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Wöchentliche Nachrichten und Reportagen aus den Alpenländern und darüber hinaus
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KW 16 – 2026
13. – 19.04.2026
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Präventionsprojekt
»Learn.Play.Prevent.«
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Bayern – Ob »Steam«, »Roblox« oder »Discord«: Für Millionen von Menschen gehören »digitale Spielwelten« zum Alltag. Für Kinder und Jugendliche seien diese Welten zu wichtigen Kommunikations-, Begegnungs- und Sozialräumen geworden. Hier lernten sie soziale Kompetenzen, stärkten ihre Teamfähigkeit und übten sich in der Lösung von Konflikten. Allerdings seien auf nahezu all diesen Plattformen auch »extremistische Akteure« unterwegs. Sie versuchten gezielt, insbesondere junge Nutzerinnen und Nutzer zu beeinflussen. Dies zeige ein 2025 vom Bayerischen Sozialministerium und der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien in Auftrag gegebenes Gutachten. »Wir dürfen unsere Kinder und Jugendlichen im digitalen Raum nicht allein lassen. Hass, Hetze und Extremismus müssen erkannt und auch im Gaming-Bereich konsequent bekämpft werden. Angebote wie das Präventionsprojekt »Learn.Play.Prevent.« bilden pädagogische Fachkräfte weiter und stärken sie darin, extremistische Botschaften im Gaming-Bereich zu erkennen und diesen entschieden entgegen zu treten«, erklärte Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf.
Die extremistische Einflussnahme finde sich insbesondere in der Instrumentalisierung von »in-game Content«, den Spielende frei gestalten könnten, und auf diversen Chat- und Kommunikationsplattformen. Das Präventionsprojekt »Learn.Play.Prevent.« biete praxisnahe, interaktive Workshops und Trainingsmodule, die kostenlos absolviert werden könnten. In drei Modulen lernten die Teilnehmenden, sich in Gaming-Räumen zu bewegen, dabei Radikalisierungsdynamiken zu erkennen und zum Schutz der Kinder und Jugendlichen beizutragen.
-bstmas-
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Waldmanagement
mit KI-Unterstützung
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Baden-Württemberg – Das Forschungsprojekt »PRIMA-Wald« zeige, wie digitale Tools Waldbesitzende beim klimaresilienten Umbau und beim Schutz vor Schadorganismen unterstützen könnten. »Die Folgen des Klimawandels fordern unsere Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer stets aufs Neue heraus. Hierzu gehört auch der Umbau der Wälder in klimaresiliente Laubmischwälder sowie die zuverlässige Abwehr von Schadorganismen. Daher ist es wichtig, dass wir unseren Waldbewirtschaftern geeignete digitale Werkzeuge zur Verfügung stellen, die sie im Waldmanagement effektiv unterstützen können«, erläuterte Baden-Württembergs Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.
Im Forschungsprojekt »PRIMA-Wald – Stärkung der Kooperationen im Privatwald zur Begegnung der Herausforderungen des Klimawandels« ermögliche die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Verwaltung, Waldbesitzern sowie Praxispartnern, dass moderne Ansätze zur Unterstützung der Waldbewirtschaftung erprobt und weiterentwickelt werden. Entwickelt worden sei beispielsweise ein Online-System zur KI-basierten Erfassung von Mortalität und Vitalität des Waldes. Das Projekt habe dazu beigetragen, eine frei zugängliche Online-Plattform aufzubauen, in der Geodaten zum Waldzustand – erfasst von Satelliten, Flugzeugen und Drohnen – frei und anwenderfreundlich analysiert und visualisiert werden könnten. »Damit kann die im Projekt praktizierte Drohnengestützte Suche nach vom Borkenkäfer befallenen Bäumen mithilfe von Künstlicher Intelligenz ausgewertet werden. So können langfristige Trends und Schadereignisse im Wald in nahezu Echtzeit erfasst werden«, so Hauk.
Die Entwicklung des »KI-gestützten Waldmonitorings« als Teil des Projekts sei durch die Professur für Sensorgestützte Geoinformatik der Universität Freiburg im Breisgau erfolgt und sei vom Lehrstuhl Forstökonomie und Forstplanung koordiniert worden. Das baden-württembergische Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz habe das zweijährige Projekt im Rahmen der »Waldstrategie« mit bis zu 550.000 Euro unterstützt. Im Arbeitspaket fernerkundungsbasierte, digitale Betriebsgutachten sei eine neue Datengrundlage für eine risikoorientierte, mittelfristige Betriebsplanung geschaffen worden. »Damit können Maßnahmen in Wäldern geplant und durchgeführt werden, die zur Stabilität und zum Walderhalt beitragen, indem zum Beispiel der Wald in klimaresiliente Mischwälder umgebaut wird«, betonte Hauk.
Mit dem Landschaftsmodellierungsprogramm »Individual-based forest landscape model« (»iLand«) könnten Waldlandschaften wissenschaftlich simuliert und analysiert werden. »Es dient dazu, die Entwicklung von Wäldern über lange Zeiträume hinweg realistisch abzubilden. Damit können Waldbewirtschafter verschiedene Klima- und Risikoszenarien bis ins Jahr 2100 simulieren und mithilfe dieses langfristigen Planungstools robuste Strategien für die jeweilige Region erarbeiten«, resümierte Hauk.
