Waitzinger Keller Kulturzentrum Miesbach

.

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

Um technisch einwandfrei funktionieren zu können, verwendet diese Website Cookies. Cookie-Richtlinie

.

*************************

.

.

*************************

ANZEIGE

*************************

.

www.waitzinger-keller.de

.

*************************

.

25 Jahre
Waitzinger Keller
in Miesbach

.

.

Region Miesbach – Im September 2022 feiert der Waitzinger Keller sein 25-jähriges Bestehen als modernes Kulturzentrum. Unvergessen ist dabei die Leistung von Susanna Waitzinger (1810-1880), die als tüchtige Geschäftsfrau die Zeichen der damaligen Zeit erkannt hatte und zur Bewirtung von Gästen und Einheimischen eine „Kellerhalle“ errichten ließ, die 1877 eröffnet wurde. Die Geschäfte liefen so gut, dass sich die Brauerei zu einem Saalaufbau entschloss, der 1906 feierlich eingeweiht und jahrzehntelang ein beliebter Anziehungspunkt wurde. Leider musste das Gebäude in den 1970er Jahren wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Nach langen und zähen Verhandlungen erwarb die Stadt Miesbach schließlich das Gebäude und später auch die Volksfestwiese. Zwischen 1994 und 1997 erfolgten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen des Baudenkmals. Die feierliche Wiedereröffnung fand im September 1997 statt. Damals wie heute ist der herrliche Jugendstilsaal „großes Kino“. Die wunderschönen, einst vom Glasermeister Andrä Egger geschaffenen Glasfenster, verbreiten genau wie die weißen Säulen mit dem zarten Blattgold eine besondere Noblesse.

Das kulturelle Leben im Waitzinger Keller heute
Die Nutzung des Hauses steht seit 25 Jahren auf stabilen Beinen. Da ist die Volkshochschule Oberland e.V., die zu den Mietern der ersten Stunde gehört und das Freie Landestheater Bayern, das seinen Stammsitz im Waitzinger Keller hat und hier alle Premieren gibt. Und da ist das „Kulturamt der Stadt Miesbach“, das neben dem Management für den Veranstaltungsbetrieb im Waitzinger Keller auch für die zertifizierte Touristinformation zuständig ist; das kommunale Kulturamt; das Stadtarchiv und das Heimatmuseum. Eine nicht zu unterschätzende Schaffenskraft, die das Team unter der Leitung von Isabella Krobisch schon oft unter Beweis gestellt hat. Erinnert sei unter anderem an die Großereignisse „Oberbayerische Kulturtage und Jugendkulturtage des Bezirks Oberbayern (2003),
„900 Jahre Ersterwähnung Miesbachs“ (2014) und „100 Jahre Stadterhebung Miesbachs“ (2018).

.

.

Interview
mit Isabella Krobisch, Leitung Kulturamt und Tourismusförderung
sowie Amelie Knaus, Verwaltungsmanagement und PR
und Simone Pfab, Veranstaltungswesen, Kartenverkauf und Tourist-Info:

Der Waitzinger Keller ist das kulturelle Herz der Stadt Miesbach. Wie haben Sie seine Entwicklung erlebt, seit Sie dort arbeiten?
Isabella Krobisch: Seit 1979 bin ich bei der Stadt Miesbach tätig und habe im Rathaus bereits die politischen Weichenstellungen miterlebt, natürlich den Umbau und dann die Wiedereröffnung. 1997 ist das Kulturamt in den Waitzinger Keller umgezogen und seitdem bin ich im Haus. Die Anfänge waren sehr schwierig. Erst der zweite Stadthallenleiter Martin Fischhaber hat es vermocht, das Haus richtig auf Kurs zu bringen. Viele Jahre war vom „Millionengrab“ die Rede. Aber schließlich konnte sich der Waitzinger Keller etablieren, Einnahmen generieren und Besucher aus nah und fern gewinnen. Das war harte Arbeit eines unermüdlichen Teams. Am Anfang hatten wir mehr Stammbesucher, die bei jeder Veranstaltung da waren. Heute kommt es darauf an, welche Veranstaltung stattfindet oder welcher Künstler auftritt.

Was umfaßt das „Kulturzentrum Waitzinger Keller“ als Aufgabengebiet noch alles?
Isabella Krobisch: Wir sind ein Querschnittamt, „das Amt 6“ – Kulturamt und Tourismusförderung der Stadt Miesbach – das heisst, neben dem Management des Waitzinger Kellers gehören zu uns auch Stadtarchiv und Heimatmuseum und das kommunale Kulturamt. In diesem Kontext organisieren wir auch städtische Festivitäten – wie die Jubiläumsveranstaltungen zur Ersterwähnung Miesbach, zu 100 Jahre Stadterhebung oder Ehrungen. Des weiteren sind wir eine zertifizierte Touristinformation. Da alle Stellen unter einem Amt vereint sind, sind wir, dank kurzer Wege und entsprechender Kommunikation, äußerst effizient.

Sind eventuell Pannen und Pleiten vor oder während Veranstaltungen geschehen?
Isabella Krobisch: Ja, zwei Dinge sind mir noch gut im Gedächtnis. Das erste war eine Lesung von zwei Krimiautoren. Der Saal war ausverkauft und die Veranstaltung sollte um 20 Uhr beginnen. Kurz vor Beginn erhielten wir die Nachricht, dass einer der Autoren im Stau steht. Der andere wollte alleine nicht auf die Bühne gehen. Wir sagten ihm aber, dass ihm nichts übrig bliebe, als alleine aufzutreten, da der Saal voll wäre und die Leute etwas erwarteten. Zum Glück gab er sich einen Ruck und er setzte sich dann doch alleine auf die Bühne und sprach über das Autorendasein. Das war hart, denn er mußte satte 40 Minuten überbrücken, bis sein Mitautor endlich eintraf. Das war solch ein gravierendes Erlebnis für die beiden, dass sie nicht mehr zu uns nach Miesbach kommen möchten. Ich habe kürzlich wieder mal angefragt.

Die zweite Panne erlebten wir bei einem Kindertheatergastspiel, das am Vormittag für Schulen stattfinden sollte. Die Busse mit den Kindern waren schon eingetroffen, bloß das Theater, das sich auf Deutschlandtournee befand, war noch nicht da. Mühselig haben wir das Hotel, wo die Theaterleute übernachtet hatten, ermittelt und haben kurz vor Veranstaltungsbeginn Kontakt aufgenommen. Da hat sich dann herausgestellt, dass die Disponentin wegen einer schweren Erkrankung den Termin vom Vormittag nicht mehr weitergeben konnte. Als das geklärt war, ist das Theaterensemble quasi im Doppeltempo nach Miesbach gefahren und hat in einer unwahrscheinlichen Aktion das Bühnenbild aufgebaut. Schließlich konnte, mit lediglich zehn Minuten Verspätung, die Vorstellung beginnen. Das war eine dramatische Sache.

Im Waitzinger Keller sind ja oft Künstler zu Gast. Gab es Begebenheiten bezüglich Promiallüren?
Isabella Krobisch: Bei Erfahrungen mit Promiallüren muss ich passen, denn die Künstler, welche bei uns auftraten, waren allesamt sehr professionell und sehr nett. Sie reisten pünktlich an, probten wenn nötig oder machten ihren Soundcheck – da gibt es klare Bühnenanweisungen, und alle wissen, was sie zu tun haben. Aufregungen gab es, wenn überhaupt, eher mit Nachwuchskünstlern, die oft sehr aufgeregt sind, aber unsere Techniker strahlen immer sehr viel Ruhe aus und nehmen ihnen dann das Lampenfieber. Der weltberühmte Giora Feidman ist mir noch so wunderbar im Gedächtnis, ihm hat es bei uns so gut gefallen, dass er sogar in der Pause mit seiner Klarinette durchs Haus gegangen ist und gespielt hat. Das war für das Publikum und für uns ein schönes Erlebnis.

Wie läuft es im Vorfeld ab, bis ein Programm steht, wer sucht beispielsweise Künstler oder Veranstaltungen aus?
Isabella Krobisch: Unser Programm setzt sich aus eigenen Ideen und Wünschen oder auch Anregungen von ausserhalb, welche Künstler oder Gruppen sehenswert sind, zusammen. Bei manchen Künstlern muss man sich frühzeitig mit den Agenturen absprechen, manche Agenturen bieten auch Tourneetermine an. Überdies spricht es sich in der Branche schon herum, wo man gut auftreten kann. Das fängt bei der technischen Ausstattung an, denn manche Künstler sind da sehr anspruchsvoll. Allgemein gesagt, wir bekommen von mehreren Seiten unsere Künstler. Vor allem ist uns – wir arbeiten ja im Team – ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm sehr wichtig. Ich mag beispielsweise Abenteuervorträge, andere lieben Musikveranstaltungen oder finden Theateraufführungen toll. Natürlich gehören auch hochkarätige Lesungen und Veranstaltungen, besonders wenn historisch wichtige Ereignisse anstehen, mit ins Repertoire. Man braucht auch einen gewissen Weitblick, denn manche Künstler oder Gruppen muss man ein halbes oder ein Jahr im Voraus buchen. Neben der Kultur finden auch viele Auftragsveranstaltungen wie Tagungen, Betriebsfeiern oder auch mal die Hegeschau statt. Natürlich dürfen die an Jahreszeiten angepaßten Veranstaltungen, wie zu Weihnachten, nicht fehlen. Das alles muss auch von der Logistik her unter einen Hut gebracht werden, da nicht jeden Tag eine andere Bestuhlung eingerichtet werden kann, das wäre dann zu personalaufwendig.

Gibt es Themenschwerpunkte?
Isabella Krobisch: Für mich persönlich ist ein Themenschwerpunkt die Bildende Kunst – wie die Kunstgalerie im Foyer Ost, Fotoausstellungen oder die Ausstellung der Waitzinger Freunde, die ein Stück Heimat repräsentiert.

