Alpenrand-Magazin Archiv 2022/05

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KW 21 – 2022
23.-29.05.2022

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15.
SchulKinoWoche

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Region Bayern –Zurück ins Kino“ – so lautet das Motto der „15. SchulKinoWoche Bayern„, die ausnahmsweise zu einem späteren Termin vom 4. – 15. Juli 2022 stattfindet. Nachdem das herausragende Projekt zur Förderung der Film- und Medienkompetenz im letzten Jahr pandemiebedingt nur im digitalen Raum stattfand, werden dieses Jahr Kinos wieder für ganze zehn Tage zu Klassenzimmern und damit ein Erlebnisort für Medienbildung. Ein umfangreiches Filmprogramm, das auf Jahrgangsstufen, Unterrichtsfächer und lehrplanrelevante Inhalte abgestimmt ist, wird im Juli die bayerischen Schülerinnen und Schüler begeistern.

Rund 80 künstlerisch und pädagogisch wertvolle Filme, darunter ausgezeichnete Kinderfilmproduktionen, beeindruckende Dokumentar- und spannende Animationsfilme sowie bewegende Literaturverfilmungen, stehen in 129 Kinos in 118 Städten zur Auswahl bereit. 75 filmpädagogische KinoSeminare mit Expertinnen und Experten sowie Filmschaffenden, zahlreiche digitale Unterrichtsmaterialien und Fortbildungen für Lehrkräfte im Vorfeld der „SchulKinoWoche“ runden das filmpädagogische Programm ab.

„Kinofilmkultur – ein wichtiger Bestandteil unseres demokratischen Selbstverständnisses – ist Begegnung, Diskurs und ermöglicht die filmbildnerische Auseinandersetzung mit der Filmkunst. Die Begeisterung ist daher riesengroß, dass das Kino endlich wieder ein erweitertes Klassenzimmer darstellen kann und ich wünsche allen Beteiligten und Verantwortlichen viel Erfolg und Freude!“, erklärte Leopold Grün, Geschäftsführer VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz.

Umfangreiches Begleitangebot
Die „SchulkinoWoche Bayern“ punktet heuer einmal mehr mit einem umfangreichen didaktischen Begleitprogramm und praxisnahe Unterrichtsmaterialien. Maßgeschneiderte filmpädagogische Online-Fortbildungen sowie Seminare vor Ort für Lehrkräfte in München und Nürnberg bereiten im Vorfeld der Projektwoche gezielt auf den Einsatz und Umgang von Filmen im Unterricht vor. Um Filme verstehen zu lernen, finden während des gesamten Zeitraums der „SchulKinoWoche Bayern“ wieder vielerorts medienpädagogische Kino-Seminare statt, die das Herzstück der 15. Filmbildungswoche bilden. Hier setzen sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit den zuvor gesehenen Kinofilmen auseinander. In Gesprächen, geleitet von medienpädagogischen Referentinnen und Referenten, werden visuelle Eindrücke des Films gemeinsam verarbeitet und dessen Funktionsweisen altersgerecht erklärt. Einige Kino-Seminare bieten den Lernenden die Gelegenheit, mit anwesenden Filmschaffenden oder Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen und so noch mehr über Inhalte und Entstehungszusammenhänge des Films zu erfahren. Die so ermöglichte differenzierte Auseinandersetzung bietet einen noch intensiveren Zugang zum Medium Film.

Drei zusätzliche Sonderreihen und thematische Schwerpunkte zeigen, dass sich die „SchulKinoWoche Bayern“ auch vertiefend mit gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzt. Die Filme des Programms „60 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei“ zeigen Geschichten des Alltags einer Migrationsgesellschaft und erzählen über Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Das Filmprogramm dieser Sonderreihe wurde von der Vision Kino gGmbH und der Bundeszentrale für politische Bildung mit der Filmwissenschaftlerin und Regisseurin Canan Turan kuratiert.

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt! werden Dokumentar- und Spielfilme gezeigt, die Schülerinnen und Schüler in Bezug auf ihre Lebenswelt, Vergangenheit und Zukunft beschäftigen. Im Verlauf des Jahres werden vielfältige Fragen aufgegriffen, aus denen ein Pool von Ideen und potenziellen neuen Forschungsschwerpunkten als Anregung und Impuls für Wissenschaft, Politik und auch für zukünftige Filme entsteht.

Die „SchulKinoWoche Bayern“ lädt junge Menschen ein, ihre Fragen zu formulieren und an diesem Format mitzuwirken. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Das Filmprogramm der Sonderreihe „17 Ziele“ – Kino für eine bessere Welt beschäftigt sich mit den 17 Zielen der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, hinterfragt kritisch die aktuelle Situation, inspiriert und gibt Anregungen.

Das Sonderprogramm ist ein Angebot von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz in Kooperation mit Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Über die SchulKinoWochen
Die „SchulKinoWochen“ sind ein bundesweites Filmbildungsangebot von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. VISION KINO ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e. V., dem HDF Kino e. V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e. V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen. Die „SchulKinoWoche Bayern“ ist ein Projekt von VISION KINO, koordiniert und durchgeführt vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Das bayerische Kultusministerium unterstützt die „SchulKinoWoche“ als Bildungsmaßnahme zur Förderung von Film- und Medienkompetenz. Es erkennt den Besuch der Filmvorstellungen als Unterrichtszeit an.

-stmuk-

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Geplante
Fusion
der Landesbausparkassen
Bayern und Südwest

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Region Bayern – Die Bayerische Landesbausparkasse LBS und die Landesbausparkasse Südwest LBS  haben bekannt gegeben, in Fusionsverhandlungen einzutreten. Durch einen Zusammenschluss der Institute würde die größte öffentlichrechtliche Bausparkasse in Deutschland – mit einer Bilanzsumme von rund 37 Milliarden Euro – entstehen. Die Bausparkassen sind – ebenso wie die Sparkassen und andere Finanzinstitute – erheblichen Marktveränderungen und einem verschärften Wettbewerbsumfeld mit Ertrags- und Kostendruck, steigenden regulatorischen Anforderungen sowie den Auswirkungen einer jahrelangen drastischen Niedrigzinsphase unterworfen. Mit der geplanten Fusion könnten die Bausparkassen die aktuellen Herausforderungen besser bewältigen und die Leistungsfähigkeit der LBS in Süddeutschland langfristig sichern. Neben einem Staatsvertrag zwischen Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz müssen auch Änderungen im Sparkassengesetz auf den Weg gebracht werden. Die neue „Landesbausparkasse Süd“ soll ihren Sitz in Stuttgart und München haben. Daneben sind zwei weitere Standorte in Mainz und Karlsruhe geplant. Die „Landesbausparkasse Süd-West“ war 2016 aus einer Fusion der Landesbausparkasse Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entstanden.

-stmi-

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Testfeld
für
autonomes Fahren
eröffnet

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Region Ingolstadt – Im Rahmen eines Festakts an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) wurde die sogenannte „Erste Meile“, ein Testfeld für autonomes Fahren im Stadtgebiet von Ingolstadt, eröffnet. Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Die THI ist das wissenschaftliche Herz des bayerischen KI-Mobilitätsknotens – ein echter Inkubator für Ideen, wie wir uns in Zukunft nachhaltig, sicher und ressourcenschonend fortbewegen. In diesem hochpotenten Industrieumfeld rund um Ingolstadt greift die Expertise von Wissenschaft und Wirtschaft ineinander wie Kolben und Zylinder, die Mobilitätsregion dient als Reallabor. Das sind hervorragende Bedingungen, die Mobilität der Zukunft auf die Straße zu bringen – oder auch in die Luft. Wir wollen die Technologieführerschaft im Automobilbereich halten.“

Der Aufbau des Netzwerkknotens an der THI gehe in rasanter Geschwindigkeit voran: 15 neue KI-Professuren seien in Ingolstadt bereits besetzt. Mit der „Hightech Agenda Bayern“ und 3,5 Milliarden Euro liefere der Freistaat an den KI-Standorten Lösungen für die Megathemen der Zukunft. Die sogenannte „Erste Meile“ sei ein in Bayern einmaliges Vorhaben, um eine Teststrecke für automatisiertes Fahren im städtischen Verkehr zu etablieren. Die Teststrecke verbindet die Autobahn-Anschlussstelle Ingolstadt-Süd mit dem künftigen Audi-Innovationscampus. Die THI koordiniert mit „IN2Lab“ und „5GoIng“ zwei wissenschaftliche Schlüsselprojekte dieses Testfelds. Dabei wird ein System zur Absicherung automatisierter Fahrfunktionen zusammen mit verschiedenen Partnern aus der Wirtschaft und unter Einbindung von Anwendungen des 5G-Standards entwickelt.

Im Rahmen der „Hightech Agenda“ der Bayerischen Staatsregierung ist Ingolstadt mit der THI der Knotenpunkt für KI-gestützte Mobilität (AImotion Bavaria). AImotion fokussiert das Thema KI auf drei Handlungsfelder: Autonomes Fahren, Unbemanntes Fliegen und Automobile Produktion. Insgesamt erhält die THI 52 Professuren und rund 28 Millionen Euro an Sachmitteln.

Förderung für interdisziplinäres Kooperationsprojekt „Mensch in Bewegung“
Bereits seit fünf Jahren kooperieren die TH Ingolstadt und die Katholische Universität (KU) Eichstätt-Ingolstadt im Rahmen des Projekts „Mensch in Bewegung“, um die Mobilität der Zukunft interdisziplinär in den Blick zu nehmen und den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft voranzutreiben. Kürzlich hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) beschlossen, „Mensch in Bewegung“ im Programm „Innovative Hochschule“ auch in den nächsten fünf Jahren mit 10 Millionen Euro weiter zu fördern. Das Konzept hat im bundesweiten Wettbewerb mit 165 Hochschulen und Universitäten überzeugt.

-stmwk-

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Wirtschaftshilfen
für Unternehmen
enden im Juni 2022

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Region Bayern – Die Corona-Wirtschaftshilfen laufen demnächst aus. Noch bis 15. Juni 2022 können Anträge auf „Überbrückungshilfe IV“, „Neustarthilfe 2022“ und „Härtefallhilfe“ gestellt werden. Anträge auf „bayerische Sonderhilfe Weihnachtsmärkte und Schausteller“ können noch bis zum 31. Mai 2022 gestellt werden. Mit den Wirtschaftshilfen von Bund und Ländern konnte eine größere Insolvenzwelle verhindert werden. Dafür wurden allein im Freistaat insgesamt über 10 Milliarden Euro an bayerische Betriebe ausbezahlt.

Der Förderzeitraum der Hilfsprogramme endet am 30. Juni 2022. Anträge müssen online und in den meisten Programmen über prüfende Dritte gestellt werden, also Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer. Falls Anträge noch nicht gestellt sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit prüfenden Dritten. Ein coronabedingter Umsatzeinbruch ist nachzuweisen. Am 30. Juni enden auch die für die Corona-Wirtschaftshilfen notwendigen beihilferechtlichen Grundlagen der EU-Kommission. Weitere Informationen unter: www.stmwi.bayern.de/foerderungen/ueberbrueckungshilfe-corona/

-stmwi-

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G7-Gipfel
wirft seine Schatten
voraus

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Region Garmisch-Partenkirchen – Im direkten Zusammenhang mit dem bevorstehenden G7-Gipfel in Elmau wurden Lebensmittel- und Hygienekontrollen im gesamten Landkreis Garmisch-Partenkirchen bei über 160 Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung und des Gesundheitsamtes durchgeführt. Es wurden nur wenige Mängel festgestellt. Im Rahmen der Kontrollen wurden in den Betrieben u.a. die Küchen überprüft sowie Lager und Aufenthaltsräume des Personals in Augenschein genommen. Ebenso wurden die Wellness- und Spabereiche begutachtet. Wichtige Kontrollpunkte waren dabei die Bereiche Trink- und Badewasserhygiene, insbesondere eine Legionellenprüfung.

In den größeren Betrieben wurden Vollkontrollen durch das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit der Regierung von Oberbayern und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit durchgeführt. Bei den derzeit noch laufenden Kontrollen fielen bisher nur wenige Betriebe durch besondere Beanstandungen auf. Besonders hervorzuheben sei die große Kooperationsbereitschaft der Betriebe. Gab es Beanstandungen, wurden diese meist umgehend beseitigt. Somit ließe sich feststellen, dass trotz der durch die Corona-Pandemie bedingten gravierenden Einschränkungen im Hotel- und Gaststättengewerbe viel geleistet wurde und die Betriebe im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gut aufgestellt seien.

Die Kreisstelle Garmisch Partenkirchen des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern freue sich über die guten Ergebnisse und sehe die Betriebe im Landkreis dadurch auch für weitere Großveranstaltungen bestens gerüstet. Daniel Schimmer, neugewählter DEHOGA Bayern-Kreisvorsitzender Garmisch-Partenkirchens, erklärte: „Es freut mich sehr, dass die touristischen Leistungsträger unseres Landkreises, trotz der erheblichen Mehrarbeit der vergangenen zwei Jahre, in den Bereichen Lebensmittel-, Trink- und Badewasserhygiene so gut aufgestellt sind. Wir alle sind leidenschaftliche Gastgeber und freuen uns dies unseren Gästen nun wieder zeigen zu dürfen.“

-lagap- Bild: lagap

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Oberlandler
Gauverband
ernannte Hans Schweiger
zum Gauehrenvorstand

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Region Oberland – Im Rahmen eines Ehrenabends wurde Hans Schwaiger kürzlich zum Gauehrenvorstand ernannt. Umrahmt wurde der Abend von der Jugendgruppe der Jachenauer Trachtler, Schwaigers Heimatverein, der Gaugruppe und einem Theaterstück der Gauausschussmitglieder. Nach einem kleinen kurzweiligen Theaterstück, das auf der Alm von Hans Schwaiger spielte und bei dem Landtagspräsidentin Ilse Aigner als Überraschungsgast auftrat, wurde der ehemalige Vorstand des Oberlandler Gauverbandes auf die Bühne gebeten. Die Laudatio für Hans Schweiger erfolgte durch Gauvorstand Georg Englhart. Der Abend spiegelte die Verdienste des langjährigen Gauvorstandes wider.

Hans Schwaiger war 18 Jahre lang Gauvorplattler (1978 – 1996) und machte in dieser Zeit den „Ammerseer Plattler“ zum „Gauplattler/Gauschlog“. Anschließend war Schwaiger zehn Jahre lang zweiter Gauvorstand und 15 Jahre lang erster Gauvorstand des Oberlandler Gauverbandes. Im Namen des Gauverbandes wurde Hans Schwaiger nun zum Gauehrenvorstand mit Sitz und Stimme im Gauausschuss ernannt. Für seinen Einsatz, sein ehrenamtliches Engagement und seine Leistungen gab es von den Gästen stehenden Applaus und Geschenke. Mit von der Partie waren unter anderen Landtagspräsidentin Ilse Aigner, der Vorstand und Ehrenvorstand des Trachtenverbandes, Günther Frey und Max Bertl sowie Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, Jens Zangenfeind, stellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach und Vertreter der Patengaue.

-vs- Bild: vs

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Eröffnung
des
„Zisterzienserweges“

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Region Bamberg – Ein neuer „Europäischer Fernwanderweg“ wird am 28. Mai 2022 in der oberfränkischen Marktgemeinde Ebrach eröffnet. Die Planung des Weges ist Teil der Bewerbung um das „Europäische Kulturerbe-Siegel“. Auf den Spuren der „weißen Mönche“ verbindet der Weg heute wieder die Menschen von 17 Zisterzienserlandschaften. Auf insgesamt rund 5.000 Kilometern führt er von den Klosterstätten des Netzwerks „Cisterscapes“ hin zum Ursprungskloster des Ordens Cîteaux und bewegt sich damit auf den Spuren der Äbte auf dem Weg zum alljährlichen Generalkapitel.

„Das europäische Grundprinzip einer Einheit in der Vielfalt, getragen von gemeinsamen Werten, gelebt im regelmäßigen Austausch liegt unserem Netzwerk Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe im Erbgut. Ich freue mich deshalb besonders auf unseren europäischen Fernwanderweg, der die Verbundenheit unserer reizvollen Landschaften von Polen, Tschechien und Slowenien über Deutschland und Österreich bis ins französische Burgund mit allen Sinnen erlebbar macht,“ erklärte Johann Kalb, Landrat des Landkreises Bamberg.

Auf 130 Kilometern läuft der „Zisterzienserweg“ durch die Klosterlandschaft Ebrach. Von der „Zisterze Ebrach“ geht es in östlicher Richtung bis zu den Bamberger Stadthöfen und dann weiter in die Klosterlandschaft Langheim, nach Westen über die klösterlichen Weingüter in Mainstockheim bei Kitzingen weiter in Richtung der Klosterlandschaft Bronnbach ins Taubertal. Entlang der Strecke finden sich zahlreiche beeindruckende Natur- und Kulturschätze, die auf die Ebracher Mönche zurückgehen. Ebrach war die erste Zisterzienserabtei rechts des Rheins. Seit 1127 prägte sie über Jahrhunderte die Landschaft des Steigerwalds.

Der Auftaktveranstaltung in Ebrach folgen bis 2024 Teilstreckeneröffnungen in den Partnerstätten, um den neuen Fernwanderweg gebührend zu feiern. In Ebrach lädt ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Infoständen zum Projekt Cisterscapes, den neuen Zisterzienser-Radrunden und dem Naturpark Steigerwald zum Kennenlernen ein. Am Projektstand gibt es auch Tipps zu einem Zisterzienser-Quiz. Ergänzt wird die Veranstaltung mit Ausstellungen, Wanderungen und einem Kinderprogramm.

Der Zisterzienserweg folgt bereits vorhandenen, markierten Wanderwegen. Die GPX-Daten zum Download sind unter www.cisterscapes.eu oder über das Portal www.outdooractive.com – „Fernwanderwege“ – ersichtlich. Das Projekt „Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“ wird durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), durch die Stiftung der Sparkasse Bamberg zur Förderung von Kunst, Kultur und Denkmalpflege, die Oberfrankenstiftung sowie das Erzbistum Bamberg, das Bistum Würzburg und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege gefördert. Kooperationsmittel kommen auch aus den Partner-Landkreisen Haßberge, Kitzingen, Lichtenfels, Neustadt/Aisch, Schweinfurt und Tirschenreuth sowie aus den Städten Lichtenfels und Waldsassen. Weitere Informationen zum Projekt unter: www.cisterscapes.eu

-laba- Bild: Pater Martin Höfler

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Blaskapellen-
Wettbewerb
beim Tag
der Blasmusik

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Region München – Nach zweijähriger „Corona-Pause“ setzt beim „19. Tag der Blasmusik“ eine Vielzahl von Kapellen ein hörbares Zeichen dafür, wie lebendig die musikalische Tradition im Landkreis München ist. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der „Blasmusik Aschheim“ findet das beliebte Blasmusikereignis in diesem Jahr am 28. Mai in und um den Feststadl in Aschheim statt. Eröffnet wird der Tag um 12:00 Uhr mit einem Standkonzert des Gemeinschaftschors aller Kapellen in unmittelbarer Nähe des Feststadls in der Eichendorffstraße 10 zwischen Eisstockhalle und Wasserskipark.

