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Wöchentliche Nachrichten und Reportagen aus den Alpenländern und darüber hinaus
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KW 43 – 2026
19. – 25.10.2026
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Recht
auf
Vergessenwerden
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Bayern – Bayern setze sich derzeit dafür ein, dass eine überstandene Krebserkrankung für die Betroffenen nicht zu einer langfristigen Benachteiligung – beispielsweise bei Krediten und Versicherungen – führe. Der Bayerische Ministerrat beschloss kürzlich, dass der Freistaat eine entsprechende Bundesratsinitiative anderer Länder unterstützen werde. Damit soll der Bund aufgefordert werden, einen Regelungsvorschlag zu dem sogenannten »Recht auf Vergessenwerden« für ehemals an Krebs erkrankte Menschen vorzulegen.
Konkret solle künftig nach dem Ablauf medizinisch begründeter Fristen sichergestellt sein, dass keine Verpflichtung zur Information oder Offenlegung einer überwundenen Krebserkrankung bestehe – etwa im Versicherungsvertragsrecht, bei Verbraucherkreditverträgen und in Adoptionsvermittlungsverfahren. Bei der Ausgestaltung der Fristen sollen Forschungsergebnisse zu Rückfall- und Langzeitrisiken sowie international anerkannte medizinische Kriterien für Heilung herangezogen werden. Damit solle dem medizinischen Fortschritt Rechnung getragen und zugleich eine sachgerechte, wissenschaftlich fundierte Regelung geschaffen werden. Ab dem 20. November 2026 gelte für bestimmte Restschuldversicherungen erstmals ein gesetzliches »Recht auf Vergessenwerden«. Eine überstandene Krebserkrankung dürfe dort 15 Jahre nach Abschluss der Behandlung nicht mehr berücksichtigt werden. Ferner werde die Verwendung von Gesundheitsdaten bei der Kreditwürdigkeitsprüfung für Allgemein-Verbraucherdarlehen ausgeschlossen.
Im Freistaat erkrankten jährlich rund 80.000 Menschen an Krebs. Die häufigste Krebserkrankung bei Frauen sei Brustkrebs mit rund 11.000 Neuerkrankungen pro Jahr und bei Männern Prostatakrebs mit rund 13.000 Neuerkrankungen. Ziel der Staatsregierung sei es, Krebserkrankungen so weit wie möglich vorzubeugen. Mehr als ein Drittel aller Krebsneuerkrankungen gehe Schätzungen zufolge auf vermeidbare oder beeinflussbare Risikofaktoren zurück. An erster Stelle stehe dabei das Rauchen, gefolgt von Übergewicht, Bewegungsmangel, ungesunder Ernährung und Alkoholkonsum. Weitere wichtige Risikofaktoren seien UV-Strahlung und bestimmte Infektionen wie mit humanen Papillomviren (HPV).
Neben der Vorbeugung seien Vorsorge und Früherkennung entscheidend. Sie könnten dazu beitragen, Krebserkrankungen zu verhindern oder sie frühzeitig zu erkennen und damit die Behandlungschancen zu verbessern. Wer dennoch an Krebs erkranke, könne in Bayern auf ein breites Unterstützungsangebot zurückgreifen. Psychosoziale Krebsberatungsstellen und Selbsthilfeangebote begleiteten Betroffene und ihre Angehörigen während und nach der Erkrankung.
-bsr-
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Junge Menschen
im Umgang
mit Gefahren
im Netz stärken
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Baden-Württemberg – Die Polizei in Baden-Württemberg startete kürzlich eine landesweite Sensibilisierungskampagne, um über die Gefahren im digitalen Raum zu informieren und den sicheren Umgang damit zu stärken. Den Auftakt bilde im Schuljahr 2026/2027 eine Aktion für Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen. »Unsere Kinder und Jugendlichen sollen die digitale Welt selbstbewusst und sicher nutzen können. Das geht natürlich nur, wenn wir sie auch darin stärken, Risiken zu erkennen, Grenzen zu wahren und sich im richtigen Moment Hilfe zu holen. Genau da setzt unsere Kampagne an«, erklärte Baden-Württembergs stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Manuel Hagel. Mit der Kampagne sollen quartalsweise unterschiedliche Themen – beispielsweise Cybergrooming, Cybertrading-Betrug, Scamming oder Deepfakes – in unterschiedlichen Formaten aufgegriffen und zielgruppengerecht vermittelt werden. Dabei sollen neben Kindern und Jugendlichen in weiteren Aktionen auch Erwachsene und ältere Menschen angesprochen werden.
