Alpenrand-Magazin Aktuelles

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Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

eröffnete „Filiale der Zukunft“

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Region Miesbach – Seit Jahren verfolgen Banken und Sparkassen den Trend, in ihren Geschäftsstellen die Mitarbeiter abzubauen und den Service mit Beratungen per Telefon, Online-Informationen sowie mit elektronischen Geld- und Kontoauszugsautomaten in kostensparende Bahnen zu lenken. Bei der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee werden dagegen andere Wege eingeschlagen.

Mit der „Filiale der Zukunft“ eröffnete der Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Mihalovits, zusammen mit den zahlreich erschienenen Verwaltungsräten, Mitarbeitern, geladenen Gästen und Kunden sowie am Umbau beteiligten Handwerkern, eine neue Ära der Dienstleistung. „Wenn wir uns in unserer Branche ernsthaft mit der Zukunft beschäftigen, dann wissen wir, dass wir uns in bestimmten Bereichen extrem verändern müssen. Veränderung war immer ein Thema, bei uns und in der Gesellschaft. Jetzt haben wir die Herausforderung der Geschwindigkeit in der Veränderung – Zauberwort „Digitalisierung“ – die nicht nur den Finanzdienstleistungsbereich verfolgt, sondern die gesamte Gesellschaft berührt und sehr stark verändern wird. Und wenn wir uns überlegen, was dann noch übrig bleibt. Was ist denn letztendlich unser Mehrwert, den wir bei diesem ganzen Digitalisierungswahn liefern können? Dann sind wir relativ schnell bei dem, was unsere Filiale füllt: Unsere Kunden und unsere Mitarbeiter, denn die sind das A und O. Diese Menschen machen es aus! Wir werden uns in Zukunft darin unterscheiden, ob wir die Beziehung zu unseren Kunden herstellen können, denn das wird für uns entscheidend sein. Das braucht Grundvoraussetzungen, das heißt Mauern niederreißen, Wiederstände auflösen und Themen, die Begegnungen verhindern, einfach weglassen. Das haben wir hier, zusammen mit unseren Mitarbeitern, die für den Umbau ihre Ideen und Anregungen mit eingebracht haben, versucht und es ist ein tolles Konzept entstanden“, betonte Dr. Mihalovits bei seiner Begrüßungsrede.

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Bei der Einweihung der neuen „Filiale der Zukunft“: v.l. Olaf von Löwis of Menar, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen;
Diakon Klaus Mrosczok; Jörg Quicker, Regionalleiter Region Holzkirchen und Dr. Martin Mihalovits, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

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Denn die Geschäftsstelle am Marktplatz in Holzkirchen, Landkreis Miesbach, möchte ein Treffpunkt für die Region werden. Hier stehen die Mitarbeiter in modern umgebauten und hellen Räumlichkeiten hinter einem weißen Tresen, um ihren Kunden behilflich zu sein. Daneben ist ein großer Tisch platziert, der sogenannte „Nachbarschaftstisch“, an dem die Besucher bei einer Tasse Kaffee oder Tee in Ruhe verweilen oder Kinder auf ihre Eltern warten können, während sie ihre Bankgeschäfte erledigen. Eine Spielekonsole sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Im hinteren Teil des Erdgeschosses, neben der geschwungenen Treppe, arbeiten die Finanzberater, welche die Kunden dann zum Beratungsgespräch ein Stockwerk höher geleiten. Dort oben befinden sich lediglich die individuellen Beratungsräume, jeder anspruchsvoll eingerichtet. „Unsere Filiale soll ein Ort der Begegnung werden. Hier können sich an der Nachbarschaftswand Vereine oder Unternehmen aus der Region vorstellen und die Räumlichkeiten stellen wir auch für kleinere Veranstaltungen gerne zur Verfügung. Vorallem aber bekommt jeder bei uns eine Tasse Kaffee, wenn er eine will“, ergänzte der Kreissparkassen-Vorstandsvorsitzende. Einzigartig in der „Filiale der Zukunft“ ist eine „digitale Wand“, die interaktive Bilder hervorruft. „Der Mensch bestimmt immer noch das Geschehen, was digital abläuft und die Technik reagiert darauf. Diese Wand ruft den Geist unserer Filiale hervor“, versprach Dr. Mihalovits begeistert.

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„Wir sind eine Bank mit Nachbarschaftscharakter und bieten eine Plattform zum Vernetzen und Informieren. Hier ist „die Geschäftsstelle der Realität“ entstanden und ab jetzt läuft „die Sparkasse der Zukunft“. Wir tun alles dafür, dass sich unsere Kunden wohlfühlen und dass sie ihre Bankgeschäfte hier tätigen können. Wir haben einen sogenannten „Treffpunkt Sparkasse“ ins Leben gerufen, bei dem Events und Workshops veranstaltet werden können, bei denen wir nicht nur Gastgeber, sondern auch Netzwerker und Finanzprofi in einem sein möchten“, erklärte Jörg Quicker, Regionalleiter Bereich Holzkirchen.

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Luftschiffe

machen Winterpause

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Region Bodensee – Die Deutsche Zeppelin-Reederei hat ihre Zeppelin-Flugsaison 2019 beendet. Zu den Jahres-Highlights zählten u.a. die „Zeppelin-Skiing“ Weltpremiere, die Zeppelin „Take-Off-Party“ sowie der Besuch des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Weitere Höhepunkte waren die Flüge des Zeppelins im Auftrag der Zeppelin Baumaschinen GmbH über der „bauma“-Fachmesse in München sowie für die ZF Friedrichshafen AG über Berlin, dem Hockenheim Ring, der „IAA“ und über dem „New Pop Festival“ in Baden-Baden.

Mitte Februar 2019 spielte der Zeppelin NT die Hauptrolle in einer absoluten Weltpremiere: “Zeppelin-Skiing”. Drei Extremsportler starteten mit dem Luftschiff von Friedrichshafen aus in die Ostalpen, um sich dort über dem Gipfel des “Kleinen Valkastiel” aus dem Zeppelin abzuseilen und auf steilem Terrain mit Ski und Snowboard abzufahren. “Als ich unter dem Zeppelin hing, hatte ich das Gefühl, mich von einer Wolke abzuseilen,” beschreibt einer der drei Alpinisten seinen Eindruck: “Noch nie zuvor stellte sich ein Luftschiff einem solchen Abenteuer.” Die Medienresonanz dieser Aktion war enorm. Eine 45-minütige TV-Dokumentation zu diesem spektakulären Projekt wird am 16. Dezember 2019 um 21:15 Uhr auf ServusTV Deutschland zu sehen sein.

Ein paar Wochen später, am 21. März, startete der Zeppelin NT dann in die offizielle Passagierflug-Saison. Pünktlich zum Saisonstart präsentierte sich das Wetter von seiner besten Seite und der Europa-Park Zeppelin mit neu gestaltetem Branding. Der Start in die Flugsaison wurde am 29. März gebührend gefeiert: Die “Zeppelin-Take-Off-Party” im Restaurant Zeppelin Hangar FN mit über 300 Gästen war restlos ausverkauft. Der Reinerlös des Abends in Höhe von 2.400 Euro ging an die gemeinnützige Organisation “Home from Home Germany e.V.”

Der Zeppelin NT, das größte Passagier-Luftschiff der Welt und gleichzeitig die größte fliegende Werbefläche, war bereits über vielen Messeauftritten der Zeppelin Baumaschinen GmbH zu sehen. Auch über der Weltleitmesse für Baumaschinen, der „bauma 2019“ in München, zog das Luftschiff mit großem Zeppelin-Caterpillar-Branding am Himmel seine Kreise. Im April hatte die Öffentlichkeit dabei wieder die Möglichkeit, einzigartige Sightseeing-Rundflüge über der Isar-Metropole zu buchen. Und auch Mitte Oktober war der Zeppelin nochmals für ein langes Wochenende in der bayerischen Landeshauptstadt stationiert.

Darüber hinaus hatte der Zeppelin eine tragende Rolle im Rahmen der neuen Themenkampagne “#MobilityLifeBalance” der ZF Friedrichshafen AG. In diesem Zusammenhang besuchte er Ende Mai die „Formula E“ in Berlin, Ende Juni das „Formel-1-Rennen“ in Hockenheim und war im September über der „IAA“ in Frankfurt sowie über dem „New Pop Festival“ in Baden-Baden zu sehen. Auch die Rheinland-Metropolen Bonn, Köln und Düsseldorf bekamen in dieser Saison wieder Besuch vom Zeppelin NT. Ende Mai und Mitte September war das Luftschiff am Flugplatz Bonn/Hangelar stationiert, um von dort aus zu seinen Rundflügen zu starten. Ferner wurden in diesem Jahr noch zwei weitere Standorte etabliert. Einer davon ist der Flughafen Mönchengladbach. Der zweite neue Standort ist Bad Homburg.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann informierte sich am 3. Mai bei seinem Besuch in der Friedrichshafener Zeppelin-Werft über die beiden Unternehmen, die dem größten und einzigen für den kommerziellen Passagierbetrieb zugelassenen Luftschiff der Welt Leben einhauchen: Das ist zum einen die ZLT Zeppelin Luftschifftechnik (ZLT) – verantwortlich für die Entwicklung, den Bau und die Wartung des Zeppelins – und zum anderen die Deutsche Zeppelin-Reederei (DZR), die als Betreibergesellschaft die Passagier-Flüge durchführt, vergleichbar mit einer Fluglinie. “Der Bau von Zeppelinen ist keine romantische Spielerei, die uns an längst vergangene Zeiten erinnert. Zeppeline sind leistungsfähige, sichere, geräuscharme und umweltfreundliche Luftschiffe – und passen damit ganz hervorragend in unsere Zeit”, betonte Ministerpräsident Kretschmann während des Rundgangs durch die Zeppelin-Werft und ergänzte: “Luftschiffe vom Bodensee sind High-Tech-Produkte ‚Made in Baden-Württemberg’”. Entwickelt und hergestellt in einer der innovativsten Regionen Europas.”

