Alpenrand-Magazin Archiv 2020/1

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Neues Verkehrskonzept

für den Marktplatz in Miesbach

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Region Miesbach –Wir eröffnen heute mit einem Paukenschlag die heisse Phase des Wahlkampfes“, kündigte Gerhard Braunmiller, Bürgermeisterkandidat der CSU Miesbach, an und meinte damit die Präsentation eines neuen Verkehrskonzeptes für den Marktplatz in der Kreisstadt Miesbach, dessen Gestaltung sich inzwischen zu einem Diskussionsdauerbrenner entwickelt hat.

Nun hofften die Mitglieder der CSU Miesbach, allen voran der Bürgermeisterkanidat, ein für alle Betroffenen annehmbares Konzept für eine intelligente Umgestaltung gefunden zu haben und stellten es den Bürgerinnen und Bürgern sowie Geschäftsinhabern vor. Dieses Konzept, welches laut Braunmiller lediglich eine „Überlegung“ sein soll und die Parkplatzsituation, den Marktplatz und den Grünen Markt umfasst, fußt auf Erkenntnissen der historischen Entwicklung des Verkehrs am Marktplatz seit 1920 und zieht die „Gevas“-Studie vom November 2015 sowie die Erfahrungswerte von Geschäftsbetreibern und Kunden mit ein. Daraus entstanden drei Planungsansätze: Verkehrsberuhigung, Barrierefreiheit und eine flexible Nutzbarkeit.

Da sich insbesondere der Autoverkehr die letzten Jahrzehnte enorm gesteigert hat und sich die Parkplätze rund um den Marktplatz meist einer 90-prozentigen Auslastung erfreuen, jedoch mehr Parkplätze nicht in Sicht sind sowie ein Parkleitsystem fehlt, erklärte Braunmiller, hatte die Suche nach Parkmöglichkeiten oberste Priorität. Als optimaler Lösungsansatz würde sich ein Parkdeck an der Eishalle anbieten, welches beliebig aufstockbar wäre und die Parkplatzsituation entschärfen würde. Vorallem gäbe es planungstechnisch einen überschaubaren Zeitrahmen, genannt wurde Herbst 2021 und diverse Finanzierungsmöglichkeiten – wie Mieten oder Leasen. Auch der Gesichtspunkt der kurzen Montagezeit von wenigen Wochen und die flexible Auf- und Abbauweise wären als positiv zu bewerten. Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit wäre die Vermietung von Parkplätzen an Anwohner, Dauerparker und Geschäftsinhaber, wurde als Anregung ins Gespräch gebracht. Insgesamt wurde der Bau eines Parkdecks von den anwesenden Zuhörern als positiver Zugewinn für die Stadt Miesbach und als wirtschaftlich durchführbar gewertet. Hierzu regte Verena Assum an, ein eventuelles Parkdeck mit Begrünung ansehnlich zu gestalten, die abgestellten Autos durch Wetterschutz vor Regen und Schnee zu schützen sowie das Parkdeck, die Menschen und Autos mit der Installation von Kameras vor Vandalismus zu schützen.

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Eine weitere Überlegung der Mitglieder der CSU Miesbach betraf den Marktplatz, der in der Vergangenheit schon einige Umgestaltungsmaßnahmen erfahren durfte. Nun sei man aber, Anwohner wie Geschäftstreibende, mit dem jetzigen Verkehrskonzept, dem Grünstreifen und der Verkehrsführung – mit der unübersichtlichen S-Kurve – sehr unglücklich, was eine Überprüfung und Neugestaltung nötig mache, so Braunmiller. Schließlich habe der Marktplatz auch eine soziale Funktion zu erfüllen, die in der jetzigen Form nicht optimal sei. So sollte die Barrierefreiheit auf beiden Seiten des Marktplatzes auf der ganzen Länge bis in den Marktwinkel hinunter, ausgebaut werden, was bedeutet, dass Stufen und Bürgersteige nach Möglichkeit abgebaut werden sollen, sodass eine Ebene entstehen kann. Ferner wäre die Einführung einer Gemeinschaftsstraße, auf der Gleichberechtigung herrsche, also Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gemeinsam den Marktplatz nutzen können und jeder Verkehrsteilnehmer auf den anderen Rücksicht nähme, zu diskutieren. Ein Beispiel könne Garching sein, wo so ein gleichberechtigter Verkehrsraum bereits im Jahr 2016 eingeführt wurde. Auch wäre bei der Geschäftsnutzung eine Sommervariante mit dem Aufstellen von Tischen und Bänken am Marktplatz und eine Wintervariante – mit vermehrt ausgewiesenen Parkplätzen – denkbar. Dies zeigte Braunmiller anhand einer simulierten Sonneneinstrahlung über dem Marktplatz auf und fügte hinzu, dass der Marktplatz weiterhin bei speziellen Veranstaltungen für Autos gesperrt werden solle.

Zum Thema „Grüner Markt“ meinte Braunmiller, dass diese Attraktion eine Runderneuerung brauche. So sollten der Flair und der Charme – als auch verlorengegangene Standlbetreiber – durch eine neue Einteilung der Verkaufsstände zurückerobert werden. Besonders ungut sei auch, dass auf der Geschäftsseite lediglich die Rückansichten der Stände zu sehen sind, was besonders für Cafebesucher unschön ist. Jedoch müsse man bei der Planung des Marktplatzes u.a. die gesetzlich vorgeschriebenen Feuerwehrzufahrten beachten, denn diese seien nicht verhandelbar. Man möchte auch die Arbeit des Arbeitskreieses Marktplatz nicht herabwürdigen, betonte Braunmiller, jedoch habe man aus dem bisherigen Konzept der Marktplatzgestaltung gesehen, wie man es nicht haben will und das soll nun geändert werden. Vorallem aber müssen die Vorhaben – wie die Verbesserung des Grünen Marktes – die zeitnahe Realisierung des Parkplatzdecks und der darauffolgende Umbau des Marktplatzes finanzbierbar bleiben. Bei der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass die Mehrheit der anwesenden Bürgerinnen und Bürger den Vorschlägen der CSU Miesbach und dessen Frontmann, Gerhard Braunmiller, sehr zustimmend gegenüber standen.

