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Wöchentliche Nachrichten und Reportagen aus den Alpenländern und darüber hinaus
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KW 29 – 2026
13. – 19.07.2026
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Raumfahrtstrategie
erhält operative
Komponente im All
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Bayern – Ein wichtiger Meilenstein sei am 7. Juli 2026 bei der Umsetzung der beschlossenen »Bayerischen Raumfahrtstrategie« erreicht worden: Fünf in Bayern gebaute Kleinstsatelliten – je 14 Kilogramm schwer, in der Größe eines Aktenordners – des Satellitennetzwerks »CuBy« wurden mit einer Trägerrakete von Kalifornien aus ins All gestartet. Mit ersten Bildern sei zum Jahresende zu rechnen. Ab 2027 sollen die Satelliten dann regelmäßig alle drei Tage multispektrale Aufnahmen von Teilgebieten Bayerns liefern. Der Freistaat Bayern habe dabei Zugriff auf die gesamte Prozesskette. Man erlange damit eine eigene, souveräne und hochaktuelle Fernerkundungsfähigkeit. Eine stabile Orbithöhe in 460 Kilometern Höhe, wiederkehrende Überflüge zur gleichen Ortszeit und ein Formationsflug der Satelliten ermöglichten für Bayern maßgeschneiderte Zeitreihenanalysen mit hoher Aussagekraft.
Die Daten können beispielsweise für ein »Vitalitätsmonitoring von Wäldern« genutzt werden, um Schäden frühzeitig zu erkennen. Weitere Anwendungen seien unter anderem in der Landwirtschaft, im Katastrophenschutz, im Umweltschutz und in der Kartographie möglich. Realisiert werde das »Bayerische Satellitennetzwerk« unter Federführung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat in enger Zusammenarbeit mit dem »Zentrum für Telematik« in Würzburg, dem Start-up »Smart Small Satellite Systems« GmbH aus Würzburg, der Technischen Universität München und dem Bayerischen Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium, das Bayerische Umweltministerium und das Bayerische Innenministerium seien als künftige Nutzer eingebunden.
Durch die gestartete Demonstratormission mit fünf Satelliten werde die Realisierbarkeit und der Nutzen einer auf bayerische Zwecke zugeschnittenen Erdbeobachtungsmission überprüft. Der Freistaat Bayern investiere 18,2 Millionen Euro in die boomende Zukunfts-Technologie der Kleinstsatelliten. Die Wertschöpfung verbleibe dabei fast vollständig in Bayern. Über eine mögliche Vollmission werde die Bayerische Staatsregierung nach erfolgreicher Demonstratormission entscheiden.
-bsr-
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Nachhaltige
Schulverpflegung
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Baden-Württemberg – Mithilfe des baden-württembergischen Landeszentrums für Ernährung haben sechs Kommunen im Rahmen eines neuen Projektes »nachhaltige Verpflegungskonzepte für Schulen und Kitas« entwickelt. »Gemeinschaftliches Essen in Schulen und in Kitas ist viel mehr als nur bloße Nahrungsaufnahme. Kinder lernen bei ausgewogener und nachhaltiger Verpflegung in der Schulmensa viele Lebensmittel und den Geschmack der Heimat kennen. Kommunen und Landkreise stellen als Schulträger die Verpflegung in den Einrichtungen bereit. Daher spielen sie eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Kinder mit schmackhaften, gesundem Essen zu versorgen und gleichzeitig die regionale Lebensmittelversorgung zu stärken«, so Baden-Württembergs Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, anlässlich der Abschlussveranstaltung zum Projekt »Nachhaltige Schulverpflegung mit kommunalem Konzept und dem Schwerpunkt Fortbildung für Verwaltungskräfte«. Das gemeinsame Essen biete ferner Austausch, was soziale Bindungen fördere und die Gemeinschaft stärke. Die Gemeinschaftsverpflegung biete die Chance, viele Kinder zu erreichen und setze wertvolle Impulse für eine ausgewogene und nachhaltige Ernährung.
Nachhaltiges Essen fördere Wertschöpfungsketten
Baden-Württembergs Landesregierung unterstütze ein ausgewogenes und nachhaltiges Essen in der Gemeinschaftsverpflegung, um so die Nachfrage nach heimischen Lebensmitteln zu steigern. »Der Einsatz regionaler und bio-regionaler Lebensmittel schafft neue Wertschöpfungsketten und erweitert bestehende. Das ist ein wichtiger Beitrag, um unsere heimischen Ernährungs- und Landwirtschaft zu stärken und das gesamte Lebensmittelhandwerk resilienter zu machen. Eine wichtige Voraussetzung für mehr Ernährungssouveränität«, erklärte Gentges.
