zu Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz im Journalismus. Auch Themen wie Lokaljournalismus, Social Media, Influencer-Kultur und die Zukunft von Radio, Fernsehen und Schülerzeitungen standen auf dem Programm. Rund um den »Internationalen Tag der Pressefreiheit« fanden die Schülermedientage erneut als digitales Angebot für bayerische Schulen statt. Täglich wurden mehrere Live-Sessions aus dem Studio der »Mediaschool Bayern« übertragen. Ergänzt wurde das Programm durch Schul- und Redaktionsbesuche, bei denen Medienschaffende direkt vor Ort mit Klassen ins Gespräch kamen.
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Erfolgsmodell
Biosphärengebiet
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Baden-Württemberg – Die Erweiterung des Biosphärengebiets »Schwäbische Alb« ist nun offiziell. Die Fläche wachse um über 40 Prozent, die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner um über 80 Prozent. Das ermögliche, den Grundgedanken des Biosphärengebiets »Leben und Wirtschaften im Einklang mit der Natur« noch umfassender zu erproben und umzusetzen.
265.000 Menschen leben im Biosphärengebiet
Die erweiterte Gebietskulisse liege südlich von Stuttgart und erstrecke sich von Dettingen unter Teck im Norden, Zwiefalten im Süden, Reutlingen im Westen und Blaubeuren im Osten. Auf einer Fläche von circa 121.445 Hektar leben rund 265.000 Menschen in 36 Städten und Gemeinden. Im Zuge des Erweiterungsprozesses hätten 16 bereits beteiligte Kommunen zusätzliche Flächen eingebracht. Ferner seien sechs neue Kommunen dazugekommen.
Im Miteinander gewachsen
Das Biosphärengebiet lebe vom Engagement zahlreicher Vereine, Verbände, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern. Es sei ein Modell, das zeige, wie nachhaltige Entwicklung möglich sei. Wirtschaft, Soziales und Naturschutz gehe gut miteinander.
UNESCO-Prüfung
Die »Schwäbische Alb« und das Albvorland verfügten über eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft, die weltweit einmalig sei. Teile davon seien 2008 als »Biosphärengebiet« und damit als Schutzgebiet ausgewiesen worden. Ein Jahr später sei es von der UNESCO als »Biosphärenreservat« anerkannt worden. Aktuell laufe der Prüfprozess zur UNESCO-Anerkennung des nun erweiterten Gesamtgebiets.
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KW 19 – 2026
04. – 10.05.2026
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Deutscher
Computerspielpreis
2026
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Bayern – Nach einer eindrucksvollen Verleihung des »Deutschen Computerspielpreises« (DCP) am 29. April 2026 in der bayerischen Landeshauptstadt werde der wichtigste Preis der deutschen »Games-Branche« künftig im festen Wechsel zwischen München und Berlin stattfinden. Das verkündete Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring beim Staatsempfang zum DCP in München und erklärte: »Die diesjährige Gala in München war ein gewaltiges Hochfest der nationalen Games-Szene. Mit einer hochkarätigen Inszenierung und großer Strahlkraft haben wir Deutschlands kreativen Pixelpionieren in München eine tolle Bühne geboten«. Bislang wurde der Austragungsort des »Deutschen Computerspielpreises« im Rahmen eines bundesweiten Interessenbekundungsverfahrens vergeben, an dem sich alle Bundesländer beteiligen konnten.
»In Bayern verstehen wir Games sowohl als Kulturgut wie auch als milliardenschweren Wachstumsmarkt und strategisch bedeutenden Zukunftszweig. Umso mehr freut es mich, dass wir mit einem fulminanten »DCP dahoam« eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, welches Potenzial in der nationalen Games-Branche sowie in unserem Standort steckt. Die Entscheidung, den Deutschen Computerspielpreis künftig im festen Wechsel zwischen München und Berlin auszurichten, ist eine tolle Botschaft für den Digitalstandort Bayern. Das unterstreicht die herausragende Rolle Bayerns als Deutschlands Heimat für Games, E-Sport und XR. Dass der DCP bereits 2028 an die Isar zurückkehrt, zeigt: Unsere engagierte Digitalpolitik trägt Früchte. Unser Ziel bleibt dabei klar: Wir wollen zur internationalen Spitze aufschließen und Bayern gezielt zu einem führenden Standort im Herzen Europas entwickeln«, so Mehring.
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Bundestechnologieministerin Dorothee Bär bei der Preisverleihung
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Auch Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat an der Verleihung des »Deutschen Computerspielpreises 2026« im Herkulessaal der Residenz München teilgenommen und als Laudator eine der Trophäen übergeben. »Der deutsche Gaming-Oscar in Bayern! Ich habe beim Deutschen Computerspielpreis die Auszeichnung in der Kategorie »Beste Innovation & Technologie« im Beisein von Bundestechnologieministerin Dorothee Bär verliehen. Herzlichen Glückwunsch an den Gewinner »Ubisoft«. Die Games-Branche ist ein idealer Partner für Hightech und Innovationen. Sie ist kreativ und ein Motor für neue Ideen und Entwicklungen. Mittlerweile ist die Branche auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit rasant wachsendem Markt. Das alles passt zum Freistaat als führendem Innovationsstandort. Wir sind Nummer 1 bei Startups, haben die zwei besten Universitäten in der EU und investieren mit der Hightech Agenda sieben Milliarden Euro in Zukunftstechnologien wie KI. Wir wollen, dass künftige Innovationen und Entwicklungen weiter bei uns stattfinden. Darum haben wir die Games-Förderung verdoppelt, kämpfen im Bund für steuerliche Förderung – auch für die Games-Branche und stärken die Startup-Förderung. Ein starkes Signal in die Gaming-Szene weltweit. Da passt es, dass der Deutsche Computerspielpreis künftig regelmäßig auch in München stattfinden wird«, so Söder.
