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23. Internationales
Bergfilm-Festival
Tegernsee
2026
Abenteuer am Berg und in der Natur
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Tegernsee – Für viele Besucher gehört das »Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee« zum festen Bestandteil des Veranstaltungsjahres. Besonders die breite Themenpalette begeisterte die Zuschauer, welche auch dieses Jahr wieder mit Interesse die Beiträge der engagierten Filmemacher- und macherinnen sowie der unerschrockenen Sportlerinnen- und Sportler verfolgten. Bemerkenswert war, dass in der von Männern dominierten Welt der Bergsteiger und -filmmacher heuer viele weibliche Filmschaffende und Bergsteigerinnen mit ihren Beiträgen vertreten waren oder als Protagonisten über ihre Leben erzählten. Diesbezüglich fand im Rahmen des Bergfilm-Festivals 2026, unter dem Motto »Abenteuerinnen«, ein Diskussionsabend statt, wobei unter anderem die Frage erörtert wurde, wie Frauen ihren Weg zu erfolgreichen Gipfelstürmerinnen finden können.
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Bei den über 200 eingereichten Filmen präsentierte man heuer unter anderem Beiträge von schweißtreibenden Dschungeldurchquerungen und eisigen Schneeerlebnissen über schwindelerregende Bergsportabenteuer und gefährlichen Skitouren bis hin zu Gletscherkonzerten, dramatischen Erzählungen von Begebenheiten und persönlichen Dramen. Dabei standen Schwerpunkte wie Umwelt-, Tier- und Naturschutz sowie der Schutz von regionalen Traditionen und kulturellen Konventionen ebenso im Vorgergrund wie die Freude an einzigartiger Landschaft und dem Erbringen persönlicher Höchstleistungen.
»Tolle Tage mit tollen Filmen« wünschte Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee, beim offiziellen Eröffnungsabend des Bergfilm-Festivals im vollbesetzten Barocksall des Gymnasiums in Tegernsee und begrüßte Michael Pause, der als Direktor lange Jahre das Festival verantwortete und nun als Schirmherr über das ganze Geschehen wacht. Ferner hieß Hagn seine Amtskollegen, darunter Josef Bierschneider, stellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach und Bürgermeister der Gemeinde Kreuth sowie Alfons Besel, Bürgermeister der Gemeinde Gmund; Johann Harraßer, Bürgermeister der Gemeinde Hausham; Stefan Niedermaier, Bürgermeister der Gemeinde Rottach-Egern; Bernhard Schäfer, Bürgermeister der Gemeinde Valley und Christian Mittermaier, 2. Bürgermeister der Stadt Miesbach, herzlich willkommen.
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Bergfilm-Festivalleiter Tom Dauer bei der Mikrofonanpassung
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Als Moderator leitete Festivaldirektor Tom Dauer durch den Abend. Die Eröffnungsfilme hätten nicht unterschiedlicher sein können. So führte der Beitrag »Six Days to the Edge – Ein Highline-Abenteuer an den Angel Falls« durch den schwülen, regengetränkten Dschungel Venezuelas – bis zum 800 Meter hohen Wasserfall – um dort auf einer Highline über den Salto Angel zu balancieren, während der zweite Film »Forever Young« die Entdeckung des sagenumwobenen »Valle de las Rocas« , eine trockene Landschaft steiler Felswände und Bergformationen in 4.000 Metern Höhe, zeigte. Im Anschluß stellte Dauer die Regisseure und einige Protagonisten der Eröffnungsfilme, darunter Valentin Rapp, Lukas Irmler und Antonia Rüede-Passul (Six Days to the Edge) sowie Moritz Attenberger, Christian Schlesener, Moritz Hans und Stefan Glowacz (Forever Young), dem Publikum vor.
Nach vier Tagen gipfelte die Filmreise durch die Welt der Abenteuer schließlich bei der feierlichen Verleihung der Preise. Diese wurden von Festivaldirektor Tom Dauer und Schirmherr Michael Pause überreicht, wobei auch die Stifter der Preise anwesend waren. Der Siegerfilm des »23. Internationalen Bergfilm-Festivals Tegernsee 2026« wurde mit dem 3.000 Euro dotierten »Großen Preis der Stadt Tegernsee« ausgezeichnet und war »Kongo – Le sang et la boue« (Kongo – Of Mud and Blood) von Jean-Gabriel Leynaud. Dieser erhielt auch die Auszeichnung »Beste Kamera«. Der Film setzte sich gegen insgesamt 87 internationale Produktionen durch. Jean-Gabriel Leynaud nimmt in seinem wichtigen wie beeindruckenden Film den Zuschauer mit zu den Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo, deren Leben vom Abbau des Erzes Coltan, bitterer Armut und den immer wiederkehrenden Angriffen bewaffneter Milizen geprägt ist. Die Jury lobte neben gesellschaftlicher Relevanz, Aktualität auch den meisterhaft erzählenden Stil. Ungeschönt und ehrlich wird dem Zuschauer vermittelt, welche Folgen die Globalisierung hat – und wer die Kosten dafür trägt. »Ein Film, der gesehen werden muss, weil er uns alle angeht«, urteilte die Jury einstimmig.
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Filmszene aus dem Beitrag »Six Days to the Edge – Ein Highline-Abenteuer an den Angel Falls«
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Den DAV-Preis für den besten Alpinfilm der Kategorie »Erlebnisraum Berg« erhielt Alexis Berg für »Run Again«. Im Mittelpunkt des Filmes steht die Begeisterung des charismatischen Sängers Dave Pen für Musik und Trailrunning. Zwei auf den ersten Blick unterschiedliche Welten, verbunden durch die Sucht nach körperlicher und mentaler Verausgabung. Urteil der Jury: »Der Film verbindet die beiden konträren Leidenschaften des Protagonisten auf ebenso spektakuläre wie sensible Weise miteinander. Herausgekommen ist ein sensibles, ehrliches und ästhetisch eindrucksvolles Porträt«.
Den mit 1.000 Euro dotierten Preis der Kategorie »Naturraum Berg«, gewann der Film »2000 Jours au Paradis« von Veronique, Anne und Erik Lapied. Im Film gibt es keine geschönten Bilder, keine Effekthascherei. Zurückhaltend begleitet der Film Vater, Mutter und Tochter Lapied auf deren Suche nach den scheuen Bewohnern alpiner Bergwelten und zeigt dabei Aufnahmen, deren Entstehung viel Geduld, Leidenschaft und Hingabe erfordern. »Der Film stellt die Natur in den Vordergrund, ohne dabei belehrend zu wirken«, begründet die Jury ihre Entscheidung, »2000 jours au paradis« als besten Film der Kategorie »Naturraum Berg« hervorzuheben.
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Den Preis der Kategorie »Lebensraum Berg«, ebenfalls mit 1.000 Euro prämiert, erhielt Jens Schanze für »Materia Prima«. Der Film beobachtet aus verschiedenen Blickwinkeln das Interesse am weltweit größten Lithium-Vorkommen Boliviens – vor dem historischen Hintergrund der kolonialen Silberausbeutung am Cerro Rico. Internationale Investoren stehen hier den Einwohnern gegenüber. Die Jury lobt den äußerst präzisen Blick, der ohne Wertung den Verlust und die Zerstörung eines Lebensraumes zum Zwecke der globalen Energiewende dokumentiert.
Über den »Otto-Guggenbichler-Nachwuchspreis« nebst 1.000 Euro durften sich Gabriele Giuso und Brando Carasso für ihre Kletterfilm-Parodie »This isn’t Me« freuen. »So viel Humor und Selbstironie zeige sich selten in einem Kletterfilm«, war sich die Jury einig. Sie würdigte den Film für seinen humorvoll-provokanten Ansatz, der auf spielerische Weise mit der Persönlichkeit des Kletterers Hamish McArthur arbeitet. Dessen enorme sportliche Leistung rückt dabei in den Hintergrund und macht Platz für ein originelles Porträt des Kletterers. »Eine gelungene Parodie auf den klassischen Kletterfilm«, urteilte die Fachjury.
Der Preis für den »Besonderen Film« ging an den Stopp-Motion-Film »Kronoshock« von Ignasi López Fàbregas. Der »Bayern 2-Publikumspreis« wurde an »Six Days to the Edge – Ein Highline-Abenteuer an den Angel Falls« von Valentin Rapp vergeben. Die mit jeweils 500 Euro belohnte »Lobende Erwähnung der Jury« erhielten die Filme »Loving Karma« der beiden Dokumentarfilmer Johnny Burke und Andrew Hinton sowie der Film »Zahir« von Julien Nadiras.
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Abschlussabend des 23. Internationalen Bergfilm-Festivals Tegernsee 2026
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Der mit 5.000 Euro dotierte »LOWA Young Talents Award«, den das »Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee« und der bayerische Sportschuh-Hersteller »LOWA« zum zweiten Mal auslobten, eröffne jungen Talenten die Chance, sich im Genre Dokumentarfilm zu etablieren. Der Award geht 2026 an Luis Klimt. Sein »Ice swim project« habe Festivalleiter Tom Dauer auf Anhieb überzeugt. Der geplante Film möchte den 21-jährigen deutschen Eisschwimmer Kilian Graef begleiten, der in der kommenden Saison nur ein Ziel vor Augen hat: Beim »Eisschwimm-Weltcup« der jüngste Sieger zu werden. Seine Reise führe in das Atlasgebirge in Marokko und das Erzgebirge. Anhand von Begegnungen mit Athleten, Pionieren und Menschen hinter den Kulissen des Sports erkunde der Film die wachsende Welt des Eisschwimmens. Seine Premiere werde der Film im Oktober 2027 während des »24. Bergfilm-Festivals Tegernsee« feiern. Der Gewinnerfilm des »LOWA Young Talents Award 2025« war »Der Zeit ihre Steine« von Paul Schweller und Hanna Carmen Schneider. Der nun fertig gestellte Film begleitete die Suche des jungen Schweizer »Strahlers« Nino ( bei der Suche nach Bergkristallen.
Festivalleiter Tom Dauer zeigte sich bei der Schlussfeier mit dem Verlauf des Festivals zufrieden: »Es begeistert mich, dass wir wieder internationale Filmschaffende vor Ort hatten, die uns herausragende Filme präsentiert haben. Wir konnten mit unserem anspruchsvollen Festivalprogramm sehr viele Zuschauerinnen und Zuschauer erreichen. Dieser große Zuspruch zum Festival ist bemerkenswert. Die Veranstaltungen mit unseren Gästen hatten eine besondere Strahlkraft. Die Gespräche mit ihnen nach den Filmen waren echte Highlights«.
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Stadt Miesbach: Eine der höchstgelegenen Kreisstädte Deutschlands
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Jahresversammlung
der Freien Wähler Gemeinschaft
Gmund und Dürnbach
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Gmund – Als »bunten Strauß an Aktivitäten« bezeichnete kürzlich Josef Stecher, Vorsitzender der FWG Gmund und Dürnbach, das Jahr 2025, als er die Jahreshauptversammlung eröffnete. Mit einem kurzen Rückblick informierte er die anwesenden Teilnehmer über ein abwechslungsreiches und spektakuläres vergangenes Jahr, was insbesondere von den Feierlichkeiten zum 950-jährigen Bestehen der Gemeinde Gmund und den Vorbereitungen zur Kommunalwahl 2026 geprägt gewesen sei. Diesbezüglich zog er ein überwiegend positives Resümee, da die FWGs insgesamt in den Gemeinden und im Landkreis, sie stellten neben vielen Bürgermeistern nun auch den Landrat des Landkreises Miesbach, gut abgeschnitten hätten.
Nach einem zufriedenstellenden Bericht des Kassenwarts – im Jahr 2025 seien keine nennenswerten Ausgaben getätigt worden, daher liege der Guthabenbetrag im vierstelligen Eurobereich – übernahm Josef Besel, Bürgermeister der Gemeinde Gmund das Wort und gab einen Überblick über die aktuellen Themen, die derzeit »auf seinem Schreibtisch liegen«. Nach einem Dank für die gute Zusammenarbeit bei den Wahlvorbeitungen und der Anmerkung: »Ich hatte mir mehr erwartet«, lobte er die Zusammensetzung des derzeitigen Gemeinderates und bemerkte, dass von den Neuzugängen oftmals innovative Meinungen und Vorschläge eingebracht würden, worauf neue Diskussionsansätze entstünden. Ferner berichtete Besel bezüglich des Planungsstands der Schulhauserweiterung und Ganztagsbetreuung, der zu klärenden Raum- und Betreuungssituation sowie der Vergabemaßnahmen diverser Gewerke und betonte, dass, dank der guten finanziellen Situation der Gemeinde, auf eine qualitativ hochwertige Unsetzung der Baumaßnahme geachtet werden könne. Als schwierig bis kompliziert hingegen wertete der Bürgermeister die Verhandlungen mit der Kirche bezüglich einer Anfrage zwecks gemeindlicher Nutzung des Pfarrhauses. Desweiteren erwähnte er, dass bei einer Klausurtagung zu den Haushaltsberatungen der Gemeinde die Wichtigkeit einer verantwortungsvollen Finanzpolitik festgestellt worden sei und dass neben den zahlreichen Pflichtausgaben auch die Freiwilligen Leistungen getätigt werden müssten. Insbesondere sei auf bezahlbaren Wohnraum und bezahlbare Beiträge wie für den Kindergarten zu achten. In Sinne von Durchführbarkeit sei ferner die Frage der Mitfinanzierung des geplanten Tegernseer Tal – Hallenbades sowie die weitere Verfahrensweise bezüglich des maroden Leichenhauses am Friedhof, ob Abriss oder Sanierung, zu klären. Dies und weitere Themen sollten in der nächsten Klausurtagung im Februar 2027 besprochen werden, kündigte Besel an.
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Alfons Besel, 1. Bürgermeister der Gemeinde Gmund am Tegernsee, bei seinen Ausführungen
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Desweiteren informierte Josef Stecher bezüglich der Begegnungsstätte am Beach-Volleyballplatz und über das Spendenaufkommen für das geplante »Pumptrack«. Eine rege Diskussion erfolgte zum Thema »geplante 30 km/h-Ausweisung« im Zentrum der Gemeinde Gmund, wobei die Eingabe eines Genehmigungsantrags beim Landratsamt Miesbach bevor stehe. Bei der aufgekommenen Frage, wer sich denn in erster Linie nicht an die Straßenverkehrsvorschriften halten würde – zur Auswahl standen Auto- oder Motorradfahrer – wurde zwar keine Einigung erzielt, jedoch kam man zum Schluß, dass es im allgemeinen »eine Frage der Fahrkultur« sei, wie man sich im Straßenverkehr verhalte. Leider wurde versäumt zu betonen, dass dies auf alle Straßenbereiche im gesamten Gemeindebereich Gmund zutreffe.
Abschließend gab der Fraktionssprecher bekannt, dass für die angedachten Wohnbaukonzepte mit einem interessierten Investoren Kontakt aufgenommen und dieser zu Besprechungen eingeladen werden solle. Ferner informierte Schriftführer Bernd Ettenreich unter anderem zum Thema »Protokoll der Oktober 2025-Sitzung« und den Jahres-Tätigkeitsbericht. Zum Ende des Versammlungsabends fasste Josef Stecher die anfallenden Arbeiten in der Gemeinde – beispielsweise Brücken- und Krippenbau, die Thematiken zur Landschaftschutzgebietsausweisung und Biotopkartierung, die Preisentwicklung bei Mieten und Immobilien, das Sturzflutrisikomanagement für den Hochwasserschutz für Dürnbach – zusammen und eröffnete eine abschließende Fragerunde.
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Barmenia-Gothaer
Bezirksdirektion
Bernhard Heidl:
Seit 40 Jahren Kompetenz und Zuverlässigkeit
bezüglich Versicherungs-, Altervorsorge- und Finanzanlageservice
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Bernhard Heidl feierte kürzlich sein 40-jähriges Berufsjubiläum
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Viele ehemalige und neue Wegbegleiter, darunter Gerd-Jürgen Just, Regionaldirektor i.R. und ehemaliger Chef des jungen Bernhard Heidl bei der Gothaer-Versicherung sowie Daniel Steinleitner, Leiter der Landesdirektion Süd und Vertriebsdirektion München der Barmenia-Versicherung, waren der Einladung zur 40-jährigen Berufsjubiläumsfeier von Bernhard Heidl – Barmenia-Gothaer Bezirksdirektion für Versicherungs-, Altersvorsorge- und Finanzanlageservice – in die oberbayerische Stadt Miesbach gefolgt.
In Form eines sprichwörtlichen »Flugs durch die letzten 40 Jahre« schilderte der Jubilar in seiner Festrede unter anderem seine Anfänge, als seine berufliche Verbindung zur Gothaer-Versicherung begann. Denn genau am 01. Oktober 1986, nach einer bereits erfolgten Lehre zum Einzelhandelskaufmann, startete er eine zweite Ausbildung, und zwar zum Versicherungsfachmann bei der Gothaer-Lebensversicherung in Göttingen, wobei er später ein Studium zum Versicherungsfachwirt erfolgreich abschließen konnte. …weiterlesen
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Umjubelte
Uraufführung des Singspiels
»Sturm am Tegernsee«
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Tegernsee / Gmund – Die »53. Tegernseer Woche für Brauchtum und Kutur« 2026 eröffnete Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee, mit einer einzigartigen Veranstaltung auf Gut Kaltenbrunn, welche zugleich den Höhepunkt der diesjährigen Festwoche markierte. Gemeinsam mit dem Kunst- und Kulturverein Rottach-Egern war den Tegernseer Organisatoren um Birgit Halmbacher-Höplinger mit der Aufführung »Sturm am Tegernsee« ein fulminanter Auftakt gelungen.
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Burkhard Kosche (Bass) überzeugte in seiner Rolle als Abt
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Die Handlung – des im Jahr 1941 erschienenen Romans von Carl Weinberger – ist am Tegernsee beheimatet und spiegelt die Wirren um Krieg, Glauben und Ausbeutung im 13. Jahrhundert wider. Die konzertante Fassung des Romans, Regie führte Barbara Winkler, erzählte von einem jungen Ritter, welcher auf geheiß seines Vaters im vom Krieg verschonten Kloster Tegernsee Zuflucht vor dem Tod finden und sein Leben als Mönch fristen sollte. Auf dem Weg dorthin lernte er jedoch die Fischerstochter Hailka kennen, verliebte sich unsterblich in sie und erkannte, für ein Leben als Klosterbruder nicht geeignet zu sein. Schließlich mußte er, aufgrund von Intrigen und Habsucht, Hexenwahn und Standesdünkel, um seine Liebe kämpfen. …weiterlesen
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Auftaktveranstaltung
zur Bayerischen Demenzwoche
im Landkreis Miesbach
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Miesbach – Viel Interesse rief kürzlich die Auftaktveranstaltung zur »Bayerischen Demenzwoche – Festhalten, was verbindet«, unter der Organisation der Fachstelle für Soziales und Senioren vom Landratsamt Miesbach und dem Sozialamt der Stadt Miesbach, hervor. Unter dem Motto »Demenz – ein behandelbares Schicksal« fand die Tagung im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach statt. Dazu hatten die Veranstalter rund um Astrid Achterberg vom Landratsamt Miesbach, die zugleich das Programm moderierte, einige Fachinstitutionen, darunter unter anderem auch den »Pflegestützpunkt Miesbach«, die »Nachbarschaftshilfe Miesbach« e.V. oder den Verein »Lichtblick« e.V., mit ihren Informationsständen eingeladen.
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Mit dabei (v.l.): Dr. Florian Ruggaber, Prof. Dr. Stefan Lorenzl, Dr. Thomas Acher, Astrid Achterberg, Dr. Renate Glaser und Josef Bierschneider
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Einen Dank an die Organisatoren und Beteiligten sprach Josef Bierschneider, stellvertretender Landrat im Landkreis Miesbach aus und hieß die zahlreichen Besucher herzlich willkommen. Mit einem kurzen Überblick über die Demenz-Situation im Freistaat Bayern, derzeit leben rund 270.000 Menschen mit dieser Diagnose, bis 2030 könnten es wahrscheinlich bis zu 300.000 Menschen sein, regte er an, sich während der Veranstaltungsreihe mit diesem komplexen Thema eingehender zu beschäftigen.
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Die »Demenzwoche« als Gelegenheit wahrnehmen, um »Input« zu erhalten und sich zu vernetzten, regte Dr. Thomas Acher, 1. Bürgermeister der Stadt Miesbach, bei seiner Ansprache an. Er machte darauf aufmerksam, dass die Fachstellen des Landkreises Miesbach stets an der Seite betroffener Bürger, ob nun Erkrankter, Pflegender oder Angehöriger, stehen würden. Ihre Rede zur Demenzwoche begann Dr. Renate Glaser, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts Miesbach, mit der Frage, was die Gesellschaft gegen Demenz machen kann. Sie führte aus, dass lediglich medizinische Versorgung nicht ausreiche, sondern dass die zwischenmenschliche Betreuung und Teilhabe nicht vernachlässigt werden dürfe.
Die Reihe der Fachvorträge eröffnete Prof. Dr. Stefan Lorenzl vom Kreiskrankenhaus Agatharied mit dem Thema: »Demenz – ein behandelbares Schicksal«. Dabei ging er beispielsweise auf die Häufigkeit der Demenz, die Erkrankungen mit Demenz sowie die Risikofaktoren, die eine Demenzerkrankung begünstigen ein und nannte etliche Frühsymptome. Anschließend referierten Dr. Florian Ruggaber von den kbo-Lech-Mangfall Kliniken zum Thema »Umgang mit Demenz im Alltag – für Betroffene und Angehörige« sowie Anne Kathrin Schulz, vom Institut »aufschwungalt« aus München, bezüglich »Weiße Trauer«.
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Informative
Veranstaltungen
zur »Europäischen Mobilitätswoche 2026«
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Infoveranstaltung zur »Europäischen Mobilitätswoche 2026« am Kurpark in Kreuth
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Landkreis Miesbach – Im Rahmen der »Europäischen Mobilitätswoche 2026« präsentierte Franz Zehendmaier, Radlmacher aus Kreuth und Erfinder unter anderem des »Rosirollers«, auf Veranstatungen in Kreuth und der Stadt Miesbach Fahrzeuge, welche für Menschen mit und ohne Behinderung genutzt werden können. Desweiteren zeigte Zehendmaier einen mit Wasserstoff betriebenen Roller, der aus seiner Erfinderwerkstatt stammt. Es fand unter anderem am Freitag, 18. September, am Kurpark des Bergsteigerdorfes Kreuth eine informative Aktion rund um die Mobilität für Menschen mit und ohne Handicap statt. Gemeinsam mit dem Verein »Freundeskreis Inklusion Tegernsee e.V.«, der sich für u.a. Inklusionssport im Tegernseer Tal und im Landkreis Miesbach einsetzt, stellte Zehendmaier verschiedene Spezialfahrräder und Gerätschaften vor. Besonders die dreirädrigen, mit Elektromotor ausgestatteten Fahrzeuge bewiesen eine sehr gute Straßenlage und wären somit auch für ältere Herrschaften bestens als Fortbewegungsmittel im Straßenverkehr geeignet.
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Infoveranstaltung zur »Europäischen Mobilitätswoche 2026« am Marktplatz in Miesbach.
Mit von der Partie unter anderem (v.l.) der Miesbacher Stadtrat Andi Kempf und der Mobilitätsspezialist Franz Zehendmaier aus Kreuth.
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Am Sonntag, 20. September, fanden sich am Marktplatz der Stadt Miesbach neben Spezialradanbietern auch der ADFC mit einem Infostand und das Landratsamt Miesbach mit Informationen rund um das Mobilitätskonzept im Landkreis Miesbach, dem Nahverkehrsplan und dem neuen Busnetz ab 2027, ein. Auf dem weiträumigen Marktplatz konnten interessierte Besucher sich die zahlreichen Fahrzeuge bei einer Probefahrt ausführlich erklären lassen, was auch gerne in Anspruch genommen wurde.
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Gelungenes
Newcomer Festival 2026
in Miesbach
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Miesbach – Bereits zum fünften Mal luden die Organisatoren um Initiator Markus Seemüller, Stadtrat der Stadt Miesbach, ausgesuchte Bands zur Teilnahme am »Newcomer Festival« ins Veranstaltungszentrum Waitzinger Keller ein. Dieser Einladung folgten auch zahlreiche junge und junggebliebene Fans der vier Gruppen, die aus dem Landkreis Miesbach stammten. Bis in die späten Abendstunden wurde getanzt, geratscht oder einfach in Liegestühlen »gechillt« und der Musik »gelauscht«. …weiterlesen
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Freisprechungsfeier
der Kreishandwerkerschaft
Miesbach – Bad Tölz-Wolfratshausen
2026
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Miesbach – Der Spruch »Handwerk hat goldenen Boden« ist auch in der heutigen internetdominierten Welt immer noch für viele junge Menschen richtungsweisend. So wurden nun am Freitag, 18. September, im Veranstaltungszentrum Waitzinger Keller Miesbach rund 130 junge Leute in den Innungsberufen Bäcker und Bäckereifachverkauf, Maurer, Maler, Metallbauer/Konstruktionstechnik, Metzger, Schreiner, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Zimmerer, feierlich vom harten Lehrlingsdasein freigesprochen und in den verantwortungsvollen Gesellenstand erhoben.
