Alpenrand-Magazin Archiv 2019

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Traditionelles Treffen
der bayerischen Gebirgsschützen in Waakirchen 2019:
Reminiszenz an die Sendlinger Mordweihnacht anno 1705

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Region Miesbach – Am Weihnachtstag anno 1705 zogen rund 2100 Oberländer – Bauern, Handwerker, Bürger – und 500 Gebirgsschützen Richtung München, um Oberbayern von der österreichischen Besatzungsmacht zu befreien, die, aufgrund der Grauen im Spanischen Erbfolgekrieg, das ganze Land in große Not gestürzt hatte. Plünderungen, Brandschatzung, Vergewaltigungen, Hunger und Unterdrückung waren die Folgen; da selbst Kaiser Josef I. und sein Wiener Hof die fernen Truppen nicht in Zaum halten konnten. Das geschundene bayerische Volk setzte sich deswegen zur Wehr und mutige, meist junge Männer, die überwiegend nur mit Mistgabeln, Sensen und Spiessen bewaffnet waren, zogen am 24. Dezember unter dem Schlachtruf „Lieber bairisch sterben als kaiserlich verderben“ los, um gegen gut bewaffnete und ausgebildete kaiserliche Soldaten für ihr Vaterland zu kämpfen – insgesamt standen rund 16.000 Männer aus Niederbayern und 2600 schlecht bewaffnete Oberländler einem rund 4.000 Mann starken, bestens ausgebildeten und bewaffneten kaiserlichen Heer gegenüber. Leider konnten die ober- und niederbayerischen Aufständischen ihre Kräfte nicht bündeln und so geschah es, dass es in Sendling, vor den Toren Münchens, zu einer ersten verheerenden Schlacht kam, in der die Kämpfer für Freiheit und Frieden gnadenlos von der österreichischen Militärmacht abgemetzelt wurden.

Rund 3000 Kämpfer der aufständischen Bayern und gerade mal 40 österreiche Soldaten wurden getötet. Fast niemand auf bayerischer Seite konnte fliehen. Die gut 500 verwundeteten Gefangenen wurden nach München gebracht, wo ihnen jedwede medizinische Hilfe verweigert wurde, um so den revolutionären Gedanken zu ersticken. Die Anführer der Oberlandler wurden hingerichtet. Der Aufstand wurde dann am 8. Januar 1706 in Niederbayern in einer zweiten großen Schlacht, in einem ebenso grausamen Massaker, aufgerieben. So brach der Wille zum Aufstand endgültig zusammen. Innerhalb von drei Wochen gab es auf Seiten der Bayern rund 10.000 Tote – Bauern, Knechte, junge Männer.

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-am- Bilder: am

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Gute Taten statt Weihnachtskarten:
Asklepios Stadtklinik spendet Lebenshilfe Bad Tölz-Wolfratshausen 1.000 Euro

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Auch in diesem Jahr freut sich die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz wieder über zahlreiche Weihnachtskarten von Geschäfts-und Kooperationspartnern. Selbst verschickt die Stadtklinik heuer allerdings keine Weihnachtsgrüße. Unter dem Motto „Gute Taten statt Weihnachtskarten“ spendete sie stattdessen 1.000 Euro an die Lebenshilfe Bad Tölz-Wolfratshausen.

Die Lebenshilfe Bad Tölz-Wolfratshausen ist eine gemeinnützige GmbH für Menschen mit Behinderungen und bietet für rund 600 Menschen aller Altersstufen eine Vielfalt von Angeboten an. Etwa 300 Mitarbeiter arbeiten in rund einem Dutzend verschiedener Einrichtungen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, darunter ein privates Förderzentrum mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, eine heilpädagogische Tagesstätte, ein Kindergarten mit Integrations-Plätzen, verschiedene Wohnangebote, eine Förderstätte für mehrfach schwerstbehinderte Personen, eine Tagesbetreuung für Senioren, ambulant unterstütztes Wohnen sowie regionale offene Behindertenarbeit. Die gemeinnützige GmbH der Lebenshilfe wurde 1970 gegründet. Alleiniger Gesellschafter ist der Verein Lebenshilfe e.V.

„Wir fördern alle Maßnahmen und Dienste, die Menschen mit Behinderung optimal unterstützen und ihnen – ganz im Sinne der Inklusion – ein möglichst selbst bestimmtes Leben in der Gesellschaft ermöglichen. Dafür hat die Lebenshilfe ein Netz von Erziehungs-, Bildungs-, Arbeits- und Betreuungseinrichtungen im Landkreis aufgebaut. Dass uns die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz mit einer Spende von 1.000 Euro unterstützt, ist großartig und eine tolle Geste“, betont der Lebenshilfe Geschäftsführer Franz Gulder.

„Weihnachtskarten sind grundsätzlich eine schöne Geste. Wir möchten uns an dieser Stelle natürlich bei unseren Kooperationspartnern ganz herzlich für die erhaltenen Weihnachtsgrüße und die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken und auch Ihnen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2020 wünschen“, betonte Geschäftsführer Felix Rauschek.

Kürzlich hat die Asklepios Stadtklinik der Lebenshilfe Bad Tölz-Wolfratshausen vor Ort einen symbolischen Spendenscheck überreicht. „Mit dieser Aktion möchten wir Gutes tun, die großartige Arbeit der Lebenshilfe Bad Tölz-Wolfratshausen unterstützen und so mit dazu beitragen, dass sich Menschen mit Behinderungen in unserer Region wohl fühlen und ihr volles Potential ausschöpfen können“, betonte der Ärztliche Direktor der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, Prof. Dr. med. Rüdiger Ilg.

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Bei der symbolischen Scheckübergabe v.l.:
Der Ärztliche Direktor der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, Prof. Dr. med. Rüdiger Ilg und der Lebenshilfe Geschäftsführer Franz Gulder

-am- Bild: ask/ch

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STRABS-Ausgleich jetzt noch beantragen:

Nur noch wenige Tage Zeit

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Region Bayern –Wenige Tage sind noch Zeit, um Ausgleichszahlungen für gezahlte Straßenausbaubeiträge zu beantragen!“, betonte Gabi Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler. Bis 31. Dezember 2019 können Bürger, die im Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2017 Straßenausbaubeiträge bezahlt haben, noch eine Entschädigung aus dem Ausgleichsfonds, den die Staatsregierung bereitstellt, beantragen.

Zum 1. Januar 2018 wurden die Straßenausbaubeiträge (Strabs) abgeschafft. Künftig müssen Haus- und Grundbesitzer in Bayern nicht mehr für die Sanierung oder den Ausbau von innerörtlichen Straßen aufkommen. Doch vor 2018 wurden viele Bürger je nach Entscheidung des Stadt- beziehungsweise Gemeinderates zur Kasse gebeten und dadurch finanziell überstrapaziert. Die Staatsregierung hat einen Härtefallfonds in Höhe von 50 Millionen Euro eingerichtet, aus dem Betroffene, die im bereits genannten Zeitraum Beiträge bezahlt haben, entschädigt werden.

Die Antragsfrist für Entschädigungszahlungen aus diesem Fonds läuft allerdings am 31.12.2019 ab. Deshalb ruft Gabi Schmidt alle, die antragsberechtigt sind auf, noch bis zum Stichtag die Entschädigung zu beantragen: „Wir Freien Wähler haben die Strabs mit abgeschafft und möchten, dass alle, die durch die Strabs übermäßig belastet wurden, nun auch wieder entlastet werden. Jeder, der Beiträge bezahlt hat, sollte bis zum 31.Dezember eine Entschädigung aus dem Fonds beantragen.“

Informationen über die Antragsstellung, die notwendigen Dokumente und das Verfahren der Antragsbewilligung sind unter https://www.stmi.bayern.de/kub/komfinanzen/abgabenrecht/haertefall/index.php ersichtlich.

-am- Bild: am

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Das BühneFrei-Ensemble begeisterte

mit dem Theaterparadestück

„Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“

auf der Bühne im Valleyer Schloss Bräu

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Region Miesbach – Im vollbesetzten Saal des Valleyer Schloss Bräu präsentierte das Emsemble „BühneFrei“ das bayerische Theaterparadestück „Der Brandner Kaspar und das ewig ́ Leben“ und begeisterte das Publikum.

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Die altbekannte Geschichte erzählt vom Brandner Kaspar (Henner Quest), der dem Boandlkramer (Stefan Hillebrand) mit Kirschschnaps milde stimmt und schließlich beim Kartenspielen weitere 18 Jahre Leben gewinnt. Doch bringt dies den himmlischen Plan des Lebens durcheinander und so muss irgend jemand anders für diese gestohlenen Jahre bezahlen. Wie es dazu kommt und was die Folgen aus diesem unehrlichen Deal für den Brandner Kaspar und seine Umwelt sind, zeigten Carmen Haselbeck als die junge Marei; Benedikt Frank als Florian; Michael Brunnhuber als der Jager Simmerl; Roland Schneider als Alois Senftl; Günter Emmert als Heiliger Portner; Martin Hofstetter als der fast Heilige Nantwein; Stefan Bartl als Johannes Turmair; Florian Kern als gestrenger Erzengel Michael sowie Marianne Sägebrecht in einer Doppelrolle als Theres und Afra.

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Wirtschaftsbeirat Bayern-Gesprächsrunde:

„Wertschöpfung durch Wertschätzung“

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Region Oberland – Der Wirtschaftbeirat Bayern (WBU) hatte kürzlich zu einer Gesprächsrunde nach Hausham in die Destillerie Lantenhammer eingeladen. Als Teilnehmer durfte Gastgeber Anton Stetter den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder sowie Ilse Aigner, die Landtagspräsidentin des Bayerischen Landtages, begrüßen. Als Moderatoren führten Klaus-Dieter Graf von Moltke, Vorstand des Unternehmerverbands im Landkreis Miesbach und Cornelia Kreisler vom Wirtschaftsbeirat Bayern, durch das Programm.

Die Themen der Podiumsdiskussion umfaßten drei Säulen der Wirtschaft: Die Digitalisierung, flexibles Lernen und Ausbildung und die Netzwerksicherheit. Entsprechend erklärte Ministerpräsident Söder, dass sich die Zeiten grundlegend und so schnell wie nie ändern und dass es der Bevölkerung sowie der Wirtschaft derzeit sehr gut gehe. Jedoch seien die Investitionen zu wenig und eine mittelstandsorientierte Politik wichtig, um eben den Mittelstand zu stärken. Denn dieser ist auf den besten Weg, die nächsten innovativen technologischen Sprünge zu machen. Zudem müsse die Künstliche Intelligenz (KI) voran gebracht werden. Sorgen bereite jedoch, dass die Republik gelähmt werden kann, weil beispielsweise Genehmigungsprozesse bei der staatlichen Verwaltung zu lange dauern würden.