-bstmd/bsr- Bild: bsr
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Ideen
gegen Einsamkeit
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Baden-Württemberg – Einsamkeit ist oft unsichtbar, aber sie betreffe viele Menschen. Baden-Württembergs Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration setze deshalb ein Zeichen: 35 Projekte aus Baden-Württemberg sollen mit insgesamt 875.000 Euro unterstützt werden, um Menschen wieder stärker miteinander zu verbinden. Minister Manne Lucha prämierte die Sieger des landesweiten Ideenwettbewerbs gegen Einsamkeit am 28. April 2026, in Stuttgart. »Einsamkeit darf kein Tabuthema sein. Wer sich zurückzieht, braucht Mitmenschen, die hinschauen, aufeinander zugehen und einen nicht im Stich lassen. Die ausgezeichneten Projektideen zeigen: Es gibt bei uns im Land viele gute Ideen, um vor Ort Gemeinschaft zu stärken«, so Lucha. Dies geschehe kreativ, nah an den Menschen und mit viel Engagement und Herzblut.
Große Resonanz: 323 Bewerbungen
Der landesweite Ideenwettbewerb sei auf überwältigende Resonanz gestoßen. Insgesamt seien 323 Bewerbungen eingegangen. Gemeinnützige Organisationen und Initiativen sowie Kommunen und Vereine aus ganz Baden-Württemberg hätten sich mit vielfältigen Ansätzen beteiligt, um dem Problem Einsamkeit zu begegnen. Eine 16-köpfige Fachjury wählte daraus 35 Projekte aus, die besonders innovative und wirksame Strategien biete möchten. Sie sollen Preisgelder zwischen rund 4.000 und 30.000 Euro erhalten.
Einsamkeit betreffe ganze Breite der Gesellschaft und alle Generationen
Grundlage des Ideenwettbewerbs sei die erste Landesstudie »Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt – Baden-Württemberg« gewesen, die im November 2025 veröffentlicht wurde. Sie zeige: Rund 30 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg fühlten sich einsam, etwa acht Prozent davon sogar besonders stark. Einsamkeit betreffe dabei nicht nur ältere Menschen. Betroffen seien auch junge Menschen, Eltern in besonderen Lebenslagen, Personen mit chronischen Erkrankungen, Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.
»Einsamkeit kann jede und jeden treffen, unabhängig vom Alter oder der Lebenssituation. Umso wichtiger sind passgenau Angebote, die Menschen wieder zusammenzubringen«, erklärte Lucha. Die prämierten innovativen und vielfältigen Ansätze reichten von Begegnungsformaten im Quartier über digitale Vernetzungsangebote bis hin zu kreativen und sportlichen Aktivitäten. Viele setzten bewusst niedrigschwellige Zugänge, um auch schwer erreichbare Gruppen einzubinden.
-lbw-
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Ermittlungen
in Sachen
Suchmaschinenwerbung
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Schweiz – Die Schweizer Wettbewerbskommission (WEKO) habe kürzlich zwei Untersuchungen im Bereich der »Suchmaschinenwerbung« eröffnet. Die erste Untersuchung betreffe Werbung in der Reisebranche, die zweite Werbung für Online-Casinos. Um sich von ihren Mitbewerbern abzuheben, können Unternehmen für die Suchmaschinenwerbung bei den Betreibern von Suchmaschinen auf Schlüsselwörter bieten – sogenannte »keyword-bidding«. Durch solche Gebote auf Schlüsselwörter könnten Unternehmen die Sichtbarkeit ihres Angebots erhöhen, indem sie Nutzerinnen und Nutzern von Suchmaschinen bei relevanten Suchanfragen ihre Inserate anzeigen lassen.
Gemäss Informationen aus mehreren bei der WEKO eingereichten Selbstanzeigen sollen sich einerseits mehrere Unternehmen aus der Reisebranche und andererseits mehrere Online-Casinos untereinander darauf geeinigt haben, sich bei den wichtigsten Suchmaschinen nicht gegenseitig Konkurrenz zu bieten. Konkret sollen sie darauf verzichtet haben, Gebote auf Schlüsselwörter abzugeben, welche die Marken ihrer Konkurrenten betrafen. Dieses Verhalten könnte eine »unzulässige Abrede« mit wettbewerbsbeeinträchtigender und für Konsumentinnen und Konsumenten nachteiliger Wirkung darstellen. Durch den gegenseitigen Verzicht auf Gebote könnten die Suchergebnisse so beeinflusst worden sein, dass der Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern erschwert werde. Die erste Untersuchung richte sich gegen drei Unternehmen, die in der Schweiz Pauschalreisen anbieten. Die zweite Untersuchung betreffe nahezu sämtliche Schweizer »Online-Casinos«.
-chbk-
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450 Gäste
diskutierten
über die Zukunft
der Finanzbranche
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Liechtenstein – Das »Finance Forum Liechtenstein« habe kürzlich erneut mehr als 450 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger versammelt, um zentrale Themen für die Finanzbranche zu diskutieren. Nach der Begrüssung durch Liechtensteins Regierungschefin Brigitte Haas sprachen unter anderem Privatbankier Patrick Odier, Börsenexperte Jens Korte, der ehemalige deutsche Finanzminister Christian Lindner sowie Vertreter des Finanzplatzes Liechtenstein über die Zukunft des Finanzplatzes. Das diesjährige Forum unter dem Motto »Stabilität sichern – Wandel gestalten« widmete sich den Erfolgsfaktoren in unsicheren Zeiten.
