Alpenrand-Magazin Aktuelles

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Wöchentliche Nachrichten und Reportagen aus den Alpenländern und darüber hinaus

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KW 42 – 2026
12. – 18.10.2026

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Internationales
Bergfilm-Festival Tegernsee:
Der Countdown läuft
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Tegernsee – In der Zeit vom 14. bis 18. Oktober 2026 erfolgt die Präsentation des Internationalen Bergfilm-Festivals in der Stadt Tegernsee. Zwei Lokalmatadore machen am Mittwoch, 14. Oktober, den Auftakt für das 23. Festival. Mit »Six Days to the Edge« und dem Kurzfilm »Forever Young« möchten Regisseur Valentin Rapp aus Rosenheim sowie der Schlierseer Moritz Attenberger am Eröffnungsabend ihre neuesten Produktionen zeigen. Bis zum Sonntag können Berg- und Filmfreunde in fünf Sälen – Barocksaal Gymnasium, Medius, Sporthalle, Altes Schalthaus und Kinozelt im Kurgarten – das Abenteuer Berg auf großer Leinwand erleben. Besucher erwarte ein vielfältiges Kinoprogramm aus den Bereichen Erlebnis-, Natur- und Lebensraum Berg. Vorgestellt werden 88 Filme aus der ganzen Welt.

Der Kartenvorverkauf stimme die Veranstalter zuversichtlich. »Die Nachfrage ist gut. Das spricht für unsere Programmauswahl: Egal ob Action, Natur- , Kinderfilm oder Retrospektive – wir haben für jeden Geschmack etwas dabei«, erklärte Manuela Brandl, Leiterin des Bergfilm-Festivalbüros. Es gebe aktuell noch für jede Vorstellung Karten. Das könne sich aber schnell ändern. Wer noch Karten besorgen möchte, tue gut daran, sich im Vorfeld darum zu kümmern, denn es gibt keine Abendkasse an den Vorführsälen. Tickets können bis unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn online gekauft werden, und zwar unter www.bergfilm-tegernsee.de und über München-Ticket. An den Veranstaltungstagen auch in der Tourist-Information Tegernsee, die jeweils von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet habe. Für Kurzentschlossene gebe es an den Sälen Aushänge mit QR-Codes, die mit einem Click direkt zum Onlineticket führten.

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Das Festival lebe auch von den Begegnungen und Gesprächen der Menschen vor Ort, welche die Leidenschaft »Berg« teilten. »Heuer werden wieder sehr viele tolle Filmemacher und Filmemacherinnen vor Ort sein, die ich für ihre Arbeit schätze und auf deren Beiträge ich mich freue«, betonte Bergfilm-Festivalleiter Tom Dauer. Mit dabei seien unter anderem: Stefan Glowacz, (Kletterer und Expeditionsbergsteiger), Robert Jasper (Alpinist), Moritz und Philipp Hans (Kletterer und Ninja-Warrior), Noemi Kreuz (Stipendiatin LOWA Summit Scholarship Foundation), Christoph Mitterer (Lawinenwarndienst Tirol), Stephan Harvey (Institut für Schnee- und Lawinenforschung Davos), David Göttler (Höhenbergsteiger), Basanta Thapa (langjähriger Leiter des Bergfilm-Festivals Kathmandu) sowie der vielfach prämierte Filmemacher Jürgen Eichinger. Das komplette Programm mit Inhaltsangabe zu jedem Film stehe online zur Verfügung.

-bff- Bilder: am

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Impulse
für eine gelungene
Seniorenverpflegung

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Baden-Württemberg – Gutes Essen im Alter bedeute mehr als eine ausgewogene Mahlzeit, es verbinde Genuss mit Gesundheit und Gemeinschaft. »Eine gute Verpflegung in Senioreneinrichtungen ist ein wichtiger Bestandteil für Lebensqualität und Vitalität im Alter. Dabei geht es um weit mehr als um die reine Nahrungsaufnahme. Ein ausgewogenes und nachhaltiges Speisenangebot mit Produkten aus der Region schmeckt und bringt Menschen an einem Tisch zusammen. Darauf zielt auch unsere Dachmarke »Das ganze Land zu Tisch. Gute Ernährung für Baden-Württemberg« ab«, erklärte Baden-Württembergs Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges.

