Alpenrand-Magazin Archiv 2019/9

.

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website benutzen, stimmen sie unserer Verwendung von Cookies zu. Cookie-Richtlinie

.

*************************************

.

Unternehmertag

.

.

Region Straubing-Bogen –Die Party geht nicht mehr so weiter“ – „Schuldenfrei bis 2020 geht nicht“: Mit Schlagzeilen wie diesen eröffnete Moderatorin Sonja Ettengruber den 2. Unternehmertag des Landkreises Straubing-Bogen und versuchte damit, die beiden Hauptredner – Staatsminister Albert Füracker und Wolfram Hatz, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) – aus der Reserve zu locken.

Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat, nahm diese Vorlage gerne auf. „Ich würde sagen: Die Party läuft noch, aber es tanzen immer mehr in der Nähe des Notausgangs“, betonte Füracker. Dieser Satz war nicht nur bezeichnend für den Vortrag von Albert Füracker, sondern auch für die Stimmungslage der Unternehmer. Probleme, sprich eine Delle, sind erkennbar, insgesamt aber bleibt man verhalten optimistisch, dass die Region von einer größeren Rezession verschont bleibt. Die Vollbeschäftigung und die gute Lage in Handwerk und Bauwirtschaft sorgen -noch- für eine gewisse Stabilität. Füracker betonte die Bedeutung von Unternehmerinnen und Unternehmern und des Mittelstandes: „Der Mittelstand denkt in Generationen, nicht in Quartalen. Ich danke allen, die investieren und Arbeitsplätze schaffen. Denn dadurch entstehen Steuereinnahmen – von Unternehmen wie Arbeitnehmern – und wir dürfen eines nicht vergessen: Am Anfang steht beim Verteilen von Sozialleistungen erst einmal das Erwirtschaften.“

Auch in Sachen Bürokratie, Infrastruktur, Steuern oder Ausbildung zeigte der Staatsminister klare Kante. „Wir brauchen eine Unternehmenssteuersenkung“, forderte er unmissverständlich. Oder beim Thema Bürokratie: „Jeder schimpft über zu viele Kontrollen, zu viel Bürokratie. Und wenn dann etwas passiert wie aktuell im Allgäu, dann sind es zu wenige Kontrollen und zu wenige Beamte.“ Interessant auch sein Vergleich zur Infrastruktur am Beispiel der A3: „Diese Autobahnachse hat der gesamten anliegenden Region viele Arbeitsplätze und Wohlstand gebracht. Stellen wir uns einmal vor, wir hätten die A3 nicht und würden sie bauen wollen, welche Debatte wir da heute hätten: Der Flächenverbrauch ist zu groß, der Verkehr stinkt usw. – aber die Infrastruktur ist die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg“, so Füracker. Und darin war sich alle Beteiligten einig: Die Rahmenbedingungen zu schaffen – auch, aber nicht nur in der Infrastruktur – das ist Aufgabe der Politik.

Der Unternehmertag war aber weit mehr als ein Erfahrungsaustausch zwischen Politik, Verbänden und Unternehmerinnen und Unternehmern. Unter dem Motto „Zusammen in die Zukunft!“ stand auch das Netzwerken und das Miteinander-ins-Gespräch-kommen ganz oben auf der Agenda. Dass dies bestens gelang wurde nicht erst beim abschließenden Gäubodenvolksfest-Besuch deutlich.

-lastb- Bild: lastb

.

*************************************

.

Großstadt-Service

an Land-Bushaltestellen

.
Region Unterallgäu – Großstadt-Service in Mindelheim: An der Bushaltestelle vor der Kreisklinik in Mindelheim wird eine Anlage zur dynamischen Fahrgastinformation (DFI) in der Praxis getestet. Geplant ist, dieses Angebot so schnell wie möglich auf den ganzen Landkreis auszuweiten – angedacht sind 40 weitere Haltestellen mit größerem Fahrgastaufkommen.

Über das neue System wird an der Bushaltestelle die Abfahrtszeit der nächsten Linienbusse minutengenau angezeigt. Im Testaufbau können diese Daten auch über eine Sprachausgabe abgefragt werden. Betrieben wird die DFI mit einem LCD-Bildschirm, der über ein Solar-Panel und einem Akku mit Strom versorgt wird. Gemeinden, die eine solche DFI-Anlage an ihren Haltestellen installierten, könnten eine staatliche Förderung in Höhe von etwa 50 Prozent erhalten. Außerdem sei eine Kostenbeteiligung des Landkreises in Höhe von etwa 25 Prozent möglich. Der Eigenanteil der Gemeinden betrage somit noch etwa 25 Prozent der Anschaffungskosten. Zusätzlich sei die Gemeinde für Unterhalt und Betrieb zuständig. Unterstützung erhalten die Gemeinden auch vom Verkehrsverbund Mittelschwaben (VVM): Dieser ist bei der Umsetzung und der Datenversorgung behilflich.

.

.

So funktioniert die dynamische Fahrgastinformation (DFI): Linienbusse melden ihre Position unter anderem über GPS an die Leitstelle/Zentrale. Von der Leitstelle werden die Daten der Linienbusse an die DFI-Anzeiger übermittelt. Der DFI-Anzeiger zeigt die Abfahrtszeit des Linienbusses in Minuten in Echtzeit an. Die Daten können auch über eine Sprachausgabe abgefragt werden.

-laua- Bild: Stefanie Vögele

.

*************************************

.

Karriere mit Lehre

.

Region Traunstein – Als Abiturient muss man nach dem Schulabschluss nicht zwingend ein Studium aufnehmen. Auch die vielen Ausbildungsberufe in der Region bieten beste Zukunftschancen. Das zeigte die mittlerweile 7. Roadshow des Regionalmanagements Traunstein. Kurz vor Schuljahresende nutzten Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen des Johannes-Heidenhain-Gymnasiums Traunreut das Angebot, im Rahmen einer Roadshow zwei Ausbildungsbetriebe im Chiemgau intensiv kennen zu lernen.

Erster Gastgeber war die „Adelholzener Alpenquellen GmbH“ in Siegsdorf. Die Jugendlichen hatten sich zuvor im Unterricht nicht nur über das Unternehmen informiert, sondern im Rahmen eines schulinternen Projekttages mit dem Thema „Lebensmitteltechnik“ beschäftigt. Zu Beginn der Roadshow durften die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung im „Selbsttest“ in der Adelholzener Wasserwelt ausprobieren, wie aus dem Quellwasser des Bergener Mooses ein „cooler Softdrink“ entsteht. Bei der Firmenpräsentation und dem anschließenden Rundgang durch die Produktion waren die Teilnehmer überrascht, wie viele ganz unterschiedliche Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten es in einem lebensmittelproduzierendem Unternehmen gibt.

Die zweite Station der Roadshow war die „Hamburger Rieger GmbH“ Papierfabrik Trostberg. Auch hier hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld im Rahmen eines Workshops zum Thema „Papiertechnik“ mit der Materie vertraut gemacht. Nach einer Einführung zur Historie und Entwicklung des Unternehmens konnten sich die Teilnehmer davon überzeugen, wie energieintensiv und aufwändig die Herstellung von Papier, Pappe und Karton ist. Beim Rundgang durch eine der Produktionshallen wurden die einzelnen Produktionsprozesse von der Aufbereitung des Rohmaterials Altpapier, über viele verschiedene Trocknungs- und Walzprozesse bis hin zur fertigen, tonnenschweren Papierrolle hautnah miterlebt.

Auch wenn für die Teilnehmer der Roadshow das Abitur noch ein wenig auf sich warten lässt – gut möglich, dass der eine oder andere als Praktikant, Auszubildender oder Werkstudent seine berufliche „Karriere dahoam im Chiemgau“ startet.

-lts-

.

*************************************

.

Integreat-App

für Neuzugewanderte

.
Region Ostallgäu – Die Integreat-App stellt ganzheitliche regionale Informationen zu allen Lebensbereichen digital und kostenlos zur Verfügung. Neuzugezogene bekommen so auf einen Blick nützliche Informationen in verschiedenen Sprachen. Die App ist ab dem Zeitpunkt der Ankunft ein nützlicher Alltagsbegleiter, der Fragen rund um alle Lebensbereiche beantwortet.

„Das Ankommen und die Orientierung an einem neuen Lebensort ist oftmals mit vielen Hürden verbunden. Der Landkreis möchte daher alle aus dem Ausland zugezogenen Personen hier vor Ort im Ostallgäu unterstützen und stellt zukünftig die Integreat App zur Verfügung“, betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der erste Schritt zur Einführung der Integreat App war die erfolgreiche Auftaktveranstaltung. In Form eines World-Cafés konnten die vielen verschiedenen Experten aus den Bereichen Bildung und Integration ihr Wissen zusammentragen und diskutieren, welche Inhalte für Neuzugewanderte relevant sind.

-laoa-

.

*************************************

.

Regionalmanager-Treffen

.

.
Region Donau-Ries – Der Landkreis fungierte beim diesjährigen Erfahrungsaustausch des bayerischen Wirtschaftsministeriums zusammen mit den Nachbarlandkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen als Gastgeber. Die zukunftsfähigen und innovativen Projekte überzeugten die Teilnehmer und unterstützen die Region in ihrer positiven Entwicklung.

Die 110 Regionalmanager wurden im Stadtsaal Klösterle in Nördlingen von Oberbürgermeister Hermann Faul und dem Stellvertreter des Landrats Reinhold Bittner begrüßt. Beide stellten die erfolgreiche Entwicklung der Region vor und bescheinigten dem Regional- und Konversionsmanagement Donau-Ries eine zukunftsfähige und kooperative Arbeit. Die neue Leiterin des Referats für Regionalmanagement im Wirtschaftsministerium, Dr. Patricia Callies bedankte sich für die rege Teilnahme am Erfahrungsaustausch 2019. Sie stellte die hohe Bedeutung der Fördermaßnahmen für die ländlichen Räume dar und verwies auf die gleichwertigen Lebensbedingungen in Stadt und Land, die damit unterstützt würden.

