Alpenrand-Magazin Archiv 2020/2

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Den Wald

im Blick

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Region Neu-Ulm – Er bindet CO 2, ist ein beliebter Naherholungsort und befindet sich im Umbruch: Der Wald. Dieser stand beim dritten Koordinierungstreffen Arten- und Naturschutz in Neu-Ulm im Mittelpunkt. Neben den Mitgliedern des Naturschutzbeirates des Landkreises waren Vertreter des Bund Naturschutzes, der Imker, der Landwirtschaft, des Gemeindetags, Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts Krumbach sowie des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) anwesend.

Wie sich der Klimawandel auf die heimischen Wälder auswirkt und was es hierbei zu beachten gilt, darüber informierte Stefanie Süß von der Fachstelle Waldumbau beim AELF in Krumbach. Ihr Fazit: Der Wald stirbt nicht – aber das Waldbild wird sich vielerorts verändern. So sollte man künftig auf standortgetreue Mischwälder setzen sowie mit der Beteiligung von heimischen Baumarten, Biotopbäumen und Totholz abwechslungsreiche Strukturen schaffen. Beratung und Unterstützung bietet die Bayerische Forstverwaltung mit ihren Revierleitern vor Ort in Form verschiedener Programme. Ziel dieser Programme ist es, private und kommunale Waldbesitzer zu stärken. Zudem sei eine enge Zusammenarbeit aller Akteure wichtig. Ein Punkt, der grundsätzlich für jeden Bereich gilt wie sich alle einig waren.

Zum Thema Wald hat sich auch der Landkreis Neu-Ulm bereits Gedanken gemacht und im November 2019 seinen ersten Klimawald mit rund 8.000 Bäumen angepflanzt. Unterstützung und fachliche Hilfe gab es vom Revierförster. Die Aktion soll als Kooperationsprojekt des Landkreises mit den Kommunen fortgesetzt werden. Zudem ist ein Ökosponsoring geplant, indem die ansässigen größeren Wirtschaftsunternehmen in das Projekt mit einbezogen werden. Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 100.000 Bäume zu pflanzen. Für 2020 ist geplant, die nächsten 7.000 Bäume auf zwei landkreiseigenen Grundstücken zu setzen.

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Per Messebesuch
zum Traumberuf

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Region München – Zahlreiche Arbeitgeber – vom traditionellen Familienbetrieb bis hin zum internationalen Großunternehmen – präsentieren sich Anfang März auf gleich drei regionalen Ausbildungsmessen in Neuried, Oberhaching und Unterschleißheim. Mit dabei sind insgesamt 143 Unternehmen aus 48 Branchen mit aktuell über 1.100 Ausbildungsplätzen im Gepäck. Ziel der Messen ist es, jungen Menschen im Landkreis München die Suche nach ihrem Ausbildungsplatz zu erleichtern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihren künftigen Wunscharbeitgeber kennen zu lernen. Viele potenzielle Arbeitgeber und Fachleute werden vor Ort sein, um junge Menschen zu beraten und ihnen so zu einer für sie geeigneten Ausbildung zu verhelfen. Die Messe richtet sich an Schülerinnen und Schüler sowie junge Menschen, einzeln oder im Klassenverbund. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos: www.machwasmitzukunft.de

-lam-

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Leichter
mit dem Thema Übergewicht umgehen
Neue Adipositas-Selbsthilfegruppe an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Erfahrungen austauschen, Tipps geben und einander unterstützen. Das sind die Ziele der neuen Adipositas-Selbsthilfegruppe, welche die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz ins Leben gerufen hat. Ab 4. März können sich Interessierte an jedem ersten Mittwoch im Monat – ab 18:00 Uhr – im Konferenzraum der Verwaltung der Stadtklinik treffen und austauschen.

Die Zahl der Menschen mit starkem Übergewicht nimmt in Deutschland immer weiter zu. Oft stellen sich im Verlauf dadurch gesundheitliche Beeinträchtigungen ein. Noch häufiger haben die Betroffenen aber auch mit Diskriminierung, mehr oder weniger wohlgemeinten Ratschlägen und Hänseleien zu kämpfen. Die Adipositas-Selbsthilfegruppe Bad Tölz soll einen zwanglosen Erfahrungsaustausch ermöglichen und Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Ziel ist es, miteinander in Dialog zu treten und den „Weg zusammen zu gehen“. Im Rahmen der Gruppentreffen sind auch gemeinsame Aktivitäten, wie Vorträge durch Fachpersonal – u.a. Ernährungsberaterinnen, Psychologen, Mediziner – möglich. Die Teilnahme ist freiwillig und unverbindlich. Die Gruppe ist, wie andere Adipositas-Selbsthilfegruppen in den Nachbarlandkreisen und ganz Deutschland, im Verzeichnis des Adipositasverbandes Deutschland e.V. gelistet. Sitzgelegenheiten, Tische und Beamer für Präsentationen sind vorhanden. Start ist am Mittwoch, 04. März um 18:00 Uhr im Konferenzraum der Verwaltung der Stadtklinik Bad Tölz, Ostbau 1. OG, Zimmer 64.

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Auszeichnung

für Biodiversitätsleistungen

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Region Donau-Ries – Seit 2015 wird das Wiesenbrüter-Brutplatzmanagement der Regierung von Schwaben im Nördlinger Ries durchgeführt. Durch die gemeinsamen Schutzbemühungen von Landwirtschaft und Artenschutz wurden in der bisherigen Projektlaufzeit neun Große Brachvögel flügge. Beim Kiebitz konnte der Bruterfolg in den letzten Jahren in einigen Gebieten auf ein bestandserhaltendes Niveau gebracht werden. Landwirte, die sich im Rahmen des Wiesenbrüter-Brutplatzmanagements im Nördlinger Ries im Wiesenbrüterschutz eingebracht haben, wurden im Rahmen eines festlichen Aktes ausgezeichnet.

Zum Einstieg in den Nachmittag zeigte die Gebietsbetreuerin Judith Kronberg, die das Wiesenbrüter-Brutplatzmanagement zusammen mit Wiesenbrüter-Beratern im Nördlinger Ries durchführt, einen Kurzfilm, der vergangenen Sommer zum Teil im Ries gedreht wurde. Er stellt bildgewaltig den Einsatz verschiedener Akteure für den Erhalt unserer Natur dar und stimmte in die Wiesenbrüterthematik ein. Einen tieferen Einblick in das Wiesenbrüter-Brutplatzmanagement gab Margarete Siering von der „Höheren Naturschutzbehörde“ der Regierung von Schwaben, die für das Projekt verantwortlich ist. Sie erläuterte anhand einer Präsentation die Lebensraumansprüche von Kiebitz und Großem Brachvogel. Gleichzeitig zeigte sie das Spannungsfeld zwischen dem Schutz und der erforderlichen Nutzung der Gebiete auf. Zudem stellte sie die Ziele des Biodiversitätsprojektes dar, welches einen essentiellen Beitrag zur Artenvielfalt in der Agrarlandschaft liefert. Der Zuspruch der Landwirte gegenüber diesem Projekt ist sehr groß, die Mitmachquote liegt bei fast 100 Prozent.

Gefördert wird die Gebietsbetreuung in Bayern vom Bayerischen Naturschutzfonds. Weitere Informationen unter www.gebietsbetreuer.bayern

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Inklusionsbeirat

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Region Unterallgäu – Im Jahr 2019 hat der Unterallgäuer Kreistag die Gründung eines Inklusionsbeirats beschlossen. Dieser wird am 19. Mai gewählt. Im Vorfeld findet am Dienstag, 24. März, eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten in Mindelheim statt. Ab 17:00 Uhr stellen die Initiatoren des Beirats das Vorhaben im Landratsamt vor und informieren über den Ablauf der Wahl. „Die Einführung eines Inklusionsbeirats ist ein Meilenstein bei der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Der Landkreis Unterallgäu möchte hiermit ein Zeichen setzen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben aktiv stärken“, betonte Landrat Hans-Joachim Weirather.

Menschen mit Behinderung sollen bei Themen wie Beschäftigung, Bildung, Wohnen, Mobilität oder Barrierefreiheit aktiv mitarbeiten und mitbestimmen können. Der Inklusionsbeirat soll dem Kreistag und seinen Ausschüssen sowie der Verwaltung als sachverständiges Organ beratend zur Seite stehen. Wahlberechtigt und in den Beirat als Mitglied wählbar sind alle schwerbehinderten Menschen, die ihren Wohnsitz im Unterallgäu haben und mindestens 18 Jahre alt sind. Wählen und für den Beirat kandidieren dürfen überdies auch die gesetzlichen Vertreter von schwerbehinderten Minderjährigen. Weitere Informationen unter www.unterallgaeu.de/inklusion

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250.000 Euro
für das Richard-Strauss Festival
in Garmisch-Partenkirchen
und 150.000 Euro für die Passionsspiele in Oberammergau

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Region Garmisch-Partenkirchen – Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler (FW) Florian Streibl aus Oberammergau verkündete im Koalitionsausschuss, dass heuer insgesamt 400.000 Euro an Fördergeldern zur Förderung von Tradition, Kultur und Musik für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen bereitgestellt werden. Die Koalitionspartner CSU und FW teilten die Einstellung der Fördergelder in den Nachtragshaushalt mit, wobei dieser nur noch vom Haushaltsausschuss bewilligt werden muss.

Dieses Jahr finden neben den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen auch die weltberühmten Passionsspiele in Oberammergau statt. Alle zehn Jahre führen die Oberammergauer Bürger die Passionsspiele auf, um der Pest von 1633 zu gedenken.

Florian Streibl, schon immer ein Gönner und Freund der Tradition, Kultur und Musik, aber auch bekennender Theologe, will die Jugendtage der Passionsspiele vom 07. bis zum 10.Mai 2020 finanziell mit 150.000 Euro fördern. Neben dem kirchlichen Begleitprogramm an diesen Jugendtagen, wird es auch noch Podiumsdiskussionen, Workshops und eine Einführung in die Passionsspiele geben. Streibl ist froh, hier der Kommune Oberammergau eine finanzielle Förderung für die Jugendtage in Aussicht stellen zu können. In enger Zusammenarbeit mit der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag konnte hier eine gute Fördermöglichkeit geschaffen werden. Auch die Richard-Strauss-Tage in Garmisch-Partenkirchen werden wieder gefördert: Diese können bis zu 250.000 Euro Fördergelder für das Festival abrufen.

-am-

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256 Kilometer-Projekt
„Lech-Radweg“ gestartet

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Region Donau-Ries – Ein echtes Radfahrerlebnis in den Alpen: Das verspricht der neue Lech-Radweg – vom Oberlauf in Steeg bis zur Mündung in die Donau. Dieses Erlebnis wird nun durch eine enge Verzahnung der Anliegerregionen dank der INTERREG-Förderung in den nächsten drei Jahren optimiert. So soll gemeinsam eine einheitliche, naturnahe Route mit einer leicht erkennbaren Beschilderung sowie einer radfahrgerechten Infrastruktur erarbeitet werden. Hierzu gehören neben Ruhestationen entlang der 256 Kilometer langen Strecke spezialisierte Gastgeber und barrierefreie Abschnitte. Neu ist bei diesen Projekt die Entwicklung eines digitalen Reiseassistenten, welcher sowohl alle etablierten Sprachassistenten, wie etwa Alexa, als auch WLAN – Hotspots entlang der Strecke beinhaltet.

Für den „Lech-Radweg als grenzüberschreitendes Modellvorhaben für E-Mobilität und Digitalisierung im Tourismus“ stehen 480.000 Euro zur Verfügung. 75 Prozent, damit 360.000 Euro, werden aus EFRE gefördert, 120.000 Euro bringen die Projektteilnehmer ein.

Die Allgäu GmbH wird gemeinsam mit dem Projektpartner Tourismusverband Ferienregion Tiroler Lechtal die kommenden drei Jahre an der Optimierung der Radroute Lech-Radweg arbeiten. Dies beinhaltet unter anderem die konkrete Festlegung der Route auf dem bereits vorhandenen Radwegenetz und einen Qualitätscheck des Radweges einschließlich der Infrastruktur entlang der Strecke. Ein neues Markierungszeichen wird den Genuss-Radlern den Weg entlang des Lechs weisen. Für die Bewerbung sollen bis 2021 neben der gedruckten Radkarte und Bewegtbildern auch Audio-Touren für Sehbehinderte erstellt werden. Neu ist die Entwicklung eines digitalen Reiseassistenten: In ihm laufen alle Daten zusammen, von der Route über Gastronomie, Gastgeber und Veranstaltungen, so dass jederzeit aktuelle Daten abgerufen werden können – und das sogar sprachgesteuert und in gängige Sprachassistenten integriert.

Von der Quelle bis zur Mündung beteiligen sich alle Anliegerregionen an der Gestaltung des Lech-Radweges: TVB Naturparkregion Reutte, Lechtal Tourismus, Landkreis Ostallgäu, Landratsamt Weilheim-Schongau, Landratsamt Landsberg am Lech, Landkreis Augsburg, Stadt Augsburg, Landratsamt Aichach-Friedberg, Landkreis Donau-Ries und der Bezirk Schwaben.

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Die beteiligten Projektpartner bei der Präsentationsveranstaltung in Augsburg

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Historischer Beschluss
für ein Jahrhundertprojekt:
Ausbau der Bahnstrecke zwischen Augsburg und Dinkelscherben

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Region Augsburg – Die größte gemeinsame Sitzung in der Landkreisgeschichte ist mit zwölf einheitlichen und überwiegend einstimmigen Einzelbeschlüssen der teilnehmenden Kommunen, die vom Ausbau der Bahnstrecke zwischen Augsburg und Dinkelscherben betroffen sind, zu Ende gegangen. Es nahmen Ratsmitglieder aus Neusäß, Langenneufnach, Gessertshausen, Ustersbach, Aystetten, Kutzenhausen, Horgau, Fischach, Dinkelscherben, Diedorf, Gersthofen, Zusmarshausen und Adelsried teil – also Gremien, deren Kommunen von einem der denkbaren Trassenverläufe tangiert würden. Landrat Martin Sailer, der die Sitzung initiiert hatte, zeigte sich zufrieden: „Wir haben hier einen historischen Beschluss für ein Jahrhundertprojekt gefasst. Mit diesem Ergebnis können wir ein ernstzunehmendes und starkes Signal nach Berlin senden und uns für die Beschleunigung des Verfahrens zum Ausbau des dritten Gleises sowie für die Ertüchtigung der Bestandsstrecke einsetzen.“ Konkret werde man im nächsten Schritt mit den Beschlüssen der Landkreiskommunen und dem gleichlautenden Kreistagsbeschluss vom Juli 2019 sowohl auf den Bahnvorstand als auch auf das zuständige Bundesministerium zugehen.

Der Streckenausbau würde den Schienenverkehr attraktiver machen
Im Detail unterstreicht der Beschluss, der von zwölf Kommunen separat angenommen wurde, die zentrale Forderung nach der schnellstmöglichen Umsetzung des im Bundesverkehrswegeplans 2030 festgelegten Baus eines dritten und – wo nötig – vierten Gleises auf der Strecke zwischen Augsburg und Dinkelscherben. Mit dieser Maßnahme ließe sich durch das Angebot zusätzlicher Verbindungen die Fahrzeit reduzieren und der Schienenpersonennahverkehr in der Region erheblich attraktiver machen. Neben der Verbesserung der Mobilitätsinfrastruktur würde durch die Verlagerung von Teilen des Verkehrsaufkommens auf die klimafreundlichere Schiene auch dem Umweltschutz Rechnung getragen werden.

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Bei knapp 250 Mitgliedern aus den Stadt-, Markt- und Gemeinderäten erhielt der vorgelegte Beschlussvorschlag der Landkreisverwaltung, welcher bereits im Juli 2019 vom Kreistag verabschiedet worden war, insgesamt lediglich 14 Gegenstimmen aus vier Gemeinden. Einzig Gessertshausen stimmte mit knapper Mehrheit gegen den Beschluss. Neun der 13 Gremien stimmten dem Beschluss in ihrer jeweiligen Zuständigkeit einstimmig zu. „Mit diesem klaren Ergebnis haben wir nun guten Rückenwind für die nächsten anstehenden Schritte und insbesondere für eine mögliche Beschleunigung des Verfahrens“, betonte Landrat Sailer.

