Alpenrand-Magazin Archiv 2026/03

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Wöchentliche Nachrichten und Reportagen aus den Alpenländern und darüber hinaus

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KW 13 – 2026
23. – 29.03.2026

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Neues
Jagdgesetz

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Region Bayern – Der Bayerische Landtag hat die »Novelle des Bayerischen Jagdgesetzes« beschlossen. Bayerns Jagdminister Hubert Aiwanger erklärte: »Nun ist eine wichtige Zeit für die Jagd in Bayern. Das neue Bayerische Jagdgesetz ist gut für Wild, Wald, Jäger und Grundbesitzer. Es bringt mehr Eigenverantwortung in den Jagdrevieren statt mehr staatlicher Eingriffe und es stärkt das an Grund und Boden gebundene Jagdrecht. Das ist ein großer Erfolg und zeigt, dass sich der Einsatz und die vielen Gespräche gelohnt haben. Ich rufe die Jäger und Jagdgenossenschaften dazu auf, die neue Möglichkeit der Rehwildbejagung ohne behördlichen Abschussplan zu nutzen und sich bei gemeinsamen Waldbegängen selbst ein Bild vor Ort zu machen und gezielt Lösungen zu suchen wo es Probleme mit der Waldverjüngung gibt. Wo es keine Probleme gibt, muss man auch nicht durch ideologische Debatten welche herbeireden, was von denen gemacht wird, die das gute Einvernehmen von Jägern und Grundbesitzern hintertreiben wollen, um sich selbst ins Spiel zu bringen«.

Die »Novellierung des Bayerischen Jagdgesetzes« gehe auf die Initiative Aiwangers zurück, der in den vergangenen zwei Jahren intensive Gespräche mit Verbänden, Abgeordneten und innerhalb der Staatsregierung geführt habe. »Wir haben bei diesem emotionalen Thema eine Einigkeit erreicht, wie es sie lange nicht mehr gegeben hat. Unser Ziel war ein Gesetzentwurf mit größtmöglichem Konsens – das ist gelungen. Der bayerische Weg von Vertrauen in die Bürger, Stärkung der Eigentumsbelange und weniger staatlicher Einflussnahme findet konsequent auch Eingang in die Jagd. Bayern stärkt die Eigenverantwortung für Grundbesitzer und Jäger und das an Grund und Boden gebundene Jagdrecht«, so Aiwanger.

Zentrale Inhalte der Jagdgesetznovelle:
Bei der Bejagung von Rehwild werde der Fokus künftig stärker auf die »Eigenverantwortung vor Ort« gelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen könne auf behördliche Abschusspläne verzichtet werden, wenn sich die Grundeigentümer dafür entscheiden. Damit sollen Eigentumsrechte gestärkt, Bürokratie abgebaut und praxisnahe Lösungen ermöglicht werden. Statt der »theoretischen Zahlendebatte« rücke das Ziel »stabiler Wälder« und »ausgewogener Wildbestände« in den Vordergrund. Aiwanger: »Wir setzen auf Vertrauen in die Jäger und Jagdgenossen vor Ort statt auf starre Vorgaben. Die neuen Bejagungsmöglichkeiten schaffen eigenverantwortliche Handlungsspielräume. Anzeigen für die Abschussplanfreiheit schon im kommenden Jagdjahr können dieses Jahr ausnahmsweise noch bis zum 30. Juni 2026 erfolgen. Mit der Aufnahme von Wolf und Goldschakal ins Jagdrecht schafft Bayern die Grundlage für ein modernes Bestandsmanagement dieser Tierarten. So wie der Fuchs nicht in den Hühnerstall passt, passt der Wolf auch nicht auf die Weide. Wir wollen den Wolf mit Vernunft und Augenmaß managen und dort eingreifen, wo es notwendig ist, beispielsweise zum Schutz der Weidetierhaltung oder wo er sich bei menschlichen Siedlungen aufhält«.

Ferner könne der Freistaat Bayern die »Jagdzeiten« von Wildarten künftig selbstständig anpassen. So würden »erweiterte Jagdzeiten« für in der Landwirtschaft zu Konflikten führenden Wildarten – z.B. Gänse, Ringeltauben, Dachse – eingeführt. Weitere wichtige Punkte seien die Schaffung von »Rechtssicherheit bei der Wildtierrettung« – etwa beim Einsatz von Drohnen zur Kitzrettung – die Integration der »Fallensachkunde« in die Jägerprüfung sowie die Klarstellung, dass Freiflächen-Photovoltaikanlagen keine »jagdlich befriedeten Gebiete« sind. Darüber hinaus werde das Jagdrecht insgesamt modernisiert und für das digitale Zeitalter weiterentwickelt.

-bstmwi- Bild: am

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Miniatur-
Batterien 
für die Medizintechnik

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Region Baden-Württemberg – Kürzlich wurde in Baden-Württemberg das Projekt »Medicell« gestartet. Forschende aus Ulm, Stuttgart und Karlsruhe entwickeln gemeinsam mit der Industrie »wiederaufladbare Miniatur-Batterien« für die Medizintechnik und perspektivisch auch für weitere Anwendungen. Das Projekt werde vom Land mit rund acht Millionen Euro gefördert. »Batteriezellen sind eine Schlüsseltechnologie für unsere industrielle Zukunft. Mit Projekten wie »Medicell« stärken wir die regionale und europäische Wertschöpfung und erhöhen zugleich die technologische Souveränität unseres Wirtschaftsstandortes und damit auch Europas«, erklärte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Baden-Württemberg.

Neue Generation Batterien für tragbare Medizintechnik
Millionen tragbarer Medizingeräte nutzen heutzutage kleine »Einwegbatterien«. Dazu zählen Hörgeräte oder Insulinpumpen. Die Batterien müssen häufig gewechselt werden. Hier setze das Forschungsprojekt »Medicell« an. Forschende wollen nun ultrakompakte Lithium-Ionen-Zellen entwickeln. Diese Batterien seien wiederaufladbar und würden längere Laufzeiten bieten. Davon profitierten Patientinnen und Patienten sowie die Umwelt. Das Projekt werde durch das »Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg« (ZSW) in Ulm koordiniert. Weitere Forschungspartner seien das »Karlsruher Institut für Technologie« (KIT) und das »Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung« (IPA) in Stuttgart. Zentraler Industriepartner sei die »VARTA Microbattery GmbH« in Ellwangen. Weitere Unternehmen sollen noch in das Vorhaben eingebunden werden. Die Laufzeit des Projekts betrage drei Jahre. In das Projekt sollen auch Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Anwender aus der Medizintechnikbranche eingebunden werden. Ferner sollen die Forschungsergebnisse auch auf weitere Anwendungsfelder übertragen werden können.

-lbw-

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Aus Sägemehl
wird Brandschutzmaterial

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Region Schweiz – Bei jedem Baumstamm, der zugesägt werde, entstehe Sägemehl. Jährlich würden weltweit Millionen von Tonnen davon anfallen, die meist verbrannt würden. Dabei gelange das im Holz gespeicherte Kohlendioxid wieder in die Atmosphäre – was aber aus Klimaschutzgründen besser vermieden würde. Was heutzutage meist im Ofen lande, könnte morgen Häuser vor Feuer schützen. Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben einen Weg gefunden, Sägemehl mit einem Mineralbinder zu einem schwer entflammbaren, robusten Material zu pressen – das sogar kreislauffähig sei.

Die Forschenden nutzten für die Komponente das Mineral »Struvit«, ein kristallines, farbloses Ammoniummagnesiumphosphat. Dass »Struvit« interessante Eigenschaften für den Brandschutz besitze, sei bereits bekannt. Jedoch sei es aufgrund seines Kristallisationsverhaltens schwierig, das Mineral mit Sägemehl-Partikeln zu verbinden. Die Forschenden nutzen ferner ein Enzym, das sie aus den Kernen von Wassermelonen gewinnen, um die Kristallisation des »Struvits« in einer wässrigen Suspension mit Sägemehl zu kontrollieren. Dadurch würden grosse Kristalle entstehen, welche die Hohlräume zwischen den Sägemehlpartikeln ausfüllten und die Partikel fest miteinander verbinden würden. Das für zwei Tage verpresste Material werde anschliessend aus der Form genommen und bei Raumtemperatur getrocknet.

Holzelemente, die sich selbst schützen
»Das Material ist gegenüber Druck stabiler als das ursprüngliche Fichtenholz senkrecht zum Verlauf der Holzfasern«, erklärte Ronny Kürsteiner, der das Verfahren im Rahmen seiner Doktorarbeit unter der Leitung von Ingo Bungert, Professor für holzbasierte Materialien, entwickelt hat. Es eigne sich aufgrund seiner mechanischen Eigenschaften und hohen Feuerfestigkeit vor allem für den Innenausbau. Denn »Struvit« sei nicht nur nicht brennbar, sondern trage aktiv zur Erhöhung der Feuerfestigkeit bei. Unter Hitze zersetze sich das Mineral, dabei würden Wasserdampf und Ammoniak freigesetzt. Dies sei ein Vorgang, der Wärme aus der Umgebung aufnehme und dadurch kühlend wirke. Ferner verdrängten die freigesetzten, nicht brennbaren Gase die Luft, die so dem Feuer zur weiteren Ausbreitung fehle, sodass das Material schneller verkohle.

Das Entwicklungsteam habe mit Forschenden am Polytechnikum Turin zusammengearbeitet, die das Material in einem sogenannten »Kegelkalorimeter« getestet hätten. Dabei handele es sich um ein standardisiertes Prüfverfahren, welches das Verhalten bei externer Hitzeeinstrahlung nachbilde. Während unbehandeltes Fichtenholz bereits nach etwa 15 Sekunden Feuer fange, dauere es beim »Struvit-Sägemehl-Komposit« mehr als dreimal so lang. Habe es einmal Feuer gefangen, bilde sich schnell eine Schutzschicht aus anorganischem Material und Kohlenstoff, die das Material vor einer weiteren Ausbreitung des Feuers schütze. »Die Struvit-Sägemehl-Platten schützen sich also quasi von selbst«, so Kürsteiner.

Erste Schätzungen hätten gezeigt, dass das Material die gleiche Brandschutzklasse erreichen könnte wie herkömmliche zementgebundene Spanplatten. Dies müsse jedoch noch mit grösseren Flammschutzexperimenten bestätigt werden. Solche Spanplatten seien derzeit im Innenausbau für Flammschutzanwendungen weit verbreitet. Sie würden aus 60 bis 70 Gewichtsprozent Zement bestehen, seien entsprechend schwer und hätten aufgrund des hohen Energieverbrauchs bei der Zementherstellung eine schlechte Klimabilanz. Die »Struvit-Sägemehl-Platten« würden dagegen nur zu 40 Prozent aus Bindemittel bestehen und seien daher deutlich leichter.

Einfacher Recyclingprozess
Das neuartige Komposit habe gegenüber anderen Komposit-Baumaterialien noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Zementgebundene Spanplatten landeten nach einem Abbruch meist auf der Sondermüll-Deponie. Die »Struvit-Sägemehl-Platten« könnten hingegen wieder in ihre Einzelkomponenten zerlegt werden. Dafür werde das Material in einer Mühle mechanisch aufgebrochen und auf etwas über 100 Grad Celsius erhitzt, wobei das Ammoniak freigesetzt werde und das Sägemehl abgesiebt werden könne. Anschliessend werde der mineralische Ausgangsstoff für »Struvit«, das sogenannte »Newberyit«, wieder als Feststoff gewonnen.

»Newberyit« könne anschliessend erneut mit Sägemehl zu Kompositen verarbeitet werden. Somit könnte das neue Material einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. Es könne auch als natürlicher Dünger eingesetzt werden. Das sei für die Landwirtschaft interessant, weil es den gebundenen Phosphor, den Pflanzen fürs Wachstum benötigen, langsam und kontrolliert abgebe. In einem nächsten Schritt wollen die Forschenden den Produktionsprozess weiter optimieren und skalieren. Ob sich das Material in der Baubranche durchsetzen wird, hänge vor allem von den Kosten des Bindemittels ab. Im Vergleich zu »Polymer-Bindemitteln« oder Zement sei »Struvit« verhältnismässig teuer. Das könnte sich jedoch durch das Erschliessen eines weiteren Kreislaufs ändern: »Struvit« falle in grösseren Mengen in Kläranlagen an und verstopfe dort die Abwasserrohre. »Diese Ablagerungen könnten wir als Ausgangsmaterial für unseren Baustoff verwenden«, resümierte Kürsteiner.

-chbk-

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Stärkung
des regelbasierten 
Handelssystems

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Region Liechtenstein – Zehn Mitgliedsländer der Partnerschaft »Future of Investment and Trade« (FITP) – Costa Rica, Island, Liechtenstein, Neuseeland, Norwegen, Paraguay, Ruanda, Singapur, die Schweiz und Uruguay – trafen sich am 16. März 2026 virtuell und verabschiedeten gemeinsam eine Ministererklärung zur Stärkung des »regelbasierten Handelssystems«. Liechtenstein war durch Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni vertreten. Die Erklärung erfolgte im Vorfeld der »14. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation« (WTO), die vom 26. bis 29. März 2026 in Yaoundé, Kamerun, stattfinden soll. Sie unterstreiche das gemeinsame Ziel der »FITP«-Mitglieder, eine langfristige Agenda zur Förderung eines verlässlichen und modernen Welthandelssystems voranzutreiben.

Schwerpunkte der Erklärung
Die Ministerinnen und Minister hoben zentrale Bereiche hervor, in denen die »FITP«-Mitglieder untereinander und mit anderen »WTO«-Mitgliedern enger zusammenarbeiten wollen. Dazu gehöre insbesondere eine Stärkung der »WTO«-Rechtsarchitektur durch die Integration eines Abkommens über Investitionserleichterungen bzw. eines Abkommens über den elektronischen Geschäftsverkehr, eine permanente Errichtung des Moratoriums auf Zölle für elektronische Übertragungen, um digitale Handelshürden zu verhindern, sowie ein Engagement für eine effiziente und zügige Beilegung von Handelsstreitigkeiten, insbesondere durch den Verzicht, offensichtlich aussichtslose Rechtsmittel zu ergreifen, die das »WTO«-Streitbeilegungssystem schwächten.

Nächste Schritte innerhalb der FIT-Partnerschaft
Die Ministerinnen und Minister betonen, dass die Erklärung ein erster Schritt in einem umfassenderen Reformprozess sei. Die »FIT-Partnerschaft« möchte unter anderem neue Ansätze entwickeln, um Entscheidungsprozesse innerhalb der »WTO« zu verbessern, Mechanismen schaffen, damit Verhandlungsergebnisse rascher umgesetzt werden könnten, und wissenschaftliche, wirtschaftliche und internationale Expertise einbeziehe, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln.

Über die FIT-Partnerschaft
Die im September 2025 gegründete »FIT«-Partnerschaft gilt als eine Plattform für kleine, mittlere und besonders handelsabhängige Länder. Sie verfolge das Ziel, innovative Lösungen für einen offenen, fairen und verlässlichen Welthandel zu entwickeln und damit das regelbasierte Handelssystem zu stärken.

-RdFL-

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Wichtige
Impulse 
für die 
Bio-Landwirtschaft

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Region Vorarlberg – »Biologisch erzeugte Lebensmittel sind bei den Konsumentinnen und Konsumenten sehr gefragt, der Markt wächst. Wichtiger denn je sind daher Maßnahmen, um die Bio-Produktion attraktiver zu gestalten«, erklärte Vorarlbergs Landesrat Christian Gantner bei einem Treffen mit den Verantwortlichen von »Bio Austria Vorarlberg« und »Bio Vorarlberg«. Das Land setze hier mit dem »Bio-Kontrollkostenzuschuss« und der »Bio-Umstellungsförderung« bereits wertvolle Impulse, so Gantner. Umso erfreulicher sei es, dass mit dem vom Österreichischen Landwirtschaftsministerium angekündigten Zuschlag für Betriebe, die neu auf Bio umstellen, auch von Bundesseite ein starkes Signal komme.

Gantner verwies auf die seit Jahren anhaltende bemerkenswerte Stabilität der »Bio-Landwirtschaft« in Vorarlberg – sowohl was die Zahl der Betriebe als auch die bewirtschaftete Biofläche betreffe. Auch nach den herausfordernden Jahren 2022 bis 2024 sei es gelungen, die »Bio-Betriebe« zu halten. Im Jahr 2025 hätten 513 bäuerliche Betriebe auf einer Gesamtfläche von 13.100 Hektar biologisch angebaut und geerntet. Auffällig sei die äußerst geringe Fluktuation. Die bestehenden Bio-Betriebe blieben dem System treu, es gebe so gut wie keine Ausstiege. Umgekehrt sei aber auch die Zahl der Neueinsteigenden in die Bio-Landwirtschaft gering.

Die Vorarlberger Landesregierung verfolge das Ziel, die »biologische Landwirtschaft« weiter zu stärken und den »Bio-Konsum« zu erhöhen. »Bio« sei dementsprechend ein zentrales Element der Vorarlberger Landwirtschaftsstrategie »Landwirt.schafft.Leben«. »Angesichts der großen Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln wollen wir das Wachstum weiter ankurbeln. Dafür braucht es Anreize. Der Anstoß des Bundes kommt daher zur richtigen Zeit – ganz im Sinne unser Landwirtschaftsstrategie«, so Landesrat Gantner.

Neben dem »Bio-Kontrollkostenzuschuss« und der »Bio-Umstellungsförderung« setze das Land auf eine Reihe weiterer Maßnahmen, die konsequent weitergeführt werden sollen. Initiativen wie »Vorarlberg am Teller« und »Kinder.Essen.Körig« stärkten den Einsatz regionaler, saisonaler und biologisch erzeugter Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung und in Schulküchen. Die kontinuierlich hohen Mengen in den Großküchen schafften langfristige und verlässliche Abnahmen für die Bäuerinnen und Bauern.

-vlk-

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Euregio-
Awards 
in neuem Format

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Region Tirol – Wie entstehen starke Regionen in einem starken Europa? Hier setzten die »Euregio-Awards 2026« mit dem »Euregio-Jungforscher- und Jungforscherinnenpreis« und dem »Euregio-Innovationspreis« an. Unter dem Motto »Starke Regionen. Starkes Europa. gemeinsam!« zeichne die Wirtschaftskammer Tirol sowie die Handels- und Wirtschaftskammern Bozen und Trient gemeinsam mit der »Euregio Tirol-Südtirol-Trentino« herausragende Leistungen aus, um Forschung und Innovation im »Euregio-Raum« gezielt zu stärken. Auch die Wettbewerbsfähigkeit des gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraums solle so weiterentwickelt werden. Erstmals gebe es pro »Award« zwei Kategorien – dotiert seien die Preise mit bis zu 4.500 Euro (Jungforscher und Jungforscherinnen) und 9.000 Euro (Innovationspreis). Zwei unabhängige Fachjurys nominieren pro Kategorie drei Finalisten bzw. Finalistinnen, die ihre Projekte am 29. August 2026 bei den »Euregio-Days« im Rahmen des »Europäischen Forums Alpbach« in Tirol präsentieren. Die Prämierung erfolge noch am selben Abend.

»Die Euregio zeigt, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit konkret Mehrwert schafft. Mit den Euregio-Awards geben wir herausragenden Forschungsleistungen und innovativen Unternehmen eine Bühne. Das neue Format schärft den Fokus und stärkt die Sichtbarkeit jener, die mit ihren Ideen unsere Regionen weiterbringen – im Interesse eines wettbewerbsfähigen und zukunftsorientierten Europas«, erklärte Tirols Landeshauptmann und amtierender Euregio-Präsident Anton Mattle. Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular sind unter www.europaregion.info/youngresearcher/ ersichtlich.

-lt-

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Wege
zum nachhaltigen 
Ernährungssystem

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Region Südtirol – Das Projekt »NEST« (Nachhaltiges Ernährungssystem Südtirol) zeige konkrete Wege zu einer nachhaltigeren Ernährung in Südtirol. »NEST« wurde vom Land Südtirol initiiert und als Auftrag an »Eurac Research« vergeben. Die »Innovators, Developers & Marketers« Südtirol (IDM) fungierte als enger Kooperationspartner im Projekt. Im Zentrum stehe eine bessere Abstimmung von Angebot und Nachfrage entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Voraussetzung dafür sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung, Großhandel und Gastronomie sowie passende Bedingungen.

Im Rahmen des Projekts seien rund 80 Akteurinnen und Akteure eingebunden worden. Daraus seien vier zentrale Handlungsfelder abgeleitet worden, und zwar eine stärkere Vernetzung zwischen Landwirtschaft und Gastronomie, der Aufbau zentraler Verteilerstrukturen, die Weiterentwicklung hin zu einer nachhaltigeren und stärker pflanzenbasierten Gastronomie sowie die Förderung von Innovation und Wissenstransfer. Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher erklärte: »Wir stehen vor einem klassischen Henne- Ei-Problem: Produzentinnen und Produzenten brauchen Sicherheit bei der Abnahme ihrer Produkte, während Betriebe in der Gastronomie auf ein verlässliches Angebot angewiesen sind. Der Ansatz, regionale Produkte auf den Teller zu bringen, ist zweifellos der richtige Weg, zumal es in Südtirol bereits eine hohe Sensibilität für regionale und nachhaltige Ernährung gibt. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch in der Umsetzung. Für uns als Landesregierung ergibt sich daraus ein klarer Auftrag: Aus den vier Handlungsfeldern konkrete Maßnahmen abzuleiten und deren Umsetzung zu unterstützen«.

Eine wesentliche Herausforderung liege in der Abstimmung zwischen Angebot und Nachfrage: Landwirtschaftliche Betriebe produzierten mehr, wenn die Abnahme gesichert sei, während Gastronomiebetriebe stärker regional einkauften, wenn ein entsprechendes Angebot verfügbar sei. Um diese Herausforderungen zu überwinden, werde das Projekt unter anderem verbindliche Vereinbarungen wie Anbauverträge und zentrale Verteilerzentren umsetzen, um die Logistik zu erleichtern und den Marktzugang, insbesondere für kleinere Betriebe, zu verbessern. Auch die Gastronomie spiele eine zentrale Rolle: Eine stärker pflanzenbasierte, saisonale und regionale Menügestaltung könne die Nachfrage gezielt beeinflussen und nachhaltige Entscheidungen für Gäste sichtbarer machen. Darüber hinaus hebe das Projekt die Bedeutung von Koordination hervor. Eine zentrale Stelle sowie sogenannte »Kümmerer« könnten Vernetzung, Planung und Kommunikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette unterstützen. Praxisbeispiele zeigten bereits, wie dieser Ansatz funktioniere und regionale Produkte erfolgreich in die Gastronomie integriert werden könnten.