-lbw- bild: am
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Explosivstoff-
monitoring
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Schweiz – Bis Mitte des 20. Jahrhunderts seien Munition und Munitionsbestandteile aus Armeebeständen in verschiedenen Schweizer Seen versenkt worden. Dies habe damals einer weltweit üblichen Praxis entsprochen. Im Jahr 2012 habe das Schweizer Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) eine umfassende Gefährdungsabschätzung durchgeführt. Obwohl dabei keine relevanten Konzentrationen an Sprengstoffen im Seewasser festgestellt werden konnten, bleibe das Schadstoffpotenzial unverändert hoch. Das VBS betreibe gemeinsam mit betroffenen Kantonen in Sachen »versenkte Munition« im Thunersee, Brienzersee und Vierwaldstättersee ein periodisches »Explosivstoffmonitoring«. Im Rahmen der Seewasseruntersuchungen seien rund 60 Proben entnommen und in externen Laboratorien unter anderem auf Sprengstoffe, Perchlorat und Schwermetalle untersucht worden. Die Resultate hätten gezeigt, dass die Konzentrationen fast aller untersuchten Stoffe sehr niedrig gewesen seien.
-chbk-
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Kultur-
verhalten
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Liechtenstein – Das Liechtensteinische Ministerium für Äusseres, Umwelt und Kultur hat eine Umfrage zum »Kulturverhalten« in Liechtenstein in Auftrag gegeben. Die repräsentative Umfrage liefere erstmals seit vielen Jahren eine umfassende empirische Grundlage zum kulturellen Leben im Land und bilde eine wichtige Basis für die Erarbeitung der Kulturstrategie. Die Ergebnisse zeichneten insgesamt ein positives Bild: Kunst und Kultur hätten in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert und würden von einer grossen Mehrheit als wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens wahrgenommen. Auch die Nutzung kultureller Angebote sei breit abgestützt und das bestehende Angebot werde mehrheitlich positiv bewertet.
Gleichzeitig zeigten die Ergebnisse, dass die Herausforderungen weniger im Angebot selbst liegen würden. Als wichtigste Gründe für einen seltenen Kulturbesuch würden vor allem persönliche zeitliche Einschränkungen, fehlende Energie und andere Prioritäten im Alltag genannt. Angebotslücken oder Kosten spielten demgegenüber eine untergeordnete Rolle. Ein weiteres zentrales Ergebnis sei die Bedeutung der lokalen Verankerung der Kulturangebote: Besonders geschätzt würden leicht zugängliche, lokale Angebote – wie Musik, Veranstaltungen und die vielfältige Vereins- und Laienkultur. Diese Formen prägten das kulturelle Leben im Land wesentlich.
»Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass Kultur in Liechtenstein breit getragen wird und auf einem soliden Fundament steht. Gleichzeitig wird deutlich, dass es weniger um ein Mehr an Angeboten geht, sondern darum, den Zugang weiter zu verbessern und Kultur noch stärker in den Alltag der Menschen zu bringen«, so Liechtensteins Regierungschefin-Stellvertreterin und Kulturministerin Sabine Monauni.
Für die Weiterentwicklung der Kulturstrategie liessen sich aus dem Bericht klare Ansatzpunkte ableiten. Im Vordergrund würde insbesondere die Förderung der kulturellen Teilhabe, eine stärkere Zielgruppenorientierung – vor allem im Hinblick auf junge Menschen – sowie die gezielte Stärkung der kulturellen Bildung stehen. Gleichzeitig solle das bestehende Profil mit seiner starken lokalen Verankerung und breiten Abstützung weiterentwickelt werden.
–RdFL-
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25 Jahre
»digitale Jugendkarte«
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Vorarlberg – Nach den Jubiläumsfeiern der Jugendinformationszentren »aha« in Bregenz und Bludenz im Jahr 2025 stehe 2026 das nächste Jubiläum an: Die »aha card« feiere ihr 25-jähriges Bestehen. Was vor einem Vierteljahrhundert als innovative Idee gestartet sei, gelte nun als unverzichtbarer Begleiter für viele Vorarlberger Jugendliche. »Die aha card und aha Lehrlingscard bietet ein vielfältiges Angebot für unsere Jugend, das in den vergangenen 25 Jahren laufend ausgebaut wurde und für die Jugendlichen auch jetzt und in Zukunft ständig weiterentwickelt wird«, erläuterte Vorarlbergs Landesstatthalter Christof Bitschi, Jugendreferent der Landesregierung. »aha«-Geschäftsführer Simon Kresser ergänzte: »Jugendliche haben mit der aha card immer einen digitalen Altersnachweis dabei und bekommen zahlreiche Ermäßigungen. Dabei können sie im Fitness-Studio genauso sparen wie bei einem Museumsbesuch«. Passend zum Jubiläum habe das »aha Jugendinformationszentrum Vorarlberg« seine App und Webseite neu gestaltet und biete Jugendlichen damit einen zeitgemäßen Zugang zu Informationen.
