Alpenrand-Magazin Archiv 2026/06

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Wöchentliche Nachrichten und Reportagen aus den Alpenländern und darüber hinaus

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KW 26 – 2026
22. – 28.06.2026

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Bundesweite
Mobilfunk-Messwoche

Deutschland – Im Rahmen einer Initiative vom Bund, den Ländern und den Kommunen findet vom 24. Juni bis zum 1. Juli 2026 die nunmehr zweite deutschlandweite »Mobilfunk-Messwoche« unter dem Motto »Deutschland checkt sein Netz« statt. Die Bevölkerung ist aufgerufen, die jeweilige Netzverfügbarkeit zu erfassen und so eine sichere anonymisierte Datengrundlage für den weiteren Netzausbau zu schaffen. Eine zuverlässige und leistungsfähige Mobilfunkversorgung gilt als unverzichtbar. Sie ermögliche digitale Teilhabe, unterstütze moderne Arbeitsformen und trage wesentlich zur Vernetzung von Gesellschaft und Wirtschaft bei. Belastbare Daten zur Netzqualität seien dabei von großer Bedeutung, um bestehende Versorgungslücken sichtbar zu machen und den weiteren Ausbau gezielt voranzutreiben. Je mehr Personen mitmachten, desto genauer werde das Bild der Mobilfunkversorgung in Deutschland. Insbesondere in ländlichen Regionen lieferten die erhobenen Daten wertvolle Hinweise auf mögliche Versorgungslücken.

-laei-

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Die ersten
drei Lebensjahre
ohne Fernseher, Smartphone und Co.

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Bayern – Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach möchte dafür werden, dass Kinder ihre ersten drei Lebensjahre ohne Fernseher, Smartphone und Co. verbringen. Gerlach betonte diesbezüglich: »Unsere Empfehlung für alle Bezugspersonen von kleinen Kindern lautet: »Bildschirmfrei bis 3«. Denn gerade in den ersten 1.000 Lebenstagen entwickeln sich Kinder rasant und lernen mit allen Sinnen. Smartphone, Tablet oder Fernseher stören dabei und können Kinder schnell überfordern. Das kann sich beispielsweise negativ auf die Sprachentwicklung auswirken«. Die Vizepräsidentin des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ), Dr. Anke Steuerer, ergänzte: »Aus kinder- und jugendärztlicher Sicht unterstützen wir die Empfehlung »Bildschirmfrei bis 3« ausdrücklich. Kinder bis drei Jahre brauchen keine Bildschirme, sondern vor allem die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Bezugspersonen. Sprechen lernt ein Kind nur, wenn mit ihm gesprochen wird, und zwar durch Blickkontakt, Zuwendung und gegenseitige Reaktionen aufeinander. Werden schon sehr kleine Kinder regelmäßig digitalen Medien ausgesetzt oder richten Erwachsene ihre Aufmerksamkeit im Alltag allzu häufig auf das eigene Smartphone statt auf das Kind, gehen wertvolle Momente dieser Entwicklung verloren. Deshalb ist es so wichtig, dass Kinder in den ersten drei Lebensjahren möglichst bildschirmfrei aufwachsen können«.

Das Projekt »Bildschirmfrei bis 3« der Universität Witten-Herdecke wurde gemeinsam mit verschiedenen Fachgesellschaften und Verbänden ins Leben gerufen. Deutschlandweit würden bereits mehr als 850 Kinder- und Jugendarztpraxen teilnehmen, die Eltern auf die Initiative aufmerksam machten. Neben der öffentlichen Aufklärung arbeite das Projekt auch an einer Studie, welche die Auswirkungen von frühkindlichem Bildschirmkonsum untersuche. Gerlach unterstrich: »Digitale Medien sind meist von Anfang an Bestandteil des Familienalltags. Das kann sich auf Kinder auswirken, noch bevor diese selbst digitale Medien nutzen. Sind Bezugspersonen im Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern häufig durch digitale Medien abgelenkt, kann dies das Erlernen von Bindungsfähigkeit und Empathie erschweren. Unter Umständen kann sich daraus sogar ein problematischer Medienkonsum entwickeln. Auch Betreuende sollten daher auf den eigenen Bildschirmkonsum achten, denn sie haben eine zentrale Vorbildfunktion inne. In unserem Masterplan Prävention haben wir Maßnahmen für eine risikoarme Nutzung von digitalen Medien fest verankert. Ein bildschirmfreier Lebensanfang ist hierbei ein wichtiger Baustein«.

Aktuelle Studien zeigten, dass der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die regelmäßig digitale Medien nutzten, bereits sehr hoch sei. Laut einer Studie zum Medienumgang von Zwei- bis Fünfjährigen aus dem Jahr 2023 nutze knapp ein Viertel der Kinder in dieser Altersgruppe täglich schon mindestens ein digitales Gerät mit Internetzugang. Jedem fünften Kleinkind in Deutschland stehe ein eigenes Tablet zur Verfügung. Ferner wiesen laut einer aktuellen DAK-Mediensuchtstudie fast 1,5 Millionen der zehn- bis 17-Jährigen in Deutschland ein problematisches Verhalten bei der Nutzung sozialer Medien auf.

Um den Umgang mit digitalen Geräten bewusst zu gestalten, empfehle es sich generell, »Push-Benachrichtigungen« auszuschalten. Bei älteren Geschwistern könne eine verbindliche Absprache zur Nutzung digitaler Geräte hilfreich sein. Desweiteren informiere das Portal zum technischen Jugendmedienschutz darüber, wie Eltern den Medienkonsum mithilfe von technischen Schutzlösungen altersgerecht gestalten könnten.

-bstmgp-

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Erster
Asien-Pazifik
Summit

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Baden-Württemberg – Erstmals fand am 17. Juni 2026 der »Asien-Pazifik Summit« des Ministeriums für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart statt. Über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten die Möglichkeit genutzt, sich über die Wachstumsmärkte in der Asien-Pazifik Region zu informieren und sich mit entsprechenden Expertinnen und Experten des Auslandsgeschäfts aus dem In- und Ausland auszutauschen.

Neue Plattform für den strategischen Dialog mit der Asien-Pazifik-Region
Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte: »Mit dem Asien-Pazifik Summit schaffen wir eine neue Plattform für den strategischen Dialog zwischen Baden-Württemberg und der Asien-Pazifik-Region. Ziel ist es, bestehende außenwirtschaftliche Beziehungen mit dieser Wachstumsregion weiter zu vertiefen sowie neue Impulse für die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit im Bereich von Zukunftstechnologien in dieser Länderregion zu setzen«. Claus Paal, Präsident der IHK Region Stuttgart, erläuterte: »Asien wächst, Asien boomt. Es wäre fahrlässig, diese Entwicklung zu ignorieren. Ob beim Export von Waren und Dienstleistungen oder entlang der gesamten Wertschöpfungskette – Asien ist heute nicht mehr wegzudenken. Deshalb müssen unsere Unternehmen die Chancen vor Ort kennen und nutzen. Und deshalb muss die Europäische Union den Ausbau weiterer Freihandels- und Partnerschaftsabkommen entschlossen vorantreiben. Erfolgreiche Asien-Strategien beginnen längst nicht mehr am Hamburger Hafen, sondern in Bangalore, Singapur, Ho-Chi-Minh-Stadt oder Jakarta«.

Fokus auf Technologie
Als erstes deutsches Bundesland habe Baden-Württemberg 2025 Leitlinien für die Wachstumsmärkte in der Asien-Pazifik Region erstellt, in der mit über 4,5 Milliarden Menschen fast 60 Prozent der Weltbevölkerung lebten und in der mehr als 60 Prozent des globalen Wirtschaftswachstums stattfinde. Allein im Halbleiterbereich vereinige diese Region mehr als 80 Prozent der weltweiten Produktionskapazitäten. »Wir wollen unsere Wirtschaft dazu ermutigen, sich unter den veränderten globalen Rahmenbedingungen in dieser Weltregion erfolgreich zu bewegen, ihre Lieferketten zu diversifizieren und so ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen«, so Hoffmeister-Kraut. Im Fokus des ersten »Asien-Pazifik-Summits« standen unter anderem technologische Trends, Chancen für Kooperations- und Innovationspartnerschaften sowie gezielte Informationen zu dynamischen Wirtschaftssektoren in den Volkswirtschaften der Region.

Als Gäste der Veranstaltung sprachen der Botschafter der Republik Singapur, S.E. Lee Chong Hock, sowie die Generalkonsulin des Königreichs Thailand, Prapenpim Prachonpachanuk, und der Generalkonsul der Republik Indien, Shatrughna Sinha. Jörg Wuttke, langjähriger Präsident der »Europäischen Handelskammer« in Peking, und Prof. Dr. Christian von Lübke von der Hochschule Konstanz hätten ferner Einblicke zur Region und Perspektiven deutscher Unternehmen im Asien-Pazifik-Raum erörtert. In seiner Keynote habe Jörg Wuttke von der »Albright Stonebridge Group« und langjähriger Präsident der Europäischen Handelskammer in Peking betonte: »Die geopolitische Komplexität im Asiengeschäft nimmt zu. Die Rivalität zwischen den Wirtschaftsgiganten USA und China betrifft direkt die Interessen deutscher Firmen. Die Sensibilisierung und Vorbereitungen der Firmen müssen verstärkt werden. Stand früher ESG für Environment, Social und Governance, so steht ESG 2.0 nun für Energie, Sicherheit und Geopolitik«. Prof. Christian von Lübke von der HTWG Konstanz erklärte: »Die ASEAN-Region wird als Wirtschafts- und Innovationsraum oftmals unterschätzt. Neben Singapur entwickeln sich auch Malaysia, Indonesien, Vietnam und die Philippinen zu wachstumsstarken Märkten mit jungen Gesellschaften und hoher Innovationskraft. Für Baden-Württemberg eröffnet sich damit ein strategisches Zeitfenster, um Technologiekooperationen zu vertiefen, Startup-Netzwerke auszubauen und internationale Fachkräfte zu gewinnen«.

Bei einem Unternehmerpanel habe man ferner über Best-Practices und Fallstricke in der Asien-Pazifik Region diskutiert. Vertreterinnen und Vertreter von Auslandshandelskammern aus China, Indonesien, Singapur und Vietnam hätten aufgezeigt, welche Innovationsdynamiken im Asien-Pazifik-Raum lägen. Weitere Panels hätten unter anderem den Bereich Halbleiter-Lieferketten sowie die Chancen in der Gesundheitsindustrie in Japan, Südkorea und China thematisiert. Als Gesprächspartner hätten den Unternehmensvertreterinnen und -vertretern Repräsentantinnen und Repräsentanten von zahlreichen Auslandshandelskammern aus der Asien-Pazifik Region sowie der dort verankerten Wirtschaftsrepräsentanzen und Auslandsbüros des Landes zur Verfügung gestanden. 14 Aussteller aus dem In- und Ausland hätten Fachinformationen angeboten.

-lbw-

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Goldschmuggel

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Schweiz – Das Schweizer Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) habe unlängst Fälle von »Goldschmuggel« aufgedeckt, bei welchen unter anderem Altschmuck aus Italien unverzollt in die Schweiz eingeführt und anschliessend eingeschmolzen und weiterverkauft worden sei. In einem Fall seien über einen Zeitraum von fünf Monaten rund 190 Kilogramm Altschmuck in die Schweiz geschmuggelt worden. Der Betrag der hinterzogenen Mehrwertsteuer und Zollabgaben belaufe sich auf mehr als 600.000 Franken. Den Beschuldigten werde Steuerhinterziehung, Zollhinterziehung und Verstoss gegen das Edelmetallkontrollgesetz vorgeworfen.

Einer der insgesamt drei Beschuldigten sei in Italien bereits wegen Geldwäscherei, Hehlerei, illegalem Waffenbesitz und weiterer Straftaten verurteilt worden. Er sei aufgrund eines Haftbefehls der Carabinieri von Asti festgenommen worden, welche in Zusammenarbeit mit der Tessiner Kriminalpolizei Ermittlungen zu einer der drei in den Schmuggel involvierten Personen durchgeführt hätten. Konkret habe einer der Beschuldigten, ein 56-jähriger italienischer Staatsbürger, gemeinsam mit anderen Personen den Schmuck in Lagern von Fahrenden in Norditalien beschafft und diesen dann unter Umgehung der Zollformalitäten in die Schweiz eingeführt. Dafür habe er die Schweizer Grenze wöchentlich an nicht ständig besetzten Grenzübergängen überquert, ohne die in Rucksäcken versteckte Ware zu deklarieren und zu verzollen. Anschliessend habe er das Gold den beiden anderen Beschuldigten übergeben, einem 66-jährigen und einem 35-jährigen, beide in der Schweiz wohnhafte italienische Staatsbürger. Letztere hätten das Gold schliesslich an ein Unternehmen verkauft, welches über eine ordnungsgemässe Bewilligung des BAZG zum Schmelzen von Edelmetallen und zum Anbringen eines Schmelzerzeichens verfügt hätten. Diesem Unternehmen sei nun die Bewilligung durch die Edelmetallkontrolle des BAZG entzogen worden.

Weiter seien im Laufe der Ermittlungen weitere Nebenzweige im Bereich des Altgoldschmuggels aufgedeckt worden. Dabei sei es um insgesamt etwa 40 Kilogramm Altgold gegangen, welche von Italien in die Schweiz geschmuggelt, weiterverkauft und eingeschmolzen worden sei. Somit seien insgesamt rund 230 Kilogramm Gold aus Italien in die Schweiz geschmuggelt worden, wobei Mehrwertsteuer und Zollabgaben in der Höhe von etwa 800.000 Franken hinterzogen worden seien.

-chbk-

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Delegierten-
tagung
der Vereine

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Liechtenstein – Kürzlich sei die »Delegiertentagung der Schweizer Vereine« von Liechtensteins Regierungschefin Brigitte Haas im Regierungsgebäude des Fürstentums Liechtenstein empfangen worden. Im Zentrum der Gespräche hätten die engen und freundschaftlichen Verbindungen zwischen Liechtenstein und der Schweiz sowie die Rolle der Auslandsvereine im Allgemeinen gestanden. Während ihrem Aufenthalt in Liechtenstein sei die Delegation auch auf Schloss Vaduz von S.D. Erbprinz Alois sowie von Landtagspräsident Manfred Kaufmann im Landtagsgebäude empfangen worden.

Der »Schweizer Verein« im Fürstentum Liechtenstein habe die diesjährige Delegiertentagung durchgeführt. Die Tagung finde im Zehnjahresrhythmus im Fürstentum Liechtenstein statt. Zu den Teilnehmern der Tagung hätten neben den Vorsitzenden der Schweizer Vereine auch Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Politik, der Schweizer Botschaften sowie eine Delegation des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten aus Bern gezählt.

-RdFL-

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Finanzkompetenz
frühzeitig stärken

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Vorarlberg – Vor kurzer Zeit seien im »vorarlberg museum« Schülerinnen und Schülern der »Polytechnischen Schule Bregenz« Urkunden des »Vorarlberger Finanzführerscheins« überreicht worden. Gleichzeitig habe das gemeinsame Präventionsprojekt von Land Vorarlberg, ifs und zahlreichen Partnerorganisationen sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Seit 2006 hätten mehr als 53.000 Kinder und Jugendliche an den Workshops teilgenommen, allein im Vorjahr seien es über 2.400 gewesen. »Junge Menschen wachsen heute in einer Welt auf, in der Einkaufen jederzeit »per Klick« möglich ist und finanzielle Entscheidungen oft spontan fallen«, erklärte Vorarlbergs Landesstatthalter Christof Bitschi und ergänzte: »Umso wichtiger ist es, frühzeitig finanzielle Kompetenzen zu vermitteln. Der Finanzführerschein leistet dazu seit zwei Jahrzehnten und damit schon mehreren Generationen einen wertvollen Beitrag«.

Seit 20 Jahren mache der »Vorarlberger Finanzführerschein« Kinder und Jugendliche fit für den Umgang mit Geld. Was 2006 als gemeinsame Initiative gestartet worden sei, habe sich zu einem festen Bestandteil der Finanzbildung in Vorarlberg entwickelt. Die Bedeutung dieses Präventionsprojekts sei heute größer denn je. Onlineshopping, soziale Medien, digitale Zahlungsmöglichkeiten und Angebote wie »Kauf jetzt, zahl später« senkten die Hemmschwelle für Konsum und stellten auch Kinder und Jugendliche immer früher vor finanzielle Entscheidungen.

Finanzbildung für den Alltag
Der »Vorarlberger Finanzführerschein« vermittele finanzielle Basisbildung. In den Workshops setzten sich die Teilnehmenden mit Themen wie Budgetplanung, Konsumverhalten, Schuldenprävention oder Werbung auseinander. Sie lernten, Einnahmen und Ausgaben zu planen, finanzielle Risiken einzuschätzen und Konsumentscheidungen kritisch zu hinterfragen. Die Inhalte orientierten sich an ihrer Lebensrealität und griffen aktuelle Herausforderungen altersgerecht und praxisnah auf.

-vlk-

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Verkehrsstrom-
Analyse

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Tirol / Bayern – Durchschnittlich rund 15.000 Fahrzeuge pro Tag am Fernpass, 5.500 am Achenpass oder 10.500 über Scharnitz – tausende Fahrzeuge passierten jeden Tag aus Bayern kommend die Grenzen Tirols. Ein umfassendes »Verkehrszählsystem« des Landes Tirol mit insgesamt 170 vollautomatischen Zählstellen liefere verlässliche Daten über die Anzahl der Fahrzeuge und die Fahrzeugart, beispielswiese Lkw, Pkw, Pkw mit Anhänger oder Bus. Wesentliche Fragen blieben jedoch offen: Wo sind die Fahrzeuge zugelassen wo kommen sie her? Warum haben die Reisenden die Fahrt angetreten und mit welchem Fahrtziel? Diesen Fragen werde nun nachgegangen. Das Land Tirol habe dazu eine Pkw-Erhebung in fünf verkehrsplanerisch relevanten Grenzgebieten beauftragt. Das heiße: Um die verkehrslenkenden Maßnahmen in Tirol wie beispielsweise Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz oder Dosierungen weiter verbessern zu können, sollen »Erhebungen im Bereich der Grenzübergänge« am Landesstraßennetz durchgeführt werden. Auf Antrag von Tirols Verkehrslandesrat René Zumtobel solle der grenzüberschreitende Verkehr im Norden Tirols in den Jahren 2026 und 2027 mit einer »persönlichen Befragung der Pkw-Lenker« vor Ort im Detail analysiert werden. Ferner sollen »Fahrzeugbewegungsdaten« in die Erhebung mit einfließen, die das verkehrliche Gesamtbild in den Grenzregionen weiter verdichten sollen.

Befragung ermögliche Detaileinblicke ins Verkehrsgeschehen
»Wir verfügen in Tirol bereits über sehr gute Verkehrsdaten. Nun wollen wir aber noch spezifischere Einblicke erhalten, um die Verkehrsflüsse im Detail nachvollziehen zu können. Die Befragung wird zu verschiedenen Jahreszeiten und an unterschiedlichen Wochentagen durchgeführt werden. Wir werden erfahren woher die Fahrzeuge kommen, ob die Autos voll besetzt sind oder aber auch, wohin die Reise geht. Wie hoch ist der Anteil jener Fahrzeuge, die nur auf der Durchreise durch Tirol sind? Sind sie auf dem Weg in den Urlaub oder Pendlerinnen und Pendler? All das können wir nur durch gezielte und standardisierte Befragungen erfahren«, erklärte Zumtobel. Im Detail sollen die wichtigsten Grenzübergänge am Landesstraßennetz Tirols – an der Fernpassroute, im Bereich Ehrwald und im Tannheimertal (Bezirk Reutte) sowie in Scharnitz (Bezirk Innsbruck-Land) und am Achenpass (Bezirk Schwaz) sowohl an starken Reisetagen als auch an regulären Werktagen untersucht werden.