-lpast-

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Jugendreport
2025

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Region Salzburger Land – Der »Salzburger Jugendreport 2025« mache sichtbar, was junge Menschen im Bundesland Salzburg bewege. Zwischen Oktober 2025 und Januar 2026 nahmen insgesamt 3.769 Jugendliche im Alter von zwölf bis 20 Jahren aus allen Bezirken Salzburgs an einer anonymen Online-Befragung teil. Gemeinsam mit den Erhebungen seit 2020 basiere die Berichtsreihe mittlerweile auf den Rückmeldungen von knapp 13.000 Jugendlichen und zeichne damit ein zunehmend differenziertes Bild jugendlicher Lebensrealitäten im Bundesland.

Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek betonte die große Bedeutung des Jugendreports für die politische Arbeit. »Junge Menschen haben oft sehr feine Sensoren für Entwicklungen und Stimmungen in der Gesellschaft. Dieses Gespür fehlt den Erwachsenen manchmal. Gerade deshalb sind die Informationen und Erkenntnisse aus dem Jugendreport für uns so wertvoll. Sie geben uns einen direkten Einblick in die Lebensrealität, Wünsche und Hoffnungen der jungen Salzburgerinnen und Salzburger und helfen uns, unsere Jugendarbeit gezielt weiterzuentwickeln«, so Svazek.

Erstmals beim Jugendreport abgefragt wurden 2025 die Themen »Nutzung von KI« sowie »Meinungsfreiheit«. Dabei zeige sich, dass auf Anhieb rund zwölf Prozent der Jugendlichen KI-Chatbots als »Ansprechpersonen« bei persönlichen Problemen und Sorgen angeben – nur knapp hinter »Psychologen« und »Psychotherapeuten«. Gleichzeitig werde »künstliche Intelligenz« bereits von 21 Prozent als »Sorgenthema« genannt. Auf die ebenfalls neue Frage, ob Jugendliche das Gefühl haben, ihre Meinung auch dann frei äußern zu können, wenn sie nicht ihrem sozialen Umfeld entspreche, fielen die Antworten gemischt aus: In der Familie und im Freundeskreis werde dies überwiegend bejaht, in der Schule jedoch lediglich von 50 Prozent.

Optimistisch mit dem Wunsch nach Stabilität
Der »Jugendreport« beleuchtete zentrale Themen wie Bildung, Gesundheit, Demokratie, Sicherheit, Zugehörigkeit, Mobilität, Freizeit, Konsumverhalten und Lebensperspektiven. Dabei sei deutlich geworden: Viele Jugendliche blickten grundsätzlich positiv in die Zukunft, doch dieser Optimismus sei selten unbeschwert. Bildungschancen, finanzielle Sicherheit, psychische Stabilität, soziale Zugehörigkeit und realistische Zukunftsperspektiven spielen eine entscheidende Rolle dafür, ob Zukunft als offen und gestaltbar erlebt werde oder von Unsicherheit geprägt sei. Die Ergebnisse zeigten klar, dass Jugendliche kein außergewöhnliches Leben,  sondern vor allem ein gutes, sicheres und beziehungsreiches Leben anstrebten. Familie, Freundschaften und stabile soziale Netze seien dabei zentrale Schutzfaktoren. Gerade in einer von Krisen, Unsicherheiten und gesellschaftlichen Spannungen geprägten Zeit blieben Beziehungen ein wichtiger Anker.

-ls-

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Strukturierte 
Versorgungs-
zusammenarbeit

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Region Steiermark / Oberösterreich – Die Steiermark und Oberösterreich möchten im Gesundheitswesen ab April 2026 eine Vorreiterrolle für Österreich einnehmen: »Mit dieser Kooperation betreten wir Neuland. Zum ersten Mal wird eine strukturierte Versorgungszusammenarbeit zwischen zwei Bundesländern vertraglich geregelt, denn die Gesundheitsversorgung endet nicht an Landesgrenzen«, betonte der steirische Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl. Der nun vorliegende Vertragsentwurf werde nun den zuständigen Gremien in Oberösterreich (Aufsichtsrat der Oberösterreichischen Gesundheitsholding) und der Steiermark (Gesundheitsplattform) zur Beschlussfassung vorgelegt. Wenn beide Gremien ihre Zustimmung erteilen, trete der Vertrag mit 1. April in Kraft.

Gespräche statt Gerichte
Mit der »Spitalskooperation« für das Salzkammergut setzten die beiden Gesundheitsreferenten – die oberösterreichische Landeshauptmann-Stv. Christine Haberlander und der steirische Landesrat Karlheinz Kornhäusl – auf eine enge Zusammenarbeit der Bundesländer anstatt auf Streit. Denn erstmals schaffe ein Vertrag Sicherheit für die grenzüberschreitende Spitalsversorgung. »Wir schaffen Sicherheit für die chirurgischen, unfallchirurgischen und internistischen Patienten aus dem Bezirk Liezen, denn niemand darf als Gastpatient abgewiesen werden, und auch für die Bevölkerung in Oberösterreich, denn das Geld fließt auch in mehr Personal und soll damit die Auswirkungen auf die Wartezeiten dämpfen«, so Haberlander. In den ersten sechs Monaten nach Start der Kooperation sollen monatliche Gespräche zwischen den beteiligten Institutionen stattfinden, danach zweimal jährlich. Sollten sich etwa Wartezeiten verändern oder die Nachfrage stark steigen, würden die Bundesländer unmittelbar gemeinsam über die Einleitung notwendiger Anpassungen beraten.

Klare Regelung für Leistungen und Finanzierung
Die Vereinbarung regele detailliert, welche Leistungen erbracht und wie diese finanziell abgegolten werden sollen. Grundlage der Abrechnung seien die tatsächlich erbrachten medizinischen Leistungen nach dem österreichweit einheitlichen Finanzierungssystem der Krankenanstalten. Die Steiermark beteilige sich dafür an den entstehenden Kosten und stelle auch Mittel für zusätzlich notwendiges Personal zur Verfügung.

-lstm-

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Vorarbeiten
für eine der größten
Renaturierungen

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Region Oberösterreich – Kürzlich starteten im Gemeindegebiet von Ansfelden an der Traun erste lebensraumverbessernde Maßnahmen für Amphibien als Vorarbeit zu einem der größten anstehenden »Renaturierungsprojekte« Oberösterreichs. Die Arbeiten sollen besonders schonend erfolgen, und zwar ohne Kahlschlag oder Rodung und werde von einer Ökologin begleitet. Das betroffene Gebiet sei als »Europaschutzgebiet« Teil des europäischen »Natura-2000-Netzwerks« und zähle mit seinen Trockenrasen, Heißländen und Auwäldern zu den ökologisch wertvollsten Rückzugsräumen der Region. Mit den Vorarbeiten werde ein wichtiger Schritt gesetzt, um diese sensiblen Lebensräume langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.

»Mit der Renaturierung an der Traun geben wir der Natur Schritt für Schritt Raum zurück. Gerade im dicht genutzten Zentralraum sind intakte Auen, naturnahe Gewässer und wertvolle Lebensräume für Amphibien, Fische und Vögel von unschätzbarem Wert. Diese große oberösterreichische Renaturierung ist ein starkes Signal für Klima-, Arten- und Lebensraumschutz«, erklärte Oberösterreichs Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder. Das Projekt leiste einen wesentlichen Beitrag zur ökologischen Verbesserung des bedeutenden Naturraums im »Europaschutzgebiet Traun-Donau-Auen«.

-loö-

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Kunst- und
Kulturstrategie

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Region Kärnten – Es sei sein Herzensanliegen, dass Kärnten erstmals eine »Kunst- und Kulturstrategie« erhalte, diese auf breiter Basis erstellt werde und damit nachhaltig und zukunftsorientiert wirke. Und die außerdem sicherstelle, dass die Vielfalt der Kärntner Kunst- und Kulturszene gestärkt und erhalten werde, erklärte Kärntens Kulturreferent Peter Kaiser bei seinem letzten offiziellen Auftritt im Kärntner Landtag. Kulturreferent Kaiser, die Abteilungsleiterin der Kulturabteilung, Brigitte Winkler-Komar und all die anderen Expertinnen und Experten im Kulturbereich hätten mit Vertreterinnen und Vertretern von Kulturvereinen und -Initiativen Anfang 2024 einen neuen Weg für die Erarbeitung der Kunst- und Kulturstrategie beschritten. Über 1.400 Personen hätten in sechs regionalen Zukunftsforen das Ziel verfolgt, die Vielfalt der Kunst- und Kulturszene zu erhalten und Alleinstellungsmerkmale des Kulturlandes zu schärfen.

»Kultur ist zum einen ein kritischer Spiegel für die Gesellschaft und zum anderen trotzdem verbindend, das ist das besondere Wesen von Kultur«, fasste Kaiser zusammen. Für ihn sei es wichtig, dass es keine Unterscheidung von Hoch- oder Volkskultur gebe. „Kunst und Kultur ist im Volk, wird gelebt auf allen Ebenen, ist zukunftsfähig mit all seinen Traditionen. Die Freiheit von Kunst und Kultur ist ein ehernes Prinzip einer Demokratie und der kritische Spiegel, dem sie im Stande ist, der Gesellschaft vorzuhalten, und auch eine Möglichkeit, Standpunkte neu zu denken«, so Kaiser. Kunst und Kultur schließe niemanden aus, sondern binde ein, schaffe Brücken, überwinde Grenzen.

Mit dem Beschluss der neuen Strategie bekenne sich das Land Kärnten zur nachhaltigen Förderung der Vielfalt von Kunst und Kultur in all ihren Ausdrucksformen, zu Slowenisch als Mehrwert einer zweiten Landessprache, zur Kunst- und Kulturabteilung des Landes, zur Berücksichtigung des Alleinstellungsmerkmales Kärntens durch die geographische Lage im »Alpen-Adria Raum«. Die Strategie richte sich an alle im Kunst- und Kulturbereich Tätige, an politisch Verantwortliche, sowie das Publikum, auf dessen Bedürfnisse eingegangen worden sei. Begleitet werde der Prozess zur Erstellung und Umsetzung der ersten »Kärntner Kunst- und Kulturstrategie« nach einer europaweit erfolgten Ausschreibung vom einschlägig erfahrenen Beratungsunternehmen actori GmbH aus München. Von den veranschlagten 800.000 Euro für den mehrjährigen Entwicklungsprozess würden bis dato laut Kaiser 272.000 Euro zu Buche schlagen.

-lktn-

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Stimmen
der Wildnis

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Region Niederösterreich – Vom 24. bis 26. April 2026 lädt das »Museum Niederösterreich« in Kooperation mit GLOBART erstmals zum Festival »Stimmen der Wildnis« nach St. Pölten ein. Drei Tage lang sollen die Klänge der Natur im Mittelpunkt stehen, und zwar als künstlerische Inspiration, wissenschaftliche Erkenntnisquelle und Impuls für gesellschaftliches Handeln. Spielorte sind das »Museum Niederösterreich«, der Sonnenpark sowie das »Kesselhaus« am Glanzstoff-Areal. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem der Verein »Solektiv«, die Biologin Angela Stöger, die Sängerin Mogli sowie die britische Ornithologin und Aktivistin Mya-Rose Craig. Ein vielfältiges Familienprogramm mache das Festival auch für junge Besucherinnen und Besucher erlebbar. »Das Festival verbindet Vorträge, Workshops und Konzerte und schafft Räume, in denen Natur für uns Menschen als lebendiges Gegenüber erfahrbar wird«, so Jakob Brossmann, künstlerischer Leiter von »Stimmen der Wildnis«. Im Zentrum stehe die Frage, was Geräuschlandschaften über den Zustand der Ökosysteme erzählten und wie man der Natur im demokratischen Diskurs eine Stimme geben könne.

Eröffnet werde die Veranstaltungsreihe vom italienischen Ökoakustiker und Klangkünstler David Monacchi mit seinem Vortrag »Vom Singen der Wälder«. Seit Jahrzehnten dokumentiere er die bedrohten Klangwelten der Regenwälder. Der Höhepunkt und Abschluss des Festivals sei die Gründung des »Parlaments der Wildnis« unter dem Vorsitz der ehemaligen Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs, Irmgard Griss. In diesem neuen Beteiligungsformat verhandelten Jugend- und Schülervertretungen Anliegen, die aus der Zivilbevölkerung eingebracht wurden – ein Modellversuch, wie Natur im demokratischen Prozess repräsentiert werden könne. Weitere Infos unter https://www.museumnoe.at/de/stimmen-der-wildnis

-lnö-

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Innovation
erleichtert 
Kreislaufwirtschaft 
im Alltag

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Region Burgenland – Seit dem Start des »Einwegpfandsystems« am 1. Januar 2025 sei die Rückgabe von Getränkegebinden in Österreich gesetzlich geregelt. Während die Rücklaufquoten positiv seien, sei die Sammlung im Haushalt für viele Konsumentinnen und Konsumenten noch ungewohnt.  »Die Zukunft der Kreislaufwirtschaft entscheidet sich nicht nur in Recyclinganlagen, sondern im Alltag der Menschen. Wenn wir das Sammeln einfach, hygienisch und praktikabel gestalten, steigern wir auch die Rücklaufquote und leisten einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz«, erklärte Burgenlands Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner.

Mit Initiativen wie beispielsweise »DosenKARTON geht in die Schule« könnten Schülerinnen und Schüler Pfandgebinde sammeln und die Erlöse für Klassenprojekte verwenden. Auch Feuerwehren und Sportvereine profitieren von einfachen Pfandspende-Aktionen. Ziel sei es, Umweltbewusstsein mit konkretem gesellschaftlichem Nutzen zu verbinden.

-lbgld-

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Handwerk
hinter Gittern

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Region Bayern – Die »Resozialisierung der Gefangenen« sei neben dem Schutz der Allgemeinheit vor Straftaten oberstes Ziel im Justizvollzug. Die Justizvollzugsanstalten in Bayern bieten deshalb eine Vielzahl von handwerklichen Ausbildungsberufen an – vom Konditor über den Anlagenmechaniker bis zum Schreiner. Am Beispiel der Jugendvollzugsanstalt Neuburg-Herrenwörth präsentierte der Justizvollzug auf der Internationalen Handwerksmesse München 2026 verschiedene Möglichkeiten der beruflichen Qualifizierung während der Haft. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich erklärte: »Aus- und Weiterbildung sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Resozialisierung nach der Haft. Der bayerische Justizvollzug hat im vergangenen Jahr insgesmat 1.368 qualifizierte berufliche Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt«. Bayern habe in den vergangenen zehn Jahren mehr als 51,3 Millionen Euro in neue Arbeitsbetriebe, die Sanierung von bestehenden Betrieben und die Ausstattung mit modernen Maschinen gesteckt. Eine große Auswahl der in den bayerischen Justizvollzugsanstalten gefertigten Produkte von hoher handwerklicher Qualität ist unter www.haftsache.de ersichtlich.

-bstmj-

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Modellprojekt
für barrierefreie 
und sichere Gehwege

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Region Baden-Württemberg – Balingen, Heilbronn, Pforzheim und Stuttgart nehmen als Modellkommunen am Landesprojekt »Gehwege freiräumen – Raum fürs Gehen schaffen« teil und möchten ein Jahr lang neue Lösungen für den Fußverkehr testen. Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann betonte anlässlich des Projektstarts: »Wer zu Fuß, mit einem Kinderwagen oder im Rollstuhl unterwegs ist, braucht Platz – und zwar genügend Platz. Niemand sollte Slalom laufen oder auf die Fahrbahn ausweichen müssen aufgrund von Schildern, Mülltonnen oder parkenden Autos. Gemeinsam mit den vier Modellkommunen räumen wir Hindernisse aus dem Weg und machen die Gehwege wieder frei. So schaffen wir mehr Sicherheit, mehr Barrierefreiheit und mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum«.

Das Projekt sei Teil der »Fußverkehrsstrategie« des Landes Baden-Württemberg. Bis 2030 solle jeder zweite Weg zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Auch längere Strecken von mehr als 15 Minuten sollen für viele Menschen selbstverständlich zu Fuß möglich sein. Dafür brauche es aber gut nutzbare und barrierefreie Gehwege. Gerade für Menschen mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Gehhilfe entschieden oft wenige Zentimeter darüber, ob ein Weg passierbar ist oder zur Sackgasse werde. Balingen, Heilbronn, Pforzheim und Stuttgart möchten nun als Modellkommunen vorangehen und möchten neue Lösungen in der Praxis erproben.

Auf ausgewählten Strecken wollen die vier Städte zunächst den Zustand der Gehwege erfassen. Dazu würden die Wege digital dokumentiert, unter anderem mit 360-Grad-Kameras. Diese Daten bildeten die Grundlage für Workshops vor Ort. Dort sollen Verwaltung, kommunale Betriebe, Gewerbe und Anwohnende gemeinsam Lösungen entwickeln. Auch bei künftigen Planungen solle in Sachen Gehwege konsequent mitgedacht werden. Kommunen, Planungsbüros und Infrastrukturbetreiber arbeiteten dafür enger zusammen. Technische Anlagen wie Parkscheinautomaten, Ladesäulen und Verteilerkästen sollen künftig möglichst in Multifunktionsflächen zwischen Gehweg und Fahrbahn platziert werden. So sollen Engstellen von Anfang an vermieden werden.

-lbw-

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Massgefertigter
Beton 
aus dem 
3D-Drucker

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Region Schweiz – Statt immer mehr Beton und Stahl zu verbauen, setze ein europäisches Forschungsteam mit Beteiligung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) auf intelligente Formen, digitale Fertigung und alternative Bindemittel. So solle ein klimafreundlicher Baustoff entstehen, der filigran und dennoch stabil sei – und sich per 3D-Druck massgefertigt herstellen, wieder zerlegen und neu verwenden lasse.

Mit möglichst wenig Masse, ohne aufwändige Stahlbewehrung und ohne Zement wollen Forschende der Empa, der ETH Zürich und weiterer europäische Partner das »Bauen mit Beton« grundlegend verändern. Im EU-Projekt »CARBCOMN« würden Betonbauteile so gestaltet, dass sie nach der Nutzung leicht demontiert und an anderer Stelle wiederverwendet werden könnten. »Zum einen nutzen wir digitale Fertigungsmethoden, um ressourcenschonend zu bauen. Zum anderen ersetzen wir herkömmlichen Zement durch Bindemittel mit geringerem CO2-Fussabdruck«, so Empa-Forscher Moslem Shahverdi. Statt Zement komme beispielsweise Stahlschlacke zum Einsatz – ein Nebenprodukt der Stahlindustrie.

Stabilität durch Form statt durch Material
Der Beton des »CARBCOMN«-Projekts mit reduziertem CO2-Fussabdruck bestehe ausschliesslich aus Industrieabfällen. Dieser werde per 3D-Druck zu einzelnen Bauteilen geformt und später zu tragenden Strukturen zusammengesetzt. »Beton hält viel Druck aus, aber wenig Zugbelastung«, erklärte Shahverdi. Deshalb möchten die Forschenden Strukturen entwickeln, die vor allem auf Druck beansprucht werden – ähnlich wie historische Steinbrücken mit ihren Bögen. Digitale Fertigung ermögliche es ihnen, solche geometrisch optimierten Formen präzise zu planen und den Materialeinsatz deutlich zu reduzieren. Da der Beton schichtweise gedruckt werde, lasse sich teures Schalungsmaterial einsparen. Hohlräume würden gezielt dort freigelassen, wo keine Verstärkung nötig sei. »Wir planen diese Öffnungen direkt im digitalen Modell, sodass der Roboter sie beim Drucken automatisch freilässt«, so Shahverdi. Leichtere Elemente reduzierten nicht nur den Materialverbrauch, sondern auch die seismische Belastung proportional zum Gewichtsverlust – ein entscheidender Vorteil in erdbebengefährdeten Regionen.

Chirurgisch eingesetzte Stahlbewehrung
Ganz ohne Stahlbewehrungen komme das Konzept dennoch nicht aus. Sie würden nur dort eingesetzt, wo sie wirklich nötig seien. Hier bringe die Empa etwas besonderes ins Projekt ein: »Eisenbasierte Formgedächtnislegierungen« (Fe-SMA). Diese vorgedehnten Metalle ziehen sich beim Erhitzen zusammen – anstatt sich auszudehnen – und versetzen so Bauteile nachträglich unter Spannung. »Wir arbeiten seit rund 20 Jahren mit solchen speziellen Legierungen«, so Shahverdi.

Parallel zum Material möchten die Teams neue digitale Werkzeuge entwickeln: Eine gemeinsame Plattform soll den gesamten Prozess vom Entwurf bis zur Fertigung abdecken – inklusive Nachhaltigkeits- und Lebenszyklusanalysen. Architekturbüros arbeiteten eng mit den am Projekt beteiligten Ingenieurinnen und Materialwissenschaftlern zusammen. Während die Architektinnen und Architekten freigeformte Strukturen entwerfen würden, untersuche das Empa-Team die technische Machbarkeit, teste Materialien und entwickele Verbindungstechnologien, die eine spätere Demontage erlaubten. »Wir kombinieren hier einzigartige Expertise – 3D-Druck, strukturelle Performance und eisenbasierte Formgedächtnislegierungen«, betonte Shahverdi.

-chbk-

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Globaler Atlas
zum Einfluss 
der Gezeiten

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Forschende unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben erstmals einen »globalen Atlas zum Einfluss der Gezeiten auf Küstenflüsse« erstellt. Die Regionen an den Küstenflüssen seien besonders durch extreme Hochwasser bedroht, vor allem im voranschreitenden Klimawandel. Die frei zugängliche Karte zeige die Auswirkungen auf einen Blick und biete damit eine entscheidende Grundlage für den Hochwasserschutz.

