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Wöchentliche Nachrichten und Reportagen aus den Alpenländern und darüber hinaus
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KW 40 – 2026
28.09. – 04.10.2026
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Umjubelte
Uraufführung des Singspiels
»Sturm am Tegernsee«
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Bayern – Die diesjährige »53. Tegernseer Woche für Brauchtum und Kutur« eröffnete Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der oberbayerischen Stadt Tegernsee, mit einer einzigartigen Veranstaltung auf Gut Kaltenbrunn, welche zugleich den Höhepunkt der diesjährigen Festwoche markierte. Gemeinsam mit dem Kunst- und Kulturverein Rottach-Egern war den Tegernseer Organisatoren um Birgit Halmbacher-Höplinger mit der Aufführung »Sturm am Tegernsee« ein fulminanter Auftakt gelungen.
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Burkhard Kosche (Bass) überzeugte in seiner Rolle als Abt
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Die Handlung – des im Jahr 1941 erschienenen Romans von Carl Weinberger – ist am Tegernsee beheimatet und spiegelt die Wirren um Krieg, Glauben und Ausbeutung im 13. Jahrhundert wider. Die konzertante Fassung des Romans, Regie führte Barbara Winkler, erzählte von einem jungen Ritter, welcher auf geheiß seines Vaters im vom Krieg verschonten Kloster Tegernsee Zuflucht vor dem Tod finden und sein Leben als Mönch fristen sollte. Auf dem Weg dorthin lernte er jedoch die Fischerstochter Hailka kennen, verliebte sich unsterblich in sie und erkannte, für ein Leben als Klosterbruder nicht geeignet zu sein. Schließlich mußte er, aufgrund von Intrigen und Habsucht, Hexenwahn und Standesdünkel, um seine Liebe kämpfen. …weiterlesen
-am- Bilder: am
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Mehr regionale
Bio-Produkte
in Kantinen und Mensen
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Baden-Würrtemberg – Im Rahmen der Themenwoche »Baden-Württemberg is(s)t Bio in der Gemeinschaftsverpflegung« sollen landesweit Aktionsspeisen in mehr als 100 Einrichtungen der Gemeinschaftsgastronomie angeboten werden. Mit der Themenwoche setze das Land Baden-Württemberg bereits zum vierten Mal einen besonderen Schwerpunkt im Rahmen der Öko-Aktionswochen. Im Mittelpunkt stehen bio-regionale Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung sowie das Biozeichen Baden-Württemberg und der Einsatz damit gekennzeichneter Produkte. Bis zum 31. Oktober 2026 sollen verschiedene Erzeugerbetriebe, Akteure aus Verarbeitung, Handel und Gastronomie einschließlich der Gemeinschaftsverpflegung landesweit Veranstaltungen rund um das Thema Ökolandbau anbieten, die unter dem Dach der Öko-Aktionswochen beworben werden.
-lbw-
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F-35A Produktion
und Auslieferung
auf Kurs
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Schweiz – Eine Delegation mit dem Chef der Schweizer Armee, Korpskommandant Benedikt Roos, dem Rüstungschef Urs Loher und dem Kommandanten der Luftwaffe, Divisionär Christian Oppliger, habe kürzlich einen Teil der Flugzeugstruktur des ersten für die Schweiz bestimmten F-35A-Kampfflugzeugs signiert. Bei einem Besuch im Werk von Lockheed Martin in Fort Worth, Texas habe man sich über den Stand der Produktion informiert. Anlässlich des sogenannten »Bulkhead Signature« haben die Schweizer Vertreter ihre Unterschriften auf den vorderen Rumpfspant gesetzt. Der Anlass markiere einen weiteren Meilenstein in der Beschaffung des F-35A für die Schweizer Luftwaffe.
Die Flugzeuge sollen im internationalen Produktionsverbund des F-35-Programms an verschiedenen Standorten gefertigt und anschliessend zusammengeführt werden. Die ersten acht für die Schweiz bestimmten F-35A sollen ab Mitte 2027 für die Ausbildung der Schweizer Pilotinnen und Piloten sowie des Bodenpersonals eingesetzt werden. Anschliessend sollen die in den USA hergestellten Kampfflugzeuge schrittweise in die Schweiz überführt werden. Der F-35A werde in den kommenden Jahren auf verschiedenen Militärflugplätzen eingeführt.
-chbk-
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Neues
Artist-in-Residence
Programm
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Liechtenstein – Mit der »Kulturbrauerei« im ehemalige »Bierhüsle« in Schaan starte das Land Liechtenstein ein neues Kapitel des Künstleraustausches. Die erste internationale Ausschreibung für das »Artist-in-Residence-Programm« sei auf grosses Interesse gestossen und unterstreiche die Attraktivität des neuen Angebots. Insgesamt seien 108 Bewerbungen aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Angewandte Kunst und Medienkunst eingegangen. Die meisten Bewerbungen seien aus Deutschland (46), Österreich (18) und der Schweiz (13) gekommen. Darüber hinaus hätten sich auch Kunst- und Kulturschaffende aus zahlreichen weiteren Ländern, u.a. USA, Australien, Südkorea und Burkina Faso beworden. Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Schaan, des Literaturhauses Liechtenstein, von Visarte Liechtenstein sowie des Amts für Kultur habe nun die internationalen Atelierplätze für 2027 vergeben. In den drei grossen Ateliers sollen jeweils für drei Monate Kunst- und Kulturschaffende wohnen und arbeiten.
Lokale Vernetzung als zentrales Element
Die Vernetzung der internationalen Stipendiatinnen und Stipendiaten mit der liechtensteinischen Kunst- und Kulturszene sei ein wichtiger Bestandteil des Programms. Dazu finde jeweils in der zweiten Woche nach dem Einzug eine öffentliche Begegnungsveranstaltung statt, an der sich die internationalen Künstlerinnen und Künstler einem Publikum aus Liechtenstein vorstellen sollen. Ferner würden die beiden kleineren Ateliers, die sogenannten »Schaaner Ateliers«, über »Visarte Liechtenstein« und das »Literaturhaus« an Kunst- und Kulturschaffende aus Liechtenstein vergeben. Dadurch werde der direkte Austausch zwischen lokalen und internationalen Kunst- und Kulturschaffenden gezielt gefördert.
-RdFL-
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Klare
Perspektive
für ärztlichen Nachwuchs
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Vorarlberg – Erstmals seien drei für das Land Vorarlberg reservierte Studienplätze im Fach Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben worden. Für Vorarlbergs Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher sei das ein weiterer wichtiger Schritt zur Sicherstellung und Weiterentwicklung einer qualitätsvollen medizinischen Versorgung in Vorarlberg. Ziel sei es, auch künftig ausreichend qualifizierte Ärztinnen und Ärzte für das öffentliche Gesundheitswesen zu gewinnen. »Dafür investieren wir gezielt in junge Menschen, die ihre Ausbildung mit einer klaren Perspektive für eine spätere Tätigkeit in unserem Land verbinden. Die abgeschlossenen Ausbildungsvereinbarungen stellen sicher, dass sie nach ihrem Studium und ihrer postpromotionellen Ausbildung als gut ausbildete Ärztinnen und Ärzte tatsächlich für die Patientinnen und Patienten in Vorarlberg zur Verfügung stehen«, so Rüscher.
Insgesamt hätten sich 62 Personen um einen gewidmeten Studienplatz beworben. Bereits im Vorfeld des Aufnahmeverfahrens für das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck (MedAT) seien deren Interesse im Rahmen von Bewerbungs- und Informationsgesprächen abgeklärt worden. Daraufhin sei mit 45 Personen eine Ausbildungsvereinbarung abgeschlossen worden. Von diesen hätten sich zwölf für einen regulären Studienplatz qualifiziert und drei im Rahmen der gewidmeten Medizinstudienplätze.
Die Vergabe der gewidmeten Medizinstudienplätze erfolge auf Grundlage des Universitätsgesetzes. Sie richte sich an Bewerberinnen und Bewerber, die beim Aufnahmeverfahren für das Studium der Humanmedizin an der MedAT zu den besten 25 Prozent zählten, aufgrund der erreichten Punktezahl jedoch keinen regulären Studienplatz erhalten hätten. Weitere Voraussetzung sei der Abschluss einer Ausbildungsvereinbarung mit dem Land Vorarlberg. Darin erklärten sie sich bereit, nach Abschluss des Medizinstudiums die postpromotionelle Ausbildung in einem öffentlichen Krankenhaus in Vorarlberg zu absolvieren und anschließend mindestens fünf Jahre lang als Ärztin bzw. Arzt im öffentlichen Gesundheitsdienst des Landes Vorarlberg oder als Fachärztin bzw. Facharzt in einem Vorarlberger Fondskrankenhaus tätig zu sein. Damit werde die medizinische Ausbildung gezielt mit einer langfristigen Perspektive für die Gesundheitsversorgung in Vorarlberg verbunden. Das Land Vorarlberg stelle den Studierenden neben finanziellen Förderungen umfassende Unterstützung zur Verfügung. So sei während des Studiums insbesondere ein vierwöchiges Praktikum im Öffentlichen Gesundheitsdienst in Vorarlberg vorgesehen.
-vlk-
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Sicher unterwegs
bei Wanderungen
in den Bergen
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Tirol / Südtirol / Trentino – Gute Fernsicht, angenehme Temperaturen und weniger Gewitter machen den Herbst zu einer beliebten Zeit für Wanderungen. Gleichzeitig änderten sich die Bedingungen am Berg: Die Tage werden kürzer, Nässe durch Regen, Tau oder Nebel erhöhten die Rutschgefahr. Daher werde appelliert, bei der Planung einer Herbsttour die jahreszeitlichen Besonderheiten zu berücksichtigen und die Route an die aktuellen Bedingungen anzupassen. Unterstützung bei der Tourenplanung würden auch digitale Anwendungen bieten. So gebe es mittlerweile eine »Ausgesetztheitskarte«: Sie zeige in vier Stufen die Absturzgefahr auf Wegen – gerade im Herbst bei potentiell erhöhter Rutschgefahr eine wichtige Information. Ferner mache ein Vergleichstool unterschiedliche Wegeklassifikationen in Tirol, Südtirol und Trentino verständlich. Entstanden sei diese Karte im Rahmen eines Euregio-Projekts – DIGIWAY. Ferner würden erstmals die amtlichen Wegedaten der drei Euregio-Landesteile gemeinsam digital nutzbar gemacht. Bei der Planung und während der Tour gelte es insbesondere, einige herbstliche Besonderheiten im Blick zu behalten.
Tourenplanung endet nicht am Smartphone
Digitale Karten und Tourenplattformen seien wichtige Hilfsmittel bei der Tourenplanung, ihre Angaben seien jedoch nicht immer amtlich geprüft oder aktuell. Deshalb sollten möglichst qualitätsgesicherte Informationen genutzt und im Zweifelsfall mehrere Quellen abgeglichen werden. Das Euregio-Projekt DIGIWAY schaffe dafür zusätzliche Grundlagen. Auch abseits der eigenen Sicherheit sei im Herbst Rücksicht gefragt. Wer Sperren und Hinweise beachte, Rücksicht auf andere NutzerInnen des Naturraums nehme und die eigene Tour an die Bedingungen anpasse, leiste einen wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander am Berg.
-lt- Bild: am
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Weniger Zettel,
mehr digitale
Gesundheitsleistungen
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Südtirol – Ein Arztbesuch ende heute oft anders als vor Jahren: Keine Verschreibung auf Papier, kein zusätzlicher Weg, um Befunde abzuholen oder zum Schalter. Viele Abläufe im Südtiroler Gesundheitswesen seien inzwischen digital. Für Südtirols Gesundheitslandesrat Hubert Messner zeige sich darin vor allem eines: »Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Entscheidend ist, dass sie den Menschen konkret etwas bringt. Wenn dadurch Papier, Wege und Verwaltungsschritte wegfallen, wird der Alltag für Patientinnen und Patienten einfacher«. Digitalisierung habe damit bereits spürbare Veränderungen gebracht. Verschiedene elektronische Dienste ermöglichten es, Leistungen einfacher, schneller und zunehmend unabhängig von Ort und Öffnungszeiten zu nutzen.
Ein deutliches Beispiel seien die elektronischen Verschreibungen. Digitale Verfahren ersetzten die Papierform. Ärztinnen und Ärzte stellten die Verschreibung elektronisch aus, Patientinnen und Patienten würden die notwendigen Informationen digital bekommen und könnten dann Medikamente direkt in der Apotheke holen oder fachärztliche Leistungen vormerken. Der Anteil der elektronischen Medikamentenverschreibungen sei von 91,10 Prozent im Jahr 2021 auf 98,06 Prozent im Jahr 2025 gestiegen. Bei den elektronischen fachärztlichen Verschreibungen habe der Anteil im selben Zeitraum von 83,45 auf 99,81 Prozent zugenommen. Damit seien elektronische Verschreibungen in der täglichen Gesundheitsversorgung praktisch flächendeckend etabliert.
Die Elektronische Gesundheitsakte EGA sei derzeit der meistgenutzte Dienst und ermögliche den sicheren digitalen Zugriff auf medizinische Informationen und Dokumente. Wie stark sich die Nutzung verändert habe, zeige die Entwicklung der Zustimmung zur Konsultation der EGA durch medizinisches Fachpersonal. Ende 2021 habe sie noch bei 1,2 Prozent, Ende 2025 schon bei 43,87 Prozent gelegen. Im August 2026 hätten 51,35 Prozent der im Landesgesundheitsdienst Eingeschriebenen ihre Zustimmung erteilt. Damit mache inzwischen mehr als die Hälfte der eingeschriebenen Bevölkerung ihre Gesundheitsakte für das medizinische Fachpersonal zugänglich.
Mit »Befunde Online« könnten außerdem medizinische Dokumente des Südtiroler Sanitätsbetriebes sicher online eingesehen und heruntergeladen werden. Allein 2025 seien auf diesem Weg rund 377.000 medizinische Dokumente von Bürgerinnen und Bürgern heruntergeladen worden. Auch die Online-Arztwahl und die digitale Vormerkung von Gesundheitsleistungen seien etabliert. Über den Online-Dienst »SaniBook« seien 2025 bereits 31,47 Prozent aller Vormerkungen digital vorgenommen worden. Befunde könnten von zu Hause abgerufen, die Wahl der Haus- oder Kinderärztin beziehungsweise des Haus- oder Kinderarztes online vorgenommen und Gesundheitsleistungen digital vorgemerkt werden.
Auch Telemedizin bereits Teil der Versorgung
»Telemedizin« gehöre ebenfalls schon zur regulären Gesundheitsversorgung. Sie umfasse Videosprechstunden, Telekonsile und Telemonitoring und werde vor allem bei chronischen und betreuungsintensiven Erkrankungen eingesetzt. 2026 seien mehr als 13.250 Patientinnen und Patienten telemedizinisch betreut worden. Gerade das Telemonitoring biete konkreten Nutzen. Gesundheitswerte können daheim durch vernetzte Geräte erfasst und an die behandelnden Fachkräfte übermittelt werden. Veränderungen seien dadurch frühzeitig erkennbar, ohne dass es für jede Kontrolle einen Besuch in einer Gesundheitseinrichtung brauche. »Das Ziel ist nicht, persönliche medizinische Betreuung durch Digitalisierung zu ersetzen«, betonte Messner. Vielmehr gehe es darum, digitale Möglichkeiten dort einzusetzen, wo sie die Versorgung ergänzten und den Menschen Wege, Zeit und unnötige Bürokratie ersparten. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeige, dass Digitalisierung im Gesundheitswesen in Südtirol nicht nur ein Zukunftsprojekt, sondern in vielen Bereichen bereits gelebter Alltag sei.
-lpast-
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Gedruckte
Zugfahrpläne
bleiben erhältlich
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Salzburger Land – Für viele Menschen, insbesondere ältere Salzburgerinnen und Salzburger, seien gedruckte Fahrpläne ein wichtiger Bestandteil des Alltags und ihrer Mobilität. Nachdem die ÖBB die Produktion ihrer Fahrplanbücher und Taschenfahrpläne eingestellt habe, habe Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll die Initiative ergriffen, um sicherzustellen, dass man im Bundesland Salzburg auch abseits der digitalen Welt die Möglichkeit habe, Fahrpläne zu erhalten. Schnöll betonte: »Grundsätzlich ist das Aus für die Druckwerke in Zeiten der Digitalisierung nachvollziehbar. Auch die aktuell durchgeführten und noch anstehenden Infrastrukturmaßnahmen, durch die die Fahrpläne häufiger angepasst werden müssen, sind ein verständliches Argument. Um aber allen Menschen, insbesondere auch digital weniger affinen Seniorinnen und Senioren, uneingeschränkte Mobilität zu ermöglichen, ist es notwendig und sinnvoll, die Fahrpläne auch in gedruckter Form zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund haben wir die Initiative ergriffen und konnten eine Einigung mit den ÖBB erzielen. Wer einen gedruckten Fahrplan haben möchte oder benötigt, bekommt diesen direkt vor Ort. Somit ist der dauerhafte Erhalt dieses Serviceangebots für die Zukunft sichergestellt«.
Angebot in den Regionen
Alle, die einen konkreten Fahrplan in Händen halten möchten, können sich an das Kundencenter des Salzburger Verkehrsverbundes sowie an den personenbesetzten ÖBB-Kassen wenden. Die gewünschten Fahrpläne werden dort dann direkt ausgedruckt. Für die Regionalbuslinien in Salzburg gebe es nach wie vor die gewohnten Druckwerke im Kundencenter des Salzburger Verkehrsverbundes.
-ls-
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168 Musik-Talente
mit »Audit of Art«
ausgezeichnet
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Oberösterreich – Von der 14-jährigen Saxophonistin bis zum 67-jährigen Chorleitungsschüler: 168 Musikerinnen und Musiker hätten heuer die höchste Ausbildungsstufe des Oberösterreichischen Landesmusikschulwerks erreicht. 129 von ihnen hätten zugleich das Goldene Leistungsabzeichen des Österreichischen Blasmusikverbands erworben. Das »Audit of Art« sei die höchste Ausbildungsstufe nach dem Lehrplan des Landesmusikschulwerks. Die Abschlussprüfung umfasse einen theoretischen Teil in Musikkunde sowie ein 30-minütiges Konzert vor einer landesweiten Jury. Für Mitglieder eines Musikvereins sei der erfolgreiche Abschluss zugleich mit dem Goldenen Leistungsabzeichen des Österreichischen Blasmusikverbands verbunden.
Von den 168 Ausgezeichneten hätten 163 die Abschlussprüfung absolviert. Fünf weitere hätten die Auszeichnung aufgrund herausragender Ergebnisse beim Wettbewerb »prima la musica« in den Altersgruppen IIIplus und IVplus erhalten.. 157 Ausgezeichnete stammten aus dem Landesmusikschulwerk, fünf seien Privatschülerinnen und Privatschüler und sechs besuchten die Musikschule Linz. Die Absolventinnen und Absolventen seien Schülerinnen und Schüler, die entweder die Abschlussprüfung Gold »Audit of Art« abgelegt oder ein besonders gutes Ergebnis beim Wettbewerb „Prima la Musica“ in der Altersgruppe »IIIPLUS« oder »IVPLUS« erzielt hätten.
-loö-
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5.000
Wildwarngeräte
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Steiermark – Im Jahre 2015 sei das Projekt »Wildtierschutz und Verkehrssicherheit« gestarte worden, ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Steiermark und der Steirischen Jägerschaft, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Wildunfälle zu reduzieren. Dabei sollen an neuralgischen Stellen entlang von Landesstraßen und teils auch Gemeindestraßen gezielt Wildwarnreflektoren und optisch-akustische Wildwarngeräte angebracht werden. Heuer seien 4.550 optische Wildwarnreflektoren, 335 optisch/akustische Wildwarngeräte und drei Vergrämungsvarianten für gezielte Abwehr von Tieren durch Gerüche an die Reviere ausgegeben worden. Die Investitionssumme für die heurigen Maßnahmen belaufe sich auf zirka 74.000 Euro, wovon der Straßenerhaltungsdienst rund 50.000 Euro übernehme. Montage, Wartung und Pflege würden von der Jägerschaft gemeinsam mit dem Straßenerhaltungsdienst durchgeführt. Rund 12.500 Euro investierten die Reviere, die auch jagdwirtschaftliche Leistungen wie Datenerhebung und Monitoring übernehmen würden. Die Steirische Landesjägerschaft unterstütze das Projekt heuer mit rund 11.500 Euro.
-lstmk- Bild: am
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Integrationspreis
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Kärnten – Nach einem Jahr Pause sei der »Integrationspreis« des Landes Kärnten »gemeinsam.gewinnt« wieder zurück. Auch 2026 stehe das gute Zusammenleben aller Menschen in Kärnten im Mittelpunkt. Mit dem Preis würdige das Land zivilgesellschaftliches Engagement, besonders engagierte Gemeinden sowie erfolgreiche Integrationsarbeit im Wirtschaftsleben. Gesucht würden Integrationsmaßnahmen, die ein gutes Miteinander und Partizipationsmöglichkeiten förderten, Begegnungsräume schafften, die Selbstbefähigung der Zielgruppen stärkten und zum Abbau von Vorurteilen beitragen würden. Positiv bewertet würden außerdem die Bezüge zum Integrationsleitbild »Gemeinsam in Kärnten«, ein effizienter Ressourceneinsatz sowie die Nachhaltigkeit der Maßnahmen.
