125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Agatharied: »Nervenaufreibender Eröffnungsabend mit spektakulärem Seilziehwettbewerb«

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125 Jahre 
Freiwillige Feuerwehr
Agatharied
Nervenaufreibender Eröffnungsabend mit spektakulärem Seilziehwettbewerb

14. August 2026

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Bayern – Als sich anno 1901 die oberbayerische »Freiwillige Feuerwehr Agatharied« offiziell zusammenschloß, ahnte damals von den Gründervätern wahrscheinlich niemand, welche Wertschätzung den Feuerwehren nach rund 125 Jahren entgegen gebracht werden würde. Denn heutzutage sind Feuerwehren unverzichtbar. In den Städten und Gemeinden, auf den Autobahnen und insbesondere auf dem Land, erweisen sie sich als Helfer bei Bränden, Unfällen und bei Katastrophenfällen, und zwar sommers wie winters, aber auch als »schnelle Einsatztruppe bei der Rettung von Haus- und Nutztieren in Notsituationen«.

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Bürgermeister Johann Harraßer beim Faßanstich

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Um dies gebührend zu würdigen, fanden sich am 14. August 2026, beim Eröffnungsabend der Jubiläumsfeierlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Agatharied, einem Ortsteil der Gemeinde Hausham, neben Johann Harraßer, 1. Bürgermeister mit Gattin Elisabeth; Josef Schaftari, 2. Bürgermeister und Ria Röpfl, 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Hausham sowie zahlreiche Vertreter des Gemeinderates, darunter Lisbeth Leidgschwendtner und Erich Kogler, auch viele Bürgerinnen und Bürger aus Nah und Fern im Festzelt an der Fehnbachstraße in Agatharied, ein. Ferner kamen Feuerwehr-Mannschaften aus den Ortschaften Parsberg, Wies, Schliersee, Fischbachau und Elbach sowie Abordnungen der Bergwacht Hausham, der Burschenvereine Agatharied und Wiechs, der Trachtenvereine Agatharied und Schliersee, um ihre Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Agatharied zu Ehren. Als Höhepunkte des Abends waren ein Wettbewerb im Seilziehen angekündigt, bei welchem die Mannschaften der Feuerwehren und Ortsvereine gegeneinander antreten sollten. Zuvor wurde jedoch per Kranwaage das tatsächliche »Kampfgewicht« der einzelnen »Ziehmannschaften« ermittelt. Dieses reichte bei jeweils sechs gewogenen Teilnehmern von 550 bis zu 650 Kilogramm.

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Seiziehatlethen beim Wiegevorgang

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Zum Auftakt begrüßten Thomas Bramböck als 1. Vorstand und Florian Maier, Kommandant der FFW Agatharied, die zahlreichen Gäste zum Jubiläumsfest und überließen Bürgermeister Harraßer mit der Aufforderung des Anzapfens des ersten Fasses Bier die Bühne. Dieser eröffnete auch sogleich nach geglückter Tat mit den Worten »O‘Zapft is!« den Abend und hieß als Gemeindeoberhaupt die Mitglieder der Feuerwehr Agatharied, die zahlreichen Gäste sowie die Athleten der Ziehmannschaften nebst Betreuer und Fans herzlich willkommen. Dabei verglich Harraßer, selbst ehemaliger Feuerwehrler, das Wesen des Seilziehens mit der Arbeit der Feuerwehren: »Beim Seilziehen und der Feuerwehr gilt das Selbe: Ihr ziehts sprichtwörtlich an einem Strang, man stärkt sich gegenseitig den Rücken und gibt gemeinsam sein bestes. Erfolgreich ist man nur, wenn man zusammenarbeitet und wenn viele Hände stark angreifen«.

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»Seil auf, spannen, fertig, pull !«

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Anschließend verkündete Florian Schöpfer, Moderator des Abends, mit der Auslosung der gegeneinander anzutretenden Mannschaften, den Beginn der Wettkämpfe und stellte die drei Schiedsrichter des Wettkampfes, Georg Läßer, Thomas Läßer und Toni Eichermüller, vor. Diese erörterten asuführlich die Regularien des Seilziehens und erklärten die Kommandos – Seil auf, spannen, fertig, pull ! – und dann gings auch schon los! Unter lautem Anfeuerungsgeschrei der Fans spreizten sich die Männer mit ihrer Körperkraft ins Seil, um den Gegner über die Mittellinie zu ziehen. Jeweils zwei Durchgänge pro Mannschaften waren zu absolvieren. Es erfolgte eine Vorrunde und ein nervenaufreibendes Viertel- und Halbfinale und schließlich das große Finale.

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Sechs Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wies beim »PULLEN«

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Das Halbfinale entschied, nach spannendem und kräfteziehenden Wettziehen, die Burschenverein Wiechs für sich. Diese freuten sich über »Rüscherl«-Mixgetränke als Gewinn des dritten Platzes. In einem sehr unbarherzigen »Leitzachtalduell« standen sich in der Endrunde die Feuerwehren Elbach und Fischbachau gegenüber. Schlußendlich gewannen die jungen Männer aus Elbach, welche ein 50 Liter Bierfaß für den 1. Platz entgegennehmen durften. Doch auch die Fischbachauer Männer ließen sich gehörig vom ausgelassenen Publikum feiern. Sie erhielten für ihren 2. Platz ein 30 Liter Faß Bier.

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Auch die Jugend war mit Feuereifer mit dabei

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Zwischen den Wettkämpfen probierte sich der Nachwuchs beim Seilziehen. Voller Elan hingen die jungen Burschen mit Feuereifer am dicken Strang und zogen, was die jungen Kräfte hergaben. Das Publikum belohnte die Mühen mit Anfeuerungsrufen und lautem Applaus. Zum Ende des ersten Festtages ergriff Thomas Bramböck nochmals das Wort und dankte allen Beteiligten für einen spannenden Abend. Dieser wurde von der Agatharieder Blaskapelle in unterhaltsamer Weise musikalisch umrahmt. …weiter zur großen Bildergalerie

-am- Bilder: am

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