-am- Bilder: am

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„Chiemgauer Schüler- und Studententicket“

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Region Traunstein – Der Landkreis hat das „Chiemgauer Schüler- und Studententicket“ eingeführt. Für zwei Euro pro Ticket und Monat können fortan Schüler, Auszubildende und Studenten jeden Tag ab 14:00 Uhr den ÖPNV in der Region nutzen – an Ferientagen, Wochenenden und Feiertagen sogar ganztags. Der Landkreis Traunstein zahlt die weiteren Kosten von neun Euro pro Ticket. „Wir wollen es jungen Menschen ermöglichen, auch ohne Auto eigenständig und ohne nennenswerte Kosten im Landkreis unterwegs zu sein. Das Ticket ist ein wichtiger Schritt hin zu einem attraktiveren öffentlichen Nahverkehr, dem weitere folgen werden. „Wir werden den ÖPNV in unserer Region auf Grundlage eines umfassenden Nahverkehrsplans qualitativ ständig weiterentwickeln in Richtung mehr Verbindungen und höhere Taktung“, betonte Landrat Siegfried Walch.

Das Ticket gilt zunächst auf den Linien des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO), der Busunternehmen Brodschelm, Hövels, Gloss und Wengler sowie der Traun-Alz-Bahn. Zur Erweiterung des Geltungsbereichs laufen bereits Gespräche mit weiteren Verkehrsunternehmen. Um das Ticket zu erhalten, muss man den Busfahrern beim Einsteigen die Schülerzeitkarte (ein Berechtigungsschreiben der Schule reicht auch aus) oder einen Schüler- bzw. Studentenausweis vorzeigen. Auch den Monatsfahrschein erhält man vom Fahrpersonal in den Bussen. In das Ticket muss dann der Name eingetragen werden. Wer wissen will, wann und wo Busse fahren, kann sich im aktuellen Fahrplanheft oder digital mit der App „Wohin-Du-Willst“ informieren.

-lats-

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MVV-Fahrplan

nun auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

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Unterwegs mit dem neuen MVV-Fahrplan v.l.: Matthias Schmid, Fachbereichsleiter Öffentlicher Nahverkehr
und Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Stolz präsentieren Landrat Josef Niedermaier und Matthias Schmid, Fachbereichsleiter Öffentlicher Nahverkehr unlängst das neue Fahrplanheft des MVV für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Zum ersten Mal wurde die Broschüre mit allen Linien und Verbindungen der Busse, S-Bahn und Bahn für den Landkreis aufgelegt. „Ich freue mich sehr, dass wir diesen Service unseren Bürgerinnen und Bürgern bieten können, damit sie sich auch in Zeiten des digitales Wandels ihre gewünschte Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln heraussuchen können“, betonte der Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, Josef Niedermaier, mit Blick in das neue Fahrplanheft. Fortan gilt im MVV ein neues Tarifsystem, in dem nicht nur für viele Fahrgäste die Preise günstiger werden könnten, sondern auch eine neue einfachere Struktur. Landrat Josef Niedermaier ist guter Dinge, dass mit dem Fahrplanheft es nun einen zusätzlichen Weg gibt, auf dem Fahrgäste ihre Linien und Verbindungen finden können. „Vielleicht erleichtert dies auch dem ein oder anderem den Umstieg auf das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs“, so Niedermaier. Im Fahrplanheft enthalten sind auch die RVO-Linien im südlichen Landkreis außerhalb des MVV-Gebietes. Das Fahrplanheft ist u.a. in den Gemeindeverwaltungen, im Landratsamt und landkreiseigenen Institutionen erhältlich.

-latöl- Bild: latöl

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Energiepreis 2019:

Die Gewinner stehen fest

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Region Dachau – Jedes Jahr ist es eine schwere Entscheidung, einen Gewinner für den Energiepreis zu küren. Alle eingereichten Projekte sind bewundernswert und laden zum Nachahmen ein. Sie zeigen auf, wie vielfältig die Ideen im Landkreis sind, um tatkräftig den Klimaschutz voranzubringen. Der Umweltausschuss des Landkreises hat in einer Sitzung entschieden, den Energiepreis 2019 in Höhe von 3.000 Euro in gleichen Teilen auf zwei Projekte aufzuteilen. Die diesjährigen Preisträger: Familie Wagenpfeil, welche eine „Hackschnitzelheizung mit Wärmenetz“ für drei Einfamilienhäuser errichtet, sowie Familie Kolbinger, die ihr „Einfamilienhaus mit einem Energiemanagement“ ausgestattet hat, das die Nutzung von Photovoltaik und Batteriespeicher optimal kombiniert. Diese beiden Projekte werden mit dem Energiepreis besonders gewürdigt, da sie in hohem Maße die beiden Kriterien Einsparung CO 2 und Vorbildfunktion erfüllen.