Ein Mittagstisch könne ein Ort sein, an dem Menschen nicht nur gemeinsam essen, sondern miteinander ins Gespräch kommen und Gemeinschaft erleben. Das Projekt »Gemeinsam essen und kochen – Offene Mittagstische und Kochaktionen für Seniorinnen und Senioren« am Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg unterstütze dabei, das Mittagstischangebot ins Quartier zu öffnen. Dies ermögliche zuhause lebenden Seniorinnen und Senioren an einem gemeinsamen Mittagessen in einer entsprechenden Einrichtung teilzunehmen.

Der demografische Wandel zeige, dass die Gruppe älterer Menschen in der Gesellschaft wachse. Deshalb sei es besonders wichtig, auf den Bedarf von Seniorinnen und Senioren bei der Ernährung und Verpflegung einzugehen. Mit Coaching-Angeboten, Informationsveranstaltungen und dem neuen Projekt am Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg sollen Senioreneinrichtungen die Möglichkeit erhalten, ihr Verpflegungsangebot weiterzuentwickeln und zu optimieren.

-lbw-

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Zusammenarbeit
im Katastrophenfall

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Schweiz – Rund 500 Beteiligte, davon etwa die Hälfte aus dem Ausland, haben vom 6. bis zum 9. Oktober 2026 in einem Übungsdorf, in der Stadt Genf und auf einem Militärflugplatz, die Bewältigung der Folgen eines schweren Erdbebens geübt. Die Übung »EU MODEX Switzerland 2026« sei ein Erfolg gewesen: Die teilnehmenden Teams hätten wertvolle Erfahrung sammeln, ihre Kompetenzen erweitern und ihre Zusammenarbeit stärken können. Zum ersten Mal sei die Schweiz Gastgeberin einer internationalen Bevölkerungsschutzübung im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus gewesen. Das Szenario von »EU MODEX Switzerland 2026« sei ein starkes Erdbeben gewesen, das in den Kantonen Genf, Waadt und Freiburg sehr schwere Schäden verursacht habe. Das Szenario sah ferner vor, dass die kantonalen Behörden und die Nationale Alarmzentrale den Schweier Bundesrat ersuchten, über den europäischen Katastrophenschutzmechanismus internationale Hilfe anzufordern.

Die Europäische Union habe daraufhin Einsatzteams und weitere Ressourcen aus mehreren Ländern, die in die Schweiz reisten mobilisiert, um sich an den Rettungseinsätzen zu beteiligen. Die Teams seien aus mehreren Ländern (Italien, Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Belgien, Armenien) abgelöst worden, welche die Sucharbeiten in den Trümmern auch in der Nacht fortgesetzt hätten. Ziel der Übung sei es gewesen, die Interoperabilität und die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte in einem Gastland zu testen. Die Schweiz sei für den reibungslosen Ablauf der Übung, die Koordination zwischen den Behörden sowie die logistische Unterstützung zuständig gewesen. Angesichts der internationalen Sicherheitslage gewinne die zwischenstaatliche Zusammenarbeit zunehmend an Bedeutung.

-chbk-

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Wirtschafts-
partnerschaftsabkommen