Auch wenn der Zeppelin NT bereits zu den effizientesten und emissionsärmsten motorbetriebenen Luftfahrzeugen gehört, so entschied die Deutsche Zeppelin-Reederei dennoch Mitte September, alle aus dem Passagierflugbetrieb resultierenden CO 2 -Emissionen vollständig zu kompensieren. “Zur kompletten Kompensation werden wir ab sofort jährlich eine Spende an “myclimate” leisten. Damit fliegen alle Zeppelin-Passagiere zukünftig CO 2 -neutral. Die CO 2 – Kompensation ist nur ein erster Schritt. Darüber hinaus arbeiten wir ständig an der Weiterentwicklung unserer Luftschiffe, um den CO 2 -Ausstoß weiter zu reduzieren. Auch eine Fragestellung in Richtung Elektro-Antriebe steht auf der Liste der Themen, an denen wir arbeiten”, erklärte Eckhard Breuer, Geschäftsführer der DZR. “myclimate – The Climate Protection Partnership” ist eine gemeinnützige Stiftung mit Schweizer Wurzeln, die in Klimaschutzprojekte investiert. Zu ihren Partnern gehören auch einige der größten europäischen Fluggesellschaften.

“Mit mehr als 22.000 beförderten Passagieren können wir mit dem Saisonverlauf zufrieden sein. Außerdem freut mich, dass der Zeppelin NT für unsere Werbepartner auch über den Großstädten München, Berlin, Frankfurt, Köln, Bonn und Düsseldorf zu sehen war. Über den Winter stehen nun die jährlichen Wartungsarbeiten an und dann freuen wir uns schon wieder darauf, ab kommendem März am Bodensee in die neue Zeppelin-Saison zu starten. Natürlich sind auch für 2020 wieder Flüge über dem Rheinland geplant – ab den Flugplätzen Bonn/Hangelar und Mönchengladbach. Auch die Flug-Routen über München und Frankfurt werden wieder ein fester Bestandteil des Zeppelin-Angebots sein”, resümierte Eckhard Breuer.

-am- Bild: Mirja Geh

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Der „Bayerische Innovationsring“

bringt Pilotprojekte voran


Region Bayern – Die Landratsämter in Bayern stehen alle vor den gleichen Herausforderungen: Die kommunalen Finanzen, die demographische Entwicklung, die zunehmende Digitalisierung und die steigenden Erwartungen der Bürger an den Service und die Qualität von Verwaltungsleistungen. Deshalb haben sich derzeit 26 Landratsämter zusammengeschlossen und einst den „Bayerischen Innovationsring“ gegründet, welcher seit 2014 von Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, geleitet wird.

„Diese Vereinigung soll den Landratsämtern in Bayern bei der Bewältigung von Neuerungen helfen, indem die Mitglieder gemeinsam Prozesse erarbeiten und untereinander austauschen. Denn ‚das Rad muß nicht jedes Mal neu erfunden werden'“, betonte Niedermaier.

Bayern will bis Ende 2020 die wichtigsten Verwaltungsleistungen online bereitstellen, was die Länder und Kommunen verpflichtet, bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen ebenfalls elektronisch anzubieten. Dieses Gebot zur „digitalen Neuausrichtung“ bereitete den Landratsämtern einiges Kopfzerbrechen, weshalb das Gemeinschaftsprojekt „Digitale Landkreise Bayern“ ins Leben gerufen wurde. Dabei geht es um die Handlungsfelder Gesundheit und Soziales, Wohnen und Arbeiten, Mobilität und Verkehr, Grundversorgung und Zusammenhalt mit bürgerschaftlichem Engagement, Innovation und Mittelstand, den 5G-Ausbau sowie um digitale Bauprojekte. Denn um die digitale Vernetzung gewährleisten zu können, muss ein flächendeckender Glasfaserausbau und die Förderung des Breitbandausbaus bis in den hintersten Winkel vorangetrieben werden, damit die Mobilfunkversorgung, auch im ländlichen Raum, ganzflächig funktioniert.

Im Jahre 2009 teilten die Mitglieder des Bayerischen Innovationsrings die Hauptaufgaben rund um die Digitalisierung in vier Projektgruppen auf. Diese waren: „Personal und Führung“, in der die Herausforderungen der demografischen Entwicklung für das Personal und die Leitung an den Landratsämtern erarbeitet werden, insbesondere die zukunftsorientierte Ausbildung, das Klären der digitalen Kompetenzen bei den Beschäftigten, die Bündelung von bayernweiten Stellenangeboten in den Landratsämtern sowie das Erstellen von Leitfäden rund um Fragen der alltäglichen Arbeitspraxis, die im Amt auftauchen.

Bei der Projektgruppe „Betriebswirtschaft“ geht es um die Umsetzung der elektronischen Rechnungen, des elektronischen Anordungs-Workflows und betriebswirtschaftliche Elemente, während sich die Gruppe „Organisation/eGovernment“ dem Problematiken der digitalen Ablage von Dokumenten und Akten widmet. Eine weitere Projektgruppe kümmert sich um die „Service- und Kundenorientierung“, bei der es u.a. um Freundlichkeit, Bürgernähe und Alltagstauglichkeit von Bürgerbüros und das Gewähren von Bürgeranfragen nach Machbarkeit und Gesetzesvorlagen geht.

Die erarbeiteten Ergebnisse und Anregungen der Innovationsgruppen werden in einem speziellen Netzwerk allen Mitarbeitern in den Landratsämtern Bayerns zur Einsicht und Übernahme zur Verfügung gestellt. Ferner können sich die Mitarbeiter mit Praxisbeispielen beraten und sich über aktuelle Entwicklungen austauschen sowie bei der Umsetzung von Online-Formularen selber betätigen oder vorhandene übernehmen.

Die Hoffnung der Landratsämter ist außerdem, dass die Digitalisierung die Anforderungen der Arbeitswelt und die Wünsche der Bevölkerung, beispielsweise nach bezahlbarem Wohnen, zusammenbringt oder Angebote und Leistungen leichter und schneller miteinander vernetzt werden. So soll es künftig ein sogenanntes „Bürgerkonto“ geben, bei dem sich der Bürger einmal mit seinen persönlichen Daten registrieren lassen kann, um dann bundesweit Leistungen abrufen zu können.

Stellt sich jedoch die große Frage, ob und wie gläsern ein Bürger wirklich sein will; sei es nun mit persönlichen Daten oder Krankenakten – weil es im Internet bekanntlich wirklich keine absolute Sicherheit bezüglich der vorhandenen Daten gibt. Weitere Infos: Bayerischer Innovationsring

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Präsentierten den ‚Status quo‘ in Sachen „Bayerischer Innovationsring“:
v.l. Wolfgang Krause, Leiter Zentrale Angelegenheiten im Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen,
Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen
und Klaus Geiger, Referent für den Innovationsring beim Bayerischen Landkreistag

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Nominierungsversammlung

der Freien Wähler Gemeinschaft im Landkreis Miesbach

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Gruppenbild der Freien Wähler Gemeinschaft-Delegierten für den Wahlkampf 2020

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Region Miesbach – Unter dem Motto „Unabhängig – Offen – Frei“ nominierte die Freie Wähler Gemeinschaft Landkreis Miesbach die Kandidaten für den Wahlkampf 2020. Vorsitzender Norbert Kerkel freute sich über das zahlreiche Erscheinen der Mitglieder und betonte: „Es ist schön, bei der FWG an der Spitze zu stehen. Wir haben die letzten sechs Jahre ansehnliche Arbeit geleistet und sachliche Politik gemacht. Mit den Kandidaten für den Landrat und den Kreistag haben wir Top-Leute auf der Liste!“

Ebenso sah es Jens Zangenfeind, zweiter Vorstand und Bürgermeister der Gemeinde Hausham: „Wir sind stolz darauf, dass wir mit Arnfried Färber für 27 Jahre und mit Hugo Schreiber für sechs Jahre die Bürgermeister stellen durften. Ich selber bin jetzt seit sechs Jahren Bürgermeister in Hausham und hoffe, dass ich weitermachen darf. Hier sieht man, dass die FWG in Hausham verwurzelt ist, denn wir machen freie und unabhängige Politik und das ist das, wofür wir stehen. Ferner wünsche ich Norbert Kerkel für seine Kandidatur als Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen viel Glück und Erfolg.“

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Norbert Kerkel, Vorsitzender der FWG im Landkreis Miesbach, bei seiner Begrüßungsrede

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Dann stellte sich, als „Kopf für die Kreistagsliste“, wie es Norbert Kerkel ausdrückte, Andreas Hallmannsecker der Kandidat für das Amt des Landrats vor: „Wir haben einen wunderschönen Landkreis und es gibt viel zu tun. Es ist eine Ehre für mich, als Landrat kandidieren zu dürfen. Von einem Politiker, der viel verspricht und nichts hält, was kann man von diesen halten? Deshalb meine ich, dass man schon etwas Nachhaltigkeit an den Tag legen sollte. Für mich ist das wichtig, was das ganze Jahr über bei uns im Landkreis diskutiert wurde: Bildung sowie dass es allen bei uns gut geht, vom Baby bis zum Senior; Arbeitsplätze und gleichzeitig Wohnraum schaffen; Verkehr und Tourismus; Landwirtschaft und Wasserschutz; das alles hängt zusammen! Dies alles muss in eine Richtung geleitet werden und muss mit Maß und Ziel angegangen werden, und zwar für unseren Landkreis, wie in einer großen Familie“, betonte Hallmannsecker.

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Der FWG-Vorsitzende Norbert Kerkel überreichte Geschenke an den FWG-Landratskandidaten Andreas Hallmannsecker

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Da die Kandidatur von Andreas Hallmannsecker bei den wahlberechtigten Mitgliedern auf 100 Prozent Zustimmung traf, gab es  minutenlangenm Applaus. Auch die Nominierung der 60 Kandidaten für den Kreistag wurde zügig und ohne Beanstandungen beschlossen. Die Bewerber der Freie Wähler Gemeinschaft im Landkreis Miesbach findet man im Wahljahr 2020 auf dem Listenplatz Sieben.

-am- Bilder: am

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Neue Geschäftsführung

bei den Asklepios Kliniken Bad Tölz
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Region Bad Tölz – Johann Bachmeyer, Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Tölz, wird das Unternehmen zum Jahresende auf eigenen Wunsch verlassen und eine neue berufliche Herausforderung übernehmen. Sein Nachfolger wird Felix Rauschek, der die Asklepios Klinik Burglengenfeld führte und seit 1. Dezember in die Geschäftsführung in Bad Tölz eintreten ist. Er begann im Jahr 2009 bei Asklepios als Trainee, arbeitete später als Klinikmanager und leitet die Asklepios Klinik Burglengenfeld seit vier Jahren. Neue Geschäftsführerin in Burglengenfeld ist zum selben Zeitpunkt Kathrin Hofstetter geworden. Sie ist seit 2016 Klinikmanagerin in Burglengenfeld, nachdem sie zuvor zwei Jahre lang ebenfalls das Asklepios-Trainee-Programm durchlaufen hatte.