Eine Aktion namens »Digital ist real« richte sich an die Klassenstufen 5 bis 7 der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Der Schwerpunkt liege dabei beim Thema »Cybergrooming«. Es gehe darum zu sensibilisieren, dass nicht jede Person im Internet diejenige sei, für die sie sich ausgebe. Die Kinder und Jugendlichen sollen lernen, dass Bilder, Videos und persönliche Informationen anderer nicht ohne Weiteres weitergegeben und strafbare Inhalte nicht weiterverbreitet werden dürfen, sondern gemeldet werden sollten.
-lbw-
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LOVE LIFE
Kampagne
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Schweiz – Rund 90.000 junge Menschen machten in der Schweiz jedes Jahr erstmals eigene Erfahrungen zum Thema »Sexualität«. Sie brauchten verlässliche Informationen, um sich unter anderem vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen zu schützen. Die Kampagne »LOVE LIFE« setze deshalb gezielt bei den 16- bis 26-Jährigen an und stärke ihre Gesundheitskompetenz mit alltagsnahen Informationen in Sachen »Safer Sex«.
Im Zentrum stehe die Lebensrealität junger Menschen: Die Kampagne spreche sie in ihrer Sprache an und auf den Kanälen, die sie nutzten, insbesondere auf Social Media. Über Formate wie Videocasts und Kurzvideos vermittele sie Informationen zu »Safer Sex« und zum Erhalt der sexuellen Gesundheit. Gleichzeitig schaffe sie Raum für Austausch, Dialog und eine aktive Beteiligung. So könnten Jugendliche und junge Erwachsene offline und online Fragen stellen, ihre Anliegen einbringen und sich mit relevanten Themen auseinandersetzen. Die Aktion verweise jeweils auf weiterführende Angebote – wie die Website »lovelife.ch«.
-chbk-
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Stadt Miesbach: Eine der höchstgelegenen Kreisstädte Deutschlands
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IWF
revidiert
Wirtschaftsprognose
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Liechtenstein – Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am 13. Oktober 2026 ein Update des »World Economic Outlook« veröffentlicht. In dieser Publikation bewerte der IWF halbjährlich die Wirtschaftslage auf der Welt und in allen IWF-Mitgliedsländern. Generell sehe der Währungsfonds die Weltwirtschaft dabei als widerstandsfähiger an, als angesichts der vielen aktuellen Herausforderungen noch im Frühjahr erwartet worden sei.
Auch für Liechtenstein habe der IWF seine Wirtschaftsprognose für das laufende Jahr deutlich nach oben korrigiert. Dem Land werde für 2026 ein reales Wirtschaftswachstum von rund einem Prozent vorausgesagt, nachdem im Frühjahr noch von einem negativen Wachstum von -0.4 Prozent ausgegangen worden sei. Auch die Arbeitslosenquote liege mit geschätzten 2,3 Prozent im Jahresdurchschnitt international gesehen tief, aber für Liechtenstein höher als in den Vorjahren und bilde damit auch die anhaltenden Herausforderungen ab. Noch im April 2026 habe der IWF für Liechtenstein angesichts der global herausfordernden Lage ein real leicht sinkendes Wirtschaftswachstum prognostiziert. Der Grund für diese Rezessionserwartung sei insbesondere der Ausbruch des Kriegs im Iran gewesen, welcher negative Auswirkungen für die Weltwirtschaft und damit für Liechtensteins stark exportorientierte Volkswirtschaft erwarten lasse. Die Inflation im Schweizer-Franken-Raum werde mit 0,6 Prozent im Jahresdurchschnitt erwartet.