Stabilität und Sicherheit in unsicheren Zeiten
In ihrer Begrüssungsansprache betonte Regierungschefin Brigitte Haas die Bedeutung von Stabilität und Kontinuität in unsicheren Zeiten und zeigte sich überzeugt, dass der Finanzplatz Liechtenstein weiterhin eine wichtige Rolle spielen werde. Anschliessend ordnete Börsenspezialist Jens Korte die aktuelle Lage an den internationalen Finanzmärkten ein und zeigte relevante Entwicklungen für Investoren auf. Korte berichte seit über 25 Jahren für zahlreiche Medien von der Wall Street in New York. Darauf aufbauend diskutierten Neue-Bank-CEO Roman Pfranger und First-Advisory-Partnerin Angelika Moosleithner aktuelle Entwicklungen und Wachstumsperspektiven für die Finanzbranche in Liechtenstein. Die beiden Diskussionsteilnehmer seien bestens bekannt am Finanzplatz Liechtenstein: Pfranger ist Vorstandsmitglied des Liechtensteinischen Bankenverbands, Moosleithner war von 2015 bis 2024 Präsidentin der Liechtensteinischen Treuhandkammer.
Einen strategischen Blick auf den Wandel der Finanzbranche warf Patrick Odier. Der Aufsichtsratspräsident von »Lombard Odier« zeigte auf, wie die Finanzplätze Schweiz und Liechtenstein führend bleiben könnten, wenn sie weiter auf ein Gleichgewicht aus Innovation und Regulierung setzten. Odier ist Präsident der Organisation »Swiss Sustainable Finance« und war von 2009 bis 2016 Vorsitzender der Schweizerischen Bankiervereinigung.
Faktor Mensch im Fokus
Bei der Veranstaltung rückte ferner der »Faktor Mensch« in den Fokus: Georgine Roesle zeigte auf, wie sich Finanzinstitute im Wettbewerb um Talente erfolgreich behaupten könnten. Sie ist Executive-Search-Beraterin bei Egon Zehnder und berät Finanz- und Technologiefirmen bei der Suche nach geeigneten Führungskräften. Der ehemalige Schweizer Armeechef Thomas Süssli sprach über Führung in Krisenzeiten und unterstrich die Bedeutung von Klarheit und Entscheidungsstärke. Süssli war vor seiner Militärkarriere unter anderem Mitinhaber eines Finanzsoftware-Herstellers und übernahm leitende Positionen bei UBS, Credit Suisse und Vontobel in Europa, Asien und den USA.
Desweiteren wagte der ehemalige deutsche Finanzminister Christian Lindner einen geopolitischen Ausblick und erläuterte die wirtschaftlichen Auswirkungen. Er beleuchtete die Rolle Europas im globalen Umfeld und skizzierte die zukünftigen Chancen und Herausforderungen. Lindner zeigte sich überzeugt, dass ein geeintes und souveränes Auftreten Europas zum Vorteil der Finanzplätze Liechtenstein und Schweiz wäre.
Zentraler Treffpunkt für Finanzbranche
Das »Finance Forum Liechtenstein« werde von der Regierung des Fürstentums Liechtenstein getragen und von den wichtigsten Finanzverbänden des Landes sowie Partnern aus der Privatwirtschaft unterstützt. Im Vorfeld der Tagung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Side-Events und Workshops besuchen, um mehr über aktuelle Themen wie Blockchain, Geopolitik, Künstliche Intelligenz und Regulierung zu erfahen. Weitere Infos: www.finance-forum.li
-RdFL-
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Schutz und Hilfe
Partnerschaft
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Vorarlberg – Im Rahmen einer »Schutz und Hilfe-Partnerschaft« unterstütze das Land Vorarlberg das Österreichische Bundesheer bei der Beschaffung von Mehrzweckgerätschaften, sogenannten »Dual-use«-Geräten. Kürzlich seien rund 70.000 Euro für diverse Zusatzausstattungen zu einem bereits im Jahr 2024 angekauften Kompaktbagger genehmigt worden, informierte Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner und betonte: »Das Bundesheer ist ein unverzichtbarer Partner, wenn es um die Sicherheit der Bevölkerung und den Katastrophenschutz geht. Die Zusammenarbeit stärkt unsere Resilienz und gewährleistet, dass wir im Katastrophenfall schnell und effektiv handeln können. Ziel der Schutz und Hilfe-Partnerschaft sei es, die Zusammenarbeit zwischen dem Land und dem Bundesheer zu stärken.
Ein Bestandteil sei die Beschaffung von Geräten, die sowohl im Katastrophenfall als auch für militärische Zwecke genutzt werden und vom Land leihweise an das Bundesheer übergeben werden. Dazu gehöre beispielsweise ein Kompaktraupen-Bagger, für den nun ein Multigreifer und ein Abbruchhammer als Zusatzausstattung angeschafft wurden. »Diese Investitionen stellen sicher, dass das Bundesheer auch in Zukunft in der Lage ist, im Ernstfall rasch und wirksam zu reagieren und dabei die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten«, so Wallner. Synergien zwischen zivilen und militärischen Einsatzmöglichkeiten würden dabei für Kosteneffizienz sorgen und die Effektivität erhöhen.
