Stadt Miesbach – Eine der höchstgelegenen Kreisstädte Deutschlands

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Dr. Gerhard Braunmiller
Bürgermeister der Stadt Miesbach

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Als Bürgermeister der Stadt Miesbach möchte ich Sie recht herzlich auf unserer Online-Präsentationsseite bei Alpenrand-Magazin.de begrüßen. Hier werden Sie Wichtiges, Lustiges oder auch Kurioses, frisch aus dem Leben einer oberbayerischen Kreisstadt sowie Neuigkeiten aus dem Rathaus erfahren. Miesbach zeichnet sich nicht nur durch seine malerische Landschaft und historische Architektur aus, sondern vor allem auch durch seine lebendige Vereinslandschaft sowie den starken Zusammenhalt der Bewohner, Organisationen und Gewerbetreibenden. Im Jahr 2024 sind zahlreiche aufregende Veranstaltungen, die das kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Leben bereichern werden, angesagt. Von traditionellen Festen, wie dem geliebten Mailbaumaufstellen und dem stimmungsvollen Adventszauber, bis hin zu modernen Events, welche die Kreativität und Vielfalt der Stadt Miesbach widerspiegeln, dürfte für jeden Gesschmack etwas dabei sein. Ich möchte Sie herzlich zu allen Aktivitäten in unserer Kreisstadt einladen und Sie bitten unsere Online-Präsentation regelmäßig zu besuchen.

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Mit herzlichen Grüßen
Dr. Gerhard Braunmiller
Bürgermeister der Stadt Miesbach

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Faschingsgaudi
in Miesbach

– 13. Februar 2024 –

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Der Gaudiwurm vor dem Miesbacher Rathaus

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Region Miesbach – Eine bunte Faschingsgaudi herrschte am Dienstagnachmittag in der Stadt Miesbach. Ab 13:13 Uhr wälzte sich, vom Waitzinger Keller Kulturzentrum Miesbach runter zum Stadtplatz bis zum Rathaus, ein langer Gaudiwurm langsam die Strassen hindurch, um von den Besuchern entlang des Wegs begeistert begrüßt zu werden. Die Faschingsgesellschaft Crachia Hausham e.V. kam mit Hund und Katz, beziehungsweise mit Tigern, Giraffen, Zebras – kurzgesagt: Mit dem halben Dschungel, um die Kreisstadt mal so richtig aufzumischen.

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Lautstark bewegten sich die eindrucksvoll gestalteten Wagen und Römer, Gallier, wilde Barbaren, weißhaarige Heinos, schwarzes Vogelgetier sowie blauberockte Bahnangestelllte feierten den Fasching und warfen Unmengen Bonbons und Gummibärchentüten in die Menge, was besonders die Kinder erfreute. Weniger gut kam dagegen die eigenartige Auffassung von „Gaudi“ an, welche die Mitfahrer von zwei Wägen praktizierten: Sie „beschossen“ die Faschingsbesucher aus großen Wasserpistolen mit kaltem Wasser. Die große Riesen-Party fand dann am Marktplatz statt und eine schiere Menge von Maskierten, von der Hexe bis zur Waldfee, vom Zauberlehrling bis zum Dracula, vom Clown bis zum Indianerhäuptling, feierten vergnügt bis in den Abend. „Futterstände“ sorgten fürs leibliche Wohl und ein DJ heizte mit Musikdarbietungen ein. …weiter zur Bildergalerie

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Konstituierende
Sitzung des
Jugendparlaments
der Stadt Miesbach

Ehrengast: Ilse Aigner, Bayerische Landtagspräsidentin

– Februar 2024 –

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Miesbach – Einen sehr weiten Weg musste das „Jugendparlament“, das erste seiner Art im Landkreis Miesbach, zurücklegen, bis endlich die konstituierende Sitzung im Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Miesbach stattfinden konnte. Erstmals wurde im Jahr 2014 ein Antrag zur Einrichtung einer Kinderkommission beim Miesbacher Stadtrat eingereicht, doch fand er keine Mehrheit. Dann wurde im Jahr 2020 im Rahmen einer Jungbürgerversammlung diese Initiative wieder aufgegriffen und auch weiterentwickelt. Am 18. Februar 2021 wurde schließlich ein Antrag der Freien Wähler und der SPD-Fraktion zur Errichtung eines Kinder- und Jugendparlaments in der Stadt Miesbach eingereicht.