-ladah- Bild: ladah

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Behinderte wünschen sich

mehr Barrierefreiheit

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Region Unterallgäu – Mit welchen Schwierigkeiten haben Menschen mit Behinderung in den Unterallgäuer Gemeinden zu kämpfen? Wie kann man die kommunalen Behindertenbeauftragten noch besser unterstützen? Unlängst trafen sich die Behindertenbeauftragten des Landkreises. Ein Problem in vielen Gemeinden ist den Behindertenbeauftragen zufolge die Zugänglichkeit öffentlicher Toiletten. Oft seien diese für Senioren oder Behinderte nicht barrierefrei erreichbar – zum Beispiel, weil die Toiletten in Gasthäusern häufig im Keller untergebracht seien. Welche Unterallgäuer Gaststätten, Arztpraxen oder Geschäfte barrierefrei sind, soll man künftig auf der Internetseite „Wheelmap“ sehen können. Auf der Internetseite befindet sich eine Karte, auf der man rollstuhlgerechte Orte finden und markieren kann. Jeder kann öffentliche Orte einzeichnen, die barrierefrei sind und eine rollstuhlgerechte Toilette haben. Geplant ist ferner auch, dass die Mitarbeiterinnen der Koordinationsstelle in die Gemeinden kommen und vor Ort beraten.

-laua-

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„Kosmetikkontrolle und –sicherheit“

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Region Traunstein – In den letzten Jahren hat sich der Kosmetikmarkt in China rasant entwickelt. Laut der Statista-Marktprognose „Beauty & Personal Care Marktreport 2019“ beträgt das jährliche Umsatzwachstum im Markt „Beauty & Personal Care“ rund sieben Prozent bis 2023. Somit ist er einer der am schnellsten wachsenden Konsumgütermärkte. Vor diesem Hintergrund informierte sich eine 19-köpfige chinesische Fachdelegation von Behörden- und Abteilungsleitern aus der Provinz Zhejiang im Landkreis Traunstein kürzlich über die Bestimmungen der Lebensmittelaufsicht mit den rechtlichen und praktischen Grundlagen des Verbraucherschutzes in Deutschland.

Michael Förtsch, Leiter der Gruppe Lebensmittelüberwachung im Landkreis, brachte den Führungskräften aus staatlichen Instituten und Einrichtungen zur Überwachung der Kosmetikaproduktion, den Aufbau der bayerischen Lebensmittelüberwachung näher. Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert nicht – wie der Name vermuten lässt – ausschließlich Lebensmittel. Sie führt unter anderem auch dort zum Schutz der Verbraucher Inspektionen durch, wo kosmetische Mittel hergestellt oder verkauft werden oder die Kontrolleure entnehmen Proben im Betrieb beziehungsweise aus dem Handel.

In ganz Deutschland untersuchen die staatlichen Lebensmittelüberwacher der einzelnen Bundesländer laut einer Vereinbarung im Jahr pro 2000 Einwohner eine Probe Bedarfsgegenstände, Kosmetik und Tabakwaren. In ganz Deutschland werden so jährlich 41.000 Proben in diesem Bereich untersucht, wobei entsprechend ein Drittel auf die kosmetischen Mittel entfällt. Einen Fachvortrag zur Kontrolle von Kosmetikbetrieben hielt Hubert Wagner, Kosmetik-Fachkontrolleur vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Das Kosmetikrecht ist innerhalb der gesamten EU wesentlich durch die Kosmetikverordnung geregelt. Danach unterliegen kosmetische Mittel – im Gegensatz zu Arzneimitteln – keinem besonderen Zulassungsverfahren.

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Insbesondere das Thema der Rückverfolgbarkeit der produzierten Kosmetika war Teil der fachlichen Diskussion
in den Betriebsräumen der Firma Naturacosmetic in Erlstätt, einem Hersteller von Kosmetik- und Anti-Aging-Produkten

-lats- Bild: lats

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Ski mieten oder kaufen?

Was lohnt sich für wen?

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Ob es sich eher lohnt, Ski zu mieten oder sich eigene Skiausrüstung zu kaufen, hängt vor allem davon ab, wie oft und wie ambitioniert man Ski fährt. Der Kauf einer eigenen Ski-Ausrüstung lohnt sich vor allem für Vielfahrer und Fortgeschrittene, während Kinder, Einsteiger und Gelegenheitsfahrer eher von Miet-Ski profitieren können. Bei einem Mietpreis von rund 30 bis 40 Euro pro Tag, kann sich die Anschaffung der eigenen Ski bereits ab zehn Tagen Skispaß auszahlen. Denn in der Preisspanne von 300 bis 500 Euro gibt es bereits sehr gutes Material, das optimal auf den Fahrer abgestimmt ist – sofern man sich vom Fachhandel beim Skikauf beraten lässt.

Da jeder Ski andere Fahreigenschaften hat, die der Skifahrer erst kennenlernen muss, können eigene Ski für mehr Sicherheit und Fahrspaß sorgen. Für Ski-Neulinge und Kinder bietet eine Miet-Ausrüstung gewisse Vorteile: Skityp und -länge können an Gewicht, Größe und die sich verbessernde Fahrtechnik angepasst werden. Technisch versierte Skifahrer, die gerne mit den neuesten Skimodellen in die Berge möchten, können mit den Test-Angeboten des Sportfachhandels die modernste Skitechnik testen. Der Mietpreis wird bei einem anschließenden Kauf oft angerechnet.

-am- Bild: dsv

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Frühchenpuppe

für Gesundheitsberuf-Bildungszentrum

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Region Erding – Das Bildungszentrum für Gesundheitsberufe bekommt – als erste Krankenpflegeschule in ganz Deutschland – vom Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. eine Frühchenpuppe. Die Puppe ist eindrucksvoll nachgebildet und entspricht dem Stadium eines frühgeborenen Kindes aus der 28. Schwangerschaftswoche. Die Puppen, die der Verband vergibt, werden in Handarbeit gefertigt und kosten jeweils 500 Euro – bis eine Puppe fertig ist, vergehen bis zu 120 Arbeitsstunden.

