Alpenrand-Magazin Archiv 2019/8

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Sommerempfang

des Bayerischen Landtags

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Region Bayern – Auf Schloss Schleißheim fand kürzlich bei herrlichen Abendtemperaturen – mit Mondfinsternis – der Sommerempfang des Bayerischen Landtags statt. Pünktlich um 20:00 Uhr begrüßte die Landtagspräsidentin, Ilse Aigner, die Anwesenden. Dabei ging sie besonders auf das Ehrenamt ein: „Hohe Lebensqualität gibt es nur im Engagement in der Gemeinschaft mit Menschen, die in besonderer Weise Verantwortung für andere übernehmen“.

-am- Bild: lawm

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Laufen

gegen häusliche Gewalt

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Region München – Die Interventionsstelle des Landkreises München (ILM) will auf Tabuthema „häusliche Gewalt“ aufmerksam machen und organisiert den ersten ILM-Lauf. Häusliche Gewalt ist die in der Gesellschaft am häufigsten ausgeübte Gewalt. Jede dritte Frau ist im Laufe ihres Lebens von Gewalt betroffen, jedoch holen sich nur etwa 20 Prozent der Betroffenen Hilfe. Um auf dieses Thema hinzuweisen, organisiert die ILM dieses Jahr den ersten „Ich lauf mit gegen Gewalt“-Lauf, der am 23. November in Haar stattfindet.

Das Beratungsangebot der ILM wurde 2018 von 240 Frauen aus dem Landkreis München angenommen, etwa 79 Prozent der Frauen waren Mütter. Die Anzahl der von häuslicher Gewalt mitbetroffenen Kinder und Jugendlichen lag bei 345, davon waren 284 jünger als 14 Jahre. Da das Miterleben häuslicher Gewalt auch immer belastende Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche hat sowie die Gefahr nachhaltiger Schäden birgt, gibt es seit 2018 auch eine Fachberatung für Kinder und Jugendliche bei der ILM.

Gegen Gewalt für einen guten Zweck mitlaufen
Als Fachberatungsstelle für häusliche Gewalt des Landratsamts München veranstaltet die Interventionsstelle Landkreis München (ILM) am Samstag, den 23. November 2019, ab 11:00 Uhr im Sportpark Haar, Höglweg 3, 85540 Haar, den ersten „Ich lauf mit gegen Gewalt“-Lauf im Landkreis München mit Fünf- und Zehn-Kilometer-Strecken sowie drei Kinderläufen. Ziel ist es, das Tabuthema häusliche Gewalt in den öffentlichen Diskurs zu bringen und die Bekanntheit der ILM als Beratungsstelle für Betroffene zu steigern. Die überschüssigen Einnahmen des Laufs durch die Teilnahmebeiträge kommen einem wohltätigem Zweck der AETAS- Kinderstiftung zu Gute.
Den Anmeldelink und weitere Informationen: www.landkreis-muenchen.de/themen/familie-und-soziales/lauf-ich-lauf-mit-gegen-gewalt.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr unter der Telefonnummer 08000/116 016 und online unter www.hilfetelefon.de über den Termin- und Sofort-Chat sowie per E-Mail erreichbar.

-lam-

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Natur-Kindergarten

wurde bei Festabend der IHK ausgezeichnet

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Region Dachau / München – Der Natur-Kindergarten Wollomoos aus Altomünster ist bei einer Festveranstaltung der IHK für München und Oberbayern – im Münchner Tierpark Hellabrunn – im Beisein von Bayerns Familienstaatssekretärin Carolina Trautner (CSU) als ‚Haus der kleinen Forscher‘ ausgezeichnet worden. Der Kindergarten erhielt die Plakette für seine naturwissenschaftlichen Projekte und Forschungsaktivitäten bereits zum fünften Mal.

Im Landkreis Dachau sind aktuell 65 Kindergärten und Horte in der bundesweiten Initiative „Haus der kleinen Forscher“ aktiv. 14 davon sind zertifiziert. ‎ „Nach wie vor fällt es unseren Ausbildungsunternehmen schwer, Jugendliche für eine Berufsausbildung mit naturwissenschaftlichem, mathematischem oder technischem Hintergrund zu begeistern. Umso wichtiger ist es, bereits in Kinderköpfen das Interesse für naturwissenschaftliche Phänomene zu wecken, Einblicke in die Welt der Technik zu geben und mathematisches Verständnis zu fördern“, betonte Kathrin Wickenhäuser-Egger, Vizepräsidentin der IHK für München und Oberbayern, in ihrem Grußwort. „Durch gemeinsames Forschen und Entdecken lernen die Kinder außerdem, wie sie selbstständig Antworten finden und Probleme kreativ lösen können. Das sind Fähigkeiten, die sie in ihrem Leben unbedingt benötigen“, erklärte Wickenhäuser-Egger weiter.

Gemeinsam mit Staatssekretärin Trautner gratulierte sie allen pädagogischen Fachkräften zur Auszeichnung und dankte ihnen für ihr herausragendes Engagement. Familienstaatssekretärin Carolina Trautner dankte für die beispielhafte Initiative und würdigte die Arbeit der ausgezeichneten Kindertageseinrichtungen: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Kitas fördern mit qualitativ hochwertigen Angeboten den kindlichen Forscherdrang und unterstützen die neugierigen Bewohner im ‚Haus der kleinen Forscher‘, ihre Welt Stück für Stück zu begreifen – im wahrsten Sinne des Wortes.“

Die IHK für München und Oberbayern unterstützt die Stiftung ‚Haus der kleinen Forscher‘ seit 2011 und setzt deren Angebote in ganz Oberbayern um. Ziel der bundesweit größten Initiative für frühkindliche Bildung ist es, Drei- bis Zehnjährige in Kindertageseinrichtungen altersgerecht für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Bayernweit sind bereits 4.500 Kitas und Kindergärten dabei. Erzieher werden in Workshops mit dem Schulungsmaterial zu Themenfeldern wie „Wasser und Luft“, „Strom und Energie“, „Akustik“ und Informatik“ vertraut gemacht.

Seit dem Kindergartenjahr 2018/19 bietet die Stiftung neben Workshops zur MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) auch Seminare zu nachhaltiger Entwicklung im frühkindlichen Bereich an. Erzieher werden inhaltlich und pädagogisch geschult, um mit den Kindern auf naturwissenschaftliche Entdeckungsreise gehen zu können. Bei den Forscherprojekten der Kleinsten geht es um das Finden von Antworten auf Alltagsfragen wie „Wieso ist der Himmel blau?“ oder „Warum geht ein Schiff aus Stahl nicht unter?“.

Nach erfolgreichem Abschluss von mindestens zwei Projekten und wiederholter Workshop-Teilnahme können sich Kitas um den Titel „Haus der kleinen Forscher“ bewerben. Als regionaler Netzwerkpartner übernimmt die IHK die Schulungen des pädagogischen Personals der Kitas. Die bundesweite Aktion wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Helmholtz- Gemeinschaft, der Siemens Stiftung, der Dietmar Hopp Stiftung und der Deutsche Telekom Stiftung getragen.

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Zertifizierung „Haus der kleinen Forscher“ (v.l.):
Dr. Thomas Kürn, Bereichsleiter Berufliche Bildung bei der IHK für München und Oberbayern;
Familienstaatssekretärin Carolina Trautner; Jutta Moschner, Teamleiterin Stiftung Haus der kleinen Forscher;
und IHK-Vizepräsidentin Kathrin Wickenhäuser-Egger gratulierten den pädagogischen Fachkräften
vom Natur-Kindergarten Wollomoos in Altomünster

-ladah- Bild: Tobias Hase

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Dankesfest

im „Wilden Westen“

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Region Rottal-Inn – Kinder und Erwachsene aus Pflege- und Adoptivfamilien im Landkreis Rottal-Inn unternahmen auf Einladung des Amts für Jugend und Familie am Landratsamt Rottal-Inn eine Reise in den „Wilden Westen“. Insgesamt 110 Teilnehmer waren im Rahmen des Sommerfestes für Pflege- und Adoptivfamilien mit von der Partie, um in Pullman City für einen Tag lang die Zeit der Cowboys und Indianer hautnah und natürlich verbunden mit jeder Menge Spaß und Spiel nachzuerleben.

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Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten sich die Reisenden beispielsweise am Wasserspielplatz im Goldwaschen versuchen, in American History Shows Bekanntschaft mit echten Bisons machen und etwas über die Geschichte der heutigen USA lernen, sowie zum Abschluss in der großen Karl May – Show den wohl bekanntesten Roman-Indianer, Apachen-Häuptling Winnetou, erleben. Bei all den Attraktionen blieb natürlich auch genügend Zeit für geselliges Beisammensein.

-lari- Bilder: lari

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Erfolgreiche Muschelzucht
Schweizer Delegation besucht Bachmuschelprojekt

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Region Rosenheim – Der vom Aussterben bedrohten Bachmuschel ist erneut bei der Fortpflanzung geholfen worden. Im nordöstlichen Landkreis Rosenheim existiert noch eine kleine Population. Das BayernNetz-Natur-Projekt „Bachmuschel in der Murn“ hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Restbestand zu erhalten. Hilfe bekam das Projekt auch von lokalen Fischern. Mitglieder der Kreisfischereivereine aus Wasserburg und Rosenheim halfen mit, über 150 Wirtsfische zu fangen und zu infizieren. Die Bachmuschel ist bei ihrer Fortpflanzung auf Fische wie Nase, Elritze und Aitel angewiesen. In deren Kiemen setzen sich die Muschellarven für einige Wochen fest, bevor sie, immer noch etwa 0,2 Millimeter klein, von den Wirtsfischen abfallen und langsam zu erwachsenen Muscheln heranwachsen. Bei dieser Aktion waren außerdem die seit 2013 verantwortliche Projektbetreuerin Marina Pagel vom Landschaftsarchitekturbüro Niederlöhner, Leonhard Egg von der Fischereifachberatung des Bezirks Oberbayern und Sarah Feind vom Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie der Technischen Universität München, mit dabei.

Diese erfolgreiche Unterstützung der Bachmuschel sorgt inzwischen für Aufmerksamkeit. Eine Delegation aus der Schweiz kam in den Landkreis Rosenheim, um mehr über die seit dem vergangenen Jahr betriebene Bachmuschelzucht zu erfahren. Bayernweit glückte die nämlich zum ersten Mal.

Petra Nobs und Christian Tesini aus dem Kanton Aargau, Michael Kugler aus dem Kanton St. Gallen und der freiberufliche Gewässerökologe Arno Schwarzer diskutierten mit Matthias Hasenbein von der Muschelkoordinationsstelle Bayern und dem Fischwirt Egidius Schulz, der 2017 zum Bachmuschelprojekt stieß. Die verantwortliche Projektbetreuerin Marina Pagel präsentierte der Delegation aus der Schweiz einen ökologisch aufgewerteten Bereich der Murn bei Locking in der Gemeinde Amerang. In Kooperation mit dem Wasserwirtschaftsamt, dem Landwirt Florian Reiter, der Regierung von Oberbayern, dem Landratsamt Rosenheim, der Gemeinde Amerang, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie des Landschaftsarchitekturbüros Niederlöhner wurde dort in den Jahren 2017 und 2018 ein 200 Meter langer Abschnitt der Murn aufgewertet. Zudem interessierten sich die Schweizer für die Arbeit von Matthias Nasenbein von der Muschelkoordinationsstelle Bayern. In der Schweiz gibt es eine derartige Koordinationsstelle bislang nicht. Sie stellt eine Schnittstelle zwischen der Forschung, wie sie an der Technischen Universität München angesiedelt ist und der praktischen Umsetzung vor Ort dar.

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Sie wollen der Bachmuschel eine Chance geben: Fischwirt und Projektmitarbeiter Egidius Schulz,
die Mitglieder der Schweizer Delegation Petra Nobs, Michael Kugler, Arno Schwarzer
und Christian Tesini sowie Matthias Hasenbein von der Muschelkoordinationsstelle Bayern

-laro- Bild: Marina Pagel

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Buchsbaumzünsler

tritt massiv auf

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Region Traunstein – Der Buchsbaumzünsler hat den Nordwesten und die Mitte des Landkreises fest im Griff. Kreisfachberater Markus Breier erhält derzeit viele Anrufe erschütterter Bürgerinnen und Bürger. „Es ist schwer anzuschauen, wenn jahrzehntealter Buchs in kurzer Zeit aufgefressen wird“, so Breier. Es gibt weder resistente Buchs-Sorten noch lasse sich der Zünsler durch die Erziehung als Kugel, Hecke oder freiwachsender Buchs abhalten.

Das Merkblatt des Kreisverbandes gibt über den aktuellen Wissensstand einen Überblick. „Am wirkungsvollsten ist die Anwendung von Nützlingen, sogenannten Bti-Produkten. Die Zünsler-Raupen sterben, aber es ist ungefährlich für Vögel, Haustiere und Menschen“, betonte der Kreisfachberater. Wichtig sei konsequentes Kontrollieren und der frühzeitige Einsatz, um Fraßschäden vorzubeugen. Bei einigen Sträuchern kommt eine Behandlung jedoch zu spät. Hier helfe nur mehr Ausreißen. Da der abgefressene Buchs keine Gefahr darstelle, könne er entweder daheim kompostiert oder beim Grüngut in der Gemeinde abgegeben werden. Eine gesonderte Entsorgung ist nicht nötig. Aus Brandschutzgründen sollte befallener Buchs nicht vor Ort verbrannt werden!

Das Merkblatt zum Buchsbaumzünsler ist im Landratsamt Traunstein erhältlich oder auf der Internetseite des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege auf www.garten-traunstein.de ersichtlich.

-lats- Bild: lats

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Bürgerbeteiligungsplattform

Mitsprache an der Entwicklung des Landkreises unter www.rottal-innitiativ.de

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Region Rottal-Inn – Am 5. August startete die erste Bürgerbeteiligungsplattform des Landkreises. Damit soll der Landkreisbevölkerung die Möglichkeit gegeben werden, bei der Entwicklung des Landkreises mitzuwirken und eigene Vorschläge einzubringen. Aufgerufen, sich einzubringen, sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises sowie alle Personen, die in irgendeiner Form einen Bezug zum Landkreis haben. Dieser muss bei der Registrierung angegeben werden.