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Dr. Markus Söder bei der WBU-Podiumsdiskussion in der Destillerie Lantenhammer in Hausham

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Wichtig wäre weiterhin, so Söder, bestimmte Gesetzte zu ändern und u.a. sogenannte Bypassgesetzte einzuführen, um flexibler agieren zu können und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Als Beispiel nannte der Minister das Landesentwicklungsprogramm, in dem man „gefangen im Korsett der Genehmigungsverfahren“ sei, da die Entscheidungen ins Unendliche laufen. Ferner müsse zum Thema „Leistung“ generell eine Wertschöpfung durch Wertschätzung erfolgen. Auch glaube er nicht, dass die geplante Kassenbonpflicht die ultimative Antwort auf die „Wirtschaft 4.0“ sei. Hier hackte Graf von Moltke nach und stellte die Frage, wie es zu mehr Investitionen kommen könne und wie die nächsten Generationen die Betriebe weiterführen sollen. Dazu stellte Dr. Söder fest, dass man es auch in den Genen haben müsse, ein Unternehmen zu führen. Zudem bleibe ein Unternehmen, egal wie alt es ist, immer wie ein „Start-Up“, da man es immer wieder mal mit neuen Ideen „neu erfinden müsse“. Jedoch gibt es auch Aufgaben auf politischer Seite, räumte der Minister ein. „Der Staat muss Partner sein“, so Söder.

Er sollte beispielsweise in Schulen und Universitäten einen Freiheitsgedanken mit Selbstbestimmung und Verantwortung wecken, „der ein Gewinn an emanzipatorischer Fähigkeit ist – der in der Gesellschaft wertgeschätzt werden muß“, betonte der Ministerpräsident. Vorallem aber sollte beispielsweise in Verbänden und in der Wirtschaft mit dem ständigen Jammern aufgehört werden. Söder regte an, da in den Medien überwiegend negative Meldungen veröffentlicht werden, dass darin beispielsweise täglich zumindest mal „eine positive Nachricht“ stehen sollte. Er wisse, dass der Wettbewerb härter würde und dass man sich international harten Realitäten stellen müsse. Jedoch könne man Wachstum nicht verordnen, man müsse Blokaden aufbrechen, Widersprüche und Doppelmoral aufdecken.

Graf von Moltke wollte noch wissen, wie denn der Ministerpräsident mit der vierten Macht im Staate, der Presse, umgeht. Es würden neue Kommunikationsebenen entstehen, so die Antwort, in der man Hetze und Hass bekämpfen müsse, besonderrs dort, wo es oft nur noch um Gerüchte geht, die jedoch ganze Wirtschaftszweige lahm legen könnten. Man müsse den Zeitgeist erkennen, auch die Politik müsse sich weiterentwickeln und mit der Realität auf Augenhöhe sein. Zum Thema Meinungsfreiheit, welche ja von einigen Parteien in der Vergangenheit als verloren gesehen wurde, meinte der Ministerpräsident, dass Deutschland ein Land der Meinungsfreiheit sei und dass er sich diesbezüglich keine Sorgen mache. Der Mittelstand müsse nur gut argumentieren, denn ein kluges Argument werde immer gehört. Zum Thema Netzsicherheit monierte der Ministerpräsident die Leichtgläubigkeit einiger „User“. Meist sei der Umgang mit dem „Internet“ zu sorglos. Dabei sollte die Sicherheit im Netz genau so ernst genommen werden wie die persönliche Sicherheit. Die digitale Welt sei angreifbar und das fange bei den Usern an. Anschließend sprach Landtagspräsidentin Ilse Aigner u.a. über die Themen Meinungsfreiheit, Ausbildung und Fachkräftemangel, Tourismus und Verkehr, Wohnungsbau und Flächenverbrauch.

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Immobilienmarktbericht

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Region Freyung-Grafenau – Neuigkeiten gibt es für alle, die im Landkreis Geld in Immobilien investieren wollen. Der Landkreis Freyung-Grafenau veröffentlichte seinen zweiten Immobilienmarktbericht. Übersichtlich und kompakt sind dort die relevanten Daten zum Immobilienmarkt aufgeführt. Gedacht ist der Bericht für Banken, Sachverständige, aber auch Bürgerinnen und Bürger, die sich ein Haus bauen, ein Grundstück erwerben oder sich Wohneigentum schaffen wollen.

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Stolz präsentierte Landrat Sebastian Gruber zusammen mit Andreas Dötter von der Geschäftsstelle Gutachterausschuss
sowie Regierungsdirektor Heinrich Höcherl, den zweiten Immobilienmarktbericht des Landkreises Freyung-Grafenau (v.l.)

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Ersichtlich ist, dass der Umsatz im Markt steigt. 2018 wurde mit rund 115 Millionen Euro so viel mit Immobilien im Landkreis umgesetzt wie nie zuvor. Erstmals übersprang der Umsatz die 100-Millionen Euro-Grenze. Der Schwerpunkt liegt dabei wieder auf Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnbaugrundstücken, Themen mit denen sich viele Menschen im Landkreis auseinandersetzen. Sie bekommen mit diesem Bericht eine Hilfe an die Hand, mit der sie Preise einschätzen und die Zukunft in den eigenen Wänden gut kalkuliert planen können. Die Aufstellung umfasst aber auch Land- und forstwirtschaftliche sowie Gewerbeflächen oder Wohnungseigentum. und zeigt die Umsätze im Markt an, Preisspannen und Mittelwerte für Ein- und Zweifamilienhäuser, Wohnbaugrundstücke, Land- und forstwirtschaftliche sowie Gewerbeflächen oder für Wohnungseigentum.

-lafrg- Bild: lafrg

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Kultur- und Tourismusausschuß

präsentierte neues Infomaterial

 

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Region Miesbach – Der Kultur- und Tourismusausschusses der Stadt Miesbach tagte unlängst und präsentierte u.a. die neuen Infobroschüren. Die neuen Stadtpläne, beispielsweise, beinhalten eine Aufzählung der Sehenswürdigkeiten in Miesbach. Nach einem Rückblick auf das Sommerferienprogramm 2019 und der Einspielung eines neu gedrehten Kurzfilmes über Miesbach, stellte Isabella Krobisch, Leiterin des Kulturzentrums Miesbach, zusammen mit den Mitarbeitern Max Kalup und Veronika Leo, das neue Veranstaltungsprogramm des „Waitzinger Keller Kulturzentrums“ – für die Zeit von Januar bis Juli 2020 – vor.

Das Programm beinhaltet neben Theater- und Musikaufführungen auch Satire- und Kabarettabende, Buchpräsentationen und Lesungen, romantische Bälle und Popkonzerte, Volksmusik- und Harfenfestivals, Märchenaufführungen und Filmvorführungen, Orchesterkonzerte und Balettaufführungen, eine Kleidertauschparty sowie unterschiedlichste Ausstellungen in der hauseigenen „Kunstgalerie im Waitzinger Keller“. „Ich möchte mich bei Isabella Krobisch für das abwechslungsreiche Programm, das auch für Kinder und Jugendliche geeignet ist, sehr bedanken“, betonte Bürgermeisterin Ingrid Pongratz.

Zum Thema „Miesbacher Stadtbücherei“ gab Stephanie Kilian, welche sich seit Oktober 2019 als neue Leiterin verantwortlich zeigt, umfassende Auskünfte. Im Oktober wurde mit einer Bestandsaufnahme und einer -reorganisation, wobei veraltete, defekte und ungenutzte Medien entfernt werden, begonnen. Ferner wurde eine Schwerpunktsetzung des Bestandaufbaues für die nächsten Jahre erarbeitet, bei der auch auf digitale Angebote geachtet wird. Die Büchereileiterin wies ausserdem auf Veranstaltungen hin, die u.a. Basteln und Vorlesen für Kinder, vier Bücherflohmärkte, Projekte zur Leseförderung, dem SommerferienLeseClub, dem bundesweiten Vorlesetag, dem Verteilen der Leseausweise für die Kindergarten- und Schulanfänger sowie dem Bilderbuchkino zur Weihnachtszeit, beinhalten.

Zukünftig sollen mehr Veranstaltungen angeboten, das Konzept des Leseclubs überarbeiten, die Raumaufteilung der Bücher neu ordnen, eine Veranstaltungsreihe für „Bücherzwerge“ ins Leben gerufen und mit der Bestandsorganisation fortgefahren werden. Zusätzlich will man einen Buchbestand für Migranten einführen, eine Vernetzung mit den Schulen erwirken und Kurse in Informationskompetenz zum Erkennen von Fake-News sowie das Erlernen von Medienkompetenz, in Zusammenarbeit mit den Schulen, geben. Auch das Thema Digitalisierung sei ausbaufähig, so die Büchereileiterin.

Viel Geduld und Können bewies Bettina von Boch beim Restaurieren einer kleinen Vitrine mit einem Standbild des Loretokindls aus dem 18. Jahrhundert. Die Fachfrau erklärte den Aufbau der Vitrine, die verwendeten Materialien und erläuterte die Schadenserfassung. Nach dem Erstellen eines Restaurierungskonzeptes wurden die Schäden beseitigt.

-am- Bild: am

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Abschlußfeier des Therapiejahres 2019

auf dem Straußenhof

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Region Miesbach – Zur großen Abschlußfeier des Therapiejahres 2019 lud die Vorstandschaft des Vereins „Therapeutisches Reiten Oberland e.V.“ auch heuer wieder ein. Sogar der Nikolaus hatte sein Kommen angesagt. So saßen viele Menschen in der Reithalle des „Straußenhof“ in Waakirchen an weihnachtlich geschmückten Tischen beieinander, ließen sich Punsch und Plätzchen schmecken und warteten auf den Nikolaus. Unter den Gästen befand sich auch Andreas Hallmannsecker, Bürgermeister der Gemeinde Valley und Landratskandidat der Freien Wähler Gemeinschaft im Landkreis Miesbach, welcher sich ausführlich über das therapeutische Reiten informieren ließ.

Josepha Brünner, zweite Vorsitzende des Vereins „Therapeutisches Reiten im Oberland e.V.“, hieß die Gästeschar herzlich willkommen. Das Programm begann mit einer gerittenen Quadrille, bei der vier Reiterinnen mit ihren Pferden eine gekonnte Vorführung boten. Doch dann hörte man Glockengebimmel. Da öffneten sich die Türen der
Reithalle und eine Einspännerkutsche preschte in die Reitarena. Gelenkt wurde die „Himmelskutsche“ von einem kleinen Engel, welcher das Gespann routiniert in der Bahn führte. So kam der Nikolaus in seinem flotten Ein-PS-Wagen angebraust und sorgte für einen beeindruckenden Auftritt. In der Hand hielt er sein großes goldenes Buch, in dem alles Wichtige geschrieben stand.

