Bergfilm-Festival Tegernsee 2019

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Bergfilm-Festival Tegernsee 2019:

Reizvolle Ausblicke auf große Berggeschichten

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„Frauen am Berg“ von Caroline Fink

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Region Miesbach – 79 Filme aus 30 Ländern haben es in diesem Jahr ins Programmheft des Tegernseer Bergfilm-Festivals geschafft. Welcher Beitrag den „Großen Preis der Stadt Tegernsee“ gewinnen wird, entscheidet letzendlich die Jury. Doch ab sofort kann jeder selbst seine persönliche Hitliste festlegen und sich am besten gleich die Tickets dafür sichern. Die Filme sind reizvoll, machen Lust auf mehr – und allzu oft machen sie die Entscheidung auch schwer. Zu schön wäre es, alle Gipfel auf einmal zu erstürmen, in die hintersten Winkel der Bergwelt vorzudringen, scheuen Tieren fast hautnah zu begegnen und ungewöhnliche Menschen ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten – und sei es auch „nur“ für die kurze Spanne eines Films beim Bergfilm-Festival in Tegernsee.

Wer im Programmheft blättert und die zwar knapp gefassten, aber interessanten Inhaltsangaben der 79 Filme liest, wird unaufhaltsam hineingezogen in die fantastische Welt der Berge – und der Filme. Mal laut und spektakulär, mal leise und ganz behutsam werden sie die Menschen in den sechs Tegernseer Kinosälen wieder begeistern. Vielfältig und immer einzigartig sind diese Auseinandersetzungen per Kamera mit dem so vielfältigen Thema Berg.

Egal, ob dabei bekannte Persönlichkeiten wie Extrembergsteiger Hans Kammerlander im Fokus stehen oder spektakuläre Leistungen, wie zum Beispiel bei dem Oscar- gekrönten Kletterfilm „Free Solo“. Vier Weltpremieren stehen in Tegernsee auf dem Programm: Ein charmantes Porträt des österreichischen Skilehrers Toni Sponar, der nach seiner Auswanderung nach Amerika seit mehr als 50 Jahren jedes Jahr zwei Skisaisonen erlebt – in Colorado und in Chile; das Kurzfilm-Experiment „Wenn der Berg spricht“ des Rosenheimer Filmemachers Puria Ravahi – und „Mythos Cerro Torre“, in dem sich Reinhold Messner mit der umstrittenen Erstersteigung des patagonischen Traumbergs durch Cesare Maestri beschäftigt. Außerdem zeigt Bernhard Aicher erstmals seine filmische Recherche „Tod auf dem Nil“, in der er Spuren des bayerischen Studenten Franz Heigermoser bei dessen erster Kajakbefahrung des Nils folgt.

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„Eisiger Tanz mit dem Götterfall“ von Olaf Obsommer

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Immer wieder zeigt sich jedoch auch, wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Scheitern ist. Das hat erst im April der tödliche Kletterunfall der beiden Tiroler Hansjörg Auer und David Lama in Kanada gezeigt. Beide waren bereits in Tegernsee zu Gast, beide faszinierten die Menschen, jeder auf seine Art. Die Tegernseer Festivalmacher erinnern an die beiden Ausnahmebergsteiger in einer eigenen Vorstellung.

Begegnungen und Bilder, wie beim Bergfilm-Festival Tegernsee, prägen sich tief in die Erinnerung ein. Manches verändert den Blickwinkel und schafft so Verständnis: Weil einem drastisch vor Augen geführt wird, wie sensibel und verletzlich die so mächtig erscheinende Bergwelt in Wirklichkeit ist oder weil man plötzlich sieht, dass in den schwierigsten Wänden keine irren Typen turnen, sondern großartige Menschen unterwegs sind.

„Es sind ja gerade diese so behutsam erzählten Geschichten, voller Respekt vor dem Berg und den Protagonisten, die uns immer aufs Neue begeistern“, bringt Michael Pause, der Direktor des Festivals, die Faszination des Bergfilms wohl am treffendsten auf den Punkt. Weitere Infos: www.bergfilm-tegernsee.de

-am- Bilder: Caroline Fink, Olaf Obsommer

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