Dies und Das

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Wöchentliche Nachrichten und Reportagen aus den Alpenländern und darüber hinaus

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Neujahrsempfang
der oberbayerischen Gemeinde 
Hausham

2026

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Region Bayern – Ein Hauch von Abschied lag über dem diesjährigen Neujahrsempfang der oberbayerischen Gemeinde Hausham, da es der letzte Anlaß dieser Art für Jens Zangenfeind in seinem Amt als Bürgermeister war. Dieser kandiert bekannterweise für das Amt des Landrats des Landkreises Miesbach. Er begrüßte – merklich mit Wehmut – die vielen Gäste, darunter unter anderem Hans Harrasser und Martin Reisberger, Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Hausham; Pfarrer Dekan Michael Mannhardt von der katholischen Kirchengemeinde St. Anton und von der evangelischen Kirchengemeinde Pfarrer Erwin Sergel mit Pfarrerin Anika Sergel-Kohls; Margit Rühe-Krux, Leiterin der Gemeindebücherei Hausham; die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, zahlreiche Vertreter von Vereinen, der Polizei sowie der Feuerwehren Hausham und Agatharied.

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Bei seiner Begrüßungsrede: Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham

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Für eine lautstarke Ankündigung des offiziellen Beginns des Neujahrsempfangs sorgte der Fanfarenzug der Faschingsvereinigung »Crachia Hausham« mit Fanfaren und Trommeln. Hierbei konnte das Gemeindeoberhaupt das Prinzenpaar Prinzessin Christine III. und Prinz Florian I. nebst umfangreicher Hofgesellschaft vorstellen. Er wünschte eine erfolgreiche Faschingssaison und fügte scherzhaft hinzu: »Natürlich freue ich mich auf die Rathausbesetzung am Faschingsdienstag. Nachdem ich ja dann danach eh nicht mehr im Amt bin, könnte ich Euch den Rathaussessel eigentlich ganz überlassen. Wir bräuchten dann gar keine Bürgermeisterwahl«. Ferner bat er die Geistlichkeit um den Segen für das neue Jahr. Bei ihrer Ansprache machten Pfarrer Dekan Michael Mannhardt und Pfarrer Erwin Sergel auf die im Jahresverlauf anstehenden Anstrengungen aufmerksam, unterstrichen die Wichtigkeit einer positiven Grundeinstellung eines jeden als ausschlaggebend für das gute Zusammenleben und verwiesen als Symbol von Vertrauen und Offenheit auf die Muschel, Zeichen der Pilger. Vertrauen und Offenheit den Menschen gegenüber seien gute Weggefährten, betonten die Pfarrer und überreichten die Jakobsmuschel Jens Zangenfeind.

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Sternsinger überbrachten Segenswünsche

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Auch eine Abordnung der Sternsinger überbrachte Segenswünsche. Zangenfeind hieß sie, gemeinsam mit ihren Betreuern Sabine Niedermeier und Ernst Fiechter, herzlich willkommen und erklärte, dass insgesamt 55 Mädchen und Buben in den Gemeinden Hausham und Agatharied, trotz der vorherrschenden Kälte, als Sternsinger unterwegs waren und Spenden in Höhe von 11.600,- Euro sammelten. Er übergab ihnen im Namen der Gemeinde ebenfalls eine Spende und dankte für den Einsatz mit einem süßen Präsent und Kinokarten.

Mit dem Wunsch auf ein glückliches, gesundes und friedvolles Jahr sprach Zangenfeind die Geschehnisse in der Welt an, welche sich in den letzten Jaren drastisch verändert hätten. Er erwähnte neben dem Ukrainekrieg die Präsidenten von Weltmächten, welche offen darüber sprechen würden, welche Länder sie beanspruchen, auch wenn es autonome und selbständige Staaten seien. Er wies auf die problematische Wirtschaftslage hin, die den Unternehmen vollen Einsatz abverlange und forderte Unterstützung, da diese sonst den Anschluss an die Weltwirtschaft verlieren würden. Überall würden Gelder zur Erfüllung der Aufgaben fehlen, ebenso wie Fachkräfte und bezahlbarer Wohnraum. Im Übrigen wären diese Probleme ebenso in den Kommunen angekommen. Diese wären sich der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, den Familien, der jungen wie der älteren Generation bewußt: »Egal wie die Rahmenbedingungen sind. Wir müssen einen guten Weg in die Zukunft finden – und ich bin überzeugt, dies wird uns gelingen. Aber: Es geht nur miteinander«, so Zangenfeind.

Positiv gestimmt führte der Bürgermeister weiter aus, dass die Gestaltung der Zukunft eine nicht ganz einfache Aufgabe sei, er darin jedoch die Chance für die Gesellschaft sehe, dies miteinander zu tun. Damit sprach er die zahlreichen Aufgaben der Gemeinde an, welche u.a. das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum, die Stärkung von Handel und Gewerbe oder das Fördern der jungen Generation beinhalte und dankte gleichzeitig den vielen ehrenamtlich Tätigen, die sich in den insgesamt 70 ansässigen Vereinen und Blaulichtorganisationen in ungezählten Stunden für die Gemeinschaft einsetzen würden.