-laa- Bild: laa

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Hubertus-Altgelt-Stiftung
unterstützte die Anschaffung
eines neuen Nutzfahrzeugs
für die Naturrodelbahn in Kreuth

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Region Miesbach – Im Frühjahr 2019 beschloss der Vereinsausschuss des Rodelclubs Kreuth, sich von zwei Fahrzeugen, die in den letzten Jahrzehnten zur Bahnpräparierung eingesetzt waren – ein 48 Jahre alter Unimog und ein 30 Jahre alter Radlader – zu trennen und dafür ein zeitgemäßes Ersatzfahrzeug anzuschaffen. Durch den Verkauf der beiden „Oldtimer“ und Dank einer kräftigen Finanzspritze durch die Hubertus-Altgelt-Stiftung konnte ein neuwertiger Radlader angeschafft werden. Kürzlich erfolgte nun die offizielle Schlüsselübergabe für das neue Nutzfahrzeug an der Kreuther WM-Bahn. Dabei brachten die Verantwortlichen des Vereins gegenüber dem Vorsitzenden der Stiftung, dem Rottacher Steuerberater Dr. Anton Lentner ihren Dank für die großzügige Förderung der Rodelsport-Jugend zum Ausdruck.

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Kreuther Nachwuchs-Rodler, Mitglieder des Vereinsausschusses sowie der Vorstand des Vereins bedankten sich
bei Dr. Anton Lentner, Vorsitzender der Hubertus-Altgelt-Stiftung (2.v.r.) für die großzügige Unterstützung
beim Kauf eines Fahrzeuges zur Präparierung und Pflege der Rodelbahn – eine der wichtigsten
Voraussetzungen für den Erhalt und die Förderung des Rodelsports

-am- Bild: rck

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Neuer UNESCO-Generalssekretär
besuchte Geopark Ries

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Region Donau-Ries – Im Geopark Ries informierte sich der neue Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, Dr. Roman Luckscheiter, aus erster Hand über die praktische Einbindung von UNESCO-Projekten in die Lebenswirklichkeit einer Region und die daraus entstehenden Wechselwirkungen. Die Deutsche UNESCO-Kommission, die ihren Sitz in Bonn hat und die Geschäfte des deutschen Nationalkomitees für UNESCO-Geoparks führt, unterstützt den Geopark Ries bei seiner UNESCO-Bewerbung, genauso wie auch das Nationalkomitee.

Der Geopark Ries ist durch seine erdgeschichtliche Entstehung ebenso wie seine „moderne“ Seite von weltweiter Bedeutung. „Gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir im Zeichen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes planetare Perspektiven bei Wissen, Bildung und Handeln benötigen, sind solche Lernorte wichtig“, stellte Luckscheiter fest. Es sei sehr überzeugend, wie im Geopark Ries Zukunftsperspektiven geschaffen würden, die eine tragfähige Verbindung von Ökologie, Wirtschaft und Kultur herstellen.

Startpunkt der Besuchstour war das Theodor-Heuss-Gymnasium in Nördlingen. Die Schule ist seit 2008 als UNESCO-Projektschule anerkannt. Schulleiter Robert Böse erläuterte die interkulturelle Ausrichtung der Schule, die durch die Lage im Geopark zusätzlich profitiere. Die europäischen Partnerschaften der Schule bestehen zum Teil schon seit Jahrzehnten, aber mit Projekten z.B. in Afrika erweitert die Schule den weltweiten Horizont ihrer Schülerinnen und Schüler.

Im Nördlinger Infozentrum des Geoparks informierte sich der Generalsekretär darüber, wie das kosmische Ereignis des Meteoriteneinschlags vor 14,5 Millionen Jahren die Wirtschaft und Landschaft im Ries bis heute bestimmt. Beeindruckt zeigte sich Luckscheiter daneben von dem hohen Stellenwert, den die Impaktforschung im Rieskrater hat. Die Perspektive der planetaren Geologie, die sich dadurch eröffnet, erhält 50 Jahre nach der Mondlandung und im Zeichen geplanter Marsexpeditionen neue Aufmerksamkeit.

Im Rieskrater-Museum empfing Museumsleiter Professor Stefan Hölzl den Gast aus Bonn. Ein drei Kilometer langer Lehrpfad, Aussichtsplattformen und Infotafeln erklären dem Besucher die geologischen, bodenkundlichen, biologischen und geographischen Besonderheiten. Für Schulkassen wurden darüber hinaus zusammen mit dem Lehrstuhl Geographiedidaktik der Universität Augsburg eine Lehrerhandreichung entwickelt, die das Geotop als außerschulischen Lernort erschließen. Eine ganzheitliche Betrachtung des Systems Erde-Mensch wird dadurch wesentlich unterstützt, weil Themen wie die Landwirtschaft als Anpassung an natürliche Gegebenheiten, die Nutzung der Gesteine durch den Menschen, die Entwicklung des Tourismus etc. nicht nur theoretisch behandelt werden können, sondern im Kontakt mit Natur und Umwelt praktisch erfasst und selbst entdeckt werden können.

-laa- Bild: laa

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143 Sportlerinnen und Sportler

für herausragende Leistungen geehrt

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Region Augsburg – Volles Haus im Gögginger Kurhaus: Rund 300 Athletinnen und Athleten aus dem Augsburger Land und ihre Begleitungen waren der Einladung zur diesjährigen Sportlerehrung gefolgt. Diese präsentierte sich in ihrer 36. Auflage als feierliche Gala in neuem Gewand. Insgesamt wurden 143 Sportlerinnen und Sportler geehrt, die in Ihren jeweiligen Disziplinen im vergangenen Jahr besondere Erfolge auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene erringen konnten. Unter den Geehrten fanden sich Athletinnen und Athleten aus den Sportrichtungen Badminton, Beach-Handball, BMX, Boccia, Bogenschießen, Eiskunstlauf, Golf, Inline-Alpin; Kajak-Slalom, Karate, Leichtathletik, Pool-Billard, rhythmische Sportgymnastik, Schwimmen, Skaterhockey, Ski Alpin, Sportschießen, Tanzsport, Tischtennis, Triathlon, Turnen, Wasserspringen und Wildwasser-Kanuslalom.

-laa- Bild: Julia Pietsch

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Startschuss
für „Herzbrettl-Aktion“

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Region Dachau – Zwei kaufen, eins ans Herzbrettl hängen – so soll es künftig in vielen Bäckereien, Metzgereien, Cafés, Restaurants und anderen Geschäften im ganzen Landkreis heißen. Dort hat man nun die neue Initiative „Herzbrettl – Von Herzen geben und nehmen“ vorgestellt, welche von der Tradition des italienischen „Café Sospeso“ abgeleitet wurde. In Neapel und anderen Städten Italiens gibt es die Idee des „aufgeschobenen Kaffees“ schon seit über 100 Jahren. Ein Kaffee wird selbst getrunken, ein zweiter bestellt und bezahlt, und zwar für jemanden, der sich über diese Geste freut. Gemeinsam mit Vertretern von Bäcker- und Metzgerinnung, Sozialverbänden sowie der Marketing- und Kommunikationsagentur Weimer & Paulus aus Dachau, die zudem kostenlos das Logo und Design der Initiative entworfen hat, wurde von der Wirtschaftsförderung des Landkreises eine Variante des „Café Sospeso“ für das Dachauer Land entwickelt.

Nicht nur mit Kaffee kann im Landkreis künftig Freude geschenkt werden, auch Wurstsemmeln, Butterbrezen und Co. können ans Herzbrettl gehängt werden. Das System aber ist immer gleich: Ein Kunde kauft zwei Artikel, nimmt aber nur einen davon für sich selbst mit. Der zweite Artikel wird in Form des Kassenbons an ein im teilnehmenden Geschäft aufgestelltes Holzbrett in Herzform gehängt – dem Herzbrettl. Andere Kunden können dann den Kassenbon dort wegnehmen und gegen das bereits bezahlte Produkt eintauschen. Etwas ans Herzbrettl hängen können alle, die einem anderen mit einer kleinen Geste eine Freude bereiten möchten. Die hölzernen Herzbrettl werden übrigens von der Schreinerinnung kostenlos zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen unter www.herzbrettl.de

-ladah- Bild: ladah

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Schutz der stillen Tage

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Nach den Bestimmungen des Gesetzes über den Schutz der Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz) unterliegen bestimmte Sonn- und Feiertage einem besonderen Schutz. An den stillen Tagen Aschermittwoch“ (26. Februar 2020) von 2.00 Uhr bis 24.00 Uhr; Gründonnerstag“ (9. April 2020) von 2.00 Uhr bis 24.00 Uhr; Karfreitag“ (10. April 2020) von 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr; Karsamstag“ (11. April 2020) von 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr, sind alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen, sofern bei ihnen nicht der diesem Tage entsprechende ernste Charakter gewahrt ist, nicht erlaubt. Dies sind u.a. Tanzveranstaltungen, die Öffnung und der Betrieb von Spielhallen, Pop-Konzerte, Zirkusveranstaltungen, Volksfeste, Theatervorführungen oder Preis-Kartenturniere. Der Betrieb von Geldspielautomaten in Gaststätten ist dann ebenfalls nicht zulässig. Ferner sind am Karfreitag Sportveranstaltungen sowie musikalische Darbietungen jeder Art in Räumen mit Schankbetrieb verboten.

-am-

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Grandioser Faschingsumzug am Tegernsee

mit Ehrengast Ilse Aigner

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Mit von der Partie v.l.:
Ilse Aigner, Landtagspräsidentin des Bayerischen Landtags; Bernd Ettenreich, Präsident der Faschingsgesellschaft „Seegeister Gmund am Tegernsee“;
Faschingsurgestein Dieter Peter; Prinzessin Olga I., Olga Weier und Prinz Quirin I., Quirin Kapfhammer

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Region Miesbach – Tausende Faschingsfans trafen sich heuer zum großen Narrenumzug in Gmund am Tegernsee und liessen es so richtig krachen! Tolle Stimmung herrschte von Anfang bis Ende. Die zahlreichen Motivwagenteilnehmer hielten so manchen Finger in tiefe Wunden und zeigten gekonnt auf „was grad ned passt“!

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-am- Bilder: am

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Höhere Förderung
für Elektrofahrzeuge tritt in Kraft
Zuschuss erhöht sich auf bis zu 6.000 Euro pro Fahrzeug

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Die Bundesförderung zum Erwerb – Kauf oder Leasing – von Elektrofahrzeugen, Wasserstoffautos und extern aufladbaren Hybridfahrzeugen wurde als Maßnahme aus dem Klimapaket der Bundesregierung erhöht. Die neue Förderrichtlinie gilt seit 19. Februar 2020 und ist bis Ende 2025 gültig. Die Prämie, die je zur Hälfte von Bund und Automobilhersteller gezahlt wird, erhöht sich für reine Elektroautos und Wasserstofffahrzeuge auf 6.000 Euro, wenn der Nettolistenpreis des Basismodells 40.000 Euro nicht übersteigt. Sogenannte Plug-in-Hybridfahrzeuge – extern aufladbare Hybridfahrzeuge – werden mit 4.500 Euro bezuschusst. Bei Fahrzeugen mit einem Nettolistenpreis von über 40.000 Euro bis maximal 65.000 Euro beträgt die Prämie 5.000 Euro für Elektro- und Wasserstoffautos bzw. 3.750 Euro für Plug-in-Hybridfahrzeuge.

Vereinfachtes Antragsverfahren
Neu ist ebenfalls das Antragsverfahren. Für eine Verfahrenserleichterung ist eine Antragstellung nur für Elektrofahrzeuge möglich, deren Zulassung bereits erfolgt ist. Der Antragsteller kann somit alle erforderlichen Unterlagen bereits mit Antragstellung einreichen. Die Förderrichtlinie gilt zudem rückwirkend. Damit lässt sich die erhöhte Prämie auch im Nachhinein für förderfähige Fahrzeuge beantragen, die nach dem 4. November 2019 erstmalig zugelassen wurden.

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Tanz

der Murnauer Schäffler

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Region Garmisch-Partenkirchen – Die Murnauer Schäffler sind mit viel Musik nach Garmisch-Partenkirchen gekommen und präsentierten dort ihren traditionellen Tanz, welcher nur alle sieben Jahre erfolgt. Im Anschluss an die Tanzdarbietung hielt der „Reifenschwinger“ Welf Probst eine Laudatio, in der er auf die Geschichte des Landkreises einging. Darauf folgte der „Fasskasperl“ Thomas Rebholz mit einigen lustigen Anekdoten. Landrat Anton Speer dankte den Murnauer Schäfflern für ihren Auftritt und Einsatz zum Erhalt dieses besonderen Brauchtums im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

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-lagap- Bilder: lagap

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Ein Scheck
für den guten Zweck

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Region Miesbach – Mit einem Scheck über 400,- Euro für die „MS-Gruppe Tegernseer Tal und Umgebung“ überraschte die Schauspielerin Doreen Dietl, Inhaberin des Lokals „Dürnbecker“ am Dorfplatz in Gmund-Dürnbach, kürzlich Anton Grafwallner, den Behindertenbeauftragten des Landkreises Miesbach und der Gemeinde Gmund. Dieser zeigte sich sehr erfreut und teilte mit, dass er einen Teil dieser großzügigen Spende als unterstützende Beihilfe zum Lindern von finanziellen Nöten im alltäglichen Leben der MS-Kranken der Gruppe Tegernseer Tal und Umgebung sowie als Zuschußfinanzierung für einen Ausflug der MS-Gruppe verwenden wird. Der Betrag kam bei einer Aktion von Doreen Dietl zusammen, wobei Fans für ein Foto mit ihr für den guten Zweck spendeten. Dank deren Unterstützung konnte die Gastronomin nunmehr schon zum dritten Mal einen Scheck überreichen.

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Doreen Dietl (2.v.l.) überreichte den Spendenscheck in Höhe von 400.- Euro an Anton und Anette Grafwallner
im Beisein von Mitgliedern der „MS-Gruppe Tegernseer Tal und Umgebung“

-am- Bild: am

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NINA-App warnt vor Katastrophen

und hält auch über Trinkwasser auf dem Laufenden

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Region Donau-Ries – Die kostenlose Warn-App „NINA“ informiert über Gefahren- und Katastrophenmeldungen in Sekundenschnelle und kann von jedem Nutzer individuell eingestellt werden. So ist es beispielsweise möglich, Push-Benachrichtigungen für mehrere, individuell festzulegende, Regionen in verschiedenen Warnstufen zu aktivieren. Auf einer Karte können zudem alle aktuellen Warnungen in ganz Deutschland eingesehen werden.

Mit „NINA“ auch über die Trinkwasserproblematik in Donauwörth auf dem Laufenden bleiben
Aktuell hat das Landratsamt Donau-Ries nach Absprache mit der für die in diesem Fall verantwortlichen Stadt Donauwörth über die App auch den Hinweis auf das anhaltende Abkochgebot für Trinkwasser vermeldet. Mit der App werden Sie unmittelbar und aus erster Hand informiert, wenn die Abkochanordnung aufgehoben wird oder sich andere Änderungen ergeben sollten. Die App „NINA – Die Warn-App des BBK“ kann kostenlos im iOS-Store oder dem Google-Playstore heruntergeladen werden.

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10. Prospektbörse

für Gastgeber, Gastronomen und Touristiker

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Region Lindau/Bodensee – Bei der Prospektbörse des Landkreises können sich Gastgeber der Region – am 26. März 2020 zwischen 10:00 und 14:00 Uhr – mit aktuellem Prospektmaterial von touristischen Anbietern der Regionen Bodensee und Allgäu eindecken. Weiterhin gibt es Informationsstände rund um die Themen Vertrieb, Zertifizierung und Qualität. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. An diesem Tag präsentieren sich im Kurhaus Scheidegg über 60 Freizeiteinrichtungen, Ausflugsziele und Tourismusverbände vom Bodensee, aus dem Allgäu und den benachbarten Regionen.

