Alpenrand-Magazin Archiv 2020/1

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Regionalbusslinien
der acht MVV-Verbundlandkreise
jetzt mit Echtzeitauskunft

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Region München – Die Information der Fahrgäste im MVV-Regionalbusverkehr wird weiter verbessert. Seit Kurzem stehen für die meisten Buslinien in den acht MVV-Verbundlandkreisen Echtzeitdaten zur Verfügung. In einem ersten Schritt profitieren hiervon die Fahrgäste über die Einbindung in die MVV-Auskunft – www.mvv-auskunft.de – bzw. die MVV-Apps. Ein nächster Umsetzungsschritt wird die Anschlusssicherung zu anderen Verkehrsmitteln sein. Die „Initiative Echtzeitdaten“ der MVV-Verbundlandkreise und des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds wird vom Freistaat Bayern gefördert.

„Durch die Echtzeitauskunft wird das Busfahren im Landkreis München noch komfortabler. Ab sofort genügt ein Blick auf das Smartphone, um zu wissen, wann genau der nächste Bus abfährt. Ungewisse Wartezeiten gehören somit der Vergangenheit an“, so Landrat Christoph Göbel und ergänzt: „Der öffentliche Nahverkehr im Landkreis München wird durch die Anzeige der Echtzeitdaten enorm aufgewertet.“ MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch lobte die Arbeit aller Beteiligten und ergänzte: „Täglich werden in der MVV-Auskunft und den zugehörigen Apps auf Nachfrage der Fahrgäste mehr als fünf Millionen Fahrten berechnet. Die Integration der Echtzeitdaten der MVV-Regionalbusse ist dabei nicht nur ein weiterer Schritt in Richtung vollständige und konsistente Digitalisierung der Fahrgastinformation; die zahlreichen Nutzer profitieren dadurch auch ganz direkt von noch zuverlässigeren Fahrtausksünften.“

Ein erster Schritt – der durch den Freistaat geförderten Initiative zur Echtzeitdaten-Auskunft – war die Ausstattung der mehr als 750 MVV-Regionalbusse mit der entsprechenden Technik. Mittlerweile verfügen alle Fahrzeuge über die notwendigen Geräte und Verkabelungen, die sowohl Ortung und Erfassung der Fahrzeuge als auch Kommunikation von aktuellen Fahrplanabweichungen gewährleisten. Die in den Fahrzeugen erzeugten Daten werden an das bayernweite Hintergrundsystem „Durchgängige Elektronische Fahrgastinformations- und Anschlusssicherungssystem Bayern“ (DEFAS) übermittelt, das von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) im Auftrag des Freistaats betrieben wird. Die Fahrgäste können dann über die digitalen Fahrplanmedien des MVV – im Web oder der MVV-App – Echtzeitdaten abfragen. Fahrtauskünfte werden, wo Echtzeitdaten vorliegen, auf Grundlage der aktuellen Fahrplanlage berechnet. Optional ist weiterhin eine Fahrtauskunft auf Basis der Fahrplan-Solldaten möglich. Die aktuellen Abfahrtszeiten und -prognosen sind durch eine farbliche Kennzeichnung einfach von den im Fahrplan vorgesehenen Zeiten zu unterscheiden. Abhängig von Linienführung und Verkehrslage stehen die Echtzeitdaten bis zu zwei Stunden im Voraus zur Verfügung. Je näher eine geplante Abfahrt rückt, desto genauer stimmen die prognostizierten Zeiten mit der tatsächlichen Abfahrt überein. Ferner ist es möglich, sich vorhandene Echtzeitdaten als Abfahrtstafel in der MVV-Auskunft anzeigen zu lassen. Hierzu können die Fahrgäste entweder im Menü „Abfahrten“ über den Haltestellennamen entsprechende Daten auswählen oder eine Haltestelle direkt auf der Karte auswählen. In einer ersten Version werden in den MVV-Apps die aktuellen Positionen aller MVV-Regionalbusse durch ein Symbol auf der Karte dargestellt. Die Umsetzung einer Echtzeit-Darstellung der MVV-Verkehrsmittel in der Hintergrundkarte der MVV-Web-Auskunft ist für die nächsten Monate geplant. Zukünftig werden weitere Features wie Liniennummer und Fahrplanlage direkt neben dem Symbol zu sehen sein. Darüber hinaus wird auch weiterhin an der Stabilität und Homogenität der Daten gearbeitet und das System in den nächsten Monaten kontinuierlich ausgebaut.

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Coronavirus-Lage in Bayern

Region Bayern – Das bayerische Gesundheitsministerium hat – am Freitag, 31. Januar – über die aktuelle Entwicklung bei dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Mittag ein weiterer Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt wurde. Es handelt sich um ein Kind des Mannes aus dem Landkreis Traunstein, dessen positiver Befund am späten Donnerstagabend bekannt geworden war. Der Mann ist Mitarbeiter der Firma aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch die anderen vier bislang bekannten Fälle beschäftigt sind. Damit gibt es insgesamt sechs Coronavirus-Fälle in Bayern. Alle Betroffenen befinden sich nach Ärzte-Angaben derzeit in einem stabilen gesundheitlichen Zustand.

Die Tests von weiteren Personen, die ebenfalls bei dieser Firma arbeiten, brachten bis zum Freitagmittag (12.00 Uhr) keinen weiteren positiven Befund. Weitere Einzelheiten wird das bayerische Gesundheitsministerium mitteilen. Die bisher ermittelten Kontaktpersonen sollen sich häuslich isolieren und sich mit Angaben zu ihrem Gesundheitsstatus fortlaufend beim Gesundheitsamt melden.

-am-

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Informationen zum Brexit

für alle britischen Staatsangehörigen und ihre Familienangehörigen

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Region München – Am Samstag, 1. Februar 2020, trat das Vereinigte Königreich Großbritannien – mit einem Austrittsabkommen – aus der Europäischen Union aus. Während der im Austrittsabkommen vorgesehenen Übergangszeit bis Ende des Jahres 2020 werden britische Staatsangehörige und ihre drittstaatsangehörigen Familienangehörigen so behandelt, als wäre Großbritannien weiterhin Mitgliedstaat der Europäischen Union. Das bedeutet, dass die bisherigen Freizügigkeitsrechte – einschließlich der Erlaubnis zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit – bis Ende 2020 unverändert fortgelten. Dies gilt auch für britische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen, welche im Jahr 2020 ihren Wohnsitz und Lebensmittelpunkt ins Bundesgebiet verlegen.

Die Ausländerbehörde des Landkreises München wird alle britischen Staatsangehörigen und ihre Familienangehörigen in den nächsten Monaten mit einem Schreiben über das weitere Vorgehen und evtl. erforderliche Schritte informieren.

Funktionspostfach für Nachfragen
Für alle weiteren wichtigen Fragen können sich britische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen jederzeit an die eingerichtete E-Mail-Adresse brexit@lra-m.bayern.de des Fachbereichs 4.6.1 Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht des Landratsamtes München wenden. Für wichtige Informationen darüber hinaus empfiehlt sich die Internetseite des britischen Konsulats in München www.gov.uk/world/organisations/british-consulate-general-munich oder die Seite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat zum Thema Brexit www.bmi.bund.de.

-lam-

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Gastgeber im Passauer Land

präsentieren sich

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Region Passau/Salzweg – Druckfrisch hat der Zweckverband Touristinformation Passauer Land sein neues Gastgeberverzeichnis vorgestellt. Die neue Auflage ist erstmals für zwei Jahre gültig und wurde völlig neu gestaltet. Übersichtlichkeit, einheitliches Erscheinungsbild und der Wiedererkennungswert standen bei der Neuauflage im Fokus. In dem entwickelten Gestaltungskonzept des neuen Gastgeberverzeichnisses zeigt sich das Passauer Land nun in einem völlig neuen Erscheinungsbild. „Jede der Regionen im Passauer Land hat seinen ganz besonderen Reiz, der es verdient, gekonnt in Szene gesetzt zu werden – und genau das ist uns gemeinsam im neuen Gastgeberverzeichnis mehr als gelungen“, so Maria Denkmayr, Geschäftsführerin des Zweckverbands Touristinformation Passauer Land.

Mit seiner facettenreichen Landschaft ist das Passauer Land ein Erholungsort wie aus dem Bilderbuch: Gesund, grün, natürlich und abwechslungsreich. Das neue Gastgeberverzeichnis fasst die attraktiven Angebote sowie die grenzenlose Vielfalt der beliebten Ferienregionen Wegscheider Land, Ilztal und Dreiburgenland, Granitland, Donau-Perlen, Bayerisches Donautal und Klosterwinkel, Golf- & Thermenregion und zwischen Rott & Inn in einer übersichtlichen Broschüre zusammen. Durch eine zielgerichtete Gestaltung werden im neuen Gastgeberverzeichnis neben einer strukturierten Darstellung der zahlreichen Gastbetriebe vor allem auch die Besonderheiten sowie das breitgefächerte Wellness- und Freizeitangebot der mitwirkenden Gemeinden ansprechend veranschaulicht, denn der Tourismus zählt zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren im Passauer Land.

„Jede Übernachtung in der Region ist ein Gewinn. Mit einem so ansprechend gestalteten Verzeichnis hinterlassen wir auf jeden Fall einen positiven ersten Eindruck“, betonte Landrat Franz Meyer bei der offiziellen Vorstellung des neuen Gastgeberverzeichnisses. Auch der zuständige Sachgebietsleiter und Kulturreferent Christian Eberle zeigte sich beeindruckt von der neuen Broschüre. Es sei damit gelungen, die gesamte Vielfalt des Passauer Landes kompakt und übersichtlich abzubilden. „Davon profitiert die ganze Region,“ ist Eberle überzeugt.

Das druckfrische Gastgeberverzeichnis Passauer Land ist nun in der „Tourist-Information Passauer Land“ sowie in den Touristinformationen der Landkreisgemeinden erhältlich und steht auch online zur Verfügung.

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Bei der Präsentation des neuen Gastgeberverzeichnisses v.l.: Tiefenbachs zweiter Bürgermeister Uwe Urtel;
Neuburgs zweiter Bürgermeister Franz Hörner; Sabrina Liepold und Gabriele Hauer-Heinrich (Agentur Hauer-Heinrich);
Kulturreferent Christian Eberle; Landrat Franz Meyer; Zweckverbands-Geschäftsführerin Maria Denkmayr;
Katrin Wimmer (Tourist-Info Untergriesbach); Regina Schmid (Tourist-Info Neuhaus am Inn);
Lena Schandra (ARGE Ilztal und Dreiburgenland); Daniela Erhard (Tourist-Info Obernzell) und Franz Mühldorfer (Tourist-Info Kirchham)

-lapa- Bild: Christoph Kölbl

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Innovationspreis Bayern

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Region Bayern – Gemeinsam loben das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, der Bayerische Industrie- und Handelskammertags sowie die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern den Innovationspreis Bayern 2020 aus. Mit ihm werden besonders erfolgreiche Innovationen bayerischer Unternehmen ausgezeichnet. Prämiert werden Produkt- und Verfahrensinnovationen sowie technologieorientierte Dienstleistungen, die vor weniger als vier Jahren auf dem Markt eingeführt worden sind.

Der Preis wird in folgenden Kategorien „1., 2. und 3. Hauptpreis“, „Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern“, „Start-ups, nicht älter als fünf Jahre“, „Kooperation Wirtschaft und Wissenschaft“ sowie „Sonderpreis der Jury“, als Ehrenpreis verliehen.

Die Preisverleihung findet am 23. November 2020 im Deutschen Museum in München statt. Noch bis 3. April 2020 können sich Unternehmen unabhängig von Branche und Unternehmensgröße um den Innovationspreis Bayern 2020 online bewerben. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen sind unter www.innovationspreis-bayern.de ersichtlich.

-am-

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Geschlossen gegen die geplante Reform

der Niederbayerischen-Notfallversorgung

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Region Niederbayern – Geschlossen gegen die geplante Reform der Notfallversorgung stellten sich die niederbayerischen Landräte bei ihrer Tagung in Straubing. „Diese Reform gefährdet die Krankenhäuser. Wir fordern entsprechende Korrekturen des Referentenentwurfs, denn wir sehen das als Angriff auf die Struktur unserer Krankenhäuser“, machte der niederbayerische Bezirksvorsitzende des Landkreistags, Passaus Landrat Franz Meyer, deutlich.

Eine weitere Forderung der niederbayerischen Landräte ist ein LKW-Überholverbot auf der A3 zwischen Regensburg und Suben. „Wir werden uns diesbezüglich an den Innenminister wenden. Und wir haben auch die Erwartung an die überregionale Politik, dass mehr auf die Schiene verlagert wird“, so Meyer.

Deggendorfs Landrat Christian Bernreiter, Präsident des Bayerischen Landkreistags, untermauerte zudem die Hoffnung auf einen schnellen sechsspurigen Ausbau der A 3 zwischen Deggendorf und Hengersberg und dann in der Folge auch weiter südlich. Noch einmal einmütig bekräftigten die Landräte auch die bereits 2017 gefasste Resolution, dass der Saldenburger Granit keinesfalls als Atommüll-Endlager geeignet sei. Ein wichtiges Thema war auch die Afrikanische Schweinepest. Vorbeugende Maßnahmen sollen noch besser koordiniert werden. So wird die Regierung von Niederbayern eine Koordinierungsgruppe installieren und empfiehlt dies, soweit nicht ohnehin schon geschehen, auch den Kreisverwaltungsbehörden. Im Frühjahr findet außerdem eine gemeinsame Übung Niederbayerns, Österreichs und Tschechiens im Raum Passau statt.

Für Erleichterung sorgte der nun endlich sich in der Umsetzung befindliche Hochwasserschutz an der Donau, zwischen Straubing und Deggendorf. „Wichtig ist dies vor allem für die Menschen, aber auch für die Gemeinden, die teilweise in diesem Bereich keine Entwicklungsmöglichkeit mehr hatten“, betonte der gastgebende Landrat Josef Laumer aus dem Landkreis Straubing-Bogen. „Es muss dann aber auch zügig zwischen Vilshofen und Passau weitergehen“, ergänzte Franz Meyer. Im Sommer finden dazu die Erörterungstermine statt und Landrat Christian Bernreiter machte deutlich, „dass wir danach nicht weitere fünf Jahre bis zu einem Planfeststellungsbeschluss warten können.“

-lastb- Bild: lastb

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Wild, bunt und voller Wunder:
Pflanzen und Tiere in Bayerns Kulturlandschaft

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Dingolfing-Landau – Das, was wir für „wilde“ Natur halten, ist eine Kulturlandschaft. Wiesen, lichte Wälder und Magerrasen gibt es nicht schon immer, sie sind das Ergebnis der jahrhundertelangen Nutzung durch den Menschen. Eine Ausstellung im Landratsamtbietet Informationen über die Entstehung der Lebensräume in der Kulturlandschaft, ausgewählte Pflanzen- und Tierarten sowie die notwendige Pflege und Nutzung für ihren Erhalt.

Die Lebensraumelemente der Ausstellung setzen sich zu einer Mosaiklandschaft zusammen, durch die man wie auf einem Streifzug durch die Landschaft gehen kann. Besucht werden kann die Ausstellung vom 3. bis zum 27. Februar 2020 in der Zeit von Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr, Montag, Dienstag und Donnerstag außerdem von 13:30 bis 16:00 Uhr. Gruppenbesuche sind nach Voranmeldung auch Mittwochnachmittag möglich. Für Familien und besonders für die Klassenstufen 5 bis 8 wird eine vorbereitete Rallye und zusätzliches Material zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung entstand im Rahmen der Kampagne „Bayerns UrEinwohner“ des Deutschen Verbands für Landschaftspflege mit den bayerischen Landschaftspflegeverbänden, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Weitere Informationen unter www.bayerns-ureinwohner.de

-ladl- Bild: ladl

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Waldbrand-Beladungssätze

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Region Kelheim – Immer wieder sind die Feuerwehren durch Wald- und Vegetationsbrände gefordert. Viele Beispiele, gerade auch aus südlicheren Regionen, zeigen, dass von Einsätzen dieser Art künftig verstärkt auszugehen ist. Aus diesem Grund wurde im April letzten Jahres, in enger Zusammenarbeit von Feuerwehr und Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), ein „Arbeitskreis Waldbrand“ ins Leben gerufen, der sich mit den besonderen Herausforderungen durch Wald- und Vegetationsbrände befasst. Ausstattung der Feuerwehren, Einsatztaktik, Alarmierungsplanung und Ausbildung sind Schlagworte, die das Aufgabengebiet des Arbeitskreises grob umschreiben.

Durch ein Sponsoring der Versicherungskammer Bayern konnten nun sechs „Waldbrand-Beladungssätze“ im Wert von rund 8.500 Euro beschafft und an die Feuerwehren Aiglsbach, Hienheim, Painten, Riedenburg, Rohr i.NB und Volkenschwand übergeben werden. Florian Ramsl von der Versicherungskammer Bayern übergab die Beladungssätze im Rahmen einer Feierstunde. Dem gingen die Begrüßung durch Kreisbrandrat Nikolaus Höfler und Grußworte von Landrat Martin Neumeyer und Bürgermeister Andreas Rumpel voraus. Neben Feuerwehrvertretern und den Mitgliedern des Arbeitskreises Waldbrand waren auch der Behördenleiter des AELF Abensberg, Dr. Joachim Hamberger sowie Vertreter des Landratsamtes unter den Gästen. Die gesponserte Ausstattung steht nun sowohl für Einsätze zur Verfügung, dient aber gleichzeitig auch der Erarbeitung eines landkreiseinheitlichen Ausbildungskonzeptes.

-lakeh- Bild: lakeh

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Landkreis Rottal-Inn präsentierte sich

erfolgreich bei der Grünen Woche in Berlin

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Region Rottal-Inn – Wie attraktiv der Landkreis ist und was er alles zu bieten hat, das zeigt der Landkreis Rottal-Inn an seinem Stand bei der Grünen Woche in Berlin – und das lockte auch jede Menge prominente Besucher an, wie beispielsweise den Bayerischen Staatsminister Hubert Aiwanger, der den Rottalern einen Besuch abstattete.

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Mit von der Partie v.l.: Isabella Enggruber (Tourismus Landkreis Rottal-Inn), Magdalena Müller (Kurverwaltung Bad Birnbach),
Elisabeth Schreiner und Cäcilia Moser (Alpakahof Weber fünf), Manuel Wieland (Stubenberger Hofbrennerei), Petra Reil (Direktvermarkter),
Elisabeth Wimmer Tourismus Landkreis Rottal-Inn), Staatsminister Hubert Aiwanger, Nina Baumann (Stubenberger Hofbrennerei) und Ludwig Reil (Direktvermarkter)

-lari- Bild: lari

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„Mütter des Grundgesetzes“

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Wo stünde man heute beim Thema Gleichberechtigung von Frauen und Männern, wenn vier Frauen, allen voran die Juristin und Abgeordnete des Parlamentarischen Rates, Elisabeth Selbert, nicht gewesen wären? Eine Ausstellung im Landratsamt in Bad Tölz zeichnet das Leben und Wirken nach und würdigt das politische Engagement, das die vier Mütter des Grundgesetzes in den ersten Jahren der Bundesrepublik gezeigt haben.

Elisabeth Selbert, Helene Weber, Frieda Nadig und Helene Wessel waren die einzigen weiblichen Abgeordneten des 65 Personen umfassenden Parlamentarischen Rates, der von September 1948 bis Juni 1949 in Bonn tagte. Sie erkämpften mit Art. 3 Abs. 2 GG – „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz. Ohne das Engagement der vier Frauen im Parlamentarischen Rat und der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die Gleichberechtigung stark machten, wäre es zu dieser Formulierung nicht gekommen.

Die Ausstellung läuft vom 4. Februar bis 6. März und kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes (Montag: 7:30 – 18:00 Uhr, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 7:30 – 17:00 Uhr, Freitag: 7:30 bis 12:00 Uhr) besucht werden. Zum Ende der Ausstellung wird mit dem Film „Sternstunde ihres Lebens“ am 5. März 2020 um 18:00 Uhr im Marionettentheater Bad Tölz die Geschichte noch einmal auf unterhaltsame Weise erlebbar gemacht. Der Eintritt ist frei.

-latöl-

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„Chiemgauer Schüler- und Studententicket“

um weitere Bahnstrecken erweitert

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Region Traunstein – Zum 01.01.2020 hat man im Landkreis das „Chiemgauer Schüler- und Studententicket“ eingeführt. Seitdem können Schüler, Auszubildende und Studenten für 2.- Euro pro Ticket und Monat jeden Tag ab 14:00 Uhr den ÖPNV in der Region nutzen – an Ferientagen, Wochenenden und Feiertagen sogar ganztags. Der Landkreis Traunstein zahlt die weiteren Kosten von 9.- Euro pro Ticket. Zusätzlich zur Gültigkeit des Tickets auf den Linien des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO), der Busunternehmen Brodschelm, Hövels, Gloss und Wengler sowie der Traun-Alz-Bahn wird das Ticket ab dem 01. Februar auch auf den Bahnlinien der Südostbayernbahn zwischen Traunstein und Waging sowie Traunstein und Ruhpolding anerkannt. Das Ticket gibt es ausschließlich in den Bussen zu kaufen. Um das Ticket zu erhalten, muss man den Busfahrern beim Einsteigen die Schülerzeitkarte – ein Berechtigungsschreiben der Schule reicht auch aus – oder einen Schüler- bzw. Studentenausweis vorzeigen. Auch den Monatsfahrschein erhält man vom Fahrpersonal in den Bussen. In das Ticket muss dann der Name eingetragen werden. Wer wissen will, wann und wo Busse fahren, kann sich im aktuellen Fahrplanheft oder digital mit der App „Wohin-Du-Willst“ informieren.

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Corporate Social Responsibility:

Dem Gemeinwohl verpflichtet

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Region München – Wie wichtig es heutzutage ist, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, haben viele Unternehmen bereits erkannt. Die Hauptgründe liegen im Imagegewinn, der höheren Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren einfachere Rekrutierung und Bindung an das Unternehmen. Vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben fehlt es jedoch häufig an gezielten Informationen über mögliche Handlungsfelder und Umsetzungsmöglichkeiten.

In Kooperation mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) verfolgt der Landkreis München das Ziel, Unternehmen für Corporate Social Responsibility (CSR) als integrierten Managementansatz zu sensibilisieren und mit Informations-, Beratungs- und Vernetzungsangeboten dabei unterstützen, ökonomische, ökologische und soziale Ziele in Einklang zu bringen. So können die Anziehungskraft der Region erhalten, die Attraktivität der Arbeitgeber gestärkt und innovative Formen der Kooperation vor Ort gefunden werden. Damit möchte der Landkreis einen Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung des Wachstums leisten, soziale Innovation fördern und den Dialog unterschiedlicher Akteure stärken.

Die CSR-Initiative findet auch in diesem Jahr ihre Fortsetzung und umfasst vielseitige Informations-, Beratungs- und Vernetzungsangebote. Im Rahmen der schon 2019 begonnenen Veranstaltungsreihe werden vier konkrete Handlungsfelder – Ökonomie, Arbeitsplatz, Gemeinwesen und Ökologie – vorgestellt, in denen Unternehmen ökonomischen Mehrwert durch ihren gesellschaftlichen Beitrag leisten können. Die regionale Wirtschaft ist im Rahmen der Initiative zur Förderung gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehme – am Donnerstag, 20. Februar 2020, um 18:00 Uhr, in den Festsaal des Landratsamts München – zu einem hochkarätigen Vortragsabend eingeladen. Ab 18:00 Uhr besteht die Möglichkeit zur Information und zum Austausch. Landrat Christoph Göbel und der Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums, Dr. Markus Gruber, werden die Anwesenden offiziell ab 19:00 Uhr willkommen heißen. Es folgen Impulsbeitrage von Prof. Dr. René Schmidpeter vom Center for Advanced Sustainable Management (CASM), der Cologne Business School zum Thema „Gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch lösen“ und von Peter Kromminga, Geschäftsführender Vorstand des UPJ-Netzwerks für Corporate Citizenship und CSR. Er spricht zum Thema „Mit Engagement und Kooperationen für eine nachhaltige Entwicklung – Unternehmen als Akteure im Gemeinwesen“. UPJ ist ein Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen, indem sie neue Verbindungen zwischen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Verwaltungen schaffen. Diese Akteure unterstützt der gemeinnützige UPJ e.V. darüber hinaus mit Informationen und Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Corporate Citizenship und Corporate Social Responsibility Aktivitäten.

Nach den fachlichen Impulsen werden den Teilnehmenden Beweggründe und konkrete Wege ins Engagement für Unternehmen – lokal wie global – aufgezeigt. Im Anschluss hieran findet ein moderierter Bühnendialog statt, in dem Michael Durach und Michael Kaltenecker als Best-practice Beispiele zu Wort kommen werden. Michael Durach, Geschäftsführer der Develey Senf und Feinkost GmbH mit Sitz in Unterhaching, ist 2019 als einer der besten Unternehmer Deutschlands ausgezeichnet worden – sein Unternehmen erhielt darüber hinaus den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020. Die Firma YES Sportmarketing GmbH aus Gräfelfing setzt sich für die Förderung von Jugendlichen mit Handicap bei deren Eintritt in den Arbeitsmarkt ein. Es sollen Barrieren zwischen den Jugendlichen und den Arbeitgebern abgebaut werden und dadurch eine Ermutigung und Stärkung des Selbstbewusstseins stattfinden.

Alle Informationen zu Veranstaltungen und Angeboten im Rahmen der CSR-Initiative sind unter www.fairantwortung.landkreis-muenchen.de ersichtlich.

