Neujahrsempfang der Stadt Tegernsee 2026

.

.

.

.

.

Traditioneller
Neujahrsempfang
der Stadt Tegernsee
2026

.

.

Region Bayern – Rund 80 Gäste, darunter unter anderem Helga Hobmeier, Trägerin der Bürgermedaille der Stadt Tegernsee, IKH Herzogin Anna in Bayern mit Ehemann Andreas Baron von Maltzan, Pfarrerin Sabine Arzberger von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Tegernseer Tal und Dr. Martin Mihalovits von der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, um wirklich nur einige zu nennen, durfte Johannes Hagn, Erster Bürgermeister der Stadt Tegernsee, kürzlich zum Neujahrsempfang begrüßen. Ferner waren neben prominenten Bürgern auch zahlreiche Vertreter von Vereinen und Unternehmen, dem Stadtrat sowie Unterstützer aus dem sozialen und kulturellen Bereich der Einladung zum ersten großen offiziellen Ereignis im neuen Jahr gefolgt.

»Tegernsee soll Lebenswert sein. Ehrenamtliches Engagement ist ein Gradmesser für eine funktionierende Ortsgemeindschaft. Wir haben in Tegernsee gut 50 Vereine, von »B« wie BRK bis »Y« für Yachtclub. Es gibt viele private Personen, die im Hintergrund agieren, ohne wirtschaftliche Interessen und die nie nach Anerkennung gieren, die für ein lebenswertes Umfeld sorgen«, erklärte Hagn und ergänzte: »Ein besonderer Dank in diesem Jahr gilt unseren Stadträtinnen und Stadträten, für die heuer die Amtszeit zu Ende geht, deren Tätigkeit ein zeitaufwendiges und manchmal auch unangenehmes Ehrenamt war. Ich möchte mich bei allen Fraktionen für die sehr gute Arbeit der letzten Jahre bedanken«.

.

Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der Stadt Tegernsee, bei seiner Neujahrsempfang-Ansprache

.

Hagn wechselte – nach eigenen Aussagen kein Verfechter von »blumigen Reden«, dafür jedoch mehr zu »kurz und bündig« tendierend – aus aktuellem Anlass ins politische Themenfeld. »Da ich bei den diesjährigen Kommunalwahlen keinen Gegenkandidat habe, erlaube ich mir, politisch zu werden, da mir es niemand negativ auslegen kann und ich nicht in den Verdacht der politischen Werbung geraten kann“, so Hagn. Ein weiteres Thema war »die lebendige Ortsgemeinschaft«. Diese brauche neben dem Engagement von Vereinen und privaten Personen auch politisch interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die in die Stadtratssitzungen gehen und Bürgerversammlungen besuchen würden, da die Themen wegen ihrer Umfänglichkeit medial schwierig aufzubereiten seien.

Desweiteren sprach Hagn das im Jahr 2025 erreichte und gewünschtes, wie ein Hallenbad, an. Ferner wies er auf das anstehende Jubiläum des E-Werks Tegernsee an und bedauerte, dass im Bereich von Inklussion noch nicht genügend geschehen sei, was er sich jedoch für die anstehende Amtszeit als wichtige Aufgabe vorgemerkt habe. Auch sei das Parken in der Stadt ein echtes Problem, das »Miteinander von Auto, Radfahrern und Fußgängern«, welches angegangen werden müsse. Es brauche Kompromisse und demokratische Prozesse, vor allem Leute, welche ihre Belange vortragen und die Diskussionen
führen könnten. Er plädierte dafür, wählen zu gehen. Denn es brauche im Tegernseer Stadtrat eine Ausgewogenheit, eine Debattenkultur, erwachsene Menschen, die mitten im Leben stehen, eine Meinung vertreten sowie keinen Fraktionszwang und keine Rechthaberei, da es um einen bestmöglichen Kompromiss für die Allgemeinheit und nicht um persönliche Befindlichkeiten gehe. Es drehe es sich letztendlich um das Ansehen der Stadt, des Stadtrates und das der Bürger.

.

Freuten sich über die gelungene Neujahrsveranstaltung v.l.: Johannes Hagn und Michael Bourjau

.

Abschließend setzte sich Hagn, der kürzlich einen »runden« Geburtstag feiern konnte, mit dem Thema »Altersdiskriminierung« auseinander, auch deshalb, weil Stadtrat Michael Bourjau (FWG) als »Boomer« altersbedingt nicht mehr als Bürgermeisterkandidat antreten werde und er selber, fast ein »Boomer«, trotzdem nochmals für das Amt des Bürgermeisters kandidiere. Er schloß mit einem Zitat, welches sich auf die Zeit nach der Pensionierung der »Boomergeneration« bezog. Er betonte, dass die geleistete Gesamtarbeit der »Boomer« nicht ausreichen werde und die junge Generation nur hoffen könne, dass die sogenannten »Boomer« auch nach ihrer Pensionierung gesund und vital bleiben würden, um sich weiter für die Gesellschaft zu engagieren und diese am Laufen zu halten. Er gab die Empfehlung, bereits heute sehr, sehr freundlich zu den »Boomern« zu sein. 

-am- Bilder: am

.

*************************

Der Alpenrand-Magazin.de – NEWSletter
informiert immer montags und bei besonderen Anlässen,
mehrsprachig aus den Alpenländern und darüber hinaus. Hier geht’s zur Anmeldung:

.

***********************

.

Um technisch einwandfrei funktionieren zu können, verwendet diese Website Cookies. Cookie-Richtlinie

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

.

.