Zusätzliche Daten aus Bayern vervollständigten das Bild
Um das aus der Befragung gewonnene Bild vervollständigen zu können, sollen außerdem sogenannte »Floating-Car-Daten« (FCD), Fahrzeugbewegungsdaten aus dem bayerischen Grenzgebiet beschafft werden. Dabei handele es sich um anonymisierte Standort-Daten, die automatisch von Fahrzeugen gewonnen werden, die über ein entsprechendes System verfügten. Durch diese Daten zur Verkehrslage könnten Navigationssysteme in Echtzeit anzeigen, wo der Verkehr aktuell stocke oder ob es einen Stau gebe. Umgekehrt könnten die Daten genutzt werden, um Verkehrsströme rückblickend zu analysieren.

»Unser landesweites Verkehrszählsystem liefert uns bereits sehr viele Daten und Informationen über das Mobilitätsverhalten in unserem Land. Sie ermöglichen es uns, treffsichere Maßnahmen zur Verkehrslenkung und zum Schutz der Bevölkerung zu planen und umzusetzen. Durch die Pkw-Befragungen und ergänzende Fahrzeugbewegungsdaten werden die uns zur Verfügung stehenden Mobilitätsdaten künftig noch großräumiger und engmaschiger. Insbesondere die Fahrverbote für den Ausweichverkehr, die dazugehörigen Kontrollpunkte und Beschilderungen sowie der Einsatz von Dosierampeln können anhand der neuen Informationen und zusätzlicher Daten tiefgehender evaluiert und bei Bedarf auch angepasst werden. Wir werden die Ergebnisse unserer Verkehrsstrom-Analyse jedenfalls mit den bayerischen Nachbarn teilen und die daraus ableitbaren Maßnahmen besprechen, denn die großen Herausforderungen des grenzüberschreitenden Verkehrs müssen wir gemeinsam lösen«, betonte Zumtobel.

-lt-

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Biblio24:
Unterhaltung 
in der Tasche

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Südtirol – »Biblio24« ist eine Onlinebibliothek, die Nutzerinnen und Nutzern rund 27.000 deutschsprachige digitale Bücher, Hörbücher, Zeitungen und Zeitschriften zur Ausleihe biete. Als Angebot der Südtiroler Bibliotheken sei sie kostenlos über einen gültigen Leseausweis und rund um die Uhr zugänglich. Auf »Biblio24« finde sich für alle etwas, und zwar Romane, Thriller, Romance und Fantasy ebenso wie Sachbücher, Ratgeber und Reiseführer; auch jedes Alter werde berücksichtigt.

Die Titel der landesweiten Sommerleseaktion »Liesmich Leggimi 2026« sollen ebenfalls zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Besonders interessant seien die kuratierten Empfehlungslisten sowie die »Bestleiher-Liste«, die durch beliebte Titel und lesenswerten Empfehlungen zum Stöbern inspirierten. Für den Urlaub oder für daheim, »Biblio24« sei immer, überall und einfach zugänglich. Mit der persönlichen Leseausweisnummer und dem in der Bibliothek hinterlegten Passwort könne jedes beliebige Medium heruntergeladen werden. Falls zusätzliche Unterstützung benötigt werde, könne man sich an jede teilnehmende Bibliothek wenden.

»Biblio24« sei ein gemeinsames Angebot der »Südtiroler Bibliotheken«, betreut vom Landesamt für Bibliotheken und Lesen der deutschen Kulturabteilung und der »Landesbibliothek Dr. Fredrich Teßmann«. Italienischsprachige digitale Medien seien auf auf »Biblioweb«, der Onlinebibliothek des Amtes für Weiterbildung, Bibliotheken und audiovisuelle Medien der italienischen Kulturabteilung, abrufbar.

-lpast-

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Tour
of Austria

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Salzburger Land – Die »Tour of Austria« sei auch in diesem Jahr mit einer Etappe in Salzburg zu Gast. Am 10. Juli fahre der Radtross von Lienz in Osttirol bis nach St. Johann/Alpendorf, wo bereits zum 16. Mal die Radprofis im Etappenziel empfangen werden sollen. St. Johann sei mittlerweile einer der traditionsreichsten Etappenorte der Radrundfahrt durch Österreich. Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit wurde am Mittwoch, 17. Juni 2026, eine 3,5 Meter hohe Skulptur des Künstlers Max Sendlhofer aus Mühlbach am Hochkönig präsentiert.

Die 3. Etappe der »Tour of Austria« werde in Lienz in Osttirol gestartet. Nach dem Felbertauern werde das Salzburger Landesgebiet erreicht. Über Mittersill und Zell am See gehe es über Schwarzach nach Bischofshofen, wo nach 140 Kilometern am Buchberg eine Bergwertung erfolge. Nach der Sprintwertung in Hüttau gehe es nach Eben im Pongau und über Wagrain in die Zielstadt St. Johann, wo der anspruchsvolle zwei Kilometer lange Schlussanstieg in den Ortsteil Alpendorf auf die Radprofis warte. Ab 14.45 Uhr solle es zum Zieleinlauf kommen. Weitere Infos: www.tourofaustria.com

-ls-

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Hitzeschutz
von Alten-
und Pflegeheimen

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Oberösterreich – Im Rahmen eines Förderaufrufs »Bauliche Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung in Alten- und Pflegeheimen« sollen landesweit 21 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,46 Millionen Euro umgesetzt werden. Dafür sollen Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 898.000 Euro bereitgestellt werden. Davon stammten rund 512.000 Euro aus Mitteln des Sozialressorts des Landes Oberösterreich, die verbleibenden rund 386.000 Euro sollen über EU-Mittel aus dem ELER-Programm finanziert werden. Der Eigenmittelanteil für die jeweiligen Einrichtungen betrage circa 35 Prozent.

»Hitzeperioden sind keine Ausnahme mehr, sondern Realität. Deshalb investieren wir gezielt in den Hitzeschutz unserer Alten- und Pflegeheime. Mit den geförderten Projekten sichern wir die Lebensqualität der Bewohner und schaffen gute Arbeitsbedingungen für das Personal auch an heißen Sommertagen«, erklärte Oberösterreichs Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel.

-loö-

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Von der
Behindertenhilfe 
in den Arbeitsmarkt

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Steiermark – Rund 4.000 Menschen mit Behinderung seien aktuell in Einrichtungen und Betrieben der »Behindertenhilfe Steiermark« tätig. Sie erhielten ein Taschengeld, seien jedoch sozialversicherungsrechtlich nicht abgesichert. Wie es gelingen könne, Menschen mit Lernschwierigkeiten den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen, sei kürzlich bei der Tagung »Inklusive Arbeit – Drei Perspektiven« vorgestellt worden. »Zwei Best-Practice-Beispiele haben eindrucksvoll gezeigt, wie Menschen mit Lernschwierigkeiten erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können«, erklärte Siegfried Suppan, Anwalt für Menschen mit Behinderung, der die Tagung gemeinsam mit »People First Steiermark« veranstaltete.

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts »inArbeit« mit Jugend am Werk Steiermark zeige sich, wie inklusive Arbeitsverhältnisse erfolgreich entstehen könnten. Über das Projekt seien seit 2018 ingesamt 25 Menschen mit Lernschwierigkeiten in den verschiedensten Bereichen am ersten Arbeitsmarkt integriert worden. Was es auf beiden Seiten brauche, damit Menschen mit Lernschwierigkeiten am ersten Arbeitsmarkt gut ankommen würden, erklärte Thomas Marka, Projektleiter bei »People First Steiermark«: »In erster Linie braucht es die Bereitschaft des Unternehmens, sich überhaupt mit dem Thema auseinanderzusetzen und natürlich Unterstützung direkt am Arbeitsplatz«. Bislang gebe es nur wenige Erfahrungswerte, da bisher kaum Menschen aus der »Behindertenhilfe« in den regulären Arbeitsmarkt gewechselt hätten. Vorbehalte gegenüber solchen Beschäftigungsmodellen erschwerten es zusätzlich, diese Benachteiligung nachhaltig zu beseitigen.

-lstmk-

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Kunst spricht,
wo Worte fehlen

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Kärnten – Im »Künstlerhaus Klagenfurt« wurden kürzlich die Gewinnerinnen und Gewinner des »Nachwuchspreises Bildende Kunst Kärnten 2026« ausgezeichnet. Der von der »GALERIE3« veranstaltete Wettbewerb habe heuer unter dem Thema »sprachlos« gestanden und versammele sechs vielversprechende künstlerische Positionen in einer gemeinsamen Ausstellung. Kärntens Kulturreferentin Gaby Schaunig überreichte den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis an die Wolfsberger Künstlerin Verena Walzl. »Nachwuchsförderung ist eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft unserer Kunst- und Kulturlandschaft. Kärnten verfügt über eine große Tradition in der bildenden Kunst. Die nominierten und prämierten Künstlerinnen und Künstler zeigen eindrucksvoll, dass diese Tradition lebendig ist und mit neuen Perspektiven und Ausdrucksformen fortgeschrieben wird«, betonte Schaunig. Den zweiten Platz und den Fundermax-Preis erhielt Leonie Marcella Pirker für ihre textile Werkserie »COIL (A collection of notes which I have yet to be read)«. Auf dem dritten Platz landete Raul Lile mit seiner großformatigen Malerei namens »Echo«.

Der Wettbewerb sei bereits zum dritten Mal ausgerichtet worden und biete jungen Künstlerinnen und Künstlern eine wichtige Plattform, um ihre Arbeiten sichtbar zu machen und sich mit zentralen Akteurinnen und Akteuren der österreichischen Kunstszene zu vernetzen. Die Ausstellung »sprachlos« mit Arbeiten aller sechs Nominierten sei noch bis einschließlich 27. Juni 2026 bei freiem Eintritt in der »GALERIE3« im »Künstlerhaus Klagenfurt« zu sehen.

-lktn-

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Künstliche
Intelligenz
ersetze keine Fachkräfte

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Niederösterreich – Die besten Lehrlinge des niederösterreichischen Straßendienstes hätten beim »14. Lehrlingswettbewerb für Straßenerhaltungsfachkräfte« ihr Können gezeigt. Für Niederösterreichs Verkehrslandesrat Udo Landbauer seien gut ausgebildete Fachkräfte das Fundament für sichere und gut erhaltene Straßen. »In Zeiten, in denen die künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch ist, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass die natürliche und menschliche Intelligenz viel gefragter ist denn je. Die KI kann keinem Kollegen auf der Baustelle den Rücken freihalten. Für die Arbeit im Straßendienst braucht es fachliches Können und stetige Einsatzbereitschaft. Es sind immer Menschen, die anpacken und dafür sorgen, dass das Land funktioniert«, so Landbauer.

Niederösterreichs Straßenbaudirektor Dipl. Ing. Rainer Irschik verwies auf die große Bedeutung der Lehrausbildung für die Zukunft des Straßendienstes: »Die vielfältigen Aufgaben einer Straßenerhaltungsfachkraft erfordern handwerkliches Können, Teamfähigkeit und fächerübergreifendes Denken. Angesichts großer Infrastrukturprojekte und eines steigenden Erhaltungsbedarfs sind gut ausgebildete Nachwuchskräfte unverzichtbar. Dass rund drei Viertel der Lehrlinge langfristig im niederösterreichischen Straßendienst bleiben, ist ein klarer Beleg für die Qualität der Ausbildung«.

Der niederösterreichische Straßendienst bilde derzeit 52 Lehrlinge in 38 Straßenmeistereien aus. Seit Einführung des Lehrberufs »Straßenerhaltungsfachkraft« seien bereits 441 Lehrlinge aufgenommen worden, von denen drei Viertel bis heute im Straßendienst beschäftigt seien.

-lnö-

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RobertaCup

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Burgenland – Mit dem Landesfinale habe der neunte »RobertaCup« im »Burgenländischen Schulungszentrum« einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Insgesamt 269 Schülerinnen aus 17 burgenländischen Mittelschulen hätten im Schuljahr 2025/26 an Österreichs größtem »Robotik-Wettbewerb« für Mädchen teilgenommen. Seit dem offiziellen Projektstart am 10. September 2025  hätten sich die Teilnehmerinnen intensiv mit Robotik, Programmierung und technischen Problemstellungen beschäftigt. »Der RobertaCup ist ein herausragendes Projekt und weit mehr als ein technischer Workshop. Das ist ein innovatives Bildungsprojekt, das junge Menschen, insbesondere Mädchen, ermutigt, Technik nicht nur zu verstehen, sondern auch zu gestalten. Genau das brauchen wir in einer Welt, die sich immer schneller digitalisiert und technisiert. Und wir brauchen Mädchen, die mit Neugier, Intelligenz und Selbstbewusstsein in Bereiche vordringen, die früher oft als Männerdomänen galten, sei es in der Robotik, Informatik, Technik oder Mechanik«, so Burgenlands Bildungslandesrätin Daniela Winkler.

Der »RobertaCup«, der in diesem Schuljahr unter dem Motto »Green Future – Mission Zukunft« stattfand, werde vom Burgenländischen Schulungszentrum in Kooperation mit MonA-Net und der Bildungsdirektion Burgenland durchgeführt und vom Referat Frauen, Antidiskriminierung und Gleichbehandlung des Landes Burgenland finanziert. Ziel des Projekts sei es, Mädchen frühzeitig für Technik, Informatik und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern sowie bestehende Rollenbilder aufzubrechen. Noch immer entschieden sich viele Mädchen bei ihrer Ausbildungs- und Berufswahl seltener für technische oder naturwissenschaftliche Fachrichtungen als junge Männer. Genau hier setze das Bildungsprogramm »Roberta – Lernen mit Robotern« an.

-lbgld-

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Inklusive
Region

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Bayern – Ein weiteres starkes Zeichen für »gelebte Inklusion und Chancengleichheit«: Oberallgäu werde ab dem Schuljahr 2026/2027 Teil des bayernweiten Netzwerks der Inklusiven Regionen. Im Bewerbungsverfahren habe das Oberallgäu insbesondere durch die langjährig etablierte und bereichsübergreifende Zusammenarbeit von Schulen, Jugendhilfe, Kommunen und weiteren Partnern überzeugt. Grundlage des Erfolgs sei eine gemeinsame pädagogische Haltung, die individuelle Förderung und Teilhabe. Besondere Akzente setze das Oberallgäu auch mit seiner intensiven Elternarbeit, etwa durch das Programm »FiSCH – Familie in der Schule« und gemeinsames Elterntraining mit der Jugendhilfe.

Initiative »Inklusive Regionen«
Das Bayerische Kultusministerium startete im Jahr 2019 gemeinsam mit dem Sozialministerium die Initiative »Inklusive Regionen«. Dabei habe die 2015 gegründete »Modellregion Inklusion« Kempten Pate gestanden. Die Initiative setze auf die Vernetzung und systematische Kooperation schulischer und außerschulischer Akteure in den Regionen, um gemeinsam individuell passgenaue und vertiefte Formen eines gemeinsamen Unterrichts und abgestimmter unterstützender Angebote für Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen bzw. besonderen Förderbedarfen zu erproben.

In Bayern tragen derzeit folgende Regionen das Prädikat »Inklusive Region«: Ansbach, Aschaffenburg, Augsburg, Coburg, Hof, Kempten, Landshut, Miltenberg, Nürnberger Land, Oberallgäu, Ostallgäu, Rosenheim, Tirschenreuth und Weilheim-Schongau.

-bstmuk-

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Zwei
Schülerfirmen 
ausgezeichnet

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Baden-Württemberg – Zwei »Schülerfirmen« aus Baden-Württemberg haben beim »IW JUNIOR Bundeswettbewerb« die Bronzemedaille sowie den Sonderpreis für das »Beste Pitch Deck« geholt. Die Schülerfirma »Dorfgemeinschaftsladen« von der Realschule Eberbach hat die Bronzemedaille erhalten. Sie überzeugte mit ihrer Geschäftsidee, in Schollbrunn einen Dorfgemeinschaftsladen aufzubauen und damit eine lokale Nahversorgung in einem Ort ohne bestehendes Angebot zu schaffen. Die »Deloitte-Stiftung« vergab einen Sonderpreis für das »Beste Pitch Deck« an die Schülerfirma »SchmelzwerkBB« vom Richard-Wagner-Gymnasium aus Baden-Baden. Die stolzen Gewinnerinnen und Gewinner konnten sich über die Reise nach Köln freuen.

Beim Bundeswettbewerb waren 14 Siegerteams aus verschiedenen Bundesländern gegeneinander angetreten. Bewertet wurden vier Kriterien, und zwar »Geschäftsidee«, »Pitch-Deck«, »Unternehmenspräsentation« sowie das »Juryinterview«. Den Titel »Beste Schülerfirma 2026« hat sich die Schülerfirma »AeroOne« vom Evangelisch Stiftischen Gymnasium aus Gütersloh in Nordrhein-Westfalen mit ihrer Geschäftsidee professionelle Drohnenaufnahmen als volldigitale Lösung für Immobilienmaklerinnen und -makler, Bauunternehmen sowie Architekturbüros gesichert. Damit habe sich »AeroOne« das begehrte Ticket zum größten »Entrepreneurship-Festival« und »Schülerfirmenwettbewerb« Europas »Gen-E 2026« gesichert und werde im Juli 2026 in Riga für Deutschland gegen Schülerfirmen aus 40 verschiedenen Ländern antreten.

-lbw-

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Sicherungseinsatz
beim G7-Gipfel

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Schweiz – Die Schweizer Armee habe ihren Sicherungseinsatz zum G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains erfolgreich abgeschlossen. Rund 4.000 Armeeangehörige hätten die zivilen Sicherheitsorgane der Kantone Genf, Waadt und Wallis sowie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit bei der Gewährleistung der Sicherheit unterstützt. Im Einsatz sei es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen und im eingeschränkten Luftraum zu keinen Verstössen gekommen.

Schweizer Armeeangehörige hatten unter anderem den Schutz von internationalen Einrichtungen übernommen und damit die zivilen Sicherheitskräfte für den interkantonalen Polizeieinsatz im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel entlastet. In Kooperation mit Frankreich habe die Luftwaffe die erweiterten Massnahmen zur Wahrung der Lufthoheit erfolgreich durchgesetzt. Im eingeschränkten Luftraum und einem Radius von 46 Kilometern um Évian-les-Bains sei es zu keinen Verstössen gekommen.

Die weiteren Aufgaben der Schweizer Armee hätten nebst logistischer Unterstützung auch Überwachungsleistungen auf dem Genfersee umfasst. Ferner habe sie den Schutz der Landesgrenze sowie kritischer Infrastrukturen wie des Flughafens Genf-Cointrin und wichtiger Verkehrsachsen verstärkt. Ferner habe sie ihre Fähigkeiten im Bereich Cyber und ABC-Schutz eingebracht und im unteren Luftraum zur Drohnenabwehr ihre Mittel im Einsatz erfolgreich angewendet. Im Rahmen des Eigenschutzes während des Einsatzes zugunsten des G7-Gipfels habe die Luftwaffe auch Nachtflüge mit einem Aufklärungsdrohnensystem durchgeführt. Die Flüge hätten der operationellen Erprobung des Systems unter realen Einsatzbedingungen gedient.

-chbk-

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KW 25 – 2026
15. – 21.06.2026

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Einführung
eines Wassercents

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Bayern – Zum 1. Juli 2026 werde in Bayern erstmals ein »Wassercent« erhoben. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber erklärte dazu: »Der Wassercent ist ein Meilenstein für den Grundwasserschutz in Bayern. Er gibt unserem wichtigsten Lebensmittel einen Wert. Der Wassercent soll zu einem möglichst schonenden Umgang mit der Ressource Wasser beitragen. Ziel ist ein unbürokratischer Wassercent mit einfacher Struktur. Die Einnahmen aus dem Wasserentnahmeentgelt werden zweckgebunden für Maßnahmen zum Wasserschutz und für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung verwendet«.