Das Kulturzentrum Waitzinger Keller möchte seinem Bildungsauftrag gerecht werden. Was tun Sie für die kulturelle Bildung von Kindern?
Isabella Krobisch: Wir bieten gemeinsam mit dem Freien Landestheater Bayern „Klassik für Schüler“ an; regelmäßig sind u.a. Franz-Josef Braun und Stefan Zinner mit ihren „Bayerischen Märchen“ zu Gast sowie das Foolstheater und das Theater Concept mit ihren aktuellen Stück. Das Kulturamt kooperiert mit der Kulturpädagogin Barbara Gerbl und hat große Projekte mit ihr in den Schulen wie die Pionierwerkstatt, die Friedensbilder oder die Beuys-Eiche verwirklicht. Es finden aber auch Kinderfasching und Integrationsfasching statt und natürlich das Sommerferienprogramm. Eine neue Zusammenarbeit haben wir mit dem Kindertanztheater „Nils Holgersson“ begründet und sind darüber hinaus für Kooperationen immer offen.

Fördern Sie unbekannte Künstler oder Gruppen mit welchen Voraussetzungen?
Isabella Krobisch: Der Stadtrat Miesbach hat neuerdings einen Kulturfond beschlossen der überwiegend Miesbacher Künstler fördern soll. Daher können wir unter anderem das Newcomer Festival mit „jungen“ Bands veranstalten. Weitere Auftritte in neuen Konstellationen sollen folgen.

Können Sie im Kulturzentrum Waitzinger Keller den Gedanken bezüglich Natur- und Umweltschutz unterstützen und umsetzen?
Isabella Krobisch: Um nur einige Beispiele zu nennen: Unsere Gastronomie arbeitet überwiegend mit regionalen Produkten, das schließt auch das Künstlercatering mit ein. Wir versuchen außerdem, Künstler aus der Region zu engagieren oder mit den Agenturen Tourenpläne zu erarbeiten, mit denen Ressourcen gespart werden können. Wir gehören diversen Arbeitsgruppen in Kultur und Tourismus an, um hier weitere Akzente zu setzen, denn das Thema ist aktueller denn je.

Wie erlebt die jüngere Generation die Arbeit in einem Veranstaltungszentrum mit kulturell anspruchsvollem Programm?
Simone Pfab: Ich bin jetzt seit 15 Jahren im Waitzinger Keller und finde besonders die Nähe zu den Künstlern faszinierend. Mit der Zeit wird die Zusammenarbeit vertrauensvoller und routinierter, da man lernt, was die Künstler brauchen. Auch im kulturellen Bereich habe ich viel gelernt. Besonders die grafische Arbeit, aber auch die zunehmende Verantwortung, tragen dazu bei, dass ich gerne hier arbeite.

Amelie Knaus: Ich bin seit rund fünf Monaten hier beschäftigt und komme aus einem großen Veranstaltungszentrum nahe München. Der Waitzinger Keller überzeugt mit seiner Flexibilität bezüglich der Nutzung der Räume für Veranstaltungen und deren Verwendungsmöglichkeiten ist fast unbegrenzt. Auch die Strahlkraft des Waitzinger Kellers als Kulturzentrum und die Wertstellung in der Bevölkerung sind einfach toll und er genießt als Veranstaltungszentrum im Landkreis Miesbach ein Alleinstellungsmerkmal. Die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Team und die gegenseitige Vertretung macht Spaß. Meine Arbeit ist umfangreicher, da auch das Programm verschiedene Genres und daher mehr Wandelbarkeit beinhaltet und die vielen jungen Künstler bringen frischen Wind herein. Das ist einfach schön.

Isabella Krobisch: Wir sind alle Allrounder, irgendwer kann immer genau das, was gerade gebraucht wird. Wir sind zwar ein kleines Team, aber jeder hat Fähigkeiten, die er gezielt einsetzen kann. Wir tauschen uns ständig aus, die Transparenz ist bei uns wichtig, denn jeder muss den anderen, zum Beispiel bei Krankheit, ersetzen können.

Wohin geht die kulturelle Reise des Kulturzentrums Waitzinger Keller?
Isabella Krobisch: Ich möchte dem Haus keinen bestimmten Stempel aufdrücken und möchte für alles offen bleiben. Mittlerweile habe ich jedoch ein untrügliches Gespür entwickelt, was hier läuft oder nicht. Zuweilen kommen Leute, die unbedingt eine Veranstaltung machen möchten und ich bin mir sicher, dass das bei uns nicht ankommt. Das ist natürlich schade und da muss man im Vorfeld ein offenes Wort sprechen, denn es bringt nichts, wenn niemand im Saal sitzt – weder für den Künstler noch für uns. Aber wir haben bestimmte Partner als Garanten für gute Kultur und feste Agenturen, mit denen wir zusammenarbeiten. Wir nehmen gerne auch immer wieder Vorführungen ins Programm auf, die schon mal da waren und achten auf eine ausgewogene Mischung.

Wie schafft es das Kulturzentrum Waitzinger Keller, am sogenannten „Puls der Zeit“ zu sein? Muss es denn überhaupt „mit der Zeit“ gehen?
Isabella Krobisch: Das schöne ist, dass es im Landkreis Miesbach so viele und hochkarätige Künstler gibt, dass wir nicht gezwungen sind, unsere Künstler unbedingt von weit her zu holen. Ausserdem betreiben wir Marktbeobachtung, lesen Zeitungen, informieren uns im Netz und gehen selber auch in Veranstaltungen. Wir sind allen Formaten gegenüber aufgeschlossen, solange ich das Gefühl habe, es wird von unserem Publikum angenommen und es paßt in und zu unserem Haus. Da kann sehr viel Geld verbrannt werden, wenns nicht funktioniert. Wir streben gute Unterhaltung an, wobei tiefgründiges, wie zum Beispiel die Lesung mit Texten von Max Mannheimer, nicht fehlen darf – das zieht zwar keine Massen an, aber das ist für mich ein klarer Bildungsauftrag. Auch wenn man oft an den Besucherzahlen gemessen wird, der Kommerz darf nicht im Vordergrund stehen. Wir wollen vielmehr kleine feine Akzente setzen.

Werden Sie das Energiesparkonzept der Bundesregierung umsetzen?
Isabella Krobisch: Das ist für uns als kommunale Einrichtung verpflichtend und in Absprache mit der Stadtverwaltung werden für die entsprechenden Vorgaben umsetzen.

.Die Interviewteilnehmerinnen v.l.:
Amelie Knaus, Verwaltungsmanagement und PR,
Isabella Krobisch, Leitung Kulturamt und Tourismusförderung
sowie
Simone Pfab, Veranstaltungswesen, Kartenverkauf und Tourist-Info

-am- Bilder: am

.

*************************

.

www.waitzinger-keller.de

ticket@waitzinger-keller.de

.

*************************

.

.

*************************

www.miesbach.de/wochenmarkt

.

*************************

.

Ferienprogramm
Schlierachtal
2022

Spaß in den Sommerferien

.

.

Region Miesbach – Endspurt beim Ferienprogramm Schlierachtal, das auch in diesem Jahr wieder viele Aktivitäten gegen Langeweile anbietet – sowohl für Kinder aus der Umgebung, als auch für Kinder, die hier mit ihren Eltern Urlaub machen. Die Gemeinden Schliersee, Hausham und Miesbach treten dabei als Vermittler auf und präsentieren die Angebote auf der Plattform www.ats.feripro.de

Es gibt noch freie Plätze:
Dienstag, 23. August – „Kapitän auf großer See“ (6 – 12 Jahre; Schliersee)
Donnerstag, 25. August – „Wald-Wasser-Erlebnistag“ für Kinder (6 – 10 Jahre; Thalham)
Donnerstag, 1. September – „Bienen und Wasmeier-Museumsrundgang“ (6 – 12 Jahre; Schliersee)
Freitag, 2. September – „Alpenrundflug mit einer 4-sitzigen Cessna“ (3 – 99 Jahre; Warngau)
Samstag, 3. September – „Kasperletheater Open Air“ (3 – 99 Jahre; Hausham)
Donnerstag, 8. September – „Fackelwanderung – von Wilderern und Bergfeen“ (8 – 12 Jahre; Schliersee)

Die Kurse sind meist über Direktanmeldung per Telefon oder per E-Mail bei den Kursleitern möglich. Für andere Kurse meldet man sich persönlich im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach, in der Gäste-Information Schliersee sowie im Rathaus Hausham an. Die Veranstalter und Anbieter wünschen allen Familien erholsame Ferien und viel Spaß bei den Kursen!

Weitere Informationen zu den Kursen:
Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach, Tel.: 08025 7000-0 oder per Mail an ticket@waitzinger-keller.de; Gäste-Information Schliersee, Telefon: 0 80 26 – 60 65 0; Gemeinde Hausham, Telefon: 0 80 26 – 39 09 0.

-wk- Bild: wk

.

*************************

.

„Machado Quartett“
präsentiert
#Maria“ – eine musikalische Hommage an die Frau

.