In die Bewertung des IWF würde sowohl die kurzfristige Entwicklung wie auch strukturelle Faktoren einfliessen. Bereits im Frühjahr 2026 habe der IWF dabei bestätigt, dass die strukturellen Faktoren der Volkswirtschaft in Liechtenstein ein positiveres Bild zeigten. Nun zeigten auch die neuesten Konjunkturzahlen zu Liechtenstein erste Stabilisierungstendenzen. Global gesehen erwarte der IWF für das laufende Jahr ein im Durchschnitt eher moderates Wirtschaftswachstum von drei Prozent und prognostiziere für die kommenden Jahre einen nur leichten Aufschwung. Besonders warne der Währungsfonds vor der grossen Unsicherheit und den negativen Auswirkungen der andauernden Kriege in der Ukraine und im Iran, insbesondere in Bezug auf die globale Verfügbarkeit und die Kosten von Energie. Positiver sehe der IWF die Entwicklungen durch Künstliche Intelligenz und den boomenden Technologiesektor, welcher eine Vielzahl an Chancen biete.
-RdFL-
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Schutz
für Kinder
und Jugendliche
bei Mobbing
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Vorarlberg – Das Land Vorarlberg möchte den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor »Mobbing« und »Cybermobbing« stärken. Bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJa) nehme nun eine neue Fachstelle »Mobbing« ihre Arbeit auf. Ziel der Fachstelle sei es, »Mobbing« zu verhindern, zu erkennen und konkrete Fälle zu bearbeiten. Sie werde insbesondere dort tätig, wo ein Fall über einzelne Zuständigkeitsbereiche hinausgehe oder mehrere Stellen eingebunden werden müssten.
Niederschwellige Hilfe für Betroffene
Die Fachstelle richte sich in erster Linie an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie könnten sich telefonisch, per E-Mail, über Messenger-Dienste oder in einem persönlichen Gespräch an die »KiJa« wenden. Die Angebote seien vertraulich, anonym und kostenlos zugänglich. Auch Eltern, pädagogische Fachkräfte und Vereinsleitungen könnten Beratung und Unterstützung in Anspruch nehmen. Neben der konkreten Fallarbeit gehörten Prävention und Vernetzung zu den Aufgaben der neuen Stelle. Damit solle auch die Handlungssicherheit von Fachkräften im Umgang mit Mobbingfällen gestärkt werden. Bei der Einschätzung würden keine starren zeitlichen Grenzen gelten. Entscheidend seien vielmehr der subjektive Leidensdruck, ein bestehendes Machtgefälle und die Frage, wie stark sich eine Situation bereits verfestigt habe. Besonderes Augenmerk gelte den Dynamiken von »Cybermobbing«, bei dem die permanente digitale Verfügbarkeit und die mögliche Anonymität besondere Herausforderungen darstellten.
Ergänzung zu bestehenden Strukturen
Für Mobbingfälle innerhalb von Schulen blieben die Schulleitungen und die Bildungsdirektion zuständig. Die »KiJa« werde ergänzend tätig, wenn die Problematik über den schulischen Rahmen hinaus gehe – beispielsweise bei »Cybermobbing« im Freizeitbereich – oder wenn eine schulübergreifende Koordination notwendig sei. In diesen Fällen übernehme die Fachstelle eine neutrale Vermittlungs- und Koordinationsfunktion.
-vlk-
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Mission
»Keller-Check«
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Tirol – Mit der Mission »Keller-Check« sollen Tiroler Haushalte dazu motiviert werden, ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre im Keller zu isolieren. Die Aktion werde federführend von der »Energieagentur Tirol« umgesetzt. Bis zu 500 Tiroler Haushalte sollen dafür kostenlose Dämm-Sets und eine umfassende Anleitung zur Umsetzung erhalten.
