Landkreis Miesbach im BayerischenOberland

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Frühjahrsmarkt
in Tegernsee

26. April 2026

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Tegernsee – Bei herrlichem Sonnenschein konnten die zahlreichen Besucher den diesjährigen »Frühjahrsmarkt« entlang der Rosenstrasse in der Stadt Tegernsee erkunden. Hier boten Händler verschiedenste Waren an, unter anderem Schmuck, sommerliche Outfits, trachtige Hemden, Joppen und Westen, Haushaltswaren und Spielzeug. Sogar eine Polizeidelegation war vor Ort, um interessierte Bürger umfassend in Sachen Einbruch- und Diebstahlsicherungen zu informieren.

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Für das leibliche Wohl sorgten einige Stände mit einer großen Auswahl an Backwaren sowie allerlei süßen Verführungen. Zum Ausruhen konnte man sich in den nahe gelegenen Kurpark begeben und mit einem der schönsten Ausblicke auf den Tegernsee den Frühling genießen.

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Förderverein
Warmbad Miesbach e.V. 
übergab Spendenscheck
in Höhe von 240.000 Euro

23. April 2026

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Der Miesbacher Stadtrat bei seiner Sitzung am 23. April 2026

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Miesbach – Bei der letzten Stadtratssitzung seiner Amtszeit konnte Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller den Mitgliedern des Stadtrates nach der Abarbeitung der Tagesordnungspunkte noch die Übergabe eines Spendenschecks über 240.000 Euro vom Förderverein Warmbad e.V. verkünden. Ferner erläuterte Dr. Braunmiller nochmals in die Anfänge der Planungsjahre ab 2002. Im Jahr 2016 wurden dann, nach der Einholung einer Machbarkeitsstudie und der Feststellung einer andauernden Verschlechterung des Zustands der Badanlage, erste Sanierungskonzepte vorgestellt. Die Planungen gingen weiter. Im Jahr 2020 wurden fünf Sanierungsvarianten vorgestellt und vom Stadtrat verworfen. Neue Entwürfe wurden eingereicht und diskutiert, bis im Jahr 2022 ein Planungs- und Projektstopp mangels finanzieller Mittel alles zunichte machte. Schließlich war im Jahr 2024 kein Badebetrieb mehr möglich. Der Bürgermeister und sein Stadtrat kamen überein, dass nun in punkto Warmbadsanierung sehr schnell etwas passieren müsse und regten eine verstärkte Finanzierungsplanung an, was eine Genehmigung im Stadthaushalt mit einschloß.

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Der symbolische Spendenscheck mit einem Nennwert von 240.000 Euro

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Anfang 2025 waren die Überlegungen in konkrete Planungen übergegangen, die Kosten wurden mit rund 7,26 Millionen Euro veranschlagt, es wurden die Ausschreibungsverfahren für die Fachfirmen getätigt und die Bauarbeiten für eine Erneuerung des Warmbades, der Schwimmbecken, des Kinderbereiches, der Sportanlagen und der Technik, begannen. »Durch die hervorragende Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Bauhof und der Fachfirmen ist man im Kostenrahmen geblieben, sogar der Zeitplan wurde eingehalten. Ausserdem kann die Stadt Miesbach mit einer stattlichen Förderung von rund 3,8 Millionen Euro rechnen, was die Kosten der Stadt auf etwa 3,46 Millionen Euro reduziert – und jetzt erhalten wir noch die Spende vom Förderverein Miesbach«, so Dr. Braunmiller.

Bei der anschließenden Scheckübergabe lobte Dr. Braunmiller das »gewaltige Bürgerengagement, das im ganzen Landkreis nur in Miesbach möglich sei« und dankte den Arbeitsgruppen für den Zusammenhalt und ihre Aktionen, durch welche bereits rund 380.000 Euro für den AbenteuerInklusionSpielplatz, nun 240.000 Euro für das Warmfreibad, gesammelt wurden. Bernhard Heidl, Vorstand des Fördervereins und seine Mitstreiter Elisabeth Simbeck, Andreas Kempf, Nadine Hupfauer, Franz Simbeck und Stefan Griesbeck, übergaben den Scheck zusammen mit Elisabeth Neuhäusler, Behindertenbeauftrager der Stadt Miesbach und dem Badreferenten Erhard Pohl, an Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller.

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Bei der Scheckübergabe v.l. :
Andi Kempf, Elisabeth Simbeck, Nadine Hupfauer, Elisabeth Neuhäusler, Dr. Gerhard Braunmiller, Bernhard Heidl, Franz Simbeck und Erhard Pohl

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Heidl erklärte, dass das »Spendenprojekt« im Jahr 2024 startete, bedankte sich bei Elisabeth Neuhäusler für ihre kompetente fachliche Mithilfe bezüglich der besonderen Einrichtungen für Menschen mit Handicap, bei Erhard Pohl für seine konsequente Hilfe als Badreferent sowie bei Bürgermeister Dr. Braunmiller und dem Stadtrat für die gute Zusammenarbeit. Ferner sprach er den Spendern, den Stiftungen und Privatpersonen für die großzügigen finanziellen Zuwenden seine Dankbarkeit aus und betonte, dass eine Bürgerbewegung eine immense Kraft aufbringen könne. Dem schloß sich Badrefernt Erhard Pohl an und drückte allen Helfern seine Anerkennung bezüglich der ausdauernden Zusammenarbeit hinsichtlich der Finanzierung des Warmfreibads aus, die nach dem überwältigenden Erfolg beim Projekt »AbenteuerInklusionsSpielplatz« folgte.