-lam-

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Flexibus

im Unterallgäu

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Region Unterallgäu – Der Flexibus fährt bald auch in Ottobeuren, Böhen, Hawangen und Markt Rettenbach. Das neue Angebot startet am 1. April. Geplant ist, dass der Bus in Zukunft auch den Bahnhof in Sontheim ansteuert. Der neue Knoten Ottobeuren-Markt Rettenbach ist der vierte im Landkreis. Den Flexibus gibt es bereits im Bereich Mindelheim, Kirchheim-Pfaffenhausen und Babenhausen-Boos. Ein weiterer Flexibus-Knoten soll im Raum Erkheim-Sontheim entstehen. Wenn das Angebot in den beiden neuen Knoten angenommen wird, sollen die Bereiche Ottobeuren-Markt Rettenbach und Erkheim-Sontheim zusammengeschlossen werden. Dann könnte man mit dem Flexibus von Ottobeuren oder Markt Rettenbach zum Bahnhof in Sontheim fahren. Um dem Fahrt-Bedarf zum Bahnhof schon jetzt besser gerecht zu werden, habe man im Dezember 2019 zwei zusätzliche Rufbuslinien von Ottobeuren nach Sontheim eingerichtet.

Der Flexibus verkehrt unabhängig von einem Fahrplan und befördert die Fahrgäste nahezu von Tür zu Tür – unter der Woche von 6:00 bis 19:00 Uhr, am Wochenende von 7:00 bis 18:00 Uhr. Die Fahrgäste können die gewünschte Fahrt individuell per Telefon oder mit der Flexibus-App buchen. Einsteigen können sie dann an zahlreichen Haltestellen. Das Netz ist so dicht, dass die Fußwege zur nächsten Haltestelle in der Regel nicht mehr als 100 bis 150 Meter betragen. An wichtigen Einrichtungen wie an Apotheken, Altenheimen oder Supermärkten sind zusätzliche Haltepunkte vorgesehen.

Um den Öffentlichen Personennahverkehr zu stärken und das flexible Angebot zu fördern, übernehmen der Landkreis und die Gemeinden auch bei diesem Flexibus-Knoten einen großen Teil der Kosten. Über den Fahrkartenverkauf werden diese nur zu einem Teil gedeckt. Vorgesehen ist, dass das Defizit vom Landkreis und den Gemeinden abzüglich einer staatlichen Förderung jeweils zur Hälfte übernommen wird. Für den Fahrgast ist der Flexibus durch die kommunale Förderung nicht viel teurer als eine Fahrt mit dem Linienbus. Der Tarif berechnet sich über so genannte Waben. Der Fahrpreis ist abhängig davon, wie viele Waben vom Start bis zum Ziel durchfahren werden. Weitere Infos unter www.unterallgaeu.de/oepnv oder unter www.flexibus.net.

-laua-

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Keine auffällige Belastung

mit „perfluorierten Tensiden“

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Region Rottal-Inn – Die Belastung des Trinkwassers mit „perfluorierten Tensiden“ (PFOA), hat in der Vergangenheit im Bereich Altötting für eine große Verunsicherung der Bevölkerung gesorgt. Zum Schutz und zur Beruhigung der Bevölkerung im Landkreis führt das Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn laufend und verstärkt Untersuchungen durch, um eine auffällige Belastung mit PFOA auszuschließen. Kürzlich wurden wieder Proben im Bereich Simbach, Julbach und Kirchdorf entnommen. Auch dieses Mal können die Experten Entwarnung geben: Die festgestellten Gehalte entsprechen den Ergebnissen vom März 2018, es gibt keine nennenswerten Veränderungen. Der Gehalt im Trinkwasser ist also auch weiterhin nach derzeitigem Wissenstand für die Gesundheit unbedenklich.

-lari- Bild: lari

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Verwaltungsrat
bestellte Führungsmannschaft
des neuen InnKlinikum Altötting und Mühldorf

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Region Altötting/Mühldorf – Der Verwaltungsrat des InnKlinikum Altötting und Mühldorf hat die neue Führungsmannschaft des InnKlinikum berufen. Der neue Vorstand besteht satzungsgemäß aus vier Vorstandsmitgliedern. Der Medizinische Vorstandsbereich wird künftig durch Prof. Dr. Dr. Michael Kraus und Dr. Wolfgang Richter verantwortet. Den kaufmännisch-operativen Vorstandsbereich für das neue gemeinsame Kommunalunternehmen übernimmt Michael Prostmeier. Ferner wurde ein neuer Vorstandsvorsitzender engagiert, der in den nächsten Monaten seine Tätigkeit aufnehmen wird, sobald er aus seinem bisherigen Anstellungsverhältnis ausscheiden kann. Bis dahin wird der Vorstandsvorsitz übergangsweise durch Dr. Simon Machnik besetzt, der am 03.02.2020 seine Tätigkeit aufnehmen wird.

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Bei der Bestellung der Führungsmannschaft v.l.:
Georg Huber, Landrat des Landkreises Mühldorf und Verwaltungsratsvorsitzender des InnKlinikum Altötting und Mühldorf;
Michael Prostmeier; Prof. Dr. Dr. Michael Kraus; Dr. Simon Machnik; Dr. Wolfgang Richter
und Erwin Schneider, Landrat des Landkreises Altötting und Stellv. Verwaltungsratsvorsitzender InnKlinikum Altötting und Mühldorf

-laaö- Bild: lamue

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Mobile Sirenenanlagen

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Region Rottal-Inn – Der Landkreis hat zwei weitere mobile Sirenenanlagen für die Hilfskräfte im Not- oder Katastrophenfall erhalten. Die mobilen Anlagen können magnetisch auf Fahrzeugen angebracht werden und über eine externe Batterie, aber auch über den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs betrieben werden. Sie ermöglichen beispielsweise Warn-Durchsagen via Lautsprecher an die Bevölkerung und können – beispielsweise im Falle eines Ausfalls des Stromnetzes – auch den stationären Feueralarm ersetzen. Die zwei neuen Anlagen wurden an die Freiwilligen Feuerwehren in Kirchdorf am Inn und Untertattenbach übergeben.

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Zwei neue mobile Sirenenanlagen für den Katastrophenschutz im Landkreis Rottal-Inn wurden von
Landrat Michael Fahmüller (5.v.r.), Kreisbrandrat René Lippeck (l.) und Marco Windele (2.v.l.)
sowie Sachgebietsleiterin Stefanie Kronberger (4.v.l.) den Feuerwehrlern übereicht

-lari- Bild: lari

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Kostenlos-ÖPNV

für Angehörige von Blaulichtorganisationen wird geprüft

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Region Bayern –  Freie Fahrt für uniformierte Kräfte von Blaulichtorganisationen: Das hatten die Freien Wähler Anfang Januar bei ihrer Klausur in Schwandorf gefordert – nur zwei Wochen später wurde die Resolution vom Ministerrat angenommen. Wie Polizisten sowie Angehörige der Bundeswehr können damit eventuell bald auch uniformierte Mitarbeiter von THW, Freiwilliger Feuerwehr und vielen weiteren ehrenamtlich tätigen Hilfsorganisationen kostenlos in Bussen und Bahnen des Freistaats mitfahren. Dies soll nun im bayerischen Landtag rasch geprüft werden.

Vor zehn Jahren hatte das bayerische Innenministerium Verkehrsunternehmen die Vereinbarung getroffen, dass uniformierte Polizistinnen und Polizisten der Landes- und Bundespolizei alle öffentlichen Verkehrsmittel in Bayern kostenlos nutzen dürfen. Im Gegenzug greifen die Beamten bei Konflikt- und Notsituationen ein – oftmals außerhalb ihres Dienstes. Dies führe zu einem subjektiv besseren Sicherheitsgefühl aller Fahrgäste.

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Mit der Wildwarner-APP „WUIDI“

Wildunfälle vermeiden

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Region Kelheim – Auf den Straßen kracht es immer wieder, weil Wildschweine, Rehe oder Hasen vors Auto laufen – dies kann schwere Folgen für Mensch und Tier haben. Vergleicht man die Zahlen aus dem Landkreis Kelheim, gab es im Jahr 2018 1.413 und im Jahr 2019 1.626 gemeldete Wildunfälle – der bislang vorläufigen Statistik des Jahres 2019 zufolge, entspricht dies einer Veränderung um 15,1 Prozent. Während es bei einem Wildunfall für den Menschen oft nur bei einem Blechschaden am Fahrzeug bleibt, verenden die schwerverletzten Tiere oft qualvoll am Straßenrand. Dies beklagen sowohl Jägerschaft als auch Polizei.

Um Wildunfälle zu vermeiden gibt es Verkehrsschilder, die vor Wildwechsel warnen, Wildwarnreflektoren oder Tempolimits – und jetzt auch eine App. Alfons Weinzierl, Geschäftsführer der „wuidi GmbH“ stellte Landrat Martin Neumeyer, Vertretern des Jagdverbandes und den Dienststellenleitern der Kelheimer und Mainburger Polizei die Initiative „wuidi – Die Nr. 1 Wildwarner“ vor. Aus einer wissenschaftlichen Untersuchung entstand die App als „Abhilfemaßnahme“, diese wurde jetzt den Interessensgruppen vorgestellt. Ziel ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades und der Anwenderhäufigkeit im Landkreis Kelheim sowie die Reduzierung von Wildunfällen zum Wohl der Autofahrer und des Wildes.

Ab sofort können sich Autofahrer die App kostenlos downloaden. Die Entwickler der Wildwarner App und Mitgründer des Startups „wuidi“ wurden mit diversen Preisen ausgezeichnet, u.a. auch mit dem Deutschen Mobilitätspreis des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

So funktioniert „wuidi“: Die Jäger geben die Daten der Abschnitte mit erhöhtem Wildwechsel bei „wuidi“ ein. Diese werden zusammen mit den polizeilichen Unfalldaten analysiert und dem Verkehrsteilnehmer in der Wildwarner App bereitgestellt. So wird er bei der Fahrt durch Gefahrengebiete mit erhöhtem Wildwechsel gewarnt – und dies orts- und zeitabhängig. Beim Wildunfall erhält der Autofahrer einen Wildunfall-Service mit Schritt-für-Schritt Anleitung, den richtigen Ansprechpartner und der Jäger den exakten Unfallstandort. Die kostenlose Wildwarner App steht für iOS und Android bereit und wird regelmäßig aktualisiert. Einfach in den App Store gehen, nach „Wildwarner“ oder „wuidi“ suchen, App herunterladen und installieren. Nach Aktivierung läuft die App im Hintergrund und gibt über den Lautsprecher des Telefons oder der Freisprechanlage eine entsprechende Warnung.

-lakeh- Bild: lakeh

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Windmessungen

im Hofoldinger Forst sind angelaufen

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Region München/Miesbach – Nachdem Ende letzten Jahres der Standortsicherungsvertrag – zwischen der ARGE Windenergie Hofoldinger Forst und den Bayerischen Staatsforsten – geschlossen werden konnte, läuft aktuell die Prüfung, ob die Errichtung von Windenergieanlagen im Hofoldinger Forst wirtschaftlich machbar und ökologisch vertretbar ist, an. Noch im Dezember 2019 wurde mit der Windmessung begonnen, die sich über rund ein Jahr hinziehen wird. Dazu wurde im Hofoldinger Forst östlich der Autobahn A8 ein LIDAR-Messgerät installiert, das in einer Höhe von 637 Metern die Windstärken misst. Die LIDAR-Technik ist eine dem Radar verwandte Messtechnik, bei der statt Radiowellen Laserstrahlen zum Einsatz kommen. Eine erste Zwischenbilanz zu den Messergebnissen wird voraussichtlich im Frühjahr vorliegen.

Suche nach Vorkommen von Großvögeln und anderen Tieren
Neben der Wirtschaftlichkeit ist aber vor allem maßgeblich, ob ein Windenergieprojekt im Hofoldinger Forst auch ökologisch vertretbar ist. Dies stellt nicht nur eine planungsrechtliche Voraussetzung dar, sondern liegt sämtlichen Mitgliedern der ARGE Windenergie Hofoldinger Forst besonders am Herzen. Noch im Februar soll mit den naturschutzfachlichen Untersuchungen begonnen werden. Dafür wird es eine umfangreiche Felderhebung geben. Mit Hilfe zweier rund zehn Meter hohen Gerüsttürme soll eine Kartierung der Großvögel erfolgen. Horste und Fortpflanzungsstätten werden aufgesucht. Darüber hinaus wird auch nach Uhus, Eulen, der Haselmaus und anderen Tieren gesucht, die im fraglichen Gebiet beheimatet sein könnten. Im Anschluss wird ein faunistisches Gutachten erstellt, die sogenannte spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt und ein landschaftspflegerischer Begleitplan entwickelt. Erst wenn alle Ergebnisse vorliegen, werden die Mitglieder der ARGE Hofoldinger Forst darüber entscheiden, ob es dort Windenergieanlagen in kommunaler Planungshoheit geben wird. Dies wird frühestens Ende 2020/Anfang 2021 der Fall sein.

Infoveranstaltungen im Frühsommer
Sobald die Zwischenergebnisse der Windmessung vorliegen, wird die ARGE die Bürgerinnen und Bürger in allen vier beteiligten Gemeinden über den aktuellen Stand in separaten Veranstaltungen informieren. Die Informationsveranstaltungen sind im Mai und Juni 2020 geplant. Sobald die Termine feststehen, werden sie auf der Internetseite www.windenergie-hofoldinger-forst.de veröffentlicht und über die Medien bekannt gegeben.

Über die ARGE Windenergie Hofoldinger Forst
Im Jahr 2013 haben sich die vier Gemeinden Aying, Brunnthal, Sauerlach und Otterfing in der „Arbeitsgemeinschaft Windenergie Hofoldinger Forst (ARGE)“ zusammengeschlossen, um das Projekt Windenergie im Hofoldinger Forst in interkommunaler Zusammenarbeit zu entwickeln. 2016 traten auf Bitten der Gemeinden auch die Landkreise München und Miesbach der ARGE bei. Der Vorsitz der ARGE wechselt jedes halbe Jahr unter den sechs Mitgliedern. Ziel und Geschäftszweck der ARGE ist es, in gemeinsamer Planung Konzentrationszonen für Windenergieanlagen auszuweisen. Ferner wurde festgelegt – sofern sich die Windenergienutzung als wirtschaftlich erweisen sollte – den ggf. nachfolgenden Planvollzug so zu steuern, dass die Bevölkerung vor Beeinträchtigungen geschützt, das charakteristische Landschaftsbild möglichst erhalten und eine hohe regionale Wertschöpfung erreicht wird.

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Landesleistungswettbewerb

der Hauswirtschaft

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Region Bayern –Wir sind Europa“, so lautete das Motto des 54. Bayerischen Landesleistungswettbewerbs der Hauswirtschaft. Die besten 22 Auszubildenden aus dem Berufsbild der Hauswirtschaft/Ernährung-Versorgung in Bayern traten vergangenes Wochenende an der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung in Miesbach gegeneinander an. Von dort kommt die bisher amtierende Gewinnerin dieses Wettbewerbs auf Bundesebene, Stefanie Huber.

Bei der Eröffnungsveranstaltung gab sie den Teilnehmerinnen noch einen Tipp: „Geht mit dem nötigen Ehrgeiz die Sache ran, aber vergesst den Spaß nicht!“ Es ist eine schöne Erfahrung, die man da machen darf. Es zählt eigentlich mehr, dass man dabei ist, meinte Stefanie Huber, Studierende der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement in Miesbach.

Die Siegerin des Landesleistungswettbewerbs der Hauswirtschaft 2020 heißt Regina Kowalski von den ‚Armen Schulschwestern‘ in München. Gefolgt von Simone Hertlein aus Bamberg, Lena Horn aus Ansbach und Magdalena Hesselbach aus Traunstein. Sie überzeugten durch ihr professionelles Können und ihre Fachkompetenz die Juroren in allen Kategorien. „Es wurden landestypische Speisen aus allen Himmelsrichtungen Europas gewünscht, die bei einem Stehempfang gereicht werden können“, erklärte die Siegerin. Sie bereitete polnische Rote Beete-Röllchen, schwedische Kanelbullar, spanische Datteln im Speckmantel und elsässische Flammkuchen zu. „Und dazu passend den Buffettisch dekorieren“, ergänzte sie. Zur Bewältigung der Teamaufgabe zum Thema „Beruflicher Austausch im Europäischen Ausland“ bereitete Regina Kowalski mit ihren Teammitgliedern eine Präsentation vor.

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Bei der Siegerehrung v.l.: German Denneborg, Magdalena Hesselbach, Simone Hertlein,
Regina Kowalski, Lena Horn, Wolfgang Rzehak und Andrea Seidl

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Nach zwei Tagen intensiver Arbeit begrüßten Schulleiter Martin Greifenstein und die stellvertretende Schulleiterin Cornelia Taube die zahlreichen Ehrengäste zur Abschlussfeier. Ministerialdirigent German Denneborg würdigte die Leistungen und die hervorragende Qualität der Ausbildung an dieser Schule und lobte in seiner Festrede den Veranstalter Bayerischer Landesausschuss für Hauswirtschaft e. V. (BayLaH) mit den Worten „Das Motto Europa ist wertvoll!“ Es geht nicht nur um Werte, es geht auch um die Haltung. Neben all den Grundqualifikationen, die im Beruflichen Bildungswesen vermittelt werden, sei es unerlässlich den Grundgedanken der Europäischen Gemeinschaft weiterhin zu fördern.

Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach, betonte in seinem Grußwort, dass es eine bedeutende Aufgabe aller in der Gesellschaft sei, sich für den Umweltschutz stark zu machen, insbesondere den ursprünglichen Geschmack der Lebensmittel wieder zu erkennen und gerade den Kindern dieses Geschmackserlebnis, z. B. das einer frischen Milch, nicht vorzuenthalten. „Rund 32 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe in der Region sind Bio-Bauern. Die meisten sind Familienbetriebe“ betonte er und machte damit deutlich, wie wichtig die Wertschätzung der Lebensmittel sei. Auch Bürgermeisterin Ingrid Pongratz freute sich, dass der Landeswettbewerb in Miesbach an der „Frauenschule“ durchgeführt wurde und plädierte dafür, dass viele junge Menschen eine Ausbildung im hauswirtschaftlich-sozialen Bereich machen sollten. „Wir brauchen die Leute vor Ort! Es können nicht alle studieren gehen“, meinte sie und erinnerte an das politische Ziel, dass alle Kinder bis zum Alter von 14 Jahren zukünftig an Ganztagsschulen Betreuung und Versorgung erhalten. Projektleiterin des BayLaH, Anja Müller, fasste den Veranstaltungshergang zusammen, bevor Andrea Seidl, Hauswirtschaftsdirektorin am Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Festrede übernahm. Sie ermunterte die Teilnehmerinnen des Wettbewerbes mit den Worten „Sie sind die Profis, weil Sie einen Beruf erlernen, den jeder braucht, aber nicht mehr Viele können“. Im Anschluss übergab sie die Urkunden an alle Teilnehmerinnen und ehrte die vier Besten. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Musiklehrer der Schule, Dennis Schosser, der mit seinem Schulchor begeisterte.

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Alle Teilnehmerinnen, Juroren und die Schulleitung

-am- Bilder: bsz/mb

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Zum Skifahren

gehts ab in die Berge

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Region Bayern – Auch wenn der Winter vielerorts zu wünschen übrig lässt: In den Bergen herrschen aktuell traumhafte Wintersportbedingungen. Die Verantwortlichen der Pistenpräparierung und der Bergbahnen leisten hervorragende Arbeit – und garantieren Pistenspaß pur. Das Nebelhorn im Oberallgäu meldet derzeit im Gelände rund um die Station Höfatsblick rund 90 Zentimeter Schnee, etwas weiter südwestlich am Ifen (Kleinwalsertal) sind es sogar 155 Zentimeter. Auf der Zugspitze ergibt die Messung ebenfalls 155 Zentimeter.

Talabfahrten vielerorts geöffnet
Die Bergbahnen und Liftgesellschaften sind darum bemüht, die Skigebiete bestmöglich zu präparieren und – auch durch technische Beschneiung – für Schneesicherheit zu sorgen. Vielerorts sind sogar die Talabfahrten geöffnet. Ab einer Höhe von etwa 1200 Metern ist auch das Fahren auf Naturschneepisten möglich. Für die nächste Zeit prophezeien die Meteorologen wieder einige Zentimeter Neuschnee in den höheren Lagen.

Technischer Schnee garantiert Skiwinter
Zum Skifahren braucht es vor allem eines: Ausreichend Schnee. Bleiben die großen Schneefälle aus, sorgt technische Beschneiung für die weiße Pracht. Derzeit läuft die technische Schneeproduktion in den Skigebieten auf Hochtouren. Ob natürlich gefallen oder technisch erzeugt, im Grunde genommen ist Schnee gleich Schnee – gefrorenes Wasser, das in Form von winzigen Eiskristallen auf die Erde fällt. Ganz anders sehen das Skifahrer: Schnee ist eben nicht gleich Schnee. Denn Naturschnee und technischer Schnee unterscheiden sich mitunter deutlich in ihrer Konsistenz und sorgen für ein unterschiedliches Fahrgefühl. Feine Details machen den Unterschied. Von leicht und pulvrig bis zu kompakt und griffig – die Beschaffenheit von Schnee und Piste kann sehr unterschiedlich ausfallen. Das hängt zum großen Teil davon ab, woher die Schneeflocken stammen. Naturschnee entsteht aus kleinen Kristallen, die sich durch den Kontakt mit der kalten Luft formen und dabei Luft binden. Entstehen die winzigen Eiskristalle weit oben in der Atmosphäre, haben sie auf dem Weg zur Erde viel Zeit und Möglichkeiten, sich mit anderen Wassertropfen zu verbinden und zu wachsen. Dabei sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit die entscheidenden Faktoren, ob der Schnee trocken und pulvrig oder feucht und kompakt am Boden ankommt. Ist die Luftfeuchtigkeit besonders hoch und die Temperatur am Boden mit Werten um den Gefrierpunkt niedrig, verschmelzen und verkleben die sternförmigen Kristalle in der Luft miteinander zu immer größeren Schneeflocken. Wird es kälter, fällt der Schnee nur noch in ganz feinen Kristallen. Sinken die Temperaturen weiter, verringert sich auch die Luftfeuchtigkeit, der Schnee bleibt dann als feine Pulverschicht auf den Pisten liegen. Doch: Der beliebte „Powder“ schafft es nur auf die Erde, wenn er aus der Atmosphäre stammt.

Bei der Erzeugung von technischem Schnee können die feinen Wassertröpfchen nur bis zu einer gewissen Höhe und erst ab Temperaturen um den Gefrierpunkt aus den Düsen der Schneekanonen und -lanzen geblasen werden, damit sie sich in der Luft in Kristalle verwandeln. Da der Weg der Wassertropfen von den Düsen der Schneekanonen und -lanzen bis zum Boden relativ kurz ist, bleiben die sich bildenden Eiskristalle vergleichsweise klein und können kaum Luft einschließen. Der Schnee ist dadurch kompakter, seine Feuchtigkeit und Dichte sind um ein Vielfaches höher. Aufgrund seiner Formbarkeit lässt sich technischer Schnee besonders gut zur Pistenpräparierung einsetzen.

Erhöhte Sicherheit im Skigebiet
Technischer Schnee bietet nicht nur Schneesicherheit, sondern trägt auch zur Sicherheit der Skisportler bei. In Zeiten geringer Naturschneehöhen hilft der technisch erzeugte Schnee dabei, Gefahrenstellen ausreichend abzudecken und damit die Skisportler zu schützen. Ein weiteres Plus ist, dass die dickere Schneedecke die Vegetation vor Schäden durch Skikanten und Pistenraupen schützt und so die Hänge unter den Pisten weniger beansprucht werden.

-am- Bild: dsv

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UEFA Nations League 2020

exklusiv bei ARD und ZDF

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Das Erste (ARD) und das ZDF zeigen 2020 alle Spiele der kommenden UEFA-Nations-League-Saison exklusiv live. Darauf verständigten sich die öffentlich-rechtlichen Sender mit der UEFA. Infolge einer Reform des Modus durch die UEFA im Herbst 2019 verbleibt die deutsche Nationalmannschaft in Liga A der UEFA Nations League, in der nun statt wie bislang zwölf Mannschaften 16 Teams antreten. Aus diesem Grund bestreitet Deutschland in der Gruppenphase der UEFA Nations League, die zwischen September und November 2020 stattfindet, sechs statt wie bisher geplant vier Spiele. Je drei dieser Begegnungen werden gemäß der Vereinbarung zwischen UEFA sowie SportA, der Sportrechteagentur von ARD und ZDF, live im Ersten und im ZDF zu sehen sein.

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky zeigt sich erfreut über die Verabredung mit der UEFA: „Für uns war es wichtig, dass wir alle deutschen Spiele in der UEFA Nations League weiterhin exklusiv live in unseren Programmen zeigen können. Das ist uns mit dieser Vereinbarung gelungen!“ ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann: „Die Vereinbarung sorgt für klare Verhältnisse. Damit ist sichergestellt, dass auch zukünftig attraktive Länderspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der UEFA Nations League bei ARD und ZDF zu sehen sind.“

Die Auslosung für die Gruppen der UEFA-Nations-League-Saison 2020/21 findet am 3. März 2020 in Amsterdam statt.

