Aroma & Ambiente

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Neue
Spargelkönigin
im Amt

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Region Franken – Die neue Spargelsaison steht bevor und der Spargel-Erzeugerverband Franken wird von einer neuen Spargelkönigin vertreten: Christiane Reinhart aus Unterfranken ist die neue Fränkische Spargelkönigin. Sie wird für die nächsten zwei Jahre den fränkischen Spargel repräsentieren. Christiane kommt aus Untereuerheim, Gemeinde Grettstadt im Landkreis Schweinfurt und stammt von einem Spargelbetrieb, der neben fränkischem Bleich- und Grünspargel auch Zuckerrüben anbaut. Daneben gehören Zuchtsauen, Mastschweine und Mastbullen zum Betrieb.

Die 20-Jährige arbeitet als Steuerfachangestellte in Hofheim. Erfahrungen mit repräsentativen Aufgaben hat sie bereits gesammelt: Christiane war schon als Spargelprinzessin im Landkreis Schweinfurt tätig. „Die neue Königin wurde bereits auf der letzten Beiratssitzung im vergangenen Jahr gewählt – eigentlich sollte dieser Tage die öffentliche Krönungszeremonie stattfinden. Doch nun hat die bisherige Königin Theresa Bub die Krone leider ohne Öffentlichkeitsbeteiligung weitergereicht“, so die Vorsitzende des Spargel-Erzeugerverbandes Franken e. V., Miriam Adel.

Die neue fränkische Spargelkönigin beginnt ihren Job in einer wahrlich herausfordernden Zeit. Während die Betriebe gerade händeringend nach Saisonkräften suchen, will sie mehr als nur Sympathieträgerin sein. Christiane hat deshalb an einem Lehrfilm des Landwirtschaftsamtes Kitzingen mitgewirkt, der Handgriffe für die anstehende Spargelernte vermittelt. Er soll als ‚Tutorial‘ für angehende Erntehelfer dienen. Weitere Informationen über den Spargel-Erzeugerverband Franken sowie die Vita und das Lieblingsrezept von Königin Christiane unter www.spargel-franken.de

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Christiane Reinhart aus Unterfranken ist die neue Fränkische Spargelkönigin

-bbv- Bild: bbv

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Oster-Tipps rund ums Ei

von der stellvertretenden Kreisbäuerin Lisa Krötz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

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Zwei Drittel der Deutschen lieben diesen Brauch: Eier für Ostern färben oder sie bemalen, ritzen, bekleben und sie dann in Haus und Garten verstecken. Karsamstag war traditionell der Tag zum Färben, so dass er auch der „Färbersamstag“ genannt wurde. So leuchten die Eier am Sonntag bunt aus den Osternestern und dekorieren Frühlingszweige. Aber nicht nur als leuchtende Dekoration sind Eier zu Ostern beliebt. „Sie sind für unsere Ernährung sehr wertvoll“, sagt Lisa Krötz stellv. Kreisbäuerin im Landkreis Weilheim-Schongau. Eier sind reich an Nährstoffen und können vielseitig in der süßen oder herzhaften Küche verwendet werden. Sie liefern hochwertiges Eiweiß, das der Körper fast vollständig in körpereigenes Eiweiß umbauen kann. Zudem enthalten Eier eine Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen, wie Vitamin A, B1 und B2 sowie Calcium, Phosphor und Eisen, die unsere Körperfunktionen unterstützen.

Tipps rund ums Ei
Lisa Krötz hat selbst viele Hühner und weiß, worauf es beim Kauf, der Verarbeitung und dem Färben von Eiern ankommt:

• Beim Einkauf sollte man auf die Herkunft achten. Eier aus Bayern sind mit dem Zahlenwert „09“ auf dem Eierstempel nach der Buchstabenkombination DE für Deutschland gekennzeichnet. Eier tragen Kennziffern nach der Haltungsform der Hühner. Die Ziffer 0 steht für ökologische Haltung, 1 für Freilandhaltung und 2 für Bodenhaltung

• Wenn es geht, sollte man vor Ort schauen, ob man Eier direkt vom Bauern kaufen kann. Oft gibt es auch Freiland-Eiermobile mit Direktvermarktung.