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Bürgerbeteiligung Online: So funktioniert’s
Nach der obligatorischen Registrierung können Bürger unter www.rottal-innitiativ.de eigene Ideen für den Landkreis einreichen sowie die bereits eingestellten Ideen anderer kommentieren und auf einer Skala von 1-5 „Sternen“ bewerten. Die Ideen bleiben drei Monate ‚online‘. Wenn eine Idee mindestens 50 Bewertungen und einen Durchschnitt von mindestens vier Sternen erreicht hat, wird die Idee einem jeweils passenden Gremium vorgelegt – bspw. Kreistag, Kreisausschuss, Kulturausschuss etc.. Dieses entscheidet dann über die Umsetzbarkeit bzw. die Umsetzung. Die Moderation und Beantwortung von Fragen erfolgt durch den Fachbereich Kreisentwicklung am Landratsamt Rottal-Inn. Weiter soll die Plattform auch dazu dienen, bereits bestehende Projekte, insbesondere aus dem Kreisentwicklungskonzept, zu beschreiben und den aktuellen Stand darzustellen. Ein Ampelsystem zeigt dabei den Status der Umsetzung: grün „läuft“, gelb „kommt noch“ und rot „bislang nicht“. Landrat Fahmüller: „So wird eine größtmögliche Transparenz über die Projekte erreicht und ein langfristiger Überblick über bestehende Projekte geschaffen.“ Weitere Infos: www.rottal-innitiativ.de

-lari- Bild: Mathias Kempf

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Durch Umweltschutz Kosten sparen:
ÖKOPROFIT-Betriebe wurden ausgezeichnet

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Region Augsburg – Viele Unternehmen in der Region Augsburg wollen ihr Engagement im Umweltschutz verstärken und bestenfalls gleichzeitig wirtschaftlich davon profitieren. Im Rahmen eines einjährigen Programms nahmen im vergangenen Jahr insgesamt acht Behörden und Unternehmen am „Ökologischen Projekt für integrierte Umwelt-Technik“, kurz ÖKOPROFIT, teil, um ihren betrieblichen Umweltschutz zu verbessern.

Innerhalb von zwölf Monaten werden praxisnahe Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt, mit denen die beteiligten Unternehmen die Umwelt entlasten und gleichzeitig Geld sparen können. In acht Workshops werden alle relevanten Themen bearbeitet, die für die Betriebe interessant sein können. Zusätzlich gibt es diverse individuelle Beratungstermine vor Ort. Die Teilnehmer können beim Mitmachen beträchtliche Einsparungen im Energiebereich, bei Reinigungsmitteln, Abfällen und beim Wasserverbrauch erzielen.

ÖKOPROFIT wird von den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg, der Stadt Augsburg sowie dem Bayerischen Umweltministerium gefördert. Neben dem globalen Ziel des Klimaschutzes steht auch das lokale Ziel der Verbesserung und Stärkung der Lebens- und Standortqualität in der Region im Fokus – denn die Energiekosten zählen zu einem wichtigen Aufwandsposten in jeder Betriebsabrechnung.

Landrat Martin Sailer lobte das Projekt: „Die Unternehmen sind immer mehr gefordert, nachzuweisen, dass sie sich mit den Themen Umwelt und Energieeinsparung auseinandersetzen. Ökoprofit bietet hierzu eine gute Möglichkeit.“ Das Programm startete vor einem Jahr mit acht Teilnehmern. Im Laufe des Jahres schrumpfte diese auf
sechs, von denen fünf bei der Abschlussveranstaltung in Augsburg ausgezeichnet wurden.

Fortan dürfen sich die Vollwertbäckerei Schneider AG, die esz AG calibration and metrology, das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen der Stadt Augsburg, die DALOG Diagnosesysteme GmbH und das Landratsamt Aichach-Friedberg als „ÖKOPROFIT-Betrieb 2018/2019“ bezeichnen.

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Vertreter der ausgezeichneten „ÖKOPROFIT-Betriebe 2018/2019“
mit Landrat Martin Sailer (r.) bei der Abschlussveranstaltung

-laa- Bild: Simone Graßler

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Mit Mobilitäts-Infopaket

klimafreundlich in die Ferien

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Region Fürstenfeldbruck – Egal, ob es zum Baden geht, ein Museumsbesuch ansteht oder andere Freizeitziele im Landkreis Fürstenfeldbruck locken – man sollte einfach mal MVV-Regionalbusse oder RufTaxis ausprobieren. Dazu bietet der Landkreis Fürstenfeldbruck auch in diesem Jahr das kostenlose Mobilitäts-Infopaket an. Dieses kann in den Rathäusern oder im Bürgerservice-Zentrum des Landratsamtes – in der Münchner Str. 32 in Fürstenfeldbruck – von Montag bis Donnerstag, 8:00 bis 18:00 Uhr, und freitags, von 8:00 bis 16:00 Uhr, abgeholt werden.

In einem ansprechend als „Mobile Wundertüte“ gestalteten Umschlag finden sich Informationen zu den derzeit 47 Regionalbuslinien und sieben RufTaxi-Linien, ebenso wie zu den S-Bahnlinien und Regionalzügen im MVV und zum Verkehrslinienplan des Landkreises. Enthalten sind ausgewählte Faltblätter des MVV zu Tarif- und Fahrkartenangebot, ein Kindernetzplan sowie Angebote zu Carsharing und barrierefreien Zugängen mit Liften, Rollsteigen und Rampen im MVV-Gesamtnetz. Dieses Infoangebot setzt vor den Fahrplanmedien an und führt im Internet zu den aktuellen Auskunftsadressen unter mvv-auskunft.de oder lra-ffb.de/mobilitaet-sicherheit hin. Ferner soll es neugierig machen auf das umfassende Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), sieben Tage die Woche, rund um die Uhr und den Anreiz dafür schaffen, den ÖPNV mehr in die Lebensgewohnheiten zu integrieren. Das Infopaket wird einmal im Jahr neu aufgelegt, insbesondere auch für Neubürger und -kunden.

Mitmachen und Mobilitäts-Infopaket bewerten
Der MVV unterstützt den Landkreis Fürstenfeldbruck bei der Verbesserung des Info-Paketes. Unter lra-ffb.de kann man an einer Online-Umfrage zum Mobilitäts-Infopaket teilnehmen. In etwa fünf Minuten erfolgt eine Bewertung der „Mobilen Wundertüte“ und es gibt die Möglichkeit für Anregungen zu zukünftigen Inhalten und Informationswegen.

-laffb- Bild: laffb

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Neuer Schub für Windenergie

im Hofoldinger Forst

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Region München und Miesbach – Nach Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung will ARGE Planungen für Wind-Standort Hofoldinger Forst in kommunaler Hand behalten – Standortsicherung und Bürgerbeteiligung sind geplant.

101 Windräder erzeugen heute bereits in den Bayerischen Staatsforsten Windenergie. 100 weitere Anlagen sollen nach Plänen der Bayerischen Staatsregierung folgen. Vor allem bereits durch Forstwege erschlossene Gebiete mit Fichten-Monokulturen, wie sie auch im Hofoldinger Forst zu finden sind, könnten dabei mögliche Standorte werden. Die ARGE Windenergie Hofoldinger Forst will deshalb ihre Planungen intensivieren und hierfür einen Standortsicherungsvertrag mit den Staatsforsten anstreben.

Ziel ist es, Großinvestitionen von Dritten in Windkraft-Anlagen im Hofoldinger Forst möglichst zu verhindern und die kommunale Planungshoheit zu bewahren, um vor allem auch eine intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der betreffenden Kommunen im Planungsprozess sicherzustellen.

Wirtschaftliche Erzeugung von Windstrom im Hofoldinger Forst möglich
Den aktuell immer lauter werdenden Demonstrationen und Forderungen im Klimaschutz sollten zeitnah auch konkrete und erfolgversprechende Maßnahmen und Projekte folgen. Jahrelang hatte es so ausgesehen, als sei Windenergie im Süden des Landkreises München nicht wirtschaftlich darstellbar. Im vergangenen Jahr änderte sich dann die Ausgangslage, zum einen durch wesentlich leistungsfähigere Windenergieanlagen für Schwachwindstandorte, die auf den Markt kamen, zum anderen durch steigende Ausschreibungsergebnisse für Zuschläge nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Auch eine Standort-Voruntersuchung, die im Auftrag der ARGE durchgeführt wurde, kam zum Schluss, dass die wirtschaftliche Erzeugung von Windstrom hier grundsätzlich möglich ist.

Wirtschaftlichkeit ist aber nicht der ausschlaggebende Faktor, um möglicherweise in kommunaler Beteiligung Windräder im Hofoldinger Forst zu errichten. Natürlich ist es auch wichtig, einen deutlichen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Der Fokus für die Gemeinden liegt, vielleicht im Gegensatz zu privaten Investoren, auf einer raumverträglichen Planung, welche die Anliegen der Bevölkerung bestmöglich berücksichtigt, den Erholungswert der Landschaft bewahrt und möglichst viel zur regionalen Wertschöpfung beiträgt.

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Christoph Göbel, Landrat des Landkreises München

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Der Landrat des Landkreises München, Christoph Göbel, betonte hierzu: „Der ARGE ist bewusst, dass angesichts der immer dringlicher werdenden Klimaproblematik und des beschlossenen Atom- und Kohleausstiegs die wenigen für Windkraft zur Verfügung stehenden Flächen immer begehrter werden, vor allem auch bei privaten Investoren. Umso mehr, da es sich beim Hofoldinger Forst um sogenannte für Windkraft privilegierte Flächen handelt. Gleichzeitig ist der Hofoldinger Forst aber auch ein beliebtes und schützenswertes Naherholungsgebiet. Darum ist es uns als ‚ARGE Windenergie Hofoldinger Forst‘ besonders wichtig, Eingriffe in die Natur schonend und moderat zu gestalten. Darüber hinaus wollen wir die Bürgerinnen und Bürger – sollten sich die Planungen konkretisieren – auch über die formelle Beteiligung hinaus in einem transparenten und offenen Verfahren informieren und in die Planungen mit einbeziehen. Nur so können wir das Wohl unserer Kommunen, die Flora und Fauna im Hofoldinger Forst und die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger bestmöglich schützen.“

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Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach

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Aus diesen Beweggründen hat sich die ARGE dafür entschieden, die Realisierbarkeit eines Windenergieprojekts zunächst in eigener Zuständigkeit weiter zu prüfen. Auch Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach, befürwortet eine kommunale Beteiligung bei einer möglichen Errichtung von Windrädern im Hofoldinger Forst: „Die kommunale Beteiligung und die der Bürgerinnen und Bürger ist uns sehr wichtig. Bei diesem Windpark mit nur vier Rädern in unmittelbarer Nähe der Autobahn 8 soll der Bürger mitreden und profitieren können. Durch ein Genossenschaftsmodell würde der wirtschaftliche Ertrag in der Region bleiben. Die Windkraft spielt derzeit mit weniger als 0,1 Prozent Anteil an der Deckung des Stromverbrauchs im Oberland noch kaum eine Rolle. Durch die 10-H-Regelung ist eine Nutzung ohnehin nur auf 0,15 Prozent der Regionsflächen möglich. Der Klimawandel ist unbestreitbar eines der größten Probleme der Zukunft. Die Klimaschutzvision des Landkreises Miesbach sieht eine völlig Abkehr von den fossilen Trägern bis zum Jahr 2035 vor – und das für alle privaten Haushalte, für den Verkehr und die Wirtschaft. Wenn wir ernsthaft eine Energiewende realisieren wollen, müssen wir diese Chance nutzen!“

Eine abschließende Entscheidung, ob im Hofoldinger Forst Windräder entstehen sollen, ist aber bisher nicht gefallen. Hierfür müssten zunächst noch wesentliche Informationen erhoben und eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt werden. Ein für mögliche weitere Planungen vorausgesetztes Windgutachten wurde bisher nicht beauftragt. Die Gespräche dazu sollen voraussichtlich im September fortgeführt werden.

Interkommunale Zusammenarbeit in der ARGE Windenergie Hofoldinger Forst
Bereits im Jahr 2013 hatten die vier Gemeinden Aying, Brunnthal, Sauerlach und Otterfing beschlossen, das Projekt Windenergie im Hofoldinger Forst in interkommunaler Zusammenarbeit zu entwickeln und sich dazu in der „Arbeitsgemeinschaft Windenergie Hofoldinger Forst (ARGE)“ zusammengeschlossen. 2016 traten auf Bitten der Gemeinden auch die Landkreise München und Miesbach der ARGE bei. Ziel und Geschäftszweck der ARGE ist es, in gemeinsamer Planung Konzentrationszonen für Windenergieanlagen auszuweisen. Zudem wurde festgelegt – sofern sich die Windenergienutzung als wirtschaftlich erweisen sollte – den ggf. nachfolgenden Planvollzug so zu steuern, dass die Bevölkerung vor Beeinträchtigungen geschützt, das charakteristische Landschaftsbild erhalten und eine hohe regionale Wertschöpfung erreicht wird.

Weitere Informationen über den möglichen Fortgang des Projekts Windenergie im Hofoldinger Forst sind unter www.windenergie-hofoldinger-forst.de ersichtlich.

-lam- Bilder: am

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Kinderferienwoche

auf der Max Irlinger Hütte in Unterammergau

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Region Starnberg – Jahr für Jahr ist die Max-Irlinger-Hütte in Unterammergau ein beliebter Ort für die Kinderferienwochen, die vom Kreisjugendring organisiert und begleitet werden. Vizelandrat Georg Scheitz und Michael Gansler, Bürgermeister der Gemeinde Unterammergau statteten den Kindern einen Besuch ab. Die Kinderferienwoche ist ein Angebot für Kinder und Jugendliche von sieben bis 15 Jahren. Im Wochenwechsel können die verschiedenen Altersgruppen auf der Hütte an einem abwechslungsreichen Ferienprogramm teilnehmen. Ob Hüttenolympiade, ein Ausflug ins Schwimmbad oder zur Sommerrodelbahn, es ist für jeden etwas dabei. Begleitet wird der bis zu siebentägige-Aufenthalt von einem Jugendleiter und fünf ehrenamtlichen Betreuern. Organisiert wird das Ferienprogramm jährlich vom Kreisjugendring Starnberg.

Das heutige ‚Jugendbergheim Dr. Max Irlinger‘ wurde nach dem ehemaligen Landrat des Landkreises Starnberg, Max Irlinger, benannt. Die Hütte war früher eine Schleifmühle für Wetzsteine. Im Jahre 1954 wurde die Schleifmühle dann zur Jugendberghütte für die ersten Kinderferienwochen baulich umfunktioniert. Der Landkreis Starnberg, zunächst Pächter, kaufte schließlich die Berghütte. Die Eröffnungsfeier fand nach einer Grundrenovierung am 1. August 1989 statt. Seither bietet das Haus ein gemütliches Hütten-Ambiente.

Optimal für selbstversorgende Kinder- und Jugendferien, Schulheimaufenthalte und Bildungs-Veranstaltungen. Auch die Umgebung kann mit Naturschönheit überzeugen. Das Gebäude liegt in nächster Nähe der Scherenauer Laine, einem Gebirgsbach mit kleinen Wasserfällen. Um das Haus herum finden sich eine Tischtennisplatte sowie eine Terrasse mit Grill. Darüber hinaus steht den Kindern noch eine angrenzende Wiese für Fußball und andere Spiele zur Verfügung. Selbst bei schlechtem Wetter finden die kleinen Urlauber in einer kleinen Holz Sporthalle Beschäftigung.

-lasta- Bild: lasta

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„Die wilde Isar und ihre Schätze“:

Vom geheimnisvollem Treiben an Bayerns einzigartigem Wildfluss

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Wer weiß, was ein „Duidnschädl“ ist? Wer kennt die heimliche Schlingnatter? Als einer der letzten Wildflüsse Deutschlands bietet die Isar einen einzigartigen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten – gerade auch solche, die vom Aussterben bedroht sind. Wie der flinke Flussregenpfeifer mit seiner „Zorromaske“. Von ihrem Ursprung im Karwendel bis zur nördlichen Landkreisgrenze bietet die Isar ein reiches Mosaik an Lebensräumen. Deshalb wurde die gesamte Wildflusslandschaft als Landschafts- oder Naturschutzgebiet ausgezeichnet. „Wir alle sind dazu aufgerufen, diesen besonderen Naturraum und seine Artenvielfalt zu bewahren“, so der Appell von Josef Niedermaier,  Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen.

