Alpenrand-Magazin Archiv 2021/04

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Smart Surfer-
Programm
Digitale Bildung für jedes Alter

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Region Bayern – Mit dem neu aufgelegten Lernprogramm „Smart Surfer“ unterstützen das Bayerische Verbraucherschutzministerium, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), die Verbraucherzentrale Bayern und der VerbraucherService Bayern die „Generation 50plus“ beim Umgang mit digitalen Medien. Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte dazu: „Die digitale Welt ist inzwischen fester Bestandteil unseres Lebens. Ob Videochat, digitale Zeitung oder Online-Einkauf – das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Corona hat dieser Entwicklung nochmal einen deutlichen Schub gegeben. Neben vielen Vorteilen birgt das Internet aber auch viele Risiken. Deshalb brauchen wir digitale Bildung für jedes Alter. Digitale Kompetenz ist die Grundlage für eine sichere Internetnutzung. Unser Projekt „Smart Surfer“ richtet sich speziell an Menschen, die noch nicht mit Smartphone und Laptop aufgewachsen sind.“

Digitale Bildung bedeutet nicht nur, gut mit E-Mail-Programmen, Videochats oder Onlinebanking umgehen zu können. Auch das Wissen um Gefahren im Netz ist Teil digitaler Bildung. „Smart Surfer“ thematisiert deshalb die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich und klärt über den Schutz mobiler Endgeräte, den Umgang mit Passwörtern oder „Fake News“ auf. „Desinformation im Netz erkennen oder datenschutzkonform mit der Familie chatten – nur wer auch die Risiken der vielen Angebote im Netz einschätzen kann, bewegt sich dort auch sicher. Für einen kompetenten und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien ist Medienkompetenz unerlässlich – egal, in welchem Alter. Ich freue mich, dazu mit dem neuen Lernbuch „Smart Surfer – Fit im digitalen Alltag“ einen Beitrag zu leisten“, so Siegfried Schneider, Präsident der BLM.

Das dazugehörige Lernbuch vermittelt mit vielen praktischen Tipps und technischen Hintergründen auch Einsteigern das nötige Knowhow, um sich selbstbestimmt im digitalen Alltag bewegen zu können. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen rund um Datenschutz und Gefahren im Internet. Erstellt wurde das Lernbuch von Fachleuten aus Verbraucherschutz, Medienpädagogik, Datenschutz und Ethik. „Smart Surfer“ ist die aktualisierte Ausgabe der bewährten Seminarreihe „Silver Surfer“ für ältere Internetnutzer. Die Seminarreihe wird seit 2017 an Einrichtungen der Erwachsenenbildung kostenfrei angeboten, die vom Bayerischen Verbraucherschutzministerium eigens als „Stützpunkte Verbraucherbildung Bayern“ ausgezeichnet wurden. Die Auszeichnung steht für Neutralität und Qualität von Angeboten im Bereich Verbraucherbildung. Weitere Informationen unter www.smartsurfer.bayern.de

-stmuv-

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Landkreis
Bad Tölz-Wolfratshausen
trauert um Altlandrat Dr. Otmar Huber

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Der frühere Bad Tölzer Landrat Dr. Otmar Huber ist im Alter von 94 Jahren am 22. April 2021 friedlich eingeschlafen. Landrat Josef Niedermaier zeigte sich tief betroffen: „Den ganzen Landkreis erfüllt das mit tiefer Trauer, auch mich persönlich! Alle haben Dr. Huber als wirklich ganz besonderen Menschen in verschiedensten Bereichen kennengelernt. Der Kriegsgeneration entstammend brachte er es nach einjähriger Gefangenschaft in einem Bergwerk in Polen zu einem hochgeachteten Staatsjuristen, der aus seiner Tätigkeit im Landratsamt Tölz von der Bevölkerung im zum Landrat gewählt wurde. Auch die Sportlerfamilie und der Alpenverein trauern um einen engagierten, kritischen, humorvollen und auch manchmal um die Ecke denkenden Geist. Seine fachliche Hartnäckigkeit bei vielen zukunftsweisenden Themen bewundern wir noch heute! Im Bereich der Abfallentsorgung profitiert der Landkreis wie in anderen Dingen heute noch davon. Den Ausgleich für schwierige Situationen im Amt suchte der extreme Ausdauersportler auf dem Fahrrad, beim Schwimmen und in den Bergen. Selbst der Ironman auf Hawaii war ihm nicht zu schwer und er war bis zum Schluss sportlich unterwegs. Erst in den letzten Wochen habe ich ihn noch auf dem Fahrrad gesehen. Einer seiner größten Verdienste bleibt das erfolgreiche Zusammenwachsen des Landkreises nach der Gebietsreform. Das Gefühl der Gemeinsamkeit und das Streben nach gemeinsamen Zukunftslösungen zeigen sich in einem heute noch modernen Zitat von ihm. Seine Handlungsmaxime war „wir müssen in der Welt von morgen bestehen“. Dass das bestens gelungen ist, zeigen die Bereiche Schulen, Abfallwesen, Gesundheitswesen und Tourismus. Er hat dem Landkreis in seiner rund drei Jahrzehnte dauernden Dienstzeit sein modernes und menschliches Gesicht gegeben.“

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Drei Generationen Bad Tölzer Landräte im Jahre 2018 bei der Leonhardiveranstaltung v.l.:
Dr. Otmar Huber, Josef Niedermaier und Manfred Nagler

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Dr. Otmar Huber stand von 1967 bis 1972 an der Spitze des damaligen Landkreises Bad Tölz. Nach der Landkreisgebietsreform wurde er zum ersten Landrat des neu gebildeten Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen gewählt. Nach dreimaliger Wiederwahl trat Huber 1996 mit nahezu 30 Dienstjahren als damals dienstältester bayerischer Landrat in den Ruhestand. Dr. Huber war unter anderem Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse und des Bayerischen Verdienstordens. Am Landratsamt Bad Tölz hängen als Zeichen der Trauer die Fahnen auf Halbmast.

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Eichenpflanzung
zu Ehren
von Joseph Beuys

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Präsentierten die Miesbacher
„Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Boys“ (v.l.):
Stefan Koch und Manfred Hechenberger
vom Waitzinger Keller Kulturzentrum in Miesbach

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Region Miesbach – Einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts -Joseph Beuys- würde im Mai 2021 seinen 100. Geburtstag feiern. Für ihn findet die bundesweite Aktion „Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Beuys“ statt, bei der in verschiedenen Regionen insgesamt 64 Basaltsteine – ein Stein für jedes Lebensjahr des Künstlers – neben frisch gepflanzten Eichen platziert werden. Diese Aktion erinnert an eines der bekanntesten Gesamtkunstwerke von Beuys: Zur documenta 7 im Jahr 1982 pflanzte er in Kassel den ersten von 7000 Bäumen und setzte eine Basaltstele daneben. 1987, zur documenta 8, wurde schließlich der letzte von 7000 Bäumen mit jeweils einer Basaltstele genau neben die erste Eiche vor dem Kasseler Fridericianum gepflanzt.

Das Museum „DASMAXIMUM KunstGegenwart“ in Traunreut, dessen Stifter 1982 mit seiner Dia Art Foundation bereits die 7000 Basaltsteine für Kassel finanziert hatte, initiierte 2015 die Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Beuys und pflanzt seitdem vor allem im Raum Oberbayern. Für das Jahr 2021 schließt sich anlässlich des 100. Geburtstag von Beuys das „STADT-KULTUR Netzwerk Bayerischer Städte“ e.V. mit gemeinsamen bayernweiten Pflanzungen an.

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Die Pflanzaktion – an der Südostseite des Kulturzentrums Waitzinger Keller – in Miesbach ist eine Kooperation mit dem Netzwerk „STADTKULTUR“, dem das Kulturamt der Stadt Miesbach seit mehr als 25 Jahren angehört und dem Museum „DASMAXIMUM KunstGegenwart“ in Traunreut. Der Basaltstein steht für Dauer und Widerstandskraft, die Eiche mit ihren frischen grünen Blättern für neues und erwachendes Leben. Sie gilt als Heilpflanze und hat damit eine herausragende Bedeutung in Religionen, Mythen und Sagen – über alle Kulturkreisgrenzen hinweg.

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www.dasmaximum.com

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In Miesbach sieht man die erfolgte Setzung des Basaltsteins und die Pflanzung der Eiche als doppeltes Hoffnungszeichen: Als zukunftsweisendes Gemeinschaftsprojekt im Sinne einer sozialen Plastik und als Trostpflaster für den Verlust der vielen Bäume und Gehölze rund um den Waitzinger Keller, die wegen des Befalls mit dem Asiatischen Laubholzbockkäfer entfernt werden mussten. Den Pflanzort haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes vorbereitet, die Pflanzung der Eiche und die Setzung des Basaltsteines hat die Firma Kraft aus Schmidham vorgenommen. Als Baumpatin fungiert Kulturamtsleiterin der Kreisstadt Miesbach, Isabella Krobisch.

-am- Bilder: am

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Bayern
gibt nun „AstraZeneca“
in Arztpraxen für alle Altersgruppen frei

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Region Bayern – Der Impfstoff „AstraZeneca“ kann nun in den bayerischen Arztpraxen auch an Menschen unter 60 Jahren unabhängig von der Priorisierung verimpft werden. Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek: „Die Priorisierung bei „AstraZeneca“ ist ab sofort aufgehoben, der Impfstoff kann in den Arztpraxen auch Personen unter 60 Jahren angeboten werden. Seit dem 19. April wird „AstraZeneca“ für Erstimpfungen in Bayern nur in Haus- und Facharztpraxen verimpft. Die Ärzte kennen ihre Patienten gut, und wissen, wem sie aus dem Kreis der unter 60-Jährigen unter Berücksichtigung der Vorgaben der Ständigen Impfkommission ein Impfangebot mit diesem Wirkstoff machen können und beraten hierzu ausführlich. Dieses besondere Vertrauensverhältnis wollen wir nutzen, denn jede Dosis Impfstoff muss möglichst rasch verimpft werden. So schaffen wir für noch mehr Menschen einen möglichst sofortigen und unkomplizierten Zugang zu einer Schutzimpfung. Jede Impfung zählt! Mich freut ferner: Im überwiegenden Teil der Bayerischen Impfzentren erhalten bereits regelmäßig Menschen aus der Priorisierungsgruppe 3 ein Impfangebot, d.h. vor allem die 60 bis 69-Jährigen.“

Zur Priorisierungsgruppe 3 gehören nicht nur die 60- bis 69-Jährigen, sondern etwa auch Lehrkräfte an Gymnasien, Real- und Mittelschulen, Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel, Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur tätig sind – wie im Transport- und Verkehrswesen und der Telekommunikation, sowie Menschen mit Erkrankungen, wie Rheuma, Diabetes mellitus ohne Komplikationen oder Asthma und viele weitere.

-stmgp-

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Soziale
Landwirtschaft

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Region Bayern – Soziale Dienstleistungen auf landwirtschaftlichen Betrieben gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Gesellschaft. Soziale Landwirtschaft kann für Betriebe auch eine Zukunftsstrategie sein, um zusätzliches Einkommen zu erzielen. „Wir alle wissen, welch beruhigende Wirkung die Natur auf uns Menschen hat. Auch Tiere spielen hier eine fantastische Rolle. Und genau dort knüpft die Soziale Landwirtschaft bei Themen wie Vorsorge, Betreuung, Rehabilitation oder Inklusion auf einmalige Art und Weise an. Fest eingebunden in den Alltag landwirtschaftlicher Betriebe werden Menschen mit besonderen Bedürfnissen aller Altersstufen nicht nur betreut, sondern auch beschäftigt. Von klein bis groß und jung bis alt, die Angebote der Sozialen Landwirtschaft in Bayern sind für uns alle wertvoll“, so Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bei der Eröffnung der ersten Fachtagung „Soziale Landwirtschaft“, die online stattfand.

Bayernweit bieten bereits mehr als 150 Betriebe ein entsprechendes Angebot an. Dieses reicht vom Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung über tiergestützte Therapien bis zum Seniorenwohnen auf einem Bauernhof. „Dieses Engagement der bayerischen Betriebe für die Gesellschaft ist enorm wichtig. Das belegen auch die Zahlen. Die Nachfrage übersteigt derzeit das bestehende Angebot deutlich. Die Lebenserwartung steigt, das ist erfreulich. Aber das bringt auch mit sich, dass wir uns alle noch mehr mit Themen wie Pflege oder Betreuung auseinandersetzen müssen“, betonte Michaela Kaniber.

Eine Erhebung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft bei 77 Betrieben zeigt, dass allein diese über 920 Arbeitsplätze geschaffen und 15 Millionen Euro investiert haben. „Soziale Landwirtschaft und soziales Unternehmertum sind für den ländlichen Raum eine große Chance. Wir sind hier in Bayern klar Vorreiter. Bereits seit über zehn Jahren unterstützen wir die Betriebe dabei. Wir bieten ihnen nicht nur praxisorientierte Leitfäden, sondern seit 2019 auch Fortbildungen. Mich freut es, dass immer mehr bayerische Betriebe Soziale Landwirtschaft als Betriebszweig für sich entdecken – und sich diesen auch zutrauen. Das sollten wir weiterhin tatkräftig unterstützen und vorantreiben“, resümierte die Ministerin.

Über 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wirkten bei der ersten bayerischen Fachtagung „Soziale Landwirtschaft in Bayern“ mit. Unter dem Motto „Der Bauernhof – vielfältig. engagiert. wirtschaftlich“, tauschten sich die Interessierten mit Praktikern und Experten -online- aus. Außerdem gab es Einblicke in soziale Angebote sowohl in Bayern als auch in den anderen Ländern. Weitere Informationen: stmelf.bayern.de/erwerbskombination

-stmelf- Bild: am

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Planungen
zur Erweiterung
der Zentralbibliothek

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Region Bayern – Der Haushaltsausschuss des Bayrischen Landtags hat der Erweiterung der Zentralbibliothek an der Universität Augsburg zugestimmt. Damit können die Planungen konkretisiert werden. „Mit der umfassenden Erweiterung der Zentralbibliothek schaffen wir auf dem Campus in Augsburg zusätzliche Kapazitäten und optimale Bedingungen, um auch kostbare wissenschaftliche Sammlungen aufzubewahren. Den Zugang zu Fachliteratur zu sichern, ist schließlich eine ganz grundlegende Aufgabe der Universitäten. Sowohl für die Universität Augsburg als auch für den Hochschulstandort Bayern ist diese Baumaßnahme daher eine wichtige Investition in die Zukunft“, betonte der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler.