Nun standen die Stadtratsmitglieder der Idee einer Jugendbeteiligung grundsätzlich sehr positiv gegenüber und der Jugendreferent Christian Mittermaier sowie die Familienreferentin Malin Friese wurden beauftragt, Eckdaten und ein Konzept für ein Jugendparlament zu erarbeiten. Hierzu waren Gespräche mit Jugendlichen zu führen und Fachstellen einzubinden. Im September 2023 wurde über den Sachstand informiert und am 26. Oktober 2023 dann schließlich die Satzung und die Wahlordnung für das Jugendparlament vorgestellt, welche den Grundstein für die Einrichtung eines solchen Parlaments bildet. In der „Satzung“ wurden die Rechte und Pflichten des Jugendparlaments klar definiert und die „Wahlordnung“ diente als Grundlage für die Wahl. Es sollte eine geheime Wahl durchgeführt werden, da die Jugendlichen an die demokratischen Grundzüge herangeführt werden sollen.

Damit das künftige Jugendparlament einen gewissen Handlungsspielraum hat, um kleine Projekte ohne großen Verwaltungsaufwand umsetzen zu können, wurde ein Budget in Höhe von 5.000,- Euro festgelegt. Eine Nachweispflicht für die Verwendung wurde in der Satzung festgelegt. Zusätzlich bekommt der Jugendparlament-Vorstand jeden Monat eine Einladung zur jeweiligen Stadtratssitzung mit den Tagesordnungspunkten der öffentlichen Sitzung.

Im Januar 2024 wurden die Mitglieder des Jugendparlaments für die Amtsperiode 2024 bis 2026 bestellt, wobei acht gültige Bewerbungen bei der Stadt Miesbach eingingen. Gemäß der Satzung für das Jugendparlament in der Stadt Miesbach muss es aus mindestens fünf und maximal elf Mitgliedern bestehen.

Nun war es am Dienstag, 6. Februar 2024, um 17:00 Uhr soweit und sieben junge Männer und eine Frau, im Alter zwischen 13 und 20 Jahren, stellten sich zur Jugendparlament-Wahl. Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller zeigte sich erfreut, dass sich in der Stadt Miesbach das erste Jugendparlament des Landkreises Miesbach zusammengefunden hat: „Hinter der Idee eines Jugendparlaments steht die Förderung der Kinder- und Jugendbeteiligung in der Kommunalpolitik. Jugendparlamente sind repräsentative Beteiligungsformate, es werden junge Menschen als Interessenvertreter für eine gewisse Amtsperiode durch kommunale Gremien eingesetzt und sie werden in die kommunalen Entscheidungsprozesse eingebunden. Dies geschieht beispielsweise durch Antrags- oder Rederecht im Stadtrat und das Jugendparlament verantwortet ferner einen eigenen Etat. Also durchaus eine starke Mitwirkungsmöglichkeit. So soll durch die vermehrte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen die Demokratie gestärkt und damit auch eine Heranführung an Wahlrechtsgrundsätze verbunden werden.“

Die Besonderheit des Anlasses unterstricht die Anwesenheit von Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, welche sich zur Sitzung eingefunden hatte. Sie dankte den Mitgiedern des Miesbacher Stadtrats für deren Entscheidung und betonte: „Die Einführung des Jugendparlaments sorgt bei den Jugendlichen für einen anderen Blickwinkel auf die Kommunalpolitik und öffnet Wege zum Mitgestalten der eigenen Stadt. Schließlich hat das Jugenparlament ein eigenes Budget zu verwalten, um eigene Ideen zu verwirklichen. Das unterstützt das demokratische Prinzip, welches zu verteidigen ist“.