Unter anderem informieren Museen, Freizeitparks, Bodenseeschifffahrt, Bäder und zahlreiche weitere Ausflugsziele über ihre neuesten Angebote. Pünktlich und druckfrisch zur Prospektbörse präsentiert auch der Landkreis seinen neuen Freizeitplaner und den Genussführer. Mit Hilfe des Prospektmaterials können Vermieter und Gastronomen ihren Gästen serviceorientiert interessante Ausflugstipps und hilfreiche Informationen zur Reiseplanung an die Hand geben. Darüber hinaus wird es wieder Informationstische zu aktuellen touristischen Themen und Trends geben. Im touristischen Wettbewerb wird es für Urlaubsregionen immer wichtiger, sich mit qualitätsorientierten Gastgebern zukunfts- und erlebnisorientiert aufzustellen. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch Gastgeber-Netzwerke – wie beispielsweise „Mir Allgäuer“ und „Gastgeber mit Herz“ sowie verschiedene Zertifizierungsmöglichkeiten – wie „Reisen für Alle“ oder „ADFC Bett+Bike“. Auch über Online-Vertriebsmöglichkeiten können sich die Vermieter beraten lassen.

Die Teilnahme an der Prospektbörse im Kurhaus Scheidegg ist wie immer kostenlos. Eingeladen sind örtliche Beherbergungs-, Gastronomie- und Tourismusbetriebe. Organisiert wird der jährlich stattfindende Tourismustag durch das Regionale Tourismusmanagement des Landkreises Lindau/Bodensee. Weitere Infos: www.landkreis-lindau.de

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Oldtimer-Rallye

„Augsburger Land 2020“

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Region Bayern – Viele Oldtimer-Fans fiebern schon lange darauf hin: Nach einem Jahr Pause startet am Sonntag, 19. Juli 2020 die zwölfte Oldtimer-Rallye quer durch das Augsburger Land. Bei der beliebten Tour dürfen die Fahrerinnen und Fahrer der 200 Old- und Youngtimer eine abwechslungsreiche Strecke zurücklegen. Für die Rallye sind dieses Jahr rund drei Stunden eingeplant, bis die Fahrzeuge ins Ziel einfahren.

Noch bis Freitag, 28. Februar 2020, läuft die Anmeldefrist der beliebten Tour. Teilnahmeberechtigt an der Rallye sind alle historisch interessanten Oldtimer, die vor dem 31. Dezember 1989 gebaut wurden. Für die Youngtimer-Klasse sind Fahrzeuge bis Baujahr 1999 erlaubt. Diese und Replicars werden allerdings nur begrenzt zugelassen. Weitere Infos unter:
www.landkreis-augsburg.de/oldtimerrallye

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Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz

wird UN-Vorgaben angepasst

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Region Bayern – Die Badewanne eine einzige Stolperfalle, zu kleine Behördeneingänge, zu viele Stufen: Spätestens wenn Menschen älter werden, spüren sie die Bedeutung des Wortes ‚barrierefrei‘. Garant eines möglichst barrierefreien Lebens ist die UN- Behindertenrechtskonvention. In Deutschland gilt sie seit rund elf Jahren und verbietet es in allen Lebensbereichen, Menschen mit Behinderung zu diskriminieren. Daraus erwächst auch die Verpflichtung, den Zugang zu Behörden möglichst barrierefrei zu gestalten. Während der Bund bereits entsprechende Anpassungen beschlossen hat, steht eine Angleichung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes an die UN-Vorgaben noch aus. Diese soll nun umgesetzt werden, indem man den Behinderungsbegriff präzisiert, das Benachteiligungsverbot stärkt und viele Verbesserungen der baulichen Barrierefreiheit vornimmt. Ferner wird dem Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz ein neuer Artikel zur Verwendung einer besonders leicht verständlichen Sprache in öffentlichen Ämtern hinzugefügt – von der Staatskanzlei über die Ministerien bis hin zum örtlichen Standesamt. So kommen auch Menschen mit Behinderung immer häufiger in den Genuss gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern – und damit zu mehr Lebensqualität. Die Anpassung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes ist daher ein weiterer Schritt auf dem langen Weg zu einem Bayern barrierefrei für alle.

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Asklepios-Klinik Lindau

erhöht Attraktivität und Sicherheit der Geburtsstation

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Region Lindau/Bodensee – 388 Kinder kamen 2019 in der Asklepios Klinik in Lindau zur Welt, 2018 waren es sogar 409 und auch heuer haben schon 27 Mütter dort entbunden. „Die Geburtsstation ist für die Menschen im Landkreis sehr wichtig und ich freue mich, dass Asklepios diesen Bereich weiter ausbaut und saniert“, betonte Landrat Elmar Stegmann. Derzeit führt Asklepios bauliche Brandschutzmaßnahmen durch, saniert die Kreißsäle und stattet diese mit einer neuen Gebär- und einer Entspannungswanne aus. „Die werdenden Mütter sollen sich bei uns wohl fühlen“, erklärte Jasmin Hofmeister, eine von neun Hebammen an der Klinik. Aber auch in die Sicherheit von Mutter und Kind wird weiter investiert: Ein neuer OP für notfallähnliche Kaiserschnitte wird direkt im Kreißsaalbereich ab März zur Verfügung stehen. „Wir überlassen nichts dem Zufall. Im Notfall zählt jede Sekunde!“, so Dr. Mark Boockmann, Chefarzt der Station. Die Dienstpläne wurden schon seit längerem so gestaltet, dass es immer eine doppelte Besetzung gibt. „Dies kommt uns in der Notversorgung zugute und wir können uns auch mehr Zeit für jede Familie nehmen“, meinte der Geschäftsführer der Klinik Boris Ebenthal.

Um die Attraktivität der Klinik am Standort Lindau weiter zu steigern, investiert Asklepios weitere Gelder in die Klinik und Geburtsstation. Der Freistaat Bayern und der Landkreis Lindau haben die Fachabteilung der Geburtshilfe im Jahr 2018 mit rund 66.000 Euro bezuschusst.

-lali- Bild: lali

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„Wir sind Dienstleister

für die Bürger“

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Region Miesbach – Eine Versammlung mit Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für den Posten des Bürgermeisters und der Stadträte für die Stadt Miesbach veranstaltete die Freie Wähler Gemeinschaft Miesbach-Parsberg-Wies im vollbesetzten Feuerwehrhaus in Wies. Mit von der Partie waren der Landratskandidat Andreas Hallmannsecker sowie der Kreisvorsitzende Norbert Kerkel, Kandidat für den Bürgermeisterposten der Gemeinde Waakirchen. Der Bewerber für den Sessel des Bürgermeisteramts der Stadt Miesbach, der unabhängige und parteifreie Walter Fraunhofer, erklärte seine vielfältigen Ziele für Miesbach und betonte, wie wichtig eine parteiübergreifende Zusammenarbeit für die Belange der Stadt Miesbach sei und dass den Sorgen und Nöten der Bürger u.a. mit der Schaffung einer flexibleren Bürgersprechstunde mehr Raum gegeben werden muss.

Auch die Themen der Anwärter für die Stadtratsposten trafen den Nerv der Zeit. Diese reichten vom allgemeinen Ziel der Erhaltung der Attraktivität der Stadt Miesbach und der Strukturierung der Finanzplanung, über den sozialen Wohnungsbau und die Kinderbetreuung, die Straßensanierungs- und Radwegausbaumaßnahmen, die Umsetzung des Hochwasserschutzes und die Energieversorgung, Parklösungen für Auto und Fahrrad sowie die Verhinderung der existenzbedrohenden Erweiterung der Wasserschutzzone Reissach-Gotzing-Thalham, bei der die Stadt Miesbach direkt betroffen wäre.

Hierzu sprachen Andreas Hallmannsecker, Bürgermeister der betroffenen Gemeinde Valley über seine jahrelangen Erfahrungen und Norbert Kerkel vom Verein „Unser Wasser“. Hallmannsecker betonte, dass bei diesem heiklen Thema der Chef des Landratsamtes „selber ran müsse“. „Ein Landrat muss an das Wohl seiner Bürger denken und dementsprechend handeln. Jede Gemeinde und jeder Bürger hat andere Probleme und Sorgen und dafür braucht es kurze Wege, um Lösungen herbeizuführen – auch im Landratsamt! Wir müssen flexibel werden und schnell reagieren, wenn Hilfe nötig ist. Vorallem braucht es keine Sonntagsreden, sondern es muss gehandelt werden. Mir ist es egal, wo die guten Ideen herkommen, denn man muss schließlich für die Bürger da sein“, betonte Hallmannsecker.

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Mit von der Partie waren v.l.: Klaus Thurnhuber, Bürgermeister der Gemeinde Warngau;
Andreas Hallmannsecker, Bürgermeister der Gemeinde Valley und Landratskandidat;
Norbert Kerkel, FWG-Kreisvorsitzender und Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Waakirchen;
Walter Fraunhofer, Bürgermeisterkandidat für die Stadt Miesbach und Markus Seemüller, Vorstand der FW Miesbach-Parsberg-Wies

-am- Bilder: am

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Zentrum der internationalen Diplomatie:

56. Münchner Sicherheitskonferenz

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Region München – Die 56. Münchner Sicherheitskonferenz fand vom 14. bis 16. Februar 2020 im Hotel Bayerischer Hof in München statt. Auch heuer war sie wieder für einige Tage Zentrum der internationalen Diplomatie und begrüßte führende Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Im Laufe der letzten fünf Jahrzehnte hat sich die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zum weltweit führenden internationalen sicherheitspolitischen Forum entwickelt. Jeden Februar bringt sie über 500 hochrangige Entscheidungsträger und Meinungsführer aus der ganzen Welt zusammen, um sich über aktuelle und zukünftige Herausforderungen auszutauschen. Die MSC bietet turnusmässig eine einzigartige Gelegenheit um politische Fragen auf höchster Ebene in einem geschützten und informellen Raum zu diskutieren. Zusätzlich zu ihrer jährlichen Hauptkonferenz, richtet die MSC regelmäßig hochkarätige Veranstaltungen zu bestimmten Themen und Regionen aus und publiziert den Munich Security Report. Ziel ist es, die bestmögliche Plattform für einen offenen Austausch von Meinungen, Ideen und Lösungen zu den zentralen sicherheitspolitischen Fragestellungen der Zeit zu bieten.

Im Dezember 2018 wurde die Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz gegründet, um in Zeiten geopolitscher Spannungen die Unabhängigkeit und das langfristiges Fortbestehen der Münchner Sicherheitskonferenz und ihrer Aktivitäten zu gewährleisten. Die Stiftung hat das Ziel, ein starkes institutionelles Fundament für die zukünftige Entwicklung der MSC und ihres wachsenden Aufgabengebiets bereitzustellen.

Wird die Welt weniger westlich? Wird auch der Westen selbst weniger westlich? Was bedeutet der Rückzug des Westens als ordnungspolitischer Akteur? Wie könnte eine westliche Antwort auf wachsende Großmachtrivalitäten aussehen? Die diesjährige Sicherheitskonferenz warf u.a. ein Schlaglicht auf das Phänomen der „Westlessness“. Dieses beschreibt ein weitverbreitetes Gefühl des Unbehagens und der Rastlosigkeit angesichts wachsender Unsicherheit über die Zukunft und Bestimmung des Westens. Eine Vielzahl aktueller Sicherheitsherausforderungen scheinen direkt mit dem vielbeschriebenen Zerfall und Rückzugs des Westens verknüpft zu sein. Überdies scheint das Verständnis dafür, was es eigentlich heißt, ein Teil des Westens zu sein, in westlichen Gesellschaften verloren gegangen zu sein. Es bleibt unklar, inwieweit der Westen eine Strategie und gemeinsame Antwort auf eine sich abzeichnende Ära der Großmachtrivalität finden wird – wobei darin vielleicht die größte strategische Herausforderung für die transatlantische Partnerschaft liegt.

Unter dem Titel „Westlessness“ widmete man sich insbesondere der gegenwärtigen Krise des Westens. Man gab einen Überblick über zentrale sicherheitspolitische Herausforderungen und aufschlussreiche Daten und Analysen zu ausgewählten geografischen und thematischen Schwerpunkten. Seit den letzten Jahren wird der Westen, wie wir ihn kennen, sowohl von innen, als auch von außen immer mehr in Frage gestellt. Ein gemeinsames Verständnis darüber, was es bedeutet, Teil des Westens zu sein, nimmt zusehends ab.

Die MSC 2020 versuchte Antworten zu geben und Lösungen für entscheidende Fragen zu finden, indem sie sich unter anderem Themen, wie dem Europäischen Projekt, Verteidigungskooperation und dem Zustand der liberalen internationalen Ordnung widmete. Dabei wurde keine „Nabelschau des Westens“ vollzogen, sondern Entscheidungsträger und Experten aus der ganzen Welt Brennpunkte von Libyen über den Persischen Golf bis hin zu Ostasien diskutierten umfänglich. Daneben bildeten drängende globale Herausforderungen einen Schwerpunkt, vor allem die sicherheitspolitischen Auswirkungen des Klimawandels sowie die Schnittstellen zwischen Handel, technologischer Entwicklung und internationaler Sicherheit.

Führende Stimmen aus westlichen Ländern waren in München anwesend. Erstmalig zählte der französische Präsident Emmanuel Macron und der kanadische Premierminister Justin Trudeau zum den Teilnehmern der MSC. Frank-Walter Steinmeier eröffnete die Konferenz. Die US-Delegation war noch größer, als im vergangenen Jahr. NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die transatlantische Allianz vertreten. Zusätzlich waren mehrere Mitglieder der neuen Europäischen Kommission an Diskussionen beteiligt. Die wachsende Rolle Asiens spiegelnd, waren mehr Repräsentanten aus der Region zusammenkommen als je zuvor.

Zusammen mit zahlreichen Führungspersönlichkeiten anderer internationaler Organisationen war insbesondere vor dem Hintergrund des Ausbruchs des Coronavirus der WHO-Generalsekretär anwesend. Um die entscheidende Rolle von Technologie und Handel für die internationalen Beziehungen zu beleuchten, waren viele internationale Wirtschaftsführer mit von der Partie. Insgesamt waren über 35 Staats- und Regierungschefs sowie über 100 Außen- und Verteidigungsminister- und ministerinnen bei der Konferenz.

Als Markenzeichen der MSC war auch die diesjährige Konferenz von Dutzenden offiziellen Sideevents von Partnerorganisationen und von Tausenden bi- und multilateralen Treffen flankiert. Die MSC selbst richtete Roundtables zu den sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Arktik, der Gesundheit, Cyber und Transnationaler Sicherheit aus und bot ferner eine Vielzahl an Events für die interessierte Öffentlichkeit an.

-msc- Bild: kuhlmann

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Asiatischer Laubholzbockkäfer:

Verwaltungsgericht lehnte Eilanträge ab

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Region Miesbach – Der Landkreis Miesbach hatte Eilanträge gegen die Allgemeinverfügungen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft zur Bekämpfung des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) gestellt. Die 32. Kammer des Bayerischen Verwaltungsgerichts München hat diese Eilanträge nun abgelehnt. Das Verwaltungsgericht begründete die ablehnende Entscheidung damit, dass wegen der zwingenden vorrangigen Anwendbarkeit des EU-Durchführungsbeschlusses „fachliche Zweifel an der Aufnahme der Pflanzenarten in die Liste an dieser Stelle damit nicht relevant sind“. Auf die fachlich begründeten Zweifel an der EU-Liste der spezifizierten Pflanzen wurden von Seiten des Verwaltungsgerichts damit aus Sicht des Landkreises nicht ausreichend eingegangen. Insgesamt wird im vorliegenden Fall von Seiten des Verwaltungsgerichts der Gefahrenabwehr zur schnellen Bekämpfung des ALB höhere Bedeutung beigemessen als den nach Ansicht des Landkreises weiterhin bestehenden erheblichen fachlichen Zweifeln an der ordnungsgemäßen Zusammensetzung der Liste der spezifizierten Pflanzen und den daraus folgenden Konsequenzen für diese spezifizierten Pflanzen.