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„Ich habe heute die Turbokutsche genommen, damit ich schneller bei euch und beim Verteilen der Geschenke bin! Fast hätte ich keine Zeit zum Kommen gehabt, aber der kleine Engel Emma hier hat mir einen Brief geschrieben und mich abgeholt. Dann sind wir über Valley hierher geflogen“, begrüßte der Nikolaus die staunenden Gäste. „Ich habe heute lediglich das Goldene Buch dabei und das Schwarze Buch daheim gelassen“, betonte der Nikolaus, „denn schließlich waren ja alle Kinder brav!“

Er schlug sein großes Buch auf und berichtete. Zuerst dankte er den Pferden, da sie ja die besten Therapeuten für die Patienten seien und den Patienten durch die Fortschritte beim therapeutische Reiten große Freude bereiten würden. Der Nikolaus bedachte auch die Busfahrer mit seinem Dank, da diese die kleinen und großen Patienten mit großer Achtsamkeit fahren würden. Seine besondere Anerkennung schenkte er den Therapeutinnen, Helferinnen und Pferdeführerinnen, die neben den Therapiestunden u.a. noch wohltuende Tränke für die Gesundheit der Pferde brauten, Kuchen für die Menschen backten und umfänglich für das Allgemeinwohl im Verein sorgen würden. „Vorallem jedoch wäre die Pferdetherapie ohne sie nicht durchführbar, denn sie betreuen die Patienten während der Therapie auf den Pferden, lenken die Pferde während der Therapie, helfen den Patienten beim Aufsitzen, erstellen die Stundenpläne und managen vieles mehr im alltäglichen Geschehen des Vereins“, erklärte der Nikolaus. Darüberhinaus lobte er die langjährige Patientenbegleiterin Erni Ernst, welche der ruhende Pol des Reiterhofes ist, die Stallmeisterin für die Versorgung der Pferde sowie den Damen des Vorstands. Diese erwähnte er besonders: „Vielen Dank möchte ich Karin Friedenberger, Claudia Varga und Josepha Brünner sagen, die sich in der Vergangenheit immer sehr gekümmert haben.

Zu guter Letzt erhielten die Kinder vom Nikolaus ein kleines Weihnachtspäckchen. Doch auch auf den Nikolaus wartete noch eine kleine Überraschung: Für den Verein „Therapeutisches Reiten im Oberland e.V.“ überreichte Bürgermeister Andreas Hallmannsecker im Namen der Gemeinde Valley eine ansehnliche Spende.

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Bei der Jahresabschlußfeier am Straußenhof: v.l. Bernd Brünner; Therapiepferd Leo;
Weihnachtsengelchen Emma Brünner; der heilige Nikolaus, Bruno Six
und Andreas Hallmannsecker, Bürgermeister der Gemeinde Valley und Landratskandidat der FWG des Landkreises Miesbach

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Ausbau der S7 Ost

in Richtung Kreuzstraße

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Region München –Wir hätten uns gewünscht, das Thema gar nicht ansprechen zu müssen“, kommentierte Landrat Christoph Göbel die Diskussion darüber, ob der Landkreis München selbst Geld in die Hand nehmen und die Vorbereitungen für eine Machbarkeitsstudie zum Ausbau der S7 Richtung Kreuzstraße vorantreiben sollte. Denn eigentlich sei es „ureigenste Aufgabe“ des Freistaats Bayern, sich um Infrastrukturprojekte des Schienenverkehrs zu kümmern.

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hatte zwar im Juli vergangenen Jahres sowohl den zweigleisigen Ausbau der Bahnlinie Giesing-Kreuzstraße als auch die Einbindung der Regional-S-Bahnen aus Rosenheim über das Mangfalltal in das Programm Bahnausbau Region München aufgenommen. Wann eine solche Untersuchung jedoch vorgenommen werden soll, ist völlig unklar. Mit dieser Ungewissheit wollte man sich im Landkreis München jedoch nicht zufrieden geben. Auf Initiative der überparteilichen Bürgerinitiative „S7 OstPlus“ setzten sich die im Kreistag vertretenen Fraktionen gemeinschaftlich dafür ein, das Thema erneut auf die Tagesordnung des Mobilitätsausschusses zu bringen. Dieser fasste den Beschluss, ein Leistungsverzeichnis durch ein geeignetes Planungsbüro erstellen zu lassen. Das Leistungsverzeichnis listet auf, was in einer Machbarkeitsstudie alles untersucht werden soll.

Alle Akteure werden eingebunden
Das Leistungsverzeichnis wird in enger Abstimmung mit der Initiative „S7 OstPlus“, den Anrainergemeinden der S7 Ost sowie mit allen betroffenen Behörden und Akteuren abgestimmt werden. Neben der reinen baulichen Machbarkeit geht es auch um möglicherweise nötigen Grunderwerb, eine Verkehrsnachfrageuntersuchung und eine Abschätzung der Bauzeiten. Ebenfalls wichtig: Das Planungsbüro, welches das Leistungsverzeichnis erstellt, soll auch eine detaillierte Schätzung abgeben, mit welchen Kosten für eine spätere Machbarkeitsstudie zu rechnen ist, wie lange sie dauern könnte und welche personellen und fachlichen Kompetenzen bei der untersuchenden Behörde notwendig wären. Sobald das Leistungsverzeichnis vorliegt, wird der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur über das weitere Vorgehen beraten.

-lam-

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Klima-Dialog

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Region Unterallgäu – Ob energetische Gebäudesanierungen, kommunales Energiemanagement und Nutzung von Ökostrom, eigene Photovoltaik- Anlage, Recycling über Wertstoffhöfe und Gelbe Tonne, Abfallberatung, Elektrofahrzeuge, E-Tankstelle und Schulprojekte, Lehrerfortbildungen und Wettbewerbe, Baumpflanzaktionen, Ausstellungen und Messen, Vorträge und Energieberatungen, Glaskaraffen und Wasserspender, Recyclingpapier und klimaneutraler Postversand: Seit vielen Jahren engagieren sich der Landkreis Unterallgäu auf vielfältige Weise im Klimaschutz und wurde dafür bereits mit dem European Energy Award (EEA) ausgezeichnet.

Um über diese Aktivitäten zu informieren und Ideen und Anregungen der örtlichen Klima-Aktivisten aufgreifen zu können, hat Landrat Hans-Joachim Weirather im Anschluss an die Fridays-for-Future-Demonstration durch Mindelheim zum Dialog eingeladen. Angeregt hatte dies die Kreistagsfraktion ödp/Bürger für die Umwelt. „Wir werden als kleiner Landkreis nicht die Welt verändern, aber wir können auch mit vielen kleinen Dingen etwas voranbringen“, betonte Weirather. Der Landrat bat die Demonstranten, genau hinzusehen, in welchem Rahmen der Landkreis Weichen stellen könne und wo dessen Einflussmöglichkeiten endeten.

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„Wir wollen immer mit gutem Beispiel vorangehen“, erklärte Klimaschutzmanagerin Sandra ten Bulte. Sie stellte die große Bandbreite dessen vor, was Landkreis und Kreisverwaltung seit vielen Jahren im Rahmen der Möglichkeiten vor Ort für den Klimaschutz tun – sowohl im Großen wie im Kleinen. Zudem zeigte sie den Aktivisten auf, wie sie sich selbst aktiv beim Klimaschutz einbringen könnten: So präsentierte sie vielfältige Beispiele, wie sich verschiedene Schulen im Landkreis in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagierten – dies reiche von Radfahr-Wettbewerben und klimafreundlichen Klassenfahrten und Wandertagen in der Region über Baumpflanzaktionen, eine bewusste Mülltrennung, Reparaturteams, die Nutzung von nachhaltigem Schulbedarf bis hin zu Schülervorträgen zum Klimaschutz. Wichtig sei, gute Projekte auch in der Öffentlichkeit darzustellen, damit sie möglichst viele Nachahmer fänden. Die Fachstelle für Klimaschutz biete Schülern dazu immer wieder Möglichkeiten, etwa bei Veranstaltungen oder jüngst in der Videoreihe „Klimaschutz: jeder Beitrag zählt!“.

-laua- Bild: Stefanie Vögele

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365 Euro-Ticket
Künftig sollen Schüler und Auszubildende den MVV mit einer Jahresflatrate nutzen können

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Region München – Für Schüler und Auszubildende stehen die Chancen gut, bald mit einer Flatrate den MVV-Raum zu nutzen. Schon im Sommer kommenden Jahres könnte eine „Schüler- und Jugendkarte“ zum Preis von 365 Euro im Jahr geben. Der Freistaat Bayern unterstützt diese Initiative und würde im Falle der Einführung zwei Drittel der hierdurch entstehenden Mindereinnahmen übernehmen. Den Rest müssten sich die acht Verbundlandkreise sowie die Stadt München teilen. Nach den Berechnungen, die auf Basis der Schülerzahlen kalkuliert wurden, würde der Landkreis aktuell ca. 1,2 Mio. Euro pro Jahr für das neue Ticket auf den Tisch legen – mit steigender Tendenz. Denn nachdem der Preis auf 365 Euro fixiert bleiben soll, würden die Ausgleichzahlungen vermutlich Jahr für Jahr ansteigen.

Sowohl der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur als auch der Kreisausschuss sprachen sich jeweils einstimmig dafür aus, für die Flatrate zu stimmen und entsprechende Haushaltsmittel vorzusehen. Landrat Christoph Göbel nannte den Vorstoß einen „Schritt in die richtige Richtung. Zusammen mit der Tarifreform und deren geplanter Weiterentwicklung, der Bestrebung, den MVV-Raum zu erweitern sowie der „Landkreis-Flatrate“, also der Bezuschussung des normalen Jahresabos durch den Landkreis München, wird aus den Einzelteilen langsam ein stimmiges Bild. Nur mit attraktiven Angeboten werden wir die Menschen dazu bringen, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen.“

-lam-

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Vorbildliche

Straßenquerungshilfe

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Region Miesbach – In der heutigen Zeit ist auf den Straßen Bayerns, ob nun in der Stadt oder auf dem Land, der alltägliche Verkehr übermäßig angestiegen. So wundert es nicht, wenn das Überqueren einer Fahrbahn, auch wenn es nur eine Dorfstraße ist, manchmal zu einem lebensgefährlichen Abenteuer werden kann. Insbesondere für Mütter mit Kinderwagen, für gehbehinderte Senioren mit Rollator oder für Rollstuhlfahrer, wird das Wechseln der Straßenseite oder auch das Ein- und Aussteigen aus einem Bus zum echten Problem, wenn nicht eine sichere Querungshilfe sowie ein Einstiegsfeld vorhanden sind.

Daher stellte der Beauftragte für Menschen mit Behinderung – der Gemeinde Gmund am Tegernsee und des Landkreises Miesbach, Anton Grafwallner, zusammen mit Alfons Besel, Bürgermeister der Gemeinde Gmund am Tegernsee und Josef Harraßer, Leiter des technischen Bauamts Gmund am Tegernsee, kürzlich eine vorbildliche Fußgängerquerungshilfe – mit Aufmerksamkeitsfeld samt Einstiegshilfe und Bodenindikatoren – der Öffentlichkeit vor. Dieser Übergang ist durch eine Absenkung der Bordsteinkante mit der Straße ebenerdig, sodass das Überqueren auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl sowie für gehbehinderte Menschen unproblematischer ist.