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Liechtenstein – Am 7. Oktober 2026 fand in Neu Delhi das zweite hochrangige Treffen zur »Operationalisierung des Handels- und Wirtschaftspartnerschaftsabkommens« zwischen den EFTA-Staaten und Indien statt. Liechtenstein sei mit Regierungsrat Hubert Büchel und einer Wirtschaftsdelegation, bestehend aus vier Unternehmen, vor Ort vertreten gewesen. Der indische Minister für Eisenbahnwesen, Information und Rundfunk sowie Elektronik und Informationstechnologie Ashwini Vaishnaw und die Vertreterinnen und Vertreter der EFTA-Staaten hätten im Rahmen des Treffens in Neu-Delhi die bisherigen Erfolge des Handels- und Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (TEPA) zwischen den EFTA-Staaten und Indien gewürdigt und die grossen wirtschaftlichen Chancen betont, die das Abkommen für alle Vertragsparteien biete. In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sende das TEPA ein starkes Signal für offene Märkte, regelbasierten Handel und langfristige Kooperationen. Das Abkommen schaffe nicht nur Rechtssicherheit und einen verbesserten Marktzugang für Branchen wie Maschinen- und Gerätebau oder den Export von Präzisionsinstrumenten, es erleichtere auch Zollverfahren und eröffne Investitionsmöglichkeiten für Unternehmen aus EFTA-Staaten in Indien.

-RdFL-

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Barmenia-Gothaer
Bezirksdirektion
Bernhard Heidl:
Seit 40 Jahren Kompetenz und Zuverlässigkeit
bezüglich Versicherungs-, Altervorsorge- und Finanzanlageservice

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Bernhard Heidl feierte kürzlich sein 40-jähriges Berufsjubiläum

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Viele ehemalige und neue Wegbegleiter, darunter Gerd-Jürgen Just, Regionaldirektor i.R. und ehemaliger Chef des jungen Bernhard Heidl bei der Gothaer-Versicherung sowie Daniel Steinleitner, Leiter der Landesdirektion Süd und Vertriebsdirektion München der Barmenia-Versicherung, waren der Einladung zur 40-jährigen Berufsjubiläumsfeier von Bernhard Heidl – Barmenia-Gothaer Bezirksdirektion für Versicherungs-, Altersvorsorge- und Finanzanlageservice – in die oberbayerische Stadt Miesbach gefolgt.

In Form eines sprichwörtlichen »Flugs durch die letzten 40 Jahre« schilderte der Jubilar in seiner Festrede unter anderem seine Anfänge, als seine berufliche Verbindung zur Gothaer-Versicherung begann. Denn genau am 01. Oktober 1986, nach einer bereits erfolgten Lehre zum Einzelhandelskaufmann, startete er eine zweite Ausbildung, und zwar zum Versicherungsfachmann bei der Gothaer-Lebensversicherung in Göttingen, wobei er später ein Studium zum Versicherungsfachwirt erfolgreich abschließen konnte. …weiterlesen

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www.heidl.gothaer.de

Tagesgeld-Info

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Elementare
Bildung

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Vorarlberg – Die aktuelle Kindertagesheimstatistik von Statistik Austria bestätige die positive Entwicklung der elementaren Bildung in Vorarlberg. Bei den 3- bis 5-jährigen Kindern liege die Betreuungsquote bei 96,2 Prozent und damit deutlich über dem Österreichschnitt von 94,5 Prozent. Auch bei den unter Zweijährigen erreiche Vorarlberg mit 37,4 Prozent eine Betreuungsquote über dem Bundesdurchschnitt von 35,8 Prozent. Besonders hoch sei die Beteiligung im Kindergartenalter. Bei den 4-Jährigen besuchten in Vorarlberg 98,1 Prozent eine institutionelle Kinderbetreuungseinrichtung, bei den 5-Jährigen seien es 98,3 Prozent. Auch bei den 3-Jährigen liege die Betreuungsquote mit 92,0 Prozent über dem österreichweiten Wert von 89,7 Prozent. Gleichzeitig zeige die Statistik, dass Kinder in Vorarlberg deutlich seltener ganztägig betreut würden als in anderen Bundesländern. Während österreichweit 55,7 Prozent der betreuten Kinder ganztägig in einer Betreuungseinrichtung sind, liege dieser Anteil in Vorarlberg bei 13,4 Prozent.