Mit einer Novelle des »Bayerischen Wassergesetzes« wurde zum 1. Januar 2026 der »Wassercent« in Bayern beschlossen. Die erste Erhebung erfolge im Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2026. Die ersten konkreten Zahlungen erfolgten dann im Jahr 2027. Alle Wassernutzer, die Grundwasser unmittelbar aus einem eigenen Brunnen entnehmen, seien fortan zur Zahlung eines »Wasserentnahmeentgelts« verpflichtet. Hierunter fallen beispielsweise öffentliche Wasserversorger, aber auch private Entnehmer und die Industrie. Das Entgelt betrage einheitlich 10 Cent pro entnommenem Kubikmeter Grundwasser (1.000 Liter). Alle Wasserentnehmer zahlten aufgrund des gesetzlich vorgesehenen Freibetrags erst ab einer Menge, die 5.000 Kubikmeter im Jahr übersteige. Im ersten Erhebungszeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2026 betrage der Freibetrag 2.500 Kubikmeter.

Bei der Festsetzung des konkreten »Wasserentnahmeentgelts« werde entweder der im Wasserentnahmebescheid festgelegte jährliche Entnahmewert oder die tatsächliche Entnahmemenge zugrunde gelegt, sofern der Entnehmer diese gegenüber der Wasserrechtsbehörde mitteile. Dabei genüge die Glaubhaftmachung der tatsächlich entnommenen Menge an Wasser. Es gelte der Grundsatz von Vertrauen und Selbstverantwortung, es bestehe dementsprechend keine gesetzliche Messverpflichtung. Bereits bestehende Messverpflichtungen, beispielsweise aus dem Zulassungsbescheid oder der Eigenüberwachungs-verordnung, sollen unberührt bleiben.

Alle Wasserentnehmer, die unter die Entgeltpflicht fallen würden, könne bis zum 1. März 2027 gegenüber der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, d. h. entweder dem Landratsamt oder der kreisfreien Stadt, ihre tatsächlich entnommene Wassermenge melden. Das Bayerische Umweltministerium empfehle dazu, entsprechende Zählerstände von Messeinrichtungen – wie beispielsweise Wasseruhren oder Stromzähler bei Pumpen – zum 1. Juli 2026 und zum 31. Dezember 2026 zu dokumentieren. Die Dokumentation sei für die erforderliche Glaubhaftmachung der tatsächlich entnommenen Wassermenge erforderlich.

Haushalte, die das Wasser von der Wasserversorgung beziehen, seien keine »Entnehmer im Sinne des Wasserentnahmeentgelts«, sie sollen direkt von den Wasserversorgern an den Kosten beteiligt werden. Potenziell »Entgeltpflichtige« sollen im Herbst 2026 ein Informationsschreiben von ihrem jeweils zuständigen Landratsamt oder kreisfreien Stadt mit weiterführenden Informationen zur Einführung des »Wasserentnahmeentgelts« erhalten, insbesondere zur Möglichkeit der elektronischen Übermittlung der tatsächlich entnommenen Wassermengen für den ersten Erhebungszeitraum.

-lacha-

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60 Jahre
Landesverband
für Leistungsprüfungen
in der Tierzucht

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Baden-Württemberg – »Die Herausforderungen für unsere Tierhalter sind vielfältig und anspruchsvoll. Deshalb ist eine qualifizierte Beratung der Tierhaltungsbetriebe essenziell. Der Landesverband Baden-Württemberg für Leistungsprüfungen in der Tierzucht e.V. (LKV) ist seit 60 Jahren ein kompetenter und moderner Dienstleister für der Tierhaltungsbetriebe. Der LKV hat es über die Jahrzehnte hinweg geschafft, gemeinsam mit den Landwirten die Gesundheit und Robustheit ihrer Tiere zu verbessern. Dabei bringt sich der LKV im Rahmen von europäischen Innovationspartnerschaften gezielt auch in den internationalen Wissensaustausch ein. 60 Jahre LKV bedeutet Verantwortung für die Tiere und 60 Jahre gelebte Zukunft für die Tierhaltung in Baden-Württemberg«, erklärte Baden-Württembergs Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Sarah Schweizer.

Die Geschichte des heutigen LKV begann am 1. April 1966 mit der Fusion des badischen und des württembergischen Verbandes. Damit sei früh der Grundstein für effizientes und zukunftsorientiertes Handeln gelegt worden. Über die Jahre hin weg habe sich die bloße Leistungsprüfung mit einer zusätzlichen Qualitätsprüfung mit Fokus auf Tiergesundheit und Robustheit weiterentwickelt, um auch die Zukunftsfähigkeit der Nutztierhaltung in Baden-Württemberg zu garantieren.

-lbw- Bild: am

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Nahtstellen-
barometer 
2026

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Schweiz – Die berufliche Grundbildung bleibe der bevorzugte Bildungsweg nach der obligatorischen Schule: 63 Prozent der Schweizer Jugendlichen würden eine Berufslehre in Betracht ziehen. Von den rund 74.000 angebotenen Lehrstellen seien bereits 68 Prozent vergeben. Insgesamt verfügten 57 Prozent der Jugendlichen über eine gesicherte Anschlusslösung für die Zeit nach den Sommerferien. Die Ergebnisse des »Nahtstellenbarometers 2026« zeigten einen insgesamt stabilen Lehrstellenmarkt und unterstrichen die hohe Akzeptanz und Durchlässigkeit der beruflichen Grundbildung sowie die zentrale Bedeutung für die Fachkräftesicherung in der Schweiz.

Die rund 98.000 Jugendlichen, die 2026 vor der Ausbildungswahl stehen würden, seien teilweise an mehreren Anschlusslösungen interessiert. 63 Prozent würden eine berufliche Grundbildung in Betracht ziehen. Damit bleibe die Berufslehre der mit Abstand wichtigste Bildungsweg nach der obligatorischen Schule. 43 Prozent interessierten sich für eine Maturitäts- oder Fachmittelschule, während Brückenangebote (14 Prozent) und Zwischenjahre (11 Prozent) deutlich seltener genannt würden. Besonders gefragt bleibe die kaufmännische Grundbildung sowie Berufe im Gesundheits- und Sozialbereich. 57 Prozent der Jugendlichen verfügten über eine gesicherte Anschlusslösung. Bei den Lehrstelleninteressierten hätten rund 62 Prozent einen Lehrvertrag unterschrieben und weitere elf Prozent eine mündliche Zusage erhalten. Insgesamt verfügten damit rund 73 Prozent bereits über eine Zusicherung für eine Lehrstelle. Bei den Maturitäts- und Fachmittelschulen hätten rund 41 Prozent der Interessierten einen bestätigten Platz oder die Aufnahmebedingungen erfüllt.

Stablies Lehrstellenangebot
Die Schweizer Unternehmen würden 2026 hochgerechnet rund 74.000 Lehrstellen anbieten. Davon führten 91 Prozent zu einem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) und acht Prozent zu einem Eidgenössischen Berufsattest (EBA). Das Angebot bleibe insgesamt konstant. Besonders hoch sei die Nachfrage im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Informations- und Kommunikationsbranche.

-chbk-

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Krisen-
kommunikation
im Praxistest

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Liechtenstein – Am 11. Juni 2026 führte die »IBK-Akademie« in Schaan ein Spezialmodul »Reputation & Krise« durch. 15 Teilnehmende aus öffentlichen Verwaltungen der Vierländerregion Bodensee hätten  sich umfänglich mit moderner, grenzüberschreitender Krisenkommunikation befasst. Im Mittelpunkt der Veranstaltung habe eine »realitätsnahe Krisensimulation« zu einem fiktiven, grenzüberschreitenden Umweltvorfall am Alpenrhein gestanden. In mehreren Krisenstäben hätten die Teilnehmenden Rollen übernommen und unter Zeitdruck Entscheidungen getroffen. Sie hätten sich mit Lageeinschätzungen, der Abstimmung von Massnahmen sowie mit konsistenter interner und externer Kommunikation befasst. Praktische Übungsphasen seien mit fachlichen Inputs ergänzt worden. Den Abschluss habe eine gemeinsame Auswertung des Tages gebildet. Liechtensteins Regierungssekretär Michael Hasler, Projektleiter der IBK-Akademie, betonte die Bedeutung des Formats: »Krisen erfordern schnelle Entscheide und klare Kommunikation – häufig unter hoher Unsicherheit und über administrative Grenzen hinweg. Solches Training stärkt das gemeinsame Verständnis für Abläufe, Verantwortung und Zusammenarbeit im Ernstfall«.

Die »IBK-Akademie« gelte als ein Weiterbildungs- und Netzwerkangebot der »Internationalen Bodensee-Konferenz« (IBK) unter Federführung Liechtensteins. Sie bestehe aus drei regulären Modulen sowie ergänzenden Spezialmodulen, die aktuelle Themen der grenzüberschreitenden Verwaltungsarbeit vertieften. Weitere Informationen: www.ibk-akademie.org

-RdFL-

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Baurechtliche
Bewilligungspflicht 
bei Wärmepumpen
entfällt

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Vorarlberg – Wer eine »Luftwärmepumpe« in oder an seinem Haus installieren möchte, benötige in Vorarlberg bereits seit 13. Juni 2026 keine baurechtliche Bewilligung mehr. Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner erklärte: »Wir reduzieren den bürokratischen Aufwand«. Die Verwaltung solle Wirtschaft und Bevölkerung wirksam unterstützen. Der Entfall der »Bewilligungspflicht für Wärmepumpen« ermögliche eine einfachere und raschere Realisierung der Vorhaben. Zukünftig sollen Luftwärmepumpen und Erdwärmepumpen mit Vertikalkollektoren (Tiefsonden) bei Einhaltung bestimmter Voraussetzungen keiner Baubewilligung oder Bauanzeige unterliegen. Die Freistellung umfasse auch jene baulichen Anlagen, die für die Aufstellung und den Betrieb der Wärmepumpe erforderlich seien. Die Errichtung könne sowohl im Freien als auch im Gebäude erfolgen.

Klare und transparente Vorgaben zu Abständen und Lautstärke stellten sicher, dass durch die Freistellung weder eine Gesundheitsgefährdungen noch eine das ortsübliche Ausmaß im Wohngebiet übersteigende Belästigung zu erwarten sei. Dies sei von den im Ermittlungsverfahren eingezogenen Sachverständigen aus den Bereichen Schalltechnik, Geologie, Trinkwasser, Wasserwirtschaft und Medizin bestätigt worden.

-vlk-

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Weltraum
Forum

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Tirol – Wie fühlt es sich an, auf dem Mond zu spazieren? Und wie bereiten sich Astronautinnen und Astronauten auf eine Marsexpedition vor? Antworten auf diese Fragen lieferte kürzlich das »Österreichische Weltraum Forum« (ÖWF), das seinen Sitz in Innsbruck und Wien hat. Tirols Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele besuchte die Forschungseinrichtung und informierte sich über aktuelle Missionen, zeitgemäße MINT-Initiativen und die nächste Generation der sogenannten »Junior Analog Astronauts«. Dafür nahmen neun Schülerinnen und Schüler an der internationalen Mars-Simulationsmission »EXPLORE-2« teil. »Schon immer haben die Menschen den Blick auf die Sterne gerichtet. Das Österreichische Weltraum Forum lässt diesen Funken überspringen – und begeistert junge Köpfe für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Im Innsbrucker ÖWF-Labor gewinnen Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in die Weltraumforschung und stärken ihre MINT-Kompetenzen. Genau solche Impulse braucht Tirol als Forschungs- und Innovationsstandort«, so Hagele. Das Land Tirol unterstütze die Projekte des ÖWF im Jahr 2026 mit mehr als 30.000 Euro an Fördermitteln. Weitere Infos: www.oewf.org

-lt- Bild: lt

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Signal
für den Ausbau
des Brennerkorridors

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Südtirol – Das Land Südtirol begrüße die Entscheidung, den »Brenner-Nordzulauf« im Tiroler Unterinntal weiterhin im Rahmenprogramm der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zu belassen und die geplanten Bauarbeiten nicht zu verschieben. In den vergangenen Wochen sei das Projekt im Zuge der »Überprüfung des ÖBB-Rahmenprogramms« zur Diskussion gestanden. Aus Einsparungsgründen sei dabei eine Verschiebung der Bauarbeiten und damit eine mehrjährige Verzögerung des Fertigstellungstermins erörtert worden. Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider unterstrichen die Bedeutung der Zulaufstrecken für die volle Wirksamkeit des »Brennerbasistunnels« (BBT). Nur durch den konsequenten Ausbau der nördlichen und südlichen Zulaufstrecken könne eine Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene erreicht werden.

Die Tiroler Landesregierung hatte sich gegen eine Verschiebung des Zeitplans für den Nordzulauf ausgesprochen und auf Bundesebene interveniert. Der Abschnitt im Tiroler Unterinntal zwischen Radfeld und Schaftenau soll nun wie geplant umgesetzt werden. »Der Brennerkorridor braucht dringend sowohl den Brennerbasistunnel als auch leistungsfähige Zulaufstrecken, um eine attraktive und hochleistungsfähige Alternative zur Straße anbieten zu können. Dafür braucht es einen gemeinsamen Kraftakt aller Regionen entlang des Korridors sowie der Nationalstaaten. Die Entscheidung, in Österreich weder an der Finanzierung noch am Zeitplan zu rütteln, ist positiv und ein wichtiges Signal in Richtung Deutschland und Italien«, betonte Kompatscher.

Alfreider erläuterte die Fortschritte beim Brennerbasistunnel: »Noch im laufenden Jahr werden die Grabungsarbeiten am Brennerbasistunnel abgeschlossen sein und wir werden im wahrsten Sinne des Wortes Licht am Ende des Tunnels sehen. Bereits gegen Jahresende werden neue Frecciarossa-Verbindungen zwischen Mailand und München sowie zwischen Rom und München über den Brenner verkehren und das Angebot deutlich verbessern. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass die Bahnunternehmen bereits heute im Hinblick auf die künftige Inbetriebnahme des BBT und der Zulaufstrecken ihre Angebote ausbauen«. Kompatscher und Alfreider bekräftigen abschließend, dass sich das Land Südtirol gemeinsam mit den Partnerregionen Trentino, Tirol und Bayern weiterhin für den vollständigen Ausbau aller Zulaufstrecken entlang des Brennerkorridors einsetzen werde.

-lpast-

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Steuerliche
Erleichterungen
für Kultur-Sponsoring

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Salzburger Land – Die Kulturreferentinnen und Kulturreferenten der österreichischen Bundesländer besprachen kürzlich bei der Landeskulturreferenten-Konferenz Ansätze für »steuerliche Erleichterungen bei der Kulturunterstützung«. Investments von Privaten und Unternehmen für Kunst und Kultur sollen demnach attraktiver werden, etwa durch Prüfung von steuerlichen Anreizen, durch die Novellierung des Umsatzsteuergesetzes für den Kunstbetrieb und Kunstverkäufe, durch steuerliche Absetzbarkeit von Kunstankäufen und durch Senkung der Mehrwertsteuer auf Kunstwerke, Tickets und Bücher im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.

Steuererleichterungen notwendig
Für Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll, der für Salzburg an der Konferenz teilnahm, könnten gerade in Zeiten angespannter Budgets private Investments die Kultur und viele Künstlerinnen und Künstler unterstützen. »Wir pochen daher darauf, dass steuerliche Erleichterungen für Kunst und Kultur kommen: Von einer Novellierung des Umsatzsteuergesetzes über die steuerliche Absetzbarkeit von Kunstankäufen bis hin zu niedrigeren Mehrwertsteuersätzen für Kunstwerke. Österreich darf hier keinem Wettbewerbsnachteil ausgesetzt sein«, so Schnöll.

Transparenter Vergleich der Mittel für Kunst und Kultur
Der volkswirtschaftliche Nutzen solle demnach einheitlich und aktuell sichtbar dargestellt werden. Damit würden die Kulturarbeitsfelder zwischen den Bundesländern vergleichbar. »So lässt sich der Einsatz von Geldern gezielt und wirksam beurteilen. Außerdem kann man berechnen, wie viel Wertschöpfung und wie viele Jobs Kunst, Kultur und Volkskultur direkt und über Folgeeffekte in den Bundesländern schaffen«, resümierte Schnöll.

-ls-

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Neuer Leitfaden
erleichtere Rückkehr
in den Arbeitsmarkt

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Oberösterreich – Kürzlich ist der neue »Leitfaden für das Case-Management« in Oberösterreich in Kraft getreten. Er schaffe einheitliche Standards sowie eine klare Aufgabenverteilung zwischen den »Case-Management-Trägern«, dem »Arbeitsmarktservice« (AMS) und den zuständigen Behörden. »Sozialhilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe, kein Lebensmodell. Diese Unterstützung ist an klare Erwartungen geknüpft: Wer mitarbeitet, erhält Hilfe auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt. Wer sich den vereinbarten Maßnahmen wie dem Case-Management verweigert, muss mit Konsequenzen rechnen. Mit dem neuen Leitfaden schaffen wir klare Zuständigkeiten, einheitliche Qualitätsstandards und stärken die Zusammenarbeit aller Beteiligten – für mehr Effizienz und bessere Perspektiven für die Betroffenen«, erklärte Oberösterreichs Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel.

Das »Case-Management« sei ein zentrales Instrument der oberösterreichischen Sozialhilfe. Es richte sich an arbeitsfähige Sozialhilfe-Bezieher/innen, die auf ihrem Weg zurück in den Arbeitsmarkt Unterstützung benötigten. Gemeinsam mit den Betroffenen sollen individuelle Perspektiven erarbeitet und konkrete Maßnahmen gesetzt werden, um Hindernisse auf dem Weg in die Beschäftigung abzubauen.

Der neue Leitfaden unterstütze die Trägerorganisationen FAB, Hilfswerk und B7 in ihrer täglichen Arbeit und sei von den Regionalstellen als positive Maßnahme aufgenommen worden. Dieser definiere einheitliche Qualitätsstandards, regele die Zusammenarbeit mit AMS und Behörden und schaffe klare Zuständigkeiten zwischen den beteiligten Akteuren. Dadurch sollen Doppelgleisigkeiten vermieden, Abläufe vereinfacht und Unterstützungsleistungen gezielt auf die Betroffenen abgestimmt werden. Die neue Struktur trage dazu bei, Menschen fit für den Arbeitsmarkt zu machen und die Sozialhilfe konsequent als das zu gestalten, was sie sein soll: Das letzte Auffangnetz und eine Unterstützung auf Zeit mit dem Ziel, die wirtschaftliche Eigenständigkeit zurückzubekommen.

-loö-

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EUSALP
Ideenwettbewerb

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Steiermark – Das steiermärkische »Pitch Your Project« gilt als ein Wettbewerb für junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren. Junge Menschen seien als Experten ihres Lebensraums, der Alpenregion, eingeladen, eigene Projektideen für eine nachhaltige Entwicklung der Alpenregion einzeln oder als Gruppe einzureichen. Unter dem Motto »shaping.future.together« suche die »EU-Strategie für den Alpenraum« (EUSALP) nach Ideen, um den Alpenraum fit für die Zukunft zu machen.

Eine Jury wähle aus allen eingereichten Projekten die fünf besten aus. Die Auswahlkriterien seien »Relevanz«, »Machbarkeit« und »Innovationspotenzial«. Die fünf ausgewählten Einzelbewerbungen bzw. Bewerbergruppen sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Projekt im Rahmen eines Pitches während des EUSALP-Jahresforums im Rahmen der Bayerischen Ratspräsidentschaft 2026 am 21. und 22. Oktober 2026 in Lindau zu präsentieren. Die drei besten Projekte sollen von der Region »Bourgogne-Franche-Comté« ein Preisgeld für die weitere Umsetzung ihrer Projekte erhalten, und zwar 5.000 Euro für den 1. Preis; 3.000 Euro für den 2. Preis und 2.000 Euro für den 3. Preis.