• Zum färben sind bestmöglich eine Woche alte Eier zu verwenden, die bis dahin im Kühlschrank gelagert wurden. Sie lassen sich besser schälen. Frische Eier erkennt man daran, dass das Ei in einem Glas Wasser am Boden bleibt. Mit zunehmendem Alter wird die Luftkammer im Ei größer, es wird leichter und steigt dann im Wasserglas auf.

• Das Waschen oder Reiben der Eier ist zu vermeiden. Ansonsten wird die Eioberhaut zerstört, welche das Ei vor dem Eindringen von Keimen schützt.

• Eier sind generell kühl zu lagern, wobei man immer nur so viele Eier aus dem Kühlschrank nehmen sollte, welche sofort verbraucht werden. Denn durch Temperaturschwankungen kann sich Kondenswasser auf dem Ei bilden, das auch dazu führen kann, dass Keime ins Innere des Eies dringen.

• Eier sind rund 28 Tage haltbar. Das Legedatum eines Eies errechnet sich aus dem Mindesthaltbarkeitsdatum minus 28 Tage.

• Wer Eier zum Bemalen oder Basteln ausbläst, sollte dies nicht mit dem Mund machen, sondern alternativ einen abgeschnittenen dicken Strohhalm verwenden. Mit einer Nadel wird oben und unten jeweils ein Loch ins Ei gestochen. Das untere Loch wird so vergrößert, dass man mit dem Strohhalm das flüssige Ei in eine Schüssel pusten kann. Die selbst gefärbten, hartgekochten Eier halten zwei bis drei Wochen.

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Hier mein persönlicher Tipp zum Eierfärben mit Naturmaterialien:
Kaffee färbt braun: 30 – 50g Pulver mit 2 Liter Wasser 20 – 30 Minuten köcheln lassen.
Zwiebelschalen färben rotbraun: eine Handvoll in 1⁄2 Liter Wasser 20 Minuten kochen lassen.
Rote Beete färbt rot: 3-4 geschälte Knollen 30 – 40 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Kurkuma färbt gelb: 10g in 1⁄2 Liter Wasser zehn Minuten kochen lassen.
Spinat färbt grün: 300g mit Wasser zugedeckt 30 – 45 Minuten kochen lassen.
Gelbe Rüben färben orange: 250g kleingeschnitten auf 1 Liter Wasser 30-40 Minuten köcheln lassen.

Die Ostereier sind ca. zehn Minuten im jeweiligen Farbsud zu kochen. Wenn man eine möglichst gleichmäßige Färbung erhalten möchte, sollte man den Sud vorher am besten abseihen und die Eier ohne die Pflanzenteile kochen. Wenn diese im Wasser gelassen werden, ergeben sich interessante Muster auf den Eiern. Sollte sich die Farbintensität verstärken, sind die Ostereier nach der Kochzeit noch etwas länger im erkaltenden Farbbad zu lassen.

Die gefärbten Ostereier sind dann noch vorsichtig mit einem sauberen alten Tuch abzutrocken. Wenn man möchte, kann man jetzt noch mit einem im Essig oder Zitronensaftkonzentrat getauchten Wattestäbchen Muster in die Färbung prägen. Die Farbe wird an der mit Säure bearbeiteten Stelle gelöst. Zum Schluss das Ei mit ein paar Tropfen Speiseöl oder Schweinefett einreiben, das gibt Glanz.