Vielfältiges Angebot des »aha«
Das »aha« biete Vorarlbergs Jugendlichen seit Jahrzehnten ein vielfältiges Angebot: Von umfassenden Informationen zu allen Lebensbereichen bis hin zu konkreten Engagement-Möglichkeiten über »aha plus«. Die »aha card« sei dabei von Anfang an ein zentraler Baustein dieses Angebots gewesen. Mit ihr erhielten über 26.000 in Vorarlberg lebende junge Menschen Zugang zu Ermäßigungen bei über 200 Partnerbetrieben in der Region. Sie profitierten jeden Monat von wechselnden Vorteilen. »In die Entwicklung und Neugestaltung ist das Feedback von Jugendlichen der letzten Jahre eingeflossen. Auch während des Prozesses haben wir junge Menschen um ihre Meinung gefragt und haben wertvolles Feedback bekommen«, so Kresser.
Die neue App bringe nun zusätzliche Features, die das Nutzungserlebnis für Jugendliche noch attraktiver machten. Mit der Funktion »Freund*innen folgen« könnten Jugendliche sehen, an welchen freiwilligen »Quests« (Aktivitäten) ihre Freundinnen und Freunde teilnehmen oder welche Dankeschöns für freiwillige Aktivitäten, sogenannte »Rewards«, sie sich gesichert hätten. Ein übersichtlicher »Newsfeed« bündele alle relevanten Benachrichtigungen zu »Quests« und »Rewards«. Darüber hinaus könnten unter anderem »aha card«-Ermäßigungen, Infos und Rewards als Favoritengespeichert und jederzeit abgerufen werden. Weitere Informationen zur aha card und zur neuen App: www.aha.or.at
-vlk-
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411.400
Fahrzeuge
zurückgewiesen
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Tirol – Bis inklusive Ostermontag galten in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land (Brennerverkehr), Imst, Kufstein, Reutte und Schwaz die »Winterfahrverbote für den Ausweichverkehr«. Nun liege die Bilanz vor: Seit 20. Dezember 2025 seien insgesamt 411.400 Fahrzeuge auf die Hauptverkehrsrouten zurück auf das hochrangige Straßennetz (Autobahn) geleitet worden. Besonders viele Ausweichversuche habe es auch diesen Winter wieder im Bezirk Reutte mit insgesamt über 173.400 zurückgewiesenen Fahrzeugen gegeben. Kontrolliert würden die Fahrverbote von der Polizei mit Unterstützung von vom Land beauftragten Straßenaufsichtsorganen. Mit dem neuen »Intelligente Verkehrssysteme-Gesetz« (IVS) seien Anbieter von Navigationssoftware nun verpflichtet, auch temporäre Fahrverbote – wie jene für den Ausweichverkehr in Tirol – in ihre Systeme einzuspielen.
»Die Bilanz des heurigen Winters zeigt deutlich, wie groß der Verkehrsdruck von Nord nach Süd und in Tirol ist. Wir halten an unseren strengen Maßnahmen gegen den Ausweichverkehr fest, mittlerweile folgen uns auch andere europäische Regionen. Wir setzen weiterhin auf strenge Kontrollen und passen die Maßnahmen wenn notwendig an. Wir haben uns von Tirol aus dafür stark gemacht, dass die Abfahrverbote in den Navi-Systemen angezeigt und Ausweichrouten nicht mehr aufscheinen werden. Dass diese Forderung in das Regierungsprogramm und jetzt in ein Gesetz übernommen wurde, ist ein Erfolg für die Sicherheit in Tirol«, so Tirols Landeshauptmann Anton Mattle. Die Kontrollen seien in den letzten Jahren laufend verstärkt worden. Diesen Winter seien dafür vonseiten des Landes Tirol insgesamt rund 550.000 Euro für »Straßenaufsichtsorgane« zur Verfügung gestellt worden.
Große Hoffnung in Wirkung des neuen Gesetzes
Das von Österreichs Bundesverkehrsminister Peter Hanke vorgelegte »IVS-Gesetz« verpflichte nun alle »Navigationsdienstleister«, temporäre Fahrverbote in ganz Österreich in ihre Software einzuspielen und die entsprechenden Routen auf dem niederrangigen Straßennetz (Landstraßen) nicht mehr als Ausweichmöglichkeiten bei Staus oder Verzögerungen anzuzeigen. »Damit ist uns ein weiterer Meilenstein gegen den Ausweichverkehr gelungen«, betonte Tirols Verkehrslandesrat René Zumtobel und ergänzte: »Die Erfahrungen aus mittlerweile acht Jahren Fahrverboten auf dem niederrangigen Straßennetz in Tirol zeigen, dass viele Durchreisende aus Unwissenheit oft blindlinks auf Gemeindestraßen, manchmal sogar Forstwegen oder Langlaufloipen landen. Werden erst gar keine Alternativrouten angezeigt, kann das in der Zukunft dazu beitragen, den Ausweichverkehr zu verringern und die Versorgungssicherheit in den Gemeinden sicherzustellen. Wir werden jetzt die Fahrverbote und Erfahrungen der vergangenen viereinhalb Monate gemeinsam analysieren und die Erkenntnisse ins Maßnahmenpaket für den Sommerreiseverkehr einfließen lassen«. Die »Fahrverbote für den Ausweichverkehr« während der Sommersaison sollen bereits in wenigen Wochen in Kraft treten.