„Ich danke Johann Bachmeyer für die ausgezeichnete Arbeit, bedauere sein Ausscheiden und wünsche ihm bei seiner künftigen Aufgabe viel Erfolg“, sagte Marko Walker, COO der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA. Bachmeyer, der seit 2006 bei Asklepios war, hatte mehrere Positionen als Geschäftsführer inne, zuletzt in Bad Tölz. „Mit Frau Hofstetter und Herrn Rauschek rücken zwei junge Führungskräfte nach, die aber bereits mehrjährige Erfahrung im Management von Krankenhäusern und in unserem Unternehmen haben“, so Walker weiter.

Felix Rauschek ist 36 Jahre alt, stammt aus München und studierte an der Universität Innsbruck Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Management Accounting und Strategische Unternehmensführung. Zwischenzeitlich war Rauschek Trainee bei der aufs Gesundheitswesen spezialisierten Unternehmensberatung A.T. Kearney, bevor er 2009 ebenfalls als Trainee bei Asklepios begann. Seit Mai 2015 war er Geschäftsführer der Asklepios Klinik Burglengenfeld. In dieser Zeit hat er das Haus erfolgreich restrukturiert und nach vielen Jahren wieder auf einen wirtschaftlich erfolgreichen Kurs gebracht. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Felix Rauschek und wünsche Ihm schon jetzt einen guten Start in Bad Tölz“, betonte Dr. Joachim Ramming, Asklepios Regionalgeschäftsführer Bayern.

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Wechsel in der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Bad Tölz:
v.l. Johann Bachmeyer, ehem. Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Tölz,
Dr. Joachim Ramming, Asklepios Regionalgeschäftsführer Bayern
und Felix Rauschek, seit 1.12. neuer Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Tölz

-am- Bild: ask

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„EXISTENZ Inn-Salzach“:

Per Speed-Dating

in die Selbständigkeit

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Region Altötting – Zu einer Informations- und Beratungsveranstaltung der etwas anderen Art luden die beiden Landkreise Altötting und Mühldorf, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer ein. Über 50 Gründer, Unternehmensnachfolger und Jungunternehmer waren der Einladung gefolgt und nutzten das außergewöhnliche Angebot. Die Organisatoren der „EXISTENZ Inn-Salzach“ hatten sich zum Ziel gesetzt, ein möglichst umfassendes Beratungsangebot in kompakter Form und gebündelt an einem Ort anzubieten.

Interessierte Besucher konnten an mehreren Beratungsstationen das persönliche Gespräch mit Experten suchen und ihre Geschäftsidee vorstellen. Wie bei einem Speed-Dating pendelten die Gründer im 15-Minuten-Rhythmus von Beratungsgespräch zu Beratungsgespräch und konnten sich so ein umfassendes Wissen aus allen gründungsrelevanten Bereichen aneignen. Das Spektrum der insgesamt 14 anwesenden Experten reichte von Gründungs-, Finanzierungs- und Förderberatern über Steuerberater, Rechts- und Patentanwälte bis hin zu Spezialisten für Marketing oder Sozialversicherung.

Wie wichtig eine umfassende Beratung für den Start in eine erfolgreiche Selbstständigkeit ist, wissen die meisten Gründungsinteressierten. Entsprechend positiv fiel das Resümee der Teilnehmer bei der „EXISTENZ Inn-Salzach“ aus: Sie schätzten vor allem das innovative Konzept der Veranstaltung und die Impulse, die sie mit nach Hause nahmen. Aber auch die Experten lobten die erfolgversprechenden Ideen und den Elan der angehenden Gründer und Unternehmensnachfolger.

Die „EXISTENZ Inn-Salzach“ bildete den regionalen Abschluss der bundesweiten „Gründerwoche Deutschland 2019“, während der auch in den Landkreisen Mühldorf am Inn und Altötting viele Veranstaltungen rund ums Gründen und Übernehmen von Betrieben angeboten wurden. Einen Überblick über die ganzjährigen Beratungs- und Informationsangebote, über Sprechtage und Fördermöglichkeiten speziell für Gründer und Jungunternehmer in der Region Inn-Salzach sind unter www.gruenderregion-inn-salzach.de ersichtlich.

-laaö-

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Landkreis Dachau

präsentiert sich auch 2020

auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

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Region Dachau – Landrat Stefan Löwl freut sich, dass der Landkreis Dachau 2020 zum vierten Mal auf der international wichtigsten und größten Messe für Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie Gartenbau mit einem eigenen Stand in der Bayernhalle vertreten sein wird. Insbesondere in den jeweiligen Hallen der Bundesländer geht es neben den regionalen Produkten auch um die touristische Präsentation der Regionen. Es werden mehr als 400.000 Besucherinnen und Besucher auf der beliebten Messe erwartet.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Dachau organisiert den Messeauftritt. Das Konzept der letzten Jahre hat sich bewährt: Mit Hilfe der drei großen Themenblöcke „Aktiv-Urlaub“, „Bier und Braukunst“ sowie „Genuss und Kulinarik“ wird den Besuchern der Messe die Vielfalt des Dachauer Landes – sowohl kulinarisch als auch touristisch – präsentiert. Diese Vielfalt überrascht regelmäßig – denn viele Besucher aus der Bundesrepublik wissen nicht, wo genau sich das Dachauer Land befindet und was für vielfältige Ausflugsmöglichkeiten oder Freizeitangebote es dort gibt. Das soll geändert werden. Auch in diesem Jahr konnten rund zehn Betriebe aus dem Landkreis als Mitausteller gewonnen werden, die den Messestand in Berlin im Wechsel mit betreuen werden. Die Besucher haben die Möglichkeit, Produkte zu verkosten und mit den Herstellern ins Gespräch zu kommen. Auch die frisch gekürte Apfelkönigin des Dachauer Landes, Sophie I. wird am ersten Messewochenende in Berlin dabei sein. Ein ganz besonderes Schmankerl erwartet die Messebesucher außerdem am Sonntag, 25.01.2020: An diesem Tag werden vier „Lansinger Persönlichkeiten“ aus der erfolgreichen, bayerischen Familienserie „Dahoam is Dahoam“ am Stand des Landkreises zu Gast sein. Die Schauspieler Senta Auth, Mira Mazumdar, Tommy Schwimmer und Jonathan Gertis sind am Stand des Dachauer Landes anzutreffen, werden Autogramme geben und sicher auch das ein oder andere Foto mit den Besuchern machen. Zu finden ist der Stand des Landkreises, der sich ganz dem Motto „DAHoam zwischen Dorf und Metropole“ widmet, in der Bayernhalle, Standnummer B224.

-ladah- Bild: ladah

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Wertvoller

Erfahrungsaustausch

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Region Dingolfing-Landau – Die anstehende Kommunalwahl, der Pflichtumtausch von Führerscheinen, E-Government sowie der geplante Zensus waren Themen einer Tagung der Geschäfts- und Personalleiter aller niederbayerischen Landratsämter, die diesmal in Dingolfing stattfand. Landrat Heinrich Trapp begrüßte die Führungskräfte der umliegenden Landratsämter und betonte, wie wichtig solche Treffen sind. „Wir alle haben ein sehr breites Aufgabenspektrum zu bewältigen. Umso wertvoller ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch“, so der Landrat. Johann Kerscher (Landkreis Dingolfing-Landau) und Peter Poesze (Landkreis Landshut und Sprecher der niederbayerischen Geschäftsleiter) pflichteten ihm bei: „Von den zweimal im Jahr stattfindenden Tagungen können wir alle nur profitieren.“ Ein Beispiel ist der im Jahr 2020 beginnende Pflichtumtausch von Führerscheinen. Ziel der Geschäftsleiter ist es, zumindest für Niederbayern diese Aufgabe einheitlich zu vollziehen.

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Landrat Heinrich Trapp (links), Regierungsdirektor Peter Poesze (rechts)
und Regierungsdirektor Johann Kerscher (2. von rechts) mit den Tagungsteilnehmern

-ladl- Bild: ladl

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Tag der offenen Unternehmen

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Region Donau-Ries – Kürzlich fand der erste Donaurieser Tag der offenen Unternehmen statt. 51 Unternehmen und Institutionen aus der Region öffneten Schülerinnen und Schülern ihre Tore und stellten ihre Ausbildungsberufe vor. Im Rahmen kleinerer Betriebserkundungen hatten die Schüler die Möglichkeit, mehr zum Thema Ausbildung zu erfahren und vielleicht sogar ihren künftigen Ausbildungsbetrieb kennenzulernen. Träger des Projektes ist der Wirtschaftsförderverband Donauries e. V.

Die Besonderheit des Projektes: Die Busrouten zu den Unternehmen. Aus insgesamt 18 Routen konnten die Schüler eine für sich passende auswählen und über den Tag verteilt zu insgesamt drei Betrieben fahren. Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler – ab der 7. Klasse – machten mit und schnupperten in unterschiedliche Betriebe hinein. In jedem Unternehmen verbrachten die Schüler bis zu zwei Stunden. Je nach Route und jeweiligem Unternehmen erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Produktion und Fertigung oder ins Lager, durften mit auf aktuelle Baustellen fahren und auch selbst einmal Hand anlegen. So übten einige Schüler beispielsweise das Gipsen in der Notaufnahme des Klinikums Donauwörth, andere durften in die Rolle des Straßenwärters schlüpfen und auf dem Kreisbauhof Schilder aufstellen und eine „Baustelle“ vermessen oder selbst etwas konstruieren und zusammenbauen.

