Alpenrand-Magazin Aktuelles

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Stippvisite

auf dem BioGut Wallenburg in Miesbach

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Region Miesbach – Viel Zeit brachte der Bundestagsabgeornete Alexander Radwan (CSU) mit, als er kürzlich im Rahmen seiner Sommertour „Menschen – Begegnungen – Heimt – Politik im Gespräch“, das BioGut Wallenburg in Miesbach besuchte. Gutsbesitzer Dr. Kartz von Kameke hob die historische Vergangenheit seiner Familie und des Guts Wallenburg hervor und betonte die Verbundenheit mit der Region Miesbach. Viel habe das Anwesen und die Besitzerfamilie erdulden müssen: Angefangen beim Unrecht, welches seinem Großvater vom Nazi-Regime, in Form von Verfolgung, Inhaftierung und Enteignung des Gutes angetan wurde; den anschließenden Rechtsstreitigkeiten nach dem Krieg, bis hin zur Rückgabe des Besitzes an Kamekes Mutter Beate.  Dr. Kartz von Kameke spannte einen geschichtlichen Bogen in die heutige Zeit, in der sich seine Familie wieder gezwungen sieht, um Besitz des Guts Wallenburg zu kämpfen.

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Auszeichnung

„Fairtrade Landkreis“

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Region München – Der Landkreis München erhält die Fairtrade-Zertifizierung. Mehr als 40 Veranstaltungen über den ganzen Landkreis verteilt und damit eine Woche ganz im Zeichen des Klimaschutzes: So hatten es die Verantwortlichen der ersten Klimawoche im Landkreis geplant. Jetzt können sich die Organisatoren noch über ein weiteres Highlight freuen. Zum Klimafest erhält der Landkreis offiziell die Auszeichnung als „Fairtrade Landkreis“.

Im Herbst 2017 hatte der Kreistag des Landkreises München beschlossen, sich um die Zertifizierung als Fairtrade Landkreis zu bemühen. Dazu hatte das Landratsamt zunächst eine Steuerungsgruppe aus Verwaltung, Bürgerschaft, politischen, sozialen und unternehmerischen Akteuren ins Leben gerufen, die sich im vergangenen Jahr intensiv darum bemüht hat, die Kriterien für die Zertifizierung zum Fairtrade Landkreis zu erfüllen. Im Vordergrund stand dabei insbesondere die Akquisition der nötigen Fairtrade-Partner aus Einzelhandel, Gastronomie, Schulen, Vereinen und Kirchen.

Buntes Klimafest für Groß und Klein
Das Klimafest im Innenhof des Landratsamts am Mariahilfplatz bildet den Abschluss und Höhepunkt der ersten Klimawoche des Landkreises München. Ab 13:00 Uhr laden die Initiatoren am 25. Juli 2019 zu einem bunten Mitmachfest rund um den Klimaschutz. Gleich zu Beginn der Veranstaltung wird Landrat Christoph Göbel die Gäste am Hauptsitz des Landratsamts – am Mariahilfplatz 17 – begrüßen und im Anschluss die Auszeichnung zum Fairtrade-Landkreis aus den Händen von Manfred Holz, Ehrenbotschafter und Gründungsmitglied des Vereins TransFair e. V., in Empfang nehmen.

In zahlreichen Mitmachaktionen können Interessierte Klimaschutz dann einen Nachmittag lang ganz konkret erleben. In der Solar-Erfinderwerkstatt entstehen neue Ideen für eine bessere Zukunft. An anderer Stelle können Bürgerinnen und Bürger ihren ökologischen Fußabdruck berechnen lassen und an vielen Mitmach- und Infoständen gibt es Interessantes rund um den Klimaschutz zu entdecken. Zudem wird zum Abschluss der Klimawoche auch das während der vorangegangenen Tage gestaltete Klimapuzzle zusammengesetzt. Auch das leibliche Wohl kommt selbstverständlich nicht zu kurz.

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Mit dem Speedboot „Hoppetosse“

für eine gute Sache unterwegs

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Für eine gute Sache unterwegs: Die „Hoppetosse“ auf dem Tegernsee

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Region Miesbach – Wasser spritzte – das Speedboot hüpfte auf den Wellen – Haare flatterten im Fahrtwind – lautes Lachen und Jubeln war zu hören – „Mittendrin, statt nur dabei“ war das Motto, als die behinderten und schwer kranken Abenteurer mutig mit der „Hoppetosse“, dem Boot des Vereins „Wings for handicapped e.V.“, den Tegernsee eroberten.

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Burg Falkenstein

soll belebt werden

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Region Rosenheim – Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten soll die Bevölkerung die Gelegenheit erhalten, sich die Burg Falkenstein anschauen zu können. Geplant ist aber, die Arbeiten noch heuer zu beenden, berichtete Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher in der Mitgliederversammlung des Fördervereins zur Erforschung, Entwicklung und Erhaltung der Burg Falkenstein.

Eine Million Euro wird die Sanierung am Ende gekostet haben. Darin enthalten sind die umfassenden archäologischen Arbeiten, die Sanierung der an vielen Stellen porösen und vom Einsturz gefährdeten Mauern, die Freilegung einer jahrhundertealten Zugangsstraße sowie der Ersatzbau einer eingestürzten Brücke. Ein großes Thema in der Mitgliederversammlung war die zukünftige Nutzung der Burg. Die ursprünglichen Ideen wurden nicht aus den Augen verloren. Lederwascher, der den erkrankten Vorsitzenden, Landrat Wolfgang Berthaler vertrat sagte, „Ziel ist nach wie vor, Räumlichkeiten für kleine Festivitäten oder ein Standesamt zu schaffen.“ Auch den Zeltlagerplatz für die Jugendarbeit des Landkreises oder Möglichkeiten für Vereinsveranstaltungen sind denkbar.

Lederwascher wies allerdings mehrfach darauf hin, dass die Schaffung einer Infrastruktur Voraussetzung für die Verwirklichung der Ideen ist und die ist Aufgabe der Gemeinde Flintsbach. „Wie müssen uns entscheiden, aber wenn etwas weitergehen soll, dann brauchen wir Wasser, Kanal und Strom.“ Die Kosten für diese Infrastrukturmaßnahme sollen sich laut Lederwascher auf etwa 150.000 Euro belaufen. Für die Umsetzung der Ideen sind zudem weitere Investitionen notwendig. Letztlich werden die Kosten insgesamt höher ausfallen als für die bisherige Sanierung der Burg.

Viele Mitglieder des Fördervereins wollen sich stärker einbringen und beispielsweise beim geplanten Tag der offenen Tür Präsenz zeigen. Auch ein Flyer mit Informationen zur Burg sowie einer Beitrittserklärung zum Förderverein soll entstehen. In den zahlreichen Wortbeiträgen wurde deutlich, dass die Mitglieder des Fördervereins eine belebte Burg sehen wollen, dass sie Konzepte entwickeln wollen, einschließlich ihrer Finanzierung.

Konkret finanziert der Förderverein zunächst die Anbringung mehrerer Scheinwerfer, damit die Burg abends beleuchtet werden kann. Zudem sollen mehrere Schilder interessiertes Publikum und Wanderer informieren. Architekt Johannes Fischer berichtete der Versammlung den Stand der Sanierungsmaßnahmen: „Ich bin guter Dinge, dass wir die Baustelle in diesem Jahr abschließen können.“

-laro-

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„Da Oimara“ Beni Hafner

begeisterte sein Publikum

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Region Miesbach – Bayerisches Liedgut mal anders komponiert, durften die Besucher des „Dürnbecker“ am Dorfplatz Dürnbach in Gmund am Tegernsee erleben. Dort gab der „Oimara“, alias Beni Hafner, seine Lieder in bester bayerischer Mundart fetzig-bluesig-funkig zum Besten. Bis in die späten Abendstunden begeisterte Hafner mit seinen, manchmal aus dem Stehgreif gedichteten Texten, sein Publikum.
Im „Dürnbecker“-Restaurant-Kleinkunst & Spezereien- gibt es regelmäßig Theater- oder Comedyaufführungen und Konzerte. Die nächsten Termine sind am Sonntag, 28. Juli 2019 von 11 bis 15 Uhr: Frühschoppen mit Live-Musik von Salt ́n Mokka; Freitag, 09. August 2019, ab 20 Uhr: Cream Cake & Band – Rockabilly& Rock ́n Roll; Mittwoch, 14. August 2019 ab 20 Uhr: mofod. Weitere Infos: www.duernbecker.de

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Freuten sich über den gelungenen Veranstaltungsabend: Beni Hafner und Doreen Dietel

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Landkreis-Cup Golf

bringt 1.000 Euro für die Bürgerstiftung Augsburger Land ein

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Region Augsburg – Kürzlich wurde der Landkreis-Cup Golf ausgetragen. Rund 100 Sportlerinnen und Sportler – vom gelegentlichen Freizeitgolfer bis hin zum ambitionierten Turnierspieler – waren der öffentlichen Einladung von Landrat Martin Sailer gefolgt und hatten sich auf der Anlage des Golfclub Augsburg in Bobingen-Burgwalden eingefunden. Wie schon im Vorjahr unterstützten sie damit auch einen guten Zweck: Fünf Euro jeder Startgebühr gingen an die Bürgerstiftung Augsburger Land.