Die Serie „Die wilde Isar und ihre Schätze“ will das geheimnisvolle Leben der Tiere am und im Fluss näher bringen und zeigen, wie jeder mit etwas Rücksicht dazu beitragen kann, diese Juwelen der Natur zu erhalten.
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Wo der stattliche Huchen in Gumpen lauert
„Warum dürfen wir die Isar erst ab dem 1. Juni mit dem Boot befahren?“, werden sich so manche Erholungssuchende mit dem Blick auf die neue Bootsfahrverordnung für die Isar gefragt haben. Beantworten kann man diese Fragen mit einem Blick auf hochbedrohte Tierarten, die im und am Fluss eine ihrer letzten Refugien in Bayern haben. Darunter viele heimische Fischarten, denen die Beschränkungen zugutekommen, besonders aber dem größten Isarbewohner, dem Huchen. Er liebt strömungsreiches, klares Wasser und hat in der Isar zwischen Bad Tölz und Schäftlarn noch einen geeigneten Lebensraum, wo er sich natürlich vermehren kann.

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Huchen gehören ebenso wie Forelle und Saibling zu den Lachsfischen.
Sie können bis zu 150 Zentimeter groß und bis zu 30 Kilogramm schwer werden.

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Der Huchen ist weltweit der größte Lachsfisch, der sich ständig im Süßwasser aufhält und hier seine Beute jagt: Vor allem Fische, aber auch Krebse, Frösche und kleine Wasservögel. Leider sind für den Giganten des Flusses geeignete Lebensräume in Deutschland sehr selten geworden. Durch die sogenannte FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat) wird der Huchen europarechtlich geschützt und befindet sich auf Stufe 3 der Roten Liste für Bayern, auf der bundesdeutschen Liste ist er mit 1 als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft.

Doch warum ist der Huchen so gefährdet? Verbaute und begradigte Flüsse machen es ihm schwer. Hinzu kommt sein hoher Anspruch an einen strukturreichen Lebensraum, mit sauerstoffreichem kalten Wasser. Dies sind vorwiegend Flussbereiche mit unterschiedlichen Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Sauberer und lockerer Kies an der Gewässersohle ist für ihn zum Ablaichen unverzichtbar.

Ursprünglich im Donaueinzugsgebiet vorkommend und daher als „Donaulachs“ bezeichnet, findet der Huchen heute nur noch drei Flussabschnitte, in denen er selbsterhaltend ist. Das heißt: Hier sind die Fischbestände noch nicht auf künstlichen Besatz durch den Menschen angewiesen. Neben zwei Flüssen im Bayerischen Wald gilt dies für die Isar zwischen Bad Tölz und Schäftlarn mit Schwerpunkt in der Pupplinger und Ascholdinger Au. Entsprechend hat der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen innerhalb Bayerns auch die Hauptverantwortung für den Erhalt dieser Art. „Wer einmal die Gelegenheit bekommt, die imposanten Tiere beim Laichen in ihrer Laichgrube zu beobachten, wird vom Huchen begeistert sein und auch erkennen, dass es wichtig ist, seine angestammten Lebensräume zu erhalten“, betonte Joachim Kaschek, Fachkraft für Naturschutz am Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen.

Während Altfische schon aufgrund ihrer Größe tiefe Einstände, also auch Gumpen, benötigen, sind die Jungfische auf eher langsam fließendes, seichtes Wasser angewiesen, um nicht weggespült zu werden. Störungsanfällig sind Huchen während der Laichzeit. Gezielt suchen sie oft über viele Jahre immer die gleichen Plätze im Fluss auf und bauen mit Schlägen der Schwanzflosse Laichgruben, in die sie dann ihre Eier ablegen. Besonders in den ersten Lebensmonaten wenn sich die noch kleinen Jungfische in Flachwasserbereichen aufhalten, können unbeabsichtigte Störungen unnötige Verluste verursachen. Gerade um das zu vermeiden, sollten Erholungssuchende ihr Boote im seichten Wasser auch nicht hinter sich her ziehen und so durch „die Kinderstube“ des Huchens marschieren.

-latw- Bild: Andreas Hartl

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Spatenstich

für die erste Radhauptverbindung

im Landkreis München

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Region München – Zwischen den Gemeinden Oberhaching und Sauerlach entsteht die erste Radhauptverbindung im Landkreis München. Der bahnbegleitende Radweg, der auch den Sauerlacher Ortsteil Lanzenhaar erschließen und eine Anbindung an das überörtliche Radwegenetz erhalten wird, soll eine noch schnellere und sicherere Verbindung zwischen den beiden Gemeinden ermöglichen.

Die Hauptarbeiten beginnen voraussichtlich am 19. August. Bis Mitte Dezember werden dann die Radverbindung zwischen Sauerlach und Deisenhofen sowie ein Abzweig zur St.-Ulrich-Kapelle in Lanzenhaar ausgebaut. Die rund fünf Kilometer lange Radhauptverbindung zwischen Oberhaching und Sauerlach wird in einem Stück realisiert. Parallel dazu wird über einen ca. einen Kilometer langen Abzweig auch der Sauerlacher Ortsteil Lanzenhaar angeschlossen. Ein etwa 40 Meter langes Teilstück zum Radweg entlang der M 11 soll die Radhauptverbindung zudem mit dem überörtlichen Radwegenetz verbinden.

Mit dieser Baumaßnahme wird der erste Abschnitt der Radhauptverbindung München Süd realisiert, die mittelfristig die südlichen Landkreisgemeinden mit der Landeshauptstadt München verbinden wird. Der bahnbegleitende Weg wird in einer durchgängigen Breite von drei Metern asphaltiert. Damit wird nun auch eine Schneeräumung im Winter möglich sein, der Weg kann nach dem Ausbau ganzjährig genutzt werden.

Christoph Göbel, Landrat des Landkreises München, zeigte sich beim Spatenstich erfreut, dass das Vorhaben nach intensiven Verhandlungen mit allen Beteiligten und eingehender Berücksichtigung von Arten-, Wasser- und Landschaftsschutz nun in die Umsetzungsphase gehen kann: „Neue Rad- und Fußgängerverbindungen zu schaffen ist wichtig und richtig; ebenso wesentlich ist aber der Ausbau unseres bestehenden Radwegenetzes, wo dies möglich und sinnvoll ist. Die neue, erste Radhauptverbindung im Landkreis München ist ein gutes Signal für die Bürgerinnen und Bürger im südlichen Landkreis, denn die Untersuchungen haben gezeigt: Der Bedarf an gut ausgebauten Verbindungen in Richtung der Landeshauptstadt ist sowohl bei Berufspendlern als auch bei Freizeitradlern vorhanden. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir nun mit dem Spatenstich auch sichtbar den Beginn dieser wichtigen Baumaßnahme markieren können.“

Eine Verlängerung der Radhauptverbindung bis in die Landeshauptstadt ist geplant: 2020 soll dafür zunächst ein weiterer Teilabschnitt zwischen Oberhaching und dem Bavaria Filmgelände realisiert werden. Über die Großhesseloher Brücke könnte der Weg dann am Ende bis nach München führen.

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Setzten den symbolischen ersten Spatenstich für die erste Radhauptverbindung im Landkreis München (v. l.):
Oberhachings Erster Bürgermeister Stefan Schelle, Sauerlachs Erste Bürgermeisterin Barbara Bogner, Landrat Christoph Göbel,
Alfred Strauch (Bayerische Staatsforsten), Sylvia Wolfensberger, Projektleiterin im Sachgebiet Verkehrliche Infrastruktur im Landratsamt München,
 Richard Schmidt (Schmidt & Potamitis Bauingenieure) sowie Michael Mittermair (Fa. HABAU)

-lam- Bild: lam

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47. Tegernseer Woche

für Kultur und Brauchtum im Tegernseer Tal

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Schloß Tegernsee

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Region Miesbach – Tegernsee und das Tegernseer Tal sind auch im Herbst immer einen Besuch wert – und wer nicht nur die Schönheit der Natur bewundern will, hat dann auch die Möglichkeit, Kultur bei unterschiedlichsten Angeboten mitzuerleben und zu genießen. Vom 26. September bis 6. Oktober findet die 47. Tegernseer Woche für Brauchtum und Kultur statt.

In der Ankündigung zur Lesung von Autorinnen und Autoren des Tegernseer Tal Heftes schreibt Annette Lehmeier über die Befürchtungen der Initiatoren 1953 – es könnte bald der Stoff ausgehen. Diese Befürchtung hat sich – zum Glück – nicht bewahrheitet. Das Gleiche gilt für die Gestaltung der Tegernseer Woche, die jedes Jahr wieder den Faden der Geschichte aufgreift und Veranstaltungen zu einem facettenreichen Programm verwebt. Jubiläen bieten Anlass zu Rückblick und Zukunftsorientierung.

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Konzert im Barocksaal des Tegernseer Schloßes

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Am 20. September öffnet die aktuelle Kunstausstellung im Schalthaus ihre Pforten zum 70. Mal. Anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums der evangelischen Christuskirche findet ein Konzert mit Saxophon und Orgel statt. Den Auftakt der Tegernseer Woche gestaltet 2019 nach längerer Abwesenheit das Grassauer Bläserensemble. Glücklicherweise hat sich in Bad Wiessee ein Ausweichquartier für das große Kirchenkonzert des Palestrina-Motettenchors gefunden. Als besonders reizvoll für die Besucher gestalten sich die in der Teilnehmerzahl sehr begrenzten Führungen, wie die im Thoma-Haus, im Kirchturm und der Ausflug nach München zu den prominenten Stätten, die mit Tegernseer Marmor ausgeführt wurden.

Der etwas ungewöhnliche Raum des Gewölbekellers im Gymnasium bietet zweimal die Gelegenheit für Abwechslung – eine Lesung mit Sonja Still und ihrem „Kulturverführer“ zu Bayerischen Mythen, als auch für soliden Jazz mit dem Michael Armann Trio, bei dem sich die Vielseitigkeit der Musikschullehrer zeigt. Dankenswerterweise öffnet auch I.K.H. Herzogin Elizabeth die Pforten ihres Schlosses und stiftet den Erlös einem gemeinnützigen Zweck.

Das Gesamtprogramm liegt in allen Tourist-Informationen am Tegernsee aus. Die Eintrittskarten sind begehrt und erfahrungsgemäß schnell vergriffen. Der Vorverkauf begann am Freitag, 2. August in der Tourist-Information Tegernsee.

-am- Bilder: am

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„Bayerischer Innovationspreis Ehrenamt 2020“

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Region Bayern – Der „Bayerische Innovationspreis Ehrenamt“ wird im Jahr 2020 bereits zum dritten Mal vom Bayerischen Sozialministerium verliehen und steht unter dem Motto „Ehrenamt ist nachhaltig! – Ehrenamt gestaltet unsere Zukunft!“. Das Thema Ehrenamt lebt von guten Ideen und Innovationen. Mit diesem Preis sollen Personen, Initiativen und Organisationen ausgezeichnet und unterstützt werden, die gute Ideen rund um das Thema Ehrenamt kreativ aufgreifen und umsetzen.

Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen: Kategorie 1 für innovative Projekte die bereits in der Umsetzung sind, mit einer Fördersumme von 10.000 Euro je Projekt. Kategorie 2 für neue Ideen und Konzepte, die mit ihrem Projekt noch in den Startlöchern stehen, mit einem Förderpreis von je 3.000 Euro.

Bis zum 13. Oktober 2019 haben Einzelpersonen, Teams oder Organisationen, die innovative, gemeinwohlorientierte Ideen und Projekte in Bayern selbst planen oder durchführen, die Gelegenheit sich zu bewerben.

Weitere Informationen sind unter www.innovationehrenamt.bayern.de ersichtlich.

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Unterallgäuer Radlertag

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Region Unterallgäu – Am Feiertag Maria Himmelfahrt, Donnerstag, 15. August, werden wieder Radler aus nah und fern in Baumgärtle erwartet. Denn an diesem Tag findet wie jedes Jahr die traditionelle Sternfahrt in den Wallfahrtsort statt. Treffpunkt in Baumgärtle ist um 13.30 Uhr. Landrat Hans-Joachim Weirather hofft, dass der „Unterallgäuer Radlertag“, der vom Landkreis veranstaltet wird, auch heuer wieder auf großes Interesse stößt. Ob die Teilnehmer mit dem Mountainbike, dem Rennrad oder dem E-Bike nach Baumgärtle fahren und welchen Weg sie wählen, ist jedem selbst überlassen.

„Das Unterallgäuer Radwegenetz bietet mit seinen 1100 Kilometern viele Möglichkeiten“, betonte Weirather. Eine Tour zusammenstellen kann man sich beispielsweise beim Unterallgäuer Radportal unter www.radportal-unterallgaeu.de oder mit der Radkarte „Radfahren im Kneippland Unterallgäu“. Die Karte ist unter anderem bei allen Gemeinde- oder Kurverwaltungen sowie im Landratsamt Unterallgäu erhältlich.

Die Radler treffen sich in Baumgärtle, wo eine Muttergottesandacht unter freiem Himmel stattfindet. Die Andacht wird vom Chor „Klangzauber“ musikalisch begleitet. Im Anschluss segnet Pater Alois Schlachter die Räder und Landrat Weirather prämiert die jüngsten und ältesten Radler sowie Teilnehmer mit der weitesten Anfahrt und Radfahrvereine.

-laua- Bild: laua / Tobias Klöck

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Sonnen

mit Verstand – statt Sonnenbrand

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Region Miesbach – Wer momentan das schöne Wetter in einem Freibad im Landkreis Miesbach verbringt, dem sind vielleicht schon zwei Mitarbeiterinnen des Landratsamtes aufgefallen. In den Bädern sprechen sie Familien an, um sie über das Thema Sonnenschutz und Hautkrebsvorsorge zu informieren. Dabei verteilen die Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Gesundheit Wasserbälle für die Kinder und kostenlose Sonnenschutzmittel. Die Aktion des Gesundheitsamtes ist Teil der Aktion „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Die Kampagne soll den seit Jahrzehnten steigende Hautkrebszahlen entgegen wirken.

Mit der Kampagne werden Erwachsene auf die Wichtigkeit der Hautkrebsvorsorge hingewiesen, denn eine möglichst frühzeitige Diagnose ist entscheidend für die Therapie der Krebserkrankungen. Die Gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für ein Hautkrebsscreening ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre. Zum anderen sollen vor allem Kinder von früh auf lernen, ihre Haut vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen. Jeder Sonnenbrand kann Spätfolgen haben.

Die Kindergärten im Landkreis Miesbach erhielten darum Anregungen und kostenfreie Materialien, um das Thema Sonnenschutz kindgerecht und spielerisch mit den Kindern zu erarbeiten. In Deutschland erkranken jährlich rund 290.000 Menschen an Hautkrebs. Bei rund 36.000 Menschen handelt es sich um den gefährlichen Schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom). Dieser wird gemäß Studien durch Sonnenbrände – vor allem im Kindesalter – mitverursacht.