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Bei der Jugendparlamentsvorstandswahl v.l.:
Ilse Aigner, Bayerische Landtagspräsidentin; Leopold Mayr-Mautner; Anton Weidelener; Xaver Bernöcker;
Lucia Hirsch; Linus Weidelener; Paul Weidelener; Noah Hormaier und Dr. Gerhard Braunmiller, Bürgermeister der Stadt Miesbach

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Bei der Jugenparlament-Wahl 2024 wurde in geheimer Abstimmung Leopold Mayr-Mautner zum 1. Vorstand und Paul Weidelener zum Vorstand-Stellvertreter, Linus Weidelener zum Schriftführer und Xaver Bernöcker zum Schriftführer-Stellvertreter, Anton Weidelener zum Kassier und Noah Hormaier zum Kassier-Stellvertreter sowie Lucia Hirsch zur Social Media-Beauftragten und Frederik Hilbich zum Social Media-Beauftragten-Stellvertreter, benannt.

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Faschingstreiben
in der Stadt Miesbach
– Februar 2024 –

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Miesbach – Am rußigen Freitag, 9. Februar, öffnen sich die Pforten des Kulturzentrums Waitzinger Keller wieder für den traditionellen Kinderfasching. In den Gewölben stehen in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr Spaß und Spiel auf dem Programm. Kinderdisco mit DJ und Discolicht, ein toller Spieleparcour mit den Jugendbetreuern des Freizeit- und Kulturkellers, Schminkstand und als Höhepunkte zwei Auftritte der Garde des Turnvereines Miesbach sind angesagt. Um 14:30 Uhr treten die Eurogym-Gruppe mit Funny Dancing Girls, Little Monsters, Eurodance Crew unter Leitung von Daniela Hart auf. Um 15:30 Uhr geben sich unter der Leitung von Christine Acher Prinzenpaar und Funkemariechen sowie die Garde mit Gardetanz und modernem Tanz die Ehre. Auch die jüngsten der Tanzgruppen, die Bienchen, zeigen dem Publikum ihr Können. In der Kellerbar verwöhnt das Team des Culinaria die kleinen und großen Gäste mit leckeren Köstlichkeiten. Jugendreferent Christian Mittermaier und das Team vom Waitzinger Keller freuen sich auf zahlreiche Besucher. Eintrittskarten gibt es für Erwachsene zum Preis von 5 Euro und für Kinder 3 Euro.

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Der lang ersehnte Faschingszug in Miesbach findet am Dienstag, 13. Februar 2024 statt. Eine Vielzahl an bunt kostümierten Narren und Närrinnen wird erwartet, um die Straßen von Miesbach in ein buntes Treiben zu verwandeln. Nach Jahren der Zwangspause ist die Vorfreude auf den diesjährigen Faschingsumzug besonders groß. Alle Narren können sich um 13:13 Uhr an der Zugstrecke (Schlierseer Straße-Stadtplatz-Ledererstraße-Frühlingstraße-Bahnhofstraße und Rathausstraße) einfinden, um den Umzug zu erleben. Von dort aus werden die zahlreichen Faschingswagen sich durch das gesamte Stadtgebiet bewegen und dabei für eine ausgelassene Stimmung sorgen.

Ein Höhepunkt des Umzugs wird zweifellos die Rathausstraße sein, wo die Wagen für eine Zeit stehenbleiben. Dies ist eine perfekte Gelegenheit, um Fotos zu machen. Nach dem Umzug lockt der Marktplatz mit dem traditionellen Faschingstreiben. Hier können die Besucher unter freiem Himmel feiern und sich von der Atmosphäre mitreißen lassen. Ein DJ sorgt für beste Stimmung und Musik, die zum Tanzen und Feiern einlädt. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Faschingsgesellschaft Crachia wird auch in diesem Jahr mit Auftritten das Faschingstreiben bereichern. Man darf sich auf beeindruckende Tänze und besondere Einlagen freuen.