-lt-
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Papst-
Audienz
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Südtirol – Am 9. April hat »Papst Leo XIV« im Vatikan eine Delegation von Sportlerinnen und Sportlern der »Olympischen und Paralympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026« empfangen. Dabei sei ihnen das Schreiben »La vita in abbondanza« (Das Leben in Fülle) über den Wert des Sports überreicht worden, das der Papst am 6. Februar 2026 anlässlich der Winterspiele unterzeichnet hatte. An der Audienz nahmen zahlreiche Südtiroler Sportlerinnen und Sportler mit Landeshauptmann Arno Kompatscher teil. »Die Audienz beim Papst war ein besonderer Abschluss der Olympischen und Paralympischen Winterspiele. Es war eine Ehre für alle Teilnehmenden und für mich eine Freude, die Südtiroler Sportlerinnen und Sportler zu begleiten. Ich habe Papst Leo auch für seine klaren Worte gegen den Krieg gedankt«, erklärte Kompatscher. »Papst Leo XIV« hatte bei dem Treffen mit den italienischen Athletinnen und Athleten sein Engagement für den Frieden bekräftigt. »In der heutigen Zeit, die von Spannungen, Rivalitäten und Konflikten geprägt ist, gewinnt euer Einsatz zusätzliche Bedeutung. Der Sport ist ein Ort der Begegnung«, sagte der Papst. Die Veranstaltung war vom »Dikasterium für Kultur und Bildung« organisiert worden. Beteiligt waren der offizielle Sportverband des Vatikans Athletica Vaticana sowie das Italienische Olympische Komitee (CONI) und das Italienische Paralympische Komitee.
-lpast-
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Projekt
für inklusive
Bildung
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Salzburger Land – Kürzlich wurde das Projekt »S.I.N.N.« der Volkshochschule Salzburg im Bildungshaus St. Virgil mit einer Veranstaltung abgeschlossen. Drei Jahre lang seien Lehrende für inklusive Bildung sensibilisiert und gleichzeitig Menschen mit Behinderungen beim Lernprozess begleitet und unterstützt worden. Ziel sei es gewesen, Sensibilisierung bei Lernenden und Lehrenden zu schaffen, »Inklusion« zu verbessern und nachhaltig zu gestalten. Ein weiterer Schwerpunkt sei gewesen, das Netzwerk zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu stärken und den Zugang zu allen Angeboten der Volkshochschule zu ermöglichen.
»Gute Bildung ist der Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben. Das gilt für alle Menschen – mit und ohne Behinderungen. Das Projekt S.I.N.N. ermöglicht gelebte Inklusion in der Bildung. Lehrende werden für besondere Bedürfnisse sensibilisiert und Menschen mit Behinderungen werden bei ihrem Lernprozess begleitet, um sich in einem einladenden Umfeld weiterentwickeln zu können. So macht Lernen Freude und jeder und jede kann dabei nicht nur das soziale Umfeld, sondern auch den Wissensschatz erweitern«, betonte Salzburgs Landesrätin Daniela Gutschi bei der Abschlussveranstaltung.
Die Volkshochschule Salzburg setze gezielt Impulse für mehr Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe. Projekte wie »S.I.N.N.« leisteten dabei einen wichtigen Beitrag. »Bildung ist kein Privileg, Bildung gehört allen. Unser Auftrag ist es, Barrieren abzubauen und Zugänge zu schaffen. Inklusion bedeutet für uns, Angebote so zu gestalten, dass jede und jeder teilnehmen kann, mit und ohne Behinderung. So stärken wir Kompetenzen, Selbstständigkeit und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft«, erklärte Nicole Slupetzky, Direktorin der Volkshochschule Salzburg.
-ls-
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Sicherheit
und Fairness
für die heimische
Landwirtschaft
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Oberösterreich – Im Rahmen der »Landesagrarreferentenkonferenz« (LARK) habe einer der Schwerpunkte auf den künftigen Entwicklungen der »Gemeinsamen Agrarpolitik« (GAP) gelegen. »GAP« ist die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union und sichere die Versorgung mit hochwertigen regionalen Lebensmitteln. Sie unterstütze Bäuerinnen und Bauern dabei, wirtschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig Klima, Umwelt und Tierwohl im Blick zu behalten. Für Oberösterreichs Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger sei klar: »Ich werde mich weiterhin klar dafür einsetzen, dass Agrarmittel zweckgebunden bleiben und dort ankommen, wo sie gebraucht werden – bei unseren bäuerlichen Familienbetrieben im ländlichen Raum«. Mit Blick auf den nächsten »Mehrjährigen Finanzrahmen« (MFR) fordere Langer-Weninger möglichst viele fix dotierte Mittel für die »GAP«. Für Österreich würden derzeit rund 7,35 Milliarden Euro im Raum stehen – im Vergleich zu 8,9 Milliarden Euro in der laufenden Periode. Gerade in Zeiten globaler Krisen, geopolitischer Unsicherheiten und steigender Energiepreise zeige sich, wie wichtig eine starke Eigenversorgung sei. Wenn landwirtschaftliche Betriebe unter steigenden Produktionskosten leiden und Fördermittel gekürzt werden, wirke sich das langfristig auf die Versorgungssicherheit, die Preisentwicklung und die wirtschaftliche Stabilität der Regionen aus.