Die »EUSALP« ist eine von den Alpenstaaten (48 Regionen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Schweiz und Slowenien) sowie der Europäischen Kommission getragene Initiative, die darauf abziele, die Zusammenarbeit und die Entwicklung in der Alpenregion zu fördern. Die »EUSALP« bekenne sich dazu, die Transformation zur Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und verfolge die Ziele wirtschaftliches Wachstum und Innovation, Mobilität und Konnektivität sowie Schutz der Umwelt und Förderung nachhaltiger Energiequellen.

-lstmk-

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Europaweit
einzigartiges
»COMET-Zentrum«

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Kärnten – Stromausfälle, Extremwetter, Cyberangriffe oder Krisen zeigten, wie wichtig widerstandsfähige Systeme für das tägliche Leben geworden seien. Genau daran werde künftig in Kärnten geforscht: Der Bund erteilte kürzlich dem »Autonomic Resilience in Dynamic Networked Systems Center« (ARC) der »Lakeside Labs GmbH« den Zuschlag für ein Spitzenforschungszentrum namens »COMET-Zentrum«. Künftig entwickele die »Lakeside Labs« gemeinsam mit führenden Forschungs- und Wirtschaftspartnern Lösungen für eine sichere und widerstandsfähige Zukunft.

»Kärnten spielt bei Forschung in der Champions League mit. Dass Kärnten den Zuschlag erhalten hat, ist großartig und richtungsweisend. Die Forschung, die hier betrieben wird, ist europaweit einzigartig und hat ungeheures Zukunftspotenzial. Das Zentrum macht Kärnten zu einem Vorreiter im Bereich der Hochtechnologie und Forschung. Resilienz entscheidet künftig darüber, wie gut wir mit Krisen, Naturereignissen oder technologischen Herausforderungen umgehen können. Dass Kärnten hier eine führende Rolle einnimmt, ist ein starkes Signal«, betonte Landeshauptmann und Technologiereferent Daniel Fellner. Der wissenschaftliche Leiter Christian Bettstetter von den »Lakeside Labs« führte das genauer aus: »Resilienz bedeute demnach, dass Systeme die Fähigkeit haben standzuhalten, sich von Störungen zu erholen sowie aus Störungen zu lernen und sich zu verbessern. Das soll semiautonom passieren, der Mensch trifft also wichtige Entscheidungen mit. Für das neue »Autonomic Resilience Center« (ACR) hat man bereits 16 Projekte ausgearbeitet und ein Konsortium gegründet. Die Forschungsergebnisse sind auch dafür gedacht, die Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Freiheit in Europa zu bewahren«, so Bettstetter. Primäre Themen seien Energienetze, die industrielle Produktion und Organisationen. Bei einem Forschungsprojekt gehe es zum Beispiel um komplett unerwartete Ereignisse, die man sich heutzutage noch gar nicht vorstellen könne.

Finanziert werde das Forschungszentrum durch Mittel des Bundes, der beteiligten Länder sowie der beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Vom Budget von 22,8 Millionen Euro würden rund 50 Prozent von der öffentlichen Hand – Bund, Kärnten, Burgenland, Tirol – und 50 Prozent von Unternehmen sowie wissenschaftlichen Partnern kommen.

-lktn-

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Doppelter
Europameister-Titel
für Bergbauernschule

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Niederösterreich – Bei der »Wald-Europameisterschaft«, die kürzlich an der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof in Kärnten ausgetragen wurde, haben Schüler der »Bergbauernschule Hohenlehen« aus dem Ybbstal Geschichte geschrieben: In der technischen Teamwertung holten sie Gold und sicherten sich damit den Europameistertitel. Auch in der Einzeldisziplin Kombinationsschnitt triumphierten sie mit Gold. Darüber hinaus errang das Team eine Silberauszeichnung im Kettenwechsel sowie Bronze in der Teamwertung Länderstafette und in der Einzelwertung – ein beeindruckender Medaillenregen für die niederösterreichische Fachschule. Forstlehrer Bernhard Gill und Praxislehrer Alexander Danner würden die Ergebnisse als Frucht jahrelanger konsequenter Arbeit sehen: »Wir konnten nahtlos an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Es ist eine Freude, mit so motivierten Schülerinnen und Schülern zu arbeiten«. Die Jugendlichen seien gezielt auf die Anforderungen der Bewerbe vorbereitet worden: »Neben Geschicklichkeit und Präzision zählt auch die Geschwindigkeit – und genau darauf haben wir hintrainiert«, so Gill.

Im Mittelpunkt der Wettkämpfe hätten praxisrelevante Disziplinen wie Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Fällen, Entasten, Forstparcours und Länderstafette gestanden. Insgesamt hätten sich rund hundert Schülerinnen und Schüler aus 24 Teams und 18 Ländern in Sachen Waldarbeit gemessen.

-lnö- Bild: am

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Innovative
Lasertechnik 
optimiere urologische Eingriffe

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Burgenland – Kürzere Eingriffszeiten und weniger Blutungen: Ein neues Lasersystem in der Klinik Kittsee bringe zahlreiche Vorteile für Patientinnen und Patienten. Der Fachschwerpunkt Urologie an der Klinik Kittsee baue nun seine Kompetenz im Bereich der endourologischen Chirurgie durch den Einsatz innovativer Technologien weiter aus. Seit Mai 2026 stehe dem Team ein hochmodernes »High-Power-Holmium YAG-Lasersystem« zur Verfügung. Das neue System komme sowohl bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung als auch in der modernen Steintherapie zum Einsatz.

»Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet dies vor allem schonendere Eingriffe mit weniger Blutungskomplikationen, kürzere Katheterliegezeiten und eine raschere Erholung. In den meisten Fällen ist bereits am ersten Tag nach dem Eingriff eine Entlassung nach Hause möglich“, erklärte der Leiter des Fachschwerpunktes Urologie, Oberarzt Dr. Dr. Karl Georg Sommer. Mit dem neuen Lasersystem könne die Klinik nun das gesamte Spektrum der modernen »Holmium-Laser-Enukleation« der Prostata anbieten. Dieses Verfahren gilt international als einer der führenden Standards zur operativen Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung. »Wir können mit dem Hochleistungslaser auch größere Prostatavolumina effizient und sicher behandeln. Die Operationszeiten verkürzen sich, während gleichzeitig die langfristigen Behandlungsergebnisse verbessert werden. Offene Operationen können dadurch in den allermeisten Fällen vermieden werden«, so Sommer.

Neben den Vorteilen für die Patientinnen und Patienten biete das neue System auch infrastrukturelle Verbesserungen. Durch den integrierten »Morcellator«, mit dem das entfernte Prostatagewebe zerkleinert und abgesaugt werde, sei nur noch ein kompaktes Gerät im Operationssaal erforderlich. Neben dem Ausbau der Laserchirurgie erweitere die Klinik Kittsee künftig auch ihr Angebot an minimalinvasiven Therapieverfahren für Patienten mit gutartiger Prostatavergrößerung. Mit der sogenannten »Rezum-Therapie« könnten Harnabflussstörungen, die meist durch eine vergrößerte Prostata verursacht werde, schonend behandelt werden. Der Eingriff könne häufig auch bei Patienten durchgeführt werden, die blutverdünnende Medikamente einnehmen. Ferner sei in vielen Fällen lediglich eine leichte Sedierung mit Schmerztherapie erforderlich, sodass auf eine Vollnarkose verzichtet werden könne.

-lbgld-

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Buchhandlung
des Jahres

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Bayern – »Herzlichen Glückwunsch an die »Lesekatze« in Alzenau zur hochverdienten Auszeichnung »Bayerns Buchhandlung des Jahres 2025«. Wo Lesekatze daraufsteht, ist Wohlatmosphäre und das Eintauchen in Phantasiewelten garantiert. Christina Kelm und ihr Team überzeugen nicht durch Größe oder Lautstärke – sie überzeugen durch Persönlichkeit. In der Lesekatze werden nicht einfach Bücher verkauft, sondern Geschichten und Ideen in die Herzen der Menschen getragen und neue Welten eröffnet – ein ganz besonderer Ort, an dem man merkt: Nicht Algorithmen schaffen Verbindungen, sondern Menschen. Sie sorgen für Inspiration und Ideen. Buchhandlungen sind kulturelle Instanzen und Tankstellen für den Geist. Sie sind demokratische und kulturelle Lebensadern für unsere Gesellschaft, denn Lesen verhilft zur eigenständigen Urteilsbildung und Literatur führt zum Perspektivenwechsel. Buchhandlungen stiften auch Heimat. Sie laden zum Verweilen ein, schaffen Begegnung und ermöglichen Austausch. All das verkörpert die Lesekatze in herausragender Weise. Sie ist ein wahrhaft magischer Ort – getragen von einem buchhändlerischen und persönlichen Engagement, das beispielgebend ist«, erklärte Bayerns Kunstminister Markus Blume bei der Verleihung in Alzenau. Die Laudatio hielt der Literaturkritiker, Journalist und Übersetzer Denis Scheck.

Stationärer Buchhandel sorgt für Lesekultur und kulturelle Begegnung
Seit dem Jahr 2015 lobe der Freistaat Bayern den Preis »Buchhandlung des Jahres« aus, um herausragende Leistungen von Buchhandlungen in Bayern für Kulturvermittlung zu würdigen. Der Preis war von Beginn an dotiert – im Jahr 2025 erstmals mit 10.000 Euro. Er wurde zum siebten Mal vom Bayerischen Kunstministerium auf Vorschlag einer unabhängigen Jury vergeben. Mit dem Preis »Bayerns Buchhandlung des Jahres« werde, so Kunstminister Blume, die Bedeutung des stationären Buchhandels als ideenfreudiger Förderer von Lesekultur und kultureller Begegnung gewürdigt.

-bstmwk-

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Starthilfe
für junge
Unternehmen

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Baden-Württemberg – Fünf junge Unternehmen mit zukunftsorientierten Produkten und Geschäftsideen könnten schon bald von einer finanziellen Förderung im Frühphasenförderprogramm »Start-up BW Pre-Seed« profitieren. Das Programm des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und der L-Bank unterstütze die Entwicklung innovativer und vielversprechender Gründungen mit bis zu 320.000 Euro. In gleicher Höhe beteilige sich ein Co-Investor an der Gründungsfinanzierung. »Start-up BW Pre-Seed ist so etwas wie das Basisprogramm der Gründungsförderung in Baden-Württemberg. Indem wir den finanziellen Spielraum junger Unternehmen in einem sehr frühen Stadium ihrer Existenz erweitern, verbessern wir die Rahmenbedingungen für Innovation und Entwicklung – und vergrößern so auch die langfristigen Erfolgschancen des Unternehmens«, erklärte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Baden-Württembergs Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus.

Start-ups bringen nach vorne
Die jetzt ausgewählten fünf Unternehmen hätten ihre Geschäftsideen und Produkte im Mai dem zentralen Entscheidungsgremium von »Start-up BW Pre-Seed« vorgestellt und den Zuschlag erhalten. Im nächsten Schritt müssten sie sich formal bei der L-Bank bewerben, die das Programm im Auftrag des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums betreue. Sie entscheide nach Prüfung der Antragsunterlagen auch abschließend über die Finanzierungszusage. Voraussetzung dafür seien neben der Beteiligung eines Co-Investors der innovative Charakter des Unternehmens und ein starker Baden-Württemberg-Bezug. Die Fördersumme pro Unternehmen betrage in der Regel 160.000 Euro. Diese Summe werde von einem Co-Investor mit bis zu ebenfalls 160.000 Euro ergänzt. In Einzelfällen sei eine Verdoppelung der Gesamtförderung auf maximal 640.000 Euro möglich. Ziel des Programms sei es, aussichtsreiche Start-up-Vorhaben finanzierungsreif für institutionelle Anleger zu machen, um ein erfolgreiches Wachstum der jungen Unternehmen zu ermöglichen. Das Programm fördere aber auch solche innovativen Start-ups, die zunächst aus eigenen Mitteln wachsen können.

-lbw-

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Äquivalenz
der Standards
für biologische Produktion

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Schweiz – Gestützt auf ihre langjährige Handelspartnerschaft haben Japan und die Schweiz kürzlich die »Äquivalenz ihrer jeweiligen Standards für die biologische Produktion« bestätigt. Gleichzeitig sei der Anwendungsbereich in Bezug auf die Herkunft biologischer Zutaten für Japan erweitert worden. Durch die Aktualisierung der Vereinbarung werde der Handel mit Bio-Produkten zwischen den beiden Ländern gestärkt und vereinfacht.

Die Schweiz und Japan hätten über die Jahre mehrere Vereinbarungen im Bereich »Bio-Produkte« abgeschlossen. Japan habe 2003 das »Schweizer System für die biologische Produktion« anerkannt. Seit 2013 sei diese Anerkennung nicht mehr einseitig, sondern beruhe auf Gegenseitigkeit. 2020 seien die »biologische Tierhaltung« und die »tierischen Erzeugnisse« in den Anwendungsbereich aufgenommen und 2026 sei die geografische Herkunft der biologischen Zutaten von in Japan verarbeiteten Bio-Produkten erweitert worden. Diese Entwicklung sei vergleichbar mit derjenigen von Vereinbarungen anderer Handelspartner Japans, die in letzter Zeit ebenfalls aktualisiert worden seien.

-chbk-

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Maßnahmen
zur Verbreitungs-
eindämmung 
der Tigermücke

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Tirol – Mit den steigenden Temperaturen beginne auch die Zeit der »Asiatischen Tigermücke«. Die invasive Stechmückenart habe sich in den vergangenen Jahren zunehmend ausgebreitet und sei mittlerweile in allen österreichischen Bundesländern nachgewiesen. Um ihre weitere Verbreitung einzudämmen, könnten einfache vorbeugende Maßnahmen im privaten Umfeld besonders wirksam sein. Tigermücken nutzten bereits kleinste Wasseransammlungen als Brutstätten – regelmäßige Kontrollen rund um Haus, Garten und Balkon können helfen, ihre Ausbreitung zu verlangsamen und mögliche Gesundheitsrisiken zu reduzieren. »Die Eindämmung der Asiatischen Tigermücke gelingt nur gemeinsam. Jede Wasseransammlung, die wir beseitigen oder entleeren, kann verhindern, dass die Mücken ihre Eier ablegen. Mit wenigen Handgriffen im eigenen Garten und auf der Terrasse lässt sich viel bewirken«, erklärte Tirols Gesundheitsdirektorin Theresa Geley.

Die »Asiatische Tigermücke« stammt ursprünglich aus Südostasien und gilt als besonders anpassungsfähig. Anders als heimische Stechmücken sei sie vorwiegend tagsüber aktiv und könne sich bereits in kleinen Wasseransammlungen, wie zum Beispiel Regentonnen, Blumentopfuntersetzern oder Gießkannen, vermehren. Begünstigt werde die Ausbreitung der Tigermücke unter anderem durch städtische Wärmeinsel-Effekte und künstliche Bewässerung. Diese erhöhten den Bruterfolg und das Überleben der Tigermücke.

»Asiatische Tigermücken« seien mögliche Überträger von über 20 verschiedenen Krankheitserregern. Viele davon, wie beispielsweise Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Viren, könnten von heimischen Stechmückenarten nicht übertragen werden. Die »Asiatische Tigermücke« ist an ihren schwarz-weißen Streifen auf Beinen und Körper sowie an einem markanten weißen Längsstreifen auf dem Rücken gut erkennbar. Sie ist kleiner als eine 1-Cent-Münze und falle insbesondere durch ihre tagaktive Lebensweise auf.

-lt-

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KW 24 – 2026
08. – 14.06.2026

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Leselust
statt Lesefrust:
Büchereien des Sankt Michaelsbundes
knackten Besucherrekord

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Bayern – Die kirchlich-öffentlichen Bibliotheken des Sankt Michaelsbundes verzeichneten weiter steigende Besucherzahlen und bauten ihre Rolle als Bildungs-, Kultur- und Begegnungsorte in Bayern weiter aus. Das gehe aus der aktuellen »Bibliotheksstatistik« für das Jahr 2025 hervor. Besonders deutlich zeige sich der Aufwärtstrend bei den Besuchen: Mehr als 5,42 Millionen Menschen hätten die Michaelsbund-Büchereien im vergangenen Jahr genutzt, was einem Plus von über fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche. Auch die Zahl der aktiven Nutzerinnen und Nutzer sowie der Entleihungen und das Angebot an Veranstaltungen sei erneut gestiegen.

Bayerns Kunstminister Markus Blume gratulierte dem Sankt Michaelsbund zu dieser Entwicklung und betonte: »Bibliotheken sind die Fitnessstudios für den Geist. Und der Sankt Michaelsbund bietet beste Trainingsbedingungen. Über 5,4 Millionen Besuche, Millionen Ausleihen und tausende Veranstaltungen zeigen, dass diese Orte stark frequentierte Zentren des Alltags sind. Hier wird Lesekompetenz gefördert, der Umgang mit digitalen Medien vermittelt und Raum für kulturelle Begegnungen geschaffen. Besonders freut mich die enge Zusammenarbeit des Sankt Michaelsbundes mit dem Kunstministerium in der Literatur- und Leseförderung – aktuell etwa mit der Wanderausstellung »Bayerns beste Independent Bücher«, die durch die Michaelsbund-Büchereien tourt und ihren Auftakt in der Gemeindebücherei Eching gefeiert hat. Der Sankt Michaelsbund leistet einen unverzichtbaren Beitrag für kulturelle Teilhabe und eine lebendige Demokratie in ganz Bayern«.

Die aktuelle Landesstatistik zeige neben den steigenden Besuchszahlen auch deutliche Zuwächse bei den Veranstaltungen und Entleihungen. Insgesamt seien 2025 über 14,8 Millionen Medien ausgeliehen worden, darunter knapp 1,45 Millionen digitale Medien. Auch das Veranstaltungsangebot sei weiter ausgebaut worden: Fast 28.000 Veranstaltungen mit über 514.000 Besucherinnen und Besuchern hätten die Büchereien erneut zu wichtigen kulturellen Anlaufstellen in den Städten und Gemeinden Bayerns gemacht. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bleibe dabei das große ehrenamtliche Engagement: Mehr als 11.600 Ehrenamtliche seien in den Büchereien des Sankt Michaelsbundes tätig und würden maßgeblich dazu beitragen, kulturelle Bildung und gesellschaftliche Teilhabe vor Ort zu stärken.

-bstmwk- Bild: am

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Förderprogramm
»Inklusionstaler«

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Baden-Württemberg – Ein niederschwelliges Förderprogramm namens »Inklusionstaler« soll mit einem Fördervolumen von 160.000 Euro in Baden-Württemberg die Teilhabe und Förderung von Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen auf lokaler Ebene stärken. »Mit dem neuen Förderprogramm für Mikroprojekte möchten wir Menschen unterstützen, die sich vor Ort mit viel Engagement für mehr Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Ich freue mich sehr, dass wir damit konkrete Ideen und Projekte stärken können, die Inklusion im Alltag erlebbar machen«, erklärte Baden-Württembergs Sozialminister Oliver Hildenbrand.

Das Programm sei Teil des Landesaktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. »Wir sind verpflichtet, aktiv ein Umfeld zu fördern, in dem Menschen mit Behinderungen ohne Diskriminierung und gleichberechtigt mit anderen wirksam und umfassend an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten mitwirken können. Die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen entscheidet sich ganz wesentlich vor Ort in den Städten und Gemeinden, also dort wo Menschen leben, lernen, arbeiten und sich bewegen. Deshalb ist es wichtig, dass wir lokale Angebote mit einer niederschwelligen Förderung unterstützen und stärken«, so Hildenbrand.

Förderung von Projekten und Maßnahmen auf lokaler Ebene
Ziel der Förderung sei es, das Engagement zivilgesellschaftlicher Gruppen vor Ort für die Teilhabe und die Teilhabe und Förderung von Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Antragsberechtigt seien deshalb zum Beispiel auch Bürgergruppen und -initiativen ebenso wie Arbeitskreise, Verbände oder Vereine. Baden-Württembergs Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit unterstütze entsprechende Maßnahmen und Projekte mit Sach- und Honorarkostenzuschüssen von jeweils bis zu 2.000 Euro. Ein Antrag auf Förderung könne bei der »Allianz für Beteiligung e.V.« gestellt werden, die das Programm »Inklusionstaler« im Auftrag des Sozialministeriums umsetze.