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Dass man, nachdem man erfolgreich einen Handwerksberuf, sozusagen als Realitätsschule und Lebensgrundlage erlernt hat, dann in einen anderen Beruf wechseln und diesen mit Erfolg ausfüllen könne, beweisen Ludwig Schmid, Landrat in Bad Tölz-Wolfratshausen sowie Pfarrer und Dekan Michael Mannhardt vom Dekanat Miesbach: Beide haben einst eine Ausbildung im Bäckerhandwerk absolviert und eine Gesellenprüfung abgelegt, um danach einen anderen Lebensweg einzuschlagen. Nach dem Motto: »Einen erlernten Beruf kann einen niemand nehmen« wünschten sie den Junggesellinnen und Jungesellen viel Glück und Erfolg in ihren Berufen. Doch brauche ein Lehrling mehr als eine Ausbildungsstelle, bemerkte Heinz Tretter, Vorstandsmitglied in der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Er dankte den Ausbildern und Lehrern sowie den Eltern, welche die jungen Auszubildenden in allen Lebenslagen unterstützt und »bei der Stange gehalten« hätten. Die Freisprechung sei ein wichtiger Meilenstein für den Berufsweg, der nun beginne, so Tretter.
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Franziska Eberharter, aus Osterwarngau im Landkreis Miesbach, bei der Aushändigung des Gesellenbriefs

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Unter den Augen der Ehrengäste, darunter unter anderem Josef Bierschneider, stellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach und Dr. Thomas Acher, Bürgermeister der Stadt Miesbach, des Kreishandwerksmeisters Martin Waldmann sowie den Vertretern der Handwerkskammer München und Oberbayern und der Kreishandwerkerschaft Miesbach-Bad Tölz-Wolfratshausen, überreichte Simon Dennhöfer, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, die Ehrenurkunden der Innungssieger und verlieh Lena Marie Bögl, Gesellin im Maurerhandwerk, den Ehrenpreis der Kreishandwerkerschaft Miesbach-Bad Tölz-Wolfratshausen für die beste aller Gesellen- und Abschlußprüfungen des Jahres 2026.
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Anschließend erhielten die ehemaligen Auszubildenden ihre Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe. Zum Schluß entließ Fritz Sippl, stellvertreterder Kreishandwerksmeister, die jungen Leute mit mit einem Ratschlag ins neue Leben: »Nutzt eure Chancen im Beruf und behaltet den Mut, euren Weg zu gehen. Nehmt das Gefühl des Tages mit auf euren Weg und bleibt dem Handwerk verbunden«.
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»Jugend-Freizeit-Bauwagen«
Einweihung eines
Leuchtturmprojekts
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Waakirchen – In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring schufen die Bürgermeister und die Gemeinderäte der Gemeinde Waakirchen sowie die Jugendbeauftragte Evi Obermüller nun einen Platz, wo sich Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren treffen und viel feiern können. Unter Teilnahme von Norbert Kerkel, dem 1. Bürgermeister; Alfred Finger, 2. Bürgermeister und Cornelia Riepel, 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Waakirchen sowie Josef Bierschneider, stellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach und Bürgermeister der Gemeinde Kreuth sowie Thomas Tomaschek, stellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach, wurde am Freitag, 18. September, ein »Jugend-Freizeit-Bauwagen« eingeweiht. Dieses besondere Event ließen sich auch viele Jugendliche der Gemeinde nicht entgehen, ist er doch nun schließlich »ihr« Bauwagen, der ihnen als offizieller Jugendtreff übergeben wurde.
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»Solch ein Jugendtreff ist auf der Wunschliste der Jugendlichen ganz oben gestanden. Nun wurde der Wunsch in Form eines Bauwagens erfüllt und zentral in der Dorfmitte Waakirchens aufgestelllt. Jetzt kann sich die Jugend ihren Partywagen einrichten und zusammenkommen, Gemeinschaft erleben und schöne Stunden miteinander verbringen. Gemeinsam mit dem Kreisjugendring wird die Gemeinde das Projekt begleiten und ihre Hand schützend darüber ausbreiten«, erklärte Norbert Kerkel bei seiner Festrede.
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Als »super Symbol«, da ein Bauwagen das erste Fahrzeug auf der Baustelle sei und in dem Zusammenkünfte und Gespräche stattfinden können sowie als »Ort für Aktionen und gemeinsame Spiele« bezeichnete Klaus Beckel, evangelischer Religionspädagoge im Tegernseer Tal mit dem Zuständigkeitsbereich Jugend, den Bauwagen. Er erbat den kirchlichen Segen für alle Jugendlichen und für diejenigen, die sich für die Jugendarbeit engagieren. Sehr begeistert zeigte sich auch Thomas Tomaschek über die Schaffung des Bauwagens und wünschte allen eine schöne und gute Zeit: »Dieser Bauwagen ist ein Zufluchtsort für Jugendliche. Der ist cool!« Dies fand Josef Bierschneider ebenso und informierte sich genauestens, da die Gemeinde Kreuth in Erwägung ziehe, für ihre Jugendlichen einen ähnlichen Bauwagen als Jugendtreff zu schaffen. Mit alkoholfreien Getränken und leckerer Pizza feierten Gäste und Jugendliche die Übergabe und Einweihung des Jugend-Freizeit-Bauwagens.
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Herbstlicher
Trachten- und
Kunsthandwerkermarkt
in Tegernsee
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Tegernsee – Angenehm warme Herbsttemperaturen lockten viele Besucher zum diesjährigen »Trachten- und Kunsthandwerkermarkt in Tegernsee«. Dieser erfolgte im oberen Kurpark bis in die idyllische Rosenstraße und bot neben Mode, Kunst und Geschmeide auch Handwerkliches sowie allerlei Feines aus Blüten, Kräutern und Gewürzen. Es fand sich auch ein breites Angebot an trachtiger Bekleidung, von bestickten Lederhosen, Westen, Gürteln und Hosenträgern bis hin zu Röcken und Blusen aus Leinen und Baumwolle, Capes und Strickjacken, Schals und Tüchern aus Merinowolle oder Seide. Zur Komplettierung gab es eine reiche Auswahl an Taschen und Haarschmuck, Sommer-, Herbst- und Trachtenhüten, Kappen und Mützen für Sie und Ihn. Auch die Schmuckpalette war äußerst reichhaltig und bot neben mehrreihigen Ketten im Trachtenstil mit Perlen oder Edelsteinen auch Geschmeide im Antikstil bis hin zu modernem aus Silber und Stahl.
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Speziell für Kinder waren hinreissende Pullover oder Strampler, Plüschtiere und Wärmetiere mit Traubenkernfüllung erhältlich. Desweiteren wurden handgefertigte Blumen aus Keramik, Steinkunst und individuell gemalte Grußkarten, Töpfer- und Holzwaren, Messer, Naturseifen, Rucksäcke und Schuhe, Stoffe im Blaudruck, Feuerschalen, Kränze aus Naturmaterialien und vieles mehr angeboten.
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Freunde des lukullischen Genusses konnten unter Köstlichkeiten wie frischen Crepes mit verschiedenen Füllungen oder süßen Honigwaffeln mit Obst, türkischen Delkatessen und feinen Dips sowie Schinken-, Salami-, Speck- oder Käsespezialitäten mit frischen Pflaumen wählen. Im gemütlichen Biergarten inmitten des Kurparks ruhten sich die Besucher, nebst vierbeinigen Begleitern, vom Markt-Bummel aus.
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Der Alpenrand-Magazin.de – NEWSletter
informiert immer montags und bei besonderen Anlässen,
mehrsprachig aus den Alpenländern und darüber hinaus. Hier geht’s zur Anmeldung:
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Der Gartenbauverein
Waakirchen
feierte sein Jubiläum
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Waakirchen – Anno 1986 wurde der Gartenbauverein Waakirchen im Gasthaus »Alte Post« in Schaftlach, im Beisein von rund 90 interessierten Besuchern, gegründet. Seitdem ist viel Zeit vergangen, in der sich der Verein zu einer etablierten Institution in der Gemeinde Waakirchen entwickelt hat. Nun feierte der Gartenbauverein Waakirchen, am Samstag, 19. September, sein 40-jähriges Bestehen, und zwar mit einem gelungenen »Streuobstwiesenfest«, bei welchem sich die großen und kleinen Besucher unter anderem bei Gemeinschaftsspielen wie Sackhüpfen, einem »Gemüsespiel« oder einem »Obstmemorie« vergnügen konnten. Ein interessanter Anziehungspunkt war die Schausaftpresse, mit der aromatischer Apfelsaft hergestellt wurde. Ferner konnte man sich leckeres Grillfleisch, Bratwurstsemmeln oder hausgemachte Kuchen und Torten schmecken lassen. Einige Verkaufsstände boten Apfelsaft oder Edelbrände und Liköre zum Kauf an.
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Seit 2014 leitete Simone Kerkel den Gartenbauverein und machte ihn mit viel persönlichem Engagement zu einer viel beachteten Anlaufstelle für Fragen rund um den Garten. Neben Kursen, beispielsweisse für das Anlegen eines Hochbeetes, das Durchführen von Schnittmaßnahmen im Garten oder Kochkurse, gab es Veranstaltungen zu den Themen »Binden von Kräuterbuschen, Kränzen und Weihnachtsgestecken« oder »Herstellen von Natursalben« sowie Vorträge in Sachen »Permakultur«.
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Desweiteren beteiligten sich die Damen vom Gartenbauverein an Festumzügen in der Gemeinde, riefen einen Staudenmarkt mit Pflanzentauschaktion ins Leben und starteten ein Kinderprogramm. Dieses beeinhalte unter anderem entwicklungsgerechte Veranstaltungen zum Basteln mit Naturmaterialien, Kräuter- und Pflanzenkunde sowie Veranstaltungen zur Seifenherstellung oder Balkonbepflanzung.
Doch nun war es an der Zeit, die Geschicke des Vereins an die jüngere Generation zu übergeben: »Es ist zwar ungewohnt, anderen die Zügel zu überlassen. Aber wie ich so sehe, läuft es perfekt weiter. Die tolle Organisation des Streuobstwiesenfestes beweist es«, resümierte Simone Kerkel.
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Gelungener
Herbstmarkt
in Waakirchen
12. September 2026
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Waakirchen – Klein aber fein präsentierte sich der Herbstmarkt an der Dorfmitte der Gemeinde Waakirchen, den der Seniorenbeirat Waakirchen organisiert hatte. Bei schönstem Spätsommerwetter schlenderten die zahlreichen Besucher über den Markt. Die Angebotspalette war sehr vielfältig und reichte von Handgemachtem aus Stoff und Filz über schicke Taschen, Beutel und Gürtel bis hin zu Wollwaren unterschiedlichster Arten. Ein großes Sortiment gab es auch an Genußwaren. So fand man unter anderem hochwertige Imkerprodukte wie feinen Honig in verschiedenen Sorten, Edelbrände und Liköre, Marmeladen und würzige Brotaufstriche, Brotwaren sowie frisches Obst und Gemüse.
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Hochwertige Imkerprodukte wurden am Stand von Helmut Jaki angeboten
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Das »Picnic And Poetry« – Team beim Herbstmarkt in Waakirchen
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Ein Anziehungspunkt der Marktbesucher war der Stand dreier Frauen, die unter dem Motto »Picnic And Poetry« den romantischen Jane Austen-Stil auferstehen ließen. Voller Kreativität gestalten sie Picknick Accessoires wie Decken und Kissen und zeigten im englisch-verspielten Stil aufwendig dekortierte Tellerchen aus Karton, feine Gläser und goldene Bestecke sowie passende Etageren. Und da zu einem Jane Austen-Picknick neben purer Lebensfreude auch die vornehme Kulinarik gehört, kann man über »Picnic And Poetry« auch diverse Champagnersorten beziehen.
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Desweiteren wurden auf dem Herbstmarkt hübsche Verpackungskartonagen und stilvolle Schreibwaren, Produkte aus Holz, duftende Bienenwachskerzen und -tücher, feines Geschirr, Kränze aus Naturmaterialien und Tiernahrung angeboten. Mit einem Stand stellten sich die aktiven Helfer des »Repair Café Waakirchen« vor. »Viele Bürger wissen von diesen Angeboten anscheinend noch nichts und machen deshalb keinen Gebrauch davon«, erklärten die »Reparaturhelden«. Unter dem Motto »Reparieren statt wegwerfen« informierten sie darüber, dass sie neben Elektrogeräten, PCs und Bürotechnik auch versuchen, Textilien oder auch Fahrrädern ein weiteres Leben zu schenken – und ihr Wissen um die Reparatur von Technik und mehr lediglich eine Spende kostet. Zu finden ist das »Repair Café Waakirchen« am 17. September, 15. Oktober, 19. November und 17. Dezember 2026 und am 21. Januar sowie dem 18. Februar 2027 in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr in der Grundschule Waakirchen Altbau Raum A1 im Untergeschoß. Infos auch per Mail unter repaircafe-waakirchen@posteo.de
-am- Bilder: am
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Eine Schrankwand
fürs Rathaus
in Hausham
11. September 2026
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Das Schenkungsstück »Irschenberger Schrankwand«
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Hausham – Der Schauspieler und Musiker Luky Zappatta, Sproß des Hauses Hoffmann, schenkte dem Rathaus in Hausham eine sehr ansehnliche, dreiteilige Schrankwand mit Irschenberger Schnitzkunst. Diese stammte aus dem elterlichen Unternehmen »Möbel Hoffmann«, das einst in der Naturfreundestraße in Hausham ansässig war. »Zu unserem Kundenstamm zählten damals Einheimische und viele, viele Urlauber, sogar bis auf die Ostseeinseln wurde geliefert«, erzählte Luky Zappatta bei der Übergabe.
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Übergabe des Schrankmittelteils im Bürgermeisterbüro v.l.: Luky Zappatta und Haushams Bürgermeister Johann Harraßer
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Die dreiteilige »Irschenberger Schrankwand«, Baujahr 1984, wurde aus massivem Fichtenholz gefertigt und setzt sich aus einem zweitürigen Schrank sowie zwei mehrtürigen Glasvitrinen zusammen. »Meine Eltern achteten sehr auf solide Handwerkskunst und ließen in der Gegend arbeiten. Die Form der Schnitzkunst auf diesen Schränken entstand in Irschenberg. Die Möbel wurden für Generationen gemacht und in den Familien vererbt«, so Zappatta.
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Übergabe der Schrankaußenteile vor dem Rathaussitzungssaal
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Nun steht der reich mit Schnitzereien verzierte Mittelschrank im Büro von Bürgermeister Johann Harraßer, während die beiden Seitenvitrinen im Eingangsbereich zum Sitzungssaal Platz fanden. Darin werden die Pokale der Gemeinde sowie, in den unteren verschließbaren Fächern, die Vorräte an Süßigkeiten für die Gemeinderatssitzungen aufbewahrt. »Wir freuen uns über die wertvollen Möbel und werden das Erbe hochhalten«, versprach Bürgermeister Harraßer.
-am- Bilder: lz, am
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Demenz:
Ein behandelbares
Schicksal
Auftaktveranstaltung zur 7. Bayerischen Demenzwoche im Landkreis Miesbach
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Region Miesbach – Demenz verändert das Leben – für die Betroffenen ebenso wie für ihre Angehörigen. Doch die Diagnose muss nicht bedeuten, dass man einer Erkrankung völlig hilflos gegenübersteht. Im Rahmen der »7. Bayerischen Demenzwoche, die vom 18. bis 27. September 2026« stattfindet, lädt Astrid Achterberg von der Fachstelle für Soziales und Senioren des Landratsamtes Miesbach gemeinsam mit Karin Priller, der Seniorenbeauftragten der Stadt Miesbach, am Dienstag, den 22. September von 13:00 bis 18:00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in das Kulturzentrum Waitzinger Keller der Stadt Miesbach ein.
Unter dem Titel »Demenz: Ein behandelbares Schicksal« widmet sich die Auftaktveranstaltung im Landkreis Miesbach dem Krankheitsbild, seinen häufigen Erscheinungsformen sowie den Möglichkeiten, mit der Erkrankung umzugehen. Im Mittelpunkt sollen dabei nicht nur medizinische Fragen, sondern auch ganz konkrete Hilfestellungen für den Alltag stehen. Den Auftakt macht um 13:30 Uhr Prof. Dr. Stefan Lorenzl vom Krankenhaus Agatharied mit einem Vortrag. Dabei gehe es um aktuelle Erkenntnisse zur Erkrankung, mögliche Behandlungsansätze sowie um die Frage, welche Chancen sich durch frühzeitige Diagnose und geeignete Maßnahmen ergeben können. Um 14:45 Uhr widme sich Dr. Florian Ruggaber dem Thema »Umgang mit Demenz im Alltag – für Betroffene und Angehörige«. Denn neben medizinischem Wissen brauche es vor allem praktische Antworten auf die vielen kleinen und großen Herausforderungen, die eine Demenzerkrankung mit sich bringen könne. Unter anderem: Wie kann der Alltag gelingen? Was hilft Betroffenen? Und wie können Angehörige mit der veränderten Situation umgehen?
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Ferner beleuchte Referentin Anne-Katrin Schulz vom Münchner Institut »aufschwungalt« um 16:00 Uhr mit Ihrem Vortrag »Weiße Trauer« die Veränderungen der von Demenz betroffenen Menschen und zeige Wege zu mehr Verständnis sowie einem achtsamen Umgang. Ergänzt werde das Vortragsprogramm durch Infostände regionaler Einrichtungen, Fachstellen und Dienste: Landratsamt Betreuungsstelle, Pflegestützpunkt Miesbach, Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK Kreisverbandes Miesbach, vhs Oberland e.V., Nachbarschaftshilfe Miesbach e.V., Kirchliche Seelsorge, Hospizkreis im Landkreis Miesbach e.V., Verein Lichtblick e.V., Stadt Miesbach Seniorenbeauftragte und Montags-Miteinand des Bunten Hauses. Sie möchten die Möglichkeit bieten, sich persönlich zu informieren, Ansprechpartner kennenzulernen und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten in der Region zu entdecken. Die Veranstaltung richte sich an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ebenso wie an Fachkräfte, Interessierte und alle, die sich frühzeitig mit dem Thema »Demenz« auseinandersetzen möchten.
-wk- Bild: bstmpg
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Internationales
Bergfilm-Festival Tegernsee 2026:
Zwei Lokalmatadore machen den Auftakt
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Tegernsee – Beim »23. Internationalen Bergfilm-Festival Tegernsee« – vom 14. bis 18. Oktober 2026 – werden an fünf Tagen 88 Produktionen präsentiert, im Fokus stehen faszinierende Bergerlebnisse und mutige Abenteurer. Das Programm ist ab Ende August erhältlich, der Kartenvorverkauf startet am 11. September. »Six Days to the Edge« von Regisseur Valentin Rapp aus Rosenheim sowie der Kurzfilm »Forever Young« des Schlierseers Moritz Attenberger machen beim Eröffnungsabend den Auftakt. Festivalleiter Tom Dauer habe diese Filme bewusst an den Anfang gestellt: »Beide stehen prototypisch für das, was in meinen Augen Motivation ist, Bergfilme zu machen: Zwei Filmemacher brechen auf, um sich eine Welt voller Abenteuer zu erschließen«. Während Rapp eine Crew begleitet, die eine Highline über den Salto Ángel spannt, ein 800 Meter hoher Wasserfall am Tafelberg Auyan in der venezolanischen Gran Sabana, dokumentiert Attenberger den Roadtrip von vier Freunden durch das bolivianische Altiplano. »Es ist etwas Besonderes, die Welt mit den Augen zweier Lokalmatadore sehen zu können«, so Dauer.
Dass Filmemacher nicht nur kreative und logistische Herausforderungen lösen, sondern sich auch mit politischen Gegebenheiten auseinandersetzen müssen, werde in beiden Filmen deutlich. In Venezuela zeichnete sich zum Zeitpunkt der Dreharbeiten bereits ab, dass die US-amerikanische Regierung eine Militäroperation plante; in Bolivien protestierte die mehrheitlich indigene Bevölkerung gegen ihre durch Armut, Arbeitslosigkeit und Ausbeutung geprägte Lebenssituation.
Als Gäste am Eröffnungsabend werden neben Rapp und Attenberger auch Lukas Irmler, Antonia Rüede-Passul (Slackliner), Stefan Glowacz, Philipp Hans (Profi-Kletterer) sowie Simon Messner (Jury-Mitglied) erwartet. Auf weitere große Namen der Berg(film)szene dürften sich die Zuschauer auch an den folgenden Tagen freuen: So habe etwa Basanta Thapa, langjähriger Leiter des Kathmandu International Mountain Film Festivals, sein Kommen für den Nepal-Abend – Freitag, 16.10., 19:30 Uhr – angekündigt. Jürgen Eichinger, vielfach ausgezeichneter Naturfilmer, werde am Freitag, 16.10., 19:30 Uhr in der Tegernseer Sporthalle auf der Bühne stehen. Am Samstag, 17.10., ab 17:00 Uhr, werden Robert Jasper (Profi-Bergsteiger) und Gerhard Baur (Bergfilm-Legende) beim Bergauf-Bergab-Nachmittag gemeinsam auf dem Podium erwartet.
David Göttler, einer der besten Höhenbergsteiger der Welt, werde am Sonntag, 18.10., 19:00 Uhr live zu erleben sein und seinen viel beachteten Film »Nanga Parbat – Echoes of Sisyphus« zeigen. Wie in jedem Jahr möchten der Bayern2- sowie der DAV-Abend spannende Podien bieten. Heuer werfe der Bayern2-Abend mit dem Thema »Frauen, die ihr Ding machen« einen weiblichen Blick in die Berge. Zur Veranstaltung werden die Bergsteigerin Noemi Kreuz und die Berchtesgadener Alpinistin Ines Papert erwartet. Moderiert werde der Abend von Antonia Schlosser, Host des BR-Podcasts »Bergfreundinnen«, die 2026 ein Frauenteam bei einer Alpenüberquerung begleitete. Der DAV-Abend proklamiere »Skitouren sind lebensgefährlich« und beschäftige sich mit Lawinen und Risiken. Allein im Winter 2025/26 seien insgesamt 151 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen. Eien Expertengespräch beleuchte, welches Werkzeug bei Planung und Umsetzung einer Tourenidee wirklich helfe. Ferner werde diskutiert, ob die große Palette verfügbarer Hilfsmittel die Nutzer nicht oftmals in falscher Sicherheit wiege.
88 Filme sollen 2026 im Wettbewerb laufen. Präsentiert werden sie in verschiedenen Sälen und im Kinozelt im Kurgarten der Stadt Tegernsee. Während sich im »Medius-Center« der Schwerpunkt »Action« etabliert hat, dürfe man im »Schalthaus« mit ausgefallenen, manchmal auch sperrigen Filmen rechnen. Täglich auf einen anderen attraktiven Programmschwerpunkt könne man sich im festlichen »Barocksaal des Gymnasiums Tegernsee« freuen – sei es im Rahmen der offiziellen Eröffnung am Mittwoch, 14. Oktober, oder an den Themen-Abenden bis hin zur Schlussfeier.
Wie immer werde sich die fünfköpfige Jury intensiv mit den Filmen auseinandersetzen und schließlich die besten prämieren. Wer unmittelbar dabei sein und mitfeiern möchte, habe am Samstagabend bei der Preisverleihung im Barocksaal die Gelegenheit dazu: Dort können die Gäste auf die ausgezeichneten Filmemacher und Filmemacherinnen – persönlich oder zugeschaltet per Videobotschaft – treffen und Ausschnitte aller ausgezeichneten Filme sehen. Am Sonntag, 18. Oktober, werde im »Kinozelt im Kurgarten« und bei großer Nachfrage zusätzlich im »Medius« die einmalige Gelegenheit bestehen, die besten Filme noch einmal im Rahmen einer Matinee in voller Länge zu sehen.
Neu für Liebhaber »alpiner Literatur« präsentiert sich beim »Bergfilm-Festival Tegernsee« heuer ein Bücherstand des Allgäuer Bibliothekars Axel Straßer. Er komme mit seinem großen Fundus an historischen und aktuellen Bergbüchern am Freitag 16.10., 14:00 – 19:00 Uhr, sowie Samstag, 17.10., 10:00 – 17:00 Uhr, ins Festivalbüro am Rathausplatz 1, nach Tegernsee. Schmökern und die heimischen Bestände erweitern sei ausdrücklich erwünscht.
