Wissenschaft & Technik

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Artemis-1
Start zum Mond

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Nachdem der erste Startversuch der unbemannten Mondmission Artemis-1 am 29. August 2022 wegen technischer Probleme gescheitert war, hatte die NASA für Samstag, 3. September den nächsten Start vorbereitet. Um 20:17 Uhr deutscher Zeit sollte die Artemis-Rakete aus der Raumfahrt-Station in Cape Canaveral/Florida ins All starten.

50 Jahre nachdem Menschen auf dem Mond gelandet sind, soll im Rahmen des „NASA-Artemis-Programms“ eine fast 100 Meter hohe Space Launch System-Rakete zum Mond geschossen werden und die Raumkapsel Orion in die Umlaufbahn eintreten. Dort soll die Raumkapsel wichtige Tests für geplante bemannte Flüge durchführen. Die Mission läuft unter dem Namen „Artemis-1“ und soll Exkursionen zum Mond einleiten. Das Raumschiff startet in Cape Canaveral unbemannt und wird mehrere Wochen im All sein, bis es danach wieder in die Erdatmosphäre eintritt und im Pazifik landen soll. Bei einer erfolgreichen Beendigung der Mission soll ein erster bemannter Test folgen, dann unter dem Namen „Artemis-2“. 2024 sollen mit der Mission „Artemis-3“ erstmals wieder Menschen auf dem Mond landen. Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, ist jedoch noch unklar. Der Schubkraft nach, ist die Space Launch System-Rakete die leistungsstärkste Rakete, die von der Menschheit je gebaut wurde. Konkurrenz bekommt sie allerdings durch das Raumfahrtunternehmen „SpaceX“ von Elon Musk. Dieses entwickelte innerhalb kürzester Zeit eine eigene Riesenrakete. Der Erstflug lässt hier jedoch noch auf sich warten.

-ph- Bild: nasa

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Fly me
to the Moon!

Orion-Raumschiff ist startklar

.Europa liefert ‘Herz und Lunge’ für astronautische Mond-Missionen

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Das ESM besteht aus mehr als 20.000 Teilen und Komponenten

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Das Orion-Raumschiff der NASA wird in wenigen Tagen vom Kennedy Space Center in Florida, USA, zu seiner Mission zum Mond starten. Das von Airbus gebaute europäische Servicemodul (ESM) wird Orion im Rahmen der Artemis-Missionen der NASA auf dem Weg zu seiner Mondumlaufbahn und zurück antreiben. Airbus hat das ESM als Hauptauftragnehmer der Europäischen Weltraumorganisation entwickelt sowie gebaut und wurde mit der Herstellung von fünf weiteren ESM beauftragt.

Das ESM ist ein Schlüsselelement von Orion, dem Raumschiff der nächsten Generation, das Astronauten zum ersten Mal seit dem Ende des Apollo-Programms in den 1970er Jahren über die niedrige Erdumlaufbahn hinaus befördern wird. Das Modul sorgt für den Antrieb, die Energieversorgung und die Wärmeregulierung und wird die Astronauten bei künftigen Missionen mit Wasser und Sauerstoff versorgen. Das ESM ist unterhalb des Crew-Moduls installiert. Beide bilden zusammen das Orion-Raumschiff.

„Der Start des Orion-Raumschiffs der NASA mit dem europäischen Servicemodul hat 50 Jahre nach der letzten astronautischen Mondmission historische Bedeutung und ist ein weiterer großer Schritt hin zur Rückkehr von Menschen auf dem Mond. Das Programm schreitet nun voran und wir sind – gemeinsam mit unseren Kunden ESA und NASA sowie unserem Industriepartner Lockheed Martin Space – bereit für eine Rückkehr auf die Mondoberfläche im Jahr 2025“, so Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus.

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Der Start des ersten Orion-Raumschiffs mit der neuen „Space-Launch System“-Rakete der NASA wird ohne Besatzung erfolgen und das Raumschiff mehr als 70.000 Kilometer über den Mond hinaus bringen, um seine Fähigkeiten zu demonstrieren. Artemis II, geplant für 2024 mit dem ESM-2, wird vier Besatzungsmitglieder ins Weltall und zurück zur Erde bringen. Ein Jahr später wird das ESM-3 dafür sorgen, dass eine weitere Orion-Kapsel die erste Frau sicher zum Mond bringt. Die im Rahmen der Artemis-Missionen entwickelten Technologien und gesammelten Erfahrungen werden für mögliche künftige Langzeitmissionen, beispielsweise zum Mars, von grundlegender Bedeutung sein.

Das ESM besteht aus mehr als 20.000 Teilen und Komponenten, von der elektrischen Ausrüstung über Triebwerke, Solarzellen, Treibstofftanks und Lebenserhaltungsmaterialien bis hin zu mehreren Kilometern Kabeln und Schläuchen. ESM ist ein Zylinder von etwa vier Metern Höhe und Breite. Es ist vergleichbar mit dem ebenfalls von Airbus gebauten „European Automated Transfer Vehicle“ (ATV 2008 – 2015) und verfügt über den charakteristischen vierflügeligen Solargenerator – mit 19 Meter Durchmesser im ausgeklappten Zustand – der genug Energie für zwei Haushalte erzeugt. Die 8,6 Tonnen Treibstoff des Servicemoduls können das Haupttriebwerk, acht Hilfstriebwerke und 24 kleinere Triebwerke für die Lageregelung antreiben.

Beim Start wiegt das ESM insgesamt etwas mehr als 13 Tonnen. Neben seiner Funktion als Hauptantriebssystem für das Orion-Raumschiff wird das ESM auch für das Manövrieren im Orbit und die Positionskontrolle zuständig sein. Außerdem versorgt es die Besatzung mit den zentralen Elementen der Lebenserhaltung – wie Wasser und Sauerstoff und regelt die Thermalkontrolle, während es an das Crew-Modul angedockt ist. Darüber hinaus kann das drucklose Servicemodul für die Aufnahme zusätzlicher Nutzlast eingesetzt werden.

Für die erste Landung auf dem Mond wird das Orion-Raumschiff an das internationale „Lunar Gateway“ andocken – eine Plattform in der Mondumlaufbahn, die eine nachhaltige Erforschung des Weltraums ermöglicht und die Präsenz der Menschheit im All ausweitet.

-ab- Bilder: airbus, nasa

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Hackroboter
ersetzt
Handarbeit
auf dem Ackerland

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Region Cham – Der Landkreis Cham unterstützt seit 2021 den Anbau und die Vermarktung von Feldgemüse in der Region. Mittlerweile bauen acht Landwirte im Rahmen des Projekts „Digitaler LandGenuss“ auf rund drei Hektar Fläche 40 verschiedene Gemüsearten an. Weil der Feldgemüsebau vor allem durch die mechanische Unkrautbekämpfung sehr arbeitsintensiv ist, hat der Landkreis Cham zusammen mit dem Biohof Simml, dem Maschinenring Cham und dem Unternehmen „Farming Revolution“ ein zweijähriges Pilotprojekt für den Einsatz eines „Hackroboters“ gestartet. Mit innovativer Technik, modernster Software und künstlicher Intelligenz soll der GPS-gesteuerte und autonom fahrende Roboter die schwierige Handarbeit einmal überflüssig machen. Unkraut wird per Bilderkennungssoftware identifiziert und mechanisch beseitigt.