Das etwa halbstündige Konzert verspricht Blasmusik vom Feinsten. Ab 12:45 Uhr musizieren die Kapellen dann im Feststadl. Neben den Mitgastgebern aus Aschheim stehen aus dem Landkreis München die Blaskapellen Arget und Feldkirchen, die Harmonie Neubiberg sowie die Stadtkapelle Unterschleißheim auf der Bühne. Ebenfalls dabei ist die Blaskapelle „Reprezentacyjna Orkiestra TEMPO Iwanowice“ aus dem polnischen Partnerlandkreis Krakau sowie die Blaskapelle „Olšověnka Jedovnice“ aus der tschechischen Partnergemeinde von Aschheim.

Wettstreit der Blaskapellen
Erstmalig steht in diesem Jahr auch ein Wettbewerb der Blaskapellen auf dem Programm. Die Musiker werden sich in verschiedenen Kategorien miteinander messen. Jede Blaskapelle bekommt die Möglichkeit, drei Stücke vor einer ausgewählten Fachjury zu präsentieren – ein Marsch, eine Polka sowie ein weiteres freigewähltes Stück. Eine fachkundige Jury, bestehend aus dem Leiter der Abteilung Volksmusik im Landesverein für Heimatpflege, Dr. Elmar Walter, Kreisvolksmusikpfleger Hubert Zellner sowie ein Überraschungsjuror, bewerten die Darbietungen. Auf die Teilnehmer warten am Ende „musikalische“ Preise. Die Siegerehrung erfolgt gegen 17.30 Uhr. Der Eintritt zum „Tag der Blasmusik“ ist frei. Im Anschluss feiert ab 19:00 Uhr die Blasmusik Aschheim eine Jubiläumsparty zu ihrem 40-jährigen Bestehen. Die musikalische Begleitung des Abends übernehmen die Musikanten der „Harthauser Musi“.

-lam- Bild: am

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Appetit auf regional
„Heimatteller“

für bayerische Kantinen

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Region Bayern – Mehr „Bio“ und regionales Essen in bayerischen Kantinen – das ist das erklärte Ziel der Bayerischen Staatsregierung. Bis 2025 sollen in allen staatlichen Kantinen im Freistaat mindestens 50 Prozent der Zutaten aus regionaler und ökologischer Erzeugung stammen, um als Beispiel für nichtstaatliche Betriebskantinen voranzugehen. Mit der neuen Aktion „Heimatteller“ will man nicht nur Appetit auf regionale Lebensmittel machen, sondern die heimischen Produkte auch bei der Speisenauswahl in der Kantine für die Gäste sichtbar machen.

Mit rund 1,8 Millionen Essen am Tag hat die Gemeinschaftsverpflegung in Bayern ein enormes Potenzial für eine nachhaltige und gesundheitsförderliche Ernährung. Zum Beginn der Aktion stehen bereits 160 Kantinen in den Startlöchern. Diese werden mit einem umfangreichen Informationspaket ihren Gästen den „Heimatteller“ präsentieren. Auf diesem Weg zeigen sie, dass sie Wert auf saisonale Lebensmittel aus Bayern legen. Unterstützt werden Kantinen, die den „Heimatteller“ ebenfalls auf den Speiseplan nehmen wollen, durch die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in ganz Bayern. Dort gibt es fachliche Hilfestellung zu allen Fragen des Einkaufs, der Qualität des Angebots oder Präsentation der Speisen.

-stmelf-

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Vertrags-
verletzungsverfahren
gegen Österreich
gefordert

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Region Bayern / Tirol – Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat sich in einem Schreiben an die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, gewandt und eine Lösung für den „Alpen-Transitverkehr“ am Brenner gefordert: „Anwohner und Lkw-Fahrer leiden schon viel zu lang unter den Verkehrsbelastungen. Das Problem muss konstruktiv und gemeinsam gelöst werden und ich stehe für Gespräche in Brüssel gerne bereit. Wichtig ist dabei, dass neben den Nationalstaaten auch die lokalen und regionalen Betroffenen mit einbezogen werden. Vor Ort sind die negativen Auswirkungen der Tiroler Maßnahmen viel stärker spürbar, als dies in den Hauptstädten der Fall ist.“

Für Bernreiter sind die Restriktionen, mit denen Tirol seit vielen Jahren den Waren- und Güterverkehr über den Brenner immer weiter einschränkt, unverhältnismäßig und nicht akzeptabel. „Wir sind nach wie vor der Rechtsauffassung, dass die Blockabfertigung allenfalls in außergewöhnlichen und schweren Notfallsituationen zulässig sein kann, um einen Verkehrskollaps zu vermeiden. Die derzeitige Praxis Tirols geht aus unserer Sicht weit über diesen Anwendungsfall hinaus und schafft systematisch Verkehrsprobleme in Bayern. Ferner scheint sie einen Präzedenzfall zu schaffen, denn inzwischen prüft das Land Salzburg an Tagen mit viel Verkehr auch auf der Tauernautobahn am Walserberg eine Blockabfertigung einzuführen.“ Von Seiten Bayerns werde stets konstruktiv an Lösungen gearbeitet. „Es herrscht reger Kontakt auf politischer und Arbeitsebene. So sucht Bayern auf Wunsch Tirols ein Terminal für die Rollende Landstraße im Raum Rosenheim und unterstützt Tirol beim Thema Brenner-Maut“, so der Staatsminister. Bayern hat sich mit der Bitte um Unterstützung auch bereits wiederholt an den Bund gewandt. Leider seien seitens der Bundesregierung bisher zu wenig Schritte erfolgt, um die Problematik zu lösen.

-stmb-

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Mehr als
20.000 Schülerinnen
und Schüler
aus der Ukraine
an Bayerns Schulen

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Region Bayern – Die Zahl der geflüchteten Kinder und Jugendlichen steigt von Tag zu Tag. Mittlerweile sind an Bayerns Schulen bereits mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine angekommen. Über Bayern verteilt haben die Schulen hierfür bis jetzt – über alle Schularten hinweg – schon rund 1.000 Pädagogische Willkommensgruppen eingerichtet. Mehr als 2.500 Willkommenskräfte konnten bereits in kürzester Zeit für die Arbeit in den Willkommensgruppen gewonnen werden. Rund 900 unter ihnen besitzen auch ukrainische Sprachkenntnisse. Jeder, der mithelfen will, findet Informationen auf der Website www.km.bayern.de/willkommenskraft

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KI-
Produktionsnetzwerk
erfolgreich gestartet

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Region Augsburg – Mit dem im Herbst 2020 initiierten „KI-Produktionsnetzwerk“ soll im Wirtschaftsraum Augsburg die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) im produzierenden Gewerbe vorangebracht werden. Der Freistaat unterstützt dieses Vorhaben bis 2025 mit insgesamt 92 Millionen Euro. Ein erster Meilenstein ist bereits erreicht: Die Vernetzung der regionalen Akteure aus Wissenschaft und Forschung sowie Industrie und Mittelstand hat spürbar zugenommen. Für mehr als 20 Verbund-Forschungsprojekte wurde eine Förderung von über 16 Millionen Euro zugesagt. In sämtlichen Projekten kooperieren Unternehmen mit Forschungseinrichtungen. Zu zwei weiteren Forschungsfeldern – KI und Data Science sowie Elektronische Systeme – können Unternehmen aktuell Projektvorschläge einreichen.

Daneben wird das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (Fraunhofer ICGV) vom Freistaat mit 8 Millionen Euro gefördert. Weitere 8 Millionen Euro fließen zum Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Hier ist der Anbau einer Halle geplant, die eine Großanlage mit technologischem Alleinstellungsmerkmal beherbergen soll. Darüber hinaus haben zwei Technologietransfermanager ihre Arbeit aufgenommen. Ihre Aufgabe ist es, die Akteure vor Ort besser zu vernetzen und das KI-Produktionsnetzwerk überregional zu präsentieren. Die Unterstützung des Freistaats für den Wirtschaftsstandort Augsburg reicht noch weit darüber hinaus: Aktuell wird etwa im Rahmen des „Zukunftsprogramms für Augsburg“ die Entwicklung eines mit Wasserstoff angetriebenen Brennstoffzellen-LKW in der Region mit rund 4 Millionen Euro gefördert.

Das „KI-Produktionsnetzwerk Augsburg“ steht für eine moderne Wissenschaftspolitik und sichert der Region gleichermaßen eine führende Rolle bei der Entwicklung und Anwendung von KI-Methoden in der Produktion. Den beiden zentralen Forschungspartnern, Universität Augsburg und Hochschule Augsburg, stehen mit 46 Millionen Euro die Hälfte der gesamten Fördermittel zur Verfügung. Die Universität Augsburg forscht im Rahmen des „KI-Produktionsnetzwerks“ an den Schlüsselelementen KI-basierter Produktion und agiert an der Schnittstelle zwischen Werkstoffen, Prozesstechnik und Digitalisierung. Die erarbeiteten Ergebnisse sollen nahtlos in die Anwendung einfließen. Die Universität konnte dazu bereits über 120 Industrieunternehmen einbinden. Ferner hat die Universität über ihr Engagement im „KI-Produktionsnetzwerk“ neue Drittmittelprojekte mit mehr als 4 Millionen Euro eingeworben.

Die Hochschule Augsburg steht im „KI-Produktionsnetzwerks“ besonders für den schnellen und anwendungsnahen Transfer von Forschungsergebnissen in praxistaugliche Ideen. Dabei werden die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmern und regionalen Handwerksbetrieben gezielt fokussiert. Auch die Hochschule Augsburg konnte Drittmittelprojekte im Umfang von rund 2,9 Millionen Euro einwerben. Der Aufbau von gemeinsamen Büro- und Forschungsflächen und der Personalaufbau sind in vollem Gang.

-bsr-

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Zulagen
und freie Tage
für rund 330.000 Beschäftigte

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Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund (dbb) haben sich nun mit den kommunalen Arbeitgebern auf mehr freie Tage und mehr Geld für die Beschäftigten der kommunalen Sozial- und Erziehungsdienste verständigt. Die Tarifeinigung zwischen Verdi, dbb und den kommunalen Arbeitgebern besteht aus zwei zusätzlichen freien Tagen pro Jahr und der Option, Teile des Gehalts in zwei weitere freie Tage umzuwandeln. Beschäftigte erhalten zum 1. Juli 2022 je nach Entgeltgruppe 130 Euro bzw. 180 Euro mehr. Darüber hinaus wird künftig die Berufserfahrung stärker honoriert, so wie es auch bei den übrigen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Fall ist. Der Tarifabschluss führt automatisch zu einer Anpassung der staatlichen Förderung der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege. Sobald er vorliegt, wird der für die Förderung maßgebende Basiswert aktualisiert.

-stmas-

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Abschluss
der
Landfrauen-Foren

Region Bayern – Die Lebenssituation der Bäuerinnen in Bayern konkret und Schritt für Schritt zu verbessern, das hat sich Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber zum Ziel gesetzt. Zum Abschluss der bayernweit in jedem Regierungsbezirk durchgeführten „Landfrauen-Foren“ sagte die Ministerin: „Wir brauchen in Bayern motivierte und gut ausgebildete Bäuerinnen, die gerne Verantwortung in ihrem Betrieb übernehmen. Ihre Situation und Ihre Zufriedenheit liegen mir daher sehr am Herzen. Wir werden die Anregungen und Ideen aufgreifen und daraus – auch mit Verbänden und Partnern – möglichst konkrete Verbesserungen auf den Weg bringen, wo immer das möglich ist.“

Insgesamt hatten sich bayernweit 170 Bäuerinnen an den „Landfrauen-Foren“ beteiligt, hatten analysiert, diskutiert und Ideen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation der Bäuerinnen entwickelt. Zum Abschluss hat Michaela Kaniber nun mit den Teilnehmerinnen in der Münchner Residenz erörtert, wo und wie man bei der Hilfe konkret ansetzen kann. Ein wichtiges Problemfeld sei beispielsweise die wirtschaftliche und soziale Absicherung. Hierzu soll ein Runder Tisch eingerichtet werden, der gemeinsam mit Sozialversicherung und Berufsverband niedrigschwellige Informationsangebote unter dem Motto „Was ist zu tun, wenn…“ entwickeln soll.

Zum Wunsch nach regelmäßigem Austausch der Landfrauen werde bei den Bezirksregierungen bereits ein Format erfolgreich angeboten. Um dem Bedürfnis nach mehr Anerkennung der Leistungen der Landfrauen für die Gesellschaft Rechnung zu tragen, sei man nach den Worten der Ministerin ebenfalls bereits gut unterwegs: „In den neuen Lehrplänen der Landwirtschaftsschulen haben wir den Themenbereich Öffentlichkeitsarbeit schon erheblich gestärkt. Für einen erfolgreichen Dialog in der Öffentlichkeit werden wir auch ein Training für eine erfolgreiche Gesprächsführung anbieten. Die Landfrauen haben mehr Anerkennung der Gesellschaft verdient“, so Kaniber.

Auch bei der aktuell anstehenden Überarbeitung der Richtlinie zur „Dorf- und Betriebshilfe“ stehe ein flächendeckendes Angebot bei Ausfall des Betriebsleiters oder von Familienangehörigen landwirtschaftlicher Betriebe im Mittelpunkt. Die Verantwortung für den Betrieb und die Sorge um dessen Zukunft stelle eine zusätzliche emotionale Belastung für die Frauen dar.

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KW 20 – 2022
16.-22.05.2022

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Ende
des
Katastrophenfalls

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Region Bayern – Mit Ablauf des 11. Mai 2022 endete der bayernweit festgestellte Katastrophenfall zur Corona-Pandemie und zur Bewältigung der Flüchtlingsströme aus der Ukraine. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bekannt gegeben. “Die Corona-Infektionslage hat sich mit Beginn des Frühjahrs weitgehend entspannt. Die Zahl der Neuinfektionen ist ebenso wie die Zahl der mit COVID-19-Patienten belegten Intensivbetten zurückgegangen”, stellte Herrmann fest. Auch die derzeitige Flüchtlingssituation sei gut beherrschbar. “Die Zahlen der in Bayern eintreffenden Flüchtlinge aus der Ukraine sind stark rückläufig. Die kurzfristig geschaffenen Unterkunftskapazitäten reichen nach derzeitigem Stand aus”, so Herrmann. Erneut habe sich gezeigt, dass sich die „Führungsgruppen Katastrophenschutz“ zur Krisenbewältigung außerordentlich bewährt hätten.

Wie bereits in den ersten beiden bayernweiten Katastrophenfällen wurden auch dieses Mal mit der Feststellung des Katastrophenfalls zum 11. November 2021 insgesamt 104 „Führungsgruppen Katastrophenschutz“ (FüGK) in den 96 Kreisverwaltungsbehörden, bei den sieben Regierungen und im Bayerischen Innenministerium einberufen. “Aufgrund der kriegerischen Handlungen in der Ukraine haben wir mit Wirkung ab 10. März 2022 den bestehenden Katastrophenfall zusätzlich auf die Bewältigung der Herausforderungen durch den Flüchtlingszustrom ausgedehnt. Insbesondere die schnelle, logistische Unterstützung vor Ort war von wesentlicher Bedeutung für die Koordinierung und Vorbereitung auf die ankommenden Flüchtlinge. Dabei haben auch die freiwilligen Hilfsorganisationen, Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, die Bundeswehr und auch die Bundespolizei großartige Beiträge geleistet“, resümierte Herrmann.

-stmi-

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Kultur-
preisträger
ausgezeichnet

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Region München – Einen würdigeren und festlicheren Rahmen hätte es für die erste große Ehrungsveranstaltung des Landkreises München seit Beginn der Corona- Pandemie kaum geben können. Zur erstmaligen Verleihung des neu geschaffenen Kulturpreises des Landkreises München hatte Landrat Christoph Göbel mit freundlicher Genehmigung der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung ins Neue Schloss Schleißheim geladen. Dabei kam erstmals auch die kürzlich gekürte Trophäe für den Kulturpreis, die „Kleine Muse“ von Johann Strimmer“, zum Einsatz. Zum Preisträger des „Kulturpreises des Landkreises München“ wurde die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn erkoren. Sowohl die Fachjury, bestehend aus dem Kulturreferenten des Landkreises München, Rainer Klier, Kreisheimatpflegerin Dr. Christine Heinz, Kreisvolksmusikpfleger Hubert Zellner, dem Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege, Dr. Rudolf Neumaier, dem Popularmusikbeauftragten des Bezirks Oberbayern, Matthias Fischer, sowie dem Moderator und Volkskundler Stefan Semoff, als auch der zuständige Ausschuss für Sport, Kultur und Partnerschaften des Landkreises München kamen einstimmig zu dem Schluss, die renommierte Musikkapelle für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Blasmusik ehren zu wollen. Sie sei ein wichtiger Botschafter für den Landkreis, so die Meinung der Jury. Neben dem jahrzehntelangen Engagement auf dem Gebiet der Volks- und Blasmusik sowie unzähligen, sogar internationalen Konzertreisen, sei es vor allem die erfolgreiche Nachwuchsarbeit, welche die Jury beeindruckt hat. Diese zeige sich vor allem in der stetig steigenden Zahl aktiver Musiker. Dabei präsentiert die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn mit ihren unterschiedlichen Besetzungen unterschiedliche Musikgenres – das Abbilden von Volksmusikbesetzungen bis hin zu Kammermusikbesetzungen ist eine kulturelle Besonderheit in der Blasmusikszene. Auch ihr Laudator, BR-Moderator Stefan Semoff, hob die Weltläufigkeit der Musikerinnen und Musiker der Blaskapelle hervor. In der Historie der Musikanten ließen sich immer wieder „Konstanten der Erfolgsgeschichte des Ensembles“ feststellen, so Semoff, der in seiner Rede von den Sorgen und Nöten eines Kapellmeisters, den zahlreichen nationalen und internationalen Auftritten der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn, den Herausforderungen der richtigen Getränkewahl für Musikanten und vielem mehr berichtete.