Es gibt keine Tages- oder Abendkassen an den Vorführsälen. Tickets können bis unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn online gekauft werden, und zwar auf www.bergfilm-tegernsee.de und über München-Ticket. Ebenso sei der Kauf an den VVK-Stellen von München-Ticket möglich; an den Veranstaltungstagen auch in der Tourist-Information Tegernsee, welche in der Zeit von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet ist. Das gesamte Programm ist unter www.bergfilm-tegernsee.de ersichtlich. Der Kartenvorverkauf startet am 11. September 2026.
-bfft- Bild: am
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Eine Rikscha
fürs
Oberland Hospiz
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Bad Wiessee – Seit August 2026 ist der Oberland Hospiz – Fuhrpark in Bad Wiessee durch eine »Rikscha« der Marke Chat Vanraam erweitert worden. Das mit einem Elektroantrieb ausgestattete, dreirädrige Fahrzeug hat im Vorderteil eine bequeme Zweisitzbank, dahinter befindet sich der . »Die E-Rikscha kann rund 25 Stundenkilometer schnell werden«, erklärte Franz Zehendmaier von »Radsport Zehendmaier – Spezialist für Elektroroller und Spezialfahrzeuge« aus Kreuth und Lieferant des Gefährts, bei der offiziellen Präsentation am Dienstag, 09. September 2026.
»Damit können wir unseren Gästen etwas ganz spezielles und schönes anbieten. Die Ausfahrten dauern zwischen einer und zwei Stunden, je nach Befinden der Gäste, der Fahrroute und den »Zwischenstopps«, beispielsweise bei der Eisdiele oder im Cafe. Wir freuen uns, unseren Gästen diese Ausfahrten bei der herrlichen Landschaft und der Promenade am See entlang, bieten zu können«, betonte der Oberland Hospiz-Geschäftsführer Alexander Daxenberger. »Damit wird auch der Gemeinschaftssinn sehr gefördert«, ergänzten Jutta Weigel und Monika Wenig vom Pflegedienst sowie Sozialpädagogin Sandy Gräfe.
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Lieferant des Gefährts: Franz Zehendmaier von »Radsport Zehendmaier – Spezialist für Elektroroller und Spezialfahrzeuge« aus Kreuth
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Doch um die Ausfahrten bewerkstelligen zu können, brauche es »tretkräftige« Fahrer. Diese fanden sich beim »Radsport Tegernseer Tal – Verein«. Rund acht Mitglieder um Vorstand Rolf Friedrich, darunter Thomas Fischer, Ralph Miklautz, Martin Mitterer sowie Michael und Ute Spoerl, zeigten sich sofort bereit, ehrenamtlich mit der Rikscha und den Hospiz-Gästen spazieren zu fahren. »Wenn wir unterwegs sind, dann spielt die Zeit keine Rolle. Wir fahren einfach spontane Touren, machen gerne auch mal wo Halt, etwa an der Promenade oder beim Kurkonzert«, erzählte Rolf Friedrich.
Das Oberland Hospiz in Bad Wiessee hat im November 2025 seinen Betrieb aufgenommen. Ein Team von examinierten Pflegekräften mit weitereichenden Zusatzqualifikationen versorgen rund um die Uhr die schwerstkranken Gäste. Dabei werden sie von den ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleitern sehr engagiert unterstützt.
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Strahlende Gesichter bei der Rikscha-Übergabe am Oberland Hospiz in Bad Wiessee
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Das Hospiz ist ein Ort, an dem Menschen die ihnen verbleibende Zeit in Würde verbringen können. Dabei helfen unter anderem die klimatisierten Gästezimmer und verschiedene Räumlichkeiten des Hospizes, wie der »Raum der Stille« oder der »Raum der Begegnung«. Die Mahlzeiten werden täglich frisch in der Küche zubereitet, was auch die Erfüllung von ganz individuellen Menüwünschen ermöglicht. Im angenehm gestalteten Pflegebad können die Gäste beispielsweise entweder einfach nur ein entspannendes Bad nehmen oder pflegerische Maßnahmen auf respektvolle Weise durchgeführt werden.
Die Versorgung ist für die Hospizgäste kostenlos. Um das Oberland Hospiz für die Zukunft auf sichere Beine zu stellen, die Kranken- und Pflegekassen zahlen lediglich 95 Prozent der Kosten für die belegten Betten, ist das Hospiz auf weitere finanzielle Unterstützungen angewiesen. Weitere Infos: www.hospiz-oberland.de
-am- Bilder: am
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Herbstmarkt
begeisterte
in Tegernsee
06. September 2026
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Tegernsee – Sehr gut besucht war der diesjährige Herbstmarkt – am Sonntag, 06. September – in der Stadt Tegernsee. Bei hochsommerlichen Temperaturen strömten die Besucher aus nah und fern in die idyllische Tegernseer Rosenstrasse, um über den beliebten Markt zu schlendern. Die Produktvielfalt der Verkaufsstände war gut sortiert sowie umfassend und so machte es auch richtig Spaß zu bummeln. Besonders die Damen hatten eine reiche Auswahl, unter anderem an Röcken, Hosen, Blusen und Kleidern in diversen Ausführungen, Stoffen und Schnitten sowie Accessoires – wie Haarschmuck, Schals und Taschen – während Herren bei trachtiger Bekleidung, Hemden, Strickjacken und Jankern fündig wurden.
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Ein großes Sortiment gab es auch an Socken, wobei diese laut Anbieter sogar »glücklich machen« sollen. Für die kälteren Temperaturen wurden Strickmützen, auch hinreißend im Trachtenstil gefertigt, angeboten. Weitere Anziehungspunkte waren die Stände mit Schmuck, Gürteln und Geldbörsen. Handwerkliches aus Holz und Filz, diverse Spielsachen und Plüschtiere sowie praktisches für den Haushalt ergänzten die umfangreiche Angebotespalette.
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Verführerisch dufteten gebrannte Mandeln und Nüsse beim Süßigkeitenstand oder die deftigen Bratwürste, die an einer Schmankerlbude frisch zubereitet wurden. Desweiteren wurden südländische Köstlichkeiten, Dips und Brotaufstiche, Wurst-, Speck- und Schinkenspezialitäten, frische Backwaren und Kuchen sowie Produkte aus Honig angeboten.
-am- Bilder: am
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Mobilitätsangebot
der Gemeinde Irschenberg
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Irschenberg – Der Gemeindebus in Irschenberg steht ab Montag, 21. September 2026, Seniorinnen und Senioren aus dem Gemeindegebiet kostenfrei zur Verfügung und das immer vormittags von Montag bis Freitag. Der Bus soll die Mobilität älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger verbessern und ihnen notwendige Fahrten – u.a. zum Einkaufen, für Arztbesuche und Behördengänge – im Einzugsgebiet Miesbach und Bruckmühl/Bad Aibling erleichtern. Der Bus ist ein Gemeinschaftsangebot der Gemeinde Irschenberg und des Caritas Kinderdorfes Irschenberg, um der ungünstigen Anbindung Irschenbergs an den ÖPNV entgegenzuwirken. Die »Marcel Dittrich gemeinnützige Wohnbaustiftung« mit Sitz in München hat dafür dem Kinderdorf einen achtsitzigen Kleinbus gespendet, um den Kindern am Nachmittag soziale, sportliche und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.
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Irschenbergs Bürgermeister Florian Pichler (l.) und Verwaltungsleiter Hannes Klapos (r.) freuen sich über das
gemeinsame Mobilitätsangebot der Gemeinde Irschenberg und des Caritas Kinderdorfes Irschenberg
für Kinder, Jugendliche und Senioren.
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Während der Schulzeit könne nun vormittags ein kostenloser Fahrdienst, der von Ehrenamtlichen geleistet werde, auch Seniorinnen und Senioren zur Verfügung gestellt werden. Die Koordination der Fahrten übernehme die Gemeinde Irschenberg. Fahrgastanmeldungen seien ab Dienstag, 15. September 2026 unter der Telefonnummer 0 80 62 – 70 39 0 zu den Öffnungszeiten des Rathauses möglich. Es werden weitere Fahrerinnen und Fahrer gesucht, die den Bus einmal pro Woche – jeweils von 7:30 Uhr bis ca. 12:30 Uhr – fahren können. Als Voraussetzung reiche eine Fahrerlaubnis der Klasse B.
-gi- Bild: Florian Lintz
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Elektroschifftaufe
am Tegernsee
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Gmund am Tegernsee – Die Bayerische Seenschifffahrt GmbH modernisiere ihre weiß-blaue Flotte kontinuierlich und setze dabei zunehmend auf emissionsarme beziehungsweise vollelektrische Antriebe. Mit dem neuen Elektromotorschiff »GMUND« habe nun auch die Flotte am Tegernsee ein modernes vollelektrisch betriebenes Fahrgastschiff erhalten. Das neue Schiff hat eine Länge von 25,40 Metern sowie eine Breite von 6,25 Metern und wurde bei der Lux-Werft in Niederkassel bei Bonn gebaut. Das Schiff ist bereits Ende Juli am Tegernsee eingetroffen und hat in den vergangenen Wochen eine abschließende Test- und Erprobungsphase durchlaufen. Mit der Taufe wurde das Schiff offiziell in Betrieb genommen. Das neue Schiff trägt den Namen »GMUND« und knüpft damit an die Tradition an, Schiffe der Bayerischen Seenschifffahrt nach den Gemeinden und Orten an den jeweiligen Seen zu benennen und so die enge Verbundenheit der Schifffahrt mit der Region sichtbar zu machen. Die Gemeinde Gmund am Tegernsee ist Namensgeberin des neuen Elektromotorschiffs. Mit der Indienststellung des neuen Schiffs werde das bisher am Tegernsee eingesetzte Motorschiff »GMUND« – Baujahr 1968 – aus dem Linienverkehr genommen. Damit stehen am Tegernsee weiterhin fünf Fahrgastschiffe für den Linien- und Charterverkehr zur Verfügung.
»Mit dem neuen Fahrgastschiff »GMUND« geht ein echtes Vorzeigeschiff auf dem Tegernsee an den Start. Vollelektrisch, nahezu lautlos und komplett emissionsfrei bringt es bis zu 180 Fahrgäste über den See – und setzt damit ein starkes Zeichen für innovative Technik und nachhaltigen Tourismus. Die Investition von rund 4,2 Millionen Euro in dieses moderne Elektroschiff ist ein klares Bekenntnis zum Schutz der einzigartigen Natur am Tegernsee und zur Mobilität der Zukunft. Es ist mir eine große Freude, die Taufe der »GMUND« feiern zu dürfen – und mit Dr. h. c. mult. Charlotte Knobloch eine ganz besondere Taufpatin an unserer Seite zu haben. Ich wünsche der »GMUND«, ihrer Besatzung und allen Fahrgästen allzeit gute Fahrt und stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel«, freute sich Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der feierlichen Schiffstaufe am Dienstag, 1. September am Tegernsee.
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Bei der Elektroschifftaufe am Tegernsee v.l.: Michael Grießer, Geschäftsführer der Bayerischen Seenschifffahrt;
Dr. h. c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München
und Oberbayern und Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker
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»Auch für eine lebenslange Bayerin gibt es noch Momente, da sie ihre eigene Heimat von einer neuen Seite kennenlernt: Dass ich einmal Taufpatin für ein Schiff der Bayerischen Seenschifffahrt werden würde, hätte ich mir wirklich niemals träumen lassen. Es ist mir eine große Ehre und eine besondere Freude, dass ich bei der Übergabe der »GMUND« teilhaben darf, und ich wünsche dem Schiff, ihrer Besatzung und allen künftigen Passagieren immer gute und sichere Fahrt. Mögen viele Menschen in den Genuss kommen, an Bord die Schönheit unserer bayerischen Heimat kennenzulernen!«, so die Taufpatin des neuen Elektroschiffs, Dr. h. c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Nach den Grußworten des Gmunder Vize-Bürgermeisters Herbert Kozemko, erfolgten die kirchlichen Segnungen durch den katholischen Pfarrer Stefan Fischbacher, den evangelischen Pfarrer Andreas Kopp von Freymann und den Rabbiner Shmuel Aharon Brodmann.
Die Bayerische Seenschifffahrt GmbH mit Sitz in Schönau am Königssee betreibt auf den vier bayerischen Seen Ammersee, Starnberger See, Tegernsee und Königssee insgesamt 31 Fahrgastschiffe. Mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zähle sie zu den größten Binnenschifffahrtsunternehmen Deutschlands.
-bstmfh- Bilder: am, Morena Brunner
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Bayern
meets Amerika
Jugendaustausch mit USA-Partnerstadt Ketchum in Idaho
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Tegernseer Tal / USA – Auch dieses Jahr ist, im Rahmen einer Städtefreundschaft zwischen dem Tegernseer Tal und dem amerikanischen Ketchum in Idaho, wieder ein Treffen von bayerischen Jugendlichen mit Jugendlichen aus Amerika erfolgt. Dabei erkunden die Reiseteilnehmer, gemeinsam mit Christine Zierer, der Jugendbeauftragten der Gemeinde Gmund am Tegernsee und zwei Betreuern, rund vier Wochen lang ein kleines Fleckchen des fernen Landes USA.
Nach Zwischenstopps in Philadelphia und Salt Lake City waren sie in der Partnerstadt Ketchum angekommen. Unter anderem erkundeten sie Ketchums »Hausberg« namens »Boulder Mountain«. Dieser Berg ist rund 3.500 Meter hoch, wobei sich Ketchum bereits auf einer Höhe von 2.000 Metern befindet. In Kürze wollen die Reiseteilnehmer auch den »Yellowstone Nationalpark« besuchen und an der großen »Wagon Day Parade« teilnehmen.
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Teilnehmer der diesjährigen USA-Reise
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Hintergrund der Reise ist es, dass die jungen Erwachsenen die unterschiedlichen Anschauungs- und Lebensweisen der Menschen in Amerika kennenlernen sowie durch die Besuche der grandiosen Landschaften – unter naderem von »Craters of the Moon« oder dem »Yellowstone National Park« – ein Verständnis von weitläufiger, unberührter Natur vermittelt bekommen sollen. Der straffe Reiseplan sehe neben Stadtführungen beispielsweise durch Philadelphia, Salt Lake City oder New York auch Treffen mit verschiedenen Religionsgemeinschaften wie den Amish People oder Mormonen, aber auch Besuche in Naturparks, Museen und einer High School vor. Höhepunkte dürften die Teilnahme an der Parade zum »Labor Day« oder die Besichtigung eines Gefängnisses sein. Zwischendurch seien erholsame Stunden beim Wandern, Bergsteigen, Wasserskifahren oder Schwimmen eingeplant. Bei gemütlichen Diskussionsrunden und Vorträgen sollen sich die Jugendlichen über aktuelle Themen austauschen, wobei sicher auch das Genießen der amerikanischen Küche nicht zu kurz kommen dürfte.
-cz- Bild: cz
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Mehr Geld
für Vereine
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Region Miesbach – Die Vereine im Landkreis Miesbach sollen 2026 eine höhere Unterstützung durch die »staatliche Vereinspauschale« erhalten. Der Förderbetrag steige gegenüber dem Vorjahr um 18.787,32 Euro auf insgesamt 283.761,18 Euro. Gleichzeitig habe sich die Zahl der Fördereinheiten um 52.187 erhöht. Grundlage sei ein bayernweit festgelegter Wert von 36 Cent je Fördereinheit. Der Landtagsabgeordnete Martin Rosenberger begrüßt die zusätzlichen Mittel und erklärte: »Die Vereine leisten jeden Tag einen unschätzbaren Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Gemeinschaft und übernehmen gerade in der Jugendarbeit eine Verantwortung, die gar nicht hoch genug bewertet werden kann«. Besonders die vielen ehrenamtlich Engagierten verdienten Anerkennung und Unterstützung. »Ob Sportverein, Schützenverein oder andere ehrenamtlich getragene Organisationen – ohne die Menschen, die ihre Freizeit investieren, Verantwortung übernehmen und sich um Kinder und Jugendliche kümmern, wäre unser gesellschaftliches Leben ein anderes«, so Rosenberger.
Die Entwicklung der Vereinspauschale zeige, dass der Freistaat Bayern seine Unterstützung für den Vereinssport auf hohem Niveau fortsetze. Bayernweit seien 2026 rund zwei Millionen zusätzliche Fördereinheiten gegenüber dem Vorjahr errechnet worden. Der Gesamtförderbetrag liege bei rund 28,9 Millionen Euro, nachdem 2025 rund 28,2 Millionen Euro zur Verfügung gestanden seien. Rosenberger: »Gerade in wirtschaftlich und gesellschaftlich herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass wir die Vereine nicht alleinlassen. Investitionen in das Ehrenamt sind Investitionen in den Zusammenhalt, in die Gesundheit und ganz besonders in die jungen Menschen«. Er danke deshalb allen Vereinsvorständen, Übungsleitern, Jugendleitern und Helfern im Landkreis Miesbach für ihren Einsatz. »Die staatliche Förderung kann das ehrenamtliche Engagement nicht ersetzen. Aber sie ist ein wichtiges Signal der Wertschätzung und hilft den Vereinen dabei, ihre wichtige Arbeit vor Ort weiterzuführen«, resümierte Rosenberger.
-am-
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»53. Tegernseer Woche – 25. September bis 4. Oktober 2026«
Zusammenspiel
von Kunst, Kultur
und Geschichte
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Tegernsee – »Gegen alle Befürchtungen hat sich weder die Veranstaltung an sich überlebt, noch müssen wir Sorge tragen, dass wir vom Zeitgeist hinweggefegt werden. Unser Programm ist frisch, überraschend und ganz im Heute«, so schreibt Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee, im Vorwort des Programmheftes zur »Tegernseer Woche 2026«. Bereits mit der Vernissage der »Tegernseer Kunstausstellung« sei man mitten in der gegenwärtigen Kunstszene im Tal. Die Werksschau ansässiger Künstlerinnen und Künstler starte am Freitag, 18. September, mit einer abendlichen Vernissage und präsentiert bis 4. Oktober 2026 eine Auswahl aktueller Produktionen.
Eine Woche später dürfe man gespannt sein auf das moderne Singspiel »Sturm am Tegernsee« aus der Feder von Thomas Rebensburg. Es sei auf so großes Interesse gestoßen, dass die Uraufführung innerhalb von 24 Stunden ausverkauft gewesen sei. Erfreulich und besonders hervorzuheben sei dabei die Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Hubertus-Altgelt-Stiftung, das E-Werk Tegernsee und die Tegernseer-Talgemeinden, ohne deren Beteiligung eine Umsetzung nicht möglich gewesen wäre. Das »Museum Tegernseer Tal« habe gemeinsam mit dem Allitera-Verlag den Originalroman neu aufgelegt, damit man nicht nur im Rahmen einer Buchpräsentation und Lesung, am Samstag, 26. September, 11:00 Uhr, im »Katholischen Pfarrzentrum Quirinal«, Seestraße 23, 83684 Tegernsee – das Werk neu kennen lernen könne, sondern auch ein Stück Literaturgeschichte wieder erhältlich sei. Sisis Familie, die natürlich auch den Tegernseer Zweig umfasst, sei der zweite Abend mit Bücherschwerpunkt gewidmet. Der vor Ort bereits gut bekannte Historiker Dr. Bernhard Graf porträtiere Persönlichkeiten und zeichne Charaktere nach, die teils in der Tegernseer Gruft begraben seien. Umrahmt werde die Präsentation mit passender Musik aus der Zeit vom »Ensemble Saitentanz«.
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Die Besonderheit der Tegernseer Woche zeige sich an der Beteiligung aller verfügbaren Kultur-Institutionen, ob Tegernseer Volkstheater oder Blaskapelle, Podium Junge Solisten, Chor und Orchester der Tegernseer St. Quirinus-Konzerte, Museen, Erinnerungsorte und Einzelpersonen, sie alle gewährleisteten eine breitgefächerte Programmgestaltung – mit regionalem Bezug, aber von höchster Qualität. Die Veranstaltungen seien von den Gestaltern speziell für diesen Anlass entwickelt worden, damit ein Besuch der »Tegernseer Woche« auch für den langjährig, treuen Besucherstamm aus der Region und weit darüber hinaus immer wieder Neues biete. Programm und Karten sind in allen Tourist-Informationen am Tegernsee, über München-Ticket und online unter www.tegernsee.com/tegernseer-woche erhältlich.
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125 Jahre
Freiwillige Feuerwehr
Agatharied
Nervenaufreibender Eröffnungsabend mit spektakulärem Seilziehwettbewerb
14. August 2026
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Bayern – Als sich anno 1901 die oberbayerische »Freiwillige Feuerwehr Agatharied« offiziell zusammenschloß, ahnte damals von den Gründervätern wahrscheinlich niemand, welche Wertschätzung den Feuerwehren nach rund 125 Jahren entgegen gebracht werden würde. Denn heutzutage sind Feuerwehren unverzichtbar. In den Städten und Gemeinden, auf den Autobahnen und insbesondere auf dem Land, erweisen sie sich als Helfer bei Bränden, Unfällen und bei Katastrophenfällen, und zwar sommers wie winters, aber auch als »schnelle Einsatztruppe bei der Rettung von Haus- und Nutztieren in Notsituationen«. …weiterlesen
-am- Bild: am
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Herbstmarkt
lädt in die
Stadt Tegernsee ein
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Tegernsee – Im idyllischen, spätsommerlichen Ambiente des Tegernseer Tales erfolgt am Sonntag, 6. September 2026 – in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr – der beliebte »Herbstmarkt in der Stadt Tegernsee«. Entlang der Rosenstraße ist dann wieder Bummeln und Stöbern an zahlreichen Verkaufsständen angesagt. Die Auswahl ist bunt und riesengroß und so macht es richtig Spaß, über den Markt zu schlendern. Dabei kann man unter anderem praktische Haus- und Küchenutensilien, schicke Bekleidung im klassischen oder Trachtenstil nebst passenden Accessoires und Schmuck sowie Kunsthandwerkliches und allerlei Kleinigkeiten für den alltäglichen Bedarf finden. Desweiteren werde schmückendes für Haus und Garten angeboten. Natürlich kommt beim Herbstmarkt Tegernsee auch die Kulinarik nicht zu kurz. Die Verkaufsstände bieten mitunter Schinken- und Käsespezialitäten, Backwaren und internationale Schmankerl an. Ferner hat die örtliche Gastronomie geöffnet und freut sich, die Besucher aus Nah und Fern zu bewirten.
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-am- Bilder: am
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Waakirchen
möchte noch
fahrradfreundlicher werden
AGFK Rad-Exkursion prüfte Waakirchen
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Waakirchen – Die Gemeinde Waakirchen möchte noch fahrradfreundlicher werden und hat die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen e.V. (AGFK Bayern) beantragt. Das stetig wachsende Netzwerk bayerischer Kommunen existiert bereits seit 2012 und umfasse inzwischen 143 Städte, Gemeinden und Landkreise. Mit einer AGFK-Mitgliedschaft gelte es umfangreiche Kriterien in den Bereichen Infrastruktur, Information, Kommunikation und Service zu erfüllen. Die Aufnahme erfolge in einem zweistufigen Verfahren. Im ersten Schritt sei im Jahr 2022 eine Bestandserfassung der Radverkehrsförderung in der Kommune – die sogenannte Vorbereisung erfolgt. Waakirchen hatte vier Jahre Zeit, um die Handlungsempfehlungen der Bewertungskommission umzusetzen.
Ob die Gemeinde die Aufnahmekriterien erfüllen konnte, überprüfte unlängst eine Bewertungskommission der AGFK Bayern. Der Kommission gehörten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, der Geschäftsstelle der AGFK Bayern und des ADFC Landesverbands Bayern an. In einer Rad-Exkursion durch die Kommune sei die Infrastruktur überprüft und mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Waakirchen vor Ort diskutiert worden. Mit dabei waren neben Waakirchens 1. Bürgermeister Norbert Kerkel auch
Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Abteilungen der Gemeinde (Radverkehrsbeauftragte, Bauhofleiter) sowie Fachleute des Landratsamts Miesbach (Mobilitätsentwicklung), des Staatlichen Bauamts Rosenheim (Fachbereich Straßenbau) und des örtlichen ADFC (Sprecher des Tegernseer Tals und ein weiteres Mitglied).
Ferner sei der aktuelle Stand zur Fahrradförderung anhand des mehrseitigen Kriterienkatalogs der AGFK Bayern detailliert vorgestellt worden. Nach der Begutachtungtour sei die Kommission zum Ergebnis gekommen, dass die Gemeinde Waakirchen als dauerhaftes Mitglied in die AGFK Bayern e.V. aufzunehmen und Waakirchen für die Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“, verliehen durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, vorzuschlagen sei. Die Auszeichnung habe sieben Jahre Bestand, danach müssten weitere Fortschritte erkennbar sein. Die Bewertungskommission betonte, dass die Auszeichnung sowohl die bisherigen Leistungen anerkenne als auch Ansporn für die weiteren Entwicklungen auf der richtigen Zielgeraden sei.
