Kreuth trägt fortan den DAV-Titel „Bergsteigerdorf“

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Kreuth trägt fortan
den DAV-Titel „Bergsteigerdorf“

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Bei wahrlichem „Kaiserwetter“ traf man sich auf der Königsalm, um das rührige Dorf Kreuth zum „Bergsteigerdorf“ zu küren. Zuvor klärte Sonja Still, Heimatführerin am Tegernsee, die Besucher ausführlich über die Königsalm“ auf. Diese sei die berühmteste Alm Oberbayerns, auf Betreiben König Max 1. Joseph, auf 1115 Metern Höhe erbaut. Das Kavaliershaus beherbergte früher in den oberen Stockwerken die Hoheiten der damaligen Zeit; die bekannteste Bewohnerin dürfte wohl die Kaiserin von Österreich, Elisabeth von Bayern gewesen sein, erzählte Still.

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Die Hausherrin der Königsalm, IKH Herzogin Helene in Bayern
mit ihrem Lebenspartner Sebastian Leiner

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Nun feierten rund 160 eingeladene Gäste zusammen mit der Hausherrin der Königsalm, IKH Herzogin Helene in Bayern sowie dem DAV-Vizepräsidenten Rudi Erlacher; dem Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan; der stellvertretenden Bayerischen Ministerpräsidentin, Ilse Aigner; dem Bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber; dem Bayerischen Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer; dem Präsidenten des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, Wolfgang Bauer; Josef Bierschneider, Bürgermeister der Gemeinde Kreuth; Christian Köck, Bürgermeister der Gemeinde Rottach-Egern; Robert Huber, 2. Bürgermeister der Gemeinde Bad Wiessee; Christian Kausch, Geschäftsführer der Tegernseer Tal Tourismus GmbH und vielen Vertretern der Partnerbetriebe sowie Abordnungen der Bergsteigerdörfer und Alpenvereine – um wirklich nur einige zu nennen – die feierliche Ernennung. Für die Sicherheit am Berg sorgte Bergwachtchef Thomas Doreth mit seiner Bergwacht Rottach-Egern.

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Der Bergwachtchef der Bergwacht Rottach-Egern, Thomas Doreth,
betätigte sich völlig unbürokratisch als Chauffeur für den Bayerischen Staatsminister
für Wirtschaft, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer

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Kreuth ist nun der vierte bayerische Ort im internationalen Netzwerk der Bergsteigerdörfer, welcher nach eingehender Prüfung gemäß internationaler Kriterien, mit dem entsprechenden Siegel ausgezeichnet wurde. Kreuth ist ein vorbildliches Bergsteigerdorf“, betonte DAV-Vizepräsident Rudi Erlacher bei der offiziellen Feier. „Nicht zuletzt auch, weil die Gemeinde mit viel Motivation und Begeisterung an der Tourismusentwicklung arbeitet“, ergänzte Erlacher. Kreuths Bürgermeister Josef Bierschneider bekräftigte, dass er froh sei, dass endlich der lang ersehnte Tag gekommen sei, nach dem sich die Gemeinde Kreuth nun Bergsteigerdorf“ nennen dürfe. Daran sei ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur geknüpft und er freue sich, dass er der nächsten Generation von Verantwortungsträger dies so übergeben könne. Um das Bewußtsein für die Schönheit unserer Heimat zu wecken, darum habe sich die Gemeinde um die Auszeichnung beworben, erläuterte Bierschneider. Man müsse nicht jeder neuen Bewegung hinterlaufen; aber diese Auszeichnung sei wichtig für die Zukunft von Kreuth. Es warten immer noch große Herausforderungen auf alle. Daher würden weitere Arbeitskreise gebildet, so Bierschneider.

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.12 Uhr Mittags war es dann soweit: Rudi Erlacher (v.r.) übergab das Bergsteigerdörfer-Siegel
an Kreuths ersten Bürgermeister, Josef Bierschneider (v.l.).
Beide unterzeichneten im Beisein (h.v.l.) des Bayerischen Wirtschaftsministers Franz Josef Pschierer,
der stellvertretenden Bayerischen Ministerpräsidentin, Ilse Aigner
und dem Bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber, die Urkunde

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Für neues Kartenmaterial sorgte das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, München, in Zusammenarbeit mit dem DAV. Wolfgang Bauer, Chef der Behörde, zeigte es erstmals öffentlich. Das Kartenblatt „Kreuth und Umgebung“ mit allen Touren rund um das Bergsteigerdorf Kreuth sowie den Partnerbetrieben vom Ort ist ab sofort in den Tourist-Infos erhältlich.

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v.l.: Hanspeter Mair vom Deutschen Alpenverein, Josef Bierschneider, Bürgermeister der Gemeinde Kreuth;
Franz Josef Pschierer, Wirtschafts- und Tourismusminister;
Rudi Erlacher, DAV-Vizepräsident und Wolfgang Bauer,
Chef des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung
mit dem neuen Kartenmaterial

 

Die Bayerische Staatsregierung fördert intensiv die Bergsteigerdörfer. So ließ sich auch Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister, Franz Josef Pschierer, nicht nehmen, perönlich an dieser Feierlichkeit teilzunehmen. Er lobte die authentische Tradition, die von den Bewohnern Kreuths tagtäglich gelebt wird. „Bewahrt euch die“, bat der Minister, „denn es geht nicht gegeneinander, sondern nur miteinander!“ Schließlich übergab der Staatsminister die Förderurkunde und brachte auch gleich einen Scheck in Höhe von 30.000,- Euro für Marketingmaßnahmen mit.

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Josef Bierschneider und Franz Josef Pschierer mit der 30.000 Euro – Förderurkunde

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Umweltminister Marcel Huber sprach zwar von einer „österreichische Erfindung“, betonte aber die Wichtigkeit der Bergsteigerdörfer als Musterbeispiele für einen sanften Tourismus im Alpenraum. Sie seien wichtige Impulsgeber für die Gemeindeentwicklung und machen sensible Naturräume erlebbar, ohne sie sie gefährden. „Die Gemeinde Kreuth hat schon früh Weitblick bewiesen und das Potenzial für nachhaltigen und umweltschonenden Tourismus erkannt“, ergänzte Huber. Zur Förderung für eine umweltfreundliche Mobilität und ein Naturtourismuskonzept erhielt Kreuth zusätzlich 84.000,- Euro vom Umweltministerium.

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Josef Bierschneider und Marcel Huber mit der 84.000 Euro – Förderurkunde

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Hocherfreut über die Ernennung war auch die stellvertretende Bayerische Ministerpräsidentin Ilse Aigner, die den Aufstieg zur Königsalm zu Fuß bewältigte. Sie brachte zwar keinen Scheck mit, dafür aber herzliche Grußworte. „Lieber Sepp, du hast es schön erwischt,“ gratulierte die Ministerin. Wenn man diese Landschaft hätte malen müssen, dann hätte man sie genau so gemalt. Tradition und Tracht repräsentieren Bayern und bei uns in Bayern leben die Menschen so. Jetzt gehören auch noch die Bergsteigerdörfer dazu – nicht Masse, sondern Klasse!“, betonte Ilse Aigner.

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Die stellvertretende Bayerische Ministerpräsidentin Ilse Aigner bei ihrer Festrede

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-am- Bilder: am

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