-lbw-

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Grand Prix
Musik
2026

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Schweiz – Das Schweizer Bundesamt für Kultur vergibt zum 13. Mal die »Schweizer Musikpreise«. Nebst der Auszeichnung der Jodlerin Nadja Räss mit dem »Schweizer Grand Prix Musik« würdige man zehn weitere Schweizer Musikschaffende, Kollektive und Institutionen. Die Preisverleihung soll am 19. September 2026 anlässlich des »Festivals Label Suisse« in der Salle Paderewski im Casino de Montbenon in Lausanne – in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider – stattfinden.

Der »Schweizer Grand Prix Musik 2026« gehe an Nadja Räss. Die Sängerin, Pädagogin und Netzwerkerin gehöre zu den wichtigsten Stimmen der Schweizer Jodelkultur. Nach dem klassischen Gesangsstudium widmete sie sich ganz der Jodelkultur und ist seit 2018 Professorin an der Hochschule Luzern. Sie sei massgeblich daran beteiligt gewesen, dass das Jodeln in die UNESCO Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. 2025 erhielt sie mit dem »Goldenen Violinschlüssel« die höchste Auszeichnung der Schweizer Volksmusik.

Die »Schweizer Musikpreise« werden vom Bundesamt für Kultur im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern verliehen. Der »Schweizer Grand Prix Musik« ist mit 100.000 Franken dotiert, die sieben »Schweizer Musikpreise« mit je 40.000 Franken und die drei »Spezialpreise Musik« mit je 25.000 Franken.Weitere Informationen: www.labelsuisse.ch

-chbk-

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Herabstufung
des Schutzstatus 
für den Wolf

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Liechtenstein – Im Fürstentum Liechtenstein wurde am 26. Mai 2026 eine Abänderung der Verordnung über spezifisch geschützte Pflanzen- und Tierarten vorgenommen und der Schutzstatus des Wolfes von »streng geschützt« auf »geschützt« herabgestuft. Mit dieser Abänderung übernehme Liechtenstein die entsprechende Herabstufung, die vom Ständigen Ausschuss des Berner Konvention-Übereinkommens vom 19. September 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Pflanzen und Tiere beschlossen wurde.

Die »Berner Konvention« ist ein völkerrechtliches Übereinkommen des Europarates. Sie verfolge das Ziel, die wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihre natürlichen Lebensräume zu erhalten sowie die Zusammenarbeit in diesem Bereich zu fördern. Dem Übereinkommen sind 50 Länder und die Europäische Union beigetreten. Mit der Herabstufung des Wolf-Schutzstatus werde den Entwicklungen sowie der Ausbreitung der europäischen Wolfspopulationen in den letzten rund dreissig Jahren Rechnung getragen.

-RdFL-

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Nachmittag
der Schulverpflegung

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Vorarlberg – Ein »Nachmittag der Schulverpflegung« fand Anfang Juni am »BSBZ Landwirtschaftsschulen Vorarlberg« statt. Rund 100 Teilnehmende, darunter Mittagsbetreuende, Vertreterinnen und Vertreter aus Küchen, Gemeinden sowie weitere Akteurinnen und Akteure der Schulverpflegung, nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch, zur Vernetzung und zur gemeinsamen Weiterbildung. Vorarlbergs Landesrat Christian Gantner betonte die wichtige Rolle jener Menschen, die täglich zur Schulverpflegung beitragen: »Eine hochwertige Schulverpflegung ist weit mehr als die Zubereitung und Ausgabe von Essen – sie ist ein gemeinschaftlicher Auftrag, der nur durch das Zusammenspiel vieler Beteiligter gelingt. Viele Herausforderungen sind überall ähnlich. Umso wertvoller ist es, voneinander zu lernen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln«.

Entstanden sei das Veranstaltungformat aus dem Landesprojekt »Kinder.Essen.Körig«, das auf gesunde, regionale und biologische sowie leistbare Mahlzeiten setze. Das Projekt stärke die Qualität der Mittagessen, fördere Ernährungsbildung und Bewusstseinsbildung rund um Lebensmittel und bringe Gemeinden, Küchen, Landwirtschaft und Bildungseinrichtungen enger zusammen.

-vlk-

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Sonnencreme-
spender

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Tirol – Sommer, Sonne, Sonnenschein: Die Temperaturen steigen, das warme Wetter lockt ins Freie. Doch mit starker Sonnenstrahlung und Hitze treten auch gesundheitliche Risiken auf. Diesbezüglich setze das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol nun ein sichtbares Zeichen für Gesundheitsvorsorge und Hitzeschutz. Derzeit stehen an drei stark frequentierten Standorten in Innsbruck kostenlose Sonnencremespender zur Verfügung. Die modernen Spender befinden sich am Landhausplatz, am Innsbrucker Marktplatz sowie im Gelände des Alpenzoos und sollen einen niederschwelligen Zugang zu wirksamem Sonnenschutz bieten.

Die kostenlosen Sonnencremespender sollen vorerst für drei Jahre in den Sommermonaten betrieben werden. Das Projekt werde im Rahmen der »Tiroler Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie« umgesetzt und sei eine Maßnahme für Bewusstseinsbildung und Gesundheitsprävention. Die Stationen zeigten unter anderem den aktuellen UV-Index, Temperaturwerte sowie Informationen zu UVA- und UVB-Strahlung an. Die verwendete Sonnencreme verfüge über Lichtschutzfaktor 30, sei hypoallergen, wasserfest und frei von Parabenen. Gleichzeitig werde durch das Nachfüllsystem auf Einwegverpackungen verzichtet und laut Hersteller rund 200-mal weniger Abfall als bei vergleichbaren Mengen erzeugt.

-lt-

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Citizen Science:
Beobachtungen sollen
zum Naturschutz beitragen

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Südtirol – Im Etschtal sei der »Große Eichenbockkäfer« schon unterwegs und im Süden Südtirols blühe der »Frauenschuh« auf. Derzeit würden die ersten Meldungen naturkundlicher Beobachtungen im Südtiroler Landesamt für Natur eintreffen. Dieses sammele im Rahmen eines »Citizen Science«-Projekts weiterhin Beobachtungen zehn ausgewählter, geschützter Tier- und Pflanzenarten in Südtirol. »Nur was man kennt, kann man auch schützen. Dieses Projekt bindet die Bevölkerung aktiv in den Naturschutz ein und trägt dazu bei, mehr über das Vorkommen und die Verbreitung gefährdeter bzw. geschützter Arten in Südtirol zu erfahren«, so Südtirols Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz Peter Brunner. Die Daten über die Verbreitung von Pflanzen und Tieren würden die Grundlage für wirksamen Naturschutz bilden, ergänzte Leo Hilpold, Direktor des Südtiroler Landesamtes für Natur.

250 Meldungen in zwei Jahren
Dass das »Citizen-Science«-Projekt funktioniere: »In den vergangenen zwei Jahren sind rund 250 Meldungen eingegangen. Zwei Drittel dieser Meldungen beziehen sich auf die zehn ausgewählten gesuchten Arten. Die restlichen Meldungen umfassen ein breit gestreutes Artenspektrum – von der Wespenspinne bis zur Hornotter, vom Nashornkäfer bis zum Wiedehopf – die, falls überprüfbar, auch in die Datenbank aufgenommen werden«, berichtete Edith Bucher vom Südtiroler Landesamt für Natur. Weitere Informationen: www.provinz.bz.it/citizen-science

-lpast-

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Junger
Forschergeist
bei der MINT Challenge

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Salzburger Land – Zwölf Wochen lang hätten junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Challenge an rund 150 Projekten aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gearbeitet. Pro Klasse habe sich jeweils das beste Team für das Finale in der Landeshauptstadt qualifiziert, wo 16 Teams mit 29 Schülerinnen und Schülern ihre Projekte präsentierten. Die »MINT Challenge« solle Kindern und Jugendlichen zeigen, wie spannend Forschen, Entwickeln und Problemlösen sein könne – und gleichzeitig Perspektiven für ihre Zukunft eröffnen. »Gerade in der Industrie werden junge Menschen mit Ideen, technischem Verständnis und Begeisterung für MINT dringend gebraucht. Viele spannende Berufe und große Chancen warten auf die Fachkräfte von morgen – in regionalen Betrieben genauso wie in internationalen Unternehmen«, erklärte Marianne Kusejko, Vizepräsidentin der Industriellenvereinigung Salzburg und der Wirtschaftskammer Salzburg.

Frühzeitige Einblicke
Die »MINT Challenge« werde vom Land Salzburg, der Bildungsdirektion, MINT Salzburg, Innovation Salzburg, Pongau entwickelt Potenziale, der Wirtschaftskammer Salzburg, der Industriellenvereinigung Salzburg und vom Verband der Chemielehrerinnen und -lehrer Österreichs veranstaltet. Gemeinsam setzten sie sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen frühzeitig Einblicke in Forschung, Technik und naturwissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen und die Begeisterung für diese Themen nachhaltig zu fördern.

-ls-

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Neue Impulse
für Ganzjahrestourismus

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Oberösterreich – Mit fast 9 Millionen Nächtigungen habe es in Oberösterreich im Tourismusjahr 2024/25 das beste Ergebnis seit Beginn der Tourismusstatistik gegeben. Die Wintersaison 2025/26 habe daran nahtlos angeschlossen: Mit einem Plus von 3,2 Prozent bei den Nächtigungen sei sie die erfolgreichste seit Aufzeichnungsbeginn. Oberösterreich liege damit auch deutlich über dem bundesweiten Zuwachs von +2,5 Prozent. »Urlaub in Oberösterreich boomt erfreulicherweise. Damit dieser Erfolgskurs weiter fortgesetzt werden kann, wird konsequent in den Ausbau der touristischen Infrastruktur investiert. So wird die Wurzeralm in ein alpines Erlebnisgebiet weiterentwickelt. Auch der Abenteuerberg Wurbauerkogel wird durch die Neuausrichtung der Seilbahnanlage und der Entwicklung des Bike-Angebots gestärkt«, erklärte Oberösterreichs  Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

In Kürze solle unter anderem die Förderung des Investitionsprogrammes zur Weiterentwicklung der Wurzeralm beschlossen werden: Insgesamt seien rund 24,5 Millionen Euro seitens der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen in die Schaffung moderner und attraktiver Seilbahn-, Wander- und Bike-Infrastrukturen investiert worden. So werde der bestehende Zweier-Sessellift durch eine neue Zehner-Kabinenbahn ersetzt. Desweiteren werde auch in den Ausbau der Beschneiungsanlage investiert, um auch die Wintersaison effizient absichern zu können. »Seitens des Landes Oberösterreich sollen dafür maximal 16,2 Millionen Euro an Förderungen bereitgestellt werden, um den Ganzjahresbetrieb im alpinen Erlebnisgebiet Wurzeralm wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig abzusichern«, so Stelzer.

In den nächsten Monaten starte auch die konkrete Umsetzung des Konzeptes zur weiteren Steigerung der Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Wurbauerkogels: Es werde die neue Vierer-Sesselbahn mit einer speziellen Vorrichtung für den Biketransport errichtet, die es ermögliche, Bikes komfortabel und sicher auf den Berg zu transportieren. Das Investitionspaket in Höhe von rund elf Millionen Euro umfasse auch die Errichtung eines Bikeshops mit Verleih in der Talstation der Seilbahn, den Ausbau des Bikeparks und die Erweiterung des Streckenangebots für verschiedene Zielgruppen, die Errichtung eines Abenteuerspielplatzes im Bereich der Bergstation sowie die Errichtung weiterer Parkflächen und öffentlicher WC- und Sanitäranlagen im Bereich der Talstation. Die Umsetzung erfolgt durch die oberösterreichische Seilbahnholding, die dazu den Wurbauerkogel übernommen habe.

-loö-

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Langer Tag
der Energie

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Steiermark – Unter dem diesjährigen Motto »Green Jobs« rücke der »Lange Tag der Energie 2026« nicht nur innovative Technologien und erneuerbare Energie in den Mittelpunkt, sondern vor allem jene Menschen, welche die Energiezukunft möglich machten. Ob Photovoltaik, Wasserkraft, Biomasse, Speichertechnologien oder moderne Stromnetze – die Steiermark zähle beim Ausbau erneuerbarer Energien zu den Vorreitern. Damit die Energiewende weiterhin erfolgreich umgesetzt werden könne, brauche es neben optimalen politischen Rahmenbedingungen vor allem bestens ausgebildete Fachkräfte. Die Energiebranche biete enorme Chancen – vom klassischen Handwerk bis zu Hightech-Berufen. Gesucht würden unter anderem Installateure, Elektriker, Elektrotechniker, Starkstrom- und Fernmeldetechniker, Wirtschaftsingenieure, aber auch Maurer oder Dachdecker. Wie groß der Bedarf bereits heute sei, zeigten aktuelle Zahlen aus der Branche. Laut dem Österreichischen Verband für Elektrotechnik fehlten österreichweit derzeit rund 14.000 Elektrotechniker – Tendenz steigend. Gleichzeitig wachs der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften durch den Ausbau erneuerbarer Energien und moderner Netzinfrastruktur laufend weiter. Der »Lange Tag der Energie« biete Besucherinnen und Besuchern die seltene Gelegenheit, Anlagen und Technologien zu besichtigen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich seien. Weitere Informationen unter: www.langertagderenergie.at

-lstmk-

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Hitzeschutz-
Aktionstag

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Kärnten – Der »2. Kärntner Hitzeschutz-Aktionstag« soll am Mittwoch, 10. Juni 2026, bei freiem Eintritt für Interessierte im »kärnten.museum« stattfinden. Ziel der Veranstaltung sei es, Bewusstsein für die zunehmenden gesundheitlichen Risiken durch Hitze zu schaffen, konkrete Schutzmaßnahmen aufzuzeigen und den Austausch zwischen Expertinnen und Experten, Institutionen und Bevölkerung zu fördern. Auf dem Programm soll unter anderem ein Film zum Hitzeschutz am Arbeitsplatz, das Projekt »Kinder machen Kino«, ein Podcast mit einem Umweltmediziner und ein Kurzfilm mit der Präsentation des Projekts »GREENsChOOLENERGY« stehen. Ferner erfolgten Kurzimpulse zu aktuellen Aktivitäten im Bereich Hitzeschutz in Kärnten – etwa zu Pflegenahversorgung, Hitzekümmerern, Klimazeugen-Ausstellung, Verband grüner Krankenhäuser und den Themen Hitze und Einsamkeit, Hitze und Armut sowie Vorsorgechecks für Naturgefahren im Klimawandel für Kommunen.

In kleinen Gruppen sollen die Teilnehmenden diskutieren und konkrete Fragestellungen behandeln. Unter anderem: Wie schützt man öffentliche Räume besser vor Hitze? Welche Maßnahmen gibt es gegen Überhitzung in Wohnungen, Büros und Gebäuden? Wie schützt man insbesondere ältere Menschen, Kinder und Kranke? Wie kann man von Einsamkeit und Armut betroffene Personen an Hitzetagen unterstützen? Die Ergebnisse sollen gesammelt, gemeinsam priorisiert und im Anschluss an Landes- und Stadtpolitik übergeben werden.

-lktn-

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Leading
Employer
Award

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Niederösterreich – Die Niederösterreichische Landesgesundheitsagentur gelte mit über 28.500 Mitarbeitenden als einer der größten Arbeitgeber des Landes Niederösterreich und sei nun ein weiteres Mal mit dem »Leading Employer Award 2026« ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdige Unternehmen, die sich durch herausragende Leistungen in den Bereichen »Mitarbeiterzufriedenheit«, »Unternehmenskultur«, »Werteorientierung«, »Talentförderung« und »Führungsqualität« präsentierten und damit zu den führenden Arbeitgebern zählten. Die Bewertung für den »Leading Employer Award« erfolge auf Basis einer unabhängigen, metaanalytischen Auswertung von über 300 Kriterien und Datenquellen – nur ein Prozent aller Arbeitgeber in Österreich erhielten diese Auszeichnung.

-lnö-

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Kampagne 
gegen Sucht
und Abhängigkeit

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Burgenland – Die Entwicklung von Jugendlichen in Bezug auf Sucht und Abhängigkeit sei besorgniserregend, die Suchtprobleme bei jungen Menschen würden stetig zunehmen. Burgenlands Jugendlandesrätin Daniela Winkler und das Landesjugendreferat des Burgenlandes (LJR) möchten mit einer Initiative dagegen ein starkes Zeichen setzen. Für Winkler sei es notwendig, Jugendliche zu erreichen, bevor es zu körperlichen und geistigen Reaktionen komme und eine klinische Behandlung notwendig werde. Daher vertiefe das Landesjugendreferat Burgenland gemeinsam mit der Sucht- und Drogenkoordination des Landes Burgenland nun die Primärprävention. »Die Lebenswelten von Jugendlichen haben sich in den letzten Jahren rasant verändert. Der Druck im Alltag, sei es im echten Leben oder in den sozialen Medien, ist spürbar gestiegen. Wir erfahren aus unseren Beratungsstellen und Kliniken, dass junge Menschen in schwierigen Phasen immer häufiger zu Suchtmitteln oder digitalen Angeboten greifen, um mit Stress, Ängsten oder Belastungen umzugehen. Wir schauen hier nicht weg, sondern verändern die Art und Weise, wie wir Prävention betreiben. Mit unserer neuen Kampagne gehen wir ganz neue Wege in der Aufklärung. Wir holen die Jugendlichen direkt dort ab, wo sie sich täglich aufhalten, in den sozialen Medien, in den Schulen und in Jugendzentren oder Jugendtreffs«, so Winkler.

Am 1. Juni 2026 startete die groß angelegte Kampagne »FILTER OFF. LEBEN ON. Du bist echt genug.« mit dem Ziel, die Bevölkerung und insbesondere Jugendliche für das Thema Abhängigkeit zu sensibilisieren und sie zu mehr Eigenverantwortung im Umgang mit psychoaktiven Substanzen sowie digitalen Medien zu befähigen. Für die Landesrätin sei es wichtig, dieses Thema nicht mit erhobenem Zeigefinger und Moralpredigten aufzuarbeiten, sondern auf Augenhöhe zu diskutieren. »Das Besondere an der Kampagne ist, dass sie nicht über die Köpfe der Zielgruppe hinweg entwickelt wurde, sondern Jugendliche in Fokusgruppen und engen Feedbackschleifen aktiv in die Konzeptionierung und Textarbeit eingebunden wurden« erklärte Winkler.

Die Kampagnen bestehen aus mehreren Bausteinen. Eine Kurzvideo-Offensive richte den Fokus auf jugendrelevante Social-Media-Kanäle mit kurzen, prägnanten Clips. Imagevideos leisteten visuelle Unterstützung bei der Umsetzung von Präventivmaßnahmen zu den Themen Alkohol, Nikotin (Vapes), Spiel- und Handysucht. In Expertinnen- & Jugend-Videos sollen unter anderem sowohl Fachleute aus der Jugendarbeit, Schulpsychologie und den Sozialen Diensten Burgenland und Jugendliche als sogenannte Expertinnen und Experten aus ihrer eigenen Lebenswelt zu Wort kommen. Dabei sollen auch sämtliche Anlaufstellen vorgestellt werden. Flankiert werde die Kampagne durch Plakate im schulischen und außerschulischen Bereich sowie einer eigenen Landingpage auf der Website des Landesjugendreferats, die als zentrale Infodrehscheibe diene.

