Denkmalschutz-Medaille 2018 des Landkreises Miesbach

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Verleihung der
Denkmalschutzmedaille 2018
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Region Alpenrand / Landkreis Miesbach – Zum siebten Mal ist die Denkmalschutzmedaille des Landkreises Miesbach vergeben worden. Gleichzeitig wurde sie heuer zum letzten Mal vom scheidenden Kreisbaumeister Werner Pawlovsky verliehen, welcher sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat. Ausgezeichnet wurden dieses Jahr die Generalsanierung des „Gasthauses Maximilian“ in Gmund, der Rückbau und die Sanierung „Beim Kirchbauer“, die Erweiterung des „Heimatmuseums“ in Schliersee und Dr. Sixtus Lampl für sein Lebenswerk.

Der Applaus währte am Ende der Veranstaltung minutenlang, während Werner Pawlovsky alleine auf der Bühne des Fools-Theaters in Holzkirchen stand. Dies war nicht nur die Anerkennung für die gelungene und witzige Veranstaltung des Abends. Viele langjährige Weggefährten dankten damit dem ehemaligen Kreisbaumeister für seine 18 Dienstjahre im Zeichen des Denkmalschutzes im Landkreis Miesbach.

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Der ehemalige Kreisbaumeister des Landkreises Miesbach, Werner Pawlovsky,
bei seiner letzmaligen Denkmalschutz-Medaillenverleihung

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„Du hast oft angeeckt, Du hast polarisiert, aber darum hast Du auch so viel erreicht“, betonte Landrat Wolfgang Rzehak in seiner Dankesrede und ergänzte: „Der ganze Landkreis muss Dir dafür dankbar sein. Ich bin sicher: Du wirst Dich auch weiterhin für die Baukultur im Landkreis Miesbach einsetzen!“

Werner Pawlovsky wird auch weiterhin das „Architekturforum Miesbacher Kreis“ leiten. Olaf von Löwis of Menar, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen, erinnerte in seiner Dankesrede daran, dass er Pawlovsky vor 15 Jahren kennengelernt hat, und zwar bei einer Veranstaltung zum Thema Baukultur. „Du hast uns nicht die Leviten gelesen, das wäre nicht Deine Art“, sagte Olaf von Löwis of Menar und erntete damit Gelächter von den Anwesenden.

„Gegen Lob ist man machtlos“, kommentierte Werner Pawlovsky trocken. Pawlovsky erinnerte an das vergangene Jahr – 88 Termine vor Ort hatte er insgesamt wahrgenommen, zudem 263 Besprechungen und Vermerken – immer zu den Themen: Ist das noch ein Baudenkmal? Oder kommt das neu auf die Liste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.

Werner Pawlovsky erläuterte, dass die Denkmalschutzmedaille geholfen habe, mit den gängigen drei Vorurteilen gegen den Denkmalschutz aufzuräumen: „Es dauert zu lange. Es kostet zu viel. Und: Ich kann nicht mehr über mein eigenes Haus verfügen.“

Seit dem Jahr 2012 wurde die Medaille an insgesamt 34 Preisträger verliehen. Die Idee, beste Beispiele vorzustellen und herauszustellen, sei viel besser, als negative Beispiele anzuprangern oder gar zu bestrafen.

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Projekt „Beim Kirchbauer“:

Pawlovsky stellte die ausgezeichneten Denkmäler des Jahres 2018 immer unter einem eigenen Motto vor. Zu dem Anwesen „Beim Kirchbauer“ sagte er beispielsweise: „Ein Baudenkmal wurde aus- und aufgeräumt“. Die Begründung lautete hier:Der frühere Besitzer des Baudenkmals „Beim Kirchbauer“ war ganz offensichtlich ein begeisterter Großwildjäger. Beim ersten Ortstermin der Denkmalpfleger mit dem neuen Eigentümer fielen jede Menge Stoßzähne von Elefanten und abgeschnittene, als Hocker verwendete Elefantenfüße ins Auge, wie auch Antilopenköpfe und allerlei sonstige Trophäen als „Ergebnis“ zahlreicher Afrikareisen. Ein gruseliger Anblick. Die, von Anfang an, feste Absicht des neuen Bauherrn Marcel Dittrich und des Architekten Rudolf Meyer – war es – immer in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden – das reichlich „verbaute / versaute“ Baudenkmal in seine ursprüngliche Form und Erscheinung zurückzuführen. Am auffälligsten dabei sind die Rückbauten an der Nord- und Ostseite im Bereich der früheren Tenne. Durch diese Maßnahmen wurde das historische Erscheinungsbild – der typische Einfirsthof – wieder hergestellt. Die in den 70er Jahren eingebauten Fenster wurden nach historischem Vorbild ersetzt und auch die ursprüngliche Optik der Kaminköpfe wieder hergestellt. Die zum Teil abgedeckten alten Dielenböden hat der Bauherr freigelegt und restauriert, ebenso ist er mit den Blockbauwänden im Obergeschoß verfahren. Während der Baumaßnahmen war der Bauherr jeden Tag der erste auf der Baustelle und hat diese als letzter am Abend verlassen. Dieses unglaubliche Engagement und die mit den Baumaßnahmen offensichtlich einhergehende Freude des Eigentümers ist dem, im neuen Glanz erstrahlenden, Baudenkmal „Beim Kirchbauer“ deutlich anzusehen“ , so Pawlovsky. Bauherr: Marcel Dittrich / Architekt: Rudolf Meyer.

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Projekt „Beim Kirchbauer“:
(v.l.) Architekt Rudolf Meyer, Dr. Susanne Fischer, Marcel Dittrich und Landrat Wolfgang Rzehak

 

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Projekt „Heimatmuseum in der Marktgemeinde Schliersee“:

Die Erweiterung des Heimatmuseums in der Marktgemeinde Schliersee fasste Pawlovsky unter dem Motto „Ein Torso wird ergänzt“ zusammen. Das Gebäude sei seit 570 Jahren an Ort und Stelle erhalten. Doch seit den 1930er Jahren fehle dem Wohnteil der Wirtschaftsteil. Das Postamt an der Stelle wurde abgerissen, der alte Teil durch einen neuen ergänzt, in dem sich jetzt ein Kindergarten und Veranstaltungsraum befindet. „Das Denkmal wird durch die Ergänzung nicht erdrückt“, urteilte Architekt Werner Pawlovsky.

Die Begründung lautete hier:In Schliersee gibt es nicht nur ein Bauernhausmuseum mit translozierten Bauernhöfen, sondern auch ein ganz besonderes Holzhaus. Seit sage und schreibe 570 Jahren ist es an Ort und Stelle erhalten geblieben. Sowas hört man ja, zugegebenermaßen, öfters. Allerdings schmelzen die meisten Uraltdatierungen bei näherer Betrachtung dahin und stellen sich als archivalische Nennung irgendeines Vorgängerbaus heraus. Aber nicht so in Schliersee. Doch der Reihe nach: „Beim Schredl“ – das Haus in dem sich seit gut 100 Jahren das Schlierseer Heimatmuseum befindet – ist allein schon wegen seiner echten, nicht rekonstruierten, Rauchkuchl einen Besuch wert. Allerdings gab das Gebäude, das die längste Zeit ein Bauernhof war, seit den 1930er Jahren ein recht merkwürdiges Bild ab. So fehlte dem Wohnteil der historische Wirtschaftsteil und dem Rest – lediglich ein Torso des ehemaligen Einfirsthofes – sass ein trutziges Postamtsgebäude im Nacken. Mancher hätte nun den Schluss gezogen: „Versetz ma´s hoit wohin, wo´s besser ausschaut.“ Das haben die Schlierseer aber nicht gemacht und auch deswegen wird die Marktgemeinde Schliersee heute ausgezeichnet.