Jedes der Puppenkinder ist ein liebevoll gestaltetes Unikat, auch jene für das Bildungszentrum ist exklusiv angefertigt. Da das Frühgeborene in der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau/-mann einen nicht unerheblichen Schwerpunkt darstellt, lässt sich die Puppe sehr gut in den Unterricht integrieren. Die Puppe ermöglicht es den Auszubildenden, das Aussehen, das Gewicht und das Handling eines Frühgeborenen nachzuempfinden. Sie üben damit – auch im Inkubator – den Umgang mit Frühgeborenen, speziell Griff-, Halte- und Lagerungsübungen. Damit ist ein praxisnahes Lernen und Üben gewährleistet. Wichtig ist diese Frühchenpuppe auch in der Weiterbildung Neugeborenenpflege, wo sie zu Anleitungszwecken oder auch zu Rollenspielen in der Beratung dienen. Auch werden sie in Prüfungssequenzen eingesetzt.

Der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. verkauft diese Puppen nicht einfach, sondern bietet hierzu auf seiner Seite auch ein Spendenbarometer an. Nachdem Landrat Martin Bayerstorfer von den Mitarbeitern des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe darüber informiert worden ist, entschied er sofort, dass die Spende von 500 Euro aus den Spendengeldern finanziert werden soll, die anlässlich seines 50. Geburtstags zusammenkamen.

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Bei der Übergabe der Frühchenpuppe (v.l.): Barbara Mitschdörfer, Vorstandsvorsitzende Bundesverband „Das frühgeborene Kind e.V.“,
Dr. Dirk Last, Krankenhausdirektor sowie Martin Bayerstorfer, Landrat des Landkreises Erding

-laed- Bild: laed

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RVO-Seniorenticket

bei Abgabe des Führerscheins

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Region Miesbach – Niemand gesteht sich dies gerne ein: „Eigentlich bin ich zu alt, um Auto zu fahren. Ich sollte nicht mehr selber fahren.“ Doch Vielen fällt es schwer, auf die Fahrerlaubnis zu verzichten und stattdessen die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Den Wechsel erleichtern könnte ein neues Angebot der Landkreisverwaltung und des Busunternehmens RVO: Ein neues Seniorenticket bietet drei Jahre freie Fahrt für alle, die freiwillig ihre Fahrerlaubnis abgeben.

Das neue Angebot startet ab sofort: Wer seinen Hauptwohnsitz im Landkreis Miesbach hat und auf seine Fahrerlaubnis freiwillig verzichtet, also seinen Führerschein abgibt, kann die Busse der Regionalverkehr Oberland GmbH RVO drei Jahre lang kostenlos nutzen. Der Ablauf ist denkbar einfach: Bei der Abgabe der Fahrerlaubnis bei der Führerscheinstelle im Landratsamt Miesbach erhält der Seniorenticket-Interessent den Antrag auf die Jahreskarte mit entsprechendem Bestätigungsvermerk. Alles Weitere regelt er dann direkt mit der RVO. Es werden nacheinander drei Jahreskarten ausgestellt. Das Angebot gilt für alle ab 60 Jahren aufwärts. In begründeten Fällen, etwa bei schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen, gilt es sogar noch früher, die Entscheidung hierüber obliegt der Fahrerlaubnisbehörde.

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„Rollstuhlgeeignete Gaststätte“

Bewerber aus der Gastronomie für inklusives Projekt gesucht

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Region Augsburg – Die UN-Konvention für das Leben von Menschen mit Behinderung rückt seit ihrer Verabschiedung 2009 den Begriff „Inklusion“ in den Fokus. Im Vordergrund steht das Ziel, dass alle Menschen, egal ob behindert oder nicht, am gesellschaftlichen Leben teilhaben haben können. Ein wichtiger Beitrag dazu ist die Barrierefreiheit, der auch im Landkreis Augsburg besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

„Im Aktionsplan Inklusion des Landkreises von 2015 haben wir Anbietern von Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten die Empfehlung ausgesprochen, ihre Angebote möglichst barrierefrei zu gestalten. Denn insbesondere für Rollstuhlfahrer sind eine selbstbestimmte Freizeitgestaltung und der Besuch von Gaststätten und Restaurants keine Selbstverständlichkeit. Schließlich führen allzu oft Stufen in ein Gebäude oder es ist keine barrierefreie Toilette vorhanden. Deshalb bin ich froh, dass wir Personen gefunden haben, die sich die Voraussetzungen in den Gaststätten und Lokalen in unserer Region genauer anschauen“, so Landrat Martin Sailer.

Peter Baumeister, Werner Mittelbach und Georgine Miehle-Zesch sind Mitglieder der Audit-Gruppe „Barrierefreier Landkreis“, selbst Rollstuhlfahrer und damit sozusagen Botschafter in eigener Sache. Inzwischen haben sie bereits einige Lokale mit dem Etikett „rollstuhlgeeignet“ ausgezeichnet. „Bei Ihren Besuchen überprüfen unsere Tester die Rollstuhleignung anhand einer Checkliste, die sich an den DIN-Normen zur Barrierefreiheit orientiert“, erklärte Eva Kurdas, Behindertenbeauftragte des Landkreises Augsburg.

Denn als rollstuhlgerecht gelten Gaststätten nur, wenn der Eingang stufenlos erreichbar ist; die Eingangstüre mindestens 90 Zentimeter breit ist; die Eingangstüre leicht zu öffnen ist; die Bewegung innerhalb des Gebäudes stufenlos möglich ist; es ausreichend Bewegungsfläche im Gastraum gibt; sich die Tür bei der Behindertentoilette nach außen öffnen lässt; es eine Bewegungsfläche von 1,50 Meter x 1,50 Meter vor dem WC-Becken gibt; das WC-Becken mindestens einseitig seitlich anfahrbar ist und das WC-Becken beidseitige Stützklappgriffe hat. Außerdem können die Gastronomiebetriebe noch zusätzlich Hilfen wie automatisch öffnende Türen einbauen, um ihren Gästen den Besuch einfacher zu gestalten.