-lacha- Bild: lacha

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Erdbeobachtungssatellit
„SARah-1“:
Aufklärungssystem für die Bundeswehr

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Der von Airbus im Unterauftrag der OHB System AG gebaute Erdbeobachtungssatellit „SARah-1“ wurde von Friedrichshafen ins kalifornische Vandenberg und von dort ins Weltall transportiert. „SARah“ ist ein neues, operationelles Aufklärungssystem bestehend aus mehreren Satelliten und einem Bodensegment, welches im Auftrag der deutschen Bundeswehr entwickelt wurde. Es ersetzt als Nachfolgesystem das sich im Einsatz befindliche „SAR-Lupe“-System und bietet deutlich erweiterte Fähigkeiten und eine deutlich größere Systemperformance.

Die Gesamtverantwortung für das vollständige System SARah liegt bei der OHB System AG in Bremen, als Hauptauftragnehmer, welche den Hauptvertrag gegenüber dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hält. Airbus ist Hauptunterlieferant. Die Architektur des Gesamtsystems „SARah“ besteht aus einem Raumsegment mit drei Radarsatelliten und einem Bodensegment, welches mit zwei Bodenstationen verbunden ist.

Airbus Defence and Space am Standort Friedrichshafen hat einen Satelliten mit neuester, höchstauflösender Radartechnologie entwickelt sowie einen Anteil für das gemeinsame Bodensegment zum Betrieb des eigenen Satelliten. Das Unternehmen ist ebenfalls für den Start der Rakete, die Kalibrierung und die Validierung dieses Radarsatelliten, mit abschließender In-Orbit Delivery, verantwortlich. Das von Airbus entwickelte und gebaute Radarinstrument basiert auf einer aktiven, phasengesteuerten Array Antenne und stellt eine Weiterentwicklung der sich bereits sehr erfolgreich im Betrieb befindenden Erdbeobachtungssatelliten „TerraSAR“, „TanDEM-X“ und „PAZ“ dar. Diese Technologie bietet die Vorteile einer sehr schnellen Ausrichtung und einer sehr flexiblen Formung des Antennenstrahls, um Bildmaterial in Rekordzeit zu liefern. Generell ermöglichen Radarsatelliten, sowohl mit passiver als auch mit aktiver Antennentechnologie, eine Beobachtung der Erdoberfläche unabhängig von der Tageszeit und der Wetterlage. Der von Airbus gebaute Satellit hat ein Gewicht von rund vier Tonnen und wurde von Vandenberg, Kalifornien, USA, gestartet. Der Start und die Inbetriebnahme (LEOP) des Satelliten wurden aus dem Kontrollzentrum von Airbus in Friedrichshafen betreut. Die anschließende Kalibrierung, Validierung und der Betrieb erfolgte aus dem Kontrollzentrum der Bundeswehr.

-ab- Bild: airbus

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Polar-Eis- und Schnee-
Überwachungsmission

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Die Polar-Eis- und Schnee-Überwachungsmission „CRISTAL“ (Copernicus Polar Ice and Snow Topography Altimetry) ist auf Kurs. Nach einem intensiven Prüfverfahren hat die Europäische Weltraumorganisation ESA bestätigt, dass der vorläufige Entwurf des Satelliten alle Systemanforderungen erfüllt. „CRISTAL“ wird ein fortschrittliches Multifrequenz-Höhenmessgerät tragen, das die Dicke des Meereises und die Höhe der Eisschilde messen wird – wichtige Indikatoren für den Klimawandel.

Der „CRISTAL“-Höhenmesser wird zum ersten Mal die Schneebedeckung der Eisschilde messen, was die Datenqualität im Vergleich zu seinem Vorgänger „CryoSat-2“ erheblich verbessern wird. Die Daten werden den maritimen Einsatz in den Polarmeeren unterstützen und zu einem besseren Verständnis der Klimaprozesse beitragen. Das PDR (Preliminary Design Review) wurde in einem neuen, stärker auf Zusammenarbeit ausgerichteten Format organisiert. In einem ersten Schritt haben über 60 ESA-Ingenieure vier Wochen lang ein umfassendes Datenpaket geprüft, das von mehr als 100 Ingenieuren unter der Leitung von Airbus erstellt wurde. In einem zweiten Schritt wurden die wichtigsten Ergebnisse in interaktiver Weise zwischen hochrangigen Experten der ESA und der Industrie intensiv diskutiert, bis die Überprüfung erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

„CRISTAL“ wird auch Anwendungen im Zusammenhang mit Küsten- und Binnengewässern sowie die Beobachtung der Meerestopographie unterstützen. Die Mission wird die langfristige Fortsetzung der Radaraltimetrie zur Aufzeichnung von Eishöhen und topografischen Veränderungen sicherstellen und damit an frühere Missionen – wie den „Earth Explorer CryoSat“ – der ESA anknüpfen, der ebenfalls von Airbus entwickelt wurde und zwölf Jahre lang, weit über seine geplante Lebensdauer hinaus, einwandfrei funktioniert hat. Die Überwachung der Kryosphäre ist für eine umfassende Bewertung, Vorhersage und Anpassung an Klimaschwankungen und -veränderungen unerlässlich.

Der 1,7 Tonnen schwere Satellit basiert auf einem bewährten, robusten Airbus-Satellitendesign, das auf dem Know-how von „Sentinel-6“ und „CryoSat“ aufbaut. Sechs fest installierte und zwei ausfahrbare Solararrays – mit insgesamt 18,6 Quadratmetern – sorgen dafür, dass „CRISTAL“ auf seiner driftenden polaren Umlaufbahn in 699 Kilometern Höhe über der Erde genügend Energie erhält. Der Speicher an Bord kann bis zu vier Terabit wissenschaftlicher Daten auf einmal speichern, so dass die Wissenschaftler während der siebeneinhalbjährigen Lebensdauer des Satelliten eine Fülle von Informationen erhalten.

Der Standort von Airbus Defence and Space in Friedrichshafen am Bodensee steht an der Spitze eines Industriekonsortiums, an dem Unternehmen aus 19 Ländern beteiligt sind, um das Projekt durchzuführen, darunter Thales Alenia Space, das den interferometrischen Radarhöhenmesser „IRIS“ liefert. Nach dem erfolgreichen „PDR“ ist das „CRISTAL“-Projekt nun auf dem Weg zur kritischen Entwurfsprüfung (Critical Design Review, CDR). Die Satellitenplattform und das Instrument werden dann im neuen, hochdigitalisierten Integrationszentrum bei Airbus in Friedrichshafen montiert und getestet. Der Start von „CRISTAL“ ist derzeit für das Jahr 2027 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou geplant.