Das Projekt »Nachhaltige Schulverpflegung mit kommunalem Konzept und dem Schwerpunkt Fortbildung für Verwaltungskräfte« des baden-württembergischen Landeszentrums für Ernährung habe sechs Kommunen und Landkreise dabei unterstützt, ein Verpflegungskonzept für ihre Einrichtungen zu erarbeiten. Dadurch solle vor Ort ein ausgewogenes und nachhaltiges Essen ermöglicht werden und bei den Kindern Freude am regionalen Genuss wecken. Die Gemeinde Ilsfeld, die Städte Ettlingen, Bad Mergentheim, Mössingen und Munderkingen sowie der Landkreis Rottweil hätten mit insgesamt 22 Schulen und zwei Kitas in der Projektlaufzeit von über einem Jahr teilgenommen. Die Projektteilnehmer verfolgten das Ziel, für ihre Kommune oder ihren Landkreis ein Verpflegungskonzept zu entwickeln, das Standards für eine ausgewogene, bedarfsgerechte und nachhaltige Schul- und Kitaverpflegung schaffe.
lbw
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Stadt Miesbach: Eine der höchstgelegenen Kreisstädte Deutschlands
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Die besten
Pressefotos
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Schweiz – Die Ausstellung »Swiss Press Photo 26« in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern zeige vom 16. Juli bis 9. Oktober 2026 die besten Bilder der Schweizer Presse als Retrospektive, die zum Nachdenken über ein emotions- und ereignisreiches Jahr einlade. Die Präsentation, die in Partnerschaft mit der Stiftung Reinhardt von Graffenried organisiert wurde, würdige die prämierten Fotografien des gleichnamigen Wettbewerbs. In sechs Kategorien, und zwar Aktualität, Alltag, Schweizer Geschichten, Porträt, Sport, Ausland, zeigten die Ereignisse, die das Jahr 2025 in der Schweiz und weltweit geprägt hätten.
Mario Heller wurde als Fotograf des Jahres 2025 ausgezeichnet. Die Ausstellung präsentiere seine Fotoserie aus der Stadt Narva in Estland, die von russischen Expansionsbestrebungen bedroht werde. Zu den prägendsten Bildern des Jahres gehörten das bedrohte »Zürcher Nachtleben«, aufgenommen vom Fotografen Boris Müller, das »Schweizerische Eidgenössische Turnfest« in Lausanne, festgehalten von Gabriel Monnet, und die »Thematik der häuslichen Gewalt«, aufgezeigt von Flavia Leuenberger Ceppi. Ebenfalls zu sehen seien die bewegenden Aufnahmen von Laurent Gilliéron, der einige Monate nach dem verheerenden Bergsturz nach Blatten zurückgekehrte. In der Kategorie »Ausland« dokumentierte Nora Teylouni das Leben in Syrien nach dem Sturz des Regimes von Baschar al-Assad, und Mark Henley habe seinen Blick auf den UNO-Sitz in New York festgehalten.
Die »Schweizerische Nationalbibliothek« sammele unter anderem Helvetica – Texte, Bilder und Töne der Schweiz – und sichere mit ihren Sammlungen das kollektive Gedächtnis der Schweiz. In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ermögliche sie einen breiten Zugang zum kulturellen Erbe des Landes. Als zentrale Gedächtnisinstitution schlage sie eine Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Sie spiegele dabei die Vielfalt sowie die Mehrsprachigkeit des Landes und fördere Gemeinschaft und Innovation.
-chbk-
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Umsetzungsstand
des Mobilitätskonzepts 2030
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Liechtenstein – Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat kürzlich den fünften Monitoringbericht zum »Mobilitätskonzept 2030« verabschiedet. Dieser informiere aufgrund des Erarbeitungsrhythmus über die Jahre 2024 und 2025 und bilde den aktuellen Umsetzungsstand ab. Er halte unter anderem fest, dass verschiedene »Busbevorzugungsmassnahmen« bearbeitet und die Überarbeitung des »Hauptradroutennetzes« weiter vorangetrieben worden seien. Ausserdem werde auch die Optimierung der Rheinübergänge sowie die Thematik rheinquerender Radverkehrsbrücken gemeinsam mit Schweizer Akteuren weiterverfolgt. Ferner habe die Realisierung des Industriezubringers Vaduz-Triesen gestartet werden können.
Mit dem fünften Monitoringbericht sei zum zweiten Mal ein Wirkungsmonitoring erarbeitet worden. Dessen Indikatoren zeigten für Liechtenstein sowohl positive Entwicklungen – wie eine steigende ÖV-Nutzung und bessere Energieeffizienz als auch weniger erwünschte Trends – wie zunehmender motorisierter Individualverkehr auf dem Landstrassennetz. Die Ergebnisse unterstrichen die Bedeutung einer konsequenten Umsetzung der Massnahmen und Leitprojekte des »Mobilitätskonzepts 2030«.