Der Integrationspreis werde in den drei Kategorien (zivilgesellschaftliches Engagement, Integration in der Gemeinde, Integration im Unternehmen) vergeben. In jeder Kategorie gebe es für das beste Projekt 5.000 Euro zu gewinnen. Die Einreichungen sollen von einer Fachjury bestehend aus Expert:innen der Industriellenvereinigung, dem Kärntner Gemeindebund, der Universität Klagenfurt, der Fachhochschule Kärnten und dem Amt der Kärntner Landesregierung bewertet werden.
-lktn-
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Robotik
Erfolge
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Niederösterreich – Die Höhere Technische Lehranstalt (HTL) St. Pölten und die HTL Wiener Neustadt feierten bei internationalen »Robotik-Wettbewerben« große Erfolge. Teams beider Schulen waren beispielsweise bei der »Global Conference on Educational Robotics« (GCER) in Oklahoma (USA) vertreten, in deren Rahmen auch die »Botball-Weltmeisterschaft« ausgetragen wurde. Hier entwickelten und programmierten die Schülerinnen und Schüler autonome Roboter, die vorgegebene Aufgaben selbstständig lösen müssen. Unter 47 internationalen Teams erreichte die HTL Wiener Neustadt den zweiten und dritten Platz, die HTL St. Pölten den vierten Gesamtrang. Die HTL Wiener Neustadt erreichte bei der »Botball-Weltmeisterschaft« in Oklahoma mit den Teams »Tech Support« und »Byte Me« den zweiten und dritten Platz in der Gesamtwertung sowie Spitzenplätze in den Bewerben »Double Elimination und Seeding«. Darüber hinaus seien die Schülerinnen und Schüler in den Sommermonaten bei weiteren internationalen Wettbewerben erfolgreich gewesen. Ein Team belegte den ersten Platz bei der internationalen »RoboDog-Challenge« in Shanghai, China. Beim »VEX AI«-Wettbewerb in Berkeley, USA, erhielten die Wiener Neustädter Schüler und Schülerinnen den »Judges Award« für Beharrlichkeit, Innovationskraft und außergewöhnlichen Teamgeist für das Team »Clover Trinity«.
-lnö-
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Neue
Technologie
sorge für schnelleren
Glasfaserausbau
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Burgenland – Kürzlich wurde die innovative Technologie »LAYJET-Technologie« für den Glasfaserausbau vorgestellt. Diese ermögliche es, Leerrohre für den Glasfaserausbau mit einer speziell entwickelten, hochpräzisen Frästechnik in das Straßenbankett einzubringen. Die Technologie sei bereits 2017 auf den Markt gebracht worden und sei speziell für die Verlegung von Leerrohren im Straßenbankett entwickelt worden. Durch die hochpräzise Frästechnik sollen Materialbewegungen reduziert und eine normkonforme Einbautiefe sowie eine hohe Lagegenauigkeit erreicht werden. Es seien dadurch Tagesleistungen von bis zu 1.500 Metern möglich. Entwickelt worden sei die Technologie von Straßenbauexperten in Zusammenarbeit mit der TU Wien und der TU Graz. Die Entwicklung sei über fünf Jahre wissenschaftlich begleitet und von der TU München geprüft worden.
-lbgld-
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Astronauten-
training
im Nördlinger Ries
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Bayern – Astronautinnen und Astronauten von ESA, NASA und JAXA trainierten im Rahmen des PANGAEA-Programms erneut Geologie im Rieskrater. Das Nördlinger Ries war auch 2026 wieder Trainingsgebiet für Astronautinnen und Astronauten. Im Rahmen des PANGAEA-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA untersuchten der ESA-Astronaut Pablo Álvarez Fernández, die NASA-Astronautin Jasmin Moghbeli und der JAXA-Astronaut Kimiya Yui mehrere Tage lang die Geologie des rund 25 Kilometer großen Einschlagskraters. Die Astronauten seien alle das erste Mal im Ries gewesen und zeigten sich überrascht, dass der Krater bewohnt sei.
Für dieses Training eigne sich das Ries besonders gut. Der vor knapp 15 Millionen Jahren entstandene Krater gehöre zu den am besten erhaltenen Einschlagskratern seiner Größenordnung auf der Erde. An zahlreichen Aufschlüssen lassen sich Gesteine und Strukturen untersuchen, die bei einem großen Impakt entstanden sind. Dazu gehörten unter anderem »Suevit« und »Bunte Brekzie« sowie stark beanspruchte und verlagerte Gesteine des ehemaligen Krateruntergrunds.
Gerade für die geologische Arbeit auf dem Mond seien solche Kenntnisse wichtig. Einschlagskrater und ihre Auswurfmassen prägten große Teile der Mondoberfläche. Bereits 1970 seien deshalb Astronauten der späteren Apollo-14- und Apollo-17-Missionen ins Ries gekommen, um sich auf ihre geologischen Aufgaben auf dem Mond vorzubereiten. Seit 2017 sei der Rieskrater regelmäßig Teil des »PANGAEA-Trainings« der ESA. »PANGAEA« (Planetary Analogue Geological and Astrobiological Exercise for Astronauts), bereite Astronautinnen und Astronauten auf geologische und astrobiologische Aufgaben bei künftigen Missionen vor. Sie lernten dabei nicht nur, unterschiedliche Gesteine zu erkennen und zu beschreiben. Im Gelände müssten sie Beobachtungen einordnen, geologische Zusammenhänge erkennen, geeignete Proben auswählen und ihre Ergebnisse an das unterstützende Wissenschaftsteam übermitteln. Im Ries konzentriere sich das Training vor allem auf Impaktkrater und ihre Bedeutung für die Geologie des Mondes. An mehreren Aufschlüssen untersuchten die Astronautinnen und Astronauten typische Gesteinsarten und Strukturen des Rieskraters und arbeiteten daran, aus einzelnen Beobachtungen die geologische Entwicklung des Kraters zu rekonstruieren.
Das Training im Ries sei Teil eines umfangreicheren PANGAEA-Programms. Weitere Module führen die Teilnehmenden unter anderem an den Bletterbach in Südtirol, in die Vulkanlandschaften Lanzarotes und auf die Lofoten in Norwegen. Die verschiedenen Gebiete setzten unterschiedliche Schwerpunkte – von Sedimentgeologie und Impaktprozessen bis zu Vulkanismus, Astrobiologie und der Geologie des Mondhochlands.
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Teilnehmende und Lehrende des PANGAEA-Trainings bei einer Geländeübung im Rieskrater (v.l.)
Dr. Christian Bergemann (Leiter RiesKraterMuseum Nördlingen), Gisela Pösges (UNESCO Global Geopark Ries),
Prof. Dr. Katherine Joy (Universität Manchester), Jasmin Moghbeli (NASA Astronautin), Pablo Álvarez Fernández (ESA-Astronaut),
Kimiya Yui (JAXA-Astronaut), Dr. Carolyn van der Bogert (Universität Münster), Prof. Dr. Harald Hiesinger (Universität Münster).
-ldrgpr- Bild: ESA/V.Crobu
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Natürlicher
Superkleber
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Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben kürzlich einen leistungsfähigen Klebstoff entwickelt, dessen wichtigste Zutat aus den Beeren der Mistel gewonnen wird. Der vollständig biobasierte Kleber hafte unter anderem auf Holz, Metall, Glas und Teflon. Besonders interessant sei, dass durch Erwärmung sich eine gelöste Klebeverbindung mehrfach wieder aktivieren lasse. Das könnte künftig Reparaturen und Recycling erleichtern, etwa bei elektronischen Geräten.
Mistelzweige gelten in vielen Kulturen als Glücksbringer. Für Bäume seien die Halbparasiten dagegen oft eine Belastung: Sie entziehen ihren Wirten Wasser und Nährstoffe. Ausgerechnet diese Pflanze könnte nun zu einer nachhaltigen Alternative für erdölbasierte Industriekleber werden. Forschende um Oliver Lieleg, Professor für Biopolymermaterialien an der TUM, haben nun einen Klebstoff entwickelt, der überwiegend auf einem natürlichen Zuckerstoffgemisch aus Mistelbeeren basiert. Ergänzt werde es durch Gerbsäure und Apfelsäure. Auf petrochemische Bestandteile oder synthetische Vorbehandlungen der Ausgangsstoffe hätten die Forschenden vollständig verzichten können.
In Versuchen habe der Klebstoff hohe Festigkeiten auf unterschiedlichen Materialien erreicht, darunter Birkenholz, Edelstahl, Aluminium und Glas. Selbst auf Teflon, das wegen seiner antihaftenden Oberfläche als schwierig zu verkleben gilt, habe die Formulierung belastbare Verbindungen erzeugt. Der Bio-Klebstoff erreiche mit bis zu über zehn Megapascal Scherfestigkeit Werte, die in die Größenordnung technischer Strukturklebstoffe reichten.
Potenzial für Raumfahrt und Elektrogeräte
Der Klebstoff halte einerseits seine Festigkeit bei extrem kalten Temperaturen von bis zu minus 150 Grad und lasse sich gleichzeitig durch Erhitzung wieder lösen und bei rund 90 Grad reaktivieren. Nach Einschätzung der Forschenden könnte dies langfristig beispielsweise bei elektronischen Geräten interessant sein. Displays, Gehäuse oder andere verklebte Komponenten könnten sich leichter austauschen lassen, ohne die Bauteile zu beschädigen. Gleichzeitig würde das Recycling vereinfacht. Auch für Anwendungen in kryogenen Temperaturen könnte der Kleber interessant sein – vorstellbar wäre dies zum Beispiel in der Raumfahrt. Dort würden Klebestellen oft durch zusätzliche mechanische Verbindungen gesichert, weil bisherige Kleber manchmal versteckte Fehler in der Klebverbindung ergeben würden. Noch erfolge die Gewinnung des Ausgangsmaterials durch die Verarbeitung von Mistelbeeren und sei deshalb nicht für große Produktionsmengen geeignet.
-tum-
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KW 39 – 2026
21. – 27.09.2026
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Oktoberfest
Trachten- und Schützenzug 2026
mit Ehrengast Ilse Aigner
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Bayern – Tracht, Blasmusik und gelebtes bayerisches Brauchtum: Beim traditionellen Trachten- und Schützenzug zum Münchner Oktoberfest 2026 war Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner dabei. Aigner nahm am Sonntag, 20. September, gemeinsam mit Gruppen aus ihrer Heimatregion am Festzug durch die Münchner Innenstadt zur Theresienwiese teil, und zwar mit dem Gebirgstrachtenerhaltungsverein »D`Mangfalltaler Westerham« (Landkreis Rosenheim), der »Musikkapelle Fischbachau« (Landkreis Miesbach) sowie dem »Gebirgstrachtenerhaltungsverein D’Hochbergler Oberwarngau« (Landkreis Miesbach) wie auch vielen Gruppen aus der Region Bad Tölz-Wolfratshausen. Als langjähriges Vereinsmitglied und Ehrenbürgerin der Gemeinde Feldkirchen-Westerham fuhr Ilse Aigner in der Kutsche des »Gebirgstrachtenerhaltungsvereins D’Mangfalltaler Westerham« dem 1899 gegründeten und damit einem der ältesten Trachtenvereine Bayerns mit.
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»Ich freue mich sehr, dass unsere Vereine und Musikkapellen aus dem Bayerischen Oberland wieder mit dabei sind. Sie tragen unser bayerisches Brauchtum mit großer Leidenschaft und Begeisterung nach München und weit darüber hinaus. Es ist schön, gemeinsam mit ihnen diesen besonderen Tag zu erleben. »Meine« Westerhamer nahmen das letzte Mal vor genau 10 Jahren am Trachten- und Schützenzug teil. Großartig, dass sich jedes Jahr so viele Ehrenamtliche um die Teilnahme bewerben, um unser Brauchtum authentisch zu repräsentieren«, betonte Aigner.
-bia- Bilder: bia
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Unregelmäßigkeiten
bei der Ausstellung
von Rettungsschwimmernachweisen
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Baden-Württemberg – Baden-Württembergs Kultusministerium lägen Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Ausstellung von Rettungsschwimmernachweisen vor. Nach bisherigem Kenntnisstand gebe es einen gesicherten Fall im Raum Baden-Baden, in dem die Bescheinigung unrechtmäßig durch eine Prüferin aus dem Bereich der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ausgestellt worden sei, obwohl nachgewiesenermaßen keine Rettungsfähigkeit vorgelegen habe. Wenngleich aktuell nur dieser eine Fall bekannt sei, habe das baden-württembergische Kultusministerium unmittelbar nach Bekanntwerden gemeinsam mit den zuständigen Stellen umfassende Prüfungen eingeleitet, um mögliche weitere Fälle zu identifizieren und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Die Staatsanwaltschaft sei durch das Regierungspräsidium Karlsruhe informiert worden.
Sicherheit der Schülerinnen und Schüler stehe an erster Stelle
Baden-Württembergs Kultusministerium habe zusätzlich zu den genannten Prüfungen die Schulleitungen in einem Schreiben gebeten, nochmals explizit sicherzustellen, dass nur Lehrkräfte Schwimmunterricht erteilen, die eine Aus- oder Fortbildung zur Rettungsfähigkeit im Umfang von mindestens zwölf Unterrichtseinheiten absolviert und/oder das Rettungsschwimmerabzeichen Silber erworben hätten. Dies liege dem Erwerb des Rettungsschwimmernachweises nämlich zugrunde.
DLRG unterstütze lückenlose Aufklärung
Felix Strobel, Präsident, DLRG-Landesverband Baden e.V., erläuterte: »Die Rettungsschwimmausbildung der DLRG folgt strengen, verbindlichen Vorgaben an Umfang, Inhalt und Abnahme der Abzeichen. Bestehen Zweifel an der Einhaltung dieser Standards, setzen wir uns in jedem Einzelfall für eine lückenlose Aufklärung ein – auch im Interesse der vielen engagierten Ausbilderinnen und Ausbilder, die täglich landesweit für eine hohe Ausbildungsqualität sorgen. Für einen flächendeckenden und sicheren schulischen Schwimmunterricht unterstützen wir das Land Baden-Württemberg selbstverständlich bei der fachlichen Prüfung jedes Verdachtsfalls«.
Lehrkräfte, bei denen die Rettungsfähigkeit aufgrund einer möglichen Unregelmäßigkeit in Zweifel stehe, würden bis zum erneuten Nachweis nicht im Schwimmunterricht eingesetzt. Angehende Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sollen wie auch angehende auszubildende Fachlehrkräfte bis zum entsprechenden Nachweis eines ordnungsgemäß und erfolgreich absolvierten Rettungsschwimmerkurses nicht in Dienst gestellt werden. Dies gelte auch für die Einstellung von Lehrkräften.
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Digitale
Überwachung
in Pflegeeinrichtungen
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Schweiz – Der Einsatz von Kameras, Infrarotsensoren oder Radaren zur »digitalen Überwachung von betreuten Personen« in Spitälern oder ähnlichen Einrichtungen gewinne an Bedeutung. Kürzlich sei ein Leitfaden veröffentlicht worden, um die datenschutzrechtlichen Herausforderungen aufzuzeigen und Einrichtungen zu sensibilisieren, die solche Überwachungslösungen einsetzen möchten.
Die »digitale Überwachung von betreuten Personen« in Spitälern, Pflegeheimen und anderen Gesundheitseinrichtungen könne verschiedene Formen haben, und zwar direkt (Bilder werden in Echtzeit an das Pflegepersonal übertragen), indirekt (Bild wird in ein Piktogramm umgewandelt, das in Echtzeit die Position der Person anzeige) oder situativ (Signal oder Piktogramm werde nur bei einem vordefinierten Ereignis wie beispielsweise einem Sturz an das Personal gesendet). Unabhängig davon, ob optische Kameras, Infrarotsensoren oder Radarsysteme zum Einsatz kommen würden, handele es sich um eine intensive Datenbearbeitung, da die Überwachung in den privaten – teilweise sogar intimsten – Lebensbereich der oft vulnerablen Personen eingreife.
Unabhängig von der Art der Überwachung und der verwendeten Technologie würden dieselben Grundsätze und Regeln in Form der Rechtmässigkeit der Überwachung gelten: Öffentliche Einrichtungen (Kantonsspitäler, Pflegeheime mit öffentlichem Auftrag etc.) unterstünden dem Legalitätsprinzip. Die Überwachung müsse daher – direkt oder indirekt – im kantonalen Recht vorgesehen sein. Bei privaten Einrichtungen ( u.a. private Kliniken ohne öffentlichen Auftrag) ergebe sich die Rechtmässigkeit primär aus der Einhaltung der Vorgaben des Bundesgesetzes über den Datenschutz. Die Einwilligung der betroffenen Person sei zwar wünschenswert, aber weder erforderlich noch ausreichend, um die Überwachung zu legitimieren – unabhängig davon, ob es sich um eine öffentliche oder private Einrichtung handele. Allerdings sei die Information der betroffenen Person zentral. Sie müsse über Zweck und Auswirkungen der Überwachung aufgeklärt werden.
Zweckbestimmung: Die Überwachung müsse einem klar definierten Ziel dienen, das im Interesse der betreuten Person liege, beispielweise zur Erhöhung der Sicherheit. Reine organisatorische Erwägungen, u.a. Kontrolle, ob ein Bett gemacht worden sei, reichten nicht aus. Verhältnismässigkeit und Subsidiarität: Die digitale Überwachung müsse verhältnismässig sein und dürfe nur eingesetzt werden, wenn mildere Massnahmen nicht ausreichten. Solle beispielsweise das nächtliche Sturzrisiko reduziert werden, seien zunächst Lösungen wie Bettgitter zu prüfen. Ferner sei die gewählte Massnahme möglichst schonend umzusetzen. Eine indirekte oder situative Überwachung – nur bei Vorfällen aktiviert – sei daher einer Echtzeitüberwachung vorzuziehen, da nur notwendige Daten an das Pflegepersonal übermittelt würden und die Privatsphäre ausserhalb kritischer Situationen gewahrt bleibe.
Privacy by Design und Datensicherheit: Die Lösungen müssten von Grund auf datenschutzfreundlich und sicher konzipiert sein, und zwar unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen, bezüglich Wirksamkeit im Hinblick auf das Ziel, Risikomanagement, alternative Lösungen, organisatorische und finanzielle Vorgaben. Bevor eine Einrichtung ein digitales Überwachungssystem einführe, müsse sie die angestrebten Ziele klar definieren. Anschliessend gelte es, die Implikationen der gewählten Lösung sowie deren Einstellungsmöglichkeiten zu verstehen, um unnötige Datenbearbeitungen zu vermeiden. Diese Entscheidungen seien zu dokumentieren, etwa mittels Risikoanalysen, und die Dokumentation sei aktuell zu halten. Ferner müsse das System regelmässig überprüft und neu bewertet werden, um seine Angemessenheit sicherzustellen. Schliesslich sei eine gezielte Schulung des Personals unerlässlich, um eine konforme und verantwortungsvolle Nutzung der Systeme zu gewährleisten.
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Neues Team
für die
Trümmerrettung
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Liechtenstein – Liechtenstein baue mit dem »Urban Search and Rescue«-Team (USAR) eine neue Einheit für die Rettung von Menschen aus eingestürzten Gebäuden auf. Kürzlich haben Mitglieder des USAR-Teams Liechtenstein ihre Grundausbildung abgeschlossen. In einer feierlichen Zeremonie überreichte ihnen Liechtensteins Regierungsrat Hubert Büchel die »USAR-Badges«.
Bei Gebäudeeinstürzen müssten Verschüttete rasch geortet, medizinisch versorgt und sicher gerettet werden. Diese anspruchsvolle Aufgabe erfordere speziell ausgebildete Fachkräfte und besondere Ausrüstung. Die Rettung aus komplexen Trümmerlagen gehöre bisher nicht zu den Kernaufgaben der liechtensteinischen Rettungs- und Hilfsorganisationen. Mit dem USAR-Team werde dem Bevölkerungsschutz ein wichtiger Spezialbereich hinzugefügt. Das Team ergänze die bestehenden Organisationen und unterstütze sie bei ausserordentlichen Ereignissen.
Das Rheintal zähle zu den Gebieten mit erhöhter Erdbebengefährdung. Mit dem USAR-Team baue Liechtenstein die Voraussetzungen auf, um bei Gebäudeeinstürzen oder Erdbeben rasch handeln und internationale Unterstützung wirksam einbinden zu können. Innerhalb kurzer Zeit sei ein vollständiges Team zusammengestellt worden. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung folgten die Fach- und Führungsausbildung sowie die Beschaffung von Spezialmaterial. Das Team werde schrittweise aufgebaut, zunächst für Einsätze in Liechtenstein, später auch für Unterstützungsleistungen in der Region und darüber hinaus. Die Ausbildung erfolge nach den Standards der »International Search and Rescue Advisory Group« (INSARAG) der Vereinten Nationen.