Über Copernicus
Die „Copernicus Sentinels“ sind eine Flotte von Satelliten im Besitz der EU, die eine Fülle von Daten und Bildern liefern sollen, die für das „Copernicus“-Umweltprogramm der Europäischen Union von zentraler Bedeutung sind. Die Europäische Kommission leitet und koordiniert dieses Programm, um das Umweltmanagement zu verbessern und so jeden Tag Menschenleben zu schützen. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist für die Weltraumkomponente zuständig und entwickelt im Auftrag der Europäischen Union die Familie der „Copernicus-Sentinel“-Satelliten und stellt den Datenfluss für die „Copernicus“-Dienste sicher, während der Betrieb der „Copernicus-Sentinels“ der ESA und EUMETSAT, der Europäischen Organisation für die Nutzung von Wettersatelliten, übertragen wurde. Sechs neue Missionen wurden ausgewählt, um die Flotte der „Copernicus Sentinels“ zu ergänzen und die derzeitigen Fähigkeiten zu erweitern. Airbus leistet durch die Entwicklung und Herstellung von Satelliten, Instrumenten und Komponenten sowie die Erbringung damit verbundener Dienstleistungen einen industriellen Beitrag.

-am- Bild: Airbus

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18
Ariane-6-Starts
für „Kuiper-Konstellation“
von Amazon

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Die leistungsstärkste Version der Ariane 6, die Ariane 64, wird über einen Zeitraum von drei Jahren Satelliten der Projekt Kuiper-Breitbandkonstellation in den Orbit bringen. Arianespace und Amazon haben während des „International Space Symposium“ in Colorado Springs, in den USA, am 5. April den Abschluss eines historischen Vertrags über Startdienstleistungen bekannt gegeben. Im Rahmen des Vertrages wird Arianespace über einen Zeitraum von drei Jahren 18 Ariane-6-Starts vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana durchführen. Von den 18 geplanten Starts im Rahmen des „Projekts Kuiper“, werden 16 mit einer verbesserten Version der Ariane 64 durchgeführt werden.

Stéphane Israël, CEO von Arianespace, erklärte: „Dieser Vertrag, der größte, den wir je geschlossen haben, ist ein großer Moment in der Geschichte von Arianespace. Wir freuen uns, dass wir eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von Amazons „Projekt Kuiper“ spielen dürfen, das darauf abzielt, Dutzende Millionen von Menschen mit dem Internet zu verbinden. Es wird auf dem europäischen Innovationsgeist, der industriellen Stärke und der langjährigen Erfahrung der Ariane-Partner aufbauen. Wir sind ungeheuer stolz darauf, dass Amazon die Ariane 6 für diese Aufgabe ausgewählt hat, und freuen uns über diesen Vertrauensbeweis für unsere neue Trägerrakete. Dieser Tag markiert einen entscheidenden Erfolg für das Ariane-6-Programm und seine gesamte Wertschöpfungskette in Europa.“

Arianespace ist bekannt für seine Kompetenz bei der Errichtung von institutionellen und kommerziellen Satelliten-Konstellationen. Für diesen Auftrag wird Arianespace die Ariane 64 einsetzen, die als leistungsstärkste europäische Trägerrakete hervorragend für den anspruchsvollen Aufbau von Konstellationen geeignet ist. Die Ariane 6, die demnächst in Betrieb gehen wird, tritt die Nachfolge der Ariane 5 als Schwerlastrakete von Arianespace an. Die Vielseitigkeit, die hohe Leistungsfähigkeit und die vorausgesetzte Zuverlässigkeit der Ariane 6 seien ausschlaggebend dafür gewesen, dass der Zuschlag für das „Projekt Kuiper“ erteilt wurde. Die Ariane 6 wurde von Anfang an so konzipiert, dass sie skalierbar ist und regelmäßig neue Technologien integrieren kann. Bei 16 der 18 Ariane-64-Starts kommen P120C-Feststoffbooster für noch mehr Leistung zum Einsatz. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung der Ariane 6 verbessert Arianespace regelmäßig die Leistung seiner Startlösungen und könne damit den Bedürfnissen institutioneller und kommerzieller Kunden noch besser gerecht werden. Finanziert und geleitet werden die Entwicklungen von der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die Umsetzung erfolgt über ArianeGroup als Hauptauftragnehmer für das Ariane-6-Trägerraketensystem.

Die „Kuiper-Konstellation“ von Amazon soll in unversorgten und unterversorgten Regionen weltweit Breitbandinternet mit geringer Latenz und hoher Geschwindigkeit zu günstigen Preisen zur Verfügung stellen können. Privathaushalte, Schulen, Krankenhäuser, Unternehmen, Regierungen und Institutionen, die bisher nicht ausreichend versorgt waren, könnten bald über das „Projekt Kuiper“ vernetzt sein.

-as- Bild: as

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Große
Chancen
für Technologie
aus Bayern

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Region München – Wenige Monate vor dem Start der neuen europäischen Trägerrakete „Ariane 6“ besuchte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die ArianeGroup in Ottobrunn. In Bayern werden die Haupt- und Oberstufentriebwerke der „Ariane 6“ hergestellt, die 3D-gedruckt, wiederverwendbar und mit umweltfreundlichen Treibstoffen betrieben werden. „Wasserstoff wird künftig sehr wichtig. Denn in Verbindung mit Sauerstoff ist Wasserstoff ein hochwirksamer Treibstoff. Ich bin optimistisch, dass wir mit den Erkenntnissen zur Wasserstoffnutzung in der Raumfahrt auch die Luftfahrtbranche voranbringen werden“, so Aiwanger.

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Beim Gespräch über die europäischen Ariane6-Missionen v.l.:
André-Hubert Roussel (CEO der ArianeGroup),
Hubert Aiwanger (Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie)
und Pierre Godart (CEO der ArianeGroup GmbH Deutschland)

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Angesichts des Ausfalles der russischen Sojus-Raketen für die europäische Raumfahrt sieht Aiwanger große Chancen für die Technologie aus Bayern und Deutschland. „Ariane eignet sich beispielsweise als Trägerrakete für Galileo-Satelliten oder für die Weltraumteleskope Euclid und James Webb. Wir unterstützen deshalb konsequent die Hightech-Entwicklungen aus Bayern in der Raumfahrt. Gerade in den Bereichen Kommunikation sowie Klima- und Umweltforschung haben weltraumbasierte Anwendungen großes Potenzial. Europa braucht dafür verlässliche und nachhaltige Alternativen zu den russischen Sojus-Raketen. Mit dem europäischen Gemeinschaftsprojekt „Ariane 6“ haben wir in wenigen Monaten eine Trägerrakete mit H2-Technologie im Weltraumbahnhof Kourou am Start, die Europa einen unabhängigen Zugang zum Weltraum bietet.“

„Ariane 6“ ist ein im Jahr 2014 beschlossenes Programm der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Pierre Godart (CEO ArianeGroup in Deutschland) erläuterte beim Rundgang über das ArianeGroup-Gelände in Ottobrunn die Herausforderungen der Luft- und Raumfahrtindustrie. Am bayerischen Standort befindet sich das Entwicklungs- und Fertigungszentrum von Brennkammern, beispielsweise für „Ariane 6“. Darüber hinaus ist hier auch das Kompetenzzentrum für Wasserstoffantriebe angesiedelt.