-lk/bbv/kvwm- Bilder: am

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Ofenkartoffeln

mit Salat und Quarkdip

von Maria Urban aus Herrnhausen

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Rezept:
– pro Person 2-3 Kartoffeln, je nach Größe
– 1 Teelöffel Salz,
– 1 Eßlöffel italienische Kräuter
– 2-3 Eßlöffel Öl eventuell Ölivenöl

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die gründlich gewaschenen Kartoffeln klein schneiden und in einer Schüssel mit übrigen Zutaten mischen, marinieren und etwas einziehen lassen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und in den Backofen geben. Zirka 30 Minuten backen lassen. Es können auch Wurst-, Speck-, oder Käsereste, kleingeschnittene Möhren oder Parika zu den Kartoffeln gegeben werden. Die fertigen Kartoffeln mit Salat und Quarkdip als Hauptmahlzeit, eventuell zu Grillgut oder Braten servieren.

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Kinder lieben das Gericht und helfen auch gerne bei der Zubereitung mit

-mu- Bilder: mu

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Alm-Nussen

von Bärbl Ertl aus Gaißach

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Rezept:
– 260g Mehl
– 100g Zucker
– 4 Eier
– 2 Päckchen Vanillezucker
– 1 Päckchen Backpulver
– 1 Eßlöffel Öl
– 250 g halbfett Quark
– Öl oder Butterschmalz zum Ausbacken
– etwas Puderzucker zum Bestäuben

Mehl, Zucker, Eier, Vanillezucker, Backpulver, Öl und Quark mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig verrühren. Öl oder Butterschmalz in einem ca. 20 Zentimeter großen Topf erhitzen.Topf zur Hälfte mit Öl füllen, damit die „Alm-Nussn“ schwimmen können. Mit einem Eßlöffel knapp walnußgroße Teigknödel abstechen, mit einem zweitem -leicht bemehlten- Löffel zu einer runden Kugel ausformen und ins heiße Fett gleiten lassen. Die „Alm-Nussn“ drehen sich selbst um. Eventuell muss man bei ein wenig nachhelfen und anstubsen. Die goldbraunen „Alm-Nussn“ mit einem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

-be- Bild: be

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Kartoffel-Kaspressknödel

von Michaela Graf aus Eurasburg-Happerg

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Zutaten für 8 Personen:
– 400 g mehlige Kartoffel in der Schale kochen oder dämpfen, abschälen und durch Kartoffelpresse drücken
– 1 kleingehackte Zwiebel mit Petersilie andünsten
– 100 g Knödelbrot mit 100 ml lauwarmer Milch anfeuchten
– 2 Eier
– evtl. Speck kleingeschnitten oder Wildkräuter

– alles zusammen zu einem Knödelteig kneten und mit Salz, Pfeffer, Majaoran und Muskat abschmecken.
– Pflanzerl formen.
– Fett in einer Pfanne erhitzen und die Pflanzerl bei guter Hitze auf beiden Seiten anbraten und bei reduzierter Hitze fertig backen.
– Dazu schmeckt ein Dip aus Joghurt mit Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer gewürzt.
– Beilagen: beliebige Blattsalate und Rohkostsalate oder gedünstetes Gemüse

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-mg- bilder: mg

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Frühlingsblattsalat

mit Lindenknospen

von Elisabeth Doll aus Weilheim-Marnbach

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Zutaten für 4 Personen:
– 2 Handvoll Löwenzahnblättchen und -knospen
– 3 Handvoll Wildkräuterblätter (z. B. Giersch, Knoblauchsrauke, Wiesenlabkraut, Spitzwegerich, Schafgarbe)
– 1 Handvoll junge Baumblättchen (z. B. Ahorn, Birke, Eiche, Buche)
– 1 Handvoll Lindenknospen
– 1 kleiner Eichblattsalat

Vinaigrette:
– 2 – 3 EL Himbeeressig
– 1 – 2 TL Honig
– Salz, Pfeffer
– 3 EL Rapsöl

Zum Garnieren essbare Blüten, zum Beispiel Veilchen, Gänseblümchen oder Schlüsselblumen, verwenden.
Für den Salat Wildkräuter, Baumblätter und Eichblattsalat waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Für die Vinaigrette den Essig mit Honig, Salz und Pfeffer verrühren. Dann das Öl kräftig unterschlagen.
Den Salat vorsichtig mischen und auf Teller anrichten.
Mit der Vinaigrette beträufeln und mit den Knospen und Blüten bestreuen.
Blüten nicht waschen, sie verlieren dadurch ihr Aroma und fallen zusammen!