Der Landkreis Miesbach ist als Grundstückseigentümer derzeit nicht direkt von den Fällmaßnahmen betroffen. Der Landkreis hat die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof einzulegen. Von dieser Möglichkeit wird der Landkreis jedoch keinen Gebrauch machen. Es ist davon auszugehen: Es würde noch einige Zeit dauern, bis eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs ergeht. Aufgrund des derzeit unklaren Ausgangs einer weiteren Entscheidung wird den Belangen, dass sich der Käfer in der Hauptflugzeit nicht weiter ausbreiten kann und dass geschützte Vögel in ihrer Bruttätigkeit erheblich gestört werden, von Seiten des Landkreises Vorrang eingeräumt.

Der Landkreis wird aber im Rahmen des Hauptsachverfahrens weiter klären lassen, ob die Liste der Europäischen Union zu den spezifizierten Pflanzen fachlich fundiert erstellt wurde. Es bestehen weiterhin erhebliche fachliche Zweifel an der Zusammensetzung dieser Liste. Auf der Liste stehen 15 spezifische Baumgattungen und 29 Wirtspflanzen. Nach Meinung des Landkreises sollte sich die Allgemeinverfügung auf die fünf großen Baumgattungen Ahorn, Birke, Kastanie, Pappel und Weide beschränken.

-lamb- Bild: lamb

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„Fußgeschichten“

Fotoausstellung mit Werken von Katalin und Sopi von Sopronyi

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Region Miesbach – Die Faszination von Füßen lichteten die Schwestern Katalin und Sopi von Sopronyi in ihren Fotos ab, welche nun in der Ausstellung „Fußgeschichten“ im Waitzinger Keller – Kulturzentrum in Miesbach, bis zum 22. März 2020 präsentiert werden.

Die Füsse von Menschen in unzähligen, alltäglichen Aktionen und in unterschiedlichen Situationen einzufangen oder zusammen mit den dazugehörigen Menschen bei ihren Tätigkeiten zu fotografieren, war für Katalin von Sopronyi ein Bedürnis. Mit ihren Fuß-Bildnissen holte die Künstlerin die Protagonisten aus der Anonymität ihres Daseins in die Welt der Kunst und machten sie so unsterblich. Ihre Bilder entstanden in Indien.

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Unabhängig davon fotografierte auch Ihre Schwester, Sopi von Sopronyi, die Schönheit nackter Füße, jedoch in Afrika, Indien, Nepal und Thailand. Hauptberuflich war sie Lehrerin für Afrotanz, Gymnastik und Yoga. Ihr afrikanisches Tanzstudium brachte Sopi 1986 in den Senegal. In Fanghoume, einem kleinen Diola-Dorf, entstand dann die Fotoreihe „Glücklicher Senegal“.

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Die Künstlerin Sopi von Sopronyi (r.) begeisterte die Vernisagegäste mit einer Tanzeinlage

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Die aussergewöhnliche Ausstellung über die Faszination von Füssen wurde von Sopi von Sopronyi als Hommage an ihre Schwester, der 2011 verstorbenen Fotografin Katalin von Sopronyi, kuratiert und mit eigenen Fotos erweitert. Bei der Vernissage im Waitzinger Keller betonte Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach, dass die Füsse leider oft ein vernachlässigter Teil des Menschen seien. „Ich freue mich sehr über diese interessante Ausstellung, bei welcher das Leben und die Fortbewegung der Menschen in anderen Ländern, wo größtenteils nur Barfuß gelaufen wird als auch die Wichtigkeit und Verschönerung der Füsse im Mittelpunkt stehen“, bekannte Ingrid Pongratz.

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Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach, bei der Vernisage der „Fussgeschichten-Ausstellung“

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Die Laudatio sprach Marion Luserke, langjährige Freundin und Wegbegleiterin von Sopi von Sopronyi. Diese erzählte über die Schwestern von Sopronyi und die Entstehung dieser einzigartigen Ausstellung, welche mit den berührenden Fotografien die Bedeutung und Schönheit von gesunden und kräftigen Füssen zum Ausdruck bringen möchte. Die Künstlerin selber, Sopi, drückte ihre Grüße mit einem ausdrucksvollen Bewegungstanz aus, der die Besucher auf das afrikanische Flair der Fotografien einstimmte. Für die musikalische Begleitung der kunstvollen Darbietung sorgte Otto Traub mit taktvollem Trommeln auf dem Djembe.

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Auch Alfons Besel, Bürgermeister der Gemeinde Gmund am Tegernsee, liess es sich nicht nehmen, bei der Ausstellungseröffnung dabei zu sein

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Die Ausstellung im Waitzinger Keller, Schlierseerstraße 16, 83714 Miesbach ist montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils in der Zeit von 9:00 bis 16:00 Uhr sowie mittwochs von 9:00 bis 12:00 Uhr und samstags von 9:00 bis 13:00 Uhr, asber auch bei Veranstaltungen zu besichtigen. Weitere Infos: www.waitzinger-keller.de

-am- Bilder: am

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Tölzer Gesundheitsforum:

Fachvortrag  „Übergewicht und Diabetes“

in der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Übergewicht und Diabetes sind eine gefährliche Kombination, deren Ursachen eng miteinander verbunden sind. Zum Thema „Adipositas-Chirurgie: Heilung bei Typ-2-Diabetes?“, über den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Diabetes, Vorsorgemaßnahmen sowie konservative und operative Behandlungsoptionen sprachen Dr. med. Marc Krumrey, Leitender Oberarzt Chirurgie in der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz und Dr. med. Andreas Liebl, Chefarzt Innere Medizin/Diabetologie der Fachklinik Bad Heilbrunn, bei einem Fachvortrag.

Die Zahl der Menschen mit starkem Übergewicht nimmt in Deutschland immer weiter zu. Die Betroffenen haben gleichzeitig ein sehr hohes Risiko einen Herzinfarkt, Hirninfarkt, eine Leberverfettung oder Leberzirrhose zu erleiden, aber vor allem an Diabetes Typ 2 zu erkranken. „Je höher das Übergewicht ist, desto stärker steigt das Risiko für Diabetes mellitus und desto schwieriger und aufwändiger wird die Therapie bei einer schon aufgetretenen Diabetes. Daher ist die Gewichtsabnahme sowohl vor Ausbruch von Diabetes enorm wichtig, als auch bei schon bestehender Diabetes. Regelmäßige Bewegung und eine gesunde, ausgewogene Ernährung sind ganz entscheidend, um Gewicht abzubauen. Liegt schon eine Diabetes vor, kann eine sinnvolle Auswahl der Medikamente helfen, das Gewicht zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. Erfolge können mit operativen Eingriffen erzielt werden“, so Dr. med. Andreas Liebl.

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Dr. med. Andreas Liebl, Chefarzt Innere Medizin/Diabetologie der Fachklinik Bad Heilbrunn, bei seinem Fachvortrag

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Übergewicht trägt aslo zur Entstehung von Diabetes mellitus Typ 2 bei. Die Risiken bei einer Typ 2-Erkrankung sind neben einer Schädigung der Blutgefäße die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden, zu erblinden sowie Fuß- und Beinprobleme, was bis zur Amputation von Gliedmaßen führen kann. Insgesamt gesehen können bei einer Erkrankung an Typ-2-Diabetes rund sechs Lebensjahre und mit einem zusätzlichen Herzinfarkt rund zwölf Lebensjahre verloren gehen. Somit wäre eine Gewichtsabnahme essenziell und mit einer Basistherapie, einer guten Lebensführung mit mehr Bewegung und einer kohlehydratarmen Ernährung möglich. Trotzdem ist dem langfristigen Abbauen von Gewicht, das heißt von überschüssigen Pfunden, alleine mit Bewegung und vernünftiger Ernährung nicht optimal beizukommen, da auch manche Medikamente eine Zunahme begünstigen.

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Dr. med. Marc Krumrey, Leitender Oberarzt Chirurgie in der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz,
erörterte „Chirurgische Behandlungsweisen von Adipositas“

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Schafft man es also nicht, die überflüssigen Pfunde mit einer speziellen Adipositas-Therapie abzubauen oder einer weiteren Gewichtszunahme entgegenzuwirken, kann eine Operation Abhilfe schaffen. Bei Patienten, die unter DiabetesTyp 2 leiden und deren BMI höher als 35 ist -etwa 110 Kilogramm bei 175 Zentimetern Körpergröße-, kann eine chirurgische Behandlung sehr effektiv sein. Es gibt verschiedene Verfahren wie die Magenverkleinerung, die Schlauchmagenbildung, die Bildung eines Magenbypasses sowie weitere komplexere Operationen bei speziellen Voraussetzungen. Ziel der Operationen ist es, dass der Patient weniger Mageninhalt aufnehmen kann und es so zu einem stetigen Gewichtsverlust kommt. Die OP’s werden dabei in 99 Prozent der Fälle minimal-invasiv und damit mit wenigen kleinen Schnitten an der Bauchwand durchgeführt. Die Wahrscheinlichkeit, einen Typ 2-Diabetes dauerhaft erfolgreich mit einer Operation zu heilen, liegt bei etwa 50 Prozent. Ferner ist eine regelmäßige, lebenslange Nachsorge durch einen Arzt und eine Ernährungsfachkraft, als auch, gegebenenfalls, eine psychologische Nachbetreuung nötig.

„Eine Operation ist aber nur ein Baustein bei der Bekämpfung des Übergewichts und der Folgeerkrankungen, wie Bluthochdruck und Diabetes. Die Behandlung ist langfristig angelegt, daher baut die Asklepios Stadtklink Bad Tölz nun im Landkreis ein Expertennetzwerk zur langfristigen Betreuung und Behandlung auf“, so Dr. Krumrey.

-am- Bilder: am

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10. Wirtschaftsforum

Memmingen-Unterallgäu

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Region Memmingen/Unterallgäu – Zum 10. Wirtschaftsforum Memmingen-Unterallgäu trafen sich rund 200 Personen aus Politik und der regionalen Wirtschaft in Memmingen. Oberbürgermeister Manfred Schilder und Landrat Hans-Joachim Weirather hoben die bemerkenswerte Qualität des Wirtschaftsraums in Memmingen und dem Unterallgäu hervor. Die herausragende Entwicklung der Wirtschaftsstruktur sei den Menschen der Region zu verdanken – den Unternehmern und auch ihren Mitarbeitern.

Michael Haider, Wirtschaftsförderer der Stadt Memmingen, hieß die Gäste willkommen, bevor Gastgeber Gerhard Rabus in seiner Begrüßungsrede kurz die Geschichte des Autohauses Rabus ausführte. Er räumte ferner mit Fake-News über die „E-Mobilität“ auf und zeigte die Vorteile eines Elektro-Antriebs auf. „Wir dürfen nicht aufhören, uns immer weiterzuentwickeln. Die E-Mobilität kann Zukunft sein, wir brauchen nur mutige Leute dafür. Es ist wichtig, hier zu handeln und nicht nur zu reden“, machte Rabus klar.

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Volker Busch, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsklinik in Regensburg referierte zum Thema „Gehirn unter Strom – Umgang mit dem digitalen Alltagsstress“. Der kurzweilige und überaus interessante Vortrag führte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Grundrissen vor Augen, wie das menschliche Gehirn arbeitet und wie sich die Reizflut und Multitasking auf die Leistungsfähigkeit auswirken. „Eine geistige Kernkompetenz des Menschen ist das Fokussieren. Sich ganz auf eine Sache zu konzentrieren gehört zu jenen Fähigkeiten, von denen andere Intelligenzleistungen wie logisch-deduktives Denken, Problemlösungen oder Handlungsplanung in besonderer Weise abhängig sind. Ständige Ablenkung im Zeitalter digitaler Kommunikation unterbrechen unser Tun und stehlen uns wertvolle Aufmerksamkeit, wodurch wir nicht mehr so leistungsfähig sind“, erklärte Busch.

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Um gut zu sein und gesund zu bleiben, braucht das Gehirn aber auch Pausen, sogenannte Panoramazeit. So ist es unabdingbar, sich zwischendrin zu entspannen und dem Gehirn Denkpausen zu geben. „Geistiges Nichtstun ist wie das Entrümpeln des Dachspeichers: Auf einmal finden wir etwas, spontan und unvorhergesehen. Den Menschen zeichnet vor Maschinen aus, dass er analog schwingt. Bedeutet, dass wir sowohl geistige An- als auch Entspannung brauchen, um Höchstleistung bringen zu können. Durch das zwischendrin bewusste Offline-Gehen fördern wir daher auch unsere Kreativität und können Aufgaben leichter bewältigen“, so Busch.

Als Handlungsempfehlung gab er allen Anwesenden mit, sich täglich sowohl eine Stunde Zeit für den Fokus als auch für das Panorama zu nehmen. Dies führt zu einer deutlichen Leistungssteigerung und schafft darüber hinaus Zufriedenheit – zwei wichtige Dinge, um sich auch wirtschaftlich weiterentwickeln zu können.

Das Wirtschaftsforum Memmingen-Unterallgäu, dass seit 1999 alle zwei Jahre im Wechsel in Memmingen oder dem Landkreis Unterallgäu stattfindet, war wieder einmal eine gemeinsame Plattform für regionale Unternehmen und Politik.

-laua- Bild: laua

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Architekturforum

„Miesbacher Kreis“

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Region Miesbach – Die Neuwahl der Vorstandschaft war der wichtigste Tagesordnungspunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Architekturforums „Miesbacher Kreis“. In seinem zuvor abgegebenen Rechenschaftsbericht hat der 1. Vorsitzende Werner Pawlovsky die Aktionen und Aktivitäten des Forums während der letzten beiden Jahre Revue passieren lassen. Insgesamt 27 mal hat sich das Forum getroffen. Pawlovsky erinnerte die Mitglieder an interne Sitzungen, an öffentliche Veranstaltungen – das Markenzeichen des Forums – u.a. mit ehem. Bauministerin Ilse Aigner, Prof. Nagler und Prof. Riepl sowie einen Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit Vertretern der Stadt Tegernsee und des Marktes Holzkirchen.

Höhepunkt während dieses Zeitraums war im November 2018 die Präsentation des vom Forum herausgegebenen Buches „Gut Gebaut, Häuser im Landkreis Miesbach“. Pawlovsky dankte allen Mitgliedern für ihre regelmäßige Teilnahme, immerhin sind zwei Drittel freiberuflich tätig, sowie dem Schatzmeister Christian Boiger, der aufgrund seiner übernommenen Verantwortung für den Denkmalschutz nicht mehr kandidierte. Ein Dank ging auch an den Schriftführer Toni Scherer für seine zeitnahen und vollständigen Protokolle und an die Fotografin Petra Steiner, die 2018 viel Arbeit und manchen Ärger mit dem Buch „Gut Gebaut“ wegstecken musste. Nachdem die beiden Rechnungsprüfer Herbert Wagenpfeil und Johannes Wegmann keinerlei Beanstandungen hatten, wurde die Vorstandschaft, auf deren Antrag hin, einstimmig entlastet. Die anschließenden Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender: Werner Pawlovsky; Stellvertreterin: Barbara Söldner; Schatzmeister: Ludwig Hohenreiter und Schriftführer: Toni Scherer.

Viel vorgenommen hat sich das Forum auch für 2020. Geplant ist ein Treffen mit Vertretern des „Wessobrunner Kreises“ um sich über die Modalitäten eines Architekturpreises zu informieren. Die Vortragsreihe – vorgesehen sind heuer u.a. Prof. Ulrich Holzscheiter und Prof. Gion Caminada – wird nicht mehr nur in Fischbachau sondern auch im Tegernseer Tal und im nördlichen Landkreis stattfinden. Ferner ist ein informativer Auftritt im Internet geplant.

