Alpenrand-Magazin Aktuelles

.

.

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website benutzen, stimmen sie unserer Verwendung von Cookies zu. Cookie-Richtlinie

.

**************************************************

.

Das Ende des freien Internets?
Kommen jetzt die #Uploadfilter?

Region Miesbach – Wie geht es weiter mit der umstrittenen Reform des Urheberrechts? Der Digitalexperte und Landtagsabgeordnete Benjamin Adjei schildert am 22. Mai in Holzkirchen, im Landkreis Miesbach, die konkreten Folgen der neuen EU-Richtlinie.

Trotz zahlreicher Proteste in ganz Europa ist seit Kurzem klar, dass die von der EU initiierte Reform des Urheberrechts kommen wird – und damit wohl auch die gefürchteten Upload-Filter, die von den Gegnern der Richtlinie als „Ende des freien Internets“ betrachtet werden. Was aber bedeutet die Entscheidung des EU-Parlaments nun ganz konkret für die Bürgerinnen und Bürger?

Um hier Klarheit zu schaffen und Antworten zu geben, lädt der Kreisverband Miesbach von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – am 22. Mai – zu einer Abendveranstaltung zum Thema „EU-Urheberrechtsreform/Upload-Filter“ nach Holzkirchen ein. IT-Experte Benjamin Adjei, Landtagsabge-ordneter und Sprecher für Digitalisierung der GRÜNEN Landtagsfraktion, wird in einem Impulsvortrag die umstrittene EU-Richtlinie vorstellen und aufzeigen, wie es nun konkret weitergeht. Denn schließlich muss die Richtlinie auch in Deutschland in den kommenden zwei Jahren in nationale Gesetze übertragen werden. Im Anschluss an den Impulsvortrag erfolgt eine Diskussionsrunde.

Die Veranstaltung im „1605 im Oberbräu“ beginnt um 19:00 Uhr und richtet sich u.a. an Jugendliche und junge Heranwachsende – die sogenannten „Digital Natives“ – ebenso an deren Eltern, aber auch an alle, die sich für die Folgen der EU-Urheberrechtsreform interessieren. Der Eintritt ist frei.

-am-

.

**************************************************

ANZEIGE

www.biogut-wallenburg.de

.

**************************************************

.

Europawahl
am 26. Mai 2019

– Das Procedere –

.

Am Sonntag, 26. Mai findet die Europawahl statt: Die Wahllokale sind an diesem Tag von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Mittlerweile dürften alle im Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten von ihrer Gemeindebehörde eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben. Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich an seine Gemeindebehörde wenden.

Deutschlandweit sind knapp 65 Millionen Wahlberechtigte zur Wahl aufgerufen; in Bayern sind es rund 10,2 Millionen Wahlberechtigte. Alle Wählerinnen und Wähler erhalten für die Europawahl einen Stimmzettel. In Bayern können sie sich bei der Stimmabgabe unter 40 Wahlvorschlägen entscheiden. Jeder Wähler hat nur eine Stimme.

Was/Wer wird gewählt?
Bei der Europawahl werden in 28 EU-Mitgliedsstaaten insgesamt 751 Abgeordnete des Europäischen Parlaments in allgemeiner, unmittelbarer, freier und geheimer Wahl nach dem Verhältniswahlsystem für fünf Jahre gewählt. Das Europäische Parlament gehört neben dem Rat der Europäischen Union und der Europäischen Kommission zu den entscheidenden Organen der EU. Es vertritt die Interessen der mehr als 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger Europas bei der EU.

Das Europäische Parlament ist das einzige direkt vom Volk der Mitgliedstaaten legitimierte Organ der Europäischen Union. Die Europawahl ist das Instrument für die Bürgerinnen und Bürger, unmittelbar Einfluss auf die Unionspolitik zu nehmen. Während in den Bundestag nur die Parteien einziehen können, die mindestens fünf Prozent der abgegeben Stimmen erhalten, gibt es bei der Europawahl in Deutschland keine Sperrklausel. Dadurch haben auch kleine Parteien die Chance, einen Sitz im Europaparlament zu erhalten. Ein einheitliches Wahlgesetz auf EU-Ebene besteht nicht. Die Volksvertreter werden daher in den 28 Mitgliedstaaten nach verschiedenen nationalen Verfahren gewählt. In Deutschland werden 96 Abgeordnete aus der Bundesrepublik Deutschland für das Europäische Parlament gewählt.

Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigt für die Europawahl sind die Staatsangehörigen aller EU-Mitgliedsstaaten, die am Wahltag – das 18. Lebensjahr vollendet haben; seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland oder einem anderen EU-Mitgliedsstaat leben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Zudem steht das Wahlrecht auch dauerhaft im Ausland lebenden volljährigen Deutschen zu (sog. Auslandsdeutsche), die nicht von der Wahl ausgeschlossen sind, wenn sie entweder nach Vollendung des 14. Lebensjahres mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt oder wenn sie aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind.

Weitere Voraussetzung für die aktive Teilnahme an der Europawahl ist, dass die wählende Person im Wählerverzeichnis ihrer Gemeindebehörde eingetragen ist. Jeder Bürger darf nur in einem EU-Land an der Wahl teilnehmen.

Wahlbezirke und Wahlleitung
Wahlgebiet ist das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Für die Stimmabgabe wird das Wahlgebiet in Wahlbezirke eingeteilt. Ein Wahlbezirk ist bei der Europawahl die organisatorisch kleinste Einheit der Wählererfassung und der Stimmabgabe. Jede Gemeindebehörde bestimmt, welche Wahlbezirke zu bilden sind. Jeder Wahlvorstand/Briefwahlvorstand besteht aus 5 bis 9 Personen. Dazu kommen noch – je nach Größe der Kommunen – die Mitarbeiter der Verwaltungen.

Als „Besonderheit“ sind die Auswahlbezirke für die sog. Repräsentative Wahlstatistik zu sehen. Hier werden markierte Stimmzettel an die Wählerinnen und Wähler ausgegeben. Diese Stimmzettel sind mit den Buchstaben A bis M bedruckt, wobei jeder Buchstabe für eine bestimmte Personen- und Altersgruppe steht. Stimmzettel mit „A“-Markierungen erhalten z.B. alle männlichen Wähler, die zwischen 1995 und 2001 geboren sind; die Markierung „M“ steht für Frauen, die 1949 oder früher geboren sind. Die Stimmzettel enthalten keine personenbezogenen Daten wie Name, Anschrift oder Geburtsdatum. Eine Verletzung des Wahlgeheimnisses ist ausgeschlossen, da bei der Ergebnisermittlung und Wahlauswertung keinerlei Anhaltspunkte für die Stimmabgabe einer Einzelperson gewonnen werden können. Die markierten Stimmzettel werden genauso behandelt wie „normale“ Stimmzettel. Nach Ergebnisermittlung, Wahlauswertung und Wahlprüfung werden die gekennzeichneten Wahlstatistik-Stimmzettel dem Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung zugeführt, das sie dann statistisch auswertet.

Zweck dieser Repräsentativstatistik ist, festzustellen, ob Männer oder Frauen die eine oder andere Partei häufiger wählen, von welchen Altersgruppen die einzelnen Parteien bevorzugt werden und ob jüngere oder ältere Staatsbürger stärker vom Wahlrecht Gebrauch machen. Das Ergebnis soll einen verlässlichen Einblick in die Zusammensetzung der Wahlberechtigten und der Wählerschaft der Parteien geben.

Bei der Durchführung der repräsentativen Wahlstatistik bleibt das Wahlgeheimnis streng gewahrt. Das Ergebnis der Europawahl wird von den Kreiswahlleitungen im jeweiligen Landratsamt ermittelt und anschließend von einem zu diesem Zweck gebildeten Kreiswahlausschuss festgestellt.

Wie funktioniert Briefwahl?
Eine Teilnahme an der Europawahl kann durch persönliche Stimmabgabe im Wahllokal aber auch durch Briefwahl erfolgen. Der Antrag auf Briefwahl sollte so schnell wie möglich gestellt werden, damit die Unterlagen rechtzeitig eintreffen. Wer seine Stimme per Briefwahl abgeben möchte, muss bei seiner Gemeindebehörde schriftlich oder mündlich einen Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins stellen. Der Antrag kann zum Beispiel per Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung (z.B. Internetportal der jeweiligen Gemeindebehörde) oder aber auch persönlich bei der Gemeindebehörde gestellt werden, allerdings nicht telefonisch. Ein Vordruck für den Antrag befindet sich auch auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung, die alle Wahlberechtigten erhalten haben.

Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss eine entsprechende schriftliche Vollmacht vorlegen. Wahlschein und Briefwahlunterlagen können bis zum Freitag vor der Wahl, das heißt bis zum 24. Mai 2019 bis 18:00 Uhr beantragt werden, in besonderen Ausnahmefällen (zum Beispiel bei kurzfristiger Erkrankung) auch noch bis zum Wahltag, dem 26. Mai 2019 bis 15:00 Uhr.

Wer seinen Antrag im gemeindlichen Wahlamt abgibt, erhält die Briefwahlunterlagen sofort und kann bereits im Wahlamt seine Stimme abgeben.
Der/die Briefwähler/in erhält folgende Unterlagen:
• einen auf seinen/ihren Namen ausgestellten Wahlschein,
• einen amtlichen (weißen) Stimmzettel,
• einen amtlichen (blauen) Stimmzettelumschlag,
• einen amtlichen (roten) Wahlbriefumschlag und
• ein Merkblatt.

Auf dem Merkblatt sind die einzelnen Schritte der Briefwahl ausführlich dargestellt. Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen im roten Wahlbriefumschlag müssen spätestens bis zum Wahltag, dem 26. Mai 2019 bis 18:00 Uhr bei der auf dem Umschlag angegebenen Gemeindebehörde eingehen. Später eingegangene Wahlbriefe können in der Stimmenauszählung nicht mehr berücksichtigt werden. Um den rechtzeitigen Eingang sicherzustellen, sollte der Wahlbrief in Deutschland spätestens am dritten Werktag vor der Wahl, also am Donnerstag, dem 23. Mai 2019, abgesendet werden.

Der Wahlbrief muss bei Übersendung per Post innerhalb der Bundesrepublik Deutschland nicht frankiert werden. Hingegen im Ausland ist der Wahlbrief ausreichend zu frankieren; die Kosten hierfür trägt der Briefwähler. Briefwählerinnen und -wähler können ihren Wahlbrief auch direkt bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Adresse (Gemeindebehörde) abgeben oder abgeben lassen. Auch hier tragen die Wahlberechtigten die Verantwortung für den rechtzeitigen Zugang.

Das Wahlrecht darf auch bei Briefwahl nur persönlich und geheim ausgeübt werden. Wer nicht lesen kann oder durch körperliche Beeinträchtigung gehindert ist, den Stimmzettel zu kennzeichnen, zu falten und in den Wahlumschlag zu legen, kann hierfür – unter Beachtung bestimmter Vorgaben, die auf dem Wahlschein und im Merkblatt zur Briefwahl aufgeführt sind – eine andere Person um Hilfe bitten.

Weitere Informationen: https://www.statistik.bayern.de/wahlen/europawahlen/index.html

-am-

.

**************************************************

ANZEIGE

www.asklepios.com/bad-toelz

.

**************************************************

.

Wenn aus einer Zugfahrt
eine Busfahrt werden muss:
Bayerische Oberlandbahn entwickelt gemeinsam mit  Kooperationspartnern

innovativen Ansatz für Organisation und Durchführung von Schienenersatzverkehr

.

.

Region Oberland – Die Bayerische Oberlandbahn GmbH, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), die Catenate GmbH und Lange & Fendel GmbH beleuchten derzeit den organisatorischen Prozess zur Bestellung und Abwicklung des kurzfristigen Schienenersatzverkehrs (SEV). Dieser ist bei ungeplanten Zugausfällen notwendig. Mithilfe des Forschungsprojekts soll die Bestellung von alternativen Verkehrsmitteln digitalisiert werden, sodass die Abwicklung digital planbar, schneller und ressourcenschonender wird. Davon profitieren die Fahrgäste, die besser informiert werden und schneller an ihr Ziel kommen.

Wenn eine Zugfahrt abgebrochen werden muss, wird für die Fahrgäste schnell eine alternative Fahrtmöglichkeit gesucht. Landläufig werden Busse als kurzfristiger Ersatz für den Schienenverkehr bestellt, der beispielsweise wegen plötzlicher Störungen an der Infrastruktur oder an Fahrzeugen unterbrochen ist. Für Fahrgäste bedeutet die Unterbrechung ihrer Fahrt jedoch sowohl einen Verlust an Zeit, als auch an Komfort.

Um zu überprüfen, wie die Einrichtung eines kurzfristigen SEV künftig besser organisiert und durchgeführt werden kann, initiierte die Bayerische Oberlandbahn GmbH zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) sowie den Softwarepartnern Catenate GmbH und Lange & Fendel GmbH ein Forschungsprojekt. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts analysieren die Partner den zugrundeliegenden Kernprozess zur Organisation von kurzfristigen Schienenersatzverkehren und dessen Optimierungspotenzial. Das Foschungsprojekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi) und durch das Zentrum Digitalisierung Bayern, einer Initiative der Bayerischen Staatsregierung, finanziert.

Eines der Projektziele ist, die Fahrgastinformation auf Basis der ausgewerteten Kundenwünsche u.a. durch eine schnellere Weitergabe der Informationen, zu verbessern. In diesem Zusammenhang wird beispielsweise auch die Integration der unternehmenseigenen App „Meridian BOB BRB – Info & Tickets“ geprüft. Hierzu erklärte Wolfgang Inninger, Leiter des Projektzentrums Verkehr, Mobilität und Umwelt des Fraunhofer IML: „Mit dem Projekt „DigiSEV“ schaffen wir eine Grundlage für die schnellere Organisation der Schienenersatzverkehre. Aber auch der Fahrgast steht im Fokus. Mit den digital verfügbaren Informationen kann der Fahrgast dann konkrete Angaben zur Weiterfahrt erhalten.“

Die am Organisationsprozess beteiligten Partner entwickeln in nächsten Schritten Konzepte – inklusive eines Prototypen – zur Digitalisierung und Automatisierung des Bestellprozesses von Bussen. Bei einer Implementierung hat dies zur Folge, dass der Schienenersatzverkehr künftig deutlich schneller und effizienter funktionieren kann. „Wir glauben daran, dass wir unseren Fahrgäste durch diesen wichtigen Schritt der Automatisierung und Digitalisierung in der Zukunft einen deutlich reibungsloseren Ersatzverkehr anbieten können“, so Fabian Amini, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn GmbH.

-am- Bild: bob

.

**************************************************

ANZEIGE

www.klaunig.de

.

**************************************************

.

„Radklima“
in Städten und Gemeinden

.

Region Augsburg – Macht Radfahren am eigenen Wohnort Spaß oder ist es Stress? Vom 1. September bis zum 30. November 2018 konnten Radfahrende in Deutschland wieder über das „Radklima“ in ihren Städten und Gemeinden abstimmen. Auch zwei Kommunen aus dem Landkreis Augsburg sind in der vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) durchgeführten deutschlandweiten Befragung ausgewertet worden. Voraussetzung war es, dass mindestens 50 Bürgerinnen und Bürger die Umfrage vollständig ausfüllen.

Der Landkreis Augsburg hatte als kleine Motivation eine Geldprämie in Höhe von 250.- Euro ausgelobt, die nun an die Stadt Königsbrunn und den Markt Meitingen übergeben wurde. Diese Prämie wird in Königsbrunn in den kommenden Jahren für die Radabstellanlagen an der Haltestelle „Am Brunnenzentrum“ der zukünftigen Straßenbahnlinie drei eingesetzt. „Ich freue mich, dass die Gelder in den Kommunen sinnvoll verwendet werden und der Landkreis den engagierten Bürgerinnen und Bürgern somit etwas zurückgeben kann“, beglückwünschte Landrat Martin Sailer den Bürgermeister Franz Feigl bei der Checkübergabe.

Neben der Prämie wurden den Kommunen eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse und konkrete Handlungsmaßnahmen für die in der Umfrage dargestellten Probleme mitgegeben. „Wir wollen die Kommunen auf dem Weg zu mehr Fahrradfreundlichkeit unterstützen und sehen die Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs als Chance, Mängel aufzudecken“, so die Mobilitätsmanagerin des Landkreises Augsburg, Mareike Hartung.

In Königsbrunn wurden insbesondere das Parken auf Radwegen und die damit verbundene Kontrolle sowie Ahndung kritisiert. Weiterhin sehen die Radfahrer Verbesserungspotenzial bei den Ampelschaltungen. Eine bessere Anpassung auf Radfahrer wird gewünscht. In Meitingen wird vor allem die fehlende Werbung für das Radfahren bemängelt. Ebenfalls wird eine getrennte Führung des Radverkehrs vom sonstigen Verkehr befürwortet. Aufgrund der sehr geringen Teilnehmerzahl in beiden Kommunen sind die Ergebnisse nicht repräsentativ.

.

Bei der Übergabe der Geldprämien: v.l. Landrat Martin Sailer,
Mobilitätsmanagerin Mareike Hartung und Königsbrunns Bürgermeister Franz Feigl

-laa- Bild: laa

.

**************************************************

ANZEIGE

www.disl-trachtenstoffe.de

.

**************************************************

.

Bayern

hat eine neue Bierkönigin!

.

Die Bayerische Bierkönigin 2019/2020: Veronika Ettstaller aus Gmund am Tegernsee

.
Region Bayern – Unter den Augen von Landtagspräsidentin Ilse Aigner und dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger wurde zum zehnten Mal eine Bierkönigin als Repräsentantin der Bayerischen Biere gewählt. Die Landtagspräsidentin betonte: „Die Bierkönigin ist eine hervorragende Markenbotschafterin für Bayern“ und Wirtschaftsminister Aiwanger ergänzte, dass „die Tätigkeit der sympatischen Botschafterin über den Wirtschaftsfaktor hinaus gehe.“

Der Bayerische Brauerbund e.V. veranstaltete die Wahl, die zum ersten Mal im Löwenbräukeller in München stattfand – und so hieß Georg Schneider, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, die rund 500 Gäste im vollbesetzten Saal willkommen. Zudem begrüßte er alle ehemaligen Bierköniginnen, die extra zu diesem „kleinen Jubiläum“ angereist waren. Johanna Seiler, die Bierkönigin 2018/2019 – aus dem Nördlinger Ries – hielt eine emotionale Abschiedsrede.

… weiterlesen

-am- Bild: am

.

**************************************************

ANZEIGE

– Der Vorverkauf läuft –

… Programmheft zum Blättern

.

**************************************************

.

Modernisierungsprogramm
für Gaststätten

.

Region Bayern – Immer mehr Wirte haben mit existentiellen Sorgen zu kämpfen, und stehen oftmals vor der Entscheidung, ob sie sich notwendige Investitionen in ihren Betrieb noch leisten können. Durch das Modernisierungsprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das am 17. Mai startete, sollen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Gaststätten finanziell unterstützt werden.

Als Volumen sind derzeit jährlich 15 Millionen Euro vorgesehen. Die Gaststätten können Zuschüsse von bis zu 200.000 Euro erhalten. Einen Antrag auf Förderung kann nahezu jede Gaststätte in Bayern – bis zum 31. Dezember 2019 – stellen. Alle Kriterien für die Antragsstellung, weitere Informationen, Musteranträge und Checklisten finden sich auf den Seiten des Bayerischen Wirtschaftsministeriums unter www.stmwi.bayern.de/service/foerderprogramme/.