Doch nicht nur die weite Welt würde sich verändern, betonte Zangeneind, auch die Kommunalwahl 2026 würde ihre Schatten vorauswerfen, bei der die Wahl eines neuen Landrats, Bürgermeisters und eines Gemeinderates anstünden. »Es ist mir nicht leicht gefallen, mich für die Kandidatur als Landrat zu entscheiden. Ich liebe und schätze die Gemeinde Hausham«, bekannte er und versprach, in welcher Form auch immer, der Gemeinde Hausham mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ferner wurden zahlreiche herausragende Sportler der Gemeinde geehrt. Diese waren u.a. Sabrina Zeug, sie wurde im Jahr 2025 dreifache deutsche Meisterin im Rasenkraftsport und holte bei den Süddeutschen und Bayerischen Titelkämpfen in Memmingen zwölf Goldmedaillen. Kilian Fichtl wurde dreifacher Europameister mit dem Perkussionsgewehr und mit dem Freigewehr, und zwar mit europäischem Rekord und mit dem Steinschlossgewehr liegend, zahlreiche Mannschaftserfolge, hervorragende Plätze bei den Deutschen Meisterschaften und beim Länderkampf, Bayerischer Meister mit dem Freigewehr. Sophia Hollweck wurde im Jahr 2022 Oberbayerische Meisterin, 2023 Bayerische Meisterin im Mountainbiken. Ferner begrüßte Bürgermeister Zangenfeind die junge Barbara Mayer und gratulierte: »Sie haben ein Handwerk gelernt, nämlich das Schreinerhandwerk und haben Ihre Meisterprüfung absolviert. Dabei haben Sie einen ganz hervorragenden Abschluss erzielt: Sie wurden Landkreisbeste. Herzlichen Glückwunsch! Das Handwerk ist unglaublich wichtig für unsere Gesellschaft. Die vielen mittelständischen Betriebe bieten wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze. Danke, dass Sie das Handwerk durch Ihre hervorragenden Leistungen so bereichern«, so Zangenfeind. Nach dem Verabschieden scheidender und dem Begrüßen neuer Vereinvorstände stand noch die Vergabe der Ehrennadeln der Gemeinde Hausham auf dem Programm. Diese Ehrung erhielten: Christian Angler für das Engagement bei der Feuerwehr Agatharied; Anton Fichtl für sein Engagement bei der Altschützengesellschaft Hausham und der Gebirgsschützenkompanie Schliersee-Agatharied sowie seinen unermüdlichen Einsatz zum Erhalt und Ausbau der Schießanlage im Staudenhäusl; Christoph Haibel für das Engagement bei der Bergwacht Hausham; Christiana Unterrainer für das Engagement im Gartenbauverein Hausham und im Orgelbauverein; Joachim Hamacher für sein Wirken bei der Feuerwehr Hausham; Walter Holzfurtner als ehenamtlicher Organisator des Alpenländischen Adventssingen und als Pfleger der Ganzjahreskrippe in der Kirche St. Anton sowie für seine langjährige Tätigkeit als Wirt des Trachtenheims des Schlierachtaler Trachtenvereins und als Trainer der A-Jungend des SG Hausham.

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Mit der Ankündigung »Das Buffet rückt näher«, dankte Zangenfeind den Studierenden der »Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement« an der Berufsschule Miesbach, da die jungen Frauen des zweiten Jahrgangs die Vor- und Nachspeisen kreierten und auch die aufwendigen Dekorationen verantworteten. Desweiteren wandte er sich an den Gemeinderat, stellvertretend namentlich erwähnt der zweite Bürgermeister Sepp Schaftari und die dritte Bürgermeisterin Ria Röpfl sowie an »seine« Damen aus dem Rathaus und sagte: »Danke für zwölf wunderbare Jahre, trotzdem freue ich mich auf das weitere Miteinander«.

Ferner überreichte er seiner Ehefrau Alexia gerührt einen Blumenstrauß: »Natürlich danke ich auch meiner Frau und meiner Familie. Danke für die immer währende Unterstützung« und beendete den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs mit den Worten: »Bleibt alle Gesund, glücklich und zuversichtlich! Und vergesst nie: Miteinander werden wir für alle Aufgaben eine Lösung finden und so schließt sich der Kreis, lasst uns die Zukunft gemeinsam gestalten!«.

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Traditioneller
Neujahrsempfang
der Stadt Tegernsee

2026

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Region Bayern – Rund 80 Gäste, darunter unter anderem Helga Hobmeier, Trägerin der Bürgermedaille der Stadt Tegernsee, IKH Herzogin Anna in Bayern mit Ehemann Andreas Baron von Maltzan, Pfarrerin Sabine Arzberger von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Tegernseer Tal und Dr. Martin Mihalovits von der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, um wirklich nur einige zu nennen, durfte Johannes Hagn, Erster Bürgermeister der Stadt Tegernsee, kürzlich zum Neujahrsempfang begrüßen. Ferner waren neben prominenten Bürgern auch zahlreiche Vertreter von Vereinen und Unternehmen, dem Stadtrat sowie Unterstützer aus dem sozialen und kulturellen Bereich der Einladung zum ersten großen offiziellen Ereignis im neuen Jahr gefolgt.

»Tegernsee soll Lebenswert sein. Ehrenamtliches Engagement ist ein Gradmesser für eine funktionierende Ortsgemeindschaft. Wir haben in Tegernsee gut 50 Vereine, von »B« wie BRK bis »Y« für Yachtclub. Es gibt viele private Personen, die im Hintergrund agieren, ohne wirtschaftliche Interessen und die nie nach Anerkennung gieren, die für ein lebenswertes Umfeld sorgen«, erklärte Hagn und ergänzte: »Ein besonderer Dank in diesem Jahr gilt unseren Stadträtinnen und Stadträten, für die heuer die Amtszeit zu Ende geht, deren Tätigkeit ein zeitaufwendiges und manchmal auch unangenehmes Ehrenamt war. Ich möchte mich bei allen Fraktionen für die sehr gute Arbeit der letzten Jahre bedanken«.

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Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee, bei seiner Neujahrsempfang-Ansprache

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Hagn wechselte – nach eigenen Aussagen kein Verfechter von »blumigen Reden«, dafür jedoch mehr zu »kurz und bündig« tendierend – aus aktuellem Anlass ins politische Themenfeld. »Da ich bei den diesjährigen Kommunalwahlen keinen Gegenkandidat habe, erlaube ich mir, politisch zu werden, da mir es niemand negativ auslegen kann und ich nicht in den Verdacht der politischen Werbung geraten kann“, so Hagn. Ein weiteres Thema war »die lebendige Ortsgemeinschaft«. Diese brauche neben dem Engagement von Vereinen und privaten Personen auch politisch interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die in die Stadtratssitzungen gehen und Bürgerversammlungen besuchen würden, da die Themen wegen ihrer Umfänglichkeit medial schwierig aufzubereiten seien.

Desweiteren sprach Hagn das im Jahr 2025 erreichte und gewünschtes, wie ein Hallenbad, an. Ferner wies er auf das anstehende Jubiläum des E-Werks Tegernsee an und bedauerte, dass im Bereich von Inklussion noch nicht genügend geschehen sei, was er sich jedoch für die anstehende Amtszeit als wichtige Aufgabe vorgemerkt habe. Auch sei das Parken in der Stadt ein echtes Problem, das »Miteinander von Auto, Radfahrern und Fußgängern«, welches angegangen werden müsse. Es brauche Kompromisse und demokratische Prozesse, vor allem Leute, welche ihre Belange vortragen und die Diskussionen
führen könnten. Er plädierte dafür, wählen zu gehen. Denn es brauche im Tegernseer Stadtrat eine Ausgewogenheit, eine Debattenkultur, erwachsene Menschen, die mitten im Leben stehen, eine Meinung vertreten sowie keinen Fraktionszwang und keine Rechthaberei, da es um einen bestmöglichen Kompromiss für die Allgemeinheit und nicht um persönliche Befindlichkeiten gehe. Es drehe es sich letztendlich um das Ansehen der Stadt, des Stadtrates und das der Bürger.