„Mit dem Start der ersten Ariane wird die neue europäische Trägerrakete im Wettbewerb um kommerzielle und institutionelle Aufträge ganz vorne mitspielen. Angesichts der vielen Satelliten, die in naher Zukunft ins All geschossen werden, wird die Nachfrage nach der europäischen Trägerrakete steigen. Schon jetzt fördert Bayern mit der „Hightech Agenda Plus Bayern“ die Luft- und Raumfahrtindustrie als industriellen Schlüsselbereich, weil sie branchenübergreifend Innovationstreiber und Problemlöser von Alltagsherausforderungen darstellt“, erklärte Aiwanger.

So gibt es mit dem Bayerischen Raumfahrtforschungsprogramm „RaFo Bayern“ oder dem „ESA-Business Incubation Center Bavaria“ für raumfahrtaffine Start-Ups schon eine vielfältige Raumfahrtförderung in Bayern. Der Freistaat bietet im Bereich Luft- und Raumfahrt eine eng vernetzte Industrie- und Forschungslandschaft an. Neben Großforschungseinrichtungen – wie u.a. das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die Institute der Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft – stellen Zulieferer und Newcomer alle wichtigen Komponenten, von Microlauncher über Raketentriebwerken, Treibstoff, Bordcomputer und Elektronik bis hin zum Bau von Kleinstsatelliten, im Freistaat her.

-stmwi- Bild: Neureuther

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Aussetzung
der von Arianespace
und Starsem
durchgeführten
Soyuz-Launches

 

Das Unternehmen Arianespace respektiert die Sanktionen, die von der internationalen Gemeinschaft – Europäische Union, Vereinigte Staaten von Amerika und Vereinigtes Königreich – nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine beschlossen wurden. Im Rahmen des von den ESA-Mitgliedstaaten an Arianespace erteilten Mandats unterliegt der Betrieb der Soyuz-Trägerrakete von Europas Spaceport (CSG in Franösisch-Guyana) und von Baikonur (Kasachstan, über Starsem) den zwischenstaatlichen Abkommen zwischen Frankreich und Russland sowie den Abkommen zwischen den Raumfahrtbehörden ESA und Roscosmos.

Die Nutzung von Soyuz im CSG, die nach dem Ende der Sowjetunion begonnen hat, war bis jetzt von Erfolg gekrönt. Durch die einseitige Entscheidung von Roscosmos jedoch, sich aus dem CSG zurückzuziehen und alle Launches von Europas Spaceport abzusagen, wird sie nun in Frage gestellt. In der Folge wurden die nächsten Soyuz-Starts von Französisch-Guayana ausgesetzt. Die Soyuz-Trägerraketen und die Galileo-Satelliten wurden vor Ort in Sicherheit gebracht.

Der Launch ST38, der für die Firma „OneWeb“ in Baikonur durchgeführt werden sollte, wurde aufgrund der von Roscosmos zur Aufrechterhaltung des Betriebs gestellten Bedingungen bis auf weiteres verschoben. Arianespace wird gemeinsam mit seinen Partnern die Sicherheit der Anlagen und Geräte, die sich zur Zeit in Baikonur befinden, überwachen. Arianespace steht in engem Kontakt mit seinen Kunden, den Regierungen und Institutionen auf französischer und europäischer Ebene, um alle Folgen dieser Situation bestmöglich abzuschätzen und Alternativen zu entwickeln. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die in 2022 vorgesehenen „Ariane-5“- und „Vega“-Kampagnen nach Plan.

Als Nachfolger von „Ariane 5“ und „Vega“ werden „Ariane 6“ und „Vega C“ Europa einen autonomen und nachhaltigen Zugang zum Weltraum sichern. Arianespace ist vom Erfolg beider Trägerraketen überzeugt und hat sich dafür seit der Ministerkonferenz der ESA im Dezember 2014 in Luxemburg auf dem institutionellen Sektor in Europa und dem globalen kommerziellen Markt mit Nachdruck engagiert.

Über Arianespace
Um die Raumfahrt im Sinne eines besseren Lebens auf der Erde zu nutzen, bietet Arianespace Zugang zu Dienstleistungen und Lösungen für den Transport aller Arten von Satelliten institutioneller und kommerzieller Kunden in alle Umlaufbahnen an. Seit 1980 betreibt Arianespace bereits mehr als 1.100 Satelliten. Ab 2022 wird das Unternehmen die von der ESA entwickelten Trägerraketen der neuen Generation „Ariane 6“ und „Vega C“ betreiben. Arianespace verfügt neben dem Hauptsitz in Évry, Frankreich, über Niederlassungen am europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana sowie in Washington D.C., Tokio und Singapur. Arianespace ist eine Tochtergesellschaft von ArianeGroup, die 74 Prozent der Anteile hält. Die übrigen Anteile sind im Besitz von 15 weiteren Vertretern der europäischen Trägerraketenindustrie. ESA und die französische Raumfahrtagentur „Centre national d’études spatiales“ (CNES) sind im Verwaltungsrat vertreten, aber nicht stimmberechtigt.

-as-

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Pioniere
der Wasserstoff-
verbrennungstechnologie

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Airbus und CFM International, ein 50/50-Joint Venture zwischen GE und Safran Aircraft Engines, haben eine Partnerschaftsvereinbarung über die Zusammenarbeit in einem Wasserstoff Demonstratorprogramm unterzeichnet, das bis Mitte des Jahrzehnts startklar sein soll. Ziel des Programms ist es, als Vorbereitung auf die 2035 vorgesehene Inbetriebnahme eines emissionsfreien Flugzeugs einen mit Wasserstoff angetriebenen Direktverbrennungsmotor in Boden- und Flugtests zu erproben. Als Versuchsträger für die Demonstration wird eine A380 mit Flüssig-Wasserstofftanks eingesetzt, welche bei Airbus in Frankreich und Deutschland vorbereitet werden. Darüber hinaus definiert Airbus die Anforderungen an das Wasserstoffantriebssystem, betreut die Flugtests und stellt die A380-Plattform für den Test des Wasserstoffverbrennungsmotors in der Reiseflugphase bereit.

CFM International (CFM) wird die Brennkammer, das Treibstoffsystem und das Steuerungssystem eines PassportTM-Turbofan-Triebwerks von GE so modifizieren, dass es mit Wasserstoff betrieben werden kann. Das in den USA montierte Triebwerk wurde aufgrund seiner Größe, der modernen Turbomaschine und der Treibstoffdurchflusskapazität für dieses Programm ausgewählt. Es wird am Rumpfheck des Versuchsträgers montiert, um Triebwerksemissionen, einschließlich Kondensstreifen, getrennt von den Emissionen der Triebwerke die das Flugzeug antreiben, überwachen zu können. CFM wird im Vorfeld der A380-Flugtests ein umfangreiches Bodentestprogramm durchführen.