Im Bereich Regionalmanagement wurde besonders auf den Kunstpfad Donau-Ries verwiesen, der seit 14. Juli läuft sowie auf die Beteiligung an der Landesgartenschau Wassertrüdingen. Ein weiteres erfolgreiches und einzigartiges Projekt sind die Sprachlotsen, die seit 2015 in der Region installiert sind und Kindern mit Migrationshintergrund spielerisch beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützten. Das Konversionsmanagement berichtete über die laufenden Projekte Dorfläden und Innenentwicklung. Beide Projekte, die mittlerweile Vorbildcharakter in Bayern und darüber hinaus haben, sind fest im Landkreis etabliert und unterstützen die lebendigen Ortskerne der Region. Die zehn Dorfläden, die sich im Herbst 2016 zu dem deutschlandweit einzigen Dorfladennetzwerk auf Landkreisebene zusammengeschlossen haben, führen gemeinsam Projekte durch, vermarkten sich als Netzwerk und unterstützen sich in diesem Rahmen gegenseitig.

Desweiteren besuchten die Regionalmanager den Regionalpavillon auf der diesjährigen Landesgartenschau in Wassertrüdingen im Landkreis Ansbach. Insgesamt präsentieren sich dort 1.800 Aussteller. Weitere Informationen: www.donauries.bayern

-ladr- Bild: ladr

.

************************************

.

Homepage

in leichter Sprache

.
Region Kelheim – Einige Inhalte der Homepage des Landkreises Kelheim sind seit kurzem zusätzlich in leichter Sprache dargestellt. Leichte Sprache ist vor allem für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten und Menschen mit einer geistigen Behinderung hilfreich. Darüber hinaus kann diese aber auch für Menschen mit einem Migrationshintergrund unterstützend sein.

Durch die Übersetzung einiger Bereiche der Website möchte der Landkreis einem erweiterten Personenkreis den Zugang zu wichtigen Informationen ermöglichen. Die Ergänzung der Homepage des Landkreises ist ein weiterer Baustein bei der Verwirklichung des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Landkreis Kelheim.

So sind unter der Rubrik „Leichte Sprache“ Informationen über den Landkreis und verschiedene Aufgabenbereiche des Landratsamtes dargestellt. Außerdem werden u.a. die Möglichkeiten der sozialen Hilfen für Menschen mit Behinderung und Senioren aufgezeigt, über die Möglichkeiten der Abfallentsorgung aufgeklärt und wichtige Ansprechpartner genannt. Ferner wurden die Aufgabenbereiche des Jugendamts durch die Verlinkung mit der Broschüre der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter „Was Jugendämter leisten“ in leichter Sprache ausführlich deutlich gemacht. Die Texte für die Homepage wurden durch das Büro „sag’s einfach – Büro für leichte Sprache“ in Regensburg übersetzt und durch eine Prüfgruppe der Werkstatt für Barrierefreiheit „Die Umsetzer“ aus Abensberg auf ihre Lesbarkeit für Menschen mit Beeinträchtigung getestet.

-lakeh-

.

*************************************

.

Kreisseniorentag:

„Im Alter den Tagen Leben geben“

.

Die Organisatoren des Kreisseniorentags mit stv. Landrat Werner Bumeder (r.)

.

Region Dingolfing-Landau – Unter dem Motto „Im Alter den Tagen Leben geben“ veranstaltet der Landkreis Dingolfing-Landau gemeinsam mit der „Initiativgruppe Seniorenleitbild“ sowie den Seniorenbeauftragten und den Seniorenbeiräten der Kommunen am Sonntag, 15. September, einen Kreisseniorentag in Landau. Von 10:00 bis 16:00 Uhr erwarten die Besucher in der Stadthalle, auf dem benachbarten Maria-Ward-Platz, in der angrenzenden Turnhalle sowie in der Grund- und Mittelschule, informative Fachvorträge, Informationsstände zum Thema Älterwerden, ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Musik und eine Ausstellung zum Thema „Landwirtschaft früher und heute“.

Landaus Bürgermeister Dr. Helmut Steininger bietet um 14:00 Uhr eine Führung zum neuen Mehrgenerationenpark an. Die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Kerstin Schreyer hat ihren Besuch angekündigt und möchte sich persönlich über das Angebot für Senioren im Landkreis informieren. „Es steckt eine Menge Arbeit in der Vorbereitung dieser Veranstaltung. Umso erfreulicher ist es, wenn eine Ministerin das mit ihrer Anwesenheit wertschätzt“, betonte der stellvertretende Landrat Werner Bumeder bei einem Treffen mit den Organisatoren.

Älterwerden geht alle an, deshalb richtet sich die Einladung zum Kreisseniorentag an alle Landkreisbürger, gleich welchen Alters. Alt und Jung sollen die Gelegenheit haben, gemeinsam informative und gesellige Stunden zu erleben. Geplant ist auch eine Oldtimer-Ausstellung mit Autos, Motorrädern und Traktoren.

-ladi- Bild: ladi

.

*************************************

.

46. Jahresausstellung

der Weltenburger Akademie

.
Region Kelheim – Die 46. Jahresausstellung der Gruppe Kunst der Weltenburger Akademie präsentiert vom 23. August bis 1. September – im Donau-Gymnasium in Kelheim – einen Überblick über das künstlerische Schaffen im Landkreis Kelheim. Sie wird am 22. August durch den Schirmherrn – Landrat Martin Neumeyer und die Vorsitzende Marion Fochler – unter Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler und zahlreicher Ehrengäste eröffnet.

Die umfangreiche Ausstellung mit insgesamt über 350 Arbeiten gibt einen breitgefächerten Überblick über das künstlerische Schaffen in der Region. Über 100 Berufskünstler, Freizeitkünstler und Kunsthandwerker zeigen Malerei, Grafik, Skulpturen, Plastiken und kunstgewerbliche Arbeiten. Die Präsentation in den weitläufigen Räumen des Donau-Gymnasiums ermöglicht aufgrund der Vielfalt spannungsreiche Begegnungen.

„Für jeden Besucher ist noch ein Platz im Bild frei“ – unter diesem Thema lädt die Gastausstellerin Carmen Jaud zum Betrachten ihrer Arbeiten ein. Die sinnlich erfassbare Welt so ins Bild zu setzen, wie sie das innere Auge sieht, ist ihr künstlerisches Anliegen.

Dreizehn Schulen beteiligen sich mit 20 Gemeinschaftsarbeiten. Die in Unterrichtsprojekten geschaffenen Werke zeichnen sich durch Ideenreichtum und Experimentierfreudigkeit aus. Kinder und Jugendliche zu kreativem Schaffen als eine Möglichkeit positiver Lebensgestaltung und -bewältigung zu motivieren ist ein großes Anliegen der Gruppe Kunst.

Die Möglichkeit zum eigenständigen Gestalten wird Kindern und Jugendlichen am Kinderaktionstag geboten: Am Mittwoch, 28. August, können sie von 14:00 – 17:00 Uhr malen, töpfern und drucken und sich schminken lassen. Die entstandenen Werke werden ausgestellt und prämiert. Am Freitag, den 30. August, beteiligt sich die Gruppe Kunst wieder an der Kunst- und Kulturnacht in Kelheim KUKUK. Die Ausstellung ist dabei bis 1:00 Uhr geöffnet. Musikalisch umrahmt wird das Ganze von der „Ukulele Fever Band“. Die Vielfalt der ausgestellten Werke, geschaffen von Künstlerinnen und Künstlern mit unterschiedlichsten Voraussetzungen ihres Schaffens macht den Erfolg der Ausstellung aus. Den Besuchern wird es überlassen, wie sie die Werke einordnen und erleben und so ihren eigenen Weg durch die Ausstellung finden.

-lake-

.

*************************************

.

Jahresschwerpunktkampagne

zu sexuell übertragbaren Krankheiten und HIV

.
Region Bayern – Gerade in ländlichen Regionen, wo jeder jeden kennt, tun sich viele schwer, offen über Krankheiten zu sprechen. Deshalb startete das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die diesjährige „Jahresschwerpunktkampagne zu sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs) und HIV“. Kostenlos, anonym und vertraulich beantworten Ärzte und Sozialpädagogen Fragen oder führen einen Test durch.

Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu schärfen und über Schutzmöglichkeiten aufzuklären. Auf der Homepage www.sti-auf-tour.de und unter dem Hashtag #stiauftour berichten Experten, Promis und Influencer über ihre Erfahrungen. Daneben sind viele hilfreiche Tipps und Informationen zusammengestellt. In der App „Tellonym“ können Fragen zu STIs und HIV gestellt werden, die Experten der Bayerischen AIDS Stiftung und der Münchner Aids-Hilfe donnerstags zwischen 19:00 und 21:00 Uhr in einer anonymen Sprechstunde beantworten, ohne dass die Identität des Fragestellers bekannt wird.

-am-

.

*************************************

.

Familienpakt Bayern:

Beruf und Familie unter einen Hut bringen

.