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Freuten sich über die gelungene Neujahrsveranstaltung v.l.: Johannes Hagn und Michael Bourjau

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Abschließend setzte sich Hagn, der kürzlich einen »runden« Geburtstag feiern konnte, mit dem Thema »Altersdiskriminierung« auseinander, auch deshalb, weil Stadtrat Michael Bourjau (FWG) als »Boomer« altersbedingt nicht mehr als Bürgermeisterkandidat antreten werde und er selber, fast ein »Boomer«, trotzdem nochmals für das Amt des Bürgermeisters kandidiere. Er schloß mit einem Zitat, welches sich auf die Zeit nach der Pensionierung der »Boomergeneration« bezog. Er betonte, dass die geleistete Gesamtarbeit der »Boomer« nicht ausreichen werde und die junge Generation nur hoffen könne, dass die sogenannten »Boomer« auch nach ihrer Pensionierung gesund und vital bleiben würden, um sich weiter für die Gesellschaft zu engagieren und diese am Laufen zu halten. Er gab die Empfehlung, bereits heute sehr, sehr freundlich zu den »Boomern« zu sein. 

-am- Bilder: am

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Senioren-
Weihnachtsfeier 
einer oberbayerischen Gemeinde

Dezember 2025

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Region Bayern – Die Einladung der oberbayerischen Gemeinde Hausham zur diesjährigen »Senioren-Weihnachtsfeier« nahmen, neben Altbürgermeister Arnfried Färber und Dekan Michael Mannhardt, rund 280 gutgelaunte Seniorinnen und Senioren wahr. Etwas wehmütig, da es seine letzte Senioren-Weihnachtsfeier als Bürgermeister in der Gemeinde Hausham war, dankte Jens Zangenfeind unter anderem seinen Helfern, den ehrenamtlichen Fahrdienstleistenden, den Vertretern von Bergwacht, BRK und der Feuerwehr. Zangenfeind hob ferner den hervorragenden Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde hervor, dankte insbesondere den ehremamtlich Tätigen für deren Beitrag zum Wohle der Gemeinschaft und unterstrich seine Verbundenheit zur Gemeinde, die auch nach seiner Zeit als Bürgermeister weiter bestehen würde.

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Freuten sich über die gelungene Senioren-Weihnachstfeier v.l.: 
Walter Holzfurtner, Dekan Michael Mannhardt und Bürgermeister Jens Zangenfeind

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Anschließend übergab er Walter Holzfurtner senior, der als Sprecher der Weihnachtsfeier fungierte, ein kleines Dankeschön und erzählte, dass beim kürzlich stattgefundenen Adventssingen, was wiederum von Holzfurtner organisiert wurde, insgesamt stolze 1.500,- Euro als Spende für die Bergwacht Hausham übergeben werden konnten. Ferner stimmten die Kinder des Kindergartens »Sonnenschein« mit Liedern zum Nikolaus und zur Weihnacht, einer Christusgeschichte und einer Bühnendarbietung auf die große Weihnachtsfeier ein. Diese wurde von Walter Holzfurtner mit besinnlichen Texten zur »staaden Zeit«, beschaulichen Geschichten zur Herbergssuche, Geburt Jesu und Verkündigung der Engel sowie den Erkenntnissen zweier Freunde über die »modernen Gepflogenheiten« zu Weihnachten, kurzweilig gestaltet. Für die musikalischen Zwischentöne sorgten die Geschwister Bilen mit Harfe und Hackbrett. Abschließend spendete Dekan Michael Mannhardt den kirchlichen Segen und mit dem gemeinsamen Mittagessen klang die Senioren-Weihnachtsfeier langsam aus. …weiter zur Bildergalerie

-am- Bilder: am

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Bürgermeister-
kandidat
und Gemeinderatsliste
für die Kommunalwahl 2026

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Region Bayern – Die CSU-Ortsverbandsgruppe der oberbayerischen Gemeinde Hausham hat sich bei ihrer Hauptversammlung einstimmig für Martin Reisberger als Bürgermeisterkandidaten bei der Wahl am 8. März 2026 ausgesprochen. Im Zuge dessen wurde auch eine Gemeinderatsliste mit 20 engagierten Bürgerinnen und Bürgern aufgestellt, die Hausham und Agatharied in ihrer ganzen Vielfalt widerspiegele. Reisberger könne auf über 20 Jahre Erfahrung als Kämmerer und derzeit als Geschäftsleiter der Gemeinde Hausham verweisen. In allen Haushaltsberatungen der vergangenen Jahre habe er mit Weitblick vor einer zu hohen Verschuldung gewarnt und für eine verantwortungsvolle Finanzpolitik im Sinne kommunaler Pflichtaufgaben plädiert. »Gerade jetzt braucht Hausham einen Experten, der die Finanzen wieder in den Griff bekommt, ohne dabei wichtige Zukunftsinvestitionen aus den Augen zu verlieren und vom ersten Tag an anpacken kann – ohne lange Einarbeitungszeit in komplexe Verwaltungsabläufe“, betonte der CSU-Ortsvorsitzende Max Greinwald.

Der 54-jährige verheiratete Familienvater Martin Reisberger unterstrich in seiner Vorstellungsrede seine Motivation, Bürgermeister zu werden: »Ich will Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger sein. Mein Ziel ist es, Hausham zukunftsfähig zu machen und positiv weiterzuentwickeln – mit verlässlicher Kinderbetreuung, mehr bezahlbarem Wohnraum durch gezieltes Nachverdichten, einer intakten Infrastruktur und einer starken Vereinslandschaft«. Ein Schwerpunkt seiner künftigen Arbeit werde die Finanzpolitik sein. »Wir müssen die immer knapper werdenden Mittel mit Vernunft einsetzen. Jeder Euro muss genau geprüft werden, aber gleichzeitig darf Sparsamkeit nicht Stillstand bedeuten. Wir brauchen klare Prioritäten und mutige Investitionen, damit Hausham auch für kommende Generationen attraktiv bleibt«.