Kinderhaut ist anders aufgebaut als die Haut Erwachsener. Sie ist besonders empfindlich gegenüber der im Sonnenlicht enthaltenen UV-Strahlung. Die Haut von Kindern benötigt rund zwölf Jahre, bis sie die Schutzmechanismen der Erwachsenen erreicht. Bis dahin ist also besonderer Schutz notwendig. Über 250.000 Menschen erkranken jedes Jahr neu an verschiedenen Formen des weißen Hautkrebses. Diese in der Regel weniger gefährliche Hautkrebsart, die meist im höheren Lebensalter auftritt, ist die Folge der lebenslang gesammelten UV-Strahlung auf der Haut. Hautärzte sagen „Unsere Haut vergisst nichts!“, die Haut verfüge über eine Art Sonnengedächtnis. Weitere Informationen unter www.sonne-mit-verstand.de

-lamb- Bild: lamb

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Wespen- oder Hornissen

sind verkannte Nützlinge

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Region Bayern – Die jungen Königinnen haben sich einen Platz für ihre Nestgründung gesucht und haben dank der anhaltend hohen Temperaturen dieses Jahr bereits Anfang Juni oft eine anschauliche Anzahl von Arbeiterinnen zur Unterstützung herangezogen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem vielen Menschen aufgrund des regen Flugverkehrs erstmals auffällt, dass im Gartenhaus, auf dem Dachboden oder im Rolladenkasten ein Wespen- oder Hornissennest entstanden ist. Selten sind Freudensprünge die erste Reaktion, jedoch besteht keineswegs Grund zur Panik.

Hält man sich an einige grundlegende Regeln, kann ein Nebeneinander richtig gut funktionieren. Grundsätzlich sind Wespen- und Hornissen nämlich friedlich und keineswegs an Ärger mit dem Menschen interessiert. Einzig zwei der mehreren hundert Wespenarten fliegen Süßspeisen an und können – vor allem im Spätsommer – dabei durchaus lästig werden. Daher sollte man Getränke und Marmeladengläser im Freien abdecken und Kinder süße Getränke nur mit dünnen Strohalmen trinken lassen um zu verhindern, dass Tiere verschluckt werden.

Wichtig ist im Umgang mit Wespen und Hornissen sich ruhig zu bewegen und nicht nach den Tieren zu schlagen. Grundsätzlich weichen Wespen und Hornissen Störungen durch den Menschen aus und greifen nur dann an, wenn sie sich zum Beispiel durch Schlagen oder ihr Volk durch Störungen des Nests bedroht sehen.

Hat man ein solches Nest auf der Terrasse entdeckt, wird das, selbst wenn es sich um eine marmelade-affine Art handelt, eher nicht zu zusätzlichen ungeladenen Gästen bei Frühstück auf dem Terrassentisch führen. Die Tiere fliegen nämlich kaum den unmittelbaren Nestbereich an, sondern fliegen auf Beutezug oft weit aus. Wichtig ist für den Ein- und Ausflug zum Nest die direkte Einflugschneise – auf Flugrichtung achten – bis ca. zwei Meter vor dem Nest, freizuhalten und Erschütterungen und Störungen von Nestern zu vermeiden.

Im Widerspruch zu ihrem schlechten Ruf sind Wespen und Hornissen eigentlich Nützlinge. Die Erwachsenentiere ernähren sich von Nektar und tragen so zur Bestäubung bei, während die Larven mit frisch gefangenen Insekten gefüttert werden. So vertilgt ein mittelgroßes Hornissenvolk ein halbes Kilo Stechmücken, Fliegen oder Bremsen täglich, was die Sommerabende auf der Terrasse oder dem Balkon durchaus angenehmer gestalten kann.

Dauerhaft bleiben die Gäste ohnehin nicht. Je nach Art stirbt ein Wespenvolk  spätestens im Herbst mit den ersten Frösten ab. Auch bei den Hornissen sind die Tage nach dem Ausfliegen der Geschlechtstiere – Jungköniginnen und Drohnen – im Herbst bereits gezählt. Die leeren Nester können daher im Winter problemlos entfernt werden. Alte Nester werden im nächsten Jahr nicht wiederbesiedelt, so dass man seine Untermieter gewiss nur für eine Saison beherbergt.

Alle Wespen unterliegen dem allgemeinen Artenschutz, daher ist es verboten ohne vernünftigen Grund Wespen zu töten oder ihre Nester zu zerstören, bzw. zu entfernen. Hornissen und einige bestimmte Wespenarten sind nach dem Naturschutzgesetz darüber hinaus sogar besonders geschützt. Eine Umsiedlung oder Abtötung eines solchen Nests ist ausschließlich mit Ausnahmegenehmigung der jeweiligen Unteren Naturschutzbehörde möglich. In einigen Fällen kann aufgrund der Umstände – z.B. Nest über Eingangstür, Wespengiftallergien, Kleinkinder in unmittelbarer Nähe zum Nesteingang – ein Nest jedoch nicht vor Ort bleiben. Es sollte aber in keinem Fall versucht werden, Nester selbst zu entfernen, den Nesteingang zu verschließen oder mit Wespensprays aus dem Baumarkt zu besprühen.

Bei Fragen und Problemen mit Wespen und Hornissen (-nestern) kann man sich an die jeweilige Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt bzw. direkt an die für die jeweilige Gemeinde zuständigen Wespen- und Hornissenberater des Landkreises wenden. Eine Beratung kann telefonisch oder vor Ort stattfinden. In Notfällen bzw. bei besonders geschützten Arten werden auch Umsiedlungen vorgenommen. Oft reicht es jedoch bereits die Einflugschneise durch eine kleine Abschirmvorrichtung zu verändern, um so ein gefahrloses Nebeneinander für Mensch und Insekt zu ermöglichen. Die meisten Nester können mit geringen Nutzungseinschränkungen oder umsichtigem Verhalten während der Sommermonate an ihrem Platz bleiben.

-am- Bild: am

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Baggern

für den Klima- und Artenschutz

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Region Ostallgäu – Die Renaturierungsmaßnahmen im Räsenmoos bei Marktoberdorf sind abgeschlossen. In Kooperation mit der Stadt Marktoberdorf als Grundeigentümerin hat die ‚Allgäuer Moorallianz‘ zahlreiche Dämme in Entwässerungsgräben eingebaut. Mit Erfolg: Der Torfkörper ist wieder nass und kann seine Funktion als Wasser- und Kohlenstoffspeicher übernehmen.

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Neue Lebensräume für Libellen, Schmetterlinge, Vögel und Reptilien wurden geschaffen und sollen sich nun weiter ungestört entwickeln können. Auf den ersten Blick mag das Räsenmoos den Eindruck eines intakten Moorwald-Gebietes gemacht haben. Immerhin ist es schon im Jahr 1996 als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden mit dem Ziel der ungestörten Entwicklung des Hochmoorkomplexes und der Verbesserung des Wasserhaushalts. In der Verordnung ist sogar ein Betretungsverbot für die Allgemeinheit festgeschrieben. So verwundert es nicht, dass das Gebiet in eine Art Dornröschenschlaf versunken ist und nur noch auf den verbliebenen Privatparzellen am Rand eine moderate Waldnutzung erfolgte. Der Kernbereich und größte Anteil ist im Eigentum der Stadt Marktoberdorf und wurde nun im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Allgäuer Moorallianz hydrologisch saniert.

-laoa- Bild: laoa

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„Sehen und gesehen werden“

lautete das Motto beim Seefest in Tegernsee

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Region Miesbach – Herrlichstes Sommerwetter – gut gelaunte Menschen – feines Essen – viel zu schauen – das waren die Hauptzutaten, die das diesjährige Seefest in Tegernsee zu einem riesigen Erfolg werden ließen. Tausende Besucher, viele in Tracht gekleidet, bevölkerten die Sitzbänke, die sich heuer von der Länd über den Rathausplatz bis zum Kurgarten hinweg erstreckten und vergnügten sich köstlich beim Zuschauen der sportlich-aktiven Attraktionen, wie u.a. das Sautrogrennen welches auf dem See veranstaltet wurde.

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Natürlich kam auch der kulinarische Genuß nicht zu kurz: Von Grillfleisch und diversen Käsespezialitäten, zu Kaffee und Kuchen sowie Eis und Zuckerwatte, gab es für die kleinen und großen zahlreichen Besucher bei den verschiedenen Eßstationen, aber auch in den Restaurants allerlei leckere Sachen. Nachdem die Sonne hellglitzernd hinter den Bergen untergegangen war, wurden bunte Lampions und Laternen entlang der Festmeile angezündet und es wurde idyllisch. Höhepunkt des Seefestes war jedoch das bunte Pracht-Feuerwerk, das von romantischen Musikstücken stimmungsvoll begleitet wurde.

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Starke Zunahme
der Keuchhustenerkrankungen
Höchste Fallzahlen seit Einführung der Meldepflicht, Gesundheitsamt rät zur Impfung

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Region Rosenheim – Seit Beginn des Jahres wurden dem Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim etwa 350 Keuchhustenfälle gemeldet. Eine Zahl, die den Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim Dr. Wolfgang Hierl alarmiert: „Es scheint sich nach vorläufiger Auswertung der Daten um die höchste Fallzahl seit Einführung der Meldepflicht im März 2013 im Vergleich zu den entsprechenden Zeiträumen der Vorjahre zu handeln.“

Vor allem in den letzten Wochen gingen zahlreiche Meldungen zu der hochansteckenden Infektionskrankheit beim Gesundheitsamt ein, wobei örtliche Schwerpunkt erkennbar sind, so Dr. Hierl: „Wir beobachten eine außergewöhnliche Häufung in den Gemeinden Samerberg und Brannenburg aber auch aus den Städten Rosenheim, Bad Aibling und Kolbermoor werden hohe Erkrankungszahlen gemeldet.“

Gleichzeitig liegen Stadt und Landkreis Rosenheim bei der Durchimpfungsrate gegen Keuchhusten bei den Schulanfängern in Bayern auf dem letzten Platz. Das hat eine Auswertung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gezeigt. Für das Schuljahr 2016/17 lag die Quote für eine vollständige Grundimmunisierung im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung bei 88,9 Prozent und damit deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 95,3 Prozent.

Der Leiter der Rosenheimer Gesundheitsbehörde warnt davor, Keuchhusten zu unterschätzen: „Es ist eine hochansteckende und lange andauernde Infektionskrankheit. Es kommt dabei zu Anfällen mit oftmals schweren krampfartigen Hustenstößen verbunden mit Luftnot. Häufigste Komplikation ist eine Lungenentzündung. Neugeborene und Säuglinge haben ein hohes Risiko für schwerwiegende Komplikationen, nicht selten kommt es zu lebensgefährlichen Atemstillständen.“

Vor diesem Hintergrund appelliert Hierl an die Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen: „Impfungen sind der wirksamste Schutz. Die Impfstoffe sind sicher und in der Regel gut verträglich.“ Hierl verweist auch auf die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Kokon-Impfstrategie: „Schützen Sie die Neugeborenen in Ihren Familien. Wenn in den vergangenen zehn Jahren keine Keuchhustenimpfung stattgefunden hat, sollten Frauen im gebärfähigen Alter und enge Haushaltsmitglieder, wie Eltern, Großeltern und Geschwister aber auch Tagesmütter und Babysitter, spätestens vier Wochen vor Geburt eines Kindes eine Dosis eines Keuchhusten-Impfstoffs erhalten.“

Die Ständige Impfkommission empfiehlt, die Grundimmunisierung der Säuglinge und Kleinkinder zum frühestmöglichen Zeitpunkt, das heißt unmittelbar nach Vollendung des zweiten Lebensmonats, zu beginnen und zeitgerecht fortzuführen. Empfohlen werden je eine Impfung im Alter von zwei, drei und vier Monaten sowie eine weitere Impfung im Alter zwischen elf und 14 Monaten. Auffrischungsimpfungen erfolgen erstmals mit fünf bis sechs Jahren, eine weitere Dosis wird zwischen neun und 17 Jahren verabreicht. Für alle Erwachsenen empfiehlt die STIKO, die nächste fällige Impfung gegen Tetanus und Diphtherie einmalig in Kombination mit einem Keuchhusten-Impfstoff zu verabreichen.

Weitere Informationen sind unter https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/impfen/impfkalender/ und https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/keuchhusten/index.htm ersichtlich.

-laro-

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„Bewegter Wandertag“

Heimat kennen, lieben und schützen lernen

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Region Unterallgäu – Um einen schönen Ausflug zu unternehmen, muss man nicht unbedingt einen weiten Weg im Auto oder Bus in Kauf nehmen. Auch direkt vor der Haustüre gibt es oft Einiges zu entdecken – und viele Schüler wurden beim Wettbewerb „Bewegter Wandertag und Projekttag Klimawandel und Klimaschutz“ dafür jetzt sogar belohnt. Den Preis verleiht der Verein ProNah zusammen mit der Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu und den Staatlichen Schulämtern Unterallgäu-Memmingen.

Über 300 Schüler von zwölf Schulen haben mitgemacht, von Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Fachober- und Berufsoberschulen. So sollen die Kinder und Jugendlichen ihre Heimat kennen und lieben lernen. Viele Schüler haben sich auch mit der regionalen Herstellung von Lebensmitteln befasst. „Wer regional einkauft, stärkt nicht nur die Region, sondern schützt auch das Klima“, sagte Hermann Kerler vom Verein ProNah.

Sechs Schulen wurden nun für einen klimafreundlichen und kreativen Wander- oder Projekttag ausgezeichnet und erhielten jeweils 300 Euro für die Klassenkasse. Bei der Preisverleihung stellten die Preisträger ihren Wandertag vor. Auch kommendes Schuljahr soll es den Wettbewerb wieder geben.

-laua- Bild: Eva Büchele

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Menschen – Begegnungen – Heimat:

Politik im Gespräch

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Region Miesbach / Bad Tölz-Wolfratshausen – Seit 2015 nimmt sich der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan jedes Jahr zwei Wochen Zeit, um sich, ganz nach dem Motto „Menschen – Begegnungen – Heimat: Politik im Gespräch“, in den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen umzusehen und sich über aktuell wichtige Themen zu informieren.

In seiner diesjährigen, bereits fünften Sommertour, begab sich der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan auf eine umfangreiche Sommertour, um sich mit lokalen Mandatsträgern, Unternehmern, Angestellten, Bürgern und Schülern über aktuelle Themen auszutauschen. Bei seinen rund 30 Terminen besuchte er unter anderem zwei Schulen, den Regionalverkehr Oberbayern (RVO) in Tegernsee, das Jobcenter in Bad Tölz, die Gemendebücherei in Lenggries, die Leonhardifahrt in Dietramszell, die Oberlandwerkstätten in Gaißach, die VIVO in Warngau, die Fachklinik Bad Heilbrunn, besichtigte einige Unternehmen in Lenggries und Holzkirchen, machte einen ausführlichen Rundgang auf dem BioGut Wallenburg in Miesbach; ging mit den ‚Isarrangern ‚auf Exkursion, ließ sich die Jugendsiedlung Hochland e.V. zeigen und beendete die Tour mit der Teilnahme am Gauheimattag des traditionellen Oberlandler Gaufestes in Waakirchen.