.
Das Machado Quartett widmet sich im neuen Album „#Maria“ musikalisch ganz besonderen Frauenbiographien. Seit 13 Jahren begeistert das Musikerteam nun schon mit fein-virtuosen, aber unprätentiösen und bisweilen verschmitzten Interpretationen klassischer Gitarrenmusik. Nun, eine ganze Pandemie später, präsentiert das Quartett sein neuestes Werk. Produziert in der Akustik eines ehemaligen Scheunentrakts des Großhartpenninger HahnHofs, haben sich die Machados unter dem Titel „#Maria” ganz den Biographien besonderer Frauenfiguren in ihrem zeitgeschichtlichen Kontext verschrieben: Von der schönen Müllerin aus Manuel De Fallas Ballett „Der Dreispitz“, die mit Anmut und List die Übermacht der Obrigkeit bricht über Astor Piazzollas „Maria de Buenos Aires”, die mit der Kraft des Tangos das Elend der Vorstadt hinter sich lassen kann – bis hin zum von Berni Prüflinger komponierten Zyklus aus vier „Lebensliedern”, mit dem er die Lebenswege von vier Frauengenerationen aus seiner eigenen Familie musikalisch nachzeichnet. Auch Aretha Franklin und noch andere Protagonistinnen haben die vier Musiker unter ihre Saiten genommen – in einem Gesamtwerk, „in dem es diese eine vereinfachte Botschaft nicht geben kann und auch nicht geben soll. Es sind ganz verschiedene Erzählungen von Frauen, zu ganz verschiedenen Zeiten in ganz verschiedenen Milieus, denen wir uns musikalisch genähert haben. Am Ende ist es vielleicht einfach eine musikalische Gedankenreise mit den Menschen in ihrer Zeit, ein kleines Panoptikum von Kampf, Hoffnung, Mut und der Suche nach dem Glück. Und vielleicht, weil Frauen bei all dem einfach immer etwas mehr gefordert waren”, wie Berni Prüflinger betont.

Am Samstag, 2.Juli 2022, um 19:30 Uhr lädt das Machado Quartett im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach zum Premierenkonzert ein. Karten gibt es zu 24.- Euro und 18.- Euro unter Tel: 08025 7000-0 oder ticket@waitzinger-keller.de oder über www.muenchen-ticket.de und eventim.de sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse.

-wk- Bild: mq

.

*************************

.

„Seelenschreiber“-
Ausstellung

.

.
Wenn alles zu viel wird, die Last auf den Schultern nicht mehr tragbar ist und das schwere Gefühl in der Magengegend nicht mehr verschwindet – wir alle kennen diesen Zustand seelischer Überlastung. Besonders die vergangenen zwei Jahre haben uns gezeigt, dass jede Psyche eine Belastungsgrenze hat. Die eigene seelische Vorbelastung durch Krankheit, der stressige Alltag mit Beruf und Familie sowie aktuelle Ereignisse können irgendwann zu viel werden. Dann gilt es, ein geeignetes Ventil für all die schweren Gedanken und Gefühle zu finden. Dieses Ventil, das die Teilnehmer durch Selina Bendas Schreibworkshop nutzen konnten und die Worte, die dabei zu Papier gebracht wurden, hängen seit Freitag, 03. Juni 2022 in den Fenstern der Glasfassade des Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach.

Wie schön wäre es, sich all diese Ängste und Sorgen wortwörtlich von der Seele zu schreiben, hat sich die freie Redakteurin Selina Benda gedacht und dazu einen Schreibworkshop zusammen mit der Psychologin Martina Laumann geleitet. Dabei befassten sich zehn Teilnehmer mit ihrem Seelenleben und erlernten, ihre Emotionen, Erlebnisse und Gedanken mittels „Kreativen therapeutischen Schreiben“ auf Papier zu bringen. Um ihren Worten auch visuell Ausdruck zu verleihen, wurden die Teilnehmer von Fotografin und Art Directorin Lisa Ploschka abgelichtet.

Bei dem Projekt sind zehn Werke entstanden, welche nun in den Fenstern des Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach zu bestaunen sind. Diese Ausstellung soll aber nicht nur die Geschichten der Teilnehmer präsentieren, sondern das Thema „Mentale Gesundheit“ wieder in die Mitte der Gesellschaft rücken. „Sich mit seinem Seelenleben zu beschäftigen, kann kreativ und schön sein und genau das soll diese Ausstellung zeigen“, betonte Selina Benda. Die 31-Jährige lebt und arbeitet als freie Redakteurin in Weyarn und hat das Projekt „Seelenschreiber“ initiiert, um das Thema „Mentale Gesundheit“ aus seiner dunklen Ecke zu holen. „Dorthin wird es nämlich immer wieder zurückgeschoben, wenn die Gesellschaft das Gefühl hat, jetzt wurde wieder genug darüber gesprochen“, findet Benda. Dabei sollte mentale Gesundheit ein Dauerthema sein und vor allem nicht nur in einem negativen Kontext zur Sprache gebracht werden.

Die Ausstellung „Seelenschreiber“ ist Teil des gleichnamigen Projekts, welches durch das Stipendium „Neustart Kultur“, der VG Wort und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt wurde. Weitere Informationen: Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach unter Tel: 08025 7000-0 sowie www.waitzinger-keller.de oder info@waitzinger-keller.de

-am- Bild: Lisa Ploschka

.

*************************

.

„SCHÖNHEIT“
Ausstellung bis 26. Juni 2022

.
Carla von Branca wurde am 21. Mai 1929 in Chur/Schweiz geboren und war Architektin, Fotografin, Bildhauerin und Schriftstellerin. Fast 30 Jahre hat sie mit ihrer Familie am Böberg in Miesbach gelebt, am 2. Mai vergangenen Jahres ist sie verstorben. Ihr zu Ehren findet vom 8. Mai bis 26. Juni 2022 in der Portiunkulakirche in Miesbach eine Ausstellung mit dem Titel „Schönheit“ statt. Es handelt sich um Fotografien von Miesbachs Kulturamtsleiterin Isabella Krobisch, zu denen Carla von Branca Lyrik verfasst hat. Daraus ist auch eine Broschüre entstanden.

.

.

Die Autorin hat 2013 zu diesem gemeinsamen Projekt folgende Gedanken verfasst: „Ich bin kein Philosoph. Ich bin ein Mensch, der acht Jahrzehnte lang gelebt hat, der durch sein Elternhaus, die verschiedenen Schulen, kurz, durch sein Leben geprägt wurde. Leben bedeutet erfahren, bedeutet erleben. Meine Erlebnismöglichkeit wurde geprägt. Sie hat sich aber auch durch die Erfahrung gewandelt, durch die Erkenntnis, dass es keinen Zufall gibt, dass alles in dem Einen mündet, das Sinn gibt. Dieses Eine ist die göttliche Schönheit. Es ist die Schönheit des Unbegreifbaren. Es ist das, was unseren Maßstab sprengt, das Unvollkommene vollkommen werden lässt. Es ist der Maßstab der Liebe. So gesehen haben die ganzen unlösbar scheinenden Begriffe und Ausführungen über das Thema „Schönheit“ ihren Schlüssel gefunden. Ob das nun meine persönliche Ansicht ist oder das, was von außen als Schönheit bezeichnet wird, die wahre Schönheit zeigt sich nur dem Auge der Liebe. Isabella Krobisch fotografiert. Sie fotografiert was wir nicht sehen. Sie zeigt uns die Verborgenheit der Dinge, das was sie sein können, wenn wir sie sehen könnten. Ihre Bilder sind Mythos, die bildliche Sinndeutung der Wirklichkeit. Ich meine damit aber nicht, den Mythos als Nährboden der Religionen. Ich meine die Sinndeutung der Wirklichkeit, die aus der Zuwendung, dem „Sehen in Liebe“ sich ergibt. Ich habe mir Bilder von Isabella angesehen und habe darauf zu jedem ein Gedicht geschrieben. Ihre Fotografien haben in mir etwas angesprochen, was ich wiederum nur in einem bildhaften Wort ausdrücken konnte. Jeder, der ihre Fotos betrachtet, wird wieder etwas anderes in ihnen sehen, etwas Neues aus ihnen lesen können. Das wiederum ist beileibe nichts Neues. Aber es zeigt uns, dass in allem eine unglaubliche Vielfalt steckt“.

Die Ausstellung – in der Portiunkulakirche in Miesbach – ist bei freiem Eintritt immer sonntags in der Zeit von von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

.

-am- Bild: wk

.

*************************

.

Wildes
Kasachstan
.


Carmen Rohrbach, die bekannteste Reiseschriftstellerin der Gegenwart, lädt zu einer auditiven und visuellen Reise nach Kasachstan ein. Im Jahr 2019 machte sie sich zusammen mit ihrem Bruder, Holger Rohrbach, auf den Weg, um in die Weiten der zentralasiatischen Naturlandschaft einzutauchen. Am Dienstag, den 26. April 2022, um 20:00 Uhr nimmt die Abenteuerin das Publikum im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach mit in das neuntgrößte Land der Welt.

Unzählige spannende Reiseberichte aus den entlegenen Gegenden der Welt hat Carmen Rohrbach bereits verfasst, diesmal hat sie ihr Konzept allerdings geändert und sich eine Reisebegleitung mitgenommen – ihren Bruder. Zusammen schrieben sie ihre Erlebnisse im östlichen kasachischen Hinterland nieder und gewähren aus unterschiedlichen Blickwinkeln ein spannendes Resümee der Reise. Während die Schriftstellerin Eindrücke der dortigen Naturgegebenheit sammelte und Bären, Bartgeier, Admiralsfalter sowie Schlangen sah, ging ihr Begleiter auf die Jagd und erfüllte sich dabei einen Wunsch. Gemeinsam erinnerten sie sich während ihrer Zeit zu zweit aber auch an Erlebnisse aus der Vergangenheit, denn obwohl sie weit entfernt von zu Hause waren, die Erinnerungen an die spektakuläre Flucht von Carmen Rohrbach aus der DDR, die Konsequenzen daraus und die familiäre Distanz tragen beide über alle Landesgrenzen hinweg mit.

Für die gebürtigen Sachsen, geht die Reise zunächst von der kasachischen Hauptstadt Almaty 700 Kilometer in Richtung Chinesische Grenze. Dabei zog sich der Weg der beiden Geschwister über Schluchten, Hänge und sogar Berggipfel, die auf bis zu 4000 Höhenmeter lagen. Die Abenteurer haben neben ihren Erlebnissen mit der Natur und den heimischen Tieren auch die Menschen des „wilden Kasachstan“ kennengelernt. Zwei einheimische Wildschützen, welche über windgeschützte Schlafplätze Bescheid wussten und Holger Rohrbach bei der Jagd behilflich waren, begleiteten das Duo. Ein Highlight dieses Abenteuers wird auch dem Publikum nicht vorenthalten: Die sibirischen Steinböcke. Das Besondere dieser Tiere wird Carmen Rohrbach am Veranstaltungsabend dem Publikum erklären.