Gezeiten beeinflussen nicht nur Küsten. Die periodischen Schwankungen, der sogenannte Gezeitenhub, werden über Küstenflüsse auch ins Landesinnere getragen. Die umliegenden Regionen stehen unter besonderem Risiko für extreme Hochwasser. Deshalb sei es wichtig, diese Gebiete und das Ausmaß des Gezeitenhubs zu kennen. Eine weltweite und genaue Übersicht habe aber bisher gefehlt. Ein Forscherteam unter Leitung der TUM habe nun erstmals eine globale Auswertung von hochaufgelösten Satellitendaten durchgeführt und den »Puls der Flüsse« in einer interaktiven Karte aufbereitet.

Die Karte schließe damit eine große Lücke in den globalen Daten über Flussgezeiten. »Wir können genau nachvollziehen wo, wann und wie hoch die Gezeiten in den umliegenden Gebieten der Küstenflüsse ausfallen«, erklärte Michael Hart-Davis vom »Deutschen Geodätischen Forschungsinstitut« (DGFI-TUM) der »TUM School of Engineering and Design«, der das Forschungsteam leitete. »Für die über 725 Millionen Menschen weltweit, die in diesen Gebieten leben, können diese Informationen im Fall eines extremen Hochwassers und in der Frischwasserversorgung überlebenswichtig sein«, so Hart-Davis.

Anhand der Karte könnten auch langfristige Entwicklungen beobachtet werden. Wenn sich der Meeresspiegel mit voranschreitendem Klimawandel ändere, würden sich auch die Hochrisikozonen im Hochwasser an den Küstenflüssen verschieben. Basierend auf den präsentierten Daten könnten diese Veränderungen global erfasst werden und so zu einer entsprechenden Anpassung der Schutzmaßnahmen dienen.

Daten für mehr als 3.000 Flüsse
Die Forschenden hätten über 3.000 Flüsse weltweit ausgewertet und damit die vollständigste bisher veröffentlichte Datengrundlage erarbeitet. Die Ergebnisse, die im Fachmagazin »Nature« veröffentlicht wurden, zeigten, dass über 175.000 Flusskilometer weltweit einem deutlichen Einfluss der Gezeiten unterliegen würden. Mit den Daten könne auch gezeigt werden, wie viele Kilometer die Gezeiten entlang eines Flusses weitergeleitet würden. Im Amazonas geschehe das bis zu 892 Kilometer flussaufwärts von der Mündung in den Ozean.

-tum-

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KW 12 – 2026
16. – 22.03.2026

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Fairtrade-Town 
Miesbach

12. März 2026

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Region Bayern – Als bedeutenden Meilenstein für nachhaltiges Engagement bezeichnete kürzlich Dr. Gerhard Braunmiller, 1. Bürgermeister der oberbayerischen Stadt Miesbach, die Zertifizierung der Stadt Miesbach zur »Fairtrade-Town«. Mit der Auszeichnung würdigt die internationale Kampagne »Fairtrade-Towns« das kontinuierliche Engagement von Kommunen, Handel, Gastronomie, Vereinen und der Zivilgesellschaft für fairen Handel und globale Verantwortung. Mit der Zertifizierung bekräftige die Stadt Miesbach das Ziel, den fairen Handel auch künftig weiter zu stärken, unter anderem durch die Verwendung von Fairtrade-Produkten im Rathaus und öffentlichen Einrichtungen – wie Schulen und Kindergärten – sowie einer aktiven Beteiligung von Schulen, Vereinen und Kirchengemeinden. Ferner soll der lokale Einzelhandel und die Gastronomie beim Anbieten fair gehandelter Produkte unterstützt und das Thema »faierer Handel« in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit gefördert werden. Die Zertifizierungsveranstaltung wurde von der Gruppe »la musica« musikalisch begleitet.

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Aushändigung der Zertifizierungsurkunde v.l.:
Kick van Walbeek von der »Miesbacher Steuerungsgruppe Fairtrade-Town«,
Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller 
und Fairtrade-Botschafterin Dagmar Kusche.

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-am- Bilder: am

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Tipps
zum Start 
der Bärlauch-Saison

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Region Baden-Württemberg – »Die Bärlauch-Saison steht unmittelbar bevor. Beim Sammeln des beliebten Wildkrauts ist jedoch erhöhte Vorsicht geboten. Bärlauch ist beispielsweise dem Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose zum verwechseln ähnlich. Wer sich unsicher ist, sollte erfahrene Kräuterexperten befragen oder auf das sichere Angebot im Handel und in regionalen Hofläden zurückgreifen. Bitte achten Sie beim Sammeln auf einen schonenden Umgang mit der Natur«, erklärte Baden-Württembergs Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Bestimmung durch Apps und KI nicht zuverlässig
Hauk warnte eindringlich davor, sich bei der Bestimmung der Pflanzen blind auf »Künstliche Intelligenz« oder »Apps« zu verlassen. »Die botanische Unterscheidung ist lebenswichtig. Giftige Doppelgänger wachsen oft am selben Standort. Da kann es schnell zu Verwechslungen kommen«, so Hauk. Bärlauchblätter wachsen an einem einzelnen Stiel aus dem Boden und riechen beim Zerreiben intensiv nach Knoblauch. In Naturschutzgebieten ist die Entnahme grundsätzlich untersagt. Regionale Bezugsquellen sind unter anderem in der kostenfreien »Von.Daheim BW«-App ersichtlich.

-lbw-

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Hochleistungs-
»MXene«

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Region Schweiz – In einem interdisziplinären Forschungsprojekt fokussieren sich Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) auf eine neue Klasse zweidimensionaler Materialien, die sogenannten »MXene«. Die vielseitige Materialgruppe eigne sich für unterschiedlichste Anwendungen, von der Energiespeicherung bis zur Medizin. Dem Projektteam sei es gelungen, entscheidende Fortschritte bei der Modellierung und der Synthese der »MXene« zu machen.

Zweidimensionale Materialien, die nur aus einer einzigen Schicht an Atomen bestehen, werden derzeit rege erforscht. Die Zweidimensionalität verleihe ihnen viele vorteilhafte Eigenschaften, sei es in Bezug auf die elektrische Leitfähigkeit oder die mechanische Robustheit und könne zu besonderen quantenphysikalischen Effekten führen. Das wohl bekannteste zweidimensionale Material sei »Graphen«, eine Form des Kohlenstoffs. Aber es sei nicht das einzige. Ein aufsteigender Stern am 2D-Himmel trage den Namen »MXene«. Im Gegensatz zum »Graphen«, das nur aus Kohlenstoffatomen bestehe, könnten »MXene« eines oder mehrere Übergangsmetalle in Kombination mit Stickstoff oder Kohlenstoff enthalten. Hergestellt werden sie aus sogenannten »MAX-Phasen«: Keramischen Kristallen, die einen schichtförmigen Aufbau haben. »Ein bisschen wie eine Lasagne«, so Empa-Forscher Jakob Heier. Durch die Zugabe einer starken Säure werden die Zwischenschichten herausgeätzt. Die verbleibenden Schichten, die nun nicht mehr chemisch verbunden seien, würden im Ultraschallbad voneinander getrennt – und fertig sei die »MXene«.

Für die Forschung sei die neuartige Materialklasse besonders interessant, denn: »Dadurch, dass die MAX-Phasen aus so vielen verschiedenen Elementen und Kombinationen davon bestehen können, lassen sich massgeschneiderte MXene für zahlreiche Anwendungen herstellen«, erklärte Heier. Noch seien die potenziellen Alleskönner, die erst vor rund 15 Jahren entdeckt wurden, allerdings weder weit verbreitet noch gut verstanden. Eine Forschungsinitiative der Empa unter Heiers Leitung habe zum Ziel, das zu ändern.

Interdisziplinär beleuchtet
Die Forschungsinitiative »TailorX« gilt als sogenannter »Research Booster«, bei dem mehrere Forschungsgruppen innerhalb der Empa zusammenarbeiten, um ein aufstrebendes Thema während zwei Jahren gründlich zu beleuchten und als Forschungsrichtung zu etablieren. So forschten an den »MXenen« Wissenschaftler aus gleich vier verschiedenen Laboren der Empa: »Funktionspolymere«, dem auch Jakob Heier angehöre, »Hochleistungskeramik«, »Building Energy Materials and Components« sowie »nanotech@surfaces«. Der ganzheitliche Ansatz lohne sich, denn: »Wir decken die gesamte Bandbreite ab, von der Grundlagenforschung und Modellierung über die Herstellung von MAX-Phasen und MXenen bis hin zu den Anwendungen. Es ist eine grosse Stärke der Empa, dass all diese Kompetenzen an einem Institut zusammenkommen«, betonte Heier.

Das Projekt wurde 2024 gestartet und neige sich dem Ende zu. Die Mitinitianten seien mit den Resultaten zufrieden. »Wir haben nun ein grosses Portfolio an unterschiedlichen MAX-Phasen, die wir mit einem hohen Reinheitsgrad synthetisieren können«, erläuterte Michael Stuer vom Labor für Hochleistungskeramik. Die Synthese der Ausgangskristalle sei nicht ganz einfach; es reiche nicht, bloss die gewünschten Elemente in den richtigen Proportionen miteinander zu mischen. »Durch ein besseres Verständnis der Synthese konnten wir zahlreiche MAX-Phasen von unterschiedlicher chemischer Komplexität synthetisieren, die noch nicht auf dem Markt erhältlich sind«, so Stuer.

CO2 einfangen und Krebs behandeln
Unterstützung bekamen die Synthese-Fachleute vom Labor »nanotech@surfaces«, dessen Forschende unterschiedliche KI-Modelle für die »MAX-Phasen« und »MXene« entwickelt hätten. Damit liessen sich die Synthese der Phasen und ihre individuelle Geometrie vorhersagen und verstehen. Die Modellierung sei aber auch für die Anwendung der »MXene« zentral, denn: »Wir entwickeln zurzeit ein Modell, das die Interaktion von MXenen mit CO2 beschreibt«, erklärte »nanotech@surfaces«-Forscher Cesare Roncaglia.

Die Absorption und Umwandlung von Kohlendioxid sei ein Schwerpunkt bei den möglichen Anwendungen für die »MXene«. Dank ihrer grossen Oberfläche könnten die 2D-Materialien potenziell CO2 aus der Luft einfangen – und auch dabei helfen, es in nutzbare Rohstoffe umzuwandeln; ganz im Sinne der gross angelegten Empa-Forschungsinitiative »Mining the Atmosphere«. Damit sei das Potenzial der »MXene« indes nicht ausgeschöpft. Die vielseitigen »2D-Nanoteilchen« könnten auch in der breiteren Katalyse, in der Energiespeicherung oder in der Sensorik zur Anwendung kommen. Und sogar in der Medizin: Dort versprächen bestimmte »MXene« antimikrobielle Wirkung oder eien gezielte Krebstherapie. In diesem Sinne untersuchten die Projektbeteiligten auch ihre Wirkung auf lebende Zellen sowie auf die Umwelt.

Umweltverträglich und skalierbar
Bei der Umweltverträglichkeit stehe auch die Herstellung der »MXene« im Fokus. Um sie aus den »MAX-Phasen« zu ätzen kämen in der Regel stark ätzende Säuren zum Einsatz. Das sei nicht nur gefährlich und belastend für die Umwelt, sondern auch kostspielig. »Der Ätzprozess ist mit ein Grund, warum erst wenige MXene kommerziell erhältlich sind«, so Shanyu Zhao aus dem Labor »Building Energy Materials and Components«. Im «TailorX»-Projekt habe er und sein Team nicht nur an den Anwendungen und der Charakterisierung der »MXene« gearbeitet, sondern auch eine alternative »grüne Methode« zu ihrer Exfoliation aus der »MAX-Phase« entwickelt. »Unser Prozess verzichtet auf die aggressive und gefährliche Flusssäure und ist ferner effektiver und schonender, was ihn sowohl nachhaltig als auch skalierbar macht«, erklärte Zhao.

Das Ende des »Research Booster« sei für die Forschenden nun der Anfang ihrer Arbeit mit den vielseitigen »2D-Materialien«. Sie hätten bereits weitere Projekte gestartet, bei denen es darum gehe, die »MXene« in unterschiedlichste Anwendungen zu bringen, beispielsweise in leistungsstarke »Superkondensatoren«, »neuartige Batterien«, »elektromagnetisch isolierende Aerogele« und »medizinische Sensoren«. Gleichzeitig gehe aber auch die Grundlagenforschung an der jungen Materialklasse weiter. »Mit ihrer Flexibilität und Anpassbarkeit bieten MXene so grosse Vorteile, dass die Anwendungen nicht mehr lange auf sich warten lassen», resümierte Jakob Heier.

-chbk-

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Statistisches
Jahrbuch

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Region Liechtenstein – Das »Statistische Jahrbuch« des Fürstentums Liechtenstein erscheint seit 1977 jährlich und biete einen kompakten Überblick über die wichtigsten statistischen Kennzahlen des Landes. Mit der Einführung des Statistikportals sei die Veröffentlichung statistischer Daten vollständig digitalisiert worden. Dadurch stünden alle aktuellen sowie archivierten Daten jederzeit online, interaktiv und kostenlos zur Verfügung.

Nach rund 50 Jahren sei das nun publizierte Jahrbuch dieses Jahr zum letzten Mal als gedruckte Ausgabe erschienen. Ab 2027 sollen sämtliche bisher exklusiv im Jahrbuch enthaltenen Daten elektronisch und kostenlos über das »Statistikportal« bzw. das »eTabPortal« bereitgestellt werden. Dies begründe sich in einer stark gesunkenen Nachfrage nach gedruckten Exemplaren des Jahrbuchs. Gleichzeitig verursache die Produktion der jährlich gedruckten Exemplare einen erheblichen Arbeits- und Kostenaufwand. Das Amt für Statistik stehe für Fragen zu einzelnen Statistiken oder zur Nutzung des Statistikportals unterstützend zur Verfügung.

-RdFL-

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Alpwirtschaftstag

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Region Vorarlberg – »Die Alpwirtschaft ist identitätsstiftend für unser Land – sie prägt die bergbäuerliche Landwirtschaft und steht zugleich für Tradition, hochwertige Produkte und die enge Verbindung von Landwirtschaft, Tourismus und dem ländlichen Raum. Damit ist sie ein zentrales Element unserer Landwirtschaftsstrategie »Landwirt.schafft.Leben«, betonte Vorarlbergs Landwirtschaftslandesrat Christian Gantner. Er dankte den Alpverantwortlichen sowie Älplerinnen und Älplern, dem Alpwirtschaftsverein mit Obmann Josef Türtscher, der Landwirtschaftskammer sowie allen weiteren Partnern für deren engagierten Einsatz und wünschte viel Erfolg für die »Alpsaison 2026«.

Mit fundiertem Fachwissen und großem persönlichem Einsatz leisteten die in der Alpwirtschaft Tätigen einen unverzichtbaren Beitrag zur Herstellung hochwertiger Alpprodukte und zur Pflege der Vorarlberger Kulturlandschaft, erklärte der Landesrat. Zur Abgeltung dieser Leistungen seien im Jahr 2025 insgesamt rund 14 Millionen Euro, davon rund 4,5 Millionen Euro aus Landesmitteln bereitgestellt worden. Besonders erfreulich sei für Gantner das wachsende Interesse junger Älplerinnen und Älpler: »Sie erkennen die Alpen als chancenreiche Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsräume – ein starkes Signal für die Zukunft unserer Alpwirtschaft«. Zugleich gelte es, Herausforderungen und Bedrohungen für die Alpwirtschaft klar zu benennen und entschlossen zu handeln. Dazu zähle etwa die Präsenz des Wolfes. Das Land Vorarlberg verfolge hier einen konsequenten Kurs. »Mit der geplanten Novelle des Jagdgesetzes schaffen wir klare und praxistaugliche Rahmenbedingungen für den Umgang mit problematischen Wölfen. Künftig soll ein Abschuss auch präventiv möglich sein, wenn eine unmittelbare Gefahr für Menschen oder für auf Alpen und Weiden gehaltene landwirtschaftliche Nutztiere besteht. Ziel ist, die Sicherheit aller – Mensch, Nutztier und Alpwirtschaft – zu gewährleisten«,  so Gantner. Die Novelle sei ein wichtiger Schritt für ein effektives und verantwortungsvolles Wolfsmanagement in Vorarlberg.

Die Alpstatistik 2025 warte wieder mit beeindruckenden Zahlen zur Vorarlberger Alpwirtschaft auf: Im Alpsommer 2025 seien 513 Alpen bewirtschaftet worden. Insgesamt seien 39.516 Tiere auf den Alpen, davon 8.009 Milchkühe, 2.068 Mutterkühe, 24.243 Stück Jungvieh, 1.015 Pferde, 2.962 Schafe und 1.219 Ziegen unterwegs gewesen. 1.062 ÄlplerInnen hätten die Alpen betreut, davon seien 612 Eigenpersonal und 450 Fremdpersonal gewesen. Insgesamt seien 249.556 Kilogramm Alpkäse bonitiert worden. Im Montafon sei auf 13 Alpen »Sura Kees« erzeugt und regional vermarktet worden. Auf 16 Alpen seien 404 Schweine als »Ländle Alpschweine« gehalten worden.

-vlk- Bild: am

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Euregio
Science
Fund

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Region Tirol / Südtirol / Trentino – Innovationen voranbringen, Wissen erweitern sowie jungen Forscherinnen und Forschern aus der »Euregio Tirol-Südtirol-Trentino« die Zusammenarbeit ermöglichen: Universitäten und Forschungsstätten aus den drei Landesteilen können ab sofort wieder um finanzielle Unterstützung durch den »EuregioScienceFund« (Euregio-Wissenschaftsfonds) ansuchen. Die Bandbreite an möglichen Forschungsvorhaben sei vielfältig – im Vorjahr habe beispielsweise ein Projekt der Universität Innsbruck, mit dem Vorhersagen der Schneedynamik mit bisher unerreichter Präzision ermöglicht werden sollen überzeugt.

Bereits im Jahr 2014 habe die »Euregio-Versammlung« beschlossen, einen »Euregio-Forschungsfonds« einzurichten, um mehrjährige, grenzübergreifende Innovationsprojekte aus der Grundlagenforschung im Gebiet der Euregio zu fördern. In den ersten fünf Vergaberunden seien über 230 Projekte eingereicht worden. Im nunmehr sechsten »Fördercall« stellten die Länder Tirol, Südtirol und Trentino insgesamt 3,9 Millionen Euro für die Förderung interregionaler Forschungsprojekte zur Verfügung.

-lt-

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30 Busse
fahren mit HVO

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Region Südtirol – Die »Inhouse-Gesellschaft« des Landes Südtirol und der Gemeinden Bozen, Meran und Leifers Sasa AG treibe die Umstellung auf nachhaltige Antriebe weiter voran. Seit einigen Tagen werden 30 Busse des Unternehmens, rund zehn Prozent der Flotte mit dem erneuerbaren Dieselkraftstoff »HVO« betrieben. »HVO« steht für Hydrotreated Vegetable Oil und weise gegenüber dem fossilen Diesel eine deutlich bessere Klimabilanz auf. »Unser mittel- und langfristiges Ziel bleibt die Umstellung unserer Busflotte auf emissionsfreie Fahrzeuge«, betonte Landesrat Daniel Alfreider. »HVO« sei eine gute Zwischenlösung für die Umstellungsphase, um bis zur vollständigen Elektrifizierung die Emissionen zu senken.

Änderungen an den Motoren der Busse seien nicht notwendig. Bereits im vergangenen Jahr, seien einige Euro 5- und Euro 6-Busse von Sasa probeweise mit »HVO« betankt worden. »Die Ergebnisse unserer Tests im Jahr 2025 waren sehr positiv. Daher haben wir beschlossen, diese Übergangslösung im Rahmen der nachhaltigen Umrüstung der Flotte einzuführen«, so Sasa-Präsidentin Astrid Kofler.

»HVO« ist ein synthetischer Biodiesel, der aus erneuerbaren Rohstoffen – wie Abfallölen und -fetten – hergestellt werde. Im Vergleich zu herkömmlichem Diesel könne der Kraftstoff die Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich reduzieren. Gleichzeitig sorge er für eine saubere Verbrennung und geringere lokale Emissionen und sei geruchsneutral.

-lpast-

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Kulturjahr
in Wort und Bild

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Region Salzburger Land – Der Bericht »Kunst & Kultur 2025« liege druckfrisch vor. Er enthalte die wichtigsten Infrastrukturprojekte, kulturelle Weichenstellungen, Digitalisierungsmaßnahmen, Festivals, Preisträgerinnen und Preisträger sowie Schwerpunkte in den einzelnen Kunstsparten und Förderbereichen. Im Bericht werden Initiativen und Förderungen der beiden Referate Kunst und Kultur sowie Volkskultur, kulturelles Erbe und Museen dargestellt. Darüber hinaus enthalte er einen Beitrag des Fonds zur Förderung von »Kunst am Bau & Kunst im öffentlichen Raum Salzburg«.

Für Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll sei der Bericht ein wertvoller Überblick und Kompass für das vielfältige Salzburger Kulturjahr. »Wir können stolz auf ein buntes und innovatives Kulturleben sein, das zum Dialog anregt und Denkanstöße liefert. Im Bericht spiegelt sich diese Vielfalt des Jahres 2025 wider«.

-ls-

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Von klein auf
Technik 
entdecken

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Region Oberösterreich – Technische Neugier kenne kein Mindestalter: Bereits im Kindergarten können Mädchen erste Erfahrungen mit Technik sammeln. Genau hier setze der »Girls’ Day MINI« an. Am 10. und 13. März 2026 hatten rund 250 Schulanfängerinnen aus 25 Kindergärten in Oberösterreich im Alter von fünf bis sechs Jahren die Möglichkeit, im »Welios Science Center« Wels sowie im »RIC – Regionalen Innovations Centrum« (BRP Rotax) – spielerisch in die Welt der Technik einzutauchen.

»Diese Neugier für Technik und Naturwissenschaften der Schulanfängerinnen ist ansteckend und lässt uns in eine gute Zukunft blicken: Ein Oberösterreich voller engagierter Technikerinnen und Ingenieurinnen«, so Landeshauptmann-Stellvertreterin und Frauen-Landesrätin Mag.a Christine Haberlander. Die Initiative verfolge das Ziel, die natürliche Neugier der Kinder frühzeitig zu fördern, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkennen und Neues auszuprobieren. Mit altersgerechten, einfachen Experimenten könnten sich Mädchen technische und naturwissenschaftliche Inhalte auf spielerische Weise erleben. Im Mittelpunkt stehe dabei das Entdecken, das Lernen ohne Leistungsdruck sowie der bewusste Abbau von Berührungsängsten.

