Internationales Bergfilmfestival Tegernsee 15. bis 19. Oktober 2025

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22. Internationales
Bergfilmfestival 
Tegernsee
2025

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Region Bayern – Das »22. Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee« feierte seine Gewinner: Die Schlußfeier war zugleich auch Premiere, bemerkte Festivalleiter Tom Dauer zum Ende der Veranstaltungsreihe, da er erstmals den Abend komplett moderierte. Er dankte nochmals allen Unterstützern und begrüßte die Filmemacher vor und hinter den Kameras sowie die Mitglieder der Jury. 203 Filme wurden zum diesjährigen »Bergfilm-Festival Tegernsee« eingereicht, 47 kamen in die Endausscheidung.

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Dauer erwähnte, dass das Festival sehr gut besucht war und viele Veranstaltungen ausverkauft waren. Die Filme seien vom politischen Aspekt hoch aktuell gewesen und durch die internationalen Beteiligungen hätten sich beim Festival verschiedene Kulturen vereint. Er sehe dies wichtig für den Erhalt der Demokratie. Anschließend lüftete er das Geheimnis um die diesjährigen Gewinner: »Lobende Erwähnungen der Jury« erhielten die Filme »Farming Turns« von Anthony Bonello, Chris Rubens und Jesse Ambrogi-Yashon | Kanada und »The Future of Climbing« von Guillaume Broust | L‘Endroit |Frankreich. Den Preis für den »Besonderen Film« bekam »Tian – Generation Farmfluencer« von Thomas Schäfer und Meike Hollnaicher | Takt Film | Italien. Den Preis für die »bemerkenswerteste Kameraleistung« erhielt »Dieses gute Land« (Ova Dobra Zemlja) von Vladimir Perović | Atomic | Montenegro. Der »Otto-Guggenbichler-Nachwuchspreis« ging an: »Going East« von Loïc Isliker und Joi Hoffmann | Österreich. Erstmals wurde vom »Internationalen Bergfilm-Festival Tegernsee« und dem bayerischen Sportartikel-Hersteller »LOWA« der »Filmförderpreis Tegernsee für junge Talente« ausgelobt und ging an die Filmemacher Hanna Schneider und Paul Schweller. Ihr Filmprojekt »Strahlesuecher« soll beim »23. Internationalen Bergfilm-Festival Tegernsee« die Premiere feiern.

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»Dos Hombres«: Wolfgang Hierl und Erich Kogler

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Den Preis der Tegernseer Energiegesellschaft – TEG »Bester Film in der Kategorie ‚Lebensraum Berg’« erhielt »Climbing Never Die« von Nick Rosen und Matt Groom | Reel Rock | USA. »Bester Film in der Kategorie ‚Naturraum Berg’« war »Requiem in Weiß« von Harry Putz | Freiluftdoku | Österreich. Der Preis des DAV für den »besten Alpinfilm Kategorie ‚Erlebnisraum Berg’« ging an »Flashed« von Eric Bissell | Highpoint Productions | USA. Den Publikumspreis von Bayern 2 erhielt der Filmbeitrag »Buhl – Über alle Gipfel hinaus« von Werner Bertolan | Albolina Film & ServusTV | Italien, Österreich. Und der »Großer Preis der Stadt Tegernsee« ging an »Champions of the Golden Valley« von Ben Sturgulewski | Sturgefilm/Tideshift Studio, Katje Stjernholm | Afghanistan, Deutschland, USA.

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Preisverleihung in der Kategorie »Großer Preis der Stadt Tegernsee« v.l.:  
Tom Dauer, Ben Sturgulewski (Champions of the Golden Valley) und Bürgermeister Johannes Hagn