Förderpreise für Oberlandler Theaterjugend und Moviejam
Neben dem Kulturpreis vergab der Landkreis München auch erstmals zwei Kulturförderpreise. Die Wahl von Jury und Ausschuss fiel hier einstimmig auf die „Oberlandler Theaterjugend“ aus Sauerlach sowie die jungen Filmemacher von „Moviejam“ aus Taufkirchen. Die „Oberlandler Theaterjugend“ überzeugte insbesondere mit ihrem ganzheitlichen Konzept. Sie schreiben die Stücke selbst, kümmern sich um das Bühnenbild und stehen als Schauspieler auf der Bühne. Für ihre Stücke bedienen sie sich bei heimatgeschichtlichen Begebenheiten und setzen diese um. Sie stifteten einen wertvollen Beitrag für die Theaterlandschaft im Landkreis München. Die „Oberlandler Theaterjugend“ stehe für kulturellen Austausch über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg. Ferner leisteten sie mit ihren Aufführungen einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der bairischen Sprache. Laudator Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Landesvereins für Heimatpflege, erklärte, ihm gehe sprichwörtlich das Herz auf, wenn junge Menschen Dialekt pflegten und so selbstverständlich nutzten, wie dies die Oberlandler täten. Mit unglaublicher Detailverliebtheit, die sich mitunter in aufwändigen Recherchen für die historische Korrektheit ihrer Stücke zeigten, gingen die jungen Theaterkünstler an ihre Werke heran. Neumaiers Prognose: „Wenn die Oberlandler Theaterjugend weiter so tolle Arbeit leistet, wächst der „Iberl Bühne“ allmählich eine satte Konkurrenz heran.

Leidenschaft, Mut und Durchhaltevermögen attestierte der Popularmusikbeauftragte des Bezirks Oberbayern, Matthias Fischer, den jungen Filmemachern von „Moviejam“. Er verglich die Arbeit der sechs jungen Männer mit einem Unternehmen, das bereits auf einige Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken könne. Mit handwerklich „unglaublich gut gemachten und emotionalen“ Filmen lenkten sie den Blick auf kritische und gesellschaftlich relevante Themen. „Eure Arbeit ist mutig und tut weh, darum ist sie so wichtig“, so Fischer. Bei der Produktion ihrer Werke zeigten „Moviejam“ viel Kreativität und Empathie, ganz getreu dem Motto: „Nur wer vom Weg abkommt, bleibt nicht auf der Strecke.“

Landrat Christoph Göbel gratulierte den Preisträgern sehr herzlich und betonte die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur, die man angesichts der jüngsten Erlebnisse in Corona-Zeiten besonders deutlich gespürt habe: „Wir haben diesen Preis zu einer Zeit ins Leben gerufen, als das kulturelle Leben im ganzen Land nahezu verstummt ist. Die zahlreichen Vorschläge, die auf unseren Aufruf hin eingegangen sind und auch die nun ausgezeichneten Kulturschaffenden zeigen in eindrucksvoller Weise, was wir im Landkreis München an Kultur zu bieten haben. Anhand der Kultur lässt sich stets auch erkennen, was eine Gesellschaft prägt, was sie schätzt und was sie braucht,“ betonte Göbel.

Mit dem Kulturpreis würdigt der Landkreis München hervorragende Leistungen auf kulturellem, künstlerischem und wissenschaftlichem Gebiet. Der Kulturförderpreis soll talentierte Landkreisbürgerinnen und -bürger motivieren, sich dauerhaft kulturell zu engagieren. Die Preise werden künftig alle zwei Jahre verliehen. Dotiert ist der Kulturpreis mit einem Preisgeld von 1.000 Euro, der Kulturförderpreis mit 500 Euro.

-lam- Bild: Jürgen Sauer

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Neuer
Landschaftspflege-
verband
im Landkreis
Bad Tölz-Wolfratshausen
gegründet

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Der Erhalt von Bayerns einzigartigen Kulturlandschaften sei eine Schlüsselaufgabe für den Naturschutz. Wichtige Multiplikatoren vor Ort seien die bayerischen „Landschaftspflegeverbände“. Unlängst wurde der „Landschaftspflegeverband Bad Tölz-Wolfratshausen“ neu gegründet. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber war bei der Gründungsversammlung anwesend und betonte dazu: “Die Bewahrung unserer Naturheimat ist eine zentrale Aufgabe, die wir gemeinsam mit den Landschaftspflegeverbänden annehmen. Landschaftspflegeverbände sind starke Partner für Bayerns Umwelt- und Naturschutz. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die vielfältigen Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten. Auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es jetzt einen starken Akteur, der sich für Naturschutz und Artenvielfalt einsetzt und die regionale Entwicklung fördert. Wir wollen die wertvolle Arbeit der Landschaftspflegeverbände in allen bayerischen Regionen voranbringen. Deshalb unterstützen wir Gründungsinitiativen genauso wie die Arbeit der Verbände. Landschaftspflegeverbände sind unverzichtbar für kooperativen Naturschutz und den Erhalt unserer Landschaften. Naturschutz, Landwirtschaft und Kommunen arbeiten in den Landschaftspflegeverbänden partnerschaftlich für ein gemeinsames Ziel.”

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Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und Landrat Josef Niedermaier
beim Gründungsversammlungstermin des „Landschaftspflegeverbands Bad Tölz-Wolfratshausen“

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Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen ergänzte: “Landwirtschaft und Naturschutz haben in unserem vielfach ländlich geprägten Landkreis nicht nur zahlreiche Berührungspunkte, sondern auch große Schnittmengen. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich hier Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis positiv für unsere Kulturlandschaft auswirken. Wir brauchen diese Kulturlandschaft aus vielerlei Perspektiven – für das ökologische Gleichgewicht, die Landwirtschaft, aber auch für den Tourismus, einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren unserer Region. Ich bin froh und zuversichtlich, dass wir mit dem Landschaftspflegeverband ein wichtiges Instrument haben, um unseren Lebensraum in all seiner Schönheit zu pflegen und zu erhalten.”

Landschaftspflegeverbände unterstützen und beraten seit 1985 Kommunen, Behörden, Eigentümer und Naturschutzverbände in Bayern bei der Pflege und Entwicklung ihrer Flächen. Mit dem neuen „Landschaftspflegeverband Bad Tölz-Wolfratshausen“ gibt es aktuell in Bayern 68 Landschaftspflegeverbände und vergleichbare Organisationen. Sie orientieren sich bei ihrer Arbeit an den lokalen und natürlichen Gegebenheiten und Bedürfnissen. Dank ihrer Ortskenntnisse seien sie wichtige Impuls- und Ideengeber bei der Erfüllung von Naturschutzaufgaben. Rund 1.400 Kommunen, 61 Landkreise und 17 kreisfreie Städte als Mitglieder sind bisher über Landschaftspflegeverbände im Umwelt- und Naturschutz eingebunden. Die Landschaftspflegeverbände sind auf rund 80 Prozent der Fläche Bayerns aktiv. Sie arbeiten mit über 3.000 Landwirten zusammen. Das bayerische Umweltministerium stellt den Landschaftspflegeverbänden eine allgemeine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von jährlich 40.000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommen Mittel für Projektförderungen – durchschnittlich jedes Jahr 300.000 Euro pro Landschaftspflegeverband. Weitere Informationen unter https://www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/.

-stmuv- Bild: stmuv

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Garten-
und Blumentage
in Tegernsee

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Region Miesbach – Frei nach dem Motto „Frühling in Tegernsee“ erfolgen am 21. und 22. Mai, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr, im Kurpark der Stadt Tegernsee die „Tegernseer Garten- und Blumentage“ 2022. Die „Tegernseer Garten- und Blumentage“ präsentieren sich als Garten-Verkaufsausstellungstage, mit ausgewählten Anbietern. Vom Flair dieses besonderen Ortes und der schönen Ausstellung mit Angeboten rund um den Garten werden sowohl Besucher als auch Aussteller bestimmt wieder begeistert sein. Auf insgesamt rund 800 Quadratmetern werden beispielsweise blühende Blumen, Pflanzen, Biokräuter, Stauden, Hydrokulturpflanzen, Bonsaigewächse, Heilpflanzen, Kräuter- und Wildkräuterspezialitäten sowie Salat- und Gemüsepflanzen angeboten.

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Ferner gibt es Schönes und Nützliches zur Gartendekoration u.a. aus Holz, Bronce, Stein und Glas, Pilze aus Beton, Filzkunst, Lavendelherzen und viel interessantes mehr. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen u.a. Biergartenklassiker wie Grillsemmel und Bratwurst, alkoholische und nichtalkoholische Getränke und Süßwaren. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

-am- Bild: am

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Leuchtturm-
projekte
zum
„Neuen Europäischen Bauhaus“
stehen fest

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Kürzlich hat die EU-Kommission fünf Leuchtturmprojekte zum „Neuen Europäischen Bauhaus“ (NEB) mit jeweils fünf Millionen Euro unter „Horizont Europa“ zur Förderung ausgewählt. Aus Bayern schaffte es das Projekt „Creating NEBhourhoods together“ in München-Neuperlach. Das Projekt soll den Stadtbezirk auf die Zukunft des „Europäischen Green Deals“ vorbereiten. Dabei soll auf den Stärken des Stadtteils mit ausgedehnten Grünflächen und einem ausgeprägten Gemeinschaftssinn aufgebaut werden. Gleichzeitig liegt der Fokus auf der Gebäuderenovierung und Integration. Neben den Fördergeldern der Europäischen Kommission erhält die Landeshauptstadt München auch Förderungen vom Bund und Freistaat für den Stadtteil Neuperlach. 2016 wurde das Gebiet in die Städtebauförderung aufgenommen. Seither sind bereits 1,28 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel an die Kommune geflossen.

Die Europäische Kommission verhandelt derzeit mit den Projektbeteiligten über die Finanzierungsvereinbarungen. Innerhalb von zwei Jahren sollen die Projekte innovative Ideen und Lösungen hervorbringen, die als Vorbild für andere „NEB-Initiativen“ in der Europäischen Union und darüber hinaus dienen können. München hat sich aus 377 Bewerbungen für die Teilnahme an der EU Mission für „100 klimaneutrale und intelligente Städte bis 2030“ qualifiziert.

-stmb-

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5-Megawatt-
Elektrolyseur

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Region Landshut/Ebersberg/München – Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat den Auftrag für den Bau eines 5-Megawatt-Elektrolyseurs zur Herstellung von grünem Wasserstoff (H2) in der Wasserstoff-Region der Landkreise Landshut, Ebersberg, München als “historischen Schritt in ein neues Zeitalter, von der fossilen Welt in die Welt der Erneuerbaren Energien“ bezeichnet. Aiwanger: “Grüner Wasserstoff hat eine zentrale Funktion für das Gelingen der Energiewende. Der geplante 5-MW-Elektrolyseur in Pfeffenhausen ist ein wichtiger Baustein, um das Wasserstoffland Bayern weiter voranzubringen.”

Die „Hy2B Wasserstoff“ GmbH als Betreiber der grünen Wasserstofferzeugung in der Wasserstoff-Modellregion Landshut/Ebersberg/München hat die Errichtung eines 5-Megawatt-Elektrolyseurs in Pfeffenhausen beauftragt. In Pfeffenhausen wird in den nächsten Jahren auch das „Wasserstoff-Technologie Anwenderzentrum“ (WTAZ) entstehen, das vom Bund und dem Freistaat Bayern mit einer dreistelligen Millionensumme gefördert wird. Die Marktgemeinde Pfeffenhausen im Landkreis Landshut bekam als einer von vier deutschen Standorten im vergangenen Jahr den Zuschlag und wird damit Teil des „Nationalen Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff“ (ITZ). Hierdurch werden viele zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Region erwartet.

Der neue Elektrolyseur soll ab 2023 etwa 440 Tonnen grünen Wasserstoff jährlich erzeugen. Geplant ist, dass er neben dem benachbarten WTAZ – ab 2024 – auch zwei Bus- und Lkw-Tankstellen in den Landkreisen Ebersberg und München beliefert. Dort werden ab dem nächsten Jahr auch zehn Wasserstoff-Brennstoffzellenbusse im Regionalverkehr des Münchner Verkehrsverbundes (MVV) tanken. Die Tankstelle in Hofolding wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium aus dem Topf des Wasserstofftankstellen-Förderprogramms mitfinanziert.

Aiwanger: “Wir treiben den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft massiv voran. Bayern hat eine Pionierrolle eingenommen. Vor drei Jahren wurde ich dafür noch belächelt, jetzt sind wir froh, dass diese Vorarbeiten schon geleistet sind. Mit dem Zentrum „Wasserstoff.Bayern“ (H2.B), dem Netzwerk Wasserstoffbündnis mit mehr als 250 Partnern, der 2020 erarbeiteten Wasserstoffstrategie und dem bayerischen Tankstellenförderprogramm haben wir rechtzeitig wichtige Weichen gestellt. Jetzt geht es zügig in die weitere Umsetzung des Wasserstoff-Anwenderzentrums.“

Der Elektrolyseur in Pfeffenhausen soll mit Erneuerbaren Energien aus der Nachbarschaft betrieben werden. Geplant ist zunächst eine zehn Megawatt Photovoltaik-Freiflächenanlage, die direkt an den Elektrolyseur angeschlossen wird. Der dort produzierte Wasserstoff wird in stationären und mobilen Anwendungen genutzt und soll dadurch mehr als 4.500 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Aiwanger setzt sich zusätzlich auch für den Import von grünem Wasserstoff ein, um die Abhängigkeit von fossilen Energien – wie Gas und Öl – zu reduzieren. Im Juni reist der Staatsminister mit dem Ziel nach Schottland und Norwegen, H2-Partnerschaften – für die künftige Lieferung von Wasserstoff nach Bayern – zu vereinbaren.

-stmwi-

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Erfolgreiche
Jugendarbeit
beim Priener Sportfischer Verein

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Region Rosenheim – Die Jugendabteilung des 1. Priener Sportfischervereins kann seit ihrem Bestehen auf ein konstantes Wachstum zurückblicken. Als sich im Jahre 1979 einige Priener Angelfreunde dazu entschlossen einen Sportfischerverein zu gründen, stand die Jugendarbeit noch nicht im Fokus der Vereinsarbeit. Hans Axenböck, der mehr als 18 Jahre den Verein als 1. Vorsitzender engagiert führte, legte besonderen Wert auf die Jugendarbeit. Im Jahr 2019 trat auch eine eigene Jugendordnung in Kraft, auf deren Grundlage sich die Jugend selber verwalten kann und so die Werte der Demokratie kennen lernt. Die Fischerjugend, unter der Leitung der Jugendwarte Max Dingler und Florian Freiberger, hat zur Zeit 19 aktive Mitglieder. Im April 2022 konnte erstmals wieder nach den Pandemieeinschränkungen eine Jugend-Hauptversammlung mit Neuwahlen der Jugendsprecher stattfinden. Gewählt wurden Simon Gugglberger und Frederic Leinweber.

Die vereinseigenen, fischreichen Gewässer – wie der Priener Mühlbach, der Halfinger See, der Weingastsee bei Rosenheim und der Litzeldorfer Bach bei Raubling – können von der Jugend unter Aufsicht oder nach dem Ablegen der staatlichen Fischerprüfung befischt werden. Bei den jährlichen Vorbereitungslehrgängen zur Fischerprüfung lernen die Jugendlichen nicht nur den Umgang mit den Angelgeräten, sondern auch viel Wissenswertes über die Natur, die Wasserbiologie und besonders den sozialen Umgang untereinander. Nach dem absolvieren der vorgeschriebenen Stunden können die Jungfischer die staatliche Prüfung ablegen und nach Bestehen den Angelschein erwerben.

Die zahlreichen Veranstaltungen des Vereins – mit den traditionellen Jugendfischertagen und dem Priener Sommer- bzw. Ferienprogramm – sind immer gut  besucht. Beliebt ist auch das Nachtfischen am Halfinger See oder die Übernachtung im vereinseigenen Bootshaus am Chiemsee. Beim Jugendzeltlager des Oberbayrischen Bezirksfischereiverbands nimmt die Priener Fischerjugend stets erfolgreich teil. Geprüft werden nicht nur Kenntnisse in Sachen Angelgeräte, sondern auch Wissen über Wasserinsekten, Pflanzen und Tiere – am und im Wasser.

Auch in diesem Jahr wird das Priener Sommer- und Ferienprogramm von der Fischerjugend des 1. Sportfischervereins auf dem Vereinsgelände im Eichental mitgestaltet. Die Themen werden wieder „Naturschutz, Lebewesen in Prien und Mühlbach, Fischanatomie und „wie fängt man Fische“ sein. Als nächste Aktion ist der Bau von Vogelnistkästen geplant, die in den umliegenden Wäldern aufgehängt werden sollen.

-uo- Bild: psv

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13,1 Millionen
Übernachtungen

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Region Bayern – Die Tourismus-Bilanz für das erste Quartal in Bayern weist knapp 4,4 Millionen Gästeankünfte und rund 13,1 Millionen Übernachtungen aus. Im Vorjahresquartal lagen die Zahlen deutlich niedriger. Vom Vorkrisenniveau – 2019: 7,6 Millionen Ankünfte; 19,1 Millionen Übernachtungen – ist Bayern allerdings noch weit entfernt. Im Tourismusbereich sind nunmehr alle coronabedingten Beschränkungen aufgehoben.

-stmwi- Bild: am

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Änderung
des
Landeswahlgesetzes

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Region Bayern – Der Bayerische Landtag hat eine Änderung des Landeswahlgesetzes beschlossen. Maßgeblich für die Verteilung der Mandate auf die Wahlkreise sowie für die Stimmkreiseinteilung ist nun nicht mehr die Zahl aller deutschen, sondern nur der “wahlberechtigten” Einwohnerinnen und Einwohner. Mit diesem Maßstabswechsel wurden die im Stimmkreisbericht und im Gesetzentwurf der Staatsregierung vorgeschlagenen Änderungen umgesetzt. Es wurde auch das mathematische Berechnungsverfahren für die Sitzverteilung auf Sainte Laguë/Schepers umgestellt. Diese Berechnungsmethode habe sich bereits bei Bundestagswahlen und den bayerischen Gemeinde- und Landkreiswahlen bewährt. Die Änderungen hätten keine Auswirkungen auf die Verteilung der Abgeordnetensitze auf die Wahlkreise und auch die Stimmkreiseinteilung bleibe für die nächste Landtags- und Bezirkstagswahl im Herbst 2023 unverändert.