Auch die bayerische Bauministerin Kerstin Schreyer begrüßt die Freigabe der weiteren Projektplanung: „Von Seiten der Staatsbauverwaltung werden wir nun in die konkrete Ausführungsplanung einsteigen. Neben dem zusätzlichen Raumangebot generiert der Erweiterungsbau natürlich auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralbibliothek sowie für Studentinnen und Studenten eine spürbare Verbesserung ihrer Arbeitsumgebung.“

„Die Bibliothek ist eines der wichtigsten Gebäude auf dem Campus – quasi das Herz für wissenschaftliches Arbeiten. Mit dem Ausbau können nun weitere Flächen für Magazine, Sammlungen und weitere Literatur geschaffen werden. Mit einem neuen zusätzlichen Rechenzentrum im Gebäude wird die Uni auch digital noch zukunftssicherer aufgestellt“, erklärte der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Die Zentralbibliothek ist als eines der ersten Gebäude auf dem Campus der Universität Augsburg entstanden und wurde 1984 fertiggestellt. Die geplante erste Teilbaumaßnahme zielt auf die Erweiterung des Gebäudes. Der geplante dreistöckige Ergänzungsbau wird auf einer Fläche von rund 2.300 qm Platz für die Archivierung von Magazinen mit besonderen konservatorischen Anforderungen bieten. So soll unter anderem die Sammlung Oettingen-Wallerstein dort aufbewahrt werden. Ferner soll Ausweichraum für Bestände geschaffen werden, die bei der bevorstehenden Sanierung der Zentralbibliothek aus dieser ausgelagert werden müssen. Im Untergeschoss des Erweiterungsbaus wird das sogenannte „Quorum“, ein zusätzliches Rechenzentrum, untergebracht sein, das als Zwischeneinheit zwischen dem bestehenden und einem künftigen, neuen Rechenzentrum dient.

-stmwk-

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Gmundart-
Künstlerin
präsentiert Werke

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Region Miesbach – Im Reigen der Gmundart-Künstler, welche in der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee ihre Werke vorstellen, sind vom 19. Mai bis 30. Juni 2021 Sopi von Sopronyi ́s Gemälde und Fotografien zu sehen. In dieser Ausstellung zeigt die Künstlerin Momentaufnahmen der Schönheit aus ihrer Heimat. Dabei lässt beispielsweise das Werk „Fenster“ fasettenreich Form und Farbe entdecken! Ihre „FußGeschichten“ lenken die Aufmerksamkeit auf die Füße, den entferntesten Teil des menschlichen Körpers. Und doch sind sie ständig zu Diensten, tragen ihren Besitzer durch den Tag, durch die Welt, ganz gleich auf welchem Untergrund, ganz gleich in welchem Schuhwerk.

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Die Ausstellung ist zu den Ö̈ffnungszeiten der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee gemäß der Pandemie-Bestimmungen zu besichtigen.

-am- Bilder: svs

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Girl’s
und Boy’s-Day:
Alle beruflichen Möglichkeiten ausloten

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Region Bayern – Anlässlich des Girl’s-Days konnten sich auch in diesem Jahr wieder Mädchen und junge Frauen über Berufe im naturwissenschaftlich-technologischen Bereich informieren. Kultusminister Michael Piazolo lobte die bundesweite Initiative und die zahlreichen digitalen Angebote, die den Girl’s-Day auch im Pandemiejahr 2021 möglich machten: „Der Girl’s-Day bietet unseren Schülerinnen eine hervorragende Gelegenheit, sich über Berufsfelder Gedanken zu machen, mit denen man vielleicht noch nicht so ganz vertraut ist. Einmal einer Ingenieurin oder Mechatronikerin bei der täglichen Arbeit über die Schulter zu schauen, das nützt der eigenen beruflichen Orientierung und gibt wertvolle Impulse für eine mögliche Berufswahl im naturwissenschaftlichen Bereich. Gerade in diesem Sektor liegen die Berufe der Zukunft.“

Piazolo nahm im Rahmen des Girl’s-Days am digitalen Angebot des Meteorologischen Instituts der LMU München teil. Die am Institut tätigen Wissenschaftlerinnen gaben spannende Einblicke in ihre Arbeitsbereiche und führten mit den teilnehmenden Schülerinnen Experimente und naturwissenschaftliche Untersuchungen durch. Unter dem Motto „Fähig, furchtlos, female“ berichteten sechs junge Auszubildende bei der Handwerkskammer Unterfranken über ihre beruflichen Erfahrungen als Schreinerin oder Fahrzeugbauerin. Kultusstaatssekretärin Anna Stolz zeigte sich beeindruckt von der Leistung der jungen Frauen und bestärkte die digital zugeschalteten Schülerinnen, so früh wie möglich alle beruflichen Möglichkeiten im technischen Bereich auszuloten: „Euch steht bei der Berufswahl die Welt offen. Berufe, die früher rein in Männerhand waren, werden heute ganz selbstverständlich von Frauen ausgeübt. Der Girl’s-Day hilft und zeigt, wie sehr sich auch junge Frauen für Technik, Handwerk und Naturwissenschaften begeistern und ihre großen Potenziale gewinnbringend einbringen können.“

Bundesweiter Aktionstag ermöglichte erste Kontakte zur Arbeitswelt
Der jährlich bundesweite „Girl’s-Day – Mädchen-Zukunftstag“ lädt Mädchen ab der 5. Jahrgangsstufe dazu ein, an diesem Tag einen Einblick in die Arbeit an Hochschulen, in Unternehmen und Betrieben zu gewinnen und Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik zu erkunden. Im Rahmen des Berufs- und Studienorientierungstags können sie auch weibliche Vorbilder in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik kennenlernen und erste Kontakte zur Arbeitswelt knüpfen. Der „Girl’s-Day“ findet seit 2001 statt.

Parallel hierzu können seit 2011 am „Boy’s-Day – Jungen-Zukunftstag“ Jungen einen Einblick in Dienstleistungsberufe, beispielsweise in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Pflege gewinnen, in denen bislang wenige Männer arbeiten. Weitere Informationen zu den beiden Aktionstagen: https://www.girls-day.de/ bzw. https://www.boys-day.de/

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Blitzmarathon
2021
Bilanz

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Region Bayern – Beim achten Bayerischen 24-Stunden-Blitzmarathon vom 21. April, 6 Uhr, bis zum 22. April 2021, 6 Uhr, hat die Bayerische Polizei insgesamt 7.036 Geschwindigkeitssünder erwischt – deutlich weniger, als beim letztmaligen Blitzmarathon 2019 (10.821 Geschwindigkeitsverstöße). Den traurigen Höchstwert erreichte ein Motorradfahrer, der auf der Staatsstraße 2020 bei Bubesheim (Polizeipräsidium Schwaben Süd/West) mit 231 Stundenkilometern anstatt der erlaubten 100 gemessen wurde. Ihm drohen eine Geldbuße von 1.200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. „Dass trotz tagelanger Vorankündigung und pandemiebedingt weniger Verkehr so viele zu schnell unterwegs waren, ist höchst bedenklich! Vielen Verkehrsteilnehmern ist immer noch nicht bewusst, wie gefährlich zu schnelles Fahren sein kann. Raser spielen nicht nur mit dem eigenen Leben, sondern auch mit dem Leben anderer!“, erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

Der Innenminister kündigte an, die Geschwindigkeitskontrollen in Bayern weiter zu verstärken, um gerade die Unbelehrbaren aus dem Verkehr zu ziehen. Dabei setzt die Polizei auf modernste Messtechnik, zum Beispiel spezielle Lasermesspistolen und hochpräzise digitale Messgeräte. Die Polizei hat allein in den vergangenen beiden Jahren 3,4 Millionen Euro in hochmoderne Kontrollgeräte investiert. Herrmann verwies darauf, dass für knapp ein Drittel der Verkehrstoten auf Bayerns Straßen zu schnelles Fahren verantwortlich ist. 2020 wurden in Bayern insgesamt 147 Personen durch Geschwindigkeitsunfälle getötet.

Der 24-Stunden-Blitzmarathon 2021 war Teil des europaweiten „Speedmarathons“, der vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk ‚ROADPOL‘ koordiniert wurde. Beim achten Bayerischen Blitzmarathon haben rund 1.800 Polizistinnen und Polizisten sowie etwa 50 Bedienstete der Gemeinden und Zweckverbände der kommunalen Verkehrsüberwachung 24 Stunden verstärkt die Geschwindigkeit an rund 2.100 möglichen Messstellen in ganz Bayern kontrolliert. Besonders im Visier waren Unfallschwerpunkte auf Landstraßen und Abschnitte, auf denen oft zu schnell gefahren wird. Ziel war, alle Verkehrsteilnehmer aufzurütteln, sich dauerhaft an die Geschwindigkeitslimits zu halten. Es ging beim Blitzmarathon nicht darum, möglichst viele Bußgelder einzunehmen.

-stmi-

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Dr. Kasperl
von der Augsburger
Puppenkiste
erklärt
Corona-Selbsttests
auch für die Kleinsten

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Region Bayern – Sich selbst auf das Coronavirus testen? Ist doch gar nicht schwer, man muss nur wissen, wie es geht! Kürzlich veröffentlichte das Kultusministerium ein gut achtminütiges Video, das in Gemeinschaftsproduktion mit der Augsburger Puppenkiste entstanden ist. In diesem Kurzfilm, welcher unter www.km.bayern.de/selbsttests ersichtlich ist, erklärt der Kasperl allen Kindern und Junggebliebenen, wie wichtig und zugleich einfach durchzuführen die Selbsttests an den Schulen sind.

Schritt für Schritt, angefangen beim Händewaschen vor dem Test bis hin zur Auswertung der Ergebnisse, zeigt „Dr. Kasperl“ dem jungen Erdmännchen Erwin, wie denn so ein Selbsttest eigentlich abläuft und worauf besonders geachtet werden muss. Besonders wichtig ist dem „Dr. Kasperl“ dabei, dass ein positiver Test nicht mehr aussagt, als dass ein Kind vielleicht ansteckend sein könnte. Entscheidend aber ist: Gemeinsam mit den anderen Hygienemaßnahmen helfen die Selbsttests dabei, das Coronavirus in Schach zu halten.

Der Film zeigt den grundsätzlichen Ablauf von Selbsttests, wie sie seit dem 12. April 2021 in allen bayerischen Schulen durchgeführt werden und macht auf die Bedeutung dieser Testungen für die Sicherheit aller Mitglieder der Schulfamilie aufmerksam. Das Thema ist leicht verständlich und kindgerecht aufbereitet, ohne dabei in Konkurrenz zu den sachlichen Erklärvideos der Hersteller zu treten, die weiterhin an den Schulen gezeigt werden.

-stmuk-

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24 Stunden
Blitzmarathon
am 21. April

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Region Bayern – Am Mittwoch, 21. April, um 6:00 Uhr startet der europaweite „Blitzmarathon“, der vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk „ROADPOL“ koordiniert wird. Bayern beteiligt sich daran im Rahmen des neuen bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“. Auch andere Bundesländer nehmen an der Aktion gegen Raser teil. „Zu schnelles Fahren ist kein Kavaliersdelikt, sondern die Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle!“, erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Vorfeld des achten bayerischen Blitzmarathons. Knapp ein Drittel der Verkehrstoten auf Bayerns Straßen gehe darauf zurück.

2020 wurden in Bayern insgesamt 147 Personen durch Geschwindigkeitsunfälle getötet. Das waren trotz des pandemiebedingt geringeren Verkehrsaufkommens mehr Unfalltote als 2019 (141). „Mit unserem Blitzmarathon wollen wir alle Verkehrsteilnehmer wachrütteln, sich unbedingt an die Tempolimits zu halten. Uns geht es nicht darum, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen oder Bußgeldbescheide zu verschicken. Alle Messstellen sind unter innenministerium.bayern.de abrufbar“, betonte Herrmann.

Die Bayerische Polizei führt die bayernweit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen bis Donnerstag, 22. April, 6:00 Uhr durch. Insgesamt rund 1.800 Polizistinnen und Polizisten sowie etwa 50 Bedienstete der Gemeinden und Zweckverbände der kommunalen Verkehrsüberwachung kontrollieren dann die Geschwindigkeit an rund 2.100 möglichen Messstellen in ganz Bayern mit Schwerpunkt vor allem auf Landstraßen.

Beim letztmaligen 24-Stunden-Blitzmarathon hat die Bayerische Polizei insgesamt 10.821 Geschwindigkeitssünder ertappt, trotz ebenfalls frühzeitig veröffentlichter Messstellen. Den traurigen Höchstwert erreichte damals ein 30-jähriger Autofahrer, der auf der B300 bei Neusäß in Schwaben mit 160 Stundenkilometern anstatt der erlaubten 70 gemessen wurde.

-stmi- Bild: stmi

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Spargelsaison
Eröffnung

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Region Bayern – Feinschmecker und Gesundheitsbewusste können sich gleichermaßen freuen: Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat gemeinsam mit der Fränkischen Spargelkönigin Christiane Reinhart im unterfränkischen Untereuerheim die bayerische Spargelsaison 2021 offiziell eröffnet. „Viele Genießer warten schon sehnsüchtig auf den bayerischen Spargel. Denn er ist das typische regionale Saisongemüse, das nur im Frühjahr und bis zu Johanni bei uns frisch vom Feld auf den Tisch kommt. Der Spargel ist zurecht so begehrt, denn er schmeckt einfach unvergleichlich, ist leicht, hat viele gesunde Inhaltsstoffe und man kann ihn auf so vielfältige Art zubereiten“, betonte die Ministerin auf dem Spargelfeld der Familie Reinhart.

Spargel ist das beliebteste Frühjahrsgemüse überhaupt, jeder Deutsche isst davon im Durchschnitt 1,3 Kilogramm pro Jahr. Spargel ist mit knapp 4.000 Hektar Anbaufläche in Bayern auch flächenmäßig die bedeutendste Gemüseart. Rund die Hälfte davon liegt im Anbaugebiet an der Grenze zwischen Schwaben und Oberbayern. Die große heimische Spargel-Anbaufläche bedeutet für Verbraucher kurze Wege zum Genuss. Besonders Franken ist geprägt von vielen kleinen bäuerlichen Spargel-Betrieben. Rund 60 Prozent der bayerischen Spargel-Betriebe befinden sich in Franken, wobei nur rund 20 Prozent der Anbaufläche dort liegt. Damit haben hier besonders viele Verbraucher einen Spargelhof in ihrer direkten Nachbarschaft.

Die Corona-Pandemie hat allerdings auch Auswirkungen auf den Spargelanbau in Bayern: Während die Spargel-Anbaufläche seit Jahren zugenommen hatte, ist sie im vergangenen Jahr erstmals um knapp fünf Prozent gesunken. Aus Sorge, ob im Frühjahr die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, haben viele Betriebe im vergangenen Sommer weniger Neuanlagen gepflanzt, viele Junganlagen wurden gar nicht erst angelegt oder beerntet. Dieses Jahr ist aber vorgesorgt, dass trotz der weiterhin ernsten Corona-Lage die Einreise der bewährten Arbeitskräfte aus Osteuropa sichergestellt wird. Politik, Verwaltung, Berufsverbände und Sozialversicherung haben gemeinsam an einem Strang gezogen und Erleichterungen bei den Beschäftigungsverhältnissen geschaffen sowie ein Informations- und Maßnahmenpaket geschnürt, das für größtmögliche Sicherheit aller Beteiligten auf den Höfen sorgen soll.