Karten zu 12.- Euro sowie weitere Informationen sind im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach unter Tel: 08025 7000-0 oder ticket@waitzinger-keller.de und über www.muenchen-ticket.de und eventim.de sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

-am- Bild: cr

.

*************************

.

Kunst-
ausstellung
„The Tewkesbury-Cotswold Region“

.

.
Sie sind geheimnisvoll. Sie sind ruhig. Sie ziehen die Blicke auf sich und lassen den Betrachter in die englischen Grafschaften eintauchen. Die Bilder von Thomas Schwob laden eindeutig zum Schwelgen ein. Der Künstler hat in den englischen Cotswolds das Lebenswerte mit seinem Fotoapparat eingefangen und zeigt sie nun der Öffentlichkeit. Die Ausstellung „The Tewkesbury-Cotswold Region – ein fotografischer Streifzug“ kann derzeit im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach besucht werden.

Thomas Schwob ist Englischlehrer an der Gunetzrhainer Realschule in Miesbach und Mitorganisator des jährlichen Schüleraustausches zwischen Miesbach und der Cotswold School in Bourton-on-the-Water im County Gloucestershire. Die Cotswolds bestehen aus sechs Grafschaften und sind bekannt als das Herz Englands/The Heart of England. Genau diese liebevolle Umschreibung für die Region hat Thomas Schwob in seinen Bildern zum Ausdruck gebracht. Er fängt das Alltägliche, das Immerwährende und Zeitlose der Cotswolds Region ein. Seine Fotografien strahlen eine Ruhe und Stille aus, eine Liebe zum Detail und zur Landschaft, zeigen aber gleichzeitig eine unglaubliche Präsenz. Die unendlichen Weiten der Grafschaften, die zufrieden wirkenden Einheimischen in ihrem Alltag, das ruhige Flussufer in Bourton-on-the-Water oder das einsame Dorf von Bibury mit seinen alt-englischen Bauten, sind nur einige Motive der Ausstellung.

Der Gmunder Künstler fertigt seine Fotografien überwiegend in Schwarzweiß an. Genau das Farblose macht den Reiz seiner Abzüge aus, denn das Wesentliche kommt erst dann zum Tragen, wenn das Offensichtliche fehlt. So werden kleine Reihenhäuser, die sich in natura voneinander abheben würden, zu einer homogenen Fassade. Gleichzeitig transportieren diese zweifarbigen Bilder eine Stimmung, manchmal mystisch, manchmal romantisch und manchmal verklärt. Die Wirkung des entsprechenden Lichteinfalls spielt dabei eine ganz besondere Rolle, denn es akzentuieren die Konturen und gibt ihnen dadurch eine makellose Erscheinung.

Die Bilder von Thomas Schwob können noch bis zum 29. Mai 2022 in der Kunstgalerie des Waitzinger Kellers Miesbach bewundert werden. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung kann zu den Geschäftszeiten, Montag – Freitag jeweils in der Zeit von 9:00 – 13:00 Uhr und Donnerstag 14:00 – 16:00 Uhr oder bei Veranstaltungen besucht werden.

-am- Bild: Thomas Schwob

.

*************************

.

Tastenreisen
&
Saitensprünge
.

Für eine einzigartige Stimmung und jede Menge Gänsehaut-Momente sorgen am Donnerstag, 31. März 2022, um 20:00 Uhr im Kulturzentrum Waitzinger Keller die Harfenistin Stefanie Polifka und Marita Matschke am Flügel.
Marita Matschke gibt Konzerte im In- und Ausland, tritt als Solistin mit Orchester auf und spielt in verschiedenen Kammermusikformationen. Ferner lehrt sie an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Theater Opernkorreptition. Stefanie Polifka ist seit 2009 Mitglied des Kammermusiktrios „Trio Tinnabuli“ und seit 2015 Stammspielerin im Kammerorchester „Die Taschenphilharmonie“ München, dem kleinsten Orchester der Welt. Im Jahr 2015 etablierte sie sich als festes Mitglied im Ensemble „Saitentanz“.

Zusammen präsentieren Stefanie Polifka und Marita Matschke an diesem Abend Werke von Edvard Grieg, Georg Friedrich Händel, Claude Debussy und Frédéric Chopin. Karten zu 16 € und 14 € sowie weitere Informationen sind erhältlich im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach unter Tel: 08025 7000-0 oder ticket@waitzinger-keller.de und über www.muenchen-ticket.de und eventim.de sowie an der Abendkasse 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Aktuell gilt die 2G-Regel zur Teilnahme an Veranstaltungen. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über vollständigen Impfschutz oder Genesung am Eingang vorzeigen. Während des gesamten Aufenthalts im Waitzinger Keller gilt die FFP2-Maskenpflicht.

.

-am- Bilder: wk

.

*************************

.

Bananafishbones
Live & Unplugged
„You feel good but I feel better“

.

.
Nach über drei Jahrzenten Bandgeschichte und unzähligen Bühnenauftritten in ganz Europa, sind die „Bananafishbones“ immer noch auf der Suche nach der Magie des Augenblicks, die für sie den Zauber eines jeden Konzerts ausmacht. Am Samstag, 02. April 2022, um 20:00 Uhr beginnt die Suche nach genau jenen Momenten bei einem intimen „Unplugged-Gig“ im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach.

Auf ihrer endlosen Tour quer durch die Republik entdecken die Brüder Sebastian (Vocals/ Bass) und Peter Horn (Gitarre) zusammen mit Drummer Florian Rein mit ungebrochener Spielfreude und schier grenzenloser Energie bei jeder Live-Show musikalisches Neuland. Sie gewinnen nicht nur altbekannten, teilweise lange verschütteten Songperlen faszinierende wie unerwartete Seiten ab, sondern tragen den einzigartigen Fishbones-Sound mit ihren neuen Songs in bislang unbekannte Sphären. Zwar liegt das Album „12 Songs in One Day“ aus dem Jahr 2012 schon eine Weile zurück, doch boten sich den Fans zwischendurch mit drei Live-CDs und einem Best-of-Album zahlreiche Gelegenheiten, sich davon zu überzeugen, dass die Band nichts von ihrem Drive und ihrer Power eingebüßt hat.

Die Musik der „Bananafishbones“ begeistert ein Publikum, das sich wie die Band selbst jenseits aller kulturellen Schablonen und Altersgrenzen bewegt. Da trifft erdiger Country-Rock auf melancholischen Post-Grunge, da gesellen sich zum leicht verschrobenen Psychedellic-Sound auch gerne vereinzelte Trip Hop- und Elektro-Einschläge dazu – und dann gilt immer wieder neu und für jeden im Publikum ganz persönlich, was die Band in ihrem Song „Glam“ singt: „You feel good but I feel better!“

Karten sind zu 25.- Euro und 22.- Euro im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach unter Tel: 08025 7000-0 oder ticket@waitzinger-keller.de und über www.muenchen-ticket.de und eventim.de und eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich. Aktuell gilt die 2G-Regel zur Teilnahme an Veranstaltungen. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über vollständigen Impfschutz oder Genesung am Eingang vorzeigen. Während des gesamten Aufenthalts im Waitzinger Keller gilt die FFP2-Maskenpflicht.

-am- Bild: Serverin Schweiger

.

*************************

.

Sternschnuppe
„Abenteuerlieder aus dem Koffer“

.
Von Brezn-Beißern, Regenpiraten und Disco-Knödeln – Staunen, lachen, singen, heißt es beim Familienkonzert „Abenteuerlieder aus dem Koffer“ der beliebten Sternschnuppe-Künstler Margit Sarholz und Werner Meier. Wenn die beiden mit einem Koffer voller lustig-abenteuerlicher Überraschungen am Samstag, den 09. April 2022, um 15:00 Uhr in das Kulturzentrum Waitzinger Keller kommen, ist Vergnügen für die ganze Familie garantiert.
Kein Wunder, denn durch ihre ausgelassene Spielfreude und ihren lässig-verschmitzten Humor nehmen sie die Kinder vom ersten Ton an mit und lassen auch die Erwachsenen wieder zu Kindern werden.

.

.

Aus ihrem riesigen Koffer steigen die fantastischen Figuren ihrer spannenden Geschichtenlieder hervor, in denen Sprachwitz und Phantasie blühen – und manchmal auch die pure Lust am Blödsinn. Ja, bei diesem „Sternschnuppe Konzert“ kann man zusammen mit „Regen-Piraten“ über’s Pfützen-Meer segeln und da springen auch schon mal zwei Knödel aus dem Koffer und tanzen mit dem Publikum in der Disko. Oder alle gehen ganz lässig mit dem Kühlschrank spazieren, treffen die verwegenen Brotbrösl auf ihrer Weltreise und die mutige Kuh auf ihrem Weg ins Kino.

Empfohlenes Mindestalter ab vier Jahren. Spieldauer ca. 90 Minuten inklusive Pause. Karten zu 12.- Euro und 8.- Euro (Kinder bis 12 Jahre) sind im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach unter Tel: 08025 7000-0 oder ticket@waitzinger-keller.de und über www.muenchen-ticket.de und eventim.de und eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich. Es gilt die 2G-Regel zur Teilnahme an Veranstaltungen. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über vollständigen Impfschutz oder Genesung am Eingang vorzeigen. Während des gesamten Aufenthalts im Waitzinger Keller gilt die FFP2-Maskenpflicht; entsprechende Ausnahmen für Kinder gelten nach der jeweilig aktuellen Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

-am- Bild: Mohr Studios

.

*************************

.

Abenteuer
auf den
82 höchsten Gipfeln
der Alpen

.