Region Bayern – Das Kind morgens pünktlich in der Kita abliefern, rechtzeitig zum Termin ins Büro kommen und den Nachwuchs genauso rechtzeitig wieder abholen: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist kein Selbstläufer, sondern benötigt Organisation und entsprechende Rahmenbedingungen. Um diese Vereinbarkeit weiter zu verbessern, wurde der Familienpakt Bayern geschlossen. Initiiert hat den Familienpakt die Bayerische Staatsregierung mit der bayerischen Wirtschaft (Bayerischer Industrie- und Handelskammertag e. V., Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und Bayerischer Handwerkstag e. V.). Mitglied können Arbeitgeber aus dem öffentlichen sowie dem privatwirtschaftlichen Bereich werden. Ziel ist es unter anderem, familienfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen sowie die familiäre Verantwortung zu würdigen und zu unterstützen. Weitere Infos: www.familienpakt-bayern.de

-am-

.

*************************************

.

Selbständig

als Kindertagespflegeperson

.
Region Rosenheim – Die Kindertagespflege hat sich in der Stadt und dem Landkreis Rosenheim zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Möglichkeiten für eine flexible Betreuung von Kindern werden gerne in Anspruch genommen. In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk bieten die Stadt und der Landkreis Rosenheim im September erneut ein eigenes Qualifizierungsmodul für Berufsgruppen mit pädagogischer Grundausbildung an.

Die Betreuung in der Kindertagespflege zeichnet sich durch eine liebevolle, kindgerechte und sehr individuelle Betreuung der Tageskinder im Alter von 0 bis 14 Jahren aus, wobei überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden. Tagesmütter und Tagesväter – in Stadt und Landkreis Rosenheim – bieten Betreuung in Ihrem Haushalt, im Haushalt der Eltern oder in privat angemieteten Räumlichkeiten an. Grundlage für die Tätigkeit ist eine Pflegeerlaubnis, die kindgerechte Räumlichkeiten sowie den Nachweis eines Qualifizierungskurses mit 160 Unterrichtseinheiten beinhaltet. Berufsgruppen mit einer pädagogischen Grundausbildung – wie beispielsweise Kinderpflegerinnen oder Kinderpfleger, Erzieherinnen oder Erzieher sowie Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen – sind von der zusätzlichen Qualifizierung ausgenommen. Aus diesem Grund wird für Interessierte ein Qualifizierungsmodul am 6. und 7. September mit allem Wissenswerten über die selbständige Tätigkeit als Kindertagespflegeperson angeboten. Das Modul beinhaltet gesetzliche und steuerrechtliche Inhalte sowie weitere Besonderheiten der Kindertagespflege auf Grundlage der pädagogischen Ausbildung.

Anmeldungen zum Qualifizierungsmodul nehmen die Fachberatungen Kindertagespflege entgegen. Zuständig für die Stadt Rosenheim ist Ulrike Zehentmair unter der Telefonnummer 08031 – 365 1508 sowie für den Landkreis Rosenheim Regina Backes (Chiemgau, Wasserburger Land) unter 08031 – 392 2327 und Regina Gruber (Mangfalltal, Inntal) unter 08031 – 392 2494. Zudem beantworten sie alle Fragen zu der zweitägigen Fortbildung, zur Kindertagespflege sowie zu einer selbständigen Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater.

-laro-

.

*************************************

.

Bayerischer Innovationspreis

„Ehrenamt 2020“

.
Region Bayern – Das Ehrenamt lebt von guten Ideen und Innovationen. Das Bayerische Sozialministerium verleiht daher zum dritten Mal den Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt. Das Motto für 2020 lautet: „Ehrenamt ist nachhaltig! – Ehrenamt gestaltet unsere Zukunft!“. Projekte und Ideen können bis zum 13. Oktober 2019 eingereicht werden.

Mit dem Bayerischen Innovationspreis soll die Anerkennung für Bürgerschaftliches Engagement gestärkt und weiter ausgebaut werden. Gesucht werden daher Personen, Initiativen und Organisationen, die gute Ideen und Projekte rund um das Thema Ehrenamt kreativ aufgreifen und umsetzen. Das wichtige gesellschaftliche Thema „Nachhaltigkeit“ ist dabei sehr breit angelegt: Es kann den sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen bedeuten, aber auch die zukunftsfähige Gestaltung von bestimmten Lebenssituationen oder des Ehrenamts selber.

Die Preisgelder von insgesamt 75.000 Euro werden in zwei Kategorien vergeben. Für Innovative Projekte, die bereits realisiert werden, auch wenn die Umsetzung des Projektes noch ganz am Anfang steht – und für neue Ideen und Konzepte, die unmittelbar umgesetzt werden können. Die Preisträger werden im Frühjahr 2020 bei einem Festakt in München geehrt. Alle Informationen zum Preis und zur Bewerbung sind unter www.innovationehrenamt.bayern.de ersichtlich.

-am-

.

*************************************

.

Museumsrallye

für Kinder im Bauernhausmuseum

.

Region Erding – Das Bauernhausmuseum des Landkreises Erding bietet für die jüngeren Museumsbesucher eine Museumsrallye an! Hierbei gilt es, zu den einzelnen Gebäuden Fragen zu beantworten und spannende Sachen rund um das damalige bäuerliche Leben zu entdecken. Wird alles richtig beantwortet, ergibt sich ein Lösungswort, mit dem man sich an der Kasse eine Überraschung abholen kann.

.

.

Die Rallye ist speziell für Grundschulkinder geeignet und dauert etwa eine dreiviertel Stunde. Für Schulklassen besteht auch die Möglichkeit, die Rallye in Teams durchzuführen. Das Bauernhausmuseum an der Taufkirchener Straße 24 ist noch bis Ende Oktober an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen, in der Zeit von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet. Für Gruppen, Schulklassen und Kindergartengruppen werden auch unter der Woche Führungen angeboten. Diese können unter bauernhausmuseum@lra-ed.de oder 08122/58-1259 gebucht werden.

-laed- Bild: laed

.

*************************************

.

Ehrenamtliche Fährtenarbeit

.

.
Region Augsburg – Als ‚Nachsuche‘ wird das Verfolgen, Auffinden und Erlegen von verletztem, meist angeschossenem Wild, durch einen Hundeführer und seinen leistungsstarken Hund bezeichnet. Ziel der ‚Nachsuche‘ ist es, sowohl verletztes Wild vor langem Leiden zu bewahren, als auch bereits verendetes, aber nur schwer aufzufindendes Wild schnell zu bergen. Andreas Weber, der kürzlich von Landrat Martin Sailer zum neuen Naturschutzwächter für den Bereich der Gemeinden Kutzenhausen, Gesserthausen und Ustersbach sowie des Marktes Diedorf, eingesetzt wurde, bietet als Mitglied des Klubs für Bayerische Gebirgsschweißhunde seine ehrenamtliche Hilfe bei der Nachsuche im ganzen Landkreis Augsburg an.

Nachsuchen sind unverzüglich durchzuführen. Damit ist jedoch nicht die sofortige Suche ohne Zeitaufschub, sondern der Zeitpunkt mit den besten Erfolgsaussichten gemeint. Im Bedarfsfall ist Andreas Weber als Schweißhundführer mit seinem Hund Sam 24 Stunden unter der Handynummer 0170 – 79 00 04 6 erreichbar. „Bitte zögern Sie nicht und greifen so früh wie möglich zu jeder Uhrzeit zum Hörer. Nur so sichern Sie sich die größten Erfolgsaussichten für einen positiven Ausgang der Suche“, so Weber. „Es ist einfach toll, dass sich Naturschutzwächter Weber sogar als „Mehrfachtäter“ – als Naturschutzwächter sowie als Ehrenamtlicher im Bereich der Nachsuche – uneigennützig engagiert. Ich hoffe, dass sein ehrenamtliches Angebot gut angenommen wird“, betonte Landrat Sailer.

-laa- Bild: laa

.

*************************************

.

Kunstausstellung

Bayrischzell 2019

.

.
Region Miesbach – Bei der Eröffnung der 66. Kunstausstellung, bei welcher die Gemeinde Bayrischzell als Veranstalter fungiert, begrüßte Bürgermeister Georg Kittenrainer die zahlreich erschienenen Künstler und Besucher sowie den Schirmherrn der Ausstellung, Landrat Wolfgang Rzehak. „Die Ausstellung hat in den 66 Jahren ihres Bestehens neue Formen angenommen. Sie hat sich weiter entwickelt und ist heuer ausserordentlich interessant. Was wollen wir mit unserer Kunstausstellung? Nun, wir wollen eine kleine Kunstausstellung sein – aber eine sehr hochwertige! Über die Jahre hat sich die Resonanz gesteigert, was sehr erfreulich ist und wir sind sehr stolz darauf, dass viele Künstler unbedingt hier ausstellen wollen: Wir hatten 101 Bewerber, davon mußten wir 31 ausjurieren, von 256 eingereichten Arbeiten wurden 129 Arbeiten ausjuriert – somit haben wir 127 Arbeiten in der Ausstellung. Ich finde, auch in meiner Arbeit als Bürgermeister, dass in Deutschland zu viel reglementiert wird, beispielsweise in der Architektur – da findet man kaum mehr eine Möglichkeit zur Entfaltung – man kommt immer auf das Gewöhnliche zurück. Jedoch ist es erfreulich, dass die unbändige Kraft der Kunst immer wieder ihren Raum findet, wie hier in Bayrischzell. Seit Menschengedenken beschäftigen wir uns mit der Kunst, das macht die Menschheit aus. Kunst darf und soll provozieren! Kunst ist ein Mittel, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Wir hoffen, die richtigen Kunstwerke ausgewählt zu haben“, erläuterte Kittenrainer.

…weiterlesen

-am- Bild: am

.

*************************************

.

Mit Bus und Bahn

zum Gäubodenvolksfest

.