Eine Übersicht aller bereits ausgezeichneten Gaststätten ist unter www.landkreis-augsburg.de/inklusion im Bereich des Projektes „Rollstuhlgeeignete Gaststätten“ ersichtlich. Die Übersicht soll Rollstuhlfahrern die Möglichkeit geben, sich bereits vor ihrem Restaurantbesuch darüber zu informieren, ob ein Lokal für sie geeignet ist oder nicht. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch viele weitere Gastronomie-Betriebe freiwillig testen lassen und so den Menschen mit Behinderung in unserer Region den Alltag erleichtern“, so Regina Mayer, Fachbereichsleiterin für Soziales Betreuungswesen und Seniorenfragen.

Interessierte Gastronomen können sich direkt an Eva Kurdas, die Behindertenbeauftragte des Landkreises Augsburg, wenden. Für den Besuch fallen keinerlei Kosten oder Gebühren an und es entstehen auch keine Verpflichtungen, bauliche oder sonstige Maßnahmen zur Herstellung oder Verbesserung der Barrierefreiheit vorzunehmen. Wer ausgezeichnet wird, kann stattdessen mit der Verleihung des Signets „Bayern Barrierefrei – wir sind dabei!“ der Bayerischen Staatsregierung rechnen.

-laa-

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„Gemeinsam etwas schaffen“:
Neue Amtsperiode des Jugendparlaments

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Region Traunstein – In der ersten Sitzung der Amtsperiode 2019/2020 des Jugendparlaments wurden viele Themen, die gerade jungen Menschen im Landkreis am Herzen liegen, diskutiert und erarbeitet. Landrat Walch erklärte die grundlegende Aufgabenverteilung kommunaler Gebietskörperschaften, wann beispielsweise der Landkreis und wann eine Gemeinde zuständig und Ansprechpartner für die Bürger ist. „ Auf kommunalpolitischer Ebene ist es darüber hinaus wichtig, fraktionsübergreifend und lösungsorientiert zu arbeiten und zu handeln. Nur so kann man gemeinsam auch etwas bewegen“, betonte Walch.

Neben der Wahl der neuen Hauptausschuss-Mitglieder wurde mit vollem Engagement an dem Thema lebendige Jugendkultur unter 18 Jahren gearbeitet. Dafür konnte eine Event-Agentur gewonnen werden, die seit Jahren namhafte Veranstaltungen organisiert und durchführt. Ziel der im Jugendparlament entstandenen Kooperation ist es nun, ein Konzept für eine kulturelle Veranstaltung im Landkreis zu erarbeiten. Dafür wurde im Jugendparlament eine Projektgruppe gegründet, die sich zu Treffen organisiert haben.

-lats- Bild: lats

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Fachakademie

für Sozialpädagogik

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Region Freyung-Grafenau – Eine Lücke im Bildungsangebot will der Landkreis schließen und ab dem Schuljahr 2021/22 eine Fachakademie für Sozialpädagogik einrichten. Damit könnte man im Landkreis dringend benötigte Fachkräfte ausbilden, in diesem Fall Erzieherinnen und Erzieher. Interessenten müssen derzeit nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsfachschule ihre weitere Ausbildung in den Nachbarlandkreisen Regen und Passau absolvieren – und das annähernd in Klassenstärke. Das will Landrat Gruber ändern. „Mit der Einrichtung der Fachakademie in Schlag könnten wir die im Landkreis benötigten Fachkräfte auch hier ausbilden. Wer hier seine Ausbildung macht, der wird auch eher im Landkreis bleiben“, so Gruber.

Derzeit herrscht in den Kindergärten und -krippen im Landkreis ein Mangel an Erzieherinnen und Erziehern. Dem will man mit der Einrichtung der Fachakademie abhelfen. Außerdem würden die Kindergärten schon während der Ausbildung von den Schülern der neuen Fachakademie profitieren, die in den Einrichtungen im Landkreis ihr Praktikum absolvieren würden. Über die Regierung von Niederbayern wurde nun dem zuständigen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ein entsprechendes Interesse des Landkreises an der Errichtung einer Fachakademie für Sozialpädagogik mitgeteilt.

-lafrg- bild: lafrg

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Bildungskonferenz

„Fünf Jahre Bildungsregion“

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Region Lindau/Bodensee – Bildung ist ein wichtiges Thema im Landkreis. So investiert der Landkreis seit Jahren viele Millionen Euro in seine Bildungslandschaft. Aber nicht nur die Modernisierung der Gebäude und der Ausstattung ist Thema, sondern auch die inhaltliche Gestaltung von Bildungsprozessen und Übergängen sowie die Vernetzung der verschiedenen Akteure. „Etwa 14.800 Menschen lernen jährlich im Landkreis Lindau“, so Landrat Elmar Stegmann, der alle Bildungsakteure im Landkreis zu einer Bildungskonferenz eingeladen hatte. „Darunter sind Schüler, Neuzugewanderte in Sprachkursen, Erwachsene in Fortbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Wir bieten bereits viele Angebote und Unterstützung, aber wir wollen noch besser werden“, betonte Stegmann.

Vor fünf Jahren erhielt der Landkreis die Auszeichnung „Bildungsregion“ des Freistaats Bayern und dieses Jubiläum war nun Anlass für die Bildungskonferenz. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung gefolgt. Es wurde deutlich, dass der Auftrag einer Bildungsregion darin liegt, den Menschen einen guten Lernrahmen zu bieten: Übergänge brauchen Begleitung, neue Lebenslagen erfordern den Erwerb neuer Kompetenzen und soziale Ungleichheiten benötigen Ausgleich. Weiterer Schwerpunkt der Bildungskonferenz war die Bildungssprache Deutsch. Auch in einem moderierten Workshop setzten sich die Bildungsakteure mit dieser Themenstellung auseinander.