Ein zentraler Baustein des Programms sei auch die Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte. Am 15. Januar 2026 wurde im Frauenreferat des Landes Oberösterreich ein ganztägiger Fortbildungstag unter dem Titel »Mini Science Lab for Girls« durchgeführt. Um das Thema langfristig in den Kindergärten zu verankern, werde im Rahmen des Programms die »Girls’ Day MINI Challenge 2026« ausgeschrieben.

»Girls’ Day JUNIOR«
Neugier wecken, Talente sichtbar machen und Begeisterung für Technik entfachen – genau hier setzte auch der »Girls’ Day JUNIOR« an. Am 11. und 12. März 2026 nahmen Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen oberösterreichischer Volksschulen an diesem Format teil. Mit mehr als 2.429 angemeldeten Kindern und 1.010 verfügbaren Plätzen für 65 Volksschulklassen zeigte sich einmal mehr das große Interesse an früher technischer Bildung. »Bildung ist die Chance für junge Menschen, sich für ihre Zukunft zu rüsten. Und die Möglichkeit für jede Einzelne, ihre Talente zu entfalten. Das große Interesse an diesem Angebot zeigt, dass die Notwendigkeit der Auseinandersetzung von Schülerinnen mit Technik gesehen wird und demensprechende Angebote auch nachgefragt werden«, erklärte Haberlander.

An 26 Standorten in ganz Oberösterreich erwartete die Kinder ein vielfältiges, pädagogisch fundiertes Workshopangebot. Die Bandbreite reichte von Holz- und Kunststoffbearbeitung über physikalische und chemische Experimente bis hin zu Medientechnik und der Erkundung der Waldwildnis. Durchgeführt wurden die Workshops unter anderem an Höheren Technischen Lehranstalten, in Museen, Betrieben sowie im Nationalpark. Der »Girls’ Day JUNIOR« eröffnete jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen spielerischen Zugang zu Technik, Naturwissenschaft und Handwerk. Durch unmittelbare, sinnliche Erfahrungen – vom Anfassen über Beobachten bis hin zu Riechen und Schmecken – wurden Naturgesetze greifbar und verständlich. Ziel sei es, Freude und Interesse an technischen Themen zu fördern und gleichzeitig Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen für das vorhandene Potenzial der Kinder zu sensibilisieren. Gerade im Volksschulalter seien Kinder besonders offen und begeisterungsfähig. Frühzeitige Impulse seien entscheidend, um ihnen Raum zu geben, eigene Stärken, Interessen und Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Weitere Informationen unter: www.girlsday-ooe.at

-loö-

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Vorgaben
für Umweltschutz 
bei Motorsportveranstaltungen

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Region Steiermark – Der Motorsport spiele auch abseits von »Formel 1« und »MotoGP« in der Steiermark eine große Rolle. Neben unzähligen kleineren Rennen fänden jedes Jahr unter anderem mehrere »Enduro-Staatsmeisterschaftsläufe« im Bereich Motorrad, die »Ennstal-Classic«, die »Südsteiermark-Classic« oder auch das bekannte »Rechbergrennen« statt. Für derartige Veranstaltungen werde der »Fahrerlager-Leitfaden«, den die steirische Umweltanwaltschaft 2005 erstmals herausgegeben hat und der sich auch in anderen österreichischen Bundesländern etabliert habe, herangezogen.

Nach 20 Jahren wurde der Leitfaden adaptiert – und in überarbeiteter Form präsentiert. »Der Leitfaden regelt mit verbindlichen Vorgaben unter anderem die hohen technischen Standards im Umweltschutzbereich – die Palette reicht von der technischen Abnahme von Fahrzeugen über Vorgaben zur Abfallentsorgung bis zum Schutz von Boden und Grundwasser. Die Überarbeitung war notwendig, damit sich Veranstalter von Motorsport-Events, Rennteilnehmer, Behörden sowie Sachverständige strukturiert und anwenderfreundlich an den aktuellen Herausforderungen orientieren können«, so Umweltanwalt Maximilian Lughofer. Neue Motorsportklassen (Elektrofahrzeuge) fanden ebenso Eingang in das Handbuch wie neue (zertifizierte) Materialien zum Boden- und Grundwasserschutz, spezielle Vorgaben und Checklisten für unterschiedliche Wettbewerbe (Rallye, Motocross, Autocross etc.) sowie Verordnungen beziehungsweise Hinweise im Bereich Lärmschutz.

-lstm-

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Schutzwald-
sanierung

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Region Kärnten – Seit 2012 laufe in Rennweg am Katschberg (Spittal an der Drau) ein Projekt zur »Sanierung des Schutzwaldes«. Ziel sei es, das Lawinenrisiko für die Siedlungen zu verringern. Ein entsprechender Antrag zur Fortsetzung des Projekts wurde beschlossen. »Unsere Wälder sind nicht nur Lebensraum, sondern wichtige natürliche Schutzräume für uns Menschen. Ein stabiler und gut strukturierter Schutzwald ist ein entscheidender Faktor, um Lawinenrisiken zu minimieren und unsere Ortschaften zu sichern«, erklärte Kärntens Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner.

Bereits 2024 musste das Projekt angepasst werden, nachdem ein starkes Windereignis rund 5,5 Hektar Schutzwald beschädigt hatte. Nun seien weitere Arbeiten nötig: Entlang der Forststraße seien an mehreren Stellen die Straßenränder eingebrochen und müssten repariert werden. Die Straße wurde 2012 errichtet und ermögliche es den Teams, das untere Projektgebiet zu erreichen und die Waldsanierung durchzuführen. »Nur mit einer sicheren Erschließung können unsere Teams die Waldflächen fachgerecht sanieren. Jede einzelne Maßnahme leistet einen direkten Beitrag zum Schutz der Menschen und der Infrastruktur in den umliegenden Ortschaften«, so Fellner. Durch diese zusätzlichen Maßnahmen erhöhten sich die Gesamtkosten um 250.000 Euro auf insgesamt 1,55 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolge durch Bund, Land Kärnten und die Gemeinde Rennweg am Katschberg. Der zusätzliche Landesmittelanteil betrage 43.750 Euro.

-lktn-

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Moderne
Akkutriebzüge

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Region Niederösterreich – Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Verkehrslandesrat Udo Landbauer und Mobilitätsminister Peter Hanke stellten kürzlich gemeinsam die Finanzierung für sieben weitere »Akkutriebzüge« auf Niederösterreichs Regionalbahnen sicher. Die zusätzlichen »Cityjets« des Typs »FLIRT Akku« sollen im Zuge eines Rahmenvertrags von der ÖBB bei »Stadler Rail« bestellt werden. Mit dem Fahrplan 2028/2029 profitierten dann die Fahrgäste der niederösterreichischen Regionalbahnen von dem neuen Wagenmaterial. Mit den neuen »Akkutriebzügen«, die u.a. über Klimatisierung und barrierefreie Einstiege verfügten, werde auf den genannten Strecken eine deutliche Qualitätsverbesserung für die Fahrgäste erzielt. Bereits ab 2028 sollen schrittweise 16 Akkutriebzüge auf der Kamptal-und der Kremserbahn zwischen St. Pölten und Horn eingesetzt werden.

Mikl-Leitner: »Mit den neuen Akkutriebzügen investieren wir in moderne, regionale und klimafreundliche Mobilität im Zentralraum Richtung Krems und Kamptal sowie ins Mostviertel auf die Erlauftalbahn. Gerade für Pendlerinnen und Pendler bedeutet das mehr Komfort, mehr Verlässlichkeit und eine zeitgemäße Verbindung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Gleichzeitig stärken wir damit auch den Tourismus im Kamptal, Krems und dem Erlauftal, denn attraktive Bahnverbindungen machen unsere Ausflugs- und Urlaubsregionen noch besser erreichbar«. Die Züge verfügten über 160 Sitzplätze und zwölf Fahrradstellplätze, seien 63 Meter lang und erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

-lnö-

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Storchenreichstes
Bundesland

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Region Burgenland – Seit 2019 fördere das Land Burgenland die Errichtung und Instandsetzung von Horsten für den Weißstorch. Auch 2026 würden dafür insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung stehen. Gefördert werde mit bis zu 1.500 Euro pro Standort. Die Maßnahme ziele auf Privatpersonen, private Vereine und Gemeinden ab. Der Storchenbestand entwickele sich weiterhin positiv: 2024 seien bereits 156 Brutpaare mit 399 Jungvögeln gezählt worden, noch 2020 seien es 123 Brutpaare mit 262 Jungvögeln gewesen. Das Burgenland beherberge damit die meisten Störche aller österreichischen Bundesländer. »Die aktuellen Höchststände zeigen, dass sich die Storchenpopulation nach den Verlusten der vergangenen Jahrzehnte wieder gut erholt hat. Mit unserer Storchennest-Förderung sorgen wir dafür, dass genügend geeignete Nistplätze vorhanden sind und sich die Störche weiterhin gerne im Burgenland ansiedeln«, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner, die als Landesrätin unter anderem für den Naturschutz zuständig ist.

Der Weißstorch ist nicht nur in der EU-Vogelschutzrichtlinie gelistet, sondern zähle auch nach dem Burgenländischen Naturschutz- und Landschaftspflegegesetz zu den besonders geschützten Tierarten. Nach einem massiven Rückgang der Storchenpopulation – 1986 wurden österreichweit nur noch 273 Brutpaare mit 518 ausgeflogenen Jungvögeln gezählt – zeige die Kurve seit einigen Jahren deutlich nach oben. 2024 seien erstmals die Marke von 1.000 ausgeflogenen Jungstörchen überschritten worden – ein historischer Höchststand. Die burgenländischen Störche zählten überwiegend zu den sogenannten »Ostziehern«, die über den Bosporus in ihre Winterquartiere fliegen. Ihre Zugrouten blieben zwar weitgehend stabil, dennoch sei auch bei ihnen eine frühere Rückkehr zu beobachten – unter anderem, weil früh eintreffende Tiere bessere Chancen auf geeignete Brutplätze hätten. Dadurch könnten sich langfristig auch die Zugzeiten verändern.

-lbgld-

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Schmalzgebäck
mit Geschichte

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Region Bayern – Dieses Jahr komme ein kleines, rundes, traditionelles Schmalzgebäck aus Bayern ganz groß heraus: Der »Hauberling«. Das oberbayerische Original mit einer spannenden Verbindung zur Fastenzeit wurde als dreihunderste regionaltypische Spezialität in die »Spezialitätendatenbank« des Freistaats mit dem Namen »GenussErbe« aufgenommen. »Ich freue mich sehr, dass wir zur Fastenzeit den Hauberling – auch Hauberkiacherl genannt – als dreihunderste Spezialität in die bayerische »GenussErbe«-Datenbank aufnehmen. Das deftige oberbayerische Schmalzgebäck kommt aus der Region um Haag in Oberbayern, Dorfen, Erding und Mühldorf am Inn und ist ein echtes Schmankerl«, so Bayerns Ernährungsministerin Michaela Kaniber.

Der Hauberling stehe neben kulinarischem Genuss auch für regionale Tradition und Geschichte. »Anno 1485 gab es einen päpstlichen Dispens, der den Menschen vor Ort gestattet hat, trotz Fastenzeit mit Schmalz zu backen. Dafür habe sich der damalige Haager Graf stark gemacht. Der Hauberling ist eine Spezialität, die für Heimat, Handwerk und ehrlichen Genuss steht. Solche Produkte machen Bayern zur »Heimat des Guten«. Darauf können wir stolz sein und ich setze mich weiter dafür ein, dass wir noch viele solcher Spezialitäten in unsere Datenbank aufnehmen«, so Kaniber.

Alle »GenussErbe-Spezialitäten« seien Sinnbild für die enge Verwobenheit von Bayerns Küche mit Kultur, Landschaft und Brauchtum. Die Aufnahme eines regionalen Schmankerls in die bestehende »GenussErbe-Datenbank« des bayerischen Ernährungsministeriums habe Voraussetzungen: Das Produkt müsse seit mindestens 50 Jahren in der Region hergestellt oder angebaut werden. Ferner müsse es der Verbraucher als typisch bayerisch beziehungsweise typisch für eine Region innerhalb Bayerns wahrnehmen. Erforderlich sei auch eine enge Bindung zur Erzeugungsregion. Die Datenbank, trage zum Erhalt traditionellen Wissens bei und sei zusätzlich ein wertvolles Nachschlagewerk.

-bstmelf – Bild: Daniela Arth/KErn

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ASP
Früherkennungs-
programm

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Region Baden-Württemberg – »Baden-Württemberg hat in den vergangenen Jahren enorme Anstrengungen unternommen, um die Ausbreitung der »Afrikanischen Schweinepest« (ASP) in der Wildschweinpopulation zu verhindern. Mit dem neuen »ASP«-Früherkennungsprogramm rücken wir nun die Prävention in den schweinehaltenden Betrieben noch stärker in den Fokus. Mit der Teilnahme am Früherkennungsprogramm verpflichten sich schweinehaltende Betriebe zur Einhaltung bestimmter Voraussetzungen, wie eine regelmäßige Betriebsinspektion, verstärkter Biosicherheitsmaßnahmen oder regelmäßiger ASP-Erregeruntersuchungen. In der Folge erhalten diese Betriebe einen Status, der sie in die Lage versetzt auch bei Einrichtung von Sperrzonen ohne Zeitverzug Tiere zu verbringen. Weitere Vorteile, die sich aus der Teilnahme am Programm ergeben sind auch die Früherkennung eines eventuellen Seuchengeschehens und durch die verstärkten Biosicherheitsmaßnahmen auch die Verhinderung des Eintrags der Seuche in Schweinebestände«, erklärte Baden-Württembergs Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Aktuelle Lage
Bereits seit 2020 breite sich die »Afrikanische Schweinepest« in Deutschland aus. »Baden-Württemberg konnte dank gezielter Maßnahmen einen großflächigen Seuchenzug verhindern«, so Hauk. Leider komme es immer wieder zu neuen Seuchenausbrüchen in anderen Ländern, auch in unmittelbarer Nähe zur Landesgrenze. Diese Ausbrüche zeigen, dass die Gefahr durch die Afrikanische Schweinepest leider allgegenwärtig bleibt. Ein Eintrag in Hausschweinbestände hätte fatale Folgen für die baden-württembergische Agrarwirtschaft und muss in jedem Fall verhindert werden. Die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen hat oberste Priorität«, so Hauk.

Geltendes Tiergesundheitsrecht
Werde die »Afrikanische Schweinepest« bei einem Wildschwein festgestellt, dann sollen nach europäischem Tiergesundheitsrecht sogenannte Sperrzonen eingerichtet werden. Das Verbringen von Schweinen aus Betrieben, die in einer solchen Sperrzone liegen sei zunächst grundsätzlich verboten. Nur Betriebe, die bestimmte Voraussetzungen erfüllten, seien von diesem Verbot ausgenommen. »Schweinehaltende Betriebe, die an dem Früherkennungsprogramm ASP teilnehmen erfüllen die entsprechenden Voraussetzungen und können Schweine ohne zeitliche Verzögerung aus der Sperrzone verbringen. Nur so können Schweinehalter erhebliche wirtschaftliche Verluste wirksam verhindern«, betonte Hauk.

Verfahren des Früherkennungsprogramms
Das Früherkennungsprogramm bestehe im Wesentlichen aus zwei Teilen. In dreimonatigem Abstand sollen im schweinehaltenden Betrieb Betriebsinspektionen durchgeführt werden, bei denen die Biosicherheit des Betriebes überprüft werde. Außerdem sollen sogenannte »Falltiere«, das sind verendete Tiere, regelmäßig an den Untersuchungsämtern des Landes untersucht werden. Um die Landwirte zu unterstützen, übernehme das Land Baden-Württemberg die Kosten für diese Untersuchungen. Zusätzlich könnten Schweinehalter beim Einstieg in das Verfahren die Beratung des Schweinegesundheitsdienstes in Anspruch nehmen. Auch die Kosten für diese Beratung übernehme das Land. »Die Teilnahme am Früherkennungsprogramm ist die beste Versicherung für schweinehaltende Betriebe. Es schützt vor dem Eintrag der Seuche in die Hausschweinebestände und bereitet die Betriebe auf einen Ausbruch in der Wildschweinepopulation vor«, erklärte Hauk.

-lbw-

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Weniger
Marktanteile
für die Bahn 
im alpenquerenden Güterverkehr

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Region Schweiz – Im vergangenen Jahr seien rund 960.000 Lastwagen durch die Alpenregion gefahren, etwa gleich viel wie 2024. Rückläufig sei 2025 hingegen der »Bahnanteil am alpenquerenden Gütertransport« gewesen: Dieser sei unter anderem wegen zahlreichen Baustellen und der angespannten wirtschaftlichen Lage von 70,3 auf 68,6 Prozent zurückgegangen. Die finanzielle Unterstützung für den kombinierten Verkehr solle diesbezüglich verlängert werden.

Die ungünstige Entwicklung beim »alpenquerenden Schienengüterverkehr« habe sich im Jahr 2025 fortgesetzt. Zum vierten Mal in Folge habe die Schiene gegenüber der Strasse Marktanteile verloren. Die Eisenbahn rund 7,5 Prozent weniger Güter durch die Alpen befördert als 2024. Derweil sei die Zahl der »alpenquerenden Lastwagen« gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Der Anteil der Schiene am Modalsplit habe damit bei 68,6 Prozent gelegen. Dies gehe aus dem 2. Semesterbericht 2025 zum alpenquerenden Güterverkehr hervor, den das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) kürzlich veröffentlicht hat.

Ursachen für den anhaltenden Rückgang des »alpenquerenden Schienentransports« seien die ungenügende Qualität und Zuverlässigkeit im Schienengüterverkehr entlang der europäischen Nord-Süd-Achsen – insbesondere wegen Bauarbeiten und Streckenunterbrechungen in Deutschland. Dazu komme das weiterhin angespannte wirtschaftliche Umfeld. Der Schweizer Bundesrat möchte sich für eine rasche Modernisierung der Bahninfrastruktur in den Nachbarländern einsetzen. Er werde sich dafür engagieren, dass die Bauarbeiten international gut koordiniert werden und genügend leistungsfähige Umleitungsmöglichkeiten für den Schienengüterverkehr zur Verfügung stehen.

-chbk-

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Hegeschau 2026:
Austausch zu Jagd,
Wildtiermanagement 
und Lebensräumen

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Region Liechtenstein – Die »Liechtensteiner Hegeschau 2026« erfolgte kürzlich in Schaan. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten den Anlass, um sich über das vergangene Jagdjahr, die aktuelle Wildtierentwicklung und die vielfältigen Aufgaben der Jagd zu informieren. Die Veranstaltung wurde vom Amt für Umwelt in Zusammenarbeit mit der Liechtensteiner Jägerschaft organisiert. Bereits am Nachmittag bot die Ausstellung einen umfassenden Einblick in die heimische Wildtierwelt. Fachkundige Mitglieder der Jägerschaft standen dem Publikum für Fragen zur Verfügung und erläuterten Entwicklungen im Jagd- und Lebensraummanagement.

Im Rahmen der Abendveranstaltung betonte Liechtensteins Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni die Bedeutung einer verantwortungsvollen Jagd für stabile Wildtierbestände und ein gesundes Ökosystem. Sie dankte der Jägerschaft und der staatlichen Wildhut für ihren Einsatz und hielt fest: »Die Jagd ist ein wichtiger Teil unserer Verantwortung für Natur, Artenvielfalt und Kulturlandschaft. Sie ist gelebter Naturschutz – und sie ist nur möglich dank Menschen, die mit Leidenschaft, Wissen und Respekt gegenüber der Natur handeln«.

Ferner gab Anna Weber, Leiterin »Abteilung Wald und Landschaft«, einen Rückblick auf das Jagdjahr 2025/2026. Dabei ging sie auf die Bestandsentwicklung und die aktuellen Herausforderungen ein. Sie hob hervor, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wildbestand und Waldverjüngung weiterhin ein zentrales Ziel bleibe. Kevin Marte, Präsident der Jägerschaft, ging in seiner Rede auf die Abschusszahlen ein und hob die zunehmend wachsende Zusammenarbeit mit dem »Amt für Umwelt« hervor und verwies auf die Bedeutung der »Wildtierpassage«. Zum Abschluss folgte ein Vortrag der Wildtierbiologin Nina Gerber, Geschäftsleiterin von KORA, zum Thema »Luchs«. Sie zeigte, welche Rolle der »Luchs« im Alpenraum spiele, wie sich sein Bestand entwickele und welche Bedeutung funktionierende »Wildtierkorridore« für das langfristige Überleben dieser Art habe. Die Besucherinnen und Besucher nutzten den Anlass für den fachlichen Austausch und vertiefende Gespräche, wodurch die Hegeschau erneut zu einer wichtigen Plattform für Wissenstransfer wurde.

-RdFL-

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Frauen-
empfang

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Region Vorarlberg – Mit Blick auf den internationalen Frauentag lud Vorarlbergs Landesrätin Barbara Schöbi-Fink kürzlich zum traditionellen »Frauenempfang« ins Landhaus in Bregenz ein. Im Zentrum der diesjährigen Veranstaltung stand ein Vortrag der Universitätsprofessorin Edeltraud Hanappi-Egger, die unter dem Titel »Fanagement im Fußball: Ein vielschichtiges Geschlechterthema« die Rolle von Frauen und Männern im Fußball aus gesellschaftlicher und historischer Perspektive beleuchtete.