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Kopftuchverbot
an Schulen
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Vorarlberg – Anlässlich des Starts ins neue Schuljahr spreche sich Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner klar für ein »Kopftuchverbot für Mädchen an Schulen« aus. Dabei gehe es um eine grundsätzliche Frage des Zusammenlebens und der Wertevermittlung. »Klare Werte. Klare Regeln. Kinder sollen in der Schule frei von religiösem oder gesellschaftlichem Druck lernen und sich entwickeln können. Das Kopftuchverbot an Schulen ist deshalb eine richtige Maßnahme«, so Wallner.
Die Schule sei nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch ein zentraler Ort für Integration und gesellschaftliches Miteinander. Hier würden Kinder mit unterschiedlichen familiären, kulturellen und religiösen Hintergründen zusammenkommen. Umso wichtiger seien gemeinsame und verständliche Regeln, erläuterte Wallner und betonte: »In unseren Schulen muss klar sein, was uns verbindet, und zwar Gleichberechtigung, persönliche Freiheit, Respekt und gegenseitige Wertschätzung. Diese Grundwerte sind nicht verhandelbar«.
Insbesondere die Gleichberechtigung von Mädchen und Buben müsse von klein auf selbstverständlich sein. »Mädchen sollen selbstbewusst und frei aufwachsen können. Sie müssen dieselben Chancen und Freiheiten haben wie Buben. Wo religiöse oder gesellschaftliche Vorgaben diesem Anspruch entgegenstehen oder Druck auf Kinder ausgeübt wird, müssen wir klare Grenzen setzen. Wir wollen Schulen, in denen jedes Kind die gleichen Chancen hat, sich frei zu entwickeln. Dazu braucht es gemeinsame Werte und verbindliche Spielregeln. Klare Werte. Klare Regeln«, resümierte Wallner.
-vlk-
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Kultur
macht Schule
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Tirol – Maskenbildnerinnen und Maskenbildnern über die Schulter schauen, besondere Ausstellungsstücke in Museen entdecken, Instrumente einer Blasmusikkapelle kennenlernen – das seien nur einige Beispiele dafür, wie Kultur Schule machen könne. All das solle Kindern und Jugendlichen künftig bei »Kultur macht Schule« nähergebracht werden – einer Aktionswoche, die es in dieser Form noch nie in Tirol gegeben habe und die erstmals vom 28. Juni bis 2. Juli 2027 stattfinden werde. »Kunst und Kultur eröffnen jungen Menschen neue Perspektiven, fördern Kreativität und stärken das Bewusstsein für unsere demokratischen Werte. Mit der »Tiroler Kulturwoche« wollen wir Kindern und Jugendlichen die Vielfalt unseres kulturellen Lebens näherbringen und sie für Kunst und Kultur begeistern«, erklärte Tirols Landeshauptmann und Kulturreferent Anton Mattle zum Start der Initiative.
Einblicke in verschiedene Kultursparten und Berufsbilder
Die »Tiroler Kulturwoche« für Schulen solle künftig jährlich in der vorletzten Schulwoche stattfinden. Ziel sei es, möglichst viele Kulturinstitutionen in allen Tiroler Bezirken zum Mitwirken zu gewinnen und ein breites Programm anzubieten. »Die Initiative ermöglicht eine neue, spannende Nutzung der Schultage nach dem Notenschluss, da die Schülerinnen und Schüler ohne Notendruck an den Angeboten teilnehmen können. Darüber hinaus ergänzt die Kulturwoche das laufende Programm der Tiroler Kulturservicestelle und schafft einen Zugang zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig vom familiären Hintergrund. Das umfangreiche kulturelle Angebot in Tirol wird gebündelt und durch die Kulturwoche stärker sichtbar gemacht«, erklärte Tirols Bildungslandesrätin Cornelia Hagele.
-lt-
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Bibliotheken
öffnen sich
dem Gaming
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Südtirol – In Bibliotheken treffen sich Menschen um sich austauschen, um an Veranstaltungen teilnehmen oder um sich auch in ein Brettspiel oder ein Buch zu vertiefen. Das Angebot werde nun erweitert: »Gaming« werde nun fest in den Programmen einiger Südtiroler Bibliotheken verankert. Das Ziel sei es, Spiele in all seinen Formen als gleichwertiges kulturelles Medium zu etablieren und allen Menschen – unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen – vielfältige und zugängliche Lern- und Begegnungsräume zu bieten. »Bibliotheken sind dritte Orte, das Wohnzimmer der Gemeinde, in dem sich Menschen allen Alters gerne aufhalten. Diese Aufgabe nehmen die Südtiroler Bibliothekarinnen und Bibliothekare ernst und beteiligen sich engagiert an neuen Entwicklungen«, so Marion Gamper, Direktorin des Südtiroler Amtes für Bibliotheken und Lesen.
Medienkompetenz für alle Generationen in zwölf Südtiroler Bibliotheken
Die Bibliotheken Girlan, Haslach, Jenesien, Kaltern, Lana, Meran, Nals, Natz-Schabs, Olang, St. Martin in Passeier, Terlan und Vahrn seien Teil des Projekts, das bis Ende 2027 laufe. Jede Einrichtung werde individuell von einem Medien- und Spielpädagogen begleitet, um die Umsetzung auf die spezifischen Rahmenbedingungen vor Ort zuzuschneiden. Dabei werde neben dem langjährigen Partner Bibliotheksverband Südtirol auch mit dem Gaming Verein »DUNG« und verschiedenen Jugendeinrichtungen zusammengearbeitet. Das Projekt verfolge ein klares medienpädagogisches Ziel. Es gehe darum, Medienkompetenz zu entwickeln und Spiele als Kultur-Medien zu sehen. Das Spektrum der entwickelten Ansätze reiche von der Gestaltung von Gaming-Bereichen in der Bibliothek über Veranstaltungen bis hin zur Beteiligung an internationalen Formaten.
-lpast-
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Volksmusik
kennt keine
Grenzen
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Salzburger Land – Mit »Ethno Austria« habe die »Salzburger Volkskultur« im Vorjahr das internationale Musikprogramm der »Jeunesses Musicales International«, des weltweit größten »Jugend-Musiknetzwerks«, erstmals nach Österreich geholt. Nach der Premiere gehe das zehntägige Musikcamp dieses Jahr in die zweite Runde. Argentinien, Belgien, Chile, Deutschland, Estland, Indien, Kenia, Norwegen, Österreich und Portugal: Aus diesen zehn Ländern stammten die insgesamt 23 jungen Musikerinnen und Musiker inspiriert von der traditionellen Volksmusik ihrer Heimat – bis 24. September 2026 auf der Sattelalm in Faistenau – völlig neue Arrangements einstudierten. Das Besondere hierbei sei das sogenannte »Peer-to-Peer-Lernen« über das Gehör, nicht über Noten. Bei den Abschlusskonzerten mit freiem Eintritt im »K.U.L.T.« in Hof und am Rupertikirtag können Interessenten das Projekt aus nächster Nähe live erleben.
Ein Projekt der kulturellen Offenheit
Salzburgs Landesrat Maximilian Aigner erklärte: »Mit Ethno Austria zeigt die Salzburger Volkskultur, wie innovativ das Musikangebot für junge Erwachsene in unserem Bundesland ist. In Faistenau kommen Personen aus vier Kontinenten zusammen und entwickeln die Volksmusik weiter. Das Projekt setzt für mich ein starkes Zeichen für kulturelle Offenheit, Dialog und die verbindende Kraft des Musizierens. Das Land unterstützt die Initiative mit 15.000 Euro«. Die Auftritte der Musikerinnen und Musiker von »Ethno Austria« sollen volksmusikbegeisterten Personen die einzigartige Möglichkeit bieten, völlig neu einstudierte Arrangements von traditioneller Musik aus aller Welt zu hören.
-ls-
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Forschen,
messen, verstehen
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Oberösterreich – Pünktlich zum Schulstart habe das Umweltressort des Landes Oberösterreich Koffer voller Umwelt-Wissen für Bildungseinrichtungen bereitgestellt. Ein umfangreiches Angebot an kostenlosen Verleih-Koffern und Messgeräten unterstütze Pädagoginnen und Pädagogen unter anderem dabei, komplexe Umweltthemen anschaulich und erlebnisorientiert zu vermitteln. Von den kleinsten Forscherinnen und Forschern im Kindergarten bis zu Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe. Die Materialien deckten ein breites Spektrum ab und machten Wissen über Boden, Bienen, Wasser, Lärm und Licht praktisch erforschbar.
Ganz neu sei der »Gletscher-Koffer«. Ein Gletschermodell mache den Rückgang von Gletschern auf Basis von Daten aus einem 20-jährigen Messprogramm sichtbar und begreifbar. Das Modell werde von Wissenskarten und zwei neuen Heften der Mini-Forscherreihe »Der Schatz der Gletscher am Dachstein« begleitet. Erstmals biete das Referat Umweltbildung des Landes Oberösterreich zu diesem Themenbereich auch 20 Workshops für die vierten Klassen der Volksschulen an.
-loö-
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Nachhaltigkeit
leben
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Steiermark – Mit seinem bunten, vielfältigen Programm habe sich der »Re-Use Herbst«-Steiermark in den vergangenen Jahren zu einem Fixpunkt im Jahresablauf entwickelt und mache so »Nachhaltigkeit« im Alltag sichtbar. Der »Re-Use-Herbst« erfolge heuer bis 3. Oktober. Steiermarks Landesrätin Simone Schmiedtbauer lud zum Mitmachen ein: »Unsere Ressourcen sind zu wertvoll, um Dinge nur einmal zu verwenden und dann wegzuwerfen. Die Steiermark liegt mit einer Recyclingquote von rund 70 Prozent im europaweiten Spitzenfeld – darauf können wir stolz sein. Gleichzeitig zeigt die Menge an Siedlungsabfällen, dass bei der Abfallvermeidung noch viel Potenzial besteht. Genau hier setzt Re-Use an. Was für den einen nicht mehr gebraucht wird, kann für den anderen noch lange wertvoll sein. Wer repariert, tauscht, weitergibt oder gebrauchte Dinge kauft, schont Ressourcen, spart Energie und tut gleichzeitig etwas für die Umwelt und oft auch für die eigene Geldbörse. Der Re-Use-Herbst zeigt bereits zum fünften Mal, wie einfach Kreislaufwirtschaft im Alltag funktionieren kann«.
Alle Abfallwirtschaftsverbände mit Aktionen dabei
Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2022, initiiert vom »Lebensressort« des Landes Steriermark unter Mitwirkung von Abfallwirtschaftsverbänden, Unternehmen und Initiativen, sei die Beteiligung Jahr für Jahr gestiegen. An der fünften Ausgabe hätten sich erneut alle 17 steirischen Abfallwirtschaftsverbände sowie rund 140 Organisationen und Initiativen beteiligt. Mit dem »Re-Use Herbst« möchte das Land Steiermark das Bewusstsein dafür stärken, dass Ressourcen zu wertvoll sind, um sie nur einmal zu nutzen. Seit 2019 verschreibe sich das Land Steiermark daher verstärkt der Kreislaufwirtschaft. Höchste Priorität habe dabei die Abfallvermeidung, etwa durch eine möglichst lange Nutzung.
-lstmk-
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Startklar
für ein neues
Lauf-Event
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Kärnten – Rund 8.500 Laufbegeisterte aus 36 Nationen sollen am 27. September 2026 für »run the lake« beim »Wörthersee-Marathon« in die Laufschuhe schlüpfen. Angetreten werde in den Bewerben »Marathon« mit 42,195 Kilometern, »The Wild Beauty« mit 21 Kilometern und dem »Powerrade Team-Marathon«. Seit Juli sei dieses Event ausgebucht. »Mit dem Wörthersee Marathon präsentieren wir ein brandneues sportliches Highlight, das Kärntens Ruf als aktives, dynamisches und international gefragtes Sportland eindrucksvoll unterstreicht. Was sich hier schon im Vorfeld abgespielt hat, ist eine absolute Sensation. Mehr als zwei Monate vor dem Event war die Premiere restlos ausgebucht«, so Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner.
Was vor drei Jahren mit einer starken Idee begonnen habe, stehe nun kurz vor der Umsetzung. Mit insgesamt 4.166 Anmeldungen für den Marathonbewerb werde das Event auf Anhieb zum zweitgrößten Marathon Österreichs, bezogen auf die Teilnehmenden über 42,195 Kilometer. Nur beim »Vienna City Marathon« starteten noch mehr Teilnehmer auf dieser Distanz.
-lktn-
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Welttag
zur Patientensicherheit
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Niederösterreich – Der »Welttag der Patientensicherheit« am 17. September rücke jedes Jahr die Bedeutung einer sicheren und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung in den Mittelpunkt. Auf einzelnen Klinik-Webseiten gebe es derzeit die Möglichkeit, unter dem Bereich »Patienteninfos« ein Feedback-Formular auszufüllen. Dabei könne man den Aufenthalt im Klinikum beurteilen und Mitteilungen für das Team und dessen Arbeit hinterlassen. Mit diesem Feedback-Formular sei eine zusätzliche, niederschwellige Möglichkeit geschaffen worden, Lob, Kritik, Anerkennung, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge direkt an das Klinikum zu übermitteln. Die Resonanz darauf sei äußerst positiv.
Eine zentrale Rolle bei der Bearbeitung der Rückmeldungen würden die Ombudsstellen der Niederösterreich Kliniken einnehmen, die es seit 2008 flächendeckend in den Kliniken gebe. Sie seien die erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten, Angehörige und Vertrauenspersonen. Es werde sichergestellt, dass jede Rückmeldung gehört und ernst genommen werde und zur Weiterentwicklung der Versorgungsqualität beitrage. Zusätzlich seien viele weitere praxisnahe Informationen zur Aufnahme, Entlassung und zu Behandlungsprozessen auf der Landesgesundheitsagentur-Website zu finden. Das Angebot reiche von Formularen zum Ausfüllen und Mitbringen, zur Abgabe von Feedback über Videos zur Anästhesieaufklärung bis hin zu speziellen Inhalten, die für Kinder aufbereitet wurden.
-lnö-
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Naturschutz-
rallye
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Burgenland – Seit Juni seien Schülerinnen und Schüler der burgenländischen Mittelschulen auf »Arten-Suche«. Ihre Mission: Mindestens 100 verschiedene Tier- und Pflanzenarten in ihrem Schulumfeld entdecken und bestimmen. »Naturschutzrallye« sei ein dreijähriges Bewusstseinsbildungsprojekt, an dem bis 2027 drei burgenländische Mittelschulen teilnehmen. Neben Artenkenntnis und Bestimmungskompetenz gehe es darum, die Bedeutung verschiedener Lebensräume zu verstehen und die Jugendlichen für deren Schutz zu sensibilisieren.
Bei der »Naturschutzrallye« sollen die Schülerinnen und Schüler von ihren Pädagoginnen und Pädagogen sowie dem Verein »Naturschutzakademie« unterstützt werden, der die fachliche Betreuung übernehme. Dabei würden klassische Bestimmungshilfen mit modernen Methoden kombiniert – auch Apps auf Smartphones und Tablets sollen zum Einsatz kommen. Die Jugendlichen setzten sich auch damit auseinander, welche Ansprüche Tiere und Pflanzen an ihre Lebensräume hätten, wo Handlungsbedarf im Naturschutz bestehe und welche Herausforderungen die Klimakrise für die Biodiversität mit sich bringe. Das Projekt werde von der EU und dem Land Burgenland mit insgesamt 136.500 Euro gefördert.
-lbgld-
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Schnellere
Kontrollen
und mehr Komfort
für Fluggäste
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Bayern – Bei der Kontrolle von Flüssigkeiten im Handgepäck werde das Reisen am Flughafen München nun komfortabler. Seit 18. September 2026 sei die bisherige 100-Milliliter-Regelung für Flüssigkeiten im Handgepäck an sämtlichen Sicherheitskontrollstellen des Flughafens aufgehoben worden. Die Erleichterung werde durch die Umrüstung der Sicherheitskontrollstellen auf moderne Computertomographen für Handgepäckkontrollen möglich. Die neue Technik erlaube eine detailliertere Untersuchung des Handgepäcks und der darin enthaltenen Flüssigkeiten. Sie trage damit zu einem effizienten Ablauf der Sicherheitskontrollen bei. Gegenstände wie Flüssigkeiten und Laptops könnten im Handgepäck verbleiben und müssten nicht mehr zur Kontrolle ausgepackt werden.
Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, erklärte: »Der Flughafen München steht für Sicherheit, Qualität und ein Reiseerlebnis, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Mit der Ausstattung unserer Sicherheitskontrollen mit modernster CT-Technologie verbinden wir diese Ansprüche. Unsere Passagiere profitieren von mehr Komfort und einem einfacheren Kontrollprozess. Gleichzeitig stärken wir die Leistungsfähigkeit unseres Flughafens und stellen die Weichen für die Zukunft«. Die Kontrollstellen am Flughafen München seien im laufenden Flugbetrieb schrittweise auf CT Technologie umgerüstet worden. Der Freistaat Bayern habe hierfür insgesamt rund 45 Millionen Euro in die Kontrolltechnik investiert. Nachdem am Flughafen Nürnberg im Mai als erstem deutschen Flughafen die Flüssigkeitenbeschränkung aufgehoben worden sei, folgte nun der größte bayerische Flughafen. Am Flughafen Memmingen erfolge die Ausstattung mit CT-Technologie im Rahmen der nächsten Terminalerweiterung.
Für die Fluggäste gelte es zu beachten, dass Flüssigkeitsbehälter mit einem Fassungsvermögen von mehr als zwei Litern weiterhin im aufgegebenen Reisegepäck transportiert werden müssten. Reisende mit Anschlussflügen müssten sich ferner über die am jeweiligen Umsteigeflughafen geltenden Bestimmungen informieren. Dort könnten abweichende Regelungen für die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck gelten.
-bstmb- Bild: am
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Impfschutz
mit Aktionsplan
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Baden-Württemberg – Impfen sei eine der wirksamsten Möglichkeiten, sich selbst und andere zu schützen. In Baden-Württemberg lägen die Quoten bei vielen Impfungen aber unter dem Bundesdurchschnitt. Der Aktionsplan »Impfen in Baden-Württemberg stärken« solle das ändern. »Impfen ist eine der einfachsten und wirksamsten Möglichkeiten, sich selbst und andere zu schützen. Jede Impfung zählt. Mit unserem neuen Aktionsplan wollen wir Impfangebote verbessern, Information und Aufklärung ausweiten und den Impfschutz stärken«, so Baden-Württembergs Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand.
Wie groß der Handlungsbedarf sei, zeige beispielsweise die Impfung gegen »Humane Papillomviren« (HPV): 2024 seien nach Daten des Robert Koch-Instituts nur 42 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 26 Prozent der 15-jährigen Jungen in Baden-Württemberg vollständig gegen HPV geimpft worden. Bundesweit lägen die Quoten bei 55 beziehungsweise 36 Prozent. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfehle die HPV-Impfung für alle Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren.
Gemeinsam gegen Impflücken
Baden-Württembergs Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit habe den Aktionsplan in der »Landesarbeitsgemeinschaft Impfen« gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus dem Gesundheitswesen erarbeitet. Er bündele Maßnahmen in zentralen Handlungsfeldern.
-lbw-
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KW 38 – 2026
14. – 20.09.2026
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Steuerliche
Entlastung
für Vereine
gefordert
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Bayern – »Bayern fordert: Spürbare steuerliche Entlastung für Vereine und Abbau unnötiger Bürokratie. In Bayern engagieren sich rund 40 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger über 14 Jahre ehrenamtlich – bei den Freiwilligen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, in sozialen Einrichtungen, in Kirche oder Kultur, bei den Heimatvertriebenen oder im Sportverein. Sowohl das Ehrenamt als auch unsere Vereine sind eine wesentliche Stütze der Gesellschaft und sorgen für eine Stärkung des sozialen Zusammenhalts. Wer sich für die Allgemeinheit einsetzt, soll auch vom Staat nach Kräften unterstützt werden. Bayern wird sich im Rahmen einer Bundesratsinitiative für steuerliche Entlastungen von Vereinen und Bürokratieabbau einsetzen«, kündigte Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker an und ergänzte: »Die geltenden Freibeträge müssen mit den Preissteigerungen Schritt halten. Der Gewinnfreibetrag, beispielsweise für Feste und Jubiläumsveranstaltungen gemeinnütziger Vereine, beträgt seit über 15 Jahren unverändert 5.000 Euro – Bayern setzt sich nun für eine Verdoppelung auf 10.000 Euro ein. Ferner fordern wir die Flexibilisierung und Anhebung der Besteuerungsgrenze für wirtschaftliche Geschäftsbetriebe auf 100.000 Euro. In diesem Zusammenhang soll auch die Grenze für die Einordnung sportlicher Veranstaltungen als Zweckbetrieb sowie für die Vereinfachungsregelung zum pauschalen Vorsteuerabzug von jeweils 50.000 auf 100.000 Euro angehoben werden. Das Geld kann dann wieder vollständig im Verein bleiben und beispielsweise für Jugendarbeit, Feuer- und Katastrophenschutz oder die Heimatpflege eingesetzt werden. Dies ist eine enorme finanzielle Entlastung und würdigt das Engagement aller, die sich tagein, tagaus mit viel Kraft und Herzblut zum Wohle der Allgemeinheit verdient machen. Unsere Vereine müssen sich auf das Wesentliche konzentrieren können – wir dürfen sie nicht weiter mit zusätzlicher Bürokratie belasten. Der Grundsatz muss sein: Vereinsarbeit statt Bürokratie. Wir wollen, dass kleine gemeinnützige Vereine künftig eine »Einfachsteuererklärung« abgeben können. Außerdem setzen wir uns weiter für die gänzliche Abschaffung der Verpflichtung zur zeitnahen Mittelverwendung ein, die der Bund vor zwei Jahren bereits selbst vorgeschlagen hat«.