Ferner wurde für blinde Fußgänger ein spezieller Bodenbelag mit Noppen und Rillen verlegt, an dem sich Sehbehinderte mit ihrem Langstock orientieren können. Bei der Ein- und Ausstiegshilfe können die Busse bis auf das Bordsteinniveau abgesenkt werden, um so Menschen mit Gehhilfen oder Rollstühlen das Einfahren oder Verlassen des Busses mit Rampe zu ermöglichen. Um sehbehinderten oder blinden Menschen bei der Bewältigung der gestiegenen Anforderungen im Straßenverkehr zu helfen, bietet der Blindenverband spezielle Schulungen in einem Mobiliäts- und Orientierungstraining am Heimatort an. Hier werden das Ein- und Aussteigen in Bus und Bahn geübt und die Handhabung des Langstocks erlernt. Dieses Training kann vom Arzt verschrieben werden.

Vorallem im Winter bei Schneefall präsentiert sich die einheitliche Höhe der Querungshilfe und Fahrbahn als ausserordentlich hilfreich, da dadurch die Querhilfe von den Schneeräumfahrzeugen geräumt werden kann. Dies ist für die Sicherheit von allen Fußgängern enorm wichtig. Da die Querungshilfe in Gmund-Ostin Vorbildcharakter aufweist, haben sie bereits zahlreiche bayerische Gemeinden übernommen.

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Testeten eine neue Straßenquerungshilfe: v.l. Alfons Besel, Bürgermeister der Gemeinde Gmund am Tegernsee
sowie der erblindete Manfred Höppner aus Bad Wiessee und Anton Grafwallner, Beauftragter für Menschen mit Behinderung
der Gemeinde Gmund am Tegernsee und des Landkreises Miesbach

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Potential für die Energiewende in der Region
Die Umsetzung der Energiewende stand im Fokus des zweiten Gipfeltreffens

der Fachbeiräte „Energie und Klimaschutz“ aus den vier Landkreisen des Oberlandes

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Region Oberland – Mit dem weltweit ältesten Bergobservatorium hatten sich die Fachbeiträte „Energie und Klimaschutz“ aus den vier Landkreisen des Oberlands einen sehr passenden Ort ausgesucht, um die Umsetzung der Energiewende in der Region zu diskutieren. Dabei stellten Dr. Anne von Streit (LMU) und Elisabeth Freundl (EWO), Leiterinnen des Projekts INOLA, 27 konkrete Handlungsempfehlungen vor. Während der fünfjährigen Projektlaufzeit wurde die Region auf den energetischen Ist-Zustand und die möglichen Potentiale untersucht. Das Ergebnis: Die vier Landkreise haben das Potential sich selbst mit elektrischer und thermischer Energie zu versorgen. Dafür sei nun aber konsequentes Handeln im Bereich Energieeinsparung und Ausbau von Erneuerbarer Energien notwendig. Dies unterstrich auch Weilheims stellvertretender Landrat Karl-Heinz Grehl: „Klimaschutz braucht mehr Mut schwierige Entscheidungen auf allen Ebenen zu treffen“.

Die Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen nehmen die Beiräte nun mit in ihre Landkreise und werden gemeinsam mit der Energiewende Oberland an konkreten Projekten und Maßnahmen arbeiten, denn alle haben sich zum selben Ziel bekannt: Eine fossilfreie Energieversorgung bis 2035.

Anschließend demonstrierte Observationsleiter Dr. Christian Plass-Dülmer in einer gemeinsamen Führung, wie sich die weltweite Klimaerwärmung am Hohenpeißenberg nachweisen lässt und dass gerade die Alpenregionen besonders von der Erwärmung sowie den einhergehenden Wetterereignissen betroffen sind. Die Fachbeiräte „Energie und Klimaschutz“ sind in allen vier Landkreisen des Oberlands ein beratendes Gremium, um konkrete Projekte, aber auch die Klimaschutzstrategien der Landkreise voranzubringen.

-lawm- Bild: lawm

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Wichtiger Termin für die Berufsorientierung

„Girls’Day und Boys’Day 2020“

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Am 26. März 2020 rufen das Bundesjugendministerium, das Bundesbildungsministerium, die Bundeskoordinierungsstelle und regionale Initiativen zur Teilnahme am Girls- und Boys-Day 2020 auf.  Dieser Aktionstag gewährt Einblicke in Ausbildungsberufe und Studiengänge, für die sich bisher immer noch zu wenige Mädchen oder Jungen interessieren. Als Unternehmen können sich präsentieren, Ihre Berufsbilder vorstellen, einen persönlichen Kontakt herstellen und einen wichtigen Beitrag zur eigenen Nachwuchssicherung leisten.

Die interessierten Jungen und Mädchen finden die angebotenen Plätze über das „Radar“ auf den jeweiligen Webseiten www.boys-day.de/radar oder www.girls-day.de/radar. Der Schnuppertag ist ein interessanter Bestandteil im Prozess der Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler. Die Mädchen und Jungen sind bei einer Teilnahme am Aktionstag versichert.

-am- Bild: lam

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Zertifizierter Naturgarten

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Region Dachau – Auf Initiative des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V. und der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim können seit September 2019 Mitglieder aus Gartenbauvereinen, aber auch Gartenbesitzer ohne Mitgliedschaft, ihren Naturgarten zertifizieren lassen. Bedingungen bzw. Grundvoraussetzung für einen Naturgarten sind der völlige Verzicht auf Pestizide, Torfverwendung und synthetische Stickstoffdünger. Zusätzlich wird die Biodiversität, also die vorhandene ökologische Vielfalt, bewertet.

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Beim nun ausgezeichneten Garten in Markt Indersdorf finden sich neben einer großen, efeubewachsenen Hausfassade eine gefällige und ökologisch wertvolle Kombination aus alten Obstbäumen, einer Blumenwiese und ein für einen Naturgarten charakteristisches „wildes Eck“. Die Auszeichnung und das zusammen mit der Urkunde verliehene Schild zeigen neben der Anerkennung auch den Vorbildcharakter für diesen wunderbaren Naturgarten. Landrat Stefan Löwl überreichte die erste Zertifizierungsurkunde mit Plakette im Landkreis Dachau an Andrea Reischl.

-ladah- Bild: ladah

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Katastrophenschutz-Übung 2019:

Einsatz erfolgte mit 160 Kräften verschiedener Organisationen

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Region Unterallgäu – Es regnet stark und es droht der Damm an der Günz zu brechen. Ein Baum im Wasser sorgt für eine besonders dramatische Lage. Möglicherweise muss ein Teil des Ortes evakuiert werden. Als die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk (THW) und die Deutsche Lebens-Rettungs- Gesellschaft (DLRG) den Damm sichern, werden plötzlich zwei Helfer vermisst. Es wird eine Suche eingeleitet.

Das war das Szenario einer Katastrophenschutz-Übung des Landkreises Unterallgäu. 160 Einsatzkräfte probten den Ernstfall. Ausgangssituation war ein Hochwasser, wie es sich 2002 im Unterallgäu ereignete. Im Einsatz waren die Feuerwehren Babenhausen, Winterrieden, Klosterbeuren, Benningen, Bad Wörishofen und Mindelheim, das THW, die DLRG, die Wasserwacht, die Polizei, das Rote Kreuz (BRK) und das Landratsamt.

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Übungsschwerpunkt war die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen vor Ort und das Zusammenspiel der integrierten Leitstelle Donau-Iller sowie der Kreiseinsatzzentrale Unterallgäu und der Führungsgruppe Katastrophenschutz in Mindelheim. Die Kreiseinsatzzentrale kommuniziert mit den Einsatzkräften, der integrierten Leitstelle und der Führungsgruppe im Landratsamt. Sie ist eine wichtige Schnittstelle im Katastrophenfall. Die Federführung der Übung hatte die Führungsgruppe im Landratsamt. Sie übernimmt im Katastrophenfall die Gesamtkoordination der Lage.

„Die Kommunikation ist im Katastrophenfall immens wichtig. Die Übung hat gezeigt: Unsere Rettungsdienste arbeiten gut zusammen und die Kommunikation funktioniert. Es gibt aber noch Verbesserungsmöglichkeiten“, betonte Hubert Stolp vom Sachgebiet Sicherheit und Ordnung, welches die Übung organisiert hatte. Bei Nachbesprechungen wurden Probleme diskutiert und Lösungen erarbeitet.

-laua- Bilder: laua

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„Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern“

mit dem Expressbusring

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Region München – Ein Ring von Expressbuslinien wird Fahrten von Landkreiskommune zu Landkreiskommune erheblich verkürzen. Wer heute beispielsweise von Haar in das Gewerbegebiet in Unterschleißheim fahren will, muss erst einmal mit der S6 in die Münchner Innenstadt, um dort in die S1 in Richtung Unterschleißheim zu wechseln. Denn das Münchner S-Bahnnetz ist radial auf die Landeshauptstadt München hin angelegt. Querverbindungen gibt es allenfalls im Regionalbusverkehr – bisher jedoch noch nicht über längere Distanzen. Zukünftig soll sich das ändern.

Der Landkreis München hat solche Tangentialverbindungen bereits seit langem im Fokus. Denn wer nützt schon den öffentlichen Verkehr für eine Fahrt zu einem oft nur wenige Kilometer entfernten Ziel, wenn er dafür den Umweg über das Münchner Stadtzentrum nehmen muss? Wer die Möglichkeit hat, steigt dann meist doch ins eigene Auto. Wo es hingegen schon Querverbindungen gibt, werden diese gut angenommen. Der weitere Ausbau solcher Tangentialverbindungen ist daher auch ein ganz wesentlicher Bestandteil im Nahverkehrsplan des Landkreises München, der gerade fortgeschrieben wird.

Die Geschwindigkeit macht‘s
Eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung bringt nun weiteren Schwung in die Planungen. Und mehr noch: Im Programm „Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern“ sind nicht nur einzelne tangentiale Buslinien vorgesehen, sondern ein geschlossenes Ringbusnetz um die Landeshauptstadt München herum. Es soll auf direktem und schnellem Weg wichtige S-und U-Bahnhalte verbinden, auf den Takt des Schienenverkehrs abgestimmt sein und zudem verkehrlich bedeutsame Punkte im vorgesehenen Linienkorridor bedienen. Bei der Planung dieses Expressbusrings hat der Landkreis München gemeinsam mit dem MVV die koordinierende Rolle für die fünf betroffenen Landkreise übernommen. „Das haben wir sehr gerne gemacht“, betonte Landrat Christoph Göbel, „denn schließlich profitieren nicht nur unsere Landkreisbürger von einem geschlossenen Ring, er wird auch ein wichtiger Baustein sein, das Münchner Umland vor dem drohenden Verkehrsinfarkt zu bewahren.“ Der künftige Expressbusring setzt sich aus sieben Einzellinien zusammen, vier davon werden im Landkreis München verkehren.