»Hinter dem riskanten Konsum oder Suchtverhalten steckt oft ein Schrei nach Hilfe. Viele Jugendliche nutzen Substanzen als vermeintliche Selbstmedikation, als Reaktion auf psychische Belastungen wie Angststörungen oder Depressionen. Neben illegalen Drogen rückt auch ein anderes Suchtverhalten, wie die Internet- und Handysucht, immer weiter in den Fokus. Das Burgenland verfügt über ein funktionierendes Auffangnetz, das eine Ambulanz der Sozialen Dienste Burgenland für Abhängigkeitserkrankungen im Jugendalter umfasst. Jugendliche werden dort suchtmedizinisch, psychologisch und therapeutisch betreut. Parallel dazu erhalten Angehörige Beratung und Coachings. Ungeachtet dessen wollen wir den jungen Menschen zeigen, dass sie keine künstlichen Filter und keine Substanzen brauchen, um stark und selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Gleichzeitig wollen wir das Bewusstsein für die niederschwelligen Beratungsangebotestärken, die wir im Burgenland für Betroffene und ihre Familien bereithalten. Unser Ziel ist es, jungen Menschen Orientierung zu geben und sie für einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst zu begeistern«, erläuterte  Winkler.

-lbgld-

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Telemedizin
soll Notfallversorgung
von Neugeborenen stärken

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Bayern – In Bayern gibt es seit Anfang Juni für Neugeborene einen »telemedizinischen Notarztdienst«. »Mit dem neuen Angebot können wir die Notfallversorgung von Neugeborenen in ganz Bayern spürbar verbessern. Denn jetzt können spezialisierte Intensivmediziner mit ihrem Team Geburtskliniken in kritischen Situationen rund um die Uhr unmittelbar unterstützen. Das ist ein echter Fortschritt. In der Neugeborenen-Medizin zählt jede Minute. Dass es gelungen ist, dieses hochinnovative Netzwerk innerhalb von ein paar Monaten aufzubauen und nun den Betrieb zu starten, zeigt, wie leistungsfähig die digitale Gesundheitsversorgung in Bayern ist. Davon profitieren insbesondere Familien in ländlichen Regionen. Wir fördern dieses bundesweit einzigartige Projekt mit rund 658.000 Euro«, erklärte Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach. Der Aufbau des »Tele-Neugeborenen-Notarztdienstes« (TeleNNAD) hatte bereits im Oktober 2025 begonnen und konnte nun plangemäß umgesetzt werden. Er sei Teil der »Virtuellen Kinderklinik« Bayerns, die im Jahr 2024 eingerichtet wurde, um mit Hilfe eines Belegungsmanagements freie Kapazitäten in der Pädiatrie besser zu erfassen.

Mit dem »TeleNNAD« sei kürzlich an der Kinderklinik in Passau unter der Projektleitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Matthias Keller ein zentrales Koordinierungszentrum für telemedizinische Angebote für Neugeborene eingerichtet worden. Ziel sei es, in geburtshilflichen Notfällen unverzüglich erfahrene Neonatologinnen und Neonatologen zuzuschalten, um schwerwiegende Komplikationen, Todesfälle und bleibende Schäden bei Neugeborenen möglichst zu vermeiden. Bayernweit würden insgesamt neun regionale Versorgungszentren als hochspezialisierte Zentren für Neugeborenenmedizin sowie über 21 Geburtskliniken an dem Netzwerk teilnehmen.

-bstmgp-

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Landespreis
für Heimatforschung

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Baden-Württemberg – Besondere Leistungen bei der Erforschung lokaler Geschichte und Traditionen in Baden-Württemberg sollen auch 2027 mit dem »Landespreis für Heimatforschung« geehrt werden. Baden-Württembergs Staatssekretärin Neşe Erikli erklärte hierzu: »In einer globalisierten Welt suchen viele Menschen nach Identität und Zugehörigkeit. Die Erforschung unserer Heimat und Kultur kann dazu beitragen, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Heimatforschung fördert das Bewusstsein für unsere Geschichte, Traditionen und Werte – und schafft ein Gefühl der Verbundenheit«.

Preisgelder in Höhe von insgesamt 17.500 Euro
Ausgezeichnet werden sollen Bürgerinnen und Bürger, die überwiegend ehrenamtlich die Orts-, Landes- und Regionalgeschichte erforschen. Es könnten auch Arbeiten zum lokalen Denkmal- und Naturschutz, zur Dialektforschung oder etwa über Kunst- und Technikgeschichte eingereicht werden. In der Preiskategorie »Heimatforschung digital« seien multimediale Darstellungsformen gefragt. Insgesamt sollen Preisgelder in Höhe von 17.500 Euro vergeben werden. Die Bewerbungsphase für den »Heimatforschungspreis 2026« endete im April. Die Preisverleihung finde am 26. November 2026 statt.

-lbw-

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Grund-
versorgungsauftrag
im Zahlungsverkehr

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Schweiz – Im Jahr 2025 hätten in allen Schweizer Kantonen mindestens 96,1 Prozent der Bevölkerung Zugang zu den Dienstleistungen des Zahlungsverkehrs der Post gehabt. Damit habe diese den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestwert von 90 Prozent deutlich übertroffen. Je nach Kanton hätten im Jahr 2025 zwischen 96,1 und 100 Prozent der Bevölkerung die Dienstleistungen des Barzahlungsverkehrs innerhalb von höchstens 20 Minuten zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr erreichen können. Damit habe die Post den gesetzlichen Mindestwert von 90 Prozent deutlich übertroffen. Auf nationaler Ebene habeder Anteil 98,3 Prozent betragen.

Im Jahr 2025 seien erneut weniger Kundinnen und Kunden am Postschalter bedient worden, womit auch die Zahl der dort abgewickelten Transaktionen zurückgegangen sei. Die Anzahl der in Papierform am Schalter ausgeführten Zahlungsaufträge sei im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 10,9 Prozent gesunken. Bei der Post getätigte papierbasierte Überweisungen auf Konti von Dritten hätten weniger als 0,6 Prozent aller verarbeiteten Zahlungsaufträge ausgemacht. Im Gegenzug sei der Anteil an elektronischen Überweisungen auf 99,1 Prozent gestiegen. Wie gesetzlich vorgeschrieben, stelle die Post aber sicher, dass Menschen mit Behinderungen barrierefrei auf Zahlungsdienste zugreifen könnten.

Im Jahr 2025 habe die Schweizer Post über insgesamt 5045 Zugangspunkte, davon 718 Poststellen (–47) und 1264 Agenturen (+34) verfügt. Darüber hinaus sei in nunmehr 1.922 Regionen der Hausservice genutzt worden. Um flexibler auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen zu können, habe die Schweizer Post ferner 1.141 Automaten wie »MyPost24« oder andere Abhol- und Annahmestellen bereitgestellt. »PostFinance« habe alle 33 bestehenden Filialen weiter betrieben. Das Angebot sei durch 58 Beratungsstellen ergänzt worden. Die Bargeldnutzung sei weiter rückläufig, während gleichzeitig die Zahl der Postomaten im Jahr 2025 von 777 auf 745 gesunken sei.

Kundenzufriedenheit bei »PostFinance«
Die »PostFinance«-Kundenzufriedenheitswert habe bei 83 von 100 möglichen Punkten gelegen, was einer Steigerung um zwei Punkte gegenüber 2024 entspreche. Besonders geschätzt worden sei das »E-Banking«, die »PostFinance-App« und die Akzeptanz der »PostFinance Card«. Die entsprechenden Kosten und Gebühren hätten hingegen nach wie vor für Unzufriedenheit gesorgt. Auch die Geschäftskundschaft habe höhere Noten vergeben: Von 77 Punkten im Jahr 2024 sei die Zufriedenheit auf 78 von 100 Punkten gestiegen. Diese positive Bewertung sei vor allem auf »E-Finance-Dienstleistungen«, das einfache Bearbeiten von Rechnungen dank QR-Codes und die Automatisierung von Zahlungsvorgängen zurückzuführen.

-chbk-

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Wirtschaftliche
Sicherheit 
und Geopolitik

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Liechtenstein – Ende Mai nahmen Liechtensteins Aussenministerin Sabine Monauni sowie ihre isländischen und norwegischen Amtskolleginnen und -kollegen am zweimal jährlich stattfindenden »EWR-Rat« mit der EU-Ratspräsidentschaft, der EU-Kommission und dem Europäischen Auswärtigen Dienst in Brüssel teil. Der Austausch habe der Bestandsaufnahme des Funktionierens des EWR-Abkommens sowie der Zusammenarbeit mit der EU im Bereich wirtschaftliche Sicherheit gedient. Am Politischen Dialog mit der EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas hätten die Ministerinnen und Minister unter anderem aktuelle Entwicklungen im Ukrainekrieg, die Lage im Nahen Osten und die sicherheitspolitische Situation der Arktis diskutiert.

Wirtschaftliche Sicherheit Europas für alle EWR-Mitglieder essenziell
Wirtschaftliche und sicherheitspolitische Entwicklungen wie der Krieg im Iran hätten auch die diesjährige Frühjahrssitzung des EWR-Rates bestimmt. Aufgrund der geopolitischen Situation seien in der EU viele Initiativen und Massnahmen diskutiert und angestossen worden, die Binnenmarktrelevanz hätten. Manche würden diesen direkt betreffen, beispielsweise in Bereichen, die das EWR-Abkommen tangierten, wie das gemeinsame Beschaffungswesen, oder auch indirekt, wenn die EU zum Beispiel durch Handelsabkommen ihre Lieferkettensicherheit gewährleisten wolle. »Die aktuelle geopolitische Lage zeigt deutlich, dass wirtschaftliche Sicherheit, ein funktionierender Binnenmarkt und stabile internationale Partnerschaften eng miteinander verbunden sind. Für Liechtenstein als stark vernetzter Wirtschaftsstandort ist es zentral, dass die EWR/EFTA-Staaten frühzeitig in relevante Entwicklungen auf europäischer Ebene einbezogen werden«, so Monauni.

-RdFL-

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Kormoran-
management

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Vorarlberg – Zehn EU-Staaten, und zwar Finnland, Schweden, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Kroatien, Rumänien und die Slowakei, setzten sich derzeit auf EU-Ebene für ein aktiveres und wirksameres »Kormoranmanagement« ein. Diesen Vorstoß unterstütze auch Vorarlbergs Landesrat Christian Gantner. »Die vorherrschende Situation mit dem Kormoran im Bodenseeraum zeigt auf, dass selbst Maßnahmen in einem Anrainerstaat an Wirkung verlieren, wenn in den Nachbarstaaten keine vergleichbaren Instrumente zur Verfügung stehen. Kormorane kennen nun einmal keine Länder- und Staatsgrenzen. Ein wirksames Kormoranmanagement kann nur durch ein abgestimmtes Vorgehen über Länder- und Staatsgrenzen hinweg erreicht werden«, so Gantner.

Regionale Maßnahmen stoßen an Grenzen
Vorarlberg setze seit vielen Jahren auf ein fachlich abgestimmtes »Kormoranmanagement«. Positiv hervorzuheben sei dabei die enge Zusammenarbeit von Fischerei, Jagd und Naturschutz, welche die Herausforderungen durch den Kormoran gemeinsam anerkennen und konstruktiv an Lösungen arbeiten würden. »Gerade das gute Miteinander der beteiligten Fachbereiche und die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zeigen, dass die Problematik längst erkannt ist. Dennoch stoßen wir zunehmend an Grenzen«, erklärte Gantner. Zwar sei durch die gesetzten Maßnahmen eine weitere Ausweitung der Brutkolonien verhindert und lokal vergrämende Effekte erzielt, eine nachhaltige Entlastung der Fischbestände sei jedoch nicht erreicht worden. Im »Europaschutzgebiet Rheindelta« und in der »Fußacher Bucht« würden Fischbestände seit Jahren unter Druck stehen. Gleichzeitig befänden sich rund um den Bodensee mehrere größere Kormorankolonien. Aufgrund der hohen Mobilität der Vögel könnten die Auswirkungen durch regionale Maßnahmen nur begrenzt beeinflusst werden. Allein am Bodensee seien in den vergangenen Jahren zeitweise mehr als 7.000 Kormorane gezählt worden. Die Fischentnahme durch den Kormoran übersteige mittlerweile den gesamten fischereilichen Ertrag des Ober- und Untersees um mehr als das Doppelte.

Besonders betroffen seien sowohl wirtschaftlich bedeutende Fischarten als auch gefährdete heimische Arten. Gleichzeitig berichte die Berufsfischerei seit Jahren von erheblichen Schäden durch verletzte und unverkäufliche Fische in den Netzen. Teilweise seien bis zu 64 Prozent der gefangenen Felchen beschädigt. Auch aus naturschutzfachlicher Sicht bestehe Handlungsbedarf. Trotz intensiver Bemühungen befänden sich gefährdete bzw. vom Aussterben bedrohte Fischarten – wie Äsche und Nase – weiterhin in einem schlechten Erhaltungszustand. Die Auswirkungen beschränkten sich dabei nicht auf Fischbestände und Fischerei: Durch die intensive Verkotung von Bäumen durch die Kormorane würden auch diese massiv geschädigt.

-vlk-

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Kinderhospiz-
und Palliativtag

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Tirol – Die »Seifenblase« – dieses Symbol stehe für die verletzliche und gleichzeitig bunte Lebenswelt von schwer kranken Kindern und Jugendlichen. Der österreichweite »Kinderhospiz- und Palliativtag« lud kürzlich zu mehreren Aktionen in ganz Tirol ein, um Bewusstsein für Betroffene und ihre Familien zu schaffen. Tirols Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele nahm am Familiennachmittag im Alpenzoo Innsbruck-Tirol teil und kam mit Besucherinnen und Besuchern sowie den Teams verschiedener Hospizorganisationen ins Gespräch. Auf die Familien wartete ein Programm mit Kinderschminken, einer Seifenblasenwand, einem Auftritt der »Rote-Nasen-Clowndoctors« und einer exklusiven Führung durch den Zoo. »Die Aktionen in Innsbruck, Reutte, Lienz und Kufstein sollen auf die Situation junger Menschen aufmerksam machen, die mit einer einschneidenden Diagnose zu kämpfen haben. Insbesondere der Familiennachmittag im Alpenzoo bot die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und sich über Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung zu informieren. In Tirol engagieren sich aktuell rund 430 Männer und Frauen freiwillig im Hospizbereich. Für die Unterstützung und den Einsatz möchte ich ihnen aufrichtig danken«, so Hagele.

Die Tiroler Veranstaltungen am diesjährigen Österreichischen Kinderhospiz- und Palliativtag seien von der Koordinationsstelle Hospiz- und Palliativversorgung Tirol gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen organisiert worden – darunter kidsMOBILtirol, das Kinder-Hospizteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, MOKI Tirol, Arche Herzensbrücken, Rainbows und Curaplus.

-lt-

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Proteine
lassen sich gezielt 
mit Radiowellen beeinflussen

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Fortschritt in der biologischen Quantensensorik: Ein Forschungsteam, geleitet von der Technischen Universität München (TUM), hat ein neues Wirkprinzip entdeckt und getestet, bei dem sich Proteine mit Radiowellen steuern lassen. Dabei beeinflussten sie einen empfindlichen Quantenzustand namens Spin und machten ihn über Licht sichtbar. In Zukunft könnten solche Erkenntnisse unter anderem helfen, biochemische Prozesse in Zellen einfach von außen mit Radiowellen zu detektieren und sogar zu lenken.

Bisher kenne man »Quantensensorik« vor allem aus festen Materialien wie Diamanten mit gezielt eingebauten winzigen Defekten. Die Forschenden möchten dieses Prinzip nun auf Proteine übertragen, also biologische Moleküle, die sich genetisch herstellen und gezielt anpassen lassen. So könnten in Zukunft »Quantensensoren« direkt in Zellen oder Gewebe eingebaut werden. Diese »Protein-Sensoren« eigneten sich potenziell besonders für Biosensing, also das Abbilden von lebenden Zellen, Geweben oder Organen. Sie würden theoretisch direkt dort sitzen, wo gemessen werden soll, und wären damit für Untersuchungen in Organismen geeignet – anders als sperrige Festkörper-Sensoren.

Dominik Bucher, Professor für »Quantensensorik« an der »TUM School of Natural Sciences«, und Letztautor der in Nature Biotechnology veröffentlichten Studie, erläuterte: »Im Gegensatz zu den etablierten festkörperbasierten Systemen können proteinbasierte Ansätze nicht nur als Sensoren dienen, sondern eröffnen perspektivisch auch die Möglichkeit, biologische Prozesse gezielt mit Radiowellen zu steuern – eine äußerst spannende Perspektive«.

-tum-

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KW 23 – 2026
01. – 07..06.2026

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Aktionstag
Musik

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Bayern – Gemeinsames Musizieren und Singen als Zeichen für ein starkes Miteinander stehe beim »Aktionstag Musik« im Mittelpunkt. Bayernweit seien heuer auch mehr als 153.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus bayerischen Schulen mit ihren vielfältigen musikalischen Veranstaltungen mit dabei. Als Schirmherrin freue sich Bayerns Kultusministerin Anna Stolz besonders über die enorme Resonanz des musikalischen Events: »Musik verbindet Menschen, erzeugt Gefühle und spielt eine besondere Rolle bei der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Im gemeinsamen Singen und Musizieren erleben die Schülerinnen und Schüler immer wieder aufs Neue die Kraft und den Zauber der Musik, denn sie fördert Kreativität, stärkt das Selbstbewusstsein und beeinflusst die Teamfähigkeit positiv«.

Der »Aktionstag Musik« in Bayern, veranstaltet von der Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM), lädt jedes Jahr dazu ein, gemeinsam Musik zu erleben und Bildungseinrichtungen miteinander zu vernetzen. Dazu haben sich in diesem Jahr insgesamt 1.175 Schulen, Kindertagesstätten, Universitäten, Vereine und Musikschulen angemeldet. Sie möchten ganz Bayern bis zum 31. Juli 2026 mit ihren vielfältigen musikalischen Veranstaltungen sprichwörtlich zum Klingen bringen.

-bstmuk- Bild: am

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Weltbauerntag
und Internationaler
Tag der Milch

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Baden-Württemberg – »Bäuerinnen und Bauern stehen täglich mit vollem Einsatz und Herzblut für die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel ein. Die regionale Landwirtschaft ist zuverlässiger Partner des Ernährungshandwerks, entscheidender Teil von dezentralen Wertschöpfungsketten und trägt zum Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft bei. Wer regional kauft, entscheidet sich nicht nur bewusst für ein Stück Heimat, sondern würdigt die unermüdliche Arbeit der Bäuerinnen und Bauern und trägt damit zur Sicherung von wichtigen Strukturen des Landes bei. Dies hat gerade auch im Hinblick auf die Tierhaltung besondere Bedeutung. Eigentlich müsste jeder Tag Weltbauerntag sein«, erklärte Baden-Württembergs Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, am Freitag, 29. Mai 2026, anlässlich des »Weltbauerntages« am 1. Juni.

Internationaler Tag der Milch
Neben dem Weltbauerntag findet am 1. Juni auch der »Internationale Tag der Milch« statt. »Milchbauern standen in den vergangenen Monaten vor großen Herausforderungen hinsichtlich schwankender und zeitweise fast unrentabler Milchpreise. Wir müssen deshalb gesamtgesellschaftlich Sorge dafür tragen, dass funktionierende Wertschöpfungsketten nicht von einzelnen ausgenutzt werden. Faire Preise sichern letztlich auch angemessene Betriebseinkommen. Jeder Akteur entlang der Wertschöpfungskette trägt deshalb besondere Verantwortung, dass alle entlang dieser Kette auskömmliche Preise erzielen können. Am Ende hat es jeder Konsument mit seiner Kaufentscheidung selbst in der Hand, dass die Erzeugung gesunder, hochwertiger und frischer Milch auch noch in Zukunft stattfinden kann«, so Gentges.

-lbw-

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Weniger
Tierversuche
dank »virtueller Maus«

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Schweiz – Künstliche Intelligenz könne Leben retten. Zumindest Mäuseleben. Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben kürzlich ein KI-gestütztes Computermodell einer Labormaus entwickelt, das mithilfe von maschinellem Lernen voraussagen könne, wie sich verschiedene Nanomaterialien im Organismus der Maus verteilten. Ganz nach dem »Safe and Sustainable by Design«-Prinzip könne das Modell künftig nicht nur als Entscheidungshilfe bei der Medikamentenentwicklung dienen, sondern auch die Anzahl an Tierversuchen drastisch reduzieren.