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Eröffnung
des FunCourts
am Warmfreibad
der Stadt Miesbach

22. April 2026

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Miesbach – Nach einer kurzen Bauzeit konnte nun der modernisierte »FunCourt« am Warmfreibad Miesbach von Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller offiziell eröffnet werden. Der alte Sportplatz war nach rund 30 Jahren in Gebrauch nicht mehr bespielbar, unter anderem hatte die Holzkonstruktion erhebliche Mängel, was schließlich der TÜV monierte. Im Herbst 2025 musste er deshalb von der Stadt geschlossen werden. Um Kindern und Jugendlichen dennoch die Möglichkeit der sportlichen Aktivitäten im Bereich Ballspiel zu geben, entschied der damalige Stadtrat im November 2025, den Platz neu zu gestalten. Es wurde mithilfe der Mitarbeiter des Bauhofes Miesbach und engagierten Fachfirmen ein moderner »FunCourt« in der Größe von 20 x 11 Metern erstellt, welcher mit einem lärmdämmenden Belag, einer Gitterkonstruktion und einem rund vier Meter hohen Fangnetz ausgestattet wurde. Da die Baukosten in Höhe von rund 65.000 Euro nicht im Bereich einer staatlichen Föderung lagen, wurde die Spielstätte komplett von der Stadt Miesbach finanziert.

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Bürgermeister Dr. Gerhard Braunmiller weihte den »FunCourt« ein

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Im »FunCourt« gibt es Vorrichtungen für zahlreiche Ballspiele. Lediglich die passenden Bälle müssen von den Spielern mitgebracht werden. Der Aussenbereich wurde teils mit strapazierfähigem Kunstrasen ausgelegt und mit stabilen Sitzbänken und Radständern versehen. Der Spielbetrieb ist täglich von 8:00 Uhr früh bis 20:00 Uhr vorgesehen.

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Babyparty
in Waakirchen

15. April 2026

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Waakirchen – Der Kinderwagen-Fuhrpark vor der Haustür verriet den Anlass: »Babyparty«. Die Gemeinde Waakirchen, Vertreten durch Bürgermeister Norbert Kerkel, hatte kürzlich zum »Neugeborenenempfang« eingeladen. 43 Geburten, leider einige weniger als die Jahre zuvor, konnten im Jahr 2025 verzeichnet werden, informierte Kerkel und betonte: »Kinder sind die Zukunft der Gemeinde, sie halten die Gemeinde am Leben. Ich hoffe, dass wir als kinderfreundliche Gemeinde, neben dem Schaffen von Kinderkrippen und Kindergärten, alles getan haben, damit sich Familien hier wohl fühlen«. Abschließend bemerkte Kerkel, dass der Neugeborenenempfang auch Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen biete, da sich die Wege der Familien immer wieder kreuzen würden, sei es erst im Kindergarten oder dann in der Schule.

Als Ansprechpartnerin rund um etwaige Familienbelange stellte sich Evi Obermüller, Kinder- und Jugendbeauftragte der Gemeinde Waakirchen, bei den Babypartybesuchern vor. Sie versprach, mögliche Ideen, Anregungen und Verbesserungswünsche aufzunehmen und an die Gemeinde weiter zu leiten. Zum Andenken an die »Willkommensparty 2026« verteilten Kerkel und Obermüller kleine Präsente an die neuen Gemeindebürger und ließen den Empfang bei Kaffee und Kuchen mit netten Gesprächen ausklingen.

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Bücherei-
Mitarbeitertreffen
in Hausham

27. März 2026

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Hausham – Zum jährlichen Treffen der Mitarbeiter der Gemeindebücherei Hausham lud kürzlich Büchereileiterin Margit Rühe-Krux, neben den ehrenamtlichen Helfern auch Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham nebst Gattin Alexia, Michael Mannhardt, Dekan des Erzbischöflichen Dekanates Miesbach und Pfarrer der Pfarrverbände Miesbach und Hausham-Agatharied sowie Dipl.-Bibl. Sabine Adolph vom Sankt Michaelsbund der Diözesanstelle München und Freising, ein.

Bürgermeister Zangenfeind verabschiedete sich bei seiner Begrüßungsrede als Bürgermeister der Gemeinde Hausham und sagte: »Ich möchte das Treffen als Gelegenheit nutzen, mich für die gute Zusammenarbeit in den letzten zwölf Jahren bedanken. Die Ausleihzahlen, die Entwicklung der Bücherei und der Aufbau der Medien können sich wirklich sehen lassen. Wir hatten schöne Veranstaltungen, insbesondere im Jubiläumsjahr. Ich möchte nochmal allen Mitarbeitern für die freundschaftliche Arbeit und das Engagement, die stets gute Beratung in der Bücherei danken und verspreche Ihnen, der Bücherei immer verbunden zu bleiben«. Pfarrer Michael Mannhardt dankte der Büchereileitung und den Mitarbeitern ebenfalls für deren Engagement und machte auf den guten Ruf der Bücherei, sogar über das Dekanat hinaus, aufmerksam. Er wies auf die positive Zusammenarbeit von Sankt Michaelsbund, Gemeinde, Dekanat und Bücherei hin.

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Glückwünsche für zehnjähriges Engagement bei der Gemeindebücherei Hausham v.l.:
Dekan und Pfarrer Michael Mannhardt, Dipl.-Bibl. Sabine Adolph vom Sankt Michaelsbund, 
Kurt Franke, Büchereileiterin Margit Rühe-Krux und Bürgermeister Jens Zangenfeind.

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Das Mitarbeitertreffen nahmen die Büchereileiterin und Bürgermeister Zangenfeind zum Anlass, den ehrenamtlichen Helfer Kurt Franke für sein zehnjähriges Engagement bei der Gemeindebücherei Hausham zu ehren. Auch Sabine Adolf schloß sich den Glückwünschen an und überreichte Franke unter anderem eine Urkunde, ein Ehrenzeichen sowie eine Kerze vom Sankt Michaelsbund. Ferner dankte die Bibliotekarin den Trägern der Bücherei, Gemeinde und Pfarrverband, für die guten Rahmenbedingungen, welche die gute Zusammenarbeit erst ermögliche und betonte, dass die Leistung der Mitarbeiter auch genügend wertgeschätzt gehöre.