Landrat Martin Sailer hat den Betrag nun von 525 Euro auf 1.000 Euro aufgerundet und gemeinsam mit der Sportbeauftragten des Landkreises, Barbara Wengenmeir, an die beiden Stiftungsvorsitzenden Dr. Jürgen Idzko und Helmuth Linder übergeben. „Die Bürgerstiftung unterstützt die Menschen in der Region und trägt so zu einem großen Teil zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität bei. Deshalb freut es mich, die tollen Projekte der Bürgerstiftung mit dieser Spende auch finanziell unterstützen zu können“, so der Landrat.

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Die Sportbeauftragte des Landkreises Augsburg, Barbara Wengenmeir,
freute sich gemeinsam mit Landrat Martin Sailer (r.),
einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an die Stiftungsvorsitzenden
Dr. Jürgen Idzko (2.v.l.) und Helmuth Lindner übergeben zu können

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-laa- Bild: laa

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„Allen Unkenrufen zum Trotz“:

Gelbbauchunken in die Freiheit entlassen

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Region Freising – Die Gelbbauchunke ist ein vier Zentimeter kleiner Froschlurch, der bis zu 20 Jahre alt wird und in Bayern auf der Roten Liste für stark gefährdete Arten steht. Um ein Aussterben in Bayern zu verhindern wurde das Projekt „Allen Unkenrufen zum Trotz“ vor rund zweieinhalb Jahren ins Leben gerufen. Im Wald der Familie Wild bei Wippenhausen haben einige der kleinen Tiere nun ein neues Zuhause bekommen.

Unter der Leitung von Projektkoordinatorin Judith Jabs-Ingenhaag und Jörg Steiner, Leiter des Sachgebiets Naturschutz und Landesplanung am Landratsamt Freising, traf sich eine Gruppe Unkenschützer mit Michael Hamburger, stellvertretender Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) Erding und dem Wippenhauser Ortsobmann Josef Mitterer in einem Waldstück nahe Wippenhausen. Die Eigentümer Christian Wild und Petra Wild haben zum Schutz der Unken drei Tümpel in ihrem Wald ausgehoben und als hervorragende Lebensräume präpariert.

Vor knapp zwei Jahren hatte die Grundschule Kirchdorf die Patenschaft für die Unke im Wippenhauser Forst übernommen; die Patenschaft wird nun weiter ausgebaut. Der erfahrene Unkenschützer Wolfgang Gerlach erläuterte, dass die Gelbbauchunken nur sehr geringe Anforderungen an Wasserqualität stellen und es wichtig sei, dass die Unken „naturbelassene Verstecke zur Verfügung haben“. Anschließend wurden einige Gelbbauchunken und Kaulquappen in die Tümpel ausgesetzt und die Gruppe mit den Worten „Man muss selbst anfangen!“ verabschiedet.

Das Projekt „Allen Unkenrufen zum Trotz“ wird durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) – im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt und durch den Bayerischen Naturschutzfonds – gefördert. Die Trägerschaft haben die Landkreise Altötting, Freising und Neuburg-Schrobenhausen sowie der Bund Naturschutz in Bayern übernommen. Insgesamt fließen in fünf Jahren 670.000 Euro in verschiedene Maßnahmen, so dass sich die Bestände der Gelbbauchunke bis zum Ende der Laufzeit am 30. Juni 2021 möglichst erhöht haben werden. Da ein großer Teil der Weltpopulation der „Bombina variegata“ in Deutschland vorkommt, hat Deutschland für dieses Tier eine ganz besondere Verantwortung.

Kleine Gewässer, Quelltümpel, Viehweiden, aber auch Pfützen und wassergefüllte Fahrspuren: Hier fühlt sich die Gelbbauchunke wohl, hier legt sie ihre Eier ab. Doch durch Trockenlegungen und Straßenbauten sind diese Laichgewässer immer weniger geworden und in der Folge auch die Tiere. Ziel ist es nun, neue Lebensräume zu schaffen, Biotope aufzubessern und zu vernetzen, um die Unkenwanderung wieder zu ermöglichen. Dazu braucht es engagierte Grundeigentümer und Kiesabbauunternehmen sowie Privatpersonen, die die Laichgewässer freiwillig erhalten und pflegen. Forst-, Land- und Wasserwirtschaft sollen ebenso eingebunden werden, wie Gemeinden und Schulen. Mit im Boot sind natürlich auch das Wissenschaftszentrum Weihenstephan mit der TU München und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die mit ihrem Fachwissen zum Gelingen des Projekts beitragen können.

Partner des Projektes „Allen Unkenrufen zum Trotz“ sind die Landkreise Altötting, Freising und Neuburg-Schrobenhausen, der Bund Naturschutz in Bayern e. V. mit seinen Kreisgruppen Altötting, Erding, Freising, Mühldorf a. Inn, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen a. d. Ilm. Die Landkreise Altötting, Freising, Neuburg-Schrobenhausen sowie der Bund Naturschutz e.V. haben zum Zweck der Umsetzung des Projektes eine Trägergemeinschaft gebildet, für die der Landkreis Freising die Geschäftsführung übernommen hat.

-lafs- Bild: lafs

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Unterwegs

mit den ‚Isarrangern‘

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Zusammen mit Landrat Josef Niedermaier sowie Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde war der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan kürzlich mit den Isarrangern im Gebiet der Pupplinger Au unterwegs, um mehr über den Schutz des einzigartigen Naturraums der Isar zu erfahren.

Die reiche Flora und Fauna sowie der urwüchsige Charakter der Auenlandschaft an der Isar locken immer mehr Besucher an. Schon seit 1984 sind hier vom Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – von Frühjahr bis Herbst – Isarranger beschäftigt. Die „Hausmeister“ in der Au sehen hier nach dem Rechten und sind freundliche und sachkundige Ansprechpartner für die Erholungssuchenden. Zu den Hauptaufgaben der ‚Isarranger‘ gehören die Aufklärung über die Verhaltensregeln im Natur- und Landschaftsschutzgebiet an der Isar. Neu hinzugekommen sind ab diesem Jahr die Bestimmungen der Bootfahrverordnung.

Bei dieser Stippvisite wurde intensiv darüber gesprochen, wie mit den zunehmenden Besuchermassen in der freien Natur und besonders in Schutzgebieten umgegangen werden kann und wie den Erholungssuchenden, insbesondere Kindern und Jugendlichen Informationen, Verständnis und Achtsamkeit für diese empfindlichen Lebensräume vermittelt werden kann.

-labw- Bild: labw

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Sonderprogramm

Schwimmbadförderung

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Region Bayern – Bauminister Hans Reichhart hat den Startschuss für das neue Sonderprogramm Schwimmbadförderung gegeben. Mit dem Programm wird die Sanierung kommunaler Bäder – insbesondere der Freibäder – unterstützt, die nicht in einem anderen staatlichen Programm förderfähig sind und in denen Schulschwimmen oder Schwimmkurse angeboten werden. 120 Millionen Euro werden dafür in den kommenden sechs Jahren zur Verfügung gestellt. Kommunen können ihre Förderanträge ab sofort einreichen.

Landtagspräsidentin und Miesbacher Stimmkreisabgeordnete Ilse Aigner begrüßte die Umsetzung des Sonderprogramms und setzt darauf, dass damit der Trend der zunehmenden Schwimmbadschließungen gestoppt werden kann. Sie selbst hatte das Förderprogramm in ihrer Zeit als Bauministerin ins Rollen gebracht. „Auch Kommunen können von der Finanzspritze bei Sanierungsmaßnahmen ihrer Bäder profitieren“, erläuterte Aigner. „Das ist sinnvoll investiertes Geld, denn Freibäder erfüllen neben den Hallenbädern eine wichtige Funktion: Kinder haben hier eine Möglichkeit, schwimmen zu lernen. Rettungskräfte der Wasserwacht und der DLRG können hier ihren Nachwuchs ausbilden und trainieren. Schwimmbäder seien aber auch, so Aigner, „ein Ort der Begegnung und der erschwinglichen Freizeitgestaltung – gerade für Familien. Da muss auch weiter so bleiben.“

Die Abwicklung des Programms wird den Bezirksregierungen übertragen. Die Förderung beträgt bis zu 55 Prozent der Sanierungskosten von Schwimmbecken, Umkleiden und Technikbereichen, je nach finanzieller Leistungsfähigkeit der jeweiligen Kommune. Bei einer Kommune mit durchschnittlicher Leistungsfähigkeit wird ein Viertel der förderfähigen Kosten übernommen. Interkommunale Lösungen werden besonders berücksichtigt. Auch Rückbauten und Flächenreduzierungen, welche die Unterhaltskosten senken, werden gefördert, nicht aber Sauna- und Gastronomiebereiche oder reine Sprung- und Wellenbecken. Weitere Informationen zum Sonderprogramm Schwimmbadförderung sind unter www.schwimmbadfoerderung.bayern.de ersichtlich.