Das erste Feedback seitens Schüler und Unternehmen war durchaus positiv. „Es ist super, dass es so ein Angebot im Landkreis gibt und man Ausbildungsberufe direkt im Unternehmen kennenlernen kann“, so das Fazit einer Schülerin am Ende des Tages. Weitere infos: www.wirtschaft-donauries.bayern/tagderoffenenunternehmen

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Fachakademie

für Sozialpädagogik

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Region Freyung-Grafenau – Eine Lücke im Bildungsangebot will der Landkreis Freyung-Grafenau schließen: Wenn es nach Landrat Sebastian Gruber und den Vertretern der Berufsschule Waldkirchen geht, soll es ab dem Schuljahr 2021/22 eine Fachakademie für Sozialpädagogik im Landkreis geben, an der Außenstelle der Berufsschule in Schlag (Stadt Grafenau). Damit könnte man im Landkreis dringend benötigte Fachkräfte ausbilden, in diesem Fall Erzieherinnen und Erzieher.

Freyung-Grafenau ist einer der wenigen Landkreise ohne eine Fachakademie für Sozialpädagogik. Interessenten aus dem Landkreis müssen derzeit nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsfachschule ihre weitere Ausbildung in den Nachbarlandkreisen Regen und Passau absolvieren – und das annähernd in Klassenstärke. Das will Landrat Gruber ändern: „Mit der Einrichtung der Fachakademie in Schlag könnten wir die im Landkreis benötigten Fachkräfte auch hier ausbilden. Wer hier seine Ausbildung macht, der wird auch eher im Landkreis bleiben“.

Derzeit herrscht in den Kindergärten- und krippen ein Mangel an Erzieherinnen und Erziehern. Dem will man mit der Einrichtung der Fachakademie abhelfen. Außerdem würden die Kindergärten schon während der Ausbildung von den Schülern der neuen Fachakademie profitieren, die in den Einrichtungen im Landkreis ihr Praktikum absolvieren würden. Zu bedenken bleibt, dass an vielen Kindergärten im Landkreis derzeit noch Baumaßnahmen und Erweiterungen laufen, respektive erst vor kurzem abgeschlossen worden sind. Der Bedarf wird also noch steigen.

Über die Regierung von Niederbayern wurde nun dem zuständigen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ein entsprechendes Interesse des Landkreises an der Errichtung einer Fachakademie für Sozialpädagogik mitgeteilt. Eine Rückmeldung dazu steht derzeit noch aus.

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Wollen eine Fachakademie für Sozialpädagogik in den Landkreis holen (v.l.)
der zuständige Abteilungsleiter Siegfried Wilhelm, Grafenaus Bürgermeister Max Niedermeier,
die Leiterin der Außenstelle Schlag Johanna Kreutzer, Landrat Sebastian Gruber, Robert Eberle (Mitarbeiter in der Schulleitung)
sowie Barbara Biebl (Fachbetreuung in der Kinderpflege) und Schulleiter Uwe Burghardt


-lafrg- Bild: lafrg

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Bürgerenergiepreis Niederbayern


Region Niederbayern – Jeder Mensch beeinflusst mit seinem Verhalten die Umwelt. Obwohl eine gesunde Umwelt den Meisten am Herzen liegt, sehen viele Menschen ihre Möglichkeiten zu nachhaltigem Handeln im Alltag nicht. Umso wichtiger sind Vorbilder, die Umweltschutz und nachhaltigen Umgang mit Energie vorleben. Viele Energiehelden, klein und groß, bringen mit ihrem lokalen Engagement die Energiewende voran. Das Bayernwerk und die Regierung von Niederbayern machen sich jedes Jahr auf die Suche nach den Helden der lokalen Energiezukunft, um sie mit dem Bürgerenergiepreis Niederbayern auszuzeichnen. Dadurch erfahren noch mehr Menschen von den vielen Impulsen, die Bürgerinnen und Bürger setzen.

In Niederbayern beginnt nun die nächste Bürgerenergiepreis-Runde, bei der uns auch in diesem Jahr wieder die Regierung von Niederbayern unterstützt. Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Privatpersonen, Vereine, Schulen und Kindergärten, die mit ihren Ideen und Projekten einen Impuls für die Energiezukunft setzen. Gefördert werden pfiffige und außergewöhnliche Ideen und Maßnahmen, die einen Energiebezug haben und sich mit den Themen Energieeffizienz oder Ökologie befassen. Ausgeschlossen sind Projekte von Gewerbebetrieben, die deren eigentlichen Geschäftszweck unterstützen.

Die Teilnahmebedingungen, die Online-Bewerbung und Videos der Vorjahressieger sind im Internet unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis zu finden. Alle Bewerbungen, die bis zum 19. März 2020 hochgeladen werden, nehmen in dieser Bewerbungsrunde teil. Später eingehende Bewerbungen werden im Folgejahr berücksichtigt. Die Gewinner werden durch eine Fachjury benannt, die auch die Höhe des Preisgeldes festlegt.

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Bildungskonferenz

„Fünf Jahre Bildungsregion“

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Region Lindau/Bodensee –
Vor fünf Jahren erhielt der Landkreis die Auszeichnung „Bildungsregion“ des Freistaats Bayern und dieses Jubiläum war nun Anlass für eine Bildungskonferenz. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung in die Realschule Lindenberg gefolgt. Beate Golczyk, die neue Bildungskoordinatorin des Landkreises, gab zu Beginn einen aktuellen Stand zu den fünf Säulen der Bildungsregion. Hier wurde deutlich, dass der Auftrag einer Bildungsregion darin liegt, den Menschen einen guten Lernrahmen zu bieten: Übergänge brauchen Begleitung, neue Lebenslagen erfordern den Erwerb neuer Kompetenzen und soziale Ungleichheiten benötigen Ausgleich.

Weiterer Schwerpunkt der Bildungskonferenz war die Bildungssprache Deutsch. Referentin Dr. Margarita Stolarova stellte heraus, wie alle Bereiche einer Bildungsregion von Bildungssprache durchdrungen sind und wie sich wirtschaftliche, gesellschaftliche und strukturelle Faktoren auf das Gelingen von Bildungsbiografien auswirken. Auch in einem moderierten Workshop setzten sich die Bildungsakteure mit dieser Themenstellung auseinander. Über den Stand der Bildungsregion als auch über die Bedeutung der Bildungssprache Deutsch haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem in einem World Café diskutiert. Der Tenor: Im Landkreis Lindau leisten die Bildungs- und Betreuungsstätten gute Arbeit und es gibt ein gut funktionierendes Netz an Auffangstellen für Menschen in besonderen Lebenslagen.

-lali- Bild: lali

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Laufevent

„Ich lauf mit gegen Gewalt“

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Region München – Strahlender Sonnenschein und tolle Stimmung sorgten für einen rundum gelungenen ersten „Ich lauf mit gegen Gewalt“-Lauf. Über 200 Läuferinnen und Läufer starteten bei insgesamt fünf Läufen im Sportpark Haar. Während die größte Gruppe der Sportler entweder für den 5- oder den 10-Kilometer-Lauf angemeldet war, starteten auch einige Kinder und Jugendliche bei zwei Kinderläufen und einem Bambinilauf. Moderiert wurde die Veranstaltung von Peter Maisenbacher, der unter anderem auch den Berlin-Marathon moderiert. „Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem ersten Laufevent so viele Bürgerinnen und Bürger erreichen konnten“, so Tanja Böhm, Leiterin der Interventionsstelle Landkreis München, die zusammen mit ihrem Team die Veranstaltung organisiert hatte. „Unser Ziel war es, durch den Lauf auf das Tabuthema häusliche Gewalt und unser Beratungsangebot der Interventionsstelle aufmerksam zu machen. Im Schnitt verharrt eine Frau neun Jahre in einer Gewaltbeziehung bis sie den Mut fasst, zu uns zu kommen. Umso wichtiger ist es, die Gesellschaft für das Thema zu sensibilisieren.“
Häusliche Gewalt ist die in der Gesellschaft am häufigsten ausgeübte Gewalt. Jede dritte Frau ist im Laufe ihres Lebens von Gewalt betroffen, jedoch holen sich nur etwa 20 Prozent der Betroffenen Hilfe. Das Miterleben häuslicher Gewalt belastet auch Kinder und Jugendliche stark und birgt die Gefahr nachhaltiger Schäden.

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Dank der großzügigen Unterstützung der Sponsoren können die kompletten Einnahmen aus den Startgebühren des „Ich lauf mit gegen Gewalt“-Laufes an die AETAS Kinderstiftung weitergegeben werden. Die Veranstaltung wurde u.a. von „SmartRunning – Ihr Laufsportpartner“, der Gemeinde Haar, der Privatbrauerei Ayinger, der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, der Anker Apotheke Haar sowie den Sana Kliniken unterstützt.

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Freute sich über den Zieleinlauf: Peter Bernd passierte die Ziellinie als Erster nach 19:57 Minuten

-lam- Bilder: Jürgen Sauer

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Grundlagenstudie

zum Thema MVV-Beitritt

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Region Miesbach – Wie kann der Landkreis Miesbach dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund MVV beitreten? Ist ein solcher Beitritt sinnvoll? Antworten auf diese Fragen soll eine Grundlagenstudie liefern. Die Kosten für diese Studie übernimmt der Freistaat Bayern zu 85 Prozent. Neben dem Landkreis Miesbach könnten noch sieben andere Landkreise und die Städte Landshut und Rosenheim dem Verbund beitreten. Im bayerischen Verkehrsministerium wurden die Förderbescheide für die Studie übergeben. Der Freistaat investiert rund 7,8 Millionen Euro.

7.784.286 Euro – extra-groß hatte das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr diese Zahl auf ein Schild im Foyer des Ministeriums drucken lassen. Mit dieser Summe fördert das Haus die Grundlagenstudie. Neben dem Landkreis Miesbach könnten noch die Landkreise Bad-Tölz-Wolfratshausen, Garmisch Partenkirchen, Landsberg am Lech, Landshut, Mühldorf am Inn, Rosenheim, Weilheim-Schongau und die kreisfreien Städte Landshut und Rosenheim beitreten. Falls sich alle dem MVV anschließen, würde sich die Fläche des Tarifgebiets verdoppeln und um eine Million Menschen wachsen. In dem Einzugsgebiet würden dann vier Millionen Menschen wohnen.

Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach, begrüßte die Studie: „Ein Beitritt zum MVV ist der Meilenstein für die Verkehrswende im Landkreis Miesbach. Das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln muss preiswerter, einfacher und attraktiver werden. Der Landkreis wird dafür viel Geld ausgeben, aber das muss uns eine attraktive Alternative zum Autoverkehr wert sein“.