.
Die Alpinjournalistin Marlies Czerny und ihr Seil- und Lebenspartner Andreas Lattner, berichten in ihrer preisgekrönten Reportage am Donnerstag, den 24. März 2022 um 19:30 Uhr im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach von ihren Abenteuern auf den 82 höchsten Gipfeln der Alpen.

Auf allen Viertausendern der Alpen stehen: Marlies Czerny erfüllte sich diesen Bergsteigertraum. Zusammen mit ihrem Partner und Fotograf Andi Lattner erlebt man die Schönheit der Alpen aus atemberaubenden Perspektiven, bekommt aber auch die Folgen des Klimawandels und die Abgründe des Bergtourismus hautnah zu spüren. Zwischen „Piz Bernina“ und „Barre des Écrins“ wird es höchst spannend: Am 1. Januar kletterten sie auf das Matterhorn, flogen mit dem Gleitschirm vom „Monte-Rosa-Massiv“ und spürten die Kraft des Sonnenaufgangs nach eisigen Nächten im Biwak. Dünn wurde die Luft auf der höchsten Hütte der Alpen – und mucksmäuschenstill wird es, wenn ein Gletscherforscher vom nahen Ende der Eismeere erzählt. Skurril ist das „Jungfraujoch“, wo der Berg zum Disneyland verkommt – und interessant, was sich Hüttenwirte wünschen.

Authentisch und humorvoll führt die Seilschaft aus Oberösterreich zu den Höhen und Tiefen in den Alpen – und auf ihrem persönlichen Lebensweg. Sie balancieren nicht nur auf messerscharfen Graten, sondern auch zwischen „Work und Life“. Momente des Glücks, der Partnerschaft, des Muts und der Veränderung stecken in diesem Vortrag, der mit Live-Musik zum Höhepunkt auf den „Mont Blanc“ führt – und zur Erkenntnis, wie wenig man zum Gipfel des Glücks benötigt.

Es gelten die aktuellen Hygieneauflagen, Zutritt mit 2 G-Regel (geimpft oder genesen; dafür ist am Eingang ein Impf- oder Genesenennachweis sowie ein Ausweisdokument vorzuzeigen) und FFP2-Maskenpflicht. Sollten sich diese ändern, so gelten die tagesaktuellen Bestimmungen. Weitere Informationen zu Corona Schutzmaßnahmen unter www.waitzinger-keller.de. Der Eintrittspreis beträgt 12.- Euro.

-am- Bild: Andi Lattner

.

*************************

.

Faszination
Grönland

.

.
Steinschlag, Todesangst und Dankbarkeit: Unter dem Motto „We will finish what we started“ brach Profi-Abenteurer Stefan Glowacz mit seinen Teamkollegen Philipp Hans, Markus Dorfleitner, Christian Schlesener und dem Fotografen Moritz Attenberger im Juli 2019 an die Ostküste Grönlands auf. Das Ziel war, im abgeschiedenen Scoresbysund eine Erstbegehung an der 1.977 Meter hohen Grundtvigskirken zu realisieren.

Ökologisch verträglich reisten sie per Bahn und Segelschiff nach Grönland. Doch am ersten Klettertag wurden Stefan Glowacz und Philipp Hans völlig ungeschützt von massivem Steinschlag überrascht. Vor Ort musste sich das Team fragen: Ist das Besteigen der Nordwand zu gefährlich? Oder stellt man sich einer neuen Vision: Über die Südwestwand im Alpinstil auf den Gipfel …

In bewährt spannender Weise schildert Glowacz in seinem Vortrag „Faszination Grönland“ am Sonntag, 3. April um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach seine abenteuerlichen Erlebnisse. Der Eintrittspreis beträgt 19,50 Euro. DAV-Mitglieder erhalten 2.- Euro Ermäßigung. Veranstalter ist Wunderfalke Events. Karten sind im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach unter Tel: 08025 7000-0 oder ticket@waitzinger-keller.de und über www.muenchen-ticket.de sowie an der Abendkasse 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn erhältlich.

Die Veranstaltung mit Stefan Glowacz ist ein Ersatztermin für die ursprüngliche Veranstaltung vom 26.05.2020 – gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Es gelten die aktuellen Hygieneauflagen, Zutritt mit 2 G-Regel (geimpft oder genesen) und Maskenpflicht; sollten sich diese ändern, so gelten die tagesaktuellen Bestimmungen. Weitere Informationen zu Corona Schutzmaßnahmen unter www.waitzinger-keller.de

-am- Bild: Thomas Ulrich

.

*************************

.

Musical-
präsentation
„Anatevka“
im Waitzinger Keller Miesbach

.

.
Unter dem amerikanischen Originaltitel „The fiddler on the roof“ erlebte Anatevka einst bei der Uraufführung im „Imperial Theatre in New York“ einen Sensationserfolg. Nun kommt das Musical, nach einigen Pandemiebedingten Verschiebungen unter der Federführung des „Freien Landestheater Bayerns“ am Sonntag, 20. März 2022 um 18:00 Uhr, in das Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach. In beeindruckender Aktualität wird die humorvoll-traurige Geschichte der ostjüdischen Gemeinde in einem russischen „Stetl“ (Siedlung) namens Anatevka erzählt, das großen Wert auf Tradition legt. Der Milchmann Tevje träumt von einem kleinen Vermögen („Wenn ich einmal reich wär“) und klammert sich dabei fest an die Traditionen. Doch seine starre Haltung wird durch seine Töchter hart auf die Probe gestellt. Sie brechen aus den Konventionen aus. Ferner droht die Vertreibung durch den Zaren. Allen Widrigkeiten zum Trotz bewahrt sich Tevje seinen Lebensmut und seinen (Galgen-)Humor.

Musikalisch zeigt sich Anatevka in verschiedenen Facetten: Ob in ausgelassener Tanzmusik oder berührenden oder melodramatischen Momenten bedient Jerry Brock in diesem Musical sowohl den opulenten Broadway-Sound der 60er Jahre, als auch die charakterstarke russisch-jüdische Folklore.

Musikalische Leitung: Rudolf Maier-Kleeblatt, Miesbach
Regie: Julia Dippel, München
Choreografie: Melanie Renz, Wolfratshausen
Kostüme und Bühne: Anne Hebbeker, Miesbach
Dauer: 3 Stunden inkl. 20 Minuten Pause
Altersempfehlung: Geeignet ab 10 Jahren

Diese Vorstellung ist eine verschobene Veranstaltung. Tickets, die ursprünglich für die Vorstellungen 18.03.2020 und 27.12.2020 gekauft wurden, gelten hier. Gäste haben mit ihren Originaleintrittskarten Zutritt. Einige Restkarten zu 42,50 €, 40,50 €, 35,50 €, 30,50 € und 25,50 € sowie weitere Informationen sind im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach unter Tel: 08025 7000-0 oder ticket@waitzinger-keller.de und über www.muenchen-ticket.de sowie an der Abendkasse 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn erhältlich.

Es gelten die aktuellen Hygieneauflagen, Zutritt mit 2 G-Regel (geimpft oder genesen; dafür ist am Eingang ein Impf- oder Genesenennachweis sowie ein Ausweisdokument vorzuzeigen) und FFP2-Maskenpflicht. Weitere Informationen zu Corona Schutzmaßnahmen unter www.waitzinger-keller.de

-am- Bild: Robert James Perkins

.

*************************

.

.

*************************

.

Kulturelles
Leben
kehrt zurück

.

.

Ab März kehrt im Waitzinger Keller wieder kulturelles Leben ein. Es beginnt mit den Proben des „Freien Landestheaters Bayern“ zu „Land des Lächelns“. Wegen der vielen coronabedingten Verschiebungen findet die Premiere allerdings nicht gleich im Anschluss, sondern erst Ende Mai 2022 in Miesbach statt. Zuerst gilt es, die vier Mal verschobene Vorstellung von „Anatevka“ nachzuholen. Dafür hebt sich der Vorhang im Festsaal des Miesbacher Kulturzentrums am 20. März. Allerdings sind hierfür keine Karten mehr im Verkauf, weil die Auslastungsgrenze von 75 Prozent für Kulturveranstaltungen bereits erreicht ist. Bei allen anderen Veranstaltungen sind Saalpläne mit 50 Prozent Belegung vorgesehen, um dem Abstandsbedürfnis der Besucher gerecht zu werden. Programmflyer gibt es vorerst für kürzere Zeiträume. Ab Ende März wird wie -bis zur Pandemie gewohnt- eine bunte Mischung an Veranstaltungen geboten. Aktuelle Hinweise sind unter www.waitzinger-keller.de ersichtlich.

Am 24. März 2022 präsentiert die Journalistin Marlies Czerny gemeinsam mit ihrem Lebens- und Seilpartner Andreas Lattner ihre preisgekrönte Live-Reportage „4000 ERLEBEN – auf die 82 höchsten Gipfel der Alpen“. Von der „Faszination Grönland“ berichtet am 3. April in einer mitreissenden Multivision der Profi-Abenteurer Stefan Glowacz, den „Steinschlag, Todesangst und Dankbarkeit“ begleitet haben. Der Nachholtermin des Kellerbrettls mit dem Ensemble „Kreuzberg“ findet am 26. März statt. Neu sind „Tastenreisen & Saitensprünge“ der Harfenistin Stefanie Polifka, die am 31. März gemeinsam mit Marita Matschke am Klavier -Kammermusik vom Feinsten- verspricht. In Miesbach präsentieren sie Werke von Edvard Grieg, Georg Friedrich Händel, Claude Debussy und Fréderic Chopin.

Endlich gibt es auch wieder Kinderveranstaltungen: Am 1. April präsentiert das „Theater Liberi“ mit „Schneewittchen“ ein Musical mit märchenhaften Kostümen und fantasievoll illuminierten Bühnenelementen. Und am 9. April laden die Sternschnuppe-Künstler Margit Sarholz und Werner Meier zu „Abenteuerlieder aus dem Koffer – von Brenz-Beißern, Regenpiraten und Disco-Knödeln“. Beide Termine sind für Kinder ab 4 Jahren geeignet.