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Schreibwettbewerb.


Region Augsburg – Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen schicken insgesamt 694 kreative Texte ein: Mit einer großen Buchvorstellung ist die zweite Auflage des Schreibwettbewerbs an den Schulen im Landkreis Augsburg zu Ende gegangen. Rund 700 Schülerinnen und Schüler aus dem Augsburger Land waren in die Sporthalle in Stadtbergen gekommen, um zu erfahren, welche Geschichten für die Sammlung der besten Einsendungen ausgewählt wurden.

Eine Fachjury hatte die insgesamt 694 Texte gesichtet und die 250 besten Beiträge zu einem Lesebuch zusammengefasst, das im Augsburger Wißner-Verlag verlegt wurde und nun im Handel erhältlich ist. Inhaltlich gab es für die Teilnahme am Schreibwettbewerb nur eine Vorgabe: In ihren Werken sollten sich die Kinder und Jugendlichen mit dem Thema „Wildnis“ beschäftigen. „Es ist überwältigend zu sehen, wie ideenreich und phantasievoll, aber auch wie unterschiedlich ihr alle mit dieser Aufgabe umgegangen seid und was für ein vielfältiges Lesebuch am Ende dabei herausgekommen ist“, betonte Landrat Martin Sailer bei der großen Abschlussveranstaltung.

Für alle jungen Autorinnen und Autoren gab es ein Exemplar des Buchs, in dem auf knapp 300 Seiten viele „wilde“ Geschichten abgedruckt sind. Durch die bunte Veranstaltung führte der Bobinger Zauberkünstler Phil Rice, für die musikalische Begleitung sorgte die Schulband der Realschule Neusäß. Ferner trugen sieben Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis ihre selbstgeschriebenen Stücke dem Publikum vor.

Der Wettbewerb soll den Spaß am Umgang mit Texten und Geschichten fördern. Der Schreibwettbewerb im Landkreis Augsburg fand in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. Die gemeinsame Initiative des Landkreises Augsburg, der Lechwerke AG und des Augsburger Wißner-Verlags soll junge Menschen dazu ermutigen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und den Spaß am Schreiben zu entdecken. Wegen der regen Beteiligung am Schreibwettbewerb steht auch das Thema für das kommende Jahr schon fest – dann werden sich die jungen Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit dem Thema „Klimaretter“ auseinandersetzen.

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Je 250 Euro für die Schulbibliothek gewannen die Grundschule Altenmünster,
die Realschule Zusmarshausen und das Justus-Liebig-Gymnasium in Neusäß.
Es gratulieren v.l.: Moderator Phil Rice, Landrat Martin Sailer und LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann

-laa- Bild: Jens Reitlinger

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Sommerfest „Uferlos“

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Region Miesbach – Die Vereine aus Gmund am Tegernsee präsentieren auch heuer wieder ihr zweitägiges „Uferlos“-Sommerfest und verwöhnen die Gäste -aus nah und fern- mit allerlei Schmankerln. Gefeiert wird an der Seeuferpromenade – direkt am Tegernsee – zwischen Kinderspielplatz und Pavillon. Speziell für die jungen Besucher gibt es ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm. Los geht’s am Samstag, 3. August, um 16:00 Uhr. Bis spät in die Nacht wird – bei musikalischer Unterhaltung mit der Gasteiger Blasmusik, den Goaßlschnalzern und der Jugend der Trachtengruppe D`Neureuther – gefeiert. Am Sonntag, 4. August, spielen ab 10:30 Uhr die Gmunder Dorfmusikanten bis zum Ausklang am Nachmittag gegen 16:00 Uhr.

-am- Bild: gg

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Dynamischer Landkreis Unterallgäu

deutschlandweit unter den Aufsteigern

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Region Unterallgäu – Das Unterallgäu ist ein dynamischer Landkreis mit vielen Stärken: Das hat der Prognos Zukunftsatlas erneut bestätigt. Alle drei Jahre bewertet die Prognos AG die Perspektiven aller 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Diesmal geht das Unterallgäu als einer der zehn großen Aufsteiger hervor. 2004 lag der Landkreis noch auf Rang 194, 2019 ist er auf Rang 75 geklettert und zählt damit zu den ersten 20 Prozent. Das Wirtschaftsforschungsunternehmen bewertet das Unterallgäu als einen Landkreis mit „hohen Chancen“. 2004 wurden die Chancen noch als „ausgeglichen“ eingestuft. Die Studie berücksichtigt 29 Indikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft, zur Konjunktur- und Arbeitsmarktlage sowie zur demografischen Situation und zur sozialen Lage und errechnet daraus einen Zukunftsindex für jede Region. Weitere Infos: www.unterallgaeu.de/studien

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Sommer auf der Obstwiese

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Region Traunstein –Sommer auf der Obstwiese“: Unter diesem Motto veranstalteten der Landschaftspflegeverband Traunstein und Kreisfachberater eine Führung auf einer Streuobstwiese. Knapp 30 Interessierte informierten sich über die Verarbeitung von eigenem Obst mit selbst gebauten Geräten, die Lagerung im Erdkeller, die Pflege des Unterwuchses durch Beweidung und über Möglichkeiten zur Förderung der biologischen Vielfalt.

„Unsere Obstanger sind Kulturraum, der genutzt und gepflegt werden muss“, so Kreisfachberater Markus Breier. Hochstämmige Obstbäume im lockeren Abstand seien wichtig, damit auch die Wiese genutzt werden kann. Heugewinnung und Beweidung sorgen für die Verwertung der Wiese. Jürgen Sandner vom Landschaftspflegeverband Traunstein stellte die auffälligsten Wiesenblumen vor. Der Landschaftspflegeverband fördere nicht nur die Pflanzung junger Hochstammbäume in den Obstangern, sondern vermittle auch bei Beweidungsprojekten. „Steilere Flächen können so durch Schafe, Ziegen oder Rinder gepflegt und im Artenreichtum gefördert werden“, so Sandner.

-lats- Bild: am

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50 Jahre Naturpark Altmühltal
Wanderausstellung beleuchtet bayerische Naturparks

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Region Eichstätt – Seit 50 Jahren engagiert sich der Verein Naturpark Altmühltal e.V. für den Landschaftsschutz und sanften Tourismus im Naturpark Altmühltal. In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich der Naturpark Altmühltal zu einem bedeutenden Faktor für die Entwicklung der Region. Anlässlich des Jubiläums ist eine Wanderausstellung im Infozentrum Notre Dame Eichstätt zu sehen.
Eröffnet wurde diese von Landrat Anton Knapp zusammen mit Landrat Gerhard Wägemann und Naturpark-Geschäftsführer Christoph Würflein. Auf großen Schautafeln erfährt der Besucher, welche Naturparks es in Bayern gibt und welche Aufgaben sie wahrnehmen: Neben dem Landschaftssschutz gehören dazu u.a. die Bereiche Erholung, Umweltbildung und Regionalentwicklung. Ergänzt wird sie von Ausstellungselementen, die explizit auf den Naturpark Altmühltal eingehen. Das Altmühltal ist dank der vielfältigen Aktivitäten des Naturparks heute eine der beliebtesten deutschen Reieseziele für naturnahe Erholung.

Mitmachaktionen und Workshops für jedes Alter
Das Jubiläum 50 Jahre Naturpark Altmühltal wurde auch von einem aktionsreichen Thementag begleitet, der als „Fest zum Mitmachen“ konzipiert war: Naturparkführer und Naturpark-Ranger hatten sich eine Fülle von Workshops für große und kleine Besucher überlegt. So konnten im Bastionsgarten des Infozentrums zum Beispiel Insektenhotels gebaut, Honig- und Wildbienen beobachtet, Fossilien mittels Gipsabdruck, Jurasteine gezwickt oder Kräuter und Pflanzen mit allen Sinnen erfühlt oder im Teich des Biotopgartens gekeschert werden. Selbst kreativ werden konnten die Kinder beim Schäfchenbasteln oder beim Gestalten von Dekoelementen aus Jurastein und Naturmaterialien und dank elterlicher oder großelterlicher Hilfe gelangen auch den Jüngsten die schönsten „Trophäen“ zum Mitnehmen. Umlagert waren natürlich die drei lebendigen Schafe, die zusammen mit der Ziege Gretl für einen Nachmittag Gast im Bastionsgarten waren und sich gerne streicheln ließen. „Ein rundum gelungenes Jubiläumsfest“, lautete das Resümee der Verantwortlichen.

-laei- Bild: laei/Petra Preis

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Ausbruch der ‚Amerikanischen Faulbrut‘

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Region Fürstenfeldbruck – In einer Bienenhaltung in Türkenfeld wurde der Ausbruch der ‚Amerikanischen Faulbrut‘ amtlich festgestellt. Das Landratsamt Fürstenfeldbruck hat deshalb einen Sperrbezirk um diesen Betrieb mit einem Radius von ca. zwei Kilometern eingerichtet, welcher Teile der Gemeinde Türkenfeld umfasst. In diesem Sperrbezirk wurden für alle Bienenbestände bestimmte Vorsichtsmaßnahmen angeordnet. So dürfen von dort Bienenvölker nicht verbracht werden. Ferner werden alle Bienenvölker im Sperrbezirk zwei Mal im Abstand von mindestens zwei Monaten untersucht.