Ein zentraler Punkt bei der Ausgestaltung der »GAP-Periode« ab 2028 sei neben einer ausreichenden Finanzierung, sicherzustellen, dass nur die Landwirtschaft und Stellen mit Agrarexpertise über die Zuteilung der Mittel entscheiden könnten, nicht jedoch fachfremde Stellen.
-loö-
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»Krötentaxi«
im Einsatz
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Steiermark – Wenn die Temperaturen steigen und feuchte Nächte einsetzen, beginne ein stilles, aber eindrucksvolles Naturschauspiel. Die jährliche »Wanderung der Amphibien«. Kröten, Frösche und Molche verlassen ihre Winterquartiere und machen sich auf den Weg zu jenen Gewässern, in denen sie einst selbst geschlüpft sind. Dort sichern sie durch die Eiablage den Fortbestand ihrer Art. Doch dieser Weg ist für die Tiere alles andere als ungefährlich. Neben natürlichen Feinden – wie Krähen oder Füchsen – seien es ebenso Kanaldeckel und Straßenüberquerungen, die zu tödlichen Hindernissen werden könnten.
Besonders nachts, wenn die Tiere unterwegs sind, bleiben sie für Autofahrer meist unsichtbar. Gerade Kröten bewegen sich langsam und brauchen bis zu 15 Minuten, um eine zweispurige Straße zu überqueren. Die bittere Realität: Viele von ihnen enden als Leichen. Um genau das zu verhindern, sei die »Naturschutzjugend Steiermark« auch heuer wieder im Einsatz. Entlang bekannter Wanderstrecken rund um Graz werden an Straßenrändern von dieser Organisation schon seit über 27 Jahren temporäre Amphibienschutzzäune aufgebaut. Die niedrigen Kunststoffbarrieren verlaufen parallel zur Straße und halten die Tiere davon ab, direkt auf die Fahrbahn zu gelangen. Stattdessen werden sie entlang des Zauns geleitet. In regelmäßigen Abständen sind in den Boden eingegrabene Kübel eingesetzt. Die Amphibien fallen beim Entlangwandern des Zauns in diese Sammelbehälter. Zweimal am Tag sollen die Kübel von fleißigen Helfern kontrolliert und mittels »Krötentaxi« auf die gegenüberliegende Straßenseite gebracht werden, wo sie ihre Wanderung sicher fortsetzen könnten. Diese einfache, aber effektive »Kübel-Zaun-Methode« sorge jedes Jahr dafür, dass zahlreiche Amphibien vor dem Straßentod bewahrt würden.
Eine erste Berechnung zeige, dass bei den Standorten der Naturschutzjugend heuer schon über 8.500 Amphibien vor dem potenziellen Tod auf der Straße gerettet worden seien. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Maßnahmen vor Ort sei die Entnahme von Wasserproben im Rahmen des vom Land Steiermark geförderten Projekts »Amphibien quacken um Hilfe«. Ziel dieses Projekts sei es zu untersuchen, ob der für Amphibien gefährliche »Chytridpilz«, der Tiere pandemisch befalle.
-lstm- Bild: am
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Sieben
Wolfsentnahmen
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Kärnten – Das Jagdreferat des Landes Kärnten veröffentlicht quartalsweise die aktuellen Zahlen und Daten zum »Wolfsgeschehen«. Im Zeitraum 1.1.2026 bis 31.3.2026 seien demnach sieben als »Risikowölfe« eingestufte Wolfsindividuen entnommen worden, und zwar vier im Bezirk Hermagor, zwei im Bezirk Spittal und einer im Bezirk Villach-Land. Jedem Einzelfall seien dabei mehrere Vergrämungsschritte vorausgegangen. Insgesamt 84 Vergrämungen seien im gleichen Zeitraum beim Land Kärnten gemeldet und dokumentiert worden. Diesen standen 20 Entnahmemöglichkeiten gegenüber. »Man erkennt an diesen Zahlen sehr deutlich, wie dynamisch das Wolfsgeschehen in Kärnten auch abseits der Almsaison ist. Die rechtlichen Möglichkeiten, die wir zum raschen Einschreiten geschaffen haben, haben sich somit auch in diesem Winter bewährt«, erklärte Kärntens Jagdreferent LHStv. Martin Gruber.