Der bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart begrüßte zum Termin „zwei Präsidentinnen“, nämlich Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Regierungspräsidentin Maria Els. Der Verkehrsminister betonte: „Wir orientieren uns nicht an Landkreisgrenzen oder an Grenzen von Regierungsbezirken. Wir denken in größeren Regionen. Für die Bürgerinnen und Bürger wollen wir Mobilität neugestalten“.

Die Studie ist in zwei Teile gegliedert: Im ersten Teil werden die heutigen Verkehrsströme untersucht. Anbindungen von Bussen sollen verbessert werden, Busse und Züge besser aufeinander abgestimmt werden. Im zweiten Teil sollen Fahrgastdaten erhoben werden – durch Befragungen in Bussen und Zügen.

Bei Verbundintegrationen profitieren die Fahrgäste von abgestimmten Abfahrtszeiten, einheitlichen Tarifen für alle Bussen und Bahnen im Verbund und einheitlichen Fahrgastinformationen. Die Ergebnisse der Studie sollen in etwa zwei Jahren vorliegen. Auch Grundlage dieser Ergebnisse werden die Landkreise dann entscheiden, ob sie dem MVV beitreten wollen.

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Bei der Übergabe des Förderbescheids:
v.l. Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Landrat Wolfgang Rzehak,
Verkehrsminister Hans Reichhart, Landrat Robert Niedergesäß

-lamb- Bild: lamb

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Fahnenaktionstag

„Nein zu Gewalt an Frauen“

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Flagge zeigen“ hiess es kürzlich beim Internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“. Dazu rief die Organisation Terre des Femmes wieder auf. Am Aktionstag wurde traditionell die Fahne „frei leben ohne Gewalt“ aufgezogen. Des Weiteren machten Aktionen und Veranstaltungen auf das Thema aufmerksam. Terre des Femmes möchte insbesondere auf Menschenrechtsverletzungen durch Prostitution hinweisen. Ebenso klärt eine Kampagne auf, wie Mädchen durch die sogenannte Loverboy-Methode in die Prostitution geraten können. Weitere Infos: www.frauenrechte.de

-am- Bild: lanu

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Vorstandsklausur

der CSU Oberbayern

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Region Miesbach – Hohen Besuch durfte Christian Köck, Bürgermeister von Rottach-Egern, in seiner Gemeinde kürzlich begrüßen: Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern und Vorsitzender der CSU sowie Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags und CSU-Bezirksvorsitzende, trafen sich mit rund 40 Delegierten der CSU Oberbayern zu einer Vorstandsklausur im Parkhotel Egerner Höfe, um anstehende Themen zu erörtern.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner: „Heute wurden keine Beschlüsse gefaßt. Wir haben dagegen mit unserem Ministerpräsidenten sehr intensiv über die gesamte Bandbreite der aktuellen Politik gesprochen; angefangen beim Thema Nachhaltigkeit, welche ganz oben auf unserer Agenda steht, bis hin zum Flächenverbrauch. Wobei wir beim Thema Flächenverbrauch viel Augenmaß brauchen, da wir beispielsweise keine Discounter mehr auf der grünen Wiese haben wollen, jedoch Wohnungsbau, auch sozialen Wohnungsbau, weiterhin realisieren wollen. Natürlich wurde auch über die Schaffung von Ausgleichsflächen und die Belange der Landwirtschaft gesprochen, insbesondere über die -verständliche- Befindlichkeit der Landwirte, die sich in die Ecke gestellt fühlen. Wir wollen unsere Landwirtschaft in allen Bereichen erhalten, da die biologischen sowie die konventionellen Betriebe unsere Flächen erhalten und pflegen“. Weitere Themen waren unter anderem die Ausweitung des Nahverkehrs und die Neuaufstellung und Verbesserung der Bayerischen Oberlandbahn (BOB).

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Im Parkhotel Egerner Höfe erfolgte eine CSU – Vorstandsklausur

-am- Bilder: am

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Neue Staatsjuristen

am Landratsamt Miesbach

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Region Miesbach – Das Landratsamt Miesbach erhält die seit langem geforderte Verstärkung: Zwei Stellen werden mit Staatsjuristen neu besetzt. Die eine Position ist in Nachbesetzung der vakanten Abteilungsleitung Umwelt. Der zweite Beamte soll sich um die Durchführung eines Verordnungsverfahrens kümmern. Die Stelle der Abteilungsleitung „Umwelt“ ist nach dem Ausscheiden von Regierungsdirektor Dr. Thomas Eichacker seit dem 1. Mai 2019 unbesetzt.

Nun zeichnet sich für das Amt Verstärkung auf der Ebene der Staatsjuristen ab. Die neue juristische Staatsbeamtin oder der neue juristische Staatsbeamte wird voraussichtlich zum Jahresanfang 2020 in Nachbesetzung der Abteilungsleitung das Haus verstärken. Die Regierung von Oberbayern hat darüber hinaus angekündigt, einen zusätzlichen Staatsjuristen zur Durchführung des Verordnungsverfahrens „Neufestsetzung des Wasserschutzgebietes Thalham-Reisach-Gotzing“ abzuordnen. Er soll Anfang Dezember seinen Dienst am Landratsamt Miesbach beginnen. Kommissarisch soll er zunächst die Funktion des Abteilungsleiters übernehmen, bis die Position wieder besetzt ist.

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Das „Wasserschloss“ im Wasserschutzgebiet Thalham-Reisach-Gotzing

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Die Sonderfunktion „Wasserschutzgebiet“ wird organisatorisch als Stabsfunktion direkt Landrat Wolfgang Rzehak zugeordnet. Der neue Jurist soll eng mit seinen fachlichen Ansprechpartnern im Fachbereich Wasser, Abfall und Bodenschutz zusammenarbeiten. „Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass dieses Verfahren vollkommen transparent und rechtsstaatlich durchgeführt wird. Ich drücke mich nicht vor der Verantwortung, es soll ein ergebnisoffenes Verfahren sein. Der neue Mitarbeiter ist mir direkt unterstellt. Ich gehe davon aus, dass er sich erst einmal ausführlich in die rechtlichen Grundlagen und Hintergründe dieses sehr umfangreichen Verfahrens einarbeiten muss. Wegen des Umfangs und der Komplexität ist davon auszugehen, dass es eine längere Einarbeitungszeit braucht“, sagte Landrat Wolfgang Rzehak.

-am- Bild: am

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FWG Kandidat

für den Posten des Landrates im Landkreis Miesbach

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Region Miesbach – Nun hat auch die Freie Wähler Gemeinschaft Miesbach (FWG), unabhängig von der Freien Wähler Kreisvereinigung Miesbach, einen Kandidaten für den Posten des Landrates im Landkreis Miesbach nominiert. Dieser wurde nun von Norbert Kerkel – erster Vorstand der FWG, Jens Zangenfeind – zweiter Vorstand der FWG und Bürgermeister der Gemeinde Hausham sowie von Klaus Thurnhuber, Bürgermeister der Gemeinde Warngau, vorgestellt.

Obwohl zunächst Klaus Thurnhuber als Favorit für die Landratskandidatur galt, hat sich dieser nun anders entschlossen: „Ich freue mich, dass ich soweit wieder gesund bin und politisch tätig sein kann. Daher möchte ich mich nochmal als Bürgermeister in meiner Gemeinde Warngau bewerben und hoffe ich natürlich auf viele Stimmen“. Norbert Kerkel wurde bereits als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in der Gemeinde Waakirchen aufgestellt und Jens Zangenfeind möchte lieber weiterhin in seinem neuen Rathaus als glücklicher Chef die Zukunft der Gemeinde Hausham lenken. Auf Grund dessen warf Andreas Hallmannsecker, Bürgermeister der Gemeinde Valley, seinen Hut in den Ring und ist der Landrats-Kandidat der FWG im Landkreis Miesbach.

Dieser begründete seine Ambitionen: „Ich habe mich entschlossen, nicht mehr als Bürgermeister in Valley zu kandidieren. Es gibt einen guten Nachfolger in den Reihen der FWG Valley, einen selbständigen Handwerksmeister, der gegebenenfalls zwei Amtsperioden machen könnte und möchte. Die Jahre als Bürgermeister und im Kreistag waren für mich sehr lehrreich sowie interessant. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war sehr gut und hat mir sehr viel Spaß gemacht. So tauchte die Frage auf, ob ich für die FWG als Landrat kandidieren möchte. Ich habe es mir überlegt und zugesagt“.

FWG-Vorstand Norbert Kerkel zeigte sich überzeugt, den richtigen Kandidaten für die Landratswahl gefunden zu haben und obwohl die Kandidatur Hallmannseckers eine äußerst kurzfristige Entscheidung war, steht die FWG geschlossen hinter ihrem Kandidaten, erklärte Kerkel und Jens Zangenfeind bekräftigte die Nominierung Hallmannseckers als „schwergewichtige“ Entscheidung.

„Herausfordernde Aufgaben gibt es viele im Landkreis, die ich als Landrat anpacken möchte“, betonte Hallmannsecker und nannte Themen wie Tourismus, Wirtschaft, Verkehrsaufkommen, Umwelt, Wasserschutz sowie die Erweiterung der Wasserschutzzone, Nahverkehr- und Zugverkehrausweitung sowie die Weiterentwicklung von Sozialkompetenz. „Jede Gemeinde hat ihre Kummerstellen. Ab und zu sollte man weniger Reden und mehr Tun, das wäre oft nicht schlecht! Probleme vor Ort erkennen, nach Lösungen suchen und das Mögliche umsetzen. Wir müssen die Herausforderungen anpacken“, so Hallmannsecker. Ferner betonte er, dass keine Luftschlösser gebaut werden und sich der Landkreis nicht mehr verschulden dürfe, die Infrastruktur jedoch ausgebaut gehöre. Weiter regte er an, dass beispielsweise in Gewerbegebieten ansässige Betriebe für ihre Angestellten Wohnraum schaffen dürfen müssten und dass das Ehrenamt mehr Anerkennung und rechtliche Entlastung erfahren sollte. „Als Landrat sollte man sich für alle Belange einsetzen und sich kümmern. Die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern ist wichtig für den Landkreis und soll zukünftig weitergeführt werden“, verspricht Hallmannsecker.