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Abschließend kam die neue Organisatorin des »Bergfilm-Festivals Tegernsee«, Manuela Brandl, auf die Bühne. Sie zeigte sich sehr erleichtert, dass die Veranstaltung ohne Pannen über die Bühne gegangen sei und vergaß auch nicht die »Grande Dame« Helga Hobmeier, als die langjährigste und kompetenteste Mitarbeiterin des Festivals, zu würdigen. Ferner bekannte sie, ein großer Fan von Tom Dauer zu sein, der erstmals als Festivalleiter verantwotlich war. Für die musikalische Auflockerung des Abends waren »Dos Hombres«, Wolfgang Hierl und Erich Kogler zuständig. Für das leibliche Wohl der Veranstaltungsgäste sorgte »Catering & Partyservice Blümer«. Die Verabschiedung übernahm, wie jedes Jahr, Johannes Hagn, Bürgermeister der Stadt Tegernsee. »Ich habe beim Festival immer das erste und das letzte Wort. Ich weiß, ich stehe nun noch zwischen Ihnen und dem Büffet. Daher wünsche ich noch einen schönen Abend!«, resümierte Hagn.

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-am- Bilder: am

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Eröffnungsabend

22. Internationales
Bergfilmfestival
Tegernsee

15. bis 19. Oktober 2025

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Johannes Hagn, Bürgermeister der Stadt Tegernsee, bei seiner Begrüßungsrede

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Region Bayern – Im ausverkauften Barocksaal des Gymnasiums der oberbayerischen Stadt Tegernsee eröffnete Bürgermeister Johannes Hagn am Mittwoch, 15. Oktober, das 22. Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee und bedankte sich bei den ideellen, materiellen und finanziellen Unterstützern, ohne welche das Non-Profit-Festival nicht veranstaltet werden könne. Festivaldirektor Tom Dauer betonte: »Ich trete als neuer Festivalleiter in große Fußstapfen« und wendete sich damit direkt an Michael Pause, unter dessen Leitung das Festival rund 21 Jahre lang stand. Dieser kam auf die ihm wohlvertraute Bühne, offenbarte: »Ich erlebe den Eröffnungsabend zum ersten Mal völlig entspannt, aus der Publikumsperspektive« und gab dem Team des Festivals noch einen Rat – frei nach Franz Beckenbauer – mit auf den zukünftigen Weg: »Geht’s naus in die Säle und macht’s a g’scheits Festival!« Dem kamen die Festivalmacher nach und zeigten mit dem Film »Of a Lifetime« die faszinierende Reise der Snowborder-Familie De Le Rue, mit Xavier (7-facher Weltmeister) seinem Bruder Victor (3-facher Weltmeister) und Xaviers Tochter Mila auf ihrer ersten Expedition, die sie über die stürmische »Drake-Passage« in die eisige Wildnis der Antaktis führte. Dort stellte sich das 17-jährige Mädchen zwischen Pinguinkolonien, Orcas und steilen Eishängen der Herausforderung des »Big-Mountain-Freeridings«. Milas Tagebuchaufzeichnungen gaben Einklicke in ihre Gedankenwelt, während sie Ängste überwand und über sich hinauswuchs. Am Ende erklärte die zwischenzeitlich 18-jährige Mila: »Es ist der wildeste aller wilden Orte. Es war die Reise meines Lebens«. »Ein guter Bergfilm transportiert die Essenz des Abenteuers, er versucht, es filmisch greifbar zu machen und in den Alltag zu überführen. Meiner Meinung nach ist dies dem Film »Of a Lifetime“ außerordentlich gut gelungen«, betonte Tom Dauer.

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Die zweite Filmpräsentation des Abends war »Meru – The Ascent of the Goldfish«. Der Film zeigte die Mühen von drei Bergsteigern, die den dreigipfligen Meru im indischen Garhwal Himalaya bezwungen haben. Ziel der Expeditionsbergsteiger war eine Neuroute in der Südostwand des »Meru South« in 6.660 Metern Höhe. Nach wochenlangem Auf und Ab erreichten sie schließlich die Schlüsselstelle ihrer Erstbegehung, doch bevor sie die Crux ihrer Linie angehen konnten, mussten sie jede Menge Schwierigkeiten überwinden. Im Anschluss zeigte sich Festivalleiter Dauer erfreut, dass der Kameramann des Filmes zu Gast war, der die Bergsteiger begleitete. Der aus Südtirol angereiste Fotograf und Kameramann Daniel Hug erzählte, wie er sich daheim schrittweise auf die Berge und die Höhe vorbereitete und dass er zunächst nur als Fotograf eingeplant war, dann aber zum Filmer und Regisseur »befördert« wurde. Er berichtete von den Gefahren der Expedition, den Strapazen, in diesen Höhen einen ganzen Monat lang von früh bis spät mit rund 20 Kilogramm Ausrüstung auf dem Rücken zu drehen und wie er seine Ausrüstung ins Land brachte. Mit den abschließenden, stolzen Worten Tom Dauers: »Der Blick hinter die Kulissen macht unser Festival aus« endete der Eröffnungsabend des 22. Internationalen Bergfilm-Festivals in Tegernsee.