Dass sich das Architekturforum in den letzten Jahren einen guten Ruf erworben hat, beweist u.a. ein Anruf eines Architekten. Er will in seinem Landkreis ein ähnliches Buch wie das des Forums herausbringen. Der Architekt wohnt im Landkreis Freyung-Grafenau.

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Die neue Vorstandschaft des „Architekturforums Miesbacher Kreis“ v.l.:
Werner Pawlovsky (Vorsitzender), Ludwig Hohenreiter (Schatzmeister),
 Barbara Söldner (stv. Vorsitzende) und Toni Scherer (Schriftführer)

-wp- Bild: johannes wegemann

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Wettbewerb “Erfolgreich. Familienfreundlich.“
Ehrung der 20 familienfreundlichsten Unternehmen

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Region Bayern – Das bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales möchte heuer Bayerns 20 familienfreundlichste Unternehmen mit der Auszeichnung ERFOLGREICH. FAMILIENFREUNDLICH ehren. Der Preis soll die positive Auswirkung einer familienfreundlichen Personalpolitik auf den Erfolg und das Image von Unternehmen aufzeigen. Mitmachen können kleine, mittlere und große Unternehmen, die ihren Sitz in Bayern haben. Weitere Informationen zu den Auswahl- und Bewertungskriterien sind unter www.erfolgreich-familienfreundlich.bayern ersichtlich.

-am-

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Flächendeckende Flexibus-Einführung

in der Region Unterallgäu

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Region Unterallgäu –Der Flexibus ist eine wichtige Ergänzung zum bestehenden Angebot von Bus und Bahn im Unterallgäu“, davon ist Landrat Hans-Joachim Weirather überzeugt und will deshalb eine flächendeckende Einführung im Unterallgäu weiter vorantreiben – auch wenn das Projekt im Wertachtal derzeit ins Stocken geraten ist. „Wir im Kreistag haben für den Flexibus gestimmt und die finanzielle Unterstützung des Landkreises zugesagt in dem Bewusstsein, dass wir neue Wege im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beschreiten. Da könnten nicht von Anfang an alle Wünsche erfüllt werden. Das Angebot wird über fünf Jahre getestet, wir werden daran arbeiten und es weiter verbessern. Ich wünsche mir ferner dazu von den Gemeinden die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Solidarität. Von vornherein Forderungen zu stellen, die nicht realisierbar sind, bringt uns nicht weiter und verbessert auch nicht den ÖPNV für unsere Landkreisbürger“, betonte Weirather.

Seit 2018 fährt der Flexibus im Raum Kirchheim-Pfaffenhausen und im Raum Mindelheim; seit November 2019 auch in den Verwaltungsgemeinschaften Babenhausen und Boos. Anfang April geht der Knoten Ottobeuren-Markt Rettenbach in Betrieb. Auch im Wertachtal sollte bald der Flexibus fahren. Doch die Gemeinde Rammingen fordert eine Anbindung nach Bad Wörishofen – eine Bedingung, die derzeit nicht erfüllbar sei.

Wie es nun weitergeht? Je nach Beschlusslage müsse mit den teilnehmenden Gemeinden und Verkehrsunternehmen ein Gebietszuschnitt des Flexibus-Knotens geprüft werden. Weirather betont jedoch: „Für die Gemeinden Rammingen und Wiedergeltingen stehen die Türen weiterhin offen. Vor allem Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, profitieren vom Flexibus – zum Beispiel Menschen, die kein eigenes Auto besitzen, Senioren und Menschen mit einer Beeinträchtigung. Der Flexibus eignet sich auch für Rohlstuhltransporte. Wir können nicht unsere Senioren auffordern, den Führerschein abzugeben, aber ihnen dann keine Alternative zum Auto anbieten, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen“, so Weirather. Im Wertachtal hätte der Flexibus zum Beispiel die Lücke zu den Bahnhöfen schließen können. Zudem soll den Bürgern der Weg in den nächsten größeren Ort – in diesem Fall Türkheim – erleichtert werden, um zum Beispiel zum Arzt, zum Steuerberater oder zum Einkaufen zu gelangen. Darüber hinaus hätten auch die ehrenamtlich tätigen Nachbarschaftshilfen und Fahrdienste für Asylbewerber und pflegende Angehörige entlastet werden können. Weirather resümierte: „Wir werden den Flexibus weiter forcieren, denn weitere Gemeinden haben bereits Interesse bekundet. Der Flexibus ist ein Schritt auf dem Weg zu einem flexiblen, modernen ÖPNV.“

So funktioniert der Flexibus
Der Flexibus ist in einem begrenzten Gebiet, dem sogenannten Knoten, unterwegs. Die Fahrt wird individuell gebucht – telefonisch oder mit der Flexibus-App. Die Bus-Route richtet sich dann nach den jeweiligen Anfragen. Dabei bedient der Flexibus ein dichtes Haltestellennetz, bei dem die Fußwege zur nächsten Haltestelle in der Regel nicht mehr als 100 bis 150 Meter betragen. Außerdem werden an wichtigen Einrichtungen wie an Apotheken, Altenheimen oder Supermärkten zusätzliche Haltepunkte eingerichtet. Der Flexibus dient auch als Zubringer zum bestehenden ÖPNV-Netz. Wer mit Schwerbehindertenausweis und entsprechender Wertmarke unterwegs ist, fährt kostenlos. Alle anderen zahlen etwas mehr als für den regulären Linienbus. Das Defizit, das dem Busunternehmen entsteht, trägt – abzüglich einer Förderung des Freistaats – zur Hälfte der Landkreis. Die andere Hälfte verteilt sich auf die Gemeinden im jeweiligen Knoten.

-laua-

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Zwischen 1. März und 30. September

sind Gehölzfällungen nicht erlaubt

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Wer anstehende Gehölzfällungen und größere Schnittmaßnahmen an Bäumen und Sträuchern erledigen möchte, muss den 1. März im Auge behalten. Denn ab dann gilt wie jedes Jahr das jahreszeitliche Verbot von Gehölzfällungen. Nach § 39 Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, Hecken, lebende Zäune oder Gebüsche abzuschneiden und Bäume, die außerhalb des Waldes bzw. gärtnerisch genutzter Grundflächen oder außerhalb von Hausgärten stehen, zu fällen. Ganzjährig erlaubt sind schonende Form- und Pflegeschnitte oder notwendige Verkehrssicherungsmaßnahmen, die nicht aufzuschieben sind. In üblichen Hausgärten dürfen Bäume ebenfalls das ganze Jahr über gefällt werden. Gehölze, in denen Vögel nisten, dürfen nicht gefällt werden. Möglicherweise stehen im Einzelfall weitere Vorschriften einer Fällung entgegen – wie beispielsweise Bebauungspläne, Verordnungen zu Schutzgebieten oder Naturdenkmälern. Der Grund für diese Regelung im Bundesnaturschutzgesetz liegt in den Aktivitäten der Natur von Frühjahr bis Herbst. Die ersten Weidenkätzchen und die Blüten der Obstbäume sind eine wichtige Nahrung für die Bienen. Oft brüten in den Zweigen viele Singvögel in einer Saison mehrmals hintereinander. Auf den Blättern, Nadeln und Zweigspitzen finden sich die Larven der Marienkäfer und auch so manche Schmetterlingsraupe – z. B. die des Großen Schillerfalters, des Segelfalters und des Trauermantels. In Spalten und Höhlen älterer Bäume leben u.a. Fledermäuse, Spechte und Meisen, die hier ihre Jungen großziehen oder sich verstecken. Es ist wichtig, dass all diese Vorgänge möglichst ungestört ablaufen können. Denn die Zeit der Nahrungssuche, Vermehrung und Jungenaufzucht ist entscheidend für die Erhaltung der Artenvielfalt.

-am-

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Faschingskonzerte

der „Symphkirchner Holzphoniker“

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Region Oberland – Wie in den vergangenen Jahren wird das bunt maskierte Salonorchester der Holzkirchner Symphoniker unter der schwungvollen Leitung von Andreas Ruppert am Klavier und dem wohlgeformten Redeschwall von Sven Ahnsjö einen bunten Strauß an Melodien und spitzfindigen Worten präsentieren und damit den Höhepunkt des Faschings ansteuern. Es erklingen u.a. Walzer, Polkas, Märsche und vieles mehr und dazwischen eine besondere Neukomposition „Aus den goldenen Zeiten unseres Hotels“ als Uraufführung. Es darf geschmunzelt, gelacht und geschunkelt werde. Maskierung im Publikum ist ausdrücklich erwünscht.

Termin: So. 23.02.2020, 19:33 Uhr, Kurhaus, Bad Tölz. Karten gibt es u.a. unter www.kultur-im-oberbraeu.de zum Preis von 15.- € (Jugendliche bis 18 Jahren 1.- €), für Bad Tölz im Vorverkauf bei der Tourist-Information (Tel. 08041-786715) und der Buchhandlung Winzerer (Tel. 08041-9712) zu 15.- € (Jugendliche bis 18 Jahren frei), sowie an den jeweiligen Abendkassen. Weiter infos: www.holzkirchner-symphoniker.de

-am- Bild: hks

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Flexibles Einsatzfahrzeug

für den Brand- und Katastrophenschutz

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Region Augsburg – Dem Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis steht ein neues Fahrzeug zur Verfügung. Bei der neuesten Erweiterung des Fuhrparks handelt es sich um ein Universalfahrzeug mit Staffelbesatzung für den Transport von Ausrüstungsmaterial. Der Gerätewagen „Logistik 1“ basiert auf einem IVECO-Fahrgestell mit Kofferaufbau sowie hydraulischer Ladebordwand. Er lässt sich flexibel für verschiedene Zwecke nutzen und entsprechend beladen. Mit seiner maximalen Gesamtmasse von 7,2 Tonnen darf er auch von Feuerwehrleuten mit dem Feuerwehrführerschein -bis 7,5 Tonnen- gefahren werden. In einem speziellen Rollcontainersystem kann die Ausrüstung für Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung mit Löschwasserbehälter, Gerätschaften zur Wasserentnahme oder eine Einsatzstellenbeleuchtung sicher verstaut und transportiert werden.

Durch den flexiblen Anbau einer Offroad-Bereifung können die Rollcontainer auch im unwegsamen Gelände bewegt werden. Ferner finden sechs Einsatzkräfte im Führerhaus des Wagens Platz. Die Gesamtkosten für das neue Fahrzeug, das bei der Freiwilligen Feuerwehr in Langenneufnach untergebracht wird, belaufen sich mit Beladung auf rund 180.000 Euro. Der neue Gerätewagen ersetzt ein ausrangiertes Ölschadensfahrzeug des Landkreises, das sich seit 1985 im Einsatz befand. Insgesamt verfügt der Katastrophenschutz des Landkreises Augsburg über eine breitgefächerte Ausstattung; z. B. für den Einsatz bei Stromausfällen, Hochwasserlagen oder für die Unterbringung einer Vielzahl von Personen. Neben Notstromaggregaten, Großpumpen oder Notbetten können die Einsatzkräfte auch auf Spezialfahrzeuge für die Einsatzleitung bei Großschadensereignissen oder Ausstattung zur Messung von chemischen Stoffen zurückgreifen.

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Über die neueste Anschaffung für den Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis freuten sich v.l.:
Landrat Martin Sailer; Klaus Brecheisen, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Langenneufnach;
Josef Böck, Bürgermeister der Gemeinde Langenneufnacher; Alfred Zinsmeister, Kreisbrandrat des Landkreises Augsburg
und Dennis Stöberl, stellvertretender Fachbereichsleiter im Bereich Katastrophenschutz

-laa- Bild: Christian Hörmann

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Inklusionskoffer

für Kindertagesstätten und Grundschulen

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Region Berchtesgadener Land – Kürzlich wurde im Landkreis ein Inklusionskoffers vorgestellt. Dieser kommt in Kindergärten und Schulen zum Einsatz, wobei sich im Koffer vielfältige Materialien – unter anderem große Handpuppen befinden. Ziel der Arbeit mit dem Inklusionskoffer ist es, anhand der pädagogischen Inhalte des Koffers auf spielerische Weise Kinder zum Thema „Behinderung“ zu sensibilisieren. Ein wesentlicher Bestandteil des Inklusionskoffers sind einzigartige Puppen, die jeweils eine unterschiedliche Behinderung aufweisen. Die Märchenerzählerin und Puppenspielerin Gertraud Ksellmann erzählte mit den Puppen die Geschichte von „Phillip“ und seinen Freunden, die mit ihren unterschiedlichen Behinderungen auf individuelle Weise wunderbar und liebenswert sind und die eine große Freundschaft verbindet. Sie zeigte damit auf, wie die Puppen zum Einsatz kommen können. Im Weiteren besteht der Koffer aus besonderen Kinderbüchern für Kinder mit und ohne Behinderung. Einige dieser Bücher sind in Braille-Schrift und mit Düften für die Sinne ausgestattet. Auch ein Blindenstock und Hör-Memory sowie weitere Spiele zählen zu den Inhalten des Koffers. Der Inklusionskoffer steht nun zur kostenlosen Ausleihe -bis vier Wochen- für Kindertagesstätten und Grundschulen im Landkreis Berchtesgadener Land zur Verfügung.

-labgl- Bild: labgl

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Basishygiene

gegen Erkältung und Grippe

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Region Dachau – Entsprechend der Jahreszeit und aufgrund der derzeitigen Welle von Erkältungskrankheiten sowie der steigenden Fallzahlen an Influenzaerkrankungen im Landkreis – in diesem Jahr bislang 283 gemeldete Fälle, davon letzte Woche 136 Fälle, in dieser Woche bis heute 102 Fälle – weist man erneut auf die Wichtigkeit der Einhaltung von Basishygienemaßnahmen hin. Zu den Basismaßnahmen gehören häufiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife – mindestens 30 Sekunden – sowie die Verwendung von Einwegtaschentüchern beim Husten oder Niesen. Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten man sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich dabei von anderen Personen abwenden. Es wird empfohlen, auf Händeschütteln möglichst zu verzichten und die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase so wenig wie möglich zu berühren.

Erkrankte Kinder, die Gemeinschaftseinrichtungen besuchen, sollen zur Unterbrechung der Infektionsketten bis zum Abklingen der Symptome zu Hause bleiben. Die echte Grippe, auch „Influenza“ genannt, ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird und zu hohem Fieber mit Schüttelfrost, schweren Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und trockenem Reizhusten führen kann. Im Unterschied zu einer „einfachen“ Erkältung kann die echte Grippe sehr schwere Krankheitsverläufe zeigen. Bei Verdacht auf eine Influenzaerkrankung sollte vor allem dann eine Ärztin oder ein Arzt hinzugezogen werde, wenn bereits Krankheiten bestehen, die das Risiko für Komplikationen erhöhen. Ärztlicher Rat ist zudem sinnvoll, wenn Erkrankte Kontakt zu Menschen mit erhöhtem Risiko, wie z.B. Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren, älteren Menschen, oder Personen mit schwacher Immunabwehr, haben.

-ladah-

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19.Miesbacher Redoute
Kostümball anno 1900

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Region Miesbach – Zur „19. Miesbacher Redoute“, einem festlichen Kostümball anno 1900, trifft man sich am Samstag, 15. Februar, ab 20:00 Uhr im Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach. Das Redoutenensemble der Obermüller Streichmusik unter Leitung seines Kapellmeisters Georg Obermüller gibt sich die Ehre, mit klassischer Tanz-und Tafelmusik aufzuspielen. Galopp, Polka, Schottisch, Rheinländer, Mazurka und die wunderbaren Walzermelodien von Michael Obermüller lassen die Gesellschaft, in bunten Kostümen, über die Tanzfläche schweben. Als Höhepunkt des Abends wird die Münchener Française nach den Klängen der Fledermausquadrille von Johann Strauß getanzt. Im Foyer lädt das Wiener Café bei Schrammelmusik in den Tanzpausen zum Verweilen ein. Moderator und Tanzmeister ist Walter Kohlhauf. Der Einlass- und die Saalbewirtung erfolgen ab 19:00 Uhr.