-vlk-
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Sommer-
fahrverbote
für den
»Ausweichverkehr«
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Tirol – Die Sommersaison steht vor der Tür – damit beginne die nächste »Reisezeit«. Die seit 2019 verhängten Fahrverbote für den »Ausweichverkehr« auf dem niederrangigen Straßennetz in Tirol begann heuer am 1. Mai 2026 und würden bis inklusive 1. November 2026 gelten. Ausgewählte und für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den Tiroler Gemeinden relevante Abschnitte auf Landes- und Gemeindestraßen seien dann jeweils an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an bestimmten Fenstertagen von 7:00 bis 19:00 Uhr für den Ausweichverkehr gesperrt.
Die Basis für die Fahrverbote bildeten Erfahrungswerte aus den Vorjahren – dementsprechend gebe es heuer weitere Neuerungen. Konkret betreffe dies Kufstein mit einer Erweiterung der Fahrverbote. »Wir schützen die Gemeinden entlang viel befahrener Reiserouten und verbannen den Durchzugsverkehr auf die Hauptverkehrswege. Bei den Fahrverboten für den Ausweichverkehr geht es um eine Verkehrslenkung, um gegen die große Verkehrsbelastung der durchziehenden Fahrzeuge anzukämpfen. Dabei werden die Verkehrsströme in ganz Tirol genau analysiert, sodass Umweg- und Ausweichverkehr bestmöglich eingedämmt werden kann. Kaum eine andere europäische Region fasst so starke Maßnahmen, um die Anrainergemeinden zu schützen und mittlerweile machen uns das auch andere Regionen nach«, erklärte Tirols Landeshauptmann Anton Mattle.
Neuerungen im Bezirk Kufstein
Neu hinzu kommen würden heuer erweiterte Maßnahmen im Bezirk Kufstein: Zusätzlich zu den bisherigen »Sommerfahrverboten« gelte nun auch auf der Wildbichler Straße in Fahrtrichtung Ebbs sowie auf den Gemeindestraßen in Walchsee ein Fahrverbot. »Die Situation an besonders verkehrsreichen Tagen in diesen Bereichen hat sich in den letzten Jahren verschärft. Mit den erweiterten Fahrverboten reagieren wir auf die Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden und sichern die Verkehrs- und Versorgungssicherheit«, erläuterte Tirols Verkehrslandesrat René Zumtobel.
Neben der Kontrolle der Fahrverbote durch die Polizei sollen auch heuer wieder vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane zum Einsatz kommen. »Mobilität ist ein Grundbedürfnis, der viele Verkehr aber auch eine große Herausforderung für die betroffene Bevölkerung. Der Durchzugsverkehr belastet die Menschen, die Umwelt und die Infrastruktur in Tirol über die Maßen. Die umfangreichen Fahrverbote sind ein ganz wesentlicher Teil unserer Verkehrsmaßnahmen. Die Fahrverbote für transitierende Pkw in den Hauptreisezeiten sind notwendig, um die Flüssigkeit des Verkehrs und damit die öffentliche Sicherheit und Versorgung aufrechtzuerhalten. Wir erwarten uns von den Navigationssoftwareanbietern nach der gesetzlichen Änderung auf Bundesebene, diese Fahrverbote auch entsprechend einzupflegen. Dadurch sollen Reiseplanung und die Anreise mit Rücksicht auf die Anrainergemeinden erfolgen«, so Zumtobel.
-lt-
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Erhaltung
bedrohter
Nutztiere
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Südtirol – Mit Geldern der EU, des Staates und des Landes Südtirol sollen eine Reihe von Maßnahmen unterstützt werden, die das Ziel hätten, den ländlichen Raum in Südtirol aufzuwerten und die Versorgungsfunktion und Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft zu sichern. »Unter den verschiedenen Fördermaßnahmen befindet sich das Förderprogramm Tierzüchter als Bewahrer der Agrobiodiversität. Damit werden Tierzüchterinnen und Tierzüchter unterstützt, die sich freiwillig für die Erhaltung von lokalen Rassen einsetzen, die vom Aussterben bedroht sind, weniger produktiv als andere Rassen sind und der Gefahr unterliegen, aufgegeben zu werden, wenn diesen Züchtern nicht ein angemessenes Einkommensniveau und die Aufrechterhaltung einer nachhaltigen Landwirtschaft garantiert wird. Durch diese Förderung wird auch die genetische Vielfalt gesichert, und es werden traditionelle, standortangepasste Tierhaltungssysteme, besonders in Berggebieten, langfristig erhalten. Für diese Unterstützung sind jährlich insgesamt 2,2 Millionen Euro vorgesehen«, erläuterte Südtirols Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher.
Der Zuschuss betrage 200 Euro für jede Großvieheinheit und gelte nur für Tiere, die in speziellen Herdebüchern oder Bestandsregistern für bedrohte Tierrassen oder vom Aussterben bedrohter Populationen eingetragen seien. Dazu zählten die Rinderrassen »Pinzgauer«, »Pusterer Sprinzen«, »Grauvieh« und »Original Braunvieh«, die Schafrassen »Villnösser Schaf«, »Schwarzbraunes Bergschaf«, »Tiroler Steinschaf« und »Schnalser Schaf« sowie die »Noriker Pferde«.