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Abschiedsgeschenk für den Bürgermeister v.l.: 
Michael Mannhardt,  Sabine Adolph, Margit Rühe-Krux sowie Alexia und Jens Zangenfeind.

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Da es die letzte Teilnahme von Jens Zangenfeind als Bürgermeister der Gemeinde Hausham an einem Mitarbeitertreffen der Gemeindebücherei war, nahm dies Büchereileiterin Margit Rühe Krux zum Anlaß, den scheidenden Bürgermeister mit der Überreichung eines kleinen Präsents für die langjährige Unterstützung in Sachen »Gemeindebücherei« zu danken. Dies unterstrichen sowohl Sabine Adolph, wie auch Pfarrer Michael Mannhardt.

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Podiumsdiskussion
»Quo vadis?«
Gesundheitslandkreis
Miesbach

15. März 2026

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Holzkirchen – Im Rahmen der Frühjahrsveranstaltung der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) des Landkreises Miesbach, erfolgte eine Podiumsdiskussionsveranstaltung zum Thema »Quo vadis?« Gesundheitslandkreis Miesbach. Hocherfreut über den Besucherandrang begrüßten Norbert Kerkel, 1. Vorstand der FWG und Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen sowie Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham und Landratskandidat der FWG, die Gäste des Abends.
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Die Podiumsdiskussion zum Thema, welche Mats Müller als Moderator leitete, beinhaltete u.a. die Themenschwerpunkte »Versorgung«, »ärztliche Zusammenarbeit«, »Pflege- und Rehamaßnahmen« sowie »Finanzierbarkeit«. Die Teilnehmer der Gesprächsrunde waren Dr. med. Florian Meier, BRK-Landesarzt und niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin; Benjamin Bartholdt, Vorstand des Krankenhauses Agatharied KU; Birgit Kleber, Personalratsvorsitzende im Krankenhaus Agatharied; Dr. Peter Wellner, Chefarzt der Geriatrie im Krankenhaus Agatharied sowie Ludwig Klitzsch, Geschäftsführer und Eigentümer der Kirinus Alpenparkklinik in Bad Wiessee.

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Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion v.l. : 
Birgit Kleber, Dr. Florian Meier, Dr. Peter Wellner, Moderator Mats Müller, Jens Zangenfeind, Benjamin Bartholdt und Ludwig Klitzsch

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Die Diskussion begann mit einem Rückblick auf die Coronazeit. Dazu erklärte Birgit Kleber, dass das »Beklatschen« der Pflegekräfte damals zwar Schmeichelhaft gewesen sei, am Pflegekräftemangel jedoch nichts änderte. Als Gründe dafür nannte sie unter anderem die veränderten »Freizeit- und Wohnansprüche« der Fachkräfte, die unbeliebten Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeitszeiten sowie auch die vielen Vorgaben und ausbordenden Dokumentationspflichten, welche derzeit knapp 50 Prozent der Arbeitszeit einnähmen, was wiederum Pflegezeit für die Patienten wegnehme. Sie forderte, dass die Politik in erster Linie die Bürokratie abbauen, die Ausbildung praxisnäher und patientenbezogener gestalten und ausländische Mitarbeiter schneller anerkannt werden sollten. Diesbezüglich erläuterte Jens Zangenfeind: »Der Landrat sollte diese Themen an das zustänige Ministerium weiterleiten«.

Weitere Gesprächspunkte waren die »Finanzen« und die »Auslastung« des Krankenhauses Agatharied, weiterführende Maßnahmen bei Reha oder nach ambulanten Behandlungen und die geriatrische Pflege im Hinblick auf die Kur- und Krankenhausstrukturreformen der einstigen Gesundheitsminister Horst Seehofer und Karl Lauterbach. Dazu erklärte Benjamin Bartholdt, dass er nun, nach vier Jahren harter Arbeit, in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungs- und Personalrat, das Krankenhaus »auf Kurs gebracht habe«, das Krankenhaussystem als sehr leistungsfähig und das Krankenhaus auf die Reform gut verbereitet sehe. Ludwig Klitzsch bemerkte, dass nach der Gesundheitsreform Seehofers der gesamte »Kur- und Rehabereich« zusammenbrach und auch die allgemeine Verweildauer der Patienten im Krankenhaus kürzer geworden ist.

Einig waren sich die Gesprächspartner, dass die Bevölkerungszahl im »Gesundheitslandkreis Miesbach«, anders als in vielen anderen Landkreisen und auch die Anzahl zu behandelnder Patienten aus dem Ausland gestiegen sei, was wiederum einen erhöhten Anteil an medizinischem Personal erfordere, welches wiederum entsprechenden Wohnraum benötige. Dies sei eine Herausforderung für die Gemeinden und den Landkreis, denn das betreffe unter anderem die Thematik, die mit der Hausarztversorgung zusammenhänge. Noch sei die Hausarztsituation im Landkreis gut, bestätigte Dr. Florian Meier, doch die Nachwuchssorgen seien groß, da von der nachrückenden jungen Ärztegeneration überwiegend »geregelte Arbeitszeiten«, eventuell sogar »Teilzeit«, »sichere Einkommensverhältnisse« und ein »Angestelltenmodus« bevorzugt werde. Hinzu käme die angespannte Wohnsituation in einer teuren Gegend und die zeitraubenden Dokumentationspflichten, welche Einzelpraxen oft nicht mehr leisten könnten. Daher gehe der Trend zu »Gemeinschaftspraxen«, was für den Bereich der »Allgemeinmedizin« nicht geeingnet sei. Dennoch bleibe eine »individuelle Hausarztbetreuung« für die Patienten enorm wichtig.

