Alpenrand-Magazin Archiv 2022/08

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KW 35 – 2022
29.08.-04.09.2022

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Coburger
Bahnhof
ist
Deutschlands
Bahnhof des Jahres
2022

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Region Oberfranken – Der Coburger Bahnhof ist Deutschlands Bahnhof des Jahres 2022. Das hat der Interessenverband „Allianz pro Schiene“ bekannt gegeben, der seit 2004 jährlich einen Wettbewerb zu den besten Bahnstationen bundesweit durchführt. Der Knotenbahnhof im nordwestlichen Oberfranken wird täglich von rund 80 Zügen angefahren, darunter acht ICEs der Hochgeschwindigkeitsverbindung von Bayern nach Berlin. Die Anbindung an die Neubaustrecke Ende 2017 ist der Anstoß gewesen, den Coburger Bahnhof seit 2016 Schritt für Schritt auszubauen und zu modernisieren. Als erster Schritt war bis Ende 2018 die Verkehrsstation im Rahmen des Bayern-Pakets 2013 bis 2018, auch mit freiwilliger Unterstützung des Freistaats, komplett barrierefrei ausgebaut worden. In einer umfassenden Sanierung in den Jahren 2020 und 2021 haben Bund, Freistaat Bayern, Deutsche Bahn und die Stadt Coburg ergänzend in mehr Komfort am Bahnhof investiert. Dabei ist unter anderem die historische Empfangshalle modernisiert worden. Bis Mitte des Jahrzehnts wollen die Deutsche Bahn und der Freistaat für eine stabilere Abwicklung des Schienenpersonennahverkehrs den Bahnhof Coburg noch um einen zusätzlichen Bahnsteig ergänzen.

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Der Coburger Bahnhof hat bei seiner Entwicklung auch davon profitiert, dass die DB Station&Service AG ihn 2019 zu einem von bundesweit 16 sogenannten „Zukunftsbahnhöfen“ bestimmt hat, an denen die DB neue Ideen einführt und testet. Neben Coburg zählt im Freistaat auch der Bahnhof in Freising zu dieser Kategorie. Coburg ist bereits der siebte Bahnhof in Bayern, der die Auszeichnung „Bahnhof des Jahres“ erhält. In der Vergangenheit waren Oberstdorf (2006), Landsberg am Lech (2007), Aschaffenburg (2012), Murnau (2013), Bayerisch Eisenstein (2017) und zuletzt Altötting (2020) als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen. Damit stellt der Freistaat von allen Bundesländern bislang die meisten Gewinner. Voraussichtlich im Herbst 2022 soll in einem Festakt in Coburg das Siegersignet „Bahnhof des Jahres 2022“ am Bahnhof angebracht werden.

-stmb- Bilder: Allianz pro Schiene / Christopher Schmid

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Stärkung
der
Sicherheits-
und Verteidigungsindustrie

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Bayern und Baden-Württemberg setzen sich bei der Bundesregierung für die Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Deutschland ein. In einem gemeinsamen Schreiben an den Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Sven Giegold, bekräftigten Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, und Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, dass eine leistungsfähige Sicherheits- und Verteidigungsindustrie gerade vor dem Hintergrund des Angriffskrieges auf die Ukraine von nationalem Interesse sei. Sie diene nicht nur wesentlich dem Schutz von Sicherheit und Freiheit, sondern treibe auch Innovationen in anderen Industriebereichen voran und sichere Arbeitsplätze. Die führende Rolle im Bereich der Spitzentechnologie sei jedoch durch aktuelle Entwicklungen gefährdet.

„Schlüsseltechnologien und industrielle Kapazitäten in Deutschland sichern die internationale Mitsprache, Mitgestaltungs- und Kooperationsfähigkeit. Viele Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sehen sich jedoch insbesondere vor dem Hintergrund der verstärkten Nachhaltigkeitsdiskussionen, wie beispielsweise im Rahmen der auf EU-Ebene erwogenen Schaffung einer Sozialtaxonomie, mit Zurückhaltung von Banken, Versicherungen und sonstiger Geschäftspartnern konfrontiert. Diese beginnen bereits, sich aus teils langjährigen Geschäftsbeziehungen zurückzuziehen. Die Brüsseler Pläne gefährden die führende Rolle im Bereich der Spitzentechnologie und schlussendlich Arbeitsplätze, insbesondere an Standorten in Bayern und Baden-Württemberg. Es muss gewährleistet werden, dass die Unternehmen nicht von den notwendigen finanziellen Ressourcen abgeschnitten werden“, betonte Staatssekretär Weigert. Staatssekretär Dr. Rapp ergänzte: „Der Krieg in der Ukraine hat eine geopolitische und wirtschaftspolitische Zäsur ausgelöst und uns die Bedeutung einer starken Sicherheits- und Verteidigungsindustrie vor Augen geführt. Eine leistungs- und wettbewerbsfähige nationale Industrie ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil für die sicherheitspolitische Vorsorge Deutschlands, sondern darüber hinaus Teil des deutschen Beitrags zu einer glaubhaften europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Hinzu kommt, dass die Betriebe zur Innovationsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes beitragen. Zusätzliche Belastungen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie für viele weitere Bereiche der Wirtschaft sollten daher, auch mit Blick auf zunehmend fragile Lieferketten, zwingend vermieden werden.“ Außerdem gefährde die restriktive Genehmigungspraxis häufig eine europäische Kooperation in der Sicherheitspolitik. Auch eine weitere Verschärfung im Zuge des geplanten Rüstungsexportkontrollgesetzes solle als nationaler Sonderweg nicht weiterverfolgt werden.

-stmwi-

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Die Zukunft
gehört den Mutigen

ZeMobil: Eine nachhaltige
Elektrofahrzeug-Alternative

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Region Miesbach – Alle reden von Erderwärmung, Luftverschmutzung, Verkehrskollaps, Lärm, Benzinpreis usw.: Franz Zehendmaier, Kfz- und Zweirad-Mechanikermeister aus Kreuth-Scharling im Landkreis Miesbach, tüftelt an einer nachhaltigen Elektrofahrzeug-Alternative. Zehendmaier ist stets bestrebt, mit den von Ihm entworfenen und gebauten umweltfreundlichen Rollern, Menschen mit und ohne Handicap eine völlig neue Welt der Mobilität zu erschließen. Der Bundesinnovationspreis für E-Mobilität wurde ihm bereits im Jahre 2010 für einen Tret- und Sitzroller verliehen.

Mit einer kleinen Gruppe von Handwerkern, Meistern, Ingenieuren und Erfindern hat Zehendmaier nun das „ZeMobil“ entwickelt – ein dreirädriges E-Fahrzeug, das praktisch und umweltfreundlich sowohl für gewerbliche als auch private Fahrten bestens geeignet ist. Das „ZeMobil“ ist ein E-Fahrzeug, welches sehr platzsparend ist und es können sogar zwei Personen – auch mit körperlichen Einschränkungen – damit fahren. Ferner kann man es ganz einfach auf einem PKW-Heckträger transportieren. Mit Mofa-Zulassung ist es mit einer Geschwindigkeit bis zu 20 Stundenkilometern zugelassen. Ein bequemer, leichter Einstieg und gute Sicht durch eine Art Steh-Sitz-Position machen die Nutzung komfortabel. Das Elektromobil in Leichtbauweise bietet sich unter anderem als privates Alltagsfahrzeug sowie als Transportfahrzeug für Kommunen, im Werksverkehr und ganz umweltbewusst im Tourismusbereich an.

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Für den Tüftler Franz Zehendmaier ist es ein Ziel, mit dem „ZeMobil“ den Verkehr umweltfreundlich zu reduzieren und Mobilität bis ins hohe Alter zu ermöglichen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die überwältigende Nachfrage nach der Vorstellung des Prototypen ermutigte ihn dazu, so schnell wie möglich mit der Produktion zu starten. Weitere Informationen unter roller-fabrik-tegernsee.de

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-am- Bilder: fz, ak

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71. Internationaler
Musikwettbewerb
der ARD

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Region München – Seit 1952 wird der ARD-Musikwettbewerb in München vom Bayerischen Rundfunk ausgerichtet. Er gilt als der größte Wettbewerb für klassische Musik weltweit und wird jährlich in vier verschiedenen Fächern und insgesamt 21 Wettbewerbskategorien durchgeführt. Wegen der nachhaltigen Förderung der jungen Musikerinnen und Musiker gehört der ARD-Musikwettbewerb zu den wichtigsten Projekten der Kulturförderung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. In diesem Jahr findet der ARD-Musikwettbewerb wieder vollständig in Präsenz statt, nachdem im letzten Jahr die erste Runde Corona-bedingt per Video-Einreichung durchgeführt worden war. Der Wettbewerb startet am 29. August in München und geht mit dem letzten Preisträgerkonzert am 16. September zu Ende. Er umfasst die Fächer Flöte, Posaune, Streichquartett und Klavier, jene Kategorien, die 2020 aufgrund der Pandemie ausgefallen sind.

Sehr hohe Anmeldequote
Ungebrochen hoch ist in diesem Jahr wieder die Zahl der Bewerbungen mit insgesamt 670 Instrumentalisten sowie Quartetten aus 55 Ländern und fünf Kontinenten, davon allein 330 Bewerbungen im Fach Klavier – so viele wie noch nie, gefolgt von Flöte, Posaune und Streichquartett. Eingeladen wurden nach der Vorauswahl durch vier Fachjurys 234 Musikerinnen und Musiker aus 40 Ländern und vier Kontinenten. 86 Prozent kommen aus dem Ausland – das unterstreicht eindrucksvoll die Internationalität und ungebrochene Anziehungskraft des Musikwettbewerbs.

Ablauf
Den Auftakt macht am Montag, 29. August, das Fach Flöte (29.8. – 7.9.), diesem folgen die Fächer Posaune (31.8. – 9.9.) und Streichquartett (2.9. – 10.9.) sowie schließlich Klavier (3.9. – 11.9.). In den Semifinal- und Finalrunden werden die Teilnehmenden vom Münchener Kammerorchester, dem Münchner Rundfunkorchester – unter der Leitung von Christian Reif – und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks – unter der Leitung von Joshua Weilerstein – begleitet. Zum Abschluss präsentieren sich die Preisträgerinnen und Preisträger noch einmal in drei Konzerten am 14., 15., und 16. September im Prinzregententheater und im Herkulessaal der Residenz.

Der ARD-Musikwettbewerb
Die einzigartige Strahlkraft des ARD-Musikwettbewerbs zeige sich im umfangreichen Programmangebot der ARD sowie Aufnahmen und Einladungen zu Konzertreihen und Festivals der einzelnen ARD-Rundfunkanstalten und langjährigen Kooperationspartnern des Wettbewerbs. Seit 2001 wird darüber hinaus im darauffolgenden Frühjahr in Zusammenarbeit mit lokalen Veranstaltern eine Kammermusik-Tournee mit ausgewählten Preisträgern organisiert. Für viele Künstlerinnen und Künstler war München das Sprungbrett zur internationalen Karriere. So finden sich unter den bisherigen Preisträgern u.a. Jessye Norman, Thomas Quasthoff, Robert Holl, Anne Sofie von Otter, Maurice André, Sol Gabetta, das Tokyo String Quartet, Christoph Eschenbach, Yuri Bashmet, Heinz Holliger, Francois Leleux, das Quatuor Ebène, das Armida Quartett, Sebastian Manz, Julian Steckel, Fabian Müller und viele andere.

-br-

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Herbstmarkt
in Tegernsee

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Region Miesbach –Hereinspaziert“ heißt es wieder, wenn durch die Rosenstrasse der Stadt Tegernsee der Duft von gebrannten Mandeln weht, denn dann ist wieder Zeit für den Herbstmarkt. Nach langer Pause hoffen Veranstalter und Aussteller auf viele Besucher. Zum Sehen, Staunen und Mitnehmen möchten die vielen unterschiedlichen Angebote der Marktfiranten anregen. So laden Stände mit junger Mode, schicken Kopfbedeckungen oder Lederwaren, modernem oder antikem Schmuck und vielem mehr zum Kauf ein. Bodenständiger geht es bei den Anbietern von Pfannen, Kochgeschirr und der Messerschleiferei zu. Düfte und allerlei Köstliches findet man in Form von ätherischen Ölen und Salben, Gewürzen, Kräutern, Ölen und Essig, diversen Teemischungen sowie Äpfeln. Geschenkartikel und Dekoratives für Haus und Garten aus Holz oder Beton sowie Gebundenes aus Latschenkiefern vervollständigen die vielseitige Angebotspalette. Für kulinarische Freuden sorgen, neben den beliebten süßen Leckereien, pikante Käse-, Schinken- und Wurst-Spezialitäten, Mediterranes sowie allerlei Backwaren. Die Stadt Tegernsee veranstaltet den Herbstmarkt in der Rosenstrasse am Sonntag, den 4. September und heißt die Besucher ab 10 Uhr, bei freiem Eintritt, willkommen.

-am- Bild: am

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Große
Wertschätzung
für Ehrenamtliche

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Region Neuburg-Schrobenhausen – Tausende Ehrenamtliche engagieren sich im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in den unterschiedlichsten Bereichen und tragen so zum Wohl der Allgemeinheit bei. Eine von ihnen ist die 21-jährige Informatikstudentin Surieh Mehri, die als Laiendolmetscherin aktiv ist und dort, wo ihre Unterstützung benötigt wird, von Persisch oder Dari ins Deutsche übersetzt. Die aus Afghanistan stammende junge Frau hat ihre Qualifizierung zur Laiendolmetscherin über eine Initiative der hauptamtlichen Integrationslotsen absolviert. Nun wird sie zum Tag des Übersetzens in der Rubrik „Ehrenamt der Woche“ der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für das Ehrenamt, Eva Gottstein, vorgestellt. „Ich danke Surieh Mehri für ihr ehrenamtliches Engagement. Als Laiendolmetscherin leistet sie einen wertvollen Beitrag bei der Integration neuer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aus dem Ausland zu uns kommen“, betonte Gottstein.

Um Surieh Mehri persönlich kennenzulernen, besuchte Gottstein sie in ihrem Landkreis. Landrat Peter von der Grün sowie Emmy Böhm, Leiterin des Ausländeramtes, und die hauptamtliche Integrationslotsin Julia Brendel begrüßten den Besuch aus München. Peter von der Grün dankte der Landtagsabgeordneten für die Aufmerksamkeit, die sie dem Ehrenamt entgegenbringt: „Es ist wichtig, das bürgerschaftliche Engagement zum Thema zu machen und den Ehrenamtlichen Wertschätzung entgegenzubringen“. Eva Gottstein erklärte, dass sie sich als Sprachrohr der Ehrenamtlichen sehe und ihr deshalb der persönliche Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern so wichtig sei. Dabei zeigte sie sehr großes Interesse an den Laiendolmetschern im Landkreis und ließ sich ausführlich über deren Aufgabe berichten.

Surieh Mehri erzählte, wie sie auf das Ehrenamt aufmerksam geworden war: „Meine Familie ist 2011 aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Schon als Kind habe ich für meine Eltern zum Beispiel bei Terminen in verschiedenen Ämtern übersetzt.“ Als sie dann im vergangenen Jahr auf die ehrenamtlichen Laiendolmetscher aufmerksam wurde, wusste sie: „Das könnte was für mich sein.“ Über die hauptamtlichen Integrationslosten hat sie sich für eine Ausbildung beworben und konnte diese im vergangenen Jahr erfolgreich abschließen. Seither war sie schon einige Male als Übersetzerin in Schulen, beim Arzt oder als Formularlotsin für afghanische Ortskräfte im Einsatz. „Durch die Ausbildung konnte ich meine Erfahrungen professionalisieren. Die neu gelernten Techniken erleichtern mir die Tätigkeit“, erklärte sie und ergänzte: „Es ist schön, den Menschen helfen zu können. Ich kann mich gut in die Lage der Leute hineinversetzen, wenn sie nicht verstanden werden und sie niemanden verstehen.“

Nach einem Auswahlverfahren zur persönlichen Eignung absolvieren Laiendolmetscher eine Qualifizierungsmaßnahme, in der sie unter anderem Techniken des Dolmetschens lernen. Aber auch die eigene Migrationsgeschichte und Selbstreflexion sowie Schweigepflicht und Neutralität sind Teil der Qualifizierung. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen haben die Laiendolmetscherinnen und -dolmetscher eine Qualifizierungsmaßnahme in Kooperation mit der Diakonie Augsburg durchlaufen. Da der Bedarf weiterhin gegeben ist, wird es eine weitere Qualifizierungsstaffel geben. „Wir suchen noch interessierte Bewerberinnen und Bewerber“, erklärte Integrationslotsin Julia Brendel. Sie wies darüber hinaus noch auf ein weiteres Projekt des Landkreises hin: „Wir haben in diesem Jahr das Sprachcafé für Frauen in Neuburg gegründet. Es findet jeden Dienstag von 9 bis 11 Uhr im „das otto“ in lockerer Atmosphäre statt. Alle Frauen, die sich austauschen und so ihre Sprachkenntnisse üben wollen, sind herzlich willkommen.“

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Beim Besuchstermin v.l.:  Emmy Böhm, Leiterin des Ausländeramtes; Eva Gottstein, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für das Ehrenamt;
Surieh Mehri; Julia Brendel, hauptamtliche Integrationslotsin sowie Landrat Peter von der Grün

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Neues
Dienstfahrzeug

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Region Miesbach – Nachhaltig und umweltschonend ist das neue Dienstfahrzeug der Gemeindeverwaltung in Hausham. Stellvertretend für alle Mitarbeiter erhielt Bürgermeister Jens Zangenfeind vom größten regionalen Netzbetreiber Bayerns „Bayernwerk Netz“ ein nagelneues E-Bike zur Verfügung gestellt. „Wir als in der Region verwurzeltes Unternehmen wollen mit dem E-Bike die Gemeinden sinnvoll beim Energiesparen unterstützen. Das Rad ist optimal für kurze Dienstfahrten geeignet“, betonte Alexander Usselmann von der Bayernwerk Netz GmbH – Region Oberbayern bei der Übergabe.

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Bei der Übergabe des E-Bikes v.l.: Martin Reisberger, Kämmerer der Gemeinde Hausham;
Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham und Alexander Usselmann von der Bayernwerk Netz GmbH – Region Oberbayern

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Hocherfreut begutachteten der Bürgermeister und sein Kämmerer, Martin Reisberger, das neue Fahrzeug des gemeindlichen Fuhrparks und erläuterten die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. So seien, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und einer Reichweite von rund 120 Kilometern, fortan Dienstfahrten eine Leichtigkeit. Das neue Dienstrad steht allen 30 Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung während der Arbeitszeiten zur Verfügung und soll die Fahrten mit dem Auto auf ein Minimum reduzieren.

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Neueinteilung
von Wahlkreisen
für die Bundestagswahl 2025

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Die in jeder Wahlperiode eingesetzte Wahlkreiskommission des Bundes hat ausgehend von der bestehenden Rechtslage erste Überlegungen vorgelegt, wie entsprechend der bisherigen gesetzlichen Vorgabe die Zahl der Wahlkreise von bundesweit 299 auf 280 reduziert werden könnte. Bayern hätte in diesem Fall nicht mehr 46, sondern nur noch 44 Wahlkreise. Nach Ansicht der Wahlkreiskommission könnte in Oberfranken und in Niederbayern je ein Wahlkreis weniger gebildet werden, da dort mehrere Wahlkreise im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich klein sind und zum Teil bereits die gesetzlich zwingend zu beachtende Neueinteilungsgrenze überschreiten. Außerdem wären damit zugleich die 44 Wahlkreise auf die Regierungsbezirke entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil verteilt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat nun auf Bitte der Wahlkreiskommission das Anhörungsverfahren eingeleitet: “Wir haben die Landesverbände der im Bundestag vertretenen Parteien gebeten, sich bis zum 19. September 2022 zu den Überlegungen der Wahlkreiskommission zu äußern“. Herrmann weist allerdings darauf hin, dass derzeit auf Bundesebene eine grundlegende Änderung des Bundeswahlrechts diskutiert wird, die dazu führen könnte, dass es bundesweit bei 299 Wahlkreisen bleibt, aber nicht mehr alle erfolgreichen Erststimmenkandidaten tatsächlich in den Bundestag einziehen.

Die Wahlkreiskommission hat sich zunächst aber damit zu befassen, dass im Jahr 2020 der Bundestag beschlossen hat, die Zahl der Wahlkreise mit Wirkung zum 1. Januar 2024 von 299 auf 280 zu reduzieren. Hiervon ausgehend könnte sich die Wahlkreiskommission in Bayern folgende Neueinteilungen vorstellen: Die Landkreise Wunsiedel im Fichtelgebirge und Kulmbach würden zusammen mit der kreisfreien Stadt Hof und dem Landkreis Hof einen Wahlkreis bilden. Ein zweiter Wahlkreis könnte sich dann aus der kreisfreien Stadt Coburg sowie den Landkreisen Coburg, Lichtenfels und Kronach zusammensetzen. Der Wahlkreis Bamberg könnte dergestalt neu zugeschnitten werden, dass der nördliche Teil des Landkreises Bamberg hinzukommt, dafür aber einige Gemeinden aus dem Landkreis Forchheim (Igensdorf, Langensendelbach und Neunkirchen am Brand sowie die zu den Verwaltungsgemeinschaften Dormitz, Effeltrich, Gosberg und Kirchehrenbach gehörenden Gemeinden) an den Wahlkreis Bayreuth abgegeben könnten.

In Niederbayern ließen sich nach Auffassung der Wahlkreiskommission bei Abgabe eines Wahlkreises die verbleibenden vier Wahlkreise so einteilen, dass sie mit den Gebietsgrenzen von Landkreisen übereinstimmen würden: Der Wahlkreis Passau könnte die vier Gemeinden aus dem Landkreis Passau (Aicha vorm Wald, Eging am See, Fürstenstein, Hofkirchen) zurückerhalten. Der Landkreis Freyung-Grafenau könnte dem bestehenden Wahlkreis Straubing zugeordnet werden. Der Wahlkreis Landshut würde die an den Wahlkreis Rottal-Inn abgegebene Verwaltungsgemeinschaft Gerzen und die Verwaltungsgemeinschaft Wörth an der Isar wiederaufnehmen und der Wahlkreis Rottal-Inn würde dann neben den Landkreisen Rottal-Inn und Dingolfing-Landau auch den Landkreis Deggendorf mit umfassen. Außerdem dürfte es nach Ansicht der Wahlkreiskommission erforderlich werden, den Wahlkreis Weiden zu vergrößern. Dieser Wahlkreis könnte etwa um die Gemeinden Vilseck, Freyung, Hirschau,Schnaittenbach, Freudenberg und Verwaltungsgemeinschaft Hahnbach aus dem Wahlkreis Amberg erweitert werden.

Bei bundesweit 280 Wahlkreisen und einem damit neu errechneten Wahlkreisdurchschnitt bestünde aus Sicht der Wahlkreiskommission die Möglichkeit, vormals notwendig gewordene Durchschneidungen von Landkreisen rückgängig zu machen, und zwar Im Wahlkreis Regensburg durch Wiedereingliederung der Verwaltungsgemeinschaft Wörth an der Donau, im Wahlkreis Fürth durch Wiederaufnahme der Verwaltungsgemeinschaft Uehlfeld und im Wahlkreis Augsburg-Land durch Zuordnung der vor der letzten Bundestagswahl abgegebenen Gemeinde Altenmünster.

Die Wahlkreiskommission wird zu Beginn jeder Wahlperiode des Deutschen Bundestags vom Bundespräsidenten ernannt. Sie hat die Aufgabe, über Änderungen der Bevölkerungszahlen im Wahlgebiet zu berichten und darzulegen, ob und welche Änderungen der Wahlkreiseinteilung sie im Hinblick darauf für erforderlich hält. Die Zahl der Wahlkreise in den einzelnen Ländern muss deren Bevölkerungsanteil soweit wie möglich entsprechen.