Bayern sei das erste Bundesland gewesen, dass die Förderung des Ehrenamtes als Staatsziel in seine Verfassung geschrieben habe. Die Bayerische Staatsregierung habe sich damit zum Ziel gesetzt, das bürgerschaftliche Engagement und das Ehrenamt weiter zu stärken und zukunftsfest weiterzuentwickeln – Bürgerinnen und Bürger sollen sich auch in Zukunft mit Freude für die Allgemeinheit engagieren und der Zusammenhalt in der Gesellschaft weiter gestärkt werden. Gemeinnützige Vereine genießen bereits jetzt weitreichende Steuerbefreiungen und Vergünstigungen; hierfür seien jedoch nach Bundesrecht umfassende steuerliche Erklärungs- und Nachweispflichten zu erfüllen. Dies bedeute oftmals einen erheblichen bürokratischen Aufwand für die Ehrenamtlichen selbst.
Bayern setze sich nun auf Bundesebene dafür ein, dass gerade kleinere Vereine eine bürokratiearme Möglichkeit zur Abgabe einer »Einfachsteuererklärung« erhalte. Ferner sollen an das Vereinsregister gemeldete Satzungen oder deren Änderungen automatisch durch dieses auch an die Finanzbehörden übermittelt werden – ohne dass Vereine nochmals selbst aktiv werden müssten. Auch mittelgroße Vereine sollen besser entlastet werden: Bei gemeinnützigen Vereinen mit einem sogenannten »wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb«, daraus erzielten Einnahmen von über 50.000 Euro und einem Gewinn von mehr als 5.000 Euro werde aktuell Körperschaft- und Gewerbesteuer fällig. Damit diese Besteuerungsgrenze auch künftig ihre Entlastungswirkung wirksam entfalten könne, soll sie auf 100.000 Euro angehoben und flexibilisiert werden. Dies werde auch bei größeren Festveranstaltungen für spürbare Erleichterungen sorgen. Im gleichen Zug sollen auch die Betragsgrenzen der bestehenden Vereinfachungsregelungen zum pauschalen Vorsteuerabzug oder bei der Einordnung sportlicher Veranstaltungen eines Sportvereins als Zweckbetrieb von 50.000 Euro auf 100.000 Euro erhöht werden.
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Luchs
ausgewildert
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Baden-Württemberg – »Der ausgewilderte Luchskuder Nero kam im Zoo Karlsruhe zur Welt. Er ist damit der erste Luchs aus dem Erhaltungszuchtprogramm für den Karpatenluchs, der nicht nur in Baden-Württemberg geboren, sondern auch hier im Land ausgewildert wurde. Luchs Nero ist ein echter Baden-Württemberger, mit dem wir den Weg für ein dauerhaftes Luchsvorkommen im Land fortsetzen«, erklärte Marion Gentges, am 9. September 2026 anlässlich der Auswilderung im Rahmen des Projektes zur Bestandsstützung des Luchses in Baden-Württemberg. Mit der Bestandsstützung des Luchsvorkommens in Baden-Württemberg solle der Art die dauerhafte Rückkehr in ihren angestammten Lebensraum ermöglicht werden. Auswilderungen von gesunden und auf das Leben in der freien Wildbahn vorbereiteten Luchsen seien dafür unverzichtbar. Im Frühsommer 2026 sei erstmals seit rund 200 Jahren Nachwuchs bei zwei ausgewilderten Luchsinnen bestätigt worden.
Luchs Nero wurde am 21. Mai 2025 im Zoo Karlsruhe geboren und lebte seit März 2026 im neu geschaffenen Koordinationsgehege im Tierpark Oberwald des Karlsruher Zoos. Das seit dem Frühjahr 2025 bestehende, besonders naturnahe Gelände biete den Tieren die Möglichkeit, sich mit möglichst wenig Kontakt zu Menschen auf das Leben in freier Wildbahn einzustellen. Nero folge auf Luchskatze Luna, die bereits im Juli 2026 ausgewildert worden sei.
Genetische Vielfalt stärke Luchspopulation
Der Luchskuder stamme aus dem »Europäischen Erhaltungszuchtprogramm« der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) für den Karpatenluchs. Ziel des Erhaltungszuchtprogramms sei es, eine genetisch vielfältige europäische Population des Luchses zu erhalten. »Nachwuchs aus zoologischen Einrichtungen kann einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten. Durch die Auswilderung geeigneter Tiere lässt sich der Genpool der freilebenden Populationen erweitern und damit ihre Widerstandskraft gegenüber äußeren Einflüssen stärken«, so Eva Klebelsberg von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, die das Bestandsstützungsprojekt leite. Aktuell seien 14 Luchse im Schwarzwald unterwegs.
-lbw-
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Zusammenarbeit
gegen illegales
Geldspiel
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Schweiz – Die deutschsprachigen Geldspielaufsichtsbehörden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein (DACHL) trafen sich am 9. und 10. September 2026 in Bern zum jährlichen Austausch. Im Mittelpunkt habe die Bekämpfung des illegalen Geldspiels, aktuelle regulatorische Entwicklungen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gestanden. Das illegale »Online-Geldspielangebot« stelle gegenwärtig die grösste Herausforderung für die Geldspielaufsicht dar. Die Aufsichtsbehörden tauschten sich über aktuelle Entwicklungen und Vollzugsmassnahmen aus und diskutierten, wie die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung illegaler Angebote weiter verstärkt werden könne. Auch die Rolle konzessionierter Anbieter bei der Bekämpfung illegaler Angebote sei thematisiert worden.
Weitere Schwerpunkte seien die Umsetzung der »Magglinger Konvention« im Bereich der Sportwetten sowie regulatorische Fragen im Zusammenhang mit Prognosemärkten gewesen. Ferner hätten die Teilnehmenden eine erste Bilanz des seit Januar 2025 bestehenden Abkommens zwischen der Schweiz und Liechtenstein über den Austausch von Daten zu gesperrten Spielerinnen und Spielern gezogen. Dabei seien Möglichkeiten für eine Ausweitung des Informations- und Datenaustauschs auf weitere Staaten erörtert worden.
Die Teilnehmenden hätten sich auch über aktuelle Entwicklungen in Rechtsprechung und Forschung informiert. Der regelmässige fachliche Austausch ermögliche es den Behörden, neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und ihre Aufsichtstätigkeit entsprechend weiterzuentwickeln.
-chbk-
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»Bikeable«
Radplattform
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Liechtenstein – In Liechtenstein wurde am Mittwoch, 9. September 2026 die Einführung der digitalen Radplattform »Bikeable« beschlossen. Die liechtensteinischen Amtsstellen können damit die Erfahrungen und das Wissen der Radfahrenden künftig noch stärker in ihre Arbeit einbeziehen. Mit »Bikeable« sollen Radfahrende die Möglichkeit erhalten, festgestellte Mängel, Verbesserungsvorschläge sowie positive Beispiele direkt per Smartphone von unterwegs oder via Computer von zu Hause aus zu melden. Die Hinweise könnten mit Fotos dokumentiert und geografisch verortet werden. Die zuständigen Stellen sollen die eingegangenen Meldungen regelmässig auswerten und berücksichtigten diese nach Möglichkeit bei der Weiterentwicklung der liechtensteinischen Radinfrastruktur. Die Plattform »Bikeable« ist unter https://www.bikeable.li/ verfügbar.
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Schulverpflegung
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Vorarlberg – Mit dem Schuljahr 2026/27 starte in Vorarlberg die nächste Förderperiode für eine hochwertige, regionale und leistbare Schulverpflegung. »Die Landesinitiative »Kinder.Essen.Körig« ist weit mehr als eine Förderung für das Mittagessen der Kinder. Wir investieren damit in ihre Gesundheit, stärken ihr Bewusstsein für hochwertige, regionale Lebensmittel und schaffen gleichzeitig zusätzliche Nachfrage für die Produkte der heimischen Landwirtschaft«, erklärte kürzlich Vorarlbergs Landesrat Christian Gantner. Für öffentliche Volksschulen, öffentliche Mittelschulen sowie die Unterstufen öffentlicher Gymnasien könnten nun bis zum 16. Oktober 2026 Förderanträge eingereicht werden. Nach drei erfolgreichen Projektjahren habe sich die Initiative fest in der Vorarlberger Schulverpflegung verankert und starte ins vierte Jahr. Im vergangenen Schuljahr hätten sich bereits über 70 Gemeinden mit mehr als 170 Schulen beteiligt.
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Energie-
autonomie
2050
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Tirol – Tirol halte am Ziel fest, die Energie-Unabhängigkeit voranzutreiben und bis 2050 autonom zu sein. Bereits heute versorge sich Tirol an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie. Damit liege Tirol deutlich über dem Österreich- und -Schnitt. Die Tiroler Landesregierung möchte noch weiter gehen und bis 2050 weitere Schritte setzen, um das Ziel »TIROL 2050 energieautonom« zu erreichen und den Import von ausländischen fossilen Brennstoffen zu beenden. Auf Basis eines aktualisierten Energie-Zielszenarios namens »Tirol 2050« forciere man den Ausbau von Speicherkapazitäten, die Wärmewende sowie den Umstieg auf saubere Antriebe bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Nachhaltigkeit in der Landesverwaltung.
Nachhaltig und effizient heizen
Ein weiterer Schwerpunkt liege auf dem Gebäudesektor, auf den 45 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs entfalle. Dämmung, effiziente Heizsysteme und der Umstieg auf erneuerbare Wärme sollen weiter forciert werden. Um die Wärmeversorgung vor allem auch in den Ballungs- und Tourismusgebieten auf erneuerbare Energieträger umzustellen, sollen Nah- und Fernwärmenetze weiter ausgebaut werden. Ein wirksamer Hebel zur Senkung des Endenergiebedarfs seien die Dämmung von Bestandsgebäuden und energieeffiziente Neubauten. Im Verkehrsbereich setze Tirol auf einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Umstellung auf saubere Antriebe. Eine vollständige Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs sei bis 2040 geplant.
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Stärkung
der Nahversorgung
im ländlichen Raum
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Südtirol – Seit zweieinhalb Jahren führe Adrian Weithaler, 27, die Bar mit Dorfladen namens »SanKathrein« im Zentrum von Katharinaberg in Schnals. »Die Leute sind wahnsinnig froh darüber, dass die Bar weitergeführt wird und dass im Laden das Nötigste erhältlich ist. Wir haben von Dienstag bis Sonntag offen, am Sonntag treffen sich die Leute nach dem Kirchgang bei uns, die Bar ist ein extrem wichtiger Treffpunkt«, so Weithaler. In Katharinaberg gebe es noch einen weiteren Schankbetrieb, der jedoch dank neuer Kriterien nicht mehr als zweiter Betrieb zähle, weil er von November bis März geschlossen sei. Das »SanKathrein« sei ein Beispiel für viele, die Zentrum des dörflichen Miteinanders seien und vom Land Südtirol dafür unterstützt würden. Die Südtiroler Landesregierung habe vor mehr als einem halben Jahr neue Förderkriterien für die gastgewerbliche Nahversorgung genehmigt. Die Anzahl der genehmigten Ansuchen um Gewährung der Beiträge für die Nahversorgung sei seither stark angestiegen, und zwar von acht im Jahr 2023 auf 47 im Jahr 2026.
Neu sei, dass in touristisch gering entwickelten Gebieten die Förderung auch dann gewährt werden könne, wenn zwei Betriebe vorhanden seien, die eine gastgewerbliche Nahversorgung gewährleisteten. Ebenfalls neu sei die Regelung, dass Betriebe, die eine Schank- oder Schank- und Speisetätigkeit mit ganzjähriger Erlaubnis ausübten, jedoch in den letzten drei Kalenderjahren vor Antragstellung nachweislich jährlich für mehr als 60 aufeinanderfolgende Tage oder für mehr als 120 nicht aufeinanderfolgende Tage geschlossen gewesen seien, künftig nicht mehr als Nahversorger gelten würden. Dadurch solle sichergestellt werden, dass insbesondere jene Betriebe, die ihre Tätigkeit tatsächlich ganzjährig ausübten, die Möglichkeit hätten, eine Förderung zu erhalten. Die tägliche Mindestöffnungszeit von zehn Stunden pro Tag müsse künftig an mindestens fünf Tagen pro Woche eingehalten werden. Sie werde somit nicht mehr, wie bisher, auf sämtliche Öffnungstage der Woche bezogen. Der maximale Förderbetrag sei für jene Betriebe und Gebiete, in denen nur ein einziger Nahversorgungsbetrieb vorhanden sei, auf 13.000 Euro angehoben worden. Betriebe in touristisch gering entwickelten Gebieten, in denen zwei Nahversorgungsbetriebe vorhanden seien, könnten einen Beitrag von 8.000 Euro erhalten. Ferner sei die Grenze für den durchschnittlichen Umsatz, die in den letzten drei Jahren vor Antragstellung nicht überschritten werden dürfe, um Anrecht auf die Förderung zu haben, auf 300.000 Euro (Schankbetriebe und Speisebetriebe) beziehungsweise 500.000 Euro (Gasthöfe und Ähnliches) angehoben worden.
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Volksmusik
neu interpretiert
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Salzburger Land – Nicht alltägliche Töne sollen am 18. und 19. September 2026 den Petersbrunnhof im Salzburger Nonntal erklingen lassen. Beim Festival »bodenst@ndig« werde Volksmusik neu interpretiert und weiterentwickelt. Das Publikum könne sich auf insgesamt vier Konzerte, einen interaktiven Dialog sowie eine musikalische Uraufführung freuen. Laut, leise, wild, zünftig, schräg und traditionell: All diese sechs Eigenschaften träfen auf »bodenst@ndig« zu. Vor zehn Jahren habe das Festival erstmals stattgefunden. Mittlerweile sei es ein Fixpunkt in der Salzburger Kulturszene geworden, bei dem vor allem junge Salzburger Talente mit etablierten Künstlerinnen und Künstlern in der Volksmusik zusammenarbeiten und Neues erschaffen könnten. Das Land Salzburg unterstütze »bodenst@ndig« mit 15.000 Euro aus dem Budget der Volkskultur.
Globale Musikwelt zu Gast
Ein besonderer Programmpunkt beim Festival sei das »Ethno Austria World Ensemble« der Salzburger Volkskultur. Junge Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Ländern möchten traditionelle Musik ihrer Heimat mitbringen. Innerhalb von zehn Tagen werde dann gemeinsam, und zwar nur nach Gehör, neue Musikstücke erarbeitet. Auf der Festivalbühne sollen die Stücke anschließend gemeinsam mit Talenten des Musikum aufgeführt werden.
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KlimaAcker
Netzwerk
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Oberöstereich – Oberösterreichs »KlimaAcker« hätten sich heuer 14 Bildungseinrichtungen aus ganz Oberösterreich beteiligt, und zwar Kindergärten, Volks- und Mittelschulen sowie Oberstufen. Damit zähle das Netzwerk mittlerweile 76 »KlimaAcker«-Bildungseinrichtungen. Insgesamt hätten die Kinder und Jugendlichen mehr als 500 Kräuterpflanzen in die Erde gepflanzt. Im Mai und Juni hätten die Kinder der neuen Bildungseinrichtungen gemeinsam mit dem »KlimaAcker«-Team vielfältige Kräuterbeete angelegt. Dabei sei es um mehr als Gärtnern gegangen: Biodiversität, Bodenschutz, Klimawandel und nachhaltige Ernährung – all das werde direkt im eigenen Schulgarten erlebbar. Im Herbst kehre das Team zurück, um mit den Kindern eine Nasch- oder Klimahecke anzulegen und einen Obstbaum zu pflanzen.
Der »KlimaAcker« sei mehr als ein Garten: Ein artenreicher Lernraum mit essbaren Kräutern, Blüten, Sträuchern und einem Obstbaum, den die Kinder selbst mitgestalteten. Das Projekt gehe heuer in die sechste Runde. Ziel ist es, den Schulgarten langfristig als aktiven Lern- und Erlebnisraum zu etablieren.
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Gewaltschutz
neu gedacht
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Steiermark – Viele Betroffene von schweren Gewalttaten und Femiziden seien den Behörden oder dem offiziellen Hilfssystem völlig unbekannt. Die Hemmschwelle, direkt ein Frauenhaus zu kontaktieren, sei im Dunkelfeld oft massiv, vor allem aufgrund der Angst vor Stigmatisierung und des Rechtfertigungsdrucks im familiären Umfeld. Hier setze das neue steirische Pilotprojekt »CHECK-IN« an. Es biete eine stigmatafreie, niederschwellige Brücke für Menschen in belasteten Paardynamiken, bevor die Situation eskaliere.
»Gewalt im familiären und persönlichen Umfeld ist ein Problem, bei dem wir als Gesellschaft niemals wegsehen dürfen. Neben einem starken Netz an Schutz- und Hilfseinrichtungen müssen wir vor allem auch jene Menschen erreichen, die bisher noch keinen Weg in dieses Hilfssystem gefunden haben. Genau hier setzt »CHECK-IN« an und schafft eine zusätzliche Brücke, um betroffene Frauen möglichst früh zu erreichen, bevor eine Situation weiter eskaliert. Gerade in Zeiten notwendiger Budgetkonsolidierung ist es ein starkes und bewusstes Signal, dass wir die Mittel für Gewaltschutzprojekte erhöht haben. Denn beim Schutz vor Gewalt und bei wirkungsvoller Prävention werden wir unserer Verantwortung gerecht«, so Steiermarks Soziallandesrat Hannes Amesbauer.
Das »Offene Auszeit«-Modell: Schutz im neutralen Umfeld
Das Herzstück des Projekts nutze eine sozial akzeptierte Struktur: Die Reise in ein Hotel. In Kooperation mit den JUFA-Hotels werde Betroffenen eine zwei- bis viertägige Deeskalationsphase als reguläre Gastbuchung ermöglicht. Diese Auszeit erfordere keine heimliche Flucht, minimiere den Erklärungsdruck gegenüber und reduziere das akute Eskalationsrisiko. Das Angebot richte sich gezielt an Menschen, die bestehende Opferschutzsysteme bisher gemieden hätten. Als Projektträger zeichneten die Steirischen Frauenhäuser verantwortlich.
Der Zugang zum Projekt erfolge über zwei diskrete Wege: Der Chatbot »Bea« ermögliche als anonymer digitaler Erstkontakt auf der Projekthomepage mittels eines empathischen Ampel-Tests eine risikobasierte Selbsteinschätzung und Weiterleitung. Die »CHECK-IN«-Card wiederum sei als unverfänglicher »Beziehungscheck« mit QR-Code gestaltet und werde über Erstkontakte wie einschlägige Beratungsstellen, Apotheken, Arztpraxen oder Hebammen verteilt, und zwar völlig ohne stigmatisierende Begriffe wie »Gewalt« oder »Opfer«. Nach einer Triage durch Fachkräfte erfolge das vertiefende »Risiko-Clearing« direkt im geschützten Hotelraum. Für die nachhaltige Stabilisierung greife das Projekt auf ein steiermarkweites Netzwerk von 20 Übergangswohnungen und eine mobile Nachbetreuung durch das Projekt »G.i.F.« zurück.