Die für den bayerischen Tourismus wesentliche Wirtshauskultur soll mit Unterstützung des Modernisierungsprogramms möglichst flächendeckend erhalten bleiben und gefördert werden. Vor allem in ländlichen Regionen gibt das Gastgewerbe Menschen eine attraktive Arbeit und ist wesentlicher Baustein funktionsfähiger touristischer Strukturen. Die bayerische Gastronomie wird besonders wegen ihrer traditionelle Werte und einem authentischem Auftreten von den Besuchern geschätzt. Viele Wirte haben diesen Trend erkannt und setzen wieder vermehrt auf regionale und saisonale Angebote auf ihren Speisekarten.

Gastronomie-Betriebe, die sich um die bayerische Küche und Bierkultur besonders verdient machen, können sich um das Qualitätssiegel „Ausgezeichnete Bayerische Küche“ und „Ausgezeichnete Bierkultur“ bewerben. Das Siegel ist eine Initiative des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern e.V., des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der Bayern Tourist GmbH.

Alle Schritte zur Klassifizierung und alle Gasthöfe, die bereits ein solches Siegel tragen, findet man online unter www.bayerischekueche.de.

-laffb-

.

**************************************************

ANZEIGE

www.behindertenkompass.de

.

**************************************************

.

Was macht die EU vor Ort?

.
Region Dachau – Die Europäische Union (EU) hat ihren Sitz in Brüssel und Straßburg; das ist ganz schön weit weg und häufig wird über die Regelungen, die dort beschlossen werden, nicht gerade positiv gesprochen. Viel der Kritik ist im Einzelfall auch nicht von der Hand zu weisen, jedoch beruhen diese Entscheidungen meist auf Forderungen aufgrund einer in einem oder mehreren Ländern bestehenden Problematik sowie auf Kompromissen aller 28 Mitgliedsstaaten. Außerdem werden die EU-Regelungen häufig bei der Umsetzung in nationales Recht auch nochmals verschärft oder verkompliziert.

Neben den allgemeinen Errungenschaften wie einer jahrzehntelangen Friedenszeit, Reise-, Arbeits- und Niederlassungsfreiheit sowie der Zollunion, in vielen Ländern mit dem Euro eine einheitliche Währung und jüngst der Wegfall der Roaming-Gebühren beim Telefonieren, wirkt die EU auch direkt vor Ort. In vielen Lebensbereichen wie Schule und Bildung, Familie und Soziales, Natur und Landwirtschaft, Wirtschaft, Freizeit und Heimat fördert die EU Projekte, meist finanziell, aber auch durch Kontakte oder Austauschmöglichkeiten.

Die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Dachau hat anlässlich der Europawahl am 26. Mai 2019 eine Liste etlicher „Leuchtturm“-Projekte zusammengetragen und auf einer speziellen Internetseite aufgelistet: https://www.landratsamt-dachau.de/landkreis-kultur-tourismus/landkreis/eu-foerderprojekte-im-landkreis/

Die Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aber ein Blick lohnt sich, um zu erkennen, wie wichtig die EU auch für die Bürgerinnen und Bürger ist.

-ladah-

.

**************************************************

ANZEIGE

www.hopfweisse.de

.

**************************************************

.

Interdisziplinäre
Kooperationsvereinbarung
zum Kinderschutz

.

Region Ingolstadt, Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen – Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist leider nach wie vor tagtägliche Realität in der Arbeit der Jugendämter, sei es in Form von körperlicher, sexueller, seelischer Gewalt oder Vernachlässigung. Den Ärztinnen und Ärzten kommt eine Schlüsselfunktion beim Erkennen von Anzeichen für Kindeswohlgefährdungen und der Unterstützung der Betroffenen zu.

Eine verstärkte Zusammenarbeit von Jugendämtern und Kliniken kann deshalb dazu beitragen, dass die betroffenen Kinder und ihre Familien früher und wirksamer die bestehenden Unterstützungsangebote der Kinder- und Jugendhilfe erhalten. Gelingende und vertrauensvolle Zusammenarbeit an dieser wichtigen Schnittstelle stellt hierfür eine elementare Voraussetzung dar.

Die Jugendämter der Stadt Ingolstadt, sowie der Landkreise Eichstätt, Neuburg – Schrobenhausen und Pfaffenhofen haben sich gemeinsam mit den Kliniken in der Region 10 bereits 2017 auf den Weg gemacht, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Kinderschutz auszubauen und verbindlicher zu gestalten. Als erste Schritte wurden zwischenzeitlich verschiedene Kooperationsvereinbarungen auf der Ebene der jeweiligen Jugendamtsbezirke geschlossen, welche die konkrete Zusammenarbeit des jeweils zuständigen örtlichen Jugendamtes und der Kliniken in dessen Einzugsbereich regeln. Darüber hinaus war es von Anfang an ein gemeinsames Ziel, die Zusammenarbeit auch überregional zu verstärken. Die nun fertiggestellte Vereinbarung aller Jugendämter und Kliniken der Region 10 beschreibt die hierfür notwendigen verbindlichen Kooperationsstrukturen und Verfahrensabläufe an den Schnittstellen aller Beteiligter. Sie ist damit ein weiterer, wichtiger Baustein für einen gelingenden Kinderschutz in der gesamten Region 10.

-laei-

.

**************************************************

ANZEIGE

www.villa-bruneck.de

.

**************************************************

.

Für mehr Klimaschutz und Lebensqualität:

Startschuss für das „Stadtradln“

.

Region Miesbach – Ab dem 21. Mai ist Holzkirchen beim diesjährigen „Stadtradeln“ dabei. Die Marktgemeinde nimmt zum ersten Mal an der Kampagne des Klima-Bündnises teil. Jetzt heißt es: Radeln für ein gutes Klima! Ziel des „Stadtradeln“ ist es, 21 Tage am Stück, privat und beruflich, möglichst viele Kilometer CO2-frei mit dem Fahrrad oder Pedelec zurückzulegen und bewusst in den Alltag zu integrieren.

Interessierte können sich ab sofort anmelden und ein Team gründen oder einem Team beitreten. Individualradler können sich dem „Offenes Team – Holzkirchen“ anschließen. Wichtig hierbei ist, dass jeder mitmachen kann, der in Holzkirchen wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder eine Schule besucht.

Beim „Holzkirchner Grasmarkt“  – am 21. Mai – gibt der 1. Bürgermeister Olaf von Löwis of Menar, um 15:00 Uhr den Startschuss fürs „Stadtradeln“ und lädt alle Interessierten herzlich zum Mitmachen ein. In diesem Zuge tauscht der Bürgermeister seinen Autoschlüssel für drei Wochen gegen ein Fahrrad.

Die aktivsten Teilnehmer können Preise in vier Kategorien gewinnen: Die/der Teilnehmer/in mit den meisten Radkilometern, das Team mit den meisten Radkilometern pro Person, das Team mit den meisten Radkilometern und das Team mit den meisten Mitgliedern. Die beste Einzelperson gewinnt ein hochwertiges Fahrradtrikot von Bergzeit. Weitere Sachpreise werden von Specialized und Intersport Berauer – Holzkirchen zur Verfügung gestellt. Die Preisverleihung findet am Sonntag, 30. Juni – um 14:00 Uhr – am „Holzkirchner Johannimarkt“ statt.

-am-

.

**************************************************

ANZEIGE

www.paulaner.de

.

**************************************************

.

„Ärmel hoch gegen Blutkrebs!“

.

Region Fürstenfeldbruck – Stammzellen retten Leben! Leukämie ist heilbar, wenn rechtzeitig ein passender Stammzellspender gefunden wird. Für Leukämiepatienten weltweit erhöht jeder neu Registrierte die Chance, wieder ganz gesund zu werden. Typisieren lassen kann sich jeder zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in körperlich guter Verfassung ist. Dabei sind nur wenige Tropfen Blut oder ein Wangenabstrich und ein paar Minuten Zeit notwendig.

Seit 2016 rufen die Stiftung AKB und der Blutspendedienst (BSD) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) im Mai zum „Aktionstag Bayern gegen Leukämie“ auf. Jedes Jahr wird ein Tag im Mai zum Motivationstag für alle Bayern, sich als Stammzellspender gegen Leukämie typisieren zu lassen und zum Blut spenden zu gehen. „Wir wollen die Menschen in Bayern motivieren, sich als Stammzellspender und als Blutspender für kranke Menschen zu engagieren und deren Heilung zu ermöglichen“, so Dr. Hans Knabe, Vorstand und Gründer der Stiftung AKB.

Dieses Jahr fällt der bayernweite Aktionstag auf den 22.Mai – Schirmherrin ist Landtagspräsidentin a.D. Barbara Stamm. Ganz nach dem Motto „Ärmel hoch gegen Blutkrebs“ unterstützt auch das Landratsamt Fürstenfeldbruck als Multiplikator den Aktionstag: „Die leider immer noch weit verbreitete Skepsis gegenüber der Stammzellenspende ist vollkommen unbegründet“, erläuterte Dr. Rudolf Summer, Leiter des Gesundheitsamts Fürstenfeldbruck. „Es werden überwiegend Stammzellen aus dem Blut entnommen. Nur in 20 Porzent der Fälle entnimmt man sie aus dem Beckenkamm. Auf keinen Fall aus dem Rückenmark, wie immer noch manche irrtümlich glauben“, betonte Summer.

Bürgerinnen und Bürger, die sich registrieren lassen möchten, haben vom 22. bis 24. Mai die Möglichkeit, sich beim Bürgerservicezentrum zu den regulären Öffnungszeiten (Mo. – Do. 8:00 – 18:00 Uhr und Fr. 8:00 – 16:00 Uhr) im Landratsamt Fürstenfeldbruck ein so genanntes „Lebensretterset“ abzuholen. Mit den hier enthaltenen Wattestäbchen kann direkt vor Ort ein Wangenabstrich gemacht werden. Zusammen mit den ausgefüllten Unterlagen geht das Set dann zurück ans Labor. Die Spenderdatendaten stehen dann der weltweiten Suche nach Stammzellspendern zur Verfügung. Jeder Registrierte erhält eine DKMS-Spendercard.

Wer sich nicht als Spender registrieren lassen möchte, kann leukämiekranken Patienten auch mit einer Geldspende helfen. Weitere Informationen: http://bayern-gegen-leukaemie.de/

.


Landrat Thomas Karmasin und der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Rudolf Summer
werben gemeinsam für die Aktion „Armel hoch gegen Blutkrebs“

.
-laffb- Bild: laffb

.

**************************************************

ANZEIGE

www.kinshofer.org

.

**************************************************

.

Keine „kompostierbaren“ Kunststofftüten:
Papiertüte ist die weitaus bessere Alternative

.

Region Freising – Von diversen Firmen werden derzeit „kompostierbare“ Kunststofftüten zum Verkauf angeboten. Die Tüten sind mit Aufschriften wie „kompostierbar“, „biologisch abbaubar“ etc. versehen. Das Amt für Umweltschutz und Abfall am Landratsamt Freising weist jedoch darauf hin, dass für den Biomüll nur die vom Landkreis ausgegebenen Papiertüten verwendet werden sollten, die an den Wertstoffhöfen kostenlos verteilt werden.

Kompostierbare Biobeutel aus biologisch abbaubaren Werkstoffen werden unter anderem auf Basis von Stärke (Mais- oder Kartoffelstärke) hergestellt. Das bedeutet, dass sie zu ca. 50 Prozent aus Stärke, aber auch zu 50 Prozent aus Erdöl bestehen. Sie enthalten beispielsweise Kunststoffkügelchen, die in ein Maisstärkegerüst eingebunden sind. Bei der Kompostierung zerfällt das Gerüst, die kleinen Kunststoffteilchen jedoch bleiben im Kompost erhalten und verunreinigen ihn.

„Kompostierbare“ Kunststofftüten bieten bei der Sammlung von Biomüll gegenüber der üblicherweise verwendeten Papiertüte einige Vorteile. Sie sind z.B. flüssigkeits- und geruchsdicht. Jedoch ergeben sich im praktischen Betrieb einige Schwierigkeiten: Sie verleiten Dritte dazu, normale Kunststofftüten zum Sammeln von Biomüll zu nutzen. Die Tüten verschmutzen beim Transport und sind von normalen Plastiktüten nicht mehr unterscheidbar. Sie müssen deshalb genauso wie ordinäre Plastiktüten vor der Verwertung aussortiert werden. Sie durchlaufen, sofern sie nicht aussortiert werden, die Verwertungsanlage nahezu unbeschadet und müssen spätestens vor der Verwertung des Kompostes entfernt werden. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass die Verwertung des Biomülls aus dem Landkreis Freising nicht in einer Kompostieranlage erfolgt, sondern in einer Vergärungsanlage. Deshalb können sogenannte kompostierbare Kunststofftüten bei der Erfassung von Biomüll nicht verwendet werden.

Unter dem Strich ist die Papiertüte die weitaus bessere Alternative. Deshalb appelliert der Abfallberater des Landratsamts an die Bürgerinnen und Bürger darauf zu achten, dass nur kompostierbarer Biomüll in die Biotonne gegeben wird und nur die vom Landkreis ausgegebenen Papiertüten verwendet werden. Diese sind kostenlos am Wertstoffhof erhältlich. Demgegenüber kostet die Verwendung von „kompostierbaren“ Kunststofftüten gleich zweimal Geld: Erstens müssen sie gekauft, zweitens aussortiert werden und die Kosten für das Aussortieren werden über die Biotonnengebühren abgerechnet. Hinzu kommt das Risiko, dass evtl. die Biotonne aufgrund der Verwendung kompostierbarer Kunststoffbeutel nicht geleert wird.

-lafs-

.

**************************************************

ANZEIGE

www.konfiserie-achter.de

.

**************************************************

.

Bildungsmesse
Inn-Salzach

 

Region Mühldorf am Inn – Auch auf der diesjährigen Bildungsmesse Inn-Salzach gab es wieder ein Gewinnspiel mit vielen attraktiven Preisen. Landrat Georg Huber und die Sponsoren überreichten den Gewinnerinnen und Gewinnern im Landratsamt Mühldorf ihre Preise persönlich. Die Gewinnübergabe war der Abschluss einer sehr erfolgreichen Bildungsmesse mit höchst zufriedenen Ausstellern und viel positiver Resonanz der Besucher. „Dieser Erfolg mit rund 6.500 Besuchern war ein Gemeinschaftswerk vieler Beteiligter und so geht unser Dank besonders an die Kooperationspartner sowie alle 131 Aussteller“, resümiert Landrat Georg Huber. 98 Prozent der Aussteller waren mit der Messe zufrieden und 93 Prozent gaben an, ihr Messeziel erreicht zu haben. Vor Ort konnten Praktikumsplätze und Termine zu Vorstellungsgesprächen vereinbart werden und es wurde sogar eine kleine Anzahl an Ausbildungsplätzen vergeben.

Wichtig war laut Landrat Georg Huber auch die Beteiligung vieler Eltern, die ihre Kinder vor allem am Samstag zum großen Teil auf die Messe begleiteten und sehr gezielt Unternehmen und Aussteller ansprachen. Viele Schulen hatten die Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht gezielt vorbereitet und haben diese am Freitagvormittag für den Besuch der Messe vom Unterricht freigestellt. Die nächste Bildungsmesse Inn-Salzach findet am 24. und 25. April 2020 in Burghausen statt.

„Wir bedanken uns recht herzlich bei den vielen Ausstellern, die einen Preis gesponsert haben“, so Landrat Georg Huber. 52 Preise von insgesamt 29 Ausstellern wurden verlost. Hauptgewinn war ein Samsung Galaxy Tablet von der Sparkasse Altötting-Mühldorf. Die weiteren Preise stifteten:  ALDI SÜD, AlzChem Trostberg GmbH, Bayerische Landesärztekammer, Berndt GmbH, Bilfinger Chemserv GmbH, Byodo Naturkost GmbH, Chemiepark Gendorf, Deutsche Bahn AG, Elektro Rösler GmbH, Esterer Gießerei GmbH, Fliegl Agrartechnik GmbH, Gruber Landtechnik KG, Gummiwerk KRAIBURG GmbH & Co.KG, Handwerkskammer für München und Obb., IHK-Akademie Mühldorf, IT-Schule Gendorf, Lidl Vetriebs GmbH & Co.KG, MD Elektronik GmbH, Nitrochemie Aschau GmbH, ODU Otto Dunkel GmbH & Co. KG, Primo GmbH, Raiffeisenbank RSA eG, Schlagmann Poroton GmbH & Co.KG, Schörghuber Spezialtüren KG, Stadt Waldkraiburg, Technische Hochschule Deggendorf, Vinnolit GmbH & Co.KG, ViscoTex Pumpen- und Dosiertechnik GmbH.

-lamd-

.

**************************************************

ANZEIGE

Handwerker- und Bauernmarkt
mit Hollerblütenfest

.

.
Region Miesbach – Am 16. Juni – ab 10.00 Uhr – ist es soweit, das Holler- und Kräutertal Fischbachau, im Leitzachtal, lädt zum 2. Handwerker- und Bauernmarkt mit Hollerblütenfest ein: Handwerksbetriebe, Hobbyhandwerker und Künstler aus dem Leitzachtal und der Umgebung stellen ihre Schaffenskraft vor. Natürlich werden auch zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten wie Teemischungen, Sirup, „geistreiche Spezialitäten“ und vieles mehr sowie auch Kosmetikprodukte unter dem Motto „Von der Blüte bis zur Beere“ angeboten. 38 Aussteller präsentieren in diesem Jahr in und um die Wolfseehalle ihre Produkte. Das Hollerblütenfest wird musikalisch von der 5er-Musi umrahmt.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

In diesem Jahr übernimmt der Trachtenverein GTEV Auerberg-Hocheck die Bewirtung. Neben den deftigen Spezialitäten mit passenden Getränken, bieten die Schalkfrauen des Vereins ihre hausgemachten Torten- und Kuchenspezialitäten zum Kaffee an. Für die Kinder wird auch einiges geboten: Brigitte Appelt liest ihr „Hollermärchen“ und Maria Oberbauer bastelt mit den Kindern in der „Hollerwerktatt“ mit Holz vom Hollerbusch; auch die Erwachsenen können dabei ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen..

Die Anreise zum Handwerker- und Bauernmarkt mit Hollerblüten-Fest erfolgt am einfachsten mit der Bayrischen Oberlandbahn (BOB). Am Bahnhof Fischbachau-Hammer ist ein Shuttlebus-Service eingerichtet, welcher die Besucher kostenfrei vom Bahnhof zum Markt am Wolfseehallengelände und zurück bringt. Für PKW’s stehen Parkplätze an der Wolfseehalle zur Verfügung. Der Eintritt beträgt wieder 3.- € pro Person. Weitere Infos: Tourist-Information Fischbachau, +49 8028 876, info@fischbachau.de.

.

-am- Bilder: am

.

**************************************************

.

Spaß beim Schwimmen
in sauberen Seen

.

.
Region Neu-Ulm – Kostenlos kann man sich in den acht EU-Badgewässern im Landkreis Neu-Ulm erfrischen. Der Leiter des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), Dr. Martin Küfer, freut sich darüber, dass alle EU-Seen im Landkreis – vom Unterelchinger See im Norden bis zu den Filzinger Seen in Altenstadt im Süden – wieder die Bestnote der Europäischen Union erzielt haben: Eine „ausgezeichnete“ Badegewässerqualität.

Der Verein für Naherholung hat diese Badeparadiese zusammen mit den Gemeinden in den vergangenen vier Jahrzehnten geschaffen. Große Liegewiesen, Spielplätze sowie Sanitärgebäude sind vorhanden. Die Badeseen sind über das Radwegenetz oder per Fuß zu erreichen. Dies ist besonders ratsam an heißen Sommertagen, um sich die Parkplatzsuche zu sparen.