Mit der nunmehrigen Bezugsgröße werde der neueren verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung Rechnung getragen, wonach dieser Maßstab am ehesten den Erfordernissen der Wahlrechtsgleichheit entspreche. Auch die Sachverständigenanhörung zum Thema „Verbesserung des Landtagswahlverfahrens“ im Verfassungsausschuss des Bayerischen Landtags habe im Ergebnis gezeigt, dass es im Landeswahlrecht darüber hinaus keinen grundlegenden Änderungsbedarf gebe. Auch eine Reduzierung der Zahl der Stimmkreise stünde nicht nur mit der Bayerischen Verfassung nicht in Einklang, sondern würde vielmehr auch einen Verlust an Personalisierung und örtlicher Verbundenheit mit sich bringen, die das Wahlrecht in Bayern ganz besonders auszeichne. Die Änderungen zum Landeswahlgesetz treten am 1. Juni 2022 in Kraft.

-stmi-

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Berufsfachschule
für Ernährung
und Versorgung
informiert über Ausbildungsangebote

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Region Miesbach – Die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung, an der Frauenschulstraße 1 in Miesbach, veranstaltet am Freitag, 20. Mai 2022, in der Zeit von von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr einen Informationsvormittag für Schülerinnen und Schüler aller Schularten zum Thema „Ausbildung im Bereich Ernährung und Versorgung„. Unter anderem sind die kreative Produktion von Fingerfood mit Verkostung, ein spannendes Quiz zum Thema Ernährung, die Erstellung eines phantasievollen Traumfängers, ein Kräuter- und Gewürzerlebnis mit allen Sinnen sowie Informationen über die internationalen Projekte, welche beispielsweise die Möglichkeit eines Auslandspraktikums bieten kann, angesagt. Ergänzt wird das Ganze durch Präsentationen zum Ablauf der Ausbildung, die entsprechenden Inhalte und Wahlmöglichkeiten sowie die darauf aufbauenden Qualifizierungsmöglichkeiten, die bis zu einem Bachelor-Abschluss und noch weiter führen können. Anmeldung zu diesem Berufsinformationstag sind bis Donnerstag, 19. Mai 2022 per Mail an bbz@bsz-miesbach.de möglich.

-am-

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Digitale
Lernaufgaben

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Region Bayern – Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo gab im Rahmen einer Online-Veranstaltung – mit rund 400 Lehrkräften aus allen Schularten – das Startsignal für den neuen Orientierungsrahmen „Digitale Lernaufgaben“, den das Münchner „Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung“ (ISB) entwickelt hat. Die geschulten Lehrkräfte begleiten als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren die Umsetzung des Orientierungsrahmens an ihrer Schule. „Mit dem neuen Orientierungsrahmen stellt das ISB Vorschläge, Anregungen und Best Practice Beispiele zur Verfügung, wie digitale und analoge Unterrichtsformen noch besser miteinander verbunden werden können. Der Orientierungsrahmen hilft dabei, Digitalisierung im Unterricht noch gewinnbringender einzusetzen“, erläuterte Piazolo. Er zeige, wie ein zielführender und zeitgemäßer Medieneinsatz aussehen könne.

Digitale Lernaufgaben setzen wichtige Schwerpunkte beim Zugang zu Themenbereichen wie „Fake-News“, „Selbstdarstellung im Internet“ oder „Arbeitswelt 4.0“, die zentrale Herausforderungen der Zeit darstellen. Sie unterstützten Lehrkräfte dabei, digitale Medien und Werkzeuge zielgerichtet im Unterricht einzusetzen. Weitere Informationen: isb-magazin.de

-stmuk-

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Steuer-
schätzung

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Region Bayern – Nach der aktuellen Mai-Steuerschätzung sollen die Steuereinnahmen für Bayern in 2022 um rund 1,9 Milliarden Euro höher ausfallen, als noch im Haushalt 2022 veranschlagt. Die Mai-Steuerschätzung trage jedoch ein sehr hohes Prognoserisiko in sich. Gleichzeitig müsste berücksichtigt werden, dass auch durch die höhere Inflation die Ausgaben des Freistaats Bayern deutlich steigen. Für die Jahre 2023 und 2024 ergeben sich für Bayern aus der Steuerschätzung jährlich über 2 Milliarden Euro Steuermehreinnahmen im Vergleich zur Schätzung vom November 2021.  Die deutliche Anhebung der Steuerprognose resultiere vor allem aus der weit über den Erwartungen liegenden Entwicklung der Einnahmen in 2021 und dem auch inflationsbedingt hohen prognostizierten nominalen Wirtschaftswachstum für 2022 und 2023. Die Steuereinnahmen für Bayern befänden sich nach den vorliegenden Schätzergebnissen auf stabilem Erholungskurs.

Das Schätzergebnis für Mai 2022 sei die erste Grundlage für die angelaufene Konzeption des Haushalts 2023 durch die Bayerische Staatsregierung. Weiterhin bestehen sehr viele Unwägbarkeiten durch den Ukraine-Krieg und die Entwicklung der Corona-Pandemie. Die bayerische Staatsregierung werde deshalb auch für 2023 einen Einjahreshaushalt vorlegen.

-stmfh-

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„Fair Parken“:
Korrekte Nutzung
von Behindertenparkplätzen

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach – Vor nunmehr 30 Jahren trat die „Behindertenrechtskonvention“ der Vereinten Nationen und gleichzeitig neue nationale Gesetze und Richtlinien in Kraft. Gerade im Alltag ist jeder gefordert gegenseitig Rücksicht zu nehmen, wie beispielsweise „Parkplätze für Menschen mit Behinderung freizuhalten“. Diese Parkplätze sollen es den Berechtigten ermöglichen an dem normalen gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die entsprechenden Parkplätze sind breiter, länger und leichter erreichbar positioniert. Der Besuch bei einem Arzt, einer Kulturveranstaltung oder einfach das normale Einkaufen kann mit unvergleichlichen Hürden verbunden sein. Die Kommunen richten zweckgerichtet Parkflächen für Menschen mit Behinderung ein. Diese aus Unachtsamkeit unberechtigt zu nutzen kann die Folge haben, dass Strafe bezahlt werden muss und oder sogar das Fahrzeug kostenpflichtig abgeschleppt wird. Eine Parkberechtigung im Fahrzeug sichtbar anzubringen, aber selbst nicht berechtigt zu sein bzw. die Bezugsperson nicht mit im Auto ist, gilt nicht nur als Ordnungswidrigkeit. Das kann zu einer Geldstrafe von bis zu mehreren Tausend Euro – wegen Missbrauch von Ausweispapieren – führen.

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Der Behindertenbeauftragte
des Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Ralph Seifert, mit den zwei Hinweiskarten.

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Behindertenparkplätze sind eigens für Berechtigte da – weil diese einfache Botschaft oftmals missachtet wird, haben sich die Behindertenbeauftragten der Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach entschlossen, in einer Aktionswoche entsprechend zu sensibilisieren. Initiatoren und Organisatoren sind die Behindertenbeauftragten Ralph Seifert (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) und Gerhard Henrikus (Landkreis Miesbach) sowie der Arbeitskreis für Menschen mit Behinderung. Um auf den Missstand aufmerksam zu machen, wurden nun zwei Hinweiskarten erstellt, die künftig „Falschparkern“ unter den Scheibenwischer geklemmt werden können.

-am- Bilder: am, latöl

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Kinder-
feuerwehrtag

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Region Fürth – Die Freiwilligen Feuerwehren sorgen für Sicherheit. Sie retten Leben und unterstützen in bedrohlichen Lagen. Um gut ausgebildete Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen in den Einsatz schicken zu können starten die Ortswehren schon früh mit der Ausbildung. Beim ersten „Kinderfeuerwehrtag“ im Landkreis Fürth wurden die jungen Nachwuchskräfte an die so wichtigen Aufgaben der Feuerwehr herangeführt.

„Dieser Tag ist eine tolle Möglichkeit Kinder für die Tätigkeiten der Feuerwehr zu begeistern. Sie können sehen, dass dieses Engagement wichtig für die Gesellschaft ist und dass es außerdem Spaß macht sich als Team gegenseitig zu unterstützen. Nebenbei lernen sie wichtige erste Grundlagen, beispielweise im Bereich „Erste Hilfe“. Vielen Dank an alle Beteiligten, die diesen Tag möglich gemacht haben“, so Matthias Dießl, Landrat des Landkreises Fürth.

Etwa 100 Kinder – im Alter von sechs bis zwölf Jahren – aus den Kinderfeuerwehren im Landkreis nahmen an dem Ausbildungstag teil. Die jungen Feuerwehrmänner und Frauen traten an verschiedenen Stationen an und sammelten bei einer „Dorfrally“ Lösungsbuchstaben. An den neun Stationen wurden dabei verschiedenste Fertigkeiten trainiert, die als Feuerwehrler nützlich sind. So galt es an einer Station möglichst schnell verschiedene Gerätschaften so zusammenzubauen, dass am Ende ein Löschangriff nach „FWDV 3“ zu sehen war. An einer anderen Station wurde der Orientierungssinn beim Geocaching trainiert. Auch Wasser darf bei der Feuerwehr natürlich nicht fehlen. So musste an einer Station möglichst viel Wasser transportiert werden und an einer anderen, Löschwasser zu einem brennenden Haus über eine Gefahrenzone gebracht werden. Dabei konnten die Kinder spielerisch ihre Ausdauer und Teamfähigkeit trainieren.

Gute Feuerwehrmänner und Frauen sind auch im Bereich „Erste Hilfe“ gut ausgebildet und so musste ein verletzter Fahrradfahrer versorgt werden. An der letzten Station mussten die jungen Nachwuchskräfte dann noch einmal die letzten Kräfte bündeln. Es galt zu löschen. Dabei mussten mit einer Kübelspritze Symbole an einer Wand getroffen bzw. ausgelöscht werden. Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten sich die jungen Feuerwehrmänner und -frauen zum Abschluss stärken. Das Lösungswort haben am Ende alle Teilnehmenden herausgefunden und die Stationen gut gemeistert. …die nächsten Einsätze können kommen.

-lafue- Bild: lafue

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6.350
neue E-Ladepunkte
für Fahrräder und PKW

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Region Bayern – Nach dem Ablauf der Antragsfrist für die Förderung von E-Ladesäulen im Rahmen des Programms “Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft” haben verschiedenste Tourismusakteure insgesamt 6.350 Ladepunkte für E-Bikes und E-Autos beantragt. Die Branche rüstet sich für die Elektromobilität. Damit sind die vorgesehenen Finanzmittel von 5,5 Millionen Euro ausgeschöpft. Das Förderprogramm wurde von der ganzen Bandbreite touristischer Anbieter nachgefragt. Neben größeren Alpenhotels und Privatvermietern haben auch Gaststätten, Campingplätze und kommunale Tourismusakteure Förderanträge eingereicht. Damit kann die Errichtung von über 3.200 Ladepunkten für E-Bikes und über 3.100 nicht öffentlich zugänglichen Ladepunkten für E-Autos, beispielweise an Hotels und Ferienwohnungen bezuschusst werden. Die meisten Ladepunkte entstehen in Oberbayern (31 Prozent), gefolgt von Schwaben (25 Prozent) und Niederbayern (14 Prozent).

-stmwi-

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Goldener
Gockel
für gastfreundliche Urlaubshöfe

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Region Bayern – Das Tourismusland Bayern ist deutschlandweit der Spitzenreiter beim Thema Urlaub auf dem Bauernhof. Rund 4.000 Ferienhöfe bieten hier ungefähr 50.000 Betten an. Bei ihrem Angebot setzen diese konsequent auf Vielfalt, Nachhaltigkeit und Qualität. Die 20 „gastfreundlichsten Urlaubshöfe Bayerns“ hat die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber mit dem „Goldenen Gockel“ prämiert. „Die Auszeichnung ist ein wahres Aushängeschild für die besten Urlaubsbetriebe. Denn gewinnen kann hier nur, wer seine Urlaubsgäste überzeugt und ihnen einen großartigen Urlaub geboten hat. All die Preisträger sind wunderbare Botschafter für einen „Urlaub auf dem Bauernhof“ in Bayern und die wahren Gewinner sind die Gäste dieser Betriebe, welche die Herzlichkeit und das wundervolle Ambiente genießen dürfen“, betonte Michaela Kaniber bei der Preisverleihung auf einem Allgäuer Urlaubshof.

Anders als bei vielen Auszeichnungen vergibt den „Goldenen Gockel“ keine Fachjury, es zählen allein die Beurteilungen der Feriengäste. In die Auswertung fließen vor allem die Bewertungen der Urlauber bei den Themen Gastfreundschaft, Gastgeber und Serviceleistung ein. „Sie begegnen Ihren Gästen tagtäglich mit fürsorglicher Gastfreundschaft und Offenheit und lassen sie an ihrem Leben auf dem Hof teilhaben. Nur so bereiten sie ihnen ein nachhaltiges Urlaubserlebnis mit besonderer Gastlichkeit. Und genau dafür werden Sie ausgezeichnet. Ob Urlaub am Wasser oder auf der Alm, entspannen auf Wohlfühlhöfen, Wandern in den Weinbergen oder Camping am Bauernhof, bei uns in Bayern findet jeder seinen passenden Traumbauernhof für den nächsten Urlaub“, so Kaniber. Ferner seien die Urlaubshöfe ideale Image-Träger für die moderne Landwirtschaft und wichtige Impulsgeber für die ländlichen Räume. Detailinformationen zu „Urlaub auf dem Bauernhof“ und Adressen von bayerischen Ferienhöfen sind unter www.blauergockel.de ersichtlich.

-stmelf-

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„Jugend forscht“
Landessieger

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Region Bayern – 1.367 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in diesem Jahr in Bayern ihre Projekte beim Wettbewerb „Jugend forscht“ – für Schüler von 15 bis 21 Jahren – oder „Schüler experimentieren“ für Schüler bis 14 Jahre angemeldet. Die Landessieger 2022 der Sparte „Jugend forscht“ würdigte der Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, bei einem Empfang im Münchner Prinz-Carl-Palais: „Sie sind die Besten in Bayern! Sie alle haben sich mit Neugier und Leidenschaft auf das Abenteuer Forschung eingelassen. Begeisterung und Durchhaltevermögen sind die wichtigste Motivation für Forscher, aber auch der Motor, wenn es einmal nicht so läuft. Intelligenz, Vorbereitung, Fleiß und sicher auch Beharrlichkeit – das zeichnet Sieger aus. Sie haben neue Projekte in Angriff genommen und in beeindruckender Weise gezeigt, dass Sie auf die Fragen von morgen zielstrebig eine Antwort finden. Der Hochtechnologiestandort Bayern braucht junge Talente wie Sie. Denn kluge Köpfe, die neu denken, sind ein Schatz und der wichtigste „Rohstoff“ unseres Landes. Mit der „High Tech Agenda“ baut Bayern seinen Spitzenplatz bei Forschung und Entwicklung weiter aus und bietet besonders jungen Wissenschaftlern hervorragende Bedingungen, um sich zu entfalten.“ Den Sonderpreis des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt erhielt Mark Oude Elberink vom Ohm-Gymnasium Erlangen. Er entwickelte „Diabetes im Blick“, ein hardwareimplementiertes Softwaresystem zum Glukosewertmanagement. Vom 26. bis 29.5.2022 präsentieren die Landessieger ihre Projekte beim Bundesfinale in Lübeck.

Die Preisträger im Landeswettbewerb Bayern „Jugend forscht“ 2022:

Vincent Nack vom Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn: „Entwicklung eines Notbrems-Assistenzsystems für Fahrräder“.

Louisa Zajitschek vom Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen: „Leidet die Fruchtbarkeit von Rindern unter der Zucht auf genetisch hornlos?“

Armin Höcherl und Nikolaus Weiland vom Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen a. d. Ilm: „Plastik am Himmel – Untersuchung von Speiballen“.

Hannah Amrhein,  Lena Fries und Hanna Fries vom Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld: „Best Practice in der Abwassertechnologie: Phosphor-Recycling durch Elektroflotation“.

Leonie Prillwitz vom Maria-Ward-Gymnasium Augsburg: „Regenbogen- und Bachforellenlaich im Klimawandel – Auswirkungen erhöhter Feinsedimentlast“.

Shizhe He vom Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting: „Analyse der Korrelation zwischen Konventioneller und Dynamischer UHF MRT Rekonstruktion“.

Tom Bauer vom Walther-Rathenau-Gymnasium Schweinfurt: „Lot-Lösungsverfahren für quadratische Funktionen“.

Rohan Walia und Miro Joensuu von der Technischen Universität München und Universität Heidelberg: „Synchronisierte Kerzen – Modellierung von thermofluiden gekoppelten Oszillatoren“.

Ben Walter und Benedikt Wolf vom Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg: „Weckerbett“.

-bsr-

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Arbeit
des Standesamts
erfolgt in Zukunft
weitgehend digital

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Region Bayern – Bis Ende 2022 müssen Bund, Länder und Kommunen alle Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale digital anbieten. Damit können Bürgerinnen und Bürger auch viele standesamtliche Verwaltungsleistungen online abrufen. Die Digitalisierung schreitet auch im standesamtlichen Bereich voran. Geburts-, Ehe- und Sterbeurkunden können schon heute online bestellt werden. Das Heiraten unter persönlicher Anwesenheit der Verlobten vor dem Standesbeamten wird aber bleiben. Bis 2022 sollen weitere Leistungen online abgewickelt werden. Dazu gehören unter anderem Anträge auf Nachbeurkundung ausländischer Personenstandsfälle, Geburts- und Sterbefallanzeigen oder die Online-Beantragung eines Ehefähigkeitszeugnisses für eine Eheschließung im Ausland. Ziel sei es, dass Bürgerinnen und Bürger notwendige Unterlagen nicht mehr selbst besorgen müssen, sondern mit deren Zustimmung unmittelbar bei den zuständigen Stellen digital eingeholt werden können. Die hierfür erforderlichen digitalen Austauschmöglichkeiten der Behörden und ihrer Register untereinander sollen schnell geschaffen werden. Dazu wird in allen zentralen Registern eine Identitätsnummer eingeführt, auf deren Basis die eindeutige Zuordnung von Personen ermöglicht wird.

-stmi-

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KW 19 – 2022
09.-15.05.2022

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Aufnahme
des
Donaulimes
in die UNESCO-Welterbeliste

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Region Deggendorf – Der Donaulimes wurde in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Die UNESCO spricht damit den „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes westlicher Abschnitt“ einen „außergewöhnlichen universellen Wert“ zu. Aus diesem Anlass übergab Kunstminister Markus Blume im Museum Quintana in Künzing Urkunden an Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kommunen und Landkreise – Stadt Kelheim, Gemeinde Künzing, Stadt Neustadt a.d. Donau, Stadt Passau, Stadt Regensburg, Stadt Straubing sowie die Landkreise Deggendorf und Kelheim.