Nach erfolgter Anhörung prüft die Wahlkreiskommission die eingegangenen Stellungnahmen, bevor die Landesregierungen unter erneuter Einbeziehung der Landesverbände nochmals Gelegenheit zur Äußerung erhalten. Die Wahlkreiskommission muss ihren Bericht bis Januar 2023 dem Bundesinnenministerium erstatten. Über Änderungen der Wahlkreiseinteilung entscheidet dann allein der Bundestag im Rahmen eines Gesetzgebungsverfahrens.

-stmi-

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150 Jahre
Königshaus
Schachen

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Region Garmisch-PartenkirchenDas „Königshaus am Schachen“ feiert sein 150-jähriges Jubiläum! Es ist nicht nur wegen der einzigartigen Details, sondern auch seiner atemberaubenden Aussicht ein beeindruckendes Kleinod der bayerischen Alpen. König Ludwig II. entschied sich für diesen Ort zur Errichtung des Königshauses, weil er von dort gleich mehrere seiner bevorzugten Zufluchtsorte im Gebirge sehen konnte. Vom „Königshaus am Schachen“ sind unter anderem die Jagdhäuser seines Vaters Maximilian II. auf dem Hochkopf über dem Walchensee und auf dem Grammersberg über dem Isartal sowie der Aussichtspavillon auf der Schöttelkarspitze im Karwendel zu sehen, wohin sich auch König Ludwig II. gerne zurückzog.

Der Bau des Holzhauses im Schweizer Chaletstil wurde 1870 begonnen und noch im selben Jahr fertiggestellt. Jedoch war König Ludwig II. mit dem Ergebnis, insbesondere dem „Türkischen Zimmer“, nicht zufrieden. Das Obergeschoss wurde daraufhin erweitert. Hierzu musste außen eine Balkenkonstruktion angebracht werden, auf welcher der vergrößerte Raum ruhen konnte. Im August 1872 war das „Königshaus am Schachen“ in seiner jetzigen Form vollendet. Ludwig II. verbrachte seitdem jedes Jahr seinen Geburtstag am 25. August im „Königshaus am Schachen“.

Anlässlich des 177. Geburtstags von König Ludwig II. findet auch dieses Jahr am Donnerstag, 25. August um 11 Uhr, wieder eine Bergmesse der katholischen Partenkirchner Pfarrei Maria Himmelfahrt vor dem „Königshaus am Schachen“ statt. Die musikalische Umrahmung übernehmen traditionell einheimische Musikanten. Um die leibliche Stärkung nach dem Gottesdienst kümmern sich die Wirte des Schachenhauses.

-stmfh-

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Verstärkter
Ausbau
der erneuerbaren Energien

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Region Bayern – Der verstärkte Ausbau der erneuerbaren Energien sei ein Eckpfeiler auf dem Weg zu einer nachhaltigen, klimafreundlichen, aber vor allem auch unabhängigen Energieversorgung der Zukunft. Dem Ausbau der Windkraft in Bayern komme dabei eine bedeutende Rolle zu. Mit der vorgesehenen Reform der 10 H-Regelung werden gezielte Erleichterungen zur Errichtung von Windrädern in Bayern eingeführt. Unter anderem wird die Bayerische Bauordnung geändert. In den von 10 H ausgenommenen Gebieten soll grundsätzlich ein Mindestabstand von 1.000 Metern von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung gelten, sofern die Wohnbebauung nicht ihrerseits nur ausnahmsweise baurechtlich zulässig ist: Windenergieanlagen in Vorrang- und Vorbehaltsgebieten, die in einem Raumordnungsplan für die Windkraftnutzung festgesetzt sind. Raumordnungspläne sind das Landesentwicklungsprogramm und die Regionalpläne.

Desweiteren werden Ausnahmen von der 10 H-Regelung für nachfolgende Fallgruppen vorgesehen: Windenergieanlagen, die in einem Abstand von bis zu 2.000 Metern um ein Gewerbe- oder Industriegebiet errichtet werden und bei denen der erzeugte Strom überwiegend zur Versorgung der in dem Gewerbe- oder Industriegebiet bestehenden Betriebe bestimmt ist; Windenergieanlagen in vorbelasteten Gebieten längs von Haupteisenbahnstrecken, Autobahnen oder vier- oder mehrstreifigen Bundesstraßen in einem Korridor von 500 Metern zzgl. der geltenden Mindest- und Sicherheitsabstände; Repowering, bei dem eine bestehende Windenergieanlage modernisiert oder ausgetauscht wird; Windenergieanlagen, die auf militärischem Übungsgelände errichtet werden; Windenergieanlagen, die im Wald errichtet werden, wenn von der Mitte des Mastfußes zum Waldrand mindestens ein Abstand eingehalten wird, der dem Radius des Rotors entspricht. Voraussetzung ist, dass der Wald bei Inkrafttreten des Gesetzes schon besteht. Die Regionalen Planungsverbände werden in einem gesonderten Rechtsetzungsverfahren zur Änderung des Landesentwicklungsprogramms Bayern verpflichtet, ausreichende Flächen an Vorranggebieten für die Errichtung von Windenergieanlagen festzulegen. Auch der Ausbau der Photovoltaik soll im „Sonnenland Bayern“ vorangetrieben werden.

-bsr- Bild: am

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Bayerns
hundertstes
„Digitales Amt“

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Region Bayern – Das Bayerische Staatsministerin für Digitales hat kürzlich das hundertste Digitale Amt im Freistaat ausgezeichnet. Die Auszeichnung geht an die Verwaltungsgemeinschaft Iphofen, welche im Landkreis Kitzingen in Unterfranken liegt. Das vom Digitalministerium verliehene Prädikat ehrt Gemeinden, Städte und Landkreise, die ihren Bürgern mindestens 50 Verwaltungsleistungen digital anbieten. Das „Digitale Amt“ war auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales im Juli 2021 mit den ersten sieben Kommunen gestartet. Innerhalb eines Jahres kletterte die Teilnehmerzahl nun auf einen dreistelligen Wert. Befanden sich anfangs insbesondere Städte und größere Gemeinden unter den Ausgezeichneten, zählen heute sehr viele kleine Kommunen dazu.

-stmd-

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Städte-
bauförderung

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Region Bayern – Die Herausforderungen für die bayerischen Städte, Märkte und Gemeinden sind heute vielschichtiger denn je: Schleichende Überalterung, stetig wachsende Digitalisierung der Gesellschaft, Klimawandel und Corona-Pandemie. Mit der Städtebauförderung unterstützt der Freistaat Bayern Städte und Gemeinden. Das Förderspektrum reicht dabei von der Erstellung von Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepten bis hin zur Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung, Stärkung und Wiederbelebung ihrer Zentren und Quartiere.

Dieses Jahr erhalten 434 bayerische Städte und Gemeinden in der Bund-Länder-Städtebauförderung Fördermittel in Höhe von mehr als 193 Millionen Euro. Dabei werden in den drei Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ 498 Maßnahmen gefördert. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen stehen insgesamt rund 300 Millionen Euro für die Projekte zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger und örtliche Akteure können sich einbringen und sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg.

Förderschwerpunkte sind die bauliche Anpassung der städtischen Infrastruktur, die Wiedernutzung von Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen, der Erhalt und die Wiederbelebung von Gebäuden mit baukultureller Bedeutung. Schwerpunkte sind auch Maßnahmen des Klimaschutzes sowie zur Anpassung an den Klimawandel, zur Verbesserung der grünen und blauen Infrastruktur. Die Programme leisteten einen wertvollen Beitrag die Stadt- und Ortszentren zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur zu entwickeln. So könnten – dank der Förderung – unter anderem Stadtteiltreffs und Bürgerhäuser für gemeinsame Aktivitäten, Begegnung und Integration ebenso entstehen wie barrierefreie Plätze und Grünanlagen mit attraktiven Spiel-und Aufenthaltsflächen.

-stmb-

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Förderprogramm
für öffentlich zugängliche
Ladeinfrastruktur

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Region Bayern – Das Förderprogramm “Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern 2.0“ geht in die nächste Runde. Unternehmen, Bürger und Kommunen können bis 30. September 2022 Anträge für die Beschaffung und Errichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur einreichen – einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses. Während im Rahmen des ersten Förderaufrufs speziell größere Ladevorhaben mit mindestens zehn Ladepunkten gefördert wurden, soll der zweite Aufruf insbesondere auch kleineren Kommunen sowie allen natürlichen und juristischen Personen Anreize für eine Antragstellung geben. Das bayerische Förderprogramm ergänzt das entsprechende Bundesprogramm. Betreut wird es von der Kompetenzstelle Elektromobilität bei der Bayern Innovativ GmbH. Detaillierte Informationen über das Programm sind unter www.bayern-innovativ.de/foerderprogramme-elektro-mobilitaet ersichtlich.

-stmi-

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KW 34 – 2022
22.-28.08.2022

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Sprachpreis
„Bairische Sprachwurzel“
2022
für Ilse Aigner

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Region Straubing – Ilse Aigner, Landtagspräsidentin des Bayersichen Landtags, wurde kürzlich vom „Bund Bairische Sprache“ e.V. mit dem Sprachpreis „Bairische Sprachwurzel“ ausgezeichnet. Prof. Wolfgang Herrmann, Präsident Emeritus der Technischen Universität München, begründete in seiner Laudatio die Vergabe der Bairischen Sprachwurzel an Ilse Aigner mit deren öffentlichen Gebrauch ihres Heimatidioms. Die aus Feldkirchen-Westerham im Landkreis Rosenheim stammende Oberlandlerin verwende bei öffentlichen Anlässen immer wieder ihren Basisdialekt und fungiere damit als Botschafterin des Zentralmittelbairischen mit bundesweiter Ausstrahlung. Auch beim Gebrauch der Standardsprache behalte sie konsequent die nicht weniger korrekte und umso klangschönere bairische Aussprache bei. Während das Sprechen vieler Spitzenpolitiker und anderer Prominenter – analog zu den immer gleichförmiger und einheitlicher aussehenden deutschen Innenstädten – zusehends austauschbar würde, zeuge Ilse Aigners Auftreten von Authentizität und Bodenständigkeit. Letzteres nicht zuletzt aufgrund ihres bairischen Dialekts. Einer Sprache, die – so Herrmann – semantisch nuancenreicher und damit wesentlich ausdruckstärker sei als das Standarddeutsch.

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Entstanden ist der bairische Sprachpreis für das größte zusammenhängende Dialektgebiet in Europa – Bairisch, mit „ai“-Schreibweise, gesprochen in Niederbayern, Oberbayern, der Oberpfalz, Österreich ohne Vorarlberg und in Südtirol – aus einer mathematischen Formel, die zwei Mathematiker an der Cornell-Universität in Ithaca, New York, entwickelten, um das Sterben der weltweit rund 6.500 Sprachen zu berechnen.

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Ilse Aigner wurde in Straubing
mit dem Sprachpreis „Bairische Sprachwurzel“ 2022 ausgezeichnet

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-am- Bilder: bbs, am

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European
Championships
in München:
Emotional, informativ, abwechslungsreich

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Region München – Die erst zum zweiten Mal seit 2018 umgesetzte Multisport-Veranstaltung, die in diesem Jahr in München neun Europameisterschaften in verschiedenen olympischen Sportarten miteinander verknüpfte, endete am Sonntag, 21. August und gilt sowohl vor Ort als auch im TV, Online und im Hörfunk als herausragender Erfolg. Im Schnitt verfolgten 1,97 Millionen Zuschauer alle Übertragungen von den European Championships im Ersten. Vor allem die Leichtathletik zog die Zuschauerinnen und Zuschauer an: 4,48 Millionen schalteten im Schnitt die Live-Sendungen am Abend aus dem Olympiastadion ein, die Spitzenquote wurde am Donnerstag, 18. August mit über sechs Millionen gemessen. Diese Sendung war gleichzeitig die meistgesehene der European Championships: 4,80 Millionen verfolgten die Entscheidungen im Hochsprung Männer, Weitsprung Frauen und im 5000 Meter-Finale der Frauen. Auch die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer interessierten sich überdurchschnittlich für die Übertragungen. Das Interesse war an allen Sportarten und Wettbewerben groß, und zwar von Klettern über Turnen bis Beachvolleyball, Radsport oder Tischtennis. Insgesamt konnten mit den Übertragungen von den European Championships 27,1 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht werden, davon waren 7,3 Millionen zwischen 14 und 49 Jahren alt. Die erfolgreichsten Sendungen neben der Leichtathletik waren beispielsweise Triathlon am 14. August mit 2,39 Millionen, Turnen ebenfalls am 14. August mit 2,16 Millionen und Kanu am 20. August mit 1,99 Millionen Zuschauern.

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Außergewöhnlich erfolgreich waren die Sportschau-Angebote in den sozialen Netzwerken. Allein die Fairplay-Geste des Andorraners Nahuel Carabena, der im Hindernislauf einem gestürzten Konkurrenten half, erreichte auf allen Sportschau-Social-Media-Plattformen insgesamt mehr als 9,3 Millionen Menschen. In den Sportschau-Communitys in den sozialen Netzwerken gab es außerdem außergewöhnlich hohen und positiven Zuspruch für die European Championships. „Die European Championships in München haben alle begeistert. Das war beim Publikum vor Ort an den vielen verschiedenen Veranstaltungsstätten zu spüren, wir sehen es auch an den herausragenden Einschaltquoten und Nutzerzahlen unserer Angebote, aber auch an den so positiven und emotionalen Reaktionen der Athletinnen und Athleten. Das macht uns sehr stolz, denn diese Veranstaltung würde es ohne ARD und ZDF nicht geben. Wir haben sie gemeinsam mit unseren europäischen Partnern von der EBU ins Leben gerufen, um die Vielfalt des Sports zu zeigen, um „kleine“ Sportarten groß zu machen und um dem Publikum so viel Abwechslung zu bieten wie möglich. In diesem Jahr hat sich wieder gezeigt, wie viele Menschen wir mit dieser Idee erreichen können“, betonte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky.

Wie bei Sport-Großereignissen üblich, wurde die Berichterstattung von den European Championships als Gemeinschaftsproduktion von ARD und ZDF umgesetzt. Dabei haben beide öffentlich rechtlichen Partner maximal kooperiert – vom gemeinsamen Rechte-Erwerb über die gemeinsame Konzeption bis zur gemeinsamen Umsetzung. Insbesondere bei der Produktion wurden überaus kostenbewusste Synergien geschaffen. Die enge Kooperation zwischen ARD und ZDF zeigte sich außerdem auch im Programm, wo Synergien durch Poollösungen bei Livestream-Reportern und MAZ-Redakteuren geschaffen wurden. „Die großartige Atmosphäre und die herausragenden Leistungen haben im Fernsehen, Hörfunk und unseren digitalen Angeboten immer wieder Gänsehaut Momente ausgelöst. Allein im Ersten haben wir an die 50 Stunden gesendet, über 300 Stunden waren es im Livestream. Live, emotional, atmosphärisch, hintergründig – „Klein-Olympia“ war ein echter Erfolg. Die letzte Goldmedaille gebührt dem Münchener Publikum für die faszinierende Stimmung, die alle Athleten genossen haben“, resümierte ARD-Teamchef, Christoph Netzel.

ard- Bild: flohagena

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Landes-
gartenschauen
2028 bis 2032

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Region Bayern – Die Veranstaltungsorte für die Bayerischen Landesgartenschauen von 2028 bis 2032 stehen fest: Die Städte Penzberg (2028), Günzburg (2029), Nürnberg (2030), Schrobenhausen (2031) und Langenzenn (2032) wurden ausgewählt. Langenzenn ist mit etwas mehr als 10.000 Einwohnern die kleinste Kommune in der Runde, Nürnberg mit rund 520.000 Einwohnern die größte. Der Fachbeirat der Bayerischen Landesgartenschau GmbH (ByLGS) hat das zweistufige Auswahlverfahren betreut und eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Bei einer urbanen Landesgartenschau, wie in Nürnberg, spielen neben dem Klimawandel auch die Energie- und Verkehrswende und das soziale Miteinander in der Stadt eine entscheidende Rolle. In Nürnberg wird 2030 außerdem das 50 jährige Jubiläum der Landesgartenschau in Bayern gefeiert.

Die erste Landesgartenschau fand im Jahr 1980 bundesländerübergreifend in Ulm/Neu-Ulm statt. Landesgartenschauen sind Gemeinschaftsprojekte. Bürger, regionale Verbände und Vertreter aus Wirtschaft, Landwirtschaft und Umwelt werden bereits in einem frühen Stadium in die Planungen eingebunden, Das Bayerische Umweltministerium fördert die Daueranlagen, die im Zuge einer Landesgartenschau entstehen, mit bis zu 50 Prozent und maximal fünf Millionen Euro. Hinzukommen können Fördermittel aus weiteren Finanztöpfen, zum Beispiel aus der Städtebauförderung oder von der EU. Insgesamt kamen bislang rund 25 Millionen Besucher zu den bayerischen Gartenschauen. Über 75 Millionen Euro des Freistaats Bayern und zusätzlich rund 27 Millionen Euro EU-Mittel sind in 42 Jahren Gartenschauförderung geflossen. Die nächsten Landesgartenschauen finden in Freyung (2023), Kirchheim b. München (2024), Furth im Wald (2025), Schweinfurt (2026) und Bad Windsheim (2027) statt.

-stmuv- Bild: am

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Bergfilm-
Festival
Tegernsee 2022

Kino am Rande des felsigen Abgrunds

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Tegernsee – Eindrucksvolle Filme aus aller Welt präsentiert im Herbst das „Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee“, und zwar mal laut und spektakulär, mal leise und ganz behutsam. Zum 19. Mal findet nunmehr vom 19. bis 23. Oktober 2022 das Bergfilm-Festival Tegernsee statt. Aus Einreichungen aus 28 Ländern flimmern an fünf Tagen rund 80 Produktionen in sechs Vorführsälen über die Leinwände. Die Themenvielfalt ist enorm – ein cineastisches Ereignis, das die Zuschauer einmal mehr begeistern wird. Festival-Direktor Michael Pause verspricht ein hochklassiges Programm und prominente Gäste – wie Viktoria Rebensburg, Laura Dahlmeier und Stefan Glowacz, die ihre jeweiligen Filme persönlich dem Publikum präsentieren werden. Solche unmittelbaren Begegnungen mit den Protagonisten gehören schon immer zu den Highlights des Festivals. Der Barocksaal im Gymnasium, das Schalthaus, der Ludwig-Thoma-Saal u.a. verwandeln sich dann in Kinosäle mit ganz eigener Atmosphäre.

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Szenenbild „Kampf der Murmeltiere“ aus dem Film „Le clan des marmottes“ von Veronique, Anne und Erik Lapied

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-am- Bilder: Thomas Plettenberg, Lapiedfilm

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Frank Böttcher
übernimmt Vorsitz
der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft

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Die Mitglieder der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (DMG) haben den Meteorologen Frank Böttcher für die Amtsperiode 2023 bis 2025 zu ihrem Vorsitzenden gewählt. “Es ist eine große Ehre und Freude für mich, der DMG in den kommenden drei Jahren vorsitzen zu dürfen. Die Aufgaben reichen von einer Stärkung der verantwortungsvollen Klimakommunikation und der größeren Sichbarkeit hochwertiger meteorologischer Arbeit bis hin zur Stärkung der Studiengänge der Meteorologie – auch als Basis für eine zukünftig starke Klimaforschung in Deutschland. Dem Nachwuchs, der jungen DMG und der Klimaforschung werde ich einen wichtigen Teil meiner Arbeit wirdmen, ebenso der Zusammenarbeit mit den Fachausschüssen und den Sektionen. Mir liegt sehr daran, den hohen Kompetenzen, die in der DMG vorhanden sind, eine größere Sichtbarkeit zu geben“, betonte Böttcher, der dem Vorstand bereits von 2016 bis 2019 angehörte und in den letzten drei Jahren Medienbeauftragter der DMG war.

Als wissenschaftliche Gesellschaft blickt die DMG auf eine weit über hundertjährige Geschichte zurück. Sie knüpft an die Tradition der im Jahre 1883 gegründeten „Deutschen Meteorologischen Gesellschaft“ an. Böttcher wird im Vorstand durch Prof. Dr. Clemens Simmer unterstützt, der satzungsgemäß den Vorsitz abgibt und zweiter Vorsitzender wird. Dr. Irene Fischer-Bruns wird neue Schriftführerin. Dr. Stefanie Arndt wird die Schwerpunkte Klimaforschung und Nachwuchs ebenfalls als neues Mitglied im Vorstand stärken. Thomas Junghänel setzt seine Arbeit als Kassenwart fort. Weitere Infos: https://www.dmg-ev.de/

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Frank Böttcher übernimmt bis 2025 den DMG-Vorsitz

-am- Bild: Christian Bittcher

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Luchsnachwuchs
im Fichtelgebirge

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Region Bayreuth – Im Fichtelgebirge, im Landkreis Bayreuth, kann für dieses Jahr Luchsnachwuchs mit mindestens einem Jungtier bestätigt werden. Das Bayerische Landesamt für Umwelt betreibt hier das amtliche Luchsmonitoring mit Hilfe von Fotofallen, die vom Naturpark Fichtelgebirge betreut werden. Bei einer routinemäßigen Kontrolle wurde die Aufnahme des Jungluchses gesichtet. Beim Muttertier wurde im Juni 2020 im Naturpark Fichtelgebirge nach einer Gesundpflege wieder freigelassen. Der Vater ist der derzeit einzige bekannte männliche Luchs im Gebiet. Er stammt aus der ersten Reproduktion im Steinwald von 2020. Ferner wurde Ende Juli im Landkreis Regen ein stark geschwächter Jungluchs aufgegriffen. Das zugehörige Muttertier konnte nicht ausfindig gemacht werden. Der Jungluchs wurde zur Pflege in eine Wildtier- und Artenschutzstation gebracht. Nach erfolgreicher Rehabilitation des Tieres ist als langfristiges Ziel seine Wiederfreilassung an geeigneter Stelle vorgesehen.

-lfu- Bild: lfu

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49. Tegernseer Woche:
Kultur und Brauchtum
im Tegernseer Tal

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Region Miesbach – Die Stadt Tegernsee steht mit seiner „49. Tegernseer Woche“ vom 22. September bis 3. Oktober 2022 wieder im Zeichen von Kunst und Kultur in der Region. Der Palestrina Motettenchor unter Leitung von Sebastian Schober eröffnet anlässlich des 50-jährigen Bestehens dieses beeindruckenden Klangkörpers den Konzertreigen in der Tegernseer Woche. Ganz besondere Glanzlichter stehen auf dem Programm, wenn die maßgeblich beteiligten Wissenschaftler der Restaurierungsarbeiten in der Tegernseer Pfarrkirche vor Ort gesammelt Einblicke in ihre Forschungsergebnisse geben. Schloss, Brauerei und Gruft öffnen ausschließlich zu diesem Zeitpunkt ihre Pforten. Ein Abend im Stieler-Haus steht im Zeichen der bedeutenden Kunstwerke des bayerischen Hofmalers, die sich in privatem Besitz in und um den Tegernsee befinden.