Nun hofft die FWG auf viel Unterstützung für ihren Kandidaten, der auf dem Listenplatz sieben steht. Jens Zangenfeind ist der Meinung, dass die Landratswahl eher eine Personenwahl sei und die Bürger gut informiert sind. „Wir sind eine Demokratie und die Wähler entscheiden. Die FWG ist ein freie Gruppierung, die frei entscheiden kann, ohne auf eine Partei Rücksicht zu nehmen! Deshalb ist auch eine Zusammenarbeit auf allen politischen Ebenen möglich. Viele Ideen sind da und die Vernetzung und übergreifende Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist gegeben. Vorallem ist mir auch die Unterstützung meiner Frau und meiner Familie wichtig, denn ohne diese Unterstützung geht es nicht. Nun warten wir mal ab, was kommt“, erklärte der vierfache Vater und zweifache Opa.

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FWG-Quartett mit Joker: v.l. Jens Zangenfeind, Klaus Thurnhuber, Andreas Hallmannsecker und Norbert Kerkel

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Sattes Plus

für die bayerischen Kommunen

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Region Bayern – Erfolgreiche Verhandlungen zum Kommunalen Finanzausgleich 2020: Kürzlich fand das traditionelle Vorgespräch des Landesvorstands der Kommunalpolitischen Vereinigung Bayern (KPV) anlässlich der Verhandlungen zum kommunalen Finanzausgleich in Bayern für das Jahr 2020 statt. Der Vorsitzende der KPV, Stefan Rößle, Landrat des Landkreises Donau-Ries, konnte in diesem Rahmen den Staatsministern Albert Füracker und Joachim Herrmann die Forderungen der Kommunen zum kommunalen Finanzausgleich 2020 ausführlich vortragen und erläutern. Das Ergebnis des Gesprächs ist äußerst positiv: Die bayerischen Kommunen können für das Jahr 2020 mit einem kräftigen Plus rechnen. Allein die Entscheidung des Freistaats Bayern, für den im Jahr 2020 eintretenden Wegfall der bundesgesetzlich geregelten erhöhten Gewerbesteuerumlage dauerhaft keine Kompensation im kommunalen Finanzausgleich zu fordern, eröffnet für die Kommunen einen deutlich erhöhten finanziellen Spielraum von über 800 Millionen Euro. Um diesen Betrag reduziert sich im kommenden Jahr die Gewerbesteuerumlage, welche die bayerischen Städte und Gemeinden an den Staat abführen müssen.

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Am Verhandlungstisch v.l.: Staatsminister Joachim Herrmann, KPV-Vorsitzender Stefan Rößle und Staatsminister Albert Füracker

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Insgesamt wird der kommunale Finanzausgleich in 2020 erstmals die 10-Milliarden-Grenze überschreiten. Nun fanden die abschließenden Verhandlungen der kommunalen Spitzenverbände mit den beiden Staatsministerien statt. Rößle hatte sich im Vorfeld mit Kurt Gribl (Präsident Bayerischer Städtetag), Uwe Brandl (Präsident Bayerischer Gemeindetag) und Christian Bernreiter (Präsident Bayerischer Landkreistag) hinsichtlich der kommunalen Forderungen entsprechend abgestimmt.

Nachdem sich die Steuereinnahmen, die zur Berechnung des Finanzausgleichs herangezogen werden, weiterhin positiv entwickeln, erhöhen sich auch die Schlüsselzuweisungen um rund 150 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Schlüsselzuweisungen sind ein wichtiges Ausgleichs- und Verteilungsinstrument des Finanzausgleichs. Von deren Erhöhung werden gerade finanzschwache Kommunen profitieren, was insgesamt die Investitionsfähigkeit vor Ort fördert. Insgesamt können die bayerischen Kommunen gegenüber dem Vorjahr mit einem finanziellen Plus von über 1 Milliarde Euro rechnen.

-ladr- Bild: ladr

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„Trimm dich fit“

direkt am Tegernsee

Generationsübergreifender Bewegungsparcour erweitert

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Region Miesbach – Auf Initiative von Martina Ettstaller, Gemeinderätin und Seniorenbeauftragte der Gemeinde Gmund am Tegernsee, wurde im Jahre 2015 die Schaffung eines „Bewegungsparcours für alle Generationen“ als Treffpunkt für junge und junggebliebene Sportambitionierte angeregt. Dieser Parcour sollte eine Outdooranlage mit verschiedenen Geräten zum Trainieren von körperlichen Funktionen, unter Anleitung spezieller Informationstafeln, für alle Altersgruppen, angefangen bei Kindern und Jugendlichen bis hin zu Senioren, werden. Als Standort wurde ein Platz an der Seepromenade am Tegernsee gewählt, der den Trainierenden das ganze Jahr über einen herrlichen Ausblick auf den Tegernsee gewährt und von schattenspendenden Bäumen umrahmt wird.

So konnten die Mitarbeiter des Gmunder Bauhofs über die Jahre sieben wetterfeste Trainingsanlagen standortfest aufstellen. Diese Anlagen sind stabil und leicht zu handhaben, sodass selbst Spaziergänger oder Kinder in Alltagskleidung trainieren können. Vorallem stehen die Geräte, je nach Zeit, Lust und Laune, ohne vorherige Anmeldung den ganzen Tag kostenfrei zur Verfügung. Ferner sorgen vier Himmelsliegen für bequemes Ruhen.

Nun spendierte die Gemeinde Gmund zwei weitere Trainigsgeräte. Eines der Gerät probierte Alfons Besel, sportbegeisterter Bürgermeister der Gemeinde Gmund am Tegernsee, unter Anleitung von Martina Ettstaller und dem Leiter des Bauhofs, Friedhelm Mette, begeistert aus. „Unser Bewegungsparcour ist ein Treffpunkt für alle, Einheimische und Gäste, groß und klein. Er ist so angelegt, dass man ohne Aufwand und spezielle Kleidung die Übungen leicht absolvieren kann. Ich freue mich, dass er sogar von unseren Kleinen im Kindergarten entdeckt und für gut befunden wurde!“, betonte Besel.

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„Trimm dich fit“ direkt am Tegernsee v.l.: Alfons Besel, Friedhelm Mette und Martina Ettstaller

-am- Bilder: am

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Schulungen

zum Demenzbegleiter

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Region Unterallgäu – Der Umgang mit demenzkranken Menschen erfordert Feingefühl und ist für die Betreuungsperson mitunter belastend. Wissen über die Krankheit und über den Umgang mit Betroffenen ist hier hilfreich. Um ehrenamtliche Helfer und Angehörige zu unterstützen, gibt es eine Schulung zum Demenzbegleiter. Die Kontaktstellen für Demenzhilfe im Netzwerk Altenhilfe und seelische Gesundheit Memmingen-Unterallgäu bieten zusammen mit ihren Kooperationspartnern auch im Jahr 2020 solche Schulungen für Ehrenamtliche, pflegende Angehörige und Multiplikatoren an.

In 40 Unterrichtseinheiten erhalten die Teilnehmer „Handwerkszeug“, das ihnen im Umgang mit Erkrankten hilft. Zum Abschluss erhalten sie ein Zertifikat, das vom „Zentrum Bayern Familie und Soziales“ anerkannt wird. Achtmal wird die Fortbildung 2020 angeboten, an verschiedenen Orten in verschiedenen Zeiträumen. Weitere Infos: www.unterallgaeu.de/demenz und www.netzwerk-altenhilfe.de

-laua-

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Bildungsgipfel 2019

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Region Berchtesgadener Land – Passend zum Jahresthema der Bildungsregion Berchtesgadener Land „Berufliche Bildung“ wurde der „Markt der Berufe“ im Rahmen des Bildungsgipfels 2019 eröffnet. Der Bildungsgipfel findet einmal jährlich statt und bringt Akteure aller Bildungsbereiche im Landkreis zusammen. Landrat Georg Grabner begrüßte Aussteller und Besucher beim erstmalig stattfindenden „Markt der Berufe“ und betonte, dass eine berufliche Ausbildung gleichwertig einem akademischen Werdegang zu sehen sei und sich großartige Karrierechancen damit böten. Er sei stolz auf die Unternehmen im Landkreis, die mit ihren Ausbildungsplätzen jungen Menschen eine heimatnahe Karriere bieten können.

Katharina Heyking, die als Koordination der Bildungsregion die beiden Organisationsteams der Realschule im Rupertiwinkel und Staatlichen Berufsschule Berchtesgadener Land bei der Vorbereitung unterstützte und sich um die Bewerbung an den Schulen kümmerte, umriss den „Markt der Berufe“ als Veranstaltung, die das Duale Ausbildungssystem erlebbar mache: „Das Handwerkszeug im Betrieb erlernen – Fachwissen und Allgemeinbildung in der Schule – das ist unser deutsches Erfolgsmodell der Dualen Ausbildung“. Mit dem Messekonzept, bei dem sich Unternehmen direkt in der Berufsschule in den Werkstätten und Unterrichtsräumen präsentierten, werde dieses System hautnah erlebbar und sei ganz im Sinne Kerschensteiners, dem Wegbereiter der Berufsschule, ein „Lernen durch Tun“.

Eine Impulsrunde in der Aula der Berufsschule gab einen Einblick in die Berufliche Bildung im Berchtesgadener Land. Schirmherrin Staatsministerin Michaela Kaniber, MdL, Mutter von drei Töchtern, betonte die Wichtigkeit, dass Eltern ihre Kinder in der Berufswahl unterstützen: „Wenn sie einen Handwerksberuf erlernen wollen, lasst sie das machen“. Man könne heutzutage nicht genug Werbung für eine Ausbildung und berufliche Bildung machen, appellierte die Ministerin.

Irene Wagner, Geschäftsführerin von psm protech und Vorsitzendes des IHK-Regionalausschusses Berchtesgadener Land, weiß aus eigener Erfahrung: „Die Ausbildung ist das Aushängeschuld eines Betriebes“. Daher sollte jeder Betrieb das Thema Ausbildung ernst nehmen. Dr. Thomas Birner, Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH, ist stolz auf die Betriebe im Berchtesgadener Land. Als Fachkraft lässt sich Karriere machen und gutes Geld verdienen, Wege in die Selbstständigkeit und die Entwicklung zur Führungskraft seien möglich. Johannes Haas, Stellvertretender Kreishandwerksmeister, kennt sich vor allem aus, wie kleinere, familiengeführte Betriebe agieren können und unterstützt mit Angeboten der Handwerkskammer dabei.