RdFL
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Versicherungsschutz
für freiwillig Engagierte
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Vorarlberg – Der »Versicherungsschutz gegen Haftungs- und Unfallrisiken für Ehrenamtliche« sei erneut verlängert worden. Dies habe die Vorarlberger Landesregierung nun beschlossen. Damit sichere man in Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Landesversicherung den Schutz bis Ende Juli 2027. Mehr als die Hälfte – 51,2 Prozent laut Statistik Austria – der Vorarlberger Bevölkerung ab 15 Jahren engagiere sich freiwillig. Um den in ehrenamtlichen Institutionen engagierten Bürgerinnen und Bürgern auch bei Haftungs- und Unfallrisiken Rückhalt bieten zu können, sei bereits 2009 ein spezieller Versicherungsschutz eingeführt worden. Dieser umfasse freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeiten in den Bereichen Sozialdienst, Nachbarschaftshilfe, Sport, Kultur, Religion, Politik, Rettung und Feuerwehr sowie Umwelt-, Natur- und Tierschutz. Damit biete die Versicherung ein Sicherheitsnetz für Ehrenamtliche, das soziale Härtefälle vermeiden bzw. stark abfedern solle.
Sicherheit für freiwillig Engagierte
Durch die »Ehrenamtsversicherung« sei eine breite Gruppe an Personen abgesichert, nämlich alle, die Mitglieder in einem Verein seien oder die in losen oder rechtlich unselbstständigen Initiativen, Gruppierungen oder Organisationen tätig seien und sich für das Gemeinwohl Vorarlbergs engagierten, wobei das unmittelbare Ausüben von Sport ausgenommen sei. Vorausgesetzt sei ein Haupt- und Nebenwohnsitz in Vorarlberg oder einer Nachbarregion (Tirol, Baden-Württemberg, Bayern, Fürstentum Liechtenstein, St. Gallen, Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Graubünden). Vom Versicherungsschutz erfasst seien Sach- und Personenschäden an Dritten sowie eigene Personenschäden, die während der Ausübung der freiwilligen Tätigkeit entstünden. Die abgeschlossene Versicherung sei als Auffanglösung gedacht und greife nicht, wenn anderweitig bereits Versicherungsschutz bestehe.
-vlk-
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Sperre
der Fernpassstraße
und des Hahntennjochs
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Tirol – Aufgrund von angemeldeten Versammlungen komme es am Samstag, 1. August 2026, zu einer rund zweistündigen Sperre der B 179 Fernpassstraße. Im Zeitraum von 9:45 bis 12:00 Uhr werde die Fernpassstraße deshalb im Bereich Reutte/Katzenberg sowie Nassereith/Rastland für den gesamten Verkehr gesperrt. Wegen des für diesen Tag prognostizierten starken Reiseverkehrs, mit Ferienbeginn in mehreren deutschen Bundesländern, und möglichem vor- und nachgelagerten Verkehr werde eindringlich appelliert, die Fernpassroute an diesem Tag zu meiden.
Seitens der zuständigen Behörden sollen außerdem Maßnahmen vorbereitet werden, um die Versorgungssicherheit in der Region zu gewährleisten und Anrainer zu schützen. So werde die L 246 Hahntennjochstraße im gleichen Zeitraum für den gesamten Verkehr gesperrt. Ferner würden am 1. August die Fahrverbote für den Ausweichverkehr im Bezirk Reutte (L 69 Reuttener Straße Fahrtrichtung Pflach, L 288 Pinswanger Straße Fahrtrichtung Pflach und Zufahrtsstraße Heiterwang in Fahrtrichtung Norden) gelten.
-lt-
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Motorrad-
kontrollen
auf Passstraßen
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Südtirol – Kürzlich haben Mitarbeitende des Kraftfahrzeugamts des Landes Südtirol gemeinsam mit der Straßenpolizei der Sektion Bozen am »Mendelpass« Kontrollen durchgeführt. Dabei seien mehrere Verstöße festgestellt und Verwaltungsstrafen verhängt worden. Bei nicht genehmigten Umbauten an Motorrädern können Strafen von bis zu 1.731 Euro verhängt werden. Ferner könne die Zulassungsbescheinigung eingezogen werden. Sie werde erst nach einer technischen Überprüfung in der Landesprüfstelle für Fahrzeuge wieder ausgehändigt. Dabei werde festgestellt, ob das Fahrzeug den Vorschriften entspreche. Bei technischen Mängeln oder nicht funktionierenden Bauteilen seien Strafen von bis zu 344 Euro vorgesehen. »Diese Kontrollen tragen zur Sicherheit auf den Bergstraßen bei und schützen zugleich Umwelt und Lebensqualität in den betroffenen Gebieten. Auf den Passstraßen sind unterschiedliche Verkehrsteilnehmende unterwegs. Deshalb sind regelkonforme Fahrzeuge und verantwortungsvolles Verhalten besonders wichtig«, erklärte Südtirols Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Das Land Südtirol setze die »Motorradkontrollen auf den Passstraßen« gemeinsam mit der Polizei den ganzen Sommer über und ohne Vorankündigung fort.