Wenn es ein Tumor geschafft habe, sich im Gehirn eines Lebewesens einzunisten, habe er es – aus Sicht des Tumors – besonders geschickt gemacht. Er habe sich nämlich hinter einer der mächtigsten Barrieren versteckt, mit denen der Körper seine wichtigsten Organe schütze: Der Blut-Hirn-Schranke, einem sehr selektiven Filter, der nur ausgewählte Stoffe passieren lasse. Die meisten Medikamente gehörten nicht dazu. Für die Medizin sei es deshalb eine grosse Herausforderung, eine wirksame Chemotherapie gegen Hirntumore zu finden. In den letzten Jahren habe die medizinische Forschung mit der Nanotechnologie eine vielversprechende Unterstützerin gefunden. Materialien im Nanobereich könnten, bildlich gesprochen, die Rolle von Postboten übernehmen, die Wirkstoffe an die gewünschte Adresse auslieferten. Da Nanopartikel unvorstellbar klein sind – ungefähr 500-mal kleiner als der Durchmesser eines menschlichen Haars – schafften es einige, die Schutzbarrieren des Körpers zu passieren, ohne diese zu verletzen. Um beim Beispiel des Hirntumors zu bleiben: Nanopartikel könnten chemotherapeutische Wirkstoffe über die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn transportieren, wo diese dann den Hirntumor bekämpfen können. Allerdings müssten die Nanopartikel je nach Aufgabe, die sie erfüllen sollen, ganz bestimmte Eigenschaften aufweisen: Je nach Form, Materialzusammensetzung und Grösse verteilten sie sich unterschiedlich im Körper und reicherten sich in anderen Organen an. Es gelte deshalb, herauszufinden, welche Partikel ihre Aufgabe bestmöglich ausführten und dabei möglichst keinen Schaden anrichten würden. Bisher hätten Forschende Tiermodelle – meist Mäuse – verwendet, um diesen Fragen nachzugehen. Diese Tierstudien seien jedoch nicht nur aufwändig, langwierig und teuer, sondern auch aus ethischer Sicht problematisch. Nicht umsonst verlange das Schweizer Tierschutzgesetz, die Anzahl der verwendeten Tierversuche auf das notwendige Minimum zu beschränken.

KI-Maus mit entscheidendem Vorteil
Die Empa-Forscherin Jimeng Wu, Doktorandin in den Abteilungen »Nanomaterials in Health« und »Technology and Society«, habe deshalb eine »virtuelle Maus« entwickelt, an der sich Tests mithilfe von KI viel zeitsparender durchführen lassen würden. Für dieses sogenannte »physiologisch basierte pharmakokinetische Modell« (PBPK-Modell) habe Wu insgesamt 18 Mausstudien als Grundlage genommen, also Daten von Versuchen verschiedener Forschungsteams an echten Mäusen. Ergänzend habe sie ein statistisches Verfahren, die »Bayesianische Analyse« mit »Markov chain Monte Carlo-Simulationen«, in ihr Modell integriert. Das Ergebnis sei eine virtuelle Maus, der man – ebenfalls virtuelle – Nanopartikel verabreichen könne. Daraufhin berechne das Modell deren Verteilung im Mäusekörper aufgrund ihrer Eigenschaften wie Grösse, Beschichtung und Oberflächenladung. Gegenüber einem traditionellen PBPK-Modell, das jeweils nur für eine einzige Substanz kalibriert sei, habe Wus »KI-Maus« einen entscheidenden Vorteil: »Das Modell kann seine Parameter an die messbaren Eigenschaften des jeweiligen Nanopartikels anpassen«, erklärte Jimeng Wu. Diese Fähigkeit verdanke das Tool dem »multivariaten linearen Regressionsmodell«, einem Ansatz des maschinellen Lernens. »Dieses KI-gestützte Screening-Instrument erlaubt es Forschenden, virtuell zu testen, welche Art von Nanopartikeln sich am besten für eine bestimmte Aufgabe eignen, bevor sie diese Partikel überhaupt herstellen«, so Wu. Das spare nicht nur Zeit, sondern auch Kosten, weil es eine Entscheidungshilfe biete, bevor eine kostspielige klinische Studie gestartet werde.

Das Modell für die menschliche Forschung nutzbar machen
Jimeng Wus zukünftige Forschungsarbeit werde sich auch einer sogenannten »Brückenstrategie« widmen, um das Prinzip ihres in »silico-Modells« auf die menschliche Forschung zu übertragen. Dafür plane sie, die Prinzipien der »virtuellen Maus« in ein menschliches PBPK-Modell einzubetten. Im Gegensatz zur simulierten Maus, die lediglich die Verteilung von Nanopartikeln in Leber, Nieren, Lunge und Milz berechne, könne ein menschliches silico-Modell auch zur Untersuchung sensibler Zielorgane eingesetzt werden – beispielsweise um zu erforschen, in welchem Ausmass bestimmte Nanopartikel die Blut-Hirn Schranke überwinden könnten.

-chbk-

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Mediennutzung
und Informationsverhalten

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Liechtenstein – Das Ministerium für Inneres, Wirtschaft und Sport des Fürstentums Liechtenstein habe Ende 2025 eine zweite Umfrage zur »Mediennutzung und zum Informationsverhalten« in Liechtenstein in Auftrag gegeben. Die repräsentative Befragung sei vom Liechtenstein-Institut durchgeführt worden und liefere eine empirische Standortbestimmung der liechtensteinischen Medienlandschaft. Die Ergebnisse zeigten insgesamt ein stabiles Bild. Trotz struktureller Veränderungen hätten sich Mediennutzung und grundlegende medienpolitische Einstellungen der Bevölkerung nur geringfügig verändert. Die Tageszeitung »Liechtensteiner Vaterland« bleibe das zentrale Leitmedium, ergänzt durch weitere in- und ausländische Medienangebote.

Gleichzeitig gewännen Onlineplattformen und soziale Medien, insbesondere bei jüngeren Bevölkerungsgruppen, weiter an Bedeutung. Die Mediennutzung sei zunehmend fragmentiert; rund ein Drittel der Bevölkerung nutze journalistische Nachrichtenangebote nur eingeschränkt. Das Vertrauen in journalistische Medien bleibe im internationalen Vergleich weiterhin hoch. Eine breite Mehrheit unterstütze die staatliche Förderung privater Medien. Auch ein öffentlich-rechtliches Medienangebot finde grundsätzlich Zustimmung, wobei diese Zustimmung klar an die Erwartung einer verhältnismässigen und kostenbewussten Ausgestaltung geknüpft sei.

-RdFL-

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Impulse
für den Einsatz von KI
in Museen

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Vorarlberg – Angesichts fortschreitender Digitalisierung gewinne die Frage an Bedeutung, wie Künstliche Intelligenz auch die Museumsarbeit verändere. »KI im Fokus« laute daher das Motto des »Vorarlberger Museumstages«. »Museen gelten als Orte verlässlicher Wissensvermittlung. In diesem Sinne geht es darum, die Chancen und Grenzen von KI-Werkzeugen zu erkunden und zu diskutieren sowie auch um die Erweiterung von Sammlungsperspektiven«, erklärte Vorarlbergs Landesrätin Barbara Schöbi-Fink.

KI-Anwendungen entwickelten sich mit hoher Geschwindigkeit auch zu einem zentralen Instrument in der Verwaltung, Kommunikation, Vermittlung und strategischen Entwicklung von Museen und Kulturbetrieben. Zugleich gebe es dabei aber Unsicherheiten hinsichtlich rechtlicher Rahmenbedingungen und vielfach fehle es am nötigen Verstehen von KI-Systemen und an der Fähigkeit zu deren kritischer Bewertung und verantwortungsvoller Nutzung. Ebenso mangele es an strategischer Einbindung von KI in Organisationsprozesse.

-vlk-

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Bilanz zur Sperre
des Brennerkorridors:
Kein Verkehrschaos

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Tirol – Am Samstag, 30. Mai 2026 kam es aufgrund einer von einer Privatperson angemeldeten Versammlung auf Basis einer Rechtsprechung des österreichischen Landesverwaltungsgerichtes zu einer »Total-Sperre des Brennerkorridors« im Wipptal. Bereits im Vorfeld seien umfassende Verkehrs-, Sicherheits- und Versorgungskonzepte vorbereitet worden. Dazu zählten unter anderem die Sperre der A13 Brenner Autobahn, das Fahrverbot für Transit-Lkw, die Beschränkung des niederrangigen Straßennetzes auf Ziel- und Quellverkehr, verstärkte Kontrollen an Landesgrenzen und neuralgischen Punkten sowie zusätzliche Maßnahmen zur Absicherung der medizinischen Versorgung und der Einsatzwege.

Das Land Tirol sowie ASFiNAG, Polizei und weitere Einsatzorganisationen hätten nun eine erste Bilanz gezogen: Ein Verkehrschaos und kilometerlange Staus in Tirol seien ausgeblieben. Aufgrund möglicher Verkehrsverlagerungseffekte könne es in den kommenden Tagen dennoch zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in Tirol kommen. »Es war ein außergewöhnlicher Tag für Tirol. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften und den Behörden für die Unterstützung. Es wurde von allen ein sehr guter Job geleistet. Mein Dank gilt auch den Tirolerinnen und Tirolern und den Autofahrerinnen und Autofahrern aus anderen Ländern, die auf eine unnotwendige Fahrt in oder durch Tirol verzichtet haben«, erklärte Tirols Landeshauptmann Anton Mattle und ging auch auf den politischen Aspekt der Versammlung ein: »Als Landeshauptmann hat die Demonstration auf der Brenner Autobahn für mich zwei Seiten: Ich habe allergrößtes Verständnis für die Bevölkerung entlang des Brennerkorridors, die unter der großen Transit- Belastung leidet. Die Demonstration war ein Ausdruck des großen Unmuts gegenüber der europäischen Verkehrspolitik und der italienischen Transit-Klage. Andererseits ist es die Aufgabe des Landes, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Eine Blockade einer solch wichtigen Verkehrsachse stellt die Anrainer, Behörden und Exekutive, aber auch unsere Nachbarn und Partner vor große Herausforderungen. Beidem ist Tirol gerecht geworden: Klare Haltung beim Transit und Sicherheit und Ordnung im eigenen Land. Nur wenn sich die Tiroler Bevölkerung von den europäischen Partnern gehört und ernst genommen fühlt, wird sich die Lage verbessern. Der Europäische Gerichtshof muss endgültig feststellen, dass der Schutz von Mensch, Natur und Infrastruktur schwerer wiegt, als die Interessen der Frächter-Lobby. Berlin, Rom und Brüssel müssen einsehen, dass der Brennerkorridor nicht einfach nur ein Verkehrsweg, sondern ein wichtiger Lebensraum ist. Wir brauchen deshalb eine Korridormaut, ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem und die Verlagerung auf die Schiene. Und die Bundesregierung in Österreich sollte sich hüten, den Bau der österreichischen Zulaufstrecken zum Brenner Basistunnel auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben«, so Mattle.

-lt-

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Geschichten
ohne Grenzen

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Südtirol – An den zahlreichen Aktionen, die im Rahmen der #multilingual-Vorlesetage organisiert werden, beteilige sich auch das Multisprachenzentrum im Kulturzentrum Trevi in Bozen. Kürzlich waren die »Geschichten ohne Grenzen« erlebbar geworden: Lebhafte Kinderreime in Englisch, eine berührende Geschichte über Kinder, die in einem Waisenhaus aufgenommen und dann adoptiert wurden, in Portugiesisch und kurze und fantasievolle Legenden aus Mexiko, Bolivien und Chile in Spanisch erwarteten die Besucher der Veranstaltung.

In Zusammenarbeit mit dem Bozner Sektion des Italienischen Blindenverbandes (Ente Nazionale Sordi) wurde auch eine Lesung in italienischer Gebärdensprache angeboten. Ferner wurde in Kooperation mit AIAS Bozen – Bibliothek Oltre l’Handicap mit unterstützender Kommunikation die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte vorgetragen. Die Lesungen seien durch Bilder aus den jeweiligen Büchern, die für alle sichtbar projiziert wurden, damit für alle erlebbar, unabhängig vom Sprachverständnis präsentiert worden. Ziel der bereits seit mehreren Jahren organisierten Aktion sei es, die sprachlich-kulturelle Identität von Menschen, die in ihrer Muttersprache lesen, anzuerkennen und zu stärken und gleichzeitig den Zuhörenden eine kurze Erfahrung des Lesens und Zuhörens in einer Sprache, die nicht die eigene ist, zu ermöglichen.

-lpast-

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Einheimischen-
tarife

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Salzburger Land – Günstigere Tickets für Freibäder, Sehenswürdigkeiten oder Sportangebote: Seit Jahren setze sich das Land Salzburg auf EU-Ebene für »Einheimischentarife« ein. Kürzlich seien auf Initiative Österreichs im »EU-Rat für Wettbewerbsfähigkeit« erstmals gemeinsame Leitlinien für die künftige europäische »Tourismuspolitik« verabschiedet worden. Die EU-Kommission werde damit ausdrücklich aufgefordert zu prüfen, wie Einheimischen der Zugang zu Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten in Tourismusregionen erleichtert werden könne. Mit den Leitlinien werde ein zentrales Anliegen Österreichs und Salzburgs erstmals in einem europäischen Referenzdokument zur künftigen Tourismuspolitik verankert. In einem nächsten Schritt solle eine rechtlich verbindliche Grundlage erarbeitet werden, damit Betriebe und Gemeinden »Einheimischentarife« anbieten könnten, ohne rechtliche Unsicherheit befürchten zu müssen.

Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler erklärte: »Der Tourismus ist eine der tragenden Wirtschaftssäulen in unserem Bundesland. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass auch die Bürger vor Ort davon profitieren und die Infrastruktur leistbar nutzen können. Dafür ist es wichtig, dass die Angebote großflächig für die Bevölkerung attraktiv bleiben. Die Einheimischentarife leisten hier einen wichtigen Beitrag. Wir brauchen hier Rechtssicherheit«.

»Gerade in Salzburg sehen wir, wie wichtig die Akzeptanz der Bevölkerung für einen erfolgreichen Tourismus ist. Wenn Einheimische das Gefühl haben, dass sie in ihrer eigenen Region nur noch Zuschauer sind, läuft etwas falsch. Deshalb braucht es faire und praxistaugliche Lösungen. Der Beschluss ist ein wichtiger Schritt, damit diese Anliegen endlich auch auf europäischer Ebene ernst genommen werden«, ergänzte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll, der als Mitglied des Ausschusses der Regionen auf europäischer Ebene die »Einheimischentarife« forciere.

-ls-

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Zeitkapseln 
als Botschaft 
an kommende Generationen

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Oberösterreich – Nach Abschluss der notwendigen Reparatur- und Sicherungsarbeiten sei der markante kupferne Doppeladler kürzlich wieder auf der Spitze des Linzer Landhausturms montiert worden. Das Wahrzeichen war im April aufgrund einer Beschädigung abgenommen worden. Experten hätten die Ursache untersucht und den historischen Adler wieder umfassend instandgesetzt. »Der Doppeladler auf dem Landhausturm ist weit mehr als nur ein historisches Symbol. Er steht für die Geschichte des Landes, für Beständigkeit und für die Verantwortung, Oberösterreich auch für kommende Generationen gut weiterzuentwickeln. Dass er nun wieder an seinen Platz zurückkehrt und gleichzeitig die Zeitkapseln erneut verwahrt wurden, ist daher auch ein besonderer Moment der Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft«, so Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Im Zuge der Arbeiten seien auch die historischen Zeitkapseln, die bis ins Jahr 1891 zurückreichten, geöffnet worden. Die Kapseln waren zuletzt 2005 geöffnet und dokumentiert worden. Darin befänden sich zahlreiche Dokumente und Zeitzeugnisse aus mehreren Epochen Oberösterreichs – darunter historische Urkunden, Zeitungen, Fotografien und Unterlagen aus dem jeweiligen Alltag. Nun seien die Kapseln wieder sicher im Turm verwahrt worden – ergänzt um neue Dokumente aus der jetzigen Zeit, und zwar durch ein aktuelles Foto des Landhausturms, ein Foto der aktuellen Landesregierung sowie ein persönlicher Brief von Landeshauptmann Thomas Stelzer an kommende Generationen. »Zeitkapseln sind immer auch Botschaften an die Zukunft. Sie erzählen davon, wie Menschen gelebt, gedacht und gearbeitet haben. Mit den neuen Erinnerungsstücken hinterlassen auch wir einen kleinen Einblick in unsere Zeit – verbunden mit dem Wunsch, dass Oberösterreich auch in Zukunft ein starkes Land des Zusammenhalts, der Verantwortung und der Zuversicht bleibt«, so Stelzer.

Der Landhausturm zähle zu den markantesten Wahrzeichen des Linzer Landhauses, das seit Jahrhunderten politisches und historisches Zentrum Oberösterreichs sei. Der Doppeladler präge dabei seit Generationen das Erscheinungsbild des Turms und sei weit über Linz hinaus ein bekanntes Symbol des Landes.

-loö-

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Militärmusik-
festival
begeisterte das Publikum

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Steiermark – Beim »Militärmusikfestival 2026« war die Stadthalle Graz kürzlich wieder bestens besucht. Zahlreiche Besucher kamen auch zum »Public-Viewing« im Freigelände. Beim vorgelagerten Empfang konnte Steiermarks Landeshauptmann Mario Kunasek auch etliche Ehrengäste begrüßen. 18 Jahre sei es nun her, dass dieses Festival in der Steiermark letztmals zu Gast war.  Die Veranstaltung habe traditionelle Militär- und Marschmusik auf einzigartige Weise mit modernen Musik-Arrangements sowie Tanzeinlagen verbunden, die zu einer fulminanten Show mit über 600 Musikern verschmolzen sei.

Dass diese zweitätige Veranstaltung einen enormen Anklang gefunden habe, lasse sich alleine schon an den Besucherzahlen ablesen: An beiden Tagen seien rund 9.000 Menschen zu diesem Event gekommen. »Mein besonderer Dank gilt neben dem Publikum, welches an den beiden Veranstaltungstagen auch eine beträchtliche Summe für die ORF-Aktion »Licht ins Dunkel« gespendet hat, natürlich allen Künstlern, die eine derartige Show überhaupt erst möglich gemacht haben. Über Wochen und Monate haben sie geprobt und an einem spektakulären Programm gefeilt. Davon durfte ich mir persönlich ein Bild machen. Ich kann nur sagen: Es war spektakulär und ein Erlebnis«, so Kunasek, der auch dem Bundesheer, dem Blasmusikverband sowie der touristischen Erlebnisregion Graz für die perfekte Zusammenarbeit seinen Dank aussprach.

-lstm-

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United
World Games

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Kärnten – Kürzlich fand im Klagenfurter Sportpark die letzte Konferenz im Vorfeld der »United World Games« (UWG) statt. Kärntens Sportreferent Landeshauptmann Daniel Fellner und Landtagsabgeordneter Herbert Gaggl gaben gemeinsam mit den Organisatoren, Vertreterinnen und Vertretern der Kärntner Tourismusregionen, der Stadt Klagenfurt und der Sportvereine Einblicke in den Ablauf sowie die Bedeutung der Großveranstaltung für Sport, Jugend, Tourismus und Wirtschaft in Kärnten. »Dass die United World Games bereits zum 20. Mal in Kärnten stattfinden, ist dem Einsatz vieler Menschen zu verdanken, die ihre Vision eines friedlichen, gemeinschaftlichen und sportlichen Miteinanders verwirklicht haben. Die UWG leisten einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Austausch, zum Knüpfen neuer Freundschaften und zur internationalen Verständigung«, so Fellner. Das Land Kärnten werde die »United World Games« auch weiterhin unterstützen, so Fellner.

