Alpenrand-Magazin Archiv 2026/07

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Wöchentliche Nachrichten und Reportagen aus den Alpenländern und darüber hinaus

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KW 31 – 2026
27.07. – 02.08.2026

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Photonen-KI

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Bayern – Mit der fünften Runde des Programms »KI-Transfer Plus« treibe das Bayerische Staatsministerium für Digitales den Einsatz »Künstlicher Intelligenz im Mittelstand« weiter voran. Zum offiziellen Auftakt seien kürzlich Vertreter von insgesamt 16 Unternehmen aus ganz Bayern gemeinsam mit acht bayerischen KI-Regionalzentren in München zusammengekommen. Erstmals werde dabei auch »Photonen-KI« in der Praxis erprobt – eine hochinnovative Technologie, bei der Licht anstatt elektrischer Ströme für KI-Berechnungen genutzt werde und die deutlich schneller sowie energieeffizienter arbeite.

Zu den Teilnehmern der Programmrunde hätten Unternehmen unterschiedlichster Branchen, darunter Schaeffler Technologies, Authentic Style Vertriebs GmbH & Co. KG, WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG, Goldhofer AG, Climaline Ceiling Solutions GmbH, EM Gerätebau GmbH und SKZ – Das Kunststoff-Zentrum gezählt. Beim Projekt-Startschuss hätten die Unternehmen gemeinsam mit Expertinnen und Experten der KI-Regionalzentren erste konkrete Anwendungsfälle für ihre Betriebe entwickelt. »Wer auch morgen noch ganz vorne mitspielen will, muss Künstliche Intelligenz heute in die Praxis bringen. Genau dabei unterstützen wir unseren Mittelstand. Mit KI-Transfer Plus holen wir Spitzenforschung aus den Laboren direkt in die Unternehmen – dorthin, wo Innovation zu Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und zu sicheren Arbeitsplätzen wird«, so Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring.

Mit Blick auf die erstmalige Pilotierung photonischer KI-Rechner ergänzte Mehring: »Dass wir in Bayern jetzt erstmals Photonen-KI im Mittelstand erproben, ist ein echter Technologiesprung. Wo bislang Strom rechnete, übernimmt künftig Licht. Das macht Künstliche Intelligenz schneller, effizienter und nachhaltiger. Unser Anspruch ist klar: Bayern soll nicht nur Heimat exzellenter KI-Forschung sein, sondern vor allem das Land, in dem modernste Technologien am schnellsten in der wirtschaftlichen Praxis ankommen«.

Mit »KI-Transfer Plus« unterstütze das Bayerische Staatsministerium für Digitales gemeinsam mit der Bayern Innovativ GmbH mittelständische Unternehmen dabei, Künstliche Intelligenz strategisch im Betrieb zu verankern und konkrete Anwendungen erfolgreich umzusetzen. Begleitet werden sollen die Unternehmen über neun Monate hinweg, und zwar von acht KI-Regionalzentren an Hochschulen in allen Regierungsbezirken Bayerns. Ziel sei es, wissenschaftliche Spitzenkompetenz unmittelbar in marktfähige Innovationen zu übersetzen. Weitere Informationen: www.ki-transfer-plus.de

-bstmd-

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Landeswettbewerb
Deutsche Sprache
und Literatur

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Baden-Württemberg – Die Sieger des »Landeswettbewerbs Deutsche Sprache und Literatur 2026« stehen fest. Der Wettbewerb möchte Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich mit ihrer Sprache intensiver zu beschäftigen. Dafür eigne sich beispielsweise die Auseinandersetzung mit Werken der deutschen Literatur, mit der Geschichte der deutschen Sprache und ihren heutigen Erscheinungsformen oder das kreative Beschreiben eigener Wahrnehmungen, Beobachtungen und Fantasien. Der Wettbewerb fördere die sprachlich-ästhetische Bildung und richte sich als Element der Begabtenförderung an besonders begabte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler auf dem Gebiet der Sprache und Literatur. Seit 2019 sei auch ein Sonderpreis für wissenschaftliches Arbeiten ausgeschrieben.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfassten einen Text zu einem aus acht Vorschlägen gewählten Thema. Manche der Themen könnten auch im Rahmen einer Partnerarbeit bearbeitet werden. Im Wettbewerbsjahr 2026 hätten sich die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel anlässlich des »100. Todestages Rainer Maria Rilkes« einen persönlichen Zugang zum Werk dieses Dichters verschaffen können – ob kreativ oder analytisch. Alternativ konnte untersucht werden, wie »Eskapismus« mittels Netflix, Spotify und Co. funktioniere oder mit welchen Strategien auf Social Media »Politik in 20 Sekunden« gemacht werde. Auch eine Aufgabe zur mittelalterlichen Literatur sei zur Wahl gestanden. Wer selbst literarisch kreativ werden wollte, habe sich an der Gestaltung einer absurden Situation versuchen oder einen Text über ein Gespräch, das nie geführt wurde, verfassen können.

Der Preis für die Verfasserinnen und Verfasser dieser Texte beinhalte die Teilnahme an einem viertägigen Seminar, bei dem die Schülerinnen und Schüler Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien, Kunst und Kultur kennenlernen und vor allem selbst die Welt schreibend erkunden könnten. Ein besonderes Highlight sei der Workshop und die Lesung mit einem bekannten Autor.

-lbw-

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Risikobewertung
von Chemikalien

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Schweiz – Forschung und Behörden aus ganz Europa arbeiteten im EU-Grossprojekt »PARC« zusammen, um die »Risikobewertung von Chemikalien« weiterzuentwickeln. Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in St. Gallen würden sich an der Teilaufgabe »Safe and Sustainable by Design« (SSbD) beteiligen und entwickelten Methoden, mit denen die Sicherheit und Nachhaltigkeit von neuen Chemikalien bereits ab den ersten Entwicklungsschritten beurteilt werden könne.

»DDT« in der Landwirtschaft, »Asbest« auf dem Bau, »FCKWs« in der Atmosphäre, »PFAS« im Wasser: Dies seien nur einige Beispiele von Substanzen, die einst weite Verwendung gefunden hätten, und später als »schädlich für Mensch, Tier und Umwelt« entlarvt und verboten wurden. Gemeinsam sei diesen »Problemstoffen« aber auch, dass Massnahmen erst weit nach Bekanntwerden der Probleme ergriffen worden seien. Um solche gravierenden Fehler in Zukunft besser vermeiden zu können, habe die Europäische Union das Grossprojekt »PARC« lanciert. Es vernetze Behörden und Forschungsinstitutionen aus 29 Ländern, darunter auch die Schweiz, und habe zum Ziel, eine bessere Risikobewertung von Chemikalien zu ermöglichen. Eine Mammutaufgabe: Weltweit würden rund 350.000 unterschiedliche Chemikalien hergestellt und eingesetzt.

Eines der Ziele von »PARC« sei die Entwicklung einer »Toolbox an Methoden und Modellen«, mit deren Hilfe Risiken früher erkannt und vorgebeugt werden könnten. Die schweizer »Empa« beteilige sich hier an einer Teilaufgabe. »Wir wollen Werkzeuge entwickeln, mit denen die potenziellen Gefahren von Chemikalien für Mensch und Umwelt bereits ganz am Anfang des Entwicklungsprozesses erkannt werden können«, so Empa-Forscher Bernd Nowack von der Abteilung »Technologie und Gesellschaft«, Ko-Leiter der SSbD-Teilaufgabe.

Risiken verstehen
Die Forschenden hätten bereits erste Varianten der »SSbD-Toolbox« entwickelt und an bekannten Chemikalien ausprobiert. »In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen haben wir die Werkzeuge auf »Bisphenol-A« (BPA) angewendet. Zu den Risiken und Auswirkungen dieser Chemikalie ist bereits sehr viel bekannt. So konnten wir überprüfen, wie gut unsere Modelle funktionieren«, erklärte Nowack. Ganz so einfach, wie er klinge, sei der »SSbD«-Ansatz in der Praxis nicht. »Wir können die Risiken bewerten und quantifizieren«, so Nowack. Die Schwierigkeit liege in der Interpretation dieser Zahlen. Denn bei einer brandneuen Chemikalie lägen noch kaum Daten vor. Die Forschenden rund um Nowack seien darauf spezialisiert, mit Schätzungen, Modellierungen und Wahrscheinlichkeiten zu arbeiten. Der Forscher sei überzeugt, dass es dafür in Zukunft eigens ausgebildete Fachleute – sogenannte »SSbD practitioners« – brauchen werde, sowohl in der Industrie als auch im öffentlichen Sektor. Die Arbeit in einem Forschungsprojekt dieser Grösse berge gewisse Herausforderungen. »Unsere Teilaufgabe von PARC ist selbst so gross wie ein normales EU-Forschungsprojekt«, erklärte Nowack. Gearbeitet werde in zahlreichen Bereichen und Teilaufgaben, sodass am Ende des Projekts viele verschiedene Fortschritte und Verbesserungen entstehen sollen.

Von der Pharmazie lernen
Die Forschenden entwickelten ihre Toolbox nun weiter. Als nächstes möchten sie die Entwicklungsprozesse aus der Pharmazie und der Agrarchemie genauer unter die Lupe nehmen. »SSbD – zumindest der Safe by Design-Teil – ist in der Pharma- und Agrarindustrie bereits Standard. Wenn ein Medikament für den Menschen nicht sicher ist, wird es gar nicht erst weiterentwickelt«, so Nowack. Dabei untersuchten sie nun, wie die Methoden, die dafür verwendet würden, auch in anderen Industriezweigen Einzug halten könnten. Ausserdem möchten sie in Zukunft vermehrt mit der Industrie zusammenarbeiten, denn »SSbD« beschränke sich nicht nur auf Forschung und Behörden. Eine erste Fallstudie mit dem neuen Wundermaterial »Graphen« habe gezeigt, dass eine vollständige »SSbD«-Abschätzung auch für ein neuartiges Material möglich sei.

-chbk-

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Informeller
Schengen Ministerrat

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Liechtenstein – Liechtensteins Regierungsrat Hubert Büchel, Minister für Inneres, Wirtschaft und Sport, habe kürzlich am »Informellen Schengen-Ministerrat« in Dublin teilgenommen. Im Zentrum der Beratungen sei die Zusammenarbeit der Schengenstaaten in den Bereichen Sicherheit und Migration, mit Fokus auf die Bekämpfung organisierter Kriminalität sowie die strategischere Nutzung von Visapolitik zur Stärkung der inneren Sicherheit innerhalb des Schengenraums gestanden.

Ein Schwerpunkt der Beratungen habe auf der gemeinsamen Bekämpfung der organisierten Kriminalität gelegen. Büchel unterstütze den sogenannten »Team Europe«-Ansatz ausdrücklich, was beinhalte, dass künftig verstärkt auf einen koordinierten Ansatz innerhalb Europas gesetzt werde. Kriminelle Netzwerke agierten heute mehr denn je länder- und kontinentübergreifend. Um diesen wirksam begegnen zu können, seien ein schneller und effizienter Informationsaustausch sowie der Abbau bestehender operativer Hürden entscheidend. In diesem Zusammenhang begrüsse Liechtenstein die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene »Weiterentwicklung der Europol-Verordnung«. Die Schengen-assoziierten Staaten seien ein wichtiger Teil der europäischen Sicherheitsarchitektur und sollten künftig enger in die Zusammenarbeit eingebunden werden.

-RdFL-

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Weniger Vorschriften,
mehr Eigenverantwortung 
für die Gemeinden

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Vorarlberg – Kürzlich wurde die geplante »Novelle des Vorarlberger Raumplanungsgesetzes« vorgestellt. Ziel der Überarbeitung sei es, Verfahren zu beschleunigen, den bürokratischen Aufwand zu reduzieren und die Raumplanung durch digitale Lösungen zukunftsfähig zu gestalten. Die Novelle solle im Herbst 2026 in den Gesetzesbegutachtungsprozess gehen. Das übergeordnete Ziel sei, das Land als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum weiterzuentwickeln und die räumlichen Existenzgrundlagen für folgende Generationen zu wahren. Begrenzter Boden, steigender Nutzungs- und Kostendruck, Biodiversitätsverlust sowie Klimawandel erforderten eine zielgerichtete »raumplanerische Steuerung«.

Im Rahmen der »Raumplanungsnovelle« richteten Land und Gemeinden den Blick auf Entlastung und Praxisnähe. Dazu gehörten die Reduktion der Regelungsdichte, schlankere Verfahren sowie die sorgfältige Prüfung, in welchen Bereichen Genehmigungsprozesse – etwa bei Räumlichen Entwicklungsplänen – gestrafft werden könnten, damit Gemeinden rascher entscheiden könnten. Ziel sei ein schlankes, verständliches und praxistaugliches Regelwerk, das Planungssicherheit gebe, aber Verfahren beschleunigen könne, ohne an Steuerungsqualität zu verlieren, erklärte Vorarlbergs Landeshauptmann Wallner. »Zu viele Regeln machen das Leben kompliziert. Wir wollen das Gesetz schlanker und effizienter gestalten. Weniger Vorschriften, weniger aufsichtsbehördliche Genehmigungen durch das Land, mehr Eigenverantwortung für die Gemeinden«, so Wallner.

Effizienzsteigerung durch vereinfachte Verfahren
Zu den wichtigsten geplanten Maßnahmen gehöre unter anderem der Entfall des räumlichen Entwicklungsplanes als Verordnung. Stattdessen sollten Gemeinden ein räumliches Entwicklungskonzept erstellen, das als strategische Grundlage für die Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung diene. Ferner sei die Auflagefrist für Entwürfe von Landesraumplänen, Flächenwidmungsplänen und Bebauungsplänen von vier auf drei Wochen zu reduzieren. Geringfügige Änderungen von Landesraumplänen sollten zukünftig einfacher umgesetzt werden können. Zum Thema Reduktion der Anhörungspflichten solle der Raumplanungsbeirat künftig nur bei Änderungen von überörtlicher oder grundsätzlicher Bedeutung angehört werden. Geringfügige Änderungen von Landesraumplänen sollten ohne Anhörung durchgeführt werden. Beschluss des Entwurfes über die Erlassung bzw. Änderung von Planungsinstrumenten der Gemeinden obliege künftig dem Bürgermeister. Im Auflageverfahren seien künftig nicht mehr alle angrenzenden Gemeinden von der Veröffentlichung zu verständigen. Im aufsichtsbehördlichen Verfahren zur Genehmigung von Flächenwidmungsplänen werde eine sogenannte Genehmigungsfiktion eingeführt. Wenn innerhalb von sechs Monaten kein Bescheid ergehe, gelte die Genehmigung als erteilt. Vereinfachung der befristeten Widmung: Die Regelungen zur befristeten Widmung sollen gestrafft werden und die Möglichkeit zur Verwendungsvereinbarung als Alternative zur befristeten Widmung entfalle. Vereinfachung der Grundteilungs- und Umlegungsverfahren: Die Versagungsgründe für Grundteilungen sollen gestrafft werden und die Frist für die Auflage des Umlegungsplans soll verkürzt werden.

Flexibilisierung und Entbürokratisierung
Die Novelle sehe weitere Maßnahmen zur Flexibilisierung und Konfliktlösung vor: Zukünftig sollen Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Belästigungen durch heranrückende Wohnbebauung festgelegt werden können. Flexiblere Regelungen für Einkaufszentren: Verkaufsflächen können künftig durch Ergänzungsangebote erweitert werden und die Verpflichtung zur zweigeschossigen Ausführung bei Änderungen bestehender Einkaufszentren solle entfallen.

Verfahrenslotse
Es sollen nicht nur gesetzliche Rahmenbedingungen weiterentwickelt, sondern auch der Vollzug einfacher und planbarer werden. Deshalb werde geprüft, wie komplexe Vorhaben bereits vor der formellen Einreichung besser koordiniert und zentrale Fragen frühzeitig mit den betroffenen Stellen geklärt werden können. Projekte sollen gut vorbereitet in Verfahren gehen und Verfahren dadurch geordneter und effizienter ablaufen. Ziel sei die Schaffung einer Anlaufstelle für eine strukturierte Vorabklärung geplanter Vorhaben bereits vor der formalen Einreichung. Antragssteller bzw. Projektanten sollen ihre Vorhaben mit Behörden und relevanten Sachverständigen besprechen können, dazu sollen unterschiedliche Fachbereiche beigezogen werden.

Digitalisierung als Schlüssel zur Modernisierung
Ein zentraler Bestandteil der Novelle sei die Einführung des »elektronischen Flächenwidmungsplanes«. Dieser soll die Raumplanung durch eine EDV-Anwendung vereinfachen und Verfahrensfehler reduzieren. Die Flächenwidmungspläne der Gemeinden sollen schrittweise in das neue System überführt werden.

-vlk-

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Sicher
unterwegs
auf Mountainbike-Routen

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Tirol – Rund 7.200 Kilometer Mountainbike-Routen und 400 Kilometer Singletrails: Das Land Tirol fördere und forciere seit vielen Jahren ein sicheres und breites »Mountainbike-Netz« in Tirol, das von respektvollem Miteinander geprägt sei. Zentral sei dabei das Programm »Bergwelt Tirol – Miteinander erleben«, das bereits im Jahr 2014 von der Tiroler Landesregierung ins Leben gerufen worden sei. »Die Zahl der Menschen, die Erholung in der Natur suchen, ist stark gestiegen. Unser Ziel war und ist ein konfliktfreies Miteinander am Berg, das die Interessen von Erholungssuchenden, Natur und Wild sowie Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern gleichermaßen berücksichtigt«, betonte Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth. So profitierten neben Wandernden und Kletternden auch Mountainbiker und Singletrail-Fahrer vom Programm »Bergwelt Tirol«. Sie sollen dabei nicht nur mittels einem tirolweit einheitlichen Leitsystem navigiert werden – der Radsport sei auch digital geworden: Mittels QR-Codes an Ausgangsschildern gelangten Interessierte direkt zu Routeninfos und das eigens vom Land entwickelte »Radrouting« mit dazugehöriger kostenloser Rad-App weise offizielle Mountainbike-Routen in Tirol mit wenigen Klicks aus. Weitere Infos: www.bergwelt-miteinander.at/mountainbike

-lt- Bild: am

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Besucherbetreuung
und Aufsicht

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Südtirol – Der Karer See am Rande des Latemarwaldes auf über 1.500 Metern Meereshöhe gilt als Naturjuwel, die smaragdgrüne Farbe und das Spiegelbild von Rosengarten und Latemar machten ihn zu einem Besuchermagnet. »In den vergangenen Jahren ist es immer öfter vorgekommen, dass Personen auch in aller Früh oder am Abend über die Umzäunung des Sees steigen, um Aufnahmen zu machen, um diese Fotos oder Videos in den Social Media zu verbreiten«, so Andreas Agreiter, stellvertretender Direktor der Agentur »Landesdomäne«. Die Besucherinnen und Besucher seien international.

Heuer sei am Karer See erstmals ein »Südtirol Ranger« im Einsatz, der dieses Jahres die von der Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung organisierte Schulung besucht habe: Giorgio Poschiavin aus dem Fassatal, der viele Jahre Erfahrung als Wanderleiter und Skilehrer habe, sei noch bis Mitte Oktober an sechs Tagen die Woche in den Hauptbesuchszeiten hauptsächlich rund um den See unterwegs, informiere Besucherinnen und Besucher allgemein über den See und das umliegende Gebiet, etwa über die jahreszeitlichen Veränderungen und das Latemar-Klangholz. Er weise aber auch darauf
hin, dass es verboten sei, über die Umzäunung zu steigen oder Drohnen fliegen zu lassen, da der Karer See samt Waldgebiet bis zum Mittersee ein geschütztes Naturdenkmal sei. Ferner achte er auf die Sicherheit, etwa wenn durch Windwurf Äste auf die Wege um den See fallen. »Der Karer See ist ein beliebtes Ziel für Gäste aus aller Welt, und gerade weil der Tourismus an solchen Orten zunimmt, müssen wir konkrete Maßnahmen ergreifen«, unterstrich Südtirols Forst- und Tourismuslandesrat Luis Walcher und ergänzte: »Mit dem Ranger haben wir eine Ansprechperson, die Besucherinnen und Besucher informiert, sensibilisiert und dafür sorgt, dieser besondere Naturraum auch in Zukunft erhalten bleibt«.

-lpast-

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Sinkende
Unfallzahlen

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Salzburger Land – Trotz einer deutlichen Zunahme des Verkehrs auf Salzburgs Straßen sei seit 2017 eine kontinuierliche Abnahme von Unfällen und Verletzten zu beobachten. Sorgen bereite jedoch eine spezielle Fortbewegungsart. Zahlen von Unfalldaten der Jahre 2022 bis 2025 zeigten: Fast jede zweite schwerverletzte oder getötete Person im Bundesland war mit einem Fahrrad oder E-Scooter verunglückt. Wofür man früher Muskelkraft benötigte, werde jetzt von einem kleinen Elektromotor im Fahrrad oder im Scooter erledigt. Ohne größere Kraftanstrengung könne so jede gewünschte Distanz zurückgelegt werden. Vor allem im Radverkehr seien so neue Zielgruppen erschlossen worden.

Ein E-Bike sei jedoch in puncto Geschwindigkeit und Fahrdynamik anders zu handhaben als ein konventionelles Fahrrad. Das zeige sich auch in den Zahlen von Statistik Austria zum durchschnittlichen Anteil von Alleinunfällen – ohne Fremdeinwirkung – bei schwerverletzten oder getöteten Personen in Salzburg in den Jahren 2023 und 2024: 80 Prozent der Unfälle bei E-Bikes seien ohne Fremdeinwirkung passiert, bei herkömmlichen Fahrrädern seien es hingegen nur 60 Prozent der Unfälle ohne Fremdeinwirkung gewesen.

Verkehrssicherheitsprogramm: Blick auf E-Mobilität
»Das Thema der E-Mobilität wird auch beim Verkehrssicherheitsprogramm 2026-2035 eine besondere Rolle spielen, das wir derzeit mit allen bewährten Partnern und den Verkehrssprechern der Landtagsfraktionen ausarbeiten. Auch die aktuellen Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung bezüglich E-Scooter habe ich genau im Blick und werde in den Bundesländerkonferenzen zum Verkehr Initiativen einbringen, wenn sie nötig sind«, erklärte Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und ergänzte: »Bei E-Scootern soll es in Abstimmung mit der Landespolizeidirektion zu vermehrten Schwerpunktkontrollen kommen. Denn fast ein Drittel dieser Unfälle passieren am Nachmittag oder am Abend. Hier spielen vor allem Alkohol und Drogen eine Rolle«. Von 2017 bis 2025 habe der Verkehr auf Salzburgs Straßen deutlich zugenommen. Laut Zahlen von Statistik Austria sei die Anzahl der motorisierten Fahrzeuge in diesem Zeitraum um rund 51.000 angestiegen.

-ls-

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Wohnen,
ankommen,
mitgestalten

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Oberösterreich – Wie Jugendliche in einem Wohnverbund begleitet werden und was es brauche, damit sie im Stadtteil Fuß fassten: Darüber informierte sich Oberösterreichs Kinderschutz-Landesrat Martin Winkler bei einem Besuch der »Sozialen Initiative« im Linzer Franckviertel. Im Gespräch mit dem Betreuungsteam und einer jungen Erwachsenen habe der Alltag und die Verankerung im Stadtteil im Mittelpunkt gestanden. »Junge Menschen, die wenig Halt erfahren haben, brauchen genau das: Einen verlässlichen Ort und Menschen, die für sie da sind. Genau das wird hier jeden Tag geleistet. Wir begleiten junge Menschen in sehr herausfordernden Lebenslagen. Das braucht Zeit, Beharrlichkeit und ein Team, das auch dann bleibt, wenn es schwierig wird. Und es braucht ein Umfeld: Wenn die Jugendlichen im Stadtteil dazugehören und mitgestalten, entsteht Stabilität, die weit über die Betreuungszeit hinausträgt«, so Winkler.

Wohnen und Mitgestalten im Stadtteil
Das Angebot der Sozialraumorientierten Wohnbetreuung (SWB) richte sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit erhöhtem Unterstützungsbedarf und schließe als teilstationäres Angebot die Lücke zwischen Einrichtungen der Vollversorgung und der Einzelwohnbetreuung. Die Bewohner sollen von einem Betreuungsteam rund um die Uhr begleitet werden und sollen sich zugleich als aktive Bewohner ihres Stadtteils erleben. Ziel sei es, tragfähige Strukturen aufzubauen, vorhandene Ressourcen zu aktivieren und Schritt für Schritt Stabilität und Selbstständigkeit zu entwickeln.