Andrea Langenfelder, kommissarische Schulleiterin der Realschule im Rupertiwinkel, freute sich, dass der größte Teil ihrer Schulabgänger eine Ausbildung starte. Hier gibt es eine gute Zusammenarbeit, die nun mit dem „Markt der Berufe“ ausgebaut wird. Hermann Kunkel, Leiter der Staatlichen Berufsschule Berchtesgadener Land, war sichtlich stolz auf seine Schule: „Hier wird fürs Leben gelernt, wir legen den Grundstein für erfolgreiche Karrieren – es gibt kein Limit“. Und mit einem Augenzwinkern warf er einen Blick in die alten Schulakten von Staatsministerin Michaela Kaniber, MdL und Landrat Georg Grabner, beide ehemalige Schüler der Berufsschule. Weitere Informationen unter www.bildungsregion-bgl.de

-labgl: Bild: labgl

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Arbeit in der ambulanten Pflege
Tag der offenen Tür in vier Sozialstationen

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Region Eichstätt – Wer zu Hause alt werden will, den Alltag aber nicht mehr alleine bewältigen kann, ist auf Hilfe angewiesen. Können Angehörige diese nicht leisten, weil sie selbst berufstätig sind oder zu weit weg wohnen oder jemand hat keine Angehörigen, helfen ambulante Pflegekräfte zum Beispiel beim Waschen und Anziehen, geben Medikamente oder messen den Blutdruck und haben ein offenes Ohr für die Patienten.

In Kooperation mit dem Pflegenetzwerk Altmühltal erfolgt am 29. November, in der Zeit von 16:00 bis 20:00 Uhr, unter dem Motto „Mach Dir ein Bild von der Arbeit in der ambulanten Pflege“ landkreisweit ein Tag der offenen Tür, um allen Interessierten einen Einblick in das Berufsfeld der ambulanten Pflege zu ermöglichen. Dazu werden Vorträge, Mitmachstationen, Anschauungsmaterial und Ausbildungsberatung der Pflegeschule Eichstätt angeboten.

-laei- Bild: BRK-Kreisverband Eichstätt

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Gemälde und Skulpturen

zeigen „eine ART Lust“

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Region München – Mal farbenfroh und abstrakt, mal Ton in Ton und gegenständlich: „Eine ART Lust“ lautet der Titel der aktuellen Ausstellung der Künstlergruppe Labyrinth, die bereits zum wiederholten Male im Hauptgebäude des Landratsamts München am Mariahilfplatz ihre Werke präsentiert. „Kann denn nur durch Lust Kunst entstehen?“, fragt Ulrich Beringer, Mitglied der Künstlergruppe, bei seiner Begrüßung während der Vernissage und beantwortet diese sogleich: „Nein, auch durch Frust, da sind wir uns alle einig.“

30 Jahre gemeinsames Schaffen
Bereits im Jahr 1989 haben sich engagierte Teilnehmer eines Aquarellkurses der Volkshochschule Neubiberg zur Künstlergruppe Labyrinth zusammengeschlossen. Die ersten Jahre waren bestimmt durch verschiedenste Fortbildungen und Kurse bei namhaften Münchner Künstlern. Unterschiedliche Techniken und Stilrichtungen standen dabei im Vordergrund. Ein jährlicher Aufenthalt in der Toskana ist zu einem wichtigen Bestandteil des gemeinsamen Arbeitens geworden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich ein Trend hin zur Acrylmalerei, der heute bestimmend ist. Im Gegensatz zu den ersten realistischen Aquarellbildern überwiegt inzwischen die gegenstandslose Darstellung. Zusätzlich zur Malerei haben sich einige Mitglieder der Gruppe der Bildhauerei angenommen und formen Arbeiten in Holz, Stein und Ton. Jeder Einzelne hat seine individuelle Handschrift entwickelt.

Ulrich Beringer, Christine Eberhard, Gisela Jennes, Andrea Keinert, Gaby Kellner, Helga Mayer-Böhm, Eva Sárosi, Erich Schmid, Birgitt Storch, Uschi Strick und Vlady Vorlicek sind die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler. Gezeigt wird ein breites Spektrum von Malerei und Bildhauerei. Abstraktes trifft auf Gegenständliches, Konzeptuelles auf fast Verspieltes. Die Ausstellung ist wochentags noch bis 19. Dezember 2019 von 8:00 bis 17:00 Uhr, freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr, in den verschiedenen Stockwerken des Gebäudeteils A, Mariahilfplatz 17, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern: www.kuenstlergruppe-labyrinth.de

-lam- Bild: lam

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Veterinärdienst
informierte über Kontrollen, Tierschutz und Tierarzneimittelrecht

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Region Neu-Ulm – Um aktuelle Themen aus dem Veterinärbereich ging es bei zwei Infoveranstaltungen für Halterinnen und Halter von landwirtschaftlichen Nutztieren im Landkreis. Zu den Veranstaltungen eingeladen hatte der Veterinärdienst. Unterstützung gab es vom Bauernverband des Landkreises. Jeweils rund 160 Landwirte, mitarbeitende Familienangehörige sowie Lehrlinge verfolgten die Kurzvorträge zu Veterinärkontrollen, Tierschutz und Tierarzneimittelrecht. „Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren sehr interessiert und es gab viele konstruktive Fragen“, freute sich Dr. Manfred Enderle, Leiter des Geschäftsbereichs Veterinärwesen im Landkreis Neu-Ulm. Hintergrund für die Veranstaltungen ist die große Aktualität des Themas Tierschutz in der Nutztierhaltung. Um Verunsicherungen bei den Tierhalterinnen und Tierhaltern sowie in Teilen der Landwirtschaft ausräumen zu können, wollte der Veterinärdienst wichtige Informationen gebündelt weiter geben und den direkten Austausch unterstützen.

-lanu-

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Die eigenen Wurzeln

nicht vergessen


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Region Passau – Zum Austausch mit Vertretern der Aussiedler- und Vertriebenenverbände im Passauer Land und Niederbayern kam die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Sylvia Stierstorfer, MdL nach Eging am See. Zu Gast waren neben Vertretern der Verbände auch Landrat Franz Meyer und Bürgermeister aus dem Passauer Land. „Unsere Region ist vor über 70 Jahren Heimat für unzählige Aussiedler und Vertriebene geworden. Und auch jetzt in der Gegenwart werden wir oft Heimat für Geflüchtete aus vielen Bürgerkriegsländern,“ so Landrat Franz Meyer.

Das Passauer Land sei gerne Heimat für Menschen, die hier Frieden und eine Heimat suchen. Die Geschichte derer, die in Bayern, Deutschland und Österreich nach den Weltkriegen eine neue Heimat gefunden haben, dürfe nicht in Vergessenheit geraten, war dabei der gemeinsame Tenor. Insbesondere im Schulunterricht sollen die Hintergründe der Aussiedler und Vertriebenen in der deutschen Geschichte wieder mehr beleuchtet werden. Denn viel wissen darüber sei gerade in der jüngeren Generation verloren gegangen. „Das gemeinsame kulturelle Erbe“ weiterzugeben sei wichtig, dass die Wurzeln der Aussiedler und Vertriebenen nicht in Vergessenheit geraten. Landrat Franz Meyer und Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer haben den Verbandsvertretern auch weiterhin ihre Unterstützung zugesagt. „Die Belange der Aussiedler und Vertriebenen sind für mich eine Herzenssache. Ich bin dafür da, Ihre Sorgen aufzugreifen und Ihre Anliegen zu vertreten,“ so die Beauftragte.

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Die zahlreichen Vertreter der Aussiedler- und Vertriebenenverbände freuten sich über
offene Diskussion ihrer Anliegen mit der Beauftragt der Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene,
Sylvia Stierstorfer, MdL (9.v.r.) und Landrat Franz Meyer (7.v.r.)

-lapa- Bild: lapa

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Wohin Frauen sich wenden können,
wenn sie Hilfe brauchen

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Region Rottal-Inn – Wenn eine Frau – im Falle häuslicher Gewalt – Hilfe, Beratung und vorübergehend eine geschützte Unterkunft braucht, findet sie diese in einem Frauenhaus. Die genauen Standorte solcher Einrichtungen sind der Öffentlichkeit unbekannt, um die Bewohnerinnen – die häufig auch mit ihren Kindern dort Zuflucht finden – vor dem Zugriff eines gewalttätigen Ehemanns oder Verwandten zu schützen.

„In einer Kleinstadt wie Pfarrkirchen oder Eggenfelden wäre für Betroffene aus dem Landkreis nicht die notwendige Anonymität und Sicherheit gegeben, um sie vor schädlichen Einflüssen fernzuhalten. Daher stehe ich voll hinter dem Konzept, dass für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind aus Rottal-Inn, Plätze in Landshut zur Verfügung stehen. Denn die Stadt ist nahe genug, um die Betroffenen nicht völlig aus ihrem Lebensmittelpunkt zu reißen, weit genug, um den notwendigen Schutz zu
gewährleisten und groß genug, um die notwendige Anonymität sicherzustellen.“, betonte Landrat Michael Fahmüller.

Die Landshuter Frauenhäuser stellen Plätze für Frauen aus den Landkreisen Landshut, Dingolfing-Landau und Rottal-Inn sowie der Stadt Landshut zur Verfügung. Der Landkreis Rottal-Inn finanziert hierbei drei Plätze, die in der Vergangenheit nicht immer von Frauen aus dem Landkreis in Anspruch genommen wurden. Auch das geplante Vorhaben, die Plätze in Landshut aufzustocken, trifft auf Zustimmung.

Frauen aus dem Landkreis Rottal-Inn können, wenn sie sich nicht an die Polizei wenden wollen, auch direkt das Landshuter Frauenhaus (Angelika Hirsch von der Arbeiterwohlfahrt, Tel.: 0871 / 921044 oder Gabriele Unverdorben von der Caritas, Tel.: 0871 / 274900) kontaktieren. Hilfe und eine Vermittlung bietet außerdem der Weiße Ring Rottal-Inn unter Tel: 0151/55164647 an.