In dem gratis zu beziehenden Faltblatt „Hinein ins Nass“ hat die Tourismusförderung des Landratsamtes die besten Badeplätze im Landkreis Neu-Ulm übersichtlich zusammengefasst. „Darin sind alle wichtigen Informationen rund um die Naherholungsseen und Schwimmbäder enthalten. Zum Service gehört auch eine Landkreiskarte, in der die Standorte der Seen und Bäder verzeichnet sind“, zeigte Andrea Engel-Benz, vom Landratsamt Neu-Ulm, auf. Weitere Broschüren wie „Raus ins Grüne“, „Rauf aufs Rad“ und „Hinein ins Nass“ enthalten viele Vorschläge für Ausflüge im Landkreis Neu-Ulm.

Nähere Informationen zu den Badeseen im Landkreis Neu-Ulm gibt es im Internet unter www.landkreis.neu-ulm-tourismus.de, Rubrik: EU-Badegewässer. Direktzugriff besteht über den QR-Code auf den Hinweisschildern am Badesee.

-lanu- Bild: lanu

.

**************************************************

ANZEIGE

www.miesbacher-gastroservice.de

.

**************************************************

.

Nachhaltig, vielfältig, grün:

Die Themengärten der Landesgartenschau Ingolstadt 2020

.
Region Ingolstadt – Mit dem symbolischen Spatenstich wurde auf dem Gelände der Landesgartenschau Ingolstadt von Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt und Aufsichtsratsvorsitzender der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH; Gerhard Zäh, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V. (VGL Bayern) und Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH, der Bauauftakt für die Themengärten begangen.

Die Themengärten liegen prominent auf dem Gelände, direkt angrenzend an die Parkterrasse, dem zentralen Besucherentree der Landesgartenschau. Die neun Schaugärten stellen den Besucherinnen und Besuchern im kommenden Jahr Möglichkeiten einer umwelt- und ressourcenschonenden Gartengestaltung vor. „Ich würde mich freuen, wenn sich viele Ingolstädterinnen und Ingolstädter von den Themengärten inspirieren lassen und sich für einen tierfreundlichen und nachhaltigen Garten entscheiden. So kann jede und jeder dazu beitragen, dass unsere Heimatstadt noch grüner wird“, sagte Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel.

Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt ergänzte: „Es ist sehr zu begrüßen, dass die Themengärten von Firmen aus der Region gestaltet werden. So können die Besucherinnen und Besucher Ideen, die sie sich auf der Landesgartenschau geholt haben, mit ortsansässigen Firmen zu Hause in die Realität umsetzen.“ „In enger Zusammenarbeit bringen Landschaftsarchitekten, Landschaftsgärtner sowie der Produktionsgartenbau ihre speziellen Sichtweisen auf eine nachhaltige Gartengestaltung ein. Dabei demonstriert jeder Betrieb, wie unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden können und wie durch die Symbiose der verschiedenen Elemente kreative, moderne oder auch klassische Akzente entstehen“, fasste Gerhard Zäh zusammen.

Die Verantwortung für die Planung, Umsetzung und Betreuung der neun Themengärten liegt in den Händen von acht, meist regionalen Fachbetrieben – davon sind sechs Unternehmen im VGL Bayern organisiert. Weitere Infos: www.ingolstadt.de

-in-

.

**************************************************

ANZEIGE

www.lechner-am-tegernsee.de

.

**************************************************

.

Basiselterngeld,

ElterngeldPlus oder Partnerschaftsmonate

.

.

Region Lindau/Bodensee – Basiselterngeld, ElterngeldPlus oder Partnerschaftsmonate? Eltern haben mittlerweile verschiedene Wahlmöglichkeiten hinsichtlich Elterngeld und Elternzeit. Daher ist es gut zu wissen, welches Modell für die jeweilige Lebenslage am sinnvollsten ist. 70 interessierte angehende Mütter und Väter haben das Angebot der Schwangerenberatungsstelle des Landratsamtes Lindau am Bodensee in Zusammenarbeit der Schwangerenberatungsstelle des Sozialdienstes Kath. Frauen e.V. (SKF) Augsburg, genutzt und kamen zu einer Informationsveranstaltung in das Landratsamt. Die Referentin Claudia Mergle vom Zentrum Bayern Familie und Soziales, Augsburg, (ZBFS), war auch nach dem Vortrag noch im Gespräch mit den werdenden Eltern.

Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) bietet seit 01.07.2015 nicht nur das Basiselterngeld als Familienleistung in den ersten 12 bis 14 Lebensmonaten des Nachwuchses an. Das ElterngeldPlus ist eine mögliche Form für Paare die schnell wieder in den Arbeitsprozess einsteigen möchten und verlängerte Zeiten der Auszahlung des Elterngeldes in Anspruch nehmen wollen. Die Partnerschaftsbonus-Monate ermöglichen unter bestimmten Voraussetzungen einen weiteren Elterngeld-Bezug von vier zusätzlichen Monaten, wenn Eltern in dieser Zeit gleichzeitig zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten möchten.

Die vielen Rückfragen an dem Abend machten deutlich, dass der Gesetzgeber einerseits ein detailliertes Regelwerk geschaffen hat das Familien mit ihren unterschiedlichen Einkommenssituationen gerecht werden möchte, es andererseits aber aufgrund der Komplexität schwierig ist, sich einen Überblick zu verschaffen. Positiv ist auch die vereinfachte Form der Antragstellung für das seit 01.09.2018 geschaffene Familiengeld. Wer in Bayern in Bezug von Elterngeldleistungen ist, (Geburten ab 01.10.2015) muss keinen gesonderten Antrag auf Familiengeld stellen. Das Familiengeld in Höhe von 250.- €, ab dem 3. Kind 300.- €, schließt sich automatisch an das Elterngeld an, und zwar ab den 13. bis zum 36. Lebensmonat. Das Familiengeld ist einkommens- und erwerbsunabhängig.

Wer Fragen rund um das Thema Elterngeld und Elternzeit hat, kann sich – von Mo-Do in der Zeit von 8-16 Uhr sowie Fr in der Zeit von 8-12 Uhr – an das ZBFS-Servicetelefon Familienleistungen unter der Telefonnummer 0931 – 320 90 929 wenden. Die Schwangerenberatungsstelle des Landratsamtes Lindau www.landkreis-lindau.de, ProFamilia www.profamilia.de und die Beratungsstelle des Sozialdienstes Kath. Frauen www.skf-augsburg.de stehen Familien auch mit Beratung und Begleitung, zu allen Fragen die sich im Rahmen einer Schwangerschaft ergeben, zur Verfügung. Hierzu gehören neben Information zu Elterngeld- und Elternzeit auch Fragen zu anderen finanziellen Hilfen oder die Prüfung der Voraussetzung einer Unterstützung hinsichtlich der Anschaffung einer Babyausstattung durch unterschiedliche Stiftungen.

-lali- Bild: lali

.

**************************************************

ANZEIGE

www.waitzinger-keller.de

.

**************************************************

.

Weil Klimaschutz lebensnotwendig ist:
Der Landkreis München sucht vorbildliche Umweltschützerinnen und Umweltschützer

.

Region München – Die Klimaerwärmung zeigt sich bekanntlich in Extremwetterereignissen wie Stürmen, Dürren oder Hitzesommern mit einhergehenden Ernteausfällen, die auch in zunehmendem Maße im Landkreis München spürbar werden. Um die Klimaerhitzung beherrschbar zu halten, muss laut dem Sonderbericht des IPCC die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten begrenzt werden. Notwendig sind dafür laut IPCC „schnelle, weitreichende und beispiellose Änderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen“.

Einmal im Jahr ehrt der Landkreis München Privatpersonen, die sich ehrenamtlich genau für solche beispiellosen Änderungen oder Verhaltensweisen einsetzen und sich damit um den Umwelt- und Klimaschutz im Landkreis München besonders verdient gemacht haben. Für die 15. Umweltehrung werden auch 2019 wieder engagierte Umweltschützerinnen und Umweltschützer gesucht.

Qualifizieren können sich beispielhafte Aktivitäten, Leistungen oder Lösungen in den Bereichen Umweltbildung, Energieeinsparung, Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und Umwelt- und Naturschutz. Gute Chancen auf eine Auszeichnung haben solche Projekte, die über die bloße Erfüllung umweltrechtlicher Anforderungen oder die Erledigung gesetzlicher Pflichtaufgaben hinausgehen und sich durch Kreativität, Dauerhaftigkeit oder Modellcharakter besonders hervorheben.

Für die Umweltehrung können Akteure von Dritten vorgeschlagen werden. Neben Einzelpersonen können auch Gruppen für ihr ehrenamtliches Umweltschutzprojekt im Landkreis München geehrt werden. Insbesondere auch Gemeinden und Städte des Landkreises München sind aufgerufen, vorbildliche Umweltschützer zu nennen. Die Vorschläge mit umfassenden Projektbeschreibungen, Fotos und eventuell weiterem Anschauungsmaterial können an das Landratsamt München, Sachgebiet 3.3.2.1 – Energie und Klimaschutz, Postfach 900751, 81507 München – oder per E-Mail an 29plusplus@lra-m.bayern.de gesendet werden.

Einsendeschluss für die diesjährige Umweltehrung ist der 15. Juni 2019. Weitere Auskünfte und Informationen:
www.klimadialog.landkreis-muenchen.de, unter www.landkreis-muenchen.de, Stichwort Umweltehrung – und telefonisch unter 089 – 62 21 25 22.

-lam-

.

**************************************************

ANZEIGE

www.friedoline.de

.

**************************************************

.

Verbandsversammlung des Zweckverbands

für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung

.

Region Rosenheim, Miesbach – Knapp 35.000 Notfallereignisse wurden im vergangenen Jahr in Stadt und Landkreis Rosenheim sowie im Landkreis Miesbach registriert. In der Verbandsversammlung des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim wurde zudem bekannt, dass die Notfall-Patienten fast überall in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit in ein Krankenhaus gebracht werden können. Nachgebessert werden muss allerdings im Versorgungsbereich der Rettungswache in Bad Endorf.

Laut Statistik wurden im zweiten Halbjahr 2018 gut 73 Prozent aller Notfall-Patienten in und um Bad Endorf in weniger als 12 Minuten vom Notarzt bzw. den Rettungskräften erreicht. „Das ist deutlich zu wenig“, sagte der Geschäftsleiter des Zweckverbands Stefan Forstmeier. Gesetzlich vorgegeben ist, dass in mindestens 80 Prozent aller Notfälle vom Ausrücken bis zum Eintreffen am Ereignisort maximal 12 Minuten vergehen dürfen. Forstmeier kündigte an, auf die Krankenkassen zugehen zu wollen, um eine Lösung zu erarbeiten. Er geht davon aus, dass ein Gutachten in Auftrag gegeben werden muss. Vorsorglich wurden im Haushalt 2019 bereits Mittel dafür bereitgestellt. Im Übrigen, wirkten sich die in den vergangenen Jahren durchgeführten Veränderungen positiv auf die Notfallversorgung von Patienten aus.

Gesprächsbedarf mit den Krankenkassen gibt es auch, was die Betriebskosten der Integrierten Leitstelle in Rosenheim anbelangt. Die Kassen kritisieren den so genannten Fachdienstschlüssel. Er sieht vor, dass 70 Prozent der Kosten dem Rettungsdienst zugeschlagen werden und somit von den Krankenkassen bezahlt werden müssen. Die verbleibenden 30 Prozent entfallen auf den Feuerwehrbereich und werden vom Zweckverband übernommen. Die Kassen wollen Veränderungen im Detail, die unter dem Strich dazu führen werden, dass der Zweckverband mehr bezahlen muss. Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die als stellvertretende Verbandsvorsitzende die Versammlung leitete, regte an, mit dem Bayerischen Innenministerium in Kontakt zu treten. Es hatte die Einführung der Integrierten Leitstellen den Kommunen zur Aufgabe gemacht und deren Aufbau finanziell gefördert. Die jährlichen Betriebskosten der Integrierten Leitstelle in Rosenheim liegen aktuell bei 2,9 Millionen Euro.

Das Anfang 2018 gegründete Schlaganfallnetzwerk hatte sich zum Ziel gesetzt, Schlaganfallpatienten möglichst innerhalb einer Stunde in ein Krankenhaus mit spezialisierter Schlaganfallversorgung zu bringen. Wie der ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. Michael Städtler, in der Verbandsversammlung bekannt gab, gelingt es, dieses Ziel in 90 Prozent aller Fälle zu erreichen. „Spätestens nach 80 Minuten sind alle Patienten in der richtigen Klinik“, so Dr. Städtler.

In Bayern einmalig, organisierte Dr. Städtler zusammen mit Christof Vornberger – vom Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung – erstmals eine gemeinsame Fortbildung für Notfallsanitäter und Rettungsassistenten im Rettungsdienstbereich. Im Oktober wird es wieder einen Rosenheimer Notfalltag geben. Zusammen mit Vertretern aller Hilfsorganisationen in der Region gelang es Städtler zudem, dass alle für den Alltag erforderlichen Produkte in den Rettungswagen an gleicher Stelle eingeräumt werden. „Das bewährt sich vor allem dann, wenn bei einem Einsatz Rettungswagen verschiedener Organisationen vor Ort sind. Es muss nicht mehr gesucht werden“, meinte der Ärztliche Leiter Rettungsdienst und bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit.

Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim umfasst die Stadt Rosenheim sowie die Landkreise Miesbach und Rosenheim. Ab Ende Mai wird er sich neu mit einer eigenen Homepage präsentieren.

-laro-

.

**************************************************

.

Ehrenamtliche

im Ferienprogramm

.

Region Rottal-Inn – Jedes Jahr in den Sommerferien gibt es in den Gemeinden und Städten des Landkreises Rottal-Inn ein umfangreiches Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche. Dabei engagieren sich viele Personen ehrenamtlich. Die Kommunale Jugendarbeit veranstaltet aus diesem Grund auch dieses Jahr wieder eine Fortbildung für Ehrenamtliche des Ferienprogramms. Die Schulung findet am Donnerstag, 27. Juni, in der Zeit von 18:30 bis 21:00 Uhr im Pfarrheim Postmünster (Pfarrer-Wieslhuber-Str. 1a) statt. Neben Praxistipps und praktischen Hinweisen erhalten die Teilnehmer während der Schulung Informationen über Anforderungen an Betreuungspersonen, neue Spielideen und Hintergründe zu rechtlichen Grundlagen. Des Weiteren wird auf mögliche Konflikte und ein Krisenmanagement eingegangen. Außerdem werden ausgewählte Betreuungssituationen – u.a. Badeausflüge, Busfahrten, Lagerfeuer – besprochen und der besondere Handlungsbedarf während dieser Zeit dargestellt. Anmeldungen per Mail mit Angabe des Namens, der Adresse, Telefonnummer und des Vereins an: verwaltung.koja@rottal-inn.de

 

-lari-

.

**************************************************

.

Jubiläums-Studienfahrt
der Ortshistoriker und Archivare

.
Region Starnberg – Die 20. Jubiläums-Studienfahrt führte die Archivare, Heimatforscher und Ortshistoriker aus dem Landkreis Starnberg – in Begleitung von Landrat Karl Roth – nach Memmingen. Die ehemalige freie Reichsstadt gehört seit 1803 zu Bayern und hat sich zu einem Schul-, Verwaltungs- und Handelszentrum in der Region Donau-Iller entwickelt. Die Altstadt zählt mit ihren vielen Plätzen, Bürger- und Patrizierhäusern, Palästen und der Stadtbefestigung zu den besterhaltenen Städten Süddeutschlands.

Nach ihrer Ankunft wurden die Besucher aus Starnberg in zwei Gruppen durch die historische Altstadt geführt. Die beiden Stadtführerinnen zeigten den Starnbergern die Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie beispielsweise die 1,4 Kilometer lange, noch gut erhaltene Stadtmauer mit ihren Stadttürmen, das ehemalige Kreuzherrenkloster, das Rathaus und den Martinsturm mit der achteckigen Turmspitze. Anschließend fuhr die Studiengruppe in das nur wenige Kilometer entfernte Buxheim und besichtigte dort das Kartäuserkloster. Herzstück des Klosters ist die Kartausenkirche, in der die Mönche ihre Liturgie feierten. Die Kartausenkirche ist in einen Priester- und einen Brüderchor geteilt. Im Priesterchor ist das berühmte Chorgestühl zu sehen, das der Tiroler Künstler Ignaz Waibl zwischen 1687 und 1691 anfertigte. Im Jahr 1883 wurde es vom damaligen Besitzer Graf Waldbott von Bassenheim verkauft. Erst 1980 konnte es auf abenteuerlichen Wegen zurückgekauft und aufwendig restauriert werden.

Auf dem Rückweg nach Starnberg machte die Studiengruppe einen Abstecher nach Ottobeuren und besuchte die Basilika der Benediktinerabtei. Dort erläuterte Dr. Benno C. Gantner die Baugeschichte und ging in seinem Vortrag auf die wichtigsten Elemente im Inneren der Basilika ein. Kreisheimatpfleger Gerhard Schober stellte die beiden barocken Chororgeln vor. „Die Fahrt war wieder einmal sehr beeindruckend. Auch für den Austausch unter den Teilnehmern ist die Reise gewinnbringend und daher ein wichtiger Termin im Jahreskalender“, berichtet Landrat Karl Roth. Die Studienfahrt der Ortshistoriker und Archivare ist inzwischen zur Tradition geworden. „Diese Tradition liegt mir sehr am Herzen. Ich hoffe daher, dass meine Nachfolgerin oder mein Nachfolger diese fortführt“, so Roth.

-lasta-

.

**************************************************

.

Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm:
Naturschutz und Landwirtschaft Hand in Hand
450 Betriebe im Landkreis Traunstein beteiligen sich am Vertragsnaturschutzprogramm

.

.

Region Traunstein – Rosa Nelken, blauer Salbei, weißes Wollgras: Ende Mai verwandeln sich viele Wiesen in ein wahres Blütenmeer und begeistern durch ihre Farbenpracht. Ein Schlüssel für artenreiche und vielfältige Lebensräume liegt in einer angepassten Landnutzung. Wenn Wiesen nicht gedüngt und erst spät im Jahr gemäht werden, ermöglicht das die Samenreife der Kräuter und die ungestörte Entwicklung vieler bunter Schmetterlinge vom Ei bis zum erwachsenen Falter.

Mit dem Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm werden ökologisch wertvolle Lebensräume erhalten und verbessert, die auf eine naturschonende Bewirtschaftung angewiesen sind. Bauern und andere Landnutzer, die auf freiwilliger Basis ihre Flächen fünf Jahre lang nach den Zielen des Naturschutzes bewirtschaften, erhalten für den zusätzlichen Aufwand und den entgangenen Ertrag einen finanziellen Ausgleich.

Im Landkreis Traunstein beteiligen sich derzeit rund 450 landwirtschaftliche Betriebe am Vertragsnaturschutz und pflegen dabei etwa 1.650 Hektar Fläche im Sinne des Naturschutzes. „Wir im Chiemgau und Rupertiwinkel sind stolz auf unsere einzigartige Natur- und Kulturlandschaft. Dahinter steht auch die Arbeit unserer bäuerlichen Familienbetriebe, die diese Landschaft seit Jahrhunderten mit ihrer täglichen Arbeit gestalten und pflegen. Wenn wir diese Vielfalt in Zukunft erhalten wollen, müssen wir die freiwilligen Umweltleistungen der Landwirte wertschätzen und unterstützen“, so Siegfried Walch, Landrat des Landkreises Traunstein. Das Vertragsnaturschutzprogramm sei dabei eine wichtige Säule. „Es ist ein Ausgleich für viel Arbeit und Idealismus, um unsere Heimat zu pflegen und die Landschaft zu erhalten“, so Walch.