„Seit der Vorstellung des ZEROe-Konzepts im September 2020 ist das der wichtigste Schritt, den Airbus unternimmt, um eine neue Ära des Fliegens mit Wasserstoffantrieb einzuleiten“, so Sabine Klauke, Chief Technical Officer bei Airbus. Mit der Nutzung des Know-hows amerikanischer und europäischer Triebwerkshersteller zur Erzielung von Fortschritten bei der Entwicklung der Wasserstoffverbrennungstechnologie signalisiert diese internationale Partnerschaft eindeutig, dass es das erklärte Ziel der Branche ist, emissionsfreie Flüge zu ermöglichen.

„Die Wasserstoffverbrennung ist eine der grundlegenden Technologien, die wir im Rahmen des CFM RISE-Programms entwickeln und ausbauen. Durch die Bündelung der gesammelten Fähigkeiten und Erfahrungen von CFM, unseren Muttergesellschaften und Airbus haben wir wirklich ein Dream Team am Start, mit dem wir ein Wasserstoff-Antriebssystem erfolgreich unter Beweis stellen können“, betonte Gaël Méheust, President & CEO von CFM.

CFM ist wie Airbus bestrebt, das Versprechen einzuhalten, zu dem sich die Unternehmen mit der Unterzeichnung des Ziels der „Air Transport Action Group“ (Aktionsbündnis Luftverkehr) im Oktober 2021 verpflichtet haben – das Erreichen der Klimaneutralität der Luftfahrtbranche bis 2050 durch die Entwicklung und Erprobung der Technologie, die erforderlich ist, um emissionsfreie Flugzeuge innerhalb des ehrgeizigen Zeitrahmens Realität werden zu lassen. Airbus hat langjährige Geschäftsbeziehungen mit CFM und deren Muttergesellschaften GE-Aviation und Safran Aircraft Engines.

-airbus- Bild: airbus s.a.s

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Eröffnung
des Modulbaus
der Technischen Hochschule Ingolstadt

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Region Ingolstadt – Die Technische Hochschule (TH) Ingolstadt eröffnet am Hauptcampus einen neuen Gebäudekomplex mit Laboren, Hörsälen und Büros. Der Bau wurde mit Mitteln aus der milliardenschweren „Innovationsoffensive Hightech Agenda Bayern“ (HTA) finanziert und verbessert die Rahmenbedingungen für Forschung, Lehre und Wissenstransfer an der TH Ingolstadt weiter. Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonten bei der feierlichen Einweihung des Modulbaus vor Ort das Engagement der Bayerischen Staatsregierung für exzellente Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre.

„Mit dem KI-Knoten gehört Ingolstadt zur wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Halsschlagader Bayerns und ist erste Adresse für Mobilität. Wissenschaft gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Wir schaffen Jobs der Zukunft für die nächste Generation“, so Söder. Wissenschaftsminister Bernd Sibler: „Die Zukunft unseres Landes hängt von unserer Innovationskraft ab. Schlüsseltechnologien wie KI, Quantencomputing, und SuperTech haben das Potenzial, die Welt von Morgen zu verändern. Sie werden unser Leben prägen – im positiven Sinn. In Bayern gestalten wir diese Entwicklung aktiv mit, und zwar mit herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und mit exzellenten Rahmenbedingungen. Wie in Ingolstadt investieren wir mit unserer „Hightech Agenda Bayern“ und ihrem Beschleunigungsprogramm „Hightech Agenda Plus“ bayernweit in Personal und Infrastruktur. Der Innovationsturbo ist gezündet. Wir holen die klügsten Köpfe in den Freistaat und schaffen den notwenigen Rahmen für ihre Arbeit. Dass der Modulbau an der TH Ingolstadt so schnell umgesetzt werden konnte, zeigt, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, um diese Rahmenbedingungen noch weiter zu verbessern.“

„Wir danken der Bayerischen Staatsregierung für die Initiative der Errichtung von Modulbauten an bayerischen Hochschulen. Wir freuen uns, in Ingolstadt das erste dieser Gebäude einweihen zu können. Eine Bauzeit von unter neun Monaten zwischen Bodenaushub und Bezug und ein Qualitätsstandard, der dem von Regelbauten entspricht, sind herausragend. Das hilft uns, die durch das schnelle Wachstum bedingte Raumnot zu bewältigen“, so der Präsident der TH Ingolstadt, Prof. Dr. Walter Schober.

Im dem neuen Hochschulgebäude der TH Ingolstadt befinden sich Labore für die Studiengänge „Technisches Design“ und „Bio Electrical Engineering“, Hörsäle, Seminarräume und Büros sowie das sogenannte „Center of Entrepreneurship“, das alle Gründungsaktivitäten an der TH Ingolstadt koordiniert.

Ministerpräsident Söder und Wissenschaftsminister Sibler informierten sich beim Besuch auch über die beeindruckenden Fortschritte beim Aufbau des KI-Mobilitätsknotens „AImotion Bavaria“. Bereits 14 der 20 Professuren für Künstliche Intelligenz aus der „Innovationsoffensive Hightech Agenda Bayern“ sind besetzt, zusätzlich sind vier Professuren in Ausschreibung. „AImotion“ fokussiert das Thema KI auf drei Handlungsfelder: „Autonomes Fahren“, „Unbemanntes Fliegen“ und „Automobile Produktion“.

550 Millionen Euro aus HTA und HTA Plus für Bau und Sanierung
Der neue Modulbau wurde mit insgesamt über sechs Millionen Euro aus der „Hightech Agenda Bayern“ finanziert und in einer Rekordzeit von weniger als neun Monaten errichtet. Konzept, Errichtung und Qualität des Ingolstädter Modulbaus haben Modellcharakter für die schnelle und effiziente Schaffung von Räumlichkeiten an den Hochschulen in ganz Bayern, welche die Staatsregierung forciert. Allein von 2020 bis 2023 bringt die Staatsregierung 400 Millionen Euro aus dem Sanierungs- und Beschleunigungsprogramm der „Hightech Agenda Bayern“ für Gebäude auf. Hinzu kommen bis 2023 150 Millionen Euro für das Modulbauprogramm der „Hightech Agenda Plus“, über das zusätzlicher Raumbedarf gedeckt werden kann. Die Staatsregierung sorgt damit zusätzlich für gute Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre an den bayrischen Hochschulen.