Kunstminister Blume: „Niederbayern und die Oberpfalz erhalten mit dem Donau-Limes eine neue UNESCO-Welterbestätte. Dieses Gemeinschaftsprojekt Bayerns, Österreichs und der Slowakei ist ein Paradebeispiel für Völkerverständigung. Gerade in Zeiten, in denen nationale Grenzen auf schmerzhafte Weise wieder mehr in unser aller Bewusstsein rücken, sind grenzüberschreitende Projekte wichtiger denn je. Für die beteiligten Regionen liegt darin eine große Chance, ihr reiches kulturelles Erbe noch sichtbarer zu machen. Wandeln Sie entlang des Limes und folgen Sie den Spuren der Römer in Bayern, Deutschland und Europa.“

Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, ergänzte: „Die Übergabe der Urkunde finalisiert diesen verdienten Welterbe-Titel. Ein Name wird ganz besonders mit diesem Welterbe-Titel verbunden bleiben: Prof. Dr. Sebastian Sommer – mein geschätzter Kollege, der sich über Jahre hinweg für die Aufnahme des Donaulimes in die Welterbeliste stark gemacht hat. Die Würdigung dieser einzigartigen Stätte, die noch heute die einstige Größe des Römischen Reiches bezeugt, ist ein gewaltiger Erfolg für Freistaat und Denkmalpflege.“

-stmwk- Bild: stmwk

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Zum
Einsatz fertig!

Freiwillige
Feuerwehr
Waakirchen
feierte die Einweihung des neuen Domizils

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Region Miesbach – Endlich war es so weit: Das neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen – am Kreisel in Hauserdörfl – wurde offiziell und mit kirchlichem Segen, seiner Bestimmung übergeben. Bei diesem „Tag der offenen Tür“ begrüßten Norbert Kerkel, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen und Stefan Britz, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen, die rund 350 Besucher und eingeladenen Gäste, welche u.a. aus Bad Tölz, Rosenheim und sogar Berlin anreisten.

Trotz des Regerns ließ sich niemand die gute Feierlaune verderben – denn, wie Bürgermeister Kerkel betonte, „bringe Regen schließlich Glück, da die Feuerwehr ja Wasser brauche“. Herzliche Grüße und Glückwünsche zum neuen Feuerwehrhaus überbrachte der stellvertretende Landrat Jens Zangenfeind im Namen der Landkreisverwaltung. Dieser erklärte, dass bestimmte Ereignisse in Katastrophen ausarten könnten, gäbe es die Feuerwehrleute nicht. Auch Altbürgermeister Sepp Hartl, unter dessen Regie die Planung zum Bau des Feuerwehrhauses seinen Anfang nahm, drückte seine Anerkennung gegenüber den „Feuerwehrlern“ aus und lobte den tollen Zusammenhalt in der Truppe. Der kirchliche Segen erfolgte durch die evangelische Pfarrerin Sabine Arzberger und den katholischen Pfarrer Stephan Fischbacher. Abschließend kam Kommandant Stefan Britz auf den überwältigenden Erfolg der Spendenaktion zu sprechen und drückte allen Spendern seinen Dank aus.

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… zum Themenbild der Gemeinde Waakirchen

… zur Bildergalerie

-am- Bilder: am

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Bilanz
zum
Aktionstag
“Fahrtüchtigkeit im Blick”

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Beim Aktionstag „sicher.mobil.leben – Fahrtüchtigkeit im Blick“ von Donnerstag, 5. Mai, 4:00 Uhr, bis Freitag, 6. Mai, 4:00 Uhr, hat die Polizei bundesweit unter Federführung des bayerischen Innenministeriums bei insgesamt rund 102.000 Kontrollen (Bayern: 19.500) 5.427 Verstöße festgestellt (Bayern: 787). In 900 Fällen (Bayern: 161) hatten die kontrollierten Verkehrsteilnehmer zu viel Alkohol getrunken oder standen unter Drogeneinfluss. In 2.487 Fällen (Bayern: 460) mussten die Polizisten eine unzulässige Ablenkung – beispielsweise durch Smartphones – feststellen. Im Rahmen der Kontrollen entdeckten die Polizisten unter anderem auch in 175 Fällen den Besitz illegaler Drogen (Bayern: 53) und mussten 38 Waffen beschlagnahmen (Bayern: 9). Für Bayerns Innenminister und Vorsitzenden der Innenministerkonferenz Joachim Herrmann zeigt die Bilanz: “Die vielen Aufgriffe verdeutlichen, wie wichtig intensive Kontrollen im Straßenverkehr sind. Viel zu viele sind nicht mehr uneingeschränkt fahrtüchtig oder lassen sich ablenken. Eine Reihe von schweren Verkehrsunfällen ließe sich verhindern, wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten würden.” Herrmann kündigte deshalb an, dass die bayerische Polizei bis Ende Mai 2022 Schwerpunktkontrollen und spezielle Präventionsangebote zur Fahrtüchtigkeit in ganz Bayern durchführt.

Neben intensiven Polizeikontrollen gab es in ganz Deutschland auch eine Vielzahl von Aktionsständen, bei denen über die Gefahren von Fahruntüchtigkeit aufgeklärt wurde. Der diesjährige bundesweite Aktionstag war in die europaweite Kontrollwoche „Alkohol/Drogen“ des Netzwerkes der europäischen Verkehrspolizeien ROADPOL eingebunden.

-stmi- Bild: Sebastian Widmann

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Das
Bergfilm
Festival
kehrt zurück

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Region Miesbach – Nach dem coronabedingten Ausfall im Jahr 2020 und dem mutigen „Restart“ unter Pandemiebedingungen im Herbst 2021 wird das  „Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee in diesem Jahr mit dem Krieg in der Ukraine konfrontiert. Dennoch: Wie auch die anderen Bergfilm-Festivals in aller Welt weiter machen, so wird auch das erfolgreiche Tegernsee-Event 2022 fortgeführt. Es wird wieder ein „richtiges“ Festival geben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Noch bis zum 31. Mai können Produzenten und Filmemacher ihre neuesten Bergfilme in den drei Kategorien „Erlebnisraum“, „Naturraum“ und „Lebensraum“ einreichen.

Kaum macht sich unter den Menschen eine Hoffnung auf ein Ende der Pandemie breit, verursacht der Überfall Russlands auf die Ukraine lähmendes Entsetzen. „Da fällt es vielen Leuten schwer, aus dem Stimmungstief herauszukommen. Man sollte etwas tun, was einem gut tut. Sich in die Natur begeben, sich mit Freunden treffen, Konzerte, Theater, Kinos und andere Kulturveranstaltungen besuchen. Alle haben wir das vermisst“, betonte Festival-Direktor Michael Pause.

Das ist in diesem Jahr eine neue Herausforderung: Die Menschen von der Couch und aus dem Homeoffice herauszulocken, die „Community“ am Tegernsee zu versammeln und sie diese besondere Atmosphäre spüren zu lassen, die jedes echte Festival ausmacht. Die Stadt Tegernsee und das Organisationsteam haben in den zurückliegenden 20 Jahren bewiesen, dass sie „Bergfilm-Festival“ können. Sie haben buchstäblich ein Stück „Hoch-Kultur“ ins Tegernseer Tal geholt, erklärte Pause: „Wir können uns freuen, was in den zwei Jahrzehnten daraus geworden ist. Jetzt müssen wir die Leute eben aus der Lethargie befreien und wieder das Feuer entfachen, das alle Bergfans spüren.“

Die Kooperationspartner – Bayrischer Rundfunk (BR), Deutscher Alpenverein (DAV), Bergfilmfreunde Tegernsee e.V. – halten in diesen schwierigen Zeiten zusammen und verspüren trotz allem große Vorfreude. Darauf, endlich wieder Filme auf der großen Leinwand zu sehen, und zwar in der Gemeinschaft. Vor allem die Filmschaffenden selbst brennen darauf.

Festivalgänger dürfen sich auf ein Festival mit hervorragenden Filmen freuen und auf die gewohnte Festivalatmosphäre. Sich Austauschen mit Gleichgesinnten, mit Darstellerinnen und Darstellern, sowie Bergfilmemacherinnen und Bergfilmemacher. Auf diesen Gedankenaustausch freute sich Festival-Direktor Michael Pause nun auch beim „70. Trento Film Festival“. Das älteste Bergfilmfestival der Welt lief vom 29. April bis 6. Mai in Norditalien. Es ist stets mit vielen neuen Kontakten in der Szene verbunden und mit der Möglichkeit, sich einen Überblick über die Neuigkeiten und Trends im Bergfilm-Genre zu verschaffen. Dort trifft sich alljährlich auch der Kreis der Bergfilm-Festival-Macherinnen und Macher.

Am Tegernsee laufen indes die Vorbereitungen auf Hochtouren. Eine international besetzte Jury kürt im Herbst die besten Bergfilme des Wettbewerbs mit dotierten Preisen. Geboten werden hochwertige Filme, die den besonderen Reiz des Genres zeigen. Überraschend und kreativ präsentieren sich die Beiträge der Filmemacher und Filmemacherinnen. Mitunter sind sie überraschend einfühlsam und nicht so actionreich, wie gemeinhin angenommen. Mit Themen, die der „Mainstream“ nie aufgreifen würde.

-am- Bild: am

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„Riesending“:
Internationaler
TV-Zweiteiler

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Region Berchtesgaden/Freilassing – Oscar-Preisträger Jochen Alexander Freydank („Spielzeugland“, „Zero“, Kafkas „Der Bau“, „Herzogpark“) – dreht nun den ARD-Zweiteiler „Riesending“, zu dem Johannes Betz („Zero“, „Das Boot – Staffel 1“, „Die Spiegel-Affäre“, „Der Tunnel“) das Drehbuch schrieb. Ein Höhlenforscher verunglückt dabei in der längsten und am schwersten zugänglichen Höhle Deutschlands, zwölf Kilometer tief im Berg. Hunderte von Kletterern versuchen, ihn in einem spektakulären Einsatz zu retten.

Der TV-Zweiteiler beruht auf wahren Begebenheiten und wird in Berchtesgaden, Freilassing, im Salzburger Land und Kroatien gedreht. Es spielen u.a. Verena Altenberger, Maximilian Brückner, Anna Brüggemann, Sabine Timoteo, Christoph Bach, Sophie Rogall, Beat Marti, Philip Birnstiel, Roland Bonjour, Isaak Dentler, Roland Silbernagl mit. „Riesending“ ist eine Koproduktion von Senator Film (Produzenten: Ulf Israel, Reik Möller), Lotus Film und C-Films mit BR, ARD Degeto, SWR, Servus TV und SRF, gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern, RTR und Filmlocation Salzburg. Die Redaktion liegt bei Claudia Simionescu (BR), Christoph Pellander (ARD Degeto) und Brigitte Dithard (SWR). Die Ausstrahlung ist für kommenden Winter im Rahmen des FilmMittwoch im Ersten geplant. Für die ARD Mediathek entsteht parallel eine Dokumentation mit dem Arbeitstitel „Unterswelt“ über den Mythos Untersberg in Berchtesgaden, wo die Riesendinghöhle liegt.

Inhalt
Die Riesendinghöhle in Berchtesgaden, eines der längsten Höhlensysteme Deutschlands: Der Höhlenforscher Josef Häberle (Roland Silbernagl) verunglückt mit einer lebensbedrohlichen Kopfverletzung und liegt in über 1.000 Meter Tiefe, zwölf Kilometer vom Schachteingang entfernt. Während zwei Freunde ihn am Leben halten, gelangt Ralf Sommer (Isaak Dentler) in einem waghalsigen Klettersprint innerhalb eines halben Tages an die Oberfläche, um die Bergwacht zu alarmieren. Doch die gerät schnell an ihre Grenzen. Weltweit gibt es nur wenige Spezialisten, die so tief in eine Höhle vordringen können und im Team von Bertram Erhard (Maximilian Brückner), dem Einsatzleiter der Bergwacht, befindet sich kein Notarzt, der sich ein solches Vorhaben zutraut. Ralf sieht nur eine Chance: Ein Hilferuf an die internationale Höhlenforscher-Gemeinschaft, darunter Birgit Eberharter (Verena Altenberger), eine Höhlenkletterin aus Salzburg, die Josef viel zu verdanken hat. Bertram gerät zunehmend unter Druck.

-ard-

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Bayernweit
einheitlicher
Warntag

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Region Bayern – In Bayern findet am Donnerstag, 12. Mai 2022, der im März abgesagte Warntag statt. Hierzu ertönt ab 11:00 Uhr ein landesweit einheitlicher Probealarm. Bei Alarm für Feuer und andere Notstände erfolgt zur Alarmierung der Feuerwehr und anderer Einsatzkräften ein dreimaliger – in der Höhe gleichbleibender – Dauerton von je zwölf Sekunden Dauer, mit je zwölf Sekunden Pause zwischen den Tönen. Ein Heulton von einer Minute Dauer erfolgt bei Alarm, der die Bevölkerung veranlassen soll, anlässlich schwerwiegender Gefahren für die öffentliche Sicherheit auf Rundfunkdurchsagen zu achten. Weitere Informationen zum Sirenenprobealarm: katastrophenschutz/warnungundinformation/sirenenundlautsprecher/index.php

-bsr-

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Maifeier
zum 50-jährigen
Jubiläum
des Caritas Kinderdorfs
in Irschenberg

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Region Miesbach – Seit einem halben Jahrhundert ist das Caritas Kinderdorf in Irschenberg Heimat für Mädchen und Jungen, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. In diesem Zeitraum hat es bislang über 650 Kinder auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleitet. Zu seinem 50. Geburtstag lud das Kinderdorf diese zu einem Fest ein. Die ersten ehemaligen Betreuten, Mitarbeitenden, Schwestern, Zivis und Bufdis trafen bereits zum Festgottesdienst in der Pfarrkirche Irschenberg ein. Weihbischof Wolfgang Bischof nahm im Evangelium das Bild von Jesus auf, der am Ufer steht und zum Tun auffordert. Der Weihbischof nahm im Anschluss zusammen mit der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Kinderdorfleiter Wolfgang Hodbod in einer Kutsche Platz, die einen Festzug ins Caritas Kinderdorf – mit der Irschenberger Musik, vielen ehemaligen und aktuell Betreuten und Mitarbeitenden sowie Fahnenabordnung der Ortsvereine – begleitete. Im Kinderdorf wurde unter dem Motto „Das große Wiedersehen“ mit Maibaumaufstellen, Brotzeit und Musik gemeinsam gefeiert.

Das Ehemaligenfest findet nur alle fünf Jahre statt und wird vom Förderverein Caritas Kinderdorf Irschenberg e.V. finanziert, dessen Vorsitzende Ilse Aigner ist. In dieser Funktion richtete die Präsidentin des Bayerischen Landtags auch ein Grußwort an die Gäste. In diesem wies sie auf die gesellschaftliche und soziale Verantwortung hin. „50 Jahre Caritas Kinderdorf Irschenberg – das ist schon ein besonderes Jubiläum. Nicht nur wegen der 50, die ja gemeinhin einen großen Stellenwert hat. Sondern weil es diese großartige Einrichtung, diese Idee schon so lange gibt. Kindern und Jugendlichen, die keine Chance auf ein normales Leben haben, eine Möglichkeit zu geben, in einem sicheren, stabilen Umfeld aufzuwachsen, die Schule zu besuchen und so ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden – das ist auch nach fünf Jahrzehnten immer noch eine der wichtigsten Aufgaben, sie wir als Gesellschaft haben“, betonte Ilse Aigner. Im Anschluss mischte sie sich unter die Ehemaligen und suchte das Gespräch mit ihnen.

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Beim Festzug: Weihbischof Wolfgang Bischof, die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner
und Kinderdorfleiter Wolfgang Hodbod

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Ehemalige Betreute aus einem halben Jahrhundert nutzten die Möglichkeit der Begegnung und des Austauschs. Darunter auch ein Kinderdorfkind der aller ersten Stunden: Gerhard Veigel war am 28.02.1972 dabei als die Mädchen und Buben aus dem Kinderheim in Starkheim bei Mühldorf ins neugebaute Caritas Kinderdorf Irschenberg einzogen. Mit zwei Jahren war er das damals jüngste Kind im Kinderdorf. Er lebte mit seinen fünf Geschwistern, anderen Kindern und seiner Hausmutter Schwestern Emma in Haus 12. Die Erinnerungen an die Zeit im Kinderdorf sind bei ihm heute immer noch sehr lebendig. Das Familiäre, das Geborgene fand er als Kind schön, für ihn war es ein normales Aufwachsen und das Kinderdorf war für ihn Heimat. Auch als Schwester Emma, die für ihn immer die Mama war, das Kinderdorf verließ, blieb er mit ihr – bis zu deren Tod mit 96 Jahren – in Kontakt. Noch heute lebt Gerhard Veigel mit seiner Frau und seinen Kindern in Irschenberg. Er hat dort für sie ein Haus gebaut, arbeitet im Ort als Elektrotechniker und ist im Vereinsleben aktiv. Dies ist nur eines von vielen Beispielen gelungener Kinderdorfarbeit in den letzten 50 Jahren.

-fl- Bilder: Florian Lintz

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Pandemie-
forschungslabor
in Penzberg

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Region Weilheim-SchongauKürzlich wurde das neue Fraunhofer-Pandemieforschungslabor auf dem Roche-Werksgelände in Penzberg eröffnet. Die neue Fraunhofer-Außenstelle für „Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung“ ist ein Teil des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP. Künftig sollen in Penzberg und Großhadern bis zu 50 Mediziner, Mikrobiologen und IT-Experten arbeiten. Bei dem neuen Forschungszentrum im Penzberger Nonnenwald wurden als Partner der „Healthcare-Konzern Roche Diagnostics“ GmbH und die „Ludwig-Maximilians-Universität“ (LMU) ins Boot geholt. Durch diesen Forschungsverbund und den zu erwartenden Technologietransfer in die Wirtschaft solle Bayern bei der Diagnostika-, Therapeutika-, und Impfstoff-Entwicklung künftig eine große Rolle spielen. Der Freistaat hat im Rahmen seiner Hightech Agenda plus eine millionenschwere Unterstützung in Höhe von 35 Millionen Euro eingeplant. Zum Start stellt Bayern zusätzlich modernste Geräteausstattung in Höhe von fünf Millionen Euro im Rahmen des REACT-EU Programms zur Verfügung. Der Bundestag genehmigte außerdem weitere 40 Millionen Euro für das Zentrum. Im Zuge des Pandemiezentrums Penzberg sind im bayerischen Haushalt weitere Mittel in Höhe von rund fünf Millionen Euro für Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) von Roche und der LMU eingeplant.