Der Markt Schliersee lies das, in der Substanz sicher sanierbare, Postamt abbrechen und – in Annäherung an einen historischen Wirtschaftsteil – einen Anbau errichten. Die Räume – ein Kindergarten im Erdgeschoß und ein vielfach nutzbarer Veranstaltungsraum im ersten Obergeschoß – werden in dieser zentralen Lage trefflich genutzt. Die Architektursprache angemessen gewählt, das Denkmal nicht erdrückend und keineswegs „gejodelt“. So hat das ganze wieder eine bauernhofähnliche Proportion mit einem durchgehenden, schindelgedeckten Satteldach. Wie recht der Markt mit seiner Entscheidung hatte, hat die, im Zuge der Planung durchgeführte, Forschung bestätigt. Das Baudenkmal ist das älteste, so komplett und anschaulich erhaltene Wohnhaus bäuerlichen Typs, das am ganzen bayerischen Alpenrand erhalten geblieben ist. Wegen seiner Entstehungszeit  anno 1447 und seiner Erhaltung ist es eines der bedeutendsten Baudenkmäler in ganz Bayern. Kein Bauernhaus aus dieser Zeit ist, insbesondere im Küchenbereich, so gut erhalten. Als Blockbau ist der Wohnteil einer der ältesten in Bayern überhaupt. Die Westwand von 1406 ist wohl der älteste Blockbauteil in ganz Bayern. Eine Sensation, die erst mit den geplanten Baumaßnahmen entdeckt wurde und die jetzt noch besser zur Geltung kommt“, erläuterte der ehemalige Kreisbaumeister. Bauherr: Markt Schliersee / Architekt: Johannes Wegmann.

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Projekt „Heimatmuseum in der Marktgemeinde Schliersee“:
(v.l.) Architekt Johannes Wegmann, Franz Schnitzenbaumer, Bürgermeister der Marktgemeinde Schliersee;
Dr. Susanne Fischer und Landrat Wolfgang Rzehak

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Projekt „Gasthaus Maximilian in Gmund“:

Die Generalsanierung des Gasthauses Maximilian in Gmund überschrieb Pawlovsky mit „Glaube, Liebe, Hoffnung“. Der Gasthof stand 30 Jahre lang leer und sei im ganzen Oberland als Schandfleck bekannt gewesen. Als dann auc.h noch größere Löcher im Dach entdeckt wurden, hielten viele den Abriss für unvermeidlich. Doch dann veranlasste das Landratsamt Miesbach eine Ersatzvornahme als Schutz des Daches. Diese Arbeit wurde aus dem Entschädigungsfond des Landesamtes für Denkmalpflege bezahlt. Ein Foto-Vortrag zeigte auf, wie umfangreich und schwierig die Wiederherstellungsarbeiten waren, die schließlich das Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee übernahm.

Die Begründung lautete hier:Der Gasthof Maximilian in Gmund ist, oder besser war, im Oberland als langjähriger Schandfleck allgemein bekannt. Das anno 1339 erstmals erwähnte Wirtshaus im Zentrum von Gmund stand jahrzehntelang leer und nahm dabei derartig Schaden, dass an Sanierung und Wiederbelebung ernsthaft nur die wenigsten glaubten. Als dann auch noch im Dach große Löcher auftraten, war man nahe daran das Denkmal zugunsten einer, wie auch immer gearteten, Revitalisierung des Ortskerns aufzugeben. Selbst Ideen mit einem Parkhaus im Gewand des Traditionsgasthofs wurden diskutiert. Allzu leichtfertig wollte sich aber doch keiner vom arg geschundenen Baudenkmal verabschieden. Ein Presseartikel damals bemerkte: „Das Maximilian war und ist nicht die letzte Wirtschaft in Gmund am Tegernsee. Es war aber halt die erste…“