Bürgermeister Norbert Kerkel zeigte sich erfreut über das positive Ergebnis und betonte: »Wir freuen uns, dass die Kommission gewürdigt hat, dass Waakirchen in vielerlei Hinsicht bereits einiges erreicht hat. Gleichzeitig wissen wir, dass noch viele Aufgaben vor uns liegen und wir uns auf dem Erreichten nicht ausruhen dürfen. Die Handlungsempfehlungen der AGFK werden wir als wertvolle Orientierung nutzen und Schritt für Schritt weiter umsetzen, um den Radverkehr in Waakirchen noch attraktiver und sicherer zu gestalten«.
-gw- Bild: am
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Bergfilm-Festival
Tegernsee
»LOWA Young Talents Award«
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Tegernsee – Neben Größen aus der Bergsteigerszene können sich nun beim »Bergfilm-Festival Tegernsee 2026« im Oktober auch junge Talente präsentieren. Die Chance dazu eröffne der »LOWA Young Talents Award«, den das »Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee« und »LOWA« ausloben. Mit dem Award sollen Bewerberinnen und Bewerber unterstützt werden, die bei Antragsstellung höchstens 29 Jahre alt sind und sich mit ihrem Projekt »der Darstellung alpiner Kultur widmen«. …weiterlesen
-bfft- Bild: am
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Kunstausstellung
»Art Revolution 2.0«
im Kunst- und Kulturhaus Hausham
07. August 2026
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Hausham – Zwei Künstlerinnen aus Miesbach, Tatjana C.A. Blaske und Sabine Blaske, definieren ihre Kunst neu und verbanden ihre künstlerische Fantasie mit beruflicher Schaffenskraft. Herausgekommen sind dabei einzigartige Werke, die, so betonte Tatjana C.A. Blaske: »Frei, bewegt und beeinflußt von unserem alltäglichen Leben und unseren Reisen sind«. Unter dem Motto »Art Revolution 2.0« zeigen die Künstlerinnen derzeit im Kunst- und Kulturhaus Hausham, nach ihren erfolgreichen Ausstellungen unter anderem in Norddeutschland, neu geschaffene Bilder und Objekte aus unterschiedlichsten Materialien. So geben beispielsweise die farbenfrohen Werke in Acryl, aufgepeppt mit Stuckelementen oder auch Produktionen wie »Ocean« und »Revolution Faust« mit Lack, Sand und einer Sprühtechnik geschaffen, Einblicke in die neue Stilrichtung und das umfangreiche Können von Tatjana C.A. Blaske. Eine andere Ausdrucksweise von Kunst spiegelt sich in den Werken von Sabine Blaske wieder: Sie fertigt neben eindrucksvollen Bildobjekten aus farbigem Stoff, den sie gerissen oder gefaltet, wie spielerisch auf die Leinwand drapiert, auch große, aus feinem Drahtgeflecht gestaltete, auf geformten Acrylglas montierte und grazil anmutende, stilisierte Blumengebilde, manche als Lampen gestaltet.
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Tatjana und Sabine Blaske denken auch an den künstlerischen Nachwuchs. Daher nahmen sie unter dem Aspekt »fördern und fordern«, ihre kleine Nichte Mila unter ihre malerischen Fittiche. Ergebnis sind derzeit zwei erstaunliche Bilder in Acryl, die ebenso erstmalig in der Öffentlichkeit zu sehen sind. Ferner teilte Tatjana Blaske während der Ausstellungseröffnung mit, dass ein Teil des Verkaufserlöses der Ausstellung an die Regerns Wagner Stiftung Erlkam gespendet werde.
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Bei ihrer Begrüßungsrede äußerten sich Johann Harraßer, Bürgermeister der Gemeinde Hausham sowie Haushams Kulturreferentin Lisbeth Leidgschwendner begeistert über die aussergewöhnliche Kreativität der künstlerischen Bandbreite und die Vielseitigkeit der Kunstobjekte. Dem pflichteten auch die zahlreichen Besucher der Ausstellungseröffnung, darunter Martin Reisberger, Geschäftsführer der Gemeinde Hausham nebst Gattin Veronika sowie viele Künstler des Vereins »Kunstkreis Hausham«, bei.
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Freuten sich über die gelungene Ausstellungseröffnung (v.l.): Tatjana Christina Anna Blaske, Bürgermeister Johann Harraßer und Sabine Blaske
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Die Ausstellung »Art Revolution 2.0« im Kunst- und Kulturhaus Hausham, Tegernseer Straße 20a, in 83734 Hausham der Künstlerinnen Tatjana Christina Anna Blaske und Sabine Blaske, ist bis Sonntag, 16. August 2026, täglich in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr sowie an den Sonntagen 23. und 30. August und am 06. und 13. September 2026, jeweils von 17:00 bis 20:00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Parkmöglichkeiten bestehen direkt vor dem Haus. …weiter zur Bildergalerie
-am- Bilder: am
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Ersthelfer-App
für Miesbach
und Rosenheim
gestartet
31. Juli 2026
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Landkreise Miesbach/Rosenheim – Für den Landkreis Miesbach sowie die Stadt und den Landkreis Rosenheim wurde am Freitag, 31. Juli 2026 die Ersthelfer-App »Team Bayern« forgestellt. Die App verständige geschulte Laien, wenn in ihrer Nähe ein Notfall passiere. So könnten Helfer schneller mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen. Ziel sei es, die Zeit zwischen dem Eintreten eines Herz- oder Kreislaufstillstands und dem Beginn von Wiederbelebungsmaßnahmen zu verkürzen – das erhöhe die Überlebenschancen der Patienten.
Die neue »Lebensretter-App«, die vom Bayerischen Roten Kreuz Miesbach und Rosenheim betrieben werde, soll durch die Integrierter Leitstelle Rosenheim (ILS) bei einer gemeldeten Reanimation, parallel zu den Rettern ausgelöst werden. Zum offiziellen Start in der Integrierten Leitstelle Rosenheim waren der Rosenheimer Landrat Otto Lederer, der stellv. Landrat des Landkreises Miesbach Josef Bierschneider, der Rosenheimer Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und die Rosenheimer BRK-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig gekommen.
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Startsignal für die Lebensretter-App »Team Bayern« (v.l.):
Rosenheims BRK-Kreisvorsitzende Daniela Ludwig, Otto Lederer, Lnadrat des Landkreises Rosenheim sowie Josef Bierschneider, stellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach;
Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan, ZRF-Leitstellenleiter Stefan Ertl; Alexander Schwarz, stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbands Miesbach;
die Geschäftsleiterin des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Antonia Fredlmeier
und der Ärztliche Leiter Rettungsdienst Dr. Nikolas Rossmann.
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»In Deutschland erleiden jährlich über 130.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Jede einzelne dieser Situationen ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Die App ist ein weiterer Schritt, um in solchen Situationen noch schneller erste Hilfe in lebensbedrohlichen Situationen zu erhalten«, betonte der Rosenheimer Landrat Otto Lederer. Rosenheims Oberbürgermeister, Abuzar Erdogan ergänzte: »Die App ist auch eine Entlastung und eine wertvolle Unterstützung für die Kolleginnen und Kollegen hier in der Integrierten Leitstelle Rosenheim. Denn sie ermöglicht, dass qualifizierte Ersthelfer bereits eintreffen, während der Rettungsdienst noch in der Anfahrt ist. Das nimmt den Druck aus der Situation und bringt professionelle Hilfe schneller zum Patienten«. »Der heutige Tag ist nicht das Ziel, sondern erst der Anfang. Unser Ziel ist es, über diese App eine Brücke zu den Bürgerinnen und Bürgern in unserem Rettungsdienstbereich zu schlagen. Wir wollen das Thema Erste Hilfe und die direkte Lebensrettung in der kommenden Zeit immer wieder aktiv in den Fokus der Öffentlichkeit rücken«, so Daniela Ludwig.
Die Lebensretter-App lebe von einem dichten Ersthelfernetz. Ab sofort könnten sich alle Bürgerinnen und Bürger die App auf Ihr Handy laden und nach der erfolgreicher Aktivierung zu Lebensrettern werden. Weitere Informationen zur App: https://www.brk.de/mitwirken/engagement/team-bayern/team-bayern-lebensretter.html
-sr- Bild: Stadt Rosenheim
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Neues
Elektroschiff
für den Tegernsee
Spektakuläre Nachtanlieferung eines Fahrgastschiffes
29. – 31. Juli 2026
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Tegernseer Tal – Gigantische 43 Meter war der Anhänger lang, auf dem ein neues elektrisch betriebenes Fahrgastschiff der Bayerischen Seenschifffahrt in der Nacht vom 29. auf 30. Juli 2026 an den Tegernsee reiste. Dahinter fuhr ein weiterer LKW, welcher mit einem Solardach beladen war. Ferner waren insgesamt sieben Begleitfahrzeuge und 16 fachlich versierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Transportfirmen nötig, um die Schwerlast vom niederbayerischen Kelheim in die Stadt Tegernsee zu überführen.
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Auf der Autobahn Richtung München, in Höhe Eching, machte der große Schwertransport gegen 18:30 Uhr eine Zwischenpause. Gegen 23 Uhr traf der Konvoi am Tor zum Tegernsee in Moosrain ein. Um 23:30 Uhr stand er endlich am Gmundner Berg, wo die Kleinarbeit für die Transportfachfrauen und -männer begann und sich die Anhänger mit ihrer wertvollen Fracht ganz langsam den steilen Berg nach Gmund hinunter tasteten. Trotz der späten Stunde säumten Schaulustige die Strassenränder und informierten per Handy ihre Freunde über das unglaubliche Geschehen: »Du, bei uns fährt grad ein Schiff auf der Strasse vorbei!«
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Die nächsten Schwierigkeiten für den Schwertransport lagen dann auch schon wieder buchstäblich auf der Strasse – weitere Verkehrsinseln und ein Kreisverkehr in Ostin. Sehr Langsam und mit viel Gefühl steuerten die LKW-Fahrer ihre Gespanne durch den Kreisel und erreichten endlich ihr Ziel – den mit Stahlplatten vorbereiteten Parkplatz an der Seesauna in Tegernsee. Unter der versierten Aufsicht von Friedhelm Biermann, der die ganze Transportaktion von Beginn an leitete, lenkten die LWK-Fahrer ihre Zugmaschinen samt Anhänger an Ort und Stelle. Die Erleichterung über die Ankunft in Tegernsee und den unfallfreien Transport des neuen, 25 Meter langen und sechs Meter breiten, emissionsfreien und geräuscharmen Fahrgastschiffes nebst Solardach, war allen Beteiligten anzumerken. Das Schiff, inzwischen das vierte, welches unter seiner Aufsicht nach Tegernsee transportiert wurde, müsse nun noch auf sogenannte »Elefantenfüsse« gestellt und fertig montiert werden, erklärte Biermann. Dann könne es per Autokran über die Bäume gehoben und ins Wasser »gestellt« werden. Wann das – noch – namenlose Schiff feierlich geweiht und getauft wird, stehe leider noch nicht fest.
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Das Transportteam des neuen Elektroschiffes für den Tegernsee freute sich über die gelungene Arbeit
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Glückliche Gesichter nach der Einkranung v.l. :
Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee; Michael Grießer, Geschäftsführer der Bayerischen Seenschifffahrt;
Stephan Herbst, Betriebsleiter der Bayerischen Seenschifffahrt – Schifffahrt Tegernsee und Transportteamleiter Friedhelm Biermann
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Auf »Elefantenfüssen« stehend, schoben die Arbeiter, am Freitag, 31. Juli, jeweils unter Bug und Heck des Fahrgastschiffes stabile Gurte und befestigten diese an Hebegurten eines 700-Tonnen-Mobilkrans. Diese strafften sich und wie eine federleichte Marionette wurde das rund 62 Tonnen schwere Schiff in die Luft gehoben, schwebte über Alleebäume und landete sachte im blauen Wasser des Tegernsees. Die anschließende Erleichterung über die geglückte Aktion stand nicht nur den direkt Beteiligten des Transportunternehmens, sondern auch Michael Grießer, Geschäftsführer der Bayerischen Seenschifffahrt aus Schönau am Königssee; Stephan Herbst, Betriebsleiter der Bayerischen Seenschifffahrt – Schifffahrt Tegernsee sowie Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee, ins Gesicht geschrieben. Sogleich gingen diese an Bord und ließen das Nebelhorn und die Glocke ertönen. …weiter zur Bildergalerie
-am- Bilder: am
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Seefest
in Tegernsee
2026
28. Juli 2026
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Tegernsee – Optimales Sommerwetter herrschte beim diesjährigen Seefest der Stadt Tegernsee. Auf der Flaniermeile inmitten der Stadt tummelten sich die Besucher, viele in Dirndl und Lederhose, aus Nah und Fern. Gefeiert wurde von der Kuranlage über den Rathausplatz, die Hauptstrasse bis hin zur »Länd« und an der Uferpromande entlang. Von dort hatte man einen wunderbaren Ausblick auf den See und konnte die gemächlich vorbeiziehenden Segel- und Ruderboote beobachten.
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An den vielzähligen Ständen konnte man kulinarische Genüsse, unter anderem Käsespezialitäten, Steckerlfisch, Bratwürste und Pommes fritets sowie alkoholische und vermehrt auch alkoholfreie Erfrischungen, erstehen. Beim Rahmenprogramm war auch dieses Jahr so einiges geboten: Neben Auftritten der Alphornbläser, des Trachtenvereins und der Goaßlschnalzer konnte man vergnügliche Wettkämpfe auf dem See beobachten. Im Kurpark war ein Kinderparadies aufgebaut, an welchem sich die Kleinen unter anderem mit einer Fahrt im Bummelzug, auf einer Slackline oder in der Hüpfburg vergnügen konnten. Manche Besucher versuchten sich auch beim Minigolf.
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Bei Einbruch der Dunkelheit wurden Lichter an Land und auf dem Wasser entzündet, was eine unbeschreiblich romantische Abendstimmung erzeugte. Den Abschluß des Tegernseer Seefestes 2026 bildete ein großes Brillantfeuerwerk, das von stimmungsvoller Musik begleitet wurde. …weiter zur Bildergalerie
-am- Bilder: am
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Eröffnung
der Sport-
und Freizeitanlage Point
in Tegernsee
25. Juli 2026
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Tegernsee – Bei traumhaftem Sommerwetter begrüßte kürzlich Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee, die zahlreichen Gäste, darunter der stellvertretende Landrat des Landkreises Miesbach und Bürgermeister der Gemeinde Kreuth, Josef Bierschneider, sowie Mitglieder des Tegernseer Stadtrates, Sportlerinnen, Sportler und Vertreter von Institutionen und Vereinen rund um den Tegernsee zur großen Eröffnungsveranstaltung der sanierten Sport- und Freizeitanlage Point. Es sei eine »tolle Geschichte«, die Einweihung der Sportanlage zu feiern, erklärte Hagn.
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Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee, bei seiner Festsrede
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Im Zuge der Eröffnung erinnerte der Bürgermeister an Thomas Barnstorff, welcher im Jahr 2014 die Schaffung von Volleyballplätzen anregte, die sich, dank des wunderbaren Blickes auf den Tegernsee und die Umgebung, zu »wahrscheinlich den schönsten Plätzen in Deutschland« entwickelt hätten. Der Tegernseer Stadtrat und Arbeitsgruppenleiter Rudi Gritsch zeigte sich vom Veranstaltungsrahmen der Eröffnung begeistert und betonte, dass die Sport- und Freizeitanlage nicht für den Tourismus, sondern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Tegernseer Tales und auch für Gäste aus Nah und Fern gebaut wurde. »Die Anlage soll ein Begengnungspunkt für Menschen und ein Ort zum gemeinsamen Sporteln sein«, so Gritsch. Er dankte den Mitgliedern des Arbeitskreises, welcher sich aus Stadträtinnen und Stadträten, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie aus Vertretern der Stadt Tegernsee, vom Gymnasium Tegernsee und Vereinen zusammensetzte. »Mit Schaffensgeist, Teamgeist, Engagement, Kompromissbereitschaft und Geduld wurde bei 15 offiziellen Sitzungen, kleinen Treffen und einigen Ortsterminen eine Einigung erzielt. Aus 70 Vorschlägen, Ideen und Notwenigkeiten wurde ein Konzept erarbeitet, das in fünf Stadtratssitzungen vorgestellt, immer weiterentwickelt und schließlich genehmigt, finanziert und zur Realisierung freigegeben wurde – und das immer Einstimmig! Das zeigt, wie stark der Stadtrat und der Bürgermeister hinter dem Projekt gestanden sind«, betonte Gritsch. Auch den beteiligten Baufirmen und den Mitarbeitern des Bauhofes Tegernsee sprach Gritsch seine Anerkennung aus, da innerhalb eines Jahres die Sportanlage, bis auf den Bolzplatz, fertig gestellt worden sei. Ebenso würden das Vereinsheim und der Parkplatz noch saniert werden.
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Mit von der Partie v.l.:
Josef Bierschneider, stellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach und 1. Bürgermeister der Gemeinde Kreuth,
und Dr. h.c. Michael Bourjau, 2. Bürgermeister der Stadt Tegernsee
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Die neue »Sport- und Freizeitanlage Point« bietet nun unter anderem neben Volleyballplätzen einen Boulderblock, eine Calistenicsanlage, einen Multifunktions-Sportplatz sowie TeqBall-und Tischtennismöglichkeiten. Eine öffentliche Stranddusche und Trinkwasserbrunnen sowie ein Schutzplatz mit Sonnensegel komplettieren das Ganze. Zum Schutz von Fußgängern seien rings um die Spielplätze Zäune angebracht worden. Zum »Chillen« gibt es eine Ruheecke mit herrlichem Blick auf den Tegernsee. Natürlich sei auch an die kleinsten Besucher der Freizeitanlage gedacht worden: Für sie sei ein sogenannter »Baatzplatz« geschaffen worden, wo sie nach herzenslust mit Sand und Wasser werkeln könnten.
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Abschließend dankte Rudi Gritsch Bürgermeister Hagn nebst den Stadträten für die kontinuierliche Unterstützung und fügte noch eine trockene Fakt hinzu: »Für die Sport-und Freizeitanlage Point hatte die Stadt Tegernsee Ausgaben in Höhe von rund 650.000,- Euro vorgesehen«, so Gritsch. Nachdem Kaplan Kocher von der katholischen Kirchengemeinde und Pfarrerin Sabine Arzberger von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde den christlichen Segen ausgesprochen hatten, durchschnitten Kinder ein Band als Symbol der offiziellen Eröffnung der Sport- und Freizeitanlage. …weiter zur Bildergalerie
-am- Bilder: am
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GQ-Eier-Datenbank:
Vom Stall
bis zum Eierbecher
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Warngau – Regionale Herkunft, sorgfältige Erzeugung und verlässliche Kontrollen – vom Ursprung bis zum fertigen Lebensmittel – dafür stehe »Geprüfte Qualität – Bayern«. Nun bekomme das weiß-blaue Qualitätsprogramm digitalen Zuwachs, und zwar eine »Herkunftsdatenbank für Eier«. Diese sei kürzlich auf dem Betrieb Betzinger in Warngau der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Nach der Präsentation teilte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber mit: »Die Herkunftsdatenbank für GQ-Eier ist weit mehr als ein technisches Werkzeug. Sie macht den Weg bayerischer GQ-Eier transparent und führt Erzeuger, Packstellen, Handel und Verbraucher noch enger zusammen. Die Datenbank steht für verlässliche Herkunft und für Heimat. Wer zu einem GQ-Ei greift, kann sicher sein, dass dieses Ei aus Bayern kommt. Und es kommt aus Betrieben, in denen Menschen mit viel Erfahrung und Wissen Verantwortung übernehmen für die Qualität der Eier«.
Seit 2002 stehe das Qualitäts- und Herkunftsprogramm »Geprüfte Qualität – Bayern« für Lebensmittel, deren Herkunft für die Verbraucher einfach nachvollziehbar sei und deren Erzeugung strenge Anforderungen erfülle. Regelmäßige Kontrollen sicherten diese Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium habe die neue »GQ-Eier-Datenbank« gefördert. Entwickelt habe sie der »Fleischprüfring Bayern e.V.« und hebe damit die Rückverfolgbarkeit von »GQ-Eiern« auf ein neues Niveau. Ferner unterstütze die Datenbank Legehennenbetriebe dabei, gesetzlich vorgeschriebene Angaben zu erfassen. Das spare Zeit und verhindere, dass Betriebe dieselben Daten mehrfach eingeben müssten. Auch die Packstellen dokumentierten künftig, welche Eierpartien sie annehmen und weitergeben. So lasse sich einfach und schnell nachvollziehen, welche Mengen die Betriebe und der Handel vermarkten.
Verbraucher können die Herkunft ihrer bayerischen »GQ-Eier« unter www.gq-ei.de nachvollziehen. Dazu gebe man die auf einem Ei aufgedruckte Nummer ein. Anschließend erhalte man Informationen über den jeweiligen Erzeugerbetrieb. Derzeit würden isgesamt 112 Eiererzeuger am GQ-System teilnehmen.
-bstmelf- Bild: am
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Haberer-
Schupfenfest
mit großem Haberfeldtreiben
2026
in Miesbach
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Miesbach – Gute Stimmung und eine gewisse angespannte Erwartungshaltung, »wen es wohl diesmal erwischen wird«, herrschte beim »Schupfenfest mit großenm Haberfeldtreiben« des Haberervereins der oberbayerischen Stadt Miesbach. Denn es sollte an diesem Juliabend nicht nur gefeiert werden, sondern die Haberer hatten auch wieder einen ihrer gefürchteten Haberfeld-Auftritte angekündigt. Dank des herrlichen Sommerabends war die Schupfenhalle nebst Biergarten gut besucht und die Gäste ließen sich unter anderem die kühlen Getränke, knusprigen Hendl vom Grill oder den frischen Obatzn mit Brezen schmecken. Zum Fest waren neben vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Miesbach und Gäste aus Nah und Fern selbstverständlich auch Thomas Acher, 1. Bürgermeister der Stadt Miesbach sowie Vertreter des Stadtrates und der zahlreichen Vereine gekommen. Selbst Dr. Gerhard Braunmiller, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Miesbach, und Ehefrau Alexandra, ließen sich das Spektakel nicht entgehen. …weiterlesen
-am- Bild: am
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Bezaubernde
Ausstellung
junger Künstler
in Hausham
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Hausham – Dass »Kunst machen« keine Frage des Alters ist, beweist derzeit eine Ausstellung unter dem Motto »Kunst macht Spaß 2.0« im renommierten »Kunst- und Kulturhaus Hausham«. Dort stellen Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 der Grundschule sowie der Klassen 4, 5 und 6 der Ganztagsklassen der Grund- und Mittelschule Hausham ihre sehenswerten Kunstwerke aus. Das Repertoire reicht von farbenfrohen Bildern mit Tiermotiven, gemalt mit Wasserfarben und Buntstiften oder Blumenbildern mit Glitzerapplikationen über fantasievolle Kollagen, mal »mit Koffer«, aus Stoff oder mit »Zitronenbäumchen« sowie stilisierte Landschaften bis hin zu aufwändig gefertigten Häuschen und Leuchttürme, Roboter und Bäume, bestehend aus Karton und Pappe. Aus diesem Material sind auch die bunten Vögel sowie die weißen Tauben gefertigt, die an der Decke schweben.
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Christine Ganzer (li), Leiterin der Grundschul-Mittagsbetreuung, bei ihrer Begrüßungsrede
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Das Thema »Meer« wird in beeindruckender Weise unter anderem mit farbenfrohen Bildern von Delfinen sowie mit aus Buntpapier ausgeschnittenen Seesternen, Fischen, Quallen und lianenförmigen Seegräsern repräsentiert. Inselskulpturen mit Palmen verströmen Südseefeeling. Dagegen schwenkt man mit dem bunt gestaltetem Weihnachtsbaum und Nußknackern aus Papier, gebastelt von der ersten und zweiten Klasse der Mittagsbetreuung, in Richtung Weihnachten.
Zur Eröffnung der Ausstellung kamen kürzlich die kleinen Künstlerinnen und Künstler in Begleitung ihrer stolzen Eltern und Großeltern sowie Christine Ganzer, Leiterin der Mittagsbetreuung der Grundschule. Selbst Johann Harraßer, 1. Bürgermeister der Gemeinde Hausham und Manfred Priller, Vorstand des Kunstkreises Hausham sowie Lisbeth Leidgschwendner, Kulturreferentin und Ria Röpfl, 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Hausham nebst Markus Wiesböck vom Gemeinderat Hausham und stolzer Künstlerpapa, ließen es sich nicht nehmen, die geschaffenen Exponate der Kinder zu bewundern.