Interessierte Landwirte und Grundstückseigentümer können sich mit Anträgen für das Jahr 2020 bereits jetzt an die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Traunstein – Tel: 0861 58334 – wenden.
.


Die Schmetterlinge „Riedteufel“ fühlen sich vor allem auf sehr nassen Wiesen wohl

-lats- Bild: lats

.

**************************************************

.

Oberlandler Gauverband

traf sich zur Frühjahrsversammlung

.

.
Region Oberland – Zur diesjährigen Frühjahrsgauversammlung hatte der Oberlandler Gauverband die Vertreter der Trachtenvereine nach München-Perlach – in die Forschungsbrauerei eingeladen. Gauvorstand Hans Schwaiger begrüßte neben den zahlreich erschienenen Vereinsvertretern insbesondere den ersten Vorstand der Edelweißer, Klaus Mauerhoff. Gauvorstand Hans Schwaiger berichtete von der Tagung der Gauvorstände mit der Vorstandschaft des Landesverbandes in Reischenhart und verkündete ferner, dass die Vorbereitungen für das Gaufest in Waakirchen laufen.

Die Vorstandschaft freut sich auf die bevorstehende Trachtenwallfahrt in Birkenstein und auf ein schönes Jahr mit den verschiedenen Feierlichkeiten. Schwaiger bittet die Vorstände schon jetzt darum sich zum 125-jährigen Gauverbandsjubiläum – im Jahr 2024 – Gedanken zu machen.

-va- Bild: am

.

**************************************************

.

Ehrung
für Spitzensportler

.
Region Miesbach – Voller Stolz empfing Olaf von Löwis of Menar, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen, ’seine‘ erfolgreichen Wintersportler Arnd Peiffer, Lucas Bögl, Florian Wilmsmann und Stefan Zellermayer. „Obwohl Holzkirchen lange Zeit keine Sportler mehr geehrt hat, machen wir es jetzt wieder, da ihr Sportler eine Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche habt; da Ihr sympatisch am Boden bleibt. Wir ehren Euch heute zwar nur im kleinen Kreis, die Ehrung kommt aber von Herzen und soll unsere Wertschätzung ausdrücken“, betonte von Löwis of Menar. „Vorallem freut es mich, dass Arnd Peiffer sich mit seiner Familie in Holzkirchen niedergelassen hat, denn wir haben doch extra Kindergärten und Schulen gebaut, damit er sich in Holzkirchen richtig heimisch fühlen kann!“ scherzte der Bürgermeister gutgelaunt.

Auch der Sportbeauftragte der Marktgemeinde, Jörg Wedekind, war vollends begeistert: „Es freut mich, dass wir Euch heute ehren können! Es ist egal, wo Ihr geboren seid, Ihr seid für uns Holzkirchner! Der Landkreis Miesbach ist im Wintersport extrem erfolgreich und Ihr tragt den Namen des Marktes Holzkirchen bei Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften hinaus“, so Wedekind.

Skilangläufer Lucas Bögl berichtete, dass er schon als kleiner Bub davon träumte, Sportler zu sein. Er plädierte dafür, die Infrastruktur zu schaffen, um Kindern und Jugendlichen Sport zu ermöglichen. Der Medaillengewinner Arnd Peiffer bestätigte, dass er sich in Holzkirchen sehr wohl fühle und stolz auf seine sportlichen Erfolge sei. Er finde es gut, dass es verschiedene Möglichkeiten des Sports im Landkreis Miesbach gibt, denn nicht jedes Kind hat Lust, nur Fußball oder Eishockey zu spielen. „Die Vielfalt machts!“, betonte er. Eisstockschütze Stefan Zellermeier gab an, dass er hoffe, dass Olympia auch für ihn einmal ein Thema werde und Skicrosser Florian Wilsmann fand es gut, auch ohne Olympia eine Anerkennung erfahren zu dürfen. „Es ist ein Motivationsschub, wenn man geehrt wird!“

.

Arnd Peiffer …

Lucas Bögl …

Florian Wilmsmann …

und Stefan Zellermayer beim Eintrag ins „Grüne Buch“ der Marktgemeinde Holzkirchen

.

Mit der Überreichung der Präsente – mit regionalen Produkten aus dem Landkreis Miesbach – an die Sportler
 endete der Ehrenempfang: v.l. Olaf von Löwis of Menar, Florian Wilmsmann, Zweiter beim Skicross-Weltcup am Feldberg;
Stefan Zellermayer, Weltmeister im Mannschafts-Eisstockschießen; Arnd Peiffer, Weltmeister im Biathlon;
Lucas Bögl, amtierender Deutscher Meister im Skilanglauf-Teamsprint
und Jörg Wedekind Sportbeauftragter der Marktgemeinde Holzkirchen

-am- Bilder: am

.

**************************************************

.

„Jugend singt und spielt“

.

.
Region Eichstätt – Unter dem Motto „Jugend singt und spielt“ war ein Sonntagnachmittag im Jura-Bauernhof-Museum Hofstetten ganz der Musik gewidmet. Der Kreisjugendring Eichstätt hatte zusammen mit Kreisheimatpfleger Dominik Harrer junge Musikanten aus dem Bereich der traditionellen Volksmusik zu einem Volksmusiktreffen eingeladen. Zahlreiche Musikanten waren diesem Aufruf gefolgt und fanden sich ein, um zusammen zu musizieren und sich auszutauschen: Das Symphonische Blasorchester vom Eichstätter Gabrieli-Gymnasium, der Kinder- und Jugendchor aus Dollnstein, Melanie Böll mit der Veeh-Harfe, die Nachwuchsbläser Möckenlohe und das Geschwisterquartett Meier und Harrer, waren mit von der Partie.

Im Anschluss an die Konzerte hatten alle Besucher an diesem Tag, die Möglichkeit von Georg Fanderl vom Kulturhistorischen Verein Beilngries-Kinding e.V. (Technikmuseum Kratzmühle und Spielzeugmuseum Beilngries) zu lernen, wie man sich leicht und schnell ein Musikinstrument selber bauen kann: Aus heimischem Schilfrohr, das beispielsweise an der Altmühl oder an Teichen zu finden ist, schnitzte Fanderl mit einem scharfen Messer innerhalb kurzer Zeit eine Flöte, die es mit dem Pfeifen der Vögel im Frühling durchaus aufnehmen kann. Bereitwillig erklärte er Jung und Alt die Bauweise und griff bei Bedarf unterstützend unter die Arme. So fanden sich dann viele begeisterte Instrumentenbauer im Hof des Museums wieder, um ihr neues, selbstgefertigtes Instrument zu testen. „Ich finde es wunderbar, dass heute so viele interessierte Schnitzer vor Ort waren – dann macht die Sache gleich noch mehr Spaß“, so Georg Fanderl.

-laei- Bild: laei

.

**************************************************

.

„Startklar ins Ehrenamt“

Neue Asyl-Begleiterinnen und Begleiter im Landkreis Dachau

.

Region Dachau – Wie viel Geld bekommen Asylbewerber? Wie wohnen sie während des Verfahrens? Dürfen Asylbewerber einer Arbeit nachgehen? Diese und viele andere Fragen rund um das Thema Asyl wurden am Infotag „Startklar ins Ehrenamt“ beantwortet. Unter den Stichpunkten Information, Diskussion und Erleben gestaltete sich für alle Beteiligten ein abwechslungsreicher Infotag. In Vorträgen wurden die Paragrafen der Gesetze erläutert, die sich in erheblichem Maß auf die Lebensumstände der Menschen im Asylprozess auswirken. So ging es beispielsweise um die Höhe der Leistungen, welche Asylbewerbern abhängig von ihrer Aufenthaltsdauer und ihrem Status zusteht. Im Übrigen ist diese in den ersten 15 Monaten in Deutschland niedriger als die Hartz IV Leistungen. Im Anschluss werden die Leistungen für Asylsuchende der Höhe der Hartz IV Sätze angepasst.

Mit den Vertretern des Landratsamts Dachau wurde über die Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt und die sogenannte Bleibeperspektive diskutiert. Letztere ist hauptsächlich dafür ausschlaggebend, wenn es um die Erlaubnis einer Erwerbstätigkeit oder Ausbildung geht. Im Lauf des Tages wurde deutlich, dass die Ehrenamtlichen z.B. durch Unterstützung während der Ausbildung und Schule einen großen Teil dazu beitragen, dass Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, hier später anfangen können eigenes Geld zu verdienen und Fuß zu fassen. Am eigenen Leib konnten alle Anwesenden „erleben“, ob und wie sehr die eigene Familiengeschichte durch Migration geprägt ist, indem sich alle Teilnehmenden auf einer imaginären Karte an den eigenen Geburtsort, den der Eltern und Großeltern aufstellten, wurde ganz offensichtlich, dass fast alle eine mehr oder weniger große Migration in der Familiengeschichte haben.

Fachkompetenz bei Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen
In vielen Gesprächen wurden Kontakte zwischen Haupt- und Ehrenamt geknüpft, Tipps und Wünsche angebracht und andere Perspektiven erlebt und diskutiert. Durch das gute Zusammenwirken der hauptamtlichen Fachleute (Ehrenamtskoordination Flucht und Asyl des Caritas Zentrums Dachau, hauptamtlicher Integrationslotse, Sachgebietsleitung des Ausländeramts und Asylangelegenheiten sowie eine Vertreterin des Dachauer Forums) waren am Ende eines intensiven Tages keine Fragen mehr offen. Über die zukünftig tatkräftige Unterstützung durch die neuen Ehrenamtlichen freuen sich die Helferkreise und die Bewohner der Asyl-Unterkünfte im Landkreis. Eine erneute Gelegenheit, sich in diesem Rahmen über die Aufgaben, Regeln und Grenzen im haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeitsfeld Asyl auszutauschen, wird es im Herbst geben. Dann ist nämlich der nächste Infotag „Startklar ins Ehrenamt“ für Interessierte geplant.

-ladah-

.

**************************************************

.

Tag der Kinderbetreuung:
Ein Zeichen setzen für soziale Berufe

Landtagspräsidentin Ilse Aigner besuchte die „Kita Farbenfroh“ in Irschenberg

.

Region Miesbach – Kürzlich standen Erzieherinnen und Erzieher im Mittelpunkt: Zum Tag der Kinderbetreuung besuchte Landtagspräsidentin Ilse Aigner die „Kita Farbenfroh“ in Irschenberg – die jüngst ihren 40. Geburtstag feierte – um die Arbeit des Betreuungspersonals zu würdigen. „Ohne Sie geht gar nichts“, betonte Aigner, „denn Menschen, die Dienst am Mitmenschen tun, sind die Stütze unserer Gesellschaft – und damit letztendlich auch der Wirtschaft. Ich danke allen Erzieherinnen und Erziehern für ihren Einsatz, ihre Geduld und ihre Fürsorge.“

Soziale Berufe müssten endlich die Anerkennung erfahren, die sie verdienen. Die Landtagspräsidentin und Stimmkreisabgeordnete sowie Klaus Meixner, Bürgermeister der Gemeinde Irschenberg, übergaben kleine Geschenke. Bei einem Weißwurst-Frühstück tauschten sie sich mit der Einrichtungsleiterin Petra Schubert, ihrer Stellvertreterin Gabriela Bachmeier, Vertreterinnen des Elternbeirats und Erzieherinnen über die täglichen Herausforderungen aus, welche Kindergärten stemmen müssen.

.

Am Tag der Kinderbetreuung in der  „Kita Farbenfroh“ in Irschenberg:
v.l. Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Kita-Leiterin Petra Schubert, Bürgermeister Klaus Meixner,
Brigitte Stadler, Astrid Laabs sowie die stellvertretende Leiterin Gabriela Bachmeier,
Elternbeirätinnen Monika Weyh und Bettina Riedl mit Josefine, Valentin und Christian

-am- Bild: am

.

**************************************************

.

Ob Oma oder Opa: Alle wählen Europa!

.
Region Dachau – Unter dem Motto „Ob Oma oder Opa – alle wählen Europa“ positioniert sich der Seniorenbeirat des Landkreises Dachau zu den anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019. „Gerade wir Älteren fühlen uns berufen und verpflichtet, hier aktiv einen Beitrag zu leisten. Wer wie wir die unmittelbare Nachkriegszeit erlebt hat, die Nachwehen des übersteigerten Nationalismus, die Zeit des lange noch bestehenden Misstrauens der Völker untereinander, der weiß die Errungenschaft eines geeinten Europas zu schätzen. Wir erinnern uns noch gut an langwierige Grenzkontrollen, wenn wir eines unserer Nachbarländer besuchen wollten; an mühseligen Geldumtausch; an allerlei andere Unbill bei Handel, Dienstleistung und Verkehr. All dies ist auf einem langen und steinigen Weg weitgehend überwunden. Deshalb wollen wir, dass die Kräfte in Europa die Oberhand behalten, die einigen und nicht spalten, dass Zusammenarbeit und nicht Konkurrenzdenken, Bereitschaft zur Konfliktlösung und nicht kompromisslose Rechthaberei, Gemeinsamkeit und nicht Gegnerschaft das gemeinsame Ziel sind. Auf uns alle kommt es an und deshalb: Lasst uns alle zur Wahl gehen! Damit Europa nicht zerfällt sondern gestärkt wird“, betonte Hermann Krusch, Vorsitzender des Landkreis-Seniorenbeirats in Dachau.

-ladah-

.

**************************************************

.

Baumeister am Wasser:
Der Biber – ein Freund und Helfer

-Fachvortrag bei der Bund Naturschutz Jahreshauptversammlung in Miesbach-

.
Region Miesbach – Das Thema „Artenvielfalt in Flora und Fauna – Entstehung-Schützen-Bewahren“ ist zur Zeit in aller Munde. In diesem Sinne hielt der Biberbeauftragte vom Bund Naturschutz – Gerhard Schwab, bei der Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Miesbach – des Bund Naturschutz in Bayern e.V. – einen interessanten Fachvortrag über einen Urbayern, den Biber – über seine positiven Eigenschaften, die er in und für die Natur sowie für die Artenvielfalt leistet – wenn man ihn läßt!

.

v.l.: Der Bund Naturschutz-Biberbeauftragte, Gerhard Schwab
und der Vorsitzende der Bund Naturschutz Kreisgruppe Miesbach, Manfred Burger, beim Vortragsabend zum Thema „Biber“

 

…weiterlesen

-am- Bild: am

.

**************************************************

.

Guter Rat

für Existenzgründer und Unternehmen

.

Region Augsburg – Am Montag, den 20. Mai, halten die „Aktivsenioren Bayern e. V.“ wieder einen Sprechtag im Landkreis Augsburg ab. Kleine und mittelständische Firmen sowie Existenzgründer haben die Möglichkeit, sich kostenlos in Firmenangelegenheiten beraten zu lassen. Der Sprechtag findet von 14:00 bis 16:00 Uhr im Rathaus in Meitingen statt.

Bei den Aktivsenioren Bayern e. V. haben sich im Ruhestand befindliche Unternehmer, Handwerksmeister, Industriemanager und Finanzexperten zu einem gemeinnützigen Verein zusammengeschlossen. Ziel ist es, die in langjähriger beruflicher Praxis erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen weiterzugeben. Die Aktivsenioren bieten Firmen und Existenzgründern ehrenamtliche Hilfe zur Selbsthilfe an.

Als Ansprechpartner beim Sprechtag im Meitinger Rathaus steht Wolfram Gehr, erfahrener Unternehmensberater und Finanzexperte, zur Verfügung. Der Sprechtag dient der ersten Kontaktaufnahme zwischen Ratsuchenden und dem Verein. Eine Anmeldung zum Sprechtag ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt Wolfram Gehr, Tel.: 0821  – 34 99 88 1, E-Mail: wolfram.gehr@aktivsenioren.de oder die Wirtschaftsförderung des Landkreises Augsburg, Martina Baur, unter Telefonnummer 0821 – 31 02 21 96.

-laa-

.

**************************************************

.

„Stadtradeln“

.

Region Augsburg –Stadtradeln“ ist ein internationaler Wettbewerb für Kommunen – zum Klimaschutz und zur Radverkehrsförderung. Die öffentlichkeitswirksame Kampagne richtet sich an Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunalpolitikerinnen Kommunalpolitiker. In insgesamt drei Wochen sollen möglichst viele Kilometer (beruflich oder privat) erradelt werden. Zur bayernweiten Auftaktveranstaltung wird am Montag, 20. Mai, um 17:00 Uhr, Haupteingang Landratsamt Augsburg, Prinzregentenplatz 4, 86150 Augsburg eingeladen. Neben Martin Sailer, Landrat des Landkreises Augsburg, wird auch Sarah Guttenberger, Geschäftsführerin Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e. V., anwesend sein. Ab 17:15 Uhr findet eine Radtour mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Augsburg in die Westlichen Wälder bei Augsburg statt.

-laa-

.

**************************************************

.

Musik am Berg erleben:
„Alpine Konzertarena Innsbruck – von Klassik bis Electro“

.

Die Wiener Sängerknaben freuen sich auf ihr Konzert auf der Seegrube

.
Region Tirol – In Innsbruck ist man nicht nur in der Stadt, sondern auch in den Bergen daheim. Und so scheint es nur natürlich, dass auch musikalische Veranstaltungshighlights ihren Pfad hinauf finden in die felsig-schöne und atemberaubende alpine Welt. Musikgenuss wird außerhalb städtischer Konzerthallen, mitten in der beeindruckenden Bergwelt rund um Innsbruck, neu definiert. Von einem Konzert der Wiener Sängerknaben bis hin zu einem elektronischen Musikfestival – für jeden Geschmack ist etwas dabei!

Wiener Sängerknaben auf der Nordkette im Naturpark Karwendel
Am 31. Mai 2019 ist es so weit: Die Wiener Sängerknaben begeistern – ab 18 Uhr – bei einem Konzert auf der Seegrube. Die Wiener Sängerknaben freuen sich sehr, auf der Seegrube zu singen – auf der einen Seite das moderne Innsbruck, auf der anderen Seite die unberührte Natur des Naturparks Karwendel. „Man hat nicht oft Gelegenheit, auf 1.900 Metern Seehöhe zu singen. Das ist ja wie Höhentraining, noch dazu mit Ausblick“, freut sich Sängerknabe Bastian, 14 Jahre, schon auf das Konzert. Ihr Programm haben die „globetrottenden“ Knaben aus aller Welt mitgebracht – sie bieten Gesänge aus Bulgarien, Venezuela und Lesotho, letzterer sogar mit einem Tanz. Natürlich dürfen Volkslieder aus Österreich nicht fehlen. Die Höhenluft ist auf jeden Fall gut für Stimmen und Stimmung. Der Eintritt zum 30-minütigen Konzert ist kostenlos, nur das Bahnticket ist zu zahlen (Freizeitticket ist gültig). Bei Schlechtwetter findet das Konzert in der Hofkirche statt.