Im betroffenen Bestand wurden die erkrankten Bienenvölker bereits getötet und unschädlich beseitigt. Das Veterinäramt ruft alle Bienenhalter auf, ihrer Meldeverpflichtung nachzukommen. Die Anzeige ist auch telefonisch unter der Telefon-Nummer 08141/519-285 möglich. Bei der amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Sie ist im Landkreis Fürstenfeldbruck zuletzt im Jahr 2011 aufgetreten. Die Imker im gesamten Kreisgebiet sind dazu aufgerufen, den Gesundheitszustand ihrer Bienenvölker besonders kritisch zu beobachten und Auffälligkeiten dem Veterinäramt mitzuteilen.

Die Sporen des Krankheitserregers werden u. a. auch über Honigreste weiterübertragen, die von anderen Bienen aufgenommen werden. So kann jedermann auch einen Beitrag zum Schutz der Bienen vor dieser Seuchengefahr leisten, wenn Honiggläser gründlich ausgespült werden, bevor diese z. B. über Altglas-Container entsorgt werden.

-laffb- Bild: am

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Krippenqualifikation

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Region Unterallgäu – Insgesamt 18 pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte aus dem Landkreis Unterallgäu und der Stadt Memmingen haben erfolgreich die Krippenqualifikation abgeschlossen. Diese Fortbildung boten der Landkreis und die Stadt erstmals an. Sie umfasste 116 Unterrichtseinheiten und beinhaltete Informationen und praktische Ideen für die Arbeit mit unter Dreijährigen. Dieser Bereich werde in der Erzieherausbildung und Kinderpflegeausbildung nur gestreift: Deshalb soll diese Fortbildung nun regelmäßig angeboten werden.

-laua- Bild: laua

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„#MissionInklusion – Die Zukunft beginnt mit Dir“

Europäischer Protesttag

zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

forderte mehr Vielfalt, Gleichstellung und Teilhabe

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Region Unterallgäu – Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung haben in Mindelheim verschiedene Institutionen rund ums Thema informiert. Unter dem Titel „#MissionInklusion – Die Zukunft beginnt mit Dir“ warben die Koordinationsstelle Inklusion, die offene Behindertenarbeit des Dominikus-Ringeisen-Werks, Regens Wagner und die Lebenshilfe für mehr Vielfalt, Gleichstellung und Teilhabe.

Ziel des Protesttags war es, die Gesellschaft zu motivieren, sich für ein besseres Miteinander einzusetzen. Die Organisatoren freuten sich über eine gute Resonanz und viele interessante Gespräche. „Wir haben zahlreiche Fragen klären können – ob zu Behinderungen oder zur Wahl des neuen Inklusionsbeirats im kommenden Jahr“, sagte Polina Bubnova von der Koordinationsstelle Inklusion Unterallgäu. Außerdem bestand die Möglichkeit, ganz praktisch zu erleben, was es heißt, eine Behinderung zu haben. Dafür sorgten spezielle Brillen, die eine Sehbehinderung imitierten – darunter zum Beispiel typische Alterserkrankungen – wie der grüne oder graue Star. Wer mochte, konnte sich auch an einem Rollstuhlparcours versuchen. Dieser verlief nicht nur über Kopfsteinpflaster, sondern hielt auch einige andere Hindernisse bereit. Weitere Infos: www.unterallgaeu.de

-laua- Bild: laua

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„Regelung des Gemeingebrauchs auf der Isar“

Seit drei Monaten gilt die Bootfahrverordnung

im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Das Verhalten an der Isar hat sich seit dem Inkrafttreten der Bootfahrverordnung im Landkreis verändert – das sagen die Isar-Ranger, nachdem die Isar laut Bootfahrverordnung -seit 1. Juni- befahren werden darf. Sie müssen es wissen, denn sie sind täglich an der Isar unterwegs, klären auf und sehen nach dem Rechten. Nach drei Monaten bzw. sechs Wochen sind die Probleme nicht aus der Welt geschafft, aber das Bewusstsein ändert sich. Schwierigkeiten gibt es vor allem mit ungeeigneten Wasserfahrzeugen, Glasflaschen und der Unkenntnis über das richtige Verhalten auf einem Wildfluss.

Seit 1. Juni 2019, wirken nun alle 14 Verhaltensregeln zur Regelung des Gemeingebrauchs auf der Isar, kurz Bootfahrverordnung. In Kraft getreten war die Verordnung bereits am 19. April, anfänglich war jedoch nur die Regelung zur jahreszeitlichen Begrenzung relevant, wodurch die Isar erst seit Juni befahren werden darf. Erstmals sind nun insgesamt elf Isar-Ranger am Fluss unterwegs, klären über die Bootfahrverordnung auf und führen dazu praktisch den ganzen Tag Gespräche.

„Mit der Bootfahrverordnung schützen wir die Isar und wollen die Isar damit so auch für künftige Generationen erhalten, wie sie uns allen lieb und teuer ist“, betonte Landrat Josef Niedermaier im Pressegespräch am Isarufer noch einmal den besonderen Schutz der Natur. Zu viele Interessensgruppen würden an der Isar zerren, das natürliche Gleichgewicht sei empfindlich. Dieses zu schützen und zu bewahren sei Aufgabe der unteren Wasserrechtsbehörde am Landratsamt. „Wir haben bei der Erarbeitung der Bootfahrverordnung sorgfältig und lange abgewogen, um den Zugang zur Natur weiterhin zu ermöglichen. Die Regelungen sollen diesen Zugang jedem in einem bestimmten Rahmen möglich machen – aber eben mit Maß und Ziel“, resümierte Niedermaier.

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Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen: „Mit der Bootfahrverordnung schützen wir die Isar
und wollen die Isar damit so auch für künftige Generationen erhalten, wie sie uns allen lieb und teuer ist“

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Aus der Praxis berichten die Isar-Ranger Positives, was das Verständnis für die Verordnung angeht, aber auch darüber, dass nach wie vor große Unkenntnis über den Lebensraum „Wildfluss“ und ein entsprechend angepasstes Verhalten darin herrscht. Etwa die Hälfte der Bootfahrerinnen und Bootfahrer, die bislang angesprochen wurden, kannten die Verordnung aus den Medien, vor allem das Alkoholverbot und die jahreszeitliche Beschränkung betreffend. Die meisten zeigten Verständnis und waren – wenn eine Regelung einmal nicht beachtet wurde – auch gesprächsbereit und einsichtig. So gab es keine Probleme hinsichtlich des Schwimmwestengebotes für Kinder und Nichtschwimmer oder der tagezeitlichen Begrenzung. Komplizierter wird es, wenn es um das verbotene Mitführen von Glasflaschen geht. Gerade am Ickinger Wehr kommen viele Erholungssuchende direkt von der S-Bahn. Sie wie auch diejenigen, die mit dem PKW anreisen, sind in der Pflicht, Flaschen nicht aufs Wasser mitzunehmen. Ein Verstoß wird mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet, die Entsorgung in der Landschaft ebenfalls, hier greift dann die Naturschutz- bzw. die Landschaftsschutzgebietsverordnung.

Die Hauptarbeit der Isar-Ranger besteht in der Aufklärung über die Regelungen. Gerade in den ersten Wochen nach Inkrafttreten der Verordnung führten die Ranger zahlreiche Gespräche und konnten die Konflikte in den meisten Fällen lösen. Allerdings werden nun nach der ersten Anlaufzeit Verstöße konsequent geahndet. Insgesamt zeigte sich die Lage an der Isar im Juni und Juli entspannt. Einerseits spielen hier Wetter und Hochwasser eine wichtige Rolle. Doch auch die Verordnung dürfte einen Teil dazu beitragen, gerade was das Tragen von Schwimmwesten aber auch das Thema Lärm, Alkohol und Beiboote betrifft.

Allerdings scheinen sich – bedingt durch die Verordnung und deren Geltungsbereich im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – immer noch sehr viele Nutzerinnen und Nutzer am Ickinger Wehr zu tummeln. Die schon immer beliebte und mit der S-Bahn erreichbare Einstiegsstelle liegt am nördlichen Rand des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen. Genaue statistische Zahlen liegen noch nicht vor, jedoch wurden unlängst in der Zeit von 9:00 bis 14:00 Uhr nach einer Zählung der Ranger 244 Boote zu Wasser gelassen! Wenn nun im Durchschnitt drei Personen pro Boot angenommen werden, dürften an diesem Tag mehr als 700 Personen auf dem Wasser gewesen sein.

