Neujahrsempfang des CSU Kreisverbandes Miesbach

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Neujahrsempfang
des CSU Kreisverbandes Miesbach

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Region Miesbach –In der Tenne des Guts Kaltenbrunn – in Gmund am Tegernsee – empfingen Bundestagsabgeordneter Alexander Radwan, CSU-Kreisvorsitzender des Landkreises Miesbach, Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags; Olaf von Löwis of Menar, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen und Bezirksrat sowie Josef Bierschneider, Bürgermeister der Gemeinde Kreuth und CSU-Kreisverbands-fraktionssprecher, ihre Gäste zum Neujahrsempfang des CSU Kreisverbandes Miesbach.

Als Gastredner war Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit von der Schwesterpartei CDU, eingeladen. Bei seiner Begrüßungsrede bedankte sich Gastgeber Alexander Radwan u.a. bei den ehrenamtlichen Helfern von BRK, THW, Feuerwehr für das unermüdliche Engagement, welches diese beim Katastrophenfall im Landkreis Miesbach geleistet und „unaufgeregt“ geholfen hätten. „Das war grandios! Man ist zusammengerückt – das ist das Schöne in diesem Landkreis“, lobte der Abgeordnete. Ferner freue er sich, dass er Jens Spahn, Spitzenvertreter der CDU und Gesundheitsminister, als Redner gewinnen konnte.

„CDU und CSU hätten gelernt, dass es wichtig sei, miteinander zu sprechen und eigenständige Meinungen zu haben“, führte Radwan weiter aus, „dies sei der Anspruch der Volkspartei, gemeinsam Dinge voran zu bringen. Die CSU bleibe eigenständig in Berlin, auch im Landkreis. Sie werde weiterhin Projekte, die wichtig sind, im Landkreis vorantreiben; wie beispielsweise die Elektrifizierung der BOB und den RVO-Ausbau und dort, wo es notwendig ist, werden wir die Staatsregierung in die Pflicht nehmen und dort, wo es Reibungspunkte gibt, werden wir wiedersprechen!“, betonte Alexander Radwan. „Das ist kein Lippenbekenntnis, sondern das erleben wir gerade beim Thema ‚Wasserschutzzone‘ im Landkreis Miesbach, ergänzte er und bezog sich auf die Handlungsweise von Ingrid Pongratz, die Bürgermeisterin der Stadt Miesbach und stellvertretende Landrätin. „Sie vertrete zuerst die Interessen der Stadt Miesbach, dann schaue sie mal, was die Staatsregierung dazu sagt. Die Spielräume, die es gibt, müsse man nutzen. Sie warte nicht auf einen Brief aus München, sondern sie sehe selber, was notwendig ist. So werden die Probleme in diesen Landkreis angegangen!“, so Radwan. Ferner betonte er: „Es muss auch schon jetzt entschieden werden, was für das Krankenhaus in Agatharied in 10 Jahren gut ist.“

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Alexander Radwan prangerte u.a. die Gewalt gegen Politiker an,
die sehr zugenommen habe – insbesondere die Verrohung der Sprache,
und zwar besonders in den ’sozialen Medien‘.
„Gewalt beginnt mit Worten“, resümierte Radwan und lud alle ein,
anstatt „anonyme Kommentare abzulassen“, lieber darüber zu reden!

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Zum Thema Europa führte Radwan aus, dass es eine Gruppierung gebe, die sich Franz Josef Strauß einverleiben wolle, die den „Dexit“ propagiere, die hetzen und Geschichtsvergessen agiere und die nach 70 Jahren Wohlstand, Freiheit und Frieden eine Veränderung herbeiführen wolle. „Dies wird die CSU nicht zulassen! Franz Josef Strauß sagte einst: „Bayern ist unsere Heimat, Deutschland ist unser Vaterland, Europa ist unsere Zukunft“ und diese Aussage ist heute noch gültig!“, so Radwan.

Die Geschichte hätte sich in den letzten 100 Jahren positiv entwickelt. „Es ist das erste Mal, dass es in der EU einen Kommissionspräsidenten aus Bayern geben könnte und diese Chance müsse ergriffen werden“, resümierte Alexander Radwan und stellte seinen Gast, Jens Spahn, Gesundheitsminister und CDU-Politiker, vor.

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Jens Spahn bedankte sich in seiner Rede scherzhaft,
dass er die „Genehmigung für die Einreise nach Bayern“ erhalten habe.

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Dieser bedankte sich artig, dass er „die Genehmigung für die Einreise nach Bayern“ erhalten habe. „Es ist viel passiert, im letzten Jahr und was wird in diesem Jahr alles passieren?“, sagte Spahn. Es gehe uns so gut wie noch nie, faßte er zusammen, jedoch sei das Vertrauen in die Politik erschüttert. Ein Vertrauensverlust, der wieder zurückgewonnen werden müsse, was aber sehr schwer sei, bemerkte er. „Dafür müssen Dinge besser gemacht werden und man soll den Menschen nicht vorschreiben, was sie zu tun haben, was sie Essen sollen oder wie schnell sie fahren sollen. Man soll Dinge nicht versprechen, die nicht eingehalten werden können. Man muss es Schritt für Schritt besser machen, sodass es auch den nächsten Generationen besser geht. Während Berlin einen Flughafen nicht fertig bauen kann, baut China 60 neue! Versprechen müssen eingehalten werden, wie beispeilsweise die Abschaffung des Solidaritätsbeitrages. Die Steuerbehörden und die Ahndung von Strafzetteln funktionieren in Deutschland perfekt, anderes dagegen nicht! Polizei und BRK müssen sich heutzutage schon rechtfertigen, wenn sie helfen“, betonte Spahn.

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Gesundheitsminister Jens Spahn im Gespräch mit Irmgard Schmitt,
welche heuer am 1. März 100 Jahre alt wird!

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Auch in der Pflege sei es nicht einfach. Es herrsche Fachkräftemangel und die Pflegekräfte müssten mehr Wertgeschätzt werden. Ferner sollte die Breitbandversorgung im ländlichen Raum und das autonome Fahren in Deutschland besser gefördert werden, forderte Spahn. Auch sei das Vertrauen in die EU verloren gegangen und dieses müsse unbedingt wieder aufgebaut werden, erinnerte der Minister. „In Sachen ‚Verteidigungs- und Sicherheitspolitik‘ muss in Europa besser zusammengearbeitet werden. Die Europäische Union muss selbstständig handeln. Die Konflikte im Osten zeigen, dass die Bundeswehr und deren Panzer, Flugzeuge, U-Boote einfach funktionieren müssen, denn Präsidenten – wie Putin – lassen sich nicht allein von der ‚Entwicklungshilfe‘ beeindrucken. Deswegen ist es wichtig, das wir in der Europäischen Union die Kräfte bündeln. Manfred Weber ist ein sehr guter Kandidat für die EU“, so Spahn. Er fordere weiter, dass in Zukunft Debatten besser geführt und Probleme kongreter gelöst werden müssen und die ‚Miesepeter‘, die unterwegs sind, überstimmt werden müssen. Jeden Tag ein bißchen besser – Schritt für Schritt. Denn wenn CDU und CSU zusammenarbeiten, dann wird es ein gutes erfolgreiches Jahr“, ergänzte Jens Spahn.

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Nach dem Gesundheitsminister erläuterte Michael Kelbel -Geschäftsführer des Krankenhauses Agatharied-
kurz und knapp die Zunkunftspläne bezüglich der neuen geriatrischen Abteilung und warb für entsprechende Spenden.

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-ar- Bilder: ar

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