Sofern alle nötigen Beschlüsse noch im Dezember dieses Jahres gefasst werden, könnten die vier Linien bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 an den Start gehen. Sie würden dann montags bis samstags von ca. 5:00 Uhr bis 22:00 Uhr im 20-Minuten-Takt und sonn- und feiertags von ca. 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr im 60-Minuten-Takt verkehren. Der Freistaat Bayern hat zugesagt, dauerhaft 50 Prozent des Betriebskostendefizits zu tragen. In den ersten drei Jahren wäre die finanzielle Förderung sogar noch etwas höher.

Fahrer gesucht!
Ob die Busse bereits 2021 rollen können, hängt nicht in erster Linie von finanziellen oder infrastrukturellen Gegebenheiten ab. Als Hindernis könnten sich dem sowohl Lieferengpässe bei den Fahrzeugherstellern, als auch der sich immer weiter verschärfende Fachkräftemangel in den Weg stellen. Der MVV geht von ca. 200 zusätzlichen Fahrern aus, die für den Betrieb der sieben im MVV-Verbundraum verkehrenden Tangentiallinien nötig wären. Und die sind schon heute mehr als stark umworben.

-lam-

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Beteiligung an Grundlagenstudie
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Region Garmisch-Partenkirchen – Unlängst hat der Kreistag einstimmig beschlossen, dass sich der Landkreis Garmisch-Partenkirchen an der Grundlagenstudie zur MVV-Verbundraumerweiterung beteiligt; auch stimmten die Kreistagsmitglieder der Übernahme der anfallenden Kosten zu. Landrat Anton Speer konnte von Staatsminister Dr. Hans Reichhart den Zuwendungsbescheid für die Studie entgegennehmen. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen erhält als Gebiet mit besonderem Handlungsbedarf eine Förderung in Höhe von 90 Prozent vom Freistaat Bayern.  Sobald die Kreistags- bzw. Stadtratsbeschlüsse des Landkreises Rosenheim und der Stadt Rosenheim vorliegen, kann das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen, das federführend die organisatorischen Aufgaben übernimmt, den Auftrag für die Grundlagenstudie erteilen.

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Landrat Anton Speer mit dem symbolischen Zuwendungsbescheid

-lagap- Bild: kn

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Wohnraumstudie gestartet

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Region Donau-Ries – Im Rahmen des Konversionsmanagements wird für alle 44 Kommunen des Landkreises Donau-Ries eine Studie in Auftrag gegeben, die den zukünftigen Bedarf an Wohnraum ermittelt. Nun werden, mit einem Fragebogen, alle Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises befragt. Der Fragebogen kann unter https://www.soscisurvey.de/wohnraumstudie-donau-ries/ ausgefüllt werden. Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise aus der Region verlost. Um an der Befragung teilzunehmen, ist nur die Angabe der E-Mailadresse notwendig.

Um das Flächenmanagement und die Innenentwicklung im Landkreis Donau-Ries effizient gestalten zu können, ist die Kenntnis über den zukünftigen Bedarf an Wohnraum entscheidend. Dazu müssen eine Vielzahl an Faktoren mit einbezogen werden. So beispielsweise die Bevölkerungsentwicklung in der Region und die demographischen Rahmenbedingungen. Unter anderem werden auch die Daten zu den Bereichen Infrastrukturausstattung und Pendlerbewegungen berücksichtigt.

Wichtige Zielgruppen
Um den zukünftigen Bedarf an Wohnraum für die Region angepasst entwickeln zu können ist es zunächst notwendig, unterschiedliche Zielgruppen genau zu betrachten. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist vor allem der Bereich „Wohnen im Alter“ zu untersuchen. Dabei ist auch die Versorgung im Alter von zentraler Bedeutung. Ferner soll das „Wohnen für Neuzugewanderte“ als weitere Zielgruppe ein Thema sein. Vor dem Hintergrund der räumlichen Bevölkerungsbewegungen und der stetig steigenden Zahl an Bewohnern in der Region, sind Erkenntnisse aus dieser Untersuchung besonders wichtig. Zuletzt sollen „Neue Arbeitsformen auf dem Land“ Aufschluss darüber geben, in welchem Maß junge kreative, wissensarbeitende Menschen im Donau-Ries bleiben würden, anstatt in Metropolen umzusiedeln um ihren Beruf ausüben zu können.

Im Online- Fragebogen werden die jeweils relevanten Bereiche für jeden Bewohner angezeigt. Das Konversionsmanagement Donau-Ries steht als Servicestelle für die Innenentwicklung zur Verfügung. Die Vermarktung der erfassten Baulücken und Leerstände wird weiter ein Kernbereich der Arbeit sein, betonte Konversionsmanagerin Barbara Wunder. Außerdem wird in den nächsten Jahren noch ein umfassendes Informationsangebot für Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen geschaffen. Das Konversionsmanagement in der Stabsstelle Kreisentwicklung steht als Servicestelle für Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Flächenmanagement und Konversionsmanagement Donau-Ries.

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Landrat Stefan Rößle und Konversionsmanagerin Barbara Wunder
bei der Planung der Wohnraumstudie für den Landkreis Donau-Ries

-ladr- Bild: Stefanie Fieger

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Mountain Day 2019

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Region Garmisch-Partenkirchen – Der „International Mountain Day“ am 13. Dezember auf Schloss Elmau bietet interessante Beiträge über die Auswirkungen des Klimawandels im Gebirge. Mit dieser Veranstaltung wollen die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus und das Klimaschutzmanagement des Landkreises Garmisch-Partenkirchen auf die globale Bedeutung der Berge und deren besondere Betroffenheit vom Klimawandel hinweisen. Gemeinsames Ziel ist es, Wissenschaft, Politik und Kultur an diesem Tag zu vereinen, um den Alpenschutz aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und so das Bewusstsein für das fragile Ökosystem der Berge zu wecken und zu stärken. Auf der Agenda stehen eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Universitäten München und Augsburg, des deutschen Berg- und Skiführerverbandes sowie mit einer Sprecherin der Fridays for Future Bewegung. Ferner gibt es einen populärwissenschaftlichen Vortrag mit dem Titel „Unsere Berge aus dem All“ von Prof. Dr. Stefan Dech, Direktor Deutsches Fernerkundungsrechenzentrum, DLR.

-lagap-

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Workshop

„Sicher mit dem Fahrrad unterwegs“

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Region Eichstätt – In Zusammenarbeit mit der Kommunalen Integrationskoordination (KIK) und der Kreisverkehrswacht Eichstätt startete ein Workshop zum Thema „Fahrrad-Sicherheit“ für Migranten und Asylbewerber. Die Veranstaltung wird zukünftig in regelmäßigen Abständen in den verschiedenen Gemeinden des Landkreises als Beitrag zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zugewanderten stattfinden.

Ziel der Veranstaltung war es, die Radfahrer für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren und Verkehrszeichen bzw. Verkehrsvorschriften zu wiederholen. Der Beitrag über das richtige Verhalten bei einem Verkehrsunfall war für alle Teilnehmer von großem Interesse. Durch einen Filmbeitrag wurden anschaulich die Gefahren von Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr dargestellt. Viel Spaß hatten die Teilnehmer bei der Bewältigung eines Parcours mit einer sogenannten „Rauschbrille“. Im Anschluss an die Veranstaltung erhielten die Teilnehmer gelbe Sicherheitswesten ausgehändigt, um im Straßenverkehr besser sichtbar zu sein.

-laei- Bild: laei

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Klausurtagung und Informationsbesuch
im Fortbildungsinstitut in Ainring

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Region Berchtesgadener Land – Über aktuelle Themen, Projekte und Aufgaben über bevorstehende Entwicklungen tauschen sich zweimal jährlich unter Leitung von Landrat Georg Grabner die Führungskräfte des Landratsamts Berchtesgadener Land aus. Kürzlich fand die Tagung der Geschäftsbereichs- und Fachbereichsleiter im Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring statt.

Nach der Begrüßung durch Leitenden Polizeidirektor Johann Peter Holzner erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Schulungseinrichtung. Rund 12.000 Polizistinnen und Polizisten nehmen jährlich eine Fortbildung in Ainring in Anspruch, so Holzner. Es gehe dabei darum, alle bayerischen Polizisten bestmöglich und gleichmäßig für ihren Dienst weiterzubilden, um auch über den eigenen Zuständigkeitsbereich hinaus in der Strafverfolgung wirksam agieren zu können. Besonders interessant war für die Landratsamtsmitarbeiter die Übung eines Polizeieinsatzes unter realen Bedingungen – unter Einsatz aller technischen Möglichkeiten in der „Einsatzzentrale“ sowie das „Darknet“-Schulungsangebot für „Cyber-Cops“. Im Verlauf der anschließenden Klausurtagung im Schulungsraum des Fortbildungsinstituts befassten sich die Führungskräfte mit dem Notfallkonzept des Landkreises, mit der neuen Brandschutzordnung und mit personalrechtlichen Themen.

-labgl- Bild: labgl

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Weiterer Schritt zur Klinikfusion

Kreiskliniken Altötting-Burghausen und Kliniken Kreis Mühldorf am Inn

 

Region Altötting/Mühldorf – Kürzlich unterzeichneten die Landräte Erwin Schneider und Georg Huber die Satzung des gemeinsamen Unternehmens „InnKlinikum Altötting und Mühldorf”. Zuvor hatten die Kreistage der beiden Landkreise der Fusion zugestimmt. Der Landrat des Landkreises Mühldorf, Georg Huber, dankte den beiden Kreistagen für das starke Votum und das Vertrauen. Dadurch sei es nun möglich, den geplanten Fusionszeitpunkt 1. Januar 2020 einzuhalten. Jetzt gelte es weiterhin konstruktiv zusammenzuarbeiten, so Huber, um die beschlossene Fusion mit Leben zu füllen. Sein Altöttinger Amtskollege Erwin Schneider brachte ebenfalls seine Freude über die positiven Kreistagsbeschlüsse zum Ausdruck.

Die stationäre medizinische Versorgung werde durch die Fusion in beiden Landkreisen zukunftsfähig gemacht. Mit der Unterschrift der Unternehmenssatzung habe man nun ohne Zeitverzug den nächsten formellen Schritt in Richtung Fusion getan, so Schneider. Nach Veröffentlichung der Satzung im Amtsblatt der Regierung von Oberbayern im Laufe des Dezember ist das gemeinsame Kommunalunternehmen offiziell gegründet. Anschließend werden die vorbereiteten Betriebsübernahmeverträge notariell beurkundet und nach Eintritt der so genannten „Wirksamkeitsbedingungen” gehen die bisherigen Klinikbetriebe auf das neue Unternehmen über. Von diesem Moment an nimmt das „InnKlinikum Altötting und Mühldorf” dann rechtlich in den ersten Monaten des kommenden Jahres und wirtschaftlich rückwirkend zum 1. Januar 2020 seinen Betrieb auf.