Kammerorchester mal anders: Klassik am Berg
Am Innsbrucker Hausberg Patscherkofel steht am 29. Juni 2019 – ab 18 Uhr – die klassische Musik im Fokus. Das Tiroler Kammerorchester InnStrumenti begeistert an einem der längsten Sommertage im Jahr mit ihrem dritten Konzert hoch über der Stadt. Unweit der Patscherkofel Bergstation kommen Besucher in den besonderen Genuss eines wahren Klassik-Highlights in Kombination mit einem Traum-Ausblick über die Stadt und auf die Nordkette. Dabei muss auch im Vorhinein kein beschwerlicher Aufstieg absolviert werden – die Logistik erfolgt ganz bequem mit der Patscherkofelbahn. Bei Schlechtwetter findet das Konzert im Canisianum statt. Weitere Infos…

Electro vom Feinsten beim Nordkette Wetterleuchten
Auf der Innsbrucker Nordkette wird auch diesen Sommer ein Festival der Extraklasse geboten – das ‚Nordkette Wetterleuchten‘ von 13. bis 14. Juli auf der Seegrube. Internationale und nationale Acts aus der elektronischen Musikszene werden auf 1.900 Metern Seehöhe die Berge beschallen. Die Tickets sind auf 1.100 Stück limitiert und inkludieren auch die Berg- und Talfahrt mit den Nordkettenbahnen. Das Festival ist eine gelungene Mischung aus Musik, Natur und Lagerfeuerromantik. Hier darf auch gezeltet werden! Weitere Infos…

-ti- Bild: www.lukasbeck.com

.

**************************************************

.

Bahnverkehr im Ostallgäu:

Positive Signale aus München

.
Region Ostallgäu – Der Landkreis Ostallgäu engagiert sich seit vielen Jahren entschlossen dafür, die Bahnverbindungen im, ins und aus dem Ostallgäu nicht nur zu erhalten, sondern das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger stetig und nachhaltig zu verbessern. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat sich deshalb beim Verkehrsdialog in Marktoberdorf mit verschiedenen Forderungen an Dr. Hans Reichhart, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, gewandt. Dieser hat nun im Einzelnen auf die Ostallgäuer Themen reagiert und auch teilweise Lösungen angeboten.

Diese Nachricht wird viele Pendler freuen: Die Forderung des Landkreises nach mehr Fahrzeugkapazitäten zwischen Buchloe und München wird, so Reichhart, durch Verstärkerzüge aufgefangen – gerade zu den Pendlerspitzenzeiten morgens und abends. Es hat sich gezeigt, dass die neuen Triebwagen der Bayerischen RegioBahn (BRB) für das Fahrgastaufkommen nicht ausreichen. „Dies ist eine deutliche Verbesserung für die Berufstätigen, die in Richtung München pendeln“, sagte Zinnecker.

Die außerdem von Reichhart angekündigte Elektrifizierung von Reutte i. Tirol bis Pfronten-Steinach ist nach Auffassung der Landrätin ein erster Schritt in die richtige Richtung, allerdings fordert Zinnecker, dass auch die Strecke Füssen – Buchloe und weiter nach Augsburg elektrifiziert werden muss. Die Strecke wurde nach Mitteilung des Staatsministers nun für das neue Elektrifizierungsprogramm „Elektrische Güterbahnen“ beim Bund angemeldet.

Landrätin fordert schnelle Elektrifizierung
Insgesamt müsse laut Zinnecker in der Region auch weiter über alternative Antriebstechniken nachgedacht und gesprochen werden. Hierfür setzte sich der Landkreis Ostallgäu schon seit dem Jahr 2015 ein und hat 2018 erfolgreich auch einen Ministerratsbeschluss zur Bayerischen Elektromobilitätsstrategie (BESS) erreicht, dass künftig ein Regionalzug testweise mit sogenannter LOHC-Technik im Ostallgäu fahren wird. Bei diesem Zug wird Wasserstoff in einem nicht entflammbaren Speichermedium mitgeführt. Der Freistaat will immerhin 30 Millionen Euro an Forschungsfördermitteln in die Entwicklung stecken. Nachdem dieser Prototyp aber laut Verkehrsminister noch in der Entwicklung sei, könne der Test erst ab Mitte der 2020er Jahre erfolgen.

Reichhart weist in seinem Schreiben auf die Meinung von Experten hin, dass andere alternative Antriebe im Allgäu aufgrund der Topographie und Streckenführungen nicht geeignet seien. Hier sei die Neigetechnik der optimale Standard, für diese Züge gibt es derzeit jedoch keine innovativen Antriebe. „Allerdings wäre die schnellstmögliche Umsetzung der für die Allgäuer Strecken passenden alternativen Antriebe wünschenswert. Sollte dies nicht zeitnah geschehen können, spricht dies noch deutlicher für eine schnelle Elektrifizierung der Strecken“, sagte Zinnecker.

Stündliche Halte
Auch die Forderung der Landrätin, die bei Ausschreibungen entstandenen Einsparungen in die Allgäuer Netze zu investieren, fand in München Gehör. Ab Dezember 2019 werden an den Tagesrandlagen zusätzliche Fahrten von Kaufbeuren nach Füssen sowie von Füssen nach Marktoberdorf eingeführt. Dies führt insgesamt zu mehr Verbindungen zwischen Füssen und Augsburg/München. Ab Dezember 2021 gibt es zudem Taktverdichtungen auf der Strecke Buchloe – Kempten. Dann fahren zusätzliche zwölf Züge von Montag bis Freitag und 18 Züge an Wochenenden: Günzach und Biessenhofen erhalten also stündliche Halte.

Die Wiedereinführung eines Bahnhaltes in Aitrang ist ebenfalls ein dringendes Anliegen des Landkreises Ostallgäu. Durch die Taktverdichtungen ab Dezember 2021 ist ein Hauptkriterium „Stündlicher Halt“ für die Reaktivierung des Bahnhaltes Aitrang nun gegeben. Hier verwies der Minister allerdings auf die fehlenden Finanzmittel und nicht gegebene Wirtschaftlichkeit. Für Landrätin Zinnecker stellen diese Faktoren keine unüberwindbaren Hindernisse dar. Hier müsse man dranbleiben und mit einer Potenzialanalyse die Fakten klären, dies auch gerade mit dem Hintergrund, dass die Fahrgastzahlen auf den Strecken im Allgäu um 25 bis 30 Prozent und in Richtung München um 15 Prozent angewachsen sind.

Zinnecker: Themen sind angekommen – „Müssen am Ball bleiben“
Auch die Verbesserung der Sicherheit an den Bahnübergängen im Ostallgäu war Thema des Schreibens von Landrätin Zinnecker. Hier hat mittlerweile mit dem Konzernbevollmächtigten der DB Netz AG, Klaus-Dieter Josel, ein Gespräch stattgefunden. Ergebnis war, dass ein Bahnübergang in Pfronten, der in der Vergangenheit zu mehreren Unfällen geführt hat, durch eine Schrankenanlage gesichert wird.

Insgesamt zeigte sich Landrätin Zinnecker mit den Antworten und Lösungen des Staatsministers fürs Erste zwar zufrieden, da die Themen in München angekommen seien und erste konkrete Ergebnisse und Verbesserungen für den Fahrgast erbracht hätten. „Aber insbesondere was die Elektrifizierung und den Einsatz alternativer Antriebstechnologien betrifft, müssen wir am Ball bleiben und zeitnahe Umsetzungen einfordern“, gab Zinnecker einen Ausblick in die nahe Zukunft.

-laoa-

.

**************************************************

.

Raus in die Berge:

Skisport effizient und sicher fördern

.

Panoramablick vom Wallberg am Tegernsee

.

Region Bayern – Im oberbayerischen Rottach-Egern am Tegernsee erfolgte die Jahres-Arbeitstagung des Deutschen Skiverbands (DSV). Im Fokus stand der Wintersport in all seinen Facetten – und die zahlreichen Maßnahmen, ihn noch sicherer und nachhaltiger zu machen.

Reichlich Schnee? Ja, das hatte der Winter 2018/19 durchaus zu bieten – und das ziemlich geballt: Die Schneemengen, die sich andere Jahre über mehrere Wochen verteilten, fielen heuer Beginn des neuen Jahres innerhalb weniger Tage. Das brachte zwar einerseits die Räumkommandos an ihre Grenzen, andererseits aber für alle Wintersportliebhaber grandiose Verhältnisse in den gesicherten Skigebieten mit sich. Traumhafte Tage im Schnee – das ließ nicht nur die Gästezahlen an den Skiliften in die Höhe schnellen, sondern sorgte auch für positive Bilanzen in den Sportfachgeschäften. Ziel von DSV aktiv und der „Stiftung Sicherheit im Skisport“ (SIS) ist es seit jeher, das Thema Sicherheit stark ins Bewusstsein der Skisportler zu bringen.

-am- Bild: am

.

**************************************************

.

Aktionswoche
„Zu Hause daheim“

.
Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Hand aufs Herz, wer will nicht im Alter so lange wie möglich in seinen eigenen vier Wänden wohnen wollen? In Zeiten, in denen die Zahl der älteren Menschen immer weiter steigt und der Bedarf an seniorengerechtem Wohnen rasant zunimmt, ist es enorm wichtig, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen. Veränderte Ansprüche an das Zuhause und das soziale Umfeld machen vielfach eine Neuorganisation des Lebens im Alter notwendig. „Mittlerweile gibt es viele Wege und Möglichkeiten, im Alter selbstbestimmt und selbständig zu wohnen. Man muss nur wissen, welche Konzepte es gibt und ob diese den individuellen Wünschen entsprechen“, so Christiane Bäumler von der Fachstelle für Senioren im Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen.

Wohnformen wie z. B. Wohn- oder Hausgemeinschaften, tiny houses oder Wohnen für Hilfe werden immer interessanter und wichtiger. „Es gibt viele Ideen die zeigen, dass Menschen die unterschiedlichsten Vorstellungen von Wohnen haben und diese auch umsetzen“, so Bäumler. Die Fachstelle für Senioren bietet hierzu zwei Veranstaltungen mit dem Titel „Wie will ich wohnen? Alternative Wohnformen für alle Lebenslagen“ am Mittwoch, 22. Mai in der Petruskirche in Geretsried, Egerlandstraße 39 und am Donnerstag, 23. Mai im Landratsamt Bad Tölz, Prof.-Max-Lange-Platz 1 jeweils von 15:30 bis 17:00 Uhr an. Referentinnen sind Susanne Moog von der Bayerischen Architektenkammer und die Seniorenbeirätin Ute Reuter. Die Referentinnen wie die Mitarbeiterinnen der Seniorenberatung und ehrenamtliche Wohnraumberaterinnen stehen für persönliche Fragen zur Verfügung. Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung erwünscht, entweder per E-Mail an christiane.baeumler@lra-toelz.de oder telefonisch unter der Rufnummer 08041 505-280. Weitere Informationen zur Aktionswoche gibt es unter www.zu-hause-daheim.bayern.de oder www.seniorenkompass.de.

-latw-

.

**************************************************

.

Zum Wohle der Artenvielfalt:

Holzkirchen blüht und summt


Region Miesbach – Das Thema Insekten- und Pflanzensterben beschäftigt die Menschen überall! Seit 2014 werden in der Marktgemeinde Holzkirchen – im Landkreis Miesbach – gemeindeeigene Flächen ausgewiesen, um daraus Blühwiesen zu kreieren, um die Pflanzenvielfalt zu stärken und den Insekten das Leben zu erleichtern. „Auch die Bevölkerung soll zum Thema „Artenvielfalt“ sensibilisiert werden. Denn es geht nicht nur um die Bienen, sondern um alle Insekten und die Pflanzen“, betonte Olaf von Löwis, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen.

„Doch wird nicht auf jede Wiese das gleiche Saatgut ausgebracht: Die extra dafür geschulten Bauhofmitarbeiter achten bei der Auswahl sowohl auf den Standort als auch auf die Bodenbeschaffenheit der Flächen. Die Böden dieser Flächen werden dann je nach Bedarf aufgearbeitet, denn manche Pflanzen tendieren zu mageren, nährstoffarmen Boden, andere lieben nährstoffreiche Erde und so wird dann mit individuell zusammengestellten Saatgut angesät. Im Gemeindegebiet Holzkirchen gibt es derzeit neun Blühwiesen und zwei Streuobstwiesen, die eine Fläche von rund einem Hektar einnehmen – und es sollen noch weitere Flächen zu Blühwiesen umgewandelt werden. Dafür nimmt das Rathaus gerne Hinweise und Tipps aus der Bevölkerung entgegen!“, ergänzte Olaf von Löwis.

Damit die Menschen die ausgewiesenen Blühflächen frühzeitig erkennen, wenn auch die Blumen, Kräuter und Heilpflanzen noch nicht erblühen, werden bunte Schilder mit der Aufschrift „Holzkirchen blüht und summt!“ als Kennzeichen aufgestellt. Das erste dieser Art – landkreisweit – zeigten Olaf von Löwis und Hannah Langohr von der Öko-Modellregion Miesbacher Oberland, nun der Öffentlichkeit.

„Diese Schilder sollen Vorbildfunktion haben, damit die anderen Gemeinden im Landkreis Miesbach nachziehen. Diese sollen ebenso Flächen für Blühwiesen ausweisen und mit diesen Schildern ausstatten. Auch eine Kooperation mit Firmen, Vereinen oder Behörden ist denkbar. So ist beispielweise die Streuobstwiese am Grünen Zentrum Holzkirchen im Besitz des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Ferner beteiligte sich die Marktgemeinde am Wettbewerb „Bienenfreundliche Gemeinde“. „Da gibt es einen Kriterienkatalog von zehn Punkten, die erfüllt werden müssen. Wir befinden uns bereits auf dem sechsten Platz von 32 Teilnehmern!“, resümierte der Bürgermeister stolz. Anfang des Sommers, so hoffen die Beteiligten aus dem Rathaus, werden die endgültigen Gewinner bekannt gegeben.

.

„Holzkirchen blüht und summt“: Hannah Langohr, von der Ökomodellregion Miesbacher Oberland
und Olaf von Löwis of Menar, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen, markierten die landkreisweit erste offizielle „Blühwiese“

-am- Bild: am

.

**************************************************

.

BayGVFG-Förderung
nun für zwei weitere Tiefbauprojekte
im Landkreis Straubing-Bogen

.
Region Straubing-Bogen – Das Nachhaken von Landrat Josef Laumer war erfolgreich: Im Landkreis Straubing-Bogen fallen nun doch zwei weitere – für 2019 – geplante Tiefbau-Projekte in die Förderung des BayGVFG-Programmes 2019 (Bayerisches Gemeindeverkehrsfinanzierungs-gesetz). Diese erfreuliche Mitteilung konnte Tiefbauamtsleiter Markus Fischer im Rahmen der Bauausschusssitzung den Mitgliedern des Ausschusses machen. Zunächst wurde von sechs gemeldeten Projekten für 2019 neben der Maßnahme an der SR 12 (Entau bis Irlbach) die bereits 2018 beantragt, dann aber geschoben und 2019 in die Förderung mit aufgenommen wurde, nur die Maßnahme an der SR 57 – Ortsdurchfahrt Oberellenbach (Markt Mallersdorf-Pfaffenberg) – neu aufgenommen.

Nachdem der Bezirksverband des Bayerischen Landkreistages sich für eine Mittelerhöhung für Niederbayern stark gemacht und auch Straubing-Bogens Landrat Josef Laumer sich bei den entsprechenden Stellen vehement für eine Erhöhung der Mittel eingesetzt hatte, gab es nun die guten Nachrichten. Da Niederbayern einen Nachschlag von drei Millionen Euro erhält, können auch im Landkreis Straubing-Bogen nun die zwei weiteren Maßnahmen 2019 gefördert werden. Es sind dies die Ortsdurchfahrt Opperkofen, Gemeinde Feldkirchen (SR 23) und der Ersatzneubau der Altbachbrücke in Hadersbach, Stadt Geiselhöring (SR 53).

Landrat Josef Laumer: „Wir sind sehr froh über diese Entscheidung. Damit können wir immerhin insgesamt drei für unsere Infrastruktur wichtige Projekte im Jahr 2019 neu umsetzen. Ich freue mich auch, dass letztendlich die Sachargumentation bei unserem Drängen auf weitere Gelder erfolgreich war. Nicht nur der Landkreis Straubing-Bogen profitiert von der Aufstockung. Hier wurde gemeinsam mit dem Bezirksverband des Bayerischen Landkreistages gearbeitet, um Gutes für Niederbayern zu erreichen.“

Gemeinsam mit den zahlreichen Maßnahmen auf den Kreisstraßen zum Deckenbau werden damit von den cirka 543 Kreisstraßen-Kilometern 2019 insgesamt mehr als 40 Kilometer saniert. „Dies entspricht einer sehr guten Quote“, freute sich Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung Straubing-Bogen.

-lastr-

.

**************************************************

.

Teilhabechancen weiterentwickeln

.
Region Rosenheim – Vierte Konferenz zum Teilhabeplan für Menschen mit Behinderungen erfolgte im Landkreis Rosenheim: Vor sechs Jahren hat der Landkreis sein Konzept zur Verbesserung der Teilhabechancen für Menschen mit Behinderungen beschlossen. Auch wenn seitdem viel passiert ist, gibt es immer noch einstellungs- und umweltbedingte Barrieren in verschiedensten Lebensbereichen.

Deshalb lädt der Landkreis Rosenheim zur vierten Teilhabekonferenz. Sie soll dazu beitragen, die Teilhabechancen weiterzuentwickeln. Der Sozialplaner des Landkreises Rosenheim Jürgen Laupheimer hofft auf eine rege Beteiligung von interessierten Bürgerinnen und Bürgern  – am 7. Juni um 14:00 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Rosenheim. Nach der Eröffnung der Teilhabekonferenz durch den stellvertretenden Landrat Josef Huber wird Jakob Brummer von der Fachstelle Inklusion im Landratsamt Rosenheim über den aktuellen Stand der Umsetzung des Teilhabeplans informieren.

Die Teilnehmenden der Planungskonferenz haben im Anschluss die Möglichkeit sich in moderierten Arbeitsgruppen einzubringen. Zur Diskussion stehen unter anderem das Wohnen und die unabhängige Lebensführung, die Inklusion in der kindlichen Bildung, Schule und Freizeit sowie die Teilhabechancen auf dem Arbeitsmarkt. Das Ende der Konferenz ist für 18:00 Uhr vorgesehen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern entstehen keine Kosten und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich bis zum 24. Mai bei Sozialplaner Jürgen Laupheimer, telefonisch unter 08031 – 392 2003 oder per E-Mail unter juergen.laupheimer@lra-rosenheim.de anzumelden. Besonders Menschen mit Behinderungen sind dazu aufgerufen, ihre Interessen und Anliegen auf der Teilhabekonferenz zu vertreten. Umfassende Informationen zur Teilhabeplanung für Menschen mit Behinderungen gibt es zudem auf der Internetseite www.landkreis-rosenheim.de.

-laro-

.

**************************************************

.

Erste Waffen-Widerrufs-Verhandlungen

in Zusammenhang mit dem „Gelben Schein“

.
Region Miesbach – Wer in Deutschland Waffen und Munition besitzen will, muss einwandfrei zuverlässig sein. Besteht nur ein geringer Zweifel an dieser Zuverlässigkeit (definiert im § 5 Waffengesetz), dürfen keine Waffenbesitzkarten erteilt bzw. müssen bestehende Genehmigungen im Sinne der öffentlichen Sicherheit sofort widerrufen werden. Wie verhält es sich nun mit Waffenbesitzern, die einen „RuStAG-Antrag“ gestellt haben und damit mit der Reichsbürger-Szene in Verbindung gebracht werden?

2017 entzog das Landratsamt Miesbach – nach einer Weisung des bayerischen Innenministeriums – mehreren Waffenbesitzern ihre Waffen, nachdem diese einen Gelben Schein“ beantragt hatten. Als „Gelben Schein“ bezeichnet man den Staatsangehörigkeitsnachweis nach dem Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz von 1913 (RuStAG), der die Antragsteller in die Nähe der Reichsbürger-Szene rückte. Die ersten beiden Waffen-Widerrufe wurden nun vor dem Verwaltungsgericht verhandelt. Das Gericht entschied: Ein Waffenbesitzer bekommt seine Waffen wieder, der andere nicht.

