Waitzinger Keller Kulturzentrum Miesbach

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Saisonstart
2021/22
im Kulturzentrum
Waitzinger Keller

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www.waitzinger-keller.de

ticket@waitzinger-keller.de

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Das von der 14. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung abgeleitete „Rahmenkonzept für kulturelle Veranstaltungen“ lässt den Veranstaltern das Wahlrecht, „ob unter Wegfall der Maskenpflicht am Platz zwischen festen Sitz- und Stehplätzen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird oder ob bei durchgängiger Maskenpflicht auf die Einhaltung von Mindestabständen verzichtet wird (Vollauslastung)“. Das Waitzinger Keller Team hat sich entschlossen, die ersten Veranstaltungen zum Saisonstart 2021/22 mit größtmöglichen Annehmlichkeiten für die Besucher anzubieten. Das heißt, alle noch im September angebotenen Kulturveranstaltungen finden bei lockerer Bestuhlung statt, so dass am Platz auf das Tragen von Masken verzichtet werden kann.

Den Anfang des Reigens macht am Samstag, 25. September 2021 um 20:00 Uhr die von Steffi Baier inszenierte Komödie „Gretchen 89 ff“, die einen amüsanten und vielschichtigen Einblick hinter die Kulissen des Theatermachens gewährt. Die Schauspieler Leonie Fuchs und Stephan Leitmeier schlüpfen dabei in unendliche viele Rollen, vom „Schmerzensmann“ über „Das Tourneepferd“ bis zum „Requisiteur“.

Leonie Fuchs und Stephan Leitmeier in der Komödie „Gretchen 89 ff“

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Am Mittwoch, 29. September um 20:00 Uhr liest der Regisseur und Drehbuchautor Robert Krause, der mit seiner Familie in Miesbach lebt, aus seinem Roman „3 ½ Stunden“, der angelehnt an den großen TV-Film packend und emotional deutsch-deutsche Zeitgeschichte erzählt: „13. August 1961, 8:10 Uhr. Pünktlich verlässt der Interzonenzug D-151 die bayrische Hauptstadt in Richtung Ostberlin. Die meisten Passagiere sind auf dem Weg zurück in ihre Heimat, die DDR. Plötzlich macht im Zug das Gerücht die Runde, dass die Grenze dichtgemacht wird – für immer. Alle Reisenden haben dreieinhalb Stunden Zeit, Halt für Halt, die Entscheidung des Lebens zu treffen, fahre ich zurück oder steige ich vor der Grenze aus und beginne neu?“

Regisseur und Drehbuchautor Robert Krause mit seinem Roman „3 ½ Stunden“

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Am 30. September und 1. Oktober, jeweils um 20:00 Uhr wird mit den „Love Letters“ nochmals eine außergewöhnliche Liebesgeschichte in Brief- und Dialogform erzählt: „Amerika in den 30er Jahren. Andrew Ladd bekommt auf dem Postweg eine, von den Eltern verfasste Einladung, zu einer Geburtstagsfeier von Melissa Gardner. Von da ab bleiben Melissa und Andrew ein Leben lang in Kontakt. Die Lesung wird von Theresia Benda-Pelzer und Michael Pelzer in hinreißender Form dargeboten.

Theresia Benda-Pelzer und Michael Pelzer in der Darbietung „Love Letters“

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Im Oktober stehen dann große Formate mit Vollbestuhlung im Saal auf dem Programm. Dabei müssen auch am Platz Masken getragen werden. Nach der Ausbildungsmesse „Stuzubi“, die am 9. Oktober von 10:00 bis 15:00 Uhr auf allen Ebenen des Waitzinger Kellers stattfindet, erwarten wir am 15. Oktober Bruno Jonas mit „Meine Rede“, ein lange ersehnter Kabarettabend, der mehrmals verschoben werden musste.

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Claudia Koreck

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Das von Vinzenz Semmler organisierte Kellerkulturfestival mit mehreren Bands und Solisten schließt sich am 16. Oktober ab 18:00 Uhr an. Claus-Peter Reisch hält am 19. Oktober um 19:30 Uhr seinen Vortrag „Flüchtlingsrettung im Mittelmeer“. Am 20. Oktober gibt Claudia Koreck ihr lange erwartetes Duo-Konzert. Mit ihrem Programm „Des werd scho wieder“ am 24. Oktober um 18:00 Uhr werden die legendären „Wellküren“ in Miesbach begrüßt.

Die „Wellküren“ präsentieren ihr Programm „Des werd scho wieder“

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Derzeit gilt bei allen Veranstaltungen im Waitzinger Keller Kulturzentrum die „3-G-Regel“. Vor Ort sind keine Tests möglich.