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Die Landräte Erwin Schneider (li.) und Georg Huber bei der Unterzeichnung der Satzung des
gemeinsamen Unternehmens „InnKlinikum Altötting und Mühldorf”

-lamue- Bild: lamue

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Nachhaltige Verbesserung

der waldbaulichen Situation

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Region Garmisch-Partenkirchen – Im Rahmen der Ausarbeitung von Leitlinien zur nachhaltigen Verbesserung der waldbaulichen Situation im Landkreis Garmisch-Partenkirchen fanden vor Kurzem unter Federführung der Unteren Jagdbehörde Revierbegänge statt. Daran beteiligt waren das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Weilheim, Hegegemeinschaftsleiter, Forstbetriebsleiter, Jägerschaft, Naturschutz, Tierschutz, Jagdgenossenschaften und Vertreter von Land- und Forstwirtschaft. Bei den Begehungen wurden einige Jagdreviere mit einer positiven waldbaulichen Entwicklung besichtigt, Erfahrungen ausgetauscht sowie mögliche Wege aufgezeigt, die waldbauliche Situation zu verbessern. Neben jagdlichen Möglichkeiten zur Abschussplanerfüllung wurden unter anderem auch die Themen artgerechte Fütterung, Lebensraumverbesserung, Bewirtschaftungsformen sowie Jagd und Tourismus mit allen Beteiligten konstruktiv diskutiert.

-lagap- Bild: lagap

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„Raumfahrt, gestern, heute und morgen“

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Region Pfaffenhofen an der Ilm – Vor kurzem war – auf Einladung der Volkshochschule – der Physiker und ehemalige Astronaut Prof. Dr. Ulrich Walter in Pfaffenhofen zu Gast. Auf humorige Art, fesselte dieser sein Publikum mit Wissenswertem, Visionärem, aber auch kuriosem Insiderwissen zum Thema „Raumfahrt, gestern, heute und morgen“. So erzählte er u.a. von unerwarteten Problemstellungen, denen sich die deutschen Astronauten und deren Arbeitgeber, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, gegenübersahen. Die Astronauten sind alle Beschäftigte im öffentlichen Dienst und so war schließlich die Fahrt ins All mit der Raumfähre Columbia „eine Dienstreise“ – wenn auch eine der besonderen Art. Wie macht man da die im öffentlichen Dienst vorgeschriebene Reisekostenabrechnung, wenn man aus dem All zurückkommt? Gibt es da die übliche Kilometerpauschale für die zirka 6,5 Millionen zurück gelegten Kilometer? Wie errechnet man die Tagespauschale von Sonnenaufgang bis -untergang, wenn die Sonne beim Kreisen in der Erdumlaufbahn alle 90 Minuten unter und wieder aufgeht?

Außer diesen sehr irdischen Problemen gab Prof. Dr. Walter aber auch einen interessanten Ausblick in die Zukunft der Raumfahrt: „Noch in den 2020er Jahren wollen die Amerikaner erneut zum Mond und einen regelmäßigen Pendelverkehr einrichten. Das große Ziel für die Zukunft ist der erste Mensch auf dem Mars“.

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Landrat Martin Wolf ließ es sich nicht nehmen,
den prominenten Referenten von der Technischen Universität München, Prof. Dr. Ulrich Walter, zu begrüßen

-lapaf- Bild: lapaf

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Schutzzone

am Achendelta

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Region Traunstein – Gelbe Bojen markieren jetzt auch im Winter die Schutzzone am Achendelta. Das Mündungsdelta der Tiroler Achen am Südufer des Chiemsees bei Grabenstätt ist zweifelsohne eines der naturschutzfachlich bedeutendsten Gebiete in Bayern. Nicht ohne Grund ist es, zusammen mit den weit nach Süden reichenden Auwäldern entlang der Tiroler Achen, als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Ferner bildet das Delta, mit dem Lachsgang im Westen und der Hirschauer Bucht im Osten, die sogenannte Kernzone: Sie bietet einen einzigartigen, ungestörten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und darf nicht betreten werden.

Seeseitig ist die Grenze der Kernzone mit Bojen markiert. Von Frühjahr bis Herbst sind es große gelbe Bojen mit einer aufgesetzten Beschilderung. In den Wintermonaten jedoch werden sie durch deutlich kleinere ersetzt – diese können bei Eisbildung unter die Eisdecke rutschen und werden somit nicht beschädigt. Dieses Jahr sind die kleineren Winterbojen nun erstmals auch in gelber Farbe gehalten. Somit ist die Kernzone auch im Winter entsprechend der Bayerischen Schifffahrtsordnung gekennzeichnet. Finanziert wurde die Maßnahme aus Naturschutzmitteln der Regierung von Oberbayern unter Beteiligung des Landkreises Traunstein. Der Tausch von Sommer- und Winterbojen wurde durch Flussarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein erledigt.

So sollte für jeden Wassersportler auch in der kalten Jahreszeit die Grenze des Schutzgebiets deutlich zu erkennen sein. Bei Nichtbeachtung der Markierung droht eine Geldstrafe – je nach Sachlage bis zu mehrere tausend Euro. In der Vergangenheit gab es zum Leidwesen der Wasservögel leider doch immer wieder Störungen, insbesondere durch Kanufahrer. Aber gerade jetzt in den Wintermonaten ist die Kernzone für eine Vielzahl von Wasservögeln ein bedeutender Rückzugsraum. Bei vielen der anwesenden Vögel handelt es sich um Tiere die aus Nordosteuropa an den See ziehen, um hier den Winter zu verbringen. Gerade in der kalten Jahreszeit bedürfen sie ausreichender Ruhe, um nicht bei unnötigen Störungen aufgeschreckt zu werden und wichtige Energiereserven unnötig zu verbrennen. So zum Beispiel auch die Singschwäne. Kürzlich wurden die ersten Schwäne gesichtet, die aus Skandinavien an den Chiemsee kommen und dort meist in nur geringer Stückzahl die Wintermonate verbringen.

-lats- Bild: lats

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Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

eröffnete „Filiale der Zukunft“

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Region Miesbach – Seit Jahren verfolgen Banken und Sparkassen den Trend, in ihren Geschäftsstellen die Mitarbeiter abzubauen und den Service mit Beratungen per Telefon, Online-Informationen sowie mit elektronischen Geld- und Kontoauszugsautomaten in kostensparende Bahnen zu lenken. Bei der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee werden dagegen andere Wege eingeschlagen.

Mit der „Filiale der Zukunft“ eröffnete der Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Mihalovits, zusammen mit den zahlreich erschienenen Verwaltungsräten, Mitarbeitern, geladenen Gästen und Kunden sowie am Umbau beteiligten Handwerkern, eine neue Ära der Dienstleistung. „Wenn wir uns in unserer Branche ernsthaft mit der Zukunft beschäftigen, dann wissen wir, dass wir uns in bestimmten Bereichen extrem verändern müssen. Veränderung war immer ein Thema, bei uns und in der Gesellschaft. Jetzt haben wir die Herausforderung der Geschwindigkeit in der Veränderung – Zauberwort „Digitalisierung“ – die nicht nur den Finanzdienstleistungsbereich verfolgt, sondern die gesamte Gesellschaft berührt und sehr stark verändern wird. Und wenn wir uns überlegen, was dann noch übrig bleibt. Was ist denn letztendlich unser Mehrwert, den wir bei diesem ganzen Digitalisierungswahn liefern können? Dann sind wir relativ schnell bei dem, was unsere Filiale füllt: Unsere Kunden und unsere Mitarbeiter, denn die sind das A und O. Diese Menschen machen es aus! Wir werden uns in Zukunft darin unterscheiden, ob wir die Beziehung zu unseren Kunden herstellen können, denn das wird für uns entscheidend sein. Das braucht Grundvoraussetzungen, das heißt Mauern niederreißen, Wiederstände auflösen und Themen, die Begegnungen verhindern, einfach weglassen. Das haben wir hier, zusammen mit unseren Mitarbeitern, die für den Umbau ihre Ideen und Anregungen mit eingebracht haben, versucht und es ist ein tolles Konzept entstanden“, betonte Dr. Mihalovits bei seiner Begrüßungsrede.

Denn die Geschäftsstelle am Marktplatz in Holzkirchen, Landkreis Miesbach, möchte ein Treffpunkt für die Region werden. Hier stehen die Mitarbeiter in modern umgebauten und hellen Räumlichkeiten hinter einem weißen Tresen, um ihren Kunden behilflich zu sein. Daneben ist ein großer Tisch platziert, der sogenannte „Nachbarschaftstisch“, an dem die Besucher bei einer Tasse Kaffee oder Tee in Ruhe verweilen oder Kinder auf ihre Eltern warten können, während sie ihre Bankgeschäfte erledigen. Eine Spielekonsole sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Im hinteren Teil des Erdgeschosses, neben der geschwungenen Treppe, arbeiten die Finanzberater, welche die Kunden dann zum Beratungsgespräch ein Stockwerk höher geleiten. Dort oben befinden sich lediglich die individuellen Beratungsräume, jeder anspruchsvoll eingerichtet. „Unsere Filiale soll ein Ort der Begegnung werden. Hier können sich an der Nachbarschaftswand Vereine oder Unternehmen aus der Region vorstellen und die Räumlichkeiten stellen wir auch für kleinere Veranstaltungen gerne zur Verfügung. Vorallem aber bekommt jeder bei uns eine Tasse Kaffee, wenn er eine will“, ergänzte der Kreissparkassen-Vorstandsvorsitzende. Einzigartig in der „Filiale der Zukunft“ ist eine „digitale Wand“, die interaktive Bilder hervorruft. „Der Mensch bestimmt immer noch das Geschehen, was digital abläuft und die Technik reagiert darauf. Diese Wand ruft den Geist unserer Filiale hervor“, versprach Dr. Mihalovits begeistert.

„Wir sind eine Bank mit Nachbarschaftscharakter und bieten eine Plattform zum Vernetzen und Informieren. Hier ist „die Geschäftsstelle der Realität“ entstanden und ab jetzt läuft „die Sparkasse der Zukunft“. Wir tun alles dafür, dass sich unsere Kunden wohlfühlen und dass sie ihre Bankgeschäfte hier tätigen können. Wir haben einen sogenannten „Treffpunkt Sparkasse“ ins Leben gerufen, bei dem Events und Workshops veranstaltet werden können, bei denen wir nicht nur Gastgeber, sondern auch Netzwerker und Finanzprofi in einem sein möchten“, erklärte Jörg Quicker, Regionalleiter Bereich Holzkirchen.