Karten sind im Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach unter Tel: 0 80 25 – 70 00 0 oder ticket@waitzinger-keller.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen von München Ticket und unter www.muenchenticket.de ebenso unter www.eventim.de und  eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

-am- Bild: wk

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IPC Weltcup

trotzt den Wetterkapriolen

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Region Freyung-Grafenau/Finsterau –Wenn nirgends etwas geht, bei uns geht’s immer“, lautet seit vielen Jahren das Motto der Verantwortlichen des SV Finsterau. Doch beim IPC-Weltcup im Biathlon und Langlauf werden die Sorgenfalten der Organisatoren immer tiefer. Das Wetter schlägt Kapriolen und fordert die vielen Helferinnen und Helfer bis an ihre Grenzen. Und doch ist man im „Schneeloch des Bayerischen Waldes“ optimistisch, dass die Wettkämpfe fair über die Bühne gebracht werden können.

Was das Wetter und diverse Wettkämpfe anbelangt, sind die Finsterauer heuer wie viele andere Veranstalter leidgeprüft. Während allerdings wenige Kilometer südlich nur noch Schneeflecken daran erinnern, dass eigentlich Winter ist, kann man das im Bayerwalddorf zumindest erahnen. Aber auch hier, in 1000 Meter Höhe, sind bei weitem nicht die gewohnten Schneemassen vorhanden. „Die Art und Weise wie das Wetter in wenigen Stunden wechselt, ist schon ungewöhnlich. Doch schon im Jahr 2016 hatten wir mit ähnlichen Problemen zu kämpfen“, gibt Bürgermeister Ernst Kandlbinder zu.  Diese Erfahrung nützt den Ehrenamtlichen natürlich in der jetzigen Situation. Wenn man dann noch auf eine motivierte „Mannschaft“ zurückgreifen kann, muss man sich als Veranstalter glücklich schätzen. Oder, wie es der Olympiasieger und mehrfache Weltmeister im Biathlon Martin Fleig treffend sagte: „Ihr seid spitze und einfach narrisch“. Ein Lob aus berufenem Munde.

Die über 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind das Kapital des SV Finsterau. Ob in der gesamten Organisation, der Wettkampfleitung, im Fahrdienst, Sanitätsdienst, der Verpflegung, am Schießstand oder auf der Loipe, überall sind die Teamplayer zu finden. „Da gibt es kein Nein. Alle sind mit Begeisterung dabei und helfen in ihrer Funktion von früh bis abends oft weit über das normale Maß hinaus“, lobte Kandlbinder. Jeder arbeitet auf seinem Platz, in seiner Position eigenständig und in dem Bestreben, den Sportlern, Betreuern, Offiziellen und Gästen jeden Wunsch zu erfüllen, ihnen zu zeigen, dass sie herzlich willkommen sind. In der familiären Atmosphäre fühlen sie sich wohl.

Die Erstplatzierten erhalten aus der Hand eines Hauptsponsors hochwertige, handgefertigte Glasmedaillen und natürlich FILU, den Finsterauer Luchs, das Maskottchen des Weltcups. Das kuschelige Stofftier ist auch ein beliebtes Souvenir. Weitere Informationen: www.weltcup-finsterau.com

-jes- Bild: Jens Schörnich

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Sportlicher Neujahrsempfang

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Region München – Der Jahresempfang für den Kreis 13 des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) ist mittlerweile Tradition. Auch in diesem Jahr würdigte man im Rahmen eines Neujahrsempfangs das ehrenamtliche Engagement der örtlichen BLSV-Vorstände und -Funktionäre für die Sportvereine im Landkreis München. Landrat Christoph Göbel begrüßte die Gäste: „Der traditionelle Jahresempfang dient in erster Linie als öffentliches Dankeschön an alle, die sich in den Sportvereinen engagieren – vom Breitensport bis hin zum Spitzensport. Es ist enorm wichtig, dass es Menschen gibt, die sich auf Landkreisebene engagieren. Viele der ehrenamtlich Engagierten sind dabei die meiste Zeit im Hintergrund tätig, aber ihre Arbeit ist gar nicht hoch genug einzuschätzen“, betonte Göbel und ergänzte: „Es ist äußerst wertvoll, dass es mit dem Kreis 13 ein Netzwerk gibt, auf das man sich verlassen kann.“

Jugendolympiade 2020 in Planegg
Göbel bedankte sich auch beim Kreistag, der im Oktober 2019 die Erhöhung der Fördermittel der Jugendarbeit in Sport- und Schützenvereinen von 540.000 Euro auf stolze 680.000 Euro beschlossen hat. Einen Dank richtete er anschließend an die Gemeinde Planegg, die im kommenden Jahr Austragungsort für die Jugendolympiade sein wird: „Die Jugendolympiade dient der Völkerverständigung über Orts-, Landkreis- und Ländergrenzen hinweg.“

Zwei Jubiläen
Die Kreisvorsitzende des BLSV-Kreises 13 München-Land, Elke Baumgärtner, gab in ihrer Rede einen kurzen Rückblick auf die sportlich interessanten Ereignisse der vergangenen Monate sowie eine Vorschau auf das Sportjahr 2020. Gleich zwei Jubiläen in kurzem Abstand geben viel Anlass zu feiern. So jährte sich im vergangenen November das Bestehen des BLSV-Kreises 13 München-Land bereits zum 50. Mal. Heuer im Juli steht mit dem Jubiläum „75 Jahre Bayerischer Landessportverband“ die nächste große Feier an. Auch die Digitalisierung hält Einzug beim BLSV, so erscheint das Verbandsmagazin „bayernsport“ künftig auch als E-Paper.

-lam- Bild: lam

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Wohin nun

mit dem Kassenbon?
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Ob in der Apotheke, beim Friseur oder beim Bäcker – seit Anfang Januar geht es nicht mehr ohne Kassenbon – für den Kunden. Bis zuletzt liefen Einzelhandel und Handwerk zwar Sturm gegen die Gesetzespläne zur Eindämmung von möglichem Steuerbetrug an Ladenkassen, doch die Kassenbonpflicht ist verbindlich für alle Händler, die über elektronische Kassensysteme verfügen. Nach dem Bezahlvorgang muss der Beleg dem Kunden unaufgefordert ausgehändigt werden, doch eine Mitnahmepflicht besteht nicht. Für Händler und Käufer besteht dann die Überlegung: Wohin mit dem Kassenbon, vor allem denen aus Thermopapier?

„Kassenzettel werden meist auf Thermopapier gedruckt, das ein Spezialpapier mit bis zu drei Prozent Farbentwickler ist. Unter Temperatureinwirkung löst dieses Papier in einer chemischen Reaktion eine Schwarzfärbung aus“, so Emily Aspindle von der Abfallwirtschaft im Landkreis Eichstätt. Diese Chemikalienbeschichtung ist es auch, die einer Empfehlung des Umweltbundesamtes zufolge dazu führt, dass alle Thermopapiere aus Vorsorgegründen im Restmüll entsorgt werden sollen. Kritische Inhaltsstoffe der enthaltenen Farbentwickler könnten sich ansonsten im Altpapier verteilen und über Recyclingprodukte wie Toilettenpapier zurück zum Verbraucher und in die Umwelt gelangen.

„Umweltbewusste entsorgen ihr Altpapier natürlich korrekt in der Papiertonne. Jedoch gibt es einige Papiere und Pappen, die besser im Restmüll landen. Dazu gehören auch Kassenzettel und entwertete Fahrkarten, aber auch Parktickets oder Konzertkarten, die nicht ins Altpapier gehören, weil sie mit Bisphenol-A beschichtet sind“, weisen Abfallexperten hin. Diese Substanz kann ins Ökosystem gelangen und Grundwasser und Böden belasten. Die Deutschen sind zwar Weltmeister im Altpapier sammeln, andererseits verbraucht man mit knapp 250 Kilo pro Kopf auch nur unwesentlich weniger als die weltweit führenden Belgier und Österreicher.

Seit gut zehn Jahren ist in Bayern die Menge des gesammelten Altpapiers kontinuierlich rückläufig. Waren es 2006 noch über 83 Kilo pro Einwohner, sind es 2016 nur noch gut 78 Kilogramm. Insgesamt soll beim Recycling der Stoff so sortenrein wie möglich aufbereitet werden, deshalb ist die Mülltrennung so wichtig. Altpapier ist der Rohstoff, aus dem Recyclingpapier gewonnen wird – es ist kein frisches Holz notwendig. Altpapier kann bis zu siebenmal wieder für neue Produkte aufbereitet werden, wenn keine Fremdstoffe diesen Recyclingprozess stören.

-petra preis-

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Artenschutzprojekt

„Gebäudebrüter“

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Region Altötting – Seit Jahren gehen in Deutschland die Bestandszahlen an Mauerseglern und Mehlschwalben kontinuierlich zurück. In Bayern sind sie auf der roten Liste als gefährdet eingestuft. Gründe sind zum einen der Mangel an Nahrung (Insekten), aber auch Dach – und Fassadensanierungen in städtischen Bereichen, bei denen viele Brutplätze verloren gehen. Aus diesem Grund hat man im Landkreis Altötting im Jahr 2019 das Artenschutzprogramm „Gebäudebrüter“ gestartet, um Maßnahmen zu setzen, bevor der Bestand an Mauerseglern und Mehlschwalben auf ein noch kritischeres Maß zurückgeht. Um Mehlschwalben, die vor allem in ländlich und landwirtschaftlich geprägten Regionen vorkommen, unterstützen zu können, schaffte man künstliche Nisthilfen an, die nun in erster Linie an Landwirte ausgegeben werden sollen, bei denen bereits Mehlschwalben auf dem Hof oder in unmittelbarer Nähe brüten.

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Um diese Nisthilfen zu finanzieren, hat die Sparkasse Altötting-Mühldorf einen Betrag in Höhe von 1.500 Euro bereitgestellt. Kürzlich wurde in Garching an der Alz auf dem Hof von Landwirt Franz Obereisenbuchner nicht nur der Spendenscheck der Sparkasse an Landrat Erwin Schneider, sondern auch die erste Nisthilfe offiziell übergeben.

-laaö- Bild: laaö

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Führerscheinantrag

rund um die Uhr

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Region Kelheim – Die Ersterteilung und Erweiterung einer Fahrerlaubnis oder der Umtausch des alten grauen oder rosafarbenen Führerscheins in einen EU-Kartenführerschein war bisher stets mit einem Behördengang verbunden. Nun ist dies im Landkreis Kelheim über das Bürgerserviceportal auch „online“ möglich. Antrag und Umtausch können bequem über die Internetseite landkreis-kelheim.de/amt-service/onlineservices/ erledigt werden. Dies hat den Vorteil, dass man nicht an Öffnungszeiten gebunden ist und sich beim „Online-Antrag“ einen Behördengang erspart. Über das Onlineportal erhält man nach Beantragung auch eine Checkliste, welche Unterlagen dann mitgebracht bzw. übersandt werden müssen. Nach Online Übermittlung des Antrags zur Führerscheinstelle sind die Antragsunterlagen im PDF-Format vom Bürger auszudrucken, zu unterschreiben und vollständig per Post an das Landratsamt zu senden oder abzugeben. Außerdem erhält der Bürger eine Transaktionsnummer und eine PIN zu seinem Antrag. Solange der Antrag noch nicht bearbeitet ist, können vom Antragsteller noch Änderungen vorgenommen werden. Mit seiner Transaktionsnummer und PIN kann man den Antrag korrigieren und den Bearbeitungsstand abrufen.

Vorteile eines „Online-Antrags“:
• Persönliche Vorsprache zur Antragstellung entfällt (Zeit- und Geldersparnis)
• Bearbeitungsstand kann jederzeit festgestellt werden
• Schnellere Antragsbearbeitung durch Datenübernahme aus dem Antragseingangskorb in das Führerscheinprogramm

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Gaben den Startschuss für die „Online-Führerschein-Beantragung“ v.l.:
Andreas Tremmel (Sachgebietsleiter Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde),
Alfred Gose (Sachbearbeiter Führerscheinstelle), Martin Neumeyer (Landrat) und Armin Hohmann (Systemadministrator)

-lakeh- Bild: lakeh

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Tölzer Gesundheitsforum:

Fachvortrag „Bandverletzungen im Knie“

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Im Rahmen des „Tölzer Gesundheitsforums“ der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz veranstaltete das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie einen Fachvortrag zum Thema „Operation und Prophylaxe von Bandverletzungen im Kniegelenk“; über Behandlungsoptionen und was man tun kann, um das Risiko zu senken, damit es möglichst zu keiner Verletzung kommt. Hierzu referierten Prof. Dr. med. habil. Peter C. Kreuz – Chefarzt Sportorthopädie, Arthroskopie und regenerative Gelenkchirurgie – sowie Andreas Oelmann, Teamleiter der Physiotherapie.

Gehen, Springen, Treppensteigen, Fußballspielen, Skifahren – die „Kniegelenke“ spürt man nicht – sie funktionieren einfach und halten, ohne zu murren, Belastungen bis zum dreifachen des Körpergewichts aus. Doch sind sie komplexe Gebilde, welche mit Bedacht benutzt und trainiert werden sollten. „Knieverletzungen sind schwer einzustufen, da diese langfristige Folgeschäden mit Arthrose verursachen können“, betonte Prof. Kreuz und zeigte die Anatomie des Kniegelenks anhand eines Models.

Innerhalb des Kniegelenkes gibt es vier Bandstrukturen. Bei Überbelastung oder als Folge eines Unfalls können diese ein- oder gar abreißen. Dann ist nicht selten sogar eine Operation nötig. „Das Kniegelenk wird durch das Außenband, das Innenband sowie das vordere und das hintere Kreuzband stabilisiert. Werden diese zum Beispiel bei einem Sportunfall einer sehr hohen Belastung ausgesetzt und gelangen so an Ihre Elastizitätsgrenze, sind häufig gleich mehrere Bänder und auch der Meniskus und der Gelenkknorpel beschädigt“, so Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Peter C. Kreuz. Die Folge sind neben akuten Schmerzen, eine Schwellung durch den Gelenkerguss und die Instabilität des gesamten Knies. Gewissheit über die Schwere der Verletzung bringen dann bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Röntgen und bei Bedarf eine Magnetresonanztomographie (MRT) oder eine Computertomografie (CT).

Kann die Bandverletzung nicht konservativ behandelt werden, stehen je nach Art und Schwere der Verletzung verschiedene OP-Verfahren zur Verfügung. „Die Operation der Bänder im Knie erfolgt üblicherweise minimalinvasiv, also mit sehr kleinen Schnitten. Die betroffenen Stellen können so genau betrachtet und entsprechend repariert werden. Der behandelnde Arzt bedient sich dabei modernster OP-Instrumente und einer hochauflösenden Kamera“, so Prof. Kreuz. Ferner sprach der Professor über verschiedene Nahttechniken, das Einsetzen von körpereigene Sehnen zur Bandrekonstruktion sowie über das Züchten von Knorpeln und welches Verfahren bei welcher Verletzung am meisten Sinn macht.