Neben einer soliden Finanzpolitik benannte Reisberger weitere zentrale Aufgaben für die kommenden Jahre:
Kinderbetreuung sichern und ausbauen – von der Krippe bis zur Grundschule; bezahlbaren Wohnraum schaffen für Haushamer Bürgerinnen und Bürger; kommunale Einrichtungen erhalten und Infrastruktur stärken; Jugendliche stärker ins Gemeindeleben einbinden, etwa durch eine regelmäßige Jungbürgerversammlung in Zusammenarbeit mit den Vereinen. »Mir ist wichtig, dass wir alle Generationen im Blick haben – Familien genauso wie Senioren, engagierte Vereine genauso wie junge Menschen, die unsere Zukunft gestalten. Hausham soll seine Heimatverbundenheit bewahren und zugleich offen sein für neue Entwicklungen, die unseren Ort voranbringen und stärken«, betonte Reisberger.

Neben der Nominierung Reisbergers präsentierte die CSU-Ortsverbandsgruppe eine Gemeinderatsliste, die ebenfalls beschlossen wurde. Elf Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich erstmals zur Wahl, neun haben bereits Erfahrung aus früheren Wahlkämpfen. Damit biete die CSU Hausham eine Mischung aus neuen wie auch bewährten Kräften. Auf der Liste stehen Vertreterinnen und Vertreter aus allen gesellschaftlichen Bereichen – von Unternehmerinnen und Unternehmern über Landwirtinnen und Landwirten bis hin zu Angestelltinnen und Angestellten, von aktiven Trachtenvorständen bis hin zu engagierten Mitgliedern zahlreicher Vereine. Besonders wichtig sei den Verantwortlichen auch die breite Verankerung der Kandidatinnen und Kandidaten in Agatharied und Hausham. Das Durchschnittsalter der Kandidatinen und Kandidaten liege bei 46,5 Jahren, was einer guten Balance zwischen jungen Kräften und erfahrenen Persönlichkeiten entspreche.

CSU-Ortsverbandsgruppenliste für die Gemeinderatswahl in Hausham am 8. März 2026:
1. Martin Reisberger (54) · 2. Julia Jähne (33) · 3. Max Greinwald (36) · 4. Franz Thanner (38) · 5. Elisabeth Leidgschwendner (68) · 6. Markus Czernik (53) · 7. Thomas Wimmer (34) · 8. Franz Mayer (59) · 9. Josef Schaftari (72) · 10. Kathrin Summerer (30) · 11. Erich Eckmair (63) · 12. Josef Leitner (35) · 13. Johann Walleitner (55) · 14. Dr. Sophie Jörg (29) · 15. Korbinian Reischl (46) · 16. Josef Fuchs (38) · 17. Florian Köpferl (41) · 18. Christina Greinwald (37) · 19. David Kahl (39) · 20. Thomas Leidgschwendner (70). Ersatzkandidaten: Max Klein und Oliver Nerz.

»Mit dieser Liste haben wir ein starkes, breit aufgestelltes Team, das Hausham und Agatharied gleichermaßen repräsentiert. Gemeinsam können und wollen wir die Zukunft unserer Gemeinde gestalten – verantwortungsvoll, bürgernah und mit Mut zu neuen Ideen«, resümierten Reisberger und Greinwald.

-am- Bild: CSU-Ortsverbandsgruppe Hausham

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FW und FWG –
»Joint Venture«

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Region Bayern – Seit langem diskutierten die Freien Wähler (FW) und die Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) im oberbayerischen Landkreis Miesbach über eine Zusammenarbeit. Der letzte Versuch, sich bei den Kommunalwahlen 2020 auf eine Liste zu einigen, schlug fehl. Nun trafen sich Vertreter von FW und FWG, um nochmals darüber zu reden, was letztendlich vom Erfolg gekrönt wurde. Norbert Kerkel, von der FWG Waakirchen-Schaftlach, bezeichnete das politische Treffen als »freudiges Ereignis«. Beiden Vereinigungen war wohl bewußt, wie wichtig es war, für die Landratswahl 2026 einen Nenner zu finden. Dies bestätigten sowohl Gisela Hölscher, Martin Rosenberger, Andreas Obermüller und Thorsten Hensel von den Freien Wählern sowie Norbert Kerkel, Andreas Hallmannsecker, Bernhard Schäfer, Dr. Anton Lentner und Ria Röpfl von der Freien Wähler Gemeinschaft.

So dürfte es als Notwendigleit angesehen worden sein, dass sich die Freie Wähler-Partei bereit erklärte, den Landratskandidaten der Freie Wähler Gemeinschaft, Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, bei dessen Wahlkampf zum Landrat des Landkreises Miesbach zu unterstützen, denn, so betonte Martin Taubenberger (FW): »Mit Jens Zangenfeind haben wir den besten Kandidaten gefunden«. Alle Anwesenden waren davon überzeugt, denn Zangenfeind konnte als erster Bügermeister der Gemeinde Hausham viel Erfahrung in der Kommunalpolitik sammeln und sei als langjähriger, vielbeschäftigter stellvertretender Landrat in allen den Landkreis betreffenden Themen äußerst versiert. Ein besonders positives Merkmal Zangenfeinds sei die ehrliche, immer auf transparenz bedachte kommunikative Zusammenarbeit sowie die Bereitschaft, Beschlüsse und Lösungen stets gemeinsam zu finden, bestätigte Ria Röpfl (FWG) als dritte Bürgermeisterin der Gemeinde Hausham.

Es werde zwei Listen geben, informierte Martin Taubenberger (FW), rund 120 Leute stehen dabei hinter dem Kandidaten Jens Zangenfeind. Doch werde es neben getrennten auch gemeinsame Veranstaltungen geben, da sich die Themen von FW und FWG nicht immer klar trennen liessen. Ferner habe die Freie Wähler-Partei noch die Möglichkeit, für den Bezirks- und Landtag ihre Kandidaten aufzustellen. »Die Freie Wähler-Partei öffnet für die Landespolitik Türen. Nun steht sie sehr überlegt hinter Jens Zangenfeind«, unterstrich Gisela Hölscher (FW) und Thorsten Hensel (FW) bemerkte, dass Zangenfeind seine Zeit als Bürgermeister und stellvertretender Landrat gut genutzt habe, ein kommunikatives Netzwerk mit ehrenamtlich Engagierten, Blaulichtorganisationen sowie kommunalen Mitarbeitern aufzubauen.