Ganzheitlicher Ansatz durch opferschutzorientierte Täterarbeit
»CHECK-IN« basiere auf den Richtlinien des »Dachverbandes Vernetzter Opferschutz« (DVOTA). Das Sicherheitskonzept sehe vor, dass jede Intervention beim Opfer konsequent mit einer kritischen Reflexion und Verantwortungsübernahme der gefährdenden Person gekoppelt werde. Dies geschehe durch die direkte Einbindung von Täterarbeitseinrichtungen wie der »Männerberatung Steiermark« und »NEUSTART«. Bei einer plötzlichen Erhöhung des Risikos garantiere eine dynamische Triage die Möglichkeit eines sofortigen Transfers in ein geschütztes Frauenhaus. Christian Scambor von der »Männerberatung Steiermark« hebt diesen vernetzten Ansatz hervor: »Dort, wo Gewalt bereits ausgeübt wurde, müssen wir im gesamten System ansetzen. Opfer müssen unterstützt werden und Kinder brauchen ein gewaltfreies Umfeld, um gut aufwachsen zu können. Deshalb muss mit den Tätern gearbeitet werden. Diese müssen ihr gewalttätiges Verhalten beenden und gewaltfreie Verhaltensalternativen aufbauen. Täterarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zum Opferschutz, wobei alle Teilnehmer dabei koordiniert und aufeinander abgestimmt vorgehen müssen, damit wir Gewaltspiralen nachhaltig unterbrechen können. Und damit Beziehungskrisen und Trennungskonflikte erst gar nicht in Gewalthandlungen münden, bieten wir steiermarkweit Männerberatung an – ganz im Sinn des Projekts CHECK-IN und der primären Gewaltprävention«.
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Umsteigertage
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Kärnten – Eine Woche lang kostenlos einsteigen und den öffentlichen Verkehr in Kärnten ausprobieren: Von 16. bis 22. September sollen auch heuer wieder die »Umsteigertage« stattfinden. Ohne Ticket und ohne Anmeldung sollen Interessenten Bus und Bahn nutzen können und sich dabei ein Bild vom vielfältigen Öffi-Angebot machen. »Wir zeigen, was der öffentliche Verkehr in Kärnten zu bieten hat – und das kostenlos. Die »Umsteigertage« sind eine Einladung an alle, die Öffis auszuprobieren. Gerade für Pendlerinnen und Pendler, die mit dem Auto unterwegs sind, kann eine Woche reichen, um neue Möglichkeiten für den täglichen Weg kennenzulernen«, so Kärntens Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig.
Die Aktion soll die Vorteile des öffentlichen Verkehrs sichtbar machen und auch jenen, die ihn bisher kaum oder gar nicht nutzen, Lust darauf machen mit Öffis unterwegs zu sein. Die positiven Entwicklungen der letzten Jahre in diesem Bereich könnten sich jedenfalls sehen lassen: Seit 2018 habe das Land Kärnten das Budget für den öffentlichen Verkehr von 25 Millionen Euro jährlich auf fast 60 Millionen erhöht und damit mehr als verdoppelt. Erstmals könnten im Rahmen der Aktionswoche auch ausgewählte Mikro-ÖV-Angebote kostenlos getestet werden.
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Exzellenz-
stipendien
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Niederösterreich – Wissenschaft kenne bekanntlich keine Grenzen. Daher sei es für das Land Niederösterreich wichtig, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre akademische Ausbildung an »Exzellenzuniversitäten« im Ausland zu absolvieren. »Die beste Zukunft für unser Land beginnt mit den besten Chancen für unsere jungen Menschen. Wer an Orten wie Stanford, Oxford, der ETH Zürich oder anderen internationalen Spitzenuniversitäten studiert und forscht, lernt nicht nur auf höchstem Niveau, sondern sammelt wertvolle Erfahrungen fürs Leben, und zwar neue Denkweisen, neue Methoden und neue Netzwerke. Genau deshalb unterstützen wir junge Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ganz bewusst dabei, diese Chancen in der Welt zu nutzen. Denn ihr Wissen und ihre internationale Erfahrung stärken unsere Regionen und machen Niederösterreich im globalen Wettbewerb sichtbarer, innovativer und erfolgreicher. So investieren wir in unsere Talente und damit in die Zukunft unseres Landes«, so Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Die Förderhöhe pro Stipendium betrage bis zu 20.000 Euro pro Jahr. Kriterien für die Vergabe dieses Stipendiums seien die herausragende persönliche Eignung durch den Nachweis eines ausgezeichneten Schul- oder Studienerfolgs, Referenzen von Fachprofessorinnen und -professoren und weitere besondere Leistungen. Der Exzellenzcharakter der Universität werde anhand internationaler Hochschulrankings beurteilt.
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Schlussstrich
bei Betten-Lotterie
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Burgenland – Wenn ein geliebter Mensch von heute auf morgen auf professionelle Pflege angewiesen sei, zähle für Familien jede Minute – doch die oft nervenaufreibende Suche nach einem geeigneten Heimplatz gleiche bisher viel zu oft einer Odyssee durch unübersichtliche Betreiberstrukturen. Das Land Burgenland plane diesen Zustand nun mit einer umfassenden Systemreform zu ändern: In Zukunft werde ein lückenloses, zentrales Bettenmanagement für das gesamte Bundesland etabliert. Freie Kapazitäten sollen künftig digital, in Echtzeit und nach nachvollziehbaren Qualitäts- und Kriterienstandards erfasst und vergeben werden. Dadurch werde sichergestellt, dass pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen nicht nur schnellstmöglich, sondern auch wohnortnah und bedürfnisorientiert den optimalen Platz erhalten können. Der Schritt sei eine direkte und konsequente Reaktion des Landes auf strukturelle Defizite der Vergangenheit. Bislang habe die Entscheidung über freie Betten sowie deren Belegung ausschließlich im Ermessen der jeweiligen – oft privaten – Heimbetreiber gelegen. Mangels zentraler Übersicht habe dies für Hilfesuchende häufig zu Unsicherheiten und langwierigen Abfragen geführt. Mit dem neuen System werde das Land Burgenland die volle Steuerung und Verantwortung übernehmen.
-lbgld-
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Neue Stimmen,
neue Klänge,
neue Wege
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Bayern – Seit 1965 verleihe der Freistaat Bayern jedes Jahr »Kunstförderpreise« in vier Sparten, und zwar »Musik«, »Bildende Kunst«, »Darstellende Kunst und Tanz« sowie »Literatur«. Die Preisträgerinnen und Preisträger, die am Beginn ihres Schaffens stehen würden, zeichneten sich durch eine außergewöhnliche künstlerische Begabung aus und könnten hervorragende Leistungen vorweisen. Der Preis sei mit jeweils 7.000 Euro für Einzelpersonen bzw. mit bis zu 12.000 Euro für Ensembles dotiert.
-bstmwk-
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Auf dem Weg
zur digital
vernetzten Justiz
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Baden-Württemberg – Moderne Software spiele nun auch für die tägliche Arbeit von Gerichten und Staatsanwaltschaften eine wichtige Rolle. Allerdings fehle es bislang an einheitlichen Lösungen. In unterschiedlichen Bundesländern würden verschiedene Systeme zur Anwendung kommen; die IT-Systeme der Justiz in Bund und Ländern seien außerdem unzureichend vernetzt. Das solle sich künftig ändern. Über eine eigene »Justizcloud« sollen Gerichte und Staatsanwaltschaften bundesweit dieselbe moderne Software nutzen können, und zwar ohne, dass jedes Land sie einzeln beschaffen und betreiben müsse. Für die Justiz bedeute das eine einheitliche, zeitgemäße Ausstattung. Für die Länder bedeute das deutlich weniger Aufwand für den Betrieb eigener Justiz-IT. Und für Bürgerinnen und Bürger bedeutet es, dass sie schneller zu ihrem Recht kommen könnten – weil Verfahren zügiger bearbeitet werden könnten. Auf dem Weg zur bundeseinheitlichen »Justizcloud« sei nun ein wichtiger Zwischenschritt erfolgt: Baden-Württemberg und Niedersachsen seien als erste Bundesländer an das neue bundesweite Justiznetz angeschlossen worden. Das Justiznetz werde künftig die IT-Systeme der Justiz von Bund und Ländern verbinden und die technische Grundlage der Justizcloud bilden.
-lbw-
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Schienen-
güterverkehr
unter Druck
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Schweiz – Die Schweizer Bahn habe im ersten Halbjahr 2026 mehr Güter durch die Alpen transportiert als im Vorjahr. Das Wachstum sei mit 3,1 Prozent jedoch weniger hoch ausgefallen als im Strassentransport. Der Anteil der Bahn am alpenquerenden Güterverkehr sei leicht zurückgegangen und betrage derzeit 68 Prozent. Der »Einzelwagenladungsverkehr« in der Fläche habe im gleichen Zeitraum acht Prozent weniger beladene Wagen transportiert. Das zeigten die Semesterberichte des Schweizer Bundesamts für Verkehr (BAV) zu den beiden Verkehrsarten.
Beim Güterverkehr durch die Alpen hätten im ersten Halbjahr 2026 sowohl Strasse als auch Schiene von der positiven Wirtschaftsentwicklung und einem wachsenden Gesamtmarkt profitiert. Dabei sei der Zuwachs auf der Strasse deutlich höher ausgefallen als auf der Schiene. Der Bahnanteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr in der Schweiz habe im ersten Halbjahr 68 Prozent betragen, das seien 0,9 Prozentpunkte weniger als im ersten Semester 2025. Die Zahl der Lastwagenfahrten durch die Alpen sei im gleichen Zeitraum um rund sieben Prozent auf 511.000 gestiegen. Es sei davon auszugehen, dass die Zahl der Lastwagenfahrten am Ende des Jahres 2026 erstmals seit längerem eine Million wieder überschreiten werde.
Der Schienengüterverkehr auf der Nord-Süd-Achse werde weiterhin durch die vielen Baustellen, vor allem in Deutschland, beeinträchtigt. Eine Entspannung zeichne sich erst ab ca. 2030 ab. Der Schweizer Bundesrat sehe deshalb im Rahmen der laufenden Gesetzesrevision zum Gütertransport zusätzliche finanzielle Mittel für den Schienengüterverkehr durch die Alpen vor.
-chbk- Bild: am
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KW 37 – 2026
07. – 13.09.2026
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Neue
Geschäftsideen
für landwirtschaftliche Betriebe
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Bayern – Von neuen Vermarktungswegen über touristische Angebote bis hin zu sozialen Dienstleistungen: Viele landwirtschaftliche Betriebe suchen nach zusätzlichen Einkommensquellen und neuen Perspektiven für ihren Hof. Welche Voraussetzungen dafür entscheidend seien und wie Betriebe auf diesem Weg bestmöglich unterstützt werden könnten, habe das landwirtschaftliche Gründerzentrum »NEU.LAND.« der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in einem mehrjährigen Pilotprojekt untersucht. 20 landwirtschaftliche Betriebe seien dabei intensiv begleitet worden.
Die Ergebnisse des Pilotprojekts zeigten: Besonders erfolgsversprechend seien Veränderungsprozesse, wenn die Geschäftsidee zum Betrieb, zu den Fähigkeiten der Menschen und zur familiären Situation passe. Erfolgreiche Betriebe überprüften ihre Pläne regelmäßig, reagierten flexibel auf neue Erkenntnisse und entwickelten ihre Vorhaben Schritt für Schritt weiter. Denn Veränderungen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb würden häufig nicht nur betriebswirtschaftliche Fragen, sondern die ganze Familie betreffen.
Ein Schwerpunkt des Pilotprojekts habe deshalb auf einem ergänzenden Coaching-Angebot gelegen. Die 20 teilnehmenden landwirtschaftlichen Betriebe hätten ganz unterschiedliche Vorhaben entwickelt – darunter innovative Vermarktungs- und Tourismusangebote, Green-Care-Konzepte, Direktvermarktung, Insektenmasten und neue Dienstleistungen. Das Coaching habe insbesondere in frühen Phasen geholfen Ideen zu strukturieren, Prioritäten zu setzen und anstehende Entscheidungen vorzubereiten. Auch Unsicherheiten seien so frühzeitig erkannt und nächste Schritte klarer definiert worden.
Die Erkenntnisse aus »NEU.LAND.« sollen künftig dazu beitragen, Unterstützungsangebote für landwirtschaftliche Betriebe noch stärker an den unterschiedlichen Phasen einer Betriebsentwicklung auszurichten. Dazu zählten auch Kennzahlen sowie Praxisbeispiele zu neuen Geschäftsfeldern der Diversifizierung. Neben fachlichem Wissen seien persönliche, familiäre und soziale Faktoren in landwirtschaftlichen Veränderungsprozessen mit einzubeziehen. Eine wichtige Rolle spielten dabei individuelle Begleitung, Vernetzung und der Austausch mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern.
-bstmelf-
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Unternehmen
setzen auch
in herausfordernden Zeiten
auf berufliche Ausbildung
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Baden-Württemberg – Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit kämen derzeit rechnerisch 81 Bewerberinnen und Bewerber auf 100 gemeldete Stellen. Gleichzeitig hätten noch nicht alle Ausbildungsinteressierten einen Ausbildungsplatz gefunden. Über 17.000 Ausbildungsstellen seien derzeit in Baden-Württemberg unbesetzt. Ihnen würden rund 11.000 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber gegenüber stehen. Eine der zentralen Herausforderungen bestehe darin, Betriebe und junge Menschen noch besser zusammenzubringen. Genau hier setze nun Baden-Württembergs Wirtschaftsministerium mit Maßnahmen zur Berufsorientierung und Ausbildungsförderung an. Damit Jugendliche in verschiedene Berufe hineinschnuppern könnten, gebe es spezielle »Praktikumswochen«. Sie seien ein Angebot der Partner des Ausbildungsbündnisses. Damit könnten junge Menschen unkompliziert ein oder mehrere Tagespraktika in verschiedenen Unternehmen absolvieren, um sich ein besseres Bild ihrer beruflichen Zukunft zu machen. Die »Praktikumswochen« werden in diesem Jahr vom 12. Oktober bis zum 6. November angeboten.
-lbw-
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Sicherheit
und Vertrauen
stehen an oberster Stelle
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Schweiz – Beim Treffen »Digitale Schweiz« am 3. September 2026 haben die »digitale Souveränität der Schweiz« und die Einführung der »elektronischen Identität« (E-ID) im Zentrum gestanden. Unter der Leitung des Schweizer Justizministers Beat Jans und mit Teilnahme von Bundeskanzler Viktor Rossi hätten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kantonen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu den aktuellen Herausforderungen ausgetauscht. Im Zentrum sei dabei der Vorrang von Sicherheit und Vertrauen gestanden.
Die gesamte Schweizer Bevölkerung solle künftig von einer ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltigen sowie verantwortungsvollen digitalen Transformation profitieren. Ziel sei es, dass sich die Bevölkerung im »digitalen Raum« möglichst unabhängig und selbstbestimmt bewegen könne. Die »digitale Transformation« dürfe aber in keinem Fall auf Kosten von Sicherheit und Vertrauen gehen. Für das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) hätten diese stets Vorrang. Diesbezüglich sei die Einführung der E-ID verschoben worden.
Aufgrund der neuesten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz werde derzeit die »Sicherheit im Online-Ausstellungsprozess« für die E-ID weiter erhöht. Namentlich durch den Einsatz von weiteren technischen Vorkehrungen sollen beispielsweise das Einschleusen von Schadsoftware auf Endgeräten erschwert und die Erkennung von Deepfakes gestärkt werden. Gerade in Digitalisierungsprojekten führe der Weg zu den besten Lösungen immer über die aktive Suche nach Lücken im System. Nicht nur in der Informatik, aber besonders in diesem Bereich werde aus Fehlern gelernt. Zur Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität würden deshalb im Programm E-ID verschiedene Massnahmen umgesetzt. Zu nennen seien insbesondere die Transparenz durch »Open Source«, die Durchführung von Penetrationstests sowie Bug-Bounty-Programmen. Damit sollen Schwachstellen und Optimierungen im Quellcode identifiziert werden.
-chbk-
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Umfassende
Befreiungen
und Erleichterungen
bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung
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Liechtenstein – Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat unlängst unter anderem die Abänderung des »Personen- und Gesellschaftsrechts« verabschiedet. Mit der Vorlage werde die Richtlinie 2026/470 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Februar 2026 umgesetzt, die mehrere Richtlinien zur »Nachhaltigkeitsberichterstattung« und zu den Sorgfaltspflichten von Unternehmen anpasse. Die Vorlage knüpfe an die frühere Richtlinie an, die Liechtenstein aufgrund seiner EWR-rechtlichen Verpflichtungen per 1. Juli 2024 in nationales Recht umgesetzt habe. Mit dieser früheren Richtlinie sei die »Nachhaltigkeitsberichterstattung« für bestimmte Unternehmen eingeführt worden. Diese Berichterstattung sei jedoch für die betroffenen Unternehmen mit erheblichem Aufwand verbunden.
Die aktuell umzusetzende Richtlinie 2026/470 bringe wesentliche »Befreiungen und Erleichterungen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung«. Insbesondere bestehe die Möglichkeit, eine grosse Zahl von Unternehmen, die schon in naher Zukunft der Pflicht zur »Nachhaltigkeitsberichterstattung« verpflichtet gewesen wären, von diesem Aufwand zu befreien. Künftig sollen nur noch Unternehmen bzw. Konzerne mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden sowie Nettoumsatzerlösen von über 450 Millionen Euro einen »Nachhaltigkeitsbericht« erstellen müssen.
-RdFL-
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Family!Works!
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Vorarlberg – In neuer Kooperation mit der Fördergesellschaft Arbeitsmarkt Vorarlberg (FAV) setze das Projekt »Family!Works!« im Herbst gezielte Impulse für Unternehmen und die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren. Mit einem abwechslungsreichen Programm sollen Personalverantwortliche, Führungskräfte und Systempartner dabei unterstützt werden, familienfreundliche Arbeitskulturen zu fördern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachhaltig zu gestalten.
In Zusammenarbeit mit über 14 Systempartnern sei die Broschüre »Familienfreundliche Impulse für Unternehmen« entwickelt worden. Sie biete einen kompakten Überblick über Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie bestehende Unterstützungsangebote in Vorarlberg. Das Projekt »Family!Works!« der Arbeiterkammer Vorarlberg werde vom Land Vorarlberg auch im Jahr 2026 mit einem Beitrag von 50 Prozent der Aufwendungen, maximal 180.000 Euro, unterstützt.
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Angebot
an Schutzunterkünften
werde weiter ausgebaut
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Tirol – Frauen, die von körperlicher, psychischer oder sexualisierter Gewalt betroffen seien, brauchten rasch einen sicheren Ort und professionelle Unterstützung. In Tirol stehen ihnen und ihren Kindern dafür vier »Frauenhäuser« sowie zahlreiche »Übergangs- und Frauennotwohnungen« zur Verfügung. Erst dieses Jahr sei das Angebot um elf Plätze für Frauen und zehn Plätze für Kinder des Vereins »Frauen helfen Frauen« in Innsbruck erweitert worden. Damit stehen tirolweit mittlerweile insgesamt 86 Plätze für Frauen und 116 Plätze für Kinder zur Verfügung. Das Land Tirol fördere »Frauenschutz- und Frauenberatungseinrichtungen« mit rund 2,45 Millionen Euro jährlich.
Vier »Frauenhäuser« in Tirol
Neben den »Frauenhäusern« im Raum Innsbruck gebe es seit 2023 auch jeweils ein »Frauenhaus« im Tiroler Ober- und Unterland. Insgesamt würden die vier »Frauenhäuser«, die von »Frauenhaus Tirol«, dem Verein »Frauen helfen Frauen« sowie »lilawohnt« betrieben, welche derzeit 33 Plätze für Frauen und 35 Plätze für Kinder bieten. Weitere 53 Plätze für Frauen und 81 Plätze für Kinder stünden tirolweit in »Übergangs- und Frauennotwohnungen« zur Verfügung. Ein zentraler Bestandteil aller Schutzplätze sei neben der sicheren Unterkunft auch die professionelle Beratung und Begleitung. Die Kontaktaufnahme mit den Einrichtungen könne sowohl durch die betroffenen Frauen selbst als auch durch Personen aus ihrem persönlichen Umfeld oder Kooperationspartnern wie Polizei, Kinder- und Jugendhilfe, Gewaltschutzzentrum oder einer Klinik erfolgen.
Bei akuter Gefahr biete die Polizei unter der Notrufnummer 133 schnelle Hilfe. Gehörlose Personen und Personen mit Hörbehinderung könnten die Polizei per SMS unter 0800 133 133 erreichen. Rund um die Uhr erreichbar seien außerdem die »Frauenhelpline« unter 0800 222 555 (für Frauen) sowie die »Männerinfo« unter 0800 400 777 (für Männer). Auch das »Frauenhaus Tirol« im Großraum Innsbruck biete unter 0512 342 112 eine durchgehende telefonische Erreichbarkeit. Eine Übersicht über das gesamte Hilfs- und Unterstützungsangebot für Personen, die von Gewalt betroffen seien, finde sich unter www.gewaltfrei-tirol.at
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80 Jahre
»Pariser Vertrag«
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Südtirol – »80 Jahre Pariser Vertrag – Kontext, Umsetzung und Auswirkungen – Eine historische Bestandsaufnahme«, unter diesem Titel hat am 3. September 2026 im Palais Widmann in Bozen der Auftakt für die Feierlichkeiten zum »80. Jahrestag der Unterzeichnung des Pariser Vertrags« stattgefunden. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein Festakt im Kurhaus von Meran. Die vom Zentrum für Regionalgeschichte organisierte wissenschaftliche Tagung befasste sich mit Kontext und Auswirkungen des »Pariser Vertrags«.