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Um die Menschen und ihre Belange genauer kennenzulernen, arbeitete der Politiker beispielsweise bei der VIVO in Warngau einen Tag mit,
indem er die Mitarbeiter bei der Müllabholung begleitete. Hier bekam Alexander Radwan (2.v.l) neben der körperlichen Anstrengung,
die stetige Gefährdung im Straßenverkehr durch die rücksichtslos vorbeirauschenden Autos, aber auch die Schwierigkeiten des großen Müllautos
in den meist zugeparkten Straßen in den Siedlungen beim Anfahren der Privathaushalte, mit.

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Begeistert zeigte sich der Abgeordnete über „die Jugend“ in den besuchten Schulen; den Schülern der Realschule Tegernseer Tal in Gmund und des Gymnasiums in Miesbach, welche er als aufgeweckte junge Menschen mit vielfältigen Meinungsfeldern kennenlernen durfte. Er ermutigte die Jugendlichen, wählen zu gehen, da dies eine Säule der Demokratie sei. „Jedoch“, so betonte Radwan, „gibt es im Leben keine einfache Lösung – und in der Politik auch nicht!“

Bei einem Besuch in der Fachklinik Bad Heilbrunn durfte der Abgeordnete die positive Kraft der Patienten erfahren und die aufopfernde Pflegebereitschaft der Klinikmitarbeiter erleben. Allerdings bemerkte Radwan auch die abwertende Behandlung der Pflegekräfte durch die Gesellschaft, weshalb er für mehr Wertschätzung der Pflegekräfte und Anerkennung für den Beruf plädiert. Ferner verschaffte sich der Bundestagsabgeordnete einen Überblick über den vielschichtigen Arbeitsablauf auf dem BioGut Wallenburg in Miesbach; erkundigte sich nach dem Stand der geplanten Ausweitung der „Wasserschutzzone Thalham-Reisach-Gotzing“ im Landkreis Miesbach; sprach mit den Betroffenen der Gemeinde Gaißach zur „Bodenaushub“-Problematik, ließ sich die allgemeinen „Bürokratie-Monster“ schildern und hörte sich die umfangreiche Thematik bezüglich „Naturerlebnisse – Bergsport – Umweltschutz“ an.

„Ich bin froh, in der Heimat unterwegs gewesen zu sein und bei meiner Sommertour 2019 viele interessante und ehrliche Gespräche geführt zu haben! Ich nehme viele Anregungen mit nach Berlin und versuche, sie in politische Ziele umzusetzen!“, resümierte Radwan.

-am- Bild: ar

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Richtfest der Dreifachturnhalle

an der Orlando-di-Lasso Realschule

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Region Fürstenfeldbruck – Kürzlich erfolgte an der Baustelle der Orlando-di-Lasso Realschule in Maisach das Richtfest zum Neubau der Dreifachturnhalle. Nach nur viereinhalb monatiger Bauzeit, seit dem Spatenstich am 14.03.2019, ist der Rohbau nahezu fertig gestellt und es konnte gefeiert werden. Landrat Thomas Karmasin zeigte sich äußerst zufrieden: „Ich freue mich sehr über die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Gemeinde Maisach, mit dem Planungsteam und unserem Hause. Es entsteht hier eine Begegnungs- und Versammlungsstätte für Schüler und Sportvereine. Wir im Landkreis Fürstenfeldbruck sind in Zukunft für alle Wetterkapriolen gewappnet und können so auch dem Schnee ein Schnippchen schlagen.“

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Landrat Thomas Karmasin bei seiner Festrede

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Mit dem Neubau der Dreifachturnhalle auf dem Schulgelände soll die sanierungsbedürftige Sporthalle aus Mitte der 70er Jahre ersetzt werden. Auf Grund des Dachtragwerks kam es in der Vergangenheit in den Wintermonaten immer wieder zu Sperrungen der Halle. Durch die Errichtung des Beachvolleyballfeldes mit Kugelstoßanlage auf dem Freibadgelände in Maisach und den Lehrerparkplätzen auf dem Mittelschulgelände kann der künftige Pausenhof der Realschule deutlich vergrößert und aufgewertet werden.

Im Anschluss an die Rohbauarbeiten beginnen die Abdichtungs-, Bedachungs- und Fensterarbeiten und der Baukörper wird im Herbst geschlossen sein. In den Wintermonaten können dann wetterunabhängig die Ausbaugewerke starten. Geplant ist, die neue Dreifachturnhalle im September 2020 zu in Betrieb zu nehmen. Der Abbruch der alten Sporthalle ist für Sommer 2020 geplant. Im Frühjahr 2021 soll die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Das Bauwerk liegt bisher gut im geplanten Kosten- und Zeitrahmen. Die geschätzten Investitionen liegen bei 11,1 Millionen Euro. Die Maßnahme wird von der Regierung von Oberbayern mit 1,96 Millionen Euro gefördert. Die Gemeinde Maisach beteiligt sich ebenfalls anteilig an den Errichtungskosten.

-laffb- Bild: laffb

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Verkehrsinitiative am Tegernsee

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Region Miesbach – Nun liegt das Ergebnis einer von der Arbeitsgruppe Agmunda Verkehr – aus Gmund am Tegernsee – initiierten Fragebogenaktion über Verbesserungspotenziale rund um das Thema Fahrrad, Verkehr und der Neugestaltung des Bahnhofsareals in Gmund vor. Im Vordergrund der Fragebogenaktion stand die objektive und strukturierte Erfassung eines Meinungsbildes in der Gemeinde. Die Ergebnisse von fast 300 Rückmeldungen wurden Alfons Besel, dem Bürgermeister der Gemeinde Gmund, präsentiert.

Ginge es nach den Befragten, so könnte das Verkehrsbild in Gmund am Tegernsee nochmals deutlich verbessert werden, wenn das Angebot für Radfahrer hinsichtlich Sicherheit, Infrastruktur und öffentlicher Transportmöglichkeiten erweitert würde. 86 Prozent der Befragten beurteilten einen autofreien Sonntag positiv. Eine Mehrheit sprach sich gegen den Bau eines Parkhauses am Bahnhof aus. Hoher Handlungsbedarf besteht im Angebot des öffentlichen Nahverkehrs. Jeweils mehr als 80 Prozent der Befragten wünschten sich für eine Verbesserung des Angebotes innerhalb des Tegernseer Tales, Richtung Hausham, Schliersee, Miesbach, Bad Tölz, Holzkirchen und München.

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Alfons Besel, Bürgermeister der Gemeinde Gmund am Tegernsee

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Alfons Besel begrüßte die vorliegenden Ergebnisse und sicherte die besondere Berücksichtigung im Rahmen der weiteren Umsetzungsschritte zu. Da die Gemeinde Gmund sich bemüht, das Prädikat „Fahrradfreundliche Gemeinde“ zu erhalten und das Bahnhofsareal mit Öffentlichkeitsbeteiligung neu geplant werden soll, ist das über die Fragebogenaktion gewonnene Meinungsbild besonders wertvoll.

-am- Bild: am

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Netzwerkstelle

Hebammenversorgung

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Region Traunstein / Berchtesgaden – Nach einjähriger Vorbereitungszeit geben die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land den Startschuss für die „Netzwerkstelle Hebammenversorgung“. Ziel ist es, die wohnortnahe Hebammenversorgung zu stärken, um werdenden Müttern vor, während und nach der Geburt eine gute Versorgung und Betreuung bieten zu können. Gefördert wird die Netzwerkstelle durch das Zukunftsprogramm Geburtshilfe des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

„Hebammen leisten wertvolle Arbeit für junge Familien. Uns liegt am Herzen, dass alle Mütter in unseren Landkreisen die Hebammenbetreuung bekommen, die sie brauchen“, betonen die Landräte Siegfried Walch und Georg Grabner.

40 Euro pro Geburt kommen jährlich aus dem Förderprogramm des Freistaats. Davon tragen die Kommunen 10 Prozent selbst. Im Klinikum Traunstein wurden letztes Jahr 1517 Kinder geboren, im Klinikum Bad Reichenhall 613.

In einem ersten Schritt erhielten die bereits geburtshilflich tätigen Hebammen sowie Neu- und Wiedereinsteiger eine finanzielle Unterstützung aus den Fördermitteln. Im letzten September entwickelten dann Landkreis- und Klinikvertreter gemeinsam mit geburtshilflich und ambulant tätigen Hebammen weitere kommunale Unterstützungsmöglichkeiten. Die Hebammen wünschten sich insbesondere eine bessere Vernetzung und wohnortnahe Fortbildungsangebote.

Die aufsuchende Wochenbettbetreuung stellt besonders in Urlaubszeiten eine Herausforderung dar. Dies soll mithilfe koordinativer Unterstützung verbessert werden. Auf diesen Grundlagen wurde die Netzwerkstelle Hebammenversorgung ins Leben gerufen. Sie unterstützt die Hebammen unter anderem durch Modelle zur Abdeckung von Versorgungsengpässen und durch die Organisation von Fortbildungen und Qualitätszirkeln. Inhaltlich und fachlich betreut wird die Stelle von Susanne Deckert, Hebamme und Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen IHK und von Sascia Strohhammer, verantwortlich für das verwaltungsorganisatorische Segment.

„Wir möchten das Netzwerk von freiberuflichen Hebammen untereinander und mit den angrenzenden Institutionen und Professionen rund um die Geburt stärken“, erklärt Susanne Deckert. Des Weiteren seien die Nachwuchsgewinnung und Unterstützung beim beruflichen Wiedereinstieg wichtige Ziele. Organisatorisch ist die Netzwerkstelle bei der KlinikPlus Medical GmbH der Kliniken Südostbayern AG angesiedelt. In Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheitsberufe der Kliniken Südostbayern AG sollen die Fortbildungsmaßnahmen auf den Weg gebracht werden. Die Netzwerkstelle und deren Maßnahmen werden im Rahmen des Zukunftsprogramms Geburtshilfe in
Bayern durch die Regierung von Oberfranken mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert. Die Umsetzung von Maßnahmen wird in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern und den Gesundheitsregionen plus der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein erfolgen, welche die Stärkung der Gesundheitsversorgung vor Ort als übergeordnetes Ziel haben.

Der offizielle Startschuss für die Netzwerkstelle Hebammenversorgung fällt bei einer Auftaktveranstaltung am 16. Oktober. Dabei werden u.a. erste Ergebnisse vorgestellt und zusammenmit den Hebammen die nächsten Schritte erarbeitet.

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Starten gemeinsam die „Netzwerkstelle Hebammenversorgung“ (v.l.):
Dr. Uwe Gretscher (Vorstandsvorsitzender Kliniken Südostbayern), Landrat Georg Grabner, Susanne
Susanne Deckert und Sascia Strohhammer (beide Netzwerkstelle Hebammenversorgung) und Landrat Siegfried Walch

-lats- Bild: lats

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Zweites MINT-Forum der MINT-Region Münchner Umland

Spannende Einblicke in die Welt der Luft- und Raumfahrt

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Region München – Nach dem großen Zuspruch für das erste MINT-Forum, mit dem die MINT-Region 2017 nach ihrer Nominierung als eine der acht ersten MINT-Regionen durchstartete, fand kürzlich die zweite Auflage des MINT-Forums bei Airbus Defence and Space in Taufkirchen statt. Im Fokus der Veranstaltung stand diesmal das Jahresschwerpunktthema „Luft- und Raumfahrt – 50 Jahre Mondlandung“.

Über 150 Besucher konnten sich anhand einer Vielzahl von Best Practice Beispielen informieren, wie MINT-Bildung in Schulen, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie auf kommunaler Ebene in der Region umgesetzt wird, sich über Berufe in der Luft- und Raumfahrt informieren und im Rahmen einer „Space Show“ der ISS einen virtuellen Besuch abstatten. Die vielen unterschiedlichen Best Practice Beispiele aus Schulen und Gemeinden sowie von ausgewählten Bildungseinrichtungen, die überwiegend von Schülerinnen und Schülern präsentiert wurden, sorgten bei großen und kleinen Gästen für Begeisterung und Anerkennung.

In den Grußworten, die – wie die gesamte Veranstaltung – auch in Gebärdensprache gedolmetscht wurden, betonten die Rednerinnen und Redner insbesondere die gesellschaftliche Bedeutung der MINT-Bildung. Diese sei für die Zukunftsfähigkeit der Landkreise ein wesentlicher Bestandteil. Christoph Göbel, Landrat des Landkreises München, betonte den Stellenwert der MINT-Region in dem herausfordernden Umfeld des Ballungsraums Münchner Umland. „Die Fachkräftesicherung ist die Grundlage unserer Zukunftsfähigkeit. Ob Forschung, Luft- und Raumfahrt oder andere technische und nichttechnische Berufsgruppen – was sie alle dringend benötigen, sind qualifizierte Nachwuchskräfte“, so der Landrat.

Marianne Klaffki, welche als stellvertretende Landrätin des Landkreises Dachau der Veranstaltung beiwohnte, zitierte dazu Manfred Poisel, der einst meinte, wenn man die Erde vom Mond aus betrachte, könne man sein blaues Wunder erleben. Genauso müsse man auch die Dinge auf der Erde immer wieder aus einem anderen Blickwinkel sehen und neu bewerten, um Fortschritte zu erreichen und langfristig die Prosperität und Lebensqualität in der Region zu sichern.

Chantal Jonscher, Leiterin des Standorts Ottobrunn/Taufkirchen bei Airbus Defence and Space, unterstrich: „Es liegt in unserer Hand, den Kindern eine großartige Zukunft zu bieten.“ „Die MINT-Region Münchner Umland ist eine Region der Vielfalt, mit vielfältigen MINT-Akteuren in Schulen und im außerschulischen Bereich“, so Renate Heese,
MINT-Managerin der MINT-Region Münchner Umland. Sie berichtete von engagierten Schulprojekten zum Jahr der Mondlandung, die auf den neuen Webseiten der MINT-Region nachzulesen sind und kündigte für das Jahr 2020 als neuen Schwerpunkt Mathematik und Digitalisierung an.

War Neil Armstrong wirklich auf dem Mond?
Mit seinem Vortrag „Abenteuer Luft- und Raumfahrt: 50 Jahre Mondlandung“ gab Robert Schmucker, Professor am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik der Technischen Universität München und international anerkannter Raketenforscher, einen Einblick in die Geschichte der Luft- und Raumfahrt und die damit verbundenen Herausforderungen. Er begann seinen Vortrag mit den provokanten Thesen: „War Neil Armstrong wirklich auf dem Mond? War Apollo eine großangelegte Fälschung?“ – und schloss mit dem Resümee, dass das Vermächtnis des Apollo-Raumfahrtprogramms vor allem ein anderer Blick auf die Erde und das dortige Leben sei, das damit eine andere Wertschätzung erfahre.