-am-

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Tölzer Gesundheitsforum:

„Zucker ist Gift für die Gefäße“

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Einen informativen Vortrag zum Thema „Diabetes und Arteriosklerose“ veranstaltete die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz im Rahmen des „Tölzer Gesundheitsforums“. Hierbei sprachen Prof. Dr. med. Hans Ulrich Kreider-Stempfle – Chefarzt Innere Medizin I – im Herz- und Gefäßzentrum Oberland der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz sowie Dr. med. Dörte Melchers-Schwarz, Oberärztin Innere Medizin I Asklepios Stadtklinik Bad Tölz über die Problematik, wenn eine Zuckererkrankung und Gefäßverkalkungen aufeinandertreffen und beispielsweise Warnsignale wie Schmerzen, aufgrund der ebenfalls durch die Zuckerkrankheit hervorgerufenen Nervenschädigungen, nicht oder spät auftreten oder wahrgenommen und deshalb ernstzunehmende Durchblutungsstörungen mit Absterben von Gewebe und Infektionen oft erst spät erkannt werden.

Professor Kreider-Stempfle erläuterte, was eine Arteriosklerose ist; nannte die Ursachen, die Erkennung, die Folgen und Therapiemöglichkeiten der Erkrankung. Bei der Klärung der Symptomatiken von Herz – wie Brustschmerz und Atemnot, von Gehirn – wie Konzentrationsstörungen, Schwindel und Sprachstörungen sowie der Extremitäten – wie Schmerzen, Schaufensterkrankenheit und schlechte Wundheilung, ging der Facharzt ins Detail und unterschied neben den nicht beeinflussbaren Risikofaktoren, wie Alter, genetische Veranlagung sowie das Geschlecht, auch die beeinflussbaren Risikofaktoren, zu welchen unter anderem Übergewicht, hoher Blutdruck, Bewegungsmangel, zu hohe Cholesterinwerte, Rauchen, Streß und Diabetes mellitus zählen.

Zuerst müsse jedoch das Gesamtrisiko bestimmt werden, so der Professor, was das Bestimmen des Blutdrucks mittels Langzeitmessung sowie der Blutfette einschließe, um den Diabetes-Typ festzustellen. Desweiteren gebe es Diabetische Folgeerkrankungen, welche katastophale Folgen – bis hin zum Herzinfarkt oder Schlaganfall, haben können. Ferner erläuterte Professor Kreider-Stempfle die Früherkennung von Angina pectoris, wie beispielsweise Engegegühl und Schmerzen in der Brust, Atemnot, Schmerzen unter Belastung und führte aus, wie wichtig überhaupt das Erkennen eines Herzinfarktes ist, da beim Herzinfarkt Herzmuskelgewebe absterben kann. Im übrigen sollte das Herzkranzgefäß so schnell wie möglich mittels Herzkatheder geöffnet werden. Mit den Therapiemöglichkeiten von Arteriosklerose bei Diabetes mellitus, medikametös oder operativ, beendete der Professor den ersten lehrreichen Teil des Vortragsabends.

Der zweite Vortragsteil stand unter dem Motto „Lebensstil bei Diabetes mellitus Typ II“ und wurde von Dr. med. Dörte Melchers-Schwarz gehalten. Bei diesem Vortrag wurde schnell klar, dass jeder Betroffene selber sehr viel dazu beitragen kann, seine Erkrankung in den Griff zu bekommen oder gar zu lindern. Die Oberärztin stufte „Bewegung“ als Medikament ein, deren Wirkung und Dosierung genauere Beachtung geschenkt werden sollte. Denn als Nachweis der Wirkung von Bewegung auf den Zucker wird erst bei Belastung sichtbar, da der Blutzucker zunächst ansteigt. Bei Ausdauerbelastung bilden sich sogar Muskeln und Blutgefäße neu und mehr Energie wird verbraucht – was auch zur Gewichtsreduktion beiträgt. Jedoch muss die Dosierung von Sport individuell festgelegt und der Blutzucker auf die Belastung eingestellt werden, betonte Dr. Dörte Melchers-Schwarz und gab den Rat, ganz langsam, beispielsweise mit zügigem Gehen zu beginnen – man sollte gerade noch reden können – und wöchentlich die Geschwindigkeit und die Dauer minutiös zu steigern. Man sollte sich Gleichgesinnte suchen, so die Ärztin, denn in der Gruppe mache es mehr Spaß und im Fitness Studio oder im Turnverein werden sogar spezielle Trainingsformen wie Krafttraining – in Herzgruppen oder Rehasport – angeboten. Auch sollten Betroffene geschlechterspezifisch trainieren: Frauen sollten ihren Fokus auf Muskeltraining, Männer mehr Gleichgewichtstraining bevorzugen. Doch sollten Diabetiker immer auf ihren Blutzucker achten, ihn vor dem Sport gegebenenfalls reduzieren, da beim Sport Zucker in den Muskel eingelagert wird, was sogar am nächsten Tag noch messbar ist, warnte die Medizinerin. Jedoch ist Sport unter ärztlicher Aufsicht für Diabetiker eine gesunde Sache und sollte auch praktiziert werden, resümierte Dr. med. Dörte Melchers-Schwarz.

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Im Rahmen des „Tölzer Gesundheitsforums“ referierten Prof. Dr. med. Hans Ulrich Kreider-Stempfle
und Dr. med. Dörte Melchers-Schwarz zum Thema „Diabetes und Arteriosklerose“

-am- Bilder: am/ask

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Ministerin Kaniber
besuchte Feuerwehr-Führungskräfte aus dem Landkreis Passau
bei Kameradschaftstreffen in Bayerisch Gmain

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Region Passau / Bayerisch Gmain – Hohen Besuch durfte die Feuerwehr-Führungskräfte aus dem Landkreis Passau während ihres Aufenthalts in Bayerisch Gmain begrüßen. Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber stattete der Reisegruppe einen Besuch ab. Für die Feuerwehr-Führungskräfte des Landkreises Passau ist der Ausflug in das Berchtesgadener Land ein wichtiger Termin zur Förderung des kameradschaftlichen Miteinanders und zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Auch der Berchtesgadener Landrat Georg Grabner war zu Gast und berichtete über die Arbeit der Feuerwehren in seinem Landkreis. Für den Kreisbrandrat des Landkreises Passau, Josef Ascher ist dieser Austausch Grundlage für erfolgreiche Feuerwehrarbeit: „Es ist immer gut, über den Tellerrand hinauszuschauen, um auch die Strukturen in anderen Landkreises kennenzulernen.“

Passaus Landrat Franz Meyer würdigte die Arbeit der Feuerwehren im Passauer Land und das vorbildliche Engagement der Feuerwehrfrauen und -männer. „Der Landkreis Passau und seine Feuerwehren sind ein starkes Team,“ so Meyer. Große Anerkennung und Dank sprach auch Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Feuerwehrkräften für ihren unermüdlichen Einsatz aus. Landrat Franz Meyer hatte sie eingeladen. Bayerisch Gmain ist die Heimat der Staatsministerin.

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Beim Feuerwehr- Kameradschaftstreffen in Bayerisch Gmain v.l.:
Josef Ascher, Kreisbrandrat des Landkreises Passau;

Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten und Franz Meyer, Landrat des Landkreises Passau

-lapa- Bild: lapa

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Hochstimmung

beim Neujahrstreffen der Grünen

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Region Miesbach – Eine Rekord-Mitgliederzahl, so viele Grüne Listen und Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl wie nie zuvor und Spitzenwerte in den Umfragen: In bester Stimmung waren die Grünen des Landkreises Miesbach bei ihrem Neujahrstreffen zusammengekommen. Der Ausblick galt der Kommunalwahl am 15. März und einem Rückblick zum 40-jährigen Jubiläum des Kreisverbands Miesbach.

Im Dezember 1979 gegründet, erlebt der grüne Kreisverband derzeit gute Zustimmung: Innerhalb nur eines Jahres hat sich die Mitgliederzahl im Landkreis verdoppelt, in den vergangenen zwei Jahren nahezu verdreifacht. „Wir erleben einen enormen Zuspruch“, freute sich der Kreisvorsitzende Georg Kammholz. Der große Mitgliederzuwachs wird dabei begleitet von einer großen Zahl von Aktiven, die im März für den Kreistag bzw. die Gemeinderäte kandidieren. 2014 waren die Grünen in sieben Gemeinden bei der Kommunalwahl angetreten, in diesem Jahr gibt es in 16 von 17 Landkreis-Gemeinden eine Grüne Liste – nur in Irschenberg kam diese nicht zustande.

„Die Grünen sind in der Mitte angekommen“, betonte Landrat Wolfgang Rzehak. Auch die Zahl von drei Bürgermeister-Kandidatinnen und drei Bürgermeister-Kandidaten ist ein Rekordwert im Landkreis: Astrid Güldner tritt in Miesbach an, Robert Wiechmann in Holzkirchen, Cornelia Riepe in Waakirchen, Gerhard Waas in Schliersee, Andrea Anderssohn in Warngau und Johannes von Miller in Bad Wiessee.

„Grüne Politik ist aktueller und wichtiger denn je“, erklärte die Kreisvorsitzende Ulrike Küster. Die Gründungsthemen der Grünen – Umweltschutz, gleiche Rechte für Frauen, eine Stärkung der Demokratie durch Bürgerbeteiligung – werden auch in den Umfragen als wichtige Faktoren genannt. Benjamin Adjei, gebürtiger Tegernseer und direkt gewählter Landtagsabgeordneter, verwies beim Neujahrstreffen auf die jüngste BR-Umfrage „BayernTrend“, die für die Grünen mit 25 Prozent einen Spitzenwert ausweist. Ulrike Küster zitierte auszugsweise aus der Präambel der Landkreis-Grünen vom Dezember 1982: „Das Ziel der grünen Alternative ist die Überwindung gesellschaftlicher Verhältnisse, in denen kurzfristiges Wachstumsdenken, das nur Teilen der Bevölkerung zugute kommt, Vorrang hat vor den ökologischen, sozialen und demokratischen Lebensbedürfnissen der Menschheit.“ Küster: „Heute sagen wir dazu kurz ‚Gemeinwohl und Nachhaltigkeit‘. Dafür treten wir weiter ein.“  Ferner erinnerte sie an das Jubiläums-Motto: „40 Jahre Grüne in Bayern. Den Faden nie verloren.“

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Die grünen Spitzenkandidaten im Landkreis Miesbach v.l.: Cornelia Riepe (Waakirchen), Andrea Anderssohn (Warngau),
Landrat Wolfgang Rzehak, Astrid Güldner (Miesbach), Robert Wiechmann (Holzkirchen),
Gerhard Waas (Schliersee) und Johannes von Miller (Bad Wiessee)

-am- Bild: ah

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Sicher unterwegs

auf den Skipisten

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Region Bayern – An einem Tag in der Saison verwandeln sich die Schneesportregionen am Spitzingsee, Arber und in Oberstdorf in Erlebnis- und Sicherheitsparks: Nämlich dann, wenn der Startschuss für die „DSV aktiv Safety Days“ fällt. Einen ganzen Tag lang können Brettl-Fans an abwechslungsreichen Stationen testen, wie fit sie für die Piste sind und ob sie ihre Ski auch in brenzligen Situationen beherrschen – begleitet von echten Profis, den Experten des Deutschen Skiverbandes und der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS).

„Die Sicherheit auf den Pisten ist nicht nur für uns, sondern für jeden einzelnen Skifahrer oder Snowboarder, ausschlaggebend für einen Traumtag im Schnee“, so Tilman Brenner, Geschäftsleiter der SIS. „Wir möchten mit den ‚DSV aktiv Safety Days‘ allen Interessenten die Möglichkeit geben, ihre Sinne zu schärfen und ihre Technik zu verbessern, um in unvorhergesehenen Situationen noch schneller reagieren zu können.“

Die Termine im Überblick:
Samstag, 01.02.2020: Skigebiet Spitzingsee, Stümpflingbahn
Samstag, 15.02.2020: Skigebiet Arber, Thurnhoflifte
Samstag, 29.02.2020: Skigebiet Oberstdorf, Fellhornbahn

Los geht`s jeweils um 10:00 Uhr. Die Stationen sind bis 15:00 Uhr geöffnet. Selbsteinschätzung und Reaktionsvermögen sind gefragt. Vier Stationen stehen zum Mitmachen bereit. Schon seit Beginn ein Renner: Die Geschwindigkeits-Messstrecke. Hier stehen die Teilnehmer hochkonzentriert an der Startlinie, während im Hintergrund der Countdown läuft. Bei null geht’s dann mit Schwung und in der Abfahrtshocke durch die Lichtschranke. Steil ist der Abhang nicht, aus gutem Grund: Auf der Teststrecke geht es nicht darum, ein möglichst hohes Tempo zu erreichen. Vielmehr sollen die Teilnehmer versuchen, ihre eigene Geschwindigkeit selbst einzuschätzen. Ein zu hohes oder unterschätztes Tempo ist ein häufiger Grund für Skiunfälle und Zusammenstöße. Die meisten Skifahrer liegen mit ihrer subjektiven Einschätzung meist deutlich unter ihrer tatsächlichen Geschwindigkeit.

Ein weiteres Highlight ist der Bremsweg-Check. Dabei sind Reaktionsvermögen und Technik gefragt, wie Tilman Brenner erklärt: „Auf unserer Messstrecke sollen die Teilnehmer erleben, wie schwer es ist, an einer bestimmten Markierung schnellstmöglich zu stoppen.“ Jede Menge Action bietet außerdem der Slalom-Sicherheitsparcours, in dem die Teilnehmer sich auf das eine oder andere, natürlich ungefährliche Ausweichmanöver gefasst machen sollten. Feines Gespür ist gefragt, wenn man sich vorsichtig durch einen riesigen Schneeberg wagt, um einen verborgenen Schatz zu finden, den die DSV-Skiwacht versteckt hat.

Wann bekommen Kids und Erwachsene schon die Möglichkeit, der Rettungsstaffel über die Schulter zu schauen und spielerisch zu lernen, wie ein Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS) funktioniert und bedient wird. Die sogenannten LVS-Geräte können im Ernstfall Leben retten und gehören – genauso wie eine Sonde und Schaufel – mit auf jede Tiefschnee- und Freeride-Tour. Alle Stationen können natürlich auch mehrmals ab- und durchfahren werden. Am DSV aktiv-Infostand wartet Shootingstar und DSV-Tiger „Skitty“ auf seinen Einsatz und steht für Fotowünsche bereit.

Die steigenden Teilnehmerzahlen der bereits seit zehn Jahren stattfindenden „DSV aktiv Safety Days“ zeigen, dass das Thema Sicherheit beim Skifahren immer wichtiger wird. Auch immer mehr Skischulen nutzen die Möglichkeit, sich von echten Skiprofis coachen zu lassen. Sie können ebenso wie alle anderen Skifahrer und Snowboarder (mit gültigem Skipass) kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung an den Schnee-Events teilnehmen. Die Sicherheit aller Wintersportler immer weiter zu verbessern, ist eine der Kernaufgaben der SIS. Spannende Mitmachstationen, das „DSV aktiv Safety Day“-Team, die DSV-Skiwacht und natürlich DSV-Maskottchen Skitty sorgen dafür, dass auch der Spaß nicht auf der Strecke bleibt.

-am- Bild: dsv

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Ausbildungskompass 2020

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Region Weilheim-Schongau – Ausbildung, Duales Studium, Praktikum, Ferienjob: Schüler und Firmen zu diesen Themen zusammenzubringen, ist die Aufgabe des Ausbildungskompasses Weilheim-Schongau. Betriebe, die ihre Ausbildungsangebote präsentieren wollen, haben die Möglichkeit, sich unter www.ausbildungskompass.de anzumelden. Die Broschüre Ausbildungskompass wird Ende Mai 2020 direkt an die Schulen im Landkreis ausgeliefert. Sie bietet Berufsorientierung und gezielte Lehrstellensuche aus einer Hand: Alle Ausbildungsmöglichkeiten werden anschaulich erklärt und durch die Adressen der jeweiligen Praktika- und Lehrstellenbetriebe vervollständigt. Der Eintrag kostet 60.- Euro für jeden Ausbildungsberuf und ist dann auch in der Online-Suche auf der Homepage zu finden.

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-lawm- Bild: lawm

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Einheitliche Führerscheine in der EU
Gestaffelter Umtausch erforderlich
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Der Bundesrat hatte in seiner Sitzung 15.02.2019 den Umtausch von Führerscheinen beschlossen. Nach der sog. Dritten EU-Führerscheinrichtlinie sind bis zum 19.01.2033 alle vor dem 19.01.2013 ausgestellten Führerscheine umzutauschen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass alle in der EU noch im Umlauf befindlichen Führerscheine ein einheitliches Muster erhalten, das insbesondere aktuelle Anforderungen an die Fälschungssicherheit erfüllt. Um den Umtauschprozess für die rund 43 Millionen Führerscheininhaber zu entzerren, wurde der Umtausch gestaffelt. Bei Führerscheinen, die bis einschließlich 31.12.1998 ausgestellt worden sind, gilt das Geburtsjahr des Fahrers (Papierführerschein). Bei Kartenführerscheinen, die ab 01.01.1999 bis zum 18.01.2013 ohne Befristung ausgestellt wurden, gilt das Ausstellungsjahr. Fahrerlaubnisinhaber, deren Geburtsjahr vor 1953 liegt, müssen den Führerschein bis zum 19. Januar 2033 umtauschen, unabhängig vom Ausstellungsjahr des Führerscheins. Nach Ablauf der Fristen werden die bisherigen Führerscheine ungültig.

Der neu ausgestellte Führerschein wird – unabhängig von der zugrundeliegenden Fahrerlaubnis – auf 15 Jahre befristet. Nach Ablauf dieser Gültigkeit muss ein neuer Führerschein ausgestellt werden. Diese Regelung dient insbesondere der Aktualisierung von Namen sowie des Lichtbildes. Die Fahrerlaubnis bleibt unverändert bestehen. Zusätzliche regelmäßige ärztliche Untersuchungen oder sonstige Prüfungen sind damit nicht verbunden.

-am- Bild: am

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„Bayerns Best 50“

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Region Bayern – Ehrung der 50 bayerischen Unternehmen mit dem stärksten Wachstum und erstmals der „Bayerischen Unternehmerin des Jahres“: Der Preis „Bayerns Best 50“ zeichnet nicht nur Unternehmen mit besonders dynamischem Wachstum aus. Er steht für die Anerkennung mittelständischen Unternehmertums und trägt so dazu bei, unternehmerisches Denken und Mut zur Existenzgründung in Bayern zu fördern. Der Preis für die „Bayerische Unternehmerin des Jahres“ soll für eine stärkere Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen werben. Auch in diesem Jahr haben bayerische Unternehmen die Möglichkeit, sich initiativ zu bewerben. Die Bewerbungs-Webseite www.bb50.de wird am Montag, den 3. Februar 2020 freigeschaltet. Dort finden die Unternehmen detaillierte Informationen zum Wettbewerb und zur Auswahlkriterien, die erfüllt sein müssen, um an „Bayerns Best 50“ teilnehmen zu können.

-am-

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Mit der Kurtaxe

den Nahverkehr fördern?

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Region Bayern – Wollen Gemeinden ihren Kurgästen einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr zu den Kur- und Erholungseinrichtungen bieten, dürfen sie das bislang nicht aus dem Kurbeitrag finanzieren. Das soll sich jetzt ändern: Die Landtagsfraktionen von CSU und Freien Wählern haben einen Gesetzentwurf ins Landtagsplenum eingebracht, der eine größere Freiheit bei der Verwendung der Kurtaxe ermöglichen soll.

Bislang können die Einnahmen aus der Kurtaxe nur für Kur- oder Erholungseinrichtungen sowie -veranstaltungen der jeweiligen Gemeinde verwendet werden – nicht aber für den überörtlichen Nahverkehr, der naturgemäß über die Gemeindegrenze hinausgeht. Ein durch die Kurtaxe subventionierter ÖPNV könne den Individualverkehr zurückdrängen und damit den Aufenthalts- und Erholungswert in touristischenRegionen deutlich erhöhen. Voraussetzung dafür sei ein optimiertes ÖPNV-Angebot mit hinreichender Bedienungshäufigkeit und attraktiver Tarifgestaltung. Davon könnten nicht nur Gäste, sondern indirekt auch Anwohner erheblich profitieren. Der Ausbau des ÖPNV diene allerdings nicht nur der Tourismusförderung. Vielmehr sei er eine Stärkung des Nahverkehrs.

-am-

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Bootsfahrverordnung

für mehr Sicherheit auf der Isar

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Region München – Künftig ist klar festgelegt, welche Regeln beim Befahren der Isar im Landkreis München beachtet werden müssen. Die „Verordnung zur Regelung des Gemeingebrauchs auf der Isar im Landkreis München“, die am Samstag, den 25. Januar 2020, in Kraft getreten ist, soll für mehr Sicherheit sorgen. Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren zu Unfällen auf der Isar. Häufig mussten Feuerwehren und Rettungsdienste in Not geratene Bootsfahrer aus der Isar retten. Damit die Bürgerinnen und Bürger besser geschützt sind und weniger Unfälle passieren, wurden verschiedene Regelungen erarbeitet, welche unter anderem die Themen Alkoholkonsum und Ausrüstung behandeln.

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Vorgaben zu Fahrzeugen, Ausrüstung und Fahrtüchtigkeit
In der Verordnung ist unter anderem geregelt, dass die Isar im Landkreis München künftig nur noch mit Kanus, Schlauchbooten und Stand-up-Paddling-Boards befahren werden darf. Zu den einzelnen Fahrzeugarten gibt es jeweils spezifische Regelungen. So müssen Schlauchboote beispielsweise einer vorgegebenen DIN-Norm entsprechen. Künftig ist es nicht mehr erlaubt, Beiboote anzuhängen sowie Fahrzeuge zusammenzubinden. Um die Fahrtüchtigkeit sicherzustellen, gilt künftig eine Obergrenze von maximal 0,5 Promille Alkohol im Blut. Kinder bis acht Jahre und Nichtschwimmer müssen Rettungswesten mit CE-Kennzeichen tragen. Der Sicherheit wegen dürfen künftig keine Glasflaschen mehr mitgeführt werden. Zudem ist es nicht mehr erlaubt, während des Bootfahrens Tonwiedergabegeräte zu verwenden.