Die »Soziale Initiative gemeinnützige GmbH« begleite mit rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehr als 30 Jahren Erfahrung Kinder, Jugendliche und Familien in den Bereichen Erziehung, Wohnen, Ausbildung und Arbeit.

-loö-

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Landespreis
für naturverbundene
Lebensräume

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Steiermark – Artenreiche Wiesen, Streuobstbestände, Moore und andere naturnahe Lebensräume gelten als wichtiger Teil der steirischen Kulturlandschaft. Sie sollen seltenen Pflanzen und Tieren Rückzugsräume bieten, stärkten die biologische Vielfalt und prägten das Landschaftsbild in den Regionen. Mit dem »Landespreis für naturverbundene Lebensräume« würdige das Land Steiermark auch heuer wieder Menschen, die solche wertvollen Flächen mit großem Einsatz erhalten würden und pflegten.

Der Landespreis sei Teil des Landesvertragsnaturschutzes Steiermark. Ziel dieses Programms sei es, artenreiche und ökologisch bedeutende Lebensräume zu sichern, weiterzuentwickeln und besser miteinander zu vernetzen. Die Teilnahme erfolge freiwillig. Grundeigentümer und Bewirtschafter verpflichteten sich dabei, vereinbarte Pflegemaßnahmen und Bewirtschaftungsauflagen einzuhalten. Dazu zählten etwa eine angepasste Mahd, der Verzicht auf Düngung oder chemische Pflanzenschutzmittel sowie die Erhaltung wertvoller Strukturen wie Hecken, Streuobstbestände oder Feuchtflächen. Auch heuer seien drei Preisträger ausgezeichnet worden. Sie erhielten jeweils eine Urkunde sowie einen Geldpreis in Höhe von 2.000 Euro. Weitere Informationen: www.naturschutz.steiermark.at

-lstmk-

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Gewaltschutz-
beirat

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Kärnten – Kürzlich habe der »Gewaltschutzbeirat« des Landes Kärnten seine Arbeit aufgenommen. Das interdisziplinär besetzte Beratungsgremium sei auf Grundlage eines Beschlusses des Kärntner Landtages eingerichtet worden und werde die Kärntner Landesregierung künftig bei der Weiterentwicklung des Gewaltschutzes fachlich begleiten. Im Mittelpunkt der ersten Sitzung sei die Festlegung des Arbeitsprogramms sowie des Fahrplans für die Erarbeitung eines Kärntner Aktionsplans gegen Gewalt gestanden. »Ein wesentliches Ziel ist es, bestehende Angebote sichtbar zu machen, Versorgungslücken zu identifizieren und Handlungsschwerpunkte gemeinsam festzulegen«, so Kärntens Sozialreferentin Gaby Schaunig.

Der »Gewaltschutzbeirat« vereine Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Polizei, Justiz, Wissenschaft sowie Opferschutz- und Beratungseinrichtungen. In den kommenden Monaten werde der Gewaltschutzbeirat die inhaltlichen Schwerpunkte des Aktionsplans erarbeiten. Im Fokus stehe dabei unter anderem die Prävention von Gewalt im sozialen Nahraum, die Bekämpfung geschlechterspezifischer und sexualisierter Gewalt, die Weiterentwicklung regionaler Unterstützungsangebote, die Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung der Bevölkerung.

-lktn-

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Starker
Space-Standort
im Herzen Europas

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Niederösterreich – Am 20. Juli habe sich der Blick traditionell in den Himmel gerichtet. Der »Weltraumforschungstag« erinnere an historische Meilensteine der Raumfahrt – von der ersten Mondlandung bis zur Marsmission Viking 1. Niederösterreich schreibe dabei längst seine eigene Erfolgsgeschichte: Mit Europas erstem »ESA Phi-Lab«, der neuen »Space Factory«, innovativen Satellitenprojekten und einem stetig wachsenden »Space-Ökosystem« entwickele sich das Land zu einem der bedeutendsten Raumfahrtstandorte Europas. Bereits mit Franz Viehböck habe Niederösterreich den ersten Österreicher im All gehabt. Nun werde diese Geschichte fortgeschrieben, und zwar durch zahlreiche Forschungseinrichtungen, Start-ups und Technologieunternehmen, die täglich an den Innovationen von morgen arbeiteten. Raumfahrt sei damit längst kein Zukunftstraum mehr, sondern ein bedeutender Wirtschafts- und Innovationsmotor für Niederösterreich.

»Forschung im Weltraum hilft uns, die Welt hier unten besser zu verstehen – von Wetterextremen über Naturgefahren bis zu Fragen, die unseren Alltag und unsere Zukunft betreffen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in Umwelt- und Klimaforschung, moderne Technologien und neue Anwendungen ein, die den Menschen in Niederösterreich direkt zugutekommen. Sie zeigen, wie wichtig Wissenschaft für ein gutes, sicheres und zukunftsfähiges Leben ist«, so der für die Wissenschaft zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Ein zentraler Baustein dieser Entwicklung sei das »ESA Phi-Lab Austria« am Flughafen Wien-Schwechat. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2024 – als erstes ESA Phi-Lab Europas – unterstütze es Unternehmen und Forschungseinrichtungen dabei, innovative Raumfahrttechnologien zur Marktreife zu bringen. Bisher seien bereits neun Projekte aufgenommen, mehr als 50 neue Arbeitsplätze geschaffen und über 3,6 Millionen Euro an ESA-Phi-Lab-Mitteln investiert worden. Mit der Eröffnung der Space Factory im Juni 2026 sei das Angebot nochmals entscheidend erweitert worden: Start-ups, Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen sollen dort Zugang zu modernster Entwicklungs-, Prototyping- und Testinfrastruktur erhalten.

Allein in den vergangenen Monaten habe sich der niederösterreichische »Space-Standort« rasant weiterentwickelt. Mit Unternehmen wie Enpulsion, Confident Space, Fantana, tenics und GG Goes 2Space wachse das Space-Ökosystem kontinuierlich weiter. Enpulsion zähle mit mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den international erfolgreichsten Raumfahrtunternehmen Österreichs und entwickele am Standort im Office Park am Flughafen Wien-Schwechat elektrische Antriebssysteme für Mikro- und Kleinsatelliten, die weltweit im Einsatz seien. Gemeinsam stärkten diese Unternehmen Niederösterreichs Kompetenzen in den Bereichen Satellitentechnologie, Erdbeobachtung, Flight Software, Sensorik und Hightech-Komponenten für den Einsatz im All.

Neben dem »Space Hub« in Schwechat trage auch Wiener Neustadt wesentlich zur Erfolgsgeschichte bei. Mit der Fachhochschule Wiener Neustadt, der »FOTEC« sowie weiteren Forschungs- und Technologieeinrichtungen verfüge Niederösterreich über jahrzehntelange Erfahrung in der Luft- und Raumfahrtforschung. Diese enge Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Infrastruktur mache den Standort europaweit einzigartig und schaffe ideale Voraussetzungen für neue Unternehmensgründungen und internationale Kooperationen.

-lnö-

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Neptun
Staatspreis
für Wasser

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Burgenland – Der »Neptun Staatspreis für Wasser« gilt als Österreichs wichtigster Umwelt- und Innovationspreis für nachhaltige Wasserprojekte und werde 2027 erneut vergeben. Seit 1999 zeichne der Wettbewerb herausragende, innovative und nachhaltige Projekte rund um die Ressource Wasser aus und biete insbesondere lokalen und regionalen Initiativen eine Bühne für Sichtbarkeit und Anerkennung. »Der Neptun Staatspreis für Wasser 2027 macht sichtbar, wie viel Engagement, Kreativität und Innovationskraft in unserem Land stecken, wenn es um den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser geht. Ob in Gemeinden, Schulen, Unternehmen oder der Forschung – überall entstehen Projekte, die zeigen, dass Wasserschutz konkret und machbar ist. Ich lade alle Burgenländerinnen und Burgenländer herzlich ein, ihre Ideen und Initiativen einzureichen, denn gute Projekte verdienen eine Bühne«, so Landesrat Heinrich Dorner. Einreichungen seien in den Kategorien WasserBILDUNG, WasserFORSCHT, WasserKREATIV, WasserREGIONAL und WasserWIEN möglich. Insgesamt sollen Preisgelder in Höhe von 21.000 Euro vergeben werden. Weitere Infos: www.neptun-staatspreis.at

-lbgld-

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Reform
der Kita-Finanzierung

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Bayern – Der Bayerische Landtag hat kürzlich die Reform des »Bayerischen Kinderbildungs- und –betreuungsgesetzes« (BayKiBiG) verabschiedet. Mit der Gesetzesreform werde die Finanzierung der Bayerischen Kitas nach 20 Jahren auf ein neues, zukunftsfestes Fundament gestellt. Der Freistaat stocke die staatliche Förderung einseitig massiv auf. Sämtliche bisherigen Fördermittel blieben im Kita-System erhalten. Über einen »Qualitätsbonus« und eine »Teamkräftepauschale« erhöhe sich die staatliche Förderung im Vergleich zum Jahr 2025 im Endausbau (2029) dauerhaft um 25 Prozent. Bis 2030 gebe der Freistaat knapp drei Milliarden Euro zusätzlich ins System der Kinderbetreuung.

Ziel der »BayKiBiG«-Reform sei es, eine qualitativ hochwertige Kindertagesbetreuung langfristig zu sichern, diese zu stärken und Elternbeiträge zu stabilisieren. Bereits für das Jahr 2026 sei die Förderung um 280 Millionen Euro erhöht worden, das seien mehr als zehn Prozent. Erstmals gebe es dauerhaft gesetzlich verankerte staatliche Mittel für Teamkräfte. Diese würden automatisch mit künftigen Tarifsteigerungen anwachsen. Mit der Reform sollen rund 10.000 bürokratische Verfahren entfallen. Auch die Kindertagespflege werde einseitig staatlich zusätzlich gestärkt, und zwar jährlich um vier Millionen Euro mehr, in der Summe rund 45 Millionen Euro – und das ebenfalls jährlich dynamisiert.

-bstmas-

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Zusätzliche Mittel
für den Arten-
und Biotopschutz

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Baden-Württemberg – Durch Umschichtungen im Naturschutzhaushalt könne das baden-württembergische Umweltministerium nun zusätzliche Naturschutzmittel bereitstellen. In den nächsten Wochen werde die Naturschutzverwaltung Anträge von Landwirtinnen und Landwirten für Biotoppflege- und Artenschutzmaßnahmen bewilligen. Bei vielen landwirtschaftlichen Betrieben aber auch Naturschutzverbänden hätten in den vergangenen Wochen vorübergehende Engpässe bei den Naturschutzmitteln im laufenden Jahr für Verunsicherung und Umut gesorgt. Landschaftspflege-Anträge für einjährige Maßnahmen seien wegen einer angespannten Finanzlage zunächst nicht bewilligt worden. Dies könne nun aber wie in den letzten Jahren erfolgen. Insgesamt könnten noch kurzfristig circa acht Millionen Euro zusätzliche Landesmittel den Naturschutzbehörden und Regierungspräsidien für Maßnahmen des Arten- und Biotopschutzes zugewiesen werden. Mit den bereits vom Bund freigegebenen 4,4 Millionen Euro der »Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz« (GAK) würden nun insgesamt 12,4 Millionen Euro für Naturschutzmaßnahmen bereitstehen.

-lbw-

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EU-Projekt
möchte industrielle
CO2-Abfälle
zu neuen Produkten umwandeln

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Schweiz – Plattformchemikalien wie Ethylen werden meist aus fossilen Rohstoffen hergestellt und verursachten erhebliche CO2-Emissionen. Viele Menschen kennen Ethylen aus ihrer Küche. Dieses farblose, süsslich riechende Gas ist ein natürliches Pflanzenhormon, das für die Reifung von Äpfeln, Tomaten und Bananen verantwortlich ist. Ethylen sei aber auch eine wichtige Industriechemikalie mit einer weltweiten Produktion von über 300 Millionen Tonnen pro Jahr. Es werde hauptsächlich als Plattformchemikalie verwendet, und zwar als Vorläufer oder Ausgangsmateriel zur Herstellung einer Vielzahl chemischer Produkte, von Kunststoffen bis hin zu Arzneimitteln.

Das von der EU finanzierte Forschungsprojekt »REACT«, an dem auch die Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) beteiligt sei, ziele darauf ab, Ethylen aus industriellen CO2-Emissionen herzustellen und so den Kohlenstoffkreislauf zu schliessen. Für die Umwandlung von CO2 in Ethylen möchte ein Konsortium ein voll funktionsfähiges Elektrolysesystem entwickeln. Derzeit würden mehr als 95 Prozent des Ethylens durch »Steamcracking-Prozesse« aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Dabei würden jährlich etwa 260 Millionen Tonnen CO2-Emissionen entstehen.

Im Mittelpunkt des Projekts stehe das Recycling von CO2 aus Branchen, in denen Emissionsminderungen nur schwer zu erreichen seien, beispielsweise die Stahl-, Zement- und Chemieindustrie. Mithilfe eines neuartigen, verunreinigungstoleranten elektrochemischen Tandemverfahrens könne »REACT« industrielle CO2-Ströme geringer Reinheit direkt in wertvolle chemische Produkte umwandeln und dabei den Bedarf an kostspieligen Vorbehandlungen deutlich senken. Das mit erneuerbarer Energie betriebene Projekt wandele bisher unvermeidbare CO2- Emissionen in einen wertvollen Ausgangsstoff für Chemikalien und Materialien der nächsten Generation um.

»REACT« fördere kreislauforientierte Kohlenstoff-Wertschöpfungsketten, stärke die industrielle Autonomie Europas und trage zum Übergang zu einer klimaneutralen chemischen Produktion bei. Das Projekt integriere ferner innovative Materialien, fortschrittliche Überwachungssysteme und Digital-Twin-Technologien, um Effizienz, Langlebigkeit, Skalierbarkeit und wirtschaftliche Machbarkeit zu verbessern. Die Verwertung von CO2 sei ein zentrales Konzept der Empa-Forschungsinitiative »Mining the Atmosphere«, die nach Wegen suche, das Treibhausgas aus der Atmosphäre zu entfernen und es entweder langfristig zu speichern oder in nützliche chemische Produkte umzuwandeln, um so den Kreislauf zu schliessen.

-chbk-

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Wie aus
Solarstrom
Protein wird

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Der globale Nahrungsbedarf könnte laut UN-Prognosen bis 2050 um rund 60 Prozent steigen, während voraussichtlich nur etwa zwei Prozent zusätzliche Agrarflächen zur Verfügung stehen würden. Forschende der Technischen Universität München (TUM) arbeiteten deshalb an neuen Wegen, Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Ein Team des TUM Campus Straubing habe hierfür ein Verfahren entwickelt, um wichtige Aminosäuren aus Kohlendioxid, Wasserstoff und erneuerbarer Energie herzustellen.

Viktoria Lehmann, Doktorandin am Lehrstuhl für Chemie biogener Rohstoffe an der TUM, beschreibt ein mögliches Einsatzfeld biotechnologisch hergestellter Aminosäuren: »Eine Milchkuh braucht weit mehr als das Gras auf ihrer Weide. Für hohe Milchleistungen werden zusätzliche Proteine benötigt, die heute meist über Futtermittel bereitgestellt werden. Diese werden mit Aminosäuren angereichert, den chemischen Bausteinen, aus denen Proteine aufgebaut sind. Auch in anderen Bereichen der Tierhaltung werden weltweit Millionen Tonnen Aminosäuren als Futtermittelzusätze eingesetzt. Deren Herstellung beansprucht jedoch große Flächen, Wasser und weitere Ressourcen. Wir haben nach einem Weg gesucht, diesen Proteinbedarf ressourcenschonender decken zu können«.

In einer kürzlich erschienenen Studie demonstrierte das Team seinen Ansatz. Die Idee dahinter: Sonnenenergie werde per Photovoltaik in Strom umgewandelt. Mit diesem Strom lasse sich Wasserstoff erzeugen, der gemeinsam mit Kohlendioxid zur Herstellung von Methanol genutzt werde, also einem Alkohol, der in der Industrie vielfach als chemischer Ausgangsstoff diene. Spezielle Enzyme wandelten das Methanol anschließend schrittweise zu Aminosäuren um. Welche Aminosäure gebildet werde, hänge davon ab, welche Enzyme eingesetzt werden. »Pflanzen nutzen Sonnenlicht zur Bildung von Biomasse. Sie sind dabei aber nicht sehr effektiv. Wir untersuchen einen alternativen Weg, bei dem erneuerbare Energie zunächst in chemische Energieträger und anschließend in wertvolle Proteinbausteine überführt wird. Langfristig könnte dies dazu beitragen, Flächen ertragreicher zu nutzen und die Herstellung von Proteinbausteinen nachhaltiger zu gestalten«, so Volker Sieber, Professor für Chemie biogener Rohstoffe und Rektor des TUM Campus Straubing.

-tum-

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KW 30 – 2026
20. – 26.07.2026

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Warnung
vor Betrugsmails
zu angeblichen
Betriebsprüfungen

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Deutschland – Das Bundes-Finanzministerium warnt vor gefälschten E-Mails, die derzeit bundesweit »im Namen der Finanzverwaltung« verschickt werden. Die Nachrichten richteten sich insbesondere an Unternehmen. Darin werde unter anderem eine angebliche »Prüfungsanordnung gemäß §193 Abgabenordnung« angekündigt, mit der eine »Betriebsprüfung« vorgetäuscht werde. Häufig enthielten die E-Mails einen Anhang oder Link. Die E-Mails seien gefälscht und stammten nicht von der Finanzverwaltung. Auch wenn als Absender eine offizielle E-Mail-Adresse der Finanzverwaltung angezeigt werde, sei dies kein Nachweis für die Echtheit der Nachricht. Absenderangaben können technisch manipuliert werden.

Echte Prüfungsanordnungen erkennen
»Echte Prüfungsanordnungen« werden vom »zuständigen Finanzamt« erstellt und in der Regel in »Papierform« versandt. Sie enthielten konkrete Angaben, beispielsweise zum Umfang und Zeitraum der Prüfung sowie zur prüfenden Person. Mit entsprechender Einwilligung sei auch eine elektronische Bekanntgabe der Prüfungsanordnung per »ELSTER« möglich. Anhänge oder Links in verdächtigen E-Mails sollten keinesfalls geöffnet werden. Sie könnten dazu dienen, Passwörter sowie persönliche oder betriebliche Daten abzugreifen. Empfängerinnen und Empfänger sollten nicht auf die Nachricht antworten, keine Daten eingeben und die E-Mail löschen. Wer Zweifel an der Echtheit habe, sollte sich ausschließlich über die bekannten offiziellen Kontaktdaten an das zuständige Finanzamt wenden.

-lbw-

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Begrenzung
der Amtszeit
des Ministerpräsidenten?

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Bayern – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann halte es für verfassungsrechtlich bedenklich, in einer laufenden Legislaturperiode die Amtszeit eines amtierenden Ministerpräsidenten zu begrenzen und erklärte: »Ich halte es für richtig, dass zunächst die Wählerinnen und Wähler in ihrer Entscheidung frei sind, welche Parteien mit welchen Kandidaten sie wählen und dass dann auch das Parlament frei ist, jemanden wiederzuwählen«. Es sei insbesondere problematisch, mitten in eine laufende Amtsperiode einzugreifen. »Ich habe den Verdacht, dass hier massiv in einen Wahlkampf eingegriffen werden soll. Solch eine Regelung könnte im Grunde eine Landtagswahl faktisch vorwegnehmen«, so Herrmann. Es gebe in Deutschland keinen einzigen Regierungschef mit einer Amtszeitbegrenzung – weder auf Landes- noch auf Bundesebene.

Herrmann nannte als Beispiel Bundeskanzlerin Angela Merkel und Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke, die jeweils viermal wiedergewählt wurden. »Aus gutem Grund haben das die Wählerinnen und Wähler so entschieden. Ich glaube nicht, dass wir uns einen Gefallen tun, wenn wir den Wählerinnen und Wählern diese Möglichkeit nehmen und es per Gesetz verbieten. Dass gleichzeitig die AfD einen Gesetzentwurf zur Amtszeitbegrenzung des Ministerpräsidenten ankündigt, verstärkt den Eindruck, dass es um parteipolitische Propaganda und nicht um Verbesserungen der Verfassung geht«, betonte Herrmann. Zum weiteren Verfahren erläuterte er, dass zunächst die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) am Zug sei, die notwendigen 25.000 Unterschriften vorzulegen. Nach der Antragstellung müssten die Unterschriftenlisten auch von den Kommunen überprüft werden, um festzustellen, dass die Unterschriften auch tatsächlich von stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern stammten und beispielsweise keine doppelten Unterschriften geleistet worden seien. All dies nehme laut Bayerns Innenminister in der Regel mehrere Wochen bis Monate in Anspruch. »Wird der Zulassungsantrag von genügend gültigen Unterschriften unterstützt, muss das Innenministerium in einem nächsten Schritt den Antrag auf seine rechtliche Zulässigkeit prüfen. Dabei gilt es dann sorgfältig zu überprüfen, ob einer Begrenzung der Amtszeiten von Ministerpräsidenten das Verfassungsrecht entgegensteht«, resümierte Herrmann. Im Zweifelsfall müsste hierüber dann der Bayerische Verfassungsgerichtshof entscheiden.

-bsr-

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Luchskatze
ausgewildert

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Baden-Württemberg – Mit der Luchskatze Luna habe das Land Baden-Württemberg nun insgesamt sechs Luchse ausgewildert. Zum Fortbestand der Luchse trage auch der Nachwuchs der beiden Luchse Verena und Reinhold bei. »Die Gene von Luna bereichern den Genpool der Luchspopulation im Land und sind ein wichtiges Fundament für den Fortbestand dieser seltenen Tierart«, erklärte Baden-Württembergs Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges anlässlich der Auswilderung des Luchses am 14. Juli 2026 im Rahmen des Projektes zur Bestandsstützung des Luchses.

Baden-Württemberg habe sich zum Ziel gesetzt, mittels Bestandsstützung eine Wiederbesiedlung Baden-Württembergs durch Luchse zu ermöglichen und somit den genetischen Austausch mit benachbarten Luchsbeständen im Schweizer Jura, den Vogesen oder dem Pfälzer Wald zu ermöglichen. Der Schwarzwald biete dem Luchs mit seinen zusammenhängenden Waldflächen und seinem hohen Wildbestand ideale Lebensbedingungen. Im Rahmen des Projekts »Luchs Baden-Württemberg« sollen Luchse ausgewildert werden, um dem Luchsvorkommen auf die Sprünge zu helfen. Mit Luna habe Baden-Württemberg derzeit sechs Luchse ausgewildert. Damit steige die Zahl der aktuell im Schwarzwald sicher nachgewiesenen selbstständigen Luchse auf insgesamt zwölf Tiere. Begleitet sei die Auswilderung von einer Schulklasse worden, welche die Luchskatze auf den Namen Luna getauft habe.

Neuer Luchsnachwuchs im Land nachgewiesen
»Dass wir nach zwei Jahrhunderten wieder Luchsnachwuchs im Schwarzwald verzeichnen können, ist das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit vieler Beteiligter und Partner und zeigt, dass wir im Projekt sehr gut vorankommen. Das ist gelebter Artenschutz«, betonte Ministerin Gentges. Das Projekt »Bestandstützung« leiste ferner einen Beitrag zum internationalen Biodiversitätserhalt und den Biodiversitätszielen der Bundesregierung und der Europäischen Union.

-lbw-

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Vier Millionen
Downloads
und neue Funktionen

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Schweiz – Seit der Lancierung im Juli 2020 sei die »swisstopo-App« über vier Millionen Mal heruntergeladen worden. Mit dem aktuellen Release ergänze »swisstopo« seine Karten-App mit neuen Landmarken. Die Neuerung unterstütze Nutzende dabei, passende Ziele einfacher zu finden und sich auch in unbekannter Umgebung rasch zurechtzufinden. Die kostenlose Karten-Applikation des Schweizer Bundesamts für Landestopografie diene der einfachen Orientierung sowie der Planung, Durchführung und Aufzeichnung von Touren und sei die ideale Begleitung für Outdoor-Aktivitäten. An sonnigen Wochenenden werde die swisstopo-App bis zu 300.000 Mal pro Tag geöffnet.