Über die „Physiotherapie – wichtig nach der OP, aber auch gut für die Prophylaxe“ – sprach Andreas Oelmann, Teamleiter der Physiotherapie. Der Therapeut stellte anhand von Einsatzzahlen der Bergwacht das Verletzungsrisiko einzelner Freizeitaktivitäten dar, wobei Skifahren und Fußballspielen die häufigsten Verletzungsusachen bei Knieverletzungen – wie Überdehnungen der Bandstrukturen, Meniskusverletzungen, Aussen- und Innenbandrupturen, Schienbeinkopffrakturen oder Kreuzbandrupturen darstellten. „Nach der Operation beginnt die Verletzungstherapie. Die kann sich, angefangen beim acht-bis zehntägigen Krankenhausaufenthalt, anschließender drei- bis vierwöchigen Rehabilitationzeit und einer ambulanten Physiotherapie bis zu zwölf Monate hinziehen, bis eine sichere und stabile Haltung des Knies gewährleistet ist. Dabei ist die Mobilisierung des betroffenen Kniegelenks nach der Operation ganz entscheidend, um die Stabilität wieder herzustellen. Je nach Art der Verletzung beginnt die Nachbehandlung mit abschwellenden Maßnahmen, dann wird die Belastung behutsam mit verschiedenen Hilfsmitteln und durch Physiotherapie Schritt für Schritt erhöht. Wichtig ist jedoch auch ein gewisses Maß an Eigeninitiative“, so Oelmann. Ferner erklärte der Physiotherapeut die stationären Maßnahmen in der Reha und gab Tipps, wie man seine Gelenke durch gezielte Übungen entlasten und damit das Verletzungsrisiko von vorn herein senken kann. „Oft ist eine unzureichende Muskulatur daran schuld, dass unsere Kniegelenke instabil sind. Eine starke Muskulatur, eine gute Körperbalance sowie eine stabile Haltung entlasten das Kniegelenk. Das kann dabei helfen, das Risiko eines Bänderrisses zu reduzieren. Dazu gehören Präventivmaßnahmen wie das Vermeiden von sogenannten „Kaltstarts“ beim Sport, während der sportlichen Betätigung wie „beim Skifahren Pausen einlegen“, „die eigenen Grenzen kennen“ und „sich täglich bewegen“, denn „Bewegung ist Leben – Leben ist Bewegung“, resümierte Andreas Oelmann.

-am- Bild: am

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Klimaschutz, Artenschutz,

Naturschutz und Nachhaltigkeit

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Region Neu-Ulm –Der Landkreis KANN“: Unter diesem Titel hat der Landkreis eine Broschüre herausgegeben, in der er einen Überblick zu verschiedenen Projekten im Bereich Umwelt- und Klimaschutz gibt. Hinter dem Wort „KANN“ verbergen sich die Begriffe Klimaschutz, Artenschutz, Naturschutz und Nachhaltigkeit, die eine wichtige Rolle bei den vorgestellten Projekten spielen. Vertreten sind unter anderem die Blühenden Landschaften, Klimawälder, der Obstsortenerhaltungsgarten und der Fledermausschutz. Ferner sind als Ziele ein fahrradfreundlicherer Landkreis, die Klimaneutralität 2030 und ein Online-Mitfahrportal für die Region aufgeführt. Auch die Zertifizierung zum „Fairtrade Landkreis“ und die erhaltene Förderung für eine Wasserstoff-Region HyLand sind erwähnt. Die Broschüre ist u.a. unter landkreis.neu-ulm.de/de/naturschutz-und-landschaftsplanung_broschueren.html ersichtlich.

-lanu- Bild: lanu

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120 Kammermusik-Notensätze

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Region Passau/Salzweg –Musiknoten sind dafür da, genutzt zu werden,“ sagte Toni Daumerlang bei der offiziellen Übergabe seines Kammermusik-Notenarchivs an die Kreismusikschule. Der Kulturpreisträger überlässt dem Landkreis Teile seiner privaten Notensammlung zur uneingeschränkten Nutzung. Ihm sei wichtig, dass die etwa 120 kompletten Notensätze seiner privaten Streichquartett – und Kammermusik-Literatur nicht in irgendeinem Schrank verstauben, sondern tatsächlich weiterhin genutzt und mit musikalischem Leben erfüllt werden, so der pensionierte Oberstudiendirektor. Er selbst habe bei Bedarf noch genügend anderes Notenmaterial und freue sich, wenn sein Fundus in den verschiedenen Ensembles der Kreismusikschule rege genutzt werde. Den Wert der nun dem Landkreis Passau übereigneten Sammlung schätzt er auf mehrere Tausend Euro, denn „in über 50 Jahren musikalischer Arbeit kommt doch einiges zusammen. Ich möchte dem Landkreis Passau damit etwas davon zurückgeben, was er mir über die lange Zeit vertrauensvoller Zusammenarbeit an Unterstützung hat zukommen lassen“, so der Kulturpreisträger.

Kreismusikschulleiter Kurt Brunner zeigte sich erfreut über die großzügige Geste von Toni Daumerlang, den er schon lange kenne und als Musiker sehr schätze. „Die Kreismusikschule hat natürlich großes Interesse an der aktiven Nutzung dieses Kammermusikarchivs“, so Kurt Brunner. In der Sammlung finden sich vornehmlich Werke aus Barock, Klassik und Romantik, etwa von Komponisten wie J.S. Bach, G. Fr. Händel, W.A. Mozart oder Fr. Schubert. Dankbar zeigte sich auch Landrat Franz Meyer: „Hier wird die enge Verbindung zwischen dem Kulturpreisträger Toni Daumerlang und dem Landkreis Passau deutlich.“

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Bei der Übegabe der Rund 120 Kammermusiknotensätze:
v.l. Regierungsdirektor Armin Diewald, Kreismusikschulleiter Kurt Brunner Landrat Franz Meyer und Toni Daumerlang

-lapa- Bild: lapa

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Christophorus-Medaille

für Retter in der Not

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Region Rottal-Inn/Straubing Bogen – Vier Männer aus dem Landkreis Rottal-Inn und Straubing-Bogen bewiesen großen Mut bei der Rettung einer Autofahrerin. Unter ihnen war József Jónás, der kürzlich in den Landkreis Rottal-Inn zog. Mitte letzten Jahres rollte der Kleinwagen einer jungen Frau eine Böschung hinab und direkt in einen Weiher. Das Auto trieb ab und begann unmittelbar zu sinken. Die Ersthelfer, die sich am anderen Ende des Gewässers beim Angeln befanden, eilten sofort zur Unglücksstelle. Drei Männer sprangen in den Weiher und schwammen zum Auto. Ohne die Hilfe der Ersthelfer hätte die junge Frau wahrscheinlich keine Chance gehabt.

Der Bayerische Ministerpräsident ehrte die Männer deshalb mit der Christophorus-Medaille, welche für Rettungstaten verliehen wird, die ohne unmittelbare Lebensgefahr aber unter besonders schwierigen Umständen für den Retter ausgeführt worden sind. An der Verleihung in der Regierung von Niederbayern in Landshut nahm neben Jozsef Jonas, noch der Ersthelfer Martin Räder teil.

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Bei der Überreichung der Christophorus-Medaille v.l.:
Landrat Josef Laumer, erster Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen Wolfgang Beißmann,
József Jónás, Martin Räder, stellvertretender Landrat Kurt Vallée und Regierungspräsident Rainer Haselbeck

-lari- Bild: Regierung von Niederbayern

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Kommunalwahl-Infoveranstaltung

Landratskandidaten im Landkreis Miesbach stellten sich vor

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Region Miesbach – Acht von neun Kandidaten, die sich um den Posten des Landrats im Landkreis Miesbach zur Wahl stellen, traten bei einer Diskussionsveranstaltung des DGB-Kreisverbands Miesbach/Bad Tölz an, um Fragen rund um die Themen Wohnen, Verkehr, Umwelt, Familie, Arbeit und Digitalisierung zu beantworten und die eigenen Standpunkte zu erklären. Jeder Themenblock wurde von jeweils zwei Kandidaten besprochen, wobei sich im Laufe der Gespräche herausstellte, dass alle Schwerpunkte miteinander zusammenhingen. Durch den Abend führte Christine Müller, Sekretärin im DGB-Büro Kreis Oberland in Rosenheim.

Als erstes Kandidatenpaar sprachen Andreas Hallmannsecker (Freie Wähler Gemeinschaft / FWG) amtierender Bürgermeister der Gemeinde Valley und der Landwirt Martin Beilhack (Bayernpartei), über das Thema „Wohnen“. Zur Frage zum „kommunalen Wohnungsbau“ konnte Andreas Hallmannsecker aus einem großen Fundus seiner Zeit als Bürgermeister in der Gemeinde Valley schöpfen. Er verband Bauen mit einer sozialen Komponente, damit auch der „Normalverdiener“ sich das Wohnen im Landkreis noch leisten können. Als Landrat könne er jedoch nicht das Bauen von Privatpersonen mit finanziellen Mitteln des Landkreises fördern. Ferner sprach er sich für höheres Bauen, sprich Aufstocken und Ausbauen von Wohnraum aus. Derzeit versuche die Gemeinde Valley, einheimischen Bauwilligen bezahlbaren Grund zu vermitteln. Als Landrat müsse er versuchen, die Gemeinden diesbezüglich zusammenzubringen. Auch finde er die Beteiligung und Befragung der Bürger bei Bauprojekten wie das Schaffen von Kinderspielplätzen oder Straßenbau sehr wichtig.

Martin Beilhack möchte ggf. die Verwaltung im Landratsamt straffen, das Genehmigen von Bauvorhaben beschleunigen, beim Ausweisen von Gewerbegebieten den heimischen Gewerbetreibenden bevorzugen und das Ausbauen von bestehenden Gebäuden erleichtern. Die Infrastruktur müsse geändert werden, damit die Einheimischen mehr bauen können, so Beilhack und sprach auch das Problem der Zweitwohnungen an. Als Lösung schlug er das Erstwohnungsgebot nach österreichischem Modell vor, was, so gab Hallmannsecker zu bedenken, allerdings nicht vom Landkreis zu regeln sei, da das Eigentumsrecht zu beachten sei. Dann sprach sich Beilhack für Bürgerbeteiligungen als ein Teil der Demokratie aus und befand, dass ein Landrat sehr wohl die Finger in die Wunde legen könne, wenns um die große Politik gehe.

Als zweites Gesprächspaar stiegen Olaf von Löwis of Menar (CSU), amtierender Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen und Wolfgang Rzehak (Bündnis 90 / Die Grünen), amtierender Landrat des Landkreises Miesbach, zum Thema „Generation gemeinsam gestaltet und Lebensqualität sichern“ in den Diskussionsring. Olaf von Löwis möchte den Landkreis liebenswert gestalten und sieht unter anderem beim Wasserschutzgebiet, beim Fachkräftemangel, bei der Wohnungsnot und der Verkehrssituation schnellen Handlungsbedarf. Er sei Familienmensch, bekannte von Löwis, sehe aber dennoch, dass der Staat nicht alles machen kann. Es gebe viele soziale Organisationen, die sich mit den staatlichen Trägern ergänzen. Dies würde er vermehrt aufbauen und unterstützen wollen. Wolfgang Rzehak bekannte, dass er auch heiße Themen wie u.a. „die Wasserschutzzone“ anfasse und sich nicht „wegducke“ und finde, dass der Landkreis die letzten sechs Jahre bürgernäher und der Kreistag transparenter und gleichberechtigter geworden sei. „Ich bin kooperativ und nicht hierarchisch eingestellt“, so Rzehak. Auch er sei ein Familienmensch, habe eine Frau, die ein paar Tage in der Woche Vollzeit arbeite und zwie Töchter. Daher sehe er, wie wichtig Kinderbetreuung für Familien ist und auch Männer sollen Elternzeit nehmen können. Das Landratsamt sei bereits ein kinder- und familienfreundlicher Betrieb. Es müsse jedoch geschafft werden, dass Kinderbetreuung verlässlich werde. Auch müsse das Landkreisseniorenheim ausgebaut werden, da der demografische Wandel „zuschlagen werde“; es sei jedoch wichtig, die Generationen zusammenzubringen und gemeinsame Wege für Jung und Alt zu finden. Dem pflichtete auch Olaf von Löwis bei, der es als Freude betrachtete, stets selber die Geburtstagsglückwünsche für die ältesten Bürger Holzkirchens zu überbringen. Für ihn sei es auch wichtig, Altenheime zu unterstützen. Vorallem solle man bei den sozialen Stellen des Landratsamtes in Not geratenen Menschen mehr helfen können – mehr als die Pflichtaufgaben, so von Löwis. Dem pflichtete auch Landrat Rzehak bei. Der Landkreis gebe viele finanzielle Mittel für soziale Zwecke aus, zudem gebe es soziale Einrichtungen, die gut zusammenarbeiten würden. Es dürfe nicht am falschen Fleck gespart werden, so Rzehak. Das Landratsamt müsse ferner Betreuungsmöglichkeiten für berufstätige Alleinerziehende schaffen.

Das dritte Gesprächspaar waren Ursula Lex (FDP) und die Sozialpädagogin Christine Negele (SPD). Sie erörterten das Thema „Verkehr und Umwelt“. Ursula Lex würde als Landrätin ein Qualitätsmanagement im Landratsamt einführen. Ihr Verkehrskonzept beinhalte, dass das Radwegenetz und die Taktung beim ÖPNV ausgebaut werden. Vorallem finde sie es gut, dass es beim MVV vorangehe. Christine Negele möchte mehr Dynamik in den Kreistag bringen und auf bessere Gespräche setzen. Zum Thema Wohnen wünsche sie sich, dass man auch noch als Rentner in seiner angestammten Umgebung leben kann. Denn oft werden die Wohnungen zwecks Renovierung oder Verkauf gekündigt. Ihr Verkehrskonzept umfasse die Belebung des AST und dass der Bus- und Bahnverkehr attraktiver gestaltet werde, um der Bequemlickeit des Autos den Rang abzulaufen. Hier sollten besonders günstige Pendelbusse zum Einsatz kommen. Aus Erfahrungswerten des eigenen Arbeitsumfeldes, in dem der Arbeitgeber die Buskosten für die Azubis übernimmt, regte Ursula Lex an, Ehrenamtliche verbilligt oder kostenlos die öffentlichen Nahverkehrsmittel und Einrichtungen wie Museen benutzen zu lassen. Christine Negele fand dies ebenso und brachte zusätzlich die „Sozialcard“ ins Gespräch. Einig waren sich die Damen darüber, dass das Ausbauen der Radwege oft an den Grundstückseigentümern scheitere und dass das Ausbauen von Bahn und BOB bessere Optionen wären. Ein Publikumseinwand betraf eine neue Regelung des Landratsamtes Miesybach, welche besagt, dass Menschen ab 60 den Führerschein abgegen müssen, wenn sie das kostenlose RVO-Seniorenticket des Landkreises in Anspruch nehmen möchten. Dies kam nicht gut an.

Die Lufthansa-Angestellte Gisela Hölscher (Freie Wähler) und die Altenpflegerin Angelika Sterr (Linke) erörterten als letzte Gesprächsgruppierung das Thema „Arbeit und Digitalisierung“. Gisela Hölscher meinte, dass sie  beim sozialen Umfeld „Gas geben möchte“. Ein Landrat soll das große Ganze im Blick haben. Sie selber möchte ferner ein stationäres Hospitz für den Landkreis errichten lassen. Für Angelika Sterr waren ein günstiger Nahverkehr, die Verbesserung der Taktung und die Verbindung zwischen den Orten sehr wichtig. Zum Thema „Arbeit“ sprach sich Gisela Hölscher dafür aus, dass ansässige Gewerbetreibende im Landkreis ihre Gewerbesteuern zahlen und die Arbeitnehmer möglichst im Landkreis wohnen und ihre Einkommensteuer dort entrichten. Bei Ausschreibungen für kommunale Ausgaben müsse man sich beraten lassen, um die besten Optionen für den Landkreis zu erhalten. Angelika Sterr betonte, dass man von guter Arbeit auch gut Leben sollte – dazu brauche es den Mindestlohn. Gisela Hölscher würde ferner Kontakt zu den Betriebsräten der Firmen suchen und brachte die nicht mehr angebotene „Operationssuppe“ für Krankenschwestern im Krankenhaus Agatharied ins Gespräch. Eine Bürgersprechstunde für die „kleinen Leute“ würde dagegen Angelika Sterr einführen. Weiter sollten öffentliche Aufträge nur an tariftreue Firmen vergeben werden. Zum Thema Perspektive für Arbeitslose bemerkte Gisela Hölscher, dass es gut durchdachte Programme für Arbeitslose und Langzeitarbeitslose bräuchte, die zwar bereits im Gespräch seien aber noch nicht durchgesetzt würden. Die Digitalisierung in der Arbeitswelt war für Sterr sehr wichtig – und Hölscher betonte die Zeit- und Wegeersparnis durch das Nutzen der digitalen Möglichkeiten. Es bräuchte jedoch ein Raster, um die „Funklöcher“ im Landkreis zu erfassen, die von der Digitalisierung noch ausgenommen wären.