Mit Konzerten, Lesungen, Führungen und anderem bietet die „Tegernseer Woche“ mit ihren vielseitigen Programmpunkten ein buntes Bild der örtlichen – und weit über die lokalen Grenzen hinaus – bedeutenden Künstler- und Kulturszene aus zahlreichen Schaffensbereichen. Parallel dazu präsentiert die Tegernseer Kunstausstellung Aktuelles aus regionalen Ateliers. Weitere Informationen: www.tegernsee.com/veranstaltungen

-am- Bild: st

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Wiederaufbau
der Bobbahn
am Königssee

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Region Berchtesgadener Land – Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann und Bayerns Bauminister Christian Bernreiter haben erklärt, dass die Finanzierung des Wiederaufbaus der Bob- und Rodelbahn am Königssee sichergestellt ist: „Die Finanzierung kann überwiegend aus Mitteln des Hochwasser-Aufbauhilfefonds 2021 des Bundes erfolgen. Es gibt eine klare Aussage vom Freistaat Bayern und vom Bund, dass die Anlage mit ihren Schäden unter das Programm zur Beseitigung der Unwetterschäden fällt.“ Herrmann geht nach seinem letzten Besuch vor Ort davon aus, dass rund drei Viertel der bei den Unwetterereignissen im Juli 2021 nur teilweise zerstörten Strecke noch intakt sind. „Bisweilen wurde der Eindruck vermittelt, als sei alles kaputt. Davon kann keine Rede sein“, so Herrmann. Er ist sich nach Gesprächen mit Fachleuten von Sportverbänden sicher, dass auch eine beim Wiederaufbau verkürzte Bahn den internationalen Standards entspricht. Wobei Herrmann den Hochwasserschutz unabhängig vom Wiederaufbau der Bob-und Rodelbahn für unabdingbar hält: „In den Hochwasserschutz rund um den Klingerbach muss so oder so investiert werden. Hätte es die Rodelbahn nicht gegeben, wären die Wassermassen im Juli 2021 direkt auf die darunterliegenden Wohnhäuser gespült worden. Die Bahn hat den Verlauf der Wassermassen gebremst und umgelenkt. Wer sich nunmehr gegen einen Wiederaufbau ausspricht, muss trotzdem mit den Kosten für den Hochwasserschutz rechnen.“

Auch Bayerns Bauminister Christian Bernreiter befürwortet den Wiederaufbau: „Ich habe mich beim Bund erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Schaden an der Bob- und Rodelbahn mit Geld aus dem Aufbauhilfefonds behoben werden kann. Das Projekt ist wesentlich für die ganze Region und ein Zeichen, dass die Menschen sich auf die Unterstützung durch die Bayerische Staatsregierung verlassen können!“

-stmi-

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Urlaubsland
der Superlative

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Region Bayern – Bayern sei Weltklasse für Urlauber und das Tourismusland Nr. 1 in Deutschland. Der Freistaat biete mit seiner einzigartigen Kulturlandschaft 45 staatliche Schlösser, Burgen und Residenzen, rund 1.250 Sammlungen und Museen und zahlreiche staatlich anerkannte Kur- und Erholungsorte. Zwei Nationalparks und 19 Naturparks machen 26,4 Prozent der Naturparkfläche in Deutschland aus. Zahlreiche Seen, Wander- und Radwege, Kletter- und Skigebiete im Freistaat seien unvergleichliche Urlaubserlebnisse.

Mit über 44.500 gastgewerblichen Betrieben, rund 550.000 Gästebetten, 485 Campingplätzen und 4.000 Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Betrieben sei der Tourismus auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Bayern. Bayern trage rund 20 Prozent zur touristischen Wertschöpfung in Deutschland bei. Gerade im ländlichen Raum sei die Tourismusbrache zentraler Arbeitgeber, der auch eine Bleibeperspektive gebe. Jeder siebte Arbeitsplatz in Bayern hänge vom Tourismus ab. Rund 600.000 Beschäftigte ziehen ihr Einkommen vollständig aus der Branche.

-bsr- Bild: am

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Reibungsloser
Ferienstart
an bayerischen Flughäfen

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Region Bayern – Ohne Schlange in den Flieger: Trotz hohem Passagieraufkommen an den ersten drei Ferienwochenenden gab es für die Fluggäste an den drei bayerischen Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen keine längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen. Besonders an den Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn hätten im Frühsommer teils chaotische Zustände geherrscht. Private Sicherheitsdienstleister hatten pandemiebedingt viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gekündigt und konnten nun nicht genug Personal einsetzen. In Bayern sei dieser Fall nicht eingetreten. Die Erklärung dafür ist, dass der Freistaat Bayern den Vollzug der Luftsicherheitsaufgaben, anders als einige Bundesländer, in den frühen 1990er Jahren nicht an den Bund und damit an die Bundespolizei zurückdelegiert hat, sondern sie, bis auf den bewaffneten Schutz, in Eigenregie organisiert und finanziert. Anders ist dies an den zwölf Flughafenstandorten in der Bundesrepublik der Fall, an denen die Aufgabe an die Bundespolizei zurückdelegiert wurde, sowie an den verbleibenden kleineren Flughäfen mit Zuständigkeit in Länderhand. Dort werden die Luftsicherheitsdienstleistungen von vollprivatisierten und gewinnorientierten Sicherheitsdienstleistern erbracht.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sieht darin einen Erfolg des bayerischen Modells: „An unseren Flughäfen setzen wir für die Passagier- und Gepäckkontrollen auf staatliche oder mehrheitlich staatliche Sicherheitsgesellschaften. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dauerhaft angestellt und werden nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst bezahlt. Auch in der Zeit von Corona gab es hier, anders als bei vielen Dienstleistern im Luftverkehr, keine Kündigungen. Unser Modell sorgt für hohe Zufriedenheit und Motivation, geringen Personalwechsel und niedrigen Krankenstand beim Personal. Es zahlt sich jetzt aus, dass wir in Bayern die Hand auf den Fluggast- und Gepäckkontrollen behalten haben. Damit gewährleisten wir ein hohes Sicherheitsniveau und eine effektive Abwicklung.Es freut mich, dass deswegen die vielen Fluggäste in München, Nürnberg und Memmingen stressfrei in ihren verdienten Sommerurlaub starten können.

-stmb- Bild: am

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Bildungs-
monitor

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Im Vergleich der Bundesländer sichert sich Bayern beim „Bildungsmonitor 2022“ erneut den zweiten Platz. In den Bereichen „Berufliche Bildung“ und „Vermeidung von Bildungsarmut“ erreicht der Freistaat die besten Werte. Im neuen Handlungsfeld „Digitalisierung“ belegt Bayern den zweiten Platz. Bayern gelinge es im bundesweiten Vergleich am besten, Bildungsarmut zu vermeiden. Neben dem Handlungsfeld „Digitalisierung“, das in diesem Jahr neu aufgenommen wurde, belegt Bayern auch bei „Integration“, „Schulqualität“ und „Forschungsorientierung“ den zweiten Platz. Auch Bayerns zweiter Platz bei der Digitalisierung bestätige, dass das bayerische Bildungssystem zukunftsorientiert ausgerichtet sei.

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Der Bildungsmonitor wird vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) erarbeitet und erscheint jährlich. Die Vergleichsstudie beschreibt anhand von Indikatoren die bildungsökonomische Situation in den verschiedenen Ländern Deutschlands und gibt Handlungsempfehlungen, um die Bildungsgerechtigkeit zu verbessern, Fachkräfte zu sichern und Wachstum zu fördern.

-stmuk- Bild: IW Köln

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European
Championships
Ansporn für weitere
internationale Wettbewerbe
in Deutschland

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Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann, Gastgeber der außerordentlichen Sportministerkonferenz (SMK), will sich für weitere internationale Wettbewerbe in Deutschland einsetzen. „Die phänomenale Stimmung, die Begeisterung und die erfolgreiche, nachhaltige Organisation für die European Championships sind Ermutigung und Ansporn für weitere Wettbewerbe solcher Art. Sie sind das Paradebeispiel dafür, wie internationale Großveranstaltungen im Sport künftig gestaltet werden können. Keine einzige Sportstätte musste neu erbaut, temporäre Anlagen können wieder abgebaut werden, die altehrwürdigen Olympia-Sportanlagen von 1972 tun bis heute ihren Dienst, die Begeisterung für die verschiedenen Sportevents mitten in der Stadt ist riesig und überträgt sich auf die Sportler. Kurzum, das Sportland Bayern zeigt sich von seiner besten Seite“, betonte Herrmann.

Die Sportministerinnen und Sportminister aller deutschen Bundesländer berieten bei ihrer Konferenz unter dem Vorsitz des Landes Rheinland-Pfalz am Rande der European Championships über die Weiterentwicklung des Spitzensports in Deutschland. Dabei informierten sie sich unter anderem über die Leistungssportsysteme in den Niederlanden. Darüber hinaus bekundeten die Konferenzteilnehmer ihre Unterstützung für den organisierten Sport bei der Bewältigung der Energiekrise. Joachim Herrmann dazu: „Die Sportvereine haben schon unter den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie leiden müssen. Wir plädieren deshalb dafür, Sportstätten und -hallen möglichst lange offen zu halten.“ Dabei unterstützt die SMK die vielfältigen Initiativen des organisierten Sports zur Modernisierung der vereinseigenen Sportinfrastruktur, besonders mit Blick auf mehr Energieeffizienz und die stärkere Nutzung regenerativer Energien.

-stmi-

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Ferien
auf der
Max-Irlinger-Hütte
– Tischtennis spielen mit Landräten –

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Region Unterammergau – Die „Max-Irlinger-Hütte“ in Unterammergau ist ein beliebter Ort für die Kinderferienwochen, die vom Starnberger Kreisjugendring organisiert und begleitet werden. Kürzlich gab es Besuch für die Kinder im Jugendbergheim. Stefan Frey, Landrat des Landkreises Starnberg, kam mit seinem Garmisch-Partenkirchener Kollegen, Anton Speer, dem Unterammergauer Bürgermeister Robert Stumpfecker und Unterammergauer Gemeinderat Christian Vidović sowie dem Kreisjungenringvorsitzen Claus Piesch zur Hütte. Die Besucherdelegation wurde von den Kindern und vom Betreuerteam mit Kaffee und Kuchen begrüßt. Gestärkt gab es dann u.a. einen Mehrkampf zwischen den Teams „Volksvertreter“ und „Starnberger Hütte“ – ganz im Geiste der „European Championships“.

„Die Ferienwochen mit dem Kreisjugendring sind unschlagbar, genau wie die Kids, die uns herausgefordert haben. Das machen die tolle Umgebung und das wunderbare Miteinander, das die jungen Menschen vor Ort pflegen“, betonte Frey. Angetreten wurde in den Disziplinen Tischtennis, Pedalo-Fahren, Stelzenlauf, Kickern und Staffellauf. Landrat Frey trat erst im Tischtennis-Einzel und später im Kicker-Doppel mit Landrat Speer an. Bürgermeister Stumpfecker zeigte sein Talent auf Stelzen und Christian Vidović auf dem Pedalo. Auch wenn alle großen Einsatz zeigten, hatten sie gegen die Kinder keine Chance. Mit 0:4 gaben sie sich geschlagen. Als Siegerprämie verteilte das Eisverkäuferduo Frey-Speer anschließend Eis an alle.

Der alljährliche Besuch dient auch der Kontaktpflege sowie dem Austausch über die Jugendarbeit und das Jugendbergheim. In dieser Gesprächsrunde wurde die Anregung seitens des Kreisjugendrings, das Haus im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung auszugestalten, von allen Seiten begrüßt. Mit kindgerecht gestalteten Schautafeln in Fluren, im Treppenhaus und Aufenthaltsraum, bildlicher Ausgestaltung und Benennung der Zimmer und weiteren kreativen Ideen für innen und außen, können allen Nutzenden die Inhalte nähergebracht werden. Landrat Speer und Bürgermeister Stumpfecker haben dazu die Unterstützung der Ranger des „Naturparks Ammergauer Alpen“ angeboten. Nach einer abschließenden Erkundung am Bach, mit den Spiel- und Bademöglichkeiten in der Natur, verabschiedeten sich schließlich die Besucher wieder und sahen sich bestätigt, dass das Jugendbergheim für die Freizeit- und Naturerlebnisse und die Erholung der Kinder eine sehr wichtige und förderungswürdige Einrichtung ist.

Die „Max-Irlinger-Hütte“:
In den wochenweisen Freizeitbesuchen im Haus, abseits vom Rummel des Alltags, bieten ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer jeweils bis zu 28 Kindern unbeschwerte Ferienwochen. Das heutige Jugendbergheim „Dr. Max Irlinger“ wurde nach dem ehemaligen Landrat des Landkreises Starnberg, Max Irlinger, benannt. Die Hütte war früher eine Schleifmühle für Wetzsteine. Im Jahre 1954 wurde die Schleifmühle zur Jugendberghütte für die ersten Kinderferienwochen baulich umfunktioniert. Der Landkreis Starnberg, zunächst Pächter, kaufte schließlich die Berghütte. Die Eröffnungsfeier fand nach einer Grundrenovierung am 1. August 1989 statt. Seither bietet das Haus ein gemütliches Hütten-Ambiente, und zwar für selbstversorgende Kinder- und Jugendferien, Schulheimaufenthalte und Bildungs-Veranstaltungen. Die Einrichtung ist im Erdgeschoß mit Unterkunftszimmern, barrierefreier Toilette und Dusche, Aufenthaltsraum, Küche und Trockenraum komplett barrierefrei nutzbar. Das Gebäude liegt in nächster Nähe der „Scherenauer Laine“, einem Gebirgsbach mit kleinen Wasserfällen. Um das Haus herum befinden sich eine Tischtennisplatte, ein Außenbillardtisch, Basketballkorb sowie eine Freifläche mit Holzofen zum Brotbacken, ein Grill und eine befestigte Feuerstelle. Darüber hinaus steht den Kindern noch eine angrenzende Wiese für Fußball und andere Spiele zur Verfügung. Selbst bei schlechtem Wetter finden die kleinen Urlauberinnen und Urlauber in einer kleinen offenen Spielhütte Beschäftigung.

-lasta- Bild: lasta

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Katastrophen-
schutz
fortentwickeln

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Region Bayern – Die Einsatzlagen bei Katastrophen werden immer komplexer. Das haben uns die letzten Jahre eindrücklich vor Augen geführt. Daher muss der Katastrophenschutz in Bayern fortentwickelt werden. Ich habe mit allen am Hilfeleistungssystem Beteiligten einen Prozess angestoßen. Ziel ist ein gemeinsames Konzept ‚Katastrophenschutz Bayern 2025′“, gab Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bekannt. Bereits jetzt investiere der Freistaat kräftig. Allein in den Jahren 2019 bis 2021 wurden 50 Millionen Euro für Investitionen in den Katastrophenschutz bereitgestellt, 2022 stünden nochmals 21 Millionen zur Verfügung. Herrmann wies auch auf die Verantwortung des Bundes hin, der seinen Verpflichtungen im Zivilschutz gerecht werden müsse. Neben einer einsatzfähigen Fahrzeugausstattung müsste dieser endlich weitere Mittel für das Sirenenförderprogramm und den von den Ländern eingeforderten “Stärkungspakt Bevölkerungsschutz” bereitstellen.

Konkret kündigte Herrmann eine Reihe von weiteren Maßnahmen an, um die Krisenfähigkeit im Freistaat nachhaltig zu stärken. “Neben Notstromaggregaten werden wir auch Satellitentelefone beschaffen, um eine zuverlässige Kommunikation der Katastrophenschutzbehörden in Krisenlagen zu gewährleisten und abzusichern”, so Herrmann. Ferner werde die Logistik der bayerischen Hilfeleistungskontingente aufgerüstet, damit die Einsatzkräfte im Hinblick auf Sanitär und Verpflegung auch unabhängig agieren könnten. Ein verstärkter Fokus liege in den nächsten Jahren auch auf der Aus- und Fortbildung. Spätestens 2023/2024 solle jede Kreisverwaltungsbehörde in Bayern wieder eine Katastrophenschutzübung durchführen. Und mit Blick auf die aktuelle Waldbrandgefahr gab der Minister bekannt, dass der Freistaat für eine noch bessere Vorsorge ein Satellitenortungssystem zur Waldbrandüberwachung teste und prüfe, inwieweit auch Drohnen hilfreich sein könnten.

-stmi-

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Schulprojekt
zum Aufbau
und Erhalt
von Humus

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Region Bayern – Landwirtschaftlichen Böden kommt in Sachen Klimaschutz und Klimaanpassung eine zentrale Rolle zu. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat aus diesem Grund das Schulprojekt „Humuserhalt und Humusaufbau“ für die landwirtschaftlichen Fachschulen ins Leben gerufen. „Wir müssen die Studierenden der Landwirtschaftsschulen frühzeitig für dieses wichtige Zukunftsthema sensibilisieren. Denn sie sind für uns ein Sprachrohr und Multiplikatoren in der landwirtschaftlichen Praxis. Der Klimawandel ist auch für uns ein Megathema, denn die landwirtschaftlichen Betriebe sind immer mehr mit den negativen Folgen konfrontiert. Vor den Auswirkungen wie Trockenheit, Starkregen oder Bodenerosion kann niemand mehr die Augen verschließen“, erklärte Kaniber.

Der Humuserhalt stelle die Landwirtschaft bereits jetzt vor große Herausforderungen. Wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass durch die Klimaerwärmung Umsetzungsprozesse im Boden beschleunigt werden. Diese machten es immer schwieriger, die Humusvorräte zu erhalten. Eine gute Humusversorgung sei allerdings unerlässlich, damit Böden ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können: Als Wasser- und Nährstoffspeicher, CO2-Speicher und im Idealfall auch als CO2-Senker sowie zur Förderung von Biodiversität. „Wir müssen die Böden erhalten, denn sie sind die wichtigste Produktionsgrundlage für die Landwirtschaft“, so Kaniber. Mit dem Klimawandel gewinne deshalb zielgerichtetes Humusmanagement in landwirtschaftlich genutzten Böden eine noch größere Bedeutung. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit rund 60.000 Euro finanziert.

-stmelf-

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Nahversorgungs-
umfrage
zum Thema
Dorfläden

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Region Bayern – Die Eröffnung von Dorfläden habe sich für 86 Prozent der Kommunen ausgezahlt, welche bei der Nahversorgungsumfrage des Bayerischen Wirtschaftsministeriums teilnahmen. Über 260 bayerische Kommunen haben an der Umfrage teilgenommen. Derzeit sieht die Hälfte der an der Befragung teilnehmenden Kommunen ein Nahversorgungsproblem, das aufgrund altersbedingter Geschäftsaufgaben noch verstärkt werde. Nahversorgung sei aber ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung ländlicher Regionen und leiste einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität. Die Zukunft gehöre Dorfläden mit regionalen Produkten von lokalen Erzeugern – wie Landwirten, Metzgern und Bäckern. Erfreulich sei, dass 45 Kommunen angaben, dass sie gerade die Eröffnung eines eigenen Dorfladens planen. Dazu kämen noch 30 Kommunen, die beabsichtigten, einen digitalen Kleinstsupermarkt zu eröffnen.“

Bereits jetzt hätten 41 Prozent der 263 Kommunen, die den Online-Fragebogen ausfüllten, einen oder mehrere Dorfläden. Auf die Fragen zu den größten Herausforderungen auf dem Weg zur Eröffnung eines eigenen Dorfladens erfolgten Antworten wie: Fehlendes Personal, die fehlende Möglichkeit zur Öffnung an Sonn- und Feiertagen, hoher Investitionsbedarf sowie bürokratische Hürden.

-stmwi-

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Mehr
Planungssicherheit
beim Ausbau
der Ganztagsbetreuung

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Region Bayern – Ab 2026 tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter in Kraft. Um den Ausbau der Plätze weiter zu unterstützen, erhalten Kommunen bei der Förderung von Investitionen nun mehr Planungssicherheit. Für den Ausbau der Ganztagsangebote stellt der Bund für Bayern rund 428 Millionen Euro zur Verfügung. Um die Mittel in Anspruch nehmen zu können, ist der Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung erforderlich. Diese wird derzeit zwischen dem Bund und allen Bundesländern verhandelt. Ein Termin zum Abschluss der Vereinbarung ist vom Bund noch nicht festgesetzt. Es ist noch nicht klar, für welche Maßnahmen die Bundesmittel verwendet werden dürfen. Bis zum Abschluss der Verwaltungsvereinbarung sind diese auch nicht abrufbar. Die regulären Förderungen von Investitionen in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Rahmen der bayerischen Förderprogramme (BayFAG) sind ohne weiteres möglich. Zusätzlich wurde auch die Fertigstellungsfrist im „Bayerischen Hortprogramm“ um ein Jahr verlängert, um für weitere Entlastungen vor Ort zu sorgen. Die Kommunen haben nun bis 30. Juni 2024 Zeit, um ihre geförderten Bauprojekte fertigzustellen.

-stmas-

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Kunst-
förderpreise

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Region Bayern – Den Kunstförderpreis in der Sparte „Bildende Kunst“ erhalten in diesem Jahr Monique S. Destos aus Regensburg, Lena Grossmann aus München und Tian Guoxin aus Nürnberg. Der diesjährige Spezialpreis „Das KünstlerInnenbuch als eigenständiges Werk“ wurde aufgeteilt, um die beiden einzigartigen künstlerischen Positionen von Hayato Mizutani aus München und Maria VMier aus Passau gleichermaßen zu würdigen. Das gab Kunstminister Markus Blume bekannt: „Unser Kulturstaat lebt von Impulsen der Kunst. Die Preisträgerinnen und Preisträger verkörpern dieses reiche künstlerische Schaffen in besonderem Maße. In ihren Werken beleuchten sie künstlerische und gesellschaftspolitische Fragen aus den verschiedensten Blickwinkeln – die Vielfalt dieser Arbeiten ist beeindruckend. Mit dem Kunstförderpreis wollen wir gerade junge Künstlerinnen und Künstler ermutigen, ihren Weg weiterzugehen“, so Blume.

Bis zu 17 Bayerische Kunstförderpreise in vier Sparten
Jedes Jahr verleiht der Freistaat 17 Kunstförderpreise in den vier Sparten „Musik“, „Bildende Kunst“, „Darstellende Kunst inkl. Tanz“ sowie „Literatur“. Die ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler der verschiedenen Sparten werden von Fachjurys vorgeschlagen. Die Preisträgerinnen und Preisträger, die am Beginn ihres Schaffens stehen, zeichnen sich durch eine außergewöhnliche künstlerische Begabung aus und können hervorragende Leistungen vorweisen. Der Preis ist mit jeweils 6.000 Euro für Einzelpersonen bzw. mit jeweils 10.000 Euro für Ensembles dotiert. Die Verleihung der diesjährigen Bayerischen Kunstförderpreise findet am 14. November 2022 in der Hochschule für Musik und Theater München statt.

-stmwk-

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KW 33 – 2022
15.-21.08.2022

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European
Championships
2022
in München

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Region München – Neun Europameisterschaften unter einem Dach – mit den „European Championships Munich 2022“ heißt München die größte Sportveranstaltung seit den Olympischen Spielen 1972 willkommen und stellt die ehemaligen olympischen Austragungsorte in den Mittelpunkt des Events. Bis 21. August 2022 gehen in der zweiten Ausgabe der kombinierten Europameisterschaften, die erstmals 2018 in Berlin und Glasgow ausgetragen wurden, über 4.700 Athletinnen und Athleten in den olympischen Sportarten Beachvolleyball, Kanu-Rennsport, Klettern, Leichtathletik, Radsport, Rudern, Tischtennis, Triathlon und Turnen an den Start. Die Europameisterschaften im Kanu-Rennsport und Rudern werden dabei durch paralympische Wettbewerbe vervollstandigt. Europas Sportelite und 177 Medallienentscheidungen garantieren spannende und hochkaratige Wettkämpfe.

Die European Championships Munich 2022 wird von der Europäischen Rundfunkunion übertragen. Somit werden die Wettbewerbe in Deutschland in den Programmen von ARD und ZDF zu sehen sein und europaweit in bis zu 56 Ländern ausgestrahlt. Neben sportlichen Höchstleistungen dürfen sich alle Beteiligten auch auf ein besonderes Rahmenprogramm freuen: „The Roofs – Festival of Munich 2022„. Das Festival der Vielfalt und Überraschungen begleitet die European Championships mit einem Mix aus Musik, Kultur, Kunst und Food.