Space Show und Gespräche mit einer Astronautin-Auszubildenden
Highlight war neben einer virtuellen Reise zur ISS mit der „Space Show“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt vor allem das Interview mit Suzanna Randall, einer Raumfahrt-Aspirantin, die schon im kommenden Jahr die erste deutsche Astronautin werden könnte. Ein ganz besonderes Erlebnis gab es für knapp 40 Kinder und Jugendliche, die im Anschluss an das Interview ein persönliches Gespräch mit Suzanna Randall führen durften.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des selbst Ausprobierens und Erforschens, aber auch des Kennenlernens gut funktionierender Praxisbeispiele. Die Bürgermeister Ullrich Sander (Taufkirchen) und Simon Landmann (Bergkirchen) stellten dazu die MINT-Projekte ihrer Gemeinden vor, wie beispielsweise den Mathestammtisch oder die Reaktivierung der Physikräume in den Mittelschulen, die mithilfe ehrenamtlich Engagierter bewerkstelligt werden.

In einem Berufsorientierungs-Vortrag konnten die Kinder und Jugendlichen außerdem in kurzen Referaten spannende Einblicke in die Berufe im Bereich Luft- und Raumfahrt gewinnen, u.a. zu MINT-Berufen bei der Europäischen Südsternwarte und bei Airbus. Unter den Teilnehmern des MINT-Forums befanden sich auch die beiden Robotik-Gruppen des Gymnasiums Ottobrunn, die in der Weltentscheidung der First Lego League in Montevideo und Detroit mit dabei waren und dort den ersten, zweiten und dritten Preis gewinnen konnten. Mit dabei war außerdem der Kindergarten Moritz in Grünwald, der vor kurzem zum wiederholten Male mit dem Siegel „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet wurde.

-lam- Bild: airbus

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Freies WLAN in 30 Linienbussen

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Region Unterallgäu – Freies WLAN bei der Busfahrt – das gibt es jetzt in 30 Linienbussen im Unterallgäu. Die Kosten hierfür trägt der Freistaat Bayern – pro Bus sind das 2000 Euro. Beteiligt sind die Busunternehmen Brandner Unterallgäu und die Stadtwerke Bad Wörishofen. Nutzer finden den Hotspot unter dem Namen „@BayernWLAN“. Es sind keine Registrierung, Passwörter oder Anmeldedaten erforderlich. Das BayernWLAN ist mit einem zentralen Jugendschutzfilter ausgestattet.

Landrat Hans-Joachim Weirather freut sich: „So machen wir den öffentlichen Personennahverkehr im Unterallgäu noch attraktiver.“ Heimatminister Albert Füracker betonte: „Kostenloses WLAN ist ein hervorragendes Angebot für alle Fahrgäste. Mit dem BayernWLAN unterstützt das Heimatministerium die Kommunen des Freistaats Bayern, damit dies gerade auch im ländlichen Raum möglich ist.“

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Mit WLAN im Linienbus unterwegs (v. l.): Josef Brandner (Geschäftsführer Brandner Unterallgäu KG), Hans-Joachim Weirather (Landrat),
Martin Kreutner (Geschäftsstellenleiter VVM Verkehrsverbund Mittelschwaben GmbH), Peter Humboldt (Werkleiter Stadtwerke Bad Wörishofen),
und Franz Egger (Leiter Verkehrsbetrieb Stadtwerke Bad Wörishofen)

-laua- Bild: Stefanie Vögele

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„Fränkischer WasserRadweg“

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Region Eichstätt – Eine ebene Strecke, auf der das Rad fast wie von selbst durch die idyllische Landschaft am Flussufer rollt – und dazu ein schönes Ziel: Die Gäste der offiziellen Eröffnung des „Fränkischen WasserRadwegs“ haben die Vorzüge der neuen Paradestrecke gleich voll ausgekostet. Die kurze „Einweihungsfahrt“, an der auch der Eichstätter Landrat Anton Knapp als erster Vorsitzender des Naturpark Altmühltal e.V. sowie als passionierter Radlfahrer teilnahm, führte vom Gartenschaugelände der „Natur in Wassertrüdingen“ im Wörnitzpark aus durch das Markgrafenstädtchen Wassertrüdingen und am Ufer der Wörnitz entlang zur Schmalzmühle.

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Teilnehmer der Einweihungsfahrt des „Fränkischen WasserRadwegs“

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Diese Tour bot einen kleinen Vorgeschmack auf die Gesamtstrecke, denn der neue Radweg ist rund 460 Kilometer lang. Fünf verschiedene Landkreise sowie die vier Urlaubsgebiete Naturpark Altmühltal, Bayerischer Jura, Fränkisches Seenland und Romantisches Franken liegen an der durchgehend ausgeschilderten Route. 52 Städte, Märkte und Gemeinden sowie zahlreiche Gastgeber, Fahrradvermietungen und E-Bike-Servicestationen beteiligen sich als Partner an dem Radwegprojekt. Alle Verantwortlichen lobten die gute Zusammenarbeit über die Gebiets- und Landkreisgrenzen hinweg und freuten sich über die neue Attraktion für Aktivurlauber in Bayerns Mitte. Schließlich spricht der „Fränkische WasserRadweg“ gleich mehrere Zielgruppen an: Er bietet eine ebene Streckenführung an Fluss-, See- und Kanalufern für Familien und Genussradler, flexible Etappenlängen und radlfreundliche Gastgeber für Streckenradler sowie umfassenden Service für E-Biker. Für Geschichtsfans liegen außerdem zahlreiche Burgen, Schlösser und historische Städte am Weg. Weitere Infos sind unter www.fraenkischer-wasserradweg.de ersichtlich.

-laei- Bild: laei / frey

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Solaroffensive

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Region Augsburg – Der Landkreis hat sich dem aktiven Klimaschutz verpflichtet: Bis 2030 will er mehr als die Hälfte der Treibhausgas-emissionen einsparen. Eine wesentliche Rolle nimmt dabei die Solarenergienutzung ein. Denn hier gilt es, noch große Potenziale zu nutzen. Dabei ist sich der Landkreis seiner Vorbildwirkung bewusst und produziert deshalb auf vielen Dächern der eigenen Liegenschaften Solarstrom. Im gesamten Landkreis Augsburg sind bereits rund 14.000 Photovoltaik-Anlagen installiert – und es sollen noch mehr werden!

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine Solaroffensive gestartet, deren Ziel es ist, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu motivieren, Strom vom eigenen Dach über eine Solaranlage zu gewinnen. Erstmals wurde deswegen Mitte Juli unter dem Motto „Open Akku“ ein Tag des offenen Solarstromspeichers ausgerufen, an dem 19 Speicherbesitzer ihre Häuser öffneten, um ihre positiven Erfahrungen mit Sonnenenergie weiterzugeben. Rund 300 Interessierte nutzten den Open-Akku-Tag, um sich über die Technik der Zukunft zu informieren. Dabei kamen die angemeldeten Besucher nicht nur aus dem Landkreis Augsburg, sondern sogar aus Nürnberg, Ulm, München und Regensburg. Besonders aufschlussreich waren für viele Besucher die visualisierten Darstellungen der Aktivitäten eines Stromspeichers über Online-Monitoring-Portale. In Echtzeit ließen sich durch sie der häusliche Stromverbrauch, die Erzeugung des Solarstroms sowie die Be- und Entladung des Stromspeichers nachvollziehen.

-laa- Bild: Helga Thalmann-Schwarz

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Gaufest 2019

des Oberlandler Gauverbands

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Region Oberland – Zum Oberlandler-Gaufest traf sich Jung und Alt heuer in Waakirchen im Landkreis Miesbach. Rund 5000 Trachtler kamen schließlich zum großen Stelldichein der Vereine. Gefeiert wurde insgesamt fünf Tage lang im Festzelt vor Waakirchen. Programmpunkte waren unter anderem ein Musikantentreffen zum 100-jährigen Bestehen der Knappenkapelle Marienstein-Waakirchen, mit der Schützenkapelle Reichersbeuern und den Gmunder Dorfmusikanten sowie ein Tanzlmusitreffen, eine Klappermann-Party, ein Jugendnachmittag zum Trachtenjubiläum, ein Gauheimatabend und das Oberlandler-Treffen – mit Festgottesdienst, Festzug, Trachtenschau und Ehrentänzen. Mit von der Partie waren u.a.: Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags; Alexander Radwan, Mitglied des Deutschen Bundestages; Wolfgang Rzehak, Landrat des Landkreises Miesbach; Olaf von Löwis of Menar, Bezirksrat und Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen; sowie der katholische Pfarrer Stephan Fischbacher; der evangelische Pfarrer Martin Voss; Sepp Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen; Gisela Hölscher, Gemeinderätin der Gemeinde Waakirchen und die amtierende bayerische Bierkönigin Veronika Ettstaller.

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-am- Bilder: am

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Landkreis München „Fairtrade“?

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Region München – Im Herbst 2017 hatte der Kreistag des Landkreises München beschlossen, sich um die Zertifizierung als „Fairtrade Landkreis“ zu bewerben. Dazu rief das Landratsamt zunächst eine Steuerungsgruppe aus Verwaltung, Bürgerschaft sowie politischen, sozialen und unternehmerischen Akteuren ins Leben, um die Kriterien für die Zertifizierung zu erarbeiten. Im Vordergrund stand dabei insbesondere die Akquisition der nötigen Fairtade-Partner aus Einzelhandel, Gastronomie, Schulen, Vereinen und Kirchen.

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Mehr als 40 Veranstaltungen über den ganzen Landkreis verteilt und damit eine Woche ganz im Zeichen des Klimaschutzes: So hatten es die Verantwortlichen der ersten Klimawoche im Landkreis München geplant. Jetzt konnten sich die Organisatoren noch über ein weiteres Highlight freuen: Zum Klimafest erhielt der Landkreis offiziell die Auszeichnung als „Fairtrade Landkreis“. Landrat Christoph Göbel erhielt die begehrte Auszeichnung von Manfred Holz, dem Ehrenbotschafter und Gründungsmitglied des Vereins TransFair e.V.. Das Klimafest im Innenhof des Landratsamts München -am Mariahilfplatz- bildete den Abschluss und Höhepunkt der ersten Klimawoche.

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Landrat Christoph Göbel (3.v.l.) erhielt die begehrte Auszeichnung von
Manfred Holz (4.v.l.), dem Ehrenbotschafter und Gründungsmitglied des Vereins TransFair e.V.

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Bei zahlreichen Mitmachaktionen konnten die Besucher der Veranstaltung den Klimaschutz ganz konkret erleben: In einer Solar-Erfinderwerkstatt entstanden neue Ideen für eine bessere Zukunft. Mit einer Vitual-Reality-Brille – am Stand des „Unser Land“-Vereins – konnte man ‚durch das Mangfalltal reisen‘ und sich über Trinkwasserschutzaktivitäten informieren. An anderer Stelle wurde der persönliche ökologische Fußabdruck berechnet und an vielen Mitmach- und Infoständen gab es Interessantes rund um den Klimaschutz zu entdecken.

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-am- Bilder: am

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681 Radler

fuhren 150.033 Kilometer

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – 681 Radler, 63 Teams, 150.033 gefahrene Kilometer und 21 Tonnen CO2-vermieden – das Landkreisergebnis der diesjährigen Stadtradel-Aktion kann sich sehen lassen! Das beste Team war „Grüner Antrieb“ mit 12.902 Kilometern, gefolgt vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) mit 11.780 Kilometern und dem Kinder- und Jugendförderverein Wolfratshausen mit 7.892 Kilometern. Bei einer Abschlussveranstaltung wurden die Sieger geehrt.

Klimaschutzmanager und Koordinator am Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen, Andreas Süß, freute sich vor allem, dass noch mehr Teilnehmer dabei waren als im vergangenen Jahr. Fast 200 Radlerinnen und Radler machten mit und radelten demensprechend auch ein gutes Drittel mehr an Kilometern – 2018: 104.081 Kilometer.

Nur allein die besten Teams zu würdigen, wäre aber weit zu kurz gegriffen, denn die Teams traten in unterschiedlicher Stärke an. Zeigt sich doch allein schon im Ranking der besten Teams, dass die pro Kopf gefahrenen Kilometer ein ganz anderes Bild ergeben würden. So radelten die Teilnehmer vom Team der Kinder- und Jugendförderung
Wolfratshausen 292 Kilometer pro Kopf, die des ADFC 280 Kilometer pro Kopf, die Stadtwerke Bad Tölz aber sogar 347 Kilometer pro Kopf – aber eben „nur“ 2.430 Kilometer insgesamt.

Rechnet man das Gesamtergebnis auf alle Landkreisbürgerinnen und -bürger um, dann hat im Rahmen des Stadtradelns jede und jeder 1,19 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. „Da ist noch Luft nach oben“, findet Andreas Süß und freut sich schon auf das nächste Stadtradeln, denn dieser Wert will gesteigert werden. Dass dies nicht einfach ist hob Landrat Niedermaier in seiner Begrüßung hervor. „Das Mobilitätsverhalten im Rahmen der Verkehrswende zu ändern, ist eine wahnsinnige Herausforderung“, betonte Niedermaier.

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Teilnehmer der Stadtradel-Aktion im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

-latw- Bild: Andreas Süß

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Ausbau der S4 West

in Fürstenfeldbruck

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Region Fürstenfeldbruck – Landrat Thomas Karmasin empfing Vertreter der DB Netz AG – zur Vorstellung der Ergebnisse zum Stand der Vorplanung – für den Ausbaubereich der S4 – von Pasing bis Buchenau. Die Projektbeteiligten erläuterten dem Landrat und den betroffenen Fachabteilungen im Landratsamt den derzeitigen Planungsstand. Die Maßnahme dient u.a. der Schaffung zusätzlicher Kapazitäten, der Verbesserung der Barrierefreiheit, der Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen und der Reduzierung der Störanfälligkeit.

Der bauliche Umgriff gliedert sich in drei Planungsabschnitte (PA). Der erste PA befasst sich mit der viergleisigen höhenfreien Ein- bzw. Ausfahrt aus Pasing; der zweite PA betrifft den dreigleisigen Ausbau zwischen Pasing und Eichenau einschließlich dem barrierefreien Ausbau der vier S-Bahnstationen – Leienfelsstraße, Aubing, Puchheim und Eichenau; der dritte PA behandelt die Blockverdichtung zwischen Eichenau und Buchenau.

Durch den dreigleisigen Ausbau können die S-Bahnen getrennt vom Regional-, Güter- und Fernverkehr auf eigenen Gleisen fahren. Im Störungsfall gibt es Weichen zum Gleis wechseln, damit der Zugverkehr weitestgehend aufrechterhalten werden kann.

Eingehend erläutert wurden die zur Umsetzung notwendigen Maßnahmen in Puchheim, Eichenau, Emmering und Fürstenfeldbruck mit Buchenau. So muss die Überführung über den Gröbenbach bei Puchheim verbreitert werden. Hierbei wurden auf Verlangen der Stadt Puchheim mehrere Varianten für eine zusätzliche Geh- und Radwegunterführung in diesem Bereich erarbeitet. Die parallel zur Bahn verlaufende Gemeindeverbindungsstraße von Puchheim nach Eichenau muss Richtung Norden verlegt werden. Auch hier wurden aufgrund der örtlichen Gegebenheiten drei Varianten vorgestellt. Der Haltepunkt Eichenau wird im Zuge des Ausbaus barrierefrei ausgebaut, einschließlich der Optimierung der Zugangsbauwerke und die Außenbahnsteige müssen an das neue Streckengleis angepasst werden.