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Diskutierten das Konzept des gemeinsam von drei Landkreisen und der Stadt Landshut
betriebenen Frauenhauses in Landshut: (v.l.) Landrat Michael Fahmüller; Gleichstellungsbeauftragte Sigrid Berndt-Pötzinger;
Gabriele Unverdorben und Angelika Hirsch vom Landshuter Frauenhaus sowie Abteilungsleiterin Katharina Hartl

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Stabwechsel

bei der Gabriele-Oemisch-Stiftung

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Region Miesbach – Bei der Gabriele-Oemisch-Stiftung – für Menschen mit Behinderung – hat es einen Wechsel gegeben: Elisabeth Dasch hat die Nachfolge von Dr. Hans-Joachim Karpf angetreten. Der Rechtsanwalt aus Gmund am Tergernsee war maßgeblich für die Entstehung der Stiftung zuständig. Nun ist er aus Altersgründen zurückgetreten. Der Kreisausschuss bestimmte Dasch als seine Nachfolgerin. Die Juristin kommt aus Holzkirchen.

Die Stiftung wurde durch Gabriele Oemisch verfügt. Ziel der Stiftung ist es, die Situation von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Sie müssen ihren Wohnsitz im Landkreis Miesbach haben. Rechtsträger der Stiftung ist der Landkreis. Im kommenden Jahr feiert sie zehnjähriges Bestehen. Der Fokus der Stiftung liegt auf Einzelschicksalen. Die Stiftung kann einmalige oder auch dauernde Unterstützung zusichern. Über die Anträge entscheidet die Stiftungsverwaltung in Abstimmung mit dem Stiftungsbeirat. Bei größeren Beträgen setzt die Gabriele-Oemisch-Stiftung auf Kooperationspartner wie Caritas, Weißer Ring oder Holzkirchen hilft. Weitere Infos: Gabriele-Oemisch-Stiftung

-lamb-

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Kulturpreise 2019

„Die Lust am Kulturmachen“

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Region Rosenheim – Die Musikfilmtage Oberaudorf sind mit dem Kulturpreis 2019 des Landkreises Rosenheim ausgezeichnet worden. Im Kursaal in Oberaudorf ehrte der stellvertretende Landrat Josef Huber ferner die Klarinettistin Elisabeth Dögerl aus Bad Endorf – mit dem Kulturförderpreis – sowie das Doppelprojekt „Heiliges Grab“ und Auferstehungsspiele in Aschau mit dem Kultursonderpreis. Die Laudation hielt der Kulturreferent des Landkreises, Christoph Maier-Gehring.

Über 3.000 Besucher kamen heuer zur 12. Ausgabe der Musikfilmtage Oberaudorf. Seit 2008 wurden mehr als 170 lange Filme und zahlreiche Kurzfilme gezeigt. Besonders lobte Maier-Gehring die besonderen, pädagogisch wertvollen Filme für Kinder und Jugendliche. Traditionell gehört zu allen Musikfilmtagen ein Filmmusikkonzert im Kurpark, meist mit der Musikkapelle Oberaudorf. Ein weiterer Höhepunkt ist der Frühschoppen der Filmtage, den unter anderem die Schauspieler Udo Wachtveitl, Günter Maria Halmer, Brigitte Hobmeier, August Zirner, Hannelore Elsner, Senta Berger und Alexander Held besuchten. Weitere Gäste waren die Regisseure Doris Dörrie, Dominik Graf, Hans Steinbichler, Michael Verhoeven sowie die Oscar-Preisträgerin Caroline Link. Ausserdem wurden auch Musiker wie Klaus Voormann, Klaus Doldinger, Georg Ringsgwandl oder Helmut Pixner zum Frühschoppen begrüßt.

Zum Abschluss seiner Laudatio holte Maier-Gehring den Erfinder der Musikfilmtage von Oberaudorf Markus Aicher auf die Bühne. Auf die Frage nach den Anfängen, sagte Aicher, „Sie entstanden aus dem Wunsch heraus, Kultur zu machen, Filme zu zeigen.“ 2008 gründete sich ein Förderverein mit heute rund 130 Mitgliedern.

„Ein voll besetzter Kurpark mit über 700 Gästen die hier Bohemian Rhapsody (biografisches Filmdrama zu Queen-Sänger Freddy Mercury) anschauten“, das fiel Markus Aicher ein, als er nach den Highlights gefragt wurde. Als Zweites nannte er die Vereinsmitglieder, „die jedes Jahr mitmachen und ein Festival machen, das in Deutschland seinesgleichen sucht.“  Für kommendes Jahr kündigte Festivalgründer Aicher eine Neuerung an. Erstmals werden die Musiker einer Band, die mit einem Film im Festivalprogramm vertreten sind, nach Oberaudorf kommen und ein Konzert geben. Im konkreten Fall geht es um „Dreiviertelblut“.

Die Lust am Kulturmachen und Filme zeigen ist bei den Verantwortlichen der Musikfilmtage offenbar weiter groß, denn zum Abschluss des Gesprächs meinte Markus Aicher, „wir wünschen uns nichts sehnlicher als ein Kulturhaus.“ Mit der Rigoletto-Fantasie von Giuseppe Verdi und Luigi Bassi hatte die diesjährige Kulturförderpreisträgerin Elisabeth Dögerl den Festakt im Kursaal von Oberaudorf eröffnet. Begleitet wurde sie am Klavier vom Förderpreisträger des Jahres 2015 Thomas Schuch aus Stephanskirchen. Die heute 24-jährige Elisabeth Dögerl erhielt ab dem neunten Lebensjahr Klarinettenunterricht. Nach dem Abitur wurde daraus ihr Studium im Konzertfach Klarinette am Mozarteum Salzburg. Desweiteren studierte sie Instrumentalpädagogik, das sie 2017 mit dem Bachelor mit Auszeichnung abschloss.

Das Doppelprojekt „Heiliges Grab und die Auferstehungsspiele“ bezeichnete Maier Gehring als idealen Kultur-Sonderpreisträger. „In beiden Projekten steckt spürbar viel Herzblut der Aschauer Vereine, Verbände und vieler Einzelpersonen. Der Gemeinschaftsgeist war sehr groß. Die Aschauer können jedenfalls stolz sein auf ihr Heiliges Grab und die Auferstehungsspiele.“ 2018 jährte sich die Geschichte des Heiligen Grabes zum 400. Mal. Der Heimat- und Geschichtsverein Aschau nahm dies zum Anlass, das Heilige Grab wieder in der Pfarrkirche zu installieren. Letztmals war es 1955 dort zu sehen. Weil die Gemeinde Aschau ein schlüssiges Konzept vorlegen konnte und sich an der Restaurierung beteilige, übernahm die Erzdiözese München-Freising einen Großteil der Restaurierungskosten. Von Mitte März bis Anfang Mai 2019 war das Heilige Grab in der Pfarrkirche aufgebaut. In dieser Zeit wurden der erste Teil der Auferstehungsspiele „Vom Leben Jesu“ sieben Mal und anschließend der zweite Teil „Die Auferstehung Jesu“ achtmal aufgeführt. Alle Vorstellungen waren ausverkauft. Vor und hinter der Bühne waren über 130 Mitwirkende aktiv. Begleitet wurde das Projekt „Heiliges Grab“ mit einer Reihe liturgischer Veranstaltungen, einem Pontifikal-Gottesdienst mit Kardinal Marx sowie einem Haydn-Konzert, einem Volksmusikkonzert und Pergolesis Stabat Mater mit dem Ensemble von Johannes Berger. Viele waren beteiligt, neben dem Heimat- und Geschichtsverein unter anderem die Katholische Pfarrei mit Pfarrer Paul Janßen, das Kolping Theater Aschau und die Gemeinde Aschau.

Abschließend wagte Laudator Christoph Maier-Gehring einen Blick in die Zukunft: „Sollte es nach den Akteuren gehen, könnten die Auferstehungsspiele im originalen Heiligen Grab in ein paar Jahren wieder zu sehen sein.“ Dr. Ulrich Feldmann vom Heimat- und Geschichtsverein Aschau bedankte sich: „Wir sind eigentlich zwei Mal ausgezeichnet worden. Das erste Mal durch 6.000, die zu den Auferstehungsspielen kamen, weitere 4.000 besuchten das Heilige Grab. Das war ein toller Erfolg und durch die Auferstehungsspiele entstand eine phantastische Stimmung im Dorf. Die zweite Auszeichnung heute ist natürlich die Krönung.“

Der Landkreis Rosenheim vergibt die Kulturpreise jährlich, um Bürgerinnen und Bürger oder Gruppen zu ehren, die sich besondere Verdienste um die Kultur im Landkreis erworben haben. Der Kulturpreis ist mit 5.000 Euro dotiert, der Kulturförderpreis mit 2.500 Euro und der Kultursonderpreis mit 1.500 Euro.

-laro- Bild: laro

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Startklar für den Winter:

Wachsen, schleifen, Equipment checken!

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Der Winter steht vor der Tür! Höchste Zeit, das Ski-Equipment zu checken und für den ersten Skitag bereit zu machen. Ein professioneller Skiservice beim Sportfachhändler sorgt für optimales Material: Frisch gewachste und geschliffene Ski und – besonders wichtig – eine perfekt funktionierende Bindung! Nur ein Bindungs-Check beim Fachhändler gewährleistet, dass die Bindung hält und erst dann auslöst, wenn es nötig ist. Skischuhe und -helme gehören ebenfalls gründlich geprüft. Modelle mit Rissen oder Dellen müssen ebenso ausgetauscht werden wie zu alte Schuhe oder Helme. Nach acht Jahren erlischt die vom Hersteller garantierte Schutzfunktion eines Helms – auch ohne Sturz. Verkratzte Brillengläser oder solche, die sofort beschlagen, beeinträchtigen die Sicht und damit Sicherheit und müssen ebenfalls aussortiert werden.

Auch ein rechtzeitiger Blick in den Kleiderschrank lohnt sich – oft auch finanziell. Über den Sommer ist schnell vergessen, dass man die löchrige Skiunterwäsche austauschen wollte, der Reißverschluss an der Jacke klemmt oder die Skihose zu eng sitzt. Wer sich rechtzeitig um Ersatz kümmert, kann das ein oder andere Schnäppchen mitnehmen und ist rechtzeitig zum Saisonbeginn wieder optimal ausgestattet. Außerdem sollte die Skibekleidung gewaschen sein – nur dann ist die Atmungsaktivität einer Membran gewährleistet. Damit das Wasser außen an Jacke und Hose abperlt, empfiehlt sich eine Auffrischung der Imprägnierung – hier helfen Sprays oder Mittel zum Einwaschen.

-dsv- Bild: dsv

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