Um Grundlagen für eine endgültige Entscheidung zu schaffen, beauftragte ein möglicher Investor ein renommiertes Ingenieurbüro mit einem Gutachten, dessen Ergebnis viele überraschte. Fazit: Es fehlt weit, aber das Gebäude wäre noch zu retten. Aufgrund dieser Erkenntnis organisierte die Untere Denkmalschutzbehörde, im Wege der Ersatzvornahme eine Notsicherung des ruinösen Gebäudes. Der damalige Eigentümer war dazu finanziell nicht in der Lage und so wurde mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds die Reparatur des Daches vorfinanziert. Damit konnte zwar dem fortschreitenden Verfall die Spitze genommen werden, die Wiederbelebung der Ortsmitte war deshalb aber noch lange nicht in Sicht. Dieses Ziel wurde dann von der Gemeinde Gmund übernommen, die den Komplex übernahm und im Rahmen einer Bürgerwerkstatt über die Zukunft des Areals diskutieren ließ. So richtig geglaubt haben damals aber immer noch die wenigsten, dass das noch was werden könnte mit dem reanimierten Baudenkmal als Dorfwirtschaft in der Mitte von Gmund.

Dann aber kam das Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee ins Spiel. Natürlich ist zu unterstellen, dass auch deren Besitzerin, Herzogin Anna in Bayern, ein auch in wirtschaftlichen Kategorien denkender Mensch ist. Aber wenn da nicht ein etwas irrationaler Moment gewesen wäre, wenn da nicht die Liebe zur Tradition und der von qualifizierten Beratern gestärkte Glaube an die Zukunft des Projekts und die Hoffnung auf eine langfristig sinnvolle Entscheidung gewesen wären, dann wäre es nichts geworden mit dem Maximilian. Nur weil Herzogin Anna sowie der Geschäftsführer Christian Wagner und der Planer Karl Hitzelberger offenbar „Feuer fingen“, können wir uns seit diesem Jahr – auch dank der Pächterfamilie Gartenleitner – wieder alle an einem lebendigen Traditionsgasthaus und einem Baudenkmal mit Zukunft erfreuen. Auszuzeichnen ist also heute das Herzogliche Brauhaus, seine Eigentümerin und die drei göttlichen Tugenden – „Glaube, Liebe, Hoffnung“ – gleich mit. Allerdings, so glauben stillvergnügt die Vertreter der amtlichen Denkmalpflege, braucht man halt auch etwas Liebenswürdiges zum Lieben. Hätte man den vermutlich kostengünstigeren Weg gewählt und alles, wie manche immer noch meinen, über den Haufen geschoben dann hätte niemand mehr einen neuen „Maximilian“ als Wirtshaus wiedererrichtet. Da hätten sich wirtschaftlich lukrativere Alternativen angeboten. Ohne engagierte Menschen würde der Gasthof Maximilian heute nicht mehr stehen. Aber ohne das altehrwürdige Gemäuer als Inspirationsquelle gäbe es an dieser Stelle auch kein altbayerisches Wirtshaus mehr„, so Werner Pawlovsky. Bauherr: Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee, vertreten durch Herzogin Anna in Bayern / Planung und Bauleitung: Büro Karl Hitzelberger, Tegernsee.

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Projekt „Gasthaus Maximilian in Gmund“:
(v.l.) Werner Pawlovsky, Herzogin Anna in Bayern, Dr. Susanne Fischer,
Karl Hitzelberger, Christian Wagner, Thomas Groß und Landrat Wolfgang Rzehak

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Ein Leben für große und kleine Pfeifen:
Der vierte Preisträger war der Orgel-Experte Dr. Sixtus Lampl, welcher für sein Lebenswerk geehrt wurde. „Ein Leben für große und kleine Pfeifen“ hatte Pawlovsky als Motto gewählt. „Lampl kümmerte sich immer hingebungsvoll um sämtliche Orgeln in ganz Bayern“, erläuterte Werner Pawlovsky in seiner Laudatio. Außerdem habe er Valley zu einem Kulturmittelpunkt für das ganze Oberland gemacht.

Die Begründung lautete hier:Der heute 77-jährige Dr. Sixtus Lampl war bis zur Pensionierung im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und dort als Gebietsreferent für den Bereich Oberpfalz und Niederbayern-West zuständig. Als erster überhaupt kümmerte er sich, seit 1980, auch um sämtliche historischen Orgeln in ganz Bayern.