Eine besonders positive Entwicklung zeige sich bei den jüngsten Kindern. Die Betreuungsquote der unter Zweijährigen sei in Vorarlberg seit 2018/19 von 26,5 Prozent auf mittlerweile 37,4 Prozent gestiegen. Damit liege Vorarlberg über dem Österreichschnitt von 35,8 Prozent. Der Ausbau der Kleinkindbetreuung habe damit wesentlich dazu beigetragen, Familien zusätzliche Möglichkeiten zu eröffnen. Aktuell gebe es in Vorarlberg 202 Einrichtungen im Bereich der Krippen- und Kleinkindbetreuung sowie 282 Kindergärten. Insgesamt würden 521 institutionelle Kinderbetreuungseinrichtungen mit 1.204 Gruppen zur Verfügung stehen.

-vlk-

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Heraus-
forderungen
und Lösungsansätze
für grenzüberschreitende
Mobilität und Transport

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Tirol / Bayern – Kürzlich habe Tirols Mobilitäts- und Verkehrslandesrat René Zumtobel an der jährlichen »EUSALP Mobility Conference« in München teilgenommen, die – nach der letztjährigen Ausgabe in Innsbruck – diesmal im Rahmen der bayerischen EUSALP-Präsidentschaft ausgerichtet worden sei. Bei diesem Format tausche sich die Arbeitsgruppe Mobilität mit Stakeholdern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über aktuelle Projekte und neue Studien im Verkehrsbereich aus. Heuer habe die Konferenz erstmals gemeinsam mit der »DACH-Tagung« der verkehrswissenschaftlichen Gesellschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz stattgefunden.

Zumtobel habe die Fachtagung genutzt, um Tirols Position im alpenquerenden Verkehr einmal mehr zu untermauern und sich mit seinem bayerischen Amtskollegen Christian Bernreiter auszutauschen. Neben positiven Aspekten – wie der guten und verstärkten Zusammenarbeit zwischen Tirol und Bayern sowie dem Verkehrsverbund Tirol (VVT) und dem Münchner Verkehrsverbund (MVV) im Bereich des Personennahverkehrs – sei insbesondere die Verzögerung beim Brenner Nordzulauf auf deutscher Seite, die Streckensperren der Deutschen Bahn und das anstehende Urteil des Europäischen Gerichtshofes zu den Tiroler Verkehrsmaßnahmen Thema des politischen Austauschs gewesen. 

Barrieren abbauen, Regionen verbinden
Die Mobilitätskonferenz sei heuer unter dem Motto »Unser Alpenverkehr: Grenzen überwinden, Regionen verbinden« gestanden. Im Fokus seien Herausforderungen und Zukunftsperspektiven im alpenquerenden Personen- und Güterverkehr gewesen. Im grenzüberschreitenden Personennahverkehr seien bereits konkrete Projekte in Umsetzung: So etwa gemeinsam beschaffte Zuggarnituren, die einen Umstieg am Brenner für Fahrgäste zwischen Tirol und Südtirol künftig überflüssig machten. Auch der ab 2027 verkehrende grenzüberschreitende »Expressbus« Jenbach-Achensee-Tegernsee sowie der Stundentakt auf der Strecke Innsbruck-Garmisch-München mit vertaktetem Umstieg ins Außerfern seien solche Erfolgsprojekte, welche die grenzüberschreitende Mobilität verbesserten.

-lt-

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Euregio-
Museumstag

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Südtirol / Tirol / Trention – Den Zusammenhang zwischen kultureller Teilhabe und Wohlbefinden habe der »Euregio-Museumstag 2026« am 9. Oktober in Trient in den Mittelpunkt der Debatte gestellt: Damit würden die Museen aus Südtirol, Tirol und dem Trentino ein äußerst aktuelles Thema aufgreifen: Angesichts einer historischen Phase mit tiefgreifenden Veränderungen sähen sie sich aufgefordert, ihren Beitrag zum Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger neu zu überdenken und neue Formen der Zusammenarbeit mit dem Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen zu entwickeln.