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Neujahrsempfang 2024
der Stadt Miesbach

– Januar 2024 –

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Miesbach – Im großen Saales des renommierten Veranstaltungszentrums Waitzinger Keller fand der 29. Neujahrsempfang der Stadt Miesbach statt. Hierzu begrüßte Dr. Gerhard Braunmiller als erster Bürgermeister unter anderem Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags sowie den Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan; Olaf von Löwis of Menar, Landrat des Landkreises Miesbach, Jens Zangenfeind Bürgermeister der Gemeinde Hausham; Bernhard Schäfer, Bürgermeister der Gemeinde Valley; Christoph Schmid Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen und die Altbürgermeisterin der Stadt Miesbach, Ingrid Pongratz. Ein besonderer Dank galt allen Bürgerinnen und Bürgern, welche sich ehrenamtlich engagieren. Braunmiller hob dabei die Arbeit der Vereinsvorstände hervor, da diese immer ein gewisses Haftungsrisiko mittragen würden. …weiterlesen

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Bürger-
versammlung
Stadt Miesbach
– November 2023 –

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Miesbach – Viel wurde im letzten Jahr bewegt, in der Kreisstadt Miesbach im bayerischen Oberland, die unter den erfolgreichsten Kleinstädten Deutschlands auf dem 25 Platz im Dynamik-Ranking der Bereiche Demografie, Lebensqualität und Wirtschaftswachstum steht – eine Verbesserung um drei Plätze innerhalb eines Jahres. Bei der gut besuchten Bürgerversammlung im renommierten Veranstaltungszentrum Waitzinger Keller ging es als erstes natürlich um das liebe Geld. Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller berichtete über die großen Zahlen des Finanzhaushaltes 2022, der am 28. April 2022 beschlossenen Haushaltssatzung. Es ging hervor, dass der Verwaltungshaushalt von 34.123.684 Euro um rund 9,9 Millionen Euro überschritten wurde, sich durch Einsparungen bei den Ausgaben jedoch positiv entwickelte und eine Einlage in den Vermögenshaushalt von gut 3,6 Millionen Euro anstatt der geplanten 1,9 Millionen Euro möglich sein wird. Trotzdem sei eine Kreditaufnahme in Höhe von 10,7 Millionen Euro sowie eine Rücklagenentnahme zum Haushaltsausgleich notwendig. Dem gegenüber werde im Jahr 2023 mit einem niedrigeren Haushalt gerechnet. Lediglich 48.841.911 Euro betrage das geplante Gesamtvolumen bei einem Verwaltungshaushalt in Höhe von 35.182.291 Euro. Da dieses Jahr keine Einzahlung in den Vermögenshaushalt möglich sei, ergebe sich für die Stadt Miesbach im Haushaltsjahr 2023 keine positive Leistungsfähigkeit. Jedoch sei geplant, so Braunmiller, dass ab 2025 die Schulden sinken und keine Kreditaufnahmen mehr nötig seien. Denn die Schulden seien durch die hohen Ausgaben im Bereich der großen Baumaßnahmen entstanden.

Diese Baumaßnahmen umfassen neben dem Umbau des ehemaligen Klosters in das „Kinderhaus Miesbach“ und den Umbau des Benefiziatenhauses zum „Haus für Kinder“, den Wohnungsbau „Am Gschwendt“ als „Miesbachs größtes Projekt im sozialen Wohnungsbau“, den Brückenbau – wie beispielsweise den Ersatzneubau der Schopfgragenbrücke, als auch die Strassen- und Tiefbaumaßnahmen – wie die Teilerschließung der Maxlrainer Strasse.