Besser orientiert
Die in der »Base Map« neu eingeführten Landmarken unterstützten die Orientierung vor Ort, indem markante und leicht wiedererkennbare Objekte besonders hervorgehoben würden. Dazu gehörten beispielsweise Berggipfel, auffällige Bauwerke oder bekannte Naturdenkmäler. Durch ihre vereinfachte, charakteristische Darstellung liessen sich solche Objekte leichter in der realen Umgebung erkennen. Landmarken wie der »Rheinfall«, das »Berner Münster« oder der »Piz Bernina« erleichterten insbesondere in unbekannten Gebieten die räumliche Orientierung und das Wiederfinden des eigenen Standorts. Durch Antippen einer Landmarke könnten weiterführende Informationen zum jeweiligen Objekt aufgerufen werden.

Effizientere Suche
Suchanfragen funktionierten sprachübergreifend, sodass beispielsweise sowohl »Genf« als auch »Genève« zum gewünschten Ergebnis führten. Suchbegriffe mit Rechtschreibfehlern oder Dialektschreibweisen würden ebenfalls zuverlässig erkannt. So finde die Suchfunktion beispielsweise bei Eingabe von »Pizzo Zucchero« den »Al Pizz Zücru« im Onsernone Tal. Darüber hinaus liessen sich individuell gespeicherte Routen und Markierungen direkt über die Suche wiederfinden.

Route nach eigenem Bedürfnis planen
Die Navigation in der App biete zusätzliche Möglichkeiten, eine optimale Route zu planen. Neu könnten Startort und Zeitpunkt einer Tour unabhängig vom aktuellen Standort frei gewählt werden. Zusätzliche Filter für Auf- und Abstiege erleichterten die Auswahl passender Routen und unterstützten eine gezielte und zuverlässige Tourenplanung. Das Schweizer Bundesamt für Landestopografie entwickele die »swisstopo-App« laufend weiter und passe sie kontinuierlich an die Bedürfnisse der Nutzenden an.

-chbk-

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Neues Schutzalter
für Tabakprodukte
und elektronische Zigaretten

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Liechtenstein – Mit dem Inkrafttreten der Teilrevision des »Kinder- und Jugendgesetzes« im Juli 2026 sei in Liechtenstein die »Abgabe und Weitergabe von Tabakprodukten und elektronischen Zigaretten« an Personen unter 18 Jahren nicht mehr erlaubt. Ebenso sei es Personen unter 18 Jahren untersagt, diese Produkte zu besitzen respektive zu konsumieren. Die Anhebung der Altersgrenze von 16 auf 18 Jahre stehe im Kern dieser Gesetzesänderung und fördere den Schutz von Minderjährigen vor den schädlichen Auswirkungen des Nikotin- und Tabakkonsums. Der Zugang zu diesen Produkten werde erschwert, womit ein wesentlicher Beitrag zum Jugendschutz geleistet werde.

Neben den klassischen Tabakwaren wie Zigaretten, Zigarren und Wasserpfeifentabak fiehlen unter die neuen gesetzlichen Bestimmungen auch Tabakprodukte zum Erhitzen, Nikotinprodukte zum oralen Gebrauch – beispielsweise »Snus« oder »Nicotine Pouches« – Tabakprodukte zum Schnupfen, nikotinhaltige und nikotinfreie elektronische Zigaretten – beispielsweise »Vapes« – sowie pflanzliche Rauchprodukte – beispielsweise Kräuterzigaretten. Desweiteren dürfe sich Werbung für diese Produkte nicht an Minderjährige richten. Mit dieser Gesetzesänderung erfolge eine Harmonisierung mit der Schweiz und den meisten
Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in welchen vergleichbare Regelungen bereits bestehen würden.

-RdFL-

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Alpwirtschaft
verbinde Natur,
Landwirtschaft und Tourismus

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Vorarlberg – Die traditionelle »Alpexkursion« der Vorarlberger Landesregierung habe kürzlich von Dornbirn-Ebnit über die Alpen Fluhereck (Pfarrers Älpele), Schöner Mann, Hinterberg, Schuttannen und Staufen bis zur Karren-Bergstation geführt. Im Mittelpunkt sei der persönliche Austausch mit den Alpverantwortlichen und Bewirtschaftenden sowie die Wertschätzung für ihre tägliche Arbeit gestanden. Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Christian Gantner betonten die große Bedeutung der Alpwirtschaft für die Pflege der Kulturlandschaft, die regionale Lebensmittelproduktion, den Tourismus und für die Identität Vorarlbergs.

Alpwirtschaft verbinde Natur, Landwirtschaft und Tourismus
Auf über 500 bewirtschafteten Vorarlberger Alpen würden rund 40.000 Tiere den Sommer verbringen. Mehr als 1.000 Älplerinnen und Älpler sorgten mit großem Engagement und körperlichem Einsatz während des Alpsommers dafür, dass die Tiere bestens versorgt, die Kulturlandschaft gepflegt und hochwertige Lebensmittel erzeugt würden. »Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie lebendig und leistungsfähig unsere Alpwirtschaft ist. Besonders stolz sind wir darauf, dass sich jedes Jahr so viele engagierte Älplerinnen und Älpler dieser verantwortungsvollen Aufgabe widmen und unsere Alpen als chancenreiche Lebens-, Arbeits-, und Wirtschaftsräume erkennen. Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Unsere Älplerinnen und Älpler bewahren nicht nur eine jahrhundertealte Tradition, sondern gestalten aktiv die Zukunft unserer Bergregionen«, erklärte Wallner.

Verlässlicher Partner der Alpwirtschaft
Im Austausch mit den Alpverantwortlichen seien insbesondere die Unterstützung des Landes beim Wolfsmanagement positiv hervorgehoben worden. Die Rückmeldungen zeigten, dass die auf den Weg gebrachten Präventionsmaßnahmen den Bewirtschaftenden konkrete Unterstützung bieten und ihnen helfen würden, den Herausforderungen auf den Alpen wirksam zu begegnen.

-vlk- Bild: am

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Tirol will
beim »Lkw-Transit«
nicht nachgeben

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Tirol – Die Schlussanträge des EU-Generalanwalts, die am 16. Juli 2026 in Luxemburg bekannt gemacht wurden, kritisierten eindeutig Teile der derzeitigen »Tiroler Notmaßnahmen«. Nun sei der Europäische Gerichtshof am Zug, der voraussichtlich bis Ende des Jahres ein Urteil fällen werde. Auch wenn dieser oft den Schlussanträgen des Generalanwalts folge, sei er nicht daran gebunden. Damit sei bis zur Urteilsverkündung nach wie vor alles offen.

Bis zur Urteilsverkündung bereite sich Tirol auf alle Eventualitäten vor, bestätigte kürzlich Tirols Landeshauptmann Anton Mattle und erklärte: »Tirol gibt beim Transit nicht nach. Wir sind fest davon überzeugt, dass der Schutz von Mensch, Natur und Infrastruktur mehr wiegt als der freie Warenverkehr. Es braucht Lösungen, keine Klagen. Denn die Belastungsgrenze ist längst überschritten und ich weiß bei unserem harten Anti-Transitkurs die Bevölkerung auf unserer Seite. Wir bestehen auf unsere Notmaßnahmen und werden immer Wege und Mittel ergreifen, um die Bevölkerung vor dem überbordenden Transit zu schützen. Die Schlussanträge des Generalanwalts sind für uns die Grundlage, uns auf die nächsten Schritte vorzubereiten. Denn jetzt sind die Richterinnen und Richter am Zug, welche Richtung eingeschlagen wird. Gesundheit der Menschen oder Interessen der Frächter-Lobby. Wir kämpfen weiter für saubere Luft und die Verkehrssicherheit. Wir kämpfen weiter für die Tirolerinnen und Tiroler«. Mattle hob Tirols Schulterschluss hervor und appellierte an alle politischen Parteien, weiterhin am gemeinsamen Weg in der Transitpolitik festzuhalten.

Für Mattle sei klar, dass der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg Europas nur mit und nicht gegen die Bevölkerung gelinge. »Wenn Europa nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich sein will, dann müssen wir Güter auf den weiten Strecken mit der Bahn transportieren und den Transportunternehmen ein attraktives Angebot auf der Schiene legen. Es braucht die Verlagerung des Transitverkehrs auf die Schiene, ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem, eine Harmonisierung des europäischen Eisenbahnraums, einen Masterplan für Zulauf- und Terminalinfrastruktur sowie eine lenkende Brennerkorridormaut. Denn ein nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg gelingt nur mit und nicht gegen die Bevölkerung. Deshalb darf die EU-Kommission nicht wichtige Zeit verstreichen lassen und auf ein Urteil warten, sondern muss ins Tun kommen. Bayern, Tirol und Südtirol haben bewiesen, dass es in der Region mit dem intelligenten Verkehrsmanagementsystem einen gemeinsamen Nenner gibt, um die Situation zu verbessern«, so Mattle.

-lt-

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Gerichtsgebäude
eingestürzt

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Südtirol – Nach Überprüfungen zum Einsturz des Mitteltrakts des Gerichtsgebäudes in Bozen, der sich am 16. Juli gegen 6:20 Uhr ereignete, setzten zuständige Behörden nun ihre Kontrollen fort. Derzeit werde vor allem das Ausmaß der Schäden am Gebäude ermittelt. Das Gerichtsgebäude sei seit 2018 im Eigentum des Landes Südtirol. Gleichzeitig liefen notwendige Überprüfungen, damit in Kürze einige Mitarbeitende unter Sicherheitsvorkehrungen und begleitet von der Feuerwehr die beiden Seitenflügel des Gebäudes betreten könnten, um dort Arbeitsgeräte und Unterlagen zu holen, die für die Fortführung der Verwaltungstätigkeit des Gerichts benötigt würden. Die Südtiroler »Agentur für Bevölkerungsschutz« mit der Berufsfeuerwehr, die Gemeinde Bozen und das Land arbeiteten in enger Kooperation zusammen, um auf die außergewöhnliche Situation bestmöglich zu reagieren, die Sicherheit zu gewährleisten und den Betrieb der Justiz so gut wie möglich aufrechtzuerhalten.

Um die Verwaltungstätigkeit des Landesgerichts Bozen fortführen zu können, habe auch die »Landesabteilung Vermögensverwaltung« sofort gehandelt. Sie habe auf dem Ausschreibungsportal AOV eine Bekanntmachung veröffentlicht, um geeignete Büroräume für bis zu 200 Mitarbeitende zu finden. Die Gemeinde Bozen habe außerdem eine Verordnung erlassen, welche den Verkehr und den Aufenthalt auf dem Gerichtsplatz verbiete.

-lpast-

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Lehrkräfte
werden zu 
Rettungsschwimmern
ausgebildet

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Salzburger Land – Kürzlich hätten rund 50 Salzburger Lehrkräfte einen nicht alltäglichen Ausbildungsplatz bezogen: Im Schwimmbecken des Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg Rif hätten sie einen »Rettungsschwimmerkurs« absolviert, der Theorie und Praxis verbinde. Mit einer fundierten Ausbildung sollen die Schwimmkompetenz und die Sicherheit in den Salzburger Bildungseinrichtungen nachhaltig gestärkt werden. Insgesamt zehn erfahrene Trainerinnen und Trainer bildeten die Lehrkräfte aus. Rund 40 Pädagoginnen und Pädagogen absolvierten eine Ausbildung zur Rettungsschwimmerin beziehungsweise -schwimmer. Weitere acht würden sich in der weiterführenden Ausbildung befinden, um anderen das Rettungsschwimmen beizubringen. Das Angebot werde vom Jugendrotkreuz Salzburg organsiert. Die Ausbildung habe dabei ein breites Spektrum umfasst, und zwar von schwimmtechnischen Grundlagen über Tauchtechniken bis hin zum richtigen Einsatz von Rettungsgeräten. Ziel sei es, die Lehrkräfte bestmöglich auf ihre Rolle im Unterricht und bei schulischen Schwimmveranstaltungen vorzubereiten.

-ls-

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Mehr als
140 Bienenfreundliche
Gemeinden

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Oberösterreich – Zehn neue »Bienenfreundliche Gemeinden« wurden kürzlich von Oberösterreichs Umwelt- und Klima-Landesrat Landesrat Stefan Kaineder und dem »Klimabündnis OÖ« ausgezeichnet. Damit setzten sich schon über 140 Gemeinden über alle Bezirke verteilt aktiv für den Bodenschutz und die Artenvielfalt ein. Sie verzichteten mit Unterstützung des »Bodenbündnis OÖ« auf Pflanzenschutzmittel auf öffentlichen Grünflächen, bepflanzten diese bienenfreundlich oder würden die Bevölkerung einladen, auch ihre Hausgärten in kleine Oasen für Insekten zu verwandeln. Beim diesjährigen »Bienenfest« seien neben den neuen Gemeinden auch jene Gemeinden ausgezeichnet worden, die sich bereits seit fünf Jahren im Netzwerk engagierten.

»Ich finde es beeindruckend, wie engagiert sich die ausgezeichneten Gemeinden für den Schutz und Erhalt der Bienen und Insekten einsetzen und ihre Orte zum Aufblühen bringen. Unsere Bienenfreundlichen Gemeinden sind Vorbilder im Einsatz für mehr Vielfalt, und beweisen, dass es auch ohne Umweltgifte geht. Sie zeigen als Vorreiter auf, wie Bienen- und Umweltschutz im öffentlichen Raum funktioniert. Drei Viertel unserer Nutzpflanzen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Somit hat das Bienen- und Insektensterben auch einen enormen Einfluss auf den Erhalt unserer Lebensgrundlagen«, so Oberösterreichs Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

Das »Bodenbündnis« sei ein europäisches Netzwerk von Gemeinden, Städten und Institutionen, die sich für Bodenschutz und Artenvielfalt einsetzten. Alleine in Oberösterreich würden sich bereits 108 Gemeinden und zwölf Institutionen zu den Zielen des Bodenbündnis bekennen. Weitere Infos: www.bienenfreundlich.at

-loö- Bild: am

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Spektakuläre
Tierrettung

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Steiermark – Ein außergewöhnlicher Rettungseinsatz erfolgte kürzlich in der Steiermark: Mit vereinten Kräften von Landwirt, Tierärzten, Bergrettung und Hubschrauberbesatzung konnte einem neun Monate alten Ochsen das Leben gerettet werden. Das Tier war auf rund 2.000 Metern Seehöhe am Kufstein in der Gemeinde Haus im Ennstal in eine Doline zwischen zwei großen Felsen gestürzt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Während der restliche Teil der Herde vom Landwirt ohne weitere Hilfe sicher in das Weidegebiet zurückgetrieben werden konnte, sei der junge Ochse verletzt und geschwächt in seiner misslichen Lage zurückgeblieben.

Da der Einsatzort ausschließlich über einen rund 45-minütigen Fußmarsch durch steiles alpines Gelände erreichbar sei, seien eine Tierärztin, der Landwirt sowie später auch die Einsatzkräfte der Bergrettung zum Tier aufstiegen. Die Tierärztin habe den Ochsen unmittelbar mit Infusionen und medizinischer Notfallversorgung versorgt. Gleichzeitig habe der Landwirt mehr als 20 Liter Trinkwasser sowie Kraft- und Zusatzfutter zum Tier gebracht. Nach Rücksprache mit der Veterinärdirektion des Landes Steiermark sei aus Gründen des Tierschutzes rasch eine Hubschrauberbergung veranlasst worden. Ziel sei es gewesen, das geschwächte Tier so schnell wie möglich in tierärztliche Weiterbehandlung zu bringen.

An der Rettungsaktion hätten sich neben dem auf Tierbergungen spezialisierten Unternehmen Heli Austria auch fünf Einsatzkräfte der Bergrettung Haus beteiligt. Die Bergretter seien mit Spezialausrüstung und einer Bergungswinde zum Einsatzort aufgestiegen und hätten die Rettung sowohl bei der Sicherung des Geländes als auch bei der Vorbereitung des Hubschraubereinsatzes unterstützt. Die Amtstierärztin habe das Bergungsteam begleitet. Anschließend sei das Tier sicher per Hubschrauber ins Tal geflogen worden. Dort angekommen habe sich rasch der Erfolg der Rettungsaktion gezeigt: Kaum auf der Wiese abgesetzt, habe der junge Ochse sofort begonnen das bereitgestellte Futter zu fressen. Der gesamte Hubschraubereinsatz – von der Aufnahme der Amtstierärztin bis zu ihrer Rückkehr ins Tal – habe weniger als 45 Minuten gedauert. Nach Einschätzung der Tierärzte stehe einer vollständigen Genesung des Tieres nichts mehr im Wege.

-lstmk- Bild: Land Steiermark / PB Schmiedtbauer

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Ein Zuhause
für alle Generationen

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Kärnten – Mit dem Spatenstich für ein neues »Generationenwohnhaus« in St. Kanzian sei kürzlich der Startschuss für ein zukunftsweisendes Wohnbauprojekt gegeben worden. Die »Neue Heimat« habe 16 leistbare Wohnungen errichtet, die unterschiedliche Generationen und Lebenssituationen unter einem Dach zusammenführten. »Guter Wohnbau beginnt damit, genau hinzuschauen, was die Menschen vor Ort brauchen. Genau das machen wir in Kärnten. Wir entwickeln gemeinsam mit den Gemeinden Wohnprojekte, die zur jeweiligen Region und den Lebensrealitäten der Menschen passen. Das Generationenwohnen ist dabei ein Zukunftsmodell, weil es Jung und Alt zusammenbringt und Nachbarschaft in den Mittelpunkt rückt«, so Kärntens Wohnbaureferentin Gaby Schaunig.

Das »Generationenwohnhaus« schaffe Wohnraum für ältere Menschen ebenso wie für Jungfamilien sowie alleinstehende und alleinerziehende Mütter mit Kindern. Ziel sei ein lebendiges Miteinander, das Selbstständigkeit, gegenseitige Unterstützung und Gemeinschaft fördere. »Wenn Generationen füreinander da sind und sich im Alltag gegenseitig unterstützen können, profitieren alle davon. Leistbares Wohnen ist und bleibt dabei ein zentraler Bestandteil«, erklärte Schaunig.

Für die »Neue Heimat«, eine Tochter der »Landeswohnbau Kärnten« (LWBK), stehe dabei nicht nur das Bauen, sondern das Zusammenleben im Mittelpunkt. »Mit dem Generationenwohnhaus schaffen wir mehr als Wohnraum. Wir schaffen ein Umfeld, in dem Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenssituationen einander begegnen, unterstützen und voneinander profitieren können. Gerade im gemeinnützigen Wohnbau ist es unsere Aufgabe, auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren und Wohnformen zu ermöglichen, die soziale Sicherheit, Leistbarkeit und Lebensqualität miteinander verbinden«, erläuterte LWBK-Geschäftsführer Harald Repar.

Geplant seien 16 Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen rund 49 und 65 Quadratmetern. Das Investitionsvolumen betrage rund 3,6 Millionen Euro, die Fertigstellung sei für Sommer beziehungsweise Herbst 2028 vorgesehen.

-lktn-

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Schutzhütten-
paket

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Niederösterreich – Mit einer gemeinsamen Wanderung und der Segnung des neuen Gipfelkreuzes durch Seitenstettens Altabt Berthold Heigl sei kürzlich am Prochenberg »ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Ehrenamt und Heimatverbundenheit« gesetzt worden, erklärte Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Das viereinhalb Meter hohe Gipfelkreuz, das per Hubschrauber auf den Gipfel transportiert worden sei, zeige perfekt: »Manchmal braucht es neben Überzeugung, Zusammenhalt und Tatkraft eben auch moderne Technik, damit etwas Großes entstehen kann«, so Mikl-Leitner. Sie würdige vor allem den unermüdlichen Einsatz der vielen Freiwilligen in den Alpinvereinen, die jährlich mehr als 200.000 Arbeitsstunden ehrenamtlich leisteten, um über eine halbe Million Tagesgäste und rund 11.000 Nächtigungsgäste zu betreuen.

Es gehe dabei aber um viel mehr als nur die Pflege von Wanderwegen. »Es geht um den Erhalt der Schutzhütten, die mehr als Orte für eine gemütliche Einkehr sind. Sie sind Schutzräume und Begegnungsorte, Teil unserer Bergkultur und maßgeblich für eine funktionierende alpine Infrastruktur«, betonte Mikl-Leitner. Deshalb unterstütze das Land Niederösterreich auch mit dem »NÖ Schutzhüttenpaket« die vier großen alpinen Vereine bis 2028 mit insgesamt 1,2 Millionen Euro.

-lnö-

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Erste
zentrale E-Tankstelle
für PKW und Busse

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Burgenland – Auf Initiative von Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gehe das Burgenland beim »E-Tanken« völlig neue Wege: Ein neues Konzept sehe künftig in jedem Bezirk eine »zentrale E-Tankstelle« vor, und zwar mit Café, WC und Servicebereich sowie gewohnten Konditionen, die sich vor allem für Fanclub-Mitglieder auszahlten, auch bei Schnellladern. Mit dem Startschuss in Mattersburg durch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Burgenland Energie-CEO Stephan Sharma und Bürgermeisterin Claudia Schlager sei das erste Projekt dieser Art eröffnet worden. Zusätzlich zu den bestehenden rund 1.000 Ladepunkten sei damit die erste E-Tankstelle mit Preisanzeige, Shop und Sanitäranlagen eröffnet worden.

»Das Burgenland macht sich Schritt für Schritt energieunabhängig, auch in Sachen Mobilität«, so Doskozil. Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und die steigenden Spritpreise würden zeigen, wie stark der heimische Markt noch von internationalen Krisen und den Schwankungen auf den Energiemärkten abhängig sei. »Gerade in einem Pendlerland wie dem Burgenland spüren die Menschen das unmittelbar im Geldbörsel. Es kann aber nicht sein, dass die heimischen Autofahrer die Zeche für Öllieferanten und -spekulanten zahlen. Deshalb setzen wir auf Elektromobilität mit Strom aus Wind und Sonne aus dem Burgenland. So schaffen wir mehr Unabhängigkeit und stärken die regionale Wertschöpfung. Für die E-Autofahrer bedeutet das auch deutliche Ersparnisse beim Laden. Mit 3,50 Euro kann man als Fanclub Mitglied durchschnittlich 100 Kilometer weit fahren«, erklärte Doskozil. Voraussetzung für eine zukunftsfitte E-Mobilität sei eine leistungsfähige und kundenorientierte Ladeinfrastruktur.

-lbgld-

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GQ-Eier-Datenbank:
Vom Stall
bis zum Eierbecher

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Bayern – Regionale Herkunft, sorgfältige Erzeugung und verlässliche Kontrollen – vom Ursprung bis zum fertigen Lebensmittel –  dafür stehe »Geprüfte Qualität – Bayern«. Nun bekomme das weiß-blaue Qualitätsprogramm digitalen Zuwachs, und zwar eine »Herkunftsdatenbank für Eier«. Diese sei kürzlich auf dem Betrieb Betzinger in Warngau im Landkreis Miesbach der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Nach der Präsentation teilte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber mit: »Die Herkunftsdatenbank für GQ-Eier ist weit mehr als ein technisches Werkzeug. Sie macht den Weg bayerischer GQ-Eier transparent und führt Erzeuger, Packstellen, Handel und Verbraucher noch enger zusammen. Die Datenbank steht für verlässliche Herkunft und für Heimat. Wer zu einem GQ-Ei greift, kann sicher sein, dass dieses Ei aus Bayern kommt. Und es kommt aus Betrieben, in denen Menschen mit viel Erfahrung und Wissen Verantwortung übernehmen für die Qualität der Eier«.

Seit 2002 stehe das Qualitäts- und Herkunftsprogramm »Geprüfte Qualität – Bayern« für Lebensmittel, deren Herkunft für die Verbraucher einfach nachvollziehbar sei und deren Erzeugung strenge Anforderungen erfülle. Regelmäßige Kontrollen sicherten diese Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium habe die neue »GQ-Eier-Datenbank« gefördert. Entwickelt habe sie der »Fleischprüfring Bayern e.V.« und hebe damit die Rückverfolgbarkeit von »GQ-Eiern« auf ein neues Niveau. Ferner unterstütze die Datenbank Legehennenbetriebe dabei, gesetzlich vorgeschriebene Angaben zu erfassen. Das spare Zeit und verhindere, dass Betriebe dieselben Daten mehrfach eingeben müssten. Auch die Packstellen dokumentierten künftig, welche Eierpartien sie annehmen und weitergeben. So lasse sich einfach und schnell nachvollziehen, welche Mengen die Betriebe und der Handel vermarkten.