-lamb-

.

**************************************************

.

Baumpflegearbeiten
in den Erholungsgebieten
Dringende Arbeiten zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit

.

Region München – In den Erholungsgebieten Heimstettener See, Feringasee, Unterföhringer See, Unterschleißheimer See, Deininger Weiher und Dürnsteiner Brücke, finden in den kommenden Wochen dringende Baumpflegearbeiten statt. Dies ist notwendig, um einen gesunden und sicheren Baumbestand zu erhalten und somit auch weiterhin die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher in den Erholungsgebieten zu gewährleisten.

Unter anderem werden Kronenteile eingekürzt, Kronensicherungen verbaut und Totholz aus den Baumkronen entfernt. Einige durch Fäulnis oder holzzersetzende Pilze stark geschädigte Bäume müssen leider gefällt werden. Besonders stark betroffen sind Eschen, die aus Sicherheitsgründen nach einem Befall mit dem Eschentriebsterben nur noch geringe Zeit erhalten werden können. Zum Erhalt eines ansehnlichen Baumbestands an den Badeseen sind an geeigneter Stelle Nachpflanzungen vorgesehen. Besucher werden zu ihrer eigenen Sicherheit gebeten, den Anweisungen der Aufsichtspersonen vor Ort Folge zu leisten.

-lam-

.

**************************************************

.

Internationaler Museumstag:

„Gelebte Traditionen“

.
Region Dachau – Auch in diesem Jahr nehmen die Museen der Arbeitsgemeinschaft „MuseenDachauerLand“ und der Zweckverband Dachauer Galerien und Museen am „Internationalen Museumstag“ teil, der am Sonntag, 19. Mai erfolgte. „Gelebte Traditionen“ war das diesjährige Motto, das treffend ein Anliegen der Museen im Landkreis Dachau charakterisiert: Heimat-Geschichte lebendig zu vermitteln. Dazu hatten sich die Museumsmitarbeiter ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht.
Weiterhin startete an diesem Tag die Aktion „Aus der Nachbarschaft“.

.

.

Jedes der Museen der Arbeitsgemeinschaft verleiht ein Jahr lang ein besonderes Ausstellungsstück an seine Nachbarn. Die teilnehmenden Museen erhalten ein Exponat als zweimonatige Leihgabe, bevor es dann zum nächsten Haus weiterzieht. So reisen das Krokodil Emil, ein Taschenuhrständer, ein Gemälde Bernhard Buttersacks, ein Modell eines Leonardiwagens, ein himmlisches Trösterlein, ein Gebärfläschchen und Repliken der Goldmünzen aus Gaggers von Museum zu Museum.

-ladah- Bild: ladha

.

**************************************************

.

Kostenfreies BayernWLAN

in 20 Linienbussen im Landkreis Eichstätt

Region Eichstätt – Der Landkreis Eichstätt konnte vom Freistaat Bayern Fördergelder abrufen und damit die Bereitschaft der Verkehrsunternehmen unterstützen, auf verschiedenen regionalen Buslinien, wie auch in der Stadtlinie Eichstätt, das BayernWLAN zur Verfügung zu stellen. Den offiziellen „Startschuss“ für das mobile BayernWLAN gaben Landrat Anton Knapp und Eischstätts Oberbürgermeister Andreas Steppberger zusammen mit den Verkehrsunternehmen – die mit einigen Bussen vertreten waren.

-laei-

.

**************************************************

.

Blauzungenkrankheit:
Verbringungsreglungen für Zucht- und Nutztiere inklusive Kälber ändern sich ab 18. Mai

.

Region Lindau/Bodensee – In einer Länderbesprechung wurde vor dem Hintergrund der aktuellen Risikoanalyse des Friedrich-Löffler-Instituts – Stand 26. April 2019 – beschlossen, dass die ursprünglich bis 30. Juni 2019 geltenden vereinfachten Verbringungsregelungen für Zucht- und Nutztiere inklusive Kälber nach dem 17. Mai 2019 nicht weiter angewandt werden können. Aufgrund der neuen Risikobewertung wurden die Regelungen für das Verbringen aus Restriktionszonen in freie Gebiete verschärft. Ungeimpfte Tiere dürfen grundsätzlich nicht mehr verbracht werden!

Seit Samstag, 18. Mai 2019 können Tiere nur noch unter folgenden Bedingungen aus Restriktionszonen in freie Gebiete innerhalb Deutschlands verbracht werden: Geimpfte Zucht- und Nutztiere, die eine Grundimmunisierung nach Angaben des Impfstoffherstellers erhalten haben mit Eintragung der Impfung in die HI-Tier-Datenbank. Wiederholungsimpfungen müssen jeweils innerhalb von einem Jahr durchgeführt werden. Dabei ist darauf zu achten, eine Wartezeit von mindestens 60 Tagen nach Abschluss der Grundimmunisierung vor dem Verbringen einzuhalten. Oder geimpfte Zucht- und Nutztiere, die eine Grundimmunisierung nach Angaben des
Impfstoffherstellers erhalten haben mit Eintragung der Impfung in die HI-Tier-Datenbank. Dabei muss eine negative virologische Untersuchung der zu verbringenden Tiere nach 35 Tagen Wartezeit nach Abschluss der Grundimmunisierung durchgeführt werden.

Ungeimpfte Kälber – bis zum Alter von 3 Monaten – von geimpften Muttertieren, die vor der Belegung gegen den entsprechenden BTV-Stamm – Virenstamm der Blauzungenkrankheit – geimpft wurden. Das Kalb muss rechtzeitig Kolostrum (Erstmilch nach Geburt) dieses Muttertieres erhalten haben. Der Nachweis der Kolostrum-Gabe erfolgt in Form einer Tierhaltererklärung. Das Kalb ist zusätzlich maximal 14 Tage vor dem Transport mit negativem Ergebnis auf den entsprechenden BTV-Stamm untersucht worden. Sowohl die Durchführung der Impfungen als auch die Untersuchungen sind in der HIT- Datenbank zu erfassen. Für innerdeutsche Verbringungen innerhalb der Restriktionszone und für innerdeutsche Verbringungen von Schlachttieren ergeben sich keine Neuerungen. Es wird empfohlen, vordringlich trächtige Kühe mit einer in frühestens acht Wochen zu erwartenden Kalbung zu impfen. Die geänderte Allgemeinverfügung sowie die neuen Tierhaltererklärungen und weitere Informationen sind auf der Homepage des Landkreises Lindau/Bodensee https://www.landkreis-lindau.de/ verfügbar.

-lali-

.

**************************************************

.

Sparkasse und Raiffeisenbank
in einer SB-Stelle:
Standort und Service damit langfristig gesichert


Region Oberland – Vor knapp vier Jahren war es noch ein Novum im Landkreis Miesbach: Eine gemeinsame SB-Stelle von Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee und Raiffeisenbank im Oberland. Jetzt haben in Schaftlach – der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, Martin Mihalovits und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank im Oberland, Manfred Klaar – eine weitere gemeinsame SB-Stelle eröffnet.

Wir möchten unseren Kunden weiter die Möglichkeit geben, in Schaftlach Bargeld und Kontoauszüge zu holen“, erklärten die beiden Vorstände. Um Kosten zu sparen, teilen sich jetzt die beiden Geldinstitute den SB-Bereich der Kreissparkasse in der Alex-Gugler-Str. 20. „So können wir mit beiden Geldinstituten vor Ort bleiben und diesen Standort für unsere Kunden langfristig sichern. Für unsere Kunden wird das keine große Umstellung sein“, so Klaar, „liegt die neue gemeinsame SB-Stelle doch in unmittelbarer Nähe zu unserer bisherigen.“

Den Geldausgabeautomaten der Sparkasse können jetzt die Kunden der Raiffeisenbank im Oberland kostenlos mitbenutzen, für Kontoauszüge gibt es zwei getrennte Drucker. Sparkassenkunden können zudem weiterhin an dem Kontoauszugsterminal Überweisungen direkt ausführen.

.

Gemeinsame SB-Stelle eröffnet: v.l. Martin Mihalovits, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee
und Manfred Klaar, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank im Oberland

-am- Bild: am

.

**************************************************

.

Christian Neureuther
feierte seinen 70. Geburtstag

.
Region Garmisch-Partenkirchen – Landrat Anton Speer und Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer gratulierten Christian Neureuther zum 70. Geburtstag und dankten dem Jubilar für seinen großartigen Einsatz um seine Heimatgemeinde und den Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Durch seine sportlichen Erfolge im Skisport sowie sein herausragendes Engagement um Sport und Gesundheit ist Christian Neureuther ein Aushängeschild für die Marktgemeinde und den Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Dem besonderen Einsatz des Jubilars ist es auch mit zu verdanken, dass die Marktgemeinde 2011 die FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften ausrichten durfte.

.

v.l. Landrat Anton Speer, Christian Neureuther und Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer

-lagap- Bild: lagap

.

**************************************************

.

UN-Auszeichnung für das Projekt
„Eremiten im Klosterwald Maria Eich“

Region München – Das Projekt „Eremiten im Klosterwald Maria Eich“ der Allianz zum Schutz des Klosterwaldes wurde als offizielles Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in vorbildlicher Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Das Projekt „Eremiten im Klosterwald Maria Eich“ ist das erste offizielle Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Landkreis München.

Der Klosterwald, ein kleines Eichen-Hainbuchenwald-Relikt, liegt im westlichen Landkreis München rund um die Wallfahrtskirche und das Augustinerkloster Maria Eich. Als im Jahr 2014 die Untere Naturschutzbehörde vom Umweltamt der Gemeinde Planegg gebeten wurde, das kleine Waldgebiet mit seinen rund 50 mächtigen, mehr als 250 Jahre alten Eichen näher in Augenschein zu nehmen, rechnete wegen der geringen Größe niemand mit derartig spektakulären Ergebnissen. Rund 240 Holzkäferarten konnten in nur einer Untersuchungssaison nachgewiesen werden, darunter 88 Arten der Roten Listen. Was aber für Aufsehen sorgte, war der Nachweis von acht Urwaldreliktarten, also Arten, die nur in sehr alten und besonders totholzreichen Wäldern vorkommen.

Im Januar 2016 fand sich deshalb eine breite Projektallianz, bestehend aus den Bayerischen Staatsforsten AöR – Forstbetrieb München, dem Forstbetrieb der Erzdiözese München und Freising, den Patern des Augustinerordens, der Gemeinde Planegg und dem Landkreis München zusammen. Die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung eines Projekts wurde beschlossen und unter Federführung der Unteren Naturschutzbehörde eine Projektskizze erarbeitet. Sie sieht umfangreiche Maßnahmen vor.

Neben einem möglichst langen Erhalt der Baum-Methusaleme, wird vor allem auf dynamische waldbauliche Maßnahmen gesetzt. Zuletzt im Januar 2019 wurden in einem Erweiterungsareal durch die Bayerischen Staatsforsten Gehölzentnahmen zur Förderung ausgewählter Eichen und zur Erhöhung des Totholzanteils vorgenommen. Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein deutliches Zeichen für das Engagement zur Erhaltung biologischer Vielfalt in Deutschland gesetzt. Die Aktivitäten der Projektallianz haben die UN-Dekade-Fachjury beeindruckt. Neben der offiziellen Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält die Projektallianz zu Schutz des Klosterwaldes einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht. Das Projekt wird auf der Webseite der UN-Dekade in Deutschland unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

-lam-

.

**************************************************

.

Internationaler Museumstag

.

.

Region Mühldorf am Inn – Zum Internationalen Museumstag am 19. Mai 2019 erwartete die Besucher heuer ein interessantes und spannendes Programm im Geschichtszentrum und Museum Mühldorf am Inn.

1640 wütete ein verheerender Stadtbrand in Mühldorf. Doch wie gingen die Menschen damals mit einer solchen Katastrophe um? Für interessante Hintergrundgeschichten der vergangenen Zeiten steht Marie-Louise Sondermaier im Museum bereit. Die Veränderungen in den letzten knapp 380 Jahren und wie man heute mit modernem Gerät in der Brandbekämpfung vorgeht, stellen Ansprechpartner vor dem Museum mit einer Drehleiter aus dem Bestand des Feuerwehrmuseums Waldkraiburg vor. Besucher haben die Möglichkeit, das Fahrzeug von außen und innen zu bestaunen. Doch nur wer ein Ticket hat, darf auch einsteigen. Das können sich große und kleine Entdecker bei einer Rätselrallye rund um das Thema Feuerwehr im Museum erspielen.

Getreu dem Motto des diesjährigen Museumstags „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ konnten die Besucher bei der Sonderausstellung „Perlen, Gold und heilige Leiber“ mit einem der letzten Reliquienfasser, Reinhard Zehentner, ins Gespräch kommen. Er stellte den Besuchern das fast vergessene Kunsthandwerk vor.

Auch die Ausstellung „Alltag, Rüstung und Vernichtung. Der Landkreis Mühldorf im Nationalsozialismus“ stand den Besuchern offen. Mitte 1944 begann das größte Rüstungsprojekt im Landkreis Mühldorf – der Bau eines gigantischen Bunkers im Mühldorfer Hart. Für dieses Vorhaben errichtete man eines der größten KZ-Außenlager von Dachau. Museumsvermittler Hannes Roth gibt in der Ausstellung Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus.

Infos zu den Ausstellungen sind unter www.museum-muehldorf.de zu finden.

-lamd- Bild: lamd / Heiner Heine

.

**************************************************

.

Sicherheitslage
im Landkreis Miesbach

.
Region Miesbach – Im Landkreis Miesbach lässt es sich sehr sicher leben – das war das Fazit des jährlichen Sicherheitsgesprächs zwischen dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd, den Polizeidienststellen im Landkreis und dem Landratsamt Miesbach als Sicherheitsbehörde. Die Kriminalität ist in fast allen Deliktsbereichen rückläufig, gleichzeitig konnte die Aufklärungsquote erheblich gesteigert werden. Der Landkreis Miesbach liegt damit in punkto Sicherheit im Spitzenfeld.

„Diese Zahlen können sich sehen lassen“, lobte Landrat Wolfgang Rzehak Polizeipräsidenten Robert Kopp. Dieser präsentierte in Miesbach die Zahlen zur Sicherheitslage 2018 im Landkreis. Er hatte fast nur positives zu berichten: Insgesamt wurden im Landkreis Miesbach im Jahr 2018 3.821 Straftaten in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik erfasst, 400 Straftaten bzw. 9,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor (2017: 4.221). 3.764 Straftaten (2017: 4.143) waren es ohne ausländerrechtliche Delikte. 2016 und 2017 lag die Zahl der Straftaten deutlich höher. Inzwischen verzeichnet man aber wieder weniger Straftaten als noch vor zehn Jahren.

Zugleich stieg die Aufklärungsquote 2018 um 2,5 Prozent auf 68 Prozent. „Im Landkreis Miesbach werden mehr als zwei von drei Straftaten aufgeklärt, darauf können wir sehr stolz sein“, freute sich Polizeipräsident Robert Kopp. In Bayern und speziell im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd würde sowieso ein vergleichsweise sehr hoher Maßstab angelegt, aber der Landkreis Miesbach sei dieses Jahr besonders aufgefallen: „In fast allen Bereichen ist die Kriminalität zurückgegangen und widerspricht damit überregionalen Trends.“

Die Auswertung der Kriminalitätsstatistik des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zeigt: In allen Bereichen ging die Zahl der Straftaten im Jahr 2018 teils erheblich zurück, nur die Rauschgiftdelikte (+0,5 Prozent) und Delikte aus dem Bereich strafrechtlicher Nebengesetze (+0,7 Prozent) stagnierten auf Vorjahrsniveau. Auch in der Verkehrsunfallbilanz deutet der Trend nach unten: Im Jahr 2018 ereigneten sich im Landkreis Miesbach 3.196 Verkehrsunfälle (2017: 3.401), also sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Bei diesen Unfällen wurden 619 Personen verletzt (2017: 785) und sechs Personen getötet(2017: sechs). Als Hauptursache für die Verkehrsunfälle nahmen die Beamten „Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren sowie Ein- und Anfahren“ auf.

„Die erfreulichen Zahlen zeigen, dass wir in den letzten Jahren die richtigen Schwerpunkte in der Kriminalitätsbekämpfung gesetzt haben“, betonte Polizeipräsident Kopp. Gleichzeitig rief er aber dazu auf, an der Fortsetzung dieser positiven Trends zu arbeiten und gerade bei Einbrüchen wachsam zu bleiben. Zwar sei die Zahl der Wohnungseinbrüche um die Hälfte auf 22 gesunken. Er erinnerte jedoch an einen Erfolg der Beamten der Polizeiinspektion Bad Wiessee, denen im Herbst 2017 ein Schlag gegen eine organisierte Einbrecherbande aus Rumänien gelang. „Solche Banden agieren sehr professionell und können in kurzer Zeit gleich mehrere Einbrüche begehen“, warnte er. Im Fall der rumänischen Bande seien es wohl 69 im Bundesgebiet gewesen. Auch vor dem Phänomen „Callcenterbetrug“ warnte das Polizeipräsidium. Im Gebiet des Polizeipräsidiums sind 2018 581 Fälle mit falschen Polizeibeamten (2017: 391) und 44 sogenannte Enkeltrickbetrügereien (2017: 40) aktenkundig geworden. Die Betrüger erbeuteten eine Schadenssumme von 351.000 Euro im Gebiet des Polizeipräsidiums.

-lamb-

.

**************************************************

.

Regionalkonferenz
„Auf dem Weg in die Nachhaltigkeit“

.

.

Region Fürstenfeldbruck – Unter dem Motto „Der Landkreis Fürstenfeldbruck auf dem Weg in die Nachhaltigkeit“ erfolgte eine Regionalkonferenz im Landkreis Fürstenfeldbruck. Ziel der Veranstaltung war es, bisher erreichte Ziele zu reflektieren und neue Impulse und Projektideen zu sammeln, die langfristig zu einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Entwicklung des Landkreises beitragen.

Um dabei Synergieeffekte zwischen den beteiligten Fachstellen und den jeweiligen Projektpartnern zu nutzen, veranstalteten die AGENDA 21-Leitsstelle, das Klimaschutzmanagement, der öffentliche Personennahverkehr, der Radverkehr, das Referat für Räumliche Planung und Entwicklung, das Regionalmanagement sowie die Wirtschaftsförderung die Regionalkonferenz gemeinsam. Jede der beteiligten Fachstellen des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hatte für die Workshop-Phase eigene Diskussionsthemen vorbereitet, über die sie mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Vertretern von Politik und Verwaltung sowie Unternehmen und Projektpartnerinnen und Projektpartnern in den Dialog traten. Die Workshop-Themen „Dem regionalen Genuss auf der Spur“,  „Siedlung und Mobilität – gemeinsam planen, innovativ denken„, „Klimaschutz in der Region – vital in unsere Zukunft“ und „Betriebliches Mobilitätsmanagement – mit dem Fahrrad zur Arbeit“, standen zur Auswahl.

Darüber hinaus konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Themen in die Veranstaltung einbringen. Zu Beginn der Veranstaltung und in der Pause konnten sich die Teilnehmer der Regionalkonferenz auf dem Markt der Möglichkeiten über die Aktivitäten wichtiger Initiativen und Vereine aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie Mobilität im Landkreis Fürstenfeldbruck informieren. Vor dem Landratsamt bestand außerdem die Möglichkeit, Lastenfahrräder zu testen. Weitere Informationen: www.lra-ffb.de – im Themenbereich „Bildung und Wirtschaft“ / Regionalmanagement.