-lali- Bild: lali

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EFRE-Förderung

für Kleinprojekte im Grenzraum Bayern-Österreich

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Region Ostbayern – In der neunten Sitzung des regionalen Lenkungsausschusses Ost, unter dem Vorsitz von Landrats  des Landkreises Freyung-Grafenau, Sebastian Gruber, standen Entscheidungen für grenzüberschreitende Kleinprojekte an. Von sechs eingereichten Anträge wurden fünf positiv beschieden und so fließen rund 86.000 Euro an EFRE-Fördermitteln in den bayrisch-österreichischen Grenzraum.

Im Bereich Kultur werden „Sagen im Grenzgebiet“ als „kollektives Gedächtnis der Menschen“ gesammelt, wissenschaftlich dokumentiert und der Bevölkerung bekannt gemacht. Ein Buch soll Jugendlichen ab der 5. Klassenstufe an Hand der Biographie von Adalbert Stifter die Bedeutung der persönlichen Auseinandersetzung mit kulturellen und nationalen Unterschieden vermitteln. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit wird im grenzüberschreitenden Mittelzentrum Neuhaus am Inn – Schärding durch die Entwicklung eines Corporate Designs gefördert. Schließlich soll der grenzüberschreitende „Vier Schlösser Lauf“ neben der sportlichen Komponente auch die Region zwischen Ering und Mining bekannter machen.

Bei EFRE-Fördermitteln handelt es sich um Gelder, die vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung der EU bereitgestellt werden. Im sogenannten „Kleinprojektefonds“ können grenzüberschreitende Maßnahmen mit bis zu 75% der förderfähigen Gesamtkosten finanziell unterstützt werden, wenn die Projektpartner aus Oberösterreich und Bayern sie gemeinsam umsetzen, die Kosten des Projektes maximal 25.000 Euro betragen und die Partner eine langfristige Kooperation anstreben. Antragsberechtigt sind Gemeinden, Vereine oder lokale Organisationen in der Grenzregion.

-am-

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9. Informationstag

„Beruf & Studium“
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Region Berchtesgadener Land – Bereits zum neunten Mal erfolgt der Informationstag „Beruf & Studium“, welcher am Samstag, 18. Januar 2020, in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr im „AlpenCongress“ in Berchtesgaden stattfindet. Mit der Wahl von Beruf bzw. Studienfach wird eine nicht unwesentliche Entscheidung für das Leben getroffen, die auf eine fundierte Basis gestellt werden sollte. Insofern bietet der 9. Informationstag „Beruf & Studium“ den Schülerinnen und Schülern wie auch interessierten Eltern und Lehrkräften eine optimale Gelegenheit für die Einholung von Informationen und Kontaktaufnahme mit berufsbezogenen Ausbildungseinrichtungen.

Die Bildungsregion Berchtesgadener Land unterstützt diese Veranstaltung, die maßgeblich von Heike Mechelhoff über den gemeindeübergreifenden Jugend-Treff.5 Förderverein e.V. organisiert wird, mit der kostenlosen Bereitstellung von Freifahrttickets und -gutscheinen für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern. Damit kann die Veranstaltung umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln besucht werden. Maximal 300 BGL-Tagestickets Bus & Bahn und dazugehörig 300 Eltern-Gutscheine stellt der Landkreis Berchtesgadener Land allen Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Fachoberschulen und Förderzentren im Berchtesgadener Land zur Verfügung. Somit sind interessierte Schülerinnen und Schüler am 18. Januar 2020 innerhalb des Berchtesgadener Landes kostenlos mit Linienbussen bzw. mit der Bahn nach Berchtesgaden und zurück mobil. Bei den Eltern-Gutscheinen ist dieses Angebot auf RVO-Linienbusse bzw. auf die Berchtesgadener Land Bahn beschränkt.

Tickets und Gutscheine bei den Schulsekretariaten bestellen: Schülerinnen und Schüler können bis Donnerstag, 9. Januar 2020, bei den betreffenden Schulsekretariaten ihr Interesse an den Freifahrtberechtigungen anmelden. Informationen rund um die umweltfreundliche Mobilität mit Bahn und Bus im Berchtesgadener Land bietet der Landkreis Berchtesgadener Land auf der Internetseite www.mobilitaet-bgl.de

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Großer Preis

des Mittelstandes

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Region Donau-Ries – Zum nunmehr 26. Mal wird durch die „Oskar-Patzelt Stiftung“ der Große Preis des Mittelstandes vergeben. Das Motto des Wettbewerbs lautet: „Gesunder Mittelstand – Starke Wirtschaft – Mehr Arbeitsplätze“. Der Wettbewerb wird seit 1994 jährlich ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 18.000 Unternehmen nominiert. Sie beschäftigen gemeinsam mehr als 3,5 Millionen Mitarbeiter.

Laut der Zeitung DIE WELT ist „der von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene ‚Große Preis des Mittelstandes‘ deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung.“ Um als Unternehmen der Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe teilnehmen zu können, muss man nominiert werden. Nominierte Unternehmen sollten mindestens zehn Arbeitsplätze und 1,0 Mio. € Jahresumsatz aufweisen, wenigstens drei Jahre stabil am Markt tätig sein und frei von kommunaler oder staatlicher Beteiligung sein.