-lpast-
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Gehalt
statt Taschengeld
für Menschen
mit Behinderungen
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Salzburger Land – Derzeit erhielten viele Menschen mit intellektuellen Behinderungen in Österreich für ihre Arbeit lediglich ein »Taschengeld« – ohne volle sozialversicherungsrechtliche Absicherung. Im Zusammenhang mit dem »Tag der Inklusion« am 5. Mai sei von der »Lebenshilfe Salzburg« die Forderung nach einer »eigenen Sozialversicherung« unterstrichen worden. Für Salzburgs Soziallandesrat Wolfgang Fürweger stehe fest: »Es kann nicht sein, dass Menschen, die tagtäglich ihren Beitrag leisten, mit einem Taschengeld abgespeist werden. Arbeit muss sich lohnen – auch für Menschen mit Behinderungen. Unser klarer Anspruch ist es, hier Schritt für Schritt zu fairen und tragfähigen Lösungen zu kommen, die echte Teilhabe ermöglichen«.
Sozialversicherung für selbstbestimmtes Leben
Der Geschäftsführer der »Lebenshilfe Salzburg«, Guido Güntert, betonte: »Menschen mit Behinderungen sind Bürgerinnen und Bürger mit gleichen Rechten wie alle anderen. Eine eigene Sozialversicherung ist ein zentraler Baustein in unserer Gesellschaft als Bürgerin oder Bürger ernst genommen zu werden und ist gleichzeitig eine Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben«.
Rückkehrrecht in die Teilhabe
Eine weitere Forderung der »Lebenshilfe Salzburg« sei eine zusätzliche Sicherheit für Menschen, die den Schritt in den ersten Arbeitsmarkt wagten. Sie sollen jederzeit in andere unterstützende Systeme eintreten oder zurückkehren zu können, falls sich der Schritt als zu groß erwiesen habe.
-ls-
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Effiziente
und effektive Hilfe
in einer unsicheren Welt
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Oberösterreich – Ein »Akzent für Dialog und Zusammenarbeit«, für ein Miteinander auf Augenhöhe, das sei der »Entwicklungspolitische Dialog«, der am 29. April 2026 im Linzer Landhaus stattgefunden habe. Auf Einladung des Landes Oberösterreich treffen sich turnusmäßig Expertinnen und Experten, Vertreterinnen und Vertreter humanitärer Organisationen, sowie in diesem Bereich agierende Unternehmen, um sich über aktuelle Fragen und Herausforderungen rund um das Thema »Entwicklungszusammenarbeit« auszutauschen.
Der »Entwicklungspolitische Dialog« finde seit 2005 regelmäßig statt: »Der entwicklungspolitische Dialog ist ein Impuls, mit dem wir zeigen, dass wir als Land Verantwortung übernehmen, und unseren Beitrag leisten für jene Regionen der Welt, die ins Hintertreffen geraten sind. Wir müssen reden über die Welt, und darüber, was wir tun können, um sie mit unseren Mitteln zum Positiven zu verändern«, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.
Oberösterreich sei seit 1965 im Bereich »Entwicklungszusammenarbeit« tätig. Im Vorjahr wurden von Seiten des Landes Oberösterreich insgesamt 123 Projekte unterstützt worden, mit denen die Lebensverhältnisse von ca. 300.000 Menschen verbessert werden konnten. Ein besonderer Schwerpunkt dabei sei die Aktion »Oö-Schulen engagieren sich für eine gerechte Welt«, die junge Menschen motiviere, Spenden für Projekte im Bereich Entwicklungszusammenarbeit zu sammeln – Projekte, die in der Folge aufgrund des Engagements der jungen Menschen vom Land Oberösterreich zusätzlich unterstützt werden. Im Vorjahr hätten so 94 Schulprojekte zusätzliche Unterstützung von Seiten des Landes erhalten.
-loö-
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Großes
Militärmusikfestival
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Steiermark – Am 21. und 22. Mai 2026 soll das beliebte »Militärmusikfestival« erstmals nach 18 Jahren wieder in der Steiermark stattfinden. Am Vorplatz des altehrwürdigen Schlosses Eggenberg fand am 30. April die Programm-Präsentation für das »Militärmusikfestival 2026« statt. Steiermarks Landeshauptmann Mario Kunasek und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner konnten dazu rund 100 Ehrengäste begrüßen. »Es ist mir eine große Freude und Ehre, dass das Militärmusikfestival nach 18 Jahren wieder in der Steiermark stattfindet. Für das Land sind Blaskapellen ein unverzichtbarer Bestandteil des volks-kulturellen Lebens. Wir haben knapp 20.000 Musiker in 386 Kapellen, fast die Hälfte der Aktiven ist unter 30 Jahre alt. Sie fördern die Gemeinschaft, verbinden Generationen und bereichern mit zahlreichen Konzerten das gesellschaftliche Miteinander«, so Kunasek.
Beim »Militärmusikfestival 2026« sollen sieben österreichische Militärmusikgruppen, die prämierte steirische Trachtenmusikkapelle Ottendorf an der Rittschein sowie die Marktmusikkapelle Bad Waltersdorf, die Sopranistin Julia Wiszniewski, der Chor der Grazer Kapellknaben, 300 Schüler aus Grazer Schulen sowie 30 Tanzpaare der Tanzschule Gabalier in der Showgestaltung mitwirken. Das Thema »Inklusion« werde musikalisch mit den Ausnahmekünstlern Jonas Lazarus (Harmonika) und Wolfgang Niegelhell umgesetzt – beide sind erblindet.
Als Special Guests sollen die steirische Austropop-Band »Alle Achtung« sowie Ewald Pfleger (Opus) mit den »Schick Sisters« gemeinsam mit allen Musikern auftreten. Die Besucher erwarte eine fulminante Show mit mehr als 600 Musikern. Neben traditioneller Marschmusik sollen Alltime-Hits und moderne Blasmusik-Arrangements präsentiert werden. Das Festival werde als Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Österreichischen Bundesheer, dem Land Steiermark, dem ORF und dem Österreichischen Blasmusikverband sowie weiteren Partnern des Bundesheeres zu Gunsten von »ORF Licht ins Dunkel« durchgeführt.