Einfache Maßnahme mit großer Wirkung
Ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre würden laufend Wärme an die Umgebung abgeben. Dadurch gehe Energie verloren, die von der Heizung zusätzlich bereitgestellt werden müsse. Besonders ins Gewicht falle dies, weil die Rohre oft im unbeheizten Kellerbereich und somit außerhalb der beheizten Gebäudehülle verlaufen würden. Mit einer Rohrdämmung lasse sich dieser Wärmeverlust deutlich reduzieren. Die Aktion laufe bis 30. Juni 2027. Weitere Informationen unter www.tirol2050.at/keller-check
-lt-
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Barmenia-Gothaer
Bezirksdirektion
Bernhard Heidl:
Seit 40 Jahren Kompetenz und Zuverlässigkeit
bezüglich Versicherungs-, Altervorsorge- und Finanzanlageservice
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Bernhard Heidl feierte kürzlich sein 40-jähriges Berufsjubiläum
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Viele ehemalige und neue Wegbegleiter, darunter Gerd-Jürgen Just, Regionaldirektor i.R. und ehemaliger Chef des jungen Bernhard Heidl bei der Gothaer-Versicherung sowie Daniel Steinleitner, Leiter der Landesdirektion Süd und Vertriebsdirektion München der Barmenia-Versicherung, waren der Einladung zur 40-jährigen Berufsjubiläumsfeier von Bernhard Heidl – Barmenia-Gothaer Bezirksdirektion für Versicherungs-, Altersvorsorge- und Finanzanlageservice – in die oberbayerische Stadt Miesbach gefolgt.
In Form eines sprichwörtlichen »Flugs durch die letzten 40 Jahre« schilderte der Jubilar in seiner Festrede unter anderem seine Anfänge, als seine berufliche Verbindung zur Gothaer-Versicherung begann. Denn genau am 01. Oktober 1986, nach einer bereits erfolgten Lehre zum Einzelhandelskaufmann, startete er eine zweite Ausbildung, und zwar zum Versicherungsfachmann bei der Gothaer-Lebensversicherung in Göttingen, wobei er später ein Studium zum Versicherungsfachwirt erfolgreich abschließen konnte. …weiterlesen
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Neue Regeln
für Skigebiete
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Südtirol – Südtirols Landesregierung hat kürzlich eine »Durchführungsverordnung für Skigebiete« genehmigt. »Mit der neuen Verordnung schaffen wir klare, zeitgemäße und einheitliche Regeln für die Bereiche Skifahren und Rodeln. Das erhöht die Sicherheit auf Skipisten, Loipen und Rodelbahnen und sorgt zugleich für transparente und effizientere Verfahren«, so Südtirols Tourismuslandesrat Luis Walcher.
Erstmals gelte nun die Verordnung auch für Langlaufloipen, Rodelbahnen und Rennrodelbahnen. Damit sollen die Landesbestimmungen an die staatlichen Vorgaben angepasst werden. Auch die technischen Regeln für Skipisten und Pistenstangen seien aktualisiert worden. Informationstafeln müssen künftig auf die geltenden Verhaltensregeln auf den Pisten hinweisen.
-lpast-
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»Neptun Staatspreis«
2027
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Salzburger Land – Für den »Neptun Staatspreis 2027« werden innovative Ansätze, die zum Schutz der Gewässer, zum verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und zur Bewusstseinsbildung beitragen gesucht. Bis 31. Oktober 2026 können entsprechend innovative Ideen eingereicht werden. Der Preis werde alle zwei Jahre vergeben und zähle zu den bedeutendsten Auszeichnungen Österreichs im Wasserbereich. Er würdige Projekte, die durch Kreativität, Innovation und Nachhaltigkeit überzeugten. Der Wettbewerb umfasse fünf Kategorien, und zwar »WasserBILDUNG«, »WasserFORSCHT«, »WasserKREATIV«, »WasserREGIONAL« und »WasserWIEN«. Insgesamt sollen Preisgelder in Höhe von 21.000 Euro vergeben werden. Weitere Infos: https://www.neptun-staatspreis.at/
-ls-
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Museumspreis
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Oberösterreich – Der Lern- und Gedenkort »Schloss Hartheim« wurde mit dem »Österreichischen Museumspreis 2026« ausgezeichnet. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde im Rahmen des »Österreichischen Museumstages« in Eisenstadt verliehen. Die Jury würdigte »Schloss Hartheim« als Lernort von nationaler Bedeutung, der auf beispielhafte Weise die Erinnerung an die NS-Verbrechen mit Fragen der Gegenwart und Zukunft verbinde. Besonders hervorgehoben wurden die hohe fachliche Qualität und die kontinuierliche Arbeit des gesamten Teams.