-am- Bilder: am

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Luftschiffe

machen Winterpause

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Region Bodensee – Die Deutsche Zeppelin-Reederei hat ihre Zeppelin-Flugsaison 2019 beendet. Zu den Jahres-Highlights zählten u.a. die „Zeppelin-Skiing“ Weltpremiere, die Zeppelin „Take-Off-Party“ sowie der Besuch des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Weitere Höhepunkte waren die Flüge des Zeppelins im Auftrag der Zeppelin Baumaschinen GmbH über der „bauma“-Fachmesse in München sowie für die ZF Friedrichshafen AG über Berlin, dem Hockenheim Ring, der „IAA“ und über dem „New Pop Festival“ in Baden-Baden.

Mitte Februar 2019 spielte der Zeppelin NT die Hauptrolle in einer absoluten Weltpremiere: “Zeppelin-Skiing”. Drei Extremsportler starteten mit dem Luftschiff von Friedrichshafen aus in die Ostalpen, um sich dort über dem Gipfel des “Kleinen Valkastiel” aus dem Zeppelin abzuseilen und auf steilem Terrain mit Ski und Snowboard abzufahren. “Als ich unter dem Zeppelin hing, hatte ich das Gefühl, mich von einer Wolke abzuseilen,” beschreibt einer der drei Alpinisten seinen Eindruck: “Noch nie zuvor stellte sich ein Luftschiff einem solchen Abenteuer.” Die Medienresonanz dieser Aktion war enorm. Eine 45-minütige TV-Dokumentation zu diesem spektakulären Projekt wird am 16. Dezember 2019 um 21:15 Uhr auf ServusTV Deutschland zu sehen sein.

Ein paar Wochen später, am 21. März, startete der Zeppelin NT dann in die offizielle Passagierflug-Saison. Pünktlich zum Saisonstart präsentierte sich das Wetter von seiner besten Seite und der Europa-Park Zeppelin mit neu gestaltetem Branding. Der Start in die Flugsaison wurde am 29. März gebührend gefeiert: Die “Zeppelin-Take-Off-Party” im Restaurant Zeppelin Hangar FN mit über 300 Gästen war restlos ausverkauft. Der Reinerlös des Abends in Höhe von 2.400 Euro ging an die gemeinnützige Organisation “Home from Home Germany e.V.”

Der Zeppelin NT, das größte Passagier-Luftschiff der Welt und gleichzeitig die größte fliegende Werbefläche, war bereits über vielen Messeauftritten der Zeppelin Baumaschinen GmbH zu sehen. Auch über der Weltleitmesse für Baumaschinen, der „bauma 2019“ in München, zog das Luftschiff mit großem Zeppelin-Caterpillar-Branding am Himmel seine Kreise. Im April hatte die Öffentlichkeit dabei wieder die Möglichkeit, einzigartige Sightseeing-Rundflüge über der Isar-Metropole zu buchen. Und auch Mitte Oktober war der Zeppelin nochmals für ein langes Wochenende in der bayerischen Landeshauptstadt stationiert.

Darüber hinaus hatte der Zeppelin eine tragende Rolle im Rahmen der neuen Themenkampagne “#MobilityLifeBalance” der ZF Friedrichshafen AG. In diesem Zusammenhang besuchte er Ende Mai die „Formula E“ in Berlin, Ende Juni das „Formel-1-Rennen“ in Hockenheim und war im September über der „IAA“ in Frankfurt sowie über dem „New Pop Festival“ in Baden-Baden zu sehen. Auch die Rheinland-Metropolen Bonn, Köln und Düsseldorf bekamen in dieser Saison wieder Besuch vom Zeppelin NT. Ende Mai und Mitte September war das Luftschiff am Flugplatz Bonn/Hangelar stationiert, um von dort aus zu seinen Rundflügen zu starten. Ferner wurden in diesem Jahr noch zwei weitere Standorte etabliert. Einer davon ist der Flughafen Mönchengladbach. Der zweite neue Standort ist Bad Homburg.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann informierte sich am 3. Mai bei seinem Besuch in der Friedrichshafener Zeppelin-Werft über die beiden Unternehmen, die dem größten und einzigen für den kommerziellen Passagierbetrieb zugelassenen Luftschiff der Welt Leben einhauchen: Das ist zum einen die ZLT Zeppelin Luftschifftechnik (ZLT) – verantwortlich für die Entwicklung, den Bau und die Wartung des Zeppelins – und zum anderen die Deutsche Zeppelin-Reederei (DZR), die als Betreibergesellschaft die Passagier-Flüge durchführt, vergleichbar mit einer Fluglinie. “Der Bau von Zeppelinen ist keine romantische Spielerei, die uns an längst vergangene Zeiten erinnert. Zeppeline sind leistungsfähige, sichere, geräuscharme und umweltfreundliche Luftschiffe – und passen damit ganz hervorragend in unsere Zeit”, betonte Ministerpräsident Kretschmann während des Rundgangs durch die Zeppelin-Werft und ergänzte: “Luftschiffe vom Bodensee sind High-Tech-Produkte ‚Made in Baden-Württemberg’”. Entwickelt und hergestellt in einer der innovativsten Regionen Europas.”

Auch wenn der Zeppelin NT bereits zu den effizientesten und emissionsärmsten motorbetriebenen Luftfahrzeugen gehört, so entschied die Deutsche Zeppelin-Reederei dennoch Mitte September, alle aus dem Passagierflugbetrieb resultierenden CO 2 -Emissionen vollständig zu kompensieren. “Zur kompletten Kompensation werden wir ab sofort jährlich eine Spende an “myclimate” leisten. Damit fliegen alle Zeppelin-Passagiere zukünftig CO 2 -neutral. Die CO 2 – Kompensation ist nur ein erster Schritt. Darüber hinaus arbeiten wir ständig an der Weiterentwicklung unserer Luftschiffe, um den CO 2 -Ausstoß weiter zu reduzieren. Auch eine Fragestellung in Richtung Elektro-Antriebe steht auf der Liste der Themen, an denen wir arbeiten”, erklärte Eckhard Breuer, Geschäftsführer der DZR. “myclimate – The Climate Protection Partnership” ist eine gemeinnützige Stiftung mit Schweizer Wurzeln, die in Klimaschutzprojekte investiert. Zu ihren Partnern gehören auch einige der größten europäischen Fluggesellschaften.

“Mit mehr als 22.000 beförderten Passagieren können wir mit dem Saisonverlauf zufrieden sein. Außerdem freut mich, dass der Zeppelin NT für unsere Werbepartner auch über den Großstädten München, Berlin, Frankfurt, Köln, Bonn und Düsseldorf zu sehen war. Über den Winter stehen nun die jährlichen Wartungsarbeiten an und dann freuen wir uns schon wieder darauf, ab kommendem März am Bodensee in die neue Zeppelin-Saison zu starten. Natürlich sind auch für 2020 wieder Flüge über dem Rheinland geplant – ab den Flugplätzen Bonn/Hangelar und Mönchengladbach. Auch die Flug-Routen über München und Frankfurt werden wieder ein fester Bestandteil des Zeppelin-Angebots sein”, resümierte Eckhard Breuer.

-am- Bild: Mirja Geh

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Der „Bayerische Innovationsring“

bringt Pilotprojekte voran

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Region Bayern – Die Landratsämter in Bayern stehen alle vor den gleichen Herausforderungen: Die kommunalen Finanzen, die demographische Entwicklung, die zunehmende Digitalisierung und die steigenden Erwartungen der Bürger an den Service und die Qualität von Verwaltungsleistungen. Deshalb haben sich derzeit 26 Landratsämter zusammengeschlossen und einst den „Bayerischen Innovationsring“ gegründet, welcher seit 2014 von Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, geleitet wird.

„Diese Vereinigung soll den Landratsämtern in Bayern bei der Bewältigung von Neuerungen helfen, indem die Mitglieder gemeinsam Prozesse erarbeiten und untereinander austauschen. Denn ‚das Rad muß nicht jedes Mal neu erfunden werden'“, betonte Niedermaier.

Bayern will bis Ende 2020 die wichtigsten Verwaltungsleistungen online bereitstellen, was die Länder und Kommunen verpflichtet, bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen ebenfalls elektronisch anzubieten. Dieses Gebot zur „digitalen Neuausrichtung“ bereitete den Landratsämtern einiges Kopfzerbrechen, weshalb das Gemeinschaftsprojekt „Digitale Landkreise Bayern“ ins Leben gerufen wurde. Dabei geht es um die Handlungsfelder Gesundheit und Soziales, Wohnen und Arbeiten, Mobilität und Verkehr, Grundversorgung und Zusammenhalt mit bürgerschaftlichem Engagement, Innovation und Mittelstand, den 5G-Ausbau sowie um digitale Bauprojekte. Denn um die digitale Vernetzung gewährleisten zu können, muss ein flächendeckender Glasfaserausbau und die Förderung des Breitbandausbaus bis in den hintersten Winkel vorangetrieben werden, damit die Mobilfunkversorgung, auch im ländlichen Raum, ganzflächig funktioniert.

Im Jahre 2009 teilten die Mitglieder des Bayerischen Innovationsrings die Hauptaufgaben rund um die Digitalisierung in vier Projektgruppen auf. Diese waren: „Personal und Führung“, in der die Herausforderungen der demografischen Entwicklung für das Personal und die Leitung an den Landratsämtern erarbeitet werden, insbesondere die zukunftsorientierte Ausbildung, das Klären der digitalen Kompetenzen bei den Beschäftigten, die Bündelung von bayernweiten Stellenangeboten in den Landratsämtern sowie das Erstellen von Leitfäden rund um Fragen der alltäglichen Arbeitspraxis, die im Amt auftauchen.

Bei der Projektgruppe „Betriebswirtschaft“ geht es um die Umsetzung der elektronischen Rechnungen, des elektronischen Anordungs-Workflows und betriebswirtschaftliche Elemente, während sich die Gruppe „Organisation/eGovernment“ dem Problematiken der digitalen Ablage von Dokumenten und Akten widmet. Eine weitere Projektgruppe kümmert sich um die „Service- und Kundenorientierung“, bei der es u.a. um Freundlichkeit, Bürgernähe und Alltagstauglichkeit von Bürgerbüros und das Gewähren von Bürgeranfragen nach Machbarkeit und Gesetzesvorlagen geht.

Die erarbeiteten Ergebnisse und Anregungen der Innovationsgruppen werden in einem speziellen Netzwerk allen Mitarbeitern in den Landratsämtern Bayerns zur Einsicht und Übernahme zur Verfügung gestellt. Ferner können sich die Mitarbeiter mit Praxisbeispielen beraten und sich über aktuelle Entwicklungen austauschen sowie bei der Umsetzung von Online-Formularen selber betätigen oder vorhandene übernehmen.

Die Hoffnung der Landratsämter ist außerdem, dass die Digitalisierung die Anforderungen der Arbeitswelt und die Wünsche der Bevölkerung, beispielsweise nach bezahlbarem Wohnen, zusammenbringt oder Angebote und Leistungen leichter und schneller miteinander vernetzt werden. So soll es künftig ein sogenanntes „Bürgerkonto“ geben, bei dem sich der Bürger einmal mit seinen persönlichen Daten registrieren lassen kann, um dann bundesweit Leistungen abrufen zu können.