-lstmk-
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Junge
Landesmeister
in Erster Hilfe
gekürt
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Kärnten – Beatmung, Herzdruckmassage, Erste Hilfe – Kärntens Kinder und Jugendliche seien dabei spitze. Das hätten sie auch beim »Landesjugendbewerb des Kärntner Jugendrotkreuzes« gezeigt. Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner, der selbst früher beruflich beim Roten Kreuz tätig war, nahm die Siegerehrung vor. Topplatzierte in den beiden Bewerbskategorien seien das Team »Gesundheitsrisiko« der HTL Villach und die »Herzschlagheldinnen« des BG Tanzenberg sowie das Team »EH-Avengers« der MS St.Jakob. Sie sollen Kärnten am 2. und 3. Juni 2026 beim »Erste Hilfe-Bundesbewerb« der Schulen am Maltschacher See vertreten.
Beim Landesjugendbewerb gab es die beiden Kategorien »Lebensretter:in EXPERT« und »Lebensretter:in BASIC«. Die »Experts« hätten einen 16-stündigen Erste Hilfe-Kurs und die »Basics« einen achtstündigen Einführungskurs absolviert. Der Landeshauptmann dankte vor allem auch dem Jugendrotkreuz. In Kärnten gebe es rund 240 zertifizierte »Erste-Hilfe-Lehrbeauftragte« des Jugendrotkreuzes. Sie seien alle Pädagoginnen und Pädagogen, die an Kärntner Schulen unterrichten und laufend Erste-Hilfe-Kurse für die Schülerinnen und Schüler sowie ihr Kollegium anbieten würden.
-lktn-
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Natur im Garten
Aktion
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Niederösterreich – Mit reger Beteiligung ging kürzlich die landesweite Aktion »Pflanze Kräuter. Würze dein Leben« der niederösterreichischen Umweltbewegung »Natur im Garten« über die Bühne. Zahlreiche Gemeinden und Schaugärten in ganz Niederösterreich setzten gemeinsam ein starkes Zeichen für naturnahes Gärtnern, mehr Biodiversität und eine hohe Lebensqualität im Ort. Im Zentrum des Aktionstages stand eine landesweite »Samensackerl-Verteilaktion«. Gemeinden und Schaugärten waren aufgerufen, kostenlos Kapuzinerkresse an die Bevölkerung auszugeben, die von »Natur im Garten« zur Verfügung gestellt wurde. Über 200 Gemeinden hätten sich aktiv beteiligt, insgesamt seien mehr als 102.000 Samensackerl verteilt worden. Die Aktion war Teil des Jahresschwerpunkts 2026 von »Natur im Garten«. Ziel sei es, die vielfältigen Vorteile von Kräutern aufzuzeigen und möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu motivieren.
-lnö-
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Einfluss
der Frauen
beim »Wiener Kongress«
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Burgenland – Am »Wiener Kongress« – September 1814 bis Juni 1815 – wurden nach der Niederlage Napoleon Bonapartes in den Koalitionskriegen viele Grenzen in Europa neu gezogen. Einen neuen Blickwinkel auf das historische Geschehen biete die im Schloss Halbturn eröffnete Ausstellung »Liebe & Macht – Hinter den Kulissen des Wiener Kongresses«. Im Mittelpunkt der Schau stehe der bisher oft übersehene wichtige Einfluss, den Frauen quer durch alle Gesellschaftsschichten auf den Kongress ausübten. »Dieser Fokus auf die Rolle der Frau ist mir als Frauen-, Bildungs- und Familienlandesrätin ein besonderes Anliegen. Es zeigt unseren jungen Generationen: Geschichte wird von allen Menschen geschrieben, nicht nur von jenen in der ersten Reihe. Es geht um Emanzipation, um Mut und um den Einfluss, den man auch abseits offizieller Protokolle ausüben kann. Wenn wir nun die Ausstellung Liebe & Macht – Hinter den Kulissen des Wiener Kongresses eröffnen, dann blicken wir nicht nur zurück in das Jahr 1814. Wir blicken auf eine Zeit, in der die Welt neu geordnet wurde. Doch wir tun dies heute aus einer Perspektive, die lange Zeit viel zu kurz gekommen ist. Oft erzählen Geschichtsbücher nur von den gekrönten Häuptern, von Kaisern und Staatskanzlern wie Metternich. Aber hier in Halbturn holen wir die Frauen vor den Vorhang, die diesen Kongress maßgeblich geprägt haben«, erklärte Burgenlands Landesrätin Daniela Winkler.
Am »Wiener Kongress« spielten neben Clemens Wenzel Fürst Metternich, dem Leiter der österreichischen Staatskanzlei und Zar Alexander von Russland auch zahlreiche Frauen sehr wichtige Rollen. So habe etwa Wilhelmine von Sagan als regierende Fürstin, Geliebte und engste Vertraute Metternichs gezählt, die über beste Kontakte zum Zaren verfügt habe und eine der wichtigsten Protagonistinnen des Kongresses gewesen sei. Marie Louise, die Ehefrau Napoleons, habe mit ihrer Affäre mit ihrem »Ehrenkavalier« Adam Graf Neipperg nicht nur für Getuschel gesorgt, sondern auch für diplomatische Komplikationen. Sie habe den »Wiener Kongress« gleichzeitig auch dazu genutzt, um sich vom Einfluss ihres Vaters Kaiser Franz zu lösen und sich von einem politischen Faustpfand zu einer selbstbewussten, unabhängigen Frau zu entwickeln.