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-lam- Bilder: Lukas Barth-Tuttas, am

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Schüleraustausch:
Rund 100 internationale Jugendliche kommen im Februar nach Deutschland
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Region Altötting – Einer internationalen Schülerin oder einem Schüler ein zweites Zuhause auf Zeit bieten und dabei selbst eine neue Kultur entdecken – das ist gelebte Weltoffenheit und Gastfreundschaft. Die Familien im Landkreis Altötting haben ab Februar 2020 genau diese Chance: Sie können durch die Aufnahme internationaler Gastschülerinnen und Gastschüler ihr eigenes Familienleben bereichern und die Vorfreude von jungen Menschen weltweit auf ihr Austauschjahr erhöhen.
Im Februar reisen knapp 100 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt mit der gemeinnützigen und von Ehrenamtlichen getragenen Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Darunter auch Gastschülerin Maria Luisa (18) aus Costa Rica. Die Schülerin ist eine begeisterte Tänzerin und möchte später Architektin werden. Maria Luisa möchte ebenso wie die anderen Jugendlichen für ein ganzes oder aber auch nur ein halbes Schuljahr Deutschland und seine vielfältige Kultur kennenlernen, ihre Sprachkenntnisse verbessern und Teil ihrer Gastfamilie werden.
Gastfamilien sind so vielfältig wie die Welt: Ein Gastkind aufnehmen können Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare, Senioren und Alleinstehende. Ein freies Bett, Neugierde auf andere Kulturen und Gastfreundschaft genügen. Die AFS-Geschäftsstelle und auch ein aktives Netzwerk ehrenamtlich Engagierter vor Ort bereiten alle Beteiligten auf den Austausch vor und begleiten während des Aufenthaltes des internationalen Besuchs. Interessierte, die ein Gastkind ab Februar aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS – unter der Telefonnummer 040 – 39 92 22 90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de wenden. Weitere Informationen: www.afs.de/gastfamilie
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„Schweigen ändert nichts!“
Konzertlesung zum Thema Essstörung und Mobbing
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Region Berchtesgadener Land – Unlängst erfolgte die Konzertlesung „Das Mädchen aus der ersten Reihe“, um Jugendliche mit den Themen Essstörungen und Mobbing vertraut zu machen. Die rund 150 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zeigten sich nach dieser musikali- schen Lesung aus dem Roman „Das Mädchen aus der ersten Reihe“ größtenteils tief beeindruckt, da die Veranstaltung nicht irgendeine Konzertlesung mit musikalischem Beistand war. Vielmehr hatten die Jugendlichen das Gefühl, dass Jana Krämer sie an einem Teil ihres Lebens intensiv teilnehmen ließ. Wenn man Jana Crämer auf der Bühne sitzen sah, war es auf den ersten Blick auch kaum zu glauben, dass sie einmal 180 Kilo gewogen hat – die Folge einer Essstörung, unter der die junge Frau seit ihrer Jugend leidet. Jana Crämer ist nicht die einzige Person, die von einer Essstörung betroffen ist. Sie ist aber eine mutige und bewundernswerte junge Frau, die im Rahmen einer Konzertlesung für Schulklassen zusammen mit ihrem besten Freund schonungslos und ehrlich von ihrer Krankheit „Binge Eating“ berichtete.
„Binge Eating“ bedeutet ein gestörtes Essverhalten, bei dem es zu immer wiederkehrenden Heißhungeranfällen kommt, die eng an die Gefühlswelt der betroffenen Personen gekoppelt sind. Die Betroffenen leiden meist nicht nur unter ihrem enormen Übergewicht, sondern auch unter Ablehnung, Ausgrenzung oder gar Mobbing. Die Motivation von Jana Krämer ist es, anderen durch ihre Geschichte zu helfen und ihnen Mut zu machen – und das geht nur, wenn das Schweigen gebrochen wird. Sie selbst hat ihr Gewicht inzwischen halbiert und zeigte während der Lesung auf, was ihr auf Ihrem Weg geholfen hat. Und das war keine Diät, sondern enge Freundschaft, Verständnis, bedingungslose Annahme und Musik.
-labgl- Bild: labgl
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Realisierungswettbewerb
für das Karlsfelder Gymnasium abgeschlossen
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Region Dachau – In Karlsfeld errichtet der Landkreis Dachau in Kooperation mit der Landeshauptstadt München ein neues, fünfzügiges Gymnasium mit vier Sporthalleneinheiten sowie Freisportflächen. Den Rahmen bildet der vor einem Jahr beschlossene Bebauungsplan der Gemeinde Karlsfeld. In einem EU-weiten Wettbewerbsverfahren beteiligten sich 23 Fachbüros und erarbeiteten individuelle Realisierungsvorschläge für diese ambitionierte Aufgabe.
In einer ersten Bewertungsrunde kristallisierten sich vier besonders gelungene Entwürfe heraus. In der entscheidenden Preisgerichtssitzung wurden diese vier Entwürfe nochmals intensiv begutachtet und kritisch hinterfragt. Sieger des Wetterwerbs ist der gemeinsame Entwurf des Münchner Büros Fritsch & Tschaidse, welches u.a. auch schon das neue Gymnasium in Dießen am Ammersee entworfen und gebaut hat – und dem Landschaftsarchitekturbüro Hackl & Hofmann aus Eichstätt. Die besondere Stärke des Entwurfs lag in der äußerst kreativen und ansprechenden Umsetzung des sog. Lernhauskonzepts. Die weiteren Preisträger sind die Büros bof Architekten und Bruun aus Hamburg, Hascher Jehle Design und POLA aus Berlin und Heinle, Wischer und Partner mit UKL Landschaftsarchitekten aus Berlin und Dresden.
Landrat Stefan Löwl zeigte sich mit dem Ergebnis äußerst zufrieden: „Dem Preisgericht aus Architekten, Fachplanern, Schulexperten und Vertreten der beteiligten Kommunen ist es in intensiven Diskussionen gelungen, aus der Vielzahl der unterschiedlichen Entwürfe die besten Konzepte herauszuarbeiten und zu bewerten. Ich freue mich, wenn dieses vom Landkreis so lange ersehnte Gymnasium nun zeitnah gebaut und bezogen werden kann“. „Dem Preisträger ist eine äußerst kreative und pädagogisch wertvolle Planung gelungen, die zeitgemäßen Unterricht und neue Lernformen ermöglicht“, ergänzt Stadtdirektor Peter Scheifele vom Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München. Bürgermeister Stefan Kolbe ist mit dem Ergebnis ebenfalls zufrieden: „Der Entwurf reduziert durch die Terrassierung des Baukörpers die Längenwirkung des Schulbaukörpers gegenüber der Nachbarschaft im Norden.“
-ladah- Bild: ladah
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134 neue Bundesbürger
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Region Lindau / Bodensee – Kürzlich fand  die offizielle Einbürgerungsfeier des Landkreises statt. Landrat Elmar Stegmann hat bei diesem Empfang Menschen willkommen geheißen, welche die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben. Im Jahr 2019 waren dies 134 Personen aus 45 verschiedenen Nationen. „Eine neue Staatsbürgerschaft anzunehmen, ist ein sehr wichtiger und vor allem sehr persönlicher Schritt, eine Entscheidung fürs Leben. Eine Einbürgerung zeigt den Willen, die eigene Zukunft in dem Land zu gestalten, in dem man zukünftig leben will. Er ist auch Ausdruck der Zuversicht, in diesem Land eine gute Zukunft zu finden“, betonte Landrat Elmar Stegmann. Er ermutigte gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Integrationsbeirats, Paolo Mura, die Menschen, sich im politischen und gesellschaftlichen Leben zu engagieren. „Ehrenamtliches Engagement bietet eine große Chance sich noch besser zu integrieren und sein Leben aktiv zu gestalten“, so Mura.
2019 wurden 58 Männer und 76 Frauen eingebürgert; 16 Personen haben eine rumänische Herkunft, 15 eine türkische, elf eine italienische und sieben eine indische; die restlichen kommen aus weiteren 41 verschiedenen Ländern, darunter sind viele europäische Staaten, aber beispielsweise auch Brasilien, Südafrika, Weißrussland und Kenia.
Hintergrundinformation:
Ein Ausländer, der in Deutschland lebt, hat unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch, eingebürgert zu werden. Kriterien für die Einbürgerung sind unter anderem ein mindestens achtjähriger rechtmäßiger und gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland, ausreichende Kenntnisse in der deutschen Sprache, die selbständige Sicherung des Lebensunterhalts, keine größeren Verurteilungen und in der Regel ein bestandener Einbürgerungstest – falls nicht eine deutsche Schule besucht wurde.
-lali- Bild: lali
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„Herzbeauftragte“ für Pflegeberufe
Kampagne soll zur Arbeit in der Pflege motivieren

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Region Augsburg – Über die Arbeit im Bereich der Pflege kursieren viele Vorurteile: Ungünstige Arbeitszeiten, geringes Einkommen, niedriges Ansehen in der Gesellschaft. Immer weniger Menschen entscheiden sich für einen Beruf in der Pflege. Dabei leisten Pflegekräfte unverzichtbare Arbeit und alle, die sie benötigen, sind froh, dass es engagierte Pflegekräfte gibt. Aus Sicht der Patienten, der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen sind Pflegekräfte weit mehr als „nur Pflegekräfte“. Sie sind Freunde und Alltagsstützen, Gesprächspartner, Trostspender und Vertrauenspersonen – ohne sie wäre die Gesellschaft sehr viel ärmer. Daher werden ab sofort „Herzbeauftragte“ gesucht!

„Herzbeauftragte“ ist eine Kampagne des Landkreises Augsburg. Unter dem Motto „Mensch sein hilft Menschen“ soll Begeisterung für den Pflegeberuf geweckt werden. Neben verschiedenen Postern und Anzeigenmotiven sind zu diesem Zweck vier Videoclips entstanden, die den Alltag von Senioren aus der Region mit ihren Pflegekräften zeigen. Statt auf Schauspieler setzt die Kampagne auf Authentizität: „Wir möchten den Menschen vermitteln, dass die Arbeit in der Pflege nicht nur für die Patienten wertvoll ist, sondern auch beruflich erfüllend sein kann“, erklärte Regina Mayer vom Fachbereich Soziales Betreuungswesen und Seniorenfragen. Das Material wird allen Trägern im Landkreis für die Öffentlichkeitsarbeit und Ausbildungswerbung zur Verfügung gestellt. Auch einige Organisationen und Unternehmen sowie der Bezirk Schwaben tragen die Kampagne mit.

Auf der eigens eingerichteten Internetseite www.landkreis-augsburg.de/herzbeauftragte sind zahlreiche Informationen über die neue generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann gesammelt. Hier erfahren Interessierte alles über Ausbildungsablauf und -inhalt, wo die Ausbildung absolviert werden kann und welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt. Ob mit kranken, jungen oder alten Menschen – jeder entscheidet selbst, mit wem er arbeiten möchte. Mit einem Beruf in der Pflege stehen im Übrigen nicht nur Berufsanfängern viele Wege offen. Denn auch für Quereinsteiger bietet die Branche zahlreiche Optionen.

-laa- Bild: laa

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Bewerberinnen

für das Amt der „Bayerischen Bierkönigin 2020/2021“

werden gesucht

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Region Bayern –  In ganz Bayern sucht der Bayerische Brauerbund e.V. Bewerberinnen für das Amt der Bayerischen Bierkönigin 2020/ 2021, die das Bayerische Bier und die bayerische Bierkultur im In- und Ausland vertreten wird. Interessentinnen für die Nachfolge von Veronika Ettstaller, deren Amtszeit im Mai dieses Jahres endet, können sich beim Bayerischen Brauerbund e.V. in München bewerben, sofern sie in Bayern geboren und aufgewachsen und am 14. Mai 2020 mindestens 21 Jahre alt sind. Weitere Voraussetzungen für die Bewerbung sind die Begeisterung für das hochwertige und vielseitige Lieblingsgetränk der Bayern sowie Kontakt- und Kommunikationsfreude. Englische Sprachkenntnisse, aber auch der versierte Umgang mit sozialen Netzwerken sind für die Erfüllung der Aufgaben während der einjährigen Amtszeit von Vorteil. Natürlich sollte für die Wahrnehmung der Termine zeitliche Flexibilität gegeben sein.

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Für die amtierende Bierkönigin 2019/2020, Veronika Ettstaller, wird eine Nachfolgerin für die Amtszeit 2020/2021 gesucht

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Unter allen Bewerbungen, die bis zum 12. Februar 2020 beim Bayerischen Brauerbund eingehen, werden 24 Kandidatinnen nach einer internen Vorauswahl zum Casting am 04. März nach München ins GOP Varieté-Theater eingeladen. Am Ende des Castings stehen sieben Finalistinnen, die am Festabend zur Wahl der Bayerischen Bierkönigin am 14. Mai 2020 im Löwenbräukeller in München das Finale um die Krone bestreiten. Zuvor werden die Damen auf der Studienfahrt ins Bayerische Brauereimuseum, Kulmbach, vom Bayerischen Brauerbund geschult und auf die Amtszeit vorbereitet. Zudem erhalten die Finalistinnen ein professionelles Medientraining.

Auf die zukünftige Bayerische Bierkönigin warten wertvolle Preise – wie ein Beetle Cabrio als Dienstfahrzeug, ein Designer-Dirndl, ein Dienst-Smartphone mit Flatrate, schöne Delegationsreisen und eine unvergessliche Amtszeit als Repräsentantin der einzigartigen bayerischen Bierkultur. Weitere Informationen, alle Preise, die Partner der Wahl zur Bayerischen Bierkönigin 2020/ 2021 sowie das Bewerbungsformular sind unter www.bayerische-bierkönigin.de ersichtlich.

-am- Bild: am

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Realschulen in Lindau

künftig für Jungen und Mädchen

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Lindau / Bodensee – Historisch gewachsen gibt es in Lindau zwei Realschulen, die Schülerinnen und Schüler werden dort getrennt nach Geschlechtern unterrichtet. Dies wird sich zum neuen Schuljahr 2020 / 2021 ändern: Ab dann können die Kinder und ihre Eltern frei entscheiden, in welche der beiden Realschulen sie gehen möchten. Die gegenseitige Öffnung greift für Schülerinnen und Schüler, die dann neu in die Jahrgangsstufe 5 kommen. Landrat Elmar Stegmann freut sich über diese Entwicklung: „Das Angebot wird sich für die Schülerinnen und Schüler dadurch erweitern, da insgesamt eine größere Auswahl an Wahlfächern angeboten wird. Außerdem ist ein nach Geschlechtern getrennter Unterricht nicht mehr zeitgemäß.“

Der Landkreis ist Sachaufwandsträger der Realschule im Dreiländereck und damit zuständig für das Gebäude und die Ausstattung. Er investiert laufend in ein modernes Lehr- und Lernumfeld. Zuletzt wurden alle Lindauer Schulen in der Trägerschaft des Landkreises für 124.000 Euro an das Glasfasernetz angeschlossen. Außerdem haben im Rahmen des „digitalen Klassenzimmers“ alle Landkreisschulen für insgesamt knapp 400.000 Euro eine moderne EDV-Ausstattung mit Notebooks, Beamern und Dokumentenkameras erhalten. Für den Betrieb der Maria-Ward-Schule gewährt der Landkreis schon seit mehr als 40 Jahren einen jährlichen Zuschuss für nicht gedeckte, laufende Schulbetriebskosten.

Zur Historie:
Die Maria-Ward Realschule besteht in Lindau seit etwa 160 Jahren als private Einrichtung – direkt auf der Lindauer Insel. Ursprünglich haben diese die Maria-Ward-Schwestern betrieben, später dann das Schulwerk der Diözese Augsburg. Die staatliche Mittelschule für Knaben – die heutige Realschule im Dreiländereck – wurde im Schuljahr 1955 / 1956 vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus errichtet. Von der Insel zog die Knabenrealschule im Jahr 2008 aufs Festland in den Neubau in die Reutiner Straße um.

-lali- Bild: lali

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Bezahlbarer Wohnraum:

Mehr Geld durch Wohngeldreform
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Region Bayern – Zum Jahresanfang ist das neue Wohngeldgesetz in Kraft getreten. Mit der Reform wurden die Reichweite und das Leistungsniveau des Wohngelds angehoben. Außerdem beinhaltet der Gesetzentwurf – historisch erstmalig – eine Dynamisierung des Wohngelds, die ab 2022 greift. In vielen Fällen wird sich durch die Reform das monatliche Wohngeld erhöhen. Wohngeldhaushalte, denen Wohngeld bis ins Jahr 2020 hinein bewilligt wurde, müssen nichts veranlassen. Zu Beginn des Jahres 2020 wird von Amts wegen neu über den im Jahr 2020 liegenden Zeitraum entschieden und es ergeht hierzu ein Bescheid.

Im Einzelnen sieht die Reform u.a. folgende Regelungen vor:
Die Anpassung des Wohngelds an die allgemeine Entwicklung von Mieten und der nominalen Einkommen in Höhe der Inflation: Für einen Zwei-Personen-Haushalt, der bereits vor der Reform Wohngeld erhalten hat, wird das Wohngeld von prognostizierten 145.- Euro monatlich um ca. 30 Prozent auf 190 Euro monatlich steigen.

Erhöhung der Reichweite des Wohngeldes: Mit der Wohngeldreform steigt die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von im Jahr 2020 erwarteten 480.000 Haushalten auf ca. 660.000 Haushalte. Darunter sind auch 25.000 Haushalte, die mit dem erhöhten Wohngeld nicht länger auf Leistungen aus den Grundsicherungssystemen – wie Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe – angewiesen sind. Außerdem werden die Arbeitsanreize verbessert, da zukünftig zusätzliches Einkommen das Wohngeld nur in geringerem Maß reduziert. Die regional gestaffelte Anhebung der Höchstbeträge erfolgt, bis zu denen die Miete bzw. Belastung (bei Wohnungseigentümern) berücksichtigt wird.

Was ist Wohngeld?
Wohngeld ist ein Zuschuss zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens. Die Sozialleistung wird grundsätzlich nur auf Antrag gewährt. Beim Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen besteht ein Rechtsanspruch auf das Wohngeld.
Unterschied Mietzuschuss/Lastenzuschuss
Wohngeld in Form eines Mietzuschusses gibt es für Mieterinnen und Mieter von selbst genutztem Wohnraum. Für eine Zweitwohnung kann jedoch kein Wohngeld beantragt werden. Einen Lastenzuschuss können Eigentümerinnen und Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum beantragen.
Voraussetzungen
Ob und in welcher Höhe jemandem Wohngeld zusteht, hängt von der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, dem Gesamteinkommen und der Höhe der berücksichtigenden Miete bzw. Belastung für den Wohnraum ab. Nicht wohngeldberechtigt sind Personen, die eine staatliche Sozialleistung beziehen, die auch die Kosten der Unterkunft enthält. Das sind insbesondere Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung, Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und Hilfe zum Lebensunterhalt. Ebenfalls nicht wohngeldberechtigt sind Personen, die sich in Ausbildung befinden, alleine leben und dem Grunde nach einen Anspruch auf Ausbildungsförderungen haben.
Beantragung
Wohngeldanträge gibt es bei den jeweiligen Gemeindeverwaltungen, beim Landratsamt und im Internet unter https://www.stmb.bayern.de/wohnen/wohngeld/index.php

-am-

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Hebammen

erhalten Förderbescheide

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Die Förderbescheide – im Rahmen der Zuweisungen des Freistaats Bayern – für Hebammen, die im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in der Wochenbettbetreuung tätig sind, wurden versendet. Insgesamt erhalten 13 Hebammen eine Zuschusszusage für 2019. Damit unterstützen der Freistaat Bayern und der Landkreis die geburtshilfliche Versorgung. Den Zuschuss erhält jede Hebamme, die im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen pro Kalenderjahr mindestens 15 Mütter im Wochenbett – mit jeweils mindestens drei Hausbesuchen – betreut haben. Hebammen, die mindestens 25 Mütter betreut haben, werden mit einem höheren Betrag unterstützt. Die Höhe des Förderbetrages, inklusive des zehnprozentigen Anteils des Landkreises, beträgt für drei Hebammen jeweils 1.100 und für zehn Hebammen jeweils 2.207,70 Euro. Insgesamt wurden 25.377 Euro ausbezahlt.

Vor drei Jahren musste die stationäre Geburtshilfestation an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz wegen fehlender ärztlicher Geburtshelferinnen und Geburtshelfer geschlossen werden. In diesem Zusammenhang bestand und besteht die Befürchtung, dass sich insbesondere Hebammen, die bislang im Einzugsbereich der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz ihre Dienstleistungen erbracht haben, räumlich anderweitig orientieren und damit für die werdenden Mütter im Landkreis nicht mehr zur Verfügung stehen. Deisbezüglich hat der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mehrere Maßnahmen zur Stärkung und Sicherung der Hebammenversorgung in der Geburtshilfe und der Wochenbettbetreuung auf den Weg gebracht. Unter anderem kommen die vom Freistaat Bayern gewährten Zuweisungen in voller Höhe den im Landkreis in der Wochenbettbetreuung tätigen Hebammen zugute.

-latöl-

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Elterncafé

startet mit buntem Programm

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Region Unterallgäu – Welche finanziellen Hilfen erhalten Eltern; wie senkt man Fieber; wie bleiben Kinderzähne gesund und wie helfen Rituale im Familienalltag? All das erfahren Schwangere, Väter und Mütter im Elterncafé in Mindelheim. Die Einrichtung startet mit einem bunten Programm ins neue Jahr. Alle zwei Wochen steht ein anderes Thema auf dem Programm. Das Treffen für Schwangere und Eltern mit Kindern bis drei Jahren findet in ungeraden Kalenderwochen immer dienstags von 10:00 bis 11:30 Uhr statt. Auch ältere Geschwisterkinder sind willkommen. Die Besucher erhalten bei dem zwanglosen Zusammensein viele Informationen und können sich austauschen. Weitere Infos: www.unterallgaeu.de/koki

-laua- Bild: laua

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Liebe zur Tourismusregion geht durch den Magen

Tölzer Land mit der Klosterbrauerei Reutberg und den Nachbarn vom Tegernsee und Pfaffenwinkel auf der Grünen Woche

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Region Bayern – Es ist eine seit Jahren bewährte Partnerschaft: Tölzer Land Tourismus, die Klosterbrauerei Reutberg sowie der Thomahof in Brandl präsentieren sich Hand in Hand auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. WirtschaftsForum Oberland sowie die Europäischen Metropolregion München waren wieder als langjährig bewährte Partner mit an Bord. Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber sowie Landrat Josef Niedermaier statteten dem Gemeinschaftsstand einen Besuch ab.

Genuss ist das zentrale Element für den Besucher der Internationale Grünen Woche, aber auch für die Oberland-Region. Deshalb zeigten Tölzer Land Tourismus mit den Partnern aus dem Pfaffenwinkel und der Alpenregion Tegernsee-Schliersee, was die Region zu bieten hat: Reutberger Bier sowie Kräuterschinken vom Thomahof in Brandl aus dem Tölzer Land, Milchprodukte von der Naturkäserei Tegernseer Land sowie weitere kleinere Erzeuger präsentierten ihre Produkte am Stand. Von deren Qualität überzeugte sich auch Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Die Grüne Woche in Berlin ist als weltweit führende Kulinarik-Messe nicht nur des Berliner Publikums wegen, sondern auch aufgrund der vielen internationalen Besucher für Region vom Schliersee über das Tölzer Land bis zum Pfaffenwinkel besonders wichtig.

-latöl- Bild: latöl

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Traumberuf

Skilehrer

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Wer träumt nicht davon, sein Geld in den Bergen zu verdienen? Mit einer Ausbildung beim Deutschen Skiverband (DSV) und seinen Landesskiverbänden wartet ein attraktives Tätigkeitsfeld auf alle Ski- und Schneebegeisterte – ob als Übungsleiter in den Vereinen des DSV, als Lehrkraft an einer der etwa 400 DSV-Skischulen oder als Top-Ausbilder in den DSV-Bundeslehrteams.

Verschiedene Ausbildungsstufen
Zu Beginn stehen die ersten Ausbildungsstufen auf dem Programm: Grundstufe (Trainer-C Breitensport) und Instructor (Trainer-B Breitensport). Mit den Prüfungen in der Tasche steht der Ausbildung zum Skilehrer, Snowboardlehrer oder Skitourenführer über den DSV nichts mehr im Weg. In der Saison 2018/2019 haben rund 90 Teilnehmer in den Disziplinen Ski Alpin, Skitour, Skilanglauf/Nordic, Snowboard und Telemark die Prüfung zur höchsten Ausbildungsstufe erfolgreich abgeschlossen und sind fortan kompetente Ansprechpartner und Ratgeber in ihren Skischulen und Vereinen und bereiten Lehrkräfte vereinsintern auf den Einsatz im Schnee vor.

Weiterbildung von Skilehrern
Darüber hinaus können die Ski- und -Snowboardlehrer den Weg zum Landesausbilder gehen und in dieser Funktion die Kollegen innerhalb des jeweiligen Landesskiverbandes aus-, fort- und weiterbilden. Wer sein Wissen auch über die Grenzen der Landesskiverbände hinaus weitergeben möchte, hat die Möglichkeit, sich für die Aufnahme in eines der fünf DSV-Bundeslehrteams, den „Nationalmannschaften der Skilehrer“, zu qualifizieren. Als höchste Ausbildungsinstanz im Deutschen Skiverband konzipieren die Bundeslehrteams die Ausbildungsangebote der DSV-Ski- und -Snowboardlehrerschule in den Disziplinen Ski Alpin, Skitour, Skilanglauf/Nordic, Snowboardund Telemark und sorgen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Landeslehrteams. Weitere Infos: www.deutscherskiverband.de/ausbildung

-am- Bild: Michael Mayer

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Wirtschaftsranking

aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland

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Region Bayern – Der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm belegte im aktuellen „Focus-Money-Wirtschaftsranking“ aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland den 1. Platz! Traunstein belegte beispielsweise den 10. Platz und der Landkreis Neu-Ulm erreichte Platz 26.

Das Wirtschaftsranking vergleicht die Wirtschaftskraft der Landkreise und kreisfreien Städte anhand folgender Kriterien: Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt, bezogen auf alle Erwerbspersonen; Wachstum des Bruttoinlandsprodukts zum Vorjahr; Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem; Verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner; Veränderung der Erwerbstätigenzahl zum Vorjahr; Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigtem im verarbeitenden Gewerbe und Veränderung der Bevölkerungszahl zum Vorjahr.

In der deutschlandweiten Studie war untersucht worden, wie gut die Menschen in den 401 einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städte jeweils am gesellschaftlichen Leben teilhaben haben können. Weitere Informationen: https://www.focus.de/immobilien/grosses-landkreis-ranking-2019-das-sind-die-erfolgreichsten-regionen-deutschlands_id_11505140.html

-lanu/lats-

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IPC-Weltcup
1.- 9. Februar
in Bayerwalddorf Finsterau

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Region Freyung-Grafenau – Die Vorbereitungen für den IPC-Weltcup der nordischen Skisportler mit Behinderung sind abgeschlossen. Jetzt fehlt nur noch der Schnee. In dem 1000 Meter hoch gelegenen Bayerwalddorf Finsterau ist zwar Langlauf möglich und die Strecken sind präpariert, für einen Wettkampf reicht es jedoch nicht. „Wenigstens zehn Zentimeter Naturschnee brauchen wir noch, dann kann unser Streckenteam mit Hilfe von Kunstschnee optimale Bedingungen auf den Strecken schaffen“, sehnt Wettkampfleiter Karl Eder weitere „weiße“ Niederschläge herbei.

Der SV Finsterau ist routiniert, wenn es um die Ausrichtung von internationalen Wettkämpfen geht. Das hat der Verein bei Weltcups und der Weltmeisterschaft der Paraski-Sportler bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dem Zufall hat das Organisationskomitee aber nichts überlassen. Unter der Leitung von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und seinen Stellvertretern, Landrat Sebastian Gruber und MdL Max Gibis, wurde jedes kleinste Detail geplant. Die Vorbereitungen, von der Eröffnungsfeier bis hin zu den Siegerehrungen, von der Unterbringung bis hin zur Verpflegung der Sportler mit Handicap sind unter Dach und Fach. Die Meldungen für den Weltcup im Langlauf und Biathlon liegen ebenfalls vor. 19 Nationen haben sich für den Wettkampf gemeldet. 161 Athleten gehen an den Start, 44 Guides, Begleitläufer, werden die sehbehinderten Teilnehmer auf der Loipe unterstützen und 109 Betreuer sind an den Wettkampftagen vor Ort. Die größte Abordnung entsendet Russland mit allein 59 Teilnehmern. Sehr gut vertreten sind auch China, Ukraine, Norwegen und die USA. „Die Russen sind auch leistungsmäßig die stärkste Nation“, so Karl Eder. Die deutsche Delegation ist mit insgesamt 14 Athleten vertreten, darunter die sehbehinderte Biathlon-Weltmeisterin Clara Klug aus München und der Neureichenauer Lokalmatador Max Weidner, der in dieser Saison sein Debüt im IPC-Weltcup gibt.