-stmwi-

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Schüler-
medientage

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Region Bayern – Von der „Morning Show“ über „TikTok“ bis hin zu „Fake News“ im Krieg – Jugendliche diskutierten bei den diesjährigen Schülermedientagen online und vor Ort mit Expertinnen und Experten. Warum setzen manche Menschen „Fake News“ in die Welt? Wie zuverlässig sind Informationen, die über „Social Media“ verbreitet werden? Warum gibt es so viele „Memes“ und Videos zum ukrainischen Präsidenten? Rund 25.000 Schülerinnen und Schüler konnten bei den Schülermedientagen 2022 ihre Fragen stellen. Der Redebedarf war enorm. Groß war auch die Bandbreite der behandelten Themen. Sie reichten von modernem Lokaljournalismus über einen Blick hinter die Kulissen von „Social Media“ bis hin zur Bedeutung der Pressefreiheit – insbesondere in Zeiten von Krieg und Pandemie.

Die Schülermedientage finden seit 2019 jährlich rund um den Internationalen Tag der Pressefreiheit statt. Angefangen hat alles mit einem Veranstaltungstag, an dem Journalistinnen und Journalisten sich vor Ort in den Schulen den Fragen der Schülerinnen und Schüler stellten. Inzwischen ist daraus aufgrund der positiven Resonanz eine mehrtägige Veranstaltung mit 14 „Webtalks“ geworden, die durch die „Mediaschool Bayern“ gestreamt werden. An diesen Livestreams haben rund 25.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen und konnten über ihre Smartphones Fragen stellen. Zusätzlich besuchten auch Journalistinnen und Journalisten 48 Schulklassen in ganz Bayern persönlich und berichteten über ihre Arbeit. Koordiniert werden die Schülermedientage von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und der „Mediaschool Bayern“ in Kooperation mit dem Verband Bayerischer Zeitungsverleger, der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, der Deutschen Journalistenschule und dem Bayerischen Rundfunk.

Rupert Grübl, Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, äußerte sich über die erfolgreiche Bilanz des Projekts: „Die federführend von der Landeszentrale ins Leben gerufenen Schülermedientage sind inzwischen an vielen Schulen in Bayern ein fester Bestandteil der Medienbildung. Die große Reichweite zeigt uns, dass wir mit diesem Angebot einen Nerv treffen. Themen wie „Wie können wir Fake News in Zeiten von Krieg und Pandemie erkennen? Wie beeinflussen Algorithmen unser Leben? Wie arbeiten Journalistinnen und Journalisten eigentlich?“ unterstreichen die Bedeutung von politischer Medienbildung. Gemeinsam mit unseren Partnern ist es uns auch dieses Jahr wieder gelungen, den Schülerinnen und Schülern diese und weitere damit in
Verbindung stehende Themen zu vermitteln.“ 14 Talks wurden aufgezeichnet und stehen unter http://www.schuelermedientage-bayern.de/ zur Verfügung.

-stmuk-

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Dauerhaft
niedrige
Biersteuersätze

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Region Bayern –Bayern ist die Zukunft der vielen kleinen und mittelständischen Brauereien ein besonderes Anliegen. Sie stehen exemplarisch für die Vielfalt und Handwerkskunst in Bayern und sind seit jeher Garant für brautechnisches Können und höchste Qualitätsansprüche. Sie sollen uns auch in Zukunft erhalten bleiben! Insbesondere aufgrund eines unermüdlichen Einsatzes hat sich der Finanzausschuss des Bundesrats für eine dauerhaft niedrigere Biersteuer für kleine und mittelständische Brauereien ausgesprochen. Aktuell haben die kleinen und mittelständischen Brauereien mit unzähligen Schwierigkeiten zu kämpfen, wie unkalkulierbaren Energiekosten sowie Preissprünge bei Rohstoffen, Verpackung und Logistik. Die vom Bund bisher vorgesehene Rückkehr zu den regulären Steuersätzen der Biersteuermengenstaffel wäre für die Betriebe eine nicht nachvollziehbare Steuererhöhung zur Unzeit. Das lehnte die Ländermehrheit im Finanzausschuss nun klar ab. Damit geben die Länder ein wichtiges Signal an den Bund!“, betonte Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Die vom Finanzausschuss beschlossene Empfehlung für die nächste Plenarsitzung des Bundesrats stelle einen wichtigen Schritt für ein langjähriges Anliegen dar – eine unbefristete Absenkung der Steuersätze der Biersteuermengenstaffel auf das Niveau des Jahres 2003 zu erreichen.

Hintergrund:
Für kleine und mittelständische Brauereien sieht das Biersteuergesetz gestaffelte ermäßigte Biersteuersätze vor. Diese wurden vom Bundesgesetzgeber mit Wirkung zum 1. Januar 2004 erhöht. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die gestaffelten ermäßigten Steuersätze befristet nur für die Jahre 2021 und 2022 wieder auf das Niveau des Jahres 2003 abgesenkt. In dem von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurf zum Achten Verbrauchsteueränderungsgesetz war keine Verlängerung der abgesenkten Biersteuermengenstaffelsätze vorgesehen. Bayern hat zusammen mit weiteren Ländern den Antrag gestellt, die bisher befristet niedrigeren Steuersätze der Biersteuermengenstaffel mit dem Niveau von 2003 künftig unbefristet beizubehalten. In der einer Sitzung des Finanzausschusses des Bundesrats stimmte die Mehrheit der Länder nun für den Antrag.

-stmfh-

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Virtuelle
Mitglieder-
versammlungen
für Vereine

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Region Bayern – Der Vorsitzende der 93. Justizministerkonferenz und bayerische Justizminister Georg Eisenreich will das Vereinswesen mit seinen rund 93.000 bayerischen Vereinen und das ehrenamtliche Engagement im Freistaat weiter stärken. Eisenreich: “Mitgliederversammlungen sind im Vereinsleben grundsätzlich als Präsenzveranstaltungen abzuhalten. Während der Pandemie konnten Vereine ihre Mitgliederversammlungen auch digital abhalten, ohne dafür die Satzung ändern zu müssen. Diese coronabedingte Sonderregelung ist jedoch nur noch bis zum 31. August 2022 in Kraft. Bayern setzt sich nun dafür ein, dass diese Möglichkeit dauerhaft im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert wird.” Bayerns Ministerrat hat die bayerische Justiz beauftragt, eine entsprechende Gesetzesinitiative in den Bundesrat einzubringen. Als Videokonferenz sind die Mitgliederversammlungen ab September nur möglich, wenn dies in der Satzung ausdrücklich zugelassen wird oder sämtliche Mitglieder zustimmen. Gleiches gilt für Beschlussfassungen durch den Vorstand des Vereins. Eisenreich: “Die Welt wird immer digitaler. Deshalb brauchen auch Vereine und Stiftungen einen modernen rechtlichen Rahmen für Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen – ohne eine zeitraubende und aufwändige Satzungsänderung. Gleichzeitig wollen wir die Mitgliedschaftsrechte der Vereinsmitglieder stärken.”

In den vergangenen zwei Jahren haben sich virtuelle Besprechungen, Sitzungen und Versammlungen bereits bewährt. Bayern fordert, dass der Vorstand Vereinsmitgliedern auch in Zukunft die digitale Teilnahme ermöglichen kann. Mitgliedern soll dann freistehen, digital oder vor Ort an der Versammlung teilzunehmen. Eisenreich: “Mit unserem Gesetzentwurf wollen wir für Vereine die Möglichkeit schaffen, ihren Mitgliedern die digitale Teilnahme an Sitzungen anbieten zu können. Gleichzeitig soll eine Teilnahme in Präsenz möglich bleiben. Das stärkt die Rechte der Mitglieder, die beispielsweise durch lange Anreisewege oder aus terminlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht am Versammlungsort erscheinen können.“

-stmj-

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Landkreis-
versammlung
des Bayerischen Landkreistags

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Region Rosenheim – In Prien am Chiemsee fand die diesjährigen Landkreisversammlung des Bayerischen Landkreistags statt. Gastgeber war der Landkreis Rosenheim. Im Fokus standen dabei die Wahl des Präsidenten des Bayerischen Landkreistags und vor allem der Austausch mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder. Thomas Karmasin, Landrat des Landkreises Fürstenfeldbruck, der mit überwältigendem Ergebnis an die Spitze des Verbandes gewählt worden war, musste dabei die großen Herausforderungen der bayerischen Landkreise gar nicht erst zur Agenda des Ministerpräsidenten machen. „Der Landkreistag ist eine der stärksten Vertretungen, die wir haben. Auf Euch kann man sich verlassen. Gemeinsam finden wir gute Lösungen“, betonte der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder.

Insbesondere für die Bewältigung aller Fragen im Zusammenhang mit den aktuellen Flüchtlingsströmen aus der Ukraine sicherte er den bayerischen Landrätinnen und Landräten die volle Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung zu. Der jüngste Beschluss der Bundesregierung, die Flüchtlinge künftig ins „Sozialgesetzbuch II“ aufzunehmen, stelle die Landkreise vor enorme Schwierigkeiten. Geflüchtete Menschen erhalten somit künftig keine Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, sondern Hartz IV. „Der Wunsch, den Menschen in dieser fürchterlichen Situation zu helfen, kommt für uns alle an erster Stelle. Dazu gehört es auch, gute, praktikable und finanzierbare Lösungen für ihre Unterbringung zu finden. Mit dem Wechsel in den Sozialgesetzbüchern endet die Unterbringungspflicht der Landkreise und die Geflüchteten müssen aus den Unterkünften ausziehen. Die Obdachlosigkeit für diese Menschen kann niemand wollen. Sollen sie dennoch in den von den Landkreisen bereitgestellten Unterkünften wohnen bleiben, müssen den Landkreisen aber die Kosten der Unterkunft auch vollständig vom Staat erstattet werden“, erklärte der neu gewählte Präsident Thomas Karmasin. Bis heute sei ungeklärt, wie die durch den Vorstoß der Bundesregierung ausgelösten sozialen Belastungen gelöst werden sollen. Für den Bayerischen Ministerpräsidenten ist der Wechsel ins „SGB II“ auch ein Anreiz, um alle Flüchtlingsströme nach Deutschland zu lotsen.

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Der Bayerische Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und Thomas Karmasin
bei der Landkreisversammlung des Bayerischen Landkreistags in Prien am Chiemsee

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Ebenso intensiv wurde über die Energieversorgung diskutiert. Die Sorgen um deren Sicherung und die drohenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen einer Energiekrise wiegen derzeit schwer. Man war sich einig, dass die nötige Klima- und Energiewende ohne Akzeptanz vor Ort nicht gelingen werde und zentralistische Vorgaben aus Berlin ohne eine substanzielle Beteiligung der Betroffenen vor Ort abgelehnt werden müssten. Der Bayerische Ministerpräsident und der Präsident des Bayerischen Landkreistags waren sich auch einig, dass starre Flächenvorgaben für einzelne Energiequellen – wie der Windkraft – der falsche Ansatz sei. Stattdessen müssten temporär alle Energieträger genutzt und unter Beachtung der regionalen Stärken alle Arten der erneuerbaren Energien ausgebaut werden. Söder sagte zu, sich für eine zukünftige Befugnis der Landkreise, sich energiewirtschaftlich betätigen zu dürfen, einsetzen zu wollen. Die Landkreisdelegierten betonten gleichzeitig ihren Willen, im Rahmen der Klima- und Energiewende auch weiterhin unterstützend tätig zu werden und wiederholten hierzu ihre Forderung nach den notwendigen Strukturen.

Die oftmals fehlende Langfristigkeit von (bundes-)politischen Maßnahmen sei eine große schwelende Klammer über vielen Herausforderungen der bayerischen Landkreise. So sei u.a. das „9 für 90“-Ticket wenig hilfreich für den ÖPNV. In der Stadt würden die Kapazitäten damit zusätzlich belastet. In dünn besiedelten Gebieten, wo Angebote fehlten, werde das Ticket oft nicht angenommen und nach drei Monaten verpuffe die beabsichtigte Wirkung. Dabei sei keineswegs klar, ob die angesetzten 2,5 Mrd. Euro ausreichen werden. Es könne aber nicht sein, dass der Bund Geschenke zulasten der Länder und Kommunen verteile. Besser wäre es gewesen, die 2,5 Mrd. in den langfristigen Ausbau des ÖPNV zu investieren. Wer es mit dem Ausbau des ÖPNV ernst meine, müsse langfristig mehr Geld zur Verfügung stellen. Deshalb müssten insbesondere die Regionalisierungsmittel und ÖPNV-Zuweisungen dauerhaft erhöht werden.

-blt- Bild: blt

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Staatspreise
für vorbildliche
Projekte
im ländlichen Raum

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Region Bayern – Für vorbildliche Projekte der Ländlichen Entwicklung verleiht das bayerische Landwirtschaftsministerium neun Staatspreise sowie einen Innovationspreis im Rahmen des Wettbewerbs „Land.Dorf.Zukunft“. Die mit je 5.000 Euro dotierten Staatspreise gehen in der Kategorie „Umfassende Leistungen zur Stärkung des ländlichen Raums“ an die Dorferneuerung Perasdorf (Lkr. Straubing-Bogen), an die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Holzwinkel-Altenmünster (Lkr. Augsburg) und an die Dorferneuerung Gutenstetten (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad-Windsheim). In der Kategorie „Herausragende Leistungen zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ erhalten die Flurneuordnungen im Oberfränkischen Jura (Lkr. Kulmbach und Lichtenfels), die Flurneuordnung Dattenhausen (Lkr. Dillingen a.d.Donau) und die Flurneuordnungen in der ILE Donau-Laber Staatspreise.

Bei der Kategorie „Herausragende Leistungen im Bereich Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel“ werden dieses Jahr die Flurneuordnung Schönthal (Lkr. Cham), die Waldneuordnung Üchtelhausen (Lkr. Schweinfurt) sowie die Dorferneuerung und Flurneuordnung Oberlauterbach (Lkr. Pfaffenhofen an der Ilm) ausgezeichnet. Ferner wird ein mit 2.500 Euro dotierter Innovationspreis an die ILE Aurachzenn (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim) für den Solarbiotopverbund vergeben.

Der alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb ist besonders auf die Kriterien der Nachhaltigkeit ausgerichtet. In diesem Jahr standen die Themen „Stärkung der biologischen Vielfalt“ sowie „Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel“ besonders im Fokus. Außerdem müssen alle Projekte dem integrierten Ansatz entsprechen, zur Zukunftssicherung vitaler ländlicher Räume beitragen und dem Grundsatz einer aktiven Bürgerbeteiligung gerecht werden. Weitere Informationen unter www.landentwicklung.bayern.de.

-stmelf-

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Leitfaden
für
Vereinsfeiern

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Region Bayern – Seit seiner Einführung ist der „Leitfaden für Vereinsfeiern“ für das Ehrenamt eine wertvolle Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Festen aller Art. In leicht verständlicher Sprache gibt der Leitfaden umfassende Erläuterungen und Hilfestellungen zu den wichtigsten Fragen rund um das Thema „Vereinsfeiern“. Die dritte Auflage umfasst als neue Themenfelder u.a. Fragen rund um den Datenschutz/DSGVO, Festwägen, Ehrenamtskarte, Markenrechtsverletzungen. Informationen zur kommunalen Haftpflichtversicherung sind im Kapitel „Versicherungen“ enthalten. Das Kapitel „Brauchtumsschützen“ beinhaltet jetzt auch Hinweise zu „Böllerschützen“.

-bsk- Bild: bsk

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KW 18 – 2022
02.-08.05.2022

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Oktoberfest
2022
soll stattfinden

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Region München – Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat bekannt gegeben, dass das Oktoberfest 2022 stattfinden wird. Das „schönste Volksfest der Welt“ sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, nicht nur für München, sondern für ganz Bayern. „Das ist die richtige Entscheidung. Wir brauchen wieder Gelegenheiten, zusammen zu feiern. Das ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gerade nach der langen Zeit, in der die Kontakte und das öffentliche Leben eingeschränkt waren, sehr wichtig. Standlbetreiber, Hotellerie, Taxiunternehmen, Einzelhandel und die gesamte Gastronomie samt Zulieferer aber auch die Freizeitwirtschaft brauchen die Wiesn, um sich von den wirtschaftlichen Einschnitten der Corona-Pandemie zu erholen. So mancher Betrieb hätte eine erneute Absage nicht überstanden. Jetzt muss die Politik dafür sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger auch noch genügend Euros im Geldbeutel haben, um sich auf der Wiesn zu amüsieren. Inflation und Energiepreisexplosion lassen gerade die verfügbaren Mittel dahin schmelzen“, erklärte der bayerische Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger.

-stmwi- Bild: am

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Der
bayerische LandTruck:
Mobile Bühne
für die Demokratie

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Landtagspräsidentin Ilse Aigner präsentierte den bayerischen „LandTruck“

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Region Bayern – Landtagspräsidentin Ilse Aigner hat den neuen bayerischen „LandTruck“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einem umgebauten Airstream-Trailer wird der Bayerische Landtag künftig auf bayernweite Tour gehen und sich in den Regionen präsentieren. Unter anderem werden Lesungen für Schulklassen, moderierte Gesprächsrunden mit der Landtagspräsidentin und den Vizepräsidenten und spontane Bürgersprechstunden mit Abgeordneten auf dem Programm stehen.

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In diesem Jahr ist der Besuch von 17 Standorten geplant, im Jahr 2023 werden weitere folgen. „Hinter uns liegen zwei Jahre Pandemie. Zwei Jahre, die unsere Gesellschaft nachhaltig geprägt haben – und wahrlich nicht immer zum besten. Ich erinnere an Schlagwörter wie „Corona-Diktatur“ oder an das gescheiterte Volksbegehren „Landtag abberufen“. Wir erlebten eine aufgeheizte Stimmung – auch gegenüber den demokratischen Institutionen, gegenüber Abgeordneten – bis hin zu strafrechtlich relevanten Drohungen und üblen Beschimpfungen. Und wir stellten in den Kommentarleisten unserer Social-Media-Kanäle fest, dass es viel Unwissen gibt über die Arbeit von Abgeordneten, über die Arbeit des Bayerischen Landtags. Ich denke, wir müssen jetzt, wo es wieder möglich ist, mit den Menschen ins Gespräch kommen. Auch dafür ist der bayerische LandTruck ein Angebot!“, betonte Aigner.