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann ist vom größten Multisportevent in Deutschland seit den Olympischen Spielen vor 50 Jahren begeistert. “Wir freuen uns auf elf Tage voller Spannung und Begeisterung. Ich bin sicher, dass die European Championships für den Sport, aber auch weit darüber hinaus positive und nachhaltige Auswirkungen haben. München, Bayern, ja ganz Deutschland werden maßgeblich und langfristig davon profitieren“, so Herrmann. Die elftägige Veranstaltung untermauere auch den Anspruch Bayerns, für den Sommer- wie für den Wintersport gleichermaßen zu stehen. Darüber hinaus erwarte man positive Auswirkungen auf den Breiten- und den Leistungssport.

-stmi- Bild: flohagena

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Fahnenweihe
beim Trachtenverein
Schloßbergler Valley
2022
-Reminiszenz-

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Region Miesbach – Ein wahrliches Großaufgebot an Trachtlern nahm bei der feierlichen Weihung der neuen Vereinsfahne des Trachtenvereins Schloßbergler Valley teil. Mit einem Jahr Verspätung wurde zu diesem schönen Anlass ein mehrtägiges Fest veranstaltet. Bereits am Freitag starteten die Feierlichkeiten mit einem Bier- und Weinfest, worauf am Samstagabend ein Heimatabend folgte. Am Sonntag trafen sich rund 2000 Trachtler, Schalkfrauen, Miederdirndln, Jugendliche und Kinder in ihren Festgewändern, um unter musikalischer Begleitung von Musikkapellen und Spielmannszügen in einem großen Festzug zum Gottesdienst zu marschieren. Als Ehrengäste fanden sich u.a. Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtages; Olaf von Löwis of Menar, Landrat des Landkreises Miesbach nebst Gattin Sibylle von Löwis of Menar; Bernd Schäfer, Bürgermeister der Gemeinde Valley sowie Gräfin Monika von Arco auf Valley; Graf Max Georg von Arco auf Valley; Andreas Hallmannsecker, Altbürgermeister der Gemeinde Valley und Leonhard Wöhr, Bürgermeister der Gemeinde Weyarn, um wirklich nur einige zu nennen, ein.

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-am- Bilder: am

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Notbetrieb
stillgelegter
Holzöfen
spart fossile Energie

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Region Bayern – Der Einsatz von Energieholz sei ein wichtiger Beitrag zur Einsparung fossiler Energieträger. Angesichts einer möglichen Gasmangellage in der kommenden Heizperiode können nun – im Einvernehmen mit den Bezirkskaminkehrermeistern – stillgelegte private Holzfeuerungen in Bayern im Notfall wieder in Betrieb genommen werden. Eine grundsätzliche Vereinbarung dazu hat das Bayerische Umweltministerium mit dem Landesinnungsverband für das Bayerische Kaminkehrerhandwerk geschlossen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu: “Bayern ist das Wald- und Holzland Nummer eins in Deutschland. Heimisches Holz zur energetischen Verwertung kann regional bezogen werden. Holz ist ein Energieträger der kurzen Wege. In der aktuellen Gaskrise müssen wir uns vorbereiten und alle Möglichkeiten ausschöpfen, um regenerative heimische Brennstoffe zu nutzen. Dazu erlauben wir für den Notfall auch den befristeten Weiterbetrieb bereits stillgelegter Holzfeuerungen.”

Von einer möglichen Wiederinbetriebnahme umfasst sind Holzfeuerungen, wie beispielsweise Kachelöfen, die aufgrund der Sanierungsfristen der „1. Bundes-Immissionsschutzverordnung“ (1.BImSchV) bereits außer Betrieb genommen aber noch nicht abgebaut wurden. Diese können in Notfällen für eine Übergangszeit wieder genutzt werden. Dazu sollen die Kreisverwaltungsbehörden Allgemeinverfügungen erlassen, welche die Wiederinbetriebnahme dieser Holzöfen für einen bestimmten Zeitraum zulassen. Aufwändige Einzelfallentscheidungen können so vermieden werden. Die Kreisverwaltungsbehörden und der Landesinnungsverband sind entsprechend beauftragt. Als Notfälle sind der Ausfall der Fernwärme, der Gasversorgung oder einer anderen zentralen Wärmeversorgung festgelegt. Die Notfall-Regelung – ab und innerhalb der 3. Alarmstufe Gas – betrifft alle Anlagen, die vor dem 31.12.2004 errichtet wurden. Bei Altanlagen die bis zu Inkrafttreten der „1.BImSchV“ im Jahr 2010 errichtet wurden, beginnt die Sanierungsfrist erst am 1. Januar 2025.

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Signal
des Aufbruchs:
Geh- und Radwegbau
von Waakirchen nach Reichersbeuern

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Beim symbolischen Spatenstich für die neue Geh- und Radwegverbindung zwischen Waakirchen und Reichersbeuern v.l.:
Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen; Stefan Leitner, Bereichsleiter Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Rosenheim;
Olaf von Löwis of Menar, Landrat des Landkreises Miesbach; Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen;
Ilse Aigner, Landtagspräsidentin des Bayerischen Landtages; Alexander Radwan, Mitglied des Deutschen Bundestages
und Ernst Dieckmann, Bürgermeister der Gemeinde Reichersbeuern

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Region Miesbach/Bad Tölz – Ein „positives Signal für einen Aufbruch“ nannte Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, den landkreisübergreifenden Bau eines Geh- und Radweges von Waakirchen im Landkreis Miesbach nach Reichersbeuern im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Zum symbolischen Spatenstich trafen sich u.a. neben Norbert Kerkel; Ernst Dieckmann, Bürgermeister der Gemeinde Reichersbeuern; Olaf von Löwis of Menar, Landrat des Landkreises Miesbach, Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, Alexander Radwan, Mitglied des Deutschen Bundestages; Stefan Leitner, Bereichsleiter Straßenbau des Staatlichen Bauamtes Rosenheim sowie – als Überraschungsgast – Landtagspräsidentin Ilse Aigner am Beginn der Baustrecke.

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125 Themenrouten
für Radler

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Region Bayern – Die Sonne scheint, die Tage sind lang und es ist Ferienzeit. Für alle, die den Urlaub in Bayern verbringen, bietet u.a. das Bayernnetz für Radler viele Möglichkeiten. Allein in Oberfranken gibt es 21 themenbezogene Fernradwege, die nur darauf warten, von Radlern entdeckt zu werden. Die Radwege decken nahezu ganz Oberfranken ab und reichen vom neun Kilometer langen „Gingkoweg“ bis zum 458 Kilometer langen „MainRadweg“.

Das „Bayernnetz für Radler“ durchzieht mit seinen über 125 Themenrouten und 9.000 Kilometern Netzlänge ganz Bayern. Auf familienfreundlichen und gut beschilderten Fernradrouten können Radlfans beispielsweise faszinierende Naturschönheiten, landestypische Kultur, kulinarische Schmankerl und bayerische Gastfreundlichkeit „erfahren“ und erleben. Das „Bayernnetz für Radler“ feiert heuer sein 25-jähriges Jubiläum. Es bietet möglichst verkehrsarme und naturnahe Straßen und Wege, ist familienfreundlich und gut beschildert. Der „Bayernnetz für Radler“-Internetauftritt bietet Radlern außerdem eine Liste mit allen Themenrouten inklusive Tourenbeschreibung, wichtige Informationen zu Distanz, Dauer und Steigungen sowie eine Liste von Sehenswürdigkeiten und Unterkünften auf der Strecke.

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Strukturreform
des gesundheitlichen
Verbraucherschutzes

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Region Bayern – Die Lebensmittelüberwachung und das Veterinärwesen in Bayern werden weiter gestrafft. Dazu wurde die Aufsicht über die „Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen“ (KBLV) direkt dem Verbraucherschutzministerium unterstellt. “Die Welt wird immer komplexer. Das gilt auch für den Lebensmittel- und Veterinärbereich. Deswegen gehen wir weiter voran und arbeiten mit Hochdruck an einem Vollzugskonzept für die Zukunft. Damit wollen wir den Verbraucher- und Tierschutz auf ein neues Niveau heben. Das Kontrollkonzept 2030 greift von der Ausbildung bis hin zur Planung, Dokumentation, Auswertung und Steuerung der Kontrollen alle relevanten Aspekte auf. Als einen weiteren Schritt haben wir unsere Spezialbehörde KBLV noch enger an das Ministerium angebunden. Unser Ziel ist eine schlagkräftige Lebensmittelüberwachung und Veterinärverwaltung in Bayern”, erklärte Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber.

Die Strukturreform des Gesundheitlichen Verbraucherschutzes mit der Gründung der KBLV am 1. Januar 2018 sei ein Erfolg in der amtlichen Überwachung. Dies zeige der Evaluierungsbericht einer renommierten Unternehmensberatung. Glauber: “Die Strukturreform mit einer neuen Spezialbehörde hat sich bewährt. Wir werden das System für die Menschen in Bayern und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Lebensmittelüberwachung und Veterinärverwaltung fortlaufend weiter optimieren.” Der Abschlussbericht habe auch Potential für Anpassungen aufgezeigt, die insbesondere in zwei Punkten bereits vollzogen wurden: Die Aufsicht über die KBLV sollte insbesondere aus Entlastungsgründen vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf eine andere Verwaltungseinheit übertragen werden. Der zweite Punkt bezieht sich auf die Dachstelle Export, die wichtige Aufgaben bei Exporten in Drittstaaten übernimmt. Das Gutachten empfiehlt, die Dachstelle von der KBLV wieder in das LGL einzugliedern. Sowohl die Übertragung der Aufsicht über die KBLV auf das Verbraucherschutzministerium als auch die Eingliederung der Dachstelle von der KBLV in das LGL sind bereits umgesetzt worden.

Die KBLV ist Bayerns zentrale Spezialbehörde für Lebensmittelsicherheit und Tierschutz mit Sitz in Kulmbach und Standorten in Buchloe, Oberding und Nürnberger Land. Die KBLV verfügt mittlerweile insgesamt über mehr als 100 Angestellte. Bisher lag die Rechts- und Fachaufsicht über die KBLV beim LGL. Neben der KBLV wurde auch die Lebensmittel- und Veterinärverwaltung in der Fläche weiter gestärkt. Es wurden neue Stellen an der KBLV, bei den Veterinärämtern sowie neue Springer-Stellen bei den Bezirksregierungen geschaffen, um Landratsämter im Bedarfsfall zusätzlich unterstützen zu können.

-stmuv-

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Bayerischer
Festivalsommer
2022

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Region Bayern – In diesem Jahr erhalten rund 60 musikalische Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen in ganz Bayern im Rahmen der staatlichen Festival- und Veranstaltungsreihenförderung insgesamt etwa 1,7 Millionen Euro Förderung. Alle bayerischen Regierungsbezirke sind mehrfach bei der Förderung vertreten. Im Sommer und Herbst kann man sich beispielsweise auf die „Inntaler Klangräume“, das „72. Festival junger Künstler Bayreuth“, „Eggenfelden Klassisch“, den „Friedberger Musiksommer“, die „Weidener Max Reger Tage“ oder das „Diademus Festival Roggenburg“ freuen. Mithilfe der Festival- und Veranstaltungsförderung soll ein breites Angebot an musikalischen Veranstaltungen in allen Regionen Bayerns ermöglicht werden. Aus den Mitteln der künstlerischen Musikpflege können unter anderem musikalische Festivals und Veranstaltungsreihen der Klassik, der Kirchenmusik oder der zeitgenössischen Musik gefördert werden, sofern diese von überregionaler Bedeutung sind.

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Verkehrs-
unfallstatistik
für das erste Halbjahr 2022

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Region Bayern – Mehr Verkehr, Verkehrsunfälle und Unfallopfer auf Bayerns Straßen: Diese Bilanz zog das Bayerische Innenministerium für das erste Halbjahr 2022 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021. Demnach ereigneten sich in Bayern von Januar bis Juni 176.746 Verkehrsunfälle, 9,4 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Vergleicht man die Zahlen des ersten Halbjahres 2022 mit dem gleichen Zeitraum 2019, sind es heuer bislang deutlich weniger Verkehrsunfälle, 2019 waren es noch mehr als 200.000. Der Anstieg der Verkehrsunfälle und der Zahl der Verkehrsunfallopfer, insbesondere auf den Landstraßen, lasse sich mit den pandemiebedingt sehr niedrigen Unfallzahlen des Vorjahres und einem höheren Verkehrsaufkommen in diesem Jahr erklären.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden erhöhte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 nun auf 21.871 (+13,0 Prozent). Dabei wurden 27.434 Personen verletzt (+14,4 Prozent) und 216 Personen getötet (+24,1 Prozent). Sorge bereite der deutliche Anstieg der Alkoholunfälle um knapp ein Drittel auf 2.294.

Verkehrsexperten der Bayerischen Polizei analysierten derzeit die Halbjahresergebnisse, um gezielte Maßnahmen mit dem neuen bayerischen Verkehrssicherheitsprogramm 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ anzugehen. Die Bayerische Polizei werde die Hauptunfallverursacher, insbesondere fahruntüchtige Fahrer, Raser, Gurtmuffel und Handysünder gezielt ins Visier nehmen. Ferner seien zum Schuljahresanfang Mitte September mehrtägige Schwerpunktaktionen geplant.

Die Zahl der getöteten Radfahrer stieg im ersten Halbjahr 2022 im Vergeich zum Vorjahreszeitraum um 45,5 Prozent auf 32. Auch die Zahl der getöteten Fußgänger habe sich um 29,4 Prozent auf 22 und die Zahl der getöteten motorisierten Zweiradfahrer um 26,2 Prozent auf 53 erhöht. Wie im 1. Halbjahr 2021 wurden zwei Kinder getötet, die Zahl der getöteten jungen Fahrer stieg um einen Toten auf 14, allerdings erhöhte sich die Zahl der getöteten Senioren ab 65 Jahren deutlich um 46,9 Prozent auf 72. Außerdem starben 17 Menschen auf Bayerns Straßen, weil sie nicht angegurtet waren (-15,0 Prozent).

An insgesamt 1.370 Verkehrsunfällen mit Personenschaden in Bayern waren Schwerverkehrsfahrzeuge beteiligt (-1,9 Prozent). 45 Menschen kamen dabei ums Leben (+7,1 Prozent). Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss stieg auf 2.294 an (+30,4 Prozent). Dabei wurden 21 Personen getötet (+200,0 Prozent). Auch die Zahl der Unfälle unter Drogeneinfluss erhöhte sich um 12,1 Prozent auf insgesamt 287. Dabei wurden drei Personen getötet.

-stmi-

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Meilenstein
beim
Landesentwicklungsprogramm

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Region Bayern – Der am 14. Dezember 2021 beschlossene Landesentwicklungs­programm-Entwurf (LEP) wurde in einem breit angelegten Beteiligungsverfahren zur Diskussion gestellt. Verbände, Kommunen und Fachstellen sowie berührte Stellen außerhalb Bayerns konnten bis zum April diesen Jahres Stellungnahmen zu den drei Themenbereichen „Gleichwertigkeit und starke Kommunen“, „Anpassung an den Klimawandel“ und „Mobilität der Zukunft“ einreichen. Auch die Öffentlichkeit wurde beteiligt.

Den zahlreichen konstruktiven Anregungen und Hinweisen aus über 700 Stellungnahmen trägt die Bayerische Staatsregierung nun mit einer nochmaligen Akzentuierung des LEP-Entwurfs Rechnung, darunter insbesondere in dem Bereich „Weiterentwicklung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum“ sowie mit der Überarbeitung der Gebietskulissen „ländlicher Raum“ und „Verdichtungsraum“. Ferner würden die Vorgaben zum Niedrigwassermanagement sowie zum Hochwasserschutz noch weiter geschärft. Damit verbunden sei auch eine zusätzliche Stärkung des Instrumentenkastens der Regionalplanung, um so den unterschiedlichen Herausforderungen der Regionen bestmöglich gerecht zu werden.

Die aktualisierte Teilfortschreibung trage außerdem den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs Rechnung, und zwar durch Maßnahmen zur Verstärkung der Krisenvorsorge und zur Steigerung der Resilienz Bayerns. Dazu zählten u.a. die Sicherung der heimischen Lebensmittelproduktion, die Stärkung regionaler Kreisläufe und der Ausbau der regionalen, umweltfreundlichen Energieerzeugung. Letzteres schließe die jüngsten Gesetzesänderungen auf Bundesebene zur Windenergie mit ein. Zur weiteren Abstimmung dieser wesentlichen Änderungen des LEP-Entwurfs erfolge nun ein ergänzendes Beteiligungsverfahren bis Mitte September, das auch die breite Öffentlichkeit wieder mit einschließe.

-bsr-

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Gästezahlen
in Bayern
erreichen fast
Vor-Corona-Niveau

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Region Bayern – Der Tourismus in Bayern erholt sich. Im Juni 2022 haben die Zahlen der Gästeankünfte und die der Übernachtungen fast wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht. Für Juni 2022 hat das Bayerische Landesamt für Statistik 3,6 Millionen Gästeankünfte ermittelt, das sind 92 Prozent der Zahlen vom Juni 2019. Die Anzahl der Übernachtungen erreicht mit 9,8 Millionen sogar 98 Prozent des Wertes von vor drei Jahren. Bei den inländischen Gästen übersteigen die Übernachtungszahlen mit 8,3 Millionen sogar leicht den Wert von Juni 2019 mit 8,1 Millionen Übernachtungen. Die Landeshauptstadt München erreicht im Juni 2022 87,6 Prozent der Gästeankünfte aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 und sogar 98,3 Prozent der Übernachtungen.

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Bundesverband
„Kindstod in Schwangerschaft
und nach Geburt“
wurde gegründet

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Als „Sternenkind“ bezeichnet man Kinder die vor, während oder kurz nach der Geburt sterben. Über Deutschland verteilt haben sich in der Vergangenheit vielerorts Vereine gegründet, die betroffenen Familien Halt und Unterstützung in ihrer schweren Zeit bieten. Für den Bezirk Schwaben und seit kurzem auch über dessen Grenzen bayernweit hinaus, stehen hier die ehrenamtlich Aktiven der „Sterneneltern Schwaben“ e.V. zur Verfügung. Im Jahr 2020 gründeten sie sich um einen allgemein würdevolleren Umgang mit den betroffenen Eltern zu erreichen. Den Umgang den sie sich selbst gern gewünscht hätten.

Mittlerweile pflegt der eingetragene Verein Freundschaften zu mehr als vierzig anderen Gruppen und Organisationen in der Bundesrepublik. All diese Kontakte strebten ein gutes Miteinander und die weitere Vernetzung an. „Die logische Konsequenz war, diese Kräfte zusammenzuführen “, so Anna-Maria Böswald, erste Vorsitzende des Vereins „Sterneneltern Schwaben“. Durch coronabedingte Schwierigkeiten in der Vernetzung, wurde zunächst der „Runde Tisch Sternenkinder Deutschland“ initiiert. Mittels Videokonferenz tauschten sich die Teilnehmenden über mehrere Treffen hinweg aus und bildeten hier einen Arbeitskreis zur Gründung eines Bundesverbandes. In den folgenden intensiven Treffen wurde der Name festgelegt und die Satzung besprochen.

Die Ziele des „Bundesverband Kindstod in Schwangerschaft und nach Geburt e.V.“ (BVKSG) wurden klar definiert. So soll dieser insbesondere die allgemeinen, ideellen, fachlichen, wirtschaftlichen und sozialpolitischen Belange rund um das Thema des frühen Kindstodes während Schwangerschaft, Geburt und erster Lebenszeit vertreten. Verwirklicht werden soll dies durch die Enttabuisierung der Thematik, die Verbesserung der Begleitung von betroffenen Familien und die Vermittlung von Ansprechpartnern in den jeweiligen Regionen. Es sollen Informationsmaterialien für die Aufklärungsarbeit erstellt und die Trauerarbeit als Präventionsmaßnahme in das Gesundheitswesen integriert werden. Die Netzwerkarbeit werde hierbei großgeschrieben.

Ein flächendeckendes Hilfsnetz für betroffenen Familien soll durch die Unterstützung beim Aufbau weiterer Selbsthilfegruppen und Vereine geschaffen werden. Einheitliche Standards für Fortbildungsmaßnahmen in der Sternenkinderthematik stehen ebenfalls auf dem Programm der Aktiven. „Wir planen groß und freuen uns auf die Herausforderungen und Möglichkeiten, sowie die vielen neuen Kontakte, die wir knüpfen werden“, betonte Böswald.

Die Gründungsmitglieder haben entschieden, dass der 2. Vorsitz nach Schwaben gehen soll. So stellt Anna-Maria Böswald einen Teil des Vorstandes. Den 1. Vorsitz hat Sandra Kern von den „Sterneneltern Saarland“ e.V. übernommen. Melanie Böttger vom „Sternengeflüster“ e.V. aus Worms komplettiert mit dem Posten der Kassenwartin die Vorstandschaft . Ebenfalls ist „SternenEltern Schwaben“ e.V. durch Bernd Böswald im Beisitz vertreten. Neben ihm konnten Tina Henze von „Sternenkinder Dessau2 e.V. und Stefanie Gebers von den „Sterneneltern Achim“ e.V. für die weiteren Posten des Beisitzes gewonnen werden. Zu den Gründungsmitgliedern gehören weitere Vereine und Institutionen aus ganz Deutschland. Dies sind: „Sternenkinder Duisburg“ e.V.; „Sternenkinderzentrum Odenwald“ e.V.; „Sternenkinderzentrum Bayern“ e.V.; „Weiße Zwerge Baden-Württemberg“ e.V.; „Herzenssache-Nähen für Sternchen & Frühchen“ e.V.; „Mother Hood“ e.V. „Sternenzauber Frühchenwunder“ e.V.; „Fußspuren-Handgefertigtes für Frühchen und Sternenkinder“ e.V.; „Sternenkinder Villingen-Schwenningen“ e.V.; „Bethanien Sternenkinder“ Beratungsstelle Münster/Osnabrück; „T.O.M.“ Trauergruppe und „Kreativwerkstatt.art Svana Seidel“.

„Jeder einzelne aus dem Vorstand ist von dem Schicksal getroffen, ein Kind verloren zu haben. Wir werden die Interessen der Sterneneltern deutschlandweit vertreten und sind stolz, dass der 2. Vorsitz in Schwaben sein wird. Da gerade in Bayern noch viel Luft nach oben ist und Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern hinterherhinkt. Wir hoffen gemeinsam unsere Ziele zu erreichen, Sterneneltern und ihren Familien eine Stimme zu geben. Wir brechen das Schweigen und wir möchten die Gesellschaft wach rütteln. Darauf aufmerksam machen, wie wichtig würdevoller Umgang, Anerkennung und auch Begleitung der betroffenen Familien ist“, resümierte Anna-Maria Böswald.

„SternenEltern Schwaben“ e.V. gründete sich 2020 aus eigener Betroffenheit und dem Wunsch des würdevollen Umgangs mit Sterneneltern. Sie unterstützen betroffene Familien im Umgang mit der Trauer. „Die Sterneneltern Schwaben“ e.V. begleiten auch Eltern vor, während und nach der Entbindung eines Sternenkindes und leisten wichtige Aufklärungsarbeit – u.a. bei Krankenhäusern, medizinischem Fachpersonal und Bestattern. Vortragstätigkeiten und Schulungen sind ebenfalls Bestandteil des Vereinsangebotes. Weitere Informationen unter: www.bvksg.de und www.sterneneltern-schwaben.de.