Verbraucher können die Herkunft ihrer bayerischen »GQ-Eier« unter www.gq-ei.de nachvollziehen. Dazu gebe man die auf einem Ei aufgedruckte Nummer ein. Anschließend erhalte man Informationen über den jeweiligen Erzeugerbetrieb. Derzeit würden isgesamt 112 Eiererzeuger am GQ-System teilnehmen.

-bstmelf- Bild: am

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Förderung
und Verarbeitung
von Metallen und seltenen Erden

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Schweiz – Die Schweiz und Indonesien haben ein »Memorandum of Understanding« (MoU) zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit im Bereich der »Förderung und Verarbeitung von Metallen und seltenen Erden« unterzeichnet. Mit der Unterzeichnung des MoU durch den indonesischen Minister für Investitionen und Downstreaming Rosan Roeslani in Jakarta trat das Abkommen am 16. Juli 2026 in Kraft. Die Schweiz werde fortan Indonesien im Rahmen dieses MoU in der nachhaltigen Förderung und Verarbeitung von Metallen und seltenen Erden unterstützen. Dabei sollen private Investitionen aus der Schweiz gefördert werden. Beide Länder haben einen Dialog zu diesen Fragen, zur globalen Versorgungssicherheit und zum offenen Rohstoffhandel vereinbart.

Indonesien sei ein langjähriges Partnerland der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz. Seit 2022 seien beide Staaten ferner über das EFTA-Freihandelsabkommen wirtschaftlich eng verbunden. Die Schweiz unterstützte das Land ebenfalls bei der nachhaltigen Gewinnung von anderen wichtigen Rohstoffen sowie beim Beitrittsprozess zur OECD, auf welchen Jakarta aspiriere.

-chbk-

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Nationale
Strategie
zum Schutz
vor Cyber-Risiken

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Liechtenstein – Liechtensteins Regierungschefin Brigitte Haas und Michael Valersi, Leiter der Stabsstelle Cyber-Sicherheit, stellten kürzlich den aktuellen Umsetzungs- und Massnahmenplan zur »Nationalen Strategie zum Schutz vor Cyber-Risiken« vor. Der nun vorgestellte Umsetzungs- und Massnahmenplan mit insgesamt 41 Einzelmassnahmen konkretisiere die Cybersicherheitsstrategie und lege dar, wie die darin formulierten strategischen Ziele erreicht und die Handlungsfelder bewirtschaftet werden sollen. Bei der Ausarbeitung seien die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Cybersicherheit, etwa im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz, angemessen berücksichtigt worden.

Massnahmen zur Zielerreichung
Die Massnahmen seien einzelnen Themenfeldern zugeordnet. Ausgangspunkt bilde die Informationsgewinnung zur Erstellung eines Lagebilds über aktuelle Cyberbedrohungen. In weiterer Folge werde mit präventiven Massnahmen, Aus- und Weiterbildungsaktivitäten zur Stärkung der Kompetenzen sowie angemessenen Risikomanagementmassnahmen den identifizierten Cyberbedrohungen und Risiken begegnet.

Aktive Mitwirkung aller Beteiligten
Haas betonte, dass Cybersicherheit eine gemeinsame Aufgabe sei: »Die Umsetzung der Strategie erfordert die aktive Mitwirkung aller Beteiligten. Dazu gehört die Bevölkerung, die Wirtschaft mit dem Finanzplatz, die kritischen Infrastrukturen sowie die öffentlichen Stellen und Staatsorgane«. Die »Stabsstelle Cyber-Sicherheit« übernehme dabei eine zentrale Rolle bei der Koordination, Umsetzung und Weiterentwicklung des Massnahmenplans.

-RdFL-

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KW 29 – 2026
13. – 19.07.2026

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Raumfahrtstrategie 
erhält operative
Komponente im All

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Bayern – Ein wichtiger Meilenstein sei am 7. Juli 2026 bei der Umsetzung der beschlossenen »Bayerischen Raumfahrtstrategie« erreicht worden: Fünf in Bayern gebaute Kleinstsatelliten – je 14 Kilogramm schwer, in der Größe eines Aktenordners – des Satellitennetzwerks »CuBy« wurden mit einer Trägerrakete von Kalifornien aus ins All gestartet. Mit ersten Bildern sei zum Jahresende zu rechnen. Ab 2027 sollen die Satelliten dann regelmäßig alle drei Tage multispektrale Aufnahmen von Teilgebieten Bayerns liefern. Der Freistaat Bayern habe dabei Zugriff auf die gesamte Prozesskette. Man erlange damit eine eigene, souveräne und hochaktuelle Fernerkundungsfähigkeit. Eine stabile Orbithöhe in 460 Kilometern Höhe, wiederkehrende Überflüge zur gleichen Ortszeit und ein Formationsflug der Satelliten ermöglichten für Bayern maßgeschneiderte Zeitreihenanalysen mit hoher Aussagekraft.

Die Daten können beispielsweise für ein »Vitalitätsmonitoring von Wäldern« genutzt werden, um Schäden frühzeitig zu erkennen. Weitere Anwendungen seien unter anderem in der Landwirtschaft, im Katastrophenschutz, im Umweltschutz und in der Kartographie möglich. Realisiert werde das »Bayerische Satellitennetzwerk« unter Federführung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat in enger Zusammenarbeit mit dem »Zentrum für Telematik« in Würzburg, dem Start-up »Smart Small Satellite Systems« GmbH aus Würzburg, der Technischen Universität München und dem Bayerischen Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium, das Bayerische Umweltministerium und das Bayerische Innenministerium seien als künftige Nutzer eingebunden.

Durch die gestartete Demonstratormission mit fünf Satelliten werde die Realisierbarkeit und der Nutzen einer auf bayerische Zwecke zugeschnittenen Erdbeobachtungsmission überprüft. Der Freistaat Bayern investiere 18,2 Millionen Euro in die boomende Zukunfts-Technologie der Kleinstsatelliten. Die Wertschöpfung verbleibe dabei fast vollständig in Bayern. Über eine mögliche Vollmission werde die Bayerische Staatsregierung nach erfolgreicher Demonstratormission entscheiden.

-bsr-

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Nachhaltige
Schulverpflegung

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Baden-Württemberg – Mithilfe des baden-württembergischen Landeszentrums für Ernährung haben sechs Kommunen im Rahmen eines neuen Projektes »nachhaltige Verpflegungskonzepte für Schulen und Kitas« entwickelt. »Gemeinschaftliches Essen in Schulen und in Kitas ist viel mehr als nur bloße Nahrungsaufnahme. Kinder lernen bei ausgewogener und nachhaltiger Verpflegung in der Schulmensa viele Lebensmittel und den Geschmack der Heimat kennen. Kommunen und Landkreise stellen als Schulträger die Verpflegung in den Einrichtungen bereit. Daher spielen sie eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Kinder mit schmackhaften, gesundem Essen zu versorgen und gleichzeitig die regionale Lebensmittelversorgung zu stärken«, so Baden-Württembergs Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, anlässlich der Abschlussveranstaltung zum Projekt »Nachhaltige Schulverpflegung mit kommunalem Konzept und dem Schwerpunkt Fortbildung für Verwaltungskräfte«. Das gemeinsame Essen biete ferner Austausch, was soziale Bindungen fördere und die Gemeinschaft stärke. Die Gemeinschaftsverpflegung biete die Chance, viele Kinder zu erreichen und setze wertvolle Impulse für eine ausgewogene und nachhaltige Ernährung.

Nachhaltiges Essen fördere Wertschöpfungsketten
Baden-Württembergs Landesregierung unterstütze ein ausgewogenes und nachhaltiges Essen in der Gemeinschaftsverpflegung, um so die Nachfrage nach heimischen Lebensmitteln zu steigern. »Der Einsatz regionaler und bio-regionaler Lebensmittel schafft neue Wertschöpfungsketten und erweitert bestehende. Das ist ein wichtiger Beitrag, um unsere heimischen Ernährungs- und Landwirtschaft zu stärken und das gesamte Lebensmittelhandwerk resilienter zu machen. Eine wichtige Voraussetzung für mehr Ernährungssouveränität«, erklärte Gentges.

Das Projekt »Nachhaltige Schulverpflegung mit kommunalem Konzept und dem Schwerpunkt Fortbildung für Verwaltungskräfte« des baden-württembergischen Landeszentrums für Ernährung habe sechs Kommunen und Landkreise dabei unterstützt, ein Verpflegungskonzept für ihre Einrichtungen zu erarbeiten. Dadurch solle vor Ort ein ausgewogenes und nachhaltiges Essen ermöglicht werden und bei den Kindern Freude am regionalen Genuss wecken. Die Gemeinde Ilsfeld, die Städte Ettlingen, Bad Mergentheim, Mössingen und Munderkingen sowie der Landkreis Rottweil hätten mit insgesamt 22 Schulen und zwei Kitas in der Projektlaufzeit von über einem Jahr teilgenommen. Die Projektteilnehmer verfolgten das Ziel, für ihre Kommune oder ihren Landkreis ein Verpflegungskonzept zu entwickeln, das Standards für eine ausgewogene, bedarfsgerechte und nachhaltige Schul- und Kitaverpflegung schaffe.

-lbw-

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Die besten
Pressefotos

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Schweiz – Die Ausstellung »Swiss Press Photo 26« in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern zeige vom 16. Juli bis 9. Oktober 2026 die besten Bilder der Schweizer Presse als Retrospektive, die zum Nachdenken über ein emotions- und ereignisreiches Jahr einlade. Die Präsentation, die in Partnerschaft mit der Stiftung Reinhardt von Graffenried organisiert wurde, würdige die prämierten Fotografien des gleichnamigen Wettbewerbs. In sechs Kategorien, und zwar Aktualität, Alltag, Schweizer Geschichten, Porträt, Sport, Ausland, zeigten die Ereignisse, die das Jahr 2025 in der Schweiz und weltweit geprägt hätten.

Mario Heller wurde als Fotograf des Jahres 2025 ausgezeichnet. Die Ausstellung präsentiere seine Fotoserie aus der Stadt Narva in Estland, die von russischen Expansionsbestrebungen bedroht werde. Zu den prägendsten Bildern des Jahres gehörten das bedrohte »Zürcher Nachtleben«, aufgenommen vom Fotografen Boris Müller, das »Schweizerische Eidgenössische Turnfest« in Lausanne, festgehalten von Gabriel Monnet, und die »Thematik der häuslichen Gewalt«, aufgezeigt von Flavia Leuenberger Ceppi. Ebenfalls zu sehen seien die bewegenden Aufnahmen von Laurent Gilliéron, der einige Monate nach dem verheerenden Bergsturz nach Blatten zurückgekehrte. In der Kategorie »Ausland« dokumentierte Nora Teylouni das Leben in Syrien nach dem Sturz des Regimes von Baschar al-Assad, und Mark Henley habe seinen Blick auf den UNO-Sitz in New York festgehalten.

Die »Schweizerische Nationalbibliothek« sammele unter anderem Helvetica – Texte, Bilder und Töne der Schweiz – und sichere mit ihren Sammlungen das kollektive Gedächtnis der Schweiz. In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ermögliche sie einen breiten Zugang zum kulturellen Erbe des Landes. Als zentrale Gedächtnisinstitution schlage sie eine Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Sie spiegele dabei die Vielfalt sowie die Mehrsprachigkeit des Landes und fördere Gemeinschaft und Innovation.

-chbk-

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Umsetzungsstand
des Mobilitätskonzepts 2030

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Liechtenstein – Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat kürzlich den fünften Monitoringbericht zum »Mobilitätskonzept 2030« verabschiedet. Dieser informiere aufgrund des Erarbeitungsrhythmus über die Jahre 2024 und 2025 und bilde den aktuellen Umsetzungsstand ab. Er halte unter anderem fest, dass verschiedene »Busbevorzugungsmassnahmen« bearbeitet und die Überarbeitung des »Hauptradroutennetzes« weiter vorangetrieben worden seien. Ausserdem werde auch die Optimierung der Rheinübergänge sowie die Thematik rheinquerender Radverkehrsbrücken gemeinsam mit Schweizer Akteuren weiterverfolgt. Ferner habe die Realisierung des Industriezubringers Vaduz-Triesen gestartet werden können.

Mit dem fünften Monitoringbericht sei zum zweiten Mal ein Wirkungsmonitoring erarbeitet worden. Dessen Indikatoren zeigten für Liechtenstein sowohl positive Entwicklungen – wie eine steigende ÖV-Nutzung und bessere Energieeffizienz als auch weniger erwünschte Trends – wie zunehmender motorisierter Individualverkehr auf dem Landstrassennetz. Die Ergebnisse unterstrichen die Bedeutung einer konsequenten Umsetzung der Massnahmen und Leitprojekte des »Mobilitätskonzepts 2030«.

-RdFL-

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Versicherungsschutz 
für freiwillig Engagierte

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Vorarlberg – Der »Versicherungsschutz gegen Haftungs- und Unfallrisiken für Ehrenamtliche« sei erneut verlängert worden. Dies habe die Vorarlberger Landesregierung nun beschlossen. Damit sichere man in Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Landesversicherung den Schutz bis Ende Juli 2027. Mehr als die Hälfte – 51,2 Prozent laut Statistik Austria – der Vorarlberger Bevölkerung ab 15 Jahren engagiere sich freiwillig. Um den in ehrenamtlichen Institutionen engagierten Bürgerinnen und Bürgern auch bei Haftungs- und Unfallrisiken Rückhalt bieten zu können, sei bereits 2009 ein spezieller Versicherungsschutz eingeführt worden. Dieser umfasse freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeiten in den Bereichen Sozialdienst, Nachbarschaftshilfe, Sport, Kultur, Religion, Politik, Rettung und Feuerwehr sowie Umwelt-, Natur- und Tierschutz. Damit biete die Versicherung ein Sicherheitsnetz für Ehrenamtliche, das soziale Härtefälle vermeiden bzw. stark abfedern solle.

Sicherheit für freiwillig Engagierte
Durch die »Ehrenamtsversicherung« sei eine breite Gruppe an Personen abgesichert, nämlich alle, die Mitglieder in einem Verein seien oder die in losen oder rechtlich unselbstständigen Initiativen, Gruppierungen oder Organisationen tätig seien und sich für das Gemeinwohl Vorarlbergs engagierten, wobei das unmittelbare Ausüben von Sport ausgenommen sei. Vorausgesetzt sei ein Haupt- und Nebenwohnsitz in Vorarlberg oder einer Nachbarregion (Tirol, Baden-Württemberg, Bayern, Fürstentum Liechtenstein, St. Gallen, Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Graubünden). Vom Versicherungsschutz erfasst seien Sach- und Personenschäden an Dritten sowie eigene Personenschäden, die während der Ausübung der freiwilligen Tätigkeit entstünden. Die abgeschlossene Versicherung sei als Auffanglösung gedacht und greife nicht, wenn anderweitig bereits Versicherungsschutz bestehe.

-vlk-

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Sperre
der Fernpassstraße
und des Hahntennjochs

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Tirol – Aufgrund von angemeldeten Versammlungen komme es am Samstag, 1. August 2026,  zu einer rund zweistündigen Sperre der B 179 Fernpassstraße. Im Zeitraum von 9:45 bis 12:00 Uhr werde die Fernpassstraße deshalb im Bereich Reutte/Katzenberg sowie Nassereith/Rastland für den gesamten Verkehr gesperrt. Wegen des für diesen Tag prognostizierten starken Reiseverkehrs, mit Ferienbeginn in mehreren deutschen Bundesländern, und möglichem vor- und nachgelagerten Verkehr werde eindringlich appelliert, die Fernpassroute an diesem Tag zu meiden.

Seitens der zuständigen Behörden sollen außerdem Maßnahmen vorbereitet werden, um die Versorgungssicherheit in der Region zu gewährleisten und Anrainer zu schützen. So werde die L 246 Hahntennjochstraße im gleichen Zeitraum für den gesamten Verkehr gesperrt. Ferner würden am 1. August die Fahrverbote für den Ausweichverkehr im Bezirk Reutte (L 69 Reuttener Straße Fahrtrichtung Pflach, L 288 Pinswanger Straße Fahrtrichtung Pflach und Zufahrtsstraße Heiterwang in Fahrtrichtung Norden) gelten.

-lt-

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Motorrad-
kontrollen
auf Passstraßen

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Südtirol – Kürzlich haben Mitarbeitende des Kraftfahrzeugamts des Landes Südtirol gemeinsam mit der Straßenpolizei der Sektion Bozen am »Mendelpass« Kontrollen durchgeführt. Dabei seien mehrere Verstöße festgestellt und Verwaltungsstrafen verhängt worden. Bei nicht genehmigten Umbauten an Motorrädern können Strafen von bis zu 1.731 Euro verhängt werden. Ferner könne die Zulassungsbescheinigung eingezogen werden. Sie werde erst nach einer technischen Überprüfung in der Landesprüfstelle für Fahrzeuge wieder ausgehändigt. Dabei werde festgestellt, ob das Fahrzeug den Vorschriften entspreche. Bei technischen Mängeln oder nicht funktionierenden Bauteilen seien Strafen von bis zu 344 Euro vorgesehen. »Diese Kontrollen tragen zur Sicherheit auf den Bergstraßen bei und schützen zugleich Umwelt und Lebensqualität in den betroffenen Gebieten. Auf den Passstraßen sind unterschiedliche Verkehrsteilnehmende unterwegs. Deshalb sind regelkonforme Fahrzeuge und verantwortungsvolles Verhalten besonders wichtig«, erklärte Südtirols Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Das Land Südtirol setze die »Motorradkontrollen auf den Passstraßen« gemeinsam mit der Polizei den ganzen Sommer über und ohne Vorankündigung fort.

-lpast- Bild: am

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Unterstützung
für gehörlose Menschen

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Salzburger Land – Mit Unterstützung des Landes Salzburg könne der Gehörlosenverband zwei Beratungsstellen im Bundesland betreiben, und zwar in der Stadt Salzburg und in St. Johann. Dort sollen gehörlose Menschen und Menschen mit Hörbehinderung nicht nur Informationen und Unterstützung für ihren Alltag erhalten, sondern auch Dolmetschdienste für Gebärdensprache in Anspruch nehmen können. Im Zentrum für Gehörlose in Salzburg-Itzling sollen Beratung, Gebärdensprachkurse und regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Salzburgs Soziallandesrat Wolfgang Fürweger habe sich dort vor kurzem mit gehörlosen Menschen und dem Gehörlosenverband über wichtige aktuelle Themen austauschen können. »Der Gehörlosenverband leistet wertvolle Arbeit für die Community und ist für mich ein zentraler Ansprechpartner in allen Belangen, die das Leben dieser Menschen betreffen. Es freut mich daher besonders, dass wir die Förderung des Landes heuer um 8,9 Prozent auf 543.000 Euro erhöhen konnten«, so Fürweger.

Mehr Mittel für Gebärdensprachdolmetscher
Die höhere Förderung ermögliche nicht nur den Betrieb der Beratungsstellen, sondern auch 25 zusätzliche Wochenstunden für Gebärdensprachdolmetscher. »Dies verbessert unter anderem den Zugang zu Behörden, zum Gesundheitswesen, zur Bildung, zum Arbeitsmarkt sowie zur alltäglichen Kommunikation spürbar. Die Unterstützung des Landes Salzburg stärkt nicht nur die Stabilität unserer Organisation, sondern leistet auch einen konkreten Beitrag dazu, dass gehörlose Menschen barrierefrei und mit gleichen Chancen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dafür sind wir dem Land Salzburg für sein Vertrauen und seine Partnerschaft aufrichtig dankbar«, erklärte Verbandsleiter Gergö Toth.

3.709 Beratungen im vergangenen Jahr
Laut dem Tätigkeitsbericht des Gehörlosenverbands sei das Jahr 2025 für die Beratungsstellen erneut von hoher Auslastung und organisatorischer Weiterentwicklung geprägt gewesen. Insgesamt seien die Beratungsstellen 3.709 Mal in Anspruch genommen worden. Schwerpunkte seien laut dem Tätigkeitsbericht 2025 vor allem die Sozialberatung, die Vermittlung und Organisation von Dolmetschdiensten, Gebärdensprachkurse sowie Dolmetsch- und Übersetzungsleistungen im Beratungskontext gewesen. Besonders sichtbar sei auch der anhaltende Bedarf an Unterstützung bei Amtswegen, digitalen Verwaltungsprozessen, der Integration gehörloser Vertriebener aus der Ukraine sowie bei Anträgen nach dem Heimopfergesetz. Die Finanzierung des Beratungs- und Unterstützungsangebots sei aber nur ein Teil der vielseitigen Hilfe durch das Land Salzburg.

Von Frühförderung bis Führerschein
»Inklusion bedeutet, Barrieren abzubauen und echte Teilhabe zu ermöglichen. Daher ist es ihm wichtig, dass das Unterstützungsangebot alle Lebensbereiche abdeckt. Wir arbeiten derzeit daran, dass es künftig wieder Führerscheinkurse für gehörlose Menschen geben wird. Mir ist außerdem wichtig, dass gehörlose Kinder zweisprachig aufwachsen können – mit Gebärdensprache und Lautsprache. Auch ein Cochlea-Implantat kann die Gebärdensprache nicht ersetzen, denn technische Hilfsmittel haben ihre Grenzen«, so Fürweger. Das Land Salzburg fördere die außerschulischen Gebärdensprachkurse für Kinder mit Hörbehinderung und deren Angehörige mit 8.000 Euro jährlich.

-ls-

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Sorgende
Gemeinschaft

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Oberösterreich – Das Land Oberösterreich lade seine Gemeinden ein, sich als »Sorgende Gemeinschaft« zu bewerben und gemeinsam neue Wege in der Begleitung und Betreuung älterer Menschen zu gehen. Ziel sei es, lokale Netzwerke aus Gemeinden, Pfarreien, Ehrenamt, Vereinen und professionellen Diensten aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln, damit ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben könnten. Das »Regionalmanagement OÖ« begleite die teilnehmenden Gemeinden fachlich bei der Umsetzung.

»Wir wollen, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dafür braucht es ein gutes Zusammenspiel zwischen ehrenamtlicher Begleitung und professionellen Angeboten. Mit den »Sorgenden Gemeinschaften« schaffen wir genau diesen Rahmen. Gemeinsam stärken wir den Zusammenhalt vor Ort, schaffen Lebensqualität bis ins hohe Alter und entlasten die Familien«, so Oberösterreichs Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Die demografische Entwicklung mache neue Wege in der Begleitung und Betreuung älterer Menschen notwendig. »Sorgende Gemeinschaften« setzten auf ein enges Zusammenspiel von professionellen Dienstleistungen, familiärer Unterstützung, organisiertem Ehrenamt und persönlichem Engagement. Sie sollen lokale Netzwerke schaffen, bestehende Angebote koordinieren, Menschen miteinander verbinden und soziale Teilhabe fördern. Ein »Kümmerer« vor Ort sorge dafür, dass Angebote vernetzt und bedarfsgerecht weiterentwickelt würden.

-loö-

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EU-Pubquiz

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Steiermark – Das »EU-Pubquiz« biete eine unterhaltsame Möglichkeit, »Europakommunikation« niederschwellig zu ermöglichen. Anstelle trockener Fakten oder komplexer politischer Inhalte erwarte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein spannender »Quizabend« mit vielfältigen Fragen rund um Europa, der Wissen, Unterhaltung und gemeinschaftliches Erleben miteinander verbinde. Die vollständige inhaltliche Vorbereitung sei in Kooperation des »Europaressorts des Landes Steiermark« konzipiert worden.