-bsr- Bild: bsr

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Energiesystem
für zukünftige
Lunar Gateway-Station

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HALO-Modul mit Power-Propulsion Element

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Airbus Crisa, eine Airbus Tochtergesellschaft, hat mit Northrop Grumma einen Vertrag über die Entwicklung des Energiemanagement- und – verteilungssystems für den „Habitation and Logistics Outpost“ (HALO) unterzeichnet. Airbus Crisa ist ein 1985 gegründetes spanisches Unternehmen, das elektronische Geräte und Software für Raumfahrtanwendungen und Engineering-Projekte für Bodenstationen entwickelt und herstellt. Es ist vollständig in Airbus Defence and Space integriert.

Die neue Lunar Gateway-Station, deren Start für 2024 geplant ist, wird zunächst aus zwei Modulen bestehen und in den darauffolgenden Jahren auf fünf Module erweitert werden. Die Station soll sowohl als Weltraumlabor als auch als logistische Zwischenstation für zukünftige Reisen zur Mondoberfläche und zum Mars dienen. Die beiden ersten Module tragen die Namen PPE und HALO. Das PPE (Power and Propulsion Element) verfügt über die Solarzellen, welche die Station mit Energie versorgen, sowie über Triebwerke, die eine stabile Umlaufbahn um den Mond ermöglichen.

HALO ist das Wohn- und Logistik-Modul, in dem die Astronauten während der geschätzten 40 Tage der ersten Missionen leben werden. „Dieser Auftrag im Wert von mehr als 50 Millionen US-Dollar ist unser erster Beitrag zum Gateway, welches den Mond umrunden wird und Teil des NASA Artemis-Programms zur Rückkehr zum Mond ist. Dies ist ein spannender Schritt, da Airbus Crisa das PMAD als modulares Standard-Energiemanagementsystem für alle künftigen Raumstationen und bemannten Fahrzeuge entwickelt. Wir haben eine bahnbrechende Lösung mit einem architektonischen Konzept entwickelt, das es in diesem Sektor noch nie gab. Damit legen wir den Grundstein für einen neuen internationalen Standard“, betonte Fernando Gómez-Carpintero, CEO von Airbus Crisa.

Das PMAD-System verfügt über vier Stromversorgungseinheiten und wird den Strom aus den Solarzellen des PPE verwalten. Er wird den Strom je nach Bedarf an die Bordgeräte und den Rest der Station verteilen und dabei stets die Sicherheit der Besatzung an Bord gewährleisten. Es wird das Lebenserhaltungssystem, die Innenbeleuchtung, die Kommunikationssysteme und die wissenschaftlichen Experimente mit Strom versorgen und sorgt dafür, dass die Batterie von HALO immer optimal geladen und einsatzbereit ist, wenn die Solar-Paneele nicht genügend Sonnenlicht erhalten. Das System muss auch die Transferfahrzeuge mit Strom versorgen, wenn diese andocken.

-ab- Bild: airbus

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James
Webb
Space
Telescope
auf einer 1,5 Millionen Kilometer langen Reise

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Am Samstag, 25. Dezember 2021 – um 9:20 Uhr Ortszeit – startete Ariane 5 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana, um das unter Leitung der NASA und Partnerschaft mit der ESA sowie der kanadischen Raumfahrtagentur CSA entwickelte „James Webb Space Telescope“ in seinen Transferorbit zu bringen. 27 Minuten nach dem Start koppelte sich das Teleskop erfolgreich von der Trägerrakete ab. Die Reise des Teleskops in die Nähe des Lagrange-Punkts 2 (L2) wird 29 Tage dauern: Am dritten Tag beginnt die Entfaltung des Hitzeschilds; am 11. Tag wird der Sekundärspiegel in Position gebracht; am 13. oder 14. Tag wird der aus 18 sechseckigen Segmenten bestehende Hauptspiegel, der einen Durchmesser von 6,5 Metern hat, montiert; etwa 29 Tage nach dem Launch soll das Teleskop an seinem endgültigen Bestimmungsort in einer Entfernung von 1,5 Millionen Kilometern von der Erde angekommen sein.

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An der Entwicklung des Teleskops waren die drei Raumfahrtagenturen NASA, ESA und CSA beteiligt. Europa kam bei dieser Mission eine wichtige Rolle zu: Die ESA war für den mit der Ariane 5 durchgeführten Start zuständig und lieferte das von Airbus gebaute Spektrometer NIRspec, während die Astrophysik-Abteilung des Kommissariats für Atomenergie in Saclay und das Pariser Observatorium die Kamera MIRI entwickelten.

Das „James Webb Space Telescope“ ist das größte Weltraumteleskop, das jemals in den Weltraum geschickt wurde. „Die Mission „VA256“ kann als wichtigster Start des Jahrzehnts gelten. Es ist eine Ehre für Arianespace, diesen Start durchzuführen, der die Menschheit bei ihrem Wissen über das Universum einen gewaltigen Schritt voranbringen wird. Die Vorbereitung dieser Mission gemeinsam mit der NASA hat 20 Jahre in Anspruch genommen und es ist der dritte Start, den wir für die US-amerikanische Weltraumbehörde durchführen – ein Beweis dafür, wie gewinnbringend groß angelegte internationale Raumfahrtkooperationen sind. Ich möchte mich bei der ESA, der NASA und der CSA dafür bedanken, dass sie uns dieses überaus wertvolle Juwel anvertraut haben. Ein Launch morgens am Ersten Weihnachtstag, 42 Jahre nach dem Start der ersten Ariane hier in Kourou, ist ein großartiges Geschenk zum Jahresende an die Raumfahrt-Community, die heute anlässlich dieses Starts zusammengekommen ist. Ich möchte mich auch bei den Teams von Arianespace, ArianeGroup, Cnes und ESA bedanken, die ohne Unterlass und mit derselben Leidenschaft an diesem Erfolg gearbeitet haben“, erklärte Stéphane Israël, CEO von Arianespace.

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Als Nachfolger des „Hubble Space Telescopes“ wird das „Webb Space Telescope“ hundertmal leistungsstärker sein und über eine verbesserte Technologie verfügen, die es ermöglicht, 70 Prozent mehr Licht zu erfassen. Diese Innovationen werden der Wissenschaft völlig neue Beobachtungen der ersten Sterne und Galaxien ermöglichen, die nach dem Urknall entstanden sind. „Neben Rosetta und dem europäischen Raumtransporter ATV gehört dieser erneute Erfolg sicherlich zu den legendärsten Starts der Ariane 5 zur Erkundung des Weltraums. Ariane 5 ist die zuverlässigste Trägerrakete der Welt, und dennoch haben wir, zusammen mit allen, die zum Erfolg dieser Mission beigetragen haben, den Atem angehalten, als unser Launcher mit diesem Juwel der Wissenschaft abhob. Seine kostbaren Instrumente wurden von einer eigens angepassten Nutzlastverkleidung geschützt. Alle vorangegangenen Flüge waren auch eine Vorbereitung auf diesen hier, denn wir wussten, dass die Augen der ganzen Welt auf uns gerichtet sein würden. Es stehen nun noch fünf Starts mit der Ariane 5 aus, bevor sie endgültig in die Geschichte der Raumfahrt eingehen wird. Alle unsere Teams sind jetzt fest entschlossen, Ariane 6, die von Kourou erstmals in 2022 starten wird, zum nächsten großen Erfolg der europäischen Raumfahrt zu machen“, erklärte André Hubert Roussel, CEO von ArianeGroup.