»Dass wir heute hier Originalobjekte aus dem Kunsthistorischen Museum, dem Wien Museum und sogar aus Schloss Schönbrunn bewundern dürfen, unterstreicht die enorme Qualität dieser Schau«, so Winkler, die den Leihgebern, Sponsoren, Gestaltern und dem Team des Kulturvereins Schloss Halbturn dafür dankte, dass diese Ausstellung möglich gemacht wurde. Neben zahlreichen historischen Exponaten könnten Besucherinnen und Besucher erstmals und exklusiv die Kostüme der renommierten Designerin Susanne Bisovsky sowie der Kostümbildnerin Elisabeth Binder-Neururer für die Disney+ Originalserie »Vienna Game« betrachten. Zusammen mit dem gezeigten historischen Mobiliar, Interieur und der Mode der Zeit biete die Ausstellung damit neue, lebendige und unmittelbare Einblicke in die Zeit des »Wiener Kongresses«, der Europa bis in die Gegenwart geprägt habe. Die Ausstellung »Liebe & Macht – Hinter den Kulissen des Wiener Kongresses« im Schloss Halbturn ist bis 1. November 2026 jeweils von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
-lbgld-
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Kulturfonds
2026
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Bayern – »Mit rund fünf Millionen Euro aus dem Kulturfonds Bayern fördert der Freistaat insgesamt 133 Kunst- und Kulturprojekte sowie kulturelle Investitionsmaßnahmen in ganz Bayern«, so Bayerns Kunstminister Markus Blume, nachdem der Kunstausschuss sowie der Haushaltsausschuss im Bayerischen Landtag seinem Vorschlag zur Förderung von 57 kulturellen Projekten mit Einzelbeträgen von jeweils mehr als 25.000 Euro zugestimmt hatten. Bereits Anfang April 2026 hatte Blume rund 800.000 Euro für 76 Kunst- und Kulturprojekte mit einem Förderumfang bis jeweils maximal 25.000 Euro bewilligt. »Kulturfonds Bayern – seit 1996 die erste Adresse für gute Ideen. Wir fördern Engagement und ermöglichen Erlebnisse, denn Kultur ist die Seele Bayerns. Im gesamten Freistaat sprudelt die kreative Energie und es gibt zahlreiche kulturelle Schätze zu entdecken – sei es bei Sonderkonzerten zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele oder bei den Tagen der Fantasie in Garmisch-Partenkirchen. Seit 30 Jahren fördern wir mit dem Kulturfonds die kulturelle Vielfalt in ganz Bayern und geben innovativen Projekten den nötigen Anschub. Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr mit rund fünf Millionen Euro Impulse für das kulturelle Leben in allen Landesteilen setzen können«, erklärte Blume.
Förderung vielfältiger Projekte in allen Regierungsbezirken
Die durch den »Kulturfonds Bayern« geförderten Projekte sei vielfältigen künstlerischen Bereichen zuzuordnen. Sie umfasse Laienmusik und Musikpflege, Zeitgenössische Kunst und Museumsarbeit ebenso wie Theater, Archive, Bibliotheken und Literatur. Alle bayerischen Regierungsbezirke seien mehrfach bei der Förderung vertreten. Kulturbegeisterte dürften sich auf ein facettenreiches Programm freuen – beispielsweise auf den 25. Friedberger Musiksommer, die Sonderausstellung »Carl Grossberg. Sachlich – Magisch – Visionär« im Museum Kulturspeicher Würzburg, den Internationalen Gesangs-Wettbewerb für Wagner-Stimmen in Bayreuth, das Theater Unbegrenzt Unterwegs mit Vorstellungen in Weilheim, Memmingen, Augsburg, Fürth und Hof oder die 199 Tage umfassende Veranstaltungsreihe »So klingt Bayern«, welche die neue Bayerische Landesausstellung »Musik in Bayern« in Freyung und der Region begleite.
Daneben sollen auch Baumaßnahmen aus Mitteln des Kulturfonds gefördert werden – etwa der Neubau einer begehbaren Depothalle für das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen, die Errichtung eines Paul-Maar-Museums in Hallstadt, der Einbau einer Rollregalanlage in das städtische Archiv Moosburg sowie die Errichtung eines Theaterfoyers mit Bühne für den Theaterverein Markt Schwaben. Die Fördermittel des »Kulturfonds Bayern« sollen Künstlervereinigungen, Vereinen und Kommunen aus allen Regierungsbezirken zugute kommen, um sie nachhaltig bei ihrer kulturellen Arbeit zu unterstützen. Sowohl neue Projekte als auch Fortsetzungsmaßnahmen würden dabei berücksichtigt.
-bstmwk-
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Preisobergrenze bei
»Check-in-Check-out-System«
eingeführt
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Baden-Württemberg – App aufrufen, wischen, einsteigen, losfahren, aussteigen und maximal 72 Euro im Monat zahlen – ab diesem Betrag seien alle Fahrten mit »CiCoBW« (Check-in-Check-out Baden-Württemberg) im Nahverkehr in ganz Baden-Württemberg kostenlos. Damit werde der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) auch für »Gelegenheitsreisende« noch einfacher und günstiger. Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte: »CiCoBW steht für ein modernes, handyorientiertes Check-in-Check-out-Ticketing. Mit diesem e-Ticket-System müssen sich Reisende in Baden-Württemberg im Nahverkehr keine Gedanken mehr über Tarife, Zonen oder Verbundgrenzen machen. Das System berechnet automatisch den besten Preis. Die Preisgrenze von maximal 72 Euro pro Monat schafft zusätzlich Sicherheit, ohne finanzielles Risiko. Auch für Menschen, die selten mit Bus und Bahn unterwegs sind und auch diejenigen, die sich nicht sicher sind, ob sich ein Deutschland-Ticket oder ein anderes Abo für sie lohnt«. Die Preisobergrenze gilt nur für Fahrten in der 2. Klasse. »CiCoBW« sei im gesamten Nah- und Regionalverkehr in Baden-Württemberg gültig – von S-Bahn und bwegt-Regionalzug bis Bus und Straßenbahn.