-lpast- Bild: am
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Unterstützung
für gehörlose Menschen
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Salzburger Land – Mit Unterstützung des Landes Salzburg könne der Gehörlosenverband zwei Beratungsstellen im Bundesland betreiben, und zwar in der Stadt Salzburg und in St. Johann. Dort sollen gehörlose Menschen und Menschen mit Hörbehinderung nicht nur Informationen und Unterstützung für ihren Alltag erhalten, sondern auch Dolmetschdienste für Gebärdensprache in Anspruch nehmen können. Im Zentrum für Gehörlose in Salzburg-Itzling sollen Beratung, Gebärdensprachkurse und regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Salzburgs Soziallandesrat Wolfgang Fürweger habe sich dort vor kurzem mit gehörlosen Menschen und dem Gehörlosenverband über wichtige aktuelle Themen austauschen können. »Der Gehörlosenverband leistet wertvolle Arbeit für die Community und ist für mich ein zentraler Ansprechpartner in allen Belangen, die das Leben dieser Menschen betreffen. Es freut mich daher besonders, dass wir die Förderung des Landes heuer um 8,9 Prozent auf 543.000 Euro erhöhen konnten«, so Fürweger.
Mehr Mittel für Gebärdensprachdolmetscher
Die höhere Förderung ermögliche nicht nur den Betrieb der Beratungsstellen, sondern auch 25 zusätzliche Wochenstunden für Gebärdensprachdolmetscher. »Dies verbessert unter anderem den Zugang zu Behörden, zum Gesundheitswesen, zur Bildung, zum Arbeitsmarkt sowie zur alltäglichen Kommunikation spürbar. Die Unterstützung des Landes Salzburg stärkt nicht nur die Stabilität unserer Organisation, sondern leistet auch einen konkreten Beitrag dazu, dass gehörlose Menschen barrierefrei und mit gleichen Chancen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dafür sind wir dem Land Salzburg für sein Vertrauen und seine Partnerschaft aufrichtig dankbar«, erklärte Verbandsleiter Gergö Toth.
3.709 Beratungen im vergangenen Jahr
Laut dem Tätigkeitsbericht des Gehörlosenverbands sei das Jahr 2025 für die Beratungsstellen erneut von hoher Auslastung und organisatorischer Weiterentwicklung geprägt gewesen. Insgesamt seien die Beratungsstellen 3.709 Mal in Anspruch genommen worden. Schwerpunkte seien laut dem Tätigkeitsbericht 2025 vor allem die Sozialberatung, die Vermittlung und Organisation von Dolmetschdiensten, Gebärdensprachkurse sowie Dolmetsch- und Übersetzungsleistungen im Beratungskontext gewesen. Besonders sichtbar sei auch der anhaltende Bedarf an Unterstützung bei Amtswegen, digitalen Verwaltungsprozessen, der Integration gehörloser Vertriebener aus der Ukraine sowie bei Anträgen nach dem Heimopfergesetz. Die Finanzierung des Beratungs- und Unterstützungsangebots sei aber nur ein Teil der vielseitigen Hilfe durch das Land Salzburg.
Von Frühförderung bis Führerschein
»Inklusion bedeutet, Barrieren abzubauen und echte Teilhabe zu ermöglichen. Daher ist es ihm wichtig, dass das Unterstützungsangebot alle Lebensbereiche abdeckt. Wir arbeiten derzeit daran, dass es künftig wieder Führerscheinkurse für gehörlose Menschen geben wird. Mir ist außerdem wichtig, dass gehörlose Kinder zweisprachig aufwachsen können – mit Gebärdensprache und Lautsprache. Auch ein Cochlea-Implantat kann die Gebärdensprache nicht ersetzen, denn technische Hilfsmittel haben ihre Grenzen«, so Fürweger. Das Land Salzburg fördere die außerschulischen Gebärdensprachkurse für Kinder mit Hörbehinderung und deren Angehörige mit 8.000 Euro jährlich.
-ls-
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Sorgende
Gemeinschaft
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Oberösterreich – Das Land Oberösterreich lade seine Gemeinden ein, sich als »Sorgende Gemeinschaft« zu bewerben und gemeinsam neue Wege in der Begleitung und Betreuung älterer Menschen zu gehen. Ziel sei es, lokale Netzwerke aus Gemeinden, Pfarreien, Ehrenamt, Vereinen und professionellen Diensten aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln, damit ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben könnten. Das »Regionalmanagement OÖ« begleite die teilnehmenden Gemeinden fachlich bei der Umsetzung.