Die Ingenieure von ArianeGroup und Arianespace haben mit ihren europäischen Industriepartnern für diese Mission spezifische Lösungen entwickelt, um die volle Kompatibilität der Trägerrakete Ariane 5 mit ihrem Passagier zu gewährleisten: So wurde eigens ein Adapter konzipiert und gebaut, um das Teleskop unterzubringen, das unter der Nutzlastverkleidung eine Höhe von 10,5 Metern und eine Breite von fast 4,5 Metern aufweist – nach Inbetriebnahme 21 Meter hoch und 14 Meter breit. Die Nutzlastverkleidung wurde einer Spezialreinigung unterzogen, um sicherzustellen, dass kein Staub mit dem Teleskop und seinen wertvollen Spiegeln in Berührung kommt. In der Nähe der Entleerungsventile wurden Kolben angebracht, um die Öffnung der Ventile zu erwirken und so den Unterschied zwischen dem Druck im Innenraum unter der Nutzlastverkleidung und dem Vakuum im Weltraum auf ein Minimum zu reduzieren.

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„James Webb Space Telescope“

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Um die Instrumente an Bord des Teleskops vor unerwünschten thermischen Effekten zu schützen, wurde die Flugsoftware so eingestellt, dass Ariane 5 ein spezielles Rollmanöver durchführte, mit dem die Sonneneinstrahlung nach dem Abwurf der Haube kontrolliert werden konnte. Um nach der Trennung des Teleskops von der Oberstufe der Trägerrakete jegliches Risiko einer Kollision zwischen beiden auszuschließen, wurden die verbleibenden Treibstoffe und Gase der Oberstufe für ein spezielles Manöver genutzt, das die Stufe nach dem Ende der Antriebsphase vom Teleskop entfernt. Die in hundert Ariane 5-Flügen erworbene Erfahrung gewährleistete die außerordentliche Präzision, mit der das Teleskop in die Umlaufbahn zum „Lagrange-Punkt 2“ eintreten konnte.

ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und Fertigung der Ariane-5- und Ariane-6-Trägerraketen. Das Unternehmen koordiniert ein industrielles Netzwerk von über 600 Unternehmen, darunter 350 kleine und mittlere Unternehmen. ArianeGroup koordiniert die gesamte industrielle Lieferkette für die Ariane 5 – von Studien über die Leistungsoptimierung und die Produktion bis hin zur Lieferung missionsspezifischer Daten und Software. Diese Kette schließt Ausrüstung und Strukturen, Triebwerksfertigung, die Integration der einzelnen Stufen sowie die Integration der Trägerrakete in Französisch-Guayana ein. ArianeGroup liefert eine betriebsfertige Trägerrakete auf der Startrampe an ihr Tochterunternehmen Arianespace, das im Auftrag seiner Kunden ab dem Start für den Flug verantwortlich ist. Ariane 5 ist ein Programm der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA, das in einer Kooperation zwischen öffentlichen Institutionen und der Industrie durchgeführt wird. Die von Arianespace vermarkteten und durchgeführten Ariane 5-Starts erfolgen vom Raumfahrzentrum Kourou in Französisch-Guayana mit Unterstützung durch Teams der französischen Raumfahrtbehörde CNES.

-ag- Bilder: ag

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100 Prozent
nachhaltiger
Kraftstoff
zeigt Perspektive für
Passagierflugzeuge

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Die weltweit erste Studie über die Auswirkungen von 100 Prozent nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) auf den Betrieb eines Verkehrsflugzeugs mit zwei Triebwerken zeigt vielversprechende erste Ergebnisse. Die Studie „Emission and Climate Impact of Alternative Fuels“ (ECLIF3) an der Airbus, Rolls-Royce, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie der SAF-Hersteller Neste beteiligt sind, untersucht anhand eines Airbus A350, wie sich der reine synthetische Kraftstoff auf Betrieb und Emissionen der beiden Trent XWB-Triebwerke von Rolls-Royce auswirkt. Dafür folgte das DLR-Messflugzeug Falcon 20E dem A350 in dessen Abgasstrahl. Die Emissionsmessungen im Flug sowie die Bodentests im Rahmen der Kampagne haben Anfang dieses Jahrs begonnen und wurden jetzt wieder aufgenommen.

Im April 2021 absolvierte die A350 drei Flüge über dem Mittelmeer, gefolgt vom DLR-Forschungsflugzeug Falcon 20E, das mit mehreren Sonden ausgestattet ist, welche die Emissionen auf Reiseflughöhe bis auf 100 Meter an den A350 heran messen. Bei den Tests verglichen die Forschenden die Emissionen von 100 Prozent SAF, das vom Projektpartner Neste aus hydroprozessierten Estern und Fettsäuren (HEFA) geliefert wird, mit denen von fossilem Kerosin und einer HEFA-Jet A-1-Kraftstoffmischung. Es wurden auch bodengestützte Emissionstests durchgeführt, um die Vorteile von SAF für die lokale Luftqualität zu quantifizieren.

Das Forschungsteam stellte fest, dass SAF unter allen getesteten Betriebsbedingungen der Triebwerke weniger Rußpartikel freisetzt als herkömmliches Kerosin. Dies zeigt das Potenzial für eine Verbesserung der Luftqualität in der Umgebung von Flughäfen sowie für eine geringere Klimawirkung durch Kondensstreifen. Darüber hinaus kann SAF dank seiner etwas höheren Energiedichte eine leichte Verringerung des Kraftstoffverbrauchs im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin bewirken. Eine detaillierte Analyse durch das Forschungsteam erfolgt derzeit.

Das interdisziplinäre Team, dem auch Forscher des „National Research Council of Canada“ und der „University of Manchester“ angehören, plant die Ergebnisse bis 2023 in wissenschaftlichen Zeitschriften zu veröffentlichen. Die Ergebnisse der Studie werden die laufenden Bemühungen von Airbus und Rolls-Royce unterstützen, den Luftfahrtsektor für den groß angelegten Einsatz von SAF als Teil der umfassenderen Initiative zur Dekarbonisierung der Industrie vorzubereiten. Derzeit dürfen Flugzeuge nur mit einer bis zu 50-prozentigen Mischung aus SAF und herkömmlichem Kerosin
betrieben werden. Beide Luftfahrtunternehmen unterstützen die Zertifizierung von 100 Prozent SAF für den Flugbetrieb.

„Vorläufige Ergebnisse von Boden- und Flugtests, die in den letzten Monaten durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass die Partikelemissionen deutlich geringer sind, wenn 100 Prozent SAF den Standardtreibstoff ersetzt. Die Messung der Emissionen eines Flugzeugs während des Flugs ist wichtig, um die Triebwerksemissionen zu charakterisieren“, betonte Steven Le Moing, New Energy Programme Manager bei Airbus.