-am-

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Heimische
Schmankerl
einmal anders

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Region Rottal-Inn – Im Rahmen der Themenreihe „Heimat und Vielfalt“ 2022, die durch ein Programm zur Stärkung der Regionalen Identität vom Bayerischen Finanz- und Heimatministerium gefördert wird, initiierte Projektkoordinatorin Kathrin Zenger, einen Kochkurs mit der „veganen Manufaktur Arnstorf“ für die Studierenden der Landwirtschaftsschule Pfarrkirchen, Abteilung Hauswirtschaft. Das aus 28 vegetarischen bzw. veganen Speisen bestehende Buffet am Ende des Tages zeigte, wie vielfältig sich ohne Tierprodukte backen und kochen lässt. Dabei lernten die Studierenden in Theorie und Praxis von den Expertinnen der „veganen Manufaktur“ allerhand Tipps und Tricks bei der Zubereitung veganer Speisen kennen. „Sich vegetarisch oder vegan zu ernähren, bedeutet nicht automatisch, auf irgendetwas zu verzichten“, ist dabei das Credo von Laura Hlawatsch, die in Pandemiezeiten nebenberuflich die „vegane Manufaktur“ gründete.

In einer kurzen und praxisnahen Einführung in die vegane Ernährung stellte Hlawatsch vor allem heraus, dass es bei jeder Ernährungsform wichtig ist, auf die Nährstoffe und Vielfalt zu achten. Das fange schon bei der Auswahl der Produkte an, egal ob tierisch oder pflanzlich: „Da bietet unsere Region viele Möglichkeiten, an tolle Produkte zu kommen – egal ob über Direktvermarkter, im Bioladen, auf dem Wochenmarkt oder auch im Supermarkt.“ Danach ging es im Rahmen der Kochbesprechung in vier Kleingruppen an die Auseinandersetzung mit den neuen Rezepten und im Anschluss in die Küche. Jede Gruppe steuerte ein Gebäck mit Aufstrich, ein Hauptgericht mit Beilage, eine Nachspeise sowie einen Kuchen zum gemeinsamen Buffet bei.

Fachlehrerinnen Katharina Hainzlmeier und Inge Lugeder unterstützten ihre Studierenden ebenso engagiert bei der Umsetzung – wie Laura Hlawatsch und ihre Mitarbeiterin Bettina Hastreiter. 28 Gerichte wurden schließlich zur gemeinsamen Verkostung im Speisesaal angerichtet, von Dinkelbaguette mit Frischkräuteraufstrich über Kohlrabisuppe, Reinzelten und veganen Braten bis hin zu Panna Cotta. Auch Lidwina Kainz, stellvertretende Schulleiterin, zeigte sich beeindruckt: „Viele unserer Studierenden haben einen Bezug zur Landwirtschaft. Alle verbindet das Interesse an ihrer Heimat, am Garten und an der Küche. Wir setzen uns viel mit Nachhaltigkeit auseinander. Vor allem die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte, sowohl im tierischen als auch im pflanzlichen Bereich, hat einen hohen Stellenwert für uns. Die neuen Rezepte bereichern die Möglichkeiten, auch einmal an fleischlosen Tagen ein abwechslungsreiches Menü zu gestalten.“ Ziel der Aktionen war es, regionale Besonderheiten sichtbar und erfahrbar zu machen. Dazu gehöre auch die Wertschätzung regionaler Lebensmittel.

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Transformations-
netzwerk
„transform.by“

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Region Bayern – Alle Wirtschaftsbereiche im Freistaat stehen vor einem großen Umbruch ihrer Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger freut sich deshalb über die Bundesförderung in Höhe von 14,5 Millionen Euro für das bayerische Transformationsnetzwerk „transform.by“. „Bayern schiebt die Transformation der Automobilindustrie an und schafft neue Perspektiven für die 200.000 Beschäftigten. Durch Netzwerke, Wissenstransfer und gemeinsame Projekte begleitet „transform.by“ die bayerische Fahrzeug-, Nutzfahrzeug- und Zuliefererindustrie. Bei der Mobilität von morgen geht es nicht nur um den Wandel vom Verbrennungsmotor zu alternativen Antriebsformen wie der Brennstoffzelle. Chancen liegen vor allem in der Digitalisierung, beim autonomen Fahren und in der vernetzten Mobilität. Mit einem überregionalen Ansatz begleiten wir landesweit den Transformationsdruck. Denn die gewünschte Dekarbonisierung und die nicht aufhaltbare Demografie gewähren dem Wirtschaftsstandort Bayern keine Ruhepause“, so Aiwanger.

Das Transformationsnetzwerk „transform.by“ wendet sich mit Qualifizierungsangeboten insbesondere an kleine und mittlere Betriebe (KMUs) der Zulieferindustrie, um einen nachhaltigen, digitalen, vernetzten und sozialverträglichen Umbau erfolgreich zu gestalten – und ist eine Initiative der „Bayern Innovativ“ mit der vbw, der IG Metall, den Regionen Regensburg und Ingolstadt, der Metropolregion Mainfranken und der Europäischen Metropolregion Nürnberg. „Bayern Innovativ“ hat gemeinsam mit diesen Partnern die Konzepte entwickelt, die jetzt als förderwürdig anerkannt wurden. Schon jetzt biete „Bayern Innovativ“ Transformationslotsen Automotive als professionelle Ansprechpartner und kostenfreie Webinare an, um kleine und mittelständische Unternehmen und Global Player bei ihrer technologischen und strategischen Weiterentwicklung zu unterstützen. „Wir unterstützen bayerische Unternehmen mit gezielten Angeboten, den nötigen betrieblichen Wandel zu forcieren. Neue Technologien sind ein bedeutender Faktor in der Transformation. Aber auch die soziale Komponente und das Thema Qualifizierung spielen eine ebenso wichtige Rolle. Mit „transform.by“ bilden wir all das ab und unterstützen bayerische Unternehmen, sich in den relevanten Zukunftsfeldern gut aufzustellen und den Wandel erfolgreich zu meistern“, erklärte Dr. Rainer Seßner, Geschäftsführer der „Bayern Innovativ“ GmbH. „Wichtige Partner sind bei den Veränderungen in der Wirtschaft die Tarifpartner, die diesen Prozess umfangreich vorbereiten sowie professionell und aktiv begleiten. Denn Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften müssen an einem Strang ziehen, um den Übergang zu einer ökologischen und ressourceneffizienten Wirtschaft zu schaffen“, resümierte Aiwanger.

-stmwi-

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Mehr
Sicherheit
beim Bergsport

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Region Bayern – Experten des Bayerischen Kuratoriums für alpine Sicherheit sowie Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann und Justizminister Georg Eisenreich warnen vor hohen Unfallgefahren in den Bergen. Laut Polizeistatistik sind 2021 bei Bergunfällen 55 Menschen allein im südlichen Oberbayern ums Leben gekommen, der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 2009. Auch in diesem Jahr setze sich der Trend fort: Im ersten Halbjahr 2022 sind im südlichen Oberbayern bereits 30 Personen bei Bergunfällen gestorben; im ersten Halbjahr 2021 waren es 19. “Überschätzen Sie sich nicht, informieren Sie sich und nehmen Sie die Gefahren in den Alpen ernst. Im Notfall hilft die ‘SOS-EU-Alp’-App, schnell die Retter zielgerichtet zu alarmieren”, so Herrmann. Justizminister Eisenreich ergänzte: “Unsere Berge bieten für jeden – vom Wanderer bis zum Extremsportler – eine passende Route. Wichtig ist aber die richtige Ausrüstung und eine gute Vorbereitung mit der richtigen Routenauswahl. Dazu ist wichtig, sich selbst richtig einzuschätzen.”

Herrmann lobte die hervorragende Arbeit des Kuratoriums für alpine Sicherheit und der dort vertretenen Bergwacht und Alpinverbände. “Auch für die Bayerische Polizei hat die Sicherheit in den Bergen eine hohe Priorität”, erklärte Herrmann. “Wir haben rund 80 hervorragend ausgestattete und ausgebildete Polizeibergführer und Alpinbeamte im bayerischen Alpenraum.” Außerdem kündigte Herrmann an, dass die Bayerische Polizei ab 2023 neue und deutlich leistungsfähigere Polizeihubschrauber einsetzt. Die insgesamt acht neuen Maschinen vom Typ „Airbus H145“ können mit bis zu sechs Personen dann doppelt so viele Rettungskräfte oder zu Rettende transportieren als bisher. “In den vergangenen Jahren haben die Experten einen Zuwachs bei tödlichen Bergunfällen festgestellt. 2021 starben im Landkreis Berchtesgadener Land mehr Menschen in den Bergen als im Straßenverkehr”, so Eisenreich. Auch Fehlverhalten in den Bergen, das zu Verletzungen oder gar Todesfällen führt, kann strafbar sein. Bei den Staatsanwaltschaften im bayerischen Alpenraum sind insbesondere Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung oder fahrlässiger Körperverletzung in Zusammenhang mit Berg- und Skiunfällen bei einem Staatsanwalt gebündelt. Bei der Staatsanwaltschaft Traunstein hat der Behördenleiter Dr. Wolfgang Beckstein diese Aufgabe persönlich übernommen.

Immer mehr Hobby-Bergsteiger verlassen sich nach den Beobachtungen der Staatsanwältinnen und Staatsanwälte aus dem Alpenraum häufig auf teure Ausrüstung und Apps. Die häufigsten Unfälle ereigneten sich beim Bergwandern. Um hierbei die Sicherheit im Gebirge zu erhöhen, weist der Vorsitzende des Kuratoriums für alpine Sicherheit, Klaus Stöttner, auf die zehn Verhaltensregeln des Deutschen Alpenvereins hin. Sicheres und rücksichtsvolles Mountainbiken ist ebenfalls ein Anliegen des Kuratoriums.

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Mehr
Genehmigungsanträge
für Windenergieanlagen

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Region Bayern – Investoren haben im ersten Halbjahr 2022 Genehmigungen für 13 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 77,4 Megawatt beantragt. „Windenergie ist im Freistaat wieder am Start. Erstmals seit dem Jahr 2016 sind die Antragszahlen für die Genehmigung von Windenergieanlagen wieder zweistellig – und das bereits für das erste Halbjahr 2022. Wir haben die richtigen Signale gesetzt und die Investoren vertrauen darauf, dass Windräder in Bayern eine sichere Zukunftsinvestition sind. Mit durchschnittlich rund sechs Megawatt pro Windrad steigt gleichzeitig die Leistung der neuen Windräder deutlich. Das bedeutet: Wir werden die Erzeugung von grünem Strom jetzt schnell steigern. Eine dieser Anlagen kann mehr als zehn Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen und damit rein rechnerisch mehr als 3000 Drei-Personenhaushalte mit Strom versorgen“, erklärte der bayerische Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger.

Im ersten Quartal 2022 lag die Generatorleistung der meisten genehmigten Anlagen bundesweit noch zwischen vier und fünf Megawatt. „Die regionalen Planungsverbände arbeiten mit Hochdruck an der Ausweisung neuer Flächen für Windenergie. Gleichzeitig haben sich mit unserer kürzlich unterzeichneten Vereinbarung zum beschleunigten Ausbau der Stromnetze auf der Verteilebene alle Akteure dazu verpflichtet, die dringend notwendigen Infrastrukturmaßnahmen gemeinsam voranzutreiben. Die „Windkümmerer“ beraten jetzt rund 60 Kommunen und berichten, dass sich die Stimmung in vielen Kommunen spürbar gewandelt hat und Windräder als Beitrag zur sicheren Energieversorgung begrüßt werden“, so Aiwanger. Dies werde auch durch zahlreiche neue Bewerbungen von Kommunen deutlich.

Derzeit sind in Bayern 1.134 Windenergieanlagen mit einer kumulierten, installierten Leistung von rund 2,6 Gigawatt in Betrieb. Weitere drei Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,7 Megawatt wurden bereits genehmigt und drei Anlagen gingen im ersten Halbjahr 2022 in Betrieb. Im Jahr 2021 wurden in Bayern acht Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 27 Megawatt gebaut. Im Jahr 2019 wurde mit lediglich sechs zugebauten Windenergieanlagen der bisher geringste Zubau verzeichnet. Der Zenit des bayerischen Windenergie-Zubaus wurde 2014 erreicht, unter anderem begründet durch Vorzieheffekte in Anbetracht der Einführung der 10 H-Regelung. Im Jahr 2021 wurden in Bayern sechs Windenergieanlagen mit 23,5 Megawatt genehmigt und erstmals kein
neuer Genehmigungsantrag gestellt.

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Export-
Report

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Region Bayern – Die Analyse des „Industrieberichts Bayern 2022“ zeigt unter anderem, dass sich die bayerische Industrie mit dem Anstieg der bayernweiten Exportquote auf 54 Prozent und dem Zuwachs der Industriebetriebe nach der Pandemie wieder positiv entwickelte. Trotz der guten Nachrichten müssten jetzt wichtige Weichen gestellt werden. „Die Industrie in Bayern steht vor großen Herausforderungen, die Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle betreffen. Bei diesem ökonomischen Umbruch müssen die Industrie, Politik und Gewerkschaften zusammen arbeiten. Dann werden wir die Digitalisierung, Dekarbonisierung und Demografie erfolgreich meistern. Zu diesem laufenden Transformationsprozess kommen noch Schwierigkeiten in den Lieferketten und die extremen Entwicklungen an den Energiemärkten, die viele Firmen ohne eigenes Zutun in Finanzierungsschwierigkeiten bringen. Bayern ist ein Wirtschaftsstandort mit energieintensiven Industrien. Wir werden jetzt alle Hebel in Bewegung setzen, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Industrie für unsere Zukunft zu sichern und eine positive Konjunkturentwicklung zu erreichen“, betonte bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Mit dem Zuwachs der bayerischen Exportquote – 54 Prozent – lag der Freistaat über dem Bundesdurchschnitt von 48,4 Prozent. Erfreulich war auch die Entwicklung der Anzahl der Industriebetriebe. Diese stieg auf 8.102 Betriebe, was einem Plus von 2,5 Prozent entspricht. In der Industrie waren insgesamt 1,3 Millionen Menschen beschäftigt. Die Beschäftigtenentwicklung in den Regierungsbezirken war unterschiedlich. Während in Schwaben (- 0,6 Prozent) und Oberfranken (- 1,6 Prozent) ein Rückgang zu verzeichnen war, verzeichnete Niederbayern (+ 0,2 Prozent) und Unterfranken (+ 0,7 Prozent) eine positive Entwicklung. Erneut den Spitzenplatz erreichte die Oberpfalz mit 126 Industriebeschäftigten je 1.000 Einwohner.

„Die bayerische Industrie muss jetzt in der Lage sein, die stark gestiegenen Energiepreise und Engpässe bei Vorleistungen, Materialien und Rohstoffen zu bewältigen. Wir fordern Lösungen ohne ideologische Barrieren. Das Energiekostendämpfungsprogramm des Bundes für energieintensive Unternehmen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es wäre besser gewesen, wenn der Bund den ganzen Spielraum genutzt hätte, den die EU einräumt. Der Bund sollte jetzt prüfen, ob auch weitere Branchen wegen der stark gestiegenen Energiepreise gefördert werden müssen. Wir brauchen die wirtschaftliche Stärke, um parallel bestehende Abhängigkeiten im Bereich der Energieversorgung zügig abzubauen. Das schaffen wir nur mit Technologieoffenheit und Nutzung aller Energiequellen. Es zeigt sich immer deutlicher, dass der Einsatz von Wasserstoff künftig eine ganz wesentliche Bedeutung bekommt. Mit dem im Mai beschlossenen Bayerischen Energieplan haben wir vorgelegt. Jetzt warten wir noch auf den Bund“, so Aiwanger.

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KW 32 – 2022
08.-14.08.2022

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Fahnenweihe
beim Trachtenverein
Schloßbergler Valley
2022

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Region Miesbach – Im letzten Jahr wurde der Trachtenverein Schloßbergler Valley 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass ließ man eine neue Fahne sticken, die nun bei einem Festwochenende – vom 12. bis 15. August 2022 – geweiht werden soll.

100 Jahre Schloßbergler Valley: Dieses Jubiläum wollte der Trachtenverein im letzten Jahr ganz groß feiern, und zwar mit einem zehntägigen Festprogramm, einer Fahnenweihe und dem Oberlandler Gaufest. Jedoch war dies aufgrund der Einschränkungen durch die Pandemie nicht möglich. In diesem Jahr aber wagt man noch einmal einen Versuch. Beim Festwochenende von 12. bis 15. August 2022 – mit einem bunten Festprogramm für Jung bis Alt, Kinder und Familien, einfach für alle – soll die Weihe der neuen Vereinsfahne im Mittelpunkt stehen.

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-am- Bild: tvsv

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Kleinste
Kommune Bayerns
wird „Digitales Amt“

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Region Rosenheim – Die kleineste bayerische Kommune, die Gemeinde Chiemsee, geht bei der Digitalisierung voran. Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach zeichnete die Verwaltungsgemeinschaft Breitbrunn, zu der die Gemeinde mit ihren rund 200 Einwohnern gehört, mit dem Prädikat „Digitales Amt“ aus. Mit der Auszeichnung ehrt das Bayerische Digitalministerium Gemeinden, Städte und Landkreise, die ihren Bürgerinnen und Bürgern mindestens 50 Verwaltungsleistungen digital anbieten. Die Gemeinde Chiemsee und ihre Nachbargemeinden Gstadt und Breitbrunn gehören damit zu den rund 100 bayerischen Kommunen, die bei der Digitalisierung ihrer Verwaltung bereits besonders weit sind. Gerlach: „Nicht die Größe einer Kommune ist bei der Digitalisierung entscheidend, sondern ihr Engagement. Die kleine Gemeinde Chiemsee ist damit ein großes Vorbild für vielen andere Kommunen in Bayern.“

Die Auszeichnung „Digitales Amt“ wurde auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales im Juni 2021 gestartet. Um das Prädikat zu erhalten, müssen interessierte Kommunen mindestens 50 rein kommunale oder zentrale Online-Verfahren im BayernPortal verlinkt haben. Nach einer Prüfung durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales erhalten die Kommunen ein Schild mit der Aufschrift „Digitales Amt“, ein Online-Signet für Ihre Website und sie werden auf der Website des Ministeriums veröffentlicht. Das Digitalministerium unterstützt die Kommunen mit einer Vielzahl von Maßnahmen bei der Verwaltungsdigitalisierung. Mit dem Förderprogramm „Digitales Rathaus“ stehen insgesamt rund 42 Millionen Euro bereit. Gemeinden, Zusammenschlüsse von Gemeinden sowie Gemeindeverbände im Freistaat Bayern können diese Zuschüsse im Rahmen des Förderprogramms für die erstmalige Bereitstellung von Online-Diensten erhalten. Mit dem „Grundkurs Digitallotse“ vermittelt das Digitalministerium rechtliche und organisatorische Grundlagen zur kommunalen Digitalisierung.

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Zwischenstand
„European Energy Award“

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Region München – In den vergangenen Jahren hat der Landkreis München bereits starke Strukturen für den Klimaschutz aufgebaut. Seit dem 1. Oktober 2020 geht der Landkreis jedoch einen Schritt weiter, indem er am Qualitätsmanagementsystem für Klimaschutz des „European Energy Award“ (eea) teilnimmt. Mit einem herausragenden Startniveau von 62 Prozent geht man im ersten Zyklus 2022 ins Rennen. In den kommenden Jahren wird die Auszeichnung „Gold“ angestrebt.

Der „European Energy Award“ wurde in enger Verzahnung mit dem Umweltmanagementsystem EMAS und der Klima- und Energieinitiative 29++ eingeführt. Unterstützt durch zwei eea-Beraterinnen der Energieagentur Ebersberg-München und ein umfassendes Online-Tool werden für den eea alle Aktivitäten zum Klimaschutz erfasst und bewertet sowie Verbesserungspotenziale aufgezeigt. Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über alle Klimaschutzbemühungen zu erhalten und diese systematisch weiter auszubauen. Das Ergebnis dieser Ist-Analyse ist ein „Stärken-Schwächen-Profil“ des Landkreises. Im Rahmen des eea werden Maßnahmen erarbeitet, initiiert und umgesetzt, die dazu beitragen, dass erneuerbare Energieträger vermehrt genutzt und nicht erneuerbare Ressourcen effizient eingesetzt werden. Dies sei sowohl energiepolitisch sinnvoll, spare aber auch langfristig Kosten, die wiederum für andere Aktivitäten eingesetzt werden könnten. Der „eea“-Maßnahmenkatalog umfasst dabei sechs kommunale Maßnahmenbereiche: „Entwicklungsplanung“, „Kommunale Gebäude und Anlagen“, „Versorgung und Entsorgung“, „Mobilität“, die „interne Organisation“ als auch „Kommunikation und Kooperation“.

Seit der Einführung des „eea“ sei der Landkreis München nicht nur zahlreiche Klimaschutzprojekte angegangen, sondern könne auch von deren erfolgreichen Abschluss berichten. Beispielsweise werden derzeit Im Rahmen der Klima- und Energieinitiative 29++ unter anderem Emissionsziele definiert und Maßnahmenvorschläge inklusive der Treibhausgas-Einsparpotenziale entwickelt. Des Weiteren stehen Projekte zur Verbesserung der Radinfrastruktur, der besseren energetischen Nutzung und Reduktion von Abfällen sowie die Organisation einer kommunalen Klimakonferenz auf der To-Do-Liste des Landkreises. Potenziale zeigten sich unter anderem bei der Definition weiterer Maßnahmen auf Basis der digitalen Energienutzungsplanung sowie in der stärkeren Zusammenarbeit mit externen Akteuren, aber auch Landratsamtintern durch stärkere Integration von Klimaschutz in die verschiedenen klimarelevanten Bereichen.

-lam-

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Einblicke
in die regionale
Start-up Szene
des Stellwerks 18

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Region Rosenheim – Kürzlich besuchte die Bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, das digitale Gründerzentrum „Stellwerk18“ und erhielt Einblicke in die regionale Start-up Szene der Region Südostoberbayern. Mit dem „Stellwerk18“ schaffe die Region perfekte Bedingungen für Gründerinnen und Gründer durch hochwertige Büroinfrastruktur – in Rosenheim und Traunstein – sowie ein enges Landkreisübergreifendes Netzwerk aus etablierten Unternehmen, Wirtschaftsförderungen, Kammern und Hochschulen in ganz Südostoberbayern, Salzburg und Tirol.

Nach einer kurzen Einführung durch Geschäftsführer Dr. Florian Wiesböck in das „Startup-Ökosystem“ des „Stellwerks18“ waren es aber vor allem die Startups, die im Mittelpunkt des Termins standen. So konnten exemplarisch die Geschäftsführer der ScaliRo GmbH, der innFactory GmbH sowie von DeeySynergy.AI ihre Startups präsentieren und den Mehrwert eines Gründernetzwerks erläutern. Im Anschluss diskutierte Gerlach mit Gründerinnen und Gründern sowie Vertretern aus Wirtschaft, Hochschule und lokaler Politik die Chancen und Möglichkeiten, aber auch die Probleme und Herausforderungen, vor denen junge Digitalunternehmen stehen können. Von besonderem Interesse war dabei die Frage, welche Rolle die Politik, hier einnehmen kann. „Ohne die finanzielle und inhaltliche Unterstützung durch die Staatsregierung wäre das „Stellwerk18-Ökosystem“ in der heutigen Form nicht möglich. Aber es gibt immer noch viele „Baustellen“, wenn wir Bayern und unsere Region als Gründungsstandort attraktiv halten möchten“, betonte Wiesböck. „Innovation und Digitalisierung sind zentrale Wettbewerbsfaktoren für eine erfolgreiche Zukunft Bayerns. Das Digitalministerium sieht sich hier auch als Förderer und Treiber. Entsprechend wichtig sind für uns Gründungen und Unternehmenswachstum in diesen Bereichen“, resümierte Gerlach.