Die Veranstaltung bringe seit 2010 jedes Jahr Museumsfachleute aus den drei Euregio-Ländern zusammen, um das Kooperationsnetzwerk, die gemeinsame Forschung und das kulturelle Angebot der drei Landesteile zu stärken. Eröffnet worden sei sie mit Botschaften der drei für die Kulturpolitik zuständigen Regierungsmitglieder, Euregio-Präsident und Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle, Landesrätin Francesca Gerosa (Trentino) und Landesrat Philipp Achammer (Südtirol).

-lpast-

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EUREGIO-
Bibliothekstag
2026

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Salzburger Land – Rund 40 Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus der EUREGIO »Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein« haben sich kürzlich zu einem gemeinsamen »Bibliothekstag« getroffen. Im Mittelpunkt des grenzüberschreitenden Austausches sei die Vernetzung links und rechts der Salzach und der Saalach gestanden. Literaturvermittlung, kreative Ideen für die Bibliotheksarbeit oder auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des EUREGIO-Bibliothekstags 2026 seien schließlich mit vielen neuen Ideen die Heimreise angetreten. Der grenzüberschreitende Austausch sei von Herlinde Lugstein initiiert worden. Sie sei zuständig für die öffentlichen Bibliotheken im Land Salzburg. »Trotz der gemeinsamen Sprache haben die Kolleginnen und Kollegen unterschiedliche Zugänge, von denen man sich etwas abschauen kann – insbesondere für die ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen. Das Format soll auch in Zukunft wieder stattfinden«, so Lugstein.

Die EUREGIO Salzburg sei seit 1995 ein freiwilliger Zusammenschluss von derzeit 117 Gemeinden aus Salzburg, Bayern, Oberösterreich und Tirol. Zu den Mitgliedern zählten unter anderem auch das Land Salzburg sowie die beiden bayerischen Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein. Die Einrichtung sei ein Motor in der Zusammenarbeit der Kommunen im Grenzgebiet, sei es in den Bereichen Tourismus, Sport, Verkehr, Kultur, Wirtschaft oder auch Bildung. Der »EUREGIO-Bibliothekstag« sei gemeinsam von der Evangelischen Öffentlichen Bücherei Bad Reichenhall und der Abteilung Kultur, Bildung, Gesellschaft und Sport des Landes Salzburg veranstaltet und mittels einer Interreg-Förderung realisiert worden.

-ls-

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Empfehlungen
für den Kinderschutz

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Oberösterreich – Bei der diesjährigen Konferenz der österreichischen Kinderschutz-Landesrätinnen und -Landesräte sei eine Vielzahl an Anträgen beschlossen worden, die auf gleiche Startchancen für alle Kinder und Jugendlichen und einen verbesserten Kinderschutz abzielten. Oberösterreich habe sich mit eigenen Anträgen intensiv eingebracht, unter anderem zu minderjährigen Intensivtäter:innen und zum Krankenversicherungsschutz für Findelkinder.

Expertinnen und Experten seien sich einig, dass eine Absenkung des Strafmündigkeitsalters nicht zielführend sei. Dennoch müssten konkrete Strukturen und Maßnahmen geschaffen werden, um auf selbst- und fremdgefähredendes Verhalten von Kindern und Jugendlichen angemessen reagieren zu können. Bereits im Vorjahr habe die Konferenz auf Initiative Oberösterreichs Eckpunkte für den Umgang mit strafunmündigen Intensivtäterinnen und Intensivtätern beschlossen, und zwar eine klare Definition der Zielgruppe, eindeutige Zuständigkeiten und eine geklärte Finanzierung. Daran hätten die Landesrätinnen und Landesräte heuer wieder angeknüpft und würden zum wiederholten Mal eine konkrete Forderung an den Bund richten: Halte die Bundesregierung eine gesetzliche Regelung für notwendig, müsse diese im Strafrecht verankert sein und damit klar in der Verantwortung des Bundes liegen. Das entspreche auch einem Gutachten des Verfassungsdienstes im Bundeskanzleramt. Für Jugendliche ab 14 Jahren brauche es außerdem einen modernen und humanen Jugendstrafvollzug. Er solle Bildung, Beschäftigung und Freizeit bieten und auf die Rückkehr in die Gesellschaft ausgerichtet sein.