Das Verhältnis von Vergrämungen und Entnahmemöglichkeiten zu tatsächlichen Abschüssen beweise auch, dass sehr kontrolliert und mit Bedacht vorgegangen werde. »Die Kärntner Jäger gehen sehr verantwortungsbewusst mit dieser Situation um. Es geht um den Schutz von Mensch und Tier und ein klares Vorgehen im Ernstfall«, so Gruber. Bei jeder der sieben bisherigen Wolfsentnahmen sei die Einhaltung der »Kärntner Risikowolfsverordnung« genauestens überprüft worden.
Sachverständige würden auch bei jeder Begutachtung DNA-Proben nehmen, um weitere Monitoringdaten zu gewinnen. Die in Kärnten gesammelten Daten flößen in den jährlichen »Statusbericht Wolf« des »Österreichzentrums Bär, Wolf und Luchs« ein. »Es ist wichtig, das Wolfsgeschehen umfassend darzustellen und Zusammenhänge aufzuzeigen. Unsere Daten tragen jedenfalls dazu bei und zeigen, dass der Kärntner Weg in der Wolfsfrage richtig ist«, so Gruber.
-lktn-
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Roboter-
assistierte
Chirurgie
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Niederösterreich – Im »Universitätsklinikum Krems« informierten kürzlich Niederösterreichs Landesrat Anton Kasser, LGA-Vorständin Elisabeth Bräutigam und Oberarzt DDr. Bernhard Grubmüller, der Leiter des »Prostatakrebszentrums Krems«, über den Ausbau der »roboterassistierten Chirurgie« in Niederösterreich. »Die Weiterentwicklung der roboterassistierten Chirurgie hier in Krems stellt einen wesentlichen Meilenstein in der Umsetzung des niederösterreichischen Gesundheitsplans 2040+ dar«, erklärte Kasser. Seit 2015 gebe es die roboterassistierte Chirurgie bereits am »UK Wiener Neustadt« und am »UK St. Pölten«. »Wir geben heute den Startschuss und gehen mit unseren OP-Robotern in die Gesundheitsregionen. In Krems geht der dritte Roboter in Betrieb, die nächsten werden in Mistelbach, Horn, Mödling und Amstetten sein«, so Kasser. Man arbeite Stück für Stück ab, was die Expertinnen und Experten im Gesundheitsplan empfohlen hätten. Die Entwicklung zur roboterassistierten Chirurgie bringe »jederzeit die beste Erst- und Akutversorgung für Patientinnen und Patienten, denn moderne Technologien ermöglichen eine hochpräzise und zugleich besonders schonende Behandlung«, betonte Kasser. Man brauche junge Medizinerinnen und Mediziner an den Klinikstandorten in Niederösterreich.
Elisabeth Bräutigam konkretisierte das Bild zur roboterassistierten Chirurgie: »Die OP-Roboter unterstützen die Chirurgen bei der Operation. Es ist eine Weiterentwicklung der Schlüssellochtechnik. Durch kleinere Schnitte sind eine schnellere Genesung und kürzere Krankenhausaufenthalte möglich. Die Roboter operieren nicht selbstständig, sondern unterstützen. Auch für die Teams sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dadurch die Operationen weniger belastend«. In absehbarer Zeit werde man in Niederösterreich sieben Geräte zur Verfügung haben.
-lnö-
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Mitglied
im Netzwerk
des Instituts
der Regionen Europas
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Burgenland – Das Burgenland ist seit Herbst 2025 offizielles Mitglied im »Netzwerk des Instituts der Regionen Europas« (IRE). Im Rahmen des »IRE Summit« in Salzburg am 28. und 29. September 2025 wurde der Beitritt des Burgenlands feierlich vollzogen. Am 8. April 2026, sei ein weiterer wichtiger Schritt erfolgt: IRE-Präsident Landeshauptmann a.D. Dr. Franz Schausberger war zu Gast im Landhaus in Eisenstadt, um die offizielle Beitrittsurkunde persönlich an Regierungskoordinator Robert Hergovich in Vertretung von Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zu überreichen. »Mit der Mitgliedschaft im IRE stärkt das Burgenland seine Rolle als aktive europäische Region und baut seine internationalen Partnerschaften weiter aus«, so Hergovich. Besonders die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, sowie die Teilnahme an europäischen Projekten würden dadurch weiter intensiviert.
Das Burgenland habe sich in den vergangenen Jahrzehnten erfolgreich als »europäische Modellregion« etabliert. Die Lage im Herzen Europas, die Öffnung nach Osten nach dem Fall des Eisernen Vorhangs sowie die EU-Mitgliedschaft Österreichs hätten die Entwicklung des Landes maßgeblich geprägt. IRE-Präsident Franz Schausberger habe sich erfreut über den Beitritt gezeigt und erklärte: »Das Burgenland ist eine dynamische und engagierte Region mit großer europäischer Erfahrung. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im Netzwerk der Regionen Europas«. Mit dem Beitritt zum »IRE« unterstreiche das Burgenland seinen Anspruch, die europäische Zusammenarbeit aktiv mitzugestalten und neue Impulse für regionale Entwicklung, Innovation und Kooperation zu setzen.