Schöbi-Fink begrüßte die knapp 300 Gäste und betonte die Bedeutung des Themas: »Gleichstellung spiegelt sich nicht nur in Politik oder Arbeitswelt, sondern auch im Sport und in der Kultur. Wenn wir Ungleichheiten sichtbar machen, schaffen wir zugleich Raum für neue Vorbilder und faire Strukturen«. Mit Blick auf den im Februar beauftragten neuen Gleichstellungsbericht des Landes verwies die Landesrätin darauf, dass dieser im Herbst 2026 vorliegen werde. »Hier gilt es, genau hinzusehen, in welchen Bereichen bereits Fortschritte sichtbar sind und wo noch strukturelle Hürden bestehen«, so Schöbi-Fink. Ziel sei es, auf Basis der Ergebnisse gezielt Maßnahmen zu entwickeln.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag von Universitätsprofessorin Hanappi-Egger, die aufzeigte, wie sich das »Fantum« im Fußball historisch entwickelt habe und welche Geschlechterkonstruktionen dabei bis heute wirksam seien. Besonders hob sie hervor, dass die Fußballspiele der Frauen eine wichtige gesellschaftliche Rolle übernähmen: »Die Begeisterung, die Vielfalt der Fans und das respektvolle Miteinander bei den Spielen der Frauen zeigen, dass Fußball ein Ort für gesellschaftliche Veränderungen sein kann. Hier entstehen neue Vorbilder und Narrative, die weit über den Sport hinauswirken«, erklärte Hanappi-Egger.

-vlk-

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Nachhaltigkeits-
messe 
2026

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Region Tirol – Die »Tiroler Nachhaltigkeitsmesse 2026« öffnete ihre Türen vom 14. bis 15. März für alle, die sich für einen zukunftsfähigen Lebensstil interessieren. Die Messe fand im Rahmen der »Tiroler Frühjahrsmesse« statt und bot Besucherinnen und Besuchern eine Plattform, um nachhaltige Produkte, Ideen und Dienstleistungen kennenzulernen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene ergänzte das Messeangebot und lud dazu ein, Nachhaltigkeit praxisnah zu erleben.

»Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie möchten wir Menschen für einen zukunftsfähigen Lebensstil sensibilisieren und ihnen Klimaschutz und Klimawandelanpassung näherbringen. Neben dem umfangreichen Rahmenprogramm mit vielen spannenden Programmpunkten erwarteten die Veranstaltungsgäste zahlreiche Messestände, beispielsweise zu den Themen nachhaltige Energie, umweltschonende Mobilität im Alltag, naturnahes Gärtnern sowie Bio- und Naturprodukten«, erklärte Tirols Klimaschutzlandesrat René Zumtobel.

Radlkino, Science-Slam, zweisprachiges Theater und Vorträge
Begleitet wurde die Messe von der Ausstellung »Was zählt, was bleibt« des Klimabündnis Österreich. 22 Klimazeuginnen und Klimazeugen aus aller Welt berichteten von den Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Leben. Mit Muskelkraft wurde ein »Radlkino« betrieben und lud so zu eiem Filmerlebnis der besonderen Art. Die »Tiroler Nachhaltigkeitsmesse« wurde von der »Congress Messe Innsbruck« veranstaltet und vom Land Tirol, dem Klimabündnis Tirol und dem Verein Südwind Tirol mitorganisiert und unterstützt.

-lt-

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Wie Brände,
Stürme und Borkenkäfer 
Europas Wälder
bis 2100 formen

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Waldbrände, Stürme und Borkenkäfer haben großen Einfluss auf Wälder und die Leistung, die diese für Klima, Mensch und Umwelt erbringen. Ein großes internationales Team um Forschende der Technischen Universität München (TUM) habe erstmals berechnet, wie diese drei Faktoren Europas Wälder bis 2100 verändern könnten. Bereits im bestmöglichen Szenario würden die Forschenden einen deutlichen Anstieg der geschädigten Fläche – im pessimistischsten Fall sogar eine Verdoppelung der Waldschäden sehen.

Das Absterben von Bäumen im Wald sei nicht neu und Teil der natürlichen Entwicklung von Wäldern – wo alte Bäume sterben, wachsen in der Regel junge Bäume nach. Neu sei jedoch das Ausmaß, in dem Waldbrände, Stürme und Borkenkäfer – angetrieben vom Klimawandel – die Wälder veränderten. Dies habe sich bereits in den dramatischen Waldschäden in Mitteleuropa in den letzten Jahren gezeigt, doch Zahlen darüber, wie viel Waldfläche in Zukunft geschädigt werden könnte, lagen bisher nicht vor. Dabei beeinflussten diese Störungen auch, wie viel Kohlenstoff Wälder zukünftig speichern könnten, wie viel Nutzholz sie lieferten und welche Arten in ihnen leben – und seien somit für Politik und Gesellschaft hochrelevant.

Das Team um Rupert Seidl, Professor für Ökosystemdynamik und Waldmanagement an der TUM, habe diese Lücke nun geschlossen. Die Forschenden gehen davon aus, dass sich bei einer Erderwärmung von etwas mehr als 4 Grad Celsius das Ausmaß der von Bränden, Stürmen und Borkenkäfern geschädigten Fläche bis ins Jahr 2100 mehr als verdoppeln könnte. Als Vergleich legten die Forschenden Daten aus den Jahren 1986 bis 2020 zugrunde, also einer Periode, in der bereits ungewöhnlich viele Waldschäden auftraten. Selbst im besten Fall einer Erwärmung von nur etwa 2 Grad Celsius erwarten die Forschenden in Zukunft mehr Schäden im Wald als in diesem Vergleichszeitraum.

Regionale Unterschiede
Die Forschenden arbeiteten mit einem KI-gestützten Simulationsmodell. Dieses trainierten sie mit 135 Millionen Datenpunkten aus Waldsimulationen für 13.000 Orte in Europa und kombinierten die Ergebnisse mit Satellitendaten zu Waldstörungen. So hätten sie die zukünftige Waldentwicklung sowie das Auftreten und die Folgen von Störungen bis auf einen Hektar genau berechnen und dadurch sehr präzise Aussagen zu den unterschiedlichen regionalen Entwicklungen treffen können.

Die Wälder Süd- und Westeuropas würden laut der Studie in Zukunft besonders stark von Waldschäden betroffen sein und sich entsprechend stark verändern. Nordeuropa treffe dieser Wandel im Verhältnis weniger stark, wobei auch hier Hotspots zukünftiger Waldschäden zu erwarten seien. »Störungen werden zunehmend überregional zum Problem, bringen die Holzmärkte in ganz Europa durcheinander und gefährden die Gemeinwohlleistungen des Waldes«, so Rupert Seidl.

Die Autorinnen und Autoren der Studie sehen daher dringenden Bedarf, weiter steigende Waldschäden bereits jetzt in der Waldbewirtschaftung zu berücksichtigen: »Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir auch in den nächsten Jahren große Schäden im Wald haben werden. Das heißt einerseits, dass wir größere Schwankungen in den Leistungen des Waldes abpuffern müssen. Andererseits bieten Störungen auch die Chance, einen neuen, Klimaangepassten Wald zu begründen – sie wirken als Katalysatoren der Veränderung. Diesen Risiken und Chancen durch steigende Störungen muss sich die Forstpraxis – unterstützt durch neue Methoden und Erkenntnisse der Wissenschaft – stellen«, resümierte Seidl.

-tum-

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KW 11 – 2026
09. – 15.03.2026

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Starkbierfest
in Miesbach 
2026

Wenn der »Wassergeist« auf »Starkbier« trifft

6. März 2026

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Der »Wassergeist vom Miaschboch«, alias Nikolaus Ruml, beim Starkbierfest 2026 in Miesbach

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Region Bayern – Auch dieses Jahr lud der oberbayerische »Musikverein Miesbach« zum traditionellen »Starkbierfest in Miesbach« mit Theaterdarbietung ein, wozu der sagenumwobene  »Wassergeist vom Miaschboch« in seiner menschlichen Gestalt erschien, um den »Politischen« mal wieder ihre Machenschaften vor Augen zu halten. Vor der Fastenpredikt wurde jedoch das Bierfaß mit dem mit Spannung erwarteten Fastenbier namens »Salvator Doppelbock«, Stammwürze 7,9 Prozent vol., »angezapft«; was Dr. Gerhard Braunmiller, 1. Bürgermeister der Stadt Miesbach, wieder ganz routiniert mit zwei Schlägen übernahm. Anschließend trat der »Wassergeist vom Miaschboch«, im realen Leben Nikolaus Ruml, ans Rednerpult und die Veranstaltungsgäste lauschten. …weiterlesen

-am- Bild: am

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KI-Plattform
für sehbeeinträchtigte
Studierende

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Region Baden-Württemberg – Mit 2,4 Millionen Euro unterstütze das Land Baden-Württemberg den Ausbau von ACCESS@KIT zum Dienstleistungszentrum für sehbeeinträchtigte Studierende in ganz Baden-Württemberg. Herzstück sei die neue durch »Künstliche Intelligenz« gestützte Lehrplattform »IncluDocs BW« für Lehrmaterialien. Hier können Studierende mit Sehbeeinträchtigungen demnächst Skripte, Präsentationen oder andere Vorlesungsunterlagen hochladen und in barrierefreie Dokumente umwandeln lassen. Assistenzen könnten einzugreifen, sollte die KI keine sinnvolle Lösung anbieten.

Barrierefreie Materialien für Studierende
Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski erklärte: »Wir wollen Chancengleichheit für alle Studierenden. Mit der Plattform IncluDocs BW ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur gleichberechtigten Teilhabe von Studierenden mit Sehbeeinträchtigung erreicht. Das Karlsruher Zentrum wird zum landesweiten Anlaufpunkt und Pionier inklusiver Bildung in Baden-Württemberg«. Das Hosting der »IncluDocs BW-Plattform« werde vom »Scientific Computing Center« (SCC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) übernommen. Somit sei sichergestellt, dass sehbeeinträchtigte Studierende aus ganz Baden-Württemberg den Service nutzen könnten. Alle hochgeladenen Materialien würden auf der Plattform unter Einhaltung der rechtlichen Vorgaben aufbereitet.

Inklusive Bildung in Baden-Württemberg
Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium habe in dieser Legislatur mit dem ACCESS@KIT und dem »Annelie-Wellensiek-Zentrum« an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zwei inklusive Einrichtungen gestärkt und ausgebaut. Am »Annelie-Wellensiek-Zentrum« hätten Bildungsfachkräfte – das sind Menschen mit Lerneinschränkungen und dreijähriger Qualifizierung – unbefristete Arbeitsplätze erhalten. Diese Bildungsfachkräfte würden sich vor allem in die Lehrkräftebildung einbringen und hätten mit den Themen »Inklusion und Exklusion« bereits mehr als 8.000 Studierende in Baden-Württemberg erreicht.

-lbw-

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Auf dem Weg
zu flexiblen
Batterien

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Region Schweiz – Feststoffbatterien verzichteten auf brennbare flüssige Elektrolyten und seien somit sicherer als konventionelle »Lithiumionenakkus«. Forschende der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben nun einen »festen Elektrolyten« entwickelt, der auf einem dehnbaren Polymer basiere. Das skalierbare Material könnte bessere Feststoffbatterien ermöglichen und etwa in flexiblen Akkus für medizinische Anwendungen zum Einsatz kommen.

Das ist eine Batterie: Zwei unterschiedlich gepolte Elektroden und dazwischen ein »Elektrolyt«, der den Transport der geladenen Ionen zwischen den Elektroden ermöglicht und die Elektronenleitfähigkeit blockiert – und somit das Laden und Entladen der Batterie möglich macht. In den meisten Batterien ist der »Elektrolyt« eine brennbare Flüssigkeit. Sogenannte Feststoffbatterien nutzten stattdessen einen Feststoff als »Elektrolyten«. Das mache sie nicht nur sicherer – der feste »Elektrolyt« erlaube auch die Verwendung von alternativen Materialien für die Elektroden, beispielsweise reines Lithiummetall für die Anode. Dadurch könnten Festkörperbatterien potenziell viel höhere Energiedichten erreichen, also mehr Strom pro Volumen speichern – ein Vorteil für unterschiedlichste Anwendungen, von Elektroautos bis hin zu tragbarer Elektronik.

Doch wie so oft hat die vielversprechende Technologie noch einige »Kinderkrankheiten«, die Forschung und Industrie vor Herausforderungen stellen. Empa-Forschende aus dem Labor für Funktionspolymere arbeiten derzeit an einem neuartigen »Elektrolyten«, der gleich in mehreren Punkten Abhilfe schaffen könnte. Wo die meisten »Elektrolyten« für Feststoffbatterien aus steifen Werkstoffen bestehen würden, sei ihr fester »Elektrolyt« weich und dehnbar.

Ionenleiter auf Silikon-Basis
Hinter der Innovation stecke »clevere Chemie«. Das Ausgangspolymer für den »Elektrolyten« sei ein »Polysiloxan«, im Volksmund besser als »Silikon« bekannt. Der elastische Kunststoff habe einen grossen Nachteil für die Batterieforschung: Er ist »apolar«. Will heissen: Die geladenen Teilchen, die Ionen, lösten sich gar nicht in ihm auf. Den Forschenden rund um Dorina Opris sei es gelungen, das »Rückgrat« des »Polymers« mit funktionalen Gruppen zu versehen, die es zu einem guten Ionenleiter machten – und dabei vorteilhafte elastische Eigenschaften beibehalte. Denn die Elastizität sei eine grosse Stärke des »Polymer-Elektrolyten«. Heutige »Lithiumionenakkus« verwendeten eine Anode auf der Basis von Lithiumsalzen. Mit reinem Lithiummetall als Anodenmaterial liessen sich höhere Energiedichten erreichen. Beim Entladen der Batterie wanderten »Lithiumionen« aus der Anode ab, beim Laden kehrten sie wieder zurück. Dabei lagerten sie sich allerdings nicht in einer gleichmässigen Schicht an der Oberfläche der Anode ab, sondern bildeten sogenannte »Dendriten»«: Baumartige Strukturen aus Lithium, die innerhalb von wenigen Ladezyklen bis zur Kathode wachsen würden und so einen Kurzschluss verursachten.

Die Verwendung eines festen »Elektrolyten« wirke dem »Dendritenwachstum« entgegen. Wenn die Ionen aus der Anode abwanderten, würden aber Hohlräume entstehen, die dazu führen könnten, dass die Anode den Kontakt zum »Elektrolyten« verlieren würde und die Kapazität der Batterie sinke. Hier schlage der »elastische Elektrolyt« der Empa-Forschenden zwei Fliegen mit einer Klappe: Er sei fest genug, um »Dendriten« zu verhindern, aber elastisch genug, um die entstandenen Hohlräume zu füllen und dadurch die Volumenveränderungen der Anode beim Laden und Entladen auszugleichen.Mit den passenden Materialien für die Elektroden könnte der »Elektrolyt« ferner in flexiblen Batterien zum Einsatz kommen. »Heutige Batterien für medizinische Implantate, etwa für Herzschrittmacher, sind meist hart und unbequem für die Patientinnen und Patienten. Unser Polymer kann nicht nur als Elektrolyt, sondern auch als Bindematerial für die Kathode dienen«, erklärte Dorina Opris. Empa-Forscher Can Zimmerli ergänzte: »Das flexible Polymer lässt sich mit unterschiedlichen Aktivmaterialien für die Kathode kombinieren, was Batterien für verschiedenste Anwendungen ermöglicht«.

Die Flexibilität und die Sicherheit seien nicht die einzigen Vorteile des innovativen »Elektrolyten«. »Das Material lässt sich zu Dünnschichten von wenigen Mikrometern verarbeiten und ist skalierbar. Stellt man es im industriellen Massstab her, ist es zudem günstiger als herkömmliche feste Polymer-Elektrolyten«, so Opris. Die Forschenden arbeiten nun daran, die Ionenleitfähigkeit des »Silikon-Elektrolyten« weiter zu verbessern – und suchen zugleich nach einem geeigneten Industriepartner, um mit der Kommerzialisierung der Technologie zu beginnen.

-chbk-

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Weiterhin
Bio-Weltmeister

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Region Liechtenstein – Gemäss den aktuellsten Daten der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM, International Federation of Organic Agriculture Movements) gilt Liechtenstein in der »biologischen Landwirtschaft« weiterhin als führend und somit quasi als »Bio-Weltmeister«. So wurden im Jahr 2024 insgesamt 43,5 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen biologisch bewirtschaftet und 42 Prozent der anerkannten Landwirtschaftsbetriebe waren bio-zertifiziert. Kein anderes Land weltweit erreiche so hohe Werte.

Ein Blick nach Europa zeige ein dynamisches Umfeld: Der Biomarkt sei auf Rekordniveau und konnte von 2023 auf 2024 leicht zunehmen, die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln sei robust. Weltweit und in Europa verzeichne der Anteil an Bioflächen allerdings einen leichten Rückgang. Die Ursachen lägen oftmals in externen Faktoren – wie Klimawandel, Kriegen oder Naturkatastrophen.

-RdFL-

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Wolf und Bär
im Alpenraum

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Region Alpenraum – Die Regierungschefs der »Arbeitsgemeinschaft Alpenländer« (Arge Alp) hatten im Jahr 2022 eine Resolution zum länderübergreifenden »Wolfsmanagement« beschlossen. Diese sehe eine enge Zusammenarbeit in Bezug auf Monitoring und Austausch von Wolfsdaten im Alpenraum vor. 2025 erfolgte die Ausweitung auf Bären. Das derzeitige Vorsitzland Vorarlberg habe kürzlich zu einem Expertentreffen nach Bregenz eingeladen. Dabei seien die Arbeiten zur Erstellung eines Berichts zur Präsenz von Wolf und Bär und die Auswirkungen auf die alpine Landwirtschaft gestartet worden. Die Daten leisteten einen wichtigen Beitrag zu einem wissenschaftlich robusten Monitoring von Wolf und Bär im Alpenraum.

Die Expertinnen und Experten aus den Bereichen »Wildökologie« und »Alpwirtschaft« würden sich stetig zu den Populationen großer »Beutegreifer« austauschen und erhielten länderübergreifende Einblicke zum genetischen Monitoring und Datenaustausch. Es seien Fachexperten aus den ARGE ALP-Mitgliedsländern sowie aus nationalen Koordinationsstellen (KORA und Österreichzentrum Bär Wolf Luchs) anwesend gewesen. In einer umfangreichen Fachdiskussion sei ein Konsens dahingehend erzielt worden, welche Daten zu großen »Beutegreifern« und »Alpwirtschaft« zwischen den »ARGE ALP« -Mitgliedsländern ausgetauscht werden sollen. Der bisher durchgeführte Datenaustausch zu Kennzahlen der Berglandwirtschaft und zum Wolfsmonitoring werde fortgeführt bzw. vertieft. Einigkeit habe darüber geherrscht, dass zusätzlich zu den bisher ausgetauschten Daten auch Informationen zu Todesursachen von Wölfen zwischen den Mitgliedsländern ausgetauscht werden müssten. Des Weiteren sei vereinbart worden, dass der Resolution aus dem Jahr 2025 folgend auch ein umfangreicher Datenaustausch zum Bären stattfinden soll. Dies beinhalte sowohl Informationen zu räumlicher Ausdehnung und Genetik als auch zu vom Bären verursachten Schäden.

Große Bedeutung für Verwaltung und Landwirtschaft
Die so gewonnenen großräumigen Daten leisteten einen wichtigen Beitrag zu einem wissenschaftlich robusten Monitoring von Wolf und Bär im Alpenraum. Dies diene als wichtige Grundlage für die Sicherung der Handlungsfähigkeit der Verwaltung im Management. Durch die Möglichkeit eines schnellen Handelns könne der Schutz von Alpwirtschaft und Bevölkerung im Ernstfall sichergestellt werden. Neben der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen sei auch der Abschuss von Wölfen auf Grundlage belastbarer Monitoringdaten ein wichtiges Werkzeug im »Wolfsmanagement«. Dieser Weg werde in Vorarlberg zum Schutz der Alpwirtschaft weiter konsequent gegangen. Eine Verbesserung der Datengrundlagen und Nachweise von gesicherten Populationsstrukturen sei überdies Voraussetzung für eine präventive Regulierung großer Beutegreifer. So werde sichergestellt, dass in den Alpen zukünftig Alpwirtschaft und große Beutegreifer koexistieren könnten. Der vereinbarte länderübergreifende Datenaustausch sei auch in Zukunft eine tragende Säule des »Wolfsmanagements«.

In der »Arbeitsgemeinschaft Alpenländer« (Arge Alp) arbeiteten in den vier Staaten Deutschland, Italien, Österreich und Schweiz folgende Länder, Provinzen, Regionen und Kantone mit einer Gesamtbevölkerungszahl von rund 26 Millionen Menschen zusammen: Bayern, Graubünden, Lombardei, Salzburg, St. Gallen, Südtirol, Tessin, Tirol, Trient und Vorarlberg. Weitere Informationen zur »Arge Alp« unter www.argealp.org

-vlk-

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Förderung
des Frauensports

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Region Tirol – Das Land Tirol setze weiterhin klare Schwerpunkte in der Förderung des »Frauensports«. Unterstützt werden sollen etwa die Ausbildung von Frauen als Trainerinnen und Funktionärinnen. Die aktuellen Zahlen zeigten eine positive Entwicklung, und zwar sowohl bei den eingereichten Projekten als auch bei den bereitgestellten Fördermitteln. Im Jahr 2025 seien über die Frauensportförderung 27 Projekte mit insgesamt knapp 17.000 Euro gefördert worden. Im Jahr 2024 seien es lediglich 16 geförderte Anträge mit einer Gesamtfördersumme von knapp 7.000 Euro gewesen. »Unser Ziel ist Chancengleichheit im Sport – von der Nachwuchsarbeit bis in den Spitzensport. Die aktuellen Förderzahlen zeigen deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind«, erklärte Tirols Sportreferent Philip Wohlgemuth.

Ausgewogene Förderung im Spitzensport
Ein wesentlicher Baustein sei auch die Unterstützung von Frauenmannschaften in der höchsten und zweithöchsten Bundesliga. Über die Basisförderung und den Reisekostenzuschuss stelle das Land Tirol im Jahr 2025 dafür insgesamt 325.000 Euro zur Verfügung. Diese Mittel dienten gezielt der Absicherung des Spielbetriebs auf höchstem nationalem Niveau und seien Teil der Spitzensportförderung des Landes, bildeten jedoch nur einen Bestandteil des gesamten Förderpakets. Die gesamte Spitzensportförderung des Landes Tirol umfasse rund 2,5 Millionen Euro jährlich. Darin enthalten seien unter anderem Kaderförderungen, Leistungszentren, strukturierte Nachwuchsarbeit sowie gezielte Unterstützungen für AthletInnen. Auf Basis der aktuellen Strukturen sollen diese Mittel annähernd zu gleichen Teilen Frauen und Männern zugute kommen.