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Die Projektbeteiligten bei der Vorstellung der Ergebnisse zum Stand der Vorplanung – für den Ausbaubereich der S4

-laa- Bild: laa

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Staatspreis für Auszubildende

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Region Eichstätt – Drei Auszubildende der Landkreisverwaltung wurden mit dem Staatspreis der Bayerischen Staatsregierung für hervorragende Leistungen in der Ausbildung ausgezeichnet: Marina Lindemeir, Lea Escherle und Jessica Burzler absolvierten ihre Prüfungsleistungen mit einem Ergebnis unter 1,5. „Wir können stolz sein, dass wir hochqualifiziertes Personal in unseren Reihen haben und die Leistung auch von staatlicher Seite geschätzt und gewürdigt wird“, so Landrat Knapp, dem die fundierte Ausbildung und interne Weiterqualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Landratsamt Eichstätt sehr am Herzen liegt. Auch Ausbildungsleiterin Katrin Bench zeigte sich stolz über den Erfolg der Auszubildenden.

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v.l. Ausbildungsleiterin Katrin Bench freut sich über den Erfolg von
Jessica Burzler, Marina Lindemeir und Lea Escherle

-laei- Bild: laei

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Bad Tölzer Pflegefachhelfer

feierten Abschluss

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – Die Ausbildung in Zahlen: 600 Stunden theoretischer Unterricht und 1.000 Stunden fachpraktische Ausbildung. Dieses Pensum haben die Absolventinnen und Absolventen der einjährigen Ausbildung zum Pflegefachhelfer am Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Bad Tölz bewältigt.

„Unsere Pflegefachhelfer sind eine unverzichtbare Unterstützung für die Patienten und die Kolleginnen und Kollegen. Ich wünsche jedem von Ihnen, dass er die Freude am Beruf beibehält, mit der er sich für diese Ausbildung entschieden hat“, betonte Gunnar Leroy, Leiter des Asklepios Bildungszentrums für Gesundheitsberufe Bad Tölz.

„Pflege und Betreuung,“ „Grundlagen der Pflege“, oder „Deutsch und Kommunikation“. Diese und andere Fächer standen auf dem Lehrplan zur einjährigen Ausbildung zum Pflegefachhelfer. So wurden die Auszubildenden in der Theorie auf den Umgang mit den Patienten vorbereitet. Die neu gewonnenen Fertigkeiten konnten dann in den praktischen Einsätzen angewendet werden. In der Praxis wurden die Pflegefachhelfer sowohl von den Stationen als auch von Seiten der Schule regelmäßig angeleitet.

Nach dem Abschluss der einjährigen Ausbildung warten nun spannende Tätigkeiten auf die Pflegefachhelfer „Sie helfen den Patienten bei der täglichen Körperpflege, dem Ankleiden sowie bei der Nahrungsaufnahme und erledigen darüber hinaus viele weitere verantwortungsvolle Aufgaben. Sie sind damit eine große Unterstützung für das gesamte Pflegeteam unserer Klinik“, betonte Pflegedirektorin Andrea Geisler.

Auch Geschäftsführer Johann Bachmeyer gratuliert den Absolventen. „Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Ganz besonders freut mich zudem, dass wir sechs von Ihnen für einen Verbleib an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz gewinnen konnten“, so Bachmeyer. Sie werden am 1. Oktober die dreiJährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger in Bad Tölz beginnen und damit neben den theoretischen Unterrichtsstunden Bildungszentrum auch weiterhin in der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz und den verschiedenen Partnereinrichtungen im Einsatz sein. Viel Erfolg wünschten u.a. Andrea Geisler, Gunnar Leroy und Johann Bachmeyer bei dieser Gelegenheit auch den Schülerinnen und Schülern der dreijährigen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Sie stecken derzeit mitten in der Prüfungsvorbereitung und werden dann im September ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

-am- Bild: ask

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Erfolgreiche Premiere

von „Kiki van Beethoven“

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Region Miesbach – Eine verhärmte Frau sitzt alleine in einem Park auf der Bank und hört aus ihrem Radio sehr lautstark die Musik Ludwig van Beethoven. Da kommt ein junger Mann des Weges. Auch er hört Musik, jedoch mit einem Kopfhörer. Er tanz zu seiner Musk, bleibt stehen, lauscht und brüllt: „Was ist denn das für eine Kirchenmusik?“ So beginnt das Theaterstück „Kiki van Beethoven“ im Garten des Kulturzentrums Waitzinger Keller in Miesbach. Hauptrequisiten sind eine Parkbank, ein „Ghettoblaster“ und eine weiße Maske van Beethovens. Das Stück wird von zwei Schauspielern präsentiert, die Stolz auf ihre Leistung sein können!

Der Zuschauer erlebte anfangs eine griesgrämige Frau, die mit den Geschehnissen in ihrerVergangenheit nicht zurecht kommt, jedoch mithilfe des jungen Mannes lernt – ja gezwungen wird – sich damit auseinanderzusetzten. Wie dies vonstatten geht, kann man im Velauf des Stücks anhand ihrer Kleidung, Mimik und der Musik erkennen. Ja, die Musik, zuerst schwer und dennoch unbeschreiblich schön – bis dann „Die Ode an die Freude“ die Wende beschreibt.

Das rund 90-minütige Stück kommt ohne lautes und reisserisches, aber auch ohne aufwändige Bühnenausstattung aus und ist dennoch -oder besser- deswegen, äußerst sehenswert. Eindringlich verkörpert Theresa Benda-Pelzer die „Kiki“, die alles und jeden für ihren Weltschmerz verantwortlich macht, während Andreas Nirschl , alias „Otto“ unbedarft durch seine Welt schlittert und doch seine ältere Freundin auf den Weg ins Leben zurück bringt. Regisseurin Steffi Baier hat hier keine leichte, oberflächliche Theaterkost inszeniert, denn das Stück von Eric-Emmanuel Schmitt erzählt vom Leben, vom größten Grauen, vom Verlust und vom bohrenden Schmerz – und wie man trotzallem sein Leben wieder finden und weiterführen kann. Vier Theaterabende sind bereits ausverkauf – weitere Aufführungstermine: Samstag, 3.8./ Sonntag, 4.8. und Freitag 9.8. Infos: www.waitzinger-keller.de

Fotografieren war während der Aufführung – auch für die Presse – leider untersagt!

-am-

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„Bayern schwimmt“

begeisterte Schulkinder

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Region Bayern – Eine Woche lang haben die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Wasserwacht-Bayern bayernweit Viertklässler im Schwimmen unterrichtet. Rund 80 Prozent der Kinder erreichten durch das tägliche Training mindestens ein Schwimmabzeichen. Da etwa ein Fünftel der Kinder noch gar nicht schwimmen konnte, zählte zu den begehrten Abzeichen auch das „Seepferdchen“. Sicher schwimmen können Kinder allerdings erst mit dem Erlangen des Deutschen Jugendschwimmabzeichens (DJSA) in Bronze, was mit annähernd der Hälfte der erreichten Abzeichen von vielen Kindern geschafft wurde. Weitere 30 Prozent schafften sogar das DJSA in Silber und einige Kinder, die zu Beginn der Schulschwimmwoche schon sehr fortgeschritten waren, erlangten sogar das DJSA in Gold. Im Schnitt profitierten über 60 Kinder pro Ortsgruppe von diesem Pilotprojekt.

Thomas Huber, Vorsitzender der Wasserwacht-Bayern: „Wir sind mit diesem Ergebnis hoch zufrieden. Dank der guten Kooperation von Kommunen, Schulen und dem Engagement unserer ehrenamtlichen Mitglieder konnten wir innerhalb weniger Wochen dieses Projekt umsetzen. Damit können jetzt zusätzlich mehr als 3.000 Kinder in Bayern schwimmen. Die Mehrzahl geht mit guter Schwimmfähigkeit sicher in die Ferien. Insbesondere die „Seepferdchen“ müssen aber weiter trainieren, um sich gut über Wasser halten zu können. Hier sind in den kommenden Ferien auch die Eltern oder Großeltern gefragt!“ Einige Orte setzen „Bayern schwimmt“ bis in den Herbst fort, da sie nicht alle interessierten Schulkinder in der Juliwoche berücksichtigen konnten.

Schwimmen zu können ist der beste Schutz vor dem Ertrinken. Das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze bescheinigt den Kindern eine gute Schwimmfähigkeit, d.h. sie können sich damit sicher über Wasser halten und unter Wasser orientieren. Große Unterstützung bekam das Projekt von Ilse Aigner, MdL, Präsidentin des Bayerischen Landtags sowie von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo. Ilse Aigner, früher selbst Vorsitzende der Wasserwacht, hatte die Schirmherrschaft übernommen und betonte das Engagement der Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes, „welche die Umsetzung der Schulschwimmwoche überhaupt möglich machen. Die Ausbilder und Betreuer der Wasserwacht leisten dies alles ehrenamtlich, in ihrer Freizeit!“, so Aigner.

Die Wasserwacht-Bayern möchte die Schulschwimmwoche „Bayern schwimmt“ erneut anbieten. Die Ortsgruppen der Wasserwacht haben sich die Woche vom 13. bis 17. Juli 2020 für die Viertklässler vorgemerkt.

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-am- Bild: brk

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Verkehrspakt München

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Region Oberbayern – Den optimalen Einsatz der unterschiedlichen Verkehrsträger diskutierten die Mitglieder der Lenkungsgruppe des „Verkehrspaktes München“ unter Leitung von Verkehrsminister Hans Reichhart: „Der Bau der zweiten Stammstrecke mit der neuen U-Bahnlinie U9 ist das zentrale Grundgerüst für eine nachhaltige Verkehrsentlastung im Großraum München. Wir wollen parallel dazu weitere Maßnahmen vorantreiben und mit allen Akteuren besser verzahnen. Großes Potential sehe ich im Radverkehr. Neben dem geplanten Fahrradschnellweg von Garching nach München wollen wir auch den Ausbau von Fahrradwegen entlang von Bundes- und Staatsstraßen vorantreiben.“

Mit dem „Letter of Intent“ unterzeichneten der Bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie Andrea Jochner-Weiß, Landrätin des Landkreises Weilheim-Schongau und zahlreiche Landräte der umliegenden Landkreise eine Vereinbarung zur weiteren Zusammenarbeit und besseren Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsträger. Dazu gehört neben dem Ausbau der Infrastruktur auch eine feste Organisationsstruktur. So trifft sich die politische Lenkungsgruppe der Unterzeichner künftig einmal jährlich, um den Fortschritt der laufenden Arbeiten zu analysieren.

-lawm- Bild: BStmWBV

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Maskottchen

für ein Krankenhaus mit Herz

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Region Bad Tölz-Wolfratshausen – 20 Jahre am Standort in der Schützenstraße in Bad Tölz: Dieses Jubiläum hat die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz zum Anlass genommen und unter dem Motto „ Maskottchen für ein Krankenhaus mit Herz“ einen Gestaltungswettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 in den Grundschulen rund um Bad Tölz ausgerufen. Eine Figur, ein Fabelwesen oder ähnliches erfinden für ein neues Maskottchen der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz: So lautete die Herausforderung, die alle Grundschüler, die sich am Wettbewerb beteiligt hatten, mit Bravour gemeistert haben.

Die Mitarbeiter der Klinik hatten die Qual der Wahl und konnten aus den eingereichten Vorschlägen ihren Favoriten wählen. Die meisten Stimmen entfielen dabei auf den Vorschlag der 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a der Grundschule Reichersbeuern. Sie bastelten, bemalten und verzierten einen Hasen aus Stoff und Gips und tauften ihn auf den Namen „Hasklepios“. Zur Belohnung überreichte kürzlich der Geschäftsführer der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, Johann Bachmeyer, eine Spende in Höhe von 500 Euro für die Klassenkasse.

„Das Basteln und Gestalten hat den Schülern großen Spaß gemacht: Über den ersten Platz haben wir uns sehr gefreut und wir möchten uns auf diesem Weg auch nochmal herzlichen bedanken“, betonte die Klassenlehrerin der 3a Claudia Kohl. Die Prämie wird die Klasse nun in die kommende Klassenfahrt investieren.

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Jetzt stehen die Gewinner fest. Platz 1 ging an den Vorschlag „Hasklepios“ der Klasse 3a der Grundschule Reichersbeuern. Zur Belohnung gab es 500 Euro für die Klassenkasse. Auch die Plätze 2 und 3, eingereicht von den Klassen 3a und 3b der Südschule Bad Tölz, wurden prämiert und erhielten ebenfalls eine Spende für die Klassenkasse von 350 beziehungsweise 150 Euro.

-am- Bild: ask

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Metropolkonferenz 2019:

Fachkräfte als Faktor für erfolgreiche Regionen und Unternehmen

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Region Oberbayern – Der Verein Europäische Metropolregion München e.V. (EMM) veranstaltet einmal jährlich im Sommer die „Metropolkonferenz“. Dabei steht ein – für die gesamte Region zukunftsrelevantes – Thema im Fokus. In diesem Jahr widmeten sich die Teilnehmer auf der Harburg dem Schwerpunkt „Fachkräfte als Faktor für den Erfolg von Unternehmen und Regionen“.

Landrat Stefan Rößle freute sich in seiner Begrüßung über die Rolle des Landkreises Donau-Ries als Gastgeber und Mitveranstalter der Metropolkonferenz 2019. Er betonte die Bedeutung überregionaler Netzwerke auch beim Thema Fachkräftesicherung und -gewinnung, da deren Herausforderungen längst nicht mehr lokal begrenzt seien. So biete „die Mitgliedschaft in der Metropolregion München auch für eher ländlich geprägte Regionen wie Donau-Ries die Möglichkeit, qualifizierte Arbeitskräfte auf die attraktiven Arbeitsbedingungen vor Ort aufmerksam zu machen und gleichzeitig auch junge einheimische Menschen in der Region zu halten.“ Die große Bekanntheit der Metropolregion sowie die Vernetzung innerhalb seien hilfreich, um voneinander zu lernen und Vorgehensweisen auszutauschen.

Das Schwerpunktthema, dem sich die diesjährige Metropolkonferenz widmete, war natürlich für die Gäste kaum unbekanntes Terrain. Was den Teilnehmern vor Ort jedoch vermittelt werden konnte, war ein umfassendes Wissen von Experten, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven für die Hauptzielgruppen der Veranstaltung beleuchteten: Für Vertreter aus Regionen, Kommunen und Unternehmen.

So stellte Dr. Hubert Bratl, Geschäftsführer i.R. der Agentur invent, eingangs die Bedeutsamkeit von Regionalmarken dar: „Gut entwickelte und geführte Regionalmarken bringen für die Fachkräfteinitiativen der Städte und Regionen jene Anziehungs- und Bindekraft, die für das Kommen und Bleiben von Fachkräften und jungen Talenten unverzichtbar erscheint.“ Beispielhaft hierfür stellten anschließend Veit Meggle und Dr. Celine Schulz von der Kreisentwicklung des Landkreises Donau-Ries ihre Erfahrungen mit der Entwicklung der Regionenmarke DONAURIES vor.