-am- Bilder: wk, sabine schreiber

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Zum Tag
des offenen Denkmals:
Tour zu den

geschichtsträchtigen Häusern
der Stadt Miesbach


Region Miesbach – Seit 1993 findet unter Koordination der Deutschen Stiftung Denkmalschutz immer am zweiten Sonntag im September der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Nachdem die Stadt Miesbach sich im Jahr 2019 schon mit einer Besichtigungstour durch die Portiunkulakirche beteiligt hatte und im letzten Jahr aufgrund von Coronamaßnahmen die Besichtigung des Rathauses nur digital stattfinden konnte, wird es heuer wieder eine Tour werden – allerdings ohne Termin und ohne Führung.
Stattdessen sollen Interessierte am Sonntag, den 12. September, auf eigene Faust die denkmalgeschützten Häuser der Stadt erkunden und sich über die Schilder, welche an jedem dieser Häuser angebracht sind, über den geschichtlichen Hintergrund informieren können.

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Dabei gibt es viel Wissenswertes zu erfahren. Welche Häuser beispielsweise vom großen Stadtbrand im Jahr 1783 verschont geblieben sind, was die Spitzweg-Apotheke mit dem Skiclub Miesbach zu tun hat und in welchen dieser Häuser hoch angesehene Personen, wie der Literaturnobelpreisträger Paul Heyse oder sogar König Maximilian von Bayern (Max II.) einst verweilten.
Weitere Infos: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/aktionstag/veranstaltung/geschichtstraechtige-haeuser-in-miesbach

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-am- Bilder: Stadt Miesbach

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Ferienprogramm
Schlierachtal
2021

Für die Ferien dahoam: Jetzt online anmelden!

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Region Miesbach – Nachdem die Sommerferien nun auch in Bayern begonnen haben, bietet das Ferienprogramm Schlierachtal auch in diesem Jahr wieder viele Aktivitäten gegen Langeweile an – sowohl für Kinder aus der Umgebung, als auch für Kinder, die hier mit ihren Eltern Urlaub machen. Aufgrund der nach wie vor geltenden Hygieneauflagen sind leider einige Kurse nicht durchführbar, dennoch veröffentlichen die drei Gemeinden ein kleines Programm im Internet. Die Gemeinden treten dabei als Vermittler auf und präsentieren die eingeholten Angebote auf der Plattform www.ats.feripro.de

Um das Ferienprogramm Schlierachtal in diesen schwierigen Zeiten zu fördern, wird heuer auf die Verwaltungsgebühr der Teilnehmenden verzichtet. Damit keine Langeweile aufkommt gibt es für Kinder und Jugendliche von 4 bis 16 Jahren die Möglichkeit Ungewöhnliches auszuprobieren oder neue Hobbies zu entdecken. Sicherlich ist also für alle Zuhausegebliebenen das Passende dabei.


Für einige Kurse gibt es noch verfügbare Plätze:
Montag, 16. August – Elfenzauber in der Natur und im Schäferwagen
Dienstag, 17. August – Yoga-Klang-Schnupperkurs (5-10 Jahre)
Freitag, 20. August – Mini-Sanis (7-12 Jahre)
Mittwoch, 25. August – Indianer-Geheimnisse entdecken (5-10 Jahre)
Sonntag, 15. August, Samstag, 21. August und Sonntag, 5. September – Alpenrundflug des Fliegervereins Warngau (3-99 Jahre)

Die Kurse sind entweder über Direktanmeldung bei(m) Kursleiter*in per Telefon oder per E-Mail möglich. Für andere Kurse kann sich online oder persönlich im Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach, in der Gäste-Information Schliersee sowie im Rathaus Hausham angemeldet werden.

Weitere Informationen zu den Kursen:
Kulturzentrum Waitzinger Keller Miesbach: Tel.: 0 80 25 – 70 00 0 oder per Mail an ticket@waitzinger-keller.de
Gäste-Information Schliersee: Tel.: 0 80 26 – 60 65 0
Gemeinde Hausham: Tel.: 0 80 26 – 39 09 0

-am- Bild: wk

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Love Letters:
Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte

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Region Miesbach – Das Waitzinger Keller Kulturzentrum Miesbach präsentiert am Freitag, 9. Juli und am Samstag, 10. Juli 2021, jeweils um 20:00 Uhr, das Theaterstück „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney. Unter der Regie von Steffi Baier faszinieren dann Theresia Benda-Pelzer als „Melissa Gardner“ und Michael Pelzer als „Andy Ladd“.