-lt-

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EUSALP-Länder
pochen auf Stärkung 
des Alpenraums

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Region Alpenraum – Die Zukunft der EU-Förderpolitik war auch im Mittelpunkt eines zweiten Treffens in der Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU in Brüssel gestanden, diesmal aus der Perspektive der Alpenländer und der EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP). Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher und Europaabgeordneter Herbert Dorfmann diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern der EUSALP Regionen über die »Sicherstellung von EU-Fördermitteln« für den Alpenraum im mehrjährigen Finanzrahmen 2028+.

Die Alpenregionen befürchten, dass im Zuge einer stärkeren Bündelung der »EU-Fonds« auf nationaler Ebene jene Regionen benachteiligt werden könnten, die wirtschaftlich besser aufgestellt sind. Gerade diese Regionen würden jedoch ihrer Ansicht nach maßgeblich zur Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und ökologischen Transformation Europas beitragen. Kompatscher verwies auf die besondere Rolle der Alpenregionen: »Der Alpenraum ist Modellregion für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Damit wir diese Rolle weiterhin wahrnehmen können, brauchen wir auch in Zukunft direkten Zugang zu EU-Mitteln und verlässliche Budgetzusagen«. Europaabgeordneter Dorfmann betonte, dass die makroregionalen Strategien wie EUSALP ein Erfolgsmodell der europäischen Integration darstellten: »Makroregionale Zusammenarbeit lebt von starken Regionen. Wenn Mittel ausschließlich über nationale Pläne verteilt werden, schwächt das die grenzüberschreitende Dynamik und die Eigenverantwortung der Länder«.

Die EUSALP-Vertreterinnen und -Vertreter sprachen sich daher klar dafür aus, dass im Zeitraum 2028 bis 2034 alle Regionen – unabhängig von ihrem Entwicklungsstand – Zugang zu einem angemessenen, rechtlich abgesicherten »Kohäsionsbudget« erhalten sollten. Nur so könne die territoriale »Kohäsion« in Europa gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit des Alpenraums nachhaltig gesichert werden. Ferner habe Kompatscher in Brüssel Gespräche mit Kata Tüttö, Präsidentin des »Europäischen Ausschusses der Regionen«, sowie mit Thomas Wobben, Direktor für Legislativtätigkeit im Generalsekretariat des Ausschusses geführt. Auch dabei sei die Rolle der Regionen bei der Verwaltung der europäischen Strukturfonds im Mittelpunkt gestanden. »Die Regionalpolitik soll von den Regionen gestaltet werden«, unterstrich Kompatscher.

-lpast-

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Grenzüberschreitende
Ahndung
von Verkehrsverstößen

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Region Salzburger Land – Seit zehn Jahren wickele die Bezirkshauptmannschaft Tamsweg für alle Bezirke des Bundeslandes Salzburg die »Verwaltungsstrafen« für ausländische Fahrzeuglenker ab. Von rund 20.000 Strafen zu Beginn sei die Zahl mittlerweile auf rund 230.000 pro Jahr angewachsen. Wie die Bezirkshauptmannschaft das erfolgreich bewältige und wie die Prozesse noch schneller, automatisierter und effizienter erledigt werden könnten, war kürzlich Thema bei einem Vernetzungstreffen. Vertreter von vier Bundesländern waren zu Gast in Tamsweg.

Wenn ausländische Fahrzeuglenkerinnen und -Lenker beispielsweise auf der Salzburger Autobahn zu schnell in eine Radarmessung fahren, machten sie wenig später per Post Bekanntschaft mit der »Bezirkshauptmannschaft Tamsweg«. Denn die Lungauer Bezirkshauptmannschaft sei das Kompetenzzentrum für Verwaltungsstrafverfahren in Salzburg. Es gehe um die Vollziehung der »CBE-Richtlinie« (Cross-Border Enforcement Directive). Diese ziele darauf ab, die grenzüberschreitende Durchsetzung von Verkehrsverstößen innerhalb der Europäischen Union zu verbessern.

Insgesamt habe die Bezirkshauptmannschaft Tamsweg im Jahr 2024 exakt 312.414 Anzeigen – davon rund 230.000 CBE-Verfahren – sowie rund 470.000 Schriftstücke bearbeitet und etwa 10.000 Exekutionsverfahren abgewickelt.

-ls-

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Flächendeckendes
logopädisches 
Screening

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Region Oberöstereich – Flächendeckendes »logopädisches Screening« stärke Kinder von Anfang an. Sprache gilt als eine zentrale Grundlage für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Anlässlich des »Europäischen Tages der Logopädie« am 6. März 2026 betonte Oberösterreichs Kinderschutz-Landesrat Mag. Martin Winkler die Bedeutung des flächendeckenden logopädischen Screenings im Kindergartenalter: Im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe Oberösterreich überprüfen Logopäd/innen jährlich die Sprach- und Sprechentwicklung aller vier- bis fünfjährigen Kindergartenkinder. Ziel sei es, mögliche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig geeignete Fördermaßnahmen einzuleiten. »Je früher wir sprachliche Unterstützung anbieten, desto besser sind die Chancen für einen erfolgreichen Bildungsweg. Das Screening schafft hier eine wichtige Grundlage – unkompliziert, professionell und für Familien kostenlos«, so Winkler.

Erfasst würden unter anderem »Wortschatz«, »Sprachverständnis« und »Aussprache«. Bei Bedarf erhielten Eltern konkrete Empfehlungen für weiterführende Förderung oder logopädische Begleitung. Die logopädischen Dienste der »Volkshilfe«, der »Caritas« und der Stadt Linz führten die Untersuchungen durch. finanziert werde das Projekt von der »Kinder- und Jugendhilfe«. »Frühe Sprachförderung ist eine Investition in Chancengleichheit und in die Zukunft unserer Kinder«, erklärte Winkler.

-loö-

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Auftakt
zu »Prima la musica« 
2026

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Region Steiermark – Im neu gestalteten Konzertsaal des »Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums« in Graz wurde kürzlich der bevorstehende Landeswettbewerb »prima la musica« 2026 in der Steiermark präsentiert. Der Wettbewerb, der bis 15. März 2026 stattfindet, bringe junge Musikerinnen und Musiker aus der gesamten Steiermark zusammen. Die besten Teilnehmenden qualifizierten sich überdies für den Bundeswettbewerb. Die jungen Musiker treten in einer Vielzahl von Kategorien an: Solowertungen für Klavier-, Streich und Zupfinstrumente sowie Kammermusikwertungen für Blas- und Schlaginstrumente. Bewertet werden nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch musikalischer Ausdruck, Interpretation und Bühnenpräsenz. Mit einer Rekordzahl an Anmeldungen sei die diesjährige Ausgabe die größte in der Geschichte des Landeswettbewerbs.

Preisträgerkonzert in der Oper Graz
Der Vorsitzende des Landesfachbeirates Robert Ederer zeigte sich erfreut über den anhaltenden Zuwachs an jungen Talenten im Rahmen des Wettbewerbes: »Mit 571 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in 414 Wertungen verzeichnet »prima la musica« – Steiermark 2026 eine Steigerung von mehr als zehn Prozent gegenüber 2024. Damit setzt sich der erfreuliche Aufwärtstrend des traditionsreichen Jugendmusikwettbewerbs fort. Alleine 345 Teilnehmer stellen sich in Solowertungen dem Bewerb – 233 finden sich in insgesamt 66 Ensembles zusammen. Besonders erfreulich ist dabei die große stilistische Bandbreite – von klassischem Klavier über Volksmusik bis hin zu Zupf- und Streichinstrumenten. An den elf Wettbewerbstagen werden somit über 100 Stunden Vorspielzeit geboten. Mit dem Bewerb in der Kategorie »Drumset-Solo« wird auch in diesem Jahr eine neue Kategorie in das Bewerbsprogramm aufgenommen«.

Den feierlichen Abschluss des Wettbewerbs bilde das große Preisträgerkonzert am 18. April 2026 in der Oper Graz, bei dem die herausragendsten jungen Musiker der Steiermark ihr Können einem breiten Publikum präsentieren.

-lstm-

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Gesunde
Ernährung 
früh verankern

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Region Kärnten – Anlässlich des »Tages der gesunden Ernährung« am 7. März gab Kärtens Gesundheitslandesrätin Beate Prettner gemeinsam mit Sonja Fidersek, Ernährungswissenschafterin in der Abteilung Gesundheitsförderung sowie Eva Mir von der Fachhochschule Kärnten kürzlich den Startschuss für ein neues Projekt zur Gesundheitsförderung in Volksschulen. Im Fokus stehe gesunde Ernährung, die Stärkung der Gesundheitskompetenz und eine gezielte Einbindung der Eltern. Mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Österreich sei übergewichtig, bei Erwachsenen seien es über 50 Prozent.

Seit über 20 Jahren engagiere sich die Gesundheitsförderung im Land Kärnten auch für gesunde Ernährung – etwa mit der Initiative »Gesunde Küche«, die seit 2013 gesunde Standards in der Gemeinschaftsverpflegung verankere. Aktuell seien 75 Betriebe Teil der Initiative, die täglich über 9.100 gesunde Mittagsmenüs ausgeben – auch in rund 70 Schulen und ca. 20 Kinderbetreuungseinrichtungen. Ergänzt werde das Angebot durch die Initiativen »Gesunde Kinderbetreuung« oder »Gesunde Schule«, die gesunde Ernährung, Bewegung oder psychosoziale Gesundheit fest im pädagogischen Alltag verankere. Aktuell seien 97 Schulen und 120 Kinderbetreuungseinrichtungen Teil davon.

Die Abteilung Gesundheitsförderung setze ein neues Projekt um, wissenschaftlich begleitet von der FH Kärnten und gänzlich finanziert vom »Kärntner Gesundheitsfonds«. Einer der beiden Schwerpunkte sei das Einbinden der Eltern zum Thema Ernährung. Der aktuelle Status der Elternbeteiligung werde dazu an Volksschulen erhoben, eine Elternbefragung soll Erkenntnisse aus deren Perspektive liefern, um bedürfnisorientiert Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Der zweite Projektschwerpunkt: In Workshop-Modulen zu zwölf Gesundheitsberufen lernten Volksschülerinnen und -schüler spielerisch, wie sie ihre Gesundheit fördern können und an wen sie sich bei gesundheitlichen Fragen wenden können. Gerade wenn es um Gesundheitsförderung bei den Jüngsten gehe, sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Eltern essentiell.

-lktn-

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»Natur im Garten«
feiert 500. Gemeinde

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Region Niederösterreich – Mit der Gemeinde Jedenspeigen im Bezirk Gänserndorf, die kürzlich den Beschluss fasste, sei nun die »500. Gemeinde Niederösterreichs« Teil der niederösterreichischen Umweltbewegung »Natur im Garten«. Konkret bedeute das: Kein Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie Torf. Stattdessen werde auf naturnahe Gestaltung, Förderung der Artenvielfalt und bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen gesetzt.

Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erklärte: »500 Natur im Garten-Partnergemeinden – das sind 500 starke Signale für mehr Artenvielfalt, für Nachhaltigkeit und für ein ökologisches Niederösterreich. Mit dem Beitritt der 500. Gemeinde zeigt unser Bundesland einmal mehr, dass Umwelt-, Klima- und Artenschutz direkt vor der Haustüre beginnen, und zwar im eigenen Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse und auf unseren öffentlichen Grünflächen«.

Von insgesamt 573 niederösterreichischen Städten und Gemeinden sind nun 500 offiziell »Natur im Garten«-Partnergemeinden – ein Netzwerk, das zeige, wie sich zukunftsorientierte Grünraumpflege und gelebter Umweltschutz erfolgreich umsetzen lassen. »Natur im Garten« begleite mit einer Vielzahl an Beratungsangeboten sowohl die Gemeinden als auch deren Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung nachhaltiger Grünraumprojekte und den Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie Torf. Gemeinsam werde so die Biodiversität gefördert, die Umwelt geschützt und das Klima in den Siedlungsräumen verbessert, was nicht nur für die Natur, sondern auch für die Lebensqualität unmittelbar positive Auswirkungen habe. Weitere Infos: www.naturimgarten.at/plakette

-lnö-

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Gesundheits-
versorgung
ist weiblich

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Region Burgenland – Pflege, Therapie, Organisation und große Teile der medizinischen Behandlung lägen bei der »Gesundheit Burgenland« in den Händen von Frauen. Auch bei Führungspositionen gehe dieser Trend nach oben. Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betonte: »Unsere Gesundheits- und Pflegeversorgung ist zum Großteil weiblich – und das mit großem Engagement, hoher Kompetenz und viel Verantwortung. Deshalb setzen wir gezielt Maßnahmen, die vor allem Frauen stärken. Wer täglich Verantwortung für andere übernimmt, soll sich auch selbst auf gute Bedingungen verlassen können«.

Die aktuelle Auswertung der Personalstruktur bei der »Gesundheit Burgenland« anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März zeige ein klares Bild: Die Gesundheitsversorgung werde überwiegend von Frauen getragen. Sie sicherten täglich Qualität und Kontinuität im Gesundheitssystem – wo besondere Empathie gefragt sei. Insgesamt seien 2.013 von 2.694 Beschäftigen im Unternehmen weiblich. Das entspreche 74,72 Prozent. Besonders deutlich zeige sich der Frauenanteil in den patientennahen Bereichen: Die diplomierte Krankenpflege sei zu 88,64 Prozent (796 Frauen von 898) in weiblicher Hand. Pflegeassistenzberufe würden zu 74,07 Prozent von Frauen (220 von 297) ausgeübt. Der Therapiebereich (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) schaffe es sogar auf 88,71 Prozent Frauenanteil (55 von 62). Der medizinisch-technische Dienst sei zu 86,01 Prozent (123 Frauen von 143) in weiblicher Hand, die Verwaltung zu 73,62 Prozent (508 Frauen von 690). 100 Prozent der Hebammen seien Frauen (27 von 27). Gerade in jenen Tätigkeiten, die unmittelbare Betreuung, Pflege und persönliche Begleitung der Patientinnen und Patienten umfassten, stellten Frauen die deutliche Mehrheit.

-lbgld-

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Startschuss
für das 
23. Bergfilm-Festival
Tegernsee

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Region Bayern – Noch bis zum 1. Mai 2026 können junge Talente ebenso wie etablierte Regisseure ihre Filme bei der oberbayerischen Stadt Tegernsee einreichen. Die von der Vorjury ausgewählten Beiträge werden beim »23. Internationalen Bergfilm-Festival Tegernsee« im Herbst auf großer Leinwand zu sehen sein. Der Fokus des fünftägigen Festivals vom 14. bis 18. Oktober 2026 sei wie immer der Berg mit all seinen Aspekten. »Noch bis zum 1. Mai freuen wir uns über nationale und internationale Einreichungen«, teilte die Leiterin des Festivalbüros, Manuela Brandl, mit. Festivalleiter Tom Dauer rechnet mit viel Resonanz: »Wir sind eines der bedeutendsten Bergfilm-Festivals der Welt, haben ein gutes Image. Filmschaffende wollen ihre Werke bei uns zeigen«.

Es wachsen zwar keine neuen Berge in die Höhe, aber Jahr für Jahr gelingen aufsehenerregende bergsteigerische Leistungen, festgehalten in starken Bildern und filmisch packend erzählt. Faszinierende Berg Dokus – Porträts beeindruckender Menschen, eindrucksvolle Landschaften, Reportagen über alte Traditionen und neue Lebensformen. Ein Programm mit diesem weiten und umfassenden Themenspektrum von Spielfilmen, Features, Kurzfilmen und Reportagen gilt als große Stärke des »Tegernseer Bergfilm-Festivals«. Es zeige alpinen Sport und Abenteuer ebenso wie Kultur und Ökologie.

Die Preise werden in Tegernsee traditionell in drei Kategorien vergeben: In »Erlebnisraum Berg« stehen die Themen »Alpinismus«, »Bergsport« und »Abenteuer« im Zentrum. Der beste Film dieser Kategorie erhalte den »Preis des Deutschen Alpenvereins«. Um »Wildnis«, »Landschaft« und »Umwelt« gehe es in »Naturraum Berg«. Die Filme der Kategorie »Lebensraum Berg« befassten sich mit »Politik«, »Gesellschaft«, »Kultur« und »Wissenschaft« sowie der Vielfalt der »Begegnung Mensch und Berg«. Zugelassen sind Filmprojekte, die in und nach 2023 fertiggestellt wurden. Der beste Film sämtlicher Kategorien werde mit dem Hauptpreis, dem »Großen Preis der Stadt Tegernsee«, und einem Preisgeld von 3.000 Euro ausgezeichnet. Außerdem erhalte der »beste Nachwuchsfilmer« den nach dem Gründer des Bergfilm-Festivals benannten »Otto-Guggenbichler-Preis« in Höhe von 1.000 Euro. Bei Fertigstellung des Films dürfen Autor oder Regisseur nicht älter als 32 Jahre sein.

Schließlich sollen noch Sonderpreise für die »bemerkenswerteste Kameraleistung« und für die Kategorie »besonderer Film« mit einer Dotierung von je 1.000 Euro verliehen werden, ebenso für den vom Publikum gewählten Film, der den vom Radiosender »Bayern2« gestifteten und mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis erhalte. Für den besten Kinder- und Jugendfilm gebe es den »Kleinen Preis«
in Höhe von 500 Euro.

Der Stadt Tegernsee als Veranstalterin stehen als ideelle Träger des Bergfilmfestivals der Bayerische Rundfunk, die Tegernseer Tal Tourismus GmbH und der Deutsche Alpenverein zur Seite. Die Schirmherrschaft hat Michael Pause inne. Weitere Infos: www.bergfilm-tegernsee.de

-bfft- Bild: am

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Starke
Perspektiven 
für den Ländlichen Raum

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Region Baden-Württemberg – »Der Ländliche Raum in Baden-Württemberg prägt die Identität des Landes. Attraktive Städte und Gemeinden, leistungsstarke kleine und mittelständische Unternehmen, ein aktives Vereinsleben sowie eine Kulturlandschaft mit hohem Erholungswert machen ihn zu einem Standort mit besonderen Qualitäten. Die Bereitschaft, sich komplexen Herausforderungen gemeinsam zu stellen, ist ein Markenzeichen des Ländlichen Raums und trägt wesentlich zur hohen Lebensqualität bei. Mit dem Abschlussbericht des »Kabinettsausschusses Ländlicher Raum« unterstreicht die Landesregierung die Bedeutung der ländlichen Regionen als unverzichtbaren Bestandteil eines innovativen, lebenswerten und zukunftsfähigen Baden-Württembergs. Die erarbeiteten Konzepte und Erfahrungen bilden eine tragfähige Grundlage für die Weiterentwicklung der Politik für den Ländlichen Raum in den kommenden Jahren«, erklärte der baden-württembergische Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

In ressortübergreifender Zusammenarbeit der Landesregierung und regionalen Akteuren habe der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum intensiv daran gearbeitet, den Ländlichen Raum gezielt zu stärken und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die Tätigkeitsfelder reichten von der flächendeckenden pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung über Konzepte zur Unternehmensnachfolge und Fachkräftesicherung bis hin zur Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements von jungen Menschen.

Konkrete Fortschritte in zentralen Handlungsfeldern
Im Bereich »Pflege und Gesundheit« lag der Fokus auf der Sicherstellung einer bedarfsgerechten medizinischen und pflegerischen Versorgung. Innovative Ansätze wie genossenschaftliche Hausarztmodelle, hausärztliche Primärversorgungszentren, Standortanalysen zur Ärztegewinnung sowie Projekte zur Stärkung digitaler Gesundheitskompetenz, insbesondere älterer Menschen, setzten wichtige Impulse für die Versorgung im Ländlichen Raum. Die »Bildung im Ländlichen Raum« sei als Schlüssel für langfristige Entwicklung verstanden worden. Projekte zur »Stärkung des Ehrenamts junger Menschen«, zur »landwirtschaftlichen Bildung« von angehenden Lehrkräften, »Fachforen« der Agrarwissenschaftlichen Gymnasien sowie »Bildungsinitiativen« machten den Ländlichen Raum als Lern- und Erfahrungsort sichtbar und zukunftsfähiger. Zur Stärkung der Wirtschaft im Ländlichen Raum seien unter anderem Netzwerke für Unternehmen aufgebaut, innovative Formen der Nahversorgung unterstützt und wissenschaftliche Analysen zu regionalen Wachstumsunterschieden erarbeitet worden. Ziel sei es, regionale Wertschöpfung zu sichern, Fachkräfte zu binden und unternehmerische Innovationskraft zu fördern. Die »Kultur im Ländlichen Raum« werde als wichtiger Faktor für Identität, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt gezielt gestärkt. Projekte zur »Dialektpflege« an Grundschulen oder zur digitalen Weiterentwicklung von Kulturvereinen sollen dazu beitragen, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und neue Zielgruppen zu erreichen.

Ein besonderer Schwerpunkt habe auf der »Entwicklung resilienter ländlicher Räume« gelegen. Wissenschaftlich fundierte Konzepte zur Resilienz, neue Mobilitätsansätze, Beteiligungsformate sowie Projekte zur Stärkung kommunaler Netzwerke zeigten Wege auf, wie ländliche Regionen Krisen bewältigen und ihre Zukunft aktiv gestalten könnten.

-lbw-

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Eintauchen
in die
Seenlandschaften

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Region Schweiz – Vom 12. März bis zum 5. Juni 2026 präsentiert die »Schweizerische Nationalbibliothek« ihre neue Ausstellung »Seen, Spiegel der Schweiz«. Diese lade zum Eintauchen in die »Schweizer Seenlandschaften« ein und beleuchte die wichtige Rolle der Gewässer in der Geschichte und Entwicklung des Landes. Ausgehend von einer breiten Palette von Werken und Dokumenten ihrer Sammlungen – darunter Plakate, Fotografien, Postkarten, Texte und Bilddokumente – zeichne die Nationalbibliothek den Bedeutungsreichtum nach, der mit diesen Gewässern verbunden sei. Die Ausstellung beleuchte die verschiedenen Formen der Betrachtung von »Seen als Teil des Alltags«, des »kulturellen Erbes« und auch als »Stoff für symbolische Erzählungen«.