Ein Mammut-Projekt, bei dem es die letzten Jahre nicht gelang, die Kosten zu deckeln, sei die Sanierung des beliebten Freibades. Von den zwei erarbeiteten Varianten wurde nun die zweite, die Instandsetzung gewählt, da diese von den Kosten und mit der erhofften Förderung für die Stadt zu stemmen sei. Eine endgültige Besprechung bezüglich der Zuschüsse, stehe noch aus, so der Bürgermeister. Ebenso wichtige Projekte wären das Durchführen der Hochwasserschutzbaumaßnahmen in Bergham und Kleinthal sowie der Neubau des Landratsamtes, der Neubau von Wohnungen und Mehrfamilienhäusern in Parsberg nach Abriss des bestehenden Gasthofs Altwirt. Weitere Aufgaben seien der Ausbau der Jugendfreizeitstätten. Die Stadt Miesbach hat bereits, zum besseren Verständnis für Kinder mit Beeinträchtigungen, neue Kommunikationstafeln an einigen öffentlichen Spielplätzen installiert sowie am Spielplatz am Rivierapark neue Spielgeräte aufgestellt, welche gerne angenommen würden. Für den Inklusionsspielplatz mit einem barrierefreien Spielkonzept für Kinder mit Beeinträchtigungen seien viele Spenden von Privatleuten, Firmen und Stiftungen eingegangen, berichtete Braunmiller anerkennend. Die Arbeiten sollen im Jahr 2024 abgeschlossen werden.

Auch für den Skaterpark sei ein Standort gefunden worden, und zwar unterhalb der Brücke der B 472. Dort soll er nun in Zusammenarbeit mit dem Skateboarding Miesbach-Verein entstehen. Zum Thema Schülerforschungszentrum im alten Krankenhaus kündigte der Bürgermeister die Eröffnung im September 2024 an. Mit der seit Jahrzehnten geforderten Erweiterung der Wasserschutzzone durch die Stadtwerke München sprach Braunmiller ein brodelndes Thema an. Nach gescheiterten Anträgen u.a. seitens des Landesamtes für Umwelt (LfU) und der Regierung von Oberbayern, dem positiven Bescheid der von Kommunen und Mitstreitern im Landkreis Miesbach eingereichten Petition bis hin zum im Juli 2023 überreichten Gutachten in Sachen „Alte Rechte“, wird nun auf einen weiteren Erörterungstermin gewartet, um die Wasserentnahme durch die Stadtwerke München endlich auf eine derzeit rechtlich gültige und solide Basis zu stellen. Ferner lobte Dr. Braunmiller das „führende Haus für Kunst und Kultur im Oberland“ – das Veranstaltungszentrum Waitzinger Keller, welches vor 25 Jahren Grundsaniert wurde und heute für kulturelle Unterhaltung nicht nur für Ansässige sorge. Desweiteren informierte er, dass die „Gotzinger Trommel“, das Aushängeschild des Heimatmuseums Miesbach, nun endlich wieder zu sehen sei, und zwar im Schlierseer Heimatmuseum.

Stolz berichtete der Bürgermeister über die Eröffnung des Laufparks Hausham-Miesbach, welcher im Oktober mit einem Benefizlauf vom Rathaus in Miesbach zur Sportanlage in Hausham zugunsten des Kinderschutzbundes Miesbach unter anderem mit den Bürgermeistern Dr. Gerhard Braunmiller und Jens Zangenfeind von der Gemeinde Hausham stattfand. Auch der Besuch der 40-köpfigen Miesbacher-Delegation in der Partnerstadt Marseillan an Ostern – „mit Bier, Weißwürsten und Brezn“ – sei ein schönes Erlebnis gewesen.

Ernstere Themen waren das Erarbeiten von besseren Radverkehrsbedingungen durch den Arbeitskreis Radverkehr sowie das Aufstellen von Radständern am Miesbacher Bahnhof. Mittlerweile soll sich die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn hoffnungsvoll entwickelt haben. Kompliziert sei auch der Bau des geplanten Radwegs zwischen Weyarn und Miesbach, denn hier würden Grundstücksverhandlungen anstehen. Leichter soll sich hingegen der Ausbau des Glasfasernetzes durch die Telekom Deutschland GmbH gestalten, da diese Baumaßnahme für die Stadt Miesbach kostenfrei sein soll, erläuterte der Bürgermeister. Baubeginn soll im Jahr 2025 sein. Die Glasfaseranschlüsse von Rathaus, Waitzinger Keller sowie Grund- und Mitttelschule Miesbach und der Grundschule Parsberg seien bereits fertiggestellt und die Kosten dank Förderzuschüssen in annehmbaren finanziellen Rahmen geblieben.