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Der im Jahr 1972 in Kalifornien gebaute Airstream-Trailer wurde vom Bayerischen Landtag erworben und im Jahr 2022 zu einem Bühnenfahrzeug umgebaut. Mit seiner polierten Aluhülle und der auffallenden rundlichen Form ist der Anhänger ein Blickfang. Er soll für den Bayerischen Landtag Aufmerksamkeit erzeugen, und zwar nicht in der Landeshauptstadt München, sondern in ganz Bayern. Neben Lesungen für Schulklassen aus der Buch-Reihe des Landtags „Isar-Detektive“, moderierten Gesprächsrunden mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner, ihren Stellvertretern und den Abgeordneten des jeweiligen Stimmkreises sowie Bürgersprechstunden wird es auch Unterhaltung geben, unter anderem Wissensvermittlung in Quizform – über die Demokratie und die Landespolitik in Bayern. Begleitet wird die Tour mit einer Social-Media-Kampagne unter dem Hashtag #DemokratieaufAchse. Auch in der neuen Wahlperiode soll der Trailer ein wichtiger Bestandteil einer mobilen, bayernweiten Öffentlichkeitsarbeit des Bayerischen Landtags bleiben.

-rp- Bilder: Rolf Poss

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Girls‘ Day:
Mädchen
für „MINT“ begeistern

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Bei mehr Frauen das Interesse für technische und naturwissenschaftliche Berufe wecken: Das ist das Ziel des bundesweiten „Girls‘ Day“. Bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung erlebten Schülerinnen in einem Parcours allerhand Technik-Abenteuer, die sie dem Bundeskanzler anschließend präsentierten. Ziel des „Girls’ Day“ ist es, Mädchen die große Vielfalt der Berufswelt nahezubringen. Sie lernten während des Aktionstags u.a. Studiengänge und Ausbildungsberufe in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen. „Es gibt sehr gute IT-Spezialistinnen, zupackende Handwerkerinnen und weltberühmte Chemikerinnen und Ingenieurinnen, aber es gibt sie noch zu wenig – und das, obwohl Mädchen seit Jahren bessere Schul- und Studienabschlüsse machen als Jungs“, so Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner Rede zum „Girls´ Day“. Er hob außerdem hervor, wie wichtig der bundesweite Aktionstag sei.

Seit 2001 trägt der „Girls’ Day“ – das größte Projekt zur Berufsorientierung von Schülerinnen weltweit dazu bei, dass Interesse bei Mädchen für einen Beruf zu wecken. Der in diesem Jahr erfolgte „Girls‘ Day“ wurde in Zusammenarbeit mit der „Initiative D21“ organisiert. Zeitgleich fand bundesweit der „Boys‘ Day“ statt. Dort konnten Jungen Berufe kennenlernen, in denen Männer unterrepräsentiert sind.

„MINT“ erlebbar machen
Ob Programmieren, Bauen oder Erkunden: Schülerinnen konnten in einem Technik-Parcours verschiedene -Exponate entdecken und ihre Fähigkeiten testen. Einige Unternehmen hatten im Rahmen der Veranstaltung insgesamt sechs unterschiedliche Exponate ausgestellt, darunter beispielsweise einen sprachgesteuerten Schokoladen-3D-Drucker, eine 5G-Sender-Empfänger-Station oder einen Fabrikroboter.

Seit über 20 Jahren gibt es nun den „Girls’ Day“. Wie wichtig dieser Aktionstag ist, hob Olaf Scholz auch in seiner Rede hervor. „Mädchen und junge Frauen haben heute deutlich mehr Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Berufen – gerade auch wenn sie am „Girls’ Day“ teilgenommen haben. Mehr als jede vierte Studienanfängerin in Informatik ist heute eine Frau, vor einigen Jahren war es noch viel weniger “, betonte der Bundeskanzler. Beim Girls’ Day teilzunehmen lohne sich auch für Unternehmen und Institutionen. Laut Scholz bekamen viele Unternehmen, die mehrfach am „Girls’ Day“ teilgenommen haben, danach Bewerbungen von ehemaligen Teilnehmerinnen.

-bk- Bild: Kugler

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Neue
Züge
für U-Bahn
in München

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Region München – Regierungspräsident Dr. Konrad Schober nahm gemeinsam mit Vertretern der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und Siemens Mobility an der offiziellen Übergabe des ersten von insgesamt 22 Zügen des Typs C2.13 für die U-Bahn München teil. Als Technische Aufsichtsbehörde für U-Bahn und Tram wird die Regierung von Oberbayern die neuen U-Bahn-Züge für den Schienenverkehr zulassen. Mit der Übergabe auf dem Betriebshof in Fröttmaning wurde der Zug nun in den Zulassungsprozess übergeben, der einige Wochen in Anspruch nehmen wird, sodass der Zug im 3. Quartal des Jahres in Betrieb genommen werden könnte.

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Übergabe des neuen Zuges aus der Serie C2.13 in Fröttmaning v.l.:
Albrecht Neumann, CEO Rolling Stock bei Siemens Mobility,
Ingo Wortmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der MVG und Regierungspräsident Dr. Konrad Schober

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Die Züge der früheren Serien des Fahrzeugtyps C2 sind bereits seit 2016 auf Münchens U-Bahn-Schienen im Einsatz und haben sich dort insbesondere aufgrund des großzügigen Innenraums bewährt, der Platz für viele Fahrgäste bietet. Ferner seien alle C2-Züge besonders umweltfreundlich und energiesparend. Zukünftig sollen nach der erfolgten Zulassung 85 Züge der C2-Serie von Siemens Mobility für die Münchner U-Bahn unterwegs sein.

-rob- Bild: rob

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Weichen
für den
“Digital Services Act”
gestellt

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Vertreter des Europäischen Parlaments, des Rates und der EU-Kommission haben in den Trilogverhandlungen eine politische Einigung zum “Digital Services Act” (DSA) gefunden – dem künftigen europäischen Regelwerk für Internet-Plattformen. Wegen des Vorrangs des Unionsrechts würden damit die Vorschriften im deutschen Recht, insbesondere das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), weitgehend abgelöst, wenn Rat und Parlament dieser Einigung förmlich zustimmen. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: “Der DSA kann im weltweiten Kampf gegen Hass und Hetze helfen. Es gibt richtige und wichtige Ansätze. Aber, der DSA führt in seiner jetzigen Fassung an entscheidenden Stellen zu klaren Rückschritten gegenüber dem Schutzniveau des deutschen Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. Wenn der DSA das NetzDG ersetzen soll, dann muss das ein Fortschritt und kein Rückschritt sein.”

Der DSA in seiner jetzigen Fassung sehe keine generelle gesetzliche und sanktionsbewehrte Löschpflicht vor. Eisenreich: “Das heißt: Selbst wenn Plattformen strafbare Inhalte systematisch nicht löschen, droht ihnen – anders als nach dem NetzDG – beim DSA kein Bußgeld.“

Plattformen müssten bestimmte strafbare Inhalte den Strafverfolgungsbehörden zwar melden, nicht erfasst seien jedoch – anders als im NetzDG – Straftaten gegen die öffentliche Ordnung, wie etwa Volksverhetzung, Propagandadelikte und Gewaltdarstellungen. Eisenreich: “Die aktuellen Erfahrungen mit strafbaren Online-Inhalten zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zeigen, wie wichtig es ist, dass Plattformen auch diese Straftaten melden müssen. Der DSA ist eine große Chance für Europa und enthält wichtige Fortschritte.

-stmj-

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Maibaum
aufstellen
in Miesbach

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Region Miesbach – Nun steht er wieder kerzengerade da – der Maibaum der Stadt Miesbach. Gewichtige rund vier Tonnen und etwa 25 Meter Länge weist das aufwendig – blau-weiß bemalte – neue Wahrzeichen auf. Andernorts wurden lediglich „nackte Bäume“ hochgehievt. Am 1. Mai wurde, bei nassem Frühlingswetter, das hölzerne Prachtexemplar per Muskelkraft – mithilfe von Schwaiberln, mit Seilen zuammengebundenen langen Holzstangen – in die Höhe gewuchtet. Gesichert wurde das Ganze durch einen Kranwagen.

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Mit wachsamen Augen beobachtete Dr. Gerhard Braunmiller, Bürgermeister der Stadt Miesbach,
wie die Männer den schweren Baum Meter für Meter hochschoben,
bis er sich endlich in seiner ganzen Größe am Miesbacher Marktplatz präsentieren konnte.

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Strategisch angeleitet schaffte es die Ziehmannschaft, den Maibaum nach harter und schweißtreibender Arbeit aufzustellen. Die zahlreich erschienen Gäste aus nah und fern würdigten die Maibaumaufsteller mit lautem Beifall, während der Musikverein Miesbach aufspielte. Das „Stangerl“, wie der Maibaum auch liebevoll genannt wird, hatte schon einiges hinter sich, bevor es aufgestellt werden konnte.

-am- Bilder: am

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Abitur-
prüfungen
in Bayern

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Region Bayern – Kürzlich begannen für rund 35.000 Schülerinnen und Schüler an Bayerns Gymnasien die Abiturprüfungen, welche mit drei schriftlichen Prüfungen erfolgen. Alle starteten am 27. April mit dem Fach Deutsch, am 29. April fand die Prüfung in einem frei wählbaren Fach, z. B. in einer Fremdsprache oder einem gesellschafts- oder naturwissenschaftlichen Fach, statt. Das Fach Mathematik – am 3. Mai – bildet für die meisten Schülerinnen und Schüler den Abschluss der schriftlichen Prüfungen. Abiturientinnen und Abiturienten, die sich beim frei wählbaren Fach für Französisch entschieden hatten, legen diese Prüfung am 5. Mai ab. Zwischen dem 16. Mai und 27. Mai finden die mündlichen Kolloquiumsprüfungen in zwei weiteren Fächern statt, sodass in diesem Jahr vor den Pfingstferien alle Prüfungen abgeschlossen sein werden. Die Abiturzeugnisse werden am 24. Juni überreicht.

Weil auch der Abiturjahrgang 2020-2022 von pandemiebedingten Beeinträchtigungen betroffen war, gewährleistet eine Reihe von Maßnahmen im Verlauf der zweijährigen Qualifikationsphase sowie auch bezogen auf die Abschlussprüfungen vergleichbare, faire und verlässliche Rahmenbedingungen. So wurden frühzeitig Begrenzungen des Stoffs für die schriftlichen Abiturprüfungen 2022 veröffentlicht und zur Ermittlung der Halbjahresleistungen für das Kurshalbjahr 11/2 griff eine „Günstigerregelung“ zur Berechnung der Noten, die in die Abiturnote eingehen. Darüber hinaus erhalten die Abiturientinnen und Abiturienten zur Entzerrung der Prüfungssituation auch heuer noch einmal einen Zeitzuschlag von 30 Minuten bei den zentral gestellten schriftlichen Abschlussprüfungen.

Die Schulen sorgen für einen bestmöglichen Infektionsschutz, indem sie die Prüfungen – je nach den Gegebenheiten vor Ort – mit möglichst großem Abstand zwischen den Teilnehmenden oder auch in kleinen Gruppen in geeigneten und gut gelüfteten Räumen organisieren. Die Abiturientinnen und Abiturienten haben selbstverständlich die Möglichkeit, OP-Masken oder FFP2-Masken auch während der Prüfungen auf freiwilliger Basis zu tragen.

-stmuk-

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Demografie-
preis

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Region Bayern – Die demografischen Veränderungen sind eine große Herausforderung für uns alle. Mit ihren Projekten und ihrem Engagement tragen die Gewinner des neuen bayerischen Demografiepreises tatkräftig dazu bei, den demografischen Wandel in Bayern zukunftssicher zu gestalten und die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu steigern. Das bayerische Heimatministerium zeichnet besondere Ideen und Projekte mit insgesamt 15.000 Euro aus und macht sie damit auch für andere als Vorbild sichtbar“, erklärte der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der erstmaligen Verleihung des Preises in Nürnberg.

Ausgezeichnet wurden die besten Initiativen in drei Kategorien:
„Meine.Heimat.Zukunftssicher“
Zusammenhalt und Gemeinschaftsdenken wird in dem Projekt „Lebendige Nachbarschaft“ der „LeNa Bayreuth“ GbR großgeschrieben. Seit 2019 arbeiten Seniorinnen und Senioren in Bayreuth an ihrem Wohngruppenprojekt. In einem barrierefreien Neubau entsteht eine selbstbestimmte und eigenverantwortliche Senioren-WG. In einer Gemeinschaftswohnung werden regelmäßige Zusammenkünfte und vielfältige Aktivitäten – wie Feiern, Spieleabende oder Koch- und Gymnastikkurse – stattfinden. Das Projekt sei ein Vorbild für Lebensfreude, Schaffenskraft, überragendes Eigenengagement und für kreative Wege, um den Herausforderungen des demografischen Wandels aktiv zu begegnen. Als Preisträger des „Bayerischen Demografiepreises 2021“ erhält die „LeNa Bayreuth“ GbR eine Prämie von 5.000 Euro.

„Meine.Heimat.Arbeit&Familie“
Der Landkreis Haßberge bietet seit 2019 mit dem Programm „Jobentdecker“ für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende regelmäßig ein umfassendes Praktikumsprogramm in Zusammenarbeit mit örtlichen Betrieben an. Die Teilnehmer lernen dabei vier verschiedene Berufe kennen, berichten anschließend in den Sozialen Medien und bewerben somit den Arbeitsraum Haßberge. Das Praktikumsprogramm für Jugendliche und regionale Unternehmen sei ein besonderes Beispiel für Ideenreichtum und zielgruppenorientierte Maßnahmen, um dem demografischen Wandel vor Ort aktiv zu begegnen. Das Projekt „Jobentdecker“ binde Fachkräfte an ihre Region und trage so zu einer jüngeren Altersstruktur vor Ort bei. Als Preisträger des „Bayerischen Demografiepreises 2021“ erhält der Landkreis Haßberge eine Prämie von 4.000 Euro.

„Meine.Heimat.Lebensqualität“
Die „LachfALTen“ gUG in Bad Kissingen bringt gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner „Freundeskreis Menschen treffen Menschen“ mit dem Projekt „Lindensingen“ Seniorinnen und Senioren zusammen und lässt sie so am sozialen Leben teilhaben. Pandemiebedingt haben die Organisatoren Freilufttreffen organisiert. Seit Juni 2021 kommen daher alle drei Wochen Seniorinnen und Senioren im Innenhof der alten Saline in Bad Kissingen zusammen, um unter einer alten Linde gemeinsam alte Volksweisen und volkstümliche Lieder zu singen. Diese Musikveranstaltungen seien ein leuchtendes Beispiel für Kreativität und Gemeinschaftsgefühl. Als Preisträger des „Bayerischen Demografiepreises 2021“ erhält die „LachfALTen“ gUG eine Prämie von 4.000 Euro.

Der Stadt Kempten sind die Belange von jungen Menschen ein großes Anliegen. Im Projekt „Der Kemptener Weg der Jugendbeteiligung“ werden Jugendliche in städtische Vorhaben und Planungen über verschiedenste Anlaufstellen, eine Jugendkommission und eine digitale Beteiligungsplattform bedarfsgerecht miteinbezogen. Die Stadt Kempten bietet ein breitgefächertes Angebot, in dem sich junge Menschen für Themen, die ihnen wichtig sind, stark machen und sich für das Gemeinwohl engagieren können. „Der Kemptener Weg der Jugendbeteiligung“ stärke nicht nur die demokratischen Strukturen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort, sondern zeige vorbildlich ein konstruktives Zusammenwirken aller Generationen auf. Als Preisträger des „Bayerischen Demografiepreises 2021“ erhält die Stadt Kempten eine Prämie von 2.000 Euro.

Im September 2021 hat das bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat erstmals den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten „Bayerischen Demografiepreis“ ausgelobt. Die Preisträger – welche mit ihren Demografieprojekten positiv zur Entwicklung der Bevölkerungsstruktur vor Ort beitragen – wurden durch eine Jury ausgewählt, die aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des „Bayerischen Jugendrings“, der „LandesSeniorenVertretung Bayern“ e.V., der Wissenschaft, des bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales sowie des Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat besteht. Eine Neuauflage des Demografiepreises ist geplant.

-stmfh-

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Bundes-
arbeitsgemeinschaft
der Kinderdörfer
in Deutschland
tagte in Irschenberg

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Die Delegation der „Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderdörfer in Deutschland“ traf sich heuer im Caritas Kinderdorf Irschenberg

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Region Miesbach – Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) der Kinderdörfer in Deutschland trifft sich einmal jährlich zu einer Tagung, um sich über aktuelle Entwicklungen und Tendenzen in der Jugendhilfe auszutauschen und die Kooperation der Kinderdörfer untereinander zu fördern. In diesem Jahr war das Caritas Kinderdorf Irschenberg, das heuer sein 50-jähriges Bestehen feiert, Gastgeber des Forums.

Ende April tagten die Leitungen von rund 20 Einrichtungen unterschiedlicher Träger sowie Vertreterinnen und Vertreter der BAG-Geschäftsstellen in Irschenberg. Die Einrichtungsleitungen thematisierten in Gruppenarbeiten die aktuellen Herausforderungen und wichtigen Fragestellungen in den Kinderdörfern, um auch in Zukunft die Qualität der Erziehung in Lebensgemeinschaften im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zu sichern und weiterzuentwickeln.

Die BAG-Kinderdörfer wurde im Jahre 1978 als Interessensvertretung der Kinderdorfarbeit in politischen und fachlichen Gremien sowie Wohlfahrtsverbänden gegründet. Derzeit werden dort mehr als 3.300 Kinder und Jugendliche von ihnen betreut. Deshalb sei es ihr auch wichtig, zur Veränderung im Gesetzgebungsverfahren der Jugendhilfe und anderer relevanter Gesetze Stellung zu nehmen und gemeinsam auf diese zu reagieren. So hat der Bundesrat im Mai 2021 einem neuen Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) zugestimmt. Die Reform des „SGB VIII“ sieht unter anderem vor, dass Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung in Zukunft unter die „Kinder- und Jugendhilfe“ fallen. Bisher waren Kinder- und Jugendhilfe und Eingliederungshilfe getrennte Systeme. Was die Reform des „SGB VIII“ bedeutet, welche Auswirkungen und Entwicklungsmöglichkeiten sie für die Kinderdörfer bedeutet, wurde in einem Vortrag mit anschließender Diskussion behandelt. Als Experte wurde dazu der externe Referent Prof. Dr. Jan Kepert hinzugezogen, der seit 2011 Professor der Hochschule Kehl an der Fakultät Rechts- und Kommunalwissenschaften ist. Im Anschluss an den Vortrag verständigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über neue Angebotsformen und pädagogischen Standards in diesem Bereich.