Stellt sich jedoch die große Frage, ob und wie gläsern ein Bürger wirklich sein will; sei es nun mit persönlichen Daten oder Krankenakten – weil es im Internet bekanntlich wirklich keine absolute Sicherheit bezüglich der vorhandenen Daten gibt. Weitere Infos: Bayerischer Innovationsring

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Präsentierten den ‚Status quo‘ in Sachen „Bayerischer Innovationsring“:
v.l. Wolfgang Krause, Leiter Zentrale Angelegenheiten im Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen,
Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen
und Klaus Geiger, Referent für den Innovationsring beim Bayerischen Landkreistag

-am- Bild: am

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Nominierungsversammlung

der Freien Wähler Gemeinschaft im Landkreis Miesbach

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Gruppenbild der Freien Wähler Gemeinschaft-Delegierten für den Wahlkampf 2020

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Region Miesbach – Unter dem Motto „Unabhängig – Offen – Frei“ nominierte die Freie Wähler Gemeinschaft Landkreis Miesbach die Kandidaten für den Wahlkampf 2020. Vorsitzender Norbert Kerkel freute sich über das zahlreiche Erscheinen der Mitglieder und betonte: „Es ist schön, bei der FWG an der Spitze zu stehen. Wir haben die letzten sechs Jahre ansehnliche Arbeit geleistet und sachliche Politik gemacht. Mit den Kandidaten für den Landrat und den Kreistag haben wir Top-Leute auf der Liste!“

Ebenso sah es Jens Zangenfeind, zweiter Vorstand und Bürgermeister der Gemeinde Hausham: „Wir sind stolz darauf, dass wir mit Arnfried Färber für 27 Jahre und mit Hugo Schreiber für sechs Jahre die Bürgermeister stellen durften. Ich selber bin jetzt seit sechs Jahren Bürgermeister in Hausham und hoffe, dass ich weitermachen darf. Hier sieht man, dass die FWG in Hausham verwurzelt ist, denn wir machen freie und unabhängige Politik und das ist das, wofür wir stehen. Ferner wünsche ich Norbert Kerkel für seine Kandidatur als Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen viel Glück und Erfolg.“

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Norbert Kerkel, Vorsitzender der FWG im Landkreis Miesbach, bei seiner Begrüßungsrede

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Dann stellte sich, als „Kopf für die Kreistagsliste“, wie es Norbert Kerkel ausdrückte, Andreas Hallmannsecker der Kandidat für das Amt des Landrats vor: „Wir haben einen wunderschönen Landkreis und es gibt viel zu tun. Es ist eine Ehre für mich, als Landrat kandidieren zu dürfen. Von einem Politiker, der viel verspricht und nichts hält, was kann man von diesen halten? Deshalb meine ich, dass man schon etwas Nachhaltigkeit an den Tag legen sollte. Für mich ist das wichtig, was das ganze Jahr über bei uns im Landkreis diskutiert wurde: Bildung sowie dass es allen bei uns gut geht, vom Baby bis zum Senior; Arbeitsplätze und gleichzeitig Wohnraum schaffen; Verkehr und Tourismus; Landwirtschaft und Wasserschutz; das alles hängt zusammen! Dies alles muss in eine Richtung geleitet werden und muss mit Maß und Ziel angegangen werden, und zwar für unseren Landkreis, wie in einer großen Familie“, betonte Hallmannsecker.

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Der FWG-Vorsitzende Norbert Kerkel überreichte Geschenke an den FWG-Landratskandidaten Andreas Hallmannsecker

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Da die Kandidatur von Andreas Hallmannsecker bei den wahlberechtigten Mitgliedern auf 100 Prozent Zustimmung traf, gab es  minutenlangenm Applaus. Auch die Nominierung der 60 Kandidaten für den Kreistag wurde zügig und ohne Beanstandungen beschlossen. Die Bewerber der Freie Wähler Gemeinschaft im Landkreis Miesbach findet man im Wahljahr 2020 auf dem Listenplatz Sieben.

-am- Bilder: am

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Neue Geschäftsführung

bei den Asklepios Kliniken Bad Tölz
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Region Bad Tölz – Johann Bachmeyer, Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Tölz, wird das Unternehmen zum Jahresende auf eigenen Wunsch verlassen und eine neue berufliche Herausforderung übernehmen. Sein Nachfolger wird Felix Rauschek, der die Asklepios Klinik Burglengenfeld führte und seit 1. Dezember in die Geschäftsführung in Bad Tölz eintreten ist. Er begann im Jahr 2009 bei Asklepios als Trainee, arbeitete später als Klinikmanager und leitet die Asklepios Klinik Burglengenfeld seit vier Jahren. Neue Geschäftsführerin in Burglengenfeld ist zum selben Zeitpunkt Kathrin Hofstetter geworden. Sie ist seit 2016 Klinikmanagerin in Burglengenfeld, nachdem sie zuvor zwei Jahre lang ebenfalls das Asklepios-Trainee-Programm durchlaufen hatte.

„Ich danke Johann Bachmeyer für die ausgezeichnete Arbeit, bedauere sein Ausscheiden und wünsche ihm bei seiner künftigen Aufgabe viel Erfolg“, sagte Marko Walker, COO der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA. Bachmeyer, der seit 2006 bei Asklepios war, hatte mehrere Positionen als Geschäftsführer inne, zuletzt in Bad Tölz. „Mit Frau Hofstetter und Herrn Rauschek rücken zwei junge Führungskräfte nach, die aber bereits mehrjährige Erfahrung im Management von Krankenhäusern und in unserem Unternehmen haben“, so Walker weiter.

Felix Rauschek ist 36 Jahre alt, stammt aus München und studierte an der Universität Innsbruck Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Management Accounting und Strategische Unternehmensführung. Zwischenzeitlich war Rauschek Trainee bei der aufs Gesundheitswesen spezialisierten Unternehmensberatung A.T. Kearney, bevor er 2009 ebenfalls als Trainee bei Asklepios begann. Seit Mai 2015 war er Geschäftsführer der Asklepios Klinik Burglengenfeld. In dieser Zeit hat er das Haus erfolgreich restrukturiert und nach vielen Jahren wieder auf einen wirtschaftlich erfolgreichen Kurs gebracht. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Felix Rauschek und wünsche Ihm schon jetzt einen guten Start in Bad Tölz“, betonte Dr. Joachim Ramming, Asklepios Regionalgeschäftsführer Bayern.

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Wechsel in der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Bad Tölz:
v.l. Johann Bachmeyer, ehem. Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Tölz,
Dr. Joachim Ramming, Asklepios Regionalgeschäftsführer Bayern
und Felix Rauschek, seit 1.12. neuer Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Tölz

-am- Bild: ask

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„EXISTENZ Inn-Salzach“:

Per Speed-Dating

in die Selbständigkeit

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Region Altötting – Zu einer Informations- und Beratungsveranstaltung der etwas anderen Art luden die beiden Landkreise Altötting und Mühldorf, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer ein. Über 50 Gründer, Unternehmensnachfolger und Jungunternehmer waren der Einladung gefolgt und nutzten das außergewöhnliche Angebot. Die Organisatoren der „EXISTENZ Inn-Salzach“ hatten sich zum Ziel gesetzt, ein möglichst umfassendes Beratungsangebot in kompakter Form und gebündelt an einem Ort anzubieten.

Interessierte Besucher konnten an mehreren Beratungsstationen das persönliche Gespräch mit Experten suchen und ihre Geschäftsidee vorstellen. Wie bei einem Speed-Dating pendelten die Gründer im 15-Minuten-Rhythmus von Beratungsgespräch zu Beratungsgespräch und konnten sich so ein umfassendes Wissen aus allen gründungsrelevanten Bereichen aneignen. Das Spektrum der insgesamt 14 anwesenden Experten reichte von Gründungs-, Finanzierungs- und Förderberatern über Steuerberater, Rechts- und Patentanwälte bis hin zu Spezialisten für Marketing oder Sozialversicherung.

Wie wichtig eine umfassende Beratung für den Start in eine erfolgreiche Selbstständigkeit ist, wissen die meisten Gründungsinteressierten. Entsprechend positiv fiel das Resümee der Teilnehmer bei der „EXISTENZ Inn-Salzach“ aus: Sie schätzten vor allem das innovative Konzept der Veranstaltung und die Impulse, die sie mit nach Hause nahmen. Aber auch die Experten lobten die erfolgversprechenden Ideen und den Elan der angehenden Gründer und Unternehmensnachfolger.

Die „EXISTENZ Inn-Salzach“ bildete den regionalen Abschluss der bundesweiten „Gründerwoche Deutschland 2019“, während der auch in den Landkreisen Mühldorf am Inn und Altötting viele Veranstaltungen rund ums Gründen und Übernehmen von Betrieben angeboten wurden.

-laaö-

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Steck den Kopf nicht in den Sand!

Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember
-Bayerische HIV-Testwoche-

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Der Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember möchte die Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS fördern und der Diskriminierung entgegenwirken. Habe ich mich angesteckt? Oder mache ich mir unbegründet Sorgen? Viele Menschen waren schon einmal in einer Situation, in der das Risiko für eine HIV-Infektion bestanden haben könnte. Die Unsicherheit danach ist eine große Belastung. Die einzige Möglichkeit, darauf eine sichere Antwort zu bekommen, ist ein HIV-Test, verbunden mit einem vertrauensvollen Gespräch mit einem Experten, oder einer Expertin in Sachen HIV. Dafür stehen die Fachkräfte an den Gesundheitsämtern, AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Hilfen in Bayern bereit.

Das Wissen über HIV und AIDS in der Gesellschaft ist hoch, die meisten Menschen sind über Ansteckungswege und Schutzmöglichkeiten gut informiert. Dennoch kommt es immer wieder zu Neuinfektionen mit HIV. In Bayern infizieren sich pro Jahr etwa 340 Menschen. Insgesamt leben hier knapp 12.000 HIV-positive Männer und Frauen. Die Zahl der Menschen, die von ihrer HIV-Infektion nichts wissen, steigt seit zwei Jahrzehnten beständig an. Da diese Personen häufig erst mit weit fortgeschrittener HIV-Infektion positiv getestet werden, haben sie in der Zwischenzeit möglicherweise unwissentlich weitere Menschen mit HIV angesteckt. Bis heute ist die Infektion nicht heilbar. Doch glücklicherweise sind die Behandlungsmöglichkeiten besser als jemals zuvor.

Die bayernweite Testwoche, die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ins Leben gerufen wurde, will darüber informieren und dazu ermutigen, sich auf HIV untersuchen zu lassen, wenn das Risiko für eine Ansteckung bestand.

-am-

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… weiter zum Alpenrand-Archiv 2019/11

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