Neujahrsempfang der oberbayerischen Gemeinde Hausham 2026

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Neujahrsempfang
der oberbayerischen Gemeinde 
Hausham

2026

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Region Bayern – Ein Hauch von Abschied lag über dem diesjährigen Neujahrsempfang der oberbayerischen Gemeinde Hausham, da es der letzte Anlaß dieser Art für Jens Zangenfeind in seinem Amt als Bürgermeister war. Dieser kandiert bekannterweise für das Amt des Landrats des Landkreises Miesbach. Er begrüßte – merklich mit Wehmut – die vielen Gäste, darunter unter anderem Hans Harrasser und Martin Reisberger, Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Hausham; Pfarrer Dekan Michael Mannhardt von der katholischen Kirchengemeinde St. Anton und von der evangelischen Kirchengemeinde Pfarrer Erwin Sergel mit Pfarrerin Anika Sergel-Kohls; Margit Rühe-Krux, Leiterin der Gemeindebücherei Hausham; die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, zahlreiche Vertreter von Vereinen, der Polizei sowie der Feuerwehren Hausham und Agatharied.

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Bei seiner Begrüßungsrede: Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham

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Für eine lautstarke Ankündigung des offiziellen Beginns des Neujahrsempfangs sorgte der Fanfarenzug der Faschingsvereinigung »Crachia Hausham« mit Fanfaren und Trommeln. Hierbei konnte das Gemeindeoberhaupt das Prinzenpaar Prinzessin Christine III. und Prinz Florian I. nebst umfangreicher Hofgesellschaft vorstellen. Er wünschte eine erfolgreiche Faschingssaison und fügte scherzhaft hinzu: »Natürlich freue ich mich auf die Rathausbesetzung am Faschingsdienstag. Nachdem ich ja dann danach eh nicht mehr im Amt bin, könnte ich Euch den Rathaussessel eigentlich ganz überlassen. Wir bräuchten dann gar keine Bürgermeisterwahl«. Ferner bat er die Geistlichkeit um den Segen für das neue Jahr. Bei ihrer Ansprache machten Pfarrer Dekan Michael Mannhardt und Pfarrer Erwin Sergel auf die im Jahresverlauf anstehenden Anstrengungen aufmerksam, unterstrichen die Wichtigkeit einer positiven Grundeinstellung eines jeden als ausschlaggebend für das gute Zusammenleben und verwiesen als Symbol von Vertrauen und Offenheit auf die Muschel, Zeichen der Pilger. Vertrauen und Offenheit den Menschen gegenüber seien gute Weggefährten, betonten die Pfarrer und überreichten die Jakobsmuschel Jens Zangenfeind.

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Sternsinger überbrachten Segenswünsche

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Auch eine Abordnung der Sternsinger überbrachte Segenswünsche. Zangenfeind hieß sie, gemeinsam mit ihren Betreuern Sabine Niedermeier und Ernst Fiechter, herzlich willkommen und erklärte, dass insgesamt 55 Mädchen und Buben in den Gemeinden Hausham und Agatharied, trotz der vorherrschenden Kälte, als Sternsinger unterwegs waren und Spenden in Höhe von 11.600,- Euro sammelten. Er übergab ihnen im Namen der Gemeinde ebenfalls eine Spende und dankte für den Einsatz mit einem süßen Präsent und Kinokarten.

Mit dem Wunsch auf ein glückliches, gesundes und friedvolles Jahr sprach Zangenfeind die Geschehnisse in der Welt an, welche sich in den letzten Jaren drastisch verändert hätten. Er erwähnte neben dem Ukrainekrieg die Präsidenten von Weltmächten, welche offen darüber sprechen würden, welche Länder sie beanspruchen, auch wenn es autonome und selbständige Staaten seien. Er wies auf die problematische Wirtschaftslage hin, die den Unternehmen vollen Einsatz abverlange und forderte Unterstützung, da diese sonst den Anschluss an die Weltwirtschaft verlieren würden. Überall würden Gelder zur Erfüllung der Aufgaben fehlen, ebenso wie Fachkräfte und bezahlbarer Wohnraum. Im Übrigen wären diese Probleme ebenso in den Kommunen angekommen. Diese wären sich der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, den Familien, der jungen wie der älteren Generation bewußt: »Egal wie die Rahmenbedingungen sind. Wir müssen einen guten Weg in die Zukunft finden – und ich bin überzeugt, dies wird uns gelingen. Aber: Es geht nur miteinander«, so Zangenfeind.