Um Seen ranken sich Sagen und Traditionen, sie dienen als Wirtschafts- und Freizeiträume, als Motive künstlerischer und literarischer Darstellungen, sie sind aber auch durch Eingriffe des Menschen geformte Landschaften, namentlich durch den Bau von Staudämmen und künstlichen Seen. Die Ausstellung gehe der Frage nach, wie sich diese Bilder zu einer idealisierten Sicht auf die Schweizer Landschaft zusammenfügen, die als touristische Attraktionen beworben werden. Die Ausstellung präsentiert eine kulturelle und historische Lesart der Seen und sei eine Betrachtung der Gewässer als Zeugen der Entwicklung des Landes und als Projektionsflächen der Schweizer Identität.

-chbk-

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Paralympische
Winterspiele
Mailand Cortina
2026

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50 Jahre nach den ersten »Winter-Paralympics« treffen sich in Italien bis zum 15. März rund 600 Para-Athleten aus aller Welt, um in sechs verschiedenen Sportarten und insgesamt 79 Medaillenentscheidungen die jeweils Besten zu ermitteln. Der deutsche Rundfunkverbund »ARD« berichtet umfangreich und crossmedial. »Wie schön, dass die großartige Olympia-Stimmung noch nicht vorbei sein muss, sondern mit den Paralympics schon das nächste emotionale Sportereignis in Mailand und Cortina auf uns wartet. Wir hoffen sehr, dass möglichst viele Menschen das breite Angebot – egal auf welcher Plattform – nutzen und an den beeindruckenden Leistungen der vielen Athletinnen und Athleten Anteil nehmen werden«, so ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky.

An fünf Sendetagen gibt es täglich bis zu sechs Stunden live im Ersten, insgesamt werden rund 23 Stunden paralympischer Sport übertragen. Anders als bei »Olympischen Spielen« senden ARD und ZDF nicht im täglichen Wechsel. Das ZDF startete am 6. März, die ARD übernimmt am 11. März. Von Donnerstag bis Sonntag seien die Paralympics eingebettet in die Wintersportstrecken im Ersten. Moderatorin Julia Scharf meldet sich direkt aus Cortina d’Ampezzo, wo die Hälfte der Sportarten ausgetragen werden. An ihrer Seite werde die siebenfache Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber als Expertin fungieren. Gemeinsam führen die Beiden an den ARD-Sendetagen durch das Programm.

Alle Medaillenentscheidungen seien außerdem in circa 130 Stunden Livestream zu sehen: Auf bis zu vier parallelen Kanälen in der ARD Mediathek und bei sportschau.de. Auf sportschau.de und in der Sportschau-App haben die Paralympics ihr digitales Zuhause, und zwar mit Highlights, Analysen, Tageszusammenfassungen als Video, Audio und Text. Für die ARD-Hörfunkwellen gebe es ebenfalls ein umfangreiches Angebot aus News, Stories, Talks und Interviews. Auf den Social-Media-Kanälen der Sportschau könnten Userinnen und User emotionale und unterhaltsame paralympische Momente, die in Erinnerung bleiben finden.

Barrierefreiheit werde bei den »Paralympics« natürlich auch großgeschrieben. Die Audiodeskription für Sportfans mit Sehbeeinträchtigung werde beim MDR in Leipzig produziert, außerdem sollen alle Wettbewerbe mit Live-Untertiteln versehen werden. ARD-Federführer für die »Paralympischen Winterspiele« in Mailand Cortina seien der Bayerische Rundfunk und der Mitteldeutsche Rundfunk.

-ard-

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KW 10 – 2026
01. – 08.03.2026

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Projekt
Fusions-
demonstrator 
ALPHA

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Region Bayern – Am 26. Februar 2026 hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gemeinsam mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger; Wissenschaftsminister Markus Blume; dem Vorstandsvorsitzenden der RWE AG, Dr. Markus Krebber; dem CEO von Proxima Fusion, Dr. Francesco Sciortino und der Wissenschaftlichen Direktorin des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik, Prof. Dr. Sibylle Günter, über das Projekt »Fusionsdemonstrator ALPHA« informiert und an der Unterzeichnung eines »Memorandum of Understanding« zwischen RWE, Proxima Fusion, dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und dem Freistaat Bayern im Prinz-Carl-Palais teilgenommen.

»Wieder ein Meilenstein in der Hightech-Geschichte Bayerns: Kernfusion ist eine völlig neue Technologie für grundlastfähigen, CO2-freien und sauberen Strom in unbegrenzter Menge. So könnten wir den exponentiellen Stromhunger durch Elektromobilität, KI und Rechenzentren stillen. Bayern ist im weltweiten Wettbewerb um diese Stromquelle der Zukunft mit voller Kraft dabei. Nun erfolgte dazu der Start einer Partnerschaft zwischen dem Energiekonzern RWE, dem Münchner Physik-Start-up Proxima Fusion und dem weltweit führenden Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching. Bayern spielt den Fusions-Doppelpass: Wir planen einen Demo-Reaktor »Alpha« in Garching bei München und ein Fusions-Kraftwerk »Stellaris« in Gundremmingen. Damit wird die Technologie erforscht und die Umsetzbarkeit in der Realität getestet. Proxima Fusion will mit privaten Investoren eine Magnetfabrik aufbauen und plant mit bis zu 1000 Beschäftigten. Der Freistaat begleitet die Forschung zur Magnetfusion in der Hightech Agenda Bayern mit bis zu 400 Millionen Euro und auch der Bund will sich mit der Hightech Agenda Deutschland beteiligen. All das ist ein Kraftakt, allein »Alpha« benötigt zwei Milliarden Euro. Mut und Wucht sind aber notwendig für die Erforschung von Zukunftstechnologien und den Transfer von der Wissenschaft zur wirtschaftlichen Anwendung. Nur wenn wir massiv in Technologie investieren, erhalten wir unsere Chancen auf Wohlstand auch in der Zukunft«, erklärte Söder.

-bsr-

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Professorinnen-
programm

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Region Baden-Württemberg – Für ein »Professorinnenprogramm 2030« wollen Bund und Länder insgesamt 320 Millionen Euro über eine Laufzeit von erstmalig acht Jahren zur Verfügung stellen. Über das Programm könnten pro Hochschule bis zu drei mit Frauen besetzte Professuren mit maximal 165.000 Euro anschubfinanziert werden. Diese seien im Programm über die Fördervarianten der sogenannten Regelprofessur und der sogenannten Vorgriffprofessur förderfähig. Gegenüber den vorangegangenen Programmphasen habe Baden-Württemberg seine Unterstützung der teilnehmenden Hochschulen pro geförderter Professur auf bis zu 60.000 Euro jährlich verdoppelt. Diese Mittel seien im Falle der Fördervariante der Vorgriffprofessur für die Ausstattung der Professorin und im Falle der Regelprofessur für zusätzliche gleichstellungsfördernde Maßnahmen einzusetzen. Zehn weitere Konzepte aus dem Land Baden-Württemberg sollen im »Professorinnenprogramm« von Bund und Ländern gefördert werden. Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski erklärte: »Das hervorragende Abschneiden zeigt: Unser Engagement für die Gleichstellung im Land wirkt. Wir kommen auf dem Weg zur Parität in der Hochschullandschaft voran. 2025 waren 43 Prozent der Neuberufenen an Baden-Württembergs Hochschulen weiblich – ein erfreuliches Plus von gut drei Prozentpunkten«. Mit dem Prädikat »Gleichstellungsstarke Hochschule« erhalte die Hochschule Konstanz die Möglichkeit, eine zusätzliche Stelle für eine Wissenschaftlerin auf dem Weg zur Professur zu schaffen.

Über das »Professorinnenprogramm 2030« wollen Bund, Land und Hochschulen die Gleichstellungsstrukturen in der Hochschullandschaft stärken und Erstberufungen von Wissenschaftlerinnen auf Spitzenpositionen fördern. Das Programm mache außerdem weibliche Vorbilder aus der Wissenschaft und die »Karriereoption Professorin« sichtbar. Nach drei Einreichungsrunden seien jetzt insgesamt 37 baden-württembergische Hochschulen im »Professorinnenprogramm 2030« vertreten. 80 Prozent aller staatlichen Hochschulen beteiligten sich am Programm. Bundesweit hätten 44 Hochschulen in der aktuellen Einreichungsrunde des Professorinnenprogramms mit ihren Gleichstellungskonzepten überzeugt; darunter die zehn aus Baden-Württemberg. Diese Hochschulen haben nun bis zum 30. September 2027 die Möglichkeit, Mittel für mit Frauen besetze W2- oder W3-Professuren einzuwerben. An der vierten Programmphase beteiligten sich über alle drei »Calls« bundesweit 192 Hochschulen mit Erfolg, davon 37 aus Baden-Württemberg.

-lbw-

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Stabilisierung
und Weiterentwicklung 
der Beziehungen

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Region Schweiz / EU – Die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union auf Basis des »Paketansatzes« begannen bereits Mitte März 2024 und wurden im Dezember 2024 materiell abgeschlossen. Die verhandelten Abkommen, Protokolle und Erklärungen wurden im Mai 2025 von den Chefunterhändlern paraphiert und im Juni 2025 vom Schweizer Bundesrat gutgeheissen. Die Schweiz und die EU unterzeichneten ferner eine Gemeinsame Erklärung zum Umfang der »Partnerschaft und der Zusammenarbeit« bis zum Inkrafttreten des umfassenden bilateralen Pakets sowie im November 2025 ein Abkommen über die Teilnahme der Schweiz an den »EU-Programmen« (EUPA). Als vorgezogener Teil des »Pakets Schweiz – EU« sei das EUPA damit rückwirkend auf Anfang 2025 vorläufig angewendet worden. Am 2. März 2026 wurden nun die restlichen Abkommen und Protokolle sowie eine gemeinsame Erklärung über die »Einrichtung eines hochrangigen Dialogs« von der Schweiz und der EU unterzeichnet. Sie seien Teil der Botschaft zum Paket »Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz – EU«.

-chbk-

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Neubau
des Landesspitals

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Region Liechtenstein – Die Regierung des Fürstentums Liechtensteins hat am 24. Februar 2026 das weitere Vorgehen beim »Neubau des Liechtensteinischen Landesspitals« beschlossen. Die Bauherrschaft gehe vom Landesspital ans Land über. Eine Analyse solle nun zeigen, wie und ob vorhandene Planungsmängel behoben werden können, damit das Projekt zu einem guten Ende geführt werden könne.

Vielerorts Mängel festgestellt
Die Abklärungen der vergangenen Monate, auch unter Einbezug externer Spezialisten, hätten zum Schluss geführt, dass aus spitalbautechnischer Sicht der Planungsstand über fast alle geprüften Bereiche hinweg offene Fragen aufweise. Es bestehe deshalb vielerorts noch Verbesserungs- und Optimierungspotenzial.

Land Liechtenstein übernimmt operativ die Verantwortung
Mit den weiteren Planungen werde nun die Stabsstelle für staatliche Liegenschaften betraut. Mit diesem Schritt übernehme das Land selbst die Bauherrschaft. Das Landesspital bleibe, wie bei solchen Bauprojekten üblich, als künftiger Nutzer im Gesamtprojekt beratend eingebunden. »Die Projektorganisation muss sich ändern. Ich bin froh, dass das Infrastrukturministerium bzw. die Stabsstelle für staatliche Liegenschaften das Projekt übernimmt. So kann sich das Spital wieder ganz ihrer Kernaufgabe, nämlich die Behandlung der Patienten, widmen«, erklärte Liechtensteins Gesundheitsminister Emanuel Schädler. »Mit dem Wechsel der Bauherrschaft bringt das Land sich mit Know-how in dieses zukunftsweisende Projekt mit ein«, so Liechtensteins Infrastrukturminister Daniel Oehry.

Auftrag bleibe unverändert
Mit zwei Volksabstimmungen erhielt die Regierung des Fürstentums Liechtensteins den Auftrag, das Projekt »Inspira« umzusetzen. Wie beziehungsweise ob die getätigte Bestellung im Rahmen des gesprochenen Kredites umsetzbar sei, würden nun die weitere Analyse zeigen. »An der Ausgangslage hat sich für uns nichts geändert. Wir stehen zum Landesspital und wollen nach Möglichkeit dieses Projekt zu einem erfolgreichen Ende führen«, betonte Schädler.

-RdFL-

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Bühne
für Musiktalente

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Region Vorarlberg – Vom 25. bis 28. Februar 2026 wurde Feldkirch wieder zum »musikalischen Zentrum des Landes«. Rund 330 talentierte junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Vorarlberg kamen zusammen, um beim renommierten Jugendmusikwettbewerb »prima la musica« ihr Können unter Beweis zu stellen. Austragungsorte waren die »Stella Privathochschule für Musik«, das »Pförtnerhaus« sowie die »Musikschule Feldkirch«.

Um eine objektive und fachlich fundierte Beurteilung der Darbietungen zu gewährleisten, reisten 60 externe Jurorinnen und Juroren aus anderen Bundesländern Österreichs sowie aus Vorarlberg an. Für den Wettbewerb waren die Wertungskategorien Tasteninstrumente, Streichinstrumente, Zupfinstrumente sowie Gesang in den solistischen Kategorien; Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Blockflöte, Schlagwerk sowie Ensemble Musik Kreativ in den kammermusikalischen Kategorien ausgeschrieben.

Für die herausragendsten Talente gehe die Reise weiter über die Landesgrenzen hinaus. Wer die Jury in Feldkirch besonders überzeugte und sich für den Bundeswettbewerb qualifizierte, könne vom 25. Mai bis 6. Juni 2026 in Eisenstadt gegen die besten Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker der anderen Bundesländer antreten.

-vlk-

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20 Jahre
Digitalfunk

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Region Tirol – Das tirolweite Digitalfunknetz feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen. »Als erstes Bundesland hat Tirol vor 20 Jahren den Digitalfunk eingeführt und damit einen Meilenstein in der Kommunikation zwischen Einsatzorganisationen und Behörden gesetzt. Ein funktionierender Digitalfunk ist das Kommunikationsrückgrat unserer Sicherheitsstruktur. Gerade in einem Land wie Tirol mit seiner alpinen Topografie ist es entscheidend, dass Behörden und Einsatzorganisationen jederzeit, unter allen Bedingungen und bei Krisen und Katastrophen miteinander kommunizieren können. Dass Tirol hier seit 20 Jahren eine Vorreiterrolle einnimmt, ist ein starkes Zeichen für Weitblick und Verantwortungsbewusstsein«, erklärte Tirols Landeshauptmann Anton Mattle.

Im Jahr 2006 führte Tirol gemeinsam mit dem Innenministerium den Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ein – das so genannte »Digitalfunk BOS-Austria Netz«. Heutzutage sorgen landesweit 195 Funkbasisstationen dafür, dass rund 95 Prozent der Tiroler Landesfläche mit Digitalfunk versorgt seien. Etwa 13.500 Funkgeräte stünden Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettung, Polizei, Leitstellen und Krisenstäben zur Verfügung. Auch die Alarmierung über das Warn- und Alarmierungssystem Tirol (WAS-Tirol) sowie die Aktivierung der insgesamt 1.025 Zivilschutzsirenen erfolge redundant über Digitalfunk und ein eigenständiges Funknetz des Landes Tirol.

A-Standort-Konzept sorge für maximale Ausfallsicherheit
Besonders hervorzuheben sei das sogenannte »A-Standort-Konzept«, welches das Tiroler Digitalfunknetz auch im Krisen- und Katastrophenfall funktionsfähig halte. Rund die Hälfte der Funkbasisstationen sei über ein unabhängiges Richtfunknetzes verbunden, das nicht auf öffentliche Netze angewiesen sei. Voraussetzung dafür sei, dass zwischen den jeweiligen Funkmasten ein Sichtkontakt bestehe. Doppelt ausgeführte Technik und eine umfassende Notstromversorgung stellten ferner sicher, dass der Betrieb auch bei großflächigen Stromausfällen aufrechterhalten werden könne. »Unser Ziel war es, ein System zu schaffen, das besonders im Krisen- und Katastrophenfall möglichst zuverlässig funktioniert. Durch das eigenständige Richtfunknetz, redundante Technik und Notstromlösungen erreichen wir eine sehr hohe Systemverfügbarkeit. Selbst bei großflächigen Stromausfällen können die Einsatzkräfte weiterhin mit ihren gewohnten Funkgeräten arbeiten«, erklärte Alois Angerer, Leiter des Fachbereichs Funktechnik des Landes Tirol.

-lt-

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»Equal Care Day«

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Region Südtirol – Sorge- und Pflegearbeit sei auch in der heutigen Gesellschaft noch ungleich verteilt: Selbst wenn Männer und Väter mittlerweile immer besser eingebunden würden, stießen sie auf gesellschaftliche und berufliche Vorbehalte, die ernst genommen werden müssten. Mit einer Konferenz zum Thema »Papa sein zwischen Job, Wickeltisch und Kontoauszug« machten »Forum Prävention«, »Allianz für Familie« und das »Land Südtirol« sowie der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen am 26. Februar im Palais Widmann auf das »Vatersein« und den »Equal Care Day« am 1. März aufmerksam. »Wir möchten Mut machen und zeigen, dass immer mehr Väter Verantwortung übernehmen wollen. Und diese Väter verändern unsere Gesellschaft«, erklärte Christa Ladurner, die Sprecherin der »Allianz für Familie«. Immer noch bestehende Hürden müssten ernst genommen werden.

»Equal Care bedeutet, Verantwortung gemeinsam zu tragen, in der Familie, im Beruf und in unserer Gesellschaft. Wenn Väter von Anfang an Zeit für ihre Kinder bekommen, stärkt das nicht nur Familien, sondern auch unsere Arbeitswelt. Gleichstellung gelingt dort, wo Fürsorge als gemeinsame Aufgabe gesehen wird«, so Südtirols Soziallandesrätin Rosmarie Pamer.  Für Ulrike Oberhammer, die Präsidentin des Landesbeirats für Chancengleichheit für Frauen, sei klar: »Solange gute Kinderbetreuung Glückssache ist, Mütter in Teilzeit gedrängt werden, Rentenlücken nicht nur normal sind, sondern weiblich, das System auf Doppelverdiener und kostenlose Mutterarbeit ausgelegt ist und Alleinerziehende arm bleiben, ist Gleichberechtigung ein Mythos«. Ohne die unbezahlte »Carearbeit« der Frauen würde das System zusammenbrechen. »Mütter sind nicht das Problem, sondern die Gesellschaft, die Carearbeit privatisiert«, mahnte Oberhammer.

Wie sich das in Zahlen ausdrücke, erklärte Nadia Mazzardis, Landesbeiratsstellvertreterin für Chancengleichheit für Frauen: »Frauen wenden täglich im Schnitt fünf Stunden und fünf Minuten für unbezahlte Care-Arbeit auf. Bei Männern sind es durchschnittlich eine Stunde und 48 Minuten. Die Lösung, um dieses Ungleichgewicht zu beseitigen, sei die verantwortungsvolle Aufteilung der Aufgaben.

-lpast-

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Handyblitzer
sollen Straßen 
sicherer machen

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Region Salzburger Land – »Wir müssen die Möglichkeiten der modernen Technik nutzen, um unseren Straßenverkehr noch sicherer zu machen«, mit diesen klaren Worten zog Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll eine positive Bilanz zum Arbeitsbesuch zum Thema »Handyblitzer« in Rheinland-Pfalz. Die Wichtigkeit der Schaffung dieser Kontrollmöglichkeit sehe Schnöll auch statistisch untermauert. »Ich habe für Salzburg die Vision Zero – keine Verkehrstoten im Jahresverlauf. Da Ablenkung inzwischen Unfallursache Nummer 1 ist, ist es umso wichtiger, Maßnahmen gegen Ablenkung am Steuer zu ergreifen. Wer bei 50 Stundenkilometern nur drei Sekunden aufs Handy schaut, ist über 40 Meter im Blindflug unterwegs«, so Schnöll.

Monatlich rund 200 Verstöße
Ein »Handyblitzer« erkenne automatisiert, ob ein Lenker mit einem Smartphone hantiert. Sei das der Fall, werde das entsprechende Foto von geschulten Polizeibeamten nochmals überprüft, ob tatsächlich ein Verstoß vorliege. In Rheinland-Pfalz habe sich gezeigt, dass der Einsatz sehr erfolgreich sei: Binnen der ersten beiden Monate seien bereits 437 Lenker gestraft worden. Seither würden im Schnitt monatlich rund 200 Verstöße festgestellt. Messdaten vor und nach den Überwachungen belegten darüber hinaus die präventive Wirkung der »Handyblitzer«.

StVO soll erweitert werden
Für den Einsatz im Regelbetrieb sei in Rheinland-Pfalz eigens das Polizeigesetz geändert worden. »Wir prüfen gerade, welche rechtlichen Maßnahmen für einen Einsatz der Handyblitzer auch in Österreich notwendig sind und werden mit konkreten Schritten an den Bund herantreten«, erläuterte Schnöll. Unter anderem gehe es dabei um eine Erweiterung des Paragrafen 98 der Straßenverkehrsordnung, in dem es um die Verkehrsbeobachtung und die entsprechenden Kontrollen gehe. Eine Erweiterung der Kontrollmöglichkeiten sei das Ziel.

-ls-

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ROBERTA
bringt automatisierte Busse 
erstmals in regulären 
Linienverkehr

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Region Oberöstereich – Mit dem Projekt »ROBERTA« (Real World Automated Bus operation Austria) starte Österreich in eine neue Phase des »automatisierten Fahrens« im öffentlichen Verkehr. »Erstmals werden hochautomatisierte Busse mit bis zu acht Sitzplätzen im regulären Linienbetrieb eingesetzt und wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es, die technologischen, organisatorischen und rechtlichen Grundlagen für einen dauerhaften Einsatz im öffentlichen Verkehr zu schaffen«, erklärten Oberösterreichs Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner und Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.