Zwischen 1940 und 1944 wurden in der NS-Tötungsanstalt Hartheim rund 30.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter ermordet. Seit 2005 sichere die vom Land Oberösterreich gegründete Stiftung »Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim« die dauerhafte Finanzierung der Einrichtung. Mit der 2023 eröffneten Dauerausstellung »Wert des Lebens« und vielfältigen Vermittlungsangeboten verbinde »Schloss Hartheim« die historische Erinnerung mit aktuellen Fragen zu Menschenwürde, Ethik und gesellschaftlicher Verantwortung. Seit der Eröffnung 2003 habe sich der Lern- und Gedenkort zu einer österreichweit bedeutenden Einrichtung der Erinnerungs- und Bildungsarbeit entwickelt.
-loö-
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Begeisterte
Jungleser
wurden belohnt
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Steiermark – Unter dem Motto »Sommerzeit ist Lesezeit« lud die »Steiermärkische Landesbibliothek« auch in diesem Sommer wieder junge Leserinnen und Leser dazu ein, fleißig Stempel in ihren Lesepässen zu sammeln. Die vollgestempelten Pässe konnten anschließend beim Bibliothekteam abgegeben werden. Von insgesamt 90 ausgegebenen Stempelpässen brachten 26 Kinder ihre Pässe zurück und nahmen an der Aktion teil. Aus allen Teilnehmenden wurden vier Gewinnerinnen und Gewinner gezogen. Den glücklichen Gewinnern wurden Büchergutscheine als Anerkennung für ihre Lesefreude und ihr Engagement ausgehändigt.
»Bücher regen die Fantasie an, machen neugierig und eröffnen neue Perspektiven. Aktionen wie der Lesepass wecken die Lust am Lesen und laden Kinder dazu ein, immer wieder neue Geschichten zu entdecken. Ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern und wünsche allen jungen Leserinnen und Lesern weiterhin viel Freude am Lesen«, erklärte der für die Steiermärkische Landesbibliothek zuständige Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl. »Mehr als 300 Tonies, Bücher, Zeitschriften und Hör-CDs sind mittlerweile sehr übersichtlich im Kinder- und Jugendbereich aufgestellt. Ich schätze das engagierte Team sehr, welches sich neben der Bestandspflege um tolle Aktionen wie die Lesepassaktion, Theaterworkshops, Lesungen und adventliches Basteln kümmert«, so Patrick Schnabl, Leiter der Kulturabteilung des Landes Steiermark.
-lstmk-
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Gemeinsam
für Selbstbestimmung,
Teilhabe und Barrierefreiheit
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Kärnten – Seit 80 Jahren stehe der »Blinden- und Sehbehindertenverband Kärnten« (BSVK) an der Seite blinder und sehbeeinträchtigter Menschen und setze sich für Selbstbestimmung, gesellschaftliche Teilhabe und Barrierefreiheit ein. Dieses besondere Jubiläum wurde kürzlich in Klagenfurt gemeinsam mit zahlreichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, Partnerorganisationen und Unterstützerinnen und Unterstützern gefeiert. Für das Land Kärnten nahmen Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger am Festakt teil. »80 Jahre Blinden- und Sehbehindertenverband Kärnten stehen für 80 Jahre Einsatz für die Rechte, Chancen und Selbstbestimmung von Menschen. Der BSVK gibt Menschen nicht nur eine starke Stimme, sondern leistet mit seiner Beratung und seinem Engagement jeden Tag einen wichtigen Beitrag zu einem Kärnten, in dem Teilhabe selbstverständlich sein soll. Dafür gebührt allen, die diese Arbeit über acht Jahrzehnte getragen und weiterentwickelt haben, unser aufrichtiger Dank«, betonte Schaunig.