Der Auftakt des IPC-Weltcups findet Freitag, 31. Januar, 18:00 Uhr, mit einer großen Eröffnungsfeier im Finsterauer Stadion statt. Die ehemalige Weltklasseathletin und mehrfache Paralympic-Goldmedaillengewinnerin und Weltmeisterin Verena Bentele, heute Präsidentin des VdK Deutschland, wird als Schirmherrin die Veranstaltung offiziell eröffnen. Bereits am Samstag, 1. Februar, 10:00 Uhr, werden die Wettkämpfe mit dem Biathlon-Sprint über 7,5 km gestartet. Weitere Infos: www.weltcup-finsterau.com

-lafrg- Bild: lafrg

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Optimierung

der Werdenfelsbahn

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Region Garmisch-Partenkirchen – Im Zusammenhang mit der anstehenden Neuausschreibung der Verkehrsleistung machen sich der Verkehrsverbund Tirol (VVT) und die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) Gedanken für eine Weiterentwicklung der Werdenfelsbahn. VVT und BEG werden einen Gutachter beauftragen, welcher Fahrpläne für eine Neuausschreibung erstellt. Sobald diese Fahrplanentwürfe vorliegen, wird aus dieser Basis die regelmäßige Bedienung des Haltepunkts Kainzenbad/Klinikum erneut geprüft. Anfang 2021 sollen dann belastbare Ergebnisse vorliegen.

Für eine kurzfristige Verbesserung der Verkehrserschließung könnte auch eine Optimierung der Buslinien (RVO, Gemeindewerke) Abhilfe schaffen. Die Kernzeiten der Schicht- und Dienstpläne von 1500 Angestellten im Klinikum sollten ebenfalls berücksichtigt werden. „Es wäre ein Meilenstein, wenn ein zusätzlicher Halt am Kainzenbad/Klinikum Garmisch-Partenkirchen permanent bedient werden könnte. Die dortige Parksituation könnte im wesentlichen für Anwohner, Angestellte und Besucher verbessert werden“, betonte Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Bayerischen Landtag.

-am-

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Neujahrsempfang

für Kaminkehrer

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Region Mühldorf am Inn – Jede Menge Glück und Gesundheit für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises wünschte die glücksbringende Zunft der Kaminkehrer beim traditionellen Neujahrsempfang. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Sprecher der Kaminkehrer Anton Wendl an Landrat Georg Huber eine Spende in Höhe von 1.400,- Euro für die Stiftung „Mehr Licht für Kinder“. Landrat Huber bedankte sich bei den Kaminkehrern für diese großzügige Spende sowie für Ihr Kommen: „Ich glaube an die Kraft der Kaminkehrer und wünsche mir für das Jahr 2020 für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis viel Glück und vor allen Dingen Gesundheit.“ Wendl überreichte Landrat Huber auch einen Rauchmelder und betonte, wie sich durch den konsequenten Einsatz die Anzahl der Brandopfer deutlich reduzieren lasse.

-lamue- Bild: Kopf

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Oberschwäbische Barockstraße
 führt ab 2020 auch durch den Landkreis Neu-Ulm

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Klosterkirche in Roggenburg

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Region Neu-Ulm – Seit Jahresbeginn führt die Oberschwäbische Barockstraße, eine der ältesten Kultur- und Ferienstraßen Deutschlands, durch den Landkreis Neu-Ulm. „Mit dem Kloster Roggenburg, der Schlosskapelle Illertissen und der Wallfahrtskirche Witzighausen haben wir drei einzigartige Barock-Erlebnisstationen, die wir gemeinsam mit der Oberschwaben Tourismus GmbH (OTG) prominent vermarkten können“, so Landrat Thorsten Freudenberger. Insgesamt gibt es vier Routen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, die den Weg zu den eindrucksvollsten barocken Bauwerken von der Donau bis zum Bodensee weisen. Die sogenannte Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße wurde nun um 55 Kilometer verlängert und geht, ausgehend vom Kloster Wiblingen, über Witzighausen, Roggenburg und Illertissen bis hin zur Kartause Buxheim. „Das ist eine großartige Chance für den Landkreis Neu-Ulm, sich gerade im Bereich des Kulturtourismus weiter zu etablieren“, betont Freudenberger. Die Initiative zur Erweiterung der Ostroute ging vom Kloster Roggenburg aus, das seit einigen Jahren schon als Kooperationspartner mit der OTG zusammenarbeitet. Die neue Broschüre zur Oberschwäbischen Barockstraße mit der Erweiterung der Ostroute erscheint im März zur Internationalen Tourismus Börse 2020 in Berlin.

Als architektonisch bedeutsamste Barockkirche im Landkreis gilt die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Witzighausen. Sie wurde im Auftrag der Fugger zwischen 1730 und 1740 erbaut. Im Inneren der äußerlich eher schlichten Kirche bilden meisterhafte Fresken und Stuckarbeiten ein prachtvolles Ensemble. Ein besonderes Kleinod ist die Schlosskapelle lllertissen, die 1751 im Rokoko-Stil modernisiert worden war. Die barocke Ausstattung zeugt von hoher künstlerischer Qualität und ist aus einem Guss. Über der Empore hat sich der Freskant Franz Martin Kuen mit seinem Auftraggeber Baron Johann Joseph der Jünger Vöhlin selbstbewusst abgebildet.

Ein touristischer Schwerpunkt im Landkreis Neu-Ulm ist die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Roggenburg, die eine der imposantesten Orgeln Süddeutschlands beherbergt. Sie wurde in der Blütezeit des Prämonstratenser-Ordens von 1752 bis 1758 errichtet. Einzigartig sind die Stukkaturen von Wessobrunner Meistern sowie Fresken und Altarbilder des Weißenhorner Barockmalers Franz Martin Kuen.

Auch in diesem Jahr präsentierte sich der Landkreis Neu-Ulm mit dem Kloster Roggenburg wieder mit einem gemeinsamen Stand auf der Stuttgarter Urlaubsmesse CMT. Mit mehr als 2100 Ausstellern ist sie die weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit. Weitere Informationen: www.oberschwaben-tourismus.de

-lanu- Bild: Michael Hammer

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Spende für

„Haus der kleinen Forscher“

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Region Pfaffenhofen an der Ilm – Das Haus der kleinen Forscher ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Bildungsinitiative mit deutschlandweit ca. 240 Netzwerken. Der Landkreis Pfaffenhofen ist seit dem Jahr 2010 eines dieser Netzwerke. „Ziel des Netzwerkes ist es, MINT-Themen, d.h. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in den Kindertageseinrichtungen stärker zu verankern. Auf spielerische Art und Weise würden Mädchen und Jungen Phänomene ihrer Alltagswelt kennen und verstehen lernen. „Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinsame Forschen und Experimentieren mit Spaß am Tun“, so Eveline Zartner, Netzwerkkoordinatorin im Landkreis Pfaffenhofen. Die naturwissenschaftliche Bildung werde somit zu einem alltäglichen Baustein im Alltag der Kindertageseinrichtungen. Zugleich würden die Kinder in ihrer Lern-, Sozial- und Sprachkompetenz gestärkt.

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Bei der Scheckübergabe: v.l. Eveline Zartner, Netzwerkkoordinatorin;
Josef Köcher, Airbus-Standortleiter; Martin Wolf, Landrat des Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm;
LRA-Abteilungsleiter Michael Reile; Birgit Graumann, Personalleiterin bei Airbus in Manching
und Elke Dürr, Leiterin des Sachgebiets Familie, Jugend, Bildung

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Das Manchinger Unternehmen „Airbus Defence and Space“ spendete zum alljährlichen Betrag von 5.000 € zusätzlich 2.500 € an das Netzwerk „Haus der kleinen Forscher.“ Den entsprechenden symbolischen Scheck mit der Mitarbeiterspende aus den Erlösen des letztjährigen Sommerfestes übergaben Standortleiter Josef Köcher und Personalleiterin Birgit Graumann an Landrat Martin Wolf.

Die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen werden in Tagesworkshops zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Themen geschult. Derzeit nehmen im Landkreis Pfaffenhofen 41 Einrichtungen mit 120 Personen an den Workshops teil. Im Jahr 2019 standen Themen wie Luft, Licht – Farben – Sehen sowie Technik – von hier nach da auf der Agenda. Für 2020 sind Fortbildungen zu Wasser, Strom und Energie sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung geplant.

-lapaf- Bild: Ostler

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Mehr

Museumsbesucher

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Region Straubing-Bogen – Öffnungszeiten ausgeweitet, wechselnde Sonderausstellungen, spezielle Führungen und Kinderprogramme, ein neuer Audioguide, die Einführung der Museumspädagogik – im Kreismuseum Bogenberg hat sich einiges getan. Das trägt Früchte: Im Jahr 2019 kamen 25 Prozent mehr Besucher als in den Vorjahren. „Die Arbeit und die Ideen zahlen sich aus“, freute sich Museumsleiterin Barbara Michal. Insgesamt wollten über 5.000 Menschen zwischen Ostern und 31. Oktober das Museum sehen. Traditionell läuft in diesem Zeitraum die Saison. Auch aktuell ist bis zum Ostersonntag 2020 geschlossen, ab 12. April ist dann bis zum 31. Oktober wieder geöffnet. Dann werden wieder einige Neuerungen auf die Besucher warten. „Wir sind derzeit dabei, die neue Sonderausstellung zum Thema ‚Viecher. Über Mensch und Tier auf dem Land‘ zu realisieren“, so Michal. Auf Wunsch führt das Kreismuseum für Lehrkräfte auch „pädagogische Tage“ durch. Seit 2017 steigen die Besucherzahlen im Kreismuseum konstant an. Im Bereich der zahlenden Besucher verzeichnet man in diesem Zeitraum ein sattes Plus von rund 50 Prozent.

-lastb- Bild: lastb

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Offenes Ohr

für die Belange der Landwirte

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Region Lindau/Bodensee – Heuer waren die Landwirte verstärkt Anfeindungen von Bürgern ausgesetzt, die ihre Arbeit in sämtlichen Bereichen und besonders die Tierhaltung in Frage stellen, erzählte Elmar Karg, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands, von seinen Gesprächen mit den Landwirten. Landrat Stegmann machte deutlich, dass er die Landwirte in den aktuellen Diskussionen unterstützt: „Unsere Landwirte haben es verdient, dass ihnen für ihre gewissenhafte und verantwortungsbewusste Arbeit ein Grundvertrauen entgegengebracht wird.“

Es dürfe nicht sein, dass wegen des Fehlverhaltens Einzelner ein ganzer Berufsstand in Misskredit gerate. „Die überwiegende Zahl an Landwirten führt ihre Betriebe seit Generationen mit viel Herzblut, Sachverstand und Tierliebe“, so Stegmann, und machte aber auch deutlich, dass Tierschutzverstöße konsequent verfolgt werden müssen. Auch die Bürokratie macht den Landwirten zu schaffen, wie beispielsweise die Vorlaufsatteste für die Exportfähigkeit von Tieren, oder die Dokumentationspflichten im gesamten Bereich der Tierhaltung. Entsprechend ist eine Informationsveranstaltung geplant, die auf die Vermittlung von aktuellen Anforderungen an die Landwirtschaft abzielt. Andreas Willhalm, stellv. Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands, hat außerdem die Versuchsstation für Obstbau in Schlachters und deren wichtige Bedeutung für die Landwirtschaft thematisiert.

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Landrat Elmar Stegmann hat sich mit dem Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands Elmar Karg
und dessen Stellvertreter, Andreas Willhalm, über aktuelle Themen der Landwirtschaft ausgetauscht (v.l.)

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Winterpause

der Fähre ist beendet

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Region Straubing-Bogen/Deggendorf – Die Winterpause ist vorbei: Zumindest bei der Donaufähre „Posching“ zwischen den Orten Mariaposching im Landkreis Straubing-Bogen und Stephansposching im Landkreis Deggendorf. Seit Montag, 13. Januar, verkehrt die Posching wieder an den Werktagen (Montag bis Freitag) auch weiterhin zu den Fährzeiten von 6:30 Uhr bis 17:45 Uhr. Aufgrund der starken Nachfrage, des Wunsches der Fahrgäste, der technischen Voraussetzungen der neuen Fähre auch bei schlechterem Wetter und der deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen für die Fährleute entschied sich der betreibende Landkreis Straubing-Bogen in Absprache mit dem Landkreis Deggendorf dazu, die Fähre auch in den Wintermonaten durchgehend tagsüber und nicht nur zu (Pendler-)Stoßzeiten fahren zu lassen. Unverändert bleibt es aber dabei, dass die Fähre von November bis einschließlich März nicht an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen in Betrieb ist. Erst ab 1. April, wenn der Radverkehr wieder zunimmt, wird die Fähre wie üblich auch wieder an diesen Tagen im Einsatz sein.

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Poetry Slam

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Region Pfaffenhofen an der Ilm – Bei einem Poetry Slam treten Dichterinnen und Dichter sowie Texteschreiber aller Art ans Mikrophon und lesen ihre eigenen Texte im Wettbewerb vor. Das Publikum ist die Jury und kann per Applaus abstimmen, wer im Finale nochmal lesen soll und letztlich auch, wer als Gewinnerin oder Gewinner nach Hause gehen darf. Bis auf das Verwenden von Requisiten und das Vortragen fremder Texte ist alles erlaubt, was in ein Zeitlimit von sechs Minuten passt: Kurzgeschichten, Tagebucheinträge, Lebensweisheiten und lyrische Ergüsse – mal sachlich, mal verrückt, mal politisch, theatralisch, pathetisch, kafkaesk und mal urkomisch. Als musikalischer Gast ist diesmal Liedermacher Tim Köhler mit dabei. Er war u.a. Gewinner des Jahresfinales 2019 beim Milla Songslam München.

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Partnerschaft des Landkreises

mit der Landwirtschaft

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Region Donau-Ries – Bei einem runden Tisch entstehen erste gemeinsame Projektideen: Stefan Wiedenmann, Landwirt aus Hoppingen hatte sich vor einiger Zeit mit einer Email an Landrat Stefan Rößle gewandt und um Unterstützung bei verschiedenen Problemstellungen gebeten. Neue gesetzliche Bestimmungen aufgrund des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ und strengere Auflagen aufgrund der Düngemittelverordnung machen es ihm zufolge den Landwirten schwer, längerfristig zu planen. Wiedenmann ist aus Überzeugung Landwirt und möchte, dass auch seine Kinder den Betrieb fortführen. Wenn nun aber immer neue Auflagen wie z. B. die notwendig werdende Errichtung eines zusätzlichen Güllelagers mit Investitionskosten von rund 150.000 Euro und andere Erschwernisse hinzukommen, ist es aus seiner Sicht nicht verwunderlich, wenn immer mehr Landwirte aufgeben.

Landrat Rößle nahm dies zum Anlass und so entstand die Idee eines ersten gemeinsamen „Runden Tisches“, um Probleme, aber auch Chancen der Landwirte gemeinsam zu erörtern. So trafen sich unlängst Vertreter der Landwirtschaft sowie des Landratsamtes und des Landschaftspflegeverbands bei Stefan Wiedenmann auf dessen Hofstelle in Hoppingen. Landrat Stefan Rößle betonte beim Gespräch, dass den Menschen bewusst sein muss, dass man die starke Position im Landkreis Donau-Ries, die man bayern- und sogar deutschlandweit einnimmt, in erster Linie einer prosperierenden Wirtschaft, aber auch einer starken Landwirtschaft zu verdanken hat. Er sicherte den Landwirten seine Unterstützung zu, insbesondere wird er die angesprochenen Probleme an die zuständige Landes-, Bundes- und Europaabgeordnete weiterleiten.

In einem zweiten Teil verständigte man sich darauf, Möglichkeiten zu suchen, wie man auf Kreisebene die Situation für die Landwirte und deren Image verbessern kann. Die landwirtschaftlichen Vertreter, denen ein Biogaslandwirt, ein Ökolandwirt und konventionelle Landwirte angehören, waren sich mit den Vertretern des Landratsamts einig, dass der Dreh- und Angelpunkt für eine Verbesserung der Situation die Aufwertung der Landwirtschaft und das Image der Landwirte in der Bevölkerung ist.

Beim Runden Tisch auf der Hofstelle von Stefan Wiedenmann wurde intensiv diskutiert und es entstanden fünf Projektideen, die nun der Landkreis zusammen mit den Vertretern der Landwirtschaft weiter konkretisieren und möglichst zeitnah auch umsetzen will.

Dies sind im Einzelnen:
1. Imagekampagne zusammen mit dem Landkreis und dem Wirtschaftsförderverband
Eine Mitgliedschaft von landwirtschaftlichen Betrieben beim Wirtschaftsförderverband stellt eine gute Möglichkeit dar, den Beruf des Landwirts in der Öffentlichkeit zu bewerben und aufzuwerten. Dies kann u.a. über die Marke DONAURIES auf Instagram, Facebook und vielen weiteren Kanälen erfolgen. Die Runde entwickelte darüber hinaus die Idee, einen Imagefilm zu erstellen, in dem die spannende und für die Gesellschaft so wichtige Arbeit der Landwirte aufgezeigt wird. Sie erzeugen mit modernsten Geräten nicht nur qualitativ hochwertige Lebensmittel, sondern sind auch vielfältig im Bereich des Umweltschutzes und der Landespflege tätig. Der Film getreu dem Motto „Die besten Bauern arbeiten für den Landkreis!“ könnte eventuell auch in Kinos gezeigt werden.

2. Umstellung der Kantinen des gemeinsamen Kommunalunternehmens auf regionale und ökologische Produkte
In Anlehnung an eine geplante Vorgabe des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten könnten die Krankenhäuser und Seniorenheime des Landkreises (gKU) ihre Kantinen zu mindestens 50 Prozent mit regionalen und/oder ökologischen Produkten ausstatten. Landrat Stefan Rößle sicherte zu, dies umgehend mit den Vorständen des gKU zu besprechen.

3. Patenschaftsprojekte
Bei dieser Aktion soll ausgelotet werden, welche Formen der Patenschaft für Tiere aus einem landwirtschaftlichen Betrieb oder welche Arten von Kooperation mit Direktvermarktern im Landkreis denkbar sind. Auch die Idee der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) soll geprüft werden. Hier tragen mehrere private Haushalte anteilig die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger als auch die Verbraucher die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.

4. Erstellung eines Pools mit Landwirten, die für suchende Bauherrn Flächen für Ausgleichsmaßnahmen zur Verfügung stellen
oder Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen (PIK) durchführen möchten
Der Landschaftspflegeverband kann sich vorstellen, Landwirte bei der Umsetzung von PIK-Maßnahmen vor Ort zu beraten und zu betreuen. Es gibt bayernweit bereits Landschaftspflegeverbände, die in diesem Bereich tätig sind. Aufgabe ist die Planung und Durchführung u.a. von Ausgleichs-u. Ersatzmaßnahmen, die mit Landschaftspflegeverbänden umgesetzt werden. Mögliche PIK- Maßnahmen sind beispielsweise die Anlage von Lerchenfenstern, Flachmulden und Blühstreifen. Es soll nun geprüft werden, ob ein Flächenpool von bereitwilligen Landwirten eingerichtet werden kann, die für Vorhabensträger auf ihren Flächen die ggf. notwendigen Ausgleichsmaßnahmen schaffen und auch unterhalten möchten. Natürlich werden die Maßnahmen des Landwirts nur gegen eine entsprechende Bezahlung durch den Bauherrn, über die sich die Vertragsparteien selbst einigen müssen, erfolgen. Für den Bauherrn hätte dies allerdings den Vorteil, dass er nicht selbst nach Flächen suchen müsste, sondern der Landschaftspflegverband den Kontakt mit dem Landwirt herstellen kann, wenn dies gewünscht ist.

5. Kooperation mit der „Kartei der Not“ im Rahmen von sozialen Projekten
Landrat Stefan Rößle und die Landwirte könnten sich sehr gut vorstellen, durch Spendenaktionen oder anderweitigen Initiativen, in Not geratenen Menschen in der Region zu helfen. Gemeinsam wird man ausloten, ob es hierfür geeignete Hilfsprojekte gibt. Natürlich können gerne auch Vorschläge eingereicht werden. Schon bald im neuen Jahr soll ein erneutes Treffen des Runden Tisches stattfinden, um zu erörtern, ob und wie die aufgeführten Projekte möglichst zeitnah umgesetzt werden können.

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Die Teilnehmer des ersten „Runden Tisches“ im Landkreis Donau-Ries

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Erster Coronavirus-Fall

in Bayern

Region Bayern – Seit Dezember 2019 sind in der chinesischen Stadt Wuhan mehrere Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Im Verlauf wurde eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (nCoV) nachgewiesen. Am 27. Januar 2020 wurde ein Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt. Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der „Task Force Infektiologie“ des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering erachtet.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat bei einer Pressekonferenz in München über den ersten Fall einer Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Die Ministerin betonte: „Wir nehmen die Lage sehr ernst. Bayern ist aber gut vorbereitet. So haben wir bereits seit Jahren eine Spezialeinheit für solche Fälle – die ‚Task Force Infektiologie‘ am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Diese Spezialeinheit ist jederzeit einsatzbereit. Zusätzlich haben wir einen speziellen Arbeitsstab im Ministerium gebildet. Mit dem Robert Koch-Institut und dem Bund sind wir bereits seit längerem intensiv im Austausch.“ Die Ministerin fügte hinzu: „Es gibt auch Alarmpläne, die jetzt angewendet worden sind. Genau geregelt sind zum Beispiel der Ablauf der Meldewege im Krankheitsverdachtsfall und die Ermittlung von Kontaktpersonen. Derzeit läuft die Ermittlung der Kontaktpersonen auf Hochtouren.“

LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf berichtete: „Bei dem Patienten handelt es sich um einen 33-Jährigen, der bei einer Firma im Landkreis Starnberg arbeitet und im Landkreis Landsberg wohnt. Der Mann befindet sich aktuell in einem klinisch guten Zustand. Er wird medizinisch überwacht und ist isoliert in der München Klinik Schwabing. Der Patient hat sich offensichtlich in Deutschland am 21. Januar während einer Fortbildungsveranstaltung bei einer chinesischen Kollegin angesteckt. Diese Kollegin ist am 23. Januar nach China zurückgeflogen. Am 27. Januar wurde das Gesundheitsamt von der Firma von der Erkrankung der Frau aus China unterrichtet. Nach der Informierung der Mitarbeiter der Firma berichtete der 33-Jährige von Krankheitssymptomen. Ein Test beim Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München ergab, dass der Befund positiv ist. Die ‚Task Force Infektiologie‘ hat sofort nach dem Auftreten des Verdachts alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. Aktuell gehört dazu unter anderem die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen.“

Dr. Martin Hoch, Leiter der „Task Force Infektiologie“ am LGL, ergänzte: „Die Ansteckungsgefahr bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (nCoV) ist wissenschaftlich noch nicht konkret erforscht worden. Nach Einschätzung der ‚Task Force Infektiologie‘ ist das Infektionsrisiko für die Bevölkerung durch dieses Virus nach derzeitigem Kenntnisstand gering. Gleichwohl wird zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen geraten – etwa zu einem gründlichen Händewaschen nach einer Fahrt mit dem Bus oder der U-Bahn.“

Am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheiteine wurde eine Telefon-Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer 09131 – 68 08 51 01 können Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen.

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Kindliches Verhalten

differenziert betrachten

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Region Dachau – Als drittes Thema in der Workshopreihe „Bildung durch Ehrenamt – Unterstützung für Neuzugewanderte“ steht am Donnerstag, den 23. Januar, um 19:00 Uhr das Thema „Kindliches Verhalten differenziert betrachten“ im Fokus. Täglich erhalten beispielsweise junge Schülerinnen und Schüler, die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, ehrenamtliche Unterstützung bei den Hausaufgaben, da die Eltern aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse dies nicht leisten können. Die Konzentration der Kinder und Jugendlichen ist nach einem langen Schultag manchmal nur schwer aufrecht zu halten. Das erfolgreiche Lernen ist nur mit großer Motivation durch die Ehrenamtlichen möglich.

Ist die Situation in der Hausaufgabenbetreuung ein normales kindliches Verhalten oder speziell dem Fluchthintergrund und den Lebensumständen der Kinder und Jugendlichen geschuldet? Rosemarie Stephan, Koordinierende Beratungsrektorin der Schulpsychologischen Beratungsstelle, wird Informationen zum kindlichen Verhalten und zu den Methoden ehrenamtlicher Begleitung von Kindern geben. Weitere Informationen: Integrationslotse

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Einzelne Fälle

des neuartigen Coronavirus

wahrscheinlich

Risiko für Bevölkerung derzeit gering

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Die Erkrankungsfälle mit einem neuartigen Coronavirus nehmen weiter zu, aktuell haben sich in China mehr als 500 Menschen infiziert, 17 sind verstorben. Zu einzelnen importierten Fällen kam es in Thailand, den USA, Japan und in Südkorea. Die Experten der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) rechnen damit, dass es auch in Deutschland zu eingeschleppten Einzelfällen kommen wird. Für die Bevölkerung bestehe dennoch kein Anlass zur Sorge: Kliniken – und dort speziell die infektiologischen Abteilungen – bereiteten sich aktuell darauf vor, um auf diese Fälle schnell reagieren zu können. Jeder Verdachtsfall sollte so früh wie möglich durch einen Infektiologen begleitet werden, empfiehlt die DGI.