-stmelf- Bild: stmelf

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Stippvisite
beim
Medizinprodukte-Hersteller
OPED

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Region Miesbach – Mobilität ist ein zentrales Element der Gesundheitsbranche. Medizintechnik unterstützt Menschen nach Verletzungen, mit chronischen Leiden oder Menschen mit Handicap, bringt Menschen zurück in den Alltag und damit zurück in die Mobilität. Bayern ist mit digitalen Versorgungsprodukten ganz vorne dabei. Industrie, Politik und Gesellschaft befinden sind ständigen Veränderungsprozessen unterworfen, die gemeinsam gemeistert werden müssen. Die Covid-19-Pandemie beschleunigt die Veränderungsprozesse zusätzlich und stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen.

Aus diesem Grund besuchten unter anderen der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger; die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner; der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, Florian Streibl; Olaf von Löwis of Menar, Landrat des Landkreises Miesbach; Bernhard Schäfer, Bürgermeister der Gemeinde Valley sowie Dirk Ippen, Verleger und OPED-Hauptgesellschafter, kürzlich den zukunftsorientierten Medizintechnikhersteller OPED GmbH in Valley-Oberlaindern zu Dialoggesprächen. Beim umfänglichen Firmenrundgang durch das moderne Produktions- und Logistikzentrum wurden auch die Produktionsabläufe einer modernen Orthesenherstellung gezeigt.

Das 2018 eröffnete OPED-Produktionsgebäude bietet auf 55.000 Quadratmetern Platz für die Aufbereitung, Neumontage und den Versand von Orthesen. Hierfür werden die Mitarbeiter für die Fertigung der Produkte mit speziellen Transportrobotern über ein ausgeklügeltes Schienentransportsystem aus einem Hochregallager, das rund 18.000 Lagerplätze beinhaltet, mit den nötigen Teilen versorgt.

OPED hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben
Ein Großteil der Produkte wird von den Patienten nach dem Gebrauch an OPED zurückgeschickt und diese werden nach höchsten Hygienestandards wieder aufbereitet. Dadurch spart OPED rund 100 Tonnen Plastik im Jahr ein. Bei der Wiederaufbereitung wird OPED von 20 Mitarbeiter aus den Oberlandwerkstätten Miesbach vor Ort unterstützt. Diese Kolleginnen und Kollegen sind dabei in die Abläufe eingebunden und übernehmen auch die Verantwortung für einzelne Arbeitsschritte. Dazu zählt insbesondere die Demontage der Produkte und das Bestücken der Waschanlagen. „Die Fertigung in Deutschland und vor allem die Möglichkeit, unsere Produkte wieder aufzubereiten, half uns beim ersten Covid-Lockdown die Lieferketten aufrecht zu erhalten. Wir waren dadurch unabhängig von Lieferanten aus Fernost, konnten durchgehend produzieren und blieben lieferfähig“, betonte Stefan Geiselbrechtinger, Geschäftsführer der OPED-Gruppe.

Nachhaltig ist bei OPED nicht nur die Herstellung der Produkte, sondern auch die Technik in den als KfW-Energieeffizienzhäusern gebauten Gebäuden. Eine eigene Hackschnitzelheizung beheizt Verwaltungs- und Produktionsgebäude sowie Teile der benachbarten Firma. Strom für die Gebäude und die Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge wird mit den hauseigenen Photovoltaikanlagen selbst produziert.

Mobilität und Flexibilität nicht nur für Patienten
Flexibel zeigt sich OPED auch bei der Firmenentwicklung. Seit dem Beginn im Jahr 1992 als „Zwei-Mann-Startup-Unternehmen“ und als reiner Produkte-Hersteller sind jetzt weltweit rund 850 Mitarbeiter beschäftigt. Durch die Investition in Sanitätshausketten besteht mittlerweile die Möglichkeit der wohnortnahen Patientenversorgung. Somit ist OPED nicht mehr nur Produktspezialist für die Versorgung von orthopädischen Verletzungen der Extremitäten, sondern auch Leistungserbringer für viele Behandlungsmöglichkeiten – beispielsweise im Bereich der Prothetik oder im Bereich der Körperstatik und Sensomotorik mit digitaler 4D-Wirbelsäulenvermessung und der Herstellung sensomotorischer Einlagen.

Digitalisierung in der Medizintechnik
Die klassische Orthesenversorgung wird durch digitale Produkte ergänzt. Mit „Orthelligent“ macht OPED beispielsweise ein digitales Screening mittels Sensor und App für eine funktionsbasierte Nachbehandlung möglich. Mobilität, Koordination, Balance und Stabilität wird durch einen Sensor messbar. Die Daten können zur Rehabilitation und Prävention eingesetzt werden. Die „Orthelligent“-App bekommt demnächst die Zulassung als digitale Gesundheitsanwendung und kann damit bei den Krankenkassen abgerechnet werden.

OPED als moderner Arbeitgeber
Digitalisierung umfasst aber nicht nur die Produktentwicklung, sondern auch die Produktionsprozesse und das tägliche Arbeiten der Mitarbeiter. So sind beispielsweise alle Auszubildenden mit Laptops ausgestattet. Dies bietet ihnen die Möglichkeit des mobilen Arbeitens innerhalb der Firma oder auch von zu Hause aus. Digitale Lernkonzepte und Weiterbildungen runden das Konzept ab. „Durch Aktienbeteiligung gehört ein Drittel des Unternehmens den Mitarbeitern. Das macht den Erfolg des Unternehmens aus. Die Mitarbeiter haben Mitspracherecht und sind am Wachstum und am direkten Gewinn des Unternehmens beteiligt. Wir dürfen auch junge Menschen während der Corona-Krise nicht vergessen. Daher starteten alle Auszubildenden wie geplant im September 2021 in ihrem Wunschberuf“, erklärte Personalleiterin Nadja Bauer.

Laura Freundl und Alfons Meßner, Auszubildende bei OPED, nutzten die politische Stippvisite und wiesen darauf hin, dass die Jugend während der Corona-Krise nicht vergessen werden darf und wie wichtig es für Auszubildende und Praktikanten ist, in Unternehmen vor Ort beschäftigt zu sein.

Die Coronakrise wurde durch geschicktes Management bisher abgefedert und es wurde weder Kurzarbeit angemeldet noch mussten coronabedingte Entlassungen erfolgen. Durch das Unternehmenswachstum bietet der Arbeitgeber OPED als Produktehersteller nicht nur die Möglichkeit einer internationalen Ausbildung in der Industrie, sondern junge Menschen können sich auch – in der firmeneigenen Sanitätshausgruppe – im handwerklichen Bereich, unter anderem als Orthopädietechniker, ausbilden lassen.

Hubert Aiwanger äußerte seinen Respekt vor dem Unternehmergeist der OPED und dass die Firma in den Standort Bayern investiert. „Moderne Technik und gute Mitarbeiter machen es möglich“, so Aiwanger. Gerade die Medizintechnikbranche ist in Bayern mittlerweile so groß wie die Luft- und Raumfahrtsparte, wird jedoch in der Öffentlichkeit längst nicht so wahrgenommen. Abschließend sicherte der bayerische Wirtschaftsminister der Firma OPED seine Unterstützung zu.

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Beim Firmenrundgang v.l.:
OPED-Geschäftsführer Stefan Geiselbrechtinger
und der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger

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Die OPED–Unternehmensgruppe: Innovative Medizintechnik – Made in Germany
Am OPED-Hauptsitz in Valley-Oberlaindern, südlich von München, arbeiten rund 350 Mitarbeiter an innovativen Medizinprodukten, umfassenden Therapiekonzepten und neuen Impulsen für die Medizintechnik. Die Produkte von OPED zeichnen sich durch kontinuierliche Weiter- und überraschende Neuentwicklungen aus. Dabei stehen die Bedürfnisse der Kunden und Patienten an erster Stelle. Um dieses Versprechen zu halten arbeitet OPED mit Ärzten und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt zusammen. Was mit der Fußorthese „VACOped“ anfing, entwickelte sich zu einer umfassenden orthetischen Versorgung für Füße, Hände, Schultern und Knie. Auf den Kunden individuell anpassbare Produkte und eine mehrfache Wiederverwendbarkeit sind die Markenzeichen von OPED und sorgen dafür, dass das Unternehmen weiter wächst. Dazu kommen vermehrt digitale Lösungen für die Bereiche Patienteninformation und Rehabilitation.

-am- Bilder: Neureuther

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Neue
Fachschule
für Heilerziehungspflege

Region Traunstein – Der Freistaat wird zum Schuljahr 2022/23 eine neue Fachschule für Heilerziehungspflege in Traunstein gründen und erweitert damit das dortige Schulzentrum um einen weiteren wichtigen Ausbildungszweig. „Gut ausgebildete Pflegekräfte in der Heilerziehung sind von enormer Bedeutung für die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in Bayern! Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass möglichst viele interessierte Menschen im Freistaat diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen können. Mit einer neu gegründeten staatlichen Fachschule für Heilerziehungspflege im Herzen des Chiemgaus bieten wir eine weitere attraktive und wohnortnahe Weiterbildungsmöglichkeit. Wir bringen Ausbildung und Arbeit zu den Menschen vor Ort. Das ist gelebte Heimatpolitik!“, erklärte der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Auch Kultusminister Michael Piazolo unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung sowie die Vielfältigkeit dieses Berufsweges: „An den Fachschulen für Heilerziehungspflege erwartet die Schülerinnen und Schüler eine praxisnahe und facettenreiche Ausbildung, die im Anschluss viele Perspektiven bietet. Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger sind nicht nur unverzichtbar in den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, sondern unterstützen auch in integrativen Kindertageseinrichtungen und Schulen. Sie kümmern sich um Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben von Menschen in behindernden Lebenssituationen aller Altersstufen. Es freut mich daher besonders, dass wir in Traunstein ein weiteres Ausbildungsangebot schaffen, um noch mehr Fachpersonal für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen.“

Sowohl Finanz- als auch Kultusministerium untermauern mit der Entscheidung ihren Einsatz für gute Ausbildungsmöglichkeiten in der Heilerziehungspflege und schaffen ferner eine wichtige Weiterbildungsmöglichkeit für die Region Chiemgau. Die Fachschule für Heilerziehungspflege ist ein wichtiger Teil der Bildungsangebote für die Berufsfelder der Eingliederungshilfe sowie der integrativen und inklusiven Kinder- und Jugendhilfe. Am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Traunstein gibt es bereits eine Berufsfachschule für Kinderpflege und Sozialpflege. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten ab dem Schuljahr 2022/23 so die Möglichkeit, dank der neu errichteten Fachschule künftig am selben Ort unmittelbar die Weiterqualifizierung zur „Staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin“ oder zum „Staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger“ anzuschließen. Im Rahmen der Hochschulzugangsmöglichkeiten für beruflich Qualifizierte beinhaltet der Abschluss der Fachschule außerdem die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung.

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Bayern
hat bundesweit
die meisten öffentlichen
Ladestationen für Elektrofahrzeuge

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Region Bayern – In Bayern gibt es laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft insgesamt 8.325 öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge, so viele wie in keinem anderen Bundesland. Von Dezember 2019 bis Februar 2021 ist diese Zahl außerdem um 47 Prozent gestiegen. Bayerns Wirtschaftsministerium hat seit 2017 mit einem eigenen Förderprogramm die Einrichtung öffentlicher Ladestellen finanziell unterstützt. Mit den fünf Förderaufrufen konnte der Aufbau von rund 2.100 Ladesäulen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 28 Millionen Euro unterstützt werden. Seit Ende 2018 sind mit 22,7 Millionen Euro rund 1.600 neue Ladepunkte in Bayern entstanden. Bis Ende 2023 investiert der Freistaat mit der Hightech Agenda weitere 15 Millionen Euro für den Ausbau der Ladestationen. Ein weiterer Impuls kommt aus dem Kompetenzzentrum Elektromobilität: Hier erhalten Unternehmen, Politik und öffentliche Verwaltung Beratung und Hilfe aus erster Hand. Ein praktisches Tool für die Autofahrerinnen und Autofahrer ist der Ladeatlas Bayern. Hier sind alle öffentlichen Ladestationen nahezu vollständig eingezeichnet.

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Rund
2 Millionen Euro
Festivalförderung
für musikalische Veranstaltungen
in Bayern

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Region Bayern –Mehr als 70 musikalische Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen von überregionaler Bedeutung erhalten im Rahmen der Festival- und Veranstaltungsreihenförderung 2021 insgesamt rund 2 Millionen Euro“, gab Kunstminister Bernd Sibler bekannt. Beispielsweise sind vom Internationalen Musikfest Kreuth am Tegernsee, über den Kissinger Sommer in Bad Kissingen sowie die Bachwoche Ansbach, die Tage Alter Musik in Regensburg, dem Europäischen Jugend-Musik-Festival Passau, dem Festival Junger Künstler Bayreuth, den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen bis zum Internationalen Festival Musica Sacra in Marktoberdorf, alle bayerischen Regierungsbezirke mehrfach bei der Förderung vertreten.

„Die vielfältigen Musikfestivals in ganz Bayern sind ein Spiegel der Kreativität und Lebenslust der bayerischen Bevölkerung. Gerade in diesen Zeiten der kulturellen Entbehrungen denken wir gerne an die stimmungsvolle Atmosphäre und die erstklassige Live-Musik auf Festivals und sehnen diese Erlebnisse wieder herbei. Mit der Festival- und Veranstaltungsreihenförderung wollen wir dieser Sehnsucht entgegenkommen und bei der Realisierung künftiger Veranstaltungsprojekte in allen Landesteilen finanziell unterstützen. Bayern wird wieder singen, tanzen und musizieren und darauf bereiten wir uns bereits jetzt vor!“, betonte der bayerische Staatsminister Sibler.

Mithilfe der Festival- und Veranstaltungsförderung soll das Angebot an musikalischen Veranstaltungen dezentralisiert und regionalisiert werden. Gefördert werden können musikalische Festivals und Veranstaltungsreihen der künstlerischen, klassischen und vorklassischen Musik, der Kirchenmusik sowie der zeitgenössischen Musik, sofern diese von überregionaler Bedeutung sind.

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Straßen-
verkehrszählung
2021

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Region Bayern – Bayern zählt den Verkehr: Von April bis Oktober 2021 werden an rund 9.500 Messstandorten im gesamten Freistaat Daten über die Art und Anzahl der vorbeifahrenden Fahrzeuge erhoben. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer: „Diese Informationen sind für uns sehr wichtig, um das Straßennetz effektiv betreiben und ausbauen zu können. Nur so können wir wissen, wo der Bedarf für eine zusätzliche Spur oder mehr Lärmschutz vorhanden ist.“

Die Straßenverkehrszählung findet nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in der Regel alle fünf Jahre in ganz Deutschland statt. Wegen des vorübergehenden Rückgangs der Verkehrsbelastung durch die Corona-Pandemie wurde die ursprünglich für das Jahr 2020 geplante Straßenverkehrszählung um ein Jahr verschoben. „Zwar arbeiten immer noch viele Menschen im Homeoffice. Verglichen mit 2020 hat sich der Straßenverkehr dieses Jahr aber wieder weitgehend normalisiert. Eine Aktualisierung der offiziellen Verkehrszahlen aus dem Jahr 2015 ist jetzt sinnvoll und notwendig. Gerade im sich rasch verändernden Verkehrsbereich brauchen wir eine aktuelle und belastbare Datenbasis“, so Verkehrsministerin Schreyer.