Der BSVK wurde 1946 von selbst betroffenen Menschen gegründet, um die Lebensbedingungen blinder und sehbehinderter Kärntnerinnen und Kärntner nachhaltig zu verbessern. Seither seien in Kärnten wichtige Schritte gesetzt worden: Bereits 1955 habe das Land Blindengeld als finanziellen Nachteilsausgleich eingeführt. 2009 habe das Kärntner Chancengleichheitsgesetz einen Systemwechsel hin zu einem modernen Rechtsanspruch auf Teilhabe gebracht; 2013 sei der Kärntner Landesetappenplan gefolgt, an dessen Ausarbeitung der BSVK aktiv beteiligt gewesen sei. Mit der 2022 eröffneten »Sehberatung Kärnten« verfüge der BSVK heute über ein modernes Kompetenzzentrum, das Beratung, Unterstützung und Expertise bündele. Über die »Mobile Sehberatung« erreiche das Angebot auch Menschen in den Kärntner Regionen.
-lktn-
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Kinder-
landesfeiertag
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Niederösterreich – Am 15. November 2026 lädt Niederösterreich zum zweiten »Kinderlandesfeiertag« ein. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner präsentierte kürzlich das Programm. »Unser Landesfeiertag ist ein Tag, an dem wir auf unsere Geschichte zurückblicken. Er ist aber auch ein Tag, an dem wir an unsere Zukunft denken. Und diese Zukunft gehört unseren Kindern«, erläuterte Mikl-Leitner.
Mit dem »Kinderlandesfeiertag« wolle man den Jüngsten zeigen: »Ihr seid ein wichtiger Teil des Landes. Eure Fragen, eure Ideen und eure Talente zählen«. »Wir feiern heuer an 19 Standorten in allen vier Vierteln bei freiem Eintritt und nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird das Angebot heuer noch vielfältiger«, so Mikl-Leitner. Entdecken und mitmachen etwa sei das Motto im Museum Niederösterreich und im »KinderKunstLabor« in St. Pölten, in Klosterneuburg warte im neuen »VISTA Science Experience Center« Action auf die Kinder. Auch das »Museum Gugging« stehe offen, genauso wie das »MAMUZ Schloss Asparn/Zaya«, das Einblicke in die Geschichte biete und auch das Haus der Wildnis, in dem man die Geheimnisse der Natur erforschen könne. Im »Haus der Digitalisierung« sowie in den »Science Centern« in Tulln und Lunz drehe sich alles ums Forschen und Experimentieren. Workshops und Mitmachstationen in Büchereien, etwa in Vitis, Gloggnitz und Scheibbs, ergänzten das Programm.
-lnö-
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Der Alpenrand-Magazin.de – NEWSletter
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Momentum
Studie
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Burgenland – Eine aktuelle Studie des »Momentum Instituts« untersuchte die »Kinderbildung und Kinderbetreuung« in ganz Österreich. Das Burgenland habe dabei im bundesweiten Vergleich erneut Spitzenwerte erreicht. Die Erhebung des Momentum Instituts vom Oktober 2026 zeige eine positive Bilanz für das Burgenland. Bei den Kindern unter drei Jahren liege das Land mit einer Betreuungsquote von 42,7 Prozent auf dem zweiten Platz knapp hinter Wien. Der österreichische Durchschnitt betrage in dieser Altersgruppe 36 Prozent. Bei den Kindern von drei bis fünf Jahren verzeichne das Burgenland eine Besuchsquote von 97 Prozent.
Starker Ausbau bei vollzeittauglicher Betreuung
Ein zentraler Indikator der Studie sei die Vereinbarkeit der Betreuungsplätze mit einer Vollzeitbeschäftigung der Eltern. Bei den Kindern von drei bis fünf Jahren seien im Burgenland 74 Prozent der Plätze mit einem Vollzeitjob vereinbar. Das bedeute den zweiten Platz im Bundesländervergleich. Seit dem Kindergartenjahr 2019/20 verzeichne das Burgenland ein Plus von 41 Prozentpunkten. Das sei der deutlichste Zuwachs aller Bundesländer in dieser Altersgruppe. Auch bei den unter Dreijährigen sei der Anteil vollzeittauglicher Plätze im selben Zeitraum um 21 Prozentpunkte auf 48 Prozent gestiegen. In den Freistädten Eisenstadt und Rust seien bei den drei bis fünf Jahre alten Kindern bereits 100 Prozent der Plätze mit einer Vollzeitarbeit vereinbar.