Wie viel Nutzung die Isar über die Landkreisgrenzen hinaus insgesamt verträgt, soll ein Monitoring zeigen, das den Lebensraum Isar sowohl auf dem Fluss sowie am Ufer untersucht. Daran beteiligt sich auch der Landkreis München. Unmittelbar an der Isar machen nun Schilder auf die geltenden Regeln aufmerksam, damit das richtige Verhalten am Fluss noch mehr in den Fokus rückt. Dennoch braucht es auch hier eine Anlaufphase: „Mit der Bootfahrverordnung wird sich das Gebaren auf und an der Isar nicht von heute auf morgen komplett ändern, aber jede Nutzerin und jeder Nutzer, die davon erfahren und sich daran halten, sind ein Gewinn“, resümierte Josef Niedermaier.

-labw- Bilder: am

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Breitbandausbau geht weiter
Finanzierung für Netzausbaustufen ist gesichert

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Region Rottal-Inn – Der Breitbandausbau im Landkreis Rottal-Inn geht weiter: Allerdings benötigt Breitbandausbau neben viel Geld auch Zeit. Die Projekte werden in zwei bis vier Jahren realisiert sein und der Bürger kann dann über Glasfaseranschlüsse schnelle Bandbreiten erhalten. Geratskirchen, Rimbach und Schönau werden mit dieser Netzausbaustufe flächendeckend mind. 30 Mbit/s für alle Adressen im Gemeindegebiet vorhalten und haben somit das Bayerische Ziel zur Internetversorgung erreicht. Die Gemeinden haben in zukunftsfähige Technologie investiert, nach Abschluss der Baumaßnahmen erhalten nach heutigem Stand der Technik alle Adressen mind. 90 Mbit/s und höher.

Die ländlichen Kommunen sind sich bewusst, dass diese Infrastruktur immens wichtig ist und investieren Eigenmittel von insgesamt ca. 1,2 Millionen Euro in diese sieben Netzabschnitte. Bei den anderen Kommunen werden nächste Ausbaustufen projektiert. Ziel ist für alle Kommunen flächendeckend schnelles Internet für jede Adresse.

-lari-

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Leidenschaft

fürs Ehrenamt wurde geehrt

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Region Ostallgäu – Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu hatte Landrätin Maria Rita Zinnecker als Dankeschön zu zwei abendlichen Schifffahrten auf dem Forggensee eingeladen. Zu ihren Gästen gehörten die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte, die im März 2019 als Anerkennung für ehrenamtliches Engagement verliehen worden war. In einer zweistündigen Fahrt an Bord der „MS Füssen“ konnten die Teilnehmer den Blick auf Schloss Neuschwanstein und die Bergwelt der Alpen genießen.

„In Ihnen allen pulsiert die Leidenschaft für das Ehrenamt und dadurch pulsiert das Ehrenamt im Ostallgäu. In so vielen Vereinen, Verbänden, Gemeinden, Feuerwehren und Institutionen. Mir ist es immer wieder eine Freude, Ihnen durch Aktionen wie dieser meinen herzlichen Dank auszudrücken“, mit diesen Worten begrüßte Zinnecker die jeweils rund 220 Gäste zu den beiden Abendfahrten. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement im Landkreis ist“, betonte die Landrätin, nachdem sie sich mit vielen Gästen persönlich unterhalten hatte.

Dank und Unterstützung für das Ehrenamt im Ostallgäu
Im Landratsamt Ostallgäu werde aber nicht nur gelobt, es werde auch viel für das Ehrenamt getan, so Zinnecker. Mit Veranstaltungen wie der Abendfahrt auf dem Forggensee will der Landkreis Ehrenamtliche belohnen und neu motivieren. Und wie gut die Veranstaltung bei den Teilnehmern ankam, zeigten die vielen glücklichen und zufriedenen Gesichter. Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte erfreut sich großer Beliebtheit und wird alle zwei Jahre neu verliehen. Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die wertvolle freiwillige Tätigkeit und schafft Rahmenbedingungen, damit das Engagement den Ehrenamtlichen noch besser möglich ist. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle EhrenAmt sind unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de ersichtlich.

-laoa-

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Arbeitskreis SchuleWirtschaft Augsburg Land:
Die besten Mittelschüler wurden geehrt – Feierstunde in der Kreissparkasse

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Region Augsburg – Bei einer Feierstunde in der Zentrale der Kreissparkasse ehrten der Landkreis Augsburg und der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft – im Beisein ihrer Eltern und Lehrkräfte – die 22 besten Mittelschülerinnen und -schüler des Landkreises. Die Glückwünsche des Landkreises für die besten Leistungen im qualifizierenden bzw. mittleren Schulabschluss und die Grüße von Landrat Martin Sailer überbrachte stellvertretende Landrätin Anni Fries.

Fries betonte die gute Ausbildungssituation, die den Jugendlichen Wege in die Zukunft ermöglicht und Chancen eröffnet. Der Landkreis Augsburg hat als Bildungslandkreis die Schul- und Ausbildungssituation besonders in den Fokus gerückt und nimmt hier bewusst Anteil an den positiven Entwicklungen. Für Schulrätin Elisabeth Wieland ist die Ehrung der besten Absolventen der Mittelschulen einer der schönsten Termine im Jahr. Von knapp über tausend Entlassschülerinnen und –Schülern des Schuljahres 2018/19 waren die 22 Besten – allesamt mit einem Notenschnitt unter 1,7 – zum Ehrungsnachmittag eingeladen.

Ohne die Unterstützung der Lehrkräfte und den Rückhalt der Familien hätten sie das wohl nicht geschafft. „Sie alle können heute stolz auf die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen sein“, so Wieland. Nicht nur Wissen, sondern auch – u.a. soziale – Kompetenzen könnten sie aus ihrer Schulzeit ins Berufsleben mitnehmen und sind damit für den weiteren beruflichen und persönlichen Lebensweg sehr gut vorbereitet.

Freude über gute Noten
Auch Markus Bayer, Abteilungsdirektor der Kreissparkasse Augsburg, würdigte die Rolle von Lehrkräften und Eltern und wünschten den Absolventen das Beste für die Zukunft – ganz egal, ob sie nahtlos ins Berufsleben starten und in der Ausbildung das erste eigene Geld verdienen oder ihren schulischen Weg noch fortsetzen. „So viele Möglichkeiten wie sie hatte keine Generation vor ihnen!“, so Beyer. Dennoch – Stichwort lebenslanges Lernen – sei es erforderlich, für Neuerungen immer offen zu bleiben, da sich Berufsbilder vor allem durch technische Fortschritte ständig ändern. Jede Absolventin und jeder Absolvent bekam eine Urkunde des Landkreises und ein Geschenkpaket der Kreissparkasse Augsburg überreicht.

-laa- Bild: Walter Kleber

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Sommer-Lieblinge

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Region Nürnberg – Nürnbergs Sommer-Lieblinge kommen mit ganzer Wucht: Die Klassik Open Airs, die Stars im Luitpoldhain und das Bardentreffen in der Altstadt werden in den nächsten Wochen vermutlich wieder 400.000 Menschen in den Bann schlagen. Durch Künstlernamen wie Clueso, Joana Mallwitz, Andreas Ottensamer, Max Mutzke, Shantel, aber vor allem durch eine bestechende Atmosphäre. Dahinter warten die „Geheimnisse“ der Stadt(ver)führungen (20. bis 22. September), die RathausART im Rahmen des Art Weekend (4. bis 6. Oktober). Weitere Infos: www.nuernberg.de

-sn-

 

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Diözesane FOS in Markt Indersdorf:
Staatliche Anerkennung steht bevor

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Region Dachau – Die Fachoberschule (FOS) Vinzenz von Paul der Erzdiözese München und Freising in Markt Indersdorf, Landkreis Dachau, hat die Voraussetzungen für die staatliche Anerkennung geschaffen. Die dafür notwendige Quote, nach der in zwei aufeinander folgenden Jahrgängen mindestens zwei Drittel der angetretenen Schüler die Abschlussprüfungen bestehen müssen, wurde bereits mit den ersten beiden Abschlussjahrgängen der Schule übertroffen: Jeweils fast alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge 2018 und 2019 erreichten die Fachhochschulreife.

Damit kann die Schule die Anerkennung beantragen und der Schulstandort dauerhaft mit den Ausbildungsrichtungen „Wirtschaft und Verwaltung“ sowie „Sozialwesen“ betrieben werden. Während die Schüler die Abschlussprüfungen bisher extern an einer staatlichen FOS ablegen mussten, wird die FOS Vinzenz von Paul nach erfolgter staatlicher Anerkennung ab dem kommenden Schuljahr selbst die Prüfungen durchführen können.

Die Fachoberschule Vinzenz von Paul war im Herbst 2016 gegründet worden, um das Bildungsangebot des Erzbistums in diesem Bereich zu stärken und zu erweitern. In der Schule bereiten sich die jungen Frauen und Männer in zwei Schuljahren auf die Fachhochschulreife vor. Die FOS wird in Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising geführt und ist an die dözesane Realschule Vinzenz von Paul angegliedert.

Die zu erwartende Anerkennung bestätigt die gute Zusammenarbeit zwischen dem Erzbischöflichen Ordinariat München und dem Landkreis Dachau im Schulbereich, welche mittelfristig mit einem FOS-Erweiterungsbau in Markt Indersdorf – maßgeblich gefördert durch einen Investitionskostenzuschuss aus dem Kreishaushalt – weiter ausgebaut werden soll. Die Erzdiözese betreibt im Landkreis neben den beiden Schulen in Markt Indersdorf die Theresia-Gerhardinger-Realschule in Weichs.