Gefordert sind hervorragende Leistungen in fünf Wettbewerbskriterien:
1. Gesamtentwicklung des Unternehmens
2. Schaffung / Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
3. Modernisierung und Innovation
4. Engagement in der Region
5. Service und Kundennähe, Marketing

Je Wettbewerbsregion (die 16 Bundesländer sind in 12 Wettbewerbsregionen zusammengefasst) werden i. d. R. drei Preisträger und fünf Finalisten ausgezeichnet. Die Sonderpreise „Bank des Jahres“ und „Kommune des Jahres“ werden ausgelobt für Persönlichkeiten bzw. Institutionen, die nachweislich Rahmenbedingungen unternehmerischen Handelns in besonderer Weise positiv beeinflusst haben. Außerdem wird ein Sonderpreis „Junge Wirtschaft“ ausgeschrieben.

Interessenten an dieser Auszeichnung, welche die genannten Anforderungen erfüllen, können sich beim Wirtschaftsförderverband DONAURIES e. V. unter info@wirtschaft-donauries.bayern melden, um von dort aus nominiert zu werden.

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Im Zeichen

der Gesundheit

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Region Neu-Ulm – Wie sieht es mit der Gesundheitsversorgung im Landkreis aus? Was läuft gut, wo herrscht Bedarf oder welche Informationen sind gewünscht? Diesen Fragen möchte der Landkreis Neu-Ulm mit einer Bürgerbefragung nachgehen. Um einen wissenschaftlich fundierten Überblick zu erhalten, werden insgesamt 2.000 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Neu-Ulm befragt. Die Auswahl erfolgt stichprobenartig und damit per Zufallsprinzip. Die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger erhalten ein Anschreiben und werden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Dies wird etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch nehmen. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Alle Daten werden anonym ausgewertet und lassen keine Rückschlüsse auf die Person zu.

„Nur durch eine hohe Beteiligung wird es uns gelingen, verwertbare Daten zu gewinnen“, erläuterte Marc Löchner, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregion“Plus“ für den Landkreis Neu-Ulm. Ziel ist es, das gute Versorgungsangebot im Landkreis zu erhalten und weiter bedarfsgerecht zu verbessern. Dies umfasst die gesundheitlichen Themen von der Prävention bis zur Rehabilitation und Pflege. „Mit Hilfe der Antworten und Angaben der Bürgerinnen und Bürger können wir konkrete Maßnahmen für die Gesundheitsförderung und –versorgung ableiten. Dies kommt dann wiederum der gesamten Bevölkerung im Landkreis zugute“, betonte Löchner. Die Befragung umsetzen und auswerten wird das Institut für Sozialplanung, Jugend- und Altenhilfe, Gesundheitsforschung und Statistik (SAGS) in Augsburg.

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7. Münchner Fahrerlaubnisforum:

Zusammen für mehr Sicherheit auf der Straße

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Region München – Unlängst erfolgte das  „7. Münchner Fahrerlaubnisforum“. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden zu verbessern. Zu den Gästen zählten wieder Polizeibeamte, Mitarbeiter von Führerscheinstellen im Großraum München, von Amtsgerichten, Staatsanwaltschaften, Landesanwaltschaft, der Regierung von Oberbayern und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration.

Initiiert wurde das Forum vom Leiter der Fahrerlaubnisbehörde, Patrick Mack, der bei seiner Eingangsrede die hohe Bedeutung dieser Veranstaltung für die reibungslose Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden im Großraum München betonte: „Das Forum dient nicht nur zum Kontaktaustausch und für Vollzugsabsprachen, sondern auch der Weitergabe von Fachinformationen“, erklärte Mack.

Expertenvorträge zu Cannabis und ADHS
Auch in diesem Jahr gab es wieder zahlreiche Vorträge mit Schwerpunkten im und um den Straßenverkehr. So referierte beispielsweise Prof. Dr. Ulrich Zimmermann, Chefarzt der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie am Isar-Amper-Klinikum München-Ost, zum Thema Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) mit Fokus auf die Unfallhäufigkeit. Zur Auswirkung von Medizinalcannabis informierte Prof. Dr. Frank Mußhoff vom Forensisch Toxikologischen Centrum (FTC) München. Die aktuelle Rechtslage und Rechtsprechung im Cannabisbereich erläuterte anschließend Thomas Hofstätter, Regierungsrat bei der Regierung von Oberbayern. Die Experten waren sich darin einig, dass die Auswirkungen von Cannabiskonsum auf die Verkehrssicherheit erheblich sind, sodass das Spannungsfeld zwischen sinnvoller Einnahme von Medizinalcannabis und eingeschränkter Fahreignung weiterhin vorhanden bleibt.

Infos zur Präventionskampagne und zum Führerschein-Pflichtumtausch
Patrick Mack informierte zur aktuellen Präventionskampagne des Landratsamts für Jugendliche und junge Erwachsene im Landkreis München gegen Alkohol, Drogen und Straftaten. Durch Flyer und geplante Vor-Ort-Termine an Schulen soll über die Gefahren durch Suchtmittel und Aggression für die Betroffenen selbst, aber auch für deren Führerschein aufgeklärt werden. Denn der Landkreis München hat, wie auch bundesweit beobachtbar, mit steigenden Fallzahlen von fahreignungsauffälligen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun. Weitere Informationen zur Präventionskampagne gibt es unter www.landkreis-muenchen.de/themen/mobilitaet/fuehrerschein/praeventionskampagne-alkohol-drogen-straftaten.

Veronika Gratz, Leiterin des Sachgebiets Fahrerlaubnis beim Landratsamt München, informierte abschließend zum Stand des Führerschein-Pflichtumtauschs. Gratz machte deutlich, dass aktuell und auch noch in den kommenden zwei Jahren nur Personen umtauschen müssen, deren Papierführerschein bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt wurde und die zwischen 1953 und 1958 geboren sind.