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Freuten sich über den gelungenen Festivalstart v.l.:
Leonhard Wöhr, Bürgermeister der Gemeinde Weyarn; Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham;
Tom Dauer, Festivalleiter des Internationalen Bergfilmfestivals Tegernsee; Johannes Hagn, Bürgermeister der Stadt Tegernsee 
und Bernhard Schäfer, Bürgermeister der Gemeinde Valley

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-am- Bilder: am

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Vorankündigung

22. Internationales
Bergfilmfestival
Tegernsee

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Region Bayern – Das »22. Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee« bietet auch heuer wieder eine Fülle an sehenswerten Filmen. Aus über 200 eingereichten Produktionen haben es diesmal 74 in die Auswahl geschafft. Beim Blick auf die Filmsprachen – sie reichen vom pakistanischen Wakhi und dem persischen Dari über Portugiesisch und Polnisch bis zu Montenegrinisch und Rätoromanisch – wird das weltumspannende Spektrum des Bergfilms deutlich. Das Programmheft ist erschienen; der Kartenvorverkauf startet am 12. September 2025. Das Festival läuft vom 15. bis 19. Oktober 2025.

206 eingereichte Filme aus allen Ecken der Erde hat die sechsköpfige Auswahljury gesichtet, geprüft, aussortiert oder für gut befunden. Festivalleiter Tom Dauer zeigte sich nach dem Sichtungsmarathon zufrieden: »In jeder Kategorie sind sehr gute Filme dabei, auch einige Kandidaten für den Großen Preis der Stadt Tegernsee«. Auffallend, betonte Dauer, sei die Zahl sehr guter Bergsportfilme, wobei deutlich erkennbar sei, dass sich viele Filmemacher nicht mit der bloßen Darstellung einer sportlichen Leistung zufriedengeben wollen. Es werden Themen behandelt, die erkennen lassen, dass dem Tun am Berg durchaus Sinn innewohnen kann. Beispielsweise im Filmbeitrag »Sama«, in dem es um syrische Kinder geht, die in einem libanesischen Flüchtlingscamp von der Schweizer Organisation »ClimbAID« ans Klettern herangeführt werden. Für sie ist der Felssport eine Stütze bei der Bewältigung traumatischer Erfahrungen. Ein anderes Beispiel ist Filmbeitrag »Climbing Never Die« – der Regisseur reiste auf Einladung des ukrainischen Profikletterers Danyil Boldyrev in die Ukraine und beobachtet, wie selbst in stark umkämpften Städten das regelmäßige Training und Beisammensein in Boulderhallen den Menschen einen Funken Hoffnung gibt. »Climbing Never Die« läuft beim »Bayern 2-Abend« am Donnerstag, 16. Oktober unter dem Motto »Klettern in der Krise«. Danyil Boldyrev wird anwesend sein.

Der »DAV-Abend« am Freitag, 17. Oktober ist dem Thema »50 Jahre Rotpunkt« gewidmet. Mit Bernd Arnold erwartet das Festival einen der Pioniere des modernen Freikletterns als Gast. Zugleich war er Mentor und Freund von Kurt Albert, dem geistigen Vater des Rotpunkts. Außerdem wird mit Siebe Vanhee aus Belgien einer der derzeit aktivsten Alpinisten an diesem Abend anwesend sein und seinen Film »Riders on the Storm« präsentieren. Mit der ersten freien Begehung dieser von Kurt Albert, Wolfgang Güllich und Bernd Arnold im Jahre 1991 erstbegangenen Route am »Torre Central« in der patagonischen Paine-Gruppe schließt sich der Kreis ins heute. Der »Nepal-Abend«, ebenfalls am Freitag, 17.Oktober, bringt mit »The Last Expedition«, einem Porträt der polnischen Höhenbergsteigerin Wanda Rutkiewicz, einen filmischen Höhepunkt in Spielfilmlänge. Ebenso können sich die Zuschauer auf »Ashima« freuen, ein intimes Porträt der US-amerikanischen Kletterin und Boulderin Ashima Shiraishi, die mit ihrem Vater Poppo, einem exzentrischen ehemaligen Butoh-Tänzer, von New York in die südafrikanischen Rocklands reist, um als erste Frau ein »V14-Boulderproblem« zu klettern.