Deutschlandweit gibt es rund 40.000 Messstandorte. In Bayern wird an Bundesautobahnen, Bundes-, Staats- und Kreisstraßen gezählt. Dies läuft größtenteils automatisch ab. Sogenannte Seitenradargeräte werden in herkömmliche Leitpfosten eingebaut und mit einer Erfassungseinheit und einem Akku versehen. Die Seitenradargeräte sind in der Lage vorbeifahrende Fahrzeuge nach sechs Fahrzeugklassen – PKW, LKW, Lastzug, Omnibuss, motorisierte Zweiräder und Fahrräder – zu unterscheiden und zu zählen. Im Unterschied zu „Blitzern“ erfassen sie dabei keinerlei Detailinformationen zu Einzelfahrzeugen. Ergänzend zu den Seitenradargeräten wird an einigen Stellen auch manuell gezählt.

Die Zählstellen sind flächig auf ganz Bayern verteilt. Die Ergebnisse werden bundesweit durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ausgewertet. „Zusätzlich zu unseren 400 Dauerzählstellen, die fest an der Straße eingebaut sind und permanent den Verkehr zählen, liefert uns die Straßenverkehrszählung wichtige ergänzende Informationen über die Verkehrsentwicklung in Bayern. Das wichtigste dabei jedoch ist, dass die Zählung nahezu vollkommen unsichtbar erfolgen wird – die Verkehrsteilnehmer werden davon nicht beeinträchtigt“, erklärte Kerstin Schreyer.

-stmb-

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Neues
Videokonferenztool
„Visavid“

Region Bayern – Mit „Visavid“ stellt das bayerische Kultusministerium ab Ende April eine zentrale bayernweite Videokonferenzsoftware für alle Schulen – auch für die Grundschulen – und Schulaufsichtsbehörden bereit. Damit haben wir eine einfache und für Schulen maßgeschneiderte Software, die für das pandemiebedingte „Lernen zuhause“ eingesetzt werden kann, aber auch für zahlreiche weitere Einsatzzwecke im künftigen Schulalltag geeignet ist.

Kultusminister Michael Piazolo: „Visavid ist ein benutzerfreundliches, maßgeschneidertes und datenschutzkonformes Videokonferenztool für unsere Schulen. Jetzt haben alle Schulen ein Programm, das leicht und auf allen Geräten zu bedienen ist, und zwar ganz ohne Installation.“ „Visavid“ ist ein auf die speziellen schulischen Anforderungen maßgeschneidertes Produkt. Ferner ist die Datenverarbeitung ausschließlich in großen Rechenzentren der EU garantiert. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung digitaler Souveränität an bayerischen Schulen.

Das neue Videokonferenztool kann von allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften in Bayern einfach auf jedem Gerät mit Hilfe eines Browsers genutzt werden. Ein umfassendes Schulungsprogramm steht den künftigen Nutzern ebenfalls bereit. „Da wir wissen, dass aktuell manche Schulen in Bayern das MS Teams-Angebot des Kultusministeriums nutzen, haben wir den Vertrag nun bis Ende des aktuellen Schuljahres verlängert“, so Minister Piazolo. Damit steht diesen Schulen eine mehrmonatige Übergangszeit zur Verfügung, in der sie sich auf ihre künftige Videokonferenzlösung einstellen können.

-stmuk-

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Kulinarische
Reise
zu Genussorten
in Bayern

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Region Bayern – Bayern ist ein echtes Genussland mit vielen charakteristischen Spezialitäten. Um die Einzigartigkeit der unterschiedlichen Regionen und Orte vorzustellen, haben das Landwirtschaftsministerium und die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau bereits 100 Genussorte in einem Wettbewerb ermittelt, ausgezeichnet und in einem Reiseführer präsentiert. 16 davon stellt das Ministerium jetzt Woche für Woche in je einem Videoclip vor. „Jede Region im Freistaat hat ihre eigenen kulinarischen Schätze, die es zu entdecken lohnt. Von den im erfolgreichen Reiseführer vorgestellten Orten kann sich jetzt jeder in der Video-Reihe online einen Eindruck verschaffen. Folgen Sie uns auf dieser Reise durch die Genussorte und lernen Sie die Menschen kennen, die hinter den Produkten stehen – vom Senner im Allgäu bis hin zum Winzer in Franken“, erläuterte Ernährungsministerin Michaela Kaniber beim Start der Video-Reihe.

In der 16-teiligen Reihe wird jeden Freitag ein Genussort veröffentlicht. Den Auftakt machte Plankstetten in der Oberpfalz. Hier stehen das Kloster, seine Mönche und ihre ökologisch erzeugten Produkte – ganz gleich ob frisches Bier, Bierbrand, Biokäse oder Öko-Dinkelbrot – im Mittelpunkt.

-stmelf- Bild: LWG/Drechsel

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Eröffnung
des Bayerischen
Forschungszentrums
für Interreligiöse Diskurse

Region Bayern – Kürzlich wurde das Bayerische Forschungszentrum für Interreligiöse Diskurse (BaFID) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eröffnet. Die interreligiöse Annäherung und das Verständnis zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften ist heute bedeutender denn je. „Das BaFID kann, soll und wird daher eine entscheidende Rolle spielen für eine friedlichere und tolerantere Gesellschaft. Diese wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe nimmt der Freistaat Bayern sehr ernst. Wir unterstützen daher das neue BaFID mit rund 860.000 Euro. Ein finanzieller Kraftakt für mehr Miteinander und Solidarität in unserem Land“, betonte der bayerische innenminister Joachim Herrmann.

Laut Herrmann ist der interreligiöse Dialog ein gesellschaftliches Projekt, ausgerichtet auf ein selbstbestimmtes, gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und mitverantwortlich für das Gelingen von Integration. „Mir ist als Innen- und Integrationsminister ein Klima der Aufklärung sehr wichtig, in dem sich Menschen bewusst für Toleranz und ein respektvolles Miteinander einsetzen. Dazu wird das BaFID einen wichtigen Beitrag leisten. Wir müssen uns auf allen Ebenen entschieden gegen Hass und Hetze durch Extremisten stellen. Denn nach wie vor machen manche Corona-Verschwörungstheoretiker vor allem unsere jüdischen Mitbürger verantwortlich für die Corona-Krise. Nach wie vor legitimieren islamistische Terroristen ihre Anschläge als gottgewollten Dschihad. Und nach wie vor spielt bei zahlreichen Konflikten oft die Religionszugehörigkeit eine entscheidende Rolle“, so Herrmann.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Annäherung, Verständigung und Integration bauen auf Diskurs und Dialog auf. Wer die Religion seines Gegenübers kennt und versteht, dem fällt es leichter, ihm mit Achtung, Empathie und Respekt zu begegnen. Dazu kann das neue Forschungszentrum beitragen. Zugleich ist es bestes Beispiel dafür, wie wichtig die wissenschaftliche Arbeit der Geistes- und Kulturwissenschaften und der Transfer ihrer Erkenntnisse für unsere Gesellschaft ist.“

-stmi-

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Bayerns
60. Umweltstation

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Region Würzburg – Umweltstationen fördern nachhaltige Entwicklung vor Ort und das Bewusstsein für die Umwelt. Die Bildungseinrichtung „Ökohaus Würzburg“ wird die 60. Umweltstation im Freistaat. Gründe für die Anerkennung des Ökohauses Würzburg als staatlich geförderte Umweltstation sind neben dem breiten Bildungsangebot zahlreiche Kooperationen, etwa mit dem Botanischen Garten und der Universität Würzburg, eine günstige Verkehrsanbindung an den ÖPNV sowie das Gebäude selbst: Das Ökohaus wurde 1990 als Niedrigenergiehaus mit Sonnenenergie- und Regenwassernutzung, umweltfreundlichen Baumaterialien und Dachbegrünung errichtet. Träger ist der Bund Naturschutz in Bayern e.V.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, bei der es auch um Alltagsverhalten und die damit verbundenen Folgen für Natur und Mensch geht. Weitere Schwerpunkte sind die Themen Abfall, Biodiversität, Naturschutz, Artenkenntnis, Energie, ökologisches Bauen und Wohnen, Ernährung, Stadtnatur und Konsum. Das „Ökohaus Würzburg“ bietet pro Jahr durchschnittlich 200 Workshops, Vorträge, Seminare und Exkursionen an. Dazu gehören auch Baumschnittkurse, Kräuterseminare, Kinder- und Familienaktionen. Das Bildungsangebot der Einrichtung richtet sich an Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Kindergärten, Familien und Senioren. Das „Ökohaus Würzburg“ ist Träger des Qualitätssiegels „Umweltbildung.Bayern“.

Umweltstationen bieten hochwertige außerschulische Bildungsmöglichkeiten an, die zu einer nachhaltigen Gestaltung der Gesellschaft beitragen können. Durch die staatliche Anerkennung als Umweltstation ergeben sich für die Einrichtungen Fördermöglichkeiten konkreter Projekte. In diesem Jahr stellt der Freistaat rund 2,4 Millionen Euro für die Bildungsarbeit der Umweltstationen in ganz Bayern zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.umweltbildung.bayern.de

-stmuv-

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Kriminalstatistik

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Region Bayern – Bayern war 2020 das mit Abstand sicherste Bundesland. Das geht aus der bundesweiten Kriminalstatistik hervor. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist stolz auf das ausgezeichnete Abschneiden: „In Bayern leben heißt am sichersten leben und das schon seit vielen Jahren!“ Der Innenminister führt das vor allem auf die hervorragende Arbeit der Bayerischen Polizei zurück, die personell und ausstattungsmäßig auf Top-Niveau ist und künftig sogar noch weiter verstärkt wird. Dazu stehen bis 2023 insgesamt 3.500 zusätzliche Stellen zur Verfügung. Der Sach- und Bauhaushalt der Polizei umfasst 2021 mehr als 559 Millionen Euro, ein Plus von rund 22 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Wie Herrmann erläuterte, war Bayern im vergangenen Jahr bei allen wesentlichen Eckdaten der Kriminalstatistik im bundesweiten Vergleich auf Platz Eins. 2020 lag die Kriminalitätsbelastung in Bayern mit 4.291 Straftaten pro 100.000 Einwohner – wie auch bei den nachfolgenden Zahlen ohne rein aufenthaltsrechtliche Verstöße wie illegaler Aufenthalt – erheblich unter dem bundesweiten Durchschnitt mit 6.209. Ebenfalls klar lag Bayern bei der Aufklärungsquote auf dem ersten Platz. Die Bayerische Polizei konnte 2020 66,4 Prozent der Straftaten aufklären. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 57,2 Prozent. Dazu kommt beispielsweise auch die äußerst geringe Einbruchsrate. Das Risiko, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden, lag laut Herrmann 2020 in Bayern bei nur 32 Fällen pro 100.000 Einwohner, wobei der bundesweite Durchschnitt bei 90 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt.

Spitzenplätze in der bundesweiten Kriminalstatistik belegen nach Herrmanns Worten auch bayerische Großstädte. Unter den 40 deutschen Großstädten mit mehr als 200.000 Einwohnern hatte München mit einer Kriminalitätsbelastung von 5.765 wie in den Vorjahren auch 2020 die niedrigste. Auf Platz Zwei folgt Augsburg mit einer Kriminalitätsbelastung von 6.799. Nürnberg liegt mit 7.133 an fünfter Stelle. Bei den 81 Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern belegen Fürth mit  4.136 und Erlangen mit 4.704 die Plätze Eins und Zwei im bundesweiten Ranking der niedrigsten Kriminalitätsbelastung.

-stmi-

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Fachakademie
für
Sozialpädagogik

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Region Bayern – Der Freistaat wird eine neue „Fachakademie für Sozialpädagogik“ am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg und an der Außenstelle Memmingen des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Mindelheim gründen. „Erzieherinnen und Erzieher tragen mit der Sorge für unsere Kinder eine besondere Verantwortung für die ganze Gesellschaft. Unsere Verantwortung muss es sein, ihnen hierfür die bestmögliche Ausbildung zu bieten! Die aktuelle Zeit zeigt einmal mehr, wie wichtig gut ausgebildete und kompetente pädagogische Fachkräfte sind. Wir setzen uns aktiv für ein heimatnahes und attraktives Angebot zur Aus- und Fortbildung im Bereich der Sozialpädagogik ein. Mit einer neu gegründeten staatlichen „Fachakademie für Sozialpädagogik“ im Allgäu ebenso wie im Herzen der Oberpfalz schaffen wir gleich zwei wohnortnahe Standorte zur Fortbildung hochqualifizierter Fachkräfte. Wir bringen Ausbildung, berufliche Fortbildung und Arbeit zu den Menschen vor Ort. Das ist gelebte Heimatpolitik!“, betonte der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Kultusminister Michael Piazolo: „Erzieherinnen und Erzieher üben einen extrem vielseitigen Beruf aus. Unser Ziel ist es, die Ausbildung für diesen Beruf auch weiterhin attraktiv zu gestalten. Deshalb schaffen wir, nachdem wir in einem umfassenden Maßnahmenkatalog bereits die Möglichkeit zur Verkürzung der Ausbildungszeit eröffnet haben, nun auch zusätzliche Ausbildungsangebote. Die „Fachakademien für Sozialpädagogik“ in Memmingen und Sulzbach-Rosenberg bieten hierfür eine spannende und facettenreiche Ausbildung, die sowohl modern wie auch praxisnah ist und im Anschluss viele Perspektiven bietet.“

Das Finanz- und das Kultusministerium untermauern mit ihrem Einsatz und ihrer Entscheidung die große Bedeutung sozialpädagogischer Berufe. Mit der Neugründung der Fachakademien für Sozialpädagogik in Memmingen und Sulzbach-Rosenberg schafft der Freistaat wichtige Fortbildungsmöglichkeiten für die Regionen. An den beiden Schulzentren gibt es bereits jeweils eine Berufsfachschule für Kinderpflege. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten nun die Möglichkeit, dank der neu errichteten Fachakademien, künftig am selben Ort gleich die Weiterqualifizierung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“ oder zum „Staatlich anerkannten Erzieher“ anzuschließen. Im Rahmen der Hochschulzugangsmöglichkeiten für beruflich Qualifizierte beinhaltet der Abschluss der Fachakademie außerdem die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung.

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Bundes-
waldinventur

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Seit kurzem erheben zwanzig speziell geschulte Försterinnen und Förster der Bayerischen Forstverwaltung bayernweit Daten über den Zustand und die Veränderung der Wälder. Dies geschieht im Rahmen der vierten Bundeswaldinventur. Den Startschuss für diese Bestandsaufnahme in Bayern gab Forstministerin Michaela Kaniber: „Bayern ist das Land mit der größten Waldfläche in Deutschland. Damit das so bleibt, bauen wir unsere Entscheidungen auf eine möglichst gute Datenbasis. Alle zehn Jahre sammeln Försterinnen und Förster stichprobenartig Daten über dieses einzigartige Ökosystem. Es ist eine Mammutaufgabe, die nahezu zwei Jahre in Anspruch nimmt. Sie ist aber unglaublich wichtig und wertvoll“.