Während zunächst alle Infektionen auf Besuche eines inzwischen geschlossenen Fischmarkts in Wuhan, China, zurückgeführt werden konnten, wurden mittlerweile auch Erkrankte identifiziert, die sich bei anderen Patienten angesteckt haben. „Wir müssen damit rechnen, dass es auch in Deutschland zu eingeschleppten Einzelfällen kommen wird“, betonte Professor Dr. med. Bernd Salzberger, Leiter der Infektiologie am Universitätsklinikum Regensburg und Vorsitzender der DGI. Auf diese Situation bereiteten sich die Kliniken – und dort speziell die infektiologischen Abteilungen – jetzt bereits vor.

Für 2019-nCoV-Verdachtsfälle in Deutschland hat das Robert Koch-Institut bereits ein Ablaufschema für Ärztinnen und Ärzte zur Verdachtsabklärung, Diagnostik, Hygienemaßnahmen, Patientenisolierung sowie Behandlung entwickelt. Da die Veröffentlichung der Erbsequenz des Virus vor über zwei Wochen erfolgte, konnten Wissenschaftler der Charité bereits einen Nachweistest für das neue Virus entwickeln, der beim RKI zur Verfügung steht und kurzfristig auch an virologischen Instituten verwendet werden kann.

„Wichtig ist jetzt vor allem, Ärzte und medizinisches Personal in Kliniken und Praxen für das Thema zu sensibilisieren, damit Verdachtsfälle schnell identifiziert werden“, so Professor Dr. med. Oliver Witzke, Direktor der Klinik für Infektiologie am Universitätsklinikum Essen. Ferner sollte jeder Verdachtsfall so früh wie möglich durch einen Infektionsspezialisten begleitet werden. „Die qualifizierte infektiologische Behandlung kann auch sicherstellen, dass Mitpatienten und Klinikpersonal nicht gefährdet werden und die Infektion nicht weiterverbreitet wird“, ergänzte Witzke.

Für die Bevölkerung in Deutschland besteht nach Einschätzung der DGI-Experten derzeit kein Anlass zur Beunruhigung. Auch das Robert Koch-Institut schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland zurzeit als gering ein.

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Neujahrsempfang

des CSU-Kreisverbandes-Miesbach

2020

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Der Bayerische Ministerpräsident begrüßte den Behindertenbeauftragten des Landkreises Miesbach, Anton Grafwallner

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Region Miesbach – Zum traditionellen Stehempfang des CSU Kreisverband Miesbach lud der CSU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Alexander Radwan kürzlich in die Tenne auf Gut Kaltenbrunn ein. In diesem Jahr ließ es sich der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder sowie die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner und Prof. Dr. Angelika Niebler, Präsidentin des Wirtschaftsbeirates Bayern, nicht nehmen, persönlich zu diesem Anlass zu erscheinen. In seiner umfänglichen Begrüßungsrede hob Alexander Radwan u.a. die Bedeutung der Bauern als Stütze für die Region hervor – sei es als Produzenten von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, als Unterstützer des Naturschutzes und des Umweltschutzes sowie als Bewahrer der Kulturlandschaft für die nachfolgenden Generationen. Radwan spannte einen Bogen vom Brauchtum und dem Besuch der Trachtler und Gebirgsschützen in Berlin bis zum allgegenwärtigen Thema „Nachhaltigkeit“. Hier stellte er die Frage, was denn noch „nachhaltiger“ wäre als das Tragen eines „Fuchses an Leonhardi“, welcher von vielen Generationen schon weitergebeben wurde. Ein überwältigender, zustimmender Applaus zeigte, wie sehr hier die Meinung auf einem Level war.

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Tiergestützte

Therapie

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Region Berchtesgadener Land – Der Hund ist der beste Freund des Menschen – so heißt es. Zwischen Kindern und Hunden kann in kürzester Zeit ein unsichtbares Band entstehen. Hunde können eine positive, wertfreie Atmosphäre schaffen, Ängste und Stress abbauen, das Selbstwertgefühl steigern sowie soziale Kontakte und Integration fördern. Auf spielerische Art und Weise können Eltern und Kinder dies nun im „Familiencafé“ mit den zwei Therapiehunden Indigo und Nepomuk erleben und dabei erfahren, was unter tiergestützter Therapie zu verstehen ist. Am Donnerstag, 16. Januar 2020 findet das „Familiencafé“ im Katholischen Pfarrzentrum St. Andreas in Teisendorf statt. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr und dauert ca. zwei Stunden. Interessierte Eltern und Elternteile sind herzlich eingeladen. Als kompetente Referentin ist Kerstin Hellmeier zu Gast. Sie ist Therapiehundeführerin und Wildnispädagogin.

Das Familiencafé ist ein beliebter Treffpunkt für Familien, um sich über Familienthemen in einer gemütlichen Atmosphäre auszutauschen. Der Besuch, die Kinderbetreuung vor Ort und eine kleine Stärkung für alle Besucherinnen und Besucher sind kostenlos. Unterstützt wird das „Familiencafé“ von der Marktgemeinde Teisendorf und ist ein etabliertes Projekt Landkreis Berchtesgadener Land. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

-labgl-

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Neues Verkehrskonzept

für den Marktplatz in Miesbach

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Region Miesbach –Wir eröffnen heute mit einem Paukenschlag die heisse Phase des Wahlkampfes“, kündigte Gerhard Braunmiller, Bürgermeisterkandidat der CSU Miesbach, an und meinte damit die Präsentation eines neuen Verkehrskonzeptes für den Marktplatz in der Kreisstadt Miesbach, dessen Gestaltung sich inzwischen zu einem Diskussionsdauerbrenner entwickelt hat.

Nun hofften die Mitglieder der CSU Miesbach, allen voran der Bürgermeisterkanidat, ein für alle Betroffenen annehmbares Konzept für eine intelligente Umgestaltung gefunden zu haben und stellten es den Bürgerinnen und Bürgern sowie Geschäftsinhabern vor. Dieses Konzept, welches laut Braunmiller lediglich eine „Überlegung“ sein soll und die Parkplatzsituation, den Marktplatz und den Grünen Markt umfasst, fußt auf Erkenntnissen der historischen Entwicklung des Verkehrs am Marktplatz seit 1920 und zieht die „Gevas“-Studie vom November 2015 sowie die Erfahrungswerte von Geschäftsbetreibern und Kunden mit ein. Daraus entstanden drei Planungsansätze: Verkehrsberuhigung, Barrierefreiheit und eine flexible Nutzbarkeit.

Da sich insbesondere der Autoverkehr die letzten Jahrzehnte enorm gesteigert hat und sich die Parkplätze rund um den Marktplatz meist einer 90-prozentigen Auslastung erfreuen, jedoch mehr Parkplätze nicht in Sicht sind sowie ein Parkleitsystem fehlt, erklärte Braunmiller, hatte die Suche nach Parkmöglichkeiten oberste Priorität. Als optimaler Lösungsansatz würde sich ein Parkdeck an der Eishalle anbieten, welches beliebig aufstockbar wäre und die Parkplatzsituation entschärfen würde. Vorallem gäbe es planungstechnisch einen überschaubaren Zeitrahmen, genannt wurde Herbst 2021 und diverse Finanzierungsmöglichkeiten – wie Mieten oder Leasen. Auch der Gesichtspunkt der kurzen Montagezeit von wenigen Wochen und die flexible Auf- und Abbauweise wären als positiv zu bewerten. Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit wäre die Vermietung von Parkplätzen an Anwohner, Dauerparker und Geschäftsinhaber, wurde als Anregung ins Gespräch gebracht. Insgesamt wurde der Bau eines Parkdecks von den anwesenden Zuhörern als positiver Zugewinn für die Stadt Miesbach und als wirtschaftlich durchführbar gewertet. Hierzu regte Verena Assum an, ein eventuelles Parkdeck mit Begrünung ansehnlich zu gestalten, die abgestellten Autos durch Wetterschutz vor Regen und Schnee zu schützen sowie das Parkdeck, die Menschen und Autos mit der Installation von Kameras vor Vandalismus zu schützen.

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Eine weitere Überlegung der Mitglieder der CSU Miesbach betraf den Marktplatz, der in der Vergangenheit schon einige Umgestaltungsmaßnahmen erfahren durfte. Nun sei man aber, Anwohner wie Geschäftstreibende, mit dem jetzigen Verkehrskonzept, dem Grünstreifen und der Verkehrsführung – mit der unübersichtlichen S-Kurve – sehr unglücklich, was eine Überprüfung und Neugestaltung nötig mache, so Braunmiller. Schließlich habe der Marktplatz auch eine soziale Funktion zu erfüllen, die in der jetzigen Form nicht optimal sei. So sollte die Barrierefreiheit auf beiden Seiten des Marktplatzes auf der ganzen Länge bis in den Marktwinkel hinunter, ausgebaut werden, was bedeutet, dass Stufen und Bürgersteige nach Möglichkeit abgebaut werden sollen, sodass eine Ebene entstehen kann. Ferner wäre die Einführung einer Gemeinschaftsstraße, auf der Gleichberechtigung herrsche, also Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gemeinsam den Marktplatz nutzen können und jeder Verkehrsteilnehmer auf den anderen Rücksicht nähme, zu diskutieren. Ein Beispiel könne Garching sein, wo so ein gleichberechtigter Verkehrsraum bereits im Jahr 2016 eingeführt wurde. Auch wäre bei der Geschäftsnutzung eine Sommervariante mit dem Aufstellen von Tischen und Bänken am Marktplatz und eine Wintervariante – mit vermehrt ausgewiesenen Parkplätzen – denkbar. Dies zeigte Braunmiller anhand einer simulierten Sonneneinstrahlung über dem Marktplatz auf und fügte hinzu, dass der Marktplatz weiterhin bei speziellen Veranstaltungen für Autos gesperrt werden solle.

Zum Thema „Grüner Markt“ meinte Braunmiller, dass diese Attraktion eine Runderneuerung brauche. So sollten der Flair und der Charme – als auch verlorengegangene Standlbetreiber – durch eine neue Einteilung der Verkaufsstände zurückerobert werden. Besonders ungut sei auch, dass auf der Geschäftsseite lediglich die Rückansichten der Stände zu sehen sind, was besonders für Cafebesucher unschön ist. Jedoch müsse man bei der Planung des Marktplatzes u.a. die gesetzlich vorgeschriebenen Feuerwehrzufahrten beachten, denn diese seien nicht verhandelbar. Man möchte auch die Arbeit des Arbeitskreieses Marktplatz nicht herabwürdigen, betonte Braunmiller, jedoch habe man aus dem bisherigen Konzept der Marktplatzgestaltung gesehen, wie man es nicht haben will und das soll nun geändert werden. Vorallem aber müssen die Vorhaben – wie die Verbesserung des Grünen Marktes – die zeitnahe Realisierung des Parkplatzdecks und der darauffolgende Umbau des Marktplatzes finanzbierbar bleiben. Bei der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass die Mehrheit der anwesenden Bürgerinnen und Bürger den Vorschlägen der CSU Miesbach und dessen Frontmann, Gerhard Braunmiller, sehr zustimmend gegenüber standen.

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Oberbayerische

Geflügel- und Kaninchenschau 2020

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Region Miesbach – Schönheiten der besonderen Art zeigten sich in der Oberlandhalle in Miesbach von ihrer besten Seite. Der Geflügelzuchtverband Miesbach richtete, seit 50 Jahren erstmals wieder, die Rassegeflügelschauen des Bezirks Oberbayern und des Kreisverbands Rosenheim aus, währenddessen der „GZV Steinhörig“ sein 50. Vereinsjubiläum feiern durfte. Gleichzeitig veranstaltete der „Kaninchenzuchtverein Miesbach B 138“ e.V. seine 3. Allgemeine Oberland-Rassekaninchenschau.

Edle Tauben, gackernde Zwerghühner, schmale Laufenten, schnatterndes Wassergeflügel, krähendes Großgeflügel – rund 2000 wunderschöne Federtiere waren in der Miesbacher Oberlandhalle zu bewundern. Besondere Highlights waren u.a. die Sonderschau der Böhmertaubenzüchter sowie die Sonderschau der Chabos, einer Zwerghühnerrasse.

Kleiner gestaltete sich die Kaninchenschau, die insgesamt 200 Tiere zeigte. Darunter befanden sich beispielsweise prächtige Deutsche Riesen – mit gut 10 Kilogramm Gewicht – knuddelige Deutsche, Klein- und Zwergwidder, Hasenkaninchen und flauschige Zwergkaninchen.

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Auftakt

zum Thema „Nachhaltigkeit 2020“

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Region Donau-Ries – Am 27. Januar findet in der Wörnitzhalle in Harburg die Auftaktveranstaltung zum Thema „Nachhaltigkeit 2020“ und die Bilanzierung des Projekts „1.000 Schulen für unsere Welt“ statt. Zu Gast ist Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller.

Der Landkreis Donau-Ries steht in vielen Bereichen sehr gut da. Das gilt insbesondere auch für die Nachhaltigkeit. Zahlreiche Indikatoren zeigen, dass der Landkreis sozial, ökonomisch und ökologisch auf einem nachhaltigen Weg ist. So betragen beispielsweise die CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung pro Einwohner nur ein Fünftel des bundesdeutschen Durchschnitts. Zudem hat auch der Landkreis Initiativen und Lösungen für mehr Nachhaltigkeit gestartet. Das zeigen beispielsweise angestoßene Projekte wie „1.000 Schulen für unsere Welt“, die Förderung der Biodiversität „Unser Landkreis blüht auf“ und Maßnahmen zum Klimaschutz, wie das Projekt „100.000 Bäume für den Landkreis Donau-Ries“. Landrat Stefan Rößle möchte aber noch einen Schritt weitergehen und Nachhaltigkeit zum Leitziel der Landkreispolitik machen. „Nachhaltigkeit heißt für mich, sich auf einen ständigen Anpassungs- und Verbesserungsprozess einzulassen. Klimaschutz, demografischer Wandel, Ressourceneffizienz oder Biodiversität, die Liste der Herausforderungen auf dem Weg in eine sichere Zukunft ist lang,“ so Landrat Rößle. Handlungsmöglichkeiten gebe es aber auf allen Ebenen, vom privaten Konsum bis hin zur Vergabe bei Beschaffung und Bauvorhaben.

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 2015 bereits 17 Nachhaltigkeitsziele festgelegt. Eine große Zahl der formulierten Ziele sind auch für die kommunale und landkreisbezogene Handlungsebene relevant. Um sich der Aufgabe eines nachhaltigen politischen Handelns zu stellen, hat der Landkreis Donau-Ries diese weltweiten Entwicklungsziele auf sich selbst angewandt und überprüft, wo noch besonderer Handlungsbedarf besteht und wo der Landkreis bereits erfolgreich ist.

Mit der Veranstaltung „Auftakt Nachhaltigkeit 2020 – Donau-Ries macht Zukunft“ am 27. Januar – von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Wörnitzhalle Harburg – lädt der Landkreis dazu ein, das bisher Erreichte und die 17 Handlungsziele zu bewerten und einen Blick in die Zukunft zu werfen, aber auch Anregungen zu geben. Neben Landrat Stefan Rößle, der die Nachhaltigkeitspolitik des Landkreises vorstellt und das Projekt „1.000 Schulen für unsere Welt“ bilanzieren wird, beleuchtet der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller die Rolle Deutschlands für die globale Nachhaltigkeit. Ferner wird es Informationsstände zu den 17 Entwicklungszielen der Vereinten Nationen geben. Weitere Infos: www.donauries.bayern/nachhaltigkeit.

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Hilfestellung

für Nahversorger

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Region Unterallgäu – Samstagmorgens beim Bäcker im Ort Brötchen holen und im Dorfladen um die Ecke Milch, frisches Obst und Süßigkeiten kaufen – eine gute Nahversorgung ist praktisch und hat oft auch gesellschaftliche Bedeutung. Hier trifft man sich, hält vielleicht einen kurzen Plausch oder hat sogar die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee länger zusammenzusitzen. Trotzdem kämpfen kleinere Nahversorger oft ums Überleben. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Unterallgäu bietet Nahversorgern jetzt Hilfestellungen. Das Angebot ist die Antwort auf eine Studie, die der Landkreis, die Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK), die Handwerkskammer für Schwaben, die Kreishandwerkerschaft und der Verein ProNah bei der Universität Augsburg in Auftrag gegeben haben.

Es wurden Faktoren ermittelt, die einem Nahversorger zu Erfolg verhelfen, beispielsweise ein guter Standort mit Parkplätzen, hochwertige und regionale Produkte sowie zusätzliche Leistungen – etwa als Café und Treffpunkt. Schlecht fürs Geschäft hingegen sind zum Beispiel unpassende Öffnungszeiten und fehlende betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Aus den Ergebnissen der Studie hat die IHK Handlungsempfehlungen für Nahversorger abgeleitet.

Der Leitfaden ist unter www.unterallgaeu.de/nahversorger ersichtlich. Außerdem finden Nahversorger auf diesen Seiten Informationen zu Veranstaltungen, Fördermaßnahmen, Studien und Praxisbeispiele. Zweimal im Jahr veröffentlicht die Wirtschaftsförderung des Landkreises einen Newsletter für Nahversorger mit aktuellen Informationen. Die Anmeldung ist auf der Internetseite möglich.

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„EuRegio barrierefrei“

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Region Berchtesgadener Land – Für Menschen mit Behinderung ist ein Ausflug meist mit einer intensiven Planung im Vorfeld verbunden: Ist das gewünschte Ziel barrierefrei gestaltet? Kann man es barrierefrei erreichen? Um diese Planung zu erleichtern, wurde von der Lebenshilfe Salzburg, der Lebenshilfe Traunstein und der Lebenshilfe Berchtesgadener Land das Projekt „EuRegio barrierefrei“ ins Leben gerufen: Anhand von Begehungen wird die Barrierefreiheit untersucht, die Ergebnisse werden im Internet unter www.euregio-barrierefrei.eu veröffentlicht und so der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Für den Landkreis Berchtesgadener Land hat Larissa Messmer, in Kooperation mit der Lebenshilfe, diese Aufgabe übernommen.

„Das Besondere ist, dass die Begehungen gemeinsam mit Menschen mit Behinderung durchgeführt und entsprechend bewertet werden. Dabei geht es nicht unbedingt darum, hundertprozentige Barrierefreiheit zu gewährleisten. Es geht auch darum, Lösungsmöglichkeiten für die Planung eines Ausflugs zu finden. Wenn beispielsweise keine barrierefreie Toilette im Restaurant vorhanden ist, hilft der Hinweis, dass sich ein barrierefreies öffentliches WC auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet“, so Messmer. Die Begehungen erfolgen auch im Hinblick auf die Eignung für Menschen mit Sehbehinderung bzw. weiterer Formen der Behinderung, die Ergebnisse werden anhand eines Ampelsystems kenntlich gemacht. Im Rahmen einer Barrierefreiheits-Begehung wird untersucht, ob das Lokal u.a. von einem Bahnhof, der nächstgelegenen Bushaltestelle oder von einem öffentlichen Parkplatz aus barrierefrei erreichbar ist. Ferner wird geprüft, ob die Räumlichkeiten des Lokals barrierefreisind. Sind die Tische gut mit einem Rollstuhl unterfahrbar? Ist eine barrierefreie Toilette vorhanden? Ist die Speisekarte so gestaltet, dass auch Menschen mit einer eingeschränkten Sehfähigkeit sie lesen können oder ist das Personal dabei behilflich? Weitere Infos: www.euregio-barrierefrei.eu

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Verschenken statt wegwerfen:

Regionale „Verschenk-Börse“ ist online

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Region Erding – Der beste Müll ist bekanntlich der, der gar nicht erst anfällt. Nach diesem Prinzip der Abfallvermeidung ist seit Jahresbeginn eine kostenlose, nicht kommerzielle „Verschenk-Börse“ – unter www.landkreis-erding.de/verschenken – online und steht auch in der Abfall-App des Landkreises Erding zur Verfügung. Möbel, Elektro- oder Sportgeräte, Spielsachen und vieles mehr, täglich gelangen große Mengen an wertvollen, gebrauchs- und funktionsfähigen Gegenständen in den Müll oder sie verstauben auf dem Dachboden, im Abstellraum oder Keller. Was für den Einen nutzlos ist oder weg soll, könnte ein Anderer weiterhin sinnvoll nutzen.

Bei der „Verschenk-Börse“ kann jeder kostenlos und privat suchen, tauschen und verschenken. Das Besondere daran ist auch, dass alle Inserate vor der Veröffentlichung geprüft werden; das schützt vor professionellen Händlern. Ebenso gibt es keine Werbe-Anzeigen. Die Angebote sind von Privatleuten für Privatleute.

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Fachgespräche

zum Thema „Jagd und Forst“

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Region Freyung-Grafenau – Zum Thema „Jagd und Forst“ führten u.a. Waldbesitzer, Jäger und Mitarbeiter des Landratsamtes Freyung-Grafenau sowie Landrat Sebastian Gruber Fachgespräche. Eines der großen Anliegen von Seiten der Waldbesitzer war die gründliche Bejagung des Wildes, um Neuanpflanzungen und Naturverjüngung vor Verbiss zu schützen. Nach Sturm „Kolle“ und die Schäden durch den Borkenkäfer sind die Waldbesitzer immer noch sehr stark mit der Aufarbeitung der Schäden und dem Wiederanpflanzen beschäftigt. Sie wünschten sich deshalb Unterstützung, etwa durch eine Verkürzung der Schonzeit für Rehböcke. Wo dies möglich sei, Jagdzeitverlängerungen zu beantragen oder Ausnahmegenehmigungen zu erteilen, etwa bei der Jagd auf Hasen oder Wildschweine, versprach Landrat Sebastian Gruber entsprechende Unterstützung.

Ein weiteres Thema war die Problematik der fallenden Holzpreise. Hier war man sich aber einig, dass dies ein Problem sei, das nicht auf Landkreisebene gelöst werden kann. Als eine Möglichkeit, Holz als Baustoff noch mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen, wurde die Idee diskutiert eine Veranstaltung zum Thema „Bauen mit Holz“ im Landkreis durchzuführen. Landrat Gruber zeigte Verständnis dafür, dass es momentan schwierige Zeiten für die Waldbauern seien und versprach, wo dies möglich ist, von Seiten des Landkreises zu unterstützen. Er versuchte aber auch zu erklären, wo die Grenzen dieser Möglichkeiten zur Unterstützung liegen.

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Die Teilnehmer des Fachgesprächs „Jagd und Forst“

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Parkberechtigungsausweise

für Behindertenparkplätze

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Region Starnberg – Viele Menschen mit einer Behinderung/Beeinträchtigung sind auf das Auto angewiesen, um mobil zu sein. Sie benötigen barrierefreie Parkplätze um ihren Alltag gestalten zu können. Was viele nicht wissen: Um einen Behindertenparkplatz nutzen zu können, braucht man eine Parkberechtigung. Der Schwerbehindertenausweis alleine reicht dazu nicht aus! Parkberechtigungen können bei den Gemeinden beantragt werden.

Antragsberechtigt sind beispielsweise Personen mit Merkzeichen aG (außergewöhnliche Gehbehinderung), contergangeschädigte und vergleichbare Personen, Personen mit Morbus Crohn oder Doppelstoma, Ohnhänder, Kleinwüchsige oder auch Menschen mit vorübergehender außergewöhnlicher Gehbehinderung. Das gilt auch dann, wenn der schwerbehinderte Mensch selbst keine Fahrerlaubnis besitzt. Der Parkausweis gilt dann für Fahrten, an denen er als Beifahrer teilnimmt.

Der Parkausweis ist im Kraftfahrzeug gut sichtbar auszulegen. Nähere Informationen zum Erhalt einer Parkberechtigung gibt es unter www.zbfs.bayern.de/menschen-behinderung/mobilitaet/parkplatz. Wer ohne Erlaubnis auf einem Behindertenparkplatz parkt, kann umgehend abgeschleppt werden oder ein Bußgeld wird fällig. Das gilt auch, wenn keine schwerbehinderte Person konkret an der Nutzung des Behindertenparkplatzes gehindert wurde!

-lasta-

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Wegweiser für Vereine

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Region Unterallgäu – Wie führt der Schriftführer in der Vereinsversammlung richtig Protokoll? Wie kann der Leiter einer Jugendgruppe seine Schützlinge motivieren? Für Ehrenamtliche gibt es in der Region auch im Jahr 2020 wieder interessante Fortbildungen. Diese wurden in einem „Wegweiser für Vereine“ gesammelt. Die Broschüre enthält außerdem viele Informationen und Hilfestellungen für Ehrenamtliche. „In der Broschüre haben wir Fortbildungsveranstaltungen von verschiedenen Anbietern gesammelt, die für Ehrenamtliche interessant sein könnten, und stellen natürlich unsere eigenen Angebote vor“, erklärt Saskia Nitsche, Koordinatorin der Bildungsregion. Beispiele sind u.a. der Vorstandsführerschein, eine Seminarreihe für neu gewählte Vereinsvorstände, spezielle Schulungen für Kassierer oder Schriftführer und Rhetorik-Kurse. Einige Angebote sind kostenlos.

Ein gesondertes Kapitel fasst Veranstaltungen für Ehrenamtliche in Jugendvereinen und -verbänden zusammen. Ferner werden Gruppenleiterkurse, ein Smartphone-Führerschein-Kurs oder auch ein Cocktail-Workshop angeboten. Zusätzlich werden Angebote vorgestellt, die Ehrenamtliche – von der Ehrenamtskarte bis zur finanziellen Förderung – unterstützen. Weitere Informationen: www.unterallgaeu.de/ehrenamt

-laua- Bild: laua

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Kostenlose

„Integreat-App“

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Region Augsburg – Alle Neuzugezogenen haben eines gemeinsam: Sie müssen sich an ihrem neuen Wohnort erst einmal zurechtfinden. Personen aus anderen Ländern fällt die Orientierung um einiges schwerer. Eine neue Sprache, eine andere Kultur und ein unbekanntes Gesellschaftssystem stellen sie vor zahlreiche Fragen und Herausforderungen: Was sind die ersten Schritte am neuen Wohnort? Wie funktioniert das bayerische Schulsystem? Welche Versicherungen brauche ich? All diese Fragen beantwortet im Landkreis Augsburg ab sofort die „Integreat-App“.