Neben der FOS in Markt Indersdorf gibt es drei weitere diözesane Fachoberschulen im Erzbistum: Die FOS der Stiftung St. Matthias in Wolfratshausen-Waldram nahm zum Schuljahr 2017/2018 den Betrieb auf. Die 2010 gegründete FOS in Freilassing und die 2013 gegründete FOS in Garmisch-Partenkirchen wurden jeweils innerhalb der kürzestmöglichen Zeit von drei Jahren staatlich anerkannt. Die Schulen in Freilassing und Garmisch-Partenkirchen haben mittlerweile auch die staatliche Anerkennung als FOS 13 erhalten, die Schüler können dort in einem dritten Schuljahr auch die allgemeine Hochschulreife erreichen.

-ladah-

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Sommertheater:

„Kiki van Beethoven von Eric-Emmanuel Schmitt“

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Region Miesbach – Das Kulturzentrum Waitzinger Keller in Miesbach eröffnet mit „Kiki van Beethoven“ den Biergarten des Culinaria-Restaurants als Freilichtspielstätte. Unter der Regie von Steffi Baier spielen Theresia Benda-Pelzer als Kiki und Andreas Nirschl als Otto in diesem an Musik reichem Theaterstück. Mit der ein oder anderen Überraschung darf gerechnet werden.

Eric-Emmanuel Schmitt, der durch die Verfilmung eines Romans „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ bekannt wurde, hat mit „Kiki van Beethoven“ ein berührendes Theaterstück geschrieben, das sich auf einfühlsame und humorvolle Weise mit zwei Menschen in völlig unterschiedlichen Lebensabschnitten beschäftigt. Dadurch, dass sie sich aufeinander einlassen, haben Kiki und Otto die Möglichkeit ihre Grenzen zu erweitern. Durch die heraufdämmernde Freundschaft lassen sich Generationenkonflikte überwinden. Ein Plädoyer für das, was uns alle verbindet: Unabhängig von Alter, Nationalität und Herkunft sind wir doch alle Menschen. Die deutsche Theaterfassung stammt von Anette und Paul Bäcker. Vier Theaterabende sind bereits ausverkauf – weitere Aufführungstermine: Samstag, 3.8./ Sonntag, 4.8. und Freitag 9.8. Infos: www.waitzinger-keller.de

-am- Bild: am

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100 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräber e. V.
„Europa, der Krieg und ich“

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Region Starnberg – Die Ausstellung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräber e. V. ist aus Anlass seines 100jährigen Bestehens auf Wanderschaft. Die Ausstellung spannt den weiten Bogen vom Beginn der Kriegsgräberfürsorge in Europa im späten 19. Jahrhundert, über die konkreten Aufgaben, die aus dem massenhaften Sterben in den beiden Weltkriegen erwuchsen, hin zu der „Versöhnung über den Gräbern“ und den heutigen ersten Ansätzen gemeinsamen europäischen Gedenkens. Die Ausstellung macht deutlich, dass Krieg kein weit entferntes Phänomen ist, sondern sehr rasch real werden kann. Die Kernarbeitsbereiche des Volksbundes und wichtige Etappen der Verbandsgeschichte werden dargestellt. Es geht um die Toten-Umbettung und Identifizierung, Gestaltung von Kriegsgräberstätten, nationale und internationale Workcamps, Spendenaktionen, Initiativen für Friedensarbeit und Fragen der Erinnerungs- und Gedenkkultur.

Der Volksbund blickt auf eine 100-jährige Geschichte zurück, die untrennbar mit der deutschen Geschichte in diesem Zeitraum verbunden ist. Gegründet im Dezember 1919 als privater Verein zur Pflege der Soldatengräber des Ersten Weltkrieges, übernahm er im Laufe des 20. Jahrhunderts zunächst die Aufgabe, sich um die Gräber der gefallenen deutschen Soldaten und um die Betreuung der Angehörigen zu kümmern. Er hat das Gefallenengedenken nach den beiden Weltkriegen maßgeblich geprägt und den Wandel der deutschen Erinnerungskultur mitgestaltet. Heute umfasst Kriegsgräberfürsorge die Sorge um die Gräber aller Toten von Krieg und Gewaltherrschaft, das öffentliche Gedenken und Mahnen für den Frieden sowie eine auf Friedensfähigkeit und Verständigungsbereitschaft zielende Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit.

Die Ausstellung, mit 21 inhaltlichen Schwerpunkten, soll die Besucher vor die ganz persönlichen Fragen stellen: Was kann ich tun für meine und die kommenden Generationen? Wie kann ich für ein friedliches Zusammenleben beitragen? Die Ausstellung kann bis 29. Juli zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes Starnberg besichtigt werden.

-lasta-

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Sonderförderprogramm

für Vereinssportstättenbau

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Region Bayern – Das Sportland Bayern zeichnet sich durch ein lebendiges Vereinsleben und großartige Trainingsbedingungen aus. Intakte Sportanlagen sind dabei ein wesentliches Element und auch die strukturschwachen Regionen dürfen hier nicht ins Hintertreffen geraten. Die Koalitionsparteien haben sich deshalb im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, den Sportstättenbau in strukturschwachen Regionen Bayerns ab dem Doppelhaushalt 2019/20 mit zusätzlich 10 Millionen Euro jährlich zu unterstützen.

Genau hier setzt ein neues staatliches Sonderförderprogramm für den vereinseigenen Sportstättenbau an. Der Bayerische Landtag hat im Doppelhaushalt 2019/2020 die entsprechenden Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt. In den letzten Wochen wurde eine Förderkulisse für ein wirkungsvolles Sonderförderprogramm erarbeitet. Diese ist auch mit dem Staatsministerium der Finanzen und für Heimat sowie mit dem Obersten Rechnungshof abgestimmt. Danach werden im vereinseigenen Sportstättenbau für Sport- und Schützenvereine in finanzschwächeren Gemeinden die Fördersätze deutlich erhöht.

In Gemeinden mit durchschnittlicher oder überdurchschnittlicher Steuerkraft bleibt die Förderung unverändert. Für Räume mit besonderem Handlungsbedarf nach dem Bayerischen Landesentwicklungsprogramm gibt es dabei noch einmal fünf Prozent mehr Zuschuss. Schließlich können in Einzelfällen auch für Vereinskooperationen noch einmal zusätzliche individuelle Aufschläge auf den Zuschusssatz gewährt werden. Neben den staatlichen Zuschüssen werden Vereine bei größeren Maßnahmen – ab 250.000 Euro förderfähige Kosten – auch durch zinsvergünstigte staatliche Darlehen beim Bau und der Sanierung ihrer Sportstätten unterstützt. Hier werden den bisherigen maximalen Darlehensanteil von zehn Prozent auf bis zu 20 Prozent verdoppeln.

Im Ergebnis werden für etwas mehr als die Hälfte der bayerischen Bevölkerung zukünftig höhere staatliche Fördersätze als bisher gelten. Für circa ein Viertel der bayerischen Bevölkerung sind Fördersätze von bis zu 55 Prozent vorgesehen. „Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Förderkulisse ein wirkungsvolles Programm zur Unterstützung der Sport- und Schützenvereine in den finanzschwächeren Gemeinden Bayerns auflegen. Sport- oder Schützenvereine können ihre Anträge ab dem 15. Juli 2019 direkt an den Bayerischen Landes-Sportverband e. V. (BLSV) bzw. an den Bayerischen Sportschützenbund e. V. (BSSB) richten“, betonte der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann.

-am-

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Aktion „Schule geht auf den Bauernhof“

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Region Traunstein – Das Regionalmanagement des Landkreises Traunstein und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) unterstützen die Aktion „Schule geht auf den Bauernhof“. Dafür wurde ein „Kochpackerl“ konzipiert – versehen mit Kochlöffel, Nudeln, Rezepten und Erzeugerbroschüre. Das Packerl wird jedem Schüler bei einem Hofbesuch als Geschenk mit nach Hause gegeben. Ziel der Aktion ist es, regionale Lebensmittel bei Einkäufen für die Familie wieder stärker in den Fokus zu rücken und damit auch die heimische Landwirtschaft zu stärken.

Schüler der Klassen 4a und 4b der Grundschule Unterwössen besuchten den Milchviehbetrieb der Familie Probst in Oberhochstätt – in der Gemeinde Chieming – und wurden fachkundig in die Abläufe eines bäuerlichen Betriebes eingeführt. Unter dem Motto „vom Korn bis zum Brot“ durften die Kinder u.a. Getreide mahlen, Teig anrühren und dann sogar eigene Backwaren herstellen.