»Wir wollen, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dafür braucht es ein gutes Zusammenspiel zwischen ehrenamtlicher Begleitung und professionellen Angeboten. Mit den »Sorgenden Gemeinschaften« schaffen wir genau diesen Rahmen. Gemeinsam stärken wir den Zusammenhalt vor Ort, schaffen Lebensqualität bis ins hohe Alter und entlasten die Familien«, so Oberösterreichs Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Die demografische Entwicklung mache neue Wege in der Begleitung und Betreuung älterer Menschen notwendig. »Sorgende Gemeinschaften« setzten auf ein enges Zusammenspiel von professionellen Dienstleistungen, familiärer Unterstützung, organisiertem Ehrenamt und persönlichem Engagement. Sie sollen lokale Netzwerke schaffen, bestehende Angebote koordinieren, Menschen miteinander verbinden und soziale Teilhabe fördern. Ein »Kümmerer« vor Ort sorge dafür, dass Angebote vernetzt und bedarfsgerecht weiterentwickelt würden.
-loö-
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EU-Pubquiz
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Steiermark – Das »EU-Pubquiz« biete eine unterhaltsame Möglichkeit, »Europakommunikation« niederschwellig zu ermöglichen. Anstelle trockener Fakten oder komplexer politischer Inhalte erwarte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein spannender »Quizabend« mit vielfältigen Fragen rund um Europa, der Wissen, Unterhaltung und gemeinschaftliches Erleben miteinander verbinde. Die vollständige inhaltliche Vorbereitung sei in Kooperation des »Europaressorts des Landes Steiermark« konzipiert worden.
Das Quiz gliedere sich in zwei Teile: Neben klassischen Wissensfragen umfasse es auch eine musikalische Kategorie, in der Songs, Interpretinnen und Interpreten sowie europäische Musiktraditionen erkannt werden sollen. Diese Kombination sorge für einen abwechslungsreichen Ablauf und fördere Teamgeist sowie den gemeinsamen Austausch. Die Fragen deckten ein breites Themenspektrum ab, und zwar von Kultur, Traditionen, Sprachen und Kulinarik über Geschichte, Geografie und Wissenschaft bis hin zu interessanten und überraschenden Fakten aus ganz Europa. Im Mittelpunkt stünden dabei nicht Detailkenntnisse über europäische Rechtsvorschriften, sondern die Vielfalt Europas sowie die Freude am gemeinsamen Mitmachen.
Für die »steirische Edition« sei zusätzlich eine eigene Kategorie entwickelt worden, die sich regionalen, bezirksspezifischen Themen widme. Fragen zu Besonderheiten der Steiermark, historischen Ereignissen sowie den einzelnen Bezirken ermöglichten den Teams, ihre Heimat aus einer neuen Perspektive zu entdecken und regionale Identität mit europäischem Wissen zu verbinden.
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Geo.Hub
eröffnet
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Kärnten – Mit einem neuen »Geo.Hub« wurde kürzlich in Bad Eisenkappel eine zentrale Anlaufstelle für Gäste, Wandernde und die Bevölkerung eröffnet. Das neue Informations- und Wanderzentrum des »Karawanken UNESCO Global Geoparks« bündele künftig Angebote zu Wanderwegen, Naturerlebnissen, geführten Touren und den geologischen Besonderheiten der Region. Eröffnet wurde der »Geo.Hub« von Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger. »Der Karawanken UNESCO Global Geopark« umfasse 1.067 Quadratkilometer und verbinde neun österreichische sowie fünf slowenische Gemeinden. Seine Aufgabe sei es, das geologische, natürliche und kulturelle Erbe der Karawanken zu schützen, zu vermitteln und für eine nachhaltige Entwicklung der Region zu nutzen.
Die Region sei aufgrund ihrer Lage zwischen den »Alpen« und den »Dinarischen Alpen« sowie der »Periadriatischen Naht« geologisch besonders vielfältig. Zu den bekannten Ausflugszielen zählten unter anderem die »Obir-Tropfsteinhöhlen«, der Berg »Petzen«, das ehemalige »«Bergwerk in Mežica«, die »Trögerner Klamm«, die »Vellacher Kotschna« und der »Hemmaberg«.
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Kunst- und
Kulturtipps
für Kinder
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Niederösterreich – Niederösterreich biete Kindern und Familien auch heuer in den Sommerferien ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, und zwar von spannenden Ausstellungen über kreative Workshops bis hin zu mitreißenden Theater- und Musicalproduktionen. Zahlreiche niederösterreichische Kulturinstitutionen möchten dazu einladen, Kunst und Kultur auf vielfältige Weise zu erleben. Gerade an heißen Sommertagen seien Museen und Ausstellungshäuser dabei auch willkommene Orte der Abkühlung, angenehm temperiert, inspirierend und ideal, um gemeinsam Neues zu entdecken. Die Angebote förderten Kreativität, Neugier und gemeinschaftliche Erlebnisse und machten Kultur für junge Menschen auf spielerische und inspirierende Weise zugänglich.