-laffb- Bild: laffb

.

**************************************************

.

Regionale Vermarktungsidee
„Milchtankstelle“

.
Region Garmisch-Partenkirchen – Direkt an der B23, am nördlichen Ortseingang von Unterammergau, steht eine neue Vermarktungsidee: An einem Frischmilchautomaten kann man dort in Zukunft 24 Stunden am Tag Frischmilch zapfen, welche fünf bis sieben Tage haltbar ist. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Florian Streibl, gratulierte dem Eigentümer des Milchautomaten, Leonhard Speer, zur Einweihung. Streibl begrüßt diese regionale Vermarktungsidee sehr. Schon in vergangener Zeit wurden in anderen Ortschaften ebenfalls ähnliche Automaten aufgestellt, hauptsächlich bestückt mit regionalen Lebensmitteln.

.

An der „Milchtankstelle“: v. l. Leonhard Speer, Florian Streibl MdL

„Die Region stärken, die eigenen regionalen Produkte vermarkten und die Qualität der Produkte aus der Heimat fördern“, so der Abgeordnete. Speer hebt die gute Qualität seiner Milch hervor, welche direkt vor Ort produziert, verarbeitet und vermarktet wird.

-am- Bild: am

.

**************************************************

.

Verleihung des Jugendpreises

Region Eichstätt – Auch in diesem Jahr vergibt der Landkreis Eichstätt seinen jährlichen Jugendpreis als Anerkennung für besonderes ehrenamtliches Engagement, innovative Projekte und inhaltliche Weiterentwicklung der Jugendarbeit. Die diesjährige Preisverleihung verspricht wieder spannend zu werden. Es sind viele kreative Projekte nominiert. Ausgezeichnet werden die Projekte wieder in den Kategorien „Preis für besonders herausragende Projekte“, „Publikumspreis“, „Preis für Nachhaltigkeit“ und der diesjährigen Wettbewerbsaufgabe, die diesmal ein Plakatwettbewerb zum Thema „Misch Dich ein…“ ist. Alle nominierten Jugend- und Projektgruppen werden mit ihren Projekten und Beiträgen vorgestellt und haben außerdem die Möglichkeit sich selbst zu präsentieren. Dabei wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Gäste. Die Gewinner der Preisgelder von insgesamt 2000,- Euro werden erst im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben!
Die Preisverleihung erfolgt am Mittwoch, 29. Mai 2019 – um 18 Uhr – Im Festsaal des Alten Stadttheaters Eichstätt, am Residenzplatz 17, 85072 Eichstätt.

-laei-

.

**************************************************

.

Mit Bäuerinnen durch das Bienenjahr

.

.

Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Bäuerinnen aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen begleiten mit ihrem Fachwissen, u.a. bezüglich ihrer Arbeit auf den Höfen, in Gärten, Wiesen und Wäldern – durch die nächsten Jahreszeiten, um aufzuzeigen, dass dies seit jeher zur Artenvielfalt und für den Erhalt von Bienen beiträgt.

Ein Bienenjahr beginnt zwar nach dem Abschleudern im August, aber mit beginnender Vegetation im Frühjahr ist der Ablauf besser darzustellen. Bei günstiger Witterung im März stehen die Bienen in den Startlöchern. Zuerst absolvieren die Insekten die sogenannten Reinigungsflüge, um ihre Kotblase zu entleeren. Dann beginnt der Arbeitsalltag einer Biene, das heisst u.a. die Brut pflegen, Waben bauen und Pollen sammeln.

Nun ist es für den Imker an der Zeit, behutsam den Bienenbau umzurüsten. Es gilt den Brutraum mit leeren und sauberen Mittelwänden zu erweitern, damit die Königin genug Raum zur Eiablage hat und ein starkes Volk entsteht. Da es zumeist bis Anfang Mai noch Kälteeinbrüche gibt, müssen auch noch immer genügend Futtervorräte vorhanden sein.

Schneeglöckchen, Seidelbast, Leberblümchen, Palmkätzchen, Weiden usw. liefern den fleißigen Flugbienen nun lebensnotwendigen Pollen und Nahrung. Der Honigraum mit seinen Rähmchen muss durch ein Bienengitter abgetrennt werden, um zu verhindern, dass die Königin darin ihre Eier ablegt. Jetzt kann man nur noch hoffen, dass die Witterung günstig ist und die Pflanzenwelt ihnen gute Nahrungsquellen bietet.

.

Maria Urban – Bäuerin, Imkerin und stellvertretende Kreisbäuerin
des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen – bei Vorbereitungsarbeiten

-mu- Bilder: am, mu

.

**************************************************

.

Gedenkstunde
für Holocaustopfer

.

.
Region Bayern – Zum Gedenken an die Holocaustopfer  – der Märsche ins Konzentrationslager Dachau – legte Markus Werner, Mitglied des Münchner Motorradclubs „Kuhle Wampe“, bei der traditionellen Mahnmalfahrt eine weiße Rose am Holocaust-Mahnmal in Waakirchen, im Landkreis Miesbach, nieder. Neben Josef Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, kamen unter anderem Rudi Reber, dritter Bürgermeister; die Gemeinderäte Gisela Hölscher und Günther Schmöller sowie Bürgerinnen und Bürger ans Denkmal, um die Opfer zu ehren.

.

.

Sepp Hartl begrüßte die Anwesenden, darunter auch Polizeibeamte aus Weilheim – welche den Motoradkorso begleiteten – und betonte: „Ich hoffe, dass diese Zeit, die wir nicht mehr erleben haben müssen, nicht mehr wiederkommt! Es gibt aber immer wieder Strömungen, wobei Menschen einfach nicht begreifen, wie schön es ist, dass wir jetzt seit über 70 Jahren in Freiheit leben können. Wer kann das heute noch? Wenn man so in der Welt umherschaut, wie es aussieht und was los ist und wie vielen Menschen es heute so geht wie uns vor über 70 Jahren; dann sollte man froh sein und es diesen Chaoten, die dennoch Randalieren müssen zeigen, indem man diese nicht nur einfach bestraft oder in Jugendarrest steckt, sondern dorthin bringt, wo die Menschen heute leiden, ob an Krankheit oder Behinderung; damit sie merken, wie gut es ihnen doch eigentlich geht! So freut es mich umso mehr, dass ihr heute trotz dieser Wetterverhältnisse hierher gekommen seid und in Waakirchen Station gemacht habt!“

Anschließend hielt der evangelische Pfarrer Martin Voß eine Ansprache, welche er mit einem Zitat aus der Bibel – aus dem Psalm 60 im 14. Vers – begann: „Mit Gott wollen wir taten tun“. Oliver Westermann vom MC Kuhle Wampe, einem antifaschistischen Motoradverein, verlass einen Brief von Dr. h.c. Charlotte Knobloch – der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern – der folgenden Inhalt hatte: „Liebe Freunde, am Montag, dem 29. April, jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau zum 74. Mal. In wenigen Tagen werden wir ausserdem den Jahrestag des Kriegsendes begehen, das in Deutschland das endgültige Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft markierte und denen, die vom NS-Regime verfolgt, entrechtet, verschleppt und gequält worden waren, die
schon verloren geglaubte Freiheit zurückbrachte. Für viele jedoch kam die Befreiung zu spät. Allein im Konzentrationslager Dachau wurden über 41.000 Häftlinge ermordet, in ganz Europa fielen dem Holocaust über sechs Millionen Menschen zum Opfer. Mit dem heutigen Gedenken geben wir den Ermordeten nicht nur einen Teil der Würde zurück, welche die Nationalsozailisten ihnen zusätzlich zu allen weltlichen Besitztümern geraubt hatten – wir treten damit auch für unsere heutige Demokratie ein. 74 Jahre nach der Befreiung von Dachau und 70 Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik erleben wir heute erneut, wie die Feinde von Offenheit, Toleranz und Demokratie politische Erfolge erzielen und gesellschaftlich Raum gewinnen. Wir müssen wieder miterleben, wie Hass geschürt und Minderheiten angegriffen werden, wie aus einem überhöhten „Wir“ ein hasserfülltes „ihr“ wird. Das dürfen wir nicht geschehen lassen. Wir müssen die Erinnerung an die Schrecken der Vergangenheit wachhalten, um zu verhindern, dass sie sich in der Gegenwart noch einmal wiederholen. Mein außerordentlicher Dank gilt daher Ihnen, den Münchner Mitgliedern des Motorradclubs Kuhle Wampe, die genau das ‚hier und heute‘ mit Ihrer Gedenkfahrt tun. Das „Miteinander“, das diesen Tag ausmacht, leben Sie vor: Vereint im Gedenken an die, die unter dem Regime von Nationalismus und Intoleranz ermordet wurden, tun Sie Ihren Teil, um denen, die heute den Rechtsextremismus wieder auf die Straßen und in die Parlamente unseres Landes tragen wollen, entschieden entgegentreten. Sie helfen so zu verhindern, dass aus dem „Nie wieder“ der letzten Jahrzehnte nicht doch ein „Jetzt wieder“ wird. Wo manche vergessen wollen, müssen wir heute die Erinnerer sein. Denn nur wer das Gestern nicht verdrängt, kann heute ein besseres Morgen bauen“, so Dr. h.c. Charlotte Knobloch.

Die Mitglieder des Münchner Motorradclubs „Kuhle Wampe“ fuhren nach der Gedenkstunde in Waakirchen mit den Privilegien eines Kolonnenverbands nach Dachau.

.

Bei der Holcaustopfer-Gedenkstunde in Waakirchen: v.l. Sepp Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen; Gisela Hölscher, Gemeinderatsmitglied;
Pfarrer Martin Voß; Rudi Reber, dritter Bürgermeister; Günther Schmöller, Gemeinderatsmitglied sowie Oliver Westermann vom Münchner Motorradclub „Kuhle Wampe“

 

**************************************************

.

„Sport und Bewegung trotz(t) Demenz“

.

Region Fürstenfeldbruck – In Deutschland leben gegenwärtig fast 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Jahr für Jahr kommen etwa 300.000 Neuerkrankungen hinzu. In Bayern sind aktuell rund 240.000 Menschen von Demenz betroffen. Auch im Landkreis Fürstenfeldbruck nimmt die Zahl der an Demenz Erkrankten kontinuierlich zu. Die Lebensqualität der Betroffenen hängt entscheidend davon ab, wie sich die Gesellschaft ihnen gegenüber verhält und vor allem welche Angebote es für sie gibt. Gerade in jüngster Zeit haben wissenschaftliche Erkenntnisse dazu beigetragen, den präventiven Nutzen von Sport bzw. Bewegung und sozialer Teilhabe nachzuweisen. Aktuelle Studien zeigen, dass körperliche Aktivität und soziale Teilhabe den kognitiven Abbau verlangsamen und das Auftreten von Demenz verzögern können.

Im Landkreis Fürstenfeldbruck wird daher das Angebot von speziell zur Prävention von Demenz konzipierten Bewegungsprogrammen und inklusiven Treffpunkten ausgebaut. Sportvereine, soziale Einrichtungen, Stellen der Erwachsenenbildung, Alten- und Pflegeheime und sonstige Instutionen sind aufgerufen, hier aktiv zu werden. Der Landkreis will interessierte Organisationen beim Aufbau von entsprechenden Angeboten unterstützen. Auf Initiative der Referentin für Demografie und Seniorinnen und Senioren im Kreistag, Sonja Thiele, stellten die Manfred- Funke-Hopfner-Stiftung, die Stiftung der Sparkasse Fürstenfeldbruck und die Joachim und Adolfine Sighart-Stiftung Fördermittel in Höhe von insgesamt 20.000 Euro bereit. Sie werden in einer einmaligen Aktion verteilt.

Anträge können von Sportvereinen, sozialen Organisationen, Erwachsenenbildungsträgern, Alten- und Pflegeheimen und sonstigen Institutionen gestellt werden. Voraussetzung ist, dass es sich um eine gemeinnützig anerkannte Organisation handelt, die ihren Sitz im Landkreis Fürstenfeldbruck hat. Weitere Informationen und das Antragsformular sind unter www.lra-ffb.de (Menüpunkt Gesundheit&Soziales&Migration/Hilfe in besonderen Situationen), ersichtlich oder können vom Amt für Soziales im Landratsamt Fürstenfeldbruck, Tel. 08141 519 258 angefordert werden. Der Antrag ist bis spätestens 31.10.2019 beim Landratsamt Fürstenfeldbruck, Amt für Soziales, Münchner Straße 32, 82256 Fürstenfeldbruck einzureichen. Die zu verteilenden Mittel sind freiwillige Leistungen des Landkreises Fürstenfeldbruck, auf die kein Rechtsanspruch besteht.

.

„Sport und Bewegung trotz(t) Demenz“:
v.l. Die Initiatoren der Aktion, Kathi Probst von der Seniorenfachberatungsstelle des Landratsamtes Fürstenfeldbruck,
Anton Sedlmayr und Arnd Walther vom Vorstand Funke-Hopfner-Stiftung, Wolfgang Schachtner, Stiftungsmanager Sparkassenstiftung,
Sonja Thiele, Kreis-Referentin für Senioren und Demographie,
Landrat Thomas Karmasin und Johannes Loibl, Leiter des Sozialamtes für den Landkreis Fürstenfeldbruck

-laffb- Bild: laffb

.

**************************************************

.

Hoffest
auf BioGut Wallenburg in Miesbach

.

.
Region Miesbach – Zahlreiche Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, fanden den Weg zum diesjährigen Hoffest mit ‚Tag der offenen Tür‘ auf dem BioGut Wallenburg in Miesbach. Neben einer Holzkuh zum Melken und einer Strohhüpfburg zum hemmungslosen Toben gab es einige weitere Attraktionen. Erklärte Anziehungspunkte für die erwachsenen Besucher waren die verschiedenen Verkaufstände, an denen es u.a. vielerlei Kräuter-, Gemüse-, Salat- und Gartenpflanzen aus biologischem Anbau zum Erstehen gab. Nette Gespräche, fachliche Beratung und professionelle Tipps vom Gärtner gab es kostenlos dazu. Ferner informierten diverse Stände über gesunde Ernährung.

… weiterlesen

-am- Bild: am

 

**************************************************

.

Stadt Ingolstadt investiert
zwei Millionen Euro für erneuerbare Energien
 Photovoltaik soll bis 2021 zehn Prozent des Eigenenergiebedarfs decken

.

Region Ingolstadt –  Mit einer Leistung von über einem Megawatt und einer Produktion von rund 1,3 Millionen kWh wird die Stadt Ingolstadt vorausichtlich im Jahr 2021 rund zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs aller städtischen Liegenschaften durch erneuerbaren Strom aus Photovoltaikanlagen decken. In Ingolstadt gibt es eine Vielzahl städtischer Liegenschaften – neben den Rathäusern und Verwaltungsgebäuden gehören dazu beispielsweise auch Kindertagesstätten, Schulen und Ballspielhallen. In allen Gebäuden wird natürlich laufend Energie für den Betrieb benötigt. Aufgrund einer stets steigenden Technisierung der Gebäude (z. B. Lüftungsanlagen) sowie Elektrifizierung (u. a. elektrische Whiteboards und Videobeamer in den Klassenzimmern) steigt der Stromverbrauch kontinuierlich an.

Die Stadt Ingolstadt setzt hier mit Energieeinsparprojekten an, allen voran werden Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von regenerativem Strom eingesetzt. Verantwortlich für den ressourcenschonenden Umgang von Energie in städtischen Gebäuden ist das Sachgebiet Energiemanagement im Amt für Gebäudemanagement. „Der Einsatz von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden bietet gleich mehrere Vorteile: Auf den Dächern der Gebäude steht der benötigte Platz zur Verfügung, es ergeben sich große wirtschaftliche Vorteile durch geringere Stromkosten und nicht zuletzt wird durch die Erzeugung von erneuerbarem Strom CO 2 eingespart“, erklärte der städtische Baureferent Alexander Ring. Oberbürgermeister Christian Lösel ergänzte: „Indem wir auf unseren städtischen Liegenschaften konsequent Photovoltaikanlagen errichten, gehen wir mit gutem Beispiel voran: Wir setzen auf erneuerbare Energien und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz. Die Bestrebungen und der Einsatz unseres städtischen Energiemanagements passt damit in hervorragender Weise zu unserer städtischen Nachhaltigkeitsstrategie.“

-in-

.

**************************************************

.

Modellversuch
„Tempo 30“

.
Region Miesbach – Wie kann das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer im Verkehr sicherer und besser gestaltet werden? Um diese Frage dreht sich ein Forschungsprojekt, das die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK) gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg von 2018 bis 2020 durchführt. Auf verschiedenen Straßenabschnitten in bayerischen Kommunen werden unterschiedliche Maßnahmen und deren Wirkung auf die Sicherheit des Radverkehrs untersucht.

Nachdem die Marktgemeinde Holzkirchen, aus dem Landkreis Miesbach, im vergangenen Jahr in die AGFK aufgenommen wurde, hat sich die Gemeinde für den Modellversuch „Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen“ beworben und dafür den Zuschlag erhalten. Dabei soll auf innerörtlichen Straßen mit Mischverkehr – also auf Straßen, die Kfz- und Radfahrer gemeinsam nutzen – die Wirkung einer reduzierten Strecken-Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h untersucht werden.

Betroffen ist in Holzkirchen die gesamte Münchner Straße – vom Kreisverkehr am nördlichen Ortseingang bis zum Marktplatz (Kreuzung Tölzer Straße / Tegernseer Straße / B13). Ab Anfang Mai werden Voruntersuchungen (Verkehrsbeobachtungen und Videoaufzeichnungen) durchgeführt. Im Juni wird dann die entsprechende Beschilderung angebracht, die mindestens drei Monate bestehen bleibt. Anschließend führt die AGFK und die Technische Hochschule Nürnberg eine Nachuntersuchung durch. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden für Frühjahr 2020 erwartet.

Hintergrund und Ziele des Forschungsprojektes:
Viele bayerische Kommunen sind auf der Suche nach Alternativen zum Mischverkehr oder besseren Möglichkeit zur Führung des Radverkehrs. Wenn Radler auf der Fahrbahn bei hohen Kfz-Belastungen fahren, keine eigenen Flächen für den Radverkehr zur Verfügung stehen und kritische Verknüpfungsstellen oder Engstellen vorhanden sind, wird Handlungsbedarf gesehen. Auch die Unsicherheit, wer wo fahren darf oder soll, führt zu Konfliktsituationen. Doch nur wer sich als Radfahrer sicher fühlt, wird das Rad auch häufig benutzen.

Die TH Nürnberg untersucht die Wirkung der Maßnahme auf die subjektive und objektive Sicherheit sowie die Wahrnehmung und die mögliche Verhaltensänderung bei allen Verkehrsteilnehmern. Die Evaluation der Wirkung der Maßnahmen basiert vor allem auf den empirischen Erhebungen mit Vorher-Nachher-Vergleich für die Untersuchungsstrecken. Die Methodik zielt darauf ab, mit der beschriebenen Maßnahme ein möglichst gut evaluierbares Projekt durchzuführen. In dessen Verlauf können periodische Geschwindigkeitsmessungen, Verkehrszählungen sowie Video- und Vor-Ort-Beobachtungen vorgenommen werden.

-ghk-

.

**************************************************

.