Die Freie Wähler Gemeinschaft könne sich als »politische Vereinigung« auf die Kommunalpolitik konzentrieren und sei keinen parteipolitischen Zwängen unterworfen. »Der Mensch steht bei mir im Mittelpunkt, egal in welcher Partei er sich engagiert. Die Meinung der Gemeinderäte war mir immer wichtig, denn nur zusammen konnten wir die Projekte beschließen und durchführen. Die gemeinsamen Infoveranstaltungen waren und sind wichtig, um viele Meinungen fachlich besprechen zu können und um richtige Entscheidungen finden zu können. Die jetzige Unterstützung gibt mir Kraft für die Kandidatur, aber es ist noch ein langer Weg«, betonte Zangenfeind und fügte hinzu: »Eine gewisse Portion Humor ist jedoch auch notwendig«.

-am- Bild: am

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Einweihung
eines Rad- und Gehweges

Oktober 2025

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Region Bayern – Rund 35.454 Räder zählten die beiden Meßstellen, die den rund 1,5 Kilometer langen, bewuchserhaltend gebauten Radweg in der oberbayerischen Gemeinde Waakirchen-Schaftlach im ersten Jahr seiner Teilfertigstellung genutzt hatten. Um die Sicherheit der Benutzer gewährleisten zu können, wurde der Radweg komplett mit Lampen, teils mit Bewegungsmelder sowie solarbetriebenen Leuchtmitteln, ausgestattet. Kürzlich wurde er nun offiziell für die Bevölkerung freigegeben und von Pfarrer Stephan Fischbacher vom Pfarrverband Waakirchen-Schaftlach und Pfarrer Andreas Kopp von Freymann von der evangelischen Kirchengemeinde Gmund-Schaftlach, mit feierlichen Worten gesegnet.

Norbert Kerkel, 1. Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, zeigte sich erfreut, dass endlich ein langehegter Wunsch seitens des Sportvereins und der Eltern erfüllt werden konnte. Es müsse zwar noch einiges, wie beispielsweise die Seitenmarkierungen angebracht werden, aber der Weg werde sehr gut unter anderem von Radfahrern, Skatern und Fußgängern angenommen. Er erwähnte ferner, dass sich die Zusammenarbeit während der Planungs- und Bauphase unkompliziert gestaltet habe und sogar die Gespräche mit den Grundstückseigentümern seien fair und ergebnisorientiert verlaufen. Überhaupt sei das gesamte Bauvorhaben reibungslos und ohne Unfälle vonstatten gegangen. Stolz berichtete Kerkel, dass in den letzten Jahren bereits drei Radwege im Gemeindebereich Waakirchen-Schaftlach fertig gestellt wurden und dass, wenn die Bundesstrasse 472 im Jahr 2026 ausgebaut werde, auch der Radweg als Verbindungslinie zur Schule in Angriff genommen werden könne – Planungsarbeiten hierfür würden jedenfalls seit 1974 (!) laufen.

Die stellvertretende Landrätin des Landkreises Miesbach, Ulrike Köster, zeigte sich von den Zahlen beeindruckt und gab zu, das erste Mal bei der Einweihung einer Strasse als Landrätin aktiv mitgewirkt zu haben. Sie betonte, dass der Radweg ein wichtiger Aspekt zur »fahrradfreundlichen Kommune« sei und auch als Statement zur freien Wahl des Verkehrsmittels angesehen werden könne, was zusätzlich noch die Lebensqualität erhöhe. Ferner sei der Radweg unter anderem ein tolles Angebot für die heimischen Sportler, denn diese könnten nun mit dem Rad zur Sportanlage fahren, was zum Natur- und Umweltschutz beitragen könne. Die Abschlußrede der kleinen Einweihungsfeier hielt Denis Weisser vom Planungsbüro. Dieser dankte den Mitgliedern des Sportvereins und dem Gemeinderat, den Anliegern sowie den Mitarbeitern des Bauhofes und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit und erklärte: »Es hat viel Spaß gemacht und ich plane, mal selber mit dem Rad von Bad Aibling nach Schaftlach zu fahren und den Radweg auszuprobieren«.

-am- Bild: am

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Jahrestreffen
der Freien Wähler Gemeinschaft
Gmund-Dürnbach
Mit Vorstellung des Landratskandidaten

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Region Bayern – Kürzlich erfolgte das Jahrestreffen der »Freien Wähler Gemeinschaft« (FWG) der oberbayerischen Gemeinde Gmund-Dürnbach. Nachdem Vorstand Georg Rabl die Mitglieder, insbesondere Alfons Besel als Bürgermeister der Gemeinde Gmund, begrüßt hatte, berichtete er über seine bislang rund 30-jährige Tätigkeit bei der FWG. Erfreut teilte Rabl mit, dass das Jahr 2024 zwar wechselhaft, jedoch wieder routiniert abgelaufen sei und die Sitzungen in Präsenz im Sitzungssaal des Rathauses abgehalten werden konnten. Ferner informierte er über einige Bauprojekte – wie beispielsweise die abgeschlossene Mangfall-Brückenerneuerung, die behindertengerechte Fertigstellung der Ladesäulen am Volksfestplatz sowie über ein Kunstprojekt in der Bahnunterführung. Weitere Baumaßnahmen wie »Wohnen im Alter« oder der »Bahnhofsplatz« seien »in Arbeit«. Außerdem teilte er mit, dass laut Bescheid des Finanzamtes Miesbach weiterhin Spendenbescheinigungen ausgestellt werden könnten. Ebenso erfreulich sei es, dass Alfons Besel als Bürgermeisterkandidat von der FWG Gmund-Dürnbach einstimmig aufgestellt und von den Bürgern wiedergewählt wurde.

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Beim FWG-Jahrestreffen v.l.:
Alfons Besel, Christof Schuster, Christine Zierer, Bernd Ettenreich, Maria Kaulfersch, Georg Rabl, Josef Stecher und Jens Zangenfeind

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Im Anschluß folgten der Kassenbericht für das Jahr 2024 und die Neuwahlen der Vorstandschaft, welche erfolgreich durchgeführt wurden. 1. Vorstand ist nun Josef Stecher, Maria Kaulfersch fungiert jetzt als 2. Vorstand, Schriftführer ist Bernd Ettenreich und Christof Schuster wurde zum Kassier gewählt. Der Höhepunkt der Versammlung war die Vorstellung von Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, welcher für den Posten als Landrat des Landkreises Miesbach kandidiert. Zangenfeind erläuterte seinen Werdegang, seine Ambitionen und seine Erfahrungen als bislang stellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach. Schließlich wurde ihm die Unterstützung durch die FWG Gmund-Dürnbach versichert.