Positiv gestimmt führte der Bürgermeister weiter aus, dass die Gestaltung der Zukunft eine nicht ganz einfache Aufgabe sei, er darin jedoch die Chance für die Gesellschaft sehe, dies miteinander zu tun. Damit sprach er die zahlreichen Aufgaben der Gemeinde an, welche u.a. das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum, die Stärkung von Handel und Gewerbe oder das Fördern der jungen Generation beinhalte und dankte gleichzeitig den vielen ehrenamtlich Tätigen, die sich in den insgesamt 70 ansässigen Vereinen und Blaulichtorganisationen in ungezählten Stunden für die Gemeinschaft einsetzen würden.

Doch nicht nur die weite Welt würde sich verändern, betonte Zangeneind, auch die Kommunalwahl 2026 würde ihre Schatten vorauswerfen, bei der die Wahl eines neuen Landrats, Bürgermeisters und eines Gemeinderates anstünden. »Es ist mir nicht leicht gefallen, mich für die Kandidatur als Landrat zu entscheiden. Ich liebe und schätze die Gemeinde Hausham«, bekannte er und versprach, in welcher Form auch immer, der Gemeinde Hausham mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ferner wurden zahlreiche herausragende Sportler der Gemeinde geehrt. Diese waren u.a. Sabrina Zeug, sie wurde im Jahr 2025 dreifache deutsche Meisterin im Rasenkraftsport und holte bei den Süddeutschen und Bayerischen Titelkämpfen in Memmingen zwölf Goldmedaillen. Kilian Fichtl wurde dreifacher Europameister mit dem Perkussionsgewehr und mit dem Freigewehr, und zwar mit europäischem Rekord und mit dem Steinschlossgewehr liegend, zahlreiche Mannschaftserfolge, hervorragende Plätze bei den Deutschen Meisterschaften und beim Länderkampf, Bayerischer Meister mit dem Freigewehr. Sophia Hollweck wurde im Jahr 2022 Oberbayerische Meisterin, 2023 Bayerische Meisterin im Mountainbiken. Ferner begrüßte Bürgermeister Zangenfeind die junge Barbara Mayer und gratulierte: »Sie haben ein Handwerk gelernt, nämlich das Schreinerhandwerk und haben Ihre Meisterprüfung absolviert. Dabei haben Sie einen ganz hervorragenden Abschluss erzielt: Sie wurden Landkreisbeste. Herzlichen Glückwunsch! Das Handwerk ist unglaublich wichtig für unsere Gesellschaft. Die vielen mittelständischen Betriebe bieten wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze. Danke, dass Sie das Handwerk durch Ihre hervorragenden Leistungen so bereichern«, so Zangenfeind. Nach dem Verabschieden scheidender und dem Begrüßen neuer Vereinvorstände stand noch die Vergabe der Ehrennadeln der Gemeinde Hausham auf dem Programm. Diese Ehrung erhielten: Christian Angler für das Engagement bei der Feuerwehr Agatharied; Anton Fichtl für sein Engagement bei der Altschützengesellschaft Hausham und der Gebirgsschützenkompanie Schliersee-Agatharied sowie seinen unermüdlichen Einsatz zum Erhalt und Ausbau der Schießanlage im Staudenhäusl; Christoph Haibel für das Engagement bei der Bergwacht Hausham; Christiana Unterrainer für das Engagement im Gartenbauverein Hausham und im Orgelbauverein; Joachim Hamacher für sein Wirken bei der Feuerwehr Hausham; Walter Holzfurtner als ehenamtlicher Organisator des Alpenländischen Adventssingen und als Pfleger der Ganzjahreskrippe in der Kirche St. Anton sowie für seine langjährige Tätigkeit als Wirt des Trachtenheims des Schlierachtaler Trachtenvereins und als Trainer der A-Jungend des SG Hausham.

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Mit der Ankündigung »Das Buffet rückt näher«, dankte Zangenfeind den Studierenden der »Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement« an der Berufsschule Miesbach, da die jungen Frauen des zweiten Jahrgangs die Vor- und Nachspeisen kreierten und auch die aufwendigen Dekorationen verantworteten. Desweiteren wandte er sich an den Gemeinderat, stellvertretend namentlich erwähnt der zweite Bürgermeister Sepp Schaftari und die dritte Bürgermeisterin Ria Röpfl sowie an »seine« Damen aus dem Rathaus und sagte: »Danke für zwölf wunderbare Jahre, trotzdem freue ich mich auf das weitere Miteinander«.

Ferner überreichte er seiner Ehefrau Alexia gerührt einen Blumenstrauß: »Natürlich danke ich auch meiner Frau und meiner Familie. Danke für die immer währende Unterstützung« und beendete den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs mit den Worten: »Bleibt alle Gesund, glücklich und zuversichtlich! Und vergesst nie: Miteinander werden wir für alle Aufgaben eine Lösung finden und so schließt sich der Kreis, lasst uns die Zukunft gemeinsam gestalten!«.

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