„Open Akku“-Aktionstag

im Landkreis Augsburg

.
Region Augsburg – Mit einer Solarstromanlage auf dem Hausdach lässt es sich gut strahlen. Eine Photovoltaik(PV)-Anlage mit fünf Kilowatt Leistung produziert über ein Jahr betrachtet rund 4.750 kWh Strom. Das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch einer vierköpfigen Familie. Mit Zeitschaltuhren oder Energiemanagern können davon bis zu 40 Prozent des eigenerzeugten Stroms selbst verbraucht werden. Damit schafft man sich ein Stück Unabhängigkeit vom Stromversorger. Da jedoch die Zeiten von Stromproduktion und Stromverbrauch oftmals auseinanderfallen, lässt sich der Strom nicht komplett selbst nutzen. Gerade im Winter läuft die Produktion von PV-Strom auf Sparflamme, nachts kommt sie komplett zum Erliegen.

Wer den Eigenverbrauch deutlich erhöhen möchte, kann einen Batteriespeicher installieren. Darunter verbirgt sich ein Akkusystem im Keller – ungefähr so groß wie ein kleiner Kühlschrank – das geladen wird, wenn die PV-Anlage mehr Strom erzeugt, als im Haushalt verbraucht wird. Erst wenn der Batteriespeicher voll ist, wird der PV-Strom ins Netz eingespeist. In der Regel ist der Batteriespeicher so ausgelegt, dass der Speicher den Strom für den Haushalt von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang bereitstellt.

.

Sonnenstrom vom eigenen Dach lässt sich gut selbst nutzen.
Mit einem Solarstromspeicher lässt sich die Eigenverbrauchsquote auf das Doppelte steigern


„Um über die Möglichkeiten von Stromspeichern und im Speziellen über die positiven Effekte eines solchen in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage zu informieren, haben wir uns dazu entschieden, am Sonntag, 14. Juni, einen Tag des offenen Stromspeichers zu veranstalten“, erklärte Martin Sailer, Landrat des Landkreises Augsburg. Dafür werden nun Hausbesitzer und -innen gesucht, die bereits einen Solarstromspeicher besitzen und bereit sind, ihre Türen für Interessierte zu öffnen. Ziel ist es, Erfahrungen zu teilen und Interessierten Rede und Antwort zum Betrieb und dem Leben mit Solarstromspeichern zu stehen. Auch Unternehmen, die mit PV-Anlage und Speicher die Sonne für sich arbeiten lassen, werden gesucht. Interessenten können sich telefonisch unter 0821 – 3102 2195 oder via E-Mail an klimaschutz@LRA-a.augsburg.de melden.

-laa- Bild: Margit Spöttle / laa

.

**************************************************

.

Donaufähre ‚Posching‘
wurde offiziell eingeweiht, getauft und kirchlich gesegnet

.

.
Region Straubing-Bogen – Es klappte alles auf Anhieb: Mit viel Schwung sorgten die beiden Taufpatinnen Barbara Unger (Stellvertretende Landrätin des Landkreises Straubing-Bogen) und Jutta Staudinger (Bügermeisterin der Gemeinde Stephansposching, Landkreis Deggendorf) dafür, dass die Champagnerflasche bei der offiziellen Schiffstaufe der neuen Donaufähre Posching wie geplant gleich beim ersten Wurf zerschellte. „Das war uns schon ein Anliegen, dass das gleich beim ersten Mal klappt, denn das wäre sonst kein gutes Zeichen gewesen“, war Barbara Unger hinterher erleichtert. Mit den Worten „Hiermit taufen wir Dich auf den Namen „Posching“ und wünschen Dir und Deiner Besatzung stets eine gute Fahrt und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“, schickten die beiden Taufpatinnen die Flasche an die Bordwand.

Knapp zweihundert geladene Gäste und viele Schaulustige am Ufer in Mariaposching (Landkreis Straubing-Bogen) verfolgten den offiziellen Festakt zur Einweihung der neuen Donaufähren, die die beiden Orte Mariaposching und Stephansposching verbindet. Die alte Gierseilfähre war im April 2016 gesunken, die neue diesel-elektrische Motorwagenfähre hat nach knapp drei Jahren ohne Fährverbindung am 3. April ihren Dienst aufgenommen und wurde nun am Maifaiertag offiziell eingeweiht, getauft und kirchlich gesegnet. Pfarrerin Karolin Gerleigner, Pfarrerin Suanne Kim, Pfarrer Franz Wiesner und Pater Dr. Michael Kaufmann nahmen die Segnung gemeinsam vor.

In den Grußworten hoben sowohl die beiden Landräte Josef Laumer (Straubing-Bogen) und Christian Bernreiter (Deggendorf) wie auch Bürgermeisterin Staudinger und Bürgermeister Johann Tremmel (Mariaposching) die Bedeutung der Fährverbindung hervor. „Es ist ein schöner und guter Tag – vor allem für die Menschen: Die Pendler, die Bauern, die auf ihre Felder am anderen Ufer müssen, die Anlieger und die Radtouristen. Wir haben bereits viele Rückmeldungen von Leuten bekommen, die froh sind, dass die Fährverbindung jetzt wieder besteht“, so Josef Laumer. Und Christian Bernreiter ergänzte: „Es war für uns nach dem Untergang der alten Gierseilfähre immer klar, dass diese Fährverbindung nicht sterben wird.“

Landrat Laumer ging in seiner Ansprache auch auf den Entscheidungsprozess ab dem Tag des Untergangs der alten Fähre bis zur Vergabe zum Bau der neuen Fähre an die Werft Stahlbau Müller in Remagen/Rheinland-Pfalz und die Überführungsfahrt ein. Acht Sitzungen der Kreisgremien, mehrere Treffen mit den zuständigen Stellen wie ZSUK Mainz, Wasserwirtschaftsamt und anderen sowie Ortstermine bei Fähren in Kleve und Regensburg seien dafür notwendig gewesen.

Im Rahmen der offiziellen Einweihung, der unter anderem auch Staatsminister Bernd Sibler, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, die Bundestagsabgeordneten Alois
Rainer, Thomas Erndl und Erhard Grundl sowie der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier beiwohnten, wurde auch der Gewinn des Namenswettbewerbs an Familie Thurner aus der Gemeinde Straßkirchen im Landkreis Straubing-Bogen übergeben. Die Siegerfamilie erhielt aus den Händen der beiden Landräte Gutscheine für ein Jahr freie Fahrt auf der Fähre.

Nach dem offiziellen Teil und der ‚Jungfernfahrt‘ der „Posching“, begleitet von der Wasserschutzpolizei, der Wasserwacht, der Feuerwehr und Wasserfontänen, fand der Tag der Offenen Fähre statt, zudem sich auf beiden Seiten der Donau weit mehr als tausend Besucher einfanden und ein echtes Volksfest feierten. Musikalisch umrahmt wurde der Tag von der Degernbacher Blasmusik.

.


Dr. Dieter Urmann mit seiner Frau, Landrat Christian Bernreiter (Landkreis Deggendorf),
Landrat Josef Laumer (Landkreis Straubing-Bogen)
und Markus Fischer (Leiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises Straubing-Bogen)
bei der Geschenkübergabe auf der Fähre ‚Posching‘

-lastrb- Bild: lastrb

.

**************************************************

.

Landfrauen-Kolumne
von Ursula Fiechtner
Kreisbäuerin des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen

.

.

Griaß ́d Eich!

Die Wahlkarten zur Europawahl sind eingetroffen. Europawahl – „ach Europa ist so weit weg“ – wirklich?
Ich bin eine von vielen Europäerinnen. In meinen Weiler sind schon mal ca. 30 Personen und in unserem Landkreis über 120.000 Bürgerinnen und Bürger. Das sind schon mal nicht wenige – wenn alle Wahlberechtigten zum Wählen gehen.

Das höchste Gut ist der Frieden und Freiheit, Sicherheit, Wohlstand, sind die weiteren Pfeiler. Ist es vielen im Alltag noch bewußt?
Bei einem Gespräch mit einer Bekannten über die Europawahl, äußerte sie: „Zuerst diskutieren die Politiker, streiten mit anderen Parteien und danach sitzen sie wieder beisammen und trinken ein Bierchen!“

Ja, das ist doch gerade das Wertvollste! Im Gemeinderat, Kreistag, Landtag, Bundestag, Europarat sind nicht alle einer Meinung, dennoch spricht man nach der Sitzung miteinander; und wenn nicht, dann läßt man eine Zeit zum „Ausrauchen“ vergehen!

Ich selber schätze Kollegeninnen und Kollegen aus anderen Fraktionen genauso. Die täglichen Nachrichten, aus anderen Ländern liefern doch die schrecklichsten Bilder, wenn die Mächtigsten um ihre Positionen kämpfen.

Was bringts? Zumeist Leid und Trauer in der Bevölkerung! Das sind nur Worte, es zu erleben, wünscht man sich nicht – unseren Großeltern war es bewußt.

Bei einem Kreisbäuerinnenbesuch im Europaparlament in Straßburg führte uns ein bayerischer Europaabgeordneter an geschichtliche wichtige Plätze. Ein Denkmal berührte mich gerade als Mutter zutiefst. Eine Mutter hält zwei erwachsene Söhne in ihren Händen, die im Sterben liegen. Sie halten sich dabei an ihren Händen. Die Mutter, soll das Gebiet Elsaß/Straßburg darstellen, um das Deutschland und Frankreich gekämpft haben. Da das Regime in kurzer Zeit wechselte, diente ein Bruder für Frankreich, der andere für Deutschland. Sie haben sich sinnlos bekriegt, beim Sterben waren sie wieder vereint. Das Leid trägt die Mutter.
Für mich bleibt dieses Denkmal unvergesslich!

Unsere „Kriegszeitzeugen“ in den Familien werden von Jahr zu Jahr weniger, die persönliche Begebenheiten schildern und davor warnen können.

„Demokratie“ ist keine Selbstverständlichkeit, sie erfordert viel Einsatz, Zeit und Menschen, die sich dafür einsetzen und mitwirken. Die grundsätzliche Mitwirkung dafür ist, „Wählen zu gehen“ und Vertreter einer demokratischen Partei nach Europa zu senden.

Für den kleinen Familienfrieden sind wir vor Ort verantwortlich, für Europa aber auch – darum „auf in die Wahllokale“!

.

… bis näxt ́s Moi
Eure Ursula Fiechtner

.

**************************************************

.

Umfangreiches Maßnahmenpaket
soll Qualität und Attraktivität der Schiene
im Bayerischen Oberland verbessern

.

.
Region Oberland – Aufgrund der massiven Winterprobleme im Streckennetz der Bayerischen Oberlandbahn fand auf Initiative von Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags; Alexander Radwan, MdB und Martin Bachhuber, MdL ein Gespräch mit allen betroffenen Landräten, Bürgermeistern, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) als Bestellerin der Verkehrsleistungen, der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) als Betreiberin des Oberlandnetzes sowie der DB AG, verantwortlich für das Schienennetz und die Verkehrsstationen, im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr statt.

Im Oberlandnetz waren die Fahrgäste im Januar 2019 untragbaren Zuständen ausgesetzt. Die Streckenabschnitte südlich von Holzkirchen waren insbesondere aufgrund mangelnder Schneeräumung tagelang komplett gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar. Darüber hinaus führten ferner mangelnde Fahrgastinformationen sowie ein unzureichendes Störfallmanagement zu berechtigtem Unmut der Fahrgäste.

Eingangs forderte Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart die Beteiligten dazu auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass sich ein derartiges Winterchaos nicht mehr wiederholt: „Die Schiene muss auch im Winter ein Verkehrsmittel sein, auf das sich die Bürger verlassen können“. Im Anschluss stellten BEG, BOB und DB ein umfangreiches Maßnahmenpaket vor. Hierzu zählen auf Infrastrukturseite unter anderem die Erarbeitung streckenbezogener Räumkonzepte, eine bessere Qualifizierung des Räumpersonals sowie ein regelmäßiger präventiver Rückschnitt der Vegetation in Gleisnähe. Seitens der BOB stehen insbesondere die Verbesserung des Störfallmanagements und der Fahrgastinformation im Mittelpunkt. Die Umsetzung beider Projekte erfolgt mit fachlicher und finanzieller Unterstützung der BEG. Zahlreiche weitere Einzelmaßnahmen, u.a. in den Bereichen Fahrzeuge, Betrieb und Busnotverkehr, runden das Maßnahmenpaket ab.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner zeigte sich zufrieden: „Das vorgestellte Maßnahmenpaket geht insgesamt in die richtige Richtung. Wichtig ist, dass alle Beteiligten die Themen jetzt konsequent vorantreiben und für eine schnellstmögliche Umsetzung sorgen.“ Neben der Lösung der Winterprobleme stand auch die zukünftige Erhöhung der Attraktivität und Qualität des Oberlandnetzes auf der Tagesordnung. Als erster Schritt werden ab Sommer 2020 die in die Jahre gekommenen Fahrzeuge der BOB schrittweise durch schadstoffarme Neufahrzeuge ersetzt und damit die Betriebsstabilität erhöht. In der Prüfung ist auch eine Erweiterung der Fahrzeugflotte, um – abhängig von den infrastrukturellen Voraussetzungen – insbesondere am Wochenende eine Verdichtung des Angebots zu den nachfragestarken Zeiten vornehmen zu können.

Zentrales Element für eine künftige Attraktivitätssteigerung im Bayerischen Oberland ist aber die Elektrifizierung aller Strecken südlich von Holzkirchen. Die Elektrifizierung ist ökologisch wie ökonomisch am günstigsten. Daher sollen die Vorplanungen für die Elektrifizierung nun zügig in die Wege geleitet werden.

-gd- Bild: am

.

**************************************************

.

Fachkommission „Strukturelle Teilhabe“ 

tagte in Dachau

.
Region Dachau – Die zu Jahresbeginn 2019 vom Bundeskabinett einberufene und vom Bundeskanzleramt koordinierte Fachkommission zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit (FK-INT) hat ihre Arbeit aufgenommen. Ziel der Kommission ist es, die wirtschaftlichen, arbeitsmarktpolitischen, gesellschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen für Integration zu beschreiben und Vorschläge für Standards zu machen, wie diese verbessert werden können. Hierfür nimmt die Experten-Kommission einerseits strukturelle Fragen ebenso wie soziokulturelle Fragen, Wertevermittlung und Migrationstrends in den Blick.

Bei ihrer Arbeit widmet sich die Kommission – ähnlich wie der neugegründete Asyl- und Integrationsbeirat im Landkreis Dachau – sowohl der Neu-Zuwanderung von Geflüchteten und EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern, aber auch der Fachkräftezuwanderung aus Nicht-EU-Ländern und den bereits länger in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. Die bis Mitte 2020 zu erstellenden Empfehlungen richten sich primär an die Bundesregierung sowie die Bundesministerien, mittelbar aber auch an Länder, Kommunen sowie die Zivilgesellschaft. Für die vertiefende Arbeit wurden in der konstituierenden Sitzung der Fachkommission drei Arbeitsgruppen eingerichtet.

.

Die Experten-Kommission „Strukturelle Teilhabe“ tagte in Dachau

.

Auf Einladung von Landrat Stefan Löwl trafen sich die zwölf Mitglieder der Arbeitsgruppe „Strukturelle Teilhabe“ im Landratsamt Dachau. Gemeinsam wurde die zu bearbeitenden Themen und Inhalte diskutiert, strukturiert und festgelegt. „Strukturelle Teilhabe von Migrantinnen und Migranten betrifft viele Bereiche, vom Arbeitsmarktzugang über Bildungsfragen und Spracherwerb, Wohnraumversorgung, Partizipation bis hin zu gesundheitliche Fragen“, fasste der Kommissionsvorsitzende und Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Arbeitsaufgaben zusammen. „Diese Themen müssen von der Arbeitsgruppe interdisziplinär bearbeitet und in Empfehlungen gefasst werden“, so Sridharan.

„Besonders in Ballungsräumen haben wir bereits massive Probleme, bei den Infrastrukturmaßnahmen mit der Einwohnerentwicklung mitzuhalten. Uns fehlen nicht nur die entsprechenden Fachkräfte, insbesondere im sozialen Sektor, sondern auch bezahlbarer Wohnraum, für alle!“, ergänzte Landrat Löwl. Daher wird sich die Arbeitsgruppe neben den fachlichen Herausforderungen auch mit den Finanzierungszuständigkeiten, lokalspezifischen Besonderheiten sowie Maßnahmen zur Ressourcensteuerung beschäftigen.

Mehr zur Fachkommission und ihrer Arbeit unter: https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/fachkommission-integrationsfaehigkeit

-ladah- Bild: ladah

.

**************************************************

.

Bauarbeiten der DB Netz AG bewirken
Änderungen im Meridian – Fahrplan

.

Region Oberbayern – Bauarbeiten der Deutschen Bahn bewirken bis zum 22. Mai Änderungen in den Fahrplänen des Meridian: Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg führen die Baumaßnahmen zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr. Einzelne Züge fahren früher oder später ab als im Regelfahrplan verzeichnet ist. Vereinzelt müssen sogar Zugfahrten zwischen Rosenheim und Traunstein entfallen und werden durch Busse ersetzt.

Die Meridian-Sonderfahrpläne sind unter www.meridian-bob-brb.de ersichtlich und in der mobilen App „Meridian BOB BRB – Info & Tickets“ sind die Baumaßnahmen hinterlegt. Auch in den Auskunftssystemen der Deutschen Bahn (www.bahn.de und DB Navigator) sowie der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (www.bayern-fahrplan.de) sind die baustellenbedingten Fahrplanänderungen berücksichtigt.

-am- Bild: transdev / uwe miethe

.

**************************************************

.

Fahrsicherheitstraining

.

.

Region Neu-Ulm – Übung macht den Meister – dieses Sprichwort trifft auch auf das Auto- und Motorradfahren zu. Wer erst wenig Fahrpraxis hat, der kann hinter dem Steuer leicht ins Schleudern kommen. Gerade Fahranfänger sind meist einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt, weil ihnen die Erfahrung fehlt und sie ihr fahrerisches Können häufig überschätzen. Helfen kann da ein Fahrsicherheitstraining. Darauf weist Manuel Fink, der Leiter der Führerscheinstelle am Landratsamt Neu-Ulm, hin.

Unter dem Slogan „Könner durch ErFAHRung“ bietet die Kreisverkehrswacht Neu-Ulm ein kostenfreies Fahrtraining für junge Leute an, die erst seit maximal zwei Jahren den Führerschein fürs Auto oder Motorrad haben. Auf dem Verkehrsübungsplatz in Neu-Ulm/Ludwigsfeld können Fahrtrainingsteilnehmer ihr Fahrzeug in Grenzbereichen besser kennenlernen und sich für überraschende Verkehrssituationen wappnen.

Das Training findet in der Regel samstags statt und dauert etwa vier Stunden. Schwerpunkt sind praktische Fahrübungen mit dem eigenen Fahrzeug. Geschult werden beispielsweise das Bremsen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Fahrbahnzuständen (Trockenheit, Nässe, Glätte) sowie Gefahrenbremsungen auf einer rutschigen Fläche. Anhand der Fahrt durch einen Slalom-Parcours werden die Themen Lenktechnik, Blickführung und Ablenkung behandelt. In einer Kreisbahn wird demonstriert, wie sich das Fahrzeug in Kurven bei steigender Geschwindigkeit verhält.

Weitere Infos: Kreisverkehrswacht, Telefon: 0731 / 8 53 77 oder bei der Führerscheinstelle des Landratsamtes Neu-Ulm, Telefon: 0731 / 7040-4401. Anmelden unter: www.verkehrswacht-neu-ulm.de/fahrtraining/koenner-durch-erfahrung/

-lanu- Bild: Hanspeter Albrecht / Kreisverkehrswacht Neu-Ulm

.

**************************************************

.

… weiter zum Alpenrand-Magazin Archiv

.

**************************************************

.

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

 

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website benutzen, stimmen sie unserer Verwendung von Cookies zu. Cookie-Richtlinie

.

 

.