Keine »Nachwuchssorgen« im »klinischen Bereich« bescheinigte Dr. Peter Weller. Als Chefarzt der Geriatrie im Krankenhaus Agatharied ging er auf die Leistungen im »Akut- und Rehabereich« ein, machte auf das »Durchschnittsalter« der Patienten, welches bei stolzen 93,4 Jahren liege, aufmerksam und deutete diesbezüglich eine besondere Aufmerksamkeit bei der Nachbehandlungszeit an. Er forderte, dass die Bettenanzahl und Rehaplätze in Altenheimen und der Geriatrie an das Aufkommen und das Alter der Bevölkerung angepasst werden müsse. Eine weitere Forderung betraf die Patientensteuerung. Hierzu erläuterte Dr. Florian Meier, dass die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und dem Krankenhaus Agatharied gut verlaufe, die Patienten jedoch oftmals wegen mangelnder Kommunikation mit den Notrufstellen oder dem Hausarzt die Notaufnahme aufsuchen würden. Diese würde dann zeitweise »aus allen Nähten platzen«. Besser wäre es, wenn die Patienten vor der Notaufnahme begutachtet und entweder an den Hausarzt oder niedergelassenen Facharzt zurück-, oder bei Bedarf an den Notfallarzt im Krankenhaus weitergeleitet würden.

Abschließend faßten die Diskussionsteilnehmer die Forderungen an den »Gesundheitslandkreis Miesbach« zusammen: Anpassung medizinisches Personal am Patientenaufkommen, Rahmenbedingungen bezüglich Wohnsituation und Arbeitsverhältnisse verbessern sowie Bürokratieabbau. Ludwig Klitzsch fügte noch hinzu, dass der »Aus- oder Neubau« von Pflege- und Rehabilitationsgebäuden derzeit zu teuer sei, was sich dementsprechend auf die Aufnahme von Patienten auswirke. Auch Benjamin Bartholdt bemerkte, dass genug Patienten zur Auslastung des Krankenhauses Agatharied da wären, das Personal eher zu wenig wäre und dass in Zukunft die ambulante Versorgung mehr Gewicht bekäme, was das Prüfen von Nachbehandlungsstrukturen nötig mache. In erster Linie fehle es dennoch an entsprechendem Wohnraum.

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Freuten sich über den gelungenen Veranstaltungsabend (stehend v.l).:  Jens Zangenfeind und Norbert Kerkel

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Zu guter Letzt übernahm Jens Zangenfeind in seiner Funktion als Landratskandidat nochmal das Wort und erörterte seine geplante Vorgehensweise bezüglich des Forderungskatalogs der Diskussionsteilnehmer: »Es sollte immer erst der Bedarf an Wohnraum ermittelt werden, was die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern des Landkreises erfordert. Dann müssen die baurechtliche Situation ausgewertet und die Förderverfahren ausgewählt werden. Der Landkreis muss die Gemeinden bei rechtlichen und baurechtlichen Bestimmungen unterstützen, pragmatische Lösungen erarbeiten, Investoren- und Erbbaumodelle ausloten und Nutzen-Kosten-Konzepte erstellen«.

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Ein Defibrillator
für den Fall der Fälle

05. März 2026

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Hausham – Defibrillatoren können Leben retten. Denn bei einem Herzstillstand geht es um Minuten, oft gar um Sekunden, die dafür ausschlaggebend sind, ob ein Mensch überlebt oder nicht. »Manchmal sind die Menschen schon wieder bei Bewußtsein, wenn der Notartzt eintrifft und der Defibrillator richtig eingesetzt wurde«, berichtete kürzlich Notarzt Dr. med. univ. Sascha Dombrowsky. Daher setze sich der oberbayerische Notarztföderverein Schlierach-Leitzachtal e.V. verstärkt ein, Defibrillatoren an gut frequentierten Orten zu installieren.

»Im Gemeindegebiet Hausham sind schon einige Defibrillatoren, wie am Bahnhof oder der Sportanlage, installiert. Da im Bereich des Bürgersaales viele Veranstaltungen – wie das HaSi-Fest oder Kirchen- und Festzüge – stattfinden und sich hier auch der Kindergarten und die Gemeindebücherei sowie die Kirche befinden, haben wir uns entschieden, im Aussenbereich des Bürgersaales einen Defibrillator anzubringen, der zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung steht. Dies soll ein weiterer Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung sein, was die Gemeinde gerne finanziell unterstützt«, erklärte Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham und 1. Vorstand des »Notarztförderverein Schlierach-Leitzachtal e.V.«, bei der Präsentation des neuen lebensrettenden Gerätes.

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Bei der Präsentation des neuen Defibrillatorstandorts im oberbayerischen Hausham (v.l.):
Dr. med. Florian Meier, Landesarzt der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes, Jens Zangenfeind und Dr. med. univ. Sascha Dombrowsky 

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Finanzielle 
Unterstützung
fürs Krankenhaus Agatharied

27. Februar 2026

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Hausham – Da die oberbayerische Gemeinde Hausham das jährlich stattfindende »Wohltätigkeitsessen zugunsten des Krankenhauses Agatharied« seit längerem nicht mehr durchführen konnte, entschloß man sich nun, auf andere Weise zu helfen. So teilte Jens Zangenfeind, Erster Bürgermeister der Gemeinde Hausham, diesbezüglich mit: »Wir sind sehr dankbar für die gute Versorgung in unserem Krankenhaus. Über 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich zu jeder Tages- und Nachtzeit für unsere Sicherheit, unsere Gesundheit und unser Leben ein. Die letzten Jahre waren nicht einfach, Themen wie Corona und Fachkräftemangel wurden bewältigt, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ärzteschaft und die Pflegekräfte standen immer zu uns. Wir sind sehr dankbar, dass das Krankenhaus Agatharied seine Heimat in unserer Gemeinde gefunden hat und wir sehr gut zusammenarbeiten«. Daher entschloß sich die Gemeinde Hausham, das Krankenhaus Agatharied mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro zu unterstützen.