Die Gesellschaft hat vielfältige Ansprüche an das Ökosystem Wald. Anhand der gewonnenen Ergebnisse wird bewertet, ob die Wälder in Bayern sowie in ganz Deutschland ihre Funktion als Lebensraum, Klimaschützer und Rohstofflieferant erfüllen. Die Erhebungen sind gleichzeitig auch Basis für internationale Berichte, wie etwa das Kyoto-Protokoll und die Klimarahmenkonvention. In den kommenden zwei Jahren werden bayernweit rund 100.000 Bäume vermessen. Neben Baumart, Alter und Wachstum der Bäume, werden auch naturschutzrelevante Parameter und das Totholz mit aufgenommen. Daraus können der aktuelle Zustand des Waldes und seine Veränderung seit der letzten Bundeswaldinventur im Jahr 2012 abgeleitet werden. Erstmals werden bei dieser vierten Bundeswaldinventur auch DNA-Proben genommen, um die genetische Vielfalt zu ermitteln. Auch das Thema Digitalisierung spielt eine größere Rolle, so werden versuchsweise moderne Fernerkundungsdaten genutzt.

Die bundesweite Bestandsaufnahme der Wälder findet alle zehn Jahre unter der Federführung des Bundeslandwirtschaftsministeriums statt. Allein in Bayern werden bei dem Stichprobenverfahren rund 8.000 Inventurpunkte vermessen. Mit den Ergebnissen der Bundeswaldinventur wird frühestens 2024 gerechnet.

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10 Jahre
Energie-Atlas Bayern

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Region Bayern – Digitales Nachschlagewerk für alle Fragen zu erneuerbaren Energien, Antragsplattform für Förderungen und Marktplatz für Solarflächen und Abwärme – dies alles und noch mehr – bietet der Energie-Atlas Bayern (EAB). Der Energie-Atlas Bayern war ursprünglich Teil eines Maßnahmenpakets zur Umsetzung des Klimaprogramms 2020. Die Entwicklung des Portals startete im Jahre 2009. Als sich im März 2011 das Reaktorunglück in Fukushima ereignete, befand sich der Energie-Atlas Bayern schon in der Endphase der Fertigstellung. Der Energie-Atlas Bayern ging am 05.04.2011 online. Seitdem ist er ein wesentlicher Bestandteil der vom Freistaat beschlossenen Energiekonzepte bzw. -programme zur Umsetzung der Energiewende in Bayern.

Das Leitmotiv des Energie-Atlas Bayern ist der Energie-3-Sprung. Dieser besagt, dass der große Sprung „Energiewende“ durch die Kombination der drei kleineren Sprünge gelingen könnte: 1.: Energie dort sparen, wo sie nicht unbedingt benötigt wird. 2.: Energieeffiziente Geräte und Techniken einsetzen. 3.: Erneuerbare Energien ausbauen, um den verbleibenden Bedarf damit zu decken.

Der Energie-Atlas Bayern informiert über den aktuellen Stand der Energiewende in Bayern. Er enthält digitale und interaktive Karten mit einer Übersicht von rund 550.000 Erneuerbare-Energien-Anlagen. Die Karten zeigen, wo sich der Einsatz erneuerbarer Energien lohnt und wo bereits Anlagen installiert sind. Die Potenzialkarten bieten u. a. Informationen zu Windgeschwindigkeiten, zur Sonneneinstrahlung und zur Eignung für Erdwärmenutzung oder Wasserkraftnutzung.

Innovative Tools machen die Energiewende erlebbar:
Die 3D-Analyse von Windenergieanlagen zeigt beispielsweise, wie sich geplante Anlagen in die Landschaft einfügen. Das Mischpult „Energiemix Bayern vor Ort“ stellt dar, wie das Potenzial von Erneuerbaren gehoben werden kann. Die Sammlung von rund 430 „Best-Practice“-Beispielen vor Ort belegt, dass die Energiewende an vielen Stellen in Bayern schon erfolgreich stattfindet. Sie sollen auch andere zum Nachahmen anregen. Tipps und Hinweise zu Stolpersteinen von Praktikern bieten dabei hilfreiche Unterstützung.

Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen können in einer Solarflächenbörse Dachflächen für Photovoltaik anbieten oder suchen. Das gilt auch für Freiflächen, die sich für die Errichtung von Solarparks eignen. Eine Abwärme-Informationsbörse bietet Unternehmen die Möglichkeit, den Energie-Atlas Bayern als Marktplatz für ihre überschüssige Abwärme aus industriellen Prozessen zu nutzen. Ferner bietet der Energie-Atlas Bayern die Möglichkeit, neue oder noch nicht enthaltene Energieerzeugungsanlagen einzustellen und Daten vorhandener Anlagen zu korrigieren. Für Kommunen wurde die Rubrik „Werkzeugkasten“ eingerichtet, in der Ausstellungsstücke, Vorlagen und Printprodukte für die Energiewende zur Ausleihe oder Weiterverwendung verfügbar sind.

Weitere Angebote sind in Planung: Eine Darstellung der Energiepotenziale für Flur- und Siedlungsholz, eine Überarbeitung der Darstellung von Abwärmequellen auf Grundlage neuer Daten und die Aktualisierung der Daten zu EEG- Anlagen sind einige Beispiele dafür, wie der Energie-Atlas Bayern ständig erweitert wird.

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Kulturfonds
Bayern
2021

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Region Bayern – Bayernweit erhalten 56 Kunst- und Kulturprojekte eine Förderung aus Mitteln des „Kulturfonds Bayern 2021“ in Höhe von maximal 25.000 Euro. Mit diesen Mitteln sollen große wie kleine Vorhaben von Kunstschaffenden und Kulturförderern unterstützt werden. Die Projekte sind vielfältigen künstlerischen Bereichen zuzuordnen. Sie umfassen Laienmusik und Musikpflege, Zeitgenössische Kunst und Museumsarbeit ebenso wie Theater, Archive, Bibliotheken und Literatur.

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Logistik
im
Katastrophenschutz

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Mund-Nasen-Bedeckung, FFP2-Masken, PSA-Ausrüstung und nun auch Tests. Teile des Katastrophenschutzes gleichen einem kleinen Logistikzentrum. Viele der Produkte und Materialien wurden selbst beschafft, manches gespendet, das meiste wird aber durch den Bund und den Freistaat über das Technische Hilfswerk in den Landkreis geliefert und muss dann weiterverteilt werden. Das erfordert eine große Flexibilität an sieben Tagen in der Woche.

Mit Blick darauf, wie es an den Schulen weitergeht, dreht sich alles um die Tests für Schulen und Kindertageseinrichtungen. In Zusammenarbeit mit dem Schulamt und dem Jugendamt wurden bereits zwei Wochen vor den Osterferien mehr als 19.000 Laientests an die Lehrkräfte in staatlichen und privaten Schulen sowie an die Tagesmütter im Landkreis ausgegeben. Über 70.000 solcher Laientests wurden dann noch einmal in einer zweiten Tranche kurz vor den Ferien für die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten sowie für die Schülerinnen und Schüler aller staatlichen und privaten Schulen zur Verfügung gestellt. Das Schulamt hatte hier vorab den Bedarf abgefragt. Mit diesem Angebot an Tests können nun alle Schülerinnen und Schüler, die sich testen lassen möchten, vier Wochen lang versorgt werden. Neben den Laientests werden und wurden bereits Antigen-Schnelltests an Pflegeeinrichtungen ausgegeben. 220.000 Stück dieser Tests, die nur unter medizinischer Anleitung erfolgen dürfen, werden auf diese Weise verteilt.

Doch die Tests sind nicht das Einzige, was über den Katastrophenschutz an Einrichtungen im Landkreis ausgegeben wird. Wenn beispielsweise in einem Pflegedienst oder in Heimen sehr schnell Schutzausrüstungen benötigt werden, die über den normalen Bedarf hinausgehen, kann der Katastrophenschutz entsprechend unterstützen. Die Versorgung mit diesen sogenannten PSA-Materialien ist momentan gut. Gleiches gilt für Desinfektionsmittel, da hier die Firma Tunap eine größere Lieferung gespendet hat, sowie für Schutzmäntel, die von Gustavo Gusto gespendet wurden.

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Landrat Josef Niedermaier: „Danke an alle, die sich hier engagieren und immer für schnelle
und reibungslose Ausgaben sorgen. Das geht manchmal quer durch alle Ebenen im Haus.
Herzlichen Dank auch an diejenigen, die uns zusätzlich etwas gespendet haben.“

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ZeigDeinKönnen

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Region Neu-Ulm – Die Corona-Krise lässt die Schere zwischen angebotenen Ausbildungsplätzen und der Bewerberzahl noch weiter auseinanderklaffen. Mit einer gemeinsamen Aktion wollen die Wirtschaft und der Landkreis Neu-Ulm diesem besorgniserregenden Trend entgegensteuern. Herzstück der Kampagne wird der Internetauftritt zeigdeinkoennen.de sein, der gerade speziell für die Region Donau-Iller entwickelt wird. Am 15. April 2021 geht das Ausbildungsportal online.

Geboren wurde die Idee im Arbeitskreis (AK) Schule – Wirtschaft. Dahinter stehen die Namen: Dr. Ansgar Batzner (AK-Vorsitzender und fachlicher Leiter des Staatlichen Schulamts Neu-Ulm), Brigitte Schilling (Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen und Geschäftsführerin des AK), Fabian Bilger (Webdesign) und Josef Sälzle (Videoproduktion). Bei einer Videokonferenz mit Landrat Thorsten Freudenberger und Verbandsvertretern von Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer (HWK), Agentur für Arbeit sowie Arbeitskreis Schule – Wirtschaft wurde die Initiative vorgestellt.

Das Internetportal „wird ein direktes Matching zwischen Berufseinsteiger und Ausbildungsbetrieb ermöglichen“, kündigte Dr. Ansgar Batzner an. Zur Erklärung: Auf eine Suchanfrage nach einem Ausbildungspatz erhalten die Bewerberinnen und Bewerber, je nach den eingegebenen Merkmalen, ein passgenaues Angebot an Lehrstellen in der Region. Ergänzend zu der gezielten Datenbank Recherche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen werden die Möglichkeiten von Social Media genutzt. „Wir werden auch auf Facebook und Instagram, wo die jungen Leute unterwegs sind, präsent sein“, informierte Batzner. Auf diese Weise will das Bündnis die Berufsorientierung wieder ankurbeln. In der Corona-Krise ist der Draht zwischen Schulabsolventinnen und -absolventen auf der einen sowie der Berufswelt auf der anderen Seite mehr und mehr abgerissen. Viele Stellen bleiben unbesetzt, weil die konventionellen Zugangswege versperrt sind. Ausbildungsmessen finden nicht mehr in Präsenz statt. Online-Börsen bieten nur eingeschränkte Möglichkeiten, Praktika können nicht mehr angeboten werden und für Azubi-Scouts bleiben die Türen der Schulen verschlossen.

Die Folgen sind dramatisch! Im Landkreis Neu-Ulm ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen um rund 30 Prozent zurückgegangen. In absoluten Zahlen sind dies 325 Stellen weniger. Die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber ist um acht Prozent beziehungsweise 68 Personen geschrumpft. Besonders augenfällig ist der Einbruch bei den ausbildungsbereiten Jugendlichen unter 20 Jahren. Das Minus beträgt knapp elf Prozent. Die Experten führen dies auf die „fehlenden Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung“ zurück. Betroffen sind sowohl das verarbeitende Gewerbe, der Handel, Dienstleistungsberufe als auch das Handwerk.

Der Fachkräftemangel, der die Zukunftsaussichten der heimischen Wirtschaft ohnehin trübt, droht damit noch gravierender zu werden. Dem gesamten Bildungssektor drohen enorme Verwerfungen, wenn die jungen Menschen, die im kommenden Ausbildungsjahr eigentlich in den Beruf einsteigen würden, stattdessen weiter zur Schule gehen oder noch häufiger ein Studium aufnehmen.

-lanu- Bild: zeigdeinkoennen.de

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Dauerzählstelle
für
Radfahrer

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Region Fürth – Der Frühling ist da und damit hat für viele auch die Fahrradsaison wieder gestartet. Die Räder werden aus dem Keller geholt und die schönsten Landschaftsecken erkundet. Doch wie viele Radfahrer sind eigentlich auf den Radwegen in der Region unterwegs? Eine Frage, die sich nicht so einfach beantworten lässt. Im Autoverkehr ist es üblich, Verkehrsmengen durch festinstallierte – wie auch mobile- Zählgeräte an bestimmten Stellen zu messen, um Planungen darauf aufbauen zu können. Im Radverkehr gibt es dies bisher nicht so häufig.

Auf dem Biberttalradweg bei Leichendorf – Richtung Wintersdorf – wurde nun eine solche festinstallierte Zählstelle eingebaut. Möglich wurde das durch die Unterstützung des Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Jeder Landkreis und jede Kommune, die von der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen als fahrradfreundlich zertifiziert wird, erhält als Anerkennung von Seiten des Staatsministeriums eine Prämie für solch eine Dauerzählstelle.

„Der Landkreis Fürth wurde 2016 zum fahrradfreundlichen Landkreis. Dies machte nun eine Förderung möglich, worüber ich mich sehr freue. Zählstellen sind nicht nur auf Straßen für Autofahrer wichtig. Auch für die Planungen im Bereich Radverkehr sind solche Zählstellen eine tolle Möglichkeit. Ich bin schon jetzt gespannt auf die ersten Ergebnisse“, so Landrat Matthias Dießl bei der Einweihung. Auch der Leiter des Staatlichen Bauamtes Nürnberg, Andreas Eisgruber, freute sich über diese neue Zählstelle: „Es ist ein erklärtes Ziel der Staatsregierung, den Fahrradanteil im Mobilitätsmix deutlich zu erhöhen. Hierfür ist es hilfreich – ergänzend zu unseren turnusmäßigen, alle fünf Jahre stattfindenden Straßenverkehrszählungen – über die kontinuierliche Entwicklung des Radverkehrs an einer Dauerzählstelle Bescheid zu wissen“.

Der Standort – am Biberttalradweg – ist auch ideal gewählt im Hinblick auf die geplante Verlängerung des Wegs als Radschnellweg in Richtung Nürnberg. Damit die Zählstelle gut funktioniert, wurden Induktionsschleifen im Boden angebracht. Fährt ein Fahrrad über diese, misst das System einen Impuls und zählt einen Radfahrer. Durch die vier Schleifen, die verbaut wurden, können auch nebeneinander fahrende Radler gezählt werden und die Richtung der Radfahrer bestimmt werden. Die Zählstelle sendet die Anzahl der Fahrradfahrer sowie die Richtung an eine Webseite, auf der man ablesen kann, wie viele an dieser Stelle unterwegs waren. Derzeit befindet sich die Zählstelle noch in der Testphase. Die Zählstelle mit Software hat 5.000 Euro gekostet und stammt von der Firma Eco-Counter, eingebaut wurden die Schleifen für 3.900 Euro von der Firma Nibler aus Stein.