-stw- Bild: stw

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Vereidigung
von 1.750 Polizistinnen
und Polizisten

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Region Nürnberg – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat in Nürnberg bei der zentralen Vereidigungszeremonie gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Stefan Weis, 1.750 neu eingestellten Polizistinnen und Polizisten den Diensteid abgenommen. “Unsere neuen Polizistinnen und Polizisten sind eine wichtige Verstärkung. Die Bayerische Polizei ist bestens aufgestellt. Damit können wir für noch mehr Sicherheit sorgen. Bis 2023 wächst der Personalstand der Bayerischen Polizei auf 45.000. Das sind 8.000 neue Stellen in 15 Jahren, das ist deutschlandweit einmalig”, sagte Herrmann vor insgesamt rund 7.000 Teilnehmern und Familienangehörigen.

Insgesamt investiere der Freistaat 2022 mit rund 596 Millionen Euro im Sach- und Bauhaushalt so viel in die Bayerische Polizei, wie nie zuvor. “Bereits in den vergangenen Jahren haben wir viel Geld in eine hochmoderne Ausstattung der Bayerischen Polizei gesteckt”, so Herrmann und nannte als Beispiele die neue blaue Polizeiuniform, die ballistische Schutzausstattung, die Distanz Elektroimpulsgeräte, die Einsatzstöcke sowie die neue Dienstpistole und das neue Kompaktgewehr.

Die nun vereidigten Polizistinnen und Polizisten leisten ihren Dienst bei den Ausbildungsstandorten der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Dachau, Eichstätt, Königsbrunn, Nürnberg, Sulzbach Rosenberg mit der Außenstelle Nabburg und Würzburg sowie an den Hochschulen Fürstenfeldbruck und Sulzbach-Rosenberg. Unter den Vereidigten sind auch sechs neue Sportlerinnen und Sportler der Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Polizei. Die Festrede hielt Ministerpräsident Markus Söder.

-stmi-

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Hoffest
„250 Jahre Schusterhof“
mit Ehrengast
Hubert Aiwanger

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Region Rosenheim – Ein seltenes Jubiläum konnte kürzlich auf dem „Schusterhof“ in Petzenbichl bei Großkarolinenfeld im Landkreis Rosenheim gefeiert werden. Seit genau 250 Jahren ist der Hof im Besitz der Familie Lausch, weshalb auch gleich an zwei Tagen gefeiert wurde. So luden Regina und Sepp Lausch am ersten Tag zu einem Gartenfest mit Kabarett ein. Am nächsten Tag konnten dann rund 350 Besucher begrüßt werden. Neben dem stellvertretenden Landrat Sepp Hofer sowie den Bezirksrätinnen Babbara Stein und Marianne Heigl gratulierten auch der Landtagsabgeordnete Nikolaus Kraus, Großkarolinenfelds Bürgermeister Bernd Fessler und einige Kreisräte zu diesem besonderen Anlass. Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung war der Besuch des stellverstretenden Bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger. Beim rund einstündigen Festvortrag ging der Minister u.a. auf die Lage der Energieversorgung ein, sprach über die Bedeutung der erneuerbaren Energien, besonders auch zum Thema Biogas und betonte, dass Bauernfamilien, wie die Familie Lausch, die seit 250 Jahren an ihrer Ackerscholle hängen, Bayern am nachhaltigsten geprägt und gestaltet hätten. Im Anschluss nahm sich Aiwanger noch sehr viel Zeit für zahlreiche Gespräche mit den Festbesuchern.

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Beim Hoffest „250 Jahre Schusterhof in Petzenbichl“ v.l.: Sepp Hofer, stellvertretender Landrat des Landkreises Rosenheim,
die Hofeigentümer Sepp und Regina Lausch und Hubert Aiwanger, stellvertretender Bayerischer Ministerpräsident und Wirtschaftsminister.

-am- Bilder: am

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Besuch
beim
Kernkraftwerk Isar 2

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Region Landshut – Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat mit dem CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz sowie dem Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger das Kernkraftwerk Isar 2 bei Landshut besucht. “Unsere Aufgabe als Aufsichtsbehörde ist es, faktenbasierte Politik zu ermöglichen. Wir haben im April ein TÜV Gutachten vorgelegt, welches besagt, dass ein Weiterbetrieb des Kernkraftwerks Isar 2 technisch möglich ist, auch Sicherheitsbedenken stehen dem nicht entgegen. Wir können es uns jetzt nicht erlauben, mit Isar 2 ein leistungsfähiges und modernes Kraftwerk vom Netz zu nehmen. Wir müssen mit Isar 2 vorübergehend weiter Strom produzieren. Die Sicherheit von Mensch und Umwelt hat beim Betrieb von Isar 2 oberste Priorität. Wir wollen den Umbau der Energieversorgung in Bayern, denn die Zukunft ist erneuerbar“, erklärte Glauber. „Die Fachleute vor Ort haben uns bestätigt: Isar 2 kann ohne zusätzliche Brennstäbe nach Jahresende 2022 noch für einige Monate weiter betrieben werden. Wenn jetzt neue Brennstäbe aus Schweden geordert werden, könnte auch bis 2024 hinein Strom produziert werden. Wir und die Betreiber brauchen jetzt Klarheit, wie es weitergeht. Mit jedem Tag wird der Aufwand für eine Betriebsverlängerung größer, das ist politisch verantwortungslos. Es ist grotesk, dass dieses Kraftwerk mitten in einer Strompreiskrise vom Netz genommen werden soll. Damit müsste ab Januar 2023 viel zusätzliches Gas zur Stromerzeugung verbraucht werden. Für Bürger und Wirtschaft würden Strom und Gas dann noch teurer”, ergänzte Aiwanger.

-stmwi-

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Förderung
für Urlaub
auf dem Bauernhof
und Waldpädagogik

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Region Bayern – Bayerns vielfältige Landschaften ziehen jedes Jahr Millionen von Gästen an. Bauernhof- und Landurlaub sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil des bayerischen Tourismus. Gleichzeitig seien sie Imageträger für die Land- und Forstwirtschaft, Impulsgeber für die ländlichen Räume und würden zur Existenzsicherung der Landwirtschaft beitragen. Der Freistaat unterstützt nun Angebote wie Urlaub auf dem Bauernhof, Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität von Dörfern und Regionen, aber auch Waldpädagogik und innovative Regionalprojekte. Die Besucherströme bedürfen allerdings auch der Lenkung, um nicht zur Belastung in den Regionen zu werden und um den Erholungswert für die Gäste hochzuhalten.

Mit knapp 4.000 Betrieben und einer Kapazität von rund 50.000 Betten hat „Urlaub auf dem Bauernhof“ eine große Bedeutung für den bayerischen Tourismus. Bemerkenswert sind dabei die wachsende Professionalität und Qualität der Angebote. Dabei fördert der Freistaat Investitionen, die Fort- und Weiterbildung der Betriebe und den Verein „Blauer Gockel“, der Bauernhof- und Landurlaub vermittelt. Zusätzliche Bedeutung gewinnen neuerdings auch Stellplätze für Wohn- und Campingmobile auf den Bauernhöfen.

Die Waldpädagogik der Bayerischen Forstverwaltung stelle ein attraktives Bildungsangebot für mit einem vielfältigen Jahresprogramm dar. Die bayernweit zwölf Walderlebniszentren seien spannende Ausflugsziele für Interessierte in jedem Alter, die das Verständnis für das Ökosystem Wald, die nachhaltige Forstwirtschaft, aber auch nachhaltiges Handeln vermitteln. Bayernweit gibt es ferner zahlreiche interessante Walderlebnispfade, die zur Erkundung des Waldes einladen würden.

Die Ländliche Entwicklung unterstütze die Kommunen im ländlichen Raum dabei, mit gemeindeübergreifenden Ansätzen ihr touristisches Angebot zu erkennen und zukunftsorientiert auszubauen. Vor allem kleineren Kommunen ermögliche ein regionales Marketingkonzept eine gesteigerte öffentliche Präsenz. Eine gemeindeübergreifende Verbesserung des kulturellen und freizeitorientierten Angebots stärke die Attraktivität der Regionen. Die Dorferneuerung träge dazu bei, lebenswerte Orte zu erhalten und so touristische Anziehungspunkte zu schaffen. Mit der Förderung von Kleinstunternehmern verbessere der Freistaat die Nahversorgung und steigere die Attraktivität in der jeweiligen Region.

Um die ländlichen Räume in Bayern attraktiv zu gestalten, sei das EU-Förderprogramm „LEADER“ ein wichtiger Baustein und Motor. Der Tourismus habe den größten Anteil unter allen Themenbereichen. Die 1.167 Projekte im Sektor „Freizeit und Tourismus“ würden 64 Prozent der gesamten LEADER-Fördermittel binden. Sie reichten von Radwegkonzepten, modernen Infotafeln an belebten Ausflugzielen, 3D-Animationen bis hin zu kulinarischen Angeboten.

-bsr-

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Digitale
Transformation
im Tourismus

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Region Bayern – Der anhaltende Trend in der Tourismuswirtschaft zu Information und Vermarktung in digitaler Form habe sich in Folge der Umbrüche durch die Corona-Pandemie massiv beschleunigt. Eine erfolgreiche digitale Transformation sei von zentraler Bedeutung für den Tourismusstandort Bayern und werde deshalb kraftvoll unterstützt.

Geplante Maßnahmen: Forcierter Kompetenzaufbau zur Digitalisierung und zu Open Data bei Tourismusakteuren. Die Kompetenzstelle Digitalisierung, eine Außenstelle der Bayern Tourismus Marketing GmbH mit Sitz in Waldkirchen, fungiert als zentraler Ansprechpartner für die anbieterneutrale Umsetzung digitaler Infrastrukturprojekte und informationsangebote in ganz Bayern. Davon würden alle Tourismusakteure im Freistaat – vom Wellnesshotel bis zum Ausflugsschiffer profitieren. Mit Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitscoachings sollen insbesondere kleine Anbieter in die Lage versetzt werden, sich zu digitalisieren. Auch die Verbesserung der digitalen Barrierefreiheit der Tourismusdestinationen werde gefördert.

Tragfähige Digital-Infrastruktur – Bayern Cloud Tourismus
Alle für das Tourismusmarketing und Destinationsmanagement in Bayern notwendigen Daten sollen künftig auf einer einheitlichen Datendrehscheibe zur Verfügung stehen. Diese „Bayern Cloud Tourismus“ werde Basis für innovative Anwendungen und Geschäftsmodelle sein, beispielsweise für Projekte der digitalen Besucherlenkung. Nach Abschluss der Pilotphase im dritten Quartal 2022 sollen erste Anwendungen möglich sein.

Digitales Tourismusmarketing – moderne Kundenansprache und Besucherlenkung mittels Echtzeitdaten
Der Ausflugsticker Bayern sei ein wichtiges Instrument des Besuchermanagements und biete Informationen zum Auslastungsstand bei Sehenswürdigkeiten und mögliche Alternativen an. Er werde sehr gut angenommen. Seit Ostern 2021 gab es 3,5 Millionen Aufrufe.

Digitale Innovationen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des bayerischen Tourismus
Die Bayerische Staatsregierung fördert u.a. eine „Chatbot-Lösung“ für Heilbäder und Kurorte, welche die Suche nach passenden Gesundheitsangeboten ermögliche, oder das Projekt „Smart Health Cities“, das digitale Gesundheitsanwendungen in den bayerischen Heilbädern und Kurorten entwickele. Die bayerischen Heilbäder und Kurorte erhalten damit ein Instrument zur digitalen Kundenbetreuung vor, während und nach einem Gesundheitsurlaub.

Freistaat treibt Digitalisierung im ländlichen Raum als Grundlage für modernes Lebensraummanagement voran
Fünf Modellprojekte des „Digitalen Dorfs Bayern“ sollen mit „Digitalisierung zum Anfassen“ Einheimischen wie Gästen den Alltag erleichtern, den ländlichen Raum als Wohn- und Wirtschaftsraum weiterentwickeln und die Attraktivität der Standorte erhöhen. Das im April 2017 begonnene Projekt wird von der Staatsregierung mit insgesamt 13 Millionen Euro unterstützt. Mit dem vorliegenden Beschluss sollen die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem „Digitalen Dorf Bayern“ weiter in die Fläche und an die Kommunen heran getragen werden.

-bsr-

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Maßnahmenpaket
zur Energieverbrauchsenkung
bei der Staatsverwaltung

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Region Bayern – Der Freistaat besitzt rund 11.000 Gebäude und Bauwerke, von denen rund 9.000 energierelevant sind. Der Energieverbrauch beträgt für Gas und Strom jeweils etwa ein Prozent des Verbrauchs in Bayern. Am 26. Juli 2022 hat sich die EU-Kommission mit den Energieministern der Mitgliedstaaten auf einen Notfallplan verständigt, in dem die Mitgliedsstaaten aufgefordert werden, im Zeitraum vom 1. August 2022 bis zum 31. März 2023 den Gasverbrauch durch freiwillige Anstrengungen um 15 % zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund ergreife Bayern Maßnahmen zur Reduzierung des staatlichen Energieverbrauchs. Ziel der Einsparmaßnahmen ist es, dass die Gasspeicher bereits jetzt für die Wintermonate ausreichend gefüllt werden können, damit es über die kalte Jahreszeit nicht zu Versorgungsengpässen kommt und insbesondere eine regionale Gasmangellage in Süddeutschland vermieden werden könne. Zugleich soll nicht nur der Gasverbrauch für Wärme und Prozesse reduziert, sondern auch die Einsparung von elektrischer Energie forciert werden, da die gasgekoppelte Stromerzeugung ebenfalls weitgehend substituiert werden müsse. Auch wenn die staatlichen Gebäude zum weit überwiegenden Teil mit Strom aus Wasserkraft versorgt werden, könne der Freistaat durch Einsparung von elektrischer Energie auch zur Einsparung der Stromerzeugung aus Gas beitragen.

Im Bewusstsein dieser energiepolitischen Herausforderungen und in Verantwortung für Menschen und Wirtschaft im Freistaat hat der Bayerische Ministerrat mit dem Ziel einer Energieeinsparung von 15 Prozent einen Fünfpunkte-Maßnahmenplan zur Senkung des Energieverbrauchs in der Staatsverwaltung beschlossen und beinhaltet u.a. die Steuerung der Raumtemperatur auf die gesetzlichen Mindestbestimmungen. Nach den rechtlichen Vorgaben für Arbeitsstätten sind dies in Bürobereichen derzeit grundsätzlich 20 Grad Celsius. Für Bereiche in öffentlichen Gebäuden, die nicht dem ständigen Aufenthalt dienen – Verkehrs- und Technikflächen – könnten darüberhinausgehende Einsparungen in Betracht kommen, wobei bauphysikalische Schäden oder Frostschäden bei nicht beheizten Bereichen zu vermeiden seien.

Betriebszeiten und Einstellungen technischer Anlagen werden überprüft. Dazu könnten beispielsweise ein hydraulischer Abgleich des Heizungssystems noch vor Beginn der Heizperiode, die Überprüfung der Betriebszeiten der Gebäudeheizung, die Nacht- und Wochenendabsenkung sowie die Durchführung der Wartung und optimale Einstellung der Wärmerzeuger gehören. Nicht zwingend notwendiger Verbrauch sollte eingestellt werden. Dazu gehöre beispielsweise die Abschaltung der Außenbeleuchtung staatlicher Gebäude bzw. deren Anpassung an die Betriebszeiten. Gleichermaßen könne auch die Innenbeleuchtung von Verkehrswegen und Fluren an die Betriebszeiten angepasst werden. In den Sanitärbereichen werde die Warmwasserzufuhr eingestellt. Der Einsatz von Klimaanlagen sollte auf das zwingende erforderliche Maß beschränkt werden.

Der Dienstbetrieb werde mit Blick auf die Energieeinsparung optimiert. Den Bediensteten werde „Homeoffice“ im größtmöglichen Umfang gewährt, sofern die technischen und dienstlichen Gründe dies zulassen. Ferner sollen Dienstreisen und Dienstfahrten durch Nutzung der Videokonferenztechnik möglichst vermieden und bei Unvermeidbarkeit möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad durchgeführt werden.

Da auch das Nutzerverhalten Einfluss auf den Energieverbrauch hat, sollen die Bediensteten sowie die Haustechniker staatlicher Gebäude über Einsparmaßnahmen informiert und darin geschult werden. Dazu gehöre beispielweise die richtige Raumbelüftung im Sommer und Winter, die Vermeidung unnötiger Stromverbraucher oder die Bürobeleuchtung. Den Kommunen werde die Übernahme der Energieeinsparmaßnahmen in eigener Verantwortung empfohlen.

-bsr-

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Web-Portal
der BayernCloud Schule

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Region Bayern – Das neue Web-Portal der BayernCloud Schule (ByCS) steht nun allen bayerischen Schulen zur Verfügung. Kultus-, Finanz- und Digitalministerium gehen mit dem Web-Portal einen weiteren großen Schritt beim gemeinsamen IT-Multi-Projekt „ByCS“. Digitalministerin Judith Gerlach erklärt: „Unsere Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf. Digitale Bildung ist deshalb ein Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit Bayerns. Das Digitalministerium sorgt dabei mit seinen sogenannten Innovationslaboren für mehr Nutzerfreundlichkeit.“

Die Programmierung und der Betrieb des Web-Portals der „ByCS“ erfolgen am IT-Dienstleistungszentrum (IT-DLZ) des Freistaats Bayern beim Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV). Dabei fließen auch die Rückmeldungen der Nutzer in die Weiterentwicklung und Optimierung der Anwendung ein. „Das neue Schulrechenzentrum im IT- DLZ hat als Dienstleister das moderne und barrierefrei gestaltete Web-Portal für die Schulfamilie in kurzer Zeit termingerecht und nach den Vorgaben des Kultusministeriums umgesetzt. Auf das Schulrechenzentrum ist Verlass – es ist ein starker Partner für das Kultusministerium bei der Digitalisierung der Schulen“, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Videokonferenz per Visavid, E-Mail oder die Bildungsplattform mebis, alles ist mit einer zentralen Anmeldung erreichbar. So erleichtern wir wesentlich den Umgang mit den digitalen Tools. Das ist ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Digitalisierung unserer Schulen“, erklärte Kultusminister Piazolo.

Beim Erproben und Einführen des Web-Portals gehen die drei Ministerien nach einem Stufenplan vor, von dem nun mit der Freischaltung für alle Schulen eine weitere Stufe erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die Staatsregierung verfolgt mit der „ByCS“ konsequent das Ziel, den bayerischen Schulen hochqualitative digitale Inhalte und Werkzeuge für eine moderne digitale Bildung anzubieten. Die kostenfrei, zentral und landesweit verfügbaren Software-Angebote der „ByCS“ entlasten Schulen und Sachaufwandsträger bei Anschaffung, Wartung und Support der schulischen IT Infrastrukturen. Mit einem Cloud-Speicher, mit Web-Office-Anwendungen und einem Schul-Messenger kündigt Kultusminister Piazolo bereits die nächsten Ausbauschritte an.

Umfangreiche Fortbildungs- und Informationsoffensive
Die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen begleitet die Schulen bei der Einführung und Nutzung des Web-Portals – mit zielgruppenorientierten „eSessions“ für Schulleitungen, Sachaufwandsträger sowie Systembetreuerinnen und Systembetreuer. Allen Lehrkräften stehen außerdem Selbstlernkurse zur Verfügung. Zeitgleich geht die neue Support-Hotline an den Start, die Lehr- und Verwaltungskräfte in der Anwendung der „ByCS“ tatkräftig unterstütze.

-stmuk-

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PV-Anlagen
sorgen für
1.035 Megawatt
zusätzlichen grünen Strom

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Region Bayern – Der Ausbau von PV-Anlagen in Bayern setze seinen Erfolgskurs noch deutlicher als bisher fort. Im ersten Halbjahr 2022 verzeichnete man beim Zubau eine Steigerung um 84 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Man könne durch die rund 1.035 Megawatt an installierter Leistung zusätzlichen grünen Strom erzeugen. Im Vergleich zum Ausbaustand Ende 2021 sei mit bisher sechs Prozent Steigerung des Netto-Zubaus hier der Spitzenplatz unter den Bundesländern erreicht worden.

Wie die neuesten Zahlen zeigten, fand der Solarausbau im ersten Halbjahr 2022 mit 60 Prozent auf der Freifläche und zu 40 Prozent bei den Dachanlagen statt. Gerade im mittleren Dachanlagensegment habe das „EEG 2021“ allerdings eine ungünstige Vergütungsregelung eingeführt, die nunmehr im EEG 2023 korrigiert wurde, aber bis dato zu einem deutlichen Rückgang im Dachanlagensegment beigetragen habe. Bei den Freiflächenanlagen seien bereits zwölf Prozent ohne EEG-Förderung rentabel und konnten außerhalb von Ausschreibungen realisiert werden. Dieser Trend werde sich fortsetzen. Der Boom an Freiflächenanlagen verdeutliche die Bedeutung planerischer Gebietsfestlegungen zur räumlichen Steuerung des Anlagenzubaus.

-stmwi-

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Denkmalpflege
und Klimaschutz

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Region Bayern – Der fortschreitende Klimawandel und die Herausforderungen bei der Energieversorgung machten es notwendig, alle Potenziale beim Energiesparen und zusätzlichem Erzeugen von Energie zu nutzen. Denkmalschutz und -pflege könnten dazu einen wertvollen Beitrag leisten. Erneuerbare Energien sollen zukünftig besser genutzt und Denkmäler leichter energetisch verbessert werden, und zwar fachlich verträglich und verantwortbar. Das Bayerische Kabinett hat nun dafür einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes beschlossen. Der Entwurf wurde in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) erarbeitet. Er beinhaltet neben der Zusammenführung von Denkmalschutz und Klimaschutz die Einführung eines sogenannten „Schatzregals“, einer besonderen Eigentumsregelung für archäologische Funde, um den Raubbau an Bodendenkmälern zu stoppen.

Die Neuerungen im Bayerischen Denkmalschutzgesetz ermöglichen einen erleichterten Einsatz erneuerbarer Energien im Denkmalbereich. Zielsetzung sei eine deutliche Erhöhung von Photovoltaik-, Solar- und Geothermie-Anlagen, die den Anforderungen von Denkmalschutz und Klimaschutz Rechnung tragen. Ferner sind weitgehende Lockerungen bei der Errichtung von Windenergieanlagen in der Nähe von Denkmälern vorgesehen. Der Bau von Windkraftanlagen soll demnach nur noch bei „besonders landschaftsprägenden Denkmälern“ erlaubnispflichtig sein. Zu diesen schützenswerten Bauten zählen nach fachlicher Prüfung durch das BLfD bayernweit rund 100 herausragende Bauten – wie bedeutende Schlösser, Kirchen und andere Monumente. Weiterer Gegenstand der Gesetzesänderung ist die energetische Verbesserung von Denkmälern. Durch die veränderten Regelungen soll der Wert der Denkmäler nicht beeinträchtigt werden.

Außerdem regelt die Einführung eines „Schatzregals“ die Eigentumsverhältnisse bei Funden neu, um illegale Grabungen einzudämmen. Bisher gilt in Bayern die Regel, dass ein Fund je zur Hälfte dem Eigentümer des Grunds und dem Finder gehört. Künftig sollen die Funde dem Staat zufallen. Damit soll eine Regelungslücke, die bisher bei Raubgrabungen genutzt wurde, geschlossen werden. Redliche Entdecker von archäologischen Funden erhalten fortan eine Belohnung, für Grundstückseigentümer ist ein Ausgleichsanspruch vorgesehen. Dafür sieht die Gesetzesänderung vor, dass der Freistaat seinen Eigentumsanspruch auf die Gemeinde des Fundorts übertragen kann.