»Es ist immer notwendig, die Geschichte noch einmal Revue passieren zu lassen, um sie besser zu verstehen. Es gibt Menschen, die sie noch nicht kennen und behaupten, dass der Pariser Vertrag die internationale Verankerung unserer Autonomie nicht gewährleistet. Deshalb danke ich dem Zentrum für Regionalgeschichte, das diese Tagung mit hochkarätigen Referenten organisiert hat«, erklärte Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher und ergänzte: »Damals war der Pariser Vertrag für uns Südtiroler eine Enttäuschung. Aber ohne den Pariser Vertrag hätte Kreisky die Südtirol-Frage nicht vor der UNO zur Sprache bringen können, es hätte keine 19er-Kommission gegeben, es hätte kein Paket gegeben. Dies unterstreicht die außerordentliche Bedeutung des Abkommens, an das wir heute erinnern«.
Michael Gehler, Direktor des Instituts für Geschichte an der Universität Hildesheim, zeichnete den Weg nach, der zum »Pariser Vertrag« – der »Grundlage der Autonomie und des Schutzes der sprachlichen Minderheiten in Südtirol« – sowie zu dessen Entwicklungen bis zum Jahr 1947 führte. Stefan Lechner, Wissenschaftler am Südtiroler Zentrum für Regionalgeschichte, widmete sich einer der im Abkommen ausdrücklich vorgesehenen Maßnahmen, nämlich der Überprüfung der Staatsangehörigkeitsentscheidungen aus der Zeit des Faschismus, den sogenannten »Rückoptionen«.
Eine der ersten Bestimmungen des »Pariser Vertrags« habe das Recht auf Grund- und Sekundarschulunterricht in der Muttersprache betroffen. Schließlich seien die Auswirkungen des »Gruber-De-Gasperi-Abkommens« anhand der Situation der deutschen Minderheit im Kanaltal – einem Gebiet in Friaul-Julisch Venetien an der Grenze zu Österreich und Slowenien – und in der Alpe-Adria-Region von Alessandro Ambrosino, Postdoktorand an der UniDistance (Universität des Kantons Wallis) beleuchtet worden. Abschließend referierte der Südtiroler Historiker Hans Heiss zum Thema »Mühen des Gedenkens: Der Vertrag im Wandel der Erinnerung 1976–2026« über die Erinnerungskultur seit den 1960er-Jahren.
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Besucherrekord
im Museum
der Moderne
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Salzburger Land – Insgesamt 18.334 Besucherinnen und Besucher kamen im vergangenen August in die Ausstellungen an den beiden Standorten des »Museums der Moderne« in der Salzburger Altstadt und am Mönchsberg. Das sei der höchste Wert für diesen Zeitraum in den vergangenen neun Jahren und ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zum August des Vorjahres. Publikumsmagneten seien die Werke von Georg Baselitz und Charlotte Perriand gewesen. Besonders die Ausstellung zu Georg Baselitz, der in diesem Jahr verstorben ist, zähle derzeit zu den meistbesuchten im »Museum der Moderne« und habe wesentlich zum Besucherrekord in der Festspielzeit beigetragen.
Vielfältiges Ausstellungsprogramm
Nicht nur Baselitz und die Design-Pionierin Charlotte Perriand hätten die Menschen ins Museum gezogen. Auch die von der »Generali Foundation« konzipierten Retrospektive zum slowakischen Künstler Stano Filko sowie die Ausstellung zu Georgia Gardner Gray im Rupertinum biete den Besucherinnen und Besuchern ein breites und ansprechendes Ausstellungsprogramm.
Anteil junger Besucher steigt
Seit 2023 hätten Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ganzjährig freien Eintritt ins Museum, inklusive der Fahrt mit dem Mönchsberg-Aufzug. Das einstige Pilotprojekt bringe mittlerweile einen messbaren Erfolg: Knapp zehn Prozent der Besucherinnen und Besucher seien unter 19 Jahren. Auch in diesem Jahr würden die freien Eintritte durch die »fürst developments GmbH« ermöglicht.
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Endspurt
für ersten
Audi FIS
Damen Skiweltcup
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Oberösterreich – Ende Dezember 2026 werde Gosau im Bezirk Gmunden erstmals zum Schauplatz des »Audi FIS Damen Skiweltcups«. Am 28. Dezember stehe der Riesenslalom und am 29. Dezember der Slalom auf dem Programm. Damit kehre Oberösterreich nach sechs Jahren wieder auf die internationale »Skiweltcup-Bühne« zurück. Bei den Damen liege das letzte Weltcuprennen in Oberösterreich sogar schon 34 Jahre zurück.
Als gemeinsamer »Auftakt für den Endspurt« luden kürzlich Oberösterreichs Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Sport-Landesrat KommR Markus Achleitner am 2. September 2026, alle Mitwirkenden zu einem »Weltcup-Get-together« in das Vitalhotel Gosau ein. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Organisationen sowie viele engagierte Mitwirkende seien der Einladung gefolgt. Stelzer: »34 Jahre sind eine lange Wartezeit. Umso größer ist die Freude, dass die besten Skifahrerinnen der Welt Ende Dezember wieder in Oberösterreich zu Gast sind. Wenn der Weltcup nach Oberösterreich zurückkommt, dann wollen wir auch zeigen, was wir können. Dachstein West bietet dafür eine großartige Bühne. Tausende Fans werden vor Ort sein«.
Gemeinsam für zwei erfolgreiche Weltcuptage
Ein Skiweltcup stelle höchste Anforderungen an Organisation, Infrastruktur und Durchführung. Entsprechend breit sei das Team hinter den Rennen, und zwar arbeiteten das Land Oberösterreich, Ski Austria, der Oberösterreichische Skiverband, Bergbahnen und Tourismusverband, Gemeinde und Behörden, Einsatzorganisationen, Organisationskomitee und Projektteam, Grundeigentümer, Sponsoren sowie zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer gemeinsam an der umfänglichen Vorbereitung.
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Menschenrechts-
preis
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Steiermark – Auch in diesem Jahr werde wieder der »Menschenrechtspreis« des Landes Steiermark vergeben. Mit dem Preis sollen Aktivitäten zur Durchsetzung, Entwicklung und Förderung der Menschenrechte sowie Leistungen auf diesem Gebiet im In- und Ausland gewürdigt werden. »Der Menschenrechtspreis rückt engagierte gesellschaftspolitische Initiativen und die Menschen hinter diesen Projekten ins Rampenlicht. Vorschläge können von allen eingebracht werden, auch Eigenbewerbungen sind möglich«, erklärte Steiermarks Landesamtsdirektorin Brigitte Scherz-Schaar.
Der mit 7.500 Euro dotierte Preis werde auf Basis des Vorschlages einer Jury von der Steiermärkischen Landesregierung vergeben. Der fünfzehnköpfigen Jury gehörten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, aus der Politik, von Gerichtshöfen und Universitäten sowie von Amnesty International, Caritas und die Menschenrechtskoordinatorin des Landes Steiermark an. Seit 2001 haben insgesamt 39 Steirerinnen und Steirer beziehungsweise Institutionen den Preis erhalten.
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Erdwissenschafts-
olympiade
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Kärnten – Insgesamt 151 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus 42 Nationen stellten sich kürzlich den anspruchsvollen Wettbewerben bei der »Internationalen Erdwissenschaftsolympiade« (IESO) 2026 in Turin. Dabei seien sechs Medaillen auch nach Kärnten gegangen. Beispielsweise Leon Wogatai vom »Europagymnasium Klagenfurt« gewann drei Medaillen, darunter eine Bronzemedaille im Einzelwettbewerb sowie Gold im Teamwettbewerb. Die Brüder Noah und Mathis Lutschounig (Holztechnikum Kuchl und HBLA Pitzelstätten), holten zusammen drei Medaillen. Eine weitere Medaille ging an Matthias Poier von der HTL Leobe, der mit Bronze glänzte. »Diese jungen Menschen haben gezeigt, was möglich ist, wenn Talente erkannt und gefördert werden. Sie waren bereit, mehr zu geben, als im Unterricht gefordert wird, und gelten für mich zu Recht als Vorbilder für viele andere Schülerinnen und Schüler«, erklärte Kärntens Bildungsreferent Peter Reichmann. Pro Nation dürften dabei nur die vier besten Schülerinnen und Schüler antreten.
Eine intensive Vorbereitung sei unter anderem im Lakeside Park Klagenfurt, im Landesmuseum Kärnten, im Geopark Karnische Alpen sowie an den Universitäten Innsbruck und Leoben erfolgt. »Erdwissenschaften erklären die Funktionsweise unseres Planeten, sichern Ressourcen, schützen vor Naturgefahren, erklären Klimaänderungen und schaffen die Basis für eine nachhaltige Zukunft«, so Delegationsleiter Christopher Wintschnig vom Gymnasium St. Veit an der Glan. Der Erfolg unterstreiche die Bedeutung der Begabungs- und Begabtenförderung in Kärnten.
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Neue Akkuzüge
nehmen Fahrt auf
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Niederösterreich – »Hier beginnt ein neues Kapitel für unsere Regionalbahnen. Die neuen Akkutriebzüge von Stadler werden auf Niederösterreichs Regionalbahnen mehr Komfort, mehr Platz und Barrierefreiheit für unsere Landsleute bringen«, so Niederösterreichs Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer im Rahmen seines Besuchs im Stadler-Werk im schweizerischen Bussnang. Dort sollen die neuen »Cityjet-Akkutriebzüge« gefertigt werden, die künftig auf Niederösterreichs Regionalbahnen zum Einsatz kommen sollen. Die ersten 16 Fahrzeuge sollen 2028, weitere sieben noch im selben Jahr verkehren. Die Akkutriebzüge sollen von der ÖBB-Personenverkehr AG bei Stadler beschafft und gemeinsam von Bund und Land Niederösterreich finanziert werden.
Die dreiteiligen Akkuzüge seien rund 63 Meter lang, sollen 163 Sitzplätze bieten und erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Niveaugleiche Einstiege, moderne Fahrgastinformation, WLAN und Steckdosen gehörten ebenso zur Ausstattung wie ein barrierefreies WC, zwei Rollstuhlplätze und großzügige Mehrzweckbereiche. Bis zu zwölf Fahrräder beziehungsweise acht Kinderwagen sollen in den neuen Garnituren Platz finden. Mit den neuen Akkutriebzügen werde ein wesentlicher Teil der alten Fahrzeugflotte der Baureihe 5047 aus den 1980er-Jahren sowie die nicht barrierefreien Wendezüge mit Diesellokomotiven auf den nicht elektrifizierten Strecken erneuert. Rund die Hälfte der heute noch eingesetzten, nicht barrierefreien Züge werde durch die neuen Fahrzeuge ersetzt.
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Kommunalsteuer
als Motor für Regionen
und Lebensqualität
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Burgenland – Das Zusammenspiel aus zukunftsorientierter Wirtschaftsförderung, mutigen Unternehmensbeteiligungen und regionaler Wertschöpfung zeige im Burgenland Wirkung: Mit einem Gesamtaufkommen von 98,5 Millionen Euro an Kommunalsteuer im Jahr 2025 stelle die Abgabe auf Arbeitslöhne eine der wichtigsten Einnahmensäulen für die 171 burgenländischen Gemeinden dar. Burgenlands Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann unterstrich, dass die aktive Standortpolitik der Landesregierung keineswegs an den Gemeindegrenzen ende, sondern die finanzielle Basis für Kindergärten, Infrastruktur und Lebensqualität in allen Regionen sichere. Die Landesregierung setze deshalb weiterhin auf gezielte Investitionen, verlässliche Gemeindepartnerschaften und den Erhalt von Leitbetrieben.
Wenn in den burgenländischen Regionen die Bagger rollten, neue Arbeitsplätze entstehen und verlässliche Arbeitsplätze vor der Haustür gesichert würden, profitiere das gesamte Bundesland auf zweifache Weise. Jeder Betrieb vor Ort zahle die Kommunalsteuer an die jeweilige Gemeinde – ein direkter Gradmesser für die lokale Beschäftigung und wirtschaftliche Dynamik. Damit die Einnahmen stabil bleiben würden, betreibe das Land eine vorausschauende Standortpolitik. Über die Wirtschaftsagentur Burgenland und den ATHENA-Fonds greife das Land Unternehmen in entscheidenden Phasen gezielt unter die Arme.
Ergänzend zu den eigenen Steuereinnahmen der Gemeinden baue das Land ein verlässliches Schutzschild auf. Nach 82 Millionen Euro im Jahr 2024 habe das Land die Unterstützung für die Kommunen 2025 auf die Rekordsumme von 89 Millionen Euro gesteigert. Für Kommunalprojekte seien bereits 64 Millionen Euro an Landesfördermitteln reserviert oder ausbezahlt worden. Auch im Jahr 2026 seien bereits 13,2 Millionen Euro in einer ersten Tranche geflossen. Dieses Geld wirke direkt vor Ort, etwa beim Bau von Bildungseinrichtungen.
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Camping
boomt
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Bayern – Camping liege in Bayern weiter voll im Trend. Im vergangenen Jahr hätten die bayerischen Campingplätze rund 2,9 Millionen Ankünfte und 8,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Beide Werte würden 3,3 Prozent über dem Vorjahr liegen. Camping erweise sich seit Jahren als eine der am schnellsten wachsenden Tourismusbranchen Bayerns. Mit insgesamt 532 Campingplätzen verfüge der Freistaat über ein besonders dichtes und vielfältiges Angebot. Dabei profitierten nicht nur die Plätze selbst von der steigenden Nachfrage. Campinggäste besuchten auch Gaststätten und Hofläden, nutzten Freizeitangebote und kauften vor Ort ein. So entstehe zusätzliche Wertschöpfung gerade in ländlichen Räumen. Eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung der Branche spiele der Landesverband der bayerischen Campingwirtschaft. Der Verband unterstütze seine Mitgliedsbetriebe unter anderem bei Zukunftsthemen wie digitalen Buchungsmöglichkeiten und Angeboten für Elektromobilität.
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Mehr als
25.000 Ehrenamtskarten
ausgegeben
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Baden-Württemberg – Bereits mehr als 25.000 Ehrenamtskarten seien seit dem Start im vergangenen Jahr ausgegeben worden – rund die Hälfte davon allein in diesem Jahr. Auch die Zahl der Akzeptanzpartner wächse weiter. »Die Ehrenamtskarte entwickelt sich zum Erfolgsmodell. Sie zeigt, wer sich mit viel Zeit und Herzblut für andere einsetzt, verdient Anerkennung und Wertschätzung. Ich freue mich, dass immer mehr Menschen die Karte nutzen können. Mein Ziel ist es, dass noch mehr Kommunen mitmachen und damit noch mehr Engagierte von den Angeboten profitieren«, so Baden-Württembergs Sozialminister Oliver Hildenbrand. Baden-Württemberg habe die Ehrenamtskarte seit 2025 schrittweise landesweit eingeführt. Inzwischen würden sich fast alle kreisfreien Städte sowie die Landkreise Böblingen, Calw, Esslingen und Ostalb beteiligen.
Mehr Angebote, neue Partner
Inzwischen könnten Karteninhaberinnen und -inhaber rund 300 Angebote aus den Bereichen Bildung, Kultur und Sport nutzen – von freiem oder ermäßigtem Eintritt bis zu besonderen Aktionen. Neu dabei seien die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und das Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Die Landeszentrale für politische Bildung biete Ermäßigungen für offene Seminare und Veranstaltungen. Im Haus der Geschichte in Stuttgart sei der Eintritt in alle Ausstellungen frei. Auch die »Ehrenamtskarten-App« werde zunehmend genutzt. Knapp 2.000 Menschen hätten sie bereits.
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Impulsprogramm
zur Modernisierung
von Beherbergungsbetrieben
in Berggebieten
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Schweiz – Der Schweizer Bundesrat hat kürzlich ein »Förderungsprogramm für die Beherbergungswirtschaft« verabschiedet. Damit solle ein »Impulsprogramm zur Modernisierung von Beherbergungsbetrieben in Berggebieten« lanciert werden. Ziel des Impulsprogrammes sei es, Investitionen in Beherbergungsbetriebe zu fördern. Dies unter der Voraussetzung, dass die Betriebe energetisch vorbildlich saniert seien. Damit solle ein Investitionsschub ausgelöst und die Beherbergungswirtschaft in den Schweizer Berggebieten modernisiert werden. Für das Programm sollen während acht Jahren insgesamt 100 Millionen Franken über die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit (SGH) zur Verfügung gestellt werden.
-chbk-
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KMU-
Potenzialscheck
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Liechtenstein – In Liechtenstein wurde kürzlich der »KMU-Potenzialscheck« genehmigt. Mit diesem neuen Förderinstrument sollen Unternehmen dabei unterstützt werden, ihre internen Entwicklungsmöglichkeiten gezielt zu erkennen und besser auszuschöpfen. Der »Potenzialscheck« sei vom Amt für Volkswirtschaft in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Liechtenstein entwickelt worden und richte sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die ihre Personal- und Organisationsstrukturen weiterentwickeln möchten.
Ziel sei es, vorhandene Kompetenzen sichtbar zu machen, Entwicklungspotenziale zu identifizieren und konkrete Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit einzuleiten. Mit dem »Potenzialscheck« leiste das Land Liechtenstein einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Durch die gezielte Weiterentwicklung bestehender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten Unternehmen dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken und langfristig wettbewerbsfähig bleiben.
-RdFL-
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KW 36 – 2026
30.08. – 06.09.2026
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Kultur
für alle
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Bayern – Eigene Ideen einbringen, neue Angebote mitentwickeln oder Museumsräume selbst mit Leben füllen: Bayerns Staatliche Museen möchten neue »Möglichkeiten zum Mitmachen und Mitgestalten« schaffen. Sechs Vorhaben sollen jetzt in ganz Bayern starten. Dahinter stehe die im Juni 2025 gegründete »Fachstelle für Museen und Kulturelle Teilhabe« am Museumspädagogischen Zentrum (MPZ). Bayerns Kunstminister Markus Blume erklärte: »Kulturelle Teilhabe ist ein Menschenrecht. Museen wirken als Resonanzräume für das, was die Welt bewegt. Museen sind für alle da – und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Mit unserem Programm »Kulturelle Teilhabe – Zukunft gestalten« bringen wir für 750.000 Euro sechs konkrete Vorhaben auf den Weg. Schülerinnen und Schüler, Menschen aus der Nachbarschaft oder Menschen mit Behinderung können eigene Ideen einbringen und Angebote mitgestalten. Museen sind keine geschlossenen Schatzkammern, sondern lebendige Orte mitten in der Gesellschaft. Wir wollen Lust auf Kunst und Kultur machen – und Lust darauf, selbst mitzugestalten«.
Mitgestaltungsmöglichkeiten
Im »Neuen Museum Nürnberg« können Schülerinnen und Schüler sowie Menschen aus der Nachbarschaft ihre Ideen und Perspektiven in die Weiterentwicklung des Museums einbringen. Das Museum »Fünf Kontinente« öffne seinen »disKursraum« für Begegnung und Austausch, Veranstaltungen sowie eigene Aktivitäten von Vereinen und Gruppen der Münchner Stadtgesellschaft. Die »Neue Sammlung – The Design Museum« in München entwickele gemeinsam mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung neue inklusive Vermittlungsangebote und mache Design aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar. Das »Museum Brandhorst« in München gestalte sein Foyer gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern, Communities und Partnern zu einem offenen Willkommens-, Aufenthalts- und Begegnungsort weiter.
Das »Porzellanikon« in Selb – beziehe neben seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene Communities in einen gemeinsamen Veränderungsprozess für mehr Teilhabe und Vielfalt ein. Das »Deutsche Theatermuseum« in München baue seine Reihe »Theatermenschen« aus und ermögliche Schülerinnen und Schülern Einblicke in die vielfältigen Berufe hinter den Kulissen der Theaterwelt. Die sechs Maßnahmen wurden von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt.
Schnell und unkompliziert gute Ideen umsetzen
Zusätzlich stelle Bayerns Wissenschafts- und Kunstministerium 80.000 Euro für kleinere, kurzfristig umsetzbare Vorhaben bereit. Damit könnten neue Formate schnell erprobt und konkreter Bedarf unmittelbar aufgegriffen werden.
Fachstelle als Motor für Kulturelle Teilhabe
Motor der Initiative sei die im Juni 2025 gegründete »Fachstelle für Museen und Kulturelle Teilhabe« am Museumspädagogischen Zentrum (MPZ). Sie berate und begleitee die Staatlichen Museen, biete Fortbildungen an und vernetze die Häuser untereinander. Ziel sei es, erfolgreiche Ansätze über einzelne Projekte hinaus nutzbar zu machen und Kulturelle Teilhabe langfristig in der Museumsarbeit zu verankern.