„Die App ist eine Plattform, die wichtige, insbesondere regionale Informationen sammelt“, erklärte Daniel Kehne, Projektkoordinator der „Integreat-App“, bei der Auftaktveranstaltung. Bildungskoordinatorin Anja Fünfer, welche die App für den Landkreis Augsburg betreut, erklärte aus welcher Perspektive der digitale Wegweiser konzipiert wurde: „Es war uns ein besonderes Anliegen, den Blickwinkel von Neuzugewanderten und Fachkräften, die mit diesen arbeiten, einzunehmen: Wo bestehen Wissenslücken? Welche Themen tauchen häufig auf und sind schwierig zu verstehen? Wie können Hemmnisse und Ängste bei Neuzugewanderten abgebaut werden?“ Mithilfe der Integreat-App sollen künftig sprachliche Hürden abgebaut und Neuzugewanderten die Möglichkeit zur eigenständigen Recherche gegeben werden. Die App ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Rumänisch erhältlich, zwischen denen unkompliziert mit nur einem Klick gewechselt werden kann.

„Die Integreat-App ist noch lange nicht vollendet. Im Jahr 2020 wird sich die App mit Blick auf Inhalt, technische Voraussetzungen und Sprachangebot weiterentwickeln“, versprechen Anja Fünfer und Daniel Kehne. So soll beispielsweise der regionale Bezug noch stärker in den Fokus genommen werden. Denn dieser spielt im Flächenlandkreis Augsburg mit 46 kreisangehörigen Städten, Marktgemeinden und Gemeinden eine nicht zu unterschätzende Rolle.

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Drückten den Button für das „Go-Live“ der „Integreat-App“ v.l.:
Daniel Kehne – Projektkoordinator der Integreat-App – und Nathalie Loerke – Leiterin des Geschäftsbereichs „Jugend, Familie und Bildung“

-laa- Bild: Julia Pietsch

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„Rund um die Uhr

hervorragende Arbeit“

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Region Landshut / Wörth a. d. Isar – Sie tragen u.a. Sorge für die Verkehrssicherheit auf 188 Straßenkilometern der Autobahn 92 und der Bundesstraße 15neu und ihren Fahndungsbeamten sind auch im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Straftäter sowie illegale Migranten ins Netz gegangen: Zwischen den Anschlussstellen Wallersdorf-Nord und Moosburg-Nord der A 92 sowie Essenbach und Schierling-Süd auf der B 15neu leisten die Beamten der Autobahn-Polizeistation (APS) Wörth/Isar „rund um die Uhr hervorragende Arbeit“, betonte Peter Dreier, Landrat des Landkreises Landshut.

Der Landshuter Landrat, sein Dingolfing-Landauer Amtskollege Heinrich Trapp, MdL Petra Loibl und die Bürgermeister Josef Klaus (Niederaichbach) und Stefan Scheibenzuber (Wörth) freuten sich bei einem Besuch darüber, dass sie bei der APS wieder über beachtliche Erfolge der Beamten informiert werden konnten: Der Leiter der APS, Franz Geigenberger, der Leiter der Verkehrspolizei-Inspektion (VPI) Landshut, Georg Marchner, sowie weitere APS-Mitarbeiter und Vertreter der Autobahn-Meisterei Wörth machten deutlich, was vor dem Hintergrund des weiter kontinuierlich zunehmenden Straßenverkehrs für die Rechts- und Verkehrssicherheit auf diesen Strecken alles geleistet wird.

Beste Kooperation mit Kreisen und Gemeinden
Zwischen 3000 und 4000 Dokumente überprüfen Fahndungsbeamte der APS Wörth pro Monat – eine enorm wichtige Aufgabe in Zeiten offener Grenzen, wie ein Polizeibeamter darlegte: Die Grenzkontrollen seien heute praktisch in die Einwohner-Meldeämter verschoben – oder dorthin, wo Führerscheinkontrollen stattfinden, an jene Orte also, an denen ein auswärtiger Fahrer oder Arbeitnehmer erstmals ein amtliches Dokument vorweisen muss. Ein gefälschtes Dokument, so ein vorsichtige Schätzung, verursacht rund 50.000 Euro volkswirtschaftlichen Schaden. Da freut es die Polizisten natürlich, wenn sie heuer im Rahmen einer Behördenfahndung – der Kooperation der Polizei mit Führerschein- und Einwohnerbehörden – innerhalb weniger Tage die Inhaber von 46 gefälschten Ausweisen dingfest machen konnten. Von Seiten der Polizei wurde dabei die hervorragende Zusammenarbeit mit den Landkreisen und Gemeinden hervorgehoben, die eine Grundvoraussetzung für solche Erfolge sei.

LKW: 1500 Beanstandungen bei 4000 Kontrollen
Einen unschätzbaren Beitrag für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer leisten die Polizisten bei den Kontrollen von Lastkraftwagen die aus vielen Ländern kommen, und zwar auch außerhalb der EU. Fahrzeuge mit gefälschten TÜV-Stempeln und Fahrer ohne Lkw-Führerschein werden buchstäblich aus dem Verkehr gezogen. Insgesamt sind bei rund 4000 LKW-Kontrollen rund 1500 Beanstandungen zu verzeichnen gewesen. Stolz ist man bei der APS darauf, dass ihre Experten ein Niveau an Professionalität bei der Überführung von Dokumenten-Fälschern erreicht hat, dass die Staatsanwaltschaft Landshut ihre Expertisen als gleichwertig mit Gutachten des Landeskriminalamts behandelt. Wo gefälschte Dokumente sind, ist sehr oft auch mehr, schilderten die Beamten und erzählten von einem BMW der Spitzenklasse mit irakischem Kennzeichen, dessen Software manipuliert war und mit einem in Frankreich gestohlenen Getriebe ausgestattet war sowie einem in Nordrhein-Westfalen gestohlenen Motor.

Eine große Zahl an Drogen-, Waffen-, Diebstahls- und andere Vermögensdelikte wird durch die APS aufgedeckt. Die Aufklärungsquote bei diesen Kontrolldelikten ist mit fast 81 Prozent enorm hoch. Bei der illegalen Migration ist derzeit eine Zunahme bei Personen aus Moldawien auffällig: Die rumänischsprachigen Moldawier geben sich mit illegal erworbenen Dokumenten als Bürger des EU-Landes Rumänien aus, um in Deutschland mit Schwarzarbeit an begehrte Euro zu kommen.

Verkehrsdichte bremst Elefanten-Rennen aus
Stetig nimmt der Verkehr zu: Die steigende Verkehrsdichte hat nicht nur negative Folgen, wie die Polizeibeamten darlegten. Höchstgeschwindigkeits-Raser würden dadurch ebenso ausgebremst wie die sogenannten Elefanten-Rennen, dies sind unzulässige Überholmanöver von Schwerlastern. Mit Genugtuung legten die Vertreter der Polizei dar, dass auf den Strecken im APS-Bereich keine Verkehrstoten zu beklagen waren; allerdings gab es eine beachtliche und gegenüber dem Vorjahr gestiegene Zahl an Schwerverletzten. Sorge bereitet ihnen die zunehmende Zahl an Wildunfällen im Bereich der Autobahn, eine Entwicklung, die in ganz Niederbayern zu verzeichnen ist. Bei Landau fühlte sich eine Rotte von sieben Wildschweinen innerhalb der Autobahnzäune wohl, wo sie nicht bejagt werden und zugleich ausreichend Nahrung finden.

Tempolimit für die B 15neu erforderlich
Ebenfalls mir Sorge blicken die Polizeibeamten auf die B 15neu: Wie VPI-Leiter Marchner und APS-Leiter Geigenberger darlegten, hat die vierspurige, autobahnähnliche B 15neu aufgrund ihres Streckenprofils und Höhenverlaufs eine Reihe immens gefährlicher Abschnitte. Wer zu schnell dran sei, habe dort zu wenig Sicht und damit Reaktionszeit, um sein Fahrzeug zum Beispiel vor einer Unfallstelle rechtzeitig abzubremsen. Ein Tempo-Limit wäre daher auf diesen Teilstrecken dringend zu empfehlen. Man habe dies schon gegenüber verschiedenen Stellen und Entscheidungsträgern vorgebracht, aber bislang kein Gehör gefunden.

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Mandatsträger aus den Landkreisen Landshut und Dingolfing-Landau sprachen den Polizisten der Autobahn-Polizeistation (APS) Wörth/Isar ihren Dank aus
und wünschten ihnen, dass sie stets sicher von ihren Einsätzen zurückkommen. Im Bild, v.l. APS-Leiter Franz Geigenberger,
Landrat Heinrich Trapp, MdL Petra Loibl, Landrat Peter Dreier und Wörths Bürgermeister Stefan Scheibenzuber;
hintere Reihe, v.r. Niederaichbachs Bürgermeister Josef Klaus, Verkehrspolizei-Leiter Georg Marchner und weitere Mitarbeiter der APS und der Autobahnmeisterei Wörth

-lala- Bild: Stöttner

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Verleihung des „Weißen Engels“
an verdiente Persönlichkeiten im Gesundheits- und Pflegebereich

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Region Bayern – Die Bayerische Staatsministerin Melanie Huml wird 2020 in jedem Regierungsbezirk an zehn verdiente Persönlichkeiten den „Weißen Engel“ verleihen. Die Auszeichnung wird an beispielgebende Personen verliehen, die im Gesundheits- und Pflegebereich langjährige und regelmäßige ehrenamtliche Leistungen erbracht haben. Es können ausschließlich natürliche Personen vorgeschlagen werden. Im Gesundheits- und Pflegebereich können Personen deren Aktivitäten oder Initiativen im lokalen Umfeld, der Förderung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit oder der Prävention/Gesundheitsvorsorge dienen oder sonst in der Öffentlichkeit positive Aufmerksamkeit erhalten oder eine vorbildhafte Pflege von Familienangehörigen oder anderen Personen meistern, vorgeschlagen werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Tätigkeit langjährig – ab ca. 5 Jahren – mehrere Verdienste hintereinander sind auch möglich – und regelmäßig ausgeübt wird. Ein Hauptaugenmerkt ist die ehrenamtliche Tätigkeit, d.h. in der Regel ist diese unentgeltlich. Bei einer Aufwandsentschädigung ist eine Einzelfallprüfung notwendig, deshalb muss diese immer angegeben werden. Weitere Infos: www.stmgp.bayern.de/ministerium/auszeichnungen/weisser-engel/

-am-

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Großbrand in Recyclinganlage

in Garching-Hochbrück

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Region München –  Kürzlich kam es bei einer Recyclingfirma in Garching-Hochbrück zu einem Großbrand. Dort stand eine Lagerhalle zirka zur Hälfte in Brand. Teile des Hallendachs sind dabei eingestürzt.  Die Einsatzkräfte der Feuerwehren konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Das Feuer war begleitet von starker Rauchentwicklung. Dank der günstigen Wetterlage zog der Rauch jedoch größtenteils nach oben ab. Es kam zu Geruchsbelästigungen in der Umgebung. Einsatzkräfte des ABC-Zugs München-Land nahmen kontinuierlich Luftmessungen vor. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.

Insgesamt waren mehr als 330 Einsatzkräfte vor Ort. An den Löscharbeiten an der Recyclinganlage waren auch zahlreiche Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis München beteiligt. Mit jeweils einem Löschzug rückten die Feuerwehren von Hochbrück und Garching, Aschheim, Badersfeld, Ismaning, Oberschleißheim, Riedmoos und Unterschleißheim aus. Ein weiterer Löschzug kam von der Feuerwehr Dietersheim aus dem Nachbarlandkreis Freising. Zusätzlich unterstützen die Freiwilligen Feuerwehren aus Gräfelfing, Grasbrunn, Kirchheim, Ottobrunn, Taufkirchen und Unterföhring sowie die Werkfeuerwehr des Helmholtz-Zentrums mit Material und Gerät. Auch Polizei, Rettungsdienst und das THW waren mit den Ortsverbänden München-Land, Dachau, München-Ost sowie Augsburg vor Ort. Sowohl zur Brandursache als auch zum Ausmaß des Schadens kann noch keine Aussage getroffen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

-lam- Bild: lam

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„Chiemgauer Schüler- und Studententicket“

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Region Traunstein – Der Landkreis hat das „Chiemgauer Schüler- und Studententicket“ eingeführt. Für zwei Euro pro Ticket und Monat können fortan Schüler, Auszubildende und Studenten jeden Tag ab 14:00 Uhr den ÖPNV in der Region nutzen – an Ferientagen, Wochenenden und Feiertagen sogar ganztags. Der Landkreis Traunstein zahlt die weiteren Kosten von neun Euro pro Ticket. „Wir wollen es jungen Menschen ermöglichen, auch ohne Auto eigenständig und ohne nennenswerte Kosten im Landkreis unterwegs zu sein. Das Ticket ist ein wichtiger Schritt hin zu einem attraktiveren öffentlichen Nahverkehr, dem weitere folgen werden. „Wir werden den ÖPNV in unserer Region auf Grundlage eines umfassenden Nahverkehrsplans qualitativ ständig weiterentwickeln in Richtung mehr Verbindungen und höhere Taktung“, betonte Landrat Siegfried Walch.

Das Ticket gilt zunächst auf den Linien des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO), der Busunternehmen Brodschelm, Hövels, Gloss und Wengler sowie der Traun-Alz-Bahn. Zur Erweiterung des Geltungsbereichs laufen bereits Gespräche mit weiteren Verkehrsunternehmen. Um das Ticket zu erhalten, muss man den Busfahrern beim Einsteigen die Schülerzeitkarte (ein Berechtigungsschreiben der Schule reicht auch aus) oder einen Schüler- bzw. Studentenausweis vorzeigen. Auch den Monatsfahrschein erhält man vom Fahrpersonal in den Bussen. In das Ticket muss dann der Name eingetragen werden. Wer wissen will, wann und wo Busse fahren, kann sich im aktuellen Fahrplanheft oder digital mit der App „Wohin-Du-Willst“ informieren.

-lats-

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MVV-Fahrplan

nun auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

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Unterwegs mit dem neuen MVV-Fahrplan v.l.: Matthias Schmid, Fachbereichsleiter Öffentlicher Nahverkehr
und Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Stolz präsentieren Landrat Josef Niedermaier und Matthias Schmid, Fachbereichsleiter Öffentlicher Nahverkehr unlängst das neue Fahrplanheft des MVV für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Zum ersten Mal wurde die Broschüre mit allen Linien und Verbindungen der Busse, S-Bahn und Bahn für den Landkreis aufgelegt. „Ich freue mich sehr, dass wir diesen Service unseren Bürgerinnen und Bürgern bieten können, damit sie sich auch in Zeiten des digitales Wandels ihre gewünschte Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln heraussuchen können“, betonte der Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, Josef Niedermaier, mit Blick in das neue Fahrplanheft. Fortan gilt im MVV ein neues Tarifsystem, in dem nicht nur für viele Fahrgäste die Preise günstiger werden könnten, sondern auch eine neue einfachere Struktur. Landrat Josef Niedermaier ist guter Dinge, dass mit dem Fahrplanheft es nun einen zusätzlichen Weg gibt, auf dem Fahrgäste ihre Linien und Verbindungen finden können. „Vielleicht erleichtert dies auch dem ein oder anderem den Umstieg auf das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs“, so Niedermaier. Im Fahrplanheft enthalten sind auch die RVO-Linien im südlichen Landkreis außerhalb des MVV-Gebietes. Das Fahrplanheft ist u.a. in den Gemeindeverwaltungen, im Landratsamt und landkreiseigenen Institutionen erhältlich.

-latöl- Bild: latöl

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Energiepreis 2019:

Die Gewinner stehen fest

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Region Dachau – Jedes Jahr ist es eine schwere Entscheidung, einen Gewinner für den Energiepreis zu küren. Alle eingereichten Projekte sind bewundernswert und laden zum Nachahmen ein. Sie zeigen auf, wie vielfältig die Ideen im Landkreis sind, um tatkräftig den Klimaschutz voranzubringen. Der Umweltausschuss des Landkreises hat in einer Sitzung entschieden, den Energiepreis 2019 in Höhe von 3.000 Euro in gleichen Teilen auf zwei Projekte aufzuteilen. Die diesjährigen Preisträger: Familie Wagenpfeil, welche eine „Hackschnitzelheizung mit Wärmenetz“ für drei Einfamilienhäuser errichtet, sowie Familie Kolbinger, die ihr „Einfamilienhaus mit einem Energiemanagement“ ausgestattet hat, das die Nutzung von Photovoltaik und Batteriespeicher optimal kombiniert. Diese beiden Projekte werden mit dem Energiepreis besonders gewürdigt, da sie in hohem Maße die beiden Kriterien Einsparung CO 2 und Vorbildfunktion erfüllen.

-ladah- Bild: ladah

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Behinderte wünschen sich

mehr Barrierefreiheit

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Region Unterallgäu – Mit welchen Schwierigkeiten haben Menschen mit Behinderung in den Unterallgäuer Gemeinden zu kämpfen? Wie kann man die kommunalen Behindertenbeauftragten noch besser unterstützen? Unlängst trafen sich die Behindertenbeauftragten des Landkreises. Ein Problem in vielen Gemeinden ist den Behindertenbeauftragen zufolge die Zugänglichkeit öffentlicher Toiletten. Oft seien diese für Senioren oder Behinderte nicht barrierefrei erreichbar – zum Beispiel, weil die Toiletten in Gasthäusern häufig im Keller untergebracht seien. Welche Unterallgäuer Gaststätten, Arztpraxen oder Geschäfte barrierefrei sind, soll man künftig auf der Internetseite „Wheelmap“ sehen können. Auf der Internetseite befindet sich eine Karte, auf der man rollstuhlgerechte Orte finden und markieren kann. Jeder kann öffentliche Orte einzeichnen, die barrierefrei sind und eine rollstuhlgerechte Toilette haben. Geplant ist ferner auch, dass die Mitarbeiterinnen der Koordinationsstelle in die Gemeinden kommen und vor Ort beraten.

-laua-

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„Kosmetikkontrolle und –sicherheit“

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Region Traunstein – In den letzten Jahren hat sich der Kosmetikmarkt in China rasant entwickelt. Laut der Statista-Marktprognose „Beauty & Personal Care Marktreport 2019“ beträgt das jährliche Umsatzwachstum im Markt „Beauty & Personal Care“ rund sieben Prozent bis 2023. Somit ist er einer der am schnellsten wachsenden Konsumgütermärkte. Vor diesem Hintergrund informierte sich eine 19-köpfige chinesische Fachdelegation von Behörden- und Abteilungsleitern aus der Provinz Zhejiang im Landkreis Traunstein kürzlich über die Bestimmungen der Lebensmittelaufsicht mit den rechtlichen und praktischen Grundlagen des Verbraucherschutzes in Deutschland.

Michael Förtsch, Leiter der Gruppe Lebensmittelüberwachung im Landkreis, brachte den Führungskräften aus staatlichen Instituten und Einrichtungen zur Überwachung der Kosmetikaproduktion, den Aufbau der bayerischen Lebensmittelüberwachung näher. Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert nicht – wie der Name vermuten lässt – ausschließlich Lebensmittel. Sie führt unter anderem auch dort zum Schutz der Verbraucher Inspektionen durch, wo kosmetische Mittel hergestellt oder verkauft werden oder die Kontrolleure entnehmen Proben im Betrieb beziehungsweise aus dem Handel.

In ganz Deutschland untersuchen die staatlichen Lebensmittelüberwacher der einzelnen Bundesländer laut einer Vereinbarung im Jahr pro 2000 Einwohner eine Probe Bedarfsgegenstände, Kosmetik und Tabakwaren. In ganz Deutschland werden so jährlich 41.000 Proben in diesem Bereich untersucht, wobei entsprechend ein Drittel auf die kosmetischen Mittel entfällt. Einen Fachvortrag zur Kontrolle von Kosmetikbetrieben hielt Hubert Wagner, Kosmetik-Fachkontrolleur vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Das Kosmetikrecht ist innerhalb der gesamten EU wesentlich durch die Kosmetikverordnung geregelt. Danach unterliegen kosmetische Mittel – im Gegensatz zu Arzneimitteln – keinem besonderen Zulassungsverfahren.

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Insbesondere das Thema der Rückverfolgbarkeit der produzierten Kosmetika war Teil der fachlichen Diskussion
in den Betriebsräumen der Firma Naturacosmetic in Erlstätt, einem Hersteller von Kosmetik- und Anti-Aging-Produkten

-lats- Bild: lats

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Ski mieten oder kaufen?

Was lohnt sich für wen?

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Ob es sich eher lohnt, Ski zu mieten oder sich eigene Skiausrüstung zu kaufen, hängt vor allem davon ab, wie oft und wie ambitioniert man Ski fährt. Der Kauf einer eigenen Ski-Ausrüstung lohnt sich vor allem für Vielfahrer und Fortgeschrittene, während Kinder, Einsteiger und Gelegenheitsfahrer eher von Miet-Ski profitieren können. Bei einem Mietpreis von rund 30 bis 40 Euro pro Tag, kann sich die Anschaffung der eigenen Ski bereits ab zehn Tagen Skispaß auszahlen. Denn in der Preisspanne von 300 bis 500 Euro gibt es bereits sehr gutes Material, das optimal auf den Fahrer abgestimmt ist – sofern man sich vom Fachhandel beim Skikauf beraten lässt.

Da jeder Ski andere Fahreigenschaften hat, die der Skifahrer erst kennenlernen muss, können eigene Ski für mehr Sicherheit und Fahrspaß sorgen. Für Ski-Neulinge und Kinder bietet eine Miet-Ausrüstung gewisse Vorteile: Skityp und -länge können an Gewicht, Größe und die sich verbessernde Fahrtechnik angepasst werden. Technisch versierte Skifahrer, die gerne mit den neuesten Skimodellen in die Berge möchten, können mit den Test-Angeboten des Sportfachhandels die modernste Skitechnik testen. Der Mietpreis wird bei einem anschließenden Kauf oft angerechnet.

-am- Bild: dsv

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Frühchenpuppe

für Gesundheitsberuf-Bildungszentrum

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Region Erding – Das Bildungszentrum für Gesundheitsberufe bekommt – als erste Krankenpflegeschule in ganz Deutschland – vom Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. eine Frühchenpuppe. Die Puppe ist eindrucksvoll nachgebildet und entspricht dem Stadium eines frühgeborenen Kindes aus der 28. Schwangerschaftswoche. Die Puppen, die der Verband vergibt, werden in Handarbeit gefertigt und kosten jeweils 500 Euro – bis eine Puppe fertig ist, vergehen bis zu 120 Arbeitsstunden.

Jedes der Puppenkinder ist ein liebevoll gestaltetes Unikat, auch jene für das Bildungszentrum ist exklusiv angefertigt. Da das Frühgeborene in der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau/-mann einen nicht unerheblichen Schwerpunkt darstellt, lässt sich die Puppe sehr gut in den Unterricht integrieren. Die Puppe ermöglicht es den Auszubildenden, das Aussehen, das Gewicht und das Handling eines Frühgeborenen nachzuempfinden. Sie üben damit – auch im Inkubator – den Umgang mit Frühgeborenen, speziell Griff-, Halte- und Lagerungsübungen. Damit ist ein praxisnahes Lernen und Üben gewährleistet. Wichtig ist diese Frühchenpuppe auch in der Weiterbildung Neugeborenenpflege, wo sie zu Anleitungszwecken oder auch zu Rollenspielen in der Beratung dienen. Auch werden sie in Prüfungssequenzen eingesetzt.

Der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. verkauft diese Puppen nicht einfach, sondern bietet hierzu auf seiner Seite auch ein Spendenbarometer an. Nachdem Landrat Martin Bayerstorfer von den Mitarbeitern des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe darüber informiert worden ist, entschied er sofort, dass die Spende von 500 Euro aus den Spendengeldern finanziert werden soll, die anlässlich seines 50. Geburtstags zusammenkamen.

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Bei der Übergabe der Frühchenpuppe (v.l.): Barbara Mitschdörfer, Vorstandsvorsitzende Bundesverband „Das frühgeborene Kind e.V.“,
Dr. Dirk Last, Krankenhausdirektor sowie Martin Bayerstorfer, Landrat des Landkreises Erding

-laed- Bild: laed

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RVO-Seniorenticket

bei Abgabe des Führerscheins

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Region Miesbach – Niemand gesteht sich dies gerne ein: „Eigentlich bin ich zu alt, um Auto zu fahren. Ich sollte nicht mehr selber fahren.“ Doch Vielen fällt es schwer, auf die Fahrerlaubnis zu verzichten und stattdessen die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Den Wechsel erleichtern könnte ein neues Angebot der Landkreisverwaltung und des Busunternehmens RVO: Ein neues Seniorenticket bietet drei Jahre freie Fahrt für alle, die freiwillig ihre Fahrerlaubnis abgeben.