Bessere Chancen am Arbeitsmarkt
Die Studie beleuchte intensiv die Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Fehle ein passendes und leistbares Angebot, würden meist Mütter die Betreuung zu Hause übernehmen. In Österreich arbeiteten über 80 Prozent der teilzeitbeschäftigten Mütter mit Kindern unter 15 Jahren wegen Betreuungsaufgaben in Teilzeit. Die Analyse belege einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Betreuungsangebot und der Erwerbstätigkeit. In Bundesländern mit vielen vollzeittauglichen Betreuungsplätzen sei die Teilzeitquote von Frauen nachweislich niedriger. Im November 2019 sei die institutionelle Kinderbetreuung im Burgenland bis zum Schuleintritt beitragsfrei gestellt worden. Im Oktober 2024 sei die Einführung des Ganzjahreskindergartens durch den Wegfall der Ferienschließtage erfolgt.
-lbgld-
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Mit KI
schneller auf
Verkehrsgefahren
reagieren
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Forschende der Technischen Universität München (TUM) und von der BMW Group haben Sensordaten aus Fahrzeugen, von Ampeln und Schilderbrücken so zusammengeführt, dass sich daraus konkrete Verkehrsempfehlungen ableiten lassen können. In weniger als 100 Millisekunden erstelle ein KI-System ein digitales Lagebild und leite daraus Empfehlungen ab. Wenn das BMW-Testfahrzeug sich der Kreuzung nähere, habe die künstliche Intelligenz bereits alle Informationen von relevanten Sensoren eingesammelt, die sich in der Nähe befänden. Das seien zum einen »Infrastruktur-Sensoren«, die an den Schilderbrücken einer Kreuzung angebracht seien, sowie Kameras, Radare und ein Lidar auf dem Dach des Testfahrzeugs. Der Bildschirm im Fahrzeug zeige sämtliche Verkehrsteilnehmer, die sich von rechts und links, sowie von vorne und hinten auf die Kreuzung zubewegten, und zwar auf bis zehn Zentimeter genau. Die KI prognostiziert permanent, wo sich die Autos, Fahrräder und Fußgänger hinbewegten.
Der Vorteil eines »digitalen Echtzeitabbilds« des Verkehrs sei klar: »Der Autofahrer sieht nun auch in sonst verdeckte Bereiche und kann bei möglichen Gefahren schneller reagieren oder gewarnt werden«, erläuterte Professor Alois Knoll, Leiter des Lehrstuhls für Robotik, künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme der TUM. Moderne Fahrzeuge könnten zwar bereits hochkomplexe Situationen gut meistern. Es gebe allerdings Grenzen, wenn etwa Kinder hinter einem Auto auf die Straße laufen würden oder Radfahrer um die Ecke gefahren kämen. Oder wenn sich ein Unfall auf der Autobahn ereigne.
Baustellen als Anwendungsszenario
Ein besonderes Potenzial für künftige Anwendungen biete die Technologie für Baustellen. Zwar hätten Fahrzeuge oft bereits präzise Karten an Bord, allerdings seien sie nicht immer aktuell. An Baustellen ändere sich häufig die Verkehrsführung. Hier könne beispielsweise eine Kamera unterstützen, die an einer Ampel oder auf einem Mast angebracht sei. Sie bringe eine neue Perspektive auf die Baustelle – und über den digitalen Zwilling ins Auto. Für diese Neukartierung für Baustellen und einen neuen Ansatz zur Datenfusion in verteilten Systemen hätten die Forschenden bereits Patente eingereicht.
-tum-
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… weiter zum Alpenrand-Magazin Archiv 2026-10
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