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Gruppenbild mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern
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In ihrer Begrüßungsrede betonte Christine Ganzer, dass die Kinder viel Spaß beim Malen und Basteln gehabt und mit entsprechender Fantasie ihre Werke entwickelt hätten, die teilweise auch unter Verwendung von Recyclingmaterialien entstanden seien. Sie hob insbesonders das Bild »Magnolien« der kleinen Künstlerin Valentina hervor, welches als Titelbild für das Ausstellungsplakat fungierte. Sie dankte dem Vorstand des Kunstkreises und der Kulturreferentin für die Möglichkeit, die Werke der Schülerinnen und Schüler im Kunst- und Kulturhaus Hausham ausstellen zu dürfen als auch allen Helfern, die dies mit ihrer engagierten Mitarbeit ermöglichten.
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Freuten sich über die gelungene Ausstellungseröffnung (v.l.): Ria Röpfl, Johann Harraßer und Lisbeth Leidgschwendner
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Dem schlossen sich Lisbeth Leidgschwendtner und Johann Harraßer an. Die Kulturreferentin zeigte sich über die künstlerische Vielfalt der ausgestellten Objekte begeistert. Bürgermeister Harraßer sprach den Organisatoren und Helfern seinen Dank aus und zollte den Künstlerinnen und Künstler bezüglich der geschaffenen Werke seinen Respekt. Gleichzeitig zeigte sich der Bürgermeister, selbst stolzer Papa, über die Lebhaftigkeit im Kunst- und Kulturhaus amüsiert: »Die Kinder erfüllen heute das Kunst- und Kulturhaus mit Leben. Sie sind wie das Tauben-Mobile, das bei jedem Windhauch flattert und für Bewegung im Raum sorgt«.
Die Ausstellung der kleinen Nachwuchskünstler im Kunst- und Kulturhaus Hausham, Tegernseer Straße 20a, 83734 Hausham, ist von Montag, 20. Juli bis Freitag, 24. Juli 2026 täglich von 8:30 bis 12:00 Uhr, Freitag nachmittags von 13:30 bis 15:30 Uhr zu sehen. Am Wochenende ist die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei. Parkplätze gibt es direkt vor dem Kunst- und Kulturhaus. …weiter zur Bildergalerie
-am- Bilder: am
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125 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Agatharied
13. bis 16. August 2026
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Agatharied – Ganze vier Tage, und zwar von Donnerstag 13. bis Sonntag, 16. August 2026, feiert die Freiwillige Feuerwehr Agatharied ihr Gründungsjubiläum. Bis ins Jahr 1901 existierte, gemäß der Feuerverordnung von 1791, eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtfeuerwehr. Schon zuvor hatte das Bergwerk im Jahr 1879 eine eigene Freiwillige Werksfeuerwehr ins Leben gerufen. Sie sollte die umfangreichen Anlagen schützen, rückte aber auch regelmäßig zu Einsätzen außerhalb des Bergwerks aus und war damit ein wichtiger Bestandteil des örtlichen Brandschutzes. Nachdem diese im Jahr 1901 aufgelöst wurde, entwickelte sich daraus die Freiwillige Feuerwehr Agatharied, die sich schließlich am 27. Oktober 1901 offiziell gründete. …weiterlesen
-am- Bild: Franzis Blickwinkel
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Förderung
für die Allerheiligenkapelle
in Reichersdorf
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Irschenberg – Die »Bayerische Landesstiftung« bewilligte kürzlich eine Förderung für die Außensanierung des frühbarocken Baudenkmals »Allerheiligenkapelle in Reichersdorf« im Gemeindebereich Irschenberg. Ein bedeutendes Stück bayerischer Geschichte werde erhalten. Die Allerheiligenkapelle zähle zu den besonderen Baudenkmälern Oberbayerns. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst habe das Gebäude ausdrücklich als Baudenkmal von überregionaler Bedeutung eingestuft. Für die Maßnahme mit Gesamtkosten von 224.500 Euro stelle die Bayerische Landesstiftung nun einen Zuschuss in Höhe von 20.200 Euro bereit.
»Die Allerheiligenkapelle in Reichersdorf ist weit mehr als ein Baudenkmal – sie ist ein Stück gelebter Geschichte unserer Heimat, dass wir für kommende Generationen erhalten müssen. Ich freue mich sehr, dass die Bayerische Landesstiftung dieses außergewöhnliche frühbarocke Kleinod mit 20.200 Euro fördert und damit ein starkes Signal für die Denkmalpflege im Landkreis Miesbach setzt«, erklärte Bayerns Landtagspräsidentin und Stimmkreisabgeordnete Ilse Aigner (CSU). »Ich freue mich sehr über diese Unterstützung für den Erhalt eines bedeutenden Kulturdenkmals in unserem Landkreis. Die Allerheiligenkapelle ist ein wertvoller Teil unserer Heimatgeschichte. Mit der Förderung wird ein wichtiger Beitrag geleistet, dieses historische Bauwerk auch für kommende Generationen zu bewahren«,
erläuterte der Bayerische Landtags- und Stimmkreisabgeordnete Martin Rosenberger (FreieWähler).
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Saisonabschluss
der BJV-Kitzrettung Miesbach:
Rekordzahlen in der fünften Saison
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Landkreis Miesbach – Die Kitzrettung Miesbach der Kreisgruppe Miesbach im Bayerischen Jagdverband e.V. könne auf eine äußerst erfolgreiche Saison 2026 zurückblicken: Bereits zum zweiten Mal in Folge seien neue Rekordzahlen erzielt worden. Die stetig wachsende Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Jägern und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern zeige eindrucksvoll, wie moderner Wildtierschutz in der Praxis funktionieren kann.
Während der diesjährigen Kitzrettungssaison seien die Teams an insgesamt 29 Einsatztagen unterwegs gewesen. Dabei seien insgesamt 265 Einsätze durchgeführt und eine Fläche von insgesamt 1.166 Hektar mittels Drohnen mit Wärmebildtechnik abgesucht worden. Durch den engagierten Einsatz aller Beteiligten seien 75 Rehkitze vor dem sicheren Mähtod gerettet worden. Zusätzlich seien über 170 weitere Wildtiere vergrämt worden, sodass diese die Wiesen rechtzeitig vor den Mäharbeiten verlassen konnten. Die Nachfrage nach der Kitzrettung sei im Landkreis Miesbach stark gestiegen. Um alle Anfragen der Landwirte rechtzeitig bearbeiten zu können, seien an einigen Tagen bis zu sieben Drohnenteams gleichzeitig im Einsatz gewesen. Die gute Organisation und die hohe Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen habe es ermöglicht, auch an besonders arbeitsintensiven Tagen alle gemeldeten Flächen rechtzeitig zu kontrollieren.
Der Kitzrettungsobmann der Kreisgruppe Miesbach, Andreas Scholl, sowie die Koordinatorin der Einsätze, Monika Stocco, betonten: »Unser besonderer Dank gilt unseren acht Drohnenpiloten sowie den 22 Helferinnen und Helfern. Gemeinsam haben sie nicht nur während der Einsätze, sondern auch in der umfangreichen Vorbereitung rund 1.300 ehrenamtliche Stunden geleistet. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich und die Grundlage unseres Erfolges«. Ein großer Dank richte sich außerdem an die Landwirte des Landkreises Miesbach. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Jägerschaft trage maßgeblich dazu bei, Wildtiere zu schützen und gleichzeitig hochwertige, saubere Futtermittel zu erzeugen. Durch die frühzeitige Meldung von Mähterminen könnten die Flächen rechtzeitig abgesucht und mögliche Wildtier-Verluste verhindert werden.
Besonders erfreulich sei, dass sich die Kitzrettung im Landkreis Miesbach immer größerer erfreue. Jahr für Jahr wachse die Zahl der Anfragen. Um dem Bedarf auch künftig gerecht werden zu können, möchte die BJV-Kitzrettung Miesbach ihre Kapazitäten weiter ausbauen. Hierfür würden zusätzliche Drohnen, Wärmebildkameras und weitere Einsatzteams benötigt. Diesbezüglich freue sich die Kitzrettung Miesbach über Spenden zur Anschaffung neuer Technik und zum Aufbau weiterer Teams. Ziel sei es, künftig noch mehr Landwirte unterstützen zu können und einen noch größeren Beitrag zur Vermeidung von Tierleid sowie zur Erzeugung sauberer Futtermittel zu leisten. Ebenso freue sich das Team jederzeit über neue Helferinnen und Helfer sowie Interessierte, welche die Arbeit der Kitzrettung kennenlernen möchten.
Auch in dieser Saison seien wieder neue Piloten und Helfer ausgebildet und erfolgreich an die Aufgaben der Kitzrettung herangeführt worden. Interessierte könnten sich jederzeit melden, und zwar bei der »Kitzrettungs-Hotline« unter Telefon 01523 13 79 044 oder per E-Mail unter KitzrettungMiesbach@gmail.com.
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Eine besonders schöne Nachricht zum Abschluss der Saison habe das Kitzrettungsteam von einer Landwirtsfamilie aus dem Raum Fischbachau erreicht: »Dem ganzen Kitzrettungsteam ein herzliches Dankeschön sowie unsere Wertschätzung für die Arbeit und den Einsatz im Namen aller Landwirte, welche die Kitzrettung in Anspruch nehmen. Eine gute Zeit und bis nächstes Jahr!« Diese Worte hätten das gesamte Team sehr berührt und bestätigten die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit. Sie zeige eindrucksvoll, wie wertvoll die Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Jägern und nichtjagenden Helfern für den Tier- und Naturschutz im Landkreis Miesbach geworden sei. Mit den erneut erreichten Rekordzahlen blicke die BJV-Kitzrettung Miesbach stolz auf ihre fünfte Saison zurück und freue sich bereits auf die kommenden Herausforderungen – mit dem Ziel, noch mehr Wildtiere zu schützen und die erfolgreiche Zusammenarbeit im Landkreis Miesbach weiter auszubauen.
-krm- Bilder: krm
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Drei Festtage
550 Jahre
Pfarrkirche Heilig Kreuz
Schaftlach
03. – 05. Juli 2026
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Schaftlach – Als Gastgeber der Feierlichkeiten zum 550-jährigen Jubiläum der Pfarrkirche Heilig Kreuz Schaftlach begrüßte Pfarrer Stefan Fischbacher vom Pfarrverband Waakirchen-Schaftlach die Festgäste und bat Norbert Kerkel das Festbierfass anzustechen. Diese Bitte erfüllte der Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen gerne und nach drei Schlägen und dem Ausruf »O‘zapf is. Auf a schöne 550 Jahr Feier« waren die drei Festtage offiziell eröffnet.
Bei seiner Festrede erläuterte Pfarrer Fischbacher unter anderem die Entstehung der kleinen Pfarrkirche, die im Jahre 1476 geweiht wurde und ein Auftragsbau des Klosters Tegernsee gewesen sei. Mit den Worten »Wenn diese Mauern reden könnten…« ging der Pfarrer in die Vergangenheit zurück, erläuterte Geschehnisse aus dem Lauf der Jahrhunderte, erzählte eine Anekdote über eigenwillige Schaftlacher Kirchgänger vor rund 50 Jahren und beendete die Zeitreise mit dem Verweis auf die derzeitigen Renovierungsarbeiten. Abschließend dankte Pfarrer Fischbacher den Organisatoren der Jubiläumsfeier, dem Team des Festausschusses unter der Leitung von Diakon Franz Mertens, den Ortsvereinen »für die beeindruckende selbstverständliche Zusammenarbeit« sowie den Mitarbeitern der Gemeinde für die Unterstützung und allen Helfern im Hintergrund, »ohne die heute hier das Licht gar nicht angehen würde«. …weiterlesen
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550 Jahre
Pfarrkirche Heilig Kreuz
Schaftlach
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Schaftlach – Ein historisch bedeutsames Jubiläum wird von Freitag, 3. bis Sonntag 5. Juli 2026 in Schaftlach, Gemeinde Waakirchen, gefeiert. Denn vor nunmehr 550 Jahren, genauer gesagt am 4. August 1476, wurde die »Pfarrkirche Heilig Kreuz Schaftlach« geweiht und damit den Einwohnern der Gemeinde als Ort für die Gemeinschaft, des Glaubens und der Hoffnung, übergeben. Das Gebiet rund um Schaftlach war einst im Besitz des ehemaligen Klosters Tegernsee. Deshalb sei anzunehmen, dass die heutige Kirche Heilig Kreuz vom Tegernseer Klosterbaumeister Alex Gugler erbaut wurde. Interessant sei auch, dass bereits seit dem Jahr 1315 dort ein Gebäude gestanden haben soll, da dies urkundlich bestätigt sei. Als ein kunsthistorisches Kleinod von internationaler Bedeutung gilt das »ottonische Schaftlacher Kreuz«, das den Altarraum der Kirche schmückt. Der Entstehungszeitrahmen des Monumentalkreuzes, das, laut wissenschaftlichen Recherchen, aus dem Kloster Tegernsee stammen soll, werde in die Jahre 960 bis 1010 n. Chr. datiert. …weiterlesen
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Senioren-
Spielenachmittage
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Waakirchen – Ganz neu und gleich sehr gut sei ein »Senioren-Spielenachmittag« in der neuen Waakirchner Dorfmitte beim Voitlhof angenommen worden, welchen der »Waakirchener Seniorenbeirat« künftig immer wieder in den Sommermonaten anbieten möchte. Am Donnerstag, 2. Juli 2026, solle der nächste Termin ab 15:00 Uhr bei gutem Wetter stattfinden. Seniorinnen und Senioren können unter anderem beim Steckäplatteln, Boule sowie zahlreichen Brett- oder Kartenspielen mit dabeisein. Am Freitag 10. Juli werde ab 11:00 Uhr der beliebte »Seniorenstammtisch« beim Hoppe Bräu in Waakirchen erfolgen. Dieser Stammtisch finde jeden zweiten Freitag im Monat statt.
»Wir werden versuchen, unsere neue Dorfmitte über den bevorstehenden Sommer hinweg mit dem einen oder anderen »Senioren-Spiele – Vor- oder Nachmittag« zu beleben und hoffen auf zahlreiche Teilnahme«, heißt es vom Organisationsteam des »Waakirchener Seniorenbeirats« – mit Karin Schleich, Bernhard Wolf, Josef Thalmeier, Wolfgang Gnadt und Hannelore Stuber.
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Miesbacher
Volksfest
2026
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Miesbach – Auf geht’s zu zehn Tagen »Miesbacher Volksfest 2026«. Auf dem Festplatz heißt es wieder »Musik, Geselligkeit und bayerische Lebensfreude«. Dieses Jahr findet das Volksfest vom 26. Juni bis 5. Juli am großen Volksfestplatz – neben dem Veranstaltungszentrum Waitzinger Keller – statt. Im Bierzelt werden unter anderem altbekannte Schmankerl wie Hendl und Rollbraten angeboten, zu welchen verschiedene Getränke serviert werden. Das musikalische Rahmenprogramm hat auch dieses Jahr wieder einiges zu bieten: Am Eröffnungsabend, Freitag, den 26. Juni, spielt nach dem Standkonzert am Marktplatz, die »Stadtkapelle Miesbach« zünftig im Bierzelt auf. Für die nächsten Tage sorgen dann unter anderem die »Oberlandler Jugendkapelle«, die »Raffemoser Musikanten«, die »Gmunder Dorfmusikanten«, die »Irschenberger Musi« oder der »Miesbacher Musikverein« für gute Stimmung. …weiterlesen
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Viel los
beim Kinderflohmarkt
und Kinderstadtlauf
in Miesbach
13. Juni 2026
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Miesbach- Sogar das Wetter meinte es gut beim »Kinderflohmarkt« und »Kinderstadtlauf« 2026 in Miesbach. Auf dem Marktplatz waren beim Flohmarkt an insgesamt 35 Tischen unter anderem allerlei Spielzeug, Kinder,- Abenteuer- und Märchenbücher, Plüschtiere sowie Bekleidung, Brettspiele, Holzspielzeug und Basteleien zu finden. Beim »Mit-Mach-Tisch« konnten Kinder spielen, basteln und malen oder interessante Dinge aus der Welt der Physik beobachten.
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Die Sparte Leichtathletik des TV Miesbach, selbst erst seit drei Jahren existent, organisierte einen Laufwettbewerb für Kinder der Jahrgänge 2012 bis 2021 und war Stolz darauf, dass sich das Teilnehmerfeld um 50 Kinder vergrößert hatte. Insgesamt rund 180 junge Läufer, in sechs Altersklassen eingeteilt, nahmen an den Läufen teil und gaben wirklich alles. Die Laufstrecke der fünf- bis siebenjährigen war rund 500 Meter, die Strecke für die älteren Läufer ganze 1,5 Kilometer lang. Die Kinder unter sechs Jahren durften in Begleitung von Mama und Papa die Strecke bewältigen. …weiterlesen
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Haushamer
Volksfest
2026
Tag der Betriebe, Vereine und Behörden
12. Juni 2026
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Bürgermeister Johann Harraßer bei seiner Begrüßungsrede
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Hausham – Über die sehr zahlreichen Gäste, trotz schlechten Wetters, beim Tag der Betriebe, Vereine und Behörden beim »Haushamer Volksfest 2026«, freute sich am Freitag, 12. Juni, Johann Harraßer, 1. Bürgermeister der Gemeinde Hausham, ganz besonders. Harraßer begrüßte ferner seinen Amtsvorgänger Jens Zangenfeind nebst Gattin Alexia sowie Martin Rosenberger, Mitglied des Bayerischen Landtags und zahlreiche Amtskollegen, darunter Josef Bierschneider, Bürgermeister aus dem Bergsteigerdorf Kreuth; Thomas Acher, Bürgermeister der Stadt Miesbach, Pfarrer und Dekan Michael Mannhardt von der Haushamer Kirchengemeinde St. Anton, Martin Reisberger, Geschäftsführer der Gemeinde Hausham mit Ehefrau Veronika; den 2. Bürgermeister Josef Schaftari und die 3. Bürgermeisterin Ria Röpfl, aber auch Mitglieder des Gemeinderates und Mitarbeiter von der Gemeindeverwaltung. Ferner wünschte er bei seiner kurz gehaltenen Begrüßungsrede einen gemütlichen Abend bei guten Speisen und Getränken. Für das musikalische Rahmenprogramm war die »Irschenberger Musi« zuständig.
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Bayern
meets Amerika
Jugendaustausch mit USA-Partnerstadt Ketchum in Idaho
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Tegernseer Tal – Auch dieses Jahr ist, im Rahmen der Städtefreundschaft zwischen dem Tegernseer Tal und dem amerikanischen Ketchum in Idaho, wieder ein Treffen von bayerischen Jugendlichen mit Jugendlichen aus Amerika geplant. Dabei werden die Reiseteilnehmer, gemeinsam mit Christine Zierer, Jugendbeauftragte der Gemeinde Gmund und zwei Betreuern, rund vier Wochen lang ein kleines Fleckchen des fernen Landes USA erkunden.
Hintergrund der Reise ist, dass die jungen Erwachsenen die unterschiedlichen Anschauungs- und Lebensweisen der Menschen in Amerika kennenlernen sowie durch die Besuche der grandiosen Landschaften – unter naderem von Craters of the Moon oder dem Yellowstone National Park – ein Verständnis von weitläufiger, unberührter Natur vermittelt bekommen sollen. Der straffe Reiseplan sieht neben Stadtführungen beispielsweise durch Philadelphia, Salt Lake City oder New York auch Treffen mit verschiedenen Religionsgemeinschaften wie den Amish People oder Mormonen, aber auch Besuche in Naturparks, Museen und einer High School vor. Höhepunkte dürften die Teilnahme an der Parade zum »Labor Day« oder die Besichtigung eines Gefängnisses sein. Zwischendurch seien erholsame Stunden beim Wandern, Bergsteigen, Wasserskifahren oder Schwimmen eingeplant. Bei gemütlichen Diskussionsrunden und Vorträgen sollen sich die Jugendlichen über aktuelle Themen austauschen, wobei sicher auch das Genießen der amerikanischen Küche nicht zu kurz kommen dürfte.
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Haushamer
Volksfest
2026
Seniorennachmittag
10. Juni 2026
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Hausham – Mit herzlichen Worten empfing Johann Harraßer, 1. Bürgermeister der Gemeinde Hausham, am Mittwoch, 10. Juni, rund 300 Altbürger zum gemütlichen Stelldichein beim Haushamer Volksfest. »Es ist gute Tradition, dass wir unseren Altbürgern, die ihr Leben lang für uns gearbeitet haben, etwas zurückgeben. Deshalb halten wir diese Tradition auch hoch«, betonte Harraßer in seiner Begrüßungsrede.
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Bürgermeister Johann Harraßer bei seiner Begrüßungsrede
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Ferner waren Pfarrer und Dekan Michael Mannhardt von der Pfarrgemeinde St. Anton sowie Carolin Schmid als Behindertenbeauftragte der Gemeinde Hausham; Josef Schaftari, 2. Bürgermeister der Gemeinde Hausham, wie auch weitere Vertreter vom Gemeinderat Hausham und der AWO beim Seniorennachmittag zugegen. Für die musikalische Unterhaltung war die Blaskapelle Agatharied zuständig. Als Fahrdienst für die Senioren fungierten Freiwillige der Bergwacht Hausham und vom BRK. Als die ältesten Teilnehmer des Seniorennachmittags wurden Edith Grossert mit 95 Jahren und Ernst Meier mit 93 Jahren ausgezeichnet. Ihnen gratulierte Bürgermeister Harraßer im Namen der Gemeinde und überreichte ein Präsent.
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Die Ehrengäste Edith Grossert -Jahrgang 1931- (Bild oben) und Ernst Meier -Jahrgang 1933- (Bild unten)
wurden von Bürgermeister Johann Harraßer mit Geschenken überrascht.

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23. Internationales
Bergfilm-Festival
Tegernsee
Breites Themenspektrum des Genres Bergfilm wirft seine Schatten voraus
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Tegernsee – Im Moment gehe es Schlag auf Schlag: Kaum zurück aus dem italienischen Trient, wo Festivalleiter Tom Dauer, Festival-Büroleiterin Manuela Brandl und Schirmherr Michael Pause Anfang Mai das älteste Bergfilmfestival der Welt besuchten, ging es für die Vorjury an die Sichtung von 213 eingereichten Filmen. Bis 22. Mai lief die Auswahl. Aktuell laufen am oberbayerischen Tegernsee die Vorbereitungen für das »23. Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee« – vom 14. bis 18. Oktober 2026 – auf Hochtouren. Tom Dauer erklärte das Vorgehen wie folgt: »Wir schauen einen Film nach dem anderen an und haben ein Punktesystem. Erstaunlich ist, dass wir uns immer relativ einig sind, was ein guter und was ein weniger guter Beitrag ist. Es sind wieder klassifikationstechnische »9er«-Filme dabei, bei denen nur Kleinigkeiten nicht passen. Und einen »10er«-Film haben wir auch schon vergeben, der bei allem herausragt«. Was Festivalleiter Dauer diesmal besonders ins Auge steche: »Wir haben einige Filme, die von Menschen erzählen, die persönliche Krisen in den Bergen bewältigen. Diese Filme geben Hoffnung und Zuversicht«. …weiterlesen
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Haushamer
Volksfestauftakt
2026
begeisterte Jung und Alt
05. Juni 2026
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Hausham – Mit einem gelungenen Standkonzert der »Blaskapelle Agatharied« wurde der Beginn des diesjährigen Haushamer Volksfestes eingeläutet. Beim anschließenden Festzug liessen sich Bürgermeister Johann Harraßer sowie Pfarrer und Dekan Michael Mannhart in einer Pferdekutsche Richtung Festwiese chauffieren, während Gemeinderatsmitglieder, darunter Josef Schaftari, 2. Bürgermeister und Ria Röpfl, 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Hausham und Abordnungen der örtlichen Vereine gut gelaunt zu Fuß folgten. …weiterlesen
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Haushamer
Volksfest
2026
05. – 14. Juni 2026
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Hausham – Zum großen »Haushamer Volksfest« trifft man sich heuer vom 5. bis 14. Juni mit Zeltbetrieb und Vergnügungspark auf dem Festplatz an der Schlierach. Los gehts am Freitag, 5. Juni um 17:00 Uhr, und zwar mit einem »Standkonzert« mit der Agatharieder Blasmusik an der alten Post. Gegen 17:30 Uhr erfolgt der »Festzug« zum Festplatz und »Bieranstich« durch Johann Harraßer, 1. Bürgermeister der Gemeinde Hausham. …weiterlesen
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Gemeinschafts-
ausstellung
im Kunst- und Kulturhaus Hausham
30. Mai bis 07. Juni 2026
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Hausham – Wieder einmal beweisen drei Künstlerinnen des Kunstkreises in Hausham ein breites Spektrum ihrer Schaffenskraft. In der kürzlich eröffneten Ausstellung im Kunst- und Kulturhaus Hausham stellen Brigitta Fröhler, Gina Konrad und Sabine Sagermann ihre Werke aus und beweisen mit unterschiedlichen Techniken ihr umfangreiches Können. So kann man beispielsweise bei Brigitta Fröhler die Aquarell-Technik unter anderem in den Bildern »In den Bergen« und »Roter Mohn« bis zur Acryl-Malerei in den Werken »Streifen« und »Die See« nachvollziehen. »Mit großer Leiderschaft und Begesiterung beschäftige ich mich mit der Acryl- und Aquarellmalerei. Meine Kunst ist geprägt von Motiven aus dem Leben«, erklärte die Künstlerin. …weiterlesen
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Traditionelles
»Probeanzapfen«
für den großen Eröffnungsauftritt
beim »Haushamer Volksfest«
27. Mai 2026
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Hausham – Beim traditionellen »Probeanzapfen« eines Bierfasses für den großen Eröffnungsauftritt beim diesjährigen »Haushamer Volksfest« brauchte Johann Harraßer, Erster Bürgermeister der Gemeinde Hausham, am 27. Mai 2026, lediglich drei gekonnte Schläge mit dem Schlegel und der Zapfhahn war fest im Fass installiert. Diesen Probelauf nahmen Josef Schaftari, 2. Bürgermeister, Ria Röpfl, 3. Bürgermeisterin und Martin Reisberger, Geschäftleiter der Gemeinde Hausham zusammen mit Sepp Hellweger, Verkaufsleiter der Reutberger Brauerei und Klaus Hochwind, Vorstand der Reutberger Brauerei, auch gleich zum Anlaß, das Bier in geselliger Runde zu Verkosten.