Tom Dauer sagte mit Blick auf die diesjährige filmische Auswahl: »Wenn ich mir die Bandbreite der Filmsprachen anschaue, die vom pakistanischen Wakhi und dem persischen Dari über Portugiesisch und Polnisch bis zu Montenegrinisch und Rätoromanisch reicht, wird mir das ganze weltumspannende Spektrum des Bergfilms bewusst, und es erfüllt mich mit großer Freude, dass Tegernsee während der fünf Tage zu einem kulturellen Schmelztiegel wird«. Zu sehen sind die Filme in verschiedenen Sälen und einem Kinozelt.

Während sich im »Medius-Center« der Schwerpunkt »Action« etabliert hat, darf man im »Schalthaus« auch mit ausgefallenen, manchmal auch »sperrigen« Filmen rechnen. In der »Sporthalle«, dem größten Tegernseer »Bergfilmkino«, werden große Namen genannt. Täglich auf einen anderen attraktiven Programmschwerpunkt kann man sich im festlichen »Barocksaal« des Gymnasiums freuen – sei es im Rahmen der offiziellen Eröffnung am Mittwoch, 15. Oktober, oder an den anderen Themen- Abenden bis zur Schlussfeier. Damit niemand etwas verpasst, werden einige Filme zweimal gezeigt. Wie immer wird sich die internationale Jury intensiv mit den Filmen auseinandersetzen und die Besten prämieren.

Wer unmittelbar dabei sein und mitfeiern möchte, hat am Samstagabend, 18. Oktober, bei der Preisverleihung im ehrwürdigen Barocksaal die Gelegenheit dazu: Dort treffen die Gäste auf die ausgezeichneten Filmemacher und Filmemacherinnen – persönlich oder zugeschaltet per Videobotschaft – und können Ausschnitte aller ausgezeichneten Filme sehen. Am Sonntag, 19. Oktober, gibt es im »Kinozelt im Kurgarten«, im »Medius« und im »Schalthaus« die einmalige Gelegenheit, alle prämierten Filme noch einmal im Rahmen einer Matinée in voller Länge anzuschauen.

Den Schlusspunkt des diesjährigen »Internationalen Bergfilm-Festivals Tegernsee« setzt die Deutschland-Premiere des Kinofilms »Downhill Skiers – Ain’t No Mountain Steep Enough« am Sonntag, 19. Oktober. Die Dokumentation begleitet die besten Abfahrer der Welt – darunter Marco Odermatt, Aleksander Aamodt Kilde, Vincent Sarrazin, Dominik Paris und Vincent Kriechmayr – über ein Jahr lang, winters wie sommers. Sie ermöglicht einen außergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen einer Extremsportart, deren Protagonisten die ganze Bandbreite körperlicher wie emotionaler Erfahrungen machen. Festivalleiter Tom Dauer zeichnete für Drehbuch und Co-Regie verantwortlich; der Film läuft außer Konkurrenz.

Beim »Internationalen Bergfilm-Festivals Tegernsee 2025« gibt es keine Tages- oder Abendkassen an den Vorführsälen. Tickets können aber bis unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn online gekauft werden, und zwar unter www.bergfilm-tegernsee.de und über München-Ticket. Ebenso ist der Kauf an den VVK-Stellen von München-Ticket möglich. An den Veranstaltungstagen auch in der Tourist-Information Tegernsee, welche in der Zeit von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet ist. Das Programm erscheint Anfang September. Der Kartenvorverkauf startet am Freitag, 12. September 2025.

-bfft- Bilder: am

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-am- Bilder: am

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