Einen erfrischend innovativen Ansatz präsentierte Carolin Goßen, die als Inhaberin der Agentur „CG Talent.Mensch“ den Anwesenden die Chancen aufzeigte, wie individuelle Stärken von Mitarbeitern zu nutzen seien: „Wenn ein Mensch begeistert ist von dem was er tut, dann ist Erfolg die einzig logische Konsequenz. Demnach geht es darum, die Menschen in Unternehmen so zu platzieren, dass sie ihren natürlichen Stärken und Talenten entsprechend arbeiten können. Dies sorgt für eine hohe Motivation, bessere Ergebnisse und weniger Krankheit. Stärken stärken, Schwächen managen, lautet die Zauberformel für zufriedene Menschen und Mitarbeiter.“ Dieser intrinsische Ansatz der Fachkräftesicherung wurde von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen, zumal im Anschluss auch Unternehmen aus dem Landkreis von ihren Praxiserfahrungen auf diesem Themenfeld berichteten.

Im Vorfeld der fachlichen Vorträge wurde den Gästen ein umfangreiches Rahmenprogramm im Landkreis Donau-Ries geboten – ob eine Führung durch das Erlebnis-Geotop Lindle in Nördlingen, der Besuch bei Airbus Helicopters in Donauwörth oder eine Schlossführung durch die Harburg.

-am-

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Förderung

von Glasfaseranschlüssen

für ‚digitales Klassenzimmer‘

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Region Lindau/Bodensee – Die Realisierung des „digitalen Klassenzimmers“ rückt für die Schulen in der Trägerschaft des Landkreises in greifbare Nähe. Während der Sommerferien werden durch die Telekommunikation Lindau GmbH die Glasfaseranschlüsse an die Landkreisschulen im Stadtgebiet Lindau gelegt. Geplant ist, dass das „schnelle Internet“ dort bereits im ersten Quartal des neuen Schuljahres von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden kann.

Der Landkreis Lindau erhält für die Herstellung der Glasfaseranschlüsse an den Lindauer Schulen insgesamt 82.743 Euro Fördermittel vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat. „Die Digitalisierung an den Schulen ist wichtig, aber für die Schulträger eine große Herausforderung. Ich freue mich, dass der Freistaat uns hierbei finanziell unterstützt“, so Landrat Elmar Stegmann.

In einem ersten Schritt werden durch den Landkreis die Schulen im Stadtgebiet Lindau an das Glasfasernetz angeschlossen. „Wir werden jedoch noch in diesem Jahr für die Landkreisschulen in Lindenberg einen Förderantrag stellen können“, so Wolfgang Neff, der im Landratsamt Lindau im Fachbereich Finanzen und Liegenschaften für die Digitalisierung an den Schulen zuständig ist. Wer wissen möchte, wie ein digitales Klassenzimmer ausgestattet ist und wie dort gelernt wird, kann am Sonntag, 22. September 2019 ab 11:00 Uhr die Schulbank drücken und zwar beim Tag der offenen Tür am Landratsamt Lindau, Bregenzer Straße 33 und 35.

-lali-

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Jugendbeteiligungskonferenz

„#myvision19“

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Region Rosenheim – Knapp 130 junge Leute aus dem gesamten Landkreis haben sich in diesem Jahr an „#myvision19“ beteiligt. Auf Einladung der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Rosenheim diskutierten sie drei Tage in der Chiemseehalle in Breitbrunn. Sie stellten fest, was gut läuft und wo es hakt. Sie formulierten Ideen und Wünsche und überlegten, wie sie selbst an einer Lösung mitwirken können und dann hörten die Verantwortlichen aus den Gemeinden zu. Bürgermeister und Jugendbeauftragte aus 29 Gemeinden waren zur Jugendbeteiligungskonferenz gekommen, zudem die stellvertretende Landrätin Andrea Rosner.

Die jungen Damen und Herren hatten eine ganze Reihe an Themen bearbeitet, die über Gemeindegrenzen hinausgehen. Dazu gehörte der Öffentliche Personennahverkehr. Die Themen der „Fridays for future-Bewegung“ beschäftigten die Jugendlichen auch in der Jugendbeteiligungskonferenz. Ein besonderes Anliegen war den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Thema Drogen. Sie schlugen vor, die Aufklärung an den Schulen zu verstärken. Ein Dauerthema ist und bleibt die Ausstattung in den Schulen. 2014 wurde die Jugendkonferenz „#myvision“ erstmals organisiert. Diese Form der Jugendbeteiligung war in Deutschland über viele Jahre einmalig.

-laro- Bild: laro

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115 Feuerwehrleute

übten den Ernstfall

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Region Augsburg – Ein Unfall mit auslaufendem Öl kann verheerende Folgen für die Umwelt haben – insbesondere, wenn das Öl in fließende Gewässer gelangt und sich schnell auszubreiten droht. Um bestmöglich auf dieses Szenario vorbereitet zu sein, organisierte man im Landkreis Augsburg eine Ölalarm- und Ölwehrübung. Daran beteiligten sich insgesamt 115 Feuerwehrleute. Für den Zweck der Übung wurde angenommen, dass in der Nähe des Kraftwerks Mittelstetten Öl aus der NATO-Fernleitung in die Wertach gespült wurde. Die Aufgabe der Rettungskräfte war es, die Ausbreitung des Öls an mehreren Stellen mithilfe schwimmender Sperren einzudämmen, es aufzufangen und abzupumpen. Am Kraftwerk Mittelstetten ist dazu eigens ein geeigneter Einlass für Boote angelegt worden, um die Sperren jederzeit schnell einziehen zu können.

Die beteiligten Feuerwehren demonstrieren geschlossenes und abgestimmtes Handeln. Der Kreisbrandrat im Augsburger Land, Alfred Zinsmeister, zeigte sich nach Ende der mehrstündigen Übung zufrieden: „Den Einsatzkräften ist es gelungen, sehr zügig und koordiniert auf die simulierte Verunreinigung zu reagieren“, sagte Zinsmeister. Sowohl die Interventionsmaßnahmen als auch die Kommunikation der Feuerwehren untereinander und mit der Einsatzleitung haben vorbildlich funktioniert. Die Übung findet routinemäßig alle zwei Jahre statt.

Für den Notfall gut gerüstet
Im Falle einer drohenden Umweltkatastrophe durch auslaufendes Öl sind die Einsatzkräfte im Augsburger Land gut vorbereitet. Sowohl materiell als auch personell ließe sich eine vergleichbare Lage effektiv bewältigen. „Es ist für uns alle beruhigend zu wissen, dass unser Landkreis im Unglücksfall auf routinierte und tatkräftige Rettungskräfte zählen kann, die Schlimmeres zu verhindern wissen“, betonte Landrat Martin Sailer, der gemeinsam mit den Bürgermeistern Simon Schropp, Erwin Goßner und Hans Biechele aus Untermeitingen, Großaitingen und Mickhausen den Übungsverlauf beobachtet hatte. Den Übungsteilnehmerinnen und -teilnehmern sprach der Landrat seinen Dank für ihr Engagement aus.

-laa- Bild: laa

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Förderprogramm

für kleine Unternehmen

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Region Weilheim-Schongau – Die Initiative „HeimatUnternehmen“ unterstützt unternehmerische Menschen auf dem Land, die ihre Sache voranbringen und damit gleichzeitig die Region mitgestalten wollen auf ihrem Weg „von einer Idee zum Projekt“. Mit der im Rahmen der Dorferneuerung eingeführten Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung bestehen auch Fördermöglichkeiten zur Unterstützung von unternehmerischen Menschen. Gefördert werden können beispielsweise Bäcker, Metzger, Gastwirtschaften, Dorfläden oder auch Handwerksbetriebe – z.B. Schreinerei, Autowerkstatt – und Dienstleistungsunternehmen – z.B. Gesundheits- und Pflegedienstleistungen – wenn sie zur Sicherung oder Schaffung der Grundversorgung der Bevölkerung beitragen.

Weitere Voraussetzungen sind z.B. die Betriebsstätte muss im Fördergebiet einer Dorferneuerung liegen und das Unternehmen muss weniger als zehn Mitarbeiter beschäftigen, der erzielte Jahresumsatz muss unter 2 Mio. Euro liegen. Die Förderung kann bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 200.000 Euro betragen. Ansprechpartner ist das örtlich zuständige Amt für Ländliche Entwicklung. Weitere Informationen: http://www.landentwicklung.bayern.de/cms01/agrarpolitik/foerderung/004011/index.php

-lawm-

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Architekturpreis-Wanderausstellung

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Region Ostallgäu – Die Wanderausstellung zum 2018 verliehenen Thomas-Wechs-Preis ist noch bis Donnerstag, 8. August, im Innenhof des Landratsamtes in Marktoberdorf zu sehen. „Die mit dem Preis ausgezeichneten Projekte, die in der Ausstellung gezeigt werden, haben einen hohen Anspruch und bestechen durch Zeitlosigkeit und Funktionalität“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Ausstellungseröffnung.

Bereits zum neunten Mal wurde der inzwischen etablierte Preis verliehen. Aus den 67 Einreichungen bestimmte eine unabhängige Jury aus Fachleuten drei Preise, drei Anerkennungen und fünf Arbeiten „der engeren Wahl“. Mit auf der sogenannten „Shortlist“ für den Preis, aber nicht unter den Ausgezeichneten war auch das Gymnasium in Buchloe, das der Landkreis Ostallgäu baute und 2013 eröffnete.

Der Thomas-Wechs-Preis wird alle drei Jahre vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Bayern für die Region Schwaben verliehen. Benannt ist er nach Thomas Wechs, der im 20. Jahrhundert die Region Schwaben prägte wie kaum ein anderer Architekt. Bekannt sind vor allem seine Kirchenbauten, unter anderem die Pfarrkirche Herz Jesu in Neugablonz, St. Josef in Memmingen und St. Don Bosco in Augsburg-Herrenbach. Der nach ihm benannte Preis besteht seit dem Jahr 2000. Die Ausstellung kann während der üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes besichtigt werden.

-laua- Bild: laua

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Preisplatteln

des Oberlandler Gauverbandes

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Region Oberland – Kürzlich fand das alljährliche Gaupreisplatteln der Oberlandler statt. Dieses Jahr zum ersten Mal mit neuem Termin und nicht mehr in der Wolfseehalle in Fischbachau: Im Festzelt in Dietramszell zeigten die aktiven Plattler und Dreherinnen ihr Können. In den vergangenen beiden Jahren holten sich die ersten drei Plätze noch klar die Gruppen aus dem Leitzachtal. In diesem Jahr setzten sich allerdings souverän die Pienzenauer durch und gewannen das Preisplatteln mit 13 Punkten Unterschied auf die zweitplatzierten.

Bereits am Vormittag begann das Preisplatteln des Oberlandler Gauverbandes. Dabei mussten die Dirndl genauso gut Drehen können, wie die Burschen Platteln. Die gesamte Gruppe wurde dabei bewertet. Die Wettkampfschiedsrichter achteten darauf, ob die Schläge saßen, die Abstände zwischen den Dirndln passten und ob auch der Gesamteindruck der Teilnehmer gepasst hat.

An vorderster Stelle steht bei allem Ehrgeiz natürlich die Freude am Platteln, Tanzen und Drehen. Beim diesjährigen Preisplatteln des Oberlandler Gauverbandes haben 56 Gruppen aus 30 Vereinen teilgenommen. Pienzenau A gewann mit 42 Fehlerpunkten, vor Niklasreuth A, welche sich mit 55 Punkten den 2. Platz gesichert hatten. Der dritte Platz ging an den Gewinnern des letzten Jahres – Auerberg A –  mit 56 Punkten.

-am- Bild: gv

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Sternwarte Ottobeuren

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Region Unterallgäu – Die Sternwarte in Ottobeuren lockt seit Jahren viele Besucher an. Um diesem Andrang gerecht zu werden, wurde die Einrichtung in den vergangenen Jahren erweitert. Ein Bild von den Maßnahmen hat sich nun der Schul-, Kultur- und Sportausschuss es Unterallgäuer Kreistags gemacht. Der Ausschuss tagte in der Sternwarte und sprach sich für einen weiteren Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro aus.

Die Sternwarte gibt es seit über 50 Jahren. Seitdem tauchten dort weit über 100.000 Besucher in die Welt der Astronomie ein. „Die Sternwarte wird extrem gut angenommen. Wir spielen von der Besucherzahl her mit großen Stadtsternwarten mit“, sagte Wolfgang Forth vom Verein „Allgäuer Volkssternwarte Ottobeuren“. Zum 50-jährigen Bestehen der Sternwarte im Jahr 2016 starteten Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten mit Kosten von rund 430.000 Euro. Neben einem neuen Eingangsbereich entstand unter anderem ein separates Lager- und Werkstattgebäude mit einer zweiten Beobachtungsplattform.

„Es hat sich viel getan“, staunte Landrat Hans-Joachim Weirather bei einer Führung durch die Sternwarte. Der Landkreis hat den Umbau laut Kreiskämmerer Sebastian Seefried bisher mit 45.000 Euro unterstützt. Weitere 20.000 Euro beschloss der Ausschuss in seiner Sitzung vor Ort. Vieles hat der Verein laut Wolfgang Forth auch in Eigenleistung erreicht. So wurden bisher rund 6000 Stunden freiwillige ehrenamtliche Arbeit in die Sanierung und Erweiterung gesteckt. Die Restarbeiten sollen heuer im Oktober abgeschlossen sein.

-laua- Bild: laua

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Landräte-Tagung

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Region Rottal-Inn – Kürzlich nahm Landrat Michael Fahmüller an einer gemeinsamen Tagung der Landräte aus der Oberpfalz und Niederbayern in Amberg-Sulzbach teil. Die Landkreischefs wollen den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im ländlichen Raum stärken und weiter voranbringen. Ziel ist ein bayernweit aufeinander abgestimmtes Angebot, das auf unterschiedlichsten Bedarf in den Ballungsräumen und im ländlichen Raum abgestimmt ist.

Über die Perspektiven für die Entwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs tauschten sich die Landräte bei der Tagung auch mit Ministerialdirigent Karl Schumacher vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr aus. Der Leiter der Abteilung Vernetzte Mobilität und ÖPNV referierte zum Thema „Zukunft des ÖPNV“ und eine bedürfnisgerechte Mobilität mit wenig Verkehr. Aber nicht nur der ÖPNV brannte den Landräten unter den Nägeln, auch die Themen Breitbandausbau und Mobilfunk seien im ländlichen Raum von zentraler Bedeutung.

Zum Abschluss ging der Geschäftsführer des Bayerischen Landkreistags, Dr. Johann Keller, auf das Thema Digitalisierung in der Verwaltung und an Schulen ein. Die bayerischen Landkreise wollen die Digitalisierung aktiv gestalten und fit sein für eine moderne Verwaltung und eine moderne Entwicklung. Dazu braucht es laut Dr. Keller eine „Bayern Cloud“ und Personal für die Betreuung. Die Landkreise erwarten hier Unterstützung vom Freistaat Bayern.

-lari- Bild: lari

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