Über das Institut der Regionen Europas (IRE)
Das »Institut der Regionen Europas« (IRE) ist ein europaweites Netzwerk von Regionen, Städten und Institutionen mit Sitz in Salzburg. Ziel des »IRE« sei es, den Austausch von Erfahrungen und Best Practices zu fördern, die Zusammenarbeit zwischen Regionen zu stärken und europäische Integration auf regionaler Ebene voranzutreiben. Durch Konferenzen, Projekte und Plattformen unterstütze das »IRE« seine Mitglieder dabei, gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen und innovative Lösungen zu entwickeln.
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Bundes-
jagdgesetz
bestimme aktuell
über den Wolf
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Bayern – Das Bundesjagdgesetz mit Regelungen zur Wolfsbejagung ist im April 2026 in Kraft getreten. Dadurch seien die bayerischen Regelungen, etwa die Möglichkeit für eine landesweite Höchstabschussverordnung, vorerst blockiert worden. Das jeweils zuletzt verabschiedete Gesetz zähle, in diesem Fall also das Bundesgesetz. Die bayerischen Regelungen könnten daher zunächst ohne erneute Gesetzesänderungen nicht mehr angewendet werden. Eine Besprechung mit dem Bund über das weitere Vorgehen mit den Ländern sei erst für den 21. April 2026 geplant.
Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger bedauert, dass der bayerische Weg damit nun erst einmal auf Eis liege und erklärte: »Die Weidesaison steht vor der Tür, jeder Tag zählt. Es ist unverständlich, dass wir jetzt bis 21. April vertröstet werden, um zu erfahren was der Bund plant. Unsere Höchstabschussverordnung für den Wolf war schon weit fortgeschritten. So gab es bereits intensive Diskussionen über einen konkreten Entwurf mit den Jagd- und Grundbesitzerverbänden sowie dem bayerischen Umweltminister. Trotzdem stehe ich nach wie vor zu meiner grundsätzlichen Unterstützung des Bundesjagdgesetzes. Mein politisches Ziel war von Beginn an, den Wolf ins Jagdrecht zu holen. Das erreicht auch das Bundesjagdgesetz. Gut ist, dass damit endlich bundesweit Fakten für den Umgang mit dem Wolf im Jagdrecht geschaffen werden – gerade auch in Bundesländern, die einer Bejagung des Wolfes weniger aufgeschlossen gegenüberstehen. Die Praxistauglichkeit des Bundesjagdgesetzes wird sich jetzt zeigen müssen«.
Nachdem das Bundesjagdgesetz beim Wolf eine zwingende Zusammenarbeit von Bund und Ländern vorschreibe und in entscheidenden Punkten, etwa bei Erhaltungszustand, Managementplänen, der Jagd in der Schonzeit oder in den Alpen, bislang noch nicht einmal im Entwurf bekanntgegebene Verordnungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums vorsehe, könne Bayern nur schwerlich vorpreschen. Die nun vorrangigen Bundesregelungen unterscheiden sich von dem ursprünglichen Ansatz des Bayerischen Jagdgesetzes. Bayern hatte eine zentrale Höchstabschussverordnung mit einem jährlichen bayernweiten Kontingent für die Jagd- und Schonzeit sowie – nach Überschreitung des Kontingents – einzelfallweise Problemwolfabschüsse geplant. Die Bundesregelung verfolge einen anderen Ansatz: In der Jagdzeit vom 1. Juli bis 31. Oktober sollten bei günstigem Erhaltungszustand revierübergreifende Managementpläne erlassen werden. In der Schonzeit bzw. im ungünstigen Erhaltungszustand – etwa in den Alpen – seien einzelfallweise Problemwolfabschüsse möglich, allerdings sehr kompliziert in der Abwicklung.
-bstmwi-
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Radon-
Messprogramm
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Baden-Württemberg – Das natürlich vorkommende radioaktive Gas »Radon« sei in Gebäuden ein Gesundheitsrisiko und könne Lungenkrebs verursachen. Baden-Württembergs Umweltministerium habe mit einem »Radon-Messprogramm« die Möglichkeiten geschaffen, die persönliche Radonsituation zu überprüfen und einen besseren Überblick über die Verbreitung zu bekommen. Damit unterstütze man die Bevölkerung beim Strahlen- und Gesundheitsschutz.
Ein Drittel der untersuchten Gebäude in Vorsorgegebieten betroffen
29 Gemeinden im mittleren und südlichen Schwarzwald wurden auf Grund einer Vorhersage des Bundesamtes für Strahlenschutz und des Uranvorkommens als »Vorsorgegebiete« ausgewiesen. Diese würden in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Ortenau, Rottweil, Schwarzwald-Baar und Waldshut liegen. Hier seien in gut einem Drittel aller durch das Messprogramm untersuchten Gebäude Radonwerte oberhalb des Referenzwertes gemessen worden. Das bedeute, in mindestens einem Raum sei der Referenzwert von 300 Becquerel Radon pro Kubikmeter Raumluft überschritten worden.