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Die Zuwendung wurde in Form eines symbolischen Schecks von (v.l.) 
Josef Schaftari, 2. Bürgermeister; Ria Röpfl, 3. Bürgermeisterin  und Jens Zangenfeind, 1. Bürgermeister der Gemeinde Hausham, 
an den Vorstand des Freundeskreises des Krankenhauses Agatharied, Stavros Kostantinidis 
und Krankenhausvorstand Benjamin Bartholdt, übergeben.

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Landratskandidaten-
Vorstellung

23. Februar 2026

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Landkreis Miesbach – Zu einer Diskussionsrunde mit Spielcharakter in Sachen »Landratskandidaten«, lud kürzlich der »DGB Kreisverband Miesbach« Kandidaten der Landratswahl im Landkreis Miesbach, darunter Marinus Thurnhuber (Bayernpartei), Franz Schnitzenbauer (CSU), Jens Zangenfeind (FWG), Thomas Tomaschek (Grüne), Benedikt Maier (Die Linke) und Angela Falkenhahn (SPD), in den »Haindlkeller« in der Stadt Miesbach ein. Die Veranstaltung, moderiert von Matthias Bär, war in fünf Themenblöcke, und zwar »Gute Bezahlung bei guter Arbeit-Ausschreibungen und Tarifbindung«, »Transformation im Engerie-und Tourismusbereich«, »Bezahlbares Wohnen«, »Jugend und Ausbildung« sowie »Demokratie«, gegliedert – worauf jeweils eine Schätz- oder Wissensfrage im 1 – 2 oder 3 – Prinzip, frei nach der einstigen Kindersendung mit Michael Schanze und eine Schnellthemenrunde folgten.

Bei den Antworten zu den Themenblöcken wurde ersichtlich, dass die amtierenden Bürgermeister, Jens Zangenfeind und Franz Schnitzenbaumer, Fragen nicht mit politischem Kalkül, sondern in alltagserprobten, wirtschaftlichen, finanziellen, rechtlichen und sozialen Aspeken bewerteten. So waren beispielsweise bei der Frage, ob im Landkreis Miesbach »Windräder« aufgestellt und mit dem Tourismus vereinbar wären, die Meinungen geteilt. Benedikt Maier hielt es für möglich; Angela Falkenhahn nur mit Zuspruch durch die Bürger; Thomas Tomaschek würde Windräder gerecht auf den Landkreis verteilen, jedoch für das Tegernseer Tal andere Energieträger bevorzugen und halte Windräder nicht für Tourismusschädlich. Jens Zangenfeind halte »Windkraft« für in Ordnung, würde gerne »Photovoltaik«, ob auf Dächern oder Solarparkanlagen, besser ausbauen. Franz Schnitzenbaumer wäre bei Findung und Ausweisung von geeigneten Standorten dafür, äußerte sich zum Thema »Wasserkraft« kritisch, da der Eingriff die Natur- und Tierwelt sowie der Flüße sehr beeinträchtigen würde. Benedikt Maier meinte, dass die »Geothemie« besser ausgebaut werden sollte und Marinus Thurnhuber zeigte sich nicht begeistert, da er Windräder nicht für Tourismusfördernd halte.

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Mit von der Partie waren v.l.: Marinus Thurnhuber (Bayernpartei), Angela Falkenhahn (SPD), Thomas Tomaschek (Grüne), Franz Schnitzenbauer (CSU),
Matthias Bär (Moderator), Jens Zangenfeind (FWG), Tamara Pohl (DGB-Regionalgeschäftsführerin Oberbayern),
Benedikt Maier (Die Linke) und Jakob Falkenhahn (DGB-Jugendsekretär)

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Ein ebenso heikles Thema war die Frage bezüglich »bezahlbares Wohnen«. Hier forderten Benedikt Maier, Angela Falkenhahn und Thomas Tomaschek eine »Strafgebühr« – ähnlich dem »Münchner Modell« – für leerstehende Wohnungen oder eine Zwangsverpflichtung für Eigentümer, ihre Wohnungen vermieten zu müssen. Jens Zangenfeind forderte, wenn die private Vermietung von Wohnungen für eine Gemeinde zum Problem würde, dagegen vorgegangen werden sollte. Franz Schnitzenbaumer betonte, dass die »Zweitwohnungssteuer« schon dementsprechend hoch sei, viele Besitzer ihre Wohnungen deswegen bereits vermietet hätten und gab an, dass eine gewerbliche Vermietung als Ferienwohnung in einem Wohngebiet nicht zulässig sei und dass dann das Landratsamt entsprechend einschreiten müsse. Ferner würde der kommunale Wohnungsbau staatlich gefördert, sodass für Gemeinden diesbezüglich verschiedene Möglichkeiten zum Schaffen von Wohnraum zur Verfügung hätten.

Beim Diskussionspunkt »Jugend und Ausbildung« bewertete Thomas Tomaschek das Ausbildungsniveau als gut, Angela Falkenhahn bemängelte fehlende Jugendeinrichtungen und den Mangel an Wohnraum für Jugendliche. Dies unterstrich auch Benedikt Maier. Jens Zangenfeind erklärte, dass eine Unterstützung von Jugendtreffs seitens der Gemeinden und die Schaffung von Wohnraum für Jugendliche in Bezug auf Ausbildungs- und Arbeitsplätze wichtig sei: »Wir müssen die Jugend halten, sonst sterben die Kommunen«. Franz Schnitzenbaumer erläuterte, dass sich die Jugendlichen engagieren sollten und sagen sollten, was sie bräuchten, damit die Gemeindeverantwortlichen wüßten, was nötig wäre. Marinus Thurnhuber meinte, dass das Einkommen der Jugend insgesamt zu niedrig sei, um existieren zu können.

Beim Thema »Demokratie« waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig, dass Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit abgelehnt und dass demokratisches Denken und Handeln nicht nur in der Politik hoch gehalten werden müsse. Die Geschichte müsse in Erinnerung gehalten werden, um in eine gute Zukunft gehen zu können und dass Ideologien entlarvt, offengelegt und auch Hintergründe erklärt werden müssten, so das allgemeine Credo.