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Mit von der Partie beim »Probeanzapfen« waren v.l.: Johann Harraßer (1. Bürgermeister der Gemeinde Hausham),
Hans Seidl (Festwirt), Josef Schaftari (2. Bürgermeister), Sepp Hellweger (Verkaufsleiter der Klosterbrauerei Reutberg),
Klaus Hochwind (Vorstandsvorsitzender der Klosterbrauerei Reutberg e.G.),
Martin Reisberger (Geschäftsführer der Gemeinde Hausham) und Ria Röpfl (3. Bürgermeisterin)
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Pfingstmarkt
und Demokratie-Feier
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Waakirchen – Das Grundgesetz bildet das Fundament unserer Demokratie, die von Menschen lebt, die mitmachen, sich engagieren, zuhören und Lösungen suchen. Leider kommt die Demokratie ab und zu in Bedrängnis. Doch allen Wiedrigkeiten zum Trotz, wurde sie dieses Jahr am 23. Mai, wunderbare 77 Jahre alt! Daher feierte Deutschland, auf Initiative von Bunderpräsident Frank-Walter Steinmeier, zum ersten Mal den »Ehrentag des Grundgesetzes« mit einem bundesweiten Mitmachtag, dessen Motto »Für dich. Für uns. Für alle« lautete.
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Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen (l.), bei seiner Pfingstmarkt-Begrüßungsrede
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Um diesen Tag besonders hervorzuheben, organisierten Mitglieder des »Seniorenbeirats Waakirchen«, unter anderem die Vorsitzende Karin Schleich und Hannelore Stuber sowie Monika Klöcker, Vorsitzende des »Seniorengerechten Quartiersmanagements Waakirchen«, in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen der »Nachbarschaftshilfe Schaftlach-Waakirchen e.V.«, den ersten »Pfingsmarkt der Gemeinde Waakirchen«, den sie unter den gemeindlichen Slogan »Beianand-Miteinand-Füreinand« stellten. Auch Norbert Kerkel, 1. Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, der den Pfingstmarkt mit einem Dank an die Organisatorinnen und Aussteller eröffnete, betonte nochmals das Motto »Waakirchen Miteinand-Füreinand-Beieinand« und wünschte den Besuchern viel Vergnügen.
Die einzelnen Themen des Mottos wurden jeweils von den Institutionen der Organisatoren repräsentiert. So setzte Monika Klöcker beim Infostand über seniorengerechtes Quartiersmanagement das Motto »Waakirchen Miteinand« um. Dort konnte man an einem Glücksrad drehen, bei der Mitmach-Aktion »1000 Schritte« und einer »Demokratie-Rallye« durch Waakirchen teilnehmen. Gemäß der Devise »Waakirchen Beinand« durften die Besucher beim »Ratsch-Cafe«, organisiert vom Seniorenbeirat, verschiedene Kaffeespezialitäten und Selbstgebackenes wie Käsekuchen, Erdbeer-Joghurttorte oder Espresso- Schokokuchen, lecker belegte Butterbrote sowie frische Butterbrezen in aller Ruhe bei netten Gesprächen genießen.
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Beim Pfingstmarktrundgang
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Beim Stand der »Nachbarschaftshilfe Schaftlach-Waakirchen e.V.« informierten Franz Mertens und Simone Kerkel mittels Ehrenamtsbörse über ein »Waakirchen Füreinand« bezüglich der Unterstützung von Menschen im Gemeindegebiet. Desweiteren wurde dort ein Lied der Nachbarschaftshilfe Waakirchen-Schaftlach vorgestellt, den Studierende der Universität Mannheim im Rahmen der Projektarbeit »Marktentwicklung Nachbarschaftshilfe« komponierten. Ferner konnten die Besucherinnen und Besucher beim Bummeln über den Pfingstmarkt, der in der Dorfmitte Waakirchens veranstaltet wurde, weitere interessante Stände entdecken. Neben Holzwaren – wie Brotzeitbretter, Mühlen oder Schüsseln – wurden auch handgefertigte Strickwaren und Wolle, gehäckelte Unikate – wie Tabletts und Dosen – als auch individuell gebastelte »Papiergrüße für alle Lebenslagen« angeboten. Bei regionalen Direktvermarktern waren Honig, Brotaufstriche, Backwaren, Obst und Gemüse zu erstehen. Für leckere Genüsse sorgte ein Foodtruck, der, ganz nach dem Gusto »Dahoam.Kulinarisch.Verwöhnt«, mit zahlreichen Schmankerl – wie Südtiroler Hirtennudeln, verschiedenen Pinsas oder Bratwurstsemmeln – die Gäste verwöhnte. Als Geheimtipp war aus informierten Kreisen zu vernehmen, dass, wegen des Erfolges des ersten Marktes, für den Herbst ein weiterer Markt geplant sei. Man darf gespannt sein, was den Organisatorinnen dafür alles einfällt.
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Abschluß
der Stadtradelaktion
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Miesbach – Bei herrlich sommerlichen Temperaturen nahmen rund 20 Radlerinnen und Radler, gemeinsam mit Thomas Acher, dem 1. Bürgermeister der Stadt Miesbach, an der »Abschlußfahrt des Stadtradelns in Miesbach« teil. Das Stadtoberhaupt zog einen Radlanhänger mit, um bei Bedarf Getränke anbieten zu können. Vor der Abfahrt konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unter anderem mit Obst und frischen Brezen, gesponsert von der Stadt Miesbach, stärken. Die Tour war für alle Altersgruppen geeignet und führte unter anderem über den Schopfgraben, die untere Wies und Gasteig ins Wasserschutzgebiet sowie weiter in Richtung Weyarn. Nach einer gemeinsamen Pause führte die Strecke am Klärwerk vorbei und über die Thalhamer Straße zurück zum Rathaus in Miesbach. Damit wurde die insgesamt 21-tägige Radelaktion des »Stadtradelns« in geselliger Runde abgeschlossen.
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Konstituierende
Sitzung
des Gemeinderates
in Hausham
21. Mai 2026
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Hausham – Die Liste der Tagesordnungspunkte der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates Hausham war lang, doch Martin Reisberger, Geschäftsführer der Gemeinde Hausham, hatte die amtliche Komponente nebst Bestimmungen voll im Griff. Rund elf Wochen nach den Kommunalwahlen traf sich nun der Gemeinderat Hausham, um den neu gewählten 1. Bürgermeister, Johann Harraßer, nebst fünf frisch gewählte Gemeinderatsmitglieder – André Hilmes, Tanja Leidgschwendner, Christoph Schmidts, Kathrin Summerer und Markus Wiesböck – zu vereidigen. Desweiteren mußten unter anderem die Stellvertreter des Bürgermeisters sowie Ausschussmitglieder, Referenten und Aufsichtsratsmitglieder für übergemeindliche Organisationen bestimmt werden. Doch zuerst stand die feierliche Vereidigung des 1. Bürgermeisters an. Laut Art. 27 Abs. 1 des Kommunal-Wahlbeamten-Gesetzes (KWBG) ist der neugewählte 1. Bürgermeister in der ersten nach seiner Wahl stattfindenden öffentlichen Sitzung des Gemeinderats durch das jahrgangsälteste anwesende Gemeinderatsmitglied zu vereidigen. Somit fiel Gemeinderat Josef Schaftari die Ehre zu, Johann Harraßer den Amtseid auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern, abzunehmen.
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Für den kirchlichen Segen sorgten Pfarrer und Dekan Michael Mannhardt von der Pfarrgemeinde St. Anton der Gemeinde Hausham (Zweiter von links)
und Pfarrer Erwin Sergel von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Miesbach (Dritter von links).
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Die Vereidigung der neuen Gemeinderatsmitglieder vollzog Harraßer dann in seiner Eigenschaft als 1. Bürgermeister persönlich. Zum Abschluß dieser kleinen feierlichen Zeremonie sagte Harraßer, dass er sich über die vollzählige Anwesenheit der Gemeinderatsmitglieder freue und er den vorausgegangenen fairen Wahlkampf aller Parteien als gute Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sehe. Als positiv beurteilte er auch, dass unterschiedliche Altersgruppen, Berufsbilder und Lebensentwürfe bei den Entscheidungen des Gemeinderates beteiligt seien, und zwar immer zum Wohl der Bürger. Ausserdem habe er ausgerechnet, wären derzeit rund 227 Jahre an Erfahrung im Gemeinderat vertreten, was gewiß auch hilfreich sei, um bei schweren Themen gemeinsame Entscheidungen zu finden.
Für den kirchlichen Segen sorgten Pfarrer und Dekan Michael Mannhardt von der Pfarrgemeinde St. Anton der Gemeinde Hausham und Pfarrer Erwin Sergel von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Miesbach. In eineer kurzen Andacht sprachen sie zu den Gemeinderäten unter anderem über Licht, Liebe und die Hoffnung, dass diese mit guten Entscheidungen die Welt heller und liebenswerter machten. Sergel betonte, dass Gefühle im sozialen Miteinander im Mittelpunkt stehen würden und Hoffnung das Gefühl sei, mit dem man was verändern könne. Dies sei für die Demokratie wichtig, doch leider gingen soziale Beziehungen in Deutschland oft gegeneinander. Die Hoffnung solle die Gemeinderäte tragen, so Sergel und gab ihnen den Rat, sich am Ende ihrer Amtszeit zu befragen, was sie erreicht hätten. Im Anschluß ging es wieder an die Amtsgeschäfte.
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Die drei neuen Bürgermeister der Gemeinde Hausham v.l.: Ria Röpfl (3. Bürgermeisterin), Johann Harraßer (1.Bürgermeister) und Josef Schaftari (2. Bürgermeister)
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Mit dem einstimmigen Beschluß der Beibehaltung der bisherigen Geschäftsordnung bestimmten die Gemeinderäte die Anzahl der stellvertretenden Bürgermeister, wobei man sich auf zwei Personen einigte. Nach einer geheimen Wahl stellte sich heraus, dass, mit jeweils 20 von 21 Stimmen, Josef Schaftari als 2. Bürgermeister und Ria Röpfl als 3. Bürgermeisterin bestimmt wurde. Eine Vereidigung entfiel, da es sich bei beiden Stellvertretern um eine Weiterführung der Ämter handelte.
Mit dem Bestimmen der Mitglieder für die Pflichtausschüsse, das sind unter anderem der Hauptverwaltungsausschuß, der Bau- und Umweltausschuß sowie der Rechnungsprüfungsausschuß, mußten noch die Mitglieder für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung im Schlierachtal und die Referenten für zehn Referate gefunden werden. Was schnell vonstatten ging, da die fachlich versierten Gemeinderatsmitglieder den Vorschlägen entsprachen. So werde nun das Referat »Feuerwehr / BRK / Bergwacht« von Tanja Leidgschwendner, »Schule und Kindergärten« von Michael Ertl, »Jugend und Sport« von Erich Eckmair, »Kunst und Museen« von Elisabeth Leidgschwendner, »Kulturelle Veranstaltungen« von Erich Kogler, »Wasserversorgung, Feld-, Wald- und Wirtschaftswegebau sowie gemeindeeigener Wald- und Grünlandbesitz« von Johann Bramböck, »Gewerbe und Mobilität« von Dr. Christian Baur, »Senioren« von Katharina Stiller und »Asyl und Inklusion« von Ria Röpfl geleitet.
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Der gesamte neue Gemeinderat der Gemeinde Hausham, nebst Pfarrer Erwin Sergel (l.) und Pfarrer und Dekan Michael Mannhardt (r.)
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Bürgermeister Johann Harraßer dankte den Referenten und Ausschußmitgliedern für das Übernehmen der Ämter und fügte hinzu, dass er aus eigener Erfahrung wisse, wie viel Arbeit dahinter stecke, dies jedoch auch zur persönlichen ideellen Bereicherung gedeihen könne. Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war die Bestellung des Bürgermeisters zum »Eheschließungsstandesbeamten« und seiner Stellvertreter. Diese wurden einstimmig bestimmt. Fortan fungieren Johann Harraßer, Josef Schaftari und Ria Röpfl in dieser Funktion. Ferner wurde Bürgermeister Harraßer ins Aufsichtsratsgremium für die »Energie Miesbacher Land GmbH« und die »VHS Oberland e.V.« gewählt.
Abschließend verlas Geschäftsführer Martin Reisberger die »Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts«, in der die Anzahl und Größe der Ausschüsse, die Entschädigungen für die ehrenamtlichen Gemeinderatsmitglieder, die Entschädigung der Referenten und die Anzahl der weiteren Bürgermeister geregelt ist und gab die Vergütungsinformationen bekannt. Desweiteren verabredete man, dass die Bestätigung des neuen Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Agatharied bei der Jubiläumsfeier im feierlichen Rahmen geschehen solle. Da keine weiteren Anträge und Anfragen vorlagen, schloss Bürgermeister Johann Harraßer die erste öffentliche Sitzung.
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Bayerische
Landesstiftung
fördert Pfarreien
im Landkreis Miesbach
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Gotzing / Weyarn / Warngau / Schaftlach – Die »Bayerische Landesstiftung« hat entschieden, vier kirchlichen Anträgen aus dem Landkreis Miesbach einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 86.300 Euro zur Sanierung und Instandsetzung ihrer einzigartigen kirchlichen Baudenkmäler zu gewähren. Aus den Mitteln sollen die Außeninstandsetzung der Katholischen Filialkirche »St. Jakobus der Ältere« in Gotzing (12.800 Euro), die Außensanierung der Katholischen Pfarrkirche »St. Peter und St. Paul« in Weyarn (31.000 Euro), die Instandsetzung der Giebelwand der Katholischen Wallfahrtskirche »Allerheiligen« in Warngau (7.000 Euro) sowie die Sanierung von Turm und Dach der Katholischen Pfarrkirche »Hl. Kreuz« in Schaftlach (35.500 Euro) unterstützt werden.
Den kirchlichen Baudenkmälern werde teilweise eine überregionale oder gar eine über Bayern hinausreichende Bedeutung zugemessen, heißt es in einer Stellungnahme des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. »Kirchliche Baudenkmäler nehmen in Bayern eine herausragende Stellung ein und sind von zentraler Bedeutung für das kulturelle, historische und gesellschaftlichen Leben des Freistaats. Sie sind für Bayern unverzichtbare Zeugnisse der Geschichte, Kunst, Kultur und des Glaubens, die sowohl das äußere Erscheinungsbild Bayerns prägen als auch eine tiefe gesellschaftliche Verwurzelung besitzen. Es freut mich sehr, dass die Bayerische Landesstiftung für den Erhalt dieser wertvollen Gebäude Zuschüsse gewähren wird«, betonte die Bayerische Landtagspräsidentin und Stimmkreisabgeordnete Ilse Aigner.
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Pfingstmarkt
in Waakirchen
Gemeinsam genießen, begegnen und feiern
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Waakirchen – Die Dorfmitte in Waakirchen soll am Samstag, 23. Mai 2026 ab 10:00 Uhr in einen Ort des Genusses, der Begegnung und der Gemeinschaft verwandelt werden. Auf Initiative des Seniorenbeirats der Gemeinde und unterstützt durch das Quartiersmanagement Waakirchen möchte der »Pfingstmarkt in Waakirchen« Jung und Alt herzlich zum gemeinsamen Einkauf, Ratsch und Entdecken einladen. Regionale Anbieter präsentieren ihre Waren, Lebensmittel und Kleingewerbe – von Schmankerln aus der Region bis hin zu handgemachten Besonderheiten. Ein Markt zum Stöbern, Genießen und Unterstützen heimischer Betriebe.
Der Pfingstmarkt in Waakirchen soll ferner Menschen zusammenbringen und besonders den Seniorinnen und Senioren mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Gemeinsam Zeit verbringen, neue Kontakte knüpfen und schöne Stunden erleben – genau darum gehe es an diesem Tag. Die Aktion »1000 Schritte«, eine »Demokratierallye mit Glücksrad« und »Steckäplattln« ergänzen das Programm. Im »Ratsch-Café« werden Kaffeespezialitäten und Kuchen angeboten. Die Einnahmen sollen der Seniorenkasse für Unternehmungen zugutekommen.
Gleichzeitig wird an diesem Tag der erste bundesweite »Ehrentag« anlässlich des »77. Geburtstages des Deutschen Grundgesetzes« gefeiert, welcher für Werte wie »Gemeinschaft«, »Respekt« und »Zusammenhalt« stehe.
Grußwort von Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen
»Als Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen möchte ich alle Gäste und Einheimischen dazu einladen, einen Tag in herzlicher Gemeinschfat mit regionaler Vielfalt und interessanten Begegnungen, zusammen mit den Initiatoren vom Seniorenbeirat der Gemeinde zu verbringen. dieses Jahr findet der Pfingstmarkt in Waakirchen erstmals statt, zusätzlich wird der ertse bundesweite Ehrentag anlässlich des 77. Geburtstages des Grundgesetzes gefeiert. Kommen Sie vorbei, genießen Sie unsere regionalen Schmankerl und schlendern Sie bei netten Gesprächen über den Pfingstmarkt in Waakirchen«.
Herzlich willkommen!

Norbert Kerkel
1. Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen
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150 Jahre
Freiwillige Feuerwehr
Waakirchen
13. – 17. Mai 2026
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Waakirchen – Die Feierlichkeiten zum »150-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen« begannen am Mittwoch, 13. Mai, mit dem Bieranstich und einem Spanferkelessen. Routiniert, mit zwei Schlägen, zapfte Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen das erste Bierfaß im großen Bierzelt neben dem alten Feuerwehrhaus an. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die »Pfaffenwinkler«. Natürlich durften bei diesem Anlass Gratulanten aus den Landkreisgemeinden nicht fehlen und so konnte Martin Rinner, Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen, einige Bürgermeister aus Nachbargemeinden willkommen heißen, darunter unter anderem Bürgermeister Johann Harraßer nebst Gattin aus der Gemeinde Hausham; Bürgermeister Thomas Acher aus der
Stadt Miesbach; Bürgermeister Bernhard Schäfer mit Gattin aus der Gemeinde Valley; Bürgermeister Florian Pichler aus der Gemeinde Irschenberg und Bürgermeister Florian Reinthaler mit Gattin aus der Marktgemeinde Schliersee und wünschte: »Lassts die große Politik heute beiseite und genießt den Abend«. …weiterlesen
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Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, beim Faßanstich
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Sicherheit
Schutz
Geborgenheit
Einweihung eines Inobhutnahme-Hauses
im Caritas Kinderdorf Irschenberg
08. Mai 2026
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Irschenberg – Als Nest für Kinder, die Schutz, Sicherheit und Geborgenheit benötigen, bezeichnete Pia Klapos, Dorfleiterin des Caritas Kinderdorfs in Irschenberg, das neue »Inobhutnahme-Haus« bei der kürzlich erfolgten Einweihungsfeier. Die Segung des Hauses vollzog Diakon Andreas Maier aus Irschenberg. Dieser betonte in einer kurzen Andacht, wie wichtig angstfreies Leben und Wohnen für Kinder ist und weihte bei diesen Anlass das Kreuz, welches sodann im Wohnzimmer des Hauses aufgehängt werden soll. Das anschließende feierliche Durchschneiden des Bandes eröffnete das Inobhutnahme-Haus offiziell.
Viele Gäste waren als Gratulanten gekommen, unter anderem Jens Zangenfeind, Landrat des Landkreises Miesbach; Florian Pichler, Bürgermeister der Gemeinde Irschenberg; Gabriele Stark-Angermeier, Vorständin des Caritasverbandes der Erzdiözöse München und Freising; Robert Wein, Fachbereichsleiter für den Bereich Jugend und Familie im Landkreis Miesbach; Vertreter des Kreisjugendamtes Rosenheim sowie Dr. Christian und Dr. Stefan Razeghi, Kinderärzte aus Miesbach. Besonders herzlich begrüßte Pia Klapos die Vertreterinnen von Sternstunden e.V., Geschäftsführerin Nathalie Schmid und Projektleiterin Marianne Lüddeckens, da das »Inobhutnahme-Haus« nur dank deren maßgeblicher Unterstützung realisiert werden konnte.
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Einweihungszermoniell am »Inobhutnahme-Haus« im Caritas Kinderdorf Irschenberg
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Die Feierstunde fand im Prälat-Müller-Saal des Gemeinschafthauses im Kinderdorf statt. Hier erklärte Pia Klapos, wie wichtig das »Inobhutnahme-Haus« sei, das Babys ab der zweiten Lebenswoche und Kleinstkinder Schutz und Geborgenheit biete, die aufgrund einer akuten familiären Krise oder Kindeswohlgefährdung nicht in ihren Familien versorgt werden könnten. Als Gründe hierfür nannte sie beispielsweise Alkohol- oder Drogenkonsum der Eltern, Gewalt oder Vernachlässigung durch die Eltern. Diese Kinder werden nach Aufnahme von einem Team von Spezialisten, wie einer Hauswirtschafterin, einer Kinderschwester und -pflegerin, von Sozialpädagogen und Erzieherinnen sowie Kinderärzten betreut. Sie begleiten die Kinder auf ihren weiteren Lebenswegen, was bis ins Jugend- oder Erwachsenenalter reichen kann.
Mit dem Inobhutnahme-Haus konnte eine Versorgungslücke geschlossen werden, betonte die Leiterin des Kinderdorfes und erklärte weiter, dass die Kinder, sollte eine Rückführung zu den leiblichen Eltern nicht möglich sein, bei Bedarf in eine therapeutische oder heilpädagigische Gruppe umziehen könnten, in der sie dann bis zum Erwachsenenalter familienorientiert aufwachsen könnten.
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Wie wichtig positive Erinnerungen aus der Kindheit seien, bemerkte Gabriele Stark-Angermeier in ihrer Ansprache: »Die ersten Schritte bestimmen den ganzen Weg. Wir wollen diese Erinnerungen für die Kinder schaffen. Dafür ist die ganze Gemeinschaft von Landkreis, Gemeinde und Gesellschaft nötig. Sie müssen eine schützende Hand über das Haus halten«. Wichtig bei der Betreuung der Kinder sei ausserdem, so Stark-Angermeier, dass das Personal, welches enge Beziehungen zu ihren Schützlingen aufbaue und eingehe, langfristig bleibe, was eine große Verantwortung bedeute. Sie wisse ferner, dass die Finanzierung dieser Institutionen nicht einfach sei und es eine finanzielle Belastung für Landkreise bedeute. Jedoch seien die Hilfen für die Kinder eine Investition in die Zukunft, da sie damit langfristig einen Weg ins Leben fänden. Deshalb, so regte sie an, sollte die Grundfinanzierung von öffentlicher Seite gesichert werden. Begeistert von der Philosophie des »Inobhutnahme-Hauses« sagte Natalie Schmid weitere finanzielle Unterstützung seitens »Sternstunden e.V.« zu. Auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner übersendete in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des »Fördervereins Caritas Kinderdorf Irschenberg e.V.« mittels Videobotschaft herzliche Grüße. Musikalisch wurde die Feierstunde vom Kinder- und Jugendchor des Kinderdorfes sowie dem Erwachsenenchor aus Vagen begleitet.