-am- Bild: privat

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»Kunst macht Spaß«

Juli 2025

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Region Bayern – Unlängst präsentieren rund 40 Kinder der oberbayerischen Grundschule Hausham und der Mittagsbetreuung in einer Ausstellung »Kunst macht Spaß« ihre Werke. Von gefalteten Blumen aus Papier, über Kollagen und Stillleben bis hin zu Tier- und Landschaftsbildern in verschiedenen Stilrichtungen gefertigt, wurden die Exponate im Kunst- und Kulturhaus Hausham vorgestellt. Viele kleine Künstler waren mit ihren Familien gekommen und schauten sich gespannt ihre Kunstschau an. Auch Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, die Kulturreferentin Lisbeth Leidgschwendner und zahlreiche Gäste waren gekommen»Die Werke verdienen große Anerkennung und ich freue mich, dass das Kunst- und Kulturhaus Hausham die Bühne bereitet, um die
vielen Bilder und Objekte der Öffentlichkeit vorzustellen. Heute stehen die Kinder im Mittelpunkt, sie sind unsere Zukunft und es ist wichtig, diese zu unterstützen. Die Ausstellung mit den Werken nur von Kindern soll ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber der Jugend sein und das Miteinander stärken«, betonte Jens Zangenfeind.

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Bei der Ausstellungseröffnung

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Es sei eine »spontane Entscheidung gewesen, diese Ausstellung zu konzipieren«, betonten Kulturreferentin Lisbeth Leidgwendner und Christine Danzer, Leiterin der Mittagsbetreuung, und gaben zu, dass es eine echte Herausforderung war, die Bilder ohne festen Rahmen aufzuhängen, was dennoch geglückt sei. Die Ausstellung zeige die Kreativität der Kinder, was die Verwendung von Naturmaterialien und Farblichkeit sowie die Auswahl der Motive beweise. 

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Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, bei der Besichtigung der Kunstwerke.

-am- Bilder: am

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Trachten- 
und Handwerkermarkt 
in Maxlrain

Juli 2025

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Region Bayern – Viel zu sehen gab es beim Trachten- und Handwerkermarkt in Maxlrain. Bei herrlichem Sommerwetter boten die zahlreichen Händler neben hochwertigen Trachtenstoffen, feine Spitzenblusen und -shirts, Dirndln, Trachtenröcke und -jacken, Janker und Lederhosen, gestrickte Westen und Trachtenstrümpfe, Gürtel, Taschen und Hüte auch Schmuck und Handgeschnitztes. Ferner gab es exclusive Möbel für den Innen- und Aussenbereich sowie Holzbacköfen zu sehen.

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Etwas ganz spezielles war die Feldschmiede. Hier konnten Kinder unter Anleitung von Schmied Anian Stadler und seinen Gehilfen Gegenstände schmieden. Der Edelweißschnitzer vom Schliersee zeigte routiniert sein handwerkliches Geschick beim Herstellen der kleinen hölzernen Kunstblumen, während andere Künstler mit Bildern oder Skulpturen und Windspielen zugegen waren. Mode- und Schmuckdesigner mit eigenen Kreationen, eine Blaudruckwerkstatt mit handbedruckten Stoffen sowie ein Kräuter- und Blütenstand mit feinen Düften und Rauchwerk, edlen Likören, bunten Gewürzmischungen und allerlei Kräuterölen erweiterten das Angebot. Im kulinarischen Bereich waren anspruchsvolle Weine, Sekt nebst alkoholfreien Kreationen, frisches Brot, Backwaren und Kleingebäck sowie leckeres Eis und diverse Bratwürste zu finden. Zum Ausruhen und Kräfte sammeln lud der große Biergarten ein.

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-am- Bilder: am

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Eröffnung
eines Bouleplatzes

Mai 2025

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Region Bayern – Nachdem ein Baustofflager beim Gasthof  »Glück Auf«, in der oberbayerischen Gemeinde Hausham, vor der Auflösung stand, wurde die Frage nach der weiteren Nutzung des Platzes laut. So wurde, auf Anregung der Interessengemeinschaft der »Boulefreunde Hausham«, welche schon lange Zeit einen dauerhaften Platz für ihren Sport suchten, die Idee entwickelt, dass auf jenem Platz eine Fläche zum Boulespielen entstehen könnte. Es wurde die Bauhofmitarbeiter befragt, ob sie dies, vom Befestigen des Untergrundes bis zum Glattziehen der Feinkiesschicht, bewerkstelligen könnten – und so wurde nun der erste »Bouleplatz« von Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, eröffnet. Selbstverständlich versuchte sich der Bürgermeister bei diesem Geschicklichkeitsspiel und zeigte sein Talent dafür.

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»Boule« ist ein französchisches Kugelspiel, bei dem die Wurfkugeln aus Metall bestehen und rund 700 Gramm wiegen. Beliebig viele Spieler können sich um den besten Wurf bemühen. Denn es kommt darauf an, wer mit seiner Wurfkugel näher an der kleineren Kugel liegt. Natürlich wird anschließend milimetergenau abgemessen, wer den besten Wurf hinlegen konnte.

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Das Gesellschaftsspiel ist für Jung und Alt geeignet und fordert gleichermaßen Geist und Körper, was dem Spaß jedoch nicht abträglich ist. Die »Boulefreunde Hausham« wetteifern jeden Dienstag und Freitag ab 14:00 Uhr, wenn es das Wetter zuläßt, um den besten Wurf und freuen sich über weitere Mitspieler. Bürgermeister Zangenfeind bedankte sich bei den Bauhofmitarbeitern für deren gute Arbeit, hat doch die Boulgemeinschaft nun endlich einen dauerhaften Spielplatz erhalten. Ferner teilte er mit, da der Bouleplatz gegenüber einem gut frequentierten Spielplatz liege, es sich daher anbiete, die Freizeitanlage mit weiteren Spielmöglichkeiten, wie beispielsweise einem überdimensionalen Schachbrett, zu erweitern. Ferner sollen Bäume zum Beschatten der Anlage gepflanzt und ein Aufenthaltsplatz eingerichtet werden. Eine von Bauhofmitarbeitern gefertigte Bank habe ohnehin schon seinen Standort gefunden. »Gemeinschaftssportarten sind für die Gesellschaft wichtig. Daher unterstützen wir dies gerne«, betonte Jens Zangenfeind abschließend.