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Neujahrsempfang
der Gemeinde Hausham

23. Januar 2026

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Hausham – Ein Hauch von Abschied lag über dem diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde Hausham, da es der letzte Anlaß dieser Art für Jens Zangenfeind in seinem Amt als Bürgermeister war. Dieser kandiert bekannterweise für das Amt des Landrats des Landkreises Miesbach. Er begrüßte – merklich mit Wehmut – die vielen Gäste, darunter unter anderem Hans Harrasser und Martin Reisberger, Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Hausham; Pfarrer Dekan Michael Mannhardt von der katholischen Kirchengemeinde St. Anton und von der evangelischen Kirchengemeinde Pfarrer Erwin Sergel mit Pfarrerin Anika Sergel-Kohls; Margit Rühe-Krux, Leiterin der Gemeindebücherei Hausham; die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, zahlreiche Vertreter von Vereinen, der Polizei sowie der Feuerwehren Hausham und Agatharied.

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Bei seiner Begrüßungsrede: Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham

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Für eine lautstarke Ankündigung des offiziellen Beginns des Neujahrsempfangs sorgte der Fanfarenzug der Faschingsvereinigung »Crachia Hausham« mit Fanfaren und Trommeln. Hierbei konnte das Gemeindeoberhaupt das Prinzenpaar Prinzessin Christine III. und Prinz Florian I. nebst umfangreicher Hofgesellschaft vorstellen. Er wünschte eine erfolgreiche Faschingssaison und fügte scherzhaft hinzu: »Natürlich freue ich mich auf die Rathausbesetzung am Faschingsdienstag. Nachdem ich ja dann danach eh nicht mehr im Amt bin, könnte ich Euch den Rathaussessel eigentlich ganz überlassen. Wir bräuchten dann gar keine Bürgermeisterwahl«. Ferner bat er die Geistlichkeit um den Segen für das neue Jahr. Bei ihrer Ansprache machten Pfarrer Dekan Michael Mannhardt und Pfarrer Erwin Sergel auf die im Jahresverlauf anstehenden Anstrengungen aufmerksam, unterstrichen die Wichtigkeit einer positiven Grundeinstellung eines jeden als ausschlaggebend für das gute Zusammenleben und verwiesen als Symbol von Vertrauen und Offenheit auf die Muschel, Zeichen der Pilger. Vertrauen und Offenheit den Menschen gegenüber seien gute Weggefährten, betonten die Pfarrer und überreichten die Jakobsmuschel Jens Zangenfeind.

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Sternsinger überbrachten Segenswünsche

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Auch eine Abordnung der Sternsinger überbrachte Segenswünsche. Zangenfeind hieß sie, gemeinsam mit ihren Betreuern Sabine Niedermeier und Ernst Fiechter, herzlich willkommen und erklärte, dass insgesamt 55 Mädchen und Buben in den Gemeinden Hausham und Agatharied, trotz der vorherrschenden Kälte, als Sternsinger unterwegs waren und Spenden in Höhe von 11.600,- Euro sammelten. Er übergab ihnen im Namen der Gemeinde ebenfalls eine Spende und dankte für den Einsatz mit einem süßen Präsent und Kinokarten.

Mit dem Wunsch auf ein glückliches, gesundes und friedvolles Jahr sprach Zangenfeind die Geschehnisse in der Welt an, welche sich in den letzten Jaren drastisch verändert hätten. Er erwähnte neben dem Ukrainekrieg die Präsidenten von Weltmächten, welche offen darüber sprechen würden, welche Länder sie beanspruchen, auch wenn es autonome und selbständige Staaten seien. Er wies auf die problematische Wirtschaftslage hin, die den Unternehmen vollen Einsatz abverlange und forderte Unterstützung, da diese sonst den Anschluss an die Weltwirtschaft verlieren würden. Überall würden Gelder zur Erfüllung der Aufgaben fehlen, ebenso wie Fachkräfte und bezahlbarer Wohnraum. Im Übrigen wären diese Probleme ebenso in den Kommunen angekommen. Diese wären sich der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, den Familien, der jungen wie der älteren Generation bewußt: »Egal wie die Rahmenbedingungen sind. Wir müssen einen guten Weg in die Zukunft finden – und ich bin überzeugt, dies wird uns gelingen. Aber: Es geht nur miteinander«, so Zangenfeind.

Positiv gestimmt führte der Bürgermeister weiter aus, dass die Gestaltung der Zukunft eine nicht ganz einfache Aufgabe sei, er darin jedoch die Chance für die Gesellschaft sehe, dies miteinander zu tun. Damit sprach er die zahlreichen Aufgaben der Gemeinde an, welche u.a. das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum, die Stärkung von Handel und Gewerbe oder das Fördern der jungen Generation beinhalte und dankte gleichzeitig den vielen ehrenamtlich Tätigen, die sich in den insgesamt 70 ansässigen Vereinen und Blaulichtorganisationen in ungezählten Stunden für die Gemeinschaft einsetzen würden.