Region Straubing-Bogen – Aus dem gesamten Landkreis, zum Teil auch aus angrenzenden Gebieten von Nachbarlandkreisen, verkehren an den Volksfesttagen – bis zum 19. August – wieder Sonderbuslinien zum Festplatz des Gäubodenvolksfestes in der Stadt Straubing. Die Volksfestbuslinien fahren teilweise täglich, zum Teil nur an einzelnen Festtagen. Die Busse halten an den öffentlichen Bushaltestellen und am Omnibusbahnhof beim Volksfestplatz. Vereine und Gruppen über 15 Personen sollten sich beim Busunternehmen vorher anmelden. Auch auf den Schienen verkehren zusätzliche Züge. Die Fahrt zum Volksfest und Rückfahrten zu anderen Zeiten sind mit den fahrplanmäßigen Zügen möglich. Zu empfehlen ist zum Beispiel das Gäubodenbahn-Ticket für nur 8,50 Euro, dieses gilt auch in den Stadtbussen. Weitere Informationen: www.landkreis-straubing-bogen.de/buergerservice/volksfestbus-2019

-lastra-

.

*************************************

.

Artenvielfalt

im Niedermoor

.

Region Neu-Ulm – Scheckenfalter, Sumpfschrecke, Bachmuschel – sie alle haben im Obenhausener Ried im Landkreis Neu-Ulm eine Heimat gefunden und sind alle schützenswerte Arten in einem schützenswerten Gebiet. Das Obenhausener Ried und die dortigen Muschelbäche sind das größte und ökologisch noch weitgehend intakte Niedermoorgebiet im Landkreis Neu-Ulm. Um in der Öffentlichkeit noch mehr auf dieses naturschutzfachliche Highlight aufmerksam zu machen und es ins Bewusstsein zu rücken, wurden Infotafeln im Ried aufgestellt. Diese sind Teil des Beschilderungskonzepts „LIFE Living Natura 2000“ der bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL).

Ziel ist es, nach der FFH-Richtlinie (Flora Fauna und Habitat) international geschützte „Natura 2000-Gebiete“ wirksamer in der Öffentlichkeit darzustellen. Neben der Europäischen Union fördern das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie der Bayerische Naturschutzfonds die Beschilderung. Die Infotafeln wurden an Zugangswegen am Rande des Rieds aufgestellt.

Als FFH-Gebiet (Flora, Fauna, Habitat) ist das Obenhausener Ried Bestandteil von „Natura 2000“. Darunter versteht man ein zusammenhängendes Netz von schutzwürdigen Gebieten in der Europäischen Union. Alle Maßnahmen in diesen Gebieten zielen darauf ab, dass sich die Population der dort lebenden Arten nicht verschlechtert. Hierzu gehören auch die dort vorkommenden Perlmuttfalterarten wie u.a. der Randringperlmuttfalter, der Wiesenknopf-Ameisenbläuling sowie Kiebitz, Wachtelkönig, Rohrweihe und Weißstorch.

Das „Kerngebiet“ des Obenhausener Rieds umfasst eine Fläche von etwa 150 Hektar. Davon befinden sich 56,5 Hektar im Eigentum des Landkreises Neu-Ulm. Weitere zehn Hektar hat der Landkreis gepachtet. Dem Landesbund für Vogelschutz gehören 16 Hektar und 15 Hektar sind im bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) aufgenommen. Diese Flächen werden nach den Vorgaben eines Managementplans nach rein ökologischen Gesichtspunkten gepflegt. Damit sollen die besonders geschützten Arten und Lebensräume, die im Ried vorkommen, dauerhaft erhalten und weiter entwickelt werde.

.

Weist auf das schützenswerte Gebiet hin: Infotafel im Obenhausener Ried

-lanu- Bild: Kerstin Weidner

.

*************************************

.

Peter-Apian-Medaille

für wissenschaftliche Verdienste

.

Region Ingolstadt – Durch die Verleihung der Peter-Apian-Medaillee ehrt die Stadt Ingolstadt Persönlichkeiten für wissenschaftliche Verdienste. Wie der Stadtrat in seiner Juli-Sitzung beschlossen hat, wird die Auszeichnung nun Prof. Dr. Gabriele Gien, Prof. Dr. Gunter Schweiger und Prof. Dr. Walter Schober zuteil. Alle drei Personen stehen für den wissenschaftlichen Aufschwung Ingolstadts: „Sowohl die Technische Hochschule Ingolstadt, als auch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt haben federführend dazu beigetragen, dass der Wissenschaftsstandort Ingolstadt weiter ausgebaut wurde. Ohne die starken Persönlichkeiten namens Gien, Schweiger und Schober wäre dies in dieser Form nicht möglich gewesen.

„Ich danke allen drei Personen für die hervorragende Zusammenarbeit, die vielen starken Kooperationen und ihren persönlichen Einsatz. Mit der Verleihung der Peter-Apian- Medaille möchten wir das nun angemessen würdigen. Besonders freut es mich, dass die beiden Hochschulen intensiv kooperieren und auch mit der Stadt zusammen arbeiten, gemeinsam wollen wir den Standort in den kommenden Jahren zu einem führenden KI-Standort ausbauen“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel. Die Peter-Apian-Medaille wurde zuletzt an Rudolf Koller (1993), Wilhelm Ernst (1994) und Prof. Dr. Dr. Heinz Goerke (1997) verliehen.

-sti-

.

*************************************

.

Asklepios Stadtklinik Bad Tölz

und Krankenhaus Agatharied

gründen ‚Pankreaszentrum Oberland‘

.

Region Oberland – Die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen und das Krankenhaus Agatharied im Landkreis Miesbach gründen das Pankreaszentrum Oberland: Damit bündeln die beiden Kliniken landkreisübergreifend ihre Expertise in der Bauchspeicheldrüsen-Chirurgie (Pankreaschirurgie). Zum Auftakt der Zusammenarbeit veranstalteten die beiden Häuser eine Fortbildung für niedergelassene Ärzte der Region. Mit dabei waren die Tölzer Chefärzte Dr. med. Heike Kremser (Chirurgie), Dr. med. Klaus Egger (Innere Medizin, Gastroenterologie) sowie aus Agatharied Prof. Dr. med. Hans Martin Schardey (Chirurgie), Priv.-Doz. Dr. med. Peter Klare (Gastroenterologie) und Oberarzt Dr. med. Frank Gumpinger (Chirurgie).

„Pankreas“ ist die Fachbezeichnung für die Bauchspeicheldrüse. Sie liegt unmittelbar hinter der Bauchhöhle und vor der Wirbelsäule und ist sehr wichtig für den Stoffwechsel. Ein Teil produziert Hormone, welche den Blutzuckerspiegel regeln. Ein anderer Teil Verdauungsenzyme, die bei Nahrungsaufnahme über einen Gang in den Zwölffingerdarm ausgeschüttet werden. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse wirken sich aufgrund der vielschichtigen Funktion dieser Drüse stets schwer auf den gesamten Körper aus. Bei der Diagnostik und Behandlung von Beschwerden an der Bauchspeicheldrüse wie zum Beispiel Entzündungen oder gut- und bösartigen Tumoren, arbeiten die verschiedenen Fachbereiche oft Hand in Hand.

.

.

Diese Kooperation wird nun sowohl krankenhaus- als auch landkreisübergreifend ausgeweitet. Zu diesem Zweck gründen die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz und das Krankenhaus Agatharied das ‚Pankreaszentrum Oberland‘. „So bündeln wir die Expertise unserer beiden Krankenhäuser. Gemeinsames Ziel ist die Optimierung der heimatnahen Patientenversorgung unter Berücksichtigung zunehmender Spezialisierung und Qualitätsanforderungen“, betonte der Geschäftsführer der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, Johann Bachmeyer. „Operationen bei Erkrankungen oder Karzinomen am Pankreas werden ab sofort von den erfahrensten Chirurgen der Stadtklinik und des Krankenhauses Agatharied gemeinsam in Agatharied durchgeführt“, ergänzte Michael Kelbel, Geschäftsführer des Krankenhauses Agatharied.

-am- Bild: ask

.

*************************************

.

Kooperationsvertrag

für Insolvenzberatung geschlossen

.
Region Eichstätt – Einen Kooperationsvertrag über den Betrieb und die Förderung der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle im Landkreis Eichstätt hat der Landkreis Eichstätt mit dem Diözesan-Caritasverband Eichstätt e.V. sowie dem Diakonischen Werk Ingolstadt e.V. geschlossen und per Vertrag besiegelt. Mit der neuen Kooperation soll die Finanzierung und Expertenwissen weiterhin gebündelt und in die Zukunft getragen werden.

Landrat Anton Knapp zeigte sich ebenso wie Caritasdirektor Alfred Frank und Diakonie-Vorstand Christof Bayer bei der Vertragsunterzeichnung erfreut über die neue Vereinbarung. Wenn die Verschuldung zur Überschuldung und damit zum Problem wird, dann kann eine Beratungsstelle wertvolle Hilfe leisten, denn Geldschulden können Existenzen, Familien und Leben zerstören.

Die Insolvenzberatung hilft Menschen mit Schulden und finanziellen Problemen, den Weg aus der Verschuldung zu finden. Aktuell finanziert der Landkreis sowohl die Beratungsstelle der Caritas wie auch der Diakonie mit jährlich insgesamt 50.000 Euro. Die Insolvenzberatung ist eine staatliche Aufgabe, welche die Träger bisher in Form von Pauschalen abrechneten. Seit diesem Jahr wurde diese Aufgabe an die Landkreise delegiert.

Die Überschuldungsquote von Privatpersonen sei bundesweit erneut leicht gestiegen, aktuell liegt sie bei rund 9,9 Prozent – bayernweit bei knapp über sieben Prozent – wie das Memorandum „Schuldner- und Insolvenzberatung in Bayern“ der Landesgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern mit Sitz in München
mitteilt. Aufgrund der wachsenden Fallzahlen, aber auch der qualitativen Veränderung bei der Verschuldungssituation von jungen Leuten und Personen mit hoher Verschuldungsintensität sowie der Zunahme der überschuldeten Menschen mit Multiproblemlagen, steigen die inhaltlichen, qualitativen wie auch quantitativen Anforderungen an die Schuldner- und Insolvenzberatung massiv an.

Ziel der neuen Zusammenarbeit von Landkreis, Caritas und Diakonie ist es, dass ein Berater sowohl Schuldnerberatung als auch Insolvenzberatung übernimmt, da die Verfahren verwoben sind. Mit der Delegation der bislang staatlichen Insolvenzberatung auf die kreisfreien Städte und Landkreise wird die bisherige Förderung der Insolvenzberatungsstellen durch den Freistaat im Wege von Fallpauschalen durch ein Kostenerstattungsverfahren gegenüber den kreisfreien Städten und Landkreisen abgelöst. Diese sind für die Sicherstellung der Insolvenzberatung in Bayern zuständig und halten hierfür eigene oder beauftragte geeignete Stellen vor.

.

Besiegelten eine neue Kooperation v.l. : Christof Bayer, Vorstand der Diakonie Ingolstadt;
Landrat Anton Knapp und Caritasdirektor Alfred Frank

-laei- Bild: laei / preis

.

*************************************

.

Ehrung

für couragierte Bürgerinnen und Bürger

.
Region Lindau/Bodensee – Immer wieder greifen Menschen beherzt ein, zeigen Zivilcourage und verhindern dadurch Schlimmeres. Das Kuratorium ‚Sicheres Allgäu‘ ehrt jedes Jahr Personen, die Mut bewiesen und durch ihr Einschreiten andere Menschen gerettet haben oder aber mitgeholfen haben, Straftaten aufzudecken. Besonderes Engagement verdient einen besonderen Dank: Die Geehrten konnten nun auf Einladung von Polizeipräsident Werner Strößner das Polizeiboot „Hecht“ bei einer Fahrt auf dem Bodensee kennen lernen.

Landrat Elmar Stegmann, der zugleich auch Präsident des Kuratoriums ‚Sicheres Allgäu‘ ist, dankte allen, die Mut beweisen und sich einbringen: „Es ist wichtig, sich mit seiner Region, seiner Heimat zu identifizieren und sich für die Belange seiner Mitmenschen einzusetzen – und es ist wichtig, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Denn dies macht unsere Gesellschaft aus.“

Geehrt wurden 2019: Renate Immler aus Immenstadt, welche die maßgeblichen Hinweise gegeben hat, um einen Opferstockdieb zu ergreifen; Frank Müller aus Waldbronn, der eine Frau vor dem Ertrinken gerettet hat; Grudrun Schönmetzler aus Altusried, die mitgeholfen hatte, einen Einbruch aufzuklären; Manfred Küchle aus Kempten, der wichtige Hinweise zur Aufklären einer Serie von PKW-Aufbrüchen geliefert hatte sowie Daniela und Angelo Fogarizzu aus Kaufbeuren, die mitgeholfen hatten, Betäubungsmittelhändler festzunehmen.

.

Kuratorium ‚Sicheres Allgäu‘ ehrte couragierte Bürgerinnen und Bürger v.l.:
Polizeipräsident Werner Strößner, Manfred Küchle, Renate Lindemann,
Gudrun Schönmetzeler, Frank Müller und Landrat Elmar Stegmann

-lali- Bild: lali

.

*************************************

.

Die 192.000-Einwohner-Marke ist erreicht

.
Region Passau –Über 1.500 neue Einwohner in einem Jahr. Das ist schon eine beachtliche Zahl“, freute sich Landrat Franz Meyer über die neueste Einwohnerstatistik des Landesamtes für Statistik. Zum 31. Dezember 2018 konnte der Landkreis Passau demnach exakt 192.043 Einwohner zählen. Ein Jahr zuvor waren es 190.504.

In der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Landesamtes von Anfang des Jahres wurden bis 2037 etwa 192.300 Einwohner prognostiziert. „Wie es aussieht, werden wir diese Zahl wohl schon Ende dieses Jahres erreichen,“ schätzt Meyer. Dass sich die Einwohnerzahlen so positiv entwickeln, ist sicher auch durch die gute wirtschaftliche Lage zu erklären. Im Passauer Land gibt es momentan rund 60.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Allein in den letzten zehn Jahren verzeichnet der Landkreis hier einen Zuwachs von 13.000 Stellen.

.

Franz Meyer, Landrat des Landkreises Passau

.

„Wir wollen das Passauer Land auch in Zukunft noch attraktiver machen und dazu gehört eine gesunde Mischung aus Wirtschaftsstandort und Natur- und Kulturlandkreis. Gerade deshalb ist es auch mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Landkreises Passau unser Ziel, einen Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie zu schaffen. Denn zu einem lebenswerten Landkreis gehören eine gute Infrastruktur genauso wie Erholungsorte oder ein ansprechendes Kulturangebot. Dieser Mittelweg wird eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre sein. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Herausforderung gemeinsam schaffen und unseren Wachstumstrend fortsetzen können“, betonte Landrat Franz Meyer.

-lapa- Bild: lapa

.

*************************************

.

Mit der Bayerischen Ehrenamtskarte
zur Fürther Kirchweih
„Backstagetour“ mit Übernachtung zu gewinnen

.
Region Bayern –Sie ist Bayerns größte Straßenkirchweih, die Königin unter den fränkischen Kirchweihfesten und zugleich Fürths fünfte Jahreszeit: Die Michaelis-Kirchweih! Jedes Jahr aufs Neue verzaubert sie weit über eine Million Besucher mit ihrem buntem Programm, denn die Fürther Kirchweih bietet nicht nur Fahrgeschäfte, Kulinarisches und frisch Gezapftes, sondern auch ein familienfreundliches Jahrmarkt-Flair mit traditionellen Marktschreiern und -ständen. Das breite Angebot inmitten des typischen Kirchweihduftes aus gebrannten Mandeln, Bratwurst und Zuckerwatte lädt Jung und Alt zum Schlendern, Schlemmen und Einkaufen ein. Wer sie bisher noch nicht gesehen hat, sollte Sie einmal besuchen“, so schwärmt Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung von „seiner“ Kirchweih.

Auch heuer verlost das Bayerische Sozialministerium zusammen mit der Stadt Fürth und zusammen mit den Vertretern der Fürther Schaustellerverbände eine Kirchweihführung „Hinter den Kulissen“ für fünf Inhaber einer Bayerischen Ehrenamtskarte mit je einer Begleitperson. Im Rahmen dieser ganz besonderen Tour erfolgen Einblicke in das Schaustellerleben, verschiedene Attraktionen können ausprobiert und vielfältige Kirchweihköstlichkeiten genossen werden. Darüber hinaus beinhaltet der Gewinn eine Übernachtung mit Frühstück in der Fürther Innenstadt.

Inhaber einer gültigen Bayerischen Ehrenamtskarte können ab sofort per E-Mail an verlosung.ehrenamtskarte@stmas.bayern.de mit dem Stichwort ‚„Kirchweihverlosung“ sowie der eigenen Anschrift und Telefonnummer teilnehmen. Die Teilnahmefrist endet am 04.09.2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wer nicht zu den glücklichen Gewinnern gehört, kann Michaelis-Kirchweih vom 28.09. – 09.10.2019 natürlich auch auf eigene Faust erkunden.

-am-

.

*************************************

.

Beschilderung

für ‚DonAuwald‘-Wanderweg

.

.

Region Dillingen / Günzburg – Der geplante Premiumwanderweg „DonAuwald“ von Günzburg bis Schwenningen befindet sich in der Beschilderungsphase. „Denn nur auf einem gut ausgeschilderten Wanderweg können Gäste und Einheimische den einzigartigen Naturraum des Auwalds naturnah und vor allem nachhaltig erleben“, so Landrat Leo Schrell, 1. Vorsitzender von Donautal-Aktiv. Daher hat der Montagetrupp seine Arbeit aufgenommen und mit der Montage der Zielwegweiser begonnen. „Das Beschilderungsteam kommt gut voran“, freut sich Landrat Hafner, 2. Vorsitzender von Donautal-Aktiv. „Die Hälfte des Weges ist bereits markiert.“ Das gut eingespielte Team kümmert sich darum, dass die Wanderer gezielt durch den Auwald gelenkt und sensible Bereiche geschützt werden.

Parallel zu den sog. Zielwegweisern wird auch die erforderliche Zwischenmarkierung mit Weg-Logo vorgenommen. „Joachim Lutz, unser Qualitätsmanager der Rad- und Wanderwege im Schwäbischen Donautal von Donautal-Aktiv steht dem Beschilderungsteam immer stets mit Rat und Tat zur Seite“, so Schrell. Anfang 2014 einen hauptamtlichen Wegewart für die beiden Landkreise Dillingen und Günzburg einzusetzen, war eine nachhaltige und sinnvolle Entscheidung, die sich bereits vielfach bewährt hat. Ende August soll der Weg durchgängig markiert sein, damit anschließend das Deutsche Wanderinstitut den DonAuwald-Wanderweg prüfen und als Premiumweg zertifizieren kann.

„Bis dahin hat das Projektmanagement-Team von Donautal-Aktiv noch einiges zu tun“, betonte Angelika Tittl vom Team Tourismus. Es werden derzeit ein Übersichtsflyer sowie Infotafeln entwickelt und weitere Marketingmaßnahmen zur Bewerbung des Weges gestartet. „Bis Oktober sollen die wesentlichen Punkte abgearbeitet sein“, fügte Tittl hinzu.

Wegepaten-Team zur Unterstützung
Dem Aufruf, Wegepate zu werden, sind zahlreiche Wanderenthusiasten und Naturliebhaber aus der Region gefolgt. Diese werden den Weg nach der Eröffnung betreuen. Bezüglich Qualität und Nachhaltigkeit will das Team von Donautal-Aktiv, gemeinsam mit Wegepaten und -wart, den Partnerkommunen sowie den Tourismusorganisationen Dillinger Land e.V. und Regionalmarketing Günzburg, nichts dem Zufall überlassen. Man wird dafür Sorge tragen, dass die Donauregion und der einzigartige Auwald etwas Besonderes bleiben, resümierten die beiden Vorsitzenden und Landräte einstimmig.

-dta- Bild: Joachim Lutz

.

*************************************

.

Neue Vorstandschaft

bei der Freien Wählern Bayern – Kreisvereinigung Miesbach

.
Region Miesbach – Die Vorstands- und Delegiertenwahlen, welche bei der Jahreshauptversammlung im März 2019 durchgeführt wurden, waren wegen einer unberechtigten Stimmbeteiligung ungültig und mussten, laut Bundeswahlordnung, neu durchgeführt werden. Dies ist nun geschehen. Bei der gut besuchten, teils sehr lebhaften Versammlung, begrüßte Andreas Obermüller, Vorstand der FW-Kreisvereinigung Miesbach, die anwesenden Mitglieder und den Landesgeschäftsführer der Freien Wähler Bayern, Michael Fischl, welcher als Beobachter der Versammlung fungieren sollte und auf Einladung von Josef Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, gekommen war.

Um die angefochtenen Neuwahlen zu begründen, ging Birgit Eibl, zweiter Vorstand, nochmals auf die Geschehnisse der letzten Zeit ein. Sie erklärte die langwierige Prüfungsprozedur durch die Landesgeschäftsstelle und den Bundesjustiziar, welche beide zum gleichen, übereinstimmenden Ergebnis kamen und letzendlich die Durchführung von Neuwahlen anordneten.

Jedoch stand die Frage, warum ein Nichtmitglied bei den letztmaligen Wahlen mitstimmen konnte, ohne dass es der Wahlleitung – insbesondere dem Vorstand – aufgefallen war, von Seiten des Waakirchner FW-Flügels, immer wieder im Raum. Andreas Obermüller konterte, dass wohl jeder von sich aus wissen müsse – auch angesichts der Abbuchung eines Mitgliedsbeitrages von seinem Konto – ob er Mitglied in einem Verein sei oder nicht – und ob er somit bei Wahlen mitstimmen dürfe oder dies unterlassen sollte.

Dann folgte eine hitzige Debatte, angestoßen von Andreas Hagleitner und Franz Zehendmaier, bezüglich der Beschlüsse über die Aufstellung von gemeinsamen Wahllisten und die Vergabe von Listenplätzen für die Kommunalwahl 2020 der Freien Wähler Kreisvereinigung Miesbach (FW) und der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG). Erst nach dem Verlesen der gefaßten und gültigen Beschlüsse, laut Protokoll der Jahreshauptversammlung vom März, beruhigten sich die Gemüter und man konnte zu den Neuwahlen übergehen.

Hier verkündete Andreas Obermüller, dass er nicht mehr als Kandidat für den Vorstand zur Verfügung stehe. Er betonte, dass er sich aber auf den neuen Vorstand freue und dass dieser die Möglichkeit habe, sich viele neue Themen zu erarbeiten, da eine Generation heranwachse, die kritisch und aufgeschlossen sei. Vorallem, so Obermüller, können die Freien Wähler (FW) auf Erfolge wie die Abschaffung der „Strabs“ zurückblicken und verwies auf die bekannten Politiker Aiwanger – Streibl – Glauber und Piazollo.

Auf Bitten der Anwesenden wurde Michael Fischl als Vorstand des Wahlausschusses bestimmt. Zur Wahl standen die Posten des Kreisvorsitzenden und seines Stellvertreters, des Schatzmeisters, des Schriftführers sowie von vier Delegierten. Nach den Wahlgängen stand fest: Den Vorstand bilden nun, mit jeweils absoluten Mehrheiten, Gisela Hölscher, als Kreisvorsitzende; Birgit Eibl als stellvertretende Kreisvorsitzende; Andreas Obermüller, als Schatzmeister und Stefan Eibl, als Schriftführer. Als Deligierte wurden Gisela Hölscher, Birgit Eibl, Andreas Obermüller und Stefan Eibl bestimmt.

„Ich möchte nun nur nach vone schauen, auf eine aktive Zukunft mit gemeinsamer Arbeit. Ich möchte nicht zurückblicken, denn das, was zurück liegt, ist für mich beendet! Wir haben eine neue Vorstandschaft und ich möchte sehr gut -mit allen- für die bevorstehende Kommunalwahl zusammenarbeiten. Ich danke für euer Vertrauen und jetzt könn ́ mas angehn!“, betonte die frischgebackene Kreisvorsitzende Gisela Hölscher.

Abschließende Worte fand Dr. Ottfried Pustejovsky, welcher seit zwei Jahren Mitglied bei den Freien Wählern ist. Der rüstige Herr – Jahrgang 1934 – erzählte, dass er als Kind die braune Diktaktur – „keine Freiheit der Entscheidung“ – erlebt habe und anschließend das „komische Vergnügen“ mit der roten Diktaktur hatte. Seit 1946 lebe er in Tegernsee in Freiheit, mit Schule und Studium, seit 1974 in Waakirchen; er habe hier gearbeitet und seine Steuern gezahlt und war 35 Jahre lang in einer Partei Mitglied, die er aus politischen Gründen verlassen habe. Er sei vor zwei Jahren den Freien Wählern beigetreten, und zwar aus der Überlegung heraus, was uns allen gemein sein sollte: „Freiheit – Frieden – gemeinsames Verstehen“ und dass er dort mit seinem Alter noch mitmachen könne. „Ich denke mir, nach diesem Abend heute, dass alle Verantwortung haben, egal zu welcher Gruppierung man gehört! Nicht nur für uns selber und unsere Familie, sondern auch in den Gemeinden, in denen wir tätig sind. Auf diese Weise sollte jeder im Kleinen sein Stück zum Frieden beitragen, von dem alle in der Welt reden und von dem wir so wenig spüren. Ich meine, wir sollten hier auseinandergehen und sagen ‚Leut, verdammt nochmal, wir sind doch im gemeinsamen Boot und wir müssen gemeinsam was tun, dass die nächste Generationen eine lebenswerte Zukunft haben kann und uns nicht in kleinlichen Streitereien verlieren! ́ Tun wir uns zusammen!“, resümierte Dr. Pustejovsky.

.

Die neue Vorstandschaft der Freien Wähler – Kreisvereinigung Miesbach v.l.: Gisela Hölscher (Kreisvorsitzende),
Stefan Eibl (Schriftführer), Andreas Obermüller (Schatzmeister) und Birgit Eibl (stellvertretende Kreisvorsitzende)

-am- Bild: am

.

*************************************

.

Felix Neureuther

wird neuer Experte im Ersten und beim BR

.
Region Bayern – Im März hat er seine Top-Karriere im alpinen Skizirkus beendet, nun schlägt Felix Neureuther beruflich ein neues Kapitel auf: Im Ersten und beim Bayerischen Rundfunk. Im Ersten tritt er ab nächster Saison die Nachfolge von Maria Höfl-Riesch als ARD-Experte für den alpinen Ski-Weltcup an. Im Team der BR-Sportredaktion freut sich der 35-Jährige dazu auf ein breites Aufgabenspektrum mit unterschiedlichen Funktionen auf allen Kanälen – Fernsehen, Hörfunk und Online.

16 Jahre lang fuhr Felix Neureuther auf Weltklasse-Niveau Ski. Neben fünf WM-Medaillen konnte der Slalomspezialist 13 Weltcup-Siege erringen – damit ist er in dieser Wertung der erfolgreichste DSV-Athlet überhaupt. Seine bayerische Bodenhaftung und sein Humor machten den Garmisch-Partenkirchener obendrein zu einem der populärsten Wintersportler und zu einem echten Sympathieträger der deutschen und internationalen Wintersport-Szene.

Nach dem Abschied vom Profisport startet Felix Neureuther nun im TV neu durch. So wird er bei den Ski-alpin-Übertragungen im Ersten und im BR Fernsehen als neuer ARD-Experte im Einsatz sein und die Rennen seiner ehemaligen Weggefährten und Konkurrenten analysieren. Zu den Highlights gehören dabei in der kommenden Wintersport-Saison 2019/20 die Alpin-Klassiker in Kitzbühel, Schladming, Adelboden oder auch der Damen-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen. Seinen Einstand in dieser Funktion gibt Felix Neureuther live im Ersten am 26. und 27. Oktober 2019 beim Weltcup-Auftakt in Sölden.

Felix Neureuther zu seinem neuen Job als ARD-Ski-Experte: „Ich kenne keine Sportart, in der es so viele gute Typen gibt wie im alpinen Skisport. Leider sind sie zwangsweise alle maskiert. Ich möchte gerne die Menschen dahinter zeigen mit ihren besonderen Geschichten. Natürlich wird die skisportliche Analyse nicht zu kurz kommen – aber hoffentlich nicht schulmeisterlich, sondern aufbauend und fair, menscheln soll es immer. ‚I frei mi narrisch‘ auf die neue Herausforderung! Und es gibt bei uns in der Familie natürlich auch eine gewisse Tradition: Die Mama hat früher im Ersten mitkommentiert, der Papa analysiert, am Anfang mit dem Zeichenstift – sein Spitzname bei uns war Montagsmaler. Und jetzt kommt der Bua. Als BR-Sportchef Christoph Netzel mich gefragt hat, ob ich Lust hätte, Experte bei der ARD zu werden, hatte ich sofort Bock darauf, denn im Ersten ist der Skisport einfach dahoam!“

-am-

.

*************************************

.

Feldgeschworene haben
eine 600 Jahre alte Tradition

.

Region Neu-Ulm – Die Feldgeschworenen bekleiden das älteste, heute noch erhaltene Ehrenamt der kommunalen Selbstverwaltung in Bayern. Vier langjährige Abmarkungshelfer hat stellvertretender Landrat Franz-Clemens Brechtel nun geehrt. Er überreichte den „Siebenern“, wie die Feldgeschworenen auch genannt werden, jeweils eine Ehrenurkunde, die Bayerns Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker, unterzeichnet hat.

Johann Kast aus Wullenstetten wurde für 50 Jahre im Ehrenamt des Feldgeschworenen ausgezeichnet. Für 40-jährige Tätigkeit wurde Georg Botzenhardt aus Reutti geehrt. 25 Jahre sind als Feldgeschworene aktiv: Valentin Jans (Osterberg) und Josef Daiber (Biberach).

In seiner Laudatio sagte Landrats-Vize Franz-Clemens Brechtel: „Ich bin stolz darauf, dass wir auch in unserem Heimatkreis Feldgeschworene haben, die neben dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung wichtige Funktionen ausüben und zugleich Traditions- und Heimatpflege im besten Sinne leisten.“

Wie Peter Lauber, der Leiter des auch für den Landkreis Neu-Ulm zuständigen Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Günzburg, mittteilte, gibt es im Freistaat Bayern rund 27.000 Feldgeschworene. Im Bezirk des Vermessungsamtes Günzburg seien es allein 570. Sie können Lauber zufolge „auf eine 600 Jahre alte Tradition zurückblicken und darauf aufbauen“.

Johann Kast, der sich seit einem halben Jahrhundert als Feldgeschworener engagiert, erhielt von Lauber ein besonderes Geschenk: Eine Reproduktion der Uraufnahme seines Heimatortes Wullenstetten aus dem Jahr 1823.

.

Sie halten die uralte Tradition der Feldgeschworenen aufrecht (von links): stellvertretender Landrat Franz-Clemens Brechtel, Josef Daiber (Biberach),
Mathias Stölzle (Bürgermeister von Roggenburg), Rainer Schmalle (Bürgermeister von Osterberg), Valentin Jans (Osterberg),
Anton Leger (3. Bürgermeister von Senden), Johann Kast (Wullenstetten), Florian Rüggenmann (Fachbereichsleiter Stadt Neu-Ulm),
Georg Botzenhardt (Reutti), Reinhard Junginger (OB-Stellvertreter Stadt Neu-Ulm), Vermessungsdirektor Peter Lauber

-lanu- Bild: Jürgen Bigelmayr

.

*************************************

.

Kommunalpolitik hautnah

.
Region Traunstein – Schülerinnen und Schüler zweier 10. Klassen des Chiemgau-Gymnasiums folgten der Einladung von Landrat Siegfried Walch, um mehr über die Arbeit des Landratsamtes zu erfahren und mit ihm persönlich ins Gespräch zu kommen. Im großen Sitzungssaal erhielten die Teilnehmer einen Überblick über Struktur und Aufbau des Landratsamtes sowie Daten und Fakten zum Landkreis Traunstein. Auch Kreisfachberater Markus Breier stellte den Schülern einzelne Projekte der Initiative „Blühender Landkreis Traunstein“ vor und veranschaulichte anhand des Insektenhotels am Landratsamt die Bedeutung von Bienen in der Stadt. Als Geschenk erhielten die Schüler vom Kreisfachberater jeweils ein Päckchen mit Samenmischungen für bunte Blumenwiesen. Im Lagezentrum bekamen die Schüler Einblick in den Ablauf eines Katastrophenfalls im Landkreis anhand der Lage im Januar.

„Ca. 10.000 Einsatzkräfte aus ganz Bayern und Österreich waren im Katastrophenfall über neun Tage bei uns im Landkreis tätig“, erklärte ein Mitarbeiter des Sachgebiets Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Bei der abschließenden Fragerunde legte Landrat Walch einen besonderen Schwerpunkt auf den regionalen Bezug und die Nachhaltigkeit bei Landkreisgebäuden: „Bei den Gebäuden des Landkreises haben wir eine CO2-Reduktion von 80 Prozent geschafft und das neue Schulzentrum in Trostberg ist ein Musterbeispiel für Klimaneutralität“, betonte der Landrat.

.


Landrat Siegfried Walch im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen des Chiemgau-Gymnasiums

-lats- Bild: lats

.

*************************************

.

Tag des offenen Denkmals 2019

.

.
Region Bayern – Bereits seit 26 Jahren gibt es den Tag des offenen Denkmals. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Beim diesjährigen Aktionstag am 8. September 2019 gibt es wieder viel zu sehen. Der Tag wird durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Schwerpunktthema des diesjährigen Tags des offenen Denkmals wird „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ sein.

Einmal im Jahr können die Bürgerinnen und Bürger die Baukultur auf besondere Art erleben. Bei Führungen und Rundgängen in normalerweise nicht öffentlichen Baudenkmälern, erfahren sie die Baugeschichte und erleben das historische Flair der vielfältigen Gemeinden und Städte der Denkmallandschaft. Denkmalpfleger, Architekten, Kunsthistoriker sowie Organisationen und Initiativen, die sich um den Erhalt denkmalgeschützter Bauten kümmern, stellen Gebäude und aktuelle Projekte vor. Weitere Infos: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de

-am- Bild: am

.

*************************************

.

Führerschein

für die Arbeit im Verein

.
Region Unterallgäu – Wann haftet ein Verein? Wie findet man Nachwuchs? Was muss man beim Datenschutz beachten? Vereine müssen sich mit vielen Fragen auseinandersetzen. Um Vorstandsmitgliedern die ehrenamtliche Arbeit zu erleichtern, hat sich eine Projektgruppe der Bildungsregion Memmingen-Unterallgäu ein besonderes Angebot einfallen lassen: Den Vorstandsführerschein.

Diesen haben kürzlich 18 Vereinsvertreter erworben. Voraussetzung für das Zertifikat war der Besuch einer sechsteiligen Seminarreihe. Vereinsberater Karl Bosch informierte die Vorstandsmitglieder darin über Grundlagen der Vereinsführung, Rechtliches, Spendenakquise, Pressearbeit oder Vereinssteuerrecht. Ziel war es die Ehrenamtlichen möglichst praxisnah zu unterstützen.

Die Stellvertretende Landrätin Marlene Preißinger dankte den Teilnehmern für die Bereitschaft, sich für andere einzubringen und in der Freizeit zusätzlich noch eine Fortbildung zu besuchen. Vereine müssten sich immer größeren Herausforderungen stellen, betonte Preißinger. Deshalb ist es nach den Worten von Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder oft schwierig, Leute zu finden, die Verantwortung übernehmen wollen. Dabei sei das Ehrenamt der „Kitt unserer Gesellschaft“, betonte Schilder. Weitere Infos: www.unterallgaeu.de/ehrenamt

-laua-

.

*************************************

.

114 junge Feuerwehrleute
mit der Jugendleistungsspange ausgezeichnet

.

Landrat Martin Sailer übergab die Abzeichen und beglückwünschte die Jugendlichen zu ihren Leistungen

.
Region Augsburg – Strahlende Gesichter beim diesjährigen Jugendzeltlager der Kreisfeuerwehren: Alle 114 jugendlichen Feuerwehranwär-terinnen und -anwärter wurden nach erfolgreichen Prüfungen mit der Jugendleistungsspange ausgezeichnet. Unter den Augen der Kreisbrandinspektion hatten die Nachwuchsfeuerwehrleute, 81 Jungen und 33 Mädchen aus insgesamt 17 Feuerwehren im Augsburger Land, verschiedene praktische Übungen und einen Theorietest absolviert.

Landrat Martin Sailer übergab die Abzeichen und beglückwünschte die Jugendlichen zu ihren Leistungen: „Es ist einfach toll zu sehen, mit welchem Interesse und Eifer ihr euch für die Feuerwehr engagiert und damit zum Gemeinwohl beitragt.“ Seinen Dank richtete der Landrat an alle ehrenamtlichen Rettungskräfte: „In Ihren Heimatgemeinden und im ganzen Landkreis weiß man zu schätzen, dass wir alle im Notfall immer auf Sie zählen können.“

Alle zwei Jahre veranstaltet die Kreisbrandinspektion des Landkreises Augsburg ein Jugendzeltlager und lädt zur Abnahme der Jugendleistungsspange ein. Weitere Programmpunkte waren ein traditioneller Wortgottesdienst, der das Thema „Wasser“ in den Mittelpunkt stellte. Das Basteln und Starten von Modellraketen gehörte ebenso zum Programm, wie verschiedene Geschicklichkeits- und Teamspiele.

-laa- Bild: laa

.

*************************************

.

Die nächste Bushaltestelle

‚online‘ finden

.

.
Region Rottal-Inn – Wo ist die nächstgelegene Bushaltestelle bzw. welche Alternativen gibt es? Bürgerinnen und Bürger des Landkreises können dies nun ganz leicht ‚online‘ nachschauen: Unter www.rottal-inn.de/haltestellen kann jeder ganz einfach den geeignetsten Einstiegspunkt der über 1000 Bushaltestellen im Landkreis bestimmen, der seinem Wohn- oder Aufenthaltsort am nächsten liegt. Dafür muss einfach die jeweilige Adresse eingegeben werden – dann erscheinen alle benachbarten
Haltestellen auf einer Karte. Nach einem Klick auf die jeweilige Haltestelle sehen die Nutzer dann den Namen der Haltestelle und welche Linien dort halten. Über einen Link kommt man direkt zur Linienübersicht und findet so den Fahrplan der jeweiligen Linie.

-lari- Bild: Mathias Kempf

.

*************************************

.

Museumsnetzwerk Chiemgau

.
Region Traunstein / Rosenheim – Um die regionalen Museen zu unterstützen, wurde 2018 das LEADER-Kooperationsprojekt „Museumsnetzwerk Chiemgau“ durch den Landkreis Traunstein zusammen mit den drei lokalen LEADER-Aktionsgruppen und der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern gegründet. Der erste Schritt im Rahmen eines breiten Fortbildungsprogramms – unter anderem zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, der Gestaltung von Ausstellungen sowie Schulungen im Bereich der Inventarisation oder Museumsführung konnte nun abgeschlossen werden. Insgesamt nahmen an den angebotenen acht Workshops 136 Verantwortliche teil.

Bei einem weiteren Netzwerktreffen der 24 beteiligten Museen zeigten nun Michaela Firmkäs, Dr. Henriette Holz und Stephanie Steiner von der KulturKonzept GbR sowie Dr. Stefan Kley, Referent der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern, ihre Ideen und Möglichkeiten für eine künftige Zusammenarbeit auf. „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“, zitierte Dr. Stefan Kley den Leitgedanken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und schlug die Brücke zum Museumsnetzwerk Chiemgau: „Es ist wichtig, dass wir die Museen in unserer Region miteinander vernetzen und Synergieeffekte erreichen. Miteinander kann man Großprojekte verwirklichen, die das einzelne Museum überfordern würden. Ich denke hier beispielsweise an ein gemeinsames Zentraldepot“, so Dr. Kley. Weitere Denkanstöße für gemeinsame Projekte waren ein Aktivprogramm für Schüler oder ein gemeinsamer Social-Media-Auftritt.

Auch die bevorstehende Landesausstellung 2021 mit dem Thema „Götterdämmerung II – die letzten Monarchen“, veranstaltet vom Haus der Bayerischen Geschichte im Neuen Schloss Herrenchiemsee, war Thema des Netzwerktreffens. Monika Kotzi vom Sachgebiet Kultur- und Heimatpflege im Landratsamt Traunstein und gleichzeitig Projektverantwortliche des Museumsnetzwerks Chiemgau stellte zusammen mit Christoph Maier-Gehring, Kulturreferent im Landratsamt Rosenheim, ein mögliches Partnerprojekt der beiden Landkreise Traunstein und Rosenheim vor.

Die Landesausstellung 2021 erzählt den Zeitraum vom Tod Ludwigs II. 1886 bis zum Tod Ludwigs III 1921. „Gerade in dieser Zeitspanne haben viele Entwicklungen ihren Anfang genommen, die große Auswirkungen auf unser soziales und künstlerisches Leben hatten“, so Monika Kotzi und weiter: „Unser großes Ziel wär es daher, dass durch das Museumsnetzwerk die jeweiligen Einrichtungen mit ihren Ausstellungsstücken zur Landesausstellung ein passendes gemeinschaftliches Rahmenprogramm schaffen“. Daraus ergaben sich auch einige Themen der für den kommenden Herbst geplanten weiteren fünf Workshops: „Mottojahr“, „Museumstour“, „Rahmenprogramm zur Landesausstellung 2021“ sowie „Heilige und Energie“. Die Ergebnisse sollen dann im Spätherbst bei einer Veranstaltung präsentiert werden. „Denn Netzwerken bedeutet für nicht nur miteinander reden, sondern auch miteinander arbeiten. Unser Konzept des Museumsnetzwerks geht damit auf“ resümierte die Projektverantwortliche Kotzi.

-lats-

.

*************************************

.

Modernisierungsprogramm

für Gaststätten

.
Region Bayern – Mit einem Förderprogramm sollen Gaststätten, vor allem im ländlichen Raum, bei Modernisierungsmaßnahmen unterstützt werden. Ziel ist es, die für den Tourismus wichtige Bayerische Wirtshauskultur möglichst flächendeckend zu erhalten. Ein Antrag kann von allen gewerblichen Unternehmen, die ein für jedermann zugängliches Gaststättengewerbe in Bayern betreiben, gestellt werden. Auch Inhaber, die nicht Betreiber sind (z.B. Verpächter) sowie nichtgewerbliche Antragsteller (z.B. Kommunen) können Zuwendungen empfangen. Weitere Informationen: https://www.stmwi.bayern.de/service/foerderprogramme/modernisierung-von-gaststaetten-in-bayern/

-am-

.

*************************************

.

Müllvermeidung

geht auch beim Grillen

.
Region Rosenheim –  Grillen gehört hierzulande zu den beliebtesten Freizeitvergnügen. Kein Wunder, im Freien mit netter Gesellschaft gemeinsam zu Essen, das macht einfach Spaß. Gerade jetzt ist wieder Hochzeit des Grillens. Einmalgrills, Plastikbesteck, Pappbecher und Reste des Grillgutes verursachen aber viel Abfall. Der lässt sich leicht vermeiden, indem beispielsweise Lebensmittel ohne Verpackungen beim Bäcker, Metzger oder auf dem Markt gekauft werden. Geschirr und Besteck von zu Hause ersetzt leicht Artikel wie Papp- und Plastikgeschirr sowie Plastikbesteck oder Einmalgrills. Die sind meist nicht aus recycelbaren Stoffen und erhöhen deshalb das Restmüllaufkommen.

Um auch die Reste des Grillgutes wie Fleisch- und Gemüseabfälle umweltfreundlich entsorgen zu können, gibt es auf allen Wertstoffhöfen des Landkreises Rosenheim sowie den Kompostieranlagen kostenlos Kunststoffeimer samt passender Papiertüten. Plastiktüten dürfen nicht verwendet werden. Die Eimer haben ein Fassungsvermögen von zehn Litern. Die Ausgabe der Kunststoffeimer ist nicht auf einen Eimer pro Haushalt beschränkt.

Weitere Informationen zum Thema Abfall sind unter www.landkreis-rosenheim.de ersichtlich.

-laro-

.

*************************************

.

100.000 Euro Unterstützung

für ‚Masterplan Forggensee‘

.
Region Ostallgäu – 100.000 Euro bekommt der Landkreis Ostallgäu vom Bayerischen Staat als Unterstützung seiner Zukunftspläne für den Forggensee. Diese Nachricht von Dr. Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei, erreichte Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir gehen mit unserem ‚Masterplan Forggensee 2030‘ die drängenden Probleme in dieser Region an. Wir können uns nun gemeinsam aufmachen mit den Fördermitteln ein Heimatgutachten zu erstellen und daraus Projekte und Lösungen entwickeln und freuen uns, dass der Freistaat hier nun auch unterstützt“, betonte Zinnecker.

Die Landrätin hatte sich im Juni in einem Schreiben direkt an Ministerpräsident Dr. Markus Söder gewandt und um schnelle Unterstützung für den Masterplan gebeten. Man habe die Herausforderungen bereits mehrfach auf Ministerebene geschildert und auch Zusagen für eine Förderung erhalten, schrieb Zinnecker an Söder. So war im November 2018 bei einem Termin im Wirtschaftsministerium die Unterstützung für ein (Teil-)Raumgutachten mit Schwerpunkten wie Mobilität, Digitalisierung, Wirtschaft, Bevölkerung und eventuellen Nutzungskonflikten in Aussicht gestellt worden.

„Die Region um den Forggensee und vor allem die Bürgerinnen und Bürger brauchen dringend Lösungen für die derzeitigen Probleme. Nun haben wir eine konkrete Weichenstellung für den weiteren Weg erreicht“, resümierte Zinnecker. Damit alle Interessen rund um den See berücksichtigt werden, wird die Gemeinde Schwangau federführend die Koordination für alle Anrainerkommunen übernehmen. Die zugesagten finanziellen Mittel des Freistaates sollen vorrangig in das Raumgutachten fließen, das als Grundlage für weitere Maßnahmen dient.

-laoa-

.

*************************************

.

Asiatischer Laubholzbockkäfer

auf dem Vormarsch

.

.
Region Miesbach – Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) bestätigt einen Fund des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) in Miesbach. Der ‚ALB‘ ist ein aus Asien eingeschleppter Quarantäneschädling, der bei uns gesunde Laubbäume befällt. Nach Verdachtsmeldungen von Bürgern war am Montag, 05.08.19, ein Team der LfL in Miesbach vor Ort und fand sowohl mehrere befallene Bäume als auch Käfer vor.

.

Deutliche Anzeichen eines ‚ALB‘-Befalls

.

Gemeinsam mit der Stadt Miesbach wird das weitere Vorgehen besprochen. Bürger, die Befallssymptome an Bäumen festgestellt haben oder den Käfer selbst gesichtet haben, werden gebeten sich umgehend bei der LfL zu melden. Die genauen Ausmaße des Befalls durch den ‚ALB‘ werden jetzt vor Ort untersucht und analysiert. Zur weiteren Datenerhebung werden alle ‚ALB‘-Wirtspflanzen vom Boden aus untersucht, um ein Baumkataster zu erstellen. Es wird um die Unterstützung der Bevölkerung vor Ort gebeten, indem Zutritt zu Ihren Grundstücken rund um die Fundorte ermöglicht wird. Auf Grundlage dieser Erhebungsergebnisse wird die weitere Vorgehensweise in enger Abstimmung mit der Stadt und dem Landkreis Miesbach sowie dem Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten (AELF) Holzkirchen geplant. Weitere Infos: www.lfl.bayern.de

-am- Bilder: lfl

.

*************************************

.

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website benutzen, stimmen sie unserer Verwendung von Cookies zu. Cookie-Richtlinie

.