-lafü- Bild: lafü

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Mehrsprachige
Informationen
zum Thema Corona

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Region Augsburg – In der aktuellen Krisensituation ist es besonders wichtig, alle Menschen, unabhängig von ihrer Nationalität, bestmöglich zu informieren. Deshalb bietet der Landkreis Augsburg Migrantinnen und Migranten in der Region ein zusätzliches Angebot: Mit der Integreat-Plattform, bestehend aus Smartphone-App und Web-App über den Computer, können Neuzugewanderte alle aktuell geltenden Regelungen zu jeder Zeit online einsehen. Auch die 7-Tage-Inzidenz wird dort über eine Schnittstelle zum Robert Koch-Instituts tagesaktuell veröffentlicht und es sind Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung zu finden.

Direkte Einbindung des Robert Koch-Instituts
Die Corona-Regeln sind stark von der regionalen Inzidenz abhängig. Aus diesem Grund greifen die Integreat-App und -Webseite direkt auf die Daten des Robert Koch-Instituts zu. Ein Zeitstempel der letzten Aktualisierung sorgt für zusätzliches Vertrauen in die Daten und ist notwendig, da Integreat ebenfalls offline und ohne Internetverbindung funktioniert. So erreichen alle wichtigen Informationen die Adressatinnen und Adressaten auch ohne stabile Internetverbindung.

Neue Internetseite bietet Informationen in über zehn Sprachen
Ferner stehen auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-augsburg.de/corona-mehrsprachig künftig Merkblätter und untertitelte Videos in über zehn verschiedenen Sprachen zur Verfügung. „Fast elf Prozent aller Landkreisbürgerinnen und -bürger haben eine ausländische Staatsbürgerschaft. Deshalb freut es mich sehr, dass wir auf diese Weise nun besser aufklären und informieren können“, so Landrat Martin Sailer.

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Neues
Verzeichnis
für kulturelle
Organisationen

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Region München – Der Landkreis München verfolgt seit längerem den Anspruch, das Thema Kultur noch weiter in den Fokus seiner Arbeit zu rücken. Gerade in diesen Zeiten, in denen die Kultur unter den Corona-Bedingungen leidet, möchte der Landkreis die Weichen für eine zukünftig besser vernetzte Kulturarbeit stellen. Mit der Neuausrichtung des Kulturbereichs in der Kreisverwaltung und Bestellung eines Kulturreferenten bekräftigt der Landkreis München dieses Bestreben.

Zu den Aufgaben des neuen Kulturreferenten Rainer Klier gehören neben der Organisation von kulturellen Veranstaltungen auch die Heimat-, Brauchtums- und Volksmusikpflege. Auch ein Verzeichnis der kulturellen Vereine und Organisationen soll unter seiner Leitung aufgebaut werden. Rainer Klier, selbst Musiker und mit langjähriger Erfahrung in der Kulturarbeit, hat im Oktober 2020 seine Arbeit aufgenommen. „Wir möchten die Geschichte und Identität des Landkreises Münchens für nachfolgende Generationen bewahren. Dafür schaffen wir eine Datenbank für Kultur, um die Bräuche und die Arbeit der Kulturschaffenden im Landkreis zu dokumentieren und die Akteure miteinander zu vernetzen“, erklärte Rainer Klier.

Ein Verzeichnis für den kulturellen Überblick
Das Verzeichnis, das eine möglichst umfassende Auflistung der im Landkreis beheimateten kulturellen Vereinigungen und Organisationen enthalten soll, wird künftig auf der Website des Landkreises aufrufbar sein. Der neue Service soll interessierten Personen im und um den Landkreis sowie insbesondere Neubürgern Informationen über die Vielfalt der aktuell vorhandenen Kulturschaffenden, ihre Arbeit und ihre Spiel- und Schaustätten bieten. Darüber hinaus soll die Datenbank dem Auf- und Ausbau eines Netzwerks unter Kulturschaffenden dienen, um Synergieeffekte und Kooperationen bei zukünftigen Projekten und Veranstaltungen noch besser und gezielter nutzen zu können. Das Verzeichnis soll im Sommer 2021 veröffentlicht werden.

Interessierte können sich telefonisch oder per E-Mail an den Kulturreferenten Rainer Klier (Fachbereich Sport, Kultur und Partnerschaften, Tel.: 089/6221-2286, E-Mail: rainer.klier@lra-m.bayern.de) wenden.

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Aus fünf
Verkehrsunternehmen
wird eine
Verkehrsgemeinschaft

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Region Freyung-Grafenau – Seit kurzer Zeit ist es nun soweit: Die Verkehrsunternehmen Brunnhölzl GmbH, Dafinger GmbH Omnibusunternehmen, Bietergemeinschaft Nationalpark – Ilzer Land mit den Verkehrsunternehmen Alois Pfeffer e. K., Martin Pfeffer Nationalparkreisen e. K. und Sieghart Reisen GmbH & Co. KG – haben sich zur neuen Verkehrsgemeinschaft Landkreis Freyung-Grafenau (VL-FRG) zusammengeschlossen.

Das gemeinsame Ziel ist es, die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Öffentlichen Nahverkehrs auszubauen und den ÖPNV im Landkreis Freyung-Grafenau attraktiver und einheitlicher zu gestalten. „Was im September 2017 mit vier, später fünf Konzessionären auf den Weg gebracht wurde – die weitreichende Neugestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs – nimmt nun eine weitere Hürde und soll hiermit mehr an Attraktivität gewinnen“, betonte Landrat Sebastian Gruber.

Dieser Zusammenschluss ändert nichts an der Eigenständigkeit der fünf Verkehrsunternehmen, d. h. jede Firma bleibt im Besitz der erworbenen Linienkonzessionen. „Wir stellen uns der Herausforderung, eine integrative und nachhaltige Mobilität zu gewährleisten, bei der die verschiedenen Verkehrsunternehmen intelligent miteinander verknüpft werden. Wir müssen alles tun, um den Fahrgast zufrieden zu stellen“, so die neugewählte Sprecherin der VL-FRG Christina Dafinger.

Ein weiteres Ziel muss es sein, die Fahrgäste, die während der Pandemie auf den PKW gewechselt sind, wieder als Kunden des ÖPNV zurück zu gewinnen. Den Unternehmen ist es ein Anliegen, die Fahrpläne noch besser aufeinander abzustimmen sowie eine einheitliche Öffentlichkeitsarbeit und Fahrgastinformation anzubieten. Auch ein einheitliches Ticket mit der zeitnahen Umsetzung eines Wabenplanes für Freyung-Grafenau ist in Reichweite. Dieser neue Wabenplan ermöglicht, dass man mit nur einem gekauften Fahrschein sein Ziel erreicht. Bisher musste man beim Umsteigen und somit beim Wechsel des Verkehrsunternehmens ein neues Ticket kaufen. Das ist zukünftig im Bereich der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Freyung-Grafenau nicht mehr notwendig. „Somit beginnt auch beim Thema Ticket erfreulicherweise eine neue, moderne Zeitrechnung. Neben dem Fahrgast liegt uns auch das Klima in unserem Bayerischen Wald am Herzen. Jeder Bürger und Feriengast, der sein Auto stehen lässt und den ÖPNV benutzt, verbessert das Klima und schont die vorhandenen Ressourcen. Dies ist auch ein Versprechen mit Blick in die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder“, so Landrat Sebastian Gruber.

-lafrg-

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Asyl-Bilanz
2020

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Region Bayern – Der Trend zu einer deutlich sinkenden Anzahl neuer Asylanträge hat sich 2020 weiter fortgesetzt. Mit 12.346 neuen Asylanträgen in Bayern erfolgte das vierte Jahr in Folge ein Rückgang. Dem standen 9.556 Aufenthaltsbeendigungen gegenüber, darunter rund 8.000 freiwillige Ausreisen. „Diese Zahlen sind zwar auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu sehen. Dennoch spricht die Asylbilanz 2020 eine deutliche Sprache. Migrationsteuerung gelang in Bayern auch in diesen schwierigen Zeiten“, so Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung der Asyl-Jahresbilanz zusammen mit dem Präsidenten des Landesamts für Asyl und Rückführungen Axel Ströhlein. „Sowohl die Herausforderungen der Corona-Pandemie bei der Rückführung wie auch bei der Betreuung und Unterbringung meistern wir erfolgreich. Wir werden die bayerische Politik der Humanität und Ordnung konsequent fortführen“, betonte der Minister und ergänzte: „Unser Ziel ist es weiterhin ein gerechteres, krisensicheres und nachhaltiges gemeinsames europäisches Asylsystem, wie vom Bund angestoßen, zu erreichen.“

Herrmann wies daraufhin, dass rund 27 Prozent der Asylerstanträge auf in Deutschland geborene Kinder entfielen, die jünger als ein Jahr sind: „Dies bedeutet, dass wir in Bayern rund 9.000 wirklich einreisende Antragsteller hatten.“ Zu den Hauptherkunftsländern der Asylbewerber in Bayern zählten Syrien, gefolgt vom Irak, Afghanistan, Nigeria und der Republik Moldau. Insgesamt erhielten 35,7 Prozent der Antragsteller in Bayern vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Schutzstatus.

„Wer keinen Schutzstatus erhält, der muss unser Land auch wieder verlassen, am besten freiwillig mit den bestehenden großzügigen Förderungsmöglichkeiten. Wer nicht freiwillig ausreist, muss konsequent mit einer Abschiebung rechnen. Auch wenn diese 2020 zeitweise coronabedingt massiv erschwert wurden, konnten rund 1.558 Abschiebungen (2019: 3.545) durchgeführt werden. 57 Prozent der Abgeschobenen waren vorher polizeilich in Erscheinung getreten (2019: 47 Prozent). 8.000 freiwillige Ausreisen und 1.558 Abschiebungen im Ausnahmejahr 2020 belegen das hohe Engagement der bayerischen Ausländerbehörden“, erklärte der bayerische Innenminister.

2020 habe Bayern nach Herrmanns Worten aber auch ein Zeichen für Solidarität und Menschlichkeit gesetzt und zusätzlich 200 Menschen von den griechischen Inseln aufgenommen. Der Minister zeigte sich weiterhin erfreut, dass besonders die Ausbildungsduldung als Teil der 3+2- Regelung offensiv in Bayern umgesetzt wird. Im Freistaat wurden 2020 1.133 Ausbildungsduldungen erteilt.

-stmi-

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Kultursommer
„Bayern spielt!“

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Region Bayern –Kulturbegegnungen in diesem Sommer dort möglich zu machen, wo es geht: Das ist das Ziel des Programms „Bayern spielt. Unser Freistaat ist Kulturstaat. Das wollen wir von Juni bis September wieder ganz bewusst leben, und zwar mit vielfältigen Veranstaltungen vor allem im Freien und klugen, verantwortungsvollen Sicherheitskonzepten. Mir ist es ein Herzensanliegen, Kunst und Kultur für Besucherinnen und Besucher wieder direkt erlebbar, spürbar, sichtbar zu machen“, betonte der bayerische Kunstminister Bernd Sibler.

Digitale Formate seien in der Pandemie ein wertvolles Angebot, doch könnten sie das unmittelbare Kulturerlebnis nicht eins zu eins ersetzen. Dank zunehmender Impfmöglichkeiten und Testangebote sowie ausgefeilter Hygienekonzepte ergeben sich nun für den Sommer neue Perspektiven für einen Aufbruch in der Kultur. „Kunst- und Kulturschaffende und das Publikum sollen sich endlich wieder direkt begegnen können. Beide brauchen sich gegenseitig. Davon lebt Kultur“, so Sibler. Der Freistaat stellt dafür zusätzliche öffentliche Freiflächen zur Verfügung und richtet unter dem Titel „Bayern spielt“ über das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft „bayernkreativ“ eine Plattform ein, die Informations- und Servicestelle für Veranstalter, Künstlerinnen und Künstler sowie Besucherinnen und Besucher ist. Sibler appellierte an alle mehr als 2.000 Kommunen in Bayern, das Kulturprojekt mitzutragen, geeignete Freiflächen für den Kultursommer 2021 zur Verfügung zu stellen und kulturelle Veranstaltungen dort, wo immer es möglich ist, zu unterstützen.

„Gemeinsam können wir einen Kultursommer, der Kunst und Kultur in ihrer ganzen Breite und Vielfalt abbildet, mit Auftrittsmöglichkeiten auf Freiflächen im gesamten Freistaat verwirklichen. Jeder, der mitmacht, sendet ein Zeichen der Zuversicht und des Neustarts. Helfen Sie mit, dass in ganz Bayern möglichst viele Freiluftbühnen entstehen“, erklärte Sibler. Der enge Schulterschluss zwischen Freistaat und allen Akteuren der örtlichen Kulturpflege könne zugleich der Auftakt für einen Kulturpakt sein, der auch künftig Kunst und Kultur noch mehr Raum gibt. Weitere Informationen: bayern-kreativ.de

-stmwk-

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Tüfteln,
Forschen,
Experimentieren

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Region Bayern – Die bayerischen Siegerinnen und Sieger des 56. Schülerwettbewerbs ‚Jugend forscht‘ stehen fest! Der Festakt bildete den Abschluss des dreitägigen Landeswettbewerbs, bei dem die Regionalsieger ihre Beiträge der Landesjury präsentierten. Der diesjährige Wettbewerb für die Altersstufe 15 bis 21 Jahre stand unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ Hierzu konnten Wettbewerbsbeiträge in Einzelarbeit oder Gruppenarbeit in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/ Informatik“ und „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessieger können sich über Geld- und Sachpreise freuen. Die diesjährigen Landessieger werden ihre Projekte vom 26. bis 30. Mai 2021 beim ebenfalls als Online-Veranstaltung stattfindenden Bundeswettbewerb präsentieren. Dort werden zehn Bundessieger gekürt und zahlreiche Sonderpreise vergeben. Weitere Infos: jugend-forscht-bayern.de/

-stmuk-

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Startschuss
für das europäische Jahr
der Schiene

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Das „Europäische Jahr der Schiene“ nimmt Fahrt auf. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer hat die Kooperation des Freistaats an dieser Initiative für die Bahn und das Bahnfahren bestätigt und die Menschen und Institutionen zwischen Aschaffenburg und Berchtesgaden zum Mitmachen ermuntert: „Bayern ist eine der Wiegen der Eisenbahn in Europa. Bei uns hat die Bahn Tradition und Zukunft. Daher ist es ein wichtiges Anliegen, dass wir bei dieser einmaligen EU-Initiative mit an Bord sind. Ich möchte die Menschen im Freistaat auf breiter Linie motivieren, kreativ zu werden und auf diesen neuen Zug der EU aufzuspringen. Da die Eisenbahn schon fast zwei Jahrhunderte zu Bayern gehört und sich vielfältig im gesellschaftspolitischen Leben verankert hat, gibt es nicht nur Ansätze im Mobilitätsbereich, sondern beispielsweise auch in Kultur, Bildung oder Soziales. Selbst wenn die Pandemie aktuell leider Vieles erschwert, bin ich mir sicher, dass gerade Bayern im Zentrum des europäischen Bahnnetzes Etliches auf die Beine stellen kann und wird.“

Die bisher bestätigten Events reichen vom Schmalspurfestival der niederösterreichischen Mariazellerbahn über die Initiative der niederländischen Bahn, die Bahnverbindungen zum Formel-1-Comeback in Zandvoort attraktiver zu machen, bis hin zur Konferenz zur Renaissance der Nachtzüge in Europa im Herbst. Das „Europäische Jahr der Schiene“ wird auch zum Anlass genommen, um mit Blick auf den Klimaschutz heuer noch ein Konzept zum Abschied vom Diesel im bayerischen Schienenpersonennahverkehr bis spätestens zum Jahr 2040 vorzustellen.