Das Quiz gliedere sich in zwei Teile: Neben klassischen Wissensfragen umfasse es auch eine musikalische Kategorie, in der Songs, Interpretinnen und Interpreten sowie europäische Musiktraditionen erkannt werden sollen. Diese Kombination sorge für einen abwechslungsreichen Ablauf und fördere Teamgeist sowie den gemeinsamen Austausch. Die Fragen deckten ein breites Themenspektrum ab, und zwar von Kultur, Traditionen, Sprachen und Kulinarik über Geschichte, Geografie und Wissenschaft bis hin zu interessanten und überraschenden Fakten aus ganz Europa. Im Mittelpunkt stünden dabei nicht Detailkenntnisse über europäische Rechtsvorschriften, sondern die Vielfalt Europas sowie die Freude am gemeinsamen Mitmachen.

Für die »steirische Edition« sei zusätzlich eine eigene Kategorie entwickelt worden, die sich regionalen, bezirksspezifischen Themen widme. Fragen zu Besonderheiten der Steiermark, historischen Ereignissen sowie den einzelnen Bezirken ermöglichten den Teams, ihre Heimat aus einer neuen Perspektive zu entdecken und regionale Identität mit europäischem Wissen zu verbinden.

-lstmk-

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Geo.Hub
eröffnet

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Kärnten – Mit einem neuen »Geo.Hub« wurde kürzlich in Bad Eisenkappel eine zentrale Anlaufstelle für Gäste, Wandernde und die Bevölkerung eröffnet. Das neue Informations- und Wanderzentrum des »Karawanken UNESCO Global Geoparks« bündele künftig Angebote zu Wanderwegen, Naturerlebnissen, geführten Touren und den geologischen Besonderheiten der Region. Eröffnet wurde der »Geo.Hub« von Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger. »Der Karawanken UNESCO Global Geopark« umfasse 1.067 Quadratkilometer und verbinde neun österreichische sowie fünf slowenische Gemeinden. Seine Aufgabe sei es, das geologische, natürliche und kulturelle Erbe der Karawanken zu schützen, zu vermitteln und für eine nachhaltige Entwicklung der Region zu nutzen.

Die Region sei aufgrund ihrer Lage zwischen den »Alpen« und den »Dinarischen Alpen« sowie der »Periadriatischen Naht« geologisch besonders vielfältig. Zu den bekannten Ausflugszielen zählten unter anderem die »Obir-Tropfsteinhöhlen«, der Berg »Petzen«, das ehemalige »«Bergwerk in Mežica«, die »Trögerner Klamm«, die »Vellacher Kotschna« und der »Hemmaberg«.

-lktn-

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Kunst- und
Kulturtipps
für Kinder

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Niederösterreich – Niederösterreich biete Kindern und Familien auch heuer in den Sommerferien ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, und zwar von spannenden Ausstellungen über kreative Workshops bis hin zu mitreißenden Theater- und Musicalproduktionen. Zahlreiche niederösterreichische Kulturinstitutionen möchten dazu einladen, Kunst und Kultur auf vielfältige Weise zu erleben. Gerade an heißen Sommertagen seien Museen und Ausstellungshäuser dabei auch willkommene Orte der Abkühlung, angenehm temperiert, inspirierend und ideal, um gemeinsam Neues zu entdecken. Die Angebote förderten Kreativität, Neugier und gemeinschaftliche Erlebnisse und machten Kultur für junge Menschen auf spielerische und inspirierende Weise zugänglich.

-lnö-

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300 Kinder
entdeckten Wissenschaft,
Mehrsprachigkeit und Nachhaltigkeit

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Burgenland – Kürzlich öffnete die Pädagogische Hochschule Burgenland wieder ihre Türen für die »KinderHochSchule«. Mehr als 300 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren erhielten im Rahmen eines dreitägigen Programms Einblicke in Wissenschaft und Forschung. In zahlreichen Seminaren hätten sie sich mit Themen aus Naturwissenschaft, Technik, Medien, Kunst, Wirtschaft und Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Erstmals sei auch der Bereich Mehrsprachigkeit Teil des Angebots gewesen und eröffne den Kindern in digitalen Medienwerkstätten eine Einblick in die Volksgruppensprachen des Burgenlandes.

Ob beim Erforschen des UV-Lichts, auf den Spuren von Honigbienen und Bodentieren, als Nachwuchsfilmerinnen und -filmer hinter der Kamera, Energie-Forschende oder junge Handwerkerinnen und Handwerker im »Macherclub 3000« – die Kinder hätten beobachtet, experimentiert, Ideen entwickelt und Wissenschaft mit allen Sinnen erlebt. Auch Finanzbildung sei Teil des Programms gewesen. In Kooperation mit der Österreichischen Nationalbank hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer altersgerecht den verantwortungsvollen Umgang mit Geld kennengelernt.

Erstmals wird im Rahmen der vom Land Burgenland geförderten »KinderHochSchule« sei das neue Bildungsformat »KinderHochSchule mehrsprachig« umgesetzt worden. Es verbinde digitale Medienarbeit mit gelebter Mehrsprachigkeit und eröffne Kindern einen kreativen Zugang zu den autochthonen Sprachen des Burgenlandes.

Ein weiterer Schwerpunkt sei das Seminar »Change Maker – Herausforderungen nachhaltig lösen« gewesen, das bereits zum zweiten Mal im Rahmen des »Changemaker-Programms« der Wirtschaftsuniversität Wien in Kooperation mit der Hochschule Burgenland angeboten wurde. Die Kinder entwickelten eigene Produktideen, setzten sich mit wirtschaftlichen Zusammenhängen auseinander und erarbeiteten kreative Lösungen für aktuelle gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen. Neu sei in diesem Jahr der Auftakt mit einer eigens konzipierten Vorlesung, die wirtschaftliche Grundbegriffe altersgerecht vermittele.

-lbgld-

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Autonom fahrende
Busse und Shuttles

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Bayern – Autonom fahrende Busse und Shuttles könnten schon bald auch im Landkreis München zum Alltag gehören. Der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur habe sich unlängst dafür ausgesprochen, gemeinsam mit der Münchner Verkehrs-Verbund GmbH (MVV) die schrittweise Einführung »autonomer Verkehrsangebote« im Landkreis vorzubereiten. Beginnen solle der Prozess mit dem »On-Demand-Service FLEX«. Nach erfolgreicher Erprobung solle auch der Einsatz im Regionalbusverkehr untersucht werden.

Hintergrund sei steigender Mobilitätsbedarf, der Fachkräftemangel im Fahrdienst, wachsende finanzielle Herausforderungen im öffentlichen Personennahverkehr sowie die Ziele der Mobilitäts- und Klimawende. Autonomes Fahren gelte dabei als eine zentrale Zukunftstechnologie. Es könne helfen, den ÖPNV verlässlicher, flexibler und langfristig wirtschaftlicher aufzustellen – sowohl in dicht besiedelten Räumen als auch in weniger gut angebundenen Gebieten.

Der Landkreis München engagiere sich bereits heute in mehreren regionalen Projekten zum autonomen Fahren. Zentrales Vorhaben sei die »Modellregion München« im Rahmen der interkommunalen Allianz »Mobile Zukunft München & Region«. Ziel sei es, die Region München zu einer international führenden Modellregion für autonomes Fahren im straßengebundenen ÖPNV und Güterverkehr zu entwickeln. Bis 2035 sollen im MVV-Raum 500 autonome Busse und 2.000 Shuttles unterwegs sein. Langfristig sehe die Vision 5.000 autonome Busse und 20.000 Shuttles vor. Dem Landkreis München kommt dabei eine besondere Rolle zu: In der Einführungsphase sei ein Testbetrieb im On-Demand-Service FLEX vorgesehen. Denn kleinere autonome Fahrzeuge, wie sie im FLEX-Betrieb zum Einsatz kommen würden, seien voraussichtlich früher verfügbar als große Linienbusse. Deshalb solle zunächst der flexible Bedarfsverkehr erprobt werden. Perspektivisch solle autonomes Fahren auch im Regionalbusverkehr möglich werden.

-lam-

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Digitales
Verkehrszeichen-
kataster

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Baden-Württemberg – Baden-Württembergs Verkehrszeichen können jetzt digital gepflegt werden: Mit dem »Digitalen Verkehrszeichenkataster« (VZK) schaffe das Land Baden-Württemberg ein Instrument zur Verwaltung von Verkehrszeichen. Das VZK sei ein zentraler Baustein der Digitalisierungsstrategie »digital.mobil.BW 2030« des Verkehrsministeriums. Das »Verkehrszeichenkataster« schaffe erstmals eine digitale Grundlage für die Erfassung, Pflege und Auswertung verkehrsrechtlich angeordneter Verkehrszeichen im öffentlichen Straßenraum.

So unterstütze es die durchgängige Digitalisierung verkehrsbezogener Verwaltungsprozesse. Kommunen, Landkreise und Landesbehörden könnten Verkehrszeichen damit medienbruchfrei dokumentieren und verwalten. Zugleich werde der gesamte Prozess der verkehrsrechtlichen Anordnung als volldigitales Fachverfahren abgebildet, von der Planung über die Beteiligung relevanter Stellen bis hin zur Umsetzung und Archivierung. Bereits zum Start verfüge das »Verkehrszeichenkataster« über einen landesweiten Grundbestand an Verkehrszeichendaten auf allen Straßenklassen. Dieser basiere auf dem Datenprodukt »Traffic Signs« der »Mercedes-Benz Connectivity Services« GmbH. Die Daten würden über Kameras von Fahrzeugen gewonnen, validiert sowie ausschließlich anonymisiert und aggregiert verarbeitet. Sie bildeten eine belastbare Ausgangsbasis, die von den zuständigen Behörden vor Ort geprüft, ergänzt und fortlaufend aktualisiert werde.

-lbw-

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20 Jahre
Einsatz für
die Menschenrechte

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Schweiz – Die 62. Sitzung des »UNO-Menschenrechtsrats« erfolgte kürzlich in Genf und feierte sein 20-jähriges Bestehen. Die Schweiz habe sich einst für seine Gründung eingesetzt und damit zur Schaffung eines Gremiums beigetragen, das die Rechenschaftspflicht der Staaten stärke und die Weiterentwicklung internationaler Normen im Bereich der Menschenrechte fördere. Die aktuelle Sitzung habe ganz im Zeichen der Rechte der Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter gestanden. Die Schweiz setze sich insbesondere gegen Zwangsheirat und Gewalt gegen Frauen und Mädchen in verschiedenen Kontexten ein.

Im Jahr 2006 habe die »UNO-Generalversammlung« eine von der Schweiz unterstützte Reform verabschiedete, mit der die ehemalige »Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen« durch den »Menschenrechtsrat« mit Sitz in Genf abgelöst wurde. Der Rat biete Raum für den Dialog unter Staaten, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft. In den zwanzig Jahren seines Bestehens habe er zur Weiterentwicklung des Völkerrechts beigetragen und es an die Herausforderungen der heutigen Zeit angepasst. Themen wie Desinformation, Klimawandel und Menschenrechte im digitalen Raum standen im Mittelpunkt der Sitzung, wobei auch Genderfragen besondere Beachtung gefunden hätten.

-chbk-

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Verlängerung
der strategischen
Gasreserve

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Liechtenstein – Seit der Einführung der »strategischen Gasreserve« im Jahr 2022 habe sich Europas Erdgasversorgung stark verändert: Nach dem Wegfall russischer Lieferungen sei sie durch LNG-Importe und neue Quellen diversifiziert worden, und zwar bei gleichzeitig gesunkenem Verbrauch. Dies stabilisiere die Lage, erhöhe jedoch die Abhängigkeit vom globalen Markt und damit die Anfälligkeit für Preisschwankungen und geopolitische Risiken. Laut der »Internationale Energieagentur« (IEA) könnten etwa Konflikte im Nahen Osten – insbesondere in der Strasse von Hormus – bis zu 20 Prozent des LNG-Angebots beeinträchtigen. Trotz Fortschritten bleibe die Versorgungssicherheit empfindlich. Länder wie die Schweiz, Österreich und Deutschland setzten weiterhin auf Reserven, Speicherziele und Solidaritätsabkommen. Die Versorgungssicherheit bleibe zentral, während Effizienz und erneuerbare Energien langfristig an Bedeutung gewinnen würden.

Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein habe kürzlich die Verlängerung eines zinslosen Darlehens an die Anstalt »Liechtenstein Wärme« zur Beibehaltung der »strategischen Gasreserve« bis zum Winterhalbjahr 2028/2029 genehmigt. Gestützt auf die Verordnung vom 29. Juni 2022 über die Sicherstellung der Erdgasversorgung bei einer schweren Mangellage sei »Liechtenstein Wärme« mit der Vorhaltung einer strategischen Erdgasreserve im Umfang von 80 Gigawattstunden (GWh) für den Zeitraum bis 1. April 2027 beauftragt. Diese Menge entspreche in etwa dem Verbrauch von zwei Wintermonaten in Liechtenstein. Für die Finanzierung der »strategischen Gasreserve« habe Liechtensteins Landtag im Jahr 2022 ein zinsloses Darlehen in Höhe von zunächst 15 Millionen CHF veranlasst, welches später durch einen Ergänzungskredit auf 25 Millionen CHF erhöht worden sei. Liechtensteins Regierung beantragte nun, das zinslose Darlehen an »Liechtenstein Wärme« für die Vorhaltung der »strategischen Gasreserve« bis 30. Juni 2029 zu verlängern.

-RdFL-

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Kulturförderung
transparenter machen

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Vorarlberg – Das »Kulturbündnis Vorarlberg« und die »Kulturabteilung des Landes Vorarlberg« legten kürzlich gemeinsam ein neues »FAQ – Fragen und Antworten zur Kulturförderung des Landes Vorarlberg« vor. Die Übersicht kläre zentrale Fragen zu Förderungen, Rahmenbedingungen und Abläufen und solle mehr Transparenz für die Kunst- und Kulturszene schaffen. Das »Kulturbündnis Vorarlberg« sei ein informeller Zusammenschluss verschiedener Interessensvertretungen der freien Kunst- und Kulturszene und verstehe sich als gemeinsame Stimme für kulturpolitische Anliegen. Mit dem FAQ-Prozess trete das Kulturbündnis erstmals öffentlich auf. Ziel des Prozesses sei es, die in der Kunst- und Kulturszene gesammelten Fragen systematisch aufzuarbeiten und in eine übersichtliche, verständliche Form zu bringen. In engem Austausch sei ein Format entstanden, das Transparenz schaffe, Orientierung biete und den Zugang zu Fördermöglichkeiten erleichtern solle.

-vlk-

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Dokumentarfilme
mit Gesprächen

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Tirol – Globale Herausforderungen verständlich aufbereiten, Perspektiven erweitern und junge Menschen zum Mitdenken und Mitgestalten anregen: Mit der Filmreihe »SÜDLICH(T)ER – Filme für EINE Welt« setze das Land Tirol auch im Schuljahr 2026/27 seine erfolgreiche Bildungsinitiative fort. Bereits zum dritten Mal richte sich das kostenlose Angebot an Tiroler Schulen. Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und 19 Jahren können sich dabei mit Themen wie Klimawandel, Ernährungssicherheit, Umweltverschmutzung, Kolonialismus oder nachhaltigem Ressourcenmanagement auseinandersetzen.

Von September 2026 bis April 2027 sollen insgesamt 16 Filmvorführungen in Breitenwang, Imst, Innsbruck, Kitzbühel, Landeck, Nussdorf-Debant und Wörgl angeboten werden. Im Anschluss an jede Vorstellung können Filmgespräche mit RegisseurInnen sowie Fach- und PraxisexpertInnen stattfinden. »Die Filmreihe eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven auf die Herausforderungen unserer Zeit und schafft durch den Austausch mit Expertinnen und Experten Raum für Fragen, Diskussionen und neue Denkanstöße. Damit leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag für eine zukunftsorientierte Bildungsarbeit an Tirols Schulen«, erklärte der für Entwicklungszusammenarbeit zuständige Philip Wohlgemuth.

-lt-

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Auftakt
der Sommermusikwochen
für junge Musizierende

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Südtirol – Die musikalischen Sommerangebote der Landesdirektion »Deutsche und ladinische Musikschule« möchten auch in diesem Sommer spannende Musiktage mit vielfältigen Inhalten anbieten. Zielgruppen seien vor allem Musikschülerinnen und Musikschüler im Alter von 10 bis 19 Jahren. Auf dem Programm stehe Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang sowie die beiden Orchesterprojekte »Holzblasorchester HoBla-O»« und die »JugendBrassBand Südtirol« für fortgeschrittene jugendliche Musizierende.

»Die Steigerung der instrumentalen und vokalen Kompetenzen und die Förderung des gemeinsamen Musizierens: Das sind die Bildungsziele der Sommermusikwochen«, erklärte Südtirols Landesmusikschuldirektorin Alexandra Pedrotti und ergänzte: »Alle Angebote werden mit großem Einsatz, Enthusiasmus und Fachkenntnis von qualifizierten Musikpädagoginnen und Musikpädagogen gestaltet, um die motivierten Kinder und Jugendlichen zu fördern. Die Sommertage sind dazu ideal, auch um den den Gemeinschaftssinn zu stärken«.

Das Programm der diesjährigen Sommermusikwochen sei wieder sehr vielseitig, insgesamt 883 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten sich angemeldet. Gestartet worden seien die »Sommermusikwochen 2026« mit dem »Blockflöten Sommer Camp« vom 5. bis 11. Juli im Vinzentinum in Brixen.

-lpast-

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.KW 28 – 2026
05. – 12.07.2026

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Umstrittener
Bescheid ausgesetzt:
Gams und Co. hat Schonzeit zurück

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Bayern – Zum zweiten Mal binnen einer Woche sei der Verein »Wildes Bayern« mit einer Klage erfolgreich gewesen, weil sich eine Jagdbehörde nicht ausreichend mit vorliegenden Argumenten auseinandergesetzt habe, als sie die Schonzeit für eine Wildart aufgehoben hatte. Gemäß einer aktuellen Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs dürfe im Landkreis Garmisch-Partenkirchen keine Gams, kein Rotwild und kein Reh mehr abseits der regulären Jagdzeit geschossen werden.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) habe in einem Eilverfahren am 24. Juni 2026 die »Schonzeitaufhebung für Gamswild« in einem Revier des Forstbetriebs Oberammergau des Unternehmens Bayerische Staatsforsten (BaySf) ausgesetzt. »Damit darf jetzt im ganzen Landkreis Garmisch-Partenkirchen außerhalb der Jagdzeiten kein Schuss mehr auf eine Gams fallen, bis über eine Klage von Wildes Bayern gegen den Bescheid des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen in der Hauptsache entschieden ist«, erläuterte »Wildes Bayern«-Vorsitzende Dr. Christine Miller.

Der VGH habe eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts München revidiert, das die Klage von »Wildes Bayern« gegen die Schonzeitaufhebung für Reh, Rotwild und Gams für drei Jahre auf einer Fläche der Bayerischen Staatsforsten im Riffelwald abgewiesen hatte. Hauptgrund für den VGH sei gewesen, dass die Untere Jagdbehörde am Landratsamt Garmisch-Partenkirchen (UJB) ihr so genanntes Ermessen nur sehr einseitig und eingeschränkt ausgeübt habe. »Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen hat sich nach Ansicht der Juristen offenbar einseitig auf die Argumente des Forstes gestützt, also des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Betriebs der BaySf. Was der Wildökologe des Landratsamts oder die Untere Naturschutzbehörde dazu sagten, ist hingegen komplett unter den Tisch gefallen«, so Dr. Miller.

Die Störungen von besonders geschützten Arten, wie dem Birkhuhn, durch die Jagd hätten laut Naturschutzbehörde im Bescheid mit Auflagen berücksichtig werden müssen, was jedoch nicht geschehen sei. Solchen speziellen Anforderungen werde nicht Genüge getan, indem pauschal auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Bayerischen Staatsforsten zum Naturschutz oder ihre gesetzliche Pflicht zur vorbildlichen Jagdausübung verwiesen werde, machten die Richter deutlich. Der VGH schreibe ferner, dass ein »bloßer Verweis auf eine erforderliche Waldverjüngung« oder »pauschal den Klimawandel« nicht ausreiche, um den Sonderfall einer »Schonzeitaufhebung« zu rechtfertigen. Deshalb sei der Bescheid des Landratsamts Garmisch-Partenkirchen vom Gericht bis zum Abschluss der Hauptverhandlung ausgesetzt worden. Der VGH habe in seiner Begründung explizit festgehalten: »An der Vollziehung eines rechtswidrigen Verwaltungsaktes kann kein öffentliches Interesse bestehen«. Und auch das habe der VGH betont: »Wildes Bayern e. V. vertrete ein öffentliches Interesse«.

Tatsächlich sei die Zahl der »Schonzeitaufhebungen« in ganz Oberbayern durch den massiven juristischen Gegenwind von »Wildes Bayern« von über 90 im Jahr 2024 auf nur noch elf Anträge im Jahr 2025 zusammengeschmolzen. Diese seien von den Landratsämtern von Berchtesgaden bis Garmisch erlassen worden. Davon seien zwei nach Ansicht von »Wildes Bayern« räumlich so beschränkt und konkret, dass eine Klage nicht notwendig sei. Acht weitere Bescheide habe der Verein beklagt. Vier seien in der Zwischenzeit von den Behörden zurückgenommen, und einer – der hier beschriebene Fall – sei nun im Eilverfahren vom VGH behandelt und vorerst aufgehoben worden. »Wildes Bayern« habe sich jetzt ähnlichen Fällen im Bezirk Schwaben zugewandt und möchte klären lassen, ob die Jagd- und Naturschutzgesetze auch im Landkreis Oberallgäu Geltung hätten.

-am- Bild: wb

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Drug
Checking
Verordnung

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Baden-Württemberg – Die Landesregierung Baden-Württemberg habe am 30. Juni 2026 den Weg für qualitätsgesicherte »Drug-Checking«-Angebote geebnet. Der Ministerrat habe den Entwurf einer Verordnung über die Durchführung von Modellvorhaben zu Substanzanalysen zur Anhörung freigegeben. Mit dem Verordnungsentwurf setze Baden-Württemberg eine bundesrechtliche Verpflichtung aus Paragraf 10b Betäubungsmittelgesetz (BtMG) um und greife zugleich ein wichtiges gesundheitspolitisches Vorhaben auf. »Angesichts der zunehmenden Verbreitung gefährlicher synthetischer Opioide und Medikamentenfälschungen auch bei uns im Land ist Drug-Checking eine wichtige Maßnahme des Gesundheitsschutzes und der Überlebenshilfe für drogenkonsumierende Menschen. Drug Checking ist aus meiner Sicht ein bedeutender Baustein in einem Maßnahmenpaket, mit dem wir der hohen Zahl von Drogentoten begegnen. Wir wollen Menschen schützen, die sonst durch unerwartet starke oder verunreinigte Substanzen ihr Leben riskieren, oft ohne jede Verbindung zum Suchthilfesystem«, so Baden-Württembergs Sozial- und Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand.

Gezielt warnen können
Durch »Drug-Checking« könnten mitgebrachte, nicht ärztlich verschriebene Betäubungsmittel qualitativ und quantitativ analysiert werden. Untrennbar verbunden sei damit eine persönliche Beratung. Die Konsumierenden sollen über die Risiken der Substanz und des Konsums aufgeklärt werden und erhielten Hinweise zu Safer-Use und weiterführenden Hilfsangeboten. Damit sollen auch Personen erreicht werden, die bislang keinen Kontakt zu Angeboten der Suchthilfe hatten. »Drug-Checking kann uns zugleich ein aktuelles Bild davon vermitteln, welche Substanzen auf dem sehr schnelllebigen Drogenmarkt gehandelt werden. Im Zusammenwirken mit dem bundesweiten Monitoring- und Frühwarnsystem National Early Warning System können wir Drogenkonsumierende und Hilfesystem gezielt warnen, wenn gefälschte Medikamente oder mit hochwirksamen synthetischen Opioiden versetzte Drogen auftauchen. Das kann buchstäblich Leben retten«, erklärte Hildenbrand. Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) habe den Aufbau eines solchen »Frühwarnsystems« jüngst einstimmig unterstützt.

-lbw-

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Dieselbusse
umrüsten 
statt ersetzen

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Schweiz – Würde man bestehende Dieselbusse für den Elektrobetrieb umrüsten, liesse sich der gesamte europäische Busverkehr rund 15 Jahre früher elektrifizieren, das zeige eine aktuelle Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Davon würde nicht nur die Umwelt profitieren, sondern auch die Busbetreiber. Mit den eingesparten Kosten könnten sie das Angebot ausbauen – und das ohne grossen Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur.