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Über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten das „7. Münchner Fahrerlaubnisforum“

-lam- Bild: lam

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„1000 Schulen für unsere Welt“

und „missio München“:

Kooperation erfolgreich gestartet

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Region Donau-Ries – Die bundesweite Initiative der drei kommunalen Spitzenverbände „1000 Schulen für unsere Welt“ und „missio München“ setzen sich künftig gemeinsam für die Förderung von Bildung in Afrika und Asien ein. Zum Start dieser vielversprechenden Zusammenarbeit lud Landrat Stefan Rößle als Initiator von „1000 Schulen für unsere Welt“ und ehrenamtlicher Botschafter für kommunale Entwicklungszusammenarbeit zum Gespräch ein. Neben Monsignore Wolfgang Huber, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, waren auch Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach, die Projekte in Äthiopien umsetzen wollen und das Ehepaar Schmidt aus Asbach-Bäumenheim, die im Rahmen der Kooperation nun ein erstes Projekt in Burkina Faso vollständig finanziert haben, der Einladung gefolgt.

„Bildung stärken – Was dem Mensch an Bildung gegeben ist, kann man ihm nie mehr nehmen“: Dies sei einer der vielen, übereinstimmenden Grundsätze, auf der die Zusammenarbeit zwischen der Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ und dem Katholischen Hilfswerk „missio München“ basiert, betonte Monsignore Huber. Darüber hinaus sind die Nachhaltigkeit der Projekte und größtmögliche Transparenz Grundpfeiler der Arbeit beider Partner. Dies war vor allem dem Ehepaar Schmidt aus Asbach Bäumenheim wichtig, als sie sich dafür entschieden haben, „missio München“ bei der Erweiterung eines Kindergartens in Burkina Faso finanziell zu unterstützen. In dem westafrikanischen Land lebt 40 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Es zählt zu den zehn ärmsten Ländern der Erde.

Auch eine Delegation aus der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach im Landkreis Altötting war angereist. Einer davon ist Sepp Rottenaicher aus Halsbach, der „missio München“ und die Initiative zusammengebracht hat und selbst, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Verwaltungsgemeinschaft, Spenden für den Bau eines Wohnheims in Äthiopien, durch „missio München“, sammelt. „Nicht nur im fernen Äthiopien tun wir Gutes, das gemeinsame Engagement für Äthiopien stärkt auch den Zusammenhalt zwischen den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft“, freut sich Rottenaicher. „Nun haben wir in nur zwei Jahren bereits 99 Schulen fest geplant. Mit der Unterstützung eines so großen, weltweit agierenden Partners wie „missio München“ nimmt unsere bundesweite Initiative noch einmal mehr Fahrt auf“, betonte Landrat Rößle und stellte damit bereits das nächste geplante Projekt der Kooperation vor: In Nepal soll eine Schule für die Opfer der schweren Erdbeben gebaut werden.

Um den Kindern in Nepal eine gesicherte Schulbildung zu ermöglichen, kann gerne gespendet werden: Jede Spende zählt!
Spendenkonto: LIGA Bank, IBAN DE96 7509 0300 0800 0800 04 – Verwendungszweck: „Initiative 1000 Schulen – Nepal“.

-ladr- Bild: ladr

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Spenden
für den guten Zweck
FWG-Landratskandidat Andreas Hallmannsecker übergab 500.- Euro für die Aktion „Leser helfen Lesern“

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Region Miesbach – Für die Aktion „Leser helfen Lesern“ überreichte Andreas Hallmannsecker, Bürgermeister der Gemeinde Valley und FWG-Landratskandidat der Kommunalwahl 2020, runde 500,- Euro an Julia Pawlovsky, Sportredakteurin beim Miesbacher Merkur. Gleichzeitig erhielt Andreas Hallmannsecker von Michael Zetterer ein Fußballtrikot des holländischen PEC Zwolle, welches versteigert werden und dessen Erlös sozialen Zwecken zugute kommen soll.

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Bei der Spendenübergabe v.l.: Michael Zetterer, Julia Pawlovsky und Andreas Hallmannsecker

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Michael Zetterer ist in der Gemeinde Valley geboren und aufgewachsen, war U20 DFB-Nationaltorwart, ist Fußballprofi bei Werder Bremen und zur Zeit an den PEC Zwolle der niederländischen 2. Liga ausgeliehen. Er nutzte seinen kurzen Weihnachtsurlaub in der Heimat, um bei einem Besuch im Valleyer Rathaus ein Trikot persönlich an Bürgermeister Hallmannsecker zu übergeben.

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Michael Zetterer signierte sein gespendetes Trikot, welches für einen guten Zweck versteigert werden soll

-am- Bilder: am

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Konzert

zum neuen Jahr

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Region Miesbach – Kaum sind die Feiertage vorbei, bricht der Alltag über die Meisten herein. Umso wichtiger ist es, sich nochmal darauf zu besinnen, dass das neue Jahr tatsächlich noch ganz jung ist. Entsprechend trifft man sich zu einem Neujahrskonzert im Schlossbräu Valley. Das Programm kann sich sehen lassen: Es singen und spielen die Valleyer Saitnmusi mit Theresa Adelsberger, Theresa Frey, Bernadett Huber – sowie das Vokalensemble Cincanto mit Johanna Betzinger, Claudia Simon, Gabi Geissler, Karl Stärz, Arnim Wittich; die Geschwister Viktoria & Johanna Kainz mit ihrer überragenden Hackbrettmusi und das Duo Swing it UP mit Bernd Stahuber und Toni Wiedemann.

Das Neujahrskonzert erfolgt am Donnerstag, 09. Januar 2020 im Valleyer Schloss Bräu, Graf-Arco-Str. 19, 83626 Valley. Einlass ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Eintritt frei. Freie Platzwahl.

-am- Bild: Ramona Meisl

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Alpenrand-Magazin Archiv 2019/12

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