Doch nicht nur die weite Welt würde sich verändern, betonte Zangeneind, auch die Kommunalwahl 2026 würde ihre Schatten vorauswerfen, bei der die Wahl eines neuen Landrats, Bürgermeisters und eines Gemeinderates anstünden. »Es ist mir nicht leicht gefallen, mich für die Kandidatur als Landrat zu entscheiden. Ich liebe und schätze die Gemeinde Hausham«, bekannte er und versprach, in welcher Form auch immer, der Gemeinde Hausham mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ferner wurden zahlreiche herausragende Sportler der Gemeinde geehrt. Diese waren u.a. Sabrina Zeug, sie wurde im Jahr 2025 dreifache deutsche Meisterin im Rasenkraftsport und holte bei den Süddeutschen und Bayerischen Titelkämpfen in Memmingen zwölf Goldmedaillen. Kilian Fichtl wurde dreifacher Europameister mit dem Perkussionsgewehr und mit dem Freigewehr, und zwar mit europäischem Rekord und mit dem Steinschlossgewehr liegend, zahlreiche Mannschaftserfolge, hervorragende Plätze bei den Deutschen Meisterschaften und beim Länderkampf, Bayerischer Meister mit dem Freigewehr. Sophia Hollweck wurde im Jahr 2022 Oberbayerische Meisterin, 2023 Bayerische Meisterin im Mountainbiken. Ferner begrüßte Bürgermeister Zangenfeind die junge Barbara Mayer und gratulierte: »Sie haben ein Handwerk gelernt, nämlich das Schreinerhandwerk und haben Ihre Meisterprüfung absolviert. Dabei haben Sie einen ganz hervorragenden Abschluss erzielt: Sie wurden Landkreisbeste. Herzlichen Glückwunsch! Das Handwerk ist unglaublich wichtig für unsere Gesellschaft. Die vielen mittelständischen Betriebe bieten wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze. Danke, dass Sie das Handwerk durch Ihre hervorragenden Leistungen so bereichern«, so Zangenfeind. Nach dem Verabschieden scheidender und dem Begrüßen neuer Vereinvorstände stand noch die Vergabe der Ehrennadeln der Gemeinde Hausham auf dem Programm. Diese Ehrung erhielten: Christian Angler für das Engagement bei der Feuerwehr Agatharied; Anton Fichtl für sein Engagement bei der Altschützengesellschaft Hausham und der Gebirgsschützenkompanie Schliersee-Agatharied sowie seinen unermüdlichen Einsatz zum Erhalt und Ausbau der Schießanlage im Staudenhäusl; Christoph Haibel für das Engagement bei der Bergwacht Hausham; Christiana Unterrainer für das Engagement im Gartenbauverein Hausham und im Orgelbauverein; Joachim Hamacher für sein Wirken bei der Feuerwehr Hausham; Walter Holzfurtner als ehenamtlicher Organisator des Alpenländischen Adventssingen und als Pfleger der Ganzjahreskrippe in der Kirche St. Anton sowie für seine langjährige Tätigkeit als Wirt des Trachtenheims des Schlierachtaler Trachtenvereins und als Trainer der A-Jungend des SG Hausham.

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Mit der Ankündigung »Das Buffet rückt näher«, dankte Zangenfeind den Studierenden der »Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement« an der Berufsschule Miesbach, da die jungen Frauen des zweiten Jahrgangs die Vor- und Nachspeisen kreierten und auch die aufwendigen Dekorationen verantworteten. Desweiteren wandte er sich an den Gemeinderat, stellvertretend namentlich erwähnt der zweite Bürgermeister Sepp Schaftari und die dritte Bürgermeisterin Ria Röpfl sowie an »seine« Damen aus dem Rathaus und sagte: »Danke für zwölf wunderbare Jahre, trotzdem freue ich mich auf das weitere Miteinander«.

Ferner überreichte er seiner Ehefrau Alexia gerührt einen Blumenstrauß: »Natürlich danke ich auch meiner Frau und meiner Familie. Danke für die immer währende Unterstützung« und beendete den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs mit den Worten: »Bleibt alle Gesund, glücklich und zuversichtlich! Und vergesst nie: Miteinander werden wir für alle Aufgaben eine Lösung finden und so schließt sich der Kreis, lasst uns die Zukunft gemeinsam gestalten!«.

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Traditioneller
Neujahrsempfang
der Stadt Tegernsee

16. Januar 2026

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Tegernsee – Rund 80 Gäste, darunter unter anderem Helga Hobmeier, Trägerin der Bürgermedaille der Stadt Tegernsee, IKH Herzogin Anna in Bayern mit Ehemann Andreas Baron von Maltzan, Pfarrerin Sabine Arzberger von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Tegernseer Tal und Dr. Martin Mihalovits von der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, um wirklich nur einige zu nennen, durfte Johannes Hagn, Erster Bürgermeister der Stadt Tegernsee, kürzlich zum Neujahrsempfang begrüßen. Ferner waren neben prominenten Bürgern auch zahlreiche Vertreter von Vereinen und Unternehmen, dem Stadtrat sowie Unterstützer aus dem sozialen und kulturellen Bereich der Einladung zum ersten großen offiziellen Ereignis im neuen Jahr gefolgt.

»Tegernsee soll Lebenswert sein. Ehrenamtliches Engagement ist ein Gradmesser für eine funktionierende Ortsgemeindschaft. Wir haben in Tegernsee gut 50 Vereine, von »B« wie BRK bis »Y« für Yachtclub. Es gibt viele private Personen, die im Hintergrund agieren, ohne wirtschaftliche Interessen und die nie nach Anerkennung gieren, die für ein lebenswertes Umfeld sorgen«, erklärte Hagn und ergänzte: »Ein besonderer Dank in diesem Jahr gilt unseren Stadträtinnen und Stadträten, für die heuer die Amtszeit zu Ende geht, deren Tätigkeit ein zeitaufwendiges und manchmal auch unangenehmes Ehrenamt war. Ich möchte mich bei allen Fraktionen für die sehr gute Arbeit der letzten Jahre bedanken«.

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Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee, bei seiner Neujahrsempfang-Ansprache

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Hagn wechselte – nach eigenen Aussagen kein Verfechter von »blumigen Reden«, dafür jedoch mehr zu »kurz und bündig« tendierend – aus aktuellem Anlass ins politische Themenfeld. »Da ich bei den diesjährigen Kommunalwahlen keinen Gegenkandidat habe, erlaube ich mir, politisch zu werden, da mir es niemand negativ auslegen kann und ich nicht in den Verdacht der politischen Werbung geraten kann“, so Hagn. Ein weiteres Thema war »die lebendige Ortsgemeinschaft«. Diese brauche neben dem Engagement von Vereinen und privaten Personen auch politisch interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die in die Stadtratssitzungen gehen und Bürgerversammlungen besuchen würden, da die Themen wegen ihrer Umfänglichkeit medial schwierig aufzubereiten seien.