Eine der wichtigsten »Baustellen« auf dem Weg zu »Netto-Null« sei der Verkehr. Elektrische Fahrzeuge könne Verbrenner ersetzen; öffentlicher Verkehr solle zu-, Individualverkehr eher abnehmen. Busse seien dabei eine besonders attraktive Option, um den öffentlichen Verkehr auszubauen. Im Gegensatz zum Schienenverkehr benötigten sie kaum neue Infrastruktur. Nehme gleichzeitig mit dem Ausbau der Buskapazitäten der motorisierte Individualverkehr ab, habe es auf den bestehenden Strassen genügend Platz für zusätzliche Busse.

Um ihren Auftrag im Sinne der Nachhaltigkeit zu erfüllen, sollten Busse allerdings mit Strom fahren. Heutzutage würden Dieselbusse zunehmend durch Elektrobusse ersetzt. Dieser Prozess stehe aber erst am Anfang. 2023 seien gerade einmal knapp drei Prozent aller Busse auf europäischen Strassen elektrisch unterwegs gewesen. »Wenn die Busflotte konstant bleibt, dauert es noch bis mindestens 2055, bis mehr als 95 Prozent aller europäischen Busse mit elektrischen ersetzt wären. Das ist nach 2050, dem Jahr, in dem das Netto-Null-Ziel in Europa und der Schweiz erreicht sein sollte – und viele Länder und Regionen haben sich noch ambitioniertere Ziele gesetzt«, so Harald Desing aus der Abteilung »Technologie und Gesellschaft« an der Empa in St. Gallen.

In einer Publikation, die kürzlich in der Fachzeitschrift »Environmental Research: Infrastructure and Sustainability« veröffentlicht wurde, untersuchte Desing deshalb das Potential eines anderen Weges. »Wenn wir bestehende Busse auf Elektrobetrieb umrüsten, anstatt sie durch neue zu ersetzen, erreichen wir die vollständige Elektrifizierung der Busflotte rund 15 Jahre früher – und sparen dabei Emissionen und Rohstoffe«, so der Forscher.

Einfacher Umbau für weniger Emissionen
Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts »CircEUlar« habe Desing das Potential dieses sogenannten »E-Retrofittings« für die europäische Busflotte im Detail untersucht. Seine Studie zeige: Die Umstellung wäre technisch und wirtschaftlich machbar. »Es gibt bereits heute Firmen, die E-Retrofits für Diesel- und Benzinfahrzeuge anbieten«, erklärte Desing. Der grosse Vorteil bei den Bussen: Das Verfahren und die benötigten Bauteile könnten standardisiert werden. »Im Gegensatz zur grossen Vielfalt an Autos gibt es bei Stadtbussen nur wenige Modellreihen, dafür jeweils in grossen Stückzahlen«, ergänzte Desing.

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Dieselbusses in Europa betrage rund 20 Jahre. Die ausgedienten Fahrzeuge würden danach meist an andere Länder verkauft, wo sie noch viele Jahrzehnte weiterfahren würden – und weiter Emissionen verursachten. Das »Retrofitting« verhindere, dass der Bus andernorts weiterhin mit Diesel betrieben werde – und die Umrüstung selbst verursache rund 20 bis 50 Prozent weniger Umweltauswirkungen pro Bus als die Produktion eines neuen Busses. Um aus einem Dieselbus einen Elektrobus zu machen, müsse man im Wesentlichen den Motor und das Getriebe ersetzen. Statt Auspuff und Dieseltank würden Batterien montiert. Etwaige Hilfsantriebe für die Klimaanlage, das Bremssystem und die Lenkunterstützung liessen sich relativ einfach auf kleine Elektromotore umstellen.

Schneller und günstiger zur E-Bus-Flotte
Ein weiterer Vorteil des »Retrofittings« sei: Die Flottenbetreiber müssten nicht die 20-jährige Lebensdauer ihrer Fahrzeuge abwarten oder künstlich verkürzen, sondern können die Umstellung jederzeit vornehmen. Die Lebensdauer dürfte sich dadurch sogar verlängern. »Heute werden Busse ersetzt, weil sie moderne Emissionsstandards, etwa bei Feinstaub oder Lärm, nicht mehr erfüllen. Wenn der Antrieb ausgetauscht wird, können Karosserie und Inneneinrichtung oft deutlich länger in Betrieb bleiben«, so Desing. Denkbar wäre auch ein »Retrofitting« von Lastwagen, die in noch grösseren Zahlen auf den Strassen unterwegs seien.

-chbk-

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Stimmen
aus der Pandemie

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Liechtenstein – Mit einem Buchprojekt unter dem Titel »Stimmen aus der Pandemie« möchte die Regierung des Fürstentums Liechtenstein einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Aufarbeitung der »Covid-19-Pandemie« in Liechtenstein leisten. Das Projekt, das kürzlich gestartet wurde, soll Raum für Reflexion schaffen und dazu beitragen, Verständnis und Zusammenhalt in der Gesellschaft nachhaltig zu stärken, indem auch grundrechtliche und ethische Fragen einbezogen werden.

Im Zentrum stehe das Ziel, aus den Erfahrungen der »Corona-Pandemie« Lehren zu ziehen. Dazu sollen im Buch rund 50 Personen aus verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Bereichen zu Wort kommen, die ihre persönlichen Erlebnisse, Wahrnehmungen und Erkenntnisse offen, authentisch und respektvoll schildern. Ergänzend dazu ordneten fachliche Beiträge zentrale rechtliche und ethische Fragestellungen ein und sollen rückblickend zu einem umfassenden Gesamtbild der gesellschaftlichen Situation beitragen.

»Nach der bisherigen Aufbereitung fehlt noch die grundrechtliche und ethische Komponente der Aufarbeitung. Mit dem Buch sollen Gräben überwunden und Brücken gebaut werden«, betonte Liechtensteins Gesellschaftsminister Emanuel Schädler. Das Buch werde im Rahmen einer Präsentation der Öffentlichkeit vorgestellt und soll als Symbol für ein verbessertes gegenseitiges Verständnis unterschiedlicher Perspektiven sowie als offizieller Abschluss der Aufarbeitung der »Covid-19-Pandemie« in Liechtenstein dienen.

-RdFL-

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Verpflichtender
Sachkundenachweis

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Österreich – Wer sich in Österreich künftig erstmals einen Hund, bestimmte Papageienvögel, Reptilien oder Amphibien anschaffen möchte, müsse seit 1. Juli 2026 einen »verpflichtenden Sachkundenachweis« erbringen. Ziel der neuen bundesweiten Regelung sei es, Tierhalterinnen und Tierhalter bereits vor der Anschaffung auf eine verantwortungsvolle und artgerechte Tierhaltung vorzubereiten. »Ein Haustier bedeutet Verantwortung – oft über viele Jahre hinweg. Der Sachkundenachweis vermittelt wichtiges Grundwissen und trägt dazu bei, dass Tiere von Beginn an gut versorgt und ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden. Damit stärken wir das Tierwohl und helfen gleichzeitig, unüberlegte Spontananschaffungen zu vermeiden«, erklärte Vorarlbergs Landesrätin Martina Rüscher.

Die neue Regelung betreffe ausschließlich Personen, die ab dem 1. Juli 2026 erstmals einen Hund, bestimmte Papageienvögel, Reptilien oder Amphibien halten möchten. Wer ein entsprechendes Tier bereits vor diesem Zeitpunkt gehalten habe, müsse den Sachkundenachweis nicht nachholen. Ebenso würden Ausnahmen für Personen bestehen, die bereits ausreichende Erfahrung in der Haltung nachweisen können oder über bestimmte fachliche Ausbildungen verfügten.

Der »Sachkundenachweis« vermittele Grundlagen zur artgerechten Haltung, Pflege, Gesundheit und zum verantwortungsvollen Umgang mit den jeweiligen Tieren. Für Hunde sei vor der Anschaffung ein vierstündiger Theoriekurs zu absolvieren. Zusätzlich sei innerhalb eines Jahres nach Aufnahme der Hundehaltung eine zweistündige Praxiseinheit mit dem eigenen Hund nachzuweisen. Bei Hunden müsse den Sachkundenachweis nur jene Person absolvieren, die als Halterin oder Halter in der Heimtierdatenbank eingetragen sei. Für Reptilien, Amphibien und Papageienvögel sei ein vierstündiger Theoriekurs vorgesehen.

-vlk-

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106 Unternehmen
als »Ausgezeichneter Lehrbetrieb«
ausgezeichnet

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Vorarlberg – Am 29. Juni 2026 wurden in Götzis insgesamt 106 Unternehmen mit dem Qualitätslabel »Ausgezeichneter Lehrbetrieb« geehrt. Die Auszeichnung werde gemeinsam von der Landesregierung, der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der Arbeiterkammer Vorarlberg vergeben. Zusätzlich hätten 46 Absolventinnen und Absolventen der »Akademie für Ausbilderinnen und Ausbilder« ihre Zertifikate erhalten. »Diese Betriebe übernehmen Verantwortung. Sie sind ein entscheidendes Element, wenn es darum geht, die Fachkräfte von morgen ideal auszubilden. Vorarlberg ist ein Land der Lehre – mit Investitionen in Ausbildung und gezielter Unterstützung für Betriebe und Jugendliche arbeiten wir zusammen daran, dass das so bleibt«, erklärte Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner.

Insgesamt würden derzeit 317 Vorarlberger Betriebe aus allen Branchen die Landesauszeichnung »Ausgezeichneter Lehrbetrieb« tragen, das seien rund 20 Prozent aller Ausbildungsbetriebe im Land. »Wer ausgezeichnet wird, hat verstanden: Die Lehrausbildung ist eine Chance – für die Jugend, für die Betriebe und für ganz Vorarlberg. Gerade im Umfeld von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung ist es entscheidend, dass Lehrlinge bestmöglich gerüstet sind«, ergänzte der Landeshauptmann.

Auszeichnung für Lehrlingsausbilderinnen und Lehrlingsausbilder
Neben den Lehrbetrieben seien auch 46 Absolventinnen und Absolventen der »Akademie für Ausbilderinnen und Ausbilder« geehrt worden: 33 zertifizierte, acht ausgezeichnete und fünf Diplom-Ausbilderinnen und Ausbilder. »Qualität in der Lehre beginnt bei den Ausbildenden selbst. Wer heute ein Zertifikat erhält, prägt nicht nur Berufe, sondern auch Menschen«, so Wallner. »Das Prädikat Ausgezeichneter Lehrbetrieb ist weit mehr als eine Auszeichnung – es ist ein starkes Bekenntnis zur Qualität in der Ausbildung. Gerade angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen braucht es gezielte Unterstützung für jene Betriebe, die trotz schwieriger Rahmenbedingungen in die Ausbildung junger Menschen investieren. Maßnahmen wie die Lehrbetriebsförderung sind dabei ein wichtiges Instrument, um dieses Engagement abzusichern und weiter auszubauen. Die ausgezeichneten Betriebe zeigen eindrucksvoll, wie Ausbildung auf höchstem Niveau gelingt. Sie sind zentrale Säulen unseres dualen Systems und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Fachkräftesicherung in Vorarlberg«, erläuterte Wirtschaftskammer-Präsident Karlheinz Kopf.

Seit 1997 werde das »Prädikat Ausgezeichneter Lehrbetrieb« vergeben und gelte jeweils für drei Jahre. Danach müsse jeweils eine neuerliche Zertifizierung beantragt werden. Eine Kommission prüfe die Ausbildungsqualität und mache sich in den Betrieben ein genaues Bild. Mit der Auszeichnung sollen vorbildliche Lehrbetriebe gewürdigt und das Bewusstsein für die Bedeutung einer qualifizierten Lehrausbildung gestärkt werden.

-vlk-

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Vergrämung
und Besenderung 
eines Bären

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Tirol – Seit März 2026 sei im Bezirk Landeck mehrmals die Präsenz eines Bären nachgewiesen worden. Neben Wildkamera- und Videoaufnahmen sowie Spuren, Haarproben und einer Losung habe es zuletzt Ende Juni bei einem gerissenen Schaf auf einer Alm im Gemeindegebiet von Nauders den konkreten Verdacht auf die Beteiligung eines Bären gegeben. Die Ergebnisse der entnommenen Proben stünden noch aus. Insgesamt sei im Bezirk Landeck im heurigen Jahr bisher acht Mal ein Bär nachgewiesen worden. Die Präsenz weiterer Bären sei auf Basis der Nachweise nach derzeitigem Kenntnisstand sehr unwahrscheinlich. Alle Nachweise eines Bären seien bisher weit entfernt von Siedlungsgebieten gewesen. Die Tiroler Landesregierung nehme die Sorgen der Bevölkerung und der Almwirtschaft sehr ernst und habe eine Verordnung erlassen, mit der die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden seien, im Bedarfsfall eine Vergrämung und Besenderung eines Bären in diesem Gebiet zu veranlassen.

Vergrämung unter bestimmten Voraussetzungen
Der genaue Aufenthaltsort des Bären sei aktuell nicht bekannt. Aus diesem Grund würden in einem ersten Schritt unter enger Einbindung der Jägerschaft Monitoring-Maßnahmen – beispielsweise durch Wildkameras – intensiviert. Auf Grundlage der Verordnung bestehe unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit im Bedarfsfall jederzeit eine Vergrämung zu autorisieren. Unter Vergrämung verstehe man Maßnahmen, die darauf abzielten, das Tier vorsorglich abzuschrecken, und zwar unter anderem mit Lichtreizen in Verbindung mit akustischen Signalen, Gummigeschossen oder Knallkörpern.

-lt-

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Brennerbahn
abschnittsweise gesperrt

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Südtirol / Tirol – Entlang der Brennerbahnlinie sollen vom 18. Juli bis einschließlich 1. August 2026 umfangreiche Arbeiten an der Bahninfrastruktur stattfinden. Die Bauarbeiten sollen vom italienischen Schienennetzbetreiber RFI (Rete ferroviaria italiana) gemeinsam mit den Österreichischen Bundesbahnen – ÖBB Infrastruktur AG durchgeführt werden. Die Maßnahmen dienten der langfristigen Modernisierung und Leistungssteigerung der Strecke. Während der Arbeiten komme es auf mehreren Abschnitten zu Sperren und Änderungen im Bahnverkehr. Betroffen seien insbesondere die Abschnitte »Bozen–Brixen« am 18. Juli, »Brixen–Brenner« sowie »Brenner–Gries am Brenner« vom 18. Juli bis 1. August und »Steinach am Brenner–Innsbruck« vom 23. Juli bis 1. August. Zusätzlich sei vom 20. bis 26. Juli auch der Abschnitt Peri–Verona Porta Nuova gesperrt. Während der Sperre werde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Im Regionalverkehr verkehrten Ersatzbusse der Linie B100 je nach Zeitraum zwischen Bozen beziehungsweise Brixen und Brenner. Am Brenner bestehe Anschluss an den von den ÖBB organisierten Ersatzverkehr in Richtung Steinach am Brenner beziehungsweise Innsbruck. Zwischen Bozen und Brixen verkehrten die Regionalzüge im Zeitraum vom 19. Juli bis 1. August in reduziertem Takt. Im Zuge der Arbeiten sollen unter anderem am Bahnhof Brenner Gleisbauarbeiten und der Austausch von Weichen durchgeführt werden. Im Bereich Vahrn sollen die technischen Voraussetzungen für die künftige Anbindung der Riggertalschleife geschaffen werden. Auch an den Bahnhöfen Brixen und Waidbruck-Lajen sollen bestehende Bauprojekte fortgeführt werden. Weitere Arbeiten würden unter anderem Domegliara sowie den Abschnitt Steinach am Brenner–Innsbruck betreffen. Im Ersatzverkehr sei die Mitnahme von Fahrrädern grundsätzlich nicht möglich. Für die Express-Ersatzbusse SV300 zwischen Bozen beziehungsweise Brixen und Innsbruck würden keine südtirolmobil-Fahrscheine gelten.

-lpast-

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Mikrohotels

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Salzburger Land – Die Umnutzung von Wohnungen zu sogenannten »Mikrohotels« sei in einigen wenigen Gemeinden des Bundeslandes Salzburg zuletzt ein Thema geworden. Abhilfe soll nun eine Änderung im Raumordnungsgesetz schaffen. Das Land Salzburg schaffe mit einer Novelle des Raumordnungsgesetzes zusätzliche Möglichkeiten, um touristische Nutzungen – wie »Mikrohotels« – dort zu steuern, wo sie tatsächlich zum Thema würden. Gleichzeitig setze das Land bewusst auf Planung statt auf starre Verbote oder politisch motivierte Einzelfallentscheidungen. Die Regierungsvorlage zur Änderung des Raumordnungsgesetzes soll im salzburger Landtag beschlossen werden.

»Gerade wenn man Regeln für das gesamte Bundesland erlässt, braucht es Fingerspitzengefühl. Das Thema Mikrohotels betrifft derzeit nur wenige Objekte, vor allem im städtischen Bereich. Deshalb wäre es falsch, für das ganze Land starre Vorgaben zu schaffen, die auch Regionen treffen, in denen überhaupt kein Problem besteht«, so Salzburgs Wohnbaulandesrat Martin Zauner. Statt einer gesetzlichen Definition würden Gemeinden künftig ein noch präziseres Instrumentarium erhalten. Über die örtliche Raumplanung könnten sie künftig festlegen, wo touristische Nutzungen zulässig seien und wo nicht. Dabei könnten unter anderem die Anzahl der Gästezimmer, hoteltypische Dienstleistungen oder touristische Nutzflächen berücksichtigt werden. So könnten Gemeinden maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, die ihrer jeweiligen Situation entsprächen.

Seit 2022 gelte für Wohnungseigentumsobjekte, die nachträglich touristisch genutzt werden sollen, eine Kennzeichnungspflicht. Wer also aus einer Eigentumswohnung durch den Ausbau der Küche einen Hotelbetrieb machen möchte, benötige schon nach geltender Rechtslage eine entsprechende raumordnungsrechtliche Kennzeichnung.

-ls-

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Landes-
Sportehrenzeichen

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Oberösterreich – Herausragende sportliche Erfolge und jahrzehntelanges Engagement für den organisierten Sport standen am 29. Juni im Mittelpunkt der »Verleihung der Landes-Sportehrenzeichen«. Insgesamt seien 173 Persönlichkeiten aus dem oberösterreichischen Sportwesen von Oberösterreichs Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner in den Kategorien Gold (62) und Silber (111) ausgezeichnet worden. »Mit dem Landes-Sportehrenzeichen würdigen wir außergewöhnliche sportliche Erfolge ebenso wie jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Verbänden. Diese Auszeichnung ist ein sichtbares Zeichen unseres Dankes an all jene, die den Sport in Oberösterreich mit großem Einsatz und persönlicher Leidenschaft tragen und Oberösterreich damit nicht nur national, sondern auch international zu einem bedeutenden Sportstandort machen«, erklärte Achleitner.

-loö-

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»Prix Styria«
zum zehnten Mal
verliehen

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Steiermark – Seit 2017 verleihe die Steiermärkische Landesbibliothek den »Prix Styria«, eine Auszeichnung für Abschließende Arbeiten (AHS) und Diplomarbeiten (BHS). Drei Abschließende Arbeiten sowie drei Diplomarbeiten seien feierlich prämiert worden. Steiermarks Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl unterstrich die Bedeutung des Preises: »Mit dem Prix Styria holen wir junge Talente vor den Vorhang, die mit Neugier, Fleiß und Kreativität tief in die steirische Gegenwart und Geschichte eintauchen«. 2026 habe es insgesamt 43 Einreichungen von 22 steirischen Schulen gegeben. Die Jury habe anerkennend die ernsthafte, umfassende und ideenreiche Auseinandersetzung mit Fragen, die gesellschaftliche Relevanz haben honoriert. Die ausgewählten Arbeiten hätten durch Detailwissen, interessante Versuchsanordnungen, historische Recherche und vor allem durch die selbstständigen Schlüsse überzeugt, welche die Verfasserinnen und Verfasser aus den Forschungs- und Versuchsergebnissen gezogen hättern.

-lstmk-

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Beste Bauten
ausgezeichnet

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Kärnten – Im »Architektur Haus Kärnten« wurden kürzlich die Auszeichnungen des »Kärntner Landesbaupreises 2026« verliehen. Kärntens Kulturreferentin Gaby Schaunig habe die Preise in Vertretung von Landeshauptmann und Baukulturreferent Daniel Fellner überreicht und die ausgezeichneten Projekte als beispielgebende Beiträge zu einer qualitätsvollen Baukultur in Kärnten gewürdigt. Insgesamt seien aus 24 eingereichten Projekten ein »Landesbaupreis«, zwei »Anerkennungen«, eine »Belobigung« sowie der Sonderpreis »Beständige Architektur- und Bauqualität« vergeben worden. Darüber hinaus sei das »Jahresstipendium für Architektur 2027« verliehen worden. Für die Organisation und Umsetzung des »Kärntner Landesbaupreises« habe das »Architektur Haus Kärnten« verantwortlich gezeichnet, das den Wettbewerb und die Preisverleihung im Auftrag des Landes Kärnten betreut habe.

-lktn-

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Beschäftigungsprojekt
für psychisch beeinträchtigte
Menschen

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Niederösterreich – »Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen nicht nur therapeutische Unterstützung, sondern auch die Möglichkeit, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Fähigkeiten einzubringen. Das Projekt »Aktivierende individuelle Beschäftigung« bietet genau diese Chance und schafft wichtige Beschäftigungsmöglichkeiten in einem geschützten Rahme. Mit der Fortführung der Finanzierung wird auch 2026 ein bewährtes Beschäftigungsangebot für Menschen in der Region sichergestellt«, erklärte Niederösterreichs Arbeitsmarkt-Landesrätin Susanne Rosenkranz.

Das Angebot richte sich an Personen ab 18 Jahren, die aufgrund einer psychischen Erkrankung in ihrer Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt seien und den Anforderungen des regulären Arbeitsmarktes derzeit nicht oder nur eingeschränkt gerecht werden könnten. Die Teilnehmer arbeiteten je nach individueller Belastbarkeit und persönlicher Verfassung in den Bereichen Bügelservice, Textilveredelung, Kleinmontagen und Versand. Das Beschäftigungsausmaß werde dabei flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.

-lnö-

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Padbol
Challenge

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Burgenland – Vor einem Jahr entstanden an der »Fußballakademie Burgenland« (AKA Burgenland) drei neue »Padbol-Courts«. Sie sollen die Technik-Ausbildung junger Fußballtalente beflügeln. Kürzlich zeigten Nachwuchshoffnungen bei einer »Padbol-Challenge« mit spannenden Matches ihr Können. »Die drei Padbol-Courts bei der Fußballakademie zu errichten, war die absolut richtige Entscheidung. Sie geben unseren Fußballstars von morgen die Möglichkeit, zusätzlich zum Trainingsprogramm ihre technischen Fähigkeiten auf engem Raum zu perfektionieren«, erläutete Burgenlands Landesrat Heinrich Dorner. In den Bau der »Padbol-Anlage« seien rund 200.000 Euro investiert worden.

Bei der Padbol Challenge hätten sowohl Mädchen als auch die Burschen in ihren jeweiligen Matches ihr Bestes gegeben. Im Rahmen des Turniers hätten einige Spieler des U 18-Kaders einen emotionalen Moment erlebt: Nach ereignis- und vor allem trainingsreichen Jahren würden die Angehörigen des Geburtsjahrganges 2008 nun die Fußballakademie verlassen und seien deshalb von der Akademieleitung und den Teamangehörigen der jüngeren Jahrgänge feierlich verabschiedet worden.

»Padbol« sei 2008 in Argentinien entstanden und verbinde Elemente von Fußball, Tennis, Volleyball und Squash. Gespielt werde auf einem zehn mal sechs Meter großen Platz. Gezählt werde nach demselben Schema wie beim Tennis. Beim Spiel erfolge die Angabe von rechts hinten aus einem als Servicezone bezeichneten Bereich. Von dort aus werde der spezielle »Padbol-Ball« über das Netz nach links in die im Feld des Gegners liegende Empfangszone serviert. Um den Ball innerhalb der eigenen Mannschaft zu halten – erlaubt seien zwei, höchstens drei Zuspiele innerhalb des eigenen Teams – oder um ihn in das gegnerische Feld zu befördern, könnten auch die Glaswände benutzt werden. Das Spiel gewinne, wer zwei Sätze für sich entscheidet.