Den lange verwaisten Waitzinger Keller Saal rocken am 2. April live und unplugged die „Bananafishbones“. Dann gilt immer wieder neu und für jeden im Publikum ganz persönlich, was die Band in ihrem Song „Glam“ singt: „You feel good, but I feel better“. Eine ganz andere Weltsicht vertritt der Kabarettist Helmut Schleich, wenn er am 7. April in seinem Programm „Kauf du Sau!“ der vom Kaufrausch narkotisierten Gesellschaft mit seinen zugespitzten Bosheiten zu Leibe rückt. Vom 7. April bis 29. Mai zeigt Thomas Schwob seine Fotoausstellung „The Tewkesbury Cotswold Region“. Als Englischlehrer an der Realschule Miesbach organisiert er seit vielen Jahren mit seiner Kollegin Susanne Weidringer den Schüleraustausch mit der Cotswold School in Bourton-on-the-Water im County Gloucestershire. Bei dieser Gelegenheit sind bezaubernde Schwarzweißfotografien dieser Landschaft entstanden.

Beim Team des Waitzinger Kellers sind ab sofort nicht nur Karten für eigene Veranstaltungen erhältlich, sondern auch für alle Events, die München Ticket anbietet. Geschäftszeiten: Montag bis Freitag 9:00 bis 13:00 Uhr, Donnerstag 14:00 bis 16:00 Uhr. Das Restaurant Culinaria hat Donnerstag bis Samstag jeweils ab 17:00 Uhr geöffnet.

… zum Programmheft

-am- Bild: wk

.

*************************

.

Ausstellung
„In der Bilderbucht“

.

.
Der Miesbacher Künstler w.marin zeigt in seiner Ausstellung „in der bilderbucht“ eine große Bandbreite seines Schaffens. Zum einen Fotografien, die in einer thematischen Trilogie „graffitys“, „unser land“ und „silent places“ gefasst sind. Daneben werden sowohl Fotografien als auch malerische Arbeiten präsentiert, welche im Dialog mit Gedichten von Ingeborg Bachmann stehen. Die Werke sind bis 10. Februar 2022 im Eingangsfoyer und in der Kunstgalerie im Foyer Ost des Miesbacher Kulturzentrums zu sehen.

Hauptsächlich werden in der Ausstellung Fotografien aus den Jahren 2010 – 2021 gezeigt. Viele der Fotos sind bei Stadt- und Landschaftsstreifzügen entstanden. Haben Graffitis Verbindung mit Höhlenmalerei? w.marin glaubt schon: „Was die Sprayer heute mit Leidenschaft und Kunst an Betonwände, Züge, Tunnels oder Häuserfassaden bringen ist wohl Ausdruck ihrer Ängste, Träume, Fantasien? Und vielleicht ist diese Unmittelbarkeit, mit der Gegenstände der Angst, der Bewunderung oder der Träume an die Wände gemalt werden, eine Gemeinsamkeit zwischen einstiger Höhlenmalerei und dem Sprayer von heute.

Seit Anfang 2021 entwickelt der Künstler eine andere Serie von Bildern – ausschließlich realistische, gegenständliche Fotografie. Wahrscheinlich eine Geburt der Not, ein Dokument der Corona-Zeit. Die ersten Bilder entstanden in Museen, die fast menschenleer waren. Man spürt eine Stille, die jedoch nicht nur hörbar ist. „Silent places“ sind diskrete und selbst genügsame Orte. Sie stellen ihre Stille nicht für den Menschen zur Schau. Vielleicht ist das ihre größte Qualität: Es sind Orte, die keinen Menschen brauchen und auch keine Funktion (mehr) für ihn haben. Ein Schwimmbad, das nicht (mehr) zum Schwimmen dient. Welch ein großartiger Anblick! Ganz anders sind die malerischen Arbeiten, die in Zusammenhang mit den poetischen Bildern zu Ingeborg Bachmann entstanden sind.

Die Ausstellung ist montags bis freitags in der Zeit von 9:00 bis 13:00 Uhr zusätzlich donnerstags und samstags von 14:00 – 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Führungen finden jeweils donnerstags um 14:00 Uhr (außer am 20.01.) sowie samstags um 15:00 Uhr statt, für die Teilnahme ist eine Anmeldung per Telefon 0 80 25 – 70 00 0 oder Mail ticket@waitzinger-keller.de nötig. Es gelten die aktuellen Hygieneauflagen: 2G+ Regel und FFP2-Maskenpflicht. Somit ist ein aktueller negativer Coronatest zusätzlich zum Corona-Impfschutz oder Genesenenstatus vorzulegen, alternativ die vollzogene Booster-Impfung (gültig ab dem 15. Tag). Weitere Informationen unter Tel: 0 80 25 – 70 00 0 oder ticket@waitzinger-keller.de.

-am- Bild: wm

.

*************************

.

Ausstellung
zum
Fotowettbewerb
des „schöne zeiten“-Magazins

.

.
Sie wurden aus ganz Deutschland eingesendet und gemeinsam ergeben sie eine herrliche Vielfalt an Blickwinkeln auf die Region. Zu sehen sind Landschaftspanoramen durch die Jahreszeiten hindurch sowie Details, die in ihrer Schönheit oder Kuriosität die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen. Es gibt Impressionen einer glücklichen Kindheit, anrührende Momente der Zweisamkeit, Makroaufnahmen von Pflanzen, herrliche Schnappschüsse – und einige schöne und glückliche Rindviecher und Rösser.

Rund 250 Aufnahmen wurden eingesendet und sind nun bis zum 29. Dezember 2021, in der Zeit von 8:00 bis 22:00 (ab 16:00 Uhr bei künstlicher Beleuchtung) an den Glasfronten des Kulturzentrums Waitzinger Keller in Miesbach – als Aludibond-Platten und durchlaufende Bilder an den Bildschirmen – ausgestellt.

Die Gewinner beim Fotowettbewerb des Magazins schöne zeiten sind: Daniel Schierlinger (1. Preis), Günter Kleber und Erika Temesinko (2. Preis) sowie Amir Ajanovic (3. Preis). Den Publikumspreis gewannen Katharina Ausfelder sowie Regina und Thomas Bleier. Bei der Preisverleihung waren Daniel Schierlinger und Günter Kleber anwesend und erhielten vom „schöne zeiten“-Team als Anerkennung für ihre herausragenden Bilder jeweils ein „Genusskisterl“ mit Produkten aus der Region. Die Ausstellung ist im Laufe des nächsten Jahres u.a. in der Vitalwelt Schliersee (3.1.-27.2.22), im Rathaus Bayrischzell (7.3.-18.4.22), Fischbachau und Bad Feilnbach (25.4. bis zum Ende der Sommerferien) zu sehen.

.

Gewinner des Fotowettbewerbs v.l.: Günter Kleber (2.Preis) und Daniel Schierlinger (1.Preis) vor den Sieger-Fotos

-am- Bilder: mkf

.

*************************

.

Saisonstart
im Kulturzentrum
Waitzinger Keller

.

Das von der 14. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung abgeleitete „Rahmenkonzept für kulturelle Veranstaltungen“ lässt den Veranstaltern das Wahlrecht, „ob unter Wegfall der Maskenpflicht am Platz zwischen festen Sitz- und Stehplätzen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird oder ob bei durchgängiger Maskenpflicht auf die Einhaltung von Mindestabständen verzichtet wird (Vollauslastung)“. Das Waitzinger Keller Team hat sich entschlossen, die ersten Veranstaltungen zum Saisonstart 2021/22 mit größtmöglichen Annehmlichkeiten für die Besucher anzubieten. Das heißt, alle noch im September angebotenen Kulturveranstaltungen finden bei lockerer Bestuhlung statt, so dass am Platz auf das Tragen von Masken verzichtet werden kann.

Den Anfang des Reigens macht am Samstag, 25. September 2021 um 20:00 Uhr die von Steffi Baier inszenierte Komödie „Gretchen 89 ff“, die einen amüsanten und vielschichtigen Einblick hinter die Kulissen des Theatermachens gewährt. Die Schauspieler Leonie Fuchs und Stephan Leitmeier schlüpfen dabei in unendliche viele Rollen, vom „Schmerzensmann“ über „Das Tourneepferd“ bis zum „Requisiteur“.

Leonie Fuchs und Stephan Leitmeier in der Komödie „Gretchen 89 ff“

.

Am Mittwoch, 29. September um 20:00 Uhr liest der Regisseur und Drehbuchautor Robert Krause, der mit seiner Familie in Miesbach lebt, aus seinem Roman „3 ½ Stunden“, der angelehnt an den großen TV-Film packend und emotional deutsch-deutsche Zeitgeschichte erzählt: „13. August 1961, 8:10 Uhr. Pünktlich verlässt der Interzonenzug D-151 die bayrische Hauptstadt in Richtung Ostberlin. Die meisten Passagiere sind auf dem Weg zurück in ihre Heimat, die DDR. Plötzlich macht im Zug das Gerücht die Runde, dass die Grenze dichtgemacht wird – für immer. Alle Reisenden haben dreieinhalb Stunden Zeit, Halt für Halt, die Entscheidung des Lebens zu treffen, fahre ich zurück oder steige ich vor der Grenze aus und beginne neu?“

Regisseur und Drehbuchautor Robert Krause mit seinem Roman „3 ½ Stunden“

.

Am 30. September und 1. Oktober, jeweils um 20:00 Uhr wird mit den „Love Letters“ nochmals eine außergewöhnliche Liebesgeschichte in Brief- und Dialogform erzählt: „Amerika in den 30er Jahren. Andrew Ladd bekommt auf dem Postweg eine, von den Eltern verfasste Einladung, zu einer Geburtstagsfeier von Melissa Gardner. Von da ab bleiben Melissa und Andrew ein Leben lang in Kontakt. Die Lesung wird von Theresia Benda-Pelzer und Michael Pelzer in hinreißender Form dargeboten.