Desweiteren sprach Hagn das im Jahr 2025 erreichte und gewünschtes, wie ein Hallenbad, an. Ferner wies er auf das anstehende Jubiläum des E-Werks Tegernsee an und bedauerte, dass im Bereich von Inklussion noch nicht genügend geschehen sei, was er sich jedoch für die anstehende Amtszeit als wichtige Aufgabe vorgemerkt habe. Auch sei das Parken in der Stadt ein echtes Problem, das »Miteinander von Auto, Radfahrern und Fußgängern«, welches angegangen werden müsse. Es brauche Kompromisse und demokratische Prozesse, vor allem Leute, welche ihre Belange vortragen und die Diskussionen
führen könnten. Er plädierte dafür, wählen zu gehen. Denn es brauche im Tegernseer Stadtrat eine Ausgewogenheit, eine Debattenkultur, erwachsene Menschen, die mitten im Leben stehen, eine Meinung vertreten sowie keinen Fraktionszwang und keine Rechthaberei, da es um einen bestmöglichen Kompromiss für die Allgemeinheit und nicht um persönliche Befindlichkeiten gehe. Es drehe es sich letztendlich um das Ansehen der Stadt, des Stadtrates und das der Bürger.

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Freuten sich über die gelungene Neujahrsveranstaltung v.l.: Johannes Hagn und Michael Bourjau

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Abschließend setzte sich Hagn, der kürzlich einen »runden« Geburtstag feiern konnte, mit dem Thema »Altersdiskriminierung« auseinander, auch deshalb, weil Stadtrat Michael Bourjau (FWG) als »Boomer« altersbedingt nicht mehr als Bürgermeisterkandidat antreten werde und er selber, fast ein »Boomer«, trotzdem nochmals für das Amt des Bürgermeisters kandidiere. Er schloß mit einem Zitat, welches sich auf die Zeit nach der Pensionierung der »Boomergeneration« bezog. Er betonte, dass die geleistete Gesamtarbeit der »Boomer« nicht ausreichen werde und die junge Generation nur hoffen könne, dass die sogenannten »Boomer« auch nach ihrer Pensionierung gesund und vital bleiben würden, um sich weiter für die Gesellschaft zu engagieren und diese am Laufen zu halten. Er gab die Empfehlung, bereits heute sehr, sehr freundlich zu den »Boomern« zu sein.

-am- Bilder: am

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Schenkung
für das 
Museum Miesbach

5. Januar 2026

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Bayern – Eine sehr umfangreiche Sammlung mit insgesamt 223 historischen Wachsstöcken und weiteren Gegenständen – aus dem Erbe von Dr. Hilde Meier-Schnell – durfte Stadthistoriker Alexander Langheiter kürzlich von Andrea und Dr. Florian Meier im großen Sitzungssaal des Rathauses Miesbach entgegennehmen. »Unsere Mutter sammelte gut 25 Jahre aus Leidenschaft unter anderem Wachsstöcke. Sie fand sie meist auf Auktionen. In der Sammlung befinden sich plastische Darstellungen, christliche Votivtafeln und Reliefbilder, welche sie testamentarisch der Stadt Miesbach hinterlassen hat«, betonte Dr. Meier.

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Bei der Übergabe exemplarischer Schenkungsstücke v.l. : Astrid Güldner (2. Bürgermeisterin der Stadt Miesbach),
Alexander Langheiter (Historiker und Kunsthistoriker der Stadt Miesbach) sowie Dr. Florian Meier und Andrea Meier.

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Erfreut über die großzügige Schenkung erklärte Stadthistoriker Alexander Langheiter, dass auch in der Stadt Miesbach, und zwar im damaligen »Cafe Lebzelter«, die Kunst des Wachsziehens beheimatet war und dass dies zur Kulturgeschichte der Stadt Miesbach gehöre. Die sogenannten »Votivgaben«, »Wachsstöcke« mit christlichen Motiven, Männer und Frauen in betender Haltung, Tiere und Häuser, wurden vorallem im 16., 17. und 18. Jahrhundert bei Wachsziehern gekauft und in Wallfahrtskirchen geopfert, um damit himmlischen Beistand bei Krankheit und anderen Notlagen zu erbitten oder für eine erhaltene Hilfe zu danken. Ferner wurden die kleinen Kunstwerke aus echtem Bienenwachs, weshalb sie sehr wertvoll waren, zu kirchlichen Anlässen – wie Kommunion oder Hochzeit – geschenkt, waren oftmals Teil der Aussteuer und schmückten in der guten Stube den »Herrgottswinkel«, um Schaden von Haus, Hof, Mensch und Tier abzuhalten. Ausserdem seien die »Model«, so nennt man die Formen zur Herstellung der Votivgaben, seit Jahrhunderten die selben geblieben, weshalb sich kaum das Alter der hübschen Kunstwerke feststellen lasse und eine monetäre Taxierung dadurch erschwere, so Langheiter.

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Exemplarische Anschauungsstücke der Schenkungsgegenstände

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Ebenso erfreut zeigte sich Astrid Güldner, 2. Bürgermeisterin der Stadt Miesbach: »Es ist schon was besonderes, etwas so schönes geschenkt zu bekommen, wobei der Wert nicht zu beziffern ist. Die Sammlung ist gut im Stadtmuseum Miesbach aufgehoben«. Ferner teilte Alexander Langheiter mit, dass, bevor ein Ausstellungstermin festgesetzt werden könne, die Sammlung noch komplett gesichtet und konservatorisch bearbeitet werden müsse. Diese Arbeit professionell durchgeführt, brauche eine gewisse Zeit.

-am- Bilder: am

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