Insgesamt sollen 163 österreichische Teams teilnehmen, davon 67 aus Kärnten. Erwartet werden insgesamt rund 8.000 Athletinnen und Athleten aus 30 Nationen. Seit 2005 hätten bereits mehr als 110.000 Kinder und Jugendliche an den Spielen teilgenommen. Bewerbe gebe es in Tennis, Basketball, Volleyball, Rugby, Floorball, Fußball, Eishockey, Ball Hockey, Flag Football und Beachvolleyball. Weitere Informationen: www.unitedworldgames.com

-lktn-

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Tag der
Landesarchäologie

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Niederösterreich – Im »MAMUZ Museum Mistelbach« soll am Samstag, 13. Juni 2026, der diesjährige »Tag der Niederösterreichischen Landesarchäologie« stattfinden, bei dem von 9:00 bis 18:00 Uhr namhafte Wissenschafterinnen und Wissenschafter ihre neuesten archäologischen Forschungsergebnisse präsentieren und dabei einen Bogen über rund 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte von der Altsteinzeit bis in das Mittelalter spannen möchten.

Es soll unter anderem über »Mammutjagd im Perschlingtal – Neue Ausgrabungen an der Paläolithfundstelle Langmannersdorf« sowie über »Das Marchtal im Wandel – Siedlungsdynamik und Landschaftsentwicklung im Neolithikum«, »(K)ein Kreis für die Ewigkeit – Die Kreisgrabenanlage Schletz im Fokus interdisziplinärer Forschung«, aber auch »Neuforschung an latènezeitlichen Textilien im Osten Österreichs: Materialien – Kontexte – Interpretation“ gesprochen werden. Fortgesetzt werde mit Vorträgen zun den Themen »Die römische Siedlung von Fischamend im Licht neuer keramischer und archäozoologischer Untersuchungen«, »Der Oberleiserberg in der römischen Kaiserzeit – Neues zu einem alten Thema«, »Das Gräberfeld von Venusberg-Traismauer: Aufarbeitung einer Alt-Grabung« und »Das spätantike Gräberfeld von Stockerau, Schlösselgasse – Eine archäologische Resteverwertung mit Erfolg«. Weitere Infos: www.mamuz.at

-lnö-

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Unterwegs
ohne Ablenkung

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Burgenland – Landesweit wurden im Burgenland die besten Ideen gesucht, um gegen »Ablenkung im Straßenverkehr« aufmerksam zu machen. Bei der Preisverleihung im Landhaus in Eisenstadt wurden kürzlich die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs »Kreativ gegen Ablenkung« von Burgenlands Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Sabine Kaulich vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) und Michaela Seidl, Schulqualitätsmanagerin der Bildungsdirektion Burgenland, prämiert.

Insgesamt wurden 95 Projekte eingereicht
Im Burgenland sei »Ablenkung« die führende Unfallursache, und immer wieder komme es bei diesen Unfällen zu Verletzten wie auch Todesopfern. Um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, startete das Land Burgenland gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) einen Wettbewerb: Alle zwischen 14 und 20 Jahren waren aufgerufen, sich kreativ mit dem Thema »Ablenkung im Straßenverkehr« auseinanderzusetzen und eine Kampagne zu gestalten, die Gleichaltrige anspreche.

Ablenkung gehöre besonders für junge Menschen zu den größten Risiken im Straßenverkehr. Eine aktuelle KFV-Studie habe ergeben, rund ein Drittel (31 Prozent) der bis 30-jährigen Menschen in Österreich nutzten Social Media beim Lenken eines Fahrzeugs. Ferner gebe es große Unterschiede zwischen den Altersgruppen bezüglich der Nutzung des Smartphones am Steuer: Je jünger, desto häufiger werde das Smartphone zur Hand genommen. Ob Nachrichten lesen und schreiben, Social Media-Beiträge checken oder selbst etwas posten: Der Kopf sei zu oft bei »TikTok«, »Snapchat und Co«.

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Prävention
für Mädchen und Frauen
in allen Lebensphasen

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Bayern – Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach möchte die Prävention für Mädchen und Frauen im Freistaat stärken. Gerlach betonte anlässlich des »Internationalen Aktionstags für Frauengesundheit« am 28. Mai: »Noch immer gibt es frauenspezifische Erkrankungen und gesundheitliche Besonderheiten, über die viele kaum etwas wissen. Dazu zählen etwa die Wechseljahre oder auch Endometriose – eine Erkrankung mit starken Regel- oder Unterleibsschmerzen. Wir haben in Bayerns »Masterplan Prävention« zielgruppenspezifische Ansätze entwickelt. Ein Beispiel ist eine neue Wechseljahres-Vorsorgeuntersuchung – die W1. Sie umfasst ein telemedizinisches, 30-minütiges ärztliches Gespräch für Frauen in dieser Lebensphase mit individueller Beratung rund um die gesundheitlichen Besonderheiten der Wechseljahre«. Das Pilotprojekt zur W1 werde vom Bayerischen Gesundheitsministerium gefördert und derzeit an der Frauenklinik der TU München unter der Leitung von Prof. Dr. Marion Kiechle erprobt. Gerlach begrüße, dass sich bereits zahlreiche Betriebskrankenkassen an der M1 beteiligten, und warb für eine weitere Ausweitung des Angebots.

-bstmgp-

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Neues
Nichtraucher-
schutzgesetz

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Baden-Württemberg – Seit 1. Juni 2026 gilt das novellierte »Landesnichtraucherschutzgesetz« in Baden-Württemberg. Ziel der Neuregelung sei es, den Gesundheitsschutz weiter zu stärken, insbesondere Kinder, Jugendliche und vulnerable Personen besser vor den Risiken des Passivrauchens zu schützen und das bestehende »Nichtraucherschutzrecht« an gesellschaftliche und technische Entwicklungen anzupassen. Die neuen Regelungen betreffen insbesondere öffentliche Einrichtungen, Schulen, den öffentlichen Personennahverkehr sowie bestimmte Außenbereiche mit besonderem Schutzbedürfnis.

Fortan gelte ein Rauchverbot insbesondere in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen, auf öffentlichen Kinderspielplätzen, an Bus- und Straßenbahnhaltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs, auf Schulgeländen einschließlich der Schulhöfe, sowie in bestimmten Außenbereichen wie Zoos, Freizeitparks und Freibädern. Das Gesetz gelte künftig neben den klassischen Tabakprodukten auch für E- Zigaretten, Tabakerhitzer sowie vergleichbare Produkte – unabhängig vom Nikotin- oder Cannabisgehalt.

In bestimmten Bereichen seien Ausnahmen zulässig, und zwar könnten in Zoos, Freizeitparks und Freibädern klar abgegrenzte Raucherbereiche ausgewiesen werden. In der Gastronomie, in Diskotheken, Shisha-Bars, Spielbanken und Spielhallen sei das Rauchen in gesonderten Rauchernebenräumen erlaubt. Der Zutritt sei dort allerdings ausschließlich volljährigen Personen gestattet. Ferner müsse bereits am Eingang deutlich auf vorhandene Rauchernebenräume hingewiesen werden. Bier-, Wein- und Festzelte seien vom Rauchverbot ausgenommen. Unter bestimmten Voraussetzungen blieben auch sogenannte Raucherkneipen mit weniger als 75 Quadratmetern Gastfläche weiterhin zulässig.

Kontrollen sowie Bußgelder bei Verstößen
Für die Kontrollen seien die jeweils Verantwortlichen der Bereiche und Einrichtungen beziehungsweise die Ortspolizeibehörden zuständig. Verstöße gegen das Rauchverbot könnten durch die Ortspolizeibehörden künftig mit Bußgeldern von bis zu 200 Euro, im Wiederholungsfall von bis zu 500 Euro geahndet werden. Betreiberinnen und Betreiber, die ihren Kennzeichnungs- und Kontrollpflichten nicht nachkommen, müssten mit höheren Bußgeldern rechnen.

-lbw-

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Steigerung
in der »Parahotellerie«

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Schweiz – Die »Parahotellerie« in der Schweiz habe im Jahr 2025 rund 18,1 Millionen Logiernächte verzeichnet. Gegenüber dem Vorjahr sei dies eine Steigerung um 4,7 Prozent. Die ausländische Nachfrage sei um 9,8 Prozent auf 6,3 Millionen, die Zahl der Logiernächte bei den inländischen Gästen um 2,1 Prozent auf 11,7 Millionen gestiegen.

Mehr Gäste in Ferienwohnungen
Im Jahr 2025 sei der grösste Anteil der Logiernächte in der Parahotellerie auf kommerziell bewirtschaftete Ferienwohnungen zurückgegangen (40,7 Prozent). Mit einem Jahrestotal von 7,4 Millionen Logiernächten sei die Nachfrage gegenüber 2024 um 4,3 Prozent gestiegen. Die inländische Nachfrage sei um 1,4 Prozent gewachsen und habe 4,2 Millionen Logiernächte erreicht. Die ausländische Nachfrage sei um 8,6 Prozent auf 3,1 Millionen Logiernächte gestiegen. Die Gäste aus Europa (2,4 Millionen /+6,5 Prozent) hätten 77,5 Prozent der Logiernächte der ausländischen Gäste generiert. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen habe sich 2025 auf 5,9 Nächte belaufen. Verteilt auf die sieben Grossregionen sei die Nachfrage in der Genferseeregion mit 2,7 Millionen Logiernächten am stärksten gewesen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einer Kollektivunterkunft habe 2,8 Nächte betragen.

Mehr Übernachtungen auf Campingplätzen
Die Anzahl der Logiernächte auf Campingplätzen sei um 8,2 Prozent auf 5,2 Millionen gestiegen. 2025 sei die Nachfrage bei der Kundschaft aus dem Inland (3,1 Millionen/ +6.7 Prozent) als auch die Anzahl der ausländischen Gäste (+10,7 Prozent auf 2,1 Millionen) gegenüber 2024 gestiegen. Mit 96,4 Prozent hätten die Gäste aus Europa den grössten Anteil an der ausländischen Nachfrage ausgemacht. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer habe 2025 bei 2,8 Logiernächten gelegen. Mit je 1,2 Millionen Logiernächten seien der »Espace Mittelland« und die »Genferseeregion« die Grossregionen mit der
höchsten Anzahl an Logiernächten auf Campingplätzen geswesen.

-chbk-

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Bestätigung
des AAA-Ratings

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Liechtenstein – Am 25. Mai 2026 habe die internationale Ratingagentur S&P Global Ratings das »Länderrating« für Liechtenstein mit der Bestnote Triple-A mit stabilem Ausblick bestätigt. Liechtensteins Regierungschefin und Finanzministerin Brigitte Haas zeige sich sehr erfreut über die erneute Vergabe der Höchstnote durch die Ratingagentur: »Gerade im aktuellen wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Umfeld darf diese Bestnote für Liechtenstein nicht als eine Selbstverständlichkeit betrachtet werden. Das Rating bestätigt die Attraktivität Liechtensteins als sicheren und stabilen Wirtschaftsstandort«.

Tatsächlich gehe S&P Global Ratings im Bericht auch auf die aktuellen Herausforderungen ein, die gerade für Liechtensteins offene und exportorientierte Volkswirtschaft einschneidend seien. Mit Verweis auf die hohe Unsicherheit, geopolitische Spannungen, gedämpfte Investitionsausgaben und die geringere Nachfrage wichtiger Handelspartner prognostizierte S&P Global Ratings Liechtenstein daher im Jahr 2026 ein stagnierendes Wirtschaftswachstum. Ab dem nächsten Jahr gehe S&P Global Ratings wieder von einem positiven Wachstum des realen BIP aus. S&P Global Ratings weise dabei insbesondere auf die hohe Widerstandsfähigkeit des liechtensteinischen Arbeitsmarkts und die im Vergleich zu anderen europäischen Ländern tiefere Arbeitslosenquote hin.

Vorrausschauende Haushaltspolitik bleibe zentral
Außerdem beherberge Liechtenstein zahlreiche kleine, mittlere und grosse exportorientierte Unternehmen, die in Nischenmärkten weltweit führend seien. Die Innovationskraft sei hoch und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lägen seit längerem weit vor denen der meisten anderen OECD-Länder. Daher erweise sich die liechtensteinische Wirtschaft trotz einer Reihe aufeinanderfolgender externer Schocks in den letzten Jahren als resilient. Des Weiteren gehe die Agentur davon aus, dass die liechtensteinische Regierung ihre Erfolgsgeschichte der proaktiven und raschen Übernahme internationaler Standards und der aktiven grenzüberschreitenden Zusammenarbeit fortsetzen werde. Wichtig seien laut S&P Global Ratings auch die solide Haushaltslage und die finanziellen Reserven des Landes. Der umsichtige Regulierungsrahmen und die strategische und vorausschauende Haushaltspolitik der Regierung seien wichtig, um die Kreditwürdigkeit des Landes vor den globalen wirtschaftlichen und finanziellen Unsicherheiten zu schützen.

-RdFL-

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Windkraft
als Schlüssel 
zur Energieautonomie

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Vorarlberg – Der Faktencheck von Argumenten »pro und kontra Windkraft« und die Frage nach der Qualität von Diskurs und Beteiligung lockten kürzlich rund 150 Gäste zur »Energie Lounge« ins Vorarlberg Museum. Dort sei deutlich geworden, dass die Energieautonomie ohne Windkraft kaum zu schaffen sei – gleichzeitig brauche es klare Kriterien, transparente Prozesse und breite gesellschaftliche Einbindung. Vorarlbergs Zukunft sei elektrisch, der Ersatz von Öl und Gas in Haushalten, Industrie und Mobilität erfolge durch Strom, und zwar von der Wärmepumpe bis zum Elektro-LKW. Vorarlberg verfüge über gute Voraussetzungen, den dadurch erwartbaren Anstieg des Stromverbrauchs von etwa 40 Prozent durch erneuerbare Energieträger abzudecken. Die Voraussetzung sei, dass der bisher stark von Wasserkraft und immer mehr von Photovoltaik gespeiste Strommix durch eine Komponente ergänzt werde, die auch im Winter zuverlässig Strom liefere. Auch wenn Vorarlberg im Gegensatz zu Niederösterreich oder dem Burgenland kein klassisches Windland sei, sollten mittelfristig bis zu fünf Prozent der Stromversorgung mit regionaler Windkraft abgedeckt werden. Das stehe auch in der gerade überarbeiteten Energieautonomie-Strategie bis 2030.

Neben dem Schutz von Vögeln und Fledermäusen werde der Schutz der Landschaft ganz grundsätzlich oft als Argument gegen die Windkraft angeführt. Bei den vielen Argumenten, die für und gegen Windkraftanlagen sprächen, sei eine möglicherweise auch emotional geführte Diskussion vorprogrammiert. In dieser komme vor allem den Standortgemeinden eine große Verantwortung zu, wie auch an anderen aktuellen Energieprojekten sichtbar sei. Den Gemeinden obliege es, die Prozesse zur Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu initiieren und den richtigen Zeitpunkt dafür zu finden. In der Regel erfolge die Kommunikation zu solchen Projekten zu spät, was zu sich schnell verhärtenden Fronten führe und Gemeinden durchaus spalten könne.

-vlk-

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Studie
zu einer variablen Maut
am Brennerkorridor

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Tirol / Südtirol / Trentino / Bayern – Bayern, Südtirol und das Trentino hätten im Mai 2026 den Startschuss für eine gemeinsame Machbarkeitsstudie zur Einführung einer »variablen Maut« für den Güterverkehr auf der Brennerachse gegeben. Mit einem Treffen der Arbeitsgruppe sei die inhaltliche Arbeit aufgenommen worden. Die Studie solle innerhalb des Jahres abgeschlossen werden. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter werbe für eine gemeinsame Lösung und erklärte: »Maßnahmen wie Blockabfertigung und Nachtfahrverbote sind nicht die Lösung. Wir müssen weiter miteinander im Gespräch bleiben, wie wir einen guten Brennertransit ermöglichen können. Eine variable Maut könnte hierbei eine wichtige Rolle spielen«.

Ziel der Studie ist es, die technische, rechtliche und wirtschaftliche Umsetzbarkeit sowie die verkehrliche Wirksamkeit einer sogenannten »variablen Maut« zu prüfen. Das Grundprinzip sei einfach: In Zeiten besonders hoher Verkehrsbelastung – etwa zu Spitzenstunden oder an stark frequentierten Tagen – solle die Maut höher ausfallen, während sie in verkehrsärmeren Zeiten günstiger gestaltet werden könnte. Durch diese gezielte Preisdifferenzierung solle der Güterverkehr dazu angeregt werden, Fahrten außerhalb der Spitzenzeiten zu verlagern und so zur Entlastung der stark belasteten Brennerautobahn beizutragen. Erste Simulationen hätten ergeben, dass eine erheblich erhöhte Maut an Spitzenzeiten von Fahrten in diesen Zeiten abhalte.

Die Studie werde unter anderem untersuchen, wie ein solches Mautsystem konkret ausgestaltet werden könne, welche Formen der zeitlichen und preislichen Differenzierung sinnvoll und rechtlich zulässig seien und wie Transportunternehmen voraussichtlich auf unterschiedliche Mauthöhen reagieren würden. Ebenso sollen potenzielle Auswirkungen auf Verkehrsflüsse, Umwelt und Wirtschaft beleuchtet werden. Südtirols Landesrat für Mobilität, Daniel Alfreider, erklärte: »Die Studie zur variablen Maut ist ein weiterer wichtiger Beitrag auf dem Weg zu gemeinsamen Lösungen entlang der Brennerachse. Gerade bei einem sensiblen Thema wie dem alpenquerenden Güterverkehr können nur abgestimmte, grenzüberschreitende Maßnahmen wirksam sein. Einzelmaßnahmen können auf einem gemeinsamen Korridor nie zielführend sein«.

Der Ansatz einer »variablen Maut« werde von der europäischen Ebene gutgeheißen und als Teil einer Gesamtlösung für den Brennerkorridor betrachtet. Die Ergebnisse sollen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für mögliche weitere politische und verkehrsplanerische Schritte auf dem Brennerkorridor liefern. Zu unterscheiden davon sei die bereits vorliegende Idee einer digitalen Verkehrssteuerung in Form eines »Slot-Systems«. Aufgrund der laufenden Klage Italiens gegen die Verkehrsbeschränkungen durch das Land Tirol ruhten jedoch die Überlegungen hierzu.

-bstmb-

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Zeitgenössische
Kunst
vereint 150 Jugendliche

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Südtirol – Ein großes Fest der künstlerischen Begegnung für Jugendliche in Rovereto bildete am 28. Mai 2026 den Abschluss der dritten Ausgabe von »Euregio-KIDS – Kunst in die Schule«. Das Ausstellungs- und Bildungsprojekt fördere die grenzüberschreitende Zusammenarbeit über die universelle Sprache der Kunst. Rund 150 Schülerinnen und Schüler aus den in diesem Schuljahr teilnehmenden Schulen der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino präsentierten ihre während des Schuljahrs entstandenen Arbeiten.

Inspiration dank Wanderausstellung
»Körpergeschichten«, bestehend aus zwölf zeitgenössischen künstlerischen Positionen aus den Sammlungen der teilnehmenden Partnermuseen Mart (Museum für moderne und zeitgenössische Kunst von Trient und Rovereto), Museion in Bozen und Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck seien zu entdecken. Dank der Synergie zwischen diesen drei musealen Einrichtungen ermögliche das abwechslungsreiche Vermittlungsprogramm den Jugendlichen, sich mit kulturellen und sozialen Identitäten auseinanderzusetzen, verschiedene zeitgenössische Sprachen zu erkunden und mit Hilfe der Kreativität die geographischen Grenzen zu überwinden. Mit Hilfe der dritten Ausgabe des Euregio-Projekts sei die Wanderausstellung bereits an 18 Schulen gezeigt worden.

-lpast-

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