Theresia Benda-Pelzer und Michael Pelzer in der Darbietung „Love Letters“

.

Im Oktober stehen dann große Formate mit Vollbestuhlung im Saal auf dem Programm. Dabei müssen auch am Platz Masken getragen werden. Nach der Ausbildungsmesse „Stuzubi“, die am 9. Oktober von 10:00 bis 15:00 Uhr auf allen Ebenen des Waitzinger Kellers stattfindet, erwarten wir am 15. Oktober Bruno Jonas mit „Meine Rede“, ein lange ersehnter Kabarettabend, der mehrmals verschoben werden musste.

.

Claudia Koreck

.

Das von Vinzenz Semmler organisierte Kellerkulturfestival mit mehreren Bands und Solisten schließt sich am 16. Oktober ab 18:00 Uhr an. Claus-Peter Reisch hält am 19. Oktober um 19:30 Uhr seinen Vortrag „Flüchtlingsrettung im Mittelmeer“. Am 20. Oktober gibt Claudia Koreck ihr lange erwartetes Duo-Konzert. Mit ihrem Programm „Des werd scho wieder“ am 24. Oktober um 18:00 Uhr werden die legendären „Wellküren“ in Miesbach begrüßt.

Die „Wellküren“ präsentieren ihr Programm „Des werd scho wieder“

.

.

Derzeit gilt bei allen Veranstaltungen im Waitzinger Keller Kulturzentrum die „3-G-Regel“. Vor Ort sind keine Tests möglich.

-am- Bilder: wk, sabine schreiber

.

*************************

.

.

.

*************************

.

Zum Tag
des offenen Denkmals:
Tour zu den

geschichtsträchtigen Häusern
der Stadt Miesbach


Region Miesbach – Seit 1993 findet unter Koordination der Deutschen Stiftung Denkmalschutz immer am zweiten Sonntag im September der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Nachdem die Stadt Miesbach sich im Jahr 2019 schon mit einer Besichtigungstour durch die Portiunkulakirche beteiligt hatte und im letzten Jahr aufgrund von Coronamaßnahmen die Besichtigung des Rathauses nur digital stattfinden konnte, wird es heuer wieder eine Tour werden – allerdings ohne Termin und ohne Führung.
Stattdessen sollen Interessierte am Sonntag, den 12. September, auf eigene Faust die denkmalgeschützten Häuser der Stadt erkunden und sich über die Schilder, welche an jedem dieser Häuser angebracht sind, über den geschichtlichen Hintergrund informieren können.

.

.

Dabei gibt es viel Wissenswertes zu erfahren. Welche Häuser beispielsweise vom großen Stadtbrand im Jahr 1783 verschont geblieben sind, was die Spitzweg-Apotheke mit dem Skiclub Miesbach zu tun hat und in welchen dieser Häuser hoch angesehene Personen, wie der Literaturnobelpreisträger Paul Heyse oder sogar König Maximilian von Bayern (Max II.) einst verweilten.
Weitere Infos: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/aktionstag/veranstaltung/geschichtstraechtige-haeuser-in-miesbach

.

-am- Bilder: Stadt Miesbach

.

*************************

.

Ferienprogramm
Schlierachtal
2021

Für die Ferien dahoam: Jetzt online anmelden!

.

.
Region Miesbach – Nachdem die Sommerferien nun auch in Bayern begonnen haben, bietet das Ferienprogramm Schlierachtal auch in diesem Jahr wieder viele Aktivitäten gegen Langeweile an – sowohl für Kinder aus der Umgebung, als auch für Kinder, die hier mit ihren Eltern Urlaub machen. Aufgrund der nach wie vor geltenden Hygieneauflagen sind leider einige Kurse nicht durchführbar, dennoch veröffentlichen die drei Gemeinden ein kleines Programm im Internet. Die Gemeinden treten dabei als Vermittler auf und präsentieren die eingeholten Angebote auf der Plattform www.ats.feripro.de

Um das Ferienprogramm Schlierachtal in diesen schwierigen Zeiten zu fördern, wird heuer auf die Verwaltungsgebühr der Teilnehmenden verzichtet. Damit keine Langeweile aufkommt gibt es für Kinder und Jugendliche von 4 bis 16 Jahren die Möglichkeit Ungewöhnliches auszuprobieren oder neue Hobbies zu entdecken. Sicherlich ist also für alle Zuhausegebliebenen das Passende dabei.


Für einige Kurse gibt es noch verfügbare Plätze:
Montag, 16. August – Elfenzauber in der Natur und im Schäferwagen
Dienstag, 17. August – Yoga-Klang-Schnupperkurs (5-10 Jahre)
Freitag, 20. August – Mini-Sanis (7-12 Jahre)
Mittwoch, 25. August – Indianer-Geheimnisse entdecken (5-10 Jahre)
Sonntag, 15. August, Samstag, 21. August und Sonntag, 5. September – Alpenrundflug des Fliegervereins Warngau (3-99 Jahre)

Die Kurse sind entweder über Direktanmeldung bei(m) Kursleiter*in per Telefon oder per E-Mail möglich. Für andere Kurse kann sich online oder persönlich im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach, in der Gäste-Information Schliersee sowie im Rathaus Hausham angemeldet werden.

Weitere Informationen zu den Kursen:
Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach: Tel.: 0 80 25 – 70 00 0 oder per Mail an ticket@waitzinger-keller.de
Gäste-Information Schliersee: Tel.: 0 80 26 – 60 65 0
Gemeinde Hausham: Tel.: 0 80 26 – 39 09 0

-am- Bild: wk

.

*************************

.

Love Letters:
Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte

.

.

Region Miesbach – Das Waitzinger Keller Kulturzentrum Miesbach präsentiert am Freitag, 9. Juli und am Samstag, 10. Juli 2021, jeweils um 20:00 Uhr, das Theaterstück „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney. Unter der Regie von Steffi Baier faszinieren dann Theresia Benda-Pelzer als „Melissa Gardner“ und Michael Pelzer als „Andy Ladd“.

… Amerika in den 30er Jahren: Andrew Ladd bekommt auf dem Postweg eine von den Eltern verfasste Einladung zu einer Geburtstagsfeier von Melissa Gardner. Das ist der Beginn einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte, die in Brief-, zuweilen auch in Dialogform, erzählt wird. Der Bogen spannt sich von der zweiten Schulklasse, durch die Studien- und Lehrjahre bis ins Erwachsenenalter. Melissa Gardner ist eine Verwöhnte Tochter aus reichem Hause, mit Alkoholvorbelastung mütterlicherseits, Malerin, Künstlerin, Freigeist und Gefühlsmensch.  Andrew Ladd hingegen ist ein Schreibfetischist aus einfachem Hause, mit Geschwistern, einem strengen Wertekanon der Pflichten und Rechte innerhalb der Familie und des Staates, der ihn zum Jurastudium und später in die Politik führt. Trotz der unterschiedlichen Werdegänge, mit all ihren Herausforderungen und Tücken, bleibt die Verbindung die große Liebe über den Tod hinaus.

Regisseurin Steffi Baier hat eine große innere Reise zweier Menschen und zweier Liebender unternommen, denen das Publikum durch ein ganzes Leben hindurch, auf den Spuren ihrer Liebe rund um den Globus folgen kann. „Kaum zu glauben, was auf dem Postweg alles möglich ist und wie vieles wir lernen durften übers Sprechen, Schreiben, Zuhören und Lieben“, betonte Baier. Karten zu 14.- und 16.- Euro, sind unter Tel. 0 80 25 – 70 00 0, von Montag bis Freitag, jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr oder per Mail: ticket@waitzinger-keller.de sowie über München Ticket bestellbar. Es gelten die üblichen Corona-Regeln, mit Abstand von 1,5 Meter und Maskenpflicht, auch während der Vorstellung. Der Saal verfügt über eine leistungsfähige Lüftung.

-am- Bild: mkf

.

*************************

.

Neue Broschüre
führt durch das
Stadtarchiv Miesbach

.

Stadtarchivarin Barbara Wank mit der neuen Broschüre

.

Region Miesbach – Stadtarchivarin Barbara Wank hütet kostbare Schätze. Normalerweise bekommen sie nur Personen zu sehen, die ein berechtigtes Interesse vorweisen. Das können u.a. amtliche, wissenschaftliche, heimatkundliche, familiengeschichtliche, rechtliche, unterrichtliche oder publizistische Zwecke oder berechtigte persönliche Belange sein. Deshalb hat sich das Miesbacher Kulturamt entschlossen, ausgewählte Kostbarkeiten durch eine Broschüre der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im 68seitigen Führer wird das älteste Dokument des Stadtarchivs, das Stiftbuch der Herren von Waldeck, angelegt im Jahr 1510, genauso vorgestellt wie das Telegramm zur Stadterhebung Miesbach vom 10. Mai 1918 oder ein Brief von Korporal Wallach (1790-1867) an seine Eltern aus den Befreiungskriegen (1813-1815).

Die neue Broschüre gibt auch Einblicke in den Grafikbestand der Stadt Miesbach, stellt beispielsweise technische Zeichnungen, Werbeplakate, Flurkarten, das Zeitungsarchiv, Familienstandsbögen und Beschlussbücher des Gemeindekollegiums (1869-1919), des Marktgemeinderates (1902-1918) und Stadtratsprotokolle seit 1919 vor. Interessant ist auch die Entstehungsgeschichte des Stadtarchivs, die Archivierungsformen und welche Herausforderungen das Archiv im Zeitalter der Digitalisierung zu bestehen hat.

Die Broschüre ist für 7,80 Euro im Kulturamt im Waitzinger Keller erhältlich. Sollte das Büro coronabedingt geschlossen sein, kann unter der Telefonnummer 0 80 25 – 70 00 0 oder per Mail ticket@waitzinger-keller.de ein Abholtermin vereinbart werden.

-am- Bild: Isabella Krobisch

.

*************************

.

Eichenpflanzung
zu Ehren
von Joseph Beuys

.