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Die Schulklassen 4a und 4b der GS Unterwössen mit Bäuerin Andrea Probst präsentieren stolz das „Kochpackerl“

-lats- Bild: lats

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Mehr Jugendsozialarbeit an der Schule

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Region Rosenheim – An drei Grundschulen im Landkreis Rosenheim wird die Jugendsozialarbeit an der Schule neu eingeführt bzw. ausgeweitet. Dem Jugendhilfeausschuss lagen drei Anträge vor, die alle einstimmig bewilligt wurden. An der Holnstainer Grundschule in Bruckmühl soll das niederschwellige Angebot für die Schülerinnen und Schüler zukünftig 30 Stunden pro Woche angeboten werden. Derzeit stehen der Sozialpädagogin 19,5 Stunden zur Verfügung.

Zum neuen Schuljahr werden auch an der Mangfall Grundschule in Kolbermoor 30 Wochenstunden für Jugendsozialarbeit an der Schule zur Verfügung stehen. Bereits seit 2012 gibt es dieses Angebot an der Grundschule. Weil der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund mehr als 20 Prozent beträgt, beschloss der Jugendhilfeausschuss eine Anhebung um 10 Wochenstunden. Unter anderem durch Zuzug von Familien mit Fluchthintergrund stieg der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund an der Ottfried-Preußler-Grundschule in Stephanskirchen inzwischen ebenfalls auf über 20 Prozent an. Die Voraussetzungen für den Einsatz einer Fachkraft für Jugendsozialarbeit an der Schule sowie eine staatliche Förderung sind damit gegeben. Durch die Zustimmung des Jugendhilfeausschusses wird sich der Landkreis an den Kosten beteiligen.

-laro-

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Startschuss für ‚Klimawoche‘

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Region München – Am 22. Juli ist es soweit: Dann startet die erste Klimawoche im Landkreis München. Der Startschuss erfolgt in einer öffentlichen Veranstaltung im Bürgerhaus Pullach, Heilmannstraße 2, 82049 Pullach im Isartal. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich zum Auftakt der Klimawoche ab 16:00 Uhr in ungezwungenem Rahmen mit dem Thema Klimaschutz auseinanderzusetzen.

Offiziell einläuten werden die Klimawoche Grußworte von Landrat Christoph Göbel und Pullachs Erster Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund. Im Anschluss daran wartet ein unterhaltsames und informatives Angebot auf die Besucherinnen und Besucher. Unter anderem zeigt Hans Gröbmayr, Geschäftsführer der Energieagentur Ebersberg-München, in einem Vortrag auf, wie mit mutigen Handlungen die Herausforderungen der Energiewende lokal gemeistert werden können.

Im Fokus der Auftaktveranstaltung steht unter anderem ein Klimapuzzle. Die Besucher können sich zudem über die mehr als 40 Veranstaltungen der ersten Klimawoche vom 22. bis 26. Juli im Landkreis München informieren. Darüber hinaus warten zwei Ausstellungen auf die Gäste, beispielsweise zum Thema Plastikfasten. Für das leibliche Wohlergehen sorgen faire Snacks und Getränke. Weitere Infos: https://www.landkreis-muenchen.de/themen/energie-und-klimaschutz/klimaschutz-zum-mitmachen/29-klimawoche/

-lam-

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Familienpakt Bayern:

Erfolgsfaktor „Familienfreundlichkeit“

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Staatssekretärin Carolina Trautner; Manfred Schmidmeier, Leiter der Haupt- und Personalverwaltung des Landratsamtes Eichstätt
und Landrat Anton Knapp bei der Urkunden- und Plaketten-Aushändigung

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Region Eichstätt – Der Landkreis Eichstätt ist eines von 24 neuen Mitgliedern des aktuell über 830 Mitglieder starken bayerischen Netzwerkes zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dem „Familienpakt Bayern“. Fachkräfte gewinnen und langfristig binden, dies ist der Landkreisverwaltung schon lange ein wichtiges Anliegen, ebenso eine familienbewusste Personalpolitik. Landrat Anton Knapp konnte zusammen mit Staatssekretärin Carolina Trautner an Manfred Schmidmeier, Leiter der Haupt- und Personalverwaltung des Landratsamtes Eichstätt, Urkunde und Plakette überreichen. „Sowohl in unseren Wirtschaftsbetrieben als auch im Öffentlichen Dienst gibt es zahlreiche positive Beispiele in Sachen Familienfreundlichkeit, die Anerkennung verdienen“, so Landrat Anton Knapp.

-laei- Bild: laei/Petra Preis

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Gewaltpräventions-Kurs „Tigerhase“

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Region Miesbach – Auch in diesem Jahr konnten die Vorschulkinder im Kindergarten Maria Himmelfahrt in Bad Wiessee an einem vierstündigen Gewaltpräventions-Kurs „Tigerhase“ teilnehmen. Wichtige Bestandteile des Sicherheitstrainings sind verschiedene Rollenspiele, die darauf abzielen, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken. „Die Kinder lernen, ihre eigene Schutzzone zu erkennen und sie gegenüber Dritten zu behaupten, aber auch ein richtiges Verhalten gegenüber Aggressionen von anderen, vielleicht älteren Kindern und fremden Erwachsenen“, erklärte der Organisator der Kurse, der vierfache Weltmeister im Kick-Boxen, Nico Kornhass. Organisiert wurde der Kurs vom Elternbeirat des Kindergartens mit Unterstützung der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee.

-am- Bild: am

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Spieleverleih

sorgt für Spaß im Sommer

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Region Fürstenfeldbruck – Es geht heiß her im Spieleverleih: Vor allem die Spiele für den Einsatz im Freien sind derzeit stark gefragt. Das vielfältige Sortiment wächst und wird aktuell weiter ausgebaut. Im Sommer machen Spiele, die sich mit Wasser kombinieren lassen und so auch für Erfrischung sorgen, besonders Spaß. Erfrischend sind auch die alkoholfreien Drinks, die sich mit der ebenfalls zur Ausleihe angebotenen Saftbar kinderleicht zubereiten und mixen lassen. Wer lieber im Kühlen sitzt und die heißen Zeiten mit Gesellschaftsspielen verbringt, ist beim Spieleverleih ebenfalls bestens aufgehoben. Zahlreiche Spieleneuheiten sind bestellt und treffen in Kürze zur Ausleihe ein. Darunter auch das Kinderspiel des Jahres 2019 „Tal der Wikinger“ und alle anderen nominierten Titel.

Ob für groß oder klein, für drinnen oder draußen, kinderleicht oder komplex, im kostenlosen Spieleverleih mit seinen über 2.500 Kinder- und Familienspielen ist für jeden etwas dabei. Im ganzen Juli können Spielbegeisterte aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck zu den üblichen Öffnungszeiten Spiele im Landratsamt ausleihen und interessierte Neulinge einfach mal vorbeischauen und sich vor Ort informieren.

Spieleverleih im Landratsamt, Münchner Str. 32 in Fürstenfeldbruck, Telefon während der Öffnungszeiten: 08141 519-585, E-Mail: spieleverleih@lra-ffb.de. Regelmäßige Öffnungszeiten: Dienstag von 14:30 – 17:00 Uhr, Mittwoch von 9:00 – 11:30 Uhr und Donnerstag von 14:30 – 17:30 Uhr – im August nur mittwochs.

-laffb- Bild: laffb

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„So geht das mit dem Biomüll“

Spaß mit Wissen zur Umweltbildung verbinden

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Region Eichstätt – Ein lustiges und informatives Mal- und Geschichtenheft für kleine und größere Kinder hat der Fachbereich Abfallwirtschaft des Landkreises Eichstätt herausgegeben. Unter dem Titel „So geht das mit dem Biomüll“ werden speziell für Lehrkräfte Unterrichtsideen zur Bioabfallsammlung didaktisch aufbereitet und angeboten. „Wir wollten nach der Einführung der Biotonne im vergangenen Jahr etwas für die Umweltbildung tun. Das Unterrichtsheft wurde für Unterrichtszwecke an den Grundschulen angeschafft, nachdem es sehr wichtig ist, die Kinder schon frühzeitig an das Thema heranzuführen“, erläutert Manuel Laumeyer vom Fachbereich Abfallwirtschaft.

Umweltbildung nehme an den Schulen einen hohen Stellenwert ein, gerade die Jüngsten seien eine wichtige Zielgruppe und sehr aufgeschlossen. „Die Unterrichtsmaterialien können in der dritten und vierten Klasse eingesetzt werden, mit Hilfe auch bereits in der zweiten Klasse“, so Fachbereichsleiterin Kathrin Husterer. Im Heft enthalten sind u.a. Fragen rund um den Biomüll, ein Bioabfall ABC, Ausmalbilder, kindgerechte Erklärungen zur Biomüllverwertung, ein Bioabfall-Text sowie Rätsel und Suchbilder. Die Arbeitshefte werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Grundschulen können diese unter der Telefonnummer 08421 – 70 32 9 oder per Mail an die abfallwirtschaft@lra-ei.bayern.de anfordern.

-laei-

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Menschen – Begegnungen – Heimat:

Politik im Gespräch

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Region Oberland – Unter dem Motto „Menschen – Begegnungen – Heimat: Politik im Gespräch“ begiebt sich der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan auch dieses Jahr wieder auf eine umfangreiche Sommertour, um sich mit lokalen Mandatsträgern, Unternehmern, Angestellten, Bürgern und Schülern über aktuelle Themen auszutauschen. In der Zeit vom 15. bis 28. Juli besucht der Politiker u.a. Schulen, Vereine, Unternehmen und Veranstaltungen im Landkreis Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen.

