Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Miesbach – Bad Tölz-Wolfratshausen 2026

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Freisprechungsfeier
der Kreishandwerkerschaft
Miesbach – Bad Tölz-Wolfratshausen
2026

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Miesbach – Der Spruch »Handwerk hat goldenen Boden« ist auch in der heutigen internetdominierten Welt immer noch für viele junge Menschen richtungsweisend. So wurden nun am Freitag, 18. September, im Veranstaltungszentrum Waitzinger Keller Miesbach rund 130 junge Leute in den Innungsberufen Bäcker und Bäckereifachverkauf, Maurer, Maler, Metallbauer/Konstruktionstechnik, Metzger, Schreiner, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Zimmerer, feierlich vom harten Lehrlingsdasein freigesprochen und in den verantwortungsvollen Gesellenstand erhoben.

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Dass man, nachdem man erfolgreich einen Handwerksberuf, sozusagen als Realitätsschule und Lebensgrundlage erlernt hat, dann in einen anderen Beruf wechseln und diesen mit Erfolg ausfüllen könne, beweisen Ludwig Schmid, Landrat in Bad Tölz-Wolfratshausen sowie Pfarrer und Dekan Michael Mannhardt vom Dekanat Miesbach: Beide haben einst eine Ausbildung im Bäckerhandwerk absolviert und eine Gesellenprüfung abgelegt, um danach einen anderen Lebensweg einzuschlagen. Nach dem Motto: »Einen erlernten Beruf kann einen niemand nehmen« wünschten sie den Junggesellinnen und Jungesellen viel Glück und Erfolg in ihren Berufen. Doch brauche ein Lehrling mehr als eine Ausbildungsstelle, bemerkte Heinz TretterVorstandsmitglied in der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Er dankte den Ausbildern und Lehrern sowie den Eltern, welche die jungen Auszubildenden in allen Lebenslagen unterstützt und »bei der Stange gehalten« hätten. Die Freisprechung sei ein wichtiger Meilenstein für den Berufsweg, der nun beginne, so Tretter.

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Franziska Eberharter, aus Osterwarngau im Landkreis Miesbach, bei der Aushändigung des Gesellenbriefs

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Unter den Augen der Ehrengäste, darunter unter anderem Josef Bierschneiderstellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach und Dr. Thomas Acher, Bürgermeister der Stadt Miesbach, des Kreishandwerksmeisters Martin Waldmann sowie den Vertretern der Handwerkskammer München und Oberbayern und der Kreishandwerkerschaft Miesbach-Bad Tölz-Wolfratshausen, überreichte Simon Dennhöfer, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, die Ehrenurkunden der Innungssieger und verlieh Lena Marie Bögl, Gesellin im Maurerhandwerk, den Ehrenpreis der Kreishandwerkerschaft Miesbach-Bad Tölz-Wolfratshausen für die beste aller Gesellen- und Abschlußprüfungen des Jahres 2026.

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Anschließend erhielten die ehemaligen Auszubildenden ihre Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe. Zum Schluß entließ Fritz Sippl, stellvertreterder Kreishandwerksmeister, die jungen Leute mit mit einem Ratschlag ins neue Leben: »Nutzt eure Chancen im Beruf und behaltet den Mut, euren Weg zu gehen. Nehmt das Gefühl des Tages mit auf euren Weg und bleibt dem Handwerk verbunden«.

-am- Bilder: am

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