Präsentierten die Miesbacher
„Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Boys“ (v.l.):
Stefan Koch und Manfred Hechenberger
vom Waitzinger Keller Kulturzentrum in Miesbach

.

Region Miesbach – Einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts -Joseph Beuys- würde im Mai 2021 seinen 100. Geburtstag feiern. Für ihn findet die bundesweite Aktion „Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Beuys“ statt, bei der in verschiedenen Regionen insgesamt 64 Basaltsteine – ein Stein für jedes Lebensjahr des Künstlers – neben frisch gepflanzten Eichen platziert werden. Diese Aktion erinnert an eines der bekanntesten Gesamtkunstwerke von Beuys: Zur documenta 7 im Jahr 1982 pflanzte er in Kassel den ersten von 7000 Bäumen und setzte eine Basaltstele daneben. 1987, zur documenta 8, wurde schließlich der letzte von 7000 Bäumen mit jeweils einer Basaltstele genau neben die erste Eiche vor dem Kasseler Fridericianum gepflanzt.

Das Museum „DASMAXIMUM KunstGegenwart“ in Traunreut, dessen Stifter 1982 mit seiner Dia Art Foundation bereits die 7000 Basaltsteine für Kassel finanziert hatte, initiierte 2015 die Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Beuys und pflanzt seitdem vor allem im Raum Oberbayern. Für das Jahr 2021 schließt sich anlässlich des 100. Geburtstag von Beuys das „STADT-KULTUR Netzwerk Bayerischer Städte“ e.V. mit gemeinsamen bayernweiten Pflanzungen an.

.

.

Die Pflanzaktion – an der Südostseite des Kulturzentrums Waitzinger Keller – in Miesbach ist eine Kooperation mit dem Netzwerk „STADTKULTUR“, dem das Kulturamt der Stadt Miesbach seit mehr als 25 Jahren angehört und dem Museum „DASMAXIMUM KunstGegenwart“ in Traunreut. Der Basaltstein steht für Dauer und Widerstandskraft, die Eiche mit ihren frischen grünen Blättern für neues und erwachendes Leben. Sie gilt als Heilpflanze und hat damit eine herausragende Bedeutung in Religionen, Mythen und Sagen – über alle Kulturkreisgrenzen hinweg.

.

www.dasmaximum.com

.

In Miesbach sieht man die erfolgte Setzung des Basaltsteins und die Pflanzung der Eiche als doppeltes Hoffnungszeichen: Als zukunftsweisendes Gemeinschaftsprojekt im Sinne einer sozialen Plastik und als Trostpflaster für den Verlust der vielen Bäume und Gehölze rund um den Waitzinger Keller, die wegen des Befalls mit dem Asiatischen Laubholzbockkäfer entfernt werden mussten. Den Pflanzort haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes vorbereitet, die Pflanzung der Eiche und die Setzung des Basaltsteines hat die Firma Kraft aus Schmidham vorgenommen. Als Baumpatin fungiert Kulturamtsleiterin der Kreisstadt Miesbach, Isabella Krobisch.

-am- Bilder: am

.

*************************

.

Venedig – Gesichter einer Stadt
„Venedig antipasto“
Ausstellung

.

.
Region Miesbach – Manfred Lehner, Jahrgang 1953, hat sich schon als junger Student bei einer Studienreise in die Lagunenstadt Venedig verliebt und ihr immer, ob mit dem Aquarellkasten oder der Fotokamera, die Treue gehalten. Bis heute hat für ihn die Serenissima, dieser uralte Ort, mit ihren 450 Brücken und 150 Kanälen ihre Magie und Anziehungskraft nicht verloren. Reflexionen in den Kanälen der Traumstadt waren neben dem Leben der Menschen ein wesentlicher Teil seiner fotografischen Beobachtungen. In keinem anderen Ort der Welt wird die Architektur wohl in solcher Farbenpracht und Abstraktion in Wasserspiegelungen dargestellt.

Manfred Lehners große Ausstellung „Venedig – Gesichter einer Stadt“ war für Juni 2020 in der Kunstgalerie des Waitzinger Kellers geplant und musste coronabedingt auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Jetzt wird, in der Zeit vom 20. Februar bis 5. April 2021, ein Teil der Ausstellung – als Vorgeschmack (Antipasto) – an den Glasfronten des Waitzinger Kellers präsentiert – und das nicht nur tagsüber, sondern auch von 17:30 bis 22:00 Uhr mit Beleuchtung.

.

Manfred Lehners Ausstellung „Venedig antipasto“
wird vom 20. Februar bis 5. April 2021 an den Glasfronten des Waitzinger Kellers in der Kreisstadt Miesbach präsentiert

-am- Bilder: Manfred Lehner

.

*************************

.

Kunstaktion
„Ich schenke Dir mein Lächeln“
Ein Lächeln für die Stadt

.
Barbara Gerbl hat es mal wieder geschafft, Kinder und Jugendliche zu einer gemeinsamen Kunstaktion zu bewegen. Die umtriebige Kulturpädagogin aus Miesbach, die schon 2018 die komplette Bemalung der Klostermauer initiiert hatte und im Jahr darauf die erste Miesbacher Pionierwerkstatt auf die Beine stellte, sorgt in diesem Jahr mit der phantastischen Kunstaktion „Ich schenke Dir mein Lächeln“ dafür, dass an allen Miesbacher Schulen nun lächelnde Gesichter zu sehen sind.

In Coronazeiten verdeckt die Maske einen Großteil des Gesichts, es fehlt uns die Mimik unseres Gegenübers und oft bleibt man mit dem Mund-Nasen-Schutz auch eher unerkannt. Wir müssen Abstand halten und Distanz wahren. Und das fällt vor allem Kindern und Jugendlichen nicht leicht. Deshalb haben sich 900 Kinder im schulischen Kunstunterricht oder im Kindergarten selbst porträtiert. Barbara Gerbl hat dann mit tatkräftiger Unterstützung von Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrerinnen und Lehrern an Miesbacher Kindergärten und Schulen „ein Lächeln“ gesammelt, die Kunstwerke abfotografiert und in Zusammenarbeit mit Max Kalup vom Kulturamt der Stadt Miesbach auf Banner drucken lassen, welche jetzt an den beteiligten Kindergärten und Schulen aufgehängt worden sind. „Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht, der auch gezeigt werden soll“, betonte Barbara Gerbl.

.

Barbara Gerbl und Max Kalup präsentierten die gemeinsame Kunstaktion „Ich schenke Dir mein Lächeln“

-am- Bild: mkf

.

*************************

.

www.waitzinger-keller.de

.

… wie alles begann:

Am 3. Mai 1817 ging das kurfürstliche Bräuhaus Miesbach in den Privatbesitz des Augustin Waitzinger über. Dessen Schwiegertochter Susanna Waitzinger – ihr Mann Max Waitzinger war 1855 verstorben – erbaute 1878 „auf der Höhe des prächtigen Waitzinger Gartens einen großartigen Keller, wie er schöner wohl nirgends zu treffen ist“ (Heimbucher, 1883).

Dass Susanna Waitzinger (1811-1880) mit 68 Jahren noch ein solches Projekt anpackte, ist  bezeichnend für den damals in Miesbach herrschenden Zeitgeist; Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten und Glaube an die Zukunft lassen ein so großes Werk mit Selbstverständlichkeit entstehen.

Gut 25 Jahre später liessen die Expansion der Brauerei – wie auch die Nachfrage nach einem großen Veranstaltungsraum mit Bühne – in Carl Fohr und Direktor Zacharias Wolff den Entschluss reifen, die Waitzinger Keller-Halle zum Waitzinger Keller-Saal umzubauen.

Am 5. August 1906 fand die festliche Eröffnung statt: Der Saal war vorläufig ganz in Weiß, das südliche Ende bildete die Bühne, in die nördliche Wand wurde ein riesiges gemaltes Fenster eingelassen, ein Werk des Glasermeisters Andrä Egger. Der Saal, der wirklich eine Errungenschaft für Miesbach ist, fasst in der splendiden Verteilung der Tische bequem 600 Personen…

Der Saal erlebte eine große Blütezeit. Ob Märchenoper, Ballett, Volkstheater, Schulspeisung, Parteiveranstaltungen, Ballettaufführungen, sogar Vergleichskämpfe der Boxstaffel des hiesigen Turnvereines, Konzerte der Stadtkapelle, legendäre Faschingsbälle, Frühjahrssingen oder „Wallenburger Verlobung“ – Generationen von Miesbachern sind stolz auf ihren Waitzinger Keller.
Erst in den 1970er  Jahren trat eine Wende ein. Weil die Waitzingerbräu AG als Eigentümerin zu Renovierungen nicht bereit war, musste der Saal wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Eine Ära ging zu Ende! Nach langjährigen Verhandlungen mit den Nachfolgern, der Firma Paulaner-Salvator-Thomasbräu AG, gelang es der Stadt Miesbach im Jahre 1987, das gesamte Waitzingergelände zu erwerben. Zwischen 1993 und 1997 wurde der Waitzinger Keller zum Kulturzentrum umgebaut. Die feierliche Wiedereröffnung fand im September 1997 statt.

.

2019

.

… Kultur hautnah erleben:

Moderne Licht- und Präsentationstechnik, verschiedenste Bestuhlungsvarianten mit nummerierten Sitzplätzen, unkomplizierter Kartenvorverkauf und namhafte Künstler aller Coleur tragen heutzutage dazu bei, dass sich im Waitzinger Keller Kultur hautnah erleben lässt. Im ganzjährigen Spielbetrieb werden unter anderem Opern, Operetten, Musicals, Kleinkunst, Konzerte, Kinder- und Brauchtumsveranstaltungen sowie Ausstellungen präsentiert.

.

2019

.

.

.

.

*************************

ANZEIGE

*************************

.

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

Um technisch einwandfrei funktionieren zu können, verwendet diese Website Cookies. Cookie-Richtlinie

.