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Radieschenblattsalat

mit karamellisierten Kürbiskernen

von Elisabeth Doll aus Weilheim-Marnbach

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Wer hat gesagt, dass man die Blätter von Radieschen nicht essen kann? Wenn sie frisch und jung sind geben sie zusammen mit den Wurzeln einen hervorragenden Salat ab!

Zutaten:
– 1 Bund Radieschen mit Blättern (Bio)
– 4 EL Kürbiskerne
– 4 TL Rohrohrzucker

Salatsauce:
– 2 EL Kürbiskernöl
– 3 EL Balsamico
– 2 EL Apfelsaft
– 2 TL grobkörniger Senf, Salz

Zubereitung:
– Die Blätter der Radieschen ausputzen, waschen und in mundgerechte Stücke teilen.
– Die Radieschen waschen und je nach Größe vierteln oder achteln.
– Die Kürbiskerne ohne Zugabe von Fett in einer Pfanne kurz anrösten. Mit Zucker bestreuen und unter Rühren karamellisieren lassen. Aufpassen, dass der Zucker dabei nicht anbrennt, sonst schmecken sie bitter.
Die Kerne auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen.
Die Radieschenblätter mit den Radieschen vermischen.

Salatsauce:
Das Kürbiskernöl mit dem Balsamico, dem Apfelsaft, Salz und dem Senf gut verrühren, abschmecken und zum Salat geben.
Alles gut vermischen, auf Teller geben und die karamellisierten Kürbiskerne darüberstreuen.

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Frischkäsebällchen

mit Kräutern und Blüten

von Elisabeth Doll aus Weilheim-Marnbach

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Zutaten:
– 400 g Frischkäse
– 1 Knoblauchzehe
– 2 Handvoll Wildkräuter
– 2 Handvoll essbare Blüten – u.a. Schlüsselblumen, Ringelblumen, Klee, Taubnessel, Gänseblümchen, Kriechender Günsel, Gundermann
– Salz und Pfeffer

Zubereitung:
– Die Kräuter waschen, verlesen und klein schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
– Die Blüten abzupfen.
– Die Hälfte der Kräuter mit dem Frischkäse verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
– Die Blüten mit den restlichen Kräutern mischen. Mit einem Teelöffel vom Frischkäse kleine Portionen abstechen. Die Frischkäseportionen in der Kräuter-Blüten-Mischung wälzen und rund formen. Auf einer Platte – welche mit ganzen Kräutern ausgelegt ist – anrichten.

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Die vorgestellten Rezepte – Frühlingsblattsalat, Radieschenblattsalat und Frischkäsebällchen – stammen von Elisabeth Doll. Sie ist Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft, Kräuterpädagogin, Gartenbäuerin und Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung. Auf ihrem landwirtschafltichen Betrieb, welchen sie mit ihrer Familie im Nebenerwerb führt, betreibt sie seit zehn Jahren die „Naturküche Wieshof“. Dort veranstaltet sie u.a. Kochkurse für Gruppen und richtet verschiedenste Veranstaltungen aus. Schwerpunkt in den Kochkursen sind regionale und saisonale Zutaten, alles was der Garten und die Natur hergibt und auch ab und zu einige „crazy“ Zutaten aus der Natur. Als Gartenbäuerin führt sie Gruppen durch ihren Garten und bewirtet, wenn gewünscht anschließend mit Kaffee und Kuchen oder mit herzhaften Brotzeiten. Weitere Infos: www.naturkueche-wieshof.de

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