Ein grundsätzliches Verbot des Einsatzes von Metallsonden auf eingetragenen Bodendenkmälern soll wiederum deren vollständigen Schutz gewährleisten. Ausnahmen für berechtigte berufliche Zwecke bleiben erlaubt. Dabei soll ermöglicht werden, dass die archäologischen Schätze in der Region des Fundortes bleiben. Daneben ist auch eine ausdrückliche Regelung zur Kostenübernahme für Ausgrabungen und Dokumentation bei bodendenkmalrelevanten Maßnahmen vorgesehen. Durch diese werde Rechtssicherheit insbesondere gegenüber dem Bund geschaffen.

-bsr-

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KW 31 – 2022
01.-07.08.2022

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Gautrachtenfest
Irschenberg
2022

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Region Miesbach – Mit angenehmen Temperaturen zeigte sich das Alpenvorland am Sonntag, 31. Juli von seiner schönen Seite. Beim diesjährigen Gauheimattag des Gautrachtenfestes in Irschenberg, trafen sich auf Einladung des Trachtenvereins Edelweiß Irschenberg, 47 Trachtenvereine nebst Musikkapellen, um endlich wieder das Brauchtum und die Tradition zu feiern. Dazu fanden sich neben den rund 5.000 Veranstaltungsgästen und 5.000 Trachtlern, der Bürgermeister der Gemeinde Irschenberg, Klaus Meixner, sowie die Bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner, der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan; die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, der stellvertretende Landrat des Landkreises Miesbach und Bürgermeister der Gemeinde Hausham, Jens Zangenfeind; der Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, Josef Niedermaier; der Bürgermeister von Valley, Bernd Schäfer; der Bürgermeister der Gemeinde Weyarn, Leonhard Wöhr und der Bürgermeister der Stadt Miesbach, Dr. Gerhard Braunmiller ein – um wirklich nur einige zu nennen.

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Beim Gottesdienst an der festlich geschmückten Tribüne sprach Pfarrer Michael Mannhardt unter anderm über die oftmals falschen Vorstellungen von Geld und Reichtum, über Werte, Besitz und Ansehen und fragte, was in Zeiten von Klimakrise, Krieg, Not und Elend auf der Welt wirklich wichtig ist und was im Leben sinnvoll sei. Nach dieser eindringlichen Predigt wurde sich zum großen Festzug aufgestellt. Angeführt von der Irschenberger Musi folgten Spielmannszüge, Blaskapellen und Trachtengruppen, die aus nah und fern angereist waren.

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-am- Bilder: am

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Testzentren
bleiben
bestehen

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Region Bayern – Das bayerische Gesundheitsministerium will die Teststrategie winterfest machen und setzt auf einen Fünf-Punkte-Plan zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im kommenden Herbst und Winter. „In einem sind sich die Experten einig, dass es im Herbst und Winter zu einem saisonalen Anstieg der Corona-Infektionen kommen wird. Da die Zahlen schon jetzt in den Sommermonaten höher sind als in den Vorjahren, müssen wir uns mehr denn je auf die Herbst- und Winterwelle vorbereiten. Deshalb richten wir die Bayerische Teststrategie entsprechend aus und stellen jetzt die Weichen. Dazu setzen wir vor allem auf die bewährte Test-Infrastruktur und nehmen vulnerable Gruppen zusätzlich besonders in den Fokus. Wir werden die mobilen Teststrecken bis Ende des Jahres fortsetzen. Denn vor allem bei größeren Ausbruchsgeschehen haben sich die mobilen und sehr flexiblen Einheiten bewährt. Außerdem werden wir die rund 150 Testzentren der Kreisverwaltungsbehörden bis Ende Dezember 2022 weiterführen. Wir planen ferner eine Flexibilisierung durch lokale mobile Testteams, um schnell und effektiv Ausbrüchen vor Ort begegnen zu können. Aktuell haben wir schon ein dichtes Netz aus rund 2.600 Teststellen – mit Apotheken, Ärzten, Rettungsdiensten und privaten Anbietern – in Bayern etabliert. Die mobilen Testeinheiten ergänzen diese und sind insbesondere da sinnvoll, wo die Menschen nicht mehr mobil sind oder schnell Klarheit über die Infektionslage in einer Einrichtung geschaffen werden muss. Der Schutz der Menschen, die durch das Coronavirus besonders gefährdet sind, ist und bleibt ein Kernziel der Teststrategie. Deswegen ermöglichen wir in den Alten- und Pflegeheimen ab Herbst freiwillige präventive PCR-Pooltestungen. Einrichtungen können zweimal pro Woche Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Beschäftigten ein Testangebot machen. Die entsprechenden Kosten trägt der Freistaat. Wir wissen nicht, welche Variante uns im Herbst beschäftigen wird. Deswegen ist es wichtig, dass wir präventive Maßnahmen ergreifen. Damit schafft Bayern Klarheit an Stellen, wo die Testverordnung des Bundes bislang Lücken oder blinde Flecken gelassen hat“, erklärte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek.

Eine dritte wichtige Säule sei die Beschaffung von Selbsttests für den Bildungsbereich, also Schulen und Kindertagesstätten. „Ärzteschaft und Experten empfehlen, in Schulen und Kindertagesstätten auf anlasslose Tests zu verzichten. Deshalb setzen wir nach den Ferien auf freiwillige Testungen für Kinder, Schülerinnen und Schüler und das Personal, die jeder zuhause vornehmen kann. Der Freistaat beschafft die Selbsttests für die Schulen und Kitas sowie deren Träger. Diese können die Tests über die Kreisverwaltungsbehörden anfordern. Bayern hat vorgesorgt. Wir haben ausreichend Tests, die bei den Kreisverwaltungsbehörden und im Pandemiezentrallager vorrätig sind, um beispielsweise mehrere Wochen in den Schulen testen zu können. Ferner können Tests aus bestehenden Rahmenverträgen abgerufen werden. Für die Monate Oktober bis Dezember werden wir uns darüber hinaus Optionen auf weitere Selbsttests sichern, um für alle Fälle gerüstet zu sein“, resümierte Holetschek.

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Dialektpreis
2022

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Region Bayern – Acht Botschafter der bayerischen Dialekte wurden für ihre besonderen regionalen Verdienste um die Dialektpflege und -forschung mit je 1.000 Euro gewürdigt. „Der Dialekt ist die Sprache der Heimat. Er schafft das Gefühl von Geborgenheit und Vertrautheit. Die verschiedenen bayerischen Mundarten prägen regionale, lokale Kultur und Identität und zählen zum kulturellen Erbe Bayerns. Die Preisträger zeigen, dass die Pflege der Mundart nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft im Freistaat genießt. Durch ihr Schaffen und ihre Projekte tragen Sie nachhaltig dazu bei, dass die „Heimatsprache“ aktiv gestärkt, gepflegt und erforscht wird. So können die heimischen Dialekte auch bei den kommenden Generationen weiter bestehen bleiben. Dieses Engagement als „Botschafter der Dialekte“ in Bayern würdigen wir zum vierten Mal mit dem Dialektpreis Bayern“, betonte der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der diesjährigen Preisverleihung im Heimatministerium in Nürnberg. Der Preis würdigt besondere regionale Verdienste im Bereich Dialektpflege und -forschung. Für jeden Regierungsbezirk ist eine Auszeichnung vorgesehen. Zusätzlich gab es einen Preis für die sudetendeutsche Mundartpflege.

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Investitionen
in Bayerns
Sportstätten

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Region Bayern – Auch 2022 fördern Bund und Land ergänzend zur Städtebauförderung die Sanierung und den Ausbau von Sportstätten. Mit dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ werde der gesellschaftliche Zusammenhalt, die soziale Integration und die Gesundheit der Menschen unterstützt. Aber auch die aktuelle Herausforderung im Bereich Klimaschutz sei ein wesentliches Handlungsfeld des Programms 2022. „Wir unterstützen unsere bayerischen Städte und Gemeinden dabei, ihre Sportstätten attraktiv und fit für die Zukunft zu gestalten“, so Bayerns Bauminister Christian Bernreiter. Dieses Jahr erhalten 41 bayerische Städte und Gemeinden mit 44 Maßnahmen im Investitionspakt Fördermittel in Höhe von mehr als 28,6 Millionen Euro.

Wie in den Vorjahren ist auch 2022 die Sanierung und der Ausbau von unterschiedlich genutzten Sporthallen mit dem Fokus auf den Klimaschutz ein Förderschwerpunkt im Investitionspakt Sportstätten. Beispielsweise entstehen in Adelsdorf (Mittelfranken), Freyung (Niederbayern), Kist (Unterfranken), Mantel (Oberpfalz) und Wallenfells (Oberfranken) zukunftsfähige, energetisch verbesserte Sportstätten. Auch neue Hallen – wie in Markt Rettenbach (Schwaben) und Traunstein (Oberbayern) – sollen das Angebot für das sportliche und soziale Miteinander vor Ort ergänzen. Ebenso setzen viele Gemeinden auf die Aufwertung und Ergänzung ihrer Outdoorsportanlagen für u.a. Tennis, Skaten, Leichtatlethik und Basketball – wie beispielsweise in Altdorf (Mittelfranken), Bayerbach (Niederbayern), Ebermannstadt (Oberfranken), Kitzingen (Unterfranken), Trabitz (Oberpfalz) sowie Murnau und Hausham (Oberbayern).

Der Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten ist eine Ergänzung zu den erfolgreichen Programmen der Städtebauförderung. Der Bezug zum städtebaulichen Erneuerungsgebiet zählt daher zu den Förderkriterien des Bundes. Der Investitionspakt unterstützt Städte, Märkte und Gemeinden bei einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung seiner Infrastruktur. “Mit dem Investitionspakt Sportstätten unterstützen wir die Städte und Gemeinden dabei, den Sanierungsstau bei den kommunalen Sportstätten abzubauen. Beispielsweise Sporthallen, Leichtathletik- oder Fußballanlagen für den Breitensport kostenintensiv zu sanieren. Das können Kommunen kaum selbst bewältigen. Deshalb beteiligt sich der Bund in diesem Jahr mit 50 Prozent an den förderfähigen Kosten”, erklärte Bundesbauministerin Klara Geywitz. Um die bayerischen Gemeinden in angespannten Zeiten zu unterstützen, übernimmt der Freistaat Bayern weitere 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die Förderung erfolgt vorbehaltlich des Inkrafttretens der Verwaltungsvereinbarungen Städtebauförderung 2022 und Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2022 nach Gegenzeichnung aller 16 Bundesländer. Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen sind unter https://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme ersichtlich.

-stmb-

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Hohe
Auszeichnung
für
„ExtremWetterKongress“

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Der „ExtremWetterKongress“ wird am 8. September 2022 auf der Jahrestagung der „Europäischen Meteorologischen Gesellschaft“ (EMS) in Bonn mit dem „Outreach and Communication Award“ 2022 ausgezeichnet. Der seit 2006 stattfindende „ExtremWetterKongress“ ist laut EMS „eine enorme langfristige Anstrengung“ der Klimakommunikation. Der Kongress ist 2006 Pionier im Bereich der Klimakommunikation gewesen und hat dieses Themenfeld maßgeblich mitgeprägt. Die vom Wetterexperten Frank Böttcher konzipierte Konferenz wird von ihm sowohl organsiert als auch moderiert. „Dieser Preis gebührt allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Expertinnen und Experten, die sich über die vielen Jahre mit Ihren Vorträgen und Diskussionsbeiträgen in die Konferenz eingebracht haben. Ihnen allen gilt mein Dank für die Bereitschaft, wissenschaftliche Inhalte auf der Tagung verständlich zu präsentieren und sie so nicht nur einem Fachpublikum, sondern auch einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. In besonderer Weise gilt der Dank den wissenschaftlichen Partner und Institutionen sowie den Sponsoren, die den Kongress seit vielen Jahren unterstützen“, betonte Böttcher.

Meilenstein der Klimakommunikation
Die EMS würdigt den „ExtremWetterKongress“ für seine lange Tradition sowie als Meilenstein in der Klimakommunikation und zeichnet mit dem Preis Frank Böttcher für seine Leistungen im Bereich der Klimakommunikation aus. Die Konferenz sei ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine kontinuierliche Anstrengung zu einer Institution werden kann. Die EMS würdigt die Konferenz für die hohe Relevanz, weil verschiedene gesellschaftliche Gruppen – wie Wissenschaft, Kommunikation, Politik, Pädagogen und Medien – im Dialog beteiligt sind. Das aus dem Kongress hervorgegangene Bildungsprogramm für Schulen ist heute als „Wetter.Wasser.Waterkant.“ die größte Bildungsveranstaltung für Schulen in den Bereichen Klima, Wetter und Umwelt in Deutschland. Seit 2020 werden die Vorträge nach dem Kongress auf Youtube zur Verfügung gestellt und stehen damit als Originalquellen der Gesellschaft zur Verfügung. Die EMS lobt in ihrer Erklärung, dass die Konferenz von einer virtuellen Präsenz profitiert hat, sodass sie ein noch breiteres Publikum erreichen kann.

Führende interdisziplinäre Fachkonferenz für Extremwetter im Klimawandel
Laut EMS ist der „ExtremWetterKongress“ die führende interdisziplinäre Fachkonferenz für Extremwetter im Klimawandel in Deutschland und leiste als Dialogveranstaltung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit einen wichtigen Beitrag zur Klimakommunikation. Die Tagung findet in Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst und in Zusammenarbeit u.a. mit dem Deutschen Klimakonsortium, der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und Skywarn statt.

-bf- Bild: ewk

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Golfprofi
Bernhard Langer
wurde ehrenamtlicher Botschafter

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Region Augsburg – Der Landkreis Augsburg hat mit Bernhard Langer einen weiteren prominenten Botschafter hinzugewonnen. Mit der Überreichung seiner Ernennungsurkunde hieß Landrat Martin Sailer Bernhard Langer, der aus dem Diedorfer Gemeindeteil Anhausen stammt, als Landkreisbotschafter willkommen: „Ich freue mich sehr und bin dankbar, dass sich Bernhard Langer für das ehrenamtliche Engagement als Botschafter seines Heimatlandkreises bereit erklärt hat. Mit seinen internationalen sportlichen Erfolgen verkörpert er das Potenzial, das in unserer schönen und vielfältigen Heimat steckt. Die Aufgabe der inzwischen 112 Botschafterinnen und Botschafter des Landkreises ist es, aktiv für den Landkreis als Lebens- und Wirtschaftsraum zu werben. Unsere Botschafterinnen und Botschafter sind Sympathie- und Kompetenzträger, welche die vielen Pluspunkte unseres Landkreises nach außen tragen. Das ist ein schönes und für uns sehr wichtiges Engagement“, so Sailer. Im Jahr 2009 wurden die ersten Landkreisbotschafterinnen und -botschafter ernannt. Eine Übersicht über alle Personen, die sich in dieser Weise für den Landkreis Augsburg engagieren, ist unter www.landkreis-augsburg.de/botschafter abrufbar.

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Landrat Martin Sailer hiess Golfprofi Bernhard Langer als Landkreisbotschafter willkommen.

-laa- Bild: Daniel Biskup

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Biopapier
und Becher
aus Blühpflanzen

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Region Traunstein – Im Landkreis Traunstein gibt es rund 100 Biogasanlagen. Biogasanlagenbetreiber stehen momentan vor unsicheren politischen Weichenstellungen: Das Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG) soll gerade einmal zwei Jahre nach der letzten Novelle zum 01.01.2023 grundlegend überarbeitet werden. Hierbei zeichnet sich wie im vorgehenden Gesetz ab, dass der Bioenergie eine schwierige Rolle zugewiesen werde, für das Jahr 2030 peile die Bundesregierung die Erhaltung des status quo an. Zwar solle durch die Flexibilität von Bioenergie eine schnelle und kurzfristige Abdeckung von Spitzenlasten gewährleistet werden können, langfristige Planungssicherheit für die Betreiber liefere die Novelle damit aber nicht.

Um die Biogasanlagenbetreiber im Landkreis Traunstein auf dem Weg zu einem nachhaltigen Betrieb zu unterstützen, wurde im Rahmen des Regionalmanagements bereits 2017 ein Biogasforum gegründet, welches unter anderem die Zielstellungen „Erzeugung von regionaler erneuerbarer Energie“, „Biodiversität“ und „Stromdirektvermarktung“ forciere. Im Zuge des Forums finden regelmäßige Infoveranstaltungen und Netzwerktreffen für interessierte Landwirte und Biogasanlagenbetreiber aus der ganzen Region statt. So zuletzt Ende Juni in Kienberg mit dem thematischen Schwerpunkt der Energiepflanze „Durchwachsene Silphie“, die ebenso seit 2017 einen festen „Baustein“ des Biogasnetzwerks darstelle.

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Energiepflanze „Durchwachsene Silphie“

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2018 wurde in Zusammenarbeit des Regionalmanagements, der Aktion blühender Landkreis, dem Bayerischen Bayernverband, dem Maschinenring Traunstein und dem großen finanziellen Engagement der Landwirte mit dem ersten landkreisweiten Versuchsanbau von 67 Hektar begonnen. Die „Durchwachsene Silphie“ ist eine Energiepflanze mit hoher Biogasausbeute und kann als Maisersatz in Dauerkultur bis zu 15 Jahren dienen. Sie nützt außerdem als „Bienen- und Insektenweide“ und blüht von Juli bis September. Mittlerweile steht die „Silphie“ bei 34 Landwirten auf fast 100 Hektar Fläche im Landkreis Traunstein und trägt zur Bereicherung des Landschaftsbildes bei.

Im Jahre 2021 durchgeführte Bodenuntersuchungen von Silphien-Flächen im Landkreis zeigten, dass der Reststickstoffgehalt – der im Frühjahr für die Pflanze verfügbare Stickstoff – durch die Nutzung der Silphie günstige Werte aufweise – vergleichbar zu Werten der extensiven Grünlandnutzung, wie Raphael Röckenwagner, Projektpartner und Geschäftsführer des Maschinenrings Traunsteins erklärte. Der Wasserschutzgebietsbetreuer Wolfgang Hutterer erläuterte, dass durch die ganzjährige Bewurzelung die für die Grundwasserbelastung mit Nitrat besonders bedeutsame Auswaschung im Spätherbst vermieden werden könne. Neben der Verwertung der Silphie über die Biogasanlage gewinne die mehrjährige Pflanze derzeit auch durch eine weitere Nutzungsmöglichkeit und Absatzweg an Bedeutung: Denn aus den Fasern der Pflanze könnte nachhaltiges Papier und weitergehende Verpackungen entstehen. Hierfür werden die Fasern über ein Druckverfahren abgespalten, die restliche organische Masse der Pflanze könne weiterhin über die Biogasanlage verwertet werden. Mit den gewonnenen Fasern führt die Kiefel GmbH in Freilassing aktuell verschiedene Laborversuche zum Einsatz der Silphie im sogenannten „Fiber Moulding Prozess“ durch. Dabei handele es sich um eine Art Herstellungsprozess von Töpfen und Schalen aus einer wässrigen Lösung – wie bei der Papierproduktion.

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Silphie Biomasse-Produktmuster im Testlabor

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-lats- Bilder: cwf

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Berufsfachschulen
verabschiedeten
ihre Absolventen

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Region Miesbach – Kürzlich haben die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung und die Berufsfachschule für Kinderpflege ihren Absolventen die Zeugnisse ausgehändigt. Bei der Abschiedsfeier auf dem Gelände des BSZ Miesbach konnten Schulleiter Martin Greifenstein und Schulartbetreuer Philipp Wenning 57 Kinderpfleger zu Ihrem erfolgreichen Abschluss gratulieren. In seiner Rede stellte Greifenstein vor allem die herausfordernde Zeit unter Coronabedingungen heraus, die von den Schülerinnen und Schülern hervorragend gemeistert worden sei. In allen Fächern konnte auch aufgrund des unermüdlichen Einsatzes der Lehrkräfte gute Ergebnisse erzielt werden, die den Vorjahresergebnissen in nichts nachstehen. Neun Schüler schlossen sogar so erfolgreich mit einer Gesamtnote von 1,5 oder besser ab, dass sie mit dem Staatspreis und dem Landkreispreis ausgezeichnet wurden. Diese Ehrung nahm dritte Landrätin Ulrike Küster vor, gratulierte aber ausdrücklich allen Absolventen, dass sie sich dieser Ausbildung gestellt und ihren Abschluss in diesem wichtigen Beruf gemacht haben und somit die Kinderbetreuung stärken. Etwa ein Drittel der Absolventen werden jedoch nicht unmittelbar in das Berufsleben eintreten, sie haben sich dazu entschlossen, am BSZ Miesbach die Ausbildung weiterzuführen, um Erzieherin oder Erzieher zu werden.

Greifenstein erklärte denjenigen Kinderpflegerinnen und -pflegern, die nun vorerst ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln möchten, dass sie jederzeit am BSZ Miesbach willkommen sind, wenn sie die vertiefende Ausbildung angehen möchten. Nur wenig später fand die Verabschiedung der Absolventen im Bereich Ernährung und Versorgung statt. Im Rahmen eines Verabschiedungsgottesdienstes in der Pfarrkirche Miesbach, der unter dem Motto „Segel setzen“ stand, wurden den jungen Frauen ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Gemeindereferent Johannes Mehringer zeigte auf, dass man im Leben „den Wind nicht selbst bestimmen, sehr wohl aber die Segel neu setzen könne“, was die Schüler getan hätten. Ihnen würden nun neue Wege offenstehen und neue Segel seien zu setzen. Greifenstein und Küster nahmen auch hier die Übergabe der Zeugnisse vor und lobten den Ehrgeiz, den Fleiß und die Resilienz, die von den Schülern im letzten Jahr an den Tag gelegt wurden. Auch hier konnten zehn Schüler mit einer Durchschnittsnote besser als 1,5 geehrt werden. Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Zukunft verbunden mit der Hoffnung, dass die „Frauenschule“ in guten Erinnerungen bleibe, entließ Greifenstein die Anwesenden, betonte jedoch auch hier, dass Sie für die weiterführende Ausbildung in der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement jederzeit willkommen seien.

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-am- Bilder: BSZ

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Biodiversitätspreis
„NaturVielfaltBayern“ 2022

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Region Neumarkt in der Oberpfalz –Tiere der Nacht – Nachtleben in der Natur” – unter diesem Motto stand der 7. Biodiversitätspreis “NaturVielfaltBayern” 2022. Mit dem Preis soll das Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt gestärkt und das Engagement dafür gewürdigt werden. Die Preisträger der mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Auszeichnung tragen mit ihren Projekten ganz wesentlich zum Erhalt der Biodiversität in Bayern bei.

Mit einem Festakt wurde unlängst im Schloss Thurn in Heroldsbach der große Einsatz aller am Wettbewerb Beteiligten gewürdigt und die Preisträger vom bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber ausgezeichnet. Den Hauptpreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, erhielt das Projekt „Regierungsbezirk übergreifender Uhuschutz im Frankenjura“. Ausgezeichnet wurden vier herausragende Uhuschützer, die stellvertretend für alle ehrenamtlich Aktiven im Uhuschutz stehen. Der außerordentliche Einsatz der vier Preisträger, die sich z.T. bereits seit Jahrzehnten für den Schutz des Uhus engagieren, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Uhu von der Roten Liste genommen werden konnte. Einer dieser vier Naturschützer ist Georg Schrafl aus Neumarkt.

„Der Schutz des Uhu´s lebt vom freiwilligen Engagement der Ehrenamtlichen. Sie tragen dazu bei, unsere Heimat so liebens- und lebenswert zu halten. Herzlichen Dank für Ihren vorbildlichen Einsatz“, mit diesen Worten würdigte Landrat Willibald Gailler das herausragende Engagement von Georg Schrafl und zeigte sich sichtlich stolz über den Preisträger aus unserem Landkreis.