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300 Kinder
entdeckten Wissenschaft,
Mehrsprachigkeit und Nachhaltigkeit
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Burgenland – Kürzlich öffnete die Pädagogische Hochschule Burgenland wieder ihre Türen für die »KinderHochSchule«. Mehr als 300 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren erhielten im Rahmen eines dreitägigen Programms Einblicke in Wissenschaft und Forschung. In zahlreichen Seminaren hätten sie sich mit Themen aus Naturwissenschaft, Technik, Medien, Kunst, Wirtschaft und Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Erstmals sei auch der Bereich Mehrsprachigkeit Teil des Angebots gewesen und eröffne den Kindern in digitalen Medienwerkstätten eine Einblick in die Volksgruppensprachen des Burgenlandes.
Ob beim Erforschen des UV-Lichts, auf den Spuren von Honigbienen und Bodentieren, als Nachwuchsfilmerinnen und -filmer hinter der Kamera, Energie-Forschende oder junge Handwerkerinnen und Handwerker im »Macherclub 3000« – die Kinder hätten beobachtet, experimentiert, Ideen entwickelt und Wissenschaft mit allen Sinnen erlebt. Auch Finanzbildung sei Teil des Programms gewesen. In Kooperation mit der Österreichischen Nationalbank hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer altersgerecht den verantwortungsvollen Umgang mit Geld kennengelernt.
Erstmals wird im Rahmen der vom Land Burgenland geförderten »KinderHochSchule« sei das neue Bildungsformat »KinderHochSchule mehrsprachig« umgesetzt worden. Es verbinde digitale Medienarbeit mit gelebter Mehrsprachigkeit und eröffne Kindern einen kreativen Zugang zu den autochthonen Sprachen des Burgenlandes.
Ein weiterer Schwerpunkt sei das Seminar »Change Maker – Herausforderungen nachhaltig lösen« gewesen, das bereits zum zweiten Mal im Rahmen des »Changemaker-Programms« der Wirtschaftsuniversität Wien in Kooperation mit der Hochschule Burgenland angeboten wurde. Die Kinder entwickelten eigene Produktideen, setzten sich mit wirtschaftlichen Zusammenhängen auseinander und erarbeiteten kreative Lösungen für aktuelle gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen. Neu sei in diesem Jahr der Auftakt mit einer eigens konzipierten Vorlesung, die wirtschaftliche Grundbegriffe altersgerecht vermittele.
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Autonom fahrende
Busse und Shuttles
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Bayern – Autonom fahrende Busse und Shuttles könnten schon bald auch im Landkreis München zum Alltag gehören. Der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur habe sich unlängst dafür ausgesprochen, gemeinsam mit der Münchner Verkehrs-Verbund GmbH (MVV) die schrittweise Einführung »autonomer Verkehrsangebote« im Landkreis vorzubereiten. Beginnen solle der Prozess mit dem »On-Demand-Service FLEX«. Nach erfolgreicher Erprobung solle auch der Einsatz im Regionalbusverkehr untersucht werden.
Hintergrund sei steigender Mobilitätsbedarf, der Fachkräftemangel im Fahrdienst, wachsende finanzielle Herausforderungen im öffentlichen Personennahverkehr sowie die Ziele der Mobilitäts- und Klimawende. Autonomes Fahren gelte dabei als eine zentrale Zukunftstechnologie. Es könne helfen, den ÖPNV verlässlicher, flexibler und langfristig wirtschaftlicher aufzustellen – sowohl in dicht besiedelten Räumen als auch in weniger gut angebundenen Gebieten.
Der Landkreis München engagiere sich bereits heute in mehreren regionalen Projekten zum autonomen Fahren. Zentrales Vorhaben sei die »Modellregion München« im Rahmen der interkommunalen Allianz »Mobile Zukunft München & Region«. Ziel sei es, die Region München zu einer international führenden Modellregion für autonomes Fahren im straßengebundenen ÖPNV und Güterverkehr zu entwickeln. Bis 2035 sollen im MVV-Raum 500 autonome Busse und 2.000 Shuttles unterwegs sein. Langfristig sehe die Vision 5.000 autonome Busse und 20.000 Shuttles vor. Dem Landkreis München kommt dabei eine besondere Rolle zu: In der Einführungsphase sei ein Testbetrieb im On-Demand-Service FLEX vorgesehen. Denn kleinere autonome Fahrzeuge, wie sie im FLEX-Betrieb zum Einsatz kommen würden, seien voraussichtlich früher verfügbar als große Linienbusse. Deshalb solle zunächst der flexible Bedarfsverkehr erprobt werden. Perspektivisch solle autonomes Fahren auch im Regionalbusverkehr möglich werden.