-am- Bilder am

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»Gas geben«
mit dem
»Kopfsponsor«

Mai 2025

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Region Bayern – Skirennläufer Marinus Sennhofer vom oberbayerischen Ski Club Kreuth startet mit dem »Herzoglichen Bräustüberl Tegernsee« als »Kopfsponsor« in die neue Skisaison. Bräustüberl-Wirt Peter Hubert, selbst ein begeisterter Wintersportler, habe einen guten Riecher für erfolgversprechende »alpine Skiathleten« aus dem Tegernseer Tal. Als Sponsor unterstützte er bereits unter anderem Vicky Rebensburg und Toni Tremmel bei ihren ersten Schwüngen im Profi-Skizirkus. Nun stellt sich Hubert als Förderer an die Seite von Marinus Sennhofer. Der 23-jährige Kreuther mit den Spezialdisziplinen Slalom, Riesenslalom und Super-G startet in der Saison 2025/2026 mit dem Tegernseer Bräustüberl als »Kopfsponsor« auf Helm, Mütze und Cap.

Der Name Sennhofer hat unter Skifans im Tegernseer Tal seit jeher einen guten Namen. Marinus‘ Opa hat in seiner Skischule unzähligen Kindern die alpinen Grundlagen vermittelt. Der Enkel – aufgewachsen im schneereichen Kreuther Ortsteil »Glashütte« – habe sich längst den Respekt der nationalen und internationalen Konkurrenz erarbeitet. Nach einem Kreuzbandriss im Februar 2023 kam er im Winter 2024 stark zurück, konnte in etlichen Europacup- und FIS-Rennen sein Können zeigen und durfte sich sogar erstmals im Weltcup ausprobieren. Zuletzt fuhr »Marini« bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in der »Axamer Lizum« (Österreich) im Slalom, Riesenslalom und Super-G auf die Plätze 5, 6 bzw. 7. Die jüngsten FIS- Slaloms in »Pfelders« (Italien) beendete er als Sieger bzw. Zweitplatzierter.

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Handschlag am Haustisch v.l.:
Peter Hubert vom »Herzoglichen Bräustüberl Tegernsee« und Marinus Sennhofer
freuen sich schon jetzt auf die kommende Skisaison.

-am- Bild: hbt

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Neugeborenen-
empfang

Mai 2025

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Region Bayern – Im Jahr 2024 haben 48 Kinder in der oberbayerischen Gemeinde Waakirchen das Licht der Welt erblickt. Davon sind 13 Familien der Einladung von Bürgermeister Norbert Kerkel gefolgt. Beim festlichen Neugeborenenempfang wurden die stolzen Eltern und ihre kleinen Schützlinge herzlich empfangen. Nach einem Grußwort des Bürgermeisters sowie der Kinder- und Jugendbeauftragten Evi Obermüller konnten sich Eltern und Kinder kennenlernen und austauschen. Es gab unter anderem Brezen, Kuchen, Kaffee und Säfte für alle. Abschließend überreichte Norbert Kerkel kleine Geschenke an die neuen Gemeindemitglieder – verbunden mit besten Wünschen für ihren weiteren Lebensweg.

-am- Bild: gwa

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Tourismus-
Rückgang
in allen Bezirken

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Region Salzburger Land – Der heuer späte Ostertermin solle offenbar dem »Tourismus in Salzburg« im März 2025 einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr beschert haben. Rund 2,7 Millionen Nächtigungen entsprechen einem Minus von 12,4 Prozent im Vergleich zum März 2024, in den 2024 auch Ostern fiel. Die größten Einbußen habe im März die Stadt Salzburg – mit fast minus 20 Prozent im Vergleich zum Vergleichsmonat des Vorjahres – verzeichnet. Insgesamt gab es in allen Bezirken ein Minus, am geringsten fiel der Rückgang im Tennengau aus (minus sechs Prozent). In absoluten Zahlen verzeichnete der Pinzgau das höchste Minus – von rund 152.000 Nächtigungen (minus 11,1 Prozent) vor dem Pongau mit rund 137.000 Nächtigungen (minus 12,1 Prozent) weniger als im März 2024.

Späte Osterferien seien der Hauptgrund
Christine Nagl von der Salzburger Landesstatistik weist angesichts der vorläufigen Zahlen für den März 2025 auf den Hauptgrund für den Rückgang hin: »Im Vorjahr fielen die gesamten Osterferien in Österreich und vielen anderen Ländern in den März und sorgten daher naturgemäß für mehr Nächtigungen. Ende Mai werden uns dann auch die vorläufigen Zahlen für den April vorliegen, sodass über die gesamte Wintersaison 2024/25 Bilanz gezogen werden kann«. Gegliedert nach Nationalitäten ging ein sehr großer Teil der Nächtigungen im März 2025 auf das Konto von Gästen aus Deutschland, nämlich 1.070.643 oder 39,4 Prozent. Dahinter folgten 523.331 Nächtigungen (19,3 Prozent) heimischer Gäste aus allen österreichischen Bundesländern, gefolgt von 382.980 Nächtigungen (14,1 Prozent) niederländischer Gäste.

-ls-

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Zeit-Hilfs
App

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Region Steiermark – Am Freitag, 25. April 2025 wurde von Steiermarks Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und Tanja Venier, Projektleiterin Landentwicklung Steiermark, die »Zeit-Hilfs-App« offiziell vorgestellt. Mit der Freischaltung der Plattform startet auch die »Zeit-Hilfs-Community« in eine neue Phase: Sie sei Einladung und Möglichkeit zugleich, und zwar für alle, die sich engagieren, helfen oder einfach Teil eines solidarischen Netzwerks in der Steiermark sein möchten.

Die Steiermark gelte als ein Land des Miteinanders – geprägt von gelebter Solidarität, freiwilligem Engagement und einem starken sozialen Zusammenhalt. Dieses Miteinander bekomme nun eine digitale Erweiterung: Mit der neuen »Zeit-Hilfs-App« entstehe eine Plattform, die Menschen verbinde – jene, die Hilfe brauchen, mit jenen, die ihre Zeit und Unterstützung anbieten möchten. Einfach in der Anwendung, sicher im Umgang und regional verankert – so schaffe die »Zeit-Hilfs-App« einen modernen Zugang zur Nachbarschaftshilfe. Ob Unterstützung beim Einkaufen, Begleitung zum Arzt, ein offenes Ohr oder gemeinsame Spaziergänge – das, was früher selbstverständlich war, werde jetzt über eine digitale Plattform organisiert und für alle sichtbar gemacht.