-bstmwk-
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Integrations-
projekte
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Baden-Württemberg – Auch im Jahr 2026 unterstütze das Land Baden-Württemberg Projekte, die »Integration vor Ort« stärkten. Mit einem Förderprogramm sollen 37 Projekte von Kommunen und freien Trägern eine Förderung erhalten. Dafür stelle Baden-Württembergs Landesregierung rund 1,9 Millionen Euro bereit. Die Projekte könnten bis zu drei Jahre lang gefördert werden, und zwar mit maximal 80.000 Euro pro Projekt. »Integration braucht klare Haltung und konkrete Maßnahmen. Mit der Förderung von 37 Projekten setzen wir ein klares Zeichen. Vielfalt ist unsere Stärke, Teilhabe ist unser Ziel. Integration gelingt dort, wo Menschen nicht nebeneinander, sondern miteinander leben. Dabei leisten das Ehrenamt und die Wirtschaft in Baden-Württemberg einen besonders wichtigen Beitrag. Dieses Engagement sehen, unterstützen und fördern wir«, so Baden-Württembergs Sozialminister Oliver Hildenbrand.
Unternehmen vor Ort stärker einbinden
Neu sei in diesem Jahr die Förderung von Projekten, die Unternehmen stärker in die Integrationsstrukturen vor Ort einbinden. »Sprache, Bildung und Arbeit sind echte Integrationsmotoren. Sie eröffnen chancenreiche Wege zur gesellschaftlichen Teilhabe. Im Dialog mit den Unternehmen vor Ort wollen wir die Potenziale von Menschen mit Einwanderungsgeschichte als Arbeits- und Fachkräfte noch wirkungsvoller aktivieren«, so Hildenbrand. Bei der Auswahl der 37 Projekte sei Baden-Württembergs Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit von einem unabhängigen und vielfältig zusammengesetzten Expertengremium beraten worden.
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Drohnen,
Drohnenabwehr
und Robotik
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Schweiz – Angesichts der vorherrschenden Bedrohungslage setze das »Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport« (VBS) nun einen strategischen Schwerpunkt auf Drohnen, Drohnenabwehr und Robotik. Mit dem »Zentrum Unbemannte Systeme« möchte das VBS neue Technologien gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft schneller entwickeln, erproben und in die Truppe integrieren. Ein neues »Drohnenbataillon« und eine eigene »Drohnen-Rekrutenschule« stärke die militärischen Fähigkeiten und die Ausbildung. Gleichzeitig investiere das VBS in Drohnen und Systeme zu deren Abwehr und richtee die Beschaffung auf die rasche technologische Entwicklung aus. Ferner sollen die rechtlichen Grundlagen und die Zuständigkeiten an die Bedrohungslage angepasst werden.
Drohnen und Robotik haben – verstärkt durch künstliche Intelligenz – die Kriegsführung grundlegend verändert. Zugleich würden Drohnen als Instrument der hybriden Konfliktführung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch in der Schweiz sei eine Zunahme von Drohnenflügen über militärischen und kritischen Infrastrukturen festzustellen. Mit den Leitlinien für die Verteidigung vom 19. Juni 2026 und der Rüstungsplanung habe der Schweizer Bundesrat deshalb einen raschen Fähigkeitsaufbau im Bereich »Drohnen und Robotik« sowie deren umfassende Integration in die Armee vorgegeben.
Zentrum Unbemannte Systeme
Mit dem »Zentrum Unbemannte Systeme« schaffe das VBS ein zivil-militärisches »Zentrum für Drohnen und Robotik«. Es bestehe aus einem »Tech Hub« und einem »militärischen Kommando«. Im »Tech Hub« sollen die Bedürfnisse der Truppe, die technologische Kompetenz der »armasuisse« sowie das Wissen von Hochschulen, Start-ups und Industrie gebündelt werden. Neue Lösungen sollen gemeinsam entwickelt, erprobt und rasch für den militärischen Einsatz nutzbar gemacht werden.
Das militärische Kommando umfasse eine Versuchs- und eine Ausbildungsorganisation. Es erprobe neue Systeme unter möglichst realen Bedingungen und verantworte die Ausbildung für das »Drohnenbataillon«. Erkenntnisse aus der Truppe sollen über den »Tech Hub« rasch an Wissenschaft und Wirtschaft zurückfliessen. Das Kompetenzzentrum solle auch anderen Departementen, Kantonen und Blaulichtorganisationen offenstehen. Die reibungslose Zusammenarbeit aller Staatsebenen und Organisationen sei zentral.
Drohnenbataillon und Drohnen-Rekrutenschule
Ab 2028 setze die Schweizer Armee ein eigenes »Drohnenbataillon« zur Aufklärung, Wirkung und Abwehr ein. Gleichzeitig werde die Ausbildung in diesem Bereich gestärkt. Eine eigene »Drohnen-Rekrutenschule« werde die erforderlichen Kompetenzen systematisch aufbauen und das Drohnenbataillon alimentieren. Darüber hinaus werde das VBS die »Drohnenkompetenzen« in der Armee verankern. Dabei könne die Armee auf das Wissen und die Erfahrung ihrer Milizangehörigen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie zurückgreifen.
Investitionen in Drohnenfähigkeiten und Drohnenabwehr
Das VBS investiert sowohl in den Einsatz von Drohnen als auch in deren Abwehr. Erste Systeme zur Drohnenabwehr seien bereits eingeführt. Mit der »Armeebotschaft 2026« habe der Schweizer Bundesrat den weiteren Fähigkeitszuwachs eingeleitet. Mit dem »Rüstungsprogramm 2027« seien weitere Mittel vorgesehen, um zusätzliche Infrastrukturen und Verbände zu schützen und das neue »Drohnenbataillon« auszurüsten.
-chbk-
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Fische,
Krebse
und Grossmuscheln
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Liechtenstein – Im Landesmuseum Liechtenstein wurde der Band Nr. 33 der »Naturkundlichen Forschung im Fürstentum Liechtenstein« über Fische, Krebse und Grossmuscheln am Mittwoch, 26. August 2026, vorgestellt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Direktorin des Landesmuseums, Andrea Kauer Loens, welche die über 70 anwesenden Personen begrüsste. Liechtensteins Regierungschefin-Stellvertreterin und Umweltministerin Sabine Monauni erklärte in ihrer Rede, dass Fische, Krebse und Grossmuscheln wichtige Indikatorarten für intakte Gewässerlebensräume seien. Um diese Lebensräume für künftige Generationen zu erhalten und wiederherzustellen, seien Gewässerrenaturierungen umzusetzen sowie Nutzungskonflikte frühzeitig zu erkennen und geeignete Massnahmen etwa für Trockenperioden vorzubereiten.
Zwei der Autoren des Werkes, Rainer Kühnis und Roland Jehle, stellten die wichtigsten Ergebnisse der Forschungsarbeiten vor. Gemeinsam mit weiteren Experten hätten sie zwischen 2021 und 2025 an 105 Probestrecken mit einer Gesamtlänge von rund acht Kilometern das Vorkommen der Fische, Krebse und Grossmuscheln untersucht. Dadurch seien die gewässerökologisch wichtigsten Fluss-, Bach- und Teichabschnitte Liechtensteins vollständig erfasst worden. Erstmals seien auch die Grossmuscheln in die Erhebung einbezogen worden.
Die Verbreitung der Fische, Krebse und Grossmuscheln konzentriere sich insbesondere auf den Talraum mit seinen vielfältigen stehenden und fliessenden Gewässern. Die Artenzahl bleibe gegenüber dem letzten Bericht von 2014 unverändert und umfasse weiterhin 26 Fisch- sowie zwei Krebsarten. Von den erstmals erfassten Grossmuscheln seien drei Arten nachgewiesen worden.
Der reich illustrierte »Forschungsband Nr. 33« der Naturkundlichen Forschung im Fürstentum Liechtenstein könne ab sofort kostenlos beim Amt für Umweltschutz sowie beim Amt für Wald, Natur und Landwirtschaft bezogen werden. Alternativ stehe er auf der Internetseite des Amtes für Wald, Natur und Landwirtschaft zum Download bereit: https://www.llv.li/de/landesverwaltung/amt-fuer-wald-natur-und-landwirtschaft/publikationen/naturkundliche-forschung
-RdFL-
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Junge Menschen
für MINT-Themen
begeistern
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Vorarlberg – Gemeinsam mit Vorarlbergs »MINT-Koordinationsstelle«, die 2020 eingerichtet wurde, erweitere das Land Vorarlberg jährlich das MINT-Angebot in der Thematik Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. »Unser Ziel ist es, junge Menschen in Vorarlberg früh für Naturwissenschaft, Technik und Digitalisierung zu begeistern und ihnen konkrete Perspektiven zu eröffnen«, erklärte Vorarlbergs Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink. Für den Ausbau tragfähiger und flächendeckender Strukturen durch die MINT-Regionen stelle man im Zeitraum von 2027 bis 2029 jährlich bis zu 176.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Die »MINT-Koordinationsstelle« werde 2026 mit einem Beitrag von bis zu 126.000 Euro gefördert.
Die Landesförderungen sollen dazu beitragen, Basiswissen und Begeisterung für »MINT-Themen«, »MINT-Schulfächer« sowie »MINT-Ausbildungen« und »MINT-Studiengänge« nachhaltig zu stärken. Altersgruppenbezogene Angebote stellten sicher, dass die »MINT-Formate« auf die jeweiligen Zielgruppen zugeschnitten seien. Schwerpunkte gebe es beispielsweise in den Bereichen »Elementarpädagogik«, »Digitalisierung« oder »Studienorientierung«. »Mit dem vielseitigen und passgenauen Angebot legen wir den Grundstein dafür, dass junge Talente in Vorarlberg ihre Stärken entdecken und ihr Wissen sowie ihre Fähigkeiten im MINT-Bereich ausbauen«, so die Landesrätin.
Umsetzung der MINT-Strategie
Mit den Förderungen verfolge das Land Vorarlberg weiterhin konsequent die »MINT-Strategie«, welche im September 2019 verabschiedet wurde und unter anderem gemeinsam mit der Wirtschaftskammer als Koordinationsstelle umgesetzt werde. Die »MINT-Koordinationsstelle« berate »MINT-Regionen«, organisiere »MINT-Veranstaltungen« und begleite Kindergärten und Schulen in »MINT-Zertifizierungsprozessen«. Für die flächendeckende Umsetzung der »MINT-Strategie« sorgten die »MINT-Regionen«. Ihre Aufgabe sei es, die »MINT-Bildung« vor Ort zu stärken sowie die zahlreichen regionalen Aktivitäten besser aufeinander abzustimmen bzw. je nach Bedarf neue »MINT-Angebote« zu entwickeln.
Vielfältiges MINT-Angebot
Im Rahmen der »MINT-Strategie« sollen in Vorarlberg zahlreiche »MINT-Programme« umgesetzt werden. Beispiele seien u.a. das »Codebase Kids Camp«, die »Hacker-Days«, »Forschernachmittage« sowie diverse Workshops und Vorträge, die in Kooperation mit verschiedenen PartnerInnen veranstaltet werden sollen. Ein Höhepunkt im »MINT-Jahresprogramm« sei das »MINT-Festival«, das heuer am 23. Oktober an der »HTL Bregenz« stattfinde.
-vlk-
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15 Jahre
Euregio
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Tirol/Südtirol/Trentino – Kräfte bündeln, als »kleines Europa« im Großen die gemeinsame Identität neu beleben und dank der Zusammenarbeit einen Mehrwert für die Bevölkerung schaffen: Diese Ziele hatten a.D. Günther Platter, a.D. Luis Durnwalder und a.D. Lorenzo Dellai vor Augen, als sie am 14. Juni 2011 auf Castel Thun im Trentino die Gründungsverträge der »Euregio Tirol-Südtirol-Trentino« unterzeichneten. 15 Jahre später blickten die damaligen Landeshauptleute zum Auftakt der »Euregio-Days 2026« beim »European Forum Alpbach« auf die bisherige Euregio-Geschichte zurück.
»15 Jahre Euregio bedeuten 15 Jahre enge, institutionalisierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino ist ein Vorzeigebeispiel grenzüberschreitender Zusammenarbeit, welche die europäische Integration Tag für Tag vorlebt. Dank der Euregio werden konkrete Projekte umgesetzt, die einen klaren Mehrwert für die Bevölkerung bringen – sei es in der Mobilität, in der Kultur, im Sport oder für Familien. Einen wesentlichen Beitrag dazu haben die drei damaligen Landeshauptleute Günther Platter, Luis Durnwalder und Lorenzo Dellai geleistet. Ihr Engagement hat die Euregio, die wir heute kennen, geformt«, betonte der derzeitige Euregio-Präsident und Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle.
Bei einem Runden Tisch der Euregio-Akademie sei das Fazit der Gründungsväter positiv ausgefallen: Die Euregio sei sichtbarer geworden. Sie habe konkrete Angebote geschaffen, politische Erfolge in Rom, Wien und Brüssel erzielt und sei mit ihrer Reform nach rund zehn Jahren demokratischer geworden. »Die Euregio hat vor und nach der Gründung bewegte Momente erlebt. Aber besonders in Krisenzeiten haben wir das Gespräch gesucht, Solidarität gelebt und Stärke bewiesen. So haben wir uns bei der Flüchtlingswelle 2016 oder in der Coronazeit gegenseitig geholfen und gegen nationale Bestrebungen öfters die Schließung der Brennergrenze verhindert«, erläuterte Platter. Durnwalder ergänzte: »Man kann immer besser werden. Die Euregio ist heute nicht perfekt. Aber sie ist auf einem sehr guten Weg«.
-lt-
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Digitalisierungs-
projekt
begeistere
über Landesgrenzen hinweg
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Tirol – Ob Amtswege, digitale Ausweise oder zahlreicher Service – mit der »ID Austria« liessen sich viele Leistungen einfach, sicher und unabhängig von Öffnungszeiten nutzen. Wie die »digitale Identität« in der Praxis funktioniere und welche Möglichkeiten sie biete, zeige derzeit die »ID Austria Servicetour«. »Die ID Austria ist ein wichtiger Baustein für eine moderne und bürgernahe Verwaltung. Mit der Servicetour bringen wir das Amt direkt zu den Menschen und zeigen, wie einfach und sicher digitaler Service im Alltag genutzt werden kann. Gleichzeitig wollen wir Hemmschwellen abbauen und möglichst viele Menschen für die Vorteile digitaler Amtswege gewinnen«, so Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.
Ausweiserstellung in Tirol bereits durchgängig digital
Wie Digitalisierung auch innerhalb der Verwaltung für schnellere und einfachere Abläufe sorge, zeige das Projekt »Bürgerservice 2.0«. Der Prozess der Ausweiserstellung sei dabei vollständig digitalisiert worden – Schere, Klebstoff und mehrfaches Ausdrucken und neuerliches Einscannen von Anträgen gehörten der Vergangenheit an. Das Projekt sei mittlerweile auf alle Tiroler Bezirkshauptmannschaften ausgeweitet worden.
Über 330 Stunden Zeitersparnis bei rund 10.000 Reisepässen
»Unser Ziel war es, den Ausweiserstellungsprozess sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vereinfachen. Durch die Digitalisierung können wir Medienbrüche vermeiden und gleichzeitig Zeit gewinnen. Was früher mehrere einzelne Arbeitsschritte erforderte, läuft heute digitalisiert ab«, erklärte Tirols Bezirkshauptmann Michael Brandl und ergänzte: »Die Auszeichnung mit dem Österreichischen Verwaltungspreis 2025 war für uns eine wichtige Anerkennung. Noch wichtiger ist aber, dass sich die Verbesserungen im täglichen Betrieb bemerkbar machen. Wir können unsere Ressourcen gezielter einsetzen und gleichzeitig den Bürgerservice weiter verbessern«. Allein bei fast 10.000 Reisepässen, die im Jahr 2026 im Bezirk Schwaz neu ausgestellt werden, ergebe sich durch die Digitalisierung eine Zeitersparnis von über 330 Stunden beziehungsweise rund acht Arbeitswochen.
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Demenz-
versorgung
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Südtirol – Demenzerkrankungen zählen zu den großen Herausforderungen einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft. Laut Schätzungen könnte die Zahl der Menschen mit Demenz in Südtirol bis 2050 auf rund 8.700 steigen. Eine einheitliche, koordinierte und qualitativ gesicherte Betreuung dieser Personen sei ein zentrales Ziel der Gesundheitspolitik des Landes Südtirol. Die Südtiroler Landesregierung habe am 28. August 2026 deshalb den landesweiten »diagnostisch-therapeutischen Betreuungspfad« (PDTA) für »Demenz und Alzheimer« 2026-2028 genehmigt.
Der neue »Betreuungspfad« bilde erstmals einen verbindlichen landesweiten Rahmen, der staatliche Leitlinien auf die Südtiroler Gegebenheiten übertrage und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sozialdiensten sicherstellen solle. »Eine Demenzerkrankung verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen grundlegend. Umso wichtiger ist es, dass sie frühzeitig Unterstützung bekommen und nicht mit der Erkrankung allein gelassen werden. Der neue Betreuungspfad soll hier Orientierung und Sicherheit schaffen, von der ersten Abklärung bis zur weiteren Begleitung«, erklärte Südtirols Gesundheitslandesrat Hubert Messner.
Konkret spreche der Betreuungspfad dem Hausarzt bzw. der Hausärztin eine zentrale Rolle bei der frühzeitigen Erkennung möglicher Demenzerkrankungen zu. Früherkennung solle künftig aber auch verstärkt in Notaufnahmen, Krankenhausabteilungen und Seniorenwohnheimen berücksichtigt werden. Ferner sollen durch den Betreuungspfad die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und -ärztinnen, Memory Clinics, Gesundheitsdiensten und Sozialdiensten sowie die Zuständigkeiten entlang des gesamten Versorgungsweges klar definiert werden. Besonderes Augenmerk gelte der Stärkung der »Zentren für kognitive Störungen und Demenz«, die eine zentrale Funktion bei Frühdiagnose, Nachsorge und Vernetzung der Versorgung übernehmen sollen. Vorgesehen seien außerdem eine frühzeitige Einbindung der Hauskrankenpflege sowie der Palliativversorgung, wenn dies medizinisch angezeigt sei, und eine stärkere Berücksichtigung nicht-medikamentöser Behandlungsangebote.
Zur Begleitung der Umsetzung werde laut Beschluss der Landesregierung ein ständiger »Landestisch zur Überwachung von Demenzerkrankungen« eingerichtet. Ihm gehörten Vertreterinnen und Vertreter der Bereiche Gesundheit, Soziales und des Südtiroler Sanitätsbetriebs an. Auch Angehörigenverbände und Organisationen des Dritten Sektors sollen eingebunden werden. Das Gremium solle die Entwicklung der Versorgung beobachten, Unterstützungs- und Inklusionsmaßnahmen fördern und die Grundlage für die Ausarbeitung eines »Landesdemenzplans« schaffen.
Für die Umsetzung des »Betreuungspfads« seien 150.000 Euro für das Jahr 2026 vorgesehen. Für die darauffolgenden Jahre sollenweitere 300.000 Euro zur Verfügung stehen. Die Mittel dienten insbesondere der Stärkung von Frühdiagnose, Behandlung, Betreuung und Monitoring.
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Alpenraum-
programm
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Salzburger Land – Kürzlich seien vier neue Projekte mit Salzburger Beteiligung im »Interreg-Alpenraumprogramm« zur Förderung ausgewählt worden. Initiativen aus dem Flachgau, dem Tennengau und der Stadt Salzburg beschäftigten sich unter anderem mit den Themen Bauen, Biodiversität, Energie sowie Tourismus. Die Salzburger Partner sollen rund eine Million Euro aus dem »Europäischen Fonds für regionale Entwicklung« und Zugang zu aktuellen Erkenntnissen und Lösungsansätzen erhalten.
Der für Regionalentwicklung und EU-Regionalpolitik zuständige Salzburger Landesrat Wolfgang Fürweger erklärte: »Salzburg ist ein verlässlicher Partner im Alpenraum und eine Drehscheibe für grenzüberschreitende Lösungen bei Zukunftsthemen. Im konkreten Fall werden Aspekte der Biodiversität, des Tourismus, des Bauens sowie der Energie genau unter die Lupe genommen. Es freut mich sehr, dass die neuen Initiativen für eine EU-Förderung ausgewählt worden sind und die entwickelten Ansätze zu Verbesserungen in der Region führen werden«.
Nachhaltiges Bauen
Wie aus Ideen und Initiativen ein Gewinn für die Allgemeinheit werde, erklärte Referatsleiterin Christina Bauer: »Im Vorjahr hatte Salzburg den Vorsitz bei der Alpenstrategie EUSALP. Diesen haben wir genutzt, um das Thema kreislauffähiges Bauen und Sanieren voranzutreiben. Unser Bundesland verfügt über innovative Architekturbüros, engagierte Unternehmen und exzellente Forschungseinrichtungen, um dieses Zukunftsthema auf europäischer Ebene sichtbar zu machen und gemeinsam mit den Alpenregionen weiterzuentwickeln. Daraus ist dann das Alpenraumprojekt »Simplify« entstanden«. Das Projekt werde aufzeigen, wie innovative Bauweisen durch den Abbau regulatorischer Hindernisse und die Weiterentwicklung von Standards einfacher umgesetzt werden könnten. Planungsbüros, Projektentwickler und öffentliche Behörden erhielten praxisnahe Werkzeuge und Handlungsempfehlungen. Gleichzeitig profitiere die Region von Vorreiterprojekten und innovativen Ansätzen aus anderen Ländern. Das Projekt werde von der Zukunftsagentur Bau geleitet, ein weiterer Partner sei die Innovation Salzburg GmbH.