Krankenversicherung für Findelkinder
Ein weiterer Antrag aus Oberösterreich sei ein langjähriges Anliegen: Die sozialversicherungsrechtliche Absicherung von Findelkindern. Babys, die in einer Babyklappe abgegeben oder anonym geboren worden seien, seien bis zur Unterbringung bei Pflege- oder Adoptiveltern nicht krankenversichert. Sie seien damit eine der letzten Gruppen in Österreich ohne gesetzlichen Versicherungsschutz. Die Kosten – für den meist sehr kurzen Zeitraum – würden oft mit Behelfslösungen abgedeckt. Auch die Volksanwaltschaft habe auf diese Benachteiligung bereits hingewiesen. Betroffen seien nur sehr wenige Kinder. Eine Mehrbelastung für das Sozialversicherungssystem sei daher nicht zu erwarten.

-loö-

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Bildungsaktion
»Versteh die Tiere«

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Steiermark – Schon bald gehe es in den Volksschulen um das Wohl der Tiere. Auf Initiative der Tierschutzombudsstelle sollen in Kürze alle Kinder, die eine zweite Klasse besuchen, vom Land Steiermark das Unterrichtsheft »Versteh die Tiere mit dem WELL-KA-HU-KA-MEER-PLOPP« erhalten. Das Fabelwesen mit dem wundersamen Namen sei eine Mischung aus Wellensittich, Katze, Hund, Kaninchen, Meerschweinchen und Plopp, einem Fisch. Es sei der Botschafter der Tiere und berichte den Kindern im farbenfrohen Heft, was sie sich von ihnen wünschten.

Lea Mirwald, Geschäftsführerin des Vereins »Tierschutz macht Schule«, beschrieb, was Kinder dabei lernen: »Tiere sind kein Spielzeug. Sie haben viele Bedürfnisse, zum Beispiel möchten sie nicht allein, sondern mit ihren Artgenossen zusammenleben, sie wollen viel Ruhe, die Kaninchen und Meerschweinchen brauchen zum Beispiel ein abwechslungsreiches Gehege. Das können bereits kleine Kinder mit dem Material verstehen«. Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer unterstütze die flächendeckende Bildungsaktion und erklärte: »Es ist mir ein großes Anliegen, dass alle Kinder von diesem Material profitieren, auch jene, die ohne eigene Tiere aufwachsen. Jedes Kind kann damit Verständnis für Tiere entwickeln. Das ist ein Gewinn für den Tierschutz und verbessert das Zusammenleben von Mensch und Tier im Land«.

-lstmk-

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Suchthilfe

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Kärnten – Seit zehn Jahren stehe die »AVS-Drogenambulanz Klagenfurt« für professionelle und niederschwellige Suchthilfe in Kärnten. Kärntens Gesundheitslandesrätin Beate Prettner erklärte diesbezüglich: »Sucht ist eine Erkrankung, bei der wir nicht wegschauen dürfen. Wir müssen Menschen dort erreichen, wo sie stehen, und ihnen möglichst früh konkrete Hilfe anbieten«. Das Angebot sei kontinuierlich ausgebaut worden. Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuten mittlerweile bis zu 1.000 Klientinnen und Klienten. Neu entwickelt worden sei unter anderem ein kärntenweit einzigartiges Begleitprogramm für suchtmittelkonsumierende Schwangere und ihre Kinder gemeinsam mit der Kinderabteilung des Klinikums Klagenfurt sowie eine eigene Ambulanz für Jugendliche und junge Erwachsene. »Gerade bei Jugendlichen zählt jeder frühe Kontakt. Wenn wir erste Konsumerfahrungen oder psychische Belastungen rechtzeitig erkennen, können wir früher gegensteuern«, so Prettner. Gleichzeitig veränderten sich die Herausforderungen in der Suchthilfe. »Der Konsum wird zunehmend riskanter – wir sehen mehr Mischkonsum und seit einigen Jahren auch verstärkt synthetische Substanzen. Dazu kommt der einfache und schwer kontrollierbare Zugang über das Internet und Lieferdienste«, erläuterte AVS-Fachbereichsleiterin Claudia Scheiber. Umso wichtiger sei es, die Angebote laufend an die Entwicklungen anzupassen.