Weitere Projekte seien das Aufbauen eines Nahwärmenetzes durch den Investor MW Biomass AG, wobei für das Jahr 2025 schon erste Wärmelieferungen geplant seien sowie der Aufbau einer Sicherheitswacht, welche ein Bindeglied zwischen Bevölkerung und der Polizei bilden soll. Hierfür wären insgesamt sechs Stellen zu vergeben gewesen, aktuell seien drei Bewerber für Miesbach und ein Bewerber für Schliersee von der Polizei ausgebildet worden.

Ein Thema anderer Natur war die Hoffnung der ganzen Stadt Miesbach auf die Aufhebung der „Käfer-Quarantäne“ bis Ende 2024, welche wegen der massiven Baumschädigungen durch den Asiatischen Laufholzbockkäfer verhängt wurde. „Das Wintermonitoring werde Erkenntnisse bringen, ob dank der durchgeführten Maßnahmen der Baumschädling ausgerottet werden konnte“, so Braunmiller. Gleichfalls schwer zu lösen sei das Problem der Flüchtlingsunterbringung, weswegen dieses Jahr ein Krisengespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan im Rathaus stattgefunden hatte. Das jetzige System sei am kollabieren, erklärte Braunmiller. In diesem Zusammenhang dankte er allen Unterstützern wie dem Helferkreis und den Ehrenamtlichen, insbesondere der Integrationsbeauftragten Inge Joos.

Letzter Tagesordnungspunkt der Bürgerversammlung war die Stadtentwicklung. Hier wurde das Gewerbegebiet Nord angesprochen, welches in der geplanten Wasserschutzzonenerweiterung liege. Derzeit würden mit Baubewerbern Gespräche geführt. Auch die Überarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts kam zur Rede, welches Entwicklungsimpulse für Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie und Hotellerie aufzeigen sollte. Das bisherige Konzept wurde auf Relevanz geprüft und wegen der baulichen Veränderungen auf den aktuellen Stand gebracht. Es wurde ein neues Gesamtsanierungsgebiet ausgewiesen, bei dem eine Städtebauförderung möglich wäre. Nach diesen Ausführungen des Bürgermeisters wurden abschließend vier eingereichte Anträge behandelt.

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Haberfeldtreiben
Miesbach
– 2023 –

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Miesbach – Es zogen wahrlich dunkle Gestalten mit langen weißen Bärten, brennenden Fackeln und viel Radau in der Nacht über den Habererplatz zum Freilichttheaterplatz in Miesbach. Grund war die Notwendigkeit eines Rügegerichts, was im Oberland auch als „Haberfeldtreiben“ bekannt ist. So brachte „im Namen Kaiser Karls vom Unterberg“, der Haberermeister Hannes Probst, kuriose Begebenheiten ans Licht, wie beispielsweise die Sache mit einem Anhänger, dessen Fehlen weder vom Fahrer noch Beifahrer bis zur Ankunft am Ziel bemerkt wurde. Warum und wieso dies passieren konnte, wurde bis heute nicht geklärt!

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Als falsch gehandhabte Anti-Diskriminierungsmaßnahme bemängelte der Haberermeister das Fehlen des Mohren bei den Sternsingern, also des schwarzen Weisen aus dem Morgenland, da die Sternsinger aus Miesbach in diesem Jahr sämtlich „weiß“ waren. Ferner kam eine späte „Sparidee“ beim Milchkauf sowie die Erhöhung des Mindestalters für den Landratsposten zu Sprache. Auch ernsthafte Tatsachen wurden an den Pranger gestellt. So wie beispielsweise die von den Stadtwerken München verbotenen Baumaßnahmen zwischen Müller am Baum und Valley sowie eines kleinen Kellers für ein Saftpressehäuschens in Gotzing, und zwar wegen „dem Schutze des Wassers“, während die Stadtwerke selbst in der Schutzzone, am eigenen Betriebsgebäude, direkt an der Quellfassung umfangreiche Betonierungen in der Größe einiger hundert Quadratmeter durchgeführt haben und der Haberermeister deshalb sogar große „Mauscheleien“ vermutete. Er rief den Stadtwerken zu, dass die Oberlandler sehr wohl wissen, dass es den „Stoderern“ eigentlich nur ums Wasser, Macht und Grunderwerb geht.