-stmb- Bild: am

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SchulKinoWoche
Bayern

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Region Bayern – Die SchulKinoWoche Bayern wird vom 26. April bis zum 5. Mai 2021 erstmalig auf digitales Terrain verlegt. Grund hierfür ist der verlängerte Lockdown bis Mitte April und die daraus resultierende Planungsunsicherheit. Kinos in Bayern bleiben aktuell weiterhin geschlossen, so dass dort keine schulischen Veranstaltungen durchgeführt werden können. In Absprache mit dem Kultusministerium, dem bundesweiten Veranstalter Vision Kino sowie den Förderern haben sich die Organisatoren der Projektwoche dazu entschlossen, die geplanten Vorstellungen und Veranstaltungen in den teilnehmenden bayerischen Kinos abzusagen und als Ersatz einen Teil des vielfältigen Angebots in den virtuellen Raum zu verlegen.

Die Organisatoren des landesweit größten Projekts zur Förderung der Film- und Medienkompetenz haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht: „Schweren Herzens haben wir gemeinsam mit allen Beteiligten den Entschluss gefasst, dass wir die Projektwoche zur Förderung der Filmkompetenz nicht wie gewohnt in den Kinos stattfinden lassen. Trotzdem möchten wir mit dem Ersatzprogramm den Schülerinnen und Schülern weiterhin ein hochwertiges filmbildnerisches Angebot auch unter Pandemiebedingungen machen, auch wenn dies natürlich das eigentliche Kinoerlebnis nicht ersetzen kann“, so Barbara Winkler, Projektleiterin der SchulKinoWoche Bayern.

„Für uns ist und bleibt das Kino der Ort, den wir aus unserer Perspektive der kulturellen Bildung immer wieder in den Mittelpunkt stellen möchten. Deshalb arbeiteten wir gemeinsam mit dem Projektteam darauf hin, dass in Bayern die Schulklassen die Kinos besuchen können. Doch leider haben uns die anhaltend steigenden Infektionszahlen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir wollten die SchulKinoWoche Bayern nicht noch einmal komplett ausfallen lassen. Genau für diesen Fall haben wir frühzeitig an einem digitalen alternativen Format gearbeitet, das nun zum Einsatz kommt. Eine Auswahl des Filmprogramms und die digitalen Begleitangebote für Schulklassen können nun trotz Kinoschließungen wahrgenommen werden“, erklärte Leopold Grün, Geschäftsführer von „Vision Kino“.

Das Online-Filmangebot der SchulKinoWoche Bayern ist wie gewohnt auf Jahrgangsstufen, Unterrichtsfächer und lehrplanrelevante Inhalte abgestimmt und umfasst 40 künstlerisch und pädagogisch wertvolle Filme. Auch die KinoSeminare werden in den digitalen Raum verlegt. Filmschaffende oder Expertinnen und Experten werden via Bildschirm über Filmproduktion und Hintergründe sprechen. Moderiert werden die KinoSeminare von erfahrenen Medienpädagoginnen und Medienpädagogen, die zudem zum Austausch über den Filminhalt anregen. Auch im Ersatzprogramm soll das Kino eine zentrale Rolle spielen: Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Kulturort und der Medieninstitution Kino auseinandersetzen. Zahlreiche Angebote für den Unterricht in Grundschulen und weiterführenden Schulen stehen bereit, mit denen Kinder und Jugendliche ihr Kino vor Ort, Berufe beim Film oder die filmwirtschaftliche Verwertungskette kennenlernen oder sich mit ihren eigenen Sehgewohnheiten beschäftigen können. Zu allen Filmen im Programm sind Begleitmaterialien vorhanden, die ebenfalls online abrufbar sind.

Über die SchulKinoWochen
Die SchulKinoWochen sind ein bundesweites Filmbildungsangebot von „Vision Kino“ – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. „Vision Kino“ ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e. V., dem HDF Kino e. V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e. V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e. V. Die Schirmherrschaft über „Vision Kino“ hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.

Die SchulKinoWoche Bayern ist ein Projekt von „Vision Kino“, koordiniert und durchgeführt vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Das Kultusministerium unterstützt die SchulKinoWoche als Bildungsmaßnahme zur Förderung von Film- und Medienkompetenz, wobei die Teilnahme der Filmvorstellungen als Unterrichtszeit anerkannt wird. Weitere Infos: www.schulkinowoche.bayern.de / www.visionkino.de / www.isb.bayern.de / www.km.bayern.de

-stmuk-

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Statistische
Sonderauswertung
der Corona-Sterbefälle

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Region Bayern –Die Zahlen zu den Sterbefällen der vergangenen Monate sind eindeutig und lassen keinen Zweifel an der Gefährlichkeit des Corona-Virus“, betonte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung der Sonderauswertung zu den Corona-Sterbefallzahlen in Bayern gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesamtes für Statistik, Dr. Thomas Gößl. „Insbesondere auf regionaler Ebene während der ersten Welle im Frühjahr sowie zu Beginn der zweiten Welle, stellen wir für 2020 eine deutlich erhöhte Sterblichkeit fest“, so der Minister. Nach der Statistik lag die Zahl der Sterbefälle im November 2020 knapp zwölf Prozent, im Dezember 2020 sogar gut 35 Prozent über dem Durchschnittswert der Jahre 2016 bis 2019.

„In Zeiten der Corona-Pandemie wird deutlich, dass statistisch gesicherte Daten eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Politik sind. Und sie sind hoffentlich auch ein Mittel gegen Ignoranz und Fake News. Die Verharmlosung durch Corona-Leugner wird durch die Jahresstatistik klar widerlegt. Bereits der April 2020 weist erhöhte Sterbefallzahlen aus (+21,5 Prozent)“, so Herrmann. Dieser Trend habe sich Ende 2020, mit Beginn der zweiten Welle deutlich fortgesetzt und zeichne sich – nach den derzeit noch nicht vollständigen Daten – auch für Januar 2021 ab. Bereits jetzt seien im Januar 2.900 Verstorbene mehr registriert worden gegenüber dem Vorjahr (+21 Prozent über dem Durchschnitt 2016 – 2019).

Noch sehr viel eindrücklicher seien die Statistiken bei Betrachtung der Altersgruppen: „Die Zahlen belegen, dass bei Menschen höheren Alters das Risiko, an Covid 19 zu sterben deutlich größer ist als bei Jüngeren.“, erklärte der bayerische Innenminister. Weise die Statistik bei den unter 60-Jährigen noch keine Auffälligkeiten auf, sei die erhöhte Sterblichkeit bei Menschen zwischen 60 und 79 Jahren deutlich: „Sowohl im April 2020, als auch Ende 2020/Anfang 2021 überstieg die Zahl der Todesfälle den Schnitt der vergangenen Jahre signifikant. Am deutlichsten war der Anstieg aber bei den über 80-Jährigen. So lag die Zahl der Verstorbenen im April 2020 knapp 30 Prozent, mit Beginn der zweiten Welle im November um fast 20 Prozent und im Dezember 2020 um fast die Hälfte über dem Schnitt der Vorjahre. Erfreulich ist jedoch, dass sich in der Altersgruppe der über 80-Jährigen, trotz der Vorläufigkeit der Zahlen eine Stabilisierung abzuzeichnen scheint. Impfungen sind der Schlüssel zur Normalisierung unseres Alltags“, erklärte Herrmann.

-stmi-

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1,2 Millionen Euro
gegen den Verlust
von Lebensmitteln

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Region Bayern –Wertvolle Lebensmittel gehören auf den Tisch und nicht in die Tonne! Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln im Forschungsverbund SHIELD Hand in Hand ein Prüfsystem, um Lebensmittel zu retten – ein Musterbeispiel für die Verbindung von Theorie und Praxis! Dieses wichtige Projekt wird mit über 1,2 Millionen Euro unterstützt“, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Beschlusses des Stiftungsrats der Bayerischen Forschungsstiftung.

Mit den Ergebnissen des Forschungsverbunds „SHIELD – Sichere heimische (Bio)Lebensmittel durch sensorische Detektionsverfahren“ sollen künftig unnötige Lebensmittelverluste reduziert werden. Im Herstellungsprozess werden beschädigte oder für den Verzehr nicht mehr geeignete Rohstoffe aussortiert. Aktuell basiert die Qualitätskontrolle hierfür auf Stichproben, die zeit- und kostenintensiv im Labor analysiert werden. Kommt es dabei zu Auffälligkeiten, kann die gesamte Charge nicht mehr verwendet werden. Durch eine schnelle und effiziente Untersuchung direkt entlang der Produktionskette soll zielgenauer eingegriffen werden. Dank optischer Verfahren und Gassensorik können bessere Vorhersagen über Qualität und Haltbarkeit gemacht werden. Kürzerer Lagerzeiten sorgen ferner für frischere Lebensmittel und nochmals weniger Verluste.

Der Forschungsverbund unter der Führung des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising wird von einem bayernweiten Netzwerk getragen. Mit dabei sind die TU München, die TH Nürnberg und die FAU Erlangen-Nürnberg. Dazu kommen Partner aus der Wirtschaft, unter anderem das Hipp-Werk in Pfaffenhofen an der Ilm, die Firma Lebkuchen-Schmidt in Nürnberg, die Burgis GmbH aus Neumarkt in der Oberpfalz und das Kloster Plankstetten aus Berching.

Die Bayerische Forschungsstiftung berät jährlich über Projektanträge im Gesamtvolumen von mehr als 50 Millionen Euro. Sie hat in den gut 30 Jahren ihres Bestehens bereits mehr als 970 Projekte mit insgesamt über 600 Millionen Euro unterstützt. Gemeinsam mit den Co-Finanzierungsanteilen der bayerischen Wirtschaft wurde damit ein Gesamtprojektvolumen von rund 1,33 Milliarden Euro angestoßen.

-stmfh-

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Ausflugsticker
Bayern 2.0

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Region Bayern – Kurz vor dem langen Osterwochenende wurde der überarbeitete Ausflugsticker Bayern 2.0 vorgestellt. Die mobile Webseite zeigt, welche Ziele bereits überfüllt sind und nennt Alternativen. Der Ausflugsticker unterstützt die Nutzer sowohl bei der Planung von Tagestouren als auch beim Besuch vor Ort – und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Nach der Eingabe einer Destination können bereits Informationen zur Auslastung von Parkplätzen oder Sehenswürdigkeiten sowie Vorschläge für weniger besuchte Ziele angezeigt werden. Ferner wird die Route für die Anfahrt mit dem Auto, teilweise auch mit dem ÖPNV berechnet. Prognosen zu Auslastungen sind zum Teil Tage im Voraus verfügbar.

Bei der Nutzung von unterwegs präsentiert eine Kartenansicht Meldungen zu Attraktionen rund um die eigene Position sowie deren Lage und die Fahrt dorthin. Diese Meldungen lassen sich nach Kriterien wie Art der Attraktion, Entfernung und Zeitraum filtern. Die Inhalte pflegen die Tourismusverbände vor Ort ein. Weitere Inhalte und Funktionalitäten kommen in den nächsten Wochen und Monaten hinzu. Ziel ist es, Daten und Informationen künftig automatisiert in den Ticker zu integrieren.

Der Ausflugsticker Bayern war im Juli 2020 mit einer ersten Version gestartet. Das Bayerische Wirtschaftsministerium, das für den Tourismus im Freistaat zuständig ist, hat nun den Ausflugsticker Bayern 2.0 gefördert. Für die Entwicklung und technische Umsetzung zeichnet die Bayern Tourismus Marketing GmbH verantwortlich. Die regionalen Tourismusverbände waren eng in die Ausarbeitung der neuen Version eingebunden.

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70 Mio. Euro
Schaden
durch
„Cybertrading“

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OptionStarsGlobal, Nobel Trade oder Golden Markets: Ihre Trading-Plattformen tragen schillernde Fantasienamen. Ihre Opfer ködern sie im Netz mit erfundenen Geschichten über Prominente, die angeblich gigantische Gewinne mit Geheim-Systemen erzielt haben. Sie machen sich dabei auch den Hype um Kryptowährungen zunutze. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich warnt eindringlich vor den falschen Börsen-Brokern: „Cybertrading ist auf dem Vormarsch! Mit fingierten Online-Handelsgeschäften bringen Kriminelle Privatanleger um Millionen. Allein zwischen 2018 und 2020 lag der Schaden bei den in Bayern geführten Verfahren bei etwa 70 Millionen Euro. Wir haben aktuell mehr als 2000 Anzeigen vorliegen. Die Dunkelziffer liegt noch höher!“

Die angeblichen Broker agieren meist aus Callcentern vor allem im ost- und südosteuropäischen Ausland. Sie sind psychologisch geschult und bringen ihre Opfer dazu, immer mehr Geld herauszugeben. Wenn der Betroffene dann auf einer Plattform aussteigt, reichen die Täter dessen Daten einfach an die nächste Plattform weiter. Eisenreich: „In Einzelfällen sind es mehrere 100.000 Euro, die so verloren gehen. Das ist eine skrupellose Betrugsmasche! Die bayerische Justiz geht entschlossen gegen diese organisierten Banden vor.“

Mit ihrem international renommierten Expertenteam der Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) erzielte die bayerische Justiz bereits einige Erfolge im Kampf gegen diese Form der Kriminalität an der Schnittstelle von Cybercrime und Wirtschaftskriminalität. Eisenreich: „Die Organisierte Kriminalität ist bestens vernetzt. Deshalb kooperieren unsere Spezialisten eng mit internationalen Strafverfolgungsbehörden.“ Bei konzertierten Aktionen konnten zahlreiche Verfahren gegen verschiedene Tätergruppen eingeleitet, Täter festgenommen und Millionen Euro im In- und Ausland sichergestellt werden. Privatanlegern rät der bayerische Justizminister: „Es gibt schwarze Schafe im hochspekulativen Investment-Bereich. Schauen Sie genau hin, wem Sie Ihr Geld anvertrauen und zeigen Sie Betrugsfälle an. Wenn der angepriesene Gewinn zu hoch ist, um wahr zu sein, dann stimmt meistens etwas nicht.“

Hintergrund:
Im Kampf gegen die organisierte Kriminalität setzt die Justiz an mehreren Stellen an. Unter anderem mit dem Traunsteiner Modell: Eng vernetzt mit Kollegen der Nachbarländer fahnden spezialisierte Staatsanwälte in den bayerischen Grenzregionen nach Menschenschmugglern, Drogenhändlern und Waffenschiebern. Schon jetzt sind 44 Spezialstaatsanwälte an sieben grenznahen Standorten auf Grundlage des Traunsteiner Modells im Einsatz. Der Justizminister: „Das Organisierte Verbrechen macht nicht an den Ländergrenzen halt. Hier setzen wir mit dem „Traunsteiner Modell“ an und verfolgen vor allem die Hintermänner organisierter Strukturen.