So wird er beispielsweise bei den Bürgermeisterstammtischen der Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen -am 15.07.- und Miesbach -am 23.07.- mit lokalen Vertretern des Landtags, der Landratsämter und Rathäuser über die Belange der Kommunen diskutieren. Ferner wird Radwan unter anderem die Mitarbeiter der VIVO in Warngau einen Tag lang -am 23.07.- bei der Müllabfuhr begleiten; sich mit den Schülern der neunten Klassen der Realschule Tegernseer Tal -am 16.07.- in Gmund und des Gymnasiums in Miesbach -am 16.07.- im Dialog austauschen; die Dietramszeller Leonhardifahrt -am 20.07.- besuchen; bei den Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Baubeginns des Wasserschlosses Walchenseekraftwerk -am 23.07.- teilnehmen und beim Oberlandler Gaufest -am 28.07.- zugegen sein sowie einige namhafte Unternehmen besuchen, um sich einen Überblick über die aktuell wichtigen Themen in seinem Wahlkreis zu verschaffen.

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Alexander Radwan MdB begiebt sich heuer unter dem Motto „Menschen – Begegnungen – Heimat“ auf eine umfangreiche Sommertour

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„Ich bin froh, in der Heimat unterwegs sein zu dürfen und die verschiedenen Facetten kennenzulernen. Ich fahre jeden Tag, sofern es die Witterung zuläßt, in Berlin mit dem Fahrrad rund fünf Kilometer bis zum Abgeordneten-Büro. Wenn ich hier bin, benütze ich den Bus und fahre mit der Bayerischen Oberlandbahn oder der S-Bahn zum Flughafen; wobei ich auch den Schienen-Ersatzverkehr schon erleben durfte. Daher kenne ich die lokalen Probleme und habe daher den Termin beim RVO -am 17.07.- bewußt in die Sommertour aufgenommen!“, erklärte Radwan.

Auch bei dem Themen „Klimawandel“, „Verkehrsbelastung und Möglichkeiten der Entlastung“ sowie „Inklussion von Menschen mit Handicap und Barrierefreiheit“ sieht der Politiker in seinem Wahlkreis noch einigen Handlungsbedarf. „Ich freue mich bei allen Stationen meiner Sommertour auf einen ehrlichen und offenen Dialog und möchte wissen, wo der Schuh am meisten drückt!“, resümierte der Bundestagsabgeodnete. Alle Termine der Sommertour sind unter www.alexander-radwan.de ersichtlich.

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Das Bräustüberl in Tegernsee

lässt sich von „Google“ nicht ins Bockshorn jagen

Tegernseer Traditionswirtschaft verklagt Internetkonzern wegen „gravierend falscher“ Angaben zu ‚Stoß- und Wartezeiten‘

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Region Miesbach – Wer via ‚Google‘ nach einem Restaurant, einem Supermarkt oder einem Bäcker sucht, dem liefert der Internetkonzern neben Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten auch weitere Informationen. Darunter sind Kundenbewertungen sowie Hinweise auf Stoß- und mögliche Wartezeiten. Doch was, wenn diese Angaben offensichtlich falsch und somit geschäftsschädigend sind; ‚Google‘ daran aber nichts ändern will?

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Der Tegernseer Bräustüberl-Wirt Peter Hubert und seine Gattin Caterina
lassen sich von ‚Google‘ nicht ins Bockshorn jagen

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‚Museum Werdenfels‘

in Garmisch-Partenkirchen:

1000 Jahre Geschichte auf über 1000 Quadratmetern

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Region Garmisch-Partenkirchen –Was lange währt wird endlich gut – das Museum ist ein Schmuckstück geworden, das unser kulturelles Erbe bewahrt!“, betonte Landrat Anton Speer bei der Einweihungsfeier des „Museum Werdenfels“ im Gasthaus zum Rassen, in Garmisch-Partenkirchen – bei welcher sich u.a. Vertreter aus Politik, Kultur und Sport einfanden. So waren neben dem Landrat u.a. Dr. Sigrid Meierhofer, Bürgermeisterin der Marktgemeinde Garmisch-Partenkrichen; die neuen Ehrenbürger von Garmisch-Partenkirchen, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther nebst Sohn Felix und Familie; viele Mitglieder, Förderer und Gönner des Museums sowie die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, zugegen.

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Musikfest Kreuth am Tegernsee

begeistert mit internationalen Künstlern

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Region Miesbach – Mit seinen 30 Jahren kann das Internationale Musikfest Kreuth am Tegernsee, ehemals Oleg Kagan-Musikfest, auf eine bewegte Vergangenheit zurück blicken: Ende des Jahres 1989 von Oleg Kagan, dem russischen Geiger von Weltrang gegründet, fand das erste Festival bereits Anfang Juli 1990 in Wildbad Kreuth statt und wurde nach seinem viel zu frühen Tod von seiner Witwe, der Cellistin Natalia Gutmann, in seinem Sinne weitergeführt. Das Festival erlebte viele Künstler – weltbekannte Solisten und Dirigenten, dazu große Orchester und kleine Ensembles, stimmgewaltige Chöre und Sängerinnen, aber auch elfenhafte Tänzerinnen und moderierende Schauspieler waren zu Gast.

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Modern oder intelligent:

Die digitalen Stromzähler kommen!

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Frank Thinnes, stellvertretender Werkleiter und technischer Leiter beim E-Werk Tegernsee
mit einem „Modernen digitalen Stromzähler“

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Region Bayern – Das sogenannte Messstellenbetriebsgesetz vom September 2016 sah den Einbau von „Intelligenten Messsystemen“ in private Haushalte bereits ab dem Jahr 2017 vor – was aber wegen der sicherheitstechnischen Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) – mangels Auswahl an „Intelligenten Messsystemen“ am Markt – nicht möglich war.

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Oberlandler Gauverband

traf sich zur Gaufestversammlung

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Gauvorstand Hans Schwaiger informierte über das bevorstehende Gaufest

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Region Oberland – Von 22 Verbänden des Bayerischen Trachtenverbandes richten derzeit nur noch 14 ein Gaufest aus. Es ist Jahr für Jahr eine große Leistung das Gaufest zu feiern. Insbesondere die ausrichtenden Vereine leisten hier viel, was man gar nicht oft genug betonen kann.

Die letzten Planungen für das diesjährige Gaufest des Oberlandler Gauverbandes laufen auf Hochtouren. Unlängst trafen sich die Vereinsvorstände und Gauausschussmitglieder zur Gaufestversammlung. Sepp Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, freut sich sehr darauf, dass nach nunmehr 25 Jahren wieder ein Gaufest in Waakirchen stattfinden wird und dankte allen Ehrenamtlichen für ihre Leistungen in den verschiedenen Bereichen der Heimat- und Brauchtumspflege. Roland Kostkan, 1. Vorstand der Waakirchner Trachtler, berichtete von der Fusion der beiden Trachtenvereine Waakirchen und Hauserdörfl. Ferner wurden die Plakate, Festzeichen, Ortspläne und Festprogramme an die Vereinsvertreter ausgegeben und der 2. Vorstand des Festvereins, Hans Willberger, erläuterte die Aufteilung der verschiedenen Örtlichkeiten: Fest- und Kirchplatz, Trachtenschau, Parkplätze und Festzugweg.

Das Gaufest 2020 wird in Irschenberg stattfinden und 2021 in Valley, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Trachtenvereins. Für die Gaufeste der Jahre 2022 und 2023 werden noch Veranstalter benötigt. Die interessierten Vereine können sich jederzeit bei der Vorstandschaft melden. Im Jahr 2024 möchte der Gauverband sein 125-Jähriges Bestehen feiern und bittet hierzu um Vorschläge aus den Reihen der Vereine. Es wurde dabei insbesondere angesprochen, dass dieses besondere Jubiläum eventuell in Miesbach gefeiert werden könnte. Dort fand das allererste Gaufest statt.

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Landfrauen-Kolumne
von Ursula Fiechtner
Kreisbäuerin des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen

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– Juli 2019 –

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Griaß ́d Eich!

Kürzlich besuchte ich – nicht zum ersten Mal – ein Seminar zum Thema „Soziale Landwirtschaft“. Es ist für mich Zukunft, dass unsere Höfe u.a. nicht nur unser tägliches Essen und Brennholz für Kachelöfen erzeugen oder Urlaub für Städter anbieten, sondern auch soziale, pädagogische oder therapeutische Konzepte aufbauen; aber nicht nur für Kinder, sondern auch für die letzten Lebensjahre.

„Senioren auf dem Bauernhof“, da ist ein Umdenken im eigenen Berufsstand und bei der Gesellschaft Voraussetzung. Die wenigsten Barrieren gibt es wahrscheinlich bei denen, die es am ehesten wahrnehmen – den Senioren.

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-uf- Bild: am

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