-lbw-
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Stand des
Eisenbahnausbaus
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Schweiz – Die Bahnunternehmen der Schweiz hätten letztes Jahr wichtige Meilensteine beim Ausbau des Schienennetzes erreicht. Das zeige der neuste Standbericht, den das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) am 30. April 2026 veröffentlicht hat. Der Bericht bilde den Stand aller beschlossenen Ausbauprogramme per 31. Dezember 2025 ab. Aktuell würden sich im Rahmen der Ausbauschritte 2025 und 2035 sowie des Programms »Zukünftige Entwicklung Bahninfrastruktur« (ZEB) rund 300 Projekte in der Projektierung oder Realisierung befinden.
Wesentliche Etappen erreicht
Mit dem Doppelspurausbau zwischen Grellingen und Duggingen habe die SBB die erste grosse Infrastrukturmassnahme des Ausbauschritts 2035 termingerecht in Betrieb genommen. Dadurch sei auf den Fahrplanwechsel im Dezember das bisherige Angebot durch das Laufental verdichtet worden. Gleichzeitig seien weitere Ausbauarbeiten im Raum Basel im Betrieb genommen worden. In Liestal habe die SBB den Vierspurausbau abgeschlossen. Seit Dezember 2025 fahre die S-Bahn auf der Linie Basel – Liestal im Viertelstundentakt. In der Ostschweiz könnten die Züge nun auf der Strecke Pfäffikon SZ – Altendorf in kürzeren Abständen fahren. Ferner habe die SBB ein Überholgleis für den Güterverkehr in Betrieb genommen. Dies ermögliche den durchgehenden Halbstundentakt der IC Zürich – Chur. Das grösste Projekt des Ausbauprogramms ZEB sei die Erweiterung des Bahnhofs Lausanne.
-chbk- Bild: am
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100 Jahre
Wasserforschung
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Bayern – Seit nunmehr 100 Jahren widme sich die »Versuchsanstalt Obernach« der Technischen Universität München (TUM) der Wasserforschung. Gegründet vom Wissenschaftspionier Oskar von Miller befasse sich die Forschungseinrichtung mit der Weiterentwicklung der Wasserkraft sowie zunehmend mit Fragen der Klimafolgenforschung und Prävention für Mensch und Natur. Die Versuchsanstalt spiele eine wichtige Rolle nicht nur in der internationalen Forschung, sondern auch für Wasserkraftbetreiber im In- und Ausland, und – wichtiger denn je – für die öffentliche Wasserwirtschaftsverwaltung, beispielsweise in den Bereichen Flussbau, Hochwasserschutz und Talsperren. Sie verfüge über ein Freigelände mit großen Abflüssen und ermögliche sogar Versuche im Originalmaßstab. Fener biete sie große Versuchshallen, Werkstätten und ein eigenes Lehrlabor für die TUM-Studierenden im Bau- und Umweltingenieurwesen.
TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann erklärte: »Wir haben enorme Fortschritte in unseren Rechenkapazitäten und Kompetenzen in der numerischen Modellierung komplexer Turbulenzen und morphologischer Prozesse gemacht. Trotzdem ist und bleiben die physikalischen Labor- und Feldversuche in Obernach ein unverzichtbares Korrektiv und sichern die Validität von Prognosen für den Umgang mit Extremwetterereignissen, den Hochwasserschutz sowie die ökologische Transformation unserer Energiewirtschaft. Die Leitidee von Oskar von Miller ist lebendiger denn je: Wissenschaft und Technik zum Wohle des Menschen«. Der Direktor der Versuchsanstalt Obernach, Prof. Nils Rüther, ergänzte: »Wasser wird zur Schlüsselressource unserer Zukunft, und zwar geprägt von Klimawandel, Extremereignissen und steigenden Nutzungskonflikten. Genau dafür entwickeln wir in Obernach seit 100 Jahren Lösungen, die Wissenschaft und Praxis verbinden. Unser Anspruch ist es, auch in Zukunft konkrete Lösungen zu finden, um unsere Wasserinfrastruktur resilient und den Umgang mit der Ressource Wasser nachhaltig zu machen«.
Bedeutung der Wasserkraft
Bei der Gründung der Versuchsanstalt im Jahr 1926 sei die Wasserkraft ein zentraler Motor für die Industrialisierung und Elektrifizierung des Freistaats Bayern gewesen. Damals sei der bayerische Strombedarf fast ausschließlich durch Wasserkraft gedeckt worden. Auch heute noch sei die Wasserkraft eine tragende Säule der erneuerbaren Energien und liefere bis zu zwölf Prozent der gesamten erneuerbaren Primärenergie im Freistaat. Der Initiator der Versuchsanstalt, Oskar von Miller, gilt als der Vater der Wasserkraft in Bayern. Er plante unter anderem den Bau des Walchenseekraftwerks, das auch heute noch in Betrieb ist, und gründete ferner das Deutsche Museum in München, das weltweit größte Museum für Naturwissenschaft und Technik.
-tum-
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