»Die Ergebnisse des Messprogramms machen deutlich: Das radioaktive Gas Radon ist weiter verbreitet als bisher bekannt. Da Radon und die gesundheitlichen Risiken kaum wahrgenommen werden, ist das Messprogramm ein wichtiger Schritt, auf das Thema aufmerksam zu machen«, erklärte Baden-Württembergs Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann.
Landesweit knapp 15 Prozent der untersuchten Gebäude betroffen
Bereits 2023 habe das baden-württembergische Umweltministerium das »Radon-Innenraummessprogramm« mit kostenlosen Messdosen gestartet. Das Interesse sei sehr groß gewesen und nach wenigen Tagen wäre die Anmeldekapazität erschöpft gewesen. Daraufhin hätten rund 1.600 Teilnehmende in ganz Baden-Württemberg über ein Jahr die Radonsituation in ihrem Wohngebäude überprüft. Landesweit hätten die Messungen in knapp 15 Prozent der untersuchten Gebäude eine erhöhte Radonbelastung.
Zweite Messkampagne gestartet
Aufgrund des hohen Interesses startete das baden-württembergische Umweltministerium eine zweite Messkampagne, die aktuell noch laufe. Hieran beteiligten sich rund 2.400 Personen. Messungen seien vor allem im Keller- und Erdgeschoss wichtig. Messdosen seien jenseits des Messprogramms auch bei den vom Bundesamt für Strahlenschutz anerkannten Messstellen erhältlich.
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Der Alpenrand-Magazin.de – NEWSletter
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ESA-
Ratstagung
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Region Schweiz – Die 345. Ratstagung der Europäischen Weltraumor-ganisation (ESA) auf Delegiertenebene fand in Interlaken statt. Der Rat gilt als das höchste Organ der ESA, wobei ihre Mitgliedstaaten unter anderem über die institutionellen, finanziellen und verwaltungstechnischen Angelegenheiten bestimmten. Er treffe sich mehrmals pro Jahr auf Delegiertenebene und in der Regel alle drei Jahre auf Ministerebene. Basierend auf der »Strategie 2040« möchte die ESA Europas Raumfahrt autonomer und wettbewerbsfähiger machen. Neu stärke sie auch die Sicherheit und Verteidigung Europas, indem sie dual nutzbare Infrastrukturen aufbaue. Nun gelte es, die Strategie und die ausgewählten Programme operativ umzusetzen. Bei der Ratstagung in Interlaken seien diese Themen ausführlich besprochen worden.
Schweiz spielt aktive Rolle in der ESA und der Raumfahrt
Die Schweiz ist Gründungsmitglied der ESA und beteiligt sich seit 1975 aktiv an fast all ihren Programmen. Über die ESA setze sie hauptsächlich ihre Raumfahrtaktivitäten im Weltraum um. Schweizer Unternehmen und Forschungseinrichtungen möchten technische und wissenschaftliche Beiträge an die Missionen der ESA beitragen. Grunddienste wie Wettervorhersagen oder Katastrophenwarnungen, aber auch Anwendungen wie Navigation und Telekommunikation basieren auf Satelliteninfrastrukturen.
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Neue
»Safe Harbour-Regelungen«
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Liechtenstein – Die Regierung des Fürstentums Liechtensteins hat nun die Abänderung der »Verordnung über die Mindestbesteuerung« grosser Unternehmensgruppen (GloBE-Verordnung) beschlossen. Die globale Mindestbesteuerung sehe unter bestimmten Voraussetzungen eine vereinfachte Berechnung der Ergänzungssteuern, sogenannte »Safe Harbours«, vor. Dies stelle für die betroffenen Unternehmensgruppen eine administrative Erleichterung dar. Am 5. Januar 2026 habe das »OECD/G20-Inclusive Framework on Base Erosion and Profit Shifting« einen Ausbau der zuvor existierenden »Safe-Harbour-Architektur« beschlossen und einige neue Regelungen geschaffen. Die »GloBE-Verordnung« zähle jetzt sämtliche »Safe Harbour« explizit auf, um einen besseren Überblick zu geben, und erklärte sie für in Liechtenstein anwendbar.
Zeitnahe Nutzung sichergestellt
Die »Safe-Harbour-Regelungen« entfalteten ihre Wirkung ausschliesslich zugunsten der Unternehmensgruppen. Sie dienten als »optionales Instrument für Steuerpflichtige«, das es ermögliche, unter bestimmten Voraussetzungen von einer vereinfachten Berechnung der Ergänzungssteuer zu profitieren. Dieses Wahlrecht solle bereits ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt ausgeübt werden können. Vor diesem Hintergrund werde die »GloBE-Verordnung« entsprechend angepasst. Die darin vorgesehenen Änderungen seien bereits auf Steuerjahre anwendbar, die am oder nach dem 1. Januar 2026 begonnen wurden. Damit werde sichergestellt, dass Unternehmensgruppen die »Safe-Harbour-Regelungen« zeitnah nutzen könnten und frühzeitig Rechtssicherheit hinsichtlich ihrer steuerlichen Verpflichtungen erhalten würden.
-RdFL-
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