-lbgld-

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Infektionsrisiko
beim Bornavirus

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Bayern – Das Risiko einer Infektion mit dem gefährlichen »Bornavirus« sei in Bayern trotz eines leichten Anstiegs der Fallzahlen weiterhin gering. Darauf habe Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hingewiesen. Sie betonte: »Es ist wichtig, dass die Menschen wissen, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können. Deshalb informiere das Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gemeinsam mit Gesundheitsämtern und Landkreisen über geeignete Maßnahmen«. In diesem Jahr seien bislang fünf Bornavirus-Fälle in Bayern registriert worden – das seien drei mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Im gesamten Meldejahr 2025 seien es bayernweit fünf Erkrankungsfälle, im Meldejahr 2024 nur zwei gewesen. Alle fünf bayerischen Betroffenen aus dem Jahr 2026 starben infolge der Erkrankung. Das »Borna Disease Virus 1« (BoDV-1) führe zu einer schweren Gehirnentzündung (Enzephalitis).

LGL-Präsident Prof. Dr. Christian Weidner erklärte: »Eine spezifische Therapie für BoDV-1- Infektionen oder einen Impfstoff gibt es bislang nicht. Die Behandlung besteht entsprechend weiterhin im Wesentlichen aus unterstützenden Maßnahmen mit intensivmedizinischer Betreuung der Patientinnen und Patienten. Um mehr über die Borna’sche Krankheit beim Menschen herauszufinden, wird seit dem Jahr 2023 im Rahmen des Zoonotic Bornavirus Focalpoint Bavaria (ZooBoFo) zum Thema Bornavirus-Infektionen geforscht. Dabei handelt es sich um ein interdisziplinäres Kooperationsprojekt von LGL, Friedrich-Loeffler-Institut sowie den Universitätskliniken Regensburg und Augsburg/Ulm. Ziel ist unter anderem, den Übertragungsweg von BoDV-1 auf den Menschen einzugrenzen sowie weitere Erkenntnisse zum Verlauf der Infektion bei Tier und Mensch und zu den Eigenschaften des Virus zu gewinnen«.

Hintergrund: Bornavirus
Beim »Borna Disease Virus 1« (BoDV-1) – umgangssprachlich als »Bornavirus« bezeichnet – handele es sich um den Erreger der »Borna’schen Krankheit«, die seit mehr als 250 Jahren als Tierseuche bekannt sei. Im Jahr 2018 sei »BoDV-1« erstmalig als Ursache schwerer Gehirnentzündungen beim Menschen identifiziert worden. Infektionen beim Menschen seien sehr selten und bislang überwiegend in ländlich geprägten Regionen nachgewiesen worden. Das Virus komme vor allem in Bayern und weiteren Teilen Süd- und Ostdeutschlands vor, sowie auch in Teilen der Schweiz, Österreichs und in Liechtenstein.

Als natürliches Reservoir gelte die Feldspitzmaus (Crocidura leucodon), die selbst nicht infolge einer BoDV-1-Infektion erkranke. Infizierte Feldspitzmäuse schieden das Virus aber unter anderem über Urin, Kot, Speichel und die Haut aus. Spitzmäuse sind meist kleiner als Hausmäuse und an ihrer langen, spitz zulaufenden Schnauze und den im Vergleich zu anderen Mäusen deutlich kleineren Augen und Ohren erkennbar. Weitere Informationen: BoDV1

-bstmgp-

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Handbuch
für Kur- und Heilwälder

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Baden-Württemberg – »Ein Spaziergang im Wald tut Menschen gut. Er senkt die Herzfrequenz und den Blutdruck, baut Stresshormone ab und sorgt für Wohlbefinden. Wir wollen die Lust auf Gesundheit und Erholung im Wald unterstützen. Hierfür haben wir ein Handbuch entwickelt, um Kur – und Heilwaldprojekte landesweit zu stärken sowie gesundheitsfördernde und therapeutische Angebote im Wald praxistauglich und wissenschaftlich fundiert zu unterstützen«, erklärte Baden-Württembergs Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, am 2. Juli 2026 anlässlich der Veröffentlichung des Handbuchs. Das neue »Handbuch für Kur- und Heilwaldprojekte« bündele Fachwissen aus der Forstwirtschaft, Medizin, Public Health und Tourismus und mache dieses Wissen für die Praxis nutzbar. Der Leitfaden biete von der Idee über die Umsetzung bis hin zum laufenden Betrieb vielfältige Informationen und Hilfestellungen.

Während »Kurwälder« auf Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung ausgerichtet seien, liege der Fokus in »Heilwäldern« auf der therapeutischen Behandlung von definierten Krankheitsbildern. Beide Ansätze einten das Ziel, die positiven Wirkungen von Waldaufenthalten systematisch für die menschliche Gesundheit zu nutzen. In der Praxis würden die Ansätze daher häufig kombiniert. Erste »Kur- und Heilwald-Pilotprojekte« zeigten bereits, wie die Zusammenarbeit verschiedener Bereiche und Institutionen in der Praxis funktioniere.

-lbw-

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Neues
geologisches
3D-Modell

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Schweiz – Mit dem »Nationalen Geologischen Modell« (NGM) entwickele »swisstopo« derzeit eine digitale Darstellung des Schweizer Untergrunds. Diese nationale Dateninfrastruktur liefere die wesentlichen Grundlagen für die Planung und Umsetzung von Projekten in Bereichen wie Energie, Infrastruktur oder Naturgefahrenprävention. Die Veröffentlichung eines neuen geologischen 3D-Modells markiere einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung des Programms. Die Oberfläche der Schweiz sei bislang sehr gut dokumentiert. Ihr Untergrund hingegen sei zum Teil noch wenig erforscht. Fundierte geologische Kenntnisse seien jedoch unerlässlich, um unter anderem die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, Naturgefahren vorzubeugen und Grossbauwerke zu realisieren.

Eine nationale Infrastruktur für geologische Daten
Das Nationale Geologische Modell habe zum Ziel, bis 2032 zwei- und dreidimensionale geologische Modelle zu entwickeln, die das gesamte Gebiet der Schweiz abdeckten. Dieser Ansatz sei auf die Besonderheiten der wichtigsten geologischen Regionen des Landes zugeschnitten und ermögliche es, Informationen insbesondere aus geologischen Karten, Bohrdaten, geophysikalischen Daten und geologischen Profilen zu integrieren und zu harmonisieren, um eine einheitliche Darstellung des Untergrunds zu liefern. Die so gewonnenen Informationen sollen zentral bereitgestellt werden und könnten mit anderen Georeferenzdaten des Bundes kombiniert werden.

Die im Rahmen von NGM entwickelte Plattform www.swissgeol.ch bilde eine nationale Daten- und Wissensinfrastruktur zum Schweizer Untergrund. Zusammen mit map.geo.admin.ch lieferten die beiden Plattformen dem Bund, den Kantonen, der Wissenschaft und der Privatwirtschaft zuverlässige und zugängliche Grundlagen für die Planung, Bewilligung und Umsetzung von Projekten in so unterschiedlichen Bereichen wie Energie, Rohstoffe, Infrastruktur oder Naturgefahrenmanagement. Durch die Verbesserung des Zugangs zu geologischen Daten fördere das Programm die Wiederverwendung bestehender Daten, senke die Kosten für deren Erfassung und steigere deren wirtschaftlichen Wert.

-chbk-

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KW 27 – 2026
28.06. – 05.07.2026

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14. Landestag
der Verkehrssicherheit

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Bayern – Die Nürnberger Altstadt stand kürzlich ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit. Als Schirmherr eröffnete Bayerns Innenminister Joachim Herrmann den »14. Landestag der Verkehrssicherheit« unter dem Motto »Null Risiko – 100 Prozent Leben«. Im Mittelpunkt stand die Sicherheit auf Bayerns Landstraßen. Herrmann betonte: »Zu hohe Geschwindigkeit, riskante Überholmanöver und Unachtsamkeit kosten auf Landstraßen immer wieder Menschenleben. Im letzten Jahr waren es dort 313 Verkehrstote, 16 Personen mehr als im Jahr 2024. Der Anstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass es auf Landstraßen im letzten Jahr über 13 Prozent mehr tödliche Geschwindigkeitsunfälle gab. Dieser Entwicklung treten wir mit umfassender Aufklärung, gezielten Kontrollen und konsequenter Ahndung von Verstößen entschieden entgegen. Auch wenn sich Risiken im Straßenverkehr nicht vollständig ausschließen lassen, unterstreicht das Motto des diesjährigen Landestages die gemeinsame Aufgabe, Unfälle so weit wie möglich zu reduzieren«.

Unter anderem hatte die Besucherinnen und Besucher auf mehr als 80 Ausstellerflächen ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen rund um das Thema Verkehrssicherheit erwartet. Zu den Höhepunkten zählten Vorführungen des Spezialeinsatzkommandos (SEK) mit Polizeihubschrauber sowie des Unterstützungskommandos (USK) der Bayerischen Polizei. Parallel zum Landestag lud die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte in unmittelbarer Nähe zu einem »Tag der offenen Tür« ein und gewährte spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben des Innenstadtreviers. Die Gäste konnten sich in diesem Jahr somit über doppelt so viele Erlebnisse, zahlreiche Mitmachangebote und vielfältige Einblicke für die ganze Familie freuen. Erstmals wurde die Veranstaltung von einem Gebärdensprachdolmetscher begleitet.

Jedes Jahr richte ein anderes bayerisches Polizeipräsidium den »Landestag der Verkehrssicherheit« aus. Der Landestag greife die Schwerpunkte des Verkehrssicherheitsprogramms 2030 »Bayern mobil – sicher ans Ziel« auf.

-bstmi-

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Steuererklärung
mit einem Klick 
startet

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Baden-Württemberg – Die Steuererklärung soll für viele Menschen einfacher und schneller werden. Diesbezüglich starte am 1. Juli 2026 bundesweit die neue Funktion »Steuererklärung per App mit einem Klick« in der »MeinELSTER+-App«. Die Finanzverwaltung nutze dafür Daten, die ihr bereits vorliegen, und erstelle damit eine vorausgefüllte Steuererklärung sowie eine Vorschau des voraussichtlichen Steuerbescheids. Nutzerinnen und Nutzer könnten die Angaben prüfen, bei Bedarf anpassen und die Erklärung anschließend mit einem Klick digital ans Finanzamt übermitteln.

Erste Nutzerinnen und Nutzer
Das Angebot richte sich in einem ersten Schritt an ledige, kinderlose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie an Bezieherinnen und Bezieher von Alterseinkünften, die keine weiteren Einkünfte erzielen. Bundesweit seien das rund 11,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger. In den kommenden Jahren soll die »Ein-Klick-Funktion« auf weitere Nutzergruppen ausgeweitet und um zusätzlichen Service erweitert werden. Die einheitliche Lösung sei im Auftrag von Bund und Ländern im Rahmen des Vorhabens »KONSENS« entwickelt worden und verzichte auf länderspezifische Einzellösungen.

-lbw-

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Verkehrspolitische
Themen

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Schweiz – In Bern haben sich am 26. Juni 2026 Vertreterinnen und Vertreter der Schweiz und der EU zur halbjährlichen Sitzung des »Gemischten Landverkehrsausschusses« getroffen. Thematisiert wurden unter anderem »Massnahmen der Schweiz zur Gewährleistung der Sicherheit im Schienengüterverkehr« und die vom schweizerischen Parlament beschlossene »Durchfahrtsabgabe für den motorisierten Transitverkehr«.

Die Sitzung zu Landverkehrsfragen habe im Zeichen des Informationsaustausches und der Fortführung der Beziehungen im Verkehrsbereich stattgefunden. Die Schweizer Delegation habe die Massnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit im Schienengüterverkehr erläutert, welche das Schweizer Bundesamt für Verkehr im Nachgang zum Unfall im Gotthard-Basistunnel ergriffen habe. Sie habe bekräftigt, dass sich die Schweiz weiterhin für eine Lösung auf gesamteuropäischer Ebene einsetze.

Weiter habe die Schweizer Delegation die Vertreterinnen und Vertreter der EU über den Auftrag der Schweizer Bundesversammlung informiert, künftig für Fahrzeuge, die aus einem Nachbarstaat in die Schweiz einreisten und ohne längeren Aufenthalt in einen anderen Nachbarstaat weiterfahren würden, eine sogenannte »Durchfahrtsabgabe« zu erheben. Diese würde nicht für gewerbliche Personen- und Gütertransporte gelten, die gemäss Landverkehrsabkommen von solchen Abgaben befreit seien. Bei der Erhebung würden verschiedene Faktoren – beispielsweise Verkehrsaufkommen und Tageszeit – berücksichtigt.

-chbk-

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Abschluss
des Jubiläumsjahres
»30 Jahre Kinderrechte«

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Liechtenstein – Mit einer besonderen Begegnung zwischen Kindern, Jugendlichen und Regierungsrat Emanuel Schädler habe die »Kinderlobby Liechtenstein« am 24. Juni 2026, das Jubiläumsjahr »30 Jahre Kinderrechte in Liechtenstein« feierlich abgeschlossen. Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Organisationen hätten den Gesellschaftsminister im Regierungsgebäude besucht und ihm auf persönliche Weise mit auf den Weg gegeben, was Kinder und Jugendliche bräuchten, um gesund und glücklich aufwachsen zu können.

Im Mittelpunkt der bunten Veranstaltung seien die Stimmen der Kinder und Jugendlichen gestanden. Dabei sei thematisiert worden, was Kinder und Jugendliche glücklich mache, welche Menschen ihnen Halt geben und was Erwachsene tun könnten. Musikalische. Die Veranstaltung habe Minister Schädler mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus verschiedenen Organisationen der »Kinderlobby« zusammengebracht. Dabei sei wichtig gewesen, das breite Spektrum der Kindheit und Jugend abzubilden. Die »Kinderlobby« gelte als ein Netzwerk mit über 30 Organisationen, die sich in Liechtenstein gemeinsam für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzten.

-RdFL-

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Staatspreis
»Familie & Beruf«

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Vorarlberg – Gleich drei Unternehmen wurden kürzlich im »VIENNABallhaus« mit dem Staatspreis »Familie & Beruf« 2026 ausgezeichnet. Der Preis mache österreichweit jene Unternehmen und Institutionen sichtbar, die eine besonders familienbewusste Personalpolitik verfolgten und damit aktiv zur Weiterentwicklung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen beitragen würden. Vorarlbergs Landesstatthalter Christof Bitschi, Familienreferent der Landesregierung, hat den Ausgezeichneten gratuliert und betonte: »Dass gleich drei Vorarlberger Betriebe den Staatspreis erhalten haben, zeigt, wie wichtig den Unternehmen im Land die Schaffung familienfreundlicher Rahmenbedigungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind«.

Die Vorarlberger Preisträger sind: 1. Platz in der Kategorie Private Wirtschaftsunternehmen mit 21 bis 100 Beschäftigten: MASSIVE ART WebServices GmbH. 1. Platz in der Kategorie Private Wirtschaftsunternehmen ab 101 Beschäftigten: illwerke vkw AG und 1. Platz in der Kategorie Öffentlichrechtliche Unternehmen/Institutionen: Fachhochschule Vorarlberg GmbH. »Familien leisten tagtäglich enorm viel – sie sind der Motor unserer Gesellschaft. Wenn Unternehmen flexible, familienbewusste Arbeitsbedingungen schaffen, ermöglichen sie Müttern und Vätern beste Voraussetzungen für die vereinbarkeit von Familie und Beruf und stärken damit zugleich den Wirtschafts- und Lebensstandort«, so Bitschi.

Zum Staatspreis »Familie & Beruf«
Der Staatspreis baue auf den Landesbewerben der Bundesländer auf. Die Auszeichnungen werden in fünf Kategorien vergeben – von Klein-, Mittel- und Großbetrieben bis hin zu öffentlichrechtlichen sowie Non-Profit-Organisationen. Insgesamt seien 18 Unternehmen und Institutionen aus ganz Österreich für ihr herausragendes Engagement zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichnet worden.

-vlk-

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Bergwandern
wird digital

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Tirol / Südtirol / Trentino – Bergwandern gilt als Breitensport, aber mit 37 Prozent auch die alpine Disziplin mit den meisten Todesfällen in Österreich. Gleichzeitig würden sich immer mehr Menschen bei der Tourenplanung auf digitale Apps verlassen – oft ohne zu wissen, wie verlässlich die Daten dahinter sind. Genau hier setze das Euregio-Projekt »DIGIWAY« an: Mit innovativen digitalen Werkzeugen mache es Bergwandern in Tirol, Südtirol und Trentino sicherer. Nach zweieinhalb Jahren Projektlaufzeit wurden kürzlich die Ergebnisse präsentiert – darunter eine »Ausgesetztheitskarte«, die erstmals zeige, wo am Berg wirklich Absturzgefahr drohe. Die Projekt-Gesamtkosten belaufen sich auf rund 700.000 Euro.

Das Herzstück von »DIGIWAY« sei die erste flächendeckende »Ausgesetztheitskarte« für die gesamte Euregio Tirol-Südtirol-Trentino. Sie zeige in vier Farbstufen – von grün bis rot – welche Folgen ein Sturz an einer bestimmten Stelle hätte. Grün bedeute geringe Absturzgefahr, rot hingegen zeige einen sehr ausgesetzten Weg an, an dem ein Absturz lebensgefährlich sein könne. Entwickelt sei die Karte mit modernster Geoinformations-Technologie auf Basis hochauflösender Geländemodelle und amtlicher Wegedaten worden. Potenzielle unmittelbare Absturzbereiche seien ferner über eine zusätzliche pinke Signatur erkennbar. Die Karte ist frei zugänglich und könne in Apps, Webseiten oder Tourenportale integriert werden.

-lt-

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Sondermaßnahmen
für Nahversorgungsdienste

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Südtirol – Die Südtiroler Landesregierung hat am 26. Juni 2026 einer »Verlängerung der Sondermaßnahmen« zugestimmt, mit denen Handelsbetriebe, die einen »Nahversorgungsdienst« in ländlichen Gebieten anbieten, weiterhin unterstützt werden können. Gleichzeitig seien damit einige Änderungen eingeführt worden, unter anderem was die Höhe des Mehrwertsteuerumsatzes – von 450.000 Euro auf 600.000 Euro – die Förderung von Verkaufscontainern oder die Übernahme bestehender Nahversorgungsbetriebe betreffe.

Mit der Anpassung der Richtlinien solle zeitnah neuen Anforderungen und Veränderungen nachgekommen werden. Die Kriterien würden bereits für Anträge gelten, welche ab dem 1. Januar 2026 eingereicht worden seien. »Wir reagieren damit auf die Bedürfnisse der Betriebe und sichern gleichzeitig ab, dass täglich benötigte Dienstleistungen in kleinen, entlegenen Ortschaften angeboten werden können«, so Südtirols Landesrat Marco Galateo. Die Anpassungsvorschläge seien das Ergebnis des Dialogs im Rahmen der Wirtschaftsplattform.

Mit der Erhöhung des zulässigen Mehrwertsteuerumsatzes der vergangenen drei Jahre solle die Anzahl an beitragsberechtigten Betrieben weiter ansteigen. Unterstützt werde künftig auch die Übernahme eines bestehenden Nahversorgungsbetriebes mit demselben einmaligen Betrag wie jenen für eine Neueröffnung, nämlich 20.000 Euro. »Die Nahversorgung erfüllt eine Funktion, die weit über den wirtschaftlichen Aspekt hinausgeht. Ein lokales Geschäft bedeutet Ortschaften lebendig zu halten und Dienstleistungen wohnortnah sicher zu stellen, was vor allem für ältere Menschen von großer Bedeutung ist. Damit tragen die Nahversorgungsbetriebe auch zum sozialen Zusammenhalt bei. Eine Förderung dieses Bereiches ist daher von grundlegender, gesellschaftlicher Bedeutung«, erklärte Galateo.

In den Kriterien seien weitere Neuerungen für die Nahversorgungsdienste vorgesehen: So solle künftig auch die Eröffnung und die Aufrechterhaltung von Verkaufscontainern in Orten ohne Geschäfte gefördert werden. Für die Eröffnung seien maximal 10.000 Euro vorgesehen, für den Erhalt maximal 8.000 Euro. Damit solle die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs auch in entlegeneren Gebieten sichergestellt werden, ohne dabei den traditionellen Handel zu ersetzen. Verkaufscontainer seien eine Lösung für Gebiete, in denen ein Geschäft nicht rentabel geführt werden könne.

-lpast-

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Maßnahmenplan
gegen Gewalt
an Frauen und Mädchen

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Salzburger Land – Gewalt gegen Frauen und Mädchen ereigne sich mitten in der Gesellschaft, durchbreche alle Altersgruppen sowie sozialen Schichten und finde viel zu oft im eigenen Zuhause statt. Um dem entgegenzuwirken, präsentiere das Land Salzburg nun einen eigenen, umfassenden »Maßnahmenplan«, der eine übergeordnete Strategie des Bundes mit konkreten, regional umsetzbaren Schritten ergänze. Der Maßnahmenplan baue auf dem »Masterplan Prävention gegen häusliche Gewalt« aus dem Jahr 2011 samt seinen Ergänzungen auf. »Hinter jeder Zahl in den Statistiken steht ein Schicksal, stehen Ängste, Verletzungen und zerstörtes Vertrauen. Als Landesrätin für Frauen, Diversität und Chancengleichheit ist es mir ein zentrales Anliegen, dieser Gewalt entschlossen entgegenzutreten. Gewaltschutz gelingt nicht mit einer einzelnen Maßnahme und nicht von heute auf morgen. Es braucht Beharrlichkeit, Zusammenarbeit und den Mut, immer wieder neue Wege zu gehen«, betonte Salzburgs Frauenlandesrätin Daniela Gutschi.

Die im Plan verankerten Maßnahmen deckten ein breites und fächerübergreifendes Spektrum ab. Im Bereich der Primärprävention setze das Land Salzburg verstärkt auf moderne Kommunikationswege und plane beispielsweise spezifische Gewaltschutz-Videos, die gezielt für und von Jugendlichen entwickelt werden sollen. Neben dem flächendeckenden Ausbau der klassischen Awareness-Arbeit und einem Ausbau des Schulungsangebots zu sensiblen Themen wie weiblicher Genitalverstümmelung beinhalte der Plan auch wegweisende strukturelle Großprojekte.

Der Maßnahmenplan verstehe sich nicht als starres oder abgeschlossenes Dokument, sondern als lebendiger Arbeitsauftrag, der flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagiere. Um die Gesamtlage kontinuierlich zu analysieren und die Maßnahmen bei Bedarf zu adaptieren oder zu erweitern, werde es in Zukunft jedes Jahr im Rahmen der internationalen Kampagne »16 Tage gegen Gewalt« einen eigenen Gewaltschutzgipfel geben. Damit werde sichergestellt, dass alle Akteurinnen und Akteure dauerhaft vernetzt blieben.

-ls-

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Klare Regeln
für Tiertransporte

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Oberösterreich – Mit den steigenden Temperaturen in den Sommermonaten rücke auch der Schutz von Nutztieren bei Langstreckentransporten verstärkt in den Fokus. Die geltenden Vorgaben sehen umfangreiche Maßnahmen vor, um Tiere vor Hitzestress und unnötigen Belastungen während des Transports zu schützen. Die Tiertransportverordnung sehe vor, dass bei Langstreckentransporten die Temperaturentwicklung entlang der gesamten geplanten Route berücksichtigt werden müsse. Werden entlang der Strecke Temperaturen von 30 Grad Celsius oder mehr prognostiziert, seien Transporte nur unter strengen Voraussetzungen zulässig. So müssten entweder vollklimatisierte Fahrzeuge eingesetzt oder die Transporte ausschließlich bei Außentemperaturen unter 30 Grad Celsius durchgeführt werden.

Besondere Bedeutung komme dabei der sorgfältigen Planung der Transporte zu. Grundlage für die Beurteilung seien die Wetterprognosen entlang der gesamten Route bis zum Bestimmungsort. Zusätzlich gelten verschärfte Vorgaben bei länger andauernden Hitzeperioden. Wenn entlang der geplanten Route an mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen Temperaturen von mindestens 30 Grad Celsius vorhergesagt werden, dürfen entsprechende Langstreckentransporte nicht genehmigt werden. Darüber hinaus seien bei Transporten, die trotz hoher Außentemperaturen durchgeführt werden, verstärkte Nachkontrollen vorgesehen. Dabei müsse nachvollziehbar dokumentiert werden, dass die zulässigen Temperaturen innerhalb des Transportmittels während der gesamten Fahrt eingehalten worden seien.