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Maibaum-Aufstellen
nach alter Tradition
in Agatharied und Hauserdörfl
1. Mai 2026
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Maibaum-Aufstellen in Agatharied
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Agatharied / Hauserdörfl – Bei herrlichem Frühlingswetter wurden am 1. Mai mancherorts wieder neue Maibäume aufgestellt. Nach alter Tradition wurden meist blau-weiß bemalte und mit kunstvoll geschnitzen Zunftzeichen dekorierte Fichtenstämme mithilfe sogenannter »Schwaiberln«, mit Seilen zusammengebundene lange Holzstangenpaare und viel Muskelkraft, in die Luft gehievt. So geschehen in Agatharied in der Gemeinde Hausham. Dort unterstützten sogar Jens Zangenfeind, neuer Landrat des Landkreises Miesbach und Josef Harraßer, neuer Bürgermeister der Gemeinde Hausham, tatkräftig die starken Männer vom Trachtenverein Agatharied beim schweißtreibenden Aufstellen des Maibaums.
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Maibaum-Aufstellen in Hauserdörfl
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Auch Hauserdörfl in der Gemeinde Waakirchen, war Schausplatz des traditionellen Maibaumbrauchs. Hier stemmten am Trachtenheim Bodenschneid die Männer vom Trachtenverein Schmied von Kochel und Bodenschneid Waakirchen-Hauserdörfel einen hübsch verzierten Maibaum in die Höhe. Dieser stand dann quasi zum Mittagsleuten kerzengerade da und konnte von den zahlreichen Besuchern bei Speiß und Trank gefeiert werden. … weiter zur Bildergalerie
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Waakirchner
Bienenwoche
rückt Bestäuber
ins Rampenlicht
08. – 20. Mai 2026
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Waakirchen – Rund um den 20. Mai, den Weltbienentag, dreht sich auch in Waakirchen wieder alles um die kleinsten, aber vielleicht wichtigsten Helfer der Natur: Die bestäubenden Insekten. Mit der »4. Waakirchner Bienenwoche« vom 8. bis 20. Mai 2026 setzt der Verein »Wos Guads vor Ort« e.V. unter dem Motto »Artenvielfalt fängt bei uns an!« erneut ein starkes Zeichen für Artenvielfalt, Umweltbildung und regionales Engagement. Wildbienen, Honigbienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele weitere Insekten leisten täglich Enormes: Sie bestäuben Pflanzen, sichern unsere Nahrungsgrundlage und tragen maßgeblich zum Gleichgewicht der Ökosysteme bei. Besonders eindrucksvoll ist dabei das Zusammenspiel von Wildblumen und Insekten – eine Symbiose, von der beide Seiten profitieren. Genau hier setzen viele Aktionen während der »Bienenwoche« an: Sie sollen sensibilisieren, Wissen vermitteln und dazu motivieren, die eigene Umgebung aktiv bienenfreundlicher zu gestalten.
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Der Verein »Wos Guads vor Ort« – gegründet 2021 – möchte sich in Waakirchen und Umgebung unter anderem für Arten- und Naturschutz einsetzen und fördere das Bewusstsein für regionale Lebensmittel und familiengeführte Landwirtschaft. Mit der »Waakirchner Bienenwoche« sowie dem 2024 gestarteten Mitmach-Projekt »Waakirchen blüht auf!« und dem Wildbienenfreunde-Stammtisch möchte der Verein das Bewusstsein für die Bedeutung von Wildbienen und anderen Bestäubern schaffen sowie ganz praktisch dazu anregen, Blühflächen vor Ort anzulegen und zu pflegen. Das vollständige Programm mit allen Terminen und Veranstaltungsorten ist unter www.wosguadsvorort.de ersichtlich.
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Frühjahrsmarkt
in Tegernsee
26. April 2026
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Tegernsee – Bei herrlichem Sonnenschein konnten die zahlreichen Besucher den diesjährigen »Frühjahrsmarkt« entlang der Rosenstrasse in der Stadt Tegernsee erkunden. Hier boten Händler verschiedenste Waren an, unter anderem Schmuck, sommerliche Outfits, trachtige Hemden, Joppen und Westen, Haushaltswaren und Spielzeug. Sogar eine Polizeidelegation war vor Ort, um interessierte Bürger umfassend in Sachen Einbruch- und Diebstahlsicherungen zu informieren.
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Für das leibliche Wohl sorgten einige Stände mit einer großen Auswahl an Backwaren sowie allerlei süßen Verführungen. Zum Ausruhen konnte man sich in den nahe gelegenen Kurpark begeben und mit einem der schönsten Ausblicke auf den Tegernsee den Frühling genießen.
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Förderverein
Warmbad Miesbach e.V.
übergab Spendenscheck
in Höhe von 240.000 Euro
23. April 2026
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Der Miesbacher Stadtrat bei seiner Sitzung am 23. April 2026
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Miesbach – Bei der letzten Stadtratssitzung seiner Amtszeit konnte Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller den Mitgliedern des Stadtrates nach der Abarbeitung der Tagesordnungspunkte noch die Übergabe eines Spendenschecks über 240.000 Euro vom Förderverein Warmbad e.V. verkünden. Ferner erläuterte Dr. Braunmiller nochmals in die Anfänge der Planungsjahre ab 2002. Im Jahr 2016 wurden dann, nach der Einholung einer Machbarkeitsstudie und der Feststellung einer andauernden Verschlechterung des Zustands der Badanlage, erste Sanierungskonzepte vorgestellt. Die Planungen gingen weiter. Im Jahr 2020 wurden fünf Sanierungsvarianten vorgestellt und vom Stadtrat verworfen. Neue Entwürfe wurden eingereicht und diskutiert, bis im Jahr 2022 ein Planungs- und Projektstopp mangels finanzieller Mittel alles zunichte machte. Schließlich war im Jahr 2024 kein Badebetrieb mehr möglich. Der Bürgermeister und sein Stadtrat kamen überein, dass nun in punkto Warmbadsanierung sehr schnell etwas passieren müsse und regten eine verstärkte Finanzierungsplanung an, was eine Genehmigung im Stadthaushalt mit einschloß.
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Der symbolische Spendenscheck mit einem Nennwert von 240.000 Euro
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Anfang 2025 waren die Überlegungen in konkrete Planungen übergegangen, die Kosten wurden mit rund 7,26 Millionen Euro veranschlagt, es wurden die Ausschreibungsverfahren für die Fachfirmen getätigt und die Bauarbeiten für eine Erneuerung des Warmbades, der Schwimmbecken, des Kinderbereiches, der Sportanlagen und der Technik, begannen. »Durch die hervorragende Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Bauhof und der Fachfirmen ist man im Kostenrahmen geblieben, sogar der Zeitplan wurde eingehalten. Ausserdem kann die Stadt Miesbach mit einer stattlichen Förderung von rund 3,8 Millionen Euro rechnen, was die Kosten der Stadt auf etwa 3,46 Millionen Euro reduziert – und jetzt erhalten wir noch die Spende vom Förderverein Miesbach«, so Dr. Braunmiller.
Bei der anschließenden Scheckübergabe lobte Dr. Braunmiller das »gewaltige Bürgerengagement, das im ganzen Landkreis nur in Miesbach möglich sei« und dankte den Arbeitsgruppen für den Zusammenhalt und ihre Aktionen, durch welche bereits rund 380.000 Euro für den AbenteuerInklusionSpielplatz, nun 240.000 Euro für das Warmfreibad, gesammelt wurden. Bernhard Heidl, Vorstand des Fördervereins und seine Mitstreiter Elisabeth Simbeck, Andreas Kempf, Nadine Hupfauer, Franz Simbeck und Stefan Griesbeck, übergaben den Scheck zusammen mit Elisabeth Neuhäusler, Behindertenbeauftrager der Stadt Miesbach und dem Badreferenten Erhard Pohl, an Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller.
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Bei der Scheckübergabe v.l. :
Andi Kempf, Elisabeth Simbeck, Nadine Hupfauer, Elisabeth Neuhäusler, Dr. Gerhard Braunmiller, Bernhard Heidl, Franz Simbeck und Erhard Pohl
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Heidl erklärte, dass das »Spendenprojekt« im Jahr 2024 startete, bedankte sich bei Elisabeth Neuhäusler für ihre kompetente fachliche Mithilfe bezüglich der besonderen Einrichtungen für Menschen mit Handicap, bei Erhard Pohl für seine konsequente Hilfe als Badreferent sowie bei Bürgermeister Dr. Braunmiller und dem Stadtrat für die gute Zusammenarbeit. Ferner sprach er den Spendern, den Stiftungen und Privatpersonen für die großzügigen finanziellen Zuwenden seine Dankbarkeit aus und betonte, dass eine Bürgerbewegung eine immense Kraft aufbringen könne. Dem schloß sich Badrefernt Erhard Pohl an und drückte allen Helfern seine Anerkennung bezüglich der ausdauernden Zusammenarbeit hinsichtlich der Finanzierung des Warmfreibads aus, die nach dem überwältigenden Erfolg beim Projekt »AbenteuerInklusionsSpielplatz« folgte.
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Eröffnung
des FunCourts
am Warmfreibad
der Stadt Miesbach
22. April 2026
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Miesbach – Nach einer kurzen Bauzeit konnte nun der modernisierte »FunCourt« am Warmfreibad Miesbach von Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller offiziell eröffnet werden. Der alte Sportplatz war nach rund 30 Jahren in Gebrauch nicht mehr bespielbar, unter anderem hatte die Holzkonstruktion erhebliche Mängel, was schließlich der TÜV monierte. Im Herbst 2025 musste er deshalb von der Stadt geschlossen werden. Um Kindern und Jugendlichen dennoch die Möglichkeit der sportlichen Aktivitäten im Bereich Ballspiel zu geben, entschied der damalige Stadtrat im November 2025, den Platz neu zu gestalten. Es wurde mithilfe der Mitarbeiter des Bauhofes Miesbach und engagierten Fachfirmen ein moderner »FunCourt« in der Größe von 20 x 11 Metern erstellt, welcher mit einem lärmdämmenden Belag, einer Gitterkonstruktion und einem rund vier Meter hohen Fangnetz ausgestattet wurde. Da die Baukosten in Höhe von rund 65.000 Euro nicht im Bereich einer staatlichen Föderung lagen, wurde die Spielstätte komplett von der Stadt Miesbach finanziert.
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Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller weihte den »FunCourt« ein
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Im »FunCourt« gibt es Vorrichtungen für zahlreiche Ballspiele. Lediglich die passenden Bälle müssen von den Spielern mitgebracht werden. Der Aussenbereich wurde teils mit strapazierfähigem Kunstrasen ausgelegt und mit stabilen Sitzbänken und Radständern versehen. Der Spielbetrieb ist täglich von 8:00 Uhr früh bis 20:00 Uhr vorgesehen.
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Babyparty
in Waakirchen
15. April 2026
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Waakirchen – Der Kinderwagen-Fuhrpark vor der Haustür verriet den Anlass: »Babyparty«. Die Gemeinde Waakirchen, Vertreten durch Bürgermeister Norbert Kerkel, hatte kürzlich zum »Neugeborenenempfang« eingeladen. 43 Geburten, leider einige weniger als die Jahre zuvor, konnten im Jahr 2025 verzeichnet werden, informierte Kerkel und betonte: »Kinder sind die Zukunft der Gemeinde, sie halten die Gemeinde am Leben. Ich hoffe, dass wir als kinderfreundliche Gemeinde, neben dem Schaffen von Kinderkrippen und Kindergärten, alles getan haben, damit sich Familien hier wohl fühlen«. Abschließend bemerkte Kerkel, dass der Neugeborenenempfang auch Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen biete, da sich die Wege der Familien immer wieder kreuzen würden, sei es erst im Kindergarten oder dann in der Schule.
Als Ansprechpartnerin rund um etwaige Familienbelange stellte sich Evi Obermüller, Kinder- und Jugendbeauftragte der Gemeinde Waakirchen, bei den Babypartybesuchern vor. Sie versprach, mögliche Ideen, Anregungen und Verbesserungswünsche aufzunehmen und an die Gemeinde weiter zu leiten. Zum Andenken an die »Willkommensparty 2026« verteilten Kerkel und Obermüller kleine Präsente an die neuen Gemeindebürger und ließen den Empfang bei Kaffee und Kuchen mit netten Gesprächen ausklingen.
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Bücherei-
Mitarbeitertreffen
in Hausham
27. März 2026
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Hausham – Zum jährlichen Treffen der Mitarbeiter der Gemeindebücherei Hausham lud kürzlich Büchereileiterin Margit Rühe-Krux, neben den ehrenamtlichen Helfern auch Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham nebst Gattin Alexia, Michael Mannhardt, Dekan des Erzbischöflichen Dekanates Miesbach und Pfarrer der Pfarrverbände Miesbach und Hausham-Agatharied sowie Dipl.-Bibl. Sabine Adolph vom Sankt Michaelsbund der Diözesanstelle München und Freising, ein.
Bürgermeister Zangenfeind verabschiedete sich bei seiner Begrüßungsrede als Bürgermeister der Gemeinde Hausham und sagte: »Ich möchte das Treffen als Gelegenheit nutzen, mich für die gute Zusammenarbeit in den letzten zwölf Jahren bedanken. Die Ausleihzahlen, die Entwicklung der Bücherei und der Aufbau der Medien können sich wirklich sehen lassen. Wir hatten schöne Veranstaltungen, insbesondere im Jubiläumsjahr. Ich möchte nochmal allen Mitarbeitern für die freundschaftliche Arbeit und das Engagement, die stets gute Beratung in der Bücherei danken und verspreche Ihnen, der Bücherei immer verbunden zu bleiben«. Pfarrer Michael Mannhardt dankte der Büchereileitung und den Mitarbeitern ebenfalls für deren Engagement und machte auf den guten Ruf der Bücherei, sogar über das Dekanat hinaus, aufmerksam. Er wies auf die positive Zusammenarbeit von Sankt Michaelsbund, Gemeinde, Dekanat und Bücherei hin.
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Glückwünsche für zehnjähriges Engagement bei der Gemeindebücherei Hausham v.l.:
Dekan und Pfarrer Michael Mannhardt, Dipl.-Bibl. Sabine Adolph vom Sankt Michaelsbund,
Kurt Franke, Büchereileiterin Margit Rühe-Krux und Bürgermeister Jens Zangenfeind.
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Das Mitarbeitertreffen nahmen die Büchereileiterin und Bürgermeister Zangenfeind zum Anlass, den ehrenamtlichen Helfer Kurt Franke für sein zehnjähriges Engagement bei der Gemeindebücherei Hausham zu ehren. Auch Sabine Adolf schloß sich den Glückwünschen an und überreichte Franke unter anderem eine Urkunde, ein Ehrenzeichen sowie eine Kerze vom Sankt Michaelsbund. Ferner dankte die Bibliotekarin den Trägern der Bücherei, Gemeinde und Pfarrverband, für die guten Rahmenbedingungen, welche die gute Zusammenarbeit erst ermögliche und betonte, dass die Leistung der Mitarbeiter auch genügend wertgeschätzt gehöre.
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Abschiedsgeschenk für den Bürgermeister v.l.:
Michael Mannhardt, Sabine Adolph, Margit Rühe-Krux sowie Alexia und Jens Zangenfeind.
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Da es die letzte Teilnahme von Jens Zangenfeind als Bürgermeister der Gemeinde Hausham an einem Mitarbeitertreffen der Gemeindebücherei war, nahm dies Büchereileiterin Margit Rühe Krux zum Anlaß, den scheidenden Bürgermeister mit der Überreichung eines kleinen Präsents für die langjährige Unterstützung in Sachen »Gemeindebücherei« zu danken. Dies unterstrichen sowohl Sabine Adolph, wie auch Pfarrer Michael Mannhardt.
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Podiumsdiskussion
»Quo vadis?«
Gesundheitslandkreis
Miesbach
15. März 2026
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Holzkirchen – Im Rahmen der Frühjahrsveranstaltung der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) des Landkreises Miesbach, erfolgte eine Podiumsdiskussionsveranstaltung zum Thema »Quo vadis?« Gesundheitslandkreis Miesbach. Hocherfreut über den Besucherandrang begrüßten Norbert Kerkel, 1. Vorstand der FWG und Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen sowie Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham und Landratskandidat der FWG, die Gäste des Abends.
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Die Podiumsdiskussion zum Thema, welche Mats Müller als Moderator leitete, beinhaltete u.a. die Themenschwerpunkte »Versorgung«, »ärztliche Zusammenarbeit«, »Pflege- und Rehamaßnahmen« sowie »Finanzierbarkeit«. Die Teilnehmer der Gesprächsrunde waren Dr. med. Florian Meier, BRK-Landesarzt und niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin; Benjamin Bartholdt, Vorstand des Krankenhauses Agatharied KU; Birgit Kleber, Personalratsvorsitzende im Krankenhaus Agatharied; Dr. Peter Wellner, Chefarzt der Geriatrie im Krankenhaus Agatharied sowie Ludwig Klitzsch, Geschäftsführer und Eigentümer der Kirinus Alpenparkklinik in Bad Wiessee.
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Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion v.l. :
Birgit Kleber, Dr. Florian Meier, Dr. Peter Wellner, Moderator Mats Müller, Jens Zangenfeind, Benjamin Bartholdt und Ludwig Klitzsch
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Die Diskussion begann mit einem Rückblick auf die Coronazeit. Dazu erklärte Birgit Kleber, dass das »Beklatschen« der Pflegekräfte damals zwar Schmeichelhaft gewesen sei, am Pflegekräftemangel jedoch nichts änderte. Als Gründe dafür nannte sie unter anderem die veränderten »Freizeit- und Wohnansprüche« der Fachkräfte, die unbeliebten Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeitszeiten sowie auch die vielen Vorgaben und ausbordenden Dokumentationspflichten, welche derzeit knapp 50 Prozent der Arbeitszeit einnähmen, was wiederum Pflegezeit für die Patienten wegnehme. Sie forderte, dass die Politik in erster Linie die Bürokratie abbauen, die Ausbildung praxisnäher und patientenbezogener gestalten und ausländische Mitarbeiter schneller anerkannt werden sollten. Diesbezüglich erläuterte Jens Zangenfeind: »Der Landrat sollte diese Themen an das zustänige Ministerium weiterleiten«.
Weitere Gesprächspunkte waren die »Finanzen« und die »Auslastung« des Krankenhauses Agatharied, weiterführende Maßnahmen bei Reha oder nach ambulanten Behandlungen und die geriatrische Pflege im Hinblick auf die Kur- und Krankenhausstrukturreformen der einstigen Gesundheitsminister Horst Seehofer und Karl Lauterbach. Dazu erklärte Benjamin Bartholdt, dass er nun, nach vier Jahren harter Arbeit, in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungs- und Personalrat, das Krankenhaus »auf Kurs gebracht habe«, das Krankenhaussystem als sehr leistungsfähig und das Krankenhaus auf die Reform gut verbereitet sehe. Ludwig Klitzsch bemerkte, dass nach der Gesundheitsreform Seehofers der gesamte »Kur- und Rehabereich« zusammenbrach und auch die allgemeine Verweildauer der Patienten im Krankenhaus kürzer geworden ist.
Einig waren sich die Gesprächspartner, dass die Bevölkerungszahl im »Gesundheitslandkreis Miesbach«, anders als in vielen anderen Landkreisen und auch die Anzahl zu behandelnder Patienten aus dem Ausland gestiegen sei, was wiederum einen erhöhten Anteil an medizinischem Personal erfordere, welches wiederum entsprechenden Wohnraum benötige. Dies sei eine Herausforderung für die Gemeinden und den Landkreis, denn das betreffe unter anderem die Thematik, die mit der Hausarztversorgung zusammenhänge. Noch sei die Hausarztsituation im Landkreis gut, bestätigte Dr. Florian Meier, doch die Nachwuchssorgen seien groß, da von der nachrückenden jungen Ärztegeneration überwiegend »geregelte Arbeitszeiten«, eventuell sogar »Teilzeit«, »sichere Einkommensverhältnisse« und ein »Angestelltenmodus« bevorzugt werde. Hinzu käme die angespannte Wohnsituation in einer teuren Gegend und die zeitraubenden Dokumentationspflichten, welche Einzelpraxen oft nicht mehr leisten könnten. Daher gehe der Trend zu »Gemeinschaftspraxen«, was für den Bereich der »Allgemeinmedizin« nicht geeingnet sei. Dennoch bleibe eine »individuelle Hausarztbetreuung« für die Patienten enorm wichtig.
Keine »Nachwuchssorgen« im »klinischen Bereich« bescheinigte Dr. Peter Weller. Als Chefarzt der Geriatrie im Krankenhaus Agatharied ging er auf die Leistungen im »Akut- und Rehabereich« ein, machte auf das »Durchschnittsalter« der Patienten, welches bei stolzen 93,4 Jahren liege, aufmerksam und deutete diesbezüglich eine besondere Aufmerksamkeit bei der Nachbehandlungszeit an. Er forderte, dass die Bettenanzahl und Rehaplätze in Altenheimen und der Geriatrie an das Aufkommen und das Alter der Bevölkerung angepasst werden müsse. Eine weitere Forderung betraf die Patientensteuerung. Hierzu erläuterte Dr. Florian Meier, dass die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und dem Krankenhaus Agatharied gut verlaufe, die Patienten jedoch oftmals wegen mangelnder Kommunikation mit den Notrufstellen oder dem Hausarzt die Notaufnahme aufsuchen würden. Diese würde dann zeitweise »aus allen Nähten platzen«. Besser wäre es, wenn die Patienten vor der Notaufnahme begutachtet und entweder an den Hausarzt oder niedergelassenen Facharzt zurück-, oder bei Bedarf an den Notfallarzt im Krankenhaus weitergeleitet würden.
Abschließend faßten die Diskussionsteilnehmer die Forderungen an den »Gesundheitslandkreis Miesbach« zusammen: Anpassung medizinisches Personal am Patientenaufkommen, Rahmenbedingungen bezüglich Wohnsituation und Arbeitsverhältnisse verbessern sowie Bürokratieabbau. Ludwig Klitzsch fügte noch hinzu, dass der »Aus- oder Neubau« von Pflege- und Rehabilitationsgebäuden derzeit zu teuer sei, was sich dementsprechend auf die Aufnahme von Patienten auswirke. Auch Benjamin Bartholdt bemerkte, dass genug Patienten zur Auslastung des Krankenhauses Agatharied da wären, das Personal eher zu wenig wäre und dass in Zukunft die ambulante Versorgung mehr Gewicht bekäme, was das Prüfen von Nachbehandlungsstrukturen nötig mache. In erster Linie fehle es dennoch an entsprechendem Wohnraum.
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Freuten sich über den gelungenen Veranstaltungsabend (stehend v.l).: Jens Zangenfeind und Norbert Kerkel
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Zu guter Letzt übernahm Jens Zangenfeind in seiner Funktion als Landratskandidat nochmal das Wort und erörterte seine geplante Vorgehensweise bezüglich des Forderungskatalogs der Diskussionsteilnehmer: »Es sollte immer erst der Bedarf an Wohnraum ermittelt werden, was die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern des Landkreises erfordert. Dann müssen die baurechtliche Situation ausgewertet und die Förderverfahren ausgewählt werden. Der Landkreis muss die Gemeinden bei rechtlichen und baurechtlichen Bestimmungen unterstützen, pragmatische Lösungen erarbeiten, Investoren- und Erbbaumodelle ausloten und Nutzen-Kosten-Konzepte erstellen«.
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Ein Defibrillator
für den Fall der Fälle
05. März 2026
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Hausham – Defibrillatoren können Leben retten. Denn bei einem Herzstillstand geht es um Minuten, oft gar um Sekunden, die dafür ausschlaggebend sind, ob ein Mensch überlebt oder nicht. »Manchmal sind die Menschen schon wieder bei Bewußtsein, wenn der Notartzt eintrifft und der Defibrillator richtig eingesetzt wurde«, berichtete kürzlich Notarzt Dr. med. univ. Sascha Dombrowsky. Daher setze sich der oberbayerische Notarztföderverein Schlierach-Leitzachtal e.V. verstärkt ein, Defibrillatoren an gut frequentierten Orten zu installieren.
»Im Gemeindegebiet Hausham sind schon einige Defibrillatoren, wie am Bahnhof oder der Sportanlage, installiert. Da im Bereich des Bürgersaales viele Veranstaltungen – wie das HaSi-Fest oder Kirchen- und Festzüge – stattfinden und sich hier auch der Kindergarten und die Gemeindebücherei sowie die Kirche befinden, haben wir uns entschieden, im Aussenbereich des Bürgersaales einen Defibrillator anzubringen, der zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung steht. Dies soll ein weiterer Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung sein, was die Gemeinde gerne finanziell unterstützt«, erklärte Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham und 1. Vorstand des »Notarztförderverein Schlierach-Leitzachtal e.V.«, bei der Präsentation des neuen lebensrettenden Gerätes.
