Aktion „volle Hütte“ herrschte beim Tölzer Gesundheitsforum Fachvortrag

.

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter benutzen, stimmen sie unserer Verwendung von Cookies zu. Cookie-Richtlinie

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

.

*************************************************************************

.

Aktion „volle Hütte“ herrschte
beim Tölzer Gesundheitsforum Fachvortrag
„Bermudadreieck“ Wirbelsäule-Iliosakralgelenk-Hüfte

.

.
Region Bad Tölz – Auf Initiative von Ursula Fiechtner, der Kreisbäuerin des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, fanden in der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz kürzlich zwei Fachvorträge statt. In der voll besetzten Aula – mit sage und schreibe 146 Gästen –  referierten Dr. med. Maximilian Hornauer und Dr. med. Jörg Eriskat – Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin vom „Medizinischen Versorgungszentrum“ im Atrium in Holzkirchen – zum Thema „Bermudadreieck“ Wirbelsäule-Iliosakralgelenk-Hüfte.

.

Ursula Fiechtner, die Kreisbäurin des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen,
hatte den Vortragsabend initiiert und 146 Vortragsgäste ließen sich umfangreich
zum Thema „Bermudadreieck“ Wirbelsäule-Iliosakralgelenk-Hüfte informieren

.

Bei ihrer Begrüßungsrede war Ursula Fiechtner begeistert, „den richtigen Nerv getroffen zu haben“, da so viele interessierte Besucher in allen Altersklassen den Weg in die Asklepios Klinik Bad Tölz gefunden hatten. „40 Prozent der Bevölkerung haben mindestens einmal im Jahr Rückenschmerzen. Die Behandlungskosten belaufen sich auf rund 15 Milliarden Euro im Jahr!“, mit dieser Feststellung eröffnete Dr. Maximilian Hornauer seinen Vortrag. Der Facharzt „für Rücken“ erläuterte neben den alltäglichen Fakten – die zu Rückenschmerzen führen können – dazu gehören beispielsweise sitzende Tätigkeiten sowie falsche Körperhaltungen und die daraus resultierenden Muskelverspannungen, das Alter und der Verschleiß, diverse Krankheiten sowie Streß.

.

Dr. med. Maximilian Hornauer bei seinem Vortrag

.

„Doch haben 90 Prozent aller Wirbelsäulenerkrankungen keine spezifischen Ursachen“, befand der Doktor und ging auf die Thematik der Ursachen sowie auf deren Erforschung und die Untersuchungsmöglichkeiten ein  – und zeigte anhand einer Multivisonsschau u.a. die Fehlstellungen der Wirbelsäule beim Krankheitsbild der Skoliose, der seitlichen Verkrümmung. Ferner erklärte der Arzt den im Volksmund bekannten „Hexenschuß“ sowie den „Bandscheibenvorfall“, dessen Behandlungsmethoden immer ausgefeilter und präziser werden. Doktor Hornauer gab auch Ratschläge, was der Mensch seinem Körper, im Speziellen seinem Rücken, Gutes tun könnte: In erster Linie wäre eine starke Muskulatur wichtig, etwas Sport, richtiges sitzen und gute Laune!

.

.

Der zweite Facharzt und Chirurg, Dr. med. Jörg Eriskat, ergänzte: „Die Beschwerden treten meist beim Beugen und Drehen des Rumpfes, bei längerer körperlichen Anstrengung oder im fortgeschrittenen Stadium auch beim Gehen oder längerem Sitzen auf. Ursache können u.a. Fehlhaltungen, hervorgerufen durch dauerhaftes schweres Heben oder als Folge von Übergewicht sein.“

Jedoch gibt es auch Schmerzursachen ausserhalb der Wirbelsäule – wie beispielsweise Herzinfarkt, Pankreatitis oder gynäkologische Erkrankungen – geben. Wichtig sind eine ausführliche Anamnese des Patienten, körperliche Untersuchungen sowie bei Bedarf, bildgebende Maßnahmen. Der Facharzt ging auf die ursächliche Problematik, warum die Bandscheiben schmerzen können, auf die Risikofaktoren und die operativen Therapiemöglichkeiten ein: „Oft ist die konservative Therapie nicht zufriedenstellend“, so Doktor Eriskat. Ferner erklärte er dem interessierten Publikum, wann eine Operation in Betracht gezogen werde sollte. Auf die Frage, ob zuviel operiert wird, antwortete der Facharzt: „Das kann man nicht genau sagen, da die Menschen älter werden und trotzdem hochaktiv sind. Das ist in erster Linie auch eine Patientenentscheidung, denn die einen sind zufrieden, wenn sie die paar Schritte bis zum Supermarkt gehen können, die anderen möchten noch jeden Tag auf einen Berg gehen!“ Die beiden Fachärzte des MVZ Atrium-Holzkirchen, hatten nach dem Vortragsende noch zahlreiche Fragen zu beantworten.

.

Waren sich einig, dass die Vortagsreihe fortgesetzt werden sollte:
v.l. Dr. med. Jörg Eriskat, Ursula Fiechtner und Dr. med. Maximilian Hornauer

.

*************************************************************************

Impressum / AGB&Datenschutzhinweise

.