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Nach jeder aufgezählten Begebenheit fragte der Haberermeister: „Manner, is wohr?“, die Antwort der Haberer lautete „Ja, wohr is!“, woraufhin auf die Aufforderung „No, dann treibts zua“ jedesmal ein ohrenbetäubender Lärm mit Glocken und Rasseln erfolgte. Ferner verlas der Haberermeister ein paar original Sprüche eines Haberfeldtreibens aus dem Jahr 1893.

Anschließend wurde im Waitzinger Keller die Ausstellung „Das Haberfeldtreiben – Fakten & Mythos“ feierlich eröffnet. „Das Haberfeldtreiben der früheren Jahre steht bei dieser interessanten Ausstellung im Mittelpunkt, doch wurde ihr der heutige „Shitstorm“ in den sozialen Medien gegenübergestellt“, erläuterte Dr. Gerhard Braunmiller in seiner Begrüßungsrede. Desweiteren erläuterte Viola Melzner, Doktorandin an der Universität Regensburg, einen Vergleich der Zusammenhänge und Ähnlichkeiten des Haberfeldtreibens und des Shitstorms, mit der verblüffenden, ja erschreckenden Erkenntnis, dass seit dem letzten Haberfeldtreiben anno 1893 zwar 130 Jahre vergangen sind, die Zeiten gelehrter und moderner wurden, das Wesen der Menschen sich jedoch nicht sonderlich verändert habe.

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Dr. Gerhard Braunmiller, Bürgermeister der Stadt Miesbach, bei seiner Begrüßungsrede

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Wie sich der Verein der Haberer im Jahr 1963 neu gründete und seit dem entwickelte, erzählte der zweite Vorstand des Vereins Franz Mayer. Heutzutage setzt sich der Verein „D´Haberer Miesbach“ unter anderem für lebendiges Brauchtum ein, engagiert sich sehr sozial und nimmt an vielen kulturellen Veranstaltungen teil. Somit bleiben die „Haberer“ ein Teil der bayerischen Geschichte und bewahren ihre Identität.

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Broschüre
führt durch das
Stadtarchiv Miesbach

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Stadtarchivarin Barbara Wank mit der Broschüre

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Miesbach – Stadtarchivarin Barbara Wank hütet kostbare Schätze. Normalerweise bekommen sie nur Personen zu sehen, die ein berechtigtes Interesse vorweisen. Das können u.a. amtliche, wissenschaftliche, heimatkundliche, familiengeschichtliche, rechtliche, unterrichtliche oder publizistische Zwecke oder berechtigte persönliche Belange sein. Deshalb hat sich das Miesbacher Kulturamt entschlossen, ausgewählte Kostbarkeiten durch eine Broschüre der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im 68seitigen Führer wird das älteste Dokument des Stadtarchivs, das Stiftbuch der Herren von Waldeck, angelegt im Jahr 1510, genauso vorgestellt wie das Telegramm zur Stadterhebung Miesbach vom 10. Mai 1918 oder ein Brief von Korporal Wallach (1790-1867) an seine Eltern aus den Befreiungskriegen (1813-1815).

Die Broschüre gibt auch Einblicke in den Grafikbestand der Stadt Miesbach, stellt beispielsweise technische Zeichnungen, Werbeplakate, Flurkarten, das Zeitungsarchiv, Familienstandsbögen und Beschlussbücher des Gemeindekollegiums (1869-1919), des Marktgemeinderates (1902-1918) und Stadtratsprotokolle seit 1919 vor. Interessant ist auch die Entstehungsgeschichte des Stadtarchivs, die Archivierungsformen und welche Herausforderungen das Archiv im Zeitalter der Digitalisierung zu bestehen hat. Die Broschüre ist für 7,80 Euro im Kulturamt im Waitzinger Keller erhältlich.

-am- Bild: IK

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