An der Zentralstelle Cybercrime Bayern ermitteln die Spezialisten an der Schnittstelle von Cybercrime und klassischer Wirtschaftskriminalität. Diese wurde 2018 mit dem Ziel verstärkt, Wirtschafts-Cybercrime noch wirksamer zu bekämpfen. Minister Eisenreich: „Die Erträge aus Straftaten werden in Bayern konsequent abgeschöpft!“ Die Justiz hat in München eine eigene Zentrale Koordinierungsstelle Vermögensabschöpfung eingerichtet, welche die Gerichte und Staatsanwaltschaften unterstützt.

-stmj-

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Weiterhin
intensive Kontrollen
durch Bayerische Grenzpolizei
an den Grenzen
zu Tschechien und Österreich

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Region Bayern – An den Grenzen zu Österreich und Tschechien wird es auch weiterhin verstärkte Kontrollen durch die Bayerische Grenzpolizei geben“, kündigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann an und ergänzte: „Hieran ändert auch die neue Einstufung dieser Länder nichts“. Der Bund hatte zum 28. März 2021 Tschechien zu einem Hochinzidenzgebiet und Tirol zu einem Risikogebiet heruntergestuft – beide waren vorher Virusvarianten-Gebiete.

Herrmann begrüßte, dass das Bundesinnenministerium die stationären Grenzkontrollen zu Tschechien bis 14. April 2021 neu angeordnet hat, denn die Infektionszahlen seien im Nachbarland nach wie vor sehr hoch. „Auch wenn der Bund die pandemiebedingten stationären Grenzkontrollen zu Tirol nicht mehr verlängert, wird die Bayerische Grenzpolizei im Rahmen der Schleierfahndung an der gesamten Grenze zu Österreich weiterhin stark präsent sein“, betonte Herrmann. Die Beamten kontrollieren dabei insbesondere die Einhaltung der Corona-Testpflicht und auch die Beachtung der Digitalen Einreiseanmeldung.

Sowohl bei der Einreise aus Österreich als auch aus Tschechien muss bei Grenzübertritt immer eine Digitale Einreiseanmeldung vorliegen. Weiterhin ist grundsätzlich der Nachweis eines negativen Corona-Tests erforderlich. Bei der Einreise aus Tschechien muss dieser bereits beim Grenzübertritt vorliegen, bei der Einreise aus Österreich ist es ausreichend, wenn der Corona-Testnachweis bis zu 48 Stunden nach der Einreise vorliegt. Bei der Einreise aus Tirol gilt jedoch die Pflicht, einen negativen Testnachweis bereits bei der Einreise vorzulegen, und zwar für alle Reisenden, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben. Dabei ist stets die Einstufung eines Gebiets zum Zeitpunkt des jeweiligen Aufenthalts ausschlaggebend. Ein Nachholen des Tests innerhalb von 48 Stunden ist dabei nicht möglich!

Die weiteren Einreisebeschränkungen im Rahmen der pandemiebedingten Grenzkontrollen zu Tschechien und Österreich sind weggefallen. Laut Herrmann ist die Kontrolle an den Grenzen und im grenznahen Raum dennoch besonders wichtig, um die Weiterverbreitung von Corona-Infektionen und insbesondere die neuen Mutationen zu verhindern. Auch an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen kontrolliert die Bayerische Grenzpolizei die ankommenden Passagiere im Hinblick auf die Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Vorschriften. Schwerpunkt der Kontrollen stellt auch hier die Überprüfung des ausnahmslos erforderlichen negativen Corona-Tests dar.

-stmi-

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kultur.
digital.
vermittlung

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Region Bayern – Rund 1,3 Millionen Euro stehen für staatliche Museen, Bibliotheken, Archive und Theater bereit. „Mit bis zu 1,3 Millionen Euro unterstützen wir im Rahmen des Programms „kultur.digital.vermittlung“ die staatlichen Kulturinstitutionen – Museen, Bibliotheken, Archive und Theater – auf ihrem Weg in die Digitale Transformation. Die Kulturinstitutionen haben 2020 infolge pandemiebedingter Schließungen zahlreiche Experimente im digitalen Raum durchgeführt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Jetzt ist es an der Zeit, vor dem Hintergrund der erzielten Erfahrungswerte, diese Experimente weiterzuentwickeln und zu professionalisieren, neue digitale Vorhaben anzugehen und vor allem digitale und analoge Angebote der Häuser zukunftsweisend und nutzerorientiert zusammenzuführen. Dabei wollen wir unterstützen!“, gab der bayerische Kunstminister Bernd Sibler bekannt.

Mit dem Programm „kultur.digital.vermittlung“ unterstützt das bayerische Kunstministerium mit einer finanziellen Unterstützung in Höhe von insgesamt bis zu 1,3 Millionen Euro die staatlichen Kulturinstitutionen gezielt dabei, digitale Strategien zu entwickeln, erfolgreiche digitale Pilotprojekte zu professionalisieren und passgenau in einen digital-analogen Regelbetrieb zu überführen, der einen Mehrwert für die Besucherinnen und Besucher generiert. Ziel des Programms ist es ferner, durch Austausch und Vernetzung einen Mehrwert für die staatlichen Kultureinrichtungen insgesamt zu erzeugen. Bis zum 31. Mai 2021 können staatliche Kulturinstitutionen einen Antrag stellen, bei dem sie Eckpunkte einer zu entwickelnden digitalen Strategie und ein im Rahmen dieser Strategie geplantes Projekt einreichen. Unterstützt werden die Institutionen während der Laufzeit des Programms durch die Koordinierungsstelle für Digitalisierung in Kunst und Kultur des bayerischen Kunstministeriums.

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Bayerischer
Demenzfonds
fördert zwölf Projekte
mit mehr als 80.000 Euro

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Region Bayern – Aus dem Bayerischen Demenzfonds werden aktuell zwölf Projekte aus sechs Regierungsbezirken mit einer Gesamtsumme von über 80.000 Euro gefördert. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hingewiesen. Holetschek betonte: „Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Menschen mit Demenz mittendrin sind. Mit dem Demenzfonds fördert der Freistaat seit Januar 2020 verschiedene Projekte, die genau das tun. Sie unterstützen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen dabei, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“

Im zweiten Halbjahr 2020 sind 17 Anträge auf eine Förderung durch den Demenzfonds beim Bayerischen Landesamt für Pflege (LfP) in Amberg eingegangen. Die Entscheidung, welche Projekte gefördert werden können, haben die sechs Mitglieder eines interdisziplinären Expertengremiums getroffen. Sie alle haben ihre jeweilige Perspektive eingebracht – als Betroffene, mit fachpraktischem, wissenschaftlichem oder kommunalem Hintergrund – und schließlich zwölf sehr vielseitige Projekte aus sechs verschiedenen Regierungsbezirken ausgewählt:

• Sport und Demenz – (k)ein Widerspruch; Malteser Hilfsdienst e. V. (Oberpfalz)
• Demenz – mittendrin, vernetzt und mobil; SiSo Netz – sicher und sozial – Bürger helfen Bürgern e. V. (Oberfranken)
• Kunst erleben mit Demenz; Stadt Schweinfurt – Museum Georg Schäfer (Unterfranken)
• Kultur in deiner Spur – Kulturelle Angebote für Menschen mit Demenz; Landkreis Günzburg – Fachstelle für pflegende Angehörige (Schwaben)
• Mein Heimatmuseum – ein Schatzkasten der Erinnerungen; Alzheimer Gesellschaft Lechrain e. V. (Oberbayern)
• Erinnerungswege im ÖBG mittels Betreuungs-Rikscha; Alzheimer Gesellschaft Bayreuth-Kulmbach e. V. (Oberfranken)
• Digitale Brückenbauer*innen; Verein Dreycedern e. V. (Mittelfranken)
• Neugründung: Seniorenchor „Vergissmeinnicht“; Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde (Oberfranken)
• Gemeinsam singen gegen das Vergessen; Malteser Hilfsdienst e. V. (Oberpfalz)
• Erinnerungsspaziergänge; Füreinander e. V. (Oberbayern)
• Mitten in der Natur – Kulturangebote für Menschen mit Demenz und Begleitung, Petra Kellermann (Oberbayern)
• Kultur und Medien mit Demenz; AOVE GmbH (Oberpfalz)

Der Bayerische Demenzfonds fördert kulturelle, musische, sportliche und soziale Projekte, die insbesondere zu Hause lebende Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützen und eine aktive Teilhabe sowie ein würdevolles Leben trotz Demenz ermöglichen. Die Projekte sollen insbesondere von bürgerschaftlichem Engagement getragen sein bzw. integrative Ansätze enthalten. Eine Förderung ist einmalig mit bis zu 10.000 Euro möglich. Außerdem können auch wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit praxisbezogenen Fragestellungen zur Verbesserung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit Demenz und ihre Zu- und Angehörigen befassen, eine Auszeichnung erhalten, die mit 1.000 Euro dotiert ist. Ein Bezug zum Freistaat Bayern sollte dabei gegeben und die Arbeit abgeschlossen sein.

Förderanträge können jeweils zum 30. Juni und zum 31. Dezember – per E-Mail an demenzfonds@lfp.bayern.de oder per Post an das Bayerische Landesamt für Pflege, Mildred-Scheel-Str. 4, 92224 Amberg – an das LfP gerichtet werden. Weitere Informationen unter www.demenzfonds.bayern.de

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50 Jahre
„Verkehrsmeldestelle Bayern“

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Region Bayern – Rund 290.000 Verkehrsmeldungen zu etwa 66.000 Verkehrsstörungen allein im Jahr 2020 – das ist einmal mehr die beeindruckende Bilanz unserer Verkehrsmeldestelle Bayern. Bereits seit fünf Jahrzehnten erfasst sie die Verkehrslage auf den Straßen, minutenaktuell und gibt die Informationen blitzschnell unter anderem an die Medien weiter. Das alles an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr, damit alle sicher auf den Straßen unterwegs sind. Am 1. April 1971 ging der Vorläufer der heutigen Meldestelle in München in Betrieb – zeitgleich mit der Bayern3-Servicewelle.

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Gemeinsame
Marschroute
der Oberpfälzer Landräte
und Oberbürgermeister:
„Kein Atommüll-Endlager in der Oberpfalz“

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Region Oberpfalz – Sieben Landräte, drei Oberbürgermeister, ein Regierungspräsident – und sie alle vertreten lautstark eine Meinung: „Wir wollen kein Atommüll-Endlager in der Oberpfalz!“. Deutlich wurde das nun bei der Arbeitstagung der Oberpfälzer Landräte mit den Oberbürgermeistern der kreisfreien Städte und Regierungspräsident Axel Bartelt. Per Videokonferenz tauschten sich die Politiker mit dem Regierungspräsidenten unter anderem über den aktuellen Stand bei der bundesweiten Suche nach einem Atommüll-Endlager aus. Bis zum Jahr 2031 soll hier eine Entscheidung fallen.

90 Teilgebiete kommen deutschlandweit für ein Atommüll-Endlager aktuell noch infrage. Dr. Roland Eichhorn vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) erläuterte den Politikern, nach welchen Kriterien der Bund bei der Endlagersuche vorgeht. „Wissenschaftlich gesehen, dürfte Bayern keine Rolle spielen, weil im Freistaat wohl nur zerklüfteter Granit vorkommt. Dieser ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht für ein Atommüll-Endlager geeignet“, so der Leiter der Abteilung „Geologischer Dienst“ am LfU in Augsburg. Das Bundesgesetz erlaubt aber auch klüftigen Granit. Ein Vorgang, den Dr. Eichhorn nicht wirklich nachvollziehen kann. Auch Hans Heierth vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz teilt diese Meinung. In seinen Augen spielt es für den Bund fast keine Rolle, welche Bodenschicht den Atommüll ummantelt, vielmehr handelt es sich um eine politische Aktion, die Bayern nun bei der Suche nach einem Endlager in den Fokus gerückt hat. „Die Sicherheit soll dann letztendlich durch Technik gewährleistet werden“, so Heierth.

Der Amberg-Sulzbacher Landrat Richard Reisinger, zugleich Sprecher der Oberpfälzer Landräte, spürt beim Thema Endlagersuche in ganz Deutschland eine Stimmung pro Endlager in Bayern. Schon jetzt, sehr früh in Phase 1 des Entscheidungsprozesses, wollen sich er und seine Oberpfälzer Kollegen deshalb positionieren. Andere Landräte in ganz Bayern tun es ihnen gleich. Um den gemeinsamen Auftritt der Oberpfalz kümmert sich der Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling. Er ist bei der Endlager-Suche der Dirigent in dem Oberpfälzer Orchester der Landräte. Ein Dirigent aus einem Landkreis, der bereits eine Vorgeschichte im Widerstand gegen atomare Großprojekte hat – Stichwort: Wackersdorf.

„Wir wollen kein zweites Mal bürgerkriegsähnliche Zustände“, betonte Ebeling. Vor wenigen Wochen nahm er an der ersten Fachkonferenz teil. Demnach ist noch mehr als 50 Prozent der Fläche in Deutschland im Rennen. Das sei so nicht hinnehmbar. „Es müssen möglichst schnell alle rausgenommen werden, die nichts damit zu tun haben“, so Ebeling. Unterstützung erhält Ebeling von Dr. Roland Eichhorn. Dieser fordert zudem mehr Transparenz beim Entscheidungsprozess.

Die endgültige Entscheidung fällt 2031, also in zehn Jahren. Ein vermeintlich langer Zeitraum, der aber nicht dazu verleiten dürfe, sich in den Schlafmodus versetzen zu lassen. „Wir müssen jetzt hellwach sein“, so die einhellige Meinung in der Oberpfalz. Der Standpunkt ist klar: „Die Oberpfalz ist für ein Endlager nicht geeignet.“ Die gemeinsame Marschroute der Oberpfälzer Politiker ist ebenfalls klar. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Regierung der Oberpfalz und den von den Landräten an ihren Ämtern bestimmten Beauftragten für das Thema Endlagersuche werden sich nun unter Federführung des Schwandorfer Landrats Thomas Ebeling regelmäßig treffen, wobei die Oberpfalz letzendlich bei der Suche nach einem Endlager möglichst rasch als weißer Fleck auf der Landkarte deklariert werden soll.

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