-loö- Bild: am

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Trinkwasser
maßvoll nutzen

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Steiermark – Anlässlich lokal auftretender Versorgungsengpässe bei der Wasserversorgung im heurigen Frühsommer habe Steiermarks Landesrätin Simone Schmiedtbauer einen »Runden Tisch« zum Thema Wasserversorgung einberufen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wasserwirtschaft und der Gemeindeabteilung des Landes Steiermark, betroffenen Gemeinden sowie regionalen Wasserversorgern seien die aktuelle Situation analysiert und konkrete Maßnahmen für die kommenden Jahre erarbeitet worden. Im Rahmen des Austausches sei deutlich geworden, dass Versorgungsengpässe in der Regel nicht auf einen grundsätzlichen Wassermangel zurückzuführen seien, sondern vor allem durch kurzfristige Verbrauchsspitzen entstehen würden. Diese würden insbesondere im Frühjahr und Frühsommer auftreten. Zu den häufigsten Ursachen zählten Poolbefüllungen, intensive Gartenbewässerung sowie Autowäschen in Zeiten hoher Wasserentnahme.

Unabhängig von den aktuellen Herausforderungen investiere das Land Steiermark mit dem Projekt »Wassernetzwerk Steiermark 2050« konsequent in die Zukunft der Trinkwasserversorgung. Ziel sei der Ausbau eines überregionalen Versorgungsnetzes, das Wasser von wasserreichen in wasserärmere Regionen transportieren könne und damit die Versorgungssicherheit langfristig stärke.

-lstmk-

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Nationalpark-
Schulen: 
Kinder lernen Natur fürs Leben

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Kärnten – Vier Jahre lang haben Nationalpark-Rangerinnen und -Ranger Kinder der »Nationalpark-Volksschulen« auf ihrem Weg durch die Schulzeit begleitet. Kürzlich habe im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz und im Nationalpark-Outdoorklassenzimmer das Abschlussfest für 77 Viertklässler aus den Volksschulen stattgefunden. Ein Höhepunkt sei die feierliche Überreichung der Urkunden durch Nationalparkreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger gewesen. »Wer als Kind Natur erlebt, versteht ihren Wert ein Leben lang. Genau deshalb ist das Partnerschulprojekt des Nationalparks Hohe Tauern Kärnten so wertvoll. Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur aus Büchern, sondern auch draußen, mit allen Sinnen und begleitet von Menschen, die den Nationalpark kennen und lieben. Sie nehmen Wissen, Neugier und Wertschätzung mit und genau das brauchen wir, um unsere Naturjuwele auch für kommende Generationen zu bewahren«, erklärte Lagger-Pöllinger.

Das Partnerschulprojekt des Nationalparks Hohe Tauern in Kärnten bestehe seit 24 Jahren. Es sei 2002 mit der Nationalparkmittelschule Winklern gestartet worden. Derzeit seien acht Volksschulen, eine Mittelschule sowie eien Landwirtschaftliche Fachschule Teil des Programms. Im Schuljahr 2025/26 habe das Partnerschulnetz insgesamt 798 Schülerinnen und Schüler umfasst. Im Partnerschulprogramm werde jede Klasse von einer persönlichen Rangerin oder einem persönlichen Ranger begleitet. Der Unterricht folge einem eigens entwickelten Lehrplan und sei fest im Schulalltag verankert. Von Lebensräumen, Wald und Kulturlandschaft über die Wasserschule bis hin zur Klimaschule erlebten die Kinder jedes Schuljahr einen neuen Schwerpunkt.

-lktn-

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Space
Factory

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Niederösterreich – Im Rahmen einer Konferenz eröffnete kürzlich Niederösterreich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gemeinsam mit Flughafen-Vorstand Günther Ofner und Michael Moll, Geschäftsführer des ESA Phi-Lab Austria, die neue »Space Factory« im ESA Phi-Lab Austria am Flughafen Wien-Schwechat. »Wir konzentrieren uns auf jene Felder, in denen wir besser sind als andere und in denen wir auch in herausfordernden Zeiten weiter wachsen können. Dazu zählt vor allem die Luft- und Raumfahrt«, erklärte Mikl-Leitner. Der Aufbau eines international sichtbaren Space-Ökosystems rund um den Flughafen Wien sei ein zentrales Vorhaben der Wirtschaftsstrategie 2030+. »Hier entsteht Schritt für Schritt ein Standort, der Forschung, Infrastruktur, Kapital und Unternehmertum miteinander verbindet«, so Mikl-Leitner.

Das »ESA Phi-Lab Austria« habe sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2024 zu einem zentralen Kompetenzzentrum für innovative Raumfahrttechnologien entwickelt. Bisher seien neun Projekte unterstützt, mehr als 50 neue Arbeitsplätze geschaffen und rund 3,6 Millionen Euro an »ESA Phi-Lab«-Mitteln investiert worden. Der Standort sei eine Erfolgsgeschichte. Mit der neuen Space Factory werde dieses Erfolgsmodell nun gezielt erweitert. Die neue Einrichtung biete jungen Space-Tech-Unternehmen moderne Entwicklungs-, Prototyping- und Testmöglichkeiten – darunter 3D-Drucksysteme, Elektronik- und Entwicklungsarbeitsplätze, eine Klimakammer sowie einen Reinraum-Arbeitsplatz.

-lnö-

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9. Nationale
Special Olympics
Sommerspiele

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Burgenland – Mit einer feierlichen und inklusiven Zeremonie wurden kürzlich in der Sport Arena Wien die »9. Nationalen Sommerspiele von Special Olympics Österreich« offiziell eröffnet. Auch wenn aufgrund der gesundheitsgefährdenden Hitze einige Outdoor-Bewerbe bereits im Vorfeld abgesagt werden mussten, möchten rund 1.800 Athletinnen und Athleten mit intellektueller Beeinträchtigung sowie Unified-Partnerinnen und -Partner bis 30. Juni ein kraftvolles Zeichen für Sportsgeist und gesellschaftliches Miteinander setzten.

Die Eröffnungsfeier in der Sport Arena Wien markierte den Beginn des größten nationalen Events in der Geschichte von »Special Olympics Österreich«. »Special Olympics Burgenland« sei mit einer starken Delegation bei den Nationalen Sommerspielen vertreten: 291 Personen aus 19 Vereinen, Einrichtungen der Behindertenarbeit und Allgemeinen Sonderschulen seien in den Sportarten Reiten, Leichtathletik, Schwimmen, Boccia, MATP, Powerlifting, Judo, Tanzen, Tischtennis und Bowling mit dabei. Die gesundheitsgefährdende Hitze verhinderte bisher die Durchführung der Outdoor-Bewerbe im Radsport, Leichtathletik, Fußball, Golf und Tennis. 14 der 19 Bewerbe sollen wie geplant stattfinden.

-lbgld-

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Aufruft
zu privater
Vorratshaltung

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Bayern – Anlässlich des bundesweiten »Bevölkerungsschutztages« am 27. Juni rief Bayerns Ernährungsministerin Michaela Kaniber die »Notfallvorsorge« in Erinnerung. Der Aktionstag von Bund und Ländern solle das Bewusstsein für Krisenvorsorge stärken und die Bevölkerung für mögliche Notlagen sensibilisieren. »Krisen kommen in der Regel plötzlich und unerwartet. Insofern ist es wichtig, auf alle Fälle vorbereitet zu sein. Vorsorge ist gelebte Verantwortung – für sich selbst, für die Familie und die Gemeinschaft«, so Kaniber. Jeder Einzelne könne mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, die eigene Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium engagiere sich von jeher für die Krisenvorsorge. Informationsangebote wie »Auf alle Fälle vorbereitet – Mein Vorratskorb« unterstützten dei Bevölkerung dabei, sich für mögliche Notfälle zu rüsten.

Um ein realistisches Bild der betrieblichen Vorsorge zu erhalten, hatte das Bayerische Landwirtschaftsministerium in diesem Frühjahr eine bayernweite Umfrage zur »Notfallvorsorge und Krisenfestigkeit« bei allen landwirtschaftlichen Betrieben durchgeführt. Die Ergebnisse würden derzeit ausgewertet. »Die vielen aktuellen Herausforderungen – von Extremwetterereignissen über Energieausfälle bis hin zu geopolitischen Krisen und kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa – machen deutlich, dass Vorsorge kein kurzfristiges Projekt, sondern eine dauerhafte Aufgabe ist. Unser Ziel ist es, Bayern gemeinsam noch widerstandsfähiger zu machen«, betonte Kaniber.

-bstmelf-

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Vier Millionen Euro
für innovative
Unternehmen

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Baden-Württemberg – »Baden-Württemberg ist wirtschaftlich in der Fläche stark. Einen besonderen Anteil daran haben auch die vielen Hidden Champions im Ländlichen Raum. Diese Besonderheit und Stärke müssen wir bewahren und ausbauen, um auch in Zukunft Fortschritt und Technologie aus Baden-Württemberg in alle Welt exportieren zu können. Damit wir diesen erfolgreichen Weg weiter fortsetzen und den Wohlstand sichern, fördert das Land, kofinanziert mit Mitteln der Europäischen Union, auch in diesem Jahr kleine und mittlere Unternehmen im Ländlichen Raum. Das Förderprogramm »Spitze auf dem Land« hat sich bewährt und setzt auch in seiner 26. Auflage einen starken wirtschaftlichen Impuls in der Fläche«, erläuterte Baden-Württembergs Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges anlässlich der Förderentscheidung zur aktuellen Auswahlrunde der Förderlinie »Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg«.

Mit der aktuellen Tranche sollen vier Millionen Euro bereitgestellt werden, um neun Unternehmen im Ländlichen Raum zu unterstützen, die mit innovativen Ideen und nachhaltigen Technologien die Zukunft der Regionen mitgestalten möchten. Das Förderprogramm unterstütze innovative Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten, die das Potenzial hätten, einen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden Württembergs zu leisten. In der Förderperiode 2021 bis 2027 stünden für die Förderlinie insgesamt rund 46 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die Mittel sollen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum zur Verfügung gestellt werden.

-lbw-

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Politischer
Dialog

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Schweiz – Der Staatssekretär des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Alexandre Fasel, nahm am 26. Juni 2026 in Peking am »politischen Dialog« zwischen der Schweiz und China teil. Er führte unter anderem Gespräche mit der stellvertretenden Aussenministerin der Volksrepublik China, Hua Chunying. Zu den Themen hätten die bilateralen Beziehungen, die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen sowie verschiedene regionale und internationale Fragen gehört.

Vor dem Hintergrund steigender geopolitischer Spannungen, einer zunehmenden Fragmentierung der internationalen Ordnung sowie tiefgreifender wirtschaftlicher und technologischer Veränderungen hätten die Schweiz und China die Bedeutung des Dialogs und der Zusammenarbeit betont. Beide Seiten wiesen darauf hin, dass offene Kommunikationskanäle und regelmässige Dialoge dazu beitragen können, die Vorhersehbarkeit der internationalen Beziehungen zu stärken und Lösungen für globale Herausforderungen zu beschleunigen. Die Schweiz sei der Ansicht, dass der Dialog mit all ihren Partnern, einschliesslich der Grossmächte, entscheidend bleibe, um in einem sich wandelnden internationalen Umfeld Stabilität und Wohlstand zu schaffen und die Achtung des Völkerrechts zu stärken.

Innovative strategische Partnerschaft
Die Gespräche hätten den zehnten Jahrestag der 2016 ins Leben gerufenen innovativen strategischen Partnerschaft zwischen der Schweiz und China markiert. Die beiden Delegationen hätten die wichtigsten Entwicklungen des letzten Jahrzehnts erörtert und hätten ihre Absicht, in Bereichen von gegenseitigem Interesse eine pragmatische Zusammenarbeit weiterzuverfolgen bekräftigt. Auch Fragen im Zusammenhang mit Menschenrechten und die Bedeutung der Fortsetzung des Dialogs in diesem Bereich seien angesprochen worden.

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit sei ein zentrales Gesprächsthema gewesen. China gehöre nach wie vor zu den wichtigsten Wirtschaftspartnern der Schweiz in Asien, während die Schweiz für chinesische Unternehmen mit Niederlassungen in Europa weiterhin eine bedeutende Partnerin sei. Im Mittelpunkt der Gespräche hätten insbesondere die laufenden Arbeiten zur Optimierung eines Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und China gestanden. Beide Seiten hätten betont, wie wichtig moderne, an die Entwicklungen im internationalen Handel angepasste wirtschaftliche Rahmenbedingungen seien, um den bilateralen Handel zu stärken und für die Unternehmen beider Länder zusätzliche Opportunitäten zu schaffen.

-chbk-

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Namensgebung
für zwei Satelliten

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Liechtenstein – Zwei Satelliten mit liechtensteinischen Frequenzen, die am 22. Januar 2026 ihre Reise angetreten hatten, erhielten kürzlich ihre offiziellen Namen. Der 17-jährige Gymnasiast Johannes Lucke habe mit seinen Vorschlägen „HoiSat“ und „HoiRizon“ eine Jury überzeugt und ging als Gewinner des Namenswettbewerbs hervor. Für den Wettbewerb wurde knapp 60 Vorschläge eingereicht. Den Ausschlag habe schliesslich Johannes Luckes Begründung gegeben: »Hoi« sei eines der authentischsten liechtensteinischen Wörter, weshalb es sich nur richtig anfühle, die beiden Satelliten danach zu benennen. »HoiSat« und »HoiRizon« stünden damit zugleich für einen herzlichen Gruss nach oben und für einen Blick über den Horizont hinaus. Den Preis – ein iPhone 17, zur Verfügung gestellt von der Telecom Liechtenstein – hätten Liechtensteins Regierungsrat Hubert Büchel, Telecom-Geschäftsführer Aldo Frick, Bianca Lins, Lead Weltraum beim Amt für Kommunikation, und Projektkoordinator Peter Tinner gemeinsam mit einer Urkunde überreicht.

Die Verbindung Liechtensteins zum Weltall reiche weit zurück: Bereits beim ersten bemannten Mondflug der »Apollo-11-Mission« im Jahr 1969 sei Technologie aus Liechtenstein mit dabei gewesen. Bereits 2014 habe Liechtenstein ein Frequenzspektrum für eine Satellitenkonstellation gesichert. Solche Frequenzen werden von der Internationalen Fernmeldeunion ITU, einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf, verwaltet und dürften nur behalten werden, wenn sie tatsächlich genutzt würden. Bis Februar 2026 hätten daher mindestens zwei Satelliten mit liechtensteinischen Frequenzen aktiv aus dem Orbit senden müssen, andernfalls wären die Rechte an die ITU zurückgefallen.

Mit dem Betreiber Open Cosmos habe Liechtenstein einen Partner gefunden, der die beiden Satelliten in kürzester Zeit entwickelt und gebaut habe. Die beiden Satelliten seien je rund einen Meter hoch, hätten etwa 40 Kilogramm Gewicht und benötigten für eine vollständige Erdumrundung lediglich rund 106 Minuten. Seit dem Start hätten sie zusammen bereits über 2.000 Erdumrundungen absolviert.

-RdFL-

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Erstnachweis
eines Nestes 
der Asiatischen Hornisse

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Vorarlberg – Erstmals in Österreich seien kürzlich in Lustenau zwei Nester der »Asiatischen Hornisse« (Vespa velutina) entdeckt worden. Während eines der Nester sehr klein und unbewohnt gewesen sei, sei das zweite bewohnte Nest umgehend fachgerecht entfernt worden. Der Fund der beiden Nester markiere den ersten dokumentierten Nachweis eines Nestes der Asiatischen Hornisse in Österreich. Bislang sei die »Asiatische Hornisse« in Österreich nur durch eine Einzelsichtung am 9. April 2024 in der Stadt Salzburg aufgefallen. Ursprünglich in Südostasien beheimatet, sei die »Asiatische Hornisse« 2004 nach Frankreich eingeschleppt worden und breite sich seither in Europa aus.

Keine besondere Gefahr für gesunde Menschen
Für gesunde Menschen sei die »Asiatische Hornisse« ähnlich ungefährlich wie die heimische Hornisse (Vespa crabro). Beide Arten  würden sich weit entfernt vom Nest friedlich verhalten und würden Menschen normalerweise nur bei Bedrohung angreifen. Der geräuschvolle Flug könne allerdings beunruhigend wirken. Sollte es zu einem Stich kommen, seien allergische Reaktionen – wie bei der heimischen Hornisse – möglich.

Besonders für Bienenvölker könne die »Asiatische Hornisse« problematisch werden: Sie jage bevorzugt soziale Hautflügler wie Bienen, Wespen und Fliegen sowie Spinnen und Heuschrecken, um ihre Brut zu versorgen. Vor den Bienenstöcken lauere sie heimkehrenden Bienen im Schwebflug auf. Bei einer großen Anzahl von »Asiatischen Hornissen« könne es zur Schwächung von Bienenvölkern und sogar zu Völkerverlusten kommen.

Frühzeitige Maßnahmen
Die »Asiatische Hornisse« lege im Jahresverlauf zwei Nesttypen an. Im Frühjahr baue die Königin ein kleines Primärnest in geschützter, niedriger Lage – etwa in Hecken, an Gebäuden, unter Dachvorsprüngen oder in Schuppen. In dieser Phase sei es vergleichsweise gut auffindbar und leicht zu entfernen. Wachse das Volk, ziehe es meist im Hochsommer in ein deutlich größeres Sekundärnest um, das oft frei hängend hoch in Baumkronen sitze und 1.500 bis 2.000 Tiere beherbergen könne. Verborgen im Laub werde es häufig erst nach dem Laubfall im Herbst entdeckt, nachdem die jungen Geschlechtstiere (Drohnen und junge Königinnen) ausgeflogen seien und Folgenester im nächsten Frühjahr zu erwarten seien.

-vlk-

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Grenz-
überschreitende 
Themen

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Tirol / Schweiz – Bereits im Frühjahr 2024 habe Tirols Landeshauptmann Anton Mattle die Regierung des Schweizer Kantons Graubünden zu einer Arbeitssitzung nach Tirol eingeladen, um den Kontakt mit den Nachbarn zu stärken. Im Rahmen einer Besichtigung des Gemeinschaftskraftwerks Inn im schweizerisch-österreichischen Grenzgebiet sei damals insbesondere das Potential der Energiewende für den Alpenraum thematisiert worden. Kürzlich sei die Tiroler Landesregierung mit der Bündner Regierung unter Regierungspräsident Martin Bühler neuerlich zu einem Arbeitsgespräch zusammengekommen – diesmal im Schloss Salenegg in Maienfeld in der Schweiz. Dabei seien verschiedene grenzüberschreitende Themen von gemeinsamem Interesse besprochen worden, darunter auch das Management großer Beutegreifer, die Digitalisierung und Entbürokratisierung der Verwaltung und Fragen der digitalen Souveränität. Darüber hinaus sich die beiden Delegationen über grenzüberschreitendes Mobilfunk-Roaming, Kinderbildung und Kinderbetreuung, den Umgang mit Naturgefahren und den Hochwasserschutz sowie über die Sicherung von Fachkräften und die Herausforderungen des Wohnens im Alpenraum ausgetauscht.

»Mit Graubünden verbindet Tirol eine lange gemeinsame Geschichte, aber auch dieselben Chancen und Herausforderungen des Alpenraums. Die enge Zusammenarbeit – sowohl im Rahmen der als auch auf bilateraler Ebene – ist dabei von großer Bedeutung. Der Blick in die Schweiz zeigt, wie erfolgreich Föderalismus ist. Die Schweiz ist flächenmäßig kleiner als Österreich, hat etwa gleich viele Einwohner, aber es gibt 26 Kantone. Am Erfolg der Schweiz zweifelt niemand, wenn man auf das Wirtschaftswachstum, die niedrige Inflation und die Wettbewerbsfähigkeit blickt«, erklärte Mattle.

-lt-

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Wenn Roboter
und Menschen 
zusammenarbeiten

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Immer mehr Roboter unterstützten die menschlichen Arbeitskräfte auch in Fabriken. Doch das Verhältnis sei noch lange nicht reibungslos. Deshalb hätten Forschende aus dem Team von Prof. Lorenzo Masia an der Technischen Universität München (TUM) nun eine Lösung entwickelt, in der ein mit Exoskelett unterstützter Mensch und ein Roboterarm eng und vor allem sicher zusammenarbeiten können. Das entlaste Facharbeiterinnen und Facharbeiter und verbessere die Prozesse.

Wenn Roboter und Menschen in einer Fabrik zusammenarbeiten, passiere dies in der Regel klar getrennt – auch aus Sicherheitsgründen. Der Roboter übernehme eine Aufgabe, erledige sie und übergebe an das Personal, das den nächsten Arbeitsschritt ausführe. »Das kann etwa bei der Qualitätsprüfung von Bauteilen anstrengend werden, die immer wieder hochgehoben und abgesetzt werden müssen«, so Forscher Federico Masiero aus dem Lehrstuhl für »Intelligente Bio-robotische Systeme« der »TUM School of Computation, Information and Technology«. Der am von Prof. Lorenzo Masia geleiteten »Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence« (TUM MIRMI) entwickelte so genannte »WearaCob« (Wearable und Collaborative) solle Menschen mithilfe eines Exoskeletts für den Oberkörper das Heben und Tragen erleichtern und gleichzeitig die Unterstützung durch einen einarmigen, kollaborativen Roboter ermöglichen – den sogenannten Cobot.

Das Exoskelett lasse sich wie ein Rucksack aufsetzen, an dessen Hinterseite ein Elektromotor montiert sei. Rechts wie links führten dünne, aber reißfeste Drähte vom Rücken über die Schulter nach vorne, bis zu einer Art Ellenbogenschoner, an denen sie befestigt seien. Ziehe der Motor an den Drähten, übernähmen sie einen Teil der Arbeit, die normalerweise der Biceps-Muskel im Oberarm übernehme. Der mit dem Exoskelett ausgestatteten Person stehe dabei ein einarmiger Roboter zur Seite. Wenn er einen Gegenstand aufnehme und übergebe, könne er ihn gleichzeitig wiegen und diese Information per Funk an das Exoskelett übermitteln. Die Drähte, die in der Grundeinstellung genau das Eigengewicht der menschlichen Arme kompensierten, würden dann etwas kräftiger ziehen, je nachdem wie schwer das Objekt sei.

Bis zu 65 Prozent weniger Aufwand für die Muskulatur sei in dieser Konstellation möglich, zeigten aktuelle Untersuchungen. »Um auch mit asymmetrischen Bauteilen zurechtzukommen, bestimmt der Roboter ferner deren Schwerpunkt. Auch solo funktioniere das Schulter-Exoskelett gut, nur etwas anders: Die in der Forschung gängigste Methode sei, die Muskelaktivität im Oberarm zu messen und daraus zu schließen, wie viel zusätzliche Kraft im Augenblick nötig sei. Mit einer Abweichung von 0,5 bis einem Kilogramm sei diese Methode recht präzise. Allerdings müssten die Sensoren vor jedem Einsatz des Exoskeletts erst am Oberarm angebracht werden, was für den Einsatz in einer Fabrik eher unpraktisch sei.

Cobot: Programmieren durch Vormachen
Der einarmige Roboter sei ein typischer Cobot mit sieben Gelenken. Das mache ihn beweglich, flexibel und sicher genug, um mit ihm zu Forschungszwecken arbeiten zu können. Denn er verlangsame automatisch seine Geschwindigkeit, je näher er Menschen komme. Die Kombination des Exoskeletts mit dem Roboterarm biete besonders für die Industrie Vorteile. »Wir konnten nicht nur zeigen, dass man die Mitarbeitenden in der Fabrik gezielt entlasten kann, sondern auch, wie einfach es ist, dem Cobot etwas beizubringen. Wir können ihn programmieren, indem wir den Roboterarm führen. Es ist keine einzige Zeile Code nötig. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber vielen Robotern, die aktuell in Fabriken abgeschirmt von Menschen zum Einsatz kommen«, so Prof. Lorenzo Masia.

-tum-

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