… Amerika in den 30er Jahren: Andrew Ladd bekommt auf dem Postweg eine von den Eltern verfasste Einladung zu einer Geburtstagsfeier von Melissa Gardner. Das ist der Beginn einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte, die in Brief-, zuweilen auch in Dialogform, erzählt wird. Der Bogen spannt sich von der zweiten Schulklasse, durch die Studien- und Lehrjahre bis ins Erwachsenenalter. Melissa Gardner ist eine Verwöhnte Tochter aus reichem Hause, mit Alkoholvorbelastung mütterlicherseits, Malerin, Künstlerin, Freigeist und Gefühlsmensch.  Andrew Ladd hingegen ist ein Schreibfetischist aus einfachem Hause, mit Geschwistern, einem strengen Wertekanon der Pflichten und Rechte innerhalb der Familie und des Staates, der ihn zum Jurastudium und später in die Politik führt. Trotz der unterschiedlichen Werdegänge, mit all ihren Herausforderungen und Tücken, bleibt die Verbindung die große Liebe über den Tod hinaus.

Regisseurin Steffi Baier hat eine große innere Reise zweier Menschen und zweier Liebender unternommen, denen das Publikum durch ein ganzes Leben hindurch, auf den Spuren ihrer Liebe rund um den Globus folgen kann. „Kaum zu glauben, was auf dem Postweg alles möglich ist und wie vieles wir lernen durften übers Sprechen, Schreiben, Zuhören und Lieben“, betonte Baier. Karten zu 14.- und 16.- Euro, sind unter Tel. 0 80 25 – 70 00 0, von Montag bis Freitag, jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr oder per Mail: ticket@waitzinger-keller.de sowie über München Ticket bestellbar. Es gelten die üblichen Corona-Regeln, mit Abstand von 1,5 Meter und Maskenpflicht, auch während der Vorstellung. Der Saal verfügt über eine leistungsfähige Lüftung.

-am- Bild: mkf

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Neue Broschüre
führt durch das
Stadtarchiv Miesbach

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Stadtarchivarin Barbara Wank mit der neuen Broschüre

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Region Miesbach – Stadtarchivarin Barbara Wank hütet kostbare Schätze. Normalerweise bekommen sie nur Personen zu sehen, die ein berechtigtes Interesse vorweisen. Das können u.a. amtliche, wissenschaftliche, heimatkundliche, familiengeschichtliche, rechtliche, unterrichtliche oder publizistische Zwecke oder berechtigte persönliche Belange sein. Deshalb hat sich das Miesbacher Kulturamt entschlossen, ausgewählte Kostbarkeiten durch eine Broschüre der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im 68seitigen Führer wird das älteste Dokument des Stadtarchivs, das Stiftbuch der Herren von Waldeck, angelegt im Jahr 1510, genauso vorgestellt wie das Telegramm zur Stadterhebung Miesbach vom 10. Mai 1918 oder ein Brief von Korporal Wallach (1790-1867) an seine Eltern aus den Befreiungskriegen (1813-1815).

Die neue Broschüre gibt auch Einblicke in den Grafikbestand der Stadt Miesbach, stellt beispielsweise technische Zeichnungen, Werbeplakate, Flurkarten, das Zeitungsarchiv, Familienstandsbögen und Beschlussbücher des Gemeindekollegiums (1869-1919), des Marktgemeinderates (1902-1918) und Stadtratsprotokolle seit 1919 vor. Interessant ist auch die Entstehungsgeschichte des Stadtarchivs, die Archivierungsformen und welche Herausforderungen das Archiv im Zeitalter der Digitalisierung zu bestehen hat.

Die Broschüre ist für 7,80 Euro im Kulturamt im Waitzinger Keller erhältlich. Sollte das Büro coronabedingt geschlossen sein, kann unter der Telefonnummer 0 80 25 – 70 00 0 oder per Mail ticket@waitzinger-keller.de ein Abholtermin vereinbart werden.

-am- Bild: Isabella Krobisch

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Eichenpflanzung
zu Ehren
von Joseph Beuys

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Präsentierten die Miesbacher
„Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Boys“ (v.l.):
Stefan Koch und Manfred Hechenberger
vom Waitzinger Keller Kulturzentrum in Miesbach

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Region Miesbach – Einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts -Joseph Beuys- würde im Mai 2021 seinen 100. Geburtstag feiern. Für ihn findet die bundesweite Aktion „Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Beuys“ statt, bei der in verschiedenen Regionen insgesamt 64 Basaltsteine – ein Stein für jedes Lebensjahr des Künstlers – neben frisch gepflanzten Eichen platziert werden. Diese Aktion erinnert an eines der bekanntesten Gesamtkunstwerke von Beuys: Zur documenta 7 im Jahr 1982 pflanzte er in Kassel den ersten von 7000 Bäumen und setzte eine Basaltstele daneben. 1987, zur documenta 8, wurde schließlich der letzte von 7000 Bäumen mit jeweils einer Basaltstele genau neben die erste Eiche vor dem Kasseler Fridericianum gepflanzt.