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Bei der Präsentation des neuen Defibrillatorstandorts im oberbayerischen Hausham (v.l.):
Dr. med. Florian Meier, Landesarzt der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes, Jens Zangenfeind und Dr. med. univ. Sascha Dombrowsky
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Finanzielle
Unterstützung
fürs Krankenhaus Agatharied
27. Februar 2026
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Hausham – Da die oberbayerische Gemeinde Hausham das jährlich stattfindende »Wohltätigkeitsessen zugunsten des Krankenhauses Agatharied« seit längerem nicht mehr durchführen konnte, entschloß man sich nun, auf andere Weise zu helfen. So teilte Jens Zangenfeind, Erster Bürgermeister der Gemeinde Hausham, diesbezüglich mit: »Wir sind sehr dankbar für die gute Versorgung in unserem Krankenhaus. Über 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich zu jeder Tages- und Nachtzeit für unsere Sicherheit, unsere Gesundheit und unser Leben ein. Die letzten Jahre waren nicht einfach, Themen wie Corona und Fachkräftemangel wurden bewältigt, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ärzteschaft und die Pflegekräfte standen immer zu uns. Wir sind sehr dankbar, dass das Krankenhaus Agatharied seine Heimat in unserer Gemeinde gefunden hat und wir sehr gut zusammenarbeiten«. Daher entschloß sich die Gemeinde Hausham, das Krankenhaus Agatharied mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro zu unterstützen.
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Die Zuwendung wurde in Form eines symbolischen Schecks von (v.l.)
Josef Schaftari, 2. Bürgermeister; Ria Röpfl, 3. Bürgermeisterin und Jens Zangenfeind, 1. Bürgermeister der Gemeinde Hausham,
an den Vorstand des Freundeskreises des Krankenhauses Agatharied, Stavros Kostantinidis
und Krankenhausvorstand Benjamin Bartholdt, übergeben.
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Landratskandidaten-
Vorstellung
23. Februar 2026
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Landkreis Miesbach – Zu einer Diskussionsrunde mit Spielcharakter in Sachen »Landratskandidaten«, lud kürzlich der »DGB Kreisverband Miesbach« Kandidaten der Landratswahl im Landkreis Miesbach, darunter Marinus Thurnhuber (Bayernpartei), Franz Schnitzenbauer (CSU), Jens Zangenfeind (FWG), Thomas Tomaschek (Grüne), Benedikt Maier (Die Linke) und Angela Falkenhahn (SPD), in den »Haindlkeller« in der Stadt Miesbach ein. Die Veranstaltung, moderiert von Matthias Bär, war in fünf Themenblöcke, und zwar »Gute Bezahlung bei guter Arbeit-Ausschreibungen und Tarifbindung«, »Transformation im Engerie-und Tourismusbereich«, »Bezahlbares Wohnen«, »Jugend und Ausbildung« sowie »Demokratie«, gegliedert – worauf jeweils eine Schätz- oder Wissensfrage im 1 – 2 oder 3 – Prinzip, frei nach der einstigen Kindersendung mit Michael Schanze und eine Schnellthemenrunde folgten.
Bei den Antworten zu den Themenblöcken wurde ersichtlich, dass die amtierenden Bürgermeister, Jens Zangenfeind und Franz Schnitzenbaumer, Fragen nicht mit politischem Kalkül, sondern in alltagserprobten, wirtschaftlichen, finanziellen, rechtlichen und sozialen Aspeken bewerteten. So waren beispielsweise bei der Frage, ob im Landkreis Miesbach »Windräder« aufgestellt und mit dem Tourismus vereinbar wären, die Meinungen geteilt. Benedikt Maier hielt es für möglich; Angela Falkenhahn nur mit Zuspruch durch die Bürger; Thomas Tomaschek würde Windräder gerecht auf den Landkreis verteilen, jedoch für das Tegernseer Tal andere Energieträger bevorzugen und halte Windräder nicht für Tourismusschädlich. Jens Zangenfeind halte »Windkraft« für in Ordnung, würde gerne »Photovoltaik«, ob auf Dächern oder Solarparkanlagen, besser ausbauen. Franz Schnitzenbaumer wäre bei Findung und Ausweisung von geeigneten Standorten dafür, äußerte sich zum Thema »Wasserkraft« kritisch, da der Eingriff die Natur- und Tierwelt sowie der Flüße sehr beeinträchtigen würde. Benedikt Maier meinte, dass die »Geothemie« besser ausgebaut werden sollte und Marinus Thurnhuber zeigte sich nicht begeistert, da er Windräder nicht für Tourismusfördernd halte.
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Mit von der Partie waren v.l.: Marinus Thurnhuber (Bayernpartei), Angela Falkenhahn (SPD), Thomas Tomaschek (Grüne), Franz Schnitzenbauer (CSU),
Matthias Bär (Moderator), Jens Zangenfeind (FWG), Tamara Pohl (DGB-Regionalgeschäftsführerin Oberbayern),
Benedikt Maier (Die Linke) und Jakob Falkenhahn (DGB-Jugendsekretär)
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Ein ebenso heikles Thema war die Frage bezüglich »bezahlbares Wohnen«. Hier forderten Benedikt Maier, Angela Falkenhahn und Thomas Tomaschek eine »Strafgebühr« – ähnlich dem »Münchner Modell« – für leerstehende Wohnungen oder eine Zwangsverpflichtung für Eigentümer, ihre Wohnungen vermieten zu müssen. Jens Zangenfeind forderte, wenn die private Vermietung von Wohnungen für eine Gemeinde zum Problem würde, dagegen vorgegangen werden sollte. Franz Schnitzenbaumer betonte, dass die »Zweitwohnungssteuer« schon dementsprechend hoch sei, viele Besitzer ihre Wohnungen deswegen bereits vermietet hätten und gab an, dass eine gewerbliche Vermietung als Ferienwohnung in einem Wohngebiet nicht zulässig sei und dass dann das Landratsamt entsprechend einschreiten müsse. Ferner würde der kommunale Wohnungsbau staatlich gefördert, sodass für Gemeinden diesbezüglich verschiedene Möglichkeiten zum Schaffen von Wohnraum zur Verfügung hätten.
Beim Diskussionspunkt »Jugend und Ausbildung« bewertete Thomas Tomaschek das Ausbildungsniveau als gut, Angela Falkenhahn bemängelte fehlende Jugendeinrichtungen und den Mangel an Wohnraum für Jugendliche. Dies unterstrich auch Benedikt Maier. Jens Zangenfeind erklärte, dass eine Unterstützung von Jugendtreffs seitens der Gemeinden und die Schaffung von Wohnraum für Jugendliche in Bezug auf Ausbildungs- und Arbeitsplätze wichtig sei: »Wir müssen die Jugend halten, sonst sterben die Kommunen«. Franz Schnitzenbaumer erläuterte, dass sich die Jugendlichen engagieren sollten und sagen sollten, was sie bräuchten, damit die Gemeindeverantwortlichen wüßten, was nötig wäre. Marinus Thurnhuber meinte, dass das Einkommen der Jugend insgesamt zu niedrig sei, um existieren zu können.
Beim Thema »Demokratie« waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig, dass Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit abgelehnt und dass demokratisches Denken und Handeln nicht nur in der Politik hoch gehalten werden müsse. Die Geschichte müsse in Erinnerung gehalten werden, um in eine gute Zukunft gehen zu können und dass Ideologien entlarvt, offengelegt und auch Hintergründe erklärt werden müssten, so das allgemeine Credo.
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Neujahrsempfang
der Gemeinde Hausham
23. Januar 2026
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Hausham – Ein Hauch von Abschied lag über dem diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde Hausham, da es der letzte Anlaß dieser Art für Jens Zangenfeind in seinem Amt als Bürgermeister war. Dieser kandiert bekannterweise für das Amt des Landrats des Landkreises Miesbach. Er begrüßte – merklich mit Wehmut – die vielen Gäste, darunter unter anderem Hans Harrasser und Martin Reisberger, Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Hausham; Pfarrer Dekan Michael Mannhardt von der katholischen Kirchengemeinde St. Anton und von der evangelischen Kirchengemeinde Pfarrer Erwin Sergel mit Pfarrerin Anika Sergel-Kohls; Margit Rühe-Krux, Leiterin der Gemeindebücherei Hausham; die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, zahlreiche Vertreter von Vereinen, der Polizei sowie der Feuerwehren Hausham und Agatharied.
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Bei seiner Begrüßungsrede: Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham
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Für eine lautstarke Ankündigung des offiziellen Beginns des Neujahrsempfangs sorgte der Fanfarenzug der Faschingsvereinigung »Crachia Hausham« mit Fanfaren und Trommeln. Hierbei konnte das Gemeindeoberhaupt das Prinzenpaar Prinzessin Christine III. und Prinz Florian I. nebst umfangreicher Hofgesellschaft vorstellen. Er wünschte eine erfolgreiche Faschingssaison und fügte scherzhaft hinzu: »Natürlich freue ich mich auf die Rathausbesetzung am Faschingsdienstag. Nachdem ich ja dann danach eh nicht mehr im Amt bin, könnte ich Euch den Rathaussessel eigentlich ganz überlassen. Wir bräuchten dann gar keine Bürgermeisterwahl«. Ferner bat er die Geistlichkeit um den Segen für das neue Jahr. Bei ihrer Ansprache machten Pfarrer Dekan Michael Mannhardt und Pfarrer Erwin Sergel auf die im Jahresverlauf anstehenden Anstrengungen aufmerksam, unterstrichen die Wichtigkeit einer positiven Grundeinstellung eines jeden als ausschlaggebend für das gute Zusammenleben und verwiesen als Symbol von Vertrauen und Offenheit auf die Muschel, Zeichen der Pilger. Vertrauen und Offenheit den Menschen gegenüber seien gute Weggefährten, betonten die Pfarrer und überreichten die Jakobsmuschel Jens Zangenfeind.
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Sternsinger überbrachten Segenswünsche
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Auch eine Abordnung der Sternsinger überbrachte Segenswünsche. Zangenfeind hieß sie, gemeinsam mit ihren Betreuern Sabine Niedermeier und Ernst Fiechter, herzlich willkommen und erklärte, dass insgesamt 55 Mädchen und Buben in den Gemeinden Hausham und Agatharied, trotz der vorherrschenden Kälte, als Sternsinger unterwegs waren und Spenden in Höhe von 11.600,- Euro sammelten. Er übergab ihnen im Namen der Gemeinde ebenfalls eine Spende und dankte für den Einsatz mit einem süßen Präsent und Kinokarten.
Mit dem Wunsch auf ein glückliches, gesundes und friedvolles Jahr sprach Zangenfeind die Geschehnisse in der Welt an, welche sich in den letzten Jaren drastisch verändert hätten. Er erwähnte neben dem Ukrainekrieg die Präsidenten von Weltmächten, welche offen darüber sprechen würden, welche Länder sie beanspruchen, auch wenn es autonome und selbständige Staaten seien. Er wies auf die problematische Wirtschaftslage hin, die den Unternehmen vollen Einsatz abverlange und forderte Unterstützung, da diese sonst den Anschluss an die Weltwirtschaft verlieren würden. Überall würden Gelder zur Erfüllung der Aufgaben fehlen, ebenso wie Fachkräfte und bezahlbarer Wohnraum. Im Übrigen wären diese Probleme ebenso in den Kommunen angekommen. Diese wären sich der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, den Familien, der jungen wie der älteren Generation bewußt: »Egal wie die Rahmenbedingungen sind. Wir müssen einen guten Weg in die Zukunft finden – und ich bin überzeugt, dies wird uns gelingen. Aber: Es geht nur miteinander«, so Zangenfeind.
Positiv gestimmt führte der Bürgermeister weiter aus, dass die Gestaltung der Zukunft eine nicht ganz einfache Aufgabe sei, er darin jedoch die Chance für die Gesellschaft sehe, dies miteinander zu tun. Damit sprach er die zahlreichen Aufgaben der Gemeinde an, welche u.a. das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum, die Stärkung von Handel und Gewerbe oder das Fördern der jungen Generation beinhalte und dankte gleichzeitig den vielen ehrenamtlich Tätigen, die sich in den insgesamt 70 ansässigen Vereinen und Blaulichtorganisationen in ungezählten Stunden für die Gemeinschaft einsetzen würden.
Doch nicht nur die weite Welt würde sich verändern, betonte Zangeneind, auch die Kommunalwahl 2026 würde ihre Schatten vorauswerfen, bei der die Wahl eines neuen Landrats, Bürgermeisters und eines Gemeinderates anstünden. »Es ist mir nicht leicht gefallen, mich für die Kandidatur als Landrat zu entscheiden. Ich liebe und schätze die Gemeinde Hausham«, bekannte er und versprach, in welcher Form auch immer, der Gemeinde Hausham mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Ferner wurden zahlreiche herausragende Sportler der Gemeinde geehrt. Diese waren u.a. Sabrina Zeug, sie wurde im Jahr 2025 dreifache deutsche Meisterin im Rasenkraftsport und holte bei den Süddeutschen und Bayerischen Titelkämpfen in Memmingen zwölf Goldmedaillen. Kilian Fichtl wurde dreifacher Europameister mit dem Perkussionsgewehr und mit dem Freigewehr, und zwar mit europäischem Rekord und mit dem Steinschlossgewehr liegend, zahlreiche Mannschaftserfolge, hervorragende Plätze bei den Deutschen Meisterschaften und beim Länderkampf, Bayerischer Meister mit dem Freigewehr. Sophia Hollweck wurde im Jahr 2022 Oberbayerische Meisterin, 2023 Bayerische Meisterin im Mountainbiken. Ferner begrüßte Bürgermeister Zangenfeind die junge Barbara Mayer und gratulierte: »Sie haben ein Handwerk gelernt, nämlich das Schreinerhandwerk und haben Ihre Meisterprüfung absolviert. Dabei haben Sie einen ganz hervorragenden Abschluss erzielt: Sie wurden Landkreisbeste. Herzlichen Glückwunsch! Das Handwerk ist unglaublich wichtig für unsere Gesellschaft. Die vielen mittelständischen Betriebe bieten wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze. Danke, dass Sie das Handwerk durch Ihre hervorragenden Leistungen so bereichern«, so Zangenfeind. Nach dem Verabschieden scheidender und dem Begrüßen neuer Vereinvorstände stand noch die Vergabe der Ehrennadeln der Gemeinde Hausham auf dem Programm. Diese Ehrung erhielten: Christian Angler für das Engagement bei der Feuerwehr Agatharied; Anton Fichtl für sein Engagement bei der Altschützengesellschaft Hausham und der Gebirgsschützenkompanie Schliersee-Agatharied sowie seinen unermüdlichen Einsatz zum Erhalt und Ausbau der Schießanlage im Staudenhäusl; Christoph Haibel für das Engagement bei der Bergwacht Hausham; Christiana Unterrainer für das Engagement im Gartenbauverein Hausham und im Orgelbauverein; Joachim Hamacher für sein Wirken bei der Feuerwehr Hausham; Walter Holzfurtner als ehenamtlicher Organisator des Alpenländischen Adventssingen und als Pfleger der Ganzjahreskrippe in der Kirche St. Anton sowie für seine langjährige Tätigkeit als Wirt des Trachtenheims des Schlierachtaler Trachtenvereins und als Trainer der A-Jungend des SG Hausham.
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Mit der Ankündigung »Das Buffet rückt näher«, dankte Zangenfeind den Studierenden der »Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement« an der Berufsschule Miesbach, da die jungen Frauen des zweiten Jahrgangs die Vor- und Nachspeisen kreierten und auch die aufwendigen Dekorationen verantworteten. Desweiteren wandte er sich an den Gemeinderat, stellvertretend namentlich erwähnt der zweite Bürgermeister Sepp Schaftari und die dritte Bürgermeisterin Ria Röpfl sowie an »seine« Damen aus dem Rathaus und sagte: »Danke für zwölf wunderbare Jahre, trotzdem freue ich mich auf das weitere Miteinander«.
Ferner überreichte er seiner Ehefrau Alexia gerührt einen Blumenstrauß: »Natürlich danke ich auch meiner Frau und meiner Familie. Danke für die immer währende Unterstützung« und beendete den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs mit den Worten: »Bleibt alle Gesund, glücklich und zuversichtlich! Und vergesst nie: Miteinander werden wir für alle Aufgaben eine Lösung finden und so schließt sich der Kreis, lasst uns die Zukunft gemeinsam gestalten!«.
-am- Bilder: am
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Traditioneller
Neujahrsempfang
der Stadt Tegernsee
16. Januar 2026
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Tegernsee – Rund 80 Gäste, darunter unter anderem Helga Hobmeier, Trägerin der Bürgermedaille der Stadt Tegernsee, IKH Herzogin Anna in Bayern mit Ehemann Andreas Baron von Maltzan, Pfarrerin Sabine Arzberger von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Tegernseer Tal und Dr. Martin Mihalovits von der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, um wirklich nur einige zu nennen, durfte Johannes Hagn, Erster Bürgermeister der Stadt Tegernsee, kürzlich zum Neujahrsempfang begrüßen. Ferner waren neben prominenten Bürgern auch zahlreiche Vertreter von Vereinen und Unternehmen, dem Stadtrat sowie Unterstützer aus dem sozialen und kulturellen Bereich der Einladung zum ersten großen offiziellen Ereignis im neuen Jahr gefolgt.
»Tegernsee soll Lebenswert sein. Ehrenamtliches Engagement ist ein Gradmesser für eine funktionierende Ortsgemeindschaft. Wir haben in Tegernsee gut 50 Vereine, von »B« wie BRK bis »Y« für Yachtclub. Es gibt viele private Personen, die im Hintergrund agieren, ohne wirtschaftliche Interessen und die nie nach Anerkennung gieren, die für ein lebenswertes Umfeld sorgen«, erklärte Hagn und ergänzte: »Ein besonderer Dank in diesem Jahr gilt unseren Stadträtinnen und Stadträten, für die heuer die Amtszeit zu Ende geht, deren Tätigkeit ein zeitaufwendiges und manchmal auch unangenehmes Ehrenamt war. Ich möchte mich bei allen Fraktionen für die sehr gute Arbeit der letzten Jahre bedanken«.
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Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee, bei seiner Neujahrsempfang-Ansprache
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Hagn wechselte – nach eigenen Aussagen kein Verfechter von »blumigen Reden«, dafür jedoch mehr zu »kurz und bündig« tendierend – aus aktuellem Anlass ins politische Themenfeld. »Da ich bei den diesjährigen Kommunalwahlen keinen Gegenkandidat habe, erlaube ich mir, politisch zu werden, da mir es niemand negativ auslegen kann und ich nicht in den Verdacht der politischen Werbung geraten kann“, so Hagn. Ein weiteres Thema war »die lebendige Ortsgemeinschaft«. Diese brauche neben dem Engagement von Vereinen und privaten Personen auch politisch interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die in die Stadtratssitzungen gehen und Bürgerversammlungen besuchen würden, da die Themen wegen ihrer Umfänglichkeit medial schwierig aufzubereiten seien.
Desweiteren sprach Hagn das im Jahr 2025 erreichte und gewünschtes, wie ein Hallenbad, an. Ferner wies er auf das anstehende Jubiläum des E-Werks Tegernsee an und bedauerte, dass im Bereich von Inklussion noch nicht genügend geschehen sei, was er sich jedoch für die anstehende Amtszeit als wichtige Aufgabe vorgemerkt habe. Auch sei das Parken in der Stadt ein echtes Problem, das »Miteinander von Auto, Radfahrern und Fußgängern«, welches angegangen werden müsse. Es brauche Kompromisse und demokratische Prozesse, vor allem Leute, welche ihre Belange vortragen und die Diskussionen
führen könnten. Er plädierte dafür, wählen zu gehen. Denn es brauche im Tegernseer Stadtrat eine Ausgewogenheit, eine Debattenkultur, erwachsene Menschen, die mitten im Leben stehen, eine Meinung vertreten sowie keinen Fraktionszwang und keine Rechthaberei, da es um einen bestmöglichen Kompromiss für die Allgemeinheit und nicht um persönliche Befindlichkeiten gehe. Es drehe es sich letztendlich um das Ansehen der Stadt, des Stadtrates und das der Bürger.
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Freuten sich über die gelungene Neujahrsveranstaltung v.l.: Johannes Hagn und Michael Bourjau
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Abschließend setzte sich Hagn, der kürzlich einen »runden« Geburtstag feiern konnte, mit dem Thema »Altersdiskriminierung« auseinander, auch deshalb, weil Stadtrat Michael Bourjau (FWG) als »Boomer« altersbedingt nicht mehr als Bürgermeisterkandidat antreten werde und er selber, fast ein »Boomer«, trotzdem nochmals für das Amt des Bürgermeisters kandidiere. Er schloß mit einem Zitat, welches sich auf die Zeit nach der Pensionierung der »Boomergeneration« bezog. Er betonte, dass die geleistete Gesamtarbeit der »Boomer« nicht ausreichen werde und die junge Generation nur hoffen könne, dass die sogenannten »Boomer« auch nach ihrer Pensionierung gesund und vital bleiben würden, um sich weiter für die Gesellschaft zu engagieren und diese am Laufen zu halten. Er gab die Empfehlung, bereits heute sehr, sehr freundlich zu den »Boomern« zu sein.
-am- Bilder: am
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Schenkung
für das
Museum Miesbach
5. Januar 2026
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Bayern – Eine sehr umfangreiche Sammlung mit insgesamt 223 historischen Wachsstöcken und weiteren Gegenständen – aus dem Erbe von Dr. Hilde Meier-Schnell – durfte Stadthistoriker Alexander Langheiter kürzlich von Andrea und Dr. Florian Meier im großen Sitzungssaal des Rathauses Miesbach entgegennehmen. »Unsere Mutter sammelte gut 25 Jahre aus Leidenschaft unter anderem Wachsstöcke. Sie fand sie meist auf Auktionen. In der Sammlung befinden sich plastische Darstellungen, christliche Votivtafeln und Reliefbilder, welche sie testamentarisch der Stadt Miesbach hinterlassen hat«, betonte Dr. Meier.
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Bei der Übergabe exemplarischer Schenkungsstücke v.l.: Astrid Güldner (2. Bürgermeisterin der Stadt Miesbach),
Alexander Langheiter (Historiker und Kunsthistoriker der Stadt Miesbach) sowie Dr. Florian Meier und Andrea Meier.
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Erfreut über die großzügige Schenkung erklärte Stadthistoriker Alexander Langheiter, dass auch in der Stadt Miesbach, und zwar im damaligen »Cafe Lebzelter«, die Kunst des Wachsziehens beheimatet war und dass dies zur Kulturgeschichte der Stadt Miesbach gehöre. Die sogenannten »Votivgaben«, »Wachsstöcke« mit christlichen Motiven, Männer und Frauen in betender Haltung, Tiere und Häuser, wurden vorallem im 16., 17. und 18. Jahrhundert bei Wachsziehern gekauft und in Wallfahrtskirchen geopfert, um damit himmlischen Beistand bei Krankheit und anderen Notlagen zu erbitten oder für eine erhaltene Hilfe zu danken. Ferner wurden die kleinen Kunstwerke aus echtem Bienenwachs, weshalb sie sehr wertvoll waren, zu kirchlichen Anlässen – wie Kommunion oder Hochzeit – geschenkt, waren oftmals Teil der Aussteuer und schmückten in der guten Stube den »Herrgottswinkel«, um Schaden von Haus, Hof, Mensch und Tier abzuhalten. Ausserdem seien die »Model«, so nennt man die Formen zur Herstellung der Votivgaben, seit Jahrhunderten die selben geblieben, weshalb sich kaum das Alter der hübschen Kunstwerke feststellen lasse und eine monetäre Taxierung dadurch erschwere, so Langheiter.
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Exemplarische Anschauungsstücke der Schenkungsgegenstände
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Ebenso erfreut zeigte sich Astrid Güldner, 2. Bürgermeisterin der Stadt Miesbach: »Es ist schon was besonderes, etwas so schönes geschenkt zu bekommen, wobei der Wert nicht zu beziffern ist. Die Sammlung ist gut im Stadtmuseum Miesbach aufgehoben«. Ferner teilte Alexander Langheiter mit, dass, bevor ein Ausstellungstermin festgesetzt werden könne, die Sammlung noch komplett gesichtet und konservatorisch bearbeitet werden müsse. Diese Arbeit professionell durchgeführt, brauche eine gewisse Zeit.
-am- Bilder: am
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