Das neue Angebot startet ab sofort: Wer seinen Hauptwohnsitz im Landkreis Miesbach hat und auf seine Fahrerlaubnis freiwillig verzichtet, also seinen Führerschein abgibt, kann die Busse der Regionalverkehr Oberland GmbH RVO drei Jahre lang kostenlos nutzen. Der Ablauf ist denkbar einfach: Bei der Abgabe der Fahrerlaubnis bei der Führerscheinstelle im Landratsamt Miesbach erhält der Seniorenticket-Interessent den Antrag auf die Jahreskarte mit entsprechendem Bestätigungsvermerk. Alles Weitere regelt er dann direkt mit der RVO. Es werden nacheinander drei Jahreskarten ausgestellt. Das Angebot gilt für alle ab 60 Jahren aufwärts. In begründeten Fällen, etwa bei schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen, gilt es sogar noch früher, die Entscheidung hierüber obliegt der Fahrerlaubnisbehörde.

-lamb-

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„Rollstuhlgeeignete Gaststätte“

Bewerber aus der Gastronomie für inklusives Projekt gesucht

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Region Augsburg – Die UN-Konvention für das Leben von Menschen mit Behinderung rückt seit ihrer Verabschiedung 2009 den Begriff „Inklusion“ in den Fokus. Im Vordergrund steht das Ziel, dass alle Menschen, egal ob behindert oder nicht, am gesellschaftlichen Leben teilhaben haben können. Ein wichtiger Beitrag dazu ist die Barrierefreiheit, der auch im Landkreis Augsburg besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

„Im Aktionsplan Inklusion des Landkreises von 2015 haben wir Anbietern von Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten die Empfehlung ausgesprochen, ihre Angebote möglichst barrierefrei zu gestalten. Denn insbesondere für Rollstuhlfahrer sind eine selbstbestimmte Freizeitgestaltung und der Besuch von Gaststätten und Restaurants keine Selbstverständlichkeit. Schließlich führen allzu oft Stufen in ein Gebäude oder es ist keine barrierefreie Toilette vorhanden. Deshalb bin ich froh, dass wir Personen gefunden haben, die sich die Voraussetzungen in den Gaststätten und Lokalen in unserer Region genauer anschauen“, so Landrat Martin Sailer.

Peter Baumeister, Werner Mittelbach und Georgine Miehle-Zesch sind Mitglieder der Audit-Gruppe „Barrierefreier Landkreis“, selbst Rollstuhlfahrer und damit sozusagen Botschafter in eigener Sache. Inzwischen haben sie bereits einige Lokale mit dem Etikett „rollstuhlgeeignet“ ausgezeichnet. „Bei Ihren Besuchen überprüfen unsere Tester die Rollstuhleignung anhand einer Checkliste, die sich an den DIN-Normen zur Barrierefreiheit orientiert“, erklärte Eva Kurdas, Behindertenbeauftragte des Landkreises Augsburg.

Denn als rollstuhlgerecht gelten Gaststätten nur, wenn der Eingang stufenlos erreichbar ist; die Eingangstüre mindestens 90 Zentimeter breit ist; die Eingangstüre leicht zu öffnen ist; die Bewegung innerhalb des Gebäudes stufenlos möglich ist; es ausreichend Bewegungsfläche im Gastraum gibt; sich die Tür bei der Behindertentoilette nach außen öffnen lässt; es eine Bewegungsfläche von 1,50 Meter x 1,50 Meter vor dem WC-Becken gibt; das WC-Becken mindestens einseitig seitlich anfahrbar ist und das WC-Becken beidseitige Stützklappgriffe hat. Außerdem können die Gastronomiebetriebe noch zusätzlich Hilfen wie automatisch öffnende Türen einbauen, um ihren Gästen den Besuch einfacher zu gestalten.

Eine Übersicht aller bereits ausgezeichneten Gaststätten ist unter www.landkreis-augsburg.de/inklusion im Bereich des Projektes „Rollstuhlgeeignete Gaststätten“ ersichtlich. Die Übersicht soll Rollstuhlfahrern die Möglichkeit geben, sich bereits vor ihrem Restaurantbesuch darüber zu informieren, ob ein Lokal für sie geeignet ist oder nicht. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch viele weitere Gastronomie-Betriebe freiwillig testen lassen und so den Menschen mit Behinderung in unserer Region den Alltag erleichtern“, so Regina Mayer, Fachbereichsleiterin für Soziales Betreuungswesen und Seniorenfragen.

Interessierte Gastronomen können sich direkt an Eva Kurdas, die Behindertenbeauftragte des Landkreises Augsburg, wenden. Für den Besuch fallen keinerlei Kosten oder Gebühren an und es entstehen auch keine Verpflichtungen, bauliche oder sonstige Maßnahmen zur Herstellung oder Verbesserung der Barrierefreiheit vorzunehmen. Wer ausgezeichnet wird, kann stattdessen mit der Verleihung des Signets „Bayern Barrierefrei – wir sind dabei!“ der Bayerischen Staatsregierung rechnen.

-laa-

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„Gemeinsam etwas schaffen“:
Neue Amtsperiode des Jugendparlaments

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Region Traunstein – In der ersten Sitzung der Amtsperiode 2019/2020 des Jugendparlaments wurden viele Themen, die gerade jungen Menschen im Landkreis am Herzen liegen, diskutiert und erarbeitet. Landrat Walch erklärte die grundlegende Aufgabenverteilung kommunaler Gebietskörperschaften, wann beispielsweise der Landkreis und wann eine Gemeinde zuständig und Ansprechpartner für die Bürger ist. „ Auf kommunalpolitischer Ebene ist es darüber hinaus wichtig, fraktionsübergreifend und lösungsorientiert zu arbeiten und zu handeln. Nur so kann man gemeinsam auch etwas bewegen“, betonte Walch.

Neben der Wahl der neuen Hauptausschuss-Mitglieder wurde mit vollem Engagement an dem Thema lebendige Jugendkultur unter 18 Jahren gearbeitet. Dafür konnte eine Event-Agentur gewonnen werden, die seit Jahren namhafte Veranstaltungen organisiert und durchführt. Ziel der im Jugendparlament entstandenen Kooperation ist es nun, ein Konzept für eine kulturelle Veranstaltung im Landkreis zu erarbeiten. Dafür wurde im Jugendparlament eine Projektgruppe gegründet, die sich zu Treffen organisiert haben.

-lats- Bild: lats

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Fachakademie

für Sozialpädagogik

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Region Freyung-Grafenau – Eine Lücke im Bildungsangebot will der Landkreis schließen und ab dem Schuljahr 2021/22 eine Fachakademie für Sozialpädagogik einrichten. Damit könnte man im Landkreis dringend benötigte Fachkräfte ausbilden, in diesem Fall Erzieherinnen und Erzieher. Interessenten müssen derzeit nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsfachschule ihre weitere Ausbildung in den Nachbarlandkreisen Regen und Passau absolvieren – und das annähernd in Klassenstärke. Das will Landrat Gruber ändern. „Mit der Einrichtung der Fachakademie in Schlag könnten wir die im Landkreis benötigten Fachkräfte auch hier ausbilden. Wer hier seine Ausbildung macht, der wird auch eher im Landkreis bleiben“, so Gruber.

Derzeit herrscht in den Kindergärten und -krippen im Landkreis ein Mangel an Erzieherinnen und Erziehern. Dem will man mit der Einrichtung der Fachakademie abhelfen. Außerdem würden die Kindergärten schon während der Ausbildung von den Schülern der neuen Fachakademie profitieren, die in den Einrichtungen im Landkreis ihr Praktikum absolvieren würden. Über die Regierung von Niederbayern wurde nun dem zuständigen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ein entsprechendes Interesse des Landkreises an der Errichtung einer Fachakademie für Sozialpädagogik mitgeteilt.

-lafrg- bild: lafrg

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Bildungskonferenz

„Fünf Jahre Bildungsregion“

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Region Lindau/Bodensee – Bildung ist ein wichtiges Thema im Landkreis. So investiert der Landkreis seit Jahren viele Millionen Euro in seine Bildungslandschaft. Aber nicht nur die Modernisierung der Gebäude und der Ausstattung ist Thema, sondern auch die inhaltliche Gestaltung von Bildungsprozessen und Übergängen sowie die Vernetzung der verschiedenen Akteure. „Etwa 14.800 Menschen lernen jährlich im Landkreis Lindau“, so Landrat Elmar Stegmann, der alle Bildungsakteure im Landkreis zu einer Bildungskonferenz eingeladen hatte. „Darunter sind Schüler, Neuzugewanderte in Sprachkursen, Erwachsene in Fortbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Wir bieten bereits viele Angebote und Unterstützung, aber wir wollen noch besser werden“, betonte Stegmann.

Vor fünf Jahren erhielt der Landkreis die Auszeichnung „Bildungsregion“ des Freistaats Bayern und dieses Jubiläum war nun Anlass für die Bildungskonferenz. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung gefolgt. Es wurde deutlich, dass der Auftrag einer Bildungsregion darin liegt, den Menschen einen guten Lernrahmen zu bieten: Übergänge brauchen Begleitung, neue Lebenslagen erfordern den Erwerb neuer Kompetenzen und soziale Ungleichheiten benötigen Ausgleich. Weiterer Schwerpunkt der Bildungskonferenz war die Bildungssprache Deutsch. Auch in einem moderierten Workshop setzten sich die Bildungsakteure mit dieser Themenstellung auseinander.

-lali- Bild: lali

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EFRE-Förderung

für Kleinprojekte im Grenzraum Bayern-Österreich

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Region Ostbayern – In der neunten Sitzung des regionalen Lenkungsausschusses Ost, unter dem Vorsitz von Landrats  des Landkreises Freyung-Grafenau, Sebastian Gruber, standen Entscheidungen für grenzüberschreitende Kleinprojekte an. Von sechs eingereichten Anträge wurden fünf positiv beschieden und so fließen rund 86.000 Euro an EFRE-Fördermitteln in den bayrisch-österreichischen Grenzraum.

Im Bereich Kultur werden „Sagen im Grenzgebiet“ als „kollektives Gedächtnis der Menschen“ gesammelt, wissenschaftlich dokumentiert und der Bevölkerung bekannt gemacht. Ein Buch soll Jugendlichen ab der 5. Klassenstufe an Hand der Biographie von Adalbert Stifter die Bedeutung der persönlichen Auseinandersetzung mit kulturellen und nationalen Unterschieden vermitteln. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit wird im grenzüberschreitenden Mittelzentrum Neuhaus am Inn – Schärding durch die Entwicklung eines Corporate Designs gefördert. Schließlich soll der grenzüberschreitende „Vier Schlösser Lauf“ neben der sportlichen Komponente auch die Region zwischen Ering und Mining bekannter machen.

Bei EFRE-Fördermitteln handelt es sich um Gelder, die vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung der EU bereitgestellt werden. Im sogenannten „Kleinprojektefonds“ können grenzüberschreitende Maßnahmen mit bis zu 75% der förderfähigen Gesamtkosten finanziell unterstützt werden, wenn die Projektpartner aus Oberösterreich und Bayern sie gemeinsam umsetzen, die Kosten des Projektes maximal 25.000 Euro betragen und die Partner eine langfristige Kooperation anstreben. Antragsberechtigt sind Gemeinden, Vereine oder lokale Organisationen in der Grenzregion.

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9. Informationstag

„Beruf & Studium“
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Region Berchtesgadener Land – Bereits zum neunten Mal erfolgt der Informationstag „Beruf & Studium“, welcher am Samstag, 18. Januar 2020, in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr im „AlpenCongress“ in Berchtesgaden stattfindet. Mit der Wahl von Beruf bzw. Studienfach wird eine nicht unwesentliche Entscheidung für das Leben getroffen, die auf eine fundierte Basis gestellt werden sollte. Insofern bietet der 9. Informationstag „Beruf & Studium“ den Schülerinnen und Schülern wie auch interessierten Eltern und Lehrkräften eine optimale Gelegenheit für die Einholung von Informationen und Kontaktaufnahme mit berufsbezogenen Ausbildungseinrichtungen.

Die Bildungsregion Berchtesgadener Land unterstützt diese Veranstaltung, die maßgeblich von Heike Mechelhoff über den gemeindeübergreifenden Jugend-Treff.5 Förderverein e.V. organisiert wird, mit der kostenlosen Bereitstellung von Freifahrttickets und -gutscheinen für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern. Damit kann die Veranstaltung umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln besucht werden. Maximal 300 BGL-Tagestickets Bus & Bahn und dazugehörig 300 Eltern-Gutscheine stellt der Landkreis Berchtesgadener Land allen Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Fachoberschulen und Förderzentren im Berchtesgadener Land zur Verfügung. Somit sind interessierte Schülerinnen und Schüler am 18. Januar 2020 innerhalb des Berchtesgadener Landes kostenlos mit Linienbussen bzw. mit der Bahn nach Berchtesgaden und zurück mobil. Bei den Eltern-Gutscheinen ist dieses Angebot auf RVO-Linienbusse bzw. auf die Berchtesgadener Land Bahn beschränkt.

Tickets und Gutscheine bei den Schulsekretariaten bestellen: Schülerinnen und Schüler können bis Donnerstag, 9. Januar 2020, bei den betreffenden Schulsekretariaten ihr Interesse an den Freifahrtberechtigungen anmelden. Informationen rund um die umweltfreundliche Mobilität mit Bahn und Bus im Berchtesgadener Land bietet der Landkreis Berchtesgadener Land auf der Internetseite www.mobilitaet-bgl.de

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Großer Preis

des Mittelstandes

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Region Donau-Ries – Zum nunmehr 26. Mal wird durch die „Oskar-Patzelt Stiftung“ der Große Preis des Mittelstandes vergeben. Das Motto des Wettbewerbs lautet: „Gesunder Mittelstand – Starke Wirtschaft – Mehr Arbeitsplätze“. Der Wettbewerb wird seit 1994 jährlich ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 18.000 Unternehmen nominiert. Sie beschäftigen gemeinsam mehr als 3,5 Millionen Mitarbeiter.

Laut der Zeitung DIE WELT ist „der von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene ‚Große Preis des Mittelstandes‘ deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung.“ Um als Unternehmen der Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe teilnehmen zu können, muss man nominiert werden. Nominierte Unternehmen sollten mindestens zehn Arbeitsplätze und 1,0 Mio. € Jahresumsatz aufweisen, wenigstens drei Jahre stabil am Markt tätig sein und frei von kommunaler oder staatlicher Beteiligung sein.

Gefordert sind hervorragende Leistungen in fünf Wettbewerbskriterien:
1. Gesamtentwicklung des Unternehmens
2. Schaffung / Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
3. Modernisierung und Innovation
4. Engagement in der Region
5. Service und Kundennähe, Marketing

Je Wettbewerbsregion (die 16 Bundesländer sind in 12 Wettbewerbsregionen zusammengefasst) werden i. d. R. drei Preisträger und fünf Finalisten ausgezeichnet. Die Sonderpreise „Bank des Jahres“ und „Kommune des Jahres“ werden ausgelobt für Persönlichkeiten bzw. Institutionen, die nachweislich Rahmenbedingungen unternehmerischen Handelns in besonderer Weise positiv beeinflusst haben. Außerdem wird ein Sonderpreis „Junge Wirtschaft“ ausgeschrieben.

Interessenten an dieser Auszeichnung, welche die genannten Anforderungen erfüllen, können sich beim Wirtschaftsförderverband DONAURIES e. V. unter info@wirtschaft-donauries.bayern melden, um von dort aus nominiert zu werden.

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Im Zeichen

der Gesundheit

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Region Neu-Ulm – Wie sieht es mit der Gesundheitsversorgung im Landkreis aus? Was läuft gut, wo herrscht Bedarf oder welche Informationen sind gewünscht? Diesen Fragen möchte der Landkreis Neu-Ulm mit einer Bürgerbefragung nachgehen. Um einen wissenschaftlich fundierten Überblick zu erhalten, werden insgesamt 2.000 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Neu-Ulm befragt. Die Auswahl erfolgt stichprobenartig und damit per Zufallsprinzip. Die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger erhalten ein Anschreiben und werden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Dies wird etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch nehmen. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Alle Daten werden anonym ausgewertet und lassen keine Rückschlüsse auf die Person zu.

„Nur durch eine hohe Beteiligung wird es uns gelingen, verwertbare Daten zu gewinnen“, erläuterte Marc Löchner, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregion“Plus“ für den Landkreis Neu-Ulm. Ziel ist es, das gute Versorgungsangebot im Landkreis zu erhalten und weiter bedarfsgerecht zu verbessern. Dies umfasst die gesundheitlichen Themen von der Prävention bis zur Rehabilitation und Pflege. „Mit Hilfe der Antworten und Angaben der Bürgerinnen und Bürger können wir konkrete Maßnahmen für die Gesundheitsförderung und –versorgung ableiten. Dies kommt dann wiederum der gesamten Bevölkerung im Landkreis zugute“, betonte Löchner. Die Befragung umsetzen und auswerten wird das Institut für Sozialplanung, Jugend- und Altenhilfe, Gesundheitsforschung und Statistik (SAGS) in Augsburg.

-lanu-

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7. Münchner Fahrerlaubnisforum:

Zusammen für mehr Sicherheit auf der Straße

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Region München – Unlängst erfolgte das  „7. Münchner Fahrerlaubnisforum“. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden zu verbessern. Zu den Gästen zählten wieder Polizeibeamte, Mitarbeiter von Führerscheinstellen im Großraum München, von Amtsgerichten, Staatsanwaltschaften, Landesanwaltschaft, der Regierung von Oberbayern und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration.

Initiiert wurde das Forum vom Leiter der Fahrerlaubnisbehörde, Patrick Mack, der bei seiner Eingangsrede die hohe Bedeutung dieser Veranstaltung für die reibungslose Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden im Großraum München betonte: „Das Forum dient nicht nur zum Kontaktaustausch und für Vollzugsabsprachen, sondern auch der Weitergabe von Fachinformationen“, erklärte Mack.

Expertenvorträge zu Cannabis und ADHS
Auch in diesem Jahr gab es wieder zahlreiche Vorträge mit Schwerpunkten im und um den Straßenverkehr. So referierte beispielsweise Prof. Dr. Ulrich Zimmermann, Chefarzt der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie am Isar-Amper-Klinikum München-Ost, zum Thema Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) mit Fokus auf die Unfallhäufigkeit. Zur Auswirkung von Medizinalcannabis informierte Prof. Dr. Frank Mußhoff vom Forensisch Toxikologischen Centrum (FTC) München. Die aktuelle Rechtslage und Rechtsprechung im Cannabisbereich erläuterte anschließend Thomas Hofstätter, Regierungsrat bei der Regierung von Oberbayern. Die Experten waren sich darin einig, dass die Auswirkungen von Cannabiskonsum auf die Verkehrssicherheit erheblich sind, sodass das Spannungsfeld zwischen sinnvoller Einnahme von Medizinalcannabis und eingeschränkter Fahreignung weiterhin vorhanden bleibt.

Infos zur Präventionskampagne und zum Führerschein-Pflichtumtausch
Patrick Mack informierte zur aktuellen Präventionskampagne des Landratsamts für Jugendliche und junge Erwachsene im Landkreis München gegen Alkohol, Drogen und Straftaten. Durch Flyer und geplante Vor-Ort-Termine an Schulen soll über die Gefahren durch Suchtmittel und Aggression für die Betroffenen selbst, aber auch für deren Führerschein aufgeklärt werden. Denn der Landkreis München hat, wie auch bundesweit beobachtbar, mit steigenden Fallzahlen von fahreignungsauffälligen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun. Weitere Informationen zur Präventionskampagne gibt es unter www.landkreis-muenchen.de/themen/mobilitaet/fuehrerschein/praeventionskampagne-alkohol-drogen-straftaten.

Veronika Gratz, Leiterin des Sachgebiets Fahrerlaubnis beim Landratsamt München, informierte abschließend zum Stand des Führerschein-Pflichtumtauschs. Gratz machte deutlich, dass aktuell und auch noch in den kommenden zwei Jahren nur Personen umtauschen müssen, deren Papierführerschein bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt wurde und die zwischen 1953 und 1958 geboren sind.

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Über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten das „7. Münchner Fahrerlaubnisforum“

-lam- Bild: lam

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„1000 Schulen für unsere Welt“

und „missio München“:

Kooperation erfolgreich gestartet

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Region Donau-Ries – Die bundesweite Initiative der drei kommunalen Spitzenverbände „1000 Schulen für unsere Welt“ und „missio München“ setzen sich künftig gemeinsam für die Förderung von Bildung in Afrika und Asien ein. Zum Start dieser vielversprechenden Zusammenarbeit lud Landrat Stefan Rößle als Initiator von „1000 Schulen für unsere Welt“ und ehrenamtlicher Botschafter für kommunale Entwicklungszusammenarbeit zum Gespräch ein. Neben Monsignore Wolfgang Huber, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, waren auch Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach, die Projekte in Äthiopien umsetzen wollen und das Ehepaar Schmidt aus Asbach-Bäumenheim, die im Rahmen der Kooperation nun ein erstes Projekt in Burkina Faso vollständig finanziert haben, der Einladung gefolgt.

„Bildung stärken – Was dem Mensch an Bildung gegeben ist, kann man ihm nie mehr nehmen“: Dies sei einer der vielen, übereinstimmenden Grundsätze, auf der die Zusammenarbeit zwischen der Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ und dem Katholischen Hilfswerk „missio München“ basiert, betonte Monsignore Huber. Darüber hinaus sind die Nachhaltigkeit der Projekte und größtmögliche Transparenz Grundpfeiler der Arbeit beider Partner. Dies war vor allem dem Ehepaar Schmidt aus Asbach Bäumenheim wichtig, als sie sich dafür entschieden haben, „missio München“ bei der Erweiterung eines Kindergartens in Burkina Faso finanziell zu unterstützen. In dem westafrikanischen Land lebt 40 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Es zählt zu den zehn ärmsten Ländern der Erde.

Auch eine Delegation aus der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach im Landkreis Altötting war angereist. Einer davon ist Sepp Rottenaicher aus Halsbach, der „missio München“ und die Initiative zusammengebracht hat und selbst, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Verwaltungsgemeinschaft, Spenden für den Bau eines Wohnheims in Äthiopien, durch „missio München“, sammelt. „Nicht nur im fernen Äthiopien tun wir Gutes, das gemeinsame Engagement für Äthiopien stärkt auch den Zusammenhalt zwischen den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft“, freut sich Rottenaicher. „Nun haben wir in nur zwei Jahren bereits 99 Schulen fest geplant. Mit der Unterstützung eines so großen, weltweit agierenden Partners wie „missio München“ nimmt unsere bundesweite Initiative noch einmal mehr Fahrt auf“, betonte Landrat Rößle und stellte damit bereits das nächste geplante Projekt der Kooperation vor: In Nepal soll eine Schule für die Opfer der schweren Erdbeben gebaut werden.

Um den Kindern in Nepal eine gesicherte Schulbildung zu ermöglichen, kann gerne gespendet werden: Jede Spende zählt!
Spendenkonto: LIGA Bank, IBAN DE96 7509 0300 0800 0800 04 – Verwendungszweck: „Initiative 1000 Schulen – Nepal“.

-ladr- Bild: ladr

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Spenden
für den guten Zweck
FWG-Landratskandidat Andreas Hallmannsecker übergab 500.- Euro für die Aktion „Leser helfen Lesern“

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Region Miesbach – Für die Aktion „Leser helfen Lesern“ überreichte Andreas Hallmannsecker, Bürgermeister der Gemeinde Valley und FWG-Landratskandidat der Kommunalwahl 2020, runde 500,- Euro an Julia Pawlovsky, Sportredakteurin beim Miesbacher Merkur. Gleichzeitig erhielt Andreas Hallmannsecker von Michael Zetterer ein Fußballtrikot des holländischen PEC Zwolle, welches versteigert werden und dessen Erlös sozialen Zwecken zugute kommen soll.

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Bei der Spendenübergabe v.l.: Michael Zetterer, Julia Pawlovsky und Andreas Hallmannsecker

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Michael Zetterer ist in der Gemeinde Valley geboren und aufgewachsen, war U20 DFB-Nationaltorwart, ist Fußballprofi bei Werder Bremen und zur Zeit an den PEC Zwolle der niederländischen 2. Liga ausgeliehen. Er nutzte seinen kurzen Weihnachtsurlaub in der Heimat, um bei einem Besuch im Valleyer Rathaus ein Trikot persönlich an Bürgermeister Hallmannsecker zu übergeben.

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Michael Zetterer signierte sein gespendetes Trikot, welches für einen guten Zweck versteigert werden soll

-am- Bilder: am

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Konzert

zum neuen Jahr

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Region Miesbach – Kaum sind die Feiertage vorbei, bricht der Alltag über die Meisten herein. Umso wichtiger ist es, sich nochmal darauf zu besinnen, dass das neue Jahr tatsächlich noch ganz jung ist. Entsprechend trifft man sich zu einem Neujahrskonzert im Schlossbräu Valley. Das Programm kann sich sehen lassen: Es singen und spielen die Valleyer Saitnmusi mit Theresa Adelsberger, Theresa Frey, Bernadett Huber – sowie das Vokalensemble Cincanto mit Johanna Betzinger, Claudia Simon, Gabi Geissler, Karl Stärz, Arnim Wittich; die Geschwister Viktoria & Johanna Kainz mit ihrer überragenden Hackbrettmusi und das Duo Swing it UP mit Bernd Stahuber und Toni Wiedemann.

Das Neujahrskonzert erfolgt am Donnerstag, 09. Januar 2020 im Valleyer Schloss Bräu, Graf-Arco-Str. 19, 83626 Valley. Einlass ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Eintritt frei. Freie Platzwahl.

-am- Bild: Ramona Meisl

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Alpenrand-Magazin Archiv 2019/12

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