Der drohende Verlust der romantischen Großorgel von St. Martin in Landshut veranlasste Dr. Lampl im Jahre 1987 dazu, das Alte Schloss Valley zu erwerben, um diese Orgel dort aufzustellen. Das Baudenkmal war in einem ruinösen Zustand und zudem akut einsturzgefährdet. Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Dorfgemeinschaft einerseits, finanzieller Unterstützung durch das BLfD andrerseits sowie dem unermüdlichen Einsatz Dr. Lampls – auch in finanzieller Hinsicht – wurde das Baudenkmal, der älteste Profanbau im Landkreis Miesbach, generalsaniert und restauriert.

Im Lauf der letzten 30 Jahre hat sich ein weltweit einmaliger Bestand von über 60 historischen Pfeifenorgeln angesammelt. Zum Teil gelagert in den sechs Etagen des Alten Schlosses und in einem historischen Bundwerkstadel, zum Teil restauriert, aufgestellt und spielbereit in der sogenannten Zollinger Halle. „A propos“ Zollinger Halle: Durch Zufall erfuhr Dr. Lampl von einer Sägewerkshalle in Grub, in der Gemeinde Valley, die nach dem ebenso einfachen wie genialen Prinzip des Merseburger Stadtbaurats Friedrich Zollinger errichtet wurde. Im Jahre 2002 hat Dr. Lampl, in Absprache mit den Denkmalbehörden, diese Halle auf sein Grundstück in Valley transferiert. Seitdem dient sie – dank ihrer großartigen Akkustik – als Veranstaltungsort für Konzerte. Sieben von mittlerweile 24 restaurierten Orgeln sind in der Zollinger Halle aufgestellt. Dank dem Engagement des Ehepaares Inge und Dr. Sixtus Lampl ist mittlerweile in Valley ein Kulturmittelpunkt für das ganze Oberland entstanden. Dr. Lampl organisiert u.a. Kulturreisen, dirigiert den Kirchenchor Oberdarching und den Männergesangsverein Valley. Mit den, von ihm vor 52 Jahren gegründeten, Barockmusikfreunden bringt er wiederentdeckte Kompositionen aus der Barockzeit zu Gehör. Die, von seiner Frau organisierten, „Zamperltreffen“ mit Orgelmusikbegleitung sind, weit über den Landkreis Miesbach hinaus, bekannt und beliebt.

Die Vision, Räumlichkeiten für all seine historischen Orgeln zu schaffen, hat Lampl nicht aufgegeben. Mit der ihm eigenen Beharrlichkeit wird aus der Vision sicher eines Tages Realität. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen, u.a. Bundesverdienstkreuz, Medaille des Bezirks Oberbayern, Bayerische Verfassungsmedaille in Silber, erhält Dr. Lampl heute auch die Denkmalschutzmedaille des Landkreises Miesbach für sein Lebenswerk“, resümierte Werner Pawlovsky.

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„Ein Leben für große und kleine Pfeifen“:
(v.l.) Dr. Susanne Fischer, Dr. Sixtus Lampl und Landrat Wolfgang Rzehak

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Die Verleihung der Denkmalschutzmedaille des Landkreises Miesbach ist seit Jahren fester Bestandteil der Baukultur im Landkreis. Bisher stand ehemalige Kreisbaumeister Werner Pawlovsky einem Gremium vor, das über die Preisträger entschied. Wer sich besonders für ein denkmalgeschütztes Gebäude einsetzte, konnte auf eine Medaille hoffen. Weil Pawlovsky sich zum 1. November 2018 in den Ruhestand verabschiedete, war die heurige Verleihung seine letzte. Neben der Verleihung der Denkmalschutzmedaille 2018 stand deshalb ein Rückblick auf seine 18 Dienstjahre im Zeichen des Denkmalschutzes im Landkreis Miesbach auf dem Programm.

Ferner referierte Dr. Susanne Fischer, Leiterin der Praktischen Bau- und Kunstdenkmalpflege am Landesamt für Denkmalschutz, zum Thema „Glas in der Denkmalpflege“.

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Gruppenbild mit Preisträgern seit 2012

-lamb- Bilder: am

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