Im Zentrum von »ROBERTA« stehe die Entwicklung von Grundlagen für den realen Einsatz hochautomatisierter Busse (Level-4-Automatisierung mit ausgebildetem Sicherheitspersonal) sowie die Entwicklung von Systemen zur Fernüberwachung, angepasst an die österreichischen Rahmenbedingungen. Damit leiste das Projekt einen evidenzbasierten Beitrag zur Weiterentwicklung der »AutomatFahrVO« in Österreich. Das Projekt laufe bis 31. Januar 2030. Im ersten Projektjahr sollen sämtliche Rahmenbedingungen für den Realbetrieb erarbeitet und die betriebsnotwendigen Vorbereitungen umgesetzt werden. Der Pilotbetrieb in Oberösterreich, Tirol, der Steiermark und Kärnten beginne voraussichtlich im vierten Quartal 2027. Die Busse sollen jeweils ein Jahr lang auf Strecken von zehn bis zwanzig Kilometern im regulären Linienbetrieb unterwegs sein. Im Anschluss sollen alle Daten und Projektergebnisse umfassend evaluiert werden. Untersucht werde, wie technische Systeme, Betriebsprozesse, Personalmodelle und rechtliche Rahmenbedingungen optimal zusammenspielen müssten, um automatisierte Fahrzeuge dauerhaft in den öffentlichen Verkehr zu integrieren. Die Erkenntnisse bildeten eine Grundlage für einen späteren breiteren Einsatz.

-loö-

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Landeszeughaus
erhält 
Europäisches 
Kulturerbe-Siegel

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Region Steiermark – Mit dem »Europäischen Kulturerbe-Siegel« werden Stätten ausgezeichnet, die maßgeblich zur europäischen Geschichte, Kultur und Integration beigetragen haben. In der aktuellen Auswahl befinden sich 13 neue Orte aus verschiedenen Mitgliedstaaten – darunter das »Landeszeughaus Graz«. Mit rund 32.000 erhaltenen Waffen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert gelte das »Landeszeughaus« als »größte historische Waffenkammer der Welt«. Die Sammlung dokumentiere eine konfliktreiche Epoche europäischer Geschichte und mache historische Zusammenhänge anschaulich erfahrbar.

Die Auszeichnung würdige nicht nur die historische Bedeutung des Hauses, sondern auch seinen Beitrag zur Vermittlung europäischer Geschichte. Durch die Verbindung von Denkmalpflege, Bildungsarbeit und grenzüberschreitender Zusammenarbeit schaffe das »Landeszeughaus« eine Plattform für Dialog, Reflexion und ein vertieftes Verständnis des gemeinsamen europäischen Erbes.

Das »Europäische Kulturerbe-Siegel« unterstreiche die Rolle des »Landeszeughauses« als Ort des Lernens, der Erinnerung und der europäischen Verständigung. Bei einem Festakt am 22. April 2026 in Brüssel soll das Siegel den neuen Stätten des »Europäischen Kulturerbe-Siegels« feierlich verliehen werden.

-lstm-

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»DAS FEST«
zum Internationalen 
Frauentag

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Region Kärnten – Anlässlich des Internationalen Frauentags veranstalten das »Referat für Frauen und Gleichstellung« des Landes Kärnten und das »Frauenreferat« der Stadt Villach »DAS FEST« am 07. März 2026 im »Congress Center Villach«. »DAS FEST« stehe unter dem Motto »Mut für neue Wege« – ein Abend, um Frauen zu feiern, ihre täglichen vielfältigen Leistungen in allen Lebensbereichen in den Mittelpunkt zu rücken und gleichzeitig eine Plattform zu schaffen, um Mut zu schöpfen und sich zu vernetzen.

Frauen gestalteten die Gesellschaft – in der Arbeitswelt, in der Politik, in den Familien und im öffentlichen Leben. Der »Internationale Frauentag« mache sichtbar, worum es gehe: Gleiche Chancen, faire Bezahlung, wirtschaftliche Unabhängigkeit und echte Teilhabe. Kärntens Frauen- und Gleichstellungsreferentin LHStv.in Gaby Schaunig betonte: »Gleichstellung ist kein Symbolthema, sondern eine Frage von Gerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Unsere Aufgabe als Politik ist es, die strukturellen Hürden abzubauen, und zwar bei Einkommen, Karrierechancen, Vereinbarkeit und sozialer Absicherung. Das Frauenfest ist eine tolle Gelegenheit, um sich auszutauschen, einander zu bestärken und gemeinsam Zukunft zu gestalten«.

Das Programm des Festes spiegele diese Aussagen wider: Mit der Keynote »Mut für neue Wege« verbinde Unternehmerin, Autorin und Coach Maren Wölfl gesellschaftliche Analyse mit einem lösungsorientierten Blick nach vorne. Sie zeige, warum Gleichstellung Frauen und Männer gleichermaßen stärke, rücke die Leistungen von Frauen in allen Lebensphasen in den Fokus und mache Mut, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen aktiv mitzugestalten.

Der »Internationale Frauentag« hole großartige Leistungen vor den Vorhang, ermögliche aber auch einen kritischen Blick auf den »Status quo«. Begleitend zum »Internationalen Frauentag« sollen auch die Frauenfilmtage vom 5. bis 10. März 2026 im »Volkskino« in Klagenfurt stattfinden. Die Filme reichten thematisch von Sexualität und Sexualisierung über Diskriminierung und Gewalt an Frauen, Emanzipation von Frauen, dramatischen Lebensabschnitten bis hin zu historischen Dramen.

-lktn-

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7.500 Euro
für die
»Futterbox«

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Region Niederösterreich – »Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dürfen Tiere nicht zu Leidtragenden werden. Mit der Unterstützung der »Futterbox« helfen wir sozial schwächeren Tierhalterinnen und Tierhaltern, ihre Tiere weiterhin gut zu versorgen – sei es mit Futter oder notwendigen Utensilien – wie Leinen oder Zubehör. Das ist gelebter Tierschutz und ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Tierleid«, erklärte Niederösterreichs Landesrätin Susanne Rosenkranz.

Die »Futterbox Österreich – Sozialtafel für Haustiere« erhäle aus Mitteln des niederösterreichischen Tierschutzes zum wiederholten Mal eine Unterstützung in Höhe von 7.500 Euro für ihre Zweigstellen in St. Pölten und Krems. Damit werde die wichtige Arbeit des gemeinnützigen Vereins, der Ende letzten Jahres kurz vor der Schließung stand, weiter abgesichert. Die »Futterbox Österreich« habe es sich seit 2013 zur Aufgabe gemacht, kostenfreie Futter- und Sachspenden für Haustiere von Menschen in schwierigen Lebenssituationen bereitzustellen. Ziel des Vereins sei es, Tiere auch in finanziell herausfordernden Zeiten artgerecht zu versorgen und Tierleid zu vermeiden. Gleichzeitig werde verantwortungsvolle Tierhaltung gestärkt. Unterstützt würden ausschließlich Personen mit bereits vorhandenen Haustieren – eine gezielte und kontrollierte Ausgabe stelle sicher, dass Hilfe dort ankomme, wo sie tatsächlich benötigt werde. Eine Unterstützung von Verwahrlosung oder unverantwortlicher Tieranschaffung sei ausdrücklich ausgeschlossen.

In St. Pölten sei die »Futterbox« bereits seit vielen Jahren aktiv. Mehrmals monatlich würden Futterausgaben organisiert, um Tierhalterinnen und Tierhalter in prekären Situationen zu entlasten. Angesichts steigender Preise und der wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre sei der Bedarf an Unterstützung deutlich gestiegen. Rosenkranz betonte: »Die Futterbox Österreich zeigt eindrucksvoll, wie praktische und unbürokratische Hilfe aussehen kann. Wer ein Tier hält, übernimmt Verantwortung – und genau diese Verantwortung unterstützen wir mit dieser Förderung. Unser Ziel ist klar: Kein Tier soll aufgrund finanzieller Not seiner Besitzer leiden müssen«.

-lnö-

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»Weinpaket«

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Region Burgenland – Die »WINE Intergroup« unter dem Vorsitz von Robert Hergovich begrüße die Entscheidung des »Rates der Europäischen Union«, ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Unterstützung des europäischen Weinsektors zu beschließen. Mit dem neuen »Weinpaket« reagiere die »Europäische Union« auf die aktuellen Herausforderungen der Branche und setze wichtige Schritte zur Stabilisierung, Modernisierung und nachhaltigen Weiterentwicklung der Weinwirtschaft. Das Maßnahmenpaket sehe unter anderem eine verbesserte Steuerung des Produktionspotenzials vor. Ziel sei es, Angebot und Nachfrage besser in Einklang zu bringen und Marktverwerfungen vorzubeugen. Dazu sollen die bestehenden Instrumente für Pflanzgenehmigungen und Krisenmaßnahmen weiterentwickelt werden, um flexibler auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren zu können. Gerade in Zeiten schwankender Absatzmärkte und internationaler Konkurrenz sei dies ein entscheidender Beitrag zur Sicherung der Einkommen der Winzerinnen und Winzer.

Ein weiterer Schwerpunkt liege auf der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit. Gefördert werden sollen Investitionen in moderne Kellertechnik, Digitalisierung und klimafitte Bewirtschaftungsmethoden. Angesichts zunehmender Wetterextreme und der Auswirkungen des Klimawandels schaffe das »Paket« wichtige Rahmenbedingungen, um Weinbaubetriebe widerstandsfähiger zu machen. Unterstützt würden auch Maßnahmen zur Anpassung von Rebsorten sowie nachhaltige Produktionsmethoden, die ökologische und wirtschaftliche Interessen verbinden. Darüber hinaus bringe das »Paket« Erleichterungen im Bereich der Kennzeichnung und Vermarktung.

Einheitlichere und praxisnahe Regelungen sollen den Verwaltungsaufwand reduzieren und gleichzeitig Transparenz für Konsumentinnen und Konsumenten gewährleisten. Auch im Bereich der Absatzförderung sollen neue Möglichkeiten geschaffen werden, um europäische Weine auf Drittlandsmärkten besser zu positionieren und bestehende Märkte abzusichern. Von besonderer Bedeutung sei die stärkere Anerkennung des »Weintourismus« als wirtschaftlicher Faktor. Weinregionen seien nicht nur Produktionsstandorte, sondern auch kulturelle und touristische Zentren. Die Verknüpfung von Weinbau, Gastronomie, Hotellerie und regionaler Kultur schaffe Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Identität im ländlichen Raum. Das neue Maßnahmenpaket trage dieser Rolle Rechnung und stärke die Position der Weinregionen als attraktive Tourismusdestinationen.

-lbgld-

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Jahresbilanz
der Bayerischen Grenzpolizei

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Region Bayern – Im Jahr 2025 hätten bayerische Grenzfahnder insgesamt 1.902 unerlaubte Einreisen an den Land- und Luftgrenzen festgestellt. Dies entspreche einem Rückgang um über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2.385) und innerhalb der letzten zwei Jahre um fast 60 Prozent. Die Zahl der »Schleuserfälle« habe sich um über 34 Prozent auf 105 Delikte reduziert, so die Bilanz der »Bayerischen Grenzpolizei« für das Jahr 2025. »Die Grenzpolizei ist ein absolutes Erfolgsmodell und unsere Eliteeinheit gegen Kriminalität im Grenzraum. Bayern hat die längste Außengrenze aller Bundesländer. In Kooperation mit der Bundespolizei führen wir verstärkte Grenzkontrollen durch und sind zurück bei der Rechtslage vor 2015. Seit Gründung der Grenzpolizei zu Beginn meiner Amtszeit gab es über 135.000 Fahndungstreffer – davon allein 20.000 im vergangenen Jahr«, so Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ergänzte: »Diese Zahlen belegen deutlich: Unsere Grenzkontrollen wirken und sorgen für einen spürbaren Beitrag zur Eindämmung illegaler Migration. Gleichzeitig ist die Bayerische Grenzpolizei sehr erfolgreich im Kampf gegen menschenverachtende Schleuser und Waffen- und Drogenschmuggler«. Er begrüße ausdrücklich die jüngste Entscheidung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, die vorübergehenden Binnengrenzkontrollen um ein weiteres halbes Jahr zu verlängern: »Die Verlängerung der Grenzkontrollen ist richtig und notwendig. Schengen funktioniert nur mit wirksam geschützten Außengrenzen. Solange diese nicht konsequent gesichert sind, müssen wir weiterhin nationale Verantwortung übernehmen«. Zugleich unterstrich Herrmann die Bedeutung einer europäischen Lösung: »Die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems muss nun mit Nachdruck umgesetzt werden. Die Zeit der naiven Migrationspolitik ist vorbei«.

Im Jahr 2025 sei die »Bayerische Grenzpolizei« stark gefordert worden. Ihr seien insgesamt 20.805 Fahndungstreffer (2024: 18.623) gelungen, etwa weil ein Haftbefehl vorlag oder ein Fahrzeug wegen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben gewesen sei. Das entspreche einem Plus von knapp zwölf Prozent. Bei der Rauschgiftkriminalität seien an den Land- und Luftgrenzen 2.091 Fälle festgestellt worden (2024: 2.294). An den Landgrenzen hätten die bayerischen Grenzfahnder insgesamt mehr als 190 Kilogramm Rauschgift (2024: 680) beschlagnahmt. Ferner habe die Bayerische Grenzpolizei an den Landgrenzen 1.179 Waffen- und Sprengstoffdelikte (2024: 1.027) festgestellt. Bei den aufgedeckten Fällen seien an den Landgrenzen insgesamt 1.039 (2024: 930) Waffen und verbotene Gegenstände sichergestellt worden. Im Bereich der Urkundendelikte seien es 1.410 Fälle (2024: 1.383) gewesen, worunter beispielsweise Passfälschungen oder die missbräuchliche Verwendung von Ausweisen fallen.

Die »Bayerische Grenzpolizei« sei derzeit an insgesamt zwölf Grenzübergängen zu Österreich und zu Tschechien sowie an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen im Einsatz. Grundlage dafür sei eine Verwaltungsabsprache, welche die Bayerische Staatsregierung mit dem Bundesinnenministerium getroffen habe. Zur Unterstützung der »Grenzpolizei« würden ferner zusätzliche Kräfte der »Bayerischen Bereitschaftspolizei« eingesetzt.

-bstmi-

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Anklage
wegen Betrugs 
in Millionenhöhe

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Region Schweiz – Die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) hat am 24. Februar 2026 Anklage gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Schweizerischen Bundesbahnen AG, (SBB) insbesondere wegen gewerbsmässigen Betrugs, ungetreuer Amtsführung, schwerer Geldwäscherei und Urkundenfälschung eingereicht. Die BA werfe dem 54-Jährigen vor, die SBB während mehrerer Jahre und mithilfe von vier Mitbeschuldigten mittels Rechnungsstellungen für nicht erfolgte oder überteuerte Warenlieferungen um über 5 Millionen CHF betrogen zu haben. Die vier Mitbeschuldigten müssten sich wegen Gehilfenschaft zum mehrfachen – teilweise gewerbsmässigen – Betrugs, teilweise Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsführung und teilweise schwerer Geldwäscherei vor Gericht verantworten.

Der Hauptbeschuldigte entwickelte gemäss Anklageschrift im Jahr 2007 mithilfe von zwei Mitbeschuldigten respektive deren Gesellschaften ein System, um die SBB zu betrügen: In seiner Funktion als Projekt-und später Abteilungsleiter soll der 54-Jährige Materialbestellungen im entsprechenden System der SBB erfasst haben. In der Folge habe er gemäss Anklage der SBB über die Gesellschaften der beiden Mitbeschuldigten Rechnungen für Lieferungen gestellt, damit er nicht im eigenen Namen gegenüber der SBB in Erscheinung treten musste. In wenigen Fällen habe der Hauptbeschuldigte tatsächlich Waren geliefert, für welche die SBB jedoch keine Verwendung hatte und welche dieser überteuert in Rechnung gestellt wurden. Mehrheitlich seien Lieferung jedoch ausgeblieben.

Das Geld sei gemäss Anklage zunächst von der SBB auf Konten der teilweise eigens für diesen Zweck gegründeten Gesellschaften der beiden Mitbeschuldigten geflossen. Diese leiteten die Zahlungen nach Abzug eines »Lohnes« auf das Konto einer Gesellschaft weiter, für deren Gründung der Hauptbeschuldigte eine dritte Mitbeschuldigte einspannte. Einzelne Zahlungen sollen auf das Konto einer unbeteiligten Drittperson geflossen sein, auf deren Konto der Hauptbeschuldigte mittels Vollmacht Zugriff hatte. In der Folge transferierte der Hauptbeschuldigte die Gelder auf andere Konten weiter oder verbrauchte diese.

Im Jahr 2010 seien zwei weitere Gesellschaften im Handelsregister eingetragen worden, als deren Geschäftsführerin und einziges Mitglied des Verwaltungsrates ebenfalls die dritte Mitbeschuldigte fungierte. Für ihre Dienste – Eintragung ins Handelsregister, Unterzeichnen diverser Dokumente – soll sie einen Gewinnanteil erhalten haben. Teilweise soll der Hauptbeschuldigte auch deren Unterschrift sowie einmal einen Darlehensvertrag gefälscht haben, um den plötzlichen Vermögenszuwachs gegenüber der zuständigen Treuhandgesellschaft zu plausibilisieren. Zusätzlich zur Zustellung der Rechnungen über die Gesellschaften der beiden ersten Mitbeschuldigten habe der Hauptbeschuldigte gemäss Anklage über diese zwei neu gegründeten Gesellschaften begonnen der SBB selbst Rechnungen zu stellen. Schliesslich habe er die Zusammenarbeit mit den beiden ersten Mitbeschuldigten vollends beendet. Der vierte Mitbeschuldigte soll fingierte Rechnungen ausgestellt haben um die Buchhaltung der von der dritten Mitbeschuldigten eingetragenen Gesellschaften zu plausibilisieren. Die BA werfe einem vierten Beschuldigten vor, diesen Gesellschaften zu diesem Zweck Rechnungen für die fiktive Lieferung von Material ausgestellt zu haben. Das so an die Gesellschaften des vierten Beschuldigten bezahlte Geld soll dieser nach Abzug eines  »Lohnes« wiederum über andere Bankkonten an den Hauptbeschuldigten zurücktransferiert haben.

Vorwürfe teilweise verjährt
Die SBB erstattete Ende September 2024 Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft, die wenige Tage später ein Strafverfahren eröffnete. Im Zeitraum von 2007 bis 2024 soll die SBB im Umfang von insgesamt knapp 8,7 Millionen CHF geschädigt worden sein. Die Strafverfolgung eines Teils dieser Vorwürfe sei aufgrund der Verjährungsfristen von 15 Jahren verjährt. Dies habe zur Folge, dass sich die den Beschuldigten insgesamt vorgeworfene deliktische Bereicherung zum Nachteil der SBB auf rund 5 Millionen CHF reduziere.

Gewinnanteile und Anklagepunkte
Der Hauptbeschuldigte habe sich gemäss BA aus den deliktischen Handlungen zum Nachteil der SBB im Umfang von rund 4,4 Millionen CHF bereichert. Er werde dafür wegen »ungetreuer Amtsführung« beziehungsweise »teilweisen Versuchs der mehrfachen ungetreuen Amtsführung«, »gewerbsmässigen Betrugs« beziehungsweise »teilweisen Versuchs des mehrfachen Betrugs«, »schwerer Geldwäscherei« und »mehrfacher Urkundenfälschung« angeklagt. Die »deliktische Bereicherung« der Mitbeschuldigten umfasse gemäss BA zwischen 14.750 CHF und 413.044 CHF. Sie sollen wegen Gehilfenschaft zum mehrfachen – teilweise gewerbsmässigen – Betrugs, teilweise Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsführung und teilweise schwerer Geldwäscherei angeklagt werden. Für alle Verfahrensbeteiligten gelte bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Urteils die Unschuldsvermutung.

-chbk-

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Photonen-KI
für den 
Mittelstand

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Region Bayern – Das Bayerische Staatsministerium für Digitales setze sein Programm »KI-Transfer Plus« fort und startet in die fünfte Runde. Ab jetzt könnten sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus ganz Bayern bewerben. Während in den vergangenen Jahren der Schwerpunkt des Programms auf großen Sprachmodellen gelegen habe, kehre das Programm dieses Jahr zu seinen Wurzeln zurück und sei für sämtliche Arten der Künstlichen Intelligenz offen. Erstmals sollen im Rahmen des Programms in diesem Jahr auch »photonische KI-Rechner« – eine neuartige Technologie, bei der Licht (Photonen) statt rein elektrischer Ströme für KI-Berechnungen genutzt werde – in der Praxis pilotiert. Die Technologie gelte als besonders energieeffizient und leistungsstark und eröffne neue Perspektiven für industrielle Anwendungen.

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring betonte: »KI ist die industrielle Revolution unserer Zeit und wird darüber entscheiden, wo der Wohlstand der Zukunft entsteht. Wenn wir wollen, dass Bayern auch morgen Industrieland Nummer eins bleibt, müssen wir technologisch ganz vorne mitspielen. Mit KI-Transfer Plus bringen wir modernste KI direkt in die Betriebe und das Herz unseres bayerischen Mittelstands – und mit der Integration von Photonen-KI erschließen wir eine neue Dimension der Rechenleistung. Licht statt Strom: Das steht für Tempo, Effizienz und technologischen Vorsprung«.

Mit »KI-Transfer Plus« unterstütze das Bayerische Digitalministerium gemeinsam mit der »Bayern Innovativ« GmbH als umsetzendem Partner gezielt mittelständische Unternehmen dabei, Künstliche Intelligenz strategisch im eigenen Betrieb zu verankern und konkrete Anwendungen produktiv umzusetzen. Jeder Durchlauf erstrecke sich über neun Monate und begleite 24 Unternehmen intensiv auf ihrem Weg von der ersten Analyse bis zur Implementierung. Der neue Programmdurchlauf beginne im Mai 2026.

Zunächst entwickelten die teilnehmenden Unternehmen eine passgenaue KI-Strategie, die auf ihre Geschäftsmodelle und Prozesse zugeschnitten sei. Parallel erfolge ein systematischer Wissensaufbau, um Führungskräfte und Mitarbeitende für den produktiven Einsatz von KI zu qualifizieren. Im dritten Schritt werde ein konkreter KI-Anwendungsfall im Unternehmen umgesetzt – von der Konzeption bis zur praktischen Implementierung. Ziel sei es, theoretische Grundlagen zu vermitteln, vor allem aber auch messbare Wertschöpfung zu generieren. Die Betreuung der teilnehmenden Unternehmen erfolge vor Ort durch acht KI-Regionalzentren, die an Hochschulen in ganz Bayern angesiedelt seien. Weitere Informationen unter www.ki-transfer-plus.de

-bstmd-

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