-lam-
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Digitales
Verkehrszeichen-
kataster
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Baden-Württemberg – Baden-Württembergs Verkehrszeichen können jetzt digital gepflegt werden: Mit dem »Digitalen Verkehrszeichenkataster« (VZK) schaffe das Land Baden-Württemberg ein Instrument zur Verwaltung von Verkehrszeichen. Das VZK sei ein zentraler Baustein der Digitalisierungsstrategie »digital.mobil.BW 2030« des Verkehrsministeriums. Das »Verkehrszeichenkataster« schaffe erstmals eine digitale Grundlage für die Erfassung, Pflege und Auswertung verkehrsrechtlich angeordneter Verkehrszeichen im öffentlichen Straßenraum.
So unterstütze es die durchgängige Digitalisierung verkehrsbezogener Verwaltungsprozesse. Kommunen, Landkreise und Landesbehörden könnten Verkehrszeichen damit medienbruchfrei dokumentieren und verwalten. Zugleich werde der gesamte Prozess der verkehrsrechtlichen Anordnung als volldigitales Fachverfahren abgebildet, von der Planung über die Beteiligung relevanter Stellen bis hin zur Umsetzung und Archivierung. Bereits zum Start verfüge das »Verkehrszeichenkataster« über einen landesweiten Grundbestand an Verkehrszeichendaten auf allen Straßenklassen. Dieser basiere auf dem Datenprodukt »Traffic Signs« der »Mercedes-Benz Connectivity Services« GmbH. Die Daten würden über Kameras von Fahrzeugen gewonnen, validiert sowie ausschließlich anonymisiert und aggregiert verarbeitet. Sie bildeten eine belastbare Ausgangsbasis, die von den zuständigen Behörden vor Ort geprüft, ergänzt und fortlaufend aktualisiert werde.
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20 Jahre
Einsatz für
die Menschenrechte
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Schweiz – Die 62. Sitzung des »UNO-Menschenrechtsrats« erfolgte kürzlich in Genf und feierte sein 20-jähriges Bestehen. Die Schweiz habe sich einst für seine Gründung eingesetzt und damit zur Schaffung eines Gremiums beigetragen, das die Rechenschaftspflicht der Staaten stärke und die Weiterentwicklung internationaler Normen im Bereich der Menschenrechte fördere. Die aktuelle Sitzung habe ganz im Zeichen der Rechte der Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter gestanden. Die Schweiz setze sich insbesondere gegen Zwangsheirat und Gewalt gegen Frauen und Mädchen in verschiedenen Kontexten ein.
Im Jahr 2006 habe die »UNO-Generalversammlung« eine von der Schweiz unterstützte Reform verabschiedete, mit der die ehemalige »Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen« durch den »Menschenrechtsrat« mit Sitz in Genf abgelöst wurde. Der Rat biete Raum für den Dialog unter Staaten, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft. In den zwanzig Jahren seines Bestehens habe er zur Weiterentwicklung des Völkerrechts beigetragen und es an die Herausforderungen der heutigen Zeit angepasst. Themen wie Desinformation, Klimawandel und Menschenrechte im digitalen Raum standen im Mittelpunkt der Sitzung, wobei auch Genderfragen besondere Beachtung gefunden hätten.
-chbk-
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Verlängerung
der strategischen
Gasreserve
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Liechtenstein – Seit der Einführung der »strategischen Gasreserve« im Jahr 2022 habe sich Europas Erdgasversorgung stark verändert: Nach dem Wegfall russischer Lieferungen sei sie durch LNG-Importe und neue Quellen diversifiziert worden, und zwar bei gleichzeitig gesunkenem Verbrauch. Dies stabilisiere die Lage, erhöhe jedoch die Abhängigkeit vom globalen Markt und damit die Anfälligkeit für Preisschwankungen und geopolitische Risiken. Laut der »Internationale Energieagentur« (IEA) könnten etwa Konflikte im Nahen Osten – insbesondere in der Strasse von Hormus – bis zu 20 Prozent des LNG-Angebots beeinträchtigen. Trotz Fortschritten bleibe die Versorgungssicherheit empfindlich. Länder wie die Schweiz, Österreich und Deutschland setzten weiterhin auf Reserven, Speicherziele und Solidaritätsabkommen. Die Versorgungssicherheit bleibe zentral, während Effizienz und erneuerbare Energien langfristig an Bedeutung gewinnen würden.
Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein habe kürzlich die Verlängerung eines zinslosen Darlehens an die Anstalt »Liechtenstein Wärme« zur Beibehaltung der »strategischen Gasreserve« bis zum Winterhalbjahr 2028/2029 genehmigt. Gestützt auf die Verordnung vom 29. Juni 2022 über die Sicherstellung der Erdgasversorgung bei einer schweren Mangellage sei »Liechtenstein Wärme« mit der Vorhaltung einer strategischen Erdgasreserve im Umfang von 80 Gigawattstunden (GWh) für den Zeitraum bis 1. April 2027 beauftragt. Diese Menge entspreche in etwa dem Verbrauch von zwei Wintermonaten in Liechtenstein. Für die Finanzierung der »strategischen Gasreserve« habe Liechtensteins Landtag im Jahr 2022 ein zinsloses Darlehen in Höhe von zunächst 15 Millionen CHF veranlasst, welches später durch einen Ergänzungskredit auf 25 Millionen CHF erhöht worden sei. Liechtensteins Regierung beantragte nun, das zinslose Darlehen an »Liechtenstein Wärme« für die Vorhaltung der »strategischen Gasreserve« bis 30. Juni 2029 zu verlängern.
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Kulturförderung
transparenter machen
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Vorarlberg – Das »Kulturbündnis Vorarlberg« und die »Kulturabteilung des Landes Vorarlberg« legten kürzlich gemeinsam ein neues »FAQ – Fragen und Antworten zur Kulturförderung des Landes Vorarlberg« vor. Die Übersicht kläre zentrale Fragen zu Förderungen, Rahmenbedingungen und Abläufen und solle mehr Transparenz für die Kunst- und Kulturszene schaffen. Das »Kulturbündnis Vorarlberg« sei ein informeller Zusammenschluss verschiedener Interessensvertretungen der freien Kunst- und Kulturszene und verstehe sich als gemeinsame Stimme für kulturpolitische Anliegen. Mit dem FAQ-Prozess trete das Kulturbündnis erstmals öffentlich auf. Ziel des Prozesses sei es, die in der Kunst- und Kulturszene gesammelten Fragen systematisch aufzuarbeiten und in eine übersichtliche, verständliche Form zu bringen. In engem Austausch sei ein Format entstanden, das Transparenz schaffe, Orientierung biete und den Zugang zu Fördermöglichkeiten erleichtern solle.
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Dokumentarfilme
mit Gesprächen
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Tirol – Globale Herausforderungen verständlich aufbereiten, Perspektiven erweitern und junge Menschen zum Mitdenken und Mitgestalten anregen: Mit der Filmreihe »SÜDLICH(T)ER – Filme für EINE Welt« setze das Land Tirol auch im Schuljahr 2026/27 seine erfolgreiche Bildungsinitiative fort. Bereits zum dritten Mal richte sich das kostenlose Angebot an Tiroler Schulen. Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und 19 Jahren können sich dabei mit Themen wie Klimawandel, Ernährungssicherheit, Umweltverschmutzung, Kolonialismus oder nachhaltigem Ressourcenmanagement auseinandersetzen.
Von September 2026 bis April 2027 sollen insgesamt 16 Filmvorführungen in Breitenwang, Imst, Innsbruck, Kitzbühel, Landeck, Nussdorf-Debant und Wörgl angeboten werden. Im Anschluss an jede Vorstellung können Filmgespräche mit RegisseurInnen sowie Fach- und PraxisexpertInnen stattfinden. »Die Filmreihe eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven auf die Herausforderungen unserer Zeit und schafft durch den Austausch mit Expertinnen und Experten Raum für Fragen, Diskussionen und neue Denkanstöße. Damit leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag für eine zukunftsorientierte Bildungsarbeit an Tirols Schulen«, erklärte der für Entwicklungszusammenarbeit zuständige Philip Wohlgemuth.
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Auftakt
der Sommermusikwochen
für junge Musizierende
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Südtirol – Die musikalischen Sommerangebote der Landesdirektion »Deutsche und ladinische Musikschule« möchten auch in diesem Sommer spannende Musiktage mit vielfältigen Inhalten anbieten. Zielgruppen seien vor allem Musikschülerinnen und Musikschüler im Alter von 10 bis 19 Jahren. Auf dem Programm stehe Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang sowie die beiden Orchesterprojekte »Holzblasorchester HoBla-O»« und die »JugendBrassBand Südtirol« für fortgeschrittene jugendliche Musizierende.
»Die Steigerung der instrumentalen und vokalen Kompetenzen und die Förderung des gemeinsamen Musizierens: Das sind die Bildungsziele der Sommermusikwochen«, erklärte Südtirols Landesmusikschuldirektorin Alexandra Pedrotti und ergänzte: »Alle Angebote werden mit großem Einsatz, Enthusiasmus und Fachkenntnis von qualifizierten Musikpädagoginnen und Musikpädagogen gestaltet, um die motivierten Kinder und Jugendlichen zu fördern. Die Sommertage sind dazu ideal, auch um den den Gemeinschaftssinn zu stärken«.
Das Programm der diesjährigen Sommermusikwochen sei wieder sehr vielseitig, insgesamt 883 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten sich angemeldet. Gestartet worden seien die »Sommermusikwochen 2026« mit dem »Blockflöten Sommer Camp« vom 5. bis 11. Juli im Vinzentinum in Brixen.
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