„Wir haben uns als Kinderdorfleiter und -träger mit den Fragestellungen befasst, welche die rechtliche Veränderung der Kinder- und Jugendhilfe betreffen. Was bedeutet das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz für uns als Kinderdörfer? Wir sind schon immer unterwegs im Interesse des Kinderschutzes und wir wollen jetzt dem neuen Gesetz und dem eigenen Beratungsanspruch der Kinder und Jugendlichen zu deren Stärkung Rechnung tragen. Der Austausch der Kinderdörfer untereinander ist ein ganz wichtiges Merkmal der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderdörfer und Irschenberg ist ein Standort, an dem wir schon mehrfach waren. Ein tolles Kinderdorf und für uns auch immer ein Ort, an dem wir uns gerne mit den anderen Kinderdörfern treffen und austauschen“, betonte Dr. Klaus Esser, Mitglied im ständigen Ausschuss der BAG Kinderdörfer in Deutschland, Vorsitzender des Bundesverbandes Caritas Kinder- und Jugendhilfe e.V. (BvkE) und Geschäftsführer der Bethanien Kinderdörfer.

Der Gastgeber – Dorfleiter Wolfgang Hodbod – zog nach Abschluss der zweitägigen Tagung im Caritas Kinderdorf Irschenberg ein positives Fazit: „Der Dialog mit anderen Kinderdörfern ist für uns in Irschenberg sehr wichtig, um zu sehen, wohin die Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern gehen. Gemeinsam mit den anderen Kinderdorfträgern entwickeln wir Strategien, wie wir auch in Zukunft ein guter Lebensort für Kinder und Jugendliche sein können. Ein Ergebnis der Beratungen hier war die Erkenntnis, dass wir Kinderdörfer schon jetzt gut auf die neuen Herausforderungen des KJSG vorbereitet sind. Es geht nun darum, diese Wege konsequent weiterzuverfolgen. Die ersten Ideen wurden in diesen Tagen in Irschenberg entwickelt.“ Die nächste Jahrestagung findet 2023 im Bethanien Kinderdorf Eltville im Rheingau statt.

-ckd- Bild: Florian Lintz

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Eigen-
versorgung
mit Mini-PV-Anlage

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Region Bayern – Die Bevölkerung beschäftigt sich derzeit mehr als je zuvor mit der Zukunft ihrer Energieversorgung. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger setzt sich dabei entschieden für einen beschleunigten Ausbau der Solarenergie ein. „Neben dem erforderlichen Ausbau von PV-Anlagen auf Dächern oder Freiflächen können auch Mini-PV-Anlagen für Balkone einen Beitrag zu unserer Energiewende leisten. Damit können unter anderem Mieter aus Solarenergie Strom erzeugen und selbst verbrauchen“, so Aiwanger. Bereits 2019 warb der Staatsminister für diese Form der heimischen Stromerzeugung.

Eine Mini-PV-Anlage besteht aus einem PV-Modul und einem Wechselrichter. Der in der Anlage erzeugte Strom wird vorrangig direkt vor Ort verbraucht, daher ist kein signifikanter Einfluss auf die Stromnetze zu erwarten. Nur noch der darüber hinaus benötigte Strom wird aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen. Das senke die jährlichen Stromkosten und erhöhe die Unabhängigkeit – für viele gerade jetzt besonders wichtig. Aktuell sind fast 200.000 Balkon-Solaranlagen in Deutschland im Einsatz und der Markt wächst rasant. Mini-PV-Anlagen amortisieren sich oft bereits innerhalb weniger Jahre. Es sollte jedoch geprüft werden, ob der gewünschte Standort geeignet ist. Hierfür gibt es inzwischen auch Online-Tools speziell für Balkon-Solaranlagen, beispielsweise: www.solar.htw-berlin.de/rechner/stecker-solar-simulator/.

Für einen sicheren Betrieb rät das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie insbesondere folgende Punkte zu beachten: Eine Elektrofachkraft muss prüfen, ob die vorhandenen Leitungen und der Stromkreis für die Einspeisung geeignet sind. Notwendige Elektroinstallationen – wie der Einbau einer speziellen Energiesteckdose (sog. Wieland-Stecker) anstatt einer haushaltsüblichen Schutzkontaktsteckdose sind durch eine Elektrofachkraft auszuführen. Mini-PV-Anlagen müssen beim Netzbetreiber und bei der Bundesnetzagentur www.marktstammdatenregister.de/MaStR gemeldet werden. Für den Betrieb einer Mini-PV-Anlage ist ein Zweirichtungszähler notwendig. Wenn ein Privathaushalt selbst erzeugten, überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einspeist, würde sich ein üblicher Zähler rückwärts drehen, was nicht erlaubt ist.

-stmwi-

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Entscheidung
des Bundes-
verfassungsgerichts
zum bayerischen
Verfassungsschutzgesetz

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Region Bayern – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßte, dass mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts erstmals umfangreiche Klarstellungen zum verfassungsrechtlichen Rahmen der Befugnisse des Verfassungsschutzes erfolgt sind. “Das Urteil ist eine Stärkung des Verfassungsschutzes. Das Bundesverfassungsgericht hat die Bedeutung unserer Verfassungsschutzbehörden für den Schutz unserer freiheitlichen Demokratie deutlich betont und die hierfür erforderlichen Befugnisse nicht grundsätzlich beanstandet. Ihre Ausgestaltung im Einzelnen bedarf jedoch an einigen Stellen zusätzlicher verfahrensrechtlicher Sicherungen und klarstellender Begrenzungen”, so Herrmann. Der bayerische Innenminister und Vorsitzende der Innenministerkonferenz kündigte an, sich mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen in Bund und Ländern über die Konsequenzen des Urteils auszutauschen und dann umgehend Vorschläge für gesetzliche Änderungen vorzulegen, mit dem die neuen Vorgaben des Gerichts aus dem Urteil umgesetzt werden.

Das Bundesverfassungsgericht hat das Verfahren zum bayerischen Verfassungsschutzgesetz zum Anlass genommen, erstmals umfassende verfassungsrechtliche Maßstäbe für die Datenerhebungs und -übermittlungsbefugnisse der Verfassungsschutzbehörden zu entwickeln. “Deren Bedeutung gehen weit über das bayerische Landesrecht hinaus und werden auch im Bundesrecht Änderungen zur Folge haben. Aktuell entspricht wohl kein Verfassungsschutzgesetz in Deutschland den nun vom Gericht formulierten Anforderungen. Für das frühzeitige Erkennen von Gefahren sind effektive nachrichtendienstliche Mittel unverzichtbar”, erklärte Herrmann nach der Urteilsverkündung in Karlsruhe und kündigte an, die Urteilsbegründung detailliert zu analysieren und die richterlichen Vorgaben rasch umzusetzen. Das betreffe etwa die Ausgestaltung der Vorschriften zur Wohnraumüberwachung oder den Einsatz verdeckter Mitarbeiter und Vertrauensleute durch eine Vorabkontrolle durch eine unabhängige Stelle.

Nach den Worten Herrmanns sei das Grundsatzurteil zum Bayerischen Verfassungsschutzgesetz wegweisend für die künftige Gesetzgebung von Bund und Ländern. Nach Ansicht des Gerichts entspreche das Bayerische Verfassungsschutzgesetz -nicht in allen Punkten- den neu gesetzten Maßstäben. So forderte das Gericht unter anderem eine Subsidiaritätsklausel bei der Wohnraumüberwachung. Das bayerische Verfassungsschutzgesetz war 2016 novelliert worden, um einerseits Empfehlungen umzusetzen, die sich aus der Aufarbeitung der NSU-Mordserie ergeben haben, und andererseits um neuen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur Zusammenarbeit zwischen Verfassungsschutz und der Polizei Rechnung zu tragen. Noch während des damaligen Gesetzgebungsverfahrens hatte das Bundesverfassungsgericht über das BKA-Gesetz entschieden. „Welche Bedeutung dieses zum Polizeirecht ergangene Urteil für die Nachrichtendienste und damit auch für den Verfassungsschutz hat, konnte uns keiner der Experten sagen, die damals im Landtag angehört wurden. Wir mussten mit dem Gesetz daher Neuland betreten. Das Gericht hat unsere Auffassung nun grundsätzlich bestätigt, dass für den Verfassungsschutz andere und in weiten Teilen offenere verfassungsrechtliche Maßstäbe gelten als für die Polizei”, resümierte der bayerische Innenminister.

-stmi- bild: am

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Verlängerung
der
Grenzkontrollen

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Region Bayern – Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann begrüßte nachdrücklich die Entscheidung des Bundesinnenministeriums, die Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zwischen Deutschland und Österreich bis November 2022 zu verlängern. “Die Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zwischen Deutschland und Österreich sind aus migrations- und sicherheitspolitischen Gründen zwingend notwendig. Nach wie vor ist der Schutz der EU-Außengrenzen noch nicht ausreichend”, so Herrmann. Das belegten laut Herrmann die vielen Aufgriffe der bayerischen Grenzpolizei, die im grenznahen Raum engmaschige Schleierfahndungskontrollen sowie in enger Abstimmung mit der zuständigen Bundespolizei unmittelbare Grenzkontrollen durchführe.

Für den G7-Gipfel Ende Juni 2022 fordert Herrmann aus sicherheitspolitischen Gründen die Einführung von Grenzkontrollen vom 14. Juni bis einschließlich 29. Juni an allen deutschen Binnengrenzen. “Die deutschlandweiten Binnengrenzkontrollen hatten sich bereits beim G7-Gipfel 2015 außerordentlich bewährt. Die weltpolitische Lage hat sich im Vergleich zu damals leider weiter verschärft. Insoweit müssen wir beispielsweise auch mit einem größeren Potential von Chaoten rechnen, die aus dem Ausland einreisen wollen, nur um im Umfeld des Gipfels Randale zu veranstalten”, argumentierte der bayerische Innenminister.

Die bayerische Grenzpolizei habe 2021 deutlich mehr Aufgriffe verzeichnet als 2020. Insbesondere die illegale Migration habe vergangenes Jahr erheblich zugenommen. Es mussten 2021 1.781 unerlaubte Einreisen festgestellt werden, was einem Plus von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspreche. Dazu kämen 181 Schleuserfälle, ein Plus von 47 Prozent. Die Anzahl der insgesamt von der bayerischen Grenzpolizei jährlich bearbeiteten Fälle stieg 2021 auf 53.131, ein Plus von 24 Prozent. Bei den Schleierfahndungskontrollen und den vorübergehenden Grenzkontrollen an der Landgrenze stellte man im Bereich der Waffen- und Sprengstoffdelikte 641 Fälle fest (+11 Prozent), im Bereich der Urkundsdelikte waren es 1.280 (+33 Prozent), worunter beispielsweise Passfälschungen oder die missbräuchliche Verwendung von Ausweisen fallen, sowie im Bereich der Rauschgiftkriminalität 2.646 (+6 Prozent).

-stmi-

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Vorsicht
vor digitalem
Heiratsschwindel
und Schockanrufen

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Love Scam“, Schockanrufe und der angebliche Enkel auf der Intensivstation: Betrüger denken sich immer wieder neue Lock- und Schockszenarien aus, um an Geld und Wertgegenstände ihrer Opfer zu kommen. Täter kann beispielsweise ein falscher Freund sein. Täter nutzen die Sorgen, Ängste und Gutgläubigkeit ihrer Opfer schamlos aus. Beim Telefon- oder Internetbetrug operierten die Hintermänner oft aus Callcentern im Ausland. Mit dem sogenannten „Enkeltrick“ erbeuteten Täter in Bayern im vergangenen Jahr etwa zwei Millionen Euro, weitere 6,1 Millionen Euro, indem sie sich als „falsche Polizisten“ ausgaben. Es gab laut Polizei im Jahr 2021 allein 4.168 registrierte „Schockanrufe“ in Bayern, mit einem Gesamtschaden von 3,7 Millionen Euro. Die Folgen dieser Taten können für die Opfer erheblich sein, nicht nur finanziell, sondern vor allem gesundheitlich. Es drohten in der Folge oft Angstzustände und Depressionen. Viele Betroffene bringen die Taten aus Scham oder anhaltender Gutgläubigkeit erst gar nicht zur Anzeige.

Die bayerische Justiz setzt sich auch für gesetzliche Verbesserungen für Fälle von Haus- und Familienuntreue ein. Nicht nur Banden- und Trickbetrüger hätten es auf das Vermögen älterer Menschen abgesehen. Täter könne beispielsweise auch ein Bekannter mit Vorsorgevollmacht, ein Familienmitglied oder ein gesetzlicher Betreuer sein. Die Mehrheit der Helfer leiste aber wertvolle Arbeit. Es gebe aber auch schwarze Schafe. Bislang muss der Geschädigte in diesen Fällen selbst einen Strafantrag stellen. Dazu sind die Opfer aber nicht immer in der Lage.

Hintergrund:
Am Telefon, im Internet oder vor Ort: Die Betrugsmethoden von Kriminellen werden immer raffinierter und perfider. Weit verbreitet sind unter anderem:
Schockanrufe: Die Anrufer – sogenannte Keiler, die im Ausland sitzen – geben sich am Telefon als Verwandte, Polizisten oder Rechtsanwälte aus. Sie berichten beispielsweise von einem schweren Unfall, den ein Angehöriger verursacht haben soll. Nur bei sofortiger Zahlung eines Geldbetrags könnten strafrechtliche Konsequenzen vermieden werden.
Enkeltrick: Am Telefon oder über Messenger-Dienste – wie WhatsApp – bitten Kriminelle als vermeintliche Kinder oder Enkel um finanzielle Hilfe. Dabei wird beispielsweise ein Unfall vorgetäuscht.
Tech-Support-Scams: Die Täter behaupten, sie seien Mitarbeiter großer Tech-Konzerne und wollten Sicherheitsprobleme beheben – via Telefon, Mail oder Internet. Dabei haben es die Kriminellen auf Zugriffsrechte und Passwörter abgesehen, um Geld oder Daten ihrer Opfer zu stehlen.
Love Scams: Digitale Heiratsschwindler nähern sich im Netz gezielt alleinstehenden Menschen, schaffen eine emotionale Abhängigkeit oder täuschen eine Beziehung vor. Sie schreiben ihre Opfer unter falschen Identitäten über Dating-Plattformen oder soziale Netzwerke an. Mit erfundenen Notlagen bitten sie um Geld oder erpressen Betroffene mit intimen Bildern oder Videos.
Falsche Polizisten: Die Betrüger operieren meist aus Callcentern – oft in der Türkei oder Osteuropa. Sie täuschen dringende Ermittlungen, Einbrüche in der Nachbarschaft oder Anklagen aus dem Ausland vor und wollen angeblich Geld oder Wertsachen in Sicherheit bringen.
Falsche Handwerker: Die Täter stellen sich gegenüber Seniorinnen und Senioren als Handwerker vor und behaupten, sie müssten in deren Wohnungen beispielsweise die Wasserleitung überprüfen. In der Wohnung entwenden sie Wertsachen, während die Bewohner abgelenkt werden.

-stmj-

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Woche
für das
Leben

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Die „Woche für das Leben“ ist eine Aktionswoche der evangelischen und katholischen Kirche. Sie widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Mittendrin. Leben mit Demenz“ und findet deutschlandweit vom 30. April bis zum 7. Mai 2022 statt. Bayern hat 2013 als eines der ersten Bundesländer auf die Herausforderungen für Menschen mit Demenz reagiert und eine ressortübergreifende Strategie entwickelt – die „Bayerische Demenzstrategie“. Man konnte damit in Bayern in den letzten Jahren die Lebensbedingungen, die Lebensqualität und die medizinische und pflegerische Versorgung für die Betroffenen entscheidend verbessern. Die Nationale Demenzstrategie wurde erst 2020 herausgegeben. Leitziele der „Bayerischen Demenzstrategie“ sind u. a. der Bewusstseinswandel in der Gesellschaft im Umgang mit dem Thema „Demenz“ sowie die Wahrung der Selbstbestimmung und Würde der Betroffenen in allen Phasen der Erkrankung.

-stmgp-

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Ausbau
der
Ganztagsbetreuung
für Kinder im Grundschulalter

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Region Bayern – Die bayerische Staatsregierung forciert den Ausbau der Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter. Zur Weiterentwicklung des Betreuungsangebots wird das im Jahre 2018 erfolgreich gestartete Modellprojekt von Kombieinrichtungen über die bisherigen 50 Modellstandorte hinaus geöffnet. Damit unterstützt der Freistaat die Kommunen aktiv beim Ausbau der Betreuungsangebote im Vorgriff auf den ab dem Schuljahr 2026/27 greifenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.

Kombieinrichtungen verzahnen Schule mit der Kinder- und Jugendhilfe. Mit der Öffnung können Kombieinrichtungen nun überall in Bayern unter Verzicht auf eine Mindestbesuchszeit eingerichtet werden. Eltern soll so ein Höchstmaß an Flexibilität eingeräumt werden, die Kommunen können die Ressourcen bedarfsgerecht einsetzen. Die kindbezogene Förderung erfolgt – wie im Hortbereich sonst auch – entsprechend dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz. Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Grundschulkinder schrittweise, beginnend mit den Erstklässlern, einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Der Endausbau soll bis zum Schuljahr 2029/30 erreicht werden. Adressat des Rechtsanspruchs sind die öffentlichen Träger der Jugendhilfe, mithin in Bayern die Landkreise und kreisfreien Städte. Die Schaffung von Betreuungsplätzen ist wie bei Kindern im Vorschulalter Aufgabe der Gemeinden. Mit der vorgezogenen Maßnahme des Freistaats erhalten die Gemeinden Planungssicherheit, um bereits jetzt in den Ausbau investieren zu können.

-bsr-

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Schäffler-
Tanz
in München

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Region München – Nur alle sieben Jahre – so der Brauch – zeigen die Schäffler ihre berühmten Tänze. Die Tradition geht auf das Jahr 1517 zurück, als die Pest auch in München so schlimm wütete, dass tausende Menschen daran starben. Die Münchner Schäffler brechen heuer mit der Tradition und setzen außer der Reihe ein Zeichen der Lebensfreude. Um die Bürger mit neuem Lebensmut zu erfüllen und somit das öffentliche Leben wieder in Gang zu bringen, führen sie unter anderem am Donnerstag, 5. Mai 2022 um 15:00 Uhr, den „Tanz für das Leben“ vor dem Landratsamt München – am Mariahilfplatz 17 – ihre Tänze auf.

Eigentlich stand der nächste Auftrittsreigen erst 2026 wieder im Kalender. Doch im Zeichen der abflauenden Corona-Pandemie, die wie einst die Pest das öffentlichen Leben nahezu zum Erliegen brachte, unterbrechen die Münchner Schäffler den traditionellen Siebenjahresrhythmus und treten 2022 für wenige Tage in der Landeshauptstadt und einmal auch im Landkreis München auf.

-lam- Bild: lam

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