-lktn-

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Der Alpenrand-Magazin.de – NEWSletter
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Welt-
mädchentag

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Niederösterreich – Zum »Weltmädchentag« am 11. Oktober haben Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bildungs- und Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die Selbstbestimmung von Mädchen in den Mittelpunkt gestellt. »Mädchen sollen frei und gleichberechtigt aufwachsen – ohne religiösen Zwang und ohne gesellschaftlichen Druck. Selbstbestimmung bedeutet, den eigenen Weg gehen zu können«, so Mikl-Leitner. In diesem Zusammenhang verweise die Landeshauptfrau auch auf das geltende Kopftuchverbot für Mädchen bis zum 14. Geburtstag in der Schule. »Wer Mädchen schützen und ihnen Freiheit ermöglichen will, muss dort klare Grenzen setzen, wo Druck und Zwang beginnen. Unser Rechtsstaat gibt hier den Rahmen vor und dieser ist einzuhalten«, erklärte Mikl-Leitner. In Niederösterreich habe es bislang fünf Anzeigen im Zusammenhang mit dem Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren in Schulen gegeben.

Selbstbestimmung bedeute zugleich, bei Ausbildung und Berufswahl eigene Interessen und Talente in den Mittelpunkt zu stellen. »Talent kennt kein Geschlecht. Wir wollen Mädchen ermutigen, auch technische und handwerkliche Berufe zu entdecken und ihren Berufsweg unabhängig von Rollenbildern zu wählen«, erläuterte Teschl-Hofmeister. Mit Initiativen wie dem »Tech-Dating«, dem »Girls’ Day« und »HTL4girls« setze Niederösterreich gezielt darauf, Mädchen für technische Berufe zu begeistern. 

-lnö-

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Welterbestätten-
Konferenz

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Burgenland – Seit mehr als 20 Jahren sei die »Österreichische Welterbestätten-Konferenz« ein zentrales Forum der Kooperation und des Austauschs zur Implementierung der Welterbekonvention in Österreich. Organisiert von der »Österreichischen UNESCO-Kommission« gemeinsam mit der jeweiligen Stätte bringe die Konferenz Vertreterinnen und Vertreter der zwölf österreichischen Welterbestätten, der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung sowie Expertinnen und Experten im Bereich des Kultur- und Naturerbe-Erhalts zusammen. Burgenlands Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner betonte: »Gerade am Neusiedler See zeigt sich, was Welterbe wirklich bedeutet. Wir wollen bewahren, was diese Region einzigartig macht – aber wir wollen sie nicht einfrieren. Die Menschen, die hier leben, arbeiten und wirtschaften, gehören zu dieser Kulturlandschaft genauso dazu wie Natur und Geschichte. Darum geht es bei der Welterbestätten-Konferenz: Wie schaffen wir den Spagat zwischen Schutz und Weiterentwicklung? Wenn wir unser Welterbe auch morgen noch lebendig halten wollen, müssen wir beides zusammendenken«. In diesem Jahr habe die Welterbestätte Fertõ-Neusiedler See als Austragungsort der Konferenz fungiert und unter dem Leitthema »Baukultur und Kulturlandschaft gestalten« gestanden.

Die »21. Welterbestätten-Konferenz« habe erneut eine wertvolle Plattform für Austausch, Bewusstseinsbildung und Abstimmung zwischen den österreichischen Welterbestätten und ihren wichtigen Trägerinnen und Trägern geboten. Neben fachlicher Weiterbildung und Information seien die Vernetzung, der persönliche Dialog und das gemeinsame Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Welterbes im Mittelpunkt gestanden. 

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