Umjubelte Uraufführung des Singspiels »Sturm am Tegernsee«

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Umjubelte
Uraufführung des Singspiels
»Sturm am Tegernsee«

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Bayern – Die diesjährige »53. Tegernseer Woche für Brauchtum und Kutur« eröffnete Johannes Hagn, 1. Bürgermeister der oberbayerischen Stadt Tegernsee, mit einer einzigartigen Veranstaltung auf Gut Kaltenbrunn, welche zugleich den Höhepunkt der diesjährigen Festwoche markierte. Gemeinsam mit dem Kunst- und Kulturverein Rottach-Egern war den Tegernseer Organisatoren um Birgit Halmbacher-Höplinger mit der Aufführung »Sturm am Tegernsee« ein fulminanter Auftakt gelungen.

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Burkhard Kosche (Bass) überzeugte in seiner Rolle als Abt

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Die Handlung – des im Jahr 1941 erschienenen Romans von Carl Weinberger – ist am Tegernsee beheimatet und spiegelt die Wirren um Krieg, Glauben und Ausbeutung im 13. Jahrhundert wider. Die konzertante Fassung des Romans, Regie führte Barbara Winkler, erzählte von einem jungen Ritter, welcher auf geheiß seines Vaters im vom Krieg verschonten Kloster Tegernsee Zuflucht vor dem Tod finden und sein Leben als Mönch fristen sollte. Auf dem Weg dorthin lernte er jedoch die Fischerstochter Hailka kennen, verliebte sich unsterblich in sie und erkannte, für ein Leben als Klosterbruder nicht geeignet zu sein. Schließlich mußte er, aufgrund von Intrigen und Habsucht, Hexenwahn und Standesdünkel, um seine Liebe kämpfen.

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Natalia Couleur (Sopran) alias »Hailka« und Tobias Neumann (Bariton) alias »Gerwich« begeisterten die rund 450 Gäste des Abends

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Der am Tegernsee ansässige Komponist Thomas Rebensburg und der Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmproduzent Wolfgang Mueller, verbanden mit viel Gespür und Feingefühl moderne Musik- und Textelemente mit einer historisch angesetzten, von altklösterlichen Einflüssen geprägte, Liebesgeschichte. Die grandiose gesangliche und instrumentale Begleitung durch die Chor- und Orchestergemeinschaft Tegernseer Tal, unter Leitung von Sebastian Schober, harmonierten perfekt mit den stimmgewaltigen Darbietungen der Schauspielerinnen und Schauspielern und bestärkten, zusammen mit der dramatischen Lichtgestaltung, die atmosphärischen Strömungen der Handlung. Ein oberhalb der Bühne angebrachter Bildschirm, auf dem großflächige Holzschnitte des Künstlers Sepp Mohr, für die Aufführung von Anjule Schaub bearbeitet, den jeweiligen Handlungort der Protagonisten aufzeigte, unterstrich die moderne Inszenierung des Romans zu einem zeitgenössischen Singspiel. Besetzung: Hailka – Natalia Couleur, Sopran; Gräfin – Heidi Baumgartner, Sopran; Gerwich – Tobias Neumann, Bariton; Abt – Burhard Kosche, Bass; Chuenz – Bernhard Spingler, Bass; Drei Mönche – Michael Huber, Tenor; Niklas Mallmann, Bariton; Johannes Domke, Bariton; Mönch Adalbert – Anian Roth, Sprechrolle; Mönch Bertram – Marinus Roth, Sprechrolle; Tierkinder – Einstudierung durch Angela Schütz; Chor- und Orchestergemeinschaft Tegernseer Tal; Musikalische Leitung – Sebastian Schober; Musik – Thomas Rebensburg; Libretto – Wolfgang Mueller; Regie – Barbara Winkler; Bühnenebild – Anna Henckel-Donnersmarck, mit Holzschnitten von Sepp Mohr, bearbeitet von Anjula Schaub; Produktion und Realisation – Birgit Halmbacher-Höplinger und Georg Höss.

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Viel Beifall gab es für die rund dreistündige Uraufführung auf Gut Kaltenbrunn in Gmund am Tegernsee   … weiter zur Bildergalerie

-am- Bilder: am

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