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Bei der Auszeichnung „NaturVielfaltBayern” 2022 v.l.: Helmut Beran, Geschäftsführer Landesbund für Vogelschutz,
Ulrike Lorenz, Vorständin des Bayerischen Naturschutzfonds, Landrat Willibald Gailler,
Georg Schrafl und Umweltminister Thorsten Glauber

-lanm- Bild: Ch. Geidl

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Marienbrücke
bei
Schloss Neuschwanstein
wieder geöffnet

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Region Füssen – Ab sofort können alle Besucherinnen und Besucher wieder den Blick auf das weltbekannte Schloss Neuschwanstein von der Marienbrücke aus erleben. Die spektakulären Arbeiten an der Brücke sind abgeschlossen. Mit 81 Hubschrauberflügen – an zehn Tagen – wurden die neuen Anker in das hochalpine Gebirge der Pöllatschlucht verbracht. Drei Facharbeiter einer Spezialtiefbaufirma haben die Verankerungen im Fels neu gesetzt. Die Sanierung hat mit rund 500.000 Euro weniger als ursprünglich eingeplant gekostet und konnte ohne Zeitverzögerung in zehn Wochen fertig gestellt werden.

Im Rahmen der Brückensanierung an den Felsankern der Marienbrücke im Jahr 2016 wurde ein Monitoringsystem eingebaut, das jederzeit Aufschluss über eventuelle Veränderungen gibt. Im Februar 2021 – die Brücke war zu diesem Zeitpunkt winterbedingt für den Besucherverkehr geschlossen – wurden Unregelmäßigkeiten im Kraftverlauf eines Felsankers angezeigt. Die statischen Untersuchungen ergaben, dass es notwendig sei, bestehende Felsanker, die bis zu 15 Meter im Felsen verankert sind, auszutauschen. Die Baumaßnahme wurde vom Staatlichen Bauamt Kempten projektiert und begleitet.

König Maximilian II. hatte in der Umgebung von Hohenschwangau Wege und Aussichtspunkte anlegen lassen, um die Landschaft genießen zu können. Als Geburtstagsgeschenk für seine bergsteigende Gemahlin Marie ließ er in den 1850er Jahren einen hölzernen Reitersteg hoch über dem Pöllatbach errichten. Diesen Steg ließ Maximilians Sohn König Ludwig II. durch eine Brücke in einer eleganten Eisenkonstruktion ersetzen. Die Konstruktionsweise der Brücke war seinerzeit ein Novum. Ohne weitere Stützen überspannt die Brücke die steil abfallende Pöllatschlucht und wird ausschließlich von den auf beiden Seiten im Felsen befestigten Verankerungen gehalten. Ludwig II. hatte stets ein Faible für technische Neuerungen.

1978 musste die historische Brücke durch einen Neubau ersetzt werden. Dabei konnten ausschließlich die historischen Geländer wiederverwendet werden. Schloss Neuschwanstein und die Marienbrücke werden von der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen betreut. Weitere Infos: https://www.neuschwanstein.de/

-stmfh- Bild: bsv

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Bundesweit
erstes
„Memorandum of Understanding“
für schnelleren Netzausbau und Energiewende

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Region Bayern – Um die heimischen Energiequellen, im Freistaat vor allem Solarenergie, schneller an das Stromnetz anzuschließen, haben sich Akteure mit einem deutschlandweit einzigartigen „Memorandum of Understanding“ (MoU) dazu verpflichtet, Genehmigungs- und Bearbeitungsprozesse deutlich zu vereinfachen und damit wesentlich zu beschleunigen. Die derzeit hohe Dynamik beim Ausbau regenerativer Erzeugungsanlagen führe aktuell zu teils langen Wartezeiten beim Anschluss der Anlagen an das Stromnetz. Für die Erreichung der ehrgeizigen bayerischen Klimaziele müsse das Ausbautempo der regenerativen Stromerzeugung jedoch erheblich gesteigert werden.

„Wir haben Sonnenschein, Flächen und Investoren für den raschen Ausbau der Solaranlagen. Auch für den weiteren Ausbau der Windenergie in Bayern stehen geeignete Standorte zur Verfügung. Jetzt müssen wir diesen heimischen Strom so schnell wie möglich ins Netz bringen“, erklärte der bayerische Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger. Dafür hat der Staatsminister alle Akteure an einen Tisch geholt: Netzbetreiber und deren Verband, die kommunalen Spitzenverbände, den Bayerischen Bauernverband, die Verbände der Solar- und Windenergie sowie den Verband kommunaler Unternehmen und den Genossenschaftsverband Bayern. Aiwanger: „Bei den Netzbetreibern liegen Stand heute so viele Anträge auf Netzanschluss einer Solaranlage zur Bearbeitung vor wie bisher im vergangenen Jahrzehnt insgesamt genehmigt wurden. Allein dies macht deutlich, dass wir den Ausbau des Verteilnetzes sehr zügig auf ein völlig neues Niveau heben müssen.“

Mit dem „MoU“ bekennen sich die Unterzeichner zur Notwendigkeit von Stromnetzertüchtigung und -ausbau. Es umfasst alle Handlungsfelder für einen schnelleren Netzanschluss der erneuerbaren Energien. Die Maßnahmen für den Netzausbau werden künftig bei Vorhabenträgern und Genehmigungsbehörden mit Priorität behandelt. Das bayerische Wirtschaftsministerium setzt sich für ausreichende Personalkapazitäten u.a. bei Landratsämtern und Naturschutzbehörden ein. Die Vorhabenträger sollen Lösungsansätze, wie Probleme mit Eigentümern, Bewirtschaftern, Kommunen und Verbänden bereits vor dem Genehmigungsverfahren ausgeräumt werden können, entwickeln. Doppelanmeldungen von Anlagen bei verschiedenen Netzbetreibern würden künftig vermieden. Von entscheidender Bedeutung für den Ausbau der erneuerbaren Energien sei die Bereitstellung geeigneter Flächen. In einem weiteren, intensiven Austausch sollen die beteiligten Organisationen konstruktive Lösungen für eine sachgerechte Steuerung sowohl der kommunalen Flächenausweisung wie auch der Netzausbauplanung erarbeiten. Netzdienliche Flexibilitäten – wie Batteriespeicher und Elektrolyseure sollen stärker als bisher genutzt werden.

Dr. Egon Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG, sprach bei der Unterzeichnung des „MoU“ aus Sicht aller beteiligten Netzbetreiber von einem wichtigen Etappenziel und einem bayerischen Meilenstein. Mit der Vereinbarung sei eine gemeinsame Grundlage geschaffen, wie in Bayern der notwendige Ausbau der Erneuerbaren Energienanlagen und deren Integration ins Stromnetz gelingen könne. Ziel sei die Klimaneutralität des Freistaats bis 2040. „Bayern nimmt eine Vorreiterrolle ein und setzt ein Signal. Wir legen jetzt den Fokus auf die Umsetzung und Gestaltung der Energiezukunft. Wir packen an, was wir in Bayern konkret machen können. Und das ist viel“, betonte Westphal. Der Bayernwerk-Chef sieht die Verteilnetze im Mittelpunkt der Transformation des Energiesystems. Aus Sicht der bayerischen Verteilnetzbetreiber dürften aber nicht nur die Erneuerbaren Energien entfesselt werden, wie Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck es formulierte, sondern gleichzeitig müssten auch die Energienetze entfesselt werden.

Stellvertretend für alle am „MoU“ beteiligten Netzbetreiber forderte Egon Westphal eine massive Entbürokratisierung und einfachere Anschlussregeln, um die steigende Zahl der Anfragen bewältigen zu können. „In ganz Bayern sind etwa 700.000 PV-Anlagen mit 16.000 Megawatt Leistung ans Stromnetz angeschlossen. Die Zahl und die Größe der „Erneuerbaren Energien-Anlagen“ wächst stetig. Bis 2030 soll sich die installierte PV-Leistung verdreifachen“, beschrieb er den Anschlussboom. Neben Speichern und Flexibilitätsoptionen sei klassischer Netzausbau mit schnelleren Genehmigungsverfahren erforderlich, um langfristig grünen und dezentral erzeugten Strom vollständig im Netz aufnehmen und verteilen zu können.

Jörg Ebel vom Bundesverband Solarwirtschaft: „Die Versorgung mit Grünstrom ist unverzichtbar für den Fortbestand des Industriestandorts Bayern. Deswegen ist es gut, dass wir gemeinsam beginnen, die größten Ausbauhemmnisse abzuräumen. Mit dem „Memorandum of Understanding“ schaffen wir die Grundlage für einen Prozess, an dessen Ende der Grünstromausbau gesichert sein kann.“

„Noch vor 100 Jahren wurden 30 Prozent der Anbaufläche für Energie, nämlich das Futter der Zugtiere, gebraucht. Heute haben zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe die erneuerbaren Energien als ein Standbein für ihre Betriebe entdeckt. Sie generieren damit Wertschöpfung in und für den ländlichen Raum. Ihr Potential ist dabei noch lange nicht ausgeschöpft. In Bayern werden aktuell 17 Prozent der Nutzfläche für nachwachsende Rohstoffe genutzt. Damit das volle Potential der Landwirtschaft bei der Energieerzeugung zum Tragen kommen kann, ist ein weiterer Ausbau des jetzigen Verteilnetzes und der digitalen Steuerungsmöglichkeiten unbedingt notwendig. Dieser Ausbau muss gut koordiniert werden, damit er nicht zu Verwerfungen führt. Landwirtschaftliche Nutzflächen müssen wo immer möglich geschont werden. Und wir brauchen einen fairen Interessenausgleich für Grundeigentümer und Bewirtschafter“, erklärte Bauernverbandspräsident Walter Heidl.

Erdings Oberbürgermeister Max Gotz als Sprecher für die drei kommunalen Spitzenverbände ergänzte: “Freistaat und Kommunen dürfen sich nicht entkoppeln. Die kommunale Planungshoheit ist mindestens so schützenswert wie die staatliche Handlungsnotwendigkeit und dennoch muss Gründlichkeit trotz aller Notlagen vor Geschwindigkeit gehen.”

-stmwi-

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Fotowettbewerb
„Stadt.Land.Heimat“
2022

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Region Bayern – Mit dem Fotowettbewerb „Stadt.Land.Heimat 2022“ sucht das bayerische Heimatministerium ganz persönliche Heimatfotos aus Bayern. Bis zum 15. September 2022 können alle Fotobegeisterten – ab 16 Jahren – in den drei Kategorien „Stadt“, „Land“ sowie „Stadt & Land“ mit ihren Heimatbildern – inklusive einer kurzen Beschreibung – am Fotowettbewerb teilnehmen. Die ersten drei Plätze jeder Kategorie werden mit Preisgeldern zwischen 100 und 500 Euro belohnt. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury aus Vertretern des Landesverbandes Bayern im Deutschen Verband für Fotografie e.V., des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, einer Vertreterin aus dem Kulturbereich und eines Vertreters des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat. Weitere Infos: www.heimat.bayern/stadtlandfoto

-stmfh-

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Zwischenbilanz
zum Thema
„Post-COVID-Syndrom“

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Region Bayern – Sieben vom Freistaat Bayern geförderte Forschungsprojekte zur Versorgung Betroffener von Corona-Langzeitfolgen haben erste Ergebnisse präsentiert. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagte anlässlich eines Netzwerktreffens von Projektteilnehmern der Förderinitiative Versorgungsforschung zum Post-COVID-Syndrom: „Long- bzw. Post- COVID ist ein Krankheitsbild, das wir sehr ernst nehmen müssen. Die Betroffenen stehen oftmals unter hohem Leidensdruck. Wir dürfen sie damit nicht alleine lassen. Von Anfang 2021 bis zum ersten Quartal 2022 wurden laut der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns rund 280.000 Long-COVID-Patienten in Bayern ambulant versorgt. Allein im ersten Quartal 2022 kamen rund 140.000 neue Patienten hinzu. Das zeigt, auch wenn eine Erkrankung mit der Omikron-Variante häufig mild verläuft, steigt allein durch die sehr hohen Infektionszahlen auch die Zahl neuer Post-COVID-Fälle entsprechend. Ein Drittel der Patienten wird dabei längerfristig behandelt, also mindestens über zwei Quartale. Auch die gesamtgesellschaftlichen Folgen, zum Beispiel für den Arbeitsmarkt, dürfen wir nicht unterschätzen. Ziel ist es, mit unserer Förderinitiative Versorgungsforschung zum Post-COVID-Syndrom einen Beitrag zu leisten, die Versorgung der Betroffenen zu optimieren, denn das Thema Long-COVID wird uns noch weit über die Akutphase der Pandemie hinaus beschäftigen. Hierfür sind multidisziplinäre und fachübergreifende Konzepte erforderlich. Positiv ist, dass nach Einschätzung verschiedener Verbände und Versicherungsträger aktuell für weitere Patienten generell ausreichend Reha-Kapazitäten vorhanden sind.“

Seit Herbst 2021 fördert der Freistaat insgesamt sieben Forschungsprojekte zur Versorgung Betroffener von Corona-Langzeitfolgen im Rahmen der Förderinitiative „Versorgungsforschung zum Post-COVID-Syndrom“. „Die geförderten Projekte sprechen alle Bereiche von Diagnostik bis Therapie und Rehabilitation in der ambulanten und stationären Versorgung an und sollen perspektivisch auch für die Regelversorgung in Frage kommen. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend. Es wurden Netzwerke gegründet, Zentren, Lotsen und Ansprechpartner etabliert. Besonders erfreulich ist, dass bei einigen Projekten schon jetzt mehr Patientinnen und Patienten behandelt wurden, als ursprünglich vorgesehen“, so Holetschek.

Die förderrechtliche und fachliche Begleitung der Projekte erfolgt durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). „Als interdisziplinäre wissenschaftliche Fachbehörde hat das LGL ein überragendes Interesse, Entstehung und Behandlung des Post-COVID-Syndroms in einem auf Evidenz ausgerichteten Ansatz zu untersuchen. Hierfür sind die geförderten Projekte ein großer Schritt in die richtige Richtung“, erklärte der LGL-Präsident Prof. Christian Weidner.

Die bayerische Staatsregierung hat für die Versorgungsprojekte im Rahmen der Förderinitiative insgesamt fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Projekte: Das Projekt „Post-COVID Kids Bavaria“ besteht aus zwei eigenständigen, aber synergistischen Projekten und befasst sich mit Langzeiteffekten von Corona-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen. Schwerpunkt des Projekts „Post-COVID LMU “ ist die Behandlung und Erforschung von komplexen und schweren Fällen des Post-COVID-Syndroms bei Erwachsenen. Das Projekt „disCOVer“ hat sich die Entwicklung eines diagnostischen Algorithmus zur Klassifikation von Long-COVID-Patienten zum Ziel gesetzt. Basis hierfür bilden objektive Parameter, anhand derer Patienten in eine von drei postulierten Subgruppen eingeteilt werden. Ziel des Projekts „ReLoAd after COVID-19-Study“ ist es zu erforschen, welche Auswirkung ein nach dem jeweiligen Hauptsymptom ausgerichtetes Rehabilitationsprogramm auf die Lebensqualität von Post-COVID-Patienten und -Patientinnen besitzt. Die Entwicklung eines Behandlungspfads für Erwachsene im Erwerbsalter, der aufeinander aufbauende bzw. komplementäre, sektoren- und disziplinübergreifende Versorgungskomponenten umfasst, ist Inhalt des Projekts „ASAP“. Mit der Verbesserung und Erforschung der gesundheitlichen Situation von Post-COVID-Patientinnen und -Patienten anhand eines integrativ-naturheilkundlichen Versorgungskonzeptes befasst sich das Projekt „Integrative Medizin und Naturheilkunde in der Behandlung des Post-COVID-Syndroms“.

-stmgp-

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EU-Förderung
für Gemeinden
wird einfacher

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Region Bayern – Mehr Umweltschutz – weniger versiegelte Flächen. Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt der Freistaat verstärkt Gemeinden bei der Revitalisierung und Renaturierung von großen Brachflächen. Der Freistaat will bis 2027 insgesamt 30 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung stellen. Gemeinden im Raum mit besonderem Handlungsbedarf erhalten 80 Prozent Zuschuss, struktur- und finanzschwache Gemeinden sogar 90 Prozent.  Zuschüsse, die bis 28. Oktober 2022 beantragt werden können, gibt es etwa für die Freimachung bebauter oder versiegelter Flächen. Nicht nutzbare Standorte können mit dem Fördergeld für höherwertige Nachnutzungen vorbereitet werden. Auch die Renaturierung von Teil-Flächen ist förderfähig; ebenso Projekte, bei denen leerstehende kontaminierte Bausubstanz wieder nutzbar gemacht wird.

Um den Bewerbungsaufwand für die Gemeinden zu reduzieren, wird ein zweistufiges Auswahlverfahren durchgeführt. Vollständige Antragsunterlagen reichen nur Gemeinden ein, deren Projekt in der ersten Auswahlstufe zu Förderung empfohlen wurde. Außerdem brauchen Gemeinden künftig nicht eigens ein interkommunales Konzept erstellen, wenn sie von den EU-Geldern profitieren wollen. Ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK), wie es ein Großteil der Gemeinden bereits hat, reicht aus. Gemeinden, die bei ihren Projekten den Leitgedanken des „Neuen Europäischen Bauhauses“ umsetzen, erhalten bei der Projektauswahl einen Bonus. Weitere Infos: www.eu-staedtebaufoerderung.bayern.de

-stmb- Bild: am

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Delegierten-
Wahl

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Region Miesbach – Auf der Agenda der kürzlich erfolgten Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Waakirchen stand u.a. die Wahl der Delegierten für die Bezirks- und Landtagswahlen 2023. Die Wahlberechtigten konnten mühelos die Delegierten festlegen. Die Ortvorsitzenden ehrten ferner zwei Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit: Sepp Bauer für 30 Jahre und Adolf Gast für 50 Jahre Mitgliedschaft. Ein weiteres Thema war das Vereinsprogramm. Ein Ausflug hatte die Mitglieder begeistert: Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan hatte man im Rahmen seiner Sommertour eine Auto- sowie eine Hundewaschanlage besichtigt. Im Herbst wird seitens des Ortsverbandes wieder ein Dorfkegeln für alle Ortsvereine durchgeführt.

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Ehrung langjähriger Mitglieder v.l.:
Ortsvorsitzender Alfred Finger, Sepp Bauer (30 Jahre), Adolf Gast (50 Jahre),
und der zweite Ortsvorsitzende Erwin Welzmiller

-am- Bild: af

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Arbeitsmarkt-
fonds

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Region Bayern – Der Bayerische „Arbeitsmarktfonds“ unterstützt Maßnahmen, damit Menschen, die es besonders schwer haben, wieder Fuß am Arbeitsmarkt fassen können. Kürzlich wurden Projekte ausgewählt, die in diesem Jahr gefördert werden können. Dazu Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf: „Der bayerische Arbeitsmarkt hat sich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr gut erholt. Dennoch brauchen Geringqualifizierte, Langzeitarbeitslose, Ältere, Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen, Frauen mit modularen Erwerbsverläufen, Menschen mit Behinderung oder Migrantinnen und Migranten spezielle Unterstützung, um den Anschluss nicht zu verlieren. Hinzu kommt, dass der Arbeitsmarkt angesichts der Folgen des Kriegs in der Ukraine vor weiteren großen Herausforderungen steht. Ich freue mich, dass wir heuer 14 Projekte mit einem Volumen von insgesamt rd. 2,0 Mio. Euro für eine Förderung auswählen konnten.“

Ein Fokus liegt in diesem Jahr auf Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen mit modularen Erwerbsverläufen. Gleich fünf ausgewählte Projekte setzen sich zum Ziel, die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Denn nach wie vor werden Versorgungs-, Erziehungs- oder Pflegeaufgaben hauptsächlich von Frauen übernommen. Vor dem Hintergrund des sich verschärfenden Mangels an Fachkräften müssten ganz besonders Frauen gefördert werden, damit sie ihre fachliche Qualifikation und Kompetenz im Beruf auch während oder nach einer Familienphase vollständig einsetzen könnten. Fünf der 14 ausgewählten Projekte richten sich auch an Migrantinnen und Migranten sowie an geflüchtete Menschen aus der Ukraine.

Seit über 25 Jahren unterstützt Bayern mit dem „Arbeitsmarktfonds“ arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen. Die Auswahl der Projekte erfolgt im Konsens durch die Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, der Kammern, der Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der bayerischen Staatsregierung. Seit 1997 wurden aus dem „Arbeitsmarktfonds“ 606 Projekte mit einem Fördervolumen von mehr als 127 Millionen Euro gefördert.

-stmas-

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Image-
kampagne
für die
Tourismusbranche

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Region Bayern – Das bayerische Wirtschaftsministerium fördert eine Imagekampagne für die Tourismusbranche. Sie soll aufzeigen, wie die Branche das Leben vor Ort bereichern kann. Die Idee für die neue “Imagekampagne Tourismuswirtschaft“ ist im Rahmen eines Runden Tisches mit der Tourismus- und Freizeitwirtschaft entstanden, der vom Bayerischen Zentrum für Tourismus (BZT) initiiert wurde. Die Kampagne wird von der Bayern Tourismus Marketing GmbH konzipiert, umgesetzt und begleitet. Zahlreiche Wirtschafts-, Tourismusverbände und Kammern beteiligen sich an der gemeinsamen Aktion.

Die Einstellung der Bevölkerung zum Tourismus sei ein entscheidender Erfolgsfaktor für jeden Urlaubsort. Denn nachhaltig erfolgreiches „Destinationsmanagement“ basiere auf der Gastfreundschaft vor Ort. Die geplante Kampagne soll in diesem Herbst an den Start gehen. Partner des Projektes sind: Bayern Tourismus Marketing, Bayerisches Zentrum für Tourismus, Camping in Bayern Service & Marketing, Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen, Bayerischer Heilbäder-Verband, Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern (BHG), Bayerischer Industrie- und Handelskammertag (BIHK), Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Bayern, Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO), Raiffeisen-Tours RT-Reisen (rtk), Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben, Tourismusverband Franken, Tourismus Oberbayern/München und der Tourismusverband Ostbayern.

-stmwi- Bild: am

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Kultur-
landschaftsprogramm

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Region Bayern – Die bayerischen Bauern können auch im nächsten Jahr wieder für eine Vielzahl besonders umweltschonender Bewirtschaftungsverfahren staatliche Gelder beantragen. Im Zuge der Neugestaltung des „Bayerischen Kulturlandschaftsprogramms“ (KULAP) werden die Angebote noch zielgerichteter und deutlich vielgestaltiger. Schon heute ist das KULAP das mit Abstand größte und finanzstärkste Agrarumweltprogramm Deutschlands. Jeder zweite Landwirt nimmt derzeit an Agrarumweltmaßnahmen teil und auf rund einem Drittel der in Bayern bewirtschafteten Fläche werden Agrarumweltmaßnahmen umgesetzt. Das Kulturlandschaftsprogramm sei mit seinen vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten nicht nur bei Landwirten geschätzt, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit anerkannt. Schließlich seien die staatlichen Prämien eine für jedermann nachvollziehbare Entlohnung für aktive Leistungen der Bäuerinnen und Bauern zum Arten-, Klima- und Naturschutz.

Im Zuge der Reform der „Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union“ mussten bestehende Maßnahmen des „Kulturlandschaftsprogramms“ aktualisiert werden. Ab 2023 werden deshalb neue Agrarumweltmaßnahmen angeboten: So zum Beispiel die „Bewirtschaftung kleiner Strukturen“, die „insektenschonende Mahd mit Messerbalkenmähwerken“ oder die Förderung der „Ansiedlung von Feldvögeln in der Agrarlandschaft durch Inseln im Bestand“. Weitere Infos: www.landwirtschaft.bayern.de/kulap

-stmelf- Bild: am

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