Das Museum „DASMAXIMUM KunstGegenwart“ in Traunreut, dessen Stifter 1982 mit seiner Dia Art Foundation bereits die 7000 Basaltsteine für Kassel finanziert hatte, initiierte 2015 die Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Beuys und pflanzt seitdem vor allem im Raum Oberbayern. Für das Jahr 2021 schließt sich anlässlich des 100. Geburtstag von Beuys das „STADT-KULTUR Netzwerk Bayerischer Städte“ e.V. mit gemeinsamen bayernweiten Pflanzungen an.

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Die Pflanzaktion – an der Südostseite des Kulturzentrums Waitzinger Keller – in Miesbach ist eine Kooperation mit dem Netzwerk „STADTKULTUR“, dem das Kulturamt der Stadt Miesbach seit mehr als 25 Jahren angehört und dem Museum „DASMAXIMUM KunstGegenwart“ in Traunreut. Der Basaltstein steht für Dauer und Widerstandskraft, die Eiche mit ihren frischen grünen Blättern für neues und erwachendes Leben. Sie gilt als Heilpflanze und hat damit eine herausragende Bedeutung in Religionen, Mythen und Sagen – über alle Kulturkreisgrenzen hinweg.

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www.dasmaximum.com

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In Miesbach sieht man die erfolgte Setzung des Basaltsteins und die Pflanzung der Eiche als doppeltes Hoffnungszeichen: Als zukunftsweisendes Gemeinschaftsprojekt im Sinne einer sozialen Plastik und als Trostpflaster für den Verlust der vielen Bäume und Gehölze rund um den Waitzinger Keller, die wegen des Befalls mit dem Asiatischen Laubholzbockkäfer entfernt werden mussten. Den Pflanzort haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes vorbereitet, die Pflanzung der Eiche und die Setzung des Basaltsteines hat die Firma Kraft aus Schmidham vorgenommen. Als Baumpatin fungiert Kulturamtsleiterin der Kreisstadt Miesbach, Isabella Krobisch.

-am- Bilder: am

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Venedig – Gesichter einer Stadt
„Venedig antipasto“
Ausstellung

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Region Miesbach – Manfred Lehner, Jahrgang 1953, hat sich schon als junger Student bei einer Studienreise in die Lagunenstadt Venedig verliebt und ihr immer, ob mit dem Aquarellkasten oder der Fotokamera, die Treue gehalten. Bis heute hat für ihn die Serenissima, dieser uralte Ort, mit ihren 450 Brücken und 150 Kanälen ihre Magie und Anziehungskraft nicht verloren. Reflexionen in den Kanälen der Traumstadt waren neben dem Leben der Menschen ein wesentlicher Teil seiner fotografischen Beobachtungen. In keinem anderen Ort der Welt wird die Architektur wohl in solcher Farbenpracht und Abstraktion in Wasserspiegelungen dargestellt.

Manfred Lehners große Ausstellung „Venedig – Gesichter einer Stadt“ war für Juni 2020 in der Kunstgalerie des Waitzinger Kellers geplant und musste coronabedingt auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Jetzt wird, in der Zeit vom 20. Februar bis 5. April 2021, ein Teil der Ausstellung – als Vorgeschmack (Antipasto) – an den Glasfronten des Waitzinger Kellers präsentiert – und das nicht nur tagsüber, sondern auch von 17:30 bis 22:00 Uhr mit Beleuchtung.

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Manfred Lehners Ausstellung „Venedig antipasto“
wird vom 20. Februar bis 5. April 2021 an den Glasfronten des Waitzinger Kellers in der Kreisstadt Miesbach präsentiert

-am- Bilder: Manfred Lehner

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Kunstaktion
„Ich schenke Dir mein Lächeln“
Ein Lächeln für die Stadt

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Barbara Gerbl hat es mal wieder geschafft, Kinder und Jugendliche zu einer gemeinsamen Kunstaktion zu bewegen. Die umtriebige Kulturpädagogin aus Miesbach, die schon 2018 die komplette Bemalung der Klostermauer initiiert hatte und im Jahr darauf die erste Miesbacher Pionierwerkstatt auf die Beine stellte, sorgt in diesem Jahr mit der phantastischen Kunstaktion „Ich schenke Dir mein Lächeln“ dafür, dass an allen Miesbacher Schulen nun lächelnde Gesichter zu sehen sind.