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Die abschließende Frage wurde aus dem Publikum gestellt und an alle Landratskandidaten gerichtet: „Wie ist Ihr Standpunkt und gegebenenfalls Ihre Handlungsweise zum Thema Wasserschutzzone Thalham-Reisach-Gotzing?“ Hier antwortete Olaf von Löwis of Menar, dass er seine Entscheidungen nach den Maßgaben von Nachhaltigkeit und Transparenz und wie sich die Entscheidung auf die nächsten Generationen auswirkt, treffen würde. Er plädiere ferner dafür, dass das Verfahren wieder aufgenommen und fair, rechtssicher und transparent durchgeführt werde. Für Landrat Wolfgang Rzehak war es wichtig, keinen Rückschritt zu machen und fand, dass bis jetzt alles richtig gelaufen sei. Er habe den CSU-Filz und die Vetternwirtschaft abgeschafft. Für ihn seien drei Themen wichtig: Die Verkehrswende, die Energiewende, Wohnraum – aber auch der Erhalt des Krankenhauses: „Auch der Erhalt der Geburtsstation und der Gynäkologie, alles, was Defizit macht“, betonte der Landrat, „da steh ich dazu, und wir werden alles tun und das Krankenhaus unterstützen, damit dieses Krankenhaus nicht in private Hand kommt. Und wir werden alles tun, dass die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee nicht fusioniert – weil wir sie für unserer regionale Wirtschaft brauchen“. Zum Thema Wasserschutz, so Rzehak weiter, sei es ein staatliches Verfahren, das rechtsstaatlich durchgeführt wurde, was der Umweltminister bestätigte. Minister Glauber hätte ihn aufgefordert, das Verfahren weiterzuführen und auch die CSU – die Staatsregierung – hätte ihn dazu aufgefordert, dieses staatliche Verfahren durchzuführen. Dann brachte der Landrat die anderen Wasserschutzverfahren an, über die niemals öffentlich gesprochen oder geschrieben wurde, was ihn nachträglich wundere.

Für Christine Negele sei die Wasserschutzzonenausweisung ein rechtsstaatliches Verfahren, das seit über 20 Jahren verschleppt wird. Es gebe ihrer Meinung nach kein „Münchner Wasser“ und kein „Miesbacher Wasser“, nur Trinkwasser. Wasser gehöre vor Verschmutzung geschützt. Es dürfe diesbezüglich keine Spaltung in der Gesellschaft geben. Das Verfahren müsse durchgeführt werden und es sollte dafür gesorgt werden, dass „München“ nur so viel Wasser entnimmt, wie die Stadt wirklich braucht. Man müsse mit den Münchnern über das Wasser und die Kosten unbedingt reden, fand Angelika Sterr. Gisela Hölscher betonte, dass bereits rund 100 Höfe, die in der Wasserschutzzone gelegen waren, von der Stadt München aufgekauft  wurden und dass es hier nicht nur um „den Wasserschutz“ sondern um „Wasserrechte“ gehe. Es würden die Rechte der Bürger eingegrenzt und die Entwicklungsmöglichkeiten des gesamten Landkreises eingeschränkt. Andreas Hallmannsecker sprach an, dass die Grundstücke des Taubenbergs und des Mangfallgebiets sowie „ein Hof nach dem anderen“ von der Stadt München bzw. den Stadtwerken München (SWM) aufgekauft wurden. „Die Kosten für die Bauern werden enorm, wenn sie was bauen wollen. Der Landkreis Miesbach wird letzendlich zu einem echten Indianerreservat“, so Hallmannsecker. Die Münchner Stadtwerke versorgen derzeit 19 Gemeinden – haben einen Notverbund mit Augsburg, Freising und Erding, die sie alle mit unserem Wasser versorgen. Die Stadt München beruft sich auf angeblich über 100 Jahre alte Altrechte. Das muss angepackt werden“, resümierte Hallmannsecker. Martin Beilkack war auch dafür, dass „die Altrechte“ geklärt werden müssten und das Verfahren bis dahin ausgesetzt gehöre – und wenn es sein müsse, dann würde er bis in die EU-Gerichtsbarkeit gehen. Lediglich Angelika Sterr verwies auf einen fachversierten Kollegen, da sie sich mit der Materie „Wasserschutzzone“ nicht so gut auskenne. Jedoch wäre sie auch dafür, dass die Altrechte überprüft und umgeändert gehörten.

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Waren mit von der Partie v.l.:
Christine Müller (DGB), Olaf von Löwis of Menar (CSU), Ursula Lex (FDP), Wolfgang Rzehak (Bündnis 90 / Die Grünen),
Christine Negele (SPD), Angelika Sterr (Linke), Gisela Hölscher (Freie Wähler), Martin Beilhack (Bayernpartei),
Andreas Hallmannsecker (Freie Wähler Gemeinschaft) und Rudi Fertl (DGB)

-am- Bild: am

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Modellstandorte
mit Angeboten zur Unterstützung
 von Senioren und pflegenden Angehörigen

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Region Lindau/Bodensee – Seit Januar 2020 fördert man im Landkreis vier Modellstandorte beim Aufbau einer Nachbarschaftskoordination zur Unterstützung von Senioren und pflegenden Angehörigen. Die Mittel hierfür kommen aus einem Pflegepaket. Nun haben sich im Rahmen eines ersten gemeinsames Workshops die Vertreter aller Modellstandorte ausgetauscht, wie alle vor Ort relevanten Akteure rund um die Versorgung und Pflege älterer Menschen in einem Netzwerk eingebunden werden können. Außerdem wurde diskutiert, wie die aufsuchende und aktivierende Arbeit für ältere Menschen durch zielgerichtete Beratungsangebote angegangen werden kann.

Mit den Fördermitteln des Landkreises haben die Pflegeinsel Lindau für die Stadtteile Insel, Aeschach, Hoyren, Schönau und Schachen sowie das Seniorenheim Hege für die Gemeinden Nonnenhorn, Wasserburg und Bodolz jeweils eine halbe zusätzliche Personalstelle für die Koordinations- und Beratungsarbeit vor Ort geschaffen. Im Westallgäu betreut die Sozialstation Westallgäu das Stadtgebiet von Lindenberg. Mit der Verwaltungsgemeinschaft Argental laufen noch Gespräche über die konkrete Ausgestaltung des vierten Modellstandorts.

Der Landkreis reagiert damit auf die demographische Entwicklung und den steigenden Bedarf in den Bereichen Versorgung und Pflege älterer Menschen. Für die vier Modellstandorte stehen über zwei Jahre verteilt insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Der Landkreis begleitet die Modellstandorte fachlich und vernetzt diese auch mit ähnlichen Projekten in anderen Regionen in Schwaben. Daneben wurde im Rahmen des Pflegepakets die Förderung der beiden Fachstellen für pflegende Angehörige in Lindau und Lindenberg auf jeweils 20.000 Euro pro Jahr aufgestockt und die Förderung des Kurzzeitpflegeangebots im Landkreis auf jährlich 280.000 Euro ausgeweitet.

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Haben sich über die vier Modellprojekte für Senioren im Landkreis ausgetauscht v.l.: 
Patrizia Schmitz, Christoph Brinz und Andrea Scheibe vom Seniorenheim Hege,
Bürgermeister Markus Eugler aus Grünenbach, Tobias Walch vom Landratsamt Lindau,
Elke Golimbek und Sabine Schönherr von der Pflegeinsel Lindau,
Irmgard Wehle-Woll und Lucia Giray von der Sozialstation Westallgäu

-lali- Bild: lali

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Glücklich sein lässt sich lernen
Seniorenakademie hat wieder ein vielfältiges Angebot
für Ehrenamtliche und solche, die es werden wollen

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Region Neu Ulm – Input für die eigene ehrenamtliche Arbeit – und zwar gratis: Das bietet die Seniorenakademie Bayern, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, seit einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur „Hand in Hand“. Bei einer Informationsveranstaltung in Neu-Ulm wurde das kostenfreie Seminarangebot 2020 vorgestellt.

Das aktuelle Jahresprogramm umfasst zum Beispiel die Blockschulung zur Senior-Trainerin beziehungsweise zum Senior-Trainer. Auch zur Wohnraumberaterin / zum Wohnraumberater kann man sich schulen lassen. Außerdem gibt es Fortbildungsveranstaltungen für kommunale Seniorenvertretungen. Und schließlich können die Interessierten unter einer ganzen Palette an Tagesseminaren über unterschiedliche Themen auswählen. Weitere Informationen: www.seniorenakademie.bayern/seminare

-lanu-

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30-Minuten Takt
zu den Hauptverkehrszeiten auf der Donautalbahn
ab 2024

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Region Kehlheim/Regensburg – Kürzlich fand in Regensburg ein Pressetermin mit Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart sowie zwölf Landräten, darunter auch Landrat Martin Neumeyer sowie Oberbürgermeistern aus Niederbayern und der Oberpfalz statt. Anlass war die Vorstellung der Ergebnisse des Gutachtens „SPNV-Konzept Region Regensburg“, das die Bayerische Eisenbahngesellschaft in Auftrag gegeben hatte.

Der Bayerische Verkehrsminister erläuterte die Bestrebungen und Maßnahmen des Freistaates Bayern, mit denen der Schienenpersonennahverkehr im Großraum Regensburg und dem Umland in den nächsten Jahren verbessert werden soll. Bis spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 wird auf allen fünf Schienenstrecken des Großraums Regensburg zu den Hauptverkehrszeiten ein S-Bahn-ähnlicher Betrieb im mindestens 30-Minuten-Takt umgesetzt werden können. So auch auf der Bahnlinie zwischen Regensburg und Saal an der Donau. Auf dieser Fahrstrecke erfolgt eine Ausweitung der Fahrtenzahl, wodurch der geforderte 30-Minuten-Takt zur erweiterten Hauptverkehrszeit umgesetzt wird.

Laut Gutachten könnte auf der Donautalbahn eine neue stündliche Regional-Expresslinie mit Halt in Saal an der Donau, Abensberg und Neustadt an der Donau von Saal an der Donau entstehen. Allerdings wären hierfür erhebliche Erweiterungen an der derzeitigen eingleisigen Infrastruktur erforderlich. Eine Umsetzung wäre nicht vor 2030 geplant.

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v.l.n.r. Tanja Schweiger, Landrätin des Landkreises Regensburg; Dr. Hans Reichhart, Bayer. Verkehrsminister;
Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Bürgermeisterin der Stadt Regensburg und Martin Neumeyer, Landrat des Landkreises Kelheim

-lakeh- Bild: Hans Fichtl

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Teamwork für Sicherheit und Performance:

Skischuhe und Skibindung

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Skischuhe und Skibindung gehören zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen des Skifahrers. Im Zusammenspiel sorgen sie auf der Piste für Sicherheit und Performance. Damit dieses Teamwork funtioniert, müssen Schuh und Bindung perfekt aufeinander abgestimmt sein. Skischuhe und Skibindung stellen die Verbindung zwischen Skifahrer und Ski her. Dabei muss das Skischuh-Bindungs-System zwei wichtige Aufgaben erfüllen: Es muss die Steuerimpulse des Fahrers möglichst direkt und ohne Kraftverlust auf den Ski übertragen und bei einem Sturz dafür sorgen, dass sich die Ski vom Schuh lösen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Bei der korrekten Bindungeinstellung müssen neben individuellen Faktoren wie Geschlecht, Stärke des Knochens am Schienbeinkopf, Alter, Gewicht, Körpergröße und Fahrstil des Skifahrers auch die Länge und -beschaffenheit der Skischuhsohle berücksichtigt werden. Ebenso zu beachten ist der Zustand der Skischuhschale: Alte Schalen – ab ca. zehn Jahren – können unter Belastung brechen und beeinträchtigen die Funktion der Bindung. Da bei einem größeren Schuh aufgrund der größeren Hebelwirkung höhere Krafte auf die Bindung wirken, muss die Sohlenlänge bei der Bildungseinstellung millimetergenau berücksichtigt werden. Auch der Zustand der Sohle ist entscheidend für die Sicherheitsfunktion. Denn der Skischuh gleitet bei seitlicher Auslösung auf dem sogenannten Gleitstreifen im vorderen Bereich der Sohle aus der Bindung. Zerkratzte und raue Sohlen können daher die Funktion der Bindung und damit die Sicherheit beeinträchtigen. Die Funktionsprüfung der Bindung mit einem elektronischen Bindungsprüfungsgerät erfolgt deswegen immer in Kombination mit den dazu gehörigen Skischuhen. Dabei muss die Bindung für die rechte und linke Seite indidviduell eingestellt und geprüft werden. Deswegen gilt: In jedem Fall beide Schuhe zur Bindungseinstellung mitbringen und beim Anschnallen der Ski die Links-/Rechtskennzeichnung beachten.

Beim Kauf von Skischuhen mit sogenannter Grip-Walk-Sohle muss darauf geachtet werden, dass der Schuh mit der Bindung kompatibel ist. Nicht kompatible Komponenten des Skischuh-Bindungs-Systems gefährden die Sicherheit. Zwar können die speziellen, für Schuhe mit Grip-Walk-Sohle geeigneten Bindungen auch mit klassischen Alpin-Skischuhen genutzt werden. Skischuhe mit Grip-Walk-Sohle sind aber nicht mit klassischen Alpin-Bindungen kompatibel.

-am- Bild: DSV

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Diagnose Spaß
Kindergartenkinder besuchten Asklepios Stadtklinik Bad Tölz

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Verband anlegen, einen Rettungswagen besichtigen und den Kochlöffel halten. Diese und andere spannende Programmpunkte warteten auf 21 Kindergartenkinder, die der Asklepios Stadtklinik kürzlich einen Besuch abstatteten. Krankenhaus statt Morgenkreis lautete die Devise für die Kinder und Betreuer des Kindergartens. Gleich zu Beginn ging es in die Notaufnahme. „Beim Verband anlegen konnten die Kinder selbst ihr Fingerspitzengefühl zeigen und bei der Teddy-Ambulanz in der Notaufnahme Ihre Stofftiere untersuchen und verarzten lassen. Nach einer kleinen Stärkung in der Kantine machten sich die Kinder selbst ein Bild davon, wie das Essen für die Patienten und Mitarbeiter der Stadtklinik zubereitet wird und bestaunten die riesigen Kochtöpfe und Pfannen. Zum Schluss konnten sie noch einen Rettungswagen anschauen. Besonderes Highlight war für die kleinen Besucher natürlich das Blaulicht und die Sirene.

-am- Bild: ask

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Landfrauentag

im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

2020

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Für den diesjährigen Landfrauentag, der unter dem Motto „Wir gestalten die Region“ stand, arbeitete Ursula Fiechtner – Kreisbäuerin des Kreisverbands Bad Tölz-Wolfratshausen – und ihr Team ein abwechslungsreiches und heiteres Programm aus. Nach der Heiligen Messe in der Pfarrkirche Ascholding trafen sich die Landfrauen und die Ehrengäste zum offiziellen Teil des besonderen Tages. „Der Landfrauentag ist ein Festtag, an dem Sie sich zurücklehnen können“, begann Rolf Oehler, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Holzkirchen, seine Grußworte. „Sie, meine Damen, sind diejenigen, die im Mittelpunkt des landwirtschaftlichen Betriebes stehen, sind die Seele und das Herz des Betriebs“, betonte Oehler. Ferner ging er auf die schlechte Stimmung in der bäuerlichen Bevölkerung wegen des Volksbegehrens ein: „Den Initiatoren ist bis heute noch nicht klar, was sie angerichtet haben“, so Oehler – und berichtete erfreut über die enormen Erfolge und gute Auslastung der Landwirtschafts- und Hauswirtschaftsschule: „Die Schulen machen die Bäuerinnen und Bauern fit für die Zukunft!“, resümierte der AELF-Amtsleiter.

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-am- Bild: am

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