„Nachhaltige synthetische Kraftstoffe haben einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck als herkömmliches Kerosin und mittlerweile sehen wir, dass sie auch vorteilhaft sind, um die Nicht-CO2-Effekte zu reduzieren. Tests wie diese tragen dazu bei, reine nachhaltige Kraftstoffe, ihren Einsatz im Flug und ihr Potential für den Klimaschutz besser zu verstehen. Wir freuen uns auf die Ergebnisse der aktuellen Flugkampagne, die mit einem ersten Verfolgungsflug über dem Mittelmeer begonnen hat“, erklärte der DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt Dr. Markus Fischer.

Simon Burr, Rolls-Royce Director of Product Development and Technology, Civil Aerospace: „Diese Forschung ergänzt die Tests, die wir bereits mit unseren Triebwerken am Boden und in der Luft durchgeführt haben, wobei sich keine technischen Hindernisse für den Betrieb unserer Triebwerke mit 100 Prozent SAF ergaben. Wenn wir den Langstreckenflugverkehr wirklich dekarbonisieren wollen, ist 100 Prozent SAF ein entscheidendes Element und wir setzen uns dafür ein, dass es für den Betrieb zertifiziert wird“.

Im Jahr 2015 führte das DLR bereits die ECLIF1-Kampagne durch, bei der alternative Kraftstoffe mit den beiden Forschungsflugzeugen Falcon 20E und A320 ATRA untersucht wurden. Diese Flugversuche wurden 2018 mit der ECLIF2-Kampagne fortgesetzt, bei der der A320 ATRA mit einem Gemisch aus Kerosin und bis zu 50 Prozent HEFA flog. Diese Forschung zeigte das vorteilhafte Emissionsverhalten von Kraftstoffmischungen mit bis zu 50 Prozent SAF und ebnete den Weg für die Testflüge mit 100 Prozent SAF für ECLIF3.

-am- Bild: s.ramadier

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Traglufthülle
am Radom
erfolgreich montiert

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Region Weilheim-Schongau – Am Industriedenkmal Radom in Raisting wurde die neue Traglufthülle erfolgreich montiert. Bei moderat-herbstlichen Klimabedingungen konnte die rund 5.300 Quadratmeter große Hülle innerhalb von 13 Stunden mit zwei Kränen und zahlreichen Industriekletterern, Monteuren sowie mit der Unterstützung örtlicher Handwerksbetriebe und der Feuerwehr Raisting eingebaut werden. Die alte Schutzhülle der imposanten Satellitenantenne im bayerischen Oberland war 2020 bei einem Sturm zerstört worden.

Der Einhub dauerte keine zwei Stunden, noch vor 9:00 Uhr schwebte die neue Hülle über der Antenne. Für das Ablassen und Befestigen der Hülle am Klemmring wurden weitere sechs Stunden benötigt. Nach der Überprüfung der Befestigungen, war das Aufblasen der Hülle dann innerhalb einer halben Stunde erledigt und ab 16:45 Uhr hatte Raisting sein Radom wieder auf der Flur in einem strahlenden Weiss stehen. Die Montage konnten am Sonntagabend abgeschlossen werden, als die letzten Kletterer und der Hebering des Krans, gegen 19:15 Uhr den obersten Punkt des Radoms mit Hilfe der zwei Kräne verlassen hatten.

„Wir freuen uns, dass alles so gut geklappt hat“, betonte René Jakob, Geschäftsführer der Radom Raisting GmbH. Man habe sich extrem gut vorbereitet und den Einhub üben können. „Die Kranführer und Industriekletterer haben einen tollen Job gemacht. Die Entscheidung, den Einhub am Samstag wegen des zunehmenden Windes abzubrechen und am Sonntag in aller Frühe gegen 06:00 Uhr, beim Vorbereitungsstand des Vortages erneut zu starten, hat sich als absolut richtig erwiesen“, so Jakob.

Die spektakuläre Montage wurde von zahlreichen Schaulustigen und der Presse aufmerksam verfolgt, und zwar mit dem nötigen Sicherabstand durch Absperrungen. Im Einsatz waren ein 200-Tonnen-Kran und ein 700-Tonnen-Kran. Der Größere hob die 10,5 Tonnen schwere Hülle über die 32 Meter hohe Antenne. Hier war von allen Beteiligten hohe Sorgfalt und Präzisionsarbeit gefragt, um weder die Antenne noch die Hightech-Schutzhülle zu beschädigen. Mit Hilfe des kleineren Krans breitete man die Hülle und die Hilfs-Konstrukte aus. In den folgenden Tagen wurde der „Schwimmring“ an der Hülle und die Schutzelemente an der Antenne angebracht. Der riesige aufblasbare Ring hatte den Zweck, Antenne und Hülle vor Beschädigungen beim Überstülpen zu schützen. „Wind und Wetter erschwerten diese Arbeiten ein wenig. Aber am Ende gelang uns auch eine Hängeprobe, um die Lastaufnahme zu justieren und die Symmetrie für den Einhub herzustellen“, resümierte der Radom-Geschäftsführer Jakob.

Die ursprüngliche Traglufthülle der Parabolantenne war 2020 bei einem Sturm zerstört worden. Auch wenn die Metallkonstruktion in der „hüllenlosen Zeit“ den Witterungseinflüssen recht gut widerstand, ist der Schutz durch die Hülle unverzichtbar. Das Radom wurde 1963 bis 1964 als fünfte Satellitenstation weltweit erbaut. Über die Anlage konnten die Bundesbürger 1969 die Mondlandung der Apollo 8-Raumfähre live verfolgen, auch die Olympischen Spiele 1972 in München übertrug man darüber in die ganze Welt. 1999 erhielt das Radom den Status „Industriedenkmal von nationalem Rang“. 2007 erwarb es der Landkreis Weilheim-Schongau. Die gemeinnützige Landkreis-Tochter „Radom Raisting“ GmbH ist der Betreiber. Geplant ist für eine künftige Nutzung, das Denkmal und die Ausstellung durch die Installation von Großprojektionen, für die Gäste attraktiver zu gestalten und dadurch auch ein breiteres Publikum anzusprechen.

„Das Radom in Raisting ist ein einzigartiges Industriedenkmal, dass es zu erhalten gilt. Daher engagieren wir uns dafür nach Kräften, denn das Radom ist eine prägende Landmarke in der Region und steht wie nichts Anderes als Symbol für die Verbindung zwischen Tradition und Moderne. Unser Ziel ist es jedoch, dass das Radom nicht nur ein lebloses Denkmal in der Landschaft ist, sondern durch eine gesellschaftsorientierte Nutzung – etwa als Eventlocation und Ausstellungsort – auch ein Teil des Lebens unserer Bürger wird. Die neue Hülle ist für diese künftige Rolle ein wichtiger Schritt“, betonte Andrea Jochner-Weiß, Landrätin des Landkreises Weilheim-Schongau.

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-am- Bilder: rrg

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