Biodiversität in Raumplanung verankern
Immer mehr Flächen im Alpenraum – insbesondere die Übergangszonen zwischen Gebirge und Tiefland – seien von Flächenverbrauch, Zersiedelung und Verlust der biologischen Vielfalt betroffen. Das Salzburger »Institut für Raumordnung und Wohnen« leite das Projekt »PINO«. Im Projekt sollen praxistaugliche Werkzeuge und Leitlinien für eine biodiversitätsorientierte Raumplanungentwickelt und anschließend in mehreren Pilotregionen im Alpenraum erprobt werden. Ziel sei es, naturbasierte Lösungen stärker in Planungsprozesse zu verankern und die ökologische Vernetzung von Lebensräumen zu verbessern.
Klimafitte Alpenhütten und Wanderwege
Das Projekt »AlpFuturePaths« untersuche die Auswirkungen des Klimawandels auf Hütten und Wanderwegen im Alpenraum. Steigende Temperaturen, der Rückgang der Gletscher, auftauender Permafrost und zunehmende Naturgefahren stellten die alpine Infrastruktur vor große Herausforderungen und beeinträchtige ihre Sicherheit und Erreichbarkeit. Salzburger Projektpartner sei die Augmenterra GmbH. Das Projekt liefere Behörden, Alpenvereinen und Infrastrukturbetreibern wichtige Grundlagen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu planen. Damit leiste es einen wesentlichen Beitrag dazu, Wanderwege und Alpenhütten langfristig sicher und attraktiv zu erhalten.
Digitalisierung für kommunale Energiewende
Gerade kleinere Gemeinden stießen bei der Umsetzung der EU-Vorgaben zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien imm er wieder an ihre Grenzen. Oft fehlten digitale Programme oder Personal, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Das Projekt »Super«, an dem die »Privatuniversität Schloss Seeburg« in Seekirchen beteiligt sei, entwickele deshalb einen digitalen Rahmen, der Gemeinden bei der kommunalen Energieplanung und der Umsetzung der Energiewende unterstütze. Die entwickelten Lösungen sollen in mindestens zehn Pilotgemeinden im Alpenraum erprobt werden und anschließend auch an anderen Orten als Unterstützung für eine effiziente und zukunftsfähige Energieplanung dienen.
Zusammenarbeit im Alpenraum
Das »Interreg-Alpenraumprogramm« fördere die transnationale Zusammenarbeit im Alpenraum. Es bringe Partner aus Österreich, Frankreich, Slowenien, der Schweiz und Liechtenstein sowie aus den alpinen Regionen Italiens und den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg zusammen, um gemeinsame Herausforderungen grenzüberschreitend und nachhaltig zu bewältigen. Das Land Salzburg fungiere derzeit als Verwaltungsbehörde und gemeinsames Sekretariat des Programms und damit als Drehscheibe der alpenweiten Zusammenarbeit.
-ls-
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Google-
Ansiedlung
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Oberösterreich – »Google hat mit seiner Entscheidung, in Oberösterreich einen neuen Standort zu errichten, ein klares Signal gesetzt. Das Bundesland ist nicht nur Österreichs Industriebundesland Nummer 1, sondern auch der Vorreiter für moderne Wirtschaft und Technologie. Während andere Regionen noch über Zukunftstechnologien diskutieren, realisieren wir sie hier – in enger Zusammenarbeit mit Partnern wie Google oder Mistral AI sowie auch mit der Fachhochschule Oberösterreich, der Johannes Kepler Universität Linz und der neuen Technischen Universität für Digitale Transformation. Dass sich Google nach einem globalen Wettbewerb explizit für uns entschieden hat, ist ein starkes internationales Vertrauensvotum. Es bestätigt, dass Oberösterreich die erste Adresse für Zukunftstechnologien ist. Diese Ansiedlung schafft nicht nur technologische Spitzenpositionen, sondern sichert konkret die Arbeitsplätze der nächsten Generation und festigt unsere Rolle an der Spitze der digitalen Transformation«, erklärte Oberösterreichs Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner. Mit Rechenleistung und Speicherkapazität vor Ort bilde sich ein Power-Duo, das die KI-Kompetenz der oberösterreichischen Hochschullandschaft weiter verstärken werde.
»Leistungsfähige digitale Infrastruktur ist eine wichtige Grundlage für Transformation, Forschung, Innovation und die verantwortungsvolle Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Das geplante Google-Rechenzentrum stärkt die digitale Infrastruktur und unterstützt damit die KI- Exzellenzstrategie Oberösterreichs. Entscheidend ist, dass technologischer Fortschritt auch für kleine und mittlere Unternehmen zugänglich wird«, so Univ.-Prof.in Dr.in Stefanie Lindstaedt, Gründungspräsidentin der IT:U. »Wir als FH Oberösterreich kooperieren mit Google im Bereich Lehre bereits seit 2014. Anfang 2024 haben wir die Kooperation sogar vertieft. Somit können wir schon auf ein gewisses Maß an Erfahrung in der Zusammenarbeit zurückgreifen. Perspektivisch sehen wir die Ansiedlung von Google in Oberösterreich unter dem Aspekt einer vergrößerten Souveränität und Rechtssicherheit auf Daten und KI-Services als sinnvoll an. Langfristig erwarte ich mir, dass Standorte in Europa auch einen positiven Einfluss auf strategische Entscheidungen des Unternehmens haben, weil mehr Bezug zum europäischen Denken und Handeln entsteht«, ergänzte FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl, Hochschulpräsident der Fachhochschule Oberösterreich.
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Keine
LKW-Maut
auf Landesstraßen
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Steiermark – Der burgenländische Verkehrslandesrat habe kürzlich angekündigt, zum Jahresbeginn 2027 eine »LKW-Maut« auf einigen Landesstraßen einzuführen. Für die Steiermark stellten Verkehrslandesrätin Claudia Holzer und Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer klar, dass es mit der aktuellen Landesregierung keine LKW-Maut geben werde. »Die burgenländische Idee einer LKW Maut auf drei Landesstraßen ist für uns kein Vorbild, sondern ein Alarmsignal. Das Leben in der Steiermark ist bereits teuer genug. Zusätzliche Mautkosten verschwinden nicht einfach in den Bilanzen der Frächter, sondern schlagen sich am Ende in höheren Preisen für Waren und Güter nieder. Gerade in Zeiten der Teuerung braucht es Entlastung statt neuer Gebühren und Abgaben. Deshalb ist unsere Haltung für die Steiermark klar: Nein zu einer LKW-Maut auf Landesstraßen und Nein zu neuen Belastungen für Wirtschaft und Bevölkerung«, so Steiermarks Verkehrslandesrätin Claudia Holzer. Steiermarks Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer ergänzte: »Eine LKW-Maut würde die betroffenen Unternehmen noch stärker unter Druck bringen und damit Arbeitsplätze gefährden. Das können wir uns in wirtschaftlich ohnehin sehr herausfordernden Zeiten keinesfalls leisten. Mit uns wird es daher definitiv keine LKW-Maut auf Landesstraßen geben«.
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WasserRadar
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Kärnten – Wasserverluste früher erkennen, Verbrauchsspitzen besser einschätzen und drohende Versorgungsengpässe rechtzeitig sichtbar machen: Das sei das Ziel des Pilotprojekts »WasserRadar Kärnten«, das kürzlich vorgestellt wurde. In einem Demonstrator werden die seit 2021 erhobenen digitalen Verbrauchsdaten neuerdings mit Hilfe künstlicher Intelligenz ausgewertet. Daraus sollen Wasserbilanzen, Verbrauchsprognosen und automatische Warnhinweise entstehen.
Vom Reagieren zum vorausschauenden Handeln
Während herkömmliche Wasserzähler meist nur jährlich oder monatlich abgelesen würden, ermögliche die digitale Erfassung eine zeitnahe Überwachung des Versorgungsnetzes. Auffälliger Verbrauch, Leitungsschäden, Wasserverluste und Lastspitzen könnten dadurch früher erkannt werden. Die Wasserversorger erhielten so eine fundierte Grundlage, um ihre Betriebsabläufe zu optimieren und im Bedarfsfall rechtzeitig gegenzusteuern. Auch die Bevölkerung solle unmittelbar profitieren. Geplant sei ein »Bürgerportal«, das Informationen zum aktuellen Anlagenstatus, zum eigenen Wasserverbrauch und zu den laufenden Kosten bereitstelle. Darüber hinaus sollen Warnungen bei ungewöhnlichen Verbrauchswerten oder Versorgungsengpässen ausgesprochen werden. Dabei bleibe die kommunale Datensouveränität
gewahrt.
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Wissen
kennt
keine Grenzen
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Niederösterreich – Die Kooperation zwischen dem Land Niederösterreich und dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) werde verlängert. Ziel sei es, die Forschungslandschaften beider Bundesländer enger zu vernetzen, wissenschaftliche Exzellenz mit technologischer Entwicklung zu verbinden und gemeinsame Innovationen von der Grundlagenforschung bis zu Anwendungen und Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft voranzutreiben. Dafür stelle das Land Niederösterreich bis Ende Oktober 2028 insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung.
Ein wesentlicher Bestandteil sei die Beteiligung niederösterreichischer Wissenschaftseinrichtungen an WWTF-Projekten. Diese könnten sich mit 20 bis 49 Prozent beteiligen, wobei das Land Niederösterreich den Anteil der niederösterreichischen Einrichtungen übernehme. Bisher seien neun verschiedene niederösterreichische Forschungseinrichtungen beteiligt. Die Projekte reichten von St. Pölten und Krems über Klosterneuburg und Tulln bis nach Lunz am See. So beschäftigten sich die »TU Wien« und das »Institute of Science and Technology Austria« (ISTA) mit der Sicherheit digitaler Datenbanken, die »Universität Wien« und »ISTA« mit Kryptographie und Verschlüsselung.
Ein weiterer Schwerpunkt sei »Gesundheit«: Projekte der »Universität Wien« mit der »Pädagogischen Hochschule Niederösterreich« befassten sich mit psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen; Kooperationen der »Medizinischen Universität« mit der »Danube Private University« und dem »ISTA« mit der Analyse von Krebs beziehungsweise der Behandlung von Diabetes. Ferner sei die Verbindung von »Wissenschaft und Gesellschaft« ein Schwerpunkt. Mit »Heurika« sei ein eigenes Format geschaffen worden. Ferner sei ein Projekt zu »Hassrede im Internet« und den »Grundsätzen des digitalen Humanismus« vorgestellt worden. Rund 300 Jugendliche hätten mitgearbeitet und sich damit auseinandergesetzt, wie man »Hass im Internet« begegnen und was man konkret dagegen tun könne. Insbesondere die Förderung von »Gegenrede im digitalen Raum« sei als entscheidend hervorgehoben worden.
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Unterstützung
im Mobilitätsalltag
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Burgenland – Der tägliche Schulweg sei für tausende Kinder und Jugendliche im Burgenland eng mit dem öffentlichen Verkehr verbunden. Damit das Angebot noch besser an den Schulalltag angepasst werden könne, seien im Rahmen eines landesweiten Pilotprojekts die Mobilitätsbedürfnisse an mehr als 30 Schulen umfassend untersucht worden. Mehr als 4.000 Schülerinnen und Schüler hätten an der Befragung teilgenommen. Zusätzlich seien Unterrichtszeiten sowie die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Busse analysiert worden. Burgenlands Verkehrslandesrat Heinrich Dorner erklärte: »Ein sicherer und gut organisierter Schulweg schafft Selbstständigkeit, reduziert das Verkehrsaufkommen rund um die Schule und ermöglicht einen zukunftsorientierten Start in den Schultag. Mit den Rückmeldungen tausender Schülerinnen und Schüler verfügen wir nun über eine starke Datengrundlage, um gezielt dort anzusetzen, wo im Alltag Verbesserungen gebraucht werden«.
Die ersten Ergebnisse der Befragung zeigten ein klares Bild: Rund 65 Prozent der Schülerinnen und Schüler würden schon jetzt regelmäßig mit dem Bus zur Schule kommen. Fast 20 Prozent würden immer noch mit dem Auto gebracht oder würden selbst mit dem Auto fahren und etwas mehr als zehn Prozent würden mit dem Rad oder zu Fuß zur Schule kommen. Während die Anreise zur Schule mit dem Bus in der Früh sehr gut funktioniere, stelle sich die Heimfahrt speziell nach dem Nachmittagsunterricht teilweise etwas schwieriger dar. Da gebe es weniger Verbindungen und dadurch würden längere Wartezeiten entstehen.
Ein zentrales Problem im Schulumfeld seien die sogenannten »Elterntaxis«. Wenn viele Kinder gleichzeitig unmittelbar bis vor den Schuleingang gebracht oder dort abgeholt würden, entstehe im Schulumfeld zusätzlicher Verkehr, unübersichtliche Situationen und gefährliche Konflikte. Haltende und wendende Fahrzeuge könnten Sichtbeziehungen einschränken, Gehwege oder Zufahrten blockieren und damit gerade jene Kinder gefährden, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder selbstständig mit dem Bus zur Schule kommen würden.
Neuer Leitfaden bündelt Wissen und praktische Hilfen
Als weiterer Baustein des Projekts sei der Leitfaden »Mobilität rund um die Schule« entwickelt worden. Er bündele alle wichtigen Fragen zur An- und Abreise: Von Busverbindungen, Fahrplanauskunft, digitalen Angeboten und Tickets über Mobi-Checks bis zu Elterninformationen, Ansprechpartnerinnen und -partnern, Verkehrssicherheit und aktive Mobilität.
Orientierung schafft Sicherheit
Neben dem Fahrplan sei auch die Qualität der Information entscheidend. Schülerinnen und Schüler müssten rasch erkennen können, wohin ein Bus fahre, und an welchem Bussteig oder Abfahrtsort dieser halte. Eine eindeutige Zielbeschilderung der Linien, übersichtliche Bussteigpläne und gut sichtbare Fahrgastinformationen reduzierten Unsicherheit, Hektik und Gedränge. Auch die Rahmenbedingungen spielten eine zentrale Rolle: Ausreichend freie Sitzplätze, der respektvolle und freundliche Umgang durch das Fahrpersonal, eine verlässliche Kommunikation mit Eltern sowie gut ausgestattete Haltestellen beeinflussten, wie sicher und angenehm der Schulweg erlebt werde.
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Antragsverfahren
für die Zulassung
von »Sikawild«
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Bayern – Um landwirtschaftliche »Sikawildhaltung« in Bayern auch zukünftig zu ermöglichen, beantrage die Bayerische Staatsregierung über den Bund eine »Ausnahmegenehmigung« bei der EU-Kommission. »Sikawild« ist derzeit von der EU in die »Liste der invasiven Arten« aufgenommen worden. Die Haltung werde damit nach Ablauf einer Übergangsfrist im August 2027 verboten. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu: »Der Freistaat steht an der Seite der Wildhalter. Die landwirtschaftliche Haltung und Züchtung von Sikawild in Gehegen hat in Bayern Tradition. Diese Haltungsform vereint in besonderer Weise landwirtschaftliche Nutzung, ökologische Pflege und regionale Wertschöpfung. Gerade auf Flächen, die für die konventionelle Landwirtschaft nur eingeschränkt oder gar nicht geeignet sind, ist die Haltung von Gehegewild sinnvoll und nützlich. Die vom Verbot betroffenen Wildhalter stehen vor großen Herausforderungen. Wir wollen, dass die Sikahaltung in Bayern eine Zukunft hat und beantragen dazu bei der EU-Kommission eine Zulassung. Damit der Antrag Erfolg haben kann, brauchen wir die aktive Mithilfe der Sikahalter«.
Für die erforderlichen Angaben im Zulassungsantrag benötige das Bayerische Umweltministerium von allen an einer Teilnahme am Verfahren interessierten landwirtschaftlichen Gehegewildhaltern mit Sikabeständen bestimmte Informationen. Das Umweltministerium stelle hierfür ein Online-Formular zur Verfügung. Die dem Ministerium bekannten Sikahalter hätten bereits einen Zugang zum Online-Formular erhalten. Sikawildhalter, die keine entsprechende Benachrichtigung des Ministeriums erhalten hätten, könnten sich für eine Teilnahme am Verfahren an ihre zuständige untere Naturschutzbehörde wenden.
Seit der Aufnahme des Sikawilds in die »Unionsliste der invasiven Arten« im vergangenen Sommer gelte für kommerzielle Bestände eine Übergangsfrist von zwei Jahren, in der bestehende Haltungen grundsätzlich noch betrieben werden könnten. Nach Ablauf der Übergangsfrist dürfe Sikawild nur noch dann gehalten werden, wenn eine entsprechende Ausnahmegenehmigung der EU vorliege.
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25.000 Hektar
Straßenbegleit-
grünflächen
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Baden-Württemberg – Mithilfe eines »Geographischen Informationssystems« (GIS) seien geeignete Flächen entlang des Straßennetzes datenbasiert identifiziert worden. Ziel sei es, bisher ungenutzte Flächen zu Lebensräumen für Tiere und Pflanzen weiterzuentwickeln. Bisher seien sogenannte »Straßenbegleitgrünflächen« nicht zentral erfasst worden. Die neue »GIS-Analyse« zeige nun, dass es entlang von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen rund 25.000 Hektar potenziell nutzbare Flächen gebe. Diese bildeten die Grundlage, um gezielt Standorte auszuwählen, die sich besonders für den Artenschutz eigneten. Gleichzeitig lieferten die Daten eine wichtige Grundlage für die weitere Digitalisierung von Straßenbau und -betrieb, da sie erstmals einen landesweiten digitalen Überblick über die Grünflächen schaffe und eine zielgerichtete Planung und Pflege ermögliche.
Stärkung des Biotopverbundes
Neben der reinen Bestandsaufnahme seien auch sogenannte »Auswahlflächen« identifiziert worden. Dabei handele es sich um besonders geeignete Bereiche, die entweder bereits wertvolle Arten aufwiesen oder durch ihre Lage – etwa im Biotopverbund oder in der Nähe von Schutzflächen – ein hohes ökologisches Potenzial besitzen würden. Landesweit seien rund 4.500 Einzelflächen mit einer Gesamtgröße von etwa 500 Hektar ermittelt worden, die besonders gute Voraussetzungen für eine ökologische Aufwertung bieten würden. Dafür habe man Kriterien definiert, und zwar sollten geeignete Flächen unter anderem südlich ausgerichtet, möglichst eben und mindestens drei Meter breit sein. Ferner müssten sie in der Nähe artenreicher Wiesen liegen. Diese sogenannten »Spenderflächen« ermöglichten es, dass sich Pflanzen und Tiere auf natürliche Weise ansiedelten und neue Lebensräume erschließen könnten. Die Datenbank diene den Stadt- und Landkreisen künftig auch als konkrete Arbeitsgrundlage, um Flächen gezielt aufzuwerten.
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Wie
Künstliche Intelligenz
die Gesundheitsversorgung
verändert
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Das Projekt »2036 – Gesund mit KI?« beleuchte, wie KI die Gesundheitsversorgung in Zukunft prägen werde, und zwar von Prävention über Diagnose bis zur Therapie. Ziel sei, einer breiten Öffentlichkeit Potenziale, Grenzen und Auswirkungen von KI-Anwendungen verständlich zu machen. Das Projekt der »Munich Medicine Alliance«, an der auch die TUM beteiligt sei, werde im Rahmen des »Wissenschaftsjahrs 2026 – Medizin der Zukunft« vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.
Ziel des Projekts sei eine digitale Plattform zu erstellen, auf der anschaulich gezeigt werde, wie KI die Medizin in zehn Jahren verändern könnte. Anhand von fünf Beispielen aus unterschiedlichen Lebensabschnitten von Patientinnen und Patienten, solle sie verschiedene KI-Einsatzmöglichkeiten in der Medizin zeigen – etwa bei genetischen Analysen in der Kindheit, bildgestützter Diagnostik, Robotik-Operationen, Wearables oder Assistenzsystemen im Alter. Dabei sollen sowohl die Vorteile als auch eine Alternative mit heutigen nicht KI-basierten Therapien aufgezeigt werden. Nutzerinnen und Nutzer könnten in dieser »Patientenjourney« zwischen Optionen wählen, um so unterschiedliche Szenarien zu erleben.
Das Projekt richte sich an ein breites, gesundheitsinteressiertes Publikum – insbesondere Erwachsene ab 40 Jahren. Inhalte sollen dabei ausdrücklich nicht von den teilnehmenden Forschungseinrichtungen vorgegeben, sondern gemeinsam mit interessierten Menschen entwickelt werden.
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