In Coronazeiten verdeckt die Maske einen Großteil des Gesichts, es fehlt uns die Mimik unseres Gegenübers und oft bleibt man mit dem Mund-Nasen-Schutz auch eher unerkannt. Wir müssen Abstand halten und Distanz wahren. Und das fällt vor allem Kindern und Jugendlichen nicht leicht. Deshalb haben sich 900 Kinder im schulischen Kunstunterricht oder im Kindergarten selbst porträtiert. Barbara Gerbl hat dann mit tatkräftiger Unterstützung von Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrerinnen und Lehrern an Miesbacher Kindergärten und Schulen „ein Lächeln“ gesammelt, die Kunstwerke abfotografiert und in Zusammenarbeit mit Max Kalup vom Kulturamt der Stadt Miesbach auf Banner drucken lassen, welche jetzt an den beteiligten Kindergärten und Schulen aufgehängt worden sind. „Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht, der auch gezeigt werden soll“, betonte Barbara Gerbl.

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Barbara Gerbl und Max Kalup präsentierten die gemeinsame Kunstaktion „Ich schenke Dir mein Lächeln“

-am- Bild: mkf

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www.waitzinger-keller.de

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… wie alles begann:

Am 3. Mai 1817 ging das kurfürstliche Bräuhaus Miesbach in den Privatbesitz des Augustin Waitzinger über. Dessen Schwiegertochter Susanna Waitzinger – ihr Mann Max Waitzinger war 1855 verstorben – erbaute 1878 „auf der Höhe des prächtigen Waitzinger Gartens einen großartigen Keller, wie er schöner wohl nirgends zu treffen ist“ (Heimbucher, 1883).

Dass Susanna Waitzinger (1811-1880) mit 68 Jahren noch ein solches Projekt anpackte, ist  bezeichnend für den damals in Miesbach herrschenden Zeitgeist; Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten und Glaube an die Zukunft lassen ein so großes Werk mit Selbstverständlichkeit entstehen.

Gut 25 Jahre später liessen die Expansion der Brauerei – wie auch die Nachfrage nach einem großen Veranstaltungsraum mit Bühne – in Carl Fohr und Direktor Zacharias Wolff den Entschluss reifen, die Waitzinger Keller-Halle zum Waitzinger Keller-Saal umzubauen.

Am 5. August 1906 fand die festliche Eröffnung statt: Der Saal war vorläufig ganz in Weiß, das südliche Ende bildete die Bühne, in die nördliche Wand wurde ein riesiges gemaltes Fenster eingelassen, ein Werk des Glasermeisters Andrä Egger. Der Saal, der wirklich eine Errungenschaft für Miesbach ist, fasst in der splendiden Verteilung der Tische bequem 600 Personen…

Der Saal erlebte eine große Blütezeit. Ob Märchenoper, Ballett, Volkstheater, Schulspeisung, Parteiveranstaltungen, Ballettaufführungen, sogar Vergleichskämpfe der Boxstaffel des hiesigen Turnvereines, Konzerte der Stadtkapelle, legendäre Faschingsbälle, Frühjahrssingen oder „Wallenburger Verlobung“ – Generationen von Miesbachern sind stolz auf ihren Waitzinger Keller.
Erst in den 1970er  Jahren trat eine Wende ein. Weil die Waitzingerbräu AG als Eigentümerin zu Renovierungen nicht bereit war, musste der Saal wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Eine Ära ging zu Ende! Nach langjährigen Verhandlungen mit den Nachfolgern, der Firma Paulaner-Salvator-Thomasbräu AG, gelang es der Stadt Miesbach im Jahre 1987, das gesamte Waitzingergelände zu erwerben. Zwischen 1993 und 1997 wurde der Waitzinger Keller zum Kulturzentrum umgebaut. Die feierliche Wiedereröffnung fand im September 1997 statt.

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2019

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… Kultur hautnah erleben:

Moderne Licht- und Präsentationstechnik, verschiedenste Bestuhlungsvarianten mit nummerierten Sitzplätzen, unkomplizierter Kartenvorverkauf und namhafte Künstler aller Coleur tragen heutzutage dazu bei, dass sich im Waitzinger Keller Kultur hautnah erleben lässt. Im ganzjährigen Spielbetrieb werden unter anderem Opern, Operetten, Musicals, Kleinkunst, Konzerte, Kinder- und Brauchtumsveranstaltungen sowie Ausstellungen präsentiert.

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2019

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