Darüber hinaus biete die App eine übersichtliche Darstellung sozialer Angebote, Dienstleistungen und Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen und Institutionen in der Region. Sie mache sichtbar, was es bereits gibt – und stärke damit bestehende Strukturen ebenso wie neue Initiativen. Ein besonderes Plus für alle, die sich freiwillig engagieren sei: Helfende Einzelpersonen sind im Rahmen ihrer Tätigkeit automatisch haftpflicht- und unfallversichert – durch eine Partnerschaft mit der UNIQA Österreich Versicherungen AG.

Die App auf einen Blick
Vermittlung freiwilliger Hilfeleistungen im Alltag; Übersicht über soziale Angebote & Veranstaltungen; Digitale Landkarte für alle Regionen der Steiermark; Versicherungsschutz für helfende Einzelpersonen; Web-App ohne Installation – zugänglich per Smartphone, Tablet oder PC. Zielgruppen: Einzelpersonen, Organisationen und Gemeinden.

-lstm-

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Maibock
Anstich
April 2025

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Der »Haushamer Berggeist«, alias Andi Kürbis, bei der »Maibock-Anstich«-Veranstaltung

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Region Bayern – Sage und schreibe 950 Liter süffigen Maibock stellte kürzlich die Brauerei Silbernagl – seit 2008 in der oberbayerischen Gemeinde Hausham ansässig – eigens für den »Maibock-Anstich« nebst darauffolgendem Veranstaltungswochenende – mit Lifemusik, einem Musikkabarett sowie einer Verkostung von edlen Bränden und Likören, nach Familientradition her. Ein Veranstaltungshöhepunkt war der geheimnisvolle »Haushamer Berggeist«, der etliche Anekdoten im Gepäck hatte. …weiterlesen

-am- Bild: am

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Erste-Hilfe
Landeswettbewerb

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Region Salzburger Land – 24 Teams, zusammengesetzt aus 120 jungen Mädchen und Burschen aus 21 Schulen, haben sich kürzlich im »Salzburger Europark« in ihren Erste-Hilfe-Fertigkeiten gemessen. Der Sieg beim »Erste-Hilfe-Landeswettbewerb 2025« des Jugendrotkreuzes ging dabei an die »HIB Saalfelden« und die »MS Mariapfarr«. Angesichts der gezeigten Leistungen konnten sich aber alle Teilnehmenden als Gewinner fühlen. Für das Team »HIB Rescue Anne’s« der »HIB Saalfelden«, die sich in der Kategorie Gold (Oberstufe), und das Team »M und M’s« der »MS Mariapfarr«, die sich in der Kategorie Silber (Unterstufe) durchsetzten, geht es Ende Mai zum »Erste-Hilfe-Bundeswettbewerb« nach Kärnten. Sie konnten nun eindrucksvoll beweisen, wie man bei realitätsnahen Szenarien wie der Versorgung nach einem Unfall im Chemieunterricht oder nach einer Kollision auf der Skipiste richtig handelt.

Salzburgs Bildungs- und Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi betonte bei der Siegerehrung: »Leben retten ist kinderleicht. Das beweisen Jahr für Jahr die vielen Teilnehmer bei Kids save Lives an den Salzburger Schulen und auch nun wieder die vielen Jugendlichen, die beim Landeswettbewerb im Europark ihr Können gezeigt haben. Es ist beruhigend zu sehen, dass die Erwachsenen von morgen so selbstverständlich und kompetent Erste Hilfe leisten. Diese tollen Leistungen sind hoffentlich Vorbild für uns alle«.

Auch Rotkreuz-Präsident Werner Aufmesser zeigte sich von den gezeigten Leistungen begeistert: »Die große Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei unserem Wettbewerb beweist, wie erfolgreich die Arbeit des Jugendrotkreuzes an den Schulen ist. Besonders freut mich, dass der Landesbewerb dank unserer Partnerschaft mit dem EUROPARK mitten in einem beliebten Einkaufszentrum stattfindet und so Erste Hilfe vielen Menschen nähergebracht wird«.

-ls-

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Zuwanderung
von Fachkräften

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Region Baden-Württemberg – Seit dem 1. April 2025 können Unternehmen in Baden-Württemberg bei der neu gegründeten »Landesagentur für die Zuwanderung von Fachkräften« (LZF) die Durchführung des beschleunigten Fachkräfteverfahrens beantragen. Damit biete Baden-Württemberg eine zentrale und spezialisierte Anlaufstelle für Unternehmen, die Fachkräfte aus dem Ausland beschäftigen möchten. Im Fokus stehe dabei eine digitalisierte Bearbeitung des Antrags, verbunden mit der Beschleunigung der beruflichen Anerkennung für die ausländischen Fachkräfte. Flankiert werde der gesamte Prozess durch ein umfassendes Beratungsangebot in den Bereichen »Aufenthaltsrecht« und »Berufsanerkennung«. Mit ihrer zentralen und landesweiten Zuständigkeit nutze die LZF Synergieeffekte und biete eine kundenorientierte Beratung aus einer Hand. »In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels ist es unabdingbar, dass wir den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg durch die unkomplizierte und schnelle Einreise von Fachkräften stärken. Deshalb freue ich mich, dass die neue zentrale Landesagentur offiziell ihre Arbeit aufnimmt. Sie wird nicht nur die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im Land entlasten, sondern ist auch wichtiger Bestandteil einer gelebten Willkommenskultur. So wichtig es ist, die irreguläre Migration zu begrenzen, so wichtig ist es auch, die reguläre Migration, zu der auch die Fachkräfteeinwanderung zählt, zu verflüssigen. Wir sind ein Einwanderungsland und brauchen die Menschen, die hier leben und arbeiten wollen«, erklärte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Angebot für Wirtschaft und Ausländerbehörden
Baden-Württembergs Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges erläuterte: »Mit der Landesagentur halten wir ein Angebot sowohl für unsere Wirtschaft als auch für unsere Ausländerbehörden bereit. Unternehmen können sich nun an eine zentrale und auf die Fachkräfteeinwanderung spezialisierte Stelle wenden. Ferner werden die Ausländerbehörden spürbar entlastet. Damit leisten wir insgesamt einen Beitrag für die Gewinnung der